Information des Schaf-und Ziegenzuchtverbandes Kärnten

AUSGABE 1/2026
Qualitätsoffensive Unterstützungsaktion beim Ankauf weiblicher Zuchttiere
SEITE 4
Riss durch Großraubwild
Vorgehensweise bei Verdacht
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Information des Schaf-und Ziegenzuchtverbandes Kärnten

AUSGABE 1/2026
Qualitätsoffensive Unterstützungsaktion beim Ankauf weiblicher Zuchttiere
SEITE 4
Riss durch Großraubwild
Vorgehensweise bei Verdacht
SEITE 6
Landesschau für Schafe und Ziegen in Feldkirchen SEITE 28

Weibliche Zuchtschafe und -ziegen: Qualitätsoffensive startet 4
Vorgehensweise bei Verdacht auf Riss durch Großraubwild 6
Blauzungenkrankheit –zweite Infektionswelle wird erwartet 8
Organisierte Lämmervermarktung 10
Green Care: Neue
Perspektiven für Schafund Ziegenbetriebe 12
Arbeitskreis Lämmerproduktion Kärnten: Wissen teilen –Erfolg steigern 14
Zwischen Karibik der Alpen und Bergheimat 16
Chronik 18
Fortbildungen 2026 26
Impressum:
Herausgeber, Gesamtkonzeption und für den Inhalt verantwortlich: Schaf- und Ziegenzuchtverband Kärnten reg.Gen.m.b.H. Museumgasse 5
9020 Klagenfurt am Wörthersee
T +43 463/5850-1531
F +43 463/5850-1519 schazi@lk-kaernten.at www.schafe-ziegen-kärnten.at
Portraitbilder: LK Kärnten, SZZV Kärnten, privat
Druck: Hermagoras, Klagenfurt
Diese Zeitschrift wurde mit der gebotenen Sorgfalt gestaltet, trotzdem können Satz- und Druckfehler nicht ausgeschlossen werden.
Die Schafe und Ziegen sind im Kommen! Es freut mich sehr, dass unsere Branche eine der Aufstrebensten in der Kärntner Landwirtschaft ist.

Das erste Halbjahr 2026 war geprägt von Fort- und Weiterbildungen sowohl für Betriebsführer*innen aber auch für die kommende Generation, an allen landwirtschaftlichen Fachschulen bis hin zu Volksschul- und Kindergartengruppen.
Die Jugend zu begeistern ist das Um und Auf für die Zukunft. Somit darf ich euch herzlich zur geplanten Landesschau für Schafe und Ziegen im Rahmen des SchaZie-Festes am 03. Oktober in Feldkirchen einladen.
Nach über 20 Jahren Pause soll diese Landesschau ein Höhepunkt werden, wo züchterisch alle im Verband betreuten Schaf- und Ziegenrassen ausgestellt werden. Egal ob Züchterprofi, Jungzüchter*in oder Bambini, wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und einen tollen Tag, wo wir unsere „SchaZies“ dem breiten Publikum präsentieren können.
Die Landesschau für Schafe und Ziegen am 3. Oktober in Feldkirchen wird der züchterische Höhepunkt des Jahres werden.
Doch nicht nur die Zucht, sondern auch die Vermarktung der Nutztiere spielt eine wesentliche Rolle im vielfältigen Arbeitsgebiet der Genossenschaft. Damit in Zukunft unser Produktionszweig langfristig wirtschaftlich erfolgreich sein kann, wurden entsprechende Maßnahmen auf den Weg gebracht. 2026 gibt es daher eine Qualitätsoffensive des Agrarreferates des Landes Kärnten, welche den Ankauf von weiblichen Zuchttieren unterstützt. Hier gilt ein außerordentlicher Dank an allen Beteiligten für das Zustandekommen dieser Unterstützungsaktion.
Ich wünsche euch allen einen ruhigen Almsommer, gute Erträge und natürlich viel Gesundheit bei Menschen und Tieren.
Claudia Sackl OBFRAU
Die aktuelle Almsaison hat mit den nun größtenteils abgeschlossenen Auftrieben mit Nutztieren bereits wieder begonnen. Knapp ein Fünftel der Landesfläche Kärntens machen bewirtschaftete Almen aus.

Konkret werden 1800 Almen bewirtschaftet, knapp 3500 Betriebe treiben hier ihre Tiere – Rinder, Pferden, Schafe und Ziegen – auf. Die Almen sind ein über Jahrhunderte gewachsenes Kulturgut und erfüllen viele wichtige Funktionen.
Die Leistungen der Almwirtschaft reichen weit über die Lebensmittelversorgung hinaus. Sie bilden die Grundlage für den Tourismus, reduzieren die Naturgefahren, stärken die kulturelle Identität sowie die regionale Wertschöpfung. So erfahren die zahlreichen aufgetriebenen Nutztiere auf den Almen durch maximale Bewegungsmöglichkeit die höchstmögliche Stufe an Tierwohl.
Almen sind jedoch nicht naturgegeben, sie sind von Menschenhand geschaffene und erhaltene Kulturlandschaft. Nur durch die Beweidung mit Nutztieren kann eine Verbuschung und Verwaldung hintangehalten werden. Besonders hier leisten unsere kleinen Wiederkäuer einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt wertvoller Flächen.
Schafe und Ziegen leisten auf den Almen einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Kulturlandschaft.
Im Jahr 2025 trieben über 500 Kärntner Schaf- und Ziegenbauern knapp 15.000 Nutztiere auf die Alm, tendenziell leicht steigend. Die vielfältigen Herausforderungen in der Almbewirtschaftung sind bekannt, Großraubwild, Infrastruktur und Rechtssicherheit, um nur einige der Themen zu nennen. Almbewirtschaftung ist intensive Arbeit, daher dürfen sich unsere Bäuerinnen und Bauern eine entsprechende Wertschätzung von der Gesellschaft erwarten. Viel Glück und Gesundheit, für Familie, Haus und Hof.
Eduard Penker GESCHÄFTSFÜHRER
Wir sind für Sie Da!

Eduard Penker
Geschäftsführer
Bereichsleitung Schaf- und Ziegenhaltung, Vermarktung
Beratung Schaf- und Ziegenhaltung
VO Kärntner Brillenschaf und Krainer Steinschaf
Tel.: 0463 5850-1523
E-Mail: eduard.penker@lk-kaernten.at

Ing. Daniela Kohlweg-Sgonz
Assistenz der Geschäftsführung
Buchhaltung
Mitgliederverwaltung
Lämmervermarktung Abrechnung
Homepage-Betreuung
Tel.: 0463 5850-1531
E-Mail: daniela.kohlweg-sgonz@ lk-kaernten.at

Alexander Krobath
Arbeitskreisberatung Lämmerproduktion
Qualitätsprogramm Lamm und Kitz
Beratung Schaf- und Ziegenhaltung
Tel.: 0463 5850-1514
E-Mail: alexander.krobath@lk-kaernten.at

Barbara Graf
Ohrmarkenausgabe
Betreuung SZ online
Tel.: 0463 5850-1532
E-Mail: barbara.graf@lk-kaernten.at
schafe-ziegen-kärnten.at
Das Agrarreferat des Landes unterstützt die Kärntner Schaf- und Ziegenbauern im Rahmen von Ankaufsbeihilfen für weibliche Zuchttiere.
Die Schaf- und Ziegenhaltung stellt eine attraktive Alternative in der Kärntner Landwirtschaft und Tierhaltung dar, insbesondere, wenn es um eine flächendeckende Bewirtschaftung von Grünlandflächen im alpinen Bereich geht. Dieser Betriebszweig mit Potenzial wird vom Land Kärnten mit Ankaufsbeihilfen für weibliche Zuchtschafe und -ziegen erstmalig im Jahr 2026 unterstützt. Ziele dieser Maßnahme sind eine Aufrechterhaltung und Qualitätsverbesserung der Schaf- und Ziegenhaltung in Kärnten und die Sicherung des Bestandes einer leistungsfähigen bäuerlichen Landwirtschaft.
Voraussetzung
Als Förderwerberinnen und Förderwerber kommen natürliche und juristische Personen in Betracht, welche einen landwirtschaftlichen Betrieb im eigenen Namen und auf eigene Rechnung und Gefahr in Kärnten bewirtschaften.
Der Zuschuss von 100 Euro je Zuchttier gilt für einen Ankauf von maximal zehn Zuchttieren pro Jahr und Betrieb, das Alter der Zuchttiere muss zwischen sechs Monaten und maximal vier Jahren liegen. Als Förderungsvoraussetzung ist der An-



„Die Kärntner Schaf- und Ziegenhaltung ist ein wichtiger Produktionszweig, der langfristig wirtschaftlich erfolgreich sein soll. Genau deshalb gibt es diese Initiative. Wir stärken damit gezielt Qualität und Leistungsfähigkeit der Tiere.“
LHStv. Martin Gruber
kauf von Zuchtschafen und Zuchtziegen zulässig, welche in einem Zuchtbuch einer anerkannten Zuchtorganisation eingetragen sind. Der Ankauf hat auf Versteigerungen im österreichischen Bundesgebiet zu erfolgen, und die Zuchttiere haben den Bewertungsklassen Ia, Ib oder IIa zu entsprechen. Der Netto-Ankaufspreis muss mindestens 250 Euro je Tier betragen, und der Betrieb hat die bezuschussten Tiere zumindest zwölf Monate auf dem Betrieb zur Verbesserung der Herde zu halten.
Förderabwicklung
Bei der Antragstellung sind ein entsprechender Zahlungsbeleg und eine Zuchtbescheinigung in Kopie beizulegen. Die Förderabwicklung erfolgt über das Referat 4, Tierische Produktion und Bauen, der Landwirtschaftskammer Kärnten.
Die Übermittlung des Förderantrages inkl. Unterlagen ist mittels PDFs möglich und an folgende EMail-Adresse zu senden: tierzuchtfoerderungen@ lk-kaernten.at. Jeder Förderwerber hat dafür Sorge zu tragen, dass die Unterlagen vollständig übermittelt werden. Es ist auch weiterhin möglich, dass die Förderanträge per Post eingebracht werden können.
Die Qualität und Leistungsfähigkeit der Kärntner Schaf- und Ziegenhaltung wird mit dieser Maßnahme gezielt gestärkt, um so die Herausforderungen des Marktes zukünftig gut bewältigen zu können


„Mit dieser Maßnahme soll die Qualität der heimischen Milchund Fleischproduktion mit kleinen Wiederkäuern verbessert und somit die Wirtschaftlichkeit der Betriebe weiter gestärkt werden.“
LK-Präsident Siegfried Huber
Die Qualitätsoffensive wurde von Agrarreferent LHStv. Martin Gruber und LK-Präsident Siegfried Huber gemeinsam ins Leben gerufen. Für LK-Präsident Siegfried Huber ist die hohe Qualität in den Schafund Ziegenbeständen gerade in Zeiten wie diesen wichtig, um die Herausforderungen am Markt gut bewältigen zu können.
Im Laufe der bereits stattfindenden Weidesaison und den abgeschlossenen Auftrieben der Nutztiere auf die Almen ist eine Zunahme an Rissmeldungen merkbar.
Besonders davon betroffen ist der Oberkärntner Raum mit den Bezirken Spittal und Hermagor sowie Osttirol. Wichtig ist bei erfolgten Rissen daher, rasch folgende Grundregeln einzuhalten:
Vorgehensweise:
Somit ist es von ganz wesentlicher Bedeutung die gefundenen Kadaver mit einer Plane abzudecken und an den Rändern mit Steinen zu beschweren, dass die Plane nicht wegetragen wird und der Kadaver für Aasfresser nicht sichtbar wird.
RISSHOTLINE:
Durch die Nutzung von Gänsegeiern kann der Kadaver in wenigen Stunden für eine Beprobung bzw. Begutachtung unbrauchbar werden und somit keine detaillierte Feststellung gemacht werden, wodurch die Nutztiere zu Tode kamen oder gerissen wurden.
Entscheidend bei Wolfs rissen sind für die Begutachtung die Körperstellen des Einbisses, welche sich am Hals der Tiere befinden.

Hotline bei Verdacht auf Riss durch Großraubwild: 0664/80536-11499. Montag bis Sonntag, 7.30 -16.00 Uhr - alle danach eingehenden Anrufer hinterlassen eine Sprachnachricht und erhalten via Mobilbox genaue Anweisungen zur Vorgehensweise, Kontaktaufnahme erfolgt innerhalb von 24 Stunden.
In Kärnten dürfen Wölfe unter bestimmten Bedingungen abgeschossen werden, was durch die Risikowolfsverordnung und das Alm- und Weideschutzgesetz geregelt ist.
© Robert Krickl
Stand: 14. April 2026


Datenquelle: Landesjagdverbände, Landwirtschaftskammer, Landesregierungen, FIWI
Wolfsnachweise in Kärnten 2025, Stand April 2026 © baer-wolf-luchs.at



aktuelle Karte unter https://baer-wolf-luchs.at/verbreitungskarten
Datenquelle: Landesjagdverbände, Landwirtschaftskammer, Landesregierungen, FIWI
„Ins besonders auf den Hochalmen ist zu beobachten, dass Gänsegeier die Kadaver von toten Tieren sehr schnell entdecken.“
aktuelle Karte unter https://baer-wolf-luchs.at/verbreitungskarten
Kartenerstellung, Datengrundlage: Aldin Selimovic, PhD – wissenschaftlicher Berater Österreichzentrum Bär, Wolf, Luchs Rebecca Rau, MSc – Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI)


Kartenerstellung, Datengrundlage:
AUTOR:
Mag. Roman Kirnbauer Wolfsbeauftragter des Landes Kärnten
aktuelle Karte unter https://baer-wolf-luchs.at/verbreitungskarten
Selimovic, PhD – wissenschaftlicher Berater Österreichzentrum Bär, Wolf, Luchs MSc – Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI)




1 Wolfslosung bis 20 cm lang und 4 cm dick. Bitte in ein Sackerl und tiefkühlen.
2 Charakteristisch sind Haare und Knochensplitter sowie die Größe der Losung.
3 In diesem Zustand kann keine Diagnose und Befund gemacht werden. Das Tier ist bereits seit mehreren Tagen verendet.
4 Kehlbisse bei einem Schaf unter der Haut (diese können beprobt werden). Hier ist eine genau Diagnose möglich. Nur frische Kadaver können beprobt werden.
Fotos: © Mag. Roman Kirnbauer
Kartenerstellung, Aldin Rebecca
Im Sommer 2025 hat die Blauzungenkrankheit sich in Kärnten fulminant verbreitet. Nach dem ersten klinischen Fall im Bezirk Hermagor, verbreitete sich die Krankheit der Wiederkäuer über das gesamte Bundesland.
Dass sich die Krankheit zu diesem Zeitpunkt so rasant verbreitet hat, hat folgende Gründe: Einerseits kommen die Überträger der Blauzungenkrankheit - Stechmücken der Gattung Culicoides (Gnitzen) mittlerweile in ganz Kärnten vor. Dies ist eine direkte Auswirkung des Klimawandels, die dazu geführt hat, dass bei uns bisher unbekannte Arten von Insekten nun ganzjährig überleben können. Eine massenhafte Vermehrung findet vor allem bei günstigen Wetterbedingungen im Sommer statt. Andererseits ist der Krankheit auf eine größtenteils sensible, daher für die Blauzungenkrankheit empfängliche Population an Rindern, Schafen, Ziegen, Neuweldkameliden und Wildwiederkäuern gestoßen.
Rückblick 2025
Der Anteil der durch Impfung geschützten Tiere lag 2025 beim Rind bei 37,5 % und beim Schaf bei 15 %. Durch die massenhafte Vermehrung der Überträger und die große Anzahl für die Krankheit empfänglicher Tiere verbreitete sich die Krankheit in Kärnten mit einer großen Anzahl an erkrankten und auch

Ein typisches Anzeichen der Blauzungenkrankheit ist starker Speichelfluss, der mit Schwellungen der Zunge, Lippen und des Mauls einhergeht. © privat





Telefon: 0664/1318415 - of�ce@schaf-ziege-kuh.at
www.schaf-ziege-kuh.at
verendeten Tieren. So lag die Sterblichkeit beim Rind (über 80 kg) bei 200 % und beim Schaf bei bis zu 600 % zum Höhepunkt des Seuchenzuges verglichen mit demselben jahreszeitlichen Zeitraum des vorangegangenen Jahres.
In den Herbst- und Wintermonaten sind die nachgewiesenen Fälle der Blauzungenkrankheit deutlich zurückgegangen, bemerkenswerter Weise wurden jedoch einige Fälle dokumentiert. Dies bedeutet, dass es die Krankheit über den Winter geschafft hat.


Blauzungenkrankheit: von Serotypen 3, 4, 8 betroffene Bezirke. Serotypisierte Ausbrüche zwischen dem 01.01.2025 und dem 08.06.2026; Stand 08.06.2026
AGES
Aktueller Stand 2026
Mit der Impfkampagne des Landes Kärnten wurden im heurigen Frühjahr bedeutend mehr Tiere geimpft. Genaue Zahlen sind noch nicht vorliegend, jedoch kann von einem Durchimpfungsgrad von 70 % beim Rind und 40 % beim Schaf ausgegangen werden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch Impfstoff verfügbar, welcher vom Land Kärnten verwaltet und über die Bezirksverwaltungsbehörden an die praktischen Tierärzte abgegeben wird. Die erfolgte Impfung ist auf einer Impfliste zu dokumentieren, welche dann vom Tierarzt an das Land rückgemeldet wird.
wenig Tiere übrigbleiben, die erkranken, somit flaut der Seuchenzug ab.
„Für 2026 ist es absolut empfehlenswert, die Bestände rechtzeitig gegen die drei Serotypen (BTV-3, BTV-4 und BTV-8) der Blauzungenkrankheit zu impfen.“
Da wir aber in einer globalisierten Welt mit weitreichender Bewegung von Menschen und Tieren leben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein neuer Serotyp der Blauzungenkrankheit oder auch eine andere Insektenübertragende Krankheit nach Österreich eingebracht wird. Durch die Vernetzung der europäischen Veterinärbehörden ist es möglich, Seuchenbewegungen in anderen Mitgliedsstaaten gut zu verfolgen und damit eine wahrscheinliche Verbreitung nach Österreich zu sehen.
Ausblick in die Zukunft
Die Blauzungenkrankheit verläuft typischerweise in drei Jahres Zügen, da in dieser Zeit die Population einerseits durchseucht bzw. anderseits aktiv geschützt wird, so dass am Ende der drei Jahre sehr

AUTOR:
Dr. Johann Burgstaller MSc.
Referatsleiter Tierische Produktion und Bauen, LK Kärnten
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Gute Nachfrage bei soliden Preisen – nutzen Sie als Mitglied die Möglichkeit, ihre Nutztiere über den Verband zu vermarkten!
Im Rahmen der organisierten Vermarktung ist aufgrund der momentanen Marktlage ein entsprechendes Lämmeraufkommen bei guter Nachfrage spürbar, das Preisniveau bewegt sich weiterhin auf einem stabilen Niveau.
Im ersten Halbjahr 2026 wurden über 3.800 Lämmer und 350 Altschafe vermarktet, das entspricht einem leichten Plus bezüglich den Liefermengen als im Vergleichszeitraum 2025. Die Preisentwicklung ist als leicht positiv zu bewerten, der aktuelle Durchschnittspreis/kg brutto bei den Lämmern von 4,42 € liegt um ca. 3 % höher als im Vergleichszeitraum. Die idealen Gewichtsgrenzen liegen bei 40 – 44 kg Lebendgewicht.

Ansprechpartner zur Lämmervermarktung
Sabine Frühberger Unterkärnten
Tel.: 0664/4608078
Verladeorte: Firma Scheiber –Jakling/Lavanttal, Zollfeldhalle - St. Donat

Markus Glanzer Oberkärnten
Tel.: 0699/11026103
Verladeort: Feistritz/Drau, Gewerbepark Cadusen, Firma Staber

Daniela Kohlweg-Sgonz Bio-Lämmer
Tel.: 0463/5850-1531
Schlachtbetrieb: Firma Tauernfleisch, Außerfragant/Mölltal

















Die Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Um Betriebe wirtschaftlich abzusichern und zukunftsfit weiterzuentwickeln, gewinnen neue Einkommensmöglichkeiten zunehmend an Bedeutung.
Einen vielversprechenden Weg bietet dabei das Qualitätsprogramm Green Care – Wo Menschen aufblühen der Landwirtschaftskammern. Es verbindet land- und forstwirtschaftliche Betriebe mit sozialen, pädagogischen, therapeutischen und gesundheitsfördernden Angeboten und eröffnet damit neue Perspektiven für bäuerliche Familien.
Die Nachfrage nach sinnstiftenden Naturerlebnissen, Gesundheitsangeboten und pädagogischen Programmen wächst stetig. Gerade Schaf- und Zie-
Verantwortung zu übernehmen, Achtsamkeit zu entwickeln und einen respektvollen Umgang mit Mensch, Tier und Natur zu erlernen.

Der Mitgliedsbetrieb
genbetriebe bringen dafür hervorragende Voraussetzungen mit. Im Rahmen von Green Care können Nutztiere in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden – etwa in der tiergestützten Therapie, in pädagogischen Angeboten oder bei Maßnahmen zur Gesundheitsförderung.
Besonders in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Unterstützungsbedarf spielen Tiere eine wichtige Rolle. Sie helfen dabei,
Schafe strahlen Ruhe und Gelassenheit aus und vermitteln vielen Menschen ein Gefühl von Sicherheit. Ziegen hingegen begeistern durch ihre Neugier, Intelligenz und Kontaktfreudigkeit. Der unmittelbare Kontakt mit den Tieren schafft positive Erlebnisse, fördert soziale Interaktionen und ermöglicht wertvolle Lernerfahrungen. Auch im Bereich der Gesundheitsförderung bieten Nutztiere großes Potenzial. Natur, Bewegung, Tierkontakt und Gemeinschaft schaffen ideale Voraussetzungen für mehr Wohlbefinden und Lebensqualität. Zahlreiche Studien belegen, dass Aufenthalte in der Natur Stress reduzieren, die Erholung fördern und sich positiv auf die psychische Gesundheit auswirken können. Gleichzeitig lassen sich Themen wie Nachhaltigkeit, Biodiversität und regionale Lebensmittelproduktion anschaulich und praxisnah vermitteln.
Green Care steht dabei für professionelle und qualitätsgesicherte Angebote. Neben den erforderlichen fachlichen Qualifikationen sorgen transparente Standards für Sicherheit und Vertrauen. Die Landwirtschaftskammer begleiten interessierte

Betriebe auf ihrem Weg – von der ersten Idee über die Betriebsentwicklung bis hin zur Zertifizierung. Für Schaf- und Ziegenbetriebe eröffnet Green Care damit die Chance, den Hof um ein zukunftsorientiertes Standbein zu erweitern und gleichzeitig einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. So entstehen neue Perspektiven – für die Betriebe selbst, für die Menschen, die die Angebote nutzen, und für den ländlichen Raum insgesamt.
Am Bio-Ziegenbetrieb „Gipflerhof“ von Familie Feslberger in Guttaring gibt es einen „alternativen Lebensraum“, wo Menschen mit Pflegebedarf in Kombination mit Landwirtschaft und Nutztieren sich die Lebensqualität verbessert.
© Gipflerhof
Weitere Informationen finden Sie unter:
LFI-Zertifikatslehrgang „Gesundheit fördern am Hof“ 176 Unterrichtseinheiten
Start: 12. und 13. November 2026
Ende: 18. Juni 2027
Anmeldung und Informationen: LFI Kärnten 0463/5850-2500
DI Dr. Monika Nell
LK Kärnten/Green Care Koordinatorin
E Monika.nell@lk-kaernten.at
Mitglieder haben es besser:
Diese Leistungen bringen starke Vorteile!
Wir beim Maschinenring wissen, was am Hof wichtig ist und wie wir dich auf deiner Land- und Forstwirtschaft am besten unterstützen. Du profitierst von unseren Leistungen. Sie bringen dir und deinem Betrieb einen echten wirtschaftlichen Vorsprung.
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In der kleinstrukturierten Landwirtschaft Kärntens unterstützen
Arbeitskreise die Betriebe, indem sie gleich ausgerichtete Höfe vernetzen und den fachlichen Austausch fördern.

Seit 2022 gibt es auch für schafhaltende Betriebe die Möglichkeit an einem Arbeitskreis teilzunehmen. Gemeinsame Weiterbildung, Kennzahlenvergleiche und digitale Werkzeuge wie SZ online machen Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten rasch sichtbar und stärken die Lämmerproduktion langfristig.
„Der Arbeitskreis Lämmerproduktion bringt mir neue Ideen und zeigt klar, wo mein Betrieb besser werden kann.“
Gärtner M., AK-Mitglied
Im Arbeitskreis Lämmerproduktion nehmen aktuell 32 Betriebe teil. Die Auswertungen orientieren sich an der direktkostenfreien Leistung und ermöglichen einen objektiven Vergleich zwischen dem besseren und schwächeren Viertel sowie dem Durchschnitt aller teilnehmenden Betriebe. Dadurch wird sichtbar, welche Managementstra-
tegien wirtschaftlich besonders erfolgreich sind und wo noch Potenzial besteht.
Die Auswertungen 2023–2025 zeigen ein deutliches Wachstum: Der durchschnittliche Bestand stieg von 32 auf 36 Mutterschafe und liegt damit klar über dem Kärntner Schnitt von 23 sowie dem österreichischen Durchschnitt von 26 Mutterschafen pro Betrieb. Gleichzeitig erhöhte sich die Lebensleistung auf 5,1 Jahre. Trotz des Hinweises auf besseres Gesundheitsmanagement birgt eine ältere Herde Risiken wie sinkende Milchleistung bei Mutterschafen und geringere Fruchtbarkeit. Ein gezieltes Remontierungsmanagement bleibt daher entscheidend.
Mutterschafbestand (Ø Tiere)
Lebensleistung (Jahre)
Verlustrate Schafe (%)
Zudem wurde die positive Entwicklung 2025 durch den Ausbruch der Blauzungenkrankheit (Serotyp 8) stark gebremst, wodurch die Verlustrate auf 20 % anstieg. Die Unterschiede zwischen dem besseren und schwächeren Viertel zeigen jedoch deutlich, dass ein konsequentes Gesundheits- und Fütterungsmanagement die wirtschaftliche Stabilität auch in Krisenjahren maßgeblich beeinflusst.
Eine gute Wirtschaftlichkeit in der Lämmerproduktion entsteht durch einen klaren Überblick über die eigenen Kennzahlen. Die Betriebszweigauswertung (BZA) unterstützt dabei, Bereiche wie Fütterung, Tiergesundheit oder Vermarktung besser einzuschätzen und gezielt zu verbessern.

Der Arbeitskreis bietet dafür ideale Voraussetzungen: regelmäßige Weiterbildung, Austausch mit Kolleginnen und Kollegen und eine professionelle Begleitung durch Fachberater. Eine Mitgliedschaft ist jederzeit möglich – interessierte Betriebe können sich einfach bei der Landwirtschaftskammer Kärnten melden.

KONTAKT: Alexander Krobath Arbeitskreisleiter
Tel.: 0463 5850-1514
Mobil: 0676 835 55 513
E-Mail: alexander.krobath@lk-kaernten.at

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jener, die unser Marke kennen, kaufen regelmäßig unsere Produkte
89 % der Kärntnerinnen und Kärntner kennen die Marke Genussland Kärnten.
Das internationale Treffen der Kärntner Brillenschafzüchter führte
die Besucher Anfang Mai nach Oberkärnten, genauer gesagt, zum Weißensee und nach Greifenburg.
Am vielfältigen Programm des zweitägigen Treffens standen die Besichtigungen von Zuchtbetrieben und das Erlebnis von kulturellen Besonderheiten der Region. 100 Teilnehmer aus den Bundesländern und Bayern folgten der Einladung des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Kärnten als bundesweit verantwortliche Organisation zum diesjährigen Züchtertreffen. Die offizielle Eröffnung erfolgte auf Schloss Greifenburg durch Züchter Michael Stocker, welcher sich für die Organisation vor Ort verantwortlich zeigte und ein interessantes Programm auf die Beine gestellt hatte. Nach einem gemeinsamen Frühstück und Führung durch die Räumlichkeiten des historischen Bauwerkes ging es weiter zu den Betriebsbesichtigungen.
Zucht mit Leidenschaft
Auf 1260 m Seehöhe ober Greifenburg liegt der Bergbauernbetrieb von Familie Stocker, vlg. Hossler, welcher von drei Generationen gemeinsam bewirtschaftet wird. Die Tierhaltung spielt eine wesentliche Rolle, neben der leidenschaftlichen Brillenschafzucht werden am Betrieb auch verschiedene Rinderrassen gehalten. Ergänzt wird die Vermarktung durch hauseigenes Wild. Unter der Marke „Stockerbauer“ werden die hofeigenen Produkte veredelt und in der regionalen Gastronomie vermarktet. Der Bürgermeister der Gemeinde Greifenburg, Josef Brandner, stellte die Region vor und wertschätzte die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern, welche einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft leisten. Naturjuwel Weißensee Ebenso in den Mittelpunkt des Treffens wurde die einzigartige Region rund um den Weißensee gerückt. Ein besonderes Highlight für die Teilnehmer war eine Sonderschifffahrt mit der „Alpenperle“ am Weißensee, welcher als malerisches Naturjuwel gilt und „Karibik der Alpen“ genannt wird. Bekannt für sein smaragdgrünes, trinkbares Wasser und das naturbelassene Ufer bietet der See eine atemberaubende Kulisse für



sanften Tourismus, Wandern und im Winter Europas größte Natureisfläche, erläuterte Bürgermeisterin Karoline Turnschek.
Zucht verbindet
Am zweiten Tag des Treffens standen die Zuchtbetriebe am Weißensee im Fokus. Am Biobetrieb von Familie Walker, vlg. Nemast, am Weißensee, kann man die Kombination aus Landwirtschaft, Tierzucht und Tourismus erleben und somit den Gästen ein besonderes Urlaubserlebnis anbieten. Neben der Vermietung von Ferienwohnungen mit eigenem Seezugang spielt die Tierhaltung eine besondere Rolle auf dem Hof. Seit zehn Jahren wird mit einer kleinen Herde von Kärntner Brillenschafen gezüchtet Zur großen Leidenschaft des Betriebes gehört die Noriker-Pferdezucht, welche die Gäste unter anderem bei Pferdeschlittenfahrten bewundern können. Direkt angrenzend liegt der Betrieb von Familie Lilg, vlg. Lipeter, wo die Schaf-
1 Generationen bewirtschaften den Stockerbauer hoch über Greifenburg; im Bild: Bgm. Josef Brandner mit den drei Generationen der Familie Stocker, vlg. Hossler. © www.brillenschafe.at
2 Die Kärntner Brillenschafe in den Fokus gerückt, im Bild Hannes Breitegger mit einem Jungtier vom Zuchtbetrieb Walker, vlg. Nemast © www.brillenschafe.at
haltung schon lange Tradition hat, bereits seit über 20 Jahren werden hier Kärntner Brillenschafe gezüchtet. 30 Mutterschafe umfasst der Betrieb, welcher 10 ha landwirtschaftlich Nutzfläche und 50 ha Forst beträgt. Ebenso spielt bei Familie Lilg die Zucht mit den Noriker Pferden eine große Rolle, welche erfolgreich seit über 30 Jahren betrieben wird. Die Landes- und Reservesiegerstuten wurden dem interessiertem Fachpublikum vorgestellt. Im Hauptbetriebszweig Gastgewerbe wird ein Hotel mit 40 Betten geführt, welches mit direktem Seezugang am Weißensee gelegen ist.
Genussregion
Kulinarisch abgerundet wurde das Züchtertreffen mit Spezialitäten vom Brillenschaflamm, kulturell mit einer Besichtigung der Pfarrkirche Berg im Drautal mit Pfarrer Josef Allmaier und gesellschaftlich mit einem Züchterabend im Hotel Regitnig am Weißensee. Intensive Fachgespräche über die Wirtschaftsweisen der Betriebe und deren Vermarktung wurden geführt. Die Teilnehmer waren begeistert vom faszinierenden Ausblick, bei traumhaftem Kaiserwetter, auf die umliegende Naturlandschaft des oberen Drautales zwischen der Kreuzeckgruppe und den Gailtaler Alpen.
Betrieb: Bergbauernbetrieb von Familie Stocker, vlg. Hossler, von drei Generationen bewirtschaftet
Lage: 1260 m Seehöhe ober Greifenburg Wesentliche Standbeine: Alm- und Forstwirtschaft Landwirtschaftliche Flächen: 24 ha Grünland, 120 ha Forstfläche und ca. 200 ha Almfläche, davon 90 ha Futterfläche
Großes Interesse mit über 300 Teilnehmern gab es bei den beiden Fachtagungen der Landwirtschaftskammer Kärnten für Schaf- und Ziegenhalter, welche in St. Margarethen im Lavanttal und Trebesing im Liesertal abgehalten wurden.
LK Präsident Siegfried Huber und KR Hansjörg Winkler dankten bei den Eröffnungen der traditionellen Tagungen den Schaf- und Ziegenbäuer:innen für Ihr Engagement in der sich in einer Aufwärtsbewegung befindlichen Branche. Ebenso wurde auf die Notwendigkeit der Bewirtschaftung mit Schafen und Ziegen hingewiesen und der damit verbunden Offenhaltung von Alm- und Steilflächen.
Dies wurde von Eduard Penker, Referent für den Fachbereich der kleinen Wiederkäuer in der LK Kärnten bestätigt, welcher die aktuellsten Kennzahlen präsentierte. Zudem gab Penker einen Ausblick für die Branche, Hauptinhalt war der Fokus auf die Wirtschaftlichkeit verbunden mit der Qualitätslämmerproduktion.
Als Hauptreferent der Tagungen konnte Dr. Henrik Wagner aus Hessen gewonnen werden, welcher als Fachtierarzt für kleine Wiederkäuer an der Tierklinik der Justus-Liebig-Universität Giessen tätig ist und selbst als aktiver Schafhalter einen Hof mit 80 Mutterschafen bewirtschaftet.
„Impfen ist aktiver Tierschutz“, so die zentrale Botschaft des Abends von Dr. Wagner. Angesprochen wurden die herausfordernden Zeiten des vergangenen Herbstes für die Kärntner Schaf- und Ziegenbäuer:innen, wo die Blauzungenkrankheit massiv

zugeschlagen hat. Es wurde aus den Erfahrungen der letzten Jahre in Deutschland berichtet, wo die Impfbereitschaft zugenommen hat und damit der Infektionsdruck deutlich gesenkt werden konnte. Der Appell von Dr. Wagner ist klar und unmissverständlich: Tierhalter sollten nicht nur die unmittelbaren Kosten sehen, sondern die langfristige Ersparnis und den Tierschutzgedanken.
In einem weiteren spannenden Impulsvortrag ging es über optimale Lämmerversorgung und Aufzuchtprobleme, wo Dr. Wagner praktische Tipps für die
anwesenden Interessierten weitergab. Im Rahmen eines Kurzreferates wurde die Arbeitskreisberatung Lämmerproduktion der LK Kärnten von LK Mitarbeiter Alexander Krobath vorgestellt. Unter den Besuchern war KR Karlheinz Gigler zu finden, ebenso Obfrau und Obfrau-Stellvertreter des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Kärnten, Claudia Sackl und Jakob Oberguggenberger.
Moderiert wurde die Fachtagung vom Leiter des Referates Tierische Produktion und Bauen in der LK Kärnten, Dr. Johann Burgstaller.

des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Kärnten
Mitte April fand im Amthof in Feldkirchen die diesjährige Generalversammlung des Schaf- und Ziegenverbandes Kärnten statt. Umfassende Tätigkeitsberichte der Verantwortlichen der Genossenschaft unter Obfrau Claudia Sackl und die Jahresrechnung wurden den anwesenden

der LK Kärnten in St. Margarethen Lavanttal und Trebesing im Liesertal.
Mitgliedern präsentiert. Unter den Ehrengästen war Bürgermeister Martin Treffner und LK-Präsident Siegfried Huber zu finden, welche in ihren Grußworten für die dargebrachten Leistungen der Kärntner Schaf- und Ziegenbäuerinnen und -bauern dankten. Als Wertschätzung für die geleistete Arbeit wurden dem ehemaligen Obmann Hubert Weichsler und Geschäftsführer Heinz Jury die Ehrenmitgliedschaften verliehen. Im Rahmen eines Vortrages der Österreichischen Hagelversicherung wurden die neuesten Versicherungsprodukte im Schaf- und Ziegenbereich vorgestellt. Kulinarisch abgerundet wurde die Mitgliederversammlung mit Spezialitäten von Schaf und Ziege.
Verantwortliche und Ehrengäste bei der Generalversammlung des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Kärnten in Feldkirchen.
Von links: GF Eduard Penker, Dir. Anton Freithofnig, Hubert Weichsler, Obfrau Claudia Sackl, Heinz Jury, Obfraustellvertreter Jakob Oberguggenberger, LK-Präsident Siegfried Huber, Bürgermeister der Stadtgemeinde Feldkirchen, Martin Treffner und KR Hansjörg Winkler © SZZV Kärnten
Mitte April fand mit Schüler:innen der 3. Jahrgänge und den Tierzucht-Fachlehrern DI Franz Missoni und DI Mathias Marginter in der Landwirtschaftlichen Fachschule Althofen ein Spezialkurs für Schaf- und Ziegenhaltung statt. Schaf- und Ziegenreferent Eduard Penker von der LK Kärnten gab in seinem Fachvortrag einen weitläufigen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der kleinen Wiederkäuer. Im Praxisteil wurden die interessierten Jugendlichen hinsichtlich Tierbeurteilung und Tiergesundheitsmaßnahmen
entsprechend geschult. Herzlichen Dank den Verantwortlichen der LFS Althofen unter Direktor Ing. Sebastian Auernig für die Organisation vor Ort, am
Schulgut Weindorf wird mit drei gefährdeten Nutztierrassen, dem Krainer Steinschaf, Kärntner Brillenschaf und der Tauernscheckenziege gezüchtet und

Anfang Juni fand mit Schüler:innen des 1. Jahrgangs und der Tierzucht-Fachlehrerin DI Fasching Johanna der Landwirtschaftlichen Fachschule Stiegerhof ein Spezialkurs für Schaf- und Ziegenhaltung statt. Schaf- und Ziegenreferent Eduard Penker von der LK Kärnten gab in seinem Fachvortrag einen weitläufigen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der kleinen Wiederkäuer. Im Praxisteil wurden die interessierten Jugendlichen hinsichtlich Tierbeurteilung und Tiergesundheitsmaßnahmen entsprechend geschult. Ein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen der LFS Stiegerhof unter Direktor Ing. Anton Freithofnig für die Organisation vor Ort, im laufenden Schulbetrieb ist die Milchschafund ziegenhaltung bereits fixer Bestandteil in der Ausbildung.

Mitte April fand mit Schüler:innen der 2. Jahrgänge und den Tierzucht-Fachlehrern Ing. Martin Uitz und Ing. Karl Meschnark in der Landwirtschaftlichen Fachschule Goldbrunnhof ein Spezialkurs für Schafund Ziegenhaltung statt. Schaf- und Ziegenreferent Eduard Penker von der LK Kärnten gab in seinem Fachvortrag einen weitläufigen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der kleinen Wiederkäuer. Im Praxisteil wurden die interessierten Jugend-
lichen hinsichtlich Tierbeurteilung und Tiergesundheitsmaßnahmen entsprechend geschult. Ein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen der LFS Goldbrunnhof unter Direktorin Ing. Elfriede Dornan für die Organisation vor Ort.

Mitte März fand mit Schüler:innen der 3. Jahrgänge am Bildungszentrum Litzlhof unter der organisatorischen Leitung von Dir. Ing. Alois Lackner und FL Ing. Josef Obweger ein Spezialkurs für Schaf- und Ziegenhaltung statt. Schaf- und Ziegenreferent Eduard Penker von der LK Kärnten gab in seinem Fachvortrag einen weitläufigen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der kleinen Wiederkäuer. Im Praxisteil wurden die interessierten Jugendlichen hinsichtlich Tierbeurteilung und Tiergesundheitsmaßnahmen entsprechend geschult. Am Schulgut vor Ort wird mit der Rasse „Kärntner Brillenschaf“ gezüchtet und auf der Litzlhofer Alm wird seit einigen Jahren erfolgreich ein Schwendprojekt mit Ziegen umgesetzt.


Im Rahmen der landwirtschaftliche Ausbildung am Bildungszentrum Litzlhof im Bezirk Spittal/Drau wurde für die Schüler:innen das Fach Tierhaltung um eine Nutztierart erweitert. Im neu errichteten Schafstall besteht nun
nen Wiederkäuern zu gestalten. Die ersten drei Zuchttiere der Rasse „Kärntner Brillenschaf“ wurden Mitte Februar von Agrarlandesrat LH-Stv. Martin Gruber den Verantwortlichen vor Ort übergeben und wird zukünftig als Bestand-









































Einfach gesundes Stallklima











Mit Lubratec Smart realisieren Sie eine moderne Stallklimatechnik durch die intelligente Vernetzung von Lubratec Belüftungs- und Belichtungsprodukten. Das Herzstück des Systems ist das Lubratec SmartPad mit dem exklusiven Phasenmodell. Es regelt Belüftung und Belichtung vollautomatisch – abgestimmt auf Wetter, Jahreszeit und Standort.





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Auf der Suche nach alternativen Produktionsverfahren für den eigenen Betrieb wurde für Interessierte vom LFI Kärnten in Trebesing ein „Einsteigerseminar“ für Schafhaltung angeboten. Den 25 Kursteilnehmern wurden die Grundlagen der landwirtschaftlichen Schafhaltung in Theorie und Praxis vermittelt. DI Stefanie Gappmaier von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein erläuterte den Bereich Fütterung und Mag. Martin Gruber als Fach-
Einen besonderen und lehrreichen Vormittag verbrachten die Kinder der Volksschule Trebesing auf zwei benachbarten Bauernhöfen am Altersberg in der Gemeinde Trebesing. Am „Fleckviehzuchtbetrieb“ der Fam. Prugger vlg. Stoffbauer und am „Kärntner Brillenschafzuchtbetrieb“ der Familie Graf vlg. Hübelbauer erhielten sie spannende Einblicke in die tägliche Arbeit mit den Tieren. Mit großer Begeisterung besichtigten die Kinder den Kuhstall, erfuhren Wissenswertes über Milch, Fütterung und artegerechte Tierhaltung und lernten dabei respektvollen Umgang mit den Tieren kennen. Im Schafstall drehte sich alles um die Wolle- vom Scheren bis hin

tierarzt aus der Steiermark deckte Fragestellungen zur Tiergesundheit ab. Seitens der LK Kärnten wurden von den Referenten Eduard Penker und Alexander Krobath die Inhalte Tierrassen, Produktionsformen, Vermarktung, Haltung und Stallbau den Schafhaltern übermittelt.
zur Verarbeitung. Ein besonderes Highlight war das gemeinsame Filzen. Jedes Kind gestaltete aus echter Schafwolle ein kleines Woll-Schaf als Erinnerung an diesen erlebnisreichen Tag. Der Vormittag zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll Lernen außerhalb des Klassenzimmers ist und wie wichtig es ist, den Kindern die regionale Landwirtschaft näherzubringen. Mit vielen neuen Eindrücken und strahlenden Gesichtern kehrten sie wieder in die Schule zurück.

Unter dem Titel „Frisör und Pediküre“, das Einmaleins der Körperpflege trafen sich über 25 interessierte Schafhalter zum Schafscher- und Klauenpflegerkurs in Villach. In dem Spezialkurs, welcher vom LFI Kärnten organisiert wurde, erhielt man Anleitungen zu einem stressfreien und kräfteschonenden Arbeitsablauf sowie zur artgerechten Lagerung der Tiere während der Behandlung. Der Theorieteil zu den Pflegemaßnahmen wurde von Eduard
Penker, Berater für Schafe und Ziegen in der LK Kärnten vorgetragen, weiters wurden die vielfältigen Arten zur Wollveredelung präsentiert. Im Rahmen eines Praxisteil hatten die Kursteilnehmer unter Anleitung von Profis die Möglichkeit, sich selbst in Schafschur und Klauenpflege zu üben.

Reisezeitraum:
Montag, 26. bis Freitag, 30. Oktober 2026
Reiseprogramm im Überblick:
Die Reise startet in Klagenfurt mit dem Reisebus. Im Anschluss führt die Fahrt in die Region um Alessandria mit einer Übernachtung. Danach folgen drei Nächte in Saluzzo.
Im Mittelpunkt stehen zahlreiche Besuche auf Ziegenbetrieben mit besonderem Fokus auf die Milchproduktion und spannende Einblicke in unterschiedliche Betriebsstrukturen und Arbeitsweisen.
Auf der Heimreise wird ein Stopp in der malerischen Stadt Verona eingelegt, bevor die Rückfahrt nach Klagenfurt erfolgt.
Zielgruppe:
Diese Reise richtet sich an Schaf- und Ziegenhalter innen mit einer österreichischen landwirtschaftlichen Betriebsnummer.


Reisepreis:
783,00€ pro Person im Doppelzimmer (inkl. Halbpension)
888,00€ pro Person im Einzelzimmer (inkl. Halbpension)
Reiseversicherung optional zubuchbar
Weitere Informationen und Anmeldung bei: Marie-Theres Schlemmer, +43 676 73 60 313 oder schlemmer@oebsz.at

Mitte März besuchte eine Gruppe des örtlichen Kindergartens unseren Mitgliedsbetrieb „Bio-Hof Mayer“ in der Gemeinde Frauenstein, auf dem seit einiger Zeit erfolgreich mit der Fleischrasse „Texel“ gezüchtet wird. Das Züchterpaar Stefanie und David Mayer zeigten den Kindern Verantwortungsbewusstsein zur Landwirtschaft. Der Umgang mit Tieren lehrte den Kindern Respekt und Fürsorge, wie auch die Wertschätzung dem Nutztier gegenüber.








November 2026 bis Februar 2027
in Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Burgenland
7 Module
(vsl. jeweils Freitag und Samstag)
Kosten: € 800,–
(pro Person mit LFBIS-Nummer; exkl. Verpflegung und Übernachtung)
Weitere Informationen und Anmeldung bei:
Marie-Theres Schlemmer, +43 676 73 60 313 oder schlemmer@oebsz.at
TGD
Fortbildungsanerkennung: 3 Stunden
Schafhalter und Schafhalterinnen aller Rassen und Betriebsformen, biologisch und konventionell
THEMEN:
Die Module umfassen jeweils theoretische Vorträge und Betriebsbesuche sowie - je nach Themenschwerpunkt - auch Praxiselemente. Der Lehrgang ist auf eine Kleingruppe von 15 Personen ausgelegt, was vor allem den Austausch unter den Teilnehmenden fördert und genug Raum für gemeinsame Diskussion und Austausch lässt. Die Inputs unterschiedlicher Vortragenden spannen sich von den rechtlichen Grundlagen der Schafhaltung über Zucht, Fütterung, Tiergesundheit, Management bis hin zur Wirtschaftlichkeit u.v.m.
Der Schaf- und Ziegenzuchtverband Kärnten bietet seinen
Mitgliedern Softshell Jacken und Gilets an. Diese werden qualitativ hochwertig mit dem Verbandslogo vorne und hinten bestickt.
Die Jacken und Gilets können in den Farben laut Farbtabelle und in allen Größen (S-M-L-XL-4XL) bestellt werden, ebenso gibt es Damen- und Herrenmodelle.

Bestellungen werden laufend im Verbandsbüro entgegengenommen. Per Mail mit Bekanntgabe des Modells, der Farbe und der Größe an schazi@lk-kaernten.at.





















AKO TitanNet
Premium Vario
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Vielseitiges Wolfsabwehrnetz, 14 PREMIUM Pfähle für maximale
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Stabilität und Standfestigkeit, spezielles +/- Prinzip, stabiler Stand auch in unebenem Gelände, Doppelspitze, H: 122 cm, L: 50 m
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Mit PremiumPfählen

Die kennen sich aus im Lagerhaus.





Duo Power X1 8000 Smart Gerät lässt sich direkt per Mobilfunk steuern, ermöglicht einfache, distanzunabhängige Überwachung und Steuerung der Zaunanlage
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Aesculap Akkuschermaschine für Schafe Econom CL elektronische Steuerung kontrolliert die Leistungsabgabe und optimiert somit die Akkulaufzeit, enorme Durchzugskraft, geringes Gewicht, sehr gut ausbalanciert, kraftvoll und ausdauernd, Lithium-Technologie
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Steckhorden für Schafe
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Praktisches Stecksystem zum einfachen Aufbau von Horden, komplett feuerverzinkt, H: 92 cm, Tür mit verstärktem Rahmen, Durchgangsbreite: 57 cm, verschiedene Größen, auch mit Tür oder Lämmerschlüpfe erhältlich
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Futterraufe mit Dach Für Schafe, Ziegen, Wild oder Kälber, für kleine Ballen und loses Heu, mit Kraftfuttertrog, Material: Metall feuerverzinkt inkl. 1 Akku und Schermesser-Set


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Genialer Alltagshelfer im täglichen Handling von Weidenetzen, ermöglicht das einfache Auf- und Abbauen der Netze und bietet eine praktische Lösung zur Lagerung, verwendbar für alle Netze bis 125 cm Höhe inkl. Bodennägel und 50 m Länge
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18.07.2026: 88. Kärntner Landesalmwandertag –Reisacher Jochalm/ Kirchbach im Gailtal

26.09.2026: Zuchtschafversteigerung –Lienz/Osttirol

26.-30.10.2026: Fachexkursion des ÖBSZ für Schaf- und Ziegenhalter – Italien

03.10.2026: SchaZie-Fest und Landesschau für Schafe und Ziegen –Feldkirchen
11.10.2026: Bundesweite Zentralkörung/Versteigerung Kärntner Brillenschaf –Zollfeldhalle St. Donat
Für „SZ-ONLINE“-User wurde der Mitgliederbereich erweitert. Ab 2026 können Sie Ihre Rechnungen/Gutschriften online einsehen.
Der Einstieg erfolgt direkt über die Homepage unter „Mitglieder Login“. Die Zugangsdaten zum „SZ-ONLINE“ Programm fordern Sie in der Geschäftsstelle an. Mail: schazi@lk-kaernten.at

Nutzen Sie auch die App!

12.-13.09.2026: Glocknerlammfest –Heiligenblut

10.10.2026: Bundesweite Zentralkörung/Versteigerung Krainer Steinschaf –Zollfeldhalle St. Donat

Landesschau 2026
3. OKTOBER 2026 – FELDKIRCHEN Versteigerungsgelände schafe-ziegen-kärnten.at
Änderungen vorbehalten!