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LandxStadt Edition Sommer 2019

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MARCO KUNZ

«DIE AARGAUER SIND SOWIESO COOL»

Mostly Mozart

Aktion für Land & Stadt-Leser 20% Rabatt

Promo-Code * KKL2020LS

Das argovia philharmonic im KKL Luzern

Mi 8. Januar 2020 19.30 Uhr KKL Luzern Konzertsaal

argovia philharmonic

James Judd Leitung

Marc Bouchkov Violine

Peter Iljitsch Tschaikowsky

Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35

Wolfgang Amadeus Mozart

Ouvertüre zur Oper «Die Zauberflöte» KV 620

Ouvertüre zur Oper «Le nozze di Figaro» KV 492

Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 «Jupiter»

Ticketvorverkauf

www.argoviaphil.ch | tickets@argoviaphil.ch | 062 834 70 00

*

Unter www.argoviaphil.ch/kkl2020 Tickets buchen, im Warenkorb den Promo-Code KKL2020LS eingeben und von der Aktion profitieren. Die Aktion läuft vom 01. – 30.06.2019 und ist für eine unbeschränkte Anzahl an Tickets gültig. Nicht kumulierbar mit anderen Rabatten.

« Die Natur kreiert nicht ohne Bedeutung »

Aristoteles

LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER

MARCO KUNZ

Vieles ist vorwärts gegangen bei KUNZ, dem Musiker Marco Kunz, privat wie auch musikalisch. «Ich dachte mir, «Förschi» für das neue Album ist ein super Name für eine Zeit im Leben, in der viel passiert. Eine Zeit, in der Menschen kommen und gehen, wo man «förschi» gehen muss, um wieder anzukommen.» Er möchte die Menschen mit seiner Musik zum Nachdenken bringen und sie zur Neugier verführen – damit sie ihre Lebenslust wieder steigern können.

Mitte Juni startet er nun in die Festival-Saison. Was gefällt dem 33-jährigen Luzerner Outdoor besser als in der Halle? «Die Luft zum Atmen ist viel frischer und die Menschen sind freier, da sie mehr Platz haben. Dafür kann es auch kalt und nass werden. Der Auftritt findet eben mit der Natur statt, das gefällt mir sehr.»

SANDRO SOZZI

Einen engen Bezug zur Natur hat Sandro Sozzi von Kindesbeinen an. Der Hof und die Nähe zum Wald boten abwechslungsreiche Möglichkeiten zum Spielen und Anpacken. Er hat seine Liebe zur Natur inzwischen zum Beruf gemacht. «Vieles, was ich kann, habe ich in der Natur gelernt», resümiert Umweltingenieur und Gemeinderat Sozzi seine bisherige Karriere,

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«und das gebe ich nun auch gerne an meine Kinder und andere Menschen weiter.» Wie das Maislabyrinth, welches nun zum dritten Mal im Sommer in Wettingen stattfindet. Rund 10’000 Besucherinnern und Besucher aus nah und fern vermochte die vergängliche Freizeitanlage letztes Jahr anzulocken.

STEFAN KALT

Für das Abschlusskonzert von Douglas Bostock von argovia philharmonic suchte man eine aussergewöhnliche Location und fand das Busdepot in Wettingen. «Wir fanden die Idee cool», erzählt uns RVBW-Direktor Stefan Kalt. «Doch dies wird eine Ausnahme bleiben, das Ganze bedeutet einen erheblichen logistischen Aufwand bei normal laufendem Betrieb». Das Unternehmen selbst hat sich die Elektrifizierung der Fahrzeuge zum Ziel gesetzt. Dafür sind noch bauliche Massnahmen nötig, bis im Dezember erstmals eine zweijährige Testphase mit einem voll elektrischen Bus starten kann.

Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung mit LAND&STADT und im Sommer viele tolle Outdoor-Erlebnisse. Herzlichst!

KATJA BOPP, CHEFREDAKTORIN

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IMPRESSUM

Herausgeber Makoli GmbH, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen, Tel. 056 437 03 17, welcome@makoli.ch, www.landundstadt.ch Verleger | CEO Daniel Zobrist Chefredaktorin Katja Bopp Autoren Katja Bopp, Roland Marti, Daniel Zobrist, Adrian Ehrbar, Stephan Santschi, Alexander Wagner Fotografen Adrian Ehrbar, Foto Wagner Grafik | Bildbearbeitung Jury Inauen, Anna-Lena Stach Anzeigen Iris Zehnder Verlagssekretariat: Roland Marti Druck Häfliger Druck AG, Wettingen Vertrieb Wettingen, Baden, Ennetbaden, Dättwil, Würenlos, Neuenhof, Birmenstorf, Ehrendingen, Freienwil, Mülligen Preis Abo für 4 Ausgaben: 25 Franken. Copyright Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlags.

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AUF IN DIE BERGE!

Sobald der letzte Schnee geschmolzen ist, bietensichdieSchweizerBergewiederwunderbar zum Wandern an. Damit Sie auf solchen Touren vor allem die Aussicht und die körperliche Betätigung geniessen können, haltenwireinpaarTippsfürSiebereit.

Eine gute Ausrüstung und eine an die persönliche Kondition angepasste Route sind wohl das A und O. Achten Sie auf gutes Schuhwerk, welches je nach Schwierigkeitsgrad des Weges unbedingt den Knöchel umfassen sollte, um so Verstauchungen vorzubeugen. Genügend Proviant, vor allem Getränke wie Wasser oder Tee gehören in jeden Wanderrucksack. Je nach Wettervorhersage ist auch ein geeigneter Sonnenschutz in Form einer Kopfbede -

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ckung und Sonnencrème unbedingt empfehlenswert. Bei Wanderungen im Wald kann man sich präventiv mit einem Zeckenspray einsprühen, um weniger von den Spinnentieren gebissen zu werden. Die lästigen Blutsauger lauern vor allem im Unterholz.

Sollte trotz aller Vorsicht und allen Vorbereitungen etwas passieren, so lohnt es sich für kleinere Wunden und Verletzungen einen Desinfektionsspray und Pflaster dabei zu haben. Zur Not wird die Wunde einfach mit Wasser oder einem anderen Getränk gespült, um Verunreinigungen zu entfernen. Macht man einen Misstritt und verstaucht sich den Fuss, kommt

KOMPETENZ UND VIELFALT AN DER BAHNHOFSTRASSE 88 IN WETTINGEN KOMPETENZ UND VIELFALT AN DER BAHNHOFSTRASSE 88 IN WETTINGEN

die PECH-Regel zum Einsatz. P steht hierbei für Pause, also den betroffenen Körperteil ruhig stellen. Weiter geht es mit Eis – die betroffene Stelle ist also zu kühlen. Hat man kein Eis dabei, kann man sich mit einem selbstkühlenden Verband oder einem kühlenden Spray helfen. Durch einen Compressionsverband wirkt man einer Schwellung entgegen und lagert dann die betroffene Körperstelle hoch (am besten über Herzhöhe).

Das Team der Rathaus-Apotheke wünscht Ihnen beschwerdefreie Stunden in der Natur und ist bei Fragen gerne für Sie da!

Dr. Hans Jürg und Marion Engel (im Bild), Inhaber der Rathaus Apotheke in Wettingen, und ihr Team freuen sich über Ihren Besuch und beraten Sie gerne!

Oben v.l.n.r.: Espace Jean-Tinguely–Niki-de-Saint-Phalle Museum (Freiburg), Funiculaire (Freiburg), gemütliche Gassen (Freiburg), Rhybadi (Schaffhausen), Munot (Schaffhausen), Rheinfall (Neuhausen a.R.), Treichler, Erfinder der Zuger Kirschtorte (Zug), Albishaus (Langnau am Albis) und Hafenrestaurant (Zug).

Tour de Suisse

Dass die Schweiz von vielen Touristen besucht wird, ist bekannt. Und immer mehr Schweizerinnen und Schweizer gehen wieder auf Entdeckungsreise im eigenen Land. Ob Hafenrestaurant und Audrey Hepburn, Funiculaire und Jean Tinguely oder Munot und Rhybadi, entdecken Sie die hübschen Städtchen Zug, Freiburg und Schaffhausen auf Ihrer sommerlichen Reise.

fribourgregion.ch

Als multikulturelle Universitäts- und Bildungsstadt sowie Kunst- und Kulturperle gilt Freiburg als Stadt der Brücken. Sie verbindet die beiden Sprach- und Kulturräume Deutsch und Französisch. Eine weitere Verbindung ist die hundertjährige «Funiculaire» zwischen der Unterstadt und dem Zentrum Freiburgs. Die Rennsportlegende Jo Siffert wie auch der unangefochtene Meister der beweglichen Kunst, Jean Tinguely, haben

ihre Spuren in der ganzen Stadt hinterlassen.

ESPACE (1) Das ehemalige Tramdepot ist eine Hommage an Jean Tinguely und seine Ehefrau Niki de Saint Phalle.

FUNICULAIRE (2) Die Standseilbahn «Funiculaire» wurde 1899 in Betrieb genommen und verbindet das Stadtzentrum mit der Unterstadt.

GENUSS (3) In den Gassen entdecken Sie feine Restaurants, wo Sie lokalen Käse, selbstgebrautes Bier oder handgemachte Meringues geniessen können.

Die Stadt liegt am Ostufer des Zugersees, wo die untergehende Sonne den See in Orange, Rot und Gelb glitzern lässt. Die Leute bleiben stehen, halten inne, denn so etwas Schönes sieht man selten. Auch mit dem Schiff über den Zugersee zu gleiten, ist ein besonders sinnliches und kulinarisches Vergnügen. Der Charme der Altstadt lädt zum Flanieren durch die Gassen ein.

HAFENRESTAURANT (9) Das stilvolle und lichtdurchflutete Hafenrestaurant begeistert mit traditionell-herzhaften oder mal schlicht-modernen Fischgerichten aus heimischen Gewässern.

TREICHLER (7) Die Zuger Kirschtorte wurde 1915 erfunden und wird mit 200 Originalexponaten im Shop & Café ausgestellt. U.a. ein Originalkleid von Filmstar Audrey Hepburn, der berühmten Liebhaberin der Kirschtorte.

ALBISHAUS (8) Hier kommen lokale Zutaten in höchster Qualität auf den Teller. Mit freiem Blick auf den Zugersee und das Alpenpanorama finden Sie hier eine genussvolle Oase der Ruhe.

Schaffhausen

Wegen der vielen Erkern und den kostbar bemalten Häuserfassaden aus der Zeit der Gotik oder des Barocks gilt die verkehrsfreie Schaffhauser Altstadt als eine der malerischsten der Schweiz. Statt Nummern tragen hier die Bürgerhäuser Namen wie: «Zum Süssen Winkel» oder «Zur oberen Zufriedenheit». Die lebendige Altstadt bietet viele Shoppingmöglichkeiten. Von weitem sichtbar ist immer das Wahrzeichen der Stadt, die Festung Munot, welche auch ein beliebter Ort für Konzerte, Kino und Bälle ist. Der grösste und mächtigste Wasserfall Europas ist der Rheinfall (6) von Schaffhausen, hier stürzt das Wasser auf 150 Meter Breite 21 Meter in die Tiefe.

WII AM RII S´Beizli «isch eifach guet». Jeder Tisch ist anders dekoriert, denn auch jeder Gast ist anders. Alle sollen sich wohlfühlen, tolle Gespräche in schöner Ambiance führen und einfache Gerichte geniessen.

RHYBADI (4) Abschalten vom Alltag und der Seele Gutes tun. Sonnenschein, kühles Nass, spritzige Getränke und Gaumenfreuden. Energie tanken und gemütliche Abendstunden in ausgelassener Stimmung geniessen.

DER MUNOT (5) Keine andere Stadt der Eidgenossenschaft hat sich im 16. Jahrhundert ein Bauwerk von vergleichbarer Monumentalität geleistet. Der Munot ist heute noch das Wahrzeichen der Stadt mit einer Vielfalt an traditionellen und modernen Aktivitäten.

Was wächst da eigentlich vor unserer Haustür? Wir machen uns auf und erkunden die Wiesen nach leckeren Zutaten für Topf und Pfanne. Brennnessel, Löwenzahn, Giersch – alles eigentlich gar nicht so exotisch, aber doch irgendwie unbekannt. Wie schmeckt die Pflanze? Wann ist der perfekte Erntezeitraum? Und was macht man damit? «Wilde Wiese» gibt Tipps rund um die Funde und liefert 50 vielfältige Rezepte von Suppen & Salaten über Dips und Aufstriche, Deftiges und süsse Desserts, die einfach nachzukochen sind. Ein Buch, das animiert, herzhaft in die Wiese zu beissen und das Grün unter den Füssen neu zu entdecken!

NATURFARBEN – FÄRBEMITTEL, TECHNIKEN UND PROJEKTE WILDE WIESE -

Natürliche Färbemittel ergeben wunderbar sanfte Naturtöne mit lebendigen Schattierungen. Die grösste Bandbreite an Naturfarben lässt sich aus Pflanzen gewinnen, aus ihren Blättern, Blüten, Wurzeln, Früchten und Samen, aus Holz und Rinde, Pilzen oder Flechten. Dieses Buch zeigt, wie man ohne aufwendige zu Hause mit Naturmaterialien selber färben kann. Mit detaillierter Anleitung

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Fotografie © Kim Leightbody, AT Verlag

NAB GESCHÄFTSSTELLE NUSSBAUMEN

UNTER NEUER LEITUNG

Mit Arlind Luli hat die Geschäftsstelle der NEUEN AARGAUER BANK (NAB) in Nussbaumen seit April einen neuen Leiter.

Der ausgewiesene Bankfachmann

Arlind Luli übernimmt vom bisherigen Leiter Michael Koch, der extern eine neue Herausforderung angenommen hat. Bei dieser Gelegenheit dankt die NAB Michael Koch für sein sehr grosses Engagement während seiner Zeit in Nussbaumen und davor in Aarau und wünscht ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg.

VERSIERTER UND ERFAHRENER BANKFACHMANN

Arlind Luli ist im Aargau wohnhaft und seit Jahren ein erfolgreicher und geschätzter Kundenberater bei der NAB. Er startete seine Laufbahn in Brugg und arbeitete bereits von 2014 bis 2016 als Privatkunden- und Finanzierungsberater in der Region Baden. In dieser Zeit war er zudem stellvertretender Teamleiter. Danach vertiefte Arlind Luli seine Erfahrungen als Finanzierungsberater bei der NAB in Brugg und wurde 2018 aufgrund seiner ausgezeichneten Leistungen zum Mitglied des Kaders befördert. Er ist

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Q30 BORN TO CHALLENGE

in Windisch aufgewachsen und absolvierte sein Studium zum Betriebsökonom FH an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Derzeit bildet der 28-jährige Vater von drei kleinen Kindern an der Hochschule für Wirtschaft in Zürich zum Master of Science in Real Estate Management weiter.

NAB FÖRDERT TALENTE

Es entspricht der Leistungskultur der NAB, eigene Talente zu fördern. Deshalb kann die NAB Schlüsselfunktionen und vakante Führungspositionen oft mit internen Kandidatinnen oder Kandidaten besetzen. «Mit Arlind Luli konnten wir für unsere Kundinnen und Kunden in Nussbaumen einen kompetenten Anlage- und Finanzierungsberater als Geschäftsstellenleiter gewinnen. Zudem ist die Nomination ein wichtiger Schritt in seiner beruflichen Karriere», freut sich Karin Madliger, Leiterin der Region Baden.

Landstrasse 148 | 5415 Nussbaumen

Telefo:n 056 296 30 30 Fax: 056 296 30 31 | www.nab.ch

Schmuck aus eigenem Atelier

NAB GESCHÄFTSSTELLE NUSSBAUMEN

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Arlind Luli übernimmt vom bisherigen Leiter Michael Koch, der extern eine neue Herausforderung angenommen hat. Bei dieser Gelegenheit dankt die NAB Michael Koch für sein sehr grosses Engagement während seiner Zeit in Nussbaumen und davor in Aarau und wünscht ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg.

VERSIERTER UND ERFAHRENER BANKFACHMANN

Arlind Luli ist im Aargau wohnhaft und seit Jahren ein erfolgreicher und geschätzter Kundenberater bei der NAB. Er startete seine Laufbahn in Brugg und arbeitete bereits von 2014 bis 2016 als Privatkunden- und Finanzierungsberater in der Region Baden. In dieser Zeit war er zudem stellvertretender Teamleiter. Danach vertiefte Arlind Luli seine Erfahrungen als Finanzierungsberater bei der NAB in Brugg und wurde 2018 aufgrund seiner ausgezeichneten Leistungen zum Mitglied des Kaders befördert. Er ist

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NAB FÖRDERT TALENTE

Es entspricht der Leistungskultur der NAB, eigene Talente zu fördern. Deshalb kann die NAB Schlüsselfunktionen und vakante Führungspositionen oft mit internen Kandidatinnen oder Kandidaten besetzen. «Mit Arlind Luli konnten wir für unsere Kundinnen und Kunden in Nussbaumen einen kompetenten Anlage- und Finanzierungsberater als Geschäftsstellenleiter gewinnen. Zudem ist die Nomination ein wichtiger Schritt in seiner beruflichen Karriere», freut sich Karin Madliger, Leiterin der Region Baden.

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«DIE AARGAUER SIND SOWIESO COOL»

Marco Kunz oder schlicht KUNZ entzückte seine Fans in der Deutschschweiz mit der «Förschi Tour». Im Interview erklärt der 33-jährige Luzerner, wo es besonders stimmungsvoll war. Und warum er nicht nur Müesli zum Frühstück essen will.

«NATÜRLICH MACHE ICH MIR GEDANKEN

DARÜBER, WAS PASSIERT, WENN EINE CD

NICHT ANKOMMEN SOLLTE»

MARCO KUNZ, SIE HABEN SOEBEN DIE «FÖRSCHI TOUR» IN DER DEUTSCHSCHWEIZ BEENDET. WELCHES WAREN DIE HIGHLIGHTS? Das Konzert im Bierhübeli in Bern mit den Gehörlosen-Dolmetscherinnen war schon sehr speziell. Die Tour war generell etwas Besonderes, weil wir an Orten spielten, wo wir noch nie waren. Die ausverkauften Hallen bringen mich einfach jedes Mal zum Staunen.

BIERHÜBELI IN BERN, CHOPFMEHL IN SOLOTHURN, NORDPORTAL IN BADEN – DAS SIND ALLES KLINGENDE KONZERT-LOCATIONS MIT GESCHICHTE . Im Nordportal spielten wir schon im Restaurant Fjord. Umso schöner ist es dann, wenn ich ins «Grosse» darf, in die Eventhalle und ein paar hundert Leute mehr zu unserem Auftritt kommen. Auch im Bierhübeli war es fast ausverkauft, echt crazy!

Interview: Katja Bopp Bilder: Matthias Auer

DIE ERWARTUNGEN SIND BESTIMMT GESTIEGEN. WIE GROSS WAR DER DRUCK WIEDER EIN ERFOLGREICHES ALBUM ABZULIEFERN? Natürlich mache ich mir Gedanken darüber, was passiert, wenn eine CD nicht ankommen sollte. Aber das gehört zu meinem Job, damit muss ich leben können. Und ich muss locker bleiben.

WIE UNTERSCHIEDLICH SIND DIE FANS IN DEN VERSCHIEDENEN KANTONEN? Die Berner und Zentralschweizer singen und tanzen gerne mit, brauchen aber immer etwas Zeit zum Aufwärmen. In Jona ging die Stimmung von Beginn weg ab wie eine Rakete. Und die Aargauer sind sowieso cool: Ich kann mich an Lenzburg erinnern, im Baronessa, da haben die Leute erstmals meine Lieder so richtig mitgesungen. Und das im Aargau! Ein bleibender Moment.

DAS NEUE ALBUM «FÖRSCHI» IST IM FEBRUAR ERSCHIENEN UND DIREKT AUF PLATZ 1 DER HITPARADE GELANDET. BETRACHTEN SIE DAS ALS LOHN FÜR DIE INTENSIVE ARBEIT IM STUDIO? Oh ja, das war wieder ein mega Ding für uns. Merci an euch alle da draussen. Das ist der Verdienst der Menschen, die KUNZ-Musik hören und kaufen.

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WANN IST EIN NEUES ALBUM FÜR SIE ERFOLGREICH? Wenn es mir, den Musikern und den Menschen gefällt.

WELCHES SIND IHRE INSPIRATIONSQUELLEN FÜR NEUE SONGS? Wenn ich unterwegs bin, kommen mir sehr viele Ideen. Ich könnte nicht an einem Ort bleiben und da einen Monat schreiben. Ich muss mich bewegen.

SIE HABEN ERSTMALS MIT THOMAS FESSLER ALS PRODUZENT ZUSAMMENGEARBEITET. WAS HAT ER NEUES MIT EINGEBRACHT? Etwas Jungfräuliches. Er kannte KUNZ ja nicht wirklich und konnte so einfach mal zuhören und seinen unvoreingenommenen Senf dazugeben. Das war toll.

DIE BAND WURDE ZUDEM MIT BLÄSERN UND PIANO ERGÄNZT. WIE KAM ES DAZU? Das war von Anfang an die Idee. Ich liebe es, wenn jedes Album wieder anders klingt. Es gibt so vieles auszuprobieren, da wäre es doch langweilig, immer wieder das Gleiche zu machen.

SIE SIND DER ERFINDER DES «MUNDART FOLK». WARUM KOMMT DIESE MISCHUNG BEIM PUBLIKUM SO GUT AN? Das

Termin vereinbaren 056 427 21 66

Marco Kunz tritt mit seiner Band am Heitere Zofingen im August auf.

PERSÖNLICH

NAME Marco Kunz

GEBOREN August 1985

AUFGEWACHSEN in Luzern

ZIVILSTAND verheiratet

WOHNORT Zürich

ALBEN Eifach so (2014) | Mundart Folk (2015) | No Hunger (2017) | Förschi (2019)

AUSZEICHNUNG:

Prix Walo: 2012 (klein) | 2016 | 2017

Alben: 3 × Gold

müssen sie die Hörer fragen. Ich denke, dass Leute gerne echte Musik haben, die «fadegrad» in einen reingeht und etwas bewirkt. Ob beim Mitmachen, Beobachten oder Schwelgen.

ERZÄHLEN SIE UNS MEHR ÜBER DAS NEUE ALBUM «FÖRSCHI». WIE KAM ES ZUR NAMENSGEBUNG? Vieles ist vorwärts gegangen bei KUNZ, privat wie auch musikalisch. Ich dachte mir, dass dies ein super Name ist für eine Zeit im Leben, in der viel passiert. Eine Zeit, in der Menschen kommen und gehen, wo man «förschi» gehen muss, um wieder anzukommen.

WAS MÖCHTEN SIE MIT IHRER MUSIK BEWIRKEN? Ich möchte die Menschen zum Nachdenken bringen und sie zur Neugier verführen – damit sie ihre Lebenslust wieder steigern können. Wie gesagt, das Leben bietet sehr vieles. Es wäre ja schade, morgens nur immer Müesli zu essen.

WARUM IST DIE MUNDART-MUSIK IN DER SCHWEIZ WIEDER SO POPULÄR? Sie war ganz früher ja die einzige bei uns. Nun bekommt sie wieder mehr Platz, da, so denke ich, Musik auch textlich verstanden werden möchte. Und klar, die Klischeeisie -

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«ICH

MÖCHTE DIE MENSCHEN ZUM NACHDENKEN BRINGEN UND SIE ZUR NEUGIER VERFÜHREN»

Marco Kunz

rung und Vereinfachung der Schweiz, welche aus gewissen Ecken kommt, mögen halt auch viele Leute. WEGBEREITER DAFÜR WAREN GÖLÄ ODER BLIGG – BEIDES AUCH «BÜEZER» UND ERFOLGREICH. SIE HABEN URSPRÜNGLICH MAURER GELERNT. WO SEHEN SIE DAS ERFOLGSREZEPT DER «BÜEZER» IM MUSIKBUSINESS? Zuerst sollte man es lieben,

INSTRUMENTE UND MEHR

Musik zu machen und Leute zu unterhalten. Dann gehört, wie auf dem Bau, hart arbeiten und vor allem durchhalten, dazu. Wie auch pünktlich und wach sein. Und zum Schluss: Glück und Gesundheit. Wie Sie sehen: Einen Masterplan gibt es nicht.

WIE WURDEN SIE MIT MUSIK INFIZIERT? Sie war schon immer ein Teil meines Lebens, keine Ahnung, wann das anfing. Bei uns zu Hause stand ein Klavier in der Stube und mein Papa jodelte und sang viel.

UND JETZT KÖNNEN SIE VON DER MUSIK LEBEN. WIE GEHEN SIE MIT DEM GROSSEN ERFOLG UM? Ich bin dankbar, geniesse die Zeit und mache mir Gedanken über die Zukunft.

WELCHES WAR DAS ABSOLUTE HIGHLIGHT IN IHRER KARRIERE? Das Konzert zusammen mit dem 21st Century Orchestra im KKL in Luzern war schon etwas Ultratolles. Highlights sind für mich auch Momente, wenn mir Menschen erzählen, wie viel ihnen meine Musik gibt.

WELCHE WÜNSCHE MÖCHTEN SIE SICH ALS MUSIKER NOCH ERFÜLLEN? Nun, es würde mich reizen, wieder mal etwas a cappella zu machen. Und irgendwann mache ich dann mal etwas ganz Anderes.

WELCHE BANDS HÖREN SIE GERNE? Viele verschiedene. Inspirierend finde ich die Energie von Bruce Springsteen oder die Mundart-Philosophie von Büne Huber.

GIBT ES AUCH TAGE OHNE MUSIK? Oh ja, das geht auch gut. Musik ist sehr viel, jedoch nicht alles in meinem Leben.

MITTE JUNI STARTEN SIE IN DIE FESTIVAL-SAISON. WAS IST OUTDOOR ANDERS ALS IN DER HALLE? Die Luft zum Atmen ist viel frischer und die Menschen sind freier, da sie mehr Platz haben. Dafür kann es auch kalt und nass werden. Der Auftritt findet eben mit der Natur statt, das gefällt mir sehr.

WIE GEHT DIE «FÖRSCHI TOUR» ENDE JAHR WEITER? Wir bespielen im Winter nochmals ausgewählte, auch kleinere Clubs mit einem Programm, das noch mehr Lieder der vorherigen Alben beinhaltet. So können die Leute auch ein zweites Mal kommen und hören nicht wieder das Gleiche.

FESTIVALS 2019

Do. 20.06. Schmittner Openair Fr. 28.06. Trucker & Country Festival Interlaken

Fr. 26.07. Openair Etziken AUSVERKAUFT

Sa. 27.07. Postplatzfest Appenzell

So. 11.08. Heiteren Openair Zofingen AUSVERKAUFT

Do.15.08. Orpundart Orpund

Sa. 17.08. Openair Gampel So.18.08. H2U Uster www.kunzmusik.ch

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Der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Lägern-Baregg, von links: Sabine Hurni Bucca (Aktuarin), André Siegrist, Marisol Garcia Borkheim, Roland Michel (Präsident des Verwaltungsrates), Claudia Maurer Haas, (Vize-Präsidentin des Verwaltungsrates).

«DAS

VERTRAUEN IN DEN BERATER WIRD NOCH WICHTIGER»

Roland Michel ist seit einem Jahr Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Lägern-Baregg. Der 53-jährige Wettinger zieht eine positive Bilanz, erklärt, weshalb er kein Banker sein darf und er spricht über die Auswirkungen des Skandals um Pierin Vincenz.

Interview: Stephan Santschi Bilder: zVg.

ROLAND MICHEL, WIE WERTEN SIE IHR ERSTES JAHR ALS VERWALTUNGSRATSPRÄSIDENT DER RAIFFEISENBANK LÄGERN-BAREGG? Das Jahr 2018 war der Aufbruch in eine neue Ära. Bis zur Ernennung von Iwan Suter als neuen Bankleiter im letzten September war eine interimistische Übergangslösung für die Geschäfte verantwortlich – sie hat das hervorragend gelöst. Eine zweite Herausforderung war die Umstellung auf die neue Kernbankensoftware – für unsere Angestellten war das eine riesige Belastung. Zusammenfassend halte ich fest: Die Bankleitung funktioniert, die Mitarbeitenden machen einen super Job und die Quote unseres Eigenkapitals liegt mit 20,9 Prozent wesentlich über den gesetzlich vorgeschriebenen 15,6 Prozent. Die Kunden sind mit uns zufrieden und auch der Umbau der Geschäftsstelle in Birmenstorf ist auf einem guten Weg.

WIE GESTALTET SICH HIERBEI IHRE ROLLE? Der Verwaltungsrat ist das höchste Führungs- und Kontrollorgan der Unternehmung. Wir stellen in den richtigen Momenten die richtigen Fragen. Und wir legen die Strategie für die nächsten drei Jahre fest. Sehr viel Spielraum haben wir dabei aber nicht. Kein Geschäft ist derart stark reguliert wie jenes der Banken. Ich kann nicht fordern, dass ein Hypothekarkredit gratis oder nur mit einer Sicherheit von fünf Prozent vergeben wird, das ist alles vorgegeben. Als Verwaltungsrat darf ich selber ohnehin kein Banker sein.

SIE SPRECHEN DEN SKANDAL UM DEN FRÜHEREN CEO VON RAIFFEISEN SCHWEIZ, PIERIN VINCENZ, AN. ER MACHTE SEINE EHEFRAU ZUR CHEFJURISTIN BEI RAIFFEISEN, ZUDEM WIRD IHM UNGETREUE GESCHÄFTSBESORGUNG VORGEWORFEN. WELCHEN EINFLUSS HATTEN DIESE NEGATIVSCHLAGZEILEN AUF DIE RAIFFEISENBANK LÄGERN-BAREGG? Klar stellten uns viele Kunden Fragen wie: «Seid ihr auch so? Was tut ihr dagegen?» Schliesslich haben bei Raiffeisen Schweiz in dieser einmaligen Situation sämtliche genossenschaftlichen Kontrollorgane versagt. Unsere Kunden haben aber auch erkannt: Das ist nicht in ihrer Bank passiert. Die 246 Raiffeisenbanken sind lokal verankert und eigenständig. Negative Auswirkungen haben wir deshalb keine gespürt.

ZURÜCK ZU IHRER FUNKTION ALS VERWALTUNGSRATSPRÄSIDENT: BERUFLICH ENGAGIEREN SIE SICH ALS CEO EINER INFORMATIKFIRMA. WIE HABEN SIE SICH DAS KNOWHOW DER BANKBRANCHE ANGEEIGNET? Als Betriebswirt habe ich eine Affinität zu Zahlen und Bankgeschäften.

WESHALB? So können Eigeninteressen und Interessenskonflikte vermieden werden. Es ist eine klare Trennung von operativer und strategischer Führung. Die Bankleitung ist für das Tagesgeschäft zuständig, im Verwaltungsrat wird derweil der Diversitätsgedanke gross geschrieben. Juristen, Verkäufer, Immobilienfachleute – es soll ein möglichst guter Mix vorhanden sein. Dabei geht es um Corporate Governance, keiner sollte tun, was er nicht tun darf. Einmal jährlich wird der Verwaltungsrat auf Interessenskonflikte durchleuchtet – sei es im Beruf, in der Politik oder im finanziellen Bereich. Deshalb tut es weh, wenn ein Fall wie jener von Herrn Vincenz überhaupt möglich wird.

Angeeignet habe ich das Wissen einerseits durch Kurse und Zertifizierungen für Verwaltungsräte. Andererseits durch Eigeninteresse mittels Reinschnuppern in jede Abteilung. Was läuft in der Kundenberatung? Was tut der Kreditberater? Wie wirkt man der Geldwäscherei entgegen? Was bedeutet das Bankgeheimnis? Es gibt sehr viele spannende Themen. Ein Highlight in meiner Funktion als Verwaltungsratspräsident war sicherlich die Rekrutierung unseres neuen Bankleiters Iwan Suter.

DARÜBER HINAUS SIND SIE PRÄSIDENT DER WEINBAUGENOSSENSCHAFT WETTINGEN UND SIE SITZEN FÜR DIE CVP IM EINWOHNERRAT. WIE BRINGEN SIE ALL DIESE ÄMTER UNTER EINEN HUT? Durch Planung, Effizienz und Flexibilität. Dank der Digitalisierung kann man auch im Zug auf dem Notebook arbeiten. Wichtig ist zudem das Vertrauen in gute Angestellte und die Fähigkeit, Arbeiten zu delegieren. Fehler passieren, können aber immer korrigiert werden. Pro Woche wende ich einen halben bis einen ganzen Tag für mein Amt als Verwaltungsratspräsident auf, es ist ein zweiter Job. Auch Einsätze an Abenden und Wochenenden, zum Beispiel für Repräsentationsaufgaben, sind üblich.

WIE GESTALTET SICH DAS GESCHÄFTSJAHR 2019? Wir sind gut gestartet. Die Margen bei den Hypotheken sind extrem klein geworden, deshalb ist es die grösste Herausforderung der Banken, profitabel zu bleiben. So lange Menschen etwas haben wollen, das sie sich heute nicht leisten können, braucht es Banken, die Geld vorschiessen. Die Digitalisierung wird derweil weiter voranschreiten, das bargeldlose Bezahlen mit Twint beispielsweise ist eine tolle Sache. Gleichzeitig wird das Vertrauen in den Berater noch wichtiger. Wir werden mehr Zeit und Raum für Beratungen haben. Die Menschen kümmern sich heute stärker um ihre Vorsorge als früher. Und dann gibt es noch einen anderen Schwerpunkt.

JA BITTE? Wir möchten uns beim Projekt «Reform 21» von Raiffeisen Schweiz Gehör verschaffen. Unsere Bank gehört den Genossenschaftern, deshalb sollten wir wieder genossenschaftlicher werden. Das heisst: Wenn wir Gewinn erwirtschaften, sollte ein Grossteil davon zurück zu den Genossenschaftern gehen.

ZUR PERSON

Roland Michel (53)

Funktionen: Verwaltungsratspräsident Raiffeisenbank

Lägern-Baregg (seit 2018; im Verwaltungsrat seit 2016)

Präsident der Weinbaugenossenschaft Wettingen, Einwohnerrat (CVP)

Beruf: CEO Hürlimann

Informatik AG in Zufikon

Ausbildung: gelernter Elektrozeichner, ausgebildeter

Betriebsökonom, diplomierter Marketing- und Verkaufsleiter

Wohnort: Wettingen

Familie: 2 erwachsene Töchter, 1 Enkelkind

Hobbies: Natur, Laufsport, Wein

Ihre Bank in Baden – Birmenstorf - Ehrendingen – Wettingen Raiffeisenbank Lägern-Baregg

St. Bernhardstrasse 4 | 5430 Wettingen

Telefon 056 437 47 47 | www.ihrebank.ch

RAIFFEISEN TWINT – DAS DIGITALE BARGELD DER SCHWEIZ

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Bargeld in Fremdwährungen

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«WIR FANDEN DIE IDEE DER LAST NIGHT COOL»

Stefan Kalt dirigiert seit 14 Jahren die Geschicke der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW). Im Interview spricht er über die grössten Herausforderungen im öffentlichen Verkehr und die bevorstehende «Last Night» von argovia philharmonic im Busdepot in Wettingen.

Interview: Katja Bopp Text: Roland Marti Bilder: zVg.

der

Kuster,

in

freuen sich auf die «Last

welche am

stattfinden wird. Sie beide sorgen dafür, dass das Abschiedskonzert von Douglas Bostock mit dem argovia philharmonic Orchester in dieser ausserordentlichen Location stattfinden kann.

HERR KALT, FÜHREN SIE IHR UNTERNEHMEN AUCH WIE EIN DIRIGENT? Musik ist für mich nicht fremd. Ich habe selbst jahrelang in verschiedenen Formationen Trompete gespielt. Und allein schon deshalb weiss ich, dass es nichts nützt, wenn jeder für sich virtuos spielt, aber es passt nicht zusammen. Ich sehe meine Aufgabe hier unter anderem darin, mein Team, das «Orchester» von sehr guten Mitarbeitenden, zu leiten. Wir haben seit ich hier bin sehr wenige personelle Wechsel und arbeiten gut zusammen. So gesehen, ja, bin ich wohl schon ein Dirigent.

WIE IST DIE IDEE ENTSTANDEN, DIE LAST NIGHT, DAS ABSCHIEDSKONZERT VON DOUGLAS BOSTOCK, DEM DIRIGENTEN VON ARGOVIA PHILHARMONIC, IM BUSDEPOT RVBW DURCHZUFÜHREN? Das argovia philharmonic ist mit dieser Idee auf uns zugekommen. Für das Abschlusskonzert von Douglas Bostock, ein aussergewöhnlicher Dirigent, suchte man eine ebenso aussergewöhnliche Location. Wir fanden die Idee cool. Ausserdem verfügt unser Busdepot über reichlich Platz für viele Zuhörerinnen und Zuhörer sowie eine gute Akustik, was wir vor einiger Zeit anlässlich eines Konzerts der Harmonie hören konnten. Mit diesem Wissen und der originellen

Idee von argovia philharmonic haben wir uns dann irgendwie gefunden und schliesslich zugesagt.

DANN DÜRFEN WIR UNS ZUKÜNFTIG HÄUFIGER AUF KONZERT-EVENTS IM BUSDEPOT DER RVBW FREUEN? Eher nicht (lacht). Es wird eine Ausnahme bleiben. Wir freuen uns sehr auf

«MUSIK IST FÜR MICH NICHT FREMD. ICH HABE SELBST JAHRELANG IN VERSCHIEDENEN FORMATIONEN TROMPETE GESPIELT. ZUDEM BESITZE ICH RUND 100 PLATTEN KLASSISCHER WERKE.»

Stefan Kalt, Direktor RVBW

den Anlass, aber für uns bedeutet das Ganze einen erheblichen logistischen Aufwand. Sie müssen sich vorstellen, das Ganze geht bei normal laufendem Betrieb über die Bühne. Einfach mit dem Unterschied, dass wir unsere Busse über Nacht nicht ins Depot

Roland
Gemeindeammann Wettingen, und Stefan Kalt
Night»,
28. Juni 2019 im Busdepot
RVBW
Wettingen

Douglas Bostock, der charismatische Dirigent von argovia philharmonic, gib sein Abschiedskonzert «Last Night» im Busdepot der RVBW in Wettingen.

stellen können. Stattdessen werden wir diese hier reinigen, betanken und anschliessend auf der Zirkuswiese abstellen.

WIE IST DIE AUFGABENTEILUNG ZWISCHEN RVBW UND ARGOVIA PHILHARMONIC? Wir stellen den benötigten Bereich der Halle leer zur Verfügung und sorgen dafür, dass unsere Busse über Nacht nicht ins Depot fahren. Für alles andere ist argovia philharmonic verantwortlich. Insgesamt hat argovia philharmonic die Location für einen Tag zur Verfügung.

WIE VIELE GÄSTE HABEN PLATZ? Sehr viele. Trotzdem ist die Last Night, soweit ich gehört habe, bald ausverkauft.

KOMMEN DIE BESUCHER MIT DEM ÖV? Das hoffe ich doch sehr. Direkt hier beim Busdepot kann man nämlich nicht parkieren. Wir brauchen unsere Parkplätze ja für unsere eigenen Chauffeure. Denn die können nicht mit dem öV zur Arbeit fahren. Der öffentliche Verkehr beginnt erst, wenn unsere Chauffeure da sind.

WIE PASST MUSIK UND DER ÖFFENTLICHE VERKEHR ZUSAMMEN? Da gibt es schon Parallelen. Die klassische Mobilität ist der öffentliche Verkehr. Stellen Sie sich nur mal vor, es würden jetzt alle umsteigen auf selbstfahrende Fahrzeuge. Die ganze Strassen-Infrastruktur würde dafür niemals ausreichen. Der klassische öV wird auch in Zukunft das Rückgrat der Mobilität sein.

HÖREN SIE AUCH KLASSISCHE MUSIK? Ja, ich höre sie sehr gerne – allerdings nicht aktiv, obwohl ich noch eine Sammlung mit wohl um 100 Platten klassischer Werke besitze.

DIE BESUCHER DER LAST NIGHT WERDEN AUFGEFORDERT, DAS KONZERT KOSTÜMIERT ZU BESUCHEN. IN WELCHEM KOSTÜM WERDEN SIE SICH ZEIGEN? Ich habe tatsächlich ein klassisches venezianisches Kostüm mit schöner, weisser Perücke und Dreizack zuhause im Schrank hängen, das für diesen Anlass wohl wieder mal zu Ehren kommt.

SEIT 14 JAHREN STEHEN SIE DER RVBW ALS DIREKTOR VOR. WAS WAREN BIS JETZT DIE GRÖSSTEN HIGHLIGHTS? Ein grosser Schritt war sicher die Einführung des Viertelstundentakts. Auf den ersten Blick ist es ja ziemlich unspektakulär, wenn der Bus statt wie vorher alle 20 neu alle 15 Minuten fährt. Für uns war das aber ein Quantensprung, der insbesondere bessere Anschlüsse an die Bahnlinien ermöglichte. Mit dem 15-Minuten-Takt, auf Parallelstrecken sogar 7 ½ Minuten-Takt, reist ein Grossteil unserer Fahrgäste «ohne Fahrplan». Wir erreichten dadurch erfreulicherweise eine markante Steigerung der Fahrgastzahlen. Natürlich hat uns das auch einigen Zusatzaufwand beschert. Wir brauchten zusätzliche Fahrzeuge und mehr Personal, und wir sind – nicht zuletzt aus Platzgründen – Kooperationen mit Partnern eingegangen. Dank der Zusammenarbeit mit den Transportpartnern Indermühle Bus AG und Twerenbold Bus AG können wir heute ein öV-Angebot einer Grossstadt gewährleisten.

STAND ANSTELLE DIESER PARTNERSCHAFTEN AUCH DER BAU EINES NEUEN DEPOTS ZUR DISKUSSION? Das ist immer noch ein Thema, denn wir stossen vom Platz her an unsere Grenzen. Und

«LAST NIGHT» ARGOVIA PHILHARMONIC IM BUSDEPOT DER RVBW

Das grosse britische Vorbild lässt grüssen: Last Night of the Proms, der Schluss- und Höhepunkt des traditionellen Sommerfestivals in der Royal Albert Hall in London ist jeweils nicht nur musikalisch hochstehend, sondern immer auch geprägt von viel Humor. Die Last Night von argovia philharmonic vom 28. Juni 2019 ist ein langjähriger Wunsch ihres englischen Chefdirigenten Douglas Bostock. Und was bietet sich für seinen letzten Auftritt mit dem argovia philharmonic als dessen Chefdirigent besser an, als eine Last Night, wo er Dirigent,

Moderator und Animator zugleich sein wird? Zwar nicht in der Royal Albert Hall, aber auch das Busdepot der RVBW in Wettingen wird entsprechend ausgestattet und dekoriert sein. Buchen Sie jetzt einer der letzten Plätze unter www.argoviaphil.ch Oder sichern Sie sich ein VIP-Ticket mit Apéro Riche, bestem Sitzplatz, Networking und persönlicher «Last Night» Einführung durch Chefdirigent Douglas Bostock unter www.argoviaphil.ch/lastnight-vip. Ein unvergesslicher Abend wartet auf Sie!

jetzt kommt mit der Elektrifizierung der Fahrzeuge eine weitere Herausforderung auf uns zu.

SIE SEHEN DIE ZUKUNFT ALSO IN DER ELEKTROMOBILITÄT?

Ja, das halte ich für wahrscheinlich. Eigentlich müssten wir unsere Fahrzeuge im nächsten Jahr ersetzen, da sie ihre wirtschaftliche «Lebensdauer» von etwa 14 Jahren erreicht haben. Wir zögern da aber noch. Sie müssen sich vorstellen: Was wir jetzt beschaffen,

«ALS ANBIETER IM ÖFFENTLICHEN VERKEHR

SEHEN WIR UNS AUCH IN EINER GEWISSEN VORBILDFUNKTION, WAS DIE MOBILITÄT ANGEHT. WENN NICHT WIR VORREITER SIND IN ELEKTROMOBILITÄT, WER DANN?

damit sind wir dann für die nächsten 14 Jahre unterwegs. Wenn wir heute eine Ausschreibung für die Beschaffung neuer Fahrzeuge machen würden, würde wohl nochmals ein Dieselfahrzeug das Rennen machen. Als Anbieter im öffentlichen Verkehr sehen wir uns auch in einer gewissen Vorbildfunktion, was die Mobilität angeht. Wenn nicht wir Vorreiter sind in Elektromobilität, wer dann? Und so haben wir die Strategie beschlossen, dass die Zukunft der RVBW elektrisch ist. Wir sind überzeugt, dass die bisherigen Ansätze und Lösungen noch nicht super sind – aber in nicht allzu ferner Zukunft super werden. Man muss dieser

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noch jungen Technologie die Chance geben, sich weiter zu entwickeln. Und so setzen wir jetzt alles daran, mit unserer Flotte schrittweise aber konsequent auf Elektroantrieb umzusteigen.

MIT DEM EINSATZ VON HYBRID-BUSSEN? Ja, die Hybrid-Busse, die wir jetzt schon im Einsatz haben, werden rein elektrisch angetrieben. Der Dieselmotor, über den diese Busse noch verfügen, dient einzig und allein der Stromerzeugung. Diese hybride Antriebsart ist viel leichter und 25 % effizienter als ein bisheriger Dieselmotor. Auf der Linie 8 werden wir voraussichtlich ab Dezember 2019 während einer zweijährigen Testphase erstmals mit einem voll elektrischen Bus unterwegs sein. Von den weltweit nur fünf Fahrzeugen, welche im Pilotbetrieb getestet werden, wird eines bei uns im Einsatz stehen. Dafür sind aber hier im Depot noch bauliche Massnahmen nötig, damit der Akku, wenn der Bus hier im Depot ankommt, innert weniger Minuten wieder voll geladen werden kann. Weiter freuen wir uns, ab Dezember 2020 in Zusammenarbeit mit den ABB eine völlig neue Halbleiter- bzw. Motorentechnologie auf der Linie 5 einzuführen. Hier kommen 4 Fahrzeuge zum Einsatz, welche zurzeit in der Entwicklung stehen.

WIE WICHTIG IST BEI IHNEN DAS THEMA UMWELT? Sehr wichtig. Bei der Erstellung unserer Dienstleistungen handeln wir umweltbewusst, nach Möglichkeit auch über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus. Wir gehen sparsam mit Energien und Rohstoffen um. Grundsätzlich kann man sagen, dass wir eine gute Umweltbilanz aufweisen, da wir mit sauberen Bussen, in denen viele Leute reisen, sparsam unterwegs sind. Durch den Ersatz unserer ältesten Busse wird die Ökobilanz schon bald weiter verbessert.

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Viele Vereine präsentierten sich im Tägipark Wettingen. Von links oben: Der Polizeihund zeigt sein Können, ebenso erfuhr man mehr über den Pilz- und Samariterverein. Den Kids gefiel die Autorennbahn besonders, ein Besucher bestaunt ein Modellflugzeug und Jugendliche beim Tischfussballmatch.

REGIONALE VIELFALT UND ACTION IM TÄGIPARK

Nach seinem letztjährigen Erfolg lud der Tägipark heuer erneut zum «Vereinsfäscht».

Auch dieses Jahr zeigten spannende Vereine und Talente aus der Region ihr Können.

Text: Roland Marti Bilder: zVg.

Anfang Mai stand in Wettingen die regionale Vielfalt im Fokus. Der Tägipark bot erneut Vereinen aus der Umgebung eine Plattform und ermöglichte den Besucherinnen und Besuchern einzigartige Einblicke hinter die Kulissen. Ein musikalisches Feuerwerk, die Polizei höchstpersönlich, asiatische Kampfkunst und talentierte pelzige Vierbeiner sorgten im Tägipark für spannende Erlebnisse für Gross und Klein.

VON PILZEN UND POLIZEIHUNDEN

Das Vereinsfest im Tägipark hatte so einiges zu bieten: Darf man einen Polizeihund eigentlich streicheln? Kann man mit Pilzen auch ein Feuer entfachen? Wieviel kostet ein eigenes Modellflugzeug und wie lange braucht der Rettungswagen, bis er beim Verunfallten ankommt? Für diese und viele weitere Fragen standen Vereinsmitglieder interessierten Besucherinnen und Besuchern gerne Rede und Antwort. Auch die Polizei liess hinter ihre Kulissen blicken und zeigte, was ihre Hundestaffel so

alles kann – ein unvergessliches Erinnerungsfoto im Kastenwagen durfte natürlich auch geschossen werden. Kleine Gäste, die später gerne Leben retten möchten, erfuhren vom Rettungsdienst des Kantonsspitals Baden, welche Herausforderungen und welche schönen Seiten ihr Traumberuf mit sich bringt. Die Profis vom Pilz Verein Baden zeigten, wie man mit Pilzen sogar ein Feuer entfachen kann. Und auch die Pfadi Burghorn fuhr mit einem abenteuerlichen Programm zum Mitmachen auf.

EIN WAHRES FEST

So manch ein Besucher hat anlässlich des Vereinsfests im Tägipark neue Erkenntnisse gewonnen, vielleicht gar ein neues Hobby oder den Traumberuf entdeckt. Jeder konnte vielfältige Eindrücke mit nach Hause nehmen –und einigen war das Glück besonders hold und sie konnten im grossen Gewinnspiel einen der tollen Preise, beispielsweise eine Woche Campingferien im Tessin für eine vierköpfige Familie, gewinnen.

«ICH FÜHRE EINE LISTE DER 1000 IDEEN»

Zum dritten aufeinanderfolgenden Jahr entsteht bis im Sommer 2019 in Wettingen wieder ein Maislabyrinth. Mitinitiator ist Sandro Sozzi, Umweltingenieur und seit zwei Jahren im Wettinger Gemeinderat für das Ressort Bildung verantwortlich. Auf einen einzigen Begriff reduziert, müsste man ihn wohl als Naturburschen bezeichnen.

Text: Katja Bopp, Roland Marti Bilder: Simon Zangger

Einen engen Bezug zur Natur hat Sandro Sozzi von Kindesbeinen an. Er wuchs auf dem elterlichen Hof am Südhang der Lägern oberhalb von Wettingen auf. Der Hof, die Nähe zum Wald, das abwechslungsreiche Gelände boten abwechslungsreiche Möglichkeiten zum Spielen – und zum Anpacken. «Wir mussten nicht arbeiten, wir durften», beschreibt Sozzi seine Kindheit, die ihn geprägt hat. Den Landwirtschaftsbetrieb führt inzwischen Sandro Sozzis Frau Nicole.

RUND 10'000 BESUCHER

Sandro Sozzi seinerseits hat seine Liebe zur Natur inzwischen zum Beruf gemacht. Als gelernter Bauspengler absolvierte er nach der Offiziersschule ein Studium als Umweltingenieur an der ZHAW. «Vieles, was ich kann, habe ich in der Natur gelernt», resümiert Sozzi seine bisherige Karriere, «und das gebe ich nun auch gerne an meine Kinder und andere

«IM HITZESOMMER 2018

WARS IM LABYRINTH SCHON SEHR TROPISCH.

DAS WIRD IN DIESEM

JAHR ANGENEHMER»

Sandro Sozzi über den neuen Standort des Wettinger Maislabyrinths.

Menschen weiter.» Er führt eine Liste der 1000 Ideen – und eine davon, die er vor zwei Jahren erstmals verwirklichen konnte, ist das Wettinger Maislabyrinth. Rund 10′000 Besucherinnern und Besucher aus nah und fern vermochte die vergängliche Freizeitanlage letztes Jahr anzulocken. 2019 gibt’s die dritte Auflage, ein wenig kleiner dafür sehr schön gelegen in der Nähe zum Wald. Im vergangenen Jahr hatte die Hitze den Besucherinnen und Besuchern zu schaffen gemacht. «Windgeschützt und von oben prall besonnt inmitten der langen Maispflanzen wars da schon sehr tropisch» blickt Sozzi zurück. «Das wird in diesem Jahr angenehmer.» Dabei hofft er natürlich auch im Sommer 2019 auf vorwiegend schönes Wetter, bei Regen wären die Besucherzahlen sicherlich geringer. Ein bis zwei Stunden sollte man sich für den Besuch des Maislabyrinths schon reservieren. Die Schnellsten waren im vergangenen Jahr nach rund einer halben Stunde am Ziel. Aber es geht ja nicht um Schnelligkeit, sondern um das Erlebnis. Unterwegs kann man gar auf Wildschweinjagd gehen. Wer alle 10 Wildschweine entdeckt, dem winkt in einer Verlosung die Chance auf einen

der Preise im Gesamtwert von über 3000 Franken. Es wird auch in diesem Jahr eine Attraktion für Jung und Alt – und wer seine Kinder das Labyrinth noch genauer erforschen lassen will, kann es an der Maisbar etwas ruhiger angehen. So oder so lädt das Maislabyrinth zum Verweilen ein.

EXKLUSIVES SCHWIIZERGOOFE-KONZERT

Während der ganzen Labyrinth-Saison vom 13. Juli bis 15. September stehen verschiedenste Attraktionen wie die 1. August-Feier, ein Familientag oder eine Lagerfeuer-Session auf dem Programm (s. Box). Besonders freut sich Sandro Sozzi auf das Schwiizergoofe Academy Konzert vom 21. August (Verschiebedatum 28. August), für das es keine Tickets zu kaufen gibt. An eines der begehrten Tickets

«VIELES, WAS ICH KANN,

HABE ICH IN DER NATUR GELERNT UND DAS GEBE ICH NUN AUCH GERNE AN MEINE KINDER UND ANDERE MENSCHEN WEITER»

Sandro Sozzi

kommt nur, wer bis 12. August die Wildschweinjagd meistert und in der Verlosung etwas Glück hat. Die Vorbereitungen für das diesjährige Maislabyrinth laufen schon seit einigen Wochen. Ende April wurde der Mais gesät. Anfang Juni, wenn die Pflanzen schon etwas gewach-

MAISLABYRINTH WETTINGEN

13. Juli bis 15. September 2019

ÖFFNUNGSZEITEN

LABYRINTH UND MAISBAR

13. Juli – 16. August 2019

Montag –Donnerstag / Sonntag 11 – 19 Uhr | Freitag 11 – 20 Uhr | Samstag 11 – 22 Uhr

17. August – 15. September 2019

Montag / Dienstag / Donnerstag geschlossen | Mittwoch 13 – 19 Uhr | Freitag 16 – 19 Uhr | Samstag 11 – 22 Uhr | Sonntag 11 – 19 Uhr

Preise Erwachsene: CHF 7.– | Kinder ab 4 Jahren: CHF 5.– | Kinder bis 4 Jahre: gratis | Spezialtarife für Gruppen und Schulen

sen sind, wird Sandro Sozzi das Labyrinth zuerst aufzeichnen und schliesslich gemäss diesem Plan auf dem Feld die entsprechend verworrenen Wege ins Feld mähen. Die Natur wird das Ihre dazu beitragen, dass der Mais rechtzeitig zur Eröffnung überall fast blickdichte

Tickets sind an der Kasse oder unter www.ticketfrog.ch erhältlich. Weitere Infos unter www.maislabyrinth-wettingen.ch

PROGRAMM

13. Juli: Eröffnungsfest | 20. Juli: Landwirtschaft Live | 1. August: 1. August-Feier | 9. August: Chillout im Maislabyrinth | 21. August: Schwiizergoofe Academy Konzert | 24. August: Familientag | 30. August: Fiirabig im Maislabyrinth | 31. August: Bonfire-Session, www.homemadeadventures.ch | 7. September: Raclette-Plausch | 14. September Grusel-Labyrinth | 15. September: Ernte-Fest

«Wände» bildet. Und im Herbst, wenn die letzten Besucher den Weg aus dem Labyrinth gefunden haben, wird der Mais geerntet und als Tierfutter genutzt. Wer weiss, welche der 1000 Ideen Sandro Sozzi danach als nächstes in die Tat umsetzen wird?

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TRAFO BADEN REVOLUTIONIERT PREISSYSTEM FÜR EVENTS

Die Eventlocation Trafo Baden hat ihr Angebot modernisiert und tritt seit Anfang Jahr mit einem neuen Konzept auf. Im Zentrum der veränderten Strategie steht die Vereinfachung der Preisgestaltung, die dem Kunden die Budgetkontrolle garantiert.

Text: Stephan Santschi Bilder: zVg.

«Wir sind die erste Kongress- und Eventlocation in der Schweiz, die dem Kunden wirkliche Budgetkontrolle ermöglicht.» So lautet die Hauptbotschaft von CEO Reto Leder, nachdem die Trafo Baden Betriebs AG ein Jahr lang mit der Neuausrichtung beschäftigt war. In dieser Zeit suchte man das Gespräch mit Kunden, eruierte deren Präferenzen und beobachtete die Veränderungen in der Gesellschaft. Das Ergebnis präsentiert das Trafo Baden seit Anfang 2019 in Form eines neuen Konzepts. Als Stützpfeiler treten dabei drei Schwerpunkte in Erscheinung: Vereinfachte Offerten, ein fixes LED-Technikpaket in der grössten Eventhalle (Halle 37)und ein modernes Verpflegungsangebot. Doch alles der Reihe nach:

OFFERTEN

Wie erwähnt ist die Budgetkontrolle des

Kunden nun die oberste Maxime im Trafo Baden. «Früher war das Einholen von Offerten eine komplizierte Sache. Auf vielen

«90 PROZENT UNSERER KUNDEN ERKENNEN IHREN EVENT IN EINER UNSERER VIER

PAUSCHALENKATEGORIEN WIEDER.»

Seiten mussten alle Posten zusammengezählt werden und am Ende hatte der Kunde die Pro-Kopf-Kosten trotzdem selber auszurechnen», erzählt Reto Leder. Im neuen Katalog wird hingegen sofort ersichtlich, wie viel ein bestimmtes Angebot pro Kopf und Tag kostet. Die Hallenmiete ist dabei stets inbegriffen. «90% unserer Kunden erkennen ihren Event in einer unserer vier Pauschalenkategorien wieder.»

Dazu zählen Seminare, Food Festivals, Dinners (inklusive Spezialangebot für Weihnachtsessen) und Apéro/Stehdinner. So kostet beispielsweise ein Seminar inkl. Seminarraum oder Eventhalle, Mineralwasser, 2 Kaffeepausen und Lunchbuffet 95 Franken pro Person und Tag. «Es ist wie die Flatrate beim Handy, wir bieten Pauschalpreise an», erklärt Leder. Im Ausland sei dies bereits üblich und heisse Daily Delegate Rate. «Die Grobofferte kann ich so mit dem Kunden innert weniger Minuten am Telefon klären. «Anschliessend

DAS TRAFO BADEN

Die Eventlocation Trafo Baden verfügt insgesamt über 24 Räumlichkeiten, die für die unterschiedlichsten Veranstaltungen gemietet werden können. Die Angebotspalette in den Hallen, Kinosälen, Meetingräumen und Büros der Trafo Baden Betriebs AG ist vielfältig. Sie umfasst Fachmessen, Generalversammlungen von Vereinen und Firmen, Referate an Kongressen, Street Food Festivals, Seminare, Weihnachtsessen oder Arbeitsräume für Start-up-Geschäfte und Co-Worker. «Wir sind auf Meetings von nur 2 bis zu 3000 Personen spezialisiert. Bei Bedarf können wir auf 1500 Quadratmetern auch noch ein Zelt aufstellen. Machbar ist fast alles», erklärt CEO Reto Leder. Das Trafo Baden ist also Ausstellungshalle, Kongresszentrum, multifunktionale EventLocation, Seminarhotel und Gastrobetrieb in einem. Zur Unternehmensfamilie zählen zudem das Blue City Hotel (4 Sterne) und das Trafo Hotel (3 Sterne Superior).

Reto Leder, 51-jährig und in Baden geboren, stiess 2012 als Leiter Sales & Marketing zum Trafo Baden. 2018 übernahm er die Nachfolge als CEO des abtretenden Direktors Roberto Scheuer. Davor arbeitete er unter anderem in Argentinien als Resident Manager in Vier- und Fünfsterne Hotels, sowie als Verantwortlicher der Qualitätskontrolle bei Gate Gourmet. Auf der Seabourn Cruise Line kümmerte sich Leder als Hotel-Direktor auf hoher See um das Wohl der Schiffspassagiere. Später leitete er den Bereich Marketing und Kommunikation der Schweizer Hotelfachschule Cesar Ritz Colleges in Le Bouveret.

«BEIM NEU GESTALTETEN FACTORY FOOD

CONCEPT STEHEN EINE

AUSGEWOGENE ERNÄHRUNG, FLEXIBLE SERVICEZEITEN UND NACHHALTIGKEIT IM VORDERGRUND»

Reto Leder, CEO

gebe es nur noch einige wenige Fragen zu klären, wie beispielsweise jene nach der Möblierung oder den technischen Hilfsmitteln, die dazugemietet werden können (Bühne, Rednerpult, Beleuchtung, Beschallung, LED-Wand).

TECHNIK

Die Halle 37, die mit ihren 1400 Quadratmetern die grösste im Trafo Baden und der Region ist, wurde fix mit einem Technikpaket ausgerüstet. Im Zentrum steht die 45 Quadratmeter grosse LED-Wand, ergänzt mit einem hochwertigen Soundsystem und Bühnenbeleuchtung. Das Gesamtpaket beläuft sich pro Tag auf 6950 Franken. Davor hatte das gleiche Setup 40′000 Franken gekostet, weil das Equipment stets separat angeliefert und installiert werden musste. «Kleine und

mittelgrosse Events konnten sich dies nicht leisten», so Leder.

VERPFLEGUNG

«Beim neu gestalteten Factory Food Concept stehen eine ausgewogene Ernährung, flexible Servicezeiten und Nachhaltigkeit im Vordergrund», betont Reto Leder und deshalb ist es nichts als selbstverständlich, dass auch das Verpflegungsangebot überdacht worden ist. Vom Apéro über das Dinner bis zum Food Festival deckt die Trafo-Küche insgesamt 18 verschiedene Pauschalengrössen ab

BADEN WIRD ZU ZÜRICH–BADEN

Durch die Neuausrichtung wird das Trafo Baden einfacher, verständlicher und günstiger. Die Ausrichtung bewegt

Das Trafo-Team freut sich auf Sie, von links: Reto Leder, CEO, Edin Zoller, Leiter Logistik, Jessica Häuselmann und Bianka Allenspach, Leiterinnen Service.

sich dabei neben der regionalen und nationalen Kundschaft verstärkt über die Schweizer Grenze hinaus. «Pro Woche haben wir zwei Anfragen aus dem Ausland», erklärt Geschäftsführer

Reto Leder. Im Umgang mit inter nationalen Gästen spricht er jeweils von Zürich-Baden, weil Baden alleine nur wenigen im Ausland ein Begriff sei.

«Aus internationaler Sicht gibt es in der Schweiz zwei Eventdestinationen: Zürich und Genf. Wir pflegen seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit mit Zürich Tourismus und gehen auch zusammen auf Akquisetour im Ausland.

Da ist es nur logisch, dass wir die Nähe zu Zürich entsprechend visualisieren».

STADT PROFITIERT VOM TRAFO BADEN

Die Erwähnung Zürichs ist insofern auch gerechtfertigt, als dass Baden ihr näher liegt als es beispielsweise der Flughafen Heathrow gegenüber London tut. Baden sei ohnehin eine Ortschaft der kurzen Wege, auch für die Dinge des täglichen Gebrauchs. Reto Leder ist deshalb überzeugt: «Als Gesamtpaket sind wir extrem spannend. Unser Potenzial für das Geschäftspublikum ist enorm und die Einfachheit unseres Angebots überzeugt.»

Auch die Stadt Baden profitiere vom steigenden Bekanntheitsgrad des Trafos im Ausland. «Gemäss Studien beträgt unsere Wertschöpfung für die Region schätzungsweise das Doppelte unseres Umsatzes.

Viele Arbeitsstellen hängen direkt und indirekt von dieser Wertschöpfung ab.» Diesen Juli hätten sie zum Beispiel während zwei Wochen einen internationalen Verein mit 100 Personen zu Gast. «Während 14 Tagen geben diese Gäste weit ums Trafo herum Geld aus und das während den Sommerferien, die für viele Geschäfte Flaute bedeuten.»

Trafo Baden Brown Boveri Platz 1

5400 Baden

NEDA NOVAK ÜBERNIMMT IN SPREITENBACH

Anfangs Juni kam es bei der Geschäftsstelle der NEUEN AARGAUER BANK (NAB) in Spreitenbach zu einem Führungswechsel. Mit Neda Novak übernimmt eine erfahrene und versierte Bankfachfrau die Leitung der Geschäftsstelle.

ENGAGIERTE UND ERFAHRENE

BANKFACHFRAU

Neda Novak ist seit vielen Jahren eine erfolgreiche und geschätzte Kundenberaterin bei der NAB. Seit 2001 arbeitete sie in verschiedenen Funktionen in der Region Baden. Von 2007 bis 2019 war sie als

«Mit Neda Novak konnten wir für unsere Kundinnen und Kunden eine kompetente Anlage- und Finanzierungsberaterin aus der Region Baden als Geschäftsstellenleiterin für Spreitenbach gewinnen» freut sich Karin Madliger.

Privatkundenberaterin und stellvertretende Leiterin in der Geschäftsstelle Fislisbach tätig. Aufgrund ihrer ausgezeichneten Leistungen wurde Neda Novak 2017 zur Vizedirektorin befördert. Die studierte Betriebsökonomin und diplomierte Bankfachfrau ist aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit in der Region Baden bereits bestens vertraut. So freut sich denn auch Karin Madliger, Leiterin der Region Baden: «Mit Neda Novak konnten wir für unsere Kun -

SIEBDRUCK

dinnen und Kunden eine kompetente Anlage- und Finanzierungsberaterin aus der Region Baden als Geschäftsstellenleiterin für Spreitenbach gewinnen».

Die Mutter von zwei erwachsenen Töchtern wohnt mit ihrem Ehemann in Eggenwil. Ihre Freizeit geniesst Neda Novak mit ihrer Familie und mit sportlichen Aktivitäten wie Joggen, Fahrradfahren oder Kanufahren. Weiter gilt ihr Interesse der europäischen Literatur sowie Städte- und Kulturreisen.

Shopping-Center | 8957 Spreitenbach

Telefon 056 418 55 70 | Fax 056 418 55 12

Öffnungszeiten

Mo - Sa: 09.00 - 20.00 Uhr

Unser Siebdruck ist optimal für Drucke auf (fast) alle flachen Materialien eingerichtet. Ebenfalls für Siebdruck und Transferdruck auf praktisch alle Textilien. Dank unserem Folien-Schneideplotter können wir auch kleinere Beschriftungen für Schaufenster und Orientierungstafeln usw. ausführen. Für die Bedürfnisse unserer Kunden finden wir immer die beste Lösung. Sei es für neue Mitarbeiterbekleidung, bedruckte Textilien für Anlässe und Vereine oder für eine schöne Weihnachts- und Glückwunschkarte. Uns verbindet die Leidenschaft für kreatives und produktives Schaffen. Unsere Textilpartner suchen wir sorgfältig aus und verwenden nachhaltig produzierte Textilien.

SCHREINEREI

Individuelle und kreative Holzbearbeitung gehört zu den Dienstleistungen unserer arwo-Schreinerei. Wir arbeiten zuverlässig und zu marktgerechten Preisen. Unsere Stärken liegen im Verarbeiten von Serien. Durch moderne Lasertechnik sind wir in der Lage, Firmenlogos oder persönliche Andenken wie Fotos, Jubiläumsdaten, Werbebeschriftungen usw. rasch und massgeschneidert auf verschiedene Materialien zu übertragen. Wir bieten direkte Beratung, bei der Sie von unserem kreativen und breiten Fachwissen profitieren.

arwo Stiftung St. Bernhardstrasse 38 5430 Wettingen

056 437 48 48 admin@arwo.ch www.arwo.ch Webshop: www.ganznormal.ch

Neda Novak

BRINGEN SIE IHREN VOLVO AUF SOMMER-HOCHGLANZ

Gönnen Sie Ihrem Volvo eine werterhaltende Vollreinigung und bringen Sie ihn auf den Sommer hin so richtig auf Hochglanz. Sommar Make up, Lederpflege und Versiegelung sowie Innen- und oder Aussenreinigung stehen da als Varianten bereits ab 99 Franken zur Auswahl. «Die Sommerzeit ist nicht nur wegen dem modernen und stylischen Showroom ein idealer Zeitpunkt für einen Besuch bei Stocker Automobile. Sondern auch, um eine Probefahrt zu machen mit einem der Flaggschiffe der

Volvo-Flotte wie dem neuen XC 40, dem XC90, V90, V60 oder weiteren Modellen, welche seit diesem Jahr auch in verschiedenen Hybrid-Varianten erhältlich sind», führt Geschäftsleiter Andreas Slamanig mit einem Augenzwinkern aus. Denn so und mit den ergänzenden Ausführungen Ihres Volvo-Beraters lernen Sie die neusten Volvo-Modelle am besten kennen.

Wir freuen uns auf Sie! www.stockerautomobile.ch

Geschäftsleiter und Inhaber Andreas Slamanig und Christa Slamanig-Grossmann freuen sich auf Ihren Besuch in Kirchdorf. Agop Kanburoglu und Manuel Anner freuen sich, auch Ihren Volvo auf Hochglanz zu polieren.

THE

NOVEMBER BIS 1. DEZEMBER 2019 IM THEATER 11 ZÜRICH

THE KING AND I ist eines der grössten musikalischen Kunstwerke in der Musicalgeschichte. Die mit vier Tony Awards ausgezeichnete Produktion nach dem Erfolgsfilm «Anna und der König» steckt voller Tragik, Romantik und Exotik. Vom 19. November bis 1. Dezember 2019 ist die englischsprachige Originalversion im Theater 11 Zürich erstmals in der Schweiz zu erleben.

Die Geschichte spielt 1860 in Bangkok: Die englische Lehrerin Anna Leonowens reist an den Hof des Königs von Siam, um dort seine 67 Kinder und zahllosen Frauen zu unterrichten. Sie soll ihnen Grundlagen der westlichen Zivilisation beibringen, um das internationale Ansehen des Hofs zu verbessern. Die resolute und willensstarke Frau stellt das Palastleben gründlich auf den Kopf. Dem autoritären Herrscher bietet sie die Stirn. Als

dieser von der bevorstehenden Ankunft eines britischen Diplomaten hört, droht der Ernstfall: Damit beim Staatsbankett niemand aus der Rolle fällt, lässt Anna den Hofstaat kurzerhand nachsitzen und impft den Frauen westliches Benehmen ein.

Mehrfach für Olivier Awards 2019 nominiert

Mit über 50 hervorragenden Künstlern und einem gross besetzten Orchester zieht das Musical mit Liedern wie «Whistle a Happy Tune», «Getting to Know You» und «Shall We Dance» das Publikum in seinen Bann. THE KING AND I wurde weltweit von den Kritikern gelobt, entpuppte sich am Broadway als Riesenerfolg und wurde nun 6-mal für die Olivier Awards 2019 nominiert (unter anderem in den Kategorien «Best Musical Revival», «Best Choreography» und «Best Costume Design»).

Infos und Tickets unter www.musical.ch/kingandi und www.ticketcorner.ch.

MITMACHEN & GEWINNEN

Wir verlosen 2× 2 Tickets für die Aufführung am 19. November um 19.30 Uhr im Theater 11 Zürich. Senden Sie eine E-Mail an welcome@makoli.ch oder eine Postkarte an Verlag LAND&STADT, c/o Makoli GmbH, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen mit Ihrer Adresse und dem Vermerk «The King and I» zu. Einsendeschluss ist der 30.06.2019. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Die Villa Boveri ist ein Gesamtkunstwerk aus der industriellen Gründerzeit. Die Atmosphäre des ehemaligen Wohnsitzes der Familie Boveri ist einzigartig, die Terrasse und der grosszügige Park laden zum Verweilen ein. Historische, aber auch moderne, mit neuester Technik ausgestattete Sitzungszimmer und Seminarräume sind ein inspirierender Ort für Workshops, Seminare oder Teamevents. Einzigartig ist der Kreativraum im Dachgeschoss: Sichtbare Balken, viel Platz sowie besondere Lichteffekte bieten Raum für kreative Entfaltung.

Für private oder geschäftliche Feiern, kulturelle und gesellschaftliche Anlässe bilden das Parterre der Villa Boveri sowie der Gartensaal einen stilvollen Rahmen. Der aufmerksame Service und die gepflegte Küche tragen weiter zum guten Gelingen aller Anlässe bei.

KONTAKT UND RESERVATION 058 585 24 61, kontakt@abb-wfs.ch www.abb-wfs.ch

TANZ&KUNST KÖNIGSFELDEN – «IKARUS, STIRB ODER FLIEG»

Im Zweijahresrhythmus finden in der Klosterkirche Königsfelden in Windisch herausragende Produktionen statt, welche Tanz, Musik und visuelle Kunst zu unvergleichlichen Inszenierungen vereinen. Die neue Produktion «IKARUS, stirb oder flieg» feiert am 24. Mai 2019 Premiere in der Klosterkirche Königsfelden in Windisch und wird bis 23. Juni aufgeführt.

In der Produktion 2019 von tanz&kunst königsfelden findet der tragische Ikarusflug aus der griechischen Sagenwelt Einzug im sakralen Ort. Ein internationales Ensemble von 13 TänzerInnen und 8 MusikerInnen folgt der Sehnsucht und Verzückung vom visionären Flug zur Sonne und interpretiert den Mythos neu. Im skulptural verwandelten Kirchenraum loten Contemporary-Flamenco- und Breakdancer zur eigens für diese Inszenierung komponierten Musik ihre Flugkünste aus. Unterschiedliche tänzerische und musikalische Ausdrucksformen beflügeln sich gegenseitig und nehmen dabei neue Gestalt an. Ikarus fliegt, fällt, erhebt sich und breitet seine Flügel

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selbstbewusst und mutig zum neuen Versuch aus. Ein Werden und Vergehen im unendlichen Flug. Für die Choreografie zeichnen der renommierte kanadische Künstler Rob Kitsos und die künstlerische Leiterin von tanz & kunst königsfelden Brigitta Luisa Merki verantwortlich. Kitsos ist ein international angesehener, vielfach ausgezeichneter Tänzer, Dozent und Choreograf, der in Kanada, den USA, Asien und Europa tätig ist. Die Musik für das abendfüllende Werk «IKARUS» komponierte der junge Aargauer Musiker Christoph Huber. Seine Ikarus-Komposition für Saxofon, Cello, Piano Schlagzeug und Gesang wird vom achtköpfigen Musikensemble live interpretiert. Der bekannte Aargauer Bildhauer Roman Sonderegger ist mit der Raumgestaltung und Kreation der Skulpturen beauftragt.

Tickets unter: Info Baden, Bahnhofplatz 1, 5401 Baden, 056 200 84 84, www.ticket.baden.ch und Vorverkauf Windisch, Einwohnerdienste, Dohlenzelgstrasse 6, 5210 Windisch, 056 460 09 00. Infos unter: www.tanzundkunst.ch

INSTRUMENTE UND MEHR

THUNERSEESPIELE – 10. JULI BIS 24. AUGUST 2019 IN THUN

Vom 10. Juli bis 24. August 2019 präsentieren die Thunerseespiele am Fuss von Eiger, Mönch und Jungfrau eine neue Fassung von «Ich war noch niemals in New York», dem Hitmusical mit den bekannten Songs von Udo Jürgens.

Die Freiheitsstatue ist eines der unverkennbaren Wahrzeichen von New York City. Diesen Sommer steht sie aber – zumindest in Teilen – in Thun; sie gehört dort zum Bühnenbild der Musical-Neuinszenierung «Ich war noch niemals in New York» mit den Songs von Udo Jürgens. «Natürlich sind die tollen Lieder und die grossartige Orchestrierung die Stars dieses Musicals», sagt Markus Dinhobl, ausführender Produzent der Thunerseespiele.

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«Wie immer wollen wir unsere Besucherinnen und Besucher aber auch mit einem einmaligen Bühnenbild, einer grossartigen Ausstattung und einem neuen Konzept begeistern.»

PROMINENTER AARGAUER AN BORD

Mit zum Team der diesjährigen Thunerseespiele gehört Pepe Lienhard. Er unterstützt die musikalische Abteilung unter der Leitung von Iwan Wassilevski bei der Umsetzung des Musicals. Für den Aargauer Lienhard, der während über 30 Jahren mit seinem Orchester Udo Jürgens begleitete, ist dieses Musical eine Herzensangelegenheit. Jürgens und Lienhard verband jahrzehntelang eine tiefe Verbundenheit und Freundschaft.

Infos unter thunerseespiele.ch Vorverkauf: ticketcorner.ch

MITMACHEN & GEWINNEN

Wir verlosen 1 x 2 Tickets für die Vorstellung von «Ich war noch niemals in New York» vom 17. Juli 2019 um 20 Uhr in Thun. Senden Sie eine E-Mail an welcome@makoli.ch oder eine Postkarte an Verlag LAND&STADT, c/o Makoli GmbH, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen mit Ihrer Adresse und dem Vermerk «Thunerseespiele» zu. Einsendeschluss ist der 30.06.2019. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

DanceTown GmbH Landstrasse 99 5430 Wettingen +41 56 210 45 70 www.dancetown.ch

FLEDERMAUS ARGOVIA PHILHARMONIC

Verstellung, Betrug, Rache – und viel Champagner: «Die Fledermaus» kommt in einer Inszenierung von Robert Hunger-Bühler nach Baden.

Die bekannteste aller Operetten trifft auf ein erfahrenes und erfolgreiches Regieteam, auf erstklassige Musiker, Sänger und Schauspieler und eine einmalige Location: Vom 30. August bis 8. September ist Johann Strauss’ «Die Fledermaus» in der Alten Schmiede in Baden in einer Neuinszenierung und –instrumentierung zu erleben. Eine völlig neue Operettenerfahrung ist garantiert.

Regie führt der bekannte Aargauer Schauspieler und Regisseur Robert Hunger-Bühler, der sonst an der Freien Volksbühne und der Schaubühne Berlin, dem Schauspielhaus Zürich und dem Burgtheater Wien ein und aus geht. Für die musikalische Leitung konnte der Schweizer Tobias Engeli, aktuell Kapellmeister an der Leipziger Oper, gewonnen werden. Er ist es auch, der die Musik eigens für diese Produktion für Kammerensemble einge-

richtet hat – ohne sie auch nur in geringster Weise ihres Melodienreichtums zu beschneiden. Für das Bühnenbild und die Kostüme zeichnet der international renommierte Stefan Mayer verantwortlich. Gemeinsam versetzen sie die Handlung in die multikulturelle Gegenwart und erfinden die Operette nochmal neu – Schauspieler, die auf ihren Bescheid warten, ob sie im «Paradies Schweiz» verbleiben dürfen, beschliessen «Die Rache der Fledermaus» aufzuführen. Auf der Bühne stehen neben der jungen Schweizer Sopranistin Marysol Schalit, dem kanadischen Tenor Nathan Haller (Theater Basel) auch der Badener Schauspieler Walter Küng und viele weitere grossartige Solisten, Schauspieler und Musiker. Ein wunderbares Musiktheater, das Dank einer besonderen Kooperation von argovia philharmonic und Kurtheater Ausser Haus entstehen konnte.

Weitere Informationen und Tickets unter www.argoviaphil.ch/fledermaus

DONNERSTAG, 27. JUNI 2019, 20 UHR

MUSIK IM PARK

«SOULESSENCE – VINTAGE SOUL» www.abb-wfs.ch

Die fünfköpfige Band «Soulessence» versetzt uns mit einem Mix aus Swing, Blues und Soul, dazu noch etwas Pop zurück in die Zeiten lässiger Sonnenbrillen, protziger Cabrios und echter eingerissener Jeans. Anmeldung für das Konzert in der Villa Boveri, Baden auf kontakt@abb- wfs.ch ist erforderlich.

30. Juni Räbhüslifäscht, Wettingen 5. bis 7. Juli Wettiger Fäscht www.wettiger-faescht.ch

10. – 20. Juli Freiluftkino Baden www.freiluftkino-baden.ch

31. August Sommer-Degustation, www.wettingerweine.ch

3. – 8. September

Fantoche – 17. Internationales Festival für Animationsfilm, Baden www.fantoche.ch

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