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Kitzbuehelerin sommer15

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sommer 2015 – 3. Jahrg. – E 2,90 Verlagspostamt 6020 – P.b.b. ZL.Nr.02Z032209M

Nächstenliebe in nah und fern

Gelebtes Handwerk

Titelfoto: Norbert Eisele

in der Region

Frohsinn

Die Freude am Sommer kehrt ein Das Magazin der Region Kitzbühel


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11.05.15 17:56


❧ · Editorial IMPRESSUM Kitzbühelerin – das Magazin Das Magazin aus der Region Kitzbühel Herausgeber, Medieninhaber & Hersteller Tirolerin Verlags GmbH Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck 0512 / 55 16 00–0 Fax 0512 / 55 16 00–41 00 office@tirolerin.at office@diekitzbuehelerin.at Geschäftsführer Mag. Andreas Eisendle Marius Wolf, MBA Assistentin der Geschäftsführung Martha Strickner Chefredaktion: Conny Pipal 0664 / 16 34 947 conny.pipal@diekitzbuehelerin.at Redaktionsteam Mag. Katharina Zierl Mag. Judith Haaser Mag. Cornelia Müller, B.A. M.A. Stefanie Danzl, B.A. Martin Reiter Marketing – Verkauf Mag. Bettina Huber 0664 / 53 06 566 bettina.huber@diekitzbuehelerin.at Anzeigen Daniela Mallaun, 0512 / 55 16 00-27 19 Ursula Meyer, 0512 / 55 16 00-27 21 Maria Korin, 0512 / 55 16 00-27 28 Gerti Christler, 0512 / 55 16 00-27 25 Gabriele Jandrasits, 0512 / 55 16 00-26 22 Lektorat Mag. Elisabeth Burtscher MMag. Maria Oberhofer Grafik-Kontakt 0512 / 55 16 00–55 90 grafik@diekitzbuehelerin.at Grafik-Team Tanja Mintscheff (Leitung), Ines Meßnart, Corina Spiegl, Rabea Siller, Barbara Schattanek Abo-Verwaltung 0512 / 55 16 00–15 00 abo@tirolerin.at Druck STYRIA GmbH & Co KG Vertrieb Morawa Pressevertrieb Ges.m.b.H. 1011 Wien Die nächste Ausgabe erscheint am Freitag, 11. Dezember 2015

www.diekitzbuehelerin.at Informationen zur Offenlegung gem. § 25 MedienG können unter der URL www.tirolerin.at/impressum abgerufen werden

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Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser, ich sitze gerade im Zug, als mich ein höchst erfreuliches E-Mail erreicht. Maximilian Riedel, einer der erfolgreichsten Unternehmer unseres Landes und seit kurzem in KitzMaximilian Ried el mit der KITZBÜ bühel heimisch geworden, sei von der WinHELERIN in Miami Beach terausgabe der KITZBÜHELERIN begeistert, steht da. Damit ich mir ein Bild davon machen könne, sei ein Foto angehängt. Darauf ist der CEO des Glasimperiums am Strand von Miami Beach zu sehen. Was er in den Händen hält? Unser Magazin. Ja, sogar fernab von Zuhause wird die KITZBÜHELERIN gerne gelesen. Auch aus der Heimat erwartet mich eine freudige Nachricht: Die Absenderin ist eine Frau, über deren Schicksal wir in der letzten KITZBÜHELERIN berichtet haben. Bettina Reiter begleitet seit dem Verlust ihres eigenen Kindes Menschen, die sich für eine Adoption entscheiden. Nun in ihrem Mail erzählt sie mir, dass sich viele Ratsuchende bei ihr gemeldet haben, die ihre Hilfe gerne annehmen. Schön zu sehen, dass unsere Arbeit Früchte trägt. Und wenn wir durch unsere Geschichte nur einer einzigen Frau zu ihrem Mutterglück verhelfen konnten, erfüllt uns das mit großer Freude und Dankbarkeit. Von ganzem Herzen Ihre Conny Pipal


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Menschen

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10 Ein Herz für Tshumbe Junge St. Johanner helfen in Afrika vor Ort 14 Eine sportliche Familienbande Die Geschichte des Familienunter- nehmens Stöckl aus Fieberbrunn 17 Hole-in-one für die Nächstenliebe 15 Jahre VST Kitzbühel

MODE 20 Alle Dirndln lieben Alpenmädel Jedes Kleid ein Unikat

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wohnen

26 Wir machen blau Die Jeans-Trends im Überblick 28 Blusenwunder Metternichs wandelbarer Klassiker 30 Alpenträume Angesagte Dirndl-Accessoires

Schönheit & GesunDheit 32 34 38

Das Rubbellos aus der Natur Peelings zum Selbermachen Hitzefrei Hausmittelchen gegen Schweiß Lifting fürs Haar So verjüngen wir unsere Mähne

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Der Traum vom Leben auf dem Land Zu Besuch bei Fotografin Monika Schrack Aus Liebe zu Natur und Menschen 20 Jahre Bau-und Planungsbüro Resch Gemütlich im Grünen Die neuen Outdoor-Möbel Vielfalt auf kleinstem Raum So legen Sie Ihre Kräuterspirale an Dem alten Holz eine neue Heimat geben Alles rund um den Trendstoff Altholz

Fotos: Ritsch/Mecon, Monika Schrack, Kary Wilhelm, Ralf Weigel

Inhalt

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Fotos: Manuela Erber, Archiv TVB Kitzbüheler Alpen, Peter Pischler, epo-film/Christian Hartmann, Irene Prugger

128 leben

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78 Alles andere als hölzern, diese Madln Die Tradition der Holzschuhdirndln 84 Im Galopp auf tierisch schöner Sommerfrische Elisabeth Leitner und ihre Sintersbachalm 90 Gelebtes Handwerk Die Kitzbühelerin am Goinger Handwerksmarkt

genuss 96

Sommerfrische für die ganze Familie Erfrischendes aus heimischen Kräutern

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100 Xunde Gerichte schnell serviert Angelika Kirchmaiers neue Rezepte 108 Genuss unter freiem Himmel Die schönsten Gastgärten des Bezirkes

kultur 114 118 122

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Der kulturelle Schatz Kitzbühels Wido Sieberer über das Museum Kitzbühel Mit dem Bügelbrett auf die Bühne Musikerin Lissie Rettenwander im Interview Große Bühne Das Kitzbüheler Filmfestival mit Tobias Moretti und Co.

freizeit 128 134 138

gesellschaft 147 149

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Weltmeisterlich im Rennen Der St. Johanner Radweltpokal Afrika, Wildnis & wilde Tiere Mit Peter Pischler durch das unberührte Afrika Strietzel gibt Vollgas Hans-Joachim Stuck über seine Heimat Kitzbühel

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Schlagen Frauenherzen anders? Gesundheitsevent von „Frau in der Wirtschaft“ Sensationelle Show Die Tanz-Musical-Akademie begeistert ihr Publikum

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· Lieblinge der Redaktion

Segel setzen Vorfreude aufs Meer und die Seen unserer Umgebung? Die Kitzbühelerin packt das Reisefieber! Mit diesen Must-haves holen wir das pure Urlaubsfeeling zu uns nach Hause. Fotos: Hersteller

Buchstütze von Jonathan Adler über desiary.de, ab € 180,– Vergoldetes Armband von Rosantica, € 255,–

Streifen-Overall mit Bindeband von Mango, € 39,99

TIPP

Bikini von Tommy Hilfiger, € 69,90

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Ballerina mit Riemchen von Salvatore Ferragamo, € 425,–

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Strandtasche von United Colors of Benetton, ca. € 40,–


Foto: coop99

Menschen

Tribute für Hubert Sauper Das Publikum durfte sich beim Innsbrucker Filmfestival in diesem Jahr auf einen ganz besonderen Filmemacher freuen. er gebürtige Kitzbüheler Hubert Sauper war gleich mit vier Filmen vertreten, darunter auch mit dem oscarnominierten Streifen „Darwin’s Nightmare“. Außerdem zu sehen: die Weltpremiere seines neues Films „Autopsy of a Nightmare“, den der Regisseur auch gleich selbst kommentiert: „Der politisch direkteste und intimste Film, den ich je gemacht habe.“ Hubert Sauper studierte Regie

an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Abteilung Film und Fernsehen, in Wien und absolvierte ein Auslandsstudium an der Université de Paris III. Hubert Sauper lebte in Großbritannien, Italien, den USA und Frankreich, hatte Lehraufträge in Europa und den USA. Als Schauspieler war er auch schon in zahlreichen Kurz- und Spielfilmen zu sehen. Er lebt und arbeitet in Paris.

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Schülerinnen überzeugten beim Redewettbewerb. Lisa Freiberger und Raphaela Höck von der Tanz-Musical-Akademie in St. Johann überzeugten beim landesweiten Redewettbewerb in der Kategorie „Neues Sprachrohr“. Mit ihrem selbstverfassten Stück zum Thema „Schwangerschaft bei Jugendlichen“ schafften sie mit thematischem Einfühlungsvermögen und einem geschliffenen Dialog den Landessieg und vertreten somit Tirol beim Bundes-Redewettbewerb.

Foto: BG/Borg St. Joh

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· Menschen

Ein Herz für

tshumbe Schon als kleines Mädchen wollte Manuela Erber Kindern in Afrika helfen. Als junge Frau hat sie Großes bewirkt und den Verein „Zukunft für Tshumbe“ gegründet. Zwei junge St. Johanner haben sie drei Wochen lang als Volontäre in den Dschungel von Tshumbe begleitet. Text: Conny Pipal Fotos: Manuela Erber

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as Abenteuer beginnt: David Troppmair und Günther Mimm fliegen von Wien über Äthiopien bis Kinshasa. Am nächsten Tag startet der kleine Flieger nach Lodja. Dort wartet schon Manuela mit Papa Fabien, dem Koordinator, auf sie. Mit ein paar Motorrädern fahren sie über unwegsames Gelände, es folgt eine aufregende Fahrt mit dem Kanu. Nach neun Stunden – gegen Mitternacht – kommen sie am Zielort mitten im Dschungel von Tshumbe an. Am nächsten Morgen zeigt Manuela den beiden Volontären das Kindergartengelände. „Nach der ersten Besichtigung des Areals ist mir bewusst geworden, wie groß das gesamte Projekt eigentlich ist“, erzählt David. 
Er nimmt Wasserproben und begutachtet die offene Quelle. „Viele Krankheiten brechen aus, weil das Wasser mit Larven von Mücken und Fröschen verschmutzt ist. Mit den vorhandenen Materialien und einem Moskitonetz haben wir die Wasserstelle provisorisch geschützt“, erzählt Günther und David wirft an dieser Stelle ein: „Nachdem wir diese Problematik gesehen haben, schätzen wir unser Wasser in der Heimat viel mehr. Wir drehen einfach den Hahn auf und genießen das frische, reine Nass. Will man sich in Tshumbe einen Kaffee machen, dauert das eine ganze Stunde.“

Ein Blick zurück: Als junge Frau mit Anfang 20 gründet Manuela Erber den Verein „Zukunft für Tshumbe“ im August 2012, bereits einen Monat später startet sie mit der ersten Kindergartengruppe. Mittlerweile ist sie Obfrau und leitet das erfolgreiche Projekt, das Kindern in Tshumbe (Demokratische Republik Kongo) Nahrung, Bildung und medizinische Versorgung sichert. Inzwischen arbeiten 15 Mitarbeiter vor Ort, 94 Kinder werden liebevoll umsorgt. „Viele der Kleinen sind Vollwaisen, jene, die noch Eltern haben, sind so arm, dass sie sich niemals eine Schulbildung leisten könnten, geschweige denn ausreichende Ernährung oder medizinische Versorgung“, erklärt Manuela.

„Sei du selber die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ Mahatma Gandhi

In jeder Gruppe arbeiten jeweils zwei Kindergärtnerinnen, die eine pädagogische Ausbildung haben. Sie werden von der Obfrau oder von Volontären stetig fortgebildet. Drei Mitarbeiter in der Krankenstation kümmern sich vor allem um die Kleinsten, die oft an lebensgefährlicher Malaria erkranken. Ein Kindergartenplatz wird von den Bezugspersonen nicht mit Geld bezahlt, dafür helfen sie aktiv mit: „Sie bringen Wasser zum Kochen und Waschen, schaffen Feuerholz heran, helfen bei der Gartenarbeit oder beim Bau der Lehmhütten“, berichtet Manuela.

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· Menschen Der nächste Meilenstein: ein Schulgebäude „Neben dem Kindergarten wollen wir auf einem neu erworbenen Grundstück auch eine Schule errichten“, erklärt Manuela. Das erste Schulgebäude wird im kommenden Sommer realisiert werden und von der Firma Trop in St. Johann gesponsert. Nachdem sich der Bauingenieurstudent Günther Mimm drei Wochen lang in Tshumbe ein Bild von den Bedingungen machen konnte, übernahm er das Zeichnen der Pläne für den beabsichtigten Schulbau. Im Gegensatz zu den Kindergartengebäuden soll dieser in fester Ziegelbauweise errichtet werden. Schon im Sommer 2015 wird der Grundstein für dieses Projekt gelegt. Der Bau wird mit einem Ingenieur und Bautrupp vor Ort durchgeführt. Warum die Zusammenarbeit mit den Einheimischen so gut funktioniert? „Wir sind vor Ort, um Unterstützung zu geben, aber nur die Menschen dort können etwas daraus machen. Wenn wir mit einheimischen Arbeitskräften bauen, die Baumaterialien dort verwenden und das Wissen der Experten in Tshumbe nutzen, ist das für unser Projekt, die Wirtschaft vor Ort und die Menschen ein großer Aufschwung und ein Beitrag zur Entwicklung“, sagt Manuela, die, um all das weiterhin professionell zu verwirklichen, Kultur- und Sozialanthropologie studiert. Günther stimmt zu: „Wir kommen mit unseren westlichen Gedanken nach Afrika, dann schaust du dir dort die Situation an und kommst zum Schluss, dass man ein funktionierendes Resultat erst vor Ort erarbeiten kann.“ Manuela wird im Juli wieder für sechs Monate in die Demokratische Republik Kongo reisen und auch dieses Mal werden sie wieder zwei Volontäre für einen Monat unterstützen.

❦ www.zukunft-fuer-tshumbe.or.at Sparkasse der Stadt Kitzbühel IBAN: AT72 20505 00100013986 BIC: SPKIAT2KXXX ZVR-Zahl: 937562762

An jedem Tag Leben retten … Tragische Geschichten und der Tod gehören zum Alltag in Tshumbe. Vor allem die kleinen Kinder sind oft von schwerer Malaria betroffen. „Da kann man keine Sekunde mehr verlieren, man

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Günther Mimm und David Troppmair: helfende Hände in Tshumbe


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„Man kann sich vieles bei uns gar nicht vorstellen: das Klima, kein fließendes Wasser, unbefestigte Straßen oder ohne Strom zu leben.“ David Troppmair

muss schnell handeln und alles geben, um das Leben des Kindes zu retten“, berichtet die Obfrau. Gemeinsam mit den Mitarbeitern der Krankenstation und Papa Fabien wird jedes Mal alles gegeben. Oft müssen schon die Kleinsten eine Bluttransfusion bekommen und hart ums Überleben kämpfen. Umso erfreulicher ist es dann, wenn das Kind nach einigen Tagen wieder wohlauf ist und die Verwandten der Kinder glücklich und dankbar sind. „Ohne den Kindergarten oder die Krankenstation wäre mein Kind schon tot“, erzählt eine dankbare Mutter in Tshumbe. Jeder einzelne Fall berührt Manuela zutiefst und bestätigt ihr gleichzeitig, wie dringend ihre Hilfe gebraucht wird. Dabei geht es nicht nur um die Hilfe im akuten Fall. Mit jedem Tag, an dem die Kinder im Projekt Essen, Bildung und medizinische Versorgung erhalten, werden Leben gerettet. „Dass ich helfen kann, wird durch die Unterstützung von Sponsoren, Spendern sowie Kind- und Projektpaten möglich, bei denen ich mich genauso bedanken möchte wie bei jedem Helfer in Österreich oder auch vor Ort im Kongo.“ Jede Reise verlangt Manuela sehr viel ab – all das ist aber vergessen, wenn sie „ihre Kinder“ mit strahlenden Augen und voller Freude begrüßen! Kitzbühelerin | 13


❧ · Menschen

Erste Werbung am Haus Rosenegg um 1970

Eine sportliche Familienbande Die Geschichte des Familienunternehmens Stöckl in Fieberbrunn reicht weit zurück: Aus dem Eisenabbau-Betrieb über eine Wagnerei hat sich schließlich eine Firma mit wahrem Sportsgeist entwickelt. Text: Conny Pipal

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Fotos: privat


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as Fieberbrunner Unternehmen Stöckl ist der älteste Familienbetrieb im Bezirk Kitzbühel und der zweitälteste im Tiroler Unterland. Der heutige Firmenchef Pepi Stöckl gewährt uns einen Einblick in vergangene Zeiten: „Der ursprüngliche Standort in Rosenegg 20, das war damals in unmittelbarer Nähe des Hüttwerkes für die Verarbeitung des gewonnenen Erzes, gegründet von den Rosenbergern vom Schloss Rosenegg um 1550. Die Söhne aus dieser Familie haben angefangen, Eisen abzubauen. Die Blütezeit erlebten sie im 19. Jahrhundert. Da wurden sogar bei der ersten Weltausstellung in London im Jahr 1851 die Stahlprodukte ausgestellt und die Eigner sind mit einer Medaille zurückgekehrt.“ Die Rosenberger haben damals Arbeiter aus dem Schwabenland geholt. Das waren die ersten „Stöckels“, allesamt Rüstungs- und Waffenschmiede. Das Eisen wurde vorerst für den Krieg und für die Rüstungen weiterverarbeitet. Im Laufe der Zeit ist daraus eine Werkzeug- und Hufschmiede geworden: „Um 1900 ist der Wagner zum Schmied dazugekommen. Das hat sich gut ergänzt. Um 1930 ist der Schmied Pleite gegangen und die Schmiede ist verkauft worden an einen gewissen Steinacher. Der Wagner hat weiterbestanden. Der Steinacher ist aber dann im Krieg gefallen, die Schmiede wurde verpachtet und hatte bis in die 70er-Jahre Bestand“, so Pepi Stöckl. Alles andere als hölzern Nach dem zweiten Weltkrieg hat sich sein Vater, der Wagner Sepp Stöckl, auf Park- und Gartenbänke für den Tourismus spezialisiert. Außerdem stellte er Ski und Rodeln für die damaligen Sportler sowie Pferdewagen und Schlitten für die Landwirtschaft her. „Wenn ich mit meinem Vater auf den Berg gegangen bin, hat er immer g'sagt, aus dem Baum kannst einen Schlitten machen, aber kein Wagenrad, und aus dem Baum kannst ein Wagenrad machen, aber kei-

Menschen·

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Sepp Stöckl 1970 auf einer seiner Gartenbänke

nen Schlitten“, erinnert sich Pepi Stöckl an die Zeit, als sein Vater, der Wagner, das Holz noch nach dem Mondkalender geschlagen hat. Und er spricht von den Sternstunden, als sein Vater aus einem Stück Holz ein paar g'führige Brettln gezaubert hat: „Wenn er Ski gemacht hat, hat er das Holz im heißen Wasser gekocht und in eine Form eingespannt und das Holz austrocknen lassen.“

„Après-Ski, wie wir es heute kennen hat´s damals nicht gegeben.” pepi stöckl

In der alten Werkstatt in Rosenegg, da habe es noch kein Après-Ski im heutigen Sinne gegeben, so Pepi: „Rund um den Kanonenofen, der mit ‚Sagmehl“‘geheizt wurde, haben wir damals

so manche Gaudi mit den Gästen erlebt. Bei einem Schnapserl wurden die Ski repariert und verkauft“, lacht er und erzählt von der Dame aus Hamburg, die eines Tages im noblen weißen Skianzug hereingeschneit kam: „Sie hat sich in ihrem teuren Outift auf den Hackstock gesetzt. Plötzlich ist eine Rußwolke aus dem Ofen rausgekommen und die Frau eines Topmanagers war über und über angeschwärzt.“ Sie nahm's mit Humor, trank noch ein Stamperl auf den Schrecken und blieb bis in die frühen Morgenstunden. Ja, damals war alles noch ein bisserl anders. So mussten die Leute für den Skiverleih zuerst zum Schuster, der hat die Skischuhe verliehen, und dann sind die Gäste mit den Schuhen zu den Stöckls gekommen, um die Ski anpassen zu lassen: „Viele der Urlauber sind aus England gekommen und keiner von uns konnte ihre Sprache. Da haben wir uns halt mit Händ' und Füß' verständigt. Manchmal haben uns die Skilehrer geholfen, die konnten ein wenig Englisch“, erzählt Pepi Stöckl.

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❧ · Menschen Die Schmiede vor 1900

Eine neue Generation Als Sepp im Jahr 1979 verstarb, hat Pepi Stöckl den Betrieb übernommen, sich auf Sportartikel spezialisiert und 1974 im Ortsteil Rosenegg ein neues Geschäft eröffnet: „Ich hatte nach der Handelsschule und nach meinen Jobs in einer Bank und bei einem Steuerberater ein gutes Fundament“, sagt er und erzählt von den Betriebserweiterungen: „1994 haben wir wegen ‚Lords oft the Boards‘ den gleichnamigen Snowboardshop dazugenommen und 1998 das Sport-2000-Check-in bei der Bergbahn Fieberbrunn direkt an der Talstation eröffnet. Die Idee dahinter ist, als Gesamtanbieter für den Verleih von Ski, Skiausrüstung samt Skischule, Skidepot und Service-Werkstatt zu fungieren. So kann der Gast in kürzester Zeit seinen Urlaub organisieren und bekommt alles aus einer Hand. Sämtliche Dienstleistungen, die der Urlauber im Winter für die Freizeitgestaltung braucht, bekommt er bei uns“, erklärt Pepi Stöckl: „Für den Sommergast sind wir Buchungsstelle für Adventure-Touren, Paragleiten, Rafting, Canyoning, Hochseilgarten, Fallschirmspringen und Segway-Touren.“ „Unser Hauptgeschäft ist mit unserem stationären Handel und dem Onlineshop auf den Teamsport ausgerichtet“, ergänzt Pepis Sohn Josef, der sich seit acht Jahren um das operative Geschäft kümmert. Im kommenden Jahr wird er den Familienbetrieb übernehmen, denn auch er trägt die geschäftstüchtigen Gene in sich, die nunmehr schon seit Generationen die Erfolgsgeschichte der Stöckls ausmachen.

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Der Schaukasten von damals

Die Werkstatt im Juni 1949

Erinnerung an alte Zeiten


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Hole-in-One

für die Nächstenliebe Seit 15 Jahren ist der VST Kitzbühel auf einer ganz besonderen Mission, nämlich Menschen zu helfen, die in Not geraten sind. Text: Conny Pipal Fotos: Fabian Helmich, VST Kitzbühel

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s ist diese Begeisterung, Menschen helfend zur Seite zu stehen, die in jedem seiner Worte spürbar ist. Ich treffe Fidji Fiala im Kaps-Clubhaus, dem Zuhause der Kitzbüheler Golfer, zum Interview. Er ist der Obmann des Vertreterstammtisches, getragen von 31 Mitgliedern, die es sich zum Ziel gesetzt haben, notleidende Kinder, Familien und Hilfsorganisationen in außergewöhnlicher Weise und mit kraftvollem Einsatz zu unterstützen: „Bei all dem Wohlstand hier darf man eines nicht vergessen: Auch in unserer Heimat sind Menschen in Not“, sagt er und erzählt

mir vom Golfturnier, das die taffe Männerrunde jedes Jahr organisiert: „Unser Motto lautet: viel Spaß haben und jede Menge Spenden sammeln. Inzwischen hat sich diese Veranstaltung zum größten Turnier Kitzbühels entwickelt.“ Nicht nur die Größe des Charity-Events ist beeindruckend, sondern auch die Spendensumme, die bisher gesammelt wurde: Stolze 884.000 Euro sind seit 2001 eingegangen. Wie alles begann Es war vorerst ein kleiner Samen, der mit einem Charity-Golfturnier am Lärchenhof Schlag auf Schlag seinen Lauf

nahm. Der Glaube an die gute Sache, von Zuversicht an das Funktionieren getragen und durch Ideale verbreitet, ließ dieses Projekt wachsen. Die Idee stieß bei vielen Menschen auf fruchtbaren Boden und wurzelte in den Herzen. Mittlerweile geht das Turnier am Golfplatz in Kaps und im Golfclub Schwarzsee über die Bühne und 150 Sponsoren versammeln sich bei dieser Aktion, um sie jedes Jahr wieder aufs Neue aufblühen zu lassen. Dass die Veranstalter dabei auch so mancher Wetterkapriole den Wind aus den Segeln nehmen, das bewiesen sie vor ein paar Jahren: „Da hat es Anfang

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❧ · Menschen Oktober so viel geschneit, dass wir die Greens abschöpfen mussten. In der Früh haben die ersten Spieler sogar im Skianzug gespielt“, erinnert sich Fidji Fiala schmunzelnd und spricht von den Plänen, die Spendenaktion in Zukunft nicht mehr nur auf das Golfturnier zu konzentrieren: „Wir möchten das Ganze in eine breiter gestreute Richtung lenken und so gestalten, dass jeder spenden kann. Dafür haben wir ein PayPal-Konto eingerichtet.“ Welche Hilfsaktion ihn am meisten bewegt hat? Jeder einzelne Fall sei ihm nahegegangen, sagt Fidji Fiala, jede Begegnung habe ihn zutiefst berührt und er erinnert sich vor allem an zwei Fälle, die er wohl nie mehr vergessen wird: „Es gibt in Söll zwei Kinder, die beide ohne Hand geboren wurden. Es ist uns gelungen, Spezialprothesen zu organisieren. Daraufhin haben wir ein Dankes-E-Mail von einem betroffenen Mädchen bekommen, in dem es voller Freude mitteilte, dass durch unsere Hilfe ein neuer Lebensabschnitt für es begonnen hat. Und da ist noch die Geschichte von einem jungen querschnittgelähmten Burschen, dem wir den gesamten Wohnungsumbau finanziert haben. Die Dankbarkeit dieser Menschen ist für uns das größte Geschenk.“ Jeder einzelne Fall werde gemeinsam mit der Vertrauensärztin geprüft und dann werde zusammen beschlossen, welcher Fall gerade am dringendsten ist, klärt Fidji Fiala auf und weist darauf hin, dass jeder Cent auch tatsächlich direkt an die Menschen in Not geht: „Wir arbeiten mit dem Sozialsprengel Kitzbühel, St. Johann und Kirchberg zusammen und haben auch drei Autos und einen umgebauten Bus zur Verfügung gestellt.“ Ohne die Unterstützung der Spender und hilfreichen Hände wäre das alles nicht möglich, so der Obmann. Er erzählt auch von einem Helfer aus dem Süden, der sich rührend um die Kulinarik kümmert: „Für unser Turnier im Arosa reist Ivan Marzola, Chef vom Golfclub Grado, mit zwei Kühlwagen an, bringt sein ganzes

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n VSTler unterstütze rtie kt oje Pr s da gik. geschützte Pädago

„Wenn man weiß, wie wir helfen können, ist dies die größte Gabe.“ Fidji Fiala

Käthe Nagilller hilft bedürftigen Menschen. Der VST spendete Lebensmittelgutscheine

Team mit und kocht die feinsten italienischen Spezialitäten“, freut sich Fidji Fiala über die schmackhafte Spende. Der umtriebige Obmann ist stets am Ball, um neue Ideen für den guten Zweck in origineller Weise einzubinden: „Das Kitzbüheler Szenelokal Fünferl hat diesmal die ganze Decke mit Golfbällen ausgehängt. Wie viele das sind, können die Gäste erraten. Derjenige, der am nächsten dran ist, gewinnt eine Reise in eine europäische Hauptstadt“, erzählt er über den gelungenen Coup und verrät, dass sich nicht nur die Golffans, sondern auch die Fußballanhänger auf eine besondere Überraschung freuen dürfen. Beim Galaabend am 5. September im Arosa werden zwei VIP-Karten für das top PremierLeague-Spiel im Old-Traffort-Stadion von Manchester United samt Flug und Vollverpflegung versteigert. Eines ist für Fidji Fiala unbezahlbar: Das unermüdliche Engagement der Freunde und Unterstützer des VST, die dazu beitragen, Nächstenliebe in dieser wunderbaren Weise zu leben.

Fidji Fiala bei der CharityGala im Arosa

www.vst-kitz.com VST-Charity-Konto: RAIKA Kitzbühel IBAN AT92 3626 3000 0404 3352 BIC RZTIAT22263 oder mit PayPal auf www.vst-kitz.com


Foto: Susanne Spatt

Mode

Die Macht der Tracht Im Zentrum Kitzbühels am Rathausplatz finden Sie das entzückende Geschäft Tracht Couture Eder.

E

deltraud und Helmut Eder zeigen in ihrer Boutique seit über 50 Jahren originale Trachtenmode. Neben führenden Marken kommen reizende Kreationen aus dem Maßatelier, individuell und perfekt nach den Wünschen anspruchsvoller Kunden gefertigt. Ihre Philosophie lautet da-

bei: „Trachtenmode ist ein persönliches Anliegen, eine Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart, eine Mischung aus Heimatverbundenheit und Weltoffenheit, es ist eine Frage der Kultur, ein Stil, den man leben muss, um ihn zu vermitteln.“ www.trachten-eder.at

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Stilecht! Storemanagerin für Aigner, ein eigenes Modelabel und über zehn Jahre in der Textilbranche selbstständig: Dagmar Vorwerk weiß, worauf es in der Modebranche ankommt. In ihrem Mode Guide verrät die Stilberaterin wichtige Tipps und Tricks rund um das Thema Fashion und Styling. Typgerecht und dem Anlass entsprechend zeigt sie anhand von Bildern aus der Modewelt was ein gelungenes Auftreten wirklich ausmacht. Dagmar Vorwerk, Just Style! Mode Guide für Frauen, h.f.ullmann publishing


路 Mode

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Mode·

Alle Dirndln lieben

alpenmädel Viel Stoff zum Träumen, den das kreative Mutter-Tochter-Duo in Sachen trendiger Trachtenmode bietet: Jedes Kleid ein unverwechselbares Unikat, jedes Detail von liebevoller Handarbeit gefertigt, jeder Stoff von bester Qualität – Claudia und Marion Nowka sind mit ihrem Dirndl-Label Alpenmädel schneidig auf der Erfolgsschiene unterwegs. Text: Conny Pipal

Fotos: Equo-Art (Moritz Jendral, Selina Schneider), Anna Schnauß, Ralf Weigel, Stefanie Scharl

KITZBÜHELERIN: Wie ist das Label Alpenmädel entstanden? Claudia Nowka: In Neuburg an der Donau wird alle zwei Jahre ein historisches Renaissancefest veranstaltet. Meine Mutter Marion und ich haben dafür die Kostüme entworfen und genäht. Zu dieser Zeit habe ich in München, der Stadt des Oktoberfestes, gelebt. Da wollte ich kein Massendirndl tragen und so habe ich mir selber eines genäht. Alle waren begeistert und so kam mir die Idee, Dirndln selber zu entwerfen. So ist im Jahr 2005 die Marke Alpenmädel entstanden. Ich kreiere die Modelle und meine Mutter fertigt diese Unikate in liebevoller Handarbeit. Sie haben ein Atelier in München und seit 2012 sind Sie auch mit einem Geschäft in Kitzbühel vertreten. Warum haben Sie sich entschlossen, gerade in der Gamsstadt einen weiteren Firmensitz zu eröffnen? Nachdem die Nachfrage nach unseren Dirndln in ganz Österreich derart groß war, machten wir uns auf die Suche nach einem Standort, um unseren Kunden näher zu sein. Da habe ich gegoogelt und bin auch dieses Geschäft gestoßen. Ich war vorher noch nie in Kitzbühel. Bereits eine Woche später sind wir zur Besichtigung gefahren und waren sofort begeistert. Jedes Mal wenn ich hierher komme, ist es wie Urlaub.

Was ist das Markenzeichen von Alpenmädel? Es ist wirklich jede Naht, die uns einzigartig macht. Wir lassen viele Stoffe in bestimmten Farben extra weben. Jedes Kleid, jede Schürze wird von mir persönlich zugeschnitten und von meiner Mama selber genäht. Jeder Schnitt wurde von uns in jahrelanger Arbeit entwickelt. Was uns auszeichnet, sind diese speziellen Farbkombinationen und die harmonische Schlichtheit unserer Kreationen. Uns ist es wichtig, dass das Dirndl nicht nur in einer Kombination tragbar ist, sondern durch die abwechslungsreiche Auswahl an Schürzen komplett verändert werden kann. Eine andere Farbe, ein anderes Material und schon sieht das Dirndl gleich ganz anders aus. Da gibt es unendliche viele Möglichkeiten. Welche Materialien kommen zur Verwendung? Wir verarbeiten vor allem Seide, Organza und edle Spitzen, die wir sowohl bestickt als auch unbestückt verwenden. Die Spitze, die Kate Middleton über ihr Brautkleid getragen hat, bekommt man auch bei uns. Wir legen größten Wert auf die Qualität unserer Materialien und fertigen nach unseren klassischen Trachtenschnitten, verleihen unseren Kleidern aber durch ausgefallene Stoffe einen ganz besonderen Stil.

Alpenmädel Dirndl Design Claudia Nowka Josef-Pirchl-Straße 6 6370 Kitzbühel www.alpenmaedel.de

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· Mode Gibt es Trends in der Dirndlmode? Zurzeit ist der Stehkragenschnitt sehr beliebt. Man nennt ihn auch Schneewittchenkragen, das ist eigentlich eine Kombination aus zwei ganz alten Schnitten und zwar aus dem hochgeschlossenen Stehkragenschnitt und dem normal ausgeschnittenen Trägerschnitt.

„Alle unsere Dirndln werden liebevoll von Hand gefertigt.“ Claudia nowka

Sie entwerfen auch Dirndln für Schwangere. Wie sind Sie auf die Idee gekommen? So manche Braut ist schon schwanger zu uns gekommen oder aber sie ist es während der Zeit vor ihrer Hochzeit geworden. Unser Schnitt für werdende Mütter ist so konzipiert, dass man es später wieder als ganz normales Dirndl tragen kann, wenn die Frau wieder ihre ursprüngliche Kleidergröße hat. Sie entwerfen auch Dirndln für die ganz kleinen Kundinnen. Was ist das Besondere an diesen Modellen? Unsere Kinderdirndln werden so gestaltet, dass sie über einen langen Zeitraum getragen werden können, sprich „sie wachsen mit den Kindern mit“. Das wird von unseren Kundinnen sehr geschätzt, denn so freut man sich länger daran. Erinnern Sie sich an ein besonderes Erlebnis mit einer Kundin? Es gab Berichte über uns in der New York Times und in der International Post in Kanada. Daraufhin hat sich eine Kundin gemeldet. Sie hat sich ein Dirndl von uns machen lassen und auch gleich in Tirol geheiratet.

Vielen Dank für das Gespräch!

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· Mode

Ein Ort – tausend Ideen „Lang & Klang“ – jeden Mittwoch von 1. Juli bis 26. August in St. Johann in Tirol

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m Sommer ist im St. Johanner Ortszentrum jeden Mittwochabend besonders viel geboten! Am 1. Juli findet ab 18 Uhr das „Lang & Klang“-Opening in der Kaiserstraße mit Kinderspielstraße und Live-Musik statt.

Danach lädt St. Johann jeden „Lang & Klang“-Mittwoch von 8. Juli bis 26. August zu Top-Konzerten, Kinderspielstraße und Nightshopping. Einfach das Auto auf einem der zentrumsnahen Parkplätze stehen lassen und gemütlich in den Ort flanieren. Dort erwarten Sie auf der Hauptbühne nationale und internationale Stars. Umrahmt wird das Geschehen von Musikgruppen, Artisten und feinen kulinarischen Angeboten in den Einkaufsstraßen – ein Genuss für alle Sinne. „Lang & Klang“-Nightshopping … lässt keine Wünsche offen Viele Geschäfte haben an diesen Mittwochabenden bis 21 Uhr für Sie geöffnet. Weil das Gustieren am Abend in entspannter Atmosphäre einfach noch mehr Freude macht, haben sie sich ganz spezielle Einkaufstipps einfallen lassen.

Etwas Freches für den Sommer! Bachsteinkette mit Verschluss aus Perlmutt und Mittelmeerkoralle. Goldschmiede 1064° , Poststraße 1 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 67 187 www.1064grad.at

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TIPP

Schweizer Präzision und Tiroler Gemütlichkeit treffen im neuen In-Lokal in der Speckbacherstraße aufeinander! Neueröffnung Mitte Juni – wir freuen uns auf Sie! Manuela und Verena mit Team s`Nandl, Speckbacherstraße 20 6380 St. Johann in Tirol, www.nandl.at

Entgeltliche Einschaltungen

Fotos: teilnehmende Betriebe, Hersteller

Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren!


GLÜCKSBRINGER

Engelsrufer mit kleinen Klangkügelchen in allen Farben, Traumfänger, Fatimas Hand, die sieben Chakren und vieles mehr! Alles kleine Helferchen, um Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Schmuck Uhren Goldschmiede WIMMER, Kaiserstraße 5, 6380 St. Johann in Tirol, Tel.: 05352 / 62 528, www.schmuckuhren.at

Designbrillen von SEE-Concept

Die Modelle – ob Lesebrillen, Sonnenbrillen oder Lesesonnenbrillen – sind in den angesagtesten Formen und Farben ab 30 Euro erhältlich. Hofinger Moden, Kaiserstraße 4 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 62 319 www.hofinger.cc

ANGEZOGEN Strandikone Beim Relaxen, Sonnenbaden und

Partymachen soll nichts zwicken. Dafür aber alles richtig gut aussehen. Perfekt sitzende Bikinis, bequeme Nachtwäsche und Schönes für untendrunter – so macht der Sommer Spaß. Kombinage Speckbacherstraße 33 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 62 190 www.gurschler.com

Entgeltliche Einschaltungen

GlüCkslosAktion Von 1. Juli bis 26. August erhalten Sie in vielen „Lang & Klang“-Betrieben „Glückslose“. Zu gewinnen gibt es Parktickets, Gutscheine für verschiedene St. Johanner Freizeiteinrichtungen und Teilnahmescheine für die Hauptpreisverlosung, bei der es ein Auto für ein Jahr, eine Ballonfahrt und ein Smartbook zu gewinnen gibt.

Blazer Maison Scotch 169,95 Euro T-Shirt Maison Scotch 49,95 Euro Jeans Herrlicher 89,95 Euro Brille Ichi 14,95 Euro Sandalen Tamaris 49,95 Euro Tasche Cowboy᾽s Bag 124,95 Euro Gürtel Cowboy᾽s Belt 64,95 Euro Armband Cowboy᾽s Belt 24,95 Euro Gesamtes Outfit erhältlich bei: Milk. Dein persönlicher Fashion Store für sie und ihn in St. Johann. Jeden langen Mittwoch gibt᾽s tolle Aktionen. Milk changing Room Kaiserstraße 29a, 6380 St. Johann Tel.: 0699 / 17 08 26 86. www.milk.co.at

Kein Kinderkram! Maß und Liebe, Tradition und Innovation, Originalität und Qualität werken im Tiroler Traditions-Atelier „St. Johanner Lederstadl“ und gestalten dabei Gewänder, die alles andere als Kinderkram darstellen. Die Maßanfertigungen von Markus Ritsch im Atelier und über Beinkleid.at machen den Traditionsbetrieb zu einem Erhalter von Handwerkskunst in Vollendung. Leder und Tracht, die Freude macht! St. Johanner Lederstadl, Schwimmbadweg 1, 6380 St. Johann, Tel.: 05352/63 382 www.lederstadl.at

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· Mode

Jeansjacke mit Tweet von Marc Cain, € 449,–

Etui-Kleid von United Colors of Benetton, € 69,95

Espadrilles von Laco’s Collection, € 105,–

Jeansjacke mit Zopfmuster von Sisley, € 86,95

Sonnenbrille von Fendi, € 380,–

Einfach mal

Blau machen Wir sind verrückt nach Denim! Ob Skinny Jeans oder bequeme Kleidchen – der Jeansstoff hat uns in dieser Saison fest im Griff. Redaktion: Stefanie Danzl Fotos: Hersteller, Shutterstock

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Besticktes Denim-Dress von Juicy Couture, € 310,– Blusenkleid von Bogner Woman, € 359,–

Ohrringe mit passendem Ring von Cadenzza, € 129,– und € 99,–

Tote-Bage von Salvatore Ferragamo, Preis auf Anfrage

KNIT WEAR

PAOLONI

Jeans mit cooler Applikation von Liebeskind Berlin, € 139,–

TWIN-SET

Boyfriend-Jeans von Tommy Hilfiger, € 149,–

MODE FÜR DAMEN UND HERREN Karl-Passage | Speckbacherstrasse 4 | 6380 St. Johann i. T. | Tel. 05352 61166


· Mode

Bildhübsche

Blusenwunder Weiblich, weich, wandlungsfähig und verführerisch. Ein Klassiker, der nie aus der Mode kommt und gut zu kombinieren ist – die Bluse: Mit ihr fühlen sich Frauen bei jeder Gelegenheit stets perfekt umhüllt.

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Entgeltliche Einschaltung

Fotos: BM Metternich KG, Silke Deidl

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iel Stoff zum Thema Bluse hat uns Barbara Gräfin Wolff Metternich gegeben. Seit über 20 Jahren entwirft sie Damenbekleidung, stets bestrebt dabei die schönsten Seiten zu finden und ins rechte Licht zu rücken. Ihre Leidenschaft ist und war es, Frauen perfekt für ihren Lebensstil und ihren Bedürfnissen zu beraten. Zum Interview in einer gemütlichen Bar in der Kitzbüheler Vorderstadt begrüßt sie mich in einem hellblauen selbstentworfenen Hemd, passend zur ihrer Augenfarbe und geeignet für jeden Frauentyp, wie sie sagt. „Ich trage seit meiner Jugend am liebsten Blusen, egal ob sportlich oder elegant“, so die Expertin, die von der Liebe zu ihrem Beruf erzählt: „Mein Herzblut ist in jedem Teil eingearbeitet. Ich mag es detailverliebt.“ Apropos, sie liebt karierte Blusen und findet doch die weiße Variante am schönsten, da man sie zu jedem Anlass tragen kann. Alle Arten von Applikationen sind bei Barbara Metternichs Modellen von höchster Qualität: „Da darf es auch mal ein aufgenähter Mops sein oder auch edler Glitter und Glitzer, aber bloß kein Bling-Bling“, schmunzelt sie.


Mode  ·   Ein textiles Schmuckstück aus dem Hause Metternich besticht durch klassisches Design, ausgestattet mit dem gewissen Etwas und stets von bester Passform und Qualität: „Alle Kreationen werden von meiner Schnittmacherin und meinen Musternäherinnen aus dem Brixental zuerst aus Nesseleinen genäht und anprobiert, dann im Original gefertigt und mehrmals gewaschen“, so die Designerin. Alle Stoffe kommen aus dem deutschsprachigen Raum, produziert wird von Traditionsbetrieben in Vorarlberg und in der Steiermark. Barbara Gräfin Wolff Metternich setzt nicht nur auf höchste Güte bei der Auswahl von Stoffen und Knöpfen, sie denkt auch umweltbewusst, ökologisch und nachhaltig.

Verwandlungskünstler „Kein Kleidungsstück schmeichelt einer Frau mehr als eine Bluse, ob mit Rundoder V-Ausschnitt. Fast jede meiner Kreationen kann man mit Accessoires und Tüchern dem restlichen Look anpassen. Besonders als Abendgarderobe wirkt nichts schöner als eine Bluse, im minimalistischen Stil ganz ‚clean‘ getragen. Dabei ist es auch erlaubt, einmal einen Knopf mehr zu öffnen.“ Fragt man die Fachfrau, welche Bluse zu welchem Frauentyp passt, gibt sich Barbara Gräfin Wolff Metternich alles andere als zugeknöpft: „Je heller und blasser die Haut, desto heller sollte die Farbe der Bluse sein. Älteren Frauen stehen Pastellfarben hervorragend, sie sehen aber auch mit einem leicht gebräunten Teint und dezentem Make-up in schönen, klaren und kraftvollen Farben sensationell aus. Jüngere Frauen können hingegen fast alles tragen, wobei auch hier die natürliche Gesichtsfarbe und Haarfarbe einige Farben einfach verbietet.“ Gibt es ein Kleidungsstück, das mit einer Bluse konkurrieren kann? „Naja, höchstens ein achtfädiger, sandfarbener Kaschmirpulli“, gesteht sie lächelnd. Ja, Barbara Gräfin Wolff Metternich ist eben eine Frau mit erlesenem Geschmack.

Kontakt BM Metternich GmbH Erlauweg 17 6373 Jochberg bm@barbara-metternich.com www.barbara-metternich.com

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· Mode

Schlüsselanhänger von s.Oliver, € 15,99

Ohrstecker von Nomination, € 76,–

Collier mit Hirschmuster von s.Oliver, € 19,99 Trachtenarmband von Xenox, Charms ab € 15,–

Trachtenjacke von Mothwurf, € 495,–

Alpenträume Aus Tradition wird Trend! Taschen, Schmuck und Brillen – mit diesen Dirndl-Accessoireswird jedes Outfit zum echten Eyecatcher. Seidentuc hv Codello, € on 79,95

Fotos: Hersteller

Umhängetasche von Liebeskind Berlin, € 119,90

Blumenkranz von H&M, ca. € 5,–

Brille von Swarovski, € 210,–

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Fotos: Shutterstock, SeneCura

Schönheit & Gesundheit

Zeit für Entspannung Das erste Yogafestival geht im September in Kitzbühel über die Bühne. Zahlreiche Yogagrößen aus aller Welt sorgen dabei für kollektive Entspannung.

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om 11. bis zum 13. September findet im Hotel Arosa in Kitzbühel das erste Yogafestival statt. In mehr als 42 Yogastunden faszinieren Lehrer wie Meghan Currie, Cameron Shayne oder Young-Ho Kim. Auch außerhalb des Resorts werden Events angeboten: Auf

dem See kann jeder sein Können auf einem Stand-up-Paddleboard perfektionieren. Zu den Highlights zählt auch die „Sunrise Medidation“ am Gipfel des Kitzbüheler Horns bei Sonnenaufgang. Weitere Informationen gibt es unter www.yogafestival-kitz.com.

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Viel Grund zum Lachen hatten die Bewohner des Sozialzentrums SeneCura Kirchberg vor kurzem: Die Clowndoctors statteten den Senioren einen Besuch ab. Gemeinsam mit den Roten Nasen wurde den ganzen Nachmittag lang gesungen, gescherzt und gelacht.


· Schönheit & Gesundheit

Das Rubbellos aus der Natur Peelings sind ein Gewinn für unsere Haut: reich an nützlichen Inhaltsstoffen, wertvoll für die Durchblutung und eine gute Investition, um die Zellerneuerung anzukurbeln. Text: Conny Pipal

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m ihre Schönheit zu wahren, ließ Königin Kleopatra nichts unversucht. So steckt sicherlich auch ein Körnchen Wahrheit in der Geschichte, dass sich die ägyptische Herrscherin für eine porentiefe Reinigung ihrer Haut mit Nilsand einreiben ließ. Später kristallisierte sich aus vielen

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Fotos: Shutterstock

Methoden ganz besondere heraus – Mixturen aus Schwefel, Senf und Sand sorgten für einen makellosen Teint. Hauptsache natürlich Nicht ganz reibungslos, dafür umso wirkungsvoller präsentiert uns die Natur auch heute noch eine Vielfalt an sanften

Peelings. Abgestorbene Zellen werden aus der obersten Hautschicht herausgelöst, sodass viele neue produziert werden können. Zusätzlich wird die Durchblutung angeregt, wodurch der gewünschte Effekt eintritt: Unsere Haut wird glatt und weich.


Schönheit & Gesundheit  ·

Salz und Olivenöl Olivenöl mit Salz verrühren, sanft einmassieren. Statt Öl kann man auch Milch verwenden. Am besten nimmt man für dieses Peeling Meersalz, da es besonders viele wertvolle Mineralien enthält.

Weizenkleie Wasser und ein bis zwei Esslöffel Weizenkleie vermischen. Diese besonders wirksame Paste kann zusätzlich mit etwas Distelöl verfeinert werden. Nach dem Auftragen sollte sie einige Minuten einwirken und mit lauwarmem Wasser gründlich abgespült werden.

Topfen, Honig, Zucker und Banane Eine Mischung aus Topfen, Honig und Zucker schenkt uns eine wohltuende Rubbelmassage. Die Haut nimmt es uns dabei keinesfalls übel, wenn wir auch eine zerdrückte Banane beimengen. Ganz im Gegenteil: Die Pflegewirkung wird um einen vitaminreichen Kick erhöht.

Apfel Ein halber geraspelter Apfel wird mit etwas Honig und ein paar Teelöffeln Mohnkörner zu einer sämigen Masse vermischt. Die fruchtige Mixtur wird etwa eine Minute in das Gesicht einmassiert. Lässt man diese noch 15 Minuten einwirken, hat man Peeling und Gesichtsmaske in einem.

Hefe, Milch Etwas Leinsamen, die Hälfte einer Backhefe und Milch zu einer cremigen Paste verrühren. Damit sich die Hefe leichter auflöst, empfiehlt es sich, die Milch vorher zu erwärmen. Für ein optimales Ergebnis die Masse gut in die Haut einmassieren und einige Minuten einwirken lassen.

Aloe vera Etwas Rohrzucker mit einem Teelöffel Aloe-vera-Saft und einigen Tropfen Jojobaöl mischen. Dieses sanfte Peeling eignet sich vor allem für empfindliche Haut und pflegt das Gesicht ähnlich wie eine Maske sanft. Einfach vorsichtig auftragen, kurz einwirken lassen und mit lauwarmem Wasser gründlich abwaschen.

TIPP Körperpeeling zum Duschen aus Birkenblättern und Zucker Mit einem Pürierstab oder Mixer werden eine Handvoll junger Birkenblätter, etwa acht Esslöffel Zucker und ein Esslöffel feines Meersalz vermischt, bis eine weiche Masse entsteht. Nach und nach rührt man ca. 80 Milliliter Mandel- oder Jojobaöl darunter, bis die Masse pastenartig wird.

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· Schönheit & Gesundheit

Hitzefrei Sommerliche Temperaturen können uns ganz schön ins Schwitzen bringen. Bei starken Schweißausbrüchen gehen allerdings schnell viele Mineralstoffe verloren – dagegen helfen natürliche Hausmittelchen. Text: Cornelia Müller Fotos: Shutterstock/Joana Lopes, Manuel Ploetz, Vladimira, Mariyana M, Lora liu

Tipp 1: Tragen Sie weiter geschnittene Oberteile, Hosen oder Röcke, dadurch kann die Luft besser zwischen Haut und Kleidungsstück zirkulieren. Verstärkt wird dieser Effekt durch Leinen oder atmungsaktive Funktionstextilien – Finger weg heißt es bei Kleidung aus Baumwolle, diese saugt den Schweiß lediglich auf.

Tipp 2:

Tipp 3:

Regelmäßiges Duschen im Sommer ist wichtig, die optimale Temperatur dabei sollte eher kühl bis lau sein – eiskaltes Wasser verstärkt das Schwitzen nämlich! Wechselduschen mit Warm- und Kaltwasser, wobei diese stets mit einem kalten Wasserguss enden müssen, kühlen den Körper ebenso langfristig ab.

Nach Dusche oder Bad sollten sofort Antitranspirantien verwendet werden – diese verengen die Hautporen und hemmen den Schweiß. Hände und Füße können Sie außerdem tagsüber mehrmals in lauwarmes Wasser eintauchen, dabei ziehen sich die Schweißdrüsen an den Handflächen und Fußsohlen zusammen.

Tipp 4: Sollten Sie speziell an Händen und Füßen schwitzen, gibt es zwei bewährte Hausmittel: Die Hände werden dreimal am Tag mit Franzbranntwein abgerieben. Schweiß an den Füßen wird durch einen speziellen Fußpuder, der direkt zwischen Socken und Fuß aufgetragen wird, reduziert.

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Tipp 5: Zwei Tassen Salbeitee pro Tag helfen bei übermäßigem Schwitzen – besonders in der Nacht und an den Füßen –, da dessen Bitterstoffe die Schweißabsonderung regulieren. Zusätzlich kann eine zweiwöchige Kur das Transpirieren mindern. Dabei wird täglich ein Liter Salbeitee über den Tag verteilt getrunken.


Schönheit & Gesundheit  ·

„Die einzige Brille, die Markus heute noch braucht, ist die Sonnenbrille ohne Sehstärke.“

Neuer Augenlaser Mehr Lebensqualität ohne Brille

Entgeltliche Einschaltung

Fotos: Dr. Parisi, SCHWIND eye-tech-solutions

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usätzlich zur bewährten C-TENMethode mit der IVIS-Lasertechnologie erweitert Dr. Albino Parisi sein Angebot um den schnellsten Laser auf dem Markt, den SCHWIND AMARIS® 1050 RS (1050 Laserpulse pro Sekunde). Da sich nach jahrelanger Erfahrung bestätigte, dass die No-TouchLasermethode am sichersten ist, weil sie nicht wie die Lasik, Epi-Lasik oder Femto-Lasik einen Schnitt benötigt, setzt Dr. Parisi auch mit dem neuen Laser auf die gleiche Methodik. Die Vorteile sind: º Maximale Präzision – minimale Behandlungszeit ➢ 1050 Laserimpulse pro Sekunde, automatische Energieanpassung º Höchste Sicherheit durch Ausgleich kleinster Augenbewegungen

➢ Eyetracking in sieben Dimensionen º Sehr glatte Hornhautoberflächen ➢ Extrem kleiner Laserspot º Schonender Gewebeabtrag ➢ Intelligentes thermisches Kontrollsystem Behandelt werden Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmung nach einer eingehenden Augenuntersuchung. Das eigentliche Lasern dauert nur wenige Sekunden. So wird beispielsweise eine Kurzsichtigkeit von -8 Dioptrien vom SCHWIND AMARIS® 1050 RS in etwa 12 Sekunden abgetragen. Die gesamte Behandlung beider Augen dauert rund 10 Minuten. Der neue Laser bietet mit PresbyMAX® auch eine minimalinvasive Methode zur Behandlung der Alterssichtigkeit. Die empfindliche Augenlinse wird dabei

Beste Aussichten für Ihre Augen: Die C-Ten-Methode korrigiert Kurz-, Weit- und Alterssichtigkeit. Besuchen Sie uns, wir beraten Sie gerne! Dr. med. Albino Parisi Facharzt für Augenheilkunde, Optometrie, Laserchirurgie

weder berührt noch ersetzt. Stattdessen wird die Hornhaut mit sehr schnellen Laserimpulsen hochpräzise und schonend modelliert. Klinische Studien mit der SCHWINDAMARIS-Technologie haben gezeigt, dass Patienten häufig nach der Laserbehandlung besser sehen als zuvor mit Brille oder Kontaktlinsen. Die Studienergebnisse zeigen auch ein verbessertes Kontrastsehen.

Die No-Touch-Lasermethode ist am sichersten, da die Behandlung keinen Schnitt benötigt.

Dr. med. Albino Parisi Augenheilk., Optometrie, Laserchirurgie 6460 Imst, Pfarrgasse 7 Tel.: 05412 / 61 861 6112 Wattens, Josef-Speckbacher-Str. 16 Tel.: 05224 / 55 122 a.parisi@dr-parisi.at · www.dr-parisi.at

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· Schönheit & Gesundheit

Tipp 6:

Tipp 9:

Auch die Ernährung wirkt sich auf die Schweißproduktion aus. Reduzieren Sie unter anderem die Fettzufuhr – bereits 30 Prozent weniger Fett zeigen Wirkung und zeitgleich nehmen Sie ab. Einige Kilos weniger verbessern wiederum die körpereigene Kühlung, da die Hitze in der Fettschicht gespeichert wird.

Ein Akupressur-Griff kann bei übermäßigem Schwitzen Abhilfe schaffen: Die dafür zuständigen Energie-Punkte liegen auf Höhe der Ohrläppchen, etwa einen Finger breit hinter dem Ohr am Schädelknochen. Massieren Sie sich dort mit den Zeigefingern rechts und links gleichzeitig in kreisenden Bewegungen.

Tipp 7: Rauchen und regelmäßiger Alkohol-Konsum fördern starkes Schwitzen. Die entsprechenden Inhaltsstoffe wirken negativ auf die Blutgefäße und verhindern somit eine Regulation des Schweißes. Das Gegenteil gilt für scharf gewürztes Essen: Darauf reagieren die hitzeempfindlichen Nervenenden und der Körper versucht zu kühlen.

Tipp 8: Trinken, trinken, trinken. Bei starkem Schwitzen gehen Kochsalz, Magnesium und andere wichtige Mineralstoffe verloren. Deshalb sollten Sie vorbeugend für ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen und pro Tag mindestens zwei Liter trinken, unter anderem Mineralwasser und isotonische Getränke.

Tipp 10: Trainieren Sie Ihre Schweißdrüsen und gehen Sie regelmäßig in die Sauna! Durch die Erhöhung der Körpertemperatur und der dadurch verstärkten Durchblutung wird nicht nur die Aktivität des Immunsystems, des Kreislaufs und des Stoffwechsels angeregt, sondern auch die körpereigene Kühlung.

Aronia –

A

ronia melanocarpa – im Volksmund auch schwarze Apfelbeere genannt – begleitet die Menschheit schon seit der Zeit der Neandertaler. Sie überdauerte mehrere Eiszeiten mit extremsten Witterungs- und Umweltbedingungen. Daher hat sie in ihren Stängeln, Blättern und Früchten besondere Stoffe zur „Verteidigung“ gegen extreme Bedingungen gebildet. Genau diese Stoffe sind es, welche die Aroniabeere so gesund und vielseitig einsetzbar machen: Es handelt sich um sogenannte Polyphenole (Pflanzenbegleitstoffe). Zu den Polyphenolen gehören die Anthocyane. Durch die Nahrung aufgenommene Anthocyane verbessern die menschliche

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Christina PirchmoserPutzer, B.RER.NAT, Geschäftsführung GXUND, St.Johann in Tirol

TIPP

Durchblutung, sollen einen positiven Einfluss auf den Blutdruck haben und wirken entsäuernd. Darüber hinaus besitzt die Aroniabeere außergewöhnlich viel Eisen und Vitamin C, die Vitamine B1, B2, B6, B9 und B12, Kalzium, Kupfer sowie Mangan. Die Aroniabeere wird in erster Linie zu Saft gepresst. Es gibt sie auch getrocknet oder als Tee, für die Zubereitung von Smoothies und Desserts gibt es ein Aroniapulver. Durch dieses tun sich in unseren Küchen neue Wege auf – wie wäre es mit einem frischen Smoothie mit Obst und Gemüse aus dem Biokist’l von XUND – aufgewertet mit etwas Aroniapulver oder einigen Aroniabeeren?

Fotos: Shutterstock, Gxund

eine Power-Beere in jeder Hinsicht


· Schönheit & Gesundheit

Lifting fürs Haar

Schluss mit dünnen, brüchigen und spröden Haaren! Geschmeidigkeit und Glanz sind keine Frage des Alters, sondern der richtigen Pflege. Wie man mit Anti-Aging-Produkten die Haare verjüngt, verraten wir hier. Redaktion: Katharina Eigentler

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Fotos: Hersteller, Shutterstock


Schönheit & Gesundheit·  Früher dunkel, heute heller: Auch die Stars wissen, wie sie mit helleren Haarfarben ein paar Jahre wegschummeln können.

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eine Frage, nicht nur die Haut altert. Mit der verminderten Durchblutung der Haarwurzeln reduzieren sich auch die regelmäßige Nährstoffversorgung und der Zellstoffwechsel am Haaransatz. Damit geraten die Regenerationszyklen der Haare aus den Fugen, Keratin als wichtigster Baustoff steht nicht mehr in ausreichendem Maße zur Verfügung. Durch hormonelle Veränderungen produziert die Kopfhaut auch deutlich weniger Lipide, die für natürlichen Glanz sorgen. Die Folge: Die Haare wirken dünn, glanzlos, trocken und brüchig.

Anti-Aging mit Schere und Farbe Jennifer Lopez 2007

Fakt ist: Auch der richtige Haarschnitt und die passende Farbe wirken wie ein Elixier. Streng zurückfrisierte Sleek-Looks sind ab einem gewissen Alter genauso tabu wie akkurat geschnittene Kurzhaar-Cuts in extrem dunklen Nuancen. Optimal sind Frisuren, bei denen die Haare in Bewegung bleiben. Ein leichter schulterlanger Stufenschnitt wirkt lebendiger als ein strenger Pagenkopf. Was die Farbe betrifft, so lautet die Devise: immer zwei bis drei Töne heller als die eigene Haarfarbe. Hellere und warme Farben wie etwa Goldblond oder softe Schoko-Töne schmeicheln dem Teint und wirken wie ein Lifting.

Jennifer Lopez 2015

Für mehr Fülle, Geschmeidigkeit und Vitalität: Reparatur & Fülle von Elvital, L’Oréal Paris, um ca. € 2,80

S pe n d e n t kei F e u ch t i g h e n ei u n d v e rl G l a nz

Beauty-Food für die Haare Da Haare zu einem überwiegenden Teil aus Proteinen bestehen, ist eine kontinuierliche Versorgung mit Eiweiß in Kombination mit Omega-3-Fettsäuren, Eisen und Zink für geschmeidiges Haar unerlässlich. Die in Nüssen enthaltenen Fettsäuren verleihen nicht nur Glanz, sondern stärken auch die Haarwurzel. Genauso wie Biotin, das in gesunden Vollkornprodukten, in Eiern, aber auch in grünem Gemüse steckt. Gemeinsam mit wertvollen Antioxidantien wie Vitamin C aus Obst wird das Haarwachstum unterstützt und die Struktur gestärkt.

Shampoo gegen dünner werdendes Haar von L’Oréal Professionnel um ca. € 18,–

Conditioner für angegriffenes Haar, für mehr Geschmeidigkeit und Glanz von Redken

Kräftigendes RepairShampoo mit Proteinen von Garnier Fructis um ca. € 3,80

vor S ch ü tz e n u s t l Ha ar ve r n di e ke u n d st ä r a ut Kop f h Pflegt und schützt mit Pro-Vitamin B5 und B3 gegen Haarbruch: Kräftigungs-Tonic von Pantene Pro-V um ca. € 6,80

Kopfhautpflege zur Aktivierung der Haardichte von Kérastase, Preis auf Anfrage Kitzbühelerin | 39


· Schönheit & Gesundheit Reaktivierendes Jugendlichkeitsserum gegen dünner werdendes und ergrauendes Haar: Densifique Sérum Jeunesse von Kérastase um ca. € 65,–

den S toppe n sAl t e r u n g prozess

SOS-Plan

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Eine auf die veränderten Bedürfnisse der Haarstruktur abgestimmte Pflegelinie ist das A und O für revitalisiertes, jugendliches Haar. Spezielle Inhaltsstoffe wirken nicht nur auf die Regenerationszyklen ausgleichend, sondern polstern auch auf oder reaktivieren Volumen. Hochdosierte Konzentrate angereichert mit Arginin, Pro-Vitamin B5, Kurkuma, Koffein oder Ginseng packen das Übel sprichwörtlich an der Wurzel, stimulieren das Wachstum und reparieren das Haar von innen. Produkte mit essentiellen Lipiden pflegen, spenden Feuchtigkeit und geben Glanz und Geschmeidigkeit zurück, während Wirkstoffe mit antioxidativem Vitamin E, Co-Enzym Q10 oder Hyaluronsäure der Alterung entgegenwirken, Kollagen auffüllt und Lücken in der Haarstruktur schließt.

Innovation für empfindliche Haut tiven Konzentrat kann !QMS MEDICOSMETICS jetzt punkten. Mit Repair 3 Complex wird die Behandlung von Haut-Erythemen unterstützt. Auch für sehr empfindliche Haut ist das Serum geeignet. Das Produkt wirkt beruhigend und pflegend. Das Serum zeichnet sich durch eine seidig-zarte Grundlage aus: Eine O/W-Emulsion, die ideal für empfindliche Haut ist, weil Wassermoleküle die Fettmoleküle umschließen, sodass die Emulsion ohne zu fetten einziehen kann. Was bleibt, ist ein entspanntes, angenehmes Hautgefühl.

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Fotos: !QMS MEDICOSMETICS

Es ist die Innovation, die !QMS MEDICOSMETICS antreibt.


Foto: Shutterstock

Wohnen

Ab ins Bad! Eine Welle der Begeisterung lösen die neuen Trends bei der Gestaltung eines modernen Bades aus. icht einfach nur Nasszelle, sondern viel Raum zum Relaxen – so präsentieren sich die neuen Bäder. Sie werden zum Wohnraum für die ganze Familie, ein Rückzugsort für Körper, Geist und Seele, ausgestattet mit heimeligen Möbeln, umrahmt von kuscheligen Accessoires, be-

leuchtet von farbigen Lichtquellen. Abseits der klassischen Badezimmermöbel laden schicke Schränke und Sitzgelegenheiten zum Verweilen in die persönliche Wellnessoase ein. Weg von weißen Fliesen zieren erdig sanfte Töne die Wände. Soundund Musikeffekte sind tonangebend.

terstock

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Sauna im Sommer. Wer sich an heißen Sommertagen einen gesunden Aufguss in der Sauna gönnt, tut sich etwas Gutes. Körperliche und seelische Erholung, Reinigung und innere Entschlackung sind nur einige der positiven Eigenschaften, die für das Saunabaden sprechen. Das Wechselspiel zwischen Kälte und Wärme bewirkt eine psychische Entspannung – der Erfrischungskick erfreut sich auch im Sommer immer größerer Beliebtheit.

Foto: Shut

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· Wohnen

der Traum

vom Leben auf  dem Land Die Fotografin Monika Schrack war fast ein ganzes Leben lang darauf fokussiert, einmal ein Bauernhaus zu besitzen. Viele Jahre war sie auf der Suche, bis sie schließlich fündig geworden ist. Die KITZBÜHELERIN hat sich ein Bild von diesem paradiesischen Anwesen gemacht. Text: Conny Pipal

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twas abseits von Itter mit seinem Schloss und der hübschen Kirche liegt das Itterdörfl. Man könnte sagen: dort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Jedoch sorgt die Anhäufung von Bauernhöfen, die alle fleißig bewirtschaftet werden, für einen regen

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Fotos: Monika Schrack

Betrieb, der Fuchs und Hasen in den nahen Wald verscheuchen würde. Kühe, Pferde, Ziegen und was man halt so auf einem Bauernhof hat, das beherbergt diese Ortschaft. Dazwischen findet man ein paar kleine Hotels und ein paar Pensionen, denn das riesige Skigebiet um die

Hohe Salve ist Winter wie Sommer ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende. Dort, im Itterdörfl, hat Monika Schrack jenes Bauernhaus gefunden, nach dem sie beinahe ein Leben lang auf der Suche war. Es füge sich gemütlich in die Ortsmitte


Wohnen  ·

Moderne Architektur im alten Bauernhaus

Küche mit Tradition

ein und man fahre ganz sicher daran vorbei, wenn man nicht wisse, wo es ist – und das sei auch gut so, schmunzelt die stolze Besitzerin des Hofes, der zwar einen Stall, aber keine Kühe hat: Eine einfache Stalltür dient als „Entree“. Von der Topkarriere zum Traumhaus Bevor wir in dieses ländliche Paradies eintreten, werfen wir einen Blick zurück. Schon als kleines Mädchen sammelte Monika Schrack bei ihrer Tiroler Großmutter in Niederösterreich mit Hühnern, Schafen, Schweinen und sonst allerlei Getier unvergessliche Kindheitserinnerungen auf dem Land. Und doch zog es sie vorerst hinaus in die Welt. Sie startete eine Modelkarriere in Wien und kehrte schließlich gemeinsam mit einem Fotografen als Stylistin aus Paris zurück. Die beiden gründeten eine Modelagentur und Mitte der Achtziger ein Modemagazin, für das sie neben anderen Magazinen noch heute zeitweise fotografiert und schreibt. Als Herausge-

berin und Chefredakteurin besuchte sie internationale Modeschauen und berichtete darüber, doch war der Wunsch selbst zu fotografieren letztendlich so groß, dass sie die Agentur abgab und nach New York übersiedelte, wo sie fast 20 Jahre lebte und arbeitete. Nach den vielen Jahren in New York

„Das Echte, das Ursprüngliche hat mir an diesem Haus so gut gefallen.“ Monika Schrack

wollte sie sich nun endlich den Traum vom Leben auf dem Land erfüllen, doch die Suche nach einem authentischen Bauernhaus in idyllischer Lage gestaltete sich nicht gerade einfach. Es vergingen einige Monate, ehe sie fündig wurde: „Ein frei stehendes Haus mit einem

Monika Schrack vor ihrem Traumhaus

großen Garten, nicht kopiert, sondern aus dem Alten gewachsen, genau so eines habe ich gesucht“, erinnert sich Monika Schrack voller Begeisterung und erzählt vom ehemaligen Schusterhof und von den einstigen Eigentümern, die eigens Bauernstuben aus Südtirol einbauen ließen. Einige der Böden und Holzdecken sind von diversen abbruchreifen Meraner Jagdschlössern und Bauernhöfen in das Anwesen in den Kitzbüheler Alpen übersiedelt. Und sie schwärmt vom großen weißen

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· Wohnen

Impressionen des idyllischen Gartenparadieses

Kamin, wo man die Socken zum Trocknen aufhängen kann, und vom alten Holzofen, der an kalten Tagen wohlige Wärme schenkt. Von den Bauernmöbeln habe sie einen großen Teil übernommen, nur die Stiege musste erneuert werden. Vor drei Jahren hat sie den Heu-

schober ausgebaut und zu einem loftartigen Familienraum umfunktioniert. Von dort sieht man auf den Wilden Kaiser und auf die Hohe Salve. Die Struktur habe sie aber im Großen und Ganzen belassen, sagt Monika Schrack, denn gerade das Ursprüngliche sei ihr in diesem Haus

„Fast mein ganzes Leben lang war ich auf der Suche nach so einem Bauernhof.“ Monika Schrack

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so wertvoll. Der Esstisch ist aus mehreren „Jogltischen“ zusammengesetzt, die durch ihre rustikalen Platten und die nach außen gerichteten Beine auch dem Auge vorzüglich munden. Harmonisch zusammengefunden Beim Stöbern im Schuppen hat sie einen alten Holzschlitten entdeckt, der nun als Couchtisch dient, und alte Wagenräder wurden zu Lampen umfunktioniert. Alles hat seinen Platz gefunden und fügt sich in seiner bäuerlichen Einfachheit liebevoll neben den Wandteppichen aus Bali und den marokkanischen Kelims ein, die Monika Schrack von ihren Reisen mitgebracht


Wohnen  ·   hat. Edle Designerstücke und das ein oder andere Basic-Teil von Ikea ergänzen sich in behutsamer Harmonie. Zurück im Obstgarten des Bauernhauses eröffnet sich ein wahres Naturparadies: Alte Hauszwetschken, Kirschbäume, Birnbäume und viele neue Obstbäume, die hoffentlich in den kommenden Jahren viele Äpfel und Birnen tragen und später die alten Obstbäume ersetzen werden, reihen sich herzhaft aneinander. Ende April blühen die Bäume in voller Pracht, Ende Juni werden so viele Kirschen geerntet, dass für die Nachbarn auch noch genug da ist. Dann wird Marmelade aus den Ribiseln, Brombeeren und Himbeeren gekocht. Um das sattgrüne Herzstück kümmert sich die Hausherrin selber, nur die Wiese wird von den Bauern gemäht. Ehe wir nun von diesem wunderbaren Bauernhaus Abschied nehmen, werfen wir noch einen kurzen Blick in den Pferdestall: „Da wohnen drei Kaninchen,

Fruchtiger Genuss selbstgemacht

ein jedes hat eine eigene Box“, lacht Monika Schrack über die tierische Luxusherberge. Die vierbeinigen, felligen Freunde haben also ihre Unterkunft gefunden, nur für die zwei Sessel vom alten Steinbergkogel-Einerbügellift sucht Monika Schrack noch einen geeigneten Platz.


· Wohnen

Aus Liebe zu Natur und Menschen Seit 20 Jahren erfüllt das Bau- und Planungsbüro Resch außergewöhnliche Wohnträume in einer der schönsten Gegenden unseres Landes. Getragen von traditionellen Werten und verbunden mit moderner Technik, schaffen Sebastian und Erika Resch mit ihrem Team ganz besondere Lebensräume. Fotos: Resch

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nser Berufsleben stellt uns vor enorme Herausforderungen. Der Arbeitsalltag wird immer schnelllebiger und hektischer. Aber nicht nur beruflicher Stress, sondern auch verschiedenste private Lebenssituationen können uns sehr belasten. Rundherum steigen die Burnout-Raten, Krankheiten und Allergien nehmen zu, aber die Welt bleibt trotzdem weiter hektisch. Im Laufe des Lebens lernt aber je-

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der, dass Glück nur dann einzieht, wenn man selbst ausgeglichen ist und mit seiner Familie und seinen Freunden das Leben genießen kann. Deshalb ist es für viele so wichtig geworden, nach einem anstrengenden Alltag einen idyllischen Platz zu finden, an dem man für sich und seine Familie Zeit hat. Es ist ein großes Geschenk, in einem der schönsten Erholungsräume der Alpen zu leben. Der Tourismus blüht und den Gä-

sten und Einwohnern wird vom Wandern bis hin zum Schifahren alles geboten. Das Bedürfnis, seine Freizeit in einer Umgebung mit unberührter, noch gesunder Natur zu verbringen, frei von Stadthektik, Staub und Lärm und vielen Unsicherheiten, findet immer höhere Priorität. Das alles sind Gründe, die für eine sinnvolle Investition in einen wohltuenden und wertigen Lebensraum sprechen.


Wohnen  ·   und letztendlich in einzigartiger Weise umzusetzen. Doch warum suchen so viele ein idyllisches Bauernhaus? Warum ist der Trend zum Altholz so groß? Die Sehnsucht der Menschen nach Gemütlichkeit, Verbundenheit und der Nähe zur Natur ist gerade in Zeiten wie diesen groß. Diesen Raum zu schaffen und dabei die alten Werte mit dem neuesten Stand der Technik zu verbinden ist die Aufgabe des Baumeisters.

Seit nunmehr 20 Jahren erfüllt Sebastian Resch genau diese Wohnträume und er weiß, dass diese für die meisten Menschen eng mit der Kultur und der Landschaft einer Region verknüpft sind. Im Jahr 1995 eröffnete der Baumeister gemeinsam mit seiner Frau Erika ein kleines Büro in Going, umhüllt von einem familiären und gemütlichen Flair und getragen von der Liebe zu diesem Beruf. Angefangen hat es mit kleinen Umbauten, nach und nach kamen neue Aufgaben und Projekte hinzu. Die seriöse Betreuung, Planung und Umsetzung hat sich herumgesprochen, wodurch sich stetig neue Kunden an das Planungsbüro wenden.

Die perfekte Rundumbetreuung Die Ideen und Träume seiner Auftraggeber perfekt umzusetzen, das haben sich Sebastian Resch und sein Team als oberstes Ziel gesetzt: Von der Planung über den Entwurf bis hin zur Ausschreibung und der termingerechten Ausführung des künftigen Eigenheims kommt alles aus einer Hand – und natürlich werden auch Behördenwege und Genehmigungen, die ansonsten sehr zeitaufwändig wären, übernommen. Das Planungsbüro Resch arbeitet ausschließlich mit den besten Handwerkern der Region zusammen und versteht es als seine Aufgabe, das passende Handwerkerteam für die Umsetzung der Kundenwünsche zusammenzustellen. Mit viel Fleiß und Leidenschaft und vor allem Ehrlichkeit wurde im Laufe der vergangenen Jahre so ein professionelles Netzwerk geknüpft, das jeder Anforderung gerecht wird und selbst anspruchsvollste Herausforderungen meistert. Abläufe und Kosten

sind transparent, „Kalkulationen“ werden eingehalten, Handschlagqualität garantiert. So haben sich aus zahlreichen Geschäftsbeziehungen über die Zeit wahre Freundschaften entwickelt. Schon vor Baubeginn das neue Eigenheim besichtigen Damit jeder Raum und jede Ecke Ihres Traumhauses am Ende auch genau so ausgeführt sind, wie Sie es sich wünschen, setzen Sebastian Resch und seine Mitarbeiter von Anfang an auf Professionalität und Transparenz: Mittels 3D-Technik können alle Zeichnungen visualisiert und so für jeden „vorstellbar“ gemacht werden. Dank der ausgewogenen Mischung aus jungen und erfahrenen Mitarbeitern ist das Team von Sebastian Resch für alle Anforderungen auch in Zukunft bestens gerüstet. Denn Werte wie Bodenständigkeit und Tradition, professionell und nach dem neuesten Stand der Technik umgesetzt, werden auch in vielen Jahren noch ihre Gültigkeit haben.

Bau- und Planungsbüro Resch GmbH Kaiserweg 30 6353 Going am Wilden Kaiser Tel.: 05358 / 22 00 Fax: 05358 / 22 33 info@bm-resch-kitz.at www.bm-resch-kitz.at

Glück auf Kundenwunsch Oft gleicht die Aufgabe eines Baumeisters der eines Mediators, der es versteht, alle Bedürfnisse wahrzunehmen und diese miteinander in Einklang zu bringen. Es braucht viel Fachwissen und Feinfühligkeit, um die Wünsche und Anliegen der Bauherren zu verstehen

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· Wohnen

Das Team: Wolfgang Czappek Ist bereits seit 35 Jahren im Baugeschehen und seit 2000 beim Büro Resch. Seine Erfahrungen aus der Branche sind Gold wert. Er koordiniert die Wünsche der Bauherren vom ersten Treffen bis zur Fertigstellung und setzt diese mit den Firmen vor Ort um.

BM Dipl.-Ing. Christian Flatscher Ist seit 2001 im Planungsbüro tätig. Er ist Supervisor und für die Planung zuständig. Er organisiert die Technik und Büroabläufe und steht bei allen Problemen hilfreich zur Seite.

Ing. Mario Czappek Ist seit 2008 im Büro Resch und von Anfang an hauptsächlich für die Entwurfsplanung, Baueingabe und Polierplanung zuständig. Er hat die Fähigkeit, viele Themen von allen Seiten zu beleuchten, wodurch viele Lösungen bereits auf dem Plan gefunden werden können.

BM Ing. Kerstin Winderl Ist seit 2008 im Büro und in der Planung großteils für die Ausschreibungen zuständig. Hier koordiniert sie die Einhaltung der Fristen und Abgaben. Sie setzt sich spielend leicht bei ihren männlichen Kollegen durch und hat vor kurzem auch die Baumeisterprüfung abgelegt.

Ing. Leonhard Salfenauer Seit 2013 als Bauleiter im Betrieb. Nach 20 Jahren bei einem Bau-Großunternehmen betreut er nun im Familienunternehmen Projekte komplett von Anfang bis Ende.

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Seit fast 50 Jahren zeigen wir an unseren beiden Standorten die neuesten Trends in Sachen Fliesen und Naturstein. In unseren Ausstellungen in Kössen und St. Johann bieten wir eine einzigartige Auswahl an Gestaltungsmöglichkeiten und Produkten mit denen sich auch Ihr Traumbad verwirklichen lässt. Mo - Fr: 07.30 - 12.00

Erleben Sie bei uns hautnah die vielfältigen Kompositionen von Materialien, Farben und Formen. Wir freuen uns auf Sie.

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❧ · Wohnen

Gemütlich

im Grünen Modernes Design und optimale Funktionalität: Die aktuellen Gartenmöbel und Deko-Elemente sind eine Bereicherung für jeden Garten! Fotos: Hersteller

Outdoor-Garnitur von Kettal über Aufschnaiter, Preis auf Anfrage

Swingrest von Dedon über Wetscher, ab € 2.850,–

Schöne Deko-Elemente für den Gartenbereich finden Sie bei: Blumen Ambiente Florales & Dekoration Speckbacherstr. 6a 6380 St. Johann i. T. Tel.: 05352 / 63 912

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Sessel „Forest“ von Weishäupl über Wetscher, ab € 448,–


· Wohnen

Bauerngärten blühen wieder auf

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den wenig Nahrung. Wir Menschen müssen darauf schauen, dass sie wieder genügend Nährstoffe finden, denn was den meisten nicht bewusst ist: Ohne Bienen gibt es keine Blumen“, weiß Hans-Peter Sulzenbacher und gibt uns wertvolle Ratschläge für die richtige Gestaltung: „Blühende Staudenmischungen, Rittersporn, Hortensien, Strauchrosen in allen Variationen und auch der Storchenschnabel, der von Mai bis zum ersten Frost blüht, werden gerne verwendet“, so der Fachmann.

Entgeltliche Einschaltung

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ir blicken über den hölzernen Zaun und staunen über die unvergleichliche Anmut, die uns ein Bauerngarten in seiner Vielfalt darbietet. Eine blühende Pracht vom Frühjahr bis hinein in den Herbst, so schön kann ein Garten sein, wenn man sich wieder auf das Ursprüngliche besinnt: „Der Trend geht wieder zu den naturnahen Gärten. Das ist nicht nur wohltuend fürs Auge, sondern auch wichtig für unsere Bienen. Viele dieser nützlichen Tiere sterben wegen der Milbe und sie fin-

Fotos: Sulzenbacher

Eine summende Bienenschar, duftende Wiesenblumen, knackfrisches Obst und Gemüse, wohlschmeckende Früchte – entscheidet man sich für einen Naturgarten, hat man den Samen für ein blühendes Paradies gesät.


Wohnen  ·   Zurück zu den Wurzeln Die eigenen Radieschen ernten, den knackigen Salat zupfen, die süßesten Früchte genießen – das Thema Selbstversorgung wird wieder großgeschrieben: „Dabei ist es besonders wichtig, die entsprechende Pflanzenauswahl, die richtigen Sorten zu wählen“, erklärt der Gartenspezialist und ergänzt: „Der Kompost oder Rindenhumus muss fachgerecht in den Boden eingearbeitet werden und beim Düngen ist darauf zu achten, ausschließlich organische Komponenten zu verwenden.“ In der heutigen Zeit sei durch das häufige Mähen, durch die Verwendung von Mähmaschinen und aufgrund der intensiven Bewirtschaftung der natürliche Kreislauf unterbrochen, so der Gartengestalter und er rät: „Lieber weniger mähen, das Heu liegen und trocknen lassen.“ Das Resümee? Statt ins moderne Fitnessstudio zu gehen, darf man ruhig einmal wieder zur guten alten Sense greifen.

Zwei, die perfekt zusammengewachsen sind, zeigen sich in formvollendeter Pracht – der Bauerngarten und die moderne Architektur: „Genauso beliebt wie die traditionelle Gestaltung mit den typischen Lärchenzäunen ist inzwischen auch die moderne Version der Naturgärten. Dabei werden die Elemente einfach liebevoll integriert, sei es die Bepflanzung oder auch Details wie Hochbeete, die wir auch aus trendigem Cortenstahl anbieten. Dieses Material wird auch gerne für Zäune verwendet“, so Hans-Peter Sulzenbacher.

Kontakt Sulzenbacher GmbH Der Gartengestalter Bahnhofstraße 28 6361 Hopfgarten im Brixental Tel.: 05335 / 40 080 Fax: 05335 / 40 08 080 imgarten@aon.at

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· Wohnen

Vielfalt auf kleinstem Raum Optimale Verhältnisse für verschiedenste Kräuter bei geringem Platzaufwand: Eine Kräuterspirale oder -schnecke bietet durch unterschiedliche „Klimazonen“ Platz für zahlreiche Pflanzen. Text: Judith Haaser

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ie Kräuterspirale ist zwar keine neue Erfindung, liegt aber gerade wieder voll im Trend. Tee-, Arznei- und Küchenkräuter können so bei geringem Platz- und Zeitaufwand im eigenen Garten angebaut werden. Dieses Hochbeet aus Steinen stellt eine attraktive, zeitgemäße Anbauform dar, die

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Fotos: Shuttertsock, GU/Jutta Schneider, Michael Will

gleichermaßen naturnah, ästhetisch und funktional ist. In nur wenigen Arbeitsschritten entsteht ein spiralförmiges Beet, das nach der Errichtung nur sehr wenig Arbeit macht. Der ideale Standort dafür ist sonnig und windgeschützt. Unterteilt wird sie meist in vier Zonen: Eine Wasser-, eine Feucht-, eine Normal- und

eine Mittelmeerzone, wobei nicht alle vier Zonen vorhanden sein müssen. Die klassische Kräuterspirale ist von Süd nach Nord ausgerichtet, sodass der Teich im Süden liegt. Der Durchmesser einer normalen Spirale beträgt zwischen 1,5 und 2 Metern bei einer Höhe von einem Meter.


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1. Mit einem Zirkel aus Stab, Schnur und Stock den Grundriss aufzeichnen und für das Fundament die Humusschicht etwa 15-20 cm tief ausheben.

2. Groben Schotter, Splitt oder Kies als Dränage einfüllen, damit das Wasser abfließen kann. Diese Schicht mit einem Vorschlaghammer festigen. Mit Kalk oder Steinmehl die Spirale „vorzeichnen“.

Bepflanzung 3. Für die unterste Reihe quaderförmige Steine auswählen. Wichtig: Die Mauer muss eine leichte Neigung, etwa 10 Grad, nach innen haben. Die Mauersteine sollten eine möglichst gerade Auflagefläche haben, damit sie gut aufeinanderpassen. Keine freistehende Mauer errichten, sondern immer hinterfüllen. Dazu den Kern mit Abfallsteinen und Splitt aufschütten.

4. Damit die Mauer stabil ist, sollten die Steine immer versetzt liegen. Große Fugen schließen, indem man kleinere Steine mit dem Maurerhammer in die Zwischenräume klopft.

5. In den obersten Bereichen magere Bodenverhältnisse schaffen: zwei Drittel Sand, etwas Erde und Kompost. Nach unten hin soll sich der Sandanteil reduzieren und der Anteil von Erde und Kompost immer mehr erhöhen. Zum Teich hin nur noch

Erde und Kompost verwenden!

6. Für den Teich: Die einfachste Methode ist es, einfach einen Kübel in den Boden einzulassen. Diesen mit Steinen umranden und zu einem Drittel mit Kiesel und Sand befüllen.

Erst mit dem Bepflanzen beginnen, nachdem sich die Erde nach ausreichendem Wässern gesetzt hat. Für die oberste Zone wärmeliebende Kräuter aus dem Mittelmeer wie Lavendel, Salbei, Thymian, Majoran oder Oregano verwenden. Für die Übergangszone Kräuter, die humosen Boden und Wärme benötigen, auswählen. Ideal sind Liebstöckel, Bohnenkraut, Currykraut, Arnika oder Koriander. Für den untersten Bereich mit höherem Kompostgehalt eignen sich Dill, Schnittlauch, Kümmel, Borretsch und Gewürzfenchel. In die unterste Zone kommen Melisse, Minzen, Petersilie und Kerbel. Am Teich gedeihen Brunnenkresse und Wasserminze. Für die Zwischenräume an der Außenseite eignen sich Hauswurz, Mauerpfeffer oder Tripmadam.

Kräuterspirale Kräutervielfalt auf kleinem Raum, Heide Bergmann: Gräfe und Unzer Verlag ISBN: 9783833834639

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· Wohnen

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KLAFS stellt sich in der Branche breit auf gebaute Dachboden, ein ungenutztes Zimmer, der Wintergarten oder das Gartenhaus lassen sich zu einer Wellness-Oase aufrüsten. Ein Spa-Bereich in den eigenen vier Wänden ist für viele Menschen ein Wunschtraum – mit dem neuen RÖGERProgramm lässt sich diese langfristig nutzbare Investition leicht umsetzen.

Wellness für Ihr Zuhause Ein geräumiges Badezimmer mit einer Zusatzfläche ab drei Quadratmetern, der aus-

Qualität und Erfahrung Maximaler Komfort, vielseitige Funktionalität, ein gutes Aussehen und lange

Lebensdauer sind die Eckpfeiler, auf denen die Produkte von RÖGER basieren. Im Vordergrund steht eine solide und verlässliche Qualität: Fünf Jahre Garantie auf die Konstruktion der Saunen und Infrarotkabinen sind für diesen Qualitätsanbieter in der KLAFS-Gruppe selbstverständlich. Das private Produktprogramm mit anspruchsvollem Design lässt sich perfekt in den Familienalltag integrieren. Die Produktlinien von RÖGER sind das Ergebnis jahrelanger

Entgeltliche Einschaltung

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auna- oder Wärmekabinen werden längst nicht mehr nur in einem freien Kellereck aufgestellt. Für die private Wellness-Oase eignet sich praktisch jeder Raum – denn moderne, maßgeschneiderte RÖGER-Einrichtungen passen sich allen räumlichen Verhältnissen an.

Fotos: Röger by KLAFS

Wellness-Experte KLAFS baut seinen Markenauftritt weiter aus und bringt mit dem neuen Tochterbetrieb RÖGER, der auf Sauna und Infrarotwärme im privaten Heim spezialisiert ist, Top-Qualität und vielseitig schicke Entspannung in Ihr Zuhause.

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Wohnen  ·   Erfahrung und Kompetenz von KLAFS, den Sauna- & Spa-Spezialisten, und bieten den Kunden ein tolles PreisLeistungsverhältnis. Besuchen Sie uns In der KLAFS-Zentrale in Hopfgarten im Brixental können ab jetzt auch RÖGER-Produkte besichtigt werden. Dort gibt es neben einigen Messe-Schnäppchen auch die erstklassige Beratung von den Sauna-Experten. „Wer sich im Winter nach durchdringender Wärme sehnt, geht in die Sauna – und das immer öfter in den eigenen vier Wänden. Doch auch im Sommer bietet der wiederkehrende Wechsel von Überwärmen und Abkühlen nachhaltige gesundheitliche Vorteile. Unser Team in Hopfgarten beantwortet gerne alle Fragen zum Thema Sauna und Spa – ob in der kalten oder warmen Jahreszeit“, so Monika Kober, Geschäftsführerin von RÖGER by KLAFS in Österreich.

Für jeden das passende Klima Mit den kombinierten Anwendungen von Sauna- und Infrarotwärme ermöglicht die RÖGER-Einrichtung eine Vielfalt an Wellness-Erlebnissen. Beim Tepidarium wird per Knopfdruck das gewünschte Lieblingsklima gewählt. Ob finnische Sauna, Vitalbad oder Kräuterbad – hier wird jeder Badegeschmack getroffen. Mit dem RÖGER-Infrarotsitz kann in der Sauna zusätzlich die wohltuende Wärme mit Infrarotstrahlen kombiniert und in vollen Zügen genossen werden. „In einem Alltag, der von weltweiter Vernetzung und steigender Kom-

plexität geprägt ist, sind entspannende Rückzugsorte und Erholung immer seltener, aber umso wichtiger. Wir möchten mit hochwertigen Produkten Ihr Bedürfnis nach Entspannung erfüllen – und das am besten in den eigenen vier Wänden“, so Andrea Mayr, Expertin für das RÖGER-Programm. Für alle Schnellentschlossenen gibt es bei RÖGER derzeit einen beglückenden Bonus. Bei Einbau bis zum 15. September sparen Sie die Liefer- und Montagegebühren. www.roeger-sauna.at

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Fürs Leben Gönnen Sie sich eine Auszeit. Am Besten in Ihrem Zuhause: Saunen und Infrarotkabinen von Röger machen aus Ihren vier Wänden eine echte Wellnessoase. Bestellen Sie unseren neuen Katalog und finden Sie Ihr persönliches Modell! www.roeger-sauna.at oder 05335 21 15 21 1 RÖGER by KLAFS | Sonnwiesenweg 19b | 6361 Hopfgarten


· Wohnen

Kitzbühel ist die erste Reihe am Meer

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ner, die schon seit Jahrzehnten in dieser Branche in Kitzbühel erfolgreich tätig sind. Wie viel können Sie uns über diese Luxusimmobilie verraten? Diskretion steht bei uns an erster Stelle, deshalb möchte ich dazu nur so viel sagen: Es ist eine grandiose Immobilie, die alles bietet, was man sich wünschen kann. In diesem Haus gibt es nichts ein zweites Mal, alles ist handgefertigt und von unvergleichlicher Qualität.

Der Kauf einer Immobilie ist in erster Linie auch Vertrauenssache. Wie bauen Sie dieses Vertrauen auf? Dabei spielen persönliche Empfehlungen und Referenzen eine große Rolle. Mein Job ist sehr personenbezogen, das heißt, man kann das schönste Büro, das beste Marketing haben – wenn die Menschen, die dort arbeiten, nicht die entsprechende authentische Persönlichkeit mitbringen, wird der Erfolg ausbleiben. Ich komme aus einer Familie, in der Offenheit und Herzlichkeit eine große Rolle spielen. Wir waren acht Kinder, ich

Entgeltliche Einschaltung

KITZBÜHELERIN: Sie haben als jüngstes Immobilienbüro in Kitzbühel für das bislang teuerste Anwesen einen Käufer gefunden. Ist das reine Glückssache oder aber bieten Sie einen Service, der Sie von anderen Anbietern unterscheidet? Sophie-Frédérique Rings: Ich glaube, es ist eine Kombination aus Glück, Fleiß und Kompetenz, die letztendlich zum Erfolg führt. Ein ausgezeichnetes Netzwerk und ein exzellentes Know-how sind Voraussetzung, um Kunden in diesem Luxussegment das Vertrauen zu vermitteln. Es war aber nicht nur ein Glücksfall, dass gerade dieser Kunde bei uns hereinkommt und das Objekt nach der kurzen Vermarktungszeit von drei Monaten kauft. Wir sind zwar das jüngste Maklerbüro, aber in Wirklichkeit gibt es uns schon viel länger. Wir sind drei Part-

Fotos: First Kitzbühel Immobilien

Sie ist leidenschaftliche Kitzbühelerin und sie ist die erste Frau, die in Rekordzeit die teuerste Immobilie an den Mann gebracht hat. Sophie-Frédérique Rings ist Inhaberin von First Immobilien und gewährt uns im Interview einen einzigartigen Einblick in die Welt des schönsten Wohnens.


Wohnen  ·   waltung, Rechtsberatung, Facility-Management, Versicherungsvermittlung und Finanzierungshilfe. Außerdem gehört zur Firmengruppe eine Luxushotelkette. Unser großer Vorteil ist, dass unsere Partner die gleiche Einstellung haben wie wir, das heißt, sie leben unser Konzept, rund um die Uhr für unsere Kunden da zu sein. Secret Estate

bin die Fünfte im Bunde. Wir wurden schon früh darin gefordert und gefördert, mit größter Wertschätzung des Gegenübers unternehmerisch zu denken. Auf Ihrer Homepage www.firstkitzbuehel.com präsentieren Sie eine „Premium Selection“. Bedeutet dies eine weitere Steigerung zu Ihren ohnehin exklusiven Realitäten? Ja, die Immobilien und Partner in diesem Segment wünschen eine außergewöhnliche Betreuung. Die Objekte sind sowohl vom Preis als auch von der Lage einzigartig und dafür gibt es nur eine Handvoll Interessenten. Diese Kundenschicht hat Anspruch auf eine FirstClass-Dienstleistung, die sich noch arbeitsintensiver gestaltet. Beinhaltet das All-in-Konzept von First auch einen Kundenservice, der sich auf Sonn- und Feiertage ausdehnt? Wir sind 24 Stunden für unsere Kunden erreichbar. Wenn das Büro nicht besetzt ist, wird das Telefon automatisch zu mir umgeleitet, auch an Sonn- und Feiertagen. Ich reagiere auf jeden verpassten Anruf, denn dies hat mit Wertschätzung und Respekt zu tun. Die Leute vertrauen darauf, sie können sich auf mich verlassen. Das All-in-Konzept beinhaltet auch, dass ich die Anlaufstelle für alle rechtlichen, finanzierungs-, steuer- und bautechnischen Fragen bin. Unser Service umfasst Immobilienmanagement, Bauplanung, Architektur, Liegenschaftsver-

Auf welche Details legen Ihre Interessenten besonders viel Wert? Unsere Kunden legen größten Wert auf Vollständigkeit der Unterlagen, nicht nur bei Fragen, die das Objekt betreffen. Unsere Interessenten wollen zum Beispiel auch wissen: Wer ist der Nachbar? Die Hausaufgaben, die wir im Vorfeld machen, das heißt, bevor wir diese Immobilie auf den Markt geben, sind bis zum letzten Detail ausgereift. Sie arbeiten auch mit dem renommierten Architektenbüro von Herbert Günther zusammen. Welche Vorteile können Sie daraus schöpfen? In Bezug auf die Details zur Immobilie, wie die technische Prüfung des Gebäudes über Substanz, Bauweise und Mate-

rialien, genügt ein Anruf und Herbert Günther liefert innerhalb weniger Stunden das Ergebnis und die gewünschten Informationen. Wenn es bei einem Haus Änderungs- oder Renovierungswünsche gibt, bekommen unsere Kunden innerhalb weniger Tage ein komplettes Konzept samt Kostenvoranschlag. Warum glauben Sie, ist gerade Kitzbühel bei den gut betuchten Kunden so beliebt? Kitzbühel bietet alles, was sich die Menschen von einer Alpenregion erwarten, sei es das Sport- und Freizeitangebot, eine perfekte Infrastruktur, eine erstklassige Gastronomie, luxuriöse Geschäfte, Lifestyle im höchsten Segment oder auch internationale Events wie das Hahnenkammrennen, das Generali Open, die Alpenrallye. Kitzbühel zieht das ganze Jahr über die Menschen an. Diese Alpenstadt ist die erste Reihe am Meer und wird immer gefragt sein. Darüber hinaus ist eine Immobilie in Kitzbühel eine sichere Wertanlage für Menschen aus der ganzen Welt. Vielen Dank für das Gespräch! Conny Pipal

Imperial Mountain Estate

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Dem alten Holz eine neue Heimat geben Die Liebe zum Altholz wurzelt in der Sehnsucht des Menschen, sich wieder mit der Natur und ihren Schätzen zu verbinden. Dieses natürliche Material schenkt uns einen Lebensraum, der Vergangenes mit der Gegenwart in harmonischer Weise vereint. Text: Conny Pipal

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Fotos: Shutterstock


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er Anblick und der Duft von altem Holz versetzen uns in alte Zeiten. Es sind die Erinnerungen an früher, die unser Auge erfreuen und die Sinne erwecken. Die verwitterten Bretter, von der Sonne verbrannt, von Wind, Regen und Wetterkapriolen gezeichnet, haben sich das von der Natur geprägte Aussehen über Jahrhunderte angeeignet. So wirkt sich auch der Witterungseinfluss maßgeblich auf die Farbe des Holzes aus – von Hell- und Dunkelbraun bis hin zu Grautönen zeigt es sich in den verschiedenen Schattierungen. Altes Holz ist mit der Tradition einer Region gewachsen, hat Generation über Generation begleitet und stammt meist von alten Bauernhöfen, Stadeln und Heuböden. Behutsam werden die jahrhundertealten Balken und Bretter ausgenagelt und

Behutsam werden die jahrhundertealten Balken und Bretter ausgenagelt und gesäubert.

Jede Maserung ist individuell gewachsen, kein Brett gleicht dem anderen. gesäubert, bevor sie wieder ein neues Zuhause in der Gegenwart finden. Dieses Naturmaterial mit seiner lebhaften Geschichte gibt unseren Wohnräumen auch heute noch einen ganz speziellen Charakter und verströmt eine wohlige Nestwärme. Es liegt schon seit Jahren im Trend und fügt sich auch in einem modernen Ambiente harmonisch ein. Bevor das Altholz in Häuser und Wohnungen einzieht, wird es wiederaufbereitet und gereinigt. Jedes Brett ist anders Seit etwa 500 Jahren schon wird es als Baumaterial verwendet, das weder einen Anstrich noch Holzschutzmittel erfordert und somit ökologisch, wertbeständig und nachhaltig ist. Nicht nur das spezielle Aussehen macht das Altholz besonders beliebt, es sind auch die herausragenden Eigenschaften wie die besondere Härte, Trockenheit und kein Schwinden, die es auszeichnen. Jede Maserung ist individuell gewachsen,

kein Brett gleicht dem anderen. Fern von Massenproduktion, lieber ganz nah an der Natur, so könnte man die Philosophie von Menschen bezeichnen, die diesem alten Holz den Raum geben, sich in seiner ganzen Schönheit zu entfalten. Die Vielfalt der unterschiedlichsten Einsatzbereiche verleiht diesem Material zusätzliche Attraktivität. Sowohl im Innenbereich als auch für Außenverkleidungen kommt es zur Verwendung. Gehacktes Altholz, eine spezielle Form, zeigt die sichtbaren Spuren der Verarbeitung und steht bei der Wohnraumgestaltung hoch im Kurs. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Mit Liebe zum Detail werden Fußböden, Wandverkleidungen, Stuben und jegliche Art von Möbeln durch den Einsatz dieses natürlichen Baustoffes zu einem exklusiven Unikat. Unbeeinflusst von modischen Trends bezaubert das Altholz mit seiner Unvergänglichkeit und – aus altem Handwerk gefertigt – überdauert Formen und Zeiten.

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Modern Lifestyle, aus regionaler Tradition gewachsen.


· Wohnen

Die schönsten Schattenseiten Wir können es kaum erwarten, die wärmenden Sonnenstrahlen zu begrüßen. Und doch gibt es Tage, an denen uns die Hitze zu schaffen macht. Gerade auf der Terrasse, auf dem Balkon, aber auch in den Wohnräumen wünschen wir uns einen guten Schutz.

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lich sind und von uns extra angepasst werden“, so Fritz Wallner. So können wir den Sommer in vollen Zügen genießen!

Wallner Raumausstattung GmbH 6364 Brixen im Thale Brixentaler Str. 9 Tel.: 05334 / 60 80 wallner@tirol.com www.wallner-tirol.at 6380 St. Johann in Tirol Wieshoferstr. 54 Tel.: 05352 / 63 932 a.schwaiger@tirol.com www.wallner-tirol.at

Fotos: Wo&Wo, Wallner

Naturtöne gefragt. Der neueste Coup in Sachen Sonnenschutz für außen: Mit einer Fassadenmarkise samt integriertem Insektenschutz schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Diese Art ist nicht nur eine Wohltat fürs Auge, sondern auch ein effektiver Schutz vor lästigen Störenfrieden. Nicht für alle ist es eine Freude, wenn die Temperaturen steigen. Immer mehr Allergiker leiden unter dem Pollenflug. Für Erleichterung sorgen Pollenschutzgitter, die sowohl an den Fenstern als auch an den Türen angebracht werden. Diese Produkte sind mit einem feinen Gewebe ausgestattet, das Blütenstaub und Co. aus den Wohnräumen fernhält: „Je nach Wunsch gibt es verschiedene Modelle, die sowohl zum Schieben als auch als Schwingtüre erhält-

Entgeltliche Einschaltung

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m die passende Beschattung für die jeweiligen Bedürfnisse zu finden, ist der Rat des Fachmannes unabdingbar. So rät Fritz Wallner vom gleichnamigen Raumausstattungsstudio mit Geschäften in Brixen i. T. und St. Johann, sich bei der Wahl gut zu informieren: „Bei dem Angebot von Markisen und Rollos hat sich in den vergangenen Jahren viel getan: Nicht nur der Schutz ist wesentlich besser geworden, auch in Hinblick auf Form und Farbe präsentiert sich ein vielfältiges Programm“, so der Experte. Der Trend geht eindeutig zur Cassettenmarkise. Dabei wird der gesamte Stoff schützend aufgerollt, die Gefahr der Verschmutzung ist wesentlich geringer. Geht es um die Wahl der Markisenfarben, so sind erdige


Auf 30 hammermäßige Jahre! Meistertischler Sepp Hofer feiert sein rundes Firmenjubiläum – von Liebhabern für Liebhaber!

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Qualitätsgarantie Einer für alle und alle für Qualität – vom Lehrling bis zum Chef. Ein System, das nicht nur die persönlichen Motivationsansprüche der Mitarbeiter genau auf den Punkt bringt, sondern auch die Wünsche ihrer Kunden. Und weil immerhin 80 % von diesen überzeugte „Wiederholungstäter“ sind, weiß man, dass man damit nicht auf dem Holzweg sein kann. Einrichtungen werden exakt geplant, liebevoll gefertigt, behutsam veredelt und in den Räumlichkeiten vor Ort montiert. Und: Knifflige Aufgaben sind sowieso das Spezialgebiet der Hofer-Truppe.

Deshalb lieben wir es, unverwechselbar zu sein und Einzigartiges zu schaffen. Unsere Kunden sind es schließlich auch. Während die einen die Offenheit lieben, suchen die anderen lieber ein ruhiges Eckerl zum Abtauchen ... Und wir tischlern‘s ihnen auf den Leib. Mit Leib und Seele. TAG DER OFFENEN TÜR AM 30. AUGUST Feiern Sie mit uns ein sägenhaftes Fest zum 30-jährigen Firmenjubiläum!

Sepp Hofer Tischlerei und Möbelhandel Pass-Thurn-Straße 3 6372 Oberndorf in Tirol Tel.: 05356 / 62 994 info@sepp-hofer.com www.sepp-hofer.com

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Foto: rol.art images

enau 30 Jahre sind die Hofers jetzt nämlich schon in Sachen Holz unterwegs: mit vielen Neuerungen, dutzenden Um- und Zubauten, jeder Menge Personalaufstockungen u. v. m. – aber Gott sei Dank noch nie auf dem Holzweg! Und das liegt daran, dass die Oberndorfer Tischlergilde vor allem eines verbindet: die Liebe zu ihrem Beruf und zu ihrem Rohstoff! Was vor 30 Jahren als Einmannbetrieb im elterlichen Bauernhaus begonnen hat, hat sich mittlerweile zum 1-a-Vorzeige-Familienbetrieb mit 30 kernigen Mitarbeitern gemausert. Denn eines wusste der Firmenchef schon immer: „Was man gern macht, macht man gut“ – und so entstehen in Oberndorf nunmehr seit 1985 Meisterstücke von Top-Qualität mit jeder Menge Herzblut. Oder eben Stücke „von Liebhabern für Liebhaber“, wie es sich Meistertischler Sepp Hofer zum Unternehmensleitsatz gemacht hat.

WER KEINE ECKEN UND KANTEN HAT IST EINE NULL

Drei Generationen im Zeichen des Holzes! Josef Hofer sen., Tischlermeister Josef Hofer jun., Rosmarie Hofer, Ing. Markus Hofer, Tischlermeister Sepp Hofer

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Wohnen  ·

In Business-Look und Schutzhelm auf der Baustelle Der Einzug in einen wohltuenden Lebensraum beginnt mit der optimalen Planung, begleitet von einer einfühlsamen Gestaltung bis hin zum freudigen Einzug. Das Planungsbüro Hagger beschreitet diesen Weg in besonderer Weise. Die Begeisterung steht Tanja Hagger ins Gesicht geschrieben, ihre Leidenschaft für ihre Arbeit begleitet sie stets: „Da kommt es auch mal vor, dass ich in einem Café sitze, plötzlich kommt mir eine Idee und ich zeichne sie auf einer Serviette auf“, lacht sie und schon macht sie sich auf den Weg zur nächsten Baustelle – im lässigen Business-Outift und mit dem Schutzhelm unterm Arm. Ja, diese Frau steht ihren Mann.

„Unser Ziel ist es, eine wohlige Wohnoase zu schaffen. Der Trend geht dahin, die richtige Mixtur zwischen Tradition und Moderne zu kreieren. Gemütlich und trotzdem trendig ist angesagt. Man geht heute weg von kleinen Räumen hin zum offenen Wohnraum, zu einem Wohnen miteinander“, weiß die Fachfrau. Das wichtigste sei das Gespräch mit dem Kunden. Dabei stelle sich Tanja Hagger die Frage: „Wohin geht die Reise des Kunden in Sachen Wohnen und wo will er ankommen? Wie sind die Gewohnheiten? Das und noch viele weitere Fragen werden andiskutiert.“ Ihre Aufgabe sei es, die Antwort darauf in Perfektion umzusetzen.

Hagger Planungs& Ingenieurbüro Kupfstattgasse 5 6373 Jochberg Tel.: 05355 / 5435 Fax: 05355 / 5806 info@hagger.at www.hagger.at

HOCHBAU-ARCHITEKTUR INNENARCHITEKTUR SV-TÄTIGKEIT ENERGIEBERATUNG

Entgeltliche Einschaltung

Fotos: First Immobilien/Florian Mitterer; Portrait: Rolf Kriesche

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etritt man dieses außergewöhnliche Chalet am Rande von Kitzbühel, gibt einem die großzügige Fensterfront den einzigartigen Blick auf die Kitzbüheler Alpenwelt frei. Es ist ein heimeliges Wohngefühl, das einen durchströmt, wenn man von dem traditionell-trendigen Ambiente umhüllt wird. Das Schlafzimmer mit dem französischen Kamin, zwei Kinderzimmer mit eigenem Nassbereich und Schrankraum und zwei Gästezimmer, ein TV-Raum, der Wellnessbereich mit Doppeldusche, eine Dampfsauna und ein Hallenbad präsentieren sich in einzigartiger Weise ebenso wie der Outdoor-Bereich mit der traumhaften Terrasse. „Dieser Wohntraum, verteilt auf 300 Quadratmetern, wurde von unserem Planungsbüro in liebevoller Detailarbeit geschaffen“, erzählt Tanja Hagger und erklärt ihre Firmenphilosophie: „Wir begleiten unsere Kunden von der ersten Kontaktaufnahme bis zum finalen Einzug und stehen auch gerne darüber hinaus mit Rat und Tat zur Seite.“ Um für Menschen einen besonderen Lebensraum zu gestalten, wird zuerst eine Handskizze gefertigt, bevor der digitale Entwurf entsteht.

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· Wohnen

Trends im Kasten

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fortschreitender Modulsysteme besteht darin, dass diese sich perfekt in alle Räumlichkeiten integrieren und individuell anpassen lassen. In Kombination mit der hohen Planungskompetenz von Einrichtungsprofi Aufschnaiter sind den Gestaltungsideen und Möglichkeiten kaum Grenzen gesetzt. Komplettausstatter aus Leidenschaft Neben einer großen Auswahl an Designermöbeln, Interior-Konzepten, Wohnaccessoires und Dekoartikeln auf über 4.000 Quadratmetern bietet Auf-

schnaiter die komplette Ausstattung aus einer Hand. Angefangen bei der fachkundigen Beratung durch diplomierte Wohnberater über die detaillierte Planung bis hin zur hochwertigen Maßarbeit aus der hauseigenen Tischlerei. Das gesamte Aufschnaiter-Team verfolgt tagtäglich ein Ziel: die Kundenwünsche von A bis Z zu erfüllen und dabei den persönlichen Stil zu unterstreichen: verlässlich, pünktlich und leidenschaftlich. Auf geht’s nach St. Johann, um dort die neuen Kleiderschränke der Superlative zu bestaunen! www.aufschnaiter.com

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it seiner nagelneuen Ausstellung der neuesten Poliform-Schrankmodelle lässt Aufschnaiter so manchen Wunsch wahr werden. Stichwort: begehbarer Kleiderschrank! Neben innovativen Ankleidesystemen gibt es auch edle freistehende Modelle zu entdecken. Vor allem für moderne Interior-DesignKonzepte eignet sich die neue SchrankGeneration von Poliform hervorragend, da die neuen Modelle aufgrund ihres schlanken Korpus den Raum optisch weiterführen. Ein wesentlicher Vorzug

Fotos: dwk–Aufschnaiter

Jetzt neu bei Aufschnaiter: moderne Schrank- und Ankleidesysteme von Poliform

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aschechte Saubermänner! Als Team bügeln sie jedes Fundament glatt, räumen selbst das kleinste Problem aus dem Weg und hinterlassen jeden Bau

so picobello, wie sie arbeiten. Denn nur wer exakt agiert, muss im Nachhinein nichts mehr ausputzen. HV B au : D er u ngenauigkeit geHt ’s an Die W äscHe !

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· Wohnen

Josef Adelsberger, Peter Seiwald, Stefan Seiwald,Carlo Chiavistrelli, Alfred Neuner, Christian Schniersmeyer

Innovativ in die Zukunft – der Businesspark St. Johann Beharrlichkeit, Ausdauer, Begeisterung und viel Geduld: Das sind die Eigenschaften, die Alfred Neuner und Christian Schniersmeyer von der PBT GmbH schließlich ans Ziel brachten. Text: Conny Pipal Fotos: Michael Eppensteiner

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m Jahre 2008 entstand die Idee, einen Businesspark in St. Johann zu errichten. Das passende Grundstück dazu an der Bundesstraße wurde ehestmöglich gesichert und angekauft. Nach unzähligen Entwürfen, Abänderungen und Ergänzungen war das Projekt schließlich baureif und im Juli 2011 erfolgte der Spatenstich. Im weiteren Projektverlauf konnte man für den Gewerbeteil die Bauherrn Peter Seiwald, Stefan Seiwald, Josef Adelsberger und Carlo Chiavistrelli als Mitbauherren für

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das Projekt gewinnen. Auf einer Grundstücksfläche von 4.500 m2 entstand ein Parkdeck mit 90 Stellplätzen und auf 2.300 m2 Gewerbefläche fanden insgesamt 13 Unternehmen mit derzeit ca. 80 Mitarbeitern und ebenso 13 Wohneinheiten ihren Platz. Im Jahr 2013 konnten die ersten Betriebe ihre Räumlichkeiten in Betrieb nehmen und die Wohnungen bezogen werden. Die restlichen Gewerbeflächen wurden im Frühjahr 2015 fertiggestellt und bezogen. Das gesamte Projekt ist an das Netz der Ortswärme St. Johann ange-

schlossen, in Niedrigenergiebauweise errichtet und für die Gewerbeeinheiten wurde die Möglichkeit geschaffen ihre Räumlichkeiten umweltfreundlich mit Grundwasserentnahme und -Rückgabe zu kühlen. Ein Blick zurück Bereits im Jahr 1996 gründeten BM Ing. Alfred Neuner und BM Christian Schniersmeyer ein Bauleitungsbüro, seit 2001 fungieren die beiden zusätzlich auch als Bauträger. Begonnen hat das Unter-


Wohnen  ·   nehmen im Jahr 2000 mit der Errichtung von zwei kleinen Einfamilienwohnhäusern. In weiterer Folge errichtete die Project & Bautechnik GmbH Reihen- und Doppelhäuser bis hin zu größeren Wohnanlagen und Geschäftshäusern. Durch den kontinuierlichen und maßvollen Betriebsaufbau und die beständige Weiterentwicklung der Firma zeichnet der Bauträger nun auch für große gemischt genutzte Gewerbeanlagen und Geschäftshäuser verantwortlich. Das Aufgabengebiet reicht von der Suche nach den geeigneten Grundstücken, der Wirtschaftsplanung, der eigentlichen Planung über die Bebauung bis hin zum dem Verkauf oder der Vermietung der Objekte. Ebenso wird die Hausverwaltung der eigenen Projekte seit zwei Jahren im eigenen Hause erledigt. Der Vorteil für den Käufer: Die gesamte Abwicklung wird von den beiden Geschäftsführern Alfred Neuner und Christian Schniersmeyer persönlich übernommen. Die beiden Geschäftsführer führen die Gespräche, bearbeiten die Pläne und sorgen für eine pünktliche und perfekte Fertigstellung. Eines der zukünftigen Projekte Mitten im Herzen von St. Johann plant das Bauträgerunternehmen ein neues, zukunftsweisendes Projekt: Mit dem Klausner Park - St. Johann Mitte entsteht auf einer Grundstücksfläche von ca. 3.000 m² ein Wohn- und Geschäftshaus mit 25 Wohneinheiten und Geschäftsflächen für Handel und Gewerbe im Erd- und ersten Obergeschoss sowie KFZ-Abstellplätzen in den Untergeschossen.

Alfred Neuner und Christian Schniersmeyer

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· Wohnen

Innovationen für die Hotellerie

Gastro-Touch Seit 25 Jahren top: Fa. Computersysteme-Viertl.

Seit 1975 ist das Planungsbüro Wieser auf die Planung und Bauleitung von haustechnischen Anlagen spezialisiert und seit 2013 im St. Johanner Businesspark zentral erreichbar. Um eine Beratung auf höchstem Niveau sicherzustellen, ist der Kontakt zum Kunden, aber auch zu den einschlägigen Behörden besonders wichtig. Ob Energieausweis, alternative Energieformen oder die Planung von Schwimmbadund Wellnessanlagen – nicht nur die Mitarbeiter sind dank Schulungen auf dem neuesten Stand, sondern auch die EDV-Ausstattung, die ständig an die technischen Herausforderungen und Entwicklungen angepasst wird.

Die Firma Computersysteme-Viertl aus St. Johann i. T. beschäftigt sich seit 25 Jahren mit der Entwicklung von Software für die Gastronomie. Das Flaggschiff ist die Kassenlösung GASTRO-TOUCH. Im Mai 2015 wurde bereits die 5.000-ste Installation gefeiert. Die Installationen werden durch ein flächendeckendes Händlernetz in ganz Österreich, Deutschland und der Schweiz durchgeführt. Das neueste „Baby“ der Entwicklungsabteilung ist BLITZCASH, eine Kassenlösung für den Einzelhandel, mit der Artikeldaten von Stammlieferanten einfach importiert und auf dem aktuellen Stand gehalten werden können.

Foto: Wieser

Das Planungsbüro Wieser bietet alles zur Haustechnik.

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Entgeltliche Einschaltung

Beste Beratung

Systeme, die ohne Umbauaufwand über die bestehende Verkabelung im Haus realisiert werden können. Mittlerweile gehören mehr als 900 Hotels, Krankenhäuser und Ferienregionen von Portugal bis Russland zu den zufriedenen Kunden.

Entgeltliche Einschaltung

Team rund um die beiden Gründer und Geschäftsführer Stefan Seiwald und Josef Adelsberger arbeitet seit über 13 Jahren daran, dass Hotels und ganze Ferienregionen diesen grundlegenden Dienst anbieten und gewinnbringend einsetzen können. Sämtliche Lösungen stammen dabei aus dem eigenen Haus. Besonderes Augenmerk legen die Entwickler dabei auf nachhaltige und zukunftssichere

Entgeltliche Einschaltung

ahezu jeder Reisende kennt folgende Situationen: den Freunden zu Hause schnell ein WhatsApp schicken, die neuesten Fotos auf Facebook posten oder auf TripAdvisor nach Restaurantempfehlungen stöbern: Das Internet ist auch im Urlaub unverzichtbar geworden, zuverlässige und sichere WLAN-Vernetzung und Verwaltung sind dafür die wichtigste Voraussetzung. Das goingsoft-

Entgeltliche Einschaltungen

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Fotos: Goingsoft

Im Businesspark entwickelt die St. Johanner Software-Firma goingsoft innovative und besonders sichere WLAN- und Multimedialösungen für die internationale Spitzenhotellerie.


Wohnen  ·

Geballtes IT- und MarketingKnow-how unter einem Dach J

a, es gibt ihn noch – den ComputerFachhändler ums Eck – bei der SOFTCON. Das umfangreiche Angebot reicht von Computer, Notebooks, Monitoren, Druckern und Multifunktionsgeräten über Smartphones und Tablets bis hin zu TV-Geräten und Zubehör. Wenn Sie

lieber eine Lieferung nach Hause wünschen – auch kein Problem: Im Rahmen des Service & Refill Express kommt ein IT-Experte zu Ihnen nach Hause oder in Ihr Unternehmen. Von der Web-Visitenkarte über ansprechend gestaltete Firmenpräsentationen

bis zum Online Shop – die Designund Technik-Profis in der SOFTCON Agentur erstellen moderne und flexible Lösungen. Kreativ und produktiv auch im Print-Bereich: Die SOFTCON Agentur entwickelt neue Firmenauftritte inklusive Logo und Corporate Design.

Entgeltliche Einschaltung

Entgeltliche Einschaltung

Fotos: SoftCon

Die SOFTCON Agentur besticht mit individueller Beratung und Service vor Ort.

Spaß am Sport

Entgeltliche Einschaltung

Entgeltliche Einschaltungen

Fotos: Mrs. Sporty

Mrs. Sporty ist die ideale Kombination aus Training und Ernährung.

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ir bieten alle Grundlagen für ein effektives Training. Die Erfolge unserer Mitglieder geben uns recht. In 30 Minuten werden bei Mrs. Sporty die Muskeln und die Ausdauer trainiert. Das Ernährungskonzept von Mrs. Sporty rundet das

Training ab. Doch wie funktioniert es abzunehmen, dauerhaft schlank zu bleiben und seine Ziele zu erreichen? Schauen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst, vereinbaren Sie noch heute Ihr Probetraining, Tel.: 05352 / 61 699. Gerne beraten wir Sie zu unserem

Konzept. Seit Ostern trainieren wir mit unseren Smarttrainern (Pixformance), eine neue Trainingsmethode bei Mrs. Sporty. Funktionelles Training zur Unterstützung im Alltag, Beruf und Sport, noch zielorientierter und effektiver.

Mrs. Sporty St. Johann in Tirol Sabine Hörhager Salzburgerstraße 22 a 6380 St. Johann

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· Wohnen

Foto Hörl

Feller Versicherungsmakler können auf bereits mehr als 20 Jahre unabhängige Beratungserfahrung zurückblicken. Bestens qualifiziert bieten sie nicht nur umfangreiche, persönliche Beratung, sondern überzeugen auch mit erstklassigen Service- und Produktpartnern. So werden individuelle Versicherungslösungen für nahezu jeden Bedarf garantiert – sicherlich mit ein Grund, warum immer mehr Kunden aus dem Privat- und Gewerbebereich ihr Vertrauen Feller Versicherungsmakler schenken! www.feller-versichert.at

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Am 13. Juli 2015 eröffnet Dr. med. Maria Krepper ihre neue Praxis im Businesspark St. Johann, Salzburgerstraße 22a / Top 10. Derzeit steht sie ihren Patientinnen und Patienten noch am Schmiedweg 15 in St. Johann zur Verfügung. Die Allgemeinmedizinerin ist Vertragsärztin für alle Kassen und hat ein ÖAK-Diplom für Akupunktur. Ordinationszeiten sind Montag bis Freitag von 8.00 bis 11.30 Uhr und am Dienstag und am Donnerstag von 16.30 bis 18.00 Uhr.

Baumanagement

info@meickl.at

Entgeltliche Einschaltungen

Projektentwicklung

Neue Praxis im Businesspark

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Ihre Versicherungsprofis


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Das Stabile im Unstabilen Denkbar ist alles. Umsetzbar auch. Dazwischen stehen Fragen, Spannungen, Zugkräfte, Schwerwiegendes, eine Unzahl rechnerischer Wahrscheinlichkeiten oder anders gesagt: Statik und Baukoordination.

Entgeltliche Einschaltung

Fotos: Hanel

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amit das Schöne seine Form findet, das Großartige tragfähig bleibt und Ideen mit starkem Rückgrat auf die Welt kommen können, sind eine besondere Haltung zur Architektur, viel Liebe zum Design und ein kühler Kopf für das Funktionelle erforderlich. Diesen Konstanten entspricht das Team von HANEL Ingenieure: 13 Experten, die sich als besessene Statiker und Bauingenieure verstehen und seit 2001 mit mehr als 3000 Projekten Stabilität ins Unstabile bringen: vom einfachen Wohnbau bis zum konstruktiven Industriebau; in Österreich und weit über die Grenzen hinaus. Das Team um DI Carlo Chiavistrelli steht aber nicht nur für Professionalität im Baugeschäft, sondern auch für gute Partnerschaften, die durch Pflege, Verständnis und Impulse gestärkt werden. Gemäß dem Motto „Das Leben ist schwer genug“

sehen die HANEL Ingenieure vor allem im Zwischenmenschlichen eine Komponente, die das Baugeschäft leichter machen kann – gerade in Zeiten, in denen Beschleunigung, Kostendruck und Komplexität gerne zu treibenden Kräften werden. Die Rede ist aber nicht von profaner Entschleunigung, Hochhauskränzchen oder Yoga am Bau: Der Kitt des täglichen Zusammenarbeitens besteht aus Wohlwollen, Vertrauen und nicht selten einer gesunden Portion Humor. Eine Mischung, mit der man bei HANEL seit jeher beste Beziehungen zu Architekten, Bauherren und Designern aufbaut und die deutlich macht, dass Leidenschaft nichts mit Leiden, sondern vielmehr mit Freude zu tun hat. In diesem Sinne investiert man bei HANEL Ingenieure auch Zeit in kleine, feine Events, die das Bau-Business und seine Protagonisten kurzweilig in

Schwerelosigkeit versetzen, Know-how im lockeren Rahmen vermitteln und so für mehr Wertschätzung füreinander werben. Die Neugierde, Neues zu schaffen, mitzugestalten und optimale Lösungen aufzuzeigen, ist den HANEL Ingenieuren nicht nur ein materielles Anliegen, sondern vielmehr eine grundlegende Philosophie – falls man so ein großes Wort als Statiker einfach mal in den Raum stellen darf.

STATIK | BAUKOORDINATION | GUTACHTEN DI Carlo Chiavistrelli GmbH Salzburger Straße 22b/Top G8 · A-6380 St. Johann in Tirol office@ib-hanel.at · www.ib-hanel.at · Tel +43 5352 62416

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· Wohnen

Das Geheimnis heimischer Wohnkultur

Um all dies miteinander zu kombinieren, braucht es schon „ein besonderes Händchen“. Dem gelernten Tischler und diplomierten Wohnberater Hannes Kirchmair kann man ein solches nicht

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Kirchmair – alles wohnen 6380 St. Johann Bärnstetten 4b Tel.: 05352 / 61 351 info@kirchmair-wohnen.at www.kirchmair-wohnen.at

absprechen. Als Komplettanbieter hat er sich die kompromisslose Realisierung der persönlichen Wohnträume all seiner Kunden in den Kopf gesetzt. Und in der richtig dosierten Kombination von Tradition und Moderne hat er es in den elf Jahren seines Firmenbestehens zur Virtuosität gebracht. Wohnkultur wird bei „Kirchmair – alles wohnen“ als Ergebnis eines ganzheitlichen Projektes verstanden – vom intensiven Erstgespräch mit dem Kunden über die genaue Planung und Umsetzung bis zum letzten Detail. Die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern für Maßarbeiten stellt höchste Qualität und Individualität 
sicher. Und dabei behalten Hannes Kirchmair und sein Team stets die vernünftige Kalkulation im Auge.

Entgeltliche Einschaltung

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eitgemäßes Wohnen in der Region Kitzbühel spielt sich im Spannungsfeld zwischen modernem Lebensstil und regionaler Verwurzelung ab. Längst haben die Menschen hier erkannt, wie wichtig es ist, über den Tellerrand zu schauen und die Segnungen funktioneller Innovationen und internationaler Designer-Kultur aufzugreifen. Dabei wollen sie aber nicht auf Behaglichkeit, Naturbezug, regional gewachsene Wohnformen, traditionelle Materialien und heimisches Handwerk verzichten.

Fotos: Kirchmair

Kirchmair – alles wohnen: eine gelungene Verbindung von Weitblick und regionaler Einbettung, von Perfektion und Leidenschaft


Foto: Sommertheater Kitzbühel

Leben

Wundersame Komödie In der Gamsstadt darf wieder herzhaft gelacht werden: Beim 14. Sommertheater Kitzbühel steht „Die Wunderübung” auf dem Programm. ach dem großen Erfolg von „Gut gegen Nordwind” 2012 und der Fortsetzung „Alle sieben Wellen” 2013 wird beim Sommertheater Kitzbühel auch dieses Jahr eine Komödie von Daniel Glattauer gezeigt. In „Die Wunderübung“ landet ein zerstrittenes Ehepaar in der Paarthe-

rapie. Joana und Valentin sind erfahrene Streiter, kontern schlagfertig, attackieren zielsicher und stellen den Therapeuten vor eine schier unlösbare Aufgabe. Von 30. Juli bis 21. August im K3 KitzKongress zu sehen. Alle Infos und Termine unter www.sommertheater-kitzbuehel.at.

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Walzerkönig. Matthias Georg Kendlinger, seine K&K-Ensembles und die Klassik-Schmiede DaCapo stehen für klassische Musik auf höchstem Niveau. Auf der neuen CD „Best of Strauß“ erklingen 13 bekannte Werke von Johann Strauß Vater und Sohn und auf der beigefügten DVD 16 teils unterschiedliche Stücke wie der Walzer „Wiener Blut“. „Best of Strauß“, K&K Philharmoniker, € 19,–

Foto: Enrico Nawr ath

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❧ · Leben

Alles andere als hölzern,

diese madln Die alte Tradition der Holzschuhdirndln hat in Fieberbrunn schon vor vielen Jahren Fuß gefasst und ist dank dem Einsatz der rührigen „Weiberleit“ fest mit beiden Beinen in der Region verankert. Text: Conny Pipal

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ill man die Anni Kogler in Fieberbrunn besuchen, muss man Standfestigkeit beweisen. Ganz versteckt auf einer Anhöhe finde ich schließlich das Haus der Holzschuhdirndl-Obfrau: „Oanfach des Haus in der Mitt'n suchen“, ruft sie mir zu und lacht herzlich. Sie bittet mich in die gemütliche Stub'n und zeigt mir gleich voller Stolz die Fotoalben, gefüllt mit Erinnerungen von den Aufritten der flotten Madln.

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Fotos: Holzschuhdirndln

„Die Wurzeln der Holzschuhdirndln gehen zurück ins Jahr 1890. Zu dieser Zeit haben die Bäuerinnen den alten Brauch, Trachten und Holzschuhe zu tragen, hochgehalten“, erzählt sie mir. „Unsere frühere Obfrau, die ZimmermeisterLousi Foidl, hat dann alte Fotos ausgegraben und 1979 wurde dann unsere Brauchtumsgruppe ins Leben gerufen“, erinnert sich Anni Kofler und erzählt von den Anfängen: „Wir haben die bäuerliche Arbeitskleidung nachgebildet, so


Leben·

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wie die Mägde, Sennerinnen und Bäuerinnen damals angezogen waren.“ So trugen die Mägde eine bunte Bluse, eine kurze Hose und eine lange Stoffschürze. Die Sennerinnen hatten ein buntes Mieder, ebenfalls eine kurze Hose und eine kurze Leinenschürze an. Die Bäuerinnen, so erklärt mir Anni, kannte man gut heraus, sie waren mit einem schwarzen Mieder, einem schwarzen langen Rock und einer weißen Stoffschürze bekleidet. Was alle gemeinsam hatten, war das „Geizal“, das ist eine gestickte Kopfbedeckung, und die Holzschuhe durften niemals fehlen.

„Wir tragen die Kleidung nach altem Vorbild.“ Anni kogler

Schneidige Vorbereitungen Bevor die Fieberbrunner Frauen mit ihrer Brauchtumsgruppe 1979 an die Öffentlichkeit gingen, wurde hinter den Kulissen fleißig gearbeitet: „Mit Hilfe einer alten Schneiderin, der Gollner Lena, die schon lange verstorben ist, wurden Mieder, Blusen und Hosen genäht. Die „Geizal“ wurden gestickt und der Eisbichi-Christal Resch hat für uns die g'nagelten Holzschuhe g'macht.“ Nach dem alten Vorbild, wie die Frauen eben früher auf der Alm, auf dem Feld und im Haus angezogen waren, rückten die Holzschuhdirndln das erste Mal offiziell mit 24 Personen bei der Fieberbrunner Markterhebung am 10. Juni 1979 aus: „Da gab's einen großen Umzug mit Feierlichkeiten und Festwägen“, so Anni Kofler. Das war der Beginn, dieses alte Brauchtum wieder hochleben zu lassen. 20 Jahre lang ein paarmal im Jahr zeigten sich die rührigen „Weiberleit“ von ihrer schönsten Seite. „Jede von uns hatte immer die traditionellen Utensilien bei sich, sei es ein Korb mit Heu, ein ,Stoz’, das ist ein Holzgefäß fürs Milchabrahmen, die Krax'n oder den Riffl, der früher zum Beerenpflücken benutzt wurde. Und eines durfte nie fehlen – die Schale mit den Almblumen.

Die Holzschuhdirndln um die Jahrhunderwende

Almabtrieb in Fieberbrunn

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❧ · Leben Zurück zum Anfang Nach dem Tod von Obfrau Lousi Foidl wurde es einige Jahre ruhig um die Holzschuhdirndln. Erst 2008 brachte Anni Kogler wieder Leben in die Brauchtumsgruppe. So rückten 20 Frauen dreimal aus, um beim Gauder Fest im Zillertal und beim Handwerkfest in Seefeld mitzumischen. Dass die Fieberbrunner Dirndln zum Zeller Seefest fahren, sei sowieso schon Tradition, so Anni. Die Holzschuhdirndln haben aber nicht nur jede Menge Spaß, sondern auch ein großes Herz. So spenden die Frauen regelmäßig für einen guten Zweck. „Zwischen 20 und 24 Weiberleit, die Jüngste ist 21 und die Älteste ist 68 Jahr', sind derzeit aktiv dabei“, verrät Anni und erzählt vom Almfest, das die Holzschuh-

dirndln seit 2008 jedes Jahr veranstalten: „Beim Hoamfahr'n, so nennt man bei uns dem Almabtrieb, laden wir zu unserem Fest'l am Gemeindeparkplatz in Fieberbrunn“, sagt die Obfrau nicht ohne Stolz und wirft noch ein, was ihr an dieser ganzen Sache am wichtigsten ist: „Wir Holzschuhdirndln sind eine Gruppe aus jungen und älteren Weiberleit, die das Brauchtum in Fieberbrunn erhalten wollen.“ Um auch unseren Lesern dieses Brauchtum ein klein wenig näherzubringen, hat uns Anni Kogler ein altes Rezept zur Verfügung gestellt. Die „Almnüssei“ werden von den Holzschuhdirndln selber zubereitet und bei jeder Veranstaltung an die Besucher verschenkt.

„Wir wollen das Brauchtum in Fieberbrunn erhalten.“ ANNI KOGLER

„Almüssei“ Mathilde ist ein Holzschuhdirndl und ihre God hat dieses alte Rezept überliefert.

Rezept 1 kg Mehl, glatt 4–5 Eier, ganz 40 dag Zucker 20 dag Butter

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Zubereitung: Butter erweichen, dann alle Zutaten rasch zu einem Teig verarbeiten. Wenn nötig, noch ein Ei, aber niemals Milch zugeben. Zuerst dünne Würstchen und dann daraus kleine Kügelchen formen. In heißem Butterschmalz goldbraun backen.


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Die Grunderwerbsteuer und die neue Steuerreform Beantwortung der häufigst gestellten Fragen meiner Mandantinnen und Mandanten bezüglich der neuen Steuerreform und der Bemessung der Grunderwerbsteuer.

Entgeltliche Einschaltung

Foto: Inge Streif

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ie neue Steuerreform ist heiß umstritten und würde die Bemessungsgrundlage zur Ermittlung der Grunderwerbsteuer bei der Grundstücksübertragung stark verändern. Durch die große Medienpräsenz der kommenden Reform werden der gebürtigen Kitzbühelerin und Innsbrucker Anwältin Mag.a Julia Lang von ihren Mandanten viele Fragen gestellt. Sie gibt hierzu die Antworten:

gerkind. Künftig soll als Bemessungsgrundlage der gemeine Wert (Verkehrswert) herangezogen werden. Bei der Übergabe von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken gilt als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer wie bisher (seit 1. Jänner 2015) der einfache Einheitswert. Für die altersbedingte unentgeltliche Betriebsübertragung wird der Freibetrag von € 365.000,00 auf € 900.000,00 angehoben.

KITZBÜHELERIN: Frau Mag.a Lang, was würde sich durch die neue Steuerreform hinsichtlich der Grunderwerbsteuer ändern und welche Fragen werden Ihnen von Ihren Mandanten in diesem Zusammenhang gestellt? Mag.a Julia Lang: Die neue Steuerreform soll voraussichtlich mit 1. Jänner 2016 in Kraft treten. Aus diesem Grund sind auch alle geplanten Änderungen unter Vorbehalt zu sehen. Bisher galt als Bemessungsgrundlage für die unentgeltliche Grundstücksübertragung (Schenkung) im Familienbund der dreifache Einheitswert. Zum Familienbund gehören der Ehegatte, der eingetragene Partner, der Lebensgefährte, sofern die Lebensgefährten einen gemeinsamen Hauptwohnsitz haben oder hatten, ein Elternteil, ein Kind, ein Enkelkind, ein Stiefkind, ein Wahlkind oder ein Schwie-

Stimmt es, dass in Zukunft der Verkehrswert bei allen Schenkungen als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer herangezogen wird? Zu dieser Frage muss ich immer wieder die Antwort geben, dass dies laut jetzigem Stand korrekt ist. In Zukunft soll bei allen unentgeltlichen Grundstücksübertragungen – mit Ausnahme von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken – der Verkehrswert herangezogen werden. Die Vertragsparteien werden verpflichtet sein, dem Finanzamt für Gebühren, Verkehrsteuern und Glücksspiel einen glaubhaften Verkehrswert darzulegen. Eine Konkretisierung für die Ermittlung des Verkehrswertes soll noch gesondert vom Bundesminister für Finanzen im Einvernehmen mit dem Bundeskanzler in Form einer Verordnung erlassen werden.

Soll ich heuer noch übergeben oder erst nächstes Jahr? Es ist geplant, dass bei der unentgeltlichen Grundstücksübertragung ein Stufentarif hinsichtlich des Steuersatzes eingeführt wird. Dieser würde dann wie folgt aussehen: 0,5 % von den ersten € 250.000,00, 2 % von den nächsten € 150.000,00 und darüber hinaus 3,5 %. Dieser Stufentarif soll dann für alle Schenkungen gelten. Aus diesem Grund kann es auch durchaus möglich sein, dass die Grunderwerbsteuer niedriger ausfällt als zum jetzigen Zeitpunkt. Gegenwärtig ist immer auf den Einzelfall einzugehen. Daher empfehle ich, vor einer Übergabe jedenfalls eine fachkundige Rechtsberatung einzuholen. Vielen Dank für das Gespräch!

Kontakt KANZLEI § LANG Stiftgasse 23/III 6020 Innsbruck Tel.: 0512 / 27 92 39 office@kanzlei-lang.co.at www.kanzlei-lang.co.at Termine nach Vereinbarung in Kitzbühel möglich

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· Leben

Bankhaus Spängler

Filiale Kitzbühel in neuem Glanz Die Filiale Kitzbühel wurde umgebaut, um ihren Kunden eine noch höhere Qualität und Diskretion anbieten zu können.

Das Handeln ist seit jeher auf Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit ausgerichtet. Einer der Grundsteine dafür ist die familienorientierte Eigentümerstruktur. Die Berater verfügen über hohe fachliche Kompetenz und verstehen sich als langjährige Vertrauenspersonen der Kunden.

Österreichs älteste Privatbank Die Wurzeln der Familie Spängler reichen als Weinbauern und Wirte bis in das Jahr 1590 zurück. Vom Südtiroler Ahrntal aus arrangierten sie den Transport von Wein, Seide und Gewürzen von Venedig nach Salzburg sowie von Salz in die Gegenrichtung. Aus dem Transport

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wurde Handel und durch dessen Finanzierung entstand schließlich 1828 das Bankhaus. Viele wirtschaftliche und kulturelle Meilensteine wie zum Beispiel die Großglockner-Hochalpenstraße, die Internationale Stiftung Mozarteum oder die Ausrichtung der Salzburger Festspiele wurden und werden mit dem Bankhaus Spängler verbunden. Kontrolliertes Wachstum und damit überschaubare Verhältnisse, verbunden mit selbst auferlegten Risikobeschränkungen haben die Bank alle großen Krisen unbeschadet überstehen lassen.

SALZBURG • ZELL AM SEE KAPRUN • KITZBÜHEL LINZ • WIEN

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it der Filiale Kitzbühel ist das Bankhaus Spängler seit 1989 in der Sportstadt Kitzbühel vertreten und war damit die erste Filiale außerhalb des Landes Salzburg.

Filiale Kitzbühel Jochberger Straße 2, 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 71 588 Fax: 05356 / 71 588-76 kitzbuehel@spaengler.at Parkmöglichkeiten direkt vor der Filiale www.spaengler.at

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Gute Beratung braucht Zeit – und Raum. Die Räumlichkeiten der Filiale Kitzbühel wurden umgebaut und erstrahlen seit Juni 2015 in neuem Glanz.

Fotos: Bankhaus Spängler, Paul Dahan

Führende Beratungsbank für Privatvermögen und Familienunternehmen Neben den Kernleistungen Spareinlagen, Private Banking und Finanzierung bietet das Bankhaus Spängler mit dem Family Management einen speziellen Mehrwert für Unternehmerfamilien.


Leben  ·

Family Management im Bankhaus Spängler „Was zusammengehört, sollte man nicht getrennt betrachten.“

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peziell bei Familienunternehmen können Themen, die das Unternehmen betreffen, häufig nicht von familiären Fragestellungen isoliert betrachtet werden. Das macht eine ganzheitliche Sichtweise im Hinblick auf das Unternehmen, die Eigentümer und die Angehörigen notwendig. Um diesen vielfältigen und sehr kundenspezifischen Aufgabenstellungen mit hoher Qualität gerecht werden zu können, bietet das Bankhaus Spängler – als Familienunternehmen für Familienunternehmen – mit dem Bereich Family Management eine Vielzahl von Dienstleistungen an, die alle Facetten eines Familienunternehmens berücksichtigen und zugleich

aus einer Hand kommen. Das Spektrum des Expertenkreises reicht von Investment- und Finanzierungsspezialisten über Rechts- und Steuerexperten, Nachfolge- und M&A-Berater bis hin zum Immobilienfachmann und Numismatiker. „Alle Aspekte eines Familienunternehmens, das heißt Unternehmen, Eigentümer und deren Angehörige und gegebenenfalls Privatstiftungen, werden als ‚ein‘ Kunde betrachtet. Dieser hat dann einen Hauptansprechpartner in der Bank, der bei Bedarf unterschiedliche Fachspezialisten aus dem Bereich Family Management hinzuzieht“, bringt es Dr. Kottke, Leiter des Family Managements im Bankhaus Spängler, auf den Punkt.

Dr. Nils Kottke Bereichsleitung Family Management Tel.: 0662 / 86 86 40 66 nils.kottke@spaengler.at

Peter Horngacher Leitung Filiale Kitzbühel Tel.: 05356 / 71 588-10 peter.horngacher@spaengler.at

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· Leben

Im Galopp auf tierisch schöner Sommerfrische

Über 100 Haflinger halten Elisabeth Leitner ordentlich auf Trab. Auf fast 2.000 Metern Höhe auf der Sintersbachalm nahe Jochberg galoppiert die größte Haflingerherde Europas über die sanften Grasberge der Kitzbüheler Alpen. Text: Conny Pipal

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Fotos: privat


Leben  ·

Elisabeth Leitner kennt jeden ihrer Schützlinge.

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a kannst dich gar nicht satt sehen an dem wunderbaren Naturschauspiel, das dich jeden Tag wieder aufs Neue überrascht“, schwärmt Elisabeth Leitner. „Es gibt so Momente da oben, da bist einfach überwältigt. Wenn du runter schaust ins Tal und da liegt noch eine dicke Wolkendecke drüber und da herob’n strahlt schon die Sonne mit ihrer ganzen Kraft vom Himmel. Das ist wirklich ein besonderes Fleckerl Erde.“ Den 39. Sommer schon bewirtschaftet sie mit ihrer Familie die Sintersbachalm und doch fesselt sie die Faszination von diesem magischen Ort in jedem Moment wieder. Hoch über Jochberg, zwischen Kuhkaser und Gaisstein, liegt die Alm auf rund 2.000 Metern. Hier kümmert sich „die“ Elisabeth Leitner um die größte Haflingerherde Europas. An die 110 der robusten Pferde verbringen neben 95 Milchkühen und 100 Jungrindern dort von Mitte Juni bis Mitte September ihre Sommerfrische.

Das ursprüngliche Dasein Verteilt auf 580 Hektar, eingebettet in die weiche Landschaft der Kitzbüheler Grasberge in einem weitläufigen Kessel, können sich die Haflinger so richtig austoben: „Es ist selten, dass man auf dieser Höhe so eine Ebene findet, die den Pferden eine derart großzügige Weitläufigkeit bietet. Die Züchter gönnen ihren Zuchtstuten diesen Aufenthalt im Hochgebirge gerne, weil sich besonders die Fohlen und Jungpferde viel besser entwickeln. Ein Almsommer trägt dazu bei, dass alle Eigenschaften, die wir an unseren Haflingern so schätzen, wie Robustheit, Langlebigkeit, Gelassenheit, Verlässlichkeit und Trittsicherheit, gefördert werden. Die Tiere lieben das Herdenleben, da dies das ursprüngliche Dasein des Pferdes darstellt“, sagt die Obfrau des Haflingerzuchtvereines der Region KitzbühelSalzburger Land und erzählt, dass ihre Aufgabe sie ganz schön auf Trab hält. Jeden Tag macht sie mehrere Stunden lang ihren Kontrollgang und schaut bei jedem einzelnen Haflinger nach dem Rechten.

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· Leben Sie sei hauptsächlich für die Pferde zuständig: „Die Pferd’ werden von ihren Besitzern Mitte Juni auf die bewaldete Grundalm auf 1.650 Metern gebracht. Da bleiben sie dann bis Mitte Juli. Wenn’s so richtig heiß wird, kommen’s aufs Hochplateau“, erklärt Elisabeth und erzählt von ihrer intensiven Beziehung zu ihren Lieblingen: „Ich kenn’ jedes einzelne Tier, großteils auch beim Namen. Beim Abladen schau’ ich dem Haflinger ins G’sicht, merk‘ mir die Zeichnung und präg’ mir das Gesamtbild ein.“ Köstliche Kost und passende Pulverln Sie kennt nicht nur jeden ihrer Pflegepferde bis ins Detail, Elisabeth weiß auch genau, was zu tun ist, wenn‘s mal ein Wehwehchen gibt. Selten, aber doch kommt es vor, dass sich ein Jungtier nach einer langen Schlechtwetterperiode verkühlt. Ihr großes Fachwissen und die langjährige Erfahrung lassen sie zum richtigen „Pulverl“ greifen. Die passenden Kräuter finden die Haflinger auf der Sintersbachalm allemal. Drei Monate lang weiden die „Blonden“ auf den saftigen Wiesen, sie lieben diese abwechslungsreiche Kost. Die Almkräuter seien besonders gesund, weiß Elisabeth und lacht über die Eigenheiten ihrer Pfleglinge: „Sogar die Knospen von der Silberdistel schmecken den Pferden vorzüglich. Ich wunder’ mich immer, wie geschickt sie die Stacheln umnagen.“

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Warum diese tierische Gemeinschaft gerade auf der Sintersbachalm so gut funktioniert, ist einfach erklärt. Es sei dieses harmonische Zusammenspiel aus Mensch und Tier, so Elisabeth Leitner. Es ist eine gewachsene Herde, die von almerfahrenen älteren Stuten geführt wird. Jeder Gruppe steht eine Leitstute vor. Diese Stuten kennen jeden Steig und wissen genau, wie sie die anderen sicher durchs Gelände bringen und wie sie reagieren müssen, wenn sich plötzlich ein bedrohlicher Wetterumschwung ankündigt: „Die Stuten spüren oft schon im Vorhinein, wenn sich ein schweres Gewitter oder ein verfrühter Wintereinbruch ankündigt, der uns da heroben im Hochgebirge jederzeit überraschen kann.“ Die Verantwortung ist groß, ebenso die Zufriedenheit, wenn Elisabeth ihre Schützlinge im Herbst wieder gesund und munter den Besitzern übergeben kann. Von diesem Augenblick an freut sie sich schon auf den nächsten Sommer, wenn ihre Haflinger wieder übermütig über die sattgrünen Wiesen auf der Sintersbachalm galoppieren.


Leben  ·

Entgeltliche Einschaltung

Fotos: TMA

Tanz- und Musical-Akademie St. Johann öffnet sich für alle Talente Seit drei Jahren präsentiert sich die Tanz-Musical-Akademie St. Johann als professionelles Ausbildungszentrum im Bereich Tanz und Musical. An die 50 Studenten zeigen dort ihr Können.

D

ie Nachfrage von tanzbegeisterten Jugendlichen war derart groß, dass das Angebot ab September 2015 erweitert wird. Bereits ab dem Alter von 12 Jahren wird nun ein Basisprogramm für Vorausbildungskurse zum Einstieg in die Akademie angeboten. Unabhängig vom Besuch der Schule – ob Gymnasium, Tourismusschule, Handelsschule,

HAK oder andere Ausbildungsstätten – steht die Akademie für alle jungen Talente regional, national und auch international ab 14 Jahren offen. Durch das erweiterte und flexiblere Angebot wird die Teilnahme an der Akademie allen jungen Tanz- und Musical-Begeisterten ermöglicht. Bettina Huber vom TMAManagement freut sich auf die neuen be-

gabten Schüler und Schülerinnen und betont, dass die professionelle Ausbildung durch die erfolgreiche Kooperation mit der Tiroler Ballettschule und der Landesmusikschule auch zukünftig gewährleistet wird. Informationen und Anmeldung: www.tanz-musical-akademie.at

Entgeltliche Einschaltung

Foto: Tourismusschulen

Andiamo! On y va! Let’s go! D

as Fremdsprachenspektrum an den Tourismusschulen Am Wilden Kaiser, das von Englisch, Französisch und Italienisch bis zu Spanisch und Russisch reicht, stellt eine wesentliche Säule in der Ausbildung dar. Doch neben der rein theoretischen Vermittlung ist besonders im Fremdsprachenerwerb die Anwendung in der Praxis in Kombination mit wertvoller Auslandserfahrung von zentraler Bedeutung. Deshalb ergreifen jedes Jahr etliche Schülerinnen und Schüler die Chance, ihr Sommerpraktikum außerhalb Österreichs zu

absolvieren. Heuer sind es 45 Tourismusschülerinnen und Tourismusschüler, die ihre Chancen in der EU nutzen. Dabei werden 25 von ihnen finanziell kräftig von der Europäischen Union im Rahmen des EU-Programmes Erasmus+

unterstützt. Denn die EU hat die Leitmotive „Lebenslanges Lernen“ und „Öffnung nach Europa“ in ihrer Bildungspolitik auf gesamteuropäischer Ebene verankert. Die Praktikantinnen und Praktikanten, die diesen Sommer in Frankreich, Italien und Großbritannien in der Hotellerie und Gastronomie arbeiten, werden so nicht nur ihre fachpraktischen Kompetenzen erweitern, sondern auch ihre bereits erworbenen Fremdsprachenkenntnisse im Gastland anwenden und vertiefen können.

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Für’n

Nachwuchs

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DIE TIROLER KINDERVORSORGE

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GUTSCHEIN Mit diesem Gutschein erhalten Sie bei Abschluss einer TIROLER Kindervorsorge ein Kirschkernkissen kostenlos. Einmalig einlösbar bis 30.6.2015 bzw. so lange der Vorrat reicht.

Denn wer früh vorzusorgen beginnt, profitiert von Anfang an.

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Leben  ·

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Die neue TIROLER Kindervorsorge „Für’n Nachwuchs“ ist das ideale Geschenk für neue Erdenbürger, das schon heute an morgen denkt.

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iele Eltern, Großeltern und Paten denken schon bei der Geburt eines Kindes an dessen Zukunft und an ein passendes Geschenk. Ein solches Geschenk soll schließlich individuell, wertvoll und eine Investition in die Zukunft sein. Mit der TIROLER Kindervorsorge sind der Fantasie dabei keine Grenzen gesetzt. Sie bestimmen, wann und mit welchem Betrag Sie Ihren Nachwuchs, Ihr Enkeloder Patenkind überraschen möchten, und zahlen nach Wunsch dafür ein. Bereits mit einem Beitrag von zehn Euro monatlich können Sie dem Geschenk Schritt für Schritt näher kommen. Die TIROLER Kindervorsorge wächst mit – ohne Kapitalertragssteuer und mit garantiertem Rechnungszins für die gesamte Vertragsdauer. Wer früh vorzusorgen beginnt, profitiert von Anfang an Der Abschluss der TIROLER Kindervorsorge empfiehlt sich schon ab der Geburt

des Kindes. Der Zeitpunkt der Auszahlung an den Nachwuchs ist zwischen dem 18. und 27. Geburtstag ideal. Am Ende der Laufzeit entscheiden Sie bzw. der begünstigte Nachwuchs, ob die Vorsorge einmalig als Gesamtbetrag ausgeschüttet oder in einer attraktiven und flexiblen Form weiter veranlagt werden soll. Verantwortung mit Sicherheit Ihr „Geschenk“ kommt zum vereinbarten Zeitpunkt im gewünschten Umfang bei Ihrem Nachwuchs an. Dafür steht die TIROLER VERSICHERUNG: Bei Ableben des Prämienzahlers ab dem vierten Versicherungsjahr übernimmt die TIROLER die weiteren Einzahlungen bis zum Ende der Vertragsdauer. Der Versorger muss bei Abschluss mindestens 15 Jahre und darf zum Zeitpunkt der Auszahlung maximal 85 Jahre alt sein. Gesundheitsfragen sind keine erforderlich. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.tiroler.at/leben oder unter 0512 / 53 13-17 07 bzw. leben@tiroler.at!

Die Vorteile auf einen Blick • Eine sinnvolle Möglichkeit für Eltern, Großeltern und Paten, ihrem „Nachwuchs“ in Zukunft einen größeren Wunsch erfüllen zu können. • Sie bestimmen den fixen Auszahlungstermin und die Höhe Ihres Beitrags (bereits ab 10 Euro monatlich möglich). • Bei Ableben des Versorgers ab dem vierten Versicherungsjahr übernimmt die TIROLER VERSICHERUNG die weiteren Einzahlungen bis zum Ende der Vertragsdauer. • Wählen Sie bzw. Ihr „Nachwuchs“ am Ende der Vertragsdauer zwischen Auszahlung oder weiterer Veranlagung. • Keine Gesundheitsfragen erforderlich. • Garantierter Rechnungszins für die gesamte Vertragsdauer. • Genießen Sie die Vorteile einer klassischen Lebensversicherung. • Keine Kapitalertragssteuer. • Profitieren Sie von der Sicherheit eines kerngesunden Tiroler Unternehmens.

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· Leben

Gelebtes

Handwerk Der Goinger Handwerkskunstmarkt begeistert seine Besucher seit fast drei Jahrzehnten mit traditionsreichem Handwerk und unverfälschtem Brauchtum. Text: Conny Pipal

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Fotos: Peter von Felbert, Bezirksblätter


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oing ist ein Dorf, das sich nach wie vor an seinen Wurzeln und der Bodenständigkeit stärkt. Das ist an jeder Ecke spürbar, wenn man durch den ländlichen Ort spaziert. So wird dort auch eine Tradition gelebt, die von den alten Werten getragen ist. Vor 28 Jahren wurde die Idee für den Goinger Handwerkskunstmarkt geboren. Es war eine buntgemischte Truppe an Goinger Handwerkern und Künstlern, denen der Markt sein Entstehen verdankt, in einer Zeit, in der das Selbstgemachte und die Handarbeit ihren wahren Wert zu verlieren schienen. In Going aber war man sich einig, dass die seit Jahrhunderten gepflegten und von Generationen überlieferten Traditionen nicht in Vergessenheit geraten dürfen. So schuf man diesen Markt, um die Menschen, Gäste und Einheimischen wieder zurück zum Ursprung zu führen sowie Kultur und Brauchtum weiterleben zu lassen.

Der Handwerkskunstmarkt will die Menschen wieder zurück zum Ursprung führen. Es sollte etwas ganz Besonderes und Einzigartiges entstehen. Und das ist der Goinger Handwerkskunstmarkt wahrlich bis heute – einer, bei dem sich Tradition, Kultur und Handwerk stimmig vereinen. Nicht der Verkauf steht im Vordergrund, sondern die Weitergabe des Handwerks. So gesellen sich immer wieder junge Menschen zu erfahrenen Handwerkern, um das Alte neu zu erlernen. Ein jeder ist eingeladen, selbst Hand anzulegen, sei es beim Edelweißschnitzen, Goldsticken, Klöppeln oder Glasmalen. Aber auch, wenn die Zeit nur für einen „Hoagascht“ reicht, wird man am Handwerkskunstmarkt herzlich empfangen. Und beständig hört man melodische Gesänge und alte Tiroler Volksmusik. Einen Verstärker wird man jedoch vergeblich suchen, denn

auch hier ist man seinen Wurzeln treu geblieben und nur die sanften Töne von Harfe, Hackbrett oder der Ziehharmonika sind zu hören. So gehören auch die Schuhplattler zum gelebten Brauchtum. Das wissen am Wilden Kaiser die ganz Kleinen schon, wenn sie ihr bestes Kleid, die Unterinntaler Tracht, aus dem Schrank holen und überlieferte Volkstänze aufführen.

Handwerkskunstmarkt in Going 2015 26. Juni 17. Juli 7. August 21. August 4. September jeweils am Freitag von 17 bis 21 Uhr ab 20 Uhr Platzkonzert der Bundesmusikkapelle Going

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· Leben Der Genuss, der darf natürlich auch nicht fehlen. So wird am Markt Holzofenbrot gebacken und die Besucher genießen die heimischen Köstlichkeiten. Gekocht wird natürlich mit regionalen Produkten und nach alten Familienrezepten. Und dann, rechtzeitig bevor es zu dämmern beginnt, zieht die Bundesmusikkapelle Going am Kirchplatz ein. Jung und Alt suchen sich ein lauschiges Plätzchen und hören begeistert den so vertraut klingenden Tönen und Märschen zu. So voller Tradition und Brauchtum, wie der Handwerkskunstmarkt vor 28 Jahren begonnen hat, so traditionell ist er auch heute noch. Denn hier fühlt man den Stolz der Einheimischen, die verwurzelt und mit Hingabe nicht nur ihren Ort, sondern auch die Kultur pflegen und denen die Weitergabe von Brauchtum eine Herzensangelegenheit ist.

TIPP

Hochprozentiger Genuss Seit 1885 verwöhnen wir Liebhaber „hochgeistiger Getränke“ mit einzigartigen Likören, Schnäpsen und Edelbränden. Die Besonderheit des enorm breiten und hochqualitativen Sortiments: das wilde und zugleich milde Geschmackserlebnis. Aggstein Edelbrände GmbH, Mauthfeld 2 A-6380 St. Johann in Tirol Tel.: +43 (0) 5352 / 65 500 info@aggstein.co.at / www.aggstein.co.at Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.30 – 18.00 Uhr Sa 08.00 – 12.00 Uhr

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Die Doggelmacherin Sie ist eine der wenigen, die schon von Anbeginn beim Goinger Handwerkskunstmarkt dabei waren: Lisi Wieser. Der Doggelmacherin wurde diese alte Kunst in die Wiege gelegt, denn schon ihr Papa frönte dem Schusterhandwerk. Sie erzählt, wie die Doggeln entstehen: „Die Sohle ist aus Filz, der Rest ist aus Wolle, Loden oder anderen Stoffresten von Mänteln und Hosen, aber die Stoffe müssen schon sehr gute Qualität haben. Da kommen zuerst drei, vier Stoffschichten übereinander, dann wird der ‚Mehlpapp‘ aus Roggenmehl und Wasser als Klebstoff verwendet, darüber kommt der eingenähte Stoffüberzug. Danach bringe ich das Ganze zum Schuster, der macht die Sohle drauf. Ich muss dann noch den Rand ausschneiden und gebe das Einfassband rundherum.“


Leben  ·

Vom Zylinder der Leukentaler Tracht Die Volkstracht hat ihren Ursprung vorwiegend im 19. Jahrhundert, wobei Hüte ein zentraler Bestandteil jedes „Gwands“ waren. Text & Fotos: Martin Reiter

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m Gegensatz zu traditioneller Kleidung sind Volkstrachten bezüglich Farbe, Schnitt, Stoffwahl und Art des Tragens genau definiert und es gibt sie meist in zwei Ausführungen, einer Werktagstracht und einer Festtagstracht. Besonders Festtagstrachten sind oft sehr aufwendig hergestellt. Zu ihnen gehören auch typische Hüte. In einem Bericht der „Neuen Tiroler Stimme“ wird im Jahr 1900 die Unterinntaler

Festtagstracht wie folgt beschrieben: „Der breite, goldbestickte Hut mit der Goldquaste an der verschlungenen Schnur, die prächtige, in zahlreichen Windungen den mehr oder weniger schlanken Hals umschließende Halskette mit breiter Schließe, das farbige, oft mit Goldstickereien versehene Busentuch, das aus dem tief ausgeschnittenen, schwarzen, mit Litzen benähten Korsett zierlich gefaltet hervorbricht, geschlos-

sen mit einer schönen Brosche, der dunkle Rock und die in Farbenharmonie mit dem Busentuch stehende Schürze – sie kleiden schmuck sowohl die behäbige Dorfwirtin als auch deren jugendlich schlankes Töchterlein.“ Historische Vorbilder Neben diesem „Röcklgwand“ fanden sich früher aber im Leukental und Brixental zwei typische alte Trachten.

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· Leben

Wegen des in die Hose gestopften Rockes sahen die Arbeiterinnen oft recht unförmig aus.

Die Frauen trugen Mieder mit aufgenähten Borten und Rock aus braunem Wollstoff. Die reich gezogenen Oberärmel waren am Ellenbogen bauschig und liefen bis zum Handgelenk schmal zusammen. Um den Hals fand sich ein farblich abgestimmtes Seidentuch. Die Schürze war dunkel gehalten. Unter der Schürze sah man rohweiße Strümpfe und schlichte, schwarze Lederschuhe. Das Besondere an der alten Tracht war der sogenannte „Ofenrohrhut“.

Dabei sprach man schon um 1900 zum Beispiel von einer „Alt-Brixentaler“ Tracht, was auf die damalige Erneuerung schließen lässt. Die traditionelle Männertracht im Leukental und Brixental bestand früher aus dem langen braunen Gehrock, der wegen seiner „Hafteln“ (Schließen) auch „Haftl‘rock“ genannt wird und in seinem Schnitt auf barocke Vorbilder ver-

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weist. Ein typisches Merkmal ist die blaue Farbe der Strümpfe. Die Form des Hutes geht auf die Zylinderhüte des Biedermeiers zurück. Der „Ranzen“ (Bauchgurt) mit seiner kunstvollen Federkielstickerei gilt wie überall in Tirol als besonderes Statussymbol – je schöner, desto wohlhabender der Träger. Heute wird die Leukentaler Männertracht in dieser Form nicht mehr getragen.

Als Feiertagskleidung ist heute wie damals das „Röcklgwand“ im Tiroler Unterland und im benachbarten Pinzgau verbreitet. Das Kassettl wird als Festtagstracht nur zu hohen kirchlichen Anlässen getragen. Die Bezeichnung kommt vom korsettartigen Oberteil und entwickelte sich aus dem Wort „Korsettl“. Andere Meinungen gehen davon aus, dass die Bezeichnung vom eckigen „kassettenartigen“ Ausschnitt des Oberteiles stammt. In historischen Berichten wird im 19. Jahrhundert erwähnt, dass die Frauen die Tracht samt den Hüten sogar bei der Arbeit auf den Feldern und auf Almen getragen haben sollen. Außerdem wird berichtet, dass Mägde und Sennerinnen bei Arbeiten, für die sie mehr Bewegungsfreiheit benötigten, weite Hosen aus Leinen über ihre Röcke anzogen und sie wegen des in die Hose gestopften Rockes recht unförmig ausgesehen haben sollen.


Foto: Shutterstock

Genuss

Regionale Spitzenqualität Der Brunnhof im Zentrum des Leukentals begeistert mit hochwertigen Fleischprodukten! Bereits seit dem 19. Jahrhundert wird der Hof bewirtschaftet und aus dem kleinen Anwesen ist ein moderner Betrieb mit nachhaltiger, ökologischer Haltung geworden. Produkte des Hofes werden ausschließlich im Direktvertrieb im Postmarkt, dem neuen kulinarischen Feinkostladen im Herzen von St. Johann,

verkauft. Damit kann sich der Verbraucher immer auf die Herkunft der Produkte und deren Qualität verlassen. Tipp: Posthoferöffnung mit exklusiver Verkostung und Rahmenprogramm am Freitag, 19. Juni 2015, ab 16 Uhr! Wo: Speckbacherstraße 3, 6380 St. Johann in Tirol, www.posthof-stjohann.at

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Erleben Sie einzigartige Weinverkostungen mit Freunden, Familie oder Geschäftspartnern in der WEINKISTE St. Johann! Die WEINKISTE bietet exklusive Verkostungen zu individuellen Themen und stellt Ihnen gerne Ihr persönliches Paket zusammen! Dechant-Wieshoferstraße 11, 6380 St. Johann i. T., +43 (0) 5352 / 20 710, www.weinkiste.at


· Genuss

Sommerfrische

für die ganze Familie Die diplomierte Heilkräuterkundige Christine Spiegl-Schorer verriet der KITZBÜHELERIN herrlich einfache Rezepte für sommerliche Erfrischungen! Text: Conny Pipal

Fotos: Shutterstock

Apfel -Kräuter Limonade Zubereitung: Alle Zutaten anwalken und mit Apfelsaft aufgießen. Das Ganze für zwei bis drei Stunden im Kühlschrank zugedeckt durchziehen lassen. Mit gut gekühltem Mineralwasser (ca. 1 Liter) aufgießen. Als Dekoration Hollerblüten, Rosenblüten, Löwenzahn, Gänseblümchen, Ringelblumenblüten hineinstreuen. Melisse: wird in der Volksheilkunde fast gegen alle Arten von Beschwerden verwendet. Hildegard von Bingen schrieb dieser Pflanze eine Heilkraft von 15 Kräutern zu. Waldmeister: Er vertreibt die Hexen und wurde damals auch dem Tabak beigemengt. Zur Stärkung der Blutgefäße, speziell der Venen. Stärkend für Leber, Galle und Nieren, gegen geschwollene Füße. Zur Beruhigung bei Herzklopfen und unregelmäßigem Puls.

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Zutaten 2 Liter Apfelsaft, naturtrüb 5 Stangen Melisse 5 Stangen Minze 8 Stangen Giersch 10 Stangen Waldmeister


Genuss·

Gänseblümchensirup Zubereitung: Gänseblümchen waschen und mit dem Wasser übergießen. Über Nacht ziehen lassen und am nächsten Tag durch ein feines Sieb oder Tuch gut ausdrücken. Jetzt Kandiszucker zur Flüssigkeit geben. Das Ganze bei mäßiger Hitze in einem großen Topf so lange einköcheln, bis die Flüssigkeit sirupartig ist. Ein paar Blütenköpfe in ein verschließbares Weckglas oder in eine Flasche geben, den Sirup einfüllen und heiß verschließen. Eignet sich hervorragend als Süßungsmittel für Wasser oder Tee!

Zutaten 2 Hände voll Gänseblümchen mit Stiel und Blättchen ½ Liter Wasser 300 g brauner Kandiszucker

Gänseblümchen wachsen ab Januar, und wenn man darauf tritt, richten sie sich schnell wieder auf. Wenn ein Tier die Blüte anfrisst, wächst diese ganz rasch wieder nach. Das Gänseblümchen hat eine große Heilkraft, und die Blüten richten sich immer nach der Sonne aus. Harntreibend, blutreinigend, bei schmerzhafter Periode, Bronchitis.

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· Genuss

Generationenübergreifender Erfolg: Die Familie Mühlberger führt den Betrieb seit 1955.

Der Peternhof zeigt wahre Größe

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Anwesen von den Nachfolgern, Theresia und Christian Mühlberger, zurückgekauft werden. In der Folgezeit wurde der landwirtschaftliche Teil des Gebäudes neu errichtet, etwas später erweiterte man das Gastlokal und die Küchen- und Nebenanlagen wurden modernisiert. 1980 begann der längst fällige Ausbau der Zufahrtsstraße. Viele Vorhaben realisiert Es war ein nicht unerhebliches Risiko, das eingegangen werden musste, um 1982/83 schließlich den Hotelanbau in

Angriff zu nehmen. In dieser Zeit übernahm Christian Mühlberger das Hotel als Konzessionsträger. Fast zehn Jahre später begann eine neue Ära in Sachen Sport und Wellness. Man errichtete eine Tennishalle mit Restaurant, baute eine Tiefgarage und schaffte Raum für Kosmetik und Massage. Bald danach eröffnete man den Badeteich mit Wasserspiel und Grünanlage. Apropos green: Im Sommer 1998 feierte man das große Opening des 18-Loch-Golfplatzes Reit im Winkl-Kössen mit den Golfräumlichkeiten im Peternhof.

Entgeltliche Einschaltung

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oher der Name „Peternhof“ stammt, war trotz intensiver Nachforschungen nicht herauszufinden. Eines jedoch weiß man: Es war im Jahre 1922, als das damalige Bauernhaus mit dem Namen Peternhof zum ersten Mal die Konzession für einen Ausschank alkoholfreier Getränke erhielt. Der alte Hof wurde 1926 teilweise ausgebaut und von den damaligen Besitzern Georg und Theresia Pirmoser neu adaptiert. In der Kriegs- und Nachkriegszeit um 1939 ging der Peternhof in deutsches Eigentum über. Im Jahr 1955 musste das

Fotos: Peternhof

Schritt für Schritt ist der Peternhof in Kössen im Tiroler Kaiserwinkl gewachsen. Die Geschichte des ehemaligen Bauernhofes hört sich wahrlich großartig an.


Das große Wachsen geht weiter In den folgenden Jahren überraschte man die Gäste noch mit vielen Attraktionen. Durch den Erwerb des Sonnenhofs in Kössen und des Grundstücks Frankhaus wuchs das Hotel zu beachtlicher Größe heran. Stetig kamen Neuerungen hinzu. So wurde das komfortable Romantikschlössl eröffnet und die „Alm“, geprägt von traditioneller Handwerkskunst und heimeligem Holz, erstrahlte in neuer Größe für zirka 100 Personen. Im Jahr 2012 ist das Wohlfühlresort gleich noch einmal gewachsen: Die Postkutsche, das Romantikhotel Post in Kössen, wurde schließlich mit dem Peternhof zusammengeführt.

In der Reithall großzügigen e freunde kommen Pferd voll auf e ihre Ko sten.

Der Peternhof bietet auch für Wellnessfans das Richtige.

Hunger nach mehr? Auch in Sachen Kulinarik serviert der Peternhof eine große Auswahl an lukullisch verführerischen Lokalitäten: Ob im Hauptspeisesaal, im À-la-carte-Restaurant, in der Tiroler Stube oder in der Gutsherrenstube, in der Romantikstube oder im Wintergarten – das

Küchenteam verwöhnt selbst die anspruchsvollsten Gourmets mit schmackhaften Köstlichkeiten, zubereitet aus rein naturbelassenen Zutaten. Noch etwas zum Nachschenken? Bar, Lounge und Terrassen laden zum kulinarischen Genuss auf höchstem Niveau.

Gemütliche Stuben laden zum Verweilen ein.

Hotel Peternhof****s Moserbergweg 60 6345 Kössen Tel.: 05375 / 6285 info@peternhof.com

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❧ · Genuss

„XUNDE“ GERICHTE schnell serviert Die Hopfgartnerin Angelika Kirchmaier rührt ordentlich in den Kopftöpfen um, wenn es um gesunde Ernährung geht. Vor Kurzem veröffentlichte sie einen neuen kulinarischen Leckerbissen in Form von Rezepten, die blitzschnell zubereitet sind und ganz vorzüglich munden.

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Text Conny Pipal Fotos Kary Wilhelm, privat

artenfrische Blitzgerichte“ heißt das neueste Werk der ernährungsbewussten Unterländerin. Die schmackhaften Eigenkreationen sind nicht nur eine gesunde Mahlzeit, sondern lenken auch die Aufmerksamkeit auf wichtige Themen wie Regionalität und Nachhaltigkeit. KITZBÜHELERIN: Wie ist die Idee entstanden, dieses Buch zu schreiben? Angelika Kirchmair: Ich gestalte gemeinsam mit dem Programmchef Christoph Rohrbacher seit 2001 für Radio Tirol die Sendung „Xund kochen“, da haben die Leute immer wieder angefragt, ob es die Ernährungstipps auch in schriftlicher Form gibt.

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Diesem Wunsch bin ich natürlich gerne nachgekommen und habe 2006 mein erstes Buch geschrieben. Mittlerweile sind etliche dazugekommen, in Summe knapp 15. Wie sind Sie auf das Thema Ernährung gekommen? Es war eigentlich ein Zufall, der mich auf diesen Weg geführt hat. Nach der Matura habe ich BWL studiert und war nicht gerade glücklich dabei, es war nicht meins. Über eine Freundin bin ich auf das DiätologieStudium gestoßen. Ich hatte Glück und bin aufgenommen worden, nicht so einfach bei der enorm hohen Zahl an Interessenten. Nachhaltigkeit spielt bei Ihnen auch eine zentrale Rolle. Wie schaut das im Detail aus?

Wenn man weiß, dass in Tirol jeder dritte Einkauf im Müll landet, ist das für mich erschreckend. Deswegen gibt es in meinem neuen Buch „Gartenfrische Blitzgerichte“ viele Informationen und Tipps, wie man Müll vermeiden und Reste sinnvoll verwerten kann, aber auch wie man Obst und Gemüse optimal lagert, damit es nicht verdirbt. Wichtig ist auch die ressourcenschonende Auswahl und das schon beim Einkauf. Wenn man weiß, dass man zur Produktion von einem Liter Almmilch letztlich 8 Liter Wasser, für einen Liter Milch von einer Hochleistungsmastkuh jedoch 400 Liter Wasser braucht, gibt das einem schon zu denken und regt einfach an, beim Einkauf etwas genauer hinzuschauen und nicht nur das zu glauben, was einem die Werbung vorgaukelt. Hinzu kommt bei vielen Produkten der gesundheitliche Aspekt. Es gibt Studien, die zum Beispiel besagen, dass die Almmilch eine komplett andere Fettstruktur aufweist. Sie verwöhnt den Körper, die Mastmilch hingegen belastet den Körper eher und zeigt sich letztlich auf Bauch, Hüften und in den Gefäßen. Wie wichtig ist Ihnen das Thema Regionalität? Für die Rezepte im Buch werden nur heimische Obst-und Gemüsesorten verwendet, über 60 Sorten gibt es bei uns im Handel. Ich möchte die ganze Vielfalt unseres Landes wieder in Erinnerung rufen. Es gibt zum Beispiel den schwarzen Rettich, der bei uns ein Schattendasein führt, dabei schmeckt er gegart wie Kohlrabi und schmiegt sich so wunderbar in alle möglichen Hauptgerichte, aber auch Salate ein. Prinzipiell gilt bei meinen Rezepten, dass die Basis die regionalen Zutaten bilden, es dürfen aber natürlich auch ein paar andere Zutaten als Geschmacksgeber hinein, zum Beispiel Gewürze, Nüsse oder Kakaopulver. Vielen Dank für das Gespräch!


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Brixentaler Moosbeernocken Rezept 250 g Heidelbeeren 30 g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl ca. 40 ml Wasser oder Milch zum Braten: 1 TL hochwertige Butter (10 g), z. B. Almbutter oder Öl, 1 gestrichener EL Zucker (8 g) zum Karamellisieren, 1 kleine Tasse Wasser zum Aufgießen (ca. 120 g), Zimt und evtl. Staubzucker zum Bestreuen

Zum Ausfertigen: Beeren und Mehl in eine Schüssel geben. So viel Wasser hinzufügen, dass der Teig gut bindet und ein dickflüssiger Brei entsteht. Das Fett erhitzen, mit einem Löffel kleine Häufchen ausstechen und in die Pfanne setzen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze so lange backen, bis die Laibchen komplett gestockt sind. Umdrehen und ohne Deckel auf der zweiten Seite in ca. 1 Minute fertig backen.

Das Biokistl gibt Vollgas!

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Foto: Gxund

Mit ihrem „gxunden Lieferservice“ starten die zwei Unterländer Manuel Putzer und Christina Pirchmoser-Putzer richtig durch.

S

eit Mai kommt mit dem „GXUND Biokistl“ frisches Obst und Gemüse heimischer Bauern direkt nach Hause. Die Geschwister und Unternehmer Manuel Putzer und Christina Pirchmoser-Putzer setzen mit ihren Naturprodukten auf Regionalität und Frische. Mit dem neuen Biokistl, das jeden Donnerstag frisch nach Hause geliefert wird, haben sie genau ins Schwarze getroffen. Und deswegen wird die „gxunde“ Lieferrunde jetzt erweitert: Zu den Orten Fieberbrunn, Hochfilzen, St. Jakob, St. Ulrich, Waidring, Erpfendorf, Kirch-

dorf, St. Johann, Oberndorf und Kitzbühel kommen jetzt Kirchberg, Reith und Going dazu. Neben einer bunten Auswahl an Salaten und Gemüsesorten der Saison enthält jedes Biokistl ein Gemüse der Woche mit interessanten Infos, köstlichem Rezept sowie ein dazu passendes Bioprodukt aus dem „GXUND-Geschäft“. Zudem wird auch noch ein Gebäckstück der Bio-Hofbäckerei „Mauracher“ sowie eine Gewürzprobe von „Sonnentor“ mitgeliefert.

Das „Gxunde Biokistl“ können Sie entweder telefonisch unter 05352 / 20 75 010 oder direkt im Onlineshop auf www.biokistl.gxund.at bestellen.

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· Genuss

Angelika Kirchmaiers

Cremige Jungzwiebel-

PASTA Zutaten f ür e in e P erson

80 g be liebige Vollkor bodenb nnudeln edeckt W asser (c 200–25 a. 50 g) 0 g Jun in 1 cm gzwieb breite S eln, tücke g eschnit 1 Zehe ten Knobla uch

Zum Ausfertigen Kräutersalz, frisch gemahlener Pfeffer, evtl. Sojasauce, evtl. Zitronenmelisse, ersatzweise Kräuterpaste, ¼ Becher Sauerrahm (60 g), ersatzweise cremiger Ricotta oder ein Schuss aromatisches Öl, Schnittlauch

Zubereitung Nudeln in reichlich Salzwasser al dente (bissfest) garen. Die Garzeit entnehmen Sie der Nudelpackung. In der Zwischenzeit das Wasser erhitzen. Die Jungzwiebeln und den Knoblauch hinzufügen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze (Stufe 5 von 9) bissfest dünsten. Falls das Wasser zu früh verdunstet, noch einen Schuss kochend heißes Wasser nachgießen. Die Nudeln abseihen, aber nicht abschrecken. Mit dem Gemüse vermischen. Vom Herd nehmen. Kräftig würzen. Schnittlauch schneiden. Mit dem Sauerrahm untermengen, nicht mehr aufkochen, sonst flockt der Sauerrahm aus. Sofort servieren.

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Genuss  ·

Angelika Kirchmaiers

Erdbeer-

NOCKEN Zutaten für 12 Laibchen 200 g Milch Altbrot, nödelbrot oder 100 g Vollkornk lle, (Schale), Vani ½ Bio-Zitrone r Magertopfen ½ Pkg. trockene en (125 g), pf oder Bröselto er – er für Diabetik 1 Ei, evtl. Zuck den in huss Süßstoff einen guten Sc n, re 100 g Erdbee Teig mischen, n, de ei klein schn große Früchte en er alderdbe ersatzweise W

Zum Ausfertigen zum Braten 1 TL hochwertige Butter (z. B. Almbutter oder Öl), Zimt und evtl. Staubzucker zum Bestreuen (für Diabetiker nur Zimt) Zubereitung Milch aufkochen, Brot hinzufügen, mit einer Gabel verrühren und vom Herd nehmen. Restliche Zutaten der Reihe nach untermischen. Zum Schluss mit der Gabel und evtl. mit der Hand vermengen, aber nicht verkneten, sonst werden die Nocken nicht so flaumig. Anschließend Fett in eine beschichtete Pfanne geben, erwärmen, mit dem Pinsel verteilen. Sobald es heiß genug ist, mit einem Löffel Häufchen aus der Masse ausstechen, in die Pfanne setzen und flach drücken. Bei mittlerer Hitze (Stufe 5 von 9) zugedeckt so lange braten, bis die Laibchen stocken und am Boden braun sind (5 bis 10 Minuten). Umdrehen und ohne Deckel bei höherer Hitze fertig braten (1 bis 2 Minuten).

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· Genuss

SOMMERBLÜTENBROT Zutaten ehl oggenm 500 g R hl inkelme 500 g D nig Germ 2 EL Ho frischer . w z b erm rockeng Salz 2 Pkg. T artoffeln ca. 1 EL tschte K e u q r e z te, gekoch mittel2 große 1 Apfel, it Schale n ieben m r e g b lblume o gr chlüsse S e t r e eln klein nnness ten 1 EL zer ckte Bre a zahnblü h n e e g w L ö L 1E n e d e von er das Gelb kte Rosenblätt c 1 EL nur eblüten a h 1 EL ge Weißkle r e d o Rothackte hsamen 2 EL ge 1 EL Flo nkerne r nblume e n n o mkörne S 2 EL te Sesa e t tram, s r ö e r e B mel, Fett g m e ü n K h r o e L e len 2E shornkle , gemah er, Anis el, Bock d d n n e ia r u o Q K n) algant, io-Lade Ysop, G ch im B li lt ä h r e (

ner Schüssel ruhen lassen, am besten mit einem feuchten Tuch abgedeckt und an einem warmen Ort. Anschließend entweder einen Laib oder mehrere Brötchen formen. Auf ein mit Backpapier aus-

gelegtes Blech geben und im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad knusprig backen – dabei kann die Dauer je nach Form variieren: Bei Brötchen dauert es ca. 25–30, bei einem Laib bis zu 50 Minuten.

Fotos: Shutterstock

Zubereitung: Alle Zutaten in eine Schüssel geben und warmes Wasser zugießen. Rasch zu einem Teig kneten, bei Bedarf Wasser nachgießen und so lange bearbeiten, bis sich die Masse gut formen lässt. In ei-

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Genuss  ·

Z ut B io-D in a t e n : k elv o Wa sse r, ll k o r n m e hl, B B io-B u tt io- S e sa m , e r, Me e rs a lz , B io- O li ve n öl, B io-B ä rl a u ch

BIO-KNÄCKEBROT – der knackige Genuss

Entgeltliche Einschaltung

Fotos: Hirzinger

Das Schönste gleich vorne weg: Dinkel zählt zu den ältesten Getreidesorten der Menschheit, enthält hochwertiges Getreideeiweiß, das für Menschen mit Allergien viel besser verträglich ist. Auch das Wohlbefinden und sogar das Gemüt des Menschen werden positiv beeinflusst.

D

ie Bäckerei Hirzinger verwendet dieses wertvolle Getreide für ein besonderes Geschmackserlebnis: Das Bio-Dinkel-Knäckebrot gibt es nun auch mit nussigem Geschmack und der leichten Würze des Bio-Bärlauches. Diese Pflanze wirkt positiv auf die Gesundheit, enthält viel Eisen und wirkt reinigend und entgiftend für den gesamten Körper. Die schwefelhaltigen Inhaltsstoffe unterstützen die Verdauung und sind vor allem für die Darmflora von großer Bedeutung, auch

der Blutdruck und der Cholesterinspiegel können dadurch gesenkt werden. BioBärlauch befreit den Darm von krankheitserregenden Bakterien und Pilzen, wirkt außerdem noch appetitanregend, galletreibend und gefäßerweiternd. Durch die schonende Verarbeitung bleiben auch die Nährstoffe, besonders Vitamine und Mineralstoffe, erhalten. Dank des hohen Ballaststoffanteils verleiht das Knäckebrot ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl und sorgt für einen gleichmäßigen Blutzuckerspiegel.

Das Bio-Dinkel-Knäckebrot wird aus Bio-Dinkel-Vollmehl hergestellt. Vorteile: hoher Gehalt an Mineralstoffen, wie Kalium, Magnesium, Zink, Eisen und Vitamin B. Viele gesunde Gründe also, um es ordentlich knacken zu lassen.

Bäckerei Christian Hirzinger e. U. 6364 Brixen im Thale, Dorfstraße 28 Tel.: 05334 / 8102 oder 8900

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· Genuss

Vegane

Gaumenfreuden Es müssen nicht immer Tierprodukte sein: Vegane Gerichte sind eine schmackhafte Alternative, die sich gerade für die leichte Sommerküche perfekt eignet! Fotos: Shutterstock

Leichte Kartoffel-Spargelcreme mit Gemüsetalern

Zubereitung: Kartoffel-Spargelcreme: Gemüse klein schneiden, kurz anrösten und mit ein wenig Puderzucker karamellisieren. Dann mit drei Liter Wasser auffüllen und bei geringer Hitze 30 Minuten köcheln lassen, dann erst das Lorbeerblatt, den Ingwer, das Salz, den Pfeffer und den Thymian hinzufügen. Alles abkühlen lassen. Zwei Kilo Kartoffeln schälen und würfelig schneiden, kurz anschwenken, mit

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der eben zubereiteten Brühe auffüllen (dabei etwas Brühe für den Spargel aufbewahren und Gemüse inzwischen beiseitestellen) und 10 Minuten garen. Das Ganze mit einem Pürierstab fein zerkleinern. Man kann die Suppe auch durch ein Sieb streichen. Etwas Weißwein und Kokosmilch hinzufügen. Mit Muskat, Salz, Pfeffer, Zitronenabrieb, Kardamom und Zimt abschmecken. Grünen Spargel klein schneiden und in ein wenig Gemüsebrühe blanchieren.

Zutaten Für die Creme: 5 Karotten ½ Sellerie 2 Stangen Lauch 2 Zwiebeln 3 Tomaten 1 Fenchelknolle 1 Lorbeerblatt Ingwerstück Salz & Pfeffer Thymian 2 kg Kartoffeln

Weißwein Kokosmilch Muskat Zitronenabrieb Kardamom Zimt Grüner Spargel Für die Taler: 1 Zucchini Buchweizenmehl Brösel

Gemüsetaler: Die Zucchini in ein Zentimeter dünne Scheiben schneiden. Das Gemüse aus der Brühe (Fenchel, Karotten, Sellerie, Zwiebeln) pürieren und mit ein wenig Buchweizenmehl und Brösel zu einer kompakten Masse verarbeiten. Mit frischen Kräutern und Gewürzen aufarbeiten, dann die Masse zu gleich großen Talern formen und zwischen zwei Zucchinischeiben andrücken. In der Pfanne auf beiden Seiten anbraten. Die Suppe mit dem Spargel anrichten und die Taler darauf legen.

Entgeltliche Einschaltung

Text: Detlef Wagner


Genuss  ·

Röstling von der Adzukibohne A DZ U K

I B OH N

E: d ie E iw e ißbo m b e schle ch th in , se h r g ve r trä gli ch , v oll e u t n d e te r G e sch m a ck

Zubereitung: Die Bohnen in Gemüsebrühe kurz einweichen und ca. eine Dreiviertelstunde köcheln lassen, ohne dass die Bohnen zu weich werden – anschließend abkühlen lassen. Zwei rote Zwiebeln und die Jungzwiebelstange klein schneiden und kurz glasig andünsten.

Die abgekühlte Masse pürieren, wobei sie nicht zu fein werden sollte. Das Gemüse mit Salz, Pfeffer, Muskat, Paprika, Ingwer und Orangenabrieb abschmecken. Die ganze Masse mit Semmelbröseln und ein wenig Mehl binden, dann Röstlinge formen und in Pflanzenöl bei mittlerer Hitze garen.

Zutaten 250 Gramm Adzukibohnen 2 rote Zwiebeln 1 Stange Jungzwiebel Salz Pfeffer Muskat Paprika Ingwer Orangenabrieb Semmelbrösel Mehl

Man kann auch Rosmarin, Thymian, Knoblauch und Ingwer mit in die Pfanne geben. Das ist nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch eine Bereicherung! Als Beilage empfiehlt sich knackiges Gemüse und kleine Röstkartoffeln.

Vegan dem Genuss wegen

Entgeltliche Einschaltung

Foto: Wagners Pro-Veg

Wagner’s Pro-Veg begeistert frei nach diesem Motto mit hochwertigen, veganen Produkten.

D

ie kleine Firma aus dem Zillertal hat sich mit Leidenschaft der vegetarischen Lebensweise verschrieben. Wagner’s Pro-Veg produziert Nudeln, Suppen, Saucen, Chutneys und viele weiteren Köstlichkeiten. Das Besondere daran – alles wird selber hergestellt, ohne Produkte tierischen Ursprungs zu verwenden. Die gesamte Produktpalette, zu der unter anderem auch Essige, Öle, Marmeladen, Gesundheitssäfte, Sirupe und hochwertige Weine aus Niederösterreich gehören, findet man am Kitzbüheler Genussmarkt am Stand von Pro-Veg. Geschäftsführer Detlef Wagner: „Wir verkaufen nicht nur vegan, sondern wir

leben es.“ Dabei ergänzt er, dass Nachhaltigkeit, Tier- und Umweltschutz und nicht zuletzt kritisches Denken für ihn wichtige Aspekte darstellen. Bei der Herstellung seiner besonderen Produkte werden nur Zutaten von allerhöchster Güte verwendet. Wer sich davon überzeugen möchte, muss einfach nur dem Duft der frischen Kräuter auf dem Genussmarkt vor der Bezirkshauptmannschaft folgen ...

Wagner’s Pro-Veg Tel.: 0664 / 79 08 173 detlef.wagner642@gmail.com

Kitzbühelerin | 107


· Genuss

Genuss unter freiem Himmel Tirols vielfältige Gastgärten sind im Sommer beliebte Ausflugsziele und Treffpunkte mit hohem Wohlfühlfaktor.

Sonnenterrasse mit herrlichem Blick auf die Innenstadt

Kitzbüheler Innenstadt von unserer Sonnenterrasse aus. Ob beim Stammtisch, Kaffee und herrlichem Apfelstrudel, einem netten Beisammensein bei einem Gläschen, einem netten Abendessen zu zweit oder einer ausgelassenen Feier mit Verwandten, Freunden oder Kollegen – in der „Goldenen Gans“ findet jeder seinen Platz. Küchenchef Daniel Moser und sein Team verwöhnen alle Gäste mit Köstlichkeiten der nationalen und internationalen Küche unter Verwendung regionaler Produkte.

Restaurant Goldene Gams

B

ei uns ist Gastlichkeit zu Hause. Zwei À-la-carte-Restaurants und unsere Mitarbeiter warten darauf, Sie kulinarisch zu verwöhnen. Im „Rosshimmel“ labten sich in früheren Zeiten edle Traberpferde,

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heute frönen hier Feinschmecker in stimmungsvoller Atmosphäre himmlischen Genüssen. In der „Goldenen Gams“ treffen sich gerne auch Einheimische, im Sommer und Herbst genießt man den Blick auf die

Im Hotel Tiefenbrunner Vorderstadt 3, 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 66 68 07 67 info@hotel-tiefenbrunner.at www.hotel-tiefenbrunner.at

Entgeltliche Einschaltung

Tradition in Kitzbühel

Foto: Shutterstock

Alkoholfreie Erfrischung Auch nach sportlichen Aktivitäten ist ein schöner Gastgarten oft die erste Anlaufstelle, um sich nach der körperlichen Anstrengung etwas zu erfrischen. Gastronomen sowie Brauereien haben sich auf diese und all jene Gäste, die auf der Suche nach alkoholfreiem Genuss sind, eingestellt und herrlich erfrischende alkoholfreie Weißbiere oder Biere mit reduziertem

Entgeltliche Einschaltung

Alkoholgehalt in ihr Angebot aufgenommen. Wer’s noch nie probiert hat: auf in den nächsten Gastgarten!

Fotos: Tiefenbrunner

einlädt. Auch kulinarisch stellen sie sich mit zahlreichen Extras, wie etwa speziellen Grill-Abenden oder sommerlichen Menüs, auf die Gastgartensaison ein.

Entgeltliche Einschaltung

D

ie Tiroler genießen die heiße Jahreszeit in vollen Zügen – und das besonders gerne im Freien. Sobald es die Temperaturen zulassen, sind die Gastgärten der heimischen Gastronomie dementsprechend gut frequentiert! Dabei findet garantiert jeder sein „Lieblingsplätzchen“: egal ob im klassischen Biergarten, ganz romantisch auf der Terrasse eines Restaurants oder abseits von allem Trubel ganz gemütlich vor einer der zahlreichen Almhütten. Tirols Gastronomen haben den Wert dieses besonderen Erlebnisses längst erkannt und sorgen dementsprechend für ein stimmungsvolles Ambiente, das zum Verweilen


Genuss  ·

Kulinarik mit Ausblick

Entgeltliche Einschaltung

Fotos: privat

Die Wiegalm bietet entspannten Genuss mit traumhaftem Panorama.

Wiegalm

E

s gibt sie noch, die Plätze, wo man in Ruhe Kraft tanken und genießen kann. Die Wiegalm in Brixen im Thale ist einer dieser Orte. Seit Generationen

wird dort nicht nur der angeblich beste Schweinsbraten Tirols gekocht (siehe Schweinsbratenrezept nächste Seite), sondern auch Gastlichkeit großgeschrie-

Romantischer Genuss

Entgeltliche Einschaltung

Fotos: Foto Bernard

Entspannen & genießen im idyllischen Romantikhotel Gasthof Post

Entgeltliche Einschaltung

ben. Barbara Seiwald verwöhnt Wanderer und Radfahrer mit hausgemachten Tiroler Schmankerln und ist für ihre Süßspeisen wie Kaiserschmarrn oder dem bereits legendären Kuchen im Glas bekannt. Erreichbar ist die Wiegalm über den Kraftweg vom Bahnhof in Brixen im Thale – Brixenbach, von Kirchberg mit dem Gaisberglift über die Harlasanger Alm in Richtung Kreuzjöchlsee oder mit der Alpenrosenbahn in Westendorf gemütlich über den Kreuzjöchlsee in Richtung Kirchberg.

S

o ein Kaiserwinkler Aktivsommer macht Lust auf Bewegung und verlangt danach nach einer genussvollen Pause in einem wohltuenden Ambiente. Genau diesen Platz finden Sie auf der lau-

Wiege 1, Brixen im Thale Tel.: 0676 / 96 62 348 info@wiegalm.at www.wiegalm.at

Leidenschaft“ mit Feinem aus Küche und Keller bewirtet. Die traditionelle und modern inspirierte Gastronomie des Gasthofs Post punktet mit Qualität, Frische und Natürlichkeit bei den Zutaten, die größtenteils aus der Region stammen. Ausgezeichnet mit einer Falstaff-Gabel bietet Ihnen die Post vorzügliche, saisonale Gerichte oder herzhaft Tirolerisches aus der À-la-carte-Küche, kleine Imbisse und süße Köstlichkeiten im gemütlichen Gastgarten oder im romantischen Ambiente der guten Stube.

Romantik Hotel Gasthof Post schigen Terrasse des Romantikhotels Gasthof Post in Kössen im Herzen des Kaiserwinkls. In der angesehenen Traditionsgaststätte werden Sie getreu dem Moto des Hauses „Verwöhnen ist unsere

Dorf 43, 6345 Kössen Tel.: 05375 / 29 490 info@hotelgasthofpost.at www.hotelgasthofpost.at

Kitzbühelerin | 109


· Genuss

WIEGALMSCHWEINSBRATEN MIT ERDÄPFELN Entgeltliche Einschaltung

aus dem Holzofen Zutaten für 4 Personen Für den Schweinsbraten: 10 zerkleinerte Knoblauchzehen 1 gewürfelte Zwiebel ierte Zwiebel mit Schale halb 1 Sauce eine schöne Farbe) der t (gib 2 EL Salz 2 EL Kümmel 1 kg Schweinsschulter mit Schwarte n 4-5 Schweinsknochen zum Mitbrate fett 3 EL Schweine

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braten etwa 90 Minuten in den Holzofen schieben. Nachfeuern nie vergessen! 3. Die Erdäpfel schälen und halbieren (je nach Größe). In einer Schüssel mit Kümmel und Salz gut durchmischen. 4. N ach den 90 Minuten Fleisch herausnehmen, die Erdäpfel in die Reine legen und das Fleisch mit der Schwarte nach oben auf die Erdäpfel geben. Wasser zugießen, sodass die Erdäpfel bedeckt sind, die Schwarte

sollte nicht in der Sauce liegen! Beim Nachfeuern wegen der Hitze aufpassen, damit die Schwarte nicht zu schnell fertig und vor allem der hintere Teil (dort, wo am meisten Hitze herrscht) nicht schwarz wird. Vielleicht manchmal die Reine drehen. 5. D er Schweinsbraten ist nach weiteren 120 Minuten zart und weich. Da es im Holzofen mehr Ober- als Unterhitze gibt, ist das ideal für eine schöne Kruste.

Entgeltliche Einschaltung

Zubereitung: 1. Holzofen anfeuern. Das Rohr sollte um die 140 Grad haben, dauert ca. eine knappe Stunde. In der Reine das Schmalz erhitzen, das Fleisch mit der Schwarte nach unten, die Knochen und die halbierte Zwiebel dazugeben. 2. D as Fleisch mit dem zerkleinerten Knoblauch, Salz, Kümmel und den gewürfelten Zwiebeln einreiben (Schwarte aussparen). Den Schweins-

Foto: Shutterstock

Für die Erdäpfel: 1 kg festkochende Erdäpfel 2 EL Kümmel 2 EL Salz


Entgeltliche Einschaltung

Foto: A-ROSA

Steakhouse Kaps

Vor der atemberaubenden Kulisse mit 360-Grad-Alpenpanorama und bestem Blick auf das A-ROSA Kitzbühel genießt man auf der Seeterrasse Fleischspezialitäten vom Holzkohlegrill „The Big Green Egg“. Das Küchenteam legt dabei höchsten Wert auf Qualität und arbeitet daher eng mit einem Traditionsunternehmen, der Metzgerei Huber,

zusammen. Fleischliebhaber kommen voll auf ihre Kosten, aber auch Fisch und Vegetarisches wird auf Anfrage gerne zubereitet.

Steakhouse Kaps Ried Kaps 7 6370 Kitzbühel Tel.: 05356 / 65 660-770 www.a-rosa.at

Entgeltliche Einschaltung

Foto: Sinnesberger

Alles für den (Gast-)Garten Bei Eurogast Sinnesberger in Kirchdorf finden Sie von der bequemen Wellnessliege über die gemütliche Sitzgarnitur bis hin zum ProfiGriller (fast) alles für die behaglichen Tage im Freien. Abgerundet wird das Angebot durch funktionelles Zubehör und die Beratung durch das freundliche Fachpersonal. Den Gaumen erwarten jede Menge leckere Zutaten wie knackfrisches Gemüse aus der Region, saftiges Fleisch ausgesuchter Lieferanten und frischer Fisch aus Fluss und Meer, den Sie unbedingt probieren sollten.

Den passenden Wein dazu finden Sie sicher in der Vinothek, die vom hauseigenen Sommelier betreut wird. Für Ihren Einkauf bei Eurogast Sinnesberger benötigen Sie keine Kundenkarte – dafür erwartet Sie auf über 3.000 Quadratmetern jede Menge Genuss.


❧ · Genuss

Magische Momente im Casino Kitzbühel

N

eben prickelndem Spielvergnügen kann man im Casino auch in eine Welt voller Überraschungen eintauchen und das alles verbunden mit kulinarischen Köstlichkeiten im Restaurant „Cuisino Kitzbühel“. Die abwechslungsreiche Speisekarte bietet Genüsse vom Feinsten und das zu moderaten Preisen. Bei einem 4 gängigem Dinner-&-Casino-Menü kann man sich nicht nur kulinarisch verwöhnen lassen, denn quasi als Nachspeise taucht man anschließend in die Welt von Roulette,

Black Jack und Poker ein oder entspannt sich an den Spielautomaten. Darüber hinaus gibt es Überraschungen in Form von Verlosungen mit sensationellen Preisen. Zum Beispiel gibt es jeden Mittwoch bis zum 26. August die Chance, eine Reise nach New York für zwei Personen zu gewinnen. Das Casino Kitzbühel punktet aber auch mit kulturellen Highlights, denn am 25. Juni betritt Lizzy Aumeier die Bühne und sorgt mit „Superlizzy“ für eine ordentliche Strapazierung der Lachmuskeln.

Gaumenfreude

BY CASINO KITZBÜHEL

Glück & Genuss – das Dinner & Casino-Paket: Genießen Sie ein Glas Frizzante und ein 4-gängiges Menü und versuchen Ihr Glück mit Begrüßungsjetons im Wert von 25,– Euro und Glücks-Jetons mit der Chance auf 7.777,– Euro. Auch als Geschenk ideal! Gutscheine erhältlich in jedem Casino oder unter shop.casinos.at. Serviceline: +43 (0)5356 62 300 - 110 facebook.com/casinos.kitzbuehel

kitzbuehel.casinos.at

Verbraucherinfos auf spiele-mit-verantwortung.at und in allen Casinos

Fotos: Casinos Austria

Das Casino Kitzbühel hat zu jeder Jahreszeit Saison! Action, Entertainment und Nervenkitzel gibt es hier an 365 Tagen im Jahr!


Foto: Kuenstleragentur Koenig GmbH

Kultur

Der Herbst wird musikalisch Der Alpenländische Musikherbst holt erneut Hansi Hinterseer und viele andere Stars der Szene vor der malerischen Kulisse des Kaisergebirges auf die Bühne. targast und „Lokalmatador“ Hansi Hinterseer, die Gewinnerin von „Deutschland sucht den Superstar“ Beatrice Egli, das erfolgreiche Schlagerduo „Die Amigos“, Francine Jordi, die bekannten „Kastelruther Spatzen“, Moderator Marc Pircher und viele weitere Stars der Szene werden sowohl vom 23.

bis 26. September als auch vom 30. September bis 3. Oktober die Herzen der Fans der Volks- und Schlagermusik zum Klingen bringen. Karten sind bei Profi Tours erhältlich: Austraße 2a, Ellmau, Tel.: 05358 / 3691, office@profitours.com. Weitere Informationen unter www.musikherbst.at.

❧

g

Klassik in den Alpen. Inmitten der Kitzbüheler Alpen wird Opernstar Elna Garanca am 4. Juli 2015 um 20 Uhr im Rahmen von „Klassik in den Alpen“ auf dem Areal des Pfarrau-Parks Kitzbühel zu hören sein. Karten sind bei Ö-Ticket und VIP-Tickets beim Veranstalter AMI Promarketing erhältlich (Tel.: 02742 / 25 80 60, office@amipro.at). Die KITZBÜHELERIN verlost 2 Karten unter „Klassik“ an gewinnspiel@diekitzbuehlerin.at. PIEL

INNS

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Foto: AMI Promarke tin

S


· Kultur

Der kulturelle Schatz Kitzbühels Die Geschichte des „anderen“ Kitzbühels, abseits von sportlichen und gesellschaftlichen Großereignissen, Einheimischen wie Gästen spannend neu zu erzählen ist das erklärte Ziel des am 19. Dezember 2002 nach siebenjähriger Bauzeit neu eröffneten Museums Kitzbühel. Text: Wido Sieberer Fotos: Museum Kitzbühel

E

s findet seine Wurzeln im „Kitzbüheler Heimatmuseum“, das in den 1930er-Jahren gegründet wurde. Der in den Jahrzehnten um 1900 sehr massiv einsetzende Wandel von einer agrarischen zur (Tourismus)-Dienstleistungsgesellschaft löste Unbehagen aus. Die Sehnsucht, das zunehmend an Bedeutung verlierende „Alte“ vorwiegend in Form von bäuerlichen oder Handwerksgeräten beziehungsweise -produkten zumindest museal zu be-

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wahren, gab Anstoß für die Entstehung von Privatsammlungen verschiedener Kitzbüheler Bürger. Gemeinsam mit den prähistorischen Funden der Grabungen an der nahe gelegenen Kelchalm bilden diese Privatsammlungen den Grundstock des Museums. Die durch den Sammlerfleiß mehrerer Kustoden im Laufe der Jahrzehnte ständig vermehrten Exponate bezeugten und bezeugen nicht weniger als 3.000 Jahre Kitzbüheler Geschichte – von der Zeit

des spätbronzezeitlichen Bergbaus um zirka 1.000 vor Christus bis in die jüngste Vergangenheit des Wintersports und der „Mega-Events“. Viele dieser Exponate sind von höchster Qualität, einzelne von ihnen, wie zum Beispiel einige der Holzfunde aus der Spätbronzezeit, einzigartig. Ihre althergebrachte Präsentation im Museum konnte indessen zeitgemäßen didaktischen und konservatorischen Anforderungen immer weniger gerecht werden.


Kultur  ·  Historisches Gebäude In den 1990er-Jahren fand sich eine Lösung dieser auf Dauer nicht mehr haltbaren Situation, als der unmittelbar beim Museum im romanischen Südwestturm der Stadt untergebrachte Kitzbüheler Skiclub in ein anderes Gebäude übersiedelte. Mit dem Südwestturm steht eines der historisch wertvollsten Gebäude Kitzbühels zur Verfügung. Seine erste Bauphase aus dem späten 13. Jahrhundert hat sich bis etwas über die Deckenhöhe des ersten Obergeschosses erhalten. Im Inneren zeigt sich die romanische Architektur unter anderem an der enormen Breite des Mauerwerks von Erdgeschoss und erstem Obergeschoss. Der obere Teil des Turmes geht auf Umbauten in Gotik und Barockzeit zurück. Das zweite Obergeschoss stellt mit seiner aus eingefalzten Balken und Brettern bestehenden Decke ein gotisches „Turmstüberl“ dar. Der Getreidekasten wird im 16. Jahrhundert erstmals erwähnt. Am Beginn des 18. Jahrhunderts wurde das Gebäude als Getreidekasten adaptiert, die heutige Inneneinrichtung geht auf die damaligen Umbauarbeiten zurück.

Akt von Alfons Walde

Ein Schlitten von anno dazumal

Bauliche Sanierung und Erweiterung Die Stadtgemeinde nutzte das Freiwerden der Räumlichkeiten des Südwestturms zur Erweiterung des Hauses, die mit einer umfassenden Sanierung der beiden Bauteile Getreidekasten und Turm verbunden wurde. Die 1995 bis 1999 nach den Plänen und unter der Bauleitung des Kitzbüheler Architekten Jörg Meise durchgeführten Umbauarbeiten konzentrierten sich zunächst auf die Renovierung des denkmalgeschützten Turmes. In der Folge wurden die Räumlichkeiten im ehemaligen Getreidekasten saniert und um das früher nicht zugängliche Dachgeschoss erweitert. Beide Gebäudeteile wurden zudem in Abstimmung mit einem Gutachten zum Gebäudeklima mit einer zeitgemäßen, flexiblen Beleuchtung und Heizung ausgestattet und durch ein modernes Stiegenhaus neu erschlossen. Im Herbst 1999 konnte mit der Sanierung des Museumshofes ein vorläufiger Schlussstrich unter die Umbauarbeiten gezogen werden. Virtuelle Vitrinen Die Lichtskulptur „Virtuelle Vitrinen – Lichtkuben“ von Brigitte Kowanz ist das Siegerprojekt eines im Jahr 1999 durchgeführten Künstlerwettbewerbes. Die per Computer im Rhythmus des menschlichen Ein- und Ausatmens gesteuerten, beleuchteten Glaskuben führen hin zur

bedeutenden Baugeschichte des Stadtturmes und erhöhen die Aufmerksamkeit auf dem Museumsvorplatz. Computertechnologie und romanisches Opus spicatum des Stadtturmes markieren gesellschaftliche Zeitgenossenschaft und die historische Bedeutung des Ortes. Parallel zur baulichen Renovierung und Erweiterung wurde das Museum Kitzbühel auch inhaltlich und didaktisch neu konzipiert. Nicht in strenger Chronologie soll der Besucher, Einheimische wie Touristen, die Intensität seines Aufenthaltes im Museum selbst bestimmen. Mehrere Ebenen ermöglichen einen raschen Überblick über die Kulturgeschichte der Region genauso wie eine tiefere Auseinandersetzung mit Teilbereichen. Elsa Prochazka, die 1999 als Architektin gewonnen wurde, nahm auf die spezifische Kitzbüheler Situation einfühlsam Bezug. Sie führte eine zeitgemäße museologische und nachhaltige Aufbereitung durch, in der bestimmte Phänomene wie der Wintersport, Alpinismus oder Barockmusik „zusätzlich zu den

ter Museumslei er er eb Si o id W

Kitzbühelerin | 115


· Kultur ausgesuchten Exponaten mit akustischen und filmischen Medien erschlossen“ werden. In die inhaltliche und architektonische Konzeption waren von Beginn an Restauratoren eingebunden. Jedes Werk bekam in einer Bilddatenbank eine eigene Karteikarte mit Foto, auf der neben seinem Zustand, der mögliche Schäden und Alterungserscheinungen beschreibt, auch Technik, Material und gewünschte Vorgaben für Beleuchtung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit vermerkt sind.
 Mit der Neueröffnung des Museums liegt nun das Ergebnis der intensiven Zusammenarbeit zwischen Kuratoren, Architektin und Restauratoren der Öffentlichkeit vor. Die thematischen Schwerpunkte sind auf die Exponatlage und bestehende museale Einrichtungen in der Region – ein heimatkundliches Museum mit dem Schwerpunkt auf dem Bergbau in Jochberg, das Bauernhausmuseum Hinterobernau, das Bergbahnmuseum in Kitzbühel und das Museum der Marktgemeinde St. Johann – abgestimmt. Der Besucher unternimmt auf gut fünfhundert Quadratmetern einen attraktiven Rundgang durch die dreitausendjährige Kulturgeschichte der Region. Vom bronzezeitlichen Bergbau im Erdgeschoss des Turmgebäudes führt der Weg in die Zeit der Stadterhebung Kitzbühels. Dem „alten Kitzbühel“ der Land- und Hauswirtschaft, des traditionellen

Handwerks und des (neuzeitlichen) Bergbaus mit seinen Glaubensvorstellungen, Festen und Bräuchen ist die Präsentation volkskundlicher Zeugnisse im zweiten Obergeschoss des ehemaligen Getreidekastens gewidmet. Von der Musik des Barockkomponisten Benedikt Anton Aufschnaiters untermalt, zeigt der Turmraum ausgewählte Exponate aus der kulturellen Blütezeit der Region im Barock. Im dritten Obergeschoss gelangt der Besucher ins „neue Kitzbühel“ der Sommerfrische und des Wintersports. Der Besucher begegnet dem „Skiwunderteam“ der 1950er-Jahre um Toni Sailer oder den legendären „Roten Teufeln“ der Kitzbüheler Skischule. Im historischen Dachgeschossraum findet er ein stilisiertes Atelier des Kitzbüheler Expressionisten und Schiele-Freundes Alfons Walde vor.

Virtuelle Vitrinen

Das alte Museum

Mag. Dr. Wido Sieberer feiert heuer sein 20-jähriges Jubiläum als Leiter des Museums Kitzbühel Der gebürtige St. Johanner, aufgewachsen in Kitzbühel, studierte Alte Geschichte, Geschichte und Archäologie an der Universität Innsbruck. 1988 – 2004 Lehrbeauftragter an der Universität Innsbruck 1991 – 1995 Tätigkeit an der Universitätsbibliothek Innsbruck seit 1995 Stadtarchivar und Museumsleiter in Kitzbühel, als solcher mit der Organisation und/oder Kuratierung von Ausstellungen befasst

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Kultur  ·

In 50 Minuten zur besten Akustik Man ist fast versucht zu sagen: Alle Wege führen nach Erl! Aber es ist tatsächlich so. Erl ist so etwas wie das gemeinsame Kulturzentrum von Salzburg, Innsbruck, Kitzbühel und München – zumindest im Sommer und jedes Jahr ab Weihnachten über den Jahreswechsel.

Entgeltliche Einschaltung

Foto: Tom Benz

I

m Grunde fährt man mit dem Auto von allen genannten Orten kaum länger als eine Stunde zu den Tiroler Festspielen Erl, um dann das Auto bequem im kostenlosen Parkhaus wohlbehütet abzustellen. Der BesucherShuttle bringt die Gäste dann direkt bis vor das Festspiel- oder Passionsspielhaus. Natürlich ebenso kostenlos wie auch der Garderobenservice und die Abendprogramme. All das – plus Ausnahme-akustik – ist bei den Tiroler Festspielen Erl im Kartenpreis inkludiert. Einen ganz besonderen Service – natürlich ebenfalls unentgeltlich – bieten die Festspiele in diesem Jahr am 19. Juli rund um Richard Wagners einzige komische Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“

in der farbig-prächtigen Erfolgsinszenierung von Gustav Kuhn im Passionsspielhaus. Für Wagner-Fans mit kleinen Kindern bis 14 Jahre, die keine Lust darauf haben, ihren Nachwuchs daheim, bei Freunden oder wo auch immer zu lassen, hat die Festspielleitung an diesem Tag eine optimale Lösung parat: den SuperFamilien-Sonntag mit Kinder-Rundumbetreuung während der Aufführung und den Einführungsvorträgen zu den einzelnen Akten im Festspielhaus. Da die Vorstellung bereits um 11 Uhr beginnt, ist die Familie gegen 17 Uhr schon wieder daheim – wenn sie mag. Und was bietet der Sommer 2015 sonst noch so? Wagners „Tristan und Isolde“ im Festspielhaus, zwei komplette Ringe

jeweils an vier aufeinanderfolgenden Tagen von Donnerstag bis Sonntag, Verdis berühmtes Requiem und viel, viel, viel Kammermusik. Die Reise nach Erl lohnt sich. Auch wenn – oder gerade weil – sie nur so kurz ist …

Tiroler Festspiele Erl Sommer 9. Juli bis 2. August 2015 Tel.: +43 (0) 5373 / 81 00 020 www.tiroler-festspiele.at

Richard Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg So., 19. Juli 2015, 11 Uhr Passionsspielhaus Erl

Kitzbühelerin | 117


· Kultur

Mit dem Bügelbrett auf die

Bühne Wenn eine Nähmaschine zur Zithermusik rattert, das Instrument mit einem Staubwedel bearbeitet und dabei das Publikum mit der Künstlerin eins wird, ist Lissie Rettenwander gerade dabei, eine ganz besondere Performance abzuliefern.

T

Text: Conny Pipal

ja, so tönt es, wenn ich ein Interview mit einer Musikerin mache, die mit ihrem ganzen Herzblut bei der Sache ist: Lissie Rettenwander begrüßt mich statt mit einem „Hallo“ lieber mit einem alten Volkslied. Mir hat's ob der virtuosen Darbietung fast die Stimme verschlagen und Lissie lacht: „Ja, die Musik ist mein Leben, sie ist ein Teil von mir.“ Aufgewachsen in einer alteingesessenen Kitzbüheler Familie, geprägt vom Singen und Musizieren mit den Geschwistern und Vater Rudi und dem Leben auf dem Bauernhof, hat sie ihrer Leidenschaft dennoch eine ganz eigene Note gegeben. Wie das auf der Bühne klingt, davon konnten sich die Zuhörer im Münchner Kulturzentrum „Gasteig“ beim Zitherfestival ein Bild machen: Lissie Rettenwander bearbeitet das Instrument mit einem Staubwedel, nimmt gelegentlich ein Bügelbrett statt eines Tisches als Unterlage: „Ich suche mir immer unterschiedliche Dinge, das kann auch mal eine Nähmaschine, ein Gummiball oder ein Hammer sein. Im Grunde ist alles ein Instrument, sei es eine Gitarre, eine Zither

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Fotos: Irene Prugger

oder irgendwelche Gebrauchsgegenstände“, sagt sie und erzählt, wie sie auf diese außergewöhnliche Art der Improvisation gekommen ist: „Ich habe in Innsbruck Vergleichende Literaturwissenschaft und Pädagogik studiert, im Innsbrucker Kunstraum gearbeitet und gesehen, wie zeitgenössische bildende Künstler arbeiten. Das hat meine Musik stark beeinflusst.“ In dieser Zeit beginnt sie, aus dem Stegreif zu singen und die Zither mit E-Gitarren-Effektgeräten zu kombinieren, ohne jedoch ihre Wurzeln zu vergessen: „Ich nehme das ernst, was ich als Kind von der Hausmusik und von meinem Vater gelernt habe.“ Ihre Art des Musizierens ist ein Resultat aus ihrer Kindheit auf dem Bauernhof: „Die Feldarbeit ist eine sich immer wiederholende Tätigkeit, du hörst den Rechen, wenn du durchs Gras streifst, die Geräusche der Tiere. Der Rhythmus der Natur begleitet dich auf Schritt und Tritt. Zuerst habe ich Gospels dazu gesungen, irgendwann habe ich angefangen zu improvisieren.“ Steht sie heute vor dem Publikum, gehe es ihr nicht nur darum, einfach Musik zu machen. Sie möchte einen intimen Raum schaffen, in dem die


Kultur  ·

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· Kultur

„Am liebsten tu’ ich spontan improvisieren.“ Lissie rettenwander

lerin Die Kitzbühe ung gn ge liebt die Be . mit der Natur rf es auch Auf der Bühne da ine sein. ch as hm Nä e einmal ein

Leute ein Teil der Performance sind. Nicht durch Mitwirken, sondern durch das miteinander Sein: „Wenn ein Auftritt gut funktioniert, muss ich ganz im Hier und Jetzt sein“, erklärt mir Lissie und spricht von ihrem Wechsel zwischen den Klangwelten: „Wenn ich die Zither auspacke, bedeutet es für die Leute was Anderes als mein Spiel auf der E-Gitarre. Wenn ich im Dirndl auftrete, ist das was Anderes als im schwarzen Outfit.“ Sie liefert auch gern die musikalische Umrahmung öffentlicher Festakte, wie etwa bei der Einweihung des „Hermann-

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Buhl-Platzes“ in Innsbruck oder 2010 bei der Überreichung des Österreichischen Museumspreises an das Alpenverein-Museum im Riesensaal der Hofburg Innsbruck. Gerade bei solchen Anlässen gehöre das Musizieren einfach dazu. Auch hat sie schon etliche Stummfilme live vertont, im Kino oder bei der Langen Nacht der Museen. Ebenso viel Spaß machen ihr Auftritte, wie sie sie schon in Florenz bei der Design Week oder beim Innsbrucker „Heart of Noise Festival“erlebt hat. Und während sie so erzählt, kommt wieder die Erinnerung in ihr hoch, wie sie damals als Kind beim

Stanglwirt gesungen hat. Stets waren ihre Geschwister und Vater Rudi an ihrer Seite, der schon in seiner Jugend bei den „Lustig'n Kitzbühlern“, bei der „Mitterhögl Hausmusik“ und bei der Stadtmusik Kitzbühel mit seiner Klarinette sein Talent gezeigt hatte. Neben der Klarinette spielte er im Laufe seines Lebens auch Zither, Ziehharmonika, Saxofon, Zugposaune, Bassgeige, Gitarre und Harfe. Gesungen hat er wohl immer. Ganz nach alter Manier stimmt Lissie bei unserem Abschied wieder ein Lied aus alten Zeiten an – und wieder klingt es einfach wunderbar ...


Kultur  ·

Klassik in den Alpen

Entgeltliche Einschaltung

Fotos: ©AMIPromarketing, ©Sonya Garza, ©privat

Die lettische Ausnahmestimme Elīna Garanča präsentiert ihre Gäste und das Programm für das Open-Air-Konzert im Kitzbüheler Pfarrau-Park am 4. Juli 2015.

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ereits zum dritten Mal lädt das lettische Stimmwunder Elīna Garanča diesen Sommer zu ihrem Open-Air-Konzert „Klassik in den Alpen“ nach Kitzbühel. Vor der prachtvollen Kulisse der Kitzbüheler Alpen präsentiert sie gemeinsam mit dem Dirigenten und künstlerischen Leiter Karel Mark Chichon und ihren beiden amerikanischen Gästen, der Sopranistin Angel Joy Blue sowie dem Bariton Donnie Ray Albert, Highlights der traditionellen und jüngeren klassischen Musik. Ein handverlesenes Programm mit drei Garanča-Premieren Das Programm, das das Trio in Begleitung des Symphonieorchesters der Wiener Volksoper präsentiert, wurde wie auch in den Jahren zuvor vom künstle-

rischen Leiter Karel Mark Chichon mit viel Liebe zusammengestellt. Besonders bemerkenswert: Das Publikum kann sich auf drei Premieren Elīna Garančas freuen. Zum ersten Mal wird sie die berühmten Arien „O Don fatale“ aus Verdis „Don Carlo“ und „Samson recherchant ma présence" aus „Samson et Dalila“ von Charles Camille Saint-Saёns sowie gemeinsam mit Donnie Ray Albert das Duett „Turridu Mi Toise L᾿onore“ aus „Cavalleria Rusticana“ von Peitro Mascagni singen. In einer Art „Wettsingen“ der drei großen Sängerinnen und Sänger gipfelt das Programm schließlich in einem gemeinsamen Medley der beliebtesten und bekanntesten Lieder. Bei „Marechiare“ oder „Granada“ demonstrieren alle drei nochmals eindrucksvoll ihr Können.

Informationen und Tickets: „Klassik in den Alpen“ 4. Juli 2015 um 20 Uhr Kitzbüheler Pfarrau-­Park Tickets erhältlich bei Ö-­Ticket: www.oeticket.com oder telefonisch unter 01 / 96 096 sowie bei Kitzbühel Tourismus info@kitzbuehel.com oder telefonisch unter 0356 / 66 66-0 Nähere Informationen: www.klassikindenalpen.at

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· Kultur

Große Bühne für

das Filmfestival Kitzbühel In diesem Jahr dreht sich die Retrospektive beim Filmfestival Kitzbühel um den über die Grenzen hinaus bekannten Schauspieler und Autor Felix Mitterer. Grund genug, um einmal hinter die Kulissen zu blicken. Text: Conny Pipal

Fotos: epo-film/Christian Hartmann, FFKB

„Luis Trenker“ alias Tobias Moretti kommt in Venedig an.

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eues und Etabliertes entdecken, den Austausch und die Vernetzung von Filmschaffenden und Filmliebhabern aus Kitzbühel, Österreich und der ganzen Welt unterstützen – das ist Ziel des Filmfestivals Kitzbühel. Im eigens gegründeten Institut werden vor allem Nachwuchsfilmemacher gefördert und gefeiert. Von der Drehbuchklausur bis zur Preisverleihung, Kino unter freiem Himmel bis Partys – das Filmfestival Kitzbühel ist kontrastreich, außergewöhnlich und interessant. Mitveranstalterin Nina Hipfl-Reisch gewährt uns Einblicke in dieses einzigarti-

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ge Festival in den Kitzbüheler Alpen. KITZBÜHELERIN: Erzählen Sie mir von der Geschichte des Filmfestivals. Nina Hipfl-Reisch: Die Idee, ein Filmfestival in Kitzbühel zu etablieren, existiert schon seit vielen Jahren. Michael Reisch und ich haben über diese Idee diskutiert und er mit seinem Filmwissen und ich mit meiner Erfahrung im Tourismus dachten uns, da könnten wir was Tolles auf die Beine stellen. So saßen 2012 die Gründungsmitglieder das erste Mal zusammen, um die Planung in Angriff zu nehmen, und wir reichten beim Bürgermeister ein ... Wir waren Gott sei Dank

schnell genug, weil nach unserer Einreichung kamen weitere drei Konzepte eines Festivals zum Bürgermeister, aber unseres hat „gewonnen“. Seit wann gibt es das Filmfestival in Kitzbühel? Das erste Filmfestival Kitzbühel hatte seine Premiere am 28. August 2013 und legte gleich einen fulminanten Start hin. In wenigen Wochen dürfen wir uns von 25. bis 30. August auf die dritte Ausgabe des FFKB freuen. Was ist das Ziel dieses Festivals? Unser Ziel ist es, aufstrebende nationale


Kultur  ·  und internationale Filmschaffende zu fördern, Ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Werke vor einem breiten Publikum, einer hochkarätigen Jury und der Filmindustrie zu präsentieren. Das FFKB soll den KünstlerInnen auch als Plattform dienen, sich mit KollegInnen und ExpertInnen zu vernetzen und auszutauschen. Ebenso ist es touristisch interessant, weil es auch Gäste nach Kitzbühel bringen soll – was es sicher in naher Zukunft tun wird. Großes Thema ist der „junge Film“. Was versteht man darunter? RegisseurInnen und ProduzentInnen, die nicht mehr als drei Werke in Spielfilmlänge gemacht haben, definieren wir als „junger Film“. Diese Filme laufen im FFKB-Wettbewerb, dessen Jury die Preise in den Kategorien Bester Spielfilm, Bester Dokumentarfilm, Bester Kurzfilm und Österreichischer Nachwuchspreis vergeben. Die Besucher entscheiden über den Publikumspreis. Es gibt auch den Förderverein des Filmfestivals. Welchen Zweck erfüllt dieser Verein? Der Verein der Freunde des Filmfestivals Kitzbühel unterstützt das Filmfestival in allen Belangen. Präsident des Vereins ist Michael von Wolkenstein, der uns schon seit Anbeginn zur Seite steht. Einige Vereinsmitglieder engagieren sich sehr und stehen uns tatkräftig zur Seite. Dafür danken wir ihnen! Es wurde ebenso das Institut des Filmfestivals ins Leben gerufen. Was steckt dahinter? Das Institut wurde als weitere Initiative gegründet, um Nachwuchstalente zu unterstützen. Diese verschreibt sich der Förderung und Weiterbildung von deutschsprachigen DrehbuchautorInnen und wurde von Andrea Christa und Michael Reisch ins Leben gerufen.

 Analog zum Festival gibt es eine Drehbuchklausur. Erzählen Sie uns davon. Die intensive, dreiwöchige Arbeits- und Schreibklausur bietet den DrehbuchautorInnen die Möglichkeit, an den Stärken ihres Projektes zu arbeiten und sich dabei

Mario Adorf und Monique Adorf beim Filmfestival Kitzbühel

mit KollegInnen und ExpertInnen aus der Filmbranche auf Augenhöhe auszutauschen. Das letzte Jahr hat gezeigt, dass sich die Kombination von Arbeiten und Sommerfrische in Kitzbühel für die TeilnehmerInnen äußerst positiv auf ihren kreativen Schreibprozess ausgewirkt hat. Wer waren die bislang berühmtesten TeilnehmerInnen? Wir durften uns in den letzten Jahren über viele beeindruckende Menschen freuen, die uns beim FFKB besucht haben und weiterhin unterstützen. Darunter waren Mario Adorf, Joseph Vilsmaier, Eberhard Junkersdorf, Angelika KrügerLeißner, Ben Becker, Mucky Degn, Hardy Krüger junior, Heinrich Schafmeister, Michael von Wolkenstein, Ernst von Theumer und viele mehr. Und die zukünftigen Größen des Filmbusiness sind wir bestrebt zu finden! Auf welche Highlights darf sich das Publikum in diesem Jahr freuen? Die heurige Retrospektive widmen wir dem Tiroler Felix Mitterer, der den Filmvorführungen zu seiner Person beiwohnen wird und am 26. August um 19 Uhr eine Lesung im Rasmushof hält. Neben dem vielseitigen Filmprogramm werden auch heuer spektakuläre Spielstätten Höhepunkte des dritten Filmfestivals Kitzbühel bilden.

Auf 1.670 Metern wird das Gondelhaus des Kitzbüheler Horns mit dem Film „Luis Trenker – Der schmale Grat der Wahrheit“ ein unvergessliches Kinoerlebnis bieten. Nostalgiker, Romantiker und Autoliebhaber können dieses Jahr beim FFKB-Autokino in die Glanzzeit der 1950er-Jahre eintauchen. Natürlich werden wir auch heuer ein tägliches Kinderfilm-Programm haben. Das detaillierte Programm wird Ende Juli auf www. ffkb.at bekanntgegeben. Gibt es ein besonderes Erlebnis, das Sie nie vergessen werden? Abgesehen von den wundervollen Begegnungen, die wir jedes Jahr erleben dürfen, werden wir uns wohl alle an den Moment erinnern, als das erste FFKB zu Ende ging. Wir waren erschöpft, erleichtert und überglücklich. Und dann stand fest: Wir machen weiter! Auch die Zusammenarbeit mit den KollegInnen hat reibungslos und mit viel Spaß funktioniert und das ist das Schöne an unserer Truppe! Das war ein fabelhaftes Gefühl. Vielen Dank für das Gespräch!

Filmfestival Kitzbühel 25. bis 30. August 2015 www.FFKB.at

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❧ · Kultur

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EVENTS

in der Region Kitzbühel 2015

Golf Festival Kitzbühel Kitzbühel, 21. bis 28. Juni Eines der Golf-Highlights geht Ende Juni in Kitzbühel mit vielen Prominenten über die Bühne. www.golffestivalkitzbuehel.at

Lang & Klang St. Johann, 1. Juli bis 26. August Jeden Mittwoch im Juli und August wird das Ortszentrum von St. Johann zur Shopping- und Flaniermeile Klassik in den Alpen Kitzbühel, 4. Juli Opernstar Elina Garancana wird ihr Können auf dem Areal des Pfarrau-Parks zum Besten geben. www.klassikindenalpen.at

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Sommertheater Kitzbühel, Premiere 30. Juli In „Die Wunderübung“ zeigt Daniel Glattauer ein Ehepaar, dessen wunderbare Zeiten lange vorbei sind. www.sommertheater-kitzbuehel.at 91. Jahrmarkt der Stadtmusik Kitzbühel Kitzbühel, 1. August Das traditionelle Sommernachtsfest in der Innenstadt ist das gesellschaftliche Top-Ereignis des Kitzbüheler Sommers. www.stadtmusikkitzbuehel.at

KitzAlpBike Kirchberg, Brixen im Thale, Westendorf, Kitzbühel, 20. bis 28. Juni Beim Festival in den Kitzbüheler Alpen steht das Mountainbike im Mittelpunkt. www.kitzalpbike.at Triathlon: Österreichische Staatsmeisterschaft Kitzbühel, 26. bis 28. Juni Die Österreichische Staats- und Tiroler Meisterschaft wird in der Gamsstadt für Begeisterung sorgen. www.triathlon-tirol.at

Kitz Sommernächte Kitzbühel, Reith, Aurach, Jochberg Jeden Donnerstag im Juli und August sorgen die Kitz Sommernächte für Sommerabend-Gefühle. www.kitzbuehel.com Kitz on Wheels Kitzbühel, 17. bis 19. Juli Motorräder, Partys und viel Musik stehen das ganze Wochenende lang in Kitzbühel im Vordergrund. www.harley-club-kitz.com

71. Kitzbüheler ATP-Tennisturnier Kitzbühel, 2. bis 8. August Das traditionelle Sandplatz-Tennisturnier geht Anfang August über die Bühne. www.bet-at-home-cup.com Musikfestival 17. bis 23. August, Kitzbühel Die Gamsstadt steht auch beim diesjährigen Musikfestival ganz im Zeichen der Musik. www.kitzmusik.at Kitzbüheler Filmfestival Kitzbühel, 25. bis 30. August Kitzbühel wird zum Schauplatz und zur Bühne für Filmschaffende aus der ganzen Welt. www.ffkb.at Radweltpokal St. Johann, 22. bis 29. August Der Radweltpokal rückt die Kitzbüheler Alpen wieder in den Fokus der internationalen Radsportszene. www.radweltpokal.org

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Fotos: © gepa-pictures, Kitzbühel Tourismus, AMI Promarketing, TVB Kitzbueheler Alpen St. Johann

67. Internationale Österreichische Rundfahrt Kitzbühel, 10. Juli Das Highlight des Sport-Spektakels ist die Auffahrt auf das Kitzbüheler Horn. www.oesterreich-rundfahrt-at


Kultur ·

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Gaudi & Festln ❧ SONNWENDFEUER

❧ STAUDENFEST

❧ KIRCHDORFER SOMMERNACHTSFEST

20. Juni Wilder Kaiser

17. bis 19. Juli Aschau

1. August Kirchdorf

❧ DORFFEST FIEBERBRUNN

❧ ALPENROSENFEST

❧ KAMMERMUSIKFEST

4. Juli Fieberbrunn

18. Juli Westendorf

20. bis 29. August Hopfgarten

❧ „JAGGASN“

❧ KIRCHBERGER DORFFEST

❧ KNÖDELFEST

11. Juli St. Johann

25. Juli Kirchberg

18. bis 20. September St. Johann

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· Kultur

Der Kaiserkrug Ein Bauernweib hatte von ihrem Ahndl einen alten steinernen Krug geerbt. Im Krug drinnen fand man einen Zettel, der die Worte trug: „Dies ist ein Kaiserkrug – achtet darauf.“ Wie es nun so ist, verwendete man den Krug im Haushalt. Die Worte, welche auf dem Zettel zu lesen waren, hatte man vergessen. Es war im Sommer. Auf dem Felde war man damit beschäftigt, den Traid unter Dach zu bringen, denn ein Gewitter drohte zu kommen. Da man großen Durst hatte, schickte man einen Buben in das Haus mit dem Befehl, er soll einen Krug voll Wasser bringen. Der Bub befolgte den Befehl, brachte mit dem Wasserkrug Wasser und stellte ihn, als alle getrunken hatten, unter einen Gartenschober. Nach kurzer Zeit kam das Unwetter, alles rannte nach Hause. In der Eile vergaß man den Krug. Erst nach einigen Tagen bemerkte man es. Man schickte den Buben auf das Feld, den Krug zu holen. Er kam ohne Krug zurück, der Krug war nicht mehr dort, wo er ihn hingestellt hatte. Alle suchten nun danach, aber als man ihn nicht fand, meinte der Bauer: „’S is eh koa Schad’.“ Öfter als einmal zog der Herbst durch das Land. Der Bauer wurde schwerkrank. Bader und Bauerndoktoren von nah und fern wurden nach einem Rat gefragt. Keiner konnte einen guten Rat erteilen. Da kam eines Tages ein Kräutermandl in das Haus. Dieses fragte man auch um Rat. Es betrachtete den Bauern und sagte: „Hier hilft sonst nichts, als einen Kaiserkrug mit Erde füllen und denselben unter die Bettstatt stellen.“ Nun erinnerte man sich wieder an den ererbten Krug. Diesen Krug aber nach Jahren zu finden war etwas Unmögliches. Man fragte von Haus zu Haus, ob nirgends ein Kaiserkrug zu haben sei. Doch nirgends konnte man einen solchen auftreiben. Der Bauer wurde Tag für Tag schlechter. Man machte sich auf den Tod gefasst. Der Bub, der mit dem Kaiserkrug Wasser getragen hatte, ging in den Wald, um Tannenzweige für einen Besen heimzutragen. Während er nach Tannenzweigen suchte, sah er bei einem Eichenbaum den Krug liegen. Schnell griff er danach und trug ihn nach Hause. Dort herrschte große Freude; man füllte den Krug mit Erde und stellte ihn unter die Bettstatt. In Bälde änderte sich die Krankheit des Bauern. Er genas und wurde wieder gesund.

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Wieder verstrichen Jahre. Den Krug bewahrte man auf. Kurze Zeit vor der Traidernte kam ein altes Weib zum Bauern und forderte eine hübsche Summe Geld. Der Bauer wollte nicht zahlen, denn er wusste nicht wofür. Da sagte das Weib: „Ich habe euch den Kaiserkrug gerettet. Hätte ich ihn nicht mit mir getragen, so wäre ein großes Unglück über euch gekommen.“ Der Bauer weigerte sich, auch nur einen kleinen Teil zu zahlen. Darüber war das alte Weib so empört, dass sie anfing zu schimpfen. „Schau, dass du aus meinem Hause kimmst“, herrschte der Bauer sie an. „Heut’ Nacht wirst du noch den Kaiserkrug zerbrechen.“ Mit diesen Worten verließ sie das Haus. Gegen Abend fing es an zu donnern und zu blitzen. Der Bauer schaute in die Kammer, ob der Kaiserkrug noch da sei. Als er ihn berührte, brach der Krug. Das Gewitter wurde immer ärger. Die Bäuerin und die Dienstboten beteten in der Stube den Rosenkranz. Auf einmal ging die Tür auf, ein altes Männlein trat ein, setzte sich auf die Ofenbank und sagte: „Leut’, geht jetzt! Es wird nimmer lang dauern. Geht auf das Feld!“ Die Betenden schauten ihn groß an. Sie folgten ihm. Das Männlein blieb auf der Ofenbank sitzen. Kaum waren sie auf dem Felde, da tat es einen gewaltigen Krach und das Haus flammte. Ein Blitz hatte eingeschlagen. Vom Männlein und vom Bauern sah man nichts mehr. Einige Tage darauf wusste man überall von diesem Bauern und man sagte: „Der Bauer kam dorthin, von wo der Kaiserkrug war“ – und dieser war aus dem Inneren des Kaisergebirges. Aus dem Buch „Sagen, Bräuche und Geschichten aus dem Brixental und seiner näheren Umgebung“ Schlern-Schriften Band 299 Universitätsverlag Wagner


Foto: Bergbahnen Fieberbrunn

Freizeit

Wildseeloder Fieberbrunn … von A wie anschmiegsam bis Z wie zügellos. Hat er doch für alles und jeden etwas an der Flanke! blick die Welt tatsächlich still zu stehen: Dann, wenn sich die umliegenden Berge an der kristallklaren Wasseroberfläche spiegeln und man eins wird mit der Stille der Natur. Gipfelstürmen und staunen: Genießen Sie die Klettersteige „Himmel und Henne“ und „Marokka“! www.bergbahnen-fieberbrunn.at

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Faszination Oldtimer und automobile Träume im Vötters Fahrzeugmuseum in Kaprun. Entdecken Sie über 200 Exponate der 50er bis 70er Jahre auf einer Ausstellungsfläche von ca. 1.200m². Täglich für Sie geöffnet. Tel.: 06547 / 71 340, www.oldtimer-museum.at

useum

ufsteigen und abtauchen: Neben romantischen Wanderwegen und atemberaubenden Panoramen hat Mutter Natur auf fast 2.000 Metern ein besonderes Juwel hingezaubert: den Wildseelodersee. Vom Lärchfilzkogel aus in wenigen Gehminuten erreichbar, scheint für einen kurzen Augen-

Foto: Vötters Fahrzeu gm

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路 Freizeit

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Freizeit ·

Weltmeisterlich im rennen

Der Enthusiasmus für den St. Johanner Radweltpokal mit Hobby-Rennrad – WM, UCI World Cycling Tour Qualifier und WMCF – Masters Cycling Classic kennt keine Grenzen: Aus aller Welt reisen die Pedalritter in die Kitzbüheler Alpen, um bei dieser Königsklasse fest im Sattel zu sitzen. Text: Conny Pipal

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Fotos: Archiv TVB Kitzbüheler Alpen

in Konditor, Franz Baumann, ein Schuster, Hans Moriggl, und ein Schneidermeister, Robert Fuchs, traten vor 48 Jahren ordentlich in die Pedale, um eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die Schritt für Schritt in St. Johann Fuß gefasst hat. Aus der Idee, für Senioren und Jugendliche eine Radsportveranstaltung ins Leben zu rufen, ist der Radweltcup entstanden. Harald, der Sohn des radsportbegeisterten Franz Baumann, erinnert sich: „Wir haben die Strecke erfunden und dann beschlossen, diese Runde für den Radweltpokal zu nutzen. Bei den Anfängen sind gerade mal 150 Starter mitgefahren.“ Inzwischen reisen über 3.500 begeisterte Pedalritter aus 60 Nationen in die Kitzbüheler Alpen, um bei dieser Veranstaltung dabei zu sein. Dass darunter auch wahre Exoten aus China, aus der Mongolei, aus Australien und aus Mexiko sind, freut die Organisatoren besonders: „Da gibt es welche, die fliegen her, fahren mit dem Rad durch Europa, bevor sie zu uns kommen“, so der Präsident des Landesradsportverbandes der lachend so manche Anekdote erzählt, die ihm in den vielen

Jahren, im Radweltcup untergekommen ist. So sei der Mannschaftschef der Südafrikaner zu ihm gekommen und habe ihm gesagt, dass die falsche Fahne seines Landes aufgehängt worden sei und dass auf alle Fälle einer aus seinem Team gewinnen werde. Keiner habe an diese Prognose geglaubt, so Harald Baumann, aber dennoch waren alle bemüht, die richtige Flagge aufzutreiben. Das Kuriose an der Geschichte: Beides ist gelungen – die richtige Fahne wehte beim Rennen und ein Südafrikaner stand auf dem obersten Podestplatz! Siegen und singen Dass auch die Russen beim Radweltcup tonangebend sind, zeigt diese Geschichte: „Zu der Zeit, als das frühere Russland auseinandergefallen ist, haben wir die neue Hymne von den Weißrussen noch nicht gehabt. Zuerst waren wir ratlos, doch dann hatte unser damaliger Sprecher und der heutige Botschafter von Spanien, Peter Huber, die Idee, entweder die internationale Hymne zu spielen oder die Russen selber singen zu lassen“. Die Sportler wählten Letzteres: „Da sind die drei Burschen oben gestanden und haben aus voller Kehle

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· Freizeit St. Johann sei für Radler aus der ganzen Welt eine Heimat geworden, sagt Harald Baumann: „Frühere Teilnehmer kommen auch dann noch hierher, wenn sie gar nicht mehr aktiv dabei sind. Da gibt es welche, die schon auf Krücken gehen und trotzdem nicht auf dieses besondere Flair beim Radweltcup verzichten wollen.“ Die langjährigen Fans des Radweltpokals sind eben eine große Familie, die im Laufe der vielen Jahrzehnte zusammengewachsen ist ...

Harald Baumann in Aktion

gesungen. Die Leute haben sogar ‚Zugabe‘ gerufe“, erinnert sich Harald Baumann. Das Schönste an diesem hitverdächtigen Auftritt? Alle drei standen am Siegerpodest. Tja, und ein Herr war allemal ein Gewinn für dieses Event. „Ein Holländer ist noch mit 93 Jahren mitgefahren. Er ist immer mit seiner ganzen Familie angereist. Weil er wegen seiner Alters immer nur im Mittelfeld gelandet ist, wollten wir ihm eine Freude machen und haben ihm jedes Mal ein Trikot und einen Pokal geschenkt. Mit 92 wünschte er sich ein ganz anderes Präsent – eine junge Blondine!“, lacht Harald Baumann. Dieses Anliegen konnte man ihm nicht erfüllen, nach seinem Ableben aber kam man seinem Wunsch, den er sogar in seinem Testament festgehalten hat, nämlich mit einem Trikot und einem Tiroler Hut begraben zu werden, gerne nach.

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❦ Radweltpokal mit HobbyRennrad-WM in St. Johann UCI World Cycling Tour Qualifier WM CF Masters Cycling Classic Vom 22. bis 29. August 2015 Die sieben Bewerbe mit insgesamt 31 Straßenrennen und 20 Klassen beim Einzelzeitfahren und 15 Klassen beim Bergsprint beim 47. Radweltpokal Hobby-Rennrad-WM Juniors Cycling Cup UCI World Cycling Tour Qualifier WMCF – Masters Cycling Classic Bergsprint Einzelzeitfahren für UCI World Cycling Tour Qualifier und WMCF – Masters Cycling Classic Tiroler Meisterschaft Disziplinen Straße, Einzelzeitfahren, Bergsprint


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Foto: Intersport Patrick

Freizeit  ·

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können die optimalen Schuhe und Einlagsohlen angepasst werden. Auch E-Bike-Fans können sich freuen: Bei Intersport Patrick kann man die Räder ausprobieren, bevor man sich für ein Modell entscheidet. Mit diesem Sportgerät schafft man längere Distanzen und auch die Höhenmeter leichter. Einfach vorbeischauen und testen!

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· Freizeit

Urzeit-Giganten & Naturjuwele kunde den begehbaren Wasserfall auf dem Floß und besuch’ den „waschechten“ Saurier im Speichersee ... Also: nichts wie rauf in die Urzeit! ... Doch auch abseits des Urzeit-Abenteuers hat die Steinplatte in Waidring einiges an der Flanke, für Naturliebhaber genauso wie für Bergfexe und Kletterprofis: Aussichtsreiche Wanderrouten über saftige Almwiesen, wilde Mountainbike-Touren über Stock und Stein oder alpines Wadltraining auf den Klettersteigen der Region – das sonnige Hochplateau ist so vielfältig wie das atemberaubende Panorama, das von den Leoganger und Loferer Steinbergen über die Kitzbüheler Alpen bis hin zum majestätischen Wilden Kaiser reicht. Also: nichts wie rauf auf die Steinplatte!

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egib’ dich auf Expedition in eine längst vergessene Zeit, grab’ nach Fossilien, folge den Spuren des Cymbospondylus, relax’ am höchstgelegenen Sandstrand der Alpen oder riskier’ einen Blick von der „schwebenden“ Aussichtsplattform hinunter ins Tal ... Im TRIASSIC PARK ist der Saurier los: Erlebe im TRIASSIC CENTER das ABC der Erdgeschichte, erfahr’ verblüffende Infos über die Bewohner der Perm- und Triaszeit und lass’ dir zeigen, wie man das Alter von Fossilien bestimmt ... Und auch im Freien gibt’s eine Menge zu entdecken: Begib’ dich auf Expedition entlang des TRIASSIC TRAILS, balanciere durch den prähistorischen Niederseilgarten, versuch’ dich an der Kletterwand, er-

Foto: Triassic Park

Das Hochplateau lädt zur Entdeckungsreise in die Urzeit und Jetztzeit.


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Familiäres Ausflugsziel

Entgeltliche Einschaltung

Foto: Großlehen

Das Hotel Großlehen, traumhaft gelegen auf einem Sonnenplateau über Fieberbrunn inmitten der Kitzbüheler Alpen, begeistert als Urlaubsdomizil ebenso wie als abwechslungsreiches Ausflugsziel!

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as weitläufige Areal des Gasthofs Großlehen ist ein wahres ErlebnisEldorado für Familien. Minigolf, Kleintierpark, Seilgarten und der Badeteich mit atemberaubendem Panoramablick sind nur einige der Möglichkeiten, die sich Familien hier bieten. Für die nötige Stärkung zwischendurch empfehlen wir die leckeren hausgemachten Kuchen oder eine der Eisspezialitäten.

Geheimtipp für kulinarischen Genuss Als Tiroler Gasthaus bietet Großlehen sowohl frische, heimische Spezialitäten

als auch kreative, internationale Gerichte. Im ausgewiesenen Biobetrieb kommen die Fleischspezialitäten aus der eigenen Landwirtschaft und der hiesigen Region. Die wöchentlich wechselnde Speisekarte garantiert frische und abwechslungsreiche Mahlzeiten und auf Vorbestellung sind auch individuelle Menüs möglich. Für Hochzeiten und besondere Anlässe Das stilvoll eingerichtete und stimmungsvoll dekorierte Restaurant bietet das perfekte Ambiente für Hochzeiten,

Jubiläen und andere besondere Anlässe. Von der Organisation bis zur Menügestaltung steht das Team vom Hotel Gasthof Großlehen mit Rat und Tat zur Seite.

Hotel Gasthof Großlehen Familie Geisl Lehen 21 6391 Fieberbrunn Tel.: 05354 / 564 55 office@grosslehen.at www.grosslehen.at

Betriebsausflug neu

Entgeltliche Einschaltung

Foto: Shutterstock/Pressmaster

Jeder kennt ihn: den Betriebsausflug oder das alle Jahre wiederkehrende obligatorische Weihnachtsessen! Wenn Sie nicht ein glühender Verfechter dieser Veranstaltungen sind, dann ist es Zeit, etwas daran zu ändern! Packen Sie mehr „Erlebnis“ in Ihr „Erlebnis“!

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ndividuell auf die Bedürfnisse und Wünsche des jeweiligen Unternehmens abgestimmte Seminare verbessern nicht nur das Miteinander im eigenen Unternehmen, sondern wirken sich auch positiv auf die Motivation und Produktivität der Mitarbeiter aus. Zusätzlich zieht jeder Teilnehmer auch für den privaten Bereich Nutzen. Die Erfahrung zeigt, dass eine gut durchdachte Kombination aus theoretischem und praktischem Teil besonders nachhaltig ist. Durch Teamwork-Trainings in verschiedensten Facetten, ein gemeinsames Bauprojekt oder vielleicht einen „Blind Walk“ wird das Bewusstsein

zwischen Kollegen gestärkt und eine tiefere Verbindung hergestellt. Das Beste daran: Es wirkt sich positiv auf das Arbeitsumfeld aus, da diese Verbindung durch gemeinsame Erlebnisse in den Köpfen der Mitarbeiter gespeichert wird. Deshalb stellen Sie sich doch bei der Planung Ihres nächsten „Betriebsausfluges“ die bewährte Frage: Love it, leave it or change it!

Dödlinger Touristik Reisebüro – Autobusunternehmen Rosenegg 63, 6391 Fieberbrunn Tel.: 05354 / 56 206 reisen@doedlinger-touristik.at www.doedlinger-touristik.at

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Afrika,Wildnis & wildeTiere Unberührte Landschaft und Tiere in ihrer ursprünglichen Umgebung kann man im Frühjahr 2016 gemeinsam mit Profifotograf Peter Pischler erkunden. Fotos: Peter Pischler

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Freizeit  ·

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ie Werbe-Slogans des südafrikanischen Tourismusministeriums lauten: „Die Welt in einem Land“ sowie „Inspirierende Vielfalt“ und treffen damit den Nagel auf den Kopf. Kaum ein anderes Land kann eine derartige Vielfalt an Landschaften – von sandigen Wüsten zu subtropischen Urwäldern – an kultureller Verschiedenheit – die Regenbogen-Nation hat elf offizielle Sprachen –, an zahllosen sportlichen Möglichkeiten – ein sehr attraktives Preis-Leistungsverhältnis – an einer großartigeren Flora und Fauna etc. aufweisen. Südafrika hält zu jeder Jahreszeit für jeden Gast das Richtige bereit: traumhafte Strände an den Küsten des Indischen und Atlantischen Ozeans, über 3.400 Meter hohe, im Winter schneebedeckte Berge, lebhafte Metropolen wie Johannesburg, Kapstadt und Durban, unberührte Natur, Safaris in den schönsten und tierreichsten Nationalparks Afrikas, modernste und landschaftlich unübertroffene Weinbaugebiete in der Kapprovinz, die weltberühmte Garden Route – zu viel, um alles aufzuzählen.

Am besten macht man sich selbst ein Bild von diesem wunderschönen, hochinteressanten Land. Unterwegs mit einem Profi Die H&R-Südafrikareise in Begleitung eines Profifotografen verbindet in eleganter Weise zwei Gegensätze: professionelle Wildlife-Fotografie in zwei der schönsten und tierreichsten Reservate Afrikas (dem Timbavati Private Game Reserve und dem Sanbona Wildlife Reserve), verbunden mit Aufenthalten in einer exklusiven Lodge (Motswari) und einem luxuriösen Zelt-Camp (Dwyka). Dazu kommen noch Aufenthalte in erstklassigen Hotels in Knysna (an der landschaftlich wunderschönen Garden Route gelegen), Oudtshoorn (Little Karoo), Franschhoek (Weinbaugebiet) und Kapstadt. Die morgendlichen und abendlichen Pirschfahrten in den Wildreservaten werden in speziellen, für Fotosafaris geeigneten Land Rovern unternommen, ein Profifotograf mit mehr als 30-jähriger Wildlife-Fotografie-Erfahrung in Afrika steht Ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite. In Workshops werden die tagsüber aufgenommenen Bilder besprochen.

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· Freizeit

FASZINATION SÜDAFRIKA 8. April bis 23. April 2016 Ab € 6.770,- p. P. / DZ Private Tierreservate – Garden route – Kapprovinz – Foto-Workshops Exklusive Fotoreise in Begleitung des Profifotografen Peter Pischler zu zwei der schönsten und tierreichsten Reservate Südafrikas sowie in die Kapprovinz. Detailinformation & Buchung: Reisebüro H&R GMBH Dorfstrasse 14 6353 Going am Wilden Kaiser Tel.: 05358 / 33 77 hr-reisen@aon.at www.hr-reisen.at

136 | Kitzbühelerin

Sie erhalten dabei wertvolle praktische Tipps, wie Sie Ihre Aufnahmen sowohl gestalterisch als auch technisch verbessern können, sodass sich innerhalb nur weniger Tage eine deutliche Steigerung der Bildqualität feststellen lassen wird. Zusätzlich erfahren Sie viele nützliche Tricks rund um das Speichern, Sichern und Verwalten der Fotos und Sie lernen die Grundbegriffe und Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung kennen. Verbunden mit der Fahrt entlang der wunderschönen Garden Route mit vielen Foto-Stopps und Aufenthalten in Plettenberg Bay, George und Knysna, einem Ausflug zu den renommiertesten Weinbaugebieten um Stellenbosch und Franschhoek (Weinverkostungen), einer geführten Stadtbesichtigung in Kapstadt, einer Fahrt zum südlichsten Punkt der Kap-Halbinsel, einem Besuch der Victoria and Alfred Waterfront sowie einer Gondelfahrt auf das Wahrzeichen der Kapprovinz, dem Tafelberg, ist Ihnen ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis garantiert. Dieses Erlebnis bringt Luxus und afrikanische Wildnis, wilde Tiere und atemberaubende Landschaften, herrliche Strände und die älteste und gleichzeitig europäischste Stadt Südafrikas in harmonischen Einklang. Diese Reise richtet sich vor allem an Liebhaber der Reise-, Natur-, Landschafts- und speziell der WildlifeFotografie. Sie alle können auf der Reise Ihre fotografischen Kenntnisse und Fähigkeiten erweitern – sowohl in theoretischer als auch in praktischer Hinsicht. Der eigene Blick für den „richtigen Moment“ soll dabei geschärft und die eigenen Fähigkeiten sollen weiterentwickelt werden.


Freizeit  ·

Bezaubernde Perspektiven

Entgeltliche Einschaltung

Foto: @ Axel Jentzsch

Am Kitzbüheler Horn gilt: „Oben“ ist der Sommer am schönsten.

D

er einzigartige Ausblick auf die umliegende Bergwelt vermittelt uns ein Gefühl von Schwerelosigkeit und Leichtigkeit. Es scheint schon fast so, als würden die Berge einem die Alltagssorgen und den Stress von den Schultern nehmen und uns neue Perspektiven für die Zukunft geben. Ausflugstipp: Klettersteige am Kitzbüheler Horn Die perfekt in die Natur gelegte Ferrata hat schöne Vertikalpassagen und steile, luftige Querungen – der Klettersteig en-

det direkt am imposanten Sendemasten auf dem Gipfel. Die „einsame“ Spitze des Kitzbüheler Horns gilt als der Aussichtsberg schlechthin. Er besticht mit seinem einzigartigen Ausblick auf das Kaisergebirge, die Loferer Steinberge und die gigantischen Gipfel der schneebedeckten Dreitausender. Die Harschbichlbahn ermöglicht einen kräfteschonenden Zustieg zum Übungsklettersteig, an dem man nochmals sein Können testen kann, bevor man sich an die Nordwand des Kitzbüheler Horns wagt und den Gipfel erklimmt.

Kontaktdaten: St. Johanner Bergbahnen Ges.m.b.H. Hornweg 21, 6380 St. Johann in Tirol Tel.: 05352 / 62 293 Fax: 05352 / 62 293-12 info@bergbahnen-stjohann.at www.klettersteige-am-horn.at www.bergbahnen-stjohann.at

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· Freizeit

Strietzel gibt Vollgas Er hat die ganze Welt bereist und ist in einer der schönsten Regionen auf diesem Erdball angekommen: Hans-Joachim Stuck lebt sei 1989 in Kitzbühel und kann sich keinen schöneren Ort für sein Zuhause vorstellen.

I

ch liebe diese Landschaft, die Berge und vor allem die Menschen“, so der Ehrenpräsident der Alpenrallye. Dass er in dieser Funktion auch mit einer Fülle von rasanten Rollen betraut ist, macht ihm großen Spaß. Er sei Mädchen für alles, lacht er und spricht auch von

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Text: Conny Pipal

Fotos: Ritsch/mecon

den verantwortungsvollen Aufgaben wie die Kontrolle der Etappen, die Wahl der Streckenführung und natürlich die Siegerehrung. Damit die Teilnehmer auch fahrtechnisch auf Touren kommen, gab Strietzel Stuck heuer erstmals ein spezielles Fahrtraining bei einem Ausflug auf den Pass Thurn: „Die Oldtimer haben

keinerlei technische Hilfen. Wir laden die VIPs ein, um ihnen eine fachgerechte Schulung für Situationen zu geben, wenn's mal brenzlig wird. Die Leute fahren auf einer öffentlichen Straße, da müssen sie auch wissen, was sie unterm Hintern haben“, so die Rennsportlegende.


Freizeit  ·

„Als Ehrenpräsident der Alpenrallye bin ich Mädchen für alles.“ Hans-joachim stuck

Es ist der Enthusiasmus von Menschen wie Hans-Joachim Stuck, der seit Anbeginn den Motor der Alpenrallye auf Hochtouren gebracht hat. So erinnern wir uns an den Mann, der den Startschuss für diesen einzigartigen Event gegeben hat. Als Kochkünstler weit über die Grenzen hinaus bekannt, als Oldtimer-Liebhaber ein glühender Fan von historischen Fahrzeugen, stieg Hasi Unterberger 1988 aufs Gas und setzte seinen lang gehegten Wunsch in die Tat um. Die 1. Alpenrallye nahm ihren Lauf und über 70 der edlen Autos rollten in

Kitzbühel ein. Von diesem Zeitpunkt an steuerte die Veranstaltung auf einen großen Erfolg zu – nur zehn Jahre später durfte sich die Alpenrallye als größtes Oldtimer-Treffen Österreichs bezeichnen. Es sind die Begeisterung, der unermüdliche Einsatz und die ausgezeichneten Kontakte von Hasi Unterberger, die diese rasante Entwicklung möglich gemacht haben. Als rein private Initiative gestartet, führte der Weg der Alpenrallye bereits im zweiten Jahr in eine Trägergesellschaft und somit war der Schritt zu einer professionellen Organisation getan.

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5020 Salzburg, Alpenstr. 122, Telefon 0662/63 930 DW 140, 141 6370 Kitzbühel, Jochbergerstr. 116, Telefon 05356/62 800, info@schmidtauto.at 5230 Mattighofen, Braunauerstraße 1f, Telefon 07742/2452-0, www.schmidtauto.at


· Freizeit

Jahr für Jahr lockt diese perfekte Symbiose aus sportlicher Herausforderung auf den schönsten Alpenstraßen von Tirol, Salzburg und Bayern und einem attraktiven Rahmenprogramm immer mehr Oldtimer-Liebhaber in die Gamsstadt. Hunderte historische Fahrzeuge aller Epochen und Marken, edle Nobelkarossen der Zwischenkriegszeit und flotte Sportwagen aus den 50er- und 60er-Jahren werden von ihren stolzen Besitzern durchs Alpenstädtchen chauffiert. Prominente aus Rennsport, SportBusiness, Wirtschaft und Politik genießen das Flair dieser Veranstaltung.

Organisatoren und Freunde der Kitzbüheler Alpenrallye: v. l. Ekkehard Riep, Rupert Mayr-Reisch, Rudolf Höfinger, Markus Christ, Clemens Winkler, AR-Ehrenpräsident Hans-Joachim Stuck, KitzbühelTourismus-Präsidentin Signe Reisch

140 | Kitzbühelerin

Fast 600 Kilometer wurden heuer an drei Tagen auf Bergstrecken in Tirol, Salzburg und Bayern zwischen Kitzbüheler Alpen, Wildem Kaiser, Hochkönig, Hohen Tauern, Loferer Steinbergen und Watzmann-Massiv bewältigt. Das Highlight: die atemberaubende Hochkönigstrecke, ein Abschnitt mit Rennsportgeschichte, auf der schon Strietzel Stucks Vater Hans in den 30er-Jahren Erfolge feierte. Zum Abschluss der Alpenrallye zelebrierte man auch in diesem Jahr wieder ein großes Fest in der Kitzbüheler Innenstadt mit Tausenden begeisterten Zuschauern. Grund zu großer Freude bei Hans-Joachim Stuck und dem gesamten Organisationsteam – auch diesmal haben sie ihr hochgestecktes Ziel erreicht.


Freizeit  ·

O

b der Alltag aufregend gestaltet sein will oder aber alle sieben Sachen für die flotte Freizeitgestaltung flexibel untergebracht werden sollen – mit seinem großzügigen Gepäckraum, Sitzplätzen für bis zu sieben Per-

sonen und unendlich vielen Verstau- und Ablagemöglichkeiten präsentiert sich der BMW 2er Gran Tourer als komfortabler Begleiter für Beruf und Freizeit. Vom vielseitigen Cockpit über die wandlungsfähige zweite Sitzreihe bis hin zum geräumigen Gepäckraum, der auf Wunsch mit einer dritten Sitzreihe für zwei weitere Personen ausgestattet werden kann – Platz genug ist allemal vorhanden. Das sportliche Raumwunder, ausgestattet mit drehfreudigen 3- und 4-Zylindermotoren samt BMW TwinPower Turbo Technologie glänzt durch die athletische Form

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auch als optisches Highlight. Die weiträumige Interieurgestaltung des BMW 2er Gran Tourer zeigt mit den verstellbaren Sitzen und umfangreichen Ablagemöglichen, wie dem offenen Fach über der Mittelkonsole, praktischen Fächern unter dem Fahrer- und Beifahrersitz und unter den Rücksitzen in der zweiten Sitzreihe, funktionalen Charakter. Die breite Frontscheibe, die großzügigen Fensterflächen und das optional erhältliche Panorama-Glasdach fluten den Innenraum mit reichlich Tageslicht für ein Gefühl der Leichtigkeit. Ein besonderes Fahrerlebnis auf höchstem Niveau.

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10 JAHRE

ON AIR

Egal ob Bon Jovi, U2, Guns N‘ Roses oder andere Rockgrößen der 80er und 90er Jahre – jeder kennt ihre Hits – und deshalb spielen wir sie, so oft wir können. Aber natürlich nicht ständig. Life Radio sorgt für den besten Mix für Tirol! Wir rocken Tirol!

Isabella Gleirscher Leitung Mediaservice

Andreas Eisendle Geschäftsführung

Tanja Knoll Marketing und Mediaserv ice

Sandra Frötscher Mediaberatung

Christoph Perktold Geschäftsführung

Christian Hanti Programmleitung

Elisabeth Kral Mediaberatung

Klaus Valentini Verkaufsleitung

Sales & Marketing

Gerald Pirchl Redaktionsleitung

Geschäftsleitung Manolito Licha Moderation und Serviceredaktion

Sebastian Possert Life Radio am Nachmittag David Steiner Moderation und Produktion

Life Radio sorgt für Abwechslung! Unser Versprechen: Wir spielen Ihnen werktags zwischen 9 und 16 Uhr garantiert keinen Hit doppelt! Damit Sie im Büro, in der Werkstatt oder zu Hause nicht mehrmals täglich die gleichen Songs im Radio hören!

Kathi Hager Life Radio Morgenshow

Dominique Pfurtscheller Life Radio DJ Panta Ree Sebastian Kaufmann Sebastian Kaufmann Show

Rainer Dierkes Sportmoderation

Sofia Dillenberger Moderation und Serviceredaktion

Moderation

IN 10 JAHREN haben wir 247.177 Tassen Kaffee getrunken.

IN 10 JAHREN haben wir 53.621 Tiroler interviewt.

IN 10 JAHREN haben wir 17 Heiratsanträge gesendet.

IN 10 JAHREN haben wir 9.681 Musikwünsche erfüllt.

IN 10 JAHREN haben die Reporter 5.287 Pressekonferenzen besucht.


Benjamin Plörer Produktion Georg Blamauer Technik

Alexander Flörl Technik

Produktion & Techni

Ob beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel oder beim Revolverheld-Konzert in Imst – ob bei der Landtagssitzung in Innsbruck oder beim James Bond-Dreh in Osttirol! Unsere Tirol-Reporter sind für Sie ständig im Einsatz, um für Sie alle aktuellen Geschehnisse des Landes ins Radio zu bringen! Wenn sich etwas in Tirol tut, dann erfahren Sie das schnell und kompakt bei Life Radio. Immer 5 Minuten früher informiert – immer um 5 vor halb und um 5 vor Punkt!

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Beate Niedermühlbichler Nachrichtenredaktion

Ob Stau, Unfall oder Blitzer – halbstündlich und immer dann, wenn’s wichtig ist, bekommen Sie bei Life Radio laufend die genauen Infos von Tirols Straßen! Die Mitarbeiter des Life Radio Verkehrszentrums stehen ständig in Kontakt mit Blaulichtorganisationen, Verkehrsclubs und natürlich hunderten Tiroler Verkehrsmeldern. Wenn auch Sie aktuelle Infos haben oder brauchen, das Life Radio Verkehrszentrum freut sich auf Ihren Anruf: 0512/20 80 85. Gemeinsam machen wir Tirols Straßen sicherer!

Julia Haidegger Serviceredaktion

Markus Ehrensperger Redaktion

Michael Klieber Serviceredaktion Philipp Granbacher Serviceredaktion und Morgenshow

Michael Feichtner Serviceredaktion Lisa Prantl Nachrichten- und Serviceredaktion

Redaktion

10 JAHRE LIFE RADIO DANKE FÜR'S AUFDREHEN!

Innsbruck MHZ 103,4 • Landeck MHZ 106,0 • Reutte/Lechtal MHZ 89,9 • Imst MHZ 103,0 • Rietz bis Imst MHZ 105,4 • Stubaital/Wipptal MHZ 101,8 • Schwaz/Zillertal MHZ 107,4 • Hinteres Zillertal MHZ 104,1 • Mayrhofen/Zillertal MHZ 105,4 • Wörgl MHZ 102,0 • Sölden MHZ 91,2 • Scheff au MHZ 96,7 • Kufstein MHZ 104,9 • Kitzbühel MHZ 106,8 • St. Johann MHZ 103,4 • Achenkirch MHZ 94,4 • Längenfeld MHZ 94,0 • Großraum Lienz MHZ 104,4 • Kabelnetz von upc Tirol MHZ 92,0 Webradio auf www.liferadio.tirol

IN 10 JAHREN hießen wir 10.147 Studiogäste willkommen.

IN 10 JAHREN haben wir 78.913 Radarkontrollen gemeldet.

IN 10 JAHREN waren wir 5.256.000 Minuten on air.

IN 10 JAHREN haben 237 Volontäre Radioluft geschnuppert.

IN 10 JAHREN wurden 89 Studiokopfhörer verbraucht.


Tapetenwechsel

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Schl端ssel, fertig, los


Foto: Albin Ritsch

Gesellschaft

Heimsieg und Promiauflauf Bei der diesjährigen Auflage der Alpenrallye konnten zwei Tiroler vom Siegertreppchen winken. ach vier Anläufen setzten sich Helmut Lorenzoni aus Kirchberg und Mike Angermann aus Kitzbühel bei der 28. Alpenrallye durch: Die beiden Tiroler sicherten sich mit ihrem Porsche 911 T den Sieg in der Sportwertung. Auch diesmal präsentierte sich das Event mit außergewöhnlichen Autos, spannenden Bewerben, vielen Teilnehmern

und begeisterten Zuschauern. Das prominente Starterfeld: Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier, Popstar Christina Stürmer mit Rennfahrer Ferdinand Stuck, dessen Vater, der frühere Formel-1-Fahrer und Alpenrallye-Ehrenpräsident Hans-Joachim Stuck, und Skirennfahrer Romed Baumann – sie alle ließen sich von dem Autoklassiker begeistern.

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Feucht-fröhliches Golfvergnügen. Rund 70 Gäste trotzten dem schlechten Wetter und folgten der Einladung von Stiegl Bier zum Golfturnier im Golf- & Countryclub Lärchenhof. Neben der Verkostung der neuesten Biere kam auch der sportliche Teil nicht zu kurz. Unter den Spielern war auch Ski-Ass Niki Hosp, die zusammen mit ihrem Partner Roland Schönegger den 7. Platz belegte. Im Bild: Präsident Martin Unterrainer mit Niki Hosp und Ekkehard Walch (Stiegl).

Foto: Lärchenhof

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· Gesellschaft

Betriebe fördern Zusatzausbildungen von ihren Lehrlingen durch gezielte Seminare Nur wer gute Mitarbeiter hat, kann in der Wirtschaft erfolgreich sein: Durch gute Fortbildungen gestärkt stehen mit den heutigen Lehrlingen gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte zur Verfügung.

S

Fotos: Huber

icheres Auftreten, Begeisterung, Motivation und Teamkompetenz sind einige der Erfolgsfaktoren, die den Lehrlingen vermittelt werden. Ebenso werden deren Stärken gefördert und eine stabile Persönlichkeit 
entwickelt. Kommunikation und ganzheitliche Lernmethoden sowie selbstbewusstes Präsentieren werden in den Aufbauseminaren vermittelt.

Infos unter tirol@kutschera.at

GYMNASIUM ST. JOHANN erstrahlt in neuem Glanz S

Raffler und Landesschulinspektor Thomas Plankensteiner, Vertreter der BIG wie Geschäftsführer Wolfgang Gleissner, das Architektenteam, Vertreter ausführender Firmen und der Bürgermeister von St. Johann Stefan Seiwald mit seinem Stellvertreter Georg Zimmermann. Bei Workshops und Darbietungen von Schülergruppen wurde gezeigt, wie die neuen Räume genutzt werden. Im Biolo-

giesaal wurde ein Programm „Quer durch die Unterstufe“ gezeigt, im Physiksaal gab es Experimente zu sehen, der Chemiesaal stand im Zeichen der Molekularküche und Informatiker vergruben sich in den Tiefen der Computer. An allen Ecken und Enden des Hauses konnten aufmerksame Besucher interessante Beiträge aus dem Schulleben entdecken. Fotos: BG St. Johann und Kitzbühelerin

eit Jahren platzte das BG/BORG St. Johann in Tirol aus allen Nähten. Der Abschluss des Umbaus, der unter schwierigsten Bedingungen neben dem laufenden Unterricht abgewickelt werden musste, war Anlass für eine große Eröffnungsfeier. Gekommen sind zahlreiche Vertreter des Landesschulrats, allen voran LRin Beate Palfrader, der Direktor des Landesschulrats Reinhold

146 | Kitzbühelerin


Gesellschaft  ·

Roland Hebbel, Roland Flatscher (beide Steinbacher Dämmstoffe), Brigitte Hoy (Hanel Ingenieure), Dr. Christian Girardi, Ute Steinbacher (Steinbacher Dämmstoffe), Carlo Chiavistrelli (Hanel Ingenieure), Andreas Goldberger, Karl Heinig (Villas)

Andi Goldberger erzählte aus seinem bewegten Leben und „flog“ mit über 100 Teilnehmern zu ganz persönlichen Erkenntnissen.

Innovative Gesprächsrunde Fotos: Steinbacher

U

m die brisantesten Themen der Baubranche kurzweilig auf den Punkt zu bringen, dachten sich die Firmen Steinbacher Dämmstoffe, Hanel Ingenieure und Villas eine Vortragsreihe mit Mehrwert aus. Nirgendwo wird besser gebaut als hierzulande in Tirol. Klima, statische Anforde-

rungen und der Wille, dem Trend voraus zu sein, inspirieren dabei die heimischen Protagonisten der Branche immer wieder zu Höchstleistungen und innovativen Produkten. Damit das so bleibt, haben diese Firmen ihr Know-how in eine Vortragsreihe gepackt – fokussiert, unterhaltsam und

mit Netzwerkqualitäten. Ziel des Engagements ist es, die brennenden Probleme und Fragen der Kunden und Partner lösungsorientiert auf den Punkt zu bringen, in der Diskussion am Rande des Events neue Inputs zu sammeln sowie natürlich den Kontakt zu anderen zu pflegen.

Schlagen Frauenherzen anders?

Fotos: Frau in der Wirtschaft

A

uf Einladung der Bezirksvorsitzenden Bettina Huber von „Frau in der Wirtschaft“ und dem Casino Kitzbühel zur „Ladies After Work Lounge“ fanden sich über 40 Unternehmerinnen ein, um gespannt dem Vortrag von Angelika Bader, Ärztin für Allgemeinmedizin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Frauengesundheitszentrum an der Universitätsklinik Innsbruck, zu lauschen. Angelika Bader erklärte in ihrem Referat, was wir unter Gender-Medizin verstehen, warum dies immer mehr notwendig wird und wohin die Richtung in der Medizin geht: „Frauenmedizin ist alles, was nur Frauen betrifft, hauptsächlich Frauen betrifft und Frauen anders betrifft, wobei es von der Diagnose bis zur Behandlung Unterschiede geben

Die Unternehmerinnen lauschen gespannt dem Vortrag von Dr. Bader.

Monika Kober, Margot Fohringer, Catrin Wurzenrainer und Martina Bachler beim Netzwerken

Bürgermeisterin Brigitte Lackner im Gespräch mit Elisabeth Bachler

Bez.-Vorsitzende „Frau in der Wirtschaft“ Bettina Huber mit Angelika Bader und Nadja Schramm

muss in der Medizin. Der Weg geht hin zur ‚personalisierten Medizin‘, jeder Mensch ist individuell zu betrachten.“

Unter Gender-Medizin versteht man weiter: „Was ist für Frauen gut? Was ist für Männer gut?“, so die Medizinerin.

Kitzbühelerin | 147


· Gesellschaft

Foto: Ritsch

Die Eröffnung der neuen Tagesklinik ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Bezirkskrankenhauses St. Johann in Tirol. Viele Eingriffe können somit künftig nicht nur stationär, sondern auch ambulant vorgenommen werden. Die Tagesklinik umfasst 16 Betten, dazu kommen 30 Betten in der angeschlossenen Wochenklinik. Für die Patienten präsentiert sich ein Bereich mit Hotelambiente – vom freundlichen Empfangsbereich über bequeme Behandlungsliegen bis hin zu einer abschließenden Mahlzeit nach dem Eingriff. Im Bild von links: der ärztliche Direktor Norbert Kaiser, Robert Siorpaes, Verbandsobmann Paul Sieberer, Projektleiter Christoph Pfluger, Pflegeleiterin Heidrun Jungl und Tageschirurgie-Chef Bruno Reitter.

Foto: Conny Pipal

Neue Tagesklinik in St. Johann

Fashion und Clubbing im Casino Partystimmung beim dritten Casino & Friends Clubbing im Casino Kitzbühel! Sänger Lincoln Brown aus Jamaika gab weltbekannte Songs von Frank Sinatra, Neil Diamond, Harry Belafonte und Bob Marley, aber auch Musik aus seiner Heimat zum Besten. Die schönste Mode auf dem Laufsteg präsentierte Designerin Sabine Sommeregger. Raffinierte Details in Handarbeit und die Mischung aus Tradition und Zeitgeist sind ihre Markenzeichen. Die Kollektion TIMELESS begeistert durch perfekte Linienführung – körperbetont, weiblich und elegant/sportiv. Kein Wunder, dass sich die Besucher von Musik und Fashion magisch angezogen fühlten! Im Bild: Casino-Marketing-Lady Nadja Schramm, Lincoln Brown und Sabine Sommeregger.

Foto: Sayegh PR

Das Kitzbüheler Q! Resort Health & Spa wurde für sein „gesundes Gesamt-Konzept“ und sein Engagement für eine gesunde Küche von Styria vitalis mit der „Grünen Haube“ ausgezeichnet. Im Q! Resort genießt man kulinarische Köstlichkeiten aus der Natur und regionale Vielfalt an vegetarischen und veganen Spezialitäten. Küchenchef Philipp Babinsky kocht nicht nur naturbewusst und schöpft tagtäglich neue Kreationen aus saisonalen Waren, sondern achtet auch auf die geschmacklichen Eigenschaften und die Vielfältigkeit eines jeden Gemüses. Im Bild von links: Grüne Haube-Gründerin Sabine Hollomey, Q!-Resort-Küchenchef Philipp Babinsky, Hotelchefin Bibiana Loock und Q!-ResortGründer Wolfgang Loock.

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Foto: Kitzbühel Tourismus

Grüner geht’s nicht

Kitz-Film ausgezeichnet Der Image-Film „Kitzbühel - The Legend“ wurde beim internationalen touristischen Filmwettbewerb „Das goldene Stadttor“ auf der größten Reisemesse der Welt, der ITB in Berlin, mit dem Prädikat „Exzellent“ geehrt. Nachdem die Produktion bereits im Oktober des Vorjahres bei den 5. Cannes Corporate Media & TV Awards ausgezeichnet worden war, stand „Kitzbühel - The Legend“ auch im Rahmen der ITB im Rampenlicht. Im Bild: Gerhard Walter (rechts) nahm im Namen von Kitzbühel Tourismus die Auszeichnung auf der ITB 2015 von Ute Huschert und Wolfgang Jo Huschert (Präsident „Das goldene Stadttor – International Tourism Film and Print Media Competition“) entgegen.


Gesellschaft  ·

Regisseur Gerald Salmina wurde im Rahmen des Galaabends anlässlich der Verleihung der Romy-Akademiepreise in der Wiener Hofburg für seine Dokumentation „STREIF – ONE HELL OF A RIDE“ in der Kategorie „Beste Kino-Doku“ ausgezeichnet. Auch Kitzbühel Tourismus freut sich mit dem Regisseur über diese Ehre. Patrick Ortlieb, ehemaliger österreichischer Skirennläufer und Streif-Abfahrtssieger im Jahr 1994, überreichte Regisseur Gerald Salmina nach der feierlichen Laudatio den Preis für die beste Kino-Doku.

Foto: ofp Kommunikation

Romy für Streif-Doku

Skilegende Ernst Hinterseer, Präsidentin Kitzbühel Tourismus Signe Reisch, Fritz Unterberger, Skilegende Hias Leitner, Maria Pravda (Frau des verstorbenen Christian Pravda), Investor Hermann Oberreiter und Michael Horn

Foto: RGE-Press/Eckharter

Drei neue Steine am „Walk of Kitz“

Laudator und Streif-Sieger 1994 Patrick Ortlieb (li.) mit Regisseur Gerald Salmina bei der feierlichen Preisverleihung

Immer mehr Legenden sammeln sich am „Walk of Kitz“ in der „Kitz Galleria“. Drei weitere Persönlichkeiten des Kitzbüheler Ski-Wunderteams wurden für ihre Leistungen auf der Piste geehrt. Darüber freuen durften sich dieses Mal die österreichischen Skilegenden Ernst Hinterseer und Hias Leitner. Aber auch die Erfolge von Christian Pravda (in memoriam) bleiben Skisportfans aus aller Welt unvergessen. Seine Frau Maria Pravda nahm die Auszeichnung stolz entgegen. „Mit dem Stein am ,Walk of Kitz' möchten wir den außergewöhnlichen Leistungen Ausdruck verleihen“, so Investor Fritz Unterberger bei der Veranstaltung.

Sensationelle Show der Tanz-Musical-Gala Zum vierten Mal präsentierte sich die Tanz-Musical-Akademie St. Johann einem begeisterten Publikum. Nach dem letztjährigen überragenden Erfolg der „STOMP THE BEAT“Produktion” zeigten sich die jungen Künstler auch diesmal wieder in Hochform.

S

den Vergleich mit großen Bühnenproduktionen nicht zu scheuen braucht. Der vielversprechende Titel „Darkside of the Moon“, benannt nach dem Musikklassiker der damaligen Kultband Pink Floyd, sorgte für Spannung. Bereits damals einer kritischen Geisteshaltung gerecht werdend, entstand ein Tanztheater voller Poesie und Drama-

turgie, ein umwerfendes künstlerisches Projekt auf höchstem Niveau. Sowohl im Tanz als auch im Ausdruck aufs Äußerste gefordert, schafften es die jungen Talente, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Das Resümee: tosender Applaus und eine Wiederholung am 4. August 2015 um 20 Uhr im Kaisersaal St. Johann.

Fotos: TMA

o überzeugten die Tänzer und Tänzerinnen mit anspruchsvollen Ballettchoreografien und zeigten klassisches Repertoire mit Showszenen aus bekannten Musicals und einer bemerkenswerten Eigenchoreografie. Im zweiten Teil der Show erarbeiteten Beate Stibig-Nikkanen und Carsten L. Sasse ein meisterliches Tanztheater, das

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· Gesellschaft

Glänzende Idee, dieses Event

Foto: KCC

Wenn Juwelier Rüschenbeck in Kitzbühel zum Feiern lädt, ist ein glanzvolles Event garantiert. So präsentierte sich auch das Pfingstfest in den noblen Räumlichkeiten als echtes Juwel für die geladene Gästeschar. Versteht sich, dass man sich auch in den kommenden Monaten auf wahrlich schmucke Veranstaltungen im Hause Rüschenbeck freuen darf. Im Bild von links: Liselotte Deicker (Geschäftsführerin Rüschenbeck Kitzbühel), Günther Rieder (Rüschenbeck) mit Robert und Oliver Schwaiger.

Foto: Rüschenbeck

Südkorea zu Gast im KCC Richard Hauser, Mastermind des Kitzbühel Country Clubs (KCC) und südkoreanischer Honorarkonsul, hieß eine Delegation von Entscheidungsträgern verschiedener Skiresorts aus der Republik Südkorea in seinem Hause willkommen. Im Rahmen ihres Aufenthaltes besuchte die Wirtschaftsabordnung neben der Seilbahn-Fachmesse „Interalpin 2015“ diverse Stationen in Tirol. Im Mittelpunkt des Besuches standen vor allem die heimische Vorreiterrolle in den Bereichen Bergbahnen, Wintersport und Tourismus im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang. Im Bild: Richard Hause im Kreise seiner Gäste aus Südkorea.

Foto: Thomas Plattner

Die Kunstausstellung, organisiert vom Verein Kitzbühel Aktiv, unter dem Moto „heART – sheGLITTER“ vom Erpfendorfer Künstler Manfred Folie und der Kirchdorfer Künstlerin Bettina Reiter fand im neuen Bildungszentrum in Kirchdorf in Tirol statt. Unter den vielen Gästen sah man auch Bürgermeister Ernst Schwaiger, Ex-Weltcup-Rennläuferin Regina Sterz, Musikerin Anna Mayr, Autorin und MundartDichterin Monika Steiner, Kunsthistoriker Mag. Dr. Rudolf BergerWiegele und Malermeister Gerhard Obermüller, der das Buffet sponserte. Manfred Folie zeigte insgesamt 37 Bilder und Bettina Reiter 16 Impressionen (Fotografien). Sie präsentierte auch den Trailer zu ihrem Buch „Erben der Schuld“.

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Foto: Oana Nanoutka

„heART – sheGLITTER“

Hoch hinaus Sie arbeitet ehrenamtlich im Metzgerhaus-Museum, ist seit einigen Jahren Mitglied beim Verein Kitzbühel Aktiv, Obfrau der Weggemeinschaft Haberberg und Vorstandsmitglied des Kirchdorfer Kultur- und Heimatpflegevereins. Ganz bodenständig kümmert sich Heide Ulla Siber um vielfältige kulturelle Belange. Zu einem privaten Anlass, ihrem Geburtstag nämlich, wagte sie sich in schwindelerregende Höhen: Die Sportskanone sprang mit den beiden Kitzbüheler Fallschirmschpringern Alexander Patrick Thompson und Klaus Wendling über dem Inntal aus einer Höhe von 4.200 Metern aus dem Flugzeug und alle drei legten nach dem freien Fall eine sanfte Landung hin. Im Bild: Heide Ulla Siber mit den beiden Kitzbüheler Fallschirmspringern Alexander Patrick Thompson und Klaus Wendling.


Das r e l o r i T o i d a r t a m i He Alle Infos zum Programm und Empfang von Radio U1 Tirol a uf

www.u1-radio.at

U1 Hรถrerservice: 05242/61030 erreichbar: Mo-Fr 08:30-16:30 Uhr


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Einsendeschluss: 13. November 2015

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HOROSKOP

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für das zweite Halbjahr 2015 Steinbock 22.12.–20.01.

Wassermann 21.01.–19.02.

Fische 20.02.–20.03.

Widder 21.3.–20.04.

Ob beruflich oder privat, im Sommer steigen Ihre Ansprüche: Alles muss eine Nummer größer sein als sonst – alles andere ist Ihnen zu langweilig. Ihr Mut für Neues bringt Ihnen bereits im August erste Erfolge ein. Versuchen Sie aber, bei all den spannenden Ereignissen und Chancen einen kühlen Kopf zu bewahren!

Ihre Ausstrahlung ist im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert: Alles, was Sie beruflich anpacken, gelingt Ihnen sofort. Sollten Sie über Familie nachdenken oder weiteren Nachwuchs planen – die Sterne sind Ihnen auch privat wohlgesonnen! Die zweite Jahreshälfte verläuft bei Ihnen absolut reibungslos.

Bis Dezember sollten Sie besonders auf Ihre Gesundheit achten. Dabei sind ausreichend Pausen und die richtige Ernährung entscheidend. Von Juli bis Oktober kehrt bei Ihnen beruflich und privat Ruhe ein, hier muss nichts mehr hart erkämpft werden – lassen Sie wieder einmal Ihre Seele mit Ihren Lieben baumeln!

Seit Jahresbeginn versuchen Sie, im Job voranzukommen, nun können Sie die Früchte Ihrer harten Arbeit ernten. Sie sind sich Ihrer Sache mittlerweile ganz sicher und machen im August Nägel mit Köpfen. Die Liebe hat bis Herbst bei Ihnen Pause, danach dürfen Sie sich aber über große Gefühle freuen!

Liebe: ✷ ✷ ✷ ✷ Gesundheit: ✷ ✷ ✷ ✷ Job: ✷ ✷ ✷ ✷ ✷

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Stier 21.4.–20.05.

Zwillinge 21.05.–21.06.

Krebs 22.06.–22.07.

Löwe 23.07.–23.08.

Ein wahres Liebeshoch wartet in der zweiten Jahreshälfte auf Sie: Von August bis Oktober erleben Sie Leichtigkeit und Leidenschaft pur. Beruflich sollten Sie sich bis Herbst jedoch zurückhalten: Machen Sie sich nicht unnötig Druck, Ihr Einsatz reicht völlig aus, um im Dezember so richtig durchzustarten.

Die ungewisse Zeit bei Ihnen ist vorbei. In Partnerschaften gibt es nur mehr ein Thema: die Beziehungsklärung. Wunde Punkte können bereinigt und mehr Platz für die Liebe geschaffen werden – vorausgesetzt, Sie lassen beruflich etwas locker. Planen Sie im Job lieber langfristig und üben Sie sich in Geduld.

In der zweiten Jahreshälfte strotzen Sie vor Energie. Setzen Sie diese im Herbst vor allem beruflich ein und warten Sie nicht darauf, dass Ihnen neue Projekte oder weitere Karriereschritte einfach so zufliegen. Achten Sie auch vermehrt auf Ihren Körper – regelmäßige Bewegung an der frischen Luft wird Ihnen guttun!

Neue Begegnungen, neue Interessen und neue Ziele: Die zweite Hälfte von 2015 ist bei Ihnen geprägt von Tatendrang und Optimismus. Besonders im September und Oktober geraten Sie in einen wahren Liebestaumel, die Zeit für Ihr persönliches Glück ist gekommen und inspiriert Sie auch im Job!

Liebe: ✷ ✷ ✷ ✷ ✷ Gesundheit: ✷ ✷ ✷ ✷ Job: ✷ ✷ ✷ ✷

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Jungfrau 24.08.–23.09.

Waage 24.09.–23.10.

Skorpion 24.10.–22.11.

Schütze 23.11.–21.12.

In den ersten Monaten haben Sie Ihre Beziehung auf den Prüfstand gestellt, ab Spätsommer zeigt sich, welche Kraft in ihr steckt: Ob Abenteuertrip oder spontaner Urlaub, Sie sind für jeden Spaß zu haben und genießen Ihre Zeit zu zweit. Ihr Liebeshoch lässt Sie auch beruflich alle Konventionen brechen!

Im Sommer und Herbst ist bei Ihnen Frühjahrsputz angesagt: Beruflich entwickeln Sie neue Konzepte und wagen mit grundlegenden Veränderungen den Sprung ins kalte Wasser. Auch privat krempeln Sie Ihr Leben um. Ab Oktober kommen Sie langsam wieder zur Ruhe – die Sterne stehen auf Entspannung!

Mit Vollgas starten Sie in die zweite Jahreshälfte. Bei überstürzten Entscheidungen könnte allerdings Ihr Liebesglück schnell gefährdet sein – nutzen Sie deshalb August und September als Ruhephase und gönnen Sie sich jede Menge Romantik und Zweisamkeit. Ab Oktober läuft bei Ihnen alles wieder rund.

Sie waren noch nie so nah dran an Ihren Zielen – dennoch müssen Sie sich in Geduld üben. Besonders im November sollten Sie sich lieber zurückhalten, spätestens zum Jahreswechsel werden Sie dafür belohnt! Tun Sie inzwischen Ihrer Gesundheit etwas Gutes und planen Sie einen Entspannungsurlaub ein.

Liebe: ✷ ✷ ✷ ✷ Gesundheit: ✷ ✷ ✷ Job: ✷ ✷ ✷ ✷

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Kitzbühelerin | 153


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20 Jahre „Gemeinsam ans Ziel“ Am kostbarsten sind die Menschen, die keine großen Reden halten, sondern einem mit Taten zur Seite stehen, wenn man sie braucht. Ihr Baumeister Sebastian Resch und Team

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