TT-DIGI
TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG DAS FACHMAGAZIN FÜR DEN NEUEN GESUNDHEITSMARKT
www.tt-digi.de
Ausgabe 5-21 / Oktober 2021
››› KGG: Anforderungen und Marktübersicht
››› 2G oder 3G im Studio: Rechtliche Hinweise
››› Hybride Welten für Gesundheitsanbieter
››› Mehr Umsatz mit weniger Mitgliedern
››› Best Practice: MTT und Gesundheitstraining
››› Gender-Gap im Training?
››› RUBRIK
››› U2
TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
››› EDITORIAL
©Foto:studio157.de
Medienpartner des Deutschen Fitnesswissenschaftsrats
Die Branche trifft sich wieder Liebe Leserinnen und Leser, erfreulicherweise sind aufgrund der besseren CoronaLage auch im Herbst Treffen der Therapie- und Fitnessbranche möglich. Der persönliche Kontakt ist nicht nur für unsere Branche sehr wichtig.
Physiotherapiepraxis integriert hat (S. 22). Wer sich auf diese Weise als Gesundheitsdienstleister positioniert, ist nicht nur bei einem möglichen Lockdown im Vorteil, sondern kann davon auch wirtschaftlich enorm profitieren.
Ende Oktober wird die therapie Hamburg als Präsenzmesse stattfinden, drei Wochen später folgt dann die Premiere der FitnessConnected.
Besonders interessant aus unternehmerischer Sicht sind auch unsere Beiträge in der Rubrik ‚Marketing & Management‘. Hier geht es u.a. um die Themen ‚Mehr Umsatz mit weniger Mitgliedern‘, ‚Employer Branding‘ und ‚Kürzere Vertragslaufzeiten‘.
In unserer aktuellen Ausgabe blicken wir wie gewohnt auf die wichtigsten Events der vergangenen Wochen zurück und thematisieren unter anderem die TheraPro Kompakt, die Anfang Oktober als Online-Event stattfand (S. 38).
Wir wünschen Ihnen viel Inspiration bei der Lektüre. Mit sportlichen Grüßen
Ein Schwerpunktthema ist dieses Mal Krankengymnastik am Gerät (KGG). Neben einer ausführlichen Übersicht zu diesem Thema (S. 56) präsentieren wir Ihnen in einer Marktübersicht auch die Angebote von elf Firmen aus der Branche (S. 59). In unserer Serie zur Systemrelevanz geht es in dieser Ausgabe um den gesetzlichen Rahmen (S. 18). Zudem präsentieren wir Ihnen mit dem Sportpark Monheim ein interessantes Fallbeispiel für ein Studio, das eine
Philipp Hambloch, Stellv. Chefredakteur
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››› INHALT
››› SZENE & EVENTS
Szene News . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Serie zur Systemrelevanz: der rechtliche Rahmen . . . . . . . . . . 18 Seminar zum Thema Systemrelevanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Studio+Physiotherapie: Fallbeispiel Sportpark Monheim . . . . 22 Titelstory von ACISO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Persönlichkeiten der Branche: Karin Schupp . . . . . . . . . . . . . . 28 Interview mit qualitrain-CEO Nicolas Stadtelmeyer . . . . . . . . 30 News Science . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
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Vorschau: Events im Herbst & Winter 2021 . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Rückblick: TheraPro Kompakt 2021 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 Events der Physiobranche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 Die Open Days 2021 von Ergoline . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 Die Eröffnung des ACTIV Campus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 ››› HYGIENE
Interview mit Andreas Paschetag (Cleanpaper) . . . . . . . . . . . . 48 2G oder 3G: ein aktueller Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 ››› THERAPIE
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News aus dem Bereich Therapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 KGG: ein allgemeiner Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 KGG: Anforderungen und Marktübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 Die Attraktivität von KGG steigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 Buchtipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 Physiopraxen und ihr Online-Auftritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 Gesundheitstraining in allen Facetten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76 Aus Patienten werden nun Kunden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78 MTT auf kleinem Raum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 Das BEfit in Düsseldorf: Transfer Therapie - Training . . . . . . . 84
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››› RUBRIK
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››› INHALT ››› VORSCHAU
››› TRAINING
News und Buchtipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 EMS-Übungen bei Sarkopenie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 Gender-Gap im Training? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94 Thomas Kotsch berichtet aus Naxos . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
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››› DIGITALISIERUNG
News zur Digitalisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100 Exakt Health: Online-Physiotherapie der Zukunft? . . . . . . . . 102 ››› MARKETING & MANAGEMENT
Hybride Welten für Gesundheitsanbieter . . . . . . . . . . . . . . . . 106 Mehr Umsatz mit weniger Mitgliedern generieren . . . . . . . . 110
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Monatlich kündbare Mitgliedschaften im Studio erfolgreich umsetzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116 Das Portfolio aus betriebswirtschaftlicher Sicht . . . . . . . . . . 120 Gründer-Serie (9): Der Businessplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122 Schadet Employer Branding dem Image? . . . . . . . . . . . . . . . . 126 Zukunft Praxis, Teil 3: die Planung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128 ››› RECHT & STEUER
2G oder 3G im Studio: Rechtliche Hinweise für Betreiber . . . 132 Datenschutz-Serie (2): Vorsicht bei Gesundheitsdaten! . . . . 136
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››› ERNÄHRUNG & WELLNESS
News . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138 Buchtipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139 5 Tipps für eine gute Ernährung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140 Kopfschmerz-Serie (2): Auslöser und Bewältigungsstrategien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142 ››› INSERENTENVERZEICHNIS ››› IMPRESSUM . . . . . . . . .
Freuen Sie sich in der nächsten Ausgabe auf zwei interessante Marktübersichten in den Bereichen Gesundheit und Ernährung.
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››› VORSCHAU AUSGABE 6-21
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NEWS Szene
I Ergoline: Marc Fricke ist neuer Vertriebsleiter Deutschland
I Vier body LIFE Awards für die milongroup
Marc Fricke ist seit September neuer Vertriebsleiter Deutschland der JK-Gruppe, die mit den Marken Ergoline und Wellsystem einer der führenden Hersteller für Solarien, Lichtanwendungen und Hydrojets ist. Der 48-jährige kann auf rund 20 Jahre Berufserfahrung in der Fitnessindustrie zurückblicken. Bei Ergoline möchte Fricke Innovationen weiter vorantreiben und gemeinsam mit den Fachhandelspartnern noch mehr Kundennähe aufbauen.
Die milongroup freut sich über vier erste Plätze bei der Verleihung der body LIFE Awards 2021. Bereits zum dritten Mal in Folge ging der Preis in der Kategorie „Dehn- und Mobilisierungskonzepte“ an five. Das Beweglichkeitskonzept wurde auch als bestes „Stand Alone Konzept“ ausgezeichnet. milon erhielt für seine „Cardiogeräte“ den body LIFE Award 2021 und entschied die Sonderkategorie „Marketing“ für sich – eine Auszeichnung, mit der insbesondere die erfolgreiche Neuausrichtung der milongroup und die mutige Innovations- und Investitionsstrategie in herausfordernden Corona-Zeiten gewürdigt wurde. www.milon.com
www.ergoline.de
I Trugge gründet T-Finance Die Trugge GmbH bietet seit Juni 2021 auch eine Lösung zur Finanzierung an. Für diesen Zweck wurde die betriebseigene Tochter T-Finance gegründet. Das Angebot richtet sich nicht nur an TruggeKunden, sondern auch an Existenzgründer. Damit baut Trugge sein Produktsortiment im Bereich Vending 24/7 weiter aus. Das Unternehmen aus dem Sauerland bietet attraktive Elemente für den kontaktlosen Service. Besonders nachgefragt ist derzeit der Service Tresen. Das Trugge-System verfügt über Schnittstellen zu mehreren Anbietern von Studiosoftware. www.trugge.com
I Neu im Außendienst für CHIBA in NRW: Rainer Buschmeier
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I Neue Mitglieder sowie Mitarbeiter: 6 Lösungen von FACEFORCE Der gesundheitliche Nutzen von Fitness- & Gesundheitsanlagen ist für Experten unbestritten. Durch die Corona-Pandemie gingen jedoch mehr als 1,5 Millionen mitglieder verloren, auch Mitarbeiter haben Studios aufgrund der Kurzarbeit verlassen. FACEFORCE hat neue und agile Lösungen entwickelt, wie Fitness- und Gesundheitsanlagen neue Mitglieder und fachlich versierte Mitarbeiter finden: >>> 100 Tools zur Interessentengewinnung
Ab September 2021 übernimmt Rainer Buschmeier den Außendienst für CHIBA in NRW. Der bayerische Sporthandschuhspezialist CHIBA freut sich den erfahrenen Mann in seinem Außendienst für NRW im Team willkommen zu heißen. Rainer Buschmeier bringt über 25 Jahre Erfahrung aus der Fahrradbranche mit.
>>> Mitarbeitergewinnung digitalisieren
www.chiba.de
www.face-force.de
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>>> Automatisierte Prozesse zur Mitgliedergewinnung >>> Digitaler Verkauf für Produkte und Mitgliedschaften >>> Virtuelle Vertriebler – kosten wenig und sind nie krank >>> Coronakonforme Körpervermessung mit Interessentengenerierung
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NEWS Szene
I EGYM erhält 41 Millionen US-Dollar Wachstumskapital Mitte September verkündete EGYM den Einstieg des neuen Investors Mayfair Equity Partners, der in den Bereichen Technologie und Konsumgüter aktiv ist. Durch die Serie-E-Finanzierungsrunde erhält EGYM 41 Millionen US-Dollar. TTDIGI sprach mit EGYM-CEO Philipp Roesch-Schlanderer über die aktuelle Lage des Unternehmens und wofür das Geld verwendet werden soll. TT-DIGI: Lieber Philipp, herzlichen Glückwunsch zum erneuten Investoreneinstieg. Mit welchen Argumenten konntet ihr überzeugen? Philipp Roesch-Schlanderer: Vielen Dank! Die vergangenen zwei Jahre waren sicherlich für uns und die gesamte Fitnessbranche eine Herausforderung. Aber die Branche hat nun eine große Chance, da die Gesundheitsnachfrage deutlich gestiegen ist. Ich sehe gute Chancen für Anbieter, die sich als Gesundheitsdienstleister positionieren. Gesundheit und Langlebigkeit sind Zukunfttrends. Davon sind auch unsere Investoren überzeugt. Wir bieten unseren Kunden die Produkte wie etwa den Fitness Hub und das BioAge an, um die Philipp Roesch-Schlanderer neuen Trainingsziele erreichen zu können. TT-DIGI: Wie gut laufen eure Geschäfte nach knapp eineinhalb Jahren Corona? Philipp Roesch-Schlanderer: Zwischen 2017 und 2019 sind wir um 100% gewachsen, 2020 konnten wir den Umsatz auf dem Vorjahresniveau halten. Im vierten Quartal 2021 werden wir auf den Wachstumskurs zurückehren, den wir vor Covid hatten. TT-DIGI: Als eine Folge der Corona-Krise sind die Preise vieler Rohstoffe gestiegen, Chips sind sehr knapp. Wie ist die Lage bei euch? Philipp Roesch-Schlanderer: Ich bin sehr froh, dass wir im Bereich Einkauf frühzeitig vorgesorgt haben und daher aktuell keine Produktionsprobleme haben. Wir spüren aber die höheren Kosten, und es ist gerade schwieriger für uns, die Produktion deutlich zu steigern. Insofern bin ich sehr stolz auf unser Team, dass wir sogar noch mehr produzieren können als geplant. Leider aber nicht in dem Maße, wie wir gerade verkaufen, und das führt dazu, dass wir in einigen Produktkategorien für 2021 bereits ausverkauft sind. TT-DIGI: In welchen Bereichen möchtet ihr nun investieren? Philipp Roesch-Schlanderer: Wir planen vor allem Investitionen in die Partnerschaft mit den Studios. Der Fokus gilt dem Produkt und wir möchten unser BGM-Angebot für Firmen (qualitrain) weiter voranbringen. Nach dem großen Erfolg des Fitness Hubs wird es 2022 weitere Innovationen geben. Wir werden unsere Kraftmaschinen auch im Stand-AloneModus anbieten und so die Nutzererfahrung – also: Training an den schlauen Geräten auch außerhalb des Zirkels – optimieren. Wir möchten die Industrie mit unserer offenen Plattform unterstützen, damit die Betreiber bei der Wahl ihres Equipments möglichst viele Freiheitsgrade haben. TT-DIGI: Welche Rolle werden Messen zukünftig angesichts der Digitalisierung spielen? Philipp Roesch-Schlanderer: Beim Thema Digitalisierung muss man immer am Ball bleiben. Dennoch sind persönliche Treffen nicht ersetzbar. Die Mensch-Mensch-Interaktion bleibt am wichtigsten. Daher freue ich mich auch auf die künftigen Events. EGYM wird sowohl bei der FitnessConneted als auch bei der FIBO 2022 mit dabei sein.
I Sonniges Wiedersehen bei KBL-Hausmesse Mit den Open Days (29.09. bis 1.10.) gab es für KBL endlich wieder einmal die Gelegenheit, sich mit den Kunden persönlich zu treffen. Unter Einhaltung der Hygiene-Regeln folgten die Gäste der Einladung zum Zusammensein der Sonnenbranche und informierten sich über die neuen Produkte. Besonders im Fokus stand die P9S mit der neuen SunSphere LED-Technologie. Mit der P9 hat KBL unter dem Motto ‚Sunshine meets Design‘ in Zusammenarbeit mit dem Studio F. A. Porsche eine neue Ära im Solarien-Design eingeleitet, die P9S setzt nun neue Maßstäbe in Sachen UV-Technologie. Eine weitere News zum neuen SunTVMAX finden Sie im Bereich ‚Ernährung und Hygiene‘. www.megasun.de
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NEWS Szene
I Projekt 100 – ACISO garantiert Wachstum auch im Lockdown
I FitQuest ergänzt Rehabox FitQuest wird ab sofort, gemeinsam mit RehaVitalisPlus e.V., die RehaBox und seine Lizenznehmer bei der erfolgreichen Umsetzung des Reha- und Gesundheitssport begleiten und unterstützen. Mit dem neuartigen Lizenzkonzept der RehaBox als Boutique-Studio verschmelzen Lifestyle und zeitgemäßes Rehasport Training miteinander. FitQuest BIA erlaubt eine segmentale Analyse der Körperzusammensetzung und der zellulären Strukturen des Gewebes. www.reha-box.de www.fitquest-world.com
In den kommenden Monaten liegt der Fokus klar auf dem Neukundengeschäft. Dafür bietet ACISO 30 Clubs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz jetzt ein limitiertes Vertriebspaket mit Zufriedenheitsgarantie und einem Preisvorteil von 2.100 EUR. Es bietet auch für den schlimmsten Fall eines neuerlichen Lockdowns Tools zur Mitgliedergewinnung. Dazu bündeln die Marketing-Spezialisten alle Erfolgskonzepte. Auf der Basis einer Unternehmens- und Vertriebsanalyse wird ein Marketingplan erstellt. Neben erfolgserprobten Kampagnen zum Black Friday, zu Weihnachten und zum Jahresstart kommt vor allem auch die SALES FORCE 2.0 mit vor Ort Unterstützung bei Promotion, Verkauf und Leadgenerierung zum Einsatz. www.aciso.com/projekt100
I Mark Böhm neuer Vorstand Markt von NOVENTI Health SE – Der Aufsichtsrat von NOVENTI hat den Vertriebsexperten Mark Böhm zum 1. Oktober 2021 in den Vorstand berufen. Böhm wird in dieser Funktion das Ressort Markt übernehmen und dort alle Aufgaben des Vertriebs zentral steuern und vorantreiben. NOVENTI möchte damit die Vertriebsstruktur weiter zusammenführen, getreu dem Leistungsversprechen an alle Kundinnen und Kunden: alles aus einer Hand.
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I Neues Mietkonzept von seca Mit einer monatlichen Miete von 99 Euro und einer Nutzungsgebühr von einem Euro pro Messung bietet seca die Möglichkeit, das BIA Konzept seca TRU in das Angebot zu integrieren und damit die Gesundheitskompetenz der Fitness- oder Physioeinrichtung zu untermauern.
Böhm bringt langjährige Erfahrung in der Gesundheitsbranche aus seinen verschiedenen Tätigkeiten für die Alliance Healthcare Deutschland GmbH mit, zuletzt als Commercial Director und Mitglied der Geschäftsführung. In anderen Rollen verantwortete er als Ressortleiter Commercial Control die Bereiche Vertriebssteuerung, Handelskalkulation und Prozessmanagement.
Angelina Zirkel, Vertriebsleiterin Medical Fitness DACH bei seca: „Viele Studios sind im Spagat zwischen notwendigen Investitionen, um sich als Gesundheitsanbieter zu positionieren, Mitglieder zu gewinnen und zu halten. Gleichzeitig scheuen sie das wirtschaftliche Risiko dieser Investitionen. Mit „seca TRU & YOU. Better together.“ wollen wir Studios unterstützen, sich als kompetenter Anbieter für Medical Fitness und Gesundheit zu positionieren, ohne weitere große Investitionen tätigen zu müssen.
www.noventi.de
www.secatru.com
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NEWS Szene
I Vom Fitnessclub zum relevanten Gesundheitsanbieter
I 20 Jahre Matrix Matrix Fitness, die Premium-Marke von Johnson Health Tech., feiert in diesem Oktober ihr 20-jähriges Bestehen. Der Erfolg von Matrix basiert auf innovativem Produkten, umfassenden Lösungen und einem guten Kundensupport. Zukunftsorientierte Fitnessanlagen positionieren sich heute immer mehr als Gesundheitsanbieter. Wer als solcher wahrgenommen werden möchte, arbeitet oft mit § 20 Präventionsprogrammen, die von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden.
Alles ging los mit einem spektakulären Launch auf der 'Club Industry Trade Show' im Jahr 2001. Mit seiner runden runden Stahlrohr-Konstruktion bei Kraftstationen setzte der Hersteller neue Standards. Das Ziel, die Ästhetik von Fitnesseinrichtungen zu verändern, gilt bis heute.
Fitnessclubs, die eines der wichtigsten gesundheitlichen Kernthemen, das Verlieren von Körpergewicht, professionell abdecken möchten, können das myintense+ § 20 Präventionsprogramm der myline Deutschland GmbH anbieten. Dieses wird bundesweit von den gesetzlichen Krankenkassen bis zu 100% bezuschusst. Mit der richtigen Strategie lassen sich damit auch die regionalen Ärzte des jeweiligen Fitnessclubs gewinnen, die dann das Programm ihren Patienten empfehlen. So generieren die Studios mehr Ansehen und neue Mitglieder.
Exklusive Programme und Technologien haben den Menschen neue Trainingsmöglichkeiten gegeben. Heute umfasst das Portfolio von Matrix mehr als 500 Produkte und bietet ein komplettes Sortiment an Geräten für Cardio-, Kraft- und Gruppentraining, die in fünf eigenen Produktionsstätten hergestellt und rund um den Globus vertrieben werden. www.matrixfitness.com
www.myline24.de/myintense
I Wechsel in der Geschäftsführung der Severins GmbH
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I Gegen Viren und für das sichere Gefühl
Rolf Boddenberg schied zum 31. August 2021 aus der Geschäftsführung der Severins GmbH aus. Seine Aufgaben übernimmt ab dem 1. September 2021 v. l.: Rolf Boddenberg, Sven Sven Hebenbrock. Hebenbrock und Wilfried Engel Dieser wird die Severins GmbH künftig als Generalbevollmächtigter und Gesamtprokurist partnerschaftlich mit dem amtierenden Geschäftsführer Wilfried Engel führen.
Die Philips-Signify UV-C Leuchte zur Luftdesinfektion deaktiviert über 99% der Viren in geschlossenen Räumen innerhalb weniger Minuten. Das Gerät wird an der Decke montiert und der UV-C-Strahlenbereich kann gesteuert werden. Der Einsatz ist im laufenden Betrieb möglich. Als zertifizierte Partner berät Aschenbach Sie gerne.
www.severins.de
www.aschenbach.com
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I Innovation für Körperdaten: mescan Der mescan ist der Eintritt in die neue Welt der smarten Optimierung von Training, Ernährung und Regeneration. In nur 45 Sekunden misst der mescan Herzratenvariabilität, Stresslevel, Körperzusammensetzung und Stoffwechsel. Die Ganzheitlichkeit des mescan ist einmalig. Er checkt nicht nur alle relevanten Körperdaten, sondern gibt auf Basis der Ergebnisse direkte Empfehlungen. Der 360-Grad-Blick auf die Körperdaten sorgt dafür, dass Therapie funktioniert und von langfristigem Erfolg geprägt ist. www.cardioscan.de
I KLAFS unter neuer Führung Nach 30 Jahren als Geschäftsführer von KLAFS hat Stefan Schöllhammer zum 30. September altersbedingt diese Tätigkeit beendet. Phillip Rock, der bisher als Geschäftsführer für die technische Seite im Unternehmen zuständig ist, wird zusätzlich mit den Bereichen Finanzen und Personalwesen einen Teil seiner Aufgaben übernehmen. v.l.n.r.: Gernot Mang, Stefan Schöllhammer und Für die Bereiche Marketing, Phillip Rock. Vertrieb und Design konnte mit Gernot Mang ein neuer Geschäftsführer gewonnen werden. www.klafs.de
I Impf-Kampagne des DIFG Aufgrund der 3G-Regeln in Fitnessstudios und der Abschaffung der kostenlosen Schnelltests hat der Deutsche Industrieverband für Fitness und Gesundheit (DIFG) im September eine Impfkampagne gestartet. Der DIFG befürwortet grundsätzlich das Impfen als wichtige Maßnahme zur Eindämmung der COVID19-Pandemie. Das Motto der Kampagne lautet: „Lass dich impfen. Aus deinem guten Grund!“. www.difg-verband.de
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Der Versuch einer Einordnung
Was bedeutet Systemrelevanz? Systemrelevanz ist das Schlagwort dieser Zeit. Aber was heißt das eigentlich wirklich? Gibt es eine rechtliche Definition dafür?
Die Eigenschaft, systemrelevant zu sein, hat auf einmal eine ungeahnte Bedeutung erfahren. Aber was bedeutet das eigentlich? TT-DIGI fragte Rechtsanwalt Benjamin Alt, der sich auf Rechtsfragen für Heilmittelerbringer spezialisiert hat. TT-DIGI: Herr Alt, gibt es eine Definition des Wortes Systemrelevanz? Benjamin Alt: Es gibt keine juristische Definition des Begriffs. Grundsätzlich versteht man darunter eine Leistung, die zum Basisangebot gehört, die der Grundversorgung dient, wie beispielsweise ein Supermarkt. Diese Leistungen sind notwendig, damit ein Staat funktioniert. Im Regelfall ist es so, dass ein Kranker behandelt werden sollte, seine Beschwerden gemildert oder behoben werden sollten. Das ist eigentlich das Thema Systemrelevanz: Die Krankenversorgung gehört zur Grundversorgung. TT-DIGI: Und zur Grundversorgung gehört auch
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mit dem Thema Systemrelevanz auseinandersetzen?
die Physiotherapie, das war entscheidend? Benjamin Alt: Ja. Bei einem Präventionskurs würden viele sagen: Nein, deshalb bricht das System nicht zusammen. Es ist nicht relevant, ob Gymnastikkurse stattfinden oder nicht – genauso wie Training, Wellness oder Kosmetik. Aber Kranke müssen zwingend behandelt werden können. Und der Nachweis der Notwendigkeit stellt grundsätzlich die ärztliche Verordnung dar. TT-DIGI: Würde eine juristische Begründung helfen, um medizinisch ausgerichteten Fitness-Einrichtungen, wie Rückenzentren, die Systemrelevanz zu attestieren? Benjamin Alt: Ich sage ganz klar „Nein“. Das hängt bei der Politik wohl nicht hoch genug. Seit Jahren versuchen die Berufsverbände der therapeutischen Berufe die Umsatzsteuerbefreiung bzw. eine Reduzierung des Umsatzsteuersatzes bei Präventionsleistungen durchzu-
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››› Benjamin Alt
Benjamin Alt: Ehrlich gesagt, es kommt darauf an. Ich sehe dies häufig als Kniff, um einen Betrieb aufrechtzuerhalten. Ohne Corona, ohne Lockdown wären wohl nur sehr wenige auf die Idee gekommen. Die meisten FitnessStudios wollen eigentlich nur ihren ursprünglichen Betrieb weiterführen können, da geht es nicht um die Behandlung von kranken Menschen. Und wenn jetzt für Fitness-Studios kein Lockdown mehr kommt, was wir alle hoffen, werden sich dafür nur wenige interessieren. Allerdings sind mir auch Studios bekannt, welche wirklich den Weg zum Praxisbetrieb gewagt haben. Diese müssen sich wegen eines Lockdowns dann sicherlich keine Gedanken mehr machen.
setzen. Die geringere Steuerlast könnte zu einem preiswerteren Angebot führen, was zu einer gesteigerten Nutzung führen könnte. Das wäre volkswirtschaftlich unter dem Strich wahrscheinlich wesentlich günstiger. Aber die Politik hat bisher an dieser konkreten Besteuerung festgehalten. Deswegen gehe ich davon aus, dass politisch gesehen der Wert prophylaktischer und präventiver Maßnahmen nicht hinreichend anerkannt wird. Zudem beschäftigt im Moment die Fitness-Studios ein ganz anderes Thema: die 2G- oder 3GRegelung.
TT-DIGI: Besten Dank für das Gespräch.
TT-DIGI: Lohnt es sich, dass sich Fitness-Studios
Das Interview führte Reinhild Karasek.
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Infoseminar zur Anbindung einer Physiotherapiepraxis an ein Studio
Systemrelevanz und Positionierung in einem Am 28. September informierten sich 28 Studiobetreiber in Hannover über die Rahmenbedingungen bei der Integration einer Physiopraxis an ein Fitnessstudio. Dieser Schritt kann die Positionierung als Gesundheitsdienstleister unterstreichen und sich auch wirtschaftlich auszahlen. Sechs Referenten beleuchteten das Thema ‚Auf dem Weg zum Gesundheitsdienstleister mit Relevanz‘ aus verschiedenen Perspektiven, angefangen beim rechtlichen Rahmen und Hinweisen zur Abrechnung mit Rezepten. In Bezug auf die notwendige Ausstattung referierte Michael Schafisade von der Firma SCHUPP. Seine Ausführungen zum Thema Investition und Rentabilität stießen bei den Teilnehmern auf großes Interesse. Im Vergleich mit einem mittelgroßen Studio sei die Investition in eine Praxis deutlich geringer, der Profit zudem größer. Aus Sicht des Referenten biete die Kombination von Fitness und Physio ein gutes Kosten/NutzenVerhältnis.
Synergieeffekte Wer Studio und Praxis kombiniere, könne zudem auf einen doppelten Synergieeffekt setzen. Zum einen, wenn aus Patienten Kunden werden. Andererseits sei auch der Transfer von Mitgliedern mit Beschwerden in die Physiotherapie dann gut umsetzbar. Damit werde zudem die Kundenbindung gestärkt.
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Markus Sobau beschäftigte sich im Anschluss mit dem wichtigen Thema der Mitarbeitergewinnung. Angesichts des bekannten Engpasses sei es umso wichtiger, gute Therapeuten zu finden und zu binden. Die Kombination aus Training und Therapie könne gerade bei jungen Leuten ein entscheidendes Argument sein.
Praxisbeispiel
››› Benjamin Alt
Zum Abschluss gab es dann noch ein Beispiel aus der Praxis. Kerstin Klose betreibt seit 25 Jahren zwei Studios mit integrierter Physiotherapiepraxis. Ihren Erfahrungen aus dem Praxisalltag lauschten die Teilnehmer sehr interessiert. Insgesamt waren auch die Veranstalter Markus Sobau und Jan Borrmann sehr zufrieden mit dem Event und der Resonanz. Redaktion
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››› Michael Schafisade
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Fallbeispiel Sportpark Monheim: Angliederung einer Physiotherapie an ein Studio
„Der Bezug zur Physiotherapie sollte da sein“ Im Zuge des Umzugs ihres Gesundheitsstudios innerhalb der Stadt Monheim am Rhein hat Susanne Klein eine Physiotherapiepraxis integriert. Die Studiobetreiberin ist zufrieden mit ihrer Entscheidung, spricht aber auch offen über die größten Herausforderungen. Klein ist seit 25 Jahren in der Gesundheitsbranche aktiv. 2018 eröffnete sie ihr Studio neu nach zuvor 20 Jahren an einem anderen Standort. Neben der schönen Lage direkt am Rhein ermöglichte der Umzug auch eine Verdopplung der Fläche.
Profil schärfen. Auch wirtschaftlich schien die Ergänzung einer Physiotherapiepraxis sinnvoll zu sein. Klein hoffte darauf, aus Patienten Selbstzahler bzw. Mitglieder machen zu können.
Beratung & Umsetzung Für Klein und ihr Team steht die Gesunderhaltung der Mitglieder an erster Stelle. So bezeichnet die Studiobetreiberin das Angebot im Rehabereich als ihr „persönliches Steckenpferd“. Der Physiobereich sollte also das
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Im ersten Schritt ließ sich Klein dazu von Michael Faßbender von proxomed beraten, den sie seit vielen Jahren kennt und schätzt. In der Vorbereitung schaute sie sich auch andere Anlagen und deren Lösungen an.
››› SZENE
Bei der Umsetzung – Planung und Bau dauerten ungefähr ein Jahr – sei alles rund gelaufen, berichtet Klein. Ihr neuer Therapeut habe dabei auf seine Erfahrungen in einer ähnlichen Ablage zurückgreifen können, was ein großer Vorteil gewesen sei. Die neuen Mitarbeiter wurden in Schulungen auf die neuen Aufgaben vorbereitet. Neben der Arbeit mit den Patienten sollten sie diesen auch weitere Leistungen im Anschluss an die Physiotherapie nahelegen.
Aber die Unternehmerin gab nicht auf und wurde stattdessen aktiv. Sie machte eine Fortbildung in Medizinischer Trainingstherapie (MTT). Mit dem Schein in der Tasche konnte sie sich im Therapiebereich deutlich stärker einbringen und damit auch mehr Selbstzahler werben. Ein Schritt, der aus ihrer Sicht sinnvoll und notwendig war. Inzwischen laufe es gut, die Arbeit mache ihr Spaß und zahle sich auch aus. Besonders lukrativ sei die Leistung Krankengymnastik am Gerät (KGG).
Durch die Kombination beider Ansätze konnten die Therapeuten von Anfang an die Trainingsfläche mitnutzen. Vieles war also schon da, einige Elemente wurden noch ergänzt. Im Nachhinein hätte Klein auch gern noch einen medizinischen Zirkel integriert.
Umgekehrt sei der Weg vom Training zur Therapie einfacher. Das liege zum einen an den gesundheitlichen Problemen vieler Mitglieder und andererseits daran, dass die Kunden schnell Termine bekämen.
Holpriger Start
Die Corona-Bilanz
Im Physioalltag bemerkte Klein recht schnell, woran es bei ihrem Konzept hakte. Physios wollten meist heilen und könnten dies auch gut, seien aber keine guten Verkäufer, lautete ihr Zwischenfazit. Der Transfer aus der Therapie ins Training klappte nicht so gut, wie erhofft. Zwischenzeitlich gab es daher auch Gedanken zum Verkauf.
Das war allerdings nicht immer so. Auch daher ist ein Blick auf die Bilanz ihres kombinierten Trainings- und Therapieangebot während der Corona-Einschränkungen 2020/21 interessant. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2019 war auch sie vom Lockdown betroffen. Der Fitnessbereich musste aufgrund der Pandemiemaßnahmen zeitweise ebenso wie der Rehasport geschlossen bleiben. Stattdessen war ihr Physiobereich überlastet. Als Hauptgrund nennt Klein den Fachkräftemangel in diesem Bereich.
Die größten Herausforderungen Klein gibt zu, den fehlenden Bezug zur Physiotherapie unterschätzt zu haben. Sie hat Tipps für Studiobetreiber mit einer ähnlichen Idee: „Wichtig ist, sich vorher intensiv persönlich zu informieren. Als Studiobetreiber sollte man das System kennen, um Kunden generieren zu können.“ Zudem sei Geduld wichtig. Die Integration einer Physiotherapie fordere Energie. Für den Erfolg dieses Bereichs komme es auf eine gute Zusammenarbeit mit den Physios an.
Fazit: Nicht nur gut für das Image Die bisherige Bilanz von Susanne Klein zur Kombination von Training und Therapie fällt positiv aus. Das erweiterte Angebot sei „sehr, sehr positiv“ für das Image, der Sportpark werde noch stärker als Gesundheitsstudio wahrgenommen. Finanziell trage sich die Physiotherapiepraxis, ohne ein besonderer Faktor zu sein. Wenn die Überleitung der Patienten in den Selbstzahlerbereich bzw. Trainingsbereich gelingt, macht der Ansatz aus ihrer Sicht Sinn. Philipp Hambloch
››› Susanne Klein
Sportpark Monheim ››› Wiedereröffnung: 2018 ››› Fläche: 2.800 qm², davon 350 qm² Physiotherapie ››› Rheinpromenade 2, 40789 Monheim am Rhein ››› www.sportparkmonheim.de
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TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
››› RUBRIK
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››› TITELSTORY
ACISO garantiert Wachstum auch im Lockdown
PROJEKT 100 Die Fitness- und Gesundheitsbranche ist in der neuen Wirklichkeit angekommen. Sie bedeutet für die Unternehmen Fluch und Segen zugleich. Vieles deutet darauf hin, dass sich große neue Potentiale ergeben. Auf der anderen Seite werden wir aber auch gezwungen sein, Routinen zu hinterfragen, uns für neue Konzepte zu öffnen. Unternehmer sind aufgefordert, flexibel zu reagieren.
In den kommenden Monaten gilt es, insbesondere die Neukundengewinnung für Selbstzahlerbereiche maximal zu forcieren. Dafür bietet ACISO ein Paket mit Zufriedenheitsgarantie, das auch Tools für den schlimmsten Fall eines neuerlichen Lockdowns bietet. Nachdem bereits viele Clubs sehr erfolgreich mit dem Restart-Paket nach dem Lockdown gestartet sind, gibt es jetzt erneut die Chance, die Weichen auf Wachstum zu stellen.
Maximale Vertriebspower für 30 Clubs Auf bis zu 20 % zusätzliches Kundenpotential schätzen Experten die Aussichten für die deutschen Fitness- und
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TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
Gesundheitsanbieter. Große Potentiale bedeuten jedoch nicht automatisch Erfolg. Damit die Einrichtungen in den kommenden sechs Monaten maximal profitieren, bündeln die Marketing-Spezialisten aus München alle Erfolgskonzepte. Auf der Basis einer Unternehmens- und Vertriebsanalyse wird ein Marketingplan erstellt. Neben erfolgserprobten Kampagnen zum Black Friday, zu Weihnachten und zum Jahresstart kommt vor allem auch die SALES FORCE 2.0 zum Einsatz. Die Teams der Clubs werden geschult und an mehreren Coaching-Tagen unterstützen die Sales-Exper-
››› TITELSTORY
ten die Teams vor Ort – ob bei Promotion, Verkauf oder Leadgenerierung. 30 Clubs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können das Angebot nutzen.
Konzept gewinnt Neukundengewinnung braucht ein gutes Konzept. Dies beginnt bereits bei der grundsätzlichen Positionierung des Clubs, der Preispolitik und den Umsetzungskonzepten. Über allem steht dabei die Relevanz für den Endkunden. Nur wer wirklichen Nutzen bietet, wird sich dauerhaft behaupten können. In der Analyse und bei der Maßnahmenplanung werden in der Zusammenarbeit auch die veränderten Anforderungen z.B. in Richtung hybrider Angebotsformen berücksichtigt. Stichwort ist der „hybride Gesundheitsclub“, der neben seinen klassischen Präsenzangeboten Zusatznutzen durch digitale Angebote schafft. Dazu gehören:
››› Virtuelle Kursangebote, die live oder on-demand abrufbar sind Dies können sowohl selbst produzierte Kurse sein als auch professionelle Plattformen.
››› Online-Coachings, in denen individuell oder in Kleingruppen Kunden begleitet werden Die technisch einfache Abwicklung sollte dabei im Vordergrund stehen.
››› Wissens-Webinare, die z.B. darüber aufklären, wie das Training durch eine ganzheitliche gesunde Lebensweise unterstützt werden kann
››› Digitaler Content, vom Trainingsplan über Erklärvideos bis hin zu Tests
››› Digitale Lösungspakete wie zertifizierte Präventionskurse oder eigene Programme
››› Digitale Clubangebote für den langfristigen Erfolg.
Diese können sowohl das Präsenztraining der Mitglieder ergänzen als auch von externen Kunden wahrgenommen werden. Diese werden dann mit gezielten Maßnahmen an ein Training in der Einrichtung herangeführt.
››› Hybride Abo-Formen, die das Präsenztraining vor Ort mit Online-Angeboten kombinieren. ACISO bietet ein „All-in-one“-System, das vom automatisierten Marketing über den digitalen Verkauf bis hin zu Online-Coachings und einer Online-Kursplattform verschiedenste Tools miteinander kombiniert und so das Handling erheblich vereinfacht.
Mehr Umsatz Durch die Verlagerung von diesen Angeboten in einen geschlossenen Mitgliederbereich entstehen zusätzliche Monetarisierungsmöglichkeiten, die bei der Nutzung öffentlich zugänglicher Plattformen wie Facebook bisher nicht bestanden. In einem Strategiegespräch wird die Preispolitik für die neuen Leistungen festgelegt. Denkbar sind u.a. eine allgemeine Anhebung der Altbeiträge, eine optionale Zusatznutzung oder auch eine Erhöhung der Beiträge für Neukunden.
Zufriedenheit garantiert Sechs Monate intensive Zusammenarbeit werden garantiert für positive Veränderungen sorgen. Wer mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist, kann ohne Begründung die Zusammenarbeit beenden. „Oft überschätzt man, was man in kurzer Zeit bewegen kann. Aber man unterschätzt auch gerne, was in sechs Monaten möglich ist“, so Beratungsleiter Alexander Benker. „Die Branche wird sich verändern. Und für alle Clubs, die bereit sind sich zu bewegen, wird es riesige Chancen geben.“
››› ACISO Sales-Coaches motivieren die Studioteams vor Ort.
Kontakt ACISO Fitness & Health GmbH info@aciso.com www.aciso.com
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Persönlichkeiten
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AUS DER BRANCHE
neue Krankheitsbilder und Behandlungsformen wie aktuell „long Covid“ anpassen und immer unersetzlich im Gesundheitswesen bleiben. Die Digitalisierung in der Branche wird… auch hier weiter voranschreiten und den Verwaltungsaufwand und die Praxis-Organisation vereinfachen sowie den Therapeuten bei der medizinischen Trainingstherapie und Krankengymnastik unterstützen und vieles mehr, aber die wertvolle Handarbeit der Therapeuten bleibt gottseidank davon unberührt.
Fragen an: Karin Schupp Derzeitige Position: Inhaberin und Geschäftsführerin der SCHUPP GmbH & Co. KG
Das esse ich am liebsten: Pasta in allen Variationen und natürlich als Schwäbin: Spätzle mit Soße.
In der Branche seit: 1993
Mein Lieblings-Urlaubsziel: Zurzeit Deutschland, hier gibt es noch so viel Schönes und Interessantes zu entdecken.
So halte ich mich fit: Unter anderem mit meinem „Personal Trainer“, einem Labrador-Mix namens Filou. Ich entspanne mich am besten bei: Unternehmungen in der Natur, Gartenarbeit, Lesen und Puzzeln. Das motiviert mich: Mit meinem Team die unterschiedlichen Herausforderungen anzunehmen.
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Ich mag die Therapie- und Gesundheitsbranche, weil… sie einfach eine tolle Branche ist, die dazu beiträgt, den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf die Beine zu helfen. Der Beruf des Physiotherapeuten wird... sich weiterentwickeln und an
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Auch im Bereich Weiterbildung wird sie eine zunehmende Rolle spielen. Die Zusammenarbeit z.B. mit Ärzten vieler Fachrichtungen, Krankenkassen und Gesundheitseinrichtungen kann zum Wohle der Patienten auf digitalem Wege schneller und einfacher erfolgen, ein gut funktionierendes digitales Gesundheitsnetzwerk für den optimalen Behandlungserfolg jedes Einzelnen ohne große Bürokratie und Wartezeiten soll das Ziel sein. Ich freue mich auf die nächsten Präsenz-Events, weil… ich die Gespräche und den Austausch mit unseren Kunden sehr vermisse und weil es für ein persönliches Treffen und diese Gespräche einfach keinen Ersatz gibt, hier ist die Digitalisierung nur ein unzureichendes Hilfsmittel, außerdem sollen unsere Produkte live erlebt und ausprobiert werden. Wir hoffen alle, dass die nächsten Events und Messen ohne allzu große Einschränkungen, auch was die Zahl der Besucher und Mitarbeiter am Stand angeht, stattfinden können und wir wieder ein Stück Normalität zurückgewinnen.
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Interview mit Nicolas Stadtelmeyer, Geschäftsführer der qualitrain GmbH
„Jede Zielgruppe profitiert, wenn man es richtig macht“ Das Thema Gesundheit ist durch Corona noch mehr in den Fokus der Trainierenden gerückt. Nicolas Stadtelmeyer bestimmt seit drei Jahren die Geschicke beim kontinuierlich wachsenden FirmenfitnessAnbieter qualitrain. Das Unternehmen setzt auf einen ganzheitlichen und digitalen Ansatz. Im Interview spricht Stadtelmeyer über die Positionierung im Markt und die nächsten Ziele. TT-DIGI: Herr Stadtelmeyer, wie beurteilen Sie die derzeitige Lage des Fitness- und Gesundheitsmarkts? Nicolas Stadtelmeyer: Die Fitnessbranche war sicherlich kein Profiteur des Lockdowns, aber der Blick geht in die Zukunft. Der Rebound-Effekt ist unübersehbar: Die Leute wollen trainieren, die Nutzer kommen zurück. TT-DIGI: Wie bewährt sich ihr Geschäftsmodell in Corona-Zeiten? Nicolas Stadtelmeyer: Aus qualitrainSicht bin ich sehr optimistisch. Nur drei Monate nach der Wiedereröffnung der Studios haben wir unsere Mitgliederzahlen übertroffen. Inzwischen haben wir mehr als 80.000 Mitglieder, von denen viele im Lockdown pausiert haben. Wir freuen uns über 500 neue Firmen (3000 insgesamt), die auf qualitrain setzen und unser stetiges Wachstum belegen. In unserem Sportnetzwerk gibt es derzeit 4.600 Partner, bis zum Jahresende werden wir wohl 5.000 erreichen. TT-DIGI: Wie positioniert sich qualitrain im Markt der Aggregatoren im Herbst 2021? Nicolas Stadtelmeyer: Wir liefern eine B2B-Lösung für die Gesundheit der Mitarbeiter und stärken dadurch
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die Ressourcen der teilnehmenden Firmen. Gesundheit steht bei uns im Mittelpunkt, daher suchen wir unsere Fitness- und Gesundheitspartner auch sorgfältig aus. Wenn die Mitarbeiter regelmäßig und möglichst häufig zum Sport gehen, sinkt dadurch die Krankheitsrate und das Unternehmen kann Kosten sparen. Die Mitgliedschaft ist monatlich kündbar. Zudem erhalten die Studios keine feste Vergütung pro Besuch, sondern nach einem fairen Verteilungsschlüssel – ein USP in der Branche. TT-DIGI: Wie können Studiobetreiber von der Partnerschaft mit qualitrain profitieren? Nicolas Stadtelmeyer: Unsere Partner erhalten Geld durch zusätzliche Mitglieder, die sonst eher nicht den Weg ins Studio gefunden hätten. TT-DIGI: TT-DIGI: Welche Kriterien sind Ihnen bei der Partnerauswahl wichtig? Nicolas Stadtelmeyer: Uns ist es wichtig, ein breites und „gesundes“ Angebot ohne Fun-Sport abzubilden. Gewisse Qualitätsstandards etwa bei der Betreuung der Mitglieder setzen wir voraus. Die Zusammenarbeit mit Discountern macht für uns auch aufgrund der Preisgestaltung keinen Sinn.
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TT-DIGI: Mittlerweile verfügt das qualitrain-Netzwerk über mehr als 4.000 Sport- und Wellnesseinrichtungen in Deutschland. Ist eine weitere Expansion geplant? Nicolas Stadtelmeyer: Das Thema Expansion über Deutschland hinaus stellt sich für uns in 2022. Ich möchte noch nicht zu viel verraten. Natürlich liegt der deutschsprachige Raum nahe, aber wir sind durch unsere Möglichkeiten breit aufgestellt. TT-DIGI: Wie digital ist qualitrain? Nicolas Stadtelmeyer: Vor zweieinhalb Jahren sind wir von der Karte zur App gewechselt, die nun als Fundament dient. Hier erhalte ich meine Zugangscodes und kann das Angebot am jeweiligen Standort anschauen. Neben dem Training im Studio können die Mitglieder auch aus über 1000 Online-Kursen (live oder ondemand) auswählen. Daneben gibt es weitere B2B-Features wie beispielsweise Challenges der Mitarbeiter mit Prämien. Unsere digitale Lösung macht die Organisation für Firmen sehr einfach. TT-DIGI: Welche Bereiche umfasst der ganzheitliche Ansatz? Nicolas Stadtelmeyer: Wir wollen nicht nur Bewegung, sondern eine holistische Lösung. Aufgrund der oft
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››› Nicolas Stadtelmeyer
››› Qualitrain bietet den Nutzern u.a. eine Studiosuche, ein großes Online-Kursangebot und Ernährungstipps. hohen mentalen Belastung bieten wir auch Angebote in den Bereichen Entspannung, Ernährung und Schlaf an. TT-DIGI: Lässt sich der Effekt dieses Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) belegen? Nicolas Stadtelmeyer: Ja, dazu gibt es Studien. Im Schnitt kommt ein Mitarbeiter in Deutschlands auf zwölf Krankheitstage im Jahr. Durch BGM kann die Anzahl an Fehltagen um 15 bis 30 Prozent gesenkt werden. Auf unserer Website finden sich mehrere Beispiele für diese positive Entwicklung durch eine Zusammenarbeit mit qualitrain. Wobei Fehltage neben der Produktivität in dieser Hinsicht nur ein Faktor sind. Firmenfitness ist also nicht nur ein Benefit für den Mitarbeiter, sondern hat auch einen wirtschaftlichen Nutzen und ist steuerlich absetzbar.
TT-DIGI: Ihr Ziel ist es, möglichst viele Menschen in den Sport zu bringen. Was ist ihr Ansatz, um dies zu erreichen? Nicolas Stadtelmeyer: Bei diesem Thema gibt es mehrere Dimensionen. Zum einen muss es einen leichten Zugang zum Sport geben durch eine gute Abdeckung vor Ort. Wir erweitern unser Angebot stetig, derzeit kommen etwa 100 Einrichtungen pro Monat dazu. Zweitens verstärken unsere digitalen Angebote wie Challenges oder Elemente von EGYM wie das BioAge die Motivation. Und drittens ist es der gemeinsame Fokus von uns und unseren Partnerstudios, die Trainierenden durch Anamnese und Trainingspläne optimal zu betreuen und damit zu binden. TT-DIGI: Ist der Fokus auf Gesundheit - auch durch Corona – stärker geworden? Nicolas Stadtelmeyer: Immer mehr Firmen erkennen den Wert der Gesundheit. Zum Teil gab es zuvor
lokale Lösungen. Aber insbesondere große Firmen sehen eine Notwendigkeit für eine flexiblere Lösung, die unserer modernen Mobilität sowie weiteren Faktoren wie Home-Office und Corona gerecht wird. Ob Arbeitgeber, Studiobetreiber oder Arbeitnehmer- jede Zielgruppe profitiert, wenn man es richtig macht. Dementsprechend gibt es auf unserer Homepage auch viele Informationen für jede der drei Perspektiven. TT-DIGI: In diesem Jahr gab es die Partnerschaft mit Lifesum und Übernahme der My Fitness Card – was sind weitere Ziele für 2022/23? Nicolas Stadtelmeyer: Wir wollen qualitrain auf die nächste Stufe bringen. Dazu sind vor allem drei Faktoren wichtig: 1. Internationales Wachstum, 2. Die Verbindung von qualitrain und EGYM und 3. Die Offenheit für neue Partner. Das Interview führte Philipp Hambloch.
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I Medizininformatik im Dienste des Patienten
Ein Forschungsprojekt unter Beteiligung der Deutschen Sporthochschule Köln, Abteilung präventive und rehabilitative Sport- und Leistungsmedizin des Instituts für Kreislaufforschung und Sportmedizin, will einen virtuellen, interaktiven Fitnesscoach für querschnittgelähmte Menschen entwickeln, genannt ParaGym. Studien zeigen, dass Paraplegiker seltener sportlich aktiv sind, auch aus Sorge beim Training etwas falsch zu machen. Genau hier setzt ParaGym (vorheriger Projektname: FIT-IN³) an.
Prof. Dr. Stephan Jonas leitet das neue Institut für Medizininformatik am Universitätsklinikum Bonn. Im Rahmen der neuen Professur will der 38-jährige Informatiker erforschen, wie medizinisch relevante Patientendaten digital erhoben, analysiert und für Studien beziehungsweise klinischen Abläufe nutzbar gemacht werden können. Er sieht hier eine effiziente Verfahrensweise, die Versorgung von Patienten noch weiter zu verbessern und zu individualisieren. Dabei hat er gerade auch die datenschutzkonforme und privatsphärenschonende Verarbeitung von Daten im Blick.
Bild: Deutsche Sporthochschule Köln
I Fitnessapp für querschnittgelähmte Menschen
www.ukbonn.de
I Wearable zum mobilen EKG
I Schönere Beine, längeres Leben?
Die Technische Hochschule Brandenburg attestiert der deutschen ambiotex-Wearable-Technologie eine präzise Vitaldatenerfassung auf EKG-Niveau. ambiotex hat basierend auf achtjähriger F&E-Arbeit des Fraunhofer Institut IIS ein intelligentes Wearable entwickelt, das durch neueste Sensortechnologie Vitaldaten in medizinischer Qualität erfassen und über intelligente Algorithmen wissenschaftlich fundiert auswerten kann. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten durch präzise Sensorik und Datenanalyse für Stress-Kontrolle, Prävention von Herzkrankheiten und Leistungsdiagnostik im Sport. www.ambiotex.com.
Forschende der Universitätsmedizin Mainz gewinnen neue Erkenntnisse: Daten zeigen, dass die chronische Venenschwäche mit einem erhöhten Risiko für HerzUniv.-Prof. Dr. Philipp Wild (li), Dr. Kreislauf-ErkranJürgen Prochaska (re) kungen sowie einer höheren Sterblichkeit einhergeht. Diese bisher unbekannten Erkenntnisse legen nahe, die chronische-venöse Insuffizienz (CVI) zukünftig als Vorhersagekriterium für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu nutzen. Die Ergebnisse wurden jetzt veröffentlicht.
www.th-brandenburg.de
www.unimedizin-mainz.de
Bild: ambiotex TechUnit
www.dshs-koeln.de/aktuelles/forschung-aktuell
I Phantomschmerzen virtuell bekämpfen Die Amputation eines Armes oder die Verletzung der Armnerven bedeutet für die Betroffenen oftmals eine radikale Veränderung ihres Alltags. Eine Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Meike Wilke an der Fakultät Life Sciences der HAW Hamburg forscht nun an neuartigen Therapieformen. Durch den spielerischen Einsatz von Virtual Reality (VR) soll der fehlende Arm wieder gespürt und bewegt werden. Das Forschungsprojekt „Prothesen und Orthesen zur Mobilen und spezifischen Phantom- und Deafferierungsschmerztherapie“, abgekürzt PROMPT, wird durch das BMBF gefördert. www.haw-hamburg.de/
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© Ingrid Kuhlen / UK Bonn
NEWS SCIENCE
Bildquelle: Universitätsmedizin Mainz / Thomas Böhm
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››› EVENTS
I excio auf den Herbstmessen besuchen Nach langem Warten freut sich excio umso mehr auf den persönlichen Kontakt mit Ihnen auf den anstehenden Messen: >>> therapie Hamburg vom 22. – 23. Oktober 2021 >>> FitnessConnected vom 18. – 20. November 2021 Über den QR-Code gelangen Sie zum Podcast „Zwischen Therapie & Wahnsinn“, bei dem excioGeschäftsführer Felix Stundebeek als Gast zu einem informativen Interview mit Patrick Krüger zu hören ist. Thematisiert werden neben den excio-Trainingsgeräten und -Konzepten, ebenso Neuigkeiten aus der Gesundheits- und Physiotherapiebranche, wie z.B. die Inhalte des neuen bundesweiten Rahmenvertrages. www.excio.de
I TECHNOGYM nimmt an FitnessConnected teil
I ERGO-FIT MEDICAL FITNESS ROADSHOW 2021
Technogym wird an der FitnessConnected, die vom 18. – 20. November 2021 auf der Messe München stattfindet, teilnehmen. In der Halle C6 (direkt am Haupteingang der Messe Nordost) wird der Auftritt von Technogym zu finden sein. www.technogym.com
Die ERGOFIT Roadshow ist in vollem Gange. Und damit haben Sie die Möglichkeit, Impulse zum Thema Medizinisches Fitnesstraining zu erleben und die in Deutschland gefertigten Geräte hautnah zu testen. Fachberater stehen gern an folgenden Terminen für Gespräche zur Verfügung: 15. – 18. November: Medica, Düsseldorf 18. – 20. November: FitnessConnected München 03. – 04. Dezember: Medical Fitness Event, Pirmasens www.ergo-fit.de/de/roadshow-2021/
Eine aktuelle Event-Übersicht finden Sie auch auf unserer Website unter www.tt-digi.de/eventuebersicht
I 4. Symposium des Deutschen Fitnesswissenschaftsrat Am 28. Oktober um 16 Uhr wird das 4. Symposium des Deutschen Fitnesswissenschaftsrats stattfinden. Wie zuletzt wird es zwei Fachvorträge und eine anschließende Diskussion bei dem Online-Event geben. HIIT – Parade: Pro und Contra für Gesundheit & Leistung von Prof. Dr. Billy Sperlich In dem Vortrag werden die wesentlichen Anpassungserscheinungen unterschiedlicher HIIT-Trainingsprotokolle sowie die trainingspraktischen Vor- und Nachteile dieser Trainingsmethode vorgestellt und kritisch hinterfragt. „Krafttraining, Muskelzerstörung und Muskelaufbau – Zwischen Mythen, Fakten und Trainingspraxis“ von Prof. Dr. Sebastian Gehlert Oft wird antizipiert, dass Muskelschädigung durch Krafttraining der Auslöser für einen starken Muskelaufbau ist. Im Vortrag werden unterschiedliche Aspekte muskulärer Schädigung sowie Zeitverläufe und Systeme angesprochen, die auch im Kontext der Trainingspraxis relevant sind. www.fitnesswissenschaftsrat.de
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››› EVENTS
Premiere der FitnessConnected Vom 18. bis 20. November wird in München erstmals die FitnessConnected stattfinden. Die Besucher können sich auf mehr als 100 Aussteller und ein interdisziplinäres Rahmenprogramm freuen.
Die FitnessConnected will laut Veranstalter als „ganzheitliches B2B-Ecosystem für Marketing, Vertrieb und Networking“ Ansätze bieten für den zukünftigen Erfolg im internationalen Fitness-, Gesundheits- und Sportmarkt. Dazu gibt es neben der Fachmesse noch eine InnovationsPlattform und zusätzliche Touchpoints. Das Angebot auf der Messe soll gleichzeitig qualitativ hochwertig und sicher sein.
Kooperation mit therapie Leipzig
FitnessConnected besiegelt. Die neue Partnerschaft zeigt sich auf verschiedenen Plattformen: auf Sonderflächen der FitnessConnected 2021 sowie der therapie LEIPZIG 2022 und in Form der neuen Fachmesse therapie MÜNCHEN, die erstmals im nächsten Jahr parallel zur FitnessConnected vom 25. bis 27. November 2022 stattfinden soll.
Die therapie LEIPZIG hat eine enge Zusammenarbeit mit der
Redaktion
Hygienekonzept. Insgesamt wird an den drei Tagen mit 7500 Fachbesuchern gerechnet (Stand: 11. Oktober). Für die Fachmesse können Allinclusive-Tickets erworben werden. Diese inkludieren Catering und Getränke.
Die Messe wird flankiert von einem hochwertigen Veranstaltungsprogramm, wie z. B. der IHRSA SmartConference, dem IFAA Solutions Day, dem Fitness Real Estate + Investment Summit, dem PhysioBIZZ, sowie dem Forum der Experten Allianz für Gesundheit e. V. und der IST-Jobbörse. Ermöglicht wird die neue B2B-Fachmesse durch ein umfangreiches
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Fotocredit: Sports Connected GmbH
Veranstaltungsprogramm
„Mit der FitnessConnected sind nun die drei wichtigsten Sportsegmente in München präsent. Fitness war bislang nur am Rande vertreten und wird durch die eigenständige neue Fachmesse explizit gestärkt. Zusammen mit der Expo Real und der IAA Mobility bekommen die Megathemen der Zukunft – urbanes Leben, Mobilität und eben Sport – auf der Messe München eine wichtige internationale Bühne.“ Ralph Scholz, CEO FitnessConnected
››› EVENTS
Kompakter Wissenstransfer
– virtuell und interaktiv Ein Vortrag von Dagmar Schlaubitz von Physio Deutschland, Partner der TheraPro Kompakt neben Thieme Verlag und VPT Verband Physikalische Therapie eröffnete am Freitag, 1. Oktober 2021, mittags den virtuellen Kongress. Bis Samstagmittag, 2. Oktober, folgten interessante Referate von Unternehmen, die sich gleichzeitig im Ausstellungsbereich der Online-Messe präsentierten.
Die Industrie-Vorträge bedeuteten jedoch keineswegs, dass nur Produkte oder Dienstleistungen plakativ beworben worden wären. Der Wissenstransfer gestaltete sich umfangreich, teilweise sehr detailliert und durchaus abwechslungsreich. Der Online-Event für Therapie, Rehabilitation und Prävention sprach Physiotherapeuten wie Ergotherapeuten an.
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Unternehmenserfolg durch Wirtschaftlichkeit So griff Dagmar Schlaubitz, Vorständin des Landesverbands RheinlandPfalz/Saarland von Physio Deutschland gleich zu Anfang ein Thema auf, das Praxisinhaber beider Therapieberufe interessiert haben mag: „Gehaltsberechnung – welche Parameter beeinflussen das Gehalt?“ In
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Form einer Powerpoint-Präsentation ging sie detailliert auf die Punkte Betriebskosten, Einnahmen, Berechnung der Mitarbeitergehälter in Abhängigkeit von Therapiezeiten ein. „Der Umsatz ist die Fallgröße“, so die Referentin, die abschließend ihre Zuhörer aufforderte: „Auch als Therapeuten müssen wir gut kalkulieren und wirtschaften.“
››› EVENTS
Sebastian Cordes, Leiter Business Consulting Heilmittel bei opta data, schloss sich dem an mit seinem Vortrag: „Abrechnen leicht gemacht und trotzdem Geld verdient!“
Digitalisierung trifft auf Praxis Neben ganz analogen therapeutischen Aspekten in Physiotherapie und Ergotherapie widmete sich ein großer Themenkreis der Digitalisierung. So ging beispielsweise Michael Franken, Key-Account-Manager New Business TI der CompuGroup Medical, nochmals auf die Basics der Telematikinfrastruktur ein und Andreas Härtel von Cherry präsentierte ein Kartenterminal für den Zugang zur TI. Ein wichtiger Aspekt ist der direkte Einsatz digitaler Produkte in der Praxis. „Kein Therapeut kommt an der Digitalisierung vorbei“, so Manfred Bötsch, Regionalleiter bei Noventi Healthcare, Geschäftsbereich azh. Er betonte die Sicherheit, die bei allen digitalen Angeboten im Gesundheitsbereich diskutiert wird. Weiterhin wurden digitale Therapiesysteme in der Neurorehabilitation vorgestellt und in der physiotherapeutischen Nachbehandlung sowie in der Ergotherapie.
Blick auf den Patienten von morgen Sehr interessant und abwechslungsreich gestaltete Dr. Clemens W. Janssen von Physiotec seinen Vortrag
„Where´s my HEP? – Was erwartet dein Patient von morgen?“ Nicht nur inhaltlich, sondern auch formal. Denn er spielte per Video ein Gespräch mit Max DiPaola, CEO von Clinicmaster.com, ein. Das zeigte, wo die USA derzeit in Bezug auf Costumer Experience in der Therapie stehen. Referent Janssen betonte die Möglichkeiten, die digitale Anwendungen eröffnen. So würden OnlineÜbungsprogramme den Patienten selbst stärker in die Therapie einbinden – Stichwort: Patient Engagement. Auch Sportwissenschaftler Christian Kunert gab den Blick frei auf einen Gesundheitsmarkt, der sich verändert. Er referierte zum Abschluss des Online-Events für den Kooperationspartner FIBO über die Digitalisierung in Therapie und Prävention. Aufgrund einer im Wandel begriffenen Gesellschaft, in der die Älteren gesundheitsbewusster, aktiver und technikaffiner sind, muss sich auch der Umgang mit Patienten und Kunden in Training und Therapie wandeln, so sein Ansatz. „Das Verhältnis zwischen Patienten und Therapeuten wird sich aufgrund der Digitalisierung ändern“, davon ist Kunert überzeugt. Gesellschaftskonforme Antworten sind ihm zufolge beispielsweise Transparenz, digitales Monitoring und Angebote im 2. Gesundheitsmarkt.
Spezial@TheraPro Kompakt mit Marcus Melching, Geschäftsführer Proxomed, Ralf Buchner, Geschäftsführer von Buchner & Partner, und Marcus Troidl, Bundesvorsitzender des VDBPhysiotherapieverbands und Vorsitzender des Landesverbands Bayern. Es moderierten Michael Faßbender und Frank Kaiser von Proxomed. Diskutiert wurde das Thema „Bundesrahmenvertrag Physiotherapie – Alles bestens?!“ Zur Sprache kamen politische Aspekte, die derzeit in der Therapiebranche umgehen.
Hybrides Kongresskonzept für nächstes Jahr geplant Besuchern der TheraPro Kompakt war es möglich, über die Chatfunktion mit den Referenten in Kontakt zu treten oder danach am virtuellen Stand der Unternehmen mit den Vortragenden Kontakt aufzunehmen. Auf den 20 Firmenprofilen konnten sich die Teilnehmer dann zu den Produkten und Innovationen der Aussteller informieren und via Live-Chat die Ansprechpartner direkt kontaktieren.
Politischer Diskussionsabend Ein Special-Event gab es am Freitagabend: Der heiße Therapeutenstuhl,
Insgesamt meldeten sich nach Informationen der Messe Stuttgart über 1.000 Besucher aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zur digitalen Veranstaltung an. Die Registrierung für die TheraPro Kompakt war kostenlos gewesen. Während der zwei halben Veranstaltungstage zählte der Veranstalter über 10.000 Seitenaufrufe. Die Erreichbarkeit von Therapeuten im ganzen Bundesgebiet, über die lokale Messe hinaus, veranlasst die Messe Stuttgart, die Präsenzmesse TheraPro 2022 um ein hybrides Kongressangebot digital zu erweitern. Reinhild Karasek
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››› EVENTS
Therapie im Spannungsfeld Ernährung, Medizin und Fitness
Was war, was kommt Expertengespräche und Kongresse fanden statt und die ersten therapeutischen Herbstmessen in Präsenz stehen bevor. Zudem zeichnen sich schon jetzt die ersten Highlights für das Jahr 2022 ab, das die Branche mit – hoffentlich wieder – vielen Veranstaltungen in Präsenz erfreuen wird.
Die SRH Hochschule für Gesundheit lud ein zur Diskussion über den Nutzen von Gesundheitsapps. Am 31. August diskutierten Ernährungsexpertin Prof. Dr. Dorothea Portius, Prof. Dr. habil. Michael Tiemann und Triathlet Dr. Georg Abel virtuell zum Thema „Sportivity“ unter der Moderation von Diana Troll, wie nützlich und praxisfähig diese Apps sind.
Einig waren sich die Diskutanten, dass Apps und Tracker im Alltag unterstützend und motivierend eingesetzt werden können, doch es lauern auch Gefahren. So sprach Professorin Portius an, dass der Fokus auf die digitalen Hilfsmittel den Blick auf den eigenen Körper vernachlässigen könnte und Professor Tiemann forderte: „Man muss den gesunden Menschenverstand mitverwenden!“ Eine App könne den Einstieg, sich zu bewegen und sich gesünder zu ernähren, erleichtern, könne spielerisch gesunde Gewohnheiten etablieren – das ist unbestritten. Autor und Ernährungswissenschaftler Dr. Georg Abel erinnerte seinerseits daran: „Fitnesstracker und Apps nutzen die, die sich eh schon bewegen.“ Angesichts des großen Problems des 21. Jahrhunderts, der körperlichen Inaktivität, bestehe großer Handlungsbedarf, wie die Inaktiven zu erreichen wären.
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Wem nützen Gesundheitsapps?
Das digitale Potenzial in der Behandlung von Rheumapatienten Die Frage „Wie Menschen mit Rheuma bereits heute von technischen Neuerungen profitieren?“ erörterten Experten auf der OnlinePressekonferenz anlässlich des Rheumatologiekongresses am 8. September 2021. Neben der Videosprechstunde rücken DiGAs und die Nutzung von elektronischen Monitoring-Technologien, den Wearables, sowohl für das Krankheitsmonitoring als auch für die Therapie immer mehr in den Fokus. „Auch wenn es aktuell noch keine erstattungsfähige rheumaspezifische
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App gibt, ist das Interesse an solchen Lösungen und die Nutzungsbereitschaft von Gesundheits-Apps unter Rheumapatienten sehr hoch“, so Dr. med. Martin Krusche, Oberarzt am Universitätsklinikum Hamburg-Eppen-
››› Dr. med. Martin Krusche
© Jörg Simanofski/SRH Hochschule Heidelberg
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››› Laufen lernen – Physiotherapie unterstützt dorf. Neben dem Einsatz von Apps könnten zukünftig auch Wearables für die Überwachung des individuellen Krankheitsverlaufs eine größere Rolle spielen.
8. September – Welttag der Physiotherapie Der Welttag der Physiotherapie wird alljährlich Anfang September begangen. Andrea Rädlein, Vorsitzende des Deutschen Verbandes für Physiotherapie (ZVK), betonte die Bedeutung von Physiotherapie, gerade in der aktuellen Gesundheitslage: „Covid-19 hat den Alltag von uns allen massiv verändert. Für viele Betroffene ist der Weg zurück in eine Normalität nur mit sehr viel Unterstützung möglich – je nach Schwere und Verlauf der Krankheit spielt Physiotherapie bei der Rehabilitation eine wesentliche Rolle.“
››› Andrea Rädlein
››› Birgit Mücklich
lante Physiotherapie“. Die Studie ist in der Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen (ZEFQ) erschienen. Die Autoren schreiben in ihrer Schlussfolgerung: „Vor allem die Politik sollte die Unterstützungsbedarfe der Physiotherapeut*innen zur Gewährleistung der Patientenversorgung thematisieren und wertschätzende Lösungen erarbeiten.“ Präventionsmaßnahmen zu fördern, forderte die DDG, die Deutsche Diabetes Gesellschaft, auf ihrer HybridPressekonferenz am 13. September. Die Diabetesprävention müsse gestärkt und das Präventionsgesetz weiterentwickelt werden. Eine wichtige präventive Maßnahme ist – neben der Ernährung – die Bewegung. ››› Stichwort Diabetes Die IHK Reutlingen bietet einen Zertifikatslehrgang „Fachsporttherapeut Diabetes mellitus IHK“ an. Termine und Informationen unter: www.ihkrt.de/weiterbildung
Gleichzeitig wies die SRH Hochschule Heidelberg in einer Pressemeldung darauf hin, dass Betroffene häufig die einfachsten Bewegungen wieder neu erlernen und trainieren müssen und hob damit die Leistung der Physiotherapie in der Rehabilitation bei Long Covid hervor. Den Blick auf die Therapeuten selbst richtet eine Studie von Nicola Litke et al. unter dem Titel „Einfluss der COVID-19 Pandemie auf die ambu-
Schnittmenge mit Medizin und Fitness Langzeit-Monitoring und Bewegungsanalyse mit digitalen Helfern – das ist ein Trendthema der diesjährigen MEDICA, die vom 15. bis 18. November 2021 in Düsseldorf stattfinden wird. Erstmalig in diesem Herbst findet die FitnessConnected vom 18. bis 20. November 2021 in München auf dem Messegelände statt. Angebunden ist ein Physiotherapiekongress, Physio-
BIZZ. Und 2022 soll diese Schnittmenge noch erweitert werden, indem FitnessConnected und die Leipziger Messe kooperieren. Erstmals wird 2022 eine therapie München ins Leben gerufen. Sie ist vom 25. bis 27. November 2022 geplant und wird die therapie-Familie nach Leipzig, Düsseldorf und Hamburg mit einem sportlichen Schwerpunkt ergänzen und auf den 2. Gesundheitsmarkt fokussieren. Birgit Mücklich, Projektdirektorin der vier therapie-Veranstaltungen, erwartet sportliche Synergieeffekte: „Wie wichtig ein aktiver Lebensstil, Sport und Bewegung für die Gesundheit sind, zeigt sich gerade infolge der Corona-Pandemie, wo dies teils vernachlässigt wurde. Deshalb ist die Kooperation mit der FitnessConnected für Therapeuten sehr spannend, denn von der Fitnessmesse können sie sich Anregungen für ihren Arbeitsalltag in Form von zusätzlichen Praxisangeboten mitnehmen. Andererseits orientiert sich die Fitnessbranche zunehmend auf den Gesundheitsmarkt und findet auf der therapie MÜNCHEN drei Tage lang neue Erkenntnisse und Lösungen.“ Erstes Kennzeichen der Kooperation zwischen der therapie MÜNCHEN und FitnessConnected wird das therapie LEIPZIG-Café auf der diesjährigen FitnessConnected vom 18. bis 20. November 2021 sein. Reinhild Karasek
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Reger Austausch bei den Ergoline Open Days 2021
››› TT-DIGI-Verleger Patrick Schlenz mit Marc Fricke, Vertriebsleiter Deutschland der JK-Gruppe und Ergoline-Geschäftsführer Marco Jakobs.
Bei den Open Days 2021 von Ergoline stand der persönliche Austausch nach der langen Coronapause im Vordergrund und die Freude war groß, sich endlich wieder persönlich treffen zu können. Das Unternehmen präsentierte zudem einige Neuheiten und sieht sich zukunftssicher aufgestellt. Seit Frühjahr 2020 ergab sich für Händler und Kunden die erste Gelegenheit für ein persönliches Treffen in der Zentrale in Windhagen. Dementsprechend groß war auch die Nachfrage, und alle Veranstaltungstage waren komplett ausgebucht.
Jakobs richtet den Blick optimistisch nach vorne Auch Geschäftsführer Marco Jakobs zeigte sich angetan vom Event: „Die Open Days empfinde ich als freudiges Wiedersehen in einem angenehmen Rahmen. Endlich ist ein solches Event für uns wieder möglich. Wir sind gut durch die Corona-Krise gekommen und ich gehe die nächsten Ziele mit einem sehr guten Gefühl an.“
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Die Gastgeber blickten zurück auf die vergangenen Monate und präsentierten auch einige neue Mitarbeiter, mit denen die Professionalisierung weiter vorangetrieben wird. Längst ist JK mehr als „nur“ ein Hersteller von Solarien. Neue Lichtanwendungen, stromsparenden LED-Gesichtsbräuner der SpectraSerie, UVC-Luftreiniger von pure, verschiedene Hautpflegeprodukte und Wellsystem Hydrojets bieten inzwischen eine große Bandbreite in den Bereichen Lifestyle und Well-Being.
Website & Marketingangebote optimiert Bei den Open Days wurde dieses Jahr keine Produktneuheit für den B2BMarkt vorgestellt, aber das Unterneh-
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men gab Neuigkeiten in mehreren Bereichen bekannt. So wurden die Websites optimiert und der Marketingbereich erweitert. Ab Herbst wird es zudem eine E-Learning-Plattform geben, die Betreiber beim erfolgreichen Betrieb der Solarien und Hydrojets zusätzlich unterstützt. In diesem Jahr lag der Fokus auf Investitionen in Mitarbeiter, Technologie und Produkte, um sich für die Zukunft optimal aufzustellen. Die Gastgeber freuen sich auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr und kündigten dazu auch weitere Neuheiten an. Philipp Hambloch
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Foto: Michael Grosler; www.grosler.de
Foto: Michael Grosler; www.grosler.de
Feierliche Eröffnung des AKTIV Campus in Bochum
››› Jimmy Andrew
Ein Schmelztiegel für neue Ideen Am 3. September kamen hunderte Gäste zur Eröffnung des AKTIV Campus in Bochum. Vor Ort wurde stolz das neu entstandene Obergeschoss präsentiert. Für Gastgeberin Patricia Andrew soll der neue Workspace ein Ort der Begegnung und Inspiration sein.
Unter den mehr als 300 Gästen waren daher auch viele Unternehmer und Geschäftskunden der hier ansässigen Firmen. Neben Scotfit und ACT Support gibt es hier nun unter anderem auch ein Gesundheitszentrum, einen Yoga-Ausbilder und ein Tonstudio. Die monatelangen Mühen haben sich definitiv gelohnt.
Und Begegnungen waren nicht nur an diesem Abend garantiert. Denn im Die Gäste nutzten dann auch die 1.000 qm² großen Obergeschoss sind Möglichkeit, sich die hier angesiedelalle Einheiten bereits vermietet. ten Unternehmen einmal näher anZusätzlich stehen noch „Der AKTIV Campus ist genau so geworden, wie ich zwei Seminarräume und es mir vorgestellt habe. Da ich Partnerschaften lebe eine Eventküche zur Verund liebe, passt dieser Ort hervorragend. Ich bin fügung. Neben den Miehappy und freue mich auf die Veranstaltungen in tern verfügt der AKTIV den Seminarräumen und der Eventküche.“ Campus auch über zahlGastgeberin Patricia Andrew reiche assoziierte Partner aus der Region.
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„Es ist eine beachtliche Leistung von Patricia Andrew und Ihrem Team, eine solche Facility, die verschiedene Businessmodelle vereint, zu konzipieren und vor allem erfolgreich umzusetzen. Architektur, Design und Konzeption passen perfekt zusammen.“
TT-DIGI-Chefredakteur Patrick Schlenz
zuschauen. Fleißige Stempelsammler hatten so auch die Chance auf einzigartige Tombolagewinne. Für die passende Unterhaltung sorgte RuhrpottOriginal Waltraud Ehlert. Ob Bier oder Cocktail – es wurde dem Anlass entsprechend und bis in die Nacht hinein gefeiert. Philipp Hambloch
››› HYGIENE
Interview mit Andreas Paschetag, Geschäftsführer Cleanpaper
„Gute Studios und Praxen investieren schon seit Jahren in Hygiene“ TT-DIGI: Herr Paschetag, Sie sind seit vielen Jahren als Anbieter von Hygieneprodukten für Studios und Praxen aktiv. Wie gut war die Branche auf die Corona-Pandemie vorbereitet? Andreas Paschetag: Ich denke, dass die Branche gut vorbereitet war. Es hat schon seit einigen Jahren ein Umdenken stattgefunden, gute Studios und Praxen haben schon vorher in Desinfektion investiert und entsprechend sichere und sparsame Desinfektionssysteme etabliert. TT-DIGI: Wie viele Studios und Praxen haben sich aus ihrer Sicht auch schon vorher intensiver mit dem Thema Hygiene beschäftigt? Andreas Paschetag: Hygiene ist seit jeher ein zentrales Thema in den Studios und Praxen. Gerade Fitness-Studios und Praxen mit Kunden im Reha-Bereich und einem großen Anteil älterer Mitglieder, waren schon vor Corona hier sehr sensibel, um optimale Bedingungen für ihre Kunden zu bieten. TT-DIGI: Wie hat sich die Nachfrage seit Ausbruch der Corona-Pandemie entwickelt? Andreas Paschetag: Durch die Corona-Pandemie wurden sämtliche Hersteller von Desinfektionsmitteln weltweit mit Anfragen überhäuft, was dazu führte, dass zeitweise keine Desinfektionsmittel mehr verfügbar waren. Natürlich haben auch wir eine deutlich gestiegene Nachfrage. Aufgrund unserer langjährigen Branchenerfahrung, guten Vernetzung und vorausschauender Arbeitsweise haben wir alles gegeben, um immer lieferfähig zu sein. Wir mussten keinen Bestandskunden abweisen. TT-DIGI: Für unsere Leser, die Cleanpaper noch nicht kennen: Wie sieht ihr Angebot aus? Andreas Paschetag: Wir produzieren und liefern fertig getränkte Desinfektionstücher und formschöne Spendersysteme in allen Farben aus Kunststoff und Edelstahl. TT-DIGI: Welche Vorteile bietet ihr Produkt wet wipes? Andreas Paschetag: Anstatt Unmengen Papiertücher, eine von hunderten verschwitzen Händen angefasste
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››› Andreas Paschetag
Sprühflasche mit Desinfektionsmittel, enormem Papierverbrauch, ungenauer Dosierung, mangelhafter Desinfektion und Aerosolen in der Luft gibt es ein einziges Tuch, Cleanpaper WetWipes. Das sind umweltfreundliche Zellstofftücher, perfekt getränkt mit genau der richtigen Menge an Desinfektionsmitteln – und bis zu 1 m² Gerätefläche ist sicher desinfiziert. Nach dem Gebrauch wird das Tuch einfach im Bauch des Spenders entsorgt. Fertig. Die Zellstofftücher sind umweltfreundlich und ohne Kunststoffzusätze – damit sind die WetWipes® deutschlandweit Vorreiter und absolute Innovation. TT-DIGI: Gibt es Überlegungen, neue Produkte zu entwickeln? Andreas Paschetag: Wir arbeiten stetig daran, unsere wet-wipes noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden anzupassen und die Handhabung so einfach wie möglich zu gestalten. Zusätzlich entwickeln wir weitere Spendersysteme und Rollenformate, um die Handhabung zu erleichtern. Das Interview führte Philipp Hambloch.
››› HYGIENE
3G oder 2G – ein Gespenst geht um Ob Fitness-Studio oder Therapie-Praxis: Es werden Masken getragen, es wird desinfiziert, Abstände werden eingehalten. Daran ist man schon gewohnt. Alles kein Thema mehr, alles um mit Hygienemaßnahmen der Pandemie die Stirn zu bieten. Es könnte sich mit großer Wahrscheinlichkeit abzeichnen, dass Unternehmer sich ab diesem Herbst mit verschärften Hygiene-Kontrollen anfreunden müssen. Zudem tritt ein anderer Aspekt in den Fokus: 2G oder 3G?
Markus Sobau: Das heißt, dass für eine Zusatzbehandlung innerhalb einer Therapie seitens der Praxis gefragt werden muss, ob Patienten geimpft, genesen oder getestet sind. Das Gleiche trifft für Fitness-Studios zu.
Die 3G-Regel erlaubt es Personen, eine Einrichtung oder Veranstaltung zu besuchen, wenn sie genesen, vollständig geimpft oder getestet sind. Bei der 2G-Regel reicht ein negativer Testnachweis nicht mehr aus. Dazu veröffentlichte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) am 4. Oktober 2021 ein Stimmungsbild. „Derzeit sehen 83 Prozent der Befragten die 3G-Regel als eine angemessene Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus“, so BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, „die 2G-Regel wird im Vergleich von 56 Prozent befürwortet.“
TT-DIGI: Die Regelung gilt also nur für den Selbstzahlerbereich in einer Praxis?
Info: Link zu den Ergebnissen: BfR-Corona-
Markus Sobau: Genau. Ist eine Therapie medizinisch notwendig, liegt also ein Rezept vor, braucht man weder nachzufragen noch zu erfassen. Bei Selbstzahlerleistungen oder im Fitness-Studio muss, wenn der Kunde nicht genesen oder nicht vollständig geimpft ist, nach einem Test gefragt werden. Ein PCR-Test darf nicht älter als 48 Stunden sein, ein sogenannter Laien- oder Selbsttest nicht älter als 24 Stunden. TT-DIGI: Muss das dokumentiert werden?
Monitor | 28.-29. September 2021
https://www.bfr.bund.de/cm/343/21092 8-bfr-corona-monitor.pdf
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Markus Sobau: Ja, wenn ein Inhaber oder Betreiber dieser Frag-, Prüf- und Dokumentationspflicht nicht nachkommt, kann das Strafmaß bis zu 10.000 Euro betragen.
TT-DIGI sprach mit Markus Sobau, Leiter der Deutschen Gesellschaft für Hygieneberatung, über die 3GRegelung im Praxis- bzw. StudioAlltag.
TT-DIGI: Wie dokumentiere ich am besten?
TT-DIGI: Herr Sobau, was bedeutet 3G für ein Fitness-Studio, für eine Physiotherapie-Praxis?
Markus Sobau: Aus Datenschutzgründen sollte man auf gar keinen Fall einfach den Impfausweis kopie-
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››› Markus Sobau ren. Der Kunde zeigt seinen Status vor und der Mitarbeiter dokumentiert, dass er es gesehen hat – fertig. Dieser Nachweis ist, solange eine Selbstzahlerleistung abgegeben wird, aufzubewahren. Danach reicht – Datenschutz konform – eine Aufbewahrungsfrist von vier Wochen. TT-DIGI: Maskentragen und Abstandhalten gilt aber trotzdem? Markus Sobau: Ganz genau. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. In den Praxen ist auf den Fluren und Wegen ein Mund-Nasen-Schutz weiterhin zu tragen und im Bereich, wo beispielsweise Gerätetraining stattfindet, kann man ihn abnehmen. Im Fitnessstudio kann man die Maske ganz weglassen, wenn ein Abstand von 1,5 m eingehalten wird. TT-DIGI: Vielen Dank für das Gespräch. Das Interview führte Reinhild Karasek.
››› ADVERTORIAL
Zufriedene Gesichter bei Studioleitung und Sportlern
ProActiveAir sorgt für saubere Luft in Fitness-Studios Sicher leben – trotz Corona, sich ohne Angst über Stunden in Innenräumen bewegen: Geht das? Und was, wenn wie in einem Fitness-Studio gleichzeitig zahlreiche Menschen für hohen Luftverbrauch sorgen, große Mengen ein- und ausatmen? Die Semafit & Gesund GmbH machte die Probe aufs Exempel und rüstete ihre zwei Fitness-Studios „Perfect Body“ in Dresden mit je einem ProActiveAir iO+ aus. Der Luftbehandler arbeitet mit einer von den bisherigen Geräten am Markt komplett abweichenden, neuen Technologie. Aber bekommt er die Luft auch in einem schwitzigen Fitnessstudio rein?
Von den Mitgliedern gebe es durchweg positives Feedback: Sie freuten sich, dass sich die Studioleitung Gedanken über ihre Gesundheit gemacht habe. Auch die Unauffälligkeit der Geräte im Betrieb gefällt Schwarz: „Nach einer kurzen Phase
im Anschluss an das Einschalten am Morgen sind die Geräte praktisch nicht mehr wahrnehmbar“. Unter dem Strich zieht er ein positives Fazit: „Es war eine sehr gute Entscheidung und wir würden sie wieder genauso treffen“.
Sicherheit für Sportler und Bedienstete „Perfect Body“-Geschäftsführer Sebastian Schwarz ist überzeugt: „Es verleiht dem Personal und den Mitgliedern die Sicherheit, die wir in dieser Zeit brauchen“. Man habe überlegt, wie man nach dem Lockdown gegensteuern und möglichst wieder öffnen könnte - ohne Sorge vor einer Ansteckung innerhalb des Studios. „Als Betreiber sind wir unseren Mitgliedern gegenüber verpflichtet, einen möglichst ansteckungsfreien Studiobetrieb zu organisieren“. Ein sehr wichtiger Aspekt sei auch der Schutz des Personals, für das man Verantwortung trage. „Dazu kommt: Der iO+ sieht optisch sehr gut aus und macht nicht nur CoronaViren unschädlich, sondern verbessert die Luftqualität insgesamt – so haben wir auch langfristig, unabhängig vom weiteren Verlauf der Pandemie, eine sinnvolle Investition getätigt“.
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TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
››› Die Perfect Body Studios in Dresden setzen auf ProActiveAir
››› ADVERTORIAL
Auch Studio in Stolberg hat den ProActiveAir iO+ im Einsatz Auch im Studio „Die Formschmiede“ in Stolberg sind drei Geräte aufgestellt. Eigentümer Marc Rößeler erzählt: „Wir haben uns im Internet über Luftreiniger informiert – hierbei sind wir auf die Geräte der ProActiveAir gestoßen“. Ein großer Pluspunkt sei aus seiner Sicht die einfache Reinigung, ohne sich selbst Gefahren auszusetzen. „Zudem haben wir bei einem Besuch HEPA-Filtergeräte in Aktion erlebt und die waren so extrem laut, dass wir das Gefühl hatten, genau das Richtige getan zu haben“. Auch die Mitglieder dieses Studios äußerten sich immer wieder sehr zufrieden, dass die Geräte angeschafft wurden. Und zwei weitere Effekte hat Rößeler bemerkt: „Wir haben die Geräte vorab zuhause getestet und kaum mehr allergische
Reaktionen auf Pollen festgestellt“. Außerdem fühle sich die Luft deutlich frischer an und er werde immer wieder gefragt, ob irgendwo ein Fenster geöffnet sei.
ProActiveAir iO+ sorgt für gleichermaßen saubere Luft an allen Stellen im Raum Es ist die besondere Wirkungsweise des ProActive Air iO+, die letztlich für die saubere Luft sorgt. Denn: Der ProActiveAir iO+ arbeitet mit einer von den bisherigen Geräten am Markt komplett abweichenden, neuen Technologie. Herkömmliche Luftreiniger mit HEPAFilter müssen die Viren erst quer durch den Raum ziehen - zum Filter. Erst dort wird die Luft dann von Viren und anderen Schadstoffen befreit. Das bedeutet: Auf dem Weg dorthin wird jede Person im Raum einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt. Denn die noch schadstoff-
belastete Luft wird auf ihrem Weg zum Filter ja noch an den Nasen zahlreicher Menschen vorbeigezogen. Der ProActiveAir iO+ hingegen beseitigt Partikel und Aerosole direkt am Ort ihrer Entstehung - bei ihrem Eintritt in die Luft.
Prinzip der Ionisierung der Luft macht Viren unschädlich Dies geschieht dadurch, dass die Luft ionisiert wird. Hierdurch stürzen die in der Luft enthaltenen Partikel zu Boden. Dort macht dann vom Gerät aktivierter Sauerstoff die Viren unschädlich. „Die Raumluft ist die Barriere für das Virus, es kommt erst gar nicht mehr beim Mitmenschen an“, erklärt Marcel Zahlen, CEO bei ProActiveAir. Die Viren würden, anders als bei herkömmlichen Luftreinigern mit HEPA-Filtern, nicht erst im gesamten Raum verwirbelt. „Das heißt auch: Bei unserem Gerät ist die Luft überall im Raum gleich sauber, weil die Wirkung innerhalb weniger Minuten auch in den hintersten Ecken des Raumes wirkt“. 99,9 Prozent aller Viren, Bakterien, Partikel und Schadstoffe erwischt der ProActiveAir iO+, bis zu 160 Quadratmeter Fläche beziehungsweise 400 Kubikmeter kann er dauerhaft schützen. Die Zielgruppe sind Schulen, kleine und mittlere Unternehmen, die Gastronomie – und Fitnessstudios. Neben seiner hohen Praktikabilität überzeugt das Gerät mit moderatem Stromverbrauch auch bei den Betriebskosten – und schont dabei ganz nebenbei auch noch nachhaltig die Umwelt. Gerne steht Ihnen Marcel Zahlen für weitere Informationen zur Verfügung: Unter 07032-289931-0 oder info@proactiveair.de. Hier können Sie das Gerät auch direkt erwerben.
››› Studiobetreiber Marc Rößeler
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NEWS THERAPIE
I Rückenmessungen per Smartphone
I Digitalisierung der aktiven Therapie
Mit dem neuen TRICURO go können Verspannungen und Blockaden im Rücken ab jetzt innerhalb von Minuten per Smartphone von Fachkräften aus BGM, Fitness und Therapie gemessen und dargestellt werden, um daraus geeignete individuelle Gegenmaßnahmen zu treffen.
Der patentierte TRICURO go besteht aus einer Messeinheit, die in Form eines Adapters über eine magnetische Halterung an handelsübliche Smartphones angebracht wird. Mit der dazugehörigen App wird das Gerät einfach und bequem bedient und die Messungen in drei verschiedenen Positionen entlang der Wirbelsäule durchgeführt. Der Algorithmus erkennt daraus Veränderungen in der Rückenstatik und stellt diese visuell ansprechend in der App dar.
E+S hat mit YOLii eine Soft- und Hardware entwickelt, die den Physiotherapeuten zeitliche Freiräume verschafft, Patienten die Wartezeiten auf ihren Therapieplatz verkürzt und die Einrichtungen modern und lukrativ wirtschaften lässt. Digitalisierung mit YOLii bedeutet: höhere Auslastung der Fläche, weniger Zeitdruck im Job, mehr Spaß bei Therapie und Training. Dabei unterstützt YOLii als Medizinprodukt markenübergreifend in der Einzel- und Gruppentherapie sowie im Bereich der Häuslichkeit. www.gesund-es.de
www.kentago.com
I Revolutionäre Technik in der MTT
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I HMV-Check für Korrekturen von Verordnungen
Bereits viele zufriedene Kunden nutzen die revolutionären Geräte von DAVID Health Solutions. Einer von Ihnen ist Sportwissenschaftler und Inhaber von drei Therapiezentren Stefan Meyer: „Ich würde jedem angehenden Physiotherapie-Klinikbesitzer raten, das gerätegestützte medizinische Training von Anfang an in seine Praxis zu integrieren.“
Der Bundesrahmenvertrag verändert und definiert die Korrekturregelungen von Verordnungen grundlegend. Mit dem HMV-Check in HMR2GO, der ersten gemeinsamen App von PHYSIO-DEUTSCHLAND und dem Verband Physikalische Therapie, können Sie alle neuen Regelungen einfach nachvollziehen.
Für die Geräte von DAVID ist SCHUPP exklusiver Vertriebspartner in Deutschland, zuständig für Vertrieb, Beratung und Service.
Direkt beim Start von HMR2GO befinden Sie sich im HMV-Check, dem zentralen Element der App. Über ein Auswahlmenü können Sie sich einen Überblick über alle Felder des Musters 13 anzeigen lassen, oder die Felder nach Korrekturzeitpunkten sortieren. So sehen Sie sofort, welche Felder zum Beispiel vor Behandlungsbeginn von Ihnen zu überprüfen sind.
www.schupp.shop
https://neue-heilmittelrichtlinie.de
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I Hilfe bei Rückenschmerzen
NEWS THERAPIE
I Behandlung von Schulter und Ellenbogen Die Deutsche Arzt AG, die NOVOTERGUM GmbH und die VIACTIV schließen einen wegweisenden Versorgungsvertrag. Das Konzept sieht die Behandlung von Patienten mit Schulter- und/oder Ellenborgenschmerzen vor und kann Operationen langfristig hinauszögern oder sogar gänzlich verhindern. Das umfassende Therapiekonzept, das eine enge Abstimmung zwischen Orthopäden, behandelnden Physiotherapeuten und Patienten gewährleistet, bildet das Grundgerüst für eine hohe Patientencompliance und gute Therapieergebnisse. www.daag.de
BALLance Dr. Tanja Kühne bietet Kunden, Mitgliedern oder Patienten eine einfache Methode zur Dekompression der Wirbelsäule. Aus der Kyphose heraus wird die Wirbelsäule durch die Arbeit an ihrem myofaszialem Gewebe aufgerichtet. Dies sorgt für umgehende Druckentlastung im Rücken ebenso wie in Gelenken, inneren Organen, Gefäßen und Nervenbahnen. www.ballance-concepts.de
I Mobilitätsanalyse per App
I Komplettpaket für gesunde Faszien
Das individuelle Sturzrisiko von Personen lässt sich einfach und präzise ermitteln – mithilfe der App von Lindera, ein zertifiziertes Medizinprodukt. Per Smartphone kann eine 3-D-Analyse der Gangbewegung erstellt werden. Über eine kurze Videoaufnahme und einen Fragebogen ermitteln die patentierten Algorithmen von Lindera das Sturzrisiko, geben personalisierte Empfehlungen zur Sturzprävention und ermöglichen so den Erhalt der Mobilität im Alter. Die Analyse erfolgt nach den entsprechenden Anforderungen vom Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS) sowie des Indikatorenmodells.
In der Sport- und Fitnessbranche kommt niemand mehr am Begriff „Faszientraining“ vorbei. Das vordergründige Ziel ist dabei, das Vermeiden oder Lösen von verklebten Faszien, die zu Verspannungen und damit einhergehenden Schmerzen führen. Was die wenigsten wissen: Nicht nur Faszienrollen können hierbei helfen, sondern auch federnde, springende Bewegungen. Infolgedessen bietet das bayerische Unternehmen TOGU mit der Faszienrolle „Actiroll® Wave“ und dem „Moonhopper® Sport“ ein Faszienkomplettpaket für ein optimales Training des faszialen Bindegewebes.
www.lindera.de
www.togu.de
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››› THERAPIE
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Eine Einführung in das therapeutische Angebot
FAQ: Krankengymnastik am Gerät Die Krankengymnastik am Gerät (KGG) ist eine Leistung, deren Abgabe gemäß dem Heilmittelkatalog erfolgt. Es ist primär eine Maßnahme für gesetzlich versicherte Patienten. Damit verbunden sind bestimmte Vorgaben, auf die ich im Einzelnen eingehen will. Die relevante Definition von KG-Gerät ist der Anlage 1a zu den Rahmenempfehlungen nach § 125 Abs. 1 SGB V vom 1. August 2001 in der Fassung vom 1. Juni 2006 zu entnehmen.
Derzeitige GKV-Vergütung Die KGG ist im Leistungskatalog aufgeführt unter dem Kürzel X0507 und sieht eine parallele Einzelbehandlung über 60 Minuten von bis zu drei Patienten
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simultan vor. Pro abgegebene Behandlungseinheit kann pro Patient ein Betrag nach der Vergütungsvereinbarung vom 1. August 2021 bis zum 30. November 2021 in Höhe von 50,43 Euro mit der Krankenkasse abgerechnet werden und erfordert eine Zuzahlung von 5,03 Euro seitens des Patienten selbst, insofern keine Befreiung vorliegt. Somit ist aktuell ein Stundenumsatz von 151,29 Euro möglich.
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Verordnungsmenge im Regelfall und außerhalb des Regelfalls Die Verordnungsmenge umfasst bei Einzelverordnungen gegebenenfalls mit kombinierten Heilmitteln pro 12 Wochen im ausgelösten Regelfall bis zu 3 x 6 Behandlungen somit bis zu 18 Terminen. Das entspricht durchschnittlich 1,5 Terminen pro Behandlungswoche.
››› THERAPIE
Es gibt Diagnosen mit einem langfristigen Heilmittelbedarf, damit sind auch Verordnungen außerhalb des Regelfalls möglich. Es ist zu prüfen, ob eine Spezialisierung auf eine dieser Indikationen sinnvoll ist. Dies ist der Fall, wenn Sie genügend darauf spezialisierte Zuweiser in der näheren Umgebung Ihre Praxis haben und die nötigen therapeutischen Kompetenzen in der Therapieeinrichtung vorhanden sind.
››› Die KGG umfasst: ››› Behandlung mit Geräten entsprechend den individuell erstellten Behandlungsplänen
››› Kurzes Aufwärm-/Abwärmprogramm ››› Auswahl und Einübung von entsprechenden Bewegungsabläufen am Trainingsgerät
››› Bestimmung von Belastung, Wiederholungen und Serien für die einzelnen Bewegungsabläufe
››› Anleitung und kontinuierliche Aufsicht zur Korrektur der Bewegungsabläufe ››› Kontrolle und Anpassung des individuellen Trainingsplans ››› Erarbeiten eines begleitenden Übungsprogramms zur Automobilisation ››› Autostabilisation und Förderung der Dehnfähigkeit/Geschmeidigkeit
Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit der Verordnung als D1-Kombination mit zehn statt sechs Behandlungseinheiten pro Verordnung. Damit kann die Termindichte auf durchschnittlich 2,5 Termine pro Behandlungswoche angehoben werden.
››› Durchführung von bestimmten Tätigkeiten (Alltag und Sport) ››› Automatisierung funktioneller Bewegungsabläufe.
Zielsetzung der therapeutischen Maßnahme
Sie sind auf der Website des Verbands nachzulesen: https://www.vdek.com/vertragspartner/heilmittel/rahmenvertrag.html
Nach Anlage 3 zu den Rahmenempfehlungen und Anlage 1 Leistungsbeschreibung des vdek (Verband der Ersatzkassen) wird KGG angewendet, um folgende Therapieziele zu erreichen: ››› Verbesserung und Normalisierung der Muskelkraft ››› Verbesserung der Muskelfunktion unter Einschluss des Gelenkes und Stützgewebes ››› Verbesserung der Muskelstruktur bei strukturellen Schädigungen ››› Verbesserung der Muskeldurchblutung und Sauerstoffausschöpfung ››› Verbesserung der Funktion des Atmungs-, Herz-, Kreislauf- und Stoffwechselsystems ››› Steigerung der Kraftausdauer ››› Anpassung der alltagsspezifischen Belastungstoleranz ››› Ausübung funktioneller Bewegungsabläufe (Alltag und Sport)
Die Ziele müssen zum professionellen Wirken mindestens nach der SMARTRegel für jeden Patienten individuell modifiziert werden.
Bewerben Sie Ihr Angebot – beim Verordner wie beim Patienten Somit ist nahezu jedes Krankheitsbild oder Gesundheitsanliegen in irgendeiner Form in der KGG abbildbar. Sollten Sie für bestimmte Indikationen spezifische Nachbehandlungskonzepte anbieten, weil Sie sich darauf spezialisiert haben, informieren Sie unbedingt die umliegenden Zuweiser. Diese wissen ihre Patienten gerne in besonders geeigneten, bewährten, wissenschaftlich erwiesenen oder besonders fokussierten Maßnahmen. Information, Motivation und Schulung des Patienten über gesundheits-
gerechtes und auf die Störung der Körperfunktion abgestimmtes Verhalten ist immer begleitend indiziert. Patientenedukation erfolgt am besten nach entsprechenden didaktischen und pädagogischen Grundregeln, die dann auch nach Abschluss der Behandlung den Patienten dazu bringen, im Selbstzahlerbereich oder als Präventionsleistung das Gerätetraining fortzuführen. Es empfiehlt sich, vorbereitende und ergänzende Maßnahmen der physikalischen Therapie mit KGG zu kombinieren, um das Therapieziel zu erreichen. So gibt es Praxen, die erfolgreich gezielt die Elektrotherapie mit dem Gerätetraining kombinieren. Auch eine Kombination mit kryotherapeutischen Mitteln ist im Profisport bereits lange etabliert.
Abgrenzung zur Krankengymnastik (KG) Die Abgrenzung der KGG zur KG ist durch die Möglichkeit der Anwendung der zusätzlichen Geräte gegeben. Der Seilzug- und/oder Sequenztrainingsgeräte werden unter Berücksichtigung der Trainingslehre statt (siehe Marktübersicht ab Seite 59). Sergej Borkenhagen
Autor
Sergej Borkenhagen, Physiotherapeut und Geschäftsführer von X-PHYSIO | Schule für Physiotherapie in Bonn. E-Mail: lernen@x-physio.de
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Krankengymnastik am Gerät (KGG) – MARKTÜBERSICHT
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Spezifische Anforderungen an Raum und Geräte
Sie wollen Krankengymnastik am Gerät anbieten? Eine Einführung zum Thema lesen Sie auf Seite 56. Hinzukommen räumliche und vor allem gerätespezifische Anforderungen, die Sie zu beachten haben.
ersetzt werden. Die räumliche Fläche hat eine Nutzung entsprechend zu gewährleisten ebenso wie die Tatsache, dass auch drei Patienten gleichzeitig an den Geräten therapiert werden können. Alle Geräte müssen dem Medizinproduktegesetz (MPG) Folge leisten und ein CE-Zeichen tragen.
Der Raum für KGG muss eine Grundfläche von mindestens 30 m2 aufweisen. Es gibt von den Geräten her eine erforderliche Grundausstattung. Mit jedem weiteren Gerät erhöht sich der Raumbedarf um je 6 m2. Die Anordnung im Raum erfordert einen Sicherheitsabstand von 1 m zwischen den Geräten und für die Gänge gelten die allgemeinen landesspezifischen Anforderungen an Fluchtwege. Besonders bei einer räumlich eingeschränkten Vergrößerungsoption bieten sich Kombinationsgeräte an.
Die Wartung und die zugehörige Dokumentation hat der Medizinproduktbetreiberverordnung nach zu erfolgen. Zudem gelten ggf. noch allgemeine Betriebssicherheitsprüfungsintervalle, zum Beispiel bei Geräten, die mit Strom betrieben werden. Sollten Sie beim Erwerb auf Gebrauchtgeräte zurückgreifen, ist es von großem Vorteil, wenn diese Merkmale und Dokumentationen vorliegen.
TIPP: Prüfen Sie bei Vergrößerungen oder Erweiterungen immer, ob die bestehenden Anforderungen an die ErsteHilfe-Kästen und Feuerlöscher weiterhin mit den vorhandenen Mitteln erfüllt sind. Eine konventionelle Mindestzusatzausstattung beinhaltet folgende Geräte: Universalzugapparat doppelt – zwei Universalzugapparate nebeneinander im Abstand von ca. 1 m angeordnet als Möglichkeit zum gleichzeitigen Training beider Körperhälften – mit Trainingsbank, eine Funktionsstemme, einen Winkeltisch oder hinteren Rumpfheber und einen Vertikalzugapparat. Je Zugapparat kommt noch folgendes Zubehör dazu: eine Fußmanschette oder ein Fußgurt, eine Handmanschette oder ein Handgurt. Einzelne oder alle Geräte der konventionellen Mindestausstattung können durch ein oder mehrere Geräte
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TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
CAVE: Beim Kauf von Neugeräten kann es baugleiche oder ähnliche Serien geben, wovon nicht zwingend beide auch dem MPG entsprechen. Ein Gerät, das bei Bedarf weggeklappt und aus dem Raum gerollt werden kann, ist empfehlenswert, wenn Sie den Raum über die KGG hinaus bei Bedarf noch als Kurs- oder Seminarraum nutzen wollen. Ein Raumsparwunder ist eine Kletterwand, die durch die Anbringung an der Wand effizient hinsichtlich der Raumnutzung ist. Der Preis für eine Grundausstattung mit Mindestanforderungscharakter liegt grob zwischen 10.000 und 35.000 Euro. Erkundigen Sie sich über die Angebote im Detail. Unsere Marktübersicht auf den folgenden Seiten gibt Ihnen einen Überblick der Anbieter. Sergej Borkenhagen
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Krankengymnastik am Gerät (KGG)
– MARKTÜBERSICHT
excio: KGG-Angebot als Basis
Große Übungsvarianz mit Dr. Wolff
Unsere Trainingsgeräte wurden speziell für den Gesundheitsmarkt entwickelt und in Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten konstruiert. Hierdurch genügen unsere Medizinprodukte höchsten Ansprüchen und ermöglichen die Durchführung der KGG an drei Trainingsgeräten, dem Doppelseilzug und der Trainingsbank. Grundgedanke hierbei ist, dass auf dem Angebot der KGG sukzessive oder auch direkt aufgebaut werden kann. Somit sind mit wenigen weiteren Geräten Primärprävention, T-RENA und ein eigener Selbstzahlerbereich möglich. Durch die Doppelkonzentrik der hydraulischen Trainingsgeräte können 11 Muskelgruppen bereist auf 48 m² trainiert werden.
Die Grundausstattung KGG ermöglicht bereits eine große Übungsvarianz. Da viele Therapieeinrichtung ein hohes Aufkommen an Rückenpatienten haben, empfehlen wir die Ergänzung durch eine Rückentherapie-Center Ausstattung. Hierdurch ergeben sich gute Möglichkeiten, die Leistungen des KGG-Rezeptes durch Selbstzahler-Leistungen zu ergänzen. Somit wird der Patient zum Kunden. Paket-Lösung: Dr. WOLFF Premium Campus KGG Weitere Leistungen: Indikationsspezifische Trainingspläne, umfangreiche Schulung und Marketingpaket Dr. WOLFF Sports & Prevention GmbH Postfach 2767, 59711 Arnsberg Telefonnummer: 02932 475740 Ansprechpartner: Bernd Werthschulte E-Mail: info@dr-wolff.de Telefonnummer: 02932 475740 Ansprechpartnerin: Nora Siemens-Wolff E-Mail: info@dr-wolff.de
Paket-Lösung: Physio ProFit Konzept Weitere Leistungen: Unser Trainingskonzept begleitet die Physiotherapeut:innen bei der Integration eines erfolgreichen Trainingsbereiches in der Praxis. excio GmbH Neustädter Straße 26 64747 Breuberg Telefonnummer: 06163 817500 Ansprechpartner: Sven Kriegel E-Mail: sven.kriegel@excio.de www.excio.de/physiotherapie
Die Vorteile des Total Gym Total Gym bietet einzigartige Vorteile. Physiotherapeuten sind begeistert von der Vielzahl an funktionellen Übungen, die die Geräte ihren Patienten jeden Alters auf kleinstem Raum ermöglichen. Das Üben freier, komplexer Bewegungsmuster liefert therapeutische Erfolge, die an herkömmlichen Kraftstationen mit geführten, zweidimensionalen Bewegungen nicht erzielt werden können. Die Patienten lieben das sanfte, aber gleichzeitig intensive Training mit dem eigenen Körpergewicht. Das fast lautlose, koordinativ anspruchsvolle Gleiten im Raum bringt Spaß und macht sie fit für die Belastungen des Alltags. Sie müssen auf das Tempo anderer Patienten keine Rücksicht nehmen, da ein Gerätewechsel entfällt. Weitere Leistungen: KGG-Konfiguration, Zubehörpaket, Exklusiv-InhouseSchulung, Integrationskonzept, Aufbau und Lieferung.
crosscorpo GmbH Winterhuder Weg 88, 22085 Hamburg Telefonnummer: 040 49297766 Ansprechpartner: Thomas Schrader E-Mail: info@crosscorpo.com
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Krankengymnastik am Gerät (KGG) – MARKTÜBERSICHT
Proxomed: KGG auf kleinstem Raum Die PhysioBOX KGG wurde als günstiges und therapeutisch sinnvolles Einstiegsmodul für Physiotherapeuten konzipiert, die Krankengymnastik am Gerät anbieten und abrechnen möchten. Zur nachhaltigen Erweiterung des Therapieangebots: Neben den erforderlichen Medizinprodukten für eine vielseitige Therapie, liefern wir mit der proxoconsult-Beratung eine optimale Einstiegshilfe, damit Physiotherapeuten sicher und erfolgreich starten können. Die PhysioBOX KGG lässt sich flexibel mit der PhysioBOX KGG/T-RENA für unterschiedliche Therapieschwerpunkte ergänzen und erweitern. Paket-Lösungen: PhysioBOX KGG und PhysioBOX KGG/T-RENA Weitere Leistungen: Beratungsangebot proxoconsult zu Finanzierungsplan und Wirtschaftlichkeitsberechnung; Abrechnung, Kundengewinnung und -bindung; Marketingaktionen und -kampagnen, Kombi-Kurs KGG und MTT/MAT (für die TRENA Zulassung). proxomed Medizintechnik GmbH Daimlerstraße 6, 63755 Alzenau Telefonnummer: 06023 91680 Ansprechpartner: Michael Faßbender E-Mail: info@proxoconsult.com
Viele Möglichkeiten mit HUR
Die Vector-Serio von ERGOFIT
Das finnische Unternehmen HUR entwickelt und produziert vollautomatisierte, computergesteuerte Krafttrainingsgeräte, aber auch baugleiche analoge Gerätevarianten. Der konzentrische/exzentrische Trainingswiderstand ist auf 100g genau einstellbar. Ergänzend hierzu bietet HUR Ausdauergeräte, Körperanalysewagen sowie Testund Trainingsgeräte für Balance- sowie kognitiv/motorisches Training an. Trainingskonzepte für Herz/Kreislauferkrankungen, Diabetes Typ 2, Sturzprävention, und Bluthochdruck runden das Angebot ab.
Modern, einfach, solide, präzise und stilvoll: Mit der neuen Vector-Serie setzen wir einen Meilenstein in unserer Firmengeschichte und stehen ihrer Einrichtung mit dem neuesten Know-How in Sachen Rehabilitation und Fitness im Kraftgerätebereich zur Seite. Deutlich verbesserte Performance im modernen Look, Features wie der komplett abgedeckte Gewichtsblock, eloxierte Griffe, indirekte LED-Beleuchtung oder die einfache Verknüpfung mit unserer Trainingssoftware VITALITY CARE machen Vector zur ersten Wahl für ein effektives und angenehmes Training.
Paket-Lösung: Einrichtungspaket KGG Grundausstattung Weitere Leistungen: Beratung hinsichtlich Einrichtungsplanung, Rentabilitätsberechnung, Lieferung, Installation und Schulung . HUR Deutschland GmbH Carl-Benz-Str. 5, 72250 Freudenstadt Telefonnummer: 07441 8601790 Ansprechpartner: Thomas Lampart E-Mail: info@hur-deutschland.de www.hur-deutschland.de
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TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
Weitere Leistungen: Lieferung, Aufbau und Einweisung nach MPG. ERGO-FIT GmbH & Co. KG Blocksbergstraße 165, 66955 Pirmasens Telefonnummer: 06331-24610 E-Mail: info@ergo-fit.de
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Krankengymnastik am Gerät (KGG) – MARKTÜBERSICHT
Zwei KG-Gerät-Pakete von Stolzenberg
Premium Paket von Technogym
Die Firma Stolzenberg bietet Ihnen diese beiden Lösungen für Krankengymnastik am Gerät:
Zur Verordnung 'Krankengymnastik am Gerät' eignet sich hervorragend die Integration des medizinischen Trainingsgerätes 'Kinesis One'. Kinesis verfügt über ein um 360° rotierendes Riemenscheibensystem, das für eine Bewegungsfreiheit in drei Ebenen sorgt. Es ermöglicht zudem eine freie Bewegung ohne Kabelstörungen, bietet Widerstand für sämtliche Körperbewegungen und ermöglicht gleichzeitig das Training von Gleichgewicht, Kraft, Flexibilität und Stabilität. Schaffen Sie in Ihrer Einrichtung den perfekten Trainingsbereich für Ihre Patienten mit dem Technogym KGG Premium Paket.
1. KG-G Standard ››› Dynamed Funktionsstemme ››› 2 x Dynamed Zugapparat Explosiv ››› Dynamed Zugapparat Vertikal Wandmodell ››› Dynamed Lateral-Lumbal-Trainer ››› Dynamed Trainingstisch
2. KG-G Premium ››› Dynamed Funktionsstemme ››› 2 x Dynamed Zugapparat Explosiv ››› Dynamed Schulterblattfixator/ Stützstemme Kombi ››› Dynamed Rücken-Bauchtrainer Kombi ››› Dynamed Kombi Trainingsbank Paket-Lösung: Technogym KGG Premium Paket mit folgenden Produkten: Selection Pro Med Leg Press und Lat Machine, Element+ Med Adjustable Bench und Lower Back Bench sowie Kinesis One.
Neben den beiden Paketen bietet Stolzenberg Ihnen gerne Ihre individuelle Lösung an. Die Mitarbeiter beraten Sie gerne bei der passenden Auswahl an Trainingsgeräten. Stolzenberg GmbH Dieselstrasse 22 50374 Erftstadt-Lechenich Telefonnummer: 02235 690692 E-Mail: info@stolzenberg.org
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TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
Technogym Germany GmbH Frankfurter Straße 211, 63263 Neu-Isenburg Ansprechpartner: Rainer Mehl, Key Account Manager Medical Telefonnummer: 0173 5999915 E-Mail: rmehl@technogym.com
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Krankengymnastik am Gerät (KGG) – MARKTÜBERSICHT
Therapie-Geräte für ein sicheres und effektives Training Setzen Sie auf Innovation und Technik in der medizinischen Trainingstherapie mit der modernen Geräteserie ATAMA COMPACT der Firma SCHUPP. Die einfache Bedienbarkeit, kompakte Bauweise und das ansprechende Design sind dafür die idealen Voraussetzungen. Alle Einstellungen lassen sich mit wenigen Handgriffen durch den Therapeuten oder vom Anwender selbst umsetzen. Damit das Trainingsprogramm noch effizienter wird können die Geräte optional mit einer Software für das Biofeedback-Training ausgestattet werden. Paket-Lösungen: KG-Geräte-Paket ATAMA Compact I & II SCHUPP GmbH & Co. KG Glattalstraße 78, 72280 Dornstetten Telefonnummer: 0800 7248770
SCHNELL-KGG-Pakete als perfekte Grundlage
Kompaktes Angebot von SVG
Die Krankengymnastik am Gerät (KGG) ist die ideale Möglichkeit für Therapieeinrichtungen über eine ärztliche Verordnung zu fixen Abrechnungssätzen therapieren zu können. Unsere therapeutischen Geräte sind überall in der Therapie und Rehabilitation einsetzbar, erfüllt die Anforderungen der Leistungsträger, wie z.B. der BG/DGUV/ZAT und entsprechen der geltenden EU-Richtlinie für Medizinprodukte. Die SCHNELL KGG-Pakete bieten dabei die perfekte Grundlage für wirtschaftliches Arbeiten und beste Therapieerfolge. Aus dem Hause SCHNELL gibt es verschiedene Pakete sowie individuell zusammenstellbare Geräteoptionen. Alle SCHNELL Geräte haben eine optimale Ergonomie.
Die REHA-LINE 2.0 von SVG umfasst medizinische Krafttrainingsgeräte mit einer gelungenen Verbindung aus Wirtschaftlichkeit, Design und Funktionalität. Kompakt gebaut und vielfältig einsetzbar lassen sich damit eine Vielzahl an Übungen und Haltungen trainieren. Sie können effektiv und platzsparend eingesetzt werden. Einfache Bedienung für Therapeut und Patienten machen die Medizinische Trainingstherapie mit Geräten aus der REHA-LINE 2.0 zum idealen Begleiter in der Physiotherapie mit variablen Einstellmöglichkeiten und unkomplizierter Handhabung. Paket-Lösung: verfügbar SVG Medizinsysteme GmbH & Co. KG Talweg 8, 75417 Mühlacker Telefonnummer: 07041 96150 E-Mail: info@svggermany.de
Weitere Leistungen: Individuelle Beratung, Angebotserstellung, CAD-Gerätestellplan, Lieferung, Aufbau sowie techn. Grundeinweisung gem. §5 der MPBetreibV.
SCHNELL Trainingsgeräte GmbH Sportweg 9, 86565 Peutenhausen Telefonnummer: 08252 88550 Ansprechpartner: Christoph Semler E-Mail: c.semler@schnell-training.com
TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
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››› THERAPIE
Die Attraktivität von KGG steigt Gerätetraining auf Rezept
››› Christoph Thaler
Schon immer interessierte sich Physiotherapeut Christoph Thaler für die KGG, für die Krankengymnastik am Gerät. Bereits das elterliche Unternehmen in der Gemeinde Grabenstätt, im oberbayerischen Landkreis Traunstein, hatte Ende der 1990er-Jahre fünf Geräte in der Praxis stehen. Aber das war dem Physiotherapeuten der nächsten Generation zu klein. Er ging seinen eigenen Weg. Christoph Thaler lernte nach seiner Ausbildung parallel zur elterlichen Praxis als Freiberufler mehrere verschiedene Therapieeinrichtungen kennen. 2015 übernahm er die Praxis seiner Eltern und bezog 2019 Räume in einem Neubau am Ortsrand von Grabenstätt. Dort konnte der 38-Jährige seine Idee von Therapie und Training auf einer Gesamtfläche von 420 Quadratmetern auf zwei Geschossen umsetzen.
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Ziel: Sich Wohlfühlen in der Therapie Kaffeehaus-Atmosphäre in der Therapie? Christoph Thaler hat es realisiert. Besucher sehen schon von außen durch die Bodenfensterfront, auf eine gemütliche Sitzgruppe und eine Kaffeebar dahinter. Die Therapieeinrichtung „Physios“ besticht durch ihren offenen Charakter, von Anfang an, trotz Corona-Schutzscheiben. Ein freundliches Griaß di und Servus klingt neben dezenter Musik durch das Bistro.
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Damit verfolgt der Praxisinhaber konsequent sein Ziel, den Krankheitsaspekt zu mildern. Es gibt weder einen klassischen Warteraum noch eine klassische Anmeldung. Die Rezeptionskräfte stehen bei der Anmeldung an Terminals. Das ist Kommunikation Face-to-Face, auf Augenhöhe. Christoph Thaler: „Das Wohlfühlen soll betont und der Praxischarakter entkoppelt werden, weshalb die Innenräume auch nicht klinisch weiß sind, sondern farbig. Der Geist soll frei sein, für das, was wir machen, auch um die Heilung mental zu fördern.“ Im Erdgeschoss liegen auf 200 Quadratmeter acht moderne Behandlungsräume. Alles ist digital aufeinander abgestimmt, was dem technikaffinen Praxisinhaber auch sehr wichtig ist. Im Obergeschoss unterm Dach gibt es neben einem Gymnastikraum den Trainingsbereich, das Herzstück der „Physios“.
Gerätetraining zum Wohle des Patienten Hier bietet Physiotherapeut Thaler mit seinem Team KGG an. Das Team besteht aus insgesamt 17 Mitarbeitern, davon zehn Therapeuten. Da er sich auf die KGG konzentriert, beschäftigt er keine Sportwissenschaftler für den Selbstzahlerbereich. Seine Therapeuten haben alle eine KGG-Fortbildung abgeschlossen. Die Trainingsfläche beträgt im Obergeschoss 120 Quadratmeter, worauf 17 Trainingsgeräte plus 4 Cardiogeräte stehen. Hinzukommen ein 35 Quadratmeter großer Gymnastikraum, Umkleiden, Toiletten und Duschen. Über den MTT-Bereich einer Mutter-Kind-Klinik in seinen Lehrjahren hatte er bereits die Geräte kennengelernt, die
er heute selbst einsetzt. Doch er hat sich für seine Entscheidung Zeit gelassen. „Ich war 2006 zum ersten Mal auf der Fibo, seit dem fast jedes Jahr. Dort habe ich mir schon immer die Geräte angesehen, unter dem Aspekt, was will ich und wo will ich hin. Hier habe ich die Bandbreite der Hersteller mit Geräten, die eine Zulassung als Medizinprodukt aufweisen, kennengelernt.“
Ausschlaggebend für die Geräteauswahl: das therapeutische Konzept Christoph Thaler wollte sich mit seiner Praxis in Richtung Rückenzentrum entwickeln. „Um das adäquat zu behandeln, brauche ich entsprechende Geräte zur Therapie und zum Training.“ In seine Überlegungen flossen Geräte von DAVID, SCHNELL, proxomed, Ergo-Fit oder milon ein, wie er erzählt. Mit der Zeit kristallisierte sich heraus, was ihm noch wichtig ist: das selbstständige Training der Patienten. „So ging ich immer wieder durch die FIBO“, erzählt der Praxisinhaber. Für seine Wahl entscheidend war dann: „proxomed hat eine Rückenstraße, die komplett selbst bedienbar ist, sodass der Patient, der durch die Therapie auch in den Selbstzahlerbereich kommt, die Geräte wie gewohnt weiter nutzen kann.“ Denn, so Thaler: „Der Patient kommt aus der Therapie, dann steht er da. Die Geräte stehen zwar da, er kann sie anschauen, aber nicht benutzen.“ Das war für ihn der ausschlaggebende Punkt. „Hier habe ich ein komplettes Konzept und nicht zwei unterschiedliche Plattformen. Und der Patienten hat die Möglichkeit, wenn er weitermachen will, den Rücken trotzdem auf einem sehr hohen Standard weiterzutrainieren.“
TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
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››› THERAPIE
Im Selbstzahlerbereich wird der Trainingsplan für den Kunden erweitert. Die Geräte, die neu hinzukommen, werden mit dem Therapeuten zusammen erarbeitet. Das alles basiert auf dem 3-Säulenkonzept: Akutphase mit Therapie auf der Bank über die Reha- und Aufbaubauphase mit KGG an den Geräten, dann als Selbstzahler in die Erhaltungsphase. Im freien Training bietet die Praxis Monatsverträge an. „Ich habe das Modell von 3 – 9 – 18 Monaten. 3 für den Aufbau, 9 zur Regeneration des Körpers. Der Umbauprozess des Körpers braucht insgesamt 1,5 Jahre. So ist dieses Monatsmodell entstanden.“
Klarer Fokus auf den 1. Gesundheitsmarkt Der Praxisinhaber setzt jedoch mehr auf die KGG, denn auf den Selbstzahlerbereich. Derzeit hat er 38 KGG-Stunden in der Woche, mit steigender Tendenz. Denn auch die Ärzte verschreiben wieder mehr KGG. Da würden mehrere Faktoren reinspielen, meint Thaler. „Ich glaube, dass Ärzte mittlerweile sehen, dass KGG etwas Nachhaltiges ist. Zudem hat sich in den Verschreibungsbereichen viel geändert.“ Manche Diagnose erlaube eine extrabudgetäre Verschreibung. Der Physiotherapeut erläutert: „Das läuft nicht ins Budget vom Arzt, das Budget für Physiotherapie ist damit nicht eingeschränkt.“ Dafür müssen aber Patient und Arzt kommunikativ ins Boot geholt werden, weshalb vom Therapeuten Fähigkei-
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TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
ten in der Beratung gefordert werden. Christoph Thaler: „Hier kommen wir in die beratende Tätigkeit von Therapeuten und Therapiepraxis, was proxomed und Michael Faßbender mit der Patientenkybernetik aufgreifen. Der Therapeut wird zum Bindeglied zwischen Patient und Arzt.“ Der Physiotherapeut geht darauf ein, welche Alltagsmöglichkeiten dem Patienten wichtig sind, und stellt ihm dar, welche Möglichkeiten ihm hierfür die Praxis anbieten könnte. „Auf dieser Basis beraten wir die Patienten, welche Verschreibung für ihn im Anschluss sinnvoll wäre. Dann reden wir mit dem behandelnden Arzt, welche Diagnose dafür infrage käme, damit wir den Patienten weiterbehandeln könnten, ohne dass die Verschreibung sein Budget belasten würde.“ Die Preise, die in der Therapie für KGG bezahlt werden, sind durchaus attraktiv. Aktuell wird eine Therapieeinheit von 60 Minuten mit 50,34 Euro vergütet, ab dem 1. Dezember geht es dann wieder auf 45,34 Euro, zurück. Der Preisrückgang ist dem langen Schiedsverfahren geschuldet. KGG rechnet sich für die „Physios“ auf jeden Fall: „Ein Patient mit KGG-Rezept kommt zweimal in der Woche, also 2 x 50 Euro, mal 4 Wochen, also 400 Euro pro Patient im Monat im Vergleich zum 3-Monatsvertrag, der bringt er mir 65 Euro pro Monat.“ Das Fazit von Christoph Thaler fällt deshalb klar zugunsten der KGG aus: „So macht das Arbeiten dann wieder Spaß.“ Reinhild Karasek
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Für alle Zeiten das perfekte Physio-Team
Als Betreiber*in einer Physiotherapie-Praxis liegt Ihnen viel daran, mit einem guten, eingespielten Team zu arbeiten. Für alle Zeiten das perfekte Physio-Team? Dieser Wunsch wird sich nicht erfüllen lassen. Aber eine deutliche Senkung der Fluktuation in Kombination mit der Einbindung adäquater neuer Kräfte: das ist ein Wunsch, der sich mit gezielten Maßnahmen durchaus verwirklichen lässt. 1 A Brands unterstützt Sie dabei, bei der Bindung wie auch bei der Gewinnung Ihres Fachpersonals möglichst alles richtig zu machen. Fluktuation nervt. Der Weggang einer guten therapeutischen Fachkraft bedeutet den Verlust von innerbetrieblichem Know-how, bringt Unruhe ins Team und kappt gewachsene Therapeuten-Patienten-Beziehungen. Eine überdurchschnittlich hohe Fluktuation vervielfacht diese Probleme – und sie ist ein untrügliches Indiz dafür, dass in Ihrer Praxis etwas falsch läuft. Oder jedenfalls nicht gut genug.
betrug dieses Verhältnis 1 : 3,5. Für Sie als Arbeitgeber*in ist das eine Herausforderung; bestehende ebenso wie potenzielle Mitarbeiter*innen wissen, dass sie auch bei Ihrer Konkurrenz gefragt sind. Neben Faktoren wie Wohnortnähe spielen deshalb etliche andere Gründe für oder gegen den Verbleib beziehungsweise den Eintritt in Ihre Praxis.
Wer macht das beste Angebot? Bewerber*innen haben die Wahl
Die Consultants von 1 A Brands sprechen Ihre Sprache – weil Sie aus dem Bereich der Physiotherapie kommen. Unsere Anregungen, Vorschläge und konkreten Empfehlungen basieren auf praktischer Branchenerfahrung, unsere Konzepte zur Bindung und/
Seit Jahren ist die Zahl der Physiotherapeut*innen, die einen (neuen) Job suchen, deutlich geringer als die Zahl der offenen Stellen. Im Jahr 2019
Die beste Wahl sind Sie: Schritt für Schritt zur Attraktivität
oder Findung von Mitarbeiter*innen haben Hand und Fuß. Am Anfang steht immer die Ermittlung und objektive Analyse des Ist-Zustandes. Wie steht es? In der Folge entwickeln wir eine klare und pragmatische Strategie, mit der Sie als Arbeitgeber*in an Attraktivität zulegen. Und zwar deutlich. Neugierig geworden? Schön, denn wir haben Ihnen wirklich etwas zu bieten. Erfahren Sie mehr im Rahmen einer unverbindlichen Beratung bei Ihnen vor Ort. Wir freuen uns darauf.
Kontakt Tel.: 09369-9817098 www.1abrands.de
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››› ››› THERAPIE ››› BUCHEMPFEHLUNGEN
Körper- und Mentalübungen Funktionale Zusammenhänge Warum kann das Zwerchfell Schulterschmerzen verursachen? Antworten gibt das erfolgreiche Physio-Fachbuch, das nun in der überarbeiteten und aktualisierten 2. Auflage mit Erweiterungen erschienen ist. Im Vergleich zur 1. Auflage sind drei neue Kapitel zu Befund, Kiefergelenk und Thorax hinzugekommen. Viszerale und andere mögliche Symptomauslöser werden betrachtet – nicht nur der muskuloskelettale Bereich. Es sollen funktionelle Zusammenhänge verstanden werden, um Interventionen fundiert zu begründen, zu bewerten und damit Therapie optimal auf Behandlungsziele auszurichten. Rudi Amberger. Integrative Manuelle Therapie. Georg Thieme Verlag, 2. akt., erw. Aufl. ISBN: 978-3-132439061.
Return to Competition Erfahrene Therapeuten stellen Fälle aus dem Leistungs- und Hochleistungssports vor. Sie zeigen, mit welchen Zielsetzungen, Trainingsmethoden, Übungen und Techniken sie Sportler rehabilitiert und zurück zum Wettkampf gebracht haben. Themen sind, wie eine Reha auf Basis einer Sportartund Belastungsanalyse aufgebaut werden kann, welche Tests, Techniken und Übungen in der Reha angewandt werden können, welche Therapieansätze bei den Sportlerinnen und Sportlern erfolgreich waren und welche Probleme es zu lösen gab. Arjen van Duijn, Johannes Ariaan Overberg: Rehabilitation von Sportverletzungen. Georg Thieme Verlag. ISBN: 978-3132-426450.
Es leiden rund 23 Millionen Menschen unter chronischen Schmerzen und sind dadurch in ihrer Lebensqualität oftmals eingeschränkt. Zu den häufigsten Auslösern zählen Migräne oder Folgen einer Operation. Es können aber auch eine Fibromyalgie oder eine andere rheumatische Gelenkerkrankung als Ursache in Betracht kommen. Heilpraktiker und Yoga-Lehrer Valentin Fröhlich setzt bei der Behandlung auf eine ganzheitliche Betrachtung der Symptome, die neben körperlichen auch seelische Gründe haben können. In seinem Ratgeber zeigt er Lösungswege auf. Valentin Fröhlich: Heilsame Bewegung bei Fibromyalgie, Rheuma und chronischen Schmerzen. Trias Verlag. ISBN: 978-3-432-113784.
Dehnübungen Wer im Alltag und durch eine Tätigkeit am Schreibtisch viel sitzt und unter Verspannungen leidet, kann durch Dehnen eine wohltuende Entlastung erfahren. Eine bewusste Atemtechnik intensiviert die Dehnung und versorgt den Körper zusätzlich mit aktivierendem Sauerstoff. Welche Übungen wann helfen, zeigt Karin Albrecht in kleinen Programmen, die ihrer langjährigen Erfahrung als Bewegungstrainerin entstammen. Die positiven Effekte sind mehr Beweglichkeit und eine gestärkte Muskulatur. Karin Albrecht: Stretching. TRIAS Verlag. ISBN: 978-3-432-113890.
Innere Medizin Hier steht das Basiswissen für die Praxis im Fokus mit einem umfassenden und griffigen Überblick über die Physiotherapie in der Inneren Medizin. Enthalten sind anschauliche Informationen zu Krankheitsbildern, Untersuchungs- und Behandlungstechniken. Eine einheitliche Struktur soll in jedem Kapitel den Überblick erleichtern: Handlungsfeld, PT-relevante Symptome und Erkrankungen, Untersuchen und Therapie, jeweils runtergebrochen bis zu einzelnen Maßnahmen. Typische Fallbeispiele und Zusammenfassungen des Wesentlichen geben zusätzliche Sicherheit. Philippe Merz. Physiotherapie in der Inneren Medizin. Georg Thieme Verlag. ISBN: 978-3-132-430099.
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››› THERAPIE
Physiopraxen und ihr Online-Auftritt
Patientenschreck oder Kundenmagnet? Welcher Punkt steht bei Praxisinhabern auf der Prioritätenliste ganz weit oben? Ganz selten sicherlich die Internetseite bzw. der digitale Auftritt im Netz. Warum auch?
Deshalb versuche ich dieses manchmal so komplexe Thema „Online-Präsenz“ so gut es geht, in ein paar Handlungsaufforderungen herunterzubrechen. Ein gelungener Online-Auftritt sollte drei wesentliche Punkte in erster Linie umsetzen.
Die Terminbücher sind voll, man hat über Jahre Stammpatienten aufgebaut und die Patienten wissen, dass es uns gibt. Doch weshalb ist es für eine moderne Physiotherapie von heute sinnvoll und notwendig, eine gut strukturierte und zielführende Internetseite mit starker Online-Präsenz zu besitzen?
Attraktivität für neue Mitarbeiter ausstrahlen
Über Geschmack lässt sich streiten. Das wissen Sie. Das weiß ich. Mir geht es auch gar nicht um einen ästhetisch schönen Internetauftritt. Wichtig ist, dass Ihre OnlinePräsenz Erfolg versprechend und ergebnisorientiert ist. Und das Thema versteht nicht nur die junge Generation, schließlich bin auch ich schon Mitte 50 und kein Digital Native.
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TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
Wir alle jammern, doch die wenigsten von uns unternehmen wirklich strukturiert etwas gegen den großen Fachkräftemangel bzw. für die Mitarbeitergewinnung. Sie wissen genau so gut wie ich, dass es keine freien Therapeuten oder qualifizierte Rezeptionskräfte einfach so auf dem Arbeitsmarkt gibt. Doch wenn sich eine gute Fachkraft mal dazu entschließen sollte, den Job zu wechseln oder zumindest einmal die anderen beruflichen Möglichkeiten abzutasten, dann müssen Sie da sein. Was das bedeutet? Ihre Online-Präsenz dient rund um die Uhr Bewerbern als Visitenkarte für Ihr Unternehmen. Dort kann der poten-
››› THERAPIE
zielle Arbeitnehmer prüfen, ob Sie denn derzeit neue Mitarbeiter suchen und ob Sie einen besseren Arbeitgeber darstellen als der bisherige. Jobsuchende informieren sich über das Internet, insbesondere über Google oder die sozialen Medien. Und wenn Sie dann als „Physiotherapie in AB“ nicht auftauchen oder vorne mit dabei sind, verlieren Sie diesen gegebenenfalls sehr heißen Kandidaten.
Ob die Termine dann über eine Kontaktaufnahme per Telefon, über einen Besuch vor Ort aufgrund von Google-Maps/ Apple-Maps stattfindet oder Patienten bzw. Kunden direkt ein Kontaktformular ausfüllen, ist erst einmal weniger von Bedeutung und steht nicht im Vordergrund. Entscheiden darf er sich ruhig selbst. Das Wichtigste ist, dass direkt auf Ihrer Startseite dem Nutzer die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme angeboten werden. Natürlich bietet eine digitale Form beispielsweise über eine Online-Rezepteinreichung oder über ein gut platziertes Kontaktformular der Rezeption die Möglichkeit, die Anfrage des Kontaktierenden sinnvoll zu steuern. Andererseits kann der Interessent einfach direkt sein Anliegen loswerden und Sie unmittelbar orts- und zeitunabhängig kontaktieren.
Eine Suchmaschine dient als digitale Tür zur Außenwelt: Ob Sie mit einer Anzeige oder organisch, – durch eine gute Performance der Website – ganz oben stehen, spielt eigentlich keine Rolle. Sie müssen aber sichtbar sein! Wenn Ihre Online-Präsenz nicht darauf ausgelegt ist, potenzielle Bewerber über direkte Job-Angebote und schnelle Kontaktaufnahme auf Ihrer Internetseite oder den sozialen Medien für sich zu gewinnen, dann machen Sie diesbezüglich etwas falsch. Wie das Ganze aussehen kann, ist dabei natürlich jedem selbst überlassen, aber Sie müssen für die Mitarbeiter von morgen präsent sein. Sie müssen in der Poleposition stehen. ››› Selbsttest Tauchen Sie bei Google als erster Eintrag auf, wenn Sie „Physiotherapie AB“ suchen? ⃝ Ja
⃝ Nein
Haben Sie eine sofort sichtbare Kategorie „Karriere“ oder „Job“ auf Ihrer Internetseite? ⃝ Ja
⃝ Nein
Gibt es einen schnellen Weg für Bewerber, ohne großen Aufwand mit Ihnen in Kontakt zu treten? (Kontaktformular speziell für Bewerber? Online-Bewerbungsformular?) ⃝ Ja
⃝ Nein
Denn wer kennt es nicht? An der Rezeption ist mal wieder alle Hände voll zu tun und auf einmal klingelt das Telefon bzw. ein neuer Patient möchte sein Rezept einreichen. Jetzt heißt es an der Rezeption reagieren anstelle von agieren. Das ist stressig und passiert oft zu den ungelegensten Zeiten. Wenn Sie jedoch mehr Menschen dazu befähigen, ihr Anliegen erst einmal digital an Sie zu übermitteln – natürlich auf einem kinderleichten Weg – dann können die Mitarbeiter Ihrer Rezeption in den für sie passenden Zeiten agieren. Beispielsweise können sie im Vorfeld schon mal freie Termine raussuchen oder den Patienten im Praxisprogramm vorab anlegen. Sie können ja trotzdem auf die Anfrage telefonisch antworten. Aber jetzt hat die Rezeptionskraft das Momentum auf ihrer Seite und kann sich auf die Aufgabe konzentrieren. Probieren Sie es doch einfach mal aus. Es funktioniert wunderbar!
Kontakte generieren und durch digitale Hilfsmittel die Rezeption entlasten Ob Sie nun eine reine Physiotherapie sind, Ergotherapie und Logopädie anbieten oder auch eine attraktive Trainingstherapie mit Mitgliederbereich abdecken. In allen Fällen muss Ihre Internetseite den Fokus auf eine Zielstellung setzen: das Generieren von Terminen.
www.german-fitness-news.de www.fitness-news-germany.online Der Verlag für Prävention und Gesundheit GmbH baut seine Kommunikations-Plattformen strategisch aus. Diese Webseiten veröffentlichrn täglich die interessantesten News aus der Fitness-Branche. Damit haben Betreiber von FitnessTRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG ››› 73 Anlagen jeglicher Couleur die Möglichkeit, sich tagesaktuell zu informieren.
››› THERAPIE
››› Selbsttest Hat Ihre Internetseite auf der Startseite gut sichtbar die wichtigsten Kontaktaufnahme-Formen mit einem Klick hinterlegt? (Telefon, E-Mail, Wegbeschreibung/Adresse) ⃝ Ja
⃝ Nein
Gibt es auf Ihrer Internetseite die Möglichkeit, die wichtigsten Informationen eines Rezeptes digital einzureichen? ⃝ Ja
⃝ Nein
Prüfen Sie regelmäßig über eine Auswertung (z.B. Google Analytics), wie sich der Nutzer auf Ihrer Internetseite verhält und was er anklickt? ⃝ Ja
⃝ Nein
Der Ansprechpartner Nr. 1 in Ihrer Disziplin und in Ihrer Region werden Wo vor zwei Jahrzehnten gegebenenfalls noch die physische Präsenz – also die Lage einer Praxis bzw. einer Gesundheitseinrichtung – im Ort eine große Rolle gespielt hat, wurde das mittlerweile durch die strategische OnlinePräsenz ersetzt. Wenn Sie im Internet gut aufzufinden sind, dann ist Ihr Leben als Unternehmer leichter. Das habe ich unter dem Gesichtspunkt der Mitarbeitergewinnung auch schon aufgeführt. Nichtsdestotrotz spielt die Online-Präsenz natürlich für alle Themenschwerpunkte eine ganz große Rolle. Wollen Sie mehr Privatpatienten haben? Dann sollten Sie Ihre Online-Präsenz dahingehend prüfen und ausbauen. Möchten Sie von Unternehmen als Partner für betriebliches Gesundheitsmanagement erkannt und ausgewählt werden? Dann müssen Sie auch darauf Ihre Online-Präsenz ausrichten. Möchten Sie gezielt Kunden für Ihren Trainingsbereich gewinnen? Dann ist Ihre Online-Präsenz in diesem Fall genauso der Schlüssel zum Erfolg. „Google Adwords“ – das sind Werbeanzeigen in der Google Suche –, „Google My Business“ – das GooglePendant zum Telefonbucheintrag –, aber auch die sozialen Medien wie Facebook und Instagram spielen eine entscheidende Rolle. Denn wie heißt der schöne alte Spruch:
„Sie können das beste Produkt der Welt haben. Wenn niemand weiß, dass es dieses Produkt gibt, werden Sie es nicht unter die Leute bringen.“
››› Selbsttest Haben Sie einen Google-My-Business-Eintrag, den Sie selbstständig oder professionell pflegen (lassen)? ⃝ Ja
⃝ Nein
Schalten Sie regelmäßig Google-Adwords-Werbung, um die für Sie wichtigsten Leistungen darzustellen? ⃝ Ja
⃝ Nein
Haben Sie einen Social-Media-Auftritt (z.B. Facebook, Instagram), welcher 1 – 2 x pro Woche mit Beiträgen bespielt wird? ⃝ Ja
⃝ Nein
Ich hoffe, ich konnte Ihnen dieses – auch für mich – eigentlich so komplexe Thema der Notwendigkeit schmackhaft machen, wie notwendig doch eine starke Online-Präsenz für das Praxis-Unternehmen ist, dass Sie sich damit zukünftig beschäftigen. Thomas Kämmerling
Autor
Thomas Kämmerling ist Physiotherapeut, Sachverständiger für Gesundheitsanbieter des DSSV, Physio-Spezialist der Experten Allianz für Gesundheit e.V., internationaler Referent zum Thema Leistungskommunikation und Geschäftsführer der KWS GmbH. E-Mail: kontakt@kws-schwerte.de
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TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
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Dualer Studiengang Bewegungscoaching und Gesundheit (B.A.) an der dba
Das Sportstudium für Physiotherapeuten Der Studiengang Bewegungscoaching und Gesundheit (B.A.) an der Deutschen Berufsakademie Sport und Gesundheit (dba) richtet sich an Physiotherapeuten, die mit einem zusätzlichen sportwissenschaftlichen Abschluss nach einer leitenden Position im Gesundheitsbereich streben. Das praxisnahe Studium dauert nur zwei Jahre. Das auf dem Physiotherapieabschluss basierende Studium ist dual ausgerichtet und im Blended Learning Format konzipiert. Dieses beinhaltet integriertes Lernen: Präsenzveranstaltungen an der Berufsakademie, selbstorganisiertem Online-Wissenstransfer im virtuellen Lernzentrum und betriebliche Praxis. Mit durchschnittlich 15 – 30 Studierenden pro Studiensemester ist die Gruppengröße deutlich kleiner als an staatlichen Universitäten. Das ermöglicht eine enge und individuelle Betreuung.
und eine flexible Zeiteinteilung des Selbststudiums ermöglicht. Dazu ist das Studium stark praxisorientiert ausgerichtet. Über 40% der Studieninhalte werden in der Praxis unterrichtet.
schon während des Studiums, sich konkreter mit Problemsituationen aus dem Berufsalltag auseinander zu setzen und selbstständig Lösungsansätze zu entwickeln.
Die dba setzt grundlegend bei den sportmotorischen Fähigkeiten wie Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination und deren Trainierbarkeit an. Außerdem stehen die gesundheitlichen und demografischen Aspekte — also Sport mit allen Altersgruppen — im Mittelpunkt.
Flexibles Lernen
Einzigartige Verknüpfung von Theorie und Praxis
Mit dem eLearning Angebot wird das Studium von zu Hause unterstützt
Durch die Verknüpfung von Theorie und Praxis lernen die Studierenden
Die damit gezielte Vorbereitung auf das Berufsleben im Sport- und Gesundheitsbereich ist in dieser Form in Deutschland einzigartig. Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie hier:
www.dba-baunatal.de
TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
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››› THERAPIE
Best Practice: Gesundheitszentrum Lang
Gesundheitstraining in allen Facetten
Das Gesundheitszentrum Lang aus Dinslaken bietet seinen Kunden umfangreiche Leistungen. Das Angebot reicht von A bis Z – vom AktivCenter Fitness über Kosmetik, Lasertherapie und ein Sanitätshaus bis hin zum Zentrum für Rehabilitation. Es findet sich hier unter einem Dach, was dem Körper guttut – für den Gesundheitsbewussten über den Patienten bis hin zum Rehasportler. Neben den Leistungen des Sanitätshauses Lang und der Reha-Technik Lang werden im REHA-Zentrum Dinslaken Physio- & Ergotherapie sowie Logopädie angeboten. Im AktivCenter trainieren die Kunden im Rahmen des Fitness- und Gesundheitssports unter Anleitung qualifizierter Trainer und Therapeuten.
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Vielfältiges Leistungsspektrum mit hohen Anforderungen an die Trainingsgeräte
Physiotherapie und Rehasport gestellt wurden. Das RZD, kurz für REHA Zentrum Dinslaken, verfolgt das Motto: „Mit Kompetenz nachhaltig gesund.“ Nachhaltigkeit und Kompetenz stellten dann auch die Kriterien für die Geräteauswahl dar. Neben einer medizinischen Zertifizierung der Trainingsgeräte waren ebenso geringe Betriebskosten, eine einfache, intuitive Bedienung der Geräte sowie die Fertigung innerhalb Deutschlands für die Einhaltung kurzer Servicezeiten relevant.
Das Gesundheitszentrum Lang bietet seinen Kunden eine umfangreiche Palette an Leistungen. Daraus resultieren verständlicherweise wiederum die hohen Qualitätsansprüche, die an die Trainingsgeräte des Rehazentrums mit
Nicht zuletzt galt es ein freundliches und attraktives Erscheinungsbild des Trainingsraums hervorzurufen. Durch eine schlanke und niedrige Bauweise der Trainingsgeräte
TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
››› THERAPIE
wirkt der Raum weitläufig und somit ansprechend. Der Kunde wird nicht von großen Geräten und deren Optik erschlagen, sondern kann in angenehmer, übersichtlicher Atmosphäre trainieren. Durch die Möglichkeit, zwei Muskelgruppen in einem Gerät (2-in-1-Funktion) kombiniert trainieren zu können, wird zudem Raum generiert. Das ermöglicht es wiederum, den zusätzlich gewonnenen Platz beispielsweise für noch mehr Training auf kleiner Fläche zu nutzen. „Wir wollten einen innovativen, neuen Gerätepark für unsere Firma haben, an dem Reha- und Rezeptpatienten trainieren dürfen, mit dem wir gleichzeitig aber auch die Fitnesskunden ansprechen können,“ so Petra Klopries, therapeutische Leitung für ambulante orthopädische Reha und Physiotherapie des Gesundheitszentrums Lang.
Konzepte und Geräte für den vollen Trainingserfolg Mit den hydraulischen Trainingsgeräten von excio konnten die hohen Ansprüche des Gesundheitszentrums sowohl im Bereich der Therapie als auch des Trainings erfüllt werden. So bieten die Trainingsgeräte des Herstellers die Motivation und Belastbarkeit der klassischen Fitnessgeräte und erfüllen die therapeutischen Ansprüche. Denn in der Therapie müssen die Geräte eine Medizinzulassung aufweisen sowie für ein gelenkschonendes Training geeignet sein. Die Patienten können daher an den gleichen Trainingsgeräten sowohl im Rahmen der KGG oder T-RENA umfassend therapiert werden als auch im freien Training genutzt werden. Denn der Therapieerfolg kann im Anschluss durch ein Training unter therapeutischer Anleitung im Selbstzahlerbereich gefestigt und erhalten werden. In Spezial-Kursen bietet das Zentrum im AktivCenter ein auf das Krankheitsbild ausgerichtetes Gesundheitstraining an. Das Angebot richtet sich nicht nur an Patienten, sondern auch an alle anderen, die präventiv etwas für ihre Gesundheit tun wollen. In der Primärprävention setzt das Gesundheitszentrum Lang ebenso auf diese Geräte. Das ermöglicht es den Kunden abwechslungsreich und umfangreich zu trainieren, vor allem durch die Alleinstellungsmerkmale wie dem Beckenbodentrainer und die Weltneuheit excio Intension mit Fokus auf die Rumpfstabilität.
Sport- und Bewegungstherapeut Bastian Bloier fasst die Vorteile der Trainingsgeräte wie folgt zusammen: „Die Einstellungsarmut der Geräte ist sehr positiv für unser Patientenklientel und vor allem erreichen wir durch die Doppelkonzentrik der Geräte eine Durchwalkung vom Knorpelgewebe, was sich wiederum sehr positiv auf die Knorpelgesundheit auswirken kann.“
Individuelle Lösungen für jede Gesundheitseinrichtung Die Krafttrainingsgeräte mit einem hydraulischen Widerstand zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen besonders gleichmäßigen Lauf und einen sanften Umkehrpunkt vorweisen. Damit sprechen sie auch Zielgruppen wie Frauen, Senioren und gesundheitsorientiert Trainierende an. Das Training von zwei antagonistische Muskelgruppen gleichzeitig, was an jedem Gerät möglich ist, zeit- und raumsparend. Das erlaubt Praxisinhabern und FitnessStudiobetreibern ein Training auch auf kleiner Fläche. Der Widerstand für beide Trainingsrichtungen kann separat eingestellt und den individuellen Trainingszielen angepasst werden. Felix Stundebeek
Autor
Felix Stundebeek ist Geschäftschäftsführer von Excio GmbH, Hersteller von Trainingsgeräten für Physiotherapie und Gesundheitstraining. E-Mail: felix.stundebeek@excio.de
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››› THERAPIE
Aus Patienten werden nun Kunden Das ohnehin schon breit aufgestellte Vitalus Gesundheitszentrum in Meppen hat sich im vergangenen Jahr durch die Erweiterung um ein MTT-Angebot ein wichtiges Standbein geschaffen. MTT-Leiterin Astrid Schmidt nahm dazu die Dienste von Mywellfit in Anspruch. Denn obwohl viele Bereiche wie KGG, Reha oder BGM abgedeckt wurden, fehlte die Möglichkeit, aus Patienten Kunden zu machen. Damit diese nicht mehr nach ihrer Behandlung in andere Studios verschwinden, nahm Schmidt Kontakt mit Rainer Reusch auf.
Fachkundige Unterstützung bei der Umstellung Dank der gut strukturierten Beratung durch Herrn Reusch konnten alle Punkte nach und nach abgearbeitet werden. Die Umstellung erfolgte noch vor dem Lockdown im vergangenen Jahr und erwies sich damit im Rückblick als Glücksgriff. „Die Corona Pandemie hat es uns ermöglicht einen definitiven Unterschied zum Fitness-Studio auf zu
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TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
››› Astrid Schmidt
zeigen! Das ist ein Gewinn, da wir das heute nicht mehr kommunizieren müssen“, sagt Schmidt. Die zeitweilige Schließung der Praxis war für sie „eine schlimme Erfahrung“. Durch Mywellfit waren KGG und MTT aber dann auch während des Lockdowns möglich. Aus ihrer Sicht kann eine gesunde Praxis sehr von der Umstellung profitieren. Astrid Schmidt ist froh, mit Rainer Reusch „einen kompetenten Fachmann“ an ihrer Seite zu haben, der sie bei Fragen stets berät.
Die MTT-Leiterin hat folgende Tipps parat: ››› Setzen Sie auf motivierte und ganzheitlich denkende Mitarbeiter
››› Schaffen Sie attraktive Räume ››› Fördern Sie die Kommunikation der Mitarbeiter der MTT und der Praxis
››› Schulen Sie die Mitarbeiter beider Bereiche gleichzeitig
››› Regelmäßige Nachschulungen zur Fehleranalyse. Kontakt Rainer Reusch Telefon: 0175 2906623 E-Mail: info@physiokonzepte.net www.physiokonzepte.net
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mywellfit - Ilona Reusch Berkelhook 15, 48703 Stadtlohn, Telefon: 02563 2180969, Webseite: www.physiokonzepte.net, E-Mail: info@physiokonzepte.net Ansprechpartner: Dr. Jens Damas und Rainer Reusch, Beratungstermine buchen: www.physiokonzepte.net/Termin-buchen/
››› THERAPIE
MTT auf kleinem Raum
››› Hans-Peter Huber
„Kein Training ohne Screening“ Eine Neueröffnung eines Therapiezentrums in unsicheren Zeiten mit einem neuen Konzept? Das zeugt von unternehmerischem Mut, basiert aber letztlich auf einem konservativ berechneten und ins Detail ausgefeiltem Konzept. Vor einem Jahr eröffnete Mediana in Prien am Chiemsee ein neues Zentrum für Physiotherapie & Training. Die Praxisräume sind lichtdurchflutet, regionale Bildmotive schmücken die Wand. Der Trainingsraum für die Medizinische Trainingstherapie ist begrenzt, weshalb Hans-Peter Huber ein eigenes Konzept für das Training entwickelte: „Genau dort, wo klassische Physiotherapie an der Behandlungsbank endet, beginnt unser ausgefeiltes Konzept“, so der Geschäftsführer.
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Die Fläche für die MTT ist 70 Quadratmeter groß. Um den Eingangsbereich gruppieren sich die Trainingsgeräte. Links vom Eingang fällt ein in den Unternehmensfarben Grau und Magenta gehaltener Teppich ins Auge. Auf diesem kleinen Platz kann ein effektives Screening ablaufen. Die ausführliche Diagnostik stellt Sportwissenschaftler Huber vor jeden Trainingsplan. Hubers Leitsatz: kein Training ohne Testung. Den Teppich hierfür hat er eigens anfertigen lassen.
MTT-Konzept auf kleinem Raum „Wir müssen wissen, wo der Patient steht“, sagt der Sportwissenschaftler, „um dem Befund entsprechend einen Trainingsplan zu entwickeln.“ Das Screeningverfahren selbst basiert auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und gibt den Therapeuten eine Testauswertung und eine Trainingsempfehlung an die Hand. „Für viele ist das geführte Training wichtig, und hier, mit der therapeutischen Ausrichtung der MTT, sind die Patienten immer mit den Therapeuten zusammen, nie allein. Es trainieren höchstens zwei bis drei Patienten gleichzeitig“, führt der Geschäftsführer weiter aus. Dem funktionellen Screening folgt dann ein auf den Patienten zugeschnittenes Training der Kraft, Beweglichkeit und der Faszien sowie das Training der Koordination
und Sensomotorik. „Ich bin ein Fan von Konzeptlösungen. Das macht es den Therapeuten auch so einfach wie möglich. Für die Größe, die uns zur Verfügung steht, haben wir, so glaube ich, einen ganz guten Mix hinbekommen“, sagt Hans-Peter Huber über seine Kombination, die er selbst zusammengestellt hat. Die Geräteauswahl für die MTT hat auch seine Therapeuten überzeugt: „Therapeuten mögen keine Großgeräte“, sagt Huber von seinem Team. Er selbst räumt seinen Mitarbeitern einen großen Handlungsspielraum ein. Die Basis dafür: Vertrauen.
Das Personal ist der Schlüssel Mit dem Praxis-Motto „Wir.Mit.Dir.“ zielen Hans-Peter und Anna Huber eben nicht nur auf ihre Patienten, sondern auch auf ihre Mitarbeiter. Mediana hat keine personellen Sorgen. Im Gegenteil, so Huber: „Wir bekommen so gute Bewerbungen zugeschickt, dass es töricht wäre, das Potenzial nicht zu nutzen.“ Doch die räumlichen Kapazitäten waren ausgeschöpft, an eine Erweiterung am Standort Rosenheim oder am Hauptsitz Stephanskirchen nicht mehr zu denken. Die Folge: Das Ehepaar schaute sich nach einer neuen Immobilie um. Im November 2019 fiel ihre Wahl auf Räume in Prien. Es war alles perfekt, die Finanzierung stand, der Mietvertrag lag zur Unterzeichnung vor – dann kam der Lockdown. „Ich habe das Projekt auf Eis gelegt, da keiner wusste, wie es weitergeht“, erzählt Huber. „Ab Mai 2020 war dann abzusehen, dass wir gut durchkommen und ab Juni waren wir in den Bestandseinrichtungen wieder voll ausgelastet. Wenn nicht sogar mehr als vorher, was die therapeutische Nachfrage anging.“ Im September 2020 griff der Unternehmer das Projekt wieder auf und im November 2020 konnten sie bereits den Standort in Prien mit der neuen MTT eröffnen. Aber nicht nur das Personal gab der Geschäftsführung die Zuversicht, einen neuen Standort eröffnen zu können – die Patienten selbst gaben ihnen den Rückhalt. Mediana führte eine Patientenbefragung in der Zeit zwischen den beiden Lockdowns 2020 durch. Das durchaus repräsenta-
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››› THERAPIE
tive Ergebnis von 300 Rückläufern: Die Weiterempfehlungsrate ist extrem hoch. Für den Standort Stephanskirchen liegt sie bei 98,4 Prozent und Rosenheim punktet sogar mit einer Weiterempfehlungsquote von 100 Prozent.
Marketinginstrument: Patientenbefragung Entscheidende Antworten erhielt Hans-Peter Huber auch auf die Frage, weshalb Patienten Mediana aufsuchen. An erster Stelle lag die Infrastruktur, gefolgt von der persönlichen Empfehlung und die der Verschreiber. Insgesamt macht das an beiden Standorten gleichermaßen mehr als 80 Prozent aus. Werbung und Image lagen hingegen nur bei 2 bzw. 4 Prozent. Das war das Pünktchen auf dem i. Huber wusste, dass die Immobilie in Prien zu einem Hotspot der Gemeinde gehört. Alle großen Supermärkte liegen in unmittelbarer Nähe fußläufig um das Zentrum für Physiotherapie & Training herum. Hunderte von Parkplätzen stehen zur Verfügung. Er motivierte die Mitarbeiter, einen guten Job zu machen, denn: „Das spricht sich schnell rum.“ Er verzichtete komplett auf Werbung, weder Postwurfsendungen noch Anzeigen. „Das Geld habe ich mir gespart. Und wie man sieht – es läuft“, bekräftigt der Geschäftsführer. Coronabedingt gab es keinen Tag der offenen Tür. Sie informierten die Praxisärzte des Einzugsgebiets persönlich und vertrauten auf das Netzwerk der Mitarbeiter, Ärzte und Patienten. Und wo steht Mediana heute, ein Jahr nach der Neueröffnung in Prien? „Ich habe letztes Jahr sehr konservativ kal-
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kuliert. Wir wussten ja nicht, wie lange der Lockdown geht. Heute liegen wir deutlich über Plan! Auch mit dem neuen Zentrum hier. Das haben wir bestens kompensiert.“ Und die Mitarbeiter sind zufrieden. An den drei Standorten Stephanskirchen, Rosenheim und Prien beschäftigt Mediana mittlerweile 33 Physiotherapeuten. Sie haben die Möglichkeit, zwischen den Standorten zu wechseln, und so auch von Zeit zu Zeit in der MTT zu arbeiten. Denn die gibt es es in dieser Ausstattung nur in Prien. Reinhild Karasek
Gesundheitsberatung statt Verkauf
„Wie verbessere ich meine Privatzahlerquote?“ Rehasport wird weiterhin von Ärzten verordnet und die Patienten kommen in Ihr Gesundheitszentrum mit dem Ziel, Ihren gesundheitlichen Zustand nachhaltig zu verbessern. Nachhaltigkeit bedeutet für den Patienten, über den Rehasport hinaus zielgruppengerechten Gesundheitssport durchzuführen. Für Sie bedeutet es die Chance, dauerhaft neue Privatzahler zu gewinnen und dadurch zusätzliche Umsätze zu generieren. Die häufigste Frage, die wir von Ihnen erhalten lautet jedoch:
„Wie verbessere ich meine Privatzahlerquote?“ Nach langjähriger Erfahrung, können wir Ihnen sagen, dass eine „einfache“ Verkaufsschulung nicht reicht. Es muss ein komplettes Umdenken stattfinden. Wir haben vieles entwickelt, erprobt und weiterentwickelt, bis wir mit dem
Überzeugen Sie sich davon live in unserem Studio, wir freuen uns über Ihren Besuch!
Gesundheitsexperten ein einzigartiges Gesamtkonzept fertiggestellt haben, das nachhaltig funktioniert. Aus diesem Gesamtkonzept beantwortet das Modul zum „GesundheitsBerater“ Ihnen Fragen wie:
Wie berate ich die Zielgruppe? Wie ändere ich mein Wording? Wie baue ich mein Angebot im Studio zielgruppengerecht aufeinander auf? Wie gestalte ich ein Therapiekonzept und einen Therapieplan? Der „Gesundheits-Berater“ hilft Ihnen Ihr Mindset in die entscheidende Richtung zu ändern und ermöglicht eine Privatzahlerquote von 80% und mehr!
Kontakt Niklas Arnold Projektmanager, Schulungs- und Gesundheitskonzepte Philipp Neigenfindt Customer Relationship Management Prof.-Oehler- Str. 7 40589 Düsseldorf Tel. 0211 - 99540439 info@rehavitalisplus.de rehavitalisplus.de/ gesundheitsexperte
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››› THERAPIE
Transfer Therapie – Training
„Die Physiotherapie ist die Basis“ Bastian Zarnekow und Dominik Reinhoff haben ein Ziel: aus Patienten Kunden machen. Beide kommen aus der Fitness und dem Personal Training, wagen aber nun mit BEfit Physiotherapie Düsseldorf Airport-City einen neuen expansiven Schritt in Richtung Zukunft – in Richtung Therapie. Entscheidend für das Konzept ist unter anderem der Standort: Die Unternehmen, die sich in Düsseldorf um den Flughafen niedergelassen haben, beschäftigen 16.000 Mitarbeiter. Diese Zielgruppe der „Stadt hinter dem Flughafen“ hat BEfit im Airport-City im Auge. BEfit eröffnete in schwierigen Zeiten, zum 1. März 2021, als Fitnesseinrichtungen noch komplett geschlossen waren. Über das neuartige Konzept sprach TT-DIGI mit Dominik Reinhoff. TT-DIGI: Herr Reinhoff, wie definieren Sie das BEfit Airport-City?
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therapie ist die Basis, auf der das Training dann in der Folge bespielt werden soll. Es geht darum, Patienten auch für das Training zu begeistern. TT-DIGI: Wie sieht das Marketing für die noch junge Einrichtung aus? Dominik Reinhoff: Wir bewerben unsere Physiotherapie über alle Kanäle, über Social-Media wie Instagram oder Tiktok, laden Blogger, Models und Fußballprofis ein, zu uns in die Therapie zu kommen. Wir ließen jetzt 16.000 Flyer drucken und verteilen sie an die Haushalte in der näheren Umgebung. Wir machen uns hier am Airport-City bemerkbar. Wir bieten Unternehmen die „aktive Pause“ an und laden sie ein.
Dominik Reinhoff: Wir sind kein reines Fitness-Studio, sondern sehr zukunftsorientiert mit der Integration einer Physiotherapie. Unser Slogan lautet: Create Your Personal Health. Unser Team besteht aus Physiotherapeuten, Osteopathen, Chiropraktikern sowie Personal Trainern und kooperieren mit Sportpsychologen, Ernährungsberatern und Yogatrainern. Wir bieten mit der Schnittstellen zwischen Training und Therapie für alle eine Lösung bei sehr kurzen Wegen an. So können wir auch Unternehmen entsprechende Konzepte anbieten.
Auch die Ärzte in unserem Umfeld sprechen wir an. Aber außerhalb eines Umkreises von 10 km macht das wenig Sinn, weil die meisten Patienten keine lange Anfahrt für die Physiotherapie auf sich nehmen möchten. Wir haben jedoch allein sieben Orthopäden in unserem Einzugsgebiet. Da wir nun auch einen Therapeuten mit CMD-Fortbildung im Team haben, macht es Sinn, genauso mit Zahnärzten zusammenzuarbeiten.
TT-DIGI: Ihr Fokus liegt auf der Therapie?
TT-DIGI: Was zeichnet Ihre Physiotherapie aus?
Dominik Reinhoff: Unsere Ausrichtung ist so konzipiert: Die Physio-
Dominik Reinhoff: Wir führen immer zuerst ein 40-minütiges Anamnese-
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gespräch. Das ist schon einmal anders als in einer klassischen Physiotherapie. Das ist ein kostenfreier Benefit, mit dem wir uns absetzen. Zum Ende der Rezeptbehandlung gestalten wir dann immer den 6. Termin im Trainingsbereich. Wir wollen nicht nur akut die Schmerzen beheben, sondern vorbeugend arbeiten und deshalb den Patienten für das Training begeistern. TT-DIGI: Haben Sie ein Beispiel? Dominik Reinhoff: Einer Patientin, die Probleme mit der Lendenwirbelsäule hatte, haben wir beispielsweise das EMS-Training für das Training der
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Tiefenmuskulatur empfohlen. Sie war nach dem Probetraining mit unserer Studioleitung sehr begeistert. Dem Probetraining folgte ein Verkaufsgespräch. Wir haben dann einen Vertrag für 6 Monate aufgesetzt. Ähnlich war es bei einem Patienten, der das Zirkeltraining nach der Krankengymnastik kennengelernt hat. Der Biocircuit begeistert wirklich viele, sodass sie nachher speziell für den Zirkel kommen. TT-DIGI: Wer führt die Verkaufsgespräche? Dominik Reinhoff: Bei uns ist jeder Mitarbeiter so geschult, dass er das Probetraining umsetzen kann. Das Verkaufsgespräch danach führt dann jemand anderes. Es gibt hierfür eigens zwei Mitarbeiter. Wir haben zwar Therapeuten, die vertriebliche Kenntnisse aufweisen, aber das kann nicht jeder. TT-DIGI: Wie rechnet sich das im Moment? Dominik Reinhoff: Die Physiotherapie hat uns den Start vereinfacht, das muss man ehrlich sagen. Ohne eine ärztliche Verschreibung konnten wir zurzeit des Lockdowns ja gar kein
Training umsetzen. Das heißt, wir hatten am Anfang nur die Möglichkeit, dass Patienten mit einem Rezept KG-Gerät unseren Trainingsbereich nutzen. Es war schon nicht ganz ohne. TT-DIGI: Wie sieht das Angebot aus, wenn aus dem Patienten ein Kunde wird? Dominik Reinhoff: Das Basisprogramm beinhaltet das Training im Zirkel. Das kostet 14,90 Euro in der Woche. Wir arbeiten ganz bewusst mit Wochenpreisen. Wie bei einer Konfiguration eines Autos kann der Kunde sich dann Zusatzleistungen selbst zusammenstellen für jeweils einen Euro: Messungen in regelmäßigen Abständen, Onlinekurse, LiveKurse, das freie Training, sodass man letztendlich bei max. 19,90 Euro pro Woche landet. TT-DIGI: Gibt es etwas, was Sie im Vorfeld nicht bedacht haben? Dominik Reinhoff: Die Abrechnung mit den Krankenkassen. Das mussten wir uns eingestehen, das war eine schwierige Geschichte. Ich würde es nie mehr wieder ohne ein Abrechnungszentrum machen.
Wir hatten eine super Unternehmensberatung aus Schwerte, die uns in vielen Punkten unterstützt haben. Das war Gold wert. Ich musste lernen, dass Therapeuten keine Vertriebler sind. Dass es ihnen schwerfällt, mehr Behandlungszeit zu verkaufen, wo ich sage, das ist mein täglich Brot, das ist das einfachste von der Welt. Ich musste verstehen, dass ein Physiotherapeut kein Vertriebler in diesem Sinne ist, sondern halt ein Therapeut. Das war für mich auch erst einmal schwierig zu lernen. Mittlerweile haben wir uns aber sehr gut zusammengefunden. TT-DIGI: Vielen Dank für das Gespräch. Das Interview führte Reinhild Karasek.
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NEWS TRAINING
I Modulares Schlingensystem Auster Scotfit hat sein Sortiment um das Schlingensystem Auster erweitert. Die Produkte versprechen eine hohe Qualität, eine lange Lebensdauer und eine Belastbarkeit bis 550 kg. Die Power Straps sind das Herzstück des Auster Systems.
I ICG®: Indoor Cycling Ausbildungstermine 2022 Die Leidenschaft für Indoor Cycling gibt ICG jährlich an über 3.000 Instruktoren in Deutschland weiter. Vom Einstieg als ICG® Basic Level Instruktor, über das ICG® Pro Level oder Premium Level Zertifikat, bis hin zum ICG® Elite Level Instruktor, gibt es mehr als 250 Ausbildungsterminen im Jahr, Ausbildungsprogramme für unterschiedliche Kursformate und Trainingskonzepte. Mitglieder des ICG® Instructor Club erhalten jährlich einen kostenlosen Ausbildungstag. Parallel dazu werden diese regelmäßig mit lizenzierter Musik, fertigen Kursformaten und wichtigem Expertenwissen ausgestattet. Alle Ausbildungstermine für das Jahr 2022 sind ab sofort buchbar. www.teamicg.de
Je nach Wunsch und Anspruch können weitere Elemente wie Dynamic Bands, Power Rings oder The Flyer ergänzt werden. Mit The Flyer sind beispielsweise anspruchsvolle Übungen wie „Archer Pull-ups“ oder „L-Sits“ möglich. Grundsätzlich kann mit den Produkten drinnen wie draußen trainiert werden. www.scotfit.de
I Fitnessband-Workouts von BLACKROLL Die neuen BLACKROLL®-Workouts mit dem Fitnessband aktivieren die Tiefenmuskulatur und sorgen für Kraft und Beweglichkeit. Das BLACKROLL® LOOP BAND wurde speziell für das Training kleiner Muskelketten und einzelner Muskelpartien entwickelt. Mit nur 32 Zentimeter Umfang ist das LOOP BAND für effektive, im Radius begrenzte Übungen gedacht.
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I Update für den medo.coach medo.check® hat seine Kunden-App für Kommunikation und Trainingssteuerung in den vorigen Wochen erneut weiterentwickelt. Der medo.coach 3 wurde einem Design Relaunch unterzogen. Viele kleine Userfeedbacks wurden bereits im September umgesetzt und runden das Entwicklungsprojekt medo.coach 3 ab. Mit dem Ergebnis ist das Unternehmen sehr zufrieden.
Mit einer Länge von 104 Zentimetern ist das BLACKROLL® SUPER BAND flexibel einsetzbar, um den gesamten Körper zu kräftigen und zu stabilisieren. Mit dem SUPER BAND können Übungen wie Rudern, Klimmzüge und Liegestütze durchgeführt werden. Die verschiedenen Farben geben jeweils die benötigte Zugkraft an.
Im nächsten Entwicklungszyklus von medo.coach wird eine spezielle Tabletversion umgesetzt. Diese kann in Kombination mit der medo.check Software u.a. in Fitnesseinrichtung als digitale Trainingsstation auf der Trainingsfläche eingesetzt werden.
www.blackroll.com
www.medocheck.com
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NEWS TRAINING ››› BUCHEMPFEHLUNGEN
I Funktionstraining mit dem Reax Board
I Neu bei der ASG: Personal Trainer A-Lizenz
Das Reax Board der Marke Reaxing im exklusiven Deutschland/Österreich-Vertrieb der Weightcheckers GmbH ist ein intelligenter Boden, der während der Bewegungen plötzliche, unerwartete Interferenzen generieren und reproduzieren kann. Das Reax Board kann jede Bewegung destabilisieren, die auf ihm ausgeführt wird.
Die Akademie für Sport und Gesundheit (ASG) bietet seit kurzem die Ausbildung zum Personal Trainer mit A-Lizenz an.Diese Weiterbildung richtet sich an Fitnesstrainer, die sich selbstständig machen möchten. Den Absolventen wird in drei Ausbildungsmodulen das hierfür benötigte Wissen vermittelt. Im ersten Modul „Personal Trainer“ erlernen die Teilnehmer alle Grundlagen für ein individualisiertes Fitnesstraining. Das anschließende „Business Coaching“ beinhaltet wichtige betriebswirtschaftliche Themen, die bei der Existenzgründung eine Rolle spielen. Zuletzt lernen die Absolventen im Modul „Life Coach“ die Erfolgsfaktoren des Personal Trainings kennen. www.akademie-sport-gesundheit.de
Dadurch ermöglicht dieses äußerst innovative Funktionstraining höchste neuromuskuläre Intensität. Dank eines Tablets oder einer Station und ihrer speziellen App können der Benutzer oder der Trainer vorkonfigurierte Trainingsprogramme auswählen. www.weightcheckers.com
Der Hula Hoop ist wieder im Trend In diesem Ratgeber zeigt die Fitnesstrainerin und beliebte Influencerin Corinna Loroff, wie das Training mit dem Hula HoopReifen einfach und effektiv gelingt. Ihre zahlreichen HulaHoop-Übungen und speziell zusammengestellten Workouts trainieren den ganzen Körper, verbrennen jede Menge Kalorien und machen gute Laune. Die bebilderten Übungen mit Schritt-für-Schritt-Erklärungen eignen sich für Anfänger und Fortgeschrittene. Corinna Loroff: Fit und schlank mit Hula Hoop. Südwest Verlag, ISBN: 978-3-517-10091-3.
Fit (bleiben) im Homeoffice Das mobile Arbeiten bietet viele Möglichkeiten, seine Arbeit vor dem Bildschirm zu erledigen, doch selten ist die Lösung geeignet, um mehrere Stunden täglich sitzend zu verbringen. Nackenund Rückenschmerzen sind vorprogrammiert. Die Probleme fangen bei einem steifen Nacken an und gehen bis hin zu Schwindel, Konzentrationsmangel und tiefen Schmerzgefühlen entlang der Wirbelsäule. Genau hier setzt das Buch an. Praxisnah und mit vielen hilfreichen Hacks wird anschaulich vermittelt, wie sich verschiedene Arbeitsplätze, von Homeoffice bis Desksharing, mit einfachen Mitteln ergonomisch, also rücken- und nackenfreundlich, einrichten lassen. Rocco Eichholz: Bleib fit im Homeoffice. Südwest Verlag, ISBN: 978-3-517-10078-4.
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››› ADVERTORIAL
Die Trainings-App als täglicher Begleiter: medo.coach 3 Der medo.coach® ist eine Smartphone-App für Kunden von medo.check-Anwendern. Die Software stellt den Kunden und seine Zielerreichung in den Mittelpunkt. Der brandneue medo.coach 3 bietet den Nutzern noch mehr Möglichkeiten. Die Digitalisierung sorgt für einen tiefgreifenden Veränderungsprozess in Gesellschaft und Gesundheitswesen. Der medo.coach® soll der tägliche Begleiter der Kunden der medo.check-Kunden werden, also ein Must-Have im Trainingsalltag und das zentrale Kommunikationstool in der Betreuung für Training und Therapie. Seit dem Start im Jahr 2015 wurde die medo.coach® Trainings-App stetig weiterentwickelt. Einsatzgebiete sind Fitnessanlagen, Personal Training, Betriebliche Gesundheitsförderung und Angebote im zweiten Gesundheitsmarkt.
Informations- und Newsbereich Die App erscheint im Design des Dienstleisters. Farben, Logo und Titel der App sind konfigurierbar. Neu ist der Informations- und Newsbereich. Über die medo.check-Software wird gesteuert, ob aktuelle News an alle User oder eine selektive Auswahl versendet werden sollen. News und Empfehlungen können so vorgeplant werden.
bzw. über jede durchgeführte Übung. Es gibt sie in einer monatlichen oder quartalsweisen Darstellung. Sie erfasst auch alle Vitalparameter, so dass man dieses wichtige Element zur Kundenmotivation nutzen kann. Außerdem können weitere Parameter, z.B. Schritte, Schmerzskala und Wohlbefinden dokumentiert werden.
Pausen oder Übungen mit Zeitintervallen runden das neue Trainingssteuerungspaket ab. Der Chat ist jetzt aus allen Bereichen der App nutzbar. So kann der Kunde z.B. im Training direkt zu einer Übung eine Frage stellen. Die Übungsanweisung wird dann mit in den Chat übermittelt.
Weitere Informationen unter www.medocheck.com
Trainingsteuerung & Chat Die neue medo.coach® App unterstützt Trainingsabläufe wie Zirkeltraining, Pyramidentraining oder Tabata. Timer mit akustischen Signalen für
Erfolge und Statistiken mit mehr Details Ebenfalls neu ist die detaillierte Trainingsstatistik über jedes Training
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››› TRAINING
Impulse gegen Muskelschwund
© Shutterstock.com__572415889_InnerVisionPRO
Wertvolle EMS-Übungen bei Sarkopenie
Sarkopenie ist ein altersassoziierter Verlust an Muskelmasse, -kraft und -leistung. Im folgenden Artikel zeigen Jens Vatter, Sebastian Authenrieth und Stephan Müller auf, wie man diesen Prozess mit EMS-Übungen abmildern kann und geben dazu drei Übungsbeispiele.
Der Begriff Sarkopenie wurde erstmals 1988 von Irwin H. Rosenberg auf einer Konferenz in Albuquerque, New Mexico, geprägt. Das Wort aus dem Griechischen setzt sich zusammen aus den Begriffen: SARX (Fleisch) und PENIA (Mangel). Die Sarkopenie äußert sich oftmals nicht direkt, sondern in einem schleichenden Prozess am Körper. Meist erkennen die Betroffenen erst die Einschränkungen, wenn der Abbau der Muskulatur bereits massiv fortgeschritten ist. Aus diesem Grund sollten Betroffene das Trainingsziel des Muskelaufbaus und der verbesserten Stabilität frühzeitig angehen, weil bei Patienten mit Sarkopenie vor allem die Gefahr von Stürzen und Verletzungen erhöht ist.
Sarkopenie & Demografie Die aktuelle demografische Entwicklung mit der stetig wachsenden Gruppe älterer Menschen führt dazu, dass die Sarkopenie zukünftig in den Industrienationen eine zunehmende Rolle spielen wird. Auch nach längerer Inaktivität – durch Verletzungen, einen eingeschränkten (Berufs-)Alltag oder durch Unfälle – steigt die Gefahr eines Muskelabbaus, auch bei jüngeren Personen.
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TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
Für einen guten Muskelaufbau bzw. Muskelerhalt ist eine erhöhte Intensität von entscheidender Bedeutung. Dies ist gerade bei älteren Menschen schwierig umzusetzen, da hierfür sehr häufig hohe Gewichte zum Einsatz kommen sollten. Viele Patienten bzw. Kunden erreichen leider nicht mehr die Intensität der Muskelaktivität, welche für ein Muskelaufbautraining notwendig ist. Der Einsatz von EMS-Anwendungen kann hierbei in der Therapie und beim Training einen optimalen Lösungsansatz bieten! Viele Pathologien (Lehre und Entstehung von Krankheiten) in jeweils unterschiedlichen Fachbereichen (Orthopädie, Neurologie, Geriatrie, Innere Medizin) zeigen zum Teil massive Atrophien (Abbau) der Muskulatur (nachgewiesen durch Birchmeier 2019, Munakomi 2018, Sisto 2018, Goubert 2016, Patel 2013, Volpato 2014). Wissenschaftliche Untersuchungen belegen direkte Zusammenhänge zwischen Muskelmasse, Kraftwerten, sowie Aktivitäten des täglichen Lebens, kardiovaskulären Problemen oder auch der Lebenserwartung (McGrath 2018, Petersein 2017, Stessman 2017, Karvonen-Guiterrez 2018, Stenholm 2014).
››› TRAINING ››› Empfohlene Geräteeinstellung entsprechend Programm „Kraft“:
› Impulsfrequenz: 85 Hz
› Rechteckimpulse, Anstiegszeit = 0 s (Programm „Fortgeschritten“) –
für die ersten Trainingswochen kann auch eine Rampe von ca. 0,4 s eingebaut werden (Programm „Basis“)
› Impulsbreite: 350 Mikrosekunden
› Impulsdauer: 4 s, Impulspause: 4 s (50 % Duty Cycle)
› Intensität nach subjektivem Belastungsempfinden RPE 7 – 8 von 10
(schwer) für Fortgeschrittene. Bei Einsteigern und zur Gewöhnung RPE 4 – 5. Für mäßig Fortgeschrittene oder Schwerpunkt Kraftausdauer bzw. dynamische Bewegungen RPE 6 – 7 von 10.
› Behandlungsdauer: 10 – 20 Minuten je nach Anzahl der
Therapieeinheiten pro Woche und nach Wahl der Belastungsintensität
Als Ursachen für den zunehmenden Muskelabbau werden die altersbedingte Verringerung der anabolen (muskelaufbauenden) und ein Überwiegen kataboler (muskelabbauender) Prozesse sowie Fehlfunktionen zellulärer Prozesse in den Muskelfasern angenommen.
Was für den EMS-Einsatz spricht
Muskelschwund nimmt im Alter deutlich zu Der altersbedingte Muskelschwund kann schon im Alter von 50 Jahren beginnen, aber ab dem 70. Lebensjahr beschleunigt sich der Prozess zunehmend. Ab einem Alter von etwa 50 Jahren nimmt die Muskelmasse jährlich um etwa 0,8 % ab. Der Verlust an Muskelkraft beträgt zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr etwa 1,5 % pro Jahr, danach sogar etwa 3 % pro Jahr.
1. Übung: Kniebeuge mit Betonung Abduktoren
Männer und Frauen sind ungefähr gleichermaßen betroffen. Die im Alter häufige Mangelernährung (Malnutrition) sowie mangelnde Bewegung und Immobilisation (z. B. bei krankheitsassoziierter Bettruhe) gelten als weitere Ursachen und begünstigen die Sarkopenie. Daher sind ältere Menschen auch unterschiedlich von Sarkopenie betroffen. Genau hier setzt die EMS-Therapie optimal an. Durch die EMS-Behandlung können auch sehr untrainierte und alte Menschen ideal in einem hohen und notwendigen Belastungsbereich betreut werden. Ein paar sinnvolle Übungen und Einstellungen bei der EMS-Behandlung von Sarkopenie haben wir im Folgenden aufgelistet.
Fokus auf: ››› Rücken ››› Gesäß ››› Oberschenkelvorderseite
››› Rücken gerade halten und Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule Zusatzinfo:
Anweisungen für die Übung: ››› Ausgangsposition ist ein stabiler, hüftbreiter Stand ››› Belastung gleichmäßig auf den ganzen Fuß verteilen, Fersendruck beibehalten ››› Knie beugen, bis die Oberschenkel parallel zum Boden sind ››› Arme als Gegengewicht gebeugt nach vorne halten
››› Neutrale Wirbelsäule (leichtes Hohlkreuz)
››› Knieposition über den Füßen beibehalten (ohne Ein- oder Ausknicken der Knie) ››› Fersen behalten über die gesamte Bewegung den Druck bei ››› Zusätzlich in Gedanken den Boden mit den Füßen auseinanderschieben → betont die Abduktoren
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2. Übung: Ausfallschritt mit Betonung Adduktoren Fokus auf: ››› Gesäß ››› Oberschenkelvorderseite ››› Adduktoren
Anweisungen für die Übung: ››› Ausgangsposition mit leicht gebeugten Knien in weiter Schrittstellung
››› Gewicht gleichmäßig auf dem vorderen Fuß verteilen, Fersendruck betonen; der hintere Fuß drückt mit den Zehenballen fest in den Boden ››› Vorderes Knie beugen, das hintere Knie Richtung Boden ziehen ››› Rücken lang und gerade halten während der Bewegung ››› Knie während der Bewegung in der Linie halten Zusatzinfo:
››› Der Oberkörper sollte im Idealfall parallel zum Unterschenkel
des vorderen Beins stehen und in der tiefen Position eine Linie mit dem hinteren Oberschenkel bilden ››› Knie sollten möglichst stabil bleiben – Schieben nach vorne / hinten oder Einknicken vermeiden ››› Fersendruck am Vorderfuß betont beibehalten ››› zusätzlicher Zug der Knie und Adduktoren nach innen zueinander kann über Aktivierung der Adduktoren die Wirkung verstärken → gedanklich mit den Füßen den Boden zusammenschieben
3. Übung: Rudern aufrecht Fokus auf:
››› Oberer Rücken ››› Unterer Rücken ››› Oberarmvorderseite Anweisungen für die Übung: ››› Ausgangsposition ist ein stabiler hüftbreiter Stand mit frontal auf Brusthöhe angehobenen, gebeugten Armen, die Fäuste zeigen mit Handflächen nach oben ››› Die Arme eng am Körper nach hinten ziehen, bis die Fäuste auf Höhe des Bauchnabels seitlich am Oberkörper angekommen sind.
››› Rücken (Latissimus)
››› Kopf aufrecht halten,
bewusst anspannen, Brustkorb bewusst aufrecht und Schultern hinten unten halten. ››› Unterkörper dabei stabil anspannen mit leicht gebeugten Knien. ››› Bauchnabel leicht nach innen ziehen, um ein übertriebenes Hohlkreuz zu vermeiden.
Kinn nicht nach vorne ziehen (eher leichtes Doppelkinn). ››› Oberarme fest anspannen in Endposition, um die Spannung zu erhöhen. ››› Schulterblätter und Rückenstreckmuskeln Richtung Wirbelsäule ziehen (Vorstellung: kleine Geldmünzen entlang der Wirbelsäule mit der Rückenmuskulatur einklemmen), um die Vorspannung zu erhöhen
Zusatzinfo: ››› Brustkorb anheben (stolze Brust) und Bauchnabel nach innen Richtung Wirbelsäule ziehen für mehr Rumpfstabilität.
Die Autoren
Jens Vatter, Stephan Müller und Sebastian Authenrieth sind EMS-Experten, die weltweit Trainer und Therapeuten im EMS-Bereich über das GluckerKolleg aus- und weiterbilden. Sie sind Autoren der beiden EMS-Betreuungshandbücher die in vier Sprachen als Standardwerke internationale Anerkennung genießen. www.gluckerkolleg.de
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Gender-Gap im Training?
Gezieltes Muskeltraining auch für Frauen Die Gender-Diskussion reicht weit über den Sprachgebrauch hinaus. In der Medizin wird die GenderData-Gap diskutiert, die beispielsweise darauf hinweist, dass die Medikamentdosierung sich in erster Linie auf Datenbasis männlicher Probanden bezieht. Wie sieht das für das Gesundheitstraining aus?
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Professorin Ingrid Gerhard hat in ihrem Buch „Frauen Gesundheit“, das dieses Frühjahr erschienen ist, ein Thema aufgegriffen, das in der Medizin, in der medikamentösen Therapie, schon seit Längerem diskutiert wird: Männer und Frauen brauchen unterschiedliche Behandlungen.
Behandlung von Entzündungen. Eine generische Varianz liegt auch in der Inzidenz vieler Krankheiten, wie beispielsweise Osteoporose oder Gicht. Sogar manche Fitness-Einrichtung richtet sich gezielt an die weibliche Zielgruppe. TT-DIGI sprach mit der Expertin.
Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Wirksamkeit von Arzneimitteln sind mittlerweile bekannt, vor allem bei Schmerzmitteln und bei der
TT-DIGI: Lohnt sich eine differenzierte Betrachtungsweise im Hinblick auf die Gesundheit von Mann und Frau? Zum Beispiel in der Prävention?
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Ingrid Gerhard: Frauen sind kleiner, leichter, beweglicher als Männer. Aber auch ihr Herz ist kleiner und schlägt schneller, die maximale Sauerstoffaufnahme ist geringer. Hinzukommt, dass der Hb-Wert niedriger als bei Männern ist, sodass das Blut weniger Sauerstoff transportieren kann. Die Ausdauerleistung kann dadurch erschwert sein. Da Sie die Prävention ansprechen, halte ich es bei Sport treibenden Frauen für besonders wichtig, dass sie regel-
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TT-DIGI: Wie sieht das in Bezug auf die Fitness eines Menschen aus. Gibt es hier Ihrer Meinung nach einen Unterschied? Liegt das eventuell schon allein an den anatomischen und physiologischen Gegebenheiten? Ingrid Gerhard: Wenn Sie unter Fitness Leistungsfähigkeit verstehen, dann gibt es tatsächlich Unterschiede. Die Mitochondrien, die man auch als Kraftwerke der Zellen bezeichnet, sind in den Muskelzellen der Männer größer und zahlreicher, sodass die Energiegewinnung leichter ablaufen kann. Die Muskeln übersäuern nicht so rasch. Frauen haben dagegen einen höheren Fettgehalt in den Muskelzellen, was Ausdauerleistungen verbessern kann.
››› Prof. Dr. Ingrid Gerhard, Herausgeberin des Netzwerkes Frauengesundheit: www.netzwerk-frauengesundheit.com hören und sich dem Zyklus anpassen sollte. Zudem sollten die Trainingseinheiten und damit die Belastungen langsam gesteigert werden. Während der Menstruation braucht keine Trainingspause gemacht zu werden, aber es kann durchaus sinnvoll sein, in dieser Phase nicht gerade Höchstleistungen erbringen zu wollen.
TT-DIGI: Sollten Frauen anders an ein Muskelaufbautraining herangehen als Männer? Wenn ja, warum?
TT-DIGI: Gilt das genauso für ein Krafttraining? Ingrid Gerhard: Auch für das Krafttraining gilt, dass frau auf den Körper
neben dem Herz-Kreislauf- und Gleichgewichtstraining den gezielten Muskelaufbau zu trainieren. TT-DIGI: Gibt es mentale Unterschiede, die ein Sporttherapeut im Training berücksichtigen sollte? Trainieren Frauen beispielsweise lieber in Gruppen und Männer einzeln? Ingrid Gerhard: Das lässt sich schwer belegen und verallgemeinern. Die Motivation für ein Training in Gruppen ist sicher für Frauen anders als für Männer. „Einzelkämpfer“ gibt es bei beiden Geschlechtern. Nach meiner Erfahrung sind für Frauen aber der Spaßfaktor, das gemeinsame Erleben und der persönliche Austausch wichtiger als für Männer.
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Ingrid Gerhard: Bei sportlicher Belastung bauen Frauen mehr Fett und weniger Eiweiß ab als Männer und verbrennen weniger Kohlenhydrate. Verantwortlich für diese Unterschiede sind zum Teil die weiblichen und männlichen Hormone. Bei Frauen sind je nach Zyklusphase die Östrogene 5- bis 15-mal höher als bei Männern, dagegen das Testosteron 10- bis 20-mal niedriger. Das bedeutet für Frauen aber auch, dass sie ihren Zyklus berücksichtigen sollten: In der ersten Hälfte mit besonders hohen Östrogenspiegeln können intensivere Belastungen angezeigt sein, in der zweiten Zyklusphase können bessere Ausdauerleistungen erbracht werden.
Foto: © Gudrun Holde Ortner, TRIAS Verlag
mäßig ärztlich untersucht werden, inkl. Überprüfung des Blutbilds. Denn der Blutverlust bei der Menstruation kann im Laufe der Zeit unbemerkt durchaus erheblich sein.
TT-DIGI: Können Sie Sporttherapeuten und Sportwissenschaftlern einen Rat geben?
TT-DIGI: Gibt es Sportarten, die genderspezifisch sind? Ingrid Gerhard: Aufgrund der Konstitution und des Körperbaus eignet sich für Frauen Ballett, Bodenturnen, Tanz, Yoga, aber lernen und ausführen können sie jede Sportart. Frauen wählen ihre Aktivität eher nach dem Spaßfaktor aus und Männer haben mehr den Wettkampfgedanken im Hinterkopf. Mit zunehmendem Alter ist es jedoch auch für Frauen wichtig, vielleicht nicht so geliebte Sportarten lieben zu lernen, wie beispielsweise
Ingrid Gerhard: Sie sollten Frauen motivieren, auch ungeliebte Sportarten auszuprobieren, beispielsweise Muskeltraining an Geräten. Gleichzeitig könnten sie Männer motivieren, etwas für ihre Gelenkigkeit zu tun und nicht nur mit Muskelpaketen zu protzen. TT-DIGI: Danke für das Gespräch. Das Interview führte Reinhild Karasek.
TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
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››› TRAINING
››› Thomas Kotsch
Wie ein Gesundheitsclub auf Naxos mehr als nur die Insel verzaubert Wenn Thomas Kotsch nicht gerade in Gesundheitszentren der Republik aktiv ist, macht er auch mal Urlaub. Aber auch dann lässt ihn das Thema Training nicht ganz los, wie sein Bericht über das Cycladic Fitness Gym auf Naxos eindrucksvoll belegt. Auf nach Griechenland! Wer hätte gedacht, dass ich in diesem Sommer auf einer ausgemachten Surfinsel mit meiner Familie lande? Gemeinsam mit Freunden, Auto und Anhänger, der neben zig Boards und Segeln auch unsere Mountainbikes beherbergte, weil wir gar nicht surfen…
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Aber Sommer, Sonne und Meer – das waren unsere Präferenzen und die wurden perfekt erfüllt auf der größten der Kykladeninseln. Dass auch Sport und insbesondere Fitnesstraining in diesen drei Wochen nicht fehlen dürfen, das war klar.
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Erfolgreiche Gym-Suche Also habe ich mich vor Ort direkt auf die Suche begeben nach einem geeigneten Studio und fand zwanzig Minuten von unserem Appartement entfernt das Cycladic Fitness Gym (CFG) von Manolis Mandilaras. Er ist Sportwissenschaftler, Athletik- und
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Rehatrainer und hat an der Uni in Athen studiert. Mandilaras ist auf Naxos geboren und mit zwei kleinen Kindern auch familiär fest verbunden mit der Insel.
Gute Betreuung Nach der Buchung einer Zehnerkarte erhielt ich Einblick in ein aufgeräumtes etwa 200 m² großes Personal Fitness- und Therapiestudio mit sehr guter Betreuung. Geöffnet an sechs Tagen in der Woche, gilt das CFG als fester Bestandteil von Gesundheit und Training in der einheimischen Bevölkerung genauso wie bei den Sommerathleten (Surfer, Kiter, Strandposer). Schwerpunktmäßig ist hier was los zwischen Mai und Oktober, dazwischen wird auf Termin trainiert und Luft geholt für die neue Saison. Aber auch Leistungssportler gönnen sich das zauberhafte Flair der Insel und halten sich gleichzeitig fit im CFG.
Coole Beats unterstützen das Workout Manolis und sein Team sind großartig. Meist brauche ich keine Assistenz beim Training, aber gegen neue Ideen, Trainingsreize und Konzepte wehre ich mich nicht! Und hier geht
es los, gutes Englisch vorausgesetzt, sind gefühlt zehn Nationen gleichzeitig am Start und kämpfen für eine gute Figur, für einen Ausgleich zum Surfen oder einfach nur für eine stabile Gesundheit, immer begleitet vom Team und von feiner Musik aus dem ‚Call a friend – Radio‘, das alte Hits remastered und mit coolen Beats unterlegt. Das hilft, den Rhythmus zu behalten beim Workout. Apropos Beats, ich habe diesen Sommer DJ Ben Böhmer neu entdeckt und der bringt mich auf meiner 20-minütigen MTB-Anreise richtig in Stimmung, sodass ich mich fühle wie ‚Urlaub im Urlaub‘, einfach spitzenmäßig.
der Insel, der schreibt mir gerne eine Mail, wir haben uns bei Maria und ihrer Familie in einem Studio mit knapp 80 m² großer Dachterrasse und sowohl Meer- als auch Gebirgsblick im Hintergrund unglaublich wohl gefühlt. Kalimera, euer PhysioKotsch® Thomas Kotsch Kleines P.S.: Wer von euch einen Aufenthalt auf Naxos plant und die leicht abenteuerliche Anreise per Auto und Fähren wagen will, auch hierfür tauge ich als Ansprechpartner gern.
Steckbrief
Marketingidee & Expansionsgedanken Die coolen Klamotten vom Chef unterstützen die intensive und entspannte Kommunikation. Leider waren sie fast ausverkauft und ich konnte kein Erinnerungsstück ergattern bisher. Also lieber Manolis, wir brauchen einen Web-Shop! Mehr Platz für sein Konzept aus Physiotherapie, Personal Training und Therapie hätte Manolis gern, aber natürlich muss auch er die Kosten im Griff behalten. Dazu gilt es auch abzuwägen, ob der zweite Standort in Naxos-City noch Sinn macht, oder besser die Konzentration auf das Haupthaus.
››› Cycladic Fitness Gym (CFG) auf Naxos ››› Start im Jahr 2010 ››› Inhaber: Manolis Mandilaras (seit 2018) ››› Größe: ca. 200qm ››› Ausrichtung: Physiotherapie, Sporttherapie sowie Fitness und Athletiktraining ››› Super (Google-) Referenzen – und von mir www.cycladicfitnessgym.gr
Naxos ist einen (sportlichen) Urlaub wert
››› Manolis Mandilaras
Die pandemiebedingten Ausfälle möchte mit diesem Artikel helfen auszugleichen, genauso wie ich Empfehlungen aussprechen möchte: Für die Insel Naxos einerseits, für das Cycladic Fitness Gym von Manolis andererseits. Und wer auch noch eine hervorragende Unterkunft sucht auf
Autor
Thomas Kotsch berät als „Der PhysioKotsch®“Praxisinhaber und Therapeuten bei Erweiterungen der Physiopraxis um Trainingsgeräte deutschlandweit. Seit vielen Jahren ist er als Gutachter/Sachverständiger sowie Konzept- und Strategieberater im Gesundheitswesen (Klinik, Reha, Studios) tätig. Er ist Key Account Deutschland bei der Stolzenberg GmbH und Inhaber der aconcept GmbH Unternehmensberatung Potsdam.
TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
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Funktionelles Ganzkörpertraining als effektives Alleinstellungsmerkmal nutzen
Komplexe Übungen brauchen hervorragende Betreuung Wer hochwertiges Gesundheitstraining anbieten möchte, muss für Qualität und Professionalität sorgen: Eine hervorragende Kundenbetreuung bringt eine zuverlässige Kundenbindung. Dieser einfache Zusammenhang ist die Grundlage für ein nachhaltig zukunftsfähiges Konzept und bedeutet einen Wandel von den üblichen Maximen des Fitnessmarkts. Die individuelle Betreuung durch gut ausgebildetes kompetentes Fachpersonal mit wissenschaftlich fundierten Trainingsgeräten ermöglicht optimale Anwendungsmöglichkeiten im Bereich des Gesundheitstrainings. Funktionelles Training ist neben gerätegestütztem Kraft- und Ausdauertraining die dritte Säule für ein ganzheitliches Gesundheitskonzept. Hier liegt der Schwerpunkt vor allem beim Beweglichkeits-, Stabilisations- und Koordinationstraining. Mobilisation und Kräftigung sind das Fundament des gesamten Bewegungsapparates
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für die grundlegende Freiheit zur Übungsausführung.
Funktionelles Training als persönlichen „Beziehungsbooster“ nutzen Freie und komplexe Bewegungen erfordern eine individuelle und hochwertige Unterstützung in Form von
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Personal Training bei 1:1-Betreuungen oder ökonomisch effektiver im Kleingruppentraining von vier bis maximal zehn Personen. Mithilfe von durchdachten Trainingskonzepten und -tools wird der Personal Trainer, Therapeut oder Coach bei seinen Trainingseinheiten entlastet und kann sich vollständig auf die Bewegungsausfüh-
››› ADVERTORIAL
rung und die individuellen Bedürfnisse seiner Kunden fokussieren. In solchen Trainingseinheiten erlernen die Trainierenden induktiv die freien Übungen, um die komplexen Inhalte langfristig und nachhaltig im Alltag anwenden zu können. Diese Form des Trainings sorgt für eine ständige, intrinsische Motivation der Übenden, schnelle Lernerfolge und eine hohe Sicherheit im Erreichen von Trainingszielen. Es schafft eine hohe soziale Bindung zwischen Trainer und Trainierenden und sorgt für ein niedrigeres Fluktuationsrisiko von Mitgliedern.
››› Mobility Kit als All-in-One Gerät auf unter 5 m² Trainingsfläche
Functional Room von Spogress® Zielgruppe 50+ & §20-Präventionskurse Hochwertiges Personal Training mit individueller Planung, Betreuung und Kontrolle kann für Gesundheitseinrichtungen optimal als weiteres Standbein zur Umsatzsteigerung genutzt werden. Vor allem bei der solventen Zielgruppe 50+ mit den Trainingsmotiven Gesundheit, Schmerzfreiheit und das Bestreben nach wiederkehrender Lebensqualität sind Face-to-Face Betreuungen mit Extra-Gebühr vom hohen Interesse.
››› Schaffen Sie Angebote für die Zielgruppe 50+. Zum Einstieg und zur optimalen Neukundenakquise bieten sich zertifizierte §20-Präventionskurse nach SGB V an, die über Krankenkassen bezuschusst werden. Mit einem Netzwerk von Kooperationspartnern wie Ärzten, Therapeuten und Krankenkassen können Hemmschwellen reduziert und der Einstieg in Training für Neukunden attraktiv gestaltet werden.
Der Functional Room ist ein flexibles Raumkonzept für ganzheitliches und funktionelles Training auf kleinster Trainingsfläche ab 18m². Im Fokus steht dabei die Verbesserung der Bewegungsqualität durch das Stärken des Rumpfes und die Verbesserung der Beweglichkeit zur Vorbeugung von Verletzungen. Das Gesamtkonzept besteht aus dem Functional Studio Kit, einem mobilen funktionellen Mattensystem, mit unterschiedlicher Bedruckung auf insgesamt drei Modulen. Durch das hochwertige und qualitätsgeprüfte Material ist das Mattensystem rutschfest auf herkömmlichen Böden und sorgt für ein sicheres Training. Das einfache Ausrollen des Systems ermöglicht effektive und zeitsparende Workouts und ist sowohl Indoor als auch Outdoor anwendbar. Herkömmliche Kleingeräte wie Slingtrainer, Balance-Trainer, Trainingsbänder, o.ä. können optimal zu den jeweiligen Übungssymbolen integriert werden.
Flexibel anpassbar Das Mobility-Kit als Beweglichkeitssystem ist die passende Ergänzung zum Mattensystem zur Vorbeugung und Schmerzfreiheit bei Gelenk-, Wirbelsäulen-, und Muskelbeschwerden. Das System kann bei geringem Platzbedarf als All-In-One-Konzept auf einer Fläche von unter 5 m² gleich-
zeitig von bis zu 6 Personen genutzt werden. Bei größeren Räumlichkeiten kann das System flexibel mit den Einzelmodulen binnen weniger Minuten als Zirkelkonzept aufgestellt werden. Die Rollen unterhalb der Module sorgen für einfaches und intuitives Umstellen ohne großen Kraftaufwand. Das gesamte Raumkonzept kann auf entsprechende Bedürfnisse je nach Anwendung im Training mit weiteren Geräten wie Trainingsbänken, Seilzügen oder Zugwiderstandssystemen flexibel angepasst und ergänzt werden. Zur 2D- und 3D-Planung und zur persönlichen Beratung stehen die jeweiligen ERGOFIT-Berater der Marke Spogress® zur Seite.
Pop-Up-Trainingsflächen als Neukundengewinnung Mobile Trainingsflächen haben sich nicht nur als flexibles Konzept im Training bewiesen, sondern bieten weitreichende Möglichkeiten zur Neukundengewinnung. Mithilfe transportabler Trainingssysteme (Pop-UpGyms) können kurzfristige Mikrooder Boutique-Einrichtungen für Workouts geschaffen werden, um so neue Zielgruppen zum Beispiel im Bereich Firmenfitness (BGM) als Retailing anzusprechen.
www.ergo-fit.de
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NEWS DIGITALISIERUNG
I Digitale Unterstützer für den Therapiealltag
I Neue Terminal-Serie Mit der neuen Terminalserie von Aidoo Software können Bestellungen, Kursbuchungen, Raumzutritte, Sauna-Bereiche und Zeiterfassung weiter automatisiert werden. Sie bieten außerordentlich viele Möglichkeiten für Studio wie für Mitglieder - so wird der Self-Service Bereich fast überall in der Einrichtung schnell und praktisch digitalisiert. www.aidoo.de
BetterPhysio entwickelt digitale Gesundheitsanwendung, die vor allem in der Orthopädie und Physiotherapie zum Tragen kommen. So können Therapieprozesse durch digitale Tools unterstützt werden. Patienten erfahren zwischen den ärztlichen und therapeutischen Therapiesitzungen eine optimierte Betreuung. Daneben verstehen sie, was sie selbstverantwortlich über die Regelversorgung hinaus, in ihrem Alltag zur Verbesserung ihrer Situation beitragen können. www.health-nola.com www.better-physio.com
I Neugründung: „DiGA info“ Eine gemeinsame Informationsgesellschaft gründeten unter dem Namen „DiGA info“ die fünf E-Health-Unternehmen aidhere, mementor, Newsenselab, Selfapy und Vivira Health Lab am 1. September 2021 in Berlin. Ziel der Gesellschaft ist es, medizinischen Fachkreisen umfassende Informationen rund um den neuen Versorgungsbereich Digitaler Gesundheitsanwendungen, kurz DiGA, zu bieten. Da der Versorgungsbereich noch neu ist und eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen existiert, besteht ein hoher Informationsbedarf. Dem will DiGA info nachkommen und praxisrelevante Informationen bieten. Das Angebot wird unter anderem auch OnlineFortbildungen und bestellbares Informationsmaterial sowie den persönlichen Kontakt zu geschulten Beratern umfassen. Daniel Wiedemann (Bild) ist Geschäftsführer der DiGA info. www.digainfo.de
I Künstliche Intelligenz in der Physiotherapie Ein neues System, das an der OST – Ostschweizer Fachhochschule entwickelt wurde, soll dank Künstlicher Intelligenz erkennen, ob Übungen in der Physiotherapie richtig ausgeführt werden.
Das Interdisciplinary Center for Artificial Intelligence (ICAI) der OST – Ostschweizer Fachhochschule hat ein innovatives System für die Physiotherapie entwickelt. Dieses kann in Echtzeit überwachen, ob Patientinnen und Patienten ihre Übungen korrekt durchführen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Es basiert auf der Künstlichen Intelligenz und nutzt eine Kamera. So kann es die Pose detektieren und direkt via Monitor eine Rückmeldung geben. Derzeit überwachen in erster Linie Fachpersonen, ob Übungen in der Physiotherapie richtig durchgeführt werden. Allerdings sei dies kostspielig, zeitaufwendig und oft mangele es an Fachpersonal. Die Entwicklung soll hier Abhilfe schaffen. www.ost.ch/de
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I Kontaktloses Training
NEWS DIGITALISIERUNG
I Das digitale ICG® Eco-System
Dank eines enormen Entwicklungsprozesses geht Power Plate nun mit einer cloudbasierten Lösung durch die Power Plate Station und der APP den nächsten Schritt der Digitalisierung. Über 1.300 Übungsvideos und 100 Fitness & Healthcare Programme ermöglichen ein nahezu kontaktloses Training und erfüllen so die besonderen Anforderungen dieser Zeit. Damit die Betreuung der Mitglieder nicht zu kurz kommt, können Trainer über einen eigenen Zugang die Trainingspläne ihrer Mitglieder beobachten oder auch anpassen. www.powerplate.de
ICG® Connect ermöglicht ein einzigartiges und vernetztes Erlebnis für alle Kursteilnehmer und integriert sich nahtlos in die weiteren digitalen ICG® Produkte und erweitert somit das digitale Eco-System: Das individuelle Trainingserlebnis des Coach By Color® basierten Work-outs wird vom Trainingscomputer des Bikes an das ICG® Connect System übertragen, um daraus ein gemeinsames Gruppenerlebnis zu gestalten. Über die ICG® App hat zudem jeder Teilnehmer die Möglichkeit, die eigenen Trainingsergebnisse zu speichern und mit anderen zu teilen. www.teamicg.com
I Head
Der Verlag für Prävention und Gesundheit GmbH baut seine Kommunikations-Plattformen strategisch aus.
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I Head
Seit Anfang Mai neu auf dem Markt und Teil der Produktfamilie ist die Seite www.Fitness-News-Germany.online bzw. www.German-Fitness-News.de.
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Diese Webseite veröffentlicht täglich die interessantesten News aus der Fitness-Branche. Damit haben Betreiber von Fitness-Anlagen jeglicher Couleur die Möglichkeit, sich tagesaktuell zu informieren. In den nächsten Monaten wird diese Medienplattform sukzessive ausgebaut. Damen Herren Neben News werden%dann max.Tages auch Fachberichte, Interviews,Anzahl Best-PracticeUmkleide Umkleide max.gleich zeitig Berichte und Szene-Informationen Studiokapazität Besucher besucherveröffentlicht. Spinde 55% 45% Anwesende
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Natürlich werden auch und Features 1.000 Mitgl. 25% Video-Beiträge 250 Bes. 32% weitere 80 Bes. 80 im Laufe 44 des Jahres folgen.
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TIPP: Zum Start reichen auch 60 – 70% der Spinde. Weitere können dann bei Bedarf nachgerüstet werden. Voraussetzung ist die eine Vereinbarung Es wurden bereits namhafte Autoren verpflichtet, sich sehr auf die mit dem Zusammenarbeit der neuen Plattform Außerdem wurden Lieferanten, die mit gleichen Spinde auch infreuen. drei oder vier Jahren noch liefern zu wichtige können. Partnerschaften geschlossen, die sicherstellen, dass sich die neue Webseite hervorragend entwickeln kann.
www.german-fitness-news.de TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG www.fitness-news-germany.online
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››› DIGITALISIERUNG
Online-Physiotherapie der Zukunft?
Digitale Therapie – von der Befundung bis zu den Übungen Sportverletzungen per App therapieren? Das Start-up Exakt Health aus Berlin kam Anfang August mit einer kostenlosen Physiotherapie-App auf den Markt. Sie ist in iOS- und Android-App-Stores herunterzuladen und ist als Software-as-a-Medical Device gemäß der europäischen Medizinprodukterichtlinie (MDD) zertifiziert. Was kann eine solche App leisten? TT-DIGI fragte nach.
Die beiden Start-up-Gründer Lucia Payo und Philip Billaudelle kennen sich von ihrer Tätigkeit bei N26, einer Direktbank, die eine mobile Kontoführung per Smartphone ermöglicht. Auf diesen Erfahrungen aus der Welt der Algorithmen und der künstlichen Intelligenz basiert die Entwicklung von Exakt Health. „Die Mission von Exakt Health ist es, jedem, jederzeit und von überall hochwertige und individuelle Physiotherapie zugänglich zu machen“, sagt Maryke Louw, leitende Physiotherapeutin von Exakt Health anlässlich des Produktlaunchs am 4. August. Die Idee zu Exakt Health entspringt der leidvollen Erfahrung von Philip Billaudelle, der sich als Ultramarathonläufer eine Verletzung im Oberschenkel zuzog und – als GKVVersicherter – in Berlin wochenlang auf einen Termin bei einem Facharzt warten musste.
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TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
››› Lucia Payo und Philip Billaudelle
››› DIGITALISIERUNG
TT-DIGI: Herr Billaudelle, war der eigentliche Auslöser für Exakt Health? Philip Billaudelle: Es gab ein wesentliches Aha-Erlebnis. Ich entdeckte während meiner Wartezeit auf einen Behandlungstermin das YoutubeVideo von Maryke Louw aus England. Ich kontaktierte sie, vereinbarte einen Online-Termin zur Anamnese. Die Gründlichkeit, mit der sie meine Symptome, meine Schmerzorte und meine Art des Trainings abfragte, beeindruckte mich. Das Gespräch dauerte 45 Minuten. Über einen Zoom-Call ließ sie mich Übungen absolvieren. Nach der Diagnose erstellte sie einen Trainingsplan. Da realisierte ich zum ersten Mal, dass es auch anders geht. TT-DIGI: Welche Schlussfolgerung zogen Sie daraus? Philip Billaudelle: Meine Erkenntnis war, dass die Untersuchung auch digital funktioniert. Mir ist aufgrund meiner beruflichen Kenntnis bewusst geworden, dass dieser Diagnosefragebogen über einen Chatbot, über einen automatisierten Fragebogen
abgedeckt werden kann. Die Handlungsempfehlungen sind sehr strukturiert, weshalb man sie auch komplett digital abbilden kann. Die beiden Ideen zusammen haben dann zu Exakt Health geführt. Wir sehen die größte Aufgabe wirklich darin, die Zeitlücke von der Diagnose bis zum Zeitpunkt, wieder aktiv Übungen machen zu können, schnellstmöglich zu schließen. Da, glauben wir, liegt das akute Problem. TT-DIGI: Maryke Louw ist nun ihre leitende Physiotherapeutin im Team. Philip Billaudelle: Ja, sie glaubt wie wir fest daran, dass man viele – nicht alle – Verletzungen digital gut diagnostizieren und den Therapieansatz digital umsetzen kann, weil ein wesentlicher Teil der Therapie die Patientenschulung ist. Patientenedukation läuft sehr gut über Apps.
Dann sollte auf jeden Fall noch eine Videosprechstunde erfolgen. Danach kann der Therapieplan starten. Eventuell ist ein Medical Imaging nochmals sinnvoll oder sogar indiziert. Das ist eine Abstufung. Wir wollen eine Art Triage zur Abklärung einführen. TT-DIGI: Erklären Sie bitte die Triage in Ihrem Fall. Philip Billaudelle: Es gibt erstens Verletzungen, die klar abzugrenzen sind, für die der Algorithmus eine sichere Diagnose stellen kann. Es liegt kein Risiko vor, dass eine andere schwere Verletzung dahintersteckt. Man kann direkt mit dem Trainingsplan beginnen.
TT-DIGI: Und wie kann eine Diagnose digital erfolgen? Philip Billaudelle: Derzeit sollte schon noch eine Diagnose vorliegen, wenn man die App nutzen möchte. Aber ja, wir wollen von der Entwicklung her auch die Anamnese und die Diagnose digital erstellen, das ist ja bereits unsere Marketingmessage. Ich stelle mir das so vor: Wir haben den dynamischen Fragebogen, um herauszufinden, welche Symptome vorliegen. Daraufhin wird eine Diagnose vorgeschlagen, welche am wahrscheinlichsten zutreffen könnte. Um das Vertrauen zu gewinnen – auch den Zuspruch von Therapeuten, Ärzten und Krankenkassen – werden wir die Diagnose anfangs noch durch einen Menschen bestätigen lassen. Der behandelnde Physiotherapeut schaut sich den Fragebogen an und die Befundvorschläge des Algorithmus. Der Algorithmus meldet, wenn nicht genügend Informationen für eine Diagnosestellung vorliegen.
Zweitens gibt es Verletzungen, bei denen man sich nicht sicher sein kann. Es bleibt ein Risiko, weil die Verletzung nicht klar abzugrenzen ist. Hier stellen wir uns vor, eine bestätigende Videosprechstunde in die App zu integrieren. Dann gibt es Verletzungen, bei denen man recht schnell erkennen kann,
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››› DIGITALISIERUNG
dass Symptome vorliegen, Red Flags, die einen Vor-Ort-Termin beim Arzt bedürfen. Da würde die App ganz klar signalisieren: Bitte suche einen Orthopäden auf, um anderes auszuschließen. TT-DIGI: Wie reagieren Therapeuten auf die Physiotherapie-App? Philip Billaudelle: Physiotherapeuten, die über Facebook von uns gehört und die App selbst ausprobiert haben, bestätigen uns. Sie sagen, bisher hätten sie ihren Patienten etwas auf Papier mitgegeben oder hätten es ihnen mündlich erklärt. Einer merkte an: „Aber bei 6 Therapiestunden à 20 Minuten komme ich da oft nicht weit genug. Deshalb habe ich die App jetzt meinen Patienten empfohlen und habe ein ganz tolles Feedback erhalten.“ Physiotherapeuten empfehlen die App von sich aus. Sie geben ihren Patienten begleitend die App statt Übungen mit nach Hause und wirken als Multiplikatoren für die App.
››› Philip Billaudelle gesucht werden müsste. Das ist unser Alleinstellungsmerkmal. TT-DIGI: Die Website, die App – es ist alles auf Englisch ... Philip Billaudelle: …so sprechen wir den größtmöglichen Markt in einer Sprache an, um unsere App vor allem in der EU anzubieten. Zusammen mit Großbritannien sehen wir Deutschland mit der DiGA als Hauptmarkt für unsere Entwicklung. Auf Deutsch werden wir die App wahrscheinlich bis Ende des Jahres herausbringen.
TT-DIGI: Die App ist derzeit kostenlos. Warum sollten sie Physios empfehlen? Philip Billaudelle: Ich sehe das für die Therapeuten als zusätzlichen Incentive, wenn sie ihre Leistungen durch digitale Angebote ergänzen. Im sportmedizinischen Bereich ist die Kompetenz von Physiotherapeuten sehr, sehr hoch. Therapeuten, die mit ihren Patienten 12- bis 18-mal im Zeitraum von drei Monaten zusammenarbeiten, kriegen einfach sehr viel mit. Vielleicht können sie später einmal selbst die App als DiGA verschreiben ... TT-DIGI: Macht sich damit ein Therapeut überflüssig? Philip Billaudelle: Es macht immer Sinn, die Physiotherapie in Anspruch zu nehmen, um die Behandlung zu starten und dann auch zu besprechen, wie die App am besten zu
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TT-DIGI: Wie sehen die nächsten Schritte aus? nutzen ist. Das wäre meine Präferenz. Aber in Deutschland ist es die Frage, wie sich das DiGA-Konzept weiterentwickelt. Wird die Krankenkasse in Zukunft entscheiden, dass eine App bei einer leichten Sportverletzung ausreicht? Bezahlen die Krankenkassen beides – sechs Mal Physiotherapie und App? Das wird die Frage im Businessmodell sein. TT-DIGI: Wo sehen Sie Ihren USP? Philip Billaudelle: Unser USP ist es, dass wir eine ganz bestimmte Verletzung abdecken. Der zweite USP ist unser Diagnoseteil mit der Triage, um direkt in die Behandlung überzugehen, ohne dass eine Praxis auf-
TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
Philip Billaudelle: Seit Anfang August haben wir ein sehr gutes Feedback von App-Nutzern erhalten, was uns zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Bei einem Start-up heißt es immer Product/market-fit, den wir unserer Meinung nach sehr gut gefunden haben. Jetzt entwickeln wir die App auf Deutsch und werden noch stärker in die lokalen Märkte reingehen. Als Unternehmen peilen wir die DiGA-Listung an, eine Produkterweiterung und den exakten Diagnose-Flow. TT-DIGI: Danke für das Gespräch. Das Interview führte Reinhild Karasek.
››› RUBRIK
TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
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››› MARKETING & MANAGEMENT
Hybride Welt für Gesundheitsanbieter
Gehen Sie mit der Zeit Die Digitalisierung ist in aller Munde. Auch viele Gesundheitsanbieter haben Prozesse in der Kundenbetreuung umgestellt. Self-Check-in, Getränkeautomaten, kontaktlose Schränke – das alles gehört schon zur Selbstverständlichkeit. Für die Zukunft stellt sich die Frage: Wie weit soll die Digitalisierung in einem Dienstleistungsbereich wie der Fitness- und Gesundheitsbranche gehen?
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Immerhin leben wir seit Jahren vom direkten Kundenkontakt. Beratung und Betreuung, soziale Kontakte oder auch die Motivation in der Gruppe sind unsere stärksten Verkaufsargumente. Insbesondere gegenüber Discountern oder reinen OnlineAnbietern machen sie den Unterschied. Wie kann also ein hybrides Angebot aussehen?
Was wollen die Kunden? Die Pandemie hat die Menschen für die Themen Gesundheit und Fitness sensibilisiert. Viele sind daher auf der Suche nach Lösungen. Grundsätzlich werden die üblichen Probleme wie Übergewicht, Beschwerden an Rücken und Gelenken, ein schwächelndes
TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
Immunsystem also weiterhin der erste Impuls für den Gang ins Gesundheitszentrum sein. Erwartet werden dann vor allem Kompetenz, Lösungskonzepte und persönliche Betreuung. Diese Punkte gehören genauso wie eine gute Ausstattung oder Freundlichkeit inzwischen zu den Basisanforderungen. Im Laufe einer Mitgliedschaft – oder aktuell bedingt durch die Erfahrungen in der Corona-Pandemie – kommen weitere Punkte dazu. HygieneKonzepte, möglichst kontaktlose Abläufe, Angebote für Zuhause oder das Meiden größerer Gruppen sind für viele Menschen wichtig geworden.
››› MARKETING & MANAGEMENT
Hinzu kommt der Wunsch nach exklusiven Serviceleistungen und nach einem weitgehend zeitlich wie örtlich unabhängigen Zugang zu den Angeboten.
Digitalisierung muss Nutzen bieten Der Mehrwert sollte für die Kunden offensichtlich sein und nicht zuletzt das Leben erleichtern und nicht erschweren. Bezogen auf die Kundenwünsche können digitale Angebote die persönliche Dienstleistung ergänzen, aber sicher nicht ersetzen. Als Gesundheitsanbieter ist es ratsam, vorausschauend im Auge zu behalten, dass im Falle eines erneuten Lockdowns digitale Lösungen unerlässlich für die Kundenbindung sind. Schon in den letzten Monaten hat sich gezeigt, dass Anbieter, die ihren Mitgliedern verschiedenste Leistungen online bieten konnten, eine deutlich geringere Fluktuation verzeichnet haben.
Allerdings müssen diese Angebote wirklichen Nutzen bieten. Auch der regelmäßige Kontakt, die freundliche Kommunikation via Newsletter, Facebook & Co. sind zwar hilfreich, werden aber dauerhaft nicht ausreichen. Nicht umsonst sind viele Menschen auf Heimtrainingsangebote oder Individualsportarten umgestiegen.
Angebote des hybriden Fitnessclubs
So wie Ihre Trainer in der Einrichtung regelmäßig Kontakt mit den Mitgliedern haben, kann dies auch online erfolgen. Über eine einfach zu bedienende Plattform können Einzel- oder Gruppentermine digital stattfinden. Im besten Falle sind Sie dabei un-
››› Virtuelle Kurs- und Trainingseinheiten
Wenn Betreuung und Lösungskonzepte die wichtigsten Bestandteile der Kundenbindung darstellen, sollten Sie überlegen, wie Sie Ihre bisherige Arbeitsweise digital unterstützen können.
››› Die Coaching-Plattform
abhängig von den großen Anbietern. Spezialisierte Plattformen bieten Vorteile und die Möglichkeit, Ihre Kunden individuell zu betreuen, aber auch Wissen zu vermitteln, Medien oder Workbooks zugänglich zu machen, Trainingsfortschritte zu dokumentieren und vieles mehr.
Ob das abgeschlossene 8-WochenProgramm, der einzelne Yoga-Kurs oder die Functional Trainingseinheit – über eine professionelle Plattform können Sie eigene Angebote live oder on-demand zur Verfügung stellen oder Sie nutzen professionell gefertigte Programme.
››› Online-Shop Nicht zuletzt können Kunden digital auch Produkte oder Leistungen bei Ihnen kaufen. In einem Online-Shop finden sie beispielsweise Nahrungs-
TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
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››› MARKETING & MANAGEMENT
ergänzungsmittel, Kleingeräte für Zuhause und andere vergünstigte Dienstleistungen.
Online Geld verdienen Die Einrichtung digitaler Angebote wird Geld kosten und Sie sollten immer überlegen, wie sich diese Investitionen lohnen. Ein auf Facebook gestreamter Kurs ist allen frei zugänglich und Sie haben keine Möglichkeit, diese Leistung zu berechnen. Achten Sie daher darauf, dass Sie alle Angebote mit einem Account versehen können, um diese auch zu monetarisieren. Ein geschützter Mitgliederbereich, der bestenfalls einen individuell differenzierten Zugang zu Ihren digitalen Angeboten ermöglicht, wäre der Idealfall. Jetzt können Sie detailliert festlegen, wie Sie einzelne Leistungen bepreisen. Überlegen Sie sich genau, wie Sie strategisch vorgehen.
Gebühren oder nicht Für Ihre bestehenden Mitglieder können die neuen digitalen Angebote durchaus kostenlos sein. Wenn Sie dadurch Ihre Kundenbindung deutlich erhöhen, rechnet sich die Investition trotzdem. Es ist aber auch denkbar, sie nicht allen kostenfrei zur Verfügung zu stellen, sondern nur denen, die bereit sind, eine neue Vertragslaufzeit einzugehen. Alternativ gibt es die zusätzlichen Angebote für einen kleinen Aufpreis, entweder im Paket oder einzeln. ››› WICHTIG Je mehr Zusatzumsatz Sie mit Ihren bestehenden Mitgliedern erzielen möchten, desto mehr Nutzen muss auch geboten werden. Und nicht zuletzt sorgt nur ein gut geschultes Team für eine entsprechende Vermarktung der neuen Leistungen. Trennen Sie sich von dem Gedanken, dass sich diese digitalen Lösungen von allein verkaufen werden.
Auch ist es möglich, die neuen Angebote mit einer Preiserhöhung für Neukunden zu verbinden oder sie externen Kunden zugänglich zu machen. Zumindest diese tragen dann zukünftig zur Refinanzierung bei. Der Verkauf von Mitgliedschaften wird sich erfahrungsgemäß nicht signifikant erschweren, vielmehr haben Ihre Berater einen Trumpf in der Hand, der Ihre Einrichtung vielleicht maßgeblich von den Wettbewerbern unterscheidet. Und zusätzliche externe Kunden, die ihre Kapazitäten im Fitnessclub nicht belasten, können für eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit sorgen.
Amazon lässt grüßen Online einkaufen ist kinderleicht. Das sollte auch für Ihre neuen Angebote gelten. Wenn es für Ihre Kunden ein großer Aufwand ist, an einem digitalen Kurs teilzunehmen oder eine Dose Eiweiß zu bestellen, werden sie sich schnell eine Alternative suchen. Mit einem eigenen Online-Shop haben Sie es selbst in der Hand, zum
Beispiel Zahlungsmodalitäten festzulegen. Auch der Zugang zu einem passwortgeschützten Mitgliederbereich sollte sich direkt auf Ihrer Homepage befinden. Die Anmeldung muss einfach und alles klar strukturiert zu finden sein. Achten Sie dabei darauf, dass immer mehr Menschen über mobile Endgeräte auf Online-Inhalte zugreifen. Deshalb sollten sie so aufbereitet sein, dass auch auf einem Handydisplay alles nutzbar bleibt.
Fazit Digitale Angebote können Ihre aktuellen Leistungen wirkungsvoll unterstützen und damit einen Beitrag zur Kundenbindung und Neukundengewinnung leisten. Achten Sie aber auf ein professionelles System, das den Anforderungen an Einfachheit und maximalen Nutzen gerecht wird. So machen Sie sich unabhängiger von eventuellen Einschränkungen durch Zugangsbeschränkungen und finden Zugang zu neuen Zielgruppen. Henning Vetter
Autor
Henning Vetter ist Senior Consultant und Service-Partner von ACISO Fitness & Health GmbH sowie Spezialist für individuelle Marketingkonzepte für Fitness- und Gesundheitsanbieter. E-Mail: henning.vetter@aciso.com
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››› ADVERTORIAL
Verstärkung
für eine erfolgreiche Zukunft Voraussetzung für eine Karriere in der Fitnessbranche, sowohl auf der Trainingsfläche als auch im Management. Schwerpunkte können individuell gesetzt werden, wodurch das Studium ganz nach den eigenen Interessen oder denen des Betriebs ausgerichtet werden kann.
Fitnessunternehmen in ganz Deutschland haben in diesem Jahr wieder einmal bewiesen, dass sie Herausforderungen annehmen und meistern. Nach dem Corona-bedingten Lockdown hat die Branche selbstbewusst und zielstrebig den Kurs in Richtung Zukunft gesetzt. Mit neuen Konzepten, innovativen Methoden und dem Erfolgsfaktor schlechthin – bestens ausgebildeten und kompetenten Mitarbeitern.
Der Erfolgsfaktor Personal ist wichtiger denn je. Mit einer betrieblichen Ausbildung am IST-Studieninstitut oder einem dualen Studium an der IST-Hochschule für Management werden talentierte und engagierte Mitarbeiter von Anfang an in den Betrieb eingebunden und an ihn gebunden.
Sport- und Gesundheitstrainer/ Sport- und Fitnessbetriebswirt Beste Voraussetzungen für umfassend und auf dem neuesten Stand ausgebildeten Fitnessnachwuchs bietet die 36-monatige betriebliche Ausbildung „Sport- und Gesundheitstrainer/Sport- und Fitnessbetriebswirt“. Schon seit 20 Jahren bietet das ISTStudieninstitut diese speziell auf die
Bedürfnisse der Fitnessbranche zugeschnittene Qualifikation an. Die Auszubildenden arbeiten Vollzeit in einem Sport- oder Fitnessclub und absolvieren in der Regel einmal pro Monat ein zwei- bis dreitägiges Seminar. Darüber hinaus werden die Inhalte über moderne Lehrmethoden wie die IST-App, webbasiertes Training, Online-Vorlesungen und flexibel zu bearbeitende Studienhefte vermittelt.
Dualer Master Trainingswissenschaft und Sporternährung
Dualer Bachelor Fitnesswissenschaften und Fitnessökonomie
Mit dem dualen Master-Studiengang „Trainingswissenschaft und Sporternährung“ erweitern Trainer ihr Fachwissen und werden zu einer hochqualifizierten Führungskraft in den Bereichen Leistungs- und Spitzensport sowie Freizeit-, Fitness-, Breiten- und Gesundheitssport. Praxisnah und anwendungsorientiert vermitteln Branchenexperten Studieninhalte aus Trainingswissenschaft, Sportphysiologie und Ernährungswissenschaft.
Mit dem dualen Bachelor-Studiengang „Fitnesswissenschaften und Fitnessökonomie“ schafft die IST-Hochschule für Management die optimale
Alle Informationen finden Sie unter www.ist.de und www.ist-hochschule.de
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››› MARKETING & MANAGEMENT
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Mehr Umsatz trotz weniger Mitgliedern – der Schlüssel zum Post Covid-Erfolg?
Während der Corona-Pandemie haben viele Fitness-Studios 30 Prozent oder mehr ihrer Mitglieder verloren. Um (wieder) profitabel zu sein, gibt es mehrere Möglichkeiten. Neben dem Umstieg auf neue Geschäftsfelder wie Online-Kurse, Outdoor-Training oder PT wäre da auch die Gewinnung von Neumitgliedern. Hans Muench zeigt Möglichkeiten auf, mit denen Studiobetreiber ihren Umsatz trotz der verringerten Mitgliederzahl erhöhen können. Eine langfristige Veränderung des Marktes kann man noch nicht empirisch belegen, aber Clubs müssen sich verändern, neu definieren und überlegen, wie sie sich positionieren. Diejenigen Mitglieder, die zurückkommen,
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TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
brauchen insbesondere am Anfang mehr Hilfe. Ihre Körperdimensionen haben sich verändert und ihr mentaler Zustand hat sich meist verschlechtert. Die gute Nachricht: viele Menschen sind weniger fit, haben mentale Herausforderungen durch Covid, und brauchen daher sowohl mehr Aufmerksamkeit und Hilfe als auch neue Angebote. Und das sowohl Fitness-spezifisch als auch in sozialer bzw. gesellschaftlicher Hinsicht. Die ersten Studien belegen, dass manche Covid-Patienten ihr Leben lang mit dem Folgen der Krankheit zu kämpfen haben. Diesen Menschen können Sie Sonderprogramme anbieten, bei denen sie in schwächer besuchten Zeiten als Kleingruppen betreut werden. Ein solches Angebot erhöht zudem die wahrgenommene Kompetenz, wenn Sie sich als Gesundheitsstudio positionieren.
››› MARKETING & MANAGEMENT
Ich möchte Ihnen einige weitere Beispiele darlegen, wie Fitnessclubs die Wertigkeit ihrer Dienstleistung erfolgreich realisieren.
TIPP: Setzen Sie sich ein Ziel, zum Beispiel 5,– EUR pro Besuch pro Kunde. Die durchschnittliche Länge der Mitgliedschaft ist auch ein wichtiger KPI. Je länger ein Mitglied bleibt, desto profitabler ist er/sie.
Abnehmprogramme Noch vor der Pandemie hat mit Studiobetreiber Reto (48) aus Madrid ein Konzept vorgestellt. Er bietet Interessenten, die gesund und nachhaltig an Gewicht verlieren wollen, ein intensives, zweimonatiges Programm an (Preis: 820€). Die Teilnehmer kommen sechsmal pro Woche ins Studio und absolvieren dabei als Kleingruppe mit einem Trainer einen HIIT-Zirkel. Zusätzlich gibt es eine Betreuung bei der Ernährung. Das Ziel: Neue Gewohnheiten entwickeln und diese beibehalten. Nach den zwei Monaten können sie entweder allein oder in der Gruppe weitermachen. Boutiques und PT-Studios zeigen den Weg auf, um monatliche Umsätze zwischen 150€ und 800€ zu erzielen.
2. Aktives Anbieten Wenn man ständig neue, innovative Angebote einführt (und nicht umsonst) und die Vorteile in den Vordergrund stellt, kann man eine ‘Kultur des selbstverständlichen Verkaufs’ entwickeln (auch bekannt als ‘aktives Anbieten’). Small Group Personal Training, Clinics/Focus Groups und andere Beschreibungen für neuverpackte Leistungen helfen Clubs, den Umsatz pro Mitglied zu steigern. 3. Persönliche Ansprache Das Wiederkennen von Gesicht und Name, sowie Einzelheiten über das Leben unsere Kunden wird belohnt. Emotional betrachtet mögen wir es, wenn jemand uns per Name anspricht.
Für die meisten Menschen ist die Wertigkeit von Gesundheit gestiegen, auch der Bedarf nach mehr Hilfe. Es kostet Geld, Kunden persönlich und entsprechend ihrer Bedürfnisse zu betreuen. Bevor man sich jedoch entschuldigt für eine unzureichende Dienstleistung, sollte man selbstbewusst sein, und neue Wege gehen - und sich trauen, mehr Geld für ein Mehr an Leistung zu verlangen. Das Calgary-Kaffee Beispiel Im Jahr 1988 konnte Helen Vanderberg von der Academy in Alberta (Kanada) nicht verstehen, warum bei ihr kaum ein Kunde einen Kaffee kaufte trotz des recht niedrigen Preises von umgerechnet etwa 0,65 EUR. Sie beobachtete einige der Mitglieder und stellte fest, dass diese nach dem Training zu Starbucks gingen. Dort war das (individualisierte) Kaffeegetränk im Vergleich viermal so teuer. Helen besorgte eine neue Kaffeemaschine, erhöhte die Preise und damit stieg auch ihr Kaffeeumsatz. Es ging und geht nie allein um den Preis.
1. Nebenumsätze steigern Kennen Sie wirklich die Bedürfnisse der Kunden? Wenn Sie Kunden über die Vorteile eines Eiweiß-Shakes aufgeklärt haben, und ein mitarbeiterfreundliches Verwaltungssystem zur Seite haben, kann man automatisch beim Check-in fragen, ob Sie das Lieblingsgetränk am Ende des Trainings bereitstellen können. Dieser Zusatzumsatz ist aber nicht auf die Theke beschränkt. Zusatzabos für Getränke oder Solarien gibt es zum Beispiel seit Jahren bei Jumpers oder Clever Fit.
››› Aktive Kundenbetreuung zahlt sich aus.
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Neue Modelle (und Mut) braucht das Land
Die Nutzung moderner Tools von Verwaltungssoftware erleichtert Mitarbeitern, die Namen der Kunden, die im Club sind, aufzurufen. 4. Künstliche Intelligenz KI kommt auch in der Fitnessbranche immer mehr zum Einsatz. Bei „Keep Me“ wird der Kundenkontakt mithilfe von Algorithmen, Chat-Bots und Vorlagen optimiert. Bei richtiger Anwendung können solche Tools die Personalkosten senken und durch ihre Trichterfunktion auf Kunden mit höherer Kaufbereitschaft verweisen. Das System kommt neuerdings auch in den Holmes Place Clubs in DACH zum Einsatz. 5. Recovery (Rekuperation) Training Recovery Training ist bekannt aus dem Leistungssport und für mich einer der größten Trends, der zunehmend in den Fitnessclubs weltweit Anerkennung findet. Gemeint sind damit Regenerationsangebote mit einem zeitlichen Volumen von etwa 5 bis 15 Minuten, etwa Massage (auch auf der Trainingsfläche), Entschleunigung, unterstütztes Dehnen oder Atemtraining. Bei der Studiokette Fritz wird beispielsweise Triggerpoint für 64,- EUR bzw. CH 70,– je 30 Minuten angeboten.
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››› Atemtraining kann als lukrative Zusatzleistung angeboten werden.
6. Shopverkauf & Online-Services Bieten Sie ausgewählte gesundheitsorientierte Produkte, zum Beispiel TMX oder Hyperice, bei sich zum Verkauf an. Sie sind als Experten von Mitgliedern eingestuft und die Vorauswahl mindert das Risiko, dass die Kunden wild ungeeignete Produkte online irgendwo kaufen, teilweise ohne Einweisung, die nicht den erwünschten Erfolg bringen.
das 300 bis 350,– EUR kostet. Beinhaltet sind u.a. FitnessTest / Körperanalyse, Gruppeneinweisungen in diverse Teile der Clubs sowie Personal Training. Auch KennenlernGutscheine für Zusatzleistungen im Club wie Massage, Solarien und Eiweiß-Getränke sind dabei. Durch das Kennenlernen mehrerer Bereiche sammeln die Neumitglieder erste Erfahrungen mit später gebührenpflichtigen Extras.
Ein erstes Benchmarking aus asiatischen Ländern, die früher im Studio-Lockdown waren und auch früher wieder geöffnet wurden als europäische Länder, zeigt, dass Kunden durchaus bereit sind, mehr für Online-Services zu bezahlen, wenn sie gut und vor allem personalisiert sind. Man sagt, etwa 20% mehr als der Normalbeitrag kann erzielt werden.
„Normale Kunden“ und der LVC Natürlich wollen wir auch Kunden, die „normal“ bei uns trainieren. Aber nicht jeder hat die gleichen Bedürfnisse. Wir sollten Interessen wecken, Bedarf erkennen und die Chance nach dem Ende von Covid-19 nutzen, mehr Geld für neuverpackte Dienstleistungen zu verlangen.
7. Startpaket (Initiation Fee) Mit Filialen in Landsberg, Augsburg und (neu renoviert) Fürstenfeldbrück ist „Hardys“ sind am westlichen Rand von München zu finden, wo Leute generell gut verdienen und ihre Freizeit genießen.
Anstatt neue Kunden immer wieder durch externe Aktionen jagen, wäre ein Ansatz, ihren Mitgliedern bessere Dienstleistung zu offerieren und somit den sogenannten «Lifetime Value of Customer» (LVC) zu erhöhen. Der LVC bezieht sich auf die durchschnittliche Dauer der Mitgliedschaft ihrer Mitglieder. Ein Monat mehr im Schnitt erhöht Ihre Profitabilität enorm.
Inspiriert von der IHRSA und Face to Face (Australien) hat die Studiokette ein umfangreiches Startpaket entwickelt,
Hans Muench
Autor
Als Experte für Fitness und- Gesundheit engagiert sich Hans Muench seit Langem auf nationalem und internationalem Parkett. Muench berät Unternehmen aus der Fitness- uns Gesundheitsbranche und ist außerdem als Dozent tätig. Von 2008 bis 2016 vertrat Muench die IHRSA in der Funktion des Director of Europe.
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INDOOR CYCLING FÜR ALLE – JEDERZEIT Entdecken Sie das bahnbrechende neue Konzept, das ein High-Performance-Bike mit virtuellem Training verbindet, damit alle Mitglieder künftig realistisches Indoor Cycling auf der Cardiofläche erleben – wann und wie sie wollen! Mitreißendes Indoor Cycling für alle Viele Mitglieder wollen oder können sich nicht nach dem Kursplan richten. Trainingseinsteiger scheuen möglicherweise den Vergleich mit anderen oder möchten einfach nicht in einer größeren Gruppe trainieren. Mit dem neuen Virtual Training Cycle von Matrix können nun alle Mitglieder echtes Indoor Cycling auf der Cardiofläche erleben.
Interaktive Workouts On Demand Ein kontrastreicher, gestochen scharfer 22″ Touchscreen mit einer Appbasierten Benutzeroberfläche macht es leicht, die exklusiven Matrix-Programme wie Sprint 8, Virtual Active und Target Training zu nutzen. Integrierte On-Demand-Fitness-Apps eröffnen den Mitgliedern Zugang zu virtuellen, von Trainern geleiteten Kursen. Die Classes von iFIT, einem weltweit führenden Anbieter interaktiver, vernetzter Fitness-Technologien
und Workouts, eröffnen ein besonders inspirierendes, intensives Trainingserlebnis. Das Bike variiert dabei sogar selbstständig den Widerstand anhand der Traineranweisung. 15 iFITKurse, die regelmäßig aktualisiert werden, sind auf dem Virtual Training Cycle kostenfrei verfügbar. Wer sich beim Workout lieber unterhalten lassen möchte, streamt die
persönlichen Lieblingssongs, Filme und Serien. Die Konsole ist natürlich Bluetooth fähig und ANT+ kompatibel, damit persönliche Geräte wie Kopfhörer, Smartphones, Watches oder Herzfrequenzmessgeräte gekoppelt werden können.
Vom Kursraum auf die Cardiofläche Auch in Sachen Hardware haben die Ingenieure das Cycle optimal auf die Bedürfnisse aller Trainierenden und die Anforderungen für die Nutzung auf der Cardiofläche abgestimmt. Dazu zählen ein Freilauf-Design, das auch Anfängern ein sicheres Training ermöglicht, schweißresistente Komponenten und Anschlüsse, der magnetische Widerstand, der direkt und präzise über den Touchscreen eingestellt wird und die Messung wesentlicher Trainingswerte wie Watt, Herzfrequenz, Drehzahl, Entfernung oder Kalorien. www.matrixfitness.eu
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Die Physiotherapiepraxis im größten Fitness-Studio Flensburgs
SCHUPP und balance verbinden Fitness und Physio Im Zuge der Neueröffnung des balance Fitnessstudios in Flensburg wurde auch eine Physiotherapiepraxis integriert. Die Firma SCHUPP hat die Auswahl und Gestaltung der Praxisausstattung von Beginn an begleitet und unterstützt.
Bereits zu Beginn des Jahres 2020 begann die Planung für die Neueröffnung des Studios am Standort Westliche Höhe. Mit einer Gesamtfläche von rund 4.200 m² auf drei Ebenen ist dies nun das größte Studio in der Stadt. Um das Gesamtkonzept zu erweitern und den Mitgliedern ein ganzheitliches Angebot zur Steigerung der eigenen Gesundheit und Lebens-
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qualität anzubieten, wurde das Teilprojekt der 200 m² großen Physiotherapiepraxis mit in die Planung aufgenommen.
Großer KGG-Bereich Ein besonderer Schwerpunkt war hier die Planung des großen KGGBereichs, der nun mit Trainingstherapie-Geräten der Marke ATAMA COMPACT aus dem Hause SCHUPP effizient eingesetzt werden kann.
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„Die fachkundige Beratung von SCHUPP bei der Planung der Praxisausstattung war eine große Unterstützung, um eine sowohl inhaltlich als auch optisch zum Gesamtprojekt passenden Lösung für den Physiotherapiebereich am Standort Westliche Höhe zu entwickeln“, sagt der fachliche Leiter Michael Heine. Da die Physiotherapiepraxis den Fitness- und Rehasportbereich optimal
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ergänzen soll, musste die Praxis kundenzentriert in das Gesamtkonzept integriert werden. Um dies zu realisieren, waren vielfältige bauliche und organisatorische Überlegungen notwendig.
Auch während der Pandemie wurden die Köpfe nicht in den Sand gesteckt Mit Ausbruch der Corona-Pandemie kam es im Projektverlauf zu Hindernissen, mit denen in der Planungsphase nicht zu rechnen war. Bedingt durch Vorgaben des Infektionsschutzes kam es wiederholt zu terminlichen Verzögerungen und auch die Knappheit in Hinblick auf bestimmte Baurohstoffe erschwerte den Umbau. Dies hatte auch Lieferverzögerungen bei der Ausstattung zur Folge. Das Team des balance hat nie aufgegeben oder den Kopf in den Sand gesteckt und stets die Flucht nach vorne angetreten.
Eine Praxis mit dem gewissen Etwas Die Prozesse der Praxis sind auf eine enge Zusammenarbeit und Symbiose mit dem Fitnessbereich ausgelegt. Im Fokus steht dabei neben einer hohen
Das Gesundheitszentrum
Betreuungsqualität das Hinführen zu einem individuellen, zielgerichteten und dauerhaft motivierenden Gesundheitstraining. In einem außergewöhnlichen Ambiente liegt der Arbeitsschwerpunkt in der Praxis dabei vor allem auf chirurgisch-orthopädischen Fällen sowie im Bereich der Vor- und Nachsorge von Sportverletzungen. Das Team des balance Studios hat in enger Zusammenarbeit mit der Firma SCHUPP alle Hürden gemeistert und konnte im Juli 2021 den Betrieb der eigenen Physiotherapiepraxis aufnehmen.
Balance-Flensburg Reha und Therapie GmbH Engelsbyer Straße 65 24943 Flensburg Praxis: Am Friedenshügel 56, 24941 Flensburg, Tel. 0461 61106 info@balance-physio-reha.de www.balance-flensburg.de/ physiotherapie
Infos & Kontakt SCHUPP GmbH & Co. KG Glattalstraße 78, 72280 Dornstetten Tel. 07443 / 243-0 www.schupp.shop
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Monatlich kündbare Mitgliedschaften erfolgreich im Studio umsetzen
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Während der Corona-Pandemie sind monatlich kündbare Mitgliedschaften verstärkt durch Fitnessstudios angeboten worden. Ursprünglich als reine Überbrückungsmaßnahme gedacht, könnten sie ihren Siegeszug in der Fitnessbranche schon bald fortsetzen und flächendeckend die Branche erobern. Warum dies sehr wahrscheinlich so kommen wird und wie ein Fitnessstudio solche Kurzzeit-Mitgliedschaften umsetzen kann, darüber klärt Andreas M. Bechler in diesem Artikel auf.
Kunden stellen heutzutage erhöhte Anforderungen an die vertragliche Flexibilität. Dies liegt zum einen natürlich an den Erfahrungen aus der Corona-Pandemie, zum anderen hat es aber auch seinen Ursprung in den vielen Angeboten außerhalb der Fitnessbranche (z.B. Streamingdienste oder zunehmend auch im Mobilfunk). Potenzielle Kunden gewöhnen sich zunehmend an diese Möglichkeit und erwarten diese nun auch in anderen Bereichen.
Viele Betreiber bezweifeln immer noch, dass sich kürzere Mitgliedschaften flächendeckend durchsetzen werden. Ich sehe dies ganz klar anders und bin vom mittelfristigen Siegeszug überzeugt. Die Gründe dafür habe ich Anfang 2021 in
Aber auch die Fitnessbranche kennt diese monatlich kündbaren Mitgliedschaften bereits, schließlich haben sich die sogenannten Sport-Aggregatoren längst in der Branche etabliert. Bedenkt man, dass über 50 Prozent der
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einem LinkedIn-Artikel dargestellt, welche ich hier nochmals kurz erläutern möchte (Link: https://bit.ly/2XU9iFz).
Warum sich kurze Mitgliedschaften durchsetzen werden
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Auch die gesetzlichen Änderungen zur Vertragslaufzeit und Kündigung werden ihre Auswirkungen haben. Voraussichtlich ab Frühjahr 2022 sind Verträge mit einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Ende der Vertragslaufzeit bzw. nach unbefristeter Verlängerung kündbar (siehe TT-DIGI 4/21, S. 136-137).
Die Voraussetzungen Kurze Vertragslaufzeiten haben eine große Herausforderung, Sie werden deutlich stärker als sonst an Ihrer Qualität und an den Kundenergebnissen gemessen. Der Kunde kann jederzeit, fast von heute auf morgen einfach gehen, wenn versprochene und tatsächliche Leistung nicht zusammenpassen. Machen Sie sich also klar, dass Sie erst einmal alle Prozesse und sonstige leistungsentscheidenden Faktoren optimieren müssen, bevor Sie kurzfristige Mitgliedschaften etablieren. Sonst besteht tatsächlich die Gefahr, dass Ihre Kunden scharenweise davonrennen.
Was bei der Umsetzung zu beachten ist Betrachten Sie die Umsetzung dieser neuen Vertragsstruktur als Projekt. Jedes Projekt erfordert einen Verantwortlichen, fundierte Planung, regelmäßige Projektsitzungen und die „Mitnahme“ der wichtigsten Stakeholder-Gruppen. Im Falle eines Fitnessstudios sind dies Ihre Mitarbeiter und natürlich auch Ihre Bestandskunden.
››› Denken Sie bei neuen Vertragsmodellen auch an ihre Bestandskunden.
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Fitnessstudios bereits mit einem Aggregator zusammenarbeiten, dann müssten viele Verweigerer dieses Vertragsmodells eigentlich zugegeben, dass sie in Wirklichkeit schon längst ein solches Angebot haben. Aber wenn man es schon indirekt anbietet, dann sollte man doch lieber selbst die Zügel in die Hand nehmen, oder?
Ihre Mitarbeiter stehen an der vordersten Front. Sie müssen am Ende vom Tag das neue Konzept den Interessenten verkaufen können. Binden Sie diese also von Anfang an in Ihre Planung ein und vergessen Sie auch nicht, dass Sie auch diese davon überzeugen müssen. Mitarbeiter, die nicht davon überzeugt sind, werden es in der Regel auch schwer haben, dieses neue Vertragsmodell zu verkaufen. Wenn man monatlich kündbare Mitgliedschaften einführt, denkt man gerne in Richtung der potenziellen Neukunden. Gerne werden dabei eine mindestens genauso wichtige Gruppe vergessen, die Bestandskunden. Eine einseitige Umsetzung, die nur auf neue Verträge abzielt, kann nicht funktionieren und wird Ihnen nur den Ärger der bestehenden Mitglieder einbringen. Dieses Phänomen kann man aktuell recht gut unter Werbung für diese Vertragsmodelle in den sozialen Medien beobachten. Überlegen
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Sie also, wie Sie Ihre Bestandskunden abholen wollen. Mindestens das Angebot zum Wechsel in das neue Vertragsmodell zu identischen Konditionen wie für Neukunden sollten Sie Ihren treuen Kunden einräumen. Viele Betreiber fürchten sich bei Umsetzung monatlich kündbarer Mitgliedschaften vor einer Erhöhung der Fluktuation. Diese Sorge ist durchaus nachvollziehbar, gerade wenn man an die Sommermonate denkt. Gehen Sie daher auch damit proaktiv um und bieten Sie ihren Mitgliedern die Möglichkeit einer Ruhezeit statt der Kündigung an. Auf diese Weise können die Mitglieder gehalten werden und bleiben trotzdem Mitglied. Eine Hoffnung, die viele Fitnessstudiobetreiber mit der Einführung monatlich kündbarer Mitgliedschaften haben, ist, dass es sich zu einem Selbstläufer entwickeln könnte. Verabschieden Sie sich davon. Sie haben damit zwar häufig ein echtes Alleinstellungsmerkmal in Ihrer Region gewonnen, trotzdem werden Sie nicht darum hinwegkommen, dies den Kunden über entsprechend gestaltete Werbung (inkl. zugehörigem Budget) zu kommunizieren. Dann haben Sie auch gute Chancen, dass es zu einem Boom führen könnte. Kein Selbstläufer - Stichwort Marketing
Mögliche Preismodelle Ihr Preismodell ist bei kurzfristigen Mitgliedschaften durchaus kriegsentscheidend. Legen Sie die Preise so, dass Ihre Kunden die kürzen Vertragsdauern nicht als ernsthafte Alternativen wahrnehmen, dann können Sie es eigentlich auch lassen. Grundsätzlich haben Sie die Option zwischen zwei Alternativen. Klassischerweise kennen wir in der Fitnessbranche das gestaffelte Preismodell. Mit zunehmender Vertragsdauer sinkt der Preis und umgekehrt. Gerade hier fällt man aber
schnell in das bereits aufgezeigte Dilemma, dass man die Preise so definiert, dass der Kunde die kürzeren Laufzeiten nicht als ernsthafte Alternativen ansieht. Es kann aber keine simple Regel definiert werden, bei welchem Preisunterschied es funktioniert und ab wann nicht mehr. Hier muss über Kundenbefragungen die Preisschwelle in der Zahlungsbereitschaft ermittelt werden. Ein anderer Ansatz, welcher zunehmend im Mobilfunkbereich vorzufinden ist, ist die Steuerung über die Startgebühr, die mit zunehmender Vertragsdauer abnimmt. Der monatliche Preis bleibt aber in allen Vertragsstufen gleich. Dieses Konzept ist durchaus auch für Fitness-Studios extrem interessant, da es zwar einerseits kurze Vertragsdauern zum akzeptablen Preis offeriert, andererseits durch die Einstiegsgebühr die Hemmschwelle erhöht direkt zu kündigen. Der Kunde kann so in den ersten Monaten noch gut gebunden und durch Leistung überzeugt werden.
Fazit Meine Meinung ist klar, deutlich kürzere Mitgliedschaften werden sich durchsetzen. Seien Sie also lieber First-Mover und stellen Sie Ihr Angebot entsprechend darauf ein, als dass Sie zum Nachziehen durch den Markt gezwungen werden. Ihre Kunden werden es Ihnen mit vielleicht unerwarteter Treue zu danken wissen. ››› PRAXISBEISPIEL IN SHAPE-STUDIOS In Sachen monatlich kündbare Mitgliedschaften gibt es viele Befürchtungen, was dies für das eigene FitnessStudio bedeuten kann. Das dies nicht unbedingt so auch passieren muss, zeigt das Praxisbeispiel der In Shape-Studios. In meinem Podcast habe ich den Geschäftsführer Nico Scheller dazu befragt.
Autor
Andreas M. Bechler ist Autor, Berater, Dozent und Podcaster in der Fitnessbranche. Mit seinem Podcast ‘Hashtag Fitnessindustrie’ verfolgt er das Ziel, einen Wissenstransfer zwischen den Interviewgästen und dem Zuhörer zum Nutzen der ganzen Branche zu ermöglichen. https://hashtag-fitnessindustrie.de
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DIE ZUKUNFT DES
INDOOR CYCLING BEGINNT HIER Gemeinsam durch atemberaubende Landschaften, im Team spezielle Trainingsziele erreichen oder im Wettkampf als Erster über die Ziellinie – dafür steht ICG® Connect und schafft damit ein einzigartiges, interaktives und vernetztes Erlebnis für alle Kursteilnehmer. Das neue ICG® Connect System ermöglicht die Kombination aus klassischem Indoor Cycling mit modernster Technologie, Entertainment und Performance. ICG® Connect System
Multimedial, zielgerichtet und motivierend
Das ICG Connect System integriert sich nahtlos in die weiteren digitalen ICG-Produkte und erweitert somit das digitale Eco-System. Das individuelle Trainingserlebnis des Coach By Color basierten Workouts wird vom Trainingscomputer des Bikes an das ICG Connect System übertragen, um daraus ein gemeinsames Gruppenerlebnis zu gestalten.
Anhand der Bedürfnisse von Instruktoren und Teilnehmern wurde ICG Connect weiterentwickelt und setzt nun neue Maßstäbe für das „Erlebnis Indoor Cycling“.
Im Rahmen vielzähliger Anwendungen stellt die Coach By Color Trainingssteuerung ein zentrales Element des Kursaufbaus dar. Über die ICG App hat zudem jeder Teilnehmer die Möglichkeit, die eigenen Trainingsergebnisse zu speichern und mit anderen zu teilen. Diese digitale Symbiose einzelner Geräte und Funktionen fördert die soziale Interaktion, Motivation sowie das Erreichen persönlicher Trainingsziele.
Als ein interaktives, multimediales System baut ICG Connect auf einer Symbiose zwischen der Interaktion durch einen Instruktor und zielgerichteter sowie moderner Digitalisierung auf. Egal wie fit und erfahren die Kursteilnehmer sind, wie viel Zeit sie investieren oder welchen Kursstil sie bevorzugen – ICG Connect liefert in jedem Fall eine optimierte Komplettlösung.
www.indoorcycling.com
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Wissen, wo der Goldesel grast
Das Portfolio aus betriebswirtschaftlicher Sicht Die langfristige Existenzsicherung verlangt vom Unternehmer, dass er einschätzen kann, welche Angebote, Produkte oder gesamte Leistungsbereiche – Geschäftseinheiten innerhalb eines Unternehmens – sich noch lohnen bzw. abgestoßen werden sollten. Aber wie? Solche strategischen Entscheidungen beeinflussen entscheidend die künftige Unternehmensentwicklung. Sie gehören daher zu den konstitutiven Entscheidungen des Top-Managements. Der erwartete Erfolg ist stark von äußeren Faktoren abhängig, daher nur bedingt beeinflussbar und verdeutlicht das unternehmerische Risiko. Um dieses wiederum möglichst gering zu halten, entwickelte die Boston Consulting Group bereits in den frühen 1970er-Jahren die sogenannte BCG-Matrix. Hierzulande ist sie besser bekannt als Portfolio, Produkt-Portfolio oder Matrix. Das Portfolio ist in der Unternehmenspraxis, speziell für die strategische Planung, weit verbreitet.
Die Portfolio-Analyse ist turnusmäßig zu wiederholen. So kann mit Marktveränderungen umgegangen, können Fehlinvestitionen und Ressourcenverschwendung vermieden werden. Auch Angebote und/oder Unternehmensbereiche sind zu identifzieren, deren Cashflow für die Entwicklung neuer Produkte oder die Anschubphase neuer strategischer Geschäftseinheiten genutzt werden können (sog. Goldesel oder Cash-Cows, siehe Abb. 1).
Das Portfolio unterstützt den Betreiber
››› Angebote/Bereiche zu clustern und zu analysieren. ››› Informationen, wie Marktanteil und Marktwachstum, und davon abgeleitet Erfolgsaussichten zu bündeln.
II
I
Marktwachstum in %
IV
III
niedrig
hoch
Relativer Marktanteil in %
niedrig
niedrig
hoch
Grundstrategien
Marktwachstum in %
hoch
Portfolio
Entwicklung beobachten, investieren, um Marktanteil zu erhöhen oder schnell aus neuem Markt zurückziehen
Gute Position sichern und möglichst weiter ausbauen, Star-Produkte „überstrahlen“ andere, positives Image
Vergleichsweise unrentabel, aus dem Markt nehmen, Ausnahmen: Marktnische, hohe Rentabilität, CoAngebot/Bereich; ggf. auch Relaunch
Goldesel möglichst lange in diesem Feld halten und abschöpfen, z. B. für Neuentwicklungen, neue Angebote
niedrig
Relativer Marktanteil in %
hoch
Hilfstabelle 01 02 03 04
Abb. 1
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…
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Produkt/Bereich
Marktwachstum in %
Relativer Marktanteil in %
© Claudia Winkelmann
Lfd. Nr.
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››› Vorteile des Unternehmens gegenüber dem Wettbewerb herauszuarbeiten. ››› Investitionen, Forschung & Entwicklung, Marketing gegenüber Kapitalgebern, Förderern, Personal und Personalvertretung zu begründen. ››› den erforderlichen Change zur langfristigen Existenzsicherung im Markt zu realisieren. Mit dem Portfolio lassen sich Vorteile gegenüber den Mitbewerbern erzielen und Angebote können kontinuierlich der Nachfrage angepasst werden. Ein weiterer Aspekt ist es, eine Übersicht zu den Angeboten/Unternehmensbereichen zum diesbezüglich, erwarteten Wachstum zu gewinnen und zur eigenen Marktposition im Verhältnis zum stärksten Wettbewerber. Das Original-Portfolio besteht aus einer Vier-Feld-Matrix mit den Indikatoren Marktwachstum (y-Achse) und Relativer Marktanteil (x-Achse). Die Produkte, Dienstleistungen und/oder Bereiche werden je nach Wert in vier Quadranten eingeordnet:
I = Question Marks, Babys, Fragezeichen , II = Stars, III = Cash-Cows, Goldesel, IV = Poor Dogs In der Einfachheit liegt der Vorteil und gleichzeitig der Nachteil. Weitere Analysen wie Product-Life-Circle, SWOT, Nutzwertanalyse und Kennzahlen können daher die Entscheidungsfindung und das Change Management stützen. Claudia Winkelmann
Autorin:
Prof. Dr. rer. med. Claudia Winkelmann ist Physiotherapeutin und absolvierte ein Studium der Gesundheitsökonomie. Ihre praxisbezogenen therapeutischen Kenntnisse verbindet sie mit wissenschaftlicher BWL-Expertise. Derzeit hat sie eine BWL- und Management-Professur an der ASH Berlin inne. E-Mail: winkelmann@ash-berlin.eu
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Dachzeile
Mit Ihrer Idee überzeugen TT-DIGI-Gründerserie (9): Der Businessplan Norbert Kroshoff erklärt in einer Serie, worauf es bei der Gründung eines Fitnessstudios ankommt. Die eigenständige Erarbeitung ihres Businessplanes ist die wichtigste Aufgabe in der Gründungsphase. Hier entscheidet sich, ob Sie schon bereit sind für den Start als Unternehmer.
Der Businessplan besteht grob aus drei Teilen: Geschäftsidee, Finanzplan und ergänzende Informationen zum Geschäftsplan.
Lassen Sie uns anschauen, was in die Unterpunkte hineingehört und wie Sie ihr Vorhaben am besten in Szene setzen, damit Banken und Investoren Sie unterstützen.
Der Zweck des Businessplanes ist es, die entscheidenden Kriterien und Aspekte der Gründung in ein Konzept zu fassen. Sie erstellen den Businessplan an erster Stelle für sich selbst! Erst an zweiter Stelle für die Bank, einen potenziellen Investor oder für öffentliche Förderstellen.
1. Zusammenfassung und Executive Summary
Nach dem Erstellen des Businessplanes können Sie abschätzen, ob das Geschäftsmodell tragfähig ist und ob Sie und ihre Familie langfristig komfortabel davon leben können.
Ein Businessplan hat folgende Grundstruktur: 1. Zusammenfassung (Executive Summary) 2. Geschäftskonzept 3. Markt und Wettbewerb 4. Finanzplan
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Eine kurze und prägnante Zusammenfassung, auch Executive Summary genannt, gehört an den Anfang ihres Businessplanes. Die Zusammenfassung präsentiert die wichtigsten Punkte ihres Geschäftsplanes und ist maximal zwei Seiten lang. Das Executive Summary soll potenziellen Kapitalgebern, Banken oder Investoren, einen Überblick über ihr Vorhaben geben und deutlich machen, warum Sie glauben, dass Sie damit am Markt erfolgreich sein werden. TIPP: Obwohl die Zusammenfassung am Anfang des Businessplans steht, erstellen Sie das Executive Summary am besten erst nach Fertigstellung des Geschäftsplans. Auf ein, maximal zwei Seiten müssen Sie sich auf die wesentlichen Punkte fokussieren und das herausstellen, was für mögliche Kapitalgeber interessant ist.
››› MARKETING & MANAGEMENT
Vorhaben: Was bieten Sie an, mit welchem besonderen Nutzenmerkmal und …
Management: Zum krönenden Abschluss stellen Sie sich in ein, zwei kurzen und prägnanten Sätzen vor.
Zielgruppe: … für welche Kunden und Zielgruppen.
Schreiben Sie die Zusammenfassung so, dass sie für außenstehende und branchenfremde Personen verständlich ist. Auch den Einsatz von Anglizismen sollten Sie sehr gezielt vornehmen. Nur, wenn es keine sinnvolle Übersetzung für einen englischen Begriff gibt, können Sie den englischen Begriff benutzen.
Markt: Dann folgt eine Darstellung des Marktes und warum der Markt auf ihr Angebot wartet. Ziele: Welche Mitgliederzahlen wollen Sie kurz- und langfristig erreichen und …
2. Das Geschäftskonzept Finanzen: … wie hoch ist das Investitionsvolumen, wie sieht die Umsatz-, Kosten- und Ertragsentwicklung aus und … Erträge: … welche Erträge werden erwartet.
Als ersten Punkt im Geschäftskonzept beschreiben Sie sich, ihre Qualifikationen und ihre Motivation ausführlicher. Der Leser des Geschäftsplanes will wissen, mit wem er es zu tun hat. Haben Sie die notwendigen Fähigkeiten und Qualifikationen? Welche beruflichen
››› Beispiel Zusammenfassung „Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, aktiv in ihre Gesundheit zu investieren und trainieren in einem Fitnessstudio. Mit Sicherheit die beste Investition, die ein Mensch machen kann. Viele Fitnessstudios fokussieren sich auf ein junges Zielpublikum. Hier bieten wir eine Alternative. Das Fit&Froh bietet gesundheitsorientiertes Muskel- und Herz-Kreislauftraining, speziell für die Altersklasse ab 40 Jahren. Unsere Kunden sind Menschen, die präventiv trainieren und ihre Leistungsfähigkeit und Gesundheit erhalten oder wiederaufbauen möchten. Im Fit&Froh werden die Mitglieder rundum betreut, auf und abseits der Trainingsfläche. Mit qualifizierten Trainern und unserem Betreuungskonzept erreichen unsere Mitglieder ihre persönlichen Ziele. Das Unternehmen wird sich durch den Betreuungsgrad, den angebotenen Leistungsumfang (elektronisch gesteuerte Trainingsgeräte, validierte Abnehm- und Rückenprogramme) und in der Mitgliederstruktur (höheres Durchschnittsalter, Trainingsmotiv Gesundheit) von den Mitbewerbern unterscheiden. Unser Beitrag liegt oberhalb der Mitbewerber. Die Unternehmenskommunikation und das Marketing werden gezielt auf die oben genannten Zielgruppen ausgerichtet. Am Standort Gründerstadt agiert aktuell kein Anbieter in diesem Marktsegment, bei einem Einzugsgebiet von 58.000 Einwohnern. Unser Ziel ist es, zwei Prozent des Marktpotentials zu gewinnen. Der Kapitalbedarf liegt bei 589.050 €, davon 539.050 € Investitionen und 50.000 € Betriebsmittelbedarf. Für die Finanzierung stehen Eigenkapital und Besicherungen zur Verfügung. Der Planumsatz des Unternehmens liegt im ersten Jahr bei 520.000 €, im zweiten bei 810.000 € und im dritten Jahr bei 1.045.000 €.
1.200.000
Als diplomierter Master der deutschen Hochschule für Prävention- und Gesundheitsmanagement habe ich die theoretische Basis und als ausgebildeter Industriekaufmann (2005) und Fitnesstrainer (2008) verfüge ich über die praktischen Erfahrungen für die erfolgreiche Gründung und Betrieb meines Unternehmens.
1.000.000
Das Unternehmen wird als Fit & Froh GmbH geführt. Maximilian Gründer ist alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer. Im Unternehmen werden perspektivisch vier neue Vollzeit- und rund zehn Teilzeitarbeitsplätze entstehen.
200.000
Gesamtumsatz
Gesamtkosten
Betriebsergebnis
800.000 600.000 400.000
0
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
( 200.000)
Geplante Eröffnung ist der 1.1.2022.“
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››› MARKETING & MANAGEMENT
Erfahrungen und welche Stärken bringen Sie mit? Weshalb und warum möchten Sie ein Studio gründen?
welche Ausgaben hat das Unternehmen und rechnet sich am Ende des Tages der gesamte Aufwand?
TIPP: Fügen Sie ein gutes Portraitfoto mit in den Text ein. Der Leser sieht ein Gesicht und kann sich ein besseres Bild von Ihnen machen.
Aber nicht nur die Investoren und Banken, sondern an erster Stelle betrifft es Sie! Ein Unternehmen muss Gewinne erzielen. Ein Unternehmen, welches auf Dauer nicht rentabel arbeitet, hat keine Existenzberechtigung. Leider gibt es in der Fitnessbranche zu viele Studios, die keine adäquate Rendite abwerfen und teilweise dauerhaft Verluste schreiben.
Im zweiten Punkt gehen Sie auf ihr Betriebskonzept ein. Was bieten Sie für Leistungen, welche Services und Produkte an? In der Zusammenfassung haben Sie diese Punkte bereits angeschnitten. Was ist das Besondere an ihrem Angebot? Welche Philosophie verfolgen Sie mit ihrem Unternehmen? An welche Zielgruppe richten Sie ihr Angebot? Wie ist ihre Preispolitik?
Der Finanzplan beinhaltet folgende Pläne:
3. Markt und Wettbewerb
››› Umsatzplan
Bei der Darstellung der Marktverhältnisse beginnen Sie mit der Entwicklung des Gesamtmarktes und brechen dann den Markt weiter runter auf ihren spezifischen Standort. Dann führen Sie auf, wer die Mitbewerber sind und wie hoch das Standortpotential für die Gründung ist. Anschließend beschreiben Sie die Besonderheiten und Vorteile ihres Standortes und ihres Objektes.
4. Der Finanzplan Jetzt kommen wir zu den Zahlen. Investoren und Banken wollen in erster Linie Zahlen sehen. Wie hoch sind die Investitionen, mit welchen Umsätzen ist zu rechnen,
››› Investitionsplan ››› Finanzierungsplan ››› Kostenplan ››› Rentabilitätsplan ››› Kapitalbedarfsplan Weitere Informationen zu den einzelnen Punkten des Finanzplans finden Sie in meinem Buch ab Seite 97. In der nächsten Folge geht es um die Mitgliederplanung. Norbert Kroshoff
Autor
Norbert Kroshoff berät seit 1995 Unternehmer aus der Fitnessbranche. Seine Schwerpunkt sind die Gründungsberatung, die Aufbau- und Organisationsberatung sowie die Bewertung von Studios. In seinem Blog auf www.in-come.de erscheinen regelmäßig neue Artikel zu den Themen Existenzgründung, Betrieb und Unternehmensbewertung von Fitnessanlagen.
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TRAINING • THERAPIE & DIGITALISIERUNG
Ausgabe 4-21 / Oktober 2021
DAS FACHMAGAZIN FÜR DEN NEUEN GESUNDHEITSM ARKT
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Extrem im Wert von 29,90 EUR von Chiba kostenlos dazu.
KGG: Anforderungen und Marktübersicht
NEU: SECHS
Hybride Welten für Gesundheitsanbieter
Best Practice: MTT und Gesundheitstraining
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Gender-Gap im Training?
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☐Inland
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Von aufgesetzter Imagebildung zu echter innerer Strahlkraft
Schadet Employer Branding dem Image? Viele Gesundheitseinrichtungen überschlagen sich, um attraktive Arbeitgeber zu sein. Von Employer Branding, emotionalen Führungs- und Kommunikationstechniken über enorme materielle Anreize – Unternehmer scheuen keine Kosten und Mühen, um potenzielle Mitarbeiter für sich zu gewinnen. Aber reicht das auch?
Eine schnelle Entschuldigung bietet hier der gute alte Fachkräftemangel: Es sind einfach nicht genug Mitarbeiter da. Wenn Sie sich die Situation aus einem anderen Blickwinkel anschauen, stellen Sie fest: Es gibt viele gut ausgebildete Fachkräfte. Deshalb stellt sich die Frage: „Warum arbeiten die nicht bei mir?“
Die meisten Maßnahmen des Employer Branding zielen darauf ab, Mitarbeiter ins Unternehmen zu holen. Die Besonderheit des Unternehmens nach außen zu präsentieren ist gut gedacht, doch leider oft schlecht gemacht: In der Praxis findet sich häufig in Stellenanzeigen ein Einheitsbrei aus den immer gleichen Buzzwords, die eher langweilen als begeistern. Auch ist bemerkenswert, dass die „Besonderheit“ vieler Unternehmen sich oft gleicht, so zum Beispiel: „Wir sind jung und innovativ.“, „Wir sind auf Wachstumskurs.“ oder „Uns liegt der Mitarbeiter am Herzen.“ Es erscheint kurios, dass Unternehmen für das Employer Branding solche abgenutzten Slogans benutzen, um ihre Einzigartigkeit am Markt zu präsentieren. Natürlich wäre es für viele Gesundheitseinrichtungen noch weit schlimmer, die Wahrheit zu kommunizieren. „Wir arbeiten lang
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Die Grenzen des Employer Brandings
und hart, um möglichst viel Geld zu verdienen“, das würde oftmals den Kern treffen, kommt auf der Website aber selten gut an. Welche Möglichkeiten gibt es also, um Ihre Therapieeinrichtung oder Ihr Fitness-Studio attraktiv zu präsentieren und dabei ehrlich zu bleiben?
„Slogans“ im Unternehmen tatsächlich leben Das ist die Notlösung für diejenigen, die Sinn und Einzigartigkeit noch nicht gefunden haben. So gut wie möglich tut der Betrieb das, was er kommuniziert: ››› die „Jungen und Innovativen“ arbeiten mit den neuesten Techniken und Tools.
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››› die „auf Wachstumskurs“ eröffnen immer mal neue Niederlassungen. ››› die „Mitarbeiterorientierten“ bieten Einzelgespräche, Teamevents und ergonomische Arbeitsplätze. Selbst wenn die jeweilige Ausrichtung nur ausgewählt wurde, weil sie in der Gesellschaft oder Zielgruppe beliebt ist: Das tatsächliche Umsetzen der Standardmasche ist allemal besser, als die üblichen leeren Worthülsen und Versprechen aus der Employer-Branding-Strategie. Zudem würde das sonst schnell zu Enttäuschungen führen, wenn Menschen das Unternehmen näher kennenler-
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nen. Langfristig gesehen wirkt diese Strategie eher schädigend in der Imagebildung. Damit kommen wir zur zweiten Möglichkeit.
Entwicklung echter Strahlkraft von innen heraus Wollen Sie für Ihre Einrichtung eine so positive Ausstrahlung erreichen, dass etwa für Bewerber eine ganz natürliche Sogkraft entsteht? Dann muss Ihr Unternehmen nach innen und außen integer sein, seine Einzigartigkeit erkennen und seinen Sinn leben. Und: Die Veränderung beginnt immer bei der Geschäftsleitung selbst! Zunächst geht es darum, (wieder) zu entdecken, welchen Sinn und Nutzen Sie Ihren Kunden bringen und welchen Auftrag Ihr Unternehmen in der Gesellschaft erfüllt. Folgende Fragen können Ihnen dabei helfen: ››› Lebt noch die Ursprungsidee, der Gründergeist des Unternehmens? Hat er sich verändert? ››› Welchen Nutzen bringen Sie Ihren Kunden (mit Ihrem Kerngeschäft) tatsächlich?
››› Was kann Ihr Unternehmen besser als andere? ››› Was macht Ihr Unternehmen einzigartig und außergewöhnlich? ››› Welche Vision verfolgen Sie ganz persönlich mit dem Unternehmen? ››› Was begeistert Sie an Ihrem Job, Ihrer Firma, Ihren Leistungen? Keine Sorge, wenn Sie nicht sofort auf alle Fragen eine Antwort finden. Auch wenn Ihnen zuerst wieder die oberflächlichen Standardsätze oder Wunschbilder einfallen, das ist völlig normal. Schließlich werden wir von Kindheit an darauf getrimmt, dem Ideal der Gesellschaft möglichst nahezukommen, anstatt unsere Individualität zu schätzen und zu leben.
Unternehmen so, wie es tatsächlich ist. Nur so können Sie etwas verändern. Sie kommen in der Folge aus dem Einheitsbrei und können die Einzigartigkeit Ihrer Einrichtung entdecken und leben. Mit einer kraftvollen Vision und authentischen Ausrichtung strahlen Sie in den Markt und ziehen die Menschen an, die bei Ihnen wirklich richtig sind.
Der Weg von der Selbsterkenntnis zur Imagebildung Employer Branding können Sie ganz natürlich entstehen lassen. 1. Sie selbst werden sich bewusst über sich, Ihr Unternehmen, Ihre Vision, Ihren Sinn…. 2. Sie begeistern und integrieren Ihre Mitarbeiter.
Aber: Selbsterkenntnis ist die Grundvoraussetzung für Veränderung! Sich mit diesen Themen wirklich ehrlich und in der Tiefe zu beschäftigen, braucht Zeit und ist nicht immer angenehm. Deshalb tun es die wenigsten Menschen und noch weniger Unternehmer. Doch ein enormer Vorteil liegt auf der Hand: Sie erkennen sich und Ihr
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››› Warum sind Sie und Ihr Unternehmen wichtig und sinnvoll? Was macht Sie unverzichtbar für die Gesellschaft?
››› Was können Sie besser als andere?
3. Sie und Ihre Mitarbeiter beschließen gemeinsam, wie Sie Ihr Unternehmen authentisch und integer nach außen darstellen können. Ganz einfach, oder? Nein, natürlich nicht. Denn die innerliche Kapitulation vieler Führungskräfte erfolgt oft bereits beim Integrieren und Begeistern der Mitarbeiter. Wer hat sich nicht schon bemüht, sein Team zu motivieren oder von einer Idee zu begeistern? Häufig beißen Führungskräfte dabei, trotz aller erlernten Führungstechniken und -methoden, auf Granit. Lassen Sie sich jedoch nicht von Ihrem eingeschlagenen Weg abbringen, behalten Sie ihn im Auge: Dann entsteht Employer Branding, um ihre Einzigartigkeit, Ihren Sinn, Auftrag und Ihre Unternehmenskultur voller Begeisterung so zu zeigen, wie sie tatsächlich ist. Christoph Döhlemann
Autor
Christoph Döhlemann ist selbst Unternehmer und Initiator des QUANT-Modells®. Seit 1996 begleitet er Unternehmer und Führungskräfte dabei, sich von innen heraus zu stärken und den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Sein Ziel: Eine wirkliche „ENT-Wicklung“, die den Kern der Persönlichkeit freilegt und den Menschen zum Strahlen bringt. www.quant-leading.de
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Zukunft Praxis – Teil 3
Strategisch und langfristig zu planen ist die halbe Miete Der wirtschaftliche und damit unternehmerische Erfolg einer Physiotherapie-Praxis ist im Zusammenhang mehrerer Stellschrauben zu sehen, die miteinander in Beziehung stehen. Ändert sich eine – Angebot, Mitarbeiter oder Zielgruppe – drehen sich die anderen automatisch mit. Auch die Stellschraube Planung. Im Ausgabentopf der gesetzlichen Krankenkassen für den Bereich Physiotherapie ist merklich mehr Geld vorhanden. Auch Sie merken das spätestens am Ende eines Monats in Form von steigenden Erlösen.
erfolgreiche Realisierung heutzutage sollte Planung auf Augenhöhe zu den anderen drei Themen wie Mitarbeiter, Angebot und Patienten stehen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.
Die Notwendigkeit zu planen
Vielleicht erkennen Sie sich im Folgenden wieder. Die Patienten Ihrer Einrichtung möchten vermehrt über die Verordnung hinaus etwas Gutes für ihre Gesundheit tun. Das kann auch die Teilnehmer Ihrer RehasportKurse betreffen. Sie sehen die Möglichkeit in Ihrem Unternehmen aufgrund Ihrer Mitarbeiter, Patienten und Kunden, dass Sie erfolgreich etwas Zusätzliches im Selbstzahlerbereich anbieten könnten: einen Trainingszirkel speziell für RehasportTeilnehmer, ein therapeutisches EMSAngebot oder andere Selbstzahlerkurse. Was tun?
Nutzen Sie die Mehreinnahmen nicht für sich alleine, sondern reinvestieren Sie in Ihre Praxis oder Gesundheitseinrichtung. Denn möglicherweise haben Sie seit Jahren genaue Vorstellungen darüber, Ihr Unternehmen zu erweitern, zu modernisieren oder auf eine weitere Art zukunftssicher zu machen. Alles, um Ihr Team, Ihre Patienten oder Kunden mit neuen Praxisangeboten zu begeistern, die es beispielsweise auch ermöglichen sollen, Ihren Mitarbeitern eine lukrative Vergütung bieten zu können. Sie sehen, wie die Stellschrauben ineinandergreifen. Etwas zu planen ist erfahrungsgemäß für viele lästiges Beiwerk bei der Umsetzung ihrer Ideen und erfolgt oft weithin intuitiv. Aber: Für die
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Einen Schritt nach dem anderen – das ist Planung Erstellen Sie als Erstes einen Businessplan. Schreiben Sie auf, mit wie viel Patientenpotenzial Sie rechnen.
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Dafür checken Sie ab, ob Ihr Standort, die Infrastruktur, Ihre Räumlichkeiten, die Einwohnerzahl und -struktur genügend Ansatzpunkte dafür bieten. Im zweiten Schritt überlegen Sie, ob Sie Ihre Physiotherapeuten für das neue Angebot begeistern können. Ein zugkräftiges Argument gegenüber Mitarbeitern ist, dass dadurch das Gehalt auch steigen sollte. Möglicherweise verschaffen Ihnen diese Zusatzleistungen zudem den finanziellen Spielraum, Ihrem therapeutischen Team einen 30-Minuten-Takt in der KG-Einzel-Behandlung zu ermöglichen. Der Trend geht wieder dahin – zum Wohle des Patienten und der Mitarbeiter. So etwas spricht sich auch unter möglichen Bewerbern schnell herum. Das geschieht sogar häufig von ihrem Mitarbeiter zu einem Mitarbeiter einer anderen Praxis. Schließlich notieren Sie, wie Ihr Marketingplan aussehen könnte. Nach dem Motto: Tue Gutes und rede darüber.
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leistungen mittragen, die aus wirtschaftlicher Sicht wenig sinnvoll sind, aber zu Ihrem Praxisangebot dazugehören sollen? Die Manuelle Lymphdrainage (MLD) als GKV-Leistung ist häufig ein solches Angebot. Dafür ist es hilfreich, dass Sie Ihre betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) interpretieren – oder sich interpretieren lassen – und eine Rentabilitätsvorschau erstellen.
Stolperfallen erkennen Bereits in der Planungsphase können Stolperfallen auftreten. Um sie möglichst von vornherein aus dem Weg zu räumen, ist es absolut nötig, dass Sie realistisch planen und sich nichts schön rechnen. Überprüfen Sie dafür, wie es um die folgende fünf Themen bei Ihnen bestellt ist. 1. Welcher Inhaber-Typ sind Sie? 2. Passt das Angebot zu Ihrer Persönlichkeit?
Die finanzielle Seite berücksichtigen
3. Ist der Standort der richtige?
Überlegen Sie sich: Wie schnell können sich die Investitionen amortisieren, sich also finanziell selbst tragen? Oder kann die Investition in ein neues Angebot sogar andere Praxis-
4. Ziehe ich mit den Mitarbeitern am gleichen Strang? 5. Wie finanziere ich die Vorhaben solide?
Sie sollten nicht im stillen Kämmerlein für sich allein planen. Nehmen Sie rechtzeitig diejenigen mit ins Boot, die hinterher Ihre Vorhaben umsetzen und damit zum Gelingen wesentlich beitragen. Kommunizieren Sie gegenüber diesen Menschen offen und ehrlich, wo die Chancen, aber auch die Risiken Ihrer Intention liegen.
Gemeinsam statt einsam So überzeugen Sie Ihre Umgebung, Mitarbeiter, Partner und Berater, dass Ihr Projekt realistisch ist. Sie geben den Eindruck weiter, dass Sie einen Plan haben. Nur, wenn Sie selbst überzeugt sind, können Sie das anderen Menschen auch erfolgreich vermitteln. Es kommt nicht selten vor, dass teure Geräte angeschafft wurden, die heute in der Ecke oder im Schrank verstauben. Das können und sollten Sie durch gute Planung vermeiden. Und schließlich ist eins ziemlich sicher: Ein Plan geht nie exakt so auf, wie Sie sich das vorstellen. Stellen Sie sich also darauf ein, flexibel zu sein, um Ihr Ziel zu erreichen. Die richtigen Korrekturmaßnahmen vorzunehmen ist leichter, wenn Sie sich selbst nicht mit Ihrem Vorhaben zu stark unter Druck setzen.
Fazit Sich Gedanken zum Thema Planung zu machen, bedeutet am Erfolg der Praxis zu arbeiten. Überzeugen Sie Ihre Mitarbeiter und Patienten von einem Praxisauftritt, hinter dem ein professionelles Konzept steht. Nehmen Sie Experten an Bord und erstellen Sie gemeinsam einen tragfähigen Plan. Ein konkretes Zahlenbeispiel stellen wir Ihnen in der nächsten Ausgabe dar. Christoph Soldanski Autor
Betriebswirt Christoph Soldanski, seit über 20 Jahren in der Heilmittelbranche tätig, leitet den Bereich Heilmittel bei der ETL ADVISION, eine Unternehmensgruppe, die auf die Beratung im Gesundheitsmarkt spezialisiert ist – mit Steuerberatern, Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und Unternehmensberatern. E-Mail: christoph.soldanski@etl.de
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››› RECHT & STEUER
2G oder 3G im Studio: Rechtliche Hinweise für Betreiber Die gesetzlichen Neuerungen zu 3G- und 2G-Regeln werfen neue Fragen für Studiobetreiber und Studiobetreiberinnen auf. Haben der Verbraucherschutz und die meisten Kunden während der Schließungszeit noch Ansprüche des Studiobetreibers zur Vertragsverschiebung aus § 313 BGB vehement zurückgewiesen, versuchen insbesondere ungeimpfte Kunden nun, aus ebendieser Norm ein Sonderkündigungsrecht abzuleiten. Ein pauschales Sonderkündigungsrecht besteht allerdings unserer Auffassung nach nicht. Vielmehr ist bei dieser komplexen Gesamtthematik ein konzeptionelles Vorgehen der Studiobetreiber erforderlich. Das Team der Dr. Geisler, Dr. Franke Rechtsanwälte Partnerschaft mbB versucht, Ihnen einen rechtlichen Überblick über die Neuerungen zu verschaffen und gibt Ihnen Empfehlungen für einen souveränen Umgang mit der Situation.
1. Haben nicht geimpfte Kunden ein Sonderkündigungsrecht bei einer 2G-Regelung? Sofern die 2G-Regelung behördlich angeordnet wurde, handelt es sich
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bei dem Ausschluss nicht immunisierter Personen um einen Umstand, den die Studiobetreibenden nicht zu vertreten haben, sodass hier nach unserer Auffassung kein Sonderkündigungsrecht besteht. Hintergrund ist,
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dass ein außerordentliches Kündigungsrecht immer nur dann in Betracht kommt, wenn die Kündigungsgründe aus dem Risikobereich des Vertragspartners (hier also des Betreibers) stammen. Das ist bei der behördlichen Anordnung der 2G-Regelung gerade nicht der Fall. Der Kunde hat grundsätzlich die freie Entscheidung darüber, ob er sich impfen lassen möchte oder nicht. Somit entscheidet er also auch, ob ihm der Zugang zum Fitnessstudio gewährt wird. Erfolgt die Entscheidung gegen das Impfen, ist dies sein gutes (verfassungsrechtlich geschütztes) Recht. Der Kunde kann daraus aber keine weitergehenden Rechte herleiten. Mit derselben Begründung lässt sich unter der 3G-Regelung ein Sonderkündigungsrecht für nicht geimpfte Kunden, denen das Studio den Zutritt
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verweigert, weil sie sich nicht testen lassen wollen, ablehnen. Auch hier trifft der Kunde freiwillig die Entscheidung, sich nicht testen lassen und damit nach behördlicher Anordnung kein Zutrittsrecht zu Fitness- und Freizeitanlagen haben zu wollen.
Sofern eine 2G-Regelung besteht, liegt eine Vertragsstörung vor, aufgrund derer der Kunde die Leistungen nicht in Anspruch nehmen kann. Aufgrund dieser hat der Kunde einen Anpassungsanspruch nach § 313 BGB und kann verlangen, dass die Leistung später nachgeholt wird.
Anders gestaltet sich die Situation, wenn behördlicherseits „nur“ 3G angeordnet wurde, das Studio mithin ein Wahlrecht hat und eigenmächtig auf die Einhaltung der 2G-Regelung besteht. In diesem Fall beruht die Störung nicht mehr nur auf einer behördlichen Anordnung, sondern auf der Entscheidung des Betreibers. Der nicht geimpfte Kunde dürfte, nachdem er den Betreiber vorher abgemahnt hat, daher ein Sonderkündigungsrecht haben.
Besteht eine 3G-Regelung und ist der Kunde nur nicht bereit dazu, sich testen zu lassen, kann er aus diesem Verhalten rechtlich aus unserer Sicht keine Rechte herleiten. Ein Anspruch auf eine Ruhezeit besteht daher in dieser Konstellation grundsätzlich wohl nicht. Dies kann anders zu beurteilen sein, wenn die Tests für die Kunden kostenpflichtig werden.
2. Haben nicht geimpfte Kunden Anspruch auf eine Ruhezeit? Auch wenn eine Kündigung nach den obigen Ausführungen in der Regel nicht in Betracht kommt, können die Vertragsstörungen für den Kunden andere Rechte auslösen. So kann unter bestimmten Voraussetzungen für den Kunden ein Anpassungsanspruch nach § 313 BGB entstehen, der dazu führt, dass die nicht genutzten Zeiten nachgeholt werden müssen.
Bei Kunden, die sich nicht impfen lassen wollen, ergibt es allerdings Sinn, bereits im Vorfeld Ruhezeiten anzubieten. So kann möglichen Kündigungen (insbesondere ordentlichen Kündigungen) direkt vorgebeugt werden. Handlungsempfehlung Im Verhältnis zwischen Studio und Mitglied gilt weiterhin, dass zur Vermeidung einer Vielzahl an ordentlichen Kündigungen, möglichst einvernehmliche Lösungen mit den Kunden gefunden werden sollten. Hierbei kann die Vereinbarung einer Ruhezeit ein sehr hilfreiches Mittel
sein. Die Vielzahl an Ausgestaltungsmöglichkeiten stellt überdies die Flexibilität dieser Lösung unter Beweis. Eine Ruhezeit kann so geregelt werden, dass ››› sowohl die Nutzungsmöglichkeit als auch die Beitragszahlung ausgesetzt wird, oder ››› der Kunde zunächst weiter zahlt und zu einem späteren Zeitpunkt kostenfrei das Training nachholen kann, oder ››› einzelfallabhängige Vereinbarungen mit dem Kunden getroffen werden. 3. Aktuelle arbeitsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit 3G & Co. Die flächendeckend in den Coronaschutzverordnungen der Länder geregelte 3G-Pflicht für die Mitglieder, welche in einigen Bundesländern bereits durch von der Hospitalisierungsinzidenz abhängige Regelungen ergänzt wird, wirft die Frage auf, inwieweit diese Regelungen auch für Mitarbeiter gelten. Mitarbeiter sind derzeit grundsätzlich nicht aufgrund der Verordnungen verpflichtet einen 3G- Nachweis zu erbringen. Nach der bislang überwiegenden Auffassung darf der Arbeitgeber auch nicht in jedem Falle einen Testnachweis verlangen. Je höher allerdings die Inzidenzen sind, umso eher darf der Arbeitgeber einen solchen Nachweis verlangen, was nach Auffassung des Arbeitsgerichts Offenbach bei einer Inzidenz von 200 der Fall sein kann. An welchen Kriterien sich die Abwägung bei sinkender Relevanz des regulären Inzidenzwertes zukünftig orientieren wird, ist derzeit noch offen. Möglich scheint, dass, wie bereits von einigen Bundesländern praktiziert, die Hospitalisierungsinzidenz als Alternative herangezogen wird. Zu beachten ist in diesem Kontext auch, dass der Arbeitgeber seinen
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Mitarbeitern, die nicht im Homeoffice tätig sind, nach wie vor zweimal pro Woche ein Testangebot unterbreiten muss. Dieses muss von den Mitarbeitern jedoch nicht angenommen werden. Zulässigkeit der Frage nach dem Impfstatus Mit Wirkung zum 10.09.2021 ist das Infektionsschutzgesetz erneut geändert worden. Insoweit wird in § 36 Abs. 3 IfSG nunmehr geregelt, dass für bestimmte Beschäftigte (zum Beispiel in Kitas, Heimen Ferienlagern usw.) der Arbeitgeber nicht nur nach dem Impfstatus fragen, sondern auch die entsprechenden Daten verarbeiten darf. Dies gilt nach der gesetzlichen Regelung derzeit bis zum 24.11.2021, mithin für die Dauer der Lage einer epidemischen Situation von nationaler Tragweite. Fitness-Studios oder Tanzschulen zählen hierzu nicht, sodass eine Frage des Arbeitgebers nach dem Impfstatus unzulässig ist. Zudem fehlt es an einer datenschutzrechtlichen Ermächtigung für eine solche Frage. In diesem Zusammenhang ist auch zu berücksichtigen, dass es sich
bei der Frage nach dem Impfstatus um die Verarbeitung von Gesundheitsdaten handelt. Was passiert, wenn ein Mitarbeiter, der sich nicht impfen lässt, an COVID-19 erkrankt? Arbeitnehmer haben, wenn diese unverschuldet erkranken, einen Entgeltfortzahlungsanspruch von sechs Wochen gegenüber dem Arbeitgeber. Hier stellt sich die Frage, ob eine nicht durchgeführte Schutzimpfung ein Verschulden des Arbeitnehmers begründet. Grundsätzlich kann in dieser Situation mangels gesetzlicher oder ver-
traglicher Verpflichtung der Mitarbeiter, sich impfen zu lassen, keine Pflichtverletzung daraus abgeleitet werden, dass ein Mitarbeiter sich nicht impfen lassen möchte. Damit besteht in der Regel ein Entgeltfortzahlungsanspruch. Anders kann sich die Situation allerdings zum Beispiel dann gestalten, wenn ein Mitarbeiter bewusst in ein Risikogebiet gereist ist und sich dort infiziert hat. Perspektivisch Bezüglich vieler weiterer arbeitsrechtlicher Fragen hat derzeit noch keine abschließende Klärung der rechtlichen Situation stattgefunden. Auch mangels expliziter Regelungen besteht noch eine größere Rechtsunklarheit. Inwiefern neue Regelungen tatsächlich notwendig werden, hängt vermutlich maßgeblich von dem künftigen Infektionsgeschehen ab. Damit empfiehlt es sich auch hier, bis zum Erlass expliziter Regelungen zunächst einmal eine einvernehmliche Lösung im Dialog mit den Mitarbeitern zu suchen. Gerne stehen wir Ihnen beratend zur Seite und unterstützen Sie bei allen rechtlichen Fragen in Ihrem Studioalltag. Dr. Christoph Franke
Autor
Dr. Christoph Franke ist Partner der Dr. Geisler, Dr. Franke Rechtsanwälte PartmbB. Speziell für die Fitnessbranche hat die Kanzlei verschiedene Rechtsberatungskonzepte entwickelt, die den Studiobetreiber entlasten und ihm Zeit für sein Kerngeschäft verschaffen.
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TT-DIGI-Serie zum Datenschutz (2)
Achtung vor diesen Fallen bei Gesundheitsdaten! Beim Thema Datenschutz sollten Anbieter im Fitness- und Therapiebereich besonders sensibel mit Gesundheitsdaten umgehen. Jörg Zehentmaier gibt einen Überblick.
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Generell umfassen Gesundheitsdaten alle Informationen zum Gesundheitszustand einer Person, also beispielsweise Therapie, Medikamente oder Testergebnisse. In diesen Bereich fallen aber auch Daten, mit denen sich Krankheitsrisiken berechnen lassen. So sind Cardio-Daten in Bezug auf ein mögliches Herzinfarkt-Risiko ein sensibles Thema.
Wo werden digitale Trainingsdaten gespeichert? Studiobetreiber mit modernen Zirkeln sollten sich ebenfalls absichern. Denn die erhobene Datenflut wird in einigen Fällen an ausländische Betreiber übermittelt und dort gespeichert. Die Einhaltung der DSGVO ist so nicht unbedingt gewährleistet. In diesen Fällen sollte mit dem Gerätehersteller ein Auftragsverarbeitungsvertrag abgeschlossen werden. In Studio wie Praxis müssen Trainingsdaten, die Rückschlüsse auf die Gesundheit erlauben, vor dem Zugriff anderer geschützt werden. Ein Hän-
geregister mit Trainingsplänen, auf die jeder Zugriff hat, ist nicht DSGVOkonform.
Auch Daten zum Impfstatus betroffen Auch die aktuelle 2G/3G-Regelungen erfordern Aufmerksamkeit beim Datenschutz. Die Kopie eines Impfausweises ist beispielsweise nicht zulässig. Betroffen sind in diesem Fall Kunden ebenso wie Mitarbeiter.
Um solche, möglicherweise teuren Stolperfallen zu umgehen, rate ich zu einem externen Datenschutzbeauftragten. Dieser achtet auf die Einhaltung der Regeln, sodass Sie sich ganz auf ihr Geschäft konzentrieren können. Als besonderen Service biete ich meinen Kunden bei Schadensfällen eine Haftpflichtsumme von bis zu 2 Millionen Euro. Jörg Zehentmaier
Autor
Jörg Zehentmaier besitzt als früherer Vertriebskoordinator eine hohe Affinität zur Fitness- und Therapiebranche. Er ist seit 2012 als Marketing-Berater und Datenschutzbeauftragter speziell für Studios und Praxen tätig. www.qualifizierter-datenschutz.de
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NEWS ERNÄHRUNG & WELLNESS
I Liquids von Speedfresh Anbieter Speedfresh stattet Studios mit kalorienarmen Fit Mix Premium Liquids aus. Das Mischverhältnis der 16 verschiedenen Geschmacksrichtungen beträgt 1:50. Die Liquids enthalten natürliche Aromen und natürliche Farbstoffe (Ausnahme Waldmeister).
I Neue All-in-One-Marketing-Lösung von megaSun
www.speed-fresh.de
I Mentale Wellness-Seminare wieder buchbar Zusätzliche Einnahmen für Studios durch das Besondere. www.mentale-wellness.de
I Besser schlafen mit BLACKROLL® Schlaf ist der Powergenerator des Körpers. Die neue RECOVERY BLANKET ULTRALITE sorgt laut Hersteller BLACKROLL® dank spezieller Celliant® Fasern für einen erholsamen, tiefenwirksamen Schlaf und ein erfrischtes Aufwachen. Die ultraleichte Decke verwandelt Körperwärme in Energie. In die Celliant® Fasern ULTRALITE sind mikroskopisch fein 13 natürlich vorkommende, thermoreaktive Mineralien eingewebt. Die Celliant® Faser erhält durch sie die Eigenschaft, die Durchblutung zu fördern und die Sauerstoffversorgung der Körperzellen zu verbessern. www.blackroll.com
I Adventskalender von Grillido Grillido liefert mit einem abwechslungsreichen Adventskalender die Weihnachtsüberraschung für alle Grill- und Snack-Fans, die es auch mal würzig mögen. Hinter den 24 Türchen verstecken sich neben feinsten GewürzMischungen für den perfekten Kräuterdip oder eine würzige Grillgemüse-Marinade auch zuckerarme Saucen, eine EiweißbrotBackmischung mit 37,7 % Eiweiß, weitere Protein-Snacks mit und ohne Fleisch sowie innovative Neu-Produkte wie bspw. ein Trocken-Mix für vegane Burger Pattys. www.grillido.de
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Mit SunTV und SunTV MAX hat megaSun eine digitale Plattform entworfen, die Betreiber von Solarien bei ihrer Kommunikation mit den Kunden unterstützt. Aufbauend auf der gewohnten Basis von SunTV mit Content wie News, Wetter etc. gibt es nun neue Möglichkeiten. Künftig können eigene Inhalte leicht eingebunden werden. Mit einer Mischung aus Kurzfilmen zum Thema Sonne, Unterhaltung und Nachrichten können Sie allen Besuchern einen kurzweiligen und unterhaltsamen Aufenthalt in ihrem Studio bieten. SunTVMAX ist die All-In-One Marketinglösung, die das Verwalten von allen Social Media Kanälen, eine eigene Webseite, einen Newsletter und die Anbindung an Google my Business verbindet. Zusätzlich steht den Kunden spannender Content zur Verfügung, welcher direkt auf allen Plattformen geteilt werden kann. www.megasun.tv
I Analyse für professionelles Stressmanagement Die bewährte ganzheitliche Stressanalyse mit dem Stress Pilot® Pro hat ein vollständiges Makeover erhalten. Ab dem 18.10.21 ist der neue Stress Pilot® Pro erhältlich - mit neuen Features, leicht verständlichen Auswertungen und anschaulicher Visualisierung. www.mobee.de
››› ERNÄHRUNG & WELLNESS ››› BUCHEMPFEHLUNGEN
Veganer Genuss für Camper und andere Abenteurer Was gibt es im Sommer Schöneres als Campen unter dem Sternenhimmel und einem Grillspieß über dem Lagerfeuer? Für Menschen, die auf Fleisch verzichten möchten, nicht immer einfach. Schon gar nicht in der afrikanischen Wildnis. Gesa Neitzel ist Afrika-Autorin und in diesem Buch beschreibt sie, wie es sich dort als Veganerin genießen lässt. Dafür hat sie einfache, pflanzliche Rezepte für Frühstück, Mittag- und Abendessen zusammengestellt, die man sowohl unterwegs in der Campingküche als auch zu Hause in der heimischen Küche oder auf dem Grill zubereiten kann. Gesa Neitzel: Safari Kitchen. ZS Verlag, ISBN: 978-3965-840973.
Ernährung fürs Herz In ihrem neuen Buch „Starkes Herz" zeigen die Ernährungs-Docs auf, wie unsere moderne Lebensweise das Herz bedroht. Denn ein Großteil der Infarkte hat mit dem individuellen Lebensstil zu tun und gesundheitsbeeinträchtigenden Verhaltensweisen, wie körperliche Inaktivität und eine ungesunde Ernährung. Dabei ist es gar nicht so schwer, etwas dagegen zu tun. Der Schlüssel zum Erfolg ist vor allem die Ernährung. Wer herzgesund isst, betreibt Vor- und Nachsorge. Wie gewohnt haben die ErnährungsDocs eine umfangreiche Rezept-Sammlung mit ausgewogenen Gerichten zusammengestellt. Die Ernährungs-Docs: Starkes Herz. ZS Verlag, ISBN: 978-3965-840690.
Gute Leistung durch guten Schlaf Ausgeschlafen sind wir erfolgreicher! Denn dann sind wir konzentrierter, positiver gestimmt, selbstbewusster, glücklicher – und auch produktiver, weil wir klügere Entscheidungen treffen. Martin Schlott erklärt den Zusammenhang zwischen Schlaf und Leistungsfähigkeit, zeigt uns die Gründe für ausbleibenden oder schlechten Schlaf und weiß, durch welche kleinen Veränderungen unseres Alltags wir unsere nächtliche Erholung optimieren. Martin Schlott: Erfolgsfaktor Schlaf. Ariston Verlag, ISBN: 978-3-424-20252-6.
Achtsamkeit und Digital Detox kombiniert Der Wunsch nach Verbundenheit ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis, das die sozialen Medien erfolgreich triggern. Doch der ursprüngliche Gedanke der Vernetzung verkehrt sich für viele oftmals ins Gegenteil - statt Verbindung entstehen Isolation oder andere negativen Folgen der Digitalisierung. Dieses Buch predigt keinen weltfremden Totalverzicht auf neue Medien. Vielmehr stellt es anhand der Digital-Detox-Methode konkrete Anwendungsbeispiele bereit, um Social Media und Smartphone bewusst und achtsam zu nutzen. Digitale Achtsamkeit ist der Weg, wie wir wieder zu einem wahrhaftigen Verbundenheitsgefühl im Hier und Jetzt zurückfinden können. Daniela Otto: Digital Detox für die Seele. Irisiana Verlag, ISBN: 978-3-424-15421-4.
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Essen ist mehr als nur Nahrungsaufnahme
5 TIPPS für eine gesunde Ernährung Die Zeiten, in denen Essen und Trinken im Einklang mit der Natur waren, sind lange vorbei. Speisegewohnheiten und Rezepte orientieren sich nicht mehr an den Bedürfnissen des menschlichen Körpers. Zusätzlich belastet die Industrialisierung der Erzeugung und Verarbeitung unsere Ernährung. Moderne Essgewohnheiten führen oft zu einer einseitigen Ernährung mit der Folge von Mangelerscheinungen. Die zunehmende Denaturierung der Lebensmittel wurde von vielen Ernährungswissenschaftlern und -praktikern beobachtet und kritisiert. Aber sie beanstandeten nicht nur, sondern sie entwickelten auch eigene Ideen und Konzepte, wie eine ideale Ernährung auszusehen habe. Die Vielzahl dieser Empfehlungen brachte zunehmende Verwirrung in die Ernährungslandschaft. Diese wurde durch ständig neue Diätvorschläge und Ernährungstipps von mehr oder weniger Berufenen gefördert. Das Resultat ist, dass die meisten Menschen nun gar nicht mehr wissen, was sie essen sollen und dürfen.
Lebensmittel im wahrsten Sinne des Wortes Inmitten der unterschiedlichen, sich zum Teil widersprechenden Empfehlungen und Vorschriften gibt es einige
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grundsätzliche Richtlinien, die bei einer gesunden Ernährung beherzigt werden müssen. Der erste Gedanke ist der einfachste: Beschäftigen Sie sich einmal mit dem Wort Lebensmittel. Lebensmittel sind die Mittel, die wir zum Leben brauchen. Sie sind Lebensvermittler. Lebensmittel sind in sich lebendig. Alles Denaturierte, und dazu gehört beispielsweise auch in der Mikrowelle Erwärmtes, ist tot. Stellen Sie sich einen Apfel vor, der am Baum in der Sonne gereift ist. Essen Sie ihn, dann verzehren Sie ein Lebensmittel, das alle biologische Kraft des Obstes in sich vereint. Legen Sie diesen Apfel für nur 10 Sekunden in eine Mikrowelle, so sieht er optisch noch genauso aus. Würden wir ihn chemisch und physikalisch analysieren, würde er zwar immer noch aus den gleichen Bestandteilen bestehen, aber er wäre biochemisch und biophysikalisch gesehen tot. Der Apfelkern dieses Apfels wird nie wieder einen Apfelbaum ersprießen lassen. Bei der Aufspaltung eines Apfels in unserem Darm wird dessen ganze Energie frei und geht auf unsere Lebensenergie über. Bei der Aufspaltung eines toten Apfels verbrauchen wir Energie, um aus dem toten Obst wenigstens noch etwas an Nährstoffen herauszufiltern. Wir verzehren zwar ein Nahrungsmittel, aber kein Lebensmittel mehr. Der Apfel ist nicht mehr Mittler des Lebens.
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Belastende Faktoren vermeiden Das alles führt dazu, dass die Menschen immer kränker werden. Trotz umfangreicher und immer teurer werdender medizinischer Versorgung scheint sich eine Epidemie unaufhaltsam über unser Land auszubreiten. Und die hat absolut nichts mit Covid-19 zu tun. Es sind die generellen chronischen Erkrankungen, die in den letzten Jahren so erschreckend schnell zugenommen haben und weiterhin zunehmen. In der Zusammenarbeit mit Patienten zeigt sich, dass Diagnose und Therapie immer schwieriger werden. Die heutigen Erkrankungen weichen mehr und mehr von den gewohnten Krankheitsbildern ab. Die Ursachen werden immer vielschichtiger. Und die körpereigenen Regulations- bzw. Selbstheilungssysteme sind immer stärker gestört oder gar blockiert. Häufig bringen dann schon geringe Belastungen das Fass zum Überlaufen und lösen eine Erkrankung aus. Eine Vielzahl wechselwirkender beeinträchtigender Faktoren führen zu diesem Punkt, beispielsweise ››› die zunehmende Umweltbelastung, ››› psychische Überforderungen in Beruf und Freizeit, ››› die Reizüberflutung durch die (sozialen) Medien, ››› unzureichende Erholungsphasen, ››› die massive Zunahme der elektromagnetischen Belastungen durch Handys, Funkmäuse, Mikrowelle, 5G etc. ››› die denaturierte und genmanipulierte Ernährung. Wir sprechen schon gar nicht mehr von Lebensmitteln, sondern nur noch von Nahrungsmitteln.
5 Tipps für eine gesunde Ernährung und Lebensführung Der wichtigste Faktor gesunden Lebens ist eine gesunde Lebensführung. Weicht ein Mensch davon ab, so wird sich früher oder später Krankheit einstellen. Dann muss das in Unordnung Geratene wieder in Ordnung gebracht werden.
1. Raffinierter Zucker ist ein Vitamin- und Mineralienräuber. Er ist für Karies sowie für viele andere Symptome mitverantwortlich. Deswegen so sparsam wie möglich und stattdessen lieber Ahornsirup, Agaven-Dicksaft, Roh-Rohrzucker, kalt geschleuderten Bienenhonig, Birnendicksaft oder Stevia verwenden. 2. Kuhmilch führt häufig zu allergischen und entzündlichen Reaktionen – nicht nur im Babyalter, oft halten diese ein Leben lang an. Für den menschlichen Körper ist Milch ohnehin nicht der tolle Energiespender, als der sie dargestellt wird. Man kann sehr gut ohne Kuhmilch auskommen. Und das in der Milch enthaltene Kalzium kann auch mit anderen Nahrungsmitteln aufgenommen werden. 3. Getreide ist ein hervorragender Energiespender, ohne Zweifel. Der morgendliche Frischkornbrei ist ein Vitalitätsspender ohnegleichen: Vitamine, Enzyme, Spurenelemente in Fülle und die Ballaststoffe werden gleich mitgeliefert. Getreide – speziell der Weizen – ist aber auch eines der stärksten Allergene. Bei gestörter Enzymstruktur im Darm kann es zu einer großen Belastung werden. Bevor man sich also dazu entschließt, Getreide in den Mittelpunkt des Speiseplans zu stellen, sollte man sich vergewissern, ob man dieses überhaupt verträgt. 4. Ballaststoffe sind für den menschlichen Körper extrem wichtig. Deshalb sollte jede Mahlzeit einen Anteil an Rohkost und/oder Obst enthalten. Generell wäre es am besten, die Ernährung so zu gestaltet, dass die Gemüse-, Obst- und Rohkostanteile der Nahrung beträchtlich vermehrt werden. 5. Ein gutes Öl bedeutet für uns Menschen nicht nur die Zuführung eines Brennstoffes, sondern es ist ein wahres Lebenselixier, aus welchem wir (fast) alles machen können, um unsere Zellen und unseren Stoffwechsel aufzubauen. Nur ein Patient, dessen Lebensführung wieder gesundheitsfördernd ist, kann auf Genesung hoffen. Ein kranker Mensch, der nicht zu einer gesunden Lebensführung zurückkehren will, dem ist schwer zu helfen und der ist nicht zu heilen. Deswegen ist eine gesunde Lebensführung die Basis jeder erfolgreichen Therapie und absolute Voraussetzung für Heilung. Sie ist kein Kann oder Sollte, sondern ein Muss.
Autor
Martin Keymer ist international anerkannter Dozent, Therapeut und Forscher rund um das naturheilkundliche Paradigma Körper, Geist und Seele. Seine Einblicke gibt er seit 40 Jahren in Seminaren weiter. Das von ihm gegründete l.M.U. College fokussiert dieses Wissen als internationale und unabhängige Forschungs- und Bildungseinrichtung. Homepage: https://therapeutisches-haus.de/
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Kopfschmerzen auf der Spur Teil 2: Auslöser und Bewältigungsstrategien Der erste Teil der Serie galt den Formen und Ursachen des Kopfschmerzes. Im Folgenden geht es nun um spezielle Kopfschmerz-Trigger, die individuell sehr unterschiedlich ausfallen.
Zu den Triggern gehören vor allem Reize, die von außen auf uns einwirken, denen wir uns jedoch mit etwas Übung und Aufmerksamkeit auch entziehen können. Gleichzeitig haben unsere Verhaltensweisen und unsere Gewohnheiten einen großen Anteil an diesen Kopfschmerztreibern.
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Kopfschmerz-Trigger
Zudem gibt es Faktoren, die beeinflussbar sind. Beispielsweise Flüssigkeitsmangel, wenn man zu wenig getrunken hat, eine einseitige Körperhaltung – vor allem heutzutage durch Homeoffice begünstigt mit langem gleichbleibenden Sitzen – und mangelnde Bewegung. Übermäßiger Alkohol- oder Nikotinkonsum sowie Drogen tragen ebenso dazu bei.
Neben Muskelverspannungen, vor allem in der Schulter-Nacken-Region, ist Stress auf körperlicher, seelischer und emotionaler Ebene ein Auslöser für Kopfschmerzen. Mit dem Stress gehen oft Schlafprobleme in jeglicher Form einher. Umweltfaktoren wie Wetterwechsel, unangenehme Gerüche und Lärm kommen hinzu.
Oft macht die Summe aller Einflüsse und Faktoren den Kopfschmerz aus und kann auch die Stärke der Kopfschmerzattacken mitbestimmen. In diesem Zusammenhang werden sogenannte „auslösende“ von „unterhaltenden“ und „chronifizierenden“ Faktoren unterschieden (siehe Tab. 1).
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Auslösende Faktoren sorgen dafür, dass der individuelle Schmerzschwellwert überschritten wird, und markieren so den Beginn des Kopfschmerzes. Je besser diese Auslöser reduziert werden, desto seltener und weniger intensiv wird der Kopfschmerz ausfallen. Unterhaltende Faktoren sind dafür verantwortlich, dass der Kreis der Kopfschmerzen nicht durchbrochen oder reduziert werden kann. Wenn viele dieser Faktoren aktiv sind, können sich Kopfschmerzen ungehindert weiterentwickeln und steigern. Chronifizierende Faktoren führen zu einem „Sich-ausgeliefert-Fühlen“.
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Einer der wichtigsten Punkte hierbei ist das Wissen. Wissen verleiht Macht und Kontrolle, auch über unangenehme Dinge wie Erkrankung und vor allem über Kopfschmerzen. Wer über seine Gesundheitsstörung nichts weiß, fühlt sich auch stärker ausgeliefert. Negative Wahrnehmungen durch die Beschwerden sind immer auch in unseren Gedanken und Empfindungen. Dadurch sind sie besonders präsent und bestimmen mit ihrer überbewerteten Präsenz unser gesamtes Leben. Mit dem Wissen über die Auslöser und ihre Behandlungsmöglichkeiten, verliert die Situation bereits ein wenig an Schrecken.
Hilfen bei den häufigsten Kopfschmerztreibern Stress: Entspannungsmethoden und -techniken können eine wertvolle Hilfe sein, um zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit zu kommen. Wetter: Wenn Wetterveränderungen Kopfschmerzen auslösen, lohnt es sich, regelmäßig den lokalen Wetterdienst zu verfolgen und mit entsprechend angepasster Kleidung einem anstehenden Kälteeinbruch zu begegnen. Wetter-Apps können bei gesundheitlichen Problemen frühzeitig warnen. Schlaf: Ein durchstrukturierter Tagesablauf mit festgelegten Schlafensund Essenszeiten hilft. Je regelmäßiger der Tagesablauf und die Schlafzeiten sind, desto besser ist der Schutz vor Kopfschmerzattacken. Nahrungs- und Genussmittel: Viele Lebensmittel, wie beispielsweise Früchte, Kakao, Nüsse, Alkohol sind als Kopfschmerzauslöser bekannt. Oft
Stress Sorgen
Depressionsneigung
Überzeugungen
Psychische Treiber
verstärken sie in Kombination mit anderen Begleitstoffen wie Geschmacksverstärkern (Glutamat) oder Farbstoffen den Kopfschmerz. Flüssigkeit: Eine ausreichende Trinkmenge liegt bei zwei bis drei Litern Flüssigkeit pro Tag. Bei intensiver Aktivität auch mehr. Wasser sorgt für eine ausreichende Schmierung aller Körpergewebe und hat die Funktion eines Lösungsmittels. In Wasser kann unser Körper Abfall- und Giftstoffe lösen und aus dem Körper transportieren. Fehlt dieses Transportmittel, kann es zu ungünstigen Anhäufungen bestimmter Stoffe im Körper kommen, die eine Kopfschmerzattacke ebenfalls begünstigen und auslösen können. Ergänzt werden kann Wasser mit Fruchtsäften oder verschiedenen Teesorten. Hormonschwankungen: Der Menstruationszyklus und der Gebrauch von Verhütungsmitteln wie der Anti-BabyPille sind häufig an der Auslösung von Kopfschmerzen beteiligt. Kurz vor
Unterhaltende Faktoren
Chronifizierende Faktoren
Lärm Grelles Licht Verspannte Muskeln Hormonschwankungen Stress
Stressige Terminplanung Zuckerhaltige Snacks Selbstverursachte Zeitnot Perfektionismus
Unwissenheit Negative Emotionen Ängste Depressionsneigung Alleinsein Dauerhafter Stress
Tab. 1
Ärger
Ängste
Auslösende Faktoren
Emotionen
oder während der Menstruation sinkt der Östrogenspiegel ab. Dabei gerät auch der Serotoninspiegel stark ins Schwanken und kann so eine Kopfschmerzattacke begünstigen. Bei einem regelmäßigen Zyklus können normale Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Naproxen Linderung verschaffen. Erfolgen die Kopfschmerzen als Reaktion auf die Anti-Baby-Pille, sollte mit dem Gynäkologen über die Möglichkeiten, das Präparat zu wechseln, gesprochen werden. In manchen Fällen ist es erst die Kombination von zwei oder mehreren Triggern, die den Kopfschmerz entstehen lässt. Manche Trigger können jedoch auch Kopfschmerzen reduzieren wie beispielsweise Koffein: Zu viel Koffein kann Kopfschmerzen auslösen – ein Espresso mit einem Spritzer Zitrone kann den Kopfschmerz reduzieren. Zu beachten ist, dass KopfschmerzTrigger sehr individuell sind – es gibt keine pauschal gültigen Aussagen. Außerdem muss es nicht immer derselbe Trigger sein, der einen Kopfschmerz auslöst.
Vorboten erkennen – die Aura Schon bevor die Kopfschmerzen loslegen, kann sich eine bevorstehende Migräneattacke durch bestimmte Symptome ankündigen. Im längeren
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Vorfeld sind oft Heißhunger, eine innere Gereiztheit und ein allgemeines Unwohlsein anzutreffen.
Schlafen
Die spezielleren Vorboten bestehen dann unter anderem aus Sehstörungen wie Lichtblitze, verschwommenem Sehen oder auch Eintrübungen beim Sehen, Taubheitsgefühlen oder manchmal auch einem Schwindel. Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen oder auch Geruchsempfindlichkeiten sind ebenfalls unter den Vorankündigungen zu finden. Die Dauer dieser Vorboten liegt zwischen 5 und 60 Minuten. Erfahrene Migränepatienten können diese marginalen Schwankungen oder die Vorboten der Aura bereits sehr früh erkennen und entsprechend schnell reagieren. Mit dem rechtzeitigen Ergreifen der richtigen Maßnahmen vor dem tatsächlichen Kopfschmerz kann ein Migräneanfall etwas abgemildert und eventuell auch seine zeitliche Dauer reduziert werden. Letztlich ist dies eine Frage der sensiblen Wahrnehmungsfähigkeit, der feinen Kontrollfähigkeit und der umfangreichen medizinischen Aufklärung durch Arzt oder Therapeut. Allerdings gehen bei lediglich jedem
Medikamente
Ruhe
Wärme
Passive Strategien
Frische Luft
Massage
Globuli
zehnten Migränepatienten die Kopfschmerzattacken mit diesen Vorboten einher.
Je mehr Sie über Ihre Migräne-Trigger wissen, desto effektiver können Sie ihr Migränegeschehen kontrollieren.
Auslöser erkennen und kontrollieren
Mein Tipp: Mit einem Kopfschmerztagebuch bekommt man die Kopfschmerzen besser in den Griff. Das ist zwar mühsam, bietet jedoch die besten Kontrollmöglichkeiten.
Die Liste der möglichen individuellen Auslöser ist lang und vielfältig. Nur wenn diese erkannt werden, können sie vermieden oder zumindest reduziert werden. Die aktive Kontrolle der individuellen Auslöser ist eine effektive Hilfe, einer Migräneattacke vorzubeugen.
Fazit Spannungskopfschmerzen können mit einfachen Schmerzmitteln wie Ibuprofen, Naproxen oder Paracetamol behandelt werden. Der Einsatz von Medikamenten ist jedoch unbedingt mit einem Arzt abzustimmen. Erleichternd ist es, wenn die individuellen Kopfschmerztreiber erkannt werden, um diese entsprechend kontrollieren zu können. Hierbei helfen Resilienztraining und Stressreduktion in allen Lebensbereichen. Einige Kopfschmerz-Trigger können neben Verhaltensänderungen auch mit körperlichem Training in die Schranken verwiesen werden. Darauf werden wir in einem dritten Beitrag eingehen. Kay Bartrow
Autor
Kay Bartrow arbeitet als freiberuflicher Physiotherapeut. Gleichzeitig verbindet ihn mit der Fitnessbranche der Spaß an Sport, Training und Bewegung, weshalb er examinierte Physiotherapeuten unter anderem in Trainingstherapie fortbildet. Seit 2009 schreibt er Fachbücher und Artikel für physiotherapeutische Fachzeitschriften. E-Mail: physiotherapie4u@gmx.de
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