HOPE NEWS
Ausgabe 1 / 2022 www.mcs-sg.ch
MCS
Building Bridges
“Marsch des Lebens für Israel” in St.Gallen
Zuversichtlich?
Vormerken:
Hope for the Nations - Israel first ...
“Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist” (Kol 3,2). Liebe Leserinnen und liebe Leser Europa ist auf dem besten Weg sich selbst zu zerstören und diese Talfahrt – so scheint es zumindest – ist wohl kaum aufzuhalten. Die Nachrichten, die uns fast stündlich erreichen, sind zutiefst beunruhigend. Wir sehen, wie Menschen aller Altersgruppen auf tragische Weise ihr Leben verlieren. Wir müssen vielleicht lernen auf liebgewordene Selbstverständlichkeiten – Gewohnheiten - zu verzichten, weil zukünftig nicht mehr alles einfach im Überfluss vorhanden sein wird. Doch so wie ein Virus es vermochte bis in unsere Wohnungen zu gelangen, besteht plötzlich wieder die Möglichkeit eines Weltkriegs. Solche Szenarien lassen wir nicht gern an uns herankommen. Wir erleben gerade schmerzlich die Grenzen des «menschlich Machbaren», besonders, wenn es um eine friedliche Koexistenz geht. Es ist schon lange her, als mich ein Wort zu den Söhnen Issaschar besonders ansprach und mich seitdem begleitet: «Und von den Söhnen Issaschar solche, die die Zeiten zu beurteilen verstanden und wussten, was Israel tun musste» (1Chr 12,32). Sie wussten, es ist Zeit David dem König Israels, nachzufolgen. Ich bin weder Theologe noch ein Experte für politische Angelegenheiten, doch dafür bete auch ich gerne, dass ich die Absichten Gottes für unsere Tage (soweit sie für mein Leben, meine Familie und für meinen Auftrag wichtig sind), erkennen und beurteilen darf.
Wachset in der Gnade ... Wirkt solange es Tag ist ... Seid verwurzelt in IHM .. MCS Schulstrasse 3, 9000 St.Gallen / Telefon Büro: 076 / 387 87 81 Postcheckkonto - Post-PC 90-21780-4 IBAN Nr. CH84 0900 0000 9002 1780 4 2
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Es ist nicht selbstverständlich und immer wieder ein Wunder, wenn Menschen trotz allem einen Glauben voller Zuversicht und Hoffnung – ohne Bitterkeit – behalten können. Dies sind vermutlich Menschen, die es gelernt haben, sich von allem Bösartigen zu distanzieren und sich ihre «Freude am Herrn» nicht berauben liessen. Sie, die glaubten, dass der himmlische Vater die Kontrolle über diese Welt nie verloren hat. Weder in der Vergangenheit noch gegenwärtig und schon gar nicht zukünftig! Paulus’ Worte an die Kolosser fordern ein Umdenken: „Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist“. Wir leben zwar in dieser Welt, aber nicht die Regeln dieser Welt bestimmen uns. Das Reich Gottes mit seinen Ordnungen und Verheissungen prägen unser Leben hier auf Erden. So sollte es zumindest sein.
“Vertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit! Gott will, dass ihr ein Segen für seine Erde seid. Der uns in frühen Zeiten das Leben eingehaucht, der wird uns dahin leiten, wo er uns will und braucht” Klaus Peter Hertzsch Das heisst nicht, dass wir das Geschehen um uns herum ausblenden sollen. Es braucht aber eine gewisse Achtsamkeit, damit uns die Flut an Informationen und Bildern nicht in die Irre führen. Selbstverständlich sind Kriege zu verurteilen, ganz besonders auch darum, weil es oft die Falschen sind, die einen hohen Preis zu bezahlen haben. Aber ob es uns gefällt oder nicht: „Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da“ (Matth 24,6). Bei all dem tragischen was geschieht, müssen wir lernen damit umzugehen. Ist es nicht erstaunlich, dass gerade das jüdische Volk in ihren schwersten Zeiten gelernt hat, an ihren biblischen Festen festzuhalten? Ich frage mich, wie würde Jesus heute wohl in all den kriegerischen Auseinandersetzungen reagieren? In meiner Vorstellung würde er wohl sein Reich vertreten, für die Schwachen da sein, und sich für die Gerechtigkeit seines Vaters einsetzen. Bedenken wir, Jesus lebte mit seinen Jüngern unter der Besatzungsmacht des Römischen Reiches und sie waren auch in diesem schwierigen Umfeld in der Lage, ihren Auftrag auszuführen. weiter auf Seite 7. HopeNews
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Wir bedanken uns ganz herzlich für alle finanzielle Unterstützung, sowie auch den Geschwistern von Beit El für ihren spontanen Einsatz.
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Tuvia, der Manager des Hotels “Eshel Hashomron”, antwortete auf unsere “Bäume-Aktion”: Dear Walter Yesterday people from Beit El from Zicron Yakov planted the trees. I didn’t pay attention but this year is a Shmita-Year, a year that due to orthodox laws the land must have a rest no planting in earth. Every seventh year earth must be in rest. So our plans with kids were cancelled and our friends from Zicron Yakov did it. And it was very excited to see these people, which are not Jews, who live many years in Israel in a kibbutz, doing it. After planting, we shall wait untill it will be a little bit warmer and we shall bring a tractor to make few little routes and put 2-3 forest tables with benches and it will be called “Friends of Israel forest”. A point in which the guide will tell about you and your organization. Thanks. Love and greetings Tuvia Tuvia schrieb, dass Freunde aus Beit El “Zikron Yakov” vorbei kamen, um die Bäume für sie einzupflanzen. Ihnen war es nicht erlaubt, weil dieses Jahr ein Schmitta-Jahr ist. Im Buch Mose steht, dass das Land jedes siebte Jahr ruhen muss (2Mo 23,10-11). Daran habe er leider nicht gedacht, als wir diese Aktion besprachen. Zu einem späteren Zeitpunkt würden sie den Wald mit Bänken
und Tischen erweitern. Zukünftig werden sie diesen Teil des biblischen Gartens als “Wald der Freunde Israels” benennen, und während den Führungen so auf die Spenderorganisation hinweisen.
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Prophetische Worte Kommt, meine Kinder, und erhebt euch durch euren hochheiligen Glauben (Jud 1:20). Ich sage das, weil die Welt in einer Abwärts-Spirale in das Chaos der Menschheit sinkt. Und das wird immer schlimmer werden, je näher wir zum Ende von allen Dingen kommen. Aber ihr seid diejenigen, die ihr durch euren Glauben gerechtfertigt worden seid. Jetzt ist eine Zeit, in der ihr lernen müsst, absolut im Glauben zu leben. Das Wort des Glaubens, das ich geschrieben habe, ist die Kraft und die Stärke vom heutigen Tag, und ihr tut gut daran, euch darauf zu stützen und es in die Praxis umzusetzen, spricht der Herr. Sei über Angst und Furcht erhaben, indem du dich daran erinnerst, dass ich dich durch dein aktuelles, komplexes Dilemma und deine Ratlosigkeit durchbringen werde. Ich werde dir Weisheit und Richtung geben, und Menschen in dein Leben bringen, die dir durch diese Schwierigkeit durchhelfen können. Aber du musst in dem festen Glauben stehen, dass Ich mit dir bin und für dich. Gründe dein Herz in absolutem Glauben, ohne Zweifel. Gib Verzweiflung und Entmutigung nicht nach. "Und wenn jemandem von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden. Aber er bitte im Glauben, ohne irgendwie zu zweifeln; denn der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird. Denn jener Mensch soll nicht meinen, dass er von Jahwe etwas empfangen wird. Er ist ein Mann mit geteilter Seele, unbeständig in allen seinen Wegen." (Jak 1:5-8) Nimm dir nicht vor, dir vorzustellen, womit du dich in den kommenden Tagen befassen müssen wirst. Es ist genug, die Verantwortungen und Bedürfnisse von heute zu erledigen. Mach keine fixen Pläne, mit offenen Händen, damit du Veränderung, wenn sie kommt, willkommen heißen kannst. Glaube und vertraue Mir, dass Ich deine Schritte lenken werde. "Vertraue mit deinem ganzen Herzen auf Jahwe und stütze dich nicht auf deinen Verstand! Auf all deinen Wegen erkenne Ihn, und Er wird deine Pfade gerade machen!" (Spr 3:5-6) Quelle: Yeshua.at
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Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker.
Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reissen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln» Wir wissen nicht was Morgen sein wird. Darum ist es besser darauf zu vertrauen, dass sich auch diese Tage für uns – besonders für Israel – zum Guten wenden werden. Vielleicht nicht so, wie wir es uns vorstellen, doch Jesus lehrte uns den Blick nicht auf diese Welt zu richten, sondern auf seine Gedanken und seine Wege. 1996 lebten wir als Familie eine Zeitlang in Israel. Ein Traum aus jener Zeit ist mir bis heute lebendig in Erinnerung: Ich sah Israel von oben und die Grenzen des Landes waren klar erkennbar. Plötzlich sah ich am Horizont viele Fallschirmspringer, die mit auffallend farbigen Schirmen auf das Land Israel zuflogen. Ich wachte auf und dachte darüber nach. Mir wurde schnell klar, dass diese bunten Fallschirme die Nationalflaggen des jeweiligen Landes darstellten. Dieser Traum erinnert an eine Prophetie aus dem Buch Sacharja: «Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reissen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln» (Sach. 12, 3ff). Wie sich zukünftig noch Grenzen verschieben werden, weiss ich nicht. Letztlich wird aber alles, was noch geschieht zur Erfüllung dieses Prophetenwortes führen. Alle Nationen bereiten sich schon darauf vor. HopeNews
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Doch wir sind getrost! Doron Schneider meinte kürzlich in einem seiner Vorträge, er habe keine Angst vor einer Atombombe über Israel. Gott habe schon so viele Verheissungen in Bezug zu seinem Volk erfüllt, wie z. B. die Staatsgründung und die Rückführung seines Volkes nach Israel (die noch nicht abgeschlossen ist). Er werde es sicher nicht zulassen, dass Israel zu Hause ausgelöscht werde – durch wen oder was auch immer. Mit Blick auf Europa hält sich meine Zuversicht in Grenzen, die erwähnte Bibelstelle aus Sacharja (wund reisen) sind harte Worte. Vermutlich wird es den Nationen ähnlich ergehen wie dem ägyptischen Pharao. Er starb im Meer, alle Wunder (10 Plagen), die er vorher hautnah erleben durfte, hatten ihn nicht zur Umkehr bewogen.
«Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen» (Röm 8,26). Sicher beten zurzeit viele, dass jetzt Juden erst recht Aliyah machen. Beten für Erweckung und die Errettung vieler Menschen. Vielleicht auch noch für das Erwachen der Gemeinde Jesu. Das ist so das Naheliegende oder wie Chuck Cohen es betont: eine Gebetsbasis. Wenn ich aber im Gebet anstehe, bete ich gern; „Vater, dein Wille geschehe“! Dies ist mir nicht nur für mein privates Umfeld wichtig, sondern ganz besonders auch im Hinblick auf die weltweite Entwicklung und die Geschehnisse in Israel. Wenn Gott uns ein Verständnis über das Zeitgeschehen gibt, ist das ein grosser Segen. Eines Tages sagt man dann vielleicht auch über uns: «Sie wussten, was zu tun war.» Schalom, Walter Bachmann
Mehr Informationen auf: www.mcs-sg.ch 8
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ISRAEL
Freundestag 2022 mit Mike und Vered Hillel
Samstag, 26. November 2022 Mike und Vered Hillel sind messianische Juden, die 1987 von den USA nach Israel emigriert sind. Sie haben drei verheiratete Kinder und sieben Grosskinder. Michael und Vered haben ihre Wurzeln sowohl in christlichen als auch in jüdischen Gemeinschaften. Das ist einzigartig! Aus diesem Grund können sie beiden Gemeinschaften Trost spenden und Brücken bauen indem sie in christlichen Gemeinden über die „Wurzeln ihres Glaubens“ lehren. Kolosserbrief, 1:28-29 fasst den Ruf Gottes auf dem Leben von Mike und Vered gut zusammen: „Diesen Christus verkündigen wir indem wir Menschen ermahnen, und sie mit aller Weisheit die Gott uns geschenkt hat belehren”. Denn wir möchten sie als Menschen, die vor Christus erwachsen geworden sind, vor Gott hinstellen. Für dieses Ziel setze ich mich mit aller Kraft ein und vertraue dabei auf das was er in mir schafft, er, der so mächtig in mir wirkt.“ Um für diesen Ruf zugerüstet zu werden haben Michael und Vered beide eine BA in Bibel und Theologie, als auch einen Master-Abschluss im Studium
Wir freuen uns auf euch! des Judentums. Ausserdem hat Vered einen Doktorat als auch drei weitere Master-Abschlüsse in rabbinischen Studiengängen welche zur Ordination als Rabbinerin im Juni 2018 führten. Auch Michael ist Rabbiner und Leiter der Hausgemeinde-Bewegung „Adonai Shamma“. Vered ist akademische Dekanin im „Institut für Messianisch-JüdischeTheologie“ und lehrt in dieser Funktion an mehreren Colleges und Universitäten als Zusatzfakultät. Zudem wirkt sie auch in Frauengruppen und Gemeinden.
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Marsch des Lebens für Israel 2. Juni 2022, 17.30 Uhr Kiesplatz/Kreuzbleiche, St.Gallen