Skip to main content

Sonnenenergiehaus

Page 1

Fazit: Die langgehegte Vision vom energieautonomen Einfamilienhaus ist problemlos realisierbar und leistbar. Durch die perfekte Kombination von reduziertem Heizwärmebedarf (bereits ab Förderstufe 3 erreichbar) und der Kombination von Sonnenwärme (thermische Solaranlage) und Sonnenstrom (Photovoltaikanlage) können ansprechende Lösungen ohne Komfortverlust realisiert werden. Nutzen auch Sie die hervorragenden Möglichkeiten, welche Ihnen das ®

SonnenEnergieHaus

von PARADIGMA liefert.


Einfamilienhaus mit ausgeglichener Energiebilanz 2 Ausgangslage: Neubau (Standort m ittleres Rheintal – Dornbirn) mit 130m Wohnfläche 2 und einem spezifischen Heizwärmebedarf von 30kWh/m a (entspricht „Förderstufe 3“ in der Vorarlberger Wohnbauförderung). 4 Personen im Haushalt. Strombedarf 4.000kWh/a. Der Neubau kommt ohne kontrollierte Wohnraumbe-­‐ und entlüftung aus. Primärheizsystem: Als Primärheizsystem (Hauptheizsystem) wird eine thermische Solaranlage als sogenanntes AQUA Solar System (ASS) mit Vakuumröhrenkollektoren eingesetzt. Der solare Deckungsgrad für die Gebäudeheizung beträgt über 70%. Anmerkung: Das ASS wird eingesetzt weil es nur ca. 10% der laufenden Kosten von konventionellen Solarsystemen mit Flachkollektoren aufweist. Sekundärheizsystem: Als Sekundärheizsystem (Zusatzheizung) stehen mehrere Wärmeerzeugungssysteme zur Wahl. Beispielsweise könnte dies ein Scheitholzkessel-­‐ oder ofen, ein Pelletkessel-­‐ oder ofen, ein Gaskessel oder eine Wärmepumpe (Luft–Wasser, Wasser-­‐Wasser, Sole-­‐ Wasser) sein. Dies hängt sehr stark vom Benutzerverhalten und der Investitionsfreude des Errichters ab. In unserer Ertragssimulation setzen wir auf einen CO2 neutralen wasserführenden Pelletofen. Warmwasserbereitung: Die Warmwasserbereitung der vier im Haushalt lebenden Personen, wird über 80% von der thermischen Solaranlage bewerkstelligt. Im Winterbetrieb, außerhalb der Betriebszeiten der Solaranlage, wird die Warmwasserbereitung mit dem Pelletofen durchgeführt. Im Sommerbetrieb, außerhalb der Betriebszeiten der Solaranlage, wird dies mit einer elektrischen Zusatzheizung unterstützt. Elektrische Versorgung des Gebäudes: Die elektrische Versorgung des Gebäudes erfolgt aus dem Netz der Vorarlberger Kraftwerke, idealerweise mit Ökostrom. Der Verbrauch liegt inkl. der für die restliche Warmwasserbereitung benötigten Strommenge bei ca. 4.000 kWh/a (3.500 kWh für Elektrogräte und Beleuchtung bzw. 500kWh für die elektrische Warmwasserbereitung in den Übergangszeiten). Voraussetzung dafür ist die Verwendung energieeffizienter Haushaltsgeräte und einer vorausschauenden Nutzung derer.

www.paradigma.co.at

Zur Unterstützung der netzgebunden elektrischen A nlage des Gebäudes wird eine, den Überschuss ins Netz einspeisende, Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 5kWp eingesetzt. Diese produziert rund 5.000kWh Solarstrom pro Jahr. Technische Daten: • Thermische Solaranlage mit Vakuumröhren, betrieben als AQUA Solar System, 2 mit einer Bruttofläche von 20m . • Speichersystem mit Frischwassermodul für die WW-­‐Bereitung (Inhalt 2100 l) • Elektrischer Heizeinsatz mit 6kW Leistung • Wärmeverteilsystem – Fußbodenheizung • Pelletofen mit 5kW Leistung (Z.B. Wodke ivo.tec) • PV-­‐Anlage mit einem Ertrag von 5.000kWh/a. Dafür benötigte Dachfläche 2 ca. 32m . Energiebilanz: Energieaufwand Heizung: 3.900kWh/a Energieaufwand Warmwasser (4 Pers.): 2.028kWh/a Gesamtbedarf 6.018kWh/a Energielieferung Solaranlage Heizung (73%): 4.648kWh/a Energielieferung Solaranlage Warmwasser (83%): 1.719kWh/a Gesamter Kollektorfeldertrag laut Simulation 6.367kWh/a Energieaufwand Zusatzheizung mit Pellets 2.300kWh/a Entspricht 500kg Pellets/a Stromaufwand 4.000kWh/a Stromlieferung 5.000kWh/a Differenz 1.000kWh/a Ergebnis: Überschusseinspeisung Stromlieferung 1.000kWh x € 0,12= +€120,-­‐ Energieaufwand Zusatzheizung 500kg Pellets à € 0,240= -­‐ €120,-­‐ Energiekosten pro Jahr € 0,-­‐ www.paradigma.co.at


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Sonnenenergiehaus by Inscript GmbH - Issuu