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LAND&STADT_3_2019

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REGIONALMAGAZIN FÜR WETTINGEN, BADEN UND DAS LIMMATTAL

NR. 3 | HERBST 2019 WWW.LANDUNDSTADT.CH

IM FOKUS SENSORIK QUALITY TIME KURTHEATER SPORTFORUM AARGAUER/IN DES JAHRES ERÖFFNUNG TÄGI-EISFELDER 975 JAHRE WETTINGEN

STÉPHANIE BERGER

«ICH BIN DIE GEBORENE ENTERTAINERIN»

ERÖFFNUNG TÄGI EISFELDER 17. NOVEMBER 2019

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Die Zaubergeige Sa 16. November 2019

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JIL&JON

EDITORIAL

«Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun » Mahatma Gandhi

Ein spezieller Duft, den wir mit einem geliebten Menschen verbinden, ein kuscheliger Schal, der uns an kühle Wintertage erinnert. Und unsere Ohren sind permanent «on», geniessen Sie auch mal die Stille? Auch unser Sehnerv ist stark beansprucht – ein Waldspaziergang im bunten Herbstwald ist nicht nur ein wahres Naturspektakel sondern auch Balsam für die Augen. STEFANIE BERGER Das Multitalent Stéphanie Berger ist Komödiantin, Unternehmerin, Mutter und wie sie selber sagt: «Ich bin ein Original geworden». Doch heute hätte sie nicht mehr die Kraft, diesen Weg von der Miss Schweiz zum Comedian nochmals zu gehen. Sie wurde belächelt, hatte einen Schönheitsstempel auf der Stirn und brauchte rund zehn Jahre, um diesen abzulegen. «Mittlerweile bin ich seit 24 Jahren im Business, das ist ein extrem guter Leistungsausweis.» Heute kann sie sagen, dass sie alles erreicht hat, was sie wollte. «Ich muss mich nicht mehr rechtfertigen oder mit

meiner Arbeit überzeugen. Ich habe alle meine Talente zusammengenommen und sie in Können umgewandelt. Ich bin finanziell unabhängig von einem Mann, das ist für mich die echte Emanzipation und gibt mir eine extreme Freiheit.» FESTIVITÄTEN Am Sonntag 17. November ist es soweit. Nach rund 1 ½ Jahren Bauzeit werden im Tägi Wettingen die beiden Eisfelder und das Fondue Chalet mit einem Tag der offenen Türe eröffnet. Dann heisst es wieder Eislaufen unter freiem Himmel oder Eishockey spielen und bei einem feinen Glühwein oder Fondue dem Treiben zuschauen. In zehn Monaten steigt das 10-tägige Jubiläumsfest «975 Jahre Wettingen». Die Vorbereitungen laufen bereits seit längerem auf Hochtouren. Über 100 Anmeldungen sind eingegangen, darunter 50 Vereine, welche unbedingt dabei sein möchten. Die Vorfreude auf die «Atmosphäre» ist somit entfacht.

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Herbst ist Genusszeit mit dem Fokus auf alle Sinne. Schmecken, Riechen, Tasten, Hören und Sehen. Machen wir uns die Sinne wieder bewusst, ist das Entschleunigung pur. Feines Magenbrot, welches wir seit unserer Kindheit lieben.

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LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER

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Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung mit LAND&STADT und im Herbst viele genussvolle Momente. Herzlichst! KATJA BOPP, CHEFREDAKTORIN

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INHALT

INHALT

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6  HERBST: QUALITY TIME 8  BUCH-TIPPS: KREATIV WIRKEN 12  INTERVIEW STÉPHANIE BERGER 20  SENSORIK: GESCHMACKSSINN 24  STEIMER WEINBAU 26  SPORT FORUM AARGAU 32  TIZE.CH: APPS FÜR DIE NACHHALTIGKEIT 32  TÄGI: ERÖFFNUNG EISFELDER UND FONDUE-CHALET 36  FEST 975 JAHRE WETTINGEN 40  WAHL AARGAUER/IN DES JAHRES 42  EVENTS & VERLOSUNGEN 32  INTERVIEW YVONNE FERI

IMPRESSUM Herausgeber Makoli GmbH, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen, Tel. 056 437 03 17, welcome@makoli.ch, www.landundstadt.ch Verleger | CEO Daniel Zobrist Chefredaktorin Katja Bopp Autoren Katja Bopp, Roland Marti, Daniel Zobrist, Adrian Ehrbar, Stephan Santschi, Alexander Wagner Fotografen Adrian Ehrbar, Foto Wagner Grafik | Bildbearbeitung Jury Inauen, Anna-Lena Stach Anzeigen Iris Zehnder Verlagssekretariat: Roland Marti Druck Häfliger Druck AG, Wettingen Vertrieb Wettingen, Baden, Ennetbaden, Dättwil, Würenlos, ­Neuenhof, Birmenstorf, Ehrendingen, Freienwil, Mülligen Preis Abo für 4 Ausgaben: 25 Franken. Copyright Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlags. Anzeigen

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SÜSSE TRÄUME! Wer kennt das nicht? Nach einem anstrengenden Tag liegt man endlich im kuschlig-bequemen Bett und möchte einschlafen, hat aber plötzlich wieder das Gefühl hell wach zu sein. Oder man erwacht mitten in der Nacht und es ist an alles zu denken, nur an Weiterschlafen nicht.

fluss auf die körperliche und geistige Leis-

kurz vor dem Schlafengehen möglichst auf

tungsfähigkeit haben und es kann auch das

Computer und Fernseher verzichten, da das

Sozialleben beeinflussen.

ausgestrahlte Licht dieser Geräte mit hohem Blaulichtanteil einen eher aufweckenden Ein-

Eine gute Schlafhygiene kann helfen. Nur, was

fluss auf uns hat. Nebst diesen Tipps gibt es

heisst das? Es soll zum Beispiel das Bett nur

viele gute Hausmittel. Eine beruhigende Tasse

Ein- oder Durchschlafprobleme können ver-

zum Schlafen gebraucht werden und nicht zum

Orangenblütentee im Verlauf des Abends kann

schiedene Ursachen haben. Zwischendurch

Essen, Fernsehen oder ähnlichem. Auf diese

Wunder wirken. Dies gibt gleichzeitig die Ge-

eine «schlechte Nacht» zu haben ist zwar nicht

Weise verbindet unser Gehirn das Bett eindeu-

legenheit, vom Alltag abzuschalten und run-

angenehm, in den meisten Fällen jedoch nicht

tig mit der Aktivität Schlafen. Wälzt man sich

terzufahren.

weiter tragisch und man hat trotzdem genü-

mehr als eine halbe Stunde schlaflos hin und

gend Energie um am nächsten Tag seinen

her, kann ein Ortswechsel Abhilfe schaffen.

Verpflichtungen nachzukommen. Häufen sich

Also besser einmal aufstehen und auf das Sofa

die schlaflosen Nächte jedoch, kann das Ein-

oder Gästebett wechseln. Zudem sollte man

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Das Team der Rathaus-Apotheke wünscht Ihnen erholsame Nächte und ist bei Fragen gerne für Sie da!

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QUALITY TIME

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HARMONIE AM HANDGELENK

Die neue Meister Chronoscope von Junghans ist gelebter Stil am Handgelenk. Tonangebend ist die Farbe Blau – sie steht für Eleganz und Harmonie und hat zudem eine entspannende Wirkung. Die Kombination mit dem warmen Goldton des Gehäuses, den Zeigern und den vier Hauptindizes ergibt dies eine wunderbar stilvolle Ausstrahlung. Besser kann man Harmonie am Handgelenk nicht tragen.

Esprit kreiert Jeans, in denen man sich besonders wohl fühlt. Dank der hochwertigen Materialzusammensetzung bleibt sie nach jedem Tragen und Waschen in Form. Der Stretchkomfort sorgt dafür, dass sie sich jeder Figur anpasst und ein angenehmes Tragegefühl garantiert. Und das Beste? Esprit verwenden für viele ihrer Jeans feinste Bio-Baumwolle und recycelte Materialien. Neue Techniken bei der Herstellung geben dem Stoff seinen authentischen Look und setzen dabei weniger Wasser und Chemikalien ein.

junghans.de

Better Denim – espritshop.ch

Fürstenberg – www.jelmoli.ch

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«DIE ZEIT IST UNENDLICH LANG UND EIN JEDER TAG EIN GEFÄSS, IN DAS SICH SEHR VIEL EINGIESSEN LÄSST, WENN MAN ES WIRKLICH AUSFÜLLEN WILL.»

SLOW LIVING Die neue Lifestyle-Kollektion von Søstrene Grene hat sich von «Slow Living» inspirieren lassen. Dessen Philosophie ist es, Balance und Sinnhaftigkeit durch Entschleunigung zu erreichen. Einmal tief durchatmen – das kann der Beginn eines achtsameren Lebens sein. Mit diesem Gedanken soll das alltägliche Tempo sowohl während der Woche als auch am Wochenende reduziert werden. Søstrene Grene hofft, mit der neuen Kollektion auch andere Menschen dazu inspirieren zu können.

Johann Wolfgang Goethe

EYECATCHER

Die neue Schultertasche von Simon Miller macht gute Laune. So haben Sie nicht nur die wichtigsten Sachen stets dabei, sondern sind bei kälteren Herbsttagen auch immer mit einer Prise Sonne unterwegs.

Simon Miller – globus.ch

TEA TIME

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It´s tea time! Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts geniesst man im Vereinigten Königreich am Nachmittag feinen Tee mit herzhaften Köstlichkeiten. Eine liebenswerte Tradition, die längst in Hotels, Tea-Lounges oder Bars auf der ganzen Welt zelebriert wird. Eine stilvolle Alternative zu Latte Macchiato und Café Crème.

Villeroy & Boch – villeroy-boch.de


HERBSTGENUSS

Quality Time Für was nehmen Sie sich am liebsten Zeit? In einem gemütlichen Sessel in Ruhe ein Buch oder einem Magazin zu lesen? Oder sich voller Aufmerksamkeit und ohne Zwischentöne auf ein Musikstück einzulassen? Ein entspanntes Ambiente, ein feiner Duft oder das Lieblingsgadget lassen die Zeit für einen Moment langsamer ticken. Entschleunigung pur.

URBANE WOHNLICHKEIT Alfredo Häberli, Kurator von Atelier Pfister, überrascht und entzückt die Designwelt mit seinem neusten Wurf der Sofakollektion Dinhard. Schwebend leicht und dabei bodenständig, sind die Sessel und Sofas grosszügig gepolstert und mit ausladenden Armlehnen ausgestattet. Erstmals hat er mit der Pflegelinie Sihl auch eine Seife entworfen. Dabei geht Atelier Pfister eine Kooperation mit dem kreativen Kollektiv Soeder*ein. Die biologisch abbaubare Seife und Körperlotion enthält natürliche Inhaltsstoffe und wird in der Region Zürich produziert.

Dinhard – pfister.ch

EINFACHHEIT IST DIE HÖCHSTE FORM DER RAFFINESSE. Leonardo da Vinci

Sihl – pfister.ch

HÖRGENUSS Das neueste Mitglied der 1000X-Kopfhörer-Familie von Sony besticht durch erstklassigen Klang sowie branchenführende Geräuschunterdrückung und verzichtet dabei gänzlich auf Kabel. Der hohe Tragekomfort und die stabile Verbindung sorgen darüber hinaus für perfekten Musikgenuss. Dank einer langen Akkulaufzeit von bis zu 32 Stunden und Schnellladefunktion wird selbst die längste Pendlerfahrt zum Vergnügen – frei von Lärm und Kabeln.

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BUCH-TIPPS

KREATIV WIRKEN Herbst ist Genusszeit. Warum nicht mal wieder einen feinen Apfelkuchen backen? Oder sich auf unterhaltsame Weise über Reblagen, Jahrgänge und Klassifikationen aus der Weinwelt informieren? Wir sind auch wieder mehr zuhause, hier kommt jetzt ganz viel Farbe ins Spiel. ÄPFEL – REZEPTE AUS DEM OBSTGARTEN

Äpfel schmecken immer, sind äusserst wandlungsfähig und bei allen beliebt. Und sie bieten unendlich viele Möglichkeiten der Verwendung. Dieses Buch macht die bescheidene Obstsorte zur Hauptdarstellerin und zeigt, was jenseits der Klassiker Apfelkuchen, Kompott und gedörrte Apfelschnitze in ihr steckt. 100 Rezepte entfalten die ganze Bandbreite der süssen und pikanten Gerichte, nicht nur Kuchen, Torten und Desserts, sondern auch interessante neue Kreationen wie originelle Salate, würzige Pasten, interessante Kombinationen mit Fleisch und Fisch und süffige, erfrischende Getränke. Ein Loblied auf den beliebten Alleskönner in modernen, zeitgemässen Rezepten. Äpfel – Rezepte aus dem Obstgarten | James Rich | www.at-verlag.ch | Fotografie © Jacqui Melville, AT Verlag

ENDLICH WEIN VERSTEHEN

Die Weinwelt umgibt ein Hauch von Exklusivität und Unnahbarkeit. Jahrgänge, Klassifikationen, Herkunftsbezeichnungen, Reblagen, Appellationen und oft absurde Aromenbeschreibungen überfordern viele Weinneulinge. So viel Ernsthaftigkeit behindert oft die Freude und Lust am Genuss – so die Überzeugung der jungen, unkonventionellen Wein-Bloggerin Madelyne Meyer, alias Edvin. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Weinwissen humorvoll, ohne Hemmungen und unverkrampft zu vermitteln. Mit ihren witzigen Illustrationen bringt sie dem Anfänger

auf freche, fröhliche und gleichzeitig simple und unverstellte Art den Wein näher. Von Gläsertypen bis zur Bedeutung von Terroir, von Sorten und Aromen bis zu Anbaugebieten und dem, was einen guten Wein eigentlich ausmacht, so wird jeder im Handumdrehen zum Weinkenner. Endlich Wein verstehen | Madelyne Meyer | www.at-verlag.ch

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BUCH-TIPPS

WOHNDESIGN

Vor 20 Jahren hat Interior Designer Peter Buchberger «Raumkonzepte Peter Buchberger» in München gegründet. Seitdem hat er zahllose Wohnungen, Häuser, Hotels und Gesellschaftsräume umgestaltet und teilweise völlig neu interpretiert. Farbe, Licht und Textur sind dabei die drei wichtigen Säulen, mit denen der Interiorexperte arbeitet. Wie man diese Eckpfeiler in der eigenen Interiorgestaltung richtig einsetzt, welche Dinge es dabei zu beachten gilt und wer die optimalen Hersteller und Designer sind, dies alles erzählt er in informativen und unterhaltsamen Gesprächen anhand ausgesuchter Wohnprojekte aus seiner Karriere exklusiv der Design-Autorin Tina Schneider-Rading. Wohndesign | Peter Buchberger | www.callwey.de

GLÜCKLICH WOHNEN MIT FARBE

Glücklich wohnen mit Farbe – mit zarten Pastelltönen, dezenten Abstufungen von Blau- und Grautönen oder gezielt eingesetztem Grün lassen sich Räume im Handumdrehen aufwerten und in ein einladendes, repräsentatives Ambiente verwandeln. Dieses Farben-Wohnbuch stellt in über 12 Homestories aussergewöhnliche Farbkonzepte vor, die mit Hilfe von Farbkarten auch privat unkompliziert umsetzbar sind. Daneben gibt dieses Buch allerhand Tipps und Tricks, wie zum Beispiel dunkel gestrichene Treppenspindeln Ihrem Heim einen gewissen Chic verleihen oder das Gestalten der Schrank-Innenseiten beim Öffnen ein Lächeln in das Gesicht zaubert. Glücklich Wohnen mit Farbe | Joa Studholme | www.callwey.de | Fotos: James Merrell

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Ihr Immobilien-Partner seit 1998 Wir sind ein unabhängiges, inhabergeführtes Familienunternehmen und bieten Ihnen hochstehende Dienstleistungen rund um Immobilien: Kauf, Verkauf, Schätzung und Projektmanagement. Zu unseren Kunden zählen Privatpersonen, Architekten, Investoren und Generalunternehmer. Womit auch immer Sie uns beauftragen, wir beraten Sie stets persönlich und gehen auf Ihre Wünsche ein. Zudem setzen wir uns mit Know-how, Erfahrung und Engagement für Ihr Anliegen ein. So erreichen Sie Ihr Ziel auf bestem Weg und sagen am Schluss: «Genau so habe ich es mir vorgestellt!»

Einige aktuelle Verkaufsobjekte:

Baden, Allmend (Neubauprojekt) 3.5- bis 5.5-Zimmer-Wohnungen Demnächst im Angebot

Birr (Neubauprojekt) 3.5- bis 5.5-Zimmer-Wohnungen VP ab CHF 600’000.– www.vorderdorf-birr.ch

Ennetbaden (Neubauprojekt) 4.5-Zimmer-Terrassenhäuser VP ab CHF 1’760’000.– www.rebberg-ennetbaden.ch

Bürohaus Immotip AG, Schönaustrasse 59, Wettingen

Habsburg 6.5-Zimmer-Einfamilienhaus VP CHF 1’680’000.–

Im Grossraum Baden verankert Die Immotip AG hat sich auf den Verkauf von Wohneigentum spezialisiert. Unser Erfolg basiert auf der regionalen Verankerung, unserem grossen Beziehungsnetz und einem dynamischen Verkaufsteam mit kompetenten Persönlichkeiten, die alle relevanten Aspekte im Auge behalten. Dazu gehören neben kundenspezifischen Wünschen auch die Marktentwicklung und lokale Gegebenheiten, die sich mittelfristig auf die Qualität und damit den Wert einer Immobilie auswirken können. Durch fundierte Analysen und professionelles Marketing sind wir der bevorzugte Partner für Immobilien in der erweiterten Region Baden.

Untersiggenthal 6.5-Zimmer-Terrassenhaus VP CHF 1’490’000.–

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COVER-STORY

«HALBE SACHEN GIBT ES BEI MIR NICHT, ICH GEBE VOLLGAS» Stéphanie Berger

«JETZT ZEIGE ICH, WER ICH BIN» Stéphanie Berger lanciert im Oktober ihr neues Comedy-Programm «Aufbruch». Davor spricht das 41-jährige Multitalent über ihren Spass auf der Bühne, Einsamkeit und ihre Liebe zu Ehrendingen. Interview: Stephan Santschi Bilder: Patrick Hoerdt, www.studiolight.ch

KOMÖDIANTIN, UNTERNEHMERIN, MUTTER – IM ALLTAG TRAGEN SIE VIELE HÜTE. WIE SIEHT EINE TYPISCHE WOCHE VON STÉPHANIE BERGER AUS? Alles ist wichtig. Ich vergleiche meinen Alltag gerne mit einer Blume. Im Zentrum bin ich, die Blüte, ihr widme ich die meiste Aufmerksamkeit. Darum herum sind die Blätter aufgereiht – mein Sohn, der Beruf, meine Freunde. Ich brauche alles, um glücklich zu sein.

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IST DIESER ALLTAG DAS, WAS SIE SICH ALS JUGENDLICHE FÜR IHRE ZUKUNFT GEWÜNSCHT HABEN? Ich kann sagen, dass ich alles erreicht habe, was ich wollte. Ich muss mich nicht mehr rechtfertigen, ich muss niemanden mehr als Menschen oder mit meiner Arbeit überzeugen. Ich habe alle meine Talente zusammengenommen und sie in Können umgewandelt. Nun stellt sich die Frage: Was kommt da noch?


STÉPHANIE BERGER

WIE LAUTET IHRE ANTWORT? Ich bin finanziell unabhängig von einem Mann, das ist für mich die echte Emanzipation – alles andere ist fragwürdig. Das gibt mir eine extreme Freiheit. Ich kann aber nicht einfach gehen, ich habe einen neunjährigen Sohn. Ich bin sehr gerne Mami, aber ich habe oft damit zu kämpfen, dass ich in einem goldenen Käfig sitze. TATSÄCHLICH? WESHALB? Ich bin eine stolze Schweizerin. Manchmal habe ich aber das Gefühl, im falschen Land geboren zu sein. Das Schubladendenken ist stark ausgeprägt. Ich kann viele Dinge sehr gut, ich bin keine Spezialistin, aber in der Breite stark. Für viele Menschen bin ich zu viel, mit meiner Power und meiner Energie überfordere ich. Ich kann begeistern und faszinieren, aber mit meinem Tempo auch erschlagen. WAREN SIE SCHON IMMER SO? Nein, das habe ich mir angeeignet, ich habe so viele Bücher gelesen und Vorträge angeschaut. Das Menschsein interessiert mich. Im Leben müssen wir mit so vielen Emotionen klarkommen. Ich möchte das Bestmögliche herausholen, ich bin ein sehr effizienter Mensch. So gewinne ich auch wieder mehr Zeit für mich selber. HEUTE PERFORMEN SIE IN AUSVERKAUFTEN HÄUSERN. MIT WELCHEN GEFÜHLEN ERINNERN SIE SICH AN DIE ANFÄNGE ZURÜCK, ALS SIE TEILWEISE VOR NUR EINEM DUTZEND PERSONEN AUFTRATEN? Ganz ehrlich: Ich hätte nicht die Kraft, diesen Weg von der Miss Schweiz zum Comedian nochmals zu gehen. Tür und Tor waren damals verschlossen, ich wurde belächelt, hatte einen Schönheitsstempel auf der Stirn und brauchte rund zehn Jahre, um diesen abzulegen. Mir fehlte die Anerkennung, doch ich wollte ausprobieren, ob ich Comedy kann oder nicht. Mittlerweile bin ich seit 24 Jahren im Business, das ist ein extrem guter Leistungsausweis. Ich bin die geborene Entertainerin.

«FÜR VIELE MENSCHEN BIN ICH ZU VIEL, MIT MEINER POWER UND MEINER ENERGIE ÜBERFORDERE ICH. ICH KANN BEGEISTERN UND FASZINIEREN, ABER MIT MEINEM TEMPO AUCH ERSCHLAGEN.»

WIE WAR ES FÜR SIE? Ich hatte keine Perspektive mehr, für mich gab es daher nur eine Lösung: All-in! Die Frage über meine Zukunft war schliesslich auch eine existenzielle. Ich ging nach Deutschland, erlernte das Handwerk, fand über die Agentur «Keep cool» ins Geschäft und habe mir alles mit viel Fleiss aufgebaut. Die Disziplin ist wohl meine grösste Stärke. Halbe Sachen gibt es bei mir nicht, ich gebe Vollgas.

«ICH BIN EIN ORIGINAL GEWORDEN. DEN EIGENEN STIL MUSS MAN SICH ERSPIELEN. MEIN NEUES PROGRAMM «AUFBRUCH» IST DAS ERSTE, DAS ICH OHNE GROSSE HILFE GESCHRIEBEN HABE.» SIE SAGTEN, SIE HÄTTEN SICH AUCH ZU EINEM POSITIVEN MENSCHEN ENTWICKELT. Früher hatte ich eine unfreundliche Haltung. Ich hatte Stimmungsschwankungen, die Qualität meiner zwischenmenschlichen Beziehungen war abhängig von meinen Launen. Heute gebe ich zuerst etwas, ich habe die Wirkung des «Power of nice» erkannt. Ich brauchte ein Jahr lang, um mich umzuprogrammieren. Wenn jemand sagt, «ich bin, wie ich bin», schläft mir das Gesicht ein. Jeder hat seinen Kern, aber Dinge wie Verhalten, Ansichten oder Meinungen kann man sehr wohl verändern. WIE HABEN SIE SICH ALS KÜNSTLERIN VERÄNDERT? Ich bin ein Original geworden. Zu Beginn habe ich mich von Marco Rima beeinflussen lassen, ich war der weibliche Rima. Den eigenen Stil muss man sich erspielen. Mein viertes Programm «Aufbruch» ist das erste, das ich ohne grosse Hilfe geschrieben habe. WAS DARF MAN VON DER COMEDYSHOW «AUFBRUCH», DIE SIE IM OKTOBER LANCIEREN, ERWARTEN? Sie ist als Aufbruch zur Ehrlichkeit zu verstehen. Ich gehöre zu

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KNACKPUNKT WAR DAS JAHR 2005. DAMALS SEI ALLES AM ENDE GEWESEN, SAGTEN SIE SPÄTER ÜBER DIESE ZEIT. WIE KAM ES DAZU? Damals brach alles auseinander. Meine Beziehung endete, mir wurde der Job als Musik- und Theaterlehrerin gekündet und die Band «X-age» löste sich auf. Der Mensch ändert die Dinge grundsätzlich nicht dann, wenn er sollte, sondern erst dann, wenn er muss. Das ist anstrengend, weil es so bis zu einer Veränderung lange dauern kann und man ganz viel verpasst.

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Szenen aus dem aktuellen Programm «Aufbruch».

den ehrlichen Menschen. Viele sind nicht ehrlich zu sich selber und zu anderen, sie ertragen sehr viel. Viele werden sich in meiner Show wiedererkennen. Ich habe all meinen Schmerz und meinen Humor reingepackt, es gibt keine Tabus, dieses Programm ist mein bisher persönlichstes. Zuletzt habe ich gezeigt, was ich alles kann. Jetzt zeige ich, wer ich bin. Alle sollten den Mut haben und zeigen, wer sie sind. GIBT ES FÜR SIE AUF DER BÜHNE AUCH PEINLICHE MOMENTE? Nein, nie. Wenn man so lange als Comedian auftritt, hat man alle Schmerzgrenzen und Schamröten schon mal erlebt, da kann einem nichts mehr peinlich sein. Unangenehme Augenblicke gibt es aber weiterhin. Dann etwa, wenn ich einen Namen vergesse, den ich kennen sollte. Oder wenn ich wie vor kurzem an einer Gala einen total betrunkenen Chef sehe, der Mitarbeiter beschimpft – das ist zum Fremdschämen und tut mir persönlich weh. WANN ERLEBEN SIE HOCHGEFÜHLE? Wenn die Zuschauer herzhaft lachen und locker werden. Ich verkaufe Emotionen, während meiner Show verteile ich auch Gratisumarmungen. Humor verbindet sofort, nach dem ersten Lacher ist die Stimmung im Saal bereits familiär. Das schönste Gefühl auf der Bühne ist dieses Wellenreiten, wenn es zwischen mir und dem Publikum zu einem Geben und Nehmen kommt.

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«DAS NEUE COMEDY PROGRAMM IST ALS AUFBRUCH ZUR EHRLICHKEIT ZU VERSTEHEN. ALLE SOLLTEN DEN MUT HABEN UND ZEIGEN, WER SIE SIND.» SIND SIE VOR AUFTRITTEN NOCH NERVÖS? Ich bin viel entspannter. Ich weiss, dass mein Programm gut ist. In erster Linie will ich etwas Lustiges erzählen und nicht die Leute zum Lachen bringen. So kann ich es geniessen. Ich beziehe die Leute gerne in meine Show ein, picke den einen oder anderen heraus. Meine Intuition sagt mir, mit wem das klappt. Wenn ich mich an alle richte, nutze ich den Scheibenwischerblick von Bill Clinton. Er war einer der besten Redner überhaupt. Er verstand es, das ganze Publikum miteinzubeziehen.


STÉPHANIE BERGER

AM 23. NOVEMBER GASTIEREN SIE MIT «AUFBRUCH» AUF DER BÜHNE HEIMAT IN EHRENDINGEN. WIE GEFÄLLT ES IHNEN DORT? Ich liebe Ehrendingen, da begann ich 2013 mit meinem ersten Programm. Die Bühne Heimat ist so härzig und wird mit so viel Liebe betrieben. Es ist immer ausverkauft, ich bin nahe am Publikum – ja, es ist so etwas wie mein Wohnzimmer. NEBEN IHREN BÜHNENAUFTRITTEN HALTEN SIE ALS ZEITMILLIONÄRIN SOGENANNTE KEYNOTE SPEECHES. IHR THEMA: WIE WIRD MAN REICH AN LEBEN. WARUM TUN SIE DAS? Damit zeige ich, wie mein Leben wirklich aussieht, auch die Kehrseite der Medaille. Viele sehen nur Glanz und Glamour. Ich zahle dafür aber einen hohen Preis. Mit diesen Vorträgen möchte ich auch die Frauen stärken, sie sind unglaubliche Wesen. Aber verstehen Sie mich nicht als Emanze, ich bin vielmehr eine Charmanze. Meine Message: Werden Sie reich an Leben, denn Leben bedeutet, glücklich sein zu dürfen. WELCH HOHEN PREIS ZAHLEN SIE FÜR DEN GLANZ UND GLAMOUR? Die Einsamkeit, ich bin seit Jahren Single. Wie gesagt: Ich kann mich sehr gut an die Gesellschaft anpassen, aber so richtig passe ich nicht rein. Ich bin Künstlerin, Mutter und Unternehmerin, manchmal muss ich sehr tough sein. Ich muss mich stark an männliche Prinzipien anpassen. Doch auch ich wäre gerne die liebende Frau, die ihren Mann anhimmelt und begehrt. Doch Männer, die völlig im Leben stehen, kein so grosses Ego haben und nichts mehr beweisen müssen, gibt es nicht viele. DIE COMEDY-SZENE IST NOCH IMMER MÄNNLICH DOMINIERT. Ja, aber es gibt einige Newcomerinnen, es ist viel in Bewegung. Ein weiblicher Comedian, der Grimassen zieht, ist nicht sexy. Frauen dürfen aber auch mal hässlich sein, es lebe der Mut zur Hässlichkeit! WAS SOLL IHNEN DIE ZUKUNFT BRINGEN? Wenn ich nicht hätte, was ich jetzt habe, würde ich alles verkaufen, die Welt bereisen und mir offen lassen, ob ich jemals zurückkehre. So aber ziehe ich für mein fünftes Programm eine Kombination aus Comedy und Musik ins Auge, vielleicht mit dem Comeback meiner früheren Band.

PERSÖNLICH NAME Berger VORNAME Stéphanie GEBURSTDATUM 10. November 1977 GEBURTSORT Bern WOHNORT Bern ZIVILSTAND ledig, Sohn Giulien (9) HOBBYS Sport, Kochen, Zeit mit Freunden AUSBILDUNG/BERUF Komödiantin, Musikerin, Moderatorin WERDEGANG Lehre zur zahnmedizinischen Assistentin, 1995 Miss Schweiz, danach Moderatorin bei Star TV, Musical-Darstellerin («Space Dream»), Bandleaderin («X-Age») und Schauspielerin («Lüthi und Blanc», «Benissimo», «Ottos Eleven»). Ab 2005 Kurse an Kölner Comedy-Schule. 2013 erstes abendfüllendes Programm («MissErfolg»). Oktober 2019 Start der vierten Bühnenproduktion «Aufbruch».

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PUBLIREPORTAGE

Marc Klauser vor dem Eingang der Raiffeisenbank Wettingen.

«WIR STREBEN NACH MAGISCHEN MOMENTEN» Marc Klauser stiess im Sommer in die Leitung der Raiffeisenbank Lägern-Baregg. Der 45-jährige Zürcher spricht über einen neuen Ansatz in der Kundenberatung und erklärt, warum die Angestellten von der Konkurrenz umworben werden sollen. Interview: Stephan Santschi Bilder: Alexander Wagner

SIE WAREN ZWEI JAHRE LANG VERTRIEBSMANAGER VON RAIFFEISEN SCHWEIZ. WESHALB WECHSELTEN SIE ZUR RAIFFEISENBANK LÄGERN-BAREGG? Marc Klauser: Die Vielfalt der Themen bei der Raiffeisenbank Lägern-Baregg sind sehr gross. Von der umfassenden Finanzberatung, zum Backoffice bis zu den operativen Entscheidungen wird hier alles kombiniert, wir haben alle Kompetenzen im Haus. In St. Gallen bei Raiffeisen Schweiz war es ruhiger. Doch genau diese Veränderung habe ich gesucht. Kürzlich fragte mich mein früherer Chef, ob ich zurückkommen wolle. Ich verneinte, hier sei es spannender (lacht). Ich spiele gerne auf vielen und verschiedenen Klaviaturen und kombiniere dies zu einem grossen Ganzen. TROTZDEM: WIE KAM ES, DASS SIE VOM SCHWEIZER KONTROLLORGAN AUFS LAND WECHSELTEN? In meiner Tätigkeit bei Raiffeisen Schweiz analysierte und betreute ich rund 23 Banken in vertrieblicher Hinsicht, auch die Raiffeisenbank Lägern-Baregg. Nach meiner Analyse und dem Stand der einzelnen Banken zählte die Raiffeisenbank Lägern-Baregg zu meinen Favoriten, falls ich wieder an die Front wechseln würde. Mit 60 Angestellten auf vier Geschäftsstellen verteilt, zählt sie zu den 10 Prozent grössten Raiffeisen-Genossenschaften in der Schweiz. Handelt es sich um

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eine gemütliche Dorfbank? In keiner Weise. Wir sind sehr sportlich unterwegs und haben einiges angestossen, was die Bank in ihrer Entwicklung weiter bringen wird. WAS MEINEN SIE DAMIT? Wir investieren und modernisieren überall. In Wettingen wird ein Ersatzbau geplant. In Baden haben wir zusätzliche Räumlichkeiten für die Zentralisierung angemietet und werden die Schalterhalle modernisieren. In Birmenstorf wird die Geschäftsstelle umgebaut und in Ehrendingen wird die Geschäftsstelle einem dezenten Facelifting unterzogen und neue kundenfreundliche Bankomaten werden installiert. Wir möchten unsere Kompetenzen an einem Ort zentralisieren, so dass wir unsere internen Synergien besser nutzen und schnell und flexibel reagieren können. Das heisst, wir werden das Back-Office und einen Teil der Berater nach Baden verlegen. SIE ZÄHLEN ZUM VIERKÖPFIGEN BANKLEITUNGSTEAM, ZUDEM LEITEN SIE DEN VERTRIEB UND DEN BEREICH PRIVATKUNDEN. WIE HABEN SIE SICH EINGELEBT? Nach einigen Wochen im operativen Geschäft fühlte es sich so an, als ob ich bereits ein Jahr hier wäre. Unsere Mitarbeiter sind motiviert und möchten das Bankgeschäft zeitgemäss voran bringen. Eine grosse Herausforderung


RAIFFEISENBANK LÄGERN-BAREGG

stellte sich mit der Einführung der neuen Bankensoftware, die uns auch heute noch beschäftigt. Wir sind gut unterwegs.

investieren in die Region. So sind wir zum Beispiel ein grosser Sponsor beim Jubiläumsfest «Atmosphäre». Und wissen Sie was?

WELCHE ZIELE SETZEN SIE SICH IN DER KUNDENBERATUNG? Wir möchten die Nähe zu den Kunden weiter ausbauen. Unsere Beratungskompetenzen sind breit aufgestellt, von der Anlage-, Hypothekar- und Vorsorgeberatung bis zur Nachlassplanung bei Erbschaften. Jedoch möchte ich diese nochmals einen Schritt weiterbringen.

NEIN? Auch unsere Mitarbeiter erhalten einen Mehrwert. Wir investieren im Interesse unserer Kunden und unseren Mitarbeitern in die Aus-/Weiterbildung. So halten wir unsere Mitarbeiter marktfähig. Auch wenn es zu unserem Nachteil sein könnte, wenn unsere Mitarbeiter durch unsere Mitbewerber abgeworben werden.

WAS HEISST DAS KONKRET? Der neue Beratungsansatz sieht so aus: Der Berater soll dem Kunden nicht vortragen, was gut für ihn ist. Vielmehr soll der Kunde im Zentrum stehen und sagen, was er möchte respektive was er braucht. Dabei wird ihm der Berater gezielte Fragen stellen, so dass dieser die Situation analysieren kann, versteht und gemeinsam mit ihm die Möglichkeiten bespricht. Ein Kundenwunsch könnte sein: mit 22 Jahren ins Ausland verreisen, mit 35 ein Haus bauen und mit 55 in Pension gehen (lacht). Der Kunde wird dann auf dem Zeitstrahl in allen Lebensphasen kompetent begleitet und beraten. Wir wollen uns Gedanken machen, Vertrauen schaffen. Es soll sich eine «Lovestory» entwickeln.

WIE SIEHT DENN IHR FÜHRUNGSSTIL AUS? Ursprünglich habe ich Elektromechaniker gelernt, später wechselte ich in die Versicherungsbranche und dort vom Aussendienst bis in die Leitung einer Generalagentur. Schliesslich fand ich ins Bankengeschäft. Auf diesem Weg habe ich viele Führungsstile gesehen – vom patriarchalischen bis zum kooperativen. Mein eigener ist eine Mischung. Die Mitarbeiter sollen sich einbringen können. Deshalb habe ich auch eine Coaching-Ausbildung an der Hochschule Luzern absolviert. Ich möchte zuhören, um zu verstehen. Und dann den Mitarbeiter mit Fragen selber zur Antwort führen, warum er seine Ziele nicht erreicht hat.

DAS WIRKT SEHR EMOTIONAL. Das ist mein Ziel. Ich bin sehr ehrgeizig, möchte Leute begeistern und meine Energie reinbringen. Das Bankenwesen ist schnellen Veränderungen unterworfen, und sie werden womöglich noch schneller werden. Kreditkarten, E-Banking, Twint – irgendwann werden wir vielleicht kein Bargeld mehr in den Händen halten. Die Kunden müssen wir auf die bevorstehenden Reisen mitnehmen. Wenn sie nach einer Beratung die Bank verlassen und sagen: «Das hat mir gepasst» – dann sind wir auf dem richtigen Weg. Nach solchen magischen Momenten streben wir. DANN KÖNNTE EINE BERATUNG KÜNFTIG AUCH ETWAS KOSTEN? Eine Nachlass-/Erbschaftsplanung oder Pensionsplanung wird dem Kunden heute schon in Rechnung gestellt. Die Welt verändert sich – auch die Finanzbranche – deshalb müssen wir uns künftig so aufstellen, dass wir auf den Markt reagieren können. Da wir jedoch eine Genossenschaftliche Bank sind, fliesst das Geld wieder in das örtliche Gewerbe. Wir sind in der Region und

ZUR PERSON Marc Klauser (45) Funktion: Bereichsleiter Privatkunden und Vertrieb, Mitglied der Bankleitung der Raiffeisenbank Lägern-Baregg Ausbildung: Elektromechaniker, dipl. Fondsberater, Mental-Coach, dipl. Finanzberater, Finanzplaner mit eidg. Fachausweis, Management-Seminare, CAS Coaching Aufgewachsen: Mönchaltdorf ZH

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Mit der neuen «3/6/9» Spezial-Hypothek der Raiffeisenbank Lägern-Baregg können Sie sich Ihren Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen. Diese vorteilhafte Finanzierung zu hervorragenden Bedingungen, verbunden mit einer kompetenten Beratung sorgt dafür, dass wird Ihnen den Weg zum Eigenheim frei machen. Als Neukunde profitieren Sie von dieser Aktion wie folgt: Sie schliessen bei der Raiffeisenbank Lägern-Baregg drei Hypothekartranchen zu gleichen Anteilen und zu drei verschiedenen Laufzeiten ab. Dies ab einem Mindestbetrag von total 300‘000 Franken. Somit werden je ein Drittel, also mindestens 100‘000 Franken für 3 Jahre zu 0,3 Prozent, ein Drittel für 6 Jahre zu 0,6 Prozent und ein Drittel für 9 Jahren zu 0,9 Prozent verzinst. Folgende Bedingungen müssen dabei erfüllt sein: Erstens, Sie werden Genossenschafter bei der Raiffeisenbank Lägern-Baregg und zweitens, Sie werden Hauptbankkunde bei der Raiffeisenbank Lägern-Baregg. Und dies während der gesamten Laufzeit der Hypothek «3/6/9», also für 9 Jahre. Wir freuen uns auf Ihren Anruf und beraten Sie gerne persönlich. www.ihrebank.ch

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GEWERBEGIPFEL WETTINGEN

POLITIK TRIFFT WIRTSCHAFT – GEMEINSAM FÜR EIN LEBENDIGES WETTINGEN Der Detailhandel ist unter Druck durch das veränderte Einkaufs- und Freizeitverhalten der Gesellschaft. Auch die Geschäfte in Wettingen haben mit den Folgen von Onlinehandel und Einkaufstourismus zu kämpfen. Der zweite von der Gemeinde organisierte Gewerbegipfel stand ganz im Thema, wie der Detailhandel diesen Trends entgegenwirken kann.

METROPOLITANRAUM ZÜRICH Die Metropolitankonferenz Zürich fördert die Zusammenarbeit zwischen Kantonen, Städten und Gemeinden in einem grossstädtisch geprägten Raum. Sie bietet eine Plattform für den Informationsaustausch zwischen Kantonen und Gemeinden, realisiert Projekte in den Handlungsfeldern Lebensraum, Verkehr, Gesellschaft und Wirtschaft und setzt sich auf Bundesebene für die Anliegen des Metropolitanraums Zürich ein. Gemeinde­ ammann Roland Kuster ist als einer von acht Städtevertreterinnen und – vertretern Mitglied des Metropolitanrats. www.metropolitanraum-zuerich.ch Dr. Walter Schenkel, Geschäftsführer Metropolitanraum, referiert zum Thema Strukturwandel im Detailhandel. Bereits zum zweiten Mal lud der Gemeinderat die Wettinger Gewerbetreibenden zum Gewerbegipfel. Zu früher Morgenstunde – der Beginn ist jeweils um 07.15 Uhr – wird über ein aktuelles Thema informiert und bei Kaffee sowie Gipfel darüber diskutiert. Damit der Arbeitstag nicht allzu stark beeinträchtigt wird, kommt der Anlass spätestens um 09.00 Uhr zum Ende. Über 80 Personen fanden sich im Rathaussaal ein und informierten sich über den Strukturwandel im Detailhandel. Dr. Walter Schenkel, Geschäftsführer des Vereins Metropolitanraum Zürich, referierte über die gleichlautende Studie des Vereins inklusive den daraus resultierenden Handlungsempfehlungen. Der Detailhandel gehört zu einem der grössten Arbeitgebern und Ausbildungsinstitutionen der Schweiz. Darüber hinaus sorgt er für belebte Ortszentren und stiftet

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«Früher war die Kundin froh, wenn sie im Laden das fand, was sie suchte. Heute ist der Gewerbler froh, wenn er das anbieten kann, was die Kundin sucht.» Dr. Walter Schenkel

so einen Beitrag zur Lebensqualität einer Gemeinde. Um die Erfolgspotenziale des Detailhandels sowie der Stadt- und Ortszentren zu identifizieren und zu fördern, sind verschiedene Aspekte nötig. Einerseits müssen die kleineren und mittleren Detailhändler ihre Innovations- und Transformationsfähigkeit steigern. Andererseits braucht es Anpassungen bzw. Erleichterungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen durch die Politik. Schlussendlich müssen unter Einbezug aller Akteurinnen und Akteure Strategien für Ortszentren entwickelt und umgesetzt werden.

«Mit der neuen Zonenplanung Landstrasse hat die Gemeinde attraktive gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen. Jetzt braucht es innovative Ideen von Gewerbetreibenden und Liegenschaftsbesitzenden.» Gemeindeammann Roland Kuster

Dem Gemeinderat ist es ein Anliegen, dass die Landstrasse weiterhin eine lebendige, pulsierende und durchaus städtische Lebensader des grossen Dorfes Wettingen bleibt. Mit dem Gewerbegipfel 2019 wurde die Behandlung dieses Themas initiiert. Der Gemeinderat ist bereit, seinen Teil dazu beizutragen.

SAVE THE DATE Gewerbegipfel 2020 Freitag, 28. August 2020, 07.15 Uhr


REGIONALES PFLEGEZENTRUM BADEN

TAG UND NACHT FÜR SIE DA – DAS TAGES- UND NACHTZENTRUM DES REGIONALEN PFLEGEZENTRUMS BADEN

Diese Situation gibt es immer wieder: Hans Graf* pflegt und betreut seine Frau. Eines Tages bricht er sich das Bein. Er kann die Betreuung und Pflege nicht mehr wahrnehmen. Wer übernimmt nun diese Aufgabe? In solchen Situationen hilft das Tages- und Nachtzentrum. Es ist 24 Stunden geöffnet und nimmt jederzeit Gäste auf. Einladung zum Info-Abend «Entlastungsangebote» Pflegen Sie jemanden? Wir unterstützen Sie dabei! - Wissenswerte Informationen für pflegende Angehörige, Betroffene und weitere Interessierte. Donnerstag, 24. Oktober 2019, 18.30 - 20.00 Uhr, Regionales Pflegezentrum Baden, www.rpb.ch Mit anschliessendem Apéro. Eintritt frei.

Das Tages- und Nachtzentrum (TNZ) ist Teil des Regionalen Pflegezentrums Baden und Ansprechpartner für pflegerische und betreuerische Notfallsituationen. Doch das TNZ bietet auch Entlastung, wenn die Situation nicht akut ist. Oft ist es auch so, dass pflegende Angehörige stunden- oder tageweise von ihrer strengen Aufgabe Erholung benötigen bevor sie selbst an ihre persönlichen Grenzen gelangen. Das ist zum Beispiel bei Anna Meier* so. «Ich bin so froh, dass mein Mann jeden Dienstag im TNZ betreut wird. Dann kann ich wieder einmal etwas für mich tun», erzählt die rüstige Rentnerin. Oft geht sie dann in

aller Ruhe einkaufen oder auch mal zum Coiffeur. Ab und zu liegt sogar ein Schwatz mit der Freundin drin. Diese Tage tun Anna Meier gut. Vor allem auch, weil sie weiss, dass ihr Mann im TNZ gut aufgehoben ist. Er hat eine dementielle Erkrankung und wird von den dortigen Mitarbeitenden professionell betreut. Er geniesst das Zusammensein mit anderen Menschen, das gemeinsame Kochen, Essen, Sin gen. Er erhält aber auch die notwendige pflegerische Unterstützung. Körperpflege, Mobilisation, Verbandswechsel, Injektionen – für solche und andere Massnahmen ist das Personal geschult.

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Seite an Seite begleiten wir Sie – weil ein Zuhause bei uns Familiensache ist.

Der tageweise Aufenthalt von Kurt Meier* ist für die Eheleute eine «Win-win-Situation». Auch für das Ehepaar Graf ist das TNZ eine gute Lösung. Hans Graf hat die Möglichkeit, sich gut von seinem Beinbruch zu erholen. Gleichzeitig kann die Familie in aller Ruhe überlegen, wie es weitergeht. Und falls Hans Graf die Pflege seiner Frau wieder aufnehmen kann, weiss er, dass es im TNZ jederzeit und auch kurzfristig ein Plätzchen für seine Frau gibt. Dies zu wissen ist eine grosse Entlastung. «Wir sind für Sie da, wann immer Sie uns brauchen. 365 Tage im Jahr – 24 Stunden rund um die Uhr! Wir helfen weiter: Flexibel und unbürokratisch! Melden Sie sich bitte, wenn wir Sie unterstützen können», so Kersstin Kiewat, Leiterin des Tagesund Nachtzentrums. Das TNZ ist ein wichtiges Entlastungsangebot für die Menschen in der Region Baden. * Name geändert

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: 079 404 43 01 garcia-immobilien.ch Regionales Pflegezentrum Baden AG Wettingerstrasse | 5400 Baden Telefon 056 203 81 11 | www.rpb.ch

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SENSORIK

UNSER GESCHMACKSSINN LÄSST SICH VERFÜHREN Die Wirkung des Umfelds auf das Essen wird heute immer noch unterschätzt. Viele Einflüsse wie Beleuchtung, Geräusche, Musik, Haptik oder Geruch wirken auf den Geschmacksinn ein. Unser Geschmackssinn spielt nämlich keine Solo-Rolle, sondern interagiert ständig und intensiv mit den anderen Sinnen. Text: Johanna Zielinski Bilder: z.V.g.

Nicht nur der Duft von frischem Brot und Kafffee beeinflusst unseren Geschmackssinn, sondern auch das Ambiente, Licht- und Farbenspiel oder die Personen, welche mitgeniessen.

Das Ambiente, die Umgebung und damit auch die Räume, in denen wir uns aufhalten, beeinflussen unser Wohlbefinden, unsere Wahrnehmung, Gefühle und Gedanken. Das Betreten eines engen, dunklen Restaurants mit abgestandener, modriger Luft, dürfte bei den meisten Menschen ein unbehagliches Gefühl auslösen und eher zum Fliehen als zum Verweilen einladen. Wohingegen ein freundlich gestalteter Raum, mit angenehmen Farbspielen und Düften sowie bequemen Stühlen, ein Wohligkeitsgefühl erzeugt und die Sinne in Laune bringt. Für das Geschmackserlebnis spielen viele, auch unbewusste Einflüsse, eine Rolle – darunter eigene Erwartungen, Klänge, haptische Elemente, die Temperatur oder Konsistenz einer Speise. In der englischen Sprache

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beschreibt der Ausdruck «flavour» diesen komplexen geschmacklichen Gesamteindruck – wir erleben unser Essen mit allen Sinnen. DIE WIRKUNG DES UMFELDS Selbst wenn das vorgesetzte Mahl nicht sonderlich gut schmeckt, wird in manchen Räumen mit Eifer weiter gegessen. Ein örtliches Beispiel ist das Kino – hier wird sowohl frisch zubereitetes, als auch älteres Popcorn nach Herzenslust verzehrt. Das zeigt eine Studie der University of Southern California und deutet darauf hin, wie stark die Umgebung auf unser Essverhalten wirken kann – in gesunder und ungesunder Weise. Generell wirken gedämpftes Licht und softe Musik positiv auf unser Geschmackserlebnis. Mit der Lieblingsmusik

im Ohr, einem kulinarischen Leckerbissen und beruhigendem Kerzenlicht lässt sich ein Tag so gesehen angenehm beenden. Der Einsatz von «warmer Beleuchtung», wie z.B. durch Kerzen, scheint u.a. bei der Weinverkostung empfehlenswert zu sein. Studien der Universitäten Mainz und Tübingen zeigen, dass Weisswein bei rotem Licht den Verköstigten besser schmeckt und für den Tropfen im gleichen Zuge auch mehr Geld ausgegeben wird. Eine rötliche Beleuchtung lässt ihn fruchtiger und süsser erscheinen. Weisses oder grünliches Licht bewirkt hingegen meist das Gegenteil. Wie uns Farben und Farbkontraste tangieren, hängt zudem stark von der eigenen Gefühlslage ab – das Denken an Essen und Emotionen aktivieren dieselben Gehirnregionen.


GESCHMACKSSINN

Doch jedes noch so angenehme Raum, der den Duft von Zimt ver«FÜR DAS GESCHMACKSERLEBNIS Licht- und Farbenspiel kann sich auf strömt, um durchschnittlich zwei SPIELEN VIELE, AUCH UNBEWUSSTE Grad wärmer beurteilt. Ändert sich unseren Geschmackssinn negativ auswirken, wenn ein störendes GeEINFLÜSSE, EINE ROLLE – DARUNTER jedoch die Farbe der Umgebung räusch hinzukommt. Ein laute Geoder das Hintergrundgeräusch, EIGENE ERWARTUNGEN, KLÄNGE, räuschkulisse während dem Speiverwandelt sich auch die Wahrnehsen kann ein Stressauslöser sein. mung des Geruchs. In der Natur HAPTISCHE ELEMENTE, DIE Lautstärke und Typus der Musik finden sich einige ätherische Öle, TEMPERATUR ODER KONSISTENZ sowie Nebengeräusche, spielen bei die Appetit und Geschmack beeinder Empfindung des akustischen flussen können. Die Duftnuancen EINER SPEISE» Ambientes im Unterbewusstsein von Pfefferminze und Eukalyptus eine wesentliche Rolle. Neurowissen- haptisch ansprechendes Besteck, form- bremsen z.B. Heisshunger Attacken. Vaschaftler der Universität Oxford haben schönes Geschirr und Gläser, hochwerti- nille löst die Ausschüttung von Serotonin herausgefunden, dass eine musikalische ge Materialien wie feines Porzellan, das im Gehirn aus, folglich verringern sich Untermalung mit vorwiegend tiefen Noten, harmonische Anrichten der Mahlzeiten Gelüste auf Süsses. Grund hierfür ist die die Assoziation von bitterem Geschmack auf dem Teller bringen das Geschmack­ enthaltene Substanz Phenylethylamin – weckt. Hell klingende, «liebliche»Musik sempfinden auf «Geniesser-Kurs». diese kommt u.a. auch in Kakao vor. bewirkt das Gegenteil – Naschereien werden hier süsslicher wahrgenommen. Gerne lassen wir uns beim Essen auch Und last but not least beeinflussen uns «an der Nase herumführen», denn eine auch die Personen, mit denen wir den HAPTIK UND AROMEN Mahlzeit wird hauptsächlich über deren Tisch teilen. «Socializing» tangiert sowohl Fingerspitzengefühl ist auch bei den Ma- Geruch beurteilt, ähnlich wie die Sauber- die Dauer einer Mahlzeit als auch die eiterialien und Oberflächen in der näheren keit in einem Raum. Über Aromen neh- genen Normen. Bestellt ihre Begleitung Essumgebung angebracht – selbst der men wir eine emotionale Bewertung von Fast-Food oder frisch zubereiteten Salat? Bodenbelag sagt durch seine Beschaffen- Produkten vor, Düfte wirken dabei vorwie- Diese Wahl kann einen entscheidenden heit aus, ob wir uns wohlfühlen oder nicht. gend unterbewusst. Auch das Tempera- Einfluss auf Ihren Essenswunsch und Bequemes Sitzen, ausreichende Bestuh- turempfinden wird über die olfaktorische das resultierende Geschmackserlebnis lung, eine angenehme Belüftung sowie Wahrnehmung beeinflusst. So wird ein haben.

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SENSORIK – GESCHMACKSSINN

Eine emotional besetzte Information über ein Produkt bewirkt Wunder. Haben wir die Information, dass ein Lebensmittel im Gegensatz zum Vergleichsprodukt in unseren Augen ansprechender und hochwertiger erzeugt wurde, nehmen wir auf einmal Unterschiede im Geschmack wahr. So geschehen in einer Studie an der Universität Wien – beide Getränke unterschiedlicher Hersteller wurden ohne diese Information bei den Testpersonen im Vorfeld als gleich be-

Hochwertige Materialien, formschönes Geschirr oder haptisch ansprechendes Besteck steigern das Geschmacksempfinden.

DER PERSÖNLICHE EINFLUSS Die Verführung des Geschmackssinns ist somit immer eine individuelle Angelegenheit. Der eine schätzt die bequeme Sitzgelegenheit, ein anderer legt sein Augenmerk auf die Anordnung des Tisches oder betrachtet während des Speisens gerne schöne Dinge wie z.B. Bilder oder Skulpturen im Raum. Geschmackliche Vorlieben sind sowohl genetisch bedingt als auch durch unsere Umwelt geprägt. Dazu zählen z.B. das soziale Umfeld oder Informationen über Marken und Produkte. Auch unsere Erwartungen beeinflussen, wie etwas auf uns wirkt. Positive Assoziationen mit einer Speise lösen durch die erhöhte Wertschätzung entsprechend angenehme Empfindungen aus – ganz abgesehen vom eigentlichen Geschmack.

«FÜR DAS GESCHMACKSERLEBNIS SPIELEN VIELE, AUCH UNBEWUSSTE EINFLÜSSE, EINE ROLLE – DARUNTER EIGENE ERWARTUNGEN, KLÄNGE, HAPTISCHE ELEMENTE, DIE TEMPERATUR ODER KONSISTENZ EINER SPEISE» wertet. Einige Wissenschaftler vermuten die emotionale Erregung als Ursache für die intensivere, sinnliche Wahrnehmung, andere sehen in der differenzierten Wahrnehmung einen emotionalen Motivationsschub, den (scheinbaren) Unterschied herausschmecken zu müssen. Fest steht jedoch: Das Geschmackserlebnis ist eine höchst emotionale Angelegenheit. Hier treten die eigenen Ansprüche bezüglich Appetitlichkeit, Frische und Inhaltsstoffe deutlich hervor. Unser Geschmackssinn spielt also keine Solorolle, er interagiert ständig und intensiv mit den anderen Sinnen. Wollen wir unseren Geschmackssinn verführen, müssen sich demnach alle Sinne wohlfühlen.

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PUBLIREPORTAGE – STEIMER WEINBAU

WETTINGER WINZER GEHT EIGENEN WEG Christian Steimer hat in diesem Jahr einen Aargauer Staatswein produziert. Frei von Sorgen ist der 31-jährige Wettinger in seinem Winzer-Alltag allerdings nicht. Text: Stephan Santschi Bilder: Alexander Wagner und zVg.

So viele Einsendungen wie in diesem Jahr gab es am Aargauer Staatswein-Wettbewerb noch nie – 142 Weinsorten sind von den Winzern gemeldet worden. 16 davon schafften es in den Final und dort kürte schliesslich die Staatswein-Jury unter der Führung von Landstatthalter Markus Dieth vier Kategoriensieger. Einer dieser «Staatsweine 2019» stammt vom Steimer Weinbau in Wettingen – mit dem Weisswein «Lägere-Perle 2018» schwang er in der Kategorie Riesling-Sylvaner obenaus. «Für mich ist das natürlich eine gute Sache und es zeigt mir auf, dass ich auf dem richtigen Weg bin», freut sich der 31-jährige Winzer Christian Steimer. Mit dieser Aktion würdigt der Kanton das Engagement und die Professionalität der Aargauer Winzer und Kellermeister. Ein Aargauer Staatswein wird jeweils an offiziellen Anlässen serviert. Für Christian Steimer und sein kleines Familienunternehmen am Südhang der Lägern ist dies natürlich beste Werbung. Die kann er auch brauchen, denn der Konkur-

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renzkampf in seiner Branche ist hart. Da sind einerseits die Grossverteiler, die ausländische Weine zu günstigen Preisen an-

«ICH WILL NICHT KLAGEN, ICH KANN MEINEN WEIN VERKAUFEN. ES WÄRE ABER SCHÖN, WENN ZUM BEISPIEL NICHT NUR ZWEI, DREI RESTAURANTS IN WETTINGEN UNSEREN WEIN IN IHREM ANGEBOT HÄTTEN.» Christian Steimer

bieten. Und andererseits die zwar zunehmende, aber immer noch steigerungsfähige Nachfrage in der Region. «Ich will nicht klagen, ich kann unseren Wein verkaufen. Es wäre aber schön, wenn zum Beispiel

nicht nur zwei, drei Restaurants in Wettingen, sondern alle auch Sorten von uns in ihrem Angebot hätten.» Wenn heute ein neuer Gastronomiebetrieb eröffne, sei es oft eine Pizzeria und da würde man halt eher auf einen Primitivo setzen. «Leider wird der Wettinger Wein oft gar nicht probiert.»

NEUE ETIKETTEN, NEUE WEISSWEINSORTE Christian Steimer ist noch nicht lange der Chef auf dem rund fünf Hektaren grossen Rebbaubetrieb. Anfang 2018 trat er in die Fussstapfen seines Vaters Paul, der ihm seither mit Rat und Tat zur Seite steht. Dass dies auch Meinungsverschiedenheiten birgt, versteht sich von selbst, schliesslich ist nicht zu erwarten, dass ihre Ideen stets deckungsgleich sind. Ein Streitpunkt waren die neuen Etiketten, die Christian Steimer alle erneuert hat. Farbig und modern wirkt das Outfit der insgesamt 20 verschiedenen Weinflaschen, «nun haben wir ein einheitliches Erscheinungsbild», sagt Steimer und hält fest: «Davor


Die Etiketten der insgesamt 20 verschiedenen Weinflaschen hat Christian Steimer alle erneuert. «Nun haben wir ein einheitliches Erscheinungsbild. Die Leute schauen beim Kauf meistens zuerst auf die Etikette.»

war es ein Chrüsimüsi.» Vor allem dem Aufdruck des Spitzenweins Pinot noir «Herrenberg Exklusiv» trauerte die Stammkundschaft etwas nach. «Viele sagen, es gehe doch um den Inhalt und nicht darum, was drauf stehe. Doch die Leute schauen beim Kauf meistens schon zuerst auf die Etikette», ist Christian Steimer überzeugt. Der Grund, weshalb er die Leidenschaft für die Weinproduktion von seinem Vater übernommen habe, liege an seiner Liebe zur Natur. «Ich bin gerne draussen», betont er, auch wenn er dies derzeit nicht so häufig tun kann, wie er es gerne möchte. «Die Arbeit im Büro wird immer aufwändiger, die Kontrollen immer häufiger. Jedes Gramm, das ich im Weinberg spritze, muss ich protokollieren.» Dabei sei es in seinem Sinne, möglichst wenig Pflanzenschutzmittel zu verwenden. «Derzeit sind wir dabei, mit Solaris eine neue Weissweinsorte einzuführen. Sie ist sehr widerstandfähig, muss praktisch nicht gespritzt werden. Das ist die Zukunft», sagt Christian Steimer, der 2016 die Schweizer Meisterschaft der Winzer gewann.

SCHWIERIGE SUCHE NACH NEUER LOKALITÄT Viel über das Wesen und den Anbau der Solaris hat er nach seiner Winzerausbildung auf dem Weingut Heidegg im luzernischen Gelfingen gelernt. Wie sich eine Traube entwickle, hänge aber stark vom jeweiligen Boden ab. Und deshalb bedarf

es einiges an Geduld, bis die Pflanze auch am Lägernhang so wächst, wie es sich der Winzer wünscht. Apropos Wunsch: Christian Steimers Ziel war es schon immer, die Weinproduktion vom Anfang bis zum Schluss begleiten zu können. Dies ist auch der Grund, warum er sich nicht an der neu gegründeten Weinstern AG beteiligt. Diese keltert den Wein in Würenlingen und das lässt sich mit Steimers Geschäftsprinzip nicht vereinbaren. «Ich will meinen Wein selber produzieren.» Aktuell ist dies nur teilweise möglich, dazu sind seine Räumlichkeiten am Lin-

denplatz und in der Roten Trotte in Wettingen zu knapp bemessen. Das Vinifizieren, also die Weinherstellung macht er zum einen Teil selber, andere Weine lässt er durch Meinrad Steimer, dem Cousin seines Vaters Vinfizieren und Abfüllen. Da Christian Steimer aus Gründen des Ortsbildschutzes auf dem Lindenplatz nicht ausbauen kann, sucht er weiterhin nach einer neuen Lokalität, vorzugsweise in Wettingen. Ob ihm der vom Kanton verliehene Titel eines Staatswein-Produzenten Türen öffnet? Das wird sich zeigen.

TREBERWURST UND WEINDEGUSTATION Christian Steimer verkauft seine Weine an Privatpersonen, Restaurants und er beliefert Feste in der Region. Neben dem kleinen Verkaufsladen auf dem Lindenplatz können die 20 verschiedenen Sorten (Kosten zwischen 6 und 30 Franken) auf der Website steimer-weinbau.ch erworben werden. Dreimal im Jahr wirbt Steimer an Spezialanlässen für seine Produkte. Nach dem Frühlingstreff und dem Trotte-Fäscht im Sommer steht noch das Treberwurstessen mit Weindegustation auf dem Programm. Und zwar vom Freitag, 29. November bis Sonntag, 1. Dezember auf dem Lindenplatz beim Sitz des Steimer Weinbaus.

Christian Steimer

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SPORT FORUM AARGAU

Von oben links: Regierungsrat Alex Hürzeler, Extrembergsteiger Dani Arnold, Mentalmagier Christoph Kuch und Ex-FIFA Präsident Josef Blatter.

FÜNF REFERENTEN, DIE EMOTIONEN SCHÜRTEN Das Sport Forum Aargau avanciert zur Erfolgsgeschichte. Bei der vierten Auflage liessen sich über 300 Teilnehmer von den fünf Referenten begeistern. Diese wurden dem Thema «Sport und Entscheidung – was wirklich zählt» auf unterschiedlichste Weise gerecht. Text: Wolfgang Rytz Bilder: zVg.

Höhepunkte bildeten die Lebensgeschichte des ehemaligen FIFA-Präsidenten Josef Blatter und die Rekordtouren von Extrembergsteiger Dani Arnold. Er liess zum Schluss den Puls in die Höhe schnellen. Behindertensportler David Mzee und Ruderin Pascale Walker präsentierten ganz unterschiedliche Karrieren. Zur Abrundung verzückte der

Deutsche Mentalmagier Christoph Kuch mit unglaublichen Spielereien.

BEWEGENDE GESCHICHTEN Jörg Sennrich, Präsident des Aargauer Turnverbandes und der IG Sport Aargau, ist Initiant und Gestalter des Sportforums. Bei der Begrüssung betonte er im Wettin-

ger Tägi: «Persönlichkeiten bewegen den Sport, nicht Reglemente und Statuten.» Die Referenten bestätigten diese Aussage. Schon der Auftakt mit David Mzee ging dem Publikum zu Herzen. Der sportverrückte Zürcher spielte in seiner Jugend Handball, Basketball und Fussball, fuhr Ski und tastete sich an eine Kampfkunst

HAUPTPARTNER SPORTFORUM AARGAU

Sportfonds Aargau

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Generalagentur Baden


INTERVIEW JOSEF BLATTER

«NORDAMERIKA IST GESCHEITER IM UMGANG MIT GELD»

Ruderin Pascale Walker.

Behindertensportler David Mzee.

«PERSÖNLICHKEITEN BEWEGEN DEN SPORT, NICHT REGLEMENTE UND STATUTEN.» Jörg Sennrich, Initiant Sport Forum Aargau

heran. In der Ausbildung zum Sportlehrer endete ein Dreifachsalto nach zweieinhalb Umdrehungen. Er landete kopfvoran und zog sich eine Querschnittlähmung zu. Mit grossem Willen setzte er sein Studium wie seine sportlichen Aktivitäten fort. Aus dem Forum erhielt er für den Masterabschluss mit der Note 5,9 ebenso spontanen Beifall wie für seine Pionierleistung als Kitesurfer. Weltweite Medienbeachtung fand er als Testperson der Uni Lausanne. Dank eingepflanzter Elektroden kann er mit einem Rollator wieder gehen. Beruflich ist er als Sportlehrer tätig. Dazu strebt er Erfolge mit der Rollstuhl-Rugby-Nationalmannschaft an.

SPORTKARRIERE OHNE HAPPY END Ebenfalls eine emotionale Achterbahn bescherte Pascale Walker dem Sport Forum Aargau. Die Zürcherin ruderte 2017 an die

HERR BLATTER, WORAUF SIND SIE AM MEISTEN STOLZ, WENN SIE AUF IHRE KARRIERE ZURÜCKBLICKEN? Josef Blatter: Ich habe den Fussball in die ganze Welt gebracht. In 212 Verbänden wird organisiert gespielt. Fussball baut Brücken, aber keine Mauern. Diese gibts nur auf dem Spielfeld. WAS WAR DIE GRÖSSTE ENTTÄUSCHUNG IN IHREM LEBEN? Diese erlebte ich am 27. Mai 2015, als die Schweizer Behörden, begleitet von der US-amerikanischen Justiz, in Zürich Fifa-Exekutivmitglieder verhafteten. Das war ein Schlag gegen mich. Trotzdem wurde ich zwei Tage später als FIFA-Präsident bestätigt. Ich hatte ja keinen «Tolggen im Reinheft». WIE HABEN SIE DEN WELTVERBAND MIT DEN UNTERSCHIEDLICHEN KULTUREN UND MENTALITÄTEN GEFÜHRT? Ich arbeitete schon in den Schulferien in Hotels und lernte, mit Menschen umzugehen und zu dienen. Bis zur Stufe Regimentskommandant habe ich später im Militär geführt. Das brachte mir auch Selbstdisziplin und Respekt zu Mitmenschen. WAS WAR ALS FIFA-PRÄSIDENT WÄHREND 18 JAHREN IHRE TÄGLICHE MOTI-

VATION? Ich brauchte keine Motivation, weil ich mein Hobby zum Beruf machte. Ich hatte eine Berufung als Fussballmissionar. WAS SAGEN SIE ZU DEN HORRENDEN TRANSFERSUMMEN? Das gehört zur wirtschaftlichen Entwicklung. Auch im Fussball herrscht das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Weil der Fussball so populär ist, gibts keine Limite. Europa ist im Fussball zu stark. Deshalb gelingt es der FIFA im Gegensatz zur National Hockey League nicht, eine Gehaltsgrenze festzulegen. In Nordamerika ist man gescheiter im Umgang mit Geld. FÜHLTEN SIE SICH ALS FIFA-PRÄSIDENT VON DEN MEDIEN UNFAIR BEHANDELT? Nein, die Medienleute machten nur ihre Arbeit. Ich war ja selber einmal Journalist. Ich konnte damit leben, dass mein Wirken nicht bei allen gut ankam. WIE VERFOLGEN SIE HEUTE DAS FUSSBALLGESCHEHEN? Ich schaue Matchs vor allem im Fernsehen. Dazu habe ich immer noch Kontakt mit vielen Führungsleuten. Dazu besuche ich Spiele unterer Klassen wie beispielsweise Visp gegen Raron oder Juniorenmatchs.

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SPORT FORUM AARGAU

Christian Koch, Leiter Sportamt Aargau mit Jörg Sennrich, Präsident IG Sport Aargau. Roland Kuster, Gemeindeammann Wettingen mit Ruth Humbel Nationalrätin. Gäste des Aargauer Kantonalen Schwingverbandes, Gäste des Badener Kreisturnverbandes, gute Stimmung in der Pause. Der Aargauische Fussballverband mit Hannes Hurter, Geschäftsführer, Maurice Besson, Patrick Braun, Luigi Ponte (Präsident), Toni Mosimann, Armando Granzotto und Jan Schenk. Beratung am Stand bei Special Olympic Switzerland.

internationale Nachwuchsspitze. Dank der RS als Spitzensportlerin wurde sie Berufssportlerin. Nach EM-Titel und WM-Silber erlebte sie zuletzt die Kehrseite der Medaille kennen. Trotz 18 Trainings pro

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Woche verfehlte sie die Olympiaqualifikation 2020. «Meine Zukunft ist ungewiss. Aber das Rudern gab mir Kraft. Am meisten lehrte es mich Demut», schloss die 25-jährige Athletin. Die klamme Betroffenheit im Tägi löste Christoph Kuch spielerisch magisch. Erst narrte er den Aargauer Sportminister Alex Hürzeler mit dessen gewählter Zahl 93. Danach kamen drei zufällig ausgewählte Buchleser auf der Bühne ebenso wenig aus dem Staunen heraus wie das Publikum. Schliesslich liess der Nürnberger in einem Gewinnspiel vier Kandidaten leer ausgehen. Das für ihn übrig gebliebene Couvert enthielt «selbstverständlich» den Preis.

FUSSBALLLEBEN UND NERVENKITZEL Der zweite Teil verlief auf demselben hohen Niveau. Dafür war erst der ehemalige FIFA-Präsident Josef Blatter besorgt. Zwar spürten die Zuhörer das fortgeschrittene Al-

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ter des 83-jährigen Wallisers. Seine Gedankensprünge verlangten volle Aufmerksamkeit. Aber die Ausführungen über seine 41 Jahre für den internationalen Fussballverband strotzten vor Lebenserfahrung, gespickt mit philosophischen oder auch spitzen Bemerkungen. Dass er mehr als nur den Fussball liebt, zeigte seine Leidensgeschichte um die entgangene Vergabe der Olympischen Winterspiele 2006 an Sion. Der spektakuläre Abschluss gehörte Dani Arnold, der mit Filmdokumenten den Atem stocken liess. Der Urner Extremkletterer bewältigte unter anderem ungesichert die Eigernordwand in zweieinhalb Stunden. Nur zu gerne glaubte ihm die Aargauer Sportfamilie, dass solche Kletterei eine Strategie brauche. «Was für ein Abend! Die Referenten erzählten hautnah aus ihrem Leben», fasste Moderator Thomas Odermatt den Abend treffend zusammen.


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«Wir sind wie ein Comestibles mit vielen eigenen Spezialitäten», beschreibt Inhaber Roger Loosli seine Philosophie. Neben luxuriösen Uhren wie TAG Heuer stehen seine eigenen Schmuck-Kollektionen wie die AXIS-Linie mit Nieten, die Solitäre & Alliance oder der Juwelen- & Brillantschmuck im Mittelpunkt. Ich freue mich über Ihren Besuch!»

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BADEN BADEN-ROHRDORFERBERG WETTINGEN WETTINGEN-HEITERSBERG

Wir geben Kindern und Jugendlichen eine Chance!

DAS ZIEL VON ROKJ In der Schweiz sind rund 260‘000 Kinder und Jugendliche von Armut betroffen. ROKJ unterstützt Kinder und Jugendliche aus wirtschaftlich und sozial benachteiligten Familien.

ROKJ unterstützt Aktivitäten, welche in der Regel von keiner anderen Institution unterstützt werden. Und spricht finanzielle Beiträge für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Unterstützt werden unter anderem Aktivitäten in den Bereichen: Schule I Musik I Sport I Lager I Mobilität I Gesundheit I Betreuung Gegründet wurde die Organisation ROKJ Baden-Wettingen von den vier regionalen Rotary Clubs Baden, Baden-Rohrdorferberg, Wettingen und Wettingen-Heitersberg. Unterstützt wird das Projekt von den vier Rotary Clubs, von Spenden aus Rotary-Aktivitäten, von Privatpersonen und von Firmen. Weitere Infos zu einem Antrag oder einer Spende finden Sie unter www.rokj.ch WIR HELFEN GERNE!

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PUBLIREPORTAGE – WAVESAFE

NEU IN WETTINGEN: SHOP FÜR SCHUTZ-TEXTILIEN GEGEN FUNKSTRAHLEN 5G ist in aller Munde – über 50% der Bevölkerung macht sich berechtigte Sorgen über dessen Gesundheitsverträglichkeit. Seit über 10 Jahren sind wir Funkstrahlen über Sendetürme (4G, neu auch 5G), WLAN, Smartphones etc. fast pausenlos ausgesetzt. Damit sich die Bevölkerung vor den Strahlen schützen kann, hat WAVESAVE in Wettingen ein Angebot mit Schutz-Textilien geschaffen. Die Bestrahlung dringt konstant auf uns ein, doch Symptome treten meistens erst verzögert auf. Der Körper gewöhnt sich nicht an die Ein-wirkung der Strahlen, sondern wird immer empfindlicher darauf. Kinder sind besonders gefährdet, da ihr Körper noch im Wachstum ist. Konzentrationsschwierigkeiten und Hyperaktivität sind bereits eindeutige Auswirkungen der ständigen Bestrahlung. Wenn sich einmal eine Elektrosensibilität bemerkbar macht, wird es immer schwieriger, sich vor den Strahlen zu schützen, was bis zu Arbeits- und sogar Reiseunfähigkeit führen kann. Eine frühzeitige Vorbeugung ist deshalb eine wichtige Massnahme, um spätere Folgen zu verhindern.

NEUER SHOP IN WETTINGEN

Gründer Adesh und Ajita Widmer: «Seit Ende Juni besuchen uns viele Kunden, die

zum Teil schwer unter den Strahlen leiden mit Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Albträumen, Gliederschmerzen, konstantes Kribbeln oder beispielsweise aufgedreht sein. Es ist uns ein Anliegen, dass sich die Bevölkerung vorbeugend schützt. Vor allem Kinder und Schwangere sollten geschützt sein, um spätere Folgen zu vermeiden.» An der Bahnhofstrasse 73 in Wettingen haben die beiden das erste Ladengeschäft mit Schutztextilien gegen Funkstrahlen eröffnet. Kunden können verschiedene Textilien begutachten und anhand von Messgeräten die abschirmende Wirkung direkt feststellen. Zum Anprobieren der Kleider steht eine Umkleidekabine zur Verfügung. Das Angebot reicht von Baldachinen für den Schlafplatz, Unterwäsche, Hemden bis Kopfbedeckungen. Alle Textilien der Marke WAVESAFE sind von der Universität der Bundeswehr in München auf ihre Schirmwirkung, getestet und zertifiziert (der Schutz beträgt je nach Stoff 90-99.8% bei 5G und neuem WLAN). Alle Produkte können auch über den neuen Webshop bestellt werden.

VOM PROBLEM ZUR GESCHÄFTSIDEE

Wie kommen die beiden (62 und 65), bald reif fürs Rentenalter, dazu, einen neuen Geschäftszweig aufzubauen? Ajita erfährt am eigenen Leib, wie die Funkstrahlen ihre Gesundheit stark beeinträchtigen. Nach zwei Jahren des Leidens und verschiedenen Heilversuchen hatte ihr Arzt empfohlen, den Elektrosmog zuhause zu messen. Der nahe gelegene Sendeturm, und das eigene WLAN zeigten eine starke Strahlung gegen diese sie sich jetzt mit Schutzbekleidungen, einem Baldachin am Schlafplatz und Verkabelung des Internets schützt und somit wieder ein beschwerdefreies Leben führen kann. Dadurch wuchs der Entschluss, die 20-jährige Handelserfahrung für den Aufbau dieser Schutztextilien einzusetzen um der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich vorbeugend zu schützen.

WAVESAFE Bahnhofstrasse 73 | 5430 Wettingen T 041 559 27 13 | www.wavesafe.ch

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PUBLIREPORTAGE – ARWO

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TIZE.CH

APPS FÜR DIE NACHHALTIGKEIT Text: Sofie David Bilder: z.V.g.

Was heisst nachhaltig leben? Seine Verhaltensmuster zu ändern ist nicht ganz einfach und braucht Zeit. Die Klima-Demos der jungen Generation erinnern uns daran, unseren Lifestyle anzupassen.

Der Amazonas steht in Flammen, im Atlantik schwimmen ganze Felder von Müll, der Meeresspiegel steigt immer weiter an und in der Arktis brennt es. Mittlerweile sind Schlagzeilen wie diese beinahe alltäglich geworden. Langsam wird uns bewusst, dass wir nicht so weiterleben werden können wie bisher. In den vergangenen Jahren ist der Begriff der Nachhaltigkeit immer mehr in den Fokus gerückt und wir versuchen auch, so gut wie möglich nach diesem Konzept zu leben. Doch im Alltagsstress kann die Nachhaltigkeit schnell mal vergessen gehen. Wenn man unterwegs vom Hunger überfallen wird, kauft man sich eben schnell mal ein Sandwich in der Einwegverpackung. Bei Regen nimmt man das Auto statt den Zug, und im Supermarkt ist der Griff zur billigeren Schokolade oft auch der schnellste. Ich selbst erwische mich, auch wenn ich es nur ungern sage, fast regelmässig dabei, wie ich in alte Verhaltensmuster zurückfalle. Zum Beispiel wenn ich Plastikgeschirr verwende, obwohl ich mir kurz zuvor vorgenommen hatte, das nicht mehr zu tun. Weil es eben einfacher ist. Weil es bequemer ist. Weil es billiger ist. Natürlich kann man nicht von jetzt auf gleich sein gesamtes Leben nach der Nachhaltig-

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keit ausrichten. Veränderung braucht Zeit und das war schon immer so. Doch diese kleinen Dinge, die machen etwas aus. Auch wenn es nur ein gutes Gewissen ist. Da die Umstellung jedoch ein langwieriger Prozess ist, hier eine kleine Sammlung an Apps, die einem zumindest beim Einstieg in ein nachhaltigeres Leben helfen können. CODECHECK: Mit der App Codecheck kann man ganz einfach die Inhaltsstoffe sämtlicher Produkte auf Faktoren wie Nährwerte, Gesundheit, Lifestyle und Umwelt überprüfen. Die App ist gratis und sowohl im AppStore wie auch im PlayStore erhältlich. Codecheck zeigt beim Scannen des Barcodes an, ob das jeweilige Produkt bedenkliche Inhaltsstoffe hat und schlägt gegebenenfalls auch gleich bessere Alternativen vor. Die Kriterien lassen sich auch auf persönliche Präferenzen einstellen und merken sich bereits gesuchtes. ECOSIA: Ecosia ist ein Internetbrowser, der bei jeder Suchanfrage einen Baum pflanzt. Benutzt man ihn regelmässig, wird oben in der Ecke angezeigt, wie viele Bäume man so schon gepflanzt hat. Ausserdem respektiert Ecosia die Daten seiner Nutzer mehr, als so manch anderer Internetbrowser. Ecosia ist sowohl als Internetseite wie auch als App auffindbar.

EINE STORY VON TIZE.CH: JUNG, FRECH UND DYNAMISCH

NABU SIEGEL CHECK: Nabu Siegel Check ist eine weitere App, mit der sich Produkte direkt im Laden überprüfen lassen. Wie der Name schon verrät, kann man mit Nanu Siegel Check die Siegel von Produkten mit Hilfe eines Scanners kontrollieren. So stellt sich dann auch schnell heraus, ob das vermeindliche Umweltsiegel wirklich für die ökologische Kompetenz des Produktes steht oder lediglich zu Werbezwecken dient. JOULEBUG: Joulebug ist eine App, die Nachhaltigkeit in eine Art Handyspiel verwandelt. Sie gibt ihren Nutzern Vorschläge, ökologischer zu leben, wie zum Beispiel beim Verlassen eines Raumes sämtliche Lichter auszuschalten. Diese Tasks lassen sich dann nach dem umsetzen in der App in Punkte verwandeln. Joulebug bietet eine ganze Reihe solcher kleinen Aufgaben, die einem Schritt für Schritt helfen, seine Gewohnheiten zu ändern und sein Leben umweltfreundlicher zu gestalten. MY LITTLE PLASTIC FOOTPRINT: Im Gegensatz zu den bisher genannten Apps, nimmt diese keinen direkten Einfluss auf den Alltag, sondern versucht seine Nutzer lediglich über ihren Plastikverbrauch aufzuklären und zeigt ihnen, wie sie diesen reduzieren können. Die App ist als Quiz gestaltet. Der Nutzer kämpft sich von Level zu Level und lernt dabei etwas über die Auswirkungen von Plastik in unserem Ökosystem. Ausserdem erfährt man in der App von Personen, Unternehmen und Vorschlägen, die als Inspiration dienen können, um dann die eigene Plastikverschwendung zu reduzieren.


PUBLIREPORTAGE – BADENER TAXI

BADENER TAXI MIT APP GO! BESTELLEN Die Badener Taxi AG steht heute während 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche mit einer Flotte von über 20 Fahrzeugen und rund 60 Mitarbeitenden bereit, um Sie sicher und schnell von A nach B zu bringen. Die Nummer 056 222 55 55 gehört ins Telefonbuch eines jeden Handy- und Festnetzbesitzers. Wählt man diese, um ein Taxi zu bestellen, wird man mit einer Telefonistin verbunden, die sich getreu dem Firmenmotto «freundlich – sicher – zuverlässig» Ihnen und Ihrem Anliegen annimmt und so dafür sorgt, dass während des Hochbetriebs über 100 Anruferinnen und Anrufer in der Stunde in den Genuss einer Taxifahrt kommen.

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Neu kann man sein Taxi auch schnell und bequem mit der APP Go! bestellen und gleich auch bezahlen, denn es gilt der Fixpreis, welcher bei der Taxibestellung angezeigt wird, unabhängig von Stau oder nötigen Umfahrungen. Jede Fahrt wird mit dem entsprechend hinterlegten Zahlungsart abgerechnet, womit man auch ohne Bargeld immer ans Ziel kommt! Sofort nach Bestelleingang wird dann auch mitgeteilt, nach wievielen Minuten das Taxi am gewünschten Standort eintreffen wird. Danach braucht man nur noch den Go-Button zu drücken und der Deal ist gemacht. «Dieser Service kommt bei unseren Kunden sehr gut an. Die Kunden schätzen es immer mehr, bereits vor der Fahrt zu wissen, wieviel

sie kosten wird, unabhängig von den Verkehrsverhältnissen auf den Strassen», freut sich Roland Wunderli, Geschäftsführer des grössten Taxiunternehmens im Kanton Aargau.

BEREITS VIER ELEKTRO-TAXIS UNTERWEGS

Die Badener Taxi AG gehört auch hinsichtlich der Umrüstung ihrer Fahrzeugflotte auf Elektrofahrzeuge zu den Pionieren in der Schweiz. Dazu konnte im letzten August beim Bahnhof Baden neben der Velostation die schweizweit erste Schnell-Ladestation für Elektro-Taxis eingeweiht werden. «Wir sind mit den 4 Teslas, welche wir nun ein Jahr im Betrieb haben sehr zufrieden. Geplant ist, dass bis im Jahr 2023 alle Taxis elektrisch unterwegs sind», führt Roland Wunderli aus.

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TÄGI WETTINGEN

TÄGI ERÖFFNET EISFELDER UND FONDUE CHALET Am Sonntag 17. November ist es soweit. Nach rund 1 ½ Jahren Bauzeit werden im Tägi Wettingen die beiden Eisfelder und das Fondue Chalet mit einem Tag der offenen Türe eröffnet. Damit kann die erste intensive Bauphase abgeschlossen und der Betrieb wieder aufgenommen werden.

Nachdem das ganze Tägi Wettingen im letzten Winter geschlossen war, kann man sich nun ab dem 17. November wieder dem freien Eislaufen, dem Eishockey oder Eisstockschiessen widmen. Ein grossartiger Freizeitplausch, der das Wintersportangebot dieser Region erheblich erweitert und damit auch eine attraktive Alternative zum Pistenspass bietet. Vergnügliche und sportliche Stunden für Familien und Kinder sind auch wieder auf den Wettinger Eisfeldern garantiert. Ganz speziell haben der Eishockeyclub Argoviastars und die EiskunstläuferInnen auf diese Eröffnung gewartet. Bei ihrer täglichen Nutzung des Tägi-Eises durch die vielen Altersklassen kommt ihnen das überdachte Eisfeld ganz besonders entgegen, denn die Trainings können nun auch bei Regen oder Schneefall auf hohem Niveau und sportartgerecht durchgeführt werden. Und ebenfalls zu leuchtenden Augen werden die neuen Garderoben und Duschanlagen führen, so dass auch die Vor- und Nachbereitung von Training und Wettkampf zeitgemäss stattfinden kann. Von all dem kann

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natürlich auch die Öffentlichkeit im freien Eislauf oder bei einem Eishockeymatch unter Kollegen profitieren, wo man wieder so richtig «Chneble» kann. WEIHNACHTSFEIER AUF DER EISBAHN «Die Tägi Eisbahn eignet sich auch sehr gut zur Durchführung von Events aller Art», freut sich der Tägi CEO Marco Baumann. Warum also nicht gleich Plätze im neu geschaffenen, heimeligen und rustikalen Fondue Chalet buchen, im Freundeskreis zusam-

«DAS GESAMTE TÄGI-TEAM FREUT SICH AUF DIE NEUEN EISFELDER UND DAS HEIMELIGE FONDUE-CHALET. ENDLICH IST WIEDER EISZEIT IM TÄGI.» Marco Baumann, CEO Tägi AG


ERÖFFNUNG EISFELDER

menkommen oder das Geschäftsessen auf diese Weise organisieren? «Wir freuen uns, dass es los geht, sind top motiviert und bereit für unsere Gäste», bringt Marco Baumann die Stimmung seiner Crew auf den Punkt. Wer also im Tägi Wettingen einen Anlass mit mehr oder weniger sportlicher Aktivität dazu plant, ist hier genau richtig. Eisstockschiessen, Plausch-Eishockey, Eisschnitzen oder einfach wieder einmal den Eislauf unter freiem Himmel geniessen – alles ist möglich und mit einem feinen Huus-, Steinpilz-, Bier- oder Trüffel-Fondue, Beilagen und einem geselligen Apéro kombinierbar. Um den Spass und das Erlebnis weiter zu fördern, bereiten die Gäste ihr ausgewähltes Fondue direkt am Tisch in Teamarbeit zu. EISLAUFEN TUT GUT Ziehen sie sich die Schlittschuhe an! Sie können diese, wie auch komplette Eishockey-Ausrüstungen, bequem im Tägi mieten. Ziehen sie mit Ihrer Familie Ihre Kurven auf dem Eis, oder organisieren Sie einen unvergesslichen Plauschmatch in der Gruppe. Täglich bereits ab 9 Uhr kann man durchgehend bis 19 Uhr am Montag, bis 21 Uhr am Freitag und bis 20 Uhr an allen anderen Tagen vorbeikommen. Ab Mittag lädt das Fondue Chalet und auch die Terrasse davor zum Verweilen und Geniessen ein. Nutzen Sie für Ihren ersten Besuch das Angebot «2 für 1 Eintritt» unten im Coupon. Sie erhalten damit zum Preis von einem Eintritt zwei Eislaufeintritte.

FONDUE-PLAUSCH FÜR FIRMEN UND VEREINE

Ab Mitte November lädt ein heimeliges Fondue-Chalet, welches zwischen den beiden Eisfeldern im Tägi steht, zum Geniessen ein. Speziell für Firmen und Vereine werden attraktive Gruppenpauschalen angeboten. Zum Apéro geniessen Sie einen feinen Glühwein mit Chnoblibrot. Das 3-Gang-Menu besteht aus einem gemischten Salat, dem feinen Huus-Fondue mit Brot und Gschwellti sowie einem leichten Fruchtsalat mit Vanilleglacé zum Dessert. Suchen Sie noch ein passendes Rahmenprogramm? Mit Eisstockschiessen, Plausch-Eishockey oder Eislaufen erleben Sie einen unvergesslichen Team-Event im Tägi Wettingen. Gruppenpauschalen, ab 8 Personen Apéro und 3-Gang-Menü, pauschal CHF 68 pro Person Das Fondue wird selber im Team am Tisch zubereitet Pro Portion wird 300g Fondue serviert, Nachservice pro 100g kosten 10 Franken.

Die Geschäftsleitung der Tägi AG (von links): Kurt Müller (Leiter Betrieb & Sport), Marco Baumann (CEO), Pascal Schelbert (Leiter Gastronomie & Events).

Tägi AG | Tägerhardstrasse 122 | 5430 Wettingen Telefon 056 437 38 10 | info@taegi.ch | www.taegi.ch

Geniessen Sie einen Schlittschuh-Plausch im Tägi zum ¹⁄₂ Preis! 2 für 1 Eintritt für die Eisfelder im Tägi Wettingen, gültig bei Ende Februar 2020. Der günstigere Eintritt ist gratis. Nicht kumulierbar. Gegen Abgabe des Coupons an der Kasse. Keine Barauszahlung.

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975 JAHRE WETTINGEN

ATMOSPHÄRE SCHAFFEN IN ZEHN MONATEN STEIGT DAS GROSSE FEST 975 JAHRE WETTINGEN Die Vorbereitungen laufen bereits seit längerem auf Hochtouren. Das OK um Paul Koller und Ursula Oeschger ist daran eine grossartige «Atmosphäre» in Wettingen hineinzuzaubern. Text: Alexander Wagner Bilder: zVg.

Das OK 975 Jahre Wettingen. Hinten (v.l.): Jürg Koller (Marketing / Kommunikation), Martin Gilgen (Logistik), Sandra Thut (Koordination Gemeinde), Roland Stäuble (Sicherheit), Marco Bieri (Sponsoring), Matthias Hofstetter (Administration), Christian Oberholzer (Kultur und Jugend), Jürg Baumann (Festperimeter / Bauten), Claudio Depentor (Festperimeter / Bauten). Vorne (v.l.): David Iskra (Gastronomie), Michael Krassnig (Sicherheit), Marco Baumann (Unterhaltung), Ursula Oeschger (Vizepräsidentin), Paul Koller (Präsident), Martina Rykart (Finanzen), Tobias Koller (Marketing / Kommuniaktion), Silvan Möhl (Unterhaltung). Es fehlen: Hansjörg Egloff (Festgestalter), Alex Krauz (Sponsoring).

Vom ehemaligen Klosterdorf ist Wettingen in den letzten 975 Jahren zu einer attraktiven und bedeutenden Gemeinde mit hoher Lebensqualität für über 20´000 Menschen geworden. Und dies soll entsprechend gewürdigt und auch gefeiert werden. Nächstes Jahr finden in Wettingen das ganze 2020 verschiedene Anlässe statt. Der wichtigste Programmpunkt und der absolute Höhepunkt ist das 10-tägige Volksfest «Atmosphäre». Dafür haben die Organisatoren mit rund 70 Anmeldungen für das Fest vom 14. bis 23. August 2020 in Wettingen gerechnet. Doch sie wurden – positiv – überrascht und förmlich überrannt. «Es waren über ein Drittel mehr als was wir erwartet haben. Wir bekamen fast 120 Anmeldun-

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davon sind auch am alljährlichen «Wettiger Fäscht» dabei.

gen», freut sich Jürg Koller, der für das Marketing zuständig ist. Unbedingt mit dabei sein wollen knapp 50 Vereine. Viele

Vom kleinen Würstchenstand bis zum mehrstöckigen Eigenbau ist alles vertreten. «So wie es aussieht, erreichen wir unsere Zielsetzung, keine reine Zeltstadt auf die Beine zu stellen, denn um mit dabei zu sein, muss ein Konzept vorliegen» betont Claudio Depentor, der zusammen mit Jürg Baumann das Ressort für die Bauten übernommen hat. Hinzu kommen rund zehn professionelle Organisatoren von Events und Partys und ebenso viele Organisationen wie Gemeinden, Vereine oder ein Rotary-Club, die sich alle das Highlight des nächsten Jahres auf keinen Fall entgehen lassen wollen.


JUBILÄUMSFEST «ATMOSPHÄRE»

Oben: Der Atmosphäre-Bus der RVBW ist auf der Linie 3 ein Jahr lang unterwegs. Zudem wird an den Wochenenden der Bus auch auf den anderen Linien eingesetzt. Unten: Regierungsrat und ehemaliger Gemeindeammann von Wettingen, Dr. Markus Dieth, Paul Koller, OKPräsident, Ursula Oeschger, Vizepräsidentin und Roland Kuster, Gemeindeamann Wettingen. Das OK mit Vertretern der Gemeinde, Sponsoren und Gäste «taufen» den Bus mit Atmosphäre-Bier.

VEREINE HABEN PRIORITÄT

«Die Vereine haben für uns sicherlich höchste Priorität», betont Depentor. Und da sollten auch möglichst alle dabei sein können. Bei den Markfahrern und Anbietern von Streetfood wird das OK jedoch eine Auswahl treffen müssen, damit nicht fünf Stände das gleiche anbieten. Und auch die Vereine werden aufgefordert, neue, kreative Ideen in ihre Beizen zu bringen. Für ein 10-tägiges Fest sind die Betreiber nun in der Lage, mehr in die Infrastruktur zu investieren. Es soll Ansporn sein, sich bei der Gestaltung der Bauten und Beizen mit originellen Ideen abzuheben, hofft Jürg Koller. «Wir wollen Atmosphäre schaffen und das Wort mit Inhalt ausfüllen. Dies soll keine Worthül-

se bleiben», ergänzt der Kommunikationsprofi. Mit dafür verantwortlich ist auch ein «Festgestalter». Für diese wichtige

«DIE VEREINE HABEN FÜR UNS SICHERLICH HÖCHSTE PRIORITÄT.» Claudio Depentor, Festperimeter / Bauten

Aufgabe konnte Hansjörg Egloff gefunden werden. Der selbstständige Architekt ist ein «Ur-Wettiger» und selbst in Vereinen aktiv tätig. Er verfügt über ein weitreichendes Netzwerk. «Ihm soll es gelingen,

dem Fest einen besonderen Spirit einzuhauchen», formuliert es Koller. «Und wir wollten jemanden, der bodenständig ist und die Gemeinde Wettingen und die Wettinger kennt», ergänzt Koller, der selber schon grosse Gewerbeausstellungen und Feste mitgestaltete.

ORIGINELLE BAUTEN

Doch Claudio Depentor ist überzeugt, dass etwas ganz besonderes mit viel «Atmosphäre» entsteht. «Der Wille ist da, etwas besonderes zu machen», freut er sich. «Und es hat schon viele interessante Projekte», ergänzt er sichtlich erfreut. Das Festgelände ist in mehrere Bereiche aufgeteilt. Im Tägi wird der Lunapark sein. Die Besucherinnen und Besucher

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975 JAHRE WETTINGEN

dürfen sich auf ganz besondere Attraktionen freuen. Mit den Verhandlungen sind die Verantwortlichen auf der Zielgerade. Auf den neuen Eisfeldern im Tägi gibt es die Open-Air-Bühne, auf der bekannte Künstler zu hören und bestaunen sein werden. «Das ist der eher lebhafte Teil», macht Jürg Baumann augenzwinkernd auf Understatement. Hier wird während zehn Tagen mit Konzerten, Partys und viel Musik so richtig die Post abgehen. Auf der Zirkuswiese kommen die Bauten der zahlreichen Vereine und Organisationen. Es soll ein interessanter, abwechslungsreicher Begegnungsort mit Dorfcharakter entstehen. Zudem wollen die Organisatoren das grösste Riesenrad des Landes nach Wettingen holen. Im Zentrum der beiden Festgebiete Zirkuswiese und Tägerhard entsteht auf der Hardmatt der kulturelle Teil des Festes mit einer Kulturmeile mit zahlreichen Vorführungen, Darbietungen, Kleinkunstbühne und Kulturcafes. «Ein sehr attraktives und spannendes Gebiet», meint Baumann. Auf der Zentralstrasse und der Halbartenstrasse gibt es weitere Festbeizen und es soll ein reichhaltiges und vielfältiges Angebot die Besucher anlocken.

So dass auf kleinstem Raum eine kulinarische Weltreise möglich sein wird. Es ist bestimmt für alle etwas dabei: Zum Verweilen, zum Flanieren oder zum kräftig Abfeiern.

«WIR WOLLEN ATMOSPHÄRE SCHAFFEN UND DAS WORT MIT INHALT AUSFÜLLEN. DIES SOLL KEINE WORTHÜLSE BLEIBEN» Jürg Koller, Marketing / Kommunikation

DIE VORFREUDE STEIGT

Dass die Wettinger sich auf ihr Fest freuen zeigt sich zum einen daran, dass viel mehr Anmeldungen kamen als die Organisatoren sich erhofften. Zum anderen aber auch an den vielen positiven Rückmeldungen der Vereine, die alle beim grossen Highlight im August 2020 dabei sein wollen. So wird nicht nur im OK, sondern

auch bei zahlreichen Vereinen in Wettingen bereits intensiv an den Projekten für die Bauten und Darbietungen gefeilt.

975-JAHRE-RVBW-BUS

Trotzdem ist das OK immer noch daran, kräftig die Werbetrommel zu rühren. So waren sie beim alljährlichen «Wettiger Fäscht» mit einem Infostand dabei und wurden mit zahlreichen Anfragen überhäuft. Auch die Taufe eines RVBW-Busses in den Farben der Gemeinde und mit dem Logo von «Atmosphäre» stiess auf reges Interesse. Seit anfangs Oktober läuft nun der Verkauf der Festpässe, welche sicherlich ein gutes Weihnachtsgeschenk sind. Das OK wird auch beim Night-Shopping am 30. November in Wettingen wieder präsent sein. Und dann weiss man bestimmt schon etwas mehr über die Bauten und was genau wohin kommt. Aber eines bleibt, beziehungsweise steigt von Monat zu Monat: Die grosse Vorfreude auf «Atmosphäre». Wenn die Wettinger sich selbst, das Leben und 975 Jahre des grössten Dorfes der Schweiz feiern. Dies wollen sie in einem ganz besonderen, denkwürdigen und stilvollen Rahmen mit sehr viel Atmosphäre zelebrieren.

FESTPÄSSE KANN MAN BEREITS JETZT KAUFEN Wer nicht warten kann, der sollte sich die Festpässe für die zehn Tage «Atmosphäre» in Wettingen bereits jetzt besorgen. Bis Ende Jahr ist dies zum Vorzugspreis von 35 Franken möglich. Daneben gibt es die Möglichkeit, einen Gönner-Festpass für 97.50 zu erwerben. Selbstver-

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Fest im August 2020. Der Eintritt für Jugendliche unter 16 Jahren ist frei.


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NAB AWARD

JETZT AARGAUER/IN 2019 WÄHLEN Eine unabhängige Jury unter dem Präsidium von Nationalrätin Corina Eichenberger, der auch Regierungsrat Urs Hofmann, Sandro Burki, Judith Wernli und Sibylle Lichtensteiger angehören, hat für die Wahl «Aargauer/in des Jahres» acht Kandidatinnen und Kandidaten für den begehrten NAB AWARD nominiert. Bis am 3. November kann die Öffentlichkeit online unter nab-award.ch mitbestimmen, welche drei Kandidaten ins Finale am 16. November kommen. Am gleichen Event überreicht der NAB CHARITY Verein grosszügige Spendenchecks an drei gemeinnützige Projekte. Mit der Wahl «Aargauer/in des Jahres» zeichnet die NAB eine Aargauer Persönlichkeit aus, die etwas Besonderes geleistet hat. Die NEUE AARGAUER BANK (NAB) ruft die Bevölke-

«ALLE NOMINIERTEN HÄTTEN ES VERDIENT, «AARGAUER/IN DES JAHRES 2019» ZU WERDEN»

am 16. November im Trafo Baden wird aus den drei Finalisten der oder die «Aargauer/in des Jahres» ermittelt. An der Preisverleihung mit anschliessender NAB AWARD Party sind auch alle dabei, die eines der begehrten Publikums-Tickets gewinnen. Informationen dazu gibt es unter www.nab-award.ch/tickets.

Roland Herrmann, CEO NAB

rung auf, jetzt mittels Voting die drei Finalisten für die Wahl «Aargauer/in des Jahres 2019» zu bestimmen. CEO Roland Herrmann ist von der Fülle und der Qualität der eingereichten Vorschläge beeindruckt: «Die acht nominierten Persönlichkeiten zeigen eindrücklich, wie vielfältig die ausserordentlichen Leistungen sind, die Aargauerinnen und Aargauer Jahr für Jahr erbringen. Alle Nominierten hätten es verdient, «Aargauer/in des Jahres 2019» zu werden.» An der 9. NAB AWARD Verleihung

Von links: Corina Eichenberger (Jurypräsidentin), Roland Herrmann (CEO NAB), Judith Wernli (Jurymitglied), Seline Keller (Vorstandsmitglied NAB CHARITY Verein).

DER NAB CHARITY VEREIN UNTERSTÜTZT DREI NEUE PROJEKTE Der NAB CHARITY Verein hat wieder drei wun-

VEREIN PAXION: EINEN PSYCHOSOZIALEN

aus der NAB CHARITY will der Verein integrati-

derbare, gemeinnützige Projekte ausgewählt, die

SUPPORT FÜR GEFLÜCHTETE EINFÜHREN

ve Treffs für asylsuchende, migrierte und einhei-

eine grosse Unterstützung verdienen. Der Verein

Menschen mit Flucht-, Migrations- und Gewalt-

mische Kinder und Jugendliche sowie eine be-

hat sich zum Ziel gesetzt, mindestens 70‘000

erfahrungen brauchen dringend eine nie-

treute Hausaufgaben-/Lernwerkstatt ins Leben

Franken zu sammeln. An der Preisverleihung

der-schwellige psychosoziale Beratung in ihrer

rufen.

«Aargauer/in des Jahres» dürfen die Vertreter

Muttersprache. Paxion fördert die Selbstbestim-

20‘000 Franken. Infos unter: kizkinderzeit.ch

der drei ausgewählten CHARITY-Projekte ihre

mung und die Partizipation von Geflüchteten.

Checks entgegennehmen, deren Höhe die Be-

Mit den Spenden aus der NAB CHARITY will

SPENDEN WERDEN VON DER NAB VER-

völkerung mitbestimmen kann.

Paxion eine psychosoziale Beratung in der Mut-

DOPPELT Die Bevölkerung kann die drei Pro-

tersprache der Geflüchteten einführen. Dazu

jekte mit Spenden unterstützen und so mithel-

ZEKA-ROLLERS AARGAU: EINEN SPORT-

werden die Beratenden mit Migrationshinter-

fen, wertvollen Spielraum für gute Taten zu

ROLLSTUHL FÜR 25‘000 FRANKEN AN-

grund ein Jahr lang weitergebildet. Angestrebter

schaffen. Spenden kann man mit dem Vermerk

SCHAFFEN Die zeka-Rollers sind als Power-

Spendenbetrag: 25‘000 Franken. Infos unter:

«zeka-Rollers», «Paxion» oder «KiZ Kinderzeit»

chair-Hockey-Verein eine Untersektion des Roll-

paxion.ch

auf das Konto NAB CHARITY, IBAN Nr. CH81

stuhlclubs Aargau und nehmen mit zwei Teams

40

Angestrebter

Spendenbeitrag:

CHF

0588 1171 3787 6000 0. Damit der Kanton

in Aarau und Baden an der Meisterschaft teil. Die

KIZ KINDERZEIT: INTEGRATIVE TREFFS FÜR

Aargau einzigartig bleibt, fliesst jeder Franken

20 Spielenden zwischen 10 und 28 Jahren haben

ASYLSUCHENDE KINDER ERMÖGLICHEN KiZ

zu 200 Prozent in die Projekte – denn die NAB

eine schwere Körperbehinderung und wurden

Kinderzeit engagiert sich für Kinder aus Asylun-

verdoppelt die Spendensumme. Weitere Infos

letzte Saison in der A- und in der B-Liga Vize-

terkünften in der Region Aargau. Freiwillige bie-

unternab-charity.ch

meister. Der Verein verfügt über eine kleine Roll-

ten praktisch im Wochenrhytmus Anlässe für

stuhlflotte. Mit dem Beitrag der NAB CHARITY

knapp 50 Kinder bis 16 Jahren an. Ziel ist es,

will der Verein einen neuen Sportrollstuhl be-

asylsuchenden Kindern, die noch keine Schule

schaffen. Angestrebter Spendenbetrag: 25‘000

besuchen können, Abwechslung, Bewegung und

Franken. Infos unter: zeka-rollers.ch

Aufmerksamkeit zu schenken. Mit dem Beitrag

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AARGAUER/IN DES JAHRES WÄHLEN

8 PERSÖNLICHKEITEN FÜR DIE WAHL «AARGAUER/IN DES JAHRES» NOMINIERT NICHOLAS HÄNNY (27) AUS LENZBURG:

REMO MURER (40) AUS MUHEN: Er hat als Choreograf vier Jahre ehrenamt-

Der ehemalige Pfadfinder und Skater ist

liche Arbeit in die Eröffnungs- und Schluss-

Mitgründer und CEO des 2016 gegründe-

feier am Eidgenössischen Turnfest 2019

ten Start-ups Nikin. Das Modelabel pro-

(ETF) in Aarau investiert, die live vom

duziert fair und nachhaltig und hat be-

Schweizer Fernsehen übertragen wurden.

reits 20 Angestellte. Dank der Idee von

Allein die Schlussfeier hatte 2400 Beteilig-

Hänny wird für jedes verkaufte Produkt ein Baum gepflanzt – weltweit sind es

te. Murer hat seine Liebe zu Musik und Bewegung vor über 20 Jahren entdeckt.

schon über 240‘000 Bäume! 2019 schafft es Nikin damit in die Top 3 des

Heute ist der leidenschaftliche Choreograf und sechsfache Schweizer Meister

Swiss Economic Awards.

MARLENE ZÄHNER (60) AUS KLEINDÖTTINGEN:

in der Gymnastik in der Turnszene schweizweit bekannt und längst Kult.

MORENA DIAZ (26) AUS AARBURG:

Die weltweit anerkannte Spezialistin für

Sie engagiert sich als bloggende Lehrerin

die Ausbildung von Bluthunden und

gegen den Schönheitswahn und zeigt sich

ihren Führern kämpft als engagierte Na-

auf Social Media unretouchiert im Bikini

turschützerin im Kongo mit Spürhunden

mit Rundungen. Noch vor ein paar Jahren

gegen Wilderer von Gorillas und Elefan-

fühlte sich Morena Diaz unwohl in ihrem

ten. Die Tierärztin leitet den Aufbau der Hundestaffel im Virunga-Nationalpark im Kongo. SRF hat den Dokfilm «Die Frau mit den Bluthunden» über ihre gefährliche Arbeit gedreht.

Körper und litt an einer Essstörung. Heute inspiriert sie als Bloggerin und Buchautorin unzählige Menschen zu einem positiven Körper- und Selbstwertgefühl. Morena Diaz ist in der Schweiz ein wichtiger Teil der Body-Positivity-Bewegung und wurde 2018 vom «Beobachter» für den Prix Courage nominiert.

JAN DETTWYLER ALIAS SEVEN (40) AUS WOHLEN: Mit seiner Musik voller Soul zählt er zu den erfolgreichsten Musikern der

NICK ALPIGER (22) AUS STAUFEN:

Schweiz. Seine Alben sind Chartstürmer

Er feiert 2019 beim Innerschweizer

und bringen ihm Goldene Schallplatten

Schwingfest seinen 5. Kranzfestsieg. Das

ein. Er spielte schon am ‹Art on Ice› und

machte ihn zum Mitfavoriten beim Eidge-

am Montreux Jazz Festival und war mit

nössischen Schwingfest in Zug. Kurz zu-

‹Fanta Vier› auf Tournee. 2017 erhält

vor zieht er sich eine Sehnenverletzung

Seven den begehrten ‹Swiss Music Artist Award› und 2019 füllt er mit seiner

zu. Doch Nick Alpiger kämpft sich mit seinem unbändigen Willen zurück und

‹Soulmate Tour› die Konzerthallen in der Schweiz, Österreich und Deutschland.

legt in Zug den Topfavoriten auf den Rücken. Doch dann macht ihn seine erneut aufgebrochene Verletzung zum tragischen Helden und lässt seinen Traum vom Schwingerkönig vorerst platzen.

DAVID SPIELMANN (41) AUS KÖLLIKEN:

KAYA INAN (36) AUS WOHLEN:

Der dreifache Familienvater hat 2017

Im Schnittraum zählt er zu den Allerbes-

seinen Job aufgegeben, um älteren

ten: Kein Wunder, heimst der Filmeditor

einsamen Menschen mit seinem neu

für seine Arbeit sowohl 2016 als auch 2017

erfundenen Beruf als «Soulman» kos-

je den Schweizer Filmpreis in der Katego-

tenlos seine Zeit zu schenken. Der

rie ‹Beste Montage› ein. Dies für die bei-

zuversichtliche Seelenmensch besucht einsame, hilfsbedürftige Senioren

den Dokumentarfilme ‹Above and Below›

zu Hause oder im Heim und schenkt ihnen Zeit und Lebensfreude, indem

und ‹Cahier Africain›. 2018 wird er für seinen Schnitt an ‹Papa Moll› nochmals

er ihnen zuhört und persönliche Wünsche erfüllt. Der von ihm gegründete

nominiert, und auch der Kinofilm ‹Zwingli› trägt beim Schnitt die Handschrift

Verein lebt von Spenden und Gönnern.

von Kaya Inan.

AARGAUER BEVÖLKERUNG BESTIMMT JETZT DIE 3 FINALISTEN Die drei Nominierten mit den meisten Stimmen aus dem Online-Voting ziehen ins Finale ein und nehmen an der Wahl «Aargauer/in des Jahres» am 16. November im Trafo in Baden teil. Die Stimmen des Saalpublikums und aus dem Vorvoting der Bevölkerung zählen je zur Hälfte. Wer am meisten Stimmen erhält, gewinnt den NAB AWARD und wird «Aargauer/in des Jahres 2019». Ab sofort und bis am 3. November um 12.00 Uhr können auch Sie

mittels öffentlichem Voting einem der acht Nominierten die Stimme geben. Unter allen Abstimmenden werden Preise im Wert von 16‘898 Franken verlost. Der Hauptpreis ist ein E-Mountainbike MOUSTACHE TRAIL 8 im Wert von 6‘799 Franken, der 2. Preis ist ein 1.-Klasse-GA der SBB im Wert von 6‘300 Franken und als 3. Preis winkt ein E-Bike MOUSTACHE LUNDI 26.3 im Wert von 3‘799 Franken.

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KURTHEATER «AUSSER HAUS»

KURTHEATER ÜBERALL Das Kurtheater Baden, das grösste Theater des Kantons, ist im Moment immer noch eine Grossbaustelle. Gespielt wird trotzdem: Ob Operngesang in der Kirche, Tanz und Operette in der Alten Schmiede oder Schauspiel im Kurpark, Royal und Nordportal – das Kurtheater erschliesst seinem Publikum neue Orte für grosses Theatervergnügen.

©LUCIAN HUNZIKER

und das Ballett Basel gastiert mit «Don’t tell the kids» im Reformierten Kirchgemeindehaus, genauso wie eine «Othello»-Inszenierung vom Theater an der Ruhr oder «Der Besuch der alten Dame» vom Theater Kanton Zürich. Das ThiK Theater im Kornhaus ist Spielort für den wunderbaren TomWaits-Abend «Thomas wartet» von Thilo Nest & Friends, die in der letzten Spielzeit bereits mit «ABBA Jetzt» für ausgelassene Stimmung und Standing-Ovations gesorgt haben.

Das Kurtheater zeigt am 23. November 2019 das Ballett Basel mit dem Stück «Don't tell the kids» im Reformierten Kirchgemeindehaus Baden.

Bis zum Spätsommer 2020 soll das sanierte und erweiterte Kurtheater Baden wieder spielbereit sein, aber solange behelfen sich Theatermacherinnen und Theaterpublikum des grössten Theaters im Kanton mit einer Vielzahl von Spielstätten für eine Vielzahl von Vorstellungen. Natürlich wurden Räume und Stücke sorgfältig aufeinander abgestimmt und teilweise speziell angepasst. So präsentiert z.B. das TOBS Theater Orchester Biel Solothurn seine Vivaldi-Oper «Les Li­ai­sons dan­ge­reu­ses» für Baden als konzertante Fassung in der Reformierten Kirche Baden. Und für die wunderbare Galerie des Museums Langmatt wurde eine Reihe literarischer Lesungen zusammengestellt, die allesamt von hochkarätigen Schauspielerinnen und Schauspielern umgesetzt werden. Zu den Highlights dieser Ausser-

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Haus-Phase zählt mit Sicherheit auch die Reihe der Freiluftspektakel im Kurpark, die im Mai 2020 fortgesetzt wird mit «Der Geizige» von Molière. FRAU IM WALD Aber auch die rohe Industriehalle «Alte Schmiede» Baden hat sich schon als Spielort bewährt – Robert Hunger-Bühlers wunderbare «Fledermaus» lockte bereits im August und September über 1’500 Zuschauer ins Badener Industriequartier. Im Mai 2020 wird die Halle nochmal zur grossen Bühne ausgebaut, dann für ein spektakuläres libanesisch-spanisches TanzGastspiel: «Set of Sets» von GN|MC Guy Nader & Maria Campos. Sogar das Tanzfestival STEPS präsentiert auf Einladung des Kurtheaters mit «Faded» von Ioannis Mandafounis eine Produktion in Baden

Auf besonderen Wunsch der Reformierten Kirchgemeinde und in Zusammenarbeit mit dieser, gibt es ausserdem eine Reprise von «Geschichten von der Bibel» mit Michael Köhlmeier. Und auch für Schulklassen aller Schulstufen bietet das Kurtheater «Ausser Haus» etwas an: Für die Oberstufe wird im Nordportal das Vampir-Drama «Blood Kiss» gezeigt (19. November 2019). Die Junge Marie spielt «Rosa und Blanca» in der Kantonschule Wettingen und für Primarschüler wurde das Vorstadttheater Basel mit «Bambi» in die Aula der Schule Neuenhof eingeladen.

HIGHLIGHTS AUSSER HAUS «Don’t tell the kids» 23. November 2019, Reformiertes Kirchgemeindehaus «Thomas wartet» 14. Dezember 2019, ThiK Theater im Kornhaus «Othello» 23. Januar 2020, Ref. Kirchgemeindehaus Baden STEPS «Faded» 30. April & 1. Mai 2020, ThiK Theater im Kornhaus «Les Liaisons dangereuses» 12. Mai 2020 , Reformierte Kirche Baden «Der Geizige» von Moliere, 19. Mai 2020, Kurpark Baden «Set of Sets» 16. Mai 2020, Alte Schmiede Baden Weitere Infos unter www.kurtheater.ch


EVENTS

AGENDA

MÄRLIMUSICAL «HEIDI, WO BISCH DU DIHEI?»

Mit «Heidi, wo bisch du dihei?» geht das MärliMusicalTheater diesmal mit einer weltbekannten Geschichte auf Schweizer Tournee. Mit «Heidi, wo bisch du dihei» wurde ein bezauberndes Familienmusical geschaffen, welches für einmal auch die Geschichte vom Alpöhi, dem Geissenpeter, der blinden Grossmutter und Klara beleuchtet. Auf überaus bewegende Art und Weise thematisiert Andrew Bond mit einfühlsamen Liedern diese zeitlose Erzählung mit den Lebensthemen Ausgrenzung, Beeinträchtigung und Einsamkeit, aber auch Naturverbundenheit, Freundschaft und Liebe. Ihnen allen fehlen Bezugspersonen und sie bewegen sich am Rand der Gesellschaft. In Maienfeld munkelt man, der Einzelgänger Alpöhi habe Dreck am Stecken, sonst müsste er sich doch nicht auf dem Maiensäss verschanzen. Der Geissenpeter hat keinen Vater mehr und im Sommer

hält er sich tagsüber nur unter Ziegen auf.

Seine alte Grossmutter erwartet nichts mehr vom Leben. Klara’s Mutter ist leider verstorben und ihr Vater die meiste Zeit auf Geschäftsreisen unterwegs. Sie alle werden durch die Ankunft und das offene, herzliche Wesen von Heidi aufgerüttelt und bewegt. Und dann wird ihnen Heidi wieder genommen. Sie alle spüren auf ihre Art, was Nähe und Freundschaft heisst und es steht die Urfrage im Mittelpunkt, wo und bei wem man eigentlich zuhause ist. Mit originellem Bühnenbild, tollen Kostümen und begeisternden Darstellerinnen und Darstellern zeigt das MärliMusicalTheater erneut eine mitreissende Produktion, die bei Gross und Klein noch lange in Erinnerung bleiben wird. Und vor allem darf man sich auch auf die lustigen, immer wieder frechen Geissen freuen, die viel Schwung und Humor ins Musical treiben.

Infos unter maerlimusicaltheater.ch Tickets unter ticketcorner.ch

16. Oktober 19 Uhr Star-Magier «Magrée» - unbelievable», Villa Boveri abb-wfs.ch 20. Oktober 16 Uhr «1. Wettinger Kammerkonzert», Margeläcker Wettingen argoviaphil.ch 19./20. Oktober 16 und 11 Uhr «Rotbällchen», Figurentheater Wettin­ gen figurentheater-wettingen.ch 23. Oktober 20 Uhr «Frau im Wald» Saisoneröffnung Kurtheater Baden, Nordportal kurtheater.ch 2. November Digitalevent im Trafo Baden digitalevent.ch 14. November 20 Uhr «InterroBang – Im Garten Reden», Villa Boveri abb-wfs.ch 17. November 17 Uhr, «In den Alpen» Sinfonia Baden im Trafo Baden sinfonia-baden.ch 23. November 20.30 Uhr «Aufbruch» mit Stéphanie Berger, Bühne Heimat Ehrendingen buehne-heimat.ch 30. November Night Shopping bis 22 Uhr mit Sternenlichterwecken, Zentrumsplatz Wettingen advaentsdoerfli-wettingen.ch 14. Dezember Jahreskonzert, Harmonie WettingenKloster Kanti Wettingen hwk.ch

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EVENTS

OPEN SUNDAY UND BADEN WIRD ZUM BAUERNHOF OpenSunday startet am 20. Oktober nach einer erfolgreichen ersten Durchführung mit insgesamt über 1000 Teilnehmenden in die zweite Saison. Für Kinder im Primarschulalter steht dabei in der kalten Jahreszeit ein breites Angebot an Bewegungsmöglichkeiten zur Verfügung. Das Team von Idée Sport ist wieder mit der Durchführung betraut und freut sich mit den Kindern zu turnen. Egal ob Gruppenspiele, Turnen an Geräten, Mannschaftssportarten oder freies Spielen: Jedes Kind hat Platz für seine sportlichen Lieblingsaktivitäten. Termine 2019: 20.10./27.10./3.11./10.11./17.11./24.11./1.12./8.12./15.12. Termine 2020: 12.1./19.1./26.1./23.2./1.3./8.3./15.3./29.3. Jeweils von 13.30 bis 16.30 Uhr. Weitere Infos unter wettingen.ch/opensunday

«Baden wird zum Bauernhof» findet am 19. Oktober 2019 bereits zum 3. Mal statt. Der Bauernverband Aargau (BVA) kann wieder auf die Mithilfe einer Schulklasse des Landwirtschaftlichen Zentrums Liebegg zählen. Gezeigt werden Gross- und Kleintiere, von der Mutterkuh mit Kalb, Schafe und Hühner, bis zu den kleinen Ferkelchen ist alles auf dem Platz. Bei denjenigen Tieren, die sich dafür eignen, dürfen die Kinder unter Aufsicht der Landwirtschaftsschüler ins Gehege um diese zu streicheln. An verschiedenen Marktständen werden die Besucher mit regionalen Produkten zum Kauf verführt. Ein Anlass mit vielen Tieren, Produzentenständen und einem Säulirennnen, empfehlenswert für die ganze Familie. Weitere Infos unter: landwirtschaft.ag Anzeige

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MUMMENSCHANZ – MUSICIENS DU SILENCE

MUMMENSCHANZ sind seit 2016 mit ihrer abendfüllenden Bühnenshow «you & me» erfolgreich auf Tournee im In- und Ausland. Das aktuelle Programm der visuellen Theatercompany lockt die Zuschauer rund um den Erdball in Scharen in die Theatersäle. Im Herbst 2019 ist das Erfolgsprogramm in wenigen Schweizer Orten zu erleben.

Am 23. November spielen die Schweizer Hard-Rocker von Krokus ein exklusives Konzert bei OTTO’S in Sursee. Mit dem Konzert im firmeneigenen Festzelt will sich OTTO’S bei den Kundinnen und Kunden für ihre Treue bedanken. Wie schon im Vorjahr bei Gölä werden die 3000 Tickets für die Krokus-Show verlost, der Teilnahme-Talon kann in einer der schweizweit über 100 Filialen oder unter www.ottos.ch ausgefüllt werden. «Die OTTO’S-Kunden können sich auf einen ganz besonderen Rock-Abend freuen», ist CEO Mark Ineichen überzeugt. Das Konzert in Sursee ist eine der letzten Gelegenheiten, «Screaming in the night» und andere Krokus-Hits live zu sehen. Wer sich keines der begehrten Tickets ergattert, hat am 7. Dezember noch eine letzte Chance, Chris von Rohr und Co. im Hallenstadion zu erleben. Anzeige

«you & me» ist lustig, melancholisch, witzig, romantisch, verblüffend, magisch, dramatisch und spannend zu gleich. Es ist ein Spiel, das ohne Worte und Musik auf unnachahmliche Weise Szenen aus dem menschlichen Alltag darstellt und damit Hundertausende von Menschen auf der ganzen Welt unterhält und berührt. Floriana Frassetto hat die künstlerische Leitung von «you & me» inne. Die im St. Galler Rheintal lebende Poetin der Stille gründete Mummenschanz 1972 zusammen mit Andres Bossard und Bernie Schürch. Sie steht auch heute noch jeden Abend mit der Truppe auf der Bühne. Ihre grosse Erfahrung verleiht dem neuen Programm einen ganz besonderen Charakter. Die 17 Zusatzvorstellungen in der Schweiz finden u.a. am 9. / 10. Oktober im Stadttheater Olten, am 18. / 19. Oktober im Theater 11 in Zürich und am 25. / 26. Oktober im Musical Theater Basel statt. Weitere Infos und Tickets unter mummenschanz.com und starticket.ch.

Kindertanz Ballett Hip Hop Breakdance Modern Jazz Urban Contemporary Theater Dance Ragga Contemporary Jazz

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INTERVIEW YVONNE FERI

«ICH KONNTE MEINER ÜBERZEUGUNG IMMER TREU BLEIBEN» Die SP-Nationalrätin Yvonne Feri aus Wettingen tritt zum dritten Mal für die Nationalratswahlen an und könnte sich auch einen Wechsel in die Exekutive als Aargauer Regierungsrätin vorstellen. Sie ist stolz darauf, die Schweiz und den Aargau in den verschiedensten Gremien zu vertreten. Bei ihrer täglichen Arbeit sind für sie überparteiliche Allianzen und Kompromisse eine Selbstverständlichkeit. Text: Katja Bopp Bilder: z.V.g.

FRAU FERI, ES IST WAHLKAMPF UND SIE KÄMPFEN GLEICH AN ZWEI FRONTEN: FÜR DIE WIEDERWAHL ALS NATIONALRÄTIN UND ERSTMALS FÜR DIE WAHL ZUR AARGAUER REGIERUNGSRÄTIN. Ich bin sehr gerne Nationalrätin und in meinen Themenbereichen sehe ich noch viel Arbeit, die ansteht. Die Kommissionsarbeit ist sehr spannend, denn je länger ich dabei bin, desto tiefer ist mein Einblick in die Materie. Der Regierungsrat ist eine grundlegend andere Arbeit. Erfahrung bringe ich hier aus dem Gemeinderat in Wettingen mit. ALS NATIONALRÄTIN WÜRDEN SIE IN IHRE 3. LEGISLATUR STEIGEN. IM INTERVIEW, WELCHES SIE UNS IM HERBST 2011 GEGEBEN HABEN, SAGTEN SIE: «ICH MÖCHTE MEINER LINIE, MEINER ART TREU BLEIBEN, NICHT NUR POLTERN ODER VORNE HINSTEHEN WIRD BELOHNT, SONDERN AUCH GEWISSENHAFTE ARBEIT». KONNTEN SIE IHREN WERTEN TREU BLEIBEN? Ohne zu zögern: Ja, ich konnte meiner Überzeugung immer treu bleiben. Die Ergebnisse meiner langjährigen Schwerpunktthemen wie Gesundheit und Soziales beweisen, dass es mir um die Sache geht und ich hartnäckig Ziele verfolge. SIE SAGTEN UNS DAMALS AUCH, DASS ES SCHON IMMER IHR TRAUM WAR, AUF DER NATIONALEN POLITISCHEN BÜHNE MITZUWIRKEN. WIE WAR UND IST FÜR SIE DIE REALITÄT? Ich bin stolz darauf, die Schweiz und den Aargau in den verschiedensten Gremien zu vertreten. In all den Jahren habe ich viel dazugelernt und unterschiedlichste Menschen getroffen. Mein Netzwerk ist durch internationale Konferenzen auch auf europäischer Ebene grösser geworden. Ich würde mich auf jeden Fall gerne noch weitere

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vier Jahre für die Menschen und Themen einsetzen, die mir am Herzen liegen. UND GERNE WÜRDEN SIE AUCH AARGAUER REGIERUNGSRÄTIN WERDEN. WAS WÜRDEN SIE BESSER ALS IHRE VORGÄNGERIN MACHEN? Ich möchte die Arbeit von Frau Roth nicht bewerten, aber ich würde andere Wege gehen. Für mich sind politische Führung und das Kollegialitätsprinzip bekannte Grössen aus meiner Zeit im Gemeinderat. Über Parteigrenzen hinweg Allianzen schmieden, Kompromisse finden und auch einmal über den eigenen Schatten springen, sind für mich Selbstverständlichkeiten.

«DER AARGAU HAT IN BUNDESBERN AN ACHTUNG, ANSEHEN UND WERTSCHÄTZUNG GEWONNEN. DIE ANLIEGEN DES AARGAUS WERDEN ERNST GENOMMEN.» IHREN WAHLKAMPF FÜHREN SIE MIT DEM SLOGAN «FAIR UND KLAR», WELCHER SICH IN VIER BEREICHE AUFGLIEDERT. DER ERSTE BEREICH «FAIR ZU FRAUEN» IST LEIDER IMMER NOCH SEHR AKTUELL. Fair zu Frauen heisst für mich auch «fair zu Menschen». Zwei Punkte möchte ich hier herausstreichen. Die Lohngleichheit muss endlich Realität werden und die Altersvorsorge muss für alle, auch Hausfrauen und Bäuerinnen, gesichert werden.

«FAIR ZUR UMWELT». BISLANG SIND SIE WENIGER ALS UMWELTPOLITIKERIN AUFGEFALLEN. Persönlich lebe ich seit vielen Jahren sehr umweltbewusst. So verzichte ich beispielsweise auf ein eigenes Auto. Zum Klimaschutz kann jede und jeder persönlich etwas beitragen. Es ist wichtig aufzuzeigen, dass ich auch eine Meinung zu Themen entwickle, die nicht zu meinen politischen Schwerpunkten gehören. «FAIR ZU FAMILIEN». DAS WAR SCHON IMMER «IHR» THEMA. WORÜBER SIND SIE HEUTE NOCH STOLZ, DAS SIE AUF KOMMUNALER EBENE IN WETTINGEN BEWIRKEN KONNTEN? Zum Beispiel die Fachstelle für Altersfragen oder der Ausbau der Kinderbetreuung. Über eine Stiftung konnte ich auch vielen wirtschaftlich schwachen Familien helfen. «FAIR ZU PFLEGENDEN». WIE SEHEN SIE DIE LÖSUNG VON EXPLODIERENDEN GESUNDHEITSKOSTEN? Vieles wird aus Bern gesteuert, der Kanton hat nicht viele Möglichkeiten. Aber sicher müssen wir genau hinschauen, Missstände ermitteln und anschliessend schnell und entschieden handeln. Es ist unter anderem wichtig, dass wir die Eigenverantwortung der Menschen fördern und die Mitarbeitenden bei der Spitex und die Pflegenden fördern. SIE SIND URSPRÜNGLICH AUCH AARGAUERIN, SIND IN BRUGG AUFGEWACHSEN UND LEBEN SEIT ÜBER 20 JAHREN IN WETTINGEN. WO GEFÄLLT ES IHNEN BESONDERS IM AARGAU? Ich habe sehr gerne Wasser und deshalb befinden sich viele meiner Lieblingsplätze an einem unserer Flüsse in der Natur. Aber auch die verschiedenen Altstädte und Höhen im Aargau gefallen mir sehr gut.


INNOVATIONSBERATUNG

NANOTECHNOLOGIEN

ENERGIETECHNOLOGIEN

Donnerstag, 24. Oktober 2019 Hightech Zentrum Aargau AG, Brugg

ENERGIE TECHNO LO

GIEN

Energiezukunft: Lösungen aus dem Aargau Eine Veranstaltung für all jene, die sich für die Energiezukunft interessieren und dafür, was die Aargauer Wirtschaft dazu beiträgt. Als Keynote-Referent präsentiert Prof. Dr. Christophe Ballif (CSEM/EPFL) den aktuellen Stand der Photovoltaik. Und er zeigt, wohin die Entwicklung geht. Ballif ist Träger des Becquerel-Preises 2016 für ausserordentliche Leistungen auf dem Gebiet der Photovoltaik.

Programm › 08.30 Eintreffen der Teilnehmenden – Kaffee und Gipfeli › 09.00 Begrüssung und Einführung Dr. Peter Morf, Leiter Schwerpunkt Energietechnologien & Ressourceneffizienz, Hightech Zentrum Aargau AG › 09.15 Keynote: Die Photovoltaik als tragende Säule der Energiezukunft – global, in der Schweiz und im Aargau Prof. Dr. Christophe Ballif, Vizepräsident und Direktor PV-Center, CSEM; Direktor Photovoltaics and Thin Film Electronics Laboratory (PV-Lab), EPFL › 10.00 Dezentrale Energieerzeugung optimal integriert und genutzt David Gautschi, Leiter Erneuerbare Energie, AEW Energie AG › 10.30 Pause › 11.00 Gebäudeintegrierte Photovoltaik als Basis der Energieversorgung Reto Miloni, Inhaber, Miloni Solar AG › 11.30 Strom aus Niedertemperaturabwärme Dr. Nikolaus Vida, CEO und Gründer, Swiss Blue Energy AG › 11.40 Mit Strategien der Natur zum hochsicheren, dezentralen Stromnetz Beat Lehmann, CEO, Power-Blox AG › 11.50 Potenziale mit aktivem Heizungs-Management Felix Hug, CEO, Electrojoule Erneuerbare Energiesysteme AG › 12.00 Mittagessen › 13.30 Geschäftsmodelle eines regionalen Energieversorgers: Tradition und Zukunft Dr. Hans-Kaspar Scherrer, CEO, Eniwa AG › 14.00 Energiespeichersysteme für nachhaltige Mobilität Ernst Roth, Bereichsleiter Antriebe, ABB Schweiz AG › 14.30 Erfahrungen mit dem Tesla Batterie-Quartierspeicher Christian Gerber, CEO, EWS Energie AG, und Claudia Widmer, Teamleiterin Services, EWS Energie AG › 15.00 Pause › 15.30 Der Strommarkt von morgen Gregor Martinovic, CTO, Virtual Global Systems AG, und Urs Seeholzer, CEO, Virtual Global Systems AG › 16.00 Eine flexible und einfache Lösung zur Eigenverbrauchsoptimierung Dr. Andreas Kuhn, Inhaber, Solar Manager › 16.10 Eigenverbrauch optimiert: Erkenntnisse aus dem BFE-Projekt in Wildegg Prof. Dr. David Zogg, Gründer und Inhaber, Smart Energy Control AG › 16.20 Augmented Reality zur Visualisierung von Windanlagen Rajan Wegmann, Gründer und Inhaber, Echtzeit GmbH › 16.30 Apéro Kosten: CHF 280.– regulär / CHF 180.– vergünstigte Teilnahme für Aargauer Unternehmen und Veranstaltungspartner / CHF 140.– für Mitglieder des Netzwerks Aargau innovativ Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt. Anmeldung unter www.hightechzentrum.ch /energietechnologien


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