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HopeNews MCS

und

Hope

for the

Nations - Rundbrief 1/2017

editorial | Er hat Ihr Geschick gewendet | Schlusswort

Und ich will das Geschick meines Volkes Israel wenden, ...

MCS Nr. 01/2017 +41 (0)71 279 14 86

MCS, Postfach 103, 9013 St.Gallen


MCS 2 / 2016 Der nächste „Marsch“ in St.Gallen findet am 12. April 2018 statt.

Liebe Leserinnen und Leser Vor kurzem blieb folgender Satz bei mir hängen:“Wir befinden uns in einem Kampf gegen Müdigkeit, Erschöpfung, Entmutigung,«Sorgen dieser Welt» und viele andere Dinge, die unsere Aufmerksamkeit auf sich lenken möchten“. Dies fasst meine letzten Wochen zusammen, als mich eine Krankheit in meinem Vorwärtsdrang stoppte. Wiederholt kam etwas dazwischen, was mich müde und lustlos machen wollte. Am Anfang des Jahres war ich erfüllt von Plänen und sonstigen Ideen, die ich in den bevorstehenden Monaten anpacken wollte. Der Start im Februar mit «Jobst Bittner und seinem Team in der MCS» war dann auch etwas ganz Besonderes für uns. Dass ich kurz vor ihrem Besuch noch wegen Herz-Rhythmusstörungen ins Spital musste, beunruhigte mich zu diesem Zeitpunkt kaum. Obwohl mein Körper von dem Eingriff noch Müdigkeitserscheinungen zeigte, machte ich mich an die Vorbereitungen für den zweiten „Marsch des Lebens für Israel“ in St.Gallen. Mit den Geschwistern der TOS-Gemeinde erlebten wir eine gute Zusammenarbeit und der Anlass in St.Gallen war ein starkes Zeichen gegen den Israel- und Judenhass in unseren Tagen. Wir sind der Stadt St.Gallen dankbar, dass wir den Marsch auch dieses Jahr problemlos durchführen durften. So freuen wir uns schon auf den nächsten Bekenntnis-Marsch, der (voraussichtlich) am Abend des 12. April 2018 stattfinden wird. Für den Mai war unsere Gruppenreise nach Israel geplant, die wir auch durchführen konnten, allerdings unter erschwerten Bedingungen. Schon vor der Reise lag ich durch eine Grippe geschwächt zuhause und während der Reise kam diese nochmals kräftig zurück. Gott sei Dank konnte unsere Tochter mit ihrem Mann viel Verantwortung übernehmen! Sie machten ihre Sache sehr gut! Trotzdem erlebten wir auch viel Positives. Weil ich oft im Gästehaus bleiben musste, lernten Jasmin und ich Cor und Emmeline kennen. Ein holländisches Ehepaar, die einem bemerkenswerten Dienst «Stichting Desert Rose» vorstehen. In einem kleineren Rahmen dienen sie Holocaustüberlebenden in Israel und geben Zeugnis und Lehre von ihrem Erlebten in Holland und der Ukraine weiter. Ihr bescheidenes Auftreten und Dienen im Kleinen berührte Jasmin und mich sehr. Diese Begegnung bleibt uns vorbildlich in Erinnerung und machte uns Mut für unseren Dienst. Wir wollen weiterhin treu weitergehen in dem Rahmen, der uns von Gott geschenkt wurde – und das hat mit Israel zu tun! Nun steht die zweite Jahreshälfte vor uns. Weil es mir gesundheitlich schon viel besser geht, plane ich wieder. Im August hoffen Jasmin und ich auf eine erholsame Zeit in unserem Wohnwagen. Und natürlich freuen wir uns schon sehr auf Doron Scheider, der am diesjährigen Israel-Freundestag im November unser Gast sein wird. (siehe Flyer) Doch ich bin etwas vorsichtiger, denn eines ist mir erneut klar geworden: In allem, was wir so gerne tun würden, sind wir letztlich immer noch auf Gottes OK angewiesen. Eine ganze gesegnete Sommerzeit Walter Bachmann

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Des Menschen Herz plant seinen Weg, doch der Herr lenkt seinen Schritt (Spr 16,9).


INPUT | LEHRE | EREIGNISSE | ERFAHRUNG | PROPHETISCHES |

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MCS HOPE-NEWS

Er hat ihr Geschick gewendet und … Als ich kürzlich aus meiner x-ten Israelreise zurückkehrte, musste ich unweigerlich an meinen ersten Israelbesuch zurückdenken. Dass in meinem Leben Israel mal so eine grosse Rolle spielen würde, hätte ich früher nie für möglich gehalten. Es war gegen Ende des Jahres 1989, als ich in meiner „Stille-Zeit“ etwas über das Laubhüttenfest in der Bibel las und dabei den Eindruck hatte, dass ich in einem Jahr in Israel sein werde, um dort dieses Fest zu feiern. Gab es dieses Laubhüttenfest überhaupt noch? Da ich absolut keine Ahnung hatte, fragte ich jemanden, der sich diesbezüglich auskannte. Dieser Bruder erzählte mir, dass er gerade fürs nächste Jahr eine Israelreise plane samt Teilnahme am Laubhüttenfest in Jerusalem. Als ich mit meiner Frau Jasmin darüber sprach, meinte sie, dass ich allein an dieser Reise teilnehmen sollte, weil es für uns Beide zu teuer wäre. Doch es kam anders: völlig unerwartet wurde Jasmin zu dieser Reise eingeladen und wir durften im Herbst 1990 miteinander zum ersten Mal nach Israel reisen. Unsere Vorfreude war riesig, aber wir ahnten keineswegs, dass sich unser Weg in den folgenden Jahren stark verändern könnte. Jerusalem wurde für uns zur «zweiten Heimat». Ich dachte, das sei einfach eine Art Pilgerreise – einmal im Leben müsse man als Christ in Israel gewesen sein – oder nicht? Diese Reise hinterliess bei mir noch unfassbare Spuren. Israel war mir nie ganz egal, aber alles, was mit dem Judentum oder mit dem Staat Israel zu tun hatte, war gar nicht mein Herzensanliegen. Ich verstand nicht, worum es eigentlich ging. Damals hatte die Drogen- und Gassenarbeit für mich Priorität.

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Mit Hanspeter Vogt zusammen besuchte ich anfangs der 90er Jahre eine Gebetswoche bei Tom Hess auf dem Ölberg. Später kamen die «TrösterWochen» dazu und die Teach- und Rubbish-Reisen folgten. (Fotos mit Text) Schon bei der zweiten Reise meinte Hanspeter, ich könnte diese Reise planen und leiten. Mit grosser Freude machte ich mich an die Arbeit, aber mir war nicht bewusst, dass ich absolut kein Wissen dafür aufwies! Ich erinnere mich an eine Teilnehmerin, die mir während der Arbeit in den Strassen Jerusalems viel Spannendes aus der Geschichte und dem Alltag Israels zu erzählen wusste. Peinlich! Doch es war

wohl Gottes Absicht, mich auf diese Art ins «Wasser zu werfen». In den darauf folgenden Jahren durfte ich einiges dazu lernen, vor allem auch durch mein Bibelschuljahr in Jerusalem. Zurück zur Gegenwart: Wenn ich heute in den unterschiedlichsten Regionen Israels unterwegs sein darf, bin ich einfach begeistert, wie sich Gottes prophetisches Wort vor meinen Augen erfüllt! Es ist zum Anfassen nahe, ob in Galiläa, in Jerusa-lem oder in der Wüste Judäa, Gott hat das Geschick seines Volkes gewendet! Stätte und Strassen wurden gebaut und nicht «nur» Weinberge wurden ge-

Samstag, 25. November 2017

Israel-Freundestag mit

Doron Schneider


Heute kann ich solche Aussagen nicht mehr einordnen, aber es gab auch in meinem Leben Zeiten, als ich noch nichts verstanden hatte und aus Unwissenheit dumme Dinge sagte. Darum ist es wohl gut, wenn man sich ab und zu an seinen persönlichen Weg zurückerinnert und erkennt, dass Got-

Die «Tröster-Wochen» kamen durch die Initiative von Hanspeter Vogt zustande. Aufgrund von Jesaja 40,1 (Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott.) suchten wir das Gespräch mit jüdischen Menschen in Israel. Als Schweizer baten wir u. a. um Vergebung für unsere Schuld. Denn zu dieser Zeit konnte die ganze Welt in den täglichen Schlagzeilen lesen: «Die Schweiz als Drehscheibe für Nazigold». Mit einer kleinen Gabe, z.B. mit Schweizergeld, wurden viele Herzen berührt.

pflanzt. Ich habe so viel Schönes und Lebendiges gesehen. Sie machen das wirklich gut trotz allen Widerständen und sonstigen Herausforderungen, die dieses kleine, erst fast 70-jährige Land, zu bewältigen hat. Wenn ich dann Menschen begegne, die wirklich meinen, die Juden hätten Jesus getötet und deshalb verdienen sie unsere Aufmerksamkeit nicht, werde ich schon etwas sprachlos. Es macht mich traurig, dass wir nicht erkennen, dass Jesus für mich -- für uns alle -- sterben musste. Es ist noch viel trauriger, wenn jüdische Menschen glauben, dass wir sie hassen, weil sie «unseren» Jesus getötet hätten. Was für eine Saat wurde da über hunderte von Jahren in die Herzen der Menschen gepflanzt?

Unser Einsatz in den Strassen Jerusalems hatte denselben Beweggrund. Wir stellten uns unter die Schuld, die wir dem jüdischen Volk und Gott gegenüber zu verantworten hatten. Für uns persönlich, aber auch für die Schuld unseres Landes und der Kirche durften wir so ganz praktisch in den Riss treten. Zur «Strassenwischer-Woche» gehörte auch biblische Lehre durch verschiedenste Geschwister, die vor Ort leben. Sie halfen uns, unser biblisches Verständnis bezüglich der Lehre und der Geschichte über das jüdische Volk zu vertiefen und deckten falsche Lehren und Prägungen in unserem Leben auf…

tes Offenbarungswirken meistens nicht eine gewaltige Explosion vom Himmel ist, sondern eher tropfenweise oder schrittweise in unser Leben hineingelegt wird. Jedenfalls war das bei mir so und ich hoffe und bete, dass wir weitere Offenbarungen von Gott geschenkt bekommen. Der Weg zurück zu unseren Glaubenswurzeln ist noch lange nicht zu Ende. Es gibt noch viel zu entdecken, damit wir mehr und mehr eins werden mit Gottes Absichten mit Israel und mit den Nationen...


Er

führte mich in die

Weite...

Wunder die ich erleben durfte, die kann mir keiner nehmen!

Eigentlich hatte ich nicht vor, an dieser Stelle weiter aus meinem Leben zu berichten. Doch ich denke, man sollte nie aufhören von dem zu berichten, was Gott in einem Leben an Wundern, Heilungen, Befreiungen und Führungen geschenkt hat. Zumindest ist das Teil meiner Berufung… Walter Bachmann

Mehr Infos auf: www.mon2018.com

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Die Grippe hatte mich dieses Jahr ziemlich erwischt, darum musste ich auch beim Herzspezialisten vorbeischauen. Es folgten viele Untersuchungen, auch Blut wurde abgenommen. Anschliessend musste ich zwecks Besprechung der Resultate nochmals vorbeigehen. Unter anderem sollte nochmals Blut abgenommen werden. So sass ich im Nebenzimmer, als der Arzt das Zimmer betrat und nebenbei bemerkte: “Was Hepatitis C anbelangt ist alles in Ordnung. Der C-Virus ist quantitativ nicht nachweisbar!“ Darauf fragte ich ihn, was das zu bedeuten habe. Er erwiderte: “Sie hatten Hepatitis C und diese ist weg.“ Unwissend fragte ich nach, wohin denn der Virus gegangen sei. Darauf der Arzt, das wisse er auch nicht! Aufgrund meiner Hepatitis Erkrankung machten mir die Ärzte 1978 keine grosse Hoffnung. Einer von ihnen meinte damals zu meiner Mutter, dass ich vielleicht nur noch ein paar Monate zu leben hätte. Später, ein paar Tage vor unserer Heirat 1984, bekam ich ein Telefon von der ZürcherKlinik mit der Mitteilung, dass ich stark gefährdet sei, eine Leberzirrhose zu bekommen, die zur damaligen Zeit zum Tod geführt hätte. Seitdem sind viele Jahre vergangen und viele Gebete wurden zum Himmel geschickt. Gott erwies sich mir nicht nur hier als Jahwe Raphe, der Gott, der heilt – Halleluja!


MCS St.Gallen

TERMINE UND IMPRESSUM

MCS Israel-Freundestag 2017 Sa. 25. November 2017 09.30 bis 16.30 Uhr mit Doron Schneider, Israel Infos und Flyer auf www.mcs-sg.ch

Weitere Informationen MCS-Homepage MCS-Büro: 079 / 771 45 33 E-Mail: mcs@mcs-sg.ch

Israel-Werke-Schweiz IWS - GEBETSTAG Sa. 29. April 2018 Im Evang. Gemeinschaftswerk an der Nägeligasse 9, Bern (13.00h - 17.00h)

Impressum: Herausgeber: MCS St.Gallen, Postfach 103, 1913 St.Gallen Fotos: R. Saxer und W. Bachmann Postcheckkonto Schweiz: Post-PC 90-21780-4 BIC: POFICHBEXXX IBAN Nr. CH84 0900 0000 9002 1780 4 Bankverbindung Deutschland: Postbank NL Karlsruhe Konto 606 520 753 Bankleitzahl 660 100 75 BIC: PBNKDEFF IBAN: DE42 6601 0075 0606 5207 53

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Schlusswort:

Tagebucheintrag von E. R., St.Gallen

Gedanken zum Marsch des Lebens in St.Gallen

Letztes Jahr hat es für mich nicht geklappt. Doch in diesem Jahr gelang es, den Dienst so einteilen zu lassen, dass ich nach Arbeitsschluss am Marsch teilnehmen konnte. Das Wetter versprach Niederschläge. Vielleicht würde sogar der Himmel, ob dem Unrecht, das den jüdischen Menschen in all den Jahrtausenden widerfahren ist, weinen. Viele mir unbekannte Menschen versammelten sich am vereinbarten Treffpunkt. Uns verband das Anliegen, über das Unrecht gegenüber dem Volk Gottes nicht zu schweigen, sondern zu bekennen, dass auch in der Ostschweiz das Verhalten gegenüber den Juden nicht richtig war. Ruhig und teilweise in Gedanken versunken, machten sich über hundert Teilnehmer auf den Weg. Die Polizei begleitete den Zug und sorgte für Sicherheit beim Überqueren der Strassen. Es ist schon ein besonderes Geschenk, in einer Stadt zu wohnen, in der man unbeliebte, heikle Themen auf die Strasse bringen darf. In der ehemaligen „Judengasse“ blies ein wirklicher Könner das Schofar. Der volle Klang liess mich an eine Bibelstelle denken; an den Fall der Mauern Jerichos. Mich schauderte und ich fragte mich, ob Gott wohl auch die Herzensmauern jener Menschen zum Einsturz bringen wird, die den Holocaust hartnäckig leugnen. Auf dem Platz neben der Kathedrale versammelten sich die Teilnehmer zum Lobpreis Gottes und zum öffentlichen Bekenntnis des Unrechts, das hier in St. Gallen geschehen ist. Jüdisches Leben wurde ausdrücklich in unserer Region willkommen geheissen. Ich musste unwillkürlich an die jüdische Gemeinde hier vor Ort denken. Wie nehmen sie wohl unser Bekenntnis auf? Ich möchte auch nächstes Jahr teilnehmen, so Gott will, denn Gottes Volk braucht unsere Liebe und Zeichen unserer Solidarität.

MCS Postfach 9013 St.Gallen Homepage: www.mcs-sg.ch


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