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GEPRÜFTE AUFLAGE (3. Quartal 2025)
Marburger Magazin EXPRESS tatsächlich verbreitete Auflage 8.047/Erscheinung
Mitglied der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW), Berlin Marbuch Verlag GmbH Ernst-Giller-Str. 20a • 35039 Marburg Geschäftsführer: Norbert Schüren, Georg Kronenberg
MAGAZIN ________________________________ 4
Windpark mit den Bürgern__________________6
Autoknacker gestoppt______________________6
Neue Bekämpfungsstrategie________________7 „Wohnen im Umbruch“____________________7
Historisch & energieeffizient______________8
Werkzeuge für die Demokratie____________8 Uhu-Küken aus E-Kirche gerettet__________9
Kampf gegen resistente Krebszellen______10 Von Pilates bis Zumba____________________10
AUSSTELLUNGEN__________________________11
KULTUR TO GO____________________________12
FILM AB!__________________________________14
MARBURG DIESE WOCHE__________________16
FLOHMARKT______________________________20
FAHRZEUGMARKT________________________22
Titelbild: Nächtliche Ritterstraße Foto: Georg

Das einmonatige Fotofestival Photo.Spectrum.Marburg geht in die letzte Runde – und hat bis Ende März noch ein paar spannende Veranstaltungen im Programm. Wer etwa wissen will, warum manche Landschaftsgemälde so erstaunlich detailgenau sind, dem sei die Führung in der Camera Obscura am Landgrafenschloss zur blauen Stunde am Montag, 30. März, empfohlen. Hessens einzige begehbare Camera Obscura zeigt die Vorläuferapparatur von Foto- und Filmkameras, die bereits Ende des 13. Jahrhunderts von Astronomen zur Sonnenbeobachtung eingesetzt wurde, um nicht direkt in die Sonne schauen zu müssen.
Aber die Camera Obscura wurde auch von Malern genutzt, die die darin projizierten Bilder abpausten, und eine größtmögliche Realität ihrer Abbildungen von Landschaften oder Städten zu erreichen.
Die Führung ist am 30. März von 17 bis 19 Uhr, weitere Termine finden sich in unserem Veranstaltungskalender.











gehen auf die Straße
Die Honorare für psychotherapeutische Leistungen werden ab dem 1. April um 4,5 Prozent gekürzt. Das haben die Krankenkassen vor wenigen Tagen angekündigt. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung kritisiert die Entscheidung scharf – ebenso wie die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die ihren Protest am kommenden Samstag, 28. März, auch in Marburg auf die Straße tragen. Treffpunkt ist um 15 Uhr am ErwinPiscator-Haus. Die Kürzung sei ein „fatales Signal für die Versorgung psychisch erkrankter Patientinnen und Patienten“ und sei eine massive Benachteiligung der Therapeutinnen und Therapeuten. Bereits jetzt müssten Kranke oft Monate auf eine Psychotherapie warten. Zudem seien auch niedergelassene Psychotherapeuten von Inflation und steigenden Kosten betroffen. Dagegen argumentieren die Krankenkassen, dass die Honorare in diesem Bereich zuletzt überdurchschnittlich gestiegen seien, also müssten sie zur Angleichung nun gesenkt werden. Allerdings bilden Psychotherapeuten „das Schlusslicht in der Verdienstskala der Fachbehandler“, schreibt das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung will juristisch gegen die Honorarkürzung vorgehen. Der Bundesverband für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie hatte die geplanten Kürzungen angesichts des steigenden Bedarfs bereits im Vorfeld deutlich kritisiert.
Haddamshausen:
Im Ortsbeirat des Marburger Stadtteils Haddamshausen dominieren nach der Kommunalwahl junge Leute: Unter den fünf neu gewählten Mitgliedern sind der 19jährige Schüler Simon Schulz, der 23-jährige Masterstudent Johannes Schulz und die 32-jährige Forstreferentin Johanna Pfeiffer. Die meisten Stimmen konnte indes der bisherige stellvertretende Ortsbeiratsvorsitzende, der Rentner Uwe Bickhard, auf sich vereinigen. Der langjährige Ortsvorsteher Heinz-Konrad Debus (72) trat nicht mehr an. Haddamshausen hat zudem das jüngste Wahlteam Marburgs (wir berichteten).
Die Spielplatz-Rallye in Cappel lädt Kinder und Familien bereits zum dritten Mal zum Entdecken ein: Von Montag, 30. März, bis Donnerstag, 30. April, heißt es erneut „Ab auf die Spielplätze“. Das Angebot ist kostenfrei. Und so funktioniert es: Der RallyeBogen steht ab Montag, 30. März, zum Herunterladen bereit und findet sich dann unter www.marburg.de/ quartiersmanagement-cappel. Alternativ ist der Bogen als Ausdruck beim Quartiersmanagement Cappel, Marburger Straße 21 B, am August-Bebel-Platz erhältlich. Die Rallye soll für Bewegung an der frischen Luft sorgen – und gleichzeitig den Kindern in Cappel eine Gelegenheit bieten, den Stadtteil und seine Spielplätze spielerisch zu entdecken. Zu sehen und zu bespielen gibt es insgesamt acht öffentliche Spielplätze. Ob allein, mit Freundinnen, Freunden oder der Familie – alle können mitmachen. Die Entdeckungstour erfolgt eigenständig,
auf eigene Verantwortung und idealerweise in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson. Nach der Erkundungstour können alle Kinder vom 7. bis 30. April ihren ausgefüllten Rallye-Bogen beim Quartiersmanagement Cappel gegen eine Urkunde und eine kleine Überraschung eintauschen. Geöffnet ist das Quartiersmanagement dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Ausgenommen ist Donnerstag, 16. April: An diesem Tag ist das Quartiersmanagement geschlossen.
„7 Jahre – 700.000 Bäume“: Unter diesem Motto will die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Passend zum Tag des Waldes am 21. März griffen bei einer großen Baumpflanzaktion Konfirmandinnen und Konfirmanden aus mehreren Kirchengemeinden zur Schaufel und halfen mit, dass im Ebsdorfergrund 250 neue Bäume wachsen.
Bei der Aktion ging es nicht nur ums Anpacken, sondern auch um Selbst- und Naturerfahrung, erläutert Pfarrer Michael Böttcher, Gemeindepfarrer in Dreihausen. „Im Boden graben, damit was in die Höhe wächst: Wir tun was für die Zukunft“, ist er überzeugt. Der Landesbetrieb Hessen Forst, der die Aktion mit fachkundigen Mitarbeitenden begleitete, hatte die zu bepflanzende Fläche in der Nähe von Roßberg sowie die Setzlinge organisiert. Förster Florian Zilm vom Forstamt Kirchhain erklärte den Konfis das Ziel der Aktion: „Wir schaffen hier eine neue Waldfläche mit vielen verschiedenen Baumarten für einen Mischwald.“
Die 250 Setzlinge für die Pflanzaktion wurden mitfinanziert durch eine Kollekte von rund 470 Euro der Arbeitsgemeinschaft Christli-
cher Kirchen.
Mit der Aktion „7 Jahre – 700.000 Bäume“ will die EKKW die Bedeutung des Waldes schärfen. Mehr als 67.000 Bäume sind im Rahmen der Aktion bereits gewachsen. Weitere Informationen dazu gibt es auf www.ekkw.de/wald
„Wie pflege ich einen Naturgarten im Frühjahr?“ Das erklärt die Gartenplanerin Christina Ullrich (Flowerpower Kassel) am Montag, 30. März, ab 14.30 Uhr. Treffpunkt ist der Schaugarten, den die Regionalgruppe Naturgarten im Neuen Botanischen Garten auf den Marburger Lahnbergen gestaltet hat. Gerade die ersten Jahre eines Gartens sind entscheidend dafür, wie gut sich die gewünschten Pflanzen und Strukturen im Garten etablieren können. Allerdings lassen sich die ungewünschten Beikräuter im zeitigen Frühjahr schwer von den erwünschten heimischen Wildkräutern unterscheiden. Christina Ullrich, die den Garten entworfen und angelegt hat, leitet dazu an.
„Wasser – Unser Lebensmittel Nr. 1“, ist das Thema des neuen Stadtwerke-Fotowettbewerbs. Die Zukunft und Gegenwart der Trinkwasserversorgung soll dabei bildlich festgehalten werden. Das Thema wurde ausgewählt, weil dieses Jahr das neue Wasserwerk in Wehrda in Betrieb gegangen ist. „Wasser ist unser aller Lebenselixier“, sagt Bürgermeisterin und Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzende Nadine Bernshausen. „Nachdem wir 2024 bei unserem letzten Fotowettbewerb „Naturraum Marburg“ eine riesige Beteiligung hatten, freuen wir uns jetzt auf die Beiträge

der hiesigen regen Fotografinnenund Fotografenszene“. Der 1. Preis bei dem Wettbewerb ist mit 1.000 Euro dotiert, der 2. Preis mit 500 Euro und der 3. Preis mit 250 Euro. Prämierte Arbeiten sowie weitere einzelne ausgewählte Werke von Teilnehmenden werden im Herbst in den Ausstellungsräumen der Stadtwerke Marburg präsentiert und im Geschäftsbericht der Stadtwerke abgedruckt. Interessierte Fotografinnen und Fotografen reichen frühestens ab dem 1. Juli eine digitale Bewerbungsmappe an die Stadtwerke ein. Einsendeschluss ist der 31. August. Die Adresse für die Bewerbungen sowie sämtliche Teilnahmebedingungen gibt es auf der Website der Stadtwerke unter www.stadtwerke-marburg.de
Die Stadtwerke Marburg versorgen bereits seit 1893 die Bürgerinnen und Bürger zuverlässig mit sauberem Trinkwasser.
Assistenzhunde willkommen
Die Stadt Marburg unterstützt die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Kampagne „Assistenzhund willkommen“ des Vereins Pfotenpiloten. Assistenzhunde sind in allen städtischen Gebäuden einschließlich der Tochtergesellschaften zugelassen. Durch einen Aufkleber der Kampagne am jeweiligen Gebäudeeingang wird dies nun sichtbar. Assistenzhunde sind für viele Menschen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen unverzichtbare Begleiter, die ihnen ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben ermöglichen. In der Öffentlichkeit ist größtenteils nicht bekannt, dass es neben blinden Menschen weitere Personengruppen gibt, die Assistenzhunde haben können. Betroffene erleben mit ihren Assistenz-
hunden häufig Ablehnung oder Unsicherheiten beim Zutritt zu öffentlichen Einrichtungen. Insbesondere betrifft dies Menschen, denen ihre Einschränkung oder Erkrankung nicht auf den ersten Blick anzusehen ist, beispielsweise bei Epilepsie, Diabetes, Autismus, oder psychischen Erkrankungen. Die Kampagne „Assistenzhunde willkommen“ soll auf dieses Thema aufmerksam machen. Die Stadt Marburg heißt nicht nur anerkannte Assistenzhunde in stadteigenen Gebäuden willkommen, sie hat außerdem Arztpraxen, Physiotherapiepraxen, Einzelhandel, Restaurants und weitere Einrichtungen über die Zutrittskampagne informiert und für einen Beitritt zur Kampagne geworben. Weitere Infos zu der Kampagne finden sich unter pfotenpiloten.org.
Zu Infos, Spielen und fair gehandelter Osterschokolade laden die Stadt Marburg und der Landkreis Marburg-Biedenkopf am Samstag, 28. März, von 11 bis 16 Uhr auf den Marktplatz ein.
Die Mitglieder der Fairtrade-Steuerungsgruppen von Stadt und Kreis werden sich in Osterhasen verwandeln und auf das Thema faire (Oster-)Schokolade aufmerksam machen. So erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Schokoladenquiz, um sich dem Thema fair gehandelter Kakao spielerisch zu nähern. Wer nach dem Quizzen Lust hat, am Glücksrad zu drehen, darf sich über eine faire Osterüberraschung freuen. Die gemeinsame Aktion soll anlässlich des bevorstehenden Osterfestes dazu anregen, die Schokoladenauswahl für das „süße Osternest“ bewusster zu gestalten. Der Hintergrund: die globalen Kakaopreise, die an die

Bäuerinnen und Bauern in Côte d'Ivoire gezahlt werden, sind immer noch viel zu niedrig. Nach Angaben des INKOTA-Netzwerks, das sich seit Jahren für faire Kakaopreise einsetzt, müssten die Preise mindestens verdoppelt werden, um ein existenzsicherndes Einkommen zu ermöglichen. Zwar ist der Weltmarktpreis für Kakao derzeit auf einem Rekordhoch, doch bei den Bäuerinnen und Bauern in den Hauptanbauländern kommt trotz allem laut INKOTA viel zu wenig an.
Helfende für Familientriathlon gesucht
Die Stadt Marburg sucht engagierte Freiwillige, die beim diesjährigen inklusiven KOMBINE Kinderund Familientriathlon am Sonntag, 31. Mai, unterstützen. Beim Triathlon werden rund 300 Teilnehmende erwartet. Um allen einen reibungslosen Ablauf und viel Spaß garantieren zu können, braucht es helfende Hände für den Auf- und Abbau, Streckenposten, Unterstützung der Teilnehmenden auf der Rennstrecke , die Koordination und vieles mehr.
Die Veranstaltung findet im AquaMar und im Universitätsstadion statt. Der Triathlon startet um 10 Uhr und endet voraussichtlich um 15 Uhr. Der Aufbau beginnt am gleichen Tag und der Abbau erfolgt direkt im Anschluss. Als Dankeschön erhalten alle Freiwilligen einen Marburg-Gutschein, ein Ehrenamtszertifikat sowie Verpflegung am Veranstaltungstag. Interessierte, die mitwirken möchten, wenden sich per E-Mail an das Kombine-Team unter: kombine@ marburg-stadt.de.
Weitere Infos zum Kinder- und Familientriathlon finden sich unter www.marburg.de/familientriathlon
kro/gec


Im Sommer dieses Jahres soll der neue Windpark Hopfenberg bei Stadtallendorf eröffnet werden. Hinter den vier Windkraftanlagen, die 2024 genehmigt wurden, stehen vor allem die EAM, aber auch die Energiegenossenschaft Marburg-Biedenkopf und die Stadt Stadtallendorf, deren Stadtwerke mit 26 Prozent beteiligt sind. Damit möglichst viele Menschen vor Ort von den Divi-
denden profitieren, wirbt die Energiegenossenschaft dafür, dass sich die Bürgerinnen und Bürger als Anteilseigner beteiligen. Damit möchte sie bis zu 37 Prozent der Geschäftsanteile übernehmen. In den Windpark wurden in den vergangenen Jahren rund 34 Millionen Euro investiert. Die vier Windkraftanlagen, die eine Leistung von 5,6 Megawatt haben, sind 166 Meter hoch (Nabenhöhe).
Sie liegen sehr nah an der Autobahn 49 etwa zwei Kilometer vom Umspannwerk StadtallendorfNord, 1,7 Kilometer von Erksdorf und 1,8 Kilometer von Speckswinkel entfernt. Mit dem Windstrom sollen jedes Jahr 16.000 Tonnen Kohlendioxid gespart werden. Die Energiegenossenschaft Marburg-Biedenkopf ist eine unabhängige Genossenschaft mit derzeit 320 Mitgliedern, die 2012 ge-
Kriminalstatistik verzeichnet Serie von Auto- und Wohnungseinbrüchen
Aufgebrochene Autos im Südund im Nordviertel, am Ortenberg, im Biegenviertel, am Stadtwald und sogar in Parkhäusern. Die Serie von Autoaufbrüchen, die Besitzer wertvoller Pkw im vergangenen Jahr beunruhigte, ist inzwischen gestoppt. Doch sie hat die Kriminalstatistik der Polizei für den Landkreis Marburg-Biedenkopf verhagelt. Die Zahl der Straftaten stieg 2025 dadurch leicht auf knapp 11.100. Das entspricht einer Zunahme von vier Prozent. In der Stadt Marburg wurde sogar eine Zunahme von 557 Fällen (ein Plus von 10,7 Prozent) registriert. Dahinter verbergen sich vor allem Autoaufbrüche und Wohnungseinbrüche. So wurden im vergangenen Jahr 627 Autos im Landkreis geknackt. 2024 waren es noch 300 Fälle gewesen.
Besonders hart traf es die Stadt Marburg, wo sich die Zahl der Autoaufbrüche auf 440 Fälle mehr als verdreifachte. Das Vorgehen war fast immer ähnlich. Die Täter agierten nachts im Schutz der Dunkelheit, arbeiteten schnell und zielgerichtet. Zeugen gab es höchst selten. Die Polizei konnte die aufgebrochenen Autos dennoch einer Tätergruppe beziehungsweise einem einzelnen Täter zuordnen. Dazu verstärkte sie Observationen, Streifen und gezielte Kontrollen. Wie die Kriminalpolizei mitteilte, konnten Ende des Jahres mehrere Täter festgenommen werden. Zudem wurden im Rahmen der sogenannten „Innenstadtoffensive Hessen“ in Marburg, Gießen, Wetzlar und Biedenkopf insgesamt mehr als 8100 Menschen kontrolliert sowie 450
gründet wurde. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Stadtallendorfs Bürgermeister Christian Somogyi. Neben vielen Bürgerinnen und Bürgern sind der Landkreis, die Stadt Marburg, mehrere Kreiskommunen, regionale Energieversorger, Banken, Wohnungsbaugesellschaften und Firmen beteiligt. Zu ihren Projekten gehören die Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen des Solarparks Münchmühle bei Stadtallendorf, eine PhotovoltaikAnlage auf dem Dach einer Kläranlage in Wallau sowie – als erstes großes Vorhaben – der Windpark Hopfenberg. „Wir wollen die Energiewende zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern machen“, sagt Wolfgang Brühl vom Vorstand der Energiegenossenschaft. Wer sich am Windpark beteiligen möchte, kann zwischen 5000 und 30000 Euro anlegen. Zuvor muss er der Energiegenossenschaft beitreten. Er zeichnet also Genossenschafts-Anteile und gibt ein Darlehen für den Windpark, das in den Folgejahren mit Staffelzinssätzen und Tilgungen zurückgezahlt wird. Um die Risiken zu senken, haben die Betreiber lang laufende Wartungs- und Garantieverträge abgeschlossen. Interessierte können sich noch bis Mitte April melden. Möglicherweise gibt es aber noch eine zweite Beteiligungsrunde im Herbst. Weitere Informationen unter www.egmb.de
Verdächtige festgenommen. In 165 Fällen wurde ein Haftbefehl vollstreckt.
Auch die Zahl der Wohnungseinbrüche im Landkreis Marburg-Biedenkopf hat sich von 95 Fällen auf 152 Fälle drastisch gesteigert. Aber auch hierbei berichtet die Polizei von einer deutlich höheren Aufklärungsquote. Dabei ermittelte eine Arbeitsgruppe der regionalen Kriminalinspektion Marburg-Biedenkopf einen Beschuldigten, der allein im Landkreis 41 Wohnungseinbrüche zu verantworten hat.
Insgesamt ist Mittelhessen aber „eine sichere Region“, betont die Polizei. Das bedeutet, dass hier weniger Verbrechen passieren als im Landesdurchschnitt. Das spiegelt sich auch im Kreis MarburgBiedenkopf: Die Rauschgiftkrimi-
nalität ist weiterhin rückläufig. Gab es 2024 noch 700 Fälle, waren es 2025 nur noch 460 Fälle. Entgegen dem landesweiten Trend sank auch die Gewaltkriminalität – also Mord, Totschlag, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und schwere Körperverletzung –um zwei Prozent. Das gilt auch für die häusliche Gewalt, die in Mittelhessen einen neuen Höchststand erreichte. Nicht aber in MarburgBiedenkopf, wo die Zahl dieser Fälle von rund 400 auf 370 sank. Besonders betroffen sind Frauen, wobei die Übergriffe von Körperverletzungen und Bedrohungen bis zu Nötigung, Stalking und Vergewaltigung reichen.
Zugleich berichtet die Polizei von zahlreichen Einsätzen bei Bränden, Unglücksfällen, Weihnachtsmärkten, Demonstrationen und Veranstaltungen. So gab es zahlreiche Demonstrationen rund um den Palästina-Israel-Konflikt. „Personalintensiv“ sei auch die Gründungsversammlung der AfD-Jugendorganisation in Gießen gewesen. gec
Biozid & natürliche Feinde gegen den Eichenprozessionsspinner
Weiße bis graue Gespinste an Stämmen oder Astgabeln von Eichen deuten auf einen Befall mit dem Eichenprozessionsspinner hin. In Marburg ist die Anzahl befallener Bäume laut Stadt in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Um den Befall der Raupen mit den gefährlichen Brennhaaren einzudämmen, hat die Stadtverwaltung deshalb eine neue Bekämpfungsstrategie entwickelt.
2025 waren danach etwa 350 bis 400 Bäume in Marburg vom Eichenprozessionsspinner (EPS) befallen. Die Raupen des Nachtfalters bilden feine Brennhaare aus, die bei Menschen und Tieren starken Juckreiz, Hautausschläge, Entzündungen und sogar Atemwegsbeschwerden verursachen können. Der EPS-Befall birgt nicht nur Gesundheitsrisiken, sondern führt teilweise auch zu eingeschränkter Nutzbarkeit öffentlicher Flächen, wie etwa die Sperrung der Bismarckpromenade im vergangenen Jahr zeigte. Das Verkleben und Absaugen der Nester sowie der Einsatz von heißem Wasser reichen nach Angaben der Stadt inzwischen nicht mehr aus, um den Befall langfristig in einem vertretbaren Maß zu halten. Für dieses so genannte mechanische Bekämpfen entstanden 2025 Kosten in Höhe von rund 145.000 Euro – und die Stadtverwaltung prognostiziert, dass die Kosten in den kommenden Jahren deutlich steigen. Deshalb setzt Marburg zusätzlich auf die gezielte Verwendung des
biologischen Wirkstoffs Bacillus thuringiensis. Dieser wird voraussichtlich zwischen Ende März und Mitte April, zum Zeitpunkt des Eichenaustriebs, von Fachfirmen unter Beachtung aller behördlichen Auflagen ausgebracht. Das Biozid wirkt gezielt: Die Raupen nehmen es über die Nahrung auf, hören auf zu fressen und sterben nach wenigen Tagen – noch bevor sie die gefährlichen Brennhaare entwickeln. Die Wirksamkeit beschränke sich auf blattfressende Schmetterlingsraupen. Dieses Vorgehen entspreche den naturund artenschutzrechtlichen Bestimmungen, so die Stadt. Eingesetzt werden soll das Biozid nur, wenn andere Mittel nicht ausreichen – und nur bei passendem Wetter. Zulässig sei der Einsatz insbesondere in Siedlungen, Parks, im Umfeld von Schulen und an Verkehrsflächen. Das Mittel ist laut Kommune für Menschen und andere Säugetiere ungefährlich. Dennoch will die Stadt die behandelten Flächen absperren und mit Hinweisschildern versehen. Das Betreten soll verboten werden, bis der Spritzbelag abgetrocknet ist. Wo Biozide nicht eingesetzt werden können oder es schnell gehen muss, weil Menschen gefährdet sind, lässt die Stadt die Nester weiterhin absaugen. Langfristig soll dafür gesorgt werden, dass natürliche Feinde der Raupen sich stärker ausbreiten. Vor allem Meisen fressen die jungen Raupen, die noch keine Brennhaare besitzen. Fledermäuse jagen die erwachsenen Falter.


Deshalb hat die Stadt bereits im Frühjahr insgesamt 280 Nistkästen für Fledermäuse und Meisen an 56 Standorten wie etwa an
Spielplätzen, Kindergärten und Schulen oder angrenzenden städtischen Flächen angebracht. pe/kro
Befallene Bäume auf Privatgrundstücken Wer Eichenbäume besitzt, die bereits vom Eichenprozessionsspinner befallen waren, hat unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, seine Bäume ebenfalls mit Bacillus thuringiensis behandeln zu lassen. Betroffene Bürgerinnen und Bürger können sich bei der Stadt unter www.marburg.de/eps zu melden. Die Kosten für eine Behandlung tragen die Eigentümerinnen und Eigentümer.
„Wohnen im Umbruch“
Ausstellung ab 30. März im Marburger Rathaus
Steigende Mieten, Wohnungsknappheit und soziale Ungleichheit führen dazu, dass Menschen in Wohnverhältnissen leben, die nicht zu ihrer Lebenssituation passen.
Die Ausstellung „Wohnen im Umbruch“ beleuchtet vom 30. März bis 10. April im Marburger Rathaus im Erdgeschoss die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt aus der Sicht betroffener Menschen. Im Fokus stehen dabei un-
terschiedliche Wohnbedarfe im Laufe des Lebens. Gezeigt werden verschiedene Perspektiven von Menschen in Umbruchsituationen: Vom Auszug aus dem Elternhaus, Familiengründung, Trennungen, dem Auszug der Kinder, Eintritt in den Ruhestand und dem Wohnalltag hochbetagter Menschen. Die Ausstellung wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik erarbeitet und lädt
dazu ein, Visionen für ein bezahlbares, bedarfsgerechtes und ressourcenschonendes Wohnen zu entdecken.
Eröffnet wird die Ausstellung am Montag, 30. März, um 16 Uhr von OB Thomas Spies im Historischen Rathaussaal. Prof. Björn Egner von der TU Darmstadt hält den Eröffnungsvortrag halten, Dr. Vinzenz Huzel, Büroleiter des Landesbüro Hessen der FriedrichEbert-Stiftung führt in Ausstel-
lung ein. Zur Eröffnung ist eine Anmeldung über die FES erforderlich, online unter www.fes.de/lnk/ wohnen-marburg
Am Dienstag, 7. April, ab 16 Uhr sprechen Petra Engel, Fachdienstleiterin Altenplanung, sowie Stadtplanerin Rose Michelsen über „Wohnen in der zweiten Lebenshälfte“. Am Donnerstag, 9. April, um 16 Uhr spricht der Fachdienst Stadtplanung über „Marburg: Wohnraumschaffung für unterschiedliche Zielgruppen“. pe
Geöffnet ist die Ausstellung bis 10. April zu den Öffnungszeiten des Rathauses (Mo–Mi 7–17 Uhr, Do 7–18 Uhr, Fr 7–12.30 Uhr).
Ein großes historisches Gebäude der Universität Marburg wird ab April umfassend saniert. In der so genannten alten Jägerkaserne in der Gutenbergstraße werden in den kommenden Monaten die Fenster denkmalgerecht saniert und zum Teil erneuert. Zudem wird die Sandsteinfassade instandgesetzt und einige
Holzbauteile wie Dachgauben werden saniert. Das Gebäude, das ab den 1870er Jahren als Kaserne errichtet wurde, beherbergt heute Teile des Fachbereichs Psychologie und des Instituts für Grafik und Malerei.
Aktuell wird das Gerüst für den ersten Bauabschnitt errichtet. Die Arbeiten werden voraussichtlich

bis Sommer 2027 dauern. Die energetische Sanierung ist Teil umfassender Anstrengungen der Universität zur Steigerung der Energieeffizienz und wird voraussichtlich etwa 3 Millionen Euro kosten. Die Sanierung wird anteilig aus dem CO2-Minderungs- und Energieeffizienzprogramm des Landes Hessen finanziert.
Da die Arbeiten im laufenden Vorlesungs- und Forschungsbetrieb stattfinden, werden sie laut Universität in fünf Abschnitte unterteilt, die sich jeweils über ganze Fassadenbereiche erstrecken. Um die Beeinträchtigung möglichst gering zu halten, sollen die Fenster jeweils am selben Tag ausgebaut und durch neue Fenster ersetzt werden. Die Sanierung beginnt am Gebäudeteil, der der Frankfurter Straße zugewandt ist.
„Mit der Sanierung wird ein prägendes historisches Gebäude Marburgs langfristig gesichert und gleichzeitig an die Anforderungen eines modernen Universitätsbetriebs angepasst“, erklärt Uni-Kanzler Claas Cordes. „Wir legen besonderen Wert auf den denkmalgerechten Umgang mit der historischen Bausubstanz.“ Deshalb will die Uni einige Fenster erhalten und restaurieren. Fünf
Methodenkoffer zur Rechtsextremismusprävention • Vorstellung am 27.3.
Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit – sie muss gelernt, gelebt und immer wieder verteidigt werden. Doch wie kann Demokratiebildung in der Bildungsarbeit konkret, praxisnah und wirksam gestaltet werden? Genau dafür hat der Marburger Verein Arbeit und Bildung den „Methodenkoffer für Rechtsextremismusprävention und Demokratieförderung“ entwickelt. Er bietet Handreichungen für alle, die in der schulischen und außerschulischen Praxis Demokratie stärken und rechtsextremen Tendenzen wirksam begegnen möchten und umfasst 28 erprobte Methoden für die Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen. Entwickelt wurde der Methodenkoffer auf Grundlage praktischer Erfahrungen aus Bildungsprojekten im Rahmen des
von der Stadt Marburg geförderten Projekts „Demokratieförderung und Rechtsextremismusprävention in der außerschulischen Jugendarbeit“. Der Methodenkoffer greift konkrete Bedarfe von Fachkräften auf – in Schulen, in der Jugendarbeit, in Vereinen, Initiativen oder Bildungseinrichtungen. Ziel ist es, niedrigschwellige und direkt anwendbare Werkzeuge für die Arbeit gegen Rechtsextremismus und zur Stärkung demokratischer Kompetenzen an die Hand zu geben.
Der Methodenkoffer wird am Freitag, 27. März, im Marburger Rathaus vorgestellt. Der renommierte Marburger Experte für Rechtsextremismus- und Jugendforschung Prof. Benno Hafeneger spricht dabei über „Demokratiebildung in der Zivilgesellschaft“
vermutlich noch aus der Bauzeit stammende Fenster sollen aufgearbeitet und an der Nordinnenfassade wieder eingesetzt werden. Für eine bessere Energieeffizienz sollen sie an der Innenseite jeweils ein Vorsatzfenster erhalten. Im Zuge der Sanierung werden auch moderne, elektrisch betriebene Sonnenschutzsysteme an den Süd-, West- und Ostfassaden sowie an den Innenhoffassaden eingebaut. Um das Fassadengerüst möglichst effizient zu nutzen, wird parallel zur Verbesserung der Fenster eine Sanierung der Sandsteinfassade durchgeführt. Während der Bauzeit werden Teile der Grün- und Parkplatzflächen an dem Gebäude für Baustelleneinrichtung und Lagerflächen genutzt.
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Hintergrund: Alte Jägerkaserne
Das Gebäude wurde in den Jahren 1867 bis 1869 als preußisches Kasernengebäude für Jägertruppen errichtet. Bereits 1872/73 folgten erste Erweiterungen, zwischen 1907 und 1911 wurde das Gebäude grundlegend umgebaut. Nachdem 1913 an anderer Stelle an der Frankfurter Straße eine neue Jägerkaserne entstand, wurde das Gebäude umgebaut und erhielt einen verputzten Anbau am Ostflügel. Der Umbau wurde bis 1916 fertiggestellt. Die Universität nutzt die ehemalige Kaserne seit 1948.
und ordnet die Bedeutung pädagogischer Präventionsarbeit gesellschaftspolitisch ein. Eingeladen zu der Veranstaltung sind Lehrkräfte, interessierte Bürgerinnen und Bürger, Kooperationspartnerinnen und -partner von Arbeit und Bildung sowie Vereinsmitglieder. pe
Termin: Freitag, 27.3. 11.30 Uhr, Rathaussaal Marburg

Drama um die Uhu-Familie in der Elisabethkirche: Erst vor wenigen Tagen waren die drei Uhu-Küken geschlüpft, – unter großer Anteilnahme ihrer Fangemeinde, die das Geschehen im Nistkasten hoch oben im Südturm der Elisabethkirche über die Webcam live verfolgen konnte. Am Montagmittag mussten die winzigen Küken dann aus dem Nistkasten vom NABU Marburg gerettet und in eine Wildvogel-Aufzuchtstation gebracht werden. Der Grund für die Rettungsaktion war Futtermangel: Uhu-Männchen Hugo – eigentlich zuständig für die Versorgung von Nachwuchs und Uhu-Mama Lisbeth, galt bereits seit drei Tagen als verschollen. Somit wurde keine Nahrung mehr in den Nistkasten gebracht. Auch Uhu-Mama Lisbeth war bei ihren notgedrungenen kurzen Jagdausflügen aus dem Nistkasten nicht erfolgreich und kam ohne Beute zurück.
„Da seit drei Tagen das UhuMännchen nicht mehr mit Beute am Nistkasten aufgetaucht ist, bestand Handlungsbedarf“, sagt Hartmut Möller vom NABU.
Die kurzfristige Rettungsaktion wurde laut NABU in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Marburg durchgeführt: „Es wurde eine „Rettungskette“ von der Bergung bis zur neuen Unterbringung aus dem Stand organisiert – alles musste Hand in Hand gehen“, berichtet Hartmut Möller. „Das alles wurde zuvor in enger Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde Marburg abgestimmt. Dem NABU Marburg wurde anschließend gemäß § 45 Abs. 5 des Bundesnaturschutzgesetzes die Genehmigung zu dieser Maßnahme erteilt und diese unmittelbar umgesetzt“, so Möller.
Aktive und Biologen des NABU bargen dann am Montagmittag gegen 12.30 Uhr Uhr die drei Küken aus dem Nistkasten. Die Biologin Dr. Moira Behn von der Wildvogelpflegestation Schönbach übernahm vor Ort die Erstversorgung, setzte die Tiere in eine Wärmebox und versorgte die Küken mit Futter. „Zum Zeitpunkt der Bergung waren die Küken bereits deutlich geschwächt, ein Tier zeigte Anzeichen von Unterkühlung und Apathie“, berichtet Möller. Im Anschluss seien die kleinen Uhus in eine spezialisierte Wildvogel-Auf-

zuchtstation transportiert worden. Dort würden die Küken zunächst in Brutkästen stabilisiert, tiermedizinisch untersucht und weiter versorgt. Ihr Zustand sei nach derzeitigem Stand stabil.
In den kommenden Tagen ist die Integration in eine bestehende Uhu-Aufzucht vorgesehen. Die Küken sollen einem erfahrenen Ammen-Weibchen namens „Momo“ anvertraut werden, das sich bereits vielfach als zuverlässige und erfolgreiche Uhu-Mutter erwiesen hat und regelmäßig mehrere Jungtiere großzieht.
Die Aufzucht der drei Küken erfordert dabei einen erheblichen Aufwand; allein die Futterkosten belaufen sich nach Angaben der Pflegestation auf rund 1.000 Euro pro Jahr.
„Das große öffentliche Interesse an dem Brutgeschehen und dem Livestream hat in den vergangenen Tagen deutlich gezeigt, wie sehr die Uhu-Küken vielen Menschen ans Herz gewachsen sind. Umso mehr freut es den NABU Marburg, mitteilen zu können, dass sich die Tiere nun in fachkundiger Obhut befinden und gut versorgt werden“, so Sebastian Anhäuser und Hartmut Möller vom NABU in einer Pressemitteilung. Grundsätzlich gelte im Naturschutz das Prinzip der Nichteinmischung: Wildtiere sollen sich
ohne menschliche Eingriffe entwickeln. Dieses Prinzip sei fachlich gut begründet und auch rechtlich verankert, da Eingriffe unter anderem zu Verhaltensänderungen, Abhängigkeiten vom Menschen oder einer Beeinflussung natürlicher Selektionsprozesse führen können. Die Rettungsaktion sei deshalb nach sorgfältiger Prüfung von der Unteren Naturschutzbehörde Marburg genehmigt worden, weil eine akute Gefährdung der Küken vorlag, die ein Eingreifen erforderlich gemacht habe. Solche Maßnahmen stellten im Naturschutz bewusst eine Ausnahme dar und bedürfen einer besonderen Begründung. Dabei sei zu berücksichtigen, dass Brutgeschehen heute vielfach nicht mehr in einer vollständig unbeeinflussten Natur stattfinden, sondern in Lebensräumen, die stark durch menschliche Strukturen geprägt sind. Diese bringe zusätzliche Risiken mit sich, die nicht Teil natürlicher Prozesse seien. Vor diesem Hintergrund könne ein Eingriff im Einzelfall auch als Ausgleich für solche vom Menschen beeinflussten Rahmenbedingungen verstanden werden. Die konkreten Ursachen für das Ausbleiben der Nahrungsversorgung ließen sich zwar nicht sicher feststellen. Bekannt sei jedoch, dass insbesondere Stromleitungen und
Verkehr zu den häufigsten Gefahren für Uhus zählen und regelmäßig zu Ausfällen von Altvögeln führen können. Warum das Männchen Hugo nicht mehr zur Versorgung kam, lasse sich nicht sicher sagen.
„Daher wurde die Entscheidung getroffen, die Küken in dieser besonderen Situation nicht sich selbst zu überlassen, sondern im Rahmen der genehmigten Maßnahme einzugreifen. Das UhuWeibchen Lisbeth wird mit Sicherheit irritiert gewesen sein, als sie den leeren Nistkasten vorgefunden hatte. Sie muss jetzt wieder selbst auf die Jagd gehen, um ihre eigene Versorgung wieder zu sichern“, so der NABU. Die NABU-Aktiven hoffen, dass der Nistkasten auch in der kommenden Saison wieder von einem Uhu-Paar angenommen wird. Sollte Hugo nicht wieder auftauchen, werde sich das Uhu-Weibchen zu Beginn der neuen Balzsaison in Herbst einen neuen Partner suchen.
Die Entwicklungen im Nistkasten in der Elisabethkirche würden weiterverfolgt. Sollten sich dort neue Mieter einquartieren, werde darüber nachgedacht, die für die Öffentlichkeit zurzeit abgeschaltete Kamera wieder freizuschalten.
kro/pe


Der Mediziner Dr. Niklas Gremke hat einen Hebel entdeckt, mit dem sich resistente Krebszellen gezielt zerstören lassen. Für seine Forschungen erhielt der 34-Jährige den Förderpreis der Initiative für Bio- und Nanotechnologie, die von der Stadt Marburg, der Philipps-Universität und Unternehmen getragen wird. „Ich freue mich besonders, dass mit Niklas Gremke erstmals ein
Mediziner mit dem Marburger Förderpreis für Bio- und Nanotechnologie ausgezeichnet wird“, sagte OB Thomas Spies bei der Preisverleihung. Aus seiner Praxis als früherer Klinikarzt wisse er, welches Leid Krebserkrankungen verursachen: „Die Forschungen von Niklas Gremke sind ein Hoffnungsschimmer für Menschen mit resistenten Krebszellen.“ Im Zentrum für Synthetische Mikrobiolo-
gie überreichte Spies den mit 5000 Euro dotierten Preis. Spies ist Vorsitzender der Initiative Biound Nanotechnologie, die den Preis auslobt.
Niklas Gremke ist bereits der zehnte Träger des MarBiNa-Förderpreises, mit dem junge Forschende ausgezeichnet werden. Der Hintergrund: Marburg ist ein wichtiger Standort für Bio- und Nanotechnologie. Deshalb hat es sich die von Stadt, Universität und Unternehmen gemeinsam gegründete Initiative zum Ziel gesetzt, Wirtschaft und Wissenschaft durch Gespräche, Seminare und Treffen besser zu vernetzen und Nachwuchswissenschaftler*innen zu fördern. „Echte Innovation entsteht dort, wo unternehmerischer Pioniergeist und exzellente Forschung zusammenfinden“, erläuterte Spies. Der Forscher und Gynäkologe Niklas Gremke hat einen Weg gefunden, wie sich Resistenzen bei Krebs-Erkrankungen bekämpfen lassen. Darunter zu verstehen ist die Widerstandsfähigkeit von Krebszellen gegenüber Behandlungen beziehungsweise Medikamente, die somit unwirksam werden. Der Ansatz stammt eigentlich noch aus der Zeit seiner Promotion, als er über therapieresis-
Bewegungsprogramm am Weltgesundheitstag, 7. April
Kostenlos und für alle: Die Stadt Marburg will mit den offenen Bewegungsangeboten den Marburgerinnen und Marburgern auch dieses Jahr ein abwechslungsreiches Trainingsprogramm bieten. Am Weltgesundheitstag, Dienstag, 7. April, lädt die Stadtverwaltung auf dem Elisabeth-Blochmann-Platz ein, einzelne Angebote aus dem Sommerprogramm (Start ist am 8. April) auszuprobieren.
Nach der Begrüßung um 15 Uhr wird um 15.15 Uhr Pilates vorgestellt. Um 15.50 ist Herz-KreislaufTraining an der Reihe. Ein Tanzworkshop aus dem Volkshochschulprogramm wird um 16.25 Uhr vorgestellt. Um 17 Uhr wird dann Stockkampf präsentiert, ebenfalls
aus dem Programm der städtischen VHS. Zum Abfluss um 17.35 Uhr gibt es eine Zumba-Präsentation.
Mitarbeitende der Stadtverwaltung, informieren über die verschiedenen Angebote. Alle Interessierten können bei den Bewegungsangeboten einfach mitmachen, eine vorige Anmeldung ist nicht notwendig. Bewegung fördert nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern steigert auch das seelische Wohlbefinden. Aus diesem Grund lädt die Stadt Marburg bereits seit 2020 zu den offenen Bewegungsangeboten ein. Das Programm ist vielseitig, kostenlos und ohne Anmeldung. Erfahrung oder Vorkenntnisse braucht es nicht – nur
tente Lungentumore im Institut für molekulare Onkologie forschte. Seine Ergebnisse wurden von Stiftungen gefördert und in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht.
Seit 2019 arbeitet Gremke in der Universitäts-Frauenklinik und verwendete als Teilnehmer des „Success-Programms“ der Uni Marburg drei Jahre lang die Hälfte seiner Zeit für Forschung. Er baute sich eine eigene Nachwuchsgruppe auf, die nach den Mechanismen und den Bekämpfungsmöglichkeiten von Therapieresistenzen bei Brustkrebs fragte.
Niklas Gremke möchte weiter als „forschender Arzt“ arbeiten: „Ich suche im Labor nach Lösungen für Probleme, die mir in der Klinik begegnen“, sagt er. Deswegen hat der Familienvater inzwischen die Verantwortung für die klinischen Studien zu Brust- und Eierstockkrebs seiner Abteilung übernommen. „Ich möchte die beiden Welten miteinander verbinden“, so Gremke.
pe
Weitere Infos zum MarBiNa-Preis sowie zur Initiative für Bio- und Nanotechnologie gibt es auf www.ibina.de


Die offenen Bewegungsangebote sind kostenlos, unverbindlich und für alle. Das Sommer-Programm startet im April. Foto: Heike Döhn, i.A.d. Stadt Marburg
Spaß an Bewegung. Qualifizierte Übungsleiterinnen und -leiter zeigen wie es geht und unterstützen die Teilnehmenden. Wer an einem Angebot teilnehmen möchte, kann jederzeit dazukommen. Weder muss jemand von Anfang dabei sein, noch an jedem Termin teilnehmen.
Die Angebote des Sommer-Programms finden bis Oktober wö-
chentlich an verschiedenen Standorten in Marburg statt. Informationen dazu finden sich rechtzeitig auf der Homepage der Stadt Marburg unter www.marburg.de/offenebewegungsangebote. Dort findet sich auch eine Übersicht über das gesamte Programm der offenen Bewegungsangebote. pe/kro
• Agentur für Arbeit
Afföllerstraße 25 Mo 10–14, Di/Do/Fr 8–12, Do 13–17 Uhr „Afföller, was sonst?“ – Fotoimpressionen eines Marburger Stadtteils von Erich Schumacher (bis 13.9.).
• Atelier Ute Trentmann
Weidenhäuser Straße 81
Nach tel. Vereinbarung 0173-1580908 „überWunden“ – Arbeiten der Mixed-Media-Künstlerin Ute Trentmann (bis 31.3.).
• Atelier zwischen den Häusern
Zwischenhausen 7–9
Sa 11–14, So 12–15 Uhr
„Ein ewiger Gast im eigenen Dasein – Arbeiten von Maryam Abdolahi“ (bis 12.4.). Im historischen Gewölbekeller: „Auf der Suche nach dem verlorenen Faden“ – eine Lichtinstallation von Ursula Eske (bis 12.4.).
• BiP
Am Grün 16
Mo–Mi 8.30–13, Do 14–17 Uhr
„Demensch“ – Cartoonist Peter Gaymann wirft einen neuen, humorvollen Blick auf das Thema Demenz (bis 2.4.).
• Café am Markt Markt 9
So–Mi 9–18, Do–Sa 9–23 Uhr
„Stein, Stahl & Zeit“ – Arbeiten von Martin Heß, Gewinner des Fotowettbewerbs „Marburg hochkant“ (bis 31.5.).
• Die Foto Passage ehem. Elwert-Passage, Reitgasse 9
Tägl. 6–1 Uhr
„Übergänge“ – Fotografien von Mitgliedern der FotoCommunityMarburg & des KulturNetzwerkFotografieMarburg (bis März 2027).
• Erwin-Piscator-Haus Biegenstraße 15 Mo–Fr 9–18 Uhr
„Licht. Linien. Lebensspuren.“ – Fotografien von Chris Schmetz (bis 26.7.).
• Forschungszentrum Dt. Sprachatlas Pilgrimstein 16 Werktags 10–16 Uhr
„Typisch Hessisch – Dialekte als kulturelles Gedächtnis“ (bis 1.4.).
• Gemeindeverwaltung Fronhausen Schulstraße 19, Fronhausen Mo 14–16, Mi 15–17, Fr 9–12 Uhr „Augenblicke im Marburger Land“ – ausgewählte Wettbewerbsfotos (bis 31.7.).
• Gemeindeverwaltung Lohra Heinrich-Naumann-Weg 2, 35102 Lohra Mo–Do 8.30–12, Di 14–17, Do 15–18 Uhr
„Natur im Fokus“ – Fotografien von bildsymphonie.de & friends (bis 17.9.).
• Haus der Ortenberggemeinde Rudolf-Bultmann-Straße 7 Öffnung auf Anfrage (0163-6013115)
„Lieblingsbilder“ – Arbeiten der Blauen Linse Marburg.
• Heimat- & Kulturverein Bauerbach Kirchweg 4, Bauerbach
Sa 15.30–17.30 Uhr und nach Vereinbarung
„Bauerbach im Fokus“ – Fotografien, die die ästhetische Dimension Bauerbachs einfangen (bis 25.4.).
• Herder-Institut Gisonenweg 5–7
Mo–Fr 8–16 Uhr
„Belarusian Art Across Borders & Boundaries“ – Arbeiten von Vladimir Tsesler und Sergey Grinevich.
• Jugendherberge Marburg
Jahnstraße 1
Tägl. 10–20 Uhr
„Weidenhausen – Erinnerst Du Dich?“ – Fotografien, Ansichten, Gemälde mit Kommentaren und Erzählungen (bis 31.3.).
• Kameramuseum Marburg
Am Grün 44
So 14–18 Uhr. Tel.: 06421/12170, E-Mail: guenter@giesenfeld.de
Etwa 250 Kameras aus der Sammlung Giesenfeld, Zubehörteile, Projektoren, historische Filmvorführungen u.v.m.
• Kaufhaus Ahrens (Bistro)
Universitätsstraße 14–22
Mo–Fr 9–19 Uhr und Sa 9–18 Uhr
„Bewegung“ – Arbeiten von Mitgliedern der FotoCommunityMarburg.
• Kerner
Lutherischer Kirchhof 1
Fr–So 14–19 Uhr
„Birds of Passage – Migrant Birds“ –Gemälde von Mohamad Sadiq Feday.
• Kulturzentrum KFZ
Biegenstraße 13
Di–Fr 10–14 Uhr und nach tel. Vereinbarung (06421/13989)
„Zwei Heimaten“ – Internationale Gemeinschaftsausstellung verschiedener Fotograf*innen (bis 30.4.).
• Landgrafenschloss Marburg
Di–So 10–18 Uhr
„Minerale – Schätze der Erde zu Gast im Landgrafenschloss“. (bis 31.7.)
„Crystalline Cosmologies. Unruhige Anordnungen“ – Arbeiten von Susanna Hertrich. (bis 19.4.)
• Landratsamt
Im Lichtenholz 60
Mo–Do 8–16, Fr 8–14 Uhr
„Isenberg & Isenberg – Von Angesicht zu Angesicht“ – Fotografie trifft auf Kohlezeichnung. Arbeiten von Henrik und Janik Isenberg (bis 30.4.).
• Lutherische Pfarrkirche St. Marien Lutherischer Kirchhof 1 täglich 8–18 Uhr
„Imaginäre Landschaften“ – Arbeiten von Gudrun Niessner-Wild (bis 5.4.).
• Marburger Haus der Romantik Markt 16
Di–Fr 14–17, Sa/So 11–13 & 14–17 Uhr
„Ein Tag im Paradies. Romantische Zeiten im Haus der Romantik“ – Zeichnungen der Künstlerin INK (bis 7.6.).
• Nachbarschaftszentrum Waldtal Waidmannsweg 11
Mo–Fr 8–17 Uhr
Ulrich Severin: „Unvergessen – Begegnungen mit besonderen Menschen“ (bis 7.4.).
• Phantastische Bibliothek Wetzlar
Turmstraße 20, 35578 Wetzlar
Mo–Do 14–18, Mi auch 9–12 Uhr
„HOPE“ – Arbeiten zum Thema Hoffnung von Schülerinnen und Schülern der Goetheschule Wetzlar (bis 25.5.).
• Rathaus Marburg Markt 1, Zu den Öffnungszeiten des Rathauses „Wohnen im Umbruch“ – Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt aus der Sicht Betroffener (bis 10.4.). Eröffnung: 30.3., 16 Uhr.
• Rathaus Neustadt
Ritterstraße 5–9, Neustadt Mo, Di, Do, Fr 8–12, Do 14–16, Di 14–17.30 Uhr „Licht und Zufall“ – Lochkamerafotografie von Waltraud Frese (bis 14.4.).
• Restaurant Colosseo Biegenstraße 49 Zu den Öffnungszeiten des Restaurants „Rosalies lichtvolle Welt der Farben“ – Arbeiten von Dorothea Merz. (ab 31.3.)
• Rotkehlchen in der Waggonhalle Rudolf-Bultmann-Str. 2a, Mi–Sa ab 18, So ab 10.30 Uhr „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ – Alltagsfotografien von Petra Bingel (bis 22.4.)
• Stadtbibliothek Wetzlar
1. OG, Bahnhofstraße 6, 35576 Wetzlar Di–So und an Feiertagen 11–16 Uhr „Tagebuch“ – Fotografische Arbeiten von Volodymyr Chernov (bis 20.4.).
• Stadtmuseum Wetzlar Lottestraße 8–10, 35578 Wetzlar Di, So & feiertags 11–16 Uhr
„Im Heute lebt das Gestern fort – 100 Jahre Stadtmuseum im Deutschordenshaus“ (bis 12.4.).
• Stadtwerke Marburg Kundenzentrum, Am Krekel 55 Mo–Do 8–16.30, Fr 8.30–13.45 Uhr „Von Marburg bis Marrakesch“ – Fotografien von Georg Kronenberg.
• Studio Atelier 42 Ketzerbach 42 Mo, Di 11–16 Uhr
„Der stille Charme des Verborgenen“ –Fotografien von Angelika Schönborn und Rainer Zuch (bis 24.4.)
• Terra Tech e.V. Zeppelinstraße 2 Zu den Öffnungszeiten „Frauen Empowerment im globalen Süden“ – Fotos von Chris Schmetz aus Terra-Tech-Förderprojekten in Nepal, Sierra Leone, Mexiko u.a. (bis 30.4.).
• TTZ – Technologie- und Tagungszentrum Softwarecenter 3 Mo–Fr 8–17 Uhr
„Ma“ – Zwischen Raum und Linie. Fotografien und Druckgrafiken von Sylvia Heinis (bis 30.9.).
• TurmCafé Spiegelslustturm Hermann-Bauer-Weg 2 tägl. 13–19, So und feiertags ab 11 Uhr
8. Photo.Spectrum.Marburg
Marburgs großes Fotofestival im März Veranstaltungen vom 27.3. bis 31.3.
27.3. • Stadtteilzentrum Tannenberg Dietrich-Bonhoeffer-Str. 16 Mo–Fr 9–14 Uhr
„Zweitakt-Legenden. Eine Zeitreise in die 80er“ – Die Welt der Kult-Mopeds fotografisch in Szene gesetzt von Frank Kremer und Richard Kiefer (bis 30.6.). Midissage: 27.3., 16 Uhr.
27.3. • ovinho
Am Grün 52
Andreas Stolberg: „Struktur und Chaos“ – Ein Abend mit Kunst, Musik und Wein. 27.3., 17–23 Uhr.
28.3. • Hofgut Fleckenbühl Fleckenbühl 6, Cölbe Sa/So 10–18 Uhr
„Ausgesucht“ – Arbeiten verschiedener Genres der Fotogruppe 1.0 (28. und 29.3.). Vernissage: 28.3., 15 Uhr.
28.3. • Galerie JPG
Weidenhäuser Straße 47–49
Auf tel. Anfrage: 0176-61731093. „Taking pictures“ – Ein fotografisches Langzeitprojekt von Rainer Wohlfahrt (bis 2.5.). Vernissage mit Künstlerführung: 28.3., 18 Uhr.
29.3. • Galerie Haspelstraße Eins Haspelstraße 1 Mi–Fr 15–18, Sa 13–15 Uhr
„Lichte Zeiten“ – Poetische Fotoimpressionen von Lilo Mangelsdorff und Sabine Stange (bis 30.4.). Vernissage: 29.3., 11 Uhr.
30.3. • KA.RE.
Biegenstraße 18 Öffnungszeiten auf kare-connect.de „Auf dem Weg zur Zeichnung“ – Arbeiten von INK (bis 31.5.). Künstlerinnengespräch: 30.3., 19 Uhr.
„Einzelstücke“ – Arbeiten in Acryl von Doris Hartmann (bis 18.4.).
• Universitätskirche Reitgasse 2 Tägl. 9–19 Uhr
„Vorübergehend“ – Urbane Fotografie der Fotogruppe gleis3eck (bis 10.5.).
• Universitätsklinikum (Lahnberge) Haupteingang, Baldingerstraße 1 zu den Besuchszeiten des Klinikums „Unendliche Weiten“ – Fotografische Arbeiten von Paul Heiser und Petra Ina Pfefferle (bis 4.9.).

„Lichte Zeiten“ Galerie Haspelstraße Eins


M U S I K
Leyka
Support: Dark Days und Couraged Metalcore
Fr 27.3. 20 Uhr, Waggonhalle
Die Mainzer Metalcore-Band Leyka geht 2026 erstmals auf Headline-Tour durch Deutschland. Leyka steht für energiegeladene Liveshows, emotionalen Modern Metalcore und eine starke Verbindung zu ihrer Community. Im Vorprogramm treten die MetalcoreBands Dark Days und Couraged auf.
Dark Days kommt aus Gießen, wurde 2018 gegründet und hat inzwischen mehrere EPs und Singles veröffentlicht. Gegründet im Jahr 2024, vereint Couraged melancholische Melodien mit einem kraftvollen Sound.
Johnny NO Cash Country’n’Roll
Sa 28.3. 20 Uhr, Waggonhalle
Was wäre, wenn Johnny Cash und Elvis Presley ein gemeinsames Konzert geben würden? Ein Konzert mit tollen Songs, mitreißenden Rhythmen und einfühlsamen Balladen.
Die vierköpfige Band Johnny NO Cash bringt genau dieses Programm auf die Bühne. Stefan Haus, der Sänger der Band, verfügt über ein Stimmvolumen, das die tiefe Stimme von Johnny Cash genauso wie die Power eines Elvis Presley im fetzigen Rock’n’Roll abdeckt. Er moderiert die Show abwechslungsreich, gewürzt mit Anekdoten aus dem Leben der beiden Künstler. Seine Kollegen Stefan Nitschke (E-Gitarre), Dirk Kunz (Kontrabass) und Christian
Haas-Lachmann (Schlagzeug) überzeugen durch individuelles Können und langjährige Bühnenerfahrung.
The Magic Mumble Jumble „Better Days“-Tour Folk-Pop Sa 28.3. 20.30 Uhr, KFZ Bekannt geworden mit ihrem Song „Don’t Forget“, spielen sich
The Magic Mumble Jumble seit Jahren in die Herzen eines Publikums, das mehr sucht als nur den nächsten Refrain. Wer einmal bei einer Show des achtköpfigen Ensembles war, spürt sofort: Es geht um Gemeinschaft, um Leichtigkeit – und darum, sich dem Leben nicht nur zu stellen, sondern es auch zu feiern. Mit Musik, die Mut macht, und einem Sound, der verbindet, gilt das niederländische Kollektiv bereits seit Jahren als Live-Geheimtipp.
Mit ihrem neuen Album „Better Days“ sind The Magic Mumble Jumble dieses Jahr auf einer ausgedehnten Release-Tour durch Deutschland – mit neuen Songs, auf größeren Bühnen, aber mit derselben Energie: Da gibt es Abende, an denen die Posaunistin auf den Schultern des Sousaphonisten tanzt, und sich die Grenze zwischen Bühne und Publikum auflöst…
Duo Santiago „Auf den Spuren der Sepharden“ So 29.3. 17 Uhr, Synagoge, Liebigstraße 21a Das Duo Santiago wurde im Sommer 2008 von Katharina Fendel (Flöte) und Johannes Treml (Gitarre) gegründet. Musikalische Schwerpunkte waren damals barocke Musik und virtuose Musik aus verschiedenen Kulturen. Schon bald gesellten sich verschiedene weitere Künstler zum Duo Santiago, das damit zum Ensemble wurde.
In den vergangenen Jahren wurde ein reichhaltiges Repertoire erar-

beitet, unter anderem das Konzertprogramm „Auf den Spuren der Sepharden“. Dieses Programm konzentriert sich ganz auf die Musik jener Juden, die 1492 von der iberischen Halbinsel vertrieben wurden. Zahlreiche Sepharden behielten ihre Traditionen und pflegen ihre von Spaniern und Mauren beeinflusste Musik bis heute.
HLTM
„Die Insel“ von Rebekka Kricheldorf Fr 27.3. 19.30 Uhr, EPH Auf einer herrlichen Insel in der Karibik, mit Sonne, Strand und allen anderen Sinneseindrücken leben Ann, André, Hannes und Kristina. Sie forschen an der perfekten Vermarktung künstlich erzeugten Fleisches. Von „Animalsdelight“ sind sie auserkoren worden und haben den Auftrag, eine Verführungsstrategie für Verbraucherinnen und Verbraucher zu entwickeln. Dafür müssen sie das menschliche Belohnungszentrum, Ängste und Sehnsüchte manipulieren.
Sie leben in einem Smart Haus. Alle ihre Bewegungen werden aufgezeichnet, der eingebaute Algorithmus hilft und unterstützt sie; er kennt auch ihre Vergangenheit, ob sie das wollen oder nicht.
Der Arbeitsauftrag und das Smart Haus verschmelzen immer mehr ineinander. Die Manipulation geht auf sie über, betrifft jeden Einzelnen von ihnen selbst. Die Fassade der Erfolgstypen bröckelt. Für Menschen ab 15 Jahren, die die technischen Möglichkeiten der Zukunft gern auch mal mit einem Augenzwinkern sehen und über Manipulationsversuche lachen wollen.
Rebekka Kricheldorfs Stück „Die Insel“ wird in Marburg inszeniert von Schirin Khodadadian.
HLTM
„Eine Arbeiterin, Leben, Alter und Sterben“
Sa 28.3. 19.30 Uhr, Kleines Tasch Didier Eribon, Autor („Rückkehr nach Reims“), Philosoph und Soziologe, begibt sich in seinem neuesten Essay auf Spurensuche. Auf Spurensuche nach seiner Mutter, die, gerade in ein Altenheim gezogen, plötzlich verstirbt. Eigentlich hatte er, der Sohn und Autor, sie dort häufiger besuchen wollen. Nun aber beginnt die schreibende Suche nach Ihrer Vergangenheit: nach Leben, Alter und Sterben. Eribon konfrontiert uns dabei mit unserem eigenen Verdrängen der Lebenssituation alter Menschen und dem Tod, er zeigt auf einfühlsame Weise, wie wichtig die eigene Familiengeschichte für unser Leben ist. Dabei taucht er ein und entblättert komplex und behutsam das Leben seiner Mutter, ein Leben in der französischen Arbeiterklasse.
Theater GegenStand
„Frau Holle“ Kindertheater
So 29.3. 11 Uhr, Waggonhalle
In die Welt von Frau Holle, die Brunnenwelt, die sich aber gleichzeitig auch über den Wolken befindet, geraten zwei Stiefschwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Während eine ihrem Wesen gemäß stets hilfsbereit und verantwortungsvoll handelt, denkt die andere nur an sich selbst. Frau Holle hat für jede den passenden Lohn. Liebevoll und lustig in Szene gesetzt von Theater GegenStand.
Quetschemus
„Ahoi Girls“
Komödie in beengtem Raum auf weiter See
So 29.3. 18 Uhr, Waggonhalle
Die drei Freundinnen Annette, Beatrix und Patricia gönnen sich endlich ihren großen Traum: Eine Karibik-Kreuzfahrt. Gespart wird

an der Kabine, nicht an der Fantasie – in ihrer engen Innenkabine träumen sie von Glamour und großer weiter Welt.
Doch schon kurz nach dem Ablegen wird klar: Auf diesem Schiff treffen nicht nur Sonnenhungrige aufeinander, sondern auch alte Bekannte, ungelöste Geheimnisse und die große Liebe. Was als Traumreise beginnt, nimmt schon bald Kurs auf Spannung, Verrat und unerwartete Gefühle.
Mundstuhl
„Wir kommen!“
Comedy
So 29.3. 19 Uhr, EPH In ihrem neuen Programm „Wir kommen!“ erhöhen die beiden Kultkomiker ihre Pointendichte. Und Lars Niedereichholz und Ande Werner haben natürlich nagelneue Geschichten ihrer legendären Bühnenfiguren im Gepäck. Die ostdeutschen Bürgergeld-Ikonen Peggy und Sandy, der cholerische Andi, Dragan und Alder, die drucklosen Umweltaktivisten Torben und Malte von No Pressure, der verrückte Grillschorsch, die schlechtesten Zauberer der Welt Sickroy und Fried und viele weitere zum Brüllen komische Charaktere geben sich die Klinke in die Hand.
Satirische Spitzen, die pure Lust am Blödsinn und ansteckende Spielfreude sind die Geheimzutaten des neuen Programms und natürlich nehmen die Komiker auch in Zeiten stets erhobener Zeigefinger kein Blatt vor den Mund.
HLTM
„Wenn die Vergangenheit mahnt“ Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus
So 29.3. 17 Uhr, Lutherische Pfarrkirche
Die Ensemblemitglieder des Hessischen Landestheaters Marburg,

David Zico und Saskia Boden-Dilling, leihen ihre Stimmen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des Holocaust. Wohin Rassismus führt, welch unfassbare, unmenschliche Auswüchse Rassismus erwirkt, wissen wir spätestens seit Nazideutschland. Daran muss immer wieder erinnert werden. Diese Lesung macht dies eindrücklich mit Texten von Hédi Fried, Éva Fahidi, Christoph Heubner und anderen.
Plaudercafé
Künstlerische Vielfalt und Lebensfreude
Sa 28.3. & So 29.3. 13–18 Uhr, Bürgerhaus Wehrda
Das Bürgerhaus Wehrda öffnet seine Türen für eine besondere Kunstausstellung, die die Werke von Teilnehmenden des beliebten Plaudercafés in Wehrda präsentiert.
Die Ausstellung verspricht einen faszinierenden Einblick in die vielfältigen Ausdrucksformen und die reiche Lebenserfahrung der beteiligten älteren Schaffenden. Der Eintritt ist frei.
8. Photo.Spectrum.Marburg „Ebsdorf neu gesehen“ Fotowalk
Di 31.3. 17 Uhr, Treffpunkt: Eingang der Wehrkirche, Ebsdorf
Bei diesem Fotowalk im Rahmen des Fotofestivals Photo.Spectrum.Marburg können die Teilnehmenden mit dem Blick des fotografischen Touristen die eigene Heimat erkunden. Dabei werden bei einem Rundgang im alten Ortskern unter Anleitung des erfahren Fotodozenten Andreas Maria Schäfer neue Perspektiven erkundet und neue Details entdeckt.
kro



NEU: Die Schatzsuche im Blaumeisental
Ab 0 J., Fr + Sa 14.30, So – Mi 14.45
NEU: Horst Schlämmer sucht das Glück
Ab 6 J., Do 17.30 + 20.00, Fr – Di 15.00, 17.30 + 20.00, Mi 15.15, 17.30 + 20.15
NEU: Shelter
Ab 16 J., Do, Fr, So + Mo 20.15, Sa 20.15 + 23.00, Mi 20.30
NEU: They Will Kill You
Ab 16 J., Do + So – Mi 20.30, Fr 20.30 + 23.10, Sa 20.00 + 23.10
Der Astronaut – Project Hail Mary
Ab 12 J., Do + Mi 17.00 + 19.45, Fr 17.00, 19.45 + 22.30, Sa 14.00, 17.00, 19.45 + 22.30, So 14.00, 17.00 + 19.45, Mo 14.30, 17.00 + 19.45, Di 16.45 + 19.45, OmU: So 11.30, OV: So 20.00
Ein Sommer in Italien – WM 1990 So 11.30, im Capitol: Fr – So + Mi 17.15
Is This Thing On?
Ab 6 J., Do 17.30
Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him
Ab 12 J., Do + Mo – Mi 17.15 + 20.15, Fr + Sa 17.15, 20.15 + 23.00, So 14.00 + 17.15, OV: So 20.30
Good Luck, Have Fun, Don’t Die Ab 16 J., Fr 23.00
Hoppers
Ab 6 J., Do 17.00, Fr, Sa + Mo – Mi 14.30 + 17.00, So 11.45, 14.30 + 17.00, 3D: Do 20.30, Fr – So + Di 17.45, Mo 17.45 + 20.30, Mi 20.15
Ein fast perfekter Antrag Ab 0 J., Do – Mo 17.30, Di 17.45
Marty Supreme
Ab 12 J., Do + Mo 20.00, Fr – So 16.45, OV: So 20.15
Scream 7
Ab 16 J., Fr + Sa 20.30
G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge
Ab 6 J., Fr 14.45, Mo + Di 15.15
Woodwalkers 2
Ab 6 J., Fr – Di 15.00
The Housemaid – Wenn sie wüsste Ab 16 J., Sa 20.30
Extrawurst Ab 12 J., Do + Mo 17.45
Blood & Sinners
Ab 16 J., Fr 22.45
Avatar: Fire and Ash
Ab 12 J., 3D HFR: Di 20.00
One Battle After Another Ab 16 J., Fr 20.30
SPECIALS
Lustiges Petersson und Findus Mitmachkino 2 Fr + Mo – Mi 14.45, Sa 14.15, So 11.45 + 14.15
Bluey im Kino: Playdates – Kollektion
Sa 14.45, So 11.30 + 13.15
Bring Me The Horizon – L.I.V.E. in São Paulo
Ab 16 J., OmU: Sa 22.45
Die drei Räuber (Mein erster Kinobesuch)
Ab 0 J., So 11.30
RBO 2025/26: Siegfried (Royal Ballett) (Live) Di 18.15
Miss Kobayashi’s Dragon Maid: Ein einsamer Drache sehnt sich nach Liebe
Ab 12 J., OmU: Di 20.15
Sneak Preview
Ab 18 J., Di 22.30, OV: Di 22.45
Der Super Mario Galaxy Film (OP Vorpremiere)
Ab 6 J., Mi 14.30 + 17.15, 3D: Mi 15.00, 17.45 + 20.00
„Hola Frida“ von Karine Vézina und André Kadi
NEU: Blue Moon
Ab 12 J., Do + Mo 20.30, Fr + Sa 20.00, Di + Mi 20.15, OmU: So 20.00
NEU: Calle Malaga – Ein Zuhause in Tanger
Ab 12 J., Do 17.00 + 20.00, Fr – So + Mi 17.30, Mo 17.00, Di 16.45 + 20.00
NEU: Hola Frida
Ab 6 J., Sa 14.45 + So 14.30
Das geheime Stockwerk
Ab 6 J., Sa + So 15.15
Die wilde Nordsee – Natur, die sich nicht zähmen lässt
Ab 0 J., Do 16.45, So 14.45, Mo + Mi 17.15
Ein Sommer in Italien – WM 1990
Ab 0 J., Fr – So + Mi 17.15
Spielzeiten im Cineplex: So 11.30
La Grazia – Wem gehören unsere Tage?
Ab 12 J., Mo 19.45 + Di 17.00, OmU: Mi 19.45
Nouvelle Vague
Ab 12 J., Do, Mo + Di 18.00
Gelbe Briefe
Ab 12 J., Do + Fr 19.45
Father Mother Sister Brother
Ab 12 J., Do 17.30, Fr 20.15, Sa 14.30+ 20.15, Di 20.30 + Mi 19.30, OmU: So 20.15
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Ab 6 J., Fr – Mi 19.30
Hamnet
Ab 12 J., Sa 19.45, OmU: So 19.45
Das Flüstern der Wälder
Ab 0 J., Fr – So 17.00
Silent Friend
Ab 6 J., Fr – So 16.45
Sentimental Value
Ab 12 J., Mo 17.00 + Di 17.15, OmU: Mi 17.00
Checker Tobi – Die heimliche Herrscherin der Erde
Ab 0 J., Sa + So 14.30
SPECIALS
Als wäre es leicht (Kinotour)
Ab 12 J., Do 19.00
Oscar Shorts 2026: Animation OmU: Mo 20.00
Irrtümer und Änderungen vorbehalten.
Ticketverkauf online über www.cineplex.de/marburg oder an den Kinokassen im Cineplex und Capitol.

Das ist die Geschichte eines ganz besonderen Mädchens. Ihr Zuhause ist Coyoacán in Mexiko – ein lebendiger Ort voller Farben, Musik und Magie. Frida ist neugierig, mutig und voller Energie. Sie beobachtet, entdeckt, träumt – und wenn das Leben ihr Schwierigkeiten in den Weg stellt, begegnet sie ihnen mit Fantasie und Kreativität. Dieses kleine Mädchen heißt Frida Kahlo – und ihr außergewöhnlicher Blick auf die Welt macht sie zu einer der größten Künstlerinnen aller Zeiten. „Hola Frida“ ist ein liebevoll gestalteter Animationsfilm über Resilienz, Vorstellungskraft und die Kraft der Kunst – inspiriert von der Kindheit der berühmten Malerin. Er ist inspiriert von den Kinderbüchern von Sophie Faucher und Cara Carmina. Entstanden ist ein visuelles Erlebnis für die ganze Familie, das zum Staunen, Mitfühlen und Nachdenken einlädt. Frida Kahlos persönliche Tagebücher kommen hierbei im Film als das Notizbuch der kleinen Frida vor, das das Tor zu ihrer bunten imaginären Welt ist. „Was an Fridas Tagebuch faszinierend ist, ist, dass es künstlerisch genauso faszinierend ist wie ihre Gemälde. Das Notizbuch ermöglicht es uns zu zeigen, dass Frida viel schrieb und es als visuelle Stütze für ihre Emotionen nutzte.“, erzählt CoRegisseur André Kadi. Kahlos Ge-

mälde sind aber natürlich das, was die meisten Personen von ihr kennen, jedoch beinhalten sie oft Elemente, die für Kinder schwierig zu zeigen sind. „Wir haben uns daher entschieden, sie in ihrer imaginären Welt anzudeuten, als Vorboten dessen, was später ihr malerisches Universum werden sollte.“, so Kadi. Der Film begibt sich also auf Augenhöhe mit Kindern und thematisiert die schwierigen Anteile von Kahlos Kindheit, ohne sie als verstörend darzustellen. Cristina Kahlo, Frida Kahlos Großnichte, und Perla Labarthe, Direktorin des Frida Kahlo Museums, unterstützen den Film mit Begeisterung und reicherten ihn mit Inspirationen und Ideen an. „Cristina Kahlo hat uns auch neue Ideen gebracht, weitere Anekdoten, die wir der Erzählung hinzugefügt haben und die den Film sehr präzise machen. Cristinas Emotion und was sie am Film besonders berührt hat, stammt hauptsächlich von den behandelten Themen: familiäre Bindungen, das zapotekische Erbe und der soziale Kontext Mexikos zu Beginn des 20. Jahrhunderts.“, erzählt Kadi. pe/to

„Als wäre es leicht“ von Milan Skrobanek
Kati (Cindy Klink) ist gehörlos, Florian (David Knors) ist blind. Er ist Stadionkommentator beim FC St. Pauli, sie entdeckt die Welt durch ihre Kamera. Als sie sich im Dialoghaus Hamburg begegnen, entsteht eine eigene Sprache – jenseits von Worten und Gesten, getragen von Nähe und Mut. Doch ihre unterschiedlichen Lebenswelten und die Erwartungen von Familie und Umfeld stellen die Beziehung immer wieder auf die Probe. Ihre Liebe wirkt für Außenstehende kaum möglich und entfaltet gerade deshalb eine besondere Kraft.
Der Debüt-Spielfilm des Hamburger Regisseurs Milan Skrobanek erzählt einfühlsam von der Schönheit und Verletzlichkeit einer Beziehung, die größer ist als die Umstände. „Als wäre es leicht“ ist die erste deutsche Spielfilmproduktion, die in den Hauptrollen Menschen zeigt, die im wirklichen Leben gehörlos bzw. blind sind. Er zeigt, wie Nähe dort entstehen kann, wo andere nur Grenzen sehen. Und er macht spürbar, dass Liebe nicht in Worten oder Blicken wohnt, sondern in dem Versuch, sich dem anderen immer wieder neu zuzuwenden.
„Die Idee zum Film kam mir 2011, als ich meine heutige Freundin kennenlernte.“, berichtet Skrobanek, „Sie ist Französin und wir konnten uns damals kaum unterhalten. Trotzdem verliebten wir
uns. Quasi ohne Worte. Als gebe es keinen Zusammenhang zwischen dem verbalen Austausch von Inhalten und dem Gefühl der Zuneigung. Tatsächlich haben Wissenschaftler herausgefunden, dass hauptsächlich intuitive Faktoren unsere Partnerwahl bestimmen. Z.B. erkennen wir durch unseren Geruchssinn, ob das genetische Profil unseres Gegenübers zu unserem eigenen passt. Ist dies der Fall, fühlen wir uns zu der Person hingezogen. Man sagt zwar, Kommunikation sei das Wichtigste in einer Beziehung und wahrscheinlich stimmt das auch, aber zu Beginn spielt sie paradoxerweise keine große Rolle. Mit der Liebesgeschichte zwischen einem blinden Mann und einer gehörlosen Frau wollte ich zum Ursprung dieses Widerspruchs vordringen. Denn auch wenn man die Kommunikationsprobleme zwischen mir und meiner Freundin nicht damit vergleichen kann, hat mich dieses Gefühl, diese Frage nicht mehr losgelassen: Wie ist Liebe möglich, wenn fundamentale Mittel der Kommunikation nicht möglich sind? Ist es zwangsweise schlechter? Oder besser? Oder hat es vielleicht überhaupt keinen Einfluss?
Als Regisseur fand ich die Prämisse nicht nur inhaltlich, sondern vor allem filmisch, spannend und originell. In der audiovisuellen Darstellung zweier Welten und ih-
rer Verschmelzung, in der Offenbarung des Unsichtbaren, dessen was ‚zwischen den Zeilen‘ geschieht, sah ich großes cineastisches Potential.“
Hauptdarstellerin Cindy Klink (geboren 1997) verlor ihr Gehör in der Kindheit. Aufgewachsen in einer gehörlosen Familie, bewegt sie sich selbstverständlich zwischen Laut- und Gebärdensprache und versteht ihre Gehörlosigkeit nicht als Einschränkung, sondern als Bereicherung. „Als ich das Drehbuch vorab gelesen habe, wusste ich sofort: Diese Rolle will ich spielen. Sie war so anders als ich und doch so gleich.“, erzählt Klink, „Nach dem Casting kam dann wenig später die Zusage, und ich bin glaub ich noch nie so ausgeflippt vor Freude. Früher, als Untertitel und Gebärdensprache noch nicht so verbreitet waren, habe ich oft Stummfilme wie „Laurel und Hardy“ geschaut und gemeinsam mit meinem Vater so meine Liebe zu Filmen entdeckt. Dass ich nun selbst Teil davon bin, fühlt sich noch immer surreal an.“ „Als wäre es leicht“ ist Klinks erste Kino-Hauptrolle.
Auch Hauptdarsteller David Knors (geboren 1990) war von der Geschichte sofort berührt. „Filme haben mich schon immer fasziniert, weil sie Gefühle erlebbar machen – auch jenseits dessen, was man mit den Augen sieht.“, so Knors, „Als Psychologe beschäftige ich mich täglich mit Menschen und ih-


ren Geschichten, und in der Schauspielerei kann ich diese Perspektive auf besondere Weise einbringen. Mit meinem kleinen Sehrest erlebe ich die Welt vielleicht anders, aber gerade darin liegt für mich eine Stärke.“ Für die Zukunft wünscht sich Knors, der hier sein Spielfilmdebüt als Hauptdarsteller gibt, dass blinde Rollen ganz selbstverständlich von blinden und sehbehinderten Schauspieler*innen besetzt werden.
„Als wäre es leicht“ war 2023 für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert und feierte auf dem Filmfest Hamburg 2025 seine Weltpremiere. Am Set unterstützten DeafSupervisor und Gebärdendolmetscher*innen die Kommunikation. Da der Film Inklusion und Barrierefreiheit nicht nur thematisieren, sondern auf allen Ebenen der Produktion und Auswertung konsequent umsetzen möchte, wird der Film mit Untertiteln für gehörlose und schwerhörige Menschen in die Kinos kommen. Blinde Menschen können den Film per Audiodeskription über die Greta App barrierfrei erleben, zudem sind einzelne Sonderscreenings der Hörfilmfassung in Planung. Auf diese Weise soll allen Besucher*innen ein bestmögliches Kinoerlebnis ermöglicht und ein Zeichen für Diversität und kulturelle Teilhabe gesetzt werden.
pe/to
Kinostart-Premiere im Capitol am Donnerstag, 26. März, um 19 Uhr mit den Hauptdarstellenden Cindy Klink und David Knors

„Zweitakt-Legenden – Eine Zeitreise in die 80er“ (Foto: Frank Kremer)
Legenden vergangener Tage fotografisch in Szene gesetzt. Fr 16.00 Uhr, Stadtteilzentrum Tannenberg

piel-Platz am Richtsberg, kostenlos und ohne Voranmeldung.
π15.00–17.00 ChristaCzempiel-Platz
VERNISSAGEN
MARBURG
KONZERTE
MARBURG
Team Tinitus präsentiert Mit dabei: Welk, Alteri, Iron Kill, Von Drakus und Ira Funesta.
π18.30 Café Trauma, Afföllerwiesen 3a Leyka Metalcore. Support: Dark Days und Couraged.
π20.00 Waggonhalle, Rudolf-Bultmann-Str. 2a NIEDERWEIMAR
Deja-Simons Quartett & Ulla Keller Garantiert ein unvergesslicher Hörgenuss.
π20.00–22.00 Alte Kirche, Lindenweg 13
BÜHNE
GIESSEN
The Keller Theatre presents „Ghost Writer“ A comic thriller by David Tristram.
π19.30 Kleine Bühne Gießen, Bleichstr. 28 SPORT
MARBURG
Aktionstag mit dem Bewegungsbus Der Bewegungsbus hält jeden Freitag von 15 bis 17 Uhr auf dem Christa-Czem-
Photo.Spectrum.Marburg: „Zweitakt-Legenden – Eine Zeitreise in die 80er“ Midissage. Tauche ein in die Welt der Kult-Mopeds. Die Legenden vergangener Tage fotografisch in Szene gesetzt von Frank Kremer und Richard Kiefer.
π16.00 Stadtteilzentrum Tannenberg, DietrichBonhoeffer-Str. 16
Photo.Spectrum.Marburg: „Struktur und Chaos“ Ein Abend mit Kunst, Musik und Wein. Mit Arbeiten von Andreas Stolberg und musikalischer Begleitung von Selecta M. π19.00–23.00 Ovinho, Am Grün 52
WANDERUNGEN
MARBURG
kreuz und quer - denken in Marburg Stadtspaziergang.
π11.00–12.30 Treffpunkt: Brunnen am Marktplatz
PARTIES/DISCO
MARBURG
FREI~QUENZ Party. Lineup: Aemilien, Beki.ic, Prash-ito, Q’uwa, San.Br.
π22.00 Baaribar im Café Trauma, Afföllerwiesen 3a
FOODSHARING in Marburg

„Eine Arbeiterin. Leben, Alter und Sterben“ Nach einem Essay von Didier Eribon (Foto: Jan Bosch) Sa 19.30 Uhr, Großes Tasch
AMÖNEBURG-MARDORF
47. Erfurtshäuser Ostereiermarkt
π14.00–18.00 Bürgerhaus Amöneburg-Mardorf, Kleiner Roßdorfer Weg 1 MARBURG
Das Herz öffnen und sich verbinden Kakaozeremonie mit Klang und Trommeln.
π16.00 Mütterzentrum Marburg, Bunsenstraße 9 Gratisrollenspieltage
Gespielt wird Garbage & Glory.
π16.30 Spielebrücke, Ketzerbach 21 1/2
Gratisrollenspieltage
Gespielt wird Heart RPG.
π18.30 Spielebrücke, Ketzerbach 21 1/2
Gratisrollenspieltage
Gespielt wird Eat the Reich.
π18.30 Spielebrücke, Ketzerbach 21 1/2
REGELMÄSSIG AM FREITAG MARBURG
Flamenco f. Anfänger
Kontakt: jost.b@gmx.de
π17.30–18.45 Alte Mensa, Reitgasse 11
Flamenco f. Fortgeschrittene
Kontakt: jost.b@gmx.de
π18.45–20.00 Alte Mensa, Reitgasse 11
ZEN-Meditation zen-qruppe-marburg.de
π18.45 ESG/RPI Marburg, Rudolf-Bultmann-Str. 4
Capoeira-Angola-Training Nzinga Marburg – Musik-
Zu gut für die Tonne –Lebensmittel retten in Marburg
Kostenloses Abgeben und Mitnehmen überschüssiger Lebensmittel von Privat an Privat.
Fairteiler Uni-Kirche, Reitgasse 1 Tägl. 09.30–19.00
Fairteiler Volkshochschule, Eingang Biegenstraße Mo–Do 09.00–16.00, Fr 09.00–13.00
Fairteiler Kletterhalle, Rudolf-Bultmann-Straße 4g
Mo–Fr 10.00–23.00, Sa, So + feiertags 09.00–22.00
Lutherische Pfarrkirrche, Nikolai-Straße Tägl. 09.00–18.00



und Bewegungstraining.
π19.00-21.00 Chöre- und Kulturhaus, Goerg-VoigtStr. 89
MARBURG
Johnny NO Cash Country’n’Roll.
π20.00 Waggonhalle, Rudolf-Bultmann-Str. 2a
The Magic Mumble Jumble: „Better Days“-Tour 2026. Folk-Pop.
π20.30 KFZ, Biegenstr. 13 BÜHNE
GIESSEN
Martha Romantisch-komische Oper von Friedrich von Flotow.
π19.30 Stadttheater Gießen, Großes Haus, Südanlage 1
The Keller Theatre presents „Ghost Writer“ A comic thriller by David Tristram.
π19.30 Kleine Bühne Gießen, Bleichstr. 28
MARBURG
Eine Arbeiterin. Leben, Alter und Sterben Nach einem Essay von Didier Eribon.
π19.30 Hessisches Landestheater, Großes Tasch, Am Schwanhof 68-72
SPORT
MARBURG
Lahnwiesen parkrun Alle sind willkommen! www.parkrun.com.de/ lahnwiesen.
π09.00–10.30 Bolzplatz Lahnwiesen Ecke Dörfflerstraße Aktionstag mit dem Bewegungsbus Kostenlos und ohne Voranmeldung.
π11.00–13.00 ChristaCzempiel-Platz
Tuchakrobatik Schnupper-Workshop Für Kinder ab 5 und teilnehmende Eltern. Anmeldung: kletterhallemarburg.de.
π17.00–19.00 Kletterhalle Marburg, Rudolf-BultmannStr.4
BC Pharmaserv Marburg vs. Saarlouis Royals Erste Damen Basketball Bundesliga.
π18.00–20.00 Großsporthalle Georg-GaßmannStadion, Leopold-LucasStr. 46
MARBURG
Häppchen & Sekt No. 16
Comedy mit Jonathan Löffelbein und Lukas Distel.
π19.00 Café Trauma, Afföllerwiesen 3a
MARBURG
200 Jahre Wilhelm Liebknecht Ref.: Prof. Dr. Georg Fülberth.
π16.00 Musikschule Klassika, Bahnhofstr. 6
CÖLBE
Photo.Spectrum.Marburg: „Ausgesucht“ Die Fotogruppe 1.0 präsentiert eine Auswahl von Fotos verschiedener Genres.
π15.00 Hofgut Fleckenbühl, Fleckenbühl 6
MARBURG
„Birds of PassageMigrant Birds“ Gemälde von Mohamad Sadiq Feday. Auftaktveranstaltung der DSFV-Projektreihe „Migration and Change“ π15.00–18.00 Kerner, Lutherischer Kirchhof 1

Super RTL - 20.15 Ein Vogel auf dem Drahtseil
Rick Jarmin hat als Kronzeuge einen Rauschgiftring auffliegen lassen und ist seit 15 Jahren auf der Flucht. Als er seiner ehemaligen Geliebten über den Weg läuft, erkennt die ihn sofort wieder. Marianne ist immer noch sauer, dass er sie verlassen hat. Und außer ihr wissen auch zwei aufgekreuzte Killer, wer er ist...
Frau Holle (Foto: Theater GegenStand)
Theater GegenStand-Märchen für Kinder ab drei Jahren So 11.00 Uhr, Waggonhalle


Photo.Spectrum.Marburg:
„Taking Pictures“ Das Langzeit-Fotoprojekt von Rainer Wohlfahrt.
π18.00 Galerie JPG, Weidenhäuser Str. 47-49
SONSTIGES
AMÖNEBURGMARDORF
47. Erfurtshäuser Ostereiermarkt
π10.00–18.00 Bürgerhaus
Amöneburg-Mardorf, Kleiner Roßdorfer Weg 1
FRONHAUSENBELLNHAUSEN
Frühlingsmomente
Jeden Samstag verwandelt sich unser Café und Laden in eine frühlingshafte Wohlfühloase voller Farben, Düfte und Inspirationen.
π13.00–18.00 Daniels Café, Hassenhäuser Str. 5 LOHRA
Stark im Alltag – Natur als deine Kraftquelle Anmeldung: naturcoaching-hessen.de.
π09.00 Naturcoaching Hessen, Am Steinacker 20 MARBURG
Flohmarkt
π08.00–14.00 Waggonhallengelände, RudolfBultmann-Str. 2c
Gratisrollenspieltage
Gespielt wird Nimble Kids.
π10.00 Spielebrücke, Ketzerbach 21 1/2
Gratisrollenspieltage
Gespielt wird Goblin Errands.
π10.00 Spielebrücke, Ketzerbach 21 1/2
„Dem Schatten begegnen und Freude finden“
Traumasensible Aufstellung & Embodiment…
π12.00–16.00 Yogabalance, Schwanallee 31
Workshop: Glitter-Flitter –Dankbarkeitsjournal mal anders
Mit Claudia Scheidemann auf der Suche nach dem Funkeln im Alltag.
π14.00–16.00 Typopoetry Cottage, Barfüsserstraße 43
Ich zeige dir meine (Ober)Stadt Stadtspaziergang.
π14.00–15.30 Treffpunkt: Brunnen am Marktplatz
Gratisrollenspieltage
Gespielt wird Mechwarrior Destiny.
π14.15 Spielebrücke, Ketzerbach 21 1/2
Gratisrollenspieltage
Gespielt wird Dungeons & Dragons.
π14.15 Spielebrücke, Ketzerbach 21 1/2
Gratisrollenspieltage
Gespielt wird Vaesen.
π18.30 Spielebrücke, Ketzerbach 21 1/2
Gratisrollenspieltage
Gespielt wird The Wildsea.
π18.30 Spielebrücke, Ketzerbach 21 1/2
REGELMÄSSIG AM SAMSTAG MARBURG
Meditation am Morgen Meditation kennenlernen und praktizieren.
π08.15–09.15 Karma Dzong Meditationszentrum e.V., Auf dem Wehr 33
GIESSEN
Lauftreff und Walking
π17.00 Treffpunkt: MTVSportplatz, Heegstrauchweg 3



KONZERTE
MARBURG
TriOblique - Tanzlust trifft Klangkunst Balfolk.
π20.00 KFZ, Biegenstr. 13 BÜHNE
MARBURG
Frau Holle
Theater GegenStandMärchen für Kinder ab drei Jahren.
π11.00 Waggonhalle, Rudolf-Bultmann-Str. 2a
Ahoi Girls
Das Quetschemus Theater des Heimatvereins Betziesdorf zeigt eine Komödie auf hoher See.
π18.00 Waggonhalle, Rudolf-Bultmann-Str. 2a
VORTRÄGE
BÜRGELN
Die Organuhr - Eine Zeitreise durch den eigenen Körper nach Hildegard von Bingen
Ref.: Agnes Lauer. π17.00 Alte Kirche
am Samstag

RTL 2 - 22.30 Troja
Ein Krieg zieht zwischen Sparta und Troja auf. Denn der in Liebe entbrannte trojanische Thronfolger Paris raubt die schöne spartanische Königin Helena. Ihr Ehemann Menelaos entsendet wutentbrannt eine Streitmacht, um Troja dem Erdboden gleichzumachen. Doch Troja scheint unbezwingbar zu sein...








TUNG! Di 07.04. u CHA pril 2026 bis 12. A 03.

0 4 st ab 03. i Marburg n D i ßte sörg o ruE nd Mi 08.04. geschlossen on 11 bis 18 Uhr täglich v ! n ff öeg A L r ü f 2026 . nig un ll ussteA r- ur o
Bürgeln, An der Alten Kirche 8
MARBURG
Stadtspaziergang „Wilhelm Liebknecht in Marburg“ Mit Vorträgen von Dr. Gert Meyer und Dr. Ilina Fach zu „Marburger Zeitgenossen Wilhelm Liebknechts im Vormärz“.
π16.00 Treffpunkt: Brunnen am Marktplatz
VERNISSAGEN
MARBURG
Photo.Spectrum.Marburg: „Lichte Zeiten“ Die beiden Fotografinnen Lilo Mangelsdorff und Sabine Stange erkunden die grundlegenden fotografischen Elemente Licht und Zeit und erschaffen damit poetische Impressionen.

π11.00 Galerie Haspelstraße Eins, Haspelstr. 1 FESTE/MESSEN
GIESSEN


erprobt Themen, Motiven und Energien des Frühlings wahrzunehmen und aufzunehmen.
Antik & Trödel Haushaltswaren, Kleidung, Spielzeug, Schmuck, Schallplatten, Bücher oder Filme, antikes Mobiliar oder Sammlerpräzoisenfür jeden Geschmack ist etwas dabei.
π08.00–15.00 Messe Giessen, An der Hessenhalle 11 FÜHRUNGEN
MARBURG
Photo.Spectrum.Marburg: „Wald fühlen gehen (mit der Kamera?)“ Bei einem gemeinsamen Spaziergang im Wald wird
π14.00–15.30 Treffpunkt: Brunnen am Marktplatz SONSTIGES
AMÖNEBURGMARDORF
47. Erfurtshäuser Ostereiermarkt
π10.00–17.00 Bürgerhaus Amöneburg-Mardorf, Kleiner Roßdorfer Weg 1 MARBURG
Ufercafé - Eisbrecherfahrt für einen guten Zweck Kommt vorbei und brecht das Eis mit Eurer Tretbootfahrt für ein ganz besonderes Projekt: die Zeiteninsel! π11.00–19.00 Ufercafe, Auf dem Wehr 1A

Kabel Eins - 22.30 Dante’s Peak
Eine Katastrophe steht den Einwohnern von Dante's Peak bevor. In unmittelbarer Nähe des Städtchens befindet sich ein Vulkan, der jede Minute in die Luft gehen kann. Trotz der Warnungen des Vulkanexperten Harry Dalton evakuieren die Verantwortlichen nicht rechtzeitig – und viele Menschen zahlen mit dem Tod.
Urban Priol: „Im Fluss“ Kabarett (Foto: Michael Palm)
Mi 20.00 Uhr, Erwin-Piscator-Haus


„Dem Schatten begegnen und Freude finden“ Traumasensible Aufstellung & Embodiment…
π12.00–16.00 Yogabalance, Schwanallee 31
Wald fühlen gehen (mit der Kamera?)
Bei einem gemeinsamen Spaziergang im Wald rund um das Schloß von Marburg wird erprobt, Themen, Motiven und Energien der Winterzeit wahrzunehmen (und aufzunehmen).
π14.00–15.30 Treffpunkt: Brunnen am Marktplatz
Offene Bewegungsangebote: Eltern-Kind-Turnen Alle können einfach mitmachen: Die Teilnahme an den Offenen Bewegungsangeboten ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.
π15.30–16.30 Halle des Bewohnernetzwerk für Soziale Fragen e.V., Damaschkeweg 96
Offene Bewegungsangebote: Spiel- und Sport-Treff Alle können einfach mitmachen: Die Teilnahme an den Offenen Bewegungsangeboten ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.
π16.00–18.00 Kita „Die kleinen Strolche“ Waldtal, St.-Martin-Str. 16
GIESSEN
Nazareth Nazareth gehört zu jenen, die den Sound der frühen Siebziger formten –roh,laut, melodisch und kompromisslos.
π20.00 Kongresshalle Gießen, Südanlage 3
SPORT
MARBURG
Offene Bewegungsangebote: Eltern-Kind-Turnen Mitmachen können Kinder im Alter von 1 bis 5 Jahren in Begleitung eines Elternteils.
π15.30–16.30 Halle des BSF, Damaschkeweg 96
Open Gym Im Rahmen des Projekts „Sport integriert Hessen“ wird ein gemeinsames Krafttraining angeboten. Die Gruppe besteht aktuell ausschließlich aus Männern. Trainer Nabil spricht Deutsch, Englisch und Arabisch. Im Kraftraum.
π16.30–18.00 Kaufmännische Schule, LeopoldLucas-Str. 20
Offene Bewegungsangebote: Starker Rücken für alle Alle können einfach mitmachen: Die Teilnahme an den Offenen Bewegungsangeboten ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.
π18.00–19.00 Nachbarschaftszentrum Waldtal, Waidmannsweg 11 Offene Bewegungsangebote: Fit durch den Winter Alle können einfach mitmachen: Die Teilnahme an den Offenen Bewegungsangeboten ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.
π19.00–20.00 Nachbarschaftszentrum Waldtal, Waidmannsweg 11 MARBURG - WALDTAL
Spiel- und Sport-Treff Alle können einfach mitmachen: Die Teilnahme an den Offenen Bewegungsangeboten ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.
π16.00–18.00 Kita Turnhalle, Sank Martin Str. 16
VERNISSAGEN
MARBURG
„Wohnen im Umbruch“ Der Fachbereich „Soziales & Wohnen“ zeigt die Ausstellung „Wohnen im Umbruch. Ein Zuhause für alle!“, die die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt in den Fokus stellt. Eröffnet wird die Ausstellung von Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies.
π16.00 Historischer Rathaussaal, Markt 1 Photo.Spectrum.Marburg: „Auf dem Weg zur Zeichnung“
INK ist bekannt dafür, dass ihre Zeichnungen Blicke in die Seele zulassen — auch bei Adam und Eva. Warum Fotografien ihr dabei als Mittel zur Forschung dienen, erfährt man im Gespräch mit der Künstlerin und ihren Modellen.
π19.00 KA.RE. Marburg, Biegenstraße 18a
„Arsen und Spitzenhäubchen“ Waggonhalle Produktion No. 35 (Foto: Hasret Sahin) Mi+Do 20.00 Uhr, Waggonhalle


FÜHRUNGEN
MARBURG
StraßenGriechisch für Anfänger
Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch die winterliche Marburger Oberstadt, wird die griechische Sprache (für den Urlaub, das Studium, die Kommunikationslust usw.) spielerisch und philosophisch beigebracht.
π11.00–12.30 Treffpunkt: Brunnen am Marktplatz Photo.Spectrum.Marburg: „Marburg von oben entdeckt!“ Hessens einzige begehbare Camera Obscura zeigt die Vorläuferapparatur von Foto- und Filmkameras. Wir wollen gemeinsam in der Blauen Stunde einen Blick auf Marburg richten und einen spannenden Einblick in die Geschichte der Fotografie nehmen.
π17.00–19.00 Camera Obscura, Schlossberg SONSTIGES
MARBURG
Töpfern in den Ferien Schmutzig machen erlaubt! In dem Ferienkurs könnt ihr aus Ton Figuren, kleine Schälchen und vieles mehr gestalten. Ab 7 Jahren.
π10.00–14.00 KunstWerkStatt Marburg, Schulstr. 6

Photo.Spectrum.Marburg:
„Was fotografierst du so?“ Offenes Treffen zu einer motivierenden Bildbesprechung.
π19.00 Verwaltungsaußenstelle Cappel, Marburger Str. 21b
REGELMÄSSIG AM MONTAG MARBURG
Beratungstelefon Rund um Schwangerschaft: 06421/200874
π12.30–13.30 pro familia, Frankfurter Str. 66
Chorprobe La Cappella Ev. Kirchenchor Cappel www.kirchenchor-cappel. de. Außerhalb der Schulferien.
π18.15–19.45 Paul-Gerhardt-Haus, Zur Aue 2 GIESSEN
Lauftreff und Walking
π19.00 Treffpunkt: MTVSportplatz, Heegstrauchweg 3
Alle können einfach mitmachen: Die Teilnahme an den Offenen Bewegungsangeboten ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.
π17.00–18.30 Nachbarschaftszentrum Waldtal, Waidmannsweg 11
EBSDORF
Photo.Spectrum.Marburg: „Ebsdorf neu gesehen“ Ziel ist es, mit dem Blick des fotografischen Touristen einmal die eigene Heimat zu erkunden, dabei einzutauchen in Details und neue Perspektiven und unter Anleitung des erfahren Fotodozenten Andreas Maria Schäfer Ebsdorf neu kennenzulernen. π17.00–18.30 Wehrkirche, Dreihäuser Str. 17
MARBURG
Photo.Spectrum.Marburg: „Fotografieren? Ohne? Kamera?“ Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch die Oberstadt werden Praktiken, Techniken und Theorien des Sehens, Filmens und Fotografierens erprobt…
MARBURG
Offene Bewegungsangebote: Yoga
Tagesaktuelle Veranstaltungen aufs Smartphone in unserem Telegram-Kanal
„Was geht in Marburg und Umgebung?“ t.me/expressmarburg
am Montag
Kabel Eins - 20.15 Atemlos – Gefährliche Wahrheit
Nathan ist ein Durchschnittsjunge. Jedenfalls dachte er das, bis in ihm der Verdacht erwacht, dass er in Wahrheit ein ganz anderer ist. Denn wie kommt sein Bild sonst auf eine Internetseite mit verschwundenen Kindern? Und wer sind die Menschen, die er für seine Eltern hält?

π14.00–15.30 Treffpunkt: Brunnen am Marktplatz SONSTIGES
MARBURG
Töpfern in den Ferien Schmutzig machen erlaubt! In dem Ferienkurs könnt ihr aus Ton Figuren, kleine Schälchen und vieles mehr gestalten. Ab 7 Jahren.
Der Geschäftsmann Qin wurde entführt und nach Dubai verschleppt. Die Sicherheitsagentur Vanguard muss nicht nur den Mann retten, sondern außerdem ein Attentat auf einen US-Flugzeugträger verhindern.

π10.00–14.00 KunstWerkStatt Marburg, Schulstr. 6
Spieleabend: Command Tower Spieleabend in entspannter Atmosphäre in unserer schnuckeligen Baari-Bar.
π18.30 Café Trauma, Afföllerwiesen 3a
ECHT.JETZT.–Feierabendgespräch
Jeder Abend beginnt mit einem kurzen Impuls von spannenden Gästen – aus Wissenschaft, Kunst, Kirche oder Alltag. Anschließend ist Zeit für Diskussion, Fragen und offenen Austausch – gerne auch mit einem Getränk in der Hand. www.citypastoral-marburg.de
π19.00–21.00 KA.RE. Marburg, Biegenstraße 18a
REGELMÄSSIG AM DIENSTAG
MARBURG
Capoeira-Angola-Training Nzinga Marburg – Musikund Bewegungstraining.
π19.00-21.00 Chöre- und Kulturhaus, Goerg-VoigtStr. 89
lich quellfrisch, immer aktuell“. Die Besucher erwartet ein Abend, der einen nicht nur zum Lachen bringt, sondern auch zum Nachdenken.
π20.00 Erwin-PiscatorHaus, Biegenstr. 15 Arsen und Spitzenhäubchen Waggonhalle Produktion No. 25. – Schwarzer Humor „at its best“!
π20.00 Waggonhalle, Rudolf-Bultmann-Str. 2a
SONSTIGES
MARBURG
Töpfern in den Ferien Schmutzig machen erlaubt! In dem Ferienkurs könnt ihr aus Ton Figuren, kleine Schälchen und vieles mehr gestalten. Ab 7 Jahren.
π10.00–14.00 KunstWerkStatt Marburg, Schulstr. 6 Mixed-Media Malkurs Künstlerisches Gestalten mit und ohne Vorerfahrung. Infos/Anmeldung: mail@alles-kreativ.de.
π18.00–19.30 Elisabeth Therapeutikum, Friedrich Naumannstraße 9 Ortenberger Singsang Offenes Singen für jedermann.
π20.00 Haus der Ortenberggemeinde, RudolfBultmann-Str. 7
REGELMÄSSIG AM MITTWOCH
MARBURG
Urban Priol
Der beliebte Kabarettist wieder zu Gast mit seinem Programm: „Im Fluss. Täg-
MARBURG
Meditation am Morgen Meditation kennenlernen und praktizieren.
π08.00–09.00 Karma Dzong Meditationszentrum e.V., Auf dem Wehr 33

Marburger Chor 1949 e.V. www.marburger-chor.de
π19.00 Hansenhausgemeinde, Gerhardt-Hauptmann-Str. 1
GIESSEN
Lauftreff und Walking
π19.00 Treffpunkt: MTVSportplatz, Heegstrauchweg 3

π20.00 Waggonhalle, Rudolf-Bultmann-Str. 2a
SONSTIGES
MARBURG
Töpfern in den Ferien Schmutzig machen erlaubt! In dem Ferienkurs könnt ihr aus Ton Figuren, kleine Schälchen und vieles mehr
gestalten. Ab 7 Jahren.
π10.00–14.00 KunstWerkStatt Marburg, Schulstr. 6
REGELMÄSSIG AM DONNERSTAG
MARBURG
Offenes Meditationsangebot Gelassenheit im Alltag, für Anfangende & Fortgeschrittene.
π18.30–20.00 Karma Dzong Meditationszentrum e.V., Auf dem Wehr 33
Abendmeditation im Michelchen Eine halbe Stunde sitzen wir in der Stille in der alten Kapelle.
π19.00 Elisabethkirche/ Michelchen
KONZERTE
WETTER-OBERROSPHE
SONiA disappear fear „Ihre Songs sind eine lebhafte Feier des menschlichen Geistes in all seinen unendlichen Ausprägungen“.
π19.00 Das Hässliche Haus, Erlenscheid 2
BÜHNE
GIESSEN
Martha Romantisch-komische Oper in vier Akten von Friedrich von Flotow.
π19.30 Stadttheater Gießen, Großes Haus, Südanlage 1
MARBURG
Arsen und Spitzenhäubchen Waggonhalle Produktion No. 25. – Schwarzer Humor „at its best“!
Tele 5 - 22.30 Fear The Night
Die traumatisierte Irak-Veteranin Tess feiert widerwillig in einem abgelegenen Landhaus den Junggeselinnenabschied ihrer Schwester Rose. Plötzlich attackieren Männer mit Armbrüsten die Party...
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Kabel Eins - 22.30 Die Miami Cops
Eigentlich wollen die ehemaligen FBI-Beamten Doug und Steve ihren Ruhestand genießen. Doch dann wird Joe Garett, der ein knappes Jahrzehnt zuvor einen Millionenraub begangen hat, ermordet aufgefunden. Da den beiden damals die Aufklärung des Raubs nicht gelang, sehen sie nun eine zweite Chance.




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