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Alle wichtigen Infos rund um Kultur, Unternehmungen, Essen, Trinken und Shoppen in Marburg auf 115 Seiten im handlichen A6-Format.

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GEPRÜFTE AUFLAGE (3. Quartal 2025)
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MAGAZIN ________________________________ 4
Aus für Klimakoalition ____________________6 „Task Force“ Schlaglöcher ________________7
Mangelware Wohnung ______________________7 „Sport ist Therapie“ ______________________8 Wie altert man gesund? ____________________9
Lotsinnen für Neugeborene ________________9 „Unsere Heimat ist die Welt“ ____________10 „Arsen und Spitzenhäubchen“ ____________10 AUSSTELLUNGEN__________________________11

Das war ein denkwürdiger Wahlabend. Mit dem Sieg der CDU, die erstmals seit 1981 wieder stärkste Fraktion im Marburger Stadtparlament geworden ist, bricht eine neue Ära in der auf linke Mehrheiten abonnierten Universitätsstadt an. Spannende – und wohl auch langwierige – Koalitionsverhandlungen liegen bei den neuen Mehrheitsverhältnissen vor uns. Mehr zu den Ergebnissen auf Seite 6.
So unterschiedlich die Programme und Weltanschauungen der
Parteien auch sind. Was Mut macht ist, dass sich CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Klimaliste, FDP und Die Linke am Wahlsonntag auf dem Richtsberg über alle Parteigrenzen hinweg geeint gezeigt haben – um für Vielfalt, Respekt, ein friedliches Miteinander und unsere Demokratie zu werben. Mehr dazu auf Seite 4.

Titelbild: Arsen und Spitzenhäubchen
Grafik: Hasret Sahin










1000 Streikende in Marburg Klinik- und Uni-Beschäftigte demonstrieren
Mit gellenden Trillerpfeifen und Sprechchören sind am Dienstag rund 1000 nicht-ärztliche Beschäftigte des Universitätsklinikums Marburg zeitgleich mit Landesbediensteten um das Großkrankenhaus sowie durch die City gezogen. Damit startete der erste Streiktag von Pflegekräften, Therapeuten sowie Mitarbeitenden aus Technik, Küche, Verwaltung und Krankentransport der privatisierten mittelhessischen Universitätskliniken Gießen und Marburg (UKGM). „Ein gutes Gesundheitswesen braucht gut bezahlte Beschäftigte“, erklärte Verdi-Gewerkschaftssekretär Fabian Dzewas-Rehm: „Neben festen Personalstandards sind gute Löhne nötig, um den Personalmangel zu bekämpfen.“ Im aktuellen Tarifstreit fordert die Gewerkschaft eine Lohnerhöhung von zwölf Prozent, mindestens aber 400 Euro, für die rund 8000 nicht-ärztlichen Beschäftigten. Durch den Streik fielen aufschiebbare Operationen und Behandlungen am Dienstag (17. März) aus.
Die Klinik-Beschäftigten streikten ausnahmsweise gemeinsam mit
den Landesbediensteten, zu denen Marburg vor allem Mitarbeiter der Universität, der Studierendenwerke, des Landestheaters und von Hessen Mobil zählen. Die Landesbediensteten fordern sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 300 Euro. Statt ein Angebot zu machen, stelle die Landesregierung jetzt sogar das Landesticket in Frage, kritisiert Gewerkschaftssekretärin Dana Schlegelmilch. Der Warnstreik wird am Mittwoch in Gießen fortgesetzt.
Am Wahlsonntag haben Vertreterinnen und Vertreter demokratischer Parteien auf dem Richtsberg gemeinsam für die Teilnahme an der Kommunalwahl geworben. An der Aktion beteiligten sich CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Klimaliste, FDP und Die Linke. Mit der Aktion wollten die Beteiligten ein klares Zeichen für Respekt, Zusammenhalt und eine starke Demokratie setzen. Hintergrund ist, dass am gleichen Ort ein Wahlstand der extremen Rechten angekündigt war. Begleitet wurde die Aktion von einer symbolischen Aktion unter dem Motto „Döner mit ALLEN statt brauner Soße“. Dafür wurden vor Ort Gutscheine für einen Döner ausgegeben. Die Beteiligten wollten damit für Vielfalt, Respekt und ein friedliches Miteinander werben und aufrufen, demokratische Parteien zu wählen.
Die Marburger Klimaliste hat eine neue Idee ins Gespräch gebracht, um die Wohnungsnot in Marburg zu lindern. Sie schlägt vor, den Parkplatz am Georg-GaßmannStadion mit Wohnungen zu überbauen. Dort könnte ein großes
Wohnhaus in Holzbauweise auf einem Stahlbetondeck errichtet werden, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln. „Flächen in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt ausschließlich zum Parken zu nutzen, ist nicht mehr zeitgemäß. Dafür sind die Flächen viel zu kostbar“, sagt Gabriele Kohlbrecher, die Mobilitätsexpertin der Klimaliste. Zudem sei der Standort strategisch „wunderbar“, weil Busse, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe liegen, sagt Marburgs Baudezernent Michael Kopatz. Zudem möchte er eine Genossenschaft gründen, mit der gemeinwohlorientierter Wohnungsbau mit vergleichsweise günstigen Mieten vorangetrieben und erhalten werden kann. Kopatz hatte sich auch dafür eingesetzt, mehr Wohnraum in bestehenden Häusern zu mobilisieren. Dahinter verbergen sich Konzepte für Wohnungstausch, barrierefreie Wohnangebote und leer stehende Häuser.
Radweg nach Gisselberg wird bald sicherer
Der Landkreis Marburg-Biedenkopf verbessert zusammen mit der Universitätsstadt Marburg und der Gemeinde Weimar den Radweg zwischen Gisselberg und Niederweimar. Ab sofort wird in beiden Ortschaften gebaut, um Querungen sicherer und barrierearm zu machen. Am Ortseingang von Gisselberg wird der bestehende Rad- und Gehweg so angepasst, dass der Übergang ohne starke Steigung möglich ist. Zudem wird eine Mittelinsel angelegt, um das Queren der Kreisstraße zu erleichtern. Dazu wird es taktile Elemente für sehbehinderte Menschen sowie eine neue Straßenbeleuchtung geben. Auch an der Einmündung „Zur Fasanerie“ werden die bisherigen Rad- und Fußwege verbreitert. Am Ortseingang von Niederweimar werden die Rad- und
Gehwege im Kreuzungsbereich ausgebaut, um einen möglichst sicheren Übergang zu gewährleisten. Auch hier wird mit Markierungen eine Furt für den Radverkehr sowie eine Mittelinsel angelegt. Für Sehbehinderte sind taktile Elemente geplant. Die Gesamtkosten von rund 512.000 Euro werden zu 75 Prozent von einem Bundesförderprogramm abgedeckt. „Wir wollen, dass Menschen jeden Alters sicher mit dem Rad unterwegs sein können. Mit den neuen Querungshilfen stärken wir den Radverkehr im Alltag“, sagte Landrat Jens Womelsdorf zum Start der Baumaßnahmen. „Mit den Verbesserungen werden Gefahrenstellen entschärft“, betonte Marburgs Baudezernent Michael Kopatz.
Ried ist neuer Präses
Neuer Präses der Synode des Kirchenkreises Kirchhain ist der Cölber Bürgermeister Jens Ried. Der studierte Theologe setzte sich bei der Wahl gegen Emmi Katharina Frenzi durch. Stellvertretender Präses wurde Pfarrer Matthias Franz von der Kirchengemeinde Wetter. Zur stellvertretenden Dekanin wurde Pfarrerin Sandra Niemann von der Kirchengemeinde Goßfelden-Sarnau gewählt. Propst Volker Mantey betonte während der Synode, dass zwar die kirchlichen Strukturen, nicht aber die Kirche an sich in einer Krise seien.
Wie kommt es zu COPD-Schüben?
Forschende der Marburger Philipps-Universität haben herausgefunden, warum sich die chronische Lungenerkrankung COPD bei einer Grippe-Infektion oft plötzlich stark verschlechtert: Ein Botenstoff namens CXCL11 wird dabei vermehrt gebildet und bringt die

Atemwege aus dem Gleichgewicht. Dadurch wird nicht nur zu viel zäher Schleim produziert, sondern auch die natürliche Abwehr gegen Viren geschwächt. „Solche Studien sind nur in Marburg möglich, weil wir hier eine enge Verzahnung von klinischer Versorgung und molekularer Grundlagenforschung haben. Dadurch können wir Fragestellungen direkt aus der Behandlung von Patientinnen und Patienten in experimentelle Modelle übertragen“, erklärt Prof. Mareike Lehmann, die gemeinsam mit Prof. Bernd Schmeck darüber berichtet. Die Ergebnisse liefern einen wichtigen Ansatzpunkt, um die gefährlichen Krankheitsschübe bei COPD künftig gezielter zu verhindern oder therapeutisch zu behandeln.
Sicherer Frieden trotz kultureller Grenzen
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ein Projekt des Marburger Historikers Christoph Kampmann, der Friedensschlüsse und Verträge zwischen europäischen Kolonialmächten und indigenen Gemeinschaften in Nordamerika im 17. und 18. Jahrhundert systematisch untersucht. Im Fokus stehen Strategien, die zukünftige Vertragsbrüche verhindern und die Dauerhaftigkeit von Abkommen gewährleisten sollten. Es geht um die Frage, wie die Beteiligten sicherzustellen versuchten, dass Friedensschlüsse nicht nur auf dem Papier existierten, sondern langfristig eingehalten wurden. „Wir beziehen gezielt indigene Perspektiven und die Frage der Vertragssicherung ein“, erklärt Kampmann: „Dadurch können wir zeigen, dass die in Nordamerika abgeschlossenen Verträge zwischen kolonialen und indigenen Akteuren das Ergebnis komplexer Aushandlungsprozesse waren.“ Das über drei Jahre hinweg mit
200.000 Euro geförderte Projekt ergänzt den Schwerpunkt zum Thema „Sicherheit, Konflikt, Ordnung“ des Forschungscampus Mittelhessen.
Das Marburger Universitätsklinikum ist als Fast-Track-Zentrum für kolorektale Chirurgie zertifiziert worden. Nach Mitteilung der Klinik richtet sich das Fast-Track-Konzept an Patientinnen und Patienten mit geplanten Operationen an Dickund Enddarm. In den vergangenen eineinhalb Jahren wurden mehr als 170 Patienten nach dem neuen Standard behandelt. „Bei ihnen verzeichnen wir eine deutlich schnellere Rekonvaleszenz, einen verkürzten Krankenhausaufenthalt und vor allem eine signifikant höhere Patientenzufriedenheit“, erklärt der Leiter des Darmzentrums, Max Albers. Zudem würden Komplikationen nach der Operation minimiert. Neben schonenden Narkoseverfahren und minimalinvasiven, meist roboterassistierten Operationen werden Betroffene oft schon vor der Operation durch Ernährungsberatung und Nahrungsergänzung vorbereitet. Bereits am Operationstag können sie wieder aufstehen und essen. „Schläuche, Bettruhe und Nahrungskarenz gehören der Vergangenheit an“, sagt Fast-Track-Assistentin Sabrina Hahn. Das beuge auch den früher häufigen Komplikationen wie Lungenentzündungen, Thrombosen oder Lungenembolien vor.
Zum Sommersemester öffnet die Marburger Philipps-Universität erneut ihre Hörsäle, um Senioren und andere Gasthörer einzuladen.

Für die Anmeldung an der Universität sind weder Abitur noch Mindestalter nötig. Pro Semester fallen 100 Euro Gasthörergebühr an. Mit der U-Card können Senioren auch die Universitätsbibliothek und die Mensa besuchen. Neben den regulären Lehrveranstaltungen können die Gasthörer ein Zusatzangebot an Vorträgen besuchen, das eigens in Kooperation mit dem Seniorenkolleg entwickelt wurde. Es ist im Internet unter www.uni-marburg.de/gaststudium abrufbar. Dazu gehören zum Beispiel die Vorlesung zur „Linguistik des Deutschen“, der Philosophi-
sche Studienkreis sowie die Veranstaltung über „Grundlagen des digitalgestützten Lernens“. Eine Informationsveranstaltung für Interessierte findet am Freitag, 27. März, in der Zeit von 9.30 bis 11 Uhr im Seminargebäude im Pilgrimstein 12 in Marburg statt. Anmeldungen zum Gasthörerstudium sind vom 1. bis 30. April möglich. Beratungs- und Sprechstunden gibt es im April jeweils dienstags und donnerstags von 13.30 bis 15.30 Uhr im „stud-i-point“ in der Biegenstraße 10.

Stand der Auszählung zu Redaktionsschluss am Dienstag. Sonstige, kleinere Parteien
MMit Stimmenverlusten hatten SPD, Grüne und Klimaliste bei der Kommunalwahl am Sonntag wohl gerechnet. Es kam dann aber noch dicker als befürchtet: Nach dem vorläufigen Ergebnis holten die Sozialdemokraten nur noch 16,8 Prozent der Stimmen – das ist ein Einbruch um 7,1 Prozent. Noch stärker waren die Verluste bei den Grünen, die ein Minus von rund 7,5 Prozent verkraften müssen und nun bei 18,9 Prozent liegen. Damit haben beide Parteien deutlich mehr verloren als im Landesdurchschnitt. Und richtig bitter ist es für die Klimaliste, die nach dem vorläufigen Ergebnis noch nicht einmal halb so viele Stimmen auf sich vereinigen konnte wie 2021. Mit drei Prozent wurde sie in den amtlichen Statistiken nur noch unter „Sonstige“ geführt. Ihr Dezernent Michael Kopatz nannte das Ergebnis „erschütternd und traurig“.
„Das hat am Ende gezogen“, sagt Seipp.
Wahlbeteiligung war mit 61,2 Prozent relativ hoch.
Dagegen ist die CDU mit 23,1 Prozent der Stimmen erstmals nach 45 Jahren wieder stärkste Fraktion im Marburger Stadtparlament. Das gelang ihr zuletzt 1981. Die Christdemokraten legten um 1,4 Prozent zu. Von einem „schönen Ergebnis der Arbeit in den vergangenen Jahren“ sprach denn auch CDU-Fraktionsvorsitzender Jens Seipp. Die Christdemokraten hatten erneut mit dem Verkehrskonzept Move 35 sowie Sicherheit und Ordnung Wahlkampf gemacht.
„Wir wären gern stärkste Kraft geworden“, räumt der grüne Fraktionsvorsitzende Maximilian Walz ein. Die Verluste erklärt er sich mit dem nachlassenden Interesse an Klimathemen, dem dominanten Verkehrsthema im Wahlkampf sowie dem zergliederten und zerfaserten grünen Spektrum. Die Risse im grünen Lager trafen die Klimaliste besonders hart, die Wähler an das Bündnis „Move 35“ verlor, obgleich die Klimaliste ebenfalls für die Verkehrswende und einen links-grünen Kurs steht. Dass bei der Kommunalwahl in Marburg 14 Parteien und Listen miteinander konkurrierten, hält auch SPD-Spitzenkandidat und Oberbürgermeister Thomas Spies für einen Grund für die Verluste. Dazu kämen Bundes- und Landestrends: „Da ist die Situation der Sozialdemokratie insgesamt nicht erfreulich“, sagt Spies. Aber auch die Haushaltslöcher bereiten Probleme: „Regieren in Zeiten, in denen Konsolidierungsmaßnahmen notwendig sind, machen keine Freude. Und neue Freunde macht man sich auch nicht“, so Spies. Trotz ihrer Spaltung konnte „Die Linke“ ihr Ergebnis von 2021 noch einmal toppen. Sie holte 12,7 Prozent der Stimmen. Und auch ihre Konkurrenten von der „Marburger Linken“ erreichten nach dem vorläufigen Ergebnis noch 4,4 Prozent. Die Europa-Partei Volt gewann auf Anhieb 4,5 Prozent. Dagegen sackte die FDP weiter auf 3,1 Prozent ab. Die AfD legte mit 7,7 Prozent zwar deutlich zu und wird wohl in Fraktionsstärke ins Stadtparlament einziehen, blieb aber immerhin im hessischen Vergleich unterdurchschnittlich. Die
Koalitionsverhandlungen werden komplizierter Damit zeichnen sich bereits schwierige Koalitionsverhandlungen ab. Die CDU hat nun den Anspruch, die nächste Stadtregierung anzuführen. Dazu werde es Sondierungsgespräche mit allen Parteien außer der AfD und dem Bündnis „Move 35“ geben, kündigte Seipp an. Es wäre zwar auch denkbar, dass die bestehende Koalition mit wechselnden Mehrheiten weiter regiere, aber so Seipp: „Die sind abgewählt. Das wäre für alle schlecht, die im nächsten Jahr die Oberbürgermeisterwahl gewinnen wollen.“ Und OB Thomas Spies ergänzt: „Unter den gegenwärtigen Umständen braucht es einen breiten Zusammenhalt.“ Für die Grünen sagte Walz vor laufenden Kameras, dass er sich ein Bündnis mit den Christdemokraten „natürlich“ vorstellen könne. Aber auch die SPD braucht die
CDU, wenn sie an der Macht bleiben will. Allerdings ist das noch komplizierter als vor fünf Jahren. Um mit einem Dreier-Bündnis regieren zu können, müssten CDU, SPD und Grüne koalieren. Theoretisch denkbar wäre noch eine Vierer-Koalition aus CDU, Grünen, Volt und FDP (oder Klimaliste). „Das ist schon tricky“, so CDUMann Seipp. Natürlich könnte sich auch das links-grüne Lager von den Linken über SPD, Grüne und Klimaliste (oder Volt) zusammenschließen. Eine Koalition mit den Linken ist angesichts des Sparzwangs aber unwahrscheinlich.
AfD-Hochburg ist Bad Endbach Auch im Landkreis erlitt die SPD herbe Verluste, während CDU und Linke leicht zulegten. Die bislang regierende große Koalition dürfte noch eine knappe Mehrheit haben. Allerdings erreichte die AfD nach dem vorläufigen Ergebnis hier 16,1 Prozent der Stimmen – ein Plus von rund zehn Prozent. Besonders stark schnitt die extreme Rechte in Bad Endbach ab, wo jeder Dritte AfD wählte. Auch in Breidenbach, Steffenberg und Lohra holten sie viele Stimmen.

Kaum hat sich der Winter verabschiedet, offenbart er, was er hinterlassen hat: Schlaglöcher.
Normalerweise sind zu dieser Jahreszeit ein bis zwei Teams vom Dienstleistungsbetriebs Marburg unterwegs, um Schlaglöcher zu stopfen. Doch in diesem Jahr ist es anders: Seit Ende des Winterwetters rücken täglich fünf Besatzungen aus, die Schlaglöcher in Marburger Straßen verfüllen. Ihr Auftrag: alle Straßen innerorts, für die die Stadt Marburg verantwortlich ist, abfahren und bei Bedarf beseitigen. Auch Hinweisen der Polizei oder über den Mängelmelder wird schnellstmöglich nachgegangen. Denn Schlaglöcher können nicht nur Schäden an Fahrzeugen verursachen. Sie sind auch eine ernsthafte Gefahr für alle, die mit dem Fahrrad unterwegs sind – vor allem, wenn sie mit dem Vorderrad in ein tiefes Schlagloch geraten. Und an Zebrastreifen oder Ampel-Übergängen können Schlaglöcher auch das Queren einer Straße zu Fuß behindern.
Priorität haben dabei die größeren und tieferen Schlaglöcher, durch die eher Schäden für Menschen und Fahrzeuge zu befürchten sind. Die klassischen Schlaglöcher sind zwischen zehn und 30 Zentimeter breit und können vergleichsweise schnell ausgebessert werden. Oft reicht schon eine Flachschaufel Asphalt, der mit einem Handstampfer verdichtet wird. Die derzeitige Herausforderung ist jedoch eine andere. „Es gibt aktuell viele Schlaglöcher, die weitaus größer sind und wegen des Mehraufwands auch umso mehr Zeit in Anspruch nehmen“, erläutert Janick Hofmann. Er gehört zu der „Task Force“, die sich aktuell täglich um Marburgs Straßen kümmert. Bislang haben sie in diesem Jahr bereits rund 700 Schlaglöcher verfüllt. Grund für die zahlreichen Schlaglöcher ist die Witterung während der Wintermonate. „Der Winter war nicht nur wegen des Schnees besonders, sondern auch wegen der Kombination aus Niederschlägen und mehrfachem starken Frost“, sagt Stadträtin Kirsten Dinnebier. Das Niederschlagswasser unter der Asphaltdecke dehnt sich nämlich während jeder Frostperiode aus. „Durch den starken Wechsel von starkem Frost und Tauwetter wird der Asphalt letztendlich sozusagen gesprengt“, sagt DBM-Mitarbeiter Moritz Neebe. Die mechanische Belastung durch den notwendigen Einsatz von Räumschilden und Schnee-

Bereits rund 700 Gefahrenstellen auf Marburgs Straßen werden beseitigt
ketten sowie Salz im Rahmen des Winterdienstes habe sein Übriges getan.
Manche der entstandenen Löcher im Asphalt sind bis zu zwei Quadratmeter groß. Um das sauber zu „flicken“ und ein schnelles, erneutes Aufbrechen zu verhindern, wird mit Hilfe einer Motorflex aus dem Schlagloch mit unregelmäßigen Kanten ein Rechteck mit geraden Rändern ausgeschnitten. Die Ränder werden mit einem Dichtband ausgekleidet. „Das verbindet den alten Asphalt nahtlos mit der neuen Füllung und verhindert das erneute Eindringen von Wasser, erläutert Neebe. Wenn er und seine Kollegen ausrücken, um die Löcher zu stopfen, muss es schnell gehen, denn die Arbeiten erfolgen oft im laufenden Straßenverkehr. Dabei wünschen sie sich etwas mehr Rück-
sicht und Geduld von den fahrenden Verkehrsteilnehmern. Schnell muss es auch gehen, weil der 170 Grad heiße Asphalt im Thermobehälter auf der Ladefläche zügig verarbeitet werden muss. Die reparierte Fläche ist sofort wieder befahrbar. Anders sieht es beispielsweise an Bushaltestellen aus. Für Ausbesserungen an solchen Stellen sind kurzzeitige Sperrungen nötig. Klar ist: Mit dem Verfüllen der Schlaglöcher werden Gefahrenstellen kurzfristig beseitigt und Straßen schnell wieder gut befahrbar. Dieses „Pflaster“ hält zwar nicht für mehrere Jahre. Doch insbesondere auf Straßen, für die in absehbarer Zeit eine grundhafte Sanierung geplant ist, ist diese günstige und schnelle Reparatur-Variante auch gleichzeitig die wirtschaftlichste.
Für die Sanierung der Straßen will die Stadt Marburg in den nächsten zehn Jahren im Schnitt rund 15 Millionen Euro pro Jahr investieren – in 40 Kilometer Straßennetz. Dafür hat die Stadtverordnetenversammlung ein Straßenkataster beschlossen, das Straßenbauprogramm für die grundhafte Erneuerung verkehrswichtiger innerörtlicher Straßen. Es ist auf der Internetseite der Stadt Marburg im Bereich der Beschlussvorlagen unter der Nummer VO/2911/2025 zu finden: www.marburg.sitzung-online.de/public/vo020?VOLFDNR=1004534&refresh=false red

Im Landkreis Marburg-Biedenkopf fehlen 5000 Wohnungen
Dem Landkreis Marburg-Biedenkopf fehlen rund 5.000 Wohnungen. Gleichzeitig stehen 2.470 Wohnungen bereits seit einem Jahr oder länger leer. Das geht aus der regionalen Wohnungsmarkt-Untersuchung des wissenschaftlichen Pestel-Instituts hervor. Dafür haben die Forschenden den Wohnungsbestand, die Bevölkerungsentwicklung sowie Prognosen für den Arbeitsmarkt und die Beschäftigung im Landkreis Marburg-Biedenkopf analysiert.
Wer eine Wohnung sucht, kann sich allerdings kaum Hoffnungen auf leer stehende Wohnungen machen: Was schon lange Zeit leer steht, geht kaum wieder in die Vermietung. Nach der Untersuchung des Instituts bedeutet das konkret, dass in den nächsten fünf Jahren rund 1.280 neue Wohnungen im Landkreis Marburg-Biedenkopf gebaut werden müssten – „und zwar pro Jahr“, betont der Chef-Ökonom des Instituts, Matthias Günther. Allerdings sei die-
ses Wohnungsbaupensum „nicht machbar“. So habe es im ersten Halbjahr 2025 lediglich 173 Baugenehmigungen für neue Wohnungen im Landkreis Marburg-Biedenkopf gegeben. „Das reicht natürlich nicht. Der Neubau von Wohnungen im Kreis Marburg-Biedenkopf läuft mit angezogener Handbremse“, so Matthias Günther.
Die Wissenschaftler haben die regionale Wohnungsmarkt-Analyse im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel durchgeführt. Nach Überzeugung der Präsidentin des Bundesverbandes, Katharina Metzger, passiert auch unter der neuen Bundesregierung zu wenig in Sachen Wohnungsbau. Selbst da, wo es ein Plus bei den Baugenehmigungen gebe, passiere dies auf „denkbar niedrigem Niveau“. Dabei sei der Wohnungsbau ein wichtiger Motor der Binnenkonjunktur: „Läuft der Wohnungsbau, dann läuft auch die Wirtschaft“, so Metzger.

„Sport ist Therapie“ Forschungsprojekte: Welche Art von Bewegung ist für wen gut?
Das Team um den Gießener Sportwissenschaftler Prof. Karsten Krüger würde am liebsten alle erreichen: Schwer Kranke, Junge und Ältere, Spitzenund Breitensportler, aber auch Übergewichtige und Sport-Muffel. Bei ihnen allen fragen die Forschenden, welche Rolle Sport spielt und für wen welche Art von Bewegung und Sport wann gut ist. „Wir sind Überzeugungstäter“, sagt Karsten Krüger, der seit 2019 Professor für Leistungsphysiologie und Sporttherapie an der Justus-Liebig-Universität ist. In jeder Beziehung. Er selbst steht morgens um 5.30 Uhr auf, um noch vor dem Aufwachen seiner Kinder im Kraftraum im Keller zu trainieren und fährt selbstverständlich mit dem Fahrrad zur Uni. Andere Teammitglieder laufen Ultramarathon, Bouldern, wandern und fahren Rennrad. Zugleich weiß Krüger auch: „Es ist ziemlich schwer, Menschen davon zu überzeugen, mehr Sport zu machen.“ Ihr größtes aktuelles Projekt dreht sich allerdings um den Spitzensport. Über sechs Jahre begleiten sie gemeinsam mit der Universität Frankfurt und der Deutschen Sporthochschule Köln mehr als 600 Athletinnen und Athleten aus sechs Olympiastützpunkten, Bundes-, Nachwuchs-, Perspektiv- und Olympiakadern. Die GoldmedaillenGewinnerin in der Rhythmischen Sportgymnastik, Darja Varfolomeev, ist ebenso dabei wie die 3x3-Basketballerinnen, die bei den Olympischen Spielen in Paris die Gold-
medaille holten. Das Ziel: Die Spitzensportlerinnen und Sportler so genau und individuell zu fördern, dass sie noch erfolgreicher in ihrer Disziplin sein können. Dazu werfen sie einen ganzheitlichen Blick auf Training, kognitive Fähigkeiten, Motorik, Ernährung, Blutwerte, Genetik, Mikrobiom, persönliches Umfeld, Teamdynamik und soziale Unterstützung. Karsten Krüger ist Sprecher des Forschungsverbundes. Und er hat zugleich einen leichteren Zugang zum Thema. Der heute 48-Jährige war als junger Mann selbst Leistungssportler im Mittelstreckenlauf und Mitglied eines Landeskaders. Größter Erfolg: Westfalenmeister über 3000 Meter Hindernis. Bis ihn eine Verletzung dazu zwang, die Sportkarriere aufzugeben. Er studierte Biologie und Sportwissenschaft, promovierte und habilitierte sich in Gießen und wurde 2017 Professor.
Für das Projekt ist das Team um Prof. Krüger in den Olympiastützpunkten und den Trainingsorten von Füssen bis Hamburg unterwegs. Die Athletinnen und Athleten durchlaufen nämlich einen rund fünfstündigen Testparcours, der einmal pro Jahr wiederholt wird, sodass sich ganze Sportkarrieren verfolgen lassen. Anschließend können die Forschenden sehr genau sagen, welche Stärken und Schwächen die Einzelnen haben und wie sie sich verbessern könnten. Der Schwerpunkt von Krügers Team liegt vor allem bei den Einflussfaktoren auf die lang-
fristige Leistungsentwicklung und Gesundheit.
Ein häufiges Manko haben die Forschenden bereits festgestellt. Viele Sportlerinnen und Sportler unterschätzen, wie viele komplexe Kohlehydrate sie zu sich nehmen müssen. Wie andere junge Leute auch informieren sie sich vor allem durch Social Media und lassen sich vom „Low-Carb-Trend anstecken. Tatsächlich brauchen selbst die zierlichen Sportgymnastinnen angesichts ihres harten Trainings mehr als 4000 Kilokalorien pro Tag. Sonst kann es zu schlechteren Leistungen, Ermüdungsbrüchen sowie Schwierigkeiten im Hormonhaushalt – zu wenig Testosteron bei den Männern, Störungen im Menstruationszyklus bei den Frauen – kommen. Häufig raten die Forschenden aufgrund ihrer Ergebnisse auch zu mehr Balaststoffen. „Es gibt Nachwuchskader, die keine Ahnung haben, was sie essen müssten“, berichtet Krüger.
Von den Untersuchungen im Leistungsport profitiert aber auch der Breitensport: „Was wir im Spitzensport sehen, gilt tendenziell für alle, die ambitioniert Sport treiben“, sagt Krüger. Fast alle nähmen genug Proteine zu sich, vernachlässigen aber Kohlehydrate, Ballaststoffe und Vitamin D. So rät er auch Hobby-Joggern dazu, vor dem Sport genügend zu essen. Karsten Krüger hat sechs Bücher geschrieben – mit vielen guten Argumenten für mehr Bewegung und einen gesunden Lebensstil.
„Jungbrunnen Muskulatur“, „Die Bio-Age-Challenge. Dein Alter bestimmst du selbst“, „Geben Sie Bakterien und Viren keine Chance“ und „Wie chronische Entzündungen uns krank machen“ lauten die Titel. Schließlich möchte er die Menschen davon überzeugen, mehr Sport zu treiben. Wobei er Sportmuffel lieber erst einmal fragt, welche Aktivität ihnen denn Spaß machen würde. Natürlich gebe es das ideale Training: Jeden Tag ein bisschen Ausdauersport und zweimal in der Woche Krafttraining. Aber das Entscheidende sei eigentlich, über viele Jahre regelmäßig dabei zu bleiben und keine langen Zeiten der Inaktivität zu haben. Deswegen rät er Menschen, die beruflich sehr belastet sind oder kleine Kinder haben, Bewegung in den Alltag einzubauen und zum Beispiel mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, Treppen zu steigen oder eine Busstation früher auszusteigen. Ein weiterer Anreiz: Wer sich sportlich betätigt, ist seltener krank. In mehreren Projekten gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg untersucht er, welche Rolle Sport etwa bei der Prävention und Therapie von Krebserkrankungen spielt. Nachgewiesen ist, dass sportliche Menschen seltener an Brust- oder Darmkrebs erkranken. Die sogenannten Killerzellen, die das Tumorwachstum reduzieren, arbeiten bei Bewegung effizienter. Aber auch für bereits Erkrankte ist Bewegung wichtig. So hat Krügers Team bei Patientinnen und Patienten mit einem Tumor in Magen oder Darm ein sportliches Prä-Rehabilitations-Programm konzipiert, mit dem sie die belastende Zeit von der Diagnose bis zur Operation besser durchstehen. Wer an dem Sportprogramm teilnahm, profitierte sowohl körperlich als auch mental. Weitere Studien zu Sport bei Post-Covid und bestimmten Lungenkrankheiten starten gerade. Krüger ist allerdings überzeugt: „Sport hat eine therapeutische Wirkung.“

Es ist eine spannende Studie für Menschen, die gesund altern wollen: Prof. Karsten Krüger hat mit seinem Team das Immunsystem von gesunden, älteren Menschen über mehrere Jahre intensiv beobachtet und zugleich dokumentiert, welche Rolle Bewegung und andere Lebensstilfaktoren dabei spielen. Der Hintergrund: Wenn das Immunsystem schlechter wird, werden die Menschen schneller krank. Diabetes, Herzinfarkte, Schlaganfälle und andere Erkrankungen werden häufiger. Mit zunehmendem Alter haben die Menschen weniger junge Immunzellen, die gut und schnell auf neue Herausforderungen reagieren können. Auch während der Pandemie war das Alter das größte Risiko für einen schweren Verlauf bei einer Corona-Infektion. Krüger stellte sich nun die Frage, wie das Immunsystem von
Älteren durch Sport verbessert werden kann.
Bei den genauen Untersuchungen stellte sich heraus, dass ein knappes Drittel dieser „Healthy Ager“ bereits eine leichte, bislang unentdeckte Arteriosklerose (Arterienverkalkung) hatten – ein Zeichen für ein alterndes Immunsystem. Bei der Aufzeichnung von Körperwerten und Schrittzahl stellte sich heraus: Je fitter die Probanden waren und je besser ihre Muskelkraft war, desto jünger war ihr Immunsystem. Die Bewegung begünstigte Immunzellen, die antientzündlich reagieren. Und es wurden weniger Zellen gebildet, die schädliche Stoffe freisetzen und zu Krankheiten führen. Der Effekt zeigte sich schon nach zehn bis zwölf Wochen Training. „Ein aktiver Lebensstil hält das Immunsystem bis ins Alter jünger“, sagt Krüger. Und seinem Team ge-
lang es bei der Studie sogar, einen Blutmarker zu finden, mit dem sich das Risiko vorhersagen lässt, an Arteriosklerose zu erkranken.
Ausdrücklich empfiehlt Krüger übrigens auch Krafttraining für ältere Menschen. Muskeln schütten hormonähnliche Botenstoffe aus, die das Risiko für viele Krankheiten und Übergewicht senken. Und auch mit fortschreitendem Alter lassen sich noch Muskeln aufbauen.

Unterstützung für junge Familien am Uni-Klinikum gestartet
Allein im Universitätsklinikum
Marburg sind 2025 rund 2040 Babys zur Welt gekommen. Um ihnen und ihren Eltern zu einem noch besseren Start ins Leben zu verhelfen, hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf gemeinsam mit der Stadt Marburg und dem Universitätsklinikum den Neugeborenen-Lotsendienst (Nelodi) eingerichtet. Damit soll den jungen Familien und ihren Neugeborenen im Kreis Marburg-Biedenkopf auf vielseitige Art und Weise geholfen werden. Ziel des neuartigen Projekts ist es, werdende Eltern und Familien mit Kleinkindern frühzeitig zu erreichen. Die Besonderheit: Das Projekt wird durch die Marburger Philipps-Universität wissenschaftlich begleitet.
Der Hintergrund: Bei fehlenden Sozial- oder Familienstrukturen, finanziellen Notlagen, aber auch einfach den vielen Fragen, denen sich frisch gebackene Eltern gegenübersehen, soll möglichst früh geholfen werden. Die beiden Neugeborenen-Lotsinnen Monika Ellenberger und Claudia Plociennik haben ein offenes Ohr für Probleme, die sich im Alltag oder mit Be-
hörden ergeben: „Es ist uns ein Anliegen, Familien in einer besonders sensiblen Phase ihres Lebens nicht allein zu lassen“, sagen sie. Die pädagogischen Fachkräfte nehmen entweder schon vor der Geburt des Kindes oder direkt danach noch in der Klinik mit den Eltern Kontakt auf, um deren psychosoziale Bedürfnisse zu erkennen und sie an die passenden Unterstützungsangebote weiterzuvermitteln. Gerade Familien in ausgeprägten Belastungssituationen finden nicht alle selbst den Weg zu den entlastenden Hilfsangeboten, erläutern sie.
Siegmund Köhler, leitender Arzt der Geburtshilfe, betont: „Der Neugeborenen-Lotsen-Dienst
schafft eine notwendige Brücke zwischen der medizinischen Betreuung unter der Geburt in der Klinik und den sozialen Angeboten danach. Man möchte glauben, dass in unserer multimedialen Welt der Übergang von einer Partnerschaft in eine Familie gut organisierbar ist. Aber das Gegenteil ist der Fall. Viele Mütter, Väter, Eltern sind nach der Geburt, in der neuen Situation alleingelassen und überfordert.“ Der Neugeborenen-Lotsen-Dienst könne durch seine Vermittlerrolle Sicherheit schaffen.
„Es handelt sich um ein wegweisendes Projekt, das sehr früh ansetzt, um junge Familien in ihrer ersten Lebensphase zu begleiten

und zu entlasten“, sagte Landrat Jens Womelsdorf bei der Vorstellung des Projekts am Marburger Klinikum. „Wir möchten den Familien nicht nur medizinische Versorgung bieten, sondern auch psychosoziale Unterstützung und Hilfsangebote aufzeigen, damit sie gut in das Familienleben starten können“, ergänzt Marburgs Bürgermeistern Nadine Bernshausen.
Wissenschaftlich begleitet
Das Projekt wird durch eine wissenschaftliche Untersuchung begleitet, die es ermöglicht, den Erfolg und die Wirksamkeit des Angebots zu messen und gegebenenfalls weiter zu verbessern. Die Koordination übernimmt das Universitätsklinikum. Das gesamte Projekt wurde 2021 angestoßen und ist dank der Fördermittel des Landes Hessen für die Prävention und den Kinderschutz realisiert worden. Die Lotsinnen arbeiten eng mit Beratungsstellen, lokalen Projekten, Frühförderstellen sowie weiteren Partnern aus den Bereichen Frühe Hilfen und Kinderschutz zusammen. Projektpartner sind der Landkreis Marburg-Biedenkopf, die Universitätsstadt Marburg, das Uni-Klinikum sowie das hessische Familienministerium.

„at its best“ ab 2. April in der
Ein Komödienklassiker kehrt auf die Bühne der Waggonhalle zurück: „Arsen und Spitzenhäubchen“ von Joseph Kesselring ist eine der berühmtesten Kriminalkomödien der Bühnengeschichte – und schwarzer Humor „at its best“.
Die Handlung: New York in den 1940ern – ein Häusermeer voll
von Lasterhöhlen und Verbrecherschlupfwinkeln. Mittendrin eine scheinbare Oase des Friedens: das Haus der liebenswerten Schwestern Abby und Martha Brewster. Hingebungsvoll kümmern sie sich um ihren verrückten Neffen Teddy. Niemand wird an ihrer Tür abgewiesen. Auch Teddys Bruder Mortimer und dessen Ver-
lobte Elaine haben hier ihr Glück gefunden. Doch an diesem Abend bricht der Wahnwitz hinter der friedlichen Fassade auf. In einer Fenstertruhe stößt Mortimer auf das furchtbare Geheimnis seiner Tanten. Was folgt, ist eine turbulente, rabenschwarze Komödie um verschwundene einsame Männer, ge-
„Unsere Heimat ist die Welt“
Liebknecht-Jahr in Gießen startet am 29. März
In Marburg hat er kurzzeitig studiert und eine Lehre gemacht –in Gießen wurde er am 29. März 1826 geboren: Wilhelm Liebknecht, einer der Gründerväter der deutschen Sozialdemokratie. Ihren prominenten Sohn feiert unsere Nachbarstadt bis Ende des Jahres mit einer Vielzahl von Veranstaltungen, die seine zentralen Themen zu Bildung, Frieden, sozialer Gerechtigkeit und Demokratie auf ganz unterschiedliche Weise beleuchten. Zum Programm gehören Diskussionen, Performances, Workshops, eine Ausstellung und eine interdisziplinäre wissenschaftliche Konferenz. „Wir laden die Gießener Stadtgesellschaft und Gäste aus ganz Deutschland herzlich ein, Wilhelm Liebknechts Denken neu zu entdecken – nicht als historische Fußnote, sondern als Impuls für unsere Zeit“, sagt Frank-Tilo Becher, Oberbürgermeister und Kulturdezernent der Stadt Gießen. Auftakt ist am Sonntag, 29. März, mit der Geburtstagsfeier „Wilhelm Liebknecht zum 200. – ein Geburtstag, viele Stimmen“. Eine weitere zentrale Veranstaltung
soll „Ars Democratica“, die Kunst der Demokratie werden, – eine Mischung aus Festival und Kongress, am 23. und 24. Oktober mit Aktionen im öffentlichen Raum, Audiowalks, Installationen, einer szenischen Lesung und mehr. Auf der Website liebknecht200.de präsentiert die Stadt nicht nur ihre eigenen Veranstaltungen: „Wir wollen zum Zentrum der Liebknecht-Veranstaltungen werden und das bundesweite Angebot hier bündeln“, sagt Dr. Stefan Neubacher, Leiter des Kulturamts in Gießen und Initiator von Liebknecht200. „Macht alle mit!“ – so lautet seine Botschaft an die Veranstalter, ihr Angebot auf liebknecht200.de zu veröffentlichen. Als zentrale Figur der deutschen Sozialdemokratie ist Wilhelm Liebknecht einer der prominentesten Söhne der Stadt. Er gehörte im 19. Jahrhundert zu den Männern und Frauen, deren Ideen von Freiheit, Frieden, Demokratie und sozialer Gerechtigkeit unsere Gesellschaft bis heute prägen. „Vaterland in Eurem Sinne ist uns ein überwundener Standpunkt, ein reaktionärer, kulturfeindlicher Be-
suchte Mörder, überforderte Polizisten, eine gefährdete Liebe und zwei nette alte Damen, die die irrwitzige Aufregung um sie herum so gar nicht verstehen … Die gnadenlos schwarzhumorige Kriminalkomödie „Arsen und Spitzenhäubchen“ lief nach ihrer Premiere am New Yorker Broadway 1444 Vorstellungen lang vor ausverkauftem Haus und ist bis heute eines der weltweit erfolgreichsten Theaterstücke. 1944 wurde dieser Klassiker des schwarzen Humors mit den Hollywood-Stars Cary Grant und Peter Lorre verfilmt. In Marburg kam das Stück ähnlich gut an: „Mein Gott, sind sie süß, die beiden alten Damen (…) Das Publikum in der ausverkauften Premiere hatte einen Riesenspaß und spendete eine Menge Applaus“, schrieb die Oberhessische Presse. pe
Arsen und Spitzenhäubchen
Waggonhalle Produktion No. 35
Do 2.4., Sa 4.4., So 5.4. 20 Uhr, Mo 6.4. 18 Uhr
griff; die Menschheit lässt sich nicht in nationale Grenzen einsperren; unsere Heimat ist die Welt“, sagte Wilhelm Liebknecht 1871. Aussagen wie diese haben an Aktualität nichts eingebüßt.
Auftaktveranstaltung
Im Programm der Auftaktveranstaltung zum Gießener Liebknecht-Jahr ist die Podiumsdiskussion „Demokratie gestalten –damals wie heute: Perspektiven auf Wilhelm Liebknecht“ um 11.30 Uhr in der Kongresshalle Gießen. Nach einem kurzen Vortrag von Kai-Michael Sprenger, Direktor der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte, diskutieren: Bodo Ramelow (Vizepräsident des deutschen Bundestags), Heike Hofmann (Hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales), Robin Mastro-
nardi (Geschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbunds Mittelhessen), Tina Cramer (Peace Research Institute Frankfurt, PRIF) und Dilâra Kanbiçak (HeinrichBöll-Stiftung).
Um 14.30 Uhr beginnt ein Festakt zum Liebknecht-Geburtstag. Nach der Anmoderation von Najima El Moussaoui und der Begrüßung durch Frank-Tilo Becher hält Martin Schulz, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Festrede „200 Jahre Wilhelm Liebknecht –Wegbereiter für Freiheit und Solidarität“. Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung in der Kongresshalle gestaltet die Folkband „Die Grenzgänger“. Zum Rahmenprogramm gehören Stadtführungen, Infostände zu Veranstaltungen im LiebknechtJahr mit dem Stadttheater, dem Bibliothekstag, der Volkshochschule und dem Museum für Gießen. pe/kro
Das komplette Programm: liebknecht200.de
Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung in der Kongresshalle gestaltet die Folkband „Die Grenzgänger“. Foto: Angela von Brill

• Agentur für Arbeit
Afföllerstraße 25 Mo 10–14, Di/Do/Fr 8–12, Do 13–17 Uhr
Das 8. Photo.Spectrum.Marburg präsentiert: „Afföller, was sonst?“ – Fotoimpressionen eines Marburger Stadtteils von Erich Schumacher (bis 13.9.).
• Atelier zwischen den Häusern Zwischenhausen 7–9 Sa 11–14, So 12–15 Uhr
Das 8. Photo.Spectrum.Marburg präsentiert: „Ein ewiger Gast im eigenen Dasein – Arbeiten von Maryam Abdolahi“ (bis 12.4.).
Im historischen Gewölbekeller: „Auf der Suche nach dem verlorenen Faden“ – eine Lichtinstallation von Ursula Eske (bis 12.4.).
• BiP
Am Grün 16
Mo–Mi 8.30–13, Do 14–17 Uhr „Demensch“ – Cartoonist Peter Gaymann wirft einen neuen, humorvollen Blick auf das Thema Demenz (bis 2.4.).
• Die Foto Passage ehem. Elwert-Passage, Reitgasse 9 Tägl. 6–1 Uhr
Das 8. Photo.Spectrum.Marburg präsentiert: „Übergänge“ – Fotografien von Mitgliedern der FotoCommunityMarburg & des KulturNetzwerkFotografieMarburg (bis März 2027).
• Galerie Haspelstraße Eins Haspelstraße 1
Di–Fr 15–18 sowie Sa 13–15 Uhr „VERSTICKT – VERTONT – VERFILZT“ –Arbeiten von Barbara Lorenzmeier, Elisabeth Sabo & Volker Schönhals (bis 26.3.).
• Gemeindeverwaltung Lohra Heinrich-Naumann-Weg 2, 35102 Lohra Mo–Do 8.30–12, Di 14–17, Do 15–18 Uhr
Das 8. Photo.Spectrum.Marburg präsentiert: bildsymphonie.de & friends: „Natur im Fokus“ (23.3. bis 17.9.).
• Haus der Ortenberggemeinde Rudolf-Bultmann-Straße 7 Öffnung auf Anfrage (0163-6013115)
Das 8. Photo.Spectrum.Marburg präsentiert: „Lieblingsbilder“ – Fotografien der Blauen Linse Marburg.
• Heimat- & Kulturverein Bauerbach Kirchweg 4, Bauerbach Sa 15.30–17.30 Uhr und nach Vereinbarung
Das 8. Photo.Spectrum.Marburg präsentiert: „Bauerbach im Fokus“ – Fotografien, die die ästhetische Dimension Bauerbachs einfangen (bis 25.4.).
• Herder-Institut Gisonenweg 5–7 Mo–Fr 8–16 Uhr
„Belarusian Art Across Borders & Boundaries“ – Arbeiten von Vladimir Tsesler und Sergey Grinevich.
• Jugendamt Marburg Friedrichstraße 36 Zu den Öffnungszeiten des Jugendamtes
Arbeiten von Schüler*innen der KunstWerkStatt Marburg e.V. (bis 25.3.).
• Jugendherberge Marburg
Jahnstraße 1 Tägl. 10–20 Uhr
Das 8. Photo.Spectrum.Marburg präsentiert: „Weidenhausen – Erinnerst Du Dich?“ – Fotografien, Ansichten, Gemälde mit Kommentaren und Erzählungen (bis 31.3.).
• Kameramuseum Marburg
Am Grün 44
So 14–18 Uhr. Tel.: 06421/12170, E-Mail: guenter@giesenfeld.de
Etwa 250 Kameras aus der Sammlung Giesenfeld, Zubehörteile, Projektoren, historische Filmvorführungen u.v.m.
• Kaufhaus Ahrens (Bistro) Universitätsstraße 14–22 Mo–Fr 9–19 Uhr und Sa 9–18 Uhr
„Bewegung“ – Arbeiten von Mitgliedern der FotoCommunityMarburg.
• Kulturzentrum KFZ
Biegenstraße 13
Di–Fr 10–14 Uhr und nach tel. Vereinbarung (06421/13989)
Das 8. Photo.Spectrum.Marburg präsentiert: „Zwei Heimaten“ – Internationale Gemeinschaftsausstellung verschiedener Fotograf*innen (bis 30.4.).
• Landgrafenschloss Marburg
Di–So 10–18 Uhr
„Minerale – Schätze der Erde zu Gast im Landgrafenschloss“. (bis 31.7.)
„Crystalline Cosmologies. Unruhige Anordnungen“ – Arbeiten von Susanna Hertrich. (bis 19.4.)
• Lutherische Pfarrkirche St. Marien Lutherischer Kirchhof 1 täglich 8–18 Uhr
„Imaginäre Landschaften“ – Arbeiten von Gudrun Niessner-Wild (bis 5.4.).
• Marburger Haus der Romantik Markt 16
Di–Fr 14–17, Sa/So 11–13 & 14–17 Uhr „Ein Tag im Paradies. Romantische Zeiten im Haus der Romantik“ – Zeichnungen der Künstlerin INK (bis 7.6.).
• Nachbarschaftszentrum Waldtal Waidmannsweg 11 Mo–Fr 8–17 Uhr
Das 8. Photo.Spectrum.Marburg präsentiert: Ulrich Severin: „Unvergessen – Begegnungen mit besonderen Menschen“ (bis 7.4.).
• Phantastische Bibliothek Wetzlar Turmstraße 20, 35578 Wetzlar Mo–Do 14–18, Mi auch 9–12 Uhr „HOPE“ – Arbeiten zum Thema Hoffnung von Schülerinnen und Schülern der Goetheschule Wetzlar (bis 25.5.).
• Rathaus Neustadt
Ritterstraße 5–9, Neustadt Mo, Di, Do, Fr 8–12, Do 14–16, Di 14–17.30 Uhr
Das 8. Photo.Spectrum.Marburg präsentiert: „Licht und Zufall“ – Lochkamerafotografie von Waltraud Frese (bis 14.4.).
• Restaurant Colosseo Biegenstraße 49 Zu den Öffnungszeiten des Restaurants Malerei von Amélie Methner. (bis 29.3.)
• Rotkehlchen in der Waggonhalle Rudolf-Bultmann-Str. 2a, Mi–Sa ab 18, So ab 10.30 Uhr
Das 8. Photo.Spectrum.Marburg präsentiert: „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ – Alltagsfotografien von Petra Bingel (bis 22.4.)
• Stadtbibliothek Wetzlar 1. OG, Bahnhofstraße 6, 35576 Wetzlar Di–So und an Feiertagen 11–16 Uhr „Tagebuch“ – Fotografische Arbeiten von Volodymyr Chernov (bis 20.4.).
• Stadtmuseum Wetzlar
Lottestraße 8–10, 35578 Wetzlar Di, So & feiertags 11–16 Uhr „Im Heute lebt das Gestern fort – 100 Jahre Stadtmuseum im Deutschordenshaus“ (bis 12.4.).
• Stadtwerke Marburg
Kundenzentrum, Am Krekel 55 Mo–Do 8–16.30, Fr 8.30–13.45 Uhr
„Von Marburg bis Marrakesch“ – Fotografien von Georg Kronenberg.
• Terra Tech e.V. Zeppelinstraße 2 Zu den Öffnungszeiten
Das 8. Photo.Spectrum.Marburg präsentiert: „Frauen Empowerment im globalen Süden“ – Fotos von Chris Schmetz aus Terra-Tech-Förderprojekten in Nepal, Sierra Leone, Mexiko u.a. (bis 30.4.).
• TTZ – Technologie- und Tagungszentrum Softwarecenter 3 Mo–Fr 8–17 Uhr
Das 8. Photo.Spectrum.Marburg präsentiert: „Ma“ – Zwischen Raum und Linie. Fotografien und Druckgrafiken von Sylvia Heinis (bis 30.9.).
• TurmCafé Spiegelslustturm Hermann-Bauer-Weg 2 tägl. 13–19, So und feiertags ab 11 Uhr „Einzelstücke“ – Arbeiten in Acryl von Doris Hartmann (bis 18.4.).
• Universitätsklinikum Marburg/Gießen (Lahnberge) Haupteingang, Baldingerstraße 1 zu den Besuchszeiten des Klinikums
Das 8. Photo.Spectrum.Marburg präsentiert: „Unendliche Weiten“ – Fotografische Arbeiten von Paul Heiser und Petra Ina Pfefferle (bis 4.9.).
8. Photo.Spectrum.Marburg
Marburgs großes Fotofestival im März Veranstaltungen vom 20.3. bis 26.3.
20.3. • Studio Atelier 42
Ketzerbach 42 Mo, Di 11–16 Uhr
„Der stille Charme des Verborgenen“ – Fotografien von Angelika Schönborn und Rainer Zuch (bis 24.4.). Vernissage: 20.3., 17 Uhr.
20.3. • Erwin-Piscator-Haus
Biegenstraße 15
Mo–Fr 9–18 Uhr
„Licht. Linien. Lebensspuren.“ – Arbeiren von Chris Schmetz (bis 26.7.). Vernissage: 20.3., 19 Uhr.
21.3. • Atelier Ute Trentmann
Weidenhäuser Straße 81
Nach tel. Vereinbarung 0173-1580908
„überWunden“ – Arbeiten der MixedMedia-Künstlerin Ute Trentmann (bis 31.3.). Vernissage: 21.3., 11 Uhr.
22.3. • Universitätskirche
Reitgasse 2
Tägl. 9–19 Uhr
„Vorübergehend“ – Urbane Fotografie des Fotografentrios gleis3eck (bis 10.5.). Vernissage: 22.3., 11 Uhr.
23.3. • Landratsamt/Kreisverwaltung Im Lichtenholz 60 Mo–Do 8–16, Fr 8–14 Uhr
„Isenberg & Isenberg – Von Angesicht zu Angesicht“ – Fotografie trifft auf Kohlezeichnung. Arbeiten von Henrik und Janik Isenberg (bis 30.4.). Vernissage: 23.3., 18 Uhr.
24.3. • Café am Markt Markt 9
So–Mi 9–18, Do–Sa 9–23 Uhr „Stein, Stahl & Zeit“ – Arbeiten von Martin Heß, Gewinner des Fotowettbewerbs „Marburg hochkant“ (bis 31.5.). Vernissage: 24.3., 19 Uhr.
25.4. • Gemeindeverwaltung Fronhausen Schulstraße 19, Fronhausen Mo 14–16, Mi 15–17, Fr 9–12 Uhr „Augenblicke im Marburger Land“ –ausgewählte Wettbewerbsfotos (bis 31.7.). Vernissage: 25.3., 17.30 Uhr.
26.3. • Forschungszentrum Dt. Sprachatlas Pilgrimstein 16
Werktags 10–16 Uhr
„Typisch Hessisch – Dialekte als kulturelles Gedächtnis“ (bis 1.4.). Vernissage: 26.3., 18.30 Uhr.
„Licht. Linien. Lebensspuren.“ Erwin-Piscator-Haus



Bell, Book & Candle Konzert
Sa 21.3. 20 Uhr, Waggonhalle 1994 gründete sich die Berliner Band Bell Book & Candle um folgend ganze drei Jahre lang an ihrem ersten Album „Read My Sign“ zu schreiben, dass 1997 mit dem internationalen Hit „Rescue Me“ die Welt eroberte. Die besondere Magie der Band um Jana Groß, Andy Birr und Hendrik Röder stellte sich schon im Namen dar, der dem Film Bell Book & Candle (1958) entlehnt ist.
Das Trio avancierten mit Alphaville, Nena, den Scorpions oder der Münchener Freiheit zu einer der wenigen deutschen Bands von internationalem Format. Weitere Hits wie „Read My Sign“ oder der Tatort-Schimanski-Song „Bliss In My Tears“ kamen dazu, Bell Book & Candle verkauften mehr als zwei Millionen Tonträger, erhielten Preise wie die Goldene Kamera und die Goldene Europa ein und selbst Sheryl Crow, die die Musik
von Bell Book & Candle großartig fand, schrieb der Band mit „Destiny“ einen Song auf den Leib. Aus den Anfangstagen sind die ungebremste Leidenschaft und der opulente Ideenreichtum geblieben, der Hang zu großen Melodienbögen und vielschichtigen Arrangements. Das Leitmotiv des perfekten Pop-Songs steht noch immer im Mittelpunkt des Trios.
Marburger Konzertverein Philharmonisches Orchester Gießen Klangvielfalt zwischen Klassik und Moderne
Brahms, von Weber, Eisendle, Hindemith Sa 21.3. 20 Uhr, EPH
Mit dem Philharmonischen Orchester Gießen unter der Leitung von Andreas Schüller und dem Pianisten Wataru Hissasue erwartet das Publikum ein spannungsreiches Programm zwischen romantischer Virtuosität und zeitgenössischer Ausdruckskraft. Der Abend beginnt mit Carl Maria von Webers temperamentvoller Ouvertüre zu Turandot. Im Anschluss erklingt mit dem Klavierkonzert B-Dur op. 83 von Johannes Brahms eines der bedeutendsten Werke der Klavierliteratur. Den Solopart übernimmt der Pianist Wataru Hissasue, der sich international als ausdrucksstarker und vielseitiger Interpret einen Namen gemacht hat. Einen spannenden Kontrast setzt


anschließend die Komposition „Crushed Ice II" (2020) der österreichischen Komponistin Hannah Eisendle. Den Abschluss bildet Paul Hindemiths Orchesterfantasie „Symphonic Metamorphosis of Themes by Carl Maria von Weber (1943).
Bereits um 19 Uhr bietet ein Einführungsvortrag allen Interessierten einen Einblick in das Programm.
Falk „Unverschämt“
Musikkabarett
Freitag, 20.3. 20 Uhr, KFZ „Unverschämt!“ kann als empörter Ausruf verstanden werden, bei Menschen mit Sinn für Humor, aber auch ein echtes Qualitätssiegel sein – wie bei einem Konzert von Falk. Der Liedermacher ist auch in seinem aktuellen Konzertprogramm „Unverschämt“ erfreulich grenzüberschreitend in alle Richtungen, gepaart mit bissigem, aber sympathischem Sarkasmus – ein liebevoller Pöbler eben. Zugleich ist er aber auch mehr als das. Er ist ein Geschichtenerzähler mit nachdenklicher Seite. Von einem Konzertbesuch bei Falk ist Menschen mit schwachen Nerven, die zur Überempfindlichkeit neigen, und allen allzu zart besaiteten Gemütern vielleicht eher abzuraten. Wer sich aber gemeinsam über die Eigenarten und Absonderlichkeiten des Alltags lustig machen möchte und gleichzeitig die Fähigkeit besitzt, auch über sich selbst lachen zu können, ist bei Falk richtig.
„Thinking in Clouds“ Multimedia-Installation Strategien gegen rechten Hass Sa 21.3. 19 Uhr, So 22.3. 17 Uhr, TNT Die rechtsextreme Szene baut ihren Einfluss in den Sozialen Me-
dien aus, indem sie ihre Radikalisierungsstrategien mit Hilfe von Algorithmen und Fake-Profilen verfolgt. Aber wie können wir eine kollektive Stimme dagegen bilden? Welche Strategien gibt es gegen rechten Hass im Internet und wie können wir einen Raum schaffen, um dagegen entschlossen und gemeinsam vorzugehen? Mit der Multimedia-Installation „Thinking in Clouds“ wollen die Künstlerinnen und Künstler mit Formen des Widerstands experimentieren und eine kollektive Stimme gegen die extreme Rechte schaffen: „In einem performativen Workshop-Teil nähern wir uns Strategien der Empathie-basierten Gegenrede. Anschließend lädt eine interaktive Installation alle Besucher*innen dazu ein, selbst aktiv zu werden – gemeinsam kreieren wir durch Gegenreden, Musik und Geräusche eine SoundWolke gegen Rechts.“
Die Aufführung am Samstag findet in deutscher Sprache, die Aufführung am Sonntag in Englisch statt.
Die Matschbirnen
Impro-Theater
So 22.3. 19 Uhr, Waggonhalle
Die Matschbirnen bieten feinstes Improvisationstheater: Gespielt wird, was das Publikum sich wünscht und was der Fantasie der Spielenden entspringt. Dabei stellen sich die Matschbirnen der Herausforderung, dramatische Szenen ohne auswendig gelernte Texte zu spielen. Die Inspiration für den Auftritt geben die Zuschauenden vor – und das Ensemble setzt den Input charmant, kreativ und witzig um.
Ob es das Wiedersehen zweier langjähriger Paare ist, das langsam alte persönliche Wunden aufreißt, ein erstes Date auf Kürbisfeldern mit ungewöhnlicher Geschenkidee ist oder eine Dschungelexpedition, auf der die Protagonisten plötzlich in die

Geisterwelt gezogen werden – alles ist möglich, und die vielfältigen Geschichten können jederzeit Wendungen nehmen, die niemand vorher erwartet hat.
342. Marburger Abend Open Stage So 22.3. 20 Uhr, KFZ Die älteste ohne Unterbrechung existierende freie Bühne Deutschlands: Hier präsentieren sich seit 1977 Künstlerinnen, Künstler und Talente aller Art vor einem immer gut gelaunten Publikum. Euch erwartet ein stets überraschendes und abwechslungsreiches Programm. Musik, Akrobatik, Jonglage, Zauberkunst, Tierbändigung, Imitation, etc. Verschiedenste Acts nutzen den Marburger Abend, um Bühnenerfahrung zu sammeln, das Publikum zu begeistern und neue Fans zu gewinnen. Jeder, der sich traut und auf der Bühne Schönes, Lustiges, Trauriges, Lautes oder Leises zum Besten geben möchte, ist eingeladen. Pro Act stehen bis zu zehn Minuten freie Bühne zur Verfügung und wer in 30 Sekunden einen Gag vorführen möchte, ist ebenfalls gerne gesehen.
Jina Khayyer
„Im Herzen der Katze“ Di 24.3. 19 Uhr, TTZ
Jina Khayyers Romandebüt „Im Herzen der Katze“ ist 2025 erschienen. Zum Inhalt: Es ist Nacht in Südfrankreich. Jina sitzt an ihrem Schreibtisch, das Telefon in der Hand. Im Sekundentakt aktualisiert sich ihr Instagram-Feed. Sie liest: „Jina Mahsa Amini wurde in Teheran von der Sittenpolizei ins Koma geprügelt.“ Im nächsten Moment begreift sie: Die junge Frau, die so heißt wie sie, ist tot. Im Feed folgen die Bilder: der Protestzug Tausender Menschen auf
den Straßen, Mädchen und Frauen, die ihre Haare unverdeckt tragen, darunter auch Jinas Schwester Roya und ihre Nichte Nika. Was als Versuch beginnt, die Gegenwart zu begreifen, wird zur Reise in die Vergangenheit. Denn die Ereignisse wecken in Jina Erinnerungen an ihre eigenen Aufenthalte im Iran: an die Gastfreundschaft der Menschen, eine geheime Liebe und auch an die Proteste während der Grünen Bewegung 2009, an denen Jina teilnahm und die zur einschneidenden Lebenserfahrung wurden. Autorin Jina Khayyer ist Schriftstellerin, Dichterin, Malerin und Journalistin. In Deutschland geboren, iranischer Abstammung lebt und arbeitet sie seit 2006 in Paris und in der Provence. Sie ist Autorin für die Zeitschriften „The Gentlewoman“, „Fantastic Man“ und „Apartamento“.
„Queervention“
Sa 21.3. 20 Uhr, KFZ
Unter dem Motto „Feier für Furrys, Petplay, Puppys, People“ laden das KFZ, CSD Mittelhessen und Margays zu einem besonderen Event für die queere Community und ihre Allies ein. „Queervention" versteht sich als Plattform für Gleichstellung, Diversität und kreativen Ausdruck und ist für alle, die Bock auf eine offene, bunte Party haben. Dieses Mal gibt es eine Kuschelarea zum Wohlfühlen. Willkommen sind alle Queers, ihre Friends und Allies. Egal ob du tanzen willst, neue Leute kennenlernen oder einfach Spaß haben möchtest – hier zählt nur eins: gute Vibes. Programm: DJ Furrsky, DJ Acidine & Drag Show.




NEU: Der Astronaut – Project Hail Mary Ab 12 J., Do, Mo – Mi 17.00 + 19.45, Fr + Sa 14.15, 17.00, 19.45 + 22.45, So 14.00, 17.00 + 19.45
OmU: So 11.30 + 20.00
NEU: Ein Sommer in Italien – WM 1990 Ab 0 J., So 11.45
Spielzeiten im Capitol: Do, Fr + Di 17.30, Mo 16.45
NEU: Is This Thing On?
Ab 6 J., Do, Fr + Mo – Mi 20.30, Sa 17.30 OV: So 20.30
NEU: Mein Freund Barry
Ab 0 J., Fr 14.30, Sa 14.45 + So 12.00
Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him
Ab 12 J.,
Do, Mo + Mi 17.15 + 20.15, Fr 17.15, 20.15 + 23.00, Sa 14.45, 17.15, 20.15 + 23.00, So 15.15, 17.15 + 20.30 + Di 17.15 + 20.00
Good Luck, Have Fun, Don’t Die Ab 16 J., Do 20.00, Fr 23.00 + Sa 22.45 Hoppers
Ab 6 J.,
Do + Mo – Mi 17.00, Fr + Sa 14.30 + 17.00, So 11.45, 14.30 + 17.00 3D: Do, Fr, So, Mo + Mi 17.30 + 20.15, Sa 20.15, Di 17.30 + 20.00
3D UKR: So 11.30
Ein fast perfekter Antrag
Ab 0 J., tägl. 17.45* *außer: Mi 17.15
Marty Supreme
Ab 12 J., Do – Fr + Mo – Mi 19.30
OV: So 20.00
Scream 7
Ab 16 J., Do, So – Di 20.30, Fr 20.30 + 23.10, Sa 20.30 + 23.15
G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge
Ab 6 J., Fr 15.15, So 14.15 „Wuthering Heights“ – Sturmhöhe
Ab 16 J., So 16.45
Woodwalkers 2
Ab 6 J.,
Do, Mo – Mi 17.00, Fr 15.00 + 17.00, Sa 14.30 + 17.00, So 15.00
The Housemaid – Wenn sie wüsste
Ab 16 J., Fr 20.00 + Sa 20.30
Die drei ??? – Toteninsel
Ab 6 J., Fr 14.45, Sa 14.15 + So 14.30
Extrawurst
Ab 12 J., Do, Fr + Mo – Mi 17.30, So 18.00
Checker Tobi – Die heimliche Herrscherin der Erde
Ab 0 J., Fr + So 14.30
Mavka – Die wahre Legende
Ab 12 J., OmU: So 11.45
Blood & Sinners
(Anlässlich Oscar-Verleihung)
Ab 16 J., Fr + Sa 23.00
Avatar: Fire and Ash
(Anlässlich Oscar-Verleihung)
Ab 12 J., 3D HFR: Di 20.00
One Battle After Another
(Anlässlich Oscar-Verleihung)
Ab 16 J., Mo 20.00
OmU: Mi 19.45
SPECIALS
Sneak Preview
Ab 18 J., Di 22.30
Sneak des guten Geschmacks
Ab 18 J., Di 22.30
OV: Di 22.45
Bring Me The Horizon – L.I.V.E. in São Paulo
Ab 16 J., OmU: Mi 20.15
Richard Wagner: Tristan und Isolde
(Live aus der Metropolitan Opera, New York)
Sa 17.00

-Filmkunstheater
NEU: Das geheime Stockwerk
Ab 6 J., Do 17.30, So 14.45, Mi 17.15
NEU: Die wilde Nordsee – Natur, die sich nicht zähmen lässt
Ab 0 J., Do, Fr, Mo + Di 17.15, Sa 17.30, So 11.30 + 13.45
NEU: Ein Sommer in Italien – WM 1990
Ab 0 J., Do, Fr + Di 17.30, Mo 16.45
Spielzeiten im Cineplex: So 11.45
NEU: La Grazia – Wem gehören unsere Tage?
Ab 12 J., Do, Fr, Mo + Di 20.15, Mi 20.00
OmU: So 20.15
Nouvelle Vague
Ab 12 J., Fr + Mo 18.00, Sa 20.15 + Di 17.45
OmU: So 18.00
The Testament of Ann Lee
Ab 12 J., Di 19.45 + Mi 17.00
Gelbe Briefe
Ab 12 J., Do – Sa + Di 20.00, So 11.45, Mi 16.30
Father Mother Sister Brother
Ab 12 J., Fr + Mo 20.30, Sa 20.00
OmU: So 20.30
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Ab 6 J., Do, Fr, Mo + Mi 19.45, Sa 17.15 + 19.45, So 17.00 + 19.45
Hamnet
Ab 12 J., Do 20.00 OmU: So 20.00
Das Flüstern der Wälder
Ab 0 J., Sa 14.45 + So 15.30
Silent Friend
Ab 6 J., Fr 17.00, Sa – Mo 16.45
Sentimental Value
Ab 12 J., So 11.30 + Mi 16.45
Mein neues altes Ich –Eine Reise in das Mysterium der Menopause Ab 12 J., OmU: Di 17.30
SPECIALS No Other Choice
(CineArt – die Filmkunstreihe)
Ab 16 J., Do 17.00, Sa 14.30 + Mi 19.30
Der Kleine Maulwurf (Kinderfilm Abspielring)
Ab 0 J., Sa + So 14.45
Matilda – Enjoy Dance Style (Theateraufzeichnung)
So 11.00
Die jüngste Tochter (Kino und Kirche) Ab 12 J., So 16.00 Die Möllner Briefe (Marburger Demokratie Kino) Ab 12 J., Mo 19.00
I Shall Not Hate – A Gaza Doctor’s Journey of the Road to Peace and Human Dignity Original mit engl. Untertiteln: Di 19.30
On the Border – Europas Grenzen in der Sahara Ab 12. J., OmU: Mi 19.30
Irrtümer und Änderungen vorbehalten.


„Die wilde Nordsee“ von Mark Verkerk
Ein atemberaubender Blick unter eine bislang verborgene Oberfläche: „Die wilde Nordsee“ entführt das Publikum auf eine spektakuläre Reise durch eines der unerforschtesten, rauesten und zugleich faszinierendsten Meere Europas. Zwischen tosenden Wellen und geheimnisvollen Tiefen entfaltet sich das verborgene Leben der Nordsee – mit eindrucksvollen Bildern, seltenen Tierbegegnungen und berührenden Geschichten aus einer Welt im Wandel.
„Die Idee zu diesem Film entstand etwa vor acht Jahren. Einfach, weil es noch nie jemand getan hatte“, berichtet Peter van Rodijnen, der für die Unterwasseraufnahmen verantwortlich ist: „Wir tauchen schon lange in der Nordsee und haben viel der bunten und faszinierenden Natur selbst unter Wasser gesehen. Es war für uns eine Berufung, diese einzigartigen Orte und Begegnungen mit einem internationalen Publikum zu teilen.“ Dabei sei die Nordsee kein einfacher Ort, Strömungen, große Tiefen, kaltes Wasser und eingeschränktes Sichtfeld machten das Filmen anspruchsvoll, unterstreicht Rodijnen. „Mit diesem Film wollen wir Staunen wecken, Menschen begeistern und ihnen zeigen, wie reich und lebendig die Nordsee ist. Wir hoffen, dass das
Publikum ein Stück weit verliebt in sie wird, denn man kann nur schützen, was man liebt.“ Nach seinem Abschluss an der Technischen Universität Amsterdam lernte Rodijnen am Great Barrier Reef tauchen. Dort begann seine Leidenschaft. Anschließend brachte er sich selbst das Filmen unter Wasser bei. Mit dieser Leidenschaft hat er zu mehreren Serien und Kinofilmen beigetragen, darunter „Holland – The Living Delta“ und „Atem des Meeres“. Regisseur Mark Verkerk hat sich vor allem auf Naturdokumentationen spezialisiert. Verkerk wurde als Niederländer in Nairobi geboren und studierte in London an der London International Film School. 1980 begann er seine Karriere als Filmemacher in Australien. Sein erfolgreichster Dokumentarfilm im Kino war der Naturfilm „Die neue Wildnis“ aus dem Jahr 2013 mit über 600.000 Kinobesuchern. Mit diesem Film gewann Verkerk 2014 einen Rembrandt Award und einen Publikumspreis beim Niederländischen Filmfestival.
pe/kro
Italien im Sommer 1990: Deutschland wird zum dritten Mal Fußballweltmeister und erlebt eine der größten Sternstunden der deutschen Sportgeschichte. Unter Teamchef Franz Beckenbauer wachsen FußballIkonen wie Lothar Matthäus, Andreas Brehme, Jürgen Klinsmann, Rudi Völler oder Klaus Augenthaler weit über sich hinaus. Die legendären Duelle mit den Niederlanden und Jugoslawien, der emotionsgeladene Finalsieg gegen Argentinien – Gänsehaut-Momente, bis heute nicht aus dem deutschen Fußballgedächtnis wegzudenken. Doch die WM 1990 war weit mehr als nur Fußball. Nach dem Mauerfall, kurz vor der deutschen Wiedervereinigung, entstand im Jubel der Millionen von Menschen aus Ost und West ein neues Selbstbewusstsein. Der WM-Titel von 1990 schenkte Deutschland nach Jahrzehnten der Teilung ein Wir-Gefühl und wurde so zum Symbol der Hoffnung.
Der Dokumentarfilm „Ein Sommer in Italien – WM 1990“ soll keine Sport-Doku sein. Der Film erzählt von Werten wie Freundschaft, Zusammenhalt und Loyalität, von einem positiven Lebensgefühl und von Hoffnung. Es geht um die wunderbaren und verrückten Geschichten, die sich abseits des

„Ein Sommer in Italien – WM 1990“ von Vanessa Goll & Nadja Kölling
Platzes abgespielt haben. Und es geht um die deutsche Nationalmannschaft, die als erstes Team Ost- und Westdeutschland repräsentiert hat.
Dabei ist es eine bewusste Entscheidung der Macherinnen und Macher, nur die Spieler und Trainer von damals zu Wort kommen zu lassen. Der Film konzentriert sich auf den Mikrokosmos im Team und spielt ausschließlich in Italien - zwischen Mailand, Turin, Rom und dem Comer See. Keine
„Das geheime Stockwerk“ von Norbert Lechner
Der zwölfjährige Karli zieht mit seiner Familie in die Alpen, wo sich seine Eltern endlich den Traum vom eigenen Hotel erfüllen. Bei seinen Streifzügen durch das ehemalige Grandhotel entdeckt er in dem Spielfilm „Das geheime Stockwerk“, dass er in einem alten Lastenaufzug in der Zeit reisen kann – und landet im Jahr 1938. Karli freundet sich dort mit dem jüdischen Gästemädchen Hannah und dem Schuhputzerjungen Georg an. Doch Karli wagt nicht, seinen Freunden zu erzählen, was er über das Jahr 1938 erfährt, und warum es lebenswichtig ist, dass Hannah nicht nach Berlin zurückfährt.
Als Georg zu Unrecht des Diebstahls bezichtigt und gefeuert wird, wollen seine neuen Freunde
ihm helfen und den wahren Gauner finden. Dabei entdecken die drei, dass im Hotel seltsame Dinge vor sich gehen. Ist der gutaussehende Pianist Bruno ein Juwelendieb? Und steckt Hannahs Vater mit ihm unter einer Decke? Die Kinder beschließen, das Rätsel zu knacken und finden heraus, dass sich hinter der Hotelfassade ein riesiges Geheimnis verbirgt… „Mit dem Verlust der letzten Zeitzeugen wird das Dritte Reich von einer geteilten, lebendigen Erinnerung zu Geschichte. Und es ist sicher kein Zufall, dass plötzlich rechtsradikale Strömungen in ganz Europa wieder einen Zulauf bekommen wie lange nicht“, sagt Regisseur Norbert Lechner. Mit dem „Verblassen des Schrecklichen“ werde rechtes Gedankengut plötzlich wieder salonfähig, konstatiert der Filmemacher. Umso wichtiger sei es, den Kindern von heute eine Auseinanderset-
vollumfängliche Berichterstattung über die WM, mehr die Nacherzählung einer Klassenfahrt an einen italienischen See, mit Eiscreme, Spaghetti, Bootfahren und gemütlichen Kartenspiel-Nachmittagen am Pool. Alles erzählt von den Spielern selbst. Völlig egal, ob Ersatz- oder Stammspieler. Flankiert werden ihre Erzählungen von vielen, auch neuen und nie gesehenen Privataufnahmen von Torwarttrainer und Hobbyfilmer Sepp Maier, Schätzen
zung mit der Zeit des Nationalsozialismus nahe zu bringen und Toleranz und Akzeptanz für andere Kulturen, Ethnien und Lebensgestaltungen früh zu thematisieren. Lechner: „Aber wie sollen wir unsere Kinder über diese schreckliche Zeit aufklären und sie zugleich vor unmenschlichen Details schützen? Unsere Idee: wir versetzen ein Kind von heute in die Zeit des Nationalsozialismus. Karli reist ins Jahr 1938, findet dort Freunde und löst mit ihnen
aus dem FIFA-Archiv und privaten Bildern der Mannschaftskollegen. Nah, authentisch, persönlich und voller Emotionen holt der KinoDokumentarfilm das Publikum zurück in jenen Sommer, der Deutschland verzauberte.
pe/kro
einen spannenden Kriminalfall. Er kämpft für seine neuen Freunde und seine Überzeugungen und betrachtet bald auch sein eigenes Leben im Jahr 2025 mit anderen Augen. Mit ihm tauchen wir in eine fremde Welt ein und entblättern Stück für Stück ihre Geheimnisse. Auf diese Weise können wir ein relevantes Thema filmisch erzählen, ohne jemals die kindliche Perspektive zu verlassen.“
pe/kro


FALK: „Unverschämt“ (Foto: Marvin Ruppert)
Liedermacher-Comedy Fr 20.00 Uhr, KFZ

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„Ach wie gut, dass niemand weiß“ Klassenpiel der 8. Klasse der Freien Waldorfschule Marburg frei nach Marie Schwarz.
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The Keller Theatre presents „Ghost Writer“ A comic thriller by David Tristram.
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KUSS 2026: The dark side of the GDR Bibiana Malay, Berlin.
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KUSS 2026: Ein Glücksding Theater der Jungen Welt, Leipzig.
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Derry: „Its Many Faces“ Record-Release (Foto: Derry) Sa 20.00 Uhr, Trauma
Photo.Spectrum.Marburg: „Der stille Charme des Verborgenen“ Fotografien von Angelika Schönborn & Rainer Zuch.
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Photo.Spectrum.Marburg: Anna Bergold: „Fragmente“ Autonome Studien zu konkreten Landnutzungskonflikten.
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Photo.Spectrum.Marburg: „Licht. Linien. Lebensspuren.“ Arbeiten von Chris Schmetz.
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kreuz und quer - denken in Marburg Stadtspaziergang.
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Lutherische Pfarrkirrche, Nikolai-Straße Tägl. 09.00–18.00

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TV-Tagestipp am Freitag

VOX - 22.15 Meg 2: Die Tiefe
Ein Megalodon bricht aus dem Ozeaneum in Hainan aus und verschwindet im Ozean. Eine Tauchexpedition um Jonas Taylor folgt ihm Richtung Marianengraben und entdeckt dort eine Unterwasserstation. Es kommt zu einer Explosion, das U-Boot wird beschädigt - und im Wasser schwimmen Monsterhaie ...
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„Du bist einmalig, weil ich dich lieb habe“ Mit Janina Hoffmann.
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Photo.Spectrum.Marburg: „überWunden“ Arbeiten der Mixed-MediaKünstlerin Ute Trentmann.
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Stein – Schere – Papier Unterschiedliche Malund Drucktechniken.
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WANDERUNGEN
MARBURG
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Anmeldung: botanischer. garten@uni-marburg.de
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MARBURG
Queervention Für alle Queers und Allies. π20.00 KFZ, Biegenstr. 13
FÜHRUNGEN
MARBURG
Photo.Spectrum.Marburg: „Von Malenden lernen“ Museumsrundgang mit Martin Olbert. Kosten: Museums-Eintritt.
π14.00 Kunstmuseum Marburg, Biegenstr. 11
SONSTIGES
FRONHAUSENBELLNHAUSEN
Frühlingsmomente Café und Laden werden zur frühlingshaften Wohlfühloase voller Farben, Düfte und Inspirationen.
π13.00–18.00 Daniels Café, Hassenhäuser Str. 5
MARBURG
Jugendbildungsfahrt nach Hanau und Workshop zu Antirassismus Ein kostenloses Angebot für Jugendliche und junge

Erwachsene von 14 bis 26 Jahren. Anmeldung: jugendbildungswerk@ marburg-stadt.de.
π09.30–18.30 Haus der Jugend, Frankfurter Str. 21
Erzähl-Café zum Lebensmittel-Retten in Marburg Infos zu foodsharing.de.
π11.00 MaZe Marburg, Biegenstr. 17
Ich zeige dir meine (Ober)Stadt
Stadtspaziergang.
π14.00–15.30 Treffpunkt: Brunnen am Marktplatz Workshop: Fluid Art Acryl Fließtechnik für alle ab 8 Jahren.
π15.15–18.15 KunstWerkStatt Marburg, Schulstr. 6
„Thinking in Clouds“ Multimedia-Installation mit performativem Workshop.
π19.00 Theater neben dem Turm, Afföllerwiesen 3a WEIMAR - ARGENSTEIN
Workshop: Schmieden
Grundtechniken. Anmeldung: www.zeiteninsel.de
π10.00–17.00 ZeiteninselAFML, Wenkbacher Str. 16
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MARBURG
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Dzong Meditationszentrum e.V., Auf dem Wehr 33 GIESSEN
Lauftreff und Walking
π17.00 Treffpunkt: MTVSportplatz, Heegstrauchweg 3
www.marbuch-verlag.de
Tele 5 - 20.15 Iron Mask
Kartograph Jonathan bekommt von Zar Peter dem Großen den Auftrag, den Osten des russischen Reichs auszumessen. Auf seinem Weg wird er mit schwarzer Magie konfrontiert, begegnet einer chinesischen Prinzessin und dem legendären Dragon King.
Kiano und der Mutmach-Hase (Foto: Papiertheater Kleine Auszeit) Papiertheater für Kinder ab vier Jahren So 15.00 Uhr, Waggonhalle



Krimi Dinner Ein Abend voller geheimnisvoller Rätsel.
π17.00 Wirtshaus Emils, Stümpelstal 2-6 Die Matschbirnen
KONZERTE
MARBURG
„Crucifixus“ aus Bachs h-Moll-Messe Passionskonzert des Jugendchors und der Kantorei der Elisabethkirche mit dem Jugendorchester marburg & music.
π18.00 Elisabethkirche, Elisabethstr. 3
Les Sept Casquettes & friends
Handmade Punk, Country, Rock & Indie Pop.
π20.00 Cafe Trauma, Afföllerwiesen 3a BÜHNE
MARBURG
Kiano & der Mutmach-Hase Papiertheater für Kinder ab vier Jahren.
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π16.00 Freie Waldorfschule, Ockershäuser Allee 14
Impro-Theater. π19.00 Waggonhalle, Rudolf-Bultmann-Str. 2a 342. Marburger Abend
Offene Bühne.
π20.00 KFZ, Biegenstr. 13 WETZLAR
Anouk
Kindermusical nach den Bestsellern von Hendrikje Balsmeyer & Peter Maffay.
π16.00 Stadthalle Wetzlar, Brühlsbachstr. 2
VERNISSAGEN
MARBURG
Photo.Spectrum.Marburg: „Vorübergehend“ Arbeiten des Fotografentrios „gleis3eck“.
π11.00 Universitätskirche, Reitgasse 2
FESTE/MESSEN
CÖLBE
Ostermarkt
Handwerkskunst, Hausgemachtes u.v.m. π11.00–18.00 Hofgut Fleckenbühl, Fleckenbühl 6 MARBURG
Kinderbasar π14.00–17.00 Bürgerhaus

Marbach, Emil-von-Behring-Str. 51
MARBURGDAGOBERTSHAUSEN
Frühlingsmarkt Frühlings- und Osterdekorationen u.v.m.
π12.00–18.00 Hofgut Dagobertshausen, Im Dorfe 14 FÜHRUNGEN
MARBURG
Photo.Spectrum.Marburg: „Wald fühlen gehen (mit der Kamera?)“
Waldspaziergang.
π14.00–15.30 Treffpunkt: Brunnen am Marktplatz
SONSTIGES
MARBURG
Frauenschwimmtag
Anlässlich des Internationalen Frauentags.
π10.00–18.00 Aquamar, Sommerbadstr. 41
Das Schimmern der SeeGraphic-Novel-Workshop zur Flucht nach Europa. Ab 14 Jahren, Anmeldung: jugendbildungswerk@ marburg-stadt.de.
π13.30–18.00 Haus der Jugend, Frankfurter Str. 21 „Thinking in Clouds“ Multimedia-Installation mit performativem Workshop. In englischer Sprache. π17.00 Theater neben dem Turm, Afföllerwiesen 3a
arte - 20.15 Die Gewaltigen
Gnadenlos ausgetrickst: Um sich das Land und die Goldvorhaben zu sichern, ließ der skrupellose Frank Pierce den braven Farmer Taw Jackson ins Gefängnis bringen. Nach seiner Entlassung denkt Taw nur an eins: Rache...

„Isenberg & Isenberg – Von Angesicht zu Aussicht“ (Foto: H.&J. Isenberg) Fotografien und Kohlezeichnungen von Henrik & Janik Isenberg Mo 18.00 Uhr, Landratsamt (Im Lichtenholz 60)

WEIMAR - ARGENSTEIN
Workshop: Schmieden Grundtechniken. Anmeldung: www.zeiteninsel.de
π10.00–17.00 ZeiteninselAFML, Wenkbacher Str. 16
MARBURG
Offene Bewegungsangebote:
Eltern-Kind-Turnen Für Kinder von 1 bis 5 Jahren in Begleitung eines Elternteils. Kostenlos und ohne Anmeldung.
π15.30–16.30 Halle des BSF, Damaschkeweg 96 Offene Bewegungsangebote: Spiel- und Sport-Treff Kostenlos und ohne Anmeldung.
π16.00–18.00 Kita „Die kleinen Strolche“ Waldtal, St.-Martin-Str. 16 Open Gym Wöchentliches gemeinsames Krafttraining. Die Gruppe besteht aktuell ausschließlich aus Männern. Trainer Nabil spricht Deutsch, Englisch und Arabisch.
π16.30–18.00 Kraftraum in derr Großsporthalle der Kaufmännischen Schulen, Leopold-Lucas-Straße 46b Offene Bewegungsnagebote: Fit durch den Winter Kostenlos und ohne Anmeldung.
π19.00–20.00 Nachbarschaftszentrum Waldtal, Waidmannsweg 11 LESUNGEN
MARBURG
Wahrnehmung, Unterbrechung, Verdichtung
Lesung mit Gawan Mehic.
π18.00 Galerie Haspelstraße Eins, Haspelstr. 1
VERNISSAGEN
MARBURG
Photo.Spectrum.Marburg: „Isenberg & Isenberg – Von Angesicht zu Aussicht“ Die Zwillingsbrüder Henrik und Janik Isenberg präsentieren Fotografien und fotorealistische Kohlezeichnungen.
π18.00 Kreisverwaltung
Marburg-Biedenkopf, Im Lichtenholz 60
WANDERUNGEN
MARBURG
StraßenGriechisch für Anfänger
Stadtspaziergang.
π11.00–12.30 Treffpunkt: Brunnen am Marktplatz
SONSTIGES
MARBURG
Gratisrollenspieltage
Gespielt wird Vagabond.
π18.30 Spielebrücke, Ketzerbach 21 1/2
Gratisrollenspieltage
Gespielt wird Tales from the Loop.
π18.30 Spielebrücke, Ketzerbach 21 1/2

Fischers Fritz (Foto: Jan Bosch) Gegenwartsdramatik Di 19.30 Uhr, Großes Tasch
Gratisrollenspieltage
Gespielt wird Thirsty Sword Lesbians.
π18.30 Game It Spielwaren, Biegenstr. 37
Gratisrollenspieltage
Gespielt wird Shadowdark RPG.
π18.30 Game It Spielwaren, Biegenstr. 37
REGELMÄSSIG AM MONTAG
MARBURG
Beratungstelefon Rund um Schwangerschaft: 06421/200874
π12.30–13.30 pro familia, Frankfurter Str. 66
Chorprobe La Cappella Ev. Kirchenchor Cappel www.kirchenchor-cappel. de. Außerhalb der Schulferien.
π18.15–19.45 Paul-Gerhardt-Haus, Zur Aue 2
GIESSEN
Lauftreff und Walking
π19.00 Treffpunkt: MTVSportplatz, Heegstrauchweg 3
KONZERTE
MARBURG
Mukkefuk Orkestra Folk.
π20.00 Waggonhalle, Rudolf-Bultmann-Str. 2a
arte - 20.15 Razzia in Paris

MARBURG
Fischer Fritz Gegenwartsdramatik.
π19.30 Großes Tasch, Am Schwanhof 68-72
Arts in Movement: ROOTS Multimediale Tanzperformance mit Karen Rémy.
π20.00 Waggonhalle, Rudolf-Bultmann-Str. 2a
SPORT
MARBURG
Offene Bewegungsangebote: Yoga Kostenlos und ohne Anmeldung.
π17.00–18.30 Nachbarschaftszentrum Waldtal, Waidmannsweg 11
LESUNGEN
MARBURG
Jina Khayyer: „Im Herzen der Katze“ Mit poetischer Intensität erzählt die deutsch-iranische Autorin von Mut, Solidarität und Verantwortung und vom Nachklingen einer Heimat, die sich nicht abschütteln lässt.
π19.00 TTZ, Softwarecenter 3
Rainer Lather: „Über unten und oben –Ein Dialog im Krieg“ Buchvorstellung und Lesung.
π19.30–21.30 Kerner, Lutherischer Kirchhof 1
www.marbuch-verlag.de
Henri Ferre kommt aus New York in Paris an. Henri ist in Wirklichkeit ein französischer Kriminalbeamter, der in die Kreise der amerikanischen Rauschgifthändler eingedrungen ist.
VERNISSAGEN
MARBURG
Photo.Spectrum.Marburg: „Stein, Stahl & Zeit“ Martin Heß ist mit seiner Premieren-Ausstellung der Gewinner des Fotowettbewerbs „Marburg Hochkant“.
π19.00 Café am Markt, Markt 9
MARBURG
Photo.Spectrum.Marburg: „Fotografieren? Ohne? Kamera?“ Stadtspaziergang
π14.00–15.30 Treffpunkt: Brunnen am Marktplatz
SONSTIGES
MARBURG
Workshop: Experimentelle Acrylmalerei
π16.00–20.00
Liesbeth&CO, Neue Kasseler Str. 14, Hinterhaus Br3ttvormkopf Spieleabend.
π18.00 Cafe Trauma, Afföllerwiesen 3a
Gratisrollenspieltage
Gespielt wird How to be a Hero.
π18.30 Game It Spielwaren, Biegenstr. 37
Gratisrollenspieltage
Gespielt wird Shadowdark RPG.
π18.30 Game It Spielwaren, Biegenstr. 37
Gratisrollenspieltage
Gespielt wird CY_BÖRG.
π18.30 Spielebrücke, Ketzerbach 21 1/2


Gratisrollenspieltage
Gespielt wird Call of Cthulhu.
π18.30 Spielebrücke, Ketzerbach 21 1/2
WETZLAR
Norwegen: Von Bergen nach Spitzbergen Live-Multivision mit Michael Fleck/Blickfang –Abenteuer weltweit.
π20.00 Stadthalle Wetzlar, Brühlsbachstr. 2
REGELMÄSSIG AM DIENSTAG
MARBURG
Capoeira-Angola-Training Nzinga Marburg – Musikund Bewegungstraining.
π19.00-21.00 Chöre- und Kulturhaus, Goerg-VoigtStr. 89
BÜHNE
MARBURG
Ein Agent ist nicht genug Eine improvisierte Agenten-Thriller-Komödie. π20.00 Waggonhalle, Rudolf-Bultmann-Str. 2a
SPORT
MARBURG
Offene Bewegungsangebote: Fit & Mobil im Alter Kostenlos und ohne Anmeldung.
Kabel eins - 20.15 Disturbia
Der Tod seines Vaters hat Kale aus der Bahn geworfen. Nach einer Schlägerei wird er zu drei Monaten Hausarrest mit einer elektronischen Fußfessel verdonnert. Das gibt ihm viel Zeit, seine Nachbarn genau zu beobachten und ihn beschleicht der Verdacht, dass er in unmittelbarer Nähe eines Frauenmörders lebt.

60/70er Rock Oldie Night (Foto: Inspector Goole)
Mit Mick Schwarz Band, Fetzer Bluesband und Inspector Goole
Do 19.00 Uhr, Waggonhalle

π16.30–18.00 Stadtteilzentrum Stadtwald, DietrichBonhoeffer-Str. 16
LESUNGEN
MARBURG
Viele Grüße von den billigen Plätzen Rike van Kleef liest aus ihrem Buch „Billige Plätze. Gender, Macht und Diskriminierung in der Musikbranche“.
π19.00 Cafe Trauma, Afföllerwiesen 3a Rente statt Rendite Buchvorstellung & Gespräch.
π20.00 TTZ, Softwarecenter 3
VERNISSAGEN
FRONHAUSEN
Photo.Spectrum.Marburg: „Augenblicke im Marburger Land“ Ausgewählte Wettbewerbsfotos, die besondere Momente aus Natur, Alltag und Kultur der acht Mitgliedskommunen einfangen.
π17.30 Gemeindeverwaltung Fronhausen, Schulstraße 19
WANDERUNGEN
MARBURG
„Kein Kaffee für Nazis…“ Stadtspaziergang.
π11.00–12.30 Treffpunkt: Brunnen am Marktplatz PARTIES/DISCO
MARBURG
MittwochsTanzParty Klassiker der 80er Jahre.
π19.00 KFZ, Biegenstr. 13
SONSTIGES
MARBURG
Offene Sprechstunde der Antidiskriminierungsberatungsstellen in Marburg
π12.00–16.00 ADiBe und Antidiskriminierung Mittelhessen, Biegenstraße 22 Annegret Ritter: „Ein Friedenstier?!“ Buchvorstellung mit anschließendem Workshop. Für Kinder ab 8, Anmeldung: veranstaltungen. stadtbuecherei@ marburg-stadt.de.
π15.30 Stadtbücherei, Ketzerbach 1 Workshop: Brötchenbacken
π16.00 Liesbeth&CO, Neue Kasseler Str. 14, Hinterhaus „T“-Time: Tanz ist meine Therapie Impulse aus Tanztherapie und Achtsamkeitspraxis.
π20.00–21.30 Yogabalance, Schwanallee 31
REGELMÄSSIG AM MITTWOCH MARBURG
Meditation am Morgen
π08.00–09.00 Karma Dzong Meditationszentrum e.V., Auf dem Wehr 33 Gewaltprävention - Selbstbehauptung - Selbstverteidigung

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Angebot für ein Zusammenspiel auf Augenhöhe.
π19.00 Sporthalle Gymnasium Phillipinum, LeopoldLucas-Straße 18
Marburger Chor 1949 e.V. www.marburger-chor.de
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Lauftreff und Walking
π19.00 Treffpunkt: MTVSportplatz, Heegstrauchweg 3
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60/70er Rock Oldie Night
Mit Mick Schwarz Band, Fetzer Bluesband und Inspector Goole and the Secret of the 60s.
π19.00 Waggonhalle, Rudolf-Bultmann-Str. 2a
Tryptique JazzLab
Jazz & Impro.
π20.30 Cavete, Steinweg 12
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Open Art Night.
π20.00 Cafe Trauma, Afföllerwiesen 3a
Super RTL - 22.15 Mitten ins Herz - Ein Song für dich
Alex war einst in der Band Pop ein Superstar. Nun hält er sich mit drittklassigen Auftritten über Wasser. Als die Teenie-Sängerin Cora ihm ein Duett anbietet, sieht Alex seine Chance auf ein Comeback. Doch ihm wollen einfach keine Songtexte einfallen. Unverhofft kriegt er Hilfe von seiner Pflanzenpflegerin Sophie.
„Nur noch weg - Zwischen Wendezeit und Zeitenwende“ Lesung mit Stephan Wolting (Foto-Ausschnitt: PalmArtPress)
Do 19.00 Uhr, Technologie- und Tagungszentrum TTZ



LESUNGEN
MARBURG
„Nur noch weg - Zwischen Wendezeit und Zeitenwende“ Stephan Wolting präsentiert Erzählungen.
π19.00 TTZ, Softwarecenter 3
„Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden“ Bertram Kasper liest aus seinem Buch.
π19.00 Bürgerhaus Bauerbach, Bauerbacher Str. 29
VORTRÄGE
MARBURG
Lebenskunst Zuversicht –ein alter Choral neu entdeckt Paul Gerhards Lied „Befiehl du deine Wege“. Mit Gernot Spies und Uwe Maibaum.
π20.00 KA.RE. Marburg, Biegenstraße 18a
VERNISSAGEN
MARBURG
Photo.Spectrum.Marburg: „Typisch Hessisch – Dialekte als kulturelles Gedächtnis“ Die Ausstellung lädt ein zu einer Reise durch Deutschlands sprachliche Vielfalt. Zu entdecken gibt es alte Fotodokumente, historische Dialektkarten und moderne Forschung zu den
Regionalsprachen des Deutschen.
π18.30 Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas, Pilgrimstein 16
FILME
EBSDORFERGRUND
Da ist die Stille in den Augen Von Willi Schmidt über die Kindheit auf dem Dorf in den 1960/70ern.
π19.30 GrundTreff Wittelsberg, Hirtenwiesenstr. 16
SONSTIGES
GIESSEN
Mit Gewalt in der Jugendarbeit umgehen I – Deeskalationstraining Grundlagen Fortbildung, Anmeldung: www.jbw-giessen.de.
π09.00–16.00 Jokus, Ostanlage 25a Israelbezogener Antisemitismus Infoveranstaltung, Anmeldung: www.jbw-giessen.de.
π18.00–21.00 Jokus, Ostanlage 25a MARBURG
Flohmarkt
π08.00–14.00 Waggonhalle, Rudolf-BultmannStr. 2a
Mixed-Media Malkurs Künstlerisches Gestalten mit und ohne Vorerfahrung.
Infos/Anmeldung: mail@alles-kreativ.de.
π10.30–12.00 Elisabeth Therapeutikum, Friedrich Naumannstraße 9 Demokratie(?) Spaziergang Stadtspaziergang.
π14.00–15.30 Treffpunkt: Brunnen am Marktplatz
Gratisrollenspieltage Gespielt wird The Eternal Grind Café.
π18.30 Game It Spielwaren, Biegenstr. 37 Gratisrollenspieltage
Gespielt wird Slugblaster.
π18.30 Spielebrücke, Ketzerbach 21 1/2
GratisrollenspieltageDM-Workshop Workshop für angehende Dungeon Master, vor allem für Dungeons & Dragons.
π18.30 Spielebrücke, Ketzerbach 21 1/2
REGELMÄSSIG AM DONNERSTAG MARBURG
Offenes Meditationsangebot Gelassenheit im Alltag, für Anfangende & Fortgeschrittene.
π18.30–20.00 Karma Dzong Meditationszentrum e.V., Auf dem Wehr 33 Abendmeditation im Michelchen
Eine halbe Stunde sitzen wir in der Stille in der alten Kapelle.
π19.00 Elisabethkirche/ Michelchen
TV-Tagestipp am Donnerstag

VOX - 20.15 Infinite - Lebe unendlich
Evan leidet unter Halluzinationen. Außerdem verfügt er über übernatürliche Kräfte. Dass diese Phänomene zusammen gehören und keine Krankheit darstellen, wird Evan McCauley erst bewusst, als er auf die Gruppe „Infinites“ trifft. Seine Halluzinationen sind Erinnerungen aus früheren Leben.



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l Aufstellung und Embodiment: Das Eine denken, das Andere tun kann so viel Kraft kosten. Im traumasensiblen Aufstellungsprozess werden Auslöser für deine Lebenssituation sichtbar, die in achtsamen Embodimentphasen vertiefend erforscht und liebevoll integriert werden können. Grenzen müssen nicht immer gesprengt werden. Manchmal reicht es, sie als Wegweiser zu begreifen. 28.03.–29.03.26, 220EUR, bei Anmeldung zu zweit je 200 EUR, Ermäßigung auf Anfrage möglich!). Fragen und Anmeldung: inga-titze@ posteo.de
l WENDO-Tageskurs “Empowerment für queere Menschen“ (ab 16 Jahre) am Sonntag, 26. April 2026, 10-15 Uhr. Weitere Informationen und Anmeldung: Wendo Marburg e.V., Tel. 06421-8891609, info@wendo-marburg.de oder www.wendomarburg.de (gewerbl.)
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l Der Frauennotruf Marburg e.V. bietet Beratung bei Vergewaltigung, Belästigung, Stalking und anderen Grenzüberschreitungen. Telefonische Beratung Mo 16-18 Uhr & Do 9-11 Uhr unter 06421/21438. Persönliche Beratung nach Termin. Offene Beratungssprechzeit im BiP (Am Grün 16) Di 11:30 - 13:30 Uhr (berollbar). Mobile Beratung zu Hause oder an einem anderen Ort möglich. www. frauennotruf-marburg.de.
l WENDO-Selbstbehauptung, Selbstverteidigung und Gewaltprävention für Frauen, Wochenendkurs am 18.+ 19. April 2026 (Sa 10-16 Uhr und So 10-14 Uhr). Weitere Informationen und Anmeldung: Wendo Marburg e.V., Tel. 06421-8891609, info @wendo-marburg.de oder www. wendo-marburg.de (gewerbl.)
l Mehrwöchiger WENDO-Kurs: Selbstbehauptung, Selbstverteidigung und Gewaltprävention für Frauen, Start: 06. Mai bis 03. Juni 2026, immer mittwochs von 20:00 bis 22:00 Uhr. Weitere Informationen und Anmeldung bei: Wendo Marburg e.V., Tel.: 06421 8891609, info @wendo-marburg.de oder www. wendo-marburg.de (gewerbl.)
l „T“–Time: TANZ ist meine THERAPIE!!! Mitten in der Woche abtauchen, warm werden, loslassen, abschütteln, abfeiern, weichtanzen, auftanken. Jeden Mittwochabend erwartet dich ein kleines aber feines Musik-Set in Kombination mit zauberhaften Impulsen aus Tanztherapie und Achtsankeitspraxis. Von fließend bis rhythmisch ist alles dabei. Jeden Mittwoch, 20.00-21.30, im Yogabalance Marburg. Vorbeikommen, mitmachen! inga.titze@posteo.de
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