An einen Haushalt. Zugestellt durch Post.at
Gedanken des Obmanns
Liebe Mauerbacherinnen! Liebe Mauerbacher! Das Covid-19-Thema hält uns weiterhin fest im Griff. Dennoch zeigt sich einmal mehr, dass wir Mauerbacher diszipliniert sind und uns sehr gut an die Vorgaben und die Vorsicht im Umgang mit dem Virus halten. Bereits bei den Massentests war die Beteiligung höher als anderorts und auch die nunmehr überregional betriebene Teststraße in der Gablitzer Glashalle wird gut angenommen. Halten wir weiterhin durch – und zusammen! Nichtsdestotrotz geht auch die Gemeindearbeit weiter. Coronabedingt unter finanziell erschwerten Voraussetzungen: Ertragsanteile und Abgaben sind „eingebrochen“. Wir achten daher genau auf unsere Ausgaben und drehen sprichwörtlichen die Euros der Mauerbacherinnen und Mauerbacher zweimal um, bevor wir diese ausgeben. Ein Großprojekt, das uns das Jahr über begleiten wird, ist die Straßenbeleuchtung, die wir im kompletten Ortsgebiet auf LEDs umstellen werden. Eine ökologische Maßnahme, die zusätzlich auch noch den einen oder anderen dunklen Fleck im Ort ausleuchten wird. Damit werden der Wunsch der Bevölkerung und das langjährige Versprechen so manch anderer nun tatsächlich Realität.
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Mauerbacher Nachrichten
Ausgabe 48 | Februar 2020
Die Arbeit geht weiter!
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In der letzten Gemeinderatssitzung haben wir zudem einen Raumordnungsvertrag beschlossen, womit das seit mehreren Jahren ungenutzte Grundstück der ehemaligen Druckerei „AgensKetterl“ einer Verwertung zugeführt werden kann. Dabei sind wir in der komfortablen Situation, zwar umwidmen zu müssen, aber dem Eigentümer dafür Rahmenbedingungen vorgeben zu können. Die Gespräche zeigen, dass der Projektbetreiber bestrebt ist, oftmals von Bürgerinnen und Bürgern geäußerte Wünsche einzubeziehen: ein fixer Standort für die Apotheke, kleine Geschäfte für den Einkauf im Ort und ein Ärztezentrum, aber auch leistbarer Wohnraum, gerade für die Jugend. Mit der Vorgabe, nur Mietwohnungen zu errichten, soll es gelingen, im Ort Alternativen zur größtenteils gegebenen Struktur von Eigentum zu bieten. So wie sich die Bebauungsstudie aktuell darstellt, würde es einen weiteren Fortschritt für unser Mauerbach bringen. Auch weiterhin bin ich rund um die Uhr für Sie unter 0664/160 92 20 erreichbar. Ihr Bürgermeister Peter Buchner, MBA bgm@mauerbach.gv.at
In dieser Ausgabe
Projekt „AgensKetterl“
Infrastruktur-Projekte
Landeshauptfrau im Talk
Die Eigentümer der Liegenschaft planen das Grundstück zu verwerten. Kleine Geschäfte, die Apotheke, leistbare Mietwohnungen und mehr sollen in den nächsten Jahren entstehen.
Mit vorausschauender Planung halten wir die Orts-Infrastruktur in Schuss. Neben den Straßenplanungen stehen 2021 Brückensanierung und die Umstellung der Beleuchtung auf LED am Plan.
Im Interview zieht Landeshauptfrau Mag. Johanna MiklLeitner Bilanz über das abgelaufene Jahr 2020 und wagt einen Blick in die Zukunft.
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Impressum: Medieninhaber & Hersteller: Volkspartei Niederösterreich, Ferstlergasse 4, 3100 St. Pölten. Herausgeber und Redaktion: Volkspartei Mauerbach, Elisabethstr. 15a, 3001 Mauerbach. Layout & Grafische Gestaltung: GGR Matthias Pilter. Fotos: ZVG, AdobeStock, Pixabay. DVR: 0482871.
Straßen, Brücken und LED Neben der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LEDs stehen 2021 Brückensanierungen an und die „kleinen“ Gemeindestraßen sollen projektiert werden. Brückensanierungen erung der Straßenbeleuchtung. Erforderlich und fix geplant Diese stellen wir dank der „Gesind in diesem Jahr Brückenmeindemilliarde“ der Bundessanierungen. Noch im abgelaufregierung auf LEDs um – eine enen Jahr ökologische Maßnaherfolgte die me, die uns langfrisBeauftragtig sparen hilft. Dabei Wir halten die ung eines wollen wir uns auch Mauerbacher Ziviltechgut ansehen, welche Ortsinfrastruktur nikers zur „Flecken“ zusätzliches mit vorausschauErstellung Licht benötigen. Gerne ender Planung in eines Sanierkontaktieren Sie uns ungskondazu oder informieren Schuss! zepts. Die das Gemeindeamt. GR Thomas Bruckner Brücke über den Steinbach und die sportplatzseitige Waldgassenbrücke sollen bis Ende 2021 erneuert und für die anderen 7 Gemeindebrücken ein längerfristiges Konzept inkl. Zeitplan und Entwürfen erstellt werden.
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Seit Längerem spielt bei den Planungen der Mauerbacher Infrastrukturprojekte das vorausschauende Handeln eine große Rolle. So werden etwa EVN oder Wiener Netze rechtzeitig zur Durchführung allfälliger Arbeiten gebeten, bevor die Straßen neu asphaltiert werden. Natürlich können technische Gebrechen unerwartet auftreten, aber so sollen ein frühzeitiges wieder Aufreißen und die Entwicklung zum „Fleckerteppich“ verhindert werden. Mit der Fertigstellung der Hauptstraße, deren Instandsetzung und Ausgestaltung der Nebenflächen über mehrere Jahre begleitete, sollen nun die „kleineren“ Straßen angegangen werden. Wie schnell diese Projekte tatsächlich gestartet werden können, wird laufend mit dem Status quo des Budgets abgeglichen. Noch ist da Corona-bedingt keine Entspannung zu vermelden.
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LED-Beleuchtung kommt Das größte Projekt, das uns voraussichtlich das gesamte Jahr beschäftigen wird, ist die Erneu-
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Belebung statt Leerstand Für das „Ketterl“-Grundstück wird eine Verwertungsmöglichkeit angedacht: Mit einer Mischung aus Geschäften, fixem Apothekenstandort und Mietwohnungen soll die ungenützte Fläche revitalisiert werden.
Rahmenbedingungen fixiert Um dem Projekt die passende „Kontur“ zu geben, wurde nun vom Gemeinderat ein Raumordnungsvertrag beschlossen,
der klare Vorgaben zu Bebauung, Höhen und Größen sowie ökologischen Aspekten und Art der Wohnungen gibt. Innerhalb dieser Grenzen soll nun ein Projekt e nt w i c ke l t werden, bevor es zur erforderlichen Umwidmung kommt. Die Gemeinde ist daher in der guten Situation, Fortschritt zu ermöglichen, soweit sich der Projektwerber an die klaren „Spielregeln“ hält. Wohnraum für Jung & Alt Mietwohnungen soll es in unterschiedlichen Größen geben und der Projektbetreiber will diese zu leistbaren Preisen anbieten. Junges Wohnen kann dann eine Abwanderung der Jugendlichen stoppen. Denken wir
Gesundheitszentrum Mit den geplanten kleinen Geschäften kann Mit leistbarem rund um Spar und Wohnraum wird einem fixen Standort der Apotheke ein kleider Abwanderung ner Wirtschaftsbereich der Jugend ententstehen, wo etwa gegengewirkt! auch moderne CoGR Daniel Wurzer Working-Spaces und eine Konditorei Platz finden. Zudem kann sich der Anbieter die Ansiedlung mehrerer Ärzte zu einer Art Gesundheitszentrum vorstellen. Insgesamt kann die Bebauungsstudie, so wie sie der Gemeinde vorgestellt wurde, eine weitere Verbesserung für den Ort sein. Leistbarer Wohnraum, ein fixer Apothekenstandort und die Belebung des Ortslebens mit kleinen Geschäften sind schon länger ein Thema im Ort.
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Mit der Absiedlung der Druckerei AgensKetterl verfällt nicht nur das rund 9.500 m2 große Grundstück an der Hauptstraße, sondern es fehlen dem laufenden Budget auch Kommunalsteuern. Dies könnte sich nun ändern, indem direkt entlang der Hauptstraße kleine Gewerbebetriebe, Gesundheitseinrichtungen und auch eine fixe Bleibe für die Apotheke umgesetzt werden. Dahinter würde der Grundstückseigentümer gerne Mietwohnungen errichten – eine Form, die derzeit im Ort fehlt und speziell von der Jugend nachgefragt wird, aber etwa auch für alleinstehende Senioren, die im Ort verbleiben und in der direkten Umgebung Anschluss zu Gleichgesinnten finden können.
vergleichsweise an die Feuerwehren, die die Jugendlichen auf die kommenden Einsätze schult und dann von einem Tag auf den anderen verliert, wenn diese außerhalb Mauerbachs auf Wohnungssuche gehen müssen.
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Einsatz der ÖVP – Fortschritt für Mauerbach
Interview LH
Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner: „2020 hat uns mehr geprüft, als jedes Jahr davor. Aber wir werden diese Prüfung 2021 bestehen.“ Liebe Landeshauptfrau, das Jahr 2020 wird uns als Krisenjahr in Erinnerung bleiben, wie lautet deine Prognose für 2021? Wir alle müssen mit Herausforderungen umgehen, die unsere Generation noch nicht erlebt hat. Denn 2020 hat uns mehr geprüft, als jedes Jahr davor. Ob wir die Corona-Pandemie in wenigen oder einigen Monaten überwinden ist ungewiss, aber dass wir sie überwinden werden, davon bin ich überzeugt. Und bis es so weit ist, ist von uns allen Vorsicht geboten – Abstand halten, Maske tragen, Vorgaben einhalten. Vorsicht ist das Gebot der Stunde, aber wir dürfen gleichzeitig nicht unsere Zuversicht verlieren. Diese brauchen wir auf dem Weg in die Zukunft.
Vielen macht die Wirtschaftskrise mehr Sorgen als die Gesundheitskrise, wie siehst du das? Mir ist wichtig, beides im Blick zu haben – die Gesundheitskrise heute genauso wie die Folgen für die Wirtschaft morgen. Auch wenn wir Corona überwunden haben, werden wirtschaftliche Auswirkungen bleiben. Arbeit war schon immer unser Thema Nummer 1 und ist es durch die Pandemie erst recht. Wir waren das erste Bundesland, das Konjunkturmaßnahmen gesetzt hat und haben 2020 UnterstützungsPakete mit einem Volumen von über 2 Mrd. Euro ergänzend zu den Bundesmaßnahmen auf den Weg gebracht.
Gibt es rückblickend auch etwas Positives, auf das du 2020 zurückblickst? Krise ist die Zeit, die den Charakter zeigt. Wir haben in dieser Pandemie großartigen Zusammenhalt erlebt – in der unmittelbaren Nachbarschaft und im ganzen Land. Hilfs- und Bringdienste, Konzerte für Pflegeheimbewohner oder auch, dass wir mehr denn je auf heimische Produkte setzen und unsere Wirte unterstützen. Darauf bin ich unglaublich stolz – ja, wir müssen Abstand halten, aber wir sind als Land zusammengewachsen. Und natürlich hatten wir zu Beginn des Jahres für uns wichtige Wahlen, nämlich die Gemeindewahlen – die wir als Volkspartei erfolgreich bewältigt haben. Wir zählen
Einsatz der ÖVP – Fortschritt für Mauerbach
Mauerbach miteinander gestalten Also bist du optimistisch, was die zukünftige Arbeit und Zusammenarbeit in NÖ betrifft? Kleinstkinderbetreuung und die neue Landesgesundheitsagentur. Oder im Bereich Klima-
Wir sind vielleicht dazu gezwungen, vieles anders zu tun, aber Corona kann uns nicht
Niederösterreich ist ein Land, das da ist und ein Land, das die Sorgen der Menschen versteht. Niederösterreich ist ein Land, das hilft und ein Land, das handelt. Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner
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heute 449 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, so viele wie noch nie. Wie sieht es mit den Kosten und Folgekosten der Pandemie für die Öffentlichen Haushalte aus? Wir dürfen uns nichts vormachen, wir in Niederösterreich waren zu Beginn des Jahres am besten Weg zum Nulldefizit und sind heute weiter denn je davon entfernt. Wir haben in einem Jahr so viele Schulden gemacht wie in den letzten zehn Jahren davor. Mit den Kosten und Konsequenzen der Krise haben aber alle Länder der Welt zu kämpfen. Für mich ist entscheidend, dass wir, sobald es die Situation zulässt, wieder zurück zum Weg des Nulldefizits kommen. Bleibt eigentlich noch Spielraum für andere Projekte? Wir haben 2020 Halbzeit in dieser Legislaturperiode gehabt und aus diesem Anlass auch eine Bilanz gelegt. Abseits von Corona haben wir in unseren Schwerpunktbereichen viel weitergebracht: ein umfangreiches Lehrlingspaket, das größte Mobilitätspaket, den Ausbau der
schutz, wo wir ein klares Programm für die Zukunft vorgelegt haben und auch die europaweit größte Photovoltaik-Initiative gestartet haben. Und was mich besonders freut, all das haben wir im Miteinander erreicht – 99 Prozent aller Regierungsbeschlüsse waren einstimmig, alle Gesetze wurden immer mit einer weiteren Partei beschlossen.
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davon abhalten, alles für unser Land zu geben. Niederösterreich ist ein Land, das da ist, und ein Land, das die Sorgen der Menschen versteht. Niederösterreich ist ein Land, das hilft, und ein Land, das handelt. All das soll auch so bleiben, daran darf keine Krise etwas ändern. Mein Appell lautet: Gemeinsam aus der Krise, miteinander in die Zukunft.
VALENTINSAKTION 2021 Auch dieses Jahr wollten wir Freude schenken und verteilten bei der Volksschule sowie den beiden Kindergärten Primel-Stöckchen an die Eltern.
REGIONALER EINKAUF Die 200 Primelstöckchen – in toller Qualität – stammten von Riviera Mauerbach. Schön, dass wir mit dieser Aktion auch die regionale Wirtschaft unterstützen konnten.
1.000-€-Danke an beide Feuerwehren Ende des Jahres unterstützten wir die beiden Feuerwehren mit jeweils 1.000 €, die in die Erhaltung der Feuerwehrausrüstung fließen. Im abgelaufenen Jahr 2020 absolvierten die beiden Feuerwehren eine Vielzahl an Einsätzen zum Wohle der Allgemeinheit. Gleichzeitig konnten keine Veranstaltungen, etwa die Feuerwehrfeste, mit denen auch die Ausrüstung der beiden Wehren finanziert werden, stattfinden. Daher war es uns wichtig, mit den je 1.000 Euro nicht nur Danke für die geleistete Arbeit zu sagen, sondern
bei der wichtigen Finanzierung der Ausrüstung mitzuhelfen, damit die vielen Freiwilligen sicher in die Einsätze gehen und unbeschadet wieder retour kommen. Unterstützen auch Sie: FF Mauerbach AT55 3266 7000 0034 6122 FF Steinbach AT58 3266 7000 0032 2594
Für Ihren Informationsvorsprung: www.vp-mauerbach.at