Für alle, die Verantwortung tragen
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Urs Meier über klare Entscheidungen unter Druck
Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter spricht über
Intuition und Führung in kritischen Situationen – und darüber, weshalb Zögern oft das grössere Risiko ist.
Seite 6-7
Schutzschild und Schwert zugleich
Die Doppelrolle der KI
Seite 04
Wenn das Büro zur Sauna wird
Hitzeschutz im Unternehmen
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Blinde Flecken erkennen
Versteckte Risiken gehören zum Arbeitsalltag. Wie lassen sie sich sichtbar machen?

Prävention mit Weitblick Früh erkennen. Vorausschauend handeln. Risiken minimieren.

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Sicherheit als Standortfaktor
Warum Sicherheit weit mehr ist als eine Selbstverständlichkeit.
Project Manager: Paul Prieler ; Theodora Rudolph, MA ; Marlene Fertner Business Developer: Julia Stempfer, MA ; Paul Pirkelbauer, BA
Lektorat: Joseph Lammertz
Grafik und Layout: Juraj Príkopa
Managing Director: Bob Roemké
Bilder: Shutterstock (sofern nicht anders angemerkt)
Medieninhaber: Mediaplanet GmbH, Bösendorferstraße 4/23, 1010 Wien, ATU 64759844 · FN 322799f FG Wien
Impressum: mediaplanet.com/at/impressum
Distribution: Finanz und Wirtschaft
Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG
Kontakt bei Mediaplanet:
Tel: +43 676 847 785 253
E-Mail: hello-switzerland@mediaplanet.com
ET: 27.06.2026
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Sicherheit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine funktionierende Gesellschaft sowie eine starke Wirtschaft – und doch werden wir uns ihrer oft erst dann so richtig bewusst, wenn sie fehlt. Angesichts von Cyberangriffen, Versorgungsengpässen, Ausfällen kritischer Infrastrukturen und neuen Risiken im Arbeitsalltag stehen Unternehmen und Institutionen heute vor komplexeren Herausforderungen als je zuvor. Gleichzeitig entstehen durch neue Technologien, digitale Vernetzung und intelligente Systeme Möglichkeiten, Risiken früher zu erkennen und ihnen gezielt zu begegnen. Sicherheit bedeutet deshalb heute weit mehr als Schutz vor Gefahren. Sie umfasst die Fähigkeit, Entwicklungen richtig einzuordnen, fundierte Entscheidungen zu treffen und auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben. Sie ist somit die Grundlage für Vertrauen. Wer Risiken frühzeitig erkennt und vorausschauend handelt, schafft die Voraussetzungen für Stabilität, Resilienz und nachhaltigen Erfolg. Dabei spielen Technologie, Wissen und Prävention eine wichtige Rolle. Entscheidend bleibt jedoch der Mensch, der Verantwortung übernimmt und die richtigen Entscheidungen trifft.
Diese Themenausgabe beleuchtet Schutz und Sicherheit aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie zeigt, wie Unternehmen kritische Infrastrukturen schützen, wie moderne Systeme und Programme dabei helfen, Risiken sichtbar zu machen, wie sich die Bedrohungslage im Cyberraum verändert und weshalb Prävention oft der wirksamste Schutz ist. Gleichzeitig wird deutlich, dass Sicherheit nicht allein eine technische oder regulatorische Aufgabe ist, sondern eine gemeinsame Verantwortung.
Passend dazu spricht der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Urs Meier in unserer Coverstory über Entscheidungen unter Druck. Seine Erfahrungen zeigen eindrücklich, wie wichtig Klarheit, Vertrauen und ein kühler Kopf sind, wenn innerhalb weniger Sekunden die Weichen gestellt werden müssen – Fähigkeiten, die auch in Unternehmen und Organisationen von grosser Bedeutung sind. Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre und spannende Einblicke in ein Thema, das unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft und unseren Alltag stärker prägt denn je.
Ihre Redaktion
VSSU – Verband Schweizerischer Sicherheitsdienstleistungs-Unternehmen Als nationaler Dachverband und nationale Netzwerkorganisation vertritt der VSSU die Interessen der Sicherheitsdienstleistungs-Branche gegenüber Behörden, in der Politik, im Schweizer Markt sowie in der Öffentlichkeit. Der VSSU organisiert und führt die eidgenössischen Berufsprüfungen durch, die zum eidgenössischen Fachausweis führen. Der VSSU ist ein verlässlicher Partner für die Politik, die Behörden und die öffentlichen Sicherheitsorgane.
BRANDREPORT

Die Technologieplattform ArcGIS macht aus Karten ein essenzielles Entscheidungsinstrument für unternehmerische Schutz- und Sicherheitsfragen, erklärt Patrice Frei, Geschäftsführer von Esri Schweiz AG.

Wie haben sich die sicherheitsrelevanten Anforderungen an Unternehmen verändert?
Die Komplexität und die Geschwindigkeit von Krisen haben durch die stärkere Vernetzung in den letzten Jahren deutlich zugenommen.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen im Reporting: Massnahmen müssen faktisch fundiert erfolgen und nachvollziehbar begründet werden können. Zu verstehen, wie Ereignisse zusammenhängen, ist für Entscheidungen deshalb relevanter denn je, und das über Standorte, Assets und Lieferketten hinweg.
Wie können Karten bei geschäftskritischen Entscheidungen unterstützen?
Karten ermöglichen es, komplexe Informationen aus verschiedenen Quellen rasch zu erfassen, sie intelligent zu analysieren und verborgene Zusammenhänge aufzudecken. Werden Entscheidungen mit Blick auf ihren räumlichen Kontext getroffen, entsteht Location Intelligence. Unsere Technologieplattform macht Karten damit zu einem leistungsfähigen Entscheidungs- und Führungsinstrument, insbesondere in Situationen mit hoher Unsicherheit, die rasches Handeln erforderlich machen. Das können lokale Extremwetterereignisse, flächendeckende Netzausfälle
oder internationale Störungen auf relevanten Verkehrsrouten sein. Location Intelligence macht es möglich, komplexe Fragestellungen entlang des Wo zu beantworten: Wo sind wir exponiert? Wo müssen wir eingreifen, wo priorisieren? Eine verlässliche und einheitliche Übersicht der Lage sorgt dafür, dass Management, Security und Operations gemeinsam faktenbasiert entscheiden. Mit unserer Technologie verbinden Führungskräfte räumliche Daten mit Analysefunktionen. So wird auch sichtbar, warum etwas kritisch ist und was zu tun ist. Führungskräfte können auf dieser Basis faktenbasiert Massnahmen einleiten und Fehlentscheidungen minimieren.
Wie sehen Lösungen für Ihre Kundinnen und Kunden in der Praxis konkret aus, und wie werden sie erfolgreich?
Gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden finden wir heraus, welche Entscheidungen für sie relevant sind. Wir widmen uns der Frage, welche Entscheidungen schneller, abgestimmter und nachvollziehbarer werden sollen. Daraus ergeben sich dann konkrete Use-Cases. Um diese umzusetzen, analysieren wir im Unternehmen vorhandene Daten und Systeme und stellen über unsere Plattform sinnvolle Verknüpfungen
her, um den Datenschatz im Unternehmen abteilungsübergreifend optimal in Wert zu setzen. Sicherheitsrelevante Informationen aus internen und externen Quellen sowie unternehmensspezifische Daten werden integriert und analysiert. Das ist nicht nur für den Krisenfall relevant. Als Basis von Simulationen und Szenarien helfen räumliche Analysen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen. Oft entstehen binnen weniger Tage erste Anwendungen, wie zum Beispiel ein interaktives Krisen-Dashboard, das sofort Handlungsfähigkeit schafft.
Der Mehrwert unserer Plattform liegt in der systematischen Verknüpfung und räumlichen Analyse der Daten. So werden Muster erkannt, Abhängigkeiten sichtbar und Handlungsoptionen bewertbar. Das hilft beispielsweise dabei, betroffene Lieferketten oder gefährdete Standorte bei einem Hochwasser zu identifizieren. Ziel ist es stets, durch den räumlichen Kontext eine einheitliche Sicht für alle Beteiligten zu schaffen. So entstehen Führungsinstrumente, die den räumlichen Kontext nutzen, um kontinuierlich bessere Entscheidungen zu treffen – im Alltag wie in Krisensituationen.
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Künstliche Intelligenz verändert die Cybersicherheit auf tiefgreifende und paradoxe Weise. Sie ist sowohl Schutzschild als auch Schwert. Dieselben maschinellen Lernsysteme, die die automatisierte Erkennung von Bedrohungen, Anomalien und Betrug ermöglichen, können von Kriminellen ausgenutzt werden, um adaptive Angriffe zu starten, die herkömmliche Abwehrmassnahmen überwinden.
Das sichtbarste Beispiel hierfür ist KI-gestütztes Social Engineering. Dem Global Threat Report 2025 von CrowdStrike zufolge haben KI-gesteuerte Phishing- und Identitätsbetrugstaktiken zu einem Anstieg von 442 Prozent bei Voice-Phishing (Vishing) beigetragen. Kriminelle verlassen sich nicht mehr auf schlecht formulierte E-Mails. Stattdessen nutzen sie generative KI, um Opfer zu recherchieren, Schreibstile zu imitieren und sich überzeugend als Führungskräfte, Lieferanten oder vertrauenswürdige Partner auszugeben. Auch in der Schweiz ist «CEOBetrug» eine der am häufigsten gemeldeten Arten von Cyberbetrug. Bei diesen Angriffen wird zunehmend psychologische Manipulation mit künstlicher Intelligenz kombiniert. Die Betrüger:innen bauen über einen längeren Zeitraum Vertrauen auf, bevor sie eine dringende, oft äusserst überzeugende Zahlungsaufforderung stellen.
Die finanziellen Auswirkungen sind erheblich. So meldete der Kanton Neuenburg im Jahr 2024 30 Fälle (einschliesslich Betrugsversuchen) mit einem Gesamtschaden von über sechs Millionen Franken. Der Kanton Waadt verzeichnete 36 Fälle mit einem Schaden von 6,5 Millionen Franken. Und der Trend ist eindeutig: Die Zahl der gemeldeten Fälle von CEO-Betrug stieg innerhalb eines Jahres von 719 auf 971.
Seit Jahren reagieren Unternehmen auf Cyberbedrohungen vor allem mit Investitionen in technische Lösungen wie Firewalls, Endgeräteschutz und Überwachungssysteme. Diese Tools sind nach wie vor unverzichtbar. KI-gesteuertes Social Engineering nutzt jedoch eine andere Schwachstelle aus: die menschliche Entscheidungsfindung innerhalb von Organisationen. Es reicht daher nicht mehr aus, Mitarbeitende lediglich anzuweisen, auf Rechtschreibfehler oder einen dringlichen Tonfall in E-Mails zu achten. Angreifer:innen haben heute die Zeit und die Werkzeuge, um überzeugende Geschichten zu erfinden und persönliche Beziehungen aufzubauen. Daher müssen Verteidigungsstrategien von individueller Wachsamkeit zu strukturellen Sicherheitsvorkehrungen weiterentwickelt werden. Das Zwei-Personen-Prinzip für Zahlungen und Änderungen von Stammdaten sollte zur Standardpraxis werden. Bei risikoreichen Transaktionen muss eine doppelte Autorisierung oder Überprüfung über einen unabhängigen Kommunikationskanal erfolgen. Klare Eskalationsverfahren und eine Unternehmenskultur, die die Überprüfung auch auf höchster Führungsebene fördert, sind von entscheidender Bedeutung. Und Stimmklonen ist nur der Anfang. Dieselben generativen Modelle können verwendet werden,
um immer überzeugendere VideoDeepfakes zu erstellen. Kriminelle können Live-Videoanrufe mit erfundenen Führungskräften simulieren, aufgezeichnete Beweise manipulieren oder falsche öffentliche Erklärungen generieren. Diese können innerhalb von Minuten Märkte bewegen oder Reputationen schädigen. Cybersicherheit ist längst nicht mehr nur eine technische Herausforderung. Es geht um die Widerstandsfähigkeit von Institutionen in einer Welt, in der die Realität selbst überzeugend gefälscht werden kann.
Women4Cyber Switzerland
Women4Cyber Switzerland ist der Schweizer Ableger der europäischen Initiative Women4Cyber. Ziel der Initiative ist es, die Rolle von Frauen in der Cybersicherheit zu stärken. Der Verein bringt Fachleute aus Wissenschaft, Industrie, öffentlicher Verwaltung und Streitkräften zusammen, um Vielfalt, Sichtbarkeit und Fachwissen in einem für die Gesellschaft und die nationale Sicherheit kritischen Bereich zu fördern. Der Verein organisiert MentoringProgramme, Veranstaltungen und Sensibilisierungsinitiativen. Ziel ist es, mehr Frauen zu ermutigen, eine Karriere im Bereich Cybersicherheit einzuschlagen, den Wissensaustausch zu fördern und zu einer integrativeren und widerstandsfähigeren digitalen Zukunft beizutragen.



Die Schweiz ist bekannt für ihre gut funktionierende Infrastruktur. Damit diese aber dauerhaft verlässlich bleibt, braucht es Schutzmassnahmen –heute verstärkt auf digitaler Ebene. Denn die Gefahr von Cyberangriffen hat in den letzten Jahren markant zugenommen.
Das Ereignis machte schweizweit Schlagzeilen. «Cyberattacke auf Reservekraftwerk in Birr», titelten die Medien im Mai 2025. Hacker hatten das E-MailKonto eines Managers des Kraftwerkbetreibers Prismecs attackiert und im Namen des Chefs täuschend echte Nachrichten versandt. Die Stromversorgung war durch den Angriff zwar nie in Gefahr, doch der Vorfall zeigte, wie verwundbar die für die Versorgungssicherheit verantwortlichen Unternehmen sind.
Bedrohungslage im Wandel Seit Einführung der Meldepflicht sind beim BACS rund 300 Cyberattacken auf Stellen der kritischen Infrastruktur eingegangen. Beson-
Die häufigste Angriffsform war Hacking mit 19,5 Prozent, gefolgt von DDos-Attacken mit 17,6 Prozent.
KRITIS-Betreiber in der Verantwortung
Der Fall Birr dürfte einer der ersten meldepflichtigen Cyberangriffe in der Schweiz gewesen sein. Denn die Stromversorgung gilt als kritische Infrastruktur (KRITIS), wie auch Wassernetze, Spitäler, Finanzsysteme, Verkehrsbetriebe oder die Telekommunikation. Angriffe auf solche Betriebe können fatale Folgen haben für das Funktionieren des Landes und müssen deshalb seit dem 1. April 2025 innerhalb von 24 Stunden dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) gemeldet werden.
ders häufig betroffen waren der öffentliche Sektor, die IT- und Telekommunikationsbranche, der Finanz- und Versicherungsbereich sowie der Energiesektor. Die häufigste Angriffsform war Hacking mit 19,5 Prozent, gefolgt von DDos-Attacken mit 17,6 Prozent. Dabei wird eine Website mit Anfragen überflutet und lahmgelegt. Beim Phishing hingegen werden Mitarbeitende durch gefälschte E Mails zu einem Klick verleitet, der Zugangsdaten preisgibt oder Schadsoftware einschleust. Für Unternehmen bleibt aber Ransomware eine der grössten Bedrohungen. Dabei werden zentrale Systeme verschlüsselt und gegen Lösegeld wieder freigegeben.
Die Betreiber von kritischer Infrastruktur sind seit 2025 noch stärker in der Pflicht. Sie müssen ihre Lieferketten kennen und kontrollieren, denn auch unzureichend geschützte Partner bergen Risiken. Nach innen ist die saubere Trennung von Büro-IT und Steuerungstechnik ebenso zentral wie starke Anmeldeverfahren und quantensichere Verschlüsselung der Netzwerk- und Datenübertragung. Genauso wichtig ist das Incident-Response-Management. Wer Angriffe früh erkennt und vorbereitet ist, begrenzt Schäden und stabilisiert den Betrieb schneller.
Cybersicherheit als Führungsaufgabe
Vorfälle wie in Birr machen deutlich: Cybersicherheit ist längst nicht mehr nur Sache der IT, sondern eine zentrale Führungsaufgabe. Nur wo Verantwortung, Technologiekompetenz und systematisches Risikomanagement zusammenkommen, lässt sich Resilienz nachhaltig sichern. Die CyOne Security unterstützt KRITIS-Betreiber bei der Entwicklung von Sicherheitsarchitekturen und -lösungen, die stark und zukunftssicher sind – damit die Schweiz auch in der digital vernetzten Welt sicher bleibt.
Erfahren Sie im Wissens-Update mehr zur Cybersicherheit von kritischen Infrastrukturen!

Ob auf dem Fussballplatz oder in der Unternehmensführung: Wer Verantwortung trägt, muss oft innerhalb kürzester Zeit Entscheidungen treffen – und deren Konsequenzen tragen.
Der ehemalige FIFASchiedsrichter Urs Meier weiss aus eigener Erfahrung, wie man auch in kritischen Situationen einen klaren Kopf bewahrt. Im Interview spricht er darüber, welche Denkmodelle ihm auf dem Spielfeld geholfen haben, wie Unternehmen ihre Entscheidungsfähigkeit trainieren können und warum Vertrauen in sich selbst die Grundlage für gute Entscheidungen ist.
Herr Meier, als Schiedsrichter mussten Sie in Sekundenbruchteilen Entscheidungen treffen. Welche Methoden oder mentalen Modelle haben Ihnen geholfen, auch in kritischen Momenten klar zu bleiben?
Ich habe immer versucht, im Hier und Jetzt zu sein und mich nicht ablenken zu lassen von Spielern und Umfeld – also fokussiert zu sein auf das, was als Nächstes kommt, und nicht in Gedanken bei möglichen «Fehlern» haften zu bleiben, die man eh nicht mehr ändern kann.
Was können Führungskräfte von Schiedsrichtern lernen, wenn sie
Man kann nicht überall sein. Risiken schon.
unter Zeitdruck handeln und rasch klare Entscheidungen treffen müssen?
Gerade wenn es rasch gehen soll, ist oft der Kopf zu langsam, das heisst, da kommt die Intuition, das Bauchgefühl zum Einsatz, dem wir viel mehr vertrauen sollten. Dies habe ich in all den Jahren auf dem Fussballplatz lernen müssen. Viel zu oft habe ich diesem Bauchgefühl nicht vertraut und musste jeweils danach erfahren, dass ich falschgelegen habe. Doch dazu braucht es Erfahrung und vor allem auch Mut, denn wie kann ich einen Entscheid aus dem Bauch heraus im Nachhinein verkaufen, wenn er falsch wäre?
Wie können Unternehmen ihre Entscheidungsfähigkeit konkret trainieren? Gibt es Rituale oder Trainingsansätze aus dem Sport, die sich direkt übertragen lassen? Tun! Es ist wie bei einem Kleinkind, das in der Regel 1500-mal umfällt, bevor es laufen kann. So müssen Entscheidungen einfach getroffen werden, gerade von Menschen, die sich schwer damit tun. Es gibt eine Methode, die ich oft selbst anwende bei Personen, die sich nicht
entscheiden können: das Schnippen mit den Fingern vor der Nasenspitze mit der gleichzeitigen Fragestellung «Ja oder nein?». Dabei kommt sofort eine Antwort heraus, die eben nicht über den Kopf gesteuert ist. Probieren Sie es einmal aus, es wirkt Wunder! (lacht)
Welche Rolle spielt Vertrauen bei der Entscheidungsfindung, und wie kann man als Führungskraft Vertrauen aufbauen?
Eine sehr grosse! Doch zuerst muss man in sich, in seine Fähigkeiten Vertrauen haben, bevor man es weitergeben kann. Im Wort Vertrauen ist «trauen» enthalten, und genau das ist es, was von Führungskräften verlangt wird. Traue deinen Mitarbeitern, traue dir selbst, und schon fliesst es. Ein Klima von Vertrauen ist der Schlüssel für ein erfolgreiches Team, eine erfolgreiche Firma.
Wenn Sie Führungskräften nur einen einzigen Rat für bessere Entscheidungen geben könnten, welcher wäre das? Machen!


Der «blinde Fleck» der Arbeitssicherheit oder des Gesundheitsschutzes – eine «Seh-Lücke» im Arbeitsalltag? Viele Gefahren sind nicht unmittelbar offensichtlich und werden daher nur unzureichend wahrgenommen. Sie zu erkennen, ist jedoch die Voraussetzung dafür, dass man sich überhaupt Gedanken über die Folgen des eigenen Verhaltens für die persönliche Sicherheit macht. Wie können diese «blinden Flecken» im Alltag eruiert werden?

Gabriel Herzog Berater bei Arbeitssicherheit Schweiz, studierter Umweltingenieur (BSc) und Fachspezialist ASGS mit eidg. Fachausweis. Unterstützt Institutionen praxisnah bei der Einführung von Sicherheitssystemen und der Umsetzung von Standards sowie als Ausbildner und Dozent tätig.

FOTO: ZVG
Ein Beispiel: Zwei Mitarbeitende des technischen Dienstes ersetzen ein Rankgerüst an einem Schulhaus. Ein langjähriger Mitarbeiter steigt Sprosse um Sprosse eine Leiter hinauf, bis sein jüngerer Kollege ruft, er stehe zu hoch. Ersterer ist irritiert, dafür sei die Leiter doch da. Beide schätzen die Situation hinsichtlich Gefährdung und Risiko offensichtlich unterschiedlich ein. Woran liegt das?
Die Wahrnehmung von Gefahren ist sehr individuell und der Einfluss von fehlendem Fachwissen, technischen Veränderungen, organisatorischen Schwächen, Routine und/oder Betriebsblindheit darf im Arbeitsalltag nicht unterschätzt werden. «Blinde Flecken» decken die gesamte Bandbreite des Risikopotenzials ab und müssen im Sicherheitssystem bestmöglich berücksichtigt werden. Doch wie, wenn sie nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind?
Licht ins Dunkel bringen
Das Ziel der Prävention ist stets, möglichst alle Gefahren sichtbar zu machen. Die Gefahrenermittlung bildet dafür das Kernelement und stellt sicher, dass die Gefährdungen im Betrieb bekannt sind. Bei verdeckten Gefahren kann die systematische Ermittlung jedoch durch verschiedene Faktoren erschwert werden. Deshalb ist es zentral, die folgenden Aspekte zu berücksichtigen.
• Fachwissen: Sind die erforderlichen Kenntnisse zum entsprechenden Arbeitsfeld, zum Stand der Technik sowie den rechtlichen Vorgaben sichergestellt?
• Gesamtheit: Wird das ganze Spektrum von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (zum Beispiel Ergonomie, psychische Gesundheit, persönliche Integrität) berücksichtigt?
• Aktualität: Entspricht die vorliegende Gefahrenermittlung den aktuellen Verhältnissen?
• Ausführungshäufigkeit: Werden auch selten ausgeführte Arbeiten berücksichtigt?
• Wandel: Stellt die umgesetzte Systematik sicher, dass sämtliche Veränderungen (etwa neue Tätigkeiten, neue Arbeitsmittel, neue Vorgaben) berücksichtigt werden?
• Einbezug: Werden die relevanten Personen, darunter auch Ausführungsverantwortliche, in die Gefahrenermittlung einbezogen und wird ihr Fachwissen berücksichtigt?
• Kommunikation: Stellen die genutzten Kommunikationsgefässe sicher, dass alle Mitarbeitenden auf dem gleichen Informationsstand sind?
Erkenntnisse umsetzen
Auf Basis der Gefahrenermittlung erfolgt im nächsten Schritt die Massnahmenplanung. Bei verdeckten Gefahren gestaltet sich dies jedoch oft anspruchsvoller, da die Mitarbeitenden sich nicht unmittelbar gefährdet fühlen und daher den Sinn der Schutzmassnahmen nicht erkennen. Deshalb obliegt es dem Arbeitgeber und der Sicherheitsorganisation, die Kommunikation gezielt hierauf abzustimmen.
Eine weitere Herausforderung stellt die Routine dar. Sie kann
einerseits zu mehr «Effizienz» führen, da die Abläufe eingeübt sind. Andererseits geht sie häufig mit geringerer Flexibilität und Unachtsamkeit einher, was in Betriebsblindheit münden und die Sicherheit beeinträchtigen kann.
Führungsverantwortung: Sicherheitssystem aktivieren
Das Massnahmenspektrum bei verdeckten Gefahren ist vielschichtig und wirkt sich daher auf die weiteren Punkte des 10-Punkte-Sicherheitssystems aus. Der Arbeitgeber – und damit alle Führungskräfte im Betrieb – trägt die Gesamtverantwortung für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.
Die systematische Implementierung eines betrieblichen Sicherheitssystems ist dabei elementar. So können die «Seh-Lücken» im Arbeitsalltag langfristig und nachhaltig nicht mehr übersehen werden, und die verdeckten Gefahren lassen sich auf ein Minimum reduzieren.
Sicher arbeiten in der Schweiz
Der Verein Arbeitssicherheit Schweiz unterstützt seit 1999 Institutionen wie Kantone, Gemeinden, Schulen und soziale Einrichtungen dabei, Arbeitssicherheit praxisnah umzusetzen. Die zertifizierte Branchenlösung ermöglicht die systematische Gefahrenbeurteilung und die digitale Dokumentation des betrieblichen Sicherheitsmanagements, inklusive Schulungen für Sicherheitsbeauftragte. Mitglieder profitieren von individueller Beratung, laufenden Updates zu Gesetzen und praxisorientierten Weiterbildungen.
Grund- und Weiterbildungsangebote: arbeitssicherheit schweiz.ch


Wenn regulatorische Anforderungen zunehmen und Lieferketten immer anspruchsvoller werden, rücken Sicherheitsfragen verstärkt in den Fokus. Wie mit einem interdisziplinären Ansatz Risiken frühzeitig erkannt und technische Lösungen gezielt entwickelt werden können, erklärt Elisabetta Carrea, CEO des Swiss Safety Center.
Sich rasant wandelnde Märkte, steigende regulatorische Anforderungen und komplexe Infrastrukturen sowie Cyberangriffe erhöhen den Sicherheitsbedarf. Welche Rolle spielt das Swiss Safety Center heute im Bereich Schutz und Sicherheit?
Das Swiss Safety Center versteht sich als Kompetenzzentrum für technische Sicherheit sowie Qualitäts- und Risikomanagement. Wir unterstützen unsere Kundinnen und Kunden dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und Sicherheitsanforderungen systematisch umzusetzen. Unser Leistungsportfolio reicht von Prüfungen, Zertifizierungen, Inspektionen und Konformitätsbewertungen bis zu Aus- und Weiterbildungen in vielen Fachbereichen. Damit tragen wir dazu bei, dass technische Systeme, Infrastrukturen und Prozesse zuverlässig und normgerecht betrieben werden.
Sie beschäftigen sich ebenso mit Arbeitssicherheit, Werkstoffanalytik, Brandschutz und Gefahrstoffmanagement sowie mit Automation und Anlagenbau. Wie greifen diese unterschiedlichen Fachbereiche strategisch ineinander? Unsere Fachbereiche greifen entlang des gesamten Lebenszyklus technischer Anlagen ineinander – von der Risikoanalyse über Planung, Abnahme und Prüfung bis zum sicheren Betrieb. Arbeitssicherheit, Brandschutz, Gefahrstoffmanagement,
Werkstoffprüfung sowie Automation und Anlagenbau verbinden wir zu einem integralen Sicherheitsansatz. So lassen sich Risiken frühzeitig erkennen, technische Lösungen gezielt entwickeln und Anlagen konform betreiben. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht praxisnahe Gesamtlösungen für Industrie, Gewerbe, Handel und öffentliche Institutionen.
Welchen konkreten Mehrwert bieten Sie Unternehmen im industriellen beziehungsweise geschäftlichen Umfeld? Und wo profitieren auch öffentliche Institutionen oder Privatpersonen von Ihrer Expertise?
Unser Mehrwert liegt in der Prävention. Wir unterstützen Unternehmen dabei, Risiken von Unfällen, Betriebsunterbrüchen und Schäden frühzeitig zu erkennen und zu minimieren. Prävention bedeutet auch, Kosten zu sparen – etwa durch weniger Ausfälle und geringere Haftungsrisiken. Davon profitieren auch öffentliche Institutionen und Privatpersonen. Gleichzeitig fördern wir durch Sicherheit die Nachhaltigkeit.
Unabhängige Prüfungen und Zertifizierungen schaffen Vertrauen. Welche Rolle spielt dieser Bereich in Ihrem Portfolio? Warum ist er heute strategisch wichtiger denn je?
Unabhängige Prüfungen und Zertifizierungen sind ein zentraler
Bestandteil unseres Portfolios. Sie schaffen Transparenz und Vertrauen gegenüber Kundinnen und Kunden, Behörden sowie Partnern. Gerade in komplexen technischen Systemen sind objektive Bewertungen entscheidend, um Risiken fundiert einschätzen zu können. Regulatorische Anforderungen nehmen zu, Lieferketten werden anspruchsvoller und Sicherheitsfragen rücken stärker in den Fokus.
Mit Ihrer Akademie setzen Sie stark auf Aus- und Weiterbildung. Welche Bedeutung hat die Qualifikation von Fachkräften für eine nachhaltige Sicherheitskultur in Unternehmen?
Die Qualifikation von Fachkräften ist eine zentrale Voraussetzung für eine nachhaltige Sicherheitskultur. Technische Regeln, Normen und Technologien entwickeln sich laufend weiter. Deshalb benötigen Unternehmen gut ausgebildete Mitarbeitende, die Risiken frühzeitig erkennen, Vorschriften verstehen und Sicherheitsmassnahmen konsequent umsetzen. Mit unserer Akademie vermitteln wir praxisnahes Fachwissen in Bereichen wie Anlagensicherheit, Arbeitssicherheit, Brandschutz, Gefahrstoffe oder Risikomanagement. So stärken wir Kompetenzen im Betrieb und fördern eine Sicherheitskultur, die auf Prävention und Verantwortung basiert.

Rudolf Minsch Leiter Wirtschaftspolitik und Aussenwirtschaft, Chefökonom sowie stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung bei economiesuisse
Sicherheit im militärischen Sinne ist für die Schweiz eine Selbstverständlichkeit. Sie ist so selbstverständlich, dass im Diskurs um die Standortattraktivität viel öfter von anderen Sicherheiten – etwa von Planungs- oder Rechtssicherheit – gesprochen wird.
Der Schutz vor Konflikten ist die Grundlage, auf der die Gesellschaft und der Wirtschaftsstandort Schweiz aufbauen. Jahrzehnte des Friedens haben diese Tatsache in Europa in den Hintergrund gerückt. Der russische Angriff auf die Ukraine hat eine neue Realität geschaffen. Die Schweiz muss ihre Sicherheit aktiv stärken, damit der Standort attraktiv bleibt.
Resilienz braucht wirtschaftliche Vernetzung
Die geopolitische Instabilität wird durch politische Entscheide ausgelöst, ihre Kosten tragen jedoch die Gesellschaft und die Wirtschaft. In der globalisierten Welt führen unterbrochene Lieferketten, Zölle oder Sanktionen zu höheren Preisen und bremsen das Wachstum. Die impulsive Reaktion darauf wäre ein Alleingang und eine Verlagerung der Produktion kritischer Güter ins Inland. Für die Schweiz wäre dieser
Weg jedoch fatal. Resilienz entsteht, wenn wir unsere Stärken fördern, ein möglichst breites Handelsnetzwerk pflegen und Rahmenbedingungen für Innovation schaffen.
Schweiz als Sicherheitspartner Europas
Gerade bei Handelsbeziehungen im Bereich sicherheitsrelevanter Güter steht die Schweiz aber vor dem Problem, dass sie in Europa in den letzten Jahren zunehmend als unzuverlässiger Partner wahrgenommen wurde. Der Entscheid des Bundesrats, die Wiederausfuhr von Rüstungsgütern zu untersagen, hat dieses Vertrauen belastet und neue Geschäfte erschwert. Das Parlament hat den Handlungsbedarf erkannt und deswegen das Kriegsmaterialgesetz (KMG) revidiert. Die Anpassungen verbessern die Rahmenbedingungen für Handelsbeziehungen mit verlässlichen Partnerländern und stärken damit zugleich die Resilienz und Verteidigungsfähigkeit der Schweiz.
Sicherheit als Standortfaktor
Mit der Revision des KMG reagiert die Schweiz auf ein wichtiges sicherheitspolitisches Handlungsfeld. Sicherheit reicht jedoch weit darüber hinaus. Es besteht weiterer Handlungsbedarf – etwa bei der Ausrüstung des Militärs, dem Schutz vor hybriden Bedrohungen, der Sicherstellung der Energieversorgung oder dem Schutz kritischer Infrastrukturen. Die Wirtschaft kann einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten, wenn die Rahmenbedingungen dafür stimmen. Offene Märkte ermöglichen es, bei Lieferkettenproblemen auf andere Anbieter auszuweichen, während ein gutes Innovationsumfeld es ermöglicht, in Krisensituationen rasch eigene Lösungen zu entwickeln. Unverzichtbare High-End-Produkte, Vorleistungen und Dienstleistungen stärken die Schweizer Position. Unternehmen, die möglichst frei entscheiden und agieren können, stärken daher die Sicherheit und damit den Standort Schweiz.

Hitze gehört zunehmend zum Schweizer Arbeitsalltag. Hohe Temperaturen können die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und die Gesundheit und Sicherheit von Mitarbeitenden gefährden.
Auswirkungen von Hitze auf Leistung und Sicherheit
Mit steigender Wärmebelastung nehmen Ermüdung, Konzentrationsschwierigkeiten und die Fehleranfälligkeit zu. Insbesondere bei Tätigkeiten, die hohe Aufmerksamkeit oder körperliche Belastbarkeit erfordern, können die Auswirkungen spürbar sein. Damit wird Hitze zu einem Thema des betrieblichen Gesundheits- und Arbeitsschutzes.
Massnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden
Unternehmen sind gefordert, geeignete Massnahmen zu treffen, um Mitarbeitende zu schützen. Dazu gehören beispielsweise eine wirksame Beschattung von Arbeitsräumen, ausreichende Lüftungsmöglichkeiten, der Anreiz, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen, sowie andere Hilfsmittel, um während besonders heisser Tage einen kühlen Kopf zu bewahren. Auch flexible Arbeitszeiten oder zusätzliche Erholungspausen können dazu beitragen, die Belastung zu reduzieren.

Hitzewellen zeigt, dass Prävention an Bedeutung gewinnt. Wer vorbereitet ist und entsprechende Schutzmassnahmen umsetzt, trägt dazu bei, die Gesundheit der Mitarbeitenden
Hitze als Herausforderung im Risikomanagement Hitze ist damit nicht nur eine Frage des Komforts. Sie gehört zu den Herausforderungen, auf die sich

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Digitale Risiken sind längst Teil unseres Alltags. Ob Privatperson, KMU oder Grossunternehmen: Cyberkriminelle nutzen zunehmend professionelle Methoden, um an Daten, Geld und vertrauliche Informationen zu gelangen. Die Zahl der Meldungen bleibt auf hohem Niveau und zeigt, wie wichtig Prävention, Aufmerksamkeit und digitale Resilienz geworden sind.
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gemeldete Cybervorfälle in der Schweiz 2025
2'000 222
Meldungen mehr als im Jahr 2024
Meldungen im Bereich der kritischer Infrastrukturen (Meldepflicht seit April 2025)
Die Zahl an Meldungen verdeutlicht: Cyberrisiken bleiben ein relevantes Thema für Wirtschaft und Gesellschaft. Ein Blick auf die bisher im Jahr 2026 gemeldeten Vorfälle zeigt, welche Bedrohungen aktuell besonders häufig auftreten.
Quelle: www.ncsc.admin.ch/ncsc/de/home/aktuell/im-fokus/2026/jahresbericht.html
Quelle: www.ncsc.admin.ch/ncsc/de/home/aktuell/aktuelle-zahlen.html