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LandxStadt Edition Herbst 2018

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STEFAN BÜSSER

Zeit für Sie

Der neue Audi A6 Avant

Erleben Sie ein Auto, das mehr aus Ihrer Zeit macht. Mit zukunftsweisenden Technologien, die Ihnen maximalen Fokus auf die Gegenwart ermöglichen. Audi ist mehr. #TimeForWhatYouLove

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«IM HUMOR BEKOMMT DER ERNST EIN LÄCHELN.»

LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER

HABEN SIE HEUTE SCHON GELACHT?

Aber bestimmt den Smiley via E-Mail, Whatsapp und andere Social Media Kanälen x-fach versendet. Denn der Smiley drückt ein Gefühl von Freude und Glück aus. Kinder lachen täglich bis 400 Mal, wir Erwachsenen kommen noch auf klägliche 15 Mal. Lachen kommt in unserer heutigen schnelllebigen und leistungsorientierten Zeit leider häufig zu kurz. Vor 50 Jahren haben wir dreimal mehr gelacht als heute! Dabei gibt es viele gute Gründe, um mal wieder richtig zu lachen: Lachen baut Stress ab und lässt uns sympathischer und attraktiver wirken. Dabei schüttet der Körper Glückshormone aus, welche entzündungshemmend und schmerzstillend wirken. Zudem stärkt regelmässiges Lachen das Immunsystem, regt den Stoffwechsel an und steigert das Wohlbefinden. Wissenschaftler, welche untersucht haben, welche menschlichen Eigenschaften sozial erwünscht sind, haben Humor oft auf Spitzenplätzen gefunden. Humor hilft, besser mit Widrigkeiten fertig zu werden, er reduziert Angst und hat Auswirkung auf unsere Stimmung und Fröh-

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lichkeit. In einer Studie, an der 15`000 Menschen teilgenommen haben, konnte sogar festgestellt werden, dass Menschen mit einem höher entwickelten Sinn für Humor, mit ihrem Leben viel zufriedener waren. Und auch wissenschaftlich erwiesen ist: Humor kann trainiert werden!

STEFAN «BÜSSI» BÜSSER IN BADEN

«Ich lebe mit Humor und Sarkasmus», erzählt uns der beliebte Moderator und Comedian Stefan Büsser im Interview (ab Seite 20). Auch ihm hilft der Humor, um mit seiner Erbkrankheit besser umzugehen, aber vorallem macht es ihm Spass, zu unterhalten und Menschen zum Lachen zu bringen. Vielleicht hilft Ihnen ja der Tipp vom Profi, um für mehr Lacher in Ihrem Umfeld zu sorgen: «Ich muss mich nicht verstellen, ich muss keine Figuren spielen, um lustig zu sein.»

Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung mit LAND&STADT und eine humorvolle Herbstzeit. Herzlichst!

KATJA BOPP, CHEFREDAKTORIN

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Egal ob ein einzelnes Sofa, ein Kellerabteil, eine Wohnung oder ein ganzes Haus: Unser Team räumt, trennt und entsorgt sauber, schnell und kostengünstig.

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IMPRESSUM

26 20 16

Herausgeber Makoli GmbH, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen, Tel. 056 437 03 17, welcome@makoli.ch, www.landundstadt.ch

Verleger/CEO Daniel Zobrist Chefredaktorin Katja Bopp Autoren Katja Bopp, Daniel Zobrist, Adrian Ehrbar, Stephan Santschi, Alexander Wagner Fotografen Adrian Ehrbar, Foto Wagner Anzeigen Iris Zehnder Verlagssekretariat: Roland Marti Druck Häfliger Druck AG, Wettingen Vertrieb Wettingen, Baden, Ennetbaden, Dättwil, Würenlos, Neuenhof, Birmenstorf Preis Abo für 4 Ausgaben: 25 Franken. Copyright Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlags.

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EIN BAUCHGEFÜHL HABEN …

InunseremDarmwohnenzigtausendeMikroorganismenundsorgendafür,dasswirein gutesBauchgefühlhaben–sprichkeineBeschwerden wie Blähungen, Durchfall oder Verstopfung.DamitdieseskomplexeSystem –genanntDarmflora–nichtausdemGleichgewichtgerät,heisstesaktivSorgetragen.

Gute Bakterien und Pilze besiedeln das Innere unseres Darms und helfen dabei, dass Nährstoffe aus der Nahrung in den Körper aufgenommen werden und dass gewisse Vitamine und andere Produkte hergestellt werden können. Nicht zuletzt ist auch ein grosser Teil des Immunsystems im Darm ansässig. Eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora kann demzufolge zu Störungen in der Verdauung führen. Hält das Ungleichgewicht lange an,

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können gewisse Nährstoffe nur noch ungenügend aufgenommen werden, und es kann zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen kommen.

Erkrankungen des Verdauungstraktes, Medikamente wie Antibiotika oder Stress sind Faktoren, die der Darmflora zusetzen können. Ebenfalls spielt die Ernährung eine wichtige Rolle und hier können Sie vorbeugend etwas tun! Präbiotika sind Nahrungsmittel, die das Wachstum der guten Bakterien im Darm fördern. Dazu gehören ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie Gemüse,

Bohnen und Vollkornprodukte. Probiotika hingegen sind Produkte, die lebende, gute Bakterien oder Pilze enthalten. Der prominenteste Vertreter ist sicher Naturjoghurt oder auch die Hefe. Dagegen beeinflussen hohe Mengen an tierischen Fetten, viel Zucker oder Alkohol die Darmflora auf lange Zeit hinaus negativ. Und falls Ihnen doch einmal etwas «auf den Magen schlägt» sind wir gerne für Sie da und beraten Sie eingehend.

Das Team der Rathaus-Apotheke freut sich auf Ihren Besuch!

KOMPETENZ UND VIELFALT AN DER BAHNHOFSTRASSE 88 IN WETTINGEN

Dr. Hans Jürg und Marion Engel (im Bild), Inhaber der Rathaus Apotheke in Wettingen, und ihr Team freuen sich über Ihren Besuch und beraten Sie gerne!

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Herbstgenuss

Die Natur in warme Farben gehüllt, die Sonne kitzelt sich durch die farbigen Blätter –der Herbst wärmt jetzt auch von innen. In unserem kuscheligen Zuhause mit bunten Beerenfarben geschmückt, ruhen wir uns aus und geniessen das angenehme und stressfreie Ambiente. Umhüllt von warmen Kleidern und Farben zelebrieren wir die farbige Jahreszeit!

OFFLINE

Das Handy begleitet einem den ganzen Tag. Es wandert vom Frühstückstisch über den Schreibtisch auf den Nachttisch. Ca. 88 Mal am Tag schaut der Durchschnitts-Handybesitzer auf sein Smartphone. Die reinigende Langeweile wurde abgeschafft. Doch jetzt gibt es das Smartphone-Möbel «Offlinebox». Die formschöne Holzbox ist ein exklusiver Platz, um das Handy wegzulegen und einfach mal abzuschalten. Keine Hektik, keine sozialen Medien, einfach Ruhe. Schaffen Sie sich im Alltag wieder Inseln der Erholung.

DIE ZUFRIEDENHEIT BEREITET DEM GLÜCK EIN ZUHAUSE!

Gudrun Zydek

MARRONI-CAPPUCCINO MIT KNUSPER-LANDJÄGER

Diese Suppe im Glas ist ein echter Hingucker und ganz einfach in der Zubereitung.

ZUTATEN

1 grosse Zwiebel | 1 Knoblauchzehe | 1 EL Butter | 300 g Marroni (Esskastanien), tiefgekühlt und angetaut |

1 EL Balsamicoessig | 600 ml Gemüsebouillon | Salz, Pfeffer aus der Mühle |

150 ml Rahm (Schlagsahne)

¼ TL Zimtpulver | ½ TL Salz

ZUBEREITUNG

1 Zwiebel und Knoblauch grob hacken. Die Butter in einem Topf schmelzen, Zwiebel und Knoblauch darin andämpfen. Die Marroni beigeben, den Balsamicoessig dazugiessen, mit der Gemüsebouillon ablöschen, aufkochen und etwa 20 Minuten köcheln lassen. Pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

2 Den Rahm flaumig schlagen und mit dem Zimt und dem Salz würzen.

3 Den Landjäger schälen und längs in vier dünne Scheiben schneiden. In einer Bratpfanne bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten knusprig braten. Auf Haushaltspapier abtropfen lassen.

Servieren: Die Suppe in Gläsern oder Tassen anrichten. Den flaumig geschlagenen Gewürzrahm darauf verteilen und je einen Streifen Landjäger darüberlegen. Sofort servieren. Zubereitung: 30 Minuten

DOSENBRÖTCHEN

Als optische Krönung versetzen die Dosenbrötchen Ihre Gäste bestimmt ins Staunen. Jeder Brotteig kann in der Dose gebacken werden. Statt in Dosen können Sie die Brötchen aber auch ganz einfach ohne Form auf einem Blech backen.

ZUTATEN

2 Landjäger | 2 Karotten oder 1 kleine Zucchini | 400 g Weissmehl (Mehl Type 405) | ½ Würfel Hefe (21 g) | 1½ TL Salz | 200 ml Milch | 8 kleine Aludosen oder kleine Souffléformen

ZUBEREITUNG

1 Die Landjäger schälen und in sehr kleine Würfel schneiden, Karotten oder Zucchini auf der Gemüsereibe reiben. Beides mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt mindestens 2 Stunden bei Raumtemperatur auf das Doppelte aufgehen lassen. 2 Backpapier zu Quadraten von 20 x 20 cm schneiden. Den Teig zu acht dicken Würsten formen und diese mit dem Backpapier in die Dosen legen. Nochmals 30 Minuten aufgehen lassen.

Backen: Etwa 25 Minuten in der unteren Hälfte des auf 200 Grad vorgeheizten Backofens. Herausnehmen und in den Dosen auskühlen lassen. Warm oder kalt servieren. Haltbarkeit: Das im Brot enthaltene Gemüse hält es lange feucht. So schmeckt dieses Gebäck auch am zweiten Tag wie frisch gebacken. Bei längerem Aufbewahren das Brot aus den Dosen nehmen.

Zubereitung: 20 Minuten | Aufgehen lassen: 2½ Stunden | Backen: 25 Minuten

KOCHEN FÜR FREUNDE

Wer Gäste ohne viel Aufwand mit einem feinen Menü verwöhnen will, ist hier genau richtig. Passend zur Jahreszeit werden 20 Menüs mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert vorgeschlagen, die einfach in der Zubereitung sind und überraschen. Kochen für Freunde | Ursula Furrer-Heim | ISBN13: 978-3-03800-071-6 | www.at-verlag.ch

Von links: Randentraum auf Pumpernickel und Schokomousse mit Schuss und karamellisierten Nüssen. Fotos: Patrick Zemp, AT Verlag/www.at-verlag.ch

KÄSE & KUCHEN

Die Rezepte der Backkönigin Ilse König sind schnell, einfach und köstlich dazu. Flache Kuchen sind auf der ganzen Welt beliebt. Ihre Sammlung zeigt eine beeindruckende kulinarische Vielfalt auf. Dieses Spektrum wird auch im Buch Käse & Wein aufgezeigt. Käsetrends und -trouvaillen – die Käsewelt ist in Bewegung. Und mit dem passenden Wein dazu sind absolute Genussmomente garantiert!

ALLE LIEBEN FLACHE KUCHEN

Mit einer zart-knusprigen französischen Zitronentarte begann einst die Liebe von Ilse König zu den flachen Kuchen. Wer die Rezepte der Backkönigin ausprobiert hat, greift immer wieder darauf zurück! Nur die besten flachen Kuchen aus der ganzen Welt haben es in dieses Buch geschafft! «Schlicht, einfach & gut», ist Königs Motto. Mit ihren Rezepten führt sie HobbybäckerInnen und Profis mit sicherer Hand zum perfekten Ergebnis: Zarte Tartes mit Obst oder Gemüse für den Sonntagsausflug, saftige Quarkkuchen oder Blechkuchen für die grosse Runde. Alle sind schnell gebacken, schmecken köstlich und sind ganz flach. Gutes Gelingen ist garantiert!

Alle lieben flache Kuchen | Ilse König, Clara Monti, Inge Prader | ISBN-13: 978-3-7106-0210-8 2 | www.brandstaetterverlag.com

KÄSE & WEIN

Käse und Wein sind die perfekte Liaison. Käseproduzenten und Affineure setzen sich mit viel Herzblut für ihre Produkte ein: Sie berichten über den richtigen Umgang mit der Milch bis zum Käse, von der Lancierung eines neuen Käses, von Käse-Trouvaillen aus europäischen Ländern und über Käsetrends. Die Käsewelt ist in Bewegung, das freut den Käseliebhaber. Mit einer umfassenden Käse-Wein-Tabelle wird man den richtigen Wein zu einem bestimmten Käse wählen können. Armando Pipitone, einer der wenigen Sommeliers beider Sparten, gibt zu jedem Käse seine Weinempfehlung ab. Ein harmonisches oder kontrastreiches Geschmackserlebnis. Viel Genuss!

Käse & Wein | Andreas Knecht und Armando Pipitone | ISBN: 978-3-03780-644-9 | www.fona.ch

DER KUNDE PROFITIERT VON WERBETECHNIK-PROFIS

«Wir beschriften praktisch alles» sagt Michel Steullet, Gründer und Inhaber der Reklamefabrik schmunzelnd. Nächstes Jahr kann die Manufaktur für Werbetechnik bereits das 20 Jahr-Jubiläum feiern. Lassen Sie sich gerne an der Rütlistrasse 7 in Wettingen beraten oder informieren Sie sich im Web unter reklame-fabrik.ch.

Text: Katja Bopp Fotos: zVg.

Gruppenfoto: v.l n.r. Michel Steullet, Lukas Angstmann, Katja Möckel, Roger Egloff, Alina Burger, Claudia Gruner (nicht anwesend: Daniela Wittmer, Alec Dogan)

Rückblickend kann Michel Steullet bilanzieren, dass der Standortwechsel innerhalb von Wettingen ein voller Erfolg war und immer noch ist. «Die Verdoppelung unserer Betriebsfläche und der zusätzliche Platz sorgt für viele Vorteile gegenüber dem alten Standort. Bessere Lagermöglichkeiten, mehr Bewegungsfreiheit in der Produktion und die Erstellung eines klar abgegrenzten Empfangsbereichs», so der Betriebsinhaber.

NUTZEN SIE UNSERE ERFAHRUNG!

Ein auffälliges und erfolgreiches Beschriftungskonzept beginnt bei der durchdachten Gestaltung Ihrer Werbebotschaft. «Wir erstellen Ihnen gerne die Layouts für Fahrzeugbeschriftungen, Schilder und Bautafeln oder erarbeiten ganze Konzepte für die Signaletik Ihrer Immobilie oder für den öffentlichen Raum. Auch ein gelungener Messeauftritt oder Ihr Showroom benötigen eine informative Beschriftung der Produkte sowie Bilder und Grafiken zur Veranschaulichung Ihrer Dienstleistung», so Michel Steul-

let.An die rund 150 Fahrzeuge werden beispielsweise Jahr für Jahr von der Reklamefabrik beschriftet und sorgen für den gewünschten Wow-Effekt auf der Strasse. Ein wichtiger Geschäftszweig, aber eben längst nicht der einzige. Wie

«WIR ERSTELLEN IHNEN GERNE DIE LAYOUTS FÜR FAHRZEUGBESCHRIFTUNGEN, SCHILDER UND BAUTAFELN ODER ERARBEITEN GANZE KONZEPTE FÜR DIE

SIGNALETIK IHRER IMMOBILIE ODER FÜR DEN ÖFFENTLICHEN RAUM»

Michel Steullk.

der Wunsch des Kunden aussieht – die Reklamefabrik spricht eine umfassende Beratung und Qualitätsarbeit. Um den Ansprüchen zu übertreffen, hat er einen Platten-

V.l n.r. Produktion und Montage einer Busbeschriftung. Glasdecor geschnitten und appliziert auf Büroräume. Schaufenster und Fahrzeugbeschriftungen. drucker angeschafft, der nicht in jeder Werbetechnik Firma stehe. Damit können unzählige Plattenmaterialien direkt und nicht wie üblich via Folie beschriftet werden.

gleichzeitig niemanden ausbilden wollen.» Die Lehre, die früher Schriftenmaler hiess und mittlerweile in Gestalter Werbetechnik umbenannt worden ist, dauert vier Jahre. Die Mitarbeitenden sorgen dafür, dass auch Ihr Anliegen professionell, schnell und zu einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis umgesetzt wird und freuen sich auf Ihren Anruf.

so der Betriebsinhaber Michel Steullk.

AUSGEBILDETE FACHLEUTE

Aktuell besteht das Reklamefabrik-Team aus 7 Personen – fünf Angestellte, alles ausgebildete Gestalter Werbetechnik und drei Lehrlinge. Die Ausbildung des Nachwuchses war ihm stets wichtig: «Wir dürfen nicht über zu wenig qualifizierte Berufsleute jammern und

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Inserat-header-143x62_Kaeufeler.pdf 1 29.04.2015 10:20:52

VÄLKOMMEN BEI STOCKER AUTOMOBILE

Mit der Neueröffnung des modernen Showrooms, des einladenden Empfangsbereichs und des stylischen Auslieferraums ist die lange Umbauzeit abgeschlossen. Geschäftsleiter und Inhaber Andreas Slamanig, Christa Slamanig-Grossmann und das ganze Team der Stocker Automobile AG in Kirchdorf freuen sich, die Kundschaft nun in den neuen Räumen willkommen, oder eben, wie es sich für einen offiziellen Volvo-Partner gehört, schwedisch «välkommen» zu heissen.

«Designed around you», Volvos seit mehreren Jahren verfolgter Markenauftritt stellt die Kundenwünsche in den Mittelpunkt. «Dieser Leitgedanke stand auch beim Umbau der Stocker Automobile AG über allem», erklärt Geschäftsleiter und Inhaber Andreas Slamanig. Über insgesamt rund 6 Jahre erstreckte sich der Umbau, angefangen beim Occasionsplatz, dem aufgeräumten Aussenbereich, über den Eingangsbereich und die hochmodern eingerichtete Werkstatt bis hin zum vor wenigen

Wochen fertiggestellten Showroom. «Alle Arbeiten erfolgten bei laufendem Betrieb, das war nicht immer einfach.» Aber die Mühe hat sich gelohnt. Die Flaggschiffe der Volvo-Flotte wie der XC90, der V90, der brandneue V60 und weitere Modelle werden im modernen Showroom perfekt in Szene gesetzt. Feierlich mit dezenten Lichteffekten mutet der Auslieferraum an. Hier ist Showtime angesagt. «Die Übergabe des neuen Wagens an den Käufer ist ein emotionaler Moment, den wir hier für unsere

TAG DER OFFENEN TÜR AM 3. NOVEMBER

Erleben Sie Volvo und entdecken Sie die umgebaute Stocker Automobile AG!

3. November 2018, 9 bis 16 Uhr

• Probefahrten u.a. mit dem brandneuen Volvo V60

• Präsentation der neuen Räume

• WE ARE CINEMA / www.wearecinema.ch

• und fürs leibliche Wohl wird auch gesorgt.

Verkaufsleiter Patrick Ramisberger.

Geschäftsleiter und Inhaber Andreas Slamanig und Christa Slamanig-Grossmann freuen sich auf Ihren Besuch im neuen Showroom in Kirchdorf.

Kunden zum ganz besonderen Erlebnis machen wollen», erklärt Verkaufsleiter Patrick Ramisberger. Die Beleuchtung, die Möblierung, das ganze hochwertige Ambiente in den neuen Räumen entsprechen den von Volvo vorgegebenen Standards und sorgen für eine angenehme Atmosphäre. «Volvo ist eine Premiummarke, und es ist unser Ziel, dass sich die Kundschaft schon beim ersten Kontakt so gut aufgehoben fühlt, wie während der Fahrt im eigenen Volvo-Modell», sagt Andreas Slamanig.

MIT DEM GARAGENBESUCH ZEIT GEWINNEN

Der Mensch im Mittelpunkt – das Credo wurde mit der zentral und geradezu wohnlich eingerichteten Stocker-Lounge sogar wortwörtlich umgesetzt. «Wer seinen Wagen zu uns in den Service bringt, kann hier wahlwei-

DER WOW-MOMENT

Wer sein Auto der Stocker Automobile AG anvertraut, schätzt die Sicherheit und den Service. «Da passen wir wirklich perfekt zur Marke Volvo, die wir stolz vertreten», sagt Geschäftsleiter Slamanig. «Volvo steht seit jeher für höchste Sicherheit, hochwertige Verarbeitung und Komfort. Und wer an Schweden denkt, sieht ausgedehnte Wälder, kurvige Strassen und Meer vor dem geistigen Auge. Eine intakte Natur, die Volvo mit sparsamer und richtungsweisender Technik schützen will.» So sind beispielsweise ab 2019 alle Modelle in verschiedenen Hybrid-Varianten erhältlich. Aber eigentlich, so Slamanig, sei es müssig, jemandem die Marke Volvo erklären zu wollen. «Ich lade Zweifler lieber zu einer kurzen Probefahrt ein. Es gibt kaum jemanden, bei dem sich nicht rasch ein Wow-Effekt einstellt.»

Geschäftsleiter und Inhaber Andreas Slamanig.

se bequem das W-LAN benützen und weiterarbeiten oder sich etwas Zeit nehmen und bei einem Kaffee die Tageszeitung oder das «Land&Stadt» lesen. Wer will, kann auch einfach durch die Glastüre mitverfolgen, wie zwei Mechaniker gleichzeitig effizient an seinem Wagen arbeiten», erklärt Raphael Hitz. «Statt mit einem Ersatzwagen ins Büro zu fahren und sein eigenes Auto später wieder abzuholen, kann man nun nach kurzem ‘Boxenstopp’ gleich weiterfahren.» Oft dauere der Aufenthalt nur rund eine halbe Stunde. Der Wechsel von im Räderhotel eingelagerten Rädern ist sogar noch rascher erledigt.

Die hoch modern eingerichtete Werkstatt und der neue Eingangsbereich. Bild rechts unten: Raphael Hitz, Leiter Aftersales.

«ALLES ANDERE ALS EINE RUHIGE KUGEL»

GoEasy – die Sport & Freizeit Arena in Würenlingen eignet sich mit ihrem breiten Angebot nicht nur für verschiedenste Hallen-Sportarten, Messen und andere Grossanlässe, sie lädt mit ihren 12 hochmodernen Bowlingbahnen auch zu Firmen-Events oder zu sportlichen Familienausflügen ein.

Text: Roland Marti Fotos: z.V.g

Petra W. war verzweifelt. Ihre Vorgängerin hatte den letztjährigen Weihnachts-Teamevent in der Firma organisiert und war gescheitert. Der engagierte DJ, wohl eher Plättlileger … hatte die gemietete Waldhütte schon nach dem Hauptgang «leergespielt». Und nun war es Petras Aufgabe, einen erfolgreicheren Teamevent zu planen. Die Lösung kam von der neuen Assistentin der Buchhaltung: «Frag doch im GoEasy!», sagte sie. «Mein Sohn war da letzten Mittwoch von einem Schul-Gspänli zum Geburtstags-Bowling eingeladen und fands super.» Ein paar Minuten und einen Anruf später war Petras Problem easy gelöst. Die ganze Belegschaft wird nun in der ersten Dezemberwoche zum Bowling antreten und anschliessend vom Küchenchef der GoEasy Arena kulinarisch verwöhnt.

FREITAG- UND SAMSTAGABEND

WIRD SPACIG

Beim Bowling geht es gesellig zu und her: Man steht locker in Grüppchen an den Bahnen, trinkt etwas, hört Musik, disku-

tiert mit Kolleginnen und Kollegen, macht Spässchen und zwischendurch rollt man die Bowlingkugel Richtung Pins. Beliebt ist jeweils freitags und samstags ab 21 Uhr auch das Discobowling, bei dem die Gruppen mit fluoreszierenden Bowlingkugeln in leuchtenden Farben spielen können. Bowling ist mit anderen – auch kulinarischen – Angeboten der GoEasy Arena kombinierbar und die Bowlinganlage kann für Gruppen ab 50 Personen exklusiv gemietet werden.

BELIEBT IST JEWEILS FREITAGS UND SAMSTAGS AB 21 UHR AUCH DAS DISCOBOWLING, BEI DEM DIE GRUPPEN MIT FLUORESZIERENDEN BOWLINGKUGELN IN LEUCHTENDEN FARBEN SPIELEN KÖNNEN.

GOEASY SPORT & FREIZEIT ARENA

2 Dreifach-Sporthallen, Schulungsund Seminarräume, Sporthotel, Restaurant, Fitness & Physio, Bowling, Team-Events

Hardstrasse 10 | 5301 Siggenthal Station 056 200 03 33 | info@goeasy.ch www.goeasy.ch

HANDGEMACHTE EINZELSTÜCKE

In einer Welt der Massen- und Einwegprodukte haben langlebige Einzelstücke, die in guter, alter Handarbeit liebevoll hergestellt wurden, wieder eine ganz besondere Bedeutung und einen eigenen Wert. Nicht nur die MacherInnen sind begeistert, sondern auch die Beschenkten.

Ob vollständig von Hand hergestellt oder mithilfe moderner Technologien, die Einzelstücke haben alle den Anspruch auf hochwertiges Design und besondere Sorgfalt in der Ausführung. Das Buch «Hand Made» ist ein Loblied auf die schön designten, handgemachten Dekorations- und Gebrauchsgegenstände und ihre Schöpfer.

HANDWERKER MIT LEIDENSCHAFT

Die Protagonisten dieses Buches stellen von Hand her, was möglichst lange halten und hohen Ansprüchen ans Design genügen soll. 50 Handwerkerinnen und Handwerker aus verschiedenen Ländern rund um den Globus erzählen von ihren Ideen und Kreationen, von ihrem Umgang mit Material und Werkzeug: vom Holzdrechsler, Messerschmied, Hersteller von Fire Cider und Uhrmacher über den Er -

«Feiern Sie Ihren Silvesterabend bei uns!»

Zusammenkommen zum Fondue im Chalet des Blue City Hotels in Baden.

Öffnungszeiten: Täglich ab 18 Uhr

Chalet-Menüs ab CHF 59 für Gruppen und Individualgäste

Fondue Chalet Baden | Blue City Hotel Haselstrasse 17 | 5400 Baden www.fonduechalet-baden.ch | Tel. 056 200 18 18

schaffer von Bambusfahrrädern bis zu den Gin-Destillateuren, die ihr Produkt in der Badewanne produzieren, und dem Team, das Schallplatten in Australiens letzter Vinylpresse herstellt. Passende DIY-Anleitungen mit nicht allzu hohem Schwierigkeitsgrad zeigen, wie einfache, schöne und stilvolle Dinge selbst entworfen und hergestellt werden können.

Lassen Sie sich inspirieren, um ein liebevoll hergestelltes und selbst designtes Einzelstück zu schaffen und jemand anderen damit zu erfreuen.

Hand Made | Vanessa Murray| ISBN-13: 9783-03800-076-12 | www.at-verlag.ch

Gerne stellen wir Geschenk Gutscheine für Geniesser aus!

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Goldener Herbst

Bergwanderungen, Seenwanderungen oder Genusswanderungen, die Schweizer Berge bieten eine grosse Auswahl an Themenparcous, Genussfesten oder Aktivitäten in der Natur an. Ob Tagesausflug oder verlängertes Wochenende, der Berg ruft!

Text: Katja Bopp Bilder: Schweiz Tourismus
Oeschinensee, Schweiz Tourismus
Sils, Schweiz Tourismus
Blausee, Schweiz Tourismus

Unser Alltag ist hart, eckig und glatt. Genau das Gegenteil bietet uns die Natur: weiche Pfade, runde Formen und unebene Wege. Der ideale Ausgleich für den Alltag. Waldspaziergänge sind gesund, der modrige und wohlige Duft des Waldes, das Knacken der Äste und eine Farbpalette von Grün, Gelb über Rot bis Braun lassen uns zur Ruhe kommen.

In den Bergen sind es der Blick vom Gipfel auf diese unendliche Weite, das Glitzern des Sees oder die Steinböcke, Murmeltiere und Rehböcke im felsigen Gestein. Herbstferien in den Bergen sind wieder gefragt! «Der Herbst wurde touristisch lange Zeit eher zurückhaltend behandelt», so Roland Signer, Graubünden Ferien. «In den letzten Jahren hat aber ein Umdenken stattgefunden. Thematisch steht bei der Herbstvermarktung in Graubünden ein naturnaher Tourismus rund um die Bereiche Kulinarik und Wandern im Zentrum.»

«WILLST

DU DICH KENNEN LERNEN, DANN BESTEIGE

EINEN BERG.»

Kurt Haberstich

Nicht nur Familien odere ältere Menschen sondern auch junge Schweizer, ja auch Städter, zieht es wieder in die Natur. Wandern ist eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten. Jeder zweite Schweizer schnürt sich gerne immer wieder die Wanderschuhe an. Und natürlich mit Top-Ausrüstung inklusive. Ob funktionale Jacken, Trekkingschuhe mit Dämpfung oder Gadgets wie Pulsmesser oder Wanderstöcke, rote Socken waren gestern.

Leider werden Gefahren immer noch unterschätzt. Die meisten Unfälle passieren, weil Wandernde ausrutschen, stolpern oder stürzen. Am grössten ist das Risiko beim Abstieg, denn er ist körperlich anspruchsvoll und die Müdigkeit nimmt zu. Deshalb machen die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung und ihre Partner mit einer Kampagne auf die Gefahren des Abstiegs aufmerksam. Wer beim Wandern nicht vom richtigen Weg abkommen will, informiert sich heute über zahlreiche Apps.

Bergwandern - aber sicher!

Scuol, Schweiz Tourismus

WANDERNDE HABEN EIN KLEINERES UNFALLRISIKO, WENN SIE

1) für den Abstieg genügend Zeit- und Kraftreserven einplanen.

2) das Tempo drosseln und Pausen einlegen.

3) die Füsse kontrolliert aufsetzen.

4) Schläge reduzieren, indem Sie aktiv abbremsen oder Stöcke benützen.

5) für den Abstieg die einfachere Variante wählen oder mit der Bahn ins Tal fahren. www.sicher-bergwandern.ch

Schöffel Outdoor, www.schoeffel.de

Online Wandern

Caterpillar, www.ochsner-shoes.ch

TIPP:

Schweiz Mobil Swiss Hike Schweizer Pärke wandern.ch

Eine Bergwanderung immer rechtzeitg beginnen, nachmittags steigt in den Bergen jeweils das Gewitterrisiko!

LUXUSUHR ZUM RICHTIGEN PREIS

INTERVIEW MIT JEAN-CLAUDE BIVER, TAG HEUER

Seit einigen Monaten präsentiert das Goldschmied und Uhren-Fachgeschäft Roger Loosli AG die Uhrenmarke TAG Heuer in seinem Laden an der Landstrasse 84 in Wettingen. Grund genug für uns, dem CEO von TAG Heuer, Jean-Claude Biver, ein paar Fragen über seine Marke zu stellen.

Interview: Daniel Zobrist Bilder: zVg., Adrian Ehrbar

Seit mehr als 150 Jahren stellt sich TAG Heuer bravourös jeder Herausforderung. Indem sie mit traditionellen Konventionen der Schweizer Uhrmacherei bricht, erreicht die Marke ein immer höheres Mass an Präzision und Leistungsstärke. Sie stellt ihre eigenen Regeln auf, geht ihren eigenen Weg, bleibt niemals stehen, geht keine Kompromisse ein und hält getreu ihrem Leitsatz «Don‘t crack under pressure» jedem Druck stand. 170 TAG-Heuer-Boutiquen auf der ganzen Welt mit 1‘600 Mitarbeitenden leben diesen Slogan – in dieser einmaligen Uhrenwelt spielt nun auch die Roger Loosli AG aus Wettingen mit. Lange habe er sich schon für diese traditionsreiche Uhrenmarke mit ihrer herausragenden Qualität interessiert und dass er sie nun seit diesem Jahr in Wettingen im Sortiment führen kann, findet er «grossartig, aber auch herausfordernd».

WAS MACHT TAG HEUER SO BESONDERS? Jean-Claude Biver (CEO Tag Heuer): TAG Heuers stärkster Anspruch ist es, das Mass aller Dinge und ein Marktführer für zugängliche Luxusuhren zu sein. TAG Heuer bietet Uhren an, deren wahrgenommener Wert doppelt so hoch ist wie der Preis selbst. Einer der wichtigsten Faktoren für den Kunden ist das Preis-/Leistungsverhältnis. Deshalb arbeiten wir ständig daran, Qualität und Service zu verbessern und gleichzeitig dessen Auswirkungen auf den Preis zu

«Wir sind wie ein Comestibles mit vielen eigenen Spezialitäten», beschreibt Inhaber Roger Loosli seine Philosophie. Neben luxuriösen Uhren wie TAG Heuer stehen seine eigenen Schmuck-Kollektionen wie die AXIS-Linie mit Nieten, die Solitäre & Alliance oder der Juwelen- & Brillantschmuck im Mittelpunkt. «Bei mir gibt es keine Massenproduktion. Und ich arbeite nur mit hochwertigem Material wie Weissgold, Gelbgold, Rotgold, Carbon kombiniert mit tollen Edelsteinen. Ich freue mich über Ihren Besuch!»

Roger Loosli AG | Landstrasse 84 5430 Wettingen | Tel. 056 426 44 38 info@looslischmuck.ch | www.looslischmuck.ch

reduzieren. Aus diesem Grund können wir einen Chronographen mit einem eigenen Manufakturwerk für weniger als 5‘500 Franken und einen eigenen Manufaktur COSC Chrono Tourbillon für einen Preis unter 16‘500 Schweizer Franken anbieten, während die Konkurrenz mindestens das Dreifache kostet - wir verkaufen es

«TAG HEUER BIETET UHREN AN, DEREN WAHRGENOMMENER WERT DOPPELT SO HOCH IST WIE

DER PREIS SELBST»

Jean-Claude Biver, CEO Tag Heuer

einfach zum richtigen Preis! Die Hauptkollektion ist im Preisbereich zwischen 1‘000 bis 6‘000 Franken.

HISTORISCH GESEHEN IST TAG HEUER EINER DER WICHTIGSTEN HERSTELLER VON STOPPUHREN (CHRONOGRAPHEN). IST DAS AUCH HEUTE NOCH EIN WICHTIGER ASPEKT? Die Marke hat ihre Bindung zur Zeitmessung auf ein beispielloses Leistungsniveau ausgebaut, konsolidiert und vorangetrieben mit der Entwicklung von Chronographen, die die Grenzen der Zeitgenauigkeit überschritten haben –1/10, 1/100, 1/1000 und 5/10.000stel einer Sekunde. Und auch heute ist TAG Heuer führend in der Kategorie der Sportchronographen.

MIT DER CONNECTED WURDE DIE ERSTE UND BISHER EINZIGE KOMPLETTE SWISS-MADE SMARTWATCH LANCIERT, HAT SICH DIESER «AUFWAND» GELOHNT? Wie gesagt – die Leistung der TAG Heuer Carrera Connected Uhr war einfach hervorragend und wahrscheinlich mein grösster Erfolg in all meinen Jahren in diesem Geschäft. Es hat sich also definitiv gelohnt.

IN DEN SPÄTEN 60ER UND 70ER JAHREN WURDE HEUER MIT DEM SPONSORING IN DER FORMEL 1 ZU EINEM MARKETINGPIONIER. WAR ER DAMIT DER ERSTE, DER EIN SOLCHES SPONSORING UMSETZTE? Diese Marketingstrategie wurde unter der Leitung des Visionärs Jack Heuer ermöglicht. Er war der erste Uhrmacher der den Motorsport sponserte, ursprünglich einzelne Fahrer und später auch das Team Ferrari. Das war im Jahre 1969, mit Jo Siffert. Damals hatte er freien Lauf, denn

er war nicht nur der Erste, sondern auch der Einzige! Es ist für viele schwer zu verstehen, wie genial Jack Heuers Idee tatsächlich war, seine Marke in die Automobilwelt einzubinden. Hätte er es nicht gemacht, wäre es für Heuer, und auch für die gesamte Uhrenwelt, ganz anders gelaufen. Fast 50 Jahre später verfolgen alle grossen Marken immer noch die gleichen Ideen und Strategien, und sie erweisen sich auch heute noch als erfolgreich.

IM PORTFOLIO VON TAG HEUER SIND UHREN DESIGN-IKONEN WIE DIE TAG HEUER CARRERA UND DIE MONACO. WELCHE BEDEUTUNG HABEN DIESE MODELLE HEUTE UND WOHER STAMMEN DIE NAMEN? Beide sind Ikonen, weil sie ein fester Bestandteil der DNA von TAG Heuer sind. Sie spielten und spielen eine wichtige Rolle beim Aufbau der Marke. Solche Ikonen sind etwas Besonderes, da sie ewig halten. Die TAG Heuer Carrera-Kollektion hat ihren Namen von dem legendären einwöchigen Strassenrennen «Carrera Panamericana» in Mexiko in den 1950er Jahren, einem spannenden Wettbewerb, welcher 1988 als jährliche Rallye für Sammlerfahrzeuge vor 1955 wiederbelebt wurde und bei dem TAG Heuer sowohl Partner als auch offizieller Zeitnehmer ist. Und die Monaco Collection wurde von Jack Heuer nach dem Grossen

Preis von Monaco benannt, bei dem TAG Heuer bis dato Partner ist.

WAS MACHT EINE PRESTIGE-UHRENMARKE AUS? Eine Luxus-Uhr ist ein Komplettpaket, bei dem man keinen Aspekt vernachlässigen kann, wenn man ein luxuriöses Produkt anbieten will. Sowohl das Design als auch die technischen Eigenschaften sind wichtig. Meistens sind diese beiden Aspekte sogar vollständig miteinander verbunden, da das Design an ein Uhrwerk oder eine Komplikation angepasst werden muss. Ebenso wichtig sind die Emotionen. Aus einem grossartigen Produkt erwartet der Kunde ein Erlebnis wenn er die Uhr kauft, und anschliessend wenn er die Uhr trägt. Bei der Beziehung geht es nicht nur um den Verkauf und Kauf eines Produktes, sondern auch um die Geburt einer Verbindung zwischen dem Kunden und der Marke.

KÖNNEN SIE UNS ETWAS ÜBER NEUE UHRENMODELLE ERZÄHLEN? Ich bin sehr stolz auf die neueste Carbon-Kollektion, die Anfang September vorgestellt wurde. Ultraleicht, strapazierfähig und modern, wird diese spezielle Serie, die nur in den TAG Heuer Boutiquen und auf unserem E-Commerce Channel erhältlich ist. Zudem hat es in allen Kollektionen viele neue Modelle, die alle bei den Händlern erhältlich sind.

JEAN-CLAUDE BIVER wurde am 1. März 2014 zum Präsidenten der Uhrensparte des LVMH-Konzerns (TAG Heuer, Hublot, Zenith) ernannt. Er ist einer der wenigen Menschen, die bleibende Spuren in der Schweizer Uhrmacherei hinterlassen werden. Nachdem er 1981 die Marke Blancpain gekauft und vor dem Niedergang bewahrt und ab 1993 Omega zu neuem Aufschwung verholfen hatte, übernahm Jean-Claude Biver 2004 die Leitung von Hublot, einem kleinen Juwel, dem er dank eines Geniestreichs – der Kunst der Fusion – einen gewaltigen Impuls gab. Jean-Claude Biver ist ein visionärer Unternehmer, der nun eine neue Ära der kühnen Innovation für TAG Heuer eröffnet.

«ICH LEBE MIT HUMOR UND SARKASMUS»

Egal ob Radio, TV, Internet oder Comedy-Bühne – Stefan «Büssi» Büsser ist überall anzutreffen. Im Interview spricht der 33-jährige Zürcher über seine spezielle Verlobung, seine Erbkrankheit und er blickt voraus auf seinen Auftritt mit dem Soloprogramm «Masterarbeit» im Nordportal in Baden vom 22. November.

Interview: Stephan Santschi Bilder: Ellin Anderegg / Oliver Baer / PIXXPOWER.photography Renato Richina

STEFAN BÜSSER, DIE VIERTE BACHELORETTE-STAFFEL AUF

3PLUS IST ZU ENDE. LIEGT DER FOKUS IHRER YOUTUBE-COMEDY-SERIE «BÜSSI ZAPPT›!N» NUN AUF «BAUER, LEDIG, SUCHT…»?

Nein, gar nicht. Ich werde auch nie ein «Best-of Bauer, ledig, sucht…» machen. Die Teilnehmer von Bachelorette suchen die Aufmerksamkeit, egal wie sie dargestellt werden. Bei «Bauer, ledig, sucht…» ist es teilweise fast tragisch komisch, weil dort meistens grundehrliche Menschen mitmachen, die einen Partner finden wollen. Diese möchte ich nicht vorführen.

UM SENDUNGEN WIE BACHELORETTE AUF DEN ARM ZU NEHMEN, MÜSSEN SIE SICH DIESE ANSCHAUEN … Das ist so und ich habe auch bereits einen bleibenden Schaden davongetragen. Wenn ich in einem Restaurant sitze und sich ein Rosenverkäufer nähert, beginne ich zu schwitzen, weil ich mich frage, ob ich eine bekomme (schmunzelt). Im Ernst: Solche Sendungen sind wie ein Autounfall, man kann fast nicht wegschauen. Mittlerweile ist «Büssi zappt›!n» so gross und beliebt geworden, dass ich nicht mehr aufhören kann.

«ER IST MEIN VORBILD –WÄRE ICH MUSIKALISCH BESSER, WÜRDE ICH WIE ER VERSUCHEN, DEN EUROVISION SONG CONTEST FÜR MEIN LAND ZU GEWINNEN»

Stefan Büsser über sein Vorbild Stefan Raab

WENN SIE PANNEN ODER PEINLICHKEITEN AUS FERNSEHBEITRÄGEN AUFBEREITEN, ERINNERN SIE AN STEFAN RAAB, DER MIT «TV TOTAL» JAHRELANG EINE ERFOLGSSHOW DIESER ART PRODUZIERTE. IST ER EIN VORBILD FÜR SIE? Stefan Raab ist einer der grössten Entertainer, er ist wahnsinnig kreativ. Im November werde ich nach Köln fahren, um mir seinen Auftritt in der Lanxess-Arena anzuschauen. Er ist mein Vorbild – wäre ich musikalisch besser, würde ich wie er versuchen, den Eurovision Song Contest für mein Land zu gewinnen.

«WENN

ICH IN EINEM

RESTAURANT SITZE UND

SICH EIN ROSENVERKÄUFER NÄHERT, BEGINNE ICH ZU SCHWITZEN, WEIL ICH MICH FRAGE, OB ICH EINE BEKOMME»

Stefan Büsser mit einem Augenzwinkern

ALS SIE PRAKTIKANT BEIM «BLICK» WAREN, KAM ES ZU EINEM TREFFEN MIT IHM. Ich fuhr nach St. Moritz, hatte aber keinen Interviewtermin. Das wusste er nicht, und so redeten wir etwa drei Minuten. Er war wahnsinnig arrogant. Wenn man sein Vorbild trifft, kann man dabei halt mehr kaputt machen. Jeder hat aber schlechte Tage und ich war sicher nicht der einzige, der an diesem Tag etwas von ihm wollte.

ZURÜCK AN DEN ANFANG: WIE FANDEN SIE DEN WEG IN IHRE BRANCHE? Ich machte die KV-Lehre beim Ringier-Verlag. Beim Blick war ich der etwas schräge Praktikant, der die Promis jagte. Es war ein toller Einstieg, der meinen Talenten entsprach: Durchhaltewillen und Spontaneität.

UND EIN SCHUSS FRECHHEIT. Sagen wir, zwei Schuss.

DANN KAM DER WECHSEL ZUM RADIO. Ich machte damals nebenher mit einem Kollegen in einem Keller Internetradio und bewarb mich bei Radio Top. Über Radio Energy fand ich schliesslich zu SRF 3, seit 15 Jahren bin ich nun auf diesem Weg. Ich merke gerade, dass ich alt werde.

MITTLERWEILE TRETEN SIE AUCH IM HALLENSTADION AUF, WENN SIE FÜR SRF DIE SWISS MUSIC AWARDS AM TV LIVE MODERIEREN. Mehr geht in der Schweiz nicht, dem bin ich mir bewusst. So etwas war immer mein Traum, aber planbar ist es natürlich nicht.

KENNEN SIE KEINE NERVOSITÄT? Und wie. In den letzten 15 Minuten vor einem Auftritt verfluche ich mich. Nicht nur im Hallenstadion, sondern auch vor 50 Leuten. Wenn ich dann ein paar Minuten auf der Bühne bin und die ersten Gags funktionieren, ist es der beste Job, den ich haben kann. Die Erfahrung, dass es gut kommt, hilft.

KAM ES AUCH SCHON MAL NICHT GUT? Klar, ich hatte schon schreckliche Auftritte. Wenn mich eine Sekretärin, die mich gut findet, für einen Firmenanlass bucht, dort alle anderen aber nicht den gleichen Geschmack haben wie sie. Dann

kommt es vor, dass ich 10, 15 Minuten keinen Lacher habe. Die Leute wollen mich möglichst schnell wieder weghaben, um weiteressen zu können.

WAS IST FÜR SIE GUTER HUMOR? Wenn ich das bringe, was das Publikum hören möchte. Ich muss mich nicht verstellen, ich muss keine Figuren spielen, um lustig zu sein. In meinem ersten Programm spielte ich einen frauenverachtenden Mistkerl, doch das nahmen mir die Zuschauer nicht ab.

SIE BEZEICHNEN SICH SELBER ALS KOPFMENSCHEN. WESHALB? Weil ich grundsätzlich weiss, was ich will und im Kopf einen sehr guten Plan habe.

IHRE VERLOBTE DEBORAH IST EMOTIONALER. Bei ihr bestimmt eher die Tageslaune. Sie ist aber offener, flexibler und auch begeisterungsfähiger als ich.

EMOTIONEN ZEIGTEN SIE BEI IHREM HEIRATSANTRAG, DEN SIE AUF YOUTUBE SCHILDERN. WEIL ES 1. APRIL WAR UND FÜR DEBORAH ETWAS ZU ROMANTISCH, WAR IHRE ERSTE REAKTION: «WILLST DU MICH VERARSCHEN?» Klar hätte ich mir da eine andere Reaktion gewünscht, doch das ist kein Problem. Ich bat das Hotel auf den Malediven um einen me -

«ICH MUSS MICH NICHT VERSTELLEN, ICH MUSS KEINE FIGUREN SPIELEN, UM LUSTIG ZU SEIN»

Stefan Büsser

gaschönen Tisch am Strand. Dass sie den Platz mit Herzen schmücken, hatte ich nicht erwartet, ich dachte nur: Jesses Gott, das ist ja fast wie bei Bachelorette!

WO ZIEHEN SIE DIE GRENZE ZWISCHEN PRIVAT UND ÖFFENTLICH? Den Heiratsantrag selber haben wir ja nicht gezeigt. Auch unser Gespräch danach über die Liebe und unsere Zukunft teilen wir nicht mit der Öffentlichkeit. An unserer Hochzeit werden auch keine Journalisten anwesend sein.

ZULETZT HIELTEN SIE SICH FÜR EINEN MONAT VON ALLEN SOCIAL-MEDIA-KANÄLEN FERN. WIE WAR ES? Schön. Entspannter. Sehr ruhig. Wenn ich nicht müsste, wäre ich nicht zurückgekommen. Doch das ist Teil meines Jobs. Wenn ich meine über 50 ' 000 Abonnenten auf YouTube oder die 100 ' 000 Follower auf Instagram nicht dazu nutzen würde, um ein paar Tickets mehr für meine Vorstellungen zu verkaufen, wäre ich ja blöd.

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EINES IHRER PROJEKTE IST DAS SOLO-PROGRAMM «MASTERARBEIT», MIT DEM SIE AM 22. NOVEMBER IN BADEN GASTIEREN. WORAUF DÜRFEN SICH DIE ZUSCHAUER FREUEN? Zuerst einmal freue ich mich auf die Rückkehr nach Baden, ich war letztmals anlässlich der Badenfahrt dort. Baden ist eine kleinere, schönere und herzigere Ausgabe

«BADEN IST EINE KLEINERE, SCHÖNERE

UND HERZIGERE AUSGABE VON ZÜRICH. IM PROGRAMM VERARBEITE

ICH UNTER ANDEREM MEINE JUGEND

AUF DEM LAND UND ICH GEBE TIPPS

FÜR EIN LEBEN OHNE SOCIAL MEDIA»

Stefan Büsser

von Zürich. Im Programm verarbeite ich unter anderem meine Jugend auf dem Land und ich gebe Tipps für ein Leben ohne Social Media.

RADIO, MODERATIONEN AN LIVE-EVENTS, SOLO-AUFTRITTE ALS KOMÖDIANT – SIND SIE DERZEIT AUF DEM HÖHEPUNKT IHRES SCHAFFENS? Es ist mehr, als ich mir jemals hätte vorstellen können. Ich arbeite mehr als 100 Prozent, dafür bin ich enorm dankbar und ich geniesse es sehr. Ich weiss, dass es nicht immer in diese Richtung weitergehen wird.

WEGEN IHRER ERBKRANKHEIT, DER CYSTISCHEN FIBROSE. DABEI BILDET SICH UNTER ANDEREM SCHLEIM IN DER LUNGE. BEI DER DIAGNOSE IM KINDESALTER HIESS ES, SIE WÜRDEN DIE PUBERTÄT NICHT ERLEBEN. Da muss man den Arzt etwas in Schutz nehmen, das war damals halt der Stand der Wissenschaft. Ich bin mit dieser Krankheit aufgewachsen. Als ich 14, 15 Jahre alt war, betrug die Lebenserwartung bereits 40 Jahre. Ich wurde früher reif und fragte mich, was ich mit der Zeit, die mir bleibt, machen will. Es war immer auch mein Ziel, Zeit rauszuholen, denn das ist mit Blick auf die Fortschritte der Medizin bestimmt kein Nachteil.

WIE THERAPIEREN SIE DIE KRANKHEIT? Ich inhaliere täglich zweimal während einer Stunde Medikamente und ich gehe in die Physiotherapie.

FÜHRTE DIE AUSEINANDERSETZUNG MIT DER KRANKHEIT ZU IHREM AB UND ZU AUCH SCHWARZEN HUMOR? Was heisst da ab und zu? (schmunzelt) Es entpricht sicher meinem Naturell, dem Leben mit Humor und Sarkasmus zu begegnen. Wenn wir im Radiostudio über eine Katastrophe berichten, bin ich danach der Erste, der sich wieder getraut, einen Spruch zu machen. Es ist aber nicht so, dass ich auf der Bühne meine Krankheit verarbeite.

WELCHE BEGEGNUNG MACHTE IHNEN BISHER AM MEISTEN EINDRUCK? Die Coolness und Bodenständigkeit eines Will Smith haben mich sehr beeindruckt. Grundsätzlich finde ich mein privates Umfeld aber bereichernder.

WELCHE ZIELE MÖCHTEN SIE NOCH ERREICHEN? Ich möchte das, was mir Freude macht, noch möglichst lange tun.

PERSÖNLICH

NAME Büsser VORNAME Stefan GEBURTSDATUM

4. März 1985 GEBURTSORT Zürich WOHNORT Zürich ZIVILSTAND verlobt mit Deborah Rullo HOBBYS Golf, Fitnesscenter

AUSBILDUNG KV-Lehre BERUF Stand-up-Comedian, Moderator im TV (SRF) und am Radio (SRF 3)

Infos und Tourdaten www.stefanbuesser.ch

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IM WARTEZIMMER

Was ich denn da am Auge gemacht habe, fragen mich alle, die mich mit meinem Augenverband in der letzten Zeit gesehen haben. Eine Mischung aus Fahrradfahren, Pech und einem winzig kleinen Metallstückchen, das in meinem Auge stecken blieb, antworte ich.

Eigentlich ziemlich unspektakulär. Vor allem im Vergleich zu dem, was passiert ist, bevor wirklich der Augenverband meine eine Gesichtshälfte zu zieren begann. Text: Alexandra Birrer Fotos: zVg.

Wir alle kennen die Wartezeiten, bevor der Doktor für einen Zeit hat. Wir werden ins Wartezimmer beordert, warten dort, schauen immer wieder auf die Uhr und müssen jedes Mal feststellen, dass nur knapp drei Viertel, einer ganzen ewig wirkenden Minute, vergangen sind. Wer in diesen Momenten keine interessante Lektüre oder einen leeren Akku hat, läuft schnell Gefahr, sich zu langweilen. Jedoch nicht, wenn man in eine Situation gerät, wie ich letzten Donnerstag: Die Klinik war leer, die Putzfrauen bereits am Aufräumen und ich die einzige im Wartezimmer, nachdem ich das Protokoll für meinen notfallmässigen Aufenthalt in der Augenklinik ausgefüllt habe. Passiert ist mir nichts Schlimmes, doch ruhig zu Hause sitzen konnte ich mit meinem Metallstückchen im Auge dann doch nicht. Dieses Schicksal des Fremdkörpers im Auge, erlitt jedoch nicht nur ich. Zwar war die Tür zum gegenüberliegenden Behandlungsraum verschlossen, doch die Wände schienen so dünn wie Pappkarton. Ich verstand jedes Wort der energisch sprechenden Ärztin: «Ihr Patient musste sich einen Fremdkörper im Auge entfernen lassen», kündigte sie an. Dann war es einige Momente still, bevor die Stimme erklärte, dass sich bereits Rost abgelagert habe. Ich schlucke und sehe mich unbehaglich um. Rost im Auge? Ob sich dieser bei mir auch schon entwickelt hatte? Und ob es nicht schmerzhaft werden würde, diesen zu entfernen? «Es sei wichtig!», fuhr die Ärztin fort, dass der Rost sofort entfernt würde! Einleuchtend, denke ich mir, doch warum erzählt sie das alles in diesem strengen, fast vorwerfenden Ton? Der arme Patient hinter der Türe konnte doch wohl so wenig für seinen Fremdkörper im Auge wie ich? Schliesslich holte man sich einen solchen nicht aus Spass. Doch die folgenden Sätze brachten Licht ins Dunkle meiner Überlegungen: «Ich hoffe Sie sehen das Problem dabei, dass sie nun drei Mal ihren Termin verpasst haben und schlussendlich nun einfach im Notfall auftauchen. Da draussen im Wartezimmer müssen nun womöglich Menschen warten, die sich mit einem Messer verletzt haben, während Sie hier sitzen. Ich mache diesen Notfalldienst nun schon die ganze Woche, doch bedenken Sie, dass ich morgen normal weiterarbeiten muss!», schalt sie die Person, die sich mit ihr hinter den weissen Wänden verbarg. Menschen, die sich mit einem Messer verletzt haben, wiederhole ich in meinem Kopf, womöglich müssten die wohl auch warten, wenn ich selbst dann da drinsitzen würde. Dann wäre ich die blockierende Patientin auf dem Stuhl, welche die energische Frau Doktor vom Feierabend abhalten würde. Ein schlechtes Gefühl überkam mich. Hätte ich überhaupt in den Notfall gemusst oder

habe ich überreagiert? Vielleicht war ich ja kein bisschen besser als der Mann, der nun schon drei Termine verpasst hat? Doch jetzt sass ich auch bereits hier und angemeldet war ich ebenfalls schon. Ich konnte mich wohl für den Moment nur damit trösten, nicht dreimal einen vereinbarten Termin verpasst zu haben. Auch, wenn es mich durchaus wundernahm, wie jemand dies bewerkstelligen konnte. Dementsprechend wurde eben dieser termin-vergessliche Patient auch argwöhnisch von mir beäugt, als er das Behandlungszimmer verliess und ich als nächste aufgerufen wurde. Eigentlich sieht der gar nicht aus wie einer, der dreimal nicht zu einem Termin erscheint, dachte ich, als ich das Wartezimmer, hoffentlich für die ganze Nacht lang, menschenleer zurückliess. Was wohl seine Gründe waren? Diese Frage rückte jedoch sehr schnell in den Hintergrund, als mir klar wurde, dass sowohl Rost, als auch Dringlichkeit in meinem Falle vorhanden waren. Und so galt mein Fokus fortan der Pinzette, die nun den Fremdkörper aus meinen Augen entfernen sollte. Na dann mal los, dachte ich, wenn auch mit etwas gemischten Gefühlen. Wenigstens, so überlegte ich, hätte ich am nächsten Tag einiges zu erzählen und war schon bei meinem ersten Termin erschienen, um Metallstück und Rost entfernen zu lassen.

Tize.ch – ein Online-Magazin von und für die junge Generation

Tize.ch ist ein Online-Magazin, welches ausschliesslich von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 16-22 Jahren betrieben wird und sich an die gleichaltrige Zielgruppe wendet. Über 40 Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich für das Projekt, verfassen Beiträge, produzieren Videos, entwickeln neue Konzepte, planen Partnerschaften und schätzen es, so erste Erfahrungen im journalistischen Bereich zu sammeln.

KURTHEATER-SAISON «AUSSER HAUS» IST GUT GESTARTET

Aufgrund des laufenden Um- und Erweiterungsbaus des legendären Kurtheaters Baden spielt die aktuelle Saison 2018/19 an acht verschiedenen Standorten in Baden – eben «Ausser Haus», wie das Motto treffend aussagt. Grund genug für LAND&STADT, bei Lara Albanesi, Kaufmännische Leitung und Gesamtleitung des Kurtheaters nachzufragen, wie die Spielzeit angelaufen ist.

Interview: Daniel Zobrist Bilder: Thomas Frauenknecht Photography

Eröffnungsveranstaltung der Saison 2018/19: «Ein Sommernachtstraum» (6.9.2018) im Kurpark Baden. Von links: Manuel Gasser (Leitung Theater Kanton Zürich), Lara Albanesi (Gesamtleitung Kurtheater Baden), Uwe Heinrichs (Theater Kanton Zürich). Aufführung «Ein Sommernachtstraum» im Park (Mitte). Eroica (Inszenierung von Theater Marie & argovia philharmonic) in der Alten Schmiede Baden am 13.9.2018.

FRAU ALBANESI, , SIE MUSSTEN ZUSAMMEN MIT IHREM TEAM INNERT KÜRZESTER ZEIT EIN PROGRAMM ENTWICKELN, DAS «AUSSER HAUS» UMGESETZT WERDEN KANN. WELCHES WAREN DIE GRÖSSTEN HERAUSFORDERUNGEN? Die Vorarbeiten mit den insgesamt 8 externen Standorten, wo wir 51 Aufführungen realisieren, war sehr intensiv, musste in kurzer Zeit umgesetzt werden und verlangte ein detailliertes Vorgehen. Technische und terminliche Abklärungen, Vereinbarungen, Kommunikation, räumliche Einteilungen, Anzahl Sitzplätze, Zeitpläne für Auf- und Abbau sowie Reinigung heissen da einige wichtige Stichworte.

WELCHE HERAUSFORDERUNGEN HABEN SIE AKTUELL NOCH ZU BEWÄLTIGEN? Die grossen Vorarbeiten wurden gemacht. Natürlich gehen wir vor einem neuen Spielort alles nochmals durch und es gilt die Feinarbeiten vorzunehmen. Vorallem die Technik hat jeweils rund um die Bühnenaufbauten grosse Herausforderungen

zu bewältigen. Wichtig ist mir jeweils, dass ich persönlich vor Ort die Gäste empfange, schliesslich ist es auch für sie ein neuer Ort.

WIE ZUFRIEDEN SIND SIE BIS JETZT MIT DEM VERLAUF? Sehr zufrieden, auch hinsichtlich Auslastung, teilweise waren wir ja auch früh ausverkauft wie zum Bespiel beim «Ein Sommernachtstraum», «ABBA Jetzt!» oder «Nathan (to go)». Dazu ist auch die Zusammenarbeit mit den Betreibern der Lokalitäten, wo man bestmöglich auf unsere Wünsche eingeht, sehr positiv verlaufen.

WO ÜBERALL WIRD NOCH GESPIELT? Wir spielen in Baden in der Reformierten Kirche (Gift), im Nordportal (Billy de Kid), sind mit Lesungen im Museum Langmatt, wo wir auch eine Kooperation eingegangen sind. Weiter im Gemeindesaal des reformierten Kirchgemeindehauses («chipping») und im ThiK Theater im Kornhaus («Pauline Thomas»). Im Dezember mit dem Ad -

ventsprogramm u.a. im Kindermuseum Baden, jeweils immer am Montag (3./10./17.12.). Der einzige «auswärtige» Aufführungsort ist die Aula der Schule in Neuenhof, wo wir die «Bremer Stadtmusikanten» aufführen. Dann sind wir im Mai im Werkk („Lies“) und zum Schluss im Juni kommenden Jahres mit «Dinge, die man leicht vergisst» im Kulturkeller Stoffwechsel.

WAS HABEN SIE SICH ANDERS VORGESTELLT?

Der Vorverkauf des Tanzstücks «Pauline Thomas», welches wir in Kooperation mit dem ThiK zeigen, läuft noch nicht so, wie ich mir dies wünsche. Ich bin erstaunt, dass dieses Tanzstück noch nicht auf mehr Resonanz gestossen ist. Das Duett erzählt die Schlüsselmomente in einer Liebesbeziehung und verspricht einen hochklassigen Abend. Zumal man als Zuschauer aufgrund der Nähe zur Tänzerin und zum Tänzer im ThiK alles sehr intensiv mitbekommt.

UND WAS DARF MAN NICHT VERPASSEN …?

Das Objekttheater «Dinge, die man leicht vergisst» in Kooperation mit dem Figura Theaterfestival muss man unbedingt anschauen. Das spezielle ist dabei, dass es pro Vorstellung nur 5 Gäste gibt, bei total 24 Vorstellung an 8 Tagen. Oder «Lies», ein Spiel um Geld und Lügen wird am 9. Mai im Werkk Baden zweimal gezeigt (18 und 21 h). Alle weiteren Infos und Termine unter www.kurtheater.ch oder Telefon 056 210 98 70.

VORSTELLUNGEN

30. Oktober 2018, Literatur Live im Museum Langmatt, Die Brautbriefe von Sigmund Freud und Martha Bernays 17. November 2018, Gemeindesaal – Ref. Kirchgemeindehaus Baden, chipping –Tanzstück von Anna Konjetzky 1. und 2. Dezember 2018, ThiK Theater im Kornhaus, Pauline Thomas – Tanztheater 8. und 9. März 2019, ThiK Theater im Kornhaus, Letzter Aufruf für Ursin und Kubus –Das neue Stück von Ruedi Häusermann 16. Mai 2019, Reformierte Kirche Baden Dido & Aeneas – Szenische Oper / Theater Orchester Biel Solothurn Weitere Infos unter www.kurtheater.ch

DAS RICHTIGE TEMPO IN ALLEN LAGEN FINDEN

In der Wettinger Sporthalle Tägerhard ging ein sprühendes «Sport Forum Aargau» über die Bühne. Drei sportliche Referenten, Altbundesrat Adolf Ogi und der Berliner Philosophieprofessor Wilhelm Schmid begeisterten 300 Zuhörer.

Text: Wolfgang Rytz Bilder: Adrian Ehrbar

Die gebürtige Heidelberger Motorrad-Rennfahrerin Sabine Holbrook verzückte die Forumteilnehmer mit ihrer unkomplizierten Art. Sie fuhr mit ihrer 1000-ccm-Maschine in die Sporthalle ein und berichtete von ihrer Leidenschaft, die zahlreiche Leiden schuf. Die zweifache Mutter überwand diese wie auch den Verlust ihres Partners durch eine Krebserkrankung. Nur vordergründig ein verrückter Hund ist Ski-Freestyler Elias Ambühl. Der Bündner verschaffte sich einen Namen als Weltrekordhalter im Rückwärtsfahren. Seine Kernkompetenz ist die olympische Disziplin

Slopestyle mit wilden Sprüngen über Schanzen. «Das braucht Schnellkraft», schilderte der Sportler und veranschaulichte dies mit einem spontanen Überschlag seitwärts. «Entscheidend bei unserem Sport ist die Muskelspannung.» Dem Aargauer Publikum stockte der Atem, als er das richtige Verhalten bei einem sich ankündigenden Sturz schilderte. «Nur keine Panik, sondern klar denken!»

ORDNENDER PROFESSOR

An die Gelassenheit bei der Suche nach dem richtigen Tempo appellierte Wilhelm Schmid. «Es geht im Sport nicht

ums Tempo, sondern um das Leben», brachte der Philosophieprofessor die

«ES GEHT IM SPORT NICHT UMS TEMPO, SONDERN UM DAS LEBEN»

Wilhelm Schmid, Philosophieprofessor

Ausführungen von Holbrook und Ambühl auf den Punkt. Er ordnete das menschliche Dasein in vier Phasen. In den ersten 25 Jahren gehe es darum, das Tempo zu steigern. Zwischen 25 und 50 sei dies nicht mehr möglich.

Von oben links: Das Sport Forum Aargau in der Sporthalle Tägerhard, Begrüssung von Gemeindeammann Roland Kuster, Ski-Freestyler Elias Ambühl, Moderator Peter Pfändler, 4-fache Schwingerkönigin Sonia Kälin und die Motorrad-Rennfahrerin Sabine Holbrook.

Stattdessen müssen alle Aufgaben des Lebens in hohem Tempo bewältigt werden. «Was macht uns in dieser Zeit gelassen?», fragte der Berliner rhe-

«ICH BIN MIT DEM DRITTEN FORUM RESTLOS ZUFRIEDEN»

schwärmte Jörg Sennrich, Präsident der IG Sport Aargau

«WIR WOLLEN DEM SPORT IN UNSEREM KANTON IMPULSE GEBEN»

thorisch. «Wenn wir einsehen, dass dies nicht geht.» Die Jahre zwischen 50 und 75 Jahren sei die Phase des Älterwerdens. Der Professor warnte vor dem gängigen Motto «ich kanns noch». Das Geheimnis sei, das Tempo rauszunehmen, danke zu sagen und andere Menschen zu erfreuen. Blieb noch die Phase über 75: «Das sind die Jahre des Auslaufens zum Ziel unseres Lebens», philosophierte Schmid. «In diesem Alter werden die Jungen entdecken, dass sich das Leben analog abspielt.»

«VIEL

ENTWICKLUNGSPOTENTIAL IM SPORT»

HERR OGI, WIE WURDEN SIE PERSÖNLICH MIT DEM SPORTVIRUS INFIZIERT? Adolf Ogi: Meine Eltern haben mich früh für den Sport begeistert. Der Vater hat mich zum Skisport und Bergsteigen geführt. Selber wollte ich hingegen Schwingen oder Fussball spielen. Leider gibts in Kandersteg keinen Fussballclub. Ich wäre gerne Mittelstürmer geworden. Dafür hätte ich mich geeignet.

WANN REALISIERTEN SIE ERSTMALS, DASS MAN NICHT NUR MIT POLITIK, SONDERN AUCH SPORT VIELES BEWIRKEN KANN? Das entdeckte ich in Ansätzen schon im Kindesalter. In meiner Tätigkeit als UNO-Sonderbotschafter für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden bekam ich hautnah und sehr intensiv zu spüren, was der Sport bewegen kann. Im kolumbianischen Medellin werden jede Nacht elf Personen ermordet. Da ist es buchstäblich überlebenswichtig, Kinder zum Sport zu führen, damit sie lernen zu gewinnen und zu verlieren, ohne überheblich zu werden.

KEIN ANDERER BUNDESRAT WIRD SO WIE SIE ALS ENGAGIERTER SPORTMINISTER IN ERINNERUNG BLEIBEN. IST DER SPORT IMMER NOCH EINE HERZENSANGELEGENHEIT FÜR SIE? Darauf kann ich mit einem klaren Ja antworten. Der Sport ist und bleibt für mich eine Herzensangelegenheit. Deshalb

habe ich den Sport in der Schweiz als Bundesrat nicht nur verwaltet, sondern gestaltet und mich dafür eingesetzt.

SIND SIE ZUFRIEDEN, WIE SICH DER SPORT IN DER SCHWEIZ ENTWICKELT? Ich habe immer hohe Erwartungen an den Sport. Dies war bereits als Bundesrat der Fall. Der Sport hat in der Schweiz noch viel Entwicklungspotenzial, und zwar nicht nur bei der Infrastruktur.

WIE MEINEN SIE DAS? WO SEHEN SIE HANDLUNGSBEDARF? Für mich ist das grösste Defizit in sportlicher Hinsicht in der Schweiz die fehlende Bereitschaft, olympische Spiele durchzuführen. Das ist so schade. In Kandersteg führte zum Beispiel ein sehr junges OK die nordische Juniorenweltmeisterschaft durch. Diese jungen Leute nannten mir als Fernziel die Mithilfe bei olympischen Spielen.

WARUM IST DER SPORT AUS IHRER SICHT SO WICHTIG? Der Sport ist und bleibt die beste Lebensschule.

WIE HALTEN SIE SICH IN IHREM ALTER FIT? (lacht) Zurzeit habe ich Knieschmerzen, aber ich lasse mich nicht operieren, denn im nächsten Winter will ich wieder skifahren. Aktuell gehe ich nach Möglichkeit wandern. Golf spielen kann ich leider nicht mehr.

Peter Pfändler und Jörg Sennrich, Geschäftsführer, IG Sport Aargau.
Rosmarie Meili mit Marco Meili, IG Sport Aargau.

BODENSTÄNDIGE KÖNIGIN

Die zweite Forumshälfte eröffnete Schwingerkönigin Sonia Kälin mit Schwyzerörgeliklängen. In ihrem forsch vorgetragenen Referat beleuchtete die charismatische Innerschweizerin überraschende Facetten des Sportes und ihrer Karriere. Die vierfache Königin legte in den letzten Jahren buchstäblich gewichtige Gegnerinnen auf den Rücken. Nun droht aber nach einer Knieverletzung der Rücktritt. Diesen Schritt hat Altbundesrat und UNO-Sonderbotschafter Adolf Ogi längst hinter sich. Dennoch engagiert sich der 76-jährige Berner Oberländer leidenschaftlich. Er redete sich über die positive Wirkung des Sportes in Entwicklungs- und Kriegsländern regelrecht ins Feuer.

«DEM SPORT IMPULSE GEBEN»

Die Aargauer Slampoetin Patti Basler fasste die zweieinhalbstündige sportliche Informationswelle pointiert zusammen. Die Künstlerin setz-

AM SAMSTAG, 27. OKTOBER, STEHT

LANDAMMANN UND SPORTMINISTER ALEX HÜRZELER ALS EXPERTE ZUM THEMA «SPORTPOLITIK IM AARGAU» RED UND ANTWORT.

te den originellen Schlusspunkt eines aussergewöhnlichen Abends. «Ich bin mit dem dritten Forum restlos zufrieden», schwärmte Jörg Sennrich, Präsident der IG Sport Aargau. «Wir wollen dem Sport in unserem Kanton Impulse geben.»

Nebst dem Forum gehören dazu die Aargauer Sportgala und wiederkehrende Sportdialoge mit einer Persönlichkeit. Am Samstag, 27. Oktober, steht der Aargauer Landammann und Sportminister Alex Hürzeler als Experte zum Thema «Sportpolitik im Aargau» Red und Antwort. Die Veranstaltung findet im Clubhaus des Tennisclubs Niedermatten in Wohlen statt.

Die Referenten des Sport Forum Aargau von links: Adolf Ogi, Wilhelm Schmid, Sabine Holbrook, Sonia Kälin, Patti Basler, Elias Ambühl und Moderator Peter Pfändler. Patti Basler fasst eloquent den Abend in Poetry Slam Manier zusammen. Interessierte Zuschauer. Philipp Rey, Gemeinderat Wettingen, Roland Kuster, Gemeindeammann Wettingen, Jörg Sennrich, Präsident IG Sport Aargau mit Altbundesrat Adolf Ogi. Wilhelm Schmid. Hans Aemisegger, Vorstand IG Sport Aargau.

Donnerstag, 8. November 2018

Hightech Zentrum Aargau AG, Brugg

ENERGIETECHNOLOGIEN

Energiezukunft zwischen Mythos und Realität

Programm

› 08.30 Eintreffen der Teilnehmer mit Kaffee und Gipfeli

Moderne Gesellschaften sind auf die sichere und kostengünstige Verfügbarkeit von Energie angewiesen. Erfüllt die Energiestrategie 2050 diese Erwartungen für die Schweiz? Wohin geht die Reise in die Energiezukunft? Ist der eingeschlagene Weg realistisch und sind die künftigen Risiken beherrschbar? Bleiben die Netzte stabil und sicher? Werden wir im Sommer und im Winter genügend Strom zur Verfügung haben? Wie ist die Faktenlage? Diese spannenden Fragen werden von Experten am Hightech Zentrum Aargau –aus unterschiedlichen Blickwinkeln – beleuchtet. Melden Sie sich bereits heute an.

› 09.00 Begrüssung und Einführung: Energiezukunft zwischen Mythos und Realität

Dr. Peter Morf, Leiter Schwerpunkt Energietechnologien & Ressourceneffizienz, Hightech Zentrum Aargau AG

› 09.30 Keynote: Chancen und Risiken der Energiezukunft aus Aargauer Sicht

Regierungsrat Stephan Attiger, Vorsteher Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU), Kanton Aargau

› 10.00 Erneuerbare Energiepotentiale: Nationale Selbstversorgung oder internationaler Markt?

Dr. Martin Densing, Scientist Energy Economics Group, Paul Scherrer Institut PSI

› 10.30 Pause

› 11.00 Langfristspeicherung: Heilsbringer oder Luftschloss?

Thomas Peyer, Leiter Energiedienstleistungen, Swisspower AG

› 11.30 Gebäude als Kraftwerk: Leeres Versprechen oder dezentrale Selbstversorgung?

Dr. Benjamin Rohrbach, Senior Scientist im Kompetenzzentrum Energiewirtschaft, Hochschule Luzern

› 12.00 Mittagessen

› 13.30 Schweizer Stromnetze: Ist der Blackout programmiert oder halten sie?

Prof. Dr. Gabriela Hug, Stv. Leiterin Institut für El. Energieübertragung und Hochspannungstechnik, ETH Zürich

› 14.00 Schweizer Strominfrastruktur: Schnell gehackt oder smart und sicher?

Max Klaus, Stv. Leiter Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI

› 14.30 Ausstieg aus der Kernenergie: Fussnote der Energiestrategie oder eine Aufgabe für Generationen?

Prof. Dr. Andreas Pautz, Head of Nuclear Energy and Safety Division, Paul Scherrer Institut PSI

› 15.00 Pause

› 15.30 Energiestrategie 2050: Teurer Spass oder sinnvolle Investition in die Zukunft?

Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen, Direktor Institut für Wirtschaft und Ökologie, Universität St. Gallen

› 16.00 Resümée des Tages

Dr. Peter Morf, Leiter Schwerpunkt Energietechnologien & Ressourceneffizienz, Hightech Zentrum Aargau AG

› 16.30 Apéro

Kosten: CHF 280.– regulär / CHF 180.– vergünstigte Teilnahme für Aargauer Unternehmen und Veranstaltungspartner. Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt. Anmeldung und komplettes Programm unter www.hightechzentrum.ch/energietechnologien

JETZT AARGAUER/IN 2018 WÄHLEN

Eine unabhängige Jury hat für die Wahl «Aargauer/in des Jahres» sieben Kandidatinnen und Kandidaten für den begehrten NAB AWARD nominiert. Bis am 19. November kann die Öffentlichkeit online unter www.nab-award.ch oder per SMS mitbestimmen, welche drei Kandidaten ins Finale kommen.

Die NEUE AARGAUER BANK (NAB) ruft die Bevölkerung auf, mittels Voting die drei Finalisten für die Wahl «Aargauer/in des Jahres 2018» zu bestimmen. CEO Roland Herrmann ist von der Fülle und der Qualität der eingereich-

«FÜR

MICH HÄTTEN ALLE NOMINIERTEN

DIE AUSZEICHNUNG ALS «AARGAUER/IN DES JAHRES 2018» VERDIENT»

Roland Herrmann, CEO NAB

ten Vorschläge beeindruckt: «Die sieben nominierten Persönlichkeiten zeigen eindrücklich, wie vielfältig die ausserordentlichen Leistungen sind, die Aargauerinnen und Aargauer Jahr für Jahr erbringen. Aus meiner Sicht hätten es alle Nominierten verdient, «Aargauer/in des Jahres 2018» zu werden.» An der 8. NAB AWARD Verleihung, die am 1. Dezember erstmals im Trafo Baden stattfindet, wird aus den drei Finalisten der oder die «Aargauer/in des Jahres» ermittelt. An der Preisverleihung mit ungezwungener After-Show-Party kann neu auch die Aargauer Bevölkerung teilnehmen. Informationen zur möglichen Teilnahme gibt es unter www.nab-award.ch

JETZT

ABSTIMMEN UND MITENTSCHEIDEN

Mit dem NAB AWARD zeichnet die NAB eine Person aus dem Aargau aus, die etwas Besonderes geleistet hat. Die unabhängige Jury unter dem Präsidium von Nationalrätin Corina Eichenberger, der unter anderem Regierungsrat Urs Hofmann, Sandro Burki und Sibylle Lichtensteiger angehören, hat aus vielen spannenden Vorschlägen sieben Personen im Alter zwischen 25 und 63 Jahren für die Wahl «Aargauer/in des Jahres» nominiert. «Der Aargau hat dank Menschen jeden Alters, die mit Leidenschaft und oft unbemerkt

DER NAB CHARITY VEREIN UNTERSTÜTZT DREI NEUE PROJEKTE

Der NAB CHARITY Verein hat wieder drei wunderbare, gemeinnützige Projekte ausgewählt, die eine grosse Unterstützung verdienen. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, mindestens 60‘000 Franken zu sammeln. An der Preisverleihung «Aargauer/in des Jahres» am 1. Dezember dürfen die Vertreter der drei ausgewählten CHARITY-Projekte ihre Checks entgegennehmen, deren Höhe die Bevölkerung mitbestimmen kann.

STIFTUNG SATIS, SEON: EINE IGEL-NOTPFLEGESTATION AUFBAUEN Die Stiftung Satis bietet Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen einen Platz zum Wohnen und Arbeiten. Die Stiftung will die im Frühling 2018 geschlossene Seetaler Igel-Notpflegestation weiterführen, da sich die Igelpflege als sinnstiftende und nachhaltige Tätigkeit für ihre Klienten sehr gut eignet. In einem ersten Schritt möchte die Stiftung 20 Igel-Notpflegeplätze aufbauen. Die Beiträge der NAB CHARITY werden für die Infrastruktur, das Auslaufgehege, die Igelboxen und den laufenden Betrieb im ersten Jahr benötigt. Angestrebter Spendenbeitrag: 25›000 Franken.

4AFRICA, VORDEMWALD: DAS SCHULHAUS

IN MALAWI AUSBAUEN 4africa investiert in Bildungs- und Sozialprojekte im südlichen Afrika. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen eine Perspektive fürs Leben zu ermöglichen. 4africa unterstützt den Auf- und Ausbau der Yankho-Schule in Malawi, einer privat organisierten Schule mit 300 Kindern, davon sind über 50 Waisenkinder. Jetzt steht der Neubau eines Schulgebäudes mit vier Klassenzimmern mit 100 Bänken und Stühlen an. Mit dem Beitrag der NAB CHARITY kann ein Grossteil des neuen Schulgebäudes finanziert werden. Angestrebter Spendenbeitrag: 20 ' 000 Franken.

AGJA, WOHLEN: DEN MÄDCHENKULTURUND BUBENKULTURTAG REALISIEREN Die «AGJA – Jugendarbeit Aargau» ist die Dachorganisation und Vernetzungsplattform der professionellen offenen Jugendarbeit im Kanton Aargau. Die AGJA plant für 2019 einen kantonalen Mädchen- und Bubenkulturtag für 11- bis 16-Jährige. In Workshops dürfen die Teilnehmenden spannende Erfahrungen sammeln. Gleichzeitig ist der Tag dazu da, die Jugendlichen bei ihrer Identitätssuche in der Gesellschaft zu unterstützen. Die Spenden der NAB

CHARITY sichern die Durchführung dieser Mädchen- und Bubenkulturtage. Angestrebter Spendenbeitrag: 15' 000 Franken.

Spenden werden von der NAB verdoppelt Die Bevölkerung kann die drei Projekte mit Spenden unterstützen und so mithelfen, wertvollen Spielraum für gute Taten zu schaffen. Jedermann kann sein Lieblingsprojekt unterstützen und hilft so mit, wertvollen Spielraum für weitere gute Taten und zu schaffen. Spenden mit dem Vermerk «Stiftung Satis», «4africa» oder «AGJA» kann man auf das Konto NAB CHARITY, IBAN Nr. CH81 0588 1171 3787 6000 0. Damit der Kanton Aargau einzigartig bleibt, fliesst jeder Franken zu 200 Prozent in die Projekte – denn die NAB verdoppelt die Spendensumme.

Alle Informationen rund um die NAB CHARITY sowie die vollständigen Porträts der drei ausgewählten Projekte findet man unter www.nab-charity.ch.

Die NAB Award Jurymitglieder von links: Sandro Burki, Corina Eichenberger (Präsidentin), Judith Wernli und Roland Herrmann (CEO NAB).

Einzigartiges leisten, viel zu bieten. Mit den Nominationen stellt die Jury diese Menschen und ihre guten Taten in den Fokus der Öffentlichkeit. Geben Sie jetzt Ihre Stimme ab und entscheiden Sie mit, wer die «Aargauer/in des Jahres 2018» wird!», fordert Jury-Präsidentin Corina Eichenberger die Bevölkerung zur aktiven Teilnahme auf.

AARGAUER BEVÖLKERUNG BESTIMMT DIE 3 FINALISTEN

Ab sofort und bis am 19. November kann die Öffentlichkeit

mittels öffentlichem Voting auf www.nab-award.ch oder via SMS an die Zielnummer 963 den Kandidaten SMS Code und Vorname, Name, Adresse und Alter des Absenders (z. B. NAB AWARD1, Petra Muster, Musterstrasse 9, 1111 Musterstadt) einem der sieben Nominierten die Stimme geben. Unter allen Abstimmenden wird als Hauptpreis ein Kia Picanto GT-Line vom Emil Frey Autocenter Safenwil im Wert von mehr als 21' 000 Franken verlost. Die drei Kandidaten mit den meisten Stimmen schaffen es ins Finale.

7 PERSÖNLICHKEITEN FÜR DIE WAHL

«AARGAUER/IN DES JAHRES» NOMINIERT

OLIVER HEGI (25), SCHAFISHEIM

SMS CODE NAB AWARD 1:

Der Kunsturner holte an der der EM in Glasgow sensationell Gold im Reckturnen und Bronze am Barren. Damit holte Oliver Hegi als erster Schweizer seit 1959 (!) an derselben Europameisterschaft zwei Medaillen. Dieser Erfolg ist das Resultat von jahrelangem hartem Training und Leidensfähigkeit. Nun will der Perfektionist seine Gegner auch an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio das Fürchten lehren.

FRANZISKA AELLEN (43) OFTRINGEN

SMS CODE NAB AWARD 2:

Die Lokführerin verhinderte im Mai in Schinznach-Bad eine Zugkatastrophe. Damals krachte ein 10 Tonnen schwerer Kranausleger frontal gegen ihre entgegenkommende S-Bahn. Wie durch ein Wunder wurde bei dem Unglück keiner der 40 Fahrgäste verletzt. Zu verdanken ist dies Franziska Aellens schneller Reaktion: Sie erkannte innert Sekunden die gefährliche Situation – und tat genau das Richtige.

PASCAL JENNY (44), AROSA

SMS CODE NAB AWARD 3: Der aus Wohlen stammende Tourismusdirektor von Arosa lancierte das viel beachteten Tierschutz-Erlebnis «Bärenland», das diesen Sommer in Arosa eröffnet wurde. Unter seiner Führung gewann Arosa 2016 mit dem Milestone-Award in der Kategorie «Innovation» die wichtigste Auszeichnung im Schweizer Tourismus. Der ehemalige Nati-Handballer Jenny gilt als einer der wichtigsten Manager der Schweiz.

STEPHANIE HAENSLER (32) ENNETBADEN

SMS CODE NAB AWARD 4:

Die junge Komponistin sorgt mit ihren Werken für viel Aufsehen – auch international. Schon in jungen Jahren hat sie diverse Preise bei wichtigen Kompositionswettbewerben gewonnen, heute erntet sie für ihre Kompositionen viel Anerkennung. 2017 komponierte sie für die Camerata Zürich eines von vier Auftragswerken, die das Kammerorchester zu seinem 60-Jahr-Jubiläum vergeben hatte.

SILVAN DILLIER (28)

EHRENDINGEN

SMS CODE NAB AWARD 5:

Der Zurzibieter Radfahrer war schon als Junior ein Ausnahmekönner. Nun zeigte er im vergangenen Frühling auch bei der Elite, was in ihm steckt: Beim mörderischen Klassiker Paris–Roubaix, dem berühmtesten Eintagesrennen der Welt, erreichte er den sensationellen zweiten Platz. Zuvor gewann er bereits eine Etappe des Giro d’Italia und wurde Schweizermeister.

PATRIZIA BERTSCHI (63)

ENNETBADEN

SMS CODE NAB AWARD 6:

Die Präsidentin des von ihr mitgegründeten Vereins Netzwerk Asyl Aargau engagiert sich ehrenamtlich und mit grosser Vehemenz für Asylsuchende. Ihr Ziel ist es, die Lebensbedingungen von geflüchteten Menschen zu verbessern. Ihr Netzwerk mit 300 Freiwilligen betreibt sieben Treffpunkte für Asylsuchende im ganzen Kanton.

URS WEHRLI (49), ZÜRICH

SMS CODE NAB AWARD 7:

Der gebürtige Aarauer hat als die eine Hälfte von Ursus & Nadeschkin in den letzten 31 Jahren so ziemlich jeden Comedy- und Theaterpreis gewonnen. Ursus & Nadeschkin sind mit einem neuen Programm unterwegs. Daneben macht Urs Wehrli als Künstler jedoch auch sein eigenes Ding: Seine drei Bücher über die Kunst des Aufräumens sind Kult und haben sich weltweit über eine Million Mal verkauft.

NOCH ZWEI SCHRITTE BIS ZUM NAB AWARD «AARGAUER/IN DES JAHRES 2018»

Die drei Nominierten mit den meisten Stimmen aus dem Online- und SMS-Voting ziehen ins Finale ein und nehmen an der Wahl «Aargauer/in des Jahres» am 1. Dezember im Trafo in Baden teil.

Die Stimmen des Saalpublikums und dem Vorvoting der zählen je zur Hälfte. Wer am meisten Stimmen erhält, gewinnt den NAB AWARD und wird «Aargauer/in des Jahres 2018».

Alle Informationen rund um den NAB AWARD sind unter www.nab-award.ch und auf www.facebook.com/neueaargauerbank abrufbar.

Sa., 20. Oktober, 9 – 16 Uhr auf dem Theaterplatz in Baden

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«ES GEHT NICHT GANZ OHNE EIN TRÄNCHEN»

Der britische Dirigent Douglas Bostock ist seit 2001 Chefdirigent von argovia philharmonic sowie seit 2003 musikalischer Leiter der Schlossoper Hallwyl. Bostock dirigiert führende Orchester in den meisten europäischen Ländern, Nord- und Mittelamerika und Asien. In Grossbritannien gastierte Douglas Bostock u.a. mit den BBC Orchestern, dem Royal Philharmonic, dem Royal Liverpool Philharmonic, dem Scottish National Orchestra und dem London Philharmonic. Sein Repertoire umfasst ein breites Spektrum von Barock bis Moderne, einschliesslich aller Standardwerke, sowie eine Vielzahl selten aufgeführter Werke, zeitgenössische Musik und zahlreiche Opern. Beinahe 100 CD-Aufnahmen dokumentieren das künstlerische Profil und vielseitige Repertoire des renommierten Dirigenten. Wir haben ihn im Lenzburger Müllerhaus getroffen und mit ihm über sein Schaffen sowie sein Leben gesprochen.

PERSÖNLICH

NAME Bostock VORNAME Douglas GEBOREN 1955 in Cheshire, England WOHNORT Insel Reichenau im Bodensee AUSBILDUNG

dddddddddddddddd

Studium in Sheffield und London, Aufbaustudium in Freiburg im Breisgau WEB douglasbostock.net

DOUGLAS BOSTOCK, SIE SIND AUF DEN GROSSEN KONZERTBÜHNEN DER WELT ZUHAUSE. WIE BEGANN IHRE KARRIERE? Ich war eigentlich ein musikalischer Spätzünder. Als Teenager war für mich klar, dass ich bildende Künste studieren würde, bis die Musik mich vereinnahmte. Als erstes lernte ich mit etwa 11 Jahren, Tuba zu spielen und war rund drei Jahre in einer Brassband bei uns im Städtchen. Dann wechselte ich zur Klarinette, die später mein Hauptinstrument wurde. Dazu hab ich auch angefangen zu komponieren – fragen Sie mich nicht mehr

«ICH BIN IN DIESEM MOMENT DER VERMITTLER ZWISCHEN DEM KOMPONISTEN UND DEN ZUHÖRERN»

Douglas Bostock

wie und warum - aber ich ging mit einem meiner ersten Stücke zu meinem Lehrer und sagte: «Das hab ich jetzt geschrieben, zeigen Sie mir bitte, wie ich es dirigieren kann.» Das war im Alter von 14 Jahren der Anfang meiner Dirigentenlaufbahn. Für das Musikstudium hab ich natürlich auch Klavier gelernt und auch etwas Cello. Aber von allen musikalischen Aktivitäten war das Dirigieren das, was mich am meisten interessierte und worauf ich mich dann auch fokussierte.

WAS FASZINIERT SIE BESONDERS AM DIRIGENTENBERUF?

In der Rückblende stelle ich fest, es war wohl einfach der Aspekt der Kommunikation, der mich faszinierte. Dirigieren ist Kommunikation – durch Gestik, durch Mimik, Technik, Körpersprache, da ist alles dabei. Als Dirigent versuche ich, etwas Geschriebenes, eine Partitur, zum Leben zu erwecken. Ich bin in diesem Moment der Vermittler zwischen dem Komponisten und den Zuhörern. Wenn ich etwas dirigiere, dann möchte ich die Botschaft, die Stimmung, das Gefühl vermitteln, als ob der Komponist das Stück gerade erst geschrieben hätte. Ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten. Als Dirigent per se mache ich ja keine Musik. Das heisst, es braucht andere Menschen, da -

Interview: Daniel Zobrist Text: Roland Marti Bilder: Adrian Ehrbar

mit ich Musik machen kann. Es gab auch Vorbilder, ich durfte einige grosse Dirigenten persönlich kennenlernen und einer von ihnen wurde dann auch mein Lehrer: Sir Adrian Boult, der grösste englische Dirigent aller Zeiten, der leider bereits in den 80er-Jahren verstorben ist.

GIBT ES EINEN LIEBLINGSKOMPONISTEN? (schmunzelt) Die Lieblingsfrage aller Journalisten! Der Lieblingskomponist ist immer der, den man gerade dirigiert. Wie könnte es anders sein? Wenn ich grad Mozart dirigiere und sage, «eigentlich liebe ich Brahms mehr», das wäre nicht richtig – nicht mal möglich. Aber es gibt natürlich schon Komponisten, deren Stil einem näher liegen. Für mich sind das jene der Wiener Klassik, na -

«EIN

GUTER DIRIGENT MUSS EIN AUSGEZEICHNETER MUSIKER SEIN»

Bostock

mentlich Mozart. Ein Leben ohne Mozart ist für mich nicht denkbar. Dann hatte ich immer – schon als Student – einen grossen Hang zu Johannes Brahms gehabt. Und als Brite ist mir die britische Musik mit Komponisten wie Edward Elgar sehr nahe. Aber mich auf einen einzigen Lieblingskomponisten zu beschränken, das kann ich nicht. Ich liebe die Abwechslung!

WAS MACHT EINEN GUTEN DIRIGENTEN AUS? WAS BRAUCHT ES, UM ALS DIRIGENT ERFOLGREICH ZU SEIN? Ich bin selber in der Ausbildung engagiert, habe unter anderem eine Professur in Tokyo und leite Dirigiermeisterkurse. Ich hüte also kein Erfolgsgeheimnis, sondern gebe mein Wissen gerne an andere weiter. Ich bin der Meinung, ein guter Dirigent muss in erster Linie ein ausgezeichneter Musiker sein. Dazu benötigt er eine solide Ausbildung mit Musikstudium, Klavierspiel, Theorie, Musikgeschichte usw. Aber nicht jeder gute Musiker ist zwingend auch ein guter Dirigent. Dazu braucht es dann – ganz wichtig – eine gute Dirigiertechnik. Das ist das Werkzeug, das wir brauchen, um ein Stück zu vermitteln. Stellen Sie sich das vor wie bei einem Maler, der ein wunderbares Bild vor Augen hat. Wenn er dieses nicht auf die Leinwand bringen kann, nützt ihm das nichts.

GIBT ES FÜR SIE AUCH TAGE OHNE MUSIK? Ja, das gibt`s. Im Kopf ist sie zwar immer, teilweise auch nachts, und das kann dann zuweilen sehr nervig sein. Aber ja, natürlich besteht mein Alltag nicht nur aus Musik und ich hab auch administrative Aufgaben: Probenpläne, Kommunikation mit Intendanten, Kulturvermittelnden, die ganze Organisation rund um die Musik herum und natürlich das Partiturstudium. Abgesehen davon bin ich passionierter Koch und esse auch sehr gern. Ich interessiere mich für Wein, besuche gerne Weinkellereien und betreibe einen eigenen kleinen Weinblog. Weiter bewege ich mich gerne in der Natur und interessiere mich besonders für Japan und seine Kultur, halte mich auf dem laufenden mit dem Weltgeschehen, höre täglich BBC Radio.

WIE KAM DIE ZUSAMMENARBEIT MIT ARGOVIA PHILHARMONIC ZUSTANDE? 1989 und 1991 durfte ich als Gastdirigent mit dem Aargauer Synfonie Orchester auftreten, das mit dem heutigen argovia philharmonic noch nicht zu vergleichen war. Danach habe ich das Orchester etwas aus den Augen verloren, war beruflich in Tschechien, als im Jahr 2000 überraschend wieder

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Oben: Intendant Christian Weidmann mit Douglas Bostock. Unten: Der argovia philharmonic Dirigent posiert vor dem Lenzburger Müllerhaus.
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Freitag, 28. Juni 2019, 19.30 Uhr, Wettingen, Busdepot RVBW

argovia philharmonic | Projektchor Last Night, Chor | Douglas Bostock, Chefdirigent

Infos und Tickets: www.argoviaphil.ch

eine Anfrage aus dem Aargau kam, weil man nun einen neuen Chefdirigenten suchte. Das Orchester war zum damaligen Zeitpunkt schon einiges weiter als noch 10 Jahre zuvor, hatte nun professionellere Strukturen und war einige «Ketten der Vergan -

«IM KOPF IST DIE MUSIK IMMER, TEILWEISE AUCH NACHTS, UND DAS KANN

DANN ZUWEILEN SEHR NERVIG SEIN»

Douglas Bostock

genheit» losgeworden. Es gab viele Gespräche sowie ein Probedirigat, und schliesslich wurde ich «auserwählt». 2001 gab ich dann mein erstes Konzert – wie verlangt mit ausschliesslich britischer Musik, was mir natürlich lag. Das war der Start in eine, wenn ich nächstes Jahr aufhören werde, dannzumal 18-jährige Zusammenarbeit

WAS HABEN SIE ÜBER DIESE JAHRE MIT ARGOVIA PHILHARMONIC ERREICHT? Neben der musikalischen Entwicklung habe ich mich für eine Vergrösserung des Orchesters engagiert sowie für eine Erweiterung des Repertoires. Ich hab mich weiter dafür eingesetzt, dass die Bedingungen in den Konzertsälen, in denen wir auftreten, verbessert werden, dass wir eine professionelle Stage-Technik bekommen und dass auch die organisatorischen Strukturen im Orchester professionalisiert werden. So haben wir seit sechs Jahren mit Christian Weidmann

«EIN GROSSES ANLIEGEN WAR FÜR MICH IN ALL DEN JAHREN EINE RICHTIGE KONZERTHALLE, DIE JA NUN ENDLICH REALITÄT WIRD.

Douglas Bostock

einen ausgezeichneten Geschäftsführer und Intendanten, der mir im Vergleich zu früher viel administrative Arbeit abgenommen hat. Ein grosses Anliegen war für mich in all den Jahren eine richtige Konzerthalle, die ja nun mit dem Umbau der alten Reithalle in Aarau endlich Realität wird.

GEBEN SIE UNS EINEN KURZEN AUSBLICK AUF DAS KLASSIK-HIGHLIGHT DES KOMMENDEN JAHRES? Sie sprechen «The Last Night of the Proms» an, die grösste und bekannteste Klassikparty Englands von der BBC. Der Schluss- und Höhepunkt des traditionellen Sommerfestivals in der Royal Albert Hall ist jeweils nicht nur musikalisch hochstehend, sondern immer auch geprägt von viel Humor. Die ursprüngliche Idee solcher Konzerte ist, dass die Leute günstig zu klassischer Musik kommen, in dem sie in einer grossen Halle stehen oder promenieren. Die erste Hälfte beginnt klassisch, die zweite Hälfte ist dann der Moment, wo die Leute «durchdrehen». Unsere «Last Night» ist ein langjähriger Wunsch von mir, der am 28. Juni 2019 im Busdepot der RVBW in Wettingen in Erfüllung gehen wird. Die Gäste dürfen dann übrigens auch sitzen. Eine Woche später wiederholen wir das dann auf der Insel Reichenau, wo ich zuhause bin. Eine «Last Night» für meinen allerletzten Auftritt mit argovia philharmonic. Ich glaube nicht, dass ich das ganz ohne ein Tränchen überstehen werde.

LAST NIGHT
argovia philharmonic Orchetser mit Douglas Bostock
Douglas Bostock

AUTO & KLASSIK IN DER AMAG BADEN

Am Samstag, 22. Dezember gastiert das argovia philharmonic orchestra im AMAG Baden Showroom in Fislisbach. Abends um 18 Uhr mit dem Weihnachtskonzert und am Nachmittag findet wieder das beliebte Familienkonzert mit Fabienne Hadorn als Erzählerin statt. LAND&STADT hat sich dazu mit Thomas Huser, Filialleiter von AMAG Baden, unterhalten.

HERR HUSER, NUN GENIESST DAS ARGOVIA PHILHARMONIC ORCHESTRA BEREITS ZUM ZWEITEN MAL

DAS GASTRECHT BEI IHNEN. WIE HABEN SIE DAS LETZTJÄHRIGE

KONZERT IN ERINNERUNG? Thomas Huser, Filialleiter AMAG Baden: Es war ein sehr schöner Abend – genauso wie die vielen begeisterten Konzertbesucherinnen und -Besucher habe ich das Konzert sehr genossen. Viele positive Feedbacks haben wir auch vom Kinderkonzert am Nachmittag erhalten. Auch das ein grossartiges Format, um die Kids zu begeistern und kindergerecht zu unterhalten.

WIE FUNKTIONIERTE DER SHOWROOM BEI DER LETZTJÄHRIGEN PREMIERE BEZÜGLICH DER AKUSTIK? Wir haben von Audi Vorgaben zum Bau erhalten, so zum Beispiel, dass das Gebäude vor allem aus Metall und Glas zu bestehen hat. Nicht gerade ideal für klassische Konzerte – meinte ich … Doch die letztjährige Erfahrung zeigte ein anderes Bild. Es hat sehr gut geklungen, die Musiker waren diesbezüglich sehr zufrieden

und auch der Intendant des argovia philharmonic orchestra, Christian Weidmann, war voll des Lobes.

NUN KOMMT ES ZWEI TAGE VOR HEILIGABEND ZUM ZWEITEN WEIHNACHTSKONZERT IM SHOWROOM DER AMAG BADEN IN FISLISBACH. WAS ERWARTEN SIE? Das Programm mit den Werken von Arthur Harris (English Christmas – ein Medley), Howard Blake («The Snowman» Suite), Nikolai Rimski-Korsakow, (Polonaise aus der Oper «Heiligabend») und Pjotr I. Tschaikowski, («Nussknacker»-Suite op. 71a mit «Stille Nacht» und «O du fröhliche» zum Mitsingen) verspricht musikalischen Hochgenuss. Dazu wirkt Adrian Zinniker als Erzähler. Natürlich wünsche ich mir, dass möglichst viele Besucherinnen und Besucher aus dem letzten Jahr wiederkommen und dazu noch viele neue Gäste den Weg nach Fislisbach in den schönen AMAG Baden Showroom finden werden.

UND WO KANN MAN DANN AN DIESEM TAG DIE SCHÖNEN, NEUEN AUDI-MODELLE ANSCHAUEN? Den Showroom wollen wir an diesem Abend gerne mit vielen Konzertbesuchern füllen (schmunzelt), doch die neuen Audi-Modelle wie der Audi A1, A6, Q3 oder der Q8 werden wir vor dem Showroom auf dem Vorplatz präsentieren.

MITMACHEN & GEWINNEN

Wir verlosen 3 x 2 Tickets für das Weihnachtskonzert «Schneemann und Nussknacker» der Argovia Philharmonic von Samstag, 22. Dezember 2018, 18.00 Uhr im grossen Showroom der Audi AMAG Baden in Fislisbach. Und dazu 3 Familientickets (2 Erwachsene und die Kinder) für das Familienkonzert «der Schneemann» am Nachmittag um 14.30 Uhr. Senden Sie uns eine E-Mail an welcome@makoli.ch oder eine Postkarte an Verlag Land&Stadt, c/o Makoli GmbH, Bahnhofstrassse 88, 5430 Wettingen mit dem Stichwort «Weihnachtskonzert» oder «Familienkonzert». Einsendeschluss ist der 30.11.2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Samstag, 22. Dezember 2018 Fislisbach, Showroom AMAG Baden Winkelstrasse 2, 5442 Fislisbach

14.30 Uhr: Familienkonzert argovia philharmonic

Leitung: Douglas Bostock

Erzählerin: Fabienne Hadorn Familienkarte CHF 50.– / Erwachsene CHF 25.–Jugendliche ab 13 und Legi CHF 10.–Kinder bis 12 Jahre CHF 5.–

18.00 Uhr: Weihnachtskonzert argovia philharmonic «Schneemann und Nussknacker»

Leitung: Douglas Bostock Adrian Zinniker, Erzähler Preise CHF 64.–, 53.–, 46.–(ermässigte Preise für AHV- und IVBezüger, Studierende, Jugendliche, Kinder)

Vorverkauf: www.argoviaphil.ch tickets@argoviaphil.ch | Info Baden am Bahnhofplatz und AMAG Baden, Winkelstrasse 2 | Fislisbach

Thomas Huser, Filialleiter AMAG Baden.

MIT RABATT ANS LÄNDERSPIEL

Das Schweizer Frauenhandball-Nationalteam bestreitet vom 30. November bis 2. Dezember in der Siggenthaler GoEasy Arena die WM-Qualifikation. Die Gegner sind Litauen, Finnland und die Färöer-Inseln. Seien Sie dabei und profitieren Sie von unserer LAND&STADT Ticketaktion!

Die besten Handballerinnen des Landes kämpfen in der GoEasy Arena ums WM-Ticket. Die Chancen, dass der Schweizer Frauen-Nati dieses Kunststück erstmals gelingt, sind intakt und wohl so gross wie noch nie. Ende November, Anfang Dezember soll mit dem Gruppensieg gegen Litauen, Finnland und die Färöer-Inseln der erste Schritt – das Vorrücken in die Playoffs im Juni 2019 – realisiert werden. Begleiten und unterstützen Sie die Handball-Frauen auf ihrer Mission, die Schweizer Handball-Geschichte schreiben könnte!

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Weitere Informationen und www.handball.ch | Tickets unter www.ticketcorner.ch Freitag, 30. November bis Sonntag, 2. Dezember 2018 | GoEasy-Arena, Siggenthal | Anspielzeiten siehe Inserat Seite 44.

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Q30 BORN TO CHALLENGE

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Wir verlosen für jeden der drei Spieltage 3 x 2 Tickets. Senden Sie eine E-Mail an welcome@makoli.ch oder eine Postkarte an Verlag LAND&STADT, c/o Makoli GmbH, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen mit Ihrer Adresse und dem Vermerk «Handball» zu. Einsendeschluss ist der 20.11.2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

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BADEN WIRD ZUM BAUERNHOF

Der Bauernhof kommt in die Stadt! Auf Einladung der city com baden organisiert der Bauernverband Aargau (BVA) diesen Anlass am 20. Oktober 2018 erneut auf dem Theaterplatz. Ein Anlass mit vielen Tieren, Produzentenständen und einem Säulirennnen, empfehlenswert für die ganze Familie.

Mitfiebern am Säulirennen, Kälber streicheln, Kühe melken, Erholung der Rennsäuli, kulinarische Verpflegung in der Schülerbeiz des Landwirtschaftlichen Zentrums Liebegg.

Nach dem erfolgreichen Debüt im Jahr 2017 wiederholt der Bauernverband Aargau (BVA) den Anlass auf dem Theaterplatz. Dabei kann der BVA wieder auf die Mithilfe einer Schulklasse des Landwirtschaftlichen Zentrums Liebegg zählen. Gezeigt werden Gross- und Kleintiere, von der Mutterkuh mit Kalb, Schafe und Ziegen, bis zu den kleinen Ferkelchen wird alles auf Platz sein. Bei denjenigen Tieren, die sich dafür eignen, werden die Kinder unter Aufsicht der Landwirtschaftsschüler ins Gehege dürfen, um diese zu streicheln.

MARKT & STREICHELZOO

An verschiedenen Marktständen werden die Besucher mit regionalen Produkten zum Kauf verführt. An einem Stand wird dabei den ganzen Tag gemostet und man darf Most frisch ab Presse degustieren

und natürlich auch kaufen. Für Kinder wird dieser Anlass ein wahres Paradies sein. Neben dem beliebten Streichelzoo werden sie auch Ponyreiten dürfen und sie können sich sogar im Melken versuchen an einer melkbaren (Kunststoff-) Kuh. Vier Mal am Tag werden sie dann auch beim Säulirennen mitfiebern und nach dem Rennen die Säuli wieder zurück ins Gehege treiben.

OLDTIMER-KORSO

& FESTBEIZ

Um ca. 11.00 Uhr wird ein OldtimerTraktoren Korso auf dem Theaterplatz eintreffen und dort die Fahrzeuge bis am Nachmittag ausstellen. Bestaunt werden können sehr alte und zum Teil seltene Exemplare, die aber alle noch fahrtüchtig und im Schuss sind.

Im Zelt wird durch die Liebegger Schüler eine Festbeiz betrieben. Gross und Klein kann sich dort verpflegen, um für die nächste Attraktion wieder gestärkt zu sein. Für die Schüler ist der ganze Anlass eine gute Gelegenheit, das Gelernte im Fach Öffentlichkeitsarbeit 1:1 umzusetzen.

BADEN WIRD ZUM BAUERNHOF Samstag, 20. Oktober 2018, 9 bis 16 Uhr, Theaterplatz in Baden

RÜEBLIMÄRT AARAU

INSIEME-BIBERLIVERKAUF

Die Verkaufsaktion der feinen und beliebten Appenzeller-Biberli startet Ende Oktober. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Seit über 40 Jahren führt die insieme Vereinigung Region Baden-Wettingen jeweils im Herbst den Biberli-Verkauf zugunsten von Menschen mit kognitiver

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RÜEBLIMÄRT SCHÖNSTER MARKT DES JAHRES

Immer am ersten Mittwoch im November, dieses Jahr am 7. November 2018, steigt in der Aarauer Altstadt der traditionelle Rüeblimärt, welcher mittlerweile auch eine grosse wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung hat.

Ab 7.30 Uhr ist die Aargauer Hauptstadt zumindest für einen Tag die absolute Schweizer Rüeblimetropole. Die breite Angebotspalette an den mit viel Liebe zum Detail aufgebauten 140 Marktständen zieht jedes Jahr um die 35' 000 Besucher von nah und fern an. Die am Marktag lange vor Tagesanbruch eingerichteten Stände laden zum Bummeln, Flanieren Verweilen und nicht zuletzt auch zum Kaufen ein. Der Veranstalter, der Verein «Aargauer Rüeblimärt Aarau», achtet wiederum darauf, dass das Rüebli, in welcher Variation auch immer, an seinem «Ehrentag» die eindeutige Hauptrolle spielt. www.rueblimaert.ch

Beeinträchtigung durch. Der Verkauf erfolgt in vielen Gemeinden mit Haus- und Strassenverkauf durch Vereine, Schulklassen, Jungwacht, Einzelpersonen usw. Mit dem Slogan «insieme bringt Sonne in die Herzen» werden die Biberli für Fr. 3.00 angeboten. Der Erlös ist für

an Seite begleiten wir Sie – weil ein Zuhause bei uns Familiensache ist.

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insieme Region Baden-Wettingen eine sehr wichtige Geldquelle, die mithilft, die vielfältigen Ferienangebote und Freizeitaktivitäten zu finanzieren. Diese Angebote sind sehr wichtig, denn für Menschen, die Betreuung und Unterstützung benötigen, gibt es kaum andere Möglichkeiten, ihre Ferien oder Freizeit verbringen zu können. In den Lagern von insieme werden alle durch Freiwillige begleitet und unterstützt, wo es nötig ist – der Rollstuhl ist kein Hindernis. Im Jahr 2017 durften rund 250 Personen dem Alltag entfliehen und unbeschwerte Tage mit guter Betreuung geniessen. Mit dem Kauf eines insieme Biberlis helfen Sie mit, dass Freizeit- und Ferienaktivitäten sowie die Weiterbildung für Menschen mit Beeinträchtigung aufrecht erhalten bleiben. Übrigens, die Biberli können auch pro Karton à 30 Stk. bei insieme Region Baden-Wettingen direkt bezogen werden. Tel. 056 437 48 88. www.insieme-baden-wettingen.ch

MUSICAL CARMEN LA CUBANA

Mit Carmen la Cubana kommt vom 30. Oktober bis 11. November 2018 das erste Musical aus Kuba nach Zürich ins Theater 11. Es ist die atemberaubende Neuinterpretation des legendären Carmen-Stoffs und der vertrauten Melodien Georges Bizets. Opulente, farbenprächtige Tableaus und dichte Szenen führen am Vorabend der Revolution von einer Zigarrenfabrik im ländlichen Südosten der Insel in das lebendige Treiben der Bars und Clubs Havannas. Eine 14-köpfige Latin-Big-Band gibt dieser «Carmen» musikalisch ihre einzigartige kubanische Note. «Drei Monate in Havanna zu leben und mit kubanischen Schauspielern, Sängern und Musikern das Musical zu entwickeln, war eine wunderbare Erfahrung. Havanna ist durchwoben vom Santería-Kult und der Musik, die wegweisend für unsere Version von Carmen war», unterstreicht der international anerkannte Opern- und Musical-Regisseur Christopher Renshaw. «Leidenschaftliche Liebe, Salsa und Revolution! Was für ein Geschenk an jeden Regisseur!» Mit der Verlegung nach Kuba gewinnt Carmens Freiheitskampf die Intensität zurück, mit der schon Prosper Mérimée und Georges Bizet für Furore sorgten. Der kubanische Autor Norge Espinosa Mendoza und der britische Musical-Experte Stephen Clark machen die Hauptstadt Havanna zum Schauplatz von Eifersucht und Revolte.

Das karibische Temperament wird zum Treibstoff des tragischen Geschehens. Die schonungslose Offenheit mit der Carmen ihre eigene Unabhängigkeit verteidigt, findet ihre Entsprechung in den Schlachtrufen der kubanischen Revolution und verleiht dem Stoff eine ganz neue geschichtliche Dimension. Carmen zählt zu den bekanntesten und meistgespielten Titeln des Opernrepertoires. Grammy- und Tony-Award-Preisträger Alex Lacamoire ist mit Carmen la Cubana eine Neuinterpretation der Originalkomposition gelungen, die Opernkenner wie Musicalliebhaber gleichermassen anspricht.

Weitere Informationen unter www.musical.ch/carmenlacubana. Vorverkauf über www.ticketcorner.ch, Tel. Nr. 0900 800 800 (CHF 1.19/min.) sowie übliche Vorverkaufsstellen.

MITMACHEN & GEWINNEN

Wir verlosen 2 x 2 Tickets für die Aufführung am 30. Oktober, 19.30 Uhr im Theater 11 in Zürich. Senden Sie eine E-Mail an welcome@makoli.ch oder eine Postkarte an Verlag LAND&STADT, c/o Makoli GmbH, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen mit Ihrer Adresse und dem Vermerk «Carmen» zu. Einsendeschluss ist der 19.10.2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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INSTRUMENTE UND MEHR

MISS SAIGON zählt schon lange zu den erfolgreichsten Musical-Klassikern. Nun kommt die englischsprachige Originalversion erstmals in die Schweiz. Cameron Mackintoshs gefeierte Wiederaufnahme des legendären Musicals ist vom 28. November 2018 bis 13. Januar 2019 im Theater 11 Zürich zu sehen. Die Liebesgeschichte aus Vietnam zog weltweit bereits über 35 Millionen Zuschauer in ihren Bann.

Die letzten Tage des Vietnamkriegs: Der amerikanische Soldat Chris und das 17-jährige vietnamesische Barmädchen Kim lernen sich im Nachtclub «Dreamland» kennen und verlieben sich ineinander. Doch das Glück ist von kurzer Dauer: Als sich die militärische Lage zuspitzt ist Chris gezwungen, mit den US-Streitkräften die Stadt Saigon zu verlassen. Während drei Jahren sucht Kim verzweifelt nach ihrem Geliebten, welcher keine Ahnung hat, dass er einen Sohn hat. Hinter dem in Grossbritannien produzierten Musical steht ein internationales, hochkarätiges Team von über 80 Besetzungsmitgliedern,

Lesung mit Peter Stamm

«Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt»

LESUNG MIT PETER STAMM

Crewmitgliedern und Musikern. Produzent Cameron Mackintosh (Les Misérables, Mary Poppins) freut sich, die englischsprachige Originalversion von MISS SAIGON erstmals in der Schweiz zu zeigen: «Es ist kaum zu glauben, dass es über 25 Jahre her ist, seit MISS SAIGON in London uraufgeführt wurde. Nichtsdestotrotz ist die tragische Liebesgeschichte aktueller denn je.» Weitere Informationen unter www.musical.ch/misssaigon. Vorverkauf über www.ticketcorner.ch, Tel. Nr. 0900 800 800 (CHF 1.19/min.) sowie übliche Vorverkaufsstellen.

MITMACHEN & GEWINNEN

Wir verlosen 2 x 2 Tickets für die Prmiére am 28.11.2018 im Theater 11 in Zürich. Senden Sie eine E-Mail an welcome@makoli. ch oder eine Postkarte an Verlag LAND&STADT, c/o Makoli GmbH, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen mit Ihrer Adresse und dem Vermerk «Miss Saigon» zu. Einsendeschluss ist der 09.11.2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

«DIE SANFTE GLEICHGÜLTIGKEIT DER WELT»

Christoph verabredet sich in Stockholm mit der viel jüngeren Lena. Er erzählt ihr, dass er vor zwanzig Jahren eine Frau geliebt habe, die ihr ähnlich, ja, die ihr gleich war. Er kennt das Leben, das sie führt, und weiss, was ihr bevorsteht. So beginnt ein beispiellos wahrhaftiges Spiel der Vergangenheit mit der Gegenwart, aus dem keiner unbeschadet herausgehen wird.

Peter Stamm, geboren 1963, lebt nach längeren Aufenthalten in New York, Paris und Skandinavien seit 1990 wieder in der Schweiz, wo er als freier Autor arbeitet. Donnerstag, 25. Oktober 2018, 20.15 Uhr, Gemeindebibliothek Wettingen, Mattenstrasse 26, Eintritt CHF 10.– / 5.– mit gültigem Bibliotheksausweis / Die Platzzahl ist beschränkt. Eintrittskarten werden ab dem 8. Oktober 2018 während den Öffnungszeiten in der Bibliothek verkauft. Reservationen sind nicht möglich.

ANDREW BONDS MÄRLIMUSICAL

Mit «Bastlonaut Basil und das grosse Glück» tourt Andrew Bonds MärliMusicalTheater ab Oktober 2018 zum siebten Mal durch die Schweiz. Während sieben Monaten spielt die neue Kreation des bekannten Kinder-Liedermachers an 43 Spielorten.

Krähe Krähbekka, selbsternannter grösster Pechvogel der Welt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Glück besser zu verteilen. Bei Basil und seiner Familie wird sie jedoch nicht fündig. Basil verkriecht sich und bastelt an seinem Raumschiff, das urplötzlich mit der Hilfe von Krähe Krähbekka in den Weltraum abhebt. So begeben sich die beiden auf die Suche nach dem grossen Glück. Als das Raumschiff mitten im Weltall den Geist aufgibt, wird es brenzlig. Schliesslich gleiten die Helden auf einem Regenbogen zur Erde mit lebensverändernden Geschenken aus dem All sowie mit der Erkenntnis: Wer Glück hat, ist nicht unbedingt glücklich, aber wer glücklich ist, hat Glück. Einmal mehr begeistert Andrew Bonds Musical mit skurrilen Figuren,

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stellt aber auch tiefsinnige Fragen und erfreut Klein und Gross mit seinen weltraumhaften Songs. Informationen unter www.maerlimusicaltheater.ch. Karten sind auf www.ticketcorner.ch oder bei Ticketcorner unter 0900 800 800 (CHF 1.19/min.) sowie an allen Vorverkaufsstellen erhältlich. Termin im Aargau:

23.02.19

24.11.18

12.01.19

Zofingen – Stadtsaal

Wohlen – Casino

Aarau – Kultur- und Kongresshaus 23.03.19

Möriken – Gemeindesaal

MITMACHEN & GEWINNEN

Wir verlosen 1 x 4 Tickets für den den 24.11.2018 in Wohlen und 1 x 4 Tickets für den 23.03.2019 in Möriken. Senden Sie eine E-Mail an welcome@makoli.ch oder eine Postkarte an Verlag LAND&STADT, c/o Makoli GmbH, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen mit Ihrer Adresse und dem Vermerk «Andrew Bond» zu. Einsendeschluss ist der 09.11.2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Feinster Teegenuss zur Frühlingszeit!

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Bei uns erwartet Sie eine grosse Auswahl von Frühlingsteesorten. Für jeden Geschmack bieten wir das Richtige, über 300 Teesorten.

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Für Teeliebhaber ein Genuss für alle Sinne!

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COIFFURE LA BIOSTHETIQUE - TEAM NIGG

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Tee-, Kafi- und Gwürzegge / Christa Scherer

Alb. Zwyssigstrasse 88 / 5430 Wettingen

Telefon 056 426 16 61 / verkauf@teelade.ch / www.teelade.ch

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Tel. 056 426 82 60 | nigg04@bluewin.ch www.coiffeur-team-nigg.ch

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TICKETAKTION

FREITAG, 30. NOVEMBER

16.30 UHR: FÄRÖER – FINNLAND

19.00 UHR: SCHWEIZ – LITAUEN

SAMSTAG, 1. DEZEMBER

16.30 UHR: LITAUEN – FÄRÖER

19.00 UHR: FINNLAND – SCHWEIZ

SONNTAG, 2. DEZEMBER

12.00 UHR: LITAUEN – FINNLAND

15.00 UHR: SCHWEIZ – FÄRÖER

AUTHENTISCHE GASTFREUNDSCHAFT

In Gstaad-Schönried kann man gerade im Winter die prominente Region optimal erleben, die im Grunde ihres Herzens durch und durch authentisch ist und dennoch von einem gewissem «Goldstaub» überzogen scheint. Auch das ERMITAGE Wellness- & Spa-Hotel vereint beide Welten in sich.

Den Glamour an der One Million Stars Bar by Swarovski, aber auch Bodenständiges etwa in der Lutzstube mit ihren Bauernmalereien – modernes Needling für strafferes Gewebe und verbesserte Festigkeit der Haut, aber auch Alpienne-Wellness-Ritualen sowie Ziegenbutter im Bergwellness-Signature Treatment. Zu einem Geheimtipp der Ermitage-Gästeführer gehört die romantische und rasante Hundeschlittenfahrt mit einem Husky Rudel ab Lauenen im Naturschutzgebiet Rohr. Und mit dem Ski-Guiding entdecken Sie die besten Pisten, das riesige Pistennetz von Gstaad Mountain Rides der Glacier 3000 imponiert mit der «Peak Walk» als einzige Hängebrücke zwischen zwei Berggipfeln. Da kommt die 3.500 qm Wellness-Oase

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Freitag, 7. Dezember 2018

im Ermitage zur Erholung gerade recht: Mit Frei- und Hallen-Solbad, beheiztem Aussen-Sportpool, Aqua-Dom und zehn verschiedenen Saunen und Dampfbädern ist sie einzigartig im Berner Oberland. Ebenso die alpin-stylischen Wohn- und Hotelwelten, welche jedem Gast seinen individuellen Wohlfühlrahmen geben. Kulinarisch verwöhnt werden Sie mit Fondue im Spycher, der Weinprobe in der Vinothek, dem «Von-Morgens-bis-Abend-Angebot» in sieben Restaurant-Stuben. Garniert wird das Ganze bis 20. Dezember 2018 durch die traditionellen Kulturabende mit Lesungen und Konzerten. ERMITAGE Wellness- & Spa-Hotel CH-3778 Gstaad-Schönried | Tel. +41/ (0)33/ 7480430 welcome@ermitage.ch, www.ermitage.ch

Das perfekte Programm zum Jahresabschluss

Beschenken Sie Ihre Geschäftspartner, Ihre Mitarbeiter oder Ihre Familie mit einem einzigartigen Gala-Abend:

ab 18:30 Uhr Welcome-Apéro inkl. Cüpli

Vorspeise

Musikalischer Zwischengang mit «Sirio Meier», einem Newcomer aus der Region

Hauptgang Gala-Dinner

Musikalischer Hauptact mit «Philipp Fankhauser»

Dessert

ab 21:00 Uhr Einlass Cüpli-Tickets, getrennter Bereich ab 22:00 Uhr Bar/Lounge-Betrieb

Autogramm- und Signiergelegenheit mit «Philipp Fankhauser»

EINZELTICKETS: CHF 195 TICKETS PRO TISCH À 8 PERSONEN: CHF 1‘400

(Preise inkl. MwSt., Gala-Tickets beinhalten ein Welcome-Apéro, Gala-Dinner inkl. Mineralwasser + Kaffee und Konzert, weitere Getränke im Direktinkasso)

CÜPLI-TICKETS: CHF 55 (inkl. Welcome-Cüpli)

© Cyrill Matter

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CAMPUSSAAL

Kultur + Kongresse

Bahnhofstrasse 6 5210 Brugg Windisch info@campussaal.ch 056 288 05 22

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DAS TRAUMPAAR

Wein und Schokolade ergänzen sich perfekt. Die Kombination von Alkohol und Fett bündelt den Geschmack. Werden sie in hoher Qualität genossen, schmecken sie nicht einfach nur besser, sondern eröffnen durch ihre aromatische Vielfalt ganz neue Horizonte. Auch haben sie vieles gemeinsam. Die notwendige Sorgfalt bei Anbau und Verarbeitung der Pflanzen, der Boden und das Klima des Herkunftlandes, welche für das Aroma entscheidend sind und die jahrhundertealte Tradition als Kulturgut. Die Azteken verehrten die Früchte des Kakaobaumes als Speise der Göttter, die Griechen Dyonisos als Gott des Weines.

Süsse & Säure

Beim Wein und der Schokolade spielen die Ausgewogenheit von Süsse und Säure eine wichtige Rolle. Beide Produkte sind aus Früchten gemacht und enthalten natürliche Fruchtsäuren. Auch Bitterstoffe kommen hier zweimal ins Spiel. Die Tannine des Weines und die Gerbsäuren, welche bei der Fermentation des Kakaos festgesetzt werden. Wenn sich Gleich und Gleich gesellt, kann wunderbare Harmonie herrschen.

GRUNDREGEL:

Die Qualität der Schokolade sollte der des Weines entsprechen. Mit steigendem Kakaoanteil sollten auch Geschmackskraft und Alkoholgehalt des Weines zunehmen.

So degustieren Sie Wein & Schokolade Wein und Schokolade sollten etwa Zimmertemperatur haben. Zuerst immer den Wein alleine probieren. Dann die Schokolade fühlen, riechen, auf das Knackgeräusch achten. Ein Stück Schokolade alleine probieren, dann den Rest in Mund schieben und schmelzen lassen, nicht schlucken sondern den Mund damit auskleiden, um anschliessend einen Schluck Wein damit zu vereinigen. Erst dann schlucken. Nach einer kurzen Pause folgt ein weiterer Schluck Wein, um die neue Geschmackserfahrung zu stärken. Wie beim Wein lässt sich auch bei der Schokolade der Abgang beurteilen. Wie bleibt der Schokoladengeschmack im Mund? Hält er sich einen Moment im hinteren Bereich der Zunge auf, oder ist er schnell wieder verschwunden? Ist der Geschmack gleich da und bleibt er wie er ist, oder entwickelt er sich langsam und erreicht erst nach einigen Sekunden seine volle Intensität? Um die eigene Lieblingskombinationen zu finden geht jedoch nichts über probieren und wieder probieren.

Zalto Glasperfektion. Das richtige Glas zum ausgewählten Wein. www.zaltoglas.at

argovia philharmonic

Projektchor Last Night

Douglas Bostock Leitung

Gustav Holst

Ralph Vaughan Williams

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Sir Henry Wood und viele mehr

Saison 18/19 Entdecken Sie BRITISCHE

Freitag, 28. Juni 2019, 19.30 Uhr

Wettingen Busdepot RVBW

Ticketvorverkauf

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Unter www.argoviaphil.ch Tickets buchen, im Warenkorb bei «Ich habe einen Gutscheincode» den Promo-Code LN-L&S eingeben und von der Aktion profitieren. Aktion gültig bis 30.10.2018. Für eine unbeschränkte Anzahl an Tickets gültig.

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