«Ich liebe die Musik in so vielen verschiedenen Formen und Genres»
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Willkommen – Edition Frühling 2026
Regional. Nachhaltig. Vielseitig. Urban.
«Ich liebe die Musik in so vielen verschiedenen Formen und Genres. Sie gibt mir die Freiheit, zu wählen, wie ich etwas interpretiere, singe oder schreibe», sagt der Musiker Bastian Baker im Interview. Für den 34-jährigen Waadtländer ist seine liebste Ausdruckfrom die Musik. Für Sarah Studer ist dies Kleidung sowie das Verständnis für das Handwerk und den Sto . Stil ist für die Gründerin und gelernte Schneiderin des VintageLadens Duchesse eng mit dem Bewusstsein für sich selbst verknüpft. Wer sich kennt und die Kleidung nach dem eigenen Wohlbefinden ausrichtet, strahlt Stil aus. Seit über 30 Jahren lebt der Meisterflorist Urs Iten von Toscanini seine Leidenschaft für Blumen. Trotz vieler Herausforderungen bleibt die Faszination dafür ungebrochen. «Blumen sind ein kleiner Bote», erklärt er. «Man muss nichts sagen, und trotzdem zeigen sie Aufmerksamkeit und Wertschätzung.» In Zeiten der KI sind nach wie vor Leidenschaft, Handwerk und Naturverbundenheit wichtige Faktoren, die menschliche Arbeit unverzichtbar machen. So auch beim SV Lägern. Man kann als Knirps in der Jugendriege oder beim Kinderhandball anfangen und im fortgeschrittenen Alter bei der Männer- oder Frauenriege mitmachen. Getragen wird der Verein von vielen Freiwilligen, die den Trainings- und Spielbetrieb ermöglichen, Kinder fördern und sich mit grossem Engagement einbringen. Und zum Schluss gibt’s Frühlingsgrüsse von Patti Basler und Corinne Sutter in unserer Kolumne. Wir freuen uns, wenn wir Sie mit unserer LANDxSTADT Edition inspirieren können.
Herzlichst, Katja Bopp
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Nachhaltig: Die Donut-Ökonomie beschreibt, wie alle Menschen gut leben können, ohne die ökologischen Grenzen der Erde zu überschreiten. (S. 42)
Die Badener Weintage laden vom 27. April bis am 3. Mai zum zweiten Mal ein, Gemeinschaft, Geschichte und Genuss in Baden zu erleben.
Regional: Sarah Studer führt den Laden «Duchesse» in Baden. Die gelernte Schneiderin setzt auf ausgewählte SecondhandMode und ehrliche Beratung. (S. 32)
Urban:
(S. 50)
Vielseitig: Beim SV Lägern Wettingen finden viele den für sie optimalen Sport. Und sogar noch mehr, oft für ein ganzes Leben lang. (S. 44)
06 l Zur Jahreszeit: Frühlingsgefühle
08 l Im Porträt: Urs Iten, Meisterflorist von Toscanini
11 l Buch-Empfehlungen: Aromenvielfalt & Geheimrezepte
16 l Bastian Baker: good vibes und Positivität
22 l Gemeinde Wettingen: Abteilung Gesellschaft, Kultur und Sport, Fit im Alter
30 l Familien-Tipps: Dopamin Decor, Beziehung zum Essen, Gelotologie, Vergessene Heldinnen
32 l Im Porträt: Sarah Studer, Duchesse Baden
40 l Nachhaltigkeit: Tipps für den Alltag
44 l SV Lägern Wettingen: der polysportive Verein
50 l 2. Badener Weintage: Inspirierende Genusserlebnisse
54 l Genussoasen: Erholung in der Natur
58 l Tize.ch: Traum, Licht, Maske
59 l Doppelchreis-Talk mit Handball-Nationaltrainer
61 l Bluesfestival Baden, lebendiges Open-Air-Festival
62 l Events: Musical, Theater, Tanz & Comedy
66 l Kolumne: Patti Basler und Corinne Sutter
Impressum
Ausgabe 1/2026 (1. Erscheinungstag: 02.04.2026), 17. Jahrgang Verlag Makoli GmbH, Theaterplatz 4, 5400 Baden, Tel. 056 437 03 17, welcome@makoli.ch, www.landxstadt.ch Herausgeber Daniel Zobrist Chefredaktorin Katja Bopp Grafik Tobias Wolleb Autoren Katja Bopp, Patti Basler, Olivia Glatz, Valentin Lehmann, Stephan Santschi, Corinne Suter, Alexander Wagner, Daniel Zobrist Fotografen Christian Doppler, Adrian Ehrbar, Foto Wagner Anzeigen Iris Zehnder Druck AVD Goldach AG Vertrieb Wettingen, Baden, Ennetbaden, Dättwil, Mülligen, Birmenstorf, Ehrendingen, Turgi, Freienwil, Rütihof Preis Abo für 4 Ausgaben: 35 Franken Copyright Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlags Bastian Baker, Foto: Adrian Bretscher
Gönnen Sie Ihrem alten Schmuck ein neues Leben
Schmuckstücke begleiten uns oft über viele Jahre hinweg. Doch mit der Zeit verändern sich Stil, Vorlieben oder Lebenssituationen – und manches Schmuckstück verschwindet irgendwann in der Schublade. Dabei verdienen gerade diese Stücke neue Aufmerksamkeit. Ob reparieren, auffrischen, umgestalten oder als Altgold verkaufen: Aus scheinbar Vergessenem kann bei Roger Loosli Schmuck & Uhren wieder etwas Wertvolles entstehen.
Vielleicht braucht ein geliebtes Schmuckstück lediglich eine Reparatur oder eine professionelle Auffrischung, damit es wieder in neuem Glanz erstrahlt. Manchmal entsteht auch eine ganz neue Idee: Aus alten Eheringen, Broschen, Golduhren oder Ringen lässt sich ein individuelles Schmuckstück gestalten – persönlich, einzigartig und mit handwerklicher Sorgfalt gefertigt.
Eine besonders interessante Möglichkeit ist die Neugestaltung aus Altgold. Nicht mehr getragene Schmuckstücke werden eingeschmolzen und in ein neues Design verwandelt. Für schlichte Formen eignet sich das Sandgussverfahren, mit dem sich kostengünstig moderne und zeitlose Schmuckstücke herstellen lassen. Bei aufwendigeren oder exklusiven Designs kann zusätzlich neues Gold verwendet werden, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.
Wer sich gegen eine Umarbeitung entscheidet, kann sein Altgold selbstverständlich auch verkaufen oder sich den Gegenwert gutschreiben lassen. Der Wert wird dabei auf Basis des aktuellen Feingold-Tageskurses berechnet. Diese Gutschrift kann ebenso für ein anderes Schmuckstück oder eine Uhr aus dem Sortiment verwendet werden. So bekommt alter Schmuck eine neue Perspektive: als liebevoll restauriertes Lieblingsstück, als neu gestaltetes Unikat – oder als wertvolles Altgold, das den Weg für etwas Neues eröffnet. Kommen Sie bei Roger Loosli Schmuck & Uhren in Wettingen vorbei und lassen Sie sich von den Goldschmieden über die verschiedene Möglichkeiten beraten.
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Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen, eine neue Idee umzusetzen!
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Frühlingsgefühle
Der Frühling bringt neue Leichtigkeit – in den Kleiderschrank, ins Zuhause und in die täglichen Routinen. Zarte Farben, frische Materialien und komfortable Basics sorgen für kleine Glücksmomente im Alltag. Diese stilvollen Begleiter – von Designstücken fürs Interior bis zu Mode- und Beautyfavoriten – sorgen für Frühlingsgefühle und Wohlfühlmomente.
Von oben im Uhrzeigersinn: Die Vase Fleur bringt frisches Frühlingsambiente ins Zuhause oder Büro. In transparent, grün, blau oder rosa erhältlich, setzt die Kollektion Fleur von Villeroy & Boch Ihre Lieblingsblumen perfekt in Szene. villeroy-boch.com
Die Allbirds Kult-Flats sind so leicht, dass man sie kaum spürt, und so bequem, dass man sie nie ausziehen möchte. Die Breezer Mary Jane stehen für femininen Stil mit unschlagbarem Komfort und bringen Leichtigkeit in jeden Look - der perfekte Allrounder für jede Damengarderobe. allbirds.ch
Frühling ist, wenn Socken dürfen und nicht mehr müssen – wenn sie mehr Accessoire werden und weniger Notwendigkeit. Die neue Herrenkollektion von FALKE bietet eine grosse Vielfalt an Farben, Formen, Mustern und Dichten –immer perfekt verarbeitet dank jahrelangem Know-how. falke.com
SOS steht seit jeher für Sportbekleidung, die über Jahre hinweg getragen wird. Die Whitsunday Shorts sind eine stilvolle und komfortable Option für das nächstes Training. Diese Shorts bestehen aus einem leichten und atmungsaktiven Stoff , der kühl und trocken hält. sos-lifestyle.com
Das Sofa Catena von Ferm Living ist ein modernes, gepolstertes Sofa, das für komfortables Sitzen in Wohnräumen oder Lounge-Bereichen konzipiert wurde. Es verfügt über weiche Armlehnen und einen vielseitigen Stil, die gepolsterte, weiche Textur macht es ideal zum Entspannen, Lesen oder Zeit mit der Familie zu verbringen, während das schlichte Design gut zu unterschiedlichen Einrichtungsstilen passt. fermliving.com
Sundae wurde mit der Vision gegründet, Körperpflege in ein tägliches Wohlfühlritual zu verwandeln. Die veganen Formeln sind cruelty-free, dermatologisch getestet und mit hautpflegenden Inhaltsstoff en angereichert – sanft zur Haut und gleichzeitig ein Statement für moderne Beauty-Routinen. Die australische Bodycare-Marke, erhältlich bei Globus, ist bekannt für sahneartige Duschschäume in verspielter Dessert-Optik. sundaebody.com
Aufmerksamkeit und Wertschätzung
Blumen sagen oft mehr als Worte. Seit einem Vierteljahrhundert prägt Urs Iten gemeinsam mit seinen CoMitinhaberinnen Manuela Bruggisser und Yvonne Vogel bei Toscanini die Floristik in Wettingen. Im Gespräch erzählt der Meisterflorist von Leidenschaft, Nachwuchssorgen und dem besonderen Handwerk mit den Blumen.
Interview: Katja Bopp Text: Valentin Lehmann Bild: Christian Doppler
Blumen begleiten Menschen durch die unterschiedlichsten Momente ihres Lebens: sei es als Geschenk, Zeichen der Wertschätzung, als Schmuck bei Hochzeiten oder als stiller Gruss bei Abschieden. Für Urs Iten sind sie weit mehr als nur ein Produkt. Sie sind Ausdruck von Emotionen, Dankbarkeit und bringen das gewisse Etwas ins Leben. Der Weg in die Floristik war für den gebürtigen Innerschweizer allerdings nicht von Anfang an vorgezeichnet. Ursprünglich lernte er Zierpflanzengärtner, kam in seinem Lehrbetrieb aber mit dem Floristenberuf direkt in Kontakt. Die Arbeit mit Kunden und den Blumen war das, was er wollte. Deshalb hängte er unmittelbar eine zweite Ausbildung als Florist an. «Ich habe nie als Gärtner gearbeitet», sagt er rückblickend. Seine ersten Erfahrungen sammelte er bei Meier-Angst in Wettingen an der Schartenstrasse, wo viele Trauerfloristik-Aufträge zum Alltag gehörten. Dort lernte er früh, wie viel Gestaltungskraft und Ausdruck in Blumenarrangements stecken.
Floristen sind Künstler, Handwerker und Verkäufer Floristik sei ein echtes Handwerk, betont Iten. Zwar würden heute viele Blumen auch bundweise über den Tisch grosser Detailhändler gehen. Doch gerade diese Konkurrenz zwinge Fachgeschäfte dazu, ihre Stärken auszuspielen. «Leidenschaft ist entscheidend», sagt er. Wenn diese Leidenschaft verblasst, merke man das einem Geschäft sofort an. Neben Kreativität brauche es vor allem Farbensinn, handwerkliches Geschick, Stolz auf die eigene Arbeit und Ausdauer. Dies gilt besonders für jene, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Zusammen mit Manuela Bruggisser und Yvonne Vogel gründete Urs Iten nach der Jahrtausendwende das Floristikgeschäft Toscanini – concerto di fiori. Inzwischen ist aus dieser Idee ein etabliertes Geschäft geworden, das mehrfach gewachsen ist und heute ein eingespieltes Team umfasst. Die Philosophie ist über die Jahre jedoch gleichgeblieben: Natürlichkeit, Saisonalität und ein bewusster Umgang mit Ressourcen. «Wir haben in 25 Jahren nie Cellophan verwendet», sagt Iten. Nachhaltigkeit sei für sie kein Marketingbegriff, sondern Selbstverständlichkeit und wird deshalb auch nicht mehr an die ganz grosse Glocke gehängt. Die Arbeit an vielen Tagen beginnt früh. Um fünf Uhr morgens geht es in den Engrosmarkt für den Blumeneinkauf nach Zürich, damit um halb neun alles bereit für die Kundschaft ist. Innovation und Kreativität seien notwendig, um sich in einem Markt zu behaupten, in dem zwar immer mehr Blumen angeboten werden, gleichzeitig aber immer weniger Fachgeschäfte existieren.
Nachwuchsprobleme auch bei Floristen
Ein besonderes Thema ist für Iten der Nachwuchs. Die Zahl der
«Blumen sind ein kleiner Bote. Man muss nichts sagen, und trotzdem zeigen sie Aufmerksamkeit und Wertschätzung.»
Urs Iten, Mitinhaber Toscanini
Lernenden ist in den letzten Jahrzehnten stark gesunken. Mitte der 1990er-Jahre schlossen im Kanton Aargau noch rund 47 Lernende eine Floristenlehre ab, heute sind es noch etwa 15. Gründe dafür gibt es mehrere: unregelmässige Arbeitszeiten, vergleichsweise tiefe Löhne und die Tatsache, dass der Beruf körperliche Arbeit verlangt. Zudem ist Floristik nach wie vor eine Branche, in der Frauen dominieren. Männer seien noch immer die Ausnahme, sagt Iten.
Trotz aller Herausforderungen bleibt die Faszination für Blumen ungebrochen. «Blumen sind ein kleiner Bote», erklärt Iten. «Man muss nichts sagen, und trotzdem zeigen sie Aufmerksamkeit und Wertschätzung.» Gerade deshalb spielen sie auch bei grossen Anlässen eine wichtige Rolle. Bei Hochzeiten setzen sie emotionale Akzente, bei Trauerfeiern spenden sie Trost und ehren die verstorbene Person. Floristik ist eine eigene Art der Kunst. Zelebriert wird diese besonders im Aargauer Kunsthaus, wo Iten bereits mehrfach an der Ausstellung «Blumen für die Kunst» teilnehmen konnte. «Es ist eine andere Art von Wertschätzung, die ich dort erfahre» sagt Iten. Plötzlich steht nicht nur das Endprodukt im Zentrum, hier werde er auch nach dem Prozess und den Ideen hinter seinen Kreationen gefragt.
Zu Hause in Wettingen
Seit über drei Jahrzehnten lebt Urs Iten in Wettingen. Ursprünglich kam er für seine Lehre als Florist in die Region und wohnte bei Verwandten. Schnell entstand ein Netzwerk aus Kunden, Bekannten und Freunden. Heute fühlt er sich hier zuhause. Wenn er nicht im Laden steht, ist er gerne draussen, auch oft mit dem Velo oder ÖV unterwegs und geniesst die Natur. Was ihn nach all den Jahren immer noch antreibt? «Dass wir Menschen mit Blumen eine Freude machen können», sagt er. Für Urs Iten ist das bis heute der schönste Teil seines Berufs.
«Z’Kloschters dunä gwinne mer in denä Imibütte ünschnä duchli Schwinbluämähung, dopnä von Schlappin giz der häll Alpärose-Imihung där bluämiger ischt.»
Kauderwelsch? Nur wenn man nicht richtig hinhört. Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch
BON APPETIT
Frankreich entdeckt das Grün: Sommersalate, Zucchini oder Feigen erobern die Bistro-Tische und die Speisepläne daheim. Die vielgelesene Autorin Anne-Katrin Weber teilt in ihrem persönlichen Kochbuch ihre Leidenschaft für die naturnahe Küche und führt durch die bunt gefächerte Geschmackswelt Frankreichs. Im Mittelpunkt steht eine gesunde Küche mit unkomplizierten Köstlichkeiten für jeden Tag: Saftiger Salade Niçoise aus der Provence, cremige Knoblauchsuppe, herzhafte Aufstriche, abwechslungsreiche Käsegerichte und knusprige Tartes. Ergänzt durch wenige, sorgfältig ausgewählte Fleisch- und Fischrezepte und einige anspruchsvolle Gerichte für besondere Anlässe, verbindet das Buch Tradition mit moderner, nachhaltiger Küche. Genuss für den Alltag – naturverbunden, unkompliziert und voller Geschmack. Bon appétit!
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Geheim!
Jede Familie hat sie: die geheimen Rezepte, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die Kuchen, bei denen sich alle nach dem Rezept erkundigen. Judith Erdin hat sie gesammelt und gibt sie nun preis. Die Bäckerin-Konditorin und beliebte Foodbloggerin präsentiert die bestgehüteten Rezepte ihrer Leserschaft. Vom Magenbrot, das wunderbar nach Jahrmarkt duftet bis hin zum traditionellen Zimtfladen – jedes Rezept wurde von Judith sorgfältig aufbereitet, sodass es garantiert gelingt. Das Buch erzählt zudem auch die bewegenden, lustigen und überraschenden Geschichten hinter jedem Rezept.
CHAMPAGNER
Meine grüne französische Bistro-Küche
Anne-Katrin Weber at-verlag.ch
In der Champagne herrscht seit einiger Zeit Aufbruchstimmung: Die junge Generation hat begonnen, nachhaltigen Weinbau zu betreiben. Und was machen die grossen Hersteller? Auch sie entwickeln ihre Portfolios entsprechend dem aktuellen Zeitgeist weiter. Peter Jauch erklärt, wie Champagner hergestellt wird und berichtet von der Kultur um das Getränk und von den Menschen, die sich ihm gewidmet haben. Winzerinnen, Kellermeister, Köchinnen, Sommeliers und viele weitere internationale Expertinnen kommen zu Wort. Der Experte vergleicht über 200 Produkte und schafft somit einen tiefen Einblick in die Welt des bekanntesten Luxusgetränks.
Dein bestes Geheimrezept Judith Erdin at-verlag.ch
Mit Leidenschaft und einer guten Portion Humor arbeiten Orkide und Orhan Tançgil seit über zwanzig Jahren daran, der türkischen Küche zu dem Ruhm zu verhelfen, den sie sich immer schon verdient hat. In diesem Kochbuch zeigen sie den Rezeptschatz ihrer vegetarischen und veganen «Haymatküche»: authentisch, aromatisch, gespickt mit spannendem Hintergrundwissen und voller persönlicher Geschichten. Inspiriert von den traditionellen und regionalen Rezepturen ihrer Mütter und Grossmütter, den Aromen des Orients und saisonaler Vielfalt ist dieses Buch ein Standardwerk der modernen und vielfältigen Gemüseküche. Meze-Klassiker, raffinierte Linsengerichte, erfrischende Salate oder köstliche Süsspeisen: alles lässt sich nach Lust und Laune kombinieren und eignet sich ideal zum Teilen und Geniessen.
Türkei vegetarisch Orhan und Orkide Tançgil brandstaetterverlag.com
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Kartoffel
Die Hommage an die Kartoffel verbindet kreative Rezepte renommierter Spitzenköche mit Wissenswertem rund um die Kartoffel und bietet Zubereitungsideen aus aller Welt. Die Kartoffel ist weit mehr als nur eine Beilage, sie ist Traditionsgemüse, Kulturgut und kulinarischer Allrounder zugleich. Das Buch zeigt die beeindruckende Vielfalt dieses Lebensmittels und warum die Knolle seit Jahrhunderten Küchen auf der ganzen Welt prägt. Ob knusprige Rösti und Gnocchi, spanische Tortilla oder moderne Bowls, der Band zeigt wie kreativ und vielseitig sich die Kartoffel in der Küche einsetzen lässt. Die 70 Rezepte von Vorspeise bis Dessert wurden von renommierten Spitzenköchinnen und -köchen wie Dieter Müller, Cornelia Poletto, Stefan Marquard oder Sven Wassmer entwickelt. Neben den Rezepten enthält das Buch alles Wissenswerte zur Kartoffel. Der Autor erklärt fundiert und kompakt Herkunft, Sortenvielfalt, Anbau und Nährstoffe. So entsteht ein facettenreicher Einblick in die Geschichte und Bedeutung eines Lebensmittels, das weltweit zu den wichtigsten Grundlagen der Küche gehört. Stimmungsvolle Bilder, praktische Tipps und spannende Hintergründe machen dieses Werk zum unverzichtbaren Standardwerk für alle, die die Kartoffel lieben und ihre Vielfalt in der modernen Küche neu erleben möchten.
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Digitalisierung und Innovation
Technik bestimmt unseren Alltag – in Zukunft immer mehr. Entsprechend breit sind die Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten bei unseren über 170 Partnerfirmen.
ANKOMMEN
Es gibt Orte, an denen man ankommt, ohne wirklich zu wissen, warum man gerade hier gelandet ist – und trotzdem fühlt es sich sofort richtig an. Orte, die nicht laut rufen, sondern leise einladen, zu bleiben. Ein vertrautes Gefühl, das nichts mit tatsächlicher Heimat zu tun hat, aber doch etwas davon in sich trägt. Vielleicht ist es das gedimmte Licht in der Lobby, der Duft von frisch gemahlenem Kaffee, das Knarren einer Holztreppe, eine Stimme an der Bar, die «Wie immer?» fragt. Oder die Selbstverständlichkeit, mit der man sich an einen Tisch setzt, als wäre man gestern schon hier gewesen. Restaurants, Hotels und Bars sind, wenn sie gut sind, mehr als funktionale Räume. Sie sind zugleich Bühne und Wohnzimmer, Transit und Zuhause, Treffpunkt und Rückzugsort. Sie schenken Identität, bieten Orientierung, manchmal Trost – und vor allem: Sie schaffen die Möglichkeit, uns selbst ein kleines bisschen anders zu erleben.
Trockenes Brot, Gemüseabschnitte und Käsereste – was oft achtlos liegen bleibt, verwandelt sich in diesem Buch in kulinarische Goldnuggets. Autorin Esther Kern beleuchtet den gesamten Lebensmittelkreislauf und präsentiert spannende Geschichten, Fakten und Rezepte – von Gnocchi aus Paniermehl über Käserinden-Dashi bis zum Radieschenblatt-Pesto. Food-Save-Pionierinnen und -Pioniere verwandeln altbackenes Brot in frische Kreationen, destillieren aus Früchteschalen exquisite Cocktail-Zutaten und zeigen, wie lokale Netzwerke den Kampf gegen Lebensmittelverschwendung gewinnen.
RÜCKZUGSORTE
Landschaftsarchitektur prägt unsere Städte, gestaltet öffentliche Räume und schafft Rückzugsorte in der Natur. Doch welche Projekte setzen neue Massstäbe? Welche Trends bestimmen die Zukunft nachhaltiger Freiräume? Das Jahrbuch Landschaftsarchitektur bietet einen umfassenden Überblick über die spannendsten und innovativsten Landschaftsarchitektur-Projekte des Jahres und zeigt, wie Planung, Design und Umweltbewusstsein zu einzigartigen Lösungen verschmelzen. Dieses Werk präsentiert eine kuratierte Auswahl wegweisender Projekte aus dem internationalen Raum – von Freiflächen, Friedhöfen und Spielplätzen bis hin zu visionären Privatgärten. Das Jahrbuch für Landschaftsarchitektur ist eine erstklassige Inspirationsquelle.
Taste Not Waste Esther Kern at-verlag.ch
Landschaftsarchitektur
Martin Prominski, Laura Puttkamer callwey.de
Die schönsten Restaurants Hotels & Bars
Christoph Hoffmann, Cornelia Hellstern, callwey.de
Zeckenzeit
Mit den wärmeren Temperaturen beginnt auch die Zeckensaison. Die kleinen Spinnentiere lauern uns vor allem in hohem Gras, Büschen und am Waldrand auf und können beim Stich Krankheitserreger übertragen. Doch was kann man dagegen tun?
Als erstes helfen einfache und dennoch effiziente Schutzmasssnahmen: Tragen Sie bei Aufenthalten im Grünen möglichst lange Kleidung, stecken Sie Hosenbeine in die Socken und verwenden Sie zeckenabweisende Mittel. Nach dem Aufenthalt im Freien sollte der Körper sorgfältig auf Zecken abgesucht werden, insbesondere an warmen, dünnhäutigen Stellen wie Kniekehlen, Leisten, Achseln oder hinter den Ohren.
Wird eine Zecke entdeckt, sollte sie rasch mit einer Pinzette oder Zeckenkarte entfernt werden. Greifen Sie die Zecke nah an der Haut und ziehen Sie sie langsam und gerade heraus. Anschliessend wird die Einstichstelle desinfiziert und in den folgenden Tagen beobachtet.
Es gibt zwei Krankheiten, die von Zecken übertragen werden. Die erste ist die Borreliose – eine Krankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird und somit auch mit Antibiotika behandelt werden kann. Typischerweise zeigen sich bis zu einem Monat nach dem Stich rote, wandernde Kreise auf der Haut (sogenannte Wanderröte). Beschwerden wie Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen können ebenfalls auftreten.
Die zweite Krankheit ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME. Diese Krankheit wird durch einen
Dr. Hans Jürg und Marion Engel (im Bild), Inhaber der Rathaus Apotheke in Wettingen, und ihr Team freuen sich über Ihren Besuch und beraten Sie gerne!
Virus ausgelöst und kann zu einer Entzündung der Hirnhäute führen. Gegen FSME kann mit sich einfach mit einer Impfung schützen, welche alle 10 Jahre aufgefrischt werden sollte.
Wir beraten Sie gerne zu Zeckenschutz, zur richtigen Entfernung und zur FSME-Impfung. Gemeinsam finden wir die passende Vorsorge, damit Sie die Natur unbeschwert geniessen können.
Das Team der Rathaus Apotheke wünscht Ihnen eine inspirierende Frühlingszeit und ist bei Fragen rund um ihre Gesundheit gerne für Sie da!
Musikstar Bastian Baker begeistert das Publikum mit seiner Stimme und seiner Gitarre seit 15 Jahren auf der ganzen Welt. Vor seinen Gastspielen in Aarau und Wohlen spricht der 34-jährige Waadtländer über Eishockey, südkoreanische Fans und er verrät, dass er sich bei seinem ersten grossen Konzert fast den Knöchel gebrochen hätte.
Aufgezeichnet: Stephan Santschi Bilder: Adrian Bretscher
Sie sind derzeit das erste Mal beim TV-Format «Sing mein Song» auf dem Fernsehkanal 3+ dabei. Was hat Sie daran gereizt?
Bastian Baker: Es ist die beste Musiksendung in der Schweiz. Ich bin jahrelang angefragt worden, die Zeit hat nie gereicht, nun konnten wir es endlich machen. Es war super, eine mega nette Runde. Es war keine Dramaqueen darunter, alle waren sehr lieb und kreativ. Wir hatten einfach ein paar coole Wochen zusammen.
Welcher Cover-Song hat Sie am meisten überrascht?
In jeder Sendung hat mich jemand erstaunt. Ich glaube aber, dass wir alle einverstanden sind, wenn ich Nicky B Fly als grösste Überraschung nenne. Für mich liegt es auch daran, dass ich sie persönlich am wenigsten gekannt habe. Sie war sehr gut vorbereitet, hat es mit ihrem Kostüm, ihrer Choreographie und dem Song super gemacht. Ich war wirklich beeindruckt.
Gibt Ihnen dies Inspiration, um eigene Songs anders zu performen? Inspiration brauche ich nicht, ich bin momentan an neuen Alben auf Englisch, Französisch und Portugiesisch. Gerne würde ich sehr bald auch einen Countryabend oder ein Punkrock-Album machen. Ich liebe die Musik in so vielen verschiedenen Formen und Genres. Sie gibt mir die Freiheit, zu wählen, wie ich etwas interpretiere, singe oder schreibe.
Welche Geschichten erfährt das Publikum bei «Sing mein Song» über Ihre Lieder?
Ich bin jemand, der ziemlich einfach zu lesen ist. Wenn ich sie lustig oder interessant finde, teile ich meine Geschichten gerne, die Leute können sich wahrscheinlich darin erkennen. Ich habe definitiv die Rolle des Storytellers übernommen. Ihr müsst es halt schauen, es hat definitiv ein paar gute Geschichten drin (schmunzelt).
Die Musiker waren auf Gran Canaria unter sich. Wie war die Stimmung?
Super. Niemand hat viel gesoffen, wir haben nichts Problematisches erlebt. Alle sind sehr gut erzogen, wir waren respektvoll miteinander. Wir lernten uns besser kennen, ausser Nickless kannte ich niemanden wirk-
«Ich liebe die Musik in so vielen verschiedenen Formen und Genres. Sie gibt mir die Freiheit, zu wählen, wie ich etwas interpretiere, singe oder schreibe.»
Bastian Baker
lich. Leduc und Dodo sind «geili Sieche», mit ihnen habe ich während des Frühstücks, Abendessens oder beim Sport mega viel diskutiert.
Apropos Sport. Im Eishockey bot Ihnen Lausanne einen Profivertrag an. Weshalb setzten Sie trotzdem auf die Musik?
Eishockey habe ich lange gespielt, 13 Jahre lang. Doch die Musik ist meine grosse Liebe, deshalb habe ich den Profivertrag in Lausanne nicht angenommen. Ich war damals 18 Jahre alt und habe nicht gross überlegt. Ich sah einfach die Möglichkeit, aus meiner Leidenschaft einen Job zu machen. Ich habe nicht gezittert, sondern bin voll reingegangen. Rückblickend kann ich sagen: Ich bereue es nicht.
Ihre Musikkarriere ist vor 15 Jahren durch Claude Nobs lanciert worden? Was ist damals passiert?
Claude Nobs hat mich in einer kleinen Bar in Zermatt entdeckt. Er war per Zufall mit ein paar Leuten vom Montreux Jazz Festival dort. Ihm gefiel wohl, was ich machte, und so kam er auf die Bühne und wir hatten einen Jam zusammen – er mit der Mundharmonika und ich mit der Gitarre. Daraufhin sagte er vor den 30 Leuten in der Bar: Ich weiss nicht, wer dieser junger Mann ist, aber ich weiss, dass er im Sommer am Montreux Jazz Festival spielen wird. Das war der Start. Ein verrückter Moment.
Sie sind in Villeneuve aufgewachsen, einem Nachbardorf von Montreux. Träumten Sie schon als Kind davon, dort aufzutreten?
Villeneuve ist sieben Minuten mit dem Bus entfernt und etwa 45 Minuten, wenn man um 7 Uhr morgens zusammen mit Kollegen
besoffen und zu Fuss vom Montreux Jazz Festival zurückkommt. Der Grossteil meiner Musikkultur kommt vom Montreux Jazz Festival. Jeden Sommer war ich dort, und sah vor der Gratisbühne viele coole Bands, wie zum Beispiel «The Wishing Well» aus Australien. Deshalb habe ich definitiv davon geträumt, dort einmal selber zu spielen.
Wie haben Sie Ihren ersten Auftritt in Erinnerung?
Er war crazy, draussen auf der Gratisbühne vor etwa 3000 Leuten. Es gab kein Durchkommen mehr, alles war blockiert. Vor dem Konzert habe ich mir fast den Knöchel gebrochen. Ich hatte etwas im Backstage vergessen und bin gerannt, dabei knickte ich mit dem Fuss um. Der Auftritt selbst war gut, die Stimmung super. Der Regen hörte auf, plötzlich war der Himmel blau. Eine schöne Memory.
2011 veröffentlichten Sie mit «Tomorrow May Not Be Better» Ihr erstes Album, welches mit Platin ausgezeichnet wurde. Wie erlebten Sie den schnellen Sprung in die Öffentlichkeit und zum Erfolg?
2011 und auch 2012 waren verrückt, ich nenne sie die «Good News Jahre». An jedem Tag erhielt ich gute Neuigkeiten, wie: Wir sind in diese Playlist gekommen, dort will man uns engagieren, Auszeichnungen am Prix Walo und bei den Swiss Music Awards. Mein erstes Album landete auf Platz drei, hinter David Guetta und Red Hot Chili Peppers, das hat mich beeindruckt. Aber: Ich hatte immer das Gefühl, darauf vorbereitet zu sein. Ich begann als 10-Jähriger in Bars zu spielen. Ich habe den Moment erwartet, in dem ich die Leute mit meiner Musik berühre.
«Mein erstes Album landete auf Platz drei, hinter David Guetta und Red Hot Chili Peppers, das hat mich beeindruckt. »
Bastian Baker
Wo holen Sie sich die Inspiration für Ihre Texte?
Das kann ich nicht erklären, ab und zu kommt sie einfach. Das ist das
«Ich liebe es, wenn die Leute lachen, wenn ich good vibes und Positivität spüre.»
Bastian Baker
Komischste am kreativen Prozess: Ich wache am Morgen auf und habe nichts, ein paar Stunden später liegt dort ein Song mit Akkorden und einem Text. Inspiriert werde ich von eigenen Erlebnissen, berührenden Geschichten, die mir erzählt werden oder Vorgängen auf der Welt, die ich auf meine Art kommentieren möchte.
Wie wichtig ist es Ihnen, den Menschen Freude zu bereiten?
Ich liebe es, wenn die Leute lachen, wenn ich good vibes und Positivität spüre. Ich habe auch ein paar tragische, dramatische Songs aus depressiven Teenager-Jahren, aber ich verstecke sie hinter positiven Melodien. Wenn ich nach einem Konzert in lächelnde Gesichter und strahlende Augen sehe, ist das genial, das nehme ich mit.
«All Around Us» ist ein Song, der dazu aufruft, selbst in den dunkelsten Tagen die Schönheit um uns herum zu entdecken. Der Mensch hat generell einen Fetisch für dunkle, negative Sachen. Wir lieben es, schockiert zu sein. Wir hören jeden Tag so viel Negatives. Man hat das Gefühl, die Welt ist am Arsch. Dabei ist sie zu 99 Prozent einfach geil. Deshalb habe ich den Song «All Around Us» geschrieben. Er soll zeigen, wie cool die Menschen sind, welch schöne Geschichten es gibt. Auch «Another Day» hören die Leute gerne wegen des Textes. Für mich ist es jedes Mal wie eine Therapie, wenn ich sie singe.
Auch «Stay», «I'd Sing for You» und «Dancing Without You» zählen zu den beliebtesten Songs. Weshalb?
Das sind meine drei grössten Hits, doch wenn ich das Rezept kennen würde, hätte ich 20 oder 200 von denen geschrieben. Ich bin mega dankbar dafür, überhaupt Hits zu haben. Jeder Künstler träumt davon, die ersten Akkorde zu spielen, das erste Wort zu singen und das Publikum singt den Rest. Das ist die ultimative Sharing-Experience.
Sie spielten über 2000 Konzerte in mehr als 50 Ländern auf 5 Kontinenten. Welches sind Ihre Highlights?
träume von einem viralen Moment. Ich möchte am Abend schlafen gehen und am nächsten Morgen aufwachen und feststellen, dass einer meiner Songs oder Videos 100 Millionen Views hat.»
Bastian Baker
Konzerte an besonderen Orten, wie etwa in Algerien während des Ramadans. Was für eine Party, es war mega spät am Abend. Wir brauchten acht Securities, um das Gebäude verlassen zu können. Oder meine Tour 2018 mit Shania Twain durch alle Eishockey-Stadien von Nordamerika. Das absolute Lieblingskonzert ist aber jenes im Jahr 2014 in der Jamsil Arena in Südkorea. Davor kam es zum Fährenunglück mit 300 Studenten, die starben. Drei Wochen lang gab es aus Respekt keine Unterhaltung, wir waren die ersten, die wieder auftreten durften. 15'000 Südkoreaner sangen meine Songs, das war nicht normal. Die Leute drehten durch.
Welche Träume haben Sie noch?
Ich würde gerne in Brasilien spielen, daran arbeite ich. Und ich
Bastian Baker, bürgerlich Bastien Kaltenbacher, wuchs in Villeneuve im Kanton Waadt auf. Der 34-jährige Singer-Songwriter und Gitarrist ist ein national und international gefeierter Star. Acht Alben, davon drei mit Nummer-1-Status, sowie zahlreiche Auszeichnung (Swiss Music Awards, Prix Walo, MTV Europe Music Awards) dokumentieren seine grossartige Karriere. Baker war früh gut vernetzt und umgibt sich mit Technikern und Musikern, die mit Madonna, Sting, Jamiroquai und R.E.M. kooperiert haben.
Wer seinen Stil als einzigartige Mischung aus fröhlichem Indie-Rock, eingängigem Pop und leichtem Folk umschreibt, triff t den Nerv. Baker experimentiert gerne, das nächste Projekt startet im Herbst, wenn er mit Comedian Marco Rima im Musical «Keep Cool» auftritt. Baker widmet sich auch gemeinnützigen Themen. So besuchte er letztes Jahr als Unicef-Botschafter Afghanistan, um Kindern Lebensmittel, Winterkleider oder Schulmaterial zu bringen, ehe er das Land mit Polizeieskorte verlassen musste.
Weitere Infos und Tourdaten unter www.bastianbaker.com
träume von einem viralen Moment. Ich möchte am Abend schlafen gehen und am nächsten Morgen aufwachen und feststellen, dass einer meiner Songs oder Videos 100 Millionen Views hat. (lächelt)
Am 25. April treten Sie in der Reithalle Aarau mit einem klassischen Orchester auf.
Darauf freue ich mich schon mega. Im Moment bin ich mit der «Solo Acoustic Tour» alleine unterwegs, doch am besten gefällt es mir, wenn viele Künstler zusammenkommen. Chor und Orchester, ich liebe das und kann es kaum erwarten.
Am 1. Mai schnuppern Sie an den Monti´s Kulturtagen in Wohlen wieder Zirkusluft.
Ich habe bereits eine Geschichte mit Zirkus, jene mit Knie. 18 Monate war ich unterwegs, das ganze Package war eines meiner schönsten
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Erlebnisse. Im Wohnwagen zu leben und jeden Tag zu spielen, ist fantastisch. Ich kann ohne Grenzen kreativ sein. Reiten oder Luft akrobatik währenddem ich einen Song singe, das ist der Wahnsinn. Ich freue mich auf Wohlen und ein anderes Chapiteau.
Wie können Sie sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen und Privates geniessen? (gähnt). Ich bin jemand mit sehr viel Energie, auch wenn es im Moment nicht so wirkt. Ich bin gerade in Brasilien und es ist spät. Ich war um 6 Uhr morgens im Meer surfen, danach den ganzen Tag im Studio, ehe ich den Sonnenuntergang anschaute und am Strand vor dem Haus eine Stunde Beachvolleyball spielte. Etwa so schalte ich ab, mit Sport. Und ich lese sehr viel. Ich gehe auch gerne mit Familie und Kollegen Abendessen. Ich bin kein George Clooney, ich werde nicht auf der Strasse belagert, sondern kann überall chillen.
Die neue Abteilung Gesellschaft, Kultur und Sport – für ein lebendiges Wettingen
Seit August 2025 bündelt die Gemeinde Wettingen verschiedene Aufgaben rund um das gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Leben in einer gemeinsamen Organisationseinheit: der Abteilung Gesellschaft, Kultur und Sport. Ziel der Abteilung ist es, Angebote für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zu entwickeln, das kulturelle Leben zu fördern und den Vereins- und Breitensport in der Gemeinde zu unterstützen.
Text und Bilder: Laura Schnoor, KV-Lernende
Team Gesellschaft, Kultur und Sport: Hinten (v.l.n.r.) Ivano Bonadei und Nina Crameri, vorne (v.l.n.r.) Rachel Singh, Stefan Meier und Catrina Soderegger.
Zur Abteilung gehören die Bereiche Gesellschaft, Kultur und Sport sowie die Gemeindebibliothek. Gemeinsam arbeiten sie daran, Wettingen als lebendigen Begegnungsort für Menschen jeden Alters weiterzuentwickeln.
Angebote für alle Generationen
Der Bereich Gesellschaft entwickelt Projekte und Aktivitäten, die das Zusammenleben in der Gemeinde stärken. Dabei legt der Bereich, unter der Leitung von Nina Crameri, ein besonderes Augenmerk auf Kinder, Familien und Jugendliche sowie auf Seniorinnen und Senioren. Das vielfältige Angebot geniesst grosse Wertschätzung.
Ein Angebot für Kinder ist beispielsweise der «Open Sunday». An ausgewählten Sonntagen steht ihnen die Turnhalle der Bezirksschule Wettingen offen. Dort können sie sich bewegen, gemeinsam spielen und neue sportliche Aktivitäten ausprobieren. Als eine von Unicef ausgezeichnete Kinderfreundliche Gemeinde wurden ein mobiler Pump Track, eine Spielplatzkarte, die Social Media Plattform «Wettingen Family», ein Steuererklärungskurs für Mündige und zahlreiche weitere Massnahmen umgesetzt. Für Seniorinnen und Senioren gibt es das traditionelle Ü70-Herbstfest mit jeweils rund 450 Teilnehmenden, welches zum festen Bestandteil des üppigen Veranstaltungskalenders für Menschen im Alter zählt. Zuletzt wurden auch Kurse zur Handhabung von mobilen Apps angeboten, die auf reges Interesse gestossen sind.
Kulturelles Leben und Ausstellungen
Für den kulturellen Bereich sind Stefan Meier sowie Catrina Sonderegger verantwortlich. Sonderegger leitet zudem als Kuratorin die Galerie im Gluri Suter Huus, einen wichtigen Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst in Wettingen. Der Bereich Kultur unterstützt Kulturschaffende, organisiert Veranstaltungen und koordiniert kulturelle Projekte in der Gemeinde. Dazu gehören unter anderem Ausstellungen in der Galerie, kulturelle Anlässe sowie Kooperationen mit lokalen Institutionen und Künstlerinnen und Künstlern. Ziel ist es, ein vielfältiges Kulturangebot
zu ermöglichen und den Zugang zur Kunst für die Bevölkerung zu fördern.
Koordination des Sports und der Sportanlagen
Der Bereich Sport liegt in der Verantwortung von Ivano Bonadei. Er ist Ansprechpartner für die zahlreichen Sportvereine der Gemeinde und koordiniert deren Anliegen gegenüber der Verwaltung. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Planung und Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur in Wettingen. Dazu zählt beispielsweise die Nutzung von Sportanlagen sowie die langfristige Planung neuer oder modernisierter Sportstätten. Damit soll sichergestellt werden, dass sowohl Vereine als auch Freizeitsportlerinnen und -sportler geeignete Trainings- und Bewegungsmöglichkeiten vorfinden.
Bibliothek als moderner Lern- und Begegnungsort
Ebenfalls Teil der Abteilung ist die Gemeindebibliothek unter der Leitung von Sabine Hofmann. Neben der klassischen Ausleihe von Büchern hat sich die Bibliothek in den vergangenen Jahren zu einem vielseitigen Ort für Bildung und Begegnung entwickelt. Heute umfasst das Angebot auch digitale Medien, Veranstaltungen und Workshops sowie Arbeitsund Lernplätze für Schülerinnen, Studierende und weitere Nutzergruppen. Damit erfüllt die Bibliothek eine wichtige Rolle als öffentlich zugänglicher Bildungs- und Treffpunkt in der Gemeinde.
Mit ihren verschiedenen Aufgabenbereichen trägt die Abteilung Gesellschaft, Kultur und Sport wesentlich dazu bei, das öffentliche Leben in Wettingen aktiv zu gestalten und weiterzuentwickeln.
Dieser Text wurde von Laura Schnoor, Kauffrau in Ausbildung, selbständig erstellt. Dies im Rahmen eines auf die Ausbildung bezogenen Praxisauftrages.
Team Gemeindebibliothek (v.l.n.r.): Zeynep Azun, Claudia Knecht, Sabine Hofmann, Katrin Diab, Marlen Hecht, Barbara de Angelis, Monica GassnerRusconi. Nicht im Bild: Andjelina Jevric, Lernende.
Frischer Auftritt und neuer digitaler Look
Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal sucht Nachwuchs und setzt dafür eine neue Rekrutierungskampagne um. Parallel dazu hat sie ihren digitalen Look umfassend modernisiert und baut ihre digitale Präsenz weiter aus.
Text: Karin Urech Bild: Regionalpolizei Wettingen-Limmattal
«Superkräfte? Nicht nötig. Wir suchen Menschen mit Herz und Verstand». So der Slogan über dem Bild von «Superman» Alessio Vincenzi. Der 26-jährige Fachmann Gesundheit hat sich mit der zweijährigen Grundausbildung, die ein Schul- sowie ein Praxisjahr beinhaltet, zum Polizisten umschulen lassen. Im ersten Jahr besuchte er die Interkantonale Polizeischule in Hitzkirch. Dort erwarb er die theoretischen und praktischen Grundlagen für den Polizeiberuf, welche er mit dem Erfüllen einer Vorprüfung abschloss. Anschliessend sammelte er im Praxisjahr Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Am 30. September 2025 hat er seine Zweitausbildung mit der hervorragenden Note 5.5 erfolgreich abgeschlossen und ist seit Oktober 2025 bei der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal als Polizist tätig.
Wie alle Polizeikorps sucht auch die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal Verstärkung. Auf Flyern und Plakaten, die in digitaler Form und an stark frequentierten Orten für Nachwuchs werben, gelangt man mit dem QR-Code auf eine Landingpage. Dort wird über Aufnahmebedingungen, Bewerbungsprozess und Anforderungen an Aspirantin-
Räume
Superkräfte?
Nicht nötig. Wir suchen Menschen mit Herz und Verstand. Als Zweitausbildung
nen und Aspiranten sowie Polizistinnen und Polizisten informiert.
Parallel dazu hat die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal ihre Website erneuert und einen Instagram-Kanal ins Leben gerufen. «Immer mehr Leute wollen rund um die Uhr
mieten – leicht gemacht!
Die Turnhallen und Aulen der Schulanlagen von Wettingen stehen den Wettinger Vereinen – ausserhalb des normalen Schul- und Trainings-/Übungsbetriebs – für sportliche, musikalische und kulturelle Anlässe zur Benützung zur Verfügung. Auf dem Online-Reservationstool der Gemeinde Wet-
tingen kann sowohl die Verfügbarkeit der Räumlichkeiten eingesehen als auch direkt reserviert werden. Es ist zu beachten, dass die Turnhallen nur am Wochenende (Samstag und Sonntag) zur Verfügung stehen. Die Aulen sind auch unter der Woche ab 17.00 Uhr buchbar.
und online auf Informationen zugreifen, Meldungen absetzen oder Unterlagen bestellen. Diesem Bedürfnis kommen wir damit nach», erläutert Oliver Bär, Leiter Regionalpolizei Wettingen-Limmattal. Das Design der Website ist grundlegend überarbeitet worden. Verbesserte Such- und Filterfunktionen, ein klarer Aufbau und eine strukturierte Navigation schaffen Orientierung. Bär ergänzt: «Wir sind eine professionelle Organisation und wollen dies auch digital vermitteln.» Die neue Website soll die Bevölkerung nicht nur mit Informationen bedienen, sondern auch über das Tätigkeitsfeld der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal aufklären.
Das Einsatzgebiet umfasst die Gemeinden Bergdietikon, Killwangen, Neuenhof, Spreitenbach, Wettingen und Würenlos mit rund 56'100 Einwohnerinnen und Einwohnern. Zurzeit arbeiten 27 Mitarbeitende bei der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal, davon zwei Aspiranten, die anfangs Oktober 2025 ihre Zweitausbildung zum Polizisten gestartet haben. Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal leistet tagtäglich bürgernahe, proaktive und vernetzte Polizeiarbeit und sorgt zu Fuss oder mit Fahrzeugen für Sicherheit.
Über den QR-Code gelangen Sie zu weiteren Informationen.
Jetzt bewerben und Teil der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal werden!
Vital bleiben – Angebote für Personen ab 65 Jahren
In der heutigen Zeit steigt die Lebenserwartung stetig. Viele Menschen werden, auch dank eines bewussteren Lebensstils, immer älter. 65 ist längst kein Ruhealter mehr, sondern der Beginn einer aktiven, vielseitigen Lebensphase.
Text: Corine Lüthi Bild: istock
Wie die Gemeinde Wettingen in ihrem Altersleitbild festgehalten hat, unterstützt eine aktive Beteiligung der Bevölkerungsgruppe 65+ am politischen und sozialen Leben in der Gemeinde den Erhalt der Zugehörigkeit zur Gesellschaft.
Aus diesem Grund ist denn auch das Angebot in Wettingen für Personen ab 65 besonders vielfältig. Von sportlichen Aktivitäten über kreative Workshops bis hin zu Bildungs- und Freizeitangeboten - alles ist darauf ausgerichtet, Körper und Geist fit zu halten. Diese Angebote unterstützen Seniorinnen und Senioren dabei, ihre Beweglichkeit, Konzentration und Lebensfreude so lange wie möglich zu erhalten und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Egal ob neue Hobbys entdecken, alte Interessen wieder aufleben lassen, die Anwendung von digitalen Apps erlernen oder einfach Gleichgesinnte treffen – die Angebote helfen, die eigene Vitalität zu stärken und den Alltag abwechslungsreich zu gestalten. Denn Aktivität, geistige Anregung und soziale Kontakte sind die Schlüssel, um auch im Alter agil und selbstbestimmt zu bleiben.
Das gesamte Angebot des vielfältigen Kurs- und Aktivitätenprogramms für Seniorinnen und Senioren in Wettingen ist jeweils im Halbjahresprogramm ersichtlich. Die Fachstelle Gesellschaft verschickt dieses in Papierform an alle Haushalte, in denen mindestens eine Person im Pensionsalter ist. Alternativ steht das Programm auch auf der Gemeindewebsite zum Download bereit.
Im Kurs- und Aktivitätenprogramm der Gemeinde finden Seniorinnen und Senioren vielfältige Angebote, um den Körper und Geist fit zu halten.
Neben dem traditionellen ü70 Herbstfest im Tägi, organisiert die Fachstelle Gesellschaft im Frühsommer 2026 zum ersten Mal einen Apéro für Jungseniorinnen und Jungsenioren. An diesem Anlass stellen verschiedene Institutionen ihr Angebot für Pensionierte vor.
Informationsanlass Hirnfitness 60+
Fit im Kopf – mehr vom Leben!
Mit viel Spass den Kopf fit behalten und die Selbständigkeit bis ins hohe Alter bewahren? Wir zeigen Ihnen gerne wie!
Dazu lädt Sie die Fachstelle Gesellschaft zu einem spannenden und aktivierenden
Informationsanlass im Rathaus Wettingen ein. Der Anlass wird zusammen mit Hirncoach – dem führenden Spezialisten für ganzheitliches und wissenschaftlich fundiertes Hirntraining – durchgeführt.
Wann:
Mittwoch, 15. April 2026, 18.30 Uhr
Wo: Rathaussaal im 5. Stock, Rathaus Wettingen
Anmeldung: Fachstelle Gesellschaft, Telefon 056 437 72 08 oder gesellschaft@wettingen.ch.
Vorsorge braucht Analyse, Struktur und Weitblick
Die Herausforderungen im Schweizer Vorsorgesystem nehmen zu. AHV und Pensionskassen geraten unter Druck, die Lebenserwartung steigt. Umso wichtiger wird die private Vorsorge. Die Raiffeisenbank LägernBaregg unterstützt ihre Kundinnen und Kunden mit ganzheitlicher Planung über alle drei Säulen hinweg – strukturiert, individuell und mit klarem Fokus auf langfristige Stabilität.
Oliver Ivljanin (links), Leiter Vermögens- und Vorsorgeberatung der Raiffeisenbank Lägern-Baregg und das Vorsorge-Team (von links): Rahel von Niederhäusern, Jennifer D`Amico und Karin Strebel.
Das Schweizer Drei-Säulen-System bildet das Fundament der Altersvorsorge. Die 1. Säule (AHV) sichert das Existenzminimum, die 2. Säule (berufliche Vorsorge) soll den gewohnten Lebensstandard teilweise erhalten. Doch sinkende Umwandlungssätze, Reformdiskussionen und die demografische Entwicklung führen dazu, dass bei vielen Personen im Alter eine Einkommenslücke entsteht. Steigende Lebenserwartung, Teilzeitarbeit oder Erwerbsunterbrüche verschärfen diese Situation zusätzlich. Die private Vorsorge – insbesondere die Säule 3a – bietet die Möglichkeit, gezielt Kapital aufzubauen und gleichzeitig von steuerlichen Vorteilen zu profitieren. Sie schafft finanzielle Unabhängigkeit und Flexibilität und gewinnt dadurch strategisch an Bedeutung. Sie ermöglicht es also, steuerbegünstigt Kapital aufzubauen und die individuelle Vorsorgesituation aktiv zu gestalten. Genau hier setzt die Raiffeisenbank Lägern-Baregg an: mit einer systematischen Analyse der persönlichen
Ausgangslage, verbunden mit den Zielen und Wünschen jedes Einzelnen und einer darauf abgestimmten Lösung.
Vorsorge bedeutet auch Planungssicherheit
Vorsorge ist nicht nur eine Frage des Alters, sondern auch des Schutzes bei Invalidität oder im Todesfall. Eine gute Planung gibt Sicherheit – für einen selbst und für die Familie. Zudem schafft sie Ruhe im Alltag. Wer weiss, dass er oder sie aktiv für die Zukunft vorsorgt, trifft finanzielle Entscheidungen bewusster.
Ganzheitliche Beratung statt
isolierte Produktwahl
Vorsorge ist kein Einzelprodukt, sondern ein Gesamtkonzept. Eine fundierte Planung berücksichtigt:
• Erwartete Leistungen aus AHV und Pensionskasse
• Mögliche Einkommenslücken im Alter
• Absicherung bei Invalidität oder Todesfall
• Steueroptimierung
• Persönliche Ziele wie Wohneigentum und Tragbarkeit über die Pensionierung hinaus
• Vergleich verschiedener Pensionsmodelle Auf dieser Basis werden passende Lösungen definiert .
Der Einfluss von Zeit und Rendite
Wie stark sich Anlagehorizont und Rendite auf das Vorsorgekapital auswirken, zeigen die Abbildungen 1 und 2 eindrücklich. Wer beispielsweise ab 35 Jahren monatlich CHF 300 in die Säule 3a einzahlt (CHF 3'600 pro Jahr) und dies bis 65 fortführt, baut über 30 Jahre ein deutlich höheres Kapital auf als jemand, der erst mit 45 Jahren beginnt und nur 20 Jahre einzahlt. Zusätzlich wird sichtbar: Bereits wenige Prozentpunkte Renditeunterschied führen langfristig zu mehr Endkapital. Der Zinseszinseffekt entfaltet seine Wirkung insbesondere bei längeren Laufzeiten und bei Anlagen mit Wertschriftenanteil. Die zentrale Erkenntnis lautet daher: Früh beginnen
schafft Spielraum. Doch auch ein späterer Start verbessert die Situation substanziell – entscheidend ist, dass überhaupt gehandelt wird.
Strategische Ausrichtung in einem anspruchsvollen Umfeld
«Angesichts der strukturellen Entwicklungen empfehlen wir eine aktive Auseinandersetzung mit der eigenen Vorsorgeplanung», so Oliver Ivljanin, Leiter Vermögens- und Vorsorgeberatung bei der Raiffeisenbank Lägern-Baregg. Dazu gehören:
• Regelmässige Einzahlungen in die Säule 3a
• Prüfung von Wertschriftenlösungen bei langfristigem Anlagehorizont
• Gezielte Einkäufe in die Pensionskasse, wo sinnvoll
• Periodische Überprüfung der gewählten Strategie
Wer ausschliesslich auf eine Kontolösung setzt, verzichtet bei langer Laufzeit unter Umständen auf Renditepotenzial. Zudem soll die Anlagestrategie stets zur individuellen Risikofähigkeit passen.
Nachhaltigkeit als Bestandteil der Vorsorge Nachhaltige Anlagen spielen auch in der privaten Vorsorge eine zunehmende Rolle. Viele Vorsorgelösungen integrieren ESG-Kriterien und berücksichtigen ökologische, soziale sowie unternehmensbezogene Faktoren. Damit wird neben der finanziellen Rendite auch langfristige Stabilität angestrebt – ein Aspekt, der gerade bei Vorsorgegeldern mit mehrjährigem Anlagehorizont an Bedeutung gewinnt.
Digital und persönlich zugleich
Die 3a-Lösungen lassen sich heute digital eröffnen und verwalten. Einzahlungen, Dokumente und Anpassungen sind über E-Banking zugänglich. Gleichzeitig bleibt die persönliche Beratung zentraler Bestandteil der Vorsorgeplanung. Komplexe Fragestellungen – etwa rund um Pensionierungsmodelle oder Steueroptimierung – erfordern individuelle Begleitung und nicht selten macht auch eine regelmässige Überprüfung Sinn.
Typische Fehler vermeiden
In der Praxis zeigen sich wiederkehrende Muster: Vorsorge wird aufgeschoben, die Ge-
Abbildung 1 (links) Einzahlungen von 300 CHF monatlich (3´600 CHF jährlich) mit einem Anlagehorizont von 30 Jahren. Abbildung 2 (rechts): Einzahlungen von 300 CHF monatlich (3'600 CHF jährlich) mit einem Anlagehorizont von 20 Jahren. Alle Beträge in CHF. Prozentangabe entspricht der erwarteten Rendite.
samtsituation wird nicht zusammen mit dafür ausgebildetem Fachpersonal analysiert oder die Strategie über Jahre nicht überprüft. Ebenso häufig wird das Renditepotenzial bei langen Laufzeiten unterschätzt. «Insgesamt schafft eine strukturierte Planung die nötige Transparenz, reduziert dazu die Risiken und mit einer frühzeitigen, durchdachten Strategie über alle drei Säulen hinweg lassen sich finanzielle Spielräume sichern und Vorsorgelücken gezielt schliessen», so Oliver Ivljanin weiter.
«Ich hätte früher anfangen sollen» – ein häufiger Gedanke
Viele Menschen glauben, sie hätten den idealen Zeitpunkt verpasst. Vielleicht mit 25 Jahren, vielleicht mit 30. Doch Vorsorge ist kein Allesoder-Nichts-Prinzip. Jeder Beitrag zählt. Wer mit 45 oder 50 Jahren beginnt, kann immer noch aktiv gegensteuern:
• Durch eine klare Budgetplanung und gezielte Anlagestrategien
• Durch regelmässige Einzahlungen in die Säule 3a
• Durch freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse
• Analyse der Vermögenswerte und Schulden
Selbst kleinere Beträge können über mehrere Jahre hinweg einen spürbaren Unterschied machen. Es geht nicht darum, alles sofort perfekt zu machen, sondern es ist wichtig, den ersten
«Insgesamt schafft eine strukturierte Planung die nötige Transparenz, um Versorgungslücken gezielt zu schliessen.»
Oliver Ivljanin, Leiter Vermögens- und Vorsorgeberatung, Raiffeisenbank Lägern-Baregg
Schritt zu wagen – sei es für ein Beratungsgespräch, die Eröffnung eines 3a-Kontos oder eine Standortbestimmung der eigenen Finanzen. Denn am Ende zählt nicht, wann man beginnt – sondern dass man beginnt.
Hier gehts zum interaktiven Rechner:
Haben Sie Fragen zum Thema? Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns für einen unverbindlichen Gesprächstermin unter www.raiffeisen.ch/laegern-baregg/ termin. Wir freuen uns auf Sie!
Ihre Bank in Baden – Birmenstorf - Ehrendingen – Wettingen Raiffeisenbank Lägern-Baregg
www.raiffeisen.ch/laegern-baregg Telefon 056 437 47 47
Seit 15 Jahren VW-ServicePartner in der Region
Als offizieller Volkswagen Service-Partner in der Region Wettingen/Baden, bietet die Altenburg-Garage AG in Untersiggenthal ein umfassendes Dienstleistungsangebot rund ums Fahrzeug. Dazu gehört, neben den vielfältigen Reparaturarbeiten, auch die neue WASCH GARAGE, welche moderne Technik, Umweltbewusstsein und Kundenkomfort bestens kombiniert.
Die Altenburg-Garage AG bietet sämtliche Reparaturen sowie Garantie- und Rückrufarbeiten an. Zudem ist der Betrieb ein Hochvoltkompetenzzentrum für Hybrid- und Elektrofahrzeuge der Marken Volkswagen, SEAT und CUPRA. Ein eigenes Räderhotel kümmert sich um die fachgerechte Lagerung von Winter- und Sommerreifen, während bestens ausgebildetes Werkstattpersonal jederzeit für qualitativ hochwertige Arbeit sorgt, die keine Wünsche offenlässt.
Regionales Servicezentrum
«Wir haben uns in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Servicezentrum zwischen Wettingen, Baden und Untersiggenthal entwickelt», so Geschäftsführer Stefan Hiltmann. Neben einer breiten Fahrzeugauswahl der
Marken CUPRA, SEAT, Mitsubishi und Suzuki beschäftigt der Betrieb rund 30 Mitarbeitende, darunter mehrjährig ausgebildetes Fachpersonal wie Mechatroniker, Diagnostiker oder Automobilfachmänner und vier Lernende.
Mit dem Konzept «Natürlich sauber» wurde im letzten Jahr ein innovatives Angebot im Bereich Fahrzeugreinigung eingeführt, das auf grosse Nachfrage stösst», so Hiltmann. Die neue WASCHGARAGE befindet sich in einem eigens neu gebauten Gebäude. Dort werden Fahrzeuge von unserem Team gründlich innen gereinigt. Zusätzlich steht eine moderne Portalwaschanlage zur Verfügung, die auch von der Kundschaft selbst genutzt werden kann.
Die Altenburg-Garage AG in Untersiggenthal bietet ein umfassendes Dienstleistungsangebot rund ums Fahrzeug.
Die WASCHGARAGE verbindet moderne Technik mit umweltfreundlichen Lösungen und einem hohen Komfort für die Kundschaft. Das Angebot richtet sich an Firmenund Privatkunden und kann unabhängig von einem Werkstatttermin genutzt werden.
Nachhaltige Reinigung mit moderner Infrastruktur
Die WASCHGARAGE überzeugt mit einer besonders ressourcenschonenden Infrastruktur: Rund 80 Prozent des verwendeten Wassers werden aufgefangen, aufbereitet und wiederverwendet. Zusätzlich setzt die WASCHGARAGE auf das neue Car Green Cleaning Konzept. Dank Mikrotrockendampfreinigern werden deutlich weniger chemische Reinigungsmittel für die Innenreinigung eingesetzt, was sowohl die Umwelt als auch die Fahrzeuge schont.
Flexible Angebote für jeden Bedarf
Das Angebot richtet sich bewusst an eine breite Kundschaft, unabhängig davon, ob das Fahrzeug in der Altenburg-Garage AG gewartet wird oder nicht. Kundinnen und Kunden können zwischen drei Reinigungsprogrammen wählen:
• Limmat – Basisprogramm
• Reuss – Mittelklasse
• Aare – Premiumreinigung
Inspiration für die Programmnamen lieferte das unweit gelegene Wasserschloss, wo die drei regional bedeutsamen Flüsse aufeinan-
dertreffen. Ein weiterer Vorteil: Während das Fahrzeug gereinigt wird, können Kundinnen und Kunden die Zeit im Showroom verbringen – etwa bei einem Kaffee oder zum kurzen Check der E-Mails. Das kürzeste Programm dauert rund 30 Minuten.
Komfort und Zeitersparnis für die Kundschaft
Mit dem neuen Angebot reagiert die Altenburg-Garage AG auf die steigenden Anforderungen ihrer Kundschaft. Neben einer hohen Reinigungsqualität steht vor allem der Komfort im Mittelpunkt. Besonders prak-
Geschäftsführer Stefan Hiltmann freut sich auf Ihren Besuch.
tisch ist die Kombination aus Werkstatt- und Reinigungsservice an einem Ort. Dadurch entfällt für viele der zusätzliche Weg zur Waschanlage – ein Konzept, das Zeit spart und den Werkstattbesuch deutlich angenehmer und effizienter macht.
Frühlingsausstellung
Besucherinnen und Besucher erwartet am Samstag, 25. April und Sonntag, 26. April 2026 , jeweils von 10 bis 17 Uhr eine Fahrzeugausstellung der Marken CUPRA, SEAT, Mitsubishi und Suzuki , ein Food-Truck mit herzhaften Burgern, sowie feiner Kaffee aus dem «Kaffifläck»-Wägeli . Für Kinder gibt es zwischen 12 und 15 Uhr das beliebte Kinderschminken.
Dopamin ist ein Neurotransmitter, also ein Botenstoff im Gehirn, der unsere Motivation, Belohnung und Freude steuert. Immer wenn wir etwas Angenehmes erleben – sei es ein köstliches Essen, ein kleiner Erfolg im Alltag oder ein Farbtupfer, der uns ins Auge fällt – schüttet unser Gehirn Dopamin aus. Kein Wunder also, dass wir uns zu Räumen und Umgebungen hingezogen fühlen, die ähnliche Glücksgefühle auslösen.
Genau hier setzt Dopamin Decor an: Der Einrichtungsstil nutzt Farben, Formen, Materialien und Accessoires gezielt, um sofort positive Emotionen zu wecken. Knallige Akzente, verspielte Texturen und harmonische Kontraste sorgen dafür, dass man sich in seinen eigenen vier Wänden sofort wohlfühl. Von farbenfrohen Kissen über kreative Wandgestaltungen bis hin zu kleinen Designobjekten, die ein Lächeln auf die Lippen zaubern – Dopamin Decor verwandelt Räume in Orte, an denen man Energie tankt und gute Stimmung spürt. Wer Lust auf Mut zur Farbe hat, kann kräftige Töne kombinieren. Wer es lieber dezent mag, setzt auf subtile Nuancen, die dennoch Glücksgefühle fördern. Das Prinzip bleibt dasselbe: Räume, die unsere Sinne stimulieren und das Wohlbefinden steigern – eine echte Ode an das tägliche Glück.
Wenn Gefühle weggehungert werden
Wenn die Beziehung zum Essen gestört ist, kann das verheerende Folgen haben für die Psyche und den Körper. Ernährungspsychiater Patrick Pasi betreut Patientinnen mit Essstörungen und erforscht am Zentrum für Essstörungen des Universitätsspitals Zürich neue Behandlungsmethoden.
Wer sich bei Patrick Pasi in Behandlung begibt, hat den ersten grossen Schritt zu einer allfälligen Heilung bereits hinter sich: die Einsicht, an einer Krankheit zu leiden. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn oft haben Menschen mit Essstörungen das Gefühl, sie seien nicht krank. Ganz im Gegenteil. «Sie sagen sich: Sich viel zu bewegen, ist gesund, und abnehmen wollen ja alle. Ich mache das besonders gut, weshalb soll ich deshalb zum Arzt?», erzählt Pasi. Der Ernährungspsychiater leitet das Zentrum für Essstörungen am Universitätsspital Zürich, wo Krankheiten wie Anorexie (Magersucht), Bulimie (Ess-Brech-Sucht) oder BingeEating (Esssucht) behandelt werden. Von diesen Essstörungen sind jeweils etwa ein bis vier Prozent der Bevölkerung betroffen, meist Frauen. Wer psychiatrische Hilfe sucht, tut dies oft auf mehr oder weniger sanften Druck der Familie oder des Hausarztes. Deshalb sei es wichtig, an der Motivation zu arbeiten, so Pasi, denn die Genesung von einer schweren Essstörung ist ein langwieriger Prozess, der viel Durchhaltewillen erfordert.
Die rigide Kontrolle des eigenen Essverhaltens vermittelt den Betroffenen das Gefühl von Selbstbestimmung, in einer Zeit, in der so vieles passiert – körperlich und sozial –, was sie nicht steuern und beeinflussen können. Doch zu hungern sei ein dysfunktionaler Umgang mit diesen Problemen, eine falsche Bestätigungsstrategie, so Pasi: «Negative Gefühle lassen sich nicht «weghungern». Und die vermeintliche Kontrolle über sich selbst, dieser Zwang, «etwas im Griff zu haben oder in den Griff zu bekommen», hat tiefgreifende und verheerende Auswirkungen auf den Körper.
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Sie haben das letzte Wort.
Mit einem Testament bestimmen Sie, wie Ihr Nachlass zu teilen ist. Sie können Ihre Liebsten begünstigen und jungen Menschen eine lebenswerte Zukunft hinterlassen.
Testament-Ratgeber bestellen und Info: QR-Code scannen, Webseite aufrufen oder 061 338 91 36 wählen. Gerne beraten wir Sie.
Perspektiven für Jugendliche Kasernenhof 8 | 4058 Basel | www.terredeshommesschweiz.ch/testament
FINGERFOOD MIT GLOBI
Essen ohne Besteck, das findet auch Globi fein! Ob süss oder herzhaft, warm oder kalt: In dem neuen Globi-Kochbuch «Fingerfood mit Globi» dreht sich alles um kleine Häppchen, die man mit den Fingern essen kann. Alle Rezepte sind vegetarisch, kindgerecht erklärt und laden zum Mithelfen, Ausprobieren und Teilen ein. Von Gemüse-Eisenbahnen über Spagetti-Muffins bis hin zu Frischkäse-Pralinen oder Power-Balls - im neuen Globi-Kinderkochbuch finden sich rund 60 süsse und herzhafte Rezepte aus aller Welt. Fingerfood passt aus Globis Sicht zu jedem Anlass, egal ob für Fest, Picknick oder Geburtstag.
Weitere Infos unter globi.ch
Heute schon gelacht?
Denn Lachen ist gesund! Das sagt ganz offiziell die Gelotologie, die Wissenschaft und Lehre vom Lachen. Lachen aktiviert nachweislich das Immunsystem, senkt den Stresslevel und verringert Schmerzen und sorgt durch die schnellere Atmung dafür, dass der Körper mehr Sauerstoff bekommt. Schon allein deswegen müsste man sich eigentlich Humor, Witze, Stand-up Comedy, Satire oder Situationskomik ärztlich verschreiben lassen. Auch für die Persönlichkeitsentwicklung ist Lachen sehr gesund. Davon überzeugt, war niemand Geringeres als Albert Einstein: «Wer sich selbst zu ernst nimmt, hat den Sinn des Lebens nicht verstanden». Auch Charlie Chaplin wusste bereits: «Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag». Aber Achtung LOL - Laughing Out Loud (auf Deutsch: „laut lachen“) sollte nicht nur ins Handy eingetippt, sondern im Austausch mit anderen Menschen praktiziert werden! So wirkt Lachen gesundheitsfördernd für Körper und Psyche.
FRAUEN, DIE GESCHICHTE SCHRIEBEN
Ob bei Breaking-News, bei einem Video in einem sozialen Netzwerk oder einer Nachricht, die einem zugesendet wird: Manchmal kommen Zweifel auf, ob das Video, das Bild oder die Nachricht stimmen. Jede und jeder kann einen eigenen Faktencheck durchführen. Hier sind fünf Punkte für eine Überprüfung:
Plausibilität – Kann das sein?
Kontext – Stimmt der Zusammenhang? Quelle – Wer ist das?
Lokalisierung – Wo wurde es aufgenommen?
Abgleich – Mit etablierten Medien abgleichen.
Das Buch «Vergessene Heldinnen» präsentiert aussergewöhnliche Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft, deren Namen wir eigentlich kennen sollten. Sie waren Pionierinnen, Visionärinnen, Wegbereiterinnen – und doch sind ihre Namen kaum bekannt. Das Werk «Vergessene Heldinnen» porträtiert Frauen, die Grosses geleistet haben, aber von der Geschichtsschreibung allzu oft übergangen wurden. Stefanie von Wietersheim zeigt in ihrem Buch die erstaunlichen Lebenswege dieser aussergewöhnlichen Persönlichkeiten auf: von der Schauspielerin Hedy
Lamarr, die die Grundlagen moderner Bluetooth-Technologie mitentwickelte, über Annemarie Renger, die erste demokratisch gewählte Parlamentspräsidentin der Welt bis hin zu Mary Wells Lawrence, eine der ersten grossen Werberinnen, die den berühmten Slogan «I love New York» prägte. Mit eindrucksvollen Bildern und fundierten Texten werden ihre Leistungen in Politik, Wissenschaft, Kunst, Mode und Gesellschaft sichtbar gemacht.
Vergessene Heldinnen, Stefanie von Wietersheim, callwey.de
Gegen die Schnelllebigkeit der Mode
Sarah Studer führt seit zehn Jahren den Laden «Duchesse» in Baden. Die gelernte Schneiderin setzt auf ausgewählte Secondhand-Mode, Qualität und ehrliche Beratung. Für sie steht fest: Stil entsteht nicht durch Marken oder Preise, sondern durch das Verständnis für sich selbst.
Interview: Daniel Zobrist Text: Valentin Lehmann Bild: Christian Doppler
Kleidung ist für Sarah Studer mehr als nur ein Produkt und sicher kein Wegwerfartikel. Sie begleitet Menschen, unterstreicht ihre Persönlichkeit und schafft Ausdruck. Mit einem tiefen Verständnis für Stoffe, Muster und die Branche führt sie seit zehn Jahren ihren Laden «Duchesse» in Baden.
Ihr Weg in die Modebranche begann handwerklich. Studer ist gelernte Schneiderin und arbeitete nach ihrer Lehre einige Zeit bei Ledergerber Mode auf ihrem Beruf weiter. Es ging allerdings nicht lange, bis ihr damaliger Chef sie aus der Produktion in den Verkauf setzte. Bald wurde klar, dass sie nicht nur das Handwerk, sondern auch die Arbeit mit Kundinnen und das fertige Produkt interessierten.
Über viele Jahre war sie in der internationalen Luxuswelt tätig, unter anderem für das Londoner Label Agent Provocateur. Sie arbeitete als Einkäuferin und in leitender Funktion. Das Verständnis fürs Handwerk und für den Stoff aus ihrer Lehrzeit kam ihr damals wie heute zugute. Mit der Entwicklung der Branche veränderten sich jedoch auch die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit und der Produkte. Durch die grössere Nachfrage kommen kleinere Qualitätsmanufakturen nicht mehr mit der Herstellung nach. Grössere Modelabels entscheiden sich deshalb oft für neue Produktionsstandorte in Fernost. Diese Veränderung führte insbesondere zu Einbussen bei der Qualität. Für Studer ein Punkt, an dem sie nicht mehr hinter den Produkten stehen konnte. Sie fasste deshalb den Entschluss, der Luxusmode den Rücken zu kehren.
Neues Kapitel in der Selbstständigkeit Zunächst wollte sie sich in ihrem neuen Lebensabschnitt der Arbeit mit Tieren widmen. Doch es kam anders: Sie wollte nicht, dass ihre jahrelange Erfahrung und ihre Leidenschaft nicht mehr genutzt werden. So gründete sie 2016 ihren eigenen Laden. Der Name «Duchesse» hat eine persönliche Bedeutung und geht auf den Namen ihrer damaligen Katze zurück.
Im Laden setzt Studer auf ausgewählte Secondhand-Mode. Entscheidend ist für sie der Zustand der Stücke. «Die Ware ist praktisch ungetragen, sonst nehme ich sie nicht an», sagt sie. Qualität steht klar im Vordergrund. Kleidung soll lange getragen werden können und nicht nach kurzer Zeit ersetzt werden müssen.
Auch das Geschäftsmodell hat sich mit der Zeit verändert. Ursprünglich arbeitete Studer mit Kommissionen, wie es in der Branche üblich
«Ich fühle mich unwohl, wenn meine Kleidung nicht monochrom ist.»
Sarah
Studer, Geschäftsinhaberin Duchesse
ist. Während der Corona-Zeit stellte sie jedoch um und kauft die Ware heute direkt an. Kundinnen erhalten je nach Variante einen Anteil am ursprünglichen Preis, entweder bar oder in Form eines Ladengutscheins. Dieser Wechsel hat die Abläufe deutlich vereinfacht.
Marke und Preis verleihen alleine kein Stil Stil hat für Sarah Studer nichts mit Geld zu tun. Entscheidend sei, dass man weiss, was einem steht und wie man sich wohlfühlt. Genau dabei unterstützt sie ihre Kundinnen im Alltag. Stil ist für sie eng verknüpft mit dem Bewusstsein für sich selbst. Wer sich kennt und die Kleidung nach dem eigenen Wohlbefinden ausrichtet, strahlt Stil aus. Für Studer selbst ist es die Farbe schwarz, die seit der Jugend ihre Kleidung prägt. «Ich fühle mich unwohl, wenn meine Kleidung nicht monochrom ist. Wenn jemand mich sieht, möchte ich als Individuum wahrgenommen werden und nicht für meine Kleider», begründet sie diese Eigenart.
Studer kann in ihrem Laden «Duchesse» auf viele Stammkundinnen zählen. Das Vertrauen in sie spielt eine zentrale Rolle. Viele verlassen sich auf ihre Einschätzung oder lassen sich beraten. Mit ihrer Erfahrung als Schneiderin versteht sie die Kleidung auf eine andere Art und Weise als normale Verkaufspersonen im Detailhandel. Ihr Sortiment ist bewusst ausgewählt. Neben aktuellen Stücken finden sich auch zahlreiche Vintage-Artikel, also Kleidung aus früheren Jahrzehnten. Marken sind dabei nicht von entscheidender Bedeutung. Wichtiger sind Qualität und Ausstrahlung eines Stücks. Nach ersten Erfahrungen an einem anderen Standort fand Studer ihren Platz an der Unteren Halde in Baden. Entgegen anfänglicher Skepsis entwickelte sich der Standort positiv. Die Lage in der Altstadt und die Umgebung passen heute gut zu ihrem Geschäft und verleihen zusätzlichen Charme.
Duchesse Vintage & More, Untere Halde 13, 5400 Baden, 056 222 03 76 www.duchesse.ch, Instagram: Duchesse Vintage & More
Die Parkgarage ist nach Baden-Dättwil umgezogen
Die Parkgarage und mit Ihr die Marke Hyundai ist von Baden nach Dättwil umgezogen und empfängt ihre Kunden nun an der Oberrohrdorferstrasse 1a, dort wo die Strassenummer punkto Qualität und Dienstleistung Programm ist.
Die Parkgarage startet in eine neue Ära: Ab sofort finden Kundinnen und Kunden das Unternehmen an der Oberrohrdorferstrasse 1a in Baden-Dättwil. Der Umzug markiert einen wichtigen Meilenstein – nicht nur räumlich, sondern auch mit Blick auf die Zukunft. Nach einer 43-jährigen Geschäftstätigkeit in Baden präsentiert sich die Parkgarage am neuen Standort in Baden-Dättwil moderner, grösser und kundenorientierter denn je. Geschäftsführer und Inhaber Hermi Löhrli, der den Betrieb 2019 übernommen hatte, zeigt sich begeistert: «Wir haben hier deutlich mehr Platz und der Showroom ist phänomenal. Das passt perfekt zur Marke
Hyundai, welche sich in all den Jahren auch immer weiterentwickelt hat. Nun können wir alle Modelle optimal präsentieren.»
Neben den erweiterten Platzverhältnissen waren auch strategische Überlegungen entscheidend für den Standortwechsel. Die neue Adresse überzeugt mit einer Toplage vis-à-vis dem Fussballstadion des FC Baden, wo Löhrli auch als Präsident wirkt. Sie ist damit hervorragend erreichbar und in der Weggabelung Richtung Fislisbach und Oberrohrdorf nicht mehr zu übersehen. Auch die Werkstatt-Infrastruktur lässt keine Wünsche offen: Sechs moderne Werkstatt-
boxen sorgen für effiziente Abläufe, während ein engagiertes Team von neun Mitarbeitenden einen kompetenten Service und persönliche Beratung bieten.
Alle Hyundai Modelle vor Ort
Die Parkgarage präsentiert eine alle Hyundai-Modelle als Neuwagen, womit die unterschiedlichsten Bedürfnisse und Ansprüche abgedeckt werden. Vom kompakten Kleinwagen über elegante Limousinen bis hin zu robusten SUVs und dynamischen Sportwagen findet sich für jeden Fahrstil das passende Modell. Dabei stehen verschiedene Antriebsarten zur Verfügung – von klassi-
Die Parkgarage hat einen neuen Standort und befindet sich neu an der Oberrohrdorferstrasse 1a in Baden-Dättwil.
«Wir haben hier deutlich mehr Platz und der Showroom ist phänomenal. Das passt perfekt zur Marke Hyundai, welche sich in all den Jahren auch immer weiterentwickelt hat. Nun können wir alle Modelle optimal präsentieren.»
Hermi Löhrli
schen Benzin- und Dieselmotoren bis hin zu modernen Hybrid- und Elektroantrieben.
Zur Modellpalette zählen unter anderem der Hyundai Bayon, ein moderner kompakter Crossover-SUV, der mit urbaner Flexibilität überzeugt, sowie der Hyundai i20, der sich frisch gestylt und raffinierter denn je präsentiert. Auch der Hyundai i10 zeigt, dass Grösse nicht alles ist – klein im Format, aber gross in Sachen Komfort und Funktionalität. Allen Fahrzeugen gemeinsam ist ein hoher Anspruch an Innovation und Komfort: Umfangreiche Konnektivitätslösungen sowie die fortschrittlichen Hyundai SmartSense Sicherheitstechnologien sorgen für ein Plus an Sicherheit und ein entspanntes Fahrerlebnis.
Entdecken Sie die gesamte Modellpalette und stellen Sie sich Ihr Wunschfahrzeug individuell mit dem Hyundai-Konfigurator zusammen.
Jetzt Probe fahren.
Abb.: all-new INSTER, 42 kWh, 2WD, 71.1 kW/97 PS, Normverbrauch Energieeffizienz-Kategorie: A. *Die europäische Hyundai 5-Jahres-Werksgarantie Fahrzeuge, die ursprünglich vom Endkunden bei einem offiziellen Wirtschaftsraum) erworben wurden, entsprechend den Bedingungen Symbolbild. Es besteht keine Haftung für mögliche Fehler oder Auslassungen.
Oben: Der Blick in die neue Ausstellungshalle. Auch Modelle mit Hybrid- und Elektroantrieben kann man Probe fahren. Und das Wunschfahrzeug kann individuell mit dem Hyundai-Konfigurator zusammengestellt werden. Geschäftsführer Hermi Löhrli freut sich auf Ihren Besuch.
Parkgarage Baden AG, Ob Tel +41 56 222 94 33, www
Grosse Eröffnungs-Ausstellung
Ein besonderes Highlight steht bereits vor der Tür: Am Samstag, 18. April 2026 (09.00 - 17.00 Uhr) und am Sonntag, 19. April 2026 (10.00 - 16.00 Uhr) lädt die Parkgarage zur grossen Eröffnungs-Ausstellung ein. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf attraktive Hyundai Ausstellungsrabatte freuen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Essen und Getränke stehen bereit, sodass einem entspannten Besuch nichts im Wege steht. Und wer gleich selbst hinter das Steuer möchte: Probefahrten sind jederzeit möglich . Die Parkgarage freut sich darauf, Kundinnen und Kunden am neuen Standort willkommen zu heissen – moderner, grösser und bereit für die nächsten Jahrzehnte.
Seit 1990 steht die Killer AG in der Region für professionelle Dienstleistungen im Bereich Unterhalts- und Spezialreinigung – für Privatpersonen ebenso wie für Unternehmen und öffentliche Institutionen. Mit rund 200 Mitarbeitenden, moderner Technik und klarer Kundennähe verbindet das Unternehmen Erfahrung mit Innovationskraft.
1990 gegründet, hat sich die Killer AG über 35 Jahre als verlässlicher Partner und hervorragender Dienstleister in sämtlichen Reinigungsbelangen etabliert. Der Hauptsitz in Gebenstorf ist das operative Zentrum für Einsätze mit Fokus auf der Region Brugg, Baden und Wettingen, aber auch darüber hinaus im Kanton Aargau sowie Raum Zürich.
Im Sommer 2024 wurde die Killer AG von einer Gruppe von vier Investoren gemeinsam mit Markus Neckermann übernommen. Markus Neckermann ist seit 2021 Geschäftsführer und seit Sommer 2024 auch Partner der Killer AG. Bereits seit 2016 im Unternehmen tätig, kennt er die Strukturen und den Markt aus dem Effeff. Für ihn sei ein Traum in Erfüllung gegangen, als er die Leitung des Unternehmens
übernommen habe, sagt der in der Region verankerte Neckermann, der seinerseits auf mehr als 30 Jahre Branchenerfahrung zurückblicken kann. Die neue Besitzerschaft investierte gezielt in die Killer AG. Neuer Auftritt, neue Website, neues Logo und erweiterte Dienstleistungen sorgen für erkennbare Veränderungen. Auch die Unternehmensorganisation wurde weiterentwickelt, insbesondere durch die Digitalisierung zentraler Prozesse. Auftragsabwicklung, Einsatzplanung, Stundenerfassung und Mitarbeitermanagement sind heute weitestgehend papierlos organisiert. Dies erhöht zum einen Transparenz, reduziert administrativen Aufwand und ist nachhaltiger. Kundinnen und Kunden profitieren so von effizienteren Abläufen, kürzeren Reaktionszeiten und nachvollziehbaren Leistungsdokumentationen.
Sauberkeit als Teil der Unternehmensidentität
«Die Killer AG ist durch die Grösse und Organisation beweglich wie ein KMU, aber leistungsfähig wie ein Grossbetrieb», beschreibt Markus Neckermann sein Unternehmen. Dass dies nicht nur ein schöner Spruch ist, sondern tagtäglich gelebt wird, zeigen verschiedene Grossaufträge. So betreut die Killer AG zahlreiche gewerbliche und öffentliche Auftraggeber, darunter die Kanti Baden oder die Stiftung FARO. Im Bereich Unterhaltsreinigung umfasst das Leistungsspektrum unter anderem Büroreinigung, Abfallmanagement, Reinigung öffentlicher Verwaltungen sowie Busreinigung für die Regionalen Verkehrsbetriebe BadenWettingen. Hinzu kommen Spezialreinigungen mit erhöhten Anforderungen: Arbeiten an Gebäudehüllen, Fensterreinigungen mit Hebe-
Die Geschäftsleitung der Killer AG von links: David Canario, Tamara Schmid, Markus Neckermann, Mariagrazia Affolter und Daniel Bühler.
bühnen oder Gerüsten, Einsätze mit schweren Maschinen sowie umfassende Hauswartungen.
«New Business» als eigener Geschäftsbereich
Ein wachsendes Geschäftsfeld ist etwa die Lüftungsreinigung, insbesondere im Gastronomie-, Gewerbe- und Privatbereich. Neu bietet das Unternehmen Entfeuchtungen bei Neu- und Umbauten sowie die Reinigung von Solarpanels an. Verschmutzte Photovoltaikanlagen verlieren messbar an Leistung. «Eine regelmässige Reinigung trägt dazu bei, den Energieertrag stabil zu halten», so Neckermann. Durch modernste Technik und dem entsprechenden Know-how werden Gebäude und Material nicht nur gereinigt, sondern auch deren Lebensdauer erheblich verlängert.
Privatkunden entlasten
Nicht nur für Unternehmen ist das Engagement von Killer eine Entlastung! Auch Privatkunden profitieren in mehreren Belangen von professionellen Reinigungen. Acht Mitarbeitende sind täglich im Einsatz und übernehmen im Abo-Modell den regelmässigen Privatunterhalt. Fenster- und Grundreinigungen, sowie Umzugsreinigungen mit Abnahmegarantie gehören ebenso zum Angebot. Gerade in Haushalten mit hoher beruflicher Belastung schafft professionelle Unterstützung spürbare Entlastung. Für ältere Menschen kann es Sicherheit und Lebensqualität im eigenen Daheim bedeuten und so zu mehr Unabhängigkeit im Alltag führen.
Investitionen in Robotertechnik
Um mit den laufenden Entwicklungen in der Reinigungsbranche Schritt halten zu können, investiert die Killer AG laufend in neue Geräte und Apparaturen. Markus Neckermann beschreibt diesen Prozess so: «Wir bewegen uns immer mehr in Richtung von Robotern, welche Arbeiten entweder komplett selbstständig erledigen oder zumindest für grosse Zeiteinsparungen sorgen.» In der Kantonsschule Baden stehen beispielsweise bereits in zwei Turnhallen Roboter, welche mit geringer menschlicher Unterstützung die Böden reinigen, was für die Kunden eine wesentliche Arbeitserleichterung im täglichen Reinigungsprozess und auch eine finanzielle Entlastung bedeutet.
Vorteile eines leistungsfähigen KMU
Die Vorteile, mit welchen die Killer AG im Vergleich mit grösseren Mitbewerbern überzeugen kann, sind vielfältig. Kundennähe, kurze Entscheidungswege und Flexibilität sind da zu nennen. Aber auch das Personal fühlt
Ob Grundreinigung (oben), Fenster-, Boden- oder Fassadenreinigung für Private, Unternehmen und Institutionen (rechts), die Killer AG reinigt mit modernster Technik und Knowhow, um auch die Lebensdauer der Gebäude zu verlängern. Rechts: Fassade mit Graffiti und daneben nach der Reinigung durch die Killer AG.
sich wohl bei der Killer AG, viele sind bereits seit Jahren im Unternehmen und identifizieren sich mit ihm. Auch davon profitieren die Kunden der Killer AG.
Jeder Kratzer am Fahrzeug verdient ein Meisterwerk
Die Mitarbeitenden von WIDMER CARROSSERIE AG aus Neuenhof stehen für präzise Handwerkskunst, modernstes Know-how und einen Umgang mit Menschen, der von Respekt & Ethik Business geprägt ist. Hier trifft langjährige Erfahrung und viel Fachkenntnisse auf innovative Lösungen – mit einem klaren Ziel: Fahrzeuge fachgerecht instand zu setzen und ihnen Form, Farbe und Wert zurückzugeben.
Für den Carrosseriebetrieb geht es nicht nur um Reparatur, Technik und Materialien, sondern vor allem um eine wertschätzende Haltung und Respekt im Umgang mit den Menschen. Dieser Gedanke prägt den Arbeitsalltag im Betrieb. Kundinnen und Kunden, Partner und Mitarbeitende begegnen sich auf Augenhöhe. «Verlässlichkeit, Engagement und Leidenschaft sind bei uns keine leeren Worte, sondern Teil der täglichen Arbeit. Wir arbeiten termingetreu, zuverlässig und mit echter Herzblut-Qualität – vom ersten Kontakt bis zur fertigen Reparatur», so Geschäftsführer und Inhaber Mario Widmer. Dieses Credo unterstreicht die 5.0 Sternen Google Rezensionsbewertung mit «hervorragend».
Sicher zurück auf die Strasse Wenn ein Fahrzeug beschädigt wird, ist das oft mit Aufwand, Unsicherheit und vielen Fragen verbunden. Genau hier setzt der Service des Unternehmens an. Das Team begleitet Kundinnen und Kunden durch den gesamten Prozess – kompetent, transparent und lösungsorientiert. Ob kleiner Kratzer, Parkschaden oder komplexer Unfallschaden: Jedes Fahrzeug wird mit derselben Sorgfalt behandelt. Die Fachleute der Widmer Carrosserie AG arbeiten stets nach aktuellen Herstellerrichtlinien und haben auch die nötigen Zertifizierungen, um auch komplexe Reparaturen ausführen zu dürfen. Modernste Technik, hochwertige Materialien und konti-
nuierliche Weiterbildung sorgen so dafür, dass Reparaturen nicht nur optisch überzeugen, sondern auch technisch höchsten Standards entsprechen. Ziel ist es, Fahrzeuge sicher, fachgerecht und in perfektem Zustand wieder auf die Strasse zu bringen.
Umfassendes Dienstleistungsangebot
Das Leistungsspektrum des Betriebs ist breit und deckt sämtliche Arbeiten rund um Carrosserie und Lack ab. Dazu gehören Carrosserie- und Lackierarbeiten, präzise ausgeführte Unfallreparaturen sowie die Behebung von Parkschäden. Auch Felgenreparaturen, Scheibenreparaturen oder Scheibenersatz sowie die Instandsetzung von Hagelschäden gehören zum
Mario Widmer, Geschäftsführer und Inhaber, freut sich auf Ihren Besuch.
«Verlässlichkeit, Engagement und Leidenschaft sind bei uns keine leeren Worte, sondern Teil der täglichen Arbeit. Wir arbeiten termingetreu, zuverlässig und mit echter Herzblut-Qualität – vom ersten Kontakt bis zur fertigen Reparatur.»
Mario Widmer
Oben: Blick in das topmoderne Carrosserie- und Lackierwerk. Letzte Qualitäts- und Sicherheitschecks (unten).
täglichen Geschäft. Darüber hinaus bietet die Widmer Carrosserie AG spezialisierte Dienstleistungen an, die in modernen Fahrzeugen immer wichtiger werden. Dazu zählt beispielsweise die Kalibrierung von Assistenzsystemen, damit Sicherheitssysteme nach einer Reparatur wieder einwandfrei funktionieren. Auch Fahrzeugbeschriftungen werden professionell umgesetzt – von der dezenten Beschriftung bis zur auffälligen Werbegestaltung. Ein besonderer Vorteil für Kundinnen und Kunden ist das komplette Schadenmanagement mit Versicherungen. Der Betrieb übernimmt die Koordination und Kommunikation mit den Versicherungsgesellschaften und sorgt dafür, dass der Ablauf effizient und möglichst unkompliziert gestaltet wird. So bleibt der administrative Aufwand für Fahrzeughalter minimal.
Grosse Kompetenz auch bei Nutzund Baufahrzeugen
Auch im Bereich Nutz-, Bau- und Kommunalfahrzeuge verfügt das Team über umfassende Erfahrung. Vom Firmenfahrzeug bis zum Spezialfahrzeug wird jedes Objekt mit derselben Präzision und Sorgfalt behandelt. Ergänzend ist die Widmer Carrosserie AG zertifizierter Einbaupartner von Aluca-Systemen, wo man hochwertige und massgeschneiderte Fahrzeugeinrichtungen aus Aluminium verbaut und die Nutzfahrzeuge so in mobile Werkstätten oder Lager verwandelt.
Jeder Kratzer verdient ein Meisterwerk
Der Anspruch des Unternehmens geht jedoch über die reine Reparatur hinaus. Jedes Fahrzeug soll nicht nur instandgesetzt werden, sondern im Idealfall sogar besser dastehen als zuvor. Mit handwerklichem Können, technischem Verständnis und echter Leidenschaft sorgt das Team dafür, dass beschädigte Fahrzeuge wieder in Bestform zurückkehren.
Form und Farbe werden präzise rekonstruiert, Oberflächen sorgfältig aufgebaut und Details mit höchster Genauigkeit ausgeführt.
So bringt die WIDMER CARROSSERIE AG Fahrzeuge nicht nur zurück auf die Strasse –sondern auf das nächste Level. Termingetreu, zuverlässig und mit Herzblut-Qualität.
Das Dienstleistungs- und Kompetenzangebot umfasst:
Carrosserie- und Lackierarbeiten
Unfallreparaturen und Parkschäden
Felgen-Reparatur Scheibenreparatur und Ersatz Hagelschäden Fahrzeugbeschriftungen
Kalibrierung von Assistenzsystemen
Komplettes Schadenmanagement mit den Versicherungen Zertifizierter Einbaupartner von Aluca-Systemen
Von Biodiversität über graue Energie bis zu Konsumfallen: Während Länder wie Bhutan und Costa Rica intakte Ökosysteme bewahren, produziert Fast Fashion wie Shein Kleider voller gefährlicher Chemikalien, welche mit verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht werden. Konzepte wie die Donut-Ökonomie zeigen Wege zu nachhaltigem Wachstum, ohne die ökologischen Grenzen der Erde zu überschreiten. Jede Konsumentin und jeder Konsument kann durch seinen bewussten Konsum einen Beitrag leisten – für Mensch und Natur.
Text: Katja Bopp Bilder: zVg.
GEWUSST?
In welchen Ländern weltweit ist die Biodiversität am höchsten und gibt es noch intakte Ökosysteme? In Costa Rica sind 25% der Fläche Schutzgebiete und die Artenvielfalt ist sehr hoch. Das Land Bhutan besteht aus über 70% aus Wald, wo eine nachhaltige Forstpolitik betrieben wird. In Suriname und Guyana gibt es grosse Regenwaldflächen, eine sehr geringe Abholzung und intakte Ökosysteme. In Neuseeland werden endemische Arten geschützt, das Land hat eine intensive Naturschutzpolitik. In Finnland und Schweden gibt es viele gut erhaltene Wälder und eine nachhaltige Forstwirtschaft. Kanada hat riesige Wildnisgebiete, Nationalparks und intakte Wälder. Kleine und gut geschützte Länder wie Bhutan, Costa Rica und Suriname stehen weltweit an der Spitze der Biodiversität. Doch der globale Trend zeigt weiter auf, dass die Artenvielfalt abnimmt und dies nur durch Schutzgebiete, Aufforstung und nachhaltige Landnutzung gestoppt werden kann. Die grössten Bedrohungen der Biodiversität sind Rodung, Klimawandel, invasive Arten und Überfischung.
«Wir können unsere Probleme nicht mit derselben Denkweise lösen, mit der wir sie geschaffen haben.»
Albert Einstein
GRAUE
ENERGIE
Die graue Energie eines Produkts bezeichnet die Energie, die für dessen Herstellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung insgesamt aufgewendet wurde, also in ihm «enthalten» ist. Berücksichtigt werden dabei sowohl alle Vorprodukte bis zur Rohstoffgewinnung als auch der gesamte Energieeinsatz aller angewandten Produktionsprozesse. Wenn zur Herstellung Maschinen oder Infrastruktur-Einrichtungen notwendig sind, wird üblicherweise auch der anteilige Energiebedarf für deren Herstellung und Instandhaltung in die «graue Energie» des Endprodukts mit einbezogen. Das «Produkt» kann auch eine Dienstleistung sein. Graue Energie ist somit der indirekte Energiebedarf durch Kauf eines Konsumguts im Gegensatz zum direkten Energiebedarf bei dessen Benutzung. Besonders relevant ist die «graue Energie» im Bauwesen. Durch energetische Sanierung statt Neubau, Nutzung regionaler Materialien und Förderung der Kreislaufwirtschaft (Reparieren/Wiederverwenden) kann «graue Energie» eingespart werden. Als Konsumentin oder Konsument kann «graue Energie» bewusst tief gehalten werden, wenn man beispielsweise saisonale und regionale Produkte kauft sowie Elektronikgeräte oder Gebrauchsartikel möglichst lange nutzt.
Gefährliche Chemikalien
Der Online-Modehändler Shein ignoriert Warnungen zu gefährlichen Chemikalien in Kleidungsstücken. Das Bremer Umweltinstitut hat im Auftrag von Greenpeace Deutschland im Januar 2026 31 Kleidungsstücke getestet und in 25 davon teils massiv überschrittene Grenzwerte der europäischen Chemikalienverordnung (REACH) festgestellt. Dabei handelte es sich um identische oder sehr ähnliche Produkte wie bei einem Greenpeace-Test im November 2025. Diese sollten gemäss Shein nicht mehr auf der Plattform verfügbar sein. Bereits im November 2025 hatte Greenpeace in Shein-Produkten unter anderem die Weichmacher Phthalate sowie die «Ewigkeitschemikalie» PFAS in viel zu hoher Konzentration nachgewiesen. Als Reaktion hatte Shein angekündigt, die betroffenen Artikel vom Markt zu nehmen und erklärte, Produktsicherheit sowie EU-Standards hätten oberste Priorität. Ein folgenloses Versprechen: Shein entfernte nur die von Greenpeace beanstandeten, konkreten Produktnummern. «Shein ignoriert Warnungen sowie gesetzliche Grenzwerte und nimmt Schäden für Mensch und Umwelt billigend in Kauf. Dieses Verhalten ist grob fahrlässig», sagt Joëlle Hérin, Konsumexpertin bei Greenpeace Schweiz. Greenpeace konnte in der Kleidung potenziell giftige Chemikalien oberhalb der zulässigen Grenzwerte nachweisen. Die gefundenen Chemikalien werden mit verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht, darunter Krebs, Fortpflanzungsstörungen und Wachstumsstörungen bei Kindern sowie einer Schwächung des Immunsystems. Die gefährlichen Chemikalien überschritten die Schweizer und EU-Grenzwerte teilweise extrem, bis um das 3115-fache.
Weitere Infos zum Bericht unter greenpeace.ch
Gemeinsam für nachhaltige Investitionen. Jetzt aktiv werden: greenpeace.ch/dreampeace
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127 Kilogramm
Plastik pro Kopf und Jahr
Die Schweiz gehört in Europa zu den drei grössten Plastikverbrauchern: 127 kg pro Kopf verbrauchen wir jedes Jahr. Zum Vergleich: In Afrika sind es 13 Kilogramm pro Kopf, in den USA 216 Kilogramm. Jedes Jahr werden in der Schweiz 790'000 Tonnen Kunststoffabfälle weggeworfen, die Hälfte davon sind Verpackungen. Der grösste Teil wird heute mit dem Kehricht verbrannt. Erst drei Prozent des Haushaltsplastiks werden recycelt. Das Sammelpotenzial liegt bei 112 000 Tonnen jährlich. Dreimal so viel, wie bei den PET-Getränkeflaschen zusammenkommt. Ein nationaler Plastiksammelsack der «Recypac» soll Schweizerinnen und Schweizer zu mehr Recycling motivieren. Zu Hause kann jede und jeder Plastikverpackungen sammeln und den vollen Sack zurück in ausgewählte Filialen des Handels oder in den Wertstoffhof bringen. In der Schweiz liegt die Hoheit über den Abfall bei den Gemeinden. Deshalb ist das je nach Wohnort unterschiedlich geregelt.
Weitere Infos unter www.recybag.ch
«Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.»
Albert Schweitzer
Donut-Ökonomie
Die Donut-Ökonomie ist ein Wirtschaftsmodell, das von der britischen Ökonomin Kate Raworth entwickelt wurde. Es beschreibt, wie eine Wirtschaft funktionieren sollte, damit alle Menschen gut leben können, ohne die ökologischen Grenzen der Erde zu überschreiten.
Die Donut-Ökonomie nimmt das Konzept der planetaren und sozialen Grenzen als Ausgangspunkt.
Sollen negative Folgen wie Klimawandel und der Verlust der Artenvielfalt vermieden werden, dürfen die planetaren Grenzen nicht überschritten werden.
Das Modell stellt die Wirtschaft als Donut (Ring) dar:
Innerer Ring – soziale Grundlage
Hier geht es um grundlegende Bedürfnisse der Menschen (Bildung, Gesundheit, Frieden oder soziale Gerechtigkeit). Wenn wir unter diese Grenze fallen, entstehen soziale Probleme.
Äusserer Ring – ökologische Grenze
Das sind die Belastungsgrenzen unseres Planeten.
Wenn wir darüber hinausgehen, schädigen wir die Umwelt (Luftverschmutzung, Klimawandel, Verlust an Biodiversität oder Versauerung der Ozeane).
Der ideale Bereich liegt dazwischen – im «Teig» des Donuts. Dort werden alle Bedürfnisse erfüllt, ohne die Erde zu überlasten.
Ökonomische Prioritäten wie ein kontinuierliches Wachstum des Bruttoinlandsproduktes sollen mit ökologischen und sozialen Indikatoren erweitert und damit das menschliche Wohlergehen gefördert werden. Die Donut-Ökonomie kombiniert soziale Mindeststandards und ökologische Grenzen, womit ein ganzheitlicher Blick auf die Wirtschaft entsteht.
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Im Uhrzeigersinn: Ob gemeinsame Erlebnisse mit der Männerriege, Sportsgeist bei den Volleyball Frauen, gemeinsames Aufwärmen bei den Handball-Junioren oder erste Wettkampf-Erfahrung bei der Jugi - der SV Lägern ist polysportiv.
Beim SV Lägern ist für alle etwas dabei
Beim SV Lägern Wettingen finden viele den für sie optimalen Sport – und sogar noch mehr. Und dies das ganze Leben lang. Man kann als Knirps in der Jugendriege oder beim Kinderhandball anfangen und im fortgeschrittenen Alter bei der Männer- oder Frauenriege mitmachen. Daneben gibt es sogar noch ein Chörli für die besonders musikalischen Sportlerinnen und Sportler.
Text: Alexander Wagner Bilder: ZVG.
Wer will kann eigentlich das gesamte Leben lang beim SV Lägern aktiv sein. Der polysportive Verein besteht aus acht unabhängigen Riegen mit insgesamt mehr als 500 Mitgliederinnen und Mitgliedern. Beim Volleyball oder Handball kann man genauso wie in der Jugendriege bereits als Kindergärtler mitmachen. Wer den sportlichen Wettkampf sucht, kann ebenfalls bei diesen zwei Riegen in der Meisterschaft spielen. Wer jedoch ohne diesen Vergleich glücklicher ist, kann bei der Jogger- und Nordic Walkinggruppe mitmachen. Oder bei der Fitnessriege, wo Unihockey, Hallenfussball und andere Sportarten be-
trieben werden. Die routinierteren Sportlerinnen und Sportler können sich der Männer- oder Frauenriege anschliessen. Und als Ausgleich oder wenn es dann irgendwann doch zu anstrengend wird, hat der SV Lägern Wettingen sogar ein eigenes Chörli.
Eigenständige Riegen
Der Gesamtverein ist beispielsweise für die Gemeinde Wettingen der Ansprechpartner. Gerade wenn es um Hallenbelegungen oder ähnliches geht. Zudem organisiert der SV Lägern jedes Jahr den Lauf
«de schnällscht Wettiger», der jeweils vor den Sommerferien den Auftakt ins Wettiger Fäscht bildet. «Es geht uns auch darum, ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu leben und pflegen», betont Hansjörg Egloff, der Präsident des Gesamtvereins. In diesen Tagen findet gerade wieder die Generalversammlung des SV Lägern statt. Daran werden sich wohl wie jedes Jahr eher die älteren Semester beteiligen. «Eine gewisse Überalterung bei den Mitgliedern ist immer mehr eine Herausforderung», erklärt Egloff mit Blick über alle acht unabhängigen Riegen hinweg. Das ist naturgemäss bei den einzelnen Riegen sehr unterschiedlich. In der Jugi, wo man bereits ab dem Kindergarten mitmachen kann, wird dies nie passieren. Die Handballer und Volleyballer haben dieses Problem auch weniger, weil sie ebenfalls bereits im Kindesalter beginnen. Anders sieht es bei der Männer- und Frauenriege sowie in der Fitnessriege aus.
Handballer und Volleyballer die bekanntesten Riegen Bei den Ballsportarten hat sich eine Teilung entwickelt. Die Volleyballsektion setzt eher auf Mädchen und Frauen. Insgesamt gibt es 11 Frauenmannschaften und zwei Equipen bei den Männern. Das Fanionteam der Frauen spielt in der 3. Liga Classic.
Ebenfalls in der 3. Liga spielt die erste Mannschaft im Handball. Insgesamt hat der SV Lägern rund 120 Junioren und 80 Aktive, die dem kleinen Ball hinterherjagen. Dazu kommen noch die Passivmitglieder. Die glorreichen Zeiten, als man in der zweithöchsten Liga, der Nationalliga B spielte, sind schon einige Zeit vorbei. Doch lange konnte man sich in der 2. Liga halten, was jedoch im Moment etwas
«Wir werden richtiggehend überrannt. Aber es ist schwierig, genügend Juniorentrainer zu finden.»
Dario Caraci, Nachwuchschef Handball Lägern
weiter weg scheint. Jedoch hat die Handballabteilung schon einige bekannte Akteure und sogar Nationalspieler hervorgebracht. So spielte Marco Eggenschwiler, dessen Vater bereits für Lägern auf Torejagd ging, jahrelang in der Nationalliga A beim TV Suhr und beim TV Endingen. Der heutige Linienpilot brachte es gar auf 45 Einsätze für die Schweizer Nationalmannschaft. Ebenfalls bei Lägern begonnen hat Goalie Dario Ferrante. Er hütete später das Tor von Suhr und Endingen und war im Januar als Teamarzt im Staff der Schweizer Nationalmannschaft in Oslo bei der EM. Jüngstes Beispiel ist Robin Köchli, der ebenfalls beim SV Lägern gross wurde und es beim HSC Suhr Aarau in die höchste Liga brachte, auf die nächste Saison hin wechselt er zur HSG Baden-Endingen. Und obwohl die Handballer eher auf die Männer setzen, ist mit Mia Knecht auch ein junges Nachwuchstalent daran, den Weg vom SV Lägern in die oberen Ligen zu schaffen. Sie spielt beim LK Zug und teilweise auch bei der HSG Aargau Ost, was der Partnerverein von Lägern ist. Und der Apfel fällt halt doch nicht weit vom Stamm: Ihr Vater Markus «Gregi» Knecht war ein erfolgreicher Spieler in der NLA beim TV Endingen.
Talente gehen weg Es passiert immer wieder, dass Lägern die Talente ausbildet, diese jedoch später zu anderen Vereinen ziehen. «Im ersten Moment tut es schon weh», erklärt Dario Caraci offen. Er ist seit einem Jahrzehnt der Nachwuchschef von Handball Lägern. Aber weil die Wettinger selber nicht mehr oberklassig spielen, wird es schwierig, die Talente im eigenen Verein zu halten. Dafür haben sie grossen Erfolg bei den Junioren. Erfolg im Sinne davon, dass sehr viele Kinder bei Lägern Handball
Die Trainings der Handball und Volleyball Teams sind rege besucht.
«Wir wollen nicht expandieren, sondern unseren Stand halten.»
Myrta Erne Telefon 056 426 79 46, myrta.erne@hotmail.com
Volleyball
Daniel Peter, 079 302 93 26, daniel.peter@volley-laegern.ch
spielen wollen. «Wir werden richtiggehend überrannt», erklärt Caraci und freut sich auf der einen Seite über die grosse Nachfrage. Doch diese bringt auch Herausforderungen: «Es ist schwierig, genügend Juniorentrainer zu finden», gibt er zu. Und er weiss mit seiner grossen Erfahrung, dass es ganz besonders bei den Kleinsten wichtig ist, dass gute Trainer für eine solide Grundausbildung sorgen. So wie das Heinz Schärer beim TV Endingen jahrzehntelang gemacht hat. Ohne den Pionier hätte es im Surbtal gar nie Handball auf diesem Niveau gegeben.
In der Halle ist der Erfolg im Moment überschaubar, dafür haben die Wettinger schon mehrmals den Grossfeldcup gewonnen und können sich offiziell Schweizer Meister im Feldhandball nennen. Und das wie-
derum sind neben Rotweiss Wettingen, den Turnern aus Wettingen und Wild Lacrosse wenige Vereine im grössten Dorf der Schweiz.
Bald 100 Jahre alt
Dass die Idee mit den acht unabhängigen Riegen funktioniert, beweist die Tatsache, dass es den SV Lägern bald 100 Jahre gibt. «Wir wollen nicht expandieren, sondern unseren Stand halten», erklärt Egloff, der seit 2015 den Gesamtverein führt. Der selbstständige Architekt weiss natürlich auch, dass gerade die Jugendlichen immer weniger einem Verein beitreten und viele in der Pubertät aufhören. Aber gerade im Hinblick auf das 100-jährige Jubiläum will er und der gesamte Verein das Zusammengehörigkeitsgefühl weiter stärken.
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Umbau- und Sanierungsboom
Vom 16. bis 19. April 2026 verwandelt sich das Tägi in Wettingen erneut in ein attraktives Messezentrum mit vier Hallen und einem grosszügigen Aussenbereich. Erwartet werden rund 14'000 Besucherinnen und Besucher – darunter Hauseigentümer, Bauinteressierte, Planer und Architekten –, die sich für die Themen Bauen, Wohnen, Garten und Energie interessieren. Das weitläufige Freigelände wird Gartenfreunde überzeugen und lädt mit einem Streetfood-Festival zum Geniessen und Verweilen ein.
Die Frühlingsmesse deckt sämtliche Themenbereiche rund um Kauf, Bau, Wohnen und Sanieren ab und schafft mit 220 hochwertigen Ausstellern und über 30 kostenlosen Fachvorträgen, Foren und Beratungen die ideale Plattform für die Vermittlung von wertvollem Wissen und praktischen Tipps für das Eigenheim. Messeleiter Christian Hohl weiss: «Der ausgewogene Mix unseres Messeangebots spricht die Besucher an – hier findet jeder etwas Passendes.» Ein zentrales Thema der Baumesse ist die aktuelle Energiethematik – insbesondere die Bereiche Solar und Speicher, Wärmepumpen und alternative Heizsysteme sowie Ladestrom und E-Mobilität. Unabhängige Fachleute der energieberatungAARGAU unterstützen Interessierte mit praxisnaher Beratung zu ihren persönlichen Anliegen. Wie Eigenheimbesitzer sich und ihr Zuhause schützen können, zeigt der Fachvortrag zum Thema «Sicherheit und Einbruchschutz». Messeveranstalter Marco Biland freut sich auf die bevorstehende Bauen+Wohnen und erklärt, warum sich
ein Messebesuch gerade jetzt besonders lohnt: «Aktuell ist es schwer, Wohneigentum zu erwerben – die Objekte, die zum Kauf angeboten werden, sind rar und die Landpreise hoch. Umso wichtiger ist das Umbauen und Renovieren geworden. Die Abschaffung des Eigenmietwertes wird den Umbau- und Sanierungsschub zudem beachtlich verstärken. An der Bauen+Wohnen erhalten die Besucherinnen und Besucher kompetente Beratung und Unterstützung, um gemeinsam mit den richtigen Partnern den Umbau oder die energetische Sanierung erfolgreich umzusetzen und ein optimales Ergebnis zu erzielen.»Das grosszügige Freigelände bietet dem Publikum gleich doppelten Genuss: Die Besucher dürfen sich am beliebten Streetfood-Festival mit internationalen Spezialitäten verwöhnen lassen und sich an der hingebungsvollen Aussengestaltung von Gärten, Wellnessanlagen und Gartenprodukten erfreuen, wobei ein besonderes Augenmerk dem Showgarten der Abteilung Landschaft und Gewässer des Kantons Aargau gilt.
Tägi Wettingen | 16. - 19. April 2026 | Do + Fr 13 - 19 Uhr | Sa + So 10 - 18 Uhr | www.bautrends.ch
Eintritt: Do kostenloser Eintritt, Fr-So CHF 10.-/Tag, Kinder bis 16 Jahre in Begleitung Erwachsener gratis
220 Aussteller
Das Tägi präsentiert hochkarätiges Jahresprogramm
Als grösstes Freizeit-, Sport- und Eventzentrum der Region ist das Tägi auch ein zentraler Treffpunkt für Bewegung, Begegnung und besondere Erlebnisse. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr auf ein breites Spektrum an Sportanlässen, Familienevents, nationalen Meisterschaften und stimmungsvollen Publikumsmagneten freuen.
Attraktive Verlosungen!
Im Uhrzeigersinn von links: Die «Zeltnacht ide Badi» und der «Bounce Circus», die grösste Hüpfburg der Schweiz, sind im Sommer im Tägi. Am Obstacle Run sind Geschicklichkeit und Ausdauer gefragt und das «Schnuppertauchen» mit DiveZone aus Baden ist nicht nur bei Kindern beliebt.
Bereits im Januar fiel der Startschuss mit dem Swiss Hockey NLA Indoor Final 4 – ein sportliches Highlight auf nationaler Ebene. Traditionell läutete am ersten Samstag im April der LägereBräu Minigolf Cup den Frühling ein. Der beliebte Plauschanlass verbindet sportliche Aktivität mit Geselligkeit und regionaler Partnerschaft. Mitte April folgt mit der Messe Bauen+Wohnen ein Publikumsanlass, der neben viel Wissen auch für kulinarischen Leckerbissen und das gemütliche Beisammensein bekannt ist. Die Messe präsentiert auch in diesem Jahr Innovationen, Trends und Inspiration rund ums Bauen, Wohnen und Modernisieren.
«Zeltnacht ide Badi» als Highlight für Familien und Outdoor-Freunde Am 23. Mai 2026 startet die Gartenbad-Saison. Ein besonderes Highlight sind die beiden Durchführungen der «Zeltnacht ide Badi» am 20. Juni und 8. August 2026. Nach dem ausverkauften Anlass im vergangenen August, freut sich CEO Urs Kamberger bereits auf die kommende Austragung des beliebte Familienevents, wenn er ausführt: «Wir sind stolz, dass dieser Badeplausch bis Mitternacht, dazu mit Übernachtung unter freiem Himmel und einem abwechslungsreiches Rahmenprogramm so gut angekommen ist bei unseren Gästen, es wird auch diesmal ein echtes Sommer-Highlight werden.»
Schnuppertauchen und Wasserspringen mit Profis Sportlich geht es weiter mit Schnuppertauchen in Zusammenarbeit mit DiveZone Baden sowie dem Splash Day mit der Schweizer Meisterin Michelle Heimberg, bei dem junge Gäste ihre Sprungkünste verbessern können.
Auch die Eventarena neben der Badi wird intensiv genutzt: Der Obstacle Run, der Tägi Tri, das Subset Festival sowie der Bounce Circus –die grösste Hüpfburg der Schweiz – sorgen für zusätzliche Strahlkraft über die Region hinaus.
Viele Höhepunkte auch im Herbst und Winter
Mit der Eröffnung der Eisbahn am 10. Oktober 2026 beginnt die Wintersaison und ab dem 30. Oktober lädt der White Socks Saloon zu gemütlichen Fondueabenden für Gruppen ab 20 Personen ein. Ein sportliches Highlight folgt dann am 7. und 8. November in der Tägi Sporthalle mit den Schweizer Meisterschaften im Geräteturnen. Weitere traditionelle Fixpunkte wie der Saunaevent mit Müller Bräu am 3. Dezember sowie das «Tägi on Ice» am 12. Dezember runden das Eventjahr ab.
«Wir sind stolz, dass die Zeltnacht ide Badi so gut angekommen ist bei unseren Gästen, es wird auch diesmal ein echtes Sommer-Highlight werden.»
Urs Kamberger, CEO Tägi Wettingen
13.
IDO Swiss Championships HipHop / Streetdance
13. Juni
Schnuppertauchen mit DiveZone Baden
20. Juni & 08. August Zeltnacht ide Badi
27. Juni
Splash Day mit Michelle Heimberg
04. & 10. 11. Juli
Subset Festival
29. Juli – 9. August Bounce Circus
16. August Tägi Tri
KOMPETENZ UND VIELFALT AN DER
Der vollständige Eventkalender 2026, Infos zu den einzelnen Veranstaltungen und Tickets sind online abrufbar unter: www.taegi.ch/ veranstaltungen. Anfragen rund um die Fondueabende oder sons tige, individuelle Events können direkt an events@taegi.ch gesendet
BAHNHOFSTRASSE 88 IN WETTINGEN
24. – 25. Januar Swisshockey NLA Indoor Final 4
15. März Schwiizergoofe
4. April LägereBräu Minigolf Cup
16. – 19. April
Bauen+Wohnen Messe
23. Mai Swiss Ippon Shobu Karate Open
23. Mai Eröffnung Gartenbad
30. Mai Obstacle Run
07. – 08. November Schweizer Meisterschaften Geräteturnen TV Wettingen
10. Oktober Eröffnung Eisbahn
30. Oktober Eröffnung White Socks Saloon
03. Dezember Saunaevent mit Müller Bräu Tägi on Ice
KOMPETENZ UND VIELFALT AN DER
BAHNHOFSTRASSE 88 IN WETTINGEN
Kompetenz und Vielfalt an der Bahnhofstrasse 88 in Wettingen
BURGLER INVEST AG WETTINGEN
Juni
Tägi Wettingen | taegi.ch/veranstaltungen
Die Badener Weintage als inspirierendes Genusserlebnis
Die Badener Weintage 2026 laden vom 27. April bis am 3. Mai zum zweiten Mal ein, Genuss, Gemeinschaft und Geschichte in der Kultur- und Bäderstadt Baden zu erleben. Das bewährte Format der TourismusRegion Baden AG bringt für eine Woche die besten Wein-Highlights der Region zusammen und verbindet etablierte Events mit neuen, kreativen Wein-Erlebnissen.
Unter dem Motto «Erleben, Entdecken und Verbinden» stehen dabei sowohl die Vielfalt der regionalen Weine als auch die Begegnungen zwischen Weinliebhaberinnen und Produzentinnen im Mittelpunkt. Die Badener Weintage bieten eine Vielzahl von Gelegenheiten, Weine zu degustieren, Neues zu entdecken und die kulturelle Vielfalt dieser Region hautnah zu erleben. Vom klassischen Weingenuss über innovative Genussformate bis zu kreativen Kombinationen mit Kunst, Kultur oder Kulinarik – für jeden Genussfreund oder Freundin werden spannende, informative und unvergessliche Erlebnisse geboten.
Über 50 Veranstaltungen
Aktuell sind über 50 Veranstaltungen Teil der Badener Weintage 2026! Betriebe bereichern die Woche vom 27. April bis am 3. Mai mit eigenen Angeboten, die von klassischen Degustationen bis zu innovativen Genussformaten reichen. Die Betriebe sind nicht nur eingeladen, Badener Stadtwein oder regionale Weine anzubieten, sondern dürfen
auch Weine wählen, die ihre eigene Identität am besten widerspiegeln. Damit wird nicht nur die Weinkultur, sondern auch die kulturelle Vielfalt Badens erlebbar gemacht. So übergibt beispielsweise die Zunft zur Sankt Cordula am Samstag, 2. Mai der Stadt Baden in traditioneller Weise den «Pachtzins» in Form von Zunftwein Rosenreben, begleitet von Tambouren in der Weiten Gasse, wobei der Stadtrat den Pachtzins jeweils umgehend der Bevölkerung zur Verfügung stellt und ihn ausschenken lässt. Oder es erwartet die Besucherinnen und Besucher des Tanztheaters von Hervé Koubi, im Kurtheater an der Theaterbar ein erlesenes Wein-Special.
Das Programm bietet eine breite Palette an Erlebnissen, deren Tickets oder Anmeldungen jeweils direkt beim Anbieter gebucht werden können. Von Wine & Dine-Events über Degustationen bis hin zu kulturellen Veranstaltungen und inspirierenden Ausflügen. Weitere Infos auch unter deinbaden.ch/badenerweintage
Weingut Goldwand, Ennetbaden Mo, 27. April 2026
Auftakt Badener Weintage und Führung «Alte Goldwand Trotte»
Erleben Sie den Auftakt der Badener Weintage 2026 im Weingut Goldwand mit historischem Rundgang, Eröffnung und Apéro in besonderer Atmosphäre. Feiern Sie den Auftakt dieser Woche voller Genuss, Begegnungen und regionaler Weine in der alten Trotte des Weinguts Goldwand.
Infos & Anmeldung: weingut-goldwand.ch
Restaurant PLÜ , Grand Casino Baden Mo, 27. April – Sa 2. Mai 2026, 11-23 Uhr
Yoga & Wine: 27. April um 18:30 Uhr
Quiz Dinner: 29. April um 18:30 Uhr Regionale Weine im PLÜ
Im Grand Casino Baden erleben Sie das «House of Entertainment» aus einer flüssigen Perspektive. Auf dem Programm stehen Wein in Kombination mit Yoga oder ein Quizabend.
NaniManu Design Mo, 27. April bis 1. Mai 2026, während den Öffnungszeiten von NaniManu
Die Etikette – das Gesicht des Weines & Wein & De-Sein
Entdecken Sie die Pop-Up Ausstellung «Die Etikette – das Gesicht des Weines» von fischer.d (Würenlingen) bei NaniManu. Am 30. April präsentiert Pirmin Umbricht unter dem Titel «Wein & De-Sein» seine Weine und aussergewöhnlichen Etiketten von Claudius Fischer mit Texten von Markus Bundi. Alles im kreativen Ambiente von NaniManu.
Infos & Anmeldung: nanimanu.ch
Waldgasthaus Baldegg Mo, 27. April – So, 3. Mai 2026 17.30-22 Uhr
Wine & Dine
Lassen Sie sich verwöhnen und geniessen Sie ein köstliches 3-Gänge Menü mit Apéro und passender regionaler Weinbegleitung!
Infos & Reservation: baldegg.ch
Bodega Baden Di, 28. April – Sa, 2. Mai 2026, 16-21 Uhr
TapaVino
Geniessen Sie eine Auswahl aus zwei schmackhaften Tapas-Optionen: Mix oder Vegetarisch. Zu jedem der vier Tapas wird Ihnen ein perfekt abgestimmtes Glas Wein serviert, eine perfekte Harmonie.
Infos & Reservation: bodegabaden.ch
Trafo Hotel Di, 28. April & Do, 30. April 2026, 19-21 Uhr
Wein trifft Lobby
Freuen Sie sich auf eine genussvolle Reise zwischen der Schweiz und Istrien: Aus der Schweiz wird Ihnen der Stadtwein ausgeschenkt und aus Kroatien erwarten Sie kräftige Kozlović Terran Rotweine sowie die frische der Coronica Malvazija Weissweine. Infos & Anmeldung: trafohotel.ch
Kurtheater Baden Di, 28. April 2026, 19.30-20.50 Uhr
SOL INVICTUS
Das Tanztheater von Hervé Koubi ist ein kraftvolles «Manifest für das Leben» und eine Liebeserklärung an den Tanz. Zudem erwartet Sie an der Theaterbar ein Wein-Special. Infos & Tickets: kurtheater.ch
Restaurant SpeditionX Di, 28.April - Sa, 2. Mai 2026
Wine and Snack Pairing
«Miss Wong | Hong Kong goes local» ist auch Teil der Badener Weintage: Zu jedem Glas Wein an der Bar serviert Ihnen die SpeditionX einen kleinen asiatischen Snack. Kapitel Hong Kong – neu, inspirierend, aussergewöhnlich. Infos & Reservation: speditionx.ch
Oederlin-Areal , Gebäude 3 Mi, 29. April, 18.30-21 Uhr
Das Piemont zu Gast in Baden
Degustieren Sie bei Vini Vari verschiedene piemontesische Weine. Der Fokus liegt auf weniger bekannten Traubensorten und Appellationen. Infos: vinivari.ch
Kino Sterk Baden Mi, 29. April 2026, 20.15 Uhr Kino & Wein
Erleben Sie einen besonderen Filmabend mit Ridley Scotts Film A GOOD YEAR, begleitet von einem Glas Badener Stadtwein. Infos & Tickets: sterk.ch
Historisches Museum Baden Do, 30. April 2026, 18-19 Uhr Trinken wie im alten Rom
Das Historische Museum Baden bietet eine besondere Führung zum Thema «Trinken wie im alten Rom» an. Diese hochprozentige Zeitreise entführt Sie in die faszinierende Welt der römischen Weinkultur. Infos & Anmeldung: museum.baden.ch
Barrique Baden Do, 30. April, Fr, 1. Mai & Sa, 2. Mai 2026, 18-21 Uhr
Weingut Heuberger, Bözen , Aargauer Bio-Weine und Rebsorten der Zukunft & Weinland Südafrika
Marco Heuberger präsentiert seine innovativen Weinkreationen aus nachhaltig und biodivers bewirtschafteten Rebbergen im Fricktal (für diese eine Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich). Zudem erkundet Weinakademiker Markus Zyka am 2. Mai mit Ihnen die Vielfalt des Aargauer Weinbaus – von Bio-Weinen bis Weinen aus Zukunftsrebsorten. Am Samstag steht noch die Südafrika-Degustation mit Weinakademiker Markus Zyka an. Infos & Anmeldung: barriquebaden.ch
Restaurant Trudelkeller Do, 30. April 2026, 18-23 Uhr
Wine & Dine
Geniessen Sie einen exklusiven Wine & Dine Abend im Restaurant Trudelkeller und lassen Sie sich von einer perfekten Kombination aus edlen Weinen vom Weingut Jürg Wetzel und einem köstlichen 4-Gänge-Menü verwöhnen.
Infos & Reservation: trudelkeller.ch
Cortis Schweizer Weine Do, 30. April 2026, 18.30-23 Uhr & Sa, 2. Mai 2026, 16-23 Uhr
Tavolata – über d’ Gass & Wii-Fäscht über d’ Gass
Geniessen Sie am 30. April die festliche Tafel inmitten der Rathausgasse und freuen Sie sich auf fünf feine Gänge, jeweils aus fünf verschiedenen Küchen gezaubert – von Cittadella bis Yuki Kun. Dazu degustieren Sie sechs verschiedene Weine aus dem Hause Cortis, das auch den ganzen Anlass organisiert.
Tavolata in der Rathausgasse
In Cortis Laden gibt es am 2. Mai sechs Weine blind - man ordne die Goldwand und das Tessin richtig ein. Unter den Gewinnern wird eine feine Magnum verlost.
In der FassBar gibt es Open House mit einem extrafeinen Weinsortiment und ab 19 Uhr ein richtig tolles Live-Konzert - Künstler noch geheim!
Eintritt Cortis frei, FassBar und auf der Gasse normaler Barbetrieb.
Infos & Anmeldung: cortis.ch
BLUUS Club im Nordportal Baden Do, 30. April 2026, 20-23 Uhr
Mark Slate & Rotosphere
Das musikalische Highlight zum Weingenuss: 13 brandneue Eigenkompositionen von Nic Niedermann & Mark Slate – mit englischen Texten aus der Feder des Sängers, die mitten ins Herz treffen.
Infos & Tickets: bluusclub.ch
Entdecke Baden mit Urban Golf
Trottentage Ennetbaden Fr, 1. Mai - So, 3. Mai 2026, 11-22 Uhr am Sonntag, 3. Mai bis 17 Uhr
Trottentage
Die drei lokalen Weinproduzenten Rebgut der Ortsbürgergemeinde Baden, Weingut Jürg Wetzel und Weingut Goldwand laden zu den Trottentagen mit Festwirtschaft in der Ennetbadener Spitaltrotte ein.
Infos: trottentage.ch
Zunft zur Sankt Cordula, Weite Gasse Sa, 2. Mai 2026, 12-13 Uhr Pachtzinsübergabe Zunft
Die Zunft zur Sankt Cordula pachtet und bewirtschaftet den einzigen Rebberg auf Badener Stadtgebiet: Die Weinlage «Rosenreben» unterhalb dem Schloss Stein. Den Pachtzins wird die Zunft der Stadt Baden in Form von eigenen Weinflaschen jährlich übergeben und umgehend der Bevölkerung kostenlos zur Degustation offerieren.
Infos: cordulazunft.ch
Freitag, 1. Mai 2026, 11 – 22 Uhr
Samstag, 2. Mai 2026, 11 – 22 Uhr
Sonntag, 3. Mai 2026, 11 – 17 Uhr
www.trottentage.ch
Das Südtiroler (Sport-) Hideaway für Aktive & Geniesser
Manche Orte entdeckt man – und fragt sich sofort, warum man sie nicht schon viel früher gefunden hat. Der Piris Jagdhof – Dolce Vita Experience in Latsch im sonnigen Vinschgau ist genau so ein Geheimtipp.
Zwischen Apfelgärten und den imposanten Gipfeln des Nationalparks Stilfserjoch verbindet das familiengeführte Vier-Sterne-Superior-Hotel Top-Aktivurlaub, Genuss und entspanntes Südtiroler Dolce Vita. Nach einem aktiven Tag wartet pure Entspannung. Im stilvollen Spa-Bereich mit neuem Roof Top Sky Spa mit Sauna, Pool und Panorama-Ruheräumen schweift der Blick über die weiten Obstanlagen bis zu den Dreitausendern der Ortlergruppe. Auch kulinarisch wird der Aufenthalt zum Erlebnis. Die Küche im Jagdhof setzt auf hochwertige regionale Produkte aus dem Vinschgau, interpretiert alpine Klassiker modern und überraschend – begleitet von einer feinen Weinselektion, die Geniessser begeistert.
www.jagdhof.com / www.belvita.it
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WO IDEEN ENTSTEHEN.
Die inspirierenden Räume der herrschaftlichen Villa Boveri in Baden laden ein zu Reflexion, Inspiration und Diskussion. Planen Sie Meetings und Seminare in einem Umfeld, das für visionäres unternehmerisches Denken steht. Der ideale Ort, um «über den Tellerrand» zu blicken und kreative Lösungen zu finden.
Herzlich willkommen in einer der schönsten Meetinglocations der Schweiz.
Viel Raum für freie Gedanken trifft auf frische Luft für klare Köpfe - da sind kreative Workshop-Erlebnisse garantiert.
Stiftung Villa Boveri Ländliweg 5, 5400 Baden | www.villaboveri.ch
CIN: IT021037A1ORHEJEJC
Pure Leichtigkeit
Weite Berge, klare Luft und Raum für sich selbst: Im Bergkristall – Mein Resort im Allgäu – verbinden sich alpine Weitsicht, Wellness und Genuss zu einem Ort für bewusste Erholung. Im vergangenen Sommer hat sich das Wellnessresort in Oberstaufen noch einmal neu erfunden. Auf eine leise, wohltuende Art. Mehr Raum, mehr Ruhe und noch mehr Möglichkeiten, bewusst zu regenerieren. Im erweiterten Kristall SPA vereinen sich Aktivität, körperliche Regeneration und mentale Balance: Eintauchen in den Outdoor-Infinitypool mit Blick auf die Nagelfluhkette, abschalten in der grossszügigen Aussen-Saunalandschaft mit Infinity-Whirlpool und dabei einfach loslassen. Ab April 2026 erwartet Gäste ein neues Highlight: sechs exklusive Seesuiten. In den Hang eingebettet und umgeben von einer idyllischen Gartenanlage entstehen Rückzugsorte für besondere Momente der Ruhe, Intimität und Romantik. Lichtdurchflutet und geprägt von warmen Naturmaterialien bieten die Seesuiten eine eigene Bio-Sauna sowie ein Hängebett auf der grosszügigen Terrasse. Ein privater Steg führt direkt in den Bergsee und lädt zu ungestörten Auszeiten inmitten der Natur ein. www.bergkristall.de
Reise zu innerer Ruhe und Kraft
Hinter Hotels mit Seele stehen Menschen mit Intuition, Kompass und Weitblick. Einer dieser besonderen Orte ist das 5-Sterne Posthotel Achenkirch in Tirol am Achensee: Das Adults Only-Resort verbindet fernöstliche Praktiken wie TCM und Ayurveda mit österreichischer Alpenkultur und richtet sich an Geist und Körper gleichermassen. Ein zeitloses Landhaus-Interieur schafft in den 142 Zimmern und Suiten eine gekonnte Balance zwischen wohnlicher Gemütlichkeit und purem Luxus. Zum Wellness-Angebot gehören Yoga, Qi Gong, der «Versunkene Tempel», mehrere Ausssenpools und das Atrium-Spa auf 7´000 m². Neu ist seit 2025 das stilvoll-minimalistische Longevity Lab –ein Zentrum für moderne Langlebigkeit mit Anwendungen aus Biohacking, Infrarot- und Lichttherapie. Aussserdem: das Japanese Zen Head Spa, ein 9-Loch-Golfplatz und der hauseigene Lipizzaner-Reitstall. Gastgeber Karl C. Reiter lädt seine Gäste auf eine Reise zum Ich ein – zu innerer Ruhe und neuer Kraft.
www.posthotel.at
Wo Natur inspiriert
Auf 1´060 Metern Höhe schmiegt sich die Fuchsegg Lodge wie ein modernes Vorsäss in die Hügel des Bregenzerwaldes.
Gebaut aus Holz der umliegenden Wälder und gefertigt von regionalen Handwerkern, steht sie für gelebte Nachhaltigkeit und Wohngesundheit. Vollholzbetten, natürliche Materialien und klare Architektur schaffen Räume, die erden und stärken.
Der ganzjährig beheizte Ausssenpool mit Blick auf den Hausberg Winterstaude wird zur Kraftquelle zwischen Himmel und Bergen. Seit diesem Jahr lädt Gastgeberin Carmen Can ausserdem bei ihren Inspiration-Walks dazu ein, Natur als nachhaltigen Impulsgeber für neue Perspektiven zu erleben.
Im Gasthaus, am Kamin oder in der Tenn entsteht schliesslich, was zählt: echte Gemeinsamzeit – bewusst, inspirierend und nah an der Natur.
www.fuchsegg.at
IHR STIL. UNSERE BRILLEN-MARKEN. Modisch, funktional oder sportlich – wir haben Ihr Lieblings-Brillengestell. Versprochen.
Ihre neue Brille ist mehr als nur eine Sehhilfe. Sie ist auch ein modisches Accessoire passend zu Ihrem persönlichen Style oder Ihr perfekter Partner beim Sport und in der Schule. Brillenfassungen haben eine Menge Jobs: Sie sollen zu Ihrem Lifestyle passen, zu Ihrer Gesichtsform, funktional sein und nicht zuletzt optimal zu den Brillengläsern passen.
Lassen Sie sich inspirieren von der Vielfalt unserer Auswahl an Brillenfassungen von tollen Marken und Designern. Schwelgen Sie in Farben, Formen und Materialien mit unseren Experten, und wir sind uns sicher, wir finden Ihr Lieblings-Brillengestell.
Abb.: all-new INSTER, 42 kWh, 2WD, 71.1 kW/97 PS, Normverbrauch gesamt: 14.3 kWh/100 km, CO2-Ausstoss gesamt: 0g/km, Energieeffizienz-Kategorie: A. *Die europäische Hyundai 5-Jahres-Werksgarantie ohne Kilometerbeschränkung gilt nur für Fahrzeuge, die ursprünglich vom Endkunden bei einem offiziellen Hyundai-Partner (in der Schweiz und dem Europäischen Wirtschaftsraum) erworben wurden, entsprechend den Bedingungen im Garantiedokument. – **Nur Hochvoltbatterie. – Abbildung: Symbolbild. Es besteht keine Haftung für mögliche Fehler oder Auslassungen.
Traum, Licht, Maske
Meine Lehrerin meinte immer, sie gebe eine 1 für all diejenigen, die ihre Geschichte mit «Und da wachte ich auf und merkte, es war alles nur ein Traum» beenden. Sie sagte jedoch nie, dass dieser Satz nicht der Anfang sein kann. Denn manchmal, da hat man so Träume, die einen auch nach dem Aufwachen noch beschäftigen. Der Epilog der Nacht also. Fragmente der Träume: schwammig, verwaschen und unvollständig.
Text: Olivia Glatz Bild: istock
Ich be nde mich in einem Saal, es ist staubig, stickig und haarsträubend. Ein alter Kirchsaal? Ich stehe unter Druck, ich spüre die Perlen aus Kaltschweiss auf der Stirn. Stresssituation. Die Augen meiner verstorbenen Urgrossmutter bohren sich in meinen Rücken. Die Perlen am Handgelenk immern. Wir sind Feinde, sie und ich. Dennoch versuchen wir gemeinsam ein Problem zu lösen. Ich und sie. «Ich weiss nicht, ob ich dir vertrauen kann», höre ich mich sagen. Sie lächelt: «Schau durch dieses Schlüsselloch und du wirst Antworten nden». Es leuchtet, es zieht mich an. Ich halte inne, Vorsicht geboten. Ich bücke mich und täusche vor, durchzuschauen, während ich meine Augen zukneife. Das Licht ist so stark, dass es mich fast zu verschlucken droht. Ich sehe es durch mein Lid. Nicht schwarz, sondern feuerrot. Ich stelle mir vor, wie meine Pupille sich zu einer Haarnadel zusammenzieht. Sie lacht. Laut und abgehackt. Der Staub wirbelt hoch. Sie meint, sie hätte gewonnen. Ich spiele, als wäre ich tot. Doch ich bin immer noch da. Schwebend. Bin ich tot? Ich sehe mich nicht, mein Körper ist nicht da. Doch ich sehe die Welt. Von oben. Nichts hält mich am Boden.
Ich schwebe, ich fühle mich leicht. Ich komme in einen zweiten Saal. Einen Ballsaal. Alles blass und grau. Nein, nichts blass und grau. Die Farben so intensiv, die Welt neu bepinselt. Magenta, Erbsengrün, Königsblau und Gold, viel Gold. Die Menschen tanzen, lachen und wirbeln herum. Ich bin in der oberen Ecke des Saals. Hier oben ist alles so friedlich, doch da unten geht’s ab. Sie tragen Masken, ertränken Sorgen und Probleme in einem Becher voll Wein. Mit einem Lächeln aus Stein. Es ist in ihre Masken gemeisselt. Sie versuchen, mit dem Takt der Musik mitzuhalten. Ich versuche, mit dem Akt der «Physiques» mitzuhalten. Sie schauen hinüber, ho e, dass es niemandem au ällt. Ich schaue hinunter, ho e, dass es allen au ällt. Und sie drehen und drehen, obwohl die Musik längst verstummt ist und ihnen schwindelig ist. Und ich drehe und drehe, weil von hier oben macht das alles plötzlich gar nichts mehr aus.
Und da wachte ich auf und merkte, dass doch nicht alles nur ein Traum war und hörte mir mal wieder Sidos Song Astronaut an.
Oben links: Andy Schmid, Nationaltrainer, Martin Thalmann, Präsident Doppelchreis, Nik Tominec, Sportchef HC Kriens-Luzern und Martin Bopp, Senior Mandatsleiter FOKUS Broker AG und Vorstandsmitglied Doppelchreis. Rechts: Gäste unterhalten sich beim feinen Apéro draussen beim Restaurant Rampe in Baden. Unten links: Martin Thalmann führte durch den Talk.
Handball-Nationaltrainer Andy Schmid am Doppelchreis Talk
«DOPPELCHREIS» heisst der Business- und Supporterclub des NLB-Klubs HSG Baden-Endingen und präsidiert wird er von Martin Thalmann. Er konnte am ersten Lunch im neuen Jahr mit Andy Schmid und Nik Tominec, dem früheren Nationalspieler und aktuellen Sportchef des HC Kriens-Luzern, zwei äusserst illustre Persönlichkeiten aus der Crème de la Crème des Schweizer Handballs im Restaurant Rampe in Baden begrüssen. Den Anwesenden musste man Andy Schmid, der spannendes aus seiner Karriere und dem aktuellen Leben als Nationaltrainer erzählte, nicht vorstellen. Er war der beste Handballer, den die Schweiz je hatte, warf in seinen 218 Länderspielen sagenhafte 1094 Tore und wurde in der deutschen Bundesliga fünf Mal zum besten Spieler gewählt! Ebenfalls viel Interessantes berichtete Nik Tominec, früher Flügel bei den Kadetten Schaffhausen und im Schweizer Nationalteam, über seinen Job als Sportchef beim A-Ligisten Kriens-Luzern. «Bei den Transfers kann es auch mal Reibungen mit dem Trainer geben», gibt er offen zu, «aber ich lerne jeden Tag», erklärt Tominec in seiner gewohnt eloquenten Art. Beim anschliessenden Nachtessen gingen die angeregten Diskussionen unter den zahlreich anwesenden Unternehmern und vielen Handballkennern aus der Region angeregt weiter. Präsident Thalmann freute sich über den gelungenen Abend und hofft natürlich, dass er bald weitere Mitglieder begrüssen darf, welche das Netzwerk und den Austausch genauso so schätzen, wie die aktuellen Mitglieder:innen. Bilder: Foto Wagner
Weitere Infos zur Gönnervereinigung Doppelchreis unter www.baden-endingen.ch/partner/doppelchreis und martin@thalmannsteger.ch
Links: Ex-Nationaltorhüter und Endingen-Legende, Claudio Boccarelli, Geschäftsführer Urs Hauser AG im Gespräch mit Stefan Odermatt, Geschäftsführer Aarau bei Schindler Aufzüge AG und ex-Handball-Nationalspieler. Aufstrebende Handball-Stars posierten mit Handball-Ikone Andy Schmid.
Neu: Speeddating im Grand Casino Baden
Ein Hauch von Nervenkitzel, prickelnde Begegnungen und die glanzvolle Casino Atmosphäre verspricht die «Speeddating & Casino Night» von Freitag, 24. April 2026 im Grand Casino Baden. Ein aussergewöhnlicher Abend, der weit über ein klassisches Kennenlernen hinausgeht.
Die «Speeddating & Casino Night» vereint persönliche Begegnung, Glamour und Unterhaltung.
Bereits der Auftakt setzt den Ton für das Erlebnis. Beim stilvollen Welcome Drink treffen Frauen und Männer zunächst getrennt ein – eine bewusst gewählte Inszenierung, die die Vorfreude steigert und die Spannung bis zum ersten Aufeinandertreffen aufrechterhält. In entspannter Atmosphäre bleibt Zeit für ein erstes Ankommen, bevor der eigentliche Höhepunkt beginnt. Im exklusiven Coco Club startet anschliessend das Speeddating. In einem dynamischen Rhythmus von jeweils sieben Minuten lernen sich die Teilnehmenden bei mindestens sieben Blind Dates kennen. Während die Frauen an ihren Tischen Platz nehmen, wechseln die Männer von Tisch zu Tisch – ein bewährtes Konzept, das kurze, intensive Gespräche ermöglicht und überraschende Verbindungen schafft. Die Mischung aus Neugier, Spontanität und persönlicher Begegnung macht diesen Teil des Abends besonders lebendig.
Gemeinsam Neues erleben Nach den ersten Eindrücken und Gesprächen
verlagert sich das Geschehen in die faszinierende Welt des Spiels. Eine Einführung in die Klassiker Black Jack und Roulette bietet sowohl Einsteigern als auch Neugierigen die perfekte Gelegenheit, die Regeln kennenzulernen und sich mit den Spielmechaniken vertraut zu machen. Gemeinsam mit neuen Bekanntschaften entsteht so ein lockerer Übergang vom Kennenlernen zum gemeinsamen Erlebnis. Begleitet wird dieser Teil des Abends von einem Apéro Riche für den kleinen Hunger, der mit ausgewählten Köstlichkeiten für weitere Gespräche in ungezwungener Atmosphäre sorgt. Mit dem im Tickepreis inbegriffenen Spielguthaben von 10 Franken können die Gäste das neu Gelernte direkt anwenden, ihr Glück am Spieltisch versuchen und die einzigartige Casinostimmung hautnah erleben. Die «Speeddating & Casino Night» vereint auf elegante Weise soziale Interaktion, Unterhaltung und ein Hauch von Glamour! Ein Event, der Begegnungen schafft, Erinnerungen hinterlässt und vielleicht sogar den Beginn einer besonderen Verbindung markiert.
Speeddating im Grand Casino Baden Freitag, 24. April 2026
Programm
19.30 Eintreffen der Teilnehmer (Alter 28 - 50)
20.00 Speeddating
21.00 Spieleinführung und Apéro
22.30 Ausklang im Casino
Kosten
CHF 77.– pro Person (inkl. Welcome Drink, Speeddating, Spieleinführung, Apéro riche und 10 Franken Spielguthaben)
Spezialpreis im Duo oder Trio
Bei Anmeldung von zwei oder drei Personen (unabhängig vom Geschlecht), CHF 65.– pro Person
Tickets speeddating.ch
Hinweise
Eintritt nur gegen Vorlage eines gültigen amtlichen Ausweises.
Bei bestehender Spielsperre ist kein Eintritt möglich. Dress-Code: sportlich - elegant.
Bluesfestival Baden
Wenn im Mai die ersten Gitarren über den Theaterplatz klingen, gehört Baden wieder dem Blues. Unter dem Motto «blues and more» verwandelt sich der Platz vom 23. bis 30. Mai in ein lebendiges Open-Air-Festival und einen Treffpunkt für Musikfans.
Jetzt Tickets gewinnen!
Zum Auftakt treten am 23. Mai The Cinelli Brothers (UK) auf dem Theaterplatz auf (links). Devon Allman’s
dette King & Bernard Allison (US) sind am 28. Mai zu hören.
Das Programm spannt den Bogen von traditionellen Bluesklängen bis zu neuen musikalischen Begegnungen. Internationale Gäste treffen auf Schweizer Bands, grosse Stimmen auf überraschende Entdeckungen. So entsteht eine Festivalwoche mit vielen Facetten.
«Blues and more» – Mehr als nur Blues
Zum Auftakt bringen Freddie & The Cannonballs (CH) mit einem neuen Album im Gepäck und The Cinelli Brothers (UK) den Theaterplatz in Bewegung – mit Schweizer Bluespower und britischem Retro-Soul. Doch wer Ende Mai in Baden vorbeischaut, merkt schnell: Hier passiert noch viel mehr. Bei «blues’n’classic» trifft Blues auf orchestrale Klänge und zeigt eine ruhigere, überraschend feine Nuance. Bands aus Grossbritannien, Tschechien, Österreich, Nigeria und den USA sorgen zusätzlich für internationale Akzente. Auch Familien sind willkommen: Beim Kinderprogramm mit dem Verein Lampenfieber und Hilfssheriff Tom mit seiner Rasselbandi können die Jüngsten spielerisch in die Welt des Blues eintauchen. Ein besonderer Moment der Woche ist die Swiss Blues Challenge. Hier treten Schweizer Bands gegeneinander an. Ein Wettbewerb, der zeigt, wie lebendig die Blues-Szene hierzulande ist.
Nebst dem musikalischen Programm sorgt auch das kulinarische Angebot für Festivalstimmung: Foodtrucks – etwa von Grindogballs – bringen zusätzliches Street-FoodFeeling auf den Theaterplatz. Wer es exklusiver mag, kann im VIP-Bereich entspannen: Mit bester Sicht auf die Bühne, komfortablen Sitzplätzen, Getränken und Apero-Plättli wird hier das Festivalerlebnis besonders genussvoll.
Stimmen, die bleiben
Mit Devon Allman stehen in Baden gleich drei Blues-Familien auf der Bühne: mit Claudette King und Bernard Allison trifft die nächste Generation grosser Namen aufeinander. Im Lauf der Woche zeigt das Festival viele verschiedene Seiten des Blues.
Justina Lee Brown bringt Soul, Tiefe und grosse Bühnenpräsenz nach Baden. Noir & Gerber setzen auf feine Zwischentöne und musikalische Raffinesse, während Bette Smith mit rauer Stimme und viel Intensität für echte Gänsehautmomente sorgt. Mit «Neophoni Live», einer Newcomer-Veranstaltung, bringt das Festival den Blues in neue Klangräume und eröffnet überraschende Perspektiven. Ergänzend treten die BluesKidz gleich zweimal im Rahmen des Festivals auf und zeigen, wie jung die Begeisterung für Blues sein kann.
Am 30. Mai kommt noch einmal vieles zusammen: Seraina Telli & Friends setzen den Schlusspunkt mit einem Auftritt, der Blues-Wurzeln und Rock-Energie kraftvoll verbindet – ein Finale, das nachhallt. So erzählt das Bluesfestival Baden 2026 eine Woche lang von musikalischer Vielfalt, von Begegnungen zwischen Generationen und von einem Genre, das sich immer wieder neu erfindet – mitten in Baden.
Weitere Infos zu den Bands & dem Programm unter www.bluesfestival.ch
Ticketverlosung
Wir verlosen 2 VIP-Tickets für das Konzert mit «blues`n`classic» am So, 24. Mai, sowie 2 Konzerttickets für «Seraina Telli & Friends» vom Sa, 30. Mai. Nutzen Sie den QR-Code oder senden Sie eine E-Mail an welcome@makoli.ch mit Ihrer Adresse und dem Vermerk «Blues» zu.
Tickets sind erhältlich auf Ticketino und im Info Baden.
Blues Summit with Special Guests Jimmy Hall, Clau-
Montis Kulturtage
Vom 30. April bis 10. Mai 2026 heisst es wieder Bühne frei: Im Monti-Winterquartier in Wohlen finden zum fünften Mal Monti’s Kulturtage statt. Mit Michael Elsener, Bastian Baker, Claudio Zuccolini, Lapsus (Bild unten) und Ursus & Nadeschkin ist es der Familie Muntwyler erneut gelungen, ein ebenso einladendes wie abwechslungsreiches Lineup zusammenzustellen. Die vielfältigen Persönlichkeiten versprechen mit ihren aktuellen Programmen unvergessliche Frühsommerabende für nahezu jeden Geschmack. Dazu geniessen Sie ein feines Gastronomieangebot und Sie können sich auch nach den jeweiligen Veranstaltungen mit den Gästen und Künstlerinnen und Künstlern austauschen. Mit «Frische Comedy und freche Beats» lanciert Lapsus ein neues Bühnenformat und feiert dessen Première. Das Duo präsentiert nicht nur eigene aktuelle Nummern und führt charmant durch den Abend, sondern bietet zugleich drei vielversprechenden Nachwuchsacts eine Plattform. Les Toons bieten Beatboxkunst und Pantomime, Nico Arn verbindet Stand-up und musikalische Comedy und Reena Krishnaraja (rechts im Bild), gebürtige Ausserrhoderin mit tamilischen Wurzeln, erzählt mit feinem Witz und grosser Beobachtungsgabe von Alltagsmomenten und den Tücken des Erwachsenwerdens.
Monti´s Kulturtage, Wohlen, 30. April – 10. Mai 2026
Wir verlosen 2 x 2 Tickets für die Vorstellung am 06.05.2026, 20 Uhr für Lapsus präsentiert: Frische Comedy & freche Beats – mit Les Toons, Nico Arn & Reena. Jetzt QR-Code scannen oder eine E-Mail an welcome@makoli.ch senden mit Ihrer Adresse und dem Vermerk «Monti´s Kulturtage».
Das Museum Langmatt feiert die Wiedereröffnung nach rund zweijähriger Renovation mit einem ganzen Wochenende am 9. /10. Mai 2026 für das Publikum und die Badener Bevölkerung. Die umfassende Renovation erfolgte von 2024 bis Anfang 2026 unter strenger Wahrung des Denkmalschutzes. Am Eröffnungswochenende können alle Museumsräume sowie der neue Pavillon und Eingangsbereich besichtigt werden. Auch im Park hat sich manches getan: Neben der Rekonstruktion des Staudengartens und des Rosariums vor dem Pavillon überraschen der wiederhergestellte nördliche Rundweg und der historische Kinder-Garten mit Baumhaus. Der Eintritt ins Museum ist an diesen beiden Tagen gratis.
Weitere Informationen finden Sie unter www.langmatt.ch
«DurchReise»
- Der Nachwuchs tanzt!
Zeit ist etwas, das wir alle teilen – und doch erlebt jeder Mensch sie anders. Mehr als 100 Schüler und Schülerinnen der Primarschule Neuenhof erschaffen gemeinsam mit Tanz und Kunst Königsfelden ihr TanzKunstStück «DurchReise». Es verbindet zeitgenössischen Tanz, Capoeira, Kunst und Musik zu einer poetischen Reise durch die Zeit. Inspiriert vom Buch «Momo» von Michael Ende nähern sich die Kinder dem Thema Zeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Dialoge verfassen die Kinder selbst, ebenso wie Bühnenbild und Kostüme. Das alles natürlich in Zusammenarbeit mit echten Profis. Mehr als sechs Monate arbeiten alle an diesem grossen Projekt, dass sie dann insgesamt fünfmal auf der Bühne des KuK Aarau zeigen werden.
Ein Projekt wie dieses erfordert Offenheit, Vertrauen und Engagement von allen Beteiligten. Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Künstlerinnen und Künstler begeben sich gemeinsam in einen Prozess, der weit über die Aufführung hinausgeht.
DurchReise – Ein TanzKunstStück mit 100+ Kids ist vom 6. Juni bis 8. Juni im KuK Aarau zu sehen. Weitere Infos www.tanzundkunst.ch
Wir verlosen 2 x 2 Tickets für die Vorstellung am So, 7. Juni 2026, 19 Uhr im Kultur und Kongresshaus Aargau. Jetzt QR-Code scannen oder eine Email senden an welcome@makoli.ch mit dem Betreff: Durchreise.
Jetzt Tickets gewinnen!
Grande Finale im Kurtheater
Die Spielzeit 2025/26 des Kurtheaters neigt sich dem Ende zu. Es erwarten Sie drei fulminante Stücke zum Saisonende: Als «Liebeserklärung an den Tanz» (28.04.2026, 19.30 Uhr) bezeichnet Hervé Koubi seine neueste Kreation SOL INVICTUS. Ausgangspunkt war die Frage, was Menschen überhaupt dazu bringt zu tanzen, und worin die Kraft des Tanzens über Kulturkreise hinweg begründet liegt. Sophokles’ Tragödie ANTIGONE (06.05.2026, 19 Uhr) in der Version von Anne Carson erkundet jenseits von Gut und Böse ein neues Feld der Menschlichkeit in der Krise. Dabei fragt sie nach dem Recht des Einzelnen auf Widerstand gegen staatliche Vorgaben. Das Theater Orchester Biel Solothurn TOBS! bringt mit LA BOHÈME (08.05.2026, 19.30 Uhr) eine der grossartigsten Opern nach Baden. Bis heute zählt die berührende Geschichte von Liebe, Freundschaft und Hoffnung im Angesicht des Todes zu den beliebtesten Werken Puccinis und lässt niemanden kalt.
Wir verlosen 2 x 2 Tickets für die Vorstellung ANTIGONE am Mi, 6. Mai 2026, im Kurtheater Baden. Jetzt QR-Code scannen oder eine Email senden an welcome@makoli.ch mit dem Betreff: ANTIGONE.
Geniessen Sie am Samstag, 25. April 2026, in der Halle 36 im Trafo Baden beim «Wine & Dine Bourgogne» einen wunderbaren Abend in guter Gesellschaft, mit leckerem Essen und Wein aus den historischen Weinkellern des Joseph Drouhin. Die Weine werden präsentiert von Ueli Stucky, Edvin Weine Aarau. Oder am Samstag, 20. Juni 2026 werden am «Wine & Dine Toscana» Weine von Franz Loacker, Eigentümer der Loacker Wine Estates im Südtirol und in der Toscana, und Bruno Jeggli, Jeggli Weine Buchs präsentiert. Gekocht wird das exklusive 4-Gang-Menü vom Trafo-Küchenteam, unter der Führung von Executive Chef Tobias Baruffol. Gestartet wird jeweils um 18 Uhr mit einem feinen Apéro, um 18.30 Uhr wird das Dinner an langen Holztischen serviert. Und falls Sie nach dem Event nicht mehr fahren möchten, finden Sie ihr «Zuhause für 1 Nacht» ebenfalls im Trafo Hotel, nur ein paar Schritte von der Eventhalle entfernt. Mit dem Buchungscode «TRAVOLATA» können Sie Ihr Einzelzimmer für 100 Franken und Ihr Doppelzimmer für 120 Franken buchen.
Tickets und die genauen Menüs gibt es direkt unter events.trafobaden.ch
Wir verlosen 2 Tickets für «Wine & Dine Toscana» am 20.06.2026. Jetzt QR-Code scannen oder eine E-Mail an welcome@makoli.ch senden mit Ihrer Adresse und dem Vermerk «Toscana».
«Fabelhaftes»
aus dem
Picknick-Korb
Kulinarischer Genuss unter freiem Himmel ist ein besonderes Erlebnis für Gaumen und Geist. Die Seele baumeln lassen und im stilvollen Rahmen des einzigartigen Parks feine Köstlichkeiten aus dem Picknick-Korb schnabulieren. Dazu einem Ohrenschmaus aus der Märchenküche lauschen – aufgetischt von der professionellen Märchenerzählerin Nathalie Saxer – gespickt mit spannenden Anekdoten zur Villa Boveri: einfach fabelhaft!
Mittwoch, 10. Juni 2026, 18 Uhr, Villa Boveri
«Mein Ansporn ist auch nach über 30 Jahren, nie nachzulassen und noch besser zu werden.»
Dr. med. dent. Walter Moretto I Landstrasse 118 I 5430 Wettingen 056 426 41 00 I info@waltermoretto.ch
Öffnungszeiten
Mo 8 – 19h I Di – Do 8–12h und 13 – 17h I Fr 7.30 – 11.30 und 12 – 16h
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Musical über die Queen of Rock ’n’ Roll
Das originale «TINA – The Tina Turner Musical» kommt erstmals in die Schweiz und wurde von Tina Turner autorisiert und begleitet. Vom 14. April bis 3. Mai 2026 wird das Musical im Theater 11 Zürich aufgeführt. Basierend auf der wahren Lebensgeschichte von Tina Turner erzählt das Musical von ihrem beispiellosen Aufstieg aus schwierigen Verhältnissen zur weltweiten Musiklegende. Tina Turner autorisierte persönlich das Musical und betonte: «Ich freue mich, ein Teil davon zu sein.» Mit Hits wie «The Best», «What’s Love Got To Do With It?», «Private Dancer» und «River Deep – Mountain High» ist die Show ein musikalisches Feuerwerk und zugleich ein bewegendes Porträt einer Frau, die Grenzen sprengte und Generationen inspirierte. Von den bescheidenen Anfängen in Nutbush, Tennessee bis zu ihrer Verwandlung in die weltweite «Queen of Rock» hatte Tina Turner die Regeln nicht etwa gebrochen, sondern stets neu erfunden. Dieses Bühnen-Musical enthüllt die noch nie erzählte Geschichte einer Frau, die es gewagt hatte, die Grenzen von Alter, Geschlecht und Hautfarbe zu sprengen.
TINA – The Tina Turner Musical, Theater 11 Zürich. 14. April bis 3. Mai 2026 Di, Do, Fr um 19.30 Uhr, Mi um 18.30 Uhr, Sa um 14.30 Uhr & 19.30 Uhr, So um 13.30 Uhr & 18.30 Uhr. Ca. 2h 40min (inkl. Pause), in Englisch, empfohlen ab 14 Jahren. Weitere Infos: www.musical.ch/de/thetinaturnermusical Tickets unter: www.ticketcorner.ch.
Wir verlosen 2 x 2 Tickets für die Vorstellung am 15.04.2025. Jetzt QR-Code scannen oder eine E-Mail an welcome@makoli.ch senden mit Ihrer Adresse und dem Vermerk «Tina Turner».
Jetzt Tickets gewinnen!
In «Hauptsache gesund. Eine Ausstellung mit Nebenwirkungen» präsentieren verschiedene Expertinnen und Experten ihre Ideen zur Zukunft unseres Gesundheitswesens. Besuchende können darüber abstimmen, welche davon umgesetzt werden sollten: Vertrauen statt Bürokratie, Personal stärken, kein Profit, keine Kopfprämie, niederschwellige Angebote, mehr Technologie, andere Anreize, mehr Prävention oder digitale Patientendaten. Wer gilt als gesund, wer als krank, und warum? Was ist uns als Gesellschaft die Gesundheit wert, und wie gestalten wir das Gesundheitswesen der Zukunft? Das Stapferhaus in Lenzburg nimmt sich diesem brisanten Thema mit einem interaktiven Parcours an – stimmungsaufhellend, rezeptfrei und ohne Überweisung. Die Ausstellung wurde bis am 28. Juni 2026 verlängert.
Die Ausstellung ist von 9 - 17 Uhr (Di - So) geöffnet. Feiertage wie Ostern, 1. Mai, Auffahrt, Pfingsten und Fronleichnam geöffnet. Weitere Infos unter stapferhaus.ch.
Frivole und friedliche Frühlingsgrüsse
Die Tage werden lauer, das Blätterdach der Bäume wird dichter, Narzissen, Winterlinge und Nachtschattengewächse werden bunter, die Kleider werden kürzer und die Blicke länger.
Böse Zungen sagen: Das Klauen von Blumen ist wie eine heranwachsende Ulme im Frühling: über Nacht ER-LAUBT. Scharfe Zungen sagen: Das Pflücken fremder Blumen gehört verboten. Auch unter Ulmen.
Liebe Patti
Die Natur treibt es fast so bunt wie ich im Atelier. Ich vermag mich kaum zu konzentrieren, vor lauter Leben, welches draussen keimt und blüht. In den letzten Monaten konnte ich unter dem Schleier des Nebels meinen Fokus wahren, nun pfeift mir der Frühling um die Ohren. Der Blick durchs Fenster bleibt am Gärtner hängen. Ein hart arbeitender junger Mann, dem man an dieser Stelle auch gerne mal ein Kränzchen winden darf. Natürlich muss auch er sich an Deadlines halten, doch im Gegensatz zu meinen Gemälden ist sein Werk vergänglich.
Er scheint aufzublühen - die Arbeit mit Erde und Pflanzen liegt in seiner Natur. Er kniet sich hinein. Voller Hingabe bearbeitet er das Beet. Er lässt die Erde durch seine Finger rieseln und richtet sich auf. Mit einem tiefen Atemzug streckt er seinen Rücken durch, greift routiniert zum Spaten und bereitet den Boden für künftige Augenweiden. Da fällt mir ein, auch mein Beckenboden sollte mal wieder trainiert werden nach dem übermässigen Konsum von Schoggi-Eiern. Zeit, mich selbst in Bewegung zu setzen. Dazu gibt’s Grund genug da draussen. Ich kann der Versuchung nicht widerstehen, zu ernten, was sich mir vor dem Fenster präsentiert.
Patti, ich hole mir jetzt einen Blumenstrauss! Die schönsten Blüten gilt es bekanntlich zu pflücken, bevor die Abenddämmerung hereinbricht und die hübschen Köpfchen hängen lässt. Während ich meine Hand nach einer weissen Narzisse ausstrecke, glaube ich etwas klingeln zu hören, als verkündeten die Glocken eine geheime Botschaft. Es sind die Worte eines toten Dichters, welche in meinem Ohr widerhallen:
Gather ye rosebuds while ye may, Old Time is still a-flying; And this same flower that smiles today Tomorrow will be dying.
Frivole Frühlingsgrüsse sendet Corinne Sutter
«Scharfe Zungen»: Patti Basler ist Autorin, Kabarettistin, Satirikerin und lebt bei Baden. Corinne Sutter, multidisziplinäre Künstlerin aller Art, Speedpainterin und Schnelldenkerin, wohnt als Ost-Schweizer-Expat in Aarwangen und ist beruflich oft in Baden. Beide sind hinter Mikrofonen, auf Bühnen, vor Kameras unterwegs und gehen gelegentlich ins Netz, jede gezeichnet von der anderen. Sie sinnieren mit dem Podcast «Scharfe Zungen» über die Welt.
Liebe Corinne
Ich verstehe es, wenn nach langer Durststrecke endlich die Frühlingsgefühle hervorbrechen. Schliesslich bin ich katholisch und hatte bis Ostern Fastenzeit. Dieses Jahr war sie gar zeitgleich mit der muslimischen Fastenzeit, dem Ramadan. Im Islam isst
man dann nur im Dunkeln, nur nachts, damit Gott es möglicherweise übersieht. Das ist Intervallfasten mit Religions-Hintergrund. Schon seit Jahren predige ich, dass sich der Katholizismus für noch gerissener hält: Das verbotene Fleisch wird unter einen Mantel gesteckt und heimlich vernascht. Je nach Region wird dies «Ravioli» oder «Maultaschen» genannt. Oder «Ministrant». Ja, wir müssen nicht den Schleier von anderen Religionen lüften, wir können vor der eigenen Kirchentür kehren. Und natürlich vor dem eigenen Atelier-Fenster wischen.
Aber, liebe Corinne, dein Fenster ist keine Tinder-App, kein Wisch und Weg, kein Swipen nach Lust und Laune. Der Garten, den du bewunderst, ist nicht deiner, du kannst da nicht nach Belieben Eier suchen. Zudem ist der Gärtner kaum älter als ein Ministrant und er steht nicht in deinen Diensten. Lüsterne Blicke sind unangebracht. Ihm liegen ohnehin schon so viele zu Füssen, da bleibt keine Zeit für Schäferstündchen. Zwar heisst es, der Mörder sei immer der Gärtner. Doch selbst wenn Leichen seinen Weg pflastern, ist niemand durch seine Hand gestorben. Er ist Friedhofsgärtner. Gib ihm einen Korb, darin das gewundene Kränzchen. Nur vergreif dich nicht an der Flora!
Denn wer im Friedhof Blumen stiehlt, geht über Leichen.
Ein Kirchhof ist der Garten,
Ein Blumenbeet das Grab
Und von der grünen Ulme
Fällt Kron und Blüte ab.
Friedliche Frühlingsgrüsse sendet Patti Basler
MEINE WELT, WIE SIE MIR GEFÄLLT.
ÜBER
150 SHOPS & RESTAURANTS
Montag bis Samstag, immer von 9 bis 20 Uhr shoppitivoli.ch