Skip to main content

AT – Gemeinde der Zukunft

Page 1


Ein umfassender Ratgeber für Bürgermeister:innen

Lesen Sie die gesamte Kampagne auf landundgemeinde.info

Gemeinde der Zukunft

Bürgermeister

Mag. Peter Eisenschenk Stadtgemeinde Tulln

Vizebürgermeisterin

Dr. Carmen Kiefer Gemeinde Kuchl

GGR Mag. Magdalena Steindl Marktgemeinde Emmersdorf an der Donau

Vizebürgermeisterin

Sarah Katholnig Stadt Villach

Bürgermeisterin

Elke Kahr Stadt Graz

Bürgermeisterin

Angela Baumgartner Marktgemeinde Sulz im Weinviertel

Ob Klimaschutz, Digitalisierung oder ZusammenhaltÖsterreichs Gemeinden gestalten die Zukunft aktiv und gemeinsam. Mit Innovation und Weitblick schaffen sie lebenswerte Perspektiven für morgen. Seite 11-13

Wir bewegen. CLAAS Kommunaltraktoren

In Kommunalanwendungen muss jede Maschine konstant in speziellen Arbeitsprozessen überzeugen. Diesen besonderen Anspruch haben wir bei der Entwicklung unserer Kommunaltraktoren gezielt berücksichtigt. Das Ergebnis: kompakte Allrounder mit starker Technik, flexiblen Anbaumöglichkeiten –und einer Antwort für jede Herausforderung. Jetzt auch mit HVO-Kompatibilität für ein noch nachhaltigeres und wirtschaftlicheres Arbeiten.

Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie uns auf claas.at

VERANTWORTLICH FÜR DEN

INHALT DIESER AUSGABE:

Project Manager: Théodora Rudolph, MA Paul Prieler

Business Developer: Julia Stempfer, MA

Lektorat: Sophie Müller, MA

Grafik und Layout: Juraj Príkopa

Managing Director: Bob Roemké

Fotocredits: wenn nicht anders angegeben bei Shutterstock

Medieninhaber: Mediaplanet GmbH, Bösendorferstraße 4/23 · 1010 Wien · ATU, 4759844 · FN 322799f FG Wien

Impressum: mediaplanet.com/at/impressum/ Distribution: STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H.

Druck: Mediaprint Zeitungs- und Zeitschriftenverlag

GmbH & Co KG

Kontakt bei Mediaplanet: Tel: +43 676847785227

E-Mail: hello-austria@mediaplanet.com ET: 23.06.2026

Bleiben Sie in Kontakt:

Mediaplanet Austria

@mediaplanet.austria

Entgeltliche Einschaltung

VORWORT

Liebe Leser:innen!

Städtebund-Generalsekretär

Nachhaltige (Energie) Raumplanung und Mobilität sind nicht nur für den Klimaschutz in Städten, sondern auch für das Erreichen der bundesweiten Klimaziele aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte gerade in den städtischen Räumen von Relevanz. Viele Städte sind auf diesem Gebiet bereits Vorreiterinnen. In Stadtentwicklungs- oder örtlichen Entwicklungskonzepten werden Ziele im Bereich Klimaschutz und Klimawandelanpassungen für die Bereiche Energie, Mobilität und Versorgung verankert. Raumentwicklung und Verkehrsplanung müssen dabei Hand in Hand gehen und gedacht werden. Kompakte Stadtstrukturen, multifunktionale Räume und eine klare Priorisierung von öffentlichem Verkehr, Rad- und Fußverkehr reduzieren Flächenverbrauch und Wegelängen. Ergänzend werden Busse elektrifiziert und der Ausbau der E-Mobilität gefördert. Die österreichischen Klimapionierstädte haben viele weitere Maßnahmen umgesetzt. Die Nutzung erneuerbarer Energien und die Steigerung der Energieeffizienz dienen nicht nur dem Klimaschutz, sondern sind

auch in Richtung Resilienz gegenüber Erdölabhängigkeit zu denken, um Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten. Fast alle Städte in Österreich betreiben eigene Photovoltaikanlagen; auch der Ausbau von Erneuerbaren Energiegemeinschaften (EEG) steigt. Zusätzlich ist der Ausbau von Netz- und Speicherinfrastruktur von besonderer Bedeutung. Fest steht, dass Städte und Gemeinden für die Umsetzung der Mobilitäts- und Energiewende ausreichende und planbare finanzielle Mittel und verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen von Bund und Ländern benötigen. Denn zukunftsgerechte öffentliche Leistungen kommen allen zugute. Die Ressourcenwende in Städten und Gemeinden betrifft regionale Kreisläufe, Abfallvermeidung, Reparatur- und Wiederverwendung sowie nachhaltige Beschaffung. Städte und Gemeinden können hier Impulse geben und Vorbild sein.

Schaffen wir gemeinsam resiliente, nachhaltige und lebenswerte Städte, die fit für die Zukunft sind! Wie das funktionieren kann, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Mehr Gesundheit für kleine Betriebe

Der Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) sucht innovative Ideen, bei denen sich kleine Betriebe oder Gemeinden zu einem Netzwerk zusammenschließen und gemeinsam Betriebliche Gesund-

heitsförderung umsetzen. Kleinst- und Kleinbetriebe prägen Österreichs Unternehmenslandschaft. Sie profitieren aber seltener von Betrieblicher Gesundheitsförderung als größere Unternehmen – die Gründe: begrenzte Ressourcen, fehlende BGF-Kompetenzen und Unsicherheit bei der Umsetzung.

Neue Chancen bietet der Clusteransatz: Mehrere Betriebe mit regionalem, organisatorischem oder thematischem Bezug schließen sich zusammen, z. B. auf Gemeinde- oder Regionsebene oder über Netzwerke oder gemeinsame Themen. Eine übergeordnete Koordination und qualifizierte

Entgeltliche

Fachbegleitung erleichtern den Zugang und ermöglichen es, Ressourcen, Erfahrungen und Lernprozesse zu teilen.

Beschäftigte profitieren dadurch von mehr Gesundheitskompetenz, Wohlbefinden und Arbeitszufriedenheit; Betriebe von besseren Arbeitsbedingungen, Teamkultur und Bindung. Clusterprojekte stärken Vernetzung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. So entsteht ein gesundheitsförderliches Netzwerk, das Betriebe und Regionen sozial, wirtschaftlich und gesundheitlich stärkt. Grobkonzepte können bis 1. Oktober 2026 eingereicht werden.

Mehr Infos fi nden Sie unter Hier geht es zum Informationsvideo

OSR Mag. Dr. Thomas Weninger, MLS
Théodora Rudolph, MA Project Manager Mediaplanet GmbH
Paul Prieler Project Manager Mediaplanet GmbH

Entgeltliche Einschaltung

macht Cybersicherheit zur Pflicht – auch für Gemeinden

NIS2 betrifft zunehmend auch Gemeinden. Wie moderne Security Services dabei unterstützen, erläutert Helmut Hödl, verantwortlich für Produkte und neue Technologien beim IT-Dienstleister NTS

Netzwerk Telekom Service AG.

Herr Hödl, warum beschäftigt NIS2 aktuell auch Gemeinden?

Die europäische NIS2-Richtlinie erweitert den Kreis der betroffenen Organisationen deutlich. Neben klassischen kritischen Infrastrukturen fallen zunehmend auch Gemeinden darunter, insbesondere, wenn sie zentrale Dienste wie Wasser, Energie, Entsorgung oder digitale Verwaltungsservices bereitstellen. Ausschlaggebend sind Größe, Aufgaben und deren Bedeutung für die Versorgung.

Wie wurde diese Richtlinie in Österreich umgesetzt und was bedeutet das konkret?

In Österreich erfolgt die Umsetzung durch das neue Netz- und Informationssicherheitsgesetz. Es definiert klar, wer betroffen ist, welche Maßnahmen erforderlich sind und welche Kontrolle erfolgt. Für relevante Gemeinden ergeben sich dadurch klare Anforderungen an technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen sowie an strenge Meldefristen bei Sicherheitsvorfällen. Der entscheidende Punkt ist der Wechsel von Einzelmaßnahmen zu einem ganzheitlichen Sicherheitsansatz: von der Inventarisierung aller Systeme über Zugriffskontrollen und Netzwerksicherheit bis hin zu Notfallprozessen und Schulungen. Was hier besonders gut zum Vorschein kommt: Cybersicherheit ist längst kein reines IT-Thema mehr, sondern eine Verantwortung des Managements.

Was wird bei einer NIS2-Umsetzung häufig unterschätzt?

Die Transparenz: Man kann nur schützen, was man kennt. Genau hier setzen wir mit einem Inventory-Service an, der vollständig souverän betrieben wird – komplett in österreichischen Rechenzentren. Damit erfüllen Gemeinden bereits wesentliche Basisanforderungen von NIS2.

Wie können Gemeinden ihre Cyberabwehr konkret stärken?

Unser Thread Detection Service hat sich in der Praxis bewährt: Gemeinsam mit unserem Security Operations Center und dem NTS Defense Team werden Angriffe frühzeitig erkannt. Weitere Schwerpunkte sind Identity & Access Management, Netzwerksegmentierung, Endpoint Security sowie Backup & Recovery.

Und was, wenn trotz aller Vorsorge ein Angriff passiert?

Dann zählt jede Minute. Deshalb ist Incident Response ein essenzieller Bestandteil unserer Leistungen. Wir unterstützen Kund:innen im Ernstfall konkret, von der Analyse über die Eindämmung bis zur Wiederherstellung des Betriebs.

Welche Rolle spielen die Herstellerpartner von NTS dabei?

Unsere sorgfältig ausgewählten Partner liefern die technologischen Bausteine, etwa für Netzwerksicherheit, Monitoring, Identitätsmanagement, Backup oder

OT-Security. Der Mehrwert für unsere Kund:innen entsteht jedoch durch die Integration: Wir kombinieren Hersteller-Technologien zu einer funktionierenden Gesamtarchitektur, die auf die jeweilige Gemeinde oder Organisation zugeschnitten ist und betreiben sie auf Wunsch auch langfristig.

Was sollte eine Gemeinde jetzt konkret tun, wenn sie noch am Anfang steht?

Transparenz schaffen, priorisieren und strukturiert vorgehen. Wer diesen Weg geht, erreicht nicht nur regulatorische Konformität, sondern verbessert zugleich die eigene Sicherheitslage nachhaltig.

NTS ist ein IT-Dienstleister für Network, Security, Collaboration, Data Center und Platform. Über 870 Mitarbeiter:innen an 24 Standorten weltweit unterstützen nationale und internationale Kund:innen mit maßgeschneiderten Lösungen, hoher technischer Kompetenz und persönlichem Service.

Kontakt:

NTS NETZWERK TELEKOM SERVICE AG Graz, Wien, Linz, Salzburg, Klagenfurt, Innsbruck, Dornbirn

+43 316 405 455 - 0 office@nts.eu

Helmut Hödl Product & Technology Director

Entgeltliche EXPERTISE

Energieunabhängigkeit beginnt vor Ort

Österreich hat in Sachen Energie eine gute Ausgangslage: starke

Wasserkraft, wachsende Photovoltaikenergie, Potenziale bei Windkraft und Unternehmen, die täglich für verlässliche Stromversorgung sorgen.

Auch die Internationale Energieagentur hat Österreich zuletzt attestiert, bei erneuerbarem Strom im europäischen Vergleich gut dazustehen. Je nach Wetterlage kamen in den vergangenen Jahren etwa 80 – 90 % der heimischen Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Doch das ist kein Grund sich zurückzulehnen, denn die Jahresbilanz ist nur ein Teil der Realität.

Es zählt nicht nur, wie viel Strom insgesamt erzeugt wird. Entscheidend ist, wann und wo er erzeugt wird – und ob er dorthin kommt, wo er gebraucht wird. Stunde für Stunde betrachtet, zeigt sich ein anderes Bild: Österreich kann nur ca. jede fünfte Stunde seinen Strombedarf vollständig aus erneuerbaren Quellen decken. In allen anderen Stunden brauchen wir Gaskraftwerke und Energieimporte. Und betrachten wir nicht nur Strom, sondern den Gesamtenergieverbrauch, gibt es noch Luft nach oben.

Fossile Abhängigkeit reduzieren

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wissen wir, wie sich diese Abhängigkeit auswirken kann: Das Ende russischer Gaslieferungen hat Europa einem massiven

Preisschock ausgesetzt. Auch die aktuellen geopolitischen Spannungen zeigen, wie rasch Unsicherheit auf internationalen Energiemärkten wirkt – etwa über Preise für Öl und Treibstoffe.

Die Konsequenz ist eine unabhängigere Zukunft, indem wir unsere eigenen Ressourcen besser nutzen. Die Potenziale sind vorhanden – wir müssen sie auch nutzen. Wir brauchen einen schnelleren Ausbau erneuerbarer Erzeugung, einen ausgewogenen Technologiemix und starke Netze, die Erzeugung, Verbrauch und Speicher intelligent verbinden.

Der richtige Mix ist entscheidend Dass es geht, wenn die passenden Rahmenbedingungen geschaffen werden, haben wir in den vergangenen Jahren bei der PV gesehen: Der Ausbau hat die Erwartungen sogar übertroffen. Jetzt müssen wir diesen Strom besser in das Energiesystem integrieren, damit wir auch die Netzkosten dämpfen können. Die Wasserkraft bleibt das Rückgrat der österreichischen Stromerzeugung. Sie liefert erneuerbaren Strom und Stabilität für das Gesamtsystem. Viele Projekte werden jedoch durch zu lange Genehmigungsverfahren ausgebremst. Schnellere und rechtssichere Genehmigungen sind ein

zentraler Hebel, um diese Stärke früher nutzbar zu machen. Handlungsbedarf gibt es auch bei der Windkraft: Ihr Ausbau ist noch deutlich zu langsam und konzentriert sich weiterhin stark auf den Osten Österreichs, obwohl die Windkraft für unser Energiesystem so wichtig wäre. Wind hat einen besonderen Vorteil: Er erzeugt am meisten Strom in der kalten Jahreshälfte – dann, wenn der Bedarf hoch ist und PV weniger beiträgt. Mehr Windkraft bedeutet mehr Sicherheit im Winter, weniger fossile Abhängigkeit und langfristig auch stabilere Preise.

Symbole der Unabhängigkeit Dafür braucht es geeignete Flächen in allen Bundesländern. Jede Gemeinde, die Projekte ermöglicht, leistet einen Beitrag dazu, dass Österreichs Energiezukunft sicherer, sauberer und leistbarer wird. Die Menschen vor Ort müssen eingebunden werden. Akzeptanz entsteht durch Transparenz und Nutzen für die Region. Wir sollten Stromnetze und Wind-, Wasser- und Sonnenkraftwerke als Symbole unserer Resilienz sehen. Sie sind die sichtbare Grundlage dafür, dass Österreich seine Versorgung in die eigene Hand nimmt.

Dr.in Barbara Schmidt Generalsekretärin Oesterreichs Energie

Lesen Sie mehr unter oesterreichs energie.at

Entgeltliche Einschaltung

Straßen als kommunale Energiequelle

Das Tiroler Unternehmen REPS hat eine Technologie zur Marktreife gebracht, die die Energieunabhängigkeit von Kommunen stärken kann – ohne nennenswerten zusätzlichen Flächenbedarf, im laufenden Verkehr und mit Stromerzeugung direkt vor Ort.

Energieautarkie ist für viele österreichische Gemeinden ein erklärtes Ziel, doch die Wege dorthin sind schwer. Photovoltaik konkurriert um Dach- und Freiflächen, Windkraft scheitert an Abstandsregelungen und Akzeptanzproblemen, Biomasse ist auf ausreichende Rohstoffverfügbarkeit angewiesen. Was bislang kaum berücksichtigt wurde: In jeder

REPS ist Innovation made in Austria und zeigt, was unsere Gründer:innen leisten können: Sie drehen nicht an einer Stellschraube, sie verändern das System. Aus einer Straße wird ein Kraftwerk, und aus bestehender Infrastruktur wird ein Baustein für eine nachhaltige Zukunft. Elisabeth Zehetner, Österreichische Staatssekretärin für Energie, Start-ups und Tourismus

Gemeinde mit stark frequentierten Durchfahrtsstraßen, Ortseinfahrten oder gewerblichen Verkehrsachsen steckt ein kontinuierliches Energiepotenzial, das täglich ungenutzt bleibt.

Die Technologie: Strom aus dem Bremsimpuls

REPS – Road Energy Production Systems – hat eine Lösung entwickelt, die genau dieses Potenzial erschließt. Modulare

Straßenplatten, bündig in den bestehenden Fahrbahnbelag eingelassen, wandeln die beim Bremsen verlorengehende Energie überfahrender Fahrzeuge in sauberen Strom um. Das Funktionsprinzip: Beim Überfahren der zwölf Meter langen Platten werden mechanisch bewegliche Triggereinheiten aktiviert, die den Fahrzeugimpuls hydraulisch auf ein Energieumwandlungsmodul mit permanentmagnetischen Lagern übertragen. Das sogenannte Straßenkraftwerk erzeugt Strom direkt vor Ort –und dieser kann ins lokale Netz eingespeist, für Ladeinfrastruktur genutzt oder mit Speichern kombiniert werden.

Weltpremiere im Hamburger Hafen

Am 24. November 2025 ging das weltweit erste Straßenkraftwerk im Hamburger Hafen in Betrieb. Seither hat sich die Anlage unter härtesten Wetterbedingungen bewährt, von Minusgraden mit Schnee, Eis und regelmäßigen Schneepflugüberfahrten bis hin zu warmen Temperaturen. Rund 1.000 Lkw mit einem Durchschnittsgewicht von 30 Tonnen überfahren das System täglich und erzeugen dabei insgesamt etwa 60 kWh. Doch nicht nur Häfen bieten hohes Potenzial: Geeignet sind alle stark befahrenen Straßenabschnitte, an denen der Verkehr natürlicherweise abbremsen muss, zum Beispiel Ortseinfahrten, Kreuzungen, Ampeln oder Stoppschilder.

Je höher Frequenz und Schwerverkehrsanteil sind, desto höher ist auch der Energieertrag. Die quantifizierbare CO2-Einsparung dient zudem als Grundlage für Klimaschutzprogramme und Förderanträge, etwa im Rahmen von e5, KEM oder der KPC-Umweltförderung. „Die Installation bei uns zeigt, wo das Potenzial von REPS liegt: Dort, wo Fahrzeuge ohnehin abbremsen müssen, wird saubere Energie zurückgewonnen, die da, wo wir sie brauchen, direkt genutzt werden kann – ganz ohne Eingriff in den Verkehr und ohne zusätzliche Flächen." Justin Karnbach, CEO von Hamburg Container Service GmbH.

Jetzt Pilotgemeinde werden REPS startet ab 2027 mit einer begrenzten Zahl österreichischer Gemeinden in die ersten kommunalen Projekte. Wer jetzt einsteigt, sichert sich nicht nur einen Platz in einem internationalen Vorzeigeprojekt, sondern setzt ein sichtbares Zeichen: Klimaziele erreichen mit Energie von dort, wo Verkehr ohnehin stattfindet.

Jetzt QR-Code scannen und Ihre Gemeinde unverbindlich für das Pilotprogramm anmelden

FOTOS: ZVG

EXPERTISE Entgeltliche

Mit Kreislaufwirtschaft die Zukunft gestalten: Gemeinden als Motor der Ressourcenwende

Klimawandel, Ressourcenknappheit und steigende Abhängigkeiten von globalen Lieferketten stellen Gemeinden und Regionen vor neue Herausforderungen. Eine lebenswerte Zukunft für kommende Generationen wird daher nur gelingen, wenn wir Rohstoffe sparsamer nutzen, Produkte länger verwenden und Materialien im Kreislauf führen.

Andreas Van-Hametner

Geschäftsführer

Ressourcen Forum Austria

Die Ressourcenwende ist dabei weit mehr als Umwelt- und Klimaschutz. Sie stärkt die Versorgungssicherheit, schafft regionale Wertschöpfung und erhöht die Lebensqualität. Gemeinden spielen dabei eine Schlüsselrolle, denn viele Entscheidungen, die den Ressourcenverbrauch im Alltag beeinflussen, werden auf kommunaler Ebene getroffen.

Kreislaufwirtschaft bietet dafür konkrete Ansatzpunkte. Sie zielt darauf ab, Ressourcen möglichst lange im Wirtschaftskreislauf zu halten und deren Wert zu erhalten.

Gemeinden können dies etwa durch Repair-Cafés, Re-Use-Angebote, Verleihsysteme oder eine kreislauff ähige öffentliche Beschaffung fördern. Weitere Hebel liegen in der Aktivierung von Leerständen, der Sanierung bestehender Gebäude sowie dem verstärkten Einsatz regionaler Rohstoffe.

Auch in den Bereichen Wasser, Energie, Mobilität und Veranstaltungen lassen sich Ressourcen schonen und Kosten senken. Davon profitieren Umwelt und Klima ebenso wie regionale Betriebe, kommunale Budgets und die Bürger:innen.

JETZT AKTIV WERDEN

Informieren Sie sich unter teamkreislaufwirtschaft. at und werden Sie Teil des österreichweiten Netzwerks für die Ressourcenwende in Gemeinden und Regionen. Das Projekt wird durchgeführt von Ressourcen Forum Austria, Circular Economy Forum Austria, Klimabündnis Österreich und dem Verein der Klima-Modellregionen Österreich und wird aus Mitteln des österreichischen GAP-Strategieplans 23-27 gefördert.

teamkreislaufwirtschaft.at

Kreislaufwirtschaft auf Gemeindeebene ist vielfältig – aber herausfordernd

Kreislaufwirtschaft ist kein zusätzliches Politikfeld, sondern betrifft nahezu alle kommunalen Aufgaben. Genau darin liegt die Herausforderung. Von Beschaffung und Bauwesen über Raumplanung bis zur regionalen Wirtschaftsentwicklung sind viele Akteur:innen beteiligt.

Zahlreiche Gemeinden erkennen die Chancen bereits. Oft fehlen jedoch Zeit, Personal oder spezifisches Fachwissen, um Maßnahmen systematisch zu entwickeln und umzusetzen. Gerade kleinere Gemeinden benötigen praxisnahe Unterstützung und Beispiele, die zeigen, wie Kreislaufwirtschaft konkret gelingen kann.

„Team Kreislaufwirtschaft“ unterstützt Gemeinden

Genau hier setzt das österreichweite Projekt „Team Kreislaufwirtschaft“ an. Gemeinden und Regionen werden beim Wissensau au, bei der Entwicklung

von Maßnahmen und bei der Umsetzung konkreter Projekte unterstützt.

„Zahlreiche heimische Gemeinden haben bereits erkannt, welches Potenzial die Kreislaufwirtschaft für Lebensqualität, regionale Wertschöpfung, Kosteneinsparung und Gemeinschaft bietet. Sie machen deutlich, wie zirkuläres Handeln vor Ort gelingen kann. Unser Ziel ist es, diese Erfolgsmodelle zu verbreiten und die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in allen österreichischen Gemeinden nachhaltig zu verankern“, sagt Florian Iro, Präsident des Ressourcen Forum Austria.

Bundesminister Norbert Totschnig betont in diesem Zusammenhang: „Die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft gelingt nur gemeinsam – in enger Kooperation von Bund, Ländern, Gemeinden, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Projekt ‚Team Kreislaufwirtschaft‘ schafft dafür eine tragfähige Struktur und stärkt die Gemeinden als zentrale Akteurinnen einer nachhaltigen Zukunft.“

Lesen Sie mehr unter ressourcenforum.at

Entgeltliche Einschaltung

Tirol: Sanierung und Erweiterung der Mühlauer Quelle

Niederösterreich: 60 Kilometer lange Waldviertelleitung

Trinkwasser sichern, Wirtschaft stärken

Trockenperioden, sinkende Grundwasserstände, steigender Wasserbedarf und Wetterextreme machen Investitionen in die Trinkwasserversorgung wichtiger denn je: Sie sichern die Versorgung der Bevölkerung, stärken die Widerstandskraft gegenüber den Folgen des Klimawandels und schaffen gleichzeitig Wertschöpfung sowie Arbeitsplätze in Österreich.

Investitionen in die Trinkwasserinfrastruktur

Diese Investitionen sichern nicht nur die Versorgung der Bevölkerung, sondern wirken als starker Impuls für Wirtschaft und Beschäftigung. So führten der laufende Betrieb und die Investitionen in die Trinkwasserversorgung im Jahr 2024 zu einem Bruttowertschöpfungseffekt von rund 12,8 Milliarden Euro.

Außerdem standen 2024 Investitionen in die Wasserversorgung mit mehr als 3100 Arbeitsplätzen in Verbindung. Jeder Fördereuro löst zusätzliche Investitionen und Wertschöpfung aus. Die öffentliche Kofinanzierung erweist sich damit als wirksames Instrument für die Konjunktur.

Versorgungssicherheit braucht vorausschauende Investitionen Bedeutend in diesem Zusammenhang: Der Wasserhaushaltsbericht von Mai 2026 zeigte bei 80 Prozent der Messstellen in Österreich niedrige und sehr niedrige Grundwasserstände. Niedrige Grundwasserpegel und geringe Quellschüttungen sind längst kein regionales Phänomen

mehr, sondern treten in ganz Österreich auf.

Um die Versorgung langfristig sicherzustellen, sind deshalb zusätzliche Investitionen notwendig. Weiters bedarf es aus Sicht der ÖVGW kostendeckende Wassertarife und Förderungen seitens des Bundes. Bis 2030 werden für den Ausbau und die Erneuerung der Trinkwasserinfrastruktur Investitionen von rund 4,3 Milliarden Euro benötigt. Dazu zählen der Ausbau von Rohrnetzen, Speicheranlagen und Verbindungsleitungen ebenso wie die Erschließung zusätzlicher Quellen und Brunnen. So gewinnen Transportleitungen immer mehr an Bedeutung, um Wasser von wasserreicheren in wasserärmere Regionen zu bringen.

Die Anpassung an den Klimawandel ist eine Daueraufgabe. So wurden in den letzten 25 Jahren rund drei Milliarden Euro in Gewinnung, Au ereitung, Speicherung und Verteilung von Trinkwasser investiert. Gleichzeitig wurden Versorgungsnetze stärker miteinander verbunden, um Engpässen besser entgegenwirken zu können.

Leuchtturmprojekte zeigen den Weg

In Tirol wurde beispielsweise die Mühlauer Quelle umfassend saniert und erweitert. Moderne Technik und jahrzehntelange Erfahrung sorgen hier dafür, dass die Versorgung für kommende Generationen in Innsbruck gesichert bleibt.

In Niederösterreich stärkt die rund 60 Kilometer lange Waldviertelleitung die regionale Versorgungssicherheit. Die neue Transportleitung verbindet bestehende Systeme, ergänzt durch weitere Hochbehälter. Ein weiteres Beispiel ist der Neubau des Hochbehälters Schloßberg in Graz. Trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen wie Naturschutz- und Denkmalschutzauflagen entstand mit innovativen Lösungen eine moderne Anlage für eine zuverlässige Wasserversorgung in der Grazer Innenstadt.

Fazit: Investitionen in die Trinkwasserversorgung sichern die Versorgungssicherheit in Zeiten des Klimawandels und fördern die regionale Wirtschaft in Österreich.

Lesen Sie mehr unter ovgw.at

EXPERTISE

Wien auf dem Weg zur begrünten, fahrradfreundlichen Metropole

Wien setzt seit Jahren auf einen Maßnahmenmix, um den Auswirkungen des globalen Klimawandels entgegenzuwirken und urbane Hitzeinseln zu bekämpfen. Unter dem Motto „Raus dem Asphalt“ wurde 2021 ein klimafitter Transformationsprozess gestartet.

In der ganzen

Stadt wird entsiegelt, begrünt und gekühlt. Bisher wurden in allen 23 Bezirken über 340 Projekte umgesetzt, mehr als 85.488 qm Straßen und Plätze begrünt, über 3.300 Bäume allein im Straßenraum gepflanzt. Zudem sorgen mehr als 2.700 Sitzgelegenheiten und fast 2.000 Wasserspiele für Ruhe und Abkühlung im Sommer.

Unsere Stadt befindet sich in einem Transformationsprozess. Vom weiteren Ausbau klimafreundlicher Mobilität, den begrünten Straßenzügen und gekühlten Plätzen profitieren alle in unserer Stadt.

Ein Highlight ist die Umgestaltung des Pratersterns, wo die Grünflächen auf 8.000 qm verdoppelt wurden, oder die Verwandlung der knapp 3 km langen Thaliastraße in einen „Klimaboulevard“. Der Julius-Tandler-Platz wurde ebenso komplett neugestaltet: Hier hat sich der Grünraum auf über 2.100 qm verhundertfacht. Mehrere Asphaltwüsten wurden in neue öffentliche Parks verwandelt, darunter der „Tangentenpark“ in Favoriten. Auch der Naschmarkt-Parkplatz ist einer grünen Oase gewichen. Derzeit laufen u. a. die Neugestaltung

der Favoritenstraße vom Columbusplatz bis zum Reumannplatz und die Umgestaltung der Äußeren Mariahilfer Straße. Neben der umfassenden Begrünungsoffensive setzt die Stadt zudem auf den Ausbau klimafreundlicher Mobilität. Dazu zählen der U-Bahn-Ausbau U2xU5 und die drei neuen Straßenbahnlinien 12, 18 und 27. Ebenfalls seit 2021 läuft Wiens große RadwegAusbauoffensive, wo bereits über 100 km neue Radwege im Hauptradwegenetz geschaffen wurden, z. B. Großprojekte wie Wiens „1. Mega-Rad-Highway“ von Kagran über die Wagramer Straße, Lassallestraße und Praterstraße bis zur Urania. Auf 7 km sorgen bis zu 4,50 m breite Zwei-Richtungsradwege für neuen Komfort und Sicherheit. Mit den neuen Radwegen entlang

Visualisierung nach Projektabschluss: U5-Verlängerung bis Hernals mit mehr Raum für Grünflächen, Rad- und Fußwegen.

der Hütteldorferstraße und Meiselstraße wurde eine weitere neue Radachse in den Westen Wiens geschaffen; mit der Fahrradstraße in der Argentinierstraße hat Wien österreichweit neue Standards gesetzt und auch international für viel Aufmerksamkeit gesorgt.

Wo immer möglich, wird auch bei Radwegprojekten für zusätzliche Begrünung gesorgt: In der Praterstraße wurden über 50 Bäume gepflanzt, in der Argentinierstraße über 70 und entlang der Wagramer Straße sogar über 100.

Mit Neugestaltung und Entflechtung des Fuß- und Radverkehrs am Ring hat die Stadt das nächste Megaprojekt in den Startlöchern. Los geht es hier noch heuer mit dem 1. Abschnitt entlang des Schottenrings. Die Nebenfahrbahn wird zur Fahrradstraße, zwölf neue Bäume und 900 qm Grünflächen und viele Sitzgelegenheiten machen das Flanieren angenehmer.

Entgeltliche

Lesen Sie mehr unter wienwirdwow.at

Visualisierung nach Projektabschluss: Schottenring mit breitem Zwei-Richtungs-Radweg und 900 m² Grünflächen.

Mag. Ulli Sima Stadträtin für Stadtentwicklung, Mobilität und Wiener Stadtwerke

Entgeltliche Einschaltung

ADUCAT: Wien sehen. Zukunft gestalten.

Wie Satellitendaten zukünftig die Datenbasis urbaner Planung und Entwicklung verbessern sollen, erklärt Klemens Himpele, CIO der Stadt Wien.

Welche Rolle spielen Daten für die Stadt der Zukunft?

Stadtplanung und -entwicklung waren gerade in Wien schon immer stark datengetrieben: angefangen bei den statistischen Jahrbüchern und den regelmäßigen Volkszählungen Mitte des 19. Jahrhunderts über die sozialwissenschaftlich fundierten Wohnbaubedarfsanalysen des ‚Roten Wiens‘ bis hin zu den ersten systematischen Pendler:innenstromanalysen in den 1960er-Jahren. Die Rahmenbedingungen für die Erhebung und Auswertung von Daten haben sich aber seitdem massiv verändert. Mit ADUCAT wollen wir diese Erfolgsgeschichte fortschreiben, indem wir Satellitendaten mit künstlicher Intelligenz analysieren.

Wie kann man sich das vorstellen?

Mit dem Copernicus-Programm verfügt die EU über vielfältige Technologien zur Erdbeobachtung: Dazu gehören Satelliten mit optischen und Infrarotsensoren sowie mit Radar- und Lidar-Technologien. Diese Satelliten wurden aber nicht für die Stadtentwicklung, sondern zur Erforschung von Klima und Umwelt entwickelt.

Gemeinsam mit unseren Projektpartnern widmen wir uns deshalb den Fragen, wie man die Daten für die Stadtentwicklung nutzen kann und mit welchen Algorithmen man sie dafür au ereiten muss.

Welche Vorteile bietet das?

Da die Daten direkt von Satelliten stammen, muss man weder Sensoren verbauen, noch Kolleg:innen ins Feld schicken. Die satellitengestützte Erhebung ermöglicht es, kontinuierlich umfangreiche und exakte Daten zu sammeln. Gelingt es uns, diese für die Stadtplanung aufzubereiten, dann haben wir damit eine grundlegend neue Datenquelle für einen noch effizienteren Ressourceneinsatz in der Stadtplanung und -entwicklung erschlossen. Das Projekt stärkt nicht zuletzt die digitale Souveränität Europas, weil es auf europäische Datenquellen setzt und die Kompetenzentwicklung im Bereich KI-gestützter Auswertung stärkt. Das ist sicherlich mit ein Grund, warum ADUCAT als eines von 20 unter 110 Projekten eine Förderung im Rahmen der „European Urban Initiative – Innovative Action“ erhalten hat.

Wie können die Satellitendaten konkret verwendet werden?

ADUCAT steht für „Actionable Data Space for Urban Climate Adaptation”. Das Projekt soll nicht nur Datengrundlagen für eine gezielte Klimawandelanpassung schaffen, sondern ganz konkret dabei helfen, Wien sicherer und grüner zu machen. Es wird zu 80 Prozent von der EU im Rahmen der European Urban Initiative kofinanziert und nutzt hochfrequente Satellitendaten des Copernicus-Programms sowie Machine-Learning- und KI-Modelle, um daraus einen handlungsorientierten Datenraum aufzubauen. Im Fokus stehen dabei drei zentrale Anwendungsbereiche: „Cool City“ liefert satellitengestützte Temperaturkarten für gezielte Hitzeminderungsmaßnahmen, „Green City“ überwacht kontinuierlich die Vitalität und Entwicklung von Grünräumen, und „Safe City“ nutzt Radarfernerkundung als Frühwarnsystem für Bodenbewegungen und Infrastrukturschäden. Einsetzbar sind sie natürlich nicht nur in Wien und unseren Transferstädten Guimarães, Udine und Zagreb, sondern auch in anderen österreichischen und europäischen Städten.

Klemens Himpele
CIO der Stadt Wien

Entgeltliche Einschaltung

Mehr als nur satt: Wie Gemeinden

Kinderverpflegung zukunftsfit machen

Rund 450.000 Kinder essen in Österreich täglich im Kindergarten, in der Schule oder im Hort und decken damit bis zu einem Drittel ihres täglichen Kalorienbedarfs ab. Viele Gemeinden organisieren das Mittagessen über das örtliche Gasthaus, das Seniorenheim oder die Krankenhausküche. Organisatorisch ist das oft naheliegend. Aber mitversorgt ist noch nicht kindgerecht versorgt. Kinder haben andere Anforderungen an Essen als Erwachsene, und eine Mittagsmahlzeit, die nur satt macht, greift zu kurz.

Gut gemeint ist nicht automatisch kindgerecht

Ernährungswissenschaftler:innen weisen darauf hin, dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind. „Was auf den Teller kommt, hat weit mehr Auswirkungen als die reine Sättigung“, erklärt Claudia Ertl-Huemer, Geschäftsfeldleiterin von GOURMET Kids, einem Spezialisten für Kindergarten- und Schulverpflegung in Österreich. Gerade in Wachstumsphasen benötigen Kinder eine ausgewogene Nährstoffversorgung. Gleichzeitig reagieren sie sensibel auf Geschmack, Geruch und Konsistenz und müssen neue Lebensmittel mehrfach probieren, bevor sie diese akzeptieren.

Essgewohnheiten werden früh geprägt. Entscheidend ist daher nicht nur, was gekocht wird, sondern auch, wie Gerichte kombiniert und präsentiert werden. Das Mittagessen beeinflusst Konzentration, Lernfähigkeit und langfristige Ernährungsgewohnheiten.

Lieblingsgerichte für mehr Akzeptanz

Kindgerechte Verpflegung setzt daher auf Akzeptanz statt Verzicht. Statt Erwachsenenessen nur kleiner zu portionieren, werden

Gerichte gezielt für Kinder entwickelt. Bekannte Speisen dienen als Grundlage und werden etwa durch mehr Gemüse oder Hülsenfrüchte im Sugo ernährungsphysiologisch aufgewertet, ohne dass die Akzeptanz leidet.

„Erfolgreiche Kinderverpflegung verbindet ernährungswissenschaftliche Standards mit hoher Akzeptanz bei den Kindern“, sagt Ertl-Huemer. „Wir entwickeln beliebte Gerichte gesünder weiter, weil Vertrautes besser angenommen wird als radikal Neues. Entscheidend ist eine möglichst gesunde Mahlzeit, die tatsächlich gegessen wird.“

Strategische Partner statt reine Essenslieferanten

Mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung gewinnt die Mittagsverpflegung für Gemeinden weiter an Bedeutung. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Neben Qualität und Geschmack rücken Bio-Anteile, Herkunft, Nachhaltigkeit, Allergene, Dokumentationspflichten und Ernährungsbildung stärker in den Fokus – auch seitens der Eltern.

Viele Gemeinden stehen vor der Aufgabe, bestehende Verpflegungsmodelle zu überprüfen. Wer neue

Betreuungsplätze schafft, kann die Mittagsverpflegung von Beginn an strategisch mitdenken. Gefragt sind zunehmend Partner, die nicht nur Essen liefern, sondern Gemeinden bei Planung, Organisation und Qualitätssicherung entlasten und Verantwortung in einem komplexer werdenden Aufgabenfeld übernehmen.

GOURMET Kids berät Gemeinden Als Spezialist für Kindergartenund Schulverpflegung begleitet GOURMET Kids Gemeinden von der Konzeption bis zum laufenden Betrieb. Im Mittelpunkt stehen kindgerechte Menüs, ein hoher Anteil an regionalen und Bio-Zutaten sowie eine enge Orientierung an den Bedürfnissen von Kindern. So entsteht eine Verpflegung, die Gesundheit und Genuss fördert und Gemeinden organisatorisch entlastet.

Sie wollen die Mittagsverpflegung in Kindergärten und Schulen in Ihrer Gemeinde zukunftsfit aufstellen? Unser Beratungsteam unterstützt Sie gerne unter www.gourmet-kids.at und info@gourmet.at

Hier wird Holz verarbeitet und Zukunft geschrieben

Vizebürgermeisterin

Dr. Carmen Kiefer

GEMEINDE KUCHL:

Die Salzburger Marktgemeinde Kuchl verbindet konsequent Tradition, regionale Wertschöpfung und zukunftsweisende Bildung rund um den genialsten Rohstoff der Welt – Holz. Kuchl ist holzfreundlichste Gemeinde Österreichs, der Rohstoff tief verwurzelte Identität. Seit der einstigen Sägerschule hat sich eine Dichte an innovativen Holzbetrieben- und Holzausbildungsstätten entwickelt, die zum wirtschaftlichen Rückgrat der Region beitragen. Auf dem Wissenscampus Kuchl arbeitet die Generation von morgen an Lösungen für Klimaschutz und nachhaltiges Bauen“, betonen Hans Rechner und Carmen Kiefer, Vertretung Holzgemeinde Kuchl. Die drei Kernstrategien sind:

• Ganzheitliche Wertschöpfung & gelebter Kreislauf – vom heimischen Wald über die Verarbeitung bis zur klimafreundlichen Architektur

• Bildung – mit gezielter Förderung von Bildungs- und Forschungseinrichtungen

• Lebensqualität durch Natur – nachhaltige Infrastruktur und Holz im öffentlichen Raum für eine resiliente Umgebung. Kuchl beweist: Wer auf Holz baut, investiert nicht nur in Infrastruktur, sondern schafft einen lebendigen Ort mit echter Zukunftsperspektive.

Entgeltliche Einschaltung

Was unseren Hochwasserschutz auszeichnet, ist das starke Miteinander

GGR Mag. Magdalena Steindl

MARKTGEMEINDE EMMERSDORF AN DER DONAU:

Hochwasserschutz als Zukunftsinvestition

Emmersdorf an der Donau stärkt mit vorausschauender Planung, regionaler Zusammenarbeit und ehrenamtlichem Engagement seine Resilienz.

In Emmersdorf/Donau zeigt sich beim Hochwasserschutz, dass durch rechtzeitige Investitionen und enge Kooperation von Einsatzkräften Sicherheit für heute und kommende Generationen geschaffen wird.

Die Donau prägt unsere Region seit jeher: Sie schafft Lebensraum und wirtschaftliche Chancen, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Deshalb haben wir mit unseren Förderpartnern vor einigen Jahren einen mobilen Hochwasserschutz errichtet. Dieses System schützt Menschen, Betriebe und Infrastruktur und hat sich bereits bei realen Hochwasserereignissen bewährt.

Der mobile Schutzwall kann seine volle Wirkung entfalten, weil sich unsere Freiwilligen Feuerwehren mit großem Engagement einbringen. Sie stehen im Ernstfall bereit, arbeiten Hand in Hand und werden auch von Einsatzkräften aus Nachbargemeinden unterstützt. Dies ist ein wesentlicher Schlüssel zu mehr Sicherheit und Resilienz.

So entsteht Resilienz: Gemeinden, die heute zusammenarbeiten und vorsorgen, schaffen die Basis für die Sicherheit kommender Generationen.

Wie gelingt es kleinen Städten und Gemeinden, fundierte Entscheidungen zu treffen, die den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen und breite Unterstützung finden?

Ein entscheidender Faktor ist dabei die aktive Einbindung der Menschen vor Ort. Zeitgemäße und digitale Beteiligungsangebote schaffen dafür neue Möglichkeiten – einfach, flexibel und für viele Bürger:innen zugänglich. Mit der Plattform Stadt.Land. Ideen können Gemeinden Ideenwettbewerbe, Umfragen und Abstimmungen unkompliziert umsetzen und miteinander kombinieren – professionell begleitet

und technisch einfach umsetzbar. Die Beteiligung ist unabhängig von Ort und Zeit möglich und erreicht damit deutlich mehr Menschen als klassische Formate. Die Rückmeldungen der Bürger:innen liefern wertvolle Grundlagen für kommunale Entscheidungen. Projekte gewinnen an Akzeptanz, Planungsprozesse werden transparenter und Vorhaben können besser an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung ausgerichtet werden.

Gleichzeitig stärkt Mitgestaltung das Vertrauen in politische Entscheidungen und fördert die demokratische Kultur auf lokaler Ebene. Die Menschen, die in einer Gemeinde leben und arbeiten, kennen ihre Herausforderungen, Potenziale und Zukunftschancen am besten. Stadt.Land.Ideen macht dieses Wissen sichtbar und nutzbar – für fundierte Entscheidungen und eine nachhaltige Entwicklung, die von vielen mitgetragen wird.

Unsere Gemeinde ist dann am stärksten, wenn wir zusammenhelfen

Bürgermeisterin Angela Baumgartner

MARKTGEMEINDE SULZ IM WEINVIERTEL: Zusammenhalt als Erfolgsrezept

Bürgermeisterin, Vizebürgermeisterin und Amtsleiterin sind in Sulz weiblich, ebenso wie die Mitarbeiterinnen am Schalter, in der Buchhaltung und im Bürger:innenservice. Bürgermeisterin Angela Baumgartner steht seit einigen Jahren an der Spitze dieses Teams und sieht darin mehr als eine Besonderheit: eine Stärke für die Gemeinde.

Die enge Zusammenarbeit, unterschiedliche Perspektiven und ein gemeinsamer Blick auf die Bedürfnisse der Bürger:innen prägen die Arbeit im Gemeindeamt. Im Mittelpunkt stehen dabei konkrete Zukunftsfragen, vom Erhalt von Kindergarten und Volksschule über ein lebendiges Vereinswesen bis hin zu neuen Angeboten für ältere Menschen.

„Mir ist wichtig, für die Bürger:innen da zu sein. Ich höre zu und bringe ihre Anliegen in den Gemeinderat ein“, sagt Baumgartner. Auch wenn Frauen in Führungspositionen heute selbstverständlich erscheinen, sieht sie weiterhin Herausforderungen: „Wir müssen oft mehr leisten, um wahrgenommen zu werden. Durch fachliche Kompetenz und gute Arbeit kann man sich aber Respekt verschaffen.“ Für Baumgartner ist klar: Erfolgreiche Gemeindepolitik entsteht durch Zusammenarbeit. Nicht nur in der Amtsstube, sondern auch im Gemeinderat.

Stadt des Miteinanders

Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk

STADTGEMEINDE TULLN:

Zuversichtlich in die Zukunft

Tulln gilt als die Gartenstadt Österreichs. Sie ist aber auch Messe-, Universitäts- und Forschungsstadt sowie ein gefragter Wirtschaftsstandort.

Damit die Stadt wächst, ohne das zu verlieren, was sie lebenswert macht, hat Tulln die Strategie 2030 entwickelt, einen Masterplan, der kontrolliertes Wachstum auf Basis eines örtlichen Entwicklungskonzepts mit Klimaschutz und Digitalisierung verbindet.

„Wir setzen bewusst auf verlangsamtes Bevölkerungswachstum, nicht aus Abschottung, sondern damit Infrastruktur, Ortsbild und Leistbarkeit Schritt halten. Ebenso pflegen wir unseren Zusammenhalt, auch digital: Als erste Stadt Österreichs stellen wir den Bürger:innen die werbefreie App ‚Hoplr‘ zur Verfügung, die nachbarschaftliche Beziehungen knüpft und bestehende stärkt“, so Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk.

Auch Klimaschutz wird ernst genommen, am sichtbarsten am Nibelungenplatz, der entsiegelt und begrünt wurde. So wird auch der lokale Handel gestützt – einer der Gründe, warum Tullns Innenstadt floriert, anders als in vielen anderen Orten.

Das ist der Tullner Weg: gemeinsam anpacken, mit Bedacht entwickeln, der Zukunft zuversichtlich begegnen.

Die Gemeinde der Zukunft braucht daher vor allem finanzielle Absicherung

Bürgermeisterin

Elke Kahr

STADT GRAZ:

Kommunale Zukunft braucht faire Finanzierung

Die Anforderungen an Gemeinden wachsen von Jahr zu Jahr, auch weil Bund und Länder Aufgaben auf die Kommunen abwälzen. Diese müssen mit immer geringeren Mitteln immer mehr leisten.

Graz hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass eine Stadt sozial, solidarisch und alltagsnah gestaltet werden kann. Mit Investitionen in leistbares Wohnen, Bildung, Gesundheit, Infrastruktur und Klimaschutz wurde vieles erreicht, das den Menschen unmittelbar zugutekommt. Der Ausbau des Straßenbahnnetzes und der Ankauf neuer Straßenbahnen stellen eine große finanzielle Belastung dar – sind jedoch für eine stark wachsende Stadt wie Graz unverzichtbar.

Wir leben in Zeiten mehrfacher Krisen. Der starken Teuerung stehen sinkende Ertragsanteile und zusätzliche Belastungen durch Bund und Land gegenüber. Ohne stabile Rahmenbedingungen geraten notwendige Investitionen in Gefahr.

Graz zeigt, dass sozialer Zusammenhalt, öffentliche Dienstleistungen in hoher Qualität und verantwortungsvolle Budgetpolitik kein Widerspruch sind. Damit dieser Weg fortgesetzt werden kann, braucht es jedoch eine faire Finanzierung der Gemeinden und einen gerechten Finanzausgleich.

Nachhaltige Veränderungen gelingen nur gemeinsam

Vizebürgermeisterin

Sarah Katholnig

STADT VILLACH

Villach als Vorreiter bei Energieeffizienz

Klimaschutz und Klimawandelanpassung sind in Villach seit Jahrzehnten zentrale Zukunftsthemen. „Energieeffizienz bedeutet für uns weit mehr als das Einsparen von Strom oder Wärme: Jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, schont Ressourcen, senkt Kosten und schafft finanziellen Spielraum für Investitionen in Bildung, Soziales, Mobilität und öffentliche Infrastruktur. Damit trägt sie unmittelbar zur Lebensqualität der Villacher:innen bei“, so Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig.

Dies ist das Ergebnis einer langfristigen und konsequenten Strategie. In Villach wird Energie als Teil einer ganzheitlichen Stadtentwicklung gedacht. Dazu zählen die nachhaltige Sanierung öffentlicher Gebäude, u. a. gemeinsam mit dem Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen, der Ausbau erneuerbarer Energien, etwa mit dem Sonnenpark Zauchen als größter Agri-PV-Anlage Kärntens, Investitionen in den öffentlichen Verkehr und Maßnahmen zur Klimawandelanpassung wie das Schwammstadtprojekt auf dem Hauptplatz als Teil der grünen Achse.

Der wichtigste Erfolgsfaktor ist ein klarer, langfristiger Kurs. Deshalb setzen wir neben konkreten Projekten gezielt auf Information, Bewusstseinsbildung und die aktive Einbindung von Bürger:innen und Unternehmen“, erklärt Katholnig.

Entgeltliche Einschaltung

Intelligente Mobilität beginnt beim Parkraum

Die Gemeinde der Zukunft ist digital, nachhaltig und bürger:innenorientiert.

In diesem Zusammenhang rückt auch das intelligente Parkraummanagement stärker in den Fokus.

Avantpark hilft, mit innovativer Kennzeichenerkennungstechnologie (ANPR) und digitalen Parkraummanagement-Lösungen, Parkflächen effizienter zu nutzen, Verkehrsströme zu optimieren und Verwaltungsaufwand nachhaltig zu reduzieren – schrankenlos, ticketlos und benutzer:innenfreundlich.

In Ortszentren, bei öffentlichen Einrichtungen, Park-&-Ride-Anlagen oder kommunalen Parkflächen werden Dauerparken, Fremdbenutzung, überlastete Stellplätze

Entgeltliche Einschaltung

oder hoher Kontrollaufwand oft zum Problem. Durch die digitale Erfassung von Ein-/Ausfahrten werden Parkzeiten automatisiert überwacht und flexibel verwaltet.

Außerdem liefert Avantpark wertvolle Erkenntnisse über Auslastung, Nutzungsverhalten und Verkehrsau ommen. Die anonymisierten Daten unterstützen bei künftigen Mobilitätsentscheidungen, Smart-City-Projekten und dem Ausbau nachhaltiger Infrastruktur. Die moderne Parkraumbewirtschaftung dient so damit der kommunalen Klimaschutz- und Mobilitätsstrategie.

Avantpark setzt ebenso auf

DSGVO-Konformität, hohe Sicherheitsstandards und regionale Betreuung und fokussiert den heimischen Markt. Gemeinden profitieren von kurzen Entscheidungswegen und einer Lösung, die auf rechtliche und organisatorische Anforderungen österreichischer Kommunen abgestimmt ist.

Erfahren Sie in einem unverbindlichen Beratungsgespräch, wie Ihre Gemeinde Parkraum effizienter nutzen und die Basis für eine moderne Smart-City-Strategie schaffen kann.

Zukunft Abfalllogistik: E-Fahrzeuge übernehmen den kommunalen Dienst

Vom Müllwagen über Kräne bis hin zum Kipper – E-Fahrzeuge werden für Gemeinden immer wichtiger. Christian Csenar, E-Mobility-Experte bei Volvo Trucks, erklärt im Interview warum.

Warum werden elektrische Lösungen für Gemeinden immer wichtiger?

Ein wesentlicher Treiber ist das SBFBG, das StraßenfahrzeugBeschaffungsgesetz. Dieses gibt für Gemeinden eine sogenannte ‚Einschleif-Regelung‘ vor, die den Anteil an CO2-neutralen Fahrzeugen in den Gemeinden schrittweise erhöht. Ein weiterer Grund sind die hohen und unsicheren Preise an den Tankstellen. In Kombination mit ENIN-Förderungen macht das E-Fahrzeuge im kommunalen Dienst zunehmend attraktiver – insbesondere dann, wenn sie mit selbstproduziertem Strom betrieben werden können.

Wo liegen die Vorteile von E-Fahrzeugen?

Durch den dauernden Stop-andGo-Betrieb von Müllfahrzeugen ist hier der Vorteil von E-LKW

besonders groß: Ein Diesel verbraucht etwa 60 bis 80 Liter auf 100 km. Ein Elektroantrieb ist flüsterleise und kommt mit einem Viertel der Energie aus – im Idealfall ist diese zudem erneuerbar. Das sorgt für weniger Lärm und Schadstoffe bei der Müllentsorgung. Darüber freuen sich die Bürger:innen genauso wie die Gemeindebediensteten.

Wie sind die Erfahrungen aus der Praxis?

Übergabe eines E-Müllfahrzeuges in Stockerau mit Bürgermeisterin Mag. Andrea Völkl

Selbst die Elektromuffel sind recht schnell vom E-Fahrzeug begeistert, weil der Bedienkomfort deutlich höher ist – hinsichtlich Ergonomie, Geräuschkulisse und Kraftentfaltung. Die Verantwortlichen in den Gemeinden freuen sich ebenso über niedrige und kalkulierbare Betriebskosten. In

Normalfall amortisieren sich die Fahrzeuge binnen fünf bis acht Jahren. Das positive Feedback der Gemeinden zeigt sich quer durch alle Einsatzbereiche durch das stetig wachsende Interesse an unseren E-Fahrzeugen.

Weitere Informationen unter:

Christian Csenar
E-Mobility-Experte bei Volvo Trucks

Entgeltliche Einschaltung

Leiser, sauberer, wirtschaftlicher: Warum die Abfallsammlung elektrisch wird

Die Elektrifizierung eröffnet neue Potenziale in der kommunalen Abfallsammlung. MUT Au auten machen diese für österreichische Gemeinden nutzbar und sichern dabei Wertschöpfung im Inland.

Fahrzeuge mit Elektroantrieb erfreuen sich in unseren Gemeinden immer größerer Beliebtheit. Insbesondere die Rahmenbedingungen der Müllentsorgung sind wie gemacht für den E-LKW: häufiges Halten und Anfahren, geringe Kilometerleistung sowie regelmäßige Standzeiten, die flexible Ladezyklen ermöglichen – etwa dann, wenn günstiger Sonnenstrom verfügbar ist.

„Wenn das Fahrzeug selbst bereits mit Strom betrieben wird, ist es natürlich sinnvoll, auf elektrische Au auten zu setzen. Der Verzicht auf Hydraulikkomponenten macht den Betrieb nicht nur leiser, sondern auch effizienter: weniger

Effizienz entsteht erst im Zusammenspiel von elektrischem Au au und Fahrgestell – alles andere bleibt ein Kompromiss.

Verschleißteile, weniger bis kein Hydrauliköl und damit noch geringerer Wartungsaufwand“.

Mit der Marke MUT hat sich Steyr Automotive auf Kommunaltechnik zur Abfallsammlung und Straßenreinigung spezialisiert und bietet Systeme für unterschiedliche Müllsorten: Das MUT-Portfolio reicht von Pressplattensystemen

für lose Abfälle wie Verpackungen, Rest- oder Sperrmüll über Drehtrommelau auten zur schonenden Verdichtung organischer Abfälle bis hin zu Altglas-Sammelfahrzeugen, Straßenkehrmaschinen und individuellen Sonderfahrzeugen.

Mit dem ABRA-System bietet das Unternehmen zudem eine Lösung, die Müllbehälter direkt nach der Entleerung mit bis zu 85 °C heißem Wasser reinigt – auch vollelektrisch verfügbar. Entwicklung und Produktion erfolgen in Steyr, über 90 % der Wertschöpfung entstehen in Österreich, was für hohe Qualität, kurze Reaktionszeiten und verlässliche Partnerschaften für kommunale Betreiber:innen sorgt.

EINFACH BESCHAFFT. IN ÖSTERREICH GEMACHT.

Ausgewählte MUT-Aufbauten zur Abfallsammlung und Straßenreinigung sind über die BBG abrufbar. Schnell und rechtssicher, ohne Ausschreibungsverfahren – entwickelt & gefertigt in Steyr, aufgebaut auf MAN Fahrgestellen.

Mehr erfahren auf steyr-automotive.com/mut.

Günther Heiden Managing Director
Steyr Automotive

EVENTKALENDER

Entgeltliche

Excel-Basiskurs 17. & 24.07.2026

Online www.forum-akademie.at/ excel-basiskurs

Jour fixe Datenschutz 18.09.2026

Online www.forum-akademie.at/ jour-fixe-datenschutz

Excel-Au aukurs 21. & 28.08.2026

Online www.forum-akademie.at/excelau aukurs/

Schwierige Führungssituationen gelassen bewältigen 02.09.2026

Online

www.forum-akademie.at/ schwierige-fuehrungssituationen/

KI arbeitsrechtlich sicher einsetzen 03.09.2026

Online

www.forum-akademie.at/ ki-arbeitsrechtlich-sichereinsetzen/

Arbeitsrecht für Führungskräfte 22.09.2026

Online

www.forum-akademie.at/ arbeitsrecht-fuerfuehrungskraefte/

EINFACH SMART LADEN

Charger

Skalierbar durch schnelle Installation an jedem Standort (IP66) sowie einfache Einrichtung

Ladeleistung bis 11/22 kW

Integration in viele Energiemanagementsysteme möglich

Oesterreichs Energie Kongress 2026

16.-17.09.2026

Ort: Kongresszentrum der Ho urg Wien www.energiekongress.at

Entgeltliche Einschaltung

Gemeinden bewegen: Mobilität als Schlüssel zur Lebensqualität

Mobilität entscheidet zunehmend über die Zukunftsfähigkeit österreichischer Gemeinden. Sie beeinflusst die Attraktivität von Wohngebieten, die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen, die Entwicklung von Ortskernen und nicht zuletzt die Lebensqualität der Bevölkerung.

Gleichzeitig verändern sich die Erwartungen der Bürger:innen: Sie wünschen sich flexible, nachhaltige und einfach nutzbare Mobilitätsangebote, unabhängig davon, ob sie in einer Stadt oder einer ländlichen Gemeinde leben.

Viele Gemeinden stehen dabei vor ähnlichen Herausforderungen.

Die Bevölkerung wächst oder verändert sich, Mobilitätsbedürfnisse werden vielfältiger und öffentliche Budgets bleiben begrenzt. Besonders Jugendliche, Ältere und Haushalte ohne Auto sind auf attraktive Alternativen angewiesen. Gleichzeitig sollen Verkehr reduziert, Flächen effizient genutzt und Klimaziele erreicht werden.

Die gute Nachricht: Zukunftsfähige Mobilität muss nicht zwangsläufig mit großen Infrastrukturprojekten beginnen. Oft liegt der Schlüssel in der intelligenten Verknüpfung bestehender Angebote. Öffentlicher Verkehr, Carsharing, Fahrradverleih, E-Bikes, Mikro-ÖV oder Mitfahrmodelle können ein leistungsfähiges Mobilitätsnetz schaffen, das den Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht.

Entscheidend ist dabei die einfache Nutzbarkeit. Denn selbst das beste Angebot entfaltet nur dann seine Wirkung, wenn es von den Menschen gefunden und genutzt wird. Digitale Plattformen spielen dabei eine immer wichtigere Rolle. Wegfinder ist eine österreichische Mobilitätsplattform, die unterschiedlichste Verkehrsmittel und Mobilitätsangebote bündelt und buchbar macht. Nutzer:innen können Verbindungen suchen, Angebote vergleichen und zahlreiche Mobilitätsservices direkt buchen. Hinterlegte Zeitfahrkarten für den ÖV werden automatisch berücksichtigt, der für das Carsharing benötigte Führerschein wird in der App verifiziert – und auf Wunsch

Lebenswerte Gemeinden entstehen dort, wo Mobilität verbindet – Menschen mit Arbeitsplätzen, Wohnorte mit Ortszentren und Ideen mit Möglichkeiten

merkt sich die App die „Lieblingshaltestelle“ und gibt stets Auskunft über aktuelle Fahrpläne. Für Gemeinden eröffnet dies neue Möglichkeiten: Bestehende Angebote können besser kommuniziert und neue Mobilitätslösungen leichter integriert werden. Ob Mobilitätsstation, E-Carsharing, Fahrradverleih oder Anbindung neuer Wohngebiete: Digitale Werkzeuge helfen, Mobilität ganzheitlich zu denken und einfacher nutzbar zu machen. Die ÖBB begleiten Städte,

Gemeinden und Wohnbauträger:innen dabei als Mobilitätspartner. Gemeinsam entstehen maßgeschneiderte Lösungen, die auf jeweilige Anforderungen vor Ort abgestimmt sind. Ziel ist es, Mobilität als Teil einer lebenswerten Gemeindeentwicklung zu betrachten. Denn Mobilität entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe, Standortattraktivität und die Qualität des öffentlichen Raums.

Die Gemeinde der Zukunft ist nicht eine mit den meisten Verkehrsmitteln, sondern jene, die ihren Bürger:innen die besten Wege eröffnet. Wer Mobilität einfach, vernetzt und zugänglich gestaltet, stärkt nicht nur den Umweltverbund, sondern schafft echten Mehrwert für die Menschen vor Ort.

Mehr Infos zu den Shared Mobility Lösungen der ÖBB:

Klimaneutralität mit dem PLENTY-LIFE-Ansatz konkret gestalten

Die Transformation hin zu klimaneutralen Städten und Gemeinden ist längst eine konkrete Gestaltungsaufgabe auf lokaler Ebene. Genau hier setzt das Projekt PLENTYLIFE an: Es unterstützt Städte und Gemeinden dabei, diesen Weg systematisch, datenbasiert und praxisnah zu planen und umzusetzen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus strategischen Klimazielen Maßnahmen werden, die Wirkung entfalten.

Gemeinden als Schlüsselakteurinnen

Die Transformation beginnt im Heute und in den Gemeinden selbst. Sie sind zentrale Akteurinnen der Energie- und Klimawende. Gleichzeitig stehen sie vor Herausforderungen wie steigenden Energiekosten, Klimarisiken, Investitionen und begrenzten Ressourcen.

PLENTY-LIFE setzt hier an, indem es einen integrierten Ansatz für Klimaneutralitätsfahrpläne entwickelt. Diese verbinden Energie, Gebäude, Mobilität und urbane Entwicklung in einem gemeinsamen strategischen Rahmen. Der zentrale Mehrwert liegt darin, nicht nur Emissionsziele zu definieren, sondern konkrete Transformationspfade bereitzustellen.

Der PLENTY-LIFE-Ansatz kombiniert räumlich-zeitliche Analysen von Energiebedarf und -versorgung mit Hilfe des integrierten Energiemodellierungsframeworks vom AIT und unterstützt Städte bei der Entwicklung von Dekarbonisierungspfaden und Flexibilitätsstrategien. Ein KPI-basiertes Monitoring stellt

die Ausrichtung an den UN-Nachhaltigkeitszielen SDG 7, 11 und 13 sicher.

Im Zentrum steht ein partizipativer Co-Creation-Prozess mit lokalen Akteur:innen, der die Entwicklung der Klimaneutralitätsfahrpläne in folgende Schritten strukturiert: Datenerhebung und Basisjahr-Kalibrierung, Szenarienentwicklung, Business As Usual (BAU) und Clean Energy Transition (CET), Modellierung von Energiebedarf und -versorgung, iterative Stakeholder-Rückkopplung, Ableitung von Schlüsselindikatoren (KICET) sowie die Definition einer priorisierten Transformations-Roadmap. Schritte zur Formulierung von Klimaneutralitätsfahrplänen nach dem PLENTY-LIFE-Ansatz (Quelle: AIT)

Erfolgsfaktoren und Herausforderungen

Die Projekterfahrungen zeigen vier zentrale Erfolgsfaktoren: Erstens ist eine sektorübergreifende Planung entscheidend, da Maßnahmen stark miteinander

verknüpft sind. Zweitens braucht es datenbasierte Entscheidungsgrundlagen, um Fortschritte messbar zu machen. Drittens ist Stakeholder-Einbindung zentral, um Akzeptanz und Umsetzung sicherzustellen. Viertens müssen Strategien realistisch sein. Herausforderungen bestehen vor allem in der Datenverfügbarkeit auf Gemeindeebene, begrenzten Ressourcen sowie der Komplexität integrierter Planungsprozesse.

Best Practice aus Österreich und anderen EU-Staaten: Getragen von Effizienzsteigerungen in allen Endverbrauchssektoren, dem Ausbau lokaler erneuerbarer Energien, der Umstellung auf saubere Energieträger, Elektrifizierung und Sektorenkopplung zeigen die Pilotgemeinden in Österreich (Eggenburg und Horn), Italien (Castelfranco Veneto und Dolo), Portugal (Fundão) sowie Rumänien (Lugoj und Sânnicolau Mare), wie der Weg zur Klimaneutralität in der Praxis aussehen kann. In allen Pilotgemeinden wurden die Sektoren Gebäude, Mobilität,

Dr. Ing. Ali Hainoun

Ali ist Senior Scientist für urbane

Energiesysteme am Center for Energy des AIT. Mit langjähriger Erfahrung in der integrierten Energiesystemanalyse koordiniert er mehrere EU-Projekte und unterstützt Städte und Kommunen bei der Entwicklung nachhaltiger Energiestrategien.

FOTO: ZINNER

Industrie und Landwirtschaft ganzheitlich analysiert, um Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz, Senkung des Energieverbrauchs sowie Nutzung lokaler erneuerbarer Energieressourcen zu identifizieren. Im Fokus standen die energetische Sanierung von Gebäuden, die Umstellung auf effiziente und klimafreundliche Heizsysteme, die Elektrifizierung des Verkehrs, der Ausbau des öffentlichen Verkehrs sowie die Förderung aktiver Mobilitätsformen.

Die Dekarbonisierungsstrategie (2018–2050) zeigt eine Reduktion des Endenergiebedarfs um bis zu 37 % und des Primärenergiebedarfs um bis zu 43 %, einen Anstieg lokaler erneuerbarer Energien auf bis zu 40 % sowie eine Elektrifizierungsrate von bis zu 58 %. Gleichzeitig sinken die direkten CO2-Emissionen um 63 % bis 2040 und um 95 % bis 2050 gegenüber dem Basisjahr.

Auf dieser Grundlage wurden konkrete kommunale Handlungsoptionen entwickelt. Mithilfe von mit lokalen Stakeholdern erarbeiteten Szenarienanalysen konnten langfristige und nachhaltige Transformationspfade aufgezeigt werden, die sowohl zur Reduktion von Treibhausgasemissionen als auch zur Stärkung der urbanen Energieversorgungssicherheit

beitragen. Die Erfahrungen der Pilotgemeinden verdeutlichen, dass Klimaneutralität trotz unterschiedlicher klimatischer, geografischer und sozioökonomischer Rahmenbedingungen erreichbar ist, vorausgesetzt, sie wird durch einen strukturierten, langfristigen und integrierten Planungsprozess begleitet.

Nachhaltigkeit und langfristige

Perspektive

PLENTY-LIFE schafft langfristige Grundlagen für klimaneutrale und resiliente Städte. Die entwickelten Strategien, Methoden und digitalen Werkzeuge können auch nach Projektende weiter genutzt und ausgebaut werden. Durch den starken Fokus auf Wissenstransfer, Capacity Building und institutionelle Verankerung trägt das Projekt nachhaltig zur Transformation urbaner Systeme bei.

Die Zukunft urbaner Transformation

Die kommenden Jahre werden entscheidend für die Umsetzung der Klimaziele auf kommunaler Ebene sein. Städte und Gemeinden werden zunehmend zu zentralen Steuerungseinheiten der Energiewende und Klimaanpassung. Aus den Ergebnissen von PLENTY-LIFE lassen sich drei zentrale

PLENTY-LIFE zeigt, wie die Gemeinde der Zukunft aussieht: integriert geplant, datenbasiert gesteuert und konsequent auf Klimaneutralität ausgerichtet.

Entwicklungslinien ableiten: Erstens wird die Bedeutung von integrierten Klimastrategien weiter steigen, die Energie, Mobilität und Raumplanung gemeinsam adressieren. Zweitens werden digitale Planungstools und Monitoring-Systeme eine immer wichtigere Rolle spielen, um Fortschritte mess- und steuerbar zu machen. Drittens wird die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Regionen und europäischen Initiativen entscheidend sein, um Skalierung und Wirkung zu erreichen.

ÜBER PLENTY-LIFE

PLENTY-LIFE wurde durch das EU-LIFE-Programm gefördert und brachte Forschungseinrichtungen, Energieexpert:innen und Kommunen aus fünf europäischen Ländern zusammen. In sieben Pilotkommunen – Horn, Eggenburg, Castelfranco Veneto, Dolo, Fundão, Lugoj und Sânnicolau Mare – wurden Strategien entwickelt, um die lokale Energiewende zu beschleunigen und den Übergang zu einer klimaneutralen Energieversorgung zu unterstützen.

Wald und Holz: Zukunftsressourcen für starke Gemeinden

Die Gemeinde der Zukunft wird digitaler, sie schafft neue Formen der Mobilität und investiert in moderne Infrastruktur. Doch ihre Zukunftsfähigkeit zeigt sich auch im Umgang mit dem Wald und der Frage, wie verantwortungsvoll sie diese Ressource nutzt, pflegt und bewahrt.

Österreich ist ein Waldund Holzland: Rund 48 Prozent der Staatsfläche sind bewaldet.

Für Gemeinden ist der Wald weit mehr als Landschaftskulisse. Er ist Lebensraum, Erholungsraum, Klimaschützer, Wasserspeicher und wirtschaftliche Grundlage – vor allem in ländlichen Regionen.

Auch seine volkswirtschaftliche Bedeutung ist klar: Entlang der Wertschöpfungskette Forst und Holz werden jährlich 43,1 Milliarden Euro erwirtschaftet. Jeder 10. in Österreich erwirtschaftete Euro entsteht somit unmittelbar oder mittelbar aus dem Rohstoff Holz. Zugleich sichert dieser Bereich rund 444.000 Arbeitsplätze – viele davon in den ländlichen Gemeinden, wo Waldbesitzer:innen, Forstbetriebe, Sägewerke, Handwerk und Bauwirtschaft eng verbunden sind.

Damit Wälder ihre Funktionen auch künftig erfüllen können, sind fachkundige Pflege, vorausschauende Verjüngung und nachhaltige Nutzung nötig. So entstehen stabile, artenreiche und klimafitte Wälder, die Lebensräume bewahren und den Rohstoff Holz bereitstellen.

Gerade für Gemeinden liegt darin eine große Chance. Wer mit

Holz baut, beispielsweise Kindergärten, Schulen, Gemeindezentren oder Wohnbauten, investiert nicht nur in Gebäude, sondern hält Wertschöpfung in der Region, stärkt lokale Familienwaldbetriebe, Sägewerke, Planer:innen und Handwerksbetriebe und setzt zugleich ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und Baukultur. Denn Holz kann energieintensive Materialien ersetzen und das im Wachstum gebundene CO2 langfristig speichern. Wald und Holz zeigen, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze sind. Im Gegenteil: Nachhaltige Waldbewirtschaftung, verantwortungsvolle Holznutzung und Biodiversität sind Bausteine einer zukunftsfähigen Entwicklung für lebenswerte Gemeinden, starke Regionen und kommende Generationen.

Weitere Informationen fi nden Sie unter: waldgeschichten .com

DIE URSPRÜNGLICHE SCHÖNHEIT

WIEDERHERSTELLEN – ODER EINEN NEUEN LOOK SCHAFFEN.

Ein neuer Boden wäre schnell gekauft und der alte mit viel Aufwand und Kosten entfernt. Eine Renovierung ist jedoch die bessere, kostengünstigere und nachhaltigere Lösung. Ein Holzboden kann bei richtiger Pflege über hundert Jahre alt werden!

Seit 1919 ist Bona auf die Pflege und Renovierung von Böden spezialisiert. Eine Studie des IVL Swedish Environmental Research Institute belegt erhebliche Energie- und Ressourceneinsparungen im Vergleich zu einem Austausch des Bodens. Durch die Renovierung werden bis zu 90 Prozent* des CO2-Ausstoßes eingespart.

Zusätzlich spart eine Renovierung bis zu 41 Prozent* der Kosten im Vergleich zu einer Bodenerneuerung. Damit werden die Auswirkungen auf den Klimawandel und den Ressourcenverbrauch stark reduziert. Trotz

Mehr Infos zur Bodenrenovierung

Erhalt des alten Bodens erstrahlt er nach der Renovierung in neuem Glanz, mit neuer Farbe, Struktur und Design. Bona-Profis renovieren den Boden ohne Austausch, mit wenig Aufwand und komplett staubfrei.

Entscheiden Sie sich für die nachhaltigere Lösung –renovieren Sie Ihren Holzboden!

EXPERTISE

Eröffnungsfest zur Einweihung der neuen Windräder

Die Gemeinde der Zukunft braucht Energie aus der Region

Wie sieht die lebenswerte Gemeinde der Zukunft aus? Sie ist ein Ort, an dem junge Menschen bleiben wollen. Sicher, wirtschaftlich stark, unabhängig und kommenden Generationen Perspektiven bietend. Sie verfügt über gute Infrastruktur, digitale Anbindung, Arbeitsplätze und preisstabile, langfristig günstige Energie.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie verletzlich Europa durch fossile Energieabhängigkeit geworden ist. Internationale Krisen, geopolitische Spannungen und Preisschocks treffen zunächst nur vordergründig Länder und Märkte, am Ende uns alle in vielen Gemeinden des Landes. Ein unkontrollierbarer Energiepreis gefährdet unseren Wohlstand. Deshalb brauchen Gemeinden Antworten auf zentrale Zukunftsfragen: Wie bleibt Energie preisstabil? Wie sichern wir Arbeitsplätze vor Ort? Wie schaffen wir Perspektiven für junge Generationen? Und wie reduzieren wir gleichzeitig unsere Abhängigkeit von internationalen Krisen?

Gemeinden gestalten die Energiewende Mit der Windenergie (knapp 16 % des heimischen Stroms) leisten Gemeinden einen wertvollen Beitrag. Es entstehen Arbeitsplätze, Investitionen und regionale Wertschöpfung. Für die Bürger:innen einer Windkraftgemeinde gibt es günstige Stromtarife und einen langfristig preisstabilen Strompreis. Die Zustimmung zur Windenergie ist mit 60 bis über 80 % stets erfreulich hoch. Gibt es (anfangs) Skepsis, werden

Windräder spätestens beim Eröffnungsfest oft zum Stolz der Gemeinde und einer kommunalen Kraftquelle. Die Elektrifizierung von Industrie, Mobilität und Wärmeversorgung wird den Strombedarf für Wirtschaft und Haushalte in den kommenden Jahren deutlich erhöhen. Gleichzeitig braucht Österreich preisstabile Energie, um Wohlstand, Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Aktuell genehmigte und in Verfahren befindliche Windkraftprojekte können bis zu 9,1 TWh sauberen Strom erzeugen und etwa 2,6 Millionen Haushalte versorgen. Damit verbunden sind Milliardeninvestitionen, zusätzliche Beschäftigung und erhebliche wirtschaftliche Effekte für Bund, Länder und Gemeinden.

Die Windstromerzeugung kann bis 2030 nahezu verdoppelt werden.

Photovoltaik und Wasserkraft. Während Windenergie besonders in den Wintermonaten stark ist, liefert die Sonne im Sommer verlässlich Energie, und Wasserkraft sorgt für stabile Grund- und Regelenergie. Ergänzt durch Speichertechnologien entsteht so ein zunehmend flexibles, stabiles und regional verankertes Energiesystem.

Preisstabile Energie wird zur Standortfrage Österreich verfügt über hervorragende Voraussetzungen, um diese Energiewende erfolgreich zu gestalten: starke Regionen, innovative Unternehmen und große Potenziale bei Windkraft,

Mit der Energiewende hat Österreich die Chance, unabhängiger, stabiler und wirtschaftlich stärker zu werden. Leistbare Energie wird zunehmend zum entscheidenden Standortfaktor. Die EnergieGemeinde der Zukunft ist resilient, modern und bietet lokale Vorteile. Sie produziert einen Teil ihrer Energie selbst, schafft Wertschöpfung und bietet Sicherheit für kommende Generationen. Daher geht es nun darum, den weiteren Ausbau heimischer erneuerbarer Energien wie der Windkraft entschlossen umzusetzen. So übernehmen wir Verantwortung für das Klima und schaffen ein Fundament für ein starkes, resilientes, unabhängiges und lebenswertes Österreich.

Weitere Infos unter: igwindkraft.at

ÖKleidercontainer sind das Rückgrat der Kreislaufwirtschaft

Über 90 Prozent der Gebrauchtkleidung fließen dank Kleidercontainern zurück in den Kreislauf. Dazu braucht es Partner, die diese Infrastruktur aktiv mitgestalten.

Von der bei HUMANA Österreich gesammelten Kleidung können 67,3 % direkt wiederverwendet werden (Re-Use: Kleidung, Schuhe & Accessoires), 23 % werden recycelt (z. B. zu Putzlappen oder Dämmmaterial) und 9,7 % werden thermisch verwertet (Verbrennung zur Energiegewinnung). Quelle: Studie zur Altkleidersammlung vom Umweltbundesamt, 2019 Entgeltliche Einschaltung

sterreich kauft, Österreich wirft weg. 19 kg Neukleidung kaufen Österreicher:innen pro Kopf und Jahr – 16 kg sortieren sie wieder aus. Die EU schreibt seit Jänner 2025 vor, Alttextilien flächendeckend getrennt zu sammeln. Trotzdem steht vielerorts jene Infrastruktur unter Druck, die das System trägt: der Kleidercontainer.

Container sind das Rückgrat der Textilsammlung. 90 Prozent der Gebrauchtkleidung in Österreich werden über sie erfasst (2024, Abfallstatistik). Kleidercontainer funktionieren, weil sie niederschwellig sind: anonym, rund um die Uhr verfügbar, wohnortnah.

EXPERTISE

Wer weite Wege in Kauf nehmen muss, wirft Kleidung in den Restmüll. Fällt diese Infrastruktur also weg, landen wertvolle Ressourcen in der Verbrennung statt im Kreislauf.

Städte und Gemeinden, die Flächen zur Sammlung bereitstellen, verhindern genau das und erfüllen ihre EU-rechtlichen Verpflichtungen. Private Flächen wie Supermarktparkplätze oder Firmengelände ergänzen das öffentliche Netz und sichern die Sammlung dort, wo Menschen ohnehin unterwegs sind. HUMANA Österreich ist seit 40 Jahren verlässlicher Partner – mit sozialem Mehrwert. Der Gewinn des zertifizierten

Sozialunternehmens fließt u. a. in Schulen in Mosambik, Landwirtschaft in Angola und HIV-Prävention in Namibia.

Gestalten auch Sie Kreislaufwirtschaft aktiv mit – jetzt Sammelkooperation anfragen unter info@humana.at

KI im Arbeitsalltag der Gemeinde

Um halb acht sind Paula und Martin im Gemeindeamt. Noch bevor der Kaffee fertig ist, hat der digitale Assistent die Nachrichten sortiert. Die KI markiert Dringendes, bündelt Routinefragen und liefert Antwortvorschläge samt Zuständigkeit.

Mag. Thomas

Gerade bei Beschwerden findet sie Vorgänge und hilft, wertschätzend zu antworten. Paula und Martin prüfen und entscheiden. Die Verantwortung bleibt bei ihnen.

Weniger Fragen landen direkt im Amt. Vieles beantwortet ein Chatbot rund um die Uhr, mehrsprachig. Öffnungszeiten, Kindergartenanmeldung, Mülltermine, Melderegister oder Bauverfahren sind rasch verfügbar.

Um neun Uhr beginnt die Besprechung, später folgen Gemeindevorstand und Gemeinderat. KI unterstützt Protokolle, Beschlüsse und Aufgaben. Kontrolliert wird von Paula und Martin.

Nach dem Mittagessen warten Förderanträge. KI prüft Unterlagen, bereitet Grundlagen vor und zeigt

Vergleichsfälle. Es entscheiden aber Menschen. Am Nachmittag entstehen Texte für Gemeindezeitung, Infoblätter und mehrsprachige Mitteilungen.

Auch draußen verändert KI die Arbeit. Sensoren in den Fahrzeugen erfassen Straßenzustände. Im Winter berechnet KI lokale Prognosen für Räum- und Streufahrzeuge. In Müllfahrzeugen beginnen Sensoren, Behälterinhalte zu erkennen. Das unterstützt die Mülltrennung und -verwertung aber auch die Tourenplanung. Bei Bäumen und Grünflächen helfen digitale Werkzeuge hinsichtlich Pflege, Kontrolle und Bewässerung. In der Finanzabteilung werden Rechnungen automatisiert erfasst, das unterjährige Controlling liefert laufend Prognosen und Auswertungen zu Bauhofleistungen,

Müllentsorgung oder Auslastungszahlen stehen schneller bereit. Zugegeben, so umfassend ist KI in Gemeinden noch selten. Doch jede einzelne Anwendung kommt bereits zum Einsatz. KI sichert Wissen, federt Engpässe ab, erkennt Entwicklungen früher und hilft in Krisen. Das stärkt die Qualität, Effizienz und Resilienz der Gemeinden.

"KDZ im Dialog" ist der Podcast des KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung. Mit dem Podcast bieten wir Einblicke und Hintergründe in die öffentliche Verwaltung und versuchen sie Ihnen verständlich und spannend zu erklären. Wir wollen den Austausch zu unterschiedlichen Themen der öffentlichen Verwaltung fördern und eine breite Öffentlichkeit dafür gewinnen.

LM004G

UH006G

GRATIS XGT AKKU

Ab dem 1. März startet unsere neue XGT-Aktion: Beim Kauf von MAKITA XGT Maschinen, ab einem Einkaufswert von 540 €, erhältst du einen XGT Akku BL4040F GRATIS dazu!

Weiteren Infos unter www.makita.at

Gültig von 01. März 2026 bis 30. September 2026 (Ausgenommen Lampen, Radios und Kühl- und Wärmeboxen)

www.makita.at

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
AT – Gemeinde der Zukunft by Mediaplanet Österreich & Schweiz - Issuu