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Marburger Magazin Express 2/2026

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02/26 9.1. – 15.1.26 44. Jg. www.marbuch-verlag.de Kostenlos

Visionär

Praktisch

Klärend

Marburg nach der Verkehrswende

Zimmer für Azubis

Konflikte im Hörsaal


NEU Website.qxp_ U-Seite 24.10.23 15:41 Seite 1

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I M P R E S S U M MARBURGER

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Gegründet 1983 von Peter Mannshardt & Michael Boegner

ERSCHEINT IM MARBUCH VERLAG www.marbuch-verlag.de Ernst-Giller-Str. 20a, Marburg Geschäftszeiten: Mo – Fr 9 –17 Uhr HERAUSGEBER Norbert Schüren REDAKTION Georg Kronenberg (kro) (verantwortl.), Michael Arlt (MiA), Gesa Coordes (gec), (pe) = Presseerklärung Tel: 06421/6844-30,-31 E-Mail: redaktion@marbuch-verlag.de ONLINE-REDAKTION Johanna Rödiger (jr), Janna Toni Thonius (to) Tel: 06421/6844-12 E-Mail: onlineredaktion@marbuch-verlag.de HERSTELLUNG Nadine Schrey VERANSTALTUNGSKALENDER Norman Rinkenberger Tel: 06421/6844-0 Online-Formular: www.marbuch-verlag.de ANZEIGEN Peter Weißhaar, Tel: 06421/6844-21 E-Mail: feedback@marbuch-verlag.de

Ein ungewöhnliches Experiment an einem uralten Baum… Foto: Lenke Szilágyi/Pandora Film

KLEINANZEIGEN (Fließtext) Norman Rinkenberger Tel: 06421/6844-68 Online-Coupon: www.marbuch-verlag.de DRUCK Strube Druck & Medien GmbH, Felsberg Die Urheberrechte der Artikel, Annoncenentwürfe und Fotos bleiben beim Verlag. Keine Gewähr für unverlangt eingesandte Manuskripte oder Fotos. Reproduktionen des Inhalts ganz oder teilweise nur mit schriftlicher Erlaubnis des Verlages. Alle Adressund Programmangaben ohne Gewähr. Es gilt Anzeigenpreisliste Nr. 41 vom 1.1.2026

ABONNEMENT 25 x Ausgabe Marburg 51 x Ausgabe Marburg

49,– EUR 99,– EUR

SCHLUSS Redaktion: Freitag, 11 Uhr Veranstaltungshinweise: Freitag, 17 Uhr Kleinanzeigen: Montag, 14 Uhr Inserate: Dienstag, 12 Uhr GEPRÜFTE AUFLAGE (3. Quartal 2025) Marburger Magazin EXPRESS tatsächlich verbreitete Auflage 8.047/Erscheinung Mitglied der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW), Berlin Marbuch Verlag GmbH Ernst-Giller-Str. 20a • 35039 Marburg Geschäftsführer: Norbert Schüren, Georg Kronenberg

MAGAZIN

Besondere Hessen-Premiere Bei den Filmfestspielen in Venedig ist Luna Wedler für ihre Hauptrolle in „Silent Friend“ als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet worden. Am kommenden Mittwoch ist sie zusammen mit Regisseurin Ildikó Enyedi und Schauspielerkollege Enzo Brumm bei der HessenPremiere des Arthouse-Films in Marburg zur Gast. Die Lahnstadt kennen die drei gut. Schließlich spielt „Silent Friend“, die poetische Erzählung der renommierten ungarischen Regisseurin Enyedi, schwerpunktmäßig in Marburg, wurde

2024 in großen Teilen hier gedreht. Das Zentrum der Geschichte ist ein majestätischer Ginkgobaum im Alten Botanischen Garten. Seit über hundert Jahren ist er stiller Zeuge – Beobachter leiser, tiefgreifender Veränderungen im Leben dreier Menschen: Ein außergewöhnliches, sehenswertes Filmprojekt – das ab Mittwoch, 14. Januar um 20.15 Uhr im Kino ist. Georg Kronenberg

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Wie Marburg fast autofrei wird ____________6 Ans Klima anpassen ________________________7 15 Euro fürs Putzen ________________________7 Polarisierung an der Uni____________________8 Hochschulerkundung 2026 ________________9 Informationen zu COPD ____________________9 Es klappert in ganz Hessen ________________10 Aus Jugendamt wird Galerie ______________10 AUSSTELLUNGEN __________________________11

Vision

Ans Klima anpassen

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KULTUR TO GO ____________________________12 FILM AB! __________________________________14 MARBURG DIESE WOCHE __________________16 FLOHMARKT ______________________________20 STELLENMARKT __________________________21 FAHRZEUGMARKT ________________________21 Titelbild: Frostige Zeiten Foto: Georg Kronenberg

Hochschulerkundung 2026

Es klappert

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MR-4-5 Magazin.qxp_EXPRESS Magazin 06.01.26 13:48 Seite 4

Ginseldorf war der erste Marburger Stadtteil, in dem das ehrenamtlich vorangetriebene Carsharing startete. Das erfolgreiche Projekt wird vom Dorfladen getragen und von der Stadt Marburg unterstützt. Foto: Ralf Laging

Im März 2025 wurde die Nordstadt-Brücke aus Sicherheitsgründen abgerissen. In den kommenden Monaten startet der Neubau. Foto: Georg Kronenberg

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agazin

Nordstadt-Brücke wird neu gebaut Mit dem Neubau der NordstadtBrücke soll in den kommenden Monaten begonnen werden. Nach Auskunft der Straßenbaubehörde Hessen Mobil haben mögliche Bieter bis Mitte Februar Zeit, ihre Angebote einzureichen. Noch im ersten Quartal 2026 soll dann ein Unternehmen mit dem Bau beauftragt werden. Direkt im Anschluss

könne mit dem Neubau der Brücke begonnen werden. Bei der zentralen Brücke handelt es sich um die Überführung über die Bahnlinie. Damit ist die Verbindung vom Hauptbahnhof über die Kasseler Straße nach Norden gesperrt. Anfang vergangenen Jahres hatte sie wegen bis zu sieben Meter langen Rissen im Beton aus Sicherheitsgründen gesperrt werden müssen. Im März wurde sie abgerissen. Davon betroffen sind Tausende von Menschen aus dem Stadtteil Waldtal, der Marburger Nordstadt und aus Cölbe. Aber auch Auswärtige, die nicht über die Stadtautobahn nach Marburg fahren, müssen zum Teil neue Wege wählen. Da der Er-

satzneubau kompliziert ist, geht Hessen Mobil davon aus, dass die Brücke erst 2027 wieder eröffnet werden kann. Bis dahin wird Autofahrern, die von Norden kommen, empfohlen, die Stadtautobahn als Alternative zu verwenden. Auch Fußgänger und Radler müssen weite Umwege in Kauf nehmen.

Reparier-Bar in Wehrshausen „Geht nicht gibt's nicht – reparieren statt wegwerfen!“ Das ist die Devise beim Repariertreffen der ReparierBar Wehrshausen am Samstag, 10. Januar, in der Zeit

Vitos bietet Zimmer für Auszubildende Viele Auszubildende können es sich kaum leisten, ein Zimmer oder eine Wohnung zu mieten. Das gilt vor allem für Studentenstädte wie Marburg und Gießen, wo Wohnraum knapp und teuer ist. Die mittelhessischen Vitos-Kliniken wollen da Abhilfe schaffen – und zugleich als Arbeitgeber attraktiver werden. Deshalb entsteht im Gießener Vitos-Park für 7,4 Millionen Euro eine Wohnanlage mit 38 Apartments, die sich zum Teil auch für Wohngemeinschaften eignen.

Im Marburger Vitos-Park gibt es ein Wohnheim, in dem 28 Zimmer an Azubis und Mitarbeitende vermietet werden. In der benachbarten Friedrich-Ebert-Straße sollen zusätzliche WG-Zimmer angeboten werden. Foto: Vitos Gießen-Marburg

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In Marburg gibt es bereits ein Wohnheim auf dem Vitos-Gelände, in dem 28 möblierte Einzelzimmer mit Gemeinschaftsräumen an Mitarbeitende vermietet werden. Da die Nachfrage nach den Zimmern hoch ist, wird das Gebäude in den kommenden zwei Jahren saniert werden. Darüber hinaus hat Vitos in Marburg ein Haus angemietet, das gleich neben dem Klinik-Gelände in der FriedrichEbert-Straße liegt. Hier entstehen nach Umbau und Sanierung fünf zusätzliche WG-Zimmer. Zielgruppe für die Wohnangebote in den VitosParks sind vor allem Auszubildende, die an der Vitos-Schule für Gesundheitsberufe in Marburg den Pflegeberuf erlernen und nach dem Examen gern vom Klinikum übernommen werden. Aber auch Pflegekräfte, die aus dem Ausland angeworben werden – in der jüngeren Vergangenheit etwa aus Indien – gehören dazu. Und alle anderen Vitos-Beschäftigten, für die ein Apartment oder ein WGZimmer in Frage kommt. „In Zeiten des Fachkräftsmangels bei gleichzeitig knappem Wohnraum an unseren Hauptstandorten müssen wir alles dafür tun, um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben“, erläutert Vitos-Geschäftsführer Max Heuchert. Bei Vitos Gießen und Marburg arbeiten derzeit rund 1200 Menschen. gec

von 15 bis 18 Uhr. Eingeladen sind alle Interessierten, insbesondere natürlich alle Menschen aus Wehrshausen, Elnhausen, Dagobertshausen und Neuhöfe. Wichtig: Mitgebrachte Gegenstände können nur nach vorheriger Online-Anmeldung repariert werden. Den Besucherinnen und Besuchern wird bei Kaffee und Kuchen und fachkundiger Hand gezeigt, wie ihre mitgebrachten Gegenstände repariert werden können. Zeitgleich öffnet die Näh-Bar, bei der es um das Ausbessern und Ändern von Kleidung geht. In der ReparierBar gibt es außerdem eine Umstiegshilfe auf Linux für PCs oder Laptops, die Zuge des Support-Endes von Windows 10 nicht auf Windows 11 upgedatet werden können. Dazu sollten vorher alle wichtigen Daten auf einem externen Speichermedium gesichert werden. Ohne Anmeldung genutzt werden kann die SmartphoneSprechstunde, bei der gern auch die Wehrshausen-App erläutert wird. Interessierte können sich unter maze-marburg.de/reparierbar-wehrshausen anmelden. Tipps zur Umstellung auf Linux gibt es unter maze-marburg.de/wp-content/uploads/ 2025/07/WindowsGoesLinux.pdf.

Mobilitätszentrale zieht in die Wilhelmstraße Die Mobilitätszentrale der Marburger Stadtwerke wird renoviert. Deshalb wird sie am 13. und 14. Januar geschlossen. In diesen Tagen zieht die Mobilitätszentrale in die Wilhelmstraße 3 um. Ab Donnerstag, 15. Januar, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort wieder zur Verfügung. Der Eingang befindet sich ganz in der Nähe zu den Einfahrten der Parkhäuser des Kaufhauses Ahrens und der Sparkasse. Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten zieht die Mobilitätszentrale wieder zurück in den Weidenhäuser Straße.


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Die offenen Bewegungsangebote der Stadt Marburg locken besonders viele Menschen in den Stadtteilen. Foto: Stadt Marburg

In der Mobilitätszentrale können Kundinnen und Kunden Fahrkarten wie das Deutschlandticket, Jahreskarten oder das Seniorenticket kaufen. Zudem gibt es Auskunft zu Fahrplänen, Tarifen und Baustellen.

Carsharing für ländliche Stadtteile Das ehrenamtlich organisierte Carsharing-Angebot in den ländlichen Stadtteilen Marburgs ist ein Erfolg: Mehr als 223.300 Kilometer wurden bereits mit den inzwischen acht Autos zurückgelegt. Ginseldorf war der erste Stadtteil, der im Mai 2022 mit zwei Elektrofahrzeugen startete. Die Idee dahinter: Die Innenstadt hat ein gutes Carsharing-Netz, das von einem gewerblichen Anbieter getragen wird. In den Dörfern Marburgs ist es aber deutlich schwieriger, Carsharing zu betreiben. Deshalb engagieren sich Ehrenamtliche, wodurch die Tarife sogar günstiger als bei kommerziellen Anbietern sind. So wird das Projekt in Ginseldorf vom Dorfladen getragen, Fahrzeugpaten kümmern sich um die Wagenpflege und kleinere Defekte. Zudem werden sie in der Pilotphase von der Stadt Marburg unterstützt. Inzwischen gibt es das Angebot auch in Moischt, Dagobertshausen, Elnhausen und Bauerbach. Bis Ende 2025 zählten die Aktiven für alle Standorte mehr als 6000 Buchungen. „Wir können heute zeigen, dass nachhaltige Mobilität auch im ländlichen Raum funktioniert – wenn Menschen sie gemeinsam gestalten“, sagt Ralf Laging, der das Ginseldorfer Pilotprojekt koordiniert. Er berichtet, dass bereits mehrere Haushalte ihren Zweitwagen abgeschafft oder bewusst auf ein eigenes Auto verzichtet haben, weil das Carsharing-Angebot zuverlässig und wohnortnah verfügbar sei.

Stadt lädt zum Wirtschaftsfrühstück Die Wirtschaftsförderung der Stadt Marburg lädt im neuen Jahr erstmals zum Marburger Wirtschaftsfrühstück ein. Dabei handelt es sich um eine neue Veranstaltung für Geschäftsleitungen und Mitarbeitende. Die Schwerpunkte liegen auf Ökologie, Sozialem und Wirtschaftlichkeit. Achtmal im Jahr werden aktuelle Themen rund um nachhaltiges Wirtschaften praxisnah und im offenen Austausch vorgestellt und diskutiert. Der erste Termin ist für Donnerstag, 5. Februar, im ErwinPiscator-Haus geplant. Betriebswirtin Alexandra von Winning von der „Lust auf besser Leben GmbH“ wird über „Wirtschaft mit Weitblick – Nachhaltigkeit als Chancen- und Risikocheck für den Mittelstand“ sprechen. Anmeldeschluss für das erste Treffen ist der 30. Januar. Am Donnerstag, 5. März, referiert der Wirtschaftsinformatiker Holger Hoheisel vom Marburger Software-Unternehmen CCP über „Internes Ideenmanagement – ein Instrument zur kontinuierlichen Verbesserung und Innovation“. Am 7. Mai folgt das Thema künstliche Intelligenz in kleinen und mittleren Unternehmen. Das Wirtschaftsfrühstück findet jeweils donnerstags von 8 bis 9.30 Uhr an unterschiedlichen Orten statt. Weitere Infos und Anmeldung unter www.marburg.de/ nachhaltig-wirtschaften.

Kunstrasenplatz ist fit fürs Kicken Der Kunstrasenplatz im GeorgGaßmann-Stadion bietet wieder einwandfreie Trainingsbedingungen. Die Stadt Marburg hat ihn für rund 326.000 Euro instandgesetzt. Dafür hat der Platz einen neuen Kunstrasen erhalten, der größtenteils aus biobasiertem

Kunststoff besteht und CO2-neutral ist. Damit kann nun wieder regulär gekickt und gespielt werden. Den zweiten Kunstrasenplatz hatte die Stadt bereits saniert.

75.000 Teilnehmer bei Bewegungs-Angeboten Am Marburger Bewegungs-Programm „Kombine“ haben in den vergangenen fünf Jahren 75.000 Menschen teilgenommen. Nach Mitteilung der Stadt Marburg handelt es sich um eines von bundesweit sechs Projekten und wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie den gesetzlichen Krankenkassen mit 138.000 Euro gefördert. „Ziel von Kombine ist es, allen Menschen – unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialer Lage – Zugänge zu Bewegung zu ermöglichen“, sagt Oberbürgermeister Thomas Spies. Deshalb liegt der Schwerpunkt des Programms auf den Stadtteilen Richtsberg, Waldtal und Stadtwald. Doch auch in der Innenstadt gibt es Angebote. Besonders erfolgreich sind die offenen Bewegungsangebote (kostenlos, ohne Anmeldung), der Bewegungsbus (der in die Stadtteile fährt), die Bewegungspatenschaften für ältere Menschen sowie die Sportprojekte zum Boxen, Radfahren, Eislaufen und Fußball. Durch die Schwimmoffensive haben seit 2022 mehr als 500 Kinder schwimmen gelernt. Aktuelle Informationen zu den Angeboten des Bewegungsprogramms finden sich unter www.marburg.de/kombine.

Marburger Leuchtfeuer für soziale Bürgerrechte Auch 2026 verleiht die Universitätsstadt Marburg gemeinsam mit der Humanistischen Union wieder das „Marburger Leuchtfeuer für soziale Bürgerrechte“. Damit wer-

den Menschen ausgezeichnet, die sich in herausragender Weise für soziale Bürgerrechte einsetzen und eine Verbindung zu Marburg haben. Vorschläge dafür nimmt die Jury noch bis zum 31. Januar entgegen. Die Universitätsstadt Marburg und die Humanistische Union vergeben den Preis seit 2005. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehörten regionale Größen wie die Gewerkschafterin Käte Dinnebier, aber auch bundesweit bekannte Persönlichkeiten wie der verstorbene Psychoanalytiker und Pazifist Horst-Eberhard Richter. Für 2026 wird wieder jemand gesucht, der sich in vorbildlicher Weise für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben eingesetzt hat. Vorschläge können unter jury2026 @marburger-leuchtfeuer.de oder über das Online-Formular und www.ausschreibung.marburger-leuchtfeuer.de eingereicht werden.

Ukrainehilfe im Portal Mauerstraße Die Sprechstunde der Ukrainehilfe zieht um: Ukrainische Flüchtlinge können sich ab 2026 mit ihren Anliegen und Fragen an das Portal Mauerstraße oder die Servicestelle für Soziales wenden. Das Portal hat jeweils montags, dienstags und donnerstags von 12.30 bis 16.30 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Per Mail ist es unter portal-mauerstraße@marburgstadt.de erreichbar. Die Servicestelle im Erwin-Piscator-Haus hat montags, mittwochs und freitags von 9 bis 13 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Telefonisch ist sie unter 06421-2015050 sowie per E-Mail unter servicestelle-soziales@marburg-stadt.de erreichbar. gec

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Wo mögliche Seilbahnlinien und die fast autofreie „Mobilitätszone“ verlaufen könnten, zeigt die Karte der Gruppe „Verkehrswendeplan“. Foto: OpenStreetMap

Wie Marburg fast autofrei wird Verkehrswendegruppe stellt ihre Vision für die Stadt vor

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ie wünschen sich eine „strahlkräftige Vision“ von Marburg nach der Verkehrswende und wollen nicht nur über die Stolpersteine auf dem Weg dorthin sprechen. Die Gruppe „Verkehrswendeplan“ im Netzwerk des ClimateHub-Bündnisses ist davon überzeugt, dass Move35 auch daran gescheitert ist, dass nur über die mühsamen Veränderungen und die Einschränkungen für Autofahrer gestritten wurde. Seit zwei Jahren beschäftigen sich die Aktiven – Radler und Fußgänger, aber auch Autofahrer – deshalb mit der Frage nach dem Ziel: „Wir wollen zeigen, dass die Stadt lebenswerter wird, wenn die Verkehrswende gut gestaltet wird“, sagt Filipp Bezold. In dieser Zeit haben sie den Verkehr in Marburg nach ihren Vorstellungen durchdacht und neu geplant. Ihr Ergebnis nennen sie einen „Denkanstoß“, über den diskutiert, der aber auch korrigiert werden kann. „Wir wollen an die Küchentische“, sagt die parteiunabhängige Gruppe – und hofft, dass der Plan nicht in die Mühlen des Wahlkampfes gerät. Tatsächlich gehen ihre Ideen noch weit über das umstrittene Verkehrskonzept Move35 hinaus: Danach wäre die Innenstadt von der Konrad-Adenauer-Brücke über das Südviertel, Weidenhausen und die Oberstadt bis zum Biegenviertel fast autofrei. In dieser „Mobilitätszone“ sind die Menschen in

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der Regel mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs. Wer dies nicht kann oder will, soll die City dennoch in Zukunft sogar besser erreichen. Dazu dient ein ungewöhnlicher öffentlicher Nahverkehr. Sogenannte Microcars zum Ausleihen sollen private Autos in der Mobilitätszone ersetzen. Das sind Elektro-Autos, die nur 30 Stundenkilometer fahren und so wenig Platz brauchen, dass sie frontal parken können, wo normale Fahrzeuge seitlich stehen. Sie sollen wie beim dem erfolgreichen Fahrradverleihsystem Nextbike in Marburg flächendeckend ausgeliehen werden können. Dazu soll es Fahrdienste für Menschen mit Beeinträchtigungen geben. Sie bringen die Menschen nicht nur zu Bushaltestellen, sondern direkt vor die Arztpraxis, das Rathaus oder das Geschäft, in dem sie etwas erledigen möchten. Auch Lieferverkehr und Handwerker würden ausgenommen. In der Summe sei die Stadt damit viel be-

quemer zu erreichen, weil sie ja nicht mehr verstopft sei und weil die nur kurz haltenden Microcars Parkplätze exakt vor Geschäften und Einrichtungen finden. „In Marburg staut sich der Verkehr in der Rush-hour, weil wir immer mehr und immer größere Autos haben“, sagt Bezold. Vorbild für die Mobilitätszone seien Städte in den Niederlanden, wo es oft autofreie Innenstädte gebe. Gleichzeitig sollen die Busse häufiger aus den Stadtteilen in die Kernstadt fahren. Dazu gibt es gute Radwege und On-DemandFahrzeuge, die ihre Passagiere direkt an der Haustür abholen. Carsharing auf den Dörfern wird ausgebaut. Die Bahnverbindungen nach Frankfurt und Kassel müssten ausgebaut sowie die Reaktivierung von Bahnstrecken geprüft werden. Wer mit dem Auto in die Stadt wolle, könne bis zu den Knotenpunkten am Uni-Parkplatz an der alten UB, am Krekel oder am Afföller fahren und von

dort zu Fuß oder mit einem Microcar weiterfahren. Zweites großes Standbein der Marburger Verkehrswende sollen Seilbahnen werden, die sich wie ein quer liegendes V über die Stadt hangeln. Zentral ist die Verbindung vom Hauptbahnhof zu den Lahnbergen. Startpunkt der geplanten Seilbahn soll der Afföller sein, wo sich Pkw abstellen lassen. Enden soll die Fahrt zwischen dem Universitätsklinikum und dem Campus Lahnberge. Eine weitere Seilbahn soll vom Afföller über den Wehrdaer Wald zum Pharmastandort Görzhausen führen. Auch der Richtsberg und der Stadtwald (beziehungsweise das geplante Baugebiet am Hasenkopf) könnten über eine Seilbahn mit dem Südbahnhof verbunden werden. „Damit ließe sich die Verkehrsproblematik in Ockershausen entschärfen“, so Stefan Schulte. Damit die Seilbahn-Idee nicht gleich im Reich der Wolkenkuckucksheime landet, werden die Aktiven von dem Verkehrsexperte Prof. Jürgen Follmann von der Hochschule Darmstadt unterstützt . Seine Studierenden wollen in den nächsten Monaten eine Vorstudie zu Marburgs SeilbahnTauglichkeit erarbeiten, in der es um Trassenführung, Stationen, Wirtschaftlichkeit und mögliche Probleme mit Anwohnern geht. Derzeit würden Seilbahnen mit bis zu 90 Prozent vom Bund finanziert, berichtet Gruppe. Deshalb plane selbst die hochverschuldete Ruhrgebiets-Stadt Herne eine Seilbahn. Zudem könnten Seilbahnen viele Menschen schnell befördern – bei geringem Personalaufwand und Betriebskosten. Zu dem Entwurf der Verkehrswende-Gruppe gehört auch ein 9Punkte-Plan für Sofortmaßnahmen, die von breiteren Fußwegen über Verbesserungen für das Rad – etwa Überholverbot im Wehrdaer Weg – bis zur Machbarkeitsstudie zum Seilbahn-Bau reichen. In einem Punkt wurden die Aktiven bereits von der Politik überholt: Tempo 30 hat die Stadt schon auf der Innenstadtachse von der Gisselberger Straße bis zur Deutschhausstraße eingeführt. Gesa Coordes

Weitere Informationen:

climateconnect.earth/de/projects/ der-verkehrswendeplan-mobilitatzukunftsgerecht-denken

Microcars finden auch direkt vor Arztpraxen und Geschäften Platz. Foto: KI-generiert


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berflutungen nach starkem Regen, immer neue Hitzerekorde, tropische Nächte, Dürren, Waldbrände, Stürme und sogar Tornados: Auch der Landkreis Marburg-Biedenkopf spürt die Folgen des Klimawandels bereits. Der Kreistag hat deshalb in seiner jüngsten Sitzung ein sogenanntes Klima-Anpassungskonzept beschlossen. „Unser Ziel ist es, die Menschen im Landkreis zu schützen, Infrastruktur klimasicher aufzustellen, die Klima-Anpassung in der Verwaltung zu verankern und bei neuen Vorhaben immer mitzudenken“, erläutert Landrat Jens Womelsdorf. Der Unterschied zum klassischen Klimaschutz: Während dieser vor allem das Ziel hat, die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen, geht es bei der KlimaAnpassung darum, sich vor den bereits unvermeidbaren Folgen des Klimawandels zu wappnen. So sollen Siedlungen möglichst vor Überflutungen geschützt werden, Menschen und Tiere vor den gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze. Denn die Perspektiven sind auch für den Landkreis Marburg-Biedenkopf gravierend: Nach den Berechnungen auf der Basis regionaler Klimadaten der Messstation Cölbe des Deutschen Wetterdienstes wird die Durchschnittstemperatur bis zum Ende des Jahrhunderts um 1,1 bis 3,8 Grad steigen. Es werden bis zu 43 Sommertage und bis zu 20 Hitzetage mehr auftreten. Dabei gab es im Hitzesommer 2018 bereits deutlich mehr Rettungseinsätze und hitzebedingte Todesfälle. Im selben Jahr wurden ganze Straßenzüge überflutet, nachdem in Kirchhain innerhalb von drei Stunden 150 Li-

Zuletzt vor einem Jahr trat die Lahn so stark über die Ufer, dass die Fußgänger- und Radbrücke überflutet wurde. Foto: Gesa Coordes

Ans Klima anpassen Der Landkreis will sich vor Dürre, Hitze und Hochwasser wappnen ter pro Quadratmeter vom Himmel kamen. Durch Stürme umgestürzte Bäume verletzten Menschen und blockierten die Zufahrt zum Universitätsklinikum. Mit dem Konzept gehört MarburgBiedenkopf zu einem der ersten Landkreise in Hessen, die ein solches Projekt in Zusammenarbeit mit den Kommunen angehen. Es gibt nämlich auch ein Klima-Anpassungskonzept für 14 Städte und Gemeinden im Kreis. So sind Amöneburg, Bad Endbach, Breidenbach, Cölbe, Dautphetal, Fronhausen, Kirchhain, Lahntal, Lohra, Münchhausen, Neustadt, Rauschenberg, Wetter sowie Wohratal dabei. In Workshops und anderen

Veranstaltungen haben sie überprüft, welche Klimawandelfolgen sie wahrscheinlich treffen werden und was man dagegen unternehmen kann. Unterstützt werden sie dabei von Katrin Lotzmann, Mareike Lorenz und Lukas Simon vom Klimaanpassungsteam des Landkreises. Gefördert wird dies vom Bundesumweltministerium. Konkret beinhaltet das Konzept zahlreiche Maßnahmen: Bau von Überflutungsgräben, Deichertüchtigung, Bau von Zisternen und Förderung von Regenspeichern, Renaturierung von Bächen und Flüssen, Erweiterung von Kanälen und Regenrückhalt, Aktivierung von Tiefbrunnen, Hecken als

15 Euro fürs Putzen 5.260 Reinigungskräfte im Kreis werden besser bezahlt

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ie machen alles picobello: Rund 5.260 Reinigungskräfte sorgen im Landkreis MarburgBiedenkopf für Sauberkeit in Büros, Klassenzimmern und im Krankenhaus. Ab Januar bekommen sie dafür mehr Geld: Der Stundenlohn für Reinigungskräfte steigt auf mindestens 15 Euro. Darauf weist die Gewerkschaft IG Bau Hessen-Mitte hin. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft beruft sich bei den Beschäftigtenzahlen auf Angaben der Arbeitsagentur. „Wer Fassaden oder Fenster reinigt, bekommt jetzt sogar 18,40

Euro pro Stunde. Denn das ist der neue Mindestlohn für die Außenreinigung. Egal, wer wo saubermacht: Die neuen Lohn-Limits in

der Gebäudereinigung sind das Minimum, das in der Gebäudereinigung bezahlt werden muss“, sagt Gernot Sattler von der IG Bau Hes-

natürlicher Erosionsschutz, Dorfbegrünung, Entsiegelung von Parkflächen, Aufklärung zu „klimaangepassten“ Gärten, mehr Bäume auf Kinderspielplätzen und an Bushaltestellen. Zum Konzept gehört auch ein Hitze-Aktionsplan, der sowohl Jüngere als auch Ältere erreichen soll. So sollen Schulflächen begrünt werden, um mehr Schatten zu bieten, eine Karte mit den kühlsten Orten des Landkreises entwickelt sowie auf beschattete Geh- und Radwege geachtet werden. Das Konzept lässt sich auf der Homepage des Kreises unter www.marburg-biedenkopf.de/klimaanpassung nachlesen. gec

sen-Mitte. Alle 52 Gebäudereiniger-Unternehmen im Landkreis Marburg-Biedenkopf müssten sich daran halten. „Gebäudereinigerinnen und Fassadenreiniger sorgen für Sauberkeit. Sie machen im Kreis Marburg-Biedenkopf einen wichtigen und harten Job. Der wird durch die neuen Branchen-Mindestlöhne jetzt deutlich fairer bezahlt“, sagt Sattler. Auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk lohne sich: „Azubis starten ihre Ausbildung mit 1.000 Euro im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr gehen sie mit 1.150 Euro nach Hause. Und im dritten Jahr haben Gebäudereiniger-Azubis 1.300 Euro pro Monat im Portemonnaie“, so Gernot Sattler. red

15 Euro – das ist der neue Stundenlohn für Gebäudereinigerinnen. Foto: IG Bau/Tobias Seifert

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MR-6-10 Themen.qxp_EXPRESS Themen 06.01.26 14:40 Seite 8

Das EU-Projekt Navinclass will Strategien im Umgang mit Polarisierungen und Konflikten in Seminarräumen entwickeln. Foto: Stéphane Voell

Polarisierung an der Uni EU-Projekt entwickelt Strategien für Konflikte im Hörsaal

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ie Toten aus Gaza, der Terrorangriff der Hamas, der Ukrainekrieg oder der Bürgerkrieg in Syrien sorgen nicht nur für internationale Schlagzeilen. Sie beeinflussen auch Studierende, etwa wenn Verwandte in Krisenregionen leben oder sie selbst politisch engagiert sind. Was in Lehrveranstaltungen diskutiert wird, kann schnell emotional, persönlich und kontrovers werden. Polarisierung im Seminarraum ist keine Ausnahme mehr, sondern wird für viele Lehrende zur Realität. Mit dem neuen Erasmus-Kooperationsprojekt „Navigating Conflict in the Classroom: Teaching and Learning in Times of Societal and Political Polarisation (Navinclass)“ reagiert das Zentrum für Konfliktforschung der PhilippsUniversität Marburg mit fünf europäischen Partnern auf diese Dynamiken – und möchte sie als Ausgangspunkt für neue didaktische Ansätze nutzen. „Wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen, entsteht Lernpotenzial“, sagt die Vizepräsidentin der Uni Marburg, Sabine Pankuweit. Navinclass unterstütze Lehrende darin, kontroverse Themen nicht zu scheuen, sondern sie bewusst in Lernprozesse einzubeziehen. Dies sei ein wichtiger Beitrag zu einer reflektierten und demokratischen Bildungskultur. „Das Projekt ist sehr innova-

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tiv: Wir übertragen bewährte Methoden aus der Friedens- und Konfliktforschung in den Hochschulkontext“, ergänzt der Marburger Konfliktforscher Thorsten Bonacker: „Statt Konflikte im Seminar zu vermeiden, lernen wir, sie als Lernanlass zu begreifen – und produktiv damit umzugehen.“ Projektkoordinator Stéphane Voell vom Zentrum für Konfliktforschung erlebt in vielen Seminaren eine Verhärtung von Positionen. Konflikte bleiben nicht vor der Hörsaaltür stehen. Kriege wie in der Ukraine oder in Gaza, aber auch soziale Spannungen innerhalb europäischer Gesellschaften führen zunehmend zu emotional aufgeladenen Diskussionen im Seminarraum. Lehrende sehen sich mit polarisierenden Meinungen, ideologischen Fronten und biografisch geprägten Perspektiven konfrontiert, die den universitären Lernraum herausfordern. „Unser Ziel ist es, nicht nur auf Konflikte zu reagieren, sondern Formate zu schaffen, in denen Polarisierung reflektiert, aufgearbeitet und methodisch eingebunden werden kann“, sagt Voell. Studierende unterschiedlicher Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung sollen lernen, wie man respektvoll und konstruktiv miteinander umgeht. Konflikte im Klassenzimmer werden nicht länger als Störung verstanden,

sondern als Potenzial für tiefere Lernprozesse. Wichtig dabei ist das bewusste Ansprechen von Spannungen. Dabei wird die Situation genau beleuchtet. Worin besteht das Problem? Alle Beteiligten werden angehört. Mit Planund Rollenspielen, besonderen Workshops und kooperativen Konfliktanalyseformen wird nach Verständnis, Lösungen und Kompromissen gesucht. Bei Navinclass arbeiten Forschende aus sechs europäischen Universitäten zusammen. Neben der Philipps-Universität Marburg (Koordination) sind die Universität Coimbra (Portugal), die Babeș-Bolyai-Universität Cluj (Rumänien),

die Päpstliche Universität Comillas Madrid (Spanien) sowie die Universitäten Sarajevo und Mostar (Bosnien und Herzegowina) an dem Projekt beteiligt. Vier von diesen Hochschulen – auch Marburg - sind in der Europäischen Hochschulallianz für Frieden, Gerechtigkeit und inklusive Gesellschaften (EUPeace) organisiert. In dem Projekt geht es – etwa in Bosnien-Herzegowina – oft auch darum, Konflikte bewusst anzusprechen statt sie zu vermeiden. Gesucht wird auch nach Begegnungen zwischen jüdischen und muslimischen Studierenden. Dabei sollen praxisnahe Leitlinien, Trainingsmodule für Lehrende und Workshops mit Studierenden entwickelt werden, um Konflikte im Hörsaal nicht nur zu entschärfen, sondern gezielt für kritisches Denken, Perspektivwechsel und gemeinsame Lösungsfindung zu nutzen. Navinclass verfolgt dazu einen friedenspädagogischen Ansatz, der respektvolle, inklusive Lernräume fördert – gerade dort, wo Unterschiede und Spannungen spürbar werden. „Gerade weil wir Konflikten nicht ausweichen können, brauchen wir Kompetenzen, mit ihnen konstruktiv umzugehen. Hochschulen spielen hier eine Schlüsselrolle – und Navinclass gibt ihnen das nötige Werkzeug an die Hand“, so Bonacker. Navinclass erhält eine Förderung von 400.000 Euro im Rahmen der Erasmus-Cooperation-Partnerships der Europäischen Union. Das gerade begonnene Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren. Die Erkenntnisse aus Navinclass sollen für die Lehre in der gesamten Allianz EUPeace genutzt werden. Weitere Informationen: www.unimarburg.de/de/konfliktforschung red

„Verhandeln statt schießen“ empfiehlt dieses Graffiti in der Nähe der Großseelheimer Straße. Foto: Gesa Coordes


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Informationen zu den grundständigen Studiengängen sind online verfügbar.

Hochschulerkundung 2026 Zwei Tage Infos zum Marburger Studienangebot am 28. & 29.1.

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in vielfältiges Studienangebot in einem malerischen Ausflugsziel mit dem Landgrafenschloss on Top: Die Philipps-Universität bietet am 28. und 29. Januar eine umfassende Hochschulerkundung an. Das zweitägige Programm ermöglicht einen detaillierten Einblick in Studiengänge, Beratungsangebote und zentrale Fragen der Studienwahl. Die Veranstaltungen richten sich an alle, die sich über ein Studium an der Universität informieren möchten. Während der Hochschulerkundung stehen den Interessierten mehr als 50 Veranstaltungen offen. Dazu zählen fachspezifische Einführungen zu einzelnen Studiengängen sowie fachübergreifende Angebote, die unter anderem Themen wie Studienwahl, Anforderungen an das Studium und Studienfinanzierung behandeln. Die Teilnahme ist sowohl vor Ort in Marburg als auch online möglich. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Hochschulerkundung abrufbar: www.uni-marburg.de/he Die Universität stellt im Rahmen der Hochschulerkundung ihr breites grundständiges Studienangebot vor. Insgesamt können 90 Bachelor-Studienfächer, 20 Fächer für das Lehramt an Gymnasien,

vier Staatsexamens-Studiengänge sowie ein Studiengang mit kirchlichem Abschluss erkundet werden. Die flexible Studienstruktur der Philipps-Universität eröffnet dabei die unterschiedlichsten Kombinationsmöglichkeiten: Neben

der Fokussierung auf eine Fachrichtung im Mono-Bachelor besteht die Möglichkeit, im KombiBachelor ein Hauptfach mit einem oder zwei Nebenfächern zu verbinden – dabei sind auch außergewöhnliche Fächerkombinationen machbar.

Anmeldung bis 27. Januar 2026 Für die Teilnahme an der Hochschulerkundung ist eine Anmeldung erforderlich. Der Anmeldeschluss für Präsenz- und OnlineVeranstaltungen ist der 27. Januar. Die Anmeldung erfolgt über die Veranstaltungswebseite: www.uni-marburg.de/he-anmeldung pe

Die Universität stellt im Rahmen der Hochschulerkundung ihr breites Studienangebot vor. Foto: Georg Kronenberg

Informationen zu COPD

www.uni-marburg.de/de/fb20/permedcopd/newsletter/online-informationsveranstaltungen

Online-Vortragsreihe für Patientinnen, Patienten und Angehörige

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ehr als jeder zehnte Deutsche über 65 ist von der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) betroffen – oftmals ohne es zu wissen. Denn frühe Erkrankungsstadien bleiben häufig unentdeckt, nicht zuletzt, weil begleitende Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Leiden, Osteoporose oder Diabetes typische COPD-Symptome überlagern können. Heilbar ist COPD bislang nicht, doch medikamentöse Therapien und ein angepasstes Verhalten können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Um Betroffene und Angehörige fundiert zu informieren und bei offenen Fragen zu unterstützen, startet der Forschungsverbund PerMed-COPD,

an dem die Uni Marburg beteiligt ist, eine neue digitale Informationsreihe. Drei Online-Veranstaltungen stehen zunächst auf dem Programm. Am Mittwoch, 14. Januar 2026 informiert Prof. Peter Alter vom Universitätsklinikum Gießen und Marburg um 17 Uhr zum Thema „Lunge & Herz – COPD im Kontext kardiovaskulärer Risikofaktoren und Erkrankungen“. Am Mittwoch, 11. Februar steht der Vortrag „Luft ist Leben – Leben mit COPD“ von Prof. Jens Schreiber vom Universitätsklinikum Magdeburg auf dem Programm, ebenfalls um 17 Uhr. „Computertomographie zur Diagnose chronischer Lungenerkrankungen – Wie funktioniert diese

moderne Untersuchungsmethode und was leistet sie“, behandeln Prof. Jürgen Biederer & Martin Finke vom Universitätsklinikum Heidelberg am Mittwoch, 11. März, um 17 Uhr. Die Vorträge finden im Abstand von vier bis sechs Wochen statt und richten sich an alle Interessierten. Die Expertinnen und Experten erläutern jeweils ein Schwerpunktthema, vermitteln neueste Erkenntnisse aus Forschung und Klinik und beantworten individuelle Fragen der Teilnehmenden. Weitere Termine sind in Planung. pe

Aktuelle Informationen sowie die Einwahllinks finden sich unter:

COPD … ist gekennzeichnet durch chronische Entzündungen insbesondere der kleinen Atemwege, die zu einer dauerhaften Verengung der Atemwege und der Zerstörung von Lungengewebe führen. Vor allem die Ausatmung ist erschwert, Kurzatmigkeit oder Atemnot sind die Folge. Auch über Müdigkeit als Begleiterscheinung berichten COPD-Patientinnen und Patienten häufig. COPD mindert somit stark die Lebensqualität der Betroffenen, beeinträchtigt ihre Funktionstüchtigkeit, führt zu Krankenhausaufenthalten und erhöht die Mortalität. Die Krankheit tritt typischerweise bei Personen über 40 Jahren auf.

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Es klappert in ganz Hessen Bundesland hat höchste Weißstorchdichte in Deutschland

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uch im Jahr 2025 klapperte der Wappenvogel des NABU wieder erfolgreich in ganz Hessen. Die NABU-Weißstorchexperten Bernd Petri und Klaus Hillerich können deshalb zum Jahresende eine positive Bilanz ziehen: „Wir kommen in diesem Jahr auf insgesamt 1.563 freilebende Weißstorchpaare, die mit der Brut

begannen, rund 160 mehr als im Vorjahr“, sagte Petri vom NABULandesverband in Wetzlar. Die hessischen Weißstörche zogen insgesamt 2.112 Jungtiere groß, das sind rund 27 Prozent weniger als im Vorjahr. Der starke Rückgang bei den Bruten ist vor allem auf das trockene Frühjahr zurückzuführen, das die Nahrung knapp

Weißstorch mit Nistmaterial. Foto: Rita Priemer

werden ließ. Im Jahr 2024 waren noch 2.904 Adebare flügge geworden. Das Mekka der hessischen Weißstörche ist nach wie vor der Landkreis Groß-Gerau, wo 571 Jungvögel von 406 Brutpaaren aufgezogen wurden. Aber auch in Mittelund Nordhessen (Kreis MarburgBiedenkopf: 92 Brutpaare 2025) nehmen die Bestände kontinuierlich zu. Mit einer Anzahl von 7,4 Vögeln auf 100 Quadratkilometern hat Hessen die höchste Storchendichte in ganz Deutschland. Der große südhessische Bestand spielt hierbei eine wichtige Rolle. Derzeit sind nur die Landkreise Rheingau-Taunus und LimburgWeilburg noch storchenfrei. Der Ornithologe Petri erläutert, dass die Weißstorch-Bestände in Hessen noch nicht überall stabil sind. „Ohne die Kerngebiete im Hessischen Ried bei Biebesheim und Trebur, in den Altneckarschlingen bei Büttelborn und Groß-Gerau, in der Wetterau, im Kinzigtal, im Kreis Darmstadt-Dieburg und bei Wiesbaden gäbe es im übrigen Hessen noch keine

Aus Jugendamt wird Galerie Schülerinnen & Schüler der KunstWerkStatt zeigen Werke

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ine besondere Ausstellung verwandelt das Marburger Jugendamt in der Friedrichstraße in eine Galerie voller Fantasie und Kreativität. Kinder und Jugendliche der KunstWerkStatt Marburg präsentieren dort ihre Werke. Diese schmücken bis zum 25. März die Flure und den Besprechungsraum des Hauses. „Wenn ich Eure Werke sehe, spüre ich sofort, wie viel Freude und Energie darin steckt“, sagte Bürgermeisterin Nadine Bernshausen zu den Kindern und Jugendlichen der KunstWerkStatt während der Ausstellungseröffnung. Sie hob hervor, dass die Ausstellung ein Zeichen dafür sei, dass das Jugendamt ein offenes Haus ist: „Mit Euren Werken laden wir nicht nur die Familien ein, die hierherkommen, sondern auch alle Interessierten, die Lust haben, die Vielfalt Eurer Kunst zu entdecken.“

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Die Ausstellung ist aus einer erstmaligen Kooperation entstanden und Teil des Jubiläumsjahres der KunstWerkStatt, die im Jahr 2025 ihr 40-jähriges Bestehen feierte. Während im Sommer im Kunstmuseum vor allem Arbeiten der Dozentinnen und Dozenten gezeigt wurden, stehen nun die jungen Künstlerinnen und Künstler im Mittelpunkt. „Mein besonderer Dank gilt den Schülerinnen und Schülern! Ihr habt in den vergangenen Monaten fleißig künstlerisch gearbeitet, Neues ausprobiert und stellt nun Eure Kunstwerke für die Ausstellung zur Verfügung. Ohne Euch gäbe es diese eindrucksvollen Arbeiten nicht“, betonte die KunstWerkStatt-Leitung Claudia Rust. Die Ausstellung zeigt gemalte und gedruckte Bilder, Zeichnungen und kreative Objekte von Kindern und Jugendlichen, die zwischen

sechs und 16 Jahre alt sind. Zu sehen sind Architekturzeichnungen, ein Puzzle aus Tiermotiven, ein Pinguin-Bild, ein Oktopus mit beweglichen Armen, Zeichenstudien und Jeans-Kreationen. Die Werke geben einen lebendigen Einblick in das breite Angebot der KunstWerkStatt – von Kursen über offene Werkstattzeiten bis hin zu mobilen Kunstkoffern in verschiedenen Stadtteilen.

dauerhaften Weißstorch-Vorkommen. Vieles hängt nach wie vor von den Ausbreitungszentren in Südhessen ab“, so Petri. Der hessische Gesamtbestand ist mit über 1.500 Brutpaaren gesichert. „Was wir in den letzten Jahren erleben, ist, dass Weißstörche auch in die Mittelgebirgslagen einwandern und sich neue Brutgebiete erschließen. Gerade in Ost- und Nordhessen kommt es immer wieder zu Neuansiedlungen. Diese positive Ausbreitungstendenz unterstützen unsere NABU-Gruppen mit geeigneten Naturschutzmaßnahmen“, erklärt Petri.

Mitmachen bei der Winterstorch-Zählung Der NABU ruft noch bis zum 31. Januar 2026 zum Melden von Weißstörchen auf, die im Winter bei uns bleiben und nicht in den Süden ziehen. Überwinternde Weißstörche sollen unter NABU-naturgucker.de/weissstorch gemeldet werden. pe

„Die Ausstellung verdeutlicht eindrucksvoll, wie Kunst Kinder und Jugendliche zum Experimentieren und Gestalten anregen kann. Gleichzeitig macht sie das Jugendamt zu einem Ort der Begegnung und Inspiration“, sagte die Bürgermeisterin. pe

Die Ausstellung ist bis zum 25. März im Jugendamt, Friedrichstraße 36, im ersten und zweiten Stock sowie im Besprechungsraum des zweiten Untergeschosses zu sehen. Öffnungszeiten: montags bis freitags zwischen 9 und 15 Uhr.

Dieses Pinguin-Bild ist eines der Werke, die Schüler*innen der KunstWerkStatt bis zum 25. März 2026 im Jugendamt ausstellen. Foto: Björn Kleiner, Stadt Marburg


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usstellungen

• 17qm – Raum für Möglichkeiten Steinweg 2 Do 16–18, Sa 11–14 Uhr „Genähte Geschichten“ – Arbeiten von Arezoo Talebi. (bis 24.1.) • Atelier Zwischen den Häusern Zwischenhausen 7–9 Sa 11–14 Uhr und nach Vereinbarung (0173/3685981) Im historischen Gewölbekeller: „Auf der Suche nach dem verlorenen Faden“ – eine Lichtinstallation von Ursula Eske. (bis 28.2.) • AWO Marburg Markt 23 Di 9.30–14, Fr 14–16 Uhr Dieter Woischke: „Durch das Marburger Märchenland“. • BiP Am Grün 16 Mo–Mi 8.30–13 Uhr „Löwen Mut – tut gut!“ – von Leben mit Krebs e.V. (bis 14.1.) • Die Foto Passage Elwert-Passage, Reitgasse Tägl. 6–1 Uhr „Stadt.Teil.Ansichten“ – Fotografien von Mitgliedern der FotoCommunityMarburg & des KulturNetzwerkFotografieMarburg. • Dorfarchiv Bauerbach Kirchweg 4, MR-Bauerbach Sa 15.30–17.30 Uhr (in den Ferien geschlossen) „Bauerbachs Friedhöfe erzählen“ zu dörflicher Trauerkultur im Wandel (bis 28.2.) • Galerie Haspelstraße Eins Haspelstraße 1 Di–Fr 15–18 sowie Sa 13–15 Uhr Die neunte Gemeinschaftsausstellung – Arbeiten der Galeriegemeinschaft. (bis 22.1.) • Gemeindeverwaltung Lohra Heinrich-Naumann-Weg 2, 35102 Lohra Mo–Do 8.30–12, Di 14–17, Do 15–18 Uhr, Fr nach Terminvereinbarung „Im Bann des Nordens – Schottlands Magie in Bildern“ – Fotografien von Gerd Rösser und Jörg Nordhausen. (bis 12.3.) • Haus der Romantik Markt 16 Di–Fr 14–17, Sa/So 11–13 & 14–17 Uhr „Echos der Nacht. Schwarzromantische Resonanzen in Kunst, Musik und Film.“ – Dunkelromanrtische Fotografie von Angelika Schönborn. (bis 5.2.) • Herder-Institut Gisonenweg 5–7 Mo–Fr 8–16 Uhr „Belarusian Art Across Borders & Boundaries“ – Arbeiten von Vladimir Tsesler und Sergey Grinevich. • Jugendamt Marburg Friedrichstraße 36 Zu den Öffnungszeiten des Jugendamtes Arbeiten von Schüler*innen der KunstWerkStatt Marburg e.V. (bis 25.3.) • Kameramuseum Marburg Am Grün 44 So 14–18 Uhr. Tel.: 06421/12170, E-Mail: guenter@giesenfeld.de Etwa 250 Kameras aus der Sammlung Giesenfeld, Zubehörteile, Projektoren, historische Filmvorführungen u.v.m.

• KiZ (Kultur im Zentrum) Gießen Südanlage 3a, 35390 Gießen Di–So 10–17 Uhr „Kunst am/im Fluss“ (Teil 1) – Arbeiten von rund 50 Künstler*innen aus Mittelhessen. (bis 18.1., Teil 2 zu sehen in der Stadtgalerie Wetzlar) • KuK-Kästen am Richtsberg Kunstpfad Richtsberg „Der Lungerbus – Ein neuer Treffpunkt zum Chillen & kreativ werden“ – Begleitausstellung zur Entstehung des Projektes. • Kunstmuseum Marburg Biegenstraße 11 Mo, Mi–So 11–17 Uhr „Crystalline Cosmologies. Unruhige Anordnungen“ – Arbeiten von Susanna Hertrich. (bis 15.2.) • Landgrafenschloss Marburg Di–So 10–18 Uhr „Minerale – Schätze der Erde zu Gast im Landgrafenschloss“. (bis 31.7.) „Crystalline Cosmologies. Unruhige Anordnungen“ – Arbeiten von Susanna Hertrich. (bis 19.4.) • Lutherische Pfarrkirche St. Marien Lutherischer Kirchhof 1 täglich 8–18 Uhr „Margot Friedländer. Ein jüdisches Jahrhundertleben“ – Eine Ausstellung von Maryam Abdolahi.

„Lichtblicke“ Turmcafé Spiegelslustturm

• Restaurant Colosseo Biegenstraße 49 Zu den Öffnungszeiten des Restaurants Malerei von Amélie Methner. (bis 29.3.) • Rotkehlchen in der Waggonhalle Rudolf-Bultmann-Str. 2a, Mi–Sa ab 18, So ab 10.30 Uhr „Spuren – (Brand-)Zeichen – Schrift“ – Arbeiten auf Leinwand und Papier von Dagmar Stein-Cadenbach und Regina Michel. (bis 18.1.) • Stadtgalerie Wetzlar Bahnhofstraße 6, 35578 Wetzlar Di/Mi/Fr 12–18, Do 10–18, Sa/So 10–15 Uhr „Kunst am/im Fluss“ (Teil 2) – Arbeiten von rund 50 Künstler*innen aus Mittelhessen. (bis 18.1., Teil 1 zu sehen im KiZ Gießen) • Stadtmuseum Wetzlar Lottestraße 8–10, 35578 Wetzlar Di, So & feiertags 11–16 Uhr „Im Heute lebt das Gestern fort – 100 Jahre Stadtmuseum im Deutschordenshaus“ (bis 12.4.). • Stadtwerke Marburg Kundenzentrum, Am Krekel 55 Mo–Do 8–16.30, Fr 8.30–13.45 Uhr „Von Marburg bis Marrakesch“ – Fotografien von Georg Kronenberg. • TTZ – Technologie- & Tagungszentrum Softwarecenter 3 Mo–Fr 8–17 Uhr „ZwischenWelten – Die Melancholie des Moments“ – Fotografien von Nadine Schrey. (bis 22.2.) • TurmCafé Spiegelslustturm Hermann-Bauer-Weg 2 tägl. 13–19, So und feiertags ab 11 Uhr „Lichtblicke“ – Öl- und Acrylarbeiten von Alexandra Darabos. (bis 14.2.)

„Genähte Geschichten“ 17qm – Raum für Möglichkeiten

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Moving Shadows am Freitag im EPH. Foto: Michaela Köhler-Schaer

Kultur 9.1. – 15.1.

to go

BÜHNE Moving Shadows „On Fire" Schattentheater Fr 9.1. 20 Uhr, EPH Die Schattentänzer entführen auf eine abenteuerliche Reise und präsentieren ein atemberaubendes Spektakel, bei dem Licht, Schatten und Bewegung verschmelzen. Die Leinwand wird zum pulsierenden Spielplatz der Phantasie, auf dem dynamische Choreografien und faszinierende Bilder die Sinne berühren. Christoph Kuch „Selten so gedacht“ Kabarett Sa 10.1. 20 Uhr, KFZ Christoph Kuch ist seines Zeichens Deutscher Meister und Gewinner der Weltmeisterschaft der Zauberkunst im Bereich Mentalmagie. Nun präsentiert er mit „Selten so gedacht“ seine neue Theatershow. Dabei nimmt er sein Publikum mit in eine faszinierende Welt, in der die Grenzen zwischen Realität und Fiktion zu verschmelzen scheinen. Mit seinem unverwechselbaren Stil – einer Mischung aus Magie, Humor und philosophischem Tiefgang - gelingt es ihm, Geist und Sinne gleichermaßen zu verblüffen. Es geht in „Selten so gedacht" nicht mehr und nicht weniger als um eine Reise in die Tiefen des menschlichen Geistes, die noch lange fortwirken soll. Mit Engagements in Europa, Asien, Australien und den USA ist Christoph Kuch ein international renommierter Entertainer. Er ist zudem gern gesehener Gast in

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Fernsehsendungen wie „Das Supertalent“, „Stern TV“, „TV Total“ oder der „NDR Talk Show“. HLTM „Der zerbrochene Krug“ Sa 10.1. 19.30 Uhr, Großes Tasch Das 1808 in Weimar uraufgeführte Stück rekonstruiert eine Tatnacht, in der ein Mensch einen Krug zerbrochen hat. Angeklagter, Klägerin und Richter verlieren sich in immer abstruseren Verwicklungen und beschuldigen wild herum. Und die einzige wahre Zeugin beschließt zu schweigen. In Huisum erscheint der Gerichtsrat Walter mit dem Auftrag, die Justiz auf dem „flachen Land“ zu prüfen. Der Dorfrichter Adam jedoch ist verletzt und hat zudem seine Perücke verloren. In diesem Verfahren und in diesem Dorf hat jeder der Beteiligten seine eigenen Begehrlichkeiten. Die Mutter, Marthe Rull, beschuldigt den Verlobten, Ruprecht. Brigitte, eine Nachbarin, wiederum beschuldigt den Teufel und Schreiber Licht, erhellt um weitere Widersprüchlichkeiten die Geschichte: um die verschwundene Perücke. Und der Richter Adam lässt obenauf ein Multiversum an möglichen Vergangenheiten entstehen. Dieser Gerichtsverhandlung beizusitzen ist eine wahre Lust, eine diebische Freude am ausgelassenen Argumentieren und den übertriebenen Ausreden und Beschuldigungen. HLTM „Das Tagebuch der Anne Frank“ Szenische Lesung Mi 14.1. 19.30 Uhr, Mini Tasch Amsterdam, 1944. Ein 15-jähriges Mädchen blickt durch ein Dachbodenfenster. Mit dabei ihr Tagebuch, in dem sie ihr Leben akribisch festhält. Etwas unterscheidet sie von Teenagern heute: Sie ist Jüdin und lebt mit sieben anderen versteckt im Hinterhaus der

Der zerbrochene Krug am Sa im Großen Tasch. Foto: Jan Bosch

Prinsengracht 263. Ihr Name ist Anne Frank. Sie wird den Holocaust nicht überleben. Nur ihr Tagebuch bleibt, das uns Zeugen einer Zeit werden lässt, die sich niemals wiederholen darf. Loriot „Die Ente bleibt draußen!“ Comedy So 11.1. 14.30 & 19 Uhr EPH Vicco von Bülow – alias Loriot – war ein genialer Humorist. Das beweist der Loriot-Abend „Die Ente bleibt draußen!“, bei dem ein Ensemble seine schönsten Sketche zurück auf die Bühne bringt. Ob es nun dielegendäre Ente des Herrn Müller-Lüdenscheidt in der Badewanne ist, die Eheberatung, die Parkgebühren, der Lottogewinner Erwin Lindemann oder das schiefe Bild an der Wand, – die Künstlerinnen und Künstler präsentieren eine ausgesuchte Auswahl aus dem vielseitigen Repertoire des grandiosen Pedanten und Ausnahme-Komikers. „Urkomisch und meisterhaft auf den Punkt gebracht – zum Tränen lachen“, urteilte die „Die Welt“.

MUSIK Marburger Konzertverein Alexander Gadjiev Klavierkonzert Sa 10.1. 20 Uhr EPH Der italienisch-slowenische Pianist Alexander Gadjiev präsentiert einen Klavierabend, der Klangfantasie, Virtuosität und persönliche Ausdruckskraft vereint. Auf dem Programm des preisgekrönten Musikers stehen farbenreiche Werke des französischen Impressionismus von Claude Debussy und Maurice Ravel, spirituelle Tiefe in Olivier Messiaens Le baiser de l’Enfant Jésus – sowie eine eigene Improvisation des Pianisten. Gadjiev ist bekannt für seine spontane Kreativität und musikalische Neugier: Seine Improvisationen schlagen Brücken zwischen den Epochen und lassen das Publikum unmittelbar an seinem künstlerischen Denken teilhaben. Als Höhepunkt des Abends erklingt Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ – ein monumentales Meisterwerk, in dem Gadjiev die Charaktere und Sze-

Loriot am So im EPH. Foto: Wolff Concerts


n Bosch

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Christoph Kuch am Sa im KFZ. Foto: Christoph Kuch

nen des berühmten Klavierzyklus mit Farbenreichtum, erzählerischer Intensität und persönlichem Zugriff zum Leben erweckt. Philipp Gropper TAU Jazz, Elektronik und Improvisation Mittwoch, 14.1. 20.30 Uhr, Cavete TAU ist ein Labor für Klänge, Rhythmen und Formen. Das Ensemble um den Berliner Saxophonisten Philipp Gropper verbindet Jazz, Elektronik und Improvisation zu einer Musik, die sich ständig verändert. Motive wandern, Texturen verwandeln sich, neue Energien entstehen. An Groppers Seite stehen Philip Zoubek (Piano, Synth), Ludwig Wandinger (Electronics), Felix Henkelhausen (Bass) und Moritz Baumgärtner (Drums). Gemeinsam erschaffen sie Musik, die zugleich komplex und unmittelbar wirkt. Es ist ein Sound, der sich entzieht und doch zieht, experimentell und klar, ernst und unterhaltsam. Ein Quintett, das den Jazz öffnet und zugleich eine eigene Sprache formt. Different Club Artur Deja, Ljiljana Winkler und Jan Simons „Liebe out of tune“ Do 15.1. 20.30 Uhr, Cavete „Love is like a never-ending melody…“ Doch was passiert, wenn sich diese Melodie selbst in Frage stellt? Artur Deja, Ljiljana Winkler und Jan Simons spielen musikalisch und textkonzeptuell mit dem Thema „Liebe out of tune“. Ljiljana Winkler ist eine international tätige, preisgekrönte, vielseitige Sängerin mit Wurzeln in der klassischen Musik und einem künstlerischen Fokus auf Neuer Musik, Jazz, freier Improvisation und zeitgenössischer Vokalkunst. Bei dem Zusammenspiel mit dem Gitarristen Artur Deja und dem Pianisten Jan Simons treffen bekannte Jazzstandards auf neue Kompositionen – sorgfältig ge-

Alexander Gadjiev am Sa im EPH. Foto: Andrej Grilc

baut und gleichzeitig offen für das Unerwartete. Was harmonisch beginnt, kann sich in der Improvisation verschieben. Was sicher scheint, verliert kurzzeitig den Boden. Und genau dort wird es interessant…

VORTRAG Haus der Romantik Prof. Marco Frenschkowski „Wie aus gefährdeten Frauen gefährliche Frauen wurden.“ Do 15.1. 18 Uhr, Haus der Romantik Der Religionswissenschaftler Prof. Marco Frenschkowski von der Universität Leipzig widmet sich im Haus der Romantik dem Thema „Wie aus gefährdeten Frauen gefährliche Frauen wurden. Die schwarze Romantik als kulturelles Ereignis“. Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung „Echos der Nacht“ statt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Marburger Haus der Romantik haben sich darin mit der Rezeptionsgeschichte der Schwarzen Romantik bis in die Populär-Kultur der Gegenwart beschäftigt. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist eine äußerst verblüffende und spannende Ausstellung, die noch bis zum 5. Februar gezeigt wird. Die Schwarze Romantik hat als Unterströmung der Romantik von Beginn an für Nachklang in Kunst und Kultur gesorgt. Die Ausstellung will nachvollziehbar machen, wie stark die Lebensentwürfe und Ideen der Schwarzen Romantik die Subkulturen der Gegenwart inspirieren. Dazu orientiert sie sich an mehreren Leitgedanken: Tod und Verfall, Albtraum und Wahnsinn, Sexualität und Geschlechterrollen sowie Okkultismus und Satanismus. Allen Abteilungen sind Arbeiten der Marburger Fotokünstlerin Angelika Schönborn zugeordnet. kro/doe/pe

Artur Deja, Ljiljana Winkler und Jan Simons am Do in der Cavete. Foto: DejaWinklerSimons

„Das Tagebuch der Anne Frank“ am Mi im Mini Tasch. Foto: Jan Bosch

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MR-14-15 Kino.qxp_EXPRESS Kino 06.01.26 13:36 Seite 14

KINOPROGRAMM 8.1. – 14.1.

NEU: Checker Tobi – Die heimliche Herrscherin der Erde Ab 0 J., Do + Fr 14.45 + 17.15, Sa 14.45 + 17.30, So 11.30, 14.45 + 17.15, Mo + Di 17.15, Mi 17.00

Zoomania 2 Ab 6 J., Do – Sa 14.30, 17.30 + 20.15, So 11.45, 14.30, 17.30 + 20.15, Mo + Di 17.30 + 20.15, Mi 17.30 Wicked: Teil 2 Ab 12 J., Do – Sa 14.30, So 14.15

NEU: Song Sung Blue Ab 12 J., Do + Fr 16.45 + 19.45, Sa 16.45 + 20.15, So 16.45, Mo + Di 17.00 + 20.15, Mi 20.15, OmU: So 20.15

Paw Patrol: Rubbles Weihnachtswunsch Ab 0 J., Do – So 14.15 + So 11.45

NEU: Greenland 2 Ab 12 J., Do, So + Mi 20.30, Fr + Sa 20.30 + 23.00, Mo + Di 17.00 + 20.30

Silent Night, Deadly Night Ab 18 J., Fr 23.00, Sa 23.15 SPECIALS

Anaconda Ab 12 J., Do + Sa – Mi 17.45, Fr 17.45 + 23.00

Live aus der Metropolitan Opera New York 2025/26: Vincenzo Bellini I puritani Sa 19.00

SpongeBob Schwammkopf: Piraten Ahoi Ab 0 J., Do + Fr 14.45, Sa + So 15.00, Mo + Di 17.45, Mi 17.15, 3D: Do, Fr + So 17.45 Avatar: Fire and Ash Ab 12 J., 2D HFR: Do – Sa, Mo + Di 20.00, 2D OV HFR: So 11.15, 3D HFR: Do + So 15.00, 17.30 + 19.30, Fr + Sa 15.00, 17.30, 19.30 + 21.45, Mo – Mi 17.30 + 19.30, 3D OV HFR: So 19.45 Bibi Blocksberg – Das große Hexentreffen Ab 0 J., Do – So 15.15

Extrawurst (OP Vorpremiere) Ab 12 J., Di 20.00 Sneak Preview Ab 18 J., Di 22.30 RBO 2025/26: La Traviata (Royal Ballet, Live) Mi 19.45 The Housemaid – Wenn sie wüsste Emotions Preview Ab 16 J., Mi 20.00

Five Nights at Freddy’s 2 Ab 16 J., Fr + Sa 23.00

Silent Friend Gastbesuch/Filmgespräch Ab 6 J., Mi 20.15

Stromberg – Wieder alles wie immer Ab 12 J., Do 20.30, Fr 20.15 + Mo 19.45

Foto: Searchlight Pictures

Seine wichtigste Rolle „Rental Family“ von Hikari

D -Filmkunstheater NEU: Rental Family Ab 0 J., Do, Fr, Mo – Mi 16.45 + 20.15, Sa 17.00 + 20.30, So 16.45, OmU: So 20.15 NEU: Ein einfacher Unfall Ab 16 J., Do, Fr, Mo + Di 20.30, Sa 14.15 + 20.30, Mi 17.15 + 20.30, OmU: So 20.30 Der Medicus II Ab 12 J., Do 19.45, Fr, So + Mo 17.00 + 19.45, Sa 17.15 + 19.45, Di + Mi 17.00 Der Held von Bahnhof Friedrichstraße Ab 6 J., Do + Fr 17.15, Sa 16.45 + So 15.00 Die jüngste Tochter Ab 12 J., Fr + Di 20.00, Mo 17.15 Therapie für Wikinger Ab 16 J., tägl. 17.45

In die Sonne schauen Ab 16 J., Sa 19.30 Die Schule der magischen Tiere 4 Ab 0 J., Sa 15.00 + So 14.30 Pumuckl und das große Missverständnis Ab 0 J., Sa 14.30 + So 14.15 SPECIALS Bugonia CineArt – Die Filmkunstreihe Ab 16 J., Do 17.00, Sa 14.30 + Mi 19.30 Lolita lesen in Teheran CineArt – Die Filmkunstreihe Ab 12 J., Do 20.00

Sorry, Baby Ab 12 J., Mo 20.00, OmU: So 20.15

Dann passiert das Leben Arbeitskreis Kino und Kirche Ab 6 J., So 16.00

Im Schatten des Orangenbaums Ab 12 J., Mi 19.45

Only Lovers Left Alive Ab 12 J., Di 19.30

Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Ticketverkauf online über www.cineplex.de/marburg oder an den Kinokassen im Cineplex und Capitol.

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u brauchst eine Begleitperson zu einer Hochzeit, aber du bist Single. Dein neuer Freund möchte deine Mutter kennenlernen, aber du befürchtest, sie könnte dich blamieren. Du hast es satt, jedes Wochenende alleine ins Kino zu gehen, doch keiner deiner Freunde ist Cineast. Wer hat sich nicht schon nach einem idealen Begleiter in einer Situation wie dieser gesehnt? Genau solch ein Begleiter ist Phillip Vandarpleog (Brendan Fraser). Den US-Amerikaner hat es nach Tokio verschlagen. Dort sucht er nach einem Sinn im Leben, von seinem Job als Schauspieler kann er in der teuren japanischen Metropole freilich nicht leben. Immerhin hat er als Brotverdienst etwas gefunden, bei dem er auch schauspielern kann: Für eine japanische „Rental Family“-Agentur schlüpft er in unterschiedliche Rollen und spielt als Familienmitglied mal den Sohn, den Ehemann oder auch den Vater. Während er mehr und mehr in die Lebenswelten seiner Kunden eintaucht und ihnen hilft ihre familiären Lücken zu füllen, beginnt er echte Bindungen aufzubauen, die die Grenzen zwischen Schauspiel und Realität verschwimmen lassen. Phillip Vandarpleog ringt mit den moralischen Aspekten seines neuen Jobs – und entdeckt dabei den Sinn im Leben, das Gefühl von Zusammengehörigkeit und die

Schönheit zwischenmenschlicher Beziehungen neu. Die in Osaka geborene Filmemacherin Hikari hat für ihr Werk die „Rent-a-Family-Industry“ erforscht, die in ganz Japan existiert. Die Praxis, Akteure zu mieten, die die Rolle von Familienmitgliedern spielen begann in den 1980er Jahren in Japan. Das fand sie heraus, als sie 2018 für ihr Projekt zu recherchieren begann. „Derzeit gibt es etwa 300 Unternehmen in Japan“, sagt die Regisseurin. „In einer Großstadt wie Tokio oder sogar in einer Landstadt kann man sich so isoliert fühlen. … Jede einzelne Person, mit der ich sprach, suchte nach Verbindung. Obwohl sie für den Service zahlen, finden sie eine Freundschaft in den zwei bis drei Stunden, die sie zusammen verbringen. Und die Akteure, die stellvertretend die Rollen übernehmen – sie investieren zu 100 Prozent in die Beziehung und finden ihre eigene Verbindung in der Gemeinschaft. Die Rollen mögen unecht erscheinen, aber die Emotion ist echt.“ pe/kro

Läuft im Capitol


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in einfacher Unfall“, Gewinner der Goldenen Palme von Cannes, ist eine furchtlose Meisterleistung des Filmemachers Jafar Panahi – zugleich hochpolitisch und zutiefst menschlich. Mit unerbittlicher Klarheit stellt der Film moralische Fragen nach Wahrheit und Ungewissheit, Rache und Gnade. Die Handlung: Als der Automechaniker Vahid zufällig auf den Mann trifft, der ihn mutmaßlich im Gefängnis gefoltert hat, entführt er ihn, um Vergeltung zu üben. Doch der einzige Hinweis auf Eghbals Identität ist das unverkennbare Quietschen seiner Beinprothese. Auf der Suche nach Gewissheit wendet sich Vahid an einen zerstreuten Kreis anderer, inzwischen freigelassener Opfer. Doch je tiefer sie in ihre Vergangenheit eintauchen und je mehr ihre unterschiedlichen Weltanschauungen aufeinanderprallen, desto größer werden die Zweifel: Ist er es wirklich? Und was hieße Vergeltung überhaupt? Vor dem allgegenwärtigen Hintergrund des Autoritarismus verdichtet sich „Ein einfacher Unfall“ zu einem fulminanten Akt des Widerstands – von einem iranischen Autorenfilmer, der aus eigener Erfahrung weiß, was es bedeutet, ungerechtfertigt inhaftiert zu

Foto: LesFilmsPelleas

Akt des Widerstandes „Ein einfacher Unfall“ von Jafar Panahi sein. So fordert uns Frankreichs Beitrag in der Kategorie „Bester internationaler Film” bei den 98. Oscars eindringlich dazu auf, die Grenze zwischen Recht und Unrecht neu auszuloten. Der 1960 geborene iranische Regisseur Jafar Panahi hat über 20 Lang- und Kurzfilme inszeniert. Weil er in seinen Werken wieder-

holt die Regierung der sogenannten Islamischen Republik kritisiert hat, wurde er in seinem Heimatland inhaftiert und mit einem Berufsverbot belegt. Filmen kommt er „Ein einfacher Unfall“ nur heimlich. Panahi: „Kurz bevor wir fertig waren, tauchten Zivilbeamte auf und verlangten das gesamte Filmma-

Leidenschaftliche Verbindung „Song Song Blue“ von Craig Brewer

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ls Mike Sardina (Hugh Jackman) die Sängerin Claire Stengl (Kate Hudson) zum ersten Mal auf der Bühne sieht, ist es sofort um ihn geschehen. Mike, ein Vietnam-Veteran und trockener Alkoholiker, jobbt als Mechaniker – doch sein Herz schlägt für die Musik, die er abends auf kleinen Bühnen spielt. In Claire erkennt er dieselbe Begeisterung. Schnell entsteht zwischen den beiden eine tiefe Verbundenheit. Sie gründen die Neil-Diamond-Tribute-Band „Lightning & Thunder“ – es ist der Beginn einer Liebesgeschichte, die weit über die gemeinsame Leidenschaft zur Musik hinausgeht. Mit „Song Song Blue“ präsentiert Regisseur und Drehbuchautor Craig Brewer ein Epos über die innige und kreative Verbindung zweier Musiker, die sich erst spät im Leben begegnen. Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt

der Film die Geschichte von Claire und Mike Sardina, die es als Band „Lightning & Thunder“ von einer kleinen Garage bis in die Clubs von Milwaukee schaffen. Das Paar gelangt zu unerwartetem Erfolg, der allein auf der engen Verbundenheit zueinander beruht. Selbst als ein Schicksalsschlag alles verändert, besinnen sich die beiden auf

ihre Liebe – zur Musik und zueinander. Der Film begleitet das Paar von seinem Weg aus einer kleinen Garage auf die größten Bühnen Milwaukees. „Es ist ein Märchen aus der Arbeiterklasse“, sagt Hugh Jackman, der in seiner bisher wohl anspruchsvollsten Rolle den Charakter Mike spielt. „Da sind

terial. Ich weigerte mich. Sie übten weiterhin Druck auf uns aus, indem sie damit drohten, die Crew zu verhaften und die Produktion einzustellen. Am Ende gaben sie auf. Wir unterbrachen die Dreharbeiten für eine Weile und setzten sie dann fort. Es passierte nichts weiter.“ pe/kro

Läuft im Capitol

zwei Menschen aus der Arbeiterschicht, die versuchen, über die Runden zu kommen und mehrere Jobs haben. Gleichzeitig verfolgen sie den Traum, auf der Bühne zu stehen, weil sie sich dort am lebendigsten fühlen. Es ist ein Märchen, weil sie so fest an ihrem Traum festhalten und mit unendlich viel Überzeugung, Hoffnung und Zuversicht versuchen, ihn Wirklichkeit werden zu lassen. Aber der Weg zu Ruhm und Erfolg verläuft nicht immer gerade.“ Tatsächlich sind die Erfolge der Außenseiter Mike und der Außenseiterin Claire nicht zuletzt durch ihre Misserfolge geprägt. Brewer hat die bewegende Geschichte nach Gesprächen mit der echten Claire Sardina, ihrer Tochter Rachel und ihrem Sohn Dayna rekonstruiert. pe/kro

Foto: Focus Features

Läuft im Cineplex

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„In the end, I was somehow expected in this world“ )

Eispalast Marburg (Foto: Pixabay)

Tanztheater von Constantin Hochkeppel & Ensemble (Foto: De-Da Productions Fr 19.30 Uhr, Stadttheater Gießen

Spaß auf Kufen für Klein & Groß bis 11.1. 10.00–22.00 Uhr, Georg-Gaßmann-Stadion

FÜHRUNGEN

FREITAG

SAMSTAG

MARBURG

9. JANUAR BÜHNE GIESSEN „In the end, I was somehow expected in this world“ Das Tanzstück ist eine berührende Auseinandersetzung mit Einsamkeit und dem menschlichen Bedürfnis nach Geborgenheit. Im Anschluss an die Vorstellung ist das Publikum eingeladen zum Kneipenquiz. π19.30 Stadttheater Gießen, Großes Haus, Südanlage 1

Die Nachtwächtertour Alle Information und Tickets unter www.marburg-tourismus.de oder in den Tourist-Informationen. π20.00–21.00 Treffpunkt: Kornmarkt unter der Linde

SONSTIGES MARBURG Altstadtführung Eine Stunde durch die Altstadt. Alle Information und Tickets unter www.marburg-tourismus.de oder in den Tourist-Informationen. π15.00 Treffpunkt: Brunnen am Marktplatz REGELMÄSSIG AM FREITAG

MARBURG

MARBURG

Moving Shadows - On Fire Die Schattentänzer präsentieren ein atemberaubendes Spektakel, bei dem Licht, Schatten und Bewegung in packender Harmonie verschmelzen. π20.00 Erwin-PiscatorHaus, Biegenstr. 15

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SPORT MARBURG Eispalast Marburg Spaß auf Kufen für Klein und Groß. Der Eispalast findet in diesem Jahr auf echtem Eis und unter freiem Himmel statt. π10.00–22.00 Georg-Gaßmann-Stadion, LeopoldLucas-Str. 46

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Flamenco für Fortgeschrittene Kontakt: jost.b@gmx.de π18.45–20.00 Alte Mensa, Reitgasse 11 ZEN-Meditation zen-qruppe-marburg.de π18.45 ESG/RPI Marburg, Rudolf-Bultmann-Str. 4 Capoeira-Angola-Training Nzinga Marburg – Musikund Bewegungstraining. π19.00-21.00 Chöre- und Kulturhaus, Goerg-VoigtStr. 89

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10. JANUAR KONZERTE MARBURG

Alexander Gadjiev Soloabend mit Werken von SPORT Debussy, Ravel, Messiaen und Mussorgski sowie einer MARBURG eigenen Improvisation. π20.00 Erwin-PiscatorEispalast Marburg Spaß auf Kufen für Klein Haus, Biegenstr. 15 und Groß. Der Eispalast findet in diesem Jahr auf WETZLAR echtem Eis und unter freiem Himmel statt. Andreas Diehlmann Band π10.00–22.00 Georg-GaßMit dem Gewinn des mann-Stadion, LeopoldGerman Blues Awards in Lucas-Str. 46 der Kategorie Band zählt die Andreas Diehlmann BC Pharmaserv Marburg Band definitiv zur Spitze vs. Eisvögel USC Freiburg der Deutschen Bluesszene. Erste Damen Basketball π20.00 Franzis, Franziska- Bundesliga. Packender nerstr. 4-6 Sport auf höchstem Niveau! Die Blue Dolphins sind seit über 30 Jahren BÜHNE das Team mit der längsten Ligazugehörigkeit. MARBURG π19.00–21.00 Großsporthalle Georg-Gaßmann-StaDer zerbrochene Krug dion, Leopold-Lucas-Str. Das 1808 uraufgeführte 46 Stück von Heinrich von Kleist rekonstruiert eine SONSTIGES Tatnacht, in der ein Mensch einen Krug zerbrochen hat. MARBURG Angeklagter, Klägerin und Richter verlieren sich in Altstadtführung immer abstruseren VerEine Stunde durch die Altwicklungen, die einzige stadt. Alle Information und Zeugin beschließt zu Tickets unter www.marschweigen. burg-tourismus.de oder in π19.30 Hessisches Landes- den Tourist-Informationen. theater, Großes Tasch, Am π11.00 Treffpunkt: Brunnen Schwanhof 68-72 am Marktplatz

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Mo–Fr 10.00–23.00, Sa, So + feiertags 09.00–22.00 Lutherische Pfarrkirrche, Nikolai-Straße

Tägl. 09.00–18.00

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Christoph Kuch: „Selten so gedacht“ Die neue Live-Show des „besten Mentalmagiers der Welt“. π20.00 KFZ, Biegenstr. 13

Elisabethkirche, Altstadt und hinauf zum Schloss Von den Wahrzeichen der Stadt zu den geheimen Winkeln und verborgenen Schätzen, von geschichtlichen Hintergründen bis überraschendem InsiderWissen. Alle Information und Tickets unter www.marburgtourismus.de oder in den Tourist-Informationen. π15.00–17.00 Treffpunkt: Hauptportal der Elisabethkirche 11. Repariertreffen der ReparierBar Wehrshausen Eingeladen sind alle Interessierten, insbesondere natürlich alle Wehrs-, Eln- und DagobertshäuserInnen sowie die BewohnerInnen der Neuhöfe. Mitgebrachte Gegenstände können nur nach vorheriger Online-Anmeldung zusammen mit den Besuchern repariert werden! Bitte bei der Terminbuchung unter solidarburg.de/materialzentrum-marburg/ reparierbar-wehrshausen unbedingt auf die passende Terminart (ReparierBar oder NähBar) achten, denn selbst wir können weder Hosensäume löten noch CD-Spieler nähen. π15.00–18.00 ReparierBar, Wehrshäuser Str. 2

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MARBURG Meditation am Morgen Meditation kennenlernen und praktizieren. π08.15–09.15 Karma Dzong Meditationszentrum e.V., Auf dem Wehr 33 GIESSEN Lauftreff und Walking π17.00 Treffpunkt: MTV-

Sportplatz, Heegstrauchweg 3

SONNTAG 11. JANUAR KONZERTE GIESSEN Kammerkonzert des Opernchors Barockwerke. π11.00 Stadttheater Gießen, Foyer, Südanlage 1

BÜHNE GIESSEN Dumme Jahre Schauspiel von Thomas Freyer. Das Publikum begleitet Regine über ein halbes Jahrhundert hinweg. Dabei verflechtet sich

TV-Tagestipp am Freitag RTL Zwei - 22.20 Der Adler der neunten Legion Gen Norden verliert sich im 2. Jhd. n. Chr. jede Spur von der neunten Legion. Römer Marcus Flavius Aquila will herausfinden, was aus seinem Vater wurde, der die Truppe kommandierte. Als er hört, dass man die Legionsstandarte in Nordbritannien gesehenen hat, macht er sich auf zu den feindlichen Kelten.

Kostenlose Veranstaltungshinweise: Annahme bis Freitag der Vorwoche 17 Uhr • Online: www.marbuch-verlag.de


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tadion

BC Pharmaserv Marburg vs. Eisvögel USC Freiburg

„Die Ente bleibt draußen!“ (Foto: Wolff Concerts)

Erste Damen Basketball Bundesliga (Foto: Nadine Schrey) Sa 19.00 Uhr, Sporthalle Georg-Gaßmann-Stadion

Loriots unvergessliche Sketche live auf großer Deutschland-Tour So 14.30+19.00 Uhr, Erwin-Piscator-Haus

die Erzählung ihrer persönlichen Biografie mit den historischen Umwälzungen der deutsch-deutschen Geschichte. Es inszeniert Jenke Nordalm, die dem Gießener Publikum bekannt ist durch „Der Staat gegen Fritz Bauer“ und „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“, Stücke, die sich ebenfalls mit Zeitgeschichte und deren Auswirkungen auf unsere Gegenwart beschäftigt haben. π16.00 Stadttheater Gießen, Großes Haus, Südanlage 1

Wir treffen uns am Brunnen am Rudolphsplatz (beim KaffeeKästchen) um in gemütlichem Tempo durch Marburg zu spazieren. π14.30 Treffpunkt: Brunnen am Rudolphsplatz, Am Grün 16

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Djembe Workshop mit Bafodé Soumah Intensiver Kurs für Spieler mit Vorerfahrung. Fokus auf Technik, Klang und musikalischem Zusammenspiel. Anmeldung unter www.trommelklang.art π12.00–15.00 Trommelschule Marburg, Bahnhofstraße 31A

„Die Ente bleibt draußen!“ Absurd und urkomisch: Loriots unvergessliche Sketche live auf großer Deutschland-Tour. Die Szenenwechsel werden charmant und einfallsreich musikalisch begleitet. π14.30+19.00 Erwin-Piscator-Haus, Biegenstr. 15

SPORT MARBURG Eispalast Marburg Spaß auf Kufen für Klein und Groß. Der Eispalast findet in diesem Jahr auf echtem Eis und unter freiem Himmel statt. π10.00–22.00 Georg-Gaßmann-Stadion, LeopoldLucas-Str. 46

WANDERUNGEN MARBURG Neujahrs-Walk von Marburg Girls Talking & Walking

SONSTIGES MARBURG Neujahrsbrunch Neujahrsbrunch in entspannter Atmosphäre. π10.00–14.00 Cafe Salamanca, Lahnstraße 8

MONTAG

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12. JANUAR BÜHNE MARBURG Der zerbrochene Krug Das 1808 uraufgeführte Stück von Heinrich von Kleist rekonstruiert eine Tatnacht, in der ein Mensch einen Krug zerbrochen hat. Angeklagter, Klägerin und Richter verlieren sich in immer abstruseren Verwicklungen, die einzige Zeugin beschließt zu schweigen. π19.30 Hessisches Landestheater, Großes Tasch, Am Schwanhof 68-72

SPORT MARBURG

Familiencafé für Jung & Alt Mit Kinderraum und Außenspielgeräten zum Spielen und Toben – am letzten Sonntag im Monat gibt es frische Waffeln π15.30–17.30 Mehrgenerationenhaus, Lutherischer Kirchhof 3 Djembe-ReparaturWorkshop Einsteigerkurs zur Reparatur und zum Stimmen der Djembe. Anmeldung: www.trommelklang.art. π17.00–19.00 Trommelschule Marburg, Bahnhofstraße 31A

Eltern-Kind-Turnen Alle können einfach mitmachen: Die Teilnahme an den Offenen Bewegungsangeboten ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. π15.30–16.30 Halle des Bewohnernetzwerk für Soziale Fragen e.V., Damaschkeweg 96 Yoga Alle können einfach mitmachen: Die Teilnahme an den Offenen Bewegungsangeboten ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. π17.00–18.30 Nachbar-

TV-Tagestipp am Samstag VOX - 22.30 Pretty Woman Erfolgreich im Beruf, doch kein Glück in der Liebe: Auf der Suche nach einer weiblichen Begleitung weiß sich Edward Lewis nicht anders zu helfen, als ein Callgirl zu buchen. Noch ahnt er nicht, dass die ebenso hübsche wie kesse Escort-Dame Vivian sein Leben komplett umkrempeln wird...

Hier spielt die Musik! Termine & Events – regional & schwarz auf weiß! • Tel.: 06421-6844-68 • • Online: marbuch-verlag.de •

TV-Tagestipp am Sonntag Sat 1 - 22.35 Die Hochzeit Keine guten Vorzeichen: Von Karriereknick und Ehestreitigkeiten umzingelt, will DJ Thomas seiner Linda dennoch endlich das Jawort geben. Da stirbt beim Junggesellenabschied ein Freund. Thomas und seine Kumpel müssen zur Beerdigung. Zeitlich bringt sie das in Bedrängnis.

Deine Veranstaltung soll groß rauskommen? Dann schick den Termin mit Foto an: feedback@marbuch-verlag.de

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schaftszentrum Waldtal, Waidmannsweg 11 Starker Rücken für alle Alle können einfach mitmachen: Die Teilnahme an den Offenen Bewegungsangeboten ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. π18.00–19.00 Nachbarschaftszentrum Waldtal, Waidmannsweg 11 Fit durch den Winter Alle können einfach mitmachen: Die Teilnahme an den Offenen Bewegungsangeboten ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. π19.00–20.00 Nachbarschaftszentrum Waldtal, Waidmannsweg 11

Der zerbrochene Krug (Foto: Jan Bosch)

Stammtisch der FotoCommunityMarburg (Foto: Pixabay)

Klassiker von Heinrich v. Kleist Di 11.00 Uhr, Großes Tasch

Offenes Treffen für alle, die Spaß an der Fotografie haben Di 19.00 Uhr, Wirtshaus Emils

Frankfurter Str. 66 Chorprobe des Ev. Kirchenchores Cappel www.kirchenchor-cappel. de. In den Schulferien keine Proben! π18.15–19.45 Paul Gerhardt Haus, Zur Aue 2

Nacht. Schwarzromantische Resonanzen in Kunst, Musik und Film“. π19.30 Capitol, Biegenstraße 8

FÜHRUNGEN MARBURG

GIESSEN

Fotografieren? ohne? Kamera? Bei einem gemeinsamen Sportplatz, HeegstrauchSpaziergang durch die winweg 3 terliche Marburger Oberstadt, werden Praktiken, Techniken und Theorien des Sehens, Filmens und Fotografierens erprobt. Dauer: 1-1,5 Stunden. Voranmeldung nicht notwendig. Zielgruppe: Erwachsene und/oder MARBURG - WALDTAL Jugendliche. Wetter: Bei fast jeder Witterung. BeBÜHNE Spiel- und Sport-Treff gleitung: Jüngere MenAlle können einfach MARBURG schen und Hunde dürfen mitmachen: Die Teilnahme gerne dabei sein. Sprache: an den Offenen BeweDer zerbrochene Krug Deutsch, Griechisch, Enggungsangeboten ist Das 1808 uraufgeführte lisch. Versicherung: Auf kostenlos und ohne Stück von Heinrich von eigene Gefahr. Zum MitAnmeldung möglich. Kleist rekonstruiert eine bringen: Angenehmes π16.00–18.00 Kita TurnTatnacht, in der ein Mensch Schuhwerk, Wetterfeste halle, Sank Martin einen Krug zerbrochen hat. Kleidung, (eventuell Straße 16 Angeklagter, Klägerin und Kamera). Richter verlieren sich in π14.00 Treffpunkt: BrunPARTIES/DISCO immer abstruseren Vernen am Marktplatz wicklungen, die einzige WETZLAR Zeugin beschließt zu After Work and All Together schweigen. SONSTIGES π11.00 Hessisches LandesDie inklusive Disco. theater, Großes Tasch, Am MARBURG π18.00–22.00 Franzis, Schwanhof 68-72 Franziskanerstr. 4-6 Offene Online-Sprechstunde von ARBEITERKIND.DE REGELMÄSSIG AM MONTAG FILME Ehrenamtliche von ARBEIMARBURG TERKIND.DE unterstützen, MARBURG geben Tipps, begleiten Beratungstelefon „Only lovers left alive“ durchs Studium in den Rund um Schwangerschaft: (Jim Jarmusch), FSK 12 Berufseinstieg - Kontakt: 06421/200874 Filmvorführung im Rahmen marburg@arbeiterkind.de π12.30–13.30 pro familia, der Ausstellung „Echos der π16.00–18.00 Online Lauftreff und Walking

π19.00 Treffpunkt: MTV-

DIENSTAG 13. JANUAR

TV-Tagestipp am Montag

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Stammtisch der FotoCommunityMarburg Ein Treffen Aller, die Freude an der Fotografie haben. π19.00 Wirtshaus Emils, Stümpelstal 2-6

provisation zu einer Musik, die sich ständig verändert. π20.30 Cavete, Steinweg 12

MARBURG

REGELMÄSSIG AM DIENSTAG

MARBURG

MARBURG Capoeira-Angola-Training Nzinga Marburg – Musikund Bewegungstraining. π19.00-21.00 Chöre- und Kulturhaus, Goerg-VoigtStr. 89

MITTWOCH 14 JANUAR

MARBURG

Das Tagebuch der Anne Frank Eine szenische Lesung. π19.30 Hessisches Landestheater, Mini Tasch, Am Schwanhof 68-72

VORTRÄGE Ansätze zur Steigerung der Klimaresilienz in der Landwirtschaft Eine Veranstaltung aus der Reihe „Resilienz in der 2,5°-Welt – wie wir uns auf die Folgen der Klimakrise vorbereiten“. Ref.: Prof. Dr. Miriam Athmann (Uni Kassel/ Witzenhausen) π18.15–19.45 Universitätsbibliothek, Deutschhausstraße 9

PARTIES/DISCO MARBURG

KONZERTE MARBURG Philipp Groppers TAU Das Ensemble um den Berliner Saxophonisten Philipp Gropper verbindet Jazz, Elektronik und Im-

nerstr. 4-6

FILME

BÜHNE

Info-Veranstaltung der Solawi Marburg Wer ab Mai 2026 Bio-Gemüse von der Solawi Marburg beziehen möchte, kann an dieser Online-InfoVeranstaltungen teilnehmen. Anmelden unter solawi@solawi-marburg.de. π20.00 Solawi, Am Plan 3

verschollenen Kassetten. π19.00 Franzis, Franziska-

Attac lädt ein: „Der Bauer und der Bobo“ Falter-Chefredakteur Florian Klenk kommt nach einem social Media Konflikt über Tierhaltungsbedingungen in der Landwirtschaft auf den Hof des Bergbauern Christian Bachler. Mit anschließender Diskussion mit Landwirten aus der Region. π19.30 Capitol, Biegenstraße 8

SONSTIGES MARBURG Schnupper-Trommelkurs Trommeln werden gestellt. Anmeldung: www.trommelklang.art π10.30–12.00 Trommelschule Marburg, Bahnhofstraße 31A REGELMÄSSIG AM MITTWOCH

tanzbar mit Xxmusic Alternative Tanzparty für Leute ab 35, 45, 55… π19.00 KFZ, Biegenstr. 13 WETZLAR Cafe Vinyl Wir spielen eure lang

MARBURG Meditation am Morgen Meditation kennenlernen und praktizieren. π08.00–09.00 Karma Dzong Meditationszentrum e.V., Auf dem Wehr 33

TV-Tagestipp am Dienstag

Kabel Eins - 20.15 The Expendables

Kabl Eins - 20.15 Nachts im Museum II

Die Kämpfer von Barney Ross sind unschlagbar. Jetzt sollen die Expendables gegen entsprechende Bezahlung einen lateinamerikanischen Diktator entmachten. Doch in der Bananenrepublik Vilena zieht die CIA die Strippen und so bekommen es die Söldner mit einem mächtigen Gegner zu tun.

Der ehemalige Museumswächter Larry geht noch einmal ins New Yorker Naturkundemuseum, bevor ein Teil der Sammlung in ein Archiv umzieht. Gedemütigt erwacht der böse ägyptische Herrscher Kahmunrah aus seinem Schlaf. Wie gut, dass Larry Helfer aus der Geschichte findet, um ihn zu bändigen.

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xabay)

Gewaltprävention - Selbstbehauptung - Selbstverteidigung Integratives/inklusives Angebot für ein Zusammenspiel auf Augenhöhe. π19.00 Sporthalle Gymnasium Phillipinum, LeopoldLucas-Straße 18 Marburger Chor 1949 e.V. www.marburger-chor.de π19.00 Hansenhausgemeinde, Gerhardt-Hauptmann-Str. 1 GIESSEN Lauftreff und Walking π19.00 Treffpunkt: MTVSportplatz, Heegstrauchweg 3

Das Tagebuch der Anne Frank

Daniel Luis: „Hyperaktiv“

Szenische Lesung (Foto: Jan Bosch) Mi 19.30 Uhr, Mini Tasch

Stand-Up-Comedy (Foto: Daniel Luis) Do 20.00 Uhr, Kongresshalle Gießen

Sein Stand- Up-ComedySoloprogramm hat es in sich! Sehr aufgedreht & aufgeregt redet er über Stereotypen, das verrückte Leben in Berlin & merkwürdige Alltagsbeobachtungen. π20.00 Kongresshalle Gießen, Südanlage 3

VORTRÄGE MARBURG Wie aus gefährdeten Frauen gefährliche Frauen wurden Die schwarze Romantik als kulturelles Ereignis, Ref.: Marco Frenschkowski. π18.00 Haus der Romantik, Markt 16

FÜHRUNGEN

DONNERSTAG MARBURG 15. JANUAR KONZERTE MARBURG „Liebe out of tune“ Artur Deja, Ljiljana Winkler & Jan Simons – ein Abend über die harmonische Dysharmonie der Liebe. π20.30 Cavete, Steinweg 12

BÜHNE GIESSEN „Hyperaktiv“ Daniel Luis geht bei Social Media durch die Decke. Sein Spezialgebiet ist die spontane Interaktion & das Roasting des Publikums.

Demokratie(?) Spaziergang Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch die winterliche Marburger Oberstadt, werden (un)demokratische Zeichen der Stadtlandschaft wahrgenommen (und aufgenommen). Dauer: 1-1,5 Stunden. Voranmeldung nicht notwendig. Zielgruppe: Erwachsene und/oder Jugendliche. Wetter: Bei fast jeder Witterung. Begleitung: Jüngere Menschen und Hunde dürfen gerne dabei sein. Sprache: Deutsch, Griechisch, Englisch. Versicherung: Auf eigene Gefahr. Zum Mitbringen: Angenehmes Schuhwerk, Wetterfeste Kleidung, (eventuell Kamera). π14.00 Treffpunkt: Brunnen am Marktplatz

SONSTIGES MARBURG Abend der offenen Tür Die Abendschulen bieten Kurse an, in denen Erwachsene den Haupt- und Realschulabschluss sowie die Fachhochschulreife und das Abitur nachholen können. π17.00–20.00 Abendschulen Marburg, Weintrautstr. 33 Philosophischer Stammtisch Barabend: Individuell statt in der großen Runde. π18.00 Café Trauma, Afföllerwiesen 3a Biodanza für Frauen Biodanza schafft Räume in denen Menschen lebendig werden und mit ihrer ureigenen Kraft und Lebensfreude verbunden sind. Wir tanzen zu intern. Musik frei, alleine und in Verbindung mit andern Tänzerinnen. π19.00 Chöre Kultur Haus, Georg-Voigt-Str. 89

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TV-Tagestipp am Mittwoch

TV-Tagestipp am Donnerstag

Arte - 20.15 Im Schatten von Roubaix

Tele 5 - 22.00 Driven to Kill – Zur Rache verdammt

Das nordfranzösische Roubaix, einst Zentrum der Textilindustrie, gilt inzwischen als sozialer Brennpunkt. Polizist Cofferet hat just im Revier des erfahrenen Kommissars Daoud angefangen. Nach einem Brand und einem Mord geraten zwei junge Frauen aus prekären Verhältnissen ins Visier der Ermittler.

Ruslan hat der Russenmafia, die an der US-Ostküste das Sagen hat, den Rücken gekehrt. Doch die Vergangenheit holt ihn ein, als seine Tochter heiraten will. Der Bräutigam stammt aus dem feindlichen Lager und die Feier wird durch den Besuch bewaffneter Gangster zu einem Horrorerlebnis.

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wildkatzen: Selbstverteidigungskurs Mädchen 3. 4.Klasse. Wann: 24.1.+25.1.26 Wo: Sporthalle Elisabethschule Wer: Mädchen* der 3. und 4.Klasse Kosten: 55 Euro Was wollen wir tun? Wir probieren aus: Grenzen setzen, sich verteidigen, sich befreien, wenn du fest gehalten wirst, schlagen und treten, neues Verhalten ausprobieren. (gewerbl.)

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