J A H RE
Nr. 1 | Frühling 2021 www.landxstadt.ch
IM FOKUS REGIONALE 2025 CHOCO-TIPPS SIMON LIBSIG GENUSS-OASEN HANDBALL AARGAU OST GLEICHBERECHTIGUNG
TANJA GRANDITS
«Die Liebe zum Produkt, zu den Gästen, zu meinen Mitarbeitern – es ist Selbstverwirklichung»
NACHHALTIGER LEBENSSTIL
MEDIENNUTZUNG
TIPPS FÜR DEN ALLTAG
STUDIE DER 12- BIS 19-JÄHRIGEN
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J A H RE
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EDITORIAL
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Farbenfrohe Muntermacher für das Zuhause, unterwegs oder auf dem Teller, sprudelige oder schokoladige Foodtrends - der Frühling ist erwacht und lässt uns neue Pläne schmieden. Tanja Grandits «Es ist wirklich keine lustige Zeit, unsere Branche ist aktuell in einer Perspektivlosigkeit gefangen. Umso wichtiger ist es, sich sein eigenes kleines Universum zu schaffen, erzählt uns die 2-Sterne-Köchin Tanja Grandits im Interview. «Mir geht es gut, wir sind intensiv am Arbeiten. Wir führen ein Take-away, unser Feinkostladen hat geöffnet, wir kreieren neue Produkte, realisieren Ideen, für die es in den letzten Jahren keinen Platz und keine Zeit gab. Ich mag nicht jeden Tag jammern, ich versuche, alles positiv zu sehen.» Die Unternehmerin und Kochbuchautorin lebt im Hier und Jetzt, denn da gibt es auch viel zu tun. Nachhaltig leben Die Welt ächzt nicht nur unter der Corona Pandemie, sondern auch unter dem Klimawandel und dem Artenschwund. Klimafreundlich leben,
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Liebe Leserinnen, Liebe Leser
«Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben» Albert Einstein
tönt einfach. Doch in der Umsetzung sind wir leider (noch) zu wenig konsequent, hat es doch oft mit Veränderung oder Verzicht zu tun und darin sind wir nicht besonders gut. Doch jeder Einzelne kann durch freiwillige Massnahmen den C02-Ausstoss verringern, damit unsere Erde auch für künftige Generationen lebenswert bleibt. Wir haben für den Alltag ein paar Tipps zusammengestellt. Gleichberechtigung Die vollkommene Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist auch im Jahr 2021 in der Schweiz noch nicht erreicht. Nicht nur in der Lohngleichheit sondern auch in anderen Bereichen fühlen sich Frauen in der Schweiz benachteiligt. Eine aktuelle Umfrage zur Gleichstellung in der Deutschweiz zeigte, dass 72% der befragten Frauen der Ansicht sind, dass Männer insgesamt mehr Vorteile als sie haben. Gleichberechtigung ist ein sehr umfassendes Thema und betrifft nicht nur Frauen sondern auch ein Menschenrecht. Alle können in ihrem direkten Umfeld etwas dafür tun. Packen wir es an!
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Wir haben für Sie – ganz LANDxSTADT like – ein vielseitiges Lesemenü zusammengestellt: Mit Inspirationen zur Frühlingszeit, Genussoasen in der Natur, dem neuen Projekt Handball Aargau Ost AG, oder der Studie zur Mediennutzung der Jugendlichen und als Abschluss die Kolumne von Wortzauberer und Autor Simon Libsig.
Eine gute Zeit, herzlichst! Katja Bopp, Chefredaktorin
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INHALT
INHALT 6 Frühlingszeit: Frische-Kick 8
Buch-Tipps: Backen & gesund geniessen
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Foodtrends: Sprudel, Terroir oder Vegan
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Tanja Grandits mit Kopf, Hand und Herz
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Gleichberechtigung «in Progress»
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Mediennutzung der Jugendlichen
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Nachhaltiger Lebensstil
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Schokoladenschmaus im Aargau
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Fleur de Sel und Schokolade
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Handball Endingen
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Regionale 2025: Klangteppich Limmattal
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Oasen in den Bergen
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Blues Festival
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43 Events 46 Kolumne: Simon Libsig
36 IMPRESSUM Ausgabe 1/2021, 12. Jahrgang Herausgeber Makoli GmbH 5430 Wettingen, Tel. 056 437 03 17 welcome@makoli.ch, www.landxstadt.ch Herausgeber Daniel Zobrist Chefredaktorin Katja Bopp Autoren Katja Bopp, Simon Libsig, Stephan Santschi, Alexander Wagner, Daniel Zobrist Fotografen Christian Doppler, Adrian Ehrbar, Foto Wagner Anzeigen Iris Zehnder Druck Häfliger Druck AG, Wettingen Vertrieb Wettingen, Baden, Ennetbaden, Dättwil, Birmenstorf, Rieden, Ehrendingen, Freienwil, Mülligen Preis Abo für 4 Ausgaben: 35 Franken. Copyright Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlags.
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TopPharm Rathaus Apotheke Landstrasse 77 5430 Wettingen 056 426 77 44 www.toppharm.ch/ rathaus-wettingen Dr. Hans Jürg und Marion Engel (im Bild), Inhaber der Rathaus Apotheke in Wettingen, und ihr Team freuen sich über Ihren Besuch und beraten Sie gerne!
ALLES HAT SEINEN PLATZ! Wie lagert man Medikamente richtig? Was genau bedeutet eine Lagerung bei Raumtemperatur? Über viele Aspekte im richtigen Umgang mit Medikamenten wird man informiert – sei es die richtige Einnahme, die Dosierung oder die Fahrfähigkeit nach Einnahme. Doch die richtige Medikamentenlagerung gehört häufig nicht dazu. Deshalb geben wir Ihnen gerne ein paar Tipps! Mit einer Lagerung bei Raumtemperatur sind grundsätzlich Temperaturen zwischen 15°C und 25°C gemeint. Grundsätzlich bewahrt man Medikamente am besten in der Originalpackung auf – somit ist der
Inhalt immer identifizierbar und das Verfalldatum bleibt gut sichtbar. Zudem bietet die Kartonschachtel auch einen Lichtschutz für die Tabletten und Lösungen, was je nach Wirkstoff entscheidend für die Wirkung sein kann. Von einer Aufbewahrung im Badezimmer oder auch in der Küche raten wir ab. In diesen Räumen sind die Temperaturschwankungen ebenso wie die Luftfeuchtigkeit häufig zu hoch. Der prallen Sonne sollten die Medikamente ebenfalls nicht ausgesetzt werden, ebenso sollte man Medikamente nicht im Auto lagern, da dort die Temperaturen im Sommer viel zu hoch klettern und im Winter viel zu tief fallen.
Bei einer Lagerung im Kühlschrank geht man von Temperaturen zwischen 2°C bis 8°C aus. Hierbei sollte gerade im Haushalt berücksichtigt werden, dass es oft wärmere und kältere Zonen im Kühlschrank gibt und Dinge, die nahe an der Rückwand platziert sind häufig auch gefrieren. Kühlpflichtige Medikamente dürfen auf keinen Fall einfrieren, ansonsten kann die Wirkung nicht mehr gewährleistet werden und das Medikament muss entsorgt werden. Das Team der Rathaus Apotheke wünscht Ihnen gute Gesundheit und freut sich auf Ihren 02.03.2021 Besuch!
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FRÜHLINGSZEIT
k c i K e h c s i Fr
Den Frühlingsbeginn feiern wir immer auch mit dem Erwachen der Natur. Mit den deutlich merkbar länger werdenden Tagen, blühenden Blumen, grünenden Bäumen und sonnigerem Wetter kündigt sich endlich der Frühling an und erweckt die Natur auf ein Neues zum Leben. Wir haben farbenfrohe Frühlings-Muntermacher zusammengestellt.
SUMM, SUMM...
joan n ab u
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Inspiriert durch die Natur kreiert die amerikanische Designerin Joanna Buchanan schöne Accessoires und opulente Dekorationen für jeden Geschmack. Die Biene, Ikone der Marke, wird im Frühling aktiv und ist in Flaschenöffnern oder Serviettenringen repräsentiert. Schmetterlinge und Bienen werden als Symbole für Wandel, Grosszügigkeit und natürliche Schönheit gesehen und bringen lebendige Farben und helles Licht in jedes Interieur oder auf jeden gedeckten Tisch.
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COFFEE AT HOME
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Design- und Genussfans können sich freuen: Der italienische Hausgeräte-Hersteller Smeg hat eine neue Gerätelinie mit Kaffeevollautomaten vorgestellt. LiebhaberInnen echter italienischer Kaffeespezialitäten und hochwertigster Ästhetik kommen damit gleichermassen auf ihre Kosten.
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Der Frühling ist die Zeit der Pläne, der Vorsätze. Leo N. Tolstoi
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FARBENFROH Wir alle verbringen gerade sehr viel Zeit in unseren eigenen vier Wänden. Umso wichtiger ist es, dass unser Zuhause ein Ort der Ruhe, des Wohlfühlens, für Momente der Besinnung und der Freude ist. Sorgen Sie mit bunten Tischdecken, hochwertigem Tableware oder kunstvollen Dekorationen in den schönsten Farben für Ihren persönlichen Frische-Kick.
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BUCH-TIPPS
BANANENBROT
t o r b n e n Bana
Bananenbrot | Back dich glücklich | www.callwey.de
Weltweit haben sich die Menschen während des Lockdowns die Zeit mit Backen, genauer mit dem Backen von Bananenbrot, vertrieben. Die Ergebnisse wurden in den sozialen Netzwerken geteilt, sodass sich bei Instagram unter dem Hashtag #bananabread inzwischen unglaubliche 1,6 Millionen Einträge finden. Das Bananenbrot hat es also zu einiger Berühmtheit gebracht, nicht zuletzt, weil es mit wenig Zutaten auskommt, einfach zuzubereiten und unendlich variierbar ist: es
GUGELHUPF Der Klassiker unter den Kuchen. Er ist durch seine geschwungene Form mit den Rillen und der kaminartigen Öffnung nicht nur hübsch anzuschauen, sondern darf seit Jahrzehnten auf keiner Kaffeetafel fehlen. Doch der traditionelle Gugelhupf aus Hefeteig und Rosinen hat schon längst durch moderne Varianten Verstärkung bekommen. In diesem Buch gibt es 50 kreative Rezepte für das Jahr. Holen Sie sich die Momente des Glücks ins Haus, so dass es auch bei Ihnen nach dem beliebten Backwerk duftet und Sie den Kuchen mit Gästen oder zu einer Tasse Kaffee geniessen können.
pf u h l e g u G
Gugelhupf l Yvonne Bauer l www.callwey.de
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gibt das Bananenbrot mit oder ohne Mehl, vegan auf Basis von Karotte oder Zucchini, mit Zusatz von Früchten oder Schokolade. Für den top-aktuellen Titel «Bananenbrot» hat der Callwey Verlag die unterschiedlichsten Rezepte von Foodbloggern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gesammelt und inszeniert. Neben den klassischen Rezepten mit Nüssen, Schokolade oder Blaubeeren findet sich hier allerlei Unkonventionelles.
Fotografie © Judith Erdin & Markus Muoth, AT Verlag
DEIN BESTES BROT
Brot wie vom Bäcker selbst backen? Das geht, und zwar ganz ohne Zusatzstoffe oder teure Profigeräte. Detailliert, aber dennoch unkompliziert verrät die ehemalige Bäckerin-Konditorin Judith Erdin ihre Lieblingsrezepte für Brot und Brötchen. Neben beliebten Klassikern wie Weggli, Sonntagszopf, Laugenbrötchen oder Baguettes sind das auch Vollkornbrot, Dinkel-Frühstücksbrötchen oder Nussbrot. Mit wenig Aufwand zaubert sie viel aus dem Ofen, denn dank des Konzepts »1 Teig - 3 Rezepte« entstehen aus 14 Grundteigen 42 verschiedene Brote und Brötchen. Wer hätte gedacht, dass aus dem Teig für Tessinerbrot auch Mohnbrötchen oder Grissini werden können? Zusätzlich enthält das Buch Informationen und Bäckertricks rund ums Brotbacken, sodass selbst im normalen Haushaltsbackofen Qualität wie vom Bäcker erreicht wird und auch Anfänger perfekte Backresultate erreichen.
Brot Dein bestes Brot | Judith Erdin | www.at-verlag.ch
Fotografie © Anina Gepp, AT Verlag
ISS DICH GRÜN Seine Essgewohnheiten zu ändern, ist eine emotionale Angelegenheit. Allein durch unsere Ernährung könnten wir vieles ins Positive wandeln - für die eigene Gesundheit und die unseres Planeten. Anina Gepp zeigt, wie einfach, lecker und obendrein günstig die nachhaltige Küche ist. Auf den Teller kommen längst vergessene Gemüsesorten, neu interpretierte Klassiker und sogar Omas Lieblingsrezepte. Gekocht wird regional, saisonal und rein pflanzlich, aber ohne Verzicht. Zu jeder Kochidee gibt es Angaben zu Nährstoffdichte und ökologischem Fussabdruck der Zutaten. So ist auf den ersten Blick zu sehen: Gesund und nachhaltig kochen tut nicht nur mir selbst gut, sondern auch der Umwelt.
rün g h c i d Iss
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Iss dich grün! | Anina Gepp | www.at-verlag.ch
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TIPPS
s d n e r F oodt GOLDENDER GEIST
Der 5400 Badener Gin ist eine Ode an die Goldwand, der Sonnenhang mit seinen fruchtbaren Böden und seiner vielfältigen Flora. Mit Wacholder und Koriandersamen als Basis, angereichert mit fünf Botanicals aus der Goldwand und zwei exotischen Zutaten aus der Ferne wird er mit dem Wasser aus der Müllerbräu-Quelle destilliert. Durch ein überraschendes Widersehen der beiden Freuden, Oscar Martin und Stefan Wetzel, wird der Badener Dry Gin von der Turicum Distillery (Zürich) hergestellt. Der Gin hat kernig würzige Noten und eine pfeffrige Schärfe. Kräftige Aromen wie Fichte und Piment mischen sich auf der Zunge und hinterlassen eine faszinierende und langanhaltende Süsse, welche an Mandel und Kirschblüte erinnert.» An den World Gin Awards 2021 wurde er als «Bester London Dry Gin der Schweiz» ausgezeichnet. turicum-distillery.com
l e d u S pr
Das natürlich aromatisierte alkoholische Getränk Sundays Hard Seltzer aus der Schweiz kombiniert Genuss und Mässigung und bietet einen achtsamen Ansatz zum Trinken mit einem niedrigen Alkoholgehalt von 4% und nur etwa 75 Kalorien pro Flasche. Das Sprudelwasser fördert gesunde Trinkgewohnheiten mit einem niedrigen Alkoholanteil, ohne Zucker, ohne Gluten und nur drei natürliche Zutaten. sundaysseltzer.com
h c a e B L emon
Raffinierte Früchtekomposition aus weissem Hibiskus und marokkanischer Bio-Minze, abgerundet mit saftig-süsser Orange und Zitrone. Eisgekühlt genossen, eine willkommene Erfrischung auch für heisse Tage. sirocco.ch
GRAND CRU GENUSS Bei Sprüngli, dem Pionier der Grand Cru-Schokolade in der Schweiz, gibt es 18 neue Tafelschokoladen darunter edelste Grand Cru-Schokoladen weltbester Herkunft, frische Milch- und Alpenblütenschokoladen voller Schweiz sowie raffinierte Variationen der beliebten Bruchtafelschokoladen. Geniessen Sie eine Chocolade Grand Cru Suhum Cacao 60 %, Beni Cacao 75 % oder Selva Zoque Cacao 80 %. Nur beste erlesene Zutaten werden mit meisterhaftem Können und Leidenschaft zu wahrem Schokoladengenuss verarbeitet. spruengli.ch
eV gan
Im Kühlregal gibt’s bei den Desserts etwas Neues: pflanzlich und genauso lecker! Ob Schokoladenmousse, Milchreis, Vanille- oder Caramelcreme: Ein Löffel reicht, und schon tauchen Kindheitserinnerungen auf. Andros erfindet diese Desserts neu, damit alle jene, die anders essen möchten, nicht auf den Genuss der köstlichen Klassiker verzichten müssen. Für Geniesserinnen und Geniesser, Veganerinnen und Veganer, für alle mit Laktoseintoleranz und für alle Neugierigen werden die Desserts auf 100% pflanzlicher Basis zubereitet. andros.ch
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Beide Kleider von Luisa Cerano.
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PUBLIREPORTAGE
Daniel Gfeller (links) und Michael Käufeler (rechts) bilden die neue Geschäftsführung von Gfeller & Käufeler. Heinz Germann (Mitte) tritt in den Teilruhestand und wird im Hintergrund dem Team mit Rat und Tat zur Seite stehen.
SCHLÜSSELÜBERGABE BEI GERMANN & GFELLER Michael Käufeler, langjähriger Mitarbeiter der Germann & Gfeller Immobilien AG, tritt in die Fussstapfen von Heinz Germann und wird neu zusammen mit Daniel Gfeller Mitinhaber und Co-Geschäftsführer im Immobilienunternehmen.
Ein Generationenwechsel in der Firma Heinz Germann, Geschäftsmitinhaber und Mitgründer der Germann & Gfeller Immobilien AG, übergibt seine Position an Michael Käufeler und geht in den Teilruhestand. Seit dem 1. Juli 2000 besteht die Germann & Gfeller Immobilien AG in Wettingen. Entstanden ist das Unternehmen aus den beiden Einzelfirmen von Heinz Germann und Daniel Gfeller. Die über 20-jährige Geschäftserfahrung, welche Heinz Germann mit sich trägt, bleibt der Firma erhalten. Auch in Zukunft wird er im Hintergrund agieren und dem Team mit Rat und Tat zur Seite stehen. Immobilienprofis mit Heimvorteil Ein unschlagbares Team: Daniel Gfeller, Mitgründer der Firma, ist seit Anfang an dabei und steht mit seinen über 20 Jahren Erfahrung für die Kontinuität im Unternehmen. Aber auch Michael Käufeler bringt seinerseits Erfahrung mit; seit vielen Jahren ist er als Immobilienbewirtschafter in der Firma tätig und freut sich auf die neue Challenge, die eine solche Kaderposition mit sich bringt. Hauptfokus für beide bleibt der zentrale Firmengrundsatz einer professionellen und persönlichen Pflege der verschiedenen Kundengruppen: In der Bewirtschaftung und
dem Verkauf von Immobilien ist die Firma zu Hause. Aber nur wenige Immobilienprofis kennen ihre Umgebung wie ihre Westentasche. «Ich kenne Wettingen und die herumliegenden Gemeinden sehr gut und kann meine Kunden entsprechend bestens betreuen. Eine Beratung durch Fachkräfte, die auch die Region kennen, ist von zentraler Bedeutung», so Michael Käufeler. Erscheinung in neuer Frische: Germann & Gfeller heisst jetzt Gfeller & Käufeler. Die Führungsübernahme von Michael Käufeler ändert nicht nur interne Strukturen; der Firmenname generiert auch eine Anpassung im Geschäftslogo, welches in Zukunft mit dem neuen Namen erscheinen wird. Und zum Anlass des Generationenwechsels erhält Gfeller & Käufeler eine neue Website. Das gesamte Angebot mit allen Dienstleistungsbereichen ist auf www.gfeller-kaeufeler.ch zu finden.
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TANJA GRANDITS
«ICH BIN NICHT DER ÄNGSTLICHE TYP» Tanja Grandits ist in der Schweiz die erste Köchin mit 19 Punkten im Gault Millau. Die 50-jährige Chefin des Basler Restaurants Stucki spricht über Selbstvertrauen, ihre aussergewöhnliche Küche und sie verrät, weshalb sie am Unterarm ein Fenchel-Tattoo trägt. Interview: Stephan Santschi Bilder: Digitale Massarbeit, Tanja & Simon Kurt
Wie geht es Ihnen? Tanja Grandits: Mir geht es gut, wir sind intensiv am Arbeiten. Wir führen ein Take-away, unser Feinkostladen hat geöffnet, wir kreieren neue Produkte, realisieren Ideen, für die es in den letzten Jahren keinen Platz und keine Zeit gab. Ich mag nicht jeden Tag jammern, ich versuche, alles positiv zu sehen. Unsere Branche ist aktuell in einer Perspektivlosigkeit gefangen, es ist wirklich keine lustige Zeit. Umso wichtiger ist es, sich sein eigenes kleines Universum zu schaffen. Wie passen ein Sternerestaurant und Take-away zusammen? Natürlich ist das nicht im Sterne-Umfang möglich. Es gelten aber die gleichen Standards, wir verwenden beste Produkte und stellen geschmacklich sehr hochstehende Menüs her. Wir verkaufen sie kalt, der Kunde wärmt sie auf, unser Take-away ist sehr gefragt. Der Feinkostladen ist seit Februar wieder geöffnet. Welche Bedeutung hat er im Gesamtbetrieb? Eine sehr wichtige. Wir verkaufen hier viele Produkte des täglichen Lebens. Jene Menschen, die nicht essen kommen, weil sie das Restaurant für abgehoben halten, finden über den Laden den Zugang zu uns und merken: Wir sind voller Freuden und Köstlichkeiten, die sich jeder leisten kann. Der Laden ist zu einem kleinen Begegnungsort geworden, nach der Wiedereröffnung schenkten uns die Menschen Blumen und Karten, worauf stand, dass das Leben mit uns schöner sei. Kleiner Rückblick auf den Beginn Ihrer Karriere. Alles begann in Kalifornien, als Sie als Au-pair Ihre Gastfamilie bekochten. Köchin wollte ich schon immer werden, doch es hiess, das sei doch viel zu streng, man müsse an Wochenenden arbeiten und
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eigentlich sollte ich doch etwas studieren. Nach einem Semester meines Chemiestudiums reiste ich nach Kalifornien, arbeitete als Au-pair und als ich zurückkam, begann ich mit 23 Jahren relativ spät die Kochlehre.
«Ich bin wahnsinnig neugierig, beim Kochen verbinde ich meine Hände mit meinem Kopf und meinem Herzen.» Tanja Grandits
Was gab den Ausschlag? Die Möglichkeit, meine Kreativität mit dem Handwerklichen zu verbinden. Ich bin wahnsinnig neugierig, beim Kochen verbinde ich meine Hände mit meinem Kopf und meinem Herzen. Auch Jahrzehnte später ist diese Leidenschaft ungebrochen. Die Liebe zum Produkt, zu den Gästen, zu meinen Mitarbeitern – es ist Selbstverwirklichung. Für die Lehre schrieben Sie damals keinen Geringeren als den deutschen Spitzenkoch Harald Wohlfahrt an. Haben Sie keine
COVER-STORY
Berührungsängste? Nein, warum sollte ich? Ich habe ein gesundes Selbstvertrauen, das hat mir immer geholfen. Ich zweifle nicht ständig an mir, ich bin nicht der ängstliche Typ. Ich mache mir keine Sorgen, vielleicht ist das manchmal auch etwas naiv. Doch wenn man etwas kann, dann soll man es einfach machen. Wie hat sich Ihr Talent entwickelt? Die Lehre befriedigte mich wenig, am Frühstücksbuffet oder am Salatposten lernte ich nicht viel. Also ging ich in die Küche von Harald Wohlfahrt, obwohl ich da gar nichts verloren hatte. Ich habe eine gute Auffassungsgabe, habe aufmerksam geschaut, kiloweise Gemüse gerüstet. Ich bin auch viel gereist, habe mir vieles selbst beigebracht. Ihre Lern- und Wanderjahre verbrachten Sie in England und Frankreich. Gerade das Claridge’s in London war sehr eindrucksvoll. Dorthin kommen Köche aus aller Welt, ihnen konnte ich über die Schulter schauen, das hat mir sehr gefallen. Ich habe mich schnell und gut weiterentwickelt, erlangte die Freiheit, alles Kreieren zu können, was ich will. Mir gefällt Wabi-Sabi, die japanische Schönheitslehre, die alles auf das Wesentliche beschränkt, ohne die Poesie zu entfernen. Die Dinge sind in ihrer Natürlichkeit schön, nicht alles muss perfekt sein. Wie begegneten Sie dem rauen Umgangston, der zuweilen in der Spitzengastronomie herrscht? Ich bin mental sehr stark, mich haut nichts um, ich habe das an mir abprallen lassen. Ich habe weiterhin «danke» und «bitte» gesagt, mich so gegeben, wie ich bin und damit gezeigt, dass es auch anders geht, dass man miteinander arbeiten und sich respektieren kann. Da ich mich bereits mit 30 selbstständig gemacht habe, gehörte dies aber bald der Vergangenheit an. Wie führen Sie heute Ihr 45-köpfiges Team im Basler Restaurant Stucki? Ich würde nie zulassen, dass bei mir in der Küche jemand angeschrien wird. Wir sind wie eine grosse Familie. Ich bin seit 13 Jahren hier und mit mir auch der Küchenchef, die beiden SousChefs, der Chef Pâtissier und meine Assistentin. Wenn wir arbeiten, tun wir das absolut konzentriert, dann läuft keine Musik. Daneben haben wir es sehr lustig zusammen. Auch mit dem Berufsgeheimnis handhaben Sie es nicht so, wie viele Ihrer Kollegen. Sie teilen gerne Rezepte. Weshalb? Weil es doch schön ist, zu teilen. Im letzten November habe ich mein letztes Kochbuch auf den Markt gebracht, seither ist es 30’000-mal gekauft worden und steht seit Wochen auf Platz eins der Bestsellerliste der Schweizer Sachbücher. Ich habe so viel Feedback erhalten, das macht mich sehr glücklich. Mittlerweile haben Sie sieben Bücher geschrieben. Welche Botschaft möchten Sie vermitteln? Dass Essen mehr bedeutet als Ernährung. Ich möchte den Menschen die Freude am Essen und Kochen vermitteln. Ich möchte, dass sie für sich und ihre Liebsten frisch und gesund kochen. Das macht zu einem grossen Teil unser Glücklichsein aus und wer glücklich ist, der kann auch gut denken. Wie würden Sie Ihren Stil umschreiben? Ich möchte meine freudvolle Küche an die Gäste weitergeben. Sie sollen abtauchen können in eine Welt voller Geschmäcker und Aromen. In meinen Neun-Gang-Menüs hat jeder Gang eine eigene Farbe. So kann sich der Gast besser auf den Geschmack konzentrieren und ich habe in der unendlichen Fülle an Zutaten ein Hilfsmittel, um kreativ zu sein. Mein Stil ist sehr eigen, aromareich, gut
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TANJA GRANDITS
Möchten Sie ein Highlight rausstreichen? Die Gnocchi mit selbst gemachtem Ziegenquark, Randen, Preiselbeere und Szechuan-Pfeffer. Darauf streuten wir frittierte Schalotten, Hibiskuspulver und Macadamia. Wunderschön pink schaute es aus, hatte einen wahnsinnigen Crunch und schmeckte unglaublich toll. Was kochen Sie zu Hause für sich und Ihre Tochter Emma? Nur vegetarisch und alles, was in meinen letzten zwei Kochbüchern drinsteht. Viel Gemüse, auch Sushi. Und für Bulldogge Norma? (schmunzelt) Sie hat leider eine Futtermittelallergie, sie kann ich nicht bekochen. Wir haben aber auch ein Pferd und es liebt meine Pferdeguetzli. An Ihrem Unterarm haben Sie ein Fenchel-Tattoo. Weshalb? Das ist unser Logo, der Fenchel ist meine Lieblingspflanze, ich liebe den Geschmack. Die grossen Stauden wachsen bei uns ums Haus. Die filigranen, feinen und starken Blüten sehen aus wie eine Krone. Magisch. Als ich erstmals mit 19 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet worden bin, habe ich mir dieses Tattoo von einer ehemaligen Mitarbeiterin stechen lassen.
Persönlich Name Grandits Vorname Tanja Alter 50 Jahre Wohnort Basel Geburtsort Albstadt (De) Beruf Spitzenköchin, Unternehmerin, Autorin Arbeitsort Restaurant Stucki, Basel Auszeichnungen 2-mal Koch des Jahres (2014, 2020), 1-mal Köchin des Jahres (2006), 19 Punkte im Gault Millau, 2 Sterne im Guide Michelin Familie Tochter Emma Hobbies «mein Alltag»
und stark gewürzt. In meinen Gerichten kommen verschiedene Komponenten zusammen, deshalb sind sie spannend und interessant zum Essen. Wovon lassen Sie sich auf der Suche nach neuen Kombinationen inspirieren? Der Alltag ist meine Inspiration. Die Leute um mich herum, die Produkte, ein Spaziergang durch meinen Kräutergarten, ein neues Geschirr. Ich suche nicht danach, die Inspiration findet mich. Ich habe ein sehr grosses Notizbuch, darin entwerfe ich die Grundkonstruktion für ein neues Menü. Dann sitzen wir im Team zusammen und diskutieren.
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«Ich möchte den Menschen die Freude am Essen und Kochen vermitteln. Ich möchte, dass sie für sich und ihre Liebsten frisch und gesund kochen.» Tanja Grandits
19 Gault-Millau-Punkte, zwei Michelin-Sterne, zweimal Koch des Jahres – was bedeuten Ihnen diese Auszeichnungen? Sie sind toll, aber nicht entscheidend für mein Glück. In der Schweiz die erste und einzige Frau mit 19 Gault-Millau-Punkten zu sein, macht mich stolz, das ist grossartig für mich und mein Team. Und wenn ich international unterwegs bin, bin ich mit zwei Sternen gut dabei. Sehen Sie sich als Vorbild, gerade für Frauen, die in der Spitzengastronomie untervertreten sind? Ja, das tue ich und ich nehme diese Rolle sehr ernst. Ich zeige auf, dass es funktionieren kann, dass eine Frau das Gleiche erreichen kann wie ein Mann. Viele Frauen zweifeln oft an sich. Doch wenn ich etwas kann und will, dann sollte ich es einfach machen. Letztes Jahr wurden Sie 50, nutzten die Pause zum Reflektieren. Was fiel Ihnen dabei auf? Meine Haupterkenntnis ist: Ich bin unglaublich glücklich hier. Vor Corona war ich viel auf Reisen, kochte in Singapur, Tel Aviv oder auf Zypern. Ich stellte mir die Frage, ob ich nochmals eine Veränderung möchte. Bisher war ich nämlich nie so lange an einem Ort, ich bin eher der Nomadentyp. Jetzt ist klar: Basel ist der Ort, wo ich hingehöre. Wann und wie planen Sie die Wiederöffnung?
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«Ich lebe im Hier und Jetzt, ich tue alles mit ganzer Kraft. » Tanja Grandits
Darüber denke ich nicht nach. Ich lebe im Hier und Jetzt, ich tue alles mit ganzer Kraft. Kommt das Zeichen zur Öffnung, werden wir mit der Planung beginnen. Werden die Coronamassnahmen die Gastronomie verändern? Definitiv, das haben sie schon getan. Viele werden nicht mehr aufmachen, ihnen wurde die Existenz genommen, sie sind am Boden zerstört. Doch ich sage auch: Wenn die Gastronomie wieder aufmachen kann, dann wird richtig was los sein. Die Menschen haben ein grosses Bedürfnis, ins Restaurant zu gehen, zu geniessen, zu feiern. Wie geniessen und entspannen Sie? Ich beginne jeden Tag mit Yoga. Grundsätzlich aber ist der Alltag mein Leben. Wir wohnen oberhalb des Restaurants im gleichen Haus, es findet bewusst keine Trennung statt, in meinem Leben ist alles miteinander vereint.
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Das Team der Vermögensberatung der Raiffeisenbank Lägern-Baregg (von links): Dominic Völl, Damir Fodor, Stefan Meier, Bettina Van Puyenbroeck, Hanspeter Baumgartner, Stephan Vogt und Daniel Hauenstein.
«EHRLICHE UND ÜBERZEUGENDE ARGUMENTE» Seit 2010 ist Bettina Van Puyenbroeck bei der Raiffeisenbank Lägern-Baregg Teamleiterin der Vermögensberatung, wo die ausgebildete Betriebsökonomin ihr Team mit viel Empathie, Erfahrung, Engagement und Fachkenntnis führt. LANDxSTADT hat bei der sympathischen Powerfrau nachgefragt. Frau Van Puyenbroeck, erzählen Sie uns etwas zu Ihrem Werdegang. War das Banking schon immer Ihr angestrebter Wunschberuf? Nach meiner kaufmännischen Lehre bei der Volksbank in Dietikon habe ich nach Zürich an die Bahnhofstrasse gewechselt. Der Finanzplatz Zürich hat mich mit meinen 20 Jahren so mitgerissen, dass ich mir bis heute keine andere Tätigkeit vorstellen kann. Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben und worauf achten Sie in Ihrem persönlichen Umgang mit den Kunden besonders? Die Wertschätzung aller Mitarbeitenden ist für mich die Grundlage einer erfolgreichen Führung. Eine vertrauensvolle Kommunikation, verbunden mit persönlichem Einsatz, bis hin zur Vorbildfunktion. Das Bewusstsein, dass unser Kunde das
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grösste Kapital unserer Unternehmung ist, verlangt einen respektvollen, aufmerksamen Umgang. Sich für etwas Entscheiden ist nicht nur für die Kunden ein immer wiederkehrender Prozess, sondern gilt auch im Alltag. Die Neuropsychologie hat schon lange herausgefunden, dass wir uns eigentlich ständig vor allem mit dem Bauch und nicht wohlüberlegt via Kopf entscheiden. Wie gehen Sie mit diesen
Das Bewusstsein, dass unser Kunde das grösste Kapital unserer Unternehmung ist, verlangt einen respektvollen, aufmerksamen Umgang.» Bettina Van Puyenbroeck
Erkenntnissen in Ihrer täglichen Arbeit um? Es ist eine permanente Aufgabe alle Fakten, die zu einer richtigen Entscheidung führen, zusammenzutragen. Zweifellos ist die Komponente «Bauchgefühl» omnipräsent und oftmals auch nicht die schlechteste Variante. Als Kundenberaterin ist es meine Aufgabe, aufgrund meines Fachwissens, ehrliche und überzeugende Argumente zu liefern, damit dem Kunden die Entscheidung leicht fällt. Früher hatten wir unser Geld auf dem Sparbüchlein, wo es auch schön Zinsen abwarf. Diese, für viele Menschen einzig mögliche Vermögensbildung, ist seit einiger Zeit durch die Nullzinssituation komplett weggebrochen. Wie kann da die Raiffeisenbank helfen? Ein persönliches und ganzheitliches Gespräch verschafft uns eine individuel-
RAIFFEISENBANK LÄGERN-BAREGG
«Erfolg tritt ein, wenn deine Träume grösser werden, als deine Ausreden»
«Mit Empathie und Leidenschaft: massgeschneidert, gesamtheitlich, transparent»
Vorname / Name Bettina Van Puyenbroeck Bei Raiffeisen seit 11 Jahren Hobbys Rennvelo, Biken, Kochen, Reisen
Vorname / Name Damir Fodor Bei Raiffeisen seit 2 Jahren Hobbys Tanzen, Schwimmen, Skifahren
le Ausgangslage, um unsere Kunden optimal zu beraten. Wie geht es aus Ihrer Sicht mit dem Zins weiter? Ich weiss ehrlich gesagt nicht mehr, die wievielte Zinswende seit der Finanzkrise gerade mal wieder heraufbeschworen wird, aber Angst ist bekanntlich kein guter Ratgeber an den Finanzmärken. Wenn die Zinsen um ein paar Punkte steigen, spricht man bereits von einer Trendwende. Wir sehen die Notenbankzinsen in der Schweiz bis Ende 2022 gleichbleibend. Die Digitalisierung hat auch bei den Bankdienstleistungen Einzug gehalten. Welche neuen Produkte bieten Sie hier Ihren Kunden an? Mit unserem Produkt RIO ist eine professionelle Vermögensverwaltung bereits ab 5‘000 Franken möglich. Einfach mittels Raiffeisen RIO App registrieren und loslegen. Je nach Ausrichtung der Kunden können verschiedene Anlagethemen ausgewählt werden. Will jemand sein Vermögen strategisch entwickeln, worauf muss man achten, wie am besten vorgehen? Keine Kurzfristhandlungen. Überstürzte Käufe und Verkäufe zahlen sich nicht aus. Entscheidend für die Performance ist die richtige Anlagestrategie und Haltedauer und nicht kurzfristiges MarktTiming. Zum Abschluss noch ein Wort zur aktuellen Covid-19 Krise. Wie meistern Sie bei Raiffeisen diese schwierige Zeit? Wir sind nah bei unseren Kunden. So schwierig die Situation auch ist, aus jeder Krise heraus entstehen neue Chancen.
«Ihre Bedürfnisse stehen bei meiner ganzheitlichen Beratung an erster Stelle» Vorname / Name Stefan Meier Bei Raiffeisen seit 6 Jahren Hobbys Musik als idealer Ausgleich
«Ich bin Ihr ehrlicher Kompass im weiten FinanzDschungel» Vorname / Name Hanspeter Baumgartner Bei Raiffeisen seit 2 Jahren Hobbys Skifahren, Joggen, OL, Reisen
«Gerne bin ich Ihr kompetenter Regisseur in allen finanziellen Fragen» Vorname / Name Stephan Vogt Bei Raiffeisen seit 2 Jahren Hobbys Film und Heimkino
«Ich liebe die Abwechslung, die individuelle Beratung gefällt mir sehr gut.» Vorname / Name Dominic Völl Bei Raiffeisen seit 8 Jahren Hobbys Skifahren, Wandern, Sport
Es ist nie zu früh, jedoch oft zu spät Wo immer Sie in Ihrem Leben stehen: Mit einer starken privaten Vorsorge ergänzen Sie die staatlichen Vorsorgesysteme und legen damit den Grundstein für die ganz grossen Ziele in Ihrem Leben. Je früher Sie damit beginnen, je besser. Gestalten Sie daher Ihre private Vorsorge aktiv mit und nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten, die sich aus Ihrem Leben ergeben, sinnvoll für Ihre Vorsorgeplanung. Raiffeisenbank Lägern-Baregg hilft Ihnen sehr gerne, dass
Ihre Wünsche und Träume wahr werden. Und mit dem neuen Raiffeisen Docu-Pass sorgen Sie dafür, dass im Fall der Fälle, also bei Krankheit oder Tod, die eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Überzeugungen zweifelsfrei festgehalten sind. Kontaktieren Sie uns, Daniel Hauenstein (Bild links) und sein Team freuen sich auf ein Gespräch oder besuchen Sie uns auch auf www.ihrebank.ch.
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TIZE.CH
Gleichberechtigung: In der Bundesverfassung steht geschrieben, dass Frau und Mann in der Schweiz auf allen Ebenen gleichgestellt sind. EINE STORY VON TIZE.CH: JUNG, FRECH UND DYNAMISCH
GLEICHBERECHTIGUNG «IN PROGRESS» Der internationale Frauentag, welcher jeweils am 8. März stattfndet, löst auf der ganzen Welt Frauenstreike aus und bringt damit das Thema Gleichberechtigung erneut auf den Tisch. Text: Naomi Meier Bilder: istock
Die Idee des internationalen Frauentags entstand in sozialistischen Organisationen vor dem 1. Weltkrieg. Der erste Frauentag fand 1909 in den USA statt und wurde von Demonstrationen der Suffragetten geprägt. In der Schweiz wurde der Frauentag zum ersten Mal 1911 gefeiert, ganze 60 Jahre bevor das Frauenstimmrecht 1971 eingeführt wurde. Heute ist der internationale Frauentag in der Schweiz Anlass für landesweite Frauenstreiks. Jedes Jahr wird wieder das heissumstrittene Thema der Gleichberechtigung angesprochen, es werden Disskusionen dazu geführt und Zeitungsartikel darüber geschrieben. Die vollkommene Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist auch im Jahr 2021 in der Schweiz noch nicht erreicht.
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h c e r e b h c i e l G e n e m m o k ll o v d e n u Di n n a M n e h c s i w z g n u r e g d ti n i 1 2 0 2 r rF au ist im J hahnicht erreicht. S chweiz noc
GLEICHBERECHTIGUNG
In der Bundesverfassung steht geschrieben, dass Frau und Mann in der Schweiz auf allen Ebenen gleichgestellt sind. Es wird sogar erwähnt, dass Mann und Frau den Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit haben. Die vollkommene Gleichberechtigung inklusive der Lohngleichheit, ist also in der Schweiz gesetzlich verankert. Wie wird dieses Gesetz aktuell in der Praxis umgesetzt? Der unerklärte Lohnunterschied, der nur durch das Geschlecht zu erklären ist, beträgt aktuell 14,4 %. Vor allem in Berufen auf Verwaltungsebene ist die Diskrepanz der Löhne enorm. Im Durchschnitt ist die Lohnungleichheit in der Schweiz gestiegen und Gewerkschaftsverbände zeigen sich alarmiert. Letztes Jahr ist ein Gleichstellungsgesetz in Kraft getreten, dass Firmen mit über 100 Mitarbeiter dazu verpflichtet, die Löhne regelmässig auf Diskriminierung zu untersuchen. Obwohl es immer wieder neue Initativen und Vorschläge zur Lohngleichheit gibt, wird das Thema in der Öffentlichkeit nur wenig angesprochen. Die Forderung im Bundesgesetz wird mit neuen Konstrukten wie der Frauenquote umgangen, wobei die Wurzel des Problems nicht angegangen wird. In Zukunft muss sich die Politik dieser Ungleichheit stellen und nachhaltige Lösungsstrategien ausarbeiten.
t ff i r t e b g n u Gleichberechutigen, sondern ist a r F r u n t h c i n t. h c e r n e h c s n e ein M
Vorteil Mann Nicht nur in der Lohngleichheit sondern auch in anderen Bereichen fühlen sich Frauen in der Schweiz benachteiligt. Eine aktuelle Umfrage zur Gleichstellung in der Deutschweiz zeigte, dass 72% der befragten Frauen der Ansicht sind, dass Männer insgesamt mehr Vorteile als sie haben. Mütter in Familienhaushalten fühlten sich am wenigsten zufrieden und jede vierte Befragte störte sich daran, dass ihre Partner sich nicht für Schmutz oder Unordnung im Haus interessierten. Die Ergebnisse dieser Umfrage bestätigen, dass in der Schweiz das traditionelle Rollenbild von Mann und Frau immer noch sehr gelebt wird. Die Mutter bleibt bei den Kindern, macht Hausarbeiten und der Vater geht arbeiten. Natürlich ist diese veraltete Vorstellung nicht mehr die Norm, aber im Hinterkopf vieler scheint sie dennoch zu sein. Im Diskurs bleiben Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass auch manche junge Menschen in meinem Alter diese Prinzipien noch vertreten und Sätze sagen wie «Eine Frau gehört an den Herd». Auch wenn diese Aussagen als Witz gesagt werden, nerven sie mich im Alltag ab und zu. Auch die Herabspielung der Gleichberechtigung, wo Leute sagen: «In der Schweiz haben es die Frauen ja sowieso besser als in anderen Ländern», hilft nicht wirklich. Mehrmals war ich in Diskussionen mit Mitschüler verwickelt, die nicht verstanden, warum es Frauenstreike überhaupt noch gibt, oder wieso viele Frauen empfindlich auf gewisse Witze reagieren. Meistens kamen wir auf keinen gemeinsamen Punkt. Trotzdem blieb mir zum Schluss ein Gefühl der Zufriedenheit, weil diese wichtigen Themen wenigstens im Diskurs waren.
Im Diskurs bleiben: Auch Mädchen können Superwoman sein.
Gleichberechtigung ist ein Menschenrecht Gleichberechtigung ist ein sehr umfassendes Thema und betrifft nicht nur Frauen. Es ist nicht nur eine Forderung im Bundesgesetz sondern auch ein Menschenrecht. Frauen gehen am internationalen Frauentag auf die Strasse um die Rechte einzufordern, die ihnen zustehen – und zwar per Gesetz. Der internationale Frauentag ist nicht männerfeindlich oder dazu da, dass Frauen sich selbst bemitleiden. Es ist ein Anlass der jedes Jahr wieder aufs Neue beweist, dass die vollkommene Gleichberechtigung noch nicht erreicht ist. Genau darum braucht es den Kampf, der weiter in vollem Gange ist.
50 Jahre Frauenstimmrecht Stellen Sie sich vor, morgen sind Wahlen und Sie dürfen nicht hin. Nur weil Sie eine Frau sind. Klingt unfair? Noch vor knapp 50 Jahren war das die Realität für Frauen in der Schweiz. Erst 1971 wurde schweizweit das Stimm- und Wahlrecht für Frauen eingeführt. Am 7. Februar 1971 stimmten die Schweizer Männer an den Urnen der Verfassungsänderung zu, dass künftig alle Schweizer*innen die gleichen politischen Rechte wie sie haben (65,7 % Ja zu 34,2% Nein). Am 6. Juni konnten die Schweizerinnen dann erstmals auf Bundesebene abstimmen. Allerdings ist es vorallem den mutigen und engagierten Schweizer Frauen und ihrem jahrzehntelangem Kampf zu verdanken, dass das Thema immer wieder auf die politische Tagesordnung gebracht und alle Kräfte mobilisiert wurden, um die Mehrheit der Bevölkerung und der Stände zu überzeugen. Manche Kantone verzögerten die Einführung des Frauenstimmrechts bis in die 1980er-Jahre. Im Kanton Appenzell Ausserrhoden entschied erst 1989 ein knappes Handmehr an der Landsgemeinde zugunsten des Frauenstimmrecht. Und im Kanton Appenzell Innerrhoden brauchte es 1990 sogar einen Bundesgerichtsentscheid, damit die Frauen am 28. April 1991 erstmals kantonal abstimmen konnten.
Ausstellungen und Informationen «50 Jahre später», historischesmuseum.lu.ch | «Frauen ins Bundeshaus», bhm.ch | «Geschlecht. Jetzt entdecken» stapferhaus.ch | «Aargauer Frauen, die Geschichte schrieben» Vortrag und Ausstellung im August, museum.baden.ch | «50 Jahre Frauenstimmrecht», Eidgenössische Kommission für Frauenfragen, ekf.admin.ch | «Frauen verändern die Gesellschaft», Doku-Film SRF Play | «Die göttliche Ordnung», Spielfilm DVD | Manifest CH2021: «Dampf machen!», ch2021.ch
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LIBS – PUBLIREPORTAGE
SCHNUPPERLERNENDE WILLKOMMEN libs ist das grösste Ausbildungsunternehmen in der schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) mit Hauptsitz in Baden und den weiteren Standorten in Heerbrugg, Rapperswil und Zürich. Zusammen mit den Kernmitgliedern ABB, ABB Hitachi Power Grids, Alstom, GE und Leica Geosystems sowie über 120 weiteren Mitglieds- und Partnerfirmen bildet libs über 1000 Berufslernende für die Arbeitswelt der Zukunft aus und führt zudem für rund 500 Berufslernende Modulausbildungen durch.
Über libs libs als Wegbereiter Mit innovativen Lehr- und Lernformen prägt libs die Berufsbildung in der Schweiz, insbesondere in der Maschinen- und Elektroindustrie. Produktion In der praxisnahen Ausbildung entwickeln die Berufslernenden an Kundenaufträgen die Fähigkeit, sich in einem realistischen Geschäftsumfeld zu bewegen. Gefragtes Know-how Als Lern-Institution mit Pioniercharakter ist libs ein beliebtes Anschauungsmodell für internationale Delegationen und Firmen aus dem In- und Ausland. «Folgen Sie uns» auf Instagram, Facebook und LinkedIn: @libslehrstellen
Hier geht’s zum Schnuppern
libs I Fabrikstrasse 9 5400 Baden I 058 255 40 40 baden@libs.ch I libs.ch
Als Gesamt-Dienstleister trägt libs die Verantwortung von der Auswahl und Anstellung der Lernenden – die den Lehrvertrag mit libs abschliessen – über die Basis- und Ergänzungs- hin zur Schwerpunktausbildung und zur erfolgreichen Lehrabschlussprüfung. Die Hauptaufgabe der libs-Mitarbeitenden besteht darin, die Berufslernenden ganzheitlich auf ihrem Weg zu arbeitsmarktfähigen Lebensunternehmern auszubilden und zu begleiten. Die Konsequenzen der COVID19-Pandemie schlagen sich auch auf den Schweizer Lehrstellenmarkt nieder und sind auch im Bereich der Schnupperlehren spürbar. Die Jugendlichen stehen einem reduzierten Angebot gegenüber, welches nicht selten auf die Pandemie-Massnahmen zurückzuführen ist. Deswegen macht sich libs auch
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weiterhin im Bereich der Berufsfindung stark und engagiert sich für die Schülerinnen und Schüler in der Berufswahl-Phase. Neben den e-Schnupperlehren hält libs diesem Trend mit einem breiten Angebot an Schnupperlehren, Berufsinfo-Nachmittagen und weiteren Anlässen im Rahmen der Berufsfindung entgegen und bietet den interessierten Jugendlichen ein spannendes Angebot, wo sie sich über ihre Wunschberufe informieren können – selbstverständlich unter strenger Einhaltung aller nötigen Schutzmassnahmen. Im Rahmen der Info-Nachmittage können sich die Schülerinnen und Schüler über folgende Angebote informieren:
· Info-Nachmittag für den Beruf Kaufmann/Kauffrau EFZ
· Technischer Info-Nachmittag für die Berufe: - Automatiker/-in EFZ - Elektroniker/-in EFZ - Konstrukteur/-in EFZ - Logistiker/-in EFZ - Polymechaniker/-in EFZ Im Rahmen der Schnupperlehren können sie sich während ein bis zwei Tagen (je nach Beruf) im Betrieb ein Bild von ihrem Wunschberuf machen und sich mit Berufsbildnern und Berufslernenden austauschen. Weitere Informationen finden Sie unter www.libs.ch / Deine Bewerbung / Bewerbung Schupperlehre
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RUBRIKTITEL
Der neue Fiat 500 ist Ikone und Revolution zugleich. Der Elektroantrieb hat eine Leistung von 87 kW, vergleichbar mit 118 PS, eine Reichweite bis 320 Kilometer und kann ich drei Fahrstufen gefahren werden.
MIT DEM FIAT 500 REIN ELEKTRISCH UNTERWEGS Das erste rein elektrisch angetriebene Fahrzeug von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) ist der neue Fiat 500. Er kann nun in der City Garage in Wettingen gekauft, gemietet oder zur Probe gefahren werden. Der neue Fiat 500 ist nicht nur eine Revolution, er ist auch die Wiedergeburt eines ikonischen und einmaligen Fahrzeugkonzepts und setzt so neue Standards, nicht nur für eine bessere, klimafreundlichere Zukunft, sondern auch im Segment der emissionsfreien Fahrzeuge. Er kommuniziert mit seinem Besitzer an Bord und ausserhalb des Fahrzeugs. Möglich sind beispielsweise die Programmierung des Navigationssystems sowie die Temperierung des Innenraums schon vor der Fahrt. Der neue Fiat 500 baut eine Verbindung zum Smartphone des Fahrers in rund fünf Sekunden auf, zum Aufladen des Smartphones wird kein Kabel mehr benötigt. Der Elektroantrieb des neuen Fiat 500 hat eine Leistung von 87 kW, vergleichbar mit 118 PS. Damit ist eine Beschleunigung aus dem Stand auf 50 km/h in 3,1 Sekunden möglich, Tempo 100 wird nach 9,0 Sekunden erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h begrenzt und die Reichweite beträgt bis zu 320 Kilometern. Um die Ladezeit zu optimieren, ist der neue Fiat 500 mit einem Schnellladesystem ausgestattet, das einen Ladestrom von bis zu 85 kW ermöglicht. So sind nach nur fünf Minuten Ladezeit die Batterien
weit genug aufgeladen, um rund 50 Kilometer zu fahren – mehr als die durchschnittliche tägliche Fahrstrecke. In nur 35 Minuten ist die Batterie zu 80 Prozent aufgeladen. Zudem bietet Fiat Lösungen für Heimladestationen an, die Startserie wird zusammen mit einer easyWallbox verkauft, die an eine herkömmliche 220-Volt-Steckdose angeschlossen wird. Im neuen Fiat 500 stehen drei Fahrstufen bereit: Normal, Range und Sherpa. Im Modus Sherpa ist das gesamte System daraufhin konfiguriert, die grösstmögliche Reichweite zu erzielen. Im Modus Normal lässt sich der neue Fiat 500 beinahe wie ein herkömmliches Fahrzeug mit Verbrennungsmotor fahren. Steht der Fahrprogrammwahlschalter dagegen auf Range, muss im Prinzip nur noch das Fahrpedal betätigt werden. Loslassen des Fahrpedals löst einen Bremsvorgang aus, ohne dass dazu das Bremspedal getreten werden muss. Mit ein wenig Übung ist es so möglich, den neuen Fiat 500 nur mit dem Fahrpedal zu bewegen. Das Bremspedal wird nur noch benötigt, um das Fahrzeug zum kompletten Stillstand zu bringen. Weitere Infos unter www.citywettingen.ch
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JAMES-STUDIE
MEDIENNUTZUNG DER JUGENDLICHEN NIMMT ZU Jugendliche nutzen das Handy länger als vor zwei Jahren, wie die JAMES-Studie 2020 der ZHAW und Swisscom zeigt, für die rund 1000 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren befragt wurden. Text: Katja Bopp Bilder: zVg.
Der mediale Alltag von Jugendlichen in der Schweiz wurde 2020 stark durch die Handyund Internetnutzung geprägt. Dabei hat die selbstgeschätzte Nutzungsdauer des Handys in den letzten zwei Jahren stark zugenommen: am Wochenende ist sie mit rund fünf Stunden im Vergleich zu 2018 fast zwei Stunden höher. Unter der Woche nutzen die Jugendlichen das Handy täglich über drei Stunden, was 40 Minuten länger ist. Die Dauer der Internetnutzung hat hingegen abgenommen, diese verlagere sich immer mehr aufs Handy. Zusammen betrachtet
«Mädchen nutzen das Handy mehr zur Kommunikation in Sozialen Netzwerken, ebenso hören sie häufiger Musik und erstellen mehr Fotos. Für Jungs sind Games und Onlinevideos wichtiger. » bleibt die Internet- und Handyzeit unter der Woche stabil; am Wochenende gibt es eine deutliche Zunahme von einer Stunde. Dass die diesjährige Befragung zum Teil während des Corona-Lockdowns stattfand, könnte gemäss den ZHAW-Forschenden die Ergebnisse zur Mediennutzung beeinflusst haben. «Die Jugendlichen mussten während des Lockdowns öfter zuhause bleiben und nutzten das Mobiltelefon dafür umso intensiver»,
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sagt ZHAW-Forscher und Co-Studienleiter Daniel Süss, der die JAMES-Studie mit Co-Projektleiter Gregor Waller und seinem Team durchgeführt hat. Mädchen kommunizieren, Jungs gamen Das Handy wird am häufigsten für Messenger-Dienste, Soziale Netzwerke oder zum Surfen benutzt. TV oder Serien schauten die Jugendlichen häufiger als früher auf dem Handy. Mädchen nutzen das Handy mehr zur Kommunikation in Sozialen Netzwerken oder via Sprachnachrichten. Ebenso hören sie häufiger Musik und erstellen mehr Fotos. Für Jungs sind Games und Onlinevideos wichtiger. Die Lieblingsgames haben sich dabei kaum verändert: seit 2010 sind Call of Duty, FIFA und Grand Theft Auto beliebt. Später hinzugekommen sind Minecraft und Fortnite. Problematisch dabei ist, dass knapp ein Viertel der minderjährigen Gamerinnen und Gamer angibt, regelmässig Spiele zu spielen, die für ihr Alter nicht freigegeben sind. Die Forschenden empfehlen, dass sich Erwachsene mit den Videogames auseinandersetzen und auch selbst einmal spielen. So könnten sie die Faszination dieses Hobbys besser nachvollziehen, Minderjährige besser schützen und sie beim verantwortungsvollen Umgang mit den Games unterstützen. TikTok top, Facebook flop Neben dem Handy spielen Musik und Soziale Netzwerke eine ähnlich zentrale Rolle im
Leben der Jugendlichen. 90 Prozent der befragten Heranwachsenden haben ein Profil bei Instagram und bei Snapchat. TikTok ist in den letzten zwei Jahren immer beliebter geworden: Drei Viertel aller Jugendlichen verfügen heute über einen TikTok-Account (2018: 37 Prozent). Eine grosse Veränderung gab es bei Facebook: War das Soziale Netzwerk 2014 noch am beliebtesten (79 Prozent), wird es 2020 gerade noch von 14 Prozent der 12- bis 19-Jährigen regelmässig genutzt. In den Sozialen Netzwerken schauen Jugendliche am häufigsten Beiträge von anderen an oder liken diese, beliebt ist auch das Chatten auf diesen Plattformen. Allerdings schützen die Jugendlichen ihre Privatsphäre auf Sozialen Netzwerken weniger als früher. Während dies 2014 noch 81 Prozent taten, sind es heute noch 66 Prozent. Die ZHAW-Forschenden vermuten, dass die Art des Sozialen Netzwerks dabei eine Rolle spielt. «Bei Plattformen wie Instagram und Snapchat ist das Sammeln von Likes wichtig», sagt Gregor Waller. «Wenn die Jugendlichen ihre Privatsphäre einschränken, sind sie weniger sichtbar und erhalten weniger Reichweite und damit weniger Likes.» Zeitungen werden immer weniger gelesen Jugendliche lesen immer weniger Zeitungen und Zeitschriften – online wie auch offline. Die Jugendlichen informieren sich über Suchmaschinen, Soziale Netzwerke und Videoportale. Dieselben Plattformen werden
Nonmediale Freizeitbeschäftigungen der Jugendlichen im Zeitvergleich täglich / mehrmals pro Woche: Sport treiben (ohne Schulsport) ausruhen und nichts tun FreundInnen treffen selbst Musik machen Familie malen/basteln
gleichzeitig auch häufig zur Unterhaltung genutzt. Auch Radio oder Fernsehen (TV 2010: 83 Prozent; 2020: 64 Prozent) werden immer seltener regelmässig genutzt. Konstant geblieben sind hingegen das Spielen von Videogames und das Lesen von Büchern: 34 Prozent respektive 23 Prozent tun dies täglich oder mehrmals pro Woche (2010: 32 Prozent respektive 26 Prozent). Immer wichtiger im Alltag der Jugendlichen sind Fotos und Videos. «Bildinhalte sind in Messenger-Diensten und Sozialen Netzwerken ein wichtiger Teil der Selbstdarstellung», sagt Waller. Dies zeigt sich vor allem bei den Mädchen: 86 Prozent erstellen häufig digitales Bildmaterial, gegenüber 62 Prozent der Jungen. «Diese Bilder werden dann in Sozialen Netzwerken verbreitet und durch die Peergroup in Form von Kommentaren und Likes bewertet. «Dies ist ein wichtiger Aspekt in der Entwicklung der Geschlechtsidentität», sagt Waller. Jungen beschäftigen sich hingegen deutlich häufiger mit Videogames. Zwei Drittel aller Jungen geben an, regelmässig zu gamen, während dies lediglich eins von zehn Mädchen tut. Die Forschenden vermuten, dass Jungen dabei ihre Wettbewerbsorientierung ausleben können oder sich an männlichen Rollenmodellen orientieren können. Streaming-Dienste legen weiter zu Eine deutliche Veränderung gibt es bei der Nutzung von unterhaltungsorientierten Streaming-Diensten: In drei Vierteln der Haushalte mit Jugendlichen ist heute ein Abonnement wie Netflix vorhanden, um Filme und Serien zu streamen (2016: 38 Prozent). Auch Musik-Streaming- (2016: 29 Prozent;
2020: 59 Prozent) und Game-Flatrate-Abonnements (2016: 12 Prozent; 2020: 38 Prozent) haben deutlich zugelegt Damit setzt sich ein Trend fort, der sich bereits 2016 abzeichnete. Auch hier könnten die coronabedingten Einschränkungen zur stärkeren Verbreitung beigetragen haben. «Der Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie war für die Jugendlichen belastend», sagt Süss. «Sie nutzten vermutlich verstärkt die Angebote von Streaming-Diensten, um sich abzulenken oder aus der für sie belastenden Realität zu flüchten». Familie noch wichtiger Ein weiterer Trend zeigt sich bei der non-medialen Freizeitgestaltung. Im Vergleich zu 2010 unternehmen die 12- bis 19-Jährigen häufiger etwas mit der Familie (2010: 16 Prozent; 2020: 29 Prozent täglich/mehrmals pro Woche), treffen demgegenüber aber seltener Freunde und Freundinnen (2010: 81 Prozent; 2020: 62 Prozent). Die ZHAW-Forschenden vermuten, dass die Corona-Pandemie diesen gesellschaftlichen Trend des «Social Cocooning» nochmals verstärkt hat. Bei kreativen Beschäftigungen wie Musizieren oder Malen und Basteln zeigt sich eine tendenzielle Zunahme, die möglicherweise ebenfalls auf die coronabedingten Einschränkungen zurückzuführen ist. Wie in den Vorjahren treiben viele Jugendliche regelmässig Sport oder machen auch mal nichts. Sexuelle Belästigungen nehmen zu Ein Viertel der Jugendlichen hat bereits Erfahrungen mit Cybermobbing gemacht. Auch bei den 12- und 13-Jährigen war schon eine/r von zehn davon betroffen. Noch häufiger als von Cybermobbing sind Jugendliche von sexuellen Belästigungen im Internet betroffen: Beinahe die Hälfte aller Jugendlichen (44 Prozent) wurde im Internet bereits einmal von einer fremden Person mit unerwünschten sexuellen Absichten kontaktiert. Seit 2014 ist diese Zahl deutlich angestiegen (2014: 19 Prozent). Mädchen sind davon häufiger betroffen als Jungen (55 Prozent vs. 28 Prozent). «Natürlich interessieren sich Jugendliche in diesem Alter immer mehr für sexuelle Inhalte. Es ist aber etwas
ganz anderes, wenn Jugendliche ungewollt damit konfrontiert werden» sagt Michael In Albon, Jugendmedienschutz-Beauftragter
«Der Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie war für die Jugendlichen belastend. Sie nutzten vermutlich verstärkt die Angebote von Streaming-Diensten, um sich abzulenken oder aus der für sie belastenden Realität zu flüchten.» Daniel Süss, ZHAW-Forscher und Co-Studienleiter
bei Swisscom. Der deutliche Anstieg solcher Belästigungen habe auch mit der Verharmlosung sexualisierter Inhalte im Netz zu tun. «Unsere Erfahrungen aus den Medienkursen decken sich mit diesen Zahlen und es bedarf einer Sensibilisierung der Jugendlichen einerseits, und der Eltern und Lehrpersonen andererseits», fordert In Albon. Zudem müssten den Jugendlichen Verhaltensstrategien aufgezeigt werden. «Sich abgrenzen, nein sagen, Absender blockieren sowie den Vorfall offen mit Bezugspersonen ansprechen» seien dabei wichtige Elemente.
Über die JAMES-Studie Die JAMES-Studie bildet den Medienumgang von Jugendlichen in der Schweiz ab. JAMES steht für «Jugend, Aktivitäten, Medien – Erhebung Schweiz» und wird alle zwei Jahre durchgeführt. In der repräsentativen Studie werden seit 2010 von der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Auftrag von Swisscom über 1000 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren in den drei grossen Sprachregionen der Schweiz zu ihrem Medien- und Freizeitverhalten befragt. Mit der sechsten Durchführung 2020 lässt sich ein Bild der Mediennutzung über ein ganzes Jahrzehnt zeichnen.
Cybermobbing und sexuelle Belästigung im Internet im Zeitvergleich Wie oft ist es schon vorgekommen, dass... ...du von einer fremden Person online mit unerwünschten sexuellen Absichten angesprochen wurdest? ... Fotos oder Videos von dir ohne deine Zustimmung online gestellt wurden? ... dich jemand im Internet fertig machen wollte? ... beleidigende Bilder oder Texte über dich mit dem Handy oder Computer verschickt wurden? ... Falsches oder Beleidigendes im Internet über dich verbreitet wurde?
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NACHHALTIG LEBEN
NACHHALTIGER LEBENSSTIL Klimafreundlich leben, tönt einfach. Doch in der Umsetzung sind wir leider (noch) zu wenig konsequent, hat es doch oft mit Veränderung oder Verzicht zu tun und darin sind wir nicht besonders gut. Doch jeder Einzelne kann durch freiwillige Massnahmen den C02-Ausstoss verringern, damit unsere Erde auch für künftige Generationen lebenswert bleibt. Text: Katja Bopp Bilder: istock, zVg.
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WENIGER Ökologische Alltagsfragen und praktische Tipps für ökologisches Handeln im Haushalt, im Verkehr, beim Reisen oder beim Einkaufen hat Mathias Plüss erstmals 2019 in der Sonderausgabe des Magazins des Tages Anzeigers veröffentlicht. Die Resonanz war riesig, jetzt ist daraus das Buch Weniger ist weniger entstanden, indem er klimafreundliche Tipps von A bis Z auflistet. Wichtig sind dabei die Impact-Faktoren: 1 Punkt bedeutet, das Thema ist nicht so wichtig, oder Einzelpersonen können nicht viel ausrichten, 5 Punkte bedeuten, hier können wir viel Einfluss nehmen. Bezug nimmt er vor allem auf den Klimawandel und den Artenschwund, der derzeit drängensten Problemen. Das Buch gibt es bei orellfuessli.ch
ÖKO-FASHION Eine Million Bäume hat das nachhaltige Schweizer Modelabel Nikin (nikin.ch) aus Lenzburg seit der Gründung im Jahr 2016 weltweit gepflanzt. Die beiden Gründer Nicholas Hänny und Robin Gnehm wollten Stil mit Nutzen verbinden und pflanzen pro verkauftem Produkt einen Baum mit dem Partner One Tree Planted dort, wo dieser am dringendsten benötigt wird. Shirts, Hoodies, Caps, Hosen oder Socken werden aus natürlichen Fasern wie Bio-Baumwolle oder aus recycelten Kunstfasern hergestellt. Weitere Fair Fashion unter rrrevolve.ch oder changemaker.ch
REGIONAL Kurze Wege, frische Produkte und das gleich um die Ecke. Seit Corona haben die Hofläden einen richtigen Boom erhalten. Neben Äpfeln, Kartoffeln oder Eiern werden auch Confitüren, Bauernbrot oder Blumen angeboten. Wer mit dem Auto zum Hof fährt, macht seine Ökobilanz jedoch gleich wieder zunichte. Lieber das Velo benutzen oder regelmässig auf dem Wochenmarkt vorbeischauen. Die Auswahl ist gross: Sie finden eine bunte Vielfalt an Gemüse und Früchten, Blumen- und Gemüsesetzlinge, Käsespezialitäten, Dörrobst oder Eigenbrände. Dazu erhalten Sie wertvolle Tipps und tolle Begegnungen kostenlos. wettingen.ch (Wochenmarkt) und badenerwochenmarkt.ch
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CAMPING
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Campen oder Zelten ist wieder cool. Einpacken, losfahren, entdecken und entspannt ankommen. Wir suchen wieder mehr den Kontakt zur Natur. Homeoffice, Zoom-Meetings und aufgeräumte Wohnungen suchen nach einem Ausgleich. Nach dem Einfachen, nach Entschleunigung und Ruhe. Respektieren Sie jedoch Schutzgebiete und Wildruhezonen und die natürliche Lebensgrundlage der Tiere. Lassen Sie zudem den Abfall niemals in der Natur liegen. Camping ist eine tolle Alternative zu Flugreisen, denn 86 Prozent der Flüge der Schweizerinnen und Schweizer sind Privatreisen. Zu 19 Prozent ist in der Schweiz das Fliegen für den Klimawandel verantwortlich. Doch ein grüner Lifestyle lässt einen Flug nicht so einfach kompeniseren. Mieten Sie besser einen Camper, wenn Sie trotzdem auf das Fliegen nicht ganz verzichten möchten, sonst wird ihr CO2-Fussabdruck noch grösser.
FOOD WASTE
330 kg n pro Perso
Ein Drittel alles Lebensmittel geht über die ganze Lebensmittelkette verloren. Das sind in der Schweiz 2.8 Mio. Tonnen (pro Person 330 kg) Food Waste jährlich. Die Gastronomie und die Haushalte verursachen zusammen 35% der Lebensmittelabfälle. Wir kaufen mehr und grössere Verpackungen, als wir brauchen. Wir vergessen die Lebensmittel im Kühlschrank oder lagern diese nicht korrekt. Wir interpretieren das Mindesthaltbarkeitsdatum falsch, da wird die Produkte nicht mehr mit unseren Sinnen beurteilen oder wir kochen mehr, als wir brauchen und verwerten die Resten nicht. In den Büchern Restenlos geniessen, Restenlos glücklich oder Über Reste und zu Taten finden Sie tolle Rezepte und Tipps, um Foodwaste zu vermeiden. Die App «Too good to go» bietet auch in unserer Region Esswaren aus Läden und Gastrobetrieben an, die sonst weggeworfen würden. Weitere Infos unter foodwaste.ch
Tipp: Mit den richtigen Gadgets macht es mehr Spass. Schnippeln Sie mit gutem Rüstzeug (victorinox.com) Rüebli, Fenchel oder Peperoni zu einem lauwarmen Gemüsesalat. Oder das Bienenwachstuch von Bee`s Wrap (changemaker.ch) hält Ihre Lebensmittel natürlich frisch.
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8. Mai
ÜBERLASTUNG Der Earth Overshoot Day (auch «Erdüberlastungstag» genannt) ist in einer jährlichen Kampagne der Organisation Global Footprint Network der Tag des laufenden Jahres, an dem die menschliche Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen das Angebot und die Kapazität der Erde zur Reproduktion dieser Ressourcen in diesem Jahr übersteigt. In der Schweiz ist dieser Tag am 8. Mai, denn wir benötigen für unsere Lebensweise drei Erden. Das jeweilige Datum wird berechnet, indem der globale ökologische Fussabdruck (die menschliche Nachfrage an biologischen Ressourcen innerhalb des betreffenden Jahres) in ein Verhältnis zur gesamten globalen Biokapazität (die Menge der weltweiten Regeneration von biologischen Ressourcen innerhalb desselben Jahres) gesetzt wird. Das Ziel der Kampagne ist es, die Begrenztheit und Endlichkeit der natürlichen Ressourcen und der Erde ins Bewusstsein der Menschen zu rücken und aufzuzeigen, wie das Datum in die Zukunft geschoben werden kann. Weitere infos unter overshootday.org oder footprintnetwork.org
ES BLÜHT Neubesitzer einer Liegenschaft fällen oft als Erstes die Bäume auf ihrem Grundstück. Doch Achtung: Ein Baum ist ein ganzes Ökosystem! Eine hundertjährige Buche zu fällen ist gleich schlimm wie ein Retourflug nach Tokio. Gärten sind für die Artenviellfalt sehr wichtig. Dabei gilt: Vielfalt schafft Vielfalt. Auch wer in einem Block wohnt, kann etwas für die Insekten tun. Achten Sie darauf, dass möglichst von Frühling bis Herbst etwas blüht. Weitere Infos unter garten.ch oder pronatura.ch
SANFT
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Die Reinigungsprodukte von HUMDAKIN aus Dänemark enthalten natürliche Inhaltsstoffe wie Sanddorn, Kamille und Salbei, die alle einen angenehmen und lang anhaltenden Duft verleihen und gleichzeitig sanft zur Haut und zu unserem Planeten sind. Die Reinigungsmittel sind vegan, nicht an Tieren getestet worden und aus 100% recycelbaren PET-Flaschen hergestellt. changemaker.ch
PLASTIK Wir sind sehr diszipliniert, was das Recycling von PET-Flaschen angeht. Doch damit der PET-Kreislauf funktioniert, dürfen nur PET-Getränkeflaschen mit dem PET-Recyclingsymbol in die Entsorgungscontainer geworfen werden. So kann durch richtiges Recycling neuer Plastik eingespart werden. Zur Abwechslung könnte jedoch auf PET verzichtet werden, denn ein selbstgemachter Eistee schmeckt auch sehr fein. Plastik ist in Verruf geraten, der tote Albatros mit dem Bauch voller Plastik ging um die Welt. Doch nur 0.3 Prozent des Plastiks, welches in den Weltmeeren treibt, kommt aus Europa. Wenn wir nämlich den Plastik richtig entsorgen, in den Kübel und nicht in die Natur, ist Plastik sogar nützlich. Eine in Plastik abgepackte Gurke bleibt nämlich länger frisch, womit Foodwaste vermieden wird. Der Blick sollte sowieso auf dem Inhalt anstatt auf der Verpackung liegen, denn der gewichtigere C02-Ausstoss eines Steaks oder eines neuen Smartphones liegt am Produkt selber, Verpackung ist da nur Beilage.
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REGIONAL Alle Produkte von Nani Manu werden in Ermatingen (TG) hergestellt. Die verarbeiteten Hölzer kommen aus den drei Ländern der Bodenseeregion. Die Kollektion Sonnenuntergang (im Bild die Stadt Baden) ist eine einmalig schöne Intarsienarbeit. Serviertablett, Toolboxen, Schneidebrett oder Kerzenständer aus Holz können auch im Manufakturladen in Baden (Obere Halde 32) bezogen werden. nanimanu.ch
NACHHALTIG LEBEN
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NACHHALTIG WOHNEN Der Gebäudesektor ist in der Schweiz für über 40 % des gesamten Energieverbrauchs verantwortlich. Viele Menschen leben in einem viel zu grossen Haus. Mit der Reduktion der Wohnfläche um einen Drittel können rund 15 Prozent des CO2-Verbrauchs eingespart werden. Auch Homeoffice macht den CO2-Fussabdruck nicht kleiner, viele Menschen überlegen sich nämlich wegen Homeoffice in eine grössere Wohnung zu ziehen. Die Stiftung Umwelt Arena Schweiz hat als Kompetenzzentrum für nachhaltiges Bauen und Sanieren in Männedorf/ZH ein wegweisendes Leuchtturmprojekt modernster Bauweise realisiert. Die neue Wohnüberbauung (im Bild oben), welche die Umwelt Arena Schweiz in Zusammenarbeit mit Ausstellungs- und Fachpartnern, der Empa, der Hochschule für Technik in Rapperswil sowie der Klimastiftung Schweiz realisiert hat, setzt die CO2-Forderung der Klimajugend bereits heute um – mit CO2-neutraler Energieproduktion und ohne Strom- und Heizkosten für die Mieter. Weitere Infos unter umweltarena.ch oder energieschweiz.ch Anzeige
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AARGAUER CHOCOLATIERS
SCHOKOLADEN-SCHMAUS IM AARGAU Der jährlich erscheinende Choco Guide präsentiert die besten Chocolatiers der Schweiz. Auf 100 Seiten werden die Schokoladeszene und ihre Macher mit ihrer ganzen Vielfalt vorgestellt: Schweizer Tradition, Handwerk, Innovation, Nachhaltigkeit, Sensorik, Wissen und Trends. Schokolade löst dieses Glücksgefühl aus, wenn sie auf der Zunge zergeht und sich ihre Aromen im Gaumen entfalten. Die besten Aargauer Chocolatiers präsentieren wir Ihnen hier - Genuss pur!
FABIAN RIMANN WETTINGEN «Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiss, ob sie wieder kommen», so sagte einst der irische Schriftsteller Oscar Wilde. In der Wettinger Genusswerkstatt sind süsse und zartschmelzende Delikatessen hingegen ein Dauerthema.
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GFELLER, KLINGNAU Ob knuspriges Brot, luftige Torten oder edle Schokolade, hier ist alles stets frisch, regional und selbstgemacht. Der Hit: ein unwiderstehlich gutes Gebäck mit süssem Innenleben – der Berliner.
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RICHNER, VELTHEIM Meterparisette für 10 Personen, halbgebackenes Feigenbrot, Rüeblitorte oder lieber Pralinés mit Likören aus der Region? Das Familienunternehmen steht für Vielfalt und hohe Qualität.
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CHOCOLATS KAUFMANN BUCHS Die Adresse für Schokoladenträume, Knabbereien und Kaffeegenuss. Besonders beliebt sind die Branntsteine, Maracaibo Cookies und knusprige Blättchen aus Caramel und Mandel.
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KUNZ, FRICK Einmalig, unverwechselbar und von höchster Qualität: Beim Genuss von edlen Spezialitäten wie Aargauer Schloss-Spitzen, Tartufi Dolci Gianduja, Fricktaler Kirschstängeli oder den neuen Gin-Stängeli steht die Welt für einen Augenblick still.
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KREYENBÜHL, MURI Es gibt News aus dem Freiamt: die Bünz-Forelle. Das zarte Gebäck aus Mandeln, Eier, Zucker, Dinkelmehl und Zitrone begeistert ebenso wie sein Pendant mit Grand-Cru-Schokolade.
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SCHOGGI-WERKSTATT LAUFENBURG Ob mit weisser Schoggi, Schweizer Vollmilch, Zartbitter oder als hochprozentige, schmelzende Maracaibo – für jeden Connaisseur findet sich in der Schoggi-Werkstatt von Markus Duss das Richtige. Natürliche Aromen sind garantiert.
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DAVID SCHMID, ZOFINGEN Tapetenwechsel für den früheren Berufsweltmeister: Nicht mehr in Zunzgen, sondern in der eigenen Patisserie in Zofingen lebt David Schmid nun sein weltmeisterliches Konditoren-Handwerk.
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SCHOKOLADE IM DUETT
Eine Prise Salz geht immer, wenn es sich um Fleur de Sel handelt. Dieses Meersalz wird beim Verdunsten von Meerwasser gewonnen. Die französische Bezeichnung Fleur de Sel bedeutet wörtlich Blume des Salzes. Das exklusive Salz entsteht an heissen und windstillen Tagen als hauchdünne Schicht an der Wasseroberfläche und wird in Handbarbeit mit einer Holzschaufel abgeschöpft. Salz in Kombination mit Karamell gibt eine dezente Süsse mit einer leicht salzigen, mineralischen Note. Oder eine Prise Maldon oder Himalaya Salz setzen die Geschmacksnoten einer hochwertigen Couverture perfekt in Szene. Text und Konzept: Katja Bopp Bild: Adrian Ehrbar
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Linke Seite (von oben): David Schmid Praline «Vanille Fleur de Sel» mit heller Ganache Max Chocolatier Praline «Erdnuss & Caramell» mit einem Meersalz aus der Camargue Fabian Rimann Karamellplättli mit Fleur de Sel, feines Karamell umhüllt mit dunkler Schokolade Casa Nobile «Caramello Himalaya-Salz», flüssiger Rahm-Caramel umhüllt von einem Mantel aus feinstem Criollo Edelkakao und einer Prise Himalaya-Salz Rechte Seite (von oben): Bachmann «Caramel-Fleur de Sel» Milchschokolade 38 % mit feinen Karamellstückli Choba Choba «Rosario, 71 %, Sea Salt, Alto Huayabamba Valley», fruchtige Noten werden mit grobkörnigem Meersalz aus der Camargue besonders betont Casa Nobile Schokolade «Nusskrokant & Maldon Salz», Edelkakao 71% aus Ecuador und Madagaskar und einer Prise Maldon Meersalz Jacot Chocolatier Schokolade «Caramel Fleur de Sel 36%» Vollenweider Schokolade «Venezuela 65 %, Fleur de Sel»
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HANDBALL ENDINGEN
Dynamisch: Der neue Auftritt von Handball Endingen und seiner Betriebsgesellschaft, der «Handball Aargau Ost AG». Christian Riechsteiner (links) geht kraftvoll in den Abschluss. Er kämpft in der aktuellen Saison mit Endingen um den NLA-Ligaerhalt.
«ZUSAMMEN SIND WIR STÄRKER» Mit der Gründung der Dachorganisation «Handball Aargau Ost AG» wird der NLA-Handball unter dem angepassten Label «Handball Endingen» in eine neue Betriebsgesellschaft überführt. Gleichzeitig wird die bisherige, durch den Verein HSG Aargau Ost geleitete, sehr erfolgreiche regionale Zusammenarbeit im Nachwuchshandball, optimal ergänzt. Dadurch wird der Spitzenhandball im Ostaargau breiter verankert und nachhaltig gestärkt. Mitmachen und teilhaben, im Sinne von Aktien zeichnen beispielsweise, können dabei alle Sportinteressierten. Text: Alexander Wagner Bilder: Alexander Wagner, zVg.
Roger Küng, Geschäftsführer der Gross Garage in Wettingen, ist einer der treibenden Kräfte hinter «Handball Endingen» mit der neuen Betriebsgesellschaft «Handball Aargau Ost AG», dem aktuell wohl ambitioniertesten Spitzensportprojekt der Region. Die 11 Vereine von Lägern Wettingen, STV Baden, Vom Stein Baden, SC Siggenthal, HC Ehrendingen, Wasserschloss sowie die Klubs aus Zurzach, Endingen, Rütihof, Würenlingen und Dietikon-Urdorf arbeiten künftig noch enger zusammen. Der Kernauftrag der neuen «Handball Aargau Ost AG» ist es, den Betrieb des sportlichen Aushängeschilds TV Endingen, das auf die neues Saison hin unter dem Namen «Handball Endingen» spielt, sicherzustellen und dazu auch als wichtiger Dienstleister und Partner für den Verein «HSG Aargau Ost» zu dienen. Der neue Verwaltungsratspräsident Roger Küng ist auf dem Mutschellen aufgewachsen und war seit Kindsbeinen ein begeisterter Handballer. Und ein talentierter dazu, wie seine Mitstreiter. Doch als sie grösser wurden, gab es für die Junioren kein Weiterkommen mehr. «Es war keine Infrastruktur mehr
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Jetzt Aktien der «Handball Aargau Ost AG» kaufen Die neue AG soll allen gehören: Den Spielern, den Fans, den Sponsoren, den Vereinen, den Turnern. Das Aktienkapital beträgt 100'000 Franken. 1000 Aktien zu einem Nominalpreis von je 100 Franken können ab sofort für 250 Franken gekauft werden. Die 150'000 Franken, welche der AG dadurch zusätzlich zur Verfügung stehen, gelten als Förderbeitrag. Ein einzelner Aktionär darf maximal 10 Prozent des gesamten Kapitals besitzen. Der Zweck lautet: «Betrieb von Spitzenhandball in der Region Aargau Ost, Förderung von Handball-Nachwuchsspielerinnen und -Talenten für den Spitzensport sowie der Betrieb von Handballschulen.» Wer Aktien kaufen will, kann dies bequem machen via handball-endingen.ch.
vorhanden und die damalige Mannschaft ist auseinandergefallen», erinnert er sich mit etwas Wehmut. «Das motivierte mich», erklärt er eine der Antriebsfedern, weshalb er sich bei diesem grossen Projekt nun federführend engagiert. «Wir wollen dem gesamten Nachwuchs eine Perspektive bieten. Denn wenn es so etwas wie die «HSG Aargau Ost» bereits damals gegeben hätte, dann wäre ich im Handball geblieben», betont Küng. Und er ergänzt: «Dazu braucht es auch immer eine Spitzenmannschaft, zu der man hinaufschauen kann, die für Motivation und Begeisterung sorgt. Ab der neuen Saison wird diese aus der «Handball Aargau Ost AG» heraus geführt». Endingen stand am Scheideweg Roger Küng musste früh mit dem Handball aufhören, weil es keinen weiteren Weg mehr gab, zudem wurde er sehr jung ein erfolgreicher Geschäftsmann: Gleich nach der KV-Lehre konnte er in Neuenhof eine Peugeot-Garage übernehmen und wurde Geschäftsführer. Mittlerweile führt er – nach vielen Jahren Aufbauarbeit – einen Betrieb mit fünf Standorten im Aargau und Luzern
HANDBALL AARGAU OST AG
und rund 65 Mitarbeitern. In dieser Zeit musste der Handball ziemlich weit hinten anstehen. «Seit drei Jahren bin ich jetzt beim TV Endingen dabei», erinnert er sich. Angefangen hat alles als «gewöhnlicher» Sponsor mit seiner Gross Garage Wettingen. «Doch wenn ich etwas mache, dann intensiv oder gar nicht», beschreibt er selber sein Naturell. So hat er auch die Entwicklung im modernen Handball hautnah – auf der Spielerbank und als Funktionär – miterlebt und meint: «Klar hätte man so weiterfahren können.» Um dann gleich zu ergänzen: «Doch dann wäre es sehr bald ganz schwierig geworden, sich zu behaupten.» Deshalb gab es drei Wege: Mit dem bezahlten Spitzenhandball aufzuhören und nur noch mit Kollegen etwas zum Spass «chäpsle», also Plauschhandball zu spielen. Oder alles noch möglichst lange so zu belassen wie es ist und abzuwarten. «Doch das wäre zum Scheitern verurteilt gewesen», sind Küng und seine Mitstreiter nach einer detaillierten Auslegeordnung zur Überzeugung gelangt. So blieb nur eine Chance: Einen Schritt vorwärts zu machen.
zubeissen. Zu schmal waren die bestehenden Ressourcen, gegenüber den sich immer rasanter entwickelnden Anforderungen im NLA-Spitzensport. So wurde die alte Endinger Handball GmbH aufgelöst und wie Phönix aus der Asche, wie der Projekttitel, wurde die «Handball Aargau Ost AG» gegründet. Alle Sportbegeisterten können nun via handball-endingen.ch Aktien zeichnen (siehe Box). Roger Küng als Verwaltungsratspräsident bildet zusammen mit dem Rechtsanwalt Hanspeter Geissmann und dem Kommunikationsprofi René Utiger den neuen Verwaltungsrat, bis dann anlässlich der ersten Generalversammlung ein neuer Verwaltungsrat konstituiert wird. Christian Villiger, der zwanzig Jahre die Endinger Handball GmbH als Geschäftsführer leitete, bringt sich weiterhin für die Sponsorensuche ein, zusammen mit dem ehemaligen NLA-Handballer Besfort Biljali. Um die Sicht der aktiven Spieler einzubringen ist auch der Endinger Lukas Riechsteiner in der Projektgruppe dabei. Als neue Geschäftsführerin wird Rosalba Borer der neuen AG ein Gesicht geben.
Von der GmbH zur «AG für alle» Mitinitiator ist der TV Endingen, der seit drei Jahrzehnten in der Nationalliga spielt, oft in der NLA, immer wieder auch in der NLB. In den letzten Jahren gelang es nur noch selten, sich im Oberhaus über mehrere Saisons fest-
Noch mehr Zusammenarbeit Die Junioren werden auch in Zukunft in ihren Vereinen spielen und trainieren. Ergänzend profitieren sie wie bisher von zusätzlichen Stützpunkttrainings, dem Spielgefäss Handball Aargau Ost und weiteren Fördermassnah-
men. Dazu fördert der Know-how Austausch und das partizipative Miteinander unter den Vorständen die Entwicklung jedes Vereins. «Es ist mit diesen Vereinen eine extrem initiative Gruppe entstanden, mit viel Power, Engagement und einem breiten Netzwerk. Man spürt, dass diese Gemeinschaft, die über 1'000 Lizenzen vereint, gemeinsam etwas bewegen will», freut sich Küng. Das Ziel der neuen «Handball Aargau Ost AG» ist es, dass jeweils eine Mannschaft in der Nationalliga A, in der NLB und in der 1. Liga spielt, damit man eben nicht nur im Nachwuchs, sondern auch bei den Erwachsenen nachhaltig auf allen höchsten Leistungsstufen vertreten ist. So können die Jungen nach dem Juniorenalter die Stufen etappenweise erklimmen (falls nötig) und sich im Spitzenhandball leistungsgerecht entwickeln und entfalten. Dieses Konzept hat sich im Nachwuchs bereits bestens bewährt. Mit der AG-Gründung wird es nun auch noch auf die Mannschaften im Erwachsenenbereich ausgedehnt. Damit wird jedem Spieler in Zukunft die Möglichkeit geboten, auch in der Region erfolgreichen Spitzenhandball spielen zu können. Dies alles zum Wohle und zur Weiterentwicklung der zahlreichen Juniorinnen und Junioren der Region. «Zusammen sind wir stärker als alleine», bringt es Roger Küng abschliessend und sehr treffend auf den Punkt.
Vier Fragen an Roger Küng, Verwaltungsratspräsident der Handball Aargau Ost AG Was bringt die Zusammenarbeit der Handballvereine in dieser AG der Region? Zusammen sind wir deutlich stärker als jeder Verein alleine. Bei Verhandlungen haben wir mehr Gewicht. Wenn beispielsweise ein Ausrüster gleich mehrere Vereine und unsere über 200 Junioren der HSG Aargau Ost ausrüsten kann, ist das eine andere Ausgangslage für uns. Endingen spielt seit 30 Jahren in der Nationalliga, hat 16 Akteure in die Nationalmannschaft gebracht und ist seit 1996 ununterbrochen in den Top 12 der Schweiz. Warum die neue AG? Klar hätte man auch so weiterfahren können. Doch dann wäre es ganz schwierig, sich zu behaupten. Der Schweizer Handball entwickelt sich positiv und auch die anderen Vereine machen vorwärts mit neuen Hallen oder neuen Projekten. Wenn wir das ganze Konstrukt so konserviert hätten, dann wäre dies ganz bestimmt zum Scheitern
verurteilt gewesen. Es gab nur eine Möglichkeit und die war, dass wir klar einen Schritt nach vorne machen.
Mannschaft. Aber wir schaffen dies mit der Unterstützung der ganzen Handball Region, unseren Partnervereinen und der Wirtschaft.
Mit einem neuen Fünfjahresvertrag für Profitrainer Zoltan Majeri wurde bereits ein wichtiger Pflock eingeschlagen. Wie läuft es sonst mit der Umsetzung? Die Vorbereitungsarbeiten in der Projektgruppe und auch im Umfeld laufen seit über 12 Monaten sehr vorbildlich. Die AG ist gegründet und bereit für die neue Saison 2021/22. Es sind schon 650 Aktien zum Nominalwert von 100 Franken zum Preis von 250 verkauft worden. Damit sind schon zwei Drittel aller Aktien verkauft, was uns natürlich riesig freut. Wie kommt die neue AG und das Projekt generell bei den Vereinen an? Das Feedback ist positiv. Es braucht einen Umbruch. Das benötigt auch Zeit, da kann man keinen Schalter umlegen. Strukturell erfordert es Anpassungen, genauso wie in der Mentalität der Führung und innerhalb der
Roger Küng, Verwaltungsratspräsident der Handball Aargau Ost AG.
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REGIONALE 2025
Das Projekt «Klangteppich Limmattal» steht allen Limmattaler Kulturschaffenden aus Musik, Gesang und Tanz offen, egal, ob Hobbytänzerin oder Berufsmusiker.
Die Tanz-Fabrik schloss sich dem ökumenischen Kirchenchor Urdorf an und bereicherte eine Messe in der katholischen Kirche – und zwar mit modernem Tanz.
SOUND DES LIMMATTALS Mittelalterliche Musik im Manor-Restaurant, moderner Tanz in der Kirche oder Salsa am Flussufer – wer hat so etwas schon erlebt? Wohl die wenigsten. Doch künftig wird es das öfter geben. Dank des Projekts «Klangteppich Limmattal», das von der Regionale 2025 unterstützt wird. Die Scheinwerfer brennen, das Publikum wartet, die Spannung steigt – und die Show beginnt. Was gemeinhin auf Konzertbühnen und in Kleinkunstkellern geschieht, wird fortan auch in Limmattaler Unterführungen oder Bahnhöfen zustande kommen. Das Projekt «Klangteppich Limmattal» bringt Musik, Gesang und Tanz zur Aufführung. Und das mitten im Alltag, ganz nah bei den Menschen. «Wir rollen einen kulturellen Teppich über das Tal aus», beschreibt Jutta Freiwald – sie leitet das Projekt – die Idee hinter dem Vorhaben. «Der Teppich steht sinnbildlich für Knoten und Fäden, die zwischen Limmattaler Kulturschaffenden entstehen. Musikerinnen, Sänger und Tänzerinnen begegnen sich, entwickeln gemeinsam Neues – kreieren also neue Teppichmuster – und stellen das Ergebnis der Bevölkerung an ungewöhnlichen Orten vor.» Ein Vorgeschmack auf dieses Neue lieferten die sogenannten Klangblitze, Kurzauftritte unterschiedlicher Künstlerinnen und Künstler, die im Rahmen der Zwischenschau 2019 der Regionale 2025 stattfanden. «Mit diesen einmaligen Darbietungen konnten wir erstmals auf unsere Arbeit hinweisen», erklärt Freiwald. «Die Klangblitze fanden grossen Anklang. Es ergaben sich nicht nur
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Projekt Klangteppich Limmattal Der «Klangteppich Limmattal» ist eine Plattform der Begegnung und Zusammenarbeit. Das Projekt steht allen Limmattaler Kulturschaffenden aus Musik, Gesang und Tanz offen, egal, ob Hobbytänzerin oder Berufsmusiker. Es wurde von Brigitta Johner, Präsidentin der Regionale 2025, initiiert und ist mittlerweile für die Projektschau im Jahr 2025 nominiert. Mit den Klangblitzen erfuhr das Projekt 2019 erstmals starke Beachtung. Klangblitze sind Miniauftritte von Kulturschaffenden an überraschenden Orten. Daneben sind Klangtandems geplant: Zusammenschlüsse von Musikvereinen, Tänzerinnen oder Solisten, die üblicherweise nicht zusammenkommen, aber für den Klangteppich einen gemeinsamen Auftritt planen. So begleitet der Spreitenbacher Laienmusiker vielleicht die Solo-Profitänzerin aus Weiningen oder Poetry Slam aus Schlieren umrahmt den Auftritt des Kammermusikduos aus Baden. Interessierte können sich unter www. klang-teppich.ch anmelden.
neue Begegnungen zwischen den Kulturschaffenden, auch mit dem Publikum setzte ein Dialog ein. Das war uns wichtig – und auf diesen Erfahrungen bauen wir nun auf.» Klangblitz in Urdorfer Kirche Zu einem nicht alltäglichen Klangblitz kam es in Urdorf. Die Tanz-Fabrik schloss sich dem ökumenischen Kirchenchor Urdorf an und bereicherte eine Messe in der katholischen Kirche – und zwar mit modernem Tanz. Die Tanz-Fabrik ist eine Schule, die von Sarah Heldner 2006 gegründet worden ist und die mittlerweile an sechs Standorten in der Deutschschweiz präsent ist, zwei davon im Limmattal. Die Tanz-Fabrik ist auf Urban Dance, Hip-Hop, Street- und Breakdance spezialisiert. «Unseren Klangblitz hat die Urdorfer Kulturkommission angeregt», erinnert sich Sarah Heldner, die die Tanz-Fabrik seit der Gründung führt und dort selbst als Tanzlehrerin wirkt. «Viele vermuten einen Gegensatz zwischen modernem Tanz und Messe mit Chor. Doch moderner Tanz ist nicht nur wild und extrem, er kann auch weich und gefühlsbetont sein. Wir haben den besinnlichen Gesang der Messe in feine, anmutende Tanzbewegungen übersetzt und damit eine Symbiose von Klang und Bewe-
gung geschaffen. Da der Kirchenchor die Toggenburger Messe mit ihren eher volkstümlichen Klängen sang, war die Aufgabe besonders reizvoll. Darüber hinaus wurde der Chor von Klarinette, Orgel und Hackbrett begleitet und wir mussten die Vorgaben der Liturgie berücksichtigen. Das war eine Herausforderung, die wir aber gern angenommen haben.» Eine grosse Vorbereitungszeit dazu hatten Chor, Pfarrei und Tanz-Fabrik allerdings nicht. «Wir haben das Projekt in vier Wochen auf die Beine gestellt», verrät Heldner. «Sämtliche Beteiligten standen dem Projekt sehr positiv gegenüber und waren von der Idee sofort begeistert. Mit dieser Zusammenarbeit haben wir etwas Neues ausprobiert, das auf die Messebesucherinnen und -besucher anfangs vielleicht etwas überraschend wirkte, aber am Ende für ein durchwegs sehr positives Echo sorgte. Für die Tanz-Fabrik war dieser Klangblitz eine interessante Erfahrung. Wir sind auch etwas stolz darauf!»
«Wir rollen einen kulturellen Teppich über das Tal aus. Musikerinnen, Sänger und Tänzerinnen begegnen sich, entwickeln gemeinsam Neues – kreieren also neue Teppichmuster – und stellen das Ergebnis der Bevölkerung an ungewöhnlichen Orten vor.» Jutta Freiwald, Projektleiterin
Musik ist Inspiration Sarah Heldner wuchs in Urdorf auf und kennt das Limmattal sehr gut. Sie unterstreicht: «Menschen tanzen, singen und musizieren. Darin spiegelt sich ihre Lebensart, ihre Kultur! Und dadurch erhält eine Region ein ‹kulturelles Gesicht›. Ich bin überzeugt, dass wir mit dem Klangteppich in der Lage sind, das ‹kulturelle Gesicht› des Limmattals auf neue Weise zu erfahren. Mit unserem Klangblitz konnten wir das zumindest zeigen.» Was Heldner damit anspricht, ist die Vielfalt des kulturellen Schaffens im Limmattal: «Ebenso vielfältig wie das Limmattal ist auch seine Kultur», ist sie überzeugt. Jutta Freiwald, die Projektleiterin des Klangteppichs, stimmt dem uneingeschränkt zu: «Gerade die Vielseitigkeit des musikalischen Schaffens ist gross und deshalb ist
Jutta Freiwald, Projektleiterin «Klangteppich Limmattal».
vieles möglich. Musik verbindet unabhängig von Alter, Hintergrund und Herkunft. Musik ist Inspiration und Inspiration dient dazu, die regionale Identität wahrzunehmen und zu vertiefen.» Sarah Heldner macht einen zweiten zentralen Aspekt deutlich: «Der Klangteppich kann helfen, bestehende Barrieren aufzuweichen und Berührungsängste abzubauen. Vieles kann dadurch neu und anders, spannend und kreativ werden.» Das Projekt schlägt neue Brücken und öffnet geschlossene Türen. Es bringt Dinge und Menschen zusammen, die in der Regel nicht zusammengehen respektive nicht zusammenkommen. Und: «Der Klangteppich animiert Limmattalerinnen und Limmattaler dazu, sich mit dem Tal zu beschäftigen», fügt Freiwald an. «Durch die interkantonale Zusammenarbeit wirkt der Klangteppich auch weit über die Grenzen des Limmattals hinaus. Das kommt dem Tal auf vielen Ebenen zugute.» Im Moment ist das Projekt in der Aufbauphase. «Wir sind damit beschäftigt, Personen in den Limmattaler Gemeinden zu suchen, sogenannte Ortsverantwortliche. Sie werden sich vor Ort für unser Projekt einsetzen», so Freiwald. «So entsteht ein Netzwerk, auf das wir zurückgreifen können und das unsere Bekanntheit vor Ort erhöht.» Die Klangblitze sollten nach der letztjährigen Durchführung wiederholt werden. «Die Corona-Pandemie machte uns aber einen Strich durch die Rechnung. Wir haben die zweite Durchführung verschoben. Erst Ende September 2022 werden erneut Klangblitze
das Tal erfreuen. Zudem suchen wir weiterhin Gönnerinnen und Gönner, Personen und Institutionen, die unsere Idee unterstützen. Wer Lust hat, mitzumachen, sollte sich unbedingt bei uns melden. Durch uns erhält das Image des Limmattals einen eigenen Soundtrack!»
Über die «Regionale 2025» Die Regionale 2025 ist ein Verein, der 2015 gegründet wurde und von 16 Limmattaler Gemeinden und Städten, unter anderem von Baden und Wettingen, sowie von den Kantonen Aargau und Zürich getragen wird. Der Verein verfolgt das Ziel, die Identität des Limmattals zu stärken, indem im Zeitraum von 2015 bis 2025 unterschiedlichste Projekte unterstützt, koordiniert und auf ihrem Weg weitergebracht werden. Die Regionale dient als Motor für die nachhaltige Entwicklung des Limmattals und unterstützt Projekte aus den Bereichen Erneuerung, Freiraum und Zusammenleben. An zwei Zwischenschauen in den Jahren 2019 und 2022 sowie an einer grossen Projektschau im Jahr 2025 werden die Projekte und deren Fortschritt der Bevölkerung vorgestellt und zugänglich gemacht. Mehr Infos zur Regionale 2025 und den Projekten unter: www.regionale2025.ch
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GENUSSOASEN
BERGFREIHEIT Endlich wieder umflutet vom Wasser des Lebens in Bergsee und Therme. Endlich Zeit für höhere Ziele, zum Gipfelstürmen und Berge erklimmen. Und Freiheit spüren. Wir haben es uns alle verdient: Wieder Zeit zu haben für all das, was uns bewegt, berührt und Energie gibt. Die ursprüngliche Natur des Ötztals liefert dafür die faszinierende Kulisse mit legendären Gipfeln der Ostalpen, aber auch spektakuläre Wasserfälle und faszinierende Ausblicke von Hängebrücken. Wandern oder Biken, familientauglich oder ambitioniert – Begegnungen mit und in der Natur sind gefragt wie nie. Um wieder in den persönlichen «Flow» zu kommen, schweben Sie unter freiem Himmel in den drei «Schalenbecken» im AQUA DOME – Tirol Therme Längenfeld, ein Resort der Vamed Vitality World. Das architektonisch spannendste Thermen-Resort der Alpen mit seinen Wasser- und Saunawelten bietet jedem auf 65.000 m² Nettofläche individuellen Freiraum. Dazu gibt’s Angebote für den Bergsommer 2021. Und ganz neu kulinarische Inspirationen rund um den Alpenbogen: purer Genuss und inspirierender kulinarischer Kulturaustausch! Von Bergen und Kraftorten, von Wärme und Wasser umgeben, kann man sich im AQUA DOME dank des maximal sicheren Hygienekonzepts in Urlaubswonnen 2021 fallen lassen: «Lift Your spirit!» aqua-dome.at
MENTALSPA-RESORT Wie wär’s mit einem Perspektivenwechsel und dem Blick auf den Bodensee sowie über drei Länder? Dieses unvergleichliche Panorama kann in Ruhe von oben betrachten, wer im MentalSpa Resort Fritsch am Berg logiert – nicht nur von den Zimmern, sondern ebenso vom Restaurant aus. Oberhalb von Bregenz am Pfänderrücken gelegen, bietet das Erwachsenenhotel den wohl beeindruckendsten Weitblick und gilt mit seiner modernen Architektur aus Glas und Holz zugleich als Eldorado für Lifestyle- und Designfans. Das familiengeführte Resort mit 34 Zimmern und Suiten ist ein Ort, an dem man das Leben in vollen Zügen geniessen kann. Regionalität und Saisonalität sind ebenso selbstverständlich wie die bio-zertifizierte Landwirtschaft am Pfänderhang und Naturkosmetik im Spa. Doch nicht nur die Freu-
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de an Ernährung und Bewegung in der Natur machen das Fritsch-Erlebnis aus. Wer will, bucht sich individuelle Begleitung für ein leichteres Leben dazu. Denn der klassische Wellness-Gedanke wird hier ganzheitlich um die mentale Komponente im Gesundheitszentrum ergänzt: das ist neu und einzigartig! Der wissenschaftlich fundierte, ganzheitliche Ansatz unterstützt Menschen dabei, das Spannungsfeld zwischen Belastung und Belastbarkeit zu verringern. fritschamberg.at
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Umgeben von der rauen Schönheit Zermatts ist das CERVO das Tor zur mystischen Bergwelt der Alpen. Mit einem tief verankerten Bewusstsein für das Besondere, für höchste Qualität und für authentische Herzlichkeit, lädt das CERVO seine Gäste ein, die imposante Natur zu entdecken und ein Stück von sich selbst zu finden.
Drei Übernachtungen mit 20% auf die tagesaktuelle Rate mit Anreise Sonntag bis Mittwoch
Zermatt ist seit jeher ein Ort für Pioniere, Entdecker und Abenteurer. Die einzigartige Natur lädt auch heute moderne Nomaden ein, sie zu entdecken und erforschen. Das Nomad (4*) mit stilvollem Design und flexibler Zimmeraufteilung ist das optimale Base Camp für Entdeckungsreisen, ohne auf die Annehmlichkeiten der CERVO-Welt zu verzichten. Das Alpinist (5*) mit warmen Farben, edlen Hölzern und natürlichen Stoffen strahlt Ruhe und Entspannung aus und die Ausrichtung nach Süden sorgt für grandiose Aussichten. Die Huntsman Lodge (5*), leicht erhöht, umgeben von Natur und eindrücklicher Bergwelt, bietet ein einmaliges Erlebnis von Abgeschiedenheit. Für kulinarischen Genuss sorgen drei unterschiedliche Restaurantkonzepte. Inspiriert von den lebhaften Märkten im Orient, ist der Bazaar das Herz des CERVO. Hier treffen sie sich alle: Moderne Nomaden, Entdecker und Einheimische.
Die Atmosphäre ist entspannt, es wird geplaudert, getrunken, getroffen, gespeist. Die köstlichen Gerichte sind 100% vegetarisch und werden durchgehend den ganzen Tag angeboten. Im Ferdinand kommen ausschliesslich Schweizer Produkte, die meisten sogar aus dem Wallis selbst, in die Töpfe. Und das Madre Nostra trägt die italienische Kulinarik im Herzen und auf dem Teller: hausgemachte Pasta und Interpretationen von gegrilltem Fisch oder Fleisch. Ruhe, Entspannung und Achtsamkeit finden Sie im Mountain Ashram Flow, welches von japanischen Onsen, bhutanesischen Hot Stone Bädern und der nordeuropäischen Saunakunst inspiriert ist. Im Angebot stehen Yoga, Klang-Meditationen, Pilates oder individuelle Treatments. Im CERVO verbirgt sich abseits vom Treiben des Orts die exklusivste Art, um den Zauber Zermatts zu erleben. cervo.swiss
Vier Übernachtungen mit 25% auf die tagesaktuelle Rate mit Anreise Sonntag bis Dienstag Gültig ab 7. Mai bis 31. Oktober 2021 im Nomad by CERVO Mountain Resort 4*. Auf der Webseite für die Buchung den Promocode LANDxSTADT eingeben.
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PRÄVENTION
ONLINE ODER LIVE? Das Bluesfestival Baden, das seit 18 Jahren lokale und internationale Bluesgrössen in die Kulturstadt Baden holt, plant ende Mai diverse Konzerte.
Caruso & Friends - «The Lady Sings the Blues» Die Band mit dem Multiinstrumentalist Roberto Caruso, Jean Pierre Von Dach, Philipp Küng, Simon Kistler und Chris Heule ist vom Feinsten. Mit den Gesangstalenten Gigi Moto, Sandra Rippstein und Claudia Piani werden die Zuhörer dazu mit bester Frauenpower verwöhnen.
Caroline Chevin
Die Bühnen stehen seit über einem Jahr leer und der ganze Kultursektor lebt seit März letzten Jahres das Worst-Case-Szenario von Luft und Liebe oder mit etwas Glück von Kurzarbeitszahlungen. Viele werfen den Hut und verschieben Festivals ins Jahr 2022. Dies ist bei den hohen finanziellen Risiken, die die Veranstalter tragen, verständlich. Doch noch ist nicht alle Hoffnung verloren. Für ende Mai ist das Bluesfestival in Baden geplant. Unrealistisch ist das nicht: Es wird seit dem Startschuss der Planung in verschiedenen Szenarien gedacht. Einerseits ist das Online-Streaming der Konzerte geplant, das mit Lehrlingen der Veranstaltungstechnik realisiert werden soll. Andererseits werden Live-Konzerte mit limitierter Besucherzahl und Sicherheitskonzept vorbereitet, die umgesetzt werden können, wenn es die Situation erlaubt.
Hendrix Cousins
Die Veranstalter gehen dieses hohe Risiko ein und investieren viel Zeit und Herzblut, da sie den Künstler*innen, die stark unter der Krise leiden, eine Plattform geben möchten, um das zu tun, was sie am liebsten und besten können: Performen! Beim Line-Up hat das Festival schon immer auf einheimisches Schaffen gesetzt und nutzt nun die Gelegen-
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heit, die lebendige, vielfältige und kreative Musikszene der Region Baden und der Schweiz zu fördern. Zusätzlich hat das Bookingteam die Chance ergriffen und mithilfe ihrer langjährigen Beziehungen in der Musikszene einige befreundete Musiker dazu motiviert, Spezialprojekte umzusetzen. Aus einer Fülle von Ideen wurden zwei Projekte (siehe Box) ausgewählt, die von Originalität und Musikalität sprühen und mit Topmusikern und hochkarätigen Gästen aufwarten. Doch dies sind nicht die einzigen Highlights: Die Gewinnerin der Swiss Blues Challenge 2019, Justina Lee Brown und ihr Bühnenpartner Nic Niedermann, überzeugen mit einer kraftvollen Fusion von Funky Soul Blues und afrikanischen Rhythmen. Die Band Annie Taylor, SRF 3 Best Talent, tritt ebenfalls am Festival auf, sowie der Best Breaking Act der Swiss Music Awards 2015, James Gruntz. Ein grosses Talent kommt aus dem Tessin: Andrea Bignasca, seinerzeit am Bluesfestival Baden 2018 noch ein «no name» und mittlerweile einer der Grossen in der Schweizer Musikszene. Lilly Martin, ursprünglich bekannt geworden durch «The Voice of Switzerland» und nun für den Swiss Blues Award 2021 nominiert, tritt ebenfalls auf. Nicht fehlen durfte die Luzernerin Caroline Chevin, die schon bei den Kemptthal Sessions ihre eindrückliche Stimme und ihr Können unter Beweis gestellt hat. Eines steht fest: Das Line-Up ist fantastisch. Ob es nun live genossen werden kann oder als Online-Streaming, wird auf der Webseite (www.bluesfestival-baden.ch) und den Social-Media-Kanälen der verschiedenen Veranstalter kommuniziert.
Hendrix Cousins - «A musical date with friends and loved ones» Hendrix Ackle und Richard Cousins machen schon seit über 25 Jahren zusammen Musik. Nach der legendären Zusammenarbeit während der Pandemie in den Kemptthal Sessions 2020 war es ein Leichtes, die ursprüngliche Idee des Festivals wieder aufzunehmen. Das Duo wird ergänzt durch musikalische Exzellenz: mit Caroline Chevin und Annie Goodchild am Gesang und dem Magier Kirk Fletcher an der Gitarre. Andrea Bignasca
VERLOSUNG: MITMACHEN & GEWINNEN
Wir verlosen 3 x 1 Gutschein für ein StreamingKonzert nach Wahl für das Bluesfestival Baden 2021. Senden Sie eine E-Mail an welcome@ makoli.ch oder eine Postkarte an LANDxSTADT, c/o Makoli GmbH, Postfach 3127, 5430 Wettingen mit Ihrer Adresse und dem Vermerk «Blues» zu. Einsendeschluss ist der 7. Mai 2021. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!
EVENTS
ROSE WYLIE IN DER LANGMATT Mit ihren 87 Jahren malt Rose Wylie frei und unbeschwert wie ein Kind. Und doch steckt in den riesenhaften Bildern die ganze Zerbrechlichkeit eines Künstlerinnenlebens zwischen jahrzehntelanger Duldsamkeit und einem sehr späten, unerwarteten Erfolg.
Rose Wylie (*1934 in Kent, lebt dort) gilt als eine der bedeutendsten britischen Künstlerinnen der Gegenwart, obwohl sie den internationalen Durchbruch erst im hohen Alter erreichte, unter anderem mit vielbeachteten Ausstellungen in der Tate Britain 2013 und in der Serpentine Gallery 2017. Das Museum Langmatt zeigt bis am 24. Mai 2021 ihre erste Einzelausstellung in der Schweiz. Einmal mehr ist hier eine bemerkenswerte Malerin zu entdecken, die unbeirrt und mutig ihren künstlerischen Weg verfolgt. Rose Wylies Bilder oszillieren zwischen surrealem Pop, Comic und wildem Punk. Aus einem breiten Repertoire von Motiven aus Zeitungen, Filmen, Werbung und Alltagsleben destilliert sie prägnante Szenen, die humorvoll und kritisch das aktuelle Zeitgeschehen kommentieren. Weitere Infos: www.langmatt.ch
Links: Rose Wylie in ihrem Atelier, Foto: Joe McGorty. Rechts: Rose Wyliek, Bagdad Cafe (Film Notes), 2015, Öl auf Leinwand, 182 × 372 cm, Courtesy of the British Council Collection, Foto: Soon-Hak Kwon
WO WASSER WAR – WIRD KLANG! Der Verein Klangwelt Lägern hatte 2020 das Projekt ins Leben gerufen, im stillgelegteg Wasserreservoir Scharten 2 in Wettingen von April bis September sechs Konzerte stattfinden zu lassen. 14 Musikerinnen und Musiker und eine Filmerin sollten die Konzerte gestalten, welche nun wegen Covid-19 zuerst auf 2021 verschoben wurden und auch in diesem Jahr bestenfalls erst im Juli starten können. Das Interesse von Musikern war und ist gross, im architektonisch eindrücklichen Zweckbau mit der speziellen Akustik zu experimentieren. «Unser Projekt bereichert die Kulturszene in Wettingen und im Limmattal und lenkt den Blick auf ein wichtiges Element der Infrastruktur der Gemeinde. Der Verein Klangwelt Lägern musste nun die Konzerte von April, Mai und Juni auf 2022 verschieben und hält in diesem Jahr noch an folgenden Konzertdaten fest: 25. Juli Walter Luginbühl, Oboe, Michael Luginbühl, Violoncello, Miaoyu Hung, Violine, Yukiko Luginbühl. Violine und kleine Pauke: „Klang – Fluss – Begegnung“ - Musik für einen Echoraum. Am Montag, 26. Juli, 19 Uhr wird es auch in der Kirche St. Anton aufgeführt. 29. August Sibylla Giger, Mikrofon, Computer, Syntesizer, Claudia Bach, Filmerin: Wo Wasser war. 12. September Robert Mark, Perkussionist, und Michael Voss, Klangkünstler: Komposition und Improvisation im Trio mit dem Reservoirraum. Freie Plätze für 14 Uhr. Weitere Infos: Bereits gekaufte Tickets für Konzerte, welche im April, Mai und Juni 2021 stattgefunden hätten, sind für das entsprechende Verschiebedatum im 2022 gültig. Für 30 Franken pro Ticket können Sie Plätze via Telefon 079 386 55 54 oder Email ml.reinert@bluewin.ch reservieren. www.klangweltlaegern.ch
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EVENTS
2.3. – 24. 5. 2021 Kosmos Emma Kunz Eine Visionärin im Dialog mit zeitgenössischer Kunst *Aargauer Kunsthaus Aargauerplatz CH–5001 Aarau Di – So 10 –17 Uhr Do 10 – 20 Uhr www.aargauerkunsthaus.ch
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EVENTS
«TRAU DICH» IM TRAFO Das Kongress- und Eventzentrum Trafo Baden stellt sein vielfältiges Platzangebot und seine Flexibilität in der Durchführung von Veranstaltungen aller Art und aller Grösse erneut unter Beweis. Ab Mai dieses Jahres wird der Zivilstandskreis Baden in diversen Räumen des Trafos Trauungen durchführen. Bis anhin gab es in Baden drei offizielle Trauungsbzw. Eintragungsorte: das zirka 1624 erbaute Klösterli, der noch ältere und ebenfalls historische Tagsatzungssaal sowie der ehemalige Wohnsitz von Walter Boveri, eine Villa im neugotischen Stil. Mit dem multifunktionalen Zentrum Trafo bieten sich neu zur Trauung / Eintragung weitere und unterschiedlichste Räumlichkeiten und sogar Hallen an. Noch gelten aufgrund Covid-19 gewisse Einschränkungen, aber das breite Platzangebot im Trafo Baden wird in Zukunft auch grössere Trauungen / Eintragungen und anschliessende Feierlichkeiten aufnehmen können. Das Trafo Baden bietet dafür jeweils Termine an bestimmten Samstagnachmittagen an; entweder 15 Uhr oder 16 Uhr.
Und danach bieten Räumlichkeiten, Infrastruktur, Gastronomie und Technik alle Hilfsmittel für grossartige Feste und Partys. Trafo-Geschäftsführer Reto Leder freut sich auf den Einstieg ins Wedding-Business: «Das ist ein neues spannendes Segment für uns und komplementiert die bereits bei uns stattfindenden Kongresse, Seminare und Veranstaltungen. Und wir freuen uns auch, als neuer Badener Trauungs- bzw. Eintragungsort noch näher mit der Stadt und der lokalen Bevölkerung sowie Gästen von nah und fern zusammenarbeiten zu dürfen.» Weitere Infos: www.baden.ch/zivilstandskreis
TÄGI WETTINGEN Im Tägi wird wieder Minigolf gespielt. Die 18-Loch-Anlage ist täglich bei schönem Wetter von 13 – 20 Uhr im Betrieb. Die Gäste können sich auf der Webseite www. taegi.ch täglich informieren, ob die Anlage geöffnet ist. Das Tägi-Gastroteam bietet auf der Minigolf-Anlage kleine Zwischenverpflegungen im Take-Away an. Es gelten die Corona HygieneBestimmungen des BAG und es besteht ein anlagespezifisches Schutzkonzept. www.taegi.ch
TIERISCHE ABENTEUER Möchten Sie mit Ihren Kindern erleben, woher die Wolle kommt und wie man diese wäscht und spinnt? Wissen Sie wie viele Äpfel es braucht für eine Flasche Süssmost? Oder welches Holz sich für welches Schnitzprojekt eignet? Das Team der Familie Sozzi gibt Antworten auf diese Fragen und lässt Kinder und Eltern praktische Erfahrungen in Workshops auf dem Betrieb machen. Vom Schaf zur Wolle, Sa, 5. Juni Allgemeinwissen über Schafe spielerisch erlernen. Von der Schurwolle bis zum fertigen Kleidungsstück. Wir filzen, karden, spinnen bis unsere Finger eine Pause brauchen. Schnitzen mit Sackmesser, Sa, 19. Juni Welches Holz eignet sich für welches Schnitzprojekt? Wie halte ich ein Sackmesser, damit ich mir nicht in die Finger schneide? Mit welchen Techniken gehe
ich ein Schnitzprojekt an, um erfolgreich zu sein? Schnitzen und Spass haben stehen im Zentrum! Süssmostproduktion, Sa, 25. September Was ist der Unterschied zwischen Mostobst und Tafelobst? Welche Apfelsorten geben den besten Süssmost? Wir schütteln zusammen Hochstammbäume, sammeln die Äpfel und produzieren daraus unseren eigenen Süssmost. Je nach Teilnehmerzahl können wir auch noch Apfelringli dörren und einen Apfelkuchen backen. Kurszeiten: 13.20 - 16.20 Uhr Alter: ab Kindergarten Kosten: 25 CHF pro Erw., 10 CHF pro Kind Weitere Infos: www.tierische-abenteuer.ch Workshops oder Ferien auf dem Bauernhof finden in den Frühlings-, Sommer- und Herbstferien auch auf dem Bauernhof vom Kloster Fahr statt. Spiel und Spass mit und ohne Tiere, umgeben von der Natur stehen im Vordergrund! Weitere Infos: www.fahr-erlebnis.ch
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KOLUMNE – SIMON LIBSIG
FRODO LEBT SIMON LIBSIG WORTZAUBERER I AUTOR GESCHICHTENERZÄHLER Der Spoken-Word Künstler gewann mit seinen Texten zahlreiche Poetry Slams. Neben Auftritten und journalistischen Publikationen veröffentlicht Libsig regelmässig Tonträger und Bücher mit seinen Texten und unterrichtet im Rahmen von Schreibförderung- und Storytelling-Workshops.
«Hat er geschrieben? Hat er geschrieben?» Lino (5) und Louie (3) sausen im Pyjama die Treppe runter und schlittern auf ihren Socken quer durchs Wohnzimmer bis zur Garderobe. Dort im Wandvorsprung, nahe am Boden, ist ein Türchen aus Holz. Hellblau gestrichen. Darüber baumelt eine klitzekleine Laterne. «Sie brennt! Sie brennt!» Ein gutes Zeichen. Aufgeregt knien sich unsere beiden Buben hin und duellieren sich in einer Runde «Schere, Stein, Papier», um zu ermitteln, wer das Türchen öffnen darf. Es ist etwa so gross wie eine Tafel Schokolade, aber birgt ungleich süssere Versprechen. Es ist das Tor zu einer andere Welt. Frodos Welt. Zum Glück hatte meine Frau diese Idee. Als wir vor drei Jahren hier einzogen, brachte sie dieses blaue Türchen an der Wand an, und Frodo in unser Leben. «Hier drin wohnt unser Familien-Wichtel», informierte sie uns, «er heisst Frodo und ist ein treuer Freund.» Er wache über die Buben, vor allem auch in der Nacht, und würde jede Frage beantworten, die man ihm stelle. «Nur sehen kann man ihn nicht, er ist unsichtbar.» Lino und Louie staunten. Und noch viel mehr, als eines Morgens das Laternlein brannte und das Türchen einen Spalt offen stand.
«HIER DRIN WOHNT UNSER FAMILIEN-WICHTEL, ER HEISST FRODO UND IST EIN TREUER FREUND.» Ich weiss nicht mehr, was Frodo in diesem allerersten Briefchen geschrieben hat, aber ich kann mich an viele andere Momente erinnern, in denen unser Familien-Wichtel wichtig war. Zum Beispiel, als unsere beiden Katzen wegliefen, weil sie den Umzug an den neuen Ort nicht goutierten. Oder als einmal ein Vogel gegen die Scheibe flog und liegenblieb. Frodo nahm Anteil und tröstete mit wenigen Zeilen, er reagierte freudig auf Zeichnun-
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gen, sprach Mut zu, wenn ein Trick mit dem Trottinet noch nicht ganz klappte oder ermahnte auch mal, wenn es einen groben Streit gegeben hatte. Frodo wurde mehr und mehr Teil unserer Familie.
FRODO NAHM ANTEIL UND TRÖSTETE MIT WENIGEN ZEILEN, ER REAGIERTE FREUDIG AUF ZEICHNUNGEN ODER SPRACH MUT ZU. Die Kinder vermissen ihn, wenn er sich länger nicht meldet. Dann machen sie sich Sorgen. «Vielleicht hat Frodo Corona», sagte Lino einmal beim Abendessen, da erschraken meine Frau und ich ein wenig. Zwar war Frodo nie erkrankt, aber die ganze Pandemie-Situation hatte ihn dennoch so absorbiert, dass er sich untypisch lange nicht zu Wort gemeldet hatte. «Fragen wir ihn», schlug meine Frau vor. Ich griff mir Papier und Stift und nickte den Buben zu: «Ihr diktiert, ich schreibe.» Es wurde ein langer Brief. Ein wilder Mix aus verschiedensten Ängsten («Sind Grossmami und Grosspapi gstorbe?», «Hebt das Hus?») und Freuden («Ich han jetzt e Zahlugge»», «Ich han es Schwert») und Wünschen («Ich hoffe, Du hesch kei Corona», «Ich möcht weder emol is Schwümmbi»), zum Schluss unterschrieben wir alle mit einem farbigen Fingerabdruck. «Ein Brief, ein Brief!» Lino durfte das Türchen öffnen und Louie den Brief. Ich werfe meiner Frau einen freudigen Blick zu und lese vor. Ich bin gespannt, was Frodo zu berichten hat. Und unsere Buben erst. «Frodo», sagt Louie, «Fro-do…ich bin froh, bisch do.»
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