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Goal Ausgabe 46

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Den Blick nach vorne richten

„Den Blick nach vorne richten“

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Inhalt

Cover Bild: Jürgen Margreitter

Impressum: Herausgeber: SCR ALTACH Spielbetriebs GmbH Schnabelholz 1 | A-6844 Altach Tel: +43 (0)5523/52100 E-mail: office@scra.at, Internet: www.scra.at Für den Inhalt verantwortlich: Harald Oberdorfer Redaktionsteam: Harald Oberdorfer [ho] | Thomas Tomaselli [tt] Thomas Giesinger [tg] | Raffael Zanoni [rz] David Giesinger [dg] | Oliver Kopf [0k] | Georg Sönser [gs] Johannes Schmied [js] | Lothar Maier [lm] Fotos: Georg Sönser | Jürgen/ Michaela Margreitter Jürgen Grasmuck | Manny Wicher | Luggi Müller Inserate und Organisation: Jürgen Egle | Christoph Begle Mario Mayer | Johannes Schmied Monika Grayer DTP & Layout: Günther Tschohl Druck: Hecht Druck - Hard Papier: Zertifiziertes Umweltschutzpapier

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Aus dem Inhalt / Impressum Vorwort Gottfried Brändle 10 Fragen an Emir Karic Interview mit Werner Grabherr Neuzugänge Interview mit Joshua Gatt Interview mit Oliver Schnellrieder 1B Finalspiel der U14 Dress-Sponsor U14-A In Memoriam Angie Steiner U11 Fußballcamps Info Mitgliedschaft Arbeitsteam / Fohrenburger Fantribüne “Greenkeeper” Ferdi Jussel Danke Egon Pfifer Fanpost aus aller Welt Was wurde aus ... Rade Plakalovic? Business Partner Opening Premium Partner Waibel Gastkommentar Pfarrer Büchel Hochzeit im Paradies

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Sehr geehrte Sportfreunde Mit großem Engagement, viel Einsatz und Durchhaltungsvermögen ist es den Verantwortlichen des SCR Altach in den vergangenen Jahren gelungen, aus einem Dorfverein einen Bundesligaklub zu formen. Der Weg vom Sportplatz Riedle bis ins Schnabelholz war nicht immer einfach und nur durch den langen Atem vieler Beteiligten zu schaffen. Erst vor wenigen Monaten konnte mit der Fertigstellung der Südtribüne der nächste Schritt hin zu mehr Stadionerlebnis und mehr Komfort für die Besucher getan werden. Herzliche Gratulation dafür. Mit dem Bau des Trainingscampus für die Bundesliga-Profis und das Team der Amateure folgt nun die nächste Stufe in Sachen Professionali-

sierung. Durch dieses Gebäude erhalten die Spieler und der Staff der beiden Mannschaften das notwendige Umfeld, um nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Spielfeld Top-Leistungen abrufen zu können. Neben Kabinen und Waschräumen werden hier auch Besprechungszimmer und ein Kraftraum für ein perfektes Umfeld sorgen. Toll, wie der Verein durch Spielerverkäufe, gutes Management und auch mit der Hilfe des Landes Vorarlberg die Finanzierung dieses Projektes aus den eigenen Reihen stemmt und damit eine positive Note im Spitzensport verdient. Ich wünsche den Verantwortlichen beim Bau des Trainingscampus ein gutes Gelingen und freue mich auf

eine weitere erfolgreiche Saison mit dem SCR Altach. Gottfried Brändle, Bürgermeister der Gemeinde Altach

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Fragen an: Emir Karic

Vor rund drei Monaten gab der SCR Altach die Verpflichtung von Emir Karic bekannt. Der 21-Jährige wechselte vom FC Liefering nach Vorarlberg. Bei den Jungbullen absolvierte er über 60 Spiele. Auch in Österreichs Nachwuchsnationalmannschaften (U18, U19 und U21) bestritt der Defensivspieler bereits acht Partien. In Altach schnupperte Emir Karic nun bereits sieben Mal Bundesliga-Luft und führt seine erfolgreiche Entwicklung munter fort.

vor rund drei Monaten hast du deinen 21. Geburtstag gefeiert. 1 Emir, Wie? ❏ … Im Club mit Freunden. ❏ … Zu Hause mit meiner Familie. ❏ … In den Ferien.

Art Urlauber bist du? 2 Welche ❏ … Sonne, Meer und Strand. ❏ … Ab in die Berge. ❏ … Städte-Trip.

nach deinem Geburtstag bist du dann nach Vorarlberg 3 Unmittelbar 7 gezogen. Wie wir erleben durften, bist du flexibel einsetzbar. Auf welcher Position fühlst du dich am wohlsten? ❏ … Linkes Mittelfeld. ❏ … Zentrales Mittelfeld. ❏ … Linker Verteidiger.

Wo trifft man dich in Vorarlberg neben dem Platz? ❏ … Im Fitnessstudio – ich trainiere zusätzlich. ❏ … In den Restaurants und Bars des Ländles. ❏ … Zu Hause beim FIFA-Zocken. Die jungen Vorarlberger Damen würden bestimmt gerne wis-

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Von Fußballern mit stärkerem linken Fuß wird oft behauptet, sie hätten den rechten nur zum Stehen. Wie sieht das bei Dir aus? ❏ … Ich wusste gar nicht, dass ich einen rechten Fuß habe. ❏ … Ja, der linke Fuß ist etwas stärker – rechts geht aber auch. ❏ … Ich bin komplett beidfüßig.

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Du hast in deinem ersten Interview beim SCRA TV gesagt, dass du nicht gut verlieren kannst. Wie gehst du mit dem Start in die neue Saison um? ❏ … Niederlagen gehören zum Leben als Fußball-Profi einfach dazu. Ich akzeptiere das. ❏ … Ich bin momentan ziemlich frustriert. ❏ … Puuuh – nächste Frage…

6 Zwillinge treffen auf dich zu?

Apropos Charakter: Welche Eigenschaften des Sternzeichens ❏ … Gesellig. ❏ … Vielseitig. ❏ … Ungeduldig.

8 sen, wie es um deinen Beziehungsstatus steht… ❏ … Das verrate ich nicht. ❏ … Ich bin glücklich vergeben. ❏ … Ich bin noch zu haben.

würden deine Teamkollegen am ehesten 9 Was über dich sagen?

❏ … „Ein netter Kerl, der eher weniger auffällt.“ ❏ … „Ein Mann mit Potential und Zukunft.“ ❏ … „Etwas mehr Ruhe würde ihm nicht schaden.“

siehst du dich in drei Jahren? 10 Wo ❏ … Bundesliga in Österreich.

❏ … Andere Liga in Europa. ❏ … Europäischer Spitzenverein.

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„Jeder Tag bietet neue Herausforderungen!“ Seit mehr als drei Monaten ist Werner Grabherr der neue Cheftrainer des CASHPOINT SCR Altach. Nach seiner Zeit als Interimstrainer im Winter 2016 ist es für den Riefensberger die erste Station als Cheftrainer in der Bundesliga. GOAL-Redakteur Thomas Giesinger hat sich mit dem jüngsten Bundesligatrainer getroffen und über den Saisonauftakt und die berufliche Veränderung unterhalten. GOAL: Am 29. Mai bist du offiziell als neuer Cheftrainer des CASHPOINT SCR Altach präsentiert worden. Was hat sich seit diesem Tag für dich persönlich verändert? Grabherr: Als Cheftrainer ist man verantwortlich für die sportliche Entwicklung, der Fokus ist auf die Entwicklung der Mannschaft und des einzelnen Spielers gerichtet. Ich bin dafür verantwortlich, dass wir eine Einheit bilden, die am Ende Ergebnisse einfährt. Dieser Fokus hat sich wesentlich verändert. Von den Arbeitszeiten her hat sich bei mir nicht viel geändert. Ich stehe nach wie vor um 5 Uhr auf und fahre am Abend irgendwann aus dem Stadion nach Hause. Nur, dass ich mich jetzt nur noch um den sportlichen Teil kümmere, was mir aber unglaublich viel Spaß bereitet. Jeder Tag bietet neue Herausforderungen. Das Spannende als Trainer ist, dass man jeden Montag aufs Neue bewertet wird. GOAL: Du warst vorher Marketingleiter bei Vorarlbergs größtem Fußballverein, kennst den Verein in- und auswendig. Welche neuen Erfahrungen hast du bisher als Trainer gesammelt? Grabherr: Ich denke, dass es ein Riesenvorteil ist, dass ich den Verein so gut kenne. Für mich war es keine große Umstellung, da ich nach wie vor mit demselben Umfeld arbeiten darf und ich weiß, worauf beim SCRA Wert ge-

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legt wird. Dementsprechend weiß ich jetzt als Trainer, was den Club prägt, was natürlich ein großer Vorteil ist. Am Ende ist es aber die sportliche Arbeit, die Arbeit mit den Spielern, die zählt und an welcher man gemessen wird.

“Am Ende zählt die Arbeit mit den Spielern” Es sind viele Spieler dazugekommen, welche wir die letzten Jahre nur vom Hören-Sagen kennen. Mit diesen Spielern neue Kapitel zu schreiben, ist etwas, das mich total reizt und mir ganz viel Freude macht. Auf dem Platz direkt hat es vermutlich keinen direkten Vor- oder Nachteil, ob man den Verein kennt. In der alltäglichen Arbeit hingegen ist es garantiert kein Nachteil. Beim SCRA wird auf allen Ebenen hervorragend gearbeitet und jeder versucht, Bestmögliches zu leisten. GOAL: Kurz vor deiner Bestellung zum Cheftrainer hast du vom ÖFB die Zusage zur UEFA Pro-Lizenz bekommen, die vorausgesetzt wird, um Cheftrainer in der Bundesliga zu sein. Die Ausbildung musst du neben deinem Beruf absolvieren. Wie kann man sich

diese Ausbildung vorstellen? Grabherr: Der Kurs wird in Module aufgeteilt, wovon jeden Monat eines stattfindet, welches drei Tage dauert. Diese sind als Trainer verpflichtend. In diesen Modulen wird man in verschiedenen Kompetenzen ausgebildet. Daneben gibt es verschiedenste Aufgaben, die zu erledigen sind. Von Hospitation, über Hausarbeiten bis hin zu Projektarbeiten und Dokumentationen. Ich finde diese Kombination genial, weil man die Parallelen zwischen der täglichen Arbeit und der Schulbank verknüpfen kann. Der Austausch mit anderen Trainern und die Inputs in den Kursen sind sehr spannend und ich denke, alle profitieren davon. Der Aufwand ist überschaubar, aber immer mit ein paar Tagen Abwesenheit kombiniert. Für mich ist es ganz wichtig, dass durch die Ausbildung die Arbeit mit dem SCR Altach nicht zu kurz kommt. GOAL: Gemeinsam mit deinen CoTrainern bildest du das jüngste Trainerteam der Liga. Was zeichnet dich und dein Team aus? Grabherr: Gerade weil wir so jung sind, sind wir richtig hungrig. Mit Sebastian Brandner und Martin Hämmerle sind zwei Weggefährten dabei,


mit denen ich schon seit einigen Jahren zusammenarbeiten durfte. Hämmerle ist schon länger beim Verein, wie wir alle. Auch mit Wolfgang Luisser bilde ich ein Duo, das sehr gut zusammenpasst, sich ergänzt und die verschiedensten Bereiche allesamt abdeckt. Mit David Goigitzer haben wir einen jungen Analysten dazu geholt, der sehr viel im Datenmanagement erledigt. Mit ihm und Manuel Hofer als weiteren Physio und Athletiktrainer wollen wir auch die Professionalität weiter anheben und das erweitert die Möglichkeiten in der täglichen Arbeit. Eine unserer Stärken

“Die Bundesliga ist kein Wunschkonzert” ist ganz sicher die Spielerentwicklung, aber auch, dass wir als Team sehr gut zusammenhalten. GOAL: Kommen wir zur aktuellen Saison. 7 Runden sind gespielt, leider nur 2 Punkte auf unserem Konto. Wie sieht der Chef den Saisonauftakt? Grabherr: Aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Bundesliga ist kein Wunschkonzert. Wir müssen die Ergebnisse jede Woche neu einordnen und wissen, dass das Ganze sehr emotional verknüpft ist. Wir hätten genauso gerne den einen oder anderen Punkt mehr. Ich muss aber auch sagen, dass wir im Juni eine Baustelle mit teilweise zehn verletzten übernommen haben. Wir haben gewusst, was auf uns zukommt und haben es geschafft, alle diese Spieler zurückzuführen und auf den Platz zu bringen. Und wir haben eine Mannschaft, die jetzt für 90 Minuten Substanz hat und mit der wir wettkampftauglich sind. Dass die Ergebnisse noch nicht passen, liegt daran, dass wir noch die richtige Mi-

schung auf dem Platz suchen und dass wir teilweise individuelle Fehler gemacht haben, die uns Punkte gekostet haben. Was uns jetzt noch fehlt, ist das letzte Stück, das wir uns aber ganz sicher erarbeiten werden. Wir haben viele Qualitätsspieler verloren und haben den Kader mit jungen Spielern aus der zweiten Liga und Spielern, die nicht gespielt haben, aufgefüllt. Es braucht einfach auch Zeit, bis diese integriert sind und alles perfekt harmoniert. Dies sehen wir leider auch an den Ergebnissen. Aber dafür nehme ich gerne die Verantwortung, weil ich weiß, dass es auf Dauer wieder richtig gut wird. GOAL: In vielen Gesprächen und Interviews hast du die Fans gebeten, Ruhe zu bewahren, wenn es mal nicht so läuft wie gewünscht. Wird Ruhe bewahrt oder wie ist deine Wahrnehmung von den Fans? Grabherr: Gerade beim Spiel gegen St. Pölten war es ein sehr schönes Zeichen wie die Zuschauer zu uns gestanden haben. Die Südtribüne hat uns auch nach dem Spiel applaudiert und während den 90 Minuten nicht nachgelassen, diese Reaktion hat mir sehr imponiert. Das zeichnet Altach aus und das bleibt bei der Mannschaft auch hängen. Das Vereinsumfeld ist nach wie vor sehr ruhig und sucht immer noch mehr Möglichkeiten, um uns noch besser zu unterstützen. Wir wissen aber auch, an was es liegt, dass die Ergebnisse noch nicht die gewünschten sind. Und daran arbeiten wir jeden Tag. Was von den Medien kommt ist in so einem Prozess ganz normal. Jeder Verein macht so eine Phase durch. Wir haben sie jetzt zum Auftakt. Das ist nicht optimal für die Euphorie, die entfacht wurde, aber wir werden sie überwinden. Ich lese keine Foren, bin auch in sozialen Medien keiner, der alles liest. Das müssen vor allem auch die jungen Spieler lernen. Das ist nicht immer förderlich, da mitzulesen. GOAL: Die CASHPOINT Arena wurde vor zwei Jahren als Festung Schnabelholz bezeichnet. Im Jahr 2018 gab es erst einen einzigen Sieg, in dieser Saison noch keinen Punkt. Woran liegt das deines Erachtens? Goal Ausgabe 46 | 09


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Grabherr: (lacht) Die Bezeichnung kommt von Christoph Längle, aber als damaliger Marketingleiter habe ich das aufgeschnappt und gerne nach außen getragen. Eine Festung baut man nicht von heute auf morgen. Sie wird Stein für Stein oder Spiel für Spiel gebaut. Wir waren gegen St. Pölten auf einem guten Weg, endlich zu Hause anzuschreiben. Aber die Mannschaft wollte unbedingt den Sieg und ist am Ende dafür bestraft worden. Wir hätten uns für den einen Punkt entscheiden können, um anschreiben zu können. Man merkt darin aber auch den Willen dieser Truppe, unbedingt gewinnen zu wollen. Eine Festung baut man dann, wenn man irgendwann damit beginnt. Und dann geht das Ganze Woche für Woche, Spiel für Spiel, damit sie auch wachsen kann. In den ersten beiden Heimspielen gegen Mattersburg und Innsbruck haben wir es uns nicht verdient gehabt und waren noch nicht so weit. Gegen Salzburg waren wir schon nah dran, hätten uns auch einen Punkt verdient gehabt, aber am Ende hat sich der Qualitätsunterschied einfach durchgesetzt. Und gegen St. Pölten hatten wir einige gute Torchancen, um das Spiel auch zu gewinnen, diese aber leider nicht verwerten können. Gegen den WAC wollen wir den ersten Stein setzen. GOAL: Mit Emir Karic und Manfred Fischer sind zwei Neuzugänge zum Team gekommen, die sich gleich in der Mannschaft etabliert haben. Felix Luckeneder ist nach seiner Verletzung zurück auf dem Weg ins Team, Sherko Gubari kämpft sich ebenfalls in die Mannschaft und am letzten Transfertag wurde Brian Mwila verpflichtet. Wie stehst du zu den Neuzugängen? Grabherr: Es sind alles Spieler mit Potential, die jedenfalls entwicklungsfähig sind und die in das Beuteschema des

WERNER GRABHERR Cheftrainer

SCR Altach passen, wenn man finanziell nicht die Rahmenbedingungen hat wie viele andere. Diese Spieler müssen aber teilweise erst in der Bundesliga ankommen, Erfahrungen sammeln und auch mal Fehler machen dürfen, damit sie auch danach für uns wertvolle und wichtige Spieler werden können. Mit Luckeneder haben wir einen Spieler geholt, der all diese Erfahrungen schon hat. Dementsprechend erwarten wir von ihm auch, dass er eine Führungs-

“Konkurrenzkampf bringt neue Möglichkeiten” rolle übernimmt und die Verantwortung auch trägt. Von Brian Mwila sind wir davon überzeugt, dass er Fähigkeiten mitbringt, die eine Verstärkung darstellen und am Ende soll er uns im Angriff auch Tore bringen. Es braucht aber auch Zeit, diese Spieler zu integrieren und aus der Mannschaft eine richtige Einheit zu machen. Wir dürfen auch die zehn verletzten Spieler nicht vergessen, die zurückgekommen sind. GOAL: Was dürfen wir uns von den

Spielen nach der Länderspielpause erwarten? Grabherr: Auf dem Trainingsplatz sind mittlerweile wieder 20 Spieler, was einen Konkurrenzkampf bedeutet, der uns aber jedes Wochenende neue Möglichkeiten bringt. Auch unter dem Spiel mal mehrere Optionen zu haben, was unser ganzes Spiel besser macht. Wenn wir Woche für Woche bestehen wollen, dann braucht es die Breite im Kader und die verschiedenen Möglichkeiten. GOAL: Georg Zellhofer hat großes Vertrauen in dich. Nicht umsonst hat er dich als neuen Trainer berufen. Wie sieht die Zusammenarbeit mit ihm aus? Grabherr: Als Geschäftsführer Sport hat er die Verantwortung über das Trainerteam. Der Austausch mit ihm findet täglich statt, wo über alles gesprochen und diskutiert wird. Seine Aufgaben sind sehr stark in der Kaderzusammenstellung und in der Entwicklung. Es steht uns ein gewisser Umbruch bevor. In Zusammenarbeit mit mir wird da sehr viel diskutiert. In der täglichen Arbeit und für die taktische Ausrichtung bin ich verantwortlich, aber ich nehme sehr gerne seine Erfahrung und seinen Rat an. Er ist seit über 30 Jahren im Geschäft und weiß definitiv, wovon er spricht. Wir hatten auch schon in den vergangenen Jahren sehr viel Austausch miteinander. Die letzte Entscheidung am Platz muss immer ich tragen, weil ich sie treffe und ich sie verantworten muss. Ich empfinde die Zusammenarbeit mit ihm sehr produktiv. GOAL: Werner, vielen Dank für das Interview! Wir wünschen dir und deinem Team alles Gute für die kommenden Aufgaben! Grabherr: Danke auch dir! [tg]

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Das sind unsere Neuzugänge für die Saison 2018/19! Auch in dieser Transferperiode wurde von den Vereinsverantwortlichen wieder versucht, den Kader für Neo-Coach Werner Grabherr mit neuen Akteuren qualitativ zu verstärken. Mit Transferschluss Ende August standen neun Abgängen (drei Ausleihen) insgesamt sieben Neuverpflichtungen gegenüber. „GOAL“ stellt die Neuzugänge in gewohnter Manier vor. Manfred Fischer: Von Bundesliga-Aufsteiger TSV Hartberg wechselte Manfred Fischer ins Ländle. Der 23-jährige Mittelfeldspieler empfahl sich nach einer bärenstarken Saison bei den Oststeirern für höhere Aufgaben und unterschrieb im Rheindorf bis Sommer 2020 mit einer Option auf ein weiteres Jahr. Via DSV Leoben und Kalsdorf schaffte Fischer

den Sprung nach Wiener Neustadt, wo er sich zum Stammspieler in der damaligen Ersten Liga entwickelte. In Hartberg war „Mandi“ in der Aufstiegssaison mit sieben Toren und ebenso vielen Vorlagen einer der Topscorer und auf Anhieb Leistungsträger. „Ich freue mich nach drei Saisonen in der Ersten Liga den Sprung in die höchste österreichische Spielklasse machen zu können. Der SCRA hat sich seit Wochen sehr um mich bemüht und ich bin der Überzeugung, in Altach den nächsten Schritt machen zu können“, so Fischer kurz nach der Un-

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terschrift. Auch Georg Zellhofer, Geschäftsführer Sport, ist vom ersten fixierten Neuzugang überzeugt: „Wir haben bereits seit längerer Zeit ein Auge auf Manfred Fischer geworfen und freuen uns, dass wir ihn von unserem Weg überzeugen konnten. Er wird den SCRA verstärken und mit seiner jungen und frischen Art überzeugen können.“ Zum Saisonauftakt gegen Mattersburg kam es zu den ersten Einsatzminuten in der Bundesliga, in weiterer Folge feierte der 23-Jährige gegen Salzburg sogar seine Torpremiere in der höchsten Spielklasse des Landes. Felix Luckeneder: Aus der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz kam Felix Luckeneder ins Ländle. Der 24-Jährige bringt mit seinen 1,90 Metern ein Gardemaß für einen Verteidiger mit und soll die Defensive beim SCRA weiter verstärken. Aber auch offensiv zeigte der Linksfuß seine Stärken, letzte Saison erzielte Felix zwei Treffer für den LASK, im Aufstiegsjahr waren es sogar sechs Volltreffer.

Luckenender ist ein Linzer Eigengewächs, sein Weg führte über die Fuß-

ballakademie zum LASK. Von dort wechselt der Oberösterreicher nun leihweise zum SCRA, der Verein besitzt eine Kaufoption. Auf die Frage, was den Ausschlag für den Wechsel nach Altach gegeben hat, antwortete der 24-Jährige: Ich möchte bei meiner neuen Mannschaft eine andere Rolle einnehmen und beim SCRA mehr Spielzeit sammeln, als in der vergangenen Saison. Linz zu verlassen war zwar keine einfache, aber mit Sicherheit die richtige Entscheidung!“ „Mit Felix Luckeneder konnten wir einen absoluten Wunschspieler ins Rheindorf lotsen, der mit seiner Kopfballstärke und Abgeklärtheit für Stabilität in der Mannschaft sorgen soll. Er ist Linksfuß, funktioniert in verschiedenen Spielanlagen und kann sich beim SCRA wieder in die Auslage spielen“, so Geschäftsführer Sport Georg Zellhofer. Leider verletzte sich Felix im Testspiel gegen Wattens am Knie, mittlerweile konnte der Neuzugang aus Linz aber zumindest wieder auf den Trainingsplatz zurückkehren. Emir Karic: Mit Emir Karic konnte ein hoffnungsvoller Jungnationalspieler vom FC Liefering verpflichtet werden. Der 21-Jährige wechselte im Sommer 2015 von der Linzer Fußballakademie zum Team aus Salzburg und absolvierte


über 60 Einsätze für die Jungbullen. Der Linzer kann zudem auf insgesamt acht Länderspiele in den U18, U19 und U21 Nationalmannschaften verweisen. Karic erhält beim SCRA einen Vertrag bis Sommer 2020 mit Option auf eine weitere Spielzeit. „Als die Anfrage vom SCR Altach kam, wusste ich sofort, dass ich diese Möglichkeit nutzen will“, so der 21Jährige. Der Vorarlberger Dialekt sei für Emir zwar noch „eine Fremdsprache“, gleichzeitig streicht der Youngster aber das familiäre Umfeld beim Verein heraus. Leonardo Zottele: Neben Karic wechselte diesen Sommer mit Leonardo Zottele ein weiterer junger Defensivakteur zum SCRA. Der erst 19-jährige Klostertaler wagte im Jahr 2015 den Sprung aus der Vorarlberger Fußball-Akademie zum fränkischen Traditionsclub 1. FC Nürnberg. Dort spielte der Allrounder für die Nachwuchsteams U17 bzw. U19. Nun kehrte

das Ländle-Eigengewächs also zurück in seine Heimat und unterschrieb beim CASHPOINT SCR Altach einen Dreijahresvertrag. Der mehrfache österreichische Nachwuchsnationalspieler möchte sich in Al-

tach laut eigener Aussage persönlich weiterentwickeln. „Der Sprung aus der Jugend zu den Profis war für mich sehr herausfordernd. Mein persönliches Saisonziel ist es, so viele Minuten wie möglich zu sammeln und in den Bundesligafußball hineinzuwachsen“, so der Youngster, der zuletzt wegen einer Krankheit noch etwas kürzer treten musste, mittlerweile aber auch voll im Trainingsbetrieb steht. SCRA Geschäftsführer Sport, Georg Zellhofer, zu den beiden jungen Neuzugängen: „Mit den beiden Defensivspielern Emir Karic und Leonardo Zottele konnten wir zwei Zukunftshoffnungen verpflichten. Karic gehörte zum Stammpersonal beim FC Liefering und kann neben der linken Außenverteidigerposition auch im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden. Mit Leonardo Zottele konnten wir einen weiteren Spieler aus dem damaligen Meisterkader der Vorarlberger Fußballakademie für uns gewinnen. Er ist in der Defensive auf mehreren Positionen einsetzbar und für die Zukunft ein Versprechen.“ Joshua Gatt: Mit Joshua Gatt gibt es nach sieben Jahren ein Wiedersehen. Der 26-jährige US-Amerikaner stand bereits in der Saison 2010/2011 beim SCRA unter Vertrag. Damals konnte sich der Flügelflitzer dank starker Leistungen für ein Engagement bei Molde empfehlen. Unter Trainer Ole Gunnar Solskjaer feierte der Rechtsfuß in Norwegen zahlreiche sportliche Erfolge. Leider blieb Joshua in seiner Karriere von gravierenden Verletzungen nicht verschont, insgesamt drei Mal galt es, nach einem Kreuzbandriss ein Comeback zu schaffen.

Nach sechs Saisonen in Norwegen kehrte Gatt in seine amerikanische Heimat zurück, wo er bei Minnesota und Colorado aber auch aufgrund

einer schweren Erkrankung seiner Frau nicht so richtig in Schwung kam. „Ich bin froh, dass es mit dem Engagement in Altach geklappt hat. Es ist schön wieder in Europa spielen zu dürfen. Durch meine Vergangenheit beim Klub kenne ich den Verein und das Umfeld bereits und möchte mit dem SCRA wieder voll durchstarten“, so der mittlerweile 26-Jährige. Georg Zellhofer, Geschäftsführer Sport: „Mit der Verpflichtung von Joshua Gatt erhalten wir eine weitere Qualitätssteigerung im Kader. Gatt verfügt über eine enorme Geschwindigkeit, ist flexibel einsetzbar, kennt die Abläufe in Altach bereits und kann uns deshalb sofort weiterhelfen.“ Beim ersten Einsatz in einem Pflichtspiel bereitete der zweifache A-Nationalspieler gleich den wichtigen Ausgleichstreffer von Hannes Aigner beim 1:1 im Hütteldorfer Weststadion vor. Noch ein Hinweis: „GOAL“ traf sich mit Joshua – dessen Vertrag übrigens bis Sommer 2019 inkl. Option läuft - zum Gespräch, das überaus Goal Ausgabe 46 | 13


Stuben am Arlberg

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interessante Interview finden Sie ebenfalls in dieser Ausgabe. Gubari Sherko: „Er kann Dinge, die andere nicht können“, meinte Werner Grabherr zuletzt über Sherko Gubari. Der 22-Jährige Iraker wurde von Grashoppers Zürich verpflichtet und erhält einen

Altach bietet mir hier die perfekte Möglichkeit. Ich freue mich auf eine neue Liga und hoffe, dass ich schnellstmöglich zu 100 Prozent fit werde und der Mannschaft so rasch wie möglich weiterhelfen kann“, so der 22-Jährige zu seinem Wechsel ins Rheindorf. Georg Zellhofer, Geschäftsführer Sport: „Wir freuen uns sehr, dass sich Gubari für den SCR Altach entschieden hat. Er hat sehr viel Qualität und wird uns in Zukunft mit seiner Schnelligkeit und seinen technischen Fähigkeiten in der Offensive noch viel Freude bereiten.“ Beim Unentschieden in Graz gab Gubari sein Pflichtspieldebüt im SCRA-Trikot und konnte dort bereits ansatzweise die zuvor angesprochenen Qualitäten unter Beweis stellen.

Vertrag über ein Jahr mit Option auf eine weitere Spielzeit. Der 177cm große Offensivspieler ist flexibel einsetzbar und agiert sowohl im linken als auch im rechten Mittelfeld. Im Testspiel gegen den Schweizer Meister YB Bern konnte er auch im Sturmzentrum überzeugen. Gubari wurde in den Jahren 2013 und 2014 irakischer Meister mit dem Al-Shorta SC und lief beim Olympischen Fußballturnier 2016 in Brasilien drei Mal für sein Heimatland auf. Außerdem absolvierte er insgesamt 18 Spiele in den diversen U-Nationalmannschaften des Irak. Aufgrund einer langwierigen Verletzung konnte Sherko erst im Frühjahr 2018 wieder auf den Platz zurückkehren. „Nach meiner Zeit bei den Grashoppers bzw. dem FC Vaduz möchte ich nun den nächsten Schritt in meiner Karriere machen. Ich denke, der SCR

Brian Mwila: Kurz vor Transferschluss wurde auch noch die Verpflichtung von Brian Mwila bekanntgegeben. Der 24-jährige

am wohlsten und hat in elf Länderspieleinsätzen für Sambia insgesamt acht Mal getroffen. Für den Mittelstürmer ist Altach die erste Station in Europa, deshalb wird während der Eingewöhnungszeit sicherlich auch Geduld nötig sein. „Ich freue mich auf meine neue Herausforderung beim CASHPOINT SCR Altach und hoffe schnellst möglich auf dem Platz stehen zu können und der Mannschaft zu helfen“, so der 24-jährige Neuzugang. Georg Zellhofer, Geschäftsführer Sport zur Verpflichtung: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Brian Mwila nach intensiver Suche die gewünschte Verstärkung für den Angriff gefunden haben. Er bringt die Qualitäten mit, die wir in der Offensive benötigen.“ Der Kontrakt des Nationalstürmers Sambias im Rheindorf läuft bis Sommer 2021. Wir begrüßen alle neuen Akteure im Trikot des CASHPOINT SCR Altach recht herzlich und wünschen eine verletzungsfreie Zeit im Ländle! [tt]

Nationalspieler aus Sambia konnte die Verantwortlichen im Training überzeugen und sich für einen Vertrag empfehlen. Mwila fühlt sich im Angriffszentrum Goal Ausgabe 46 | 15


Altach ist für uns ein „Home away from home!“ Sieben Jahre nach seinem ersten Engagement beim CASHPOINT SCR Altach kehrte Joshua Gatt in diesem Sommer zurück ins Ländle. „GOAL“ sprach mit dem 27-jährigen über eine bewegte und alles andere als einfache Zeit, die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte und den Saisonstart. GOAL: Hallo Joshua! Welcome back und danke, dass du uns für ein Interview zur Verfügung stehst! Gleich vorweg, was ist dir persönlich lieber, Joshua oder Josh? Joshua: (lacht) Du kannst mich gerne Josh nennen, aber bitte verwende für das „GOAL“ Joshua, weil es meiner Mutter besser gefällt, wenn man mich Joshua nennt. GOAL: Dann bleiben wir natürlich bei Joshua! Du musstest gegen St. Pölten leider verletzt ausgewechselt werden. Um welche Verletzung handelt es sich und kannst du schon sagen, wann du wieder einsatzfähig sein wirst? Joshua: Es war zum Glück nur eine Verkrampfung in der hinteren Oberschenkelmuskulatur. Man wollte im Hinblick auf die nächsten Spiele nichts riskieren, aber ich bin schon wieder voll im Training und werde wohl nicht ausfallen. GOAL: Wie waren die ersten Wochen nach deinem Wechsel nach Altach? Joshua: Es war alles positiv! Als Familie haben wir zuletzt viel verrückte und aufregende Dinge unternommen, und wir genießen die Ruhe hier in Altach. Meine Frau Melissa ist auch schon hier, beim Einzug in unsere Wohnung haben mir auch einige Teamkollegen sehr geholfen. Auch meine zwei Hunde fühlen sich wohl hier, es ist für uns quasi ein „Home away from home“, wir fühlen uns in Altach wie zu Hause. GOAL: Nach sehr erfolgreicher Zeit in Molde hattest du einige schwere

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Verletzungen zu verkraften. Hast du jemals daran gezweifelt, noch einmal zurückzukommen? Joshua: Oh ja, auf jeden Fall, diese Gedanken hat man schon. Man denkt automatisch daran und überlegt, wie es weitergehen soll. Ich habe nach der ersten Verletzung acht Monate am Comeback gearbeitet und bevor ich das erste Mal überhaupt wieder spielen konnte, war das Knie wieder kaputt. Danach habe ich 13 Monate gebraucht um zurückzukommen und nur fünf Minuten nachdem ich mein Comeback gegeben hatte, war ich erneut verletzt. Da habe ich schon gedacht, ein drittes Mal schaffe ich das nicht. Aber ich habe mir dann überlegt, was ich in meinem Leben machen will und die Antwort war schnell da: Ich will Fußball spielen! Wir haben dann festgestellt, dass nach der zweiten Operation das Kreuzband nicht wieder an der richtigen Stelle angewachsen war und das war schlussendlich auch der Grund für die dann folgende Verletzung. Diese Erfahrung will ich auf jeden Fall nie mehr machen müssen!

„Die Erkrankung meiner Frau war die schlimmste Erfahrung in meinem Leben!“ GOAL: Noch viel schlimmer als die Verletzungen dürfte aber die Krankheit deiner Frau gewesen sein? Joshua: Das war die schlimmste Erfahrung in meinem Leben! Bis dahin dachte ich, meine Verletzungen wären schlimm gewesen, aber nach der Krebsdiagnose meiner Frau war mir schnell klar, wie unwichtig das eigentlich war. Wir sind beides Kämpfernaturen und haben das gemeinsam durchgestanden. Ich bin unendlich froh darüber, jetzt sagen zu können, dass Melissa nun aber geheilt und gesund ist. Damit ist es für uns beide in Altach so etwas wie ein Neustart. GOAL: Kommen wir zum sportlichen Teil: Der Saisonstart verlief doch ziemlich durchwachsen und holprig. Wie wichtig ist es, dass in der Mannschaft und im Umfeld Ruhe und Geduld bewahrt wird? Joshua: Die Zuschauer haben natürlich das Recht, mehr von uns zu erwar-


ten. Es war definitiv ein holpriger Start, aber wir schauen nach vorne, wollen uns immer weiter verbessern. Aber gerade in dieser Phase sind wir über jegliche Unterstützung sehr dankbar. Momentan scheinen wir Angst zu haben, Fehler zu begehen und ich denke, das hemmt uns im Augenblick. Aber so ist es im Fußball, wir müssen einfach konzentriert weiter arbeiten und diese Fehler abstellen. GOAL: Mit Trainer Werner Grabherr hat Altach den jüngsten Coach der Liga. Wie sind deine Eindrücke von deinem neuen Cheftrainer? Joshua: Werner ist ein großartiger Trainer. Er hat unglaublichen Sachverstand und es liegt nun an uns, die Vorgaben von ihm zu erfüllen. Es liegt sicherlich nicht an der taktischen Ausrichtung von Werner. Wir als Team sind nun einfach gefordert, das dann auch im Spiel umzusetzen.

„Der Zusammenhalt im Team ist sensationell!“ GOAL: Was waren deine Beweggründe, wieder zum SCRA zu wechseln? Joshua: Meine Zeit in Colorado war nicht wirklich gut und nach der schweren Erkrankung meiner Frau habe ich mich dafür entschieden, in dieser Zeit nur für sie da zu sein und Fußball ist in den Hintergrund gerückt. Ich wollte dann einen Neustart und wo spielen, wo ich mich wohl fühle. Und wir waren der Ansicht, dass Altach der perfekte Ort dafür ist, um all die negativen Dinge, die uns passiert waren, hinter uns zu lassen. Meine Teamkollegen unterstützen mich dabei sehr, wofür ich sehr dankbar bin. Wie ich bereits erwähnt habe, ich fühle mich

in Altach wie zu Hause. In meiner Karriere war ich nun doch schon bei einigen Vereinen, aber nirgends habe ich so einen Zusammenhalt in der Mannschaft verspürt wie hier! Darum habe ich auch keinen Zweifel, dass wir bald wieder bessere Resultate verbuchen werden. GOAL: Du bist ein sehr positiver Typ, man spricht oft von der amerikanischen Mentalität… Joshua: Ich denke, das hat nichts mit der Nationalität zu tun. Es geht darum, positiv sein zu wollen. Das Leben ist nicht einfach, das habe ich in 27 Jahren feststellen dürfen bzw. müssen. Natürlich ist nicht jeder Tag ein guter Tag, aber ich habe für mich festgestellt, dass ich ein besserer Mensch bin und mehr Energie habe, wenn ich positiv an die Herausforderungen des Alltags herangehe. Es kostet einfach zu viel Energie, wenn man nicht glücklich ist. Deshalb versuche ich, mein Leben so positiv zu führen, wie irgendwie möglich. GOAL: Zuletzt warst du in der Major League Soccer tätig, die Liga zieht

immer mehr Topstars an. Wie würdest du das Niveau der österreichischen Bundesliga mit der MLS vergleichen? Joshua: Ich würde sagen, die Athletik in der MLS ist höher. Dafür hinkt die Liga meiner Meinung nach noch im taktischen Bereich hinterher. Die Partien in den Staaten wirken hektischer, hier ist das Spiel deutlich strukturierter. Das ist für mich der größte Unterschied zwischen der MLS und dem Fußball hier in Europa generell. GOAL: Welche Ziele sind – persönlich und mit der Mannschaft – in deinen Augen realistisch? Joshua: Als Optimist glaube ich immer an das Team. Wenn wir in einen Lauf kommen, ist weiterhin noch viel möglich. Auch wenn es sich im ersten Moment vielleicht verrückt anhört, aber ich als Akteur auf dem Feld will alles gewinnen, natürlich auch Titel. Persönlich will ich dem Team einfach helfen, egal ob als Torschütze oder als Vorbereiter. GOAL: Dein Vertrag in Altach läuft bis Sommer 2019 mit Option auf Verlängerung. Kannst du dir vorstellen auch länger beim SCRA zu bleiben? Joshua: Natürlich kann niemand in die Zukunft sehen. Fußball ist so ein schnelllebiges Geschäft, man kann nichts ausschließen. Aber meine Frau Melissa und ich wären sehr glücklich darüber, einmal für längere Zeit an einem Ort zu verweilen. Aus diesem Grund kann ich mir durchaus vorstellen, langfristig hier in Altach zu bleiben. GOAL: Joshua, vielen Dank für das interessante Gespräch. Im Namen der gesamten „GOAL“-Redaktion wünsche ich dir und deiner Familie natürlich vor allem Gesundheit und viel Erfolg auf dem grünen Rasen! [tt] Goal Ausgabe 46 | 17


Olli Schnellrieder kehrt in sein „Wohnzimmer“ zurück! Das SCRA Urgestein Oliver Schnellrieder hat bei den Jungfohlen einen Vertrag für die Saison 2018/19 unterschrieben und übernimmt die Aufgaben von Vorgänger Didi Berchtold. Oliver Schnellrieder war bis zum Sommer 2017 viereinhalb Saisonen Trainer des FC Hard in der Regionalliga West. Davor war der 48-jährige gebürtige Tiroler drei Spielzeiten lang Co-Trainer von Adi Hütter in der damaligen Erste Liga. Große Leidenschaft und Einsatzbereitschaft prägten das Fußballspiel von „Olli“ als Spieler, auch als Trainer möchte er diese Eigenschaften von seinen Spielern sehen. Vorbereitung mit Hindernissen In der Sommervorbereitung setzte es für die Schnellrieder-Truppe zwei Niederlagen, zwei Unentschieden und beim abschließenden Blitzturnier in Sulz konnte ein Sieg verbucht werden. Der neue Trainer geht realistisch, aber trotzdem mit einer Portion Optimismus und klaren Zielsetzungen in die anstehende Meisterschaft. GOAL: Zu allererst, wie fühlt es sich an wieder in Altach, in deinem „Wohnzimmer“ eine Trainertätigkeit anzunehmen? Olli Schnellrieder: „Es fühlt sich sehr gut an, hier in Altach arbeiten zu können. Ich wohne mit meiner Familie schon lange in Altach, hatte hier sehr erfolgreiche Zeiten als Spieler mit den Aufstiegen in den Jahren 2004 und 2006, der Verein und das Umfeld ist mir bestens bekannt.“ GOAL: Wie zufrieden bist du mit dem bisherigen Saisonstart? Olli Schnellrieder: „Ich bin zufrieden mit dem Saisonstart. Das erste Heimspiel gegen Langenegg haben wir zwar verloren, wir hatten aber zahlreiche gute Tormöglichkeiten. Im zweiten Spiel gegen Grödig waren wir auch über 90 Minuten die bessere Elf und

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konnten den ersten Punktegewinn und gegen Reichenau den ersten Auswärtssieg einfahren.“

meinen Beitrag dazu leisten, dass es möglichst viele Talente in die erste Kampfmannschaft schaffen.“

Umbruch bei den Amateuren Nicht nur im Trainerteam gab es im Sommer eine Veränderung, sondern auch der Kader zeigt sich mit einem völlig neuen Gesicht. Zahlreiche Leistungsträger haben die „Fohlen“ im Sommer verlassen, im Gegenzug wurde die Mannschaft wieder mit hungrigen, talentierten Neuzugängen bestückt. GOAL: Hinter den Amateuren des SCR liegen zwei sensationelle Spielzeiten mit den Tabellenrängen drei und vier in der Regionalliga West. Wie ist die Zielsetzung für diese Saison? Olli Schnellrieder: „Wir haben die Mannschaft nochmals verjüngt. Die Mannschaft hat einen Altersdurchschnitt von ca. 20 Jahren. Einige Stammspieler haben uns verlassen und wir haben sechs neue Spieler von der Fußballakademie bekommen, die sich noch an das Niveau der Regionalliga anpassen müssen. Unsere Aufgabe ist es, die jungen Spieler weiterzuentwickeln und ihnen beim nächsten Schritt zu helfen. Ich kann

Fußballprofi als Zielsetzung GOAL: Gibt es einzelne Spieler, die du schon jetzt auf einem sehr guten Weg zum Profi siehst? Olli Schnellrieder: „Bisher kann ich sagen, dass alle Spieler sehr gut trainieren, motiviert und lernwillig sind. Sehr großes Potenzial sehe ich bei Daniel Holzknecht, der seine Sache sehr gut macht, Maximilian Lampert sehe ich auch auf einem sehr guten Weg, Lars Nussbaumer durfte ja bereits im letzten Jahr schon Bundesligaluft schnuppern auch für ihn gilt es, die im letzten Jahr gezeigten Leistungen dieses Jahr wieder zu bestätigen.“ GOAL: Welche Schritte sind für einen jungen Spieler besonders wichtig, um es vom Amateur- in den Profibereich zu schaffen? Olli Schnellrieder: „Ich denke, das Wichtigste ist, dass die Spieler für sich die klare Zielvorgabe haben, Profispieler zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Einstellung auf und abseits des Platzes sehr professionell sein, der Spieler muss auf das Ziel fokussiert und na-


türlich müssen die spielerischen Anlagen auch vorhanden sein.“ GOAL: Wie ist deine Spielidee/-philosophie? Olli Schnellrieder: „Meine Spielidee ist es, einen offensiven, attraktiven Fußball zu spielen. Die Spieler sollen sich etwas zutrauen und viele Chancen kreieren, möglichst oft zum Torabschluss kommen.“ GOAL: Was sind die Unterschiede zum FC Hard? Kann man die SCRA Amateure mit dem FC Hard vergleichen? Olli Schnellrieder: Der Unterschied ist, dass ich hier in Altach mit sehr vielen jungen Talenten zusammenarbeite, die sehr motiviert und leistungsbereit sind, viele von ihnen haben das Ziel Fußballprofi zu werden und das treibt sie tagtäglich an und das spürt man. Ich arbeite sehr gerne mit jungen Talenten zusammen, die bereit sind zu lernen und sich weiter entwickeln wollen“. GOAL: Was sind deine weiteren Ziele als Trainer?

Yavuz Bal

Olli Schnellrieder: „Ich möchte jetzt einmal hier als Trainer der Amateure gute, erfolgreiche Arbeit leisten. Ich denke nicht zu langfristig, den UefaPro-Lizenz Lehrgang würde ich gerne für mich persönlich machen. Ob ich dann als Profi-Trainer einmal arbeiten werde, wird man sehen.“ GOAL: Olli, vielen Dank für das Interview, GOAL wünscht dir und der Mannschaft eine erfolgreiche Saison. [dg]

7Steckbrief Oliver Schnellrieder: Geburtsdatum: 07.01.1970 Nationalität: Österreich Leistungsdaten als Spieler: Spiele SCRA: 353 Tore: 10 Vorlagen: 5

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Die zwei Gesichter unserer 1B-Elf! Zwei unterschiedliche Gesichter zeigte in der noch jungen Saison unsere junge 1B-Elf mit dem Trainerduo Christoph Begle und Matthias Marte. In der Meisterschaft der 2. Landesklasse gab es bisher leider nur zwei magere Punkte für Johannes „Jojo“ Schmied und Co. Ein Punkt holte unsere 1B-Elf gegen Tabellennachbar FC Lingenau und auch gegen FC Wolfurt 1B reichte es nur zu einem Remis. Im vorerst letzten Spiel gegen den SC Röthis 1B verlor man erneut trotz einer kämpferisch ansprechenden Leistung in der ersten Halbzeit mit 3:0 und findet sich aktuell im Tabellenkeller der 2. Landesklasse wieder. Doch dafür stehen Kapitän Lukas Fleisch und Co. bereits im Achtelfinale des UNIQA-VFV-Cups! Mit ein Grund für die bisher dürftige Punkteausbeute in der Meisterschaft sind sicher die Ausfälle von mehreren Leistungsträgern. Niklas Giesinger (Meniskusprobleme), Mathias „Didi“ Bachstein (Seitenbandriss) und Jonas Bösch (Kreuzbandeinriss) fallen längere Zeit aus. So muss mit Christian Stöckler der Ersatztormann für den verletzten Stammkeeper Jonas Bösch einspringen. Kapitän wieder an Bord Das Trainerduo Christoph Begle und Matthias Marte ist daher immer wieder gezwungen, die Mannschaft umzustellen. Unter diesen ungeplanten Rochaden leidet natürlich der Spielfluss. Gerade vom Heimkehrer „Didi“ Bachstein haben sich die sportlich Verantwortlichen der 1B-Mannschaft besonders im defensiven Bereich ein Stärkung des Teams erwartet. Beim Spiel gegen SC Röthis 1B ist der langzeitverletzte Kapitän Lukas Fleisch auf den grünen Rasen zurückgekehrt. Das sollte dem Spiel unserer 1B Mannschaft auch wieder mehr Stabilität ver-

Michael Hörburger

leihen. Neu zur Mannschaft gestoßen sind zu Beginn der Saison vier Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Levent Sahin, Lukas Grabher, Aaron Köck und Lukas Monz haben schon das eine oder andere Mal aufgezeigt, dass sie durchaus Verstärkungen für unsere 1BMannschaft sein können, auch wenn die Umstellung vom Nachwuchs- zum Erwachsenenfußball am Anfang nicht leicht ist. Die erfolgreiche Seite Doch nun zur erfreulichen Seite unserer 1B-Truppe: Nach den ersten drei Runden im UNIQA-VFV-Cup steht die Mannschaft um die Routiniers Johannes Schmied und Michael Hörburger bereits in der 4. Runde. Zum Auftakt des Vorarlberger Fußballcups konnte im Nachbarschaftsderby der VfB Hohenems 1B mit 4:1 besiegt werden. Auch im Spiel gegen den höherklassigen FC Klostertal konnte das Spiel durch Tore von Amel Begic, Alban Pacolli und David Schnellrieder noch gedreht und der Aufstieg in die 3. Runde fixiert werden. Dort wartete das 1B des FC Nenzing auf Kapitän Lukas Fleisch und Co. Bereits in der ersten Hälfte sorgte unsere 1B-Truppe durch Tore

von Johannes „Jojo“ Schmied, David Schnellrieder und Michael Hörburger, ein weiteres Altacher „Urgestein“ in der Begle-Elf, für eine beruhigende 3:1- Führung. Michael Hörburger, der im Sommer vom FC Götzis nach Altach zurückgekehrt ist, sorgte mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend für den 4:1-Endstand. Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Erfolge aus dem Cup die Mannschaft auch in der Liga beflügeln werden. Vielleicht wäre es ja besser, auch in der Liga unter der Woche anstatt am Wochenende zu spielen… Lassen Sie uns gespannt sein, auf wen das junge SCRA 1B-Team in der nächsten Runde trifft! [gs]

Didi Bachstein mit der Vorlage zum Tor

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U-14 schrammte knapp am Meistertitel vorbei Der U-14 Mannschaft unter Trainer Alex Guem und Co-Trainer Robert Nizic war es in der vergangene Saison nicht vergönnt, die Früchte ihrer tollen Leistungen über die ganze Saison zu ernten. Nach einer souveränen Qualifikation für das Halbfinale wurde der Gegner SG Hofsteig im Hin- und Rückspiel mit 6:0 und 5:1 förmlich deklassiert. Im Finale wartete mit Austria Lustenau ein starkes Team. In der ersten Halbzeit war unser Team drückend überlegen und hätte gut und gerne mit zwei, drei Toren in Führung gehen können. In der zweiten Hälfte konnte sich Lustenau aus der Umklammerung lösen und aus einem Konter auch das Führungstor erzielen. Trotz aufopferungsvollem Kampf und dem Herausarbeiten vieler Chancen gelang es unseren Jungs nicht mehr, das Steuer herumzureißen. Selbst in der Schlussminute ergab sich noch die Möglichkeit zum Ausgleich, dieser wollte aber nicht mehr gelingen. Somit blieb unserer U-14 Truppe „nur“ der Vizemeistertitel, aber ganz bestimmt die Gewissheit, eine hervorragende Saison gespielt zu haben. Macht weiter so!

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Hintere Reihe von Links nach Rechts: Trainer Alex Guem Alex, Bürger Kilian, Azar Eren, Guem Nico, Kicaj Flamur, Velic Saimen, Nizic Luca, Co-Trainer Nizic Robert Vordere Reihe von Links nach Rechts: Plesa Fabio, Schöpf Matteo, Ünal Mert Can, Thalmann Nils, Witzemann Elias, Thurner Maxi, Fritsche Nico, Fischer Julius, Rimmele Elias.... Auf dem Bild fehlen: Klohs Niklas und Ekici Davud

Übrigens: Wir sind alle stolz auf unseren Ehrenkapitän Alexander Guem. Neben seiner Tätigkeit als Sportlicher Leiter der Amateure und des 1B-Teams ist er sich nicht zu schade, zusätzlich noch eine Nachwuchsmannschaft zu trainieren. Allergrößten Respekt und

Danke für deinen vorbildlichen Einsatz, Alex! [lm]


U14-A mit neuem Dress von Sponsor Generali! Über ein neues Mannschaftsdress darf sich unsere U14-A-Mannschaft freuen. Ein riesiges Dankeschön geht an die Generali Versicherung, die großzügig das Sponsoring der neuen Trikots der Truppe des Trainertrios Simon Waibel, Matthias Gächter und Marco Graf übernommen hat. GOAL wünscht den Jungs unseres U14-A Teams viel Spaß im neuen Dress und alles Gute in der neuen Saison!

Hintere Reihe von Links nach Rechts: Trainer Simon Waibel, Ekin Sarikaya, Christopher Novak, Max Egle, Julius Tölzer, Janis Hug, Kubilay Sen, Tobias Wilfling und Co-Trainer Matthias Gächter Vordere Reihe von Links nach Rechts: Mohammed Fadel, Tobias Loacker, Dominik Prugg, Marco Effinger, David Tschaler, Marco Müller, Baran Bulanik, Max Fleisch und Martin Muxel Es fehlen auf dem Bild: Tugay Uslu und Co-Trainer Marco Grafl

In Memoriam Angie Steiner – SCRA-Mitglied forever

Angelika Steiner *27. 11. 1969 – † 29. 08. 2018

Der SCRA trauert um Angie Steiner, die am 29. August nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist. Angie war seit vielen Jahren ein treuer und begeisterter Fan des SCRA. Bei unzähligen Heimspielen in der CASHPOINT Arena hat sie zusammen mit ihrer Familie und Freunden unserer Mannschaft die Daumen gedrückt und mit unseren Jungs mitgefiebert. Auch in der „dritten Halbzeit“ wurde beim Simma-Ständle mit Freunden gemeinsam gefeiert, eifrig diskutiert und das gemütliche Zusammensein im Schnabelholz einfach genossen. Ihre tiefe Verbundenheit hat Angie mit dem Abschluss einer SCRA forever-Mitgliedschaft vor wenigen Wochen zum Ausdruck gebracht. Damit wird Angie für immer einen Platz zwischen uns und in der großen SCRA-Familie haben. Liebe Angie, der SCRA sagt nochmals von Herzen Danke für deine Treue, deine Begeisterung und deine Leidenschaft für unseren Verein. Ruhe in Frieden!

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Ein würdiger Abschluss der Frühjahrsmeisterschaft! Am 17. Juni 2018 reiste unsere U-11 Mannschaft nach Sarmenstorf bei Zürich. Dort wurde zum 20. Mal der „Nicoletti – Cup“ mit internationaler Besetzung ausgetragen. Bei diesem 5-Nationen-Turnier waren 32 starke Mannschaften aus der Schweiz, Deutschland, Italien, den Niederlanden und der SCRA als einzige Mannschaft aus Österreichisch vertreten. Bereits in der Vorrunde konnte unser Team gegen namhafte Gegner überzeugen. Nach zwei Siegen gegen den SC Kriens und Xamax Neuchatel musste sich unser Team lediglich dem FC Basel mit 1:2 denkbar knapp geschlagen geben. Der Aufstieg unter die besten 16 Mannschaften war dennoch geschafft! Unvergesslicher Sieg gegen AC Milan In den Kreuz- und Finalspielen warteten dann zwei dicke Brocken. Das Spiel gegen den Schweizer Traditionsverein GC Zürich ging zwar wieder knapp mit 2:1 verloren, dafür gelang unseren Jungs gegen die Alterskollege des großen AC Mailand ein unvergesslicher 2:0 Sieg. Nicolas Maretic und Simon Berchtold

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v.l.n.r.: Nicolas Maretic, Halil Basar, Julian Prugg, Simon Berchtold, Noah Türtscher, Inas Susic, Alexander Tipotsch, Kilian Hoffer, Johann Huber; vorne sitzend: Jonas Fessler; hinten v.l.nr.: Trainerduo Frank Türtscher und Werner Metzler

In den folgenden Platzierungsspielen war unseren Jungs die Müdigkeit anzumerken. Eine 2:1-Niederlage gegen den FC Thun und ein verlorenes 7 Meter-Schießen gegen FC 08 Villingen waren die logische Folge. Am Ende landeten unsere kleinen Helden auf dem sehr guten 11. Rang.

Toller Erfolg Das Fazit dieses internationalen Nachwuchsturniers: Unser U 11-Team zeigte ausgezeichnete und kampfbetonte Spiele, ließ sich von großen Namen keineswegs einschüchtern und hat den SCRA bei einem internationalen Turnier würdig vertreten. GOAL gratuliert der gesamten Mannschaft mit ihrem Trainerduo Frank Türtscher und Werner Metzler recht herzlich zu diesem tollen Erfolg! [lm]


Eine fixe Einrichtung – die SCRA-Fußballcamps! Bereits zum dritten Mal wurden heuer in den Sommerferien an vier Standorten die Nachwuchscamps des SCRA durchgeführt. Was ursprünglich als Serviceleistung für unsere eigenen Nachwuchsspieler gedacht war, ist mittlerweile stark gewachsen. An drei weiteren Standorten werden in Kooperation mit den dort ansässigen Vereinen (TSV Altenstadt, FC Lauterach und Rätia Bludenz) unter der Patronanz des SCRA Fußballcamps angeboten.

Die gut strukturierten, abwechslungsreichen Trainingseinheiten erfolgen in Kleingruppen mit maximal 12 Kindern. Die geringe Gruppengröße garantiert, dass alle Jugendlichen auf ihre Kosten kommen. Bereits im Vorfeld wird eine alters- und leistungsgerechte Einteilung getroffen.

heuer mussten erstmals Anmeldungen zurückgewiesen werden, weil unser vorgegebener Rahmen sonst gesprengt worden wäre. Ein Highlight eines jeden Camps ist das Mitwirken von Kampfmannschaftsspielern, die nicht nur Autogramme geben, sondern selbst aktiv am Trainingsbetrieb teilnehmen. Wer kann von sich schon behaupten, in derselben Mannschaft mit Hannes Aigner oder Philipp Netzer gespielt zu haben?

Worauf wir besonders stolz sind: Im Laufe dieser Trainingswochen entwickeln sich vereinsübergreifend viele Freundschaften - ein wertvoller Beitrag für die faire Abwicklung der bevorstehenden Meisterschaftsspiele, wenn unsere Jungs und Mädels wieder aufeinandertreffen. [lm]

Professionelles Training durch Spieler unserer ersten Kampfmannschaft

Erfahrene Trainer sorgen dafür, dass nicht nur der Spaß, sondern auch die technisch-taktische Weiterbildung forciert wird. Zwei Fakten geben uns die Gewissheit, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Ein Großteil der Jugendlichen nimmt jedes Jahr wieder teil und

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Benedikt Fleisch . Götzis .

Birgit Schnellrieder . Altach .

Die Im.pulsbank in Altach . Götzis . Koblach . Mäder 28 | Goal Ausgabe 46

Daniel Ender . Mäde


Warum bist du Mitglied beim SCRA? Diese Frage stellte GOAL einigen SCRA-Mitgliedern der ersten Stunde und auch wohl dem „jüngsten“ Mitglied. Der seit 42 Jahren in Johannesburg (Südafrika) lebende gebürtige Altacher Günter Gassner schloss erst am 8. September 2018 seine Mitgliedschaft ab. Herzlich willkommen als neues Mitglied beim SCRA, Günter! Dies sollte doch auch für viele Fans und Freunde des SCRA Ansporn genug sein, auch eine Mitgliedschaft abzuschließen. Neben einem tollen Einstandsgeschenk in Form eines ganz speziellen Schals mit persönlichem Namen warten viele weitere Vorteile auf jedes SCRA-Mitglied: Und wie wird man SCRA-Mitglied? Das geht ganz einfach: Entweder persönlich im Office vorbeikommen oder auch ganz bequem online das Anmeldeformular ausfüllen und ans Office schicken. Alle Infos gibt es unter www.scra.at/fancorner/mitgliedschaft! Nadine Effinger: Die SCRA-Mitgliedschaft eignet sich super als Geburtstagsgeschenk. Ich habe meine von meinem Mann geschenkt bekommen. Der jährliche Mitgliederanlass ist eine tolle Gelegenheit, neue Leute kennen zu lernen! Bruno Effinger: Weil mir der SCRA am Herzen liegt, zuerst kommt die Familie, dann der SCRA!

Helmut Thaler: Weil ich den SCRA liebe!

Eva Giesinger: Mitglied beim SCRA zu sein ist viel mehr als nur Fan zu sein. Damit drückt man die Zugehörigkeit zum Verein aus und zeigt auch seine Unterstützung. Unser Ziel ist es, im kommenden Jubiläumsjahr 1929 Mitglieder zählen zu dürfen. Das wäre echt spitze, wenn wir das schaffen! [ho]

Günter Gassner: Ich bin sicher der einzige Südafrikaner, der Mitglied beim SCRA ist. Das ist ein tolles Gefühl!

Vorteile einer Mitgliedschaft

4 4 4 4

Persönliche Mitgliedskarte im SCRA Design mit CASHLESS-Funktion Gutscheinpaket für unsere Partner-Unternehmen 10% Rabatt auf alle Fanartikel. 2 EURO Vergünstigung auf alle Tageskarten bei Meisterschaftsspielen (2 pro Spiel). Die besten Sitzplätze sind bis kurz vor dem Spieltag für unsere SCRA Mitglieder reserviert

4

Vorkaufsrecht bei Heimspielen im ÖFB Samsung Cup

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Gratiseintritt bei allen Heimspielen unserer Amateure

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Vereinsmagazin GOAL gratis zum Download.

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Zahlen und Fakten zur neuen Fohrenburger Fantribüne hin zum Malen und der Elektrizität wurde alles vom Arbeitsteam erledigt. Christian Bösch, Wolfgang Metzler und alle anderen Helfer haben unzählige Freizeitstunden für den Unterbau aufgebracht.

Seit fünf Heimspielen steht die neue Fantribüne im Süden der CASHPOINT Arena und bietet den Altacher Fanclubs endlich jene Tribüne, die sie sich redlich verdient haben. Bei Regen, Schnee und Sonnenschein heizen die Fanclubs der Mannschaft auf der neuen Südtribüne ein.

1

Tag vor der geplanten Zeit waren

Mit dieser neuen Tribüne war und ist nach wie vor viel Arbeit verbunden. Ein Mann, der wesentlichen Anteil an dieser neuen Tribüne hat, ist Hubert Bösch. Hubi ist seit vielen Jahren vom CASHPOINT SCR Altach nicht mehr wegzudenken. Wenn es irgendwo im Stadion eine handwerkliche Arbeit zu erledigen gibt, ist er mit seinem Team sofort vor Ort und meistert dies jedes Mal souverän. Mit viel Leidenschaft und Freude gehen die Helfer vom Pensionisten- und Arbeitsteam an die Arbeit und leisten dabei unzählige Stunden und unglaublich wertvolle Arbeit für den SCRA. So mancher Arbeiter von Lieferanten erlebte mit den Ehrenamtlichen im Schnabelholz bereits sein „blaues Wunder“ und ging spätabends fröhlich und mit einem Lächeln auf den Lippen zurück in sein Hotelzimmer. An dieser Stelle darf ein riesengroßes Dankeschön an jeden und jede freiwillige Helfer(in) des CASHPOINT SCR Altach nicht fehlen. Diese Arbeit, die nahezu tagtäglich im Stadion geleistet wird, hat mehr als nur Seltenheitscharakter und kann nicht hoch genug gewürdigt werden. [tg]

45

Minuten dauert die Montage eines neuen Sitzes auf der Südtribüne. Dieser wandert dabei durch viele helfende Hände vom Pensionisten- und Arbeitsteam. Vom Auspacken, über das Anzeichnen, bis hin zum Vorbohren und Befestigen des Sitzes sind

30 | Goal Ausgabe 46

Hubert Bösch bei der Arbeit

viele ehrenamtliche Helfer am Werk gewesen. Arbeitsstunden haben 20 ehrenamtliche Helfer geleistet und waren an der Montage der 970 Sitze beteiligt. Ein riesengroßes Dankeschön gilt an dieser Stelle dem Pensionistenteam und dem Arbeitsteam, die mit viel Ehrgeiz und Fleiß alle Sitze unter der vorgegebenen Zeit montiert haben. Schrauben haben Hubert Bösch und sein Team in der ganzen Südtribüne eingebaut. Der Unterbau und die Verpflegungsstände wurden ausschließlich von ihm und seinem Team angefertigt.

380

9500 4

sogenannte Blindnieten braucht es, um die Sitzschale und die Sitzlehne im Beton zu befestigen. Bei 970 neu entstandenen Sitzplätzen sind das 3880 Blindnieten, die verarbeitet wurden.

410

m2 OSP-Platten

wurden von Bösch und dem Arbeitsteam verarbeitet, um die neuen Verpflegungsstände unter der Südtribüne zu bauen. Vom Sägen, über das Aufstellen bis

die Altacher Funktionäre mit der Montage aller Sitze fertig. Die Sitze wurden von der Firma Held Großraumbestuhlungen aus Deutschland geliefert. Ein Mitarbeiter traute seinen Augen kaum als er bei seiner Ankunft in Altach die freiwilligen Helfer vom Pensionistenteam sah. Zunächst fragte er, was er mit diesen soll. Nach einer Stunde Arbeitszeit nahm er seine Frage zurück und meinte, dass in keinem Stadion so schnell so viele Sitze montiert wurden wie in der CASHPOINT Arena.

5

Uhr früh ist Hubert Bösch jeden

Morgen gemeinsam mit seiner Frau Ruth im Schnabelholz. Ruth übernimmt dabei die Reinigungsarbeit während ihr Mann mit seiner Arbeit im Stadion beginnt.


Die Nr. 1 von ganz Österreich – den besten Stadionrasen der Bundesliga gibt’s in Altach! Zum Ende der abgelaufenen Saison wurde von der Bundesliga ein weiteres Mal ein sensationelles Ergebnis präsentiert: Nach 2016 darf sich der SCRA erneut als „Rasenmeister“ der Liga feiern lassen. Ein Ergebnis, auf das vor allem einer stolz sein darf: Altach Urgestein und „Greenkeeper“ Ferdi Jussel mit dem im wahrsten Sinne des Wortes „grünen Daumen“. Der gebürtige Emser ist seit über 40 (!!) Jahren für den SCRA in den verschiedensten Funktionen tätig und seit einiger Zeit mit viel Leidenschaft und Herzblut für die Rasenpflege in der CASHPOINT Arena verantwortlich. Nach jeder Partie schickt ein Vertreter der Gastmannschaft seine Bewertung an die Spielergewerkschaft der österreichischen Profikicker. Das Geläuf in der CASHPOINT Arena wurde durchschnittlich mit 8,37 von 10 möglichen Punkten bewertet. Das bedeutet Platz 1 vor dem LASK, Sturm Graz, Rapid und Austria Wien! Herzliche Gratulation, Ferdi, dir und allen, die zu diesem tollen Ergebnis mit großem Einsatz beigetragen haben! Erfolg hat viele Väter „Diese Auszeichnung ist für mich eine große Wertschätzung und zeigt, dass ich eine gute Arbeit mache“, so der 66-Jährige. Ferdi legt aber gleich nach und ergänzt, dass bei diesem Erfolg noch viele Leute ihren Anteil geleistet haben. So ist das einerseits die Firma Loacker, die den SCRA-Greenkeeper mit Rat und Tat unterstützt, und andererseits das Pensionisten-Arbeitsteam unter der Leitung von Rainer Kopf, das jeden Montagmorgen nach einem Bundesligaheimspiel dafür sorgt, dass akribisch genau jede noch so kleine ausgerissene Grasnabe wieder dort „eingepflanzt“ wird, wo sie hingehört.

„Das Pensionisten-Arbeitsteam und die Firma Loacker machen wirklichen einen tollen Job“, ergänzt Ferdi mit großer Dankbarkeit. Und was ist das wahre Geheimnis dieser tollen Auszeichnung? Ganz einfach: Pflege, Pflege und noch mal Pflege. Das fängt mit dem exakten Rasenschnitt mit einer Schnitthöhe von 2,4 bis maximal 2,8 Millimeter an und hört beim ständigen Wechsel der Schnittrichtung auf. Die Bundesliga könnte die Einhaltung der Schnitthöhe vor jedem Spiel kontrollieren. In Altach war dies aber noch nie der Fall. Auf Ferdi ist eben Verlass. Pilz in Altach ohne Chance! Vor einigen Wochen sorgte allerdings ein Anruf aus Wien für Schweißperlen auf Ferdis Stirn. Der Platzwart des SK Rapid griff zum Telefon und musste seinem Kollegen im Westen Österreichs eine „Hiobsbotschaft“ mitteilen. Das Stadiongrün in der Allianzarena, auf dem Philipp Netzer am 2. Spieltag noch 1:1 einheimsen konnten, war von einem Pilz befallen. Ferdi schritt sogleich zur Tat und besorgte jede Menge Desinfektionsmittel. Nach stundenlangem Putzen

aller in Wien getragenen Schuhe der Rheindorf-Kicker war eines klar: Der Pilz hat im „Ländle“ keine Chance und so erstrahlt der Stadionrasen in Altach weiter in einem satten Grün. Da möchte man doch fast meinen, dass es für Altachs Platzwart nur ein Ziel geben kann: den Hattrick als Österreichs Rasenmeister, oder? „Das wird ganz schwer, aber ich werde natürlich mein Bestes geben“, antwortet der gelernte Maurer und schickt noch einen süffisanten Vergleich nach: „Auch ein Marcel Hirscher hat nicht immer gewinnen können!“ So ist er eben, unser Ferdi. Immer für einen trockenen Spruch gut und im Herzen ein Rheindörfler durch und durch. [ho]

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Factbox Ferdi Jussel

Geboren am: 24. Juli 1952 Familienstand: verheiratet mit Maria Beruf: gelernter Maurer beim SCRA: eine „gefühlte Ewigkeit“ Funktion: Platz- und Zeugwart Hobbys: SCRA größte Erfolge: Aufstiege in die BL 2006 und 2014, Europacup-Teilnahmen 2015 und 2017 Goal Ausgabe 46 | 31


Egon Pfifer – danke für deinen Einsatz! Wenn es um die Sicherheit im Stadion des SCR Altach geht, war für einen Mann dieses Thema lange sein Steckenpferd. Die Rede ist von Egon Pfifer. Seit 2009 war er unter anderem gemeinsam mit Gerhard Salcher als Sicherheitsverantwortlicher tätig und hat diese Aufgabe nun seit Ende letzter Saison an seine Nachfolger übergegeben. GOAL hat sich mit Egon getroffen und seine Zeit beim SCR Altach noch einmal Revue passieren lassen. Neun Jahre lang hat Egon Pfifer die Aufgabe als Sicherheitsverantwortlicher wahrgenommen und war in dieser Zeit für alle Sicherheitsbelange im und rund um das Stadion Schnabelholz verantwortlich. Dabei ist es eigentlich einem Zufall oder besser gesagt seinen beiden Töchtern zu verdanken, dass Egon in diese Rolle geschlüpft ist und dieses Amt übernommen hatte. Denn seine „Damen“ Martina und Carolin waren es, die die Spiele des SCR Altach mit Begeisterung vor Ort verfolgten und von ihrem Vater zu den Spielen gefahren wurden. Helmut Tahler hat ihn dann eines Tages auf einem Match angesprochen und so kam es, dass er zuerst als Ordner und schlussendlich dann für die gesamte Sicherheit im Schnabelholz zuständig war. Es gibt viel zu tun! Während seiner Tätigkeit erlebte er unter anderem den Wiederaufstieg des SCR Altach in die höchste österreichische Spielklasse mit. Seitdem sind auch die Anforderungen und Richtlinien an Sicherheitsbestimmungen immer wieder gestiegen. Jedes Bundesliga-Heimspiel in der CASHPOINT Arena bedeutet für das Sicherheitsteam drei bis vier Stunden Vorarbeit vor dem Match und zwei Stunden

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Egon Pfifer mit Gattin Edith

Nacharbeit nach dem Spiel. Es gibt viele Dinge zu tun und zu beachten, unter anderem steht ein Sicherheitsrundgang mit den Behörden auf dem Pflichtenheft, um überall nach dem Rechten zu sehen. Bei jedem Spiel ist ein sogenannter „Spieldelegierter“ der Bundesliga vor Ort, der die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen akribisch überwacht. In dieser Hinsicht gilt der SCRA sozusagen als „Musterschüler“ der Bundesliga. Egon hat mit seinem Team ein eigenes Sicherheitskonzept ausgearbeitet, das an jenes des FC St. Gallen angelehnt ist. Hier werden alle Aufgaben dokumentiert und jeder Dienst exakt eingeteilt. „Wir wurden von der Bundesliga und den Behörden immer gelobt für unsere ordentliche und exakte Arbeitsweise. Hierbei gilt es auch ein großes Dankeschön an Gerhard Salcher auszusprechen, der mit mir das alles aufgebaut hat. Ohne ihn wäre das alles gar nicht möglich gewesen.“

Gewissenhafte und genaue Arbeitsweise Egon hat seine Aufgabe als Sicherheitsverantwortlicher immer sehr genau und gewissenhaft ausgeführt. Für manche vielleicht schon ein wenig zu genau, wie ihn der ein oder andere ehrenamtliche Ordner wissen ließ. „Manche Leute nehmen ihre ehrenamtlichen Aufgaben gewissenhafter und andere weniger gewissenhaft wahr, vielleicht bin ich da schon ein wenig zu genau. Aber ich habe immer versucht, den Helfern zu vermitteln, wie wertvoll und verantwortungsvoll die Aufgabe des Ordners ist. Wir sind froh, dass wir so viele freiwillige Helfer haben, die ihre Freizeit opfern, um mitzuhelfen.“ Dieser Umstand ist in der österreichischen Bundesliga einzigartig, so ist der SCR Altach noch der einzige Verein, der seine Sicherheitsangelegenheiten nicht vollständig an Dritte ausgelagert hat, sondern sehr vieles durch ehrenamtliche Helfer erledigt. Beruflich neue Wege Neben der großen Verantwortung waren es schlussendlich auch berufli-


che Gründe, warum Egon seine ehrenamtlichen Tätigkeiten abgegeben hat. Trotz Pensionsalter denkt er noch länger nicht ans Aufhören und möchte sich beruflich weiterhin betätigen. Er wird eine neue Richtung einschlagen, indem er sich vermehrt um die Betreuung von alten Menschen kümmern möchte und demnächst auch eine Ausbildung als Seelsorger absolvieren wird. Hervorragende Zusammenarbeit Die Zusammenarbeit mit der Bundesliga, den Behördenvertretern und den Fanbeauftragten hat laut Egon immer sehr gut funktioniert. Es war immer lösungsorientiert und man hat die Probleme gemeinsam aufgearbeitet. Das war laut Egon das Schöne an seiner Arbeit. „Natürlich bleiben einem auch immer Dinge wie der Aufstieg in die Bundesliga in Erinnerung. Wenn dann auch die Sicherheit und alles funktioniert, ist man umso glücklicher und zufrieden.“ Auch der Vorstand des SCRA war stets bemüht, die Wünsche der Sicherheitsverantwortlichen zu erfüllen. Ein besonderes Dankeschön möchte Egon hier an den Finanzvorstand Christoph Begle und auch an Johannes Schmied richten, die immer ein offenes Ohr für die Anliegen des Sicherheitsteams hatten. Mit Gerhard Salcher, Bruno Effinger, Rudi Schnetzer und Helmut Thaler wird ein tolles Team die Aufgaben weiterführen. „Ich bin mir sicher, dass die Aufgabenfelder in guten Händen liegen und auf dieses Team zu hundert Prozent Verlass ist. Ich hoffe auf eine weiterhin erfolgreiche Zeit.“

belholz anzutreffen sein. Sei es mit seinen beiden Töchtern oder seiner Frau Edith. Der SCRA darf sich glücklich schätzen, solch gewissenhafte und verantwortungsbewusste Funktionäre wie Egon und sein Team in seinen Reihen zu haben.

Egon mit seinem Nachfolger Gerhard Salcher

Egon, vielen herzlichen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz für den SCRA sowie deine gründliche und ehrliche Art. Wir wünschen dir auf deinem weiteren Weg alles Gute! [ok]

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Factbox Egon Pfifer

Geboren am: 13. Dezember 1954 Beruf: Versicherungsagent und Finanzdienstleiter Familie: verheiratet mit Edith, Töchter Martina und Carolin, Hund Felix

Auch nach Beendigung seiner Tätigkeit wird Egon des Öfteren im SchnaGoal Ausgabe 46 | 33


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Fanpost aus aller Welt In der letzten GOAL-Ausgabe haben wir euch aufgerufen, uns Fanpost aus alle Welt zu schicken. Wir waren sehr erstaunt, wo unsere treuen Fans überall hinkommen.

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Die vermutlich weiteste Reise unternahm Familie Thalmann. Sie hat uns ihre Bilder aus Sydney, Australien, den Fiji-Inseln und sogar aus Los Angeles zugeschickt. Sogar King Reini durfte mit auf die große Weltreise. Den weitesten Urlaubstrip knapp verpasst hat unser rasender Reporter Thomas Tomaselli, der auf Hawaii seinen Urlaub verbracht hat. Aus Schottland erreichte uns ein Bild von einer Gruppe aus SCRA- und VfB-Hohenems-Fans. Aus dem hohen Norden, vom Nordkap, sandten uns Anni und Günter Thaler ein Bild. Ingrid und Georg waren in der Höhle des Löwen beim SK Rapid Wien. Wir bedanken uns sehr herzlich bei den treuen Fans, die selbst im Urlaub den SCR Altach nicht vergessen. Die Einsender können sich im Office für jeden, der auf dem Foto abgebildet ist, eine Freikarte für das nächste Heimspiel abholen! Viel Spaß! [gs]

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Was wurde aus... Rade Plakalovic? Rade Plakalovic. Für viele Leute auch heute noch ein namhafter Begriff im Vorarlberger Fußball und in den Geschichtsbüchern des SCR Altach nicht mehr wegzudenken. Rade war für seine Spielweise bei den Fans, Mitspielern und auch Gegenspielern berühmt und berüchtigt. Mit ihm verbindet man im Schnabelholz eine unglaubliche Siegermentalität, Kampf und Biss. Seine aktive Zeit beim SCRA war geprägt von vielen Toren und noch dazu äußerst erfolgreich! Im Sommer 1981 stieß der „Legionär“ aus dem ehemaligen Jugoslawien und heutigen Serbien zum SCRA. Rade Plakalovic war zum damaligen Zeitpunkt bei seiner Schwester auf Besuch und spielte in Hohenems bei einem Freundschaftsturnier mit. Walter und Rainer Kopf erkannten die Fähigkeiten des jungen, durchschlagskräftigen und zum damaligen Zeitpunkt 21-jährigen Stürmer und verpflichteten ihn zugleich. Mit ihm gelangen der Mannschaft mit dem damaligen Trainer Alfons Dobler und dem sportlichen Leiter Rainer Kopf ungeahnte Erfolge. In seiner langen Spieler-Karriere kickte er insgesamt 11 Jahre für den SCR Altach, ehe er dann nach kurzer Unterbrechung (Spielertrainer in Eschen Mauren) zuerst als Trainer und später dann als Co-Trainer wieder in Altach tätig wurde. Rade war in Vorarlberg der erste Halbprofi überhaupt und arbeitete neben dem Fußball noch bei Müller Wohnbau, ehe er dann mit dem Aufstieg in die Bundesliga kurze Zeit Vollprofi wurde. Der Aufstieg in die Bundesliga war für den zweifachen Familienvater sein größter Erfolg. Die Statistik von Rade für Altach liest sich beeindruckend: In etwas mehr als 360 Spielen erzielte er

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238 Tore und holte als Spieler und Trainer insgesamt vier Mal den Meistertitel und zwei Mal den Cup-Titel. Noch heute denkt Rade gerne an die Zeit von damals zurück und erzählt mit Stolz von seinen Weggefährten Walter Kopf, Karlheinz Kopf, Kuno Bachstein, Werner Nachbaur und Harald Walser, die ihn sportlich und privat immer unterstützt haben. Denn was am Ende für Rade bleibt, sind nicht nur die gewonnenen Titel, sondern vor allem die Menschen. Harte Spielweise Rade war in seiner Spielzeit physisch immer sehr stark. Sein Spielstil war geprägt von hoher Laufleistung, Kampf, Biss und einem unbändigen Willen, Vollgas zu geben und gewinnen zu wollen. Wie Walter Kopf einst einmal gesagt hatte: „Rade hinterlässt nur Staub!“ Kein Wunder, war Rade früher im Militär doch Kampftaucher. So hat es auch schon mal die eine oder andere Auseinandersetzung mit Auswärtsfans gegeben, die ihn aber nur noch mehr „anstachelten“, Vollgas zu geben.

Stationen als Trainer Nach seiner Trainer- und Co-Trainertätigkeit beim SCR Altach unter Hans Trittinger und später unter Michael Streiter, zog es den gebürtigen Serben zum FC Dornbirn, wo er notgedrungen mit 42 Jahren noch seine letzten Einsatzminuten als Spieler absolvierte. Seine weiteren Stationen als Trainer waren unter anderem FC Lauterach, SV Lochau, FC Riefensberg und zuletzt der VfB Hohenems, bei dem er ein sehr erfolgreiches halbes Jahr verbracht hatte und den Vorarlberger Supercup gewinnen konnte. Auch heute noch verfolgt Rade mit Interesse die Geschehnisse rund um den SCR Altach und ist auch des Öfteren im Schnabelholz anzutreffen. Momentan ist Rade ohne Trainerjob, bei einem interessanten Angebot ist der 58-Jährige aber nicht abgeneigt, anzunehmen. Rade, vielen Dank für deine Leistungen für den SCR Altach und weiterhin viel Erfolg – auf und neben dem Platz. [ok]


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Factbox Rade Plakalovic

Geb. am: 12. Mai 1960 Wohnort: Altach Familie: Freundin Lilly mit gemeinsamer Tochter Jovana, Tochter Renata aus erster Ehe Stationen als Spieler: SCR Altach, Eschen Mauren Stationen als Trainer: Eschen Mauren, SCR Altach, FC Dornbirn, FC Lauterach, SV Lochau, FC Riefensberg, VfB Hohenems

RADE`S

KIKI ENDER

F. FLATZ BOGOJEVIC

HÜTTER

KNAUDER

TAKACS SCHULER

A. KOPF R. SCHNEIDER

SCHNELLRIEDER ZAJICEK Goal Ausgabe 46 | 37


Business Partner Opening erstmals durchgeführt! Zur Einstimmung auf die neue Spielzeit veranstaltete der SCR Altach erstmalig das Business Partner Opening im Riverside Rheinauen Hohenems. Bei traumhaftem Sommerwetter und köstlicher Verpflegung von Caterer Mike Häfele verbrachten Partner und Sponsoren des SCR Altach einen geselligen Abend. Ebenfalls mit von der Partie war die Mannschaft rund um Trainer Werner Grabherr, bei denen die Neuzugänge unseren Unterstützern näher gebracht wurden. Für das musikalische Highlight sorgte Jürgen Ganahl von Krauthobel. Mit diesem speziellen Event zeigte sich der SCR Altach einmal mehr als große Familie und bedankte sich bei allen Partnern und Unterstützern mit einem schönen Abend. [js] Fotos von Franz Lutz

Hannes Aigner läßt sich verwöhnen. Thomas Giesinger führte in gewohnter Manier durchs Programm.

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SCRA präsentiert neuen Premium-Partner Einen Tag vor dem Auswärtsspiel gegen den SK Rapid Wien präsentierte der CASHPOINT SCR Altach mit Waibel Workwear GmbH einen neuen Premium Partner, der mit seinem Logo unter anderem auf den Hosen unserer SCRA-Akteure seinen Stammplatz finden wird. Das familiengeführte Unternehmen mit Stammsitz in Klaus entwickelt, produziert und vertreibt Arbeitsbekleidung, Arbeitsschuhe, Handschuhe und PSA in Österreich. Waibel ist der Arbeitsbekleidungsspezialist in Österreich und steht für hochwertige Produkte mit vor Ort Beratung. Waibel Workwear ist ein Traditionsunternehmen mit einer über 100-jährigen Geschichte und wird von den Brüdern Richard und Robert Waibel geführt. Richard Waibel, Geschäftsführer Waibel GmbH: „Wir freuen uns sehr über die neue Partnerschaft, da der SCR Altach und Waibel sehr gut zusammenpassen. So wie die Mannschaft von Altach auf dem grünen Rasen vollen Einsatz zeigt, machen das unsere Mitarbeiter täglich bei der Produktion von hochwertiger Arbeitsbekleidung. Wir wünschen der Mannschaft in der kommenden Saison viel Erfolg und freuen uns, dass sie dazu beiträgt, ‚Waibel Workwear‘ in ganz Österreich noch bekannter zu machen.“ Christoph Längle, Geschäftsführer Wirtschaft des SCRA meint: „Wir sind stolz, dass wir mit der Fa. Waibel Berufsbekleidung einen weiteren regionalen Partner im Netzwerk des CASHPOINT SCR Altach begrüßen dürfen. Der Vorarlberger Weg setzt sich damit nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch bei unseren Partnern

fort. Es freut mich ganz besonders, dass wir ein geschichtsträchtiges Traditionsunternehmen von den Zielen und Werten unseres Vereins überzeugen konnten und freue mich auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit.“ [js]

7Steckbrief Waibel Workwear: Die Waibel GmbH aus Klaus zählt zu den führenden Spezialisten für Arbeitsbekleidung im deutschsprachigen Raum. Seit über vierzig Jahren verkauft das Familienunternehmen Arbeitsund Schutzbekleidung, seit zwanzig Jahren produziert Waibel hochwertige Eigenkollektionen. Outdoorbekleidung, Outdoor- und Arbeitsschuhe sowie ein breites Sortiment an Arbeitsschutz-Zubehör ergänzen das Angebot. Zu den Kunden zählen Unternehmen aus Gewerbe und Industrie, Werk- und Bauhöfe, Landwirtschafts- und Gartenbaubetriebe,

Vereine sowie Privatpersonen. Richard und Robert Waibel leiten das Unternehmen mit über siebzig Mitarbeitern in der fünften Generation. Waibel hat Außendienstmitarbeiter in ganz Österreich und Vertriebspartner in Deutschland, Tschechien, Italien, Liechtenstein und in der Schweiz. Im Shop in Klaus bietet das Unternehmen das gesamte Sortiment von Montag bis Samstag zum Direktverkauf an.

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Ein heiliges Spiel - am Samstag gleich zweimal in Altach Samstag, 17:00 Uhr, Schnabelholz. Zum Einlauf der Mannschaften gibt es Musik, Kinder begleiten die Profis. Händeschütteln. Vereinbarungen mit dem Schiedsrichter. Manchmal hat eines der Einlaufkinder den Ball dabei. Anpfiff. Das Spiel beginnt. 90 Minuten und mehr, volle Konzentration bei den Spielern, beim Schiedsrichter und hohe Aufmerksamkeit bei den Zuschauern. Danach Ausklang bei Bier und Wurst, manchmal Feiern bis tief in die Nacht, manchmal Enttäuschung, fast immer heiße Diskussionen. Samstag, 18:30 Uhr, Pfarrkirche Altach. Zum Einzug Orgelmusik, Ministranten begleiten den Priester, dazu die liturgischen Dienste, Altarreferenz, Kreuzzeichen. Etwa 50 Minuten dauert das heilige Spiel, eine Mischung aus Gebet, Gesang, gelesenen Texten aus der Bibel und eine Menge Rituale, Weihrauch steigt empor, gemeinsames Essen und Trinken. Danach Gespräche im Foyer, Besuch des Grabes am Friedhof, gemütlicher Ausklang im Pfarrsaal bei Bier und Wein, Kaffee und Kuchen. Der aktuelle SCRA-Spielstand wird über den Live-Ticker erfragt.

wenn das Spiel nicht fair ausgetragen wird, wenn Fans gewalttätig werden. Schade, wenn nur einige hundert den Weg in die Kirche finden und echte Jesus-Fans rar sind. Aber für beide gilt: Super, wenn man Gleichgesinnte trifft, wenn man durch das Geschehene zum Nachdenken und Diskutieren angeregt wird und wenn man sich als Teil einer großen Gemeinschaft fühlt.

weise wenn die Spieler des SCRA dem neuen Pfarrer von Altach mit einem eigenen Trikot gratulieren oder wenn das „heilige“ Spiel im Schnabelholz Gelegenheit bietet, darüber in der Kirche zu predigen oder wenn bei der Einweihung der neuen Südtribüne auch der kirchliche Segen gefragt ist.

Es freut mich, wenn sich beide Welten immer wieder berühren, beispiels-

Pfarrer Rainer Büchel

Weiterhin auf gute Zusammenarbeit

Verblüffend viele Gemeinsamkeiten haben die beiden Ereignisse, die regelmäßig samstags um 17:00 bzw. 18:30 Uhr beginnen. Interessant, dass beide Ähnliches bewirken. Es geht um Beheimatung und Sinnstiftung, generationenübergreifend quer durch alle gesellschaftlichen Schichten. Da sitzt der Arbeiter neben dem Professor, die Angestellte neben der Frau Doktor und alle verbindet die gemeinsame Sache. Immer wieder gelingt es am Samstag, die Menschen zu erreichen, zu vereinen, zu verwandeln. Schade, wenn übers Tor hinaus geschossen wird, Goal Ausgabe 46 | 41


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Hochzeit im Paradies Einen ganz besonderen und unvergesslichen Sommer erlebten die Altach-Fans Franziska und Tom Wigert aus Amriswil (Schweiz). Am traumhaften Waimanalo Beach auf Oahu (Hawaii) gab sich das Paar vor Familie und Freunden das Ja-Wort! Zufällig begegneten die frisch Vermählten dann in Lahaina auf Maui beim gemütlichen Spaziergang GOALRedakteur Thomas Tomaselli, der zu dieser Zeit seinen Urlaub auf Hawaii verbrachte. Dieser Umstand beweist einmal mehr den uralten Satz: Die Welt ist ein Dorf! Grund genug für uns, um dieses spezielle Ereignis, in der aktuellen

Ausgabe zu feiern! Wir gratulieren herzlich und wünschen Franziska und Tom alles Gute für den gemeinsamen Lebensweg und

hoffen, euch bald wieder in der CASHPOINT Arena zu den Heimspielen unseres SCRA begrüßen zu dürfen! [tt]

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