JAHRE
Nr. 4 | Winter 2020 www.landxstadt.ch
IM FOKUS LILIAN STUDER PATTI BASLER BODY POSITIVITY MARKUS SCHNEIDER CULINARIUM ALPINUM GENUSS-OASEN 10 JAHRE LANDxSTADT
ADRIAN STERN
«Ein Song soll so rauskommen, wie ich ihn zeigen möchte»
GESCHENK-GUIDE
AUSSTELLUNG GESCHLECHTER
TOLLE TIPPS AUS DER REGION
IM STAPFERHAUS LENZBURG
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Wir g atulieren LANDxSTADT zum 10-jährigen Jubiläum.
Lokal sein – lokal bleiben. Wir freuen uns auf Sie.
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EDITORIAL
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«Wir brauchen viele Jahre bis wir verstehen, wie kostbar Augenblicke sein können» espritshop.ch
Ernst Ferstl
Vor genau zehn Jahren war ein solcher Augenblick, wie ihn Schriftsteller Ernst Ferstl in seinem obigen Zitat nennt. Was daraus entstehen kann, wussten wir damals noch nicht, gehofft, ja, das hatten wir schon. Heute dürfen wir Dank unseren treuen Leserinnen und Lesern und unseren innovativen Partnern 10 Jahre Regionalmagazin LANDxSTADT feiern. Vielen herzlich Dank! Wir haben in unserem Archiv gestöbert und präsentieren Ihnen unsere Highlights aus den Bereichen Sport, Gesellschaft und Events. Und freuen uns auf ein weiteres Jahrzehnt mit vielen inspirierenden Menschen aus der Region. Adrian Stern Der Musiker und Songwriter lebt in Baden, seine Wurzeln liegen jedoch in Wettingen. Das ist der perfekte Match für unsere Jubiläumsausgabe LANDxSTADT! Er hat ein neues Album «Meer» produziert, zwei Singles daraus sind bereits erschienen. «Ich hoffe, dass es für die Leute mehr ist als ein Lied, dass Erinnerungen geweckt werden, dass ich Dinge anspreche, die sie beschäftigen. Ein Lied soll einen Mehrwert haben.» Diesen Mehrwert scheint auch unsere Region zu haben: «Wenn ich zur Lägern hinaufschaue, stelle ich mir vor, dass dahinter gleich das Meer beginnt», so der Songwriter über sein Fernweh. Eine schöne Metapher!
Solidarität und Gerechtigkeit Zeiten wie diese rufen geradezu nach Solidarität und Gerechtigkeit. Nationalrätin Lilian Studer setzt sich für die Themen Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Menschenwürde ein. Und Stadtammann Markus Schneider spricht im Interview über das neue Projekt «Modellstadt», wo die Zusammenarbeit unter den Gemeinden im Fokus steht. Diversität Wir haben für Sie – ganz LANDxSTADT like – ein vielseitiges Lesemenü zusammengestellt: Mit Inspirationen zur Winterzeit, Genussoasen in der Natur, Geschenk-Tipps aus der Region, neuen Ausstellungen aus Kunst, Genuss und Gesellschaft und als Abschluss die Kolumne von Bühnenpoetin Patti Basler.
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Liebe Leserinnen, Liebe Leser
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JAHRE
Eine gute Zeit, herzlichst! Katja Bopp, Chefredaktorin
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LAND×STADT /
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INHALT
INHALT 6
10 Jahre LANDxSTADT
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Winter – Let it snow
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Buch-Tipps zum Geniessen
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Adrian Stern über schlaflose Nächte
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32 Lilian Studer - das erste Jahr in Bern 34
Body Positivity: Fühlt euch wohl!
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Interview Markus Schneider
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Geschlechter: die neue Ausstellung
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e 52 Geschenk-Guide für einzigartige Momente 62
Culinarium Alpinum: Schweizer Tradition
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Food & Genuss aus der Region
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en Oasen in den Bergen
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on Events in der Region
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78 Kolumne mit Patti Basler
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LAND×STADT /
Herausgeber Makoli GmbH, 5430 Wettingen, Tel. 056 437 03 17, welcome@makoli.ch, www.landxstadt.ch Verleger | CEO Daniel Zobrist Chefredaktorin Katja Bopp Autoren Katja Bopp, Daniel Zobrist, Adrian Ehrbar, Anouk Holthuizen Stephan Santschi, Alexander Wagner Fotografen Christian Doppler, Adrian Ehrbar, Foto Wagner Grafik | Bildbearbeitung Kompool AG Anzeigen Iris Zehnder Druck Häfliger Druck AG, Wettingen Vertrieb Wettingen, Baden, Ennetbaden, Dättwil, Würenlos, Neuenhof, Birmenstorf, Ehrendingen, Freienwil, Mülligen Preis Abo für 4 Ausgaben: 35 Franken. Copyright Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlags.
APOTHEKER-TIPP
TopPharm Rathaus Apotheke Landstrasse 77 5430 Wettingen 056 426 77 44 www.toppharm.ch/ rathaus-wettingen Dr. Hans Jürg und Marion Engel (im Bild), Inhaber der Rathaus Apotheke in Wettingen, und ihr Team freuen sich über Ihren Besuch und beraten Sie gerne!
AB IN DIE WANNE! Jeder kennt das Gefühl – es beginnt mit einem leichten Kratzen im Hals, die Glieder sind ungewohnt schwer und schmerzen, es fröstelt einen am ganzen Körper und man weiss genau: Es kommt eine Erkältung. Diese ersten Anzeichen sind der perfekte Zeitpunkt, um sich ein wohltuendes Erkältungsbad zu gönnen. Bei einem Bad wird die Muskulatur vermehrt durchblutet, die Blutgefässe erweitern sich und der Körper erwärmt sich. Dadurch können Gelenk- und Gliederschmerzen gemindert und das Wohlbefinden verbessert werden. Folgende Punkte sollten für ein gesundes Badeerlebnis beachtet werden:
Die Badewassertemperatur befindet sich idealerweise zwischen 32 und 38 Grad Celsius. Bereiten diese Temperaturen Mühe, kann kälter gestartet werden und dann langsam noch heisses Wasser eingelassen werden. Die optimale Badedauer liegt zwischen 10 und 20 Minuten. Der Körper hat dabei genügend Zeit, sich aufzuwärmen. Bei Unwohlsein soll das Bad auf jeden Fall vorher abgebrochen werden. Als Badezusätze eignen sich diverse Erkältungsbäder mit ätherischen Ölen, die die wohltuenden Prozesse des Bades unterstützen. Bei Allergien auf Inhaltsstoffe, für Kleinkinder, Schwangere oder Personen mit Herz-Kreislaufproblemen ist es unter Umständen besser, ohne Badezusatz zu baden.
Nach dem Bad ist das Ziel, die dem Körper zugeführte Wärme eine Weile zu speichern. Am besten wickelt man sich hierzu in ein kuscheliges Badetuch oder einen Bademantel ein und legt sich für eine bis zwei Stunden hin und lässt den Körper regenerieren. Denken Sie daran, dass die Blutgefässe nun erweitert sind, was einen tieferen Blutdruck zur Folge haben kann. Erheben Sie sich darum nur langsam aus der Badewanne und achten Sie auf Ihren Kreislauf. Bei Krampfadern empfiehlt sich, die Beine nach dem Bad zumindest kurz kalt abzuduschen. Das Team der Rathaus Apotheke wünscht Ihnen gute Gesundheit und freut sich auf Ihren Besuch!
Für eine gesunde, schlanke Zukunft! « Ich fühle mich einfach grossartig, die Lebensfreude und mein Selbstbewusstsein sind zurück.»
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LAND×STADT /
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10 JAHRE LANDxSTADT
J A H RE
DANKE
Das Regionalmagazin LANDxSTADT ist im November 2010 erstmals erschienen, damals noch unter dem Namen LANDSTRASSE. Heute dürfen wir Dank unserer treuen Leserschaft und unseren innovativen Partnern 10 Jahre Regionalmagazin LANDxSTADT feiern. Vielen herzlich Dank! Wir haben spannende Reportagen, Porträts und Interviews mit interessanten Persönlichkeiten, News, Besonderheiten und Tipps aus der Region sowie vielseitige Unternehmensporträts publiziert. Dazu haben wir in unserem Archiv gestöbert und präsentieren Ihnen unsere Highlights aus den Bereichen Sport, Gesellschaft und Events. Wir freuen uns auf viele weitere Storys mit Menschen aus der Region, welche über ihren Beruf, ihre Leidenschaft und auch über ihren Bezug zur Region erzählen.
Daniel Zobrist Herausgeber
Ein Regionalmagazin in gedruckter Form – kann das in der heutigen Zeit noch funktionieren? Die Antwort lautet eindeutig ja, auch 10 Jahre nach unserer ersten Ausgabe. Wir kennen unsere Community und wissen, dass diese ein Print-Heft (und E-Paper) mit seinen unbestrittenen Vorzügen immer noch sehr zu schätzen weiss. Gerade in einem so rasanten Umfeld sehnen sich viele unserer Leserinnen und Leser manchmal nach Langsamkeit, Konzentration und Ruhe. Oder auch einfach danach, mal ohne Logins, Links oder Pop-ups einen Artikel mit seinen Bildern und der ganzen Haptik des Papiers zu geniessen und so auf eine andere Art zu neuen Gedanken zu kommen. Zum Erfolgsmix gehören ein leidenschaftliches Team aus AutorInnen, BlattmacherInnen, GrafikerInnen, FotografInnen und KundenberaterInnen, entdeckungsfreudige und begeisterungsfähige Leserinnen und Leser und viele treue Inserenten und Partner. Allen sagen wir «Danke» für Ihr Engagement! Ohne sie alle wäre LANDxSTADT nicht hier. In Zukunft wollen wir unsere Schar an Abonnenten in dieser Region vergrössern und auch die Online Präsenz via Web, Newsletter, Blog und Facebook weiter ausbauen. Das Flaggschiff zu jeder Jahreszeit bleibt aber unsere beliebte Printausgabe.
Die regionale Vielfalt und seine Menschen zeichnen den Kanton Aargau aus. Dr. Markus Dieth, Landammann Kanton Aargau
Die Diversität der T hemen, welche alle Menschen ansprechen, gefällt mir sehr. Yvonne Feri, Nationalrätin
Das Zusammenspiel von Land und Stadt bringt einen Mehrwert für alle. Markus Schneider, Stadtammann Baden
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LAND×STADT 4/20
«Gratulation zu 10 Jahren Engagement für unsere Region!
Denise Zumsteg, Co-Präsidentin HGV Wettingen
10 JAHRE LANDxSTADT Ausgabe 4/2014
Diego Benaglio ex-Nationaltorhüter
Die Marty-Twins
Olympia-Bronze-Gewinnerinnen Die eineiigen Zwillinge Julia (links) und Stefanie Marty haben ihre Passion Eishockey immer ohne Kompromisse gelebt, damit haben sie an der Olympiade in Sotschi 2014 Bronze gewonnen. «Wir betreiben in der Schweiz eine Randsportart. Es war daher einmalig, so im Rampenlicht zu stehen. Das war zweifellos der Höhepunkt unserer Karriere», sagte Julia Marty, welche übrigens heute noch beim SC Reinach spielt. In Nussbaumen aufgewachsen haben sie schon früh das Eishockey entdeckt. Sie spielten lange in Langenthal, wurden zweimal Schweizer Meister mit dem EV Zug und reisten gemeinsam in die USA, um dort zu studieren und College-Eishockey zu spielen. Grösste Erfolge: Olympia-Bronze 2014, WM-Bronze 2012, 2 x Schweizer Meister 2004/2005, 1 x schwedischer Meister 2014 (Stefanie).
Begonnen hat seine Karriere beim FC Spreitenbach, wo er auch aufgewachsen ist. Erst mit 12 Jahren stiess er zum Fussball, nachdem er sich davor im Tennis versucht hatte. «Mein Tennistrainer schickte mich zur Verbesserung meiner Bein arbeit ins Fussballtraining», erzählt Benaglio. Er sollte nicht mehr zum Tennis zurückkehren. Entdeckt wurde Benaglio als 14-Jähriger beim FC Baden. Kurze Zeit später wechselte er zu den Zürcher Grasshoppers. Seine grossartige Karriere nahm in VfB Stuttgart, bei Nacional Funchal (Portugal) und VfL Wolfsburg seinen Lauf. Beendet hat er sie diesen Sommer bei AS Monaco. Grösste Erfolge: Deutscher Meister mit Wolfsburg 2009, Teilnahme EM 2008, WM 2010 und 2014, Olympia 2012, 64 Länderspiele.
SPORT
Ausgabe 2/2011
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Ausgabe 2/2014
Ausgabe 3/2018
Ausgabe 1/20
Wir haben Sportlerinnen und Sportler aus der Region porträtiert und über ihre Erfolge berichtet. Schweizer Meister Titel und WM- oder Olympia-Medaillen konnten gefeiert werden und Teilnahmen an internationalen Turnieren oder am Eidgenössischen Turnfest haben weit über die Region hinaus bewegt. Weitere Storys über Jürg Stahl, Präsident Swiss Olympic, Alain Sutter, ex-Internationaler, das Sport Forum Aargau mit den Referenten Adolf Ogi oder Sepp Blatter, Artikel über die Winter und Sommer Olympiaden und Vereinsstorys über den STV Baden, Rotweiss Wettingen, TV Endingen, Baden Regio oder den TV Wettingen können Sie alle in unserem OnlineArchiv landxstadt.ch nachlesen.
Jörg Stiel
ex-Nationaltorhüter Stiel der gebürtige Badener, der in Wettingen aufgewachsen ist, lancierte Ende der Achtzigerjahre als 19-Jähriger seine eindrückliche Karriere beim FC Wettingen. Er stand im Tor, als die Mannschaft im Zürcher Letzigrund Napoli ein 0:0 abtrotzte. «Für mich wirken die Ereignisse von damals wie aus einer anderen Zeit. Doch für die Leute hier definiert sich der FC Wettingen noch immer über die grossen Spiele gegen Napoli», sagte Jörg Stiel damals. Grösste Erfolge: Schweizer Meister mit St. Gallen, EM-Teilnahme 2004 (als Stammkeeper, 21 LS), 89 Spiele mit Borussia Mönchengladbach (Bundesliga).
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Ausgabe 2/2020
Ausgabe 2/2018
LAND×STADT 4/20
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Baschi Musiker
Baschi wollte schon immer etwas Spezielles werden. Am liebsten Fussballprofi oder Journalist, Radiomoderator, Schauspieler: «Ich habe zwar immer gerne gesungen, war in Schülerbands und im Chor, doch ich liebäugelte nicht damit, dereinst als Rockstar vor 10‘000 Leuten aufzutreten.» Doch es kam anders wie wir alle wissen. In der ersten Staffel Music Star holte er sich 2003 den Titel und damit den ersten Plattenvertrag. Seine Texte und Melodien schreibt er selber: «Ich bin ein visueller Mensch und ein guter Beobachter des Lebens mit all seinen Facetten. In Briefen und an Konzerten erfahre ich, dass die Fans Kraft aus meiner Musik schöpfen.»
Ausgabe 2/
2011
atter m t t i r t S e n Nadi Mode l
Ausgabe 3/2016
PEOPLE Viele spannende Persönlichkeiten trafen wir zum Interview. Wir haben im LANDxSTADT Archiv gestöbert und spannende Zitate herausgesucht. Und die Storys über Sina, Bligg, Claudia Zuccolini, Emel, Leo Wundergut, Michael Elesener und Marc Sway (im Uhrzeigersinn) und weitere interessante Personen können Sie in unserem Online-Archiv auf landxstadt.ch nachlesen.
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Ausgabe 2/2017
Ausgabe 2/2018 Ausgabe 4/2019
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Ausgabe 3/2017
LAND×STADT 4/20
Ausgabe 4
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Ausgabe 2/2012
10 JAHRE LANDxSTADT
Stéphanie Berger
Comedienne
«Ich vergleiche meinen Alltag gerne mit einer Blume. Im Zentrum bin ich, die Blüte, ihr widme ich die meiste Aufmerksamkeit. Darum herum sind die Blätter aufgereiht – mein Sohn, der Beruf, meine Freunde. Ich brauche alles, um glücklich zu sein. Das Menschsein interessiert mich. Im Leben müssen wir mit so vielen Emotionen klarkommen. Ich möchte das Bestmögliche herausholen, ich bin ein sehr effizienter Mensch. So gewinne ich auch wieder mehr Zeit für mich selber»
Ausgabe 3/2019
Viktor Giacobbo & Mike Müller
Humor und Lachen helfen auch, sich selber nicht allzu ernst zu nehmen
Komiker-Duo
Komiker-Duo
Ausgab
Divertimento
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Mike Müller
Ausgabe 1/2018
«Alles, was wir in unseren Programmen machen, erleben wir im Alltag. Der Mann, der von seiner Frau in die Tanzschule geschleppt wird, der Entspannungskurs im Wald, wenn man einen Baum umarmt. Wir erzählen uns solche Dinge und finden es sehr lustig. Auf der Bühne stellen wir die Szenen dann völlig überspitzt dar, sie haben also nichts mehr mit unseren Leben zu tun», bringt Jonny Fischer ihr Erfolgsrezept auf den Punkt.
Pepe Lienhard Saxophonist & Bandleader
Pepe Lienhard ist in Lenzburg aufgewachsen und gründete bereits mit 12 Jahren seine erste Band. Mit seiner Big Band war er jahrelang mit Udo Jürgens auf den grossen Bühnen unterwegs, zum ersten Mal ging er mit ihm 1977 auf Amerika-Tour. «Für mich persönlich bleiben auch die 75th Birthday Celebration von Quincy Jones am Montreux Jazz Festival und das Konzert zu seinem 80. Geburtstag, das ich als Musical Director leiten durfte, unvergesslich», führt Pepe Lienhard seine weiteren Highlights auf.
Ausgabe 2/2013
Giacobbo / Müller waren das Comeback des Jahres 2019 und zwar nicht im Fernsehen sondern auf der Jubiläumstournée 100 Jahre Circus Knie. Mike Müller: «Die Knies sehen sich nicht als Royals. Zirkus machen ist etwas sehr Handfestes, die packen alle mit an. Und wir kennen dieses Handfeste vom Theater, da kommt man mit in-die-Menge-winkenwie-die-Royals nicht sehr weit, man muss jeden Abend liefern. Vielleicht verstehen wir uns deshalb mit den Knies so gut.» Und wie man mit Applaus umgehen soll: «Wenn der Applaus heftig ist, freut man sich sehr. Wer ist schon nicht empfänglich für positives Feedback. Aber ich denke auch nicht jedes Mal: geile Siech! Und wenn ich es denken würde, kriegte ich von meinem Umfeld eins auf den Deckel.»
Ausgabe 1/2018 Ausgabe 2/2018
GESELLSCHAFT
Ausgabe 1/2018
Über die Trendthemen Food, Design und Nachhaltigkeit haben wir immer wieder berichtet. Sei es über hochwertige Schokolade, auserlesene Rezepte, Food Waste oder Sensorik. Dazu tolle Inspirationen für Ihr Zuhause, die neusten Gadgets, über das Gastgeber sein und unsere beliebten Farben-Storys. Wir haben über die Glückschule für Kinder berichtet oder über Themen wie Wohlbefinden, Achtsamkeit oder Glück philosophiert. Dabei haben wir auch die jeweilige Jahreszeit in unseren Rubriken Reisen, Ausflüge, Haustiere, Garten oder Bergwelten thematisch präsentiert. Und mit unseren Infografiken haben wir übersichtlich und bildhaft Mobilität, Wintersport, Olympiade oder unseren Wald in Szene gesetzt.
Ausgabe 1/2019
WALD ENT
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LAND×STADT 4/20
Ausgabe 4/2019
NATUR
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Ausgabe 2/2014 Ausgabe 2/2015
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ST LEE FRO
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10 JAHRE LANDxSTADT
Menschen aus Politik und Kultur
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Viele spannende Persönlichkeiten haben wir zum Interview getroffen (von links oben im Gegenuhrzeigersinn): Mit dem Würenloser Music Promoter Rolf Schlup blickten wir auf 40 Jahre Schweizer Musikszene zurück. Herbert Bolliger, langjähriger Migros-Chef, sprach mit uns über seinen Werdegang. Ex-Ständerätin und -Nationalrätin Pascale Bruderer haben wir im Bundeshaus in Bern besucht und die Regisseurin Rebecca Panian aus Wettingen gewann mit dem Dokumentarfilm «Zu Ende leben» den Publikumspreis am Zurich Film Festival. Gitarrist Max Lässer und Autor und Poet Simon Libisg sprachen über Inspriation und die kreative Kulturszene Baden. Produzent Roman Camenzind besuchten wir in seinem Hit-Studio in Zürich. Und Karikaturist SWEN (ganz unten) machte klar, dass Karikaturen nichts mit Kunst, sondern mit Journalismus zu tun haben.
Linda Lomelino, www.at-verlag.ch
abe 1/2018 Ausg Ausgabe 1/2019
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SILVAN
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GÜTERFAHRZEUGE
IN DER SCHWEIZ
IMMATRIKULIERTE
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PERSON
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2013
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FREIZEIT
DIENSTFAHRT
EINKAUF
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2010 2013
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ANTEIL FREIZEITVERK
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2010
+5%
20002010
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2010
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2010
91.7 Min. WEGZEIT PRO PERSON MITTLERE TÄGLICHE und Umsteigezeiten) (im Inland; inkl. WartePRO PERSON JAHRESMOBILITÄT (IN- UND AUSLAND) IMMATRIKULIERTE IN DER SCHWEIZ LUFTFAHRZEUGE
2010
20`500 km
2010
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2013
MOBILITÄT: KEHRSEITEN DER UNG, UNFÄLLE UMWELTBELAST Aus-
Reihe negativer Der Verkehr hat eine und Umwelt. Verwirkungen auf Natur Böden und zerkehrswege versiegeln ft. Die Fahrzeuge schneiden die Landscha und zu Wasser verzu Land, in der Luft mit Feinstaub und schmutzen die Luft der Verkehr für 37% war 2012 n. Stickoxide sionen und für der Schweizer CO2-Emis rbrauchs vergut ein Drittel des Energieve ist in der Schweiz antwortlich. Tagsüber Nacht jede sechste jede fünfte und in der schädlichem Person an ihrem Wohnort rm ausgesetzt. Verkehrslä oder lästigem
NLICH PERSÖ Wegmann
NYM PSEUDO REN GEBO Silvan anN) HSEN WEgm NAME EWAC ilvan FG (S AU rn TAND SWEN Solothu ZIVILS in n de 69 Ba rikatu27.12.19 NORT RUF Ka stro n WOH ter BE , Ga in Bade e Toch Zeitung atet, ein alter, rgauer lsp Aa verheir N be ng, Ne ITUNGE ILrist ZE elszeitu re. AUSB l, Hand tag und weite bJourna Diploma am Sonn Zollbeamter, eiz n Me hw ue er Sc ch t und ne Technis ns des Ku r NG er DU Karikatu für bildend in EN ss rt NG NU schlu minie SZEICH t.ch; No Mit dien. AU zeichne 2013; 2015, ge rtoon Award nan Jahres Ca nd; Ra d ropean utschla den Eu der 2012, De 20 09 un d ar Aw Fe rtoon spitzer eis für die litical Ca Deutscher Pr 2014. Lurie Po USA; 10 und r UNO, 20 08, 20 r 2011 de atu he Karik politisc
DES VERKEHRS CO2-EMISSIONEN TIONALEN 2012 (OHNE INTERNA FLUGVERKEHR)
7%
40%
24% 13%
der Mobilität gehören Zu den Kehrseiten wurden auf den auch die Unfälle. 2013 269 Menschen getötet Schweizer Strassen 4`129 davon schwer. und 21`379 verletzt, es 23 Todesopfer im Des Weiteren gab Luftverkehr. Die AnSchienen- und 14 im in den vergangenen 66% 5% zahl Todesopfer ist genannten VerkehrsJahrzehnten bei allen angen. Im Falle trägern stark zurückgeg betrug die Abnahme des Strassenverkehrs 2013 gut 84%; die zwischen 1970 und sowohl technischer, Gründe dafür waren 0,2% 66% Bahn und erzieherischer Na Personenwagen rechtlicher 0,7% auch als Schifffahrt Lieferwagen 5% Zahl der geleisteten tur. Bezogen auf die 13% Nationaler Lastwagen/Busse der Schienenverkehr Flugverkehr 0,8% Personenkilometer ist 12% Tanktouris mus der Strassenverkehr. Pipelines 0,3% erheblich sicherer als Motorräder 1,5%
12%
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13%
km
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0.7 Mio.
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LUFTFAHRZEUGE
1.5
km) Freizeit (14.7 Service und Begleitung (1.8 km) Übrige (2.1 km)
1980–2013
EISENBAHN
2.0
PRO TAG UND VERKEHRSZWECKE PERSON (JAHR 2010)
2013
+ 111%
2`997
ANGETRIEBENE FAHRZEUGE
2.5
pro PerInsgesamt 20’500 Kilometer ische Bevölson legte die schweizer zurück – zwei kerung im Jahr 2010 (13’600 km) Drittel davon im Inland (6’900 km). und ein Drittel im Ausland machte mit 54% Anteil grössten Den aus (11’000 km). der Freizeitverkehr die ArbeitsErst weit dahinter folgten km) und die wege mit 17% (3’400 (2’100 km). Einkaufswege mit 10%
5.7 Mio.
MOTORRÄDER
SERVICE UND BEGLEITU
151% 20'500
Arbeit (8.9 km) km) Ausbildung (2.0 Einkauf (4.7 km) Tätigkeit, Geschäftliche Dienstfahr t (2.5 km)
PERSONENWAGEN
VON PERSONENBESETZUNGSGRAD SZWECK, 2010 WAGEN NACH VERKEHR
PERSON 2010 KILOMET ER PRO
die TransIm Güterverkehr stieg Strasse zwiportleistung auf der um 151% auf schen 1980 und 2012 lometer (tkm), 17.2 Mrd. Tonnenki um 26% auf 9.7 die der Eisenbahn Mrd. (Netto-)tkm.
MOTORFAHRR ÄDER)
VERÄNDERUNG
AUSBILDUNG
MIO.
Mio. motoSchweiz rund 5.7 2013 waren in der immatrikuliert, darisierte Strassenfahrzeuge nitt wagen. Im Durchsch von 4.3 Mio. Personen r bzw. jeder zweite Einwohne verfügt somit rund ein rin der Schweiz über jede zweite Einwohne die Anzahl Persohat 1980 Jahr Auto. Seit dem der Mozugenommen, jene nenwagen um 92% ht. torräder hat sich verfünffac
ARBEIT
5.7
GE (OHNE STRASSENMOTORFAHRZEU
TOTAL 1.6
INFOGRAFIK
92% der ErwerbsIm Jahre 2012 waren Arbeitspendlerintätigen in der Schweiz , ndler, d. h. Personen nen bzw. Arbeitspe n des Arbeitsplatzes die zum Aufsuche verlassen. ihr Wohngebäude
«JEDER WILL R, ZURÜCK ZUR NATU ABER KEINER ZU FUSS» u. Journalist Alois Glück, Dt. Politiker
Quellen: bfu, BFS,
ARE - Mirkrozensus
Mobilität und Verkehr
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Viele Events haben wir in diesen zehn Jahren begleitet. Darunter das Bluesfestival, wo LANDxSTADT Medienpartner ist, das Figurentheater oder die Messe Bauen und Wohnen. Wir porträtierten die Macherinnnen von Mummenschanz und Flamenco en route und haben immer wieder über spannende Ausstellungen wie Fake News im Stapferhaus Lenzburg, Gesichter im Historischen Museum Baden, über das Emma Kunz Zentrum in Würenlos oder über die Family Days in der Umweltarena Spreitenbach berichtet. Events von argovia philharmonic oder Aargauer⁄ in des Jahres durften wir begleiten.Ebenfalls dabei: die Outdoor-Festivitäten wie das Wettiger Fäscht, das Badener Stadtfest, die Badenfahrt, das Räbhüslifest, das Freiluftkino Baden, Adventsanlässe oder innovative Food-Festivals.
Ausgabe
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Manuel Steiner (Bild oben links) steht in der Küche und wäscht Äpfel. Er nimmt ein Messer, schneidet die Früchte in Scheiben, legt sie auf einem Blech aus und schiebt sie zum Trocknen in den Trocknungsschrank. «Schon als Kind hatte ich Freude daran, Lebensmittel zu produzieren», erzählt Generalagentur Baden, Hanspeter Kochder 36-Jährige und strahlt. Aufgrund eines Geburtsgebrechens konnte er jedoch keine Lehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis abschliessen, sondern machte in einer Stiftung Menschen mit BeeinträchtiEs ist Zeit, etwas für Neues zu lernen gung eine Anlehre als Bäcker-Konditor. zentrumbildung.ch Seit der Eröffnung des Genuss Ateliers – einem der zehn Arbeitsbereiche der arwo Stiftung – arbeitet er in Fislisbach. Dort stellt er zusammen mit etwa vierzehn Mitarbeitenden Eigenprodukte her. Rufen Sie an! Ich stelle Neben den Apfelringli entstehen hochIhnen Ihr Wunschpaket wertige Salzmischungen, Öle, Konfitüren, zusammen. Risottomischungen und Teigwaren. Im Genuss Atelier, wo die Produkte entstehen, werden sie auch verkauft. Doch nicht nur: Im Webshop www.ganznormal.ch können die Produkte online gekauft werden. In Wettingen sind sie im Elektrofachgeschäft
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WINTERZEIT
Let it snow
Der letzte Winter gehörte zur zweitwärmsten Periode seit Messbeginn im Jahr 1864. Hoffen wir dieses Jahr auf schneereiche Zeiten. Draussen in der Natur stärken wir nicht nur unser Immunsystem, sondern geniessen auch viele Sportaktivitäten. Der pudrige Schnee versprüht diese Leichtigkeit und die Schneekristalle bringen nicht nur Kinderaugen zum leuchten.
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Waldbaden heisst, bewusst in den Wald eintauchen. Wer richtig in den Wald eintaucht, tut etwas Gutes für seine Gesundheit. Natur entstresst, das ist wissenschaftlich bewiesen. Sie hilft nicht nur gegen Bluthochdruck, wir kommen auch wieder zu uns und können uns entspannen. Frische Luft stärkt das Immunsystem und bringt den Kreislauf in Schwung, das Gehirn wird mit Sauerstoff versorgt und wir fühlen uns im Allgemeinen wohler. Wer sich draussen in der freien Natur bewegt, produziert vermehrt das körpereigene Hormon Serotonin. Dieses ist ein natürliches Antidepressiva und sorgt für ein gutes Befinden.
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Nicht nur Romantiker und Kinder lieben schneebedeckte Landschaften, sondern auch Skifahrer und andere Wintersportler. Mit der richtigen Kleidung und Ausrüstung geniessen Sie einen schneereichen und aktiven Winter mit Schneeschuhwandern, Langlauf, Ski Alpin, Snowboard, Schlitteln oder Schlittschuhlaufen. Besonders faszinierend ist für viele der Schnee und damit die unglaubliche Vielfalt der Schneekristalle, denn keine Flocke gleicht der anderen. Ob als Plättchen, Prismen oder Sterne – Schnee fällt stets in anderer Form vom Himmel.
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Morgens nach dem Aufstehen ist beim Frühstück der M ZZeitpunkt, dem Körper wieder Energie zu geben. Eine kürzlich durchgeführte Studie von Bonne Maman in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut GfK zeigt, dass diese erste Mahlzeit bei der Schweizer Bevölkerung als wichtig erachtet wird. Das Frühstück Bevö liefert nicht nur eine solide Energie- und Nahrungsliefer quelle für den Tag, sondern ermöglicht uns auch, etquell was ZZeit mit uns selbst oder unserer Familie zu verbringen. bring
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LAND×STADT /
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BUCH-TIPPS
DER ULTIMATIVE SKI GUIDE Willy Bogner hat sich international einen Namen gemacht, als einer der besten deutschen Skifahrer der 60er Jahre, ebenso als Filmemacher hat er sich weltweit zum Kult entwickelt. In diesem Band präsentiert er uns seine Welt: Ausflüge in seine liebsten Skigebiete, die schönsten Routen und die besten Orte zum Übernachten, Ausgehen und Geniessen. Ausgestattet wird der Band mit emotionalem Bildmaterial aus den Bogner-Archiven. Neben Willy Bogner kommen auch Felix Neureuther und Bernhard Russi zu Wort und nehmen uns mit in die wunderschöne und spektakuläre Ski-Welt.
e lt w i k S s ' r Bogne
Der ultimative Ski Guide | Willy Bogner & Friends Callwey | www.callwey.de
Lost in the Alps | The Alpinists l www.at-verlag.ch
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LAND×STADT /
Fotografie © Fabio Zingg
d n e b u a r e Atemb
Fotografie © Joni Hedinger
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CHIAPUDDING-FRÜHSTÜCKS-JARS Zubereitungszeit 10 Minuten Zeit insgesamt 2 Stunden Anzahl 1 grosse oder 2 Snack-Portionen Zutaten 4 EL Chiasamen | 300 ml Kokosmilch oder Kokosmilch light | 1½–2 EL Agavensirup | 1 kleine Rande (80–100 g) | 100 g Kirschen, entsteint, frisch oder gefroren und leicht angetaut, nach Bedarf gesüsst | 4 EL Kakao-Crunch-Granola Toppings ½ Banane, in Scheiben geschnitten | Brombeeren oder andere Beeren nach Wahl, frisch oder gefroren und leicht angetaut Zubereitung Die Chiasamen mit der Kokosmilch und dem Agavendicksaft vermischen und mindestens 2 Stunden oder am besten über Nacht kühl stellen. Die Rande schälen und raspeln, zusammen mit den Kirschen mit einer Gabel zerdrücken und in ein Glas geben. Den aufgequollenen Chiapudding daraufgeben. Mit dem Granola und frischen Brombeeren und/oder Bananenscheiben toppen. Tipp Beim Kauf von Chiasamen darauf achten, dass sie aus ökologischer und / oder lokaler Produktion stammen. Es lohnt sich, etwas mehr dafür auszugeben, denn wenn sie weniger stark verarbeitet sind, sind auch mehr Nähstoffe darin enthalten und sie quellen besser auf. Das Kakao-Crunch-Granola passt hier geschmacklich super; es kann aber auch ein anderes Granola nach Wahl [am besten aber eines mit Kakao] verwendet werden. Für eine leichtere Version das Granola weglassen.
URDINKEL – FESTE FEIERN
Bauern, Müller und Bäcker haben den UrDinkel vor 25 Jahren vor dem Aussterben gerettet. Seither sind die Anbauflächen und die Produktepalette von Jahr zu Jahr gewachsen. Der UrDinkel ist auf Erfolgskurs. Das unverfälschte einheimische Getreide bekommt Bestnoten für gesunde Ernährung und Ökologie und wird für seine Back- und Kocheigenschaften gelobt. Das kulinarische Feuerwerk zum Geburtstag ist reichhaltig und voller Überraschungen. Das Back- und Kochbuch zum Jubiläum folgt den Jahreszeiten und wird an kleinen und grossen Festen mit den bunten, kreativen Rezepten für Furore sorgen und in Erinnerung bleiben.
m u ä l i b u J Urdinkel – Feste feiern l Judith Gmür-Stalder l www.fona.ch
KÄGI KOCHT Dieses Küchenhandbuch macht jeden zum souveränen Koch und Gastgeber: vom Einkauf bis zur Bewirtung von Gästen. Foodscout Richard Kägi präsentiert Klassiker, die immer gut ankommen, auf eine neue Art: Caesar Salad, das perfekte Steak, Sugo Pomodoro und Rösti - aber auch überraschende Kombinationen wie Burrata mit Orangensalat, selbstgemachte Vanilleessenz, geräucherte Tomaten und aussergewöhnliche Desserts. Kägi kennt die Tricks der Starköche und weiss um ihre besonderen Gewürze, Saucen und Marinaden, die den grossen Unterschied machen. Die wichtigsten Zutaten? Die wichtigsten Küchengeräte? Hilfe bei der passenden Weinwahl? Regeln für die erfolgreiche Einladung und die Kunst, ein guter Gastgeber zu sein? Kägi kennt sie alle.
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Kägi kocht | Richard Kägi | www.at-verlag.ch
Fotografie © Lukas Lienhard, AT Verlag / www.at-verlag.ch
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SCHULER WEINE
Claudia Cordero, leidenschaftliche Weinexpertin und Filialleiterin (links) und ihre Stellvertreterin Fanny Tschanz freuen sich auf Ihren Besuch im SCHULER Weinfachgeschäft in Baden.
SCHULER WEINE IN BADEN Ob erlesene Weine, prickelnde Champagner, feinste Spirituosen, erstklassige Geschenke oder praktische Accessoires: Im SCHULER Weinfachgeschäft in Baden finden Geniesserinnen und Geniesser alles, was das Weinliebhaberherz begehrt.
Das Weinfachgeschäft der renommierten SCHULER St. Jakobskellerei in Baden feiert dieses Jahr unter der Leitung von Claudia Cordero sein 10-jähriges Bestehen. Ihre Leidenschaft zum Wein können Claudia Cordero und ihre Stellvertreterin Fanny Tschanz im SCHULER Weinfachgeschäft täglich leben. Sie füh-
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Ihr Gutschein-Code:
WFG20ab100bad2021en Einzulösen in Ihrem SCHULER Weinfachgeschäft oder im Onlineshop. Gegen Abgabe dieses Gutscheins erhalten Sie 20 Franken Vergünstigung auf unser Weinsortiment ab einem Einkauf von 100 Franken. Nicht kumulierbar. Gültig bis 31.01.2021
ren das Weinfachgeschäft mit viel Herzblut und legen grössten Wert auf eine kompetente und vor allem natürlich persönliche Beratung. «Bei uns finden Sie auf jeden Fall Ihren Lieblingswein oder das passende Wein-Geschenk. Auch neue und vor allem junge Weinentdeckerinnen und Weinentdecker dürfen bei uns hemmungslos Fragen rund um den Wein stellen», so Claudia Cordero. Das ist
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nicht nur bei der Wein-Auswahl sehr nützlich, sondern auch dann, wenn Sie einmal einen lieben Menschen mit einem genüsslichen Geschenk aus dem grossen Sortiment an erlesenen Köstlichkeiten und praktischen Accessoires überraschen möchten. Im grosszügigen Ladenlokal finden Kunden alles, was weinliebende Geniesserherzen höher schlagen lässt. Von klassischen Weinländern wie Spanien, Italien und Frankreich über faszinierende Produzenten in der Schweiz, Deutschland und Österreich bis zu innovativen Entdeckungen in Armenien und der Neuen Welt. Auch zum kommenden Festtagsmenu hält SCHULER die passenden Weine bereit. Hervorragend eignet sich zum Beispiel die Neuheit Cepas Antiguas, die nur in besonders guten Rebjahren komponiert wird, in denen alle Voraussetzungen stimmen. Auch der 12-Monate im Holzfass gereifte Tinazzi Amarone della Valpolicella DOCG ist ein Wein höchster Güte, der hervorragend zu Lamm und leichten Wildgerichten passt. Leidenschaft für Wein Seit über 325 Jahren ist die SCHULER St. Jakobskellerei auf dem Weg, die qualitativ besten Weine zu finden, um ihren Kunden ein hochwertiges Angebot zu fairen Preisen bieten zu können. Und, wo aus Sicht von SCHULER sinnvoll, auch selber Hand anzulegen. Im hauseigenen
GESCHENK-TIPP Sind Sie noch auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk, aber möchten lieber nicht ins Weinfachgeschäft kommen? Ob persönlich oder telefonisch, wir stellen Ihnen gerne Ihr Wunschgeschenk zusammen. Wir sind offen für alle Ihre Wünsche. Die Präsente versenden wir auch gerne direkt an Ihre Bekannten – ganz ohne Aufwand für Sie.
Barriquekeller bringt SCHULER die Weine zur Vollendung. Die Fässer dazu zimmern Küfer in der eigenen Küferei. SCHULER investiert in Weingüter, erfindet alte Vinifikations-Methoden neu und kreiert genussvolle Cuvées. Die Mitarbeiter von SCHULER sind immer unterwegs, Neues zu entdecken. Und das alles zu Gunsten Ihres Weingenusses!
SCHULER Weinfachgeschäft Baden Claudia Cordero & Team I Gstühlplatz 2 5400 Baden I 056 222 11 33 www.schuler.ch/baden
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ADRIAN STERN
«DANN WERDE ICH GERADEZU PEDANTISCH»
Adrian Stern hat die zweite Single seines neuen Albums «Meer» veröffentlicht. Der 45-jährige Mundartsänger spricht über schlaflose Nächte, Sofasocken und er erklärt, was ihm an seinem Wohnort Baden fehlt. Interview: Stephan Santschi Bilder: zVg. / Tabea Hüberli
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Adrian Stern, wie erleben Sie nach 17 Jahren im Geschäft den Tag, an dem Sie eine neue Single veröffentlichen? Es liegt immer noch Aufregung in der Luft. Ich hoffe, dass es für die Leute mehr ist als ein Lied, dass Erinnerungen geweckt werden, dass ich Dinge anspreche, die sie beschäftigen. Ein Lied soll einen Mehrwert haben, es soll mehr sein als Rhythmus und Melodie.
Was heisst das konkret? Ich bin zuständig für die Idee, die Organisation und den Schnitt der Videoclips, auch das Mischen der Songs habe ich übernommen. Ich lebe den Spass des Kreativseins, das funktioniert fast besser als mit einer grossen Plattenfirma zusammen. Ich setze nun auf ein kleines Team, habe ein neues Management mit einem eigenen Label.
Am 30. Oktober war es wieder so weit, Sie lancierten mit dem Stück «Mit dir wott i bliibe» die zweite Single des neuen Albums «Meer». Wie muss man sich einen solchen Tag im Leben eines Musikers vorstellen? Überhaupt nicht spektakulär (lacht). Ich schreibe Nachrichten auf WhatsApp mit dem Link zur neuen Single, ich poste die Neuigkeit auf meiner Website und verschicke einen Newsletter, in dem ich die Nachricht aber möglichst kurzhalte. Ich will die Leute ja nicht volltexten, so dass sie keine Lust mehr haben, sich den Song anzuhören. Die Plattenfirma kümmert sich derweil um den Versand und die Platzierung des Titels in den Playlists der Radios. Grundsätzlich mache ich im Jahr 2020 aber wieder mehr selbst.
Weshalb kam es zu diesem Schnitt? Meine Managementfirma entwickelte sich zu einer grossen Konzertagentur für internationale und vor allem junge Künstler, für deren Karrieren sie etwas bewirken möchte. Ein etablierter Musiker wie ich erhielt nicht mehr so viel Unterstützung. Daher dachte ich, dass es lässig sein könnte, wieder mehr selbst zu machen, nicht auf Feedbacks warten zu müssen. Bis jetzt sind meine Erfahrungen damit einfach grossartig. Nur das Abmischen des neuen Albums würde ich gerne abgeben, das hat mir schon ein paar schlaflose Nächte bereitet.
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COVER-STORY
«Ein Lied soll einen Mehrwert haben, es soll mehr sein als Rhythmus und Melodie» Adrian Stern
Im März 2021 veröffentlicht Adrian Stern sein siebtes Album «Meer».
Weshalb? Ein Song soll so rauskommen, wie ich ihn zeigen möchte. Ich weiss, dass ich beim Mischen vielleicht die letzte Chance habe, etwas zu ändern. Ich brenne das Stück jeweils altmodisch auf eine CD, steige ins Auto, fahre ein wenig herum und tue so, als ob ich den Song zum ersten Mal höre. Dabei fallen mir Details auf, die ich ändern möchte, ich werde geradezu pedantisch. Die Arbeit kann dann eine ganze Nacht lang dauern, so dass es sich gar nicht mehr lohnt, ins Bett zu gehen. (lacht) Eigentlich hätte Ende Oktober nicht die zweite Single, sondern das ganze Album auf den Markt kommen sollen, wegen der Coronakrise verschiebt sich dies nun aber in den März 2021. Wie gehen Sie damit um? Mir tut es vor allem leid für jene, die sich auf das Album gefreut und es bereits vorbestellt haben. Für mich ist es eher eine Erleichterung, denn nun habe ich noch mehr Zeit, um Hintergrundvideos zu machen und die Songs für die Liveauftritte zu üben. Mir ist Zeit geschenkt worden. Die erste Single «Meer schaffed das» kam im Sommer heraus. Spielen Sie mit diesem Titel auf die herausfordernde Zeit mit dem Coronavirus an? Nein, alle meine Songs für das neue Album sind bis Februar entstanden. «Meer schaffed das» bezieht sich eigentlich auf ein Paar, das schon lange miteinander lebt und zusammen durchhält. Nun nehme ich den Titel mit anderen Augen und Ohren wahr, be-
ziehe ihn auch auf die Bewältigung der Pandemie. «Mit dir wott i bliibe» handelt derweil von einem Mann, der häuslich wird, keine grosse Lust mehr auf den Ausgang oder Shopping in der Stadt hat, mit seiner Partnerin aber trotzdem Sachen unternimmt. Mit Corona bekommt der Song eine ganz andere Bedeutung, erzählt auch von einer Frau, mit der man in dieser Zeit sehr gut zu Hause bleiben kann. Eine weitere Single heisst «Sorgen», in der ich mich über unsere Alltagssorgen lustig mache. Dieses Lied jetzt zu singen, fühlt sich vermessen an. Deshalb war ich gespannt, wie es die Leute bei den wenigen Konzerten, die ich noch durchführen konnte, aufnehmen würden. Und? Alle haben angesichts der nun grösseren Sorgen herzlich über diese Nebensächlichkeiten gelacht. Generell war es mega lässig, bereits vier, fünf Songs des neuen Albums zu spielen. Wenn ich weiss, dass das Publikum sie toll findet, mindert das meine Aufregung vor dem Release. Ich hatte das Gefühl, dass ich die richtige Person mit den richtigen Liedern am richtigen Ort bin. Sie treten wieder mit Band auf, davor waren Sie vor allem solo unterwegs. Das ist ein natürliches Hin-und-Her. Für eine Platte tue ich mich stets mit einer Band zusammen, weil ich die Lieder live so aufführen will, wie ich sie aufnehme – also mit mehr als Gesang und Gitarre. Neben den Bühnen in den Grossstädten gibt es aber auch eine zweite Welt in den vielen Kleintheatern, dort trete ich gerne alleine
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ADRIAN STERN
Evergreens wie «Ha nur welle wüsse», «Nr.1» und «Amerika» gehören zu den bekanntesten Schweizer Mundartsongs und heizen dem Publikum so richtig ein.
auf. Grundsätzlich bin ich einer, der Dinge nicht wiederholen mag, ich muss immer weitergehen. Im letzten Album zum Beispiel liess ich die aktuelle Musikgeschichte stärker einfliessen, nun besinne ich mich wieder auf meine Stimme, meine Texte und auf das, was ich bei jenen, die sich für mich interessieren, auslöse. Ich brauche nicht den modernen Trends hinterherzurennen.
«Es gab noch keinen Tag, an dem ich bereut hätte, diesen Weg als Musiker eingeschlagen zu haben» Adrian Stern
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Wie hart treffen Sie die staatlichen Corona-Massnahmen persönlich? Ich bin freischaffend und verdiene momentan kein Geld, alle meine Konzerte sind auf den nächsten Frühling verschoben worden. Trotzdem bin ich in einer Situation, in der ich die aktuelle Zeit auch schön finden kann. Wir waren mit den Kindern viel am Waldrand, haben grilliert und ich genoss die Zeit in der Hängematte. Ich war schon immer ein Mensch, der nicht die grossen Zusammenkünfte sucht. Entwickeln Sie sich also auch etwas in die Richtung der gemütlichen «Sofasocke», die Sie in Ihrer neuen Single besingen? (lacht). Meine Frau befürchtet das, ja. Wenn ich nach Hause komme, liege ich gerne gleich aufs Sofa. Wenn ich mir einen Film anschaue oder mir Gedanken mache, liege ich ebenfalls sehr gerne. Meine Frau muss darüber lachen, sie ist eher ein Bewegungsmensch. Doch wie kommen Sie derzeit finanziell über die Runden? Mein Erspartes wird angebraucht. Zum Glück habe ich keine hohen Fixkosten,
kein teures Studio, keine Abos, kein Leasing. Wir leben eher etwas einfacher, kaufen uns, was nötig ist. Zudem bin ich zu 50 Prozent Familienvater, meine Frau arbeitet als Berufsschullehrerin und hat keine Lohneinbussen. Aus diesen Gründen macht mich das alles nicht kaputt. Im nächsten Jahr aber muss es vorbei sein, dann müssen wir gelernt haben, mit dem Virus umzugehen. Arbeiten Sie noch immer im kleinen Tonstudio im Dachgeschoss des Hauses Ihrer Mutter? Ja genau. Wegen meiner Kinder arbeite ich aber nur noch da, wenn ich weiss, wie mein neues Lied werden soll. Wenn die Textfragmente stehen, wenn ich die Melodie bereits summe und den einen oder anderen Akkord auf der Gitarre gespielt habe. Davor, während der Zeit des Ideeneinfangens, bleibe ich dem Studio aber möglichst lange fern. Wo fangen Sie Ihre Ideen ein? Während ich etwas völlig anderes mache. Ich brauche eine konkrete Tätigkeit, die mich ablenkt. Velo fahren zum Beispiel, Rasenmähen oder ein Gartenhäuschen bauen. Diesen Kontrast, diese hand-
festen Alltagsjobs brauche ich, um das zu machen, was es für das Komponieren von Liedern braucht. Woher kommt diese Vielseitigkeit? Mein Vater trug bereits mehrere Hüte. Er war Maschineningenieur, im Keller hatten wir Maschinen, die mich faszinierten, an denen ich herumbasteln konnte. Später liess er sich zum Lehrer ausbilden, auch das Schreiben von Texten interessierte ihn. Meine Mutter hatte ebenfalls mehr als eine Seele in der Brust. Sie wollte Musikerin werden – und wurde Ärztin. Für Sie war aber stets klar, dass Sie Musiker werden wollten? Meinen ersten Auftritt hatte ich als kleiner Bub in der Schule, und zwar mit einer selbst zusammengenagelten Gitarre, die natürlich nicht tönte. Ich liebte das Musikmachen schon immer, dabei blühe ich auf. Ich möchte die Leute auf der Bühne mitreissen und mich danach wieder zurückziehen und in die Klangwelt eintauchen. Es gab noch keinen Tag, an dem ich bereut hätte, diesen Weg als Musiker eingeschlagen zu haben. Welches ist Ihr persönliches Highlight? Generell ist es immer wieder schön, wenn ich nach dem letzten Lied von der Bühne runtergehe und spüre, dass das Publikum mehr will, dass es ihm gefallen hat. Dabei ist es mir völlig egal, ob ich vor 10'000 Menschen an einem Openair auftrete oder vor 50 Personen ein Unplugged-Konzert gebe. Und so lange das so ist, werde ich weitermachen. «Ich träume farbig und dänke schwarzwiss» – so singen Sie in einem Ihrer grössten Hits «Amerika». Was soll die Zukunft bringen? Ich könnte mir wieder eine Zusammenarbeit mit anderen Songwritern wie zuletzt mit Sina vorstellen. Im Herbst 2021 möchte ich zudem wieder mit Frölein Da Capo und Roman Riklin auf die Bühne gehen und Songs von Freddie Mercury im Schweizer Dialekt singen – analog zu Sergeant Pepper, der Hommage an die Beatles. Auch den Songcircle in der Stanzerei Baden will ich unbedingt fortsetzen. Und das Fernweh hat sich eingestellt, seit Sie mit Ihrer Familie in Baden sesshaft geworden sind? (schmunzelt). Es schlummert noch in mir. Wenn ich zur Lägern hinaufschaue, stelle ich mir vor, dass dahinter gleich das Meer beginnt. Auch deshalb heisst mein neues Album «Meer». Es ist so schön hier in Baden, doch das Meer würde dieses Gefühl noch verstärken.
Ad Adrian i Stern St Die Eltern von Adrian Stern sind in Wettingen aufgewachsen. In seiner Kindheit lebte er auch zwei Jahre in Amerika, als 12-Jähriger kam er nach Baden, besuchte dort die Bezirks- und Kantonsschule und liess sich später an der Jazzschule Luzern zum Musiker ausbilden. Heute lebt Adrian Stern in Baden gemeinsam mit seiner Frau Mylen und den Kindern Mina (8-jährig) und Juno (6). Im März 2021 wird sein siebtes Album «Meer» veröffentlicht, zwei Singles davon (Meer schaffed das; Mit dir wott i bliibe) sind bereits auf dem Markt. Seinen ersten Tonträger veröffentlichte der heute 45-jährige Aargauer im Jahr 2003. Evergreens wie «Ha nur welle wüsse», «Nr.1» und «Amerika» stehen auf der Liste der bekanntesten Schweizer Mundartsongs. Liebeslieder, getragen von einer samtigen Stimme und gefühlvoll gespielter akustischer Gitarre, wurden in den letzten Jahren zu seinem Markenzeichen. Auch Bass, Mandoline, Ukulele, Klavier, Orgel und E-Piano gehören in sein Repertoire. Im Palmarès von Adrian Stern finden sich unter anderem ein Swiss Music Award und zweimal der Prix Walo. Genreübergreifend bekannt wurde er mit zwei Staffeln der SRF-Doku Songmates, dem Beatles-Mundartprojekt Sergeant Pepper und einer Albumproduktion für und mit Sina. www.adrianstern.ch
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Die Geschäftsleitung und Inhaber der Obrist Transport + Recycling AG von links: Thomas Benz , Thomas Meier, Sabine Bärlocher und Franz Beat Schwere.
PIONIER BEI ELEKTROFAHRZEUGEN Die Obrist Transport + Recycling AG aus Neuenhof ist der Spezialist für professionelle Entsorgung und Recycling im Aargau. Über 50 Entsorgungsprofis mit 25 Fahrzeugen sind tagtäglich unterwegs, neu auch mit zwei Elektrofahrzeugen. Dazu betreibt die innovative Firma, welche durch die Geschäftsleitungsmitglieder und Inhaber Sabine Bärlocher, Thomas Meier, Thomas Benz und Franz Beat Schwere geführt wird, auch die Abfallsammelstelle «brings!», wo jedermann und -frau umweltgerecht und nach Werkstoff getrennt, entsorgen kann.
Die Entsorgungs-Profis von Obrist investieren immer mehr in nachhaltige, saubere Mobilität und gehören so zu den Pionieren bei der Flottenanpassung auf Elektrofahrzeuge. Als eine der ersten Firmen in der Schweiz wird die Obrist Transport + Recycling AG in Neuenhof nun über zwei dieser umweltfreundlichen, geräuscharmen Fahrzeuge verfügen. «Die aktuell grossen Mehrinvestitionen kommen ab sofort in Form von weniger Lärm- und Schadstoff-Immissionen den Mitarbeitenden auf dem Fahrzeug und der Bevölkerung in den jeweiligen Gemeinden zu Gute», freut sich Sabine Bärlocher. Ein Blick auf wichtige Kennzahlen zeigt denn auch, dass pro Jahr und Fahrzeug 20‘000 Liter Diesel weniger verbrannt werden. Dazu reduziert sich der CO2-Ausstoss um 60 Tonnen jährlich pro Lastwagen, inklusive Berücksichtigung der
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grauen Energie. Mittelfristig erhofft sich die Firma natürlich, dass sich diese Investitionen auch finanziell rechnen werden.
Partner der Gemeinden Hauptsächlich ist die Firma Obrist in über 50 Gemeinden in den Kantonen Aargau und Zürich für die Abfallentsorgung tätig. Dazu Geschäftsleitungsmitglied Thomas Meier. «Das heisst, wir führen die Kehricht- und Grüngutsammlungen für die Gemeinden durch». Auch viele Gewerbe- und Industriebetriebe lassen die Entsorgung ganzjährig durch die Firma Obrist machen. Dafür werden auf die Menge und Art der Abfälle massgeschneiderte Lösungen offeriert. Weiter gehören auch grössere Räumungen bei Privaten zum Angebot. «Egal ob ein einzelner Tisch, Kinderzimmer, Estrich oder
OBRIST TRANSPORT + RECYCLING AG
«Bei Räumungen garantieren wir eine effi ziente, professionelle und kostengünstige Durchführung. Die Materialien werden vor Ort getrennt und fachgerecht entsorgt» Thomas Meier, Geschäftsleitungsmitglied
ein ganzes Einfamilienhaus. Wir garantieren eine effiziente, professionelle und kostengünstige Durchführung. Die Materialien werden vor Ort getrennt und fachgerecht entsorgt», betont Thomas Meier.
Ins «brings» nach Turgi bringen Mit dem vollen Auto in die moderne Abfallsammelstelle «brings!» nach Turgi fahren und mit dem leeren Wagen wieder nach Hause ist ein Service, den auch viele Privathaushalte ganz besonders schätzen. Hier können sämtliche Wertstoffe, wie elektronische Geräte, Glas, PET, Getränkekartons, Plastik, Pfannen, Altöl, Kaffeekapseln, Aludosen, Styropor, Textilien, Leuchtstoffröhren, Lampen, Pneus, Altpapier, sämtliche Metalle, alte Velos und Bauschutt einfach, effizient und umweltschonend entsorgt werden. Dazu stehen die kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort beratend zur Verfügung. Und dies täglich von Montag bis Samstag.
Mulden- und Presscontainer Service auch für Events Überall, wo es etwas zu räumen und entsorgen gibt, kommt die Firma Obrist Transport + Recycling aus Neuenhof ins Spiel. So bietet Obrist auch Mulden und Presscontainer in diversen Grössen zur Miete oder zum Kauf an und übernimmt auch gerne die Transportlogistik dazu. Ob im Strassenbau, bei Neubauten, Renovationen, Räumungen oder Events – mit den Qualitätsmulden gelingt die Entsorgung einfach und günstig. Neu bietet Obrist seine Entsorgungsdienstleistungen auch für kleine, grosse und ganz grosse Events an. So wäre Obrist beispielsweise auch als Partner für das 975 Jahre Jubiläumsfest in Wettingen dabei gewesen, das leider aus bekannten Gründen abgesagt werden musste. Zum Service dieser individuellen Entsorgungskonzepte gehört auch, dass die Wertstoffe fachmännisch und umweltgerecht entsorgt und recycelt werden.
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Egal ob ein einzelnes Sofa, viel Glas, Karton oder ein Kellerabteil entsorgt werden muss. Obrist ist dafür die richtige Adresse. Nutzen Sie für schnelles Räumen und Entsorgen, das nicht länger als zwei Stunden dauert, das Spezialangebot von Obrist mit folgenden Leistungen: Zwei Entrümpelungs- und Entsorgungsprofis, praktischer Lieferwagen mit viel Stauraum, Obrist übernimmt die Materialverwertung.
Wir liefern bei Ihnen eine Mulde bis 12 m³ an. lm Preis inbegriffen ist der Transport und die Verwertung bis 2 Tonnen Sperrgut unsortiert. Machen Sie auf einfache Art Platz, Zuhause oder im Geschäft.
Obrist Transport + Recycling AG I Industriestrasse 13 I 5432 Neuenhof I 056 416 03 00 info@obrist-transporte.ch I www.obrist-transporte.ch
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Andreas Pumilia, CEO und Inhaber der Pumilia AG, agiert seit 36 Jahren aus Wettingen hinaus in die ganze Welt.
ER GIBT IMMER VOLLGAS Visionär, Macher, Menschenfreund: Andreas Pumilia hat vor 36 Jahren aus dem Nichts ein global tätiges Unternehmen geschaffen. Was den Selfmademan erfolgreich macht, ist sein Gespür für neue Kundenbedürfnisse. Mit 59 Jahren hat er nun Lust, noch einmal etwas Neues anzufangen. Text: René Moor Bilder: Christian Doppler, zVg.
Wie ein klassischer Patron wirkt Andreas Pumilia im ersten Moment nicht. Bei unserem Termin in Wettingen trägt er Sweatshirt, Jeans und Sneakers – und ist gerade dabei, die Möbel umzustellen, damit das neue Büro seiner Firma noch «etwas peppiger» wirkt. Andreas Pumilia ist auch mit 59 Jahren nie um eine Idee verlegen. Oder wie er selber sagt: «Ich habe ein Näschen für Dinge, die in der Luft liegen.» Das war bei ihm schon immer so. Auch 1984, als er sich als 23-jähriger Jungspund spontan dazu entschied, Unternehmer zu werden.
Ein cleveres «Mädchen für alles» Nach der KV-Lehre war der italienisch-schweizerische Doppelbürger – «Ich komme aus Sizilien und aus Leuggern!» – 1981 auf der Baustelle des AKW Leibstadt bei einem italienischen Unternehmen angestellt. Als «Mädchen für alles» dolmetschte er, schmiss die Buchhaltung und kümmerte sich um die Perso-
naladministration. Das machte er so gut, dass er mit 22 Jahren bereits die Filiale eines Temporärbüros mit 120 Mitarbeitenden leitete. «Ich hatte fünf Telefone auf dem Pult, die meist gleichzeitig klingelten – das fand ich lässig.» Dann zerstritt er sich mit dem Chef wegen der Ausrichtung der Firma – und fing in einem Büro am Limmatquai in Zürich selber als Personalverleiher an. Er konzentrierte sich dabei auf qualifizierte mechanische
«Ich hatte fünf Telefone auf dem Pult, die meist gleichzeitig klingelten – das fand ich lässig» Andreas Pumilia
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PUMILIA INDUSTRIAL SERVICES
und industrielle Fachkräfte. Und das schlug ein. Auch weil er ein feines Gespür für die Bedürfnisse der Kunden hatte.
Der erste fette Auftrag Damals war die grosse Zeit der Biochemie und Pharma. Und die suchten für den Bau ihrer Fabriken händeringend nach qualifizierten Schlossern und Schweissern. Besonders gefragt war eine neue Schweissmethode, die aber noch kaum jemand beherrschte. Andreas Pumilia, der von sich selber sagt, dass er gern der Erste ist, hatte zuerst keinen Schimmer, worum es dabei ging. Doch er erkannte sofort das Potenzial. «Ich machte mich schlau über das neue Verfahren und bildete in meiner eigenen Werkstatt qualifizierte Schweisser darin aus.» Durch deren erfolgreiche Vermittlung hatte er in der Branche bald einen ausgezeichneten Ruf. Gleichzeitig stellte er fix ein Team von Rohrschlossern an, die er auf Montage schickte und in der Vorfabrikation einsetzte. Dank seinem Know-how-Vorsprung erhielt Pumilia Ende 1988 den Auftrag für den Bau einer kompletten Fermentationsfabrik in Norwegen. «Das hatte vorher noch keiner gemacht – ich war der Erste.» Es folgten viele schöne Jobs auf der ganzen Welt. Das wiederum lockte weitere Topleute an, die bei Pumilia anheuerten.
«Wenn die Firma mal untendurch musste, zapften wir die Reserven an» Andreas Pumilia
Fair und gerecht Natürlich gab es über die Jahrzehnte auch bei Pumilia immer wieder ein Auf und Ab. Und nicht jede Idee war ein Erfolg. Doch aus wirtschaftlichen Gründen musste Andreas Pumilia nie jemandem kündigen. «Wenn die Firma mal untendurch musste, zapften wir die Reserven an.» Der Personalverleih lief weiter gut, doch Anfang 2000 verlagerte sich das Geschäft von der Biochemie hin zur Lebensmittelindustrie. Später machte sich Pumilia in der Energietechnik einen Namen, etwa bei grossen Infrastrukturprojekten wie dem Lötschberg-Basistunnel. Dort gelang Andreas Pumilia sein Husarenstück, als er sich für die Übernahme der Arbeiten für die Niederspannungsleitungen bewarb. Wie von ihm vorausgesagt, fand sich nämlich für diesen harten Job im Berg in der ganzen Schweiz kein einziger Fachmann. Stattdessen rekrutierte Pumilia die nötigen 150 Arbeitskräfte in kürzester Zeit in Ostdeutschland. Dies auch, weil er ihnen faire Arbeitsbedingungen und ein gutes Umfeld bot. Denn Andreas Pumilia weiss: «Erfolg hast du nur, wenn du dich gut um deine Leute kümmerst.» Und das ist bei ihm nicht nur Kalkül. Denn Andreas Pumilia ist nichts mehr zuwider als Ungerechtigkeit. «Ich weiss noch, wie ich als Sechsjähriger einen dicken Jungen verteidigte, der gehänselt wurde. Obwohl ich nicht der Freund des Jungen war, musste ich eingreifen – und das ist noch heute so.»
Die Werkstatt-Crew posiert mit ihrem Chef Andreas Pumilia (links). Sobald es um Rohre und deren hochstehende Verarbeitung oder Verschweissung geht, ob von ganz klein (ganz oben) bis ganz gross – kommt die Pumilia AG ins Spiel.
Ideen für die Zukunft Wie geht es bei Pumilia weiter? Da ist der Chef optimistisch: «Auch wenn sich alles ändert: Rohre wird es immer brauchen – und da wissen wir, wie es geht.» Gleichzeitig hat Andreas Pumilia grosse Lust, noch einmal etwas Neues anzufangen.
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Die Firma möchte er deshalb operativ abgeben – und am liebsten nur noch strategisch tätig sein. Voraussetzung dafür sei aber, dass die Leute, die von Anfang an in der Firma dabei seien, später gut in die Pension kommen. «In den fast 40 Jahren haben wir viel gemeinsam erlebt, wir sind Freunde geworden – da fühle ich mich ihnen verpflichtet.» Dann hebt Andreas Pumilia mit einem Blitzen in den Augen den Kopf. So, als ob er wieder eine neue Chance für die Zukunft wittert.
«Ich bin immer gerne der Erste, der eine neue Geschäftsidee ausprobiert» Andreas Pumilia
«Alles ändert sich – aber Rohre wird es immer brauchen» Andreas Pumilia
Auch Privatkunden oder KMU bietet die Pumilia AG ihre Dienstleistungen an und erfüllt individuelle Wünsche. Massgeschneiterter Stahltisch für den Aussenbereich oder Cheminéeverkleidung mit Sideboard (von oben). Unten: Die Office-Mitarbeiterinnen sorgen im Hintergrund für beste Voraussetzungen, dass auf den Baustellen alles reibungsungslos ablaufen kann.
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36 Jahre Vollblutunternehmer: Angefangen hat Andreas Pumilia mit 23 Jahren als One-Man-Show in der Personalvermittlung. Heute ist seine Pumilia AG in Wettingen spezialisiert auf hochwertiges Personalmanagement sowie die Projektierung, den Bau und Unterhalt von technischen Anlagen und Rohrleitungen. Und dies weltweit. Zu den Kunden gehören global tätige Unternehmen wie Alstom, Sulzer, Siemens, ABB, Ems, Nestlé oder Tetra Pak. Unter der Führung von CEO und Inhaber Andreas Pumilia hat sich das Unternehmen über die Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt. Vom Anlagen- und Rohrleitungsbau über die Schweisstechnik, mechanische Montagen und Elektromontagen bis hin zum technischen Unterhalt, Revisionen, der Bahn- und Tunneltechnik oder dem Baustellenmanagement. Heute beschäftigt Pumilia zwischen 80 und 120 Mitarbeitende – die Schwankungen sind saisonal bedingt. Rund 90 Prozent sind Festangestellte, der Rest Langzeit-Temporäre. Wichtiger Pfeiler in der Zusammenarbeit mit den Kunden sind Wertschätzung und vertrauensvolles Handeln. Und natürlich das untrügliche Gespür von Andreas Pumilia für kommende Bedürfnisse – und wie man diese als Erster kundengerecht stillt. www.pumilia.ch
VERISET
Besuchen Sie unsere KüchenAusstellung an der Landstrasse 177 in Wettingen!
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BEI DER KÜCHENPLANUNG IST DIE ERGONOMIE ENTSCHEIDEND Ein bewusster Umgang mit unserem Körper, unserer Ernährung und unserer Umwelt gehören zum modernen Lifestyle. Auch eine Küche, die nicht nur unseren persönlichen Geschmack trifft, sondern auch die individuellen Koch- und Lebensgewohnheiten berücksichtigt, entspricht den zeitgemässen Anforderungen. Nicht zuletzt ist und bleibt die Küche aber auch ein Arbeitsplatz, der funktionieren muss und an dem Frau und Herr Schweizer ohne Rückenschmerzen und möglichst praktisch sowohl ein Birchermüesli als auch ein 6-Gänge-Menü zubereiten. Die Küchenprofis der Zentralschweizer Küchenherstellerin Veriset sind spezialisiert, wenn es darum geht, eine ergonomische Küche zu planen. «Natürlich mussten Küchen schon immer ergonomischen Ansprüchen genügen. Doch welche Grundregeln gemäss neuster ergonomischer Erkenntnisse dabei genau zu beachten sind, dieser ganzheitliche Ansatz hat in der Branche bisher gefehlt. Auf Basis dieser Erkenntnisse haben wir unter anderem auch eine neue Möbellinie entwickelt», so Rafael Duss, Ergonomieexperte bei der Veriset AG. Auch habe das Interesse der Kundschaft in der letzten Zeit spürbar zugenommen, was vermutlich mit einer allgemein bewussteren Lebenseinstellung zu tun habe.
Ergonomie spürbar machen Doch was gehört alles zur Ergonomie in der Küche? Ziel ist es, die Arbeitsabläufe und Kochutensilien so anzuordnen, dass das Menü oder der Kuchen einfach gelingen und die Küchennutzerinnen und -nutzer möglichst wenig laufen, sich bücken oder strecken müssen. Insbesondere wenn zwei oder mehr Personen zusammenarbeiten, zeigt sich die Qualität einer ergonomischen Planung. Um die Vorteile einer angepassten Arbeitshöhe sowie breiter und tiefer Schubladen für alle besser spür- und erlebbar zu machen, stellt Veriset bis Ende 2020 in ihren acht Ausstellungen (auch in Wettingen) beispielsweise Ergonomiemöbel auf, die höhenverstellbar sind und die Unterschiede verschiedener Möbeltiefen aufzeigen.
3 Bild 1: Lieber Auszüge als Tablarschränke im Unterbau, denn Schubladen und Auszüge ermöglichen einen bequemeren Zugriff auf Pfannen oder Lebensmittel. Bild 2: Räumen Sie alles in der richtigen Ebene ein und ersparen Sie sich mühevolles Bücken und Strecken. Bild 3: Zum effizienten Kochen braucht man mindestens eine grössere, zusammenhängende Arbeitsfläche, am besten planen Sie eine Fläche zwischen dem Spülbecken und dem Kochfeld ein.
Veriset Vertriebs AG I Landstrasse 177 I 5430 Wettingen 056 437 10 37 I wettingen@veriset.ch I www.veriset.ch
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LILIAN STUDER - NATONALRÄTIN
DIE FRAGE NACH DER GERECHTIGKEIT Lilian Studer aus Wettingen politisiert seit einem Jahr als Nationalrätin in Bern. Ausserordentlich waren für sie nicht nur ihre Vereidigung als Nationalrätin und die Bundesratswahl, sondern auch ihre bisherigen Sessionen rund um Covid-19. Die EVP-Politikerin setzt sich für die Themen Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Menschenwürde ein. Interview: Katja Bopp Bilder: zVg.
Frau Studer, seit dem 2. Dezember 2019 dürfen Sie in Bern als Nationalrätin für die EVP politisieren. Wie haben Sie die bisherige Zeit in der Bundeshauptstadt erlebt? Von Beginn weg habe ich eigentlich nur «ausserordentliche» Sessionen erlebt. Bei meiner ersten Session war es meine Vereidigung, die Bundesratswahl und alles, was ich neu lernen musste. Danach war jede Session aufgrund der Lage aussergewöhnlich. Der gesamte Betrieb, auch die Kommissionsarbeit, wurde jeweils neu angepasst. Aber grundsätzlich finde ich es ein Privileg und spannend, auf dieser Ebene mitzuarbeiten, mitzudenken und mitzugestalten zu dürfen. Viele tolle Menschen habe ich dabei schon kennengelernt.
«Bei allen Entscheiden muss man «die Zukunft», die Enkeltauglichkeit, immer mitberücksichtigen» Lilian Studer, Nationalrätin
Was war die grösste Veränderung zum Grossen Rat, wo Sie 17 Jahre lang Mitglied waren? Einerseits das Zweikammer-System mit National- und Ständerat und anderersiets das professionelle Lobbying, welches auf Kantonsebene viel weniger war. Im Kantonsparlament war ich immer in einer kleineren Fraktion integriert und als alleinige Vertreterin dieser Fraktion in den Kommissionssitzungen dabei. Nun bin ich in einer grösseren Fraktion eingebunden, was spannend ist. Wir befinden uns seit Mitte März in einer Pandemie, auch das Parlament musste sich mit vielen wirtschaftlichen und gesundheitspolitischen Fragen auseinandersetzen. Reichen die gemachten Massnahmen aus ihrer Sicht aus? Das Covid-19-Gesetz ist sehr wichtig und hat nötige gesetzliche Grundlagen geschaffen, damit notwendige Massnahmen wie Unterstützungsleistungen fortgeführt werden können. Diese Grundlagen sind für die kommende Zeit enorm wichtig und bieten eine gewisse Sicherheit. Weitere gesetzgeberische Massnahmen oder Forderungen des National- oder Ständerats könnten folgen und sind somit nicht auszuschliessen. Je nachdem wie seitens Bundesrat und Kantonsregierungen gehandelt wird, müssen wir allenfalls Lücken schliessen oder auf Schwierigkeiten hinweisen und damit Anpassungen fordern.
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«Ein aktuelles nationales Thema ist derzeit die Chancen- und Lohngerechtigkeit von Frauen in der Arbeitswelt, dieses Defizit ist real» Lilian Studer, Nationalrätin
Ist der Nationalrat durch die Pandemie zusammengerückt oder sind die Gräben grösser geworden? Gerade bei der ausserordentlichen Lage im März haben sich alle hinter den Bundesrat gestellt. Zu Beginn des Lockdowns gab es eine gemeinsame Erklärung seitens aller Parteien, was ein wichtiges Zeichen gegenüber der Bevölkerung und dem Bundesrat war. Bei den Beratungen in Zusammenhang mit Covid-19 Massnahmen gab es selbstverständlich wieder Auseinandersetzungen. Doch gerade die Beratung des Covid-19 Gesetzes hat gezeigt, dass wir in kurzer Zeit eine gemeinsame Lösung erarbeiten konnten. Seit dem Ausbruch der Pandemie haben alle Nationen den Fokus auf ihr eigenes Land. Sehen Sie das als Gefahr für den internationalen Zusammenhalt? Und wie sollten reiche Länder wie die Schweiz arme Länder unterstützen? Dass man sich ein einer Pandemie zuerst nach innen richtet und Massnahmen trifft, dafür habe ich Verständnis. Absprachen und allfällige gegenseitige Unterstützung braucht es aber auch da. Wenn man die Sorgen und Nöte weltweit betrachtet, ist Covid-19 die eine Problematik. Wichtig war, dass auch die Schweiz Gelder für Entwicklungshilfe gesprochen hat. Zudem wurden diverse Hilfsprogramme von Hilfswerken gestartet. Auch die Verteilung des möglichen Impfstoffes in diese Länder ist eine Diskussion, die zwingend ist. Doch die weiteren Nöte dieser Welt dürfen nicht vergessen gehen. Ein wichtiges Zeichen war u.a., dass der Nobelpreis 2020 an das Welternährungsprogramm ging, um genau auf eine andere existenzielle Not hinzuweisen. Wird uns die Pandemie auch als Gesellschaft verändern? Die Pandemie hat uns als Gesellschaft sicherlich gelehrt, dass die Welt von einem Tag auf den andern auf den Kopf gestellt wurde. Risikofaktoren werden in der Politik, in der Wirtschaft aber wahrscheinlich auch bei vielen persönlich überdacht. Ich nehme an, dass viele Menschen für das Normale und Alltägliche wieder eine grosse Dankbarkeit und Wertschätzung verspüren. Zum Beispiel gegenüber den heue eingeschränkten sozialen Kontakten oder einem Besuch einer kulturellen Veranstaltung und hoffentlich auch gegenüber system-relevanten Berufen. Der Digitalisierungsschub wird sicher noch schneller voranschreiten und neue Arbeitsformen werden vermehrt Anklang finden. Sie sind politisch mit dem Slogan «Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, Menschenwürde für eine lebenswerte Schweiz» aktiv. Das Parlament ist in der Legislatur 2020-2023 «grüner» unterwegs. Was konnte betreffend Nachhaltigkeit lanciert und umgesetzt werden? Nachhaltigkeit beziehe ich nicht nur auf die Umwelt-Fragen. Ich finde, bei allen Entscheiden muss man «die Zukunft», die
Enkeltauglichkeit, immer mitberücksichtigen. Wichtig ist in der Umweltthematik aber sicherlich, dass das CO-2-Gesetz vom Parlament endlich verabschiedet wurde. Auch wenn es wahrscheinlich noch eine weitere Hürde beim Volk bestehen muss. Sie haben in der Kommission Wissenschaft, Bildung und Kultur Einsitz. Über diese drei Bereiche wird auch in Corona-Zeiten viel geredet. Wie ist Ihre Meinung dazu? Wissenschaft (Epidemiolog*innen) gegenüber Praxis (Ärzt*innen): Ich bin dankbar für alle Akteure, es braucht ein gutes Zusammenspiel. Jeder hat seine Aufgabe. Bildung offline versus online: Dies ist in der heutigen Zeit nicht gegeneinander auszuspielen sondern muss ergänzend sein. In der Bildung, vorallem auf Stufe Volksschule, haben sich während des Lockdowns Defizite im digitalen Bereich gezeigt, die nun angegangen werden müssen. Sei es bezüglich Ausrüstung oder Unterstützung, damit auf die Chancengerechtigkeit jedes Kindes Rücksicht genommen werden kann, oder auch bezüglich guten Inhalten und Programmen. Unterstützung für Kulturschaffende: Ich bin dankbar, dass der Bundesrat nach dem Lockdown sehr schnell gehandelt hat, indem er ihre Problematik erkannt und die Kulturschaffenden und -unternehmen mit Massnahmen berücksichtigt hat. Weitere Akteure wie der Bereich der Kulturveranstalter wurden nun im Covid-19-Gesetz vom Parlament hinzugefügt. Gerechtigkeit ist ein wichtiger Wert in Ihrer Politik. Wo haben wir in der Schweiz noch die grössten Defizite? Ein aktuelles nationales Thema ist derzeit die Chancen- und Lohngerechtigkeit von Frauen in der Arbeitswelt. Dieses Defizit ist real. Ich stelle mir die Frage nach der Gerechtigkeit grundsätzlich bei jeder Vorlage. Nehmen wir die Klima- und Umweltpolitik: Unser Handeln hat Auswirkungen auf die kommenden Generationen wie auch auf Entwicklungs- und Schwellenländer. Auch ihnen gegenüber stellt sich die Gerechtigkeitsfrage. Die Stärkung der Familien ist für Sie ein Schwerpunkt-Thema. Wie sieht es im internationalen Vergleich aus? Da meine Mutter aus Norwegen stammt und ich Skandinavien gut kenne, weiss ich, was es für eine Familie bedeutet, wenn gute Rahmenbedingungen da sind. Wirtschaftlich kann man die Schweiz gut mit Norwegen vergleichen. Aber bezüglich Rahmenbedingungen für die Familien sind sie uns voraus. Wenn Sie ein Werbeslogan zu Ihrer politischen Person machen müssten, wie würde dieser heissen? Aufrichtig und engagiert – für Mensch und Umwelt.
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TIZE.CH
Body Positivity: Fühlt euch wohl in eurem Körper, egal welcher Konfektionsgrösse oder Schönheitsidealen ihr entsprecht.
EINE STORY VON TIZE.CH: JUNG, FRECH UND DYNAMISCH
BODY POSITIVITY Was ist das perfekte Schönheitsideal? Schlank, sportlich, lange Haare, reine Haut? Anita machen Schönheitsideale wütend. Ja, sie habe etwas auf den Hüften, doch sich dafür zu schämen, kommt für sie gar nicht in Frage. Man solle zu seinem Körper stehen, so die 17-jährige. Wie genau sie zu diesem Selbstbewusstsein gekommen ist, erzählt sie uns im Interview. Interview: Deborah Amolini Bilder: zVg.
Als ich das Café betrete, erblicke ich sie sofort. Ihre Ausstrahlung ist von Weitem spürbar. Trotzdem scheint sie heute etwas nervös zu sein. Sie habe noch nie ein Interview geführt, entschuldigt sie sich lächelnd. Wir bestellen einen Latte Macchiato und machen es uns gemütlich. Anita, was heisst Schönheit für dich? Schönheit ist individuell. Was ich schön finde, gefällt dir möglicherweise gar nicht. Meiner Meinung nach muss du dich nicht verändern, um schön zu sein. Durch meine Körpermasse und mein Körpergewicht wurde ich früher oftmals verurteilt, obwohl man mich nicht gekannt hatte. So spielte ich mit dem Gedanken, mein Bauchfett zu entfernen. Doch dann habe ich bemerkt, dass das nicht ich wäre. Ich habe nichts gegen chirurgische Eingriffe, aber ich denke nicht, dass ich etwas an mir verändern würde.
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Verstehe ich dies richtig, dass du aufgrund deines Körpers beleidigt wurdest? Ja, aber oftmals hinter meinem Rücken. Menschen, die ich teilweise nicht einmal kannte gaben mir den Rat, ich solle Sport machen und mich gesund ernähren, dann nehme ich schon ab. All diese Kommentare schwächten mein Selbstbewusstsein. Es fiel mir schwer zu zeigen, wie ich wirklich bin. Hinter meinem Rücken tuschelten sie darüber, wie fett ich sei und dass ich Sport machen solle.
r e t n u r t h c i n h c i s n e n t a ll k o s n n a Ma n lassen. M ist. mache lieben, wie man si c h
INTERVIEW
Wann hast du gelernt, deinen Körper zu lieben? Eines Tages hatte ich die Nase voll. Eine Entscheidung musste her. Entweder ich lasse mich weiterhin runterziehen und schäme mich für das, was ich bin oder ich beginne, mich zu lieben und höre nicht auf die Aussagen anderer. Ich entschied mich für Zweiteres. Es brauchte viel Überwindung und Mut. Hast du Tipps für Gleichaltrige, die noch Probleme mit ihrem Körper haben? Man sollte sich nicht runtermachen lassen. Denk daran, es wird immer schwere Situationen im Leben geben. Man wird nie perfekt aussehen. Aber man kann sich lieben, wie man ist. Wer sein Leben lang immer unsicher ist, wird nie sein Ziel erreichen. Probiere es, gehe aus der Komfortzone heraus und ich bin überzeugt, dass du es schaffen wirst. Sei mutig! Bekommst du noch immer negative Kommentare über deinen Körper? Ja, die ich gekonnt ignoriere. Unterdessen höre ich auch immer wieder Aussagen von wegen, ich zeige mich zu freizügig, da ich den Männern gefallen wolle. Du zeigst dich aber in der Tat ziemlich freizügig auf Instagram. Ja, aber nicht weil ich den Männern gefallen will. Diese Aussage macht mich ziemlich wütend! Das ist nicht das, was ich erreichen will! Es dreht sich nicht immer alles um die Männer, sondern in diesem Fall allein um mich und meinen Körper.
Ist Body Positivity eine Ausrede für dicke Menschen? Naja, ich bin da geteilter Meinung. Body Positivity kann, sollte aber nicht eine Ausrede sein. Wenn jemand sich nur von Fast Food ernährt und sich mit der Begründung gehen lässt, das sei einfach Body Positivity, dann ist dies ein starker Unterschied zu jemandem, der seinen Körper durch Body Positivity lieben gelernt hat, da er/sie nur schlecht abnehmen kann. Ich ernähre mich ausgewogen und treibe regelmässig Sport. Nehme allerdings schwer ab.
h c a n t h c i n h c i s L eute sollen ten. Nicht nach Instagram ricPherfekten. dem Was wünscht du dir von unserer Gesellschaft? Ich wünsche mir, dass sich weniger von Social Media beeinflussen lassen und ihre Mitmenschen akzeptieren, auch wenn sie anders sind. Das Idealbild prägt unsere Gesellschaft. Das finde ich schade. Leute sollen sich nicht nach Instagram richten. Nicht nach dem Perfekten.
Was willst du dann erreichen? Ich will mit den Bildern nicht Aufmerksamkeit erhalten. Ehrlich gesagt mache ich das, um mich besser zu fühlen. Ziemlich egoistisch eigentlich (lacht). Heutzutage stehe ich offen zu meinem Aussehen und akzeptiere mich so, wie ich bin.
Es dreht sic um die Mäh nicht immer alles diesem Fall nner, sondern in und meinaellein um mich n Körper. Ist Instagram die richtige Plattform, um sich zu präsentieren? Auf Social Media werden andere Personen schnell kritisiert. Ich würde Instagram nicht als richtigen Ort bezeichnen, um sich zu präsentieren. Dafür ist es der perfekte Ort um etwas zu verändern. Wer weiss, vielleicht ermutige ich jemanden, sich selbst zu lieben. Auf Instagram erhalte ich viele Nachrichten, wo schnell klar wird, welches Ziel der Andere verfolgt. Selbstbewusstsein wird für viele Männer als Einladung angesehen. Wirst du auch im Ausgang angesprochen? Im Ausgang merke ich rasch, dass nicht ich, sondern mein Körper kennengelernt werden will. Unerlaubt fasst man mir an den Hintern oder an meine Brüste. Ich verstehe es nicht. Im Ausgang ist es plötzlich okay, mehr auf den Hüften zu haben. Im Ausgang wirst du auf den Körper reduziert. Viele suchen jemanden für die Nacht.
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Sonja Ritter, Inhaberin und Geschäftsführerin von FocusWork vor ihrem Lieblingsbild. Popeye wurde stark dank viel Spinat, das Team von FocusWork will stärken dank seinen begleitenden und unterstützenden Massnahmen.
FOCUSWORK MACHT MUT Integration, berufliche Abklärungen, Job Coaching, Bewerbungscoaching, Case Management und betriebliches – individuelles Gesundheitsmanagement sind die Dienstleistungsbereiche der FocusWork in Wettingen. Ein Angebot, das gerade in dieser schwierigen Zeit immer mehr Nachfrage erhält und vielen Menschen hilft, wieder Mut und Tritt zu fassen oder sich neu auszurichten. Dazu freuen sich auch viele Personalverantwortliche auf die kompetente und erfahrene zweite Meinung der FocusWork Mitarbeitenden. Text: Daniel Zobrist Bilder: Christian Doppler Die Stimmung ist fröhlich und locker. Sonja Ritter, die Geschäftsführerin und Inhaberin von FocusWork, ist auch aufgrund der aktuellen Lage rund um die Covid-19 Krise noch mehr gefragt, als vorher schon. Termine warten, Telefonate müssen beantwortet werden, Mitarbeiter verlangen Ihren Rat und neue Teilnehmer suchen den Austausch mit der erfahrenen und gleichsam empathischen Powerfrau. Noch schnell ein Kaffee geholt und einen kurzen Dialog mit Ihrer engsten Mitarbeiterin. Dann setzt Sie sich hin und ist sofort voll fokussiert auf unser Gespräch. «Bei mir ist das Tagesprogramm vielfältig und nicht immer planbar, dazu teilweise auch mental sehr anspruchsvoll. Ich musste lernen, damit umzugehen und ich glaube, dass ich mich gut auf die immer wieder neuen Situationen, Anliegen und
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Menschen einstellen kann. Das ist wohl eine Stärke von mir», sagts und nimmt einen Schluck aus der Kaffeetasse.
Der Mensch steht im Zentrum Die seit 2017 von Sonja Ritter geführte Firma bietet neben den eingangs beschriebenen Leistungen, wo vor allem stellensuchenden Personen auf unterschiedliche Art und Weise und in Zusammenarbeit mit der IV geholfen werden kann, auch den ECDL Computerführerschein (European Computer Driving Licence) an. Interne Weiterbildungen, Workshops sowie Laufbahncoaching runden das Angebot ab. «Wir sehen uns als Partner der sozialen Institutionen und gleichzeitig auch als Begleiter und Unterstützer für diejenigen, welche durch eine Kumulierung
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«Wir sehen uns als Partner der sozialen Institutionen und gleichzeitig auch als Begleiter und Unterstützer» Sonja Ritter, FocusWork
von herausfordernden Lebensumständen an ihre persönlichen Grenzen gestossen sind. Mit Ermutigung und Wertschätzung, sowie dem aktiven Austausch unter Gleichgesinnten gelingt der Weg zurück ins Berufsleben wieder Schritt für Schritt», führt Sonja Ritter weiter aus und ergänzt: «Mit Interesse, Offenheit und der Fähigkeit über den Tellerrand zu blicken, hören wir unseren Teilnehmern intensiv zu. Durch regelmässige Coachings, viel Raum für Reflexion und Selbsterkenntnis erhalten die Teilnehmer einen neuen Blickwinkel. Zusammen arbeiten wir darauf hin, dass sie Klarheit gewinnen und bewusst einen nachhaltigen Weg einschlagen können.»
«Jede Lebenssituation birgt Chancen. Wir fokussieren auf das «Wie weiter?» – auch und gerade dann, wenn es schwierig ist» Sonja Ritter, FocusWork
Entwicklung ist ein Prozess Seit Jahren schon befasst sich Sonja Ritter, die ausgebildete Mental- und Persönlichkeitstrainerin sowie Buchautorin und erfahrene Dozentin, mit den menschlichen Entwicklungsprozessen. «So entstand auch die Philosophie von FocusWork in Anlehnung an ein Interview mit dem berühmten Hirnforscher Gerald Hüther. Er beschreibt, wie sich Menschen immer wieder in sich selber, mit anderen und in Situationen verwickeln. Um uns aus der Verwicklung zu befreien, ist es wichtig, dass wir uns in einem ersten Schritt auswickeln, um uns danach wieder zu entwickeln», erläutert Sonja Ritter. So helfen die Mitarbeitenden von FocusWork ihren Klienten durch den Wiederaufbau der Tagesstruktur, durch Lernerfolge und neue Beziehungen zu Gleichgesinnten, Unterstützung bei den persönlich gesteckten Zielen, Schulungen im Bereich der Selbstkenntnis, Bewerbungsworkshops und Laufbahncoaching sind weitere Bereiche, um sich wieder aus der Verwicklung auszuwickeln. Am Schluss des Trainingsprozesses wird klar, dass eine innere Entwicklung stattgefunden hat. Dank zurückgewonnener Klarheit entstehen neue Ideen, und die Klienten können gestärkt den nächsten Schritt in eine neue Zukunft machen. Daher ist es FocusWork wichtig
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Das FocusWork-Team von links: Carmela Slongo, Laura Ritter, Philipp Ritter , Sonja Ritter (Geschäftsführerin), Chiara Locatelli, Joëlle Markwalder, Gabriella Hofmann.
SCHAUEN SIE GENAU HIN!
«Mit Interesse, Offenheit und der Fähigkeit über den Tellerrand zu blicken, hören wir unseren Teilnehmern intensiv zu» Sonja Ritter, FocusWork
zu unterstreichen, dass jede Lebenssituation Chancen in sich birgt. Gemeinsam mit den Klienten will man sich bei FocusWork dann auf das «Wie weiter?» einstellen. Auch und gerade dann, wenn es schwierig ist.
Anlaufstelle auch für Unternehmen FocusWork bietet sich dank seinen arbeitsmarktnahen Einschätzungen auch als Partner von Personalabteilungen an, gibt Impulse, zeigt bei Herausforderungen rund um die Personalführung Perspektiven auf und begleitet Veränderungen auf diesem Gebiet mit lösungsorientiertem und strukturiertem Vorgehen. Dazu helfen die von FocusWork durchgeführten Seminare vor Ort mit, Menschen für diverse Themen rund um die psychische Gesundheit zu sensibilisieren und auszubilden (siehe Box).
Jeder zweite Mensch in der Schweiz erleidet einmal im Leben eine psychische Erkrankung. Fast alle Menschen kennen in ihrem persönlichen Umfeld Personen, denen es psychisch nicht gut geht oder eine Zeit lang nicht gut gegangen ist. Es ist wichtig, psychische Probleme bei Angehörigen, Freunden oder Arbeitskollegen rechtzeitig zu erkennen, auf die Menschen zuzugehen und Hilfe anzubieten. Denn je länger man wartet, desto schlimmer können Probleme werden. ensa leistet einen Beitrag zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen und FocusWork bietet dazu Workshops an.
ARBEITSTRAINING.CH Kreative Ideen entwickeln und unkonventionelle Lösungen finden, gehört für die FocusWork Coaches zum Alltag. So startet das Team mit www.arbeitstraining.ch eine neue Initiative, welche durch eine interne Projektgruppe realisiert wurde. Nach dem erfolgreichen Aufbau sind unsere Teilnehmer auf eine Trainingsmöglichkeit im ersten Arbeitsmarkt angewiesen, um wieder erfolgreich ins Arbeitsleben einzusteigen. Ziel der Initiative ist es, KMUs in der Region anzusprechen und für unser Anliegen zu gewinnen. Wir möchten den Unternehmern, die sich mit Herz für diese wichtige Angelegenheit einsetzen, eine Plattform bieten sowie neue Interessenten motivieren, sich ebenfalls für die Arbeitsintegration zu engagieren. Sonja Ritter und ihr Team beantworten gerne Ihre Fragen und freuen sich schon jetzt auf zahlreiche Anfragen!
WORKSHOP-ANGEBOT FocusWork GmbH I Bahnhofstrasse 88 5430 Wettingen I 056 555 10 00 info@focuswork.ch I www.focuswork.ch
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Die Coaches, Trainer und Netzwerkpartner von FocusWork arbeiten auch in der Erwachsenenbildung und bringen eine breite Palette an Kompetenzen mit, die wir gerne in Form von massgeschneiderten Workshops, Referaten oder Experten-Talks zur Verfügung stellen.
CUPRA Formentor Unkonventionell attraktiv: Die neue Marke CUPRA versprüht mit dem eigenständigen Modell Formentor pure Emotion.
CUPRA EROBERT DAS SIGGENTHAL Schon immer stand der Name CUPRA für scharfe Autos aus Spanien mit dem gewissen Etwas. Jetzt erreicht CUPRA durch die Lancierung als eigene Marke ein ganz neues Level. Wer gerne ein Auto fährt, das auf unkonventionelle Art und Weise Sportlichkeit, Eleganz und hervorragende Qualität vereint, sollte unbedingt bei der Altenburg-Garage AG in Untersiggenthal vorbeischauen. Das traditionsreiche Autohaus hat nämlich den Zuschlag als offizielle Vertretung der neuen Marke CUPRA für den Bezirk Baden erhalten und wird so zu einer besonders vielseitigen Autoadresse in der Region. CUPRA ergänzt das bisherige Neuwagen-Angebot um die Marken Mitsubishi, Suzuki und SEAT. Zudem fungiert die Garage als offizielle Servicestelle für VW und kann auch deren Modelle anbieten.
Formentor als exklusives Modell Der Name CUPRA zierte bis anhin die sportlichsten und stärksten Modelle von
SEAT und wurde nun als eigene Marke lanciert. Solche Neugeburten resultieren in der Autowelt oft im sogenannten Badge-Engineering: An ein bestehendes Modell wird einfach ein anderer Name geklebt. Nicht so bei CUPRA. Die Marke hat mit dem feurigen Kompakt-SUV Formentor bereits ein völlig eigenständiges Modell in den Showroom der Altenburg-Garage gebracht. Dieser 310 PS starke Allradler zeigt schon mit seinem dynamischen Design eindrücklich, für was die neue Marke steht: pure Emotion.
Untersiggenthal in einem passenden Ambiente präsentiert. Und auch das Team um Geschäftsführer Stefan Hiltmann hat für die neue Marke schon ganz viel Passion entwickelt. Die Mitarbeitenden der Garage mit ihrer über 40-jährigen Geschichte verkörpern allgemein ehrliche Begeisterung bei allem rund ums Auto – ganz unabhängig von der Marke.
Hotspot eines rassigen Lifestyles Neben dem Formentor erwarten Sie bei der Altenburg-Garage verschiedene weitere CUPRA-Modelle zur Probefahrt. Natürlich werden die Fahrzeuge im Autohaus beim neuen Fussballplatz des FC Turgi in
Altenburg-Garage AG I Schiffmühlestr. 5 5417 Untersiggenthal I 056 426 49 29 www.altenburg-garage.ch
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ST. BERNHARD NEUBAU NIMMT FORM AN
Visualisierung einer Wohnung im neuen St. Bernhard.
Die Aussicht auf Wettingen von der Terrasse des Alterszentrums St. Bernhard ist fantastisch und für die Bewohnerinnen und Bewohner wie auch die BesucherInnen immer wieder einmalig. Eingebettet in Reben und die idyllische Natur wohnen hier noch bis im Frühjahr 2022 rund 100 betagte und pflegebedürftige Menschen ein Leben in Würde und Selbstachtung. Danach wird umgezogen in den Neubau im Langäcker in Wettingen, wo das neue und grössere Alterszentrum St. Bernhard immer mehr Form annimmt.
Man merkt es auch als Besucher und Gast schon beim Empfang. Die Begrüssung ist sehr freundlich und das Lächeln fehlt selbstredend nicht. Das herzliche Verhältnis zwischen Bewohnenden und Mitarbeitenden, verbunden mit einer heiteren Atmosphäre wird ebenfalls rasch spürbar. «Unser qualifiziertes Pflegepersonal nimmt sich Zeit, betreut und begleitet einfühlsam. Dieser menschliche Aspekt in der täglichen Arbeit ist mir ganz wichtig», unterstreicht Verwaltungsratspräsident Josef Meier, der dieses Amt seit rund einem Jahr bekleidet. «Auch ausführliche, informelle Gespräche mit Interessenten, welche sich einen Eintritt dereinst überlegen, machen wir sehr gerne. So können wir unser Konzept für zeitgemässe Pflegeleistungen, kombiniert mit hochwertigen Angeboten für Wohnen und Leben im Alter gut aufzeigen und auch Fragen beantworten», führt Josef Meier weiter aus.
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Unterschiedliche Wohnformen Das St. Bernhard, welches auf eine über 110-jährige Geschichte zurückblicken kann, lädt auch gerne Interessierte ein, ihren Kurz- oder Ferienaufenthalt im Alterszentrum zu verbringen. Neben einem umfassenden Service in Betreuung und Gastronomie steht es den Gästen auch frei, das Unterhaltungs- und Aktivitätsangebot nach ihren Wünschen zu nutzen. Allen Neueintritten helfen die rund 130 Mitarbeitenden, diesen bedeutenden Schritt so angenehm wie möglich zu gestalten. Dabei steht auch immer die Persönlichkeit jedes Menschen im Zentrum, was sich beispielsweise auch darin zeigt, dass das Zimmer mit eigenen Möbeln, Bildern und Erinnerungsstücken eingerichtet und gestaltet werden kann. Entsprechend kommt dann auch das richtige Betreuungs- und Pflegekonzept zur Anwendung, wo auch die Biografie und Nutzung der persönlichen Ressourcen berücksichtigt werden.
ALTERSZENTRUM ST. BERNHARD
IHR BESUCH Bitte informieren Sie sich vor einem Besuch im St. Bernhard über die aktuellen Besuchsregeln. Alle Informationen zu den Besuchszeiten und Corona-Massnahmen finden Sie auf der Website www.st-bernhard.ch.
WILLKOMMENDE SPENDEN Eine Spende in den St. Bernhard Unterstützungsfonds ist ein Ausdruck des Vertrauens in die Tätigkeit der Institution. Ebenso entspricht es einer sehr schönen Tradition, nach einem Todesfall einer wohltätigen Organisation zu spenden. Dank diesen Geldspenden ist es möglich, nicht budgetierte Aktivitäten wie Ausflüge, Konzerte oder Veranstaltungen und ebenfalls Anschaffungen zugunsten der Bewohnenden zu tätigen.
«Auch ausführliche, informelle Gespräche mit Interessenten, welche sich einen Eintritt dereinst überlegen, machen wir sehr gerne» Josef Meier, Verwaltungsratspräsident St. Bernhard
Neues St. Bernhard im Langäcker nimmt Form an Aktuell wird im Langäcker-Quartier in Wettingen noch kräftig am neuen St. Bernhard gebaut. Fertiggestellt wird es im Winter 2021/2022, bis im Frühjahr 2022 wird der 68 Millionen teure Neubau bezugsbereit sein. Dann wird vom Lägernhang umgezogen, in dieses bedürfnisgerechte, moderne Kompetenzzentrum, dessen neuen Rahmenbedingungen eine zeitgemässe Altersversorgung garantieren. Von den attraktiven Begegnungsräumen und dem innovativen und neuartigen Konzept wird auch die Bevölkerung von Wettingen und Umgebung profitieren. Gleich bleiben wird auch der Name, hatte man zwischenzeitlich noch eine Namensänderung in Betracht gezogen, so entschied schliesslich der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung anfangs Jahr, dass an der Marke «St. Bernhard» weiterhin festgehalten wird. «Sie ist bei den Bewohnenden, Mitarbeitenden und allen Partnerorganisationen sowie in der Region generell, sehr stark verankert», freut sich der St. Bernhard Verwaltungsratspräsident Josef Meier. Ergänzend dazu wird der Claim «Schön hier!» die Marke Alterszentrum St. Bernhard mit positiven Werten und Assoziationen ergänzen und so auch den Austausch zwischen den Generationen fördern. Am neuen Standort werden sich die Mitarbeitenden um 140 Bewohnerinnen und Bewohner kümmern dürfen. Diese verteilen sich auf drei Häuser in 126 Pflegezimmern, 14 Komfortzimmer sowie 31 Wohnungen, davon 20 mal 1½ Zimmer und 11 mal 2½ Zimmer.
Luftaufnahme vom Oktober 2020 (oben) und aus dem Jahr 2019 (unten).
Alterszentrum St. Bernhard I Rebbergstrasse 24 5430 Wettingen I 056 437 25 00 info@st-bernhard.ch I www.st-bernhard.ch
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PUBLIREPORTAGE
LIBS WILL START-UP KULTUR FÖRDERN libs, das grösste Ausbildungsunternehmen in der schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) mit Hauptsitz in Baden hat sich zusammen mit Rhino Partners zum Ziel gesetzt, die Start-up Szene der dualen Berufsbildung in der Schweiz zu lancieren. Zusammen mit den über 120 Mitglieds- und Partnerfirmen bildet libs an den Standorten Baden, Heerbrugg, Rapperswil und Zürich über 1000 Berufslernende für die Arbeitswelt der Zukunft aus und führt zudem für 500 Berufslernende Modulausbildungen durch. Bilder: zVg. / istock
Dienstleistungen des Unternehmercenters
Events
Das Unternehmer Center organisiert 6 Events pro Jahr, rund um die Themen Innovation und Unternehmertum. Unterteilt in «Company Sponsored» und «Externe Themen-Events».
Beratung
Sowohl aktuelle Lehrlinge der libs als auch Alumni können sich mit ihren Produkt - und Geschäftsideen an das Center wenden, um gratis Beratung zu erhalten. Ein Steering Committee bestimmt, welche Ideen gefördert werden. Das Beratungscenter ist einen Tag in der Woche geöffnet und hat die Förderung von Talenten als Ziel.
Innovationsumsetzung
Partnerunternehmen der libs können sich mit ihren internen Innovationsprojekten an das Center wenden, um professionell beraten zu werden.
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Die bis anhin schon sehr zukunftsgerichtete, praxisbezogene und entsprechend attraktive libs Berufsausbildung, die überdurchschnittlich gut qualifizierte Nachwuchskräfte mit technischem Fokus hervorbringt, soll ab 2021 noch um den Input des unternehmerischen Denkens ergänzt werden. Damit sollen libs Absolventen in Zukunft einen klaren Vorteil auf dem Arbeitsmarkt vorweisen und ihre Ideen in Unternehmen, als Selbstständige oder durch Gründung eines Startups umsetzen. «Industrielle Betriebe und Auszubildende im industriellen Sektor sollen Innovationen und technischen Fortschritt gezielt fördern können und stets über die neusten Trends in Digitalisierung, Industrie 4.0 und weitere informiert sein», erläutert libs Geschäftsführer Christian Villiger die Absicht hinter dem neuen Projekt. «Nur durch konstanten technischen Fortschritt kann die Schweiz langfristig als innovativstes Land der Welt agieren. Der industrielle Sektor weist dafür das grösste Entwicklungspotenzial auf». Neues libs Unternehmerhaus Daher ist libs seit einigen Monaten dabei, das Thema Unternehmertum in der dualen Bildungswelt zu entwickeln. Dazu Christian Villiger weiter: «Wir haben ein Projekt gestartet, welches zum Ziel hat, unseren Lernenden die Möglichkeit zu eröffnen, in die Startup-Szene einzutauchen. Gemeinsam mit Rhino Partners haben wir das Projekt libs Unternehmerhaus gestartet, welches einerseits aus Unternehmerkursen und andererseits aus Angeboten im Unternehmercenter (Events, Beratungsservice und Innovations-
LIBS – BERUFSBILDUNG DER INDUSTRIE
dienstleistungen) besteht». Geplant ist, dass die Lernenden mit Lehrstart im August 2020 bereits im 1. Lehrjahr in den Genuss von Zusatzausbildungen im Bereich unternehmerischer Methoden und Prozesse bis hin zur Entwicklung von eigenen Geschäftsideen kommen werden. Ab dem 2. Jahr können interessierte Lernende in freiwilliger Arbeit das Gelernte vertiefen und eine Produkt-Idee oder Dienstleistung entwickeln, die zu einem Start-up führen kann. Im 3. und 4. Lehrjahr geht es um die Ausarbeitung von konkreten Businessplänen bis hin zur Gründung von eigenen Firmen. «Wir geben jungen Leuten die Möglichkeit, ohne in Zugzwang zu kommen, sehr früh mit dem Unternehmertum in Berührung zu kommen», wird Clemens Hauser vom Projektpartner Rhino Partners, in der Aargauer Zeitung zum innovativen Projekt der libs zitiert.
Ambitionierter Zeitplan In den kommenden Monaten werden die Organisationsstruktur implementiert und die notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt. Ziel ist es, im Frühjahr 2021 mit dem Unternehmerhaus zu starten. Damit will libs sicherstellen, dass ihre Berufslernenden attraktivere Perspektiven erhalten und die industriellen Partnerfirmen von einer hochwertigen Innovationsplattform profitieren können. Beides dient zudem auch der Förderung des Innovationsstandortes Schweiz.
libs - dein Lehrstellen-Anbieter der Hightech-Welt! Fasziniert dich die Hightech-Welt und du möchtest eine Lehre im technischen oder kaufmännischen Bereich absolvieren? Dann bist du bei uns genau richtig. libs ist ein Ausbildungsunternehmen, welches mit über 120 Firmen zusammenarbeitet, unter anderem ABB, Bombardier, General Electric, Hitachi ABB Power Grids und Leica Geosystems. Gemeinsam mit unseren Partnerfirmen bieten wir dir eine spannende Ausbildung und eine solide Basis für deine berufliche Zukunft. Schlägt dein Herz schon für einen bestimmten Lehrberuf?
Jetzt bewerben! Unser Ausbildungsportfolio umfasst rund 16 Lehrberufe, welche wir in Zusammenarbeit mit über 120 Partnerfirmen an unseren 4 Standorten in Baden, Heerbrugg, Rapperswil und Zürich anbieten können. Dazu gehören folgende Berufe:
Übersicht auf freie Lehrstellen via QR-Code
• Anlagenführer/in EFZ • Anlagen- und Apparatebauer/in EFZ • Automatiker/in EFZ (inkl. WayUp-Stellen / Automatikmonteur/in EFZ • Elektroniker/in EFZ • ICT-Fachmann/-Fachfrau EFZ • InformatikerIn EFZ (Fachrichtungen: Applikationsentwicklung / Systemtechnik) • Kaufmann / Kauffrau EFZ • Konstrukteur/in EFZ (inkl. WayUp-Stellen) • Kunststofftechnologe/-login EFZ • Laborant/in EFZ • Lebensmitteltechnologe/-login EFZ • Logistiker/in EFZ • Mediamatiker/in EFZ • Polymechaniker/in EFZ (inkl. WayUp-Stellen)/ Produktionsmechaniker/in EFZ Falls du dir noch nicht ganz sicher bist, dann kannst du dir zuerst erst einen Überblick verschaffen. Mit unseren virtuellen und regulären Schnupperlehren, Info-Veranstaltungen oder Tagespraktika (nur in Heerbrugg) erhältst du einen ersten Einblick in die verschiedenen Lehrberufe und kannst dich bereits ein erstes Mal mit Berufslernenden und Ausbildnern austauschen. www.libs.ch I www.schnuppern.online
libs I Fabrikstrasse 9 5400 Baden I 058 255 40 40 baden@libs.ch I libs.ch
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MARKUS SCHNEIDER - STADTAMMANN BADEN
«ICH BRAUCHE LEBEN UM MICH HERUM» Stadtammann Markus Schneider lebt seit Geburt in Baden, aufs Land zog es ihn nie. Im Interview erzählt er vom Politisieren in seiner Herzensregion, in einer Zeit mit grossen, existentiellen Themen. Interview: Anouk Holthuizen, Daniel Zobrist Bilder: zVg.
Herr Schneider, Sie wohnen Ihr Leben lang in Baden. Was schätzen Sie am Leben in der Stadt? Zunächst das Vertraute: Ich kenne jede Ecke. Als typisch städtische Qualität empfinde ich das Pulsieren, die Nähe von allem, egal wo ich wohne. Spezifisch an Baden schätze ich ihre Lage in einer Klus und die Geschichte der Bäder und der Industrie. Zog es Sie nie aufs Land? Nein. Ich brauche Leben um mich herum. Es stellte sich allerdings auch gar nie die Frage. Ich studierte an der ETH und musste nicht nach Zürich ziehen, und meine erste Anstellung erhielt ich als Turnlehrer in Baden. Unsere Stadt bietet für jede Lebensphase eine gute Wohnlage. Meine Kindheit verbrachte ich auf der Allmend, meine wilden Jahre in der Weiten Gasse, danach zog ich nach Dättwil, jetzt wohne ich an der Mellingerstrasse nahe dem Zentrum.
tion der Verwaltung, Steuerfüsse, Investitionsplanung, Bildung oder Gesundheitswesen. Wir möchten wissen, ob, wo, und ab welcher Bevölkerungsgrösse es Sinn machen könnte, gewisse Strukturen zusammenzulegen.
«Wir möchten wissen, ob, wo, und ab welcher Bevölkerungsgrösse es Sinn machen könnte, gewisse Strukturen zusammenzulegen» Markus Schneider, Stadtammann Baden
Unser Magazin heisst «LANDxSTADT»: Würden Sie dem zustimmen, dass Stadt und Land ein Vielfaches ergeben? Es ist die Stärke einer Region, wenn sie verschiedene Möglichkeiten bietet. Die Region Baden tut das sehr ausgeprägt. Sie bietet Raum für sowohl Städter als auch für ländlich Orientierte. Die Frage, ob die Stadt oder das Land besser ist, ist gar nicht wichtig. Das Zusammenspiel beider bringt einen Mehrwert für alle. In den vergangenen Jahren waren Gemeindefusionen wiederholt ein Thema, zurzeit jene zwischen Turgi und Baden. Wie sieht es mit anderen Gemeinden aus? Unser jüngstes Projekt ist die sogenannte Modellstadt. Dabei geht es aber nicht um Fusionen. Auf rein theoretischer Ebene legen wir 13 Gemeinden mit total 94'000 Einwohnern zusammen und vergleichen verschiedene Bereiche mit jenen einer Gemeinde gleicher Grösse, etwa Winterthur: zum Beispiel die Organisa-
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Welche 13 Gemeinden sind das? Wettingen, Neuenhof, Ennetbaden, Obersiggenthal, Oberrohrdorf, Mellingen, Fislisbach, Mägenwil, Birmenstorf, Gebenstorf, Turgi, Ehrendingen und Baden. Bezüglich Turgi prüfen wir zurzeit, ob wir im Sommer die Bevölkerung fragen können, ob sie uns den Auftrag gibt, einen Fusionsvertrag auszuarbeiten. Das läuft unabhängig vom Projekt Modellstadt. Ein Blick zurück: Im Januar verlieh der Schweizer Heimatschutz Baden den Wakkerpreis für die qualitätsvolle Gestaltung des öffentlichen Raums. Welche Auswirkungen hatte dies bisher? Corona machte uns leider einen dicken Strich durch die Rechnung. Der öffentliche Raum wurde mit dem Lockdown dichtgemacht. Wir hätten den Preis gerne mit einem Fest für die Bevöl-
kerung gefeiert. Zwar wurden Wakkerpreis-Führungen gebucht, aber natürlich weniger als erwartet. Dennoch sind wir stolz. Der Preis zeichnet die Arbeit mehrerer Generationen aus. Die Gestaltung von Plätzen und Parks wird uns weiterhin beschäftigen. Was steht diesbezüglich als nächstes an? Wir haben vom Parlament den Auftrag, den Raum rund ums AZ-Gebäude zu prüfen. Die Fassadenbegrünung beim Löschwasserbecken und beim Gartenstrasse-Parkhaus sind Themen, und auch die Neugestaltung von Plätzen in der Innenstadt. Empfinden Sie die Pandemie-Massahmen als einschränkend oder können Sie sich gut darin einrichten? Wir haben in der Schweiz sehr viele Freiheiten, und ich finde das Tragen der Maske nicht schlimm. Überhaupt fühle ich mich nicht sehr eingeschränkt, obwohl ich grossen Respekt vor Covid-19 habe, denn ich weiss nicht, wie mein Körper damit umgehen würde. Aber bisher kann ich hinaus, habe Arbeit, kann einkaufen gehen. Mir ist alledings bewusst, dass andere weniger Glück haben. Gewisse Branchen trifft es brutal. Bietet Baden ergänzend zum Bund und Kantonen Massnahmen für Betroffene an? Ja. Bereits früh führten wir das Badener Mietmodell ein, in der Hoffnung auf Nachahmer. Die Mieter von städtischen Liegenschaften erhalten angepasst an ihren Einkommensverlust Mietreduktionen. Auch verzichteten wir auf gewisse Gebühren im öffentlichen Raum, so konnten etwa Restaurantbesitzer mehr Platz beanspruchen. Zudem äufneten wir einen Topf mit einer Million Franken, den wir für künftige Massnahmen bereithalten. Mit diesem unterstützen wir dort, wo finanzielle Engpässe entstehen. Zudem liessen wir 2020 die Unterstützungsgelder für Kulturprogramme unverändert stehen, auch wenn ein Programm reduziert stattfand.
«Wir möchten erreichen, dass mehr Leute ohne Auto in die Stadt zum Einkaufen kommen» Markus Schneider, Stadtammann Baden
Die Zeiten sind turbulent. Wie schalten Sie abends ab? Das gelingt mir recht gut. Ich mache meine Arbeit gern und voller Überzeugung. Das Team im Stadtrat und in der Verwaltung sind toll, wir schöpfen unsere Möglichkeiten aus und können vorwärts gehen. Das gibt mir extrem viel. Mein Hirn lüfte ich am besten auf dem Heimweg aus. Und im Gespräch mit Vertrauenspersonen. Ob realistisch oder nicht: Was ist Ihr grösster Wunsch für Baden? Ich wünsche mir, dass unsere Politikkultur von einer solch guten Qualität bleibt. Ich mag es nicht, wenn man ständig schmürzelig und angriffig ist. Wir können grosszügig denken, das sollten wir unbedingt erhalten.
Ein existentielles Thema ist auch der Klimawandel. Was unternimmt Baden dagegen? Vieles auf verschiedenen Ebenen. Eine ist die Begrünung, zum Beispiel jene der Betonfront beim Löschwasserbecken. Auch überlegen wir, mehr Stadtbäume zu pflanzen als Massnahme gegen die Hitze in der Stadt. Eine andere ist die Energieversorgung. Mittels Fernwärme und -kälte sollen neue Stadtteile durch die Regionalwerke erschlossen werden. Zudem beschlossen wir eine Abgabe, um das Förderprogramm für Privatpersonen, die zum Beispiel ihre Gebäudehülle energetisch optimieren lassen wollen, zu unterstützen. Ab März wird der Bus Nummer 5 mit Strom fahren. Wie könnte die Mobilität grüner werden? Wir möchten erreichen, dass mehr Leute ohne Auto in die Stadt zum Einkaufen kommen. Es steigen zwar immer mehr aufs Velo um, aber wegen der Pandemie nehmen viele statt den ÖV das Auto. In Sachen Velorouten sind wir noch relativ weit entfernt von anderen Städten im Ausland. Jede neue Massnahme führt zu Diskussionen, die nicht immer freundlich ablaufen. Wie gehen Sie damit um? Natürlich gibt es heftigere Debatten, vor allem dann, wenn man finanziell den Gürtel anziehen muss. Doch ich finde, wir haben in Baden und Region eine gute, anständige Gesprächskultur. Das Volk ist kritisch, und das ist richtig so. Als Verwaltung kann man es nie allen recht machen, doch wer damit nicht umgehen kann ist im falschen Job. Uns alle treibt die Lust an, für Baden etwas Gutes hinzubringen. Und das scheinen wir zu schaffen, das zeigte sich auch jetzt in der Pandemie. Gewerbetreibende lobten unser Handeln. Das macht stolz, das tut gut.
Persönlich Markus Schneider, 55, ist seit 2018 Stadtammann von Baden. Der Vater dreier Kinder im Teenageralter startete seine politische Karriere 1999 als CVP-Einwohnerrat, seit 2012 ist er im Stadtrat. Den beruflichen Weg betrat er als Turn- und Sportlehrer, 2007 stieg er in die Geschäftsleitung der Securitas AG ein, bis er 2018 vollamtlicher Politiker wurde.
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«EIN ERLEBNIS, DAS DIE HERZEN ÖFFNET» In der neuen Ausstellung im Stapferhaus Lenzburg geht es um das Thema Geschlecht. Sie läuft bis Ende Oktober 2021.
Beschränkte Besucherzahl, Maskenpflicht, ungewisse Zukunft – auch Museen gehen durch eine schwierige Zeit. Im Stapferhaus in Lenzburg trotzt man der Krise aber mit viel Kreativität: Die neue Ausstellung zum Thema Geschlecht spricht alle an. Text: Stephan Santschi Bilder: zVg.
«Geschlecht. Jetzt entdecken.» So heisst die neue Ausstellung, die es seit dem 1. November im Stapferhaus zu sehen gibt. Trotz Einschränkungen durch die Coronamassnahmen erstellte das Team um Museumsleiterin Sibylle Lichtensteiger und das Kurationsduo Alain Gloor/ Sonja Enz eine vielfältige Schau, die das Thema Geschlecht von verschiedenen Seiten her ausleuchten und nicht polarisieren soll. «Das Geschlecht betrifft uns alle, von der Geburt bis zum Tod. Mit allen Menschen ergeben sich darüber spannende Diskussionen, auch mit jenen, die zunächst sagen, dass sie mit diesem Thema eigentlich nichts anfangen können», berichtet LichtenSibylle Lichtensteiger, Museumsleiterin Stapferhaus Lenzburg steiger. Doch dazu später mehr.
«Das Geschlecht betriff t uns alle, von der Geburt bis zum Tod. Mit allen Menschen ergeben sich darüber spannende Diskussionen»
Zunächst sei ein Rückblick erlaubt, und zwar auf die Vorgängerin, die Ausstellung mit dem Namen «Fake. Die ganze Wahrheit.» Sie war die erste im neuen Stapferhaus, welches im Oktober 2018 beim Bahnhof in Lenzburg eröffnet wurde. Der Erfolg war derart gross, dass es zu einer Verlängerung kam, ehe die Coronakrise für einen abrupten Unterbruch sorgte und die Bilanz bis zur Finissage Ende Juni 2020 trübte. «Uns fehlten letztlich etwa 300'000 Franken. Diese hätten geholfen, die Finanzierungslücke zu verkleinern, die sich in der Zukunft auftut», erklärt Sibylle Lichtenstei-
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ger. Trotz des Lockdowns überwiegt aber die Freude über die Beliebtheit der Ausstellung, welche Besucher aus der ganzen Schweiz angezogen hat. Aufgrund der Aktualität mit Corona waren die Abteilung Faktencheck und die inspirierende Lügensammlung noch aktualisiert worden. Das «Amt für die ganze Wahrheit» ist sogar heute noch aktiv – nicht nur auf der Webseite des Stapferhauses, sondern auch in Form von Workshops für Schulklassen
«Unser Ziel ist es, dass sich die Menschen mit dem eigenen Geschlecht und dem der anderen auseinandersetzen. Das Projekt will den Horizont erweitern, überraschen und zum Staunen bringen» Sibylle Lichtensteiger, Museumsleiterin Stapferhaus Lenzburg
Mann in Jeansrock wird positiv überrascht Recherchiert wurde auch für die neue Ausstellung wieder fleissig, eineinhalb Jahre dauerte die Vorlaufzeit, dreieinhalb Monate die Aufbauzeit. «Unser Ziel ist es, dass sich die Menschen mit dem eigenen Geschlecht und dem der anderen auseinandersetzen. Es geht nicht um richtig oder falsch. Das Projekt will den Horizont erweitern, überraschen und zum Staunen bringen», erklärt Lichtensteiger. Gesprochen habe man unter anderen mit einem Taxifahrer, der seit Jahren einen Jeansrock trage. «Er tut dies, weil es so bequemer ist, weil die Hose beim Sitzen zwickte. Erstaunlicherweise erhielt er dafür viele Komplimente. Der Mann dachte, er würde mehr anecken.» Mit solchen Beispielen gehen die Aussteller auf die Normen ein, die gerade für Männer in der äusseren Erscheinung als sehr beschränkt gelten. «Eine Frau kann mit kurzen Haaren und Nadelstreifenhose ausgehen und wird nicht als männlich wahrgenommen. Ein Mann hingegen sollte sich nicht die Nägel anmalen.» Oder vielleicht doch? Das Beispiel mit dem Taxifahrer zeigt, dass der Spielraum der Geschlechter grösser sein könnte als gemeinhin angenommen. Im Stapferhaus will man nun die Chance nutzen und die überhitzte Gender-Debatte etwas abkühlen. Nicht selten sind die Fronten nämlich verhärtet. Den einen ist jeder Satz zur Geschlechterfrage mit all ihren Zwischentönen zu viel, für die anderen kann nicht genug darüber gesprochen werden. Im Vorfeld der Ausstellung habe man 60 Personen befragt, wie weiblich sie sich selbst sehen, erzählt Sibylle Lichtensteiger, «auch Männer selbstverständlich». Nur wenige sähen gar nichts Weibliches an sich, diese Frage habe zum Nachdenken angeregt. In verschiedenen Räumen können sich die Besucher mit dem Thema auseinandersetzen. Wie entsteht das Geschlecht? Was macht uns zur Frau, zum Mann oder zum Genderqueer? Welche Bedeutung haben «Macht und Ordnung», «Arbeit und Rolle», «Körper und Schönheit», «Liebe und Sexualität»? Die Ausstellung lädt Singles, Paare und Familien zum lebensfrohen Dialog ein und gibt Anregungen in Erziehungs-, Beziehungs- und Liebesfragen. Dies geschieht mitunter auf amüsante Weise, beispielsweise da, wo der Mann seinen Gang in Stöckelschuhen üben oder die Frau im Macho-Stil posieren kann. Sogar die Geschlechtsteile kommen als Herr Pe(nis) und Frau Vu(lva) zu Wort…
Infos Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag, 9-17 Uhr; Donnerstag bis 20 Uhr. Eintrittspreise Erwachsene 21 CHF I Lernende und Studierende bis 25 Jahre 13 CHF I Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre 8 CHF Kinder bis 6 Jahre gratis; Familienkarte 35 bis 45 CHF www.stapferhaus.ch
«Wie bei einem Spaziergang durch den Park» «Fake. Die ganze Wahrheit» hat gezeigt, dass nicht wenige Besucher ein zweites Mal vorbeikommen, die durchschnittliche Verweildauer beläuft sich auf zweieinhalb Stunden. «Es ist wie beim Spaziergang durch einen Park. Mal setzt man sich dort
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«Die Ausstellung ist wie beim Spaziergang durch einen Park. Mal setzt man sich dort hin, mal an einen anderen Ort», so Museumsdirektorin Sibylle Lichtensteiger.
hin, mal an einen anderen Ort», erläutert Sibylle Lichtensteiger das Verhalten der Museumsgäste. Auch das Geschlechterthema dürfte zum Wiederkommen anregen, glaubt sie, schliesslich sei die Betrachtungsweise je nach Begleitung verschieden. «Es ergeben sich andere Gespräche, wenn ich die Ausstellung mit meiner Mutter, meinem Freund oder der Enkelin besuche.» Angesprochen sei die ganze Gesellschaft. Jene, die von #MeToo und gendergerechter Sprache nichts mehr hören wollen, jene, denen es noch lange nicht genug ist – und schliesslich auch alle, die noch nie davon gehört haben. Aufgrund der aktuellen Bundesratsbeschlüsse herrscht im Museum eine Maskenpflicht, am Eingang erhält jeder eine Tasche mit Desinfektionsmittel und Taschentüchern, die Besucherzahl ist begrenzt. Der Einlass wird mit der Hilfe eines Online-Reservierungssystems mit klaren Ankunftszeiten geregelt, auch WarAnzeige
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teschlangen können so vermieden werden. Mehr als 100 Menschen werden sich nicht gleichzeitig auf den 1200 Quadratmetern des Stapferhauses aufhalten, versichert die Museumsleiterin, Platz ist also genügend vorhanden. Das ist an einem Ort, der zu Spitzenzeiten bis zu 800 Leute begrüsst, selbstredend kein gutes Geschäft. «Vor allem die Schulklassen, denen derzeit Ausflüge verboten oder nicht empfohlen sind, fehlen uns unter der Woche.» Wie lange man den Betrieb auf diese Art und Weise stemmen könne, sei schwierig einzuschätzen. «Wird uns wieder eine Ausfallentschädigung oder Kurzarbeit bezahlt? Zu viele Fragen sind derzeit noch offen.» Wenn man die wirtschaftliche Situation indes ausser Acht lasse und sich auf die kulturelle Perspektive fokussiere, seien weniger Kunden immer noch besser als geschlossene Türen. «Wir ermöglichen ein sinnvolles, echtes Erlebnis, das die Herzen öffnet.»
PUBLIREPORTAGE
BADEN-CITY EINE WAHRE PIONIERFILIALE Der umgebaute Migros-Supermarkt Baden-City eröffnete am 5. November mit einem neuen Ladenkonzept. Im erweiterten Daily findet man neben heissen Sandwiches, warmen Menüs oder frisch zubereiteten Birchermüesli auch Ladestationen und ein WiFi. Zudem gibt es an der neuen Abfüllstation Lebensmittel zum selbst Abfüllen für Kundinnen und Kunden, die nachhaltig und verpackungslos einkaufen wollen. Und sogar Markenbrillen und Hörgeräte kann man neuerdings im Supermarkt kaufen – professionelle Beratung gehört im «MiSENSO»-Fachgeschäft dazu. Unverpackt liegt im Trend. Der umgebaute Supermarkt Baden-City geht mit der Zeit und bietet als erste Filiale im Wirtschaftsgebiet der Migros Aare eine Abfüllstation für Lebensmittel. Das freut nicht nur die Natur, sondern auch die Kundschaft. Ob Hülsenfrüchte, Teigwaren, Nüsse, Reis, Trockenfrüchte oder Getreideflocken – alles gibt es in Bio-Qualität. So können Leute, die Wert auf einen nachhaltigen Lebensstil legen, Artikel ohne Verpackung einkaufen. In der Anfangsphase füllt man die Lebensmittel in Papiertüten aus nachhaltig hergestellten Materialien oder in Mehrwegbeutel und wägt sie danach. Ab 2021 soll auch das Abfüllen in selbst mitgebrachte Mehrwegbehälter möglich sein. Auffüllen statt Wegwerfen gilt in Baden zudem bei Süssigkeiten. Auch Schokokugeln, Gummi-Colaflaschen oder weitere Leckereien können die Kundinnen und Kunden ab Januar selbst abfüllen. Die Automaten und Waagen befinden sich im jeweiligen Sortiment.
Für den Durchblick Baden-City – eine Pionierfiliale. Neuerdings gibt es in der Migros auch Kontaktlinsen, Markenbrillen, Sonnenbrillen und moderne Hörgeräte zu fairen Preisen. Professionelle Beratung gehört bei «MiSENSO» dazu. Zudem kann die Kundschaft im Optik- und HörgeräteakustikFachgeschäft im Supermarkt Sehtests sowie einen Hörgeräte-Simulator buchen. Frisch, frischer, Daily Die Marke «Daily» steht für Zwischenmahlzeiten, welche Mitarbeitende täglich mehrmals frisch zubereiten. Wer zum Morgenkaffee und Birchermüesli schon mal die ersten Mails checken möchte, findet in Baden neu Ladestationen und ein WiFi. «Wir freuen uns, wenn möglichst viele Kundinnen und Kunden die neuen Angebote im umgebauten Laden ausprobieren», sagt Marktleiter Matthias Wolf. Und fügt an «Es ist schön, eine Filiale wiederzueröffnen, die so viel bietet.»
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und ermuntert. Ob Highheels oder Stiefel der Stunde. Bei Ledergerber findet die Frau von heute neben Modellen aus etablierten Häusern auch Schuhe, welche die italienischen Schuhhandwerker, die in der Branche den Qualitätsmassstab schlechthin anführen, eigens unserem Stilverständnis anpassen. Weiter schätzen die Kundinnen auch das vielfältige Angebot an Schals, Gürtel, Handschuhen und Mützen sowie Echt- und Modeschmuck, denn alle Teile können einen Look wirkungsvoll vollenden und für das gewisse Etwas sorgen. Ist das neue Abendkleid ist ein Tick zu weit oder die Marlene-Hose etwas zu lang? Die Schneiderinnen im hauseigenen Nähatelier bringen Ihre Lieblingsteile in die gewünschte Passform. Änderungen erfolgen innert Wochenfrist, auf Expresswunsch sogar schneller.
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1966 gründeten Rosmarie und Bruno Bodenmann das Spielwarengeschäft Playland an der Staffelstrasse in Wettingen. In zweiter Generation führt nun seit 2010 Brigitte Carlyle-Bodenmann mit ihrer Schwester Marion Wey-Bodenmann und langjährigen Mitarbeiterinnen das Geschäft.
Brigitte Carlyle-Bodenmann, Mitinhaberin des Spielwarengeschäfts Playland.
Das Playland in Wettingen ist seit Jahren weit herum für sein breites und aktuelles Sortiment bekannt, welches auf rund 200 Quadratmetern präsentiert wird. Dazu sorgen neben den Parkplätzen direkt vor dem Laden, die fachkundige Bedienung und der persönliche Service für so manch guten (Geschenk)-Tipp und schlussendlich ein erfolgreiches Einkaufserlebnis. «Wer früher als Kind unseren Laden durchstöberte kommt heute als Mutter, Grossmutter oder Grossvater mit seinen Enkeln wieder», freut sich Brigitte Carlyle über die langjährigen Kundenbeziehungen. Doch die gesellschaftlichen Veränderungen machen auch vor dem Playland nicht halt. «Wir müssen mit der Zeit gehen, sonst gehen wir mit der Zeit», schmunzelt Brigitte Carlyle und führt aus: «Früher waren noch vermehrt pädagogisch hochwertige Spielwaren gefragt. Heute sollen es auch trendige, lässige und aktuelle Artikel sein. Besonders freut mich, dass die vielen schönen Holzspielwaren immer noch sehr gefragt sind. Ebenso Gesellschaftsspiele, Puzzles und Konstruktions- und Experimentierkästen.» Das Playland-Team verzichtet bewusst auf Musik im Geschäft sowie kitschige, hüpfende oder grell und überlaut blinkende Spielwaren. Vor acht Jahren musste schweren Herzens die grosse Modelleisenbahnabteilung geschlossen werden. Die deutlich abnehmende Nachfrage durch die jüngere Generation, welche mit Handy und Computer aufwächst, sorgte hier für den Auslöser. «Dafür haben wir Kindergartentaschen, Schulsäcke und entsprechendes Zubehör ins Sortiment aufgenommen», vermerkt Brigitte Carlyle und zeigt damit auf, dass man es in all den Jahren immer wieder geschafft hat, sich dem verändernden Einkaufsverhalten mit Innovation und Mut anzupassen. «Heute sind die Wünsche oft sehr konkret, die Kinder und auch die Erwachsenen informieren sich vor dem Ladenbesuch über das Internet und haben dann ganz gezielte Wünsche. Bei uns im Geschäft wird es dann sehr geschätzt, dass man die «Vorauswahl» nochmals genau und eben live anschauen, anfassen und ausprobieren kann. Und nicht selten wählen die Kunden dann doch lieber etwas vom bestehenden Angebot im Laden aus».
Lockdown als spezielle Herausforderung Eine der grössten Herausforderungen in der bewegten Firmengeschichte war der Lockdown dieses Jahr. Acht Wochen waren die Türen geschlossen. Doch wir haben uns tapfer gewehrt, schmunzelt Brigitte Carlyle. «Gemeinsam haben wir diese sehr schwierige Zeit gut gemeistert. Auf unserer Homepage und per Mail und Facebook waren wir im Austausch mit unseren Kundinnen und Kunden und konnten so trotzdem die Kundenwünsche erfüllen, sei es via Postversand oder die Spielsachen konnten kontaktlos abgeholt werden». Viele Erinnerungen Die schönen Momente, zum Beispiel die leuchtenden Kinderaugen zu sehen oder auch ehrlich gemeinte Komplimente zum Sortiment und zur persönlichen Beratung, freuen das Team sehr und bestätigt ihm, dass man auf dem richtigen Weg ist. Und auch, dass der direkte Kontakt immer noch, oder gerade jetzt, sehr wichtig ist. Es ist dem Playland-Team denn auch ein grosses Anliegen, sich an dieser Stelle von ganzem Herzen für die Treue der Kundschaft zu bedanken. Und schon heute sei der 16. Februar 2021 erwähnt. Dann nämlich feiert das Playland seinen 55. Geburtstag. Lassen Sie sich überraschen!
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CULINARIUM ALPINUM
Hochgenuss hinter Klostermauern Das Herzstück der Schweizer Kulinarik befindet sich seit kurzem in Stans im Kanton Nidwalden. Im Klosterladen können Spezialitäten eingekauft werden. Der Besuch imregionale Culinarium Alpinum offenbart ein kleines Paradies für Feinschmecker. Test: Stephan Santschi Bilder: zVg Im Klosterladen können regionale Spezialitäten eingekauft werden.
Begehbare Weinkarte, ein Keller mit besonderen Käsesorten, ein Garten mit Früchten zum Naschen – die Kapuzinerbrüder, die hier 420 Jahre lang hausten, hätten ihre helle Freude an diesen Annehmlichkeiten gehabt. 2004 verliessen sie das Kloster in Stans allerdings und übergaben das Areal dem Kanton Nidwalden – mit dem Wunsch, es wieder einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Zunächst mietete sich eine Biotechnikfirma ein, indes ohne geschäftlichen Erfolg. Seit dem letzten August werden die Räumlichkeiten nun von der Stiftung «Kulinarisches Erbe der Alpen» betrieben. «Die Kapuziner waren seelsorgerisch tätig und sie haben auch Schulunterricht gegeben. Diese Vorgeschichte hat uns bei der Umsetzung sehr geprägt», erklärt Nadine Degen und mit einem Lächeln hält sie fest: «Wir sind zwar nicht seelsorgerisch tätig, mit dem Restaurant und unserem Laden umsorgen wir aber die Bevölkerung. Zudem haben wir uns sozusagen selbst einen Lehrauftrag geschaffen, wir sind auch eine Bildungsstätte.» Nadine Degen ist die Geschäftsführerin der Stiftung und Leiterin der Bereiche Bildung, Beratung und Projekte. Gemeinsam mit dem Initianten Dominik Flammer und dem Gastronomen Peter Durrer ist sie eine der tragenden Säulen eines Projekts, das im Herzen der Schweiz ein Kompetenzzentrum für alpine Regionalkulinarik errichtet – das Culinarium Alpinum. In enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz kam es zu einer Sanierung und zu Investitionen in der Höhe von insgesamt 15 Millionen Franken, die von der St. Galler Bauchrechtsnehmerin «Senn Values AG», sowie Stiftungen, Behörden und zahlreichen privaten Geldgebern finanziert worden sind. Kernziel ist die Förderung der direkten Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Gastronomie, die Menschen sollen für einheimische Produkte sensibilisiert werden. Oder wie es Ernährungsforscher Flammer ausdrückt: «Unser Grundprinzip lautet: Koch sucht Bauer, Bauer sucht Koch.»
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«Wir sind zwar nicht seelsorgerisch tätig, mit dem Restaurant und unserem Laden umsorgen wir aber die Bevölkerung» Nadine Degen, Geschäftsführerin
«Wir kochen nicht zwanghaft traditionell» Die Heimat unseres kulinarischen Erbes befindet sich seit kurzem also am Fuss des Stanserhorns vor atemberaubender Zentralschweizer Kulisse. «Bei uns kommen viele Themen zusammen, die sich gegenseitig unterstützen», erklärt Peter Durrer, der die Gastronomie mit den 70 Plätzen im Restaurant und den 50 Plätzen auf der Terrasse leitet. Der Nidwaldner ist der Lokalmatador im Team des Culinarium Alpinum und als solcher stellt er fest: «Die Stanser sind stolz auf das, was hier entstanden ist. Unser Start war sensationell.» Die neuerliche Coronakrise führe zwar auch in ihrem Betrieb zu schmerzhaften Einbussen, vom Potenzial des Unternehmens ist Durrer allerdings überzeugt. «Wir haben kein Edelweisshemd-Konzept auf die Beine gestellt, wir kochen nicht zwanghaft traditionelle Gerichte nach. Vielmehr betreiben wir moderne, sinnvolle und spannende Gastronomie.» Die Zutaten stammen grösstenteils aus der Region, viele Lieferanten befinden sich in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Klosters, ergänzt durch weitere aus der Schweiz und dem ausländischen Alpenraum. «Wir beziehen jeweils das, was gerade verfügbar ist. Unsere Produkte sind nicht industriell gefertigt, nicht pasteurisiert. Diese Frische spürt man», betont Durrer und nimmt einen Schluck aus einem Glas mit unverdünntem Kirsch-
CULINARIUM ALPINUM
Das Culinarium Alpinum ist auch eine Herberge mit 14 schlichten, aber stilvoll eingerichteten Zimmern. Bei den historischen Klostermauern befindet sich das Gartenrestaurant, gegessen kann auch im schlicht eingerichteten Speisesaal. Das historische Treppenhaus des Klosters.
saft. Im Keller, dort wo der Bettelorden einst die geschenkten Weinflaschen aufbewahrte, finden sich heute mehrere Laibe von Alpsbrinzkäse. Die älteste, dokumentierte Käsesorte der Welt wird in der Schweiz noch auf acht Alpen hergestellt, alle stehen auf der Lieferantenliste des Culinarium Alpinum. Doch ist die Beschaffung dieser Spezialprodukte nicht aufwändig und teuer? Mitnichten, betont Durrer und erklärt: «Klar wäre es einfacher, wenn der Bauer seine Produkte dem Grossverteiler abgibt und der Koch bei Prodega einkauft. Doch wenn die Zwischenhändler wegfallen, bleiben die Margen beim Bauern und bei uns.» Als Aufwand betrachte er dies nicht, trotz der unzähligen Kleinrechnungen in den verschiedensten Formaten, wie er schmunzelnd anfügt. «Ich sehe es mehr als Neugier.»
50 verschiedene Karten seit August
«Wir kochen nicht zwanghaft traditionell, vielmehr betreiben wir moderne, sinnvolle und spannende Gastronomie» Peter Durrer, Leiter Gastronomie
Wenn ein Bauer also zum Beispiel spontan mit einer Ladung Bohnen vor dem Haus steht, wird er nicht abgewiesen. «99 Prozent der Gastronomiebetriebe würden in diesem Fall womöglich sagen, dass sie Bohnen derzeit nicht auf der Karte haben. Unsere Köche sind indes gefordert, etwas damit anzufangen», berichtet Durrer. Die Speisekarte ist kurzlebig, wird nicht lange im Voraus geplant, die stete Veränderung gehört zum Grundsatz. Und so ergänzen sich Klassiker, wie das Rindsragout mit Speck, Zwiebeln, Pilzen, Polenta und Karotten mit saisonalen Highlights wie aktuell die geröstete Kürbiscrème mit Topinambur. Oder man bestellt gleich die Überraschungstavolata für den ganzen Tisch. «Seit der Eröffnung am 6. August hatten wir bereits 50 verschiedene Abendkarten», erzählt Durrer und lacht. Inspiriert von der Tapas-Idee seien die Portionen eher klein. Auf diese Weise wird der Gast animiert, mehrere Vorspeisen und Hauptgänge zu probieren und diese mit seiner Gesellschaft zu teilen. «Wir wollen die Vielfalt der Schweizer Produkte zeigen. In welcher Reihenfolge sie bestellt werden, ist egal.» Sehr be-
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KURSE «Zigerklee und Magenträs» - aus dem alpinen Gewürzschrank (11. Januar 2021; Referent: Heini Schwarzenbach). «Alpsbrinz, Mühlistein und Stanser Fladen» – alpine Käse-Kompetenz und wie man Käse verkauft (12. Januar 2021, 4. Mai 2021; Jonas Imfeld, Dominik Flammer). «Sauerteig in der professionellen Küche» – das eigene Sauerteigbrot in der Gastronomie (18. Januar 2021; Ueli Niederberger, Dominik Flammer). «Sauerteig Workshop 1.0» – Einstieg in die Vergärung ohne Hefe» (20. Januar 2021; Ueli Niederberger).
In der Kräuterwerkstatt finden verschiedene Kurse statt.
liebt sei die Vinothek, wo man seine Flasche Wein selbst auslesen und sich mit Informationen zu den verschiedenen Sorten eindecken kann – ganz im Sinne einer begehbaren Weinkarte eben. Im Weiteren beinhaltet das Culinarium Alpinum eine Herberge mit 14 schlicht, aber stilvoll eingerichteten Zimmern, eine Schulküche für Kochanlässe, einen Klosterladen mit regionalen Spezialitäten und Seminarräume. Letztere nutzen Dominik Flammer und prominente Gastreferenten für ein vielfältiges Kursangebot zur Esskultur im Alpenraum (siehe Box). Sie bieten Interessenten Unterstützung auf dem Weg zur eigenen kulinarischen Tourismusdestination und leisten mit ihrer Beratung einen Beitrag zur Stärkung der Marktposition regionaler Produkte.
Ein Garten mit 600 Obstsorten «Von Felchen, Trüschen und Schweizer Crevetten» – die Vielfalt der heimischen Wildfische und neue Möglichkeiten durch die Zucht (25. Januar 2021; Dominik Flammer). «Knollenziest und Zuckerwurzel» – von der wiederentdeckten und der neuen Gemüsevielfalt (1. Februar 2021; Matthias Hollenstein, Dominik Flammer) «Sauerteig Workshop 2.0» – das perfekte Sauerteigbrot (2. Februar 2021; Referent: Ueli Niederberger).
Als Nächstes ist auf dem Klosterareal die sogenannte «essbare Landschaft» in Planung. Bis zu 600 Obstsorten werden im kommenden Frühling in einem Garten angebaut, «öffentlich zugänglich und zum Naschen für alle», wie Nadine Degen erwähnt. Später sollen die Besucher auch Zweige zum Selber-Anpflanzen mit nach Hause nehmen können, auf diese Weise wird die Sensibilisierung für einheimische Produkte gefördert. Die ehemaligen Kapuziner, davon darf ausgegangen werden, dürften an der neuen Nutzung ihrer früheren Heimat helle Freude haben. Den Machern des Culinarium Alpinum ist innerhalb der altehrwürdigen Klostermauern ein faszinierender Mix aus Tradition und Moderne gelungen.
«Bio. Demeter. Regional. Konventionell» – Label-Vielfalt und ihre Hintergründe als Kompass nutzen (2. Februar 2021; Patrick Honauer). «Bratwurstkurs: Ich serviere meine hausgemachten Bratwürste» – Bratwürste sind das neue Edelstück (15. Februar 2021; Patrick Marxer). «Mispelbrand und Kornelkirsch» – von der Vielfalt der heimischen Edelbrände (5. März 2021; Bruno Muff) Weitere Kurse und mehr Informationen auf: culinarium-alpinum.com
Im Keller werden die traditionellen Alpsbrinz-Laibe gelagert.
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GENUSS-TIPPS
GENUSS-TIPPS AUS DER REGION Die Festtage stehen vor der Türe und damit die Planung für viele genussvolle Momente. In unserer Region finden Sie frische, handgemachte und auserlesene Produkte. Möchten Sie sich verwöhnen lassen? Dann können Sie auch aus einem vielseitigen Take-away Angebot auswählen. Bilder: zVg.
AUSERLESENE PRODUKTE Decora
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Das Festmahl beginnt mit der Planung. Dazu gehören frische und saisonale Produkte vom Badener oder Wettinger Markt und damit von Bauern aus der Region. Dörrfrüchte oder Pilze für einen feinen Salat oder Käse und Holzofenbrot zum Apéro. Ein hochwertiger Balsamico ist nicht nur für den Gaumen ein Genuss, sondern ist auf dem Tisch mit anderen stilvollen Gadgets von Decora (Ledergerber Baden) ein echter Hingucker.
STILVOLLE DEKORATION Blumen machen nicht nur gute Laune, man kann damit auch tolle Farbakzente setzen und jedes Zuhause schöner und bunter machen! Ob klassische Advents- und Weihnachtsgestecke, stilvolle Blumensträusse oder Dekorationen mit Blättern, Blüten oder einzelnen Rosen oder Gerbera. Blumen gibt es in unzähligen Varianten. Lassen Sie sich bei Toscanini, in der Blumenwerkstatt Vera, im Blumenhaus Erni, bei Lägere Blueme oder im Badenblüht! beraten. Frisch, fröhlich und bunt, eine tolle Tischdekoration sorgt für unvergessliche Momente.
DER KLASSIKER
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Kuratli
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Stossen Sie mit einem Glas Champagner auf das neue Jahr an. Mit dem fruchtig-saftigen, intensiven, aber dennoch zarten Auftakt des Louis Roederer Brut Premier kombinieren Sie salzige Speisen der Kuratli Räucherspezialitäten aus Nussbaumen: Rauchlachs, Eglifilet, Swiss Shrimps mit feiner Merrettich oder Dillsenf Sauce. Ein Hochgenuss!
SCHULER Weine, Baden
LägereBräu
DER PERFEKTE BEGLEITER
Confiserie Sprüngli, Baden
DER SÜSSE ABGANG Das neue Sprüngli-Verkaufsgeschäft in gewohnt elegantem Stil befindet sich im Metroshop Baden. GenussAficionados finden hier die tagesfrischen Truffes du Jour, luftig-leichte Luxemburgerli oder die beliebten Bruchschokoladen aus der neuen Chocolathèque.
Jensen´s Fo
od Labs
Jensen´s Food Labs
So machen auch dunklere und kühlere Tage Spass! Das angenehm würzige Winterbier von LägereBräu passt perfekt zur kommenden festlichen Jahreszeit. Ob als Begleiter zu deftigen Speisen oder einfach zum Geniessen in geselliger Runde. Der kräftige und aromatische Tempranillo Cepas Antiguas aus Spanien oder der würzige Valpolicella Ripasso aus Italien von SCHULER Weine sind perfekte Weinbegleiter für ein ausgiebiges Festessen, beides exzellente Weine, von denen man noch so gerne ein zweites Glas geniesst! Zum Wohl!
TAKE-AWAY Schloss Schartenfels
FONDUE-PLAUSCH Geniessen Sie ein feines Fondue im geschützten Rahmen in Ihrem eignen Holz-Hüttli ab 4 bis 8 Personen. Im Schloss Schartenfels wird jeweils am Mo, Do & Fr ab 18 Uhr und Sa/So ab 11.30 Uhr ein würziges Käsefondue serviert. Auch das Tägi Wettingen lädt im heimeligen Fondue-Chalet zwischen den beiden Eisfeldern zum Fondue-Plausch ein.
Die Gastronomie leidet stark, hat viel weniger Gäste, die neuen BAG-Regeln mahnen zur Zurückhaltung. Wer die Gastronomen unterstützen möchte, von einem Besuch derzeit jedoch absieht, kann dies in Form von Geschenk-Gutscheinen machen. Einzelne Restaurants bieten auch einen Take-away-Service an: Im Stadtbistro Isebähnli in Baden gibt es den Klassiker Wiener Schnitzel mit Tomatenspaghetti oder Tamil-Chicken Curry. Das Gasthaus Sternen in Wettingen bietet sogar alle Gerichte wie das feine Cordon Bleu Maison oder Black Angus Filet de Boeuf zum Mitnehmen an. Und bei Jensen`s Food Labs werden hausgemachte Streetfood Spezialitäten wie Burger, Hot Dogs und Pommes Delikatessen angeboten, weiter können bei Foodgeisha asiatischen Spezialitäten oder bei La Reina del Food lateinamerikanischer Streetfood via streetfoodbaden.ch bestellt werden. En Guete!
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FREDY´S AG
Der langjährige Partner von Fredy’s AG, Paul von Euw, streut seinen Hennen Weizen aus dem eigenen pestizidfreien Anbau in den Wintergarten. Seit knapp zwei Jahrzehnten beliefert Paul von Euw die Badener Bäckerei mit Freilandeiern von glücklichen Hühnern. Die beiden Geschäftsführer Jeannette Müller und Bojan Cepon (rechts) und Fredy Hiestand in der Backstube in Baden. In sämtlichen Teigen werden ausschliesslich Schweizer Freilandeier und IP-Suisse Getreide aus pestizidfreiem Anbau eingesetzt.
KONSEQUENTE ROHSTOFFPOLITIK Seit knapp zwei Jahrzehnten beliefert Paul von Euw die Badener Bäckerei mit Freilandeiern. Denn im Hause Fredy’s ist klar: hier kommen schon immer nur Schweizer Eier von glücklichen Hühnern zum Einsatz. Weiter hat sich der innovative Badener Arbeitgeber, gemeinsam mit seinen 125 Mitarbeitenden, einen Herzenswunsch erfüllt. Fredy’s verarbeitet als erste Bäckerei in der Schweiz ausschliesslich IP-Suisse Getreide aus pestizidfreiem Anbau und Verarbeitung als Mindeststandard. Auch Brot in Demeter-Qualität wird produziert. Nachhaltigkeit das Gebot der Stunde Nachhaltigkeit, Regionalität und Herzlichkeit sowie das Wohlergehen aller Mitarbeitenden werden bei Fredy’s grossgeschrieben. Auch mit ihren Lieferanten pflegt die Grossbäckerei aus Baden langjährige Partnerschaften. Gemeinsame Werte wie Verlässlichkeit, Innovationskraft und Qualitätsbewusstsein sind unerlässlich. Jeannette Müller, die zusammen mit Bojan Cepon das operative Geschäft der Fredy’s AG führt, sieht noch einen anderen Aspekt: «Die Corona-Krise hat bei vielen Verbrauchern den Wunsch nach gesunden Nahrungsmittel aus heimischen Rohstoffen wachsen lassen. Da sind Nachhaltigkeit und der Verzicht auf Pestizide ein Gebot der Stunde.» Anzeige
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Gemeinsame Pioniere Im Jahr 2018 hatte Fredy’s die Initiative für Mehl aus garantiert pestizidfreiem Anbau ins Leben gerufen. Paul von Euw, Bauer in Oberglatt im Kanton Zürich, war einer der ersten, der die Idee auf seinen Feldern Realität werden liess. Inzwischen sind den beiden Pionieren mehr als 250 Schweizer Getreidebauern gefolgt. Wie Fredy Hiestand hat sich auch Paul von Euw früh der Idee nachhaltigen Wirtschaftens verschrieben. Auf seinem Geflügelhof werden die Legehennen mit Getreide aus dem eigenen Anbau oder aus der Region gefüttert und geniessen ihren Auslauf auf der grünen Wiese. Seit 20 Jahren beliefert er die Badener Bäckerei mit Freilandeiern von glücklichen Hühnern und seit 2019 zusätzlich mit IP-Suisse Getreide aus pestizidfreiem Anbau. Denn für Fredy’s und von Euw ist klar: eine nachhaltige und wo immer möglich regionale Rohstoffpolitik schmeckt man!
BEAUTY LEVEL
BEI BEAUTY LEVEL SIND SIE HAARGENAU RICHTIG Inmitten von Wettingen an der Landstrasse 132 empfängt Sie das BEAUTY LEVEL Intercoiffure-Team in einladender und harmonischer Atmosphäre sehr gerne zu Ihrem Wohlfühltermin. Entspannen Sie sich, besprechen Sie Ihren neuen Look und lassen Sie sich danach von der professionellen BEAUTY LEVEL Crew so richtig verwöhnen. «Das breite Angebot rund um das Thema Beauty ist für uns sehr wichtig», führt Inhaber Carlo Invernale aus. Ein Blick auf die Services von BEAUTY LEVEL zeigt dann auch, dass vom Hairstyling für Frauen, Männer und Kinder, über Colorationen, Extensions bis zu den unterschiedlichsten Make-up Wünschen für den Alltag, den speziellen Abend oder auch die Hochzeit, die ganze Palette der Schönheit angeboten wird. «Auch sehr beliebt sind unsere Manicure und unser Naildesign», so Ivana Invernale weiter. Und während der Behandlung geniessen Sie einen feinen Espresso oder Prosecco und lesen Ihre Lieblingslektüre. «Unser Ziel ist, dass Sie unsere Wohlfühloase zufrieden und mit einem Lächeln im Gesicht verlassen, was gleichzeitig auch unser täglicher Antrieb ist, immer das Beste zu geben.» Termin bequem online buchen Buchen Sie jetzt Ihren nächsten Termin bequem online auf www.beautylevel.ch. Das gesamte BEAUTY LEVEL Team freut sich auf Sie!
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GENUSSOASEN
NATUR PUR Das Hotel Pfösl liegt in der Südtiroler Urlaubsregion Eggental, auf 1´375 Metern Höhe und 25 Kilometer von Bozen entfernt. Es ist umgeben von der majestätischen Bergkulisse der Dolomiten und eignet sich ideal als Ausgangspunkt für verschiedene Unternehmungen. Nachhaltigkeit, Regionalität, Naturerleben und Regeneration ziehen sich im Hotel Pfösl wie ein roter Faden durch das Konzept des Vier-Sterne-Superior-Hauses. Die Gastgeber legen viel Wert auf eine ganzheitliche Philosophie und einen respektvollen Umgang mit der Natur. Und die Aussenfassade ist ein optisches Highlight. Sie ist angelehnt an den denkmalgeschützten Stadel des früheren Bauernhofs Pfösl. Nicht nur bei der Architektur steht die Natur im Mittelpunkt, sondern auch in der Naturküche von Küchenchef Markus Thurner, wo eine ausgewogene Ernährung, Qualität, Saisonalität, Regionalität und Spass am Essen miteinander kombiniert werden. Das Highlight des individuellen Natur- und Spahotels auf Südtirols sonnigstem Hochplateau ist der 25 Meter lange Infinitypool mit Blick auf die Dolomiten. Das grosszügige «naturaspa» steht daher ganz im Zeichen von Urkraft, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit für eine ganzheitliche Regeneration, körperliche Fitness und mentale Ausgeglichenheit. pfoesl.it
STILVOLL Das Schgaguler Hotel befindet sich direkt im Herzen des kleinen Ortes Kastelruth im Südtiroler Schlerngebiet. Vor zwei Jahren wurde das Hotel komplett umgestaltet und besticht neu mit seiner avantgardistische Architektur, Authentizität, schlichtem Design und zeitgenössischen Baustil. Die Inneneinrichtung besticht durch simple, alpine Ästhetik. Zeitloses, hochwertiges Mobiliar und dezente Farben schaffen ein stilvolles Ambiente. Grosse Glasfronten sorgen für einen natürlichen Lichteinfall in den Räumlichkeiten und geben einen Blick auf das Bergpanorama frei. Dabei soll das minimalistische Design das Gegengewicht bilden, um die Reizüberflutung des Alltags hinter sich zu lassen. Das helle Bett aus Kastanienholz und eine weisse Badewanne bilden in allen Zimmern den Mittelpunkt des Raumes. Im Restaurant serviert die Küche alpin-mediterrane Speisen, die italienische
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Spezialitäten mit regionalen Gerichten vereint. Dabei setzt Gastgeberin und Sommelière Sandra Schgaguler auf eine enge Zusammenarbeit mit den ansässigen Produzenten. Im Spa-Bereich mit zwei Innenpools und einem Ruheraum sowie der Beautyabteilung kommen die Gäste zur Ruhe. Unter freiem Himmel thront der Whirlpool auf einer Holzterrasse, für Entspannung und Wohlbefinden stehen zudem ein Dampfbad, eine Sauna sowie eine finnische Kelosauna zur Verfügung. Dezente Raumdüfte sowie die mit Naturutensilien gestalteten Räume sorgen für ein Wohlfühlambiente. schgaguler.com
PARKHOTEL MARGNA IM OBERENGADIN Das Vier-Sterne-Superior-Parkhotel Margna erzählt eine mehr als 200-jährige Geschichte: Im ehemaligen Patrizierhaus des Engadiner Zuckerbäckers Johann Josty gleicht kaum eines der 53 Zimmer dem anderen. Das grosszügige Anwesen in der lichtdurchfluteten Ebene zwischen Silser- und Silvaplanersee bietet alles, was man zum Runterfahren und Entspannen braucht. Ein Hotelgarten mit uralten Bäumen, drei Restaurants und ein Spa mit Blick auf die imposante Engadiner Bergwelt laden ein, sich im Parkhotel Margna zurückzulehnen und zu geniessen. Die wundervoll nach Arven duftende Stüva 1817 steht für typische Bündner und Veltliner Spezialitäten. In der Enoteca & Osteria Murütsch finden die Gäste Gerichte wie bei der Nonna. Dieses Restaurant bleibt im Winter 2020/2021 wegen Renovation geschlossen. Das beeindruckende Gewölbe-Lokal wird in seinen Ursprungszustand zurückver-
setzt. Das Restaurant Grillroom ist das Herzstück der Margna-Gastronomie. Sils liegt nicht weit vom mediterranen Süden, was die Küchenbrigade gerne in der Auswahl von marktfrischen Gerichten abbildet. Die Gäste schätzen die Tiefgarage mit direktem Zugang zum Hotel sowie den beheizten Ski- und Wachsraum. Das Margna liegt unmittelbar am Loipennetz des Engadin Skimarathons. Im Sommer begeistern ein eigenes Ruderboot auf dem Silsersee sowie Wanderwege und Biketrails direkt ab dem Hotel. margna.ch
NATUR & WELLNESS AM THUNERSEE Im BEATUS am Thunersee erfühlen Sie den Winter mal anders. Wer die leisen Seiten, aber auch die glasklar-sonnigen wie verhangen-mystischen Ansichten des Winters erleben will, ist richtig im 5-Sterne BEATUS Wellness- & Spa-Hotel in Merligen – mitten in einem 12´000 m² grossen Park direkt am Seeufer. Weil sich hier kein Wintertag wie der andere anfühlt, machen nicht nur Fotografen daraus eine persönliche Entdeckungsreise. Sie gehen etwa zum Aussichtsturm Blume mit Natur Guide Volker, aufs Hausboot zum Fondue-Genuss, ins Solbad zum Wärmetanken und Zählen der Berggipfel hinter der dampfenden Wasserfläche. Oder einfach in die stylische Hotelhalle zum Bestaunen des Hausbergs Niesen, der seine pyramidenähnliche Form täglich in anderen Schattierungen zeigt. Das Haus ist ein atmosphärischer Wellness- und Lifestyle-Geheimtipp, dessen Wellness-Philosophie
neben dem Natur-Erleben und der ursprünglichen Kraft des Wassers auch bewusstes Geniessen umfasst – und ganz neu Shiatsu. Im Winter 2020 gibt es zudem private Fondues im Hüsli am Seeufer oder auf dem Hausboot. Das festlich dekorierte Fondue-Boot sticht mitsamt regionalen Trockenfleisch-Spezialitäten, hausgemachten Vermicelles und reichlich Käse inklusive BEATUS-Kapitän in See. Festlich dekoriert bringt es ein wenig vom weihnachtlichen Zauber aufs Wasser, den das BEATUS schon ab November verströmt. beatus.ch
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REGIONALITÄT Mitten im Bregenzerwald und damit im Dreiländereck Deutschland, Österreich und der Schweiz, besticht die Fuchsegg Eco Lodge mit ihrer ruhigen Lage inmitten von Wiesen, Wäldern und Bergen und der Nähe zum Bodensee. Die Fuchsegg Eco Lodge spricht unterschiedliche Zielgruppen jedes Alters von Paaren über Familien bis hin zu befreundeten Gruppen gleichermassen an. Die 30 nachhaltig gebauten Wohneinheiten sind auf drei Häuser verteilt, welche in Anlehnung an die für die Region typischen Vorsäss-Hütten schlicht designt sind. Die Fuchsegg Eco Lodge verbindet den Komfort und die Vorzüge eines Hotels mit der unmittelbaren Nähe zur Natur einer Lodge. So stehen den Gästen für Mussestunden ein Saunahaus, ein grosszügiger Relax- und Wellnessbereich mit Aussenpool, Bewegungsräume oder eine Bib-
liothek zur Verfügung. Für regionale und saisonale Kulinarik und Geselligkeit sorgen die beiden Restaurant-Stuben, die Terrasse, Kaminbar und Lounge. Im Weinkeller haben Weine von Winzern und Winzerinnen aus Österreich sowie dem Bodensee-Raum den Vortritt und das Brot wird selbst im Steinofen gebacken. An der Bartheke aus Ahornholz gibt es an sieben Tagen pro Woche kühle Drinks, während sich im Spielbereich die kleinen Besucher austoben dürfen. fuchsegg.at
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Er ist ein Bestseller unter den 50 Eigenprodukten der arwo Stiftung: Der Risotto im Glas. Zum italienischen Carnaroli-Reis werden getrocknete Steinpilze und Tomaten ins Glas gefüllt. Für alle, die Mediterran oder Asiatisch bevorzugen, gibt es auch diese Geschmacksrichtungen im exklusiven Beutel.
aus der Region verwendet. Die Produktionsstätte dieser Lebensmittel ist einer von über zehn Arbeitsbereichen, in denen in der arwo Stiftung 280 Menschen mit Beeinträchtigung eine sinnvolle und interessante Arbeit erhalten. Mit dem Kauf der Produkte werden diese geschützten Arbeitsplätze unterstützt.
Das Besondere an den Lebensmitteln der arwo Stiftung sind nicht nur die hohe Qualität und die hochwertige Verpackung, sondern auch die Herstellung. Sie werden von Menschen mit Beeinträchtigung im «genuss atelier» in Fislisbach produziert. Dabei werden, wenn möglich, Produkte
Im «genuss atelier» kann man sich mit den Produkten auch individuelle Geschenksets zusammenstellen lassen und gleich einen Blick in die Produktionsstätte werfen. Die Mitarbeitenden freuen sich auf die Kundschaft und sind stolz, Einblick in ihre Arbeit zu geben.
genuss atelier Badenerstrasse 11, Fislisbach Öffnungszeiten Montag bis Freitag 8 bis 12 und 13 bis 17 Uhr
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Spezielle Öffnungszeiten im November und Dezember Jeden Freitag im Dezember bis 18 Uhr Samstag, 28. November, 5., 12., und 19. Dezember, 9 bis 16 Uhr Donnerstag, 24. Dezember, 9 bis 14 Uhr Die Produkte können auch im Elektrofachgeschäft des EWW an der Landstrasse 89 in Wettingen oder im Webshop unter www.ganznormal.ch bezogen werden.
BADENER TAXI AG
NEUER CHEF Seit Oktober ist der 55-jährige René Rüegg neuer Geschäftsführer bei der Badener Taxi AG, wo er Roland Wunderli (72) ersetzt, der nach 16 Jahren abtritt. Die 45 Mitarbeitenden erhalten somit einen neuen Chef, der dazu in Personalunion auch noch die Twerenbold Bus AG führt. Herr Rüegg, Sie haben die Nachfolge vom langjährigen Geschäftsleiter Roland Wunderli übernommen. Wie kam es dazu? Vermutlich war es ein Zusammentreffen vieler glücklicher Zufälle. Wie beim ÖV transportieren wir beim Taxi auch Personen, einfach mit dem Unterschied, dass die Fahrt viel individueller und natürlich luxuriöser ist und dafür einen höheren Preis hat. Ich fühle mich also förmlich für diesen Job berufen und habe mich sehr gefreut, dass mich Firmeninhaber und VRP Karim Twerenbold darauf angesprochen hatte. Die Einarbeitung durch meinen Vorgänger war sehr gut und umfassend, was mir sehr geholfen hat. Sie sind seit acht Jahren in der Twerenbold Gruppe tätig, leiten die Twerenbold Bus AG, fahren auch selber Car und Bus. Wie bringen Sie dies alles unter einen Hut? Es macht mir Spass, zusammen mit meinen Mitarbeitenden an Bord unserer grossen Fahrzeuge Verantwortung für unsere geschätzten Fahrgäste zu übernehmen. Oft trifft man die gleichen Kunden sowohl in einem Reise-Car wie auch in einem städtischen Linienbus oder PostAuto an. Auch wenn die Erwartungen unserer Kunden im Linien- und Charterverkehr ganz unterschiedlich sind, ist deren Wertschätzung für eine gute Dienstleistungsqualität immer gleich hoch und somit eine grosse Motivation für uns alle. Wie geht die Taxi-Branche mit der Digitalisierung um? Die Digitalisierung hilft uns, Abläufe in der Administration zu automatisieren, Fahrten auszuwerten sowie den Fahrzeugeinsatz zu optimieren. Weiter können Kunden von unseren attraktiven Apps profitieren: Bei der Reservation, bei der Evaluation des aktuellen Standorts des bestellten Taxis, oder bei einfachen Zahlungsmöglichkeiten. Ebenfalls planen wir für unsere Kunden ein attraktives, digitales Bonusprogramm für die Taxis mit den grünen Punkten.
René Rüegg ist neuer Geschäftsführer der Badener Taxi AG.
Weiter beschäftigt Sie auch das Thema Elektrifizierung der Taxi-Flotte. Bereits fahren sechs Fahrzeuge voll elektrisch. Wie sind die Erfahrungen und wie geht es hier weiter? Zur Zeit besitzen wir vier Stromer der Marke Tesla (5-Plätzer) und zwei voll elektrische Nissan-Fahrzeuge mit sieben Plätzen, welche vor allem auch bei unseren zahlreichen Schülertransporten zum Einsatz kommen. Generell bestechen die heutigen Elektrofahrzeuge, neben der emissionsfreien Fortbewegung, besonders auch wegen ihrem Komfort sowie den tiefen Unterhaltskosten und des günstigen Verbrauchs. So kostet eine Batteriefüllung Strom ca. 3-4 mal weniger als eine Tankfüllung mit Benzin. Einzige kleine Wehmutstropfen sind vereinzelt noch die etwas bescheidenen Reichweiten und die längeren «Betankungszeiten», welche wir vor allem bei Aufträgen über sehr lange Distanzen berücksichtigen müssen. Da wir sehr oft in Städten und Wohnquartieren unterwegs sind, stossen unsere leisen und sauberen Taxis bei unseren Kunden und deren Nachbarn auf grosse Sympathie. Bis Anfangs 2023 wollen wir die ganze Flotte elektrifizieren, womit wir auch die Ziele und Massnahmen aus dem Leitbild der Energiestadt Baden unterstützen. Erzählen Sie uns mehr über Ihr vielfältige Angebot. Wir sind z.B. Kurierfahrer für Burger King, bringen den Häftlingen das Essen ins Gefängnis, dürfen Blutkonserven und Organe von Spital zu Spital fahren und vielen weiteren Partnern aus Gewerbe und Gastronomie bieten wir massgeschneiderte Mobilitätslösungen an. Ich bin überzeugt, dass das Taxi gerade auch in der heutigen Zeit für viele lokale Firmen eine günstige und ideale Transport- und Mobilitätslösung darstellt und würde mich über weitere individuelle Partnerschaften sehr freuen. www.badenertaxi.ch
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PRÄVENTION P PR R ÄV VEN ENTI TIION T ON
STURZPRÄVENTION MIT EINEM GEZIELTEM TRAINING SICHERGEHEN. Jedes Jahr sterben über 1600 Seniorinnen und Senioren an den Folgen eines Sturzes. Das Risiko eines Sturzes lässt sich jedoch mit dem richtigen Training senken. Um den Wiedereinstieg zu erleichtern und das geeignete Trainingsniveau zu ermitteln, hat die BFU zusammen mit Pro Senectute, der Gesundheitsförderung Schweiz und weiteren Partnern einen Bewegungstest entwickelt. Gemäss einer neuen Studie der BFU macht jede zweite Person ab 60 Jahren regelmässig Übungen zur Sturzprävention. Doch jede dritte Person gab bei der Befragung an, in den letzten drei Jahren nicht trainiert zu haben. Weitere 12 Prozent haben kürzlich aufgehört. Wer sich in fortgeschrittenem Alter nicht ausreichend bewegt, verliert übermässig schnell an Muskelmasse. Der Gleichgewichtssinn nimmt im Alter ebenfalls ab. Das Sturzrisiko steigt deshalb. Jedes Jahr stürzen im Durchschnitt über 88´000 Menschen ab 65 Jahren so schwer, dass sie eine ärztliche Behandlung oder Spitalpflege benötigen. Seniorinnen und Senioren stürzen nicht nur häufiger, bei ihnen haben Stürze oftmals schwerwiegende Auswirkungen: lange Spitalaufenthalte, Einschränkungen in der Mobilität oder Verlust der Selbst-
ständigkeit. Für mehr als 1600 von ihnen hat ein Sturz tödliche Folgen. Unterstützung beim Trainingseinstieg Mit körperlich-mentalem Training lässt sich das Sturzrisiko reduzieren; dies haben zahlreiche Studien belegt. Aber wie starten? Welche Übungen passen zur persönlichen Fitness? «Idealerweise trainiert man regelmässig, mit einem auf sich zugeschnittenen Trainingsplan und angeleitet von einer Fachperson», empfiehlt Barbara Pfenninger, Expertin für Sturzprävention bei der BFU. «Dieses Jahr spielt jedoch, aufgrund der Pandemie, das Training zu Hause eine wichtige Rolle.» Selbsttest fürs Training zu Hause Die BFU und ihre Partner, darunter Pro Senectute Schweiz und die Gesundheits-
förderung Schweiz, haben ihr Angebot auf sichergehen.ch deshalb ausgeweitet und einen neuen Bewegungstest fürs Training zu Hause entwickelt. Mit einem Online-Fragebogen und Übungen lässt sich dabei das persönliche Trainingsniveau ermitteln. Je nach Ergebnis werden die passenden Kraft-, Gleichgewichts- und mentalen Übungen in den Niveaus «leicht», «standard» oder «plus» in einem individuellen Fitnessplan zusammengestellt. Die Übungen sind einfach erklärt und für Personen aller Gesundheits- und Fitnessniveaus geeignet – auch bei körperlichen Einschränkungen. Um motiviert zu bleiben und den Überblick über das eigene Training zu behalten, kann man seine Erfolge im Übungstagebuch eintragen. Weitere Infos, Übungen und Kurse finden Sie unter www.sichergehen.ch.
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EVENTS
STREIFZUG DURCH DIE AARGAUER INDUSTRIEGESCHICHTE Vom Würfelzucker über die Alufolie bis zur Skibindung: Die Aargauer Industrie hat international Geschichte geschrieben. Highlights und Hintergründe zeigt die grosse Sonderausstellung «Von Menschen und Maschinen» in Windisch.
Begegnen Sie bis am 1. Mai 2021 in der Industriehalle von SBB Historic Patrons und Arbeiterfamilien. Ausgewählte Objekte, Fotografien und einmalige Zeitdokumente vermitteln ein packendes Bild von der Vielfalt, Innovationskraft und weltweiten Vernetzung der Aargauer Industrie. Die Sonderausstellung «Von Menschen und Maschinen» zeigt weiter, wie Firmen im Kanton Aargau den strukturellen Wandel der letzten Jahrzehnte gemeistert haben. Sie verweist auf die aktuellen Herausforderungen und stellt somit zur Diskussion, wie wir arbeiten, produzieren und konsumieren werden.
SONDERAUSSTELLUNG «VON MENSCHEN UND MASCHINEN» Öffnungszeiten Di – So: 13 bis 19 Uhr Ort Museum Aargau, c/o SBB Historic Lagerstrasse, 5210 Windisch Infos www.museumaargau.ch/ menschen-und-maschinen
Grosses Bild: Spektakulärer «Spiegelsaal der Objekte» mit Aargauer Produkten. Rechts: Würfelzucker – eine Erfindung aus dem Aargau.
FÜR EINEN FUNKELNDEN JAHRESAUSKLANG. FÜR GENUSSVOLLE TEAM-MOMENTE. LICHTERZAUBER Unter freiem Himmel vor der prachtvollen Villa Boveri, an Stehtischen (mit Abstand), im Lichterzauber unseres grossen Weihnachtsbaumes. Kulinarisches Heisse Suppe, Brezel, hausgemachter Glühwein und Weihnachtstee Anzahl Gäste max. 20 Personen Kosten CHF 25.– pro Person Auch wenn dieses Jahr alles etwas anders erscheint oder vielleicht gerade deshalb - der Wunsch nach Begegnungen, nach «Miteinander» ist besonders gross. Die Weihnachtstage rücken näher und mit ihnen die Planung der Feierlichkeiten. Damit der Duft von Zimt und Orangen seinen Zauber verbreiten kann und die Weihnachtsfeier oder der Team-Event zum Genuss wird, haben wir ein Rundum-Sorglos-Paket geschnürt.
ABB Wohlfahrtsstiftung, Villa Boveri Ländliweg 5, 5400 Baden 058 585 24 61, kontakt@abb-wfs.ch, www.abb-wfs.ch
Optional - unser ANGEBOTPLUS (Kosten auf Anfrage) • Parkführung bei Mondschein • Gastkonzert (Indoor oder Outdoor) • Apéro oder Abendessen in der Villa Boveri • Dessertvariationen • Hausführung «Hinter den Kulissen» • Magic Moments mit Star-Magier «Magrée» Gerne beraten wir Sie persönlich, damit Sie mit Sicherheit sorglos geniessen können.
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EVENTS
Streifzug durch die Aargauer Industriegeschichte SBB Historic-Gebäude Windisch 23. 10. 2020 bis 1. 5. 2021 | www.museumaargau.ch
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Jodok Wehrli: «A pretty shitty Poem»
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HAUSHALT Lea Schaffner, «Blooming Bloody Spider»
Sadhyo Niederberger, «Was wir sehen blickt uns an»
Fotos: René Rötheli
Auswahl 20
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KLEIDER
Zum Ausklang des Jahres gibt es im Aargauer Kunsthaus die Möglichkeit, das aktuelle Kunstschaffen der Region in seiner Fülle von Ausprägungen zu entdecken. Die «Auswahl 20» ist die traditionelle Jahresausstellung der Aargauer Künstlerinnen und Künstler und wird vom Aargauer Kuratorium und dem Aargauer Kunsthaus gemeinsam realisiert.
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Für das Ausstellungsformat der Auswahl bewerben sich jeweils Künstlerinnen und Künstler, die den Wohnsitz im Kanton Aargau haben oder in besonderer Weise mit dem Kulturleben des Kantons verbunden sind. Von den 170 eingereichten Dossiers haben die Jurys des Aargauer Kunsthauses und des Aargauer Kuratoriums unabhängig voneinander 50 Kunstschaffende eingeladen, ihre Werke in den Räumen des Unter- und Obergeschosses des Aargauer Kunsthauses zu präsentieren. Zum Auftakt der Ausstellung hat das Aargauer Kuratorium die Werk- und Förderbeiträge im Bereich Bildende Kunst und Performance übergeben. Und auch die Credit Suisse hat ihren Förderpreis an Lea Schaffner (*1989) vergeben, welche derzeit an der Auswahl 20 ihr Werk «Blooming Bloody Spider» als 5-Kanal-Audio-Installation präsentiert.
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Gastausstellung: Jodok Wehrli Die für den Ausstellungsraum im Aargauer Kunsthaus neu konzipierte Arbeit «A pretty shitty Poem» (2020) von Jodok Wehrli (*1994) ist eine weiterführende Auseinandersetzung des Künstlers mit
der Reproduzierbarkeit von Ideen, Emotionen, Assoziationen. Die raumgreifende Video-Assemblage projiziert Found Footage von Natur- und Kulturlandschaften auf drei Wände. Die in einem konstanten Loop wiedergegebene Bildabfolge von ähnlichen und doch unterschiedlichen Motiven, produziert eine anziehende und zugleich sinnentleerte Kulisse. Jodok Wehrlis Schaffen dreht sich häufig um die absurde Logik in alltäglichen Situationen des gesellschaftlichen Lebens. Veranstaltungen 3.12.2020 und 21.1.2021 um 18.30 Uhr Kuratorinnen-Führung mit Dr. Katharina Ammann 13.12.2020 11 Uhr Rundgang Aargauer Kuratorium mit Susanne König 10.12.2020 um 18.30 Uhr Künstlergespräch Jodok Wehrli Jeweils Do 18.30 Uhr und So 11 Uhr Kunsthistorische Führungen Öffnungszeiten Aargauer Kunsthaus Di - So 10 - 17 Uhr, Do 10 - 20 Uhr Weitere Infos: www.aargauerkunsthaus.ch
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KOLUMNE – PATTI BASLER
FRAUENSTIMMEN PATTI BASLER BÜHNENPOETIN I KABARETTISTIN I AUTORIN Patti Basler bringt die Bodenständigkeit einer Bauerntochter von der Heu- auf die Show-Bühne. Die ehemalige Lehrerin und studierte Erziehungswissenschaftlerin schreibt und ist auf den Bühnen im deutschsprachigen Raum unterwegs.
Lustig waren sie, die weiblichen Stimmen auf dem Bauernhof, wenn sie gackerten und glucksten, bevor man ihnen den Grund zu ihrer Freude unter dem Hintern wegholte, die unausgebrüteten Eier. Sie wurden nicht gefragt, wie sie zur Abtreibung stehen, der Embryo war beim Eiverzehr noch nicht erkennbar. Der einzige Marsch fürs Läbe führte abends in den Hühnerstall, draussen hätte sie der Fuchs geholt. Sie waren laut und tief die Stimmen, sie erinnerten an bronzene Glocken, sie riefen nach ihren Kindern, die man von ihnen getrennt hatte. Irgendwann riefen die Kühe aber nur noch nach Futter. Herzerweichend und angsteinflössend, die Stimmen der Katzen, wild waren sie und bettelten nur, wenn es nicht genügend Mäuse für sie hatte. Dann bekamen sie etwas von der Milch, welche die Kühe ihren eigenen Kälbern vorenthalten mussten. Die lauteste Stimme gehörte Rex, der eigentlich eine Regina war, misgendering nennt man das heute, wenn man jemandem ein falsches Geschlecht andichtet, der Züchter war schon alt und halbblind gewesen und Rex eine Strassenmischung, da kam es wohl nicht drauf an. Sie war stark und stolz, ein wunderbarer Wachhund, meine Beschützerin, die mich verteidigte, als wäre ich ihr Kind. Ihre eigenen Welpen nahm man ihr weg nach der Säugezeit. Fürsorglich und gebieterisch war sie, einfühlsam und fordernd, die Stimme der Mutter. Ganz ähnlich der von Grossmutter, wobei bei Grossmutter noch jene Weichheit dazu kam, die man wohl als Altersmilde bezeichnet. Mild blieb sie zumindest so lange, wie sie nicht nur Herrin über ihre Stimme, sondern auch über ihre Gedanken war. Als ihre Demenz einsetzte, sagte sie alles, was sie nicht hatte sagen dürfen, nicht hatte sagen können als Mädchen, als junge Frau. Sie erzählte nun plötzlich mit Furor, wie sie dem Pfarrer eine geklatscht habe, weil dieser täglich ihren Sohn geschlagen habe, nur wegen dessen Linkshändigkeit. Natürlich hatte sie dem Pfarrer keine Ohrfeige gegeben. Auch keine Maulschelle. Im Gegenteil. Sie hatte Lippenbekenntnisse ablegen müssen. Dem Pfarrer nach dem Mund reden. Und die trockene Hostie schlucken wie eine bittere Pille. Sanft und spöttisch, gewohnt, so waren die Stimmen meiner Schwestern. Als mich der Ruf der Schule ins Dorf trug, lernte ich die Stimmen der Lehrerinnen kennen. Klar sehr eindeutig,
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von Alt bis Sopran. So waren die weiblichen Stimmen meiner Kindheit auf dem Land. Die Knaben sprachen wenig und wenn, dann eher stockend. Im Bauerndorf wurde nicht allzu viel Wert auf schulische Bildung gelegt. Ich musste fast erwachsen werden, bis ich von meiner kindlichen Überzeugung wegkam: Dass das Wort der Frau mehr Gewicht habe. Dass sie, sowohl im Tierreich als auch bei den Menschen das weitaus produktivere, intelligentere und wichtigere Geschlecht seien. Die einzig intellektuell gebildeten Menschen, die ich kannte, meine Lehrerinnen, waren schliesslich Frauen. Mädchen waren in der Schule besser als Jungs. Und sie hatten die schöneren Singstimmen. Die Jungs hingegen brachten immer sich selbst und andere in Gefahr, machten alles kaputt, redeten dummes Zeug und als ihre Stimme zu brechen begann, konnte man sie ohnehin nicht mehr gebrauchen, da sie nur noch auf die Brüste starrten wie die Viehzüchter an der Olma auf das Euter unserer Preiskuh Irène. Dass es zum Überleben der Spezies auch einige wenige Zuchtmänner und ein paar Samenbanken tun würden, war mir als Bauerntochter klar. Nun wohne ich längst in der Stadt und weiss vieles besser als damals. Mädchen sind immer noch besser in der Schule, wichtiger für die Fortpflanzung und haben einen grösseren Stimmumfang. Aber ich muss anerkennen, dass die Männer vieles unternehmen, um das zu kompensieren. Sie sorgen für Stimmung als Unterhalter, bauen laute Motoren, stimmen leise Töne an und im besten Fall stimmen sie für die Gleichstellung der Frauen. Dafür bin ich dankbar. Meine Grossmutter hat übrigens den Pfarrer dann doch noch mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt, als er ihr eine letzte Hostie bringen wollte, von so einem Sauhund lasse sie sich nicht das Maul stopfen, rief sie mit einer klaren Stimme, die man einer so gebrechlichen Frau gar nicht zugetraut hätte. Ihre Frauenstimme schweigt nun. So wie die all der Tiere meiner Kindheit. Für unsere beste Henne habe ich ein Requiem geschrieben:
EINE EIER LEGENDE EIER-LEGENDE KOMMT ZU IHREM EIER-LEG-ENDE. 000000 ENDE
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