Nr. 23 • Herbst 2017
MÜNSTERS MAGAZIN FÜR DEN WOCHENMARKT www.marktmagazin-muenster.de
Die ganz große
Vielfalt Herbstliche Genüsse auf dem Wochenmarkt
PLASTIK
FREI!
Wir sind dabei!
Ein Lob der Birne • Plastikfrei – wir sind dabei! Die Speisung der 5000 • Erhalt durch Aufessen • Großer Marktplan
Gut für unsere Heimat. Zuhause ist wichtig. Dazu gehört, wer sich vor Ort engagiert und die Region fördert. Unsere Sparkasse ist da.
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Liebe Ma rktbesucher! In Zeiten des nicht erst drohenden, sondern offensichtlich schon begonnenen Klimawandels, des Ungleichgewichts bei der Verteilung der Nahrungsmittel auf der Erde, der Vermüllung der Weltmeere und vieler anderer ökologischer und weltpolitischer Katastrophen, müssen wir alle unser Konsumverhalten neu überdenken. Nachhaltigkeit ist die neue Tugend. Als Gegenpol zur Massentierhaltung, bei der die Tiere schonungslos an ihre Haltungsformen angepasst werden und dabei ihre Bewegungsfreiheit rigoros eingeschränkt wird, werden beispielsweise alte Haustierrassen gezüchtet und bedürfnisgerecht gehalten. Lesen Sie dazu den Artikel „Erhalt durch Aufessen“. Wir alle können unseren Beitrag leisten, um die Vermüllung der Weltmeere durch Plastikteile zu vermindern, indem wir darauf achten, weniger Verpackungsmüll zu produzieren, also quasi die 70er-Jahre Bewegung „Jute statt Plastik“ wieder aufleben zu lassen. Im Artikel „Plastikfrei, wir sind dabei!“ haben wir einige Fakten zusammengefasst. Um auf die Nahrungsmittelverschwendung in unseren westlichen Ländern aufmerksam zu machen, hat sich der Verein „Stop Food Waste for Peace“ formiert, näheres im Artikel „Speisung der 5000“.
Der Inhalt 04 Drumzu! Markt, Münster und mehr 06
Ein Lob der Birne Wissenswertes und Leckeres
12 Plastikfrei! … wir sind dabei! 15
Die Speisung der 5000 Gegen Lebensmittelverschwendung
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Marktgeplauder Die Kolumne für den Wochenmarkt Großer Marktplan So finden Sie sich zurecht
20 Unsere Marktbeschicker Alle auf einen Blick 22 Ausgewählte Marktbeschicker… … präsentieren sich ab Seite 22
Ja, und dann sind wir auch schon wieder im Herbst angekommen, aber, wie hat das der Maler Henri de Toulouse-Lautrec so schön formuliert: „Der Herbst ist der Frühling des Winters.“ Hier auf dem Wochenmarkt wartet jedenfalls eine bunte Zeit mit all den Gaben der Natur auf uns.
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Viel Spaß beim Schmökern wünschen
30 Die Stadtteilmärkte in Münster Infos rund um die kleinen Märkte
Erhalt durch Aufessen Zu Besuch auf dem Hof Büning
Die Redaktion des Marktmagazins und die Interessensgemeinschaft der Marktbeschicker
Elisabeth Vollmer und Andreas Middendorf (Marktmagazin) sowie der Vorstand der Interessensgemeinschaft der Marktbeschicker (rechts).
Impressum und Kontakt Markt am Dom – Münsters Magazin für den Wochenmarkt erscheint viermal jährlich und ist kostenlos erhältlich (solange Vorrat reicht). www.marktmagazin-muenster.de info@marktmagazin-muenster.de Herausgeber: Marktmagazin Verlag GbR (D. Behringer, V. Mauch, A. Middendorf) Rudolf-Diesel-Straße 24, 49479 Ibbenbüren Büro Münster: Lohausweg 32, 48145 Münster Tel. (0251) 2038555 oder (0171) 3610785 Marketing: Andreas Middendorf, Tel. (0171) 3610785 (am@marktmagazin-muenster.de) Redaktion: Elisabeth Vollmer (ev@marktmagazin-muenster.de)
Layout: Behringer und Mauch – die werbeagentur. Dennis Behringer, Verena Mauch, Jana Hoppe Titelfoto: Elisabeth Vollmer Fotos: Elisabeth Vollmer, Andreas Middendorf, Shutterstock oder wie direkt angegeben Kooperationspartner: Interessensgemeinschaft der Marktbeschicker Münster e.V., Behringer und Mauch - die werbeagentur., Rasch Druckerei und Verlag GmbH & Co. KG Auflage: 10.000 Stück, verteilt auf dem Wochenmarkt und in der Innenstadt von Münster
Hier bekommen Sie unser Magazin! „Markt am Dom“ bekommen Sie nicht nur an den Marktständen des Wochenmarktes, sondern auch in der Tourist Information im Stadthaus 1, im Rathaus, in vielen Cafés, Kneipen und Hotels in der Innenstadt, bei Poertgen-Herder und Thalia sowie in den Innenstadt-Museen. Natürlich kostenlos. 3
Kunst in der Diskussion Die Skulptur Projekte 2017 bringen viele Touristen in unsere Stadt. Noch bis zum 1. Oktober sieht man neben einheimischen Interessierten, Kunstfreunde aus aller Welt mit Karten, Smartphones und Leihfahrrädern den Besuch der insgesamt 35 Skulpturen abarbeiten. Völlig unterschiedlich im Ansatz, in ihrer Formensprache
und ihrer Aussage sind die Arbeiten der internationalen Künstler und aus diesem Grund immer wieder ein Anlass mit fremden Menschen ins Gespräch zu kommen. So bietet sich als Gesprächsstoff für die Wochenmarktbesucher die vom Domplatz aus gut sichtbare Wasserwaage von John Knight an. Sie
Nachruf Die Marktbeschicker nehmen Abschied von einem treuen, langjährigen Kollegen. Bernhard Dübjohann ist am 2. Juli 2017 nach längerer Krankheit im Alter von 81 Jahren verstorben. Schon seit 1959 traf man ihn am seinem Stand auf dem Wochenmarkt, der heute von seiner Frau weitergeführt wird.
Drumzu! Markt, Münster und mehr.
befindet sich an der Aussenseite des dreieckigen Neubaus des LWL-Museums. Fällt es einerseits dem einen vielleicht schwer, den künstlerischen Wert dieses Handwerkzeugs zu erkennen, bekommt man vom nächsten den Gegensatz des einfach Handwerklichen an der Außenwand zum ausgefeilt Künstlerischen im Innenraum erklärt. Erfrischend einfach ist dagegen, dank der Wasserwaage, die Feststellung, dass die Museumswand offenbar völlig gerade ist. •
Das Münsterland vor 130 Jahren All‘ die bekannten Plätze: Maikotten, Wienburg, Lütkenbeck, Loddenheide, Handorf, am Ägidiithor, Neuthor, Neubrücken-, Mauritz- und Ludgerithor mussten mir Anregung und Motiv geben. (Otto Modersohn, Tagebuch 1886) In Tecklenburg ist noch bis März 2018 eine unvergleichliche Sammlung von Otto Modersohns Gemälden des Münsterlands zu sehen. Otto Modersohn lebte seit seinem 9. Lebensjahr in Münster. Seine Familie wohnte in der Neubrückenstraße, der Engelstraße und schließlich in der Friedensstraße. Das Münsterland blieb für Modersohn immer der Ausgangspunkt seiner großen Leidenschaft für Landschaftsmalerei und Natur. Als Kunststudent malte Modersohn an vielen Orten rund um das damalige Münster sei4
ne einzigartigen Landschaftsbilder. Eine Sammlung dieser Gemälde präsentiert das Otto Modersohn Museum in Tecklenburg in seiner Ausstellung „Otto Modersohn-Münsterland!“ Wir erkennen in diesen Gemälden noch heute den Charakter der Landschaft, ja sogar bestimmte Orte und Perspektiven wieder. Mit virtuosem Pinsel erfasste Modersohn auch noch die kleinsten Details des Münsterlandes, wie
es vor 130 Jahren aussah. Diese „schlichte Ebene“, wie er sie nannte, veranlasste den jungen Otto Modersohn zu weitreichenden Auseinandersetzungen mit seinen eigenen künstlerischen Bestrebungen. Das Modersohn-Museum in Tecklenburg ist ein historisches und architektonisches Kleinod mit hohem kunsthistorischem Anspruch. Wer das Münsterland liebt, den werden Modersohns Bilder berühren und erfreuen. • pd
Das Otto Modersohn Museum Tecklenburg veranstaltet am 19. Oktober eine Lesung zur Buchneuerscheinung „Paula Modersohn Becker/ Otto Modersohn – ‚Wir gehören uns ja‘ – Der Briefwechsel“. Es lesen die Schauspieler Verena Güntner und Robert Levin. Der überraschende Fund eines Großteils der Briefe Otto Modersohns an Paula Modersohn-Becker, die lange Jahre als verschollen galten, macht es hier erstmals möglich, einen Einblick in diesen lebendigen Austausch zu erleben.
Otto Modersohn – Münsterland! Ausstellung im Otto Modersohn Museum Tecklenburg Öffnungszeiten: Di. – So. 11 –18 Uhr. Ab dem 6. November 2017 bis 18. März 2018: Fr. 14.30–18 Uhr, Sa. & So. 11–18 Uhr. Feiertags geöffnet außer 24., 25. und 31. Dezember Markt 9, 49545 Tecklenburg, Telefon 05482 9262160, info@ommt.de, www.ommt.de
Lesung 19. Oktober 2017, 19.30 Uhr, in der Remise auf Haus Marck, 49545 Tecklenburg. Eintritt 15 €. Eintrittskarten erhältlich im Otto Modersohn Museum Tecklenburg.
Otto Modersohn
Münsterland! 1. April 2017 – 18. März 2018
www.ommt.de
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Ein Lob der
BIRNE
Birnen gehören zum ältesten und beliebtesten Obst, das auf der Welt angebaut wird; ihre Geschichte geht zurück bis zum Jahr 5000 v. Chr. Noch heute gehören Birnen wegen ihres Aromas und ihrer Saftigkeit zu den populärsten Obstsorten im Herbst. Text: Elisabeth Vollmer
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illiams Christ, Clapps Liebling, Abate Fetal, Gute Luise oder Conference - frisch geerntet kommen jetzt die Birnen auf den Markt. Die Sortenvielfalt der Birne wird heute auf rund 5000 geschätzt, etwa 700 davon kommen aus Deutschland. Birnbäume gehören zu den Rosengewächsen, die Früchte zählen zum Kernobst. Sie unterscheiden sich in der Farbe, der Schale, im Saftgehalt und im Aroma. Angefangen hat die Geschichte der Birnen vor etwa 7000 Jahren, als der chinesische Diplomat Feng Lui sich, der Überlieferung nach, der Veredlung
verschiedener Obstsorten widmete. Aber auch die Europäer fanden früh zur Birne: Der griechische Dichter Homer pries in seiner Odyssee die Birne als ein „Geschenk der Götter“ und etwas weiter östlich wachte Pomona, die römische Göttin des Obstsegens, über die Bauern, die den Anbau von Birnen und deren Veredelungstechniken vorantrieben. Mit dem Erblühen des weltweiten Handels wurde die Birne dank ihrer Vielseitigkeit und langen Haltbarkeit immer beliebter. Ab etwa 1750 begann für die Kulturbirnen auch in Nordund Mitteleuropa ein blühen-
des Zeitalter. Es wurden viele Sorten gezüchtet, von denen die meisten im illustrierten Handbuch der Obstkunde von 1860 verzeichnet sind. Diese historische Auflistung umfasst etwa 260 verschiedene Birnensorten. Und beliebt sind sie bis heute. Es gibt allerdings neben ihrem aromatischen Geschmacks auch viele gute Gründe, Birnen zu essen: sie sind ballaststoffreich, reich an Vitaminen, leicht verdaulich, fettarm sowie kalium- und calciumreich. In der Küche ist die Birne ein Multitalent. Sie schmeckt köstlich als Zutat in Kuchen
und süßen Speisen, eignet sich aber auch hervorragend als Komponente in herzhaften Gerichten und peppt jeden Salat auf. Sie ist ein klassischer Begleiter zum Wild, schmeckt ebenso zu Geflügel und Fisch. Man kann sie einmachen als süßes Kompott oder als würziges Chutney. Außerdem hat sie einen ausgezeichneten Ruf als Basis für Obstbrände. Wir haben für Sie Wissenswertes rund um die Birne zusammengestellt sowie einige leckere Herbstgerichte mit Birnen (meist in ihrer Lieblingsbegleitung, den Nüssen) ausprobiert. •
Birnen-Ziegenkäse-Tarte Zutaten (für 4 Personen) für den Mürbeteig: 180 g Mehl; 90 g weiche Butter; 30 g fein geriebener Parmesan; 1 Ei; Salz; Hülsenfrüchte (zum Blindbacken) für den Belag: 3 Birnen; 3 EL Zitronensaft; 300 ml Weißwein; 50 g Zucker; 200 g Ziegenfrischkäse; 1 Ei; 100 ml Schlagsahne; Salz; Pfeffer; Cayennepfeffer; 30 g Haselnusskerne; 3 Radiochioblätter Zubereitung: Für den Mürbeteig Mehl, Butter, Käse. Ei und 1 TL Salz in einer Schüssel mit den Händen rasch einem glatten Teig kneten, in Klarsichtfolie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen. Für den Belag Birnen schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Zitronensaft, Wein und Zucker mit 300 ml Wasser in einem Topf aufkochen. Birnen in die kochende Flüssigkeit geben, einmal aufkochen und zugedeckt bei milder Hitze 5–10 Minuten kochen lassen. Sobald die Birnen gar sind beiseitestellen und etwas abkühlen lassen. Tarte-Form mit Butter fetten. Teig auf der leicht bemehltem Arbeitsfläche dünn ausrollen und vorsichtig in die Form legen, Boden und Rand andrücken, überstehenden Teig abtrennen. Teig mit einem überlappenden Stück Backpapier belegen. Hülsenfrüchte auf dem Backpapier verteilen. Tarte 20 Minuten bei 180 Grad vorbacken. Inzwischen für den Guss Ziegenkäse in einer Schüssel mit Ei und Sahne verrühren, mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Cayennepfeffer würzen.
DIE WEINEMPFEHLUNG Genießen Sie zu dieser Köstlichkeit den rassigen Sauvignon von Stefan Winter. Sauvignon und Ziegenkäse: Ein Traumpaar!
Haselnüsse grob hacken. Birnen aus dem Sud heben, abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Vorgebackene Tarte aus dem Backofen nehmen, Backpapier mit den Hülsenfrüchten vorsichtig entfernen. Ziegenkäseguss auf dem Tarte-Boden verteilen. Birnen mit den Schnittflächen nach oben versetzt nebeneinander in den Guss legen, Haselnüsse darüberstreuen und die Tarte weitere 15-20 Minuten backen, bis der Ziegenkäseguss gestockt ist und eine leichte Bräunung hat. Tarte aus dem Backofen nehmen und leicht abkühlen lassen, aus der Form heben und warm oder kalt servieren. Kurz vor dem Servieren Radicchio putzen, in feine Streifen schneiden und die Tart damit bestreuen.
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Einige Birnensorten reifen schon früh, andere sind erst im Spätherbst oder sogar erst im Winter reif. Man unterscheidet zwischen diesen Arten: Sommerbirnen
Herbstbirnen
Schon im Juli sind die ersten Sommerbirnen reif. Sie schmecken am besten frisch vom Baum. Lagern bekommt ihnen nicht, auch zum Einkochen sind sie nicht geeignet. Zu den bekanntesten Sommerbirnen gehören:
Je nach Witterungsbedingungen sind sie zwischen Oktober und Dezember reif. Bekannte Vertreter dieser Sorte sind:
• Gelbe Williams Christ: gelb-rot gestreifte Frucht, sehr süß
• Köstliche von Charneux: schwach-rote Frucht, sehr saftig, ideale Einmach-Birne
• Rote Williams Christ: gelbliche bis dunkelrote Frucht, süß
• Conference: hellgrüne Frucht, saftig, süß, aromatisch
• Frühe von Trévoux: rotgestrichelte Frucht, sehr saftig
• Vereinsdechantsbirne: orangerote bis bräunliche Frucht, süß-sauer
• Clapps Liebling: rötliche Backen, sehr würzig
Winterbirnen
Frühherbstbirnen
Sie sind nicht vor Dezember erntereif, oftmals sogar erst im Januar. Eine Ausnahme ist die Pastorenbirne, deren grüne süß-säuerlich und saftigen Früchte bei günstigen Wetterbedingungen von September bis Januar geerntet werden können. Weitere Winterbirnen sind:
Sie werden zwischen September und Oktober geerntet und sind meist nicht mehr so süß wie die Sommerbirnen, dafür aber sehr aromatisch. Auch lassen sie sich besser lagern. Zu ihnen gehören:
• Gräfin von Paris: grünlich-gelbe Frucht, fein aromatisch, süß
• Gute Luise: gelbgrüne bis braunrote Frucht, süß-säuerlich
• Nordhäuser Winterforelle: gelbe bis hellrote Frucht, saftig, süß, sehr würzig
• Gute Graue: graubraune Frucht, süß und saftig
• Großer Katzenkopf: grün-rote Frucht, nur gekocht genießbar
• Gellerts Butterbirne: gelbbraune Frucht, saftig • Doppelte Philipsbirne: gelbe bis leicht rötliche Frucht, süß und saftig
Birnen-Pekanuss-Kuchen Zutaten: für den Teig: 300 g Mehl; 80 g brauner Zucker; 150 g Butterschmalz; 1 Ei, Fett für die Form für die Füllung: 35 g Amaretti; 1,5 kg sehr reife Birnen; 1 El Butterschmalz; 2 EL Zitronensaft; 2 EL brauner Zucker; 100 Pekanüsse zum Bestreichen: 1 Eigelb; 1 EL Schlagsahne; 1 EL Zucker Zubereitung: Mehl und Zucker in eine Rührschüssel geben. Butterschmalz in kleinen Würfeln dazugeben und mit den Knethaken des Handrührers zu feinen Streuseln verarbeiten. Das Ei dazugeben und alles mit den Händen kurz zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und gut abgedeckt für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Kekse fein zerbröseln. Birnen schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in etwa 3 cm große Stücke schneiden. Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen. Zitronensaft, Zucker und Birnen dazugeben und alles 5-8 Minuten dünsten. Birnenstücke in einem Sieb abtropfen lassen. Pekannüsse grob hacken und
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DIE WEINEMPFEHLUNG Eine pfiffige Kombination zum Kuchen ist der halbtrockene Bergerac „Le Dauphin“. Bon Appétit!
vorsichtig unter die Birnen heben. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig dritteln. Zwei Drittel zwischen 2 Lagen Backpapier zu einem Fladen ausrollen und in eien gefettete Springform legen und am Rand etwa 3-4 cm hochziehen. Die Hälfte der Keksbrösel auf den Teigboden streuen. Füllung und restliche Brösel mischen und auf den Teigboden geben. Restlichen Teig ausrollen, mit einem Keksausstecher Formen ausstechen und auf die Füllung legen und damit einen Teigdeckel bilden. Eigelb und Sahne verquirlen Minuten backen. Nach dem Herausnehmen mit dem Zucker bestreuen.
Milchreis mit Birnen Zutaten (für 4 Personen): ½ Bio-Zitrone; 500 ml Milch; 3 EL brauner Zucker; 1 Vanilleschote; Salz;125 g Milchreis; 3 Eier; 200 g Speisequark (20% Fett); 100 ml Schlagsahne; 300 g Birne; 50 g Walnüsse; 2 EL flüssiger Akazienhonig; Fett für die Förmchen
DIE WEINEMPFEHLUNG Wie wäre es mit einem Dessertwein aus Frankreichs Südwesten? Probieren Sie den „Pavillon Royal“ der Cave de Jurancon.
Birnen in der Lyrik Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, Ein Birnbaum in seinem Garten stand, Und kam die goldene Herbsteszeit Und die Birnen leuchteten weit und breit, Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl, Der von Ribbeck sich beide Taschen voll, Und kam in Pantinen ein Junge daher, So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?« Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn, Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.« Theodor Fontane Diese Zeilen aus einem der bekanntesten deutschen Gedichte sind ein Lob auf die Großzügigkeit und auf die Birnen.
Zubereitung: Die Zitrone heiß abspülen, trocken reiben und die Schale mit einem Sparschäler wie eine Apfel schlälen. Die Milch in einen Topf gießen und 1 EL Zucker einstreuen, so dass der ganze Topfboden dünn mit Zucker bestreut ist. Milch langsam aufkochen lassen und dabei nicht umrühren. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit einem Messer herauskratzen. Vanillemark und -schote und die Zitronenschale zur Milch geben und mit aufkochen lassen. Sobald die Milcht kocht, 1 Prise Salz und den Reis einstreuen, kurz aufkochen lassen und den Herd ausschalten. Topfdeckel auflegen und den Reis auf der Kochstelle noch etwa 30-40 Minuten ausquellen lassen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Zitronenschale und Vanilleschote aus dem Reis entfernen. 4 kleiner ofenfeste Förmchen oder eine große Gratinform ausfetten. Eier trennen. Eigelb, Quark, Sahne und den restlichen Zucker verrühren, Eiweiß und 1 Prise Salz steif schlagen. Die Eier-Quark-Mischung unter den Milchreis rühren. Dann den Eischnee unterziehen und den Milchreis in die gefetteten Förmchen oder Form füllen. Birnen schälen, vierteln, entkernen und das Fruchtfleisch in Spalten schneiden. Die Birnenspalten auf den Milchreis legen und mit den Walnüssen bestreuen. Förmchen oder Form auf den Backofenrost stellen und etwa 25 Minuten backen (evtl. nach 15 Minuten mit einem Bogen Backpapier abdecken, damit die Nüsse nicht zu dunkel werden). Den Milchreis-Gratin herausnehmen, mit Honig beträufeln und servieren.
Die unterschiedlichen Birnen Tafelbirnen Sie eigenen sich bestens zu Rohverzehr, gerne auch frisch vom Baum. Sie sind meist recht groß und glatt und haben eine typische Birnenform. Vorwiegend schmecken sie süß, es gibt aber auch säuerliche Arten. Kochbirnen Wie der Name schon sagt, sind sie in rohem Zustand ungenießbar. Sie müssen gekocht werden, damit sie weich werden und ihr Aroma entwickeln. Vor allem unter den alten Birnensorten gibt es viele Kochbirnen. Mostbirnen Diese findet man häufig auf Streuobstwiesen. Sie sind meist recht klein und können auch etwas schrumpelig aussehen. Roh schmecken sie nicht, sie werden vorzugsweise für die Herstellung von Birnenmost verwendet.
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Herbstlicher Salat mit Birnen Zubereitung: Salat waschen. Birne schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und schräg in Rauten schneiden. Zucker in einer Pfanne karamellisieren und die Birne kurz darin schwenken. Kürbis mit Schale in Stücke oder Spalten scheiden und in einer Pfanne mit Butter kurz anbraten. Mit Salz, Muskat und Pfeffer würzen. Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl etwas anrösten. Essig und Gewürze in einer Schüssel verquirlen, beide Ölsorten langsam unter schlagen hinzufügen. Salat auf Tellern anrichten und mit dem Dressing marinieren. Käse zerkleinern und zusammen mit Birne, Kürbis und Walnüssen darauf verteilen.
Zutaten (für 4 Personen): 200 g Feldsalat 1 Birne (z. B. Gute Luise) 1 TL Zucker 150 g Hokaidokürbis 1 TL Butter 10 Walnüsse 30 El Weißweinessig 7 EL Traubenkernöl 1 EL Kürbiskernöl Salz, Pfeffer, Zucker, Muskat
DIE WEINEMPFEHLUNG Hier passt ein aromatischer Pfälzer perfekt. Schönlaub Grauburgunder und herbstlicher Salat: Ein Gedicht!
Dr. Rolf Lange hat auch zu diesen Rezepten wieder die begleitenden Weine empfohlen. Er betreibt das Jacques‘ Wein-Depot auf der Warendorfer Straße. Dort wie auch in den anderen Münsteraner Depots gibt es neben den beschriebenen und vielen weiteren Weinen auch regelmäßige Genießerevents.
Jacques’ Wein-Depot Borkstraße 2 48163 Münster-Süd Mo – Fr 12.00 – 19.00 Uhr Sa 10.00 – 16.00 Uhr Agenturinhaber: Jörg Steinhardt-Kranefeld
Jacques’ Wein-Depot Altenroxeler Straße 95 48161 Münster-Altenroxel Mo – Do 15.00 – 19.00 Uhr Fr 14.00 – 19.00 Uhr Sa 10.00 – 15.00 Uhr Agenturinhaber: Jörg Steinhardt-Kranefeld
Offen für neue Weinwelten? Willkommen an unserem Verkostungstisch! Ob Rot, Weiß oder Rosé – einer unserer über 200 charaktervollen Winzerweine aus aller Welt erobert garantiert auch Ihr Herz. Bei Jacques’ finden Sie besondere Präsentideen rund um Wein und Feinkost. Wir beraten Sie gerne!
Jacques’ Wein-Depot Warendorfer Str. 22 48145 Münster-Mauritz Mo – Do 12.00 – 19.00 Uhr Fr 10.00 – 19.00 Uhr Sa 10.00 – 16.00 Uhr Agenturinhaber: Dr. Rolf Lange
Jacques’ Wein-Depot Westfalenstraße 152 48165 Münster-Hiltrup Mo – Do 15.00 – 19.00 Uhr Fr 13.00 – 19.00 Uhr Sa 10.00 – 15.00 Uhr Agenturinhaberin: Anja Beuing www.jacques.de
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Spätestens als vor einigen Monaten die Bilder der kleinen, völlig unbewohnten, aber dennoch komplett zugemüllten Insel Henderson im Südpazifik durch die Medien gingen, dürfte es auch dem letzten Ungläubigen klar geworden sein: Wir produzieren zu viel Plastikmüll! Text: Elisabeth Vollmer
A
n den Stränden der entlegenen Insel Henderson hat man 670 Teile pro Quadratkilometer gezählt, die höchste Mülldichte der Welt. Aber man muss gar nicht so weit in die Welt hinausschauen, denn auch die deutsche Nordsee leidet unter dem Müllproblem. Als Indikator gilt die Insel Mellum bei Wilhelmshaven: Mellum ist unbewohnt und hat keine Touristen, hier wurden aber auf 100 Metern Strand schon über 700 Teile Müll (Dosen, Plastikbecher, Styropor...)
eingesammelt. Auf der Insel brüten regelmäßig Löffler. Die meisten ihrer Nester bestehen nicht aus natürlichen Materialien, sondern aus Plastiktüten! Doch nicht nur die großen Tiere und die großen Plastikteile sind ein Problem. Mikroplastik (beispielsweise enthalten in vielen Kosmetika) bedroht hier ein ganzes Ökosystem: Wattwürmer, die den Wattboden durchwühlen, dadurch belüften und somit Lebensgrundlage für zahlreiche andere Tiere in der Nordsee schaffen, nehmen unfreiwillig das Mikroplastik zu sich und verlieren dadurch bis zur Hälfte ihrer Leistungsfähigkeit. Unsere Ozeane versinken also im Plastikmüll. Die Tiere verfangen sich in größeren
Plastikteilen oder Schnüren, Seevögel verenden qualvoll an Handyteilen in ihrem Magen, Schildkröten halten Plastiktüten für Quallen, Fische verwechseln winzige Plastikteilchen mit Plankton. Über die Fische und Meeresfrüchte gelangen die Plastikpartikel dann wieder in die menschliche Nahrung. Es geht uns also alle an! Fakt: Jede Minute gelangt ein Müllwagen voller Plastik in die Ozeane, jährlich sind das mehr als 10 Millionen Tonnen. Der Müll besteht aus PET-Flaschen, Feuerzeugen, Zahnbürsten, Einmalrasierern und vor allem aus Plastiktüten. Nach Angaben des Umweltprogramms der vereinten Nationen (UNEP) treiben inzwischen auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche bis zu 18.000 Plastikteile unterschiedlichster Größe, was allerdings nur die Spitze des
Eisbergs ist, denn mehr als 70% der Abfälle sinken langsam auf den Meeresboden. Während in der Natur alles auf Kreisläufen basiert, natürliche Stoffe im Nu von Mikroorganismen zersetzt und umgewandelt werden können, ist das bei Plastik nicht so. Es zersetzt sich nur sehr, sehr langsam; bis zur vollständigen Auflösung können 350 bis 400 Jahre vergehen. Wie kommt nun eigentlich der ganze Plastikmüll ins Meer? Wir betreiben doch akribische Mülltrennung, haben Pfandsysteme und würden niemals (?!) Müll in der Natur entsorgen. Plastikmüll gelangt meist über Flüsse in die Meere, hauptsächlich allerdings in Ländern, die noch keine kontrollierte Müllentsorgung betreiben. Vor allem in Südostasien ist das Bewusstsein hierfür noch nicht besonders ausgeprägt, Müll wird oft einfach auf Haufen geworfen
PLASTIKFREI … wir sind dabei!
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Genießen Sie köstliche Momente! oder einfach in die Natur entsorgt, vom Wind weg geweht, um dann irgendwann in einen Fluss zu gelangen. Oder er wird von Schiffen direkt ins Meer entsorgt. Doch auch wir müssen umdenken! Stichwort: Verpackungen! Fast alle Produkte, die wir kaufen, sind aufwendig verpackt. Das fängt an bei Klein-Artikeln in ihren Blister-Verpackungen oder den in den letzten Jahren immer beliebter werdenden Togo-Getränken an, geht über den zunehmenden Online-Handel bis zu den allgegenwärtigen Plastiktüten für Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch, Käse und Wurst... Dazu wurde in jedem Geschäft die Ware in einer Plastiktüte über die Theke gereicht. Die Münsteraner Kaufmannschaft hat das Problem erkannt und schon seit geraumer Zeit kann man in den meisten Geschäften Plastiktüten entweder gar nicht mehr oder nur gegen Aufpreis bekommen. Die Münsteraner haben sich größtenteils darauf
eingestellt, fast jeder hat inzwischen einen Einkaufsbeutel dabei. Hier auf dem Wochenmarkt haben die Händler sich für eine wiederverwendbare Markttüte entschieden. Seit drei Jahren gehört die knallgrüne Tüte nun schon zum Stadtbild. Um die direkte Umverpackung zu sparen, ist es inzwischen auch möglich, eigene Behältnisse mitzubringen. Laut Stephan Etienne, zuständigem Lebensmittelkontrolleur vom Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, dürfen die Tupperdosen oder anderen Gefäße allerdings nicht in den Innenraum des Marktwagens gelangen. Aber einem Befüllen auf der Verkaufstheke stehen keine hygienischen Bedenken entgegen. Kleine Veränderungen für uns, die keine große Mühe machen. Die aber, wenn es viele tun, eine große Wirkung erzielen. Plastikfrei – für eine bessere Zukunft unserer Ozeane! •
Seit vielen Jahren lassen wir die Herzen von Schokoladen-Liebhabern auf dem Wochenmarkt am Dom höher schlagen. Entdecken Sie süße Feinkost wie handwerklich hergestellte Frische-Pralinés, feinstes Gebäck, choco-Dragees zum Selberzusammenstellen sowie Kaffeespezialitäten und Trinkschokoladen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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ehr als dreißig Prozent der produzierten Lebensmittel gehen in den westlichen Industrieländern vom Acker bis zum Kühlschrank verloren, im Prinzip landet also jeder dritte Einkauf komplett im Müll: weil das Obst sich beim Wachsen nicht an die von den Supermärkten geforderten Größen und Formen hält, weil das Angebot im Laden auch kurz vor Geschäftsschluss noch vollständig verfügbar sein soll und am nächsten Tag aber wieder superfrisch sein muss oder weil Sachen im heimischen Kühlschrank schlicht verderben. Das bedeutet Vergeudung von Energie und Ressourcen lokal und weltweit. Um auf die ungeheure Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen und ein Zeichen zu setzen, haben sich fünf engagierte Frauen aus
Münster zusammengetan und den Verein „Stop Food Waste for Peace“ gegründet. Nach internationalem Vorbild (Veranstaltungen gab es z. B. schon in New York, in Mailand und in Paris), werden sie erstmals in Deutschland eine Veranstaltung in diesem Format durchführen, bei der es gilt tausende von Menschen kostenlos mit übriggebliebenen Lebensmitteln zu verköstigen. Lebensmittel, die sonst keine Verwendung gefunden hätten, obwohl sie höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Diese Lebensmittel werden zu leckerem Essen verarbeitet. Neben der Stadt Münster haben die Frauen als Partner u.a. Misereor und Brot für die Welt gewinnen können. Diese berichten, was die Verschwendung hierzulande mit Armut und ökologischen Katastrophen in anderen Ländern zu
Keine biblische, wundersame Brotvermehrung ist es, was die Münsteraner am 16. September 2017 im Rathausinnenhof zu erwarten haben, sondern ein starkes Zeichen gegen die Lebensmittelverschwendung, die in den westlichen Industrieländern ungeahnte Ausmaße angenommen hat. Text: Elisabeth Vollmer tun hat. Wenn beispielsweise der ungebremste Export von überschüssigem Milchpulver die lokalen Märkte in Burkina Faso kaputtmacht und die hiesige Gier nach billigem Fleisch zu Soja-Monokulturen in Südamerika führt. Ausserdem sind am 16. September dabei: ein Münsteraner Spitzenkoch mit einem Showcooking, die Landfrauen, zwei Gesamtschulen mit Beispielen aus dem Mensabetrieb und dem Nachhaltigkeitsunterricht und viele ehrenamtliche „Lebensmittelretter“. Viel Vorarbeit ist nötig, neben Organisatorischem auch ganz Profanes: schnibbeln, schnibbeln, schnibbeln. Und dann muss eingefroren und es müssen schon einmal Rezepte ausprobiert werden und, und, und... Vieles, was an diesem Tag auf den Tellern landen wird, kommt
dann auch vom Wochenmarkt. Ein großer Teil der Lebensmittel, die an den Markttagen nicht verkauft werden, landet im Müll, denn wir Verbraucher fordern tägliche unbedingte Frische. Um ebenfalls ein Zeichen für die Nachhaltigkeit zu setzen, geben Marktbeschicker genau diese am nächsten Tag verschmähten Lebensmittel an die Foodsharer weiter. Foodsharing ist eine 2012 entstandene Initiative gegen die Lebensmittelverschwendung. Ehrenamtliche Mitarbeiter mit unterschiedlichsten Hintergründen wirken hierbei zusammen und „retten“ Lebensmittel (beispielsweise auch für die „Tafel“), die ansonsten weggeworfen würden und sorgen so für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten. •
Lebensmittelverschwendung in Zahlen ➜ Fast 40 Prozent der produzierten Lebensmittel gehen in westlichen Ländern vom Acker bis zum Kühlschrank verloren. ➜ Nach Angaben der Umweltorganisation WWF werden in Deutschland 313 Kilo genießbare Nahrungsmittel pro Sekunde unnötig weggeworfen. ➜ In Europa werden jedes Jahr Lebensmittel im Wert von 143 Milliarden Euro weggeworfen. Das entspricht etwa einem Fünftel der Produktion. ➜ Wäre die weltweite Lebensmittelverschwendung ein Land, wäre sie der drittgrößte Emittent von Treibhausgasen nach China und den USA. In diesen Vergleich sind die Energie und die Ressourcen für Verarbeitung, Verpackung und Transport mit eingerechnet. Jede Menge Vorarbeit ist nötig. Oben rechts: Zum Frischhalten der geschnibbelten Lebensmittel werden diese in der LWL-Klinik vakuumiert. Großes Foto: Vereinsmitglieder und Foodsharer treffen sich zum Gruppenfoto.
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Marktgeplauder TEXT: ELISABETH VOLLMER ILLUSTRATION: ANDREAS MIDDENDORF
War das etwa ein Salatkopf, der hier eben im Tiefflug vorbeigetrudelt ist? Während ich noch versuche, mein Fahrrad abzustellen, das sich bei den heftigen Windböen immer wieder selbstständig machen will, sehe ich, dass auch die Marktbeschicker mit den Herbstwinden zu kämpfen haben. Planen knattern im Herbstwind wie das Großsegel der Gorch Fock und die auf den Ständen ausgelegten Waren drohen, sich in alle Winde zu zerstreuen. Kaum habe ich den Marktplatz betreten, passiert es auch schon: die Stütze eines Zeltdachs über einer Auslage bunter Blumensträuße knickt ein, die daran befestigte rot-
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Die KOLUMNE
gestreifte Plane weht jetzt ganz befreit im Wind und fegt dabei die Blumen vom Verkaufstisch. Einer der Sträuße landet direkt vor meinen Füßen und damit nimmt das Drama seinen Lauf: als ich mich nämlich danach bücken will, weht ihn die nächste Böe schon wieder weiter. Auf meiner Verfolgungsjagd kollidiere ich mit einem jungen Mann, der, wohl weil er schon diverse Blumensträuße eingefangen hat, den Zusammenprall nicht richtig abfangen kann und in die Auslage eines Obsthändlers stolpert. Im nächsten Augenblick kullern Orangen, Äpfel und Pflaumen über das Kopfsteinpflaster, was einen weiteren Passanten zu einem
Ausweichmanöver zwingt, bei dem er leider den benachbarten Markttisch eines kleinen Hoferzeugerstands touchiert und eine Palette Hühnereier vom Tisch fegt. Ups, wir drei Unglücksraben schauen uns fassungslos an. Schöne Bescherung! „Jetzt guckt mal nicht so bedröppelt, fasst einfach mit an! Für heute ist hier nämlich Schluß!“, ruft uns der Obsthändler über die Windböen hinweg zu. Okay! Wir sammeln, was das Zeug hält – aber Moment, wo ist eigentlich der junge Mann geblieben? Ach, da kommt er ja schon aus Richtung Blumenstand, allerdings immer noch mit zwei Blumensträußen bewaffnet,
die er nun mit charmantem Schwung an die geschädigten Händler überreicht. Versöhnlich hält uns nun der Obsthändler eine Tüte hin und zwinkert uns zu: „Das ist jetzt Fallobst, das kann ich sowieso nicht mehr verkaufen. Soll aber gut für die Augen sein, vielleicht hilft´s ja für´s nächste Mal...!“
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F OLGE N SIE UNS AUF
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Unser Markt am Dom Unser Marktplan sorgt für Orientierung. Außerdem sehen Sie hier auf den ersten Blick, welche ausgewählten Marktbeschicker sich in dieser Ausgabe präsentieren. Obst und Gemüse
Bäckereien
Fleischwaren
essen und trinken
Feinkost, Gewürze und mehr
Kunsthandwerk & Textilien
Gärtnereien
Käse u. Molkereiprodukte
Süßwaren
Fisch & Meeresfrüchte
Blumen und Pflanzen Edelpilzzucht Engler Seite 25 Fuestruper Pflanzenhof Seite 27
Chocoevent Seite 13 Fischhaus Kittner Seite 21
Gärtnerei Dübjohann Seite 24
Familie Weiner Seite 26 Wolle – Kaffee & Feinkost Hesse Seite 22
Arning’s Bratkartoffelwagen Seite 24
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Eingang
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➜ der Taschenwagen - wohin mit der gut gefüllten Einkaufstasche nach dem Marktbummel? Abhilfe schafft der Taschenwagen. Mittwochs und samstags von 9 bis 16 Uhr werden Ihre Einkäufe kostenlos und kühl aufbewahrt. Außerdem fungiert der Taschenwagen als praktisches lokales Fundbüro.
➜ Markttage und Öffnungszeiten … der Wochenmarkt am Dom findet mittwochs und samstags jeweils von 7.00 bis 14.30 Uhr statt. Bitte beachten Sie mögliche Abweichungen durch Feiertage oder Sonderveranstaltungen! ➜ der kultivierte Toilettengang - Kunst zum Mitmachen... ein sehr praktisches Überbleibsel der Skulptur 2007 lässt den Toilettenbesuch unter dem Domplatz zum kulturellen Erlebnis werden!
➜ die Marktführung - wer sich gerne etwas ausführlicher über die geschichtlichen Hintergründe des Wochenmarktes informieren
möchte und auch kulinarisch einen kleinen Überblick wünscht, kann unter der Nummer (0251) 1432516 bei den K3 Stadtführungen einen gemeinsamen Gang über den Wochenmarkt buchen, Kostproben an ausgewählten Ständen inklusive. Auch StattReisen bieten eine Wochenmarktführung mit Verkostung an, die jeden ersten Samstag im Monat stattfindet.
Obst- und Gemüsehof M. Löbke Seite 22 Milchmann Höggemann Seite 24 Bäckermeister Rötters Seite 26
Landfleischerei Beermann Seite 23
Bauernhof Holkenbrink Seite 25
Naturlandhof Büning Seite 25
Feinkost Vinzenz Kuhl Seite 27
Hüllsmeier Seite 26
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Der Olivenstand Seite 23
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Alle auf einen Blick! Bäckereien
Obst und Gemüse Rolf Große-Honebrink Bauernhof Holkenbrink Bioland Hof Norbert Meyer Gemüse Lammerding Gemüsebau Westenberg Hof Thöben Kräutergärtnerei P. Rohlmann NABU Stadtverband Münster Obst- und Gemüsehof M. Löbke Hof Schulze Buschhoff Obst und Gemüse Papenbrock Paris Direkt Obst, Gemüse & Südfrüchte Sommer Kartoffeln, Eier, Obst, Gemüse Weiner Obst & Gemüse Nieberg Obst & Gemüse Weber Obst & Gemüse Deeken Gemüse & Eier Kindermann Obst & Gemüse Karbe Obst & Gemüse Rotthove
Bäckerei & Konditorei Uekötter Bäckerei & Konditorei Frede Bäckerei Tollkötter Cibaria Der Plätzchenbäcker Bäckermeister Rötters Vollwert-Mühlen-Bäckerei Nieß Stadtbäckerei
Marktplan Stand Nr. 46 Marktplan Stand Nr. 313 Marktplan Stand Nr. 315 Marktplan Stand Nr. 505 Marktplan Stand Nr. 37 Marktplan Stand Nr. 503 Marktplan Stand Nr. 404 Marktplan Stand Nr. 29 Marktplan Stand Nr. 212 Marktplan Stand Nr. 606 Marktplan Stand Nr. 316 Marktplan Stand Nr. 410 Marktplan Stand Nr. 605 Marktplan Stand Nr. 707 Marktplan Stand Nr. 312 Marktplan Stand Nr. 401 Marktplan Stand Nr. 40 Marktplan Stand Nr. 36 Marktplan Stand Nr. 407/507 Marktplan Stand Nr. 701
Feinkost, Gewürze und Spezialitäten Al Mercato Der Olivenstand Feinkost Vinzenz Kuhl Firat – Oliven, Kräuter Oliven & Feinkost Stefan Bramers Edelpilzzucht Engler Pasta Grande Tee, Kräuter & Gewürze – Pollak Imkerei Schmidt Imkerei Mike Gerdes Der Teeladen Steindor Jalall D‘or Asino Nero Tante Tomate Feinkost/Antipasti Sultan Honig/Gewürze Hölscher/v. Schledorn Griechische Spezialitäten Naili Trockenfrüchte Bucharew Feinkost Huckenbeck Borgmann Gelee
essen und trinken Winterhoffs Café am Dom Café e più Dieks - Kaffee & Curry Reibekuchen Genius Reibekuchen Stürzl Rollende Kochstation Saftladen Horst Stürmer Wolle – Kaffee & Feinkost Hesse Helmut Peinemann Imbiss Arning‘s Bratkartoffelwagen Asia Imbiss Nguyen
Marktplan Stand Nr. 301 Marktplan Stand Nr. 305 Marktplan Stand Nr. 218 Marktplan Stand Nr. 308 Marktplan Stand Nr. 306 Marktplan Stand Nr. 302 Marktplan Stand Nr. 303 Marktplan Stand Nr. 304
Marktplan Stand Nr. 118 Marktplan Stand Nr. 103 Marktplan Stand Nr. 42 Marktplan Stand Nr. 119 Marktplan Stand Nr. 104 Marktplan Stand Nr. 117 Marktplan Stand Nr. 129 Marktplan Stand Nr. 800 Marktplan Stand Nr. 801 Marktplan Stand Nr. 709 Marktplan Stand Nr. 105
Marktplan Stand Nr. 216 Marktplan Stand Nr. 101 Marktplan Stand Nr. 110 Marktplan Stand Nr. 504 Marktplan Stand Nr. 215 Marktplan Stand Nr. 506 Marktplan Stand Nr. 128 Marktplan Stand Nr. 102 Marktplan Stand Nr. 25 Marktplan Stand Nr. 202 Marktplan Stand Nr. 409 Marktplan Stand Nr. 04/602 Marktplan Stand Nr. 705 Marktplan Stand Nr. 217 Marktplan Stand Nr. 706 Marktplan Stand Nr. 107 Marktplan Stand Nr. 30 Marktplan Stand Nr. 24/314 Marktplan Stand Nr. 502 Marktplan Stand Nr. 704
Käse UND Molkereiprodukte Die Tirolerin Käsehandel Raymond van Veen Käsehandel Wesche Käsespezialitäten & Feinkost Ralf Kürten Käsespezialitäten Palczinski Käse Peiske
Marktplan Stand Nr. 16 Marktplan Stand Nr. 207 Marktplan Stand Nr. 204 Marktplan Stand Nr. 208 Marktplan Stand Nr. 13 Marktplan Stand Nr. 205
Kürtens Bergkäse Ziegenhof am Ströhn Scellebelle Bio-Käse Der Milchmann Klaus Höggemann Käse Walkewitz Käse Lamskemper
Fisch & Meeresfrüchte Fischfeinkost Peter Lütjen Fischhaus Kittner Fischspezialitäten Bussmeyer Holländ. Fischspezialitäten de Jong 20
Marktplan Stand Nr. 211 Marktplan Stand Nr. 45/45a Marktplan Stand Nr. 209 Marktplan Stand Nr. 213
Süßwaren
Marktplan Stand Nr. 127 Marktplan Stand Nr. 106 Marktplan Stand Nr. 402 Marktplan Stand Nr. 219 Marktplan Stand Nr. 203 Marktplan Stand Nr. 38
GelatoMio
Marktplan Stand Nr. 41
Rooseboom Lakritze
Marktplan Stand Nr. 810
süß-sauer-salzig Jackenkroll
Marktplan Stand Nr. 03 & 604
Chocoevent
Marktplan Stand Nr. 28/31
Blumen und Pflanzen Blumenhandel L. Gröne Blumen Horstmann Blumen Hülsmeier Blumen Roland Terhaer Blumenhandel Bolster Blumenhandel Odenbach Eckhard Brinkmeier Rosen und Tulpen van der Post Schnittblumen Rosi Blumen / Floristik P. Kemker Blumen Schmalz Gartenbau Hölscher Blumen Kemker Blumen Stoppe Blumen Gottschling
Marktplan Stand Nr. 11//11a/12 Marktplan Stand Nr. 406 Marktplan Stand Nr. 403 Marktplan Stand Nr. 08 Marktplan Stand Nr. 43/43a Marktplan Stand Nr. 01 Marktplan Stand Nr. 34 Marktplan Stand Nr. 19 Marktplan Stand Nr. 10 Marktplan Stand Nr. 02 Marktplan Stand Nr. 05 Marktplan Stand Nr. 21/33 Marktplan Stand Nr. 23 Marktplan Stand Nr. 703 Marktplan Stand Nr. 20
Fleischwaren Fleischereifachgeschäft Koch Landfleischerei Reckermann Tebbe Hof Fleischerei Holstiege Landfleischerei Beermann Geflügel-, Lamm- und Wildspezialitäten Düpmann Huch Kurzen Kemper´s Markthandel Landfleischerei Zimmermann Madl‘s Wurstspezialitäten Naturlandhof Büning Geflügel-, Lamm- und Wildspezialitäten Frenster Edles Fleisch – Burkert & Schräder Wild & Geflügel Steinhoff Wild und Geflügel Barkmann Roß- und Lammschlachterei Fleischerei Tewes
Marktplan Stand Nr. 111 Marktplan Stand Nr. 114 Marktplan Stand Nr. 121 Marktplan Stand Nr. 126 Marktplan Stand Nr. 108 Marktplan Stand Nr. 32 Marktplan Stand Nr. 109 Marktplan Stand Nr. 115 Marktplan Stand Nr. 125 Marktplan Stand Nr. 120 Marktplan Stand Nr. 112
Frische Miesmuscheln Unsere Flotte ist in der ganzen Region unterwegs – natürlich auch auf dem Wochenmarkt am Dom in Münster. Hier finden Sie mittwochs und samstags unsere Fischspezialitäten, viele natürlich auch aus nachhaltiger Fischerei.
Auch auf diesen Wochenmärkten sind wir gerne für Sie da:
Auf dem Wochenmarkt am Dom in Münster finden Sie uns am Parkplatz „Westfalenfleiß“
Marktplan Stand Nr. 18 Marktplan Stand Nr. 124 Marktplan Stand Nr. 309 Marktplan Stand Nr. 22 Marktplan Stand Nr. 122 Marktplan Stand Nr. 123
Kunsthandwerk und Textilien B. Schünemann Seidentücher
Marktplan Stand Nr. 803
Fine Accessoires
Marktplan Stand Nr. 805
Domsoxx Pudlizewski
Marktplan Stand Nr. 47
Aktivsocken, Sabine Brüggemann
Marktplan Stand Nr. 811
Gärtnereien Gartenbau Robert
Marktplan Stand Nr. 27
Gartenbaubetrieb Hell
Marktplan Stand Nr. 708
Gartenbau Heinz Koch
Marktplan Stand Nr. 501
Gartenbaubetrieb Karl Krunk
Marktplan Stand Nr. 09
Gärtnerei Dübjohann
Marktplan Stand Nr. 603
Gärtnerei Neiteler
Marktplan Stand Nr. 311
Gartenbaubetrieb Gebrüder Potthinck
Marktplan Stand Nr. 405
Wermelt Gartenbau
Marktplan Stand Nr. 601
Für Fragen rund um unsere Produkte oder zur Vorbestellung von fangfrischem Fisch rufen Sie uns gerne unter (05451) 15750 an.
Unser Standortfinder unter:
www.fischhaus-kittner.de 21
Ort
Veranstalter
Zeiten
Domplatz
Stadt Münster, Ordnungsamt, www.stadt-muenster.de ordnungsamt@stadt-muenster.de
mittwochs 7.00 - 14.30 Uhr samstags 7.00 - 14.30 Uhr
Domplatz
Ökologischer Bauernmarkt Münster e.V., www.oekomarkt-ms.de
freitags 12.00 - 18.00 Uhr
Interessengemeinschaft der Marktbeschicker Münster Westf. e.V. www.wochenmarkt-muenster.de Falls Sie diese Marktöffnungszeiten mal nicht in Ihren persönlichen Terminplan einbauen können, stehen Ihnen natürlich auch noch die kleineren Stadtteilmärkte zur Verfügung. Weitere Märkte in Münster: Aegidiimarkt, Geiststr./Sentmaringer Weg, Hubertiplatz, Albachten: Dülmener Str./Rottkamp, Angelmodde West: Clemens-August-Platz 11, Angelmodde Dorf: Haus Angelmodde, Coerde: Hamannplatz, Gievenbeck: Rüschhausweg/Ortsmitte, Gremmendorf: Gremmendorfer Weg, Handorf: Hugo-Pottebaum-Platz, Hiltrup: Moränenstr./Parkplatz, Kinderhaus: Idenbrockplatz, Roxel: Pantaleonplatz, Wolbeck: Hiltruper Straße. Fällt der Markttag auf einen Feiertag, finden die Wochenmärkte in der Regel am Tage vorher statt. Die Marktsatzung des Ordnungsamtes regelt die Belange der Marktbeschicker hinsichtlich deren Standplätze, des Verkaufs, des Lieferverkehrs usw. Als Besucher des Marktes beachten Sie bitte, dass das Mitführen von Hunden und Fahrrädern ebenso nicht gestattet ist wie das Fahrradfahren auf dem Marktgelände.
OBST UND GEMÜSE VOM EIGENEN HOF!
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HOF LÖBKE GMBH & CO. KG · ALSTEDDER STR. 148 49479 IBBENBÜREN · www.LOEBKE.COM
Die Gaben der Natur. Frisch geerntet gelangen jetzt die leckeren Herbstgemüse auf unseren Marktstand: verschiedene Kohlsorten, Feldsalat, Schwarzwurzeln, Kürbis... der Herbst hat kulinarisch viel zu bieten! Selbstgemachtes. Wir produzieren in unserer kleinen Manufaktur köstliche Marmeladen, Eingemachtes und Backmischungen in Weckgläsern. Backen Sie Ihr eigens Brot! Ausflugsziel. In unserem Hofladen können Sie sich gemütlich bei Kaffee und Kuchen stärken und in unserem Sortiment stöbern. Außer auf dem Wochenmarkt in Münster sind wir auch auf den Märkten in Osnabrück, Ibbenbüren und Greven für Sie da.
FEIERN SIE MIT UNS! WOLLE - FEINKOST HESSE · SERTÜRNERSTRASSE 8F · 48149 MÜNSTER · WWW.WOLLE-DOMPLATZ.DE
Ihr Lieben,
25 tolle Jahre -
das möchten wir gemeinsam mit euch feiern!
Am Samstag, den 30.09. gibt es neben etwas Musik die Getränke & Leckereien zu speziellen Jubiläumspreisen. Auch wenn in der goldenen Jahreszeit die Temperatur fällt und der Wind bläst, sollt ihr es bei uns gemütlich haben. Im warmen Zelt, oder unter freiem Himmel bei uns findet jeder seinen Lieblingsplatz. Auch diesen Herbst werden wir alles daran setzen, Euch mit unseren Spezialitäten zu begeistern. Sei es der Cappuccino am Morgen, das warme Ciabatta am Vormittag, der heiße Espresso gegen die Mittagsmüdigkeit, oder ein frisch gepresster Saft für den Vitaminhaushalt.
Wir freuen uns auf Euch! Das Team von WOLLE & MORITZ 22
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DEFTIG UND GUT!
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LANDFLEISCHEREI BEERMANN · ALTE POSTSTRASSE 6 · 49196 BAD LAER
Unser Betrieb: seit mehr als 60 Jahren ist der Name Beermann ein Garant für qualitativ hochwertige Fleischereiprodukte. Beste Qualität ist unsere Devise! Unsere Produkte: Fleisch- und Wurstwaren, hergestellt nach überlieferter, traditioneller Verarbeitung durch qualifizierte Fachkräfte. Das artgerecht gehaltene Schlachtvieh beziehen wir von benachbarten Höfen, deren Landwirte wir persönlich kennen. Unsere Vielfalt: Fleisch von Rind, Kalb, Jungbulle und Schwein, sowie auch Lamm oder Wild - bei uns bekommen Sie Fleisch in der ganzen westfälischen Bandbreite.
Unsere Empfehlung: Oktoberfest-Spezialitäten! Ob Kalbsbraten, Kassler, Schweinshaxe, Spanferkel, Weißwurst, Leberkäse, Bratwurst nach Nürnberger Art... wir halten verschiedene Spezialitäten für Ihr persönliches Oktoberfest bereit. Passend zur Jahreszeit gibt es nun wieder unsere hausgemachten, herzhaften Leckereien, wie Stopsel, Töttchen, Wurste- und Leberbrot. Freuen Sie sich auch auf helle und dunkle Wellwurst und Pinkel nach Oldenburger Art.
Der Herbst wird deftig!
Kompetenz in Essig und Öl
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DER OLIVENSTAND GMBH · VORBERGWEG 41 · 48159 MÜNSTER · WWW.DEROLIVENSTAND.DE
So vielseitig... Mittelmeerdiät?
Von wegen Diät: Gesunde Lebensweise durch mediterrane Köstlichkeiten! Geht ganz einfach mit unseren feinsten Ölen, die Sie vor Ort verköstigen können, den Balsamicos und verschiedenen Essigsorten und den Oliven in diversen Geschmacksvariationen von fruchtig über herb bis kräftig.
Hochwertige Produkte!
Sowohl die Antipasti wie auch die verschiedenen Pestovariationen werden von uns und unseren Mitarbeitern täglich frisch und in Handarbeit hergestellt, natürlich ohne Farb- und Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Beste Rohstoff-Qualität und optimale Reife sind für uns selbstverständlich.
Unsere Empfehlung
Feinfruchtiges Olivenöl für milde Vinaigrettes, grasig-würziges zum Dippen, bitter-scharfes als Würze... Und auch mal Balsamico aufs Eis oder Steak: trauen Sie sich! Wir beraten Sie gern!
Den Geschmack des Südens bekommen Sie am Olivenstand! 23
DER MILCHMANN AUF DEM WOCHENMARKT!
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DER MILCHMANN - KLAUS HÖGGEMANN BEUSENSTRASSE 6 · 48346 OSTBEVERN
Unverfälschter Geschmack: Ich bin selbst ein überzeugter Geniesser und Slow Food Mitglied. Deswegen sorge ich für die köstlichsten Milch- und Käseprodukte sowie frische Landeier auf dem Wochenmarkt.
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Mittagspause. Zum Glück ist heute Markt am Dom...
KLAUS HÖGGEMANN DER MILCHMANN
Jetzt was deftiges. Der Bratkartoffelduft ist unwiderstehlich! Was nehme ich denn heute mal als Beilage: entweder die zwei Spiegeleier, würzigen Heringsstipp oder traditionelle Kesselsülze? Bei der Gewürzgurke brauche ich nicht lange überlegen, die ist sowieso dabei.
ARNING‘S BRATKARTOFFELWAGEN
Lecker! Und so richtig zufrieden satt geworden. Schade dass nicht jeden Tag Wochenmarkt ist!
Ihr Milchmann Klaus Höggemann
Futtern wie bei Muttern an Arning‘s Bratkartoffelwagen
BESTER GESCHMACK! GÄRTNEREI DÜBJOHANN · ALDRUPER MARK 9 · 48268 GREVEN · WWW.GAERTNEREI-DUEBJOHANN.DE
Handarbeit: In unserem traditionellen Betrieb läuft alles über Handarbeit: pflanzen, ausgeizen, ernten... Für die optimale Versorgung mit Feuchtigkeit und Dünger haben wir allerdings einen modernen Klimacomputer. Unsere Pflanzen wachsen alle in Erdkulturen, denn wir sind davon überzeugt, das ergibt den besten Geschmack! Ernte: In unseren riesigen Gewächshäusern wachsen die Tomaten an Rispen, die etwa sieben Meter lang werden können und reiche Ernte erzielen – lecker und aromatisch, einfach gut! Produktpalette: Aus unserer eigenen Ernte bieten wir Ihnen auf dem Wochenmarkt Paprika, Tomaten, Stangenbohnen, Schmorgurken, Einlegegurken, Landgurken, Schlangengurken und Auberginen an.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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URSULA ARNING-KONOPCZYNSKI FELDSTIEGE 74 · 48161 MÜNSTER
Gesunde Produkte: Meine Produkte tragen alle ein Bioland und/oder Demeter Siegel und unterliegen deshalb strengsten Kontrollen. Unbedenklicher Genuss: Hergestellt werden die köstlichen Milchprodukte in der Westbeverner Hofkäserei von Birgit Schulte-Bisping. Auch erhältlich sind bei mir ausgesuchte überregionale Marken wie Uppländer Bauernmolkerei, Andechser Natur oder Berchtesgadener Land
HERBSTLICH DEFTIG!
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Über 20 Kartoffelsorten bei uns!
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BAUERNHOF HOLKENBRINK · LEHMBROCK 19 · 48346 OSTBEVERN
Diese Ernte verspricht ein guter Jahrgang zu werden. Schon die Frühkartoffeln waren in diesem Sommer besonders lecker und dann können wir uns auf tolle Sorten freuen.
Und wenn Sie, liebe Kundschaft, auch ihr Lieblingsrezept aufschreiben, können wir damit eine Serie starten. Ich selbst bin ganz gespannt und freue mich auf ihre Zuschriften.
Probieren Sie unsere verschiedenen Sorten von den schönen gelben, über die drei blauen, den rotschaligen bis hin zu den alten Sorten wie Bamberger Hörnli, La Ratte oder Rosa Tannenzapfen. Nicht zu vergessen die mehligen Sorten!
Darüber, und natürlich über die vielen Dinge des Lebens, rede ich gerne mit Ihnen.
An dieser Stelle möchte ich mich bei Martin und Lia Hollube bedanken, die mir ihr Lieblingsrezept mit meinen Kartoffeln zu Verfügung stellen. Danke!
DIE FARBPALETTE IM HERBST Hülsmeier Gbr NiederriNGel 32 · 49525 leNGericH
bAuernHOF HolKenBrInK
Es grüßt Sie herzlich
Ihr Kartoffelbauer Peter Holkenbrink MarInIerte KräuterKartoffeln voM GrIll Marinade aus essig, salz, Pfeffer, Thymian, rosmarin, Knoblauch und Öl vorbereiten; die Kräuter vorher etwas in der Hand zerreiben und den Knoblauch anquetschen; große Kartoffeln in längliche scheiben
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(ca. 5 mm) schneiden und in der vorbereiteten Marinade ca. 3 std. ziehen lassen; dann die Kartoffelscheiben auf dem Grill von beiden seiten schön knusprig werden lassen, zwischendurch immer wieder mit der Marinade beträufeln. Zum servieren die Kartoffelscheiben mit den Kräutern garnieren.
EXTRA FEINE PILZE!
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EDELPILZZUCHT ENGLER OFFLUM 21 · 48485 NEUENKIRCHEN
grün und frisch! Zur kulinarischen Saison empfehlen wir unsere frischgeernteten Gemüse, wie Feldsalat, Kohl (Steckrüben, Rot-, Weiß- oder Spitzkohl, Wirsing, Rosenkohl...) oder auch Schwarzwurzeln. orange und leuchtend! Der Star der Saison ist der Kürbis – in vielen Variationen zuzubereiten! bunt und fröhlich! Bis zum Frost haben wir für Sie unsere bezaubernden bunten Freilandblumen – bringen Sie Farbe in Ihr Heim! herbstlich und gedeckt! Jetzt kommt die Zeit für Kränze in wunderschönen Herbsttönen, später dann haben wir für Sie handgefertigte Tisch,- Tür- und Adventskränze aus Efeu, Buchsbaum, Nordmann- oder Nobilistanne, sowie wintergrüne Handsträuße.
Waldpilze: Es ist Pilzsaison! Freuen Sie sich auf frische Steinpilze, auf Semmelstoppelpilze, auf Schafspilze oder Herbsttrompeten. Fragen Sie uns gerne nach Rezepten für köstliche Pilzgerichte! Zuchtpilze: Unsere Zuchtpilze haben das Bio-Zertifikat und schmecken
das ganze Jahr über: Champignons, Pfifferlinge, Kräuterseitlinge und Co. bringen Pfiff in die Küche. Pilzpfanne: Probieren Sie doch mal, wie lecker Pilze zubereitet werden können! Ein Besuch auf dem Ökologischen Bauernmarkt hier auf dem Domplatz (jeden Freitag!) lohnt sich. 25
ALTE HAUSTIERRASSEN: „ERHALT DURCH AUFESSEN!“
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NATURLANDHOF BÜNING · BORGHORSTER STRASSE 67 48366 LAER · WWW.NATURLANDHOF-BRUENING.DE
GUTE REGIONALE PRODUKTE!
Über unsere Tiere: Die bei uns lebenden Tiere sind teilweise vom Aussterben bedroht, wie beispielsweise die Bunten Bentheimer Schweine.
Natürlich haben wir für Sie auch herbstliche Obst- und Gemüsesorten in unserem Sortiment. Außerdem bekommen Sie an unserem Stand stets frische Hühner- und Gänseeier sowie frischgekochte, gefärbte Eier über das ganze Jahr.
Über unsere Tierhaltung: Wir füttern mit hofeigenem Getreide und Kleegras, die Tiere leben in geräumigen Ställen und haben Freilauf auf unseren großen Weideflächen. Über unsere Waren: Herbstlich köstlich schmecken jetzt das gute hausgemachte Leber- und Wurstebrot, westfälische Töttchen oder zarter Sauerbraten.
BÄCKERMEISTER RALF RÖTTERS · KAppEnBERgER DAMM 103 · 48151 MÜnSTER
Sie alle werden an unserem großen Marktstand auf dem Domplatz fündig werden. Unser umfangreiches Sortiment an Backwaren enthält 60! verschiedene Brot- und Brötchensorten sowie Kuchenköstlichkeiten für jeden Geschmack! Nur erstklassige Zutaten finden hierfür in unserer Backstube Verwendung, auf künstliche Aromastoffe und Backmischungen verzichten wir dagegen komplett. Dass wir dabei gesteigerten Wert auf absolute Frische und Qualität der Produkte legen, versteht sich von selbst. Probieren Sie doch mal: Wurzelbrote mit oder ohne Körner, rustikales Weizengebäck mit
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WEINER KARTOFFELN, EIER, OBST UND GEMÜSE
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
ÄHRENSACHE! Liebe Brötchenknusperer, Kuchenfreunde, Körnerpicker und Genießer!
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FAMILIE WEINER – KARTOFFEL, EIER, OBST UND GEMÜSE · KAMMERHAAR 6 · 49549 LADBERGEN
Es wird langsam Herbst! So gibt es schon wieder Hokkaido-Kürbis, Pflaumen, Trauben und viele herrliche Kartoffelsorten. Endlich sind wieder eingetroffen: Bamberger Hörnchen, aber auch Pfälzer Annabelle, Pfälzer Berber und all die guten, leckeren Sorten aus unserer Region wie Linda, Cilena, Belana usw.
Über uns: Wir betreiben mit viel Freude und Engagement einen Biolandund Archehof.
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hohem Malzanteil, genannt: „der kleine Franzose“, diverse mediterrane Weizenbrote, die Pep auf ihren Abendbrottisch bringen werden und, und, und... Aber nicht nur bei den kräftigdeftigen Backwaren herrscht Vielfalt, auch zarte, fruchtige oder sahnige Köstlichkeiten lassen Ihnen Mittwochs und Samstags das Wasser im Mund zusammenlaufen. Jetzt im Herbst schaffen das vor allem die saftigen Pflaumendatschis und ab dem Spätherbst auch schon wieder unsere unvergleichlichen Spekulatius, die mit einer traditionellen Spekulatiusmaschine geformt werden. Beste Backwaren sind Ährensache!
Ihr Bäckermeister Ralf Rötters und Team
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LEBEN WIE GOTT IN FRANKREICH!
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FEINKOST VINZENZ KUHL · 48341 ALTENBERGE · KONTAKT@VINZENZ-KUHL.DE
Unsere Philosophie: Aufgeschlossenheit und Begeisterungsfähigkeit für neue Genüsse! Bei uns bekommen Sie neben einem vielfältigen Angebot an bewährter erlesener Feinkost auch die ganz besonderen Spezialitäten.
Hühner haben ein exzellentes, festes Fleisch, das nach 13 Tagen Trockenreifung eine zarte Textur erhält, dabei wunderbar saftig bleibt und ein vortreffliches Aroma entwickelt. Selbstverständlich ist es von Otto Gourmet küchenfertig vorbereitet. Beim Braten wird die Haut schön knusprig.
Unsere Empfehlungen zum Herbst:
Ein absolutes Highlight für Geflügel-Fans!
Dry aged Schwarzfederhuhn Label rouge Intensiver Geflügelgeschmack und festes Fleisch zeichnen das Schwarzfederhuhn von Mieral aus, denn wo Wasser entzogen wird, konzentriert sich der Geschmack. Die freilaufenden
„Mancher gibt sich viele Müh’ mit dem lieben Federvieh.“ (Wilhelm Busch) Fromage des Forts Dieser Hartkäse besitzt einen mürben, festen Biss, im Geschmack ist er würzig und trocken. Interessant ist seine Herstellung: Erzeugt aus Kuhrohmilch, werden die großen Käselaibe tief im Fels eines ehemaligen Bunkers der Schweizer Armee ein Jahr lang gelagert. Dadurch entwickelt sich das kräftige, delikate Aroma.
GARTENFREUDEN!
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Fuestruper pFlanzenhoF · Fuestruper strasse 67 · 48268 Greven · www.Fuestruper-pFlanzenhoF.de
Für romantische Gärtner! Wir haben alles für einen wunderschönen Rosengarten: Strauchund Beetrosen, Maler- und Gourmetrosen, Kletter- und Ramblerrosen, Edelrosen, Dekoratives aus Metall... Sagen Sie nicht, wir hätten Ihnen keinen Rosengarten versprochen! Für mediterrane Genießer! Olivenbäume, Oleander oder Zitruspflanzen in prächtigen Terrakottagefäßen oder unseren gebrauchten Rotweinfässern aus Bordeaux (und den neuen Portweinfässern aus Portugal) bringen Urlaubsstim-
mung in den heimischen Garten, auf die Terrasse oder den Balkon. Für moderne Gestalter! Immergrüner Sichtschutz, Solitärgehölze als Blickfang oder Gefäße, Skulpturen und Gesteine als Gestaltungselemente – wir haben jede Menge Ideen für Ihren schönen Garten!
FUESTRUPER PFLANZENHOF
Für gemütliche Gartennutzer! Sie haben keine Zeit und/oder keine Lust zur Gartenarbeit? Wir kümmern uns auch um Gartengestaltung und Gartenpflege.
Lassen Sie sich individuell beraten – Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 27
Wie eine
Arche Noah Diese Schweine, Rinder, Hühner und Schafe sind augenscheinlich glücklich. Artgerecht und natürlich werden sie auf dem idyllisch gelegenen Arche- und Naturland Hof Büning im nördlichen Münsterland gehalten. Sie leben hier wie auf einer Arche Noah, denn großenteils sind es Tiere, die eigentlich schon ausgestorben wären, weil sie nicht in das Anforderungsprofil der modernen Massenproduktion von Fleisch passten. Text und Fotos: Elisabeth Vollmer
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G
rau-rosa mit schwarzen Flecken und lustigen Schlappohren, so präsentieren sich die Bunten Bentheimer Schweine, die den größten Teil der auf dem Hof lebenden Tiere ausmachen. Diese fruchtbare und stressresistente Schweinerasse mit exzellenter Fleischqualität wurde in der Wirtschaftswunderzeit des letzten Jahrhunderts von den fleischreichen Hybridschweinen verdrängt. Dem Züchter Gerhard Schulte-Bernd aus Isterberg in der Grafschaft Bentheim ist es zu verdanken, das die „Swatbunten“ nicht völlig ausgestorben sind. Hier auf dem Hof Büning werden neben 40 Rindern, 150 Hühnern, 300 Wachteln und 85 Schafen, etwa 400 Schweine dieser Rasse nach den Naturland-Richtlinien gehalten.
Ökologisch, zukunftsweisend und fair, das sind die Prinzipien des Naturland Leitbildes. Nachhaltige Wirtschaftsweise im Einklang mit der Natur und ein ganzheitlicher Ansatz sollen gesunde und genussvolle Ökolebensmittel von hoher Qualität hervorbringen. Diesen Grundsätzen folgen Maria und Martin Büning auf ihrem traditionellen Hof mit 60 Hektar Weide- und Ackerland schon seit 27 Jahren. Der Anbau von Weizen, Gerste, Erbsen, Ackerbohnen und Kleegras erfolgt nach den strengen Naturlandregeln ohne Spritzmittel und Pestizide und in festgelegter Fruchtfolge. Die Ackererzeugnisse sind ausschließlich zur Fütterung der Tiere vorgesehen. Und die führen hier bis zu ihrer Schlachtung ein angeneh-
mes, artgerechtes Leben, denn neben der gesunden Kost, werden sie in geräumige Stallungen gehalten und können ganzjährig den Freilauf auf der Weide nutzen. Während in Betrieben mit Massentierhaltung für Mastschweine mit einem Körpergewicht von 50 bis 110 kg eine Mindestbodenfläche von lediglich 0,75 m²!! pro Schwein vorgesehen ist, schreibt Naturland eine Mindestfläche von 0,8 bis 2 m² und 5 m² Auslauf pro Tier vor. Ebenfalls verpönt ist der in der Schweinemassenhaltung übliche Spaltboden, der aus Betonstegen als Auftrittsfläche und Spalten zum Durchlasse für Kot und Harn besteht. Da Schweine naturgemäß auf weichen Untergründen in Waldgebieten leben würden, ist solch ein Boden für sie völlig unnatürlich und deshalb für viele Krankheiten und Verhaltensstörungen verantwortlich. Bei den Bünings leben die Schwarzbunten in Ställen mit eingestreutem Stroh und mit
für Schweine wichtigen Suhlplätzen, zudem können sie auf die benachbarte Wiese, die ebenfalls eine Kuhle zum Suhlen hat. Das Fleisch der Schwarzbunten hat sich in den letzten Jahren von einem Geheimtipp zu einem immer beliebter werdenden Produkt entwickelt, denn das dunkle Fleisch mit seiner feinen Marmorierung verfügt über einen nussig-würzigen Eigengeschmack. Neben den schwarzbunten Niederungsrindern und dem roten Höhenvieh leben hier inzwischen auch 85 Shropshire-Schafe. Sie gehören zu einer alten englischen Hausschafrasse, die sich als praktische Rasenmäher betätigen, denn sie weiden auf der 3,5 ha großen Streuobstwiese. Auf dem Weg dorthin kommt man an den Hühnergehegen vorbei, in denen die Les Bleues im Gras scharren oder im Schatten unter ihren mobilen Hühnerwagen liegen. Bei diesen sogenannte „Zweinutzungshühnern“ können sowohl die Hennen, wie auch
die Hähnchen gekocht oder gebraten werden, womit sich die Schredderung der männlichen Küken erübrigt. Die Hühner haben zwar immer noch ein längeres Leben als ihre männlichen Kollegen, das erwerben sie sich durchs fleißige Eierlegen. Gleich nebenan wohnen die Wachteln in luftigen Volieren. Diese kleinen Hühnervögel mit ihrem bräunlich-gesprenkelten Gefieder beginnen bereits im Alter von 6 bis 8 Wochen Eier zu legen, die lecker schmecken und ziemlich dekorativ aussehen. Wachteln selbst sind eine Delikatesse, denn ihr Fleisch ist fettarm, dafür aber sehr aromatisch und erinnert im Geschmack ein wenig an Wild. Ein großer Hof, Vieh mit unterschiedlichsten Anforderungen an die Haltung, die konsequente Einhaltung der Naturland-Regeln - eine Menge Arbeit! Aber Maria Büning winkt ab. Sie liebt ihren Hof, die Tiere, aber auch die Tage auf dem Wochenmarkt. Und sie hat neben den
Wochenmarkt- und Hofkunden, auch noch renommierte Restaurantbetriebe, wie beispielsweise das Hotel Feldmann, den Cateringbetrieb von Heinz Kubiza in Münster oder das Parkhotel Wilmink in Neuenkirchen, die sie beliefert. Neben den Mittwochund Samstagswochenmärkten auf dem Domplatz findet man sie auch immer Freitags auf dem Bio-Wochenmarkt. Tiere vor dem Aussterben zu bewahren - für Maria Büning ist das ein zentraler Aspekt des ökologischen Landbaus, so macht der Slogan „Erhalt durch Aufessen“ sowohl für das Vieh, wie auch für den Verbraucher Sinn. Und wer sich mal so richtig appetitlich anregen lassen möchte: man findet sie auch in illustren Rezeptbüchern, wie dem Kochbuch der alten Sorten und Nutztiere „Essen statt Vergessen“ oder auch im kulinarischen Schmöker für fortgeschrittene Lebensliebhaber/innen von Tobias Sudhoff „Ein Herd und eine Seele“. •
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Immer in der Nähe:
Stadtteilmärkte in Münster
Die Stadtteilmärkte in Münster
Mauritz West – Marktstände an der Warendor fer Strasse
kleiner Wochenmarkt in Coerde
Wo auch immer in Münster Sie wohnen, irgendwo ist ein Wochenmarkt in erreichbarer Nähe. Es gibt ganz kleine Märkte mit oft nur 4 oder 5 Wagen, wie beispielsweise an der Warendorfer Strasse oder in Gremmendorf, aber auch richtig große, wie der Hiltruper Markt mit 27 Ständen oder der Geistmarkt mit 20 Ständen. Wer es also mal nicht in die Innenstadt schafft, ist auch hier bestens mit regionalen und saisonalen Waren versorgt. •
Wolbecker Str./Margaretenkirche
Einkaufsmöglichkeiten am Gremmendorfer Weg
Markt im Schatten von St. Pantaleon, Roxel
Ort/Ortsteil
Zeiten
Domplatz
mittwochs und samstags 7.00 - 14.30 Uhr
Domplatz
freitags 12.00 - 18.00 Uhr
Aegidiimarkt
freitags 13.30 - 18.30 Uhr
Geiststr./ Sentmaringer Weg
mittwochs und samstags April bis Okt. 7.00 - 12.30 Uhr Nov. bis März 8.00 - 12.30 Uhr
Hubertiplatz
mittwochs und samstags April bis Okt. 7.00 - 13.30 Uhr Nov. bis März 8.00 - 13.30 Uhr
Warendorfer Straße/Oststraße
dienstags und freitags 7.00 - 13.00 Uhr
Wolbecker Str./Margaretenkirche
freitags 8.00 –13.00 Uhr
Albachten: Dülmener Str./Rottkamp
donnerstags 14.00 - 18.00 Uhr
Angelmodde West: Clemens-August-Platz 11
donnerstags 8.00 - 13.00 Uhr
Angelmodde Dorf: Haus Angelmodde
samstags 8.00 - 12.00 Uhr
Coerde: Hamannplatz
donnerstags 13.30 - 18.30 Uhr
Gievenbeck: Rüschhausweg/ Ortsmitte
donnerstags 14.00 - 18.00 Uhr
Gremmendorf: Gremmendorfer Weg
freitags 13.30 - 18.30 Uhr
Handorf: Hugo-Pottebaum-Platz
dienstags 13.30 - 18.30 Uhr
Hiltrup: Moränenstr./Parkplatz
freitags 7.30 - 12.30 Uhr
Kinderhaus: Idenbrockplatz
donnerstags 7.30 - 12.30 Uhr
Nienberge: Kirchplatz
freitags 8.00 - 13.00 Uhr
Roxel: Pantaleonplatz
freitags 13.30 - 18.00 Uhr
Wolbeck: Hiltruper Straße
mittwochs 15.00 - 18.00 Uhr
Fällt der Markttag auf einen Feiertag, finden die Wochenmärkte in der Regel am Tage vorher statt. Der große Wochenmarkt am Dom schließt dann bereits um 13.30 Uhr.
Geiststr./ Sentmaringer Weg
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