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HopeNews

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HOPE news

MCS

BrĂźcken der Hoffnung bauen

MCS Rundbrief, 2/2018 / Sonderausgabe

Das Beste kommt

Grund genung dankbar zu sein und Jesus die Ehre zu geben...

noch !

20 Jahre MCS

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Walter und Jasmin Bachmann

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Liebe Leser und liebe Leserinnen In letzter Zeit begegnen mir ständig Karten mit Texten wie: „die beste Zeit wird noch kommen“ oder ähnlich. Naja, nach 20 Jahren MCS und 38 Jahren im Glauben spricht diese Aussage vielleicht eher jüngere Menschen an. Vermutlich habe ich darum diesen Text auch auf einer Hochzeitseinladung gelesen. Natürlich deuten die Anzeichen, die wir täglich mitbekommen, nicht gerade auf eine bessere Welt hin. Manchmal denke ich, dass wir nur einen Wimperschlag von einer grossen Katastrophe entfernt sind -- Krieg, Epidemie, Inflation? Wie auch immer, wir leben in einer sehr zerbrechlichen Welt! Zurück zu diesem Kalenderspruch. Als Christen glauben wir natürlich daran, dass sowohl für uns als auch für Israel die beste Zeit noch bevorsteht! Das ist schliesslich unsere Hoffnung, und darum nennen wir unseren Rundbrief schon seit langem „Hope-News“.

„So haben wir durch zwei unumstössliche Tatsachen, mit denen Gott uns unmöglich belogen haben kann, einen kraftvollen Zuspruch, wir, die wir unsere Zuflucht darin gesucht haben, festzuhalten an der Hoffnung, die vor uns liegt. Diese haben wir als einen sicheren und festen Anker der Seele, der hineinreicht ins Innerste, bis hinter den Vorhang, dorthin, wo Jesus hineingegangen ist uns zugute als der, der uns vorausgeht, der Hoher Priester geworden ist nach der Weise Melchisedeks in Ewigkeit“ (Heb 6,18-20).


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Es ist diese Hoffnung, die wir in uns tragen und die uns vorantreibt. Wir können nicht anders, als die Liebe Gottes – vor allem zu seinem Volk – auch zukünftig weiterzugeben. Dass wir durch all die Jahre mit Anita und Hanspeter zusammen diesen Dienst tun durften, betrachten wir als ein besonderes Geschenk. Wenn die Zeit kommt, wo sie sich schrittweise in ihren Ruhestand zurückziehen, ist dies ihr gutes und verdientes Recht. Wie es auch kommen mag, wir bleiben dankbar und freundschaftlich mit ihnen tief verbunden. Auch wir werden nicht jünger, darum machten wir uns auch verschiedene Gedanken. Für uns ist eines klar: es geht noch weiter! Solange es unsere Kräfte zulassen, werden wir die MCS St.Gallen als Schulungs- und Seminarstätte weiterführen. Unsern Saal werden wird weiter für diverse Anlässe vermieten. Neben den Schulungsangeboten werden wir uns für den „Marsch des Lebens für Israel“ in St.Gallen engagieren.

Die Bewilligung für den vierten Marsch (Donnerstag, 2. Mai 2019) haben wir bereits erhalten, In Israel werden wir unserer Beziehungs- und Unterstützungsarbeit weiterhin eine zentrale Bedeutung zumessen. Seit Sommer 2018 wurden die Spenden für Holocaustüberlebende über den Dienst von Doron Schneider abgewickelt. Wir freuen uns an dieser neuen Zusammenarbeit. Einen besonderen Dank möchte ich hier auch meiner Frau Jasmin aussprechen. Dank ihrer Arbeit im Pflegeheim konnten wir in der MCS ohne Entgelt dienen. Selbstverständlich gehören auch die vielen Freunde, die uns über all die Jahre regelmässig unterstützten, dazu. Die MCS ist ein Glaubenswerk und bis zum jetzigen Tag dürfen wir Monat für Monat für unsere Versorgung beten. Dass wir nach 20 Jahren bis heute schuldenfrei sind, ist für mich ein sehr grosses Geschenk, oder wie kürzlich ein Bruder sagte: „Ein Wunder Gottes!“ Im Rahmen unseres Israeltages werden wir dieses Jubiläum auch feiern. Es wäre schön, wenn wir auch dich bei uns begrüssen dürften.

Walter Bachmann


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MCS Schönes Salz!

Wider das Vergessen...

Busse! Beim durchstöbern alter Unterlagen fand ich eine Stellungsnahme von Pfarrer Paul Vogt zum Thema aus dem Jahre 1945. Unsere Ausdruckweise mag sich in der Zwischenzeit etwas verändert haben, in haltlich hat sich nichts verändert. Im Gegenteil , nur auf der Grund lage der Busse werden wir besseren Zeiten entgegen sehen dürfen. ...…

Unsere Busse

In einem Gespräch mit einem führenden jüdischen Manne wies ich auf das Heilandswort hin, das uns Christen gelte: „Ihr seid das Salz der Erde.“ Ich werde nie vergessen das schmerzvolle Lachen, mit dem mir geantwortet wurde: “Schönes Salz!“ Dabei dachte der Mann an alle Beteiligungen und Opfer von jüdischen Menschen innerhalb des Christentums. Paul Vogt in seinem Arbeitszimmer


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5 Schönes Salz!

Diese Antwort ist mir zum Bussruf geworden. Es gibt für uns Christen nur einen Weg zum jüdischen Menschen, den Weg der Busse. Es gibt für uns Christen nur einen Auftrag, denn Bussruf des Meisters ganz ernst zu nehmen. Wir müssen die Hand ausstrecken und unsere jüdischen Brüder und Schwestern bitten: Vergib uns, weil wir keine echten Christen waren. Vergebt uns, weil unser Salz “dumm“ geworden ist und seine Schärfe verloren hat und darum der ganzen teuflischen Zersetzung und Fäulnis-Erscheinungen des Antisemitismus nicht wehren konnte (Matthäus 7,13). Wir wissen, dass es euch schwer fällt uns zu glauben und uns zu vergeben. Ihr seid mit Recht misstrauisch geworden gegenüber schönen, christlichen Worten. Unser Christuszeugnis mit Wort und Tat ist euch zu unglaubwürdig gewesen, zu unerlöst, zu kraftlos, salzlos, lichtlos, lieblos. Und doch, vergebt uns! Unsere Busse darf nicht bloss passive Busse bleiben. Sie muss aktive Busse der Liebe werden. Sie muss aktive Busse der Sühne werden. Wir müssen es lernen, aus dem Evangelium und im Evangelium zu leben, als Versöhnte Gottes, die versöhnen, als Gerettete Gottes, die retten, als “Wir müssen als Christen Geliebte Gottes, die lieben, als solche, eine Schutztruppe für denen Barmherzigkeit widerfahren ist Gottes Privateigentum und die nun herzlich barmherzig sind. Vom Evangelium her müssen wir uns auf Erden werden” die geistlichen Waffen geben lassen zum Kampf als Christenmenschen in der Welt und zum Kampf gegen den antichristlichen Antisemitismus in allen seinen mannigfaltigen Formationen und Waffengattungen. Wir müssen als Christen eine Schutztruppe für Gottes Privateigentum auf Erden werden. Wie Gott sein Volk Israel zur Busse führt, ist sein Mysterium. Dass er uns durch das unendliche traurige Schicksal des Judenvolkes von der Unchristlichkeit unseres Christentums überführt und unsere christliche Schuld in erschreckender Weise offenbar macht, das ist unsere Glaubensüberzeugung. Sein heiliger Bussruf gilt allen Ernst auch uns Christen in unserer Verstockung und Herzenshärtigkeit hinein. Juden und Christen sind erwählt allein aus Gnaden. Juden und Christen können einzig noch leben durch die Gnade Gottes. Kyrie eleison! Herr, erbarme dich unser aller! Das ist mein Glaubensbekenntnis zur Judenfrage nach zehnjährigem Flüchtlingsdienst.

Pfr. Paul Vogt, Zürich


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Jerusalem

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Walter Bachmann

PHOTOS: MCS

REDET

mit Jerusalem freundlich... 20 Jahre - und es geht weiter… „Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, Spruch des HERRN“ (Jes 55,8).


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7 Brücken bauen ...

Ja, so ist es. Wir hätten den Weg der letzten Jahre nie so gehen können, wenn nicht Jesus unser Leben in seine Hände genommen hätte. Vor Jahren waren wir schon etwas erstaunt, als der Heilige Geist uns die ersten Erkenntnisse über Gottes Herz für Israel schenkte. Bis ca. 1990 drehte sich bei uns alles um die Annahme des Glaubens an Jesus, das Weitertragen seiner Erlösung, sein rettendes und heilendes Wirken in uns und unserem Umfeld. Und nun fügte sich auf einmal Gottes “Altes Volk“ in unseren Fokus. Seit 1948 wurden biblische Prophezeiungen vor unseren Augen offensichtlich erkennbar. Gott hat sein Volk nicht verstossen, auch wenn viele – auch Theologen und Kirchen – immer noch in dieser Meinung verharren. Israel hat nach wie vor in Gottes Agenda eine wichtige

und zentrale Berufung und Rolle inne. Dieses Volk blieb nicht auf ewig in der Diaspora. Die Juden kamen aus allen Ecken der Welt zurück in ihr Land. Auch die hebräische Sprache wurde wieder erweckt, modernisiert und angepasst, sodass dieses Volk heute eine gemeinsame Sprache spricht. Wie auch immer wir zu Israel stehen, eines lässt sich nicht leugnen ... Israel ist ein blühendes, aufstrebendes, das einzige demokratische Land im Nahen Osten, dies trotz vieler Anfeindungen und Widerstände.

Israel, vielseitig, atemberaubend und immer einen Besuch WERT!


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Persönlich wurde uns erst mit der Auseinandersetzung der Kirchengeschichte klar, dass es für uns Christen nur weiter gehen kann, wenn wir uns diesem Kapitel stellen. Es waren Bücher wie: …Und sie wurden zerstreut unter alle Völker… von W. Keller, die mich vor lauter Betroffenheit nur stockend und erschrocken weiter lesen liessen. Es lässt sich kaum in Worte fassen, was wir im Namen unseres Gottes dem jüdischen Volk angetan haben. Aus dieser Erkenntnis heraus wurde 1993/94 der Verein „Hope for the Nations“ ins Leben gerufen und 1998 kam die Gemeindegründung der MCS in St.Gallen dazu. In den vergangenen Jahren wuchsen diese beiden Dienste immer mehr zusammen und bilden eine Einheit. An der anfänglichen Vision, „Back to the Roots“ (Bild) hat sich bis heute nichts verändert. Es ging uns immer erstens um Busse und Aufklärung und zweitens um freundschaftliche Beziehungen zu Israel.

Oben: Nie weden wir vergessen! Gebet: “Vater DEIN WIlle geschehe ... Links unten: Hope News aus dem Jahre 1994 Ariel Berkowitz in der MCS mit Kurt Bodenmann, Übersetzung Rechts: Israel hatte in den letzten 20 Jahren viele Opfer zu beklagen ...


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Wie gläubige Juden das Wort Gottes auslegen und wie sie uns als Christen wahrnahmen, interessierte uns. Wir wollten und mussten sie anhören. Darum luden wir immer wieder Gäste aus Israel in die Schweiz ein und gaben ihnen die Gelegenheit, ihre Herzensangelegenheit und ihr Wissen an uns weiter zu geben. All diese Botschaften waren und sind wie ein verschollener Schatz, wodurch wir laufend neue biblische Realitäten entdecken. Wir wurden auf sehr kostbare Weise beschenkt. Doch wir wollten mehr, etwas Praktisches musste dazugehören. Wir begannen mit kleinen Gruppen nach Israel zu reisen. Das Erleben im persönlichen Kennenlernen von Menschen vor Ort, brachte eine neue Dynamik hinzu. Es war die Idee von Hanspeter Vogt, in Jerusalem Gottes Volk zu trösten. Nach einer Gebetszeit machten wir uns betend auf, um in den Strassen Israels Menschen anzusprechen. In der Regel

Es kam vor, dass sich am Arm des Gegenübers eine tätowierte Nummer zeigte. hatten wir ein kleines Paket dabei. Es beinhaltete etwas Nützliches und zusätzlich auch eine Verskarte mit dem Text aus Jesaja 40 auf Hebräisch und Englisch, sowie eine neue Schweizer Banknote. In den Gesprächen hörten wir den Menschen zu und fragten nach ihrem Befinden. Es kam vor, dass sich am Arm des Gegenübers eine tätowierte Nummer zeigte. Plötzlich stehst du vor einem Betroffenen mit tragischer NSS-Geschichte! Anderseits waren Juden über die einfache Tatsache erstaunt, dass es scheinbar in Europa Menschen gibt, die ihnen Liebe und Ehre statt Ablehnung und Arroganz entgegen brachten.


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Rechts: Die ca. 30 Einsätze (jeweils 5 Tage) in den Strassen Jerusalems haben uns in den vergangen Jahren wohl am meisten geprägt. So viel Wertvolles durften wir während den “Rubbish-Reisen” erleben ...

In unserem Saal in St.Gallen durften wir viele Seminare und Tagungen durchführen. Links: J. Fazius in der MCS

Die Teilnehmer gaben alles! Arbeitseinsatz in Jerusalem.


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Links: Im Einsatz gegen das Vergessen!


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Manchmal entschuldigen wir uns bei diesen Menschen für den Judenhass in der Familie, der Kirche und der Schweiz. Wenn uns unser Versagen den Juden gegenüber betroffen macht, kann man einfach nicht anders als sich zu demütigen.

Wenn uns unser Versagen den Juden gegenüber betroffen macht, kann man einfach nicht anders als sich zu demütigen.

Wenn wir sie dann in Gesprächen darauf hinwiesen, dass der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs sie nie verlassen habe, ja dass er über sie wache (Psalm 121) und als ihr König über ihnen herrsche (Jes 52), erlebten wir oft, wie uns ein wunderbarer Friede umgab.

Ja, wir sahen in Gesichter, die gerade übernatürlich getröstet wurden! Dasselbe erlebten wir auch, als wir während vielen Jahren mit Besen und Schaufeln in den Strassen Jerusalems unterwegs waren. (Siehe Bilder). Diese Arbeit war


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Links: Wir sind berufen um zu segnen... Rechts: Der erste “Marsch des Lebens für Israel” in St.Gallen 2016

auch eine prophetische Tat. Während wir die Strassen vom Dreck befreiten, konnten wir persönlich beten: „Herr sei uns gnädig und reinige uns von unserem „Dreck“, z. B. von der Sünde des Antisemitismus und unseres Hochmuts dem jüdischen Volk gegenüber usw.“ „Selig, die ihre Gewänder waschen; sie sollen ein Anrecht haben auf den Baum des Lebens und durch die Tore einziehen in die Stadt“ (Offb 22,14). Als Frucht der Busse entwickelten wir eine Kultur, welches jüdisches Leben willkommen heisst. Dies geschah nicht von heute auf morgen. Sich mit der eigenen Schuld auseinanderzusetzen ist ein schmerzhafter, aber guter Prozess. Vor einigen Jahren bekam ich (Walter) in Jerusalem einen Eindruck. Ich denke der war von Gott: „Über der Kirche sei eine Art Decke von Stolz, Schuld, Hochmut und Arroganz allem Jüdischen gegenüber. Wer aber bereit ist Busse zu tun und seine belastende Vergangenheit aufarbeitet, denen werde Gott nochmals eine Gelegenheit geben, seinem geliebten Volk zu dienen. Aber nur jenen!“

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Kontakte pflegen Wo immer eine Tür aufgeht, jeder persönliche Kontakt ist ein Geschenk.

Hanspeter und Anita Vogt

Unsere Heimat Wie es um unser Land steht ist uns nicht egal, darum engagieren wir uns auch für den Marsch des Lebens für Israel.


Sonderausgabe 2018

Besuch in Ariel, Samarien, Israel! Nicht Westbank.

Israelreisen Wir nehmen auch gern Geschwister auf eine Besuchsreise mit. Anfragen bitte per eMail.

Impressionen UND

Besuch bei Freunden in Ariel

RĂœCKBLICKE

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So träumten wir von einer Gemeinde in der auch jüdisches Leben ein Zuhause finden kann. Vielleicht ein zu grosser Traum. Für viele Christen ist es scheinbar ok, wenn messianisch Gläubige ihren eigenen Weg gehen, sie selber aber in ihren gewohnten Bahnen weiterleben können. Wenn wir aber in unseren Zusammenkünften Jesus den Juden nicht erkennen, wo ist dann die viel beschworene Einheit.

Wie auch immer, sehr beschenkt wurden wir durch die vielen wertvollen und wunderbaren Freundschaften zu jüdischen Menschen. Auch wenn sich unsere Aufgaben zukünftig verändern sollten, werden wir weiter zu Israel in Wort und Tat stehen. Seit ein paar Jahren kam der „Marsch des Lebens für Israel“ in St.Gallen hinzu als eine weitere gute Möglichkeit, aktiv dem grassierenden Antisemitismus – dem

WIR SETZEN EIN ZEICHEN!

Teilnahme am ersten “Marsch der Nationen” in Jerusalem, Mai 2018


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Judenhass – entgegen zu wirken. Ob wir bis ans Ende unseres zeitlichen Daseins mit Israel freundlich umgehen, ist auch entscheidend für unsere Zukunft. Natürlich kann ein judenfreundliches Verhalten unangenehme Folgen haben. Gott sei Dank, sind diese aber bis dato nicht wirklich gravierend. Am ehesten werden wir wohl Ablehnung erleben. Doch unser Leben wurde noch nie ernsthaft bedroht. Das Gefährlichste war vermutlich, als wir in den Strassen Jerusalems arbeiteten und kaum 1000 m entfernt eine kleine Bombe explodierte. Gott ist treu! Er hat uns in all den Jahren bewahrt. Als wir Bachmanns in Israel lebten, hatten wir im Stadtzentrum einen Platz wo wir uns immer trafen, wenn wir auf einander warten mussten. Kaum waren wir ein paar Wochen zu Hause, wurde genau auf dieser Bank ein Sprengsatz deponiert, der auch explodierte. Wie gesagt, Gott ist treu!!! Natürlich hätte es auch anders ausgehen können. Es mag unangenehm sein, doch wir müssen uns auch fragen welchen Preis wir bereit sind zu bezahlen. Einmal sah ich in einer deutschen Zeitung ein Bild mit ganz vielen Werft-Arbeitern, die alle bis auf einen, ihre Hand zum „Hitler-Gruss“ hochhielten. Später erfuhr ich, dass

dieser Mann seinen Mut mit einem Arbeitslager in Sibirien bezahlte! Sind wir dankbar und nutzen die Gunst der Stunde, denn wer weiss schon wie lange Einsätze, z. B. die „Märsche des Lebens“, noch möglich sein werden. Über den Mauern Jerusalems habe ICH Wächter bestellt...

Über kleinere und grössere Wunder könnten wir noch manches berichten, doch vieles bewahren wir wie einen Schatz, weil wir es mit kostbaren Menschen zu tun haben. In der Gewissheit, dass uns Gott auch zukünftig seine Wege führen wird, gehen wir getrost weiter, denn die SEINEN haben die beste Zeit noch vor sich.

“Denn für die SEINEN kommt die beste Zeit erst noch, und dies in jeder Hinsicht!”


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Mike und Vered stellen sich vor: Mike und Vered Hillel sind messianische Juden die 1987 von den USA nach Israel emigriert sind. Sie haben drei verheiratete Kinder und sieben Grosskinder. Mike und Vered kamen beide als junge Teenager zum Glauben an Yeshua, und haben dem Herrn auf verschiedene Weise gedient, und so die Schrift erfüllt: „Bei allem was ihr tut, arbeitet von Herzen für den Herrn und nicht für Menschen. Ihr wisst ja, dass der Herr euch mit einem himmlischen Erbe belohnen wird. Ihr dient Christus dem Herrn“ (Kol.3:23-24). Michael und Vered haben ihre Wurzeln sowohl in christlichen als auch in jüdischen Gemeinschaften. Das ist einzigartig: Aus diesem Grund können sie beiden Gemeinschaften Trost spenden, und Brücken bauen indem sie der christlichen Gemeinde, wann immer möglich, über die „Wurzeln ihres Glaubens“ aufklären. Kol. 1:28-29 fasst den Ruf Gottes auf den Leben von Mike und Vered zusammen:

„Diesen Christus verkündigen wir indem wir Menschen ermahnen, und sie mit aller Weisheit die Gott uns geschenkt hat belehren. Denn wir möchten sie als Menschen, die vor Christus erwachsen geworden sind, vor Gott hinstellen. Für dieses Ziel setze ich mich mit aller Kraft ein und vertraue dabei auf das was er in mir schafft, er, der so mächtig in mir wirkt.“ Um für diesen Ruf zugerüstet zu werden haben Michael und Vered beide eine BA in Bibel und Theologie, als auch einen Master-Abschluss im Studium des Judentums. Ausserdem hat Vered ein Doktorat als auch drei weitere Master-Abschlüsse in rabbinischen Studiengängen welche zur Ordination als Rabbinerin im Juni 2018 führten. Auch Michael belegt zur Zeit einen rabbinischen Studiengang und erwartet seine Ordination zum Rabbi 2019. Heute ist Mike Leiter der messianischen Haus-Gemeinde-Bewegung „Adonai Shamma“. Vered ist akademische Dekanin im „Institut für Messianisch-Jüdische-Theologie“ und lehrt in dieser Funktion an mehreren Colleges, Universitäten als Zusatzfakultät, ausserdem wirkt sie auch in Frauengruppen und Gemeinden.


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Prophetische

WORTE

Quelle: www.Yeshua.at (Mit freundlicher Genehmigung)

Erbaue dich selbst auf deinem allerheiligsten Glauben auf (Jud 1:20). Du lebst in einer Zeit, wo Kompromiß wahre Hingabe an Gerechtigkeit zerstört. Es wird ganz bewußte Anstrengung brauchen, um angesichts des Verfalls in der Welt in jedem Bereich geistliche Werte wieder aufzubauen. Heb dich davon ab. Trenne dich von allem, was deine Beziehung zu Mir schwächt, spricht der Herr. “daß ihr, was den früheren Wandel betrifft, den alten Menschen ablegen sollt, der sich wegen der betrügerischen Lüste verderbte, euch dagegen im Geist eures Sinnes erneuern lassen und den neuen Menschen anziehen sollt, der nach Gott in Gerechtigkeit und Heiligkeit der Wahrheit geschaffen ist.” (Eph 4:22-24)

Bleibt auf dem Weg der Liebe! Strebt nach den Geistesgaben, vor allem aber danach, prophetisch zu reden ... (1Kor 14,1-2)

Verliere nie die Tatsache aus den Augen, daß deine Entscheidungen und was du tust Konsequenzen mit sich bringen, sowohl gute als auch schlechte. Es ist für dein geistliches Wachstum und Wohlergehen entscheidend, daß du die Folgen deiner Entscheidungen und Handlungen abwägst. Sei dabei nicht voreilig. Denke über die verschiedenen Möglichkeiten und die logische Schlußfolgerung dessen, was du tun wirst, nach, spricht der Herr. “Irrt euch nicht; Gott läßt seiner nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.” (Gal 6:7-8) “Ich bin, der ich bin!” (Ex 3:14). Ich bin dein Vater, und heute will ich, daß du weißt, daß ich dich liebe. Ich will dich zu der ganzen Güte, die ich für dich habe, leiten und führen. Laß nicht zu, daß dich die Umstände entmutigen. Erlaube mir, durch deinen Glauben, dich zu erneuern. Glaube nur. “Wenn du glauben kannst, alles ist dem, der glaubt, möglich.” (Mark 9:23)


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Photo Info : Walter Bachmann, 1980

Aus dem Leben von Walter und Jasmin Bachmann

Zeugnis: Jesus hat’s gemacht

Im Juli dieses Jahres lud mich die „Live Church Wil“ für eine Predigt ein. Während meinen Vorbereitungen befasste ich mich auch mit meiner Vergangenheit.

“Was ihr bei mir gelernt und empfangen, gehört und gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein” Phil 4,9.

Anfang 1980 besass ich wirklich nicht mehr als mein Leben, und dieses hing an einem sehr dünnen Faden. JEDOCH, innert 24 Stunden wurde mein Da-Sein völlig umgekrempelt. Ob es am Älter-werden liegt weiss ich nicht, doch heutzutage erkenne ich viel tiefer die zahlreichen, übernatürlichen Wunder, derer es damals bedurfte, um der Drogenszene zu


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entkommen. Es versteht sich von selber, dass ich meine Herkunft bis heute nicht leugnen kann und will, auch wenn es manchmal einfacher wäre. Das Weitererzählen unserer krassen Wende, auch jene meiner Frau, wurde also zum wichtigen Teil

einen starken Willen gehabt. Dem war aber nicht so! Persönlich bin ich immer wieder erstaunt, wozu Leute fähig sind, die diszipliniert und willensstark auf ein Ziel fokussiert leben - zum Beispiel im Sport! Kein Wunder, reagieren viele Menschen etwas irritiert, wenn ich ihnen sage, dass es allein Gottes Kraft und Handeln war, welche in meinem Leben den krassen Wandel bewirkten.

„Allein mir, dem HERRN, sollt ihr in Ehrfurcht dienen, denn meiner Macht und meinem Eingreifen verdankt ihr eure Befreiung“ (HfA 2Kön 17.36).

unseres Auftrags. In den vergangenen Monaten bekamen Jasmin und ich einige ganz besondere Gelegenheiten, unser Erlebtes weiter zu erzählen. Dies geschah speziell im Mai während unserer Israelreise und im August, der Zeit unserer Campingferien. Immer wieder kommt es vor, dass Menschen, die mein Zeugnis gelesen haben, daraufhin rührend ihr Echo abgeben. Z. B. jene Frau, die es über Nacht in ihrem Wohnwagen las und am Morgen extra zu uns rüber kam und meinte: „Dein Leben ist wirklich ein Wunder“! In weiteren Gesprächen stellt sich heraus, dass die meisten Menschen in Bezug auf meine Geschichte denken, ich hätte doch irgendwie

Denn vieles, was ein Leben so ausmacht: Frau, Kinder, Haus, Hobby oder Karriere, waren für mich damals längst gestorben. Es war schlicht unvorstellbar, dass ich damit jemals etwas zu tun haben könnte. Ein Wunder: Ich wurde beschenkt mit einer lieben Frau, einer wunderbaren Tochter…- nun noch ein toller Schwiegersohn -…und vieles mehr. Dass ich leben darf, verdanke ich ganz allein dem Eingreifen Gottes. So bleibt es weiter unser Gebet, dass jeder der mein/unser Zeugnis liest oder davon hört, nicht bei der menschlich tragischen Seite der Geschichte stehen bleibt, sondern das Übernatürliche erkennt und den anruft, der in jedem Leben Grosses wirken und eingreifen kann und will: JESUS!


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Impressum Herausgeber: MCS St.Gallen Fotos: W. Bachmann Postcheckkonto Schweiz: Post-PC 90-21780-4 BIC: POFICHBEXXX IBAN Nr. Postadresse: MCS POstfach 103 9013 St.gallen Telefon: 071 279 14 86 Homepage: www.mcs-sg.ch

CH84 0900 0000 9002 1780 4 Bankverbindung Deutschland: Postbank NL Karlsruhe Konto 606 520 753 Bankleitzahl 660 100 75 BIC: PBNKDEFF IBAN: DE42 6601 0075 0606 5207 53

“Bedenke doch die Güte und die Strenge Gottes: Gegenüber denen, die gefallen sind, die Strenge, dir gegenüber aber die Güte Gottes - sofern du der Güte treu bleibst, sonst wirst auch du abgehauen werden.”

Römer 11, 22 ZH


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MCS Kalender 2018/19 MCS-Schulungs- und Seminarraum: Schulstrasse 3, 9000 St.Gallen

Israel-Freundestag und 20 Jahre MCS Herzlich

willlkommen

zum

diesjährigen

Israel-

Freundestag mit Vered und Mike Hillel.

24. November 2018 9. 30 Uhr bis 16.40 Uhr, Schulstrasse 3. 9000 St.Gallen www.mcs-sg.ch/freundestag

Was ihr bei mir gelernt und empfangen, gehört und gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein. Phil. 4,9

Schulungs- und Tagungsstätte Weitere Informationen findet man auf unser Homepage.

Akktuelles auf: www.mcs-sg.ch/aktuell

Marsch des Lebens für Israel ... Wir laden zum vierten Marsch des Lebens für Israel in St.Gallen ein. Alle Informationen sollten anfangs 2019 auf unserer Webseite zur Verfügung stehen. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme, als ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus und Judenhass. Wann: St.Gallen, 02. Mai 2019 www.marschdeslebens-sg.ch


“Denn wir wissen, dass unser irdisches Haus, die Hütte, zerstört wird, wir einen Bau von Gott haben, ein Haus nicht von Händen gemacht, ein ewiges, in den Himmeln” (2Kor 5,1)


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