EINE THEMENZEITUNG VON MEDIAPLANET
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KMU-Ratgeber Erfolgsfaktor Zufriedenheit in KMU – Was macht KMU erfolgreicher?
KI am Arbeitsplatz
Flottes Flottenmanagement
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Seite 14-15
Konkurrenz oder Chance für den Unternehmenserfolg?
Wie Sie Ihren Fuhrpark effizienter gestalten können
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Prof.in Dr.in Isabella Hatak über Bedürfnisorientiertes Personalmanagement als Wettbewerbsvorteil Seite 10
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Wo Wirtschaft sich entfaltet, entsteht Zukunft
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VERANTWORTLICH FÜR DIESE AUSGABE
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Paul Prieler Project Manager Mediaplanet GmbH
Mag. (FH) Kurt Egger WirtschaftsbundGeneralsekretär, ÖVP-Wirtschaftssprecher
Project Manager: Paul Prieler Business Developer: Paul Pirkelbauer, BA Lektorat: Sophie Müller,MA Grafik und Layout: Juraj Príkopa Managing Director: Bob Roemké Fotocredits: wenn nicht anders angegeben bei Shutterstock Medieninhaber: Mediaplanet GmbH, Bösendorferstraße 4/23 · 1010 Wien · ATU, 4759844 · FN 322799f FG Wien Impressum: mediaplanet.com/at/impressum/ Distribution: Der Standard Verlagsgesellschaft m.b.H Druck: Mediaprint Zeitungsdruckerei Ges.m.b.H. & Co.KG Kontakt bei Mediaplanet: Tel: +43 676847785223 E-Mail: hello-austria@mediaplanet.com ET: 30.12.2025
Bleiben Sie in Kontakt:
Mediaplanet Austria @mediaplanet.austria
Liebe Leser:innen, unternehmerischer Erfolg hängt maßgeblich von verlässlichen Rahmenbedingungen ab. Stabile Energiepreise, wenig Bürokratie, niedrige Lohnnebenkosten, qualifizierte Arbeitskräfte und ein effizienter Staat entscheiden mit, ob Unternehmen investieren und expandieren. Eine zentrale Voraussetzung ist der sichere Zugang zu leistbarer Energie. Nur ein Standort, der langfristig stabile Bedingungen bietet, schafft Vertrauen und damit Investitionsbereitschaft. Gleichzeitig dürfen Unternehmen nicht durch die Verwaltung ausgebremst werden. Überzogene Meldepflichten, langwierige Verfahren und ausufernde Bürokratie belasten den Betriebsalltag. Ein Staat, der Unternehmen arbeiten lässt, statt sie zu überfrachten, stärkt Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit, besonders, wenn Prozesse digitaler und schneller werden. Auch die hohen Lohnnebenkosten müssen sinken: Sie sind ein strukturelles Hemmnis, das Beschäftigung und Wachstum
bremst. Werden diese Belastungen reduziert, steigt die Bereitschaft, zu investieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Ein starker Wirtschaftsstandort braucht außerdem faire und nachhaltige Sozialsysteme. Sozialleistungsmissbrauch untergräbt das Vertrauen und belastet jene, die täglich ihren Beitrag leisten. Klare Regeln und konsequentes Vorgehen schützen dagegen ehrliche Leistungsträger:innen und stärken das Fundament unserer Solidargemeinschaft. Auch der Staat ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Eine deutlich überhöhte Staatsquote von aktuell ca. 56 % ist nicht mehr marktwirtschaftlich und bindet Mittel, die anderswo benötigt werden. Ein schlanker, serviceorientierter Staat schafft dagegen Freiräume für Entlastungen und Zukunftsinvestitionen. Wettbewerbsfähigkeit entsteht dort, wo der Staat einen Rahmen schafft, der Leistung ermöglicht statt behindert. Gelingt das, erledigen Österreichs Betriebe den Rest – mit Innovationskraft, Mut und Unternehmergeist.
Entgeltliche Einschaltung
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Korab Thaci, BSc Gründer und Geschäftsführer von IT nanoni
Welche IT-Lösungen KMU 2026 wirklich brauchen – und warum jetzt gehandelt werden muss 2026 wird ein Schlüsseljahr für KMU: Digitalisierung, Homeoffice und zunehmende Cyberangriffe erfordern stabile, moderne und sichere IT-Systeme. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Verfügbarkeit und Datensicherheit, während interne Ressourcen oft begrenzt sind. Besonders Unternehmen
mit knappen Personalressourcen profitieren daher von IT-Lösungen, die Routineaufgaben automatisieren, Transparenz schaffen und Ausfälle vermeiden – etwa durch professionelle Backup-Services, kontinuierliches IT-Monitoring oder strukturierte Microsoft-365-Cloudumgebungen. Als regionaler IT-Partner
unterstützt IT nanoni Betriebe dabei, ihre IT zukunftssicher aufzustellen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu steigern. Klare Prozesse, schnelle Reaktionszeiten und persönliche Betreuung schaffen stabile IT-Strukturen, die den Arbeitsalltag spürbar entlasten und Risiken reduzieren.
Eine ausführliche Analyse der relevanten IT-Themen für KMU im Jahr 2026 finden Sie unter:
Regionale Sichtbarkeit für KMU auf dem Big Screen
FOTO : RT L A DA L L I A N C E
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Ricarda Lederle Team Lead Direct Sales & New Business ricarda.lederle @rtl.com +43 1 36780408024
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leine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen heute vor vielfältigen Herausforderungen: steigender Wettbewerbsdruck, Fachkräftemangel, digitale Transformation und ein zunehmend fragmentiertes Medienumfeld erschweren es, relevant zu bleiben und Sichtbarkeit am Markt aufzubauen. Umso wichtiger ist es für KMU, ihre Zielgruppen effizient zu erreichen, Markenbekanntheit zu stärken und sich klar vom Wettbewerb zu differenzieren. RTL AdAlliance bietet eine wirkungsvolle Lösung: Mit Addressable TV ermöglicht der internationale Werbevermarkter der RTL Group KMU den Zugang zu hochwertiger Reichweite in einem vertrauenswürdigen europäischen Premiumumfeld. Addressable TV-Werbung bedeutet „adressierbare Werbung im TVUmfeld“ und bietet insbesondere KMU die Möglichkeit, auch mit kleinen Budgets und ohne aufwendig produzierten TV-Spot am Big Screen präsent zu sein. In Deutschland überzeugt RTL AdAlliance bereits seit Längerem mit Addressable TV Werbung für KMU und bietet diese Form der treffsicheren TV-Werbung auch in Österreich an. Werbebotschaften erscheinen direkt im linearen TV-Umfeld und erreichen präzise definierte Zielgruppen – regional differenziert und datenbasiert bis auf Postleitzahlebene. Kurz gesagt: Das aus dem Online-Bereich bekannte Targeting wird auf den Big Screen übertragen. 100% brandsafe und auch für kleine Budgets ist Addressable TV eine starke europäische Alternative zu internationalen Plattformen.
Ohne TV-Spot ins Live-TV, günstig und reichweitenstark Für viele Unternehmen wirkt TV-Werbung nach wie vor unerreichbar und kostspielig. „Mit Addressable TV ermöglichen wir KMU, auch mit überschaubaren Budgets gezielt im linearen
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Fernsehen und am Big Screen sichtbar zu werden, ganz ohne klassischen TV-Spot“, betont Ricarda Lederle, Team Lead Direct Sales & New Business bei RTL AdAlliance. Addressable TV ermöglicht eine regionale und lokale Aussteuerung bis auf Postleitzahl- und Gemeindeebene. Damit ist die Werbeform ideal für Händler:innen, Franchisestrukturen und Unternehmen mit mehreren Standorten, um regionale Botschaften treffsicher im linearen TV zu platzieren. Unterschiedliche Botschaften lassen sich für einzelne Regionen flexibel anpassen. So bleibt die Markenbotschaft konsistent, während Filialen regionale Aktionen gezielt bewerben können. Als Werbemittel kommt ein L-förmiger Banner zum Einsatz, der beim aktiven Umschalten (z.B. von RTL zu VOX) für zehn Sekunden in das laufende lineare TV-Bild eingeblendet wird. Das sorgt für 100% Sichtbarkeit, ohne den Programmfluss zu unterbrechen. RTL AdAlliance zeigt mit dieser Lösung, dass KMU auch mit überschaubaren Budgets im TV werben können. Zielgruppen und Auslieferungsradius werden einmal definiert, abgerechnet wird
ausschließlich die tatsächlich ausgespielte Werbung. Buchbar sind Addressable TVKampagnen auf starken Sendern wie: RTL, VOX, RTLZWEI, DMAX Austria, TLC Austria, Sport1, R9, w24, LT1 Oberösterreich u.v.m.
RTL AdAlliance: Total Video, Reichweite und Qualität RTL AdAlliance verfolgt einen integrierten Total-Video-Ansatz, der lineares Fernsehen, Addressable TV, Streaming und digitale Premiumangebote vereint. Unter dem Leitmotiv „Simplicity for advertisers. Value for publishers.“ bietet RTL AdAlliance Werbetreibenden und Publisher:innen klare, effiziente und wertschöpfende Lösungen. In Österreich vermarktet RTL AdAlliance ein breites Portfolio nationaler und internationaler Broadcaster, ergänzt um digitale Brands. RTL AdAlliance bietet Reichweite, Qualität und Vertrauen aus einer Hand. Die Lösung für KMU ist ein zentraler Baustein, um auch Unternehmen mit kleinerem Budget den Zugang zum Big Screen zu ermöglichen und regionale Sichtbarkeit wirkungsvoll umzusetzen.
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Pay-per-use-Leasing: Ein innovatives Konzept für flexible Finanzierungslösungen Am Puls der Zeit und wirtschaftlich erfolgreich zu sein erfordert das ständige Nachdenken über Neuerungen. Wer vorne mitspielen will, muss investieren – ohne die eigene Liquidität zu gefährden. Mit Leasing bleiben Unternehmer:innen finanziell beweglich.
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ie Anschaffungskosten verteilen sich über die Laufzeit, der Kreditrahmen bleibt unangetastet und die Raten sind bei Einhaltung aller Voraussetzungen steuerlich als Betriebsausgaben absetzbar. Insbesondere für Unternehmen, die mit schwankender Auslastung konfrontiert sind, gewinnen innovative Finanzierungslösungen wie das Pay-per-use-Modell von sLeasing zunehmend an Bedeutung. Anstelle fixer Rückzahlungsraten ermöglicht dieses Konzept eine an den tatsächlichen Betrieb gekoppelte Finanzierung, etwa nach Betriebsstunden, Auslastung oder Umsatz. Hier arbeitet s Leasing eng mit dem österreichischen
FinTech-Unternehmen Findustrial GmbH zusammen. Über eine Plattform liefert Findustrial automatisierte Echtzeitdaten, mit deren Hilfe die monatliche Rückzahlungsrate kalkuliert wird. Pay-per-use-Leasing ermöglicht Investitionen sowohl in umweltschonende Energielösungen als auch in Anlagen oder Geräte mit saisonaler Nutzung. Unternehmer:innen können Maschinen ohne hohe Anschaffungskosten nach Bedarf betreiben und bezahlen ihre monatliche Leasingrate nach tatsächlicher Auslastung. Dadurch ergibt sich für Unternehmen eine attraktive Möglichkeit, wirtschaftliche Risiken zu minimieren und zugleich finanzielle
Spielräume zu maximieren. Neben der enormen Flexibilität dieses Modells ist die steuerliche Absetzbarkeit der Leasingraten ein wesentlicher Vorteil. Da sie bei Einhaltung aller Voraussetzungen als Betriebsausgaben gelten, reduzieren sie die Steuerlast in wirtschaftlich starken Monaten. Gleichzeitig passt sich das Modell schwankender Auslastung an. Dadurch bleibt die Finanzierung stets tragbar. Pay-per-use-Leasing ist mehr als eine Finanzierungsform – es bietet Unternehmer:innen einen strategischen Vorteil durch finanzielle Flexibilität und Effizienz. Damit ist es eine zukunftsfähige Alternative zu klassischen Finanzierungsmodellen.
Text Ali Mahlo
Mit uns können Sie rechnen. Mit s Leasing Fahrzeuge und Mobilien flexibel und individuell finanzieren oder kompletten Fuhrpark managen.
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KI am Arbeitsplatz: Konkurrenz oder Chance für den Unternehmenserfolg? Wann haben wir vergessen, wie genial wir Menschen sind, wenn es darum geht, neue Dinge zu lernen? Wir übersehen oft, dass wir die zwei schwierigsten Leistungen für das menschliche Gehirn – den aufrechten Gang und die Erstsprache – in Rekordzeit gemeistert haben. Wie? Durch ein Umfeld, das uns experimentieren ließ. Unsere ersten Führungskräfte, unsere Eltern, haben uns beim Lernen dieser Fähigkeiten nie für Fehler kritisiert. Niemand hat gesagt „Du bist falsch gegangen“ oder „Du sprichst das Wort falsch aus“. Man hat sich gefreut, dass wir überhaupt versuchen, es zu lernen. Dieses Experimentieren, dieses integrierte Scheitern nach oben, hat uns zu Menschen gemacht, die in wenigen Jahren laufen, sprechen und ihre Welt verstehen. Genau an dieser Schwelle stehen wir heute wieder. Nur heißt die neue Sprache diesmal: Künstliche Intelligenz. Unternehmen stehen unter massivem Wettbewerbsdruck – und wer heute wettbewerbsfähig
bleiben will, muss KI verstehen und einsetzen. KMU haben dabei oft dieselben Hürden zu meistern: Datenverlust, zu wenig Personal oder unkontrollierte Nutzung der KI durch Mitarbeitende. Dabei übersehen KMU, welchen Vorsprung gerade kleine Unternehmen aufbauen könnten, wenn sie jetzt beginnen würden. In über 20 Jahren Arbeit mit Organisationen jeder Größe habe ich eines gelernt: Entwicklung hängt immer vom Umfeld ab. Ob Konzern, KMU oder Startup – die zentrale Frage ist überall dieselbe: Trauen wir uns zu, uns weiterzuentwickeln? Dieser Glaube entscheidet, ob KI ein Gewinn oder ein Risiko wird. Wer abwartet, wie sich der Markt entwickelt, bleibt automatisch hinter der Spitze zurück. Wer früher experimentiert, lernt schneller – und spielt vorne mit. Die Chancen sind klar: Mitarbeitende können in sicheren Räumen KI spielerisch nutzen. Teams wachsen generationenübergreifend zusammen. Und KMU erhalten Zugang zu einem Sparringpartner, den sie sich sonst
nie leisten könnten – von Marktanalysen bis hin zu virtuellen Kund:innen-Avataren, die helfen, Bedürfnisse besser zu verstehen. Besonders spürbar wird der Nutzen im Kund:innenmanagement, bei Datenanalysen und internen Abläufen, die heute chronisch überlastet sind. Doch der größte Fehler im Umgang mit KI ist, zu glauben, es handle sich um ein technisches Thema. KI erfordert Selbstverantwortung, kritisches Denken und Reflexion – Fähigkeiten, die wir in der Arbeitswelt lange vernachlässigt haben. Genau deshalb fühlt sich der Wandel heute so groß an. Meine Prognose: In fünf Jahren wird KI so selbstverständlich sein wie das Smartphone, unsichtbar, integriert, ein persönlicher Sparringpartner für alle. Unternehmen, die jetzt beginnen, sichern sich einen realen Vorteil. Unternehmen, die warten, werden von ihren Kund:innen überholt. Wir haben nie aufgehört, Lernende zu sein. Wir müssen uns nur wieder daran erinnern.
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Text Ali Mahlodji
Ali Mahlodji CEO futureOne, Mitglied der Fachkräftejury der Deutschen Bundesregierung
6 | Lesen Sie mehr unter unternehmensratgeber.info INSIGHT
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KI als Wettbewerbsbooster: Vom Angstthema zum Werkzeug KI hat nichts mit Science-Fiction zu tun, sondern ist ein praktisches Werkzeug wie einst E-Mail oder Online-Shop. Wer früh lernt, mit der KI effizient umzugehen, gewinnt Tempo, Qualität und Kund:innennähe.
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Rainer Will Geschäftsführer Handelsverband
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rfolgreiche KMU brauchen neben einem wettbewerbsfähigen Standort mit kompetitiven Kostenbelastungen vor allem ein klares Geschäftsmodell, engagierte Teams, Kund:innennähe – und den richtigen Umgang mit digitaler Transformation. Künstliche Intelligenz ist ein Schlüsselfaktor, weil sie den Arbeitsalltag spürbar verändert. Der vom Handelsverband mit Google initiierte „AI Readiness Index“ zeigt: 68 % der heimischen Unternehmen nutzen KI schon – und die Effekte bei Effizienz, Kosten und Umsatz sind bereits messbar. Digitale Transformation ist kein IT-Projekt, sondern Sache der Führungsebene. Sie entscheidet darüber, wie gut ein Unternehmen
Daten nutzt, Prozesse automatisiert, Fachkräfte entlastet und Kund:innenerwartungen erfüllt. Hürden sind dabei knappe Ressourcen, fehlende KI-Strategie, Unsicherheit bei Datenschutz und EU-AI-Act sowie zu wenig Knowhow. Laut Statistik Austria sind nur 37 % der KMU hochdigitalisiert. Im Handel sind es bereits 44 % – er ist damit ein Vorreiter. Der Handel zeigt auch, wie vielfältig KI schon genutzt wird: Chatbots im Kund:innenservice, personalisierte Produktempfehlungen, automatisierte Content-Erstellung, Nachfrage- und Bestandsprognosen, dynamische Aktionssteuerung oder Betrugserkennung. Mitarbeitende gewinnen so Zeit für Beratung, Entscheidungen werden datenbasiert getroffen
und kleinere Anbieter:innen erhöhen so ihre Wettbewerbsfähigkeit. Entscheidend ist der richtige Umgang. KI braucht klare Ziele, saubere Daten, Schulung der Teams – etwa über die Handelsverband Akademie – und menschliche Kontrolle. Am besten starten KMU in kleinerem Rahmen, mit Pilotanwendungen in Marketing, Einkauf oder Backoffice, und skalieren danach. Die kostenfreie KMU-Mitgliedschaft im Handelsverband unterstützt dabei. Ausblick: KI wird zur Grundausstattung wettbewerbsfähiger Unternehmen. Wer jetzt lernt und investiert, gewinnt Tempo; wer abwartet, wird überholt. Nutzen wir KI als Werkzeug – mit Hausverstand, Verantwortung und Mut zur Innovation.
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Neue Führung, klarer Fokus: DHL Express stärkt Österreichs KMU im globalen Wettbewerb Wie DHL Express Österreich mit maßgeschneiderten Lösungen Wachstum und internationale Expansion ermöglicht
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Kris Van Humbeeck CEO von DHL Express Österreich
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Kristina Laaneots Vice President Sales
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sterreichs Wirtschaft ist geprägt von Vielfalt und Innovation. Das Land beherbergt nicht nur zahlreiche renommierte Weltmarken, sondern auch viele kleine und mittelständische Unternehmen, die das Rückgrat unseres Standorts bilden. Diese „Hidden Champions“ spielen eine entscheidende Rolle bei der Stärkung der wirtschaftlichen Resilienz. Dafür benötigen sie einen Logistikpartner, der ihre speziellen Anforderungen versteht – unabhängig von Branche, Größe oder Internationalisierungsgrad. DHL Express Österreich setzt genau hier an: mit maßgeschneiderten Services, die speziell auf KMU zugeschnitten sind. Dazu zählen tagesaktuelle Bestpreise, flexible Preisgestaltungen mittels Dynamic Discounting sowie branchenspezifische Transportlösungen, etwa für zeit- und temperaturkritische Sendungen in der Life-Science-Industrie. Selbst außergewöhnliche Transportanforderungen werden durch das Special-Services-Team rund um die Uhr möglich gemacht – ein Vorteil für Unternehmen, die auf verlässliche Geschwindigkeit und präzise Abwicklung angewiesen sind. Getragen wird dieses Engagement vom DHL-Leitmotiv
„Connecting People, Improving Lives“: Verantwortung zu übernehmen, Menschen zu verbinden und Unternehmen – besonders KMU – als Enabler im globalen Handel zu unterstützen: DHL Express Österreich fördert die internationale Expansion von KMU nicht nur durch wettbewerbsfähige Preise, sondern vor allem durch umfassende Beratung und maßgeschneiderte Unterstützung. Der Servicegedanke steht im Mittelpunkt der Aktivitäten: DHL Express hilft Unternehmen, neue Kund:innensegmente zu erschließen und ihre Einnahmequellen zu diversifizieren, was ihr Wachstum entscheidend vorantreibt. Durch detaillierte Marktanalysen, die rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen berücksichtigen, unterstützt das Express-Logistikunternehmen seine Kund:innen dabei, potenzielle Stolpersteine zu umgehen. Zudem kümmert sich DHL Express um die korrekte Einhaltung von Zoll- und Handelsbestimmungen und bietet wertvolle Beratung, um nachhaltige
Weitere Informationen erhalten Sie vom Business-DevelopmentTeam von DHL Express Österreich unter industries.at@dhl.com.
Praktiken zu integrieren und CO2Emissionen zu reduzieren. So trägt DHL Express dazu bei, dass Unternehmen nicht nur ökologisch verantwortlich handeln, sondern auch langfristigen Erfolg und die Kund:innenzufriedenheit sichern. „Indem wir KMU mit dem nötigen Know-how, Beratung und Netzwerken ausstatten, tragen wir dazu bei, ihre Potenziale zu entfalten, Geschäfte global weiterzuentwickeln und darüber hinaus den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken“, erklärt Kris Van Humbeeck, CEO von DHL Express Österreich. Sein Anspruch ist klar: innovative, nachhaltige und kund:innenzentrierte Lösungen weiter voranzutreiben. Seit 1. November gehört auch Kristina Laaneots als neue Vice President Sales zum Führungsteam. Ihr Fokus liegt darauf, die Marktposition von DHL Express Österreich zu stärken und KMU eine passgenaue Beratung sowie optimale Versandlösungen zu bieten. „KMU sind das Herzstück der österreichischen Wirtschaft – und wir wollen ihr Wachstum aktiv unterstützen“, betont Laaneots.
Gründen, wachsen und erfolgreich expandieren mit dem DHL Express KMU Start-up Guide:
8 | Lesen Sie mehr unter unternehmensratgeber.info EXPERTISE
Vom Suchen zum Halten: Der notwendige Fokuswechsel für Österreichs KMU
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Josef „Sepp“ Buttinger Gründer & Präsident hr-lounge Executive Partner Adhara GmbH
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er Personalmangel beschäftigt mittlerweile fast jedes KMU in Österreich. Das spüre ich täglich in meinem Austausch mit HR-Verantwortlichen, Eigentümer:innen und Führungskräften. Durch mein Netzwerk sehe ich sehr deutlich, wie stark die offenen Stellen Arbeitsabläufe jetzt schon bremsen, Teams belasten und die wirtschaftliche Entwicklung direkt treffen. Gute Mitarbeiter:innen zu halten, ist daher schon lange keine reine HR-Frage mehr, sondern eine zentrale Zukunftsfrage. Für 2026 sehe ich eines klar: KMU müssen den Fokus verschieben – weg vom permanenten Suchen, hin zu echter Mitarbeiter:innenbindung. Menschen, die im Unternehmen sind, bringen Stabilität, Wissen und Beziehungen
mit. Sie wollen vor allem klare Kommunikation, eine verlässliche Führung und Möglichkeiten, sich persönlich zu entfalten. Und sie brauchen ein Arbeitsumfeld, das mit der Zeit geht. Wir werden alle hybrider – in der Arbeitsweise, aber auch im Denken. Ein Punkt, der oft unterschätzt wird: Für Betriebe außerhalb der Ballungsräume kann regionale Einbettung ein großer Vorteil sein. Sichtbarkeit im Vereinsleben, der Feuerwehr oder bei lokalen Initiativen schafft Vertrauen – und Vertrauen ist oft das wirksamste Employer Branding. Mundpropaganda von Menschen, die man kennt, wirkt direkter als jede Kampagne. Aber auch in Städten bleibt persönliche Empfehlung einer der stärksten Treiber für Arbeitgeber:innenattraktivität.
Was mir Kandidat:innen sehr oft sagen: Sie gehen selten wegen des Gehalts. Sie gehen, weil sie sich nicht gesehen und gehört fühlen, weil Perspektiven fehlen oder weil Flexibilität nicht gelebt wird. Wo Zufriedenheit hoch ist, steigt die Loyalität – und damit die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens. Am Ende entscheidet ein stabiles, motiviertes Team oft darüber, ob ein Betrieb weiterkommt oder stehen bleibt. Mein Rat an KMU lautet deshalb: Verankern Sie Mitarbeiter:innenbindung in Ihrer Unternehmensstrategie – genauso selbstverständlich wie wirtschaftliche Ziele und Werte. Denn kein anderer Faktor beeinflusst die Zukunftssicherheit eines Unternehmens so stark wie ein engagiertes, stabiles Team.
EVENTKALENDER
ChatGPT, Microsoft 365 Copilot und Datenschutz Schwierige Führungssituationen gelassen bewältigen am 13.01.2026 Online-Seminar www.forum-akademie.at/ schwierige-fuehrungssituationen/
Neue NIS-2-Richtlinie
am 20.01.2026 Online-Seminar www.forum-akademie.at/ neue-nis-2-richtlinie/
Mit individuellen GPTs zur persönlichen Assistenz am 22.01.2026 Online-Seminar www.forum-akademie.at/ mit-individuellen-gpts-zurpersoenlichen-assistenz/
KI rechtssicher nutzen
am 30.01.2026 Online-Seminar www.forum-akademie.at/ ki-rechtssicher-nutzen/
am 02.02.2026 Online-Seminar www.forum-akademie.at/chatgptmicrosoft-365-copilot-unddatenschutz/
Nachhaltigkeitsberichterstattung für KMU
am 04.02.2026 Online-Seminar www.forum-akademie.at/ nachhaltigkeitsbericht-fuer-kmu/
Arbeitsrecht für Führungskräfte am 18.02.2026 Hotel Sans Souci Wien Burggasse 2, 1070 Wien forum-akademie.at/arbeitsrechtfuer-fuehrungskraefte/
Mitarbeiter:innen begeistern, entwickeln und halten am 17.02.2026 Online-Seminar www.forum-akademie.at/ mitarbeiter-innen-begeisternentwickeln-und-halten/
am 28.–29.01.2026 Renaissance Wien Hotel Linke Wienzeile/Ullmannstraße 71, 1150 Wien www.imh.at/vertragsrecht
Der GmbH-Geschäftsführer KI-gestütztes Forecasting & Reporting am 19.–20.01.2026 Arcotel Wimberger Neubaugürtel 34-36,1070 Wien www.imh.at/ki-forecast
ChatGPT für Einsteiger
am 05.02.2026 Online-Seminar www.forum-akademie.at/chatgptfuer-einsteiger/
Vertragsrecht für Nicht-Juristen
Effektiv und strukturiert arbeiten am 26.–27.01.2026 Arcotel Wimberger Neubaugürtel 34-36,1070 Wien www.imh.at/effektiv-arbeiten
Erfolgreiche Förderanträge mit KI-Tools am 26.–27.01.2026 Online-Seminar www.imh.at/foerderantraege
am 29.01.2026 Hotel Indigo Rechte Wienzeile 87, 1050 Wien www.imh.at/geschaeftsfuehrer
Führen ohne disziplinarische Verantwortung am 16.–17.03.2026 Arcotel AQ Althanstraße 8, 1090 Wien www.imh.at/fuehren-odv
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MEDIAPLANET | 9 Entgeltliche Einschaltung
Mehr als ein Benefit: Mobilität für Job und Freizeit Dienstradleasing etabliert sich zunehmend als attraktiver Mitarbeiter:innen-Benefit. Besonders KMU profitieren: Es stärkt die Bindung im Team, fördert Gesundheit und Nachhaltigkeit und benötigt weder eigenes Budget noch administrativen Aufwand. Das erklärt Karin Stopa, Geschäftsführerin von JobRad® Österreich, im Interview.
Dienstradleasing ist ein kostenfreier Mitarbeiter:innen-Benefit, den Arbeitgeber:innen ermöglichen können. Beschäftigte wählen ihr persönliches Wunschrad beim lokalen oder Online Fachhändler Händler ihrer Wahl aus, das anschließend über unser volldigitalisiertes JobRad® Portal abgewickelt wird. Während der Leasing-Laufzeit wird der entsprechende Betrag vom Gehalt abgezogen – durch die steuerfreie Gehaltsumwandlung ist das Fahrrad am Ende jedoch bis zu 40 % günstiger als bei einem Direktkauf. Arbeitgeber:innen stellen lediglich die Plattform bereit – das Fahrrad bezahlen die Arbeitnehmer:innen selbst und können es auch privat nutzen. Nach der Laufzeit geht es in das Eigentum der Mitarbeiter:innen über.
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Wie kann man sich Dienstradleasing vorstellen?
Karin Stopa Geschäftsführerin JobRad Österreich
Warum ist dieses Modell gerade für KMU interessant? Viele KMU haben keine große HR-Abteilung, aber trotzdem den Wunsch, attraktive Benefits anzubieten. Dienstradleasing ist hier ideal: Es ist aufwandsarm, risikofrei und völlig kostenneutral für die Arbeitgeber:innen. Die Einführung geht schnell und ist unkompliziert und gleichzeitig profitieren alle Mitarbeiter:innen. Rund zwei Drittel unserer Kund:innen kommen heute bereits aus dem KMU-Bereich.
Gibt es Branchen, in denen das Modell besonders gut funktioniert? Nein, das Angebot ist absolut branchenunabhängig. Entscheidend ist vielmehr die Haltung des Unternehmens. Wer nachhaltige, aktive Mobilität fördern möchte und den Mitarbeiter:innen etwas Gutes tun will, ist bei JobRad® richtig. Viele Beschäftigte pendeln unter 20 km – hierfür ist das Fahrrad ideal. Die
Motivation, etwas für die Gesundheit und Umwelt zu tun, verbindet alle Branchen.
Welche Vorteile bietet JobRad®, gerade auch für KMU? JobRad® hat das Dienstradleasing vor über zehn Jahren in Deutschland erfunden und an die österreichischen Rahmenbedingungen angepasst. Gerade diese Expertise vom Marktführer wird in Österreich besonders geschätzt, wie etwa unsere umfangreichen Versicherungspakete, die auch Veränderungen im Dienstverhältnis abdecken. Dazu zählen etwa auch Karenzen oder längere Krankenstände. Die jährliche Inspektion um 120 Euro ist ebenso inkludiert. Unser volldigitalisiertes Portal verbindet Arbeitgeber:innen, Arbeitnehmer:innen und mehr als 800 Händler:innen in Österreich. Mitarbeiter:innen wählen also ihr Fahrrad, der Fachhändler lädt das Angebot hoch und die Unternehmen geben es frei. Unser Expert:innenteam kümmert sich um die gesamte Abwicklung und unterstützt KMU dabei, JobRad® im Unternehmen bekannter zu machen.
Sind Innovationen bei JobRad® geplant? Wohin entwickelt sich die Leasing-Leistung?
Wir investieren stark in Innovation: Derzeit arbeiten wir daran, gebrauchte Fahrräder ins Leasing einzubinden, um die Kreislaufwirtschaft zu fördern. Diese Räder sind oft neuwertig, kosten aber nur die Hälfte. Außerdem haben wir als einziger Dienstradleasinganbieter in Österreich eine Exklusivpartnerschaft mit ROSE Bikes. Damit unterstreichen wir die Markenvielfalt – durch Kooperationen mit einerseits Onlinehändler:innen und andererseits lokalen Fachhändler:innen vor Ort.
Welches Feedback erhalten Sie von JobRad®-Kund:innen? Vor allem die einfache Umsetzung und die Schlankheit unserer Prozesse begeistern viele. Auch die Unterstützung bei Versicherungsund Schadensfällen wird sehr geschätzt. Unsere Kund:innen spüren, dass wir mit Integrität und Wertschätzung arbeiten. Uns ist es ein Anliegen, nahe am Menschen zu sein. KMU können nicht für jedes Thema ein großes Projekt aufsetzen. Deshalb beraten wir pragmatisch, klären auf und unterstützen bei der Umsetzung. JobRad® ist nicht nur für große Unternehmen geeignet, sondern gerade für KMU ein spannender Benefit: einfach, kostenneutral und für alle ein Gewinn.
10 | Lesen Sie mehr unter unternehmensratgeber.info EXPERTISE
Erfolgsfaktor Zufriedenheit in KMU In kleinen und mittleren Unternehmen ist gutes Personalmanagement stärker mit Unternehmenserfolg verbunden als Innovation oder Geschäftsplanung. Unsere Analyse von über 18.000 KMU zeigt: Wer in Menschen investiert, wirtschaftet erfolgreicher – besonders dort, wo Ressourcen knapp sind. Erfolgswirksame HR-Investitionen befriedigen psychologische Grundbedürfnisse. Wo Menschen autonom handeln, ihre Wirkung erleben und Zugehörigkeit spüren, entsteht eine Zufriedenheitsrendite: mehr Produktivität und Kreativität. Bekannt für hohe Kreativität und Produktivität sind Unternehmer:innen – ebenso für höhere Zufriedenheit (als Angestellte), wie unsere Metaanalyse zeigt (von Studien mit 6,7 Mio. Personen aus 82 Ländern). Unternehmer:innen haben dabei nicht weniger Stress, im Gegenteil – doch ihre Arbeit befriedigt die Grundbedürfnisse stärker.
Was heißt das für KMU? KMU können das Arbeitsumfeld für ihre Mitarbeitenden so gestalten, dass es die motivierenden Qualitäten des Unternehmer:innentums aufgreift – entlang der drei Grundbedürfnisse: Dazu gehört es, Handlungsspielräume zu schaffen. Flexibilität ist kein Nice-to-have, sondern ein Produktivitätsfaktor. Wo Menschen mitentscheiden können, steigen Engagement, Produktivität und
Zufriedenheit. Das gilt auch ohne Homeoffice-Option, denn Autonomie heißt Wahlfreiheit – Mitspracherecht, Handlungsspielräume, Schichttausch. KMU schaffen das besonders gut in Form von kurzen Wegen, geringer Formalisierung und einem pragmatisch-unternehmerischen Arbeitsalltag. Darüber hinaus ist es wichtig, die Zugehörigkeit zu stärken.Trotz weltweiter Vernetzung wächst Einsamkeit. Obwohl wir uns näher sind als jemals zuvor, sind wir auch so einsam wie noch nie. Das stellt ein Gesundheitsrisiko dar, auch am Arbeitsplatz. Dabei wissen wir: Wer am Arbeitsplatz Zugehörigkeit erlebt – vertrauensbasierte Führung, gemeinsame Ziele, ein Klima des Aufeinanderachtens –, bleibt länger und fehlt weniger, leistet besser und ist zufriedener. Für KMU heißt das: alltägliche soziale Verbindungen statt Eventmanagement – Rituale, Zuhören, Verlässlichkeit, ehrliche Wertschätzung. Das wirkt nachhaltig, weil Menschen Resonanz brauchen. Sie fühlen sich dann gesehen, gehört und gemeint. Schließlich ist es auch von Bedeutung, Wirksamkeit zu ermöglichen. Menschen wollen spüren, dass sie etwas gut können, sie wollen dazulernen und ihre Wirkung entfalten können. Kompetenz ist keine Talentfrage, sondern eine Frage nach dem Zusammenspiel von Können, Aufgabe und Rückmeldung. (Selbst)Wirksamkeit befördert intrinsische Motivation und Zufriedenheit – Stabilisatoren, die KMU in Zeiten der Unsicherheit als Wettbewerbsvorteil dienen. Eng mit „Was bewirke ich?“
ist „Wem dient meine Arbeit?“ verknüpft – und damit die Sinnstiftung. Sinn ist psychologischer Kraftstoff. Die jüngere Generation fordert klar, was alle fühlen: Arbeit soll Sinn stiften. KMU haben hier einen strukturellen Vorteil: Sie sind ergebnisnah. Wirkung wird schneller sichtbar, spürbarer. Praktisch heißt das: Aufgaben sollen so gestaltet werden, dass sie fordern, aber nicht überfordern. Auch Rückmeldung ist wichtig, da sie den Fortschritt sichtbar macht. Lernchancen wie Job-Shadowing oder generationenübergreifendes Mentoring zu schaffen, ist sinnvoll. Der Mensch ist im Grunde gut – das ist eine zunehmend unterschätzte Chance für KMU. Menschen wollen mit- und bewirken. KMU sind prädestiniert dafür, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das dies ermöglicht. Bedürfnisorientiertes Personalmanagement schafft Zufriedenheit und Wettbewerbsvorteile. Vielleicht sollten wir Erfolg zunehmend daran messen, wie zufrieden Arbeit macht – und wem sie dient. Denn dort, wo Menschen gerne arbeiten, arbeiten sie besser.
Prof.in Dr.in Isabella Hatak
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Was macht KMU erfolgreicher? Innovation, Business Planning oder Human Resource Management?
Prof.in Dr.in Isabella Hatak Professorin für Management von KMU an der Universität St. Gallen, Co-Direktorin des Schweizerischen Instituts für KMU und Unternehmertum
ist Professorin für Management von kleinen und mittleren Unternehmen an der Universität St. Gallen und Co-Direktorin des Schweizerischen Instituts für KMU und Unternehmertum (KMU-HSG). Zudem leitet sie als akademische Direktorin das Diplomprogramm Intensivstudium KMU (DAS in Führung und Management von KMU) an der Universität St. Gallen. Sie ist akademisch zertifizierte systemische Coachin, Personalentwicklerin und Organisationsberaterin sowie zertifizierte Integrative Health Coachin (@integrativehealthxih auf Instagram).
Werden Sie Opinion Leader in Ihrer Branche!
Entgeltlic Entgeltliche Einschaltung der ABA
Jetzt für Gütesiegel und Auszeichnung equalitA einreichen equalitA macht innerbetriebliche Frauenförderung sichtbar Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern ist in Ihrem Unternehmen selbstverständlich? Gerechte Bezahlung und die Förderung von Frauenkarrieren haben höchste Priorität?
Nach Erhalt des Gütesiegels können Sie sich zusätzlich mit herausragenden Projekten für die equalitA-Auszeichnung bewerben.
Dann zeigen Sie dieses Engagement und reichen Sie für das Gütesiegel equalitA ein.
Einreichen können Unternehmen, Vereine und öffentliche Einrichtungen aller Branchen und Größen mit Sitz in Österreich.
Was ist equalitA? Frauen sind heute so gut ausgebildet wie nie zuvor – dennoch sind sie in Führungspositionen weiterhin unterrepräsentiert. Um Frauenkarrieren zu fördern, braucht es durchdachte Konzepte und Maßnahmen. Das Gütesiegel equalitA wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus an Arbeitgeber:innen vergeben, die sich besonders für Chancengleichheit im Berufsleben einsetzen. Innerbetriebliche Frauenförderung stärkt nicht nur das Employer Branding, sondern auch den Wirtschaftsstandort Österreich. Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bringen wertvolles Potenzial zurück in die Arbeitswelt. Mit einem klaren Bekenntnis zur Förderung weiblicher Talente ist Ihr Unternehmen ein idealer Kandidat für equalitA.
Wer kann mitmachen?
Basis für die Bewerbung ist ein OnlineFragebogen, der in einem standardisierten Analyseprozess bewertet wird. Unternehmen, die genügend Punkte erreichen, dürfen das Gütesiegel 3 Jahre nutzen.
Die Auszeichnung equalitA Sie wird in drei Kategorien vergeben: 1. Wirksamkeit in Bezug auf Gleichstellung 2. Wirksamkeit für den Standort Österreich 3. Potenzial für Zukunftstrends
In jeder Kategorie wird zwischen Unternehmen unter bzw. über 250 Mitarbeiter:innen unterschieden. Für die Auszeichnung können Sie noch bis 31. März 2026 einreichen. Alle Informationen und den OnlineFragebogen finden Sie unter:
Kriterien für das Gütesiegel • • • • • •
Repräsentanz von Frauen in Unternehmensbereichen und Führung Gezielte Suche und Einstellung von Frauen Gehaltsentscheidungen und Leistungsbewertungen Maßnahmen zur Einkommenstransparenz Potenzialorientierte Personalentwicklung Karenz- und Wiedereinstiegsmanagement
Seit dem Start 2020 haben bereits über 200 österreichische Unternehmen und Organisationen das Gütesiegel equalitA erhalten.
equalita.aba.gv.at
Fragen? Kontaktieren Sie uns: equalita@aba.gv.at
MEDIAPLANET | 13 Entgeltliche Einschaltung
Nachhaltigkeit zwischen Pflicht und Pragmatismus
FOTO : DA N I EL W I L L I N G ER
Daniela Knieling Geschäftsführerin respACT
E
uropa sucht derzeit nach einer neuen Balance zwischen Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeitsambitionen. Im Zuge von „Omnibus I“ hat das Europäische Parlament am 13. November 2025 unter anderem für höhere Schwellenwerte bei der Berichtspflicht und den Wegfall verpflichtender Klimatransitionspläne gestimmt. Mit der TrilogEinigung vom 9. Dezember 2025 hat die EU diese Linie bestätigt und die Anforderungen für Unternehmen weiter abgeschwächt. Für viele Unternehmen – besonders für KMU – entsteht damit ein Spannungsfeld zwischen regulatorischer Entlastung und wachsender Erwartungshaltung von Kund:innen, Finanzgeber:innen und Mitarbeiter:innen.
Eine Umfrage im respACTNetzwerk zeigt die Relevanz: Die Unternehmen nennen fehlendes Know-how, begrenzte Kapazitäten und Zeitaufwand für Analysen und Dokumentation als Hürden. Diesen Pain Points stehen aber auch Potenziale gegenüber. Der Großteil der befragten Klein- und Mittelbetriebe stuft Nachhaltigkeit als strategisch wichtig ein. Im Fokus stehen Energie- und Ressourcenverbrauch, Kreislaufwirtschaft sowie die Reduktion von Emissionen. Rund die Hälfte sieht im Engagement für Nachhaltigkeit einen Wettbewerbsvorteil, viele verzeichnen stärkere Kund:innenbindungen und einen besseren Zugang zu Förderungen und Finanzierung. Vor diesem Hintergrund gewinnt freiwilliges Reporting an Bedeutung. Es schafft Transparenz und
hilft Unternehmen, Prozesse zu strukturieren, Risiken einzuschätzen und Chancen zu identifizieren. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ist eine klare, nachvollziehbare Nachhaltigkeitsstrategie daher mehr als ein kommunikatives Mittel. Gerade KMU stehen deshalb vor der Herausforderung, Maßnahmen realistisch und ressourcenschonend umzusetzen. Unterstützung kommt von Plattformen wie respACT, die Orientierung, Austausch und praxisnahe Werkzeuge bereitstellen. Ein Beispiel ist der frei zugängliche eLearning-Kurs „Nachhaltigkeitsberichterstattung für KMU“. Er zeigt auf, wie Unternehmen freiwillig und dennoch strukturiert über ihre Nachhaltigkeitsziele und Fortschritte berichten können.
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Infos zum Kurs: Nachhaltigkeitsberichterstattung für KMU www.respact.at
14 | Lesen Sie mehr unter unternehmensratgeber.info EXPERTISE
Flottenmanagement mit Strategie senkt Kosten und schafft Planungssicherheit Ein effizientes Flottenmanagement ist für KMU ein Erfolgsfaktor. Durch die Auslagerung des Fuhrparkmanagements, Tools wie digitale Fahrtenbücher und fundierte TCO-Betrachtungen schaffen Betriebe Transparenz, senken Kosten und machen Fuhrparks langfristig wettbewerbsfähiger.
Zeit ist Geld: Entlastung durch Fuhrpark-Outsourcing Das Management eines Fuhrparks sollte keine Nebenbeschäftigung sein. In vielen Betrieben managen die Geschäftsführer:innen oder Inhaber:innen den Fuhrpark, wodurch viel Zeit gebunden wird. Eine Auslagerung dieser Tätigkeit an professionelle Dienstleister:innen hilft bei Ausschreibungen und Beschaffung, Vertragsmanagement, Schadensabwicklung, Kostenoptimierung und Reporting. So gewinnen KMU Planungssicherheit, sparen interne Arbeitszeit und erhalten professionelles Controlling.
Digitale Fahrtenbücher: Weniger Aufwand, mehr Nachweise Auch durch digitale Fahrtenbücher können KMU den Aufwand für das Fuhrparkmanagement erheblich reduzieren. Das bringt Vorteile für den Betrieb – etwa eine einfachere Abrechnung oder exakte Nachweise für die gefahrenen Strecken und die Aufenthaltsdauer bei Kund:innen. Auch Mitarbeiter:innen können profitieren: Nutzt ein:e Mitarbeiter:in den eigenen Dienstwagen beispielsweise für weniger als 6.000 Kilometer pro Jahr, kann der halbierte Sachbezug geltend gemacht werden. Als Nachweis muss ein lückenloses Fahrtenbuch geführt werden – in der Praxis ist das nur auf dem digitalen Weg möglich.
TCO im Blick: Die wahre Kostenbasis des Fuhrparks Um die betriebliche Mobilität auf Dauer möglichst kosteneffizient zu gestalten, ist die Betrachtung der TCO (Total Costs of Ownership) entscheidend. Diese zeigen die realen Gesamtkosten pro Fahrzeug, setzen die optimalen Wechselintervalle fest und erlauben Vergleiche zwischen Leasing-, Kauf- und Abo-Beschaffung. Gleichzeitig deckt eine TCO-Betrachtung Kostentreiber auf, etwa die Ladekosten bei Elektrofahrzeugen, wo
sich zwischen Laden mit PV- oder Industriestrom und Laden an Schnellladesäulen Schwankungen von bis zu 1000 Prozent ergeben. Rein elektrische Fuhrparks profitieren demnach von einer klaren Ladestrategie, der Nutzung von PVStrom und der Einbindung neuer Technologien wie z. B. bidirektionales Laden.
Knowhow für KMU: Workshops von Fuhrparkverband Austria Wie KMU ihren Fuhrpark effizient und professionell steuern können, zeigt der Fuhrparkverband Austria bei zahlreichen Workshops. So findet am 27. Januar 2026 das Seminar „TCO-Berechnung – Die Grundlagen“ statt, das die Grundlagen der TCO-Berechnung erläutert und zeigt, welche Kostenfaktoren wirklich relevant sind. Ergänzend bietet der Fuhrparkverband Austria zusammen mit der WKO von 4. bis 7. Mai 2026 die Ausbildung „Mobilitätsund Flottenmanager:in“ an, die bereits über 100 erfolgreiche Abschlüsse und eine Kursbewertung von 1,3 vorweisen kann. Etwas später im Jahr folgt ein Workshop zum Thema „bidirektionales Laden“, um Chancen, Geschäftsmodelle und technische Voraussetzungen praxisnah zu vermitteln.
FOTO : F VA
F
ür viele Klein- und Mittelbetriebe zählt der Fuhrpark zu den größten Kostenblöcken. Gerade in Unternehmen, die bei ihrer Leistungserbringung auf eine große Flotte angewiesen sind, lohnt es sich, administrative Aufgaben zu professionalisieren: Outsourcing des Fuhrparkmanagements, digitale Fahrtenbücher und ein strukturiertes TCO-Management schaffen Transparenz und senken die laufenden Gesamtkosten deutlich.
Erich Pomassl Generalsekretär Fuhrparkverband Austria
Weitere Infos finden Sie unter fuhrparkverband.at
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