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Einzigartige Festivalatmosphäre in Hinwil dank Rockgrössen aus dem In- und Ausland
Hinwil im Zeichen des Rocks
Vom 16. bis 18. Juni lässt das «Rock the Ring» den Betzholzkreisel in Hinwil bereits zum siebten Mal erbeben. Gérard Jenni, Geschäftsführer der Rock the Ring AG, erzählt, was für die Vorbereitung des Festivals alles nötig ist.
Text: Silke Seichter
Gérard Jenni hat das «Rock the Ring»-Festival 2014 in seiner früheren Funktion als CEO der Good News Productions AG gemeinsam mit Päde Hofstetter auf die Beine gestellt. Seit der pandemiebedingten Reorganisation ist er neben seinem Verwaltungsratsmandat auch für die operative Führung des Festivals verantwortlich. Gérard Jenni, was gehört alles dazu, ein Festival auf die Beine zu stellen? Das Wichtigste ist ein funktionierendes, interessiertes und loyales Team. Nur wenn wir alle Kräfte zusammenlegen, können wir die vielfältigen Aufgaben bewältigen. Wir organisieren das gesamte Festival mit Freelancern, die Erfahrung aus der Branche mitbringen. Ich bin dabei vor allem Koordinator der einzelnen Bereiche. Welche sind dabei die grössten Herausforderungen? Alle zufrieden zu machen und alles rechtzeitig einzuleiten. Die grösste Herausforderung ist
Gérard Jenni, Geschäftsführer der Rock the Ring AG wohl der Ausgleich von Ertrag und Kosten. Wie treffen Sie die Auswahl der Bands? Wir haben uns als Rock-Festival positioniert, das gibt die grobe Marschrichtung vor. Welche Acts wir verpflichten können, hängt stark von ihrer Verfügbarkeit ab. Unsere Aufgabe ist es, das Line-up in Deckung mit den Tourneeplänen unserer Wunschacts zu bringen. Auf wen freuen Sie sich am meisten? Spannend finde ich das FreitagProgramm. Und bei Foreigner werde ich mein Notebook abschalten – und geniessen. MM
30.5.2022 | 65 Migros Ostschweiz
Das Programm im Überblick
Donnerstag, 16. Juni: The Hives, Airbourne, Steel Panther, Thunder Freitag, 17. Juni: Foreigner, Bush, Neight Ranger, Ugly Kid Joe, Megawatt Samstag, 18. Juni: Alice Cooper, Black Label Society, Accept, Storace, Dirty Honey
Feine Stärkung für Rocker
Die Catering Services Migros kümmern sich während der drei Festivaltage nicht nur um das leibliche Wohl der Rockgrössen aus dem In- und Ausland im Künstlerzelt. Sie bieten auch den Gästen im VIP-Bereich abwechslungsreiche Menüs. An mehreren Live-Cooking-Stationen finden die Gäste mit VIPTickets eine vielfältige Auswahl an stets frisch zubereiteten Speisen, zusätzlich sorgen feine Grilladen vom Smoker für kulinarischen Genuss. So gestärkt, lässt sich der nächste Gig dann wieder mit neuer Energie geniessen.
Tickets zu gewinnen
Die Migros als Sponsoringpartnerin verlost für das «Rock the Ring» zwei Tickets pro Festivaltag. Interessierte schreiben ihren Wunschfestivaltag, ihren Namen und die vollständige Adresse mit Betreff «Rock the Ring» an wettbewerb@gmos.ch Teilnahmeschluss: 6.Juni.
Weitere Infos: rockthering.ch
Sponsoring by
Appenzell trifft auf die weite Welt
Yolo – so lautet der Name des jüngsten Kinds der Flauder-Familie aus Gontenbad. Seinen erfrischenden Geschmack verdankt es der Yuzu. Die ersten Bäume dieser winterharten asiatischen Zitrusfrucht sind im Kanton Appenzell bereits gepflanzt.

Text: Silke Seichter
Ein feiner, zitrusfrischer Duft liegt in der Luft, wenn man sich an diesem sonnigen Morgen am Hauptsitz der Goba in Gontenbad AI der Abfüllstation nähert. Yolo, der jüngste Zuwachs der FlauderGetränkeFamilie, wird gerade in die vor Ort aufgeblasenen PETFlaschen abgefüllt. Ein spannender Prozess, den man dank der Glasscheiben der Abfüllanlage vom Einfädeln der ebenfalls in der Schweiz hergestellten PETRohlinge über deren Aufblasen bis zum Anbringen der Etiketten live mitverfolgen kann. Und dabei eben beim Abfüllen schon vom herrlich frischen Geschmack der Zitrusfrucht in der Nase gekitzelt und gluschtig gemacht wird. Für den reibungslosen Ablauf ist Produktionsleiter Carlo Albano verantwortlich. Dabei muss er umsichtig und doch mit Raum für Flexibilität planen. Denn der Wechsel von Flaschentyp und Geschmacksrichtung muss wohlüberlegt sein, da dahinter ein beträchtlicher Zeitbedarf steht.
Feine Erfrischung Die Degustation im Anschluss hält, was der Duft verspricht: Ein zitrusfrisches Getränk, dessen Basis die Gobaeigene, regionale Alpenkräutermischung bildet, die auch Bestandteil der gesamten FlauderFamilie ist. Der Sirup für Flauder Yolo wird, wie für jedes Erfrischungsgetränk der Goba, direkt vor der Abfüllung in der Sirupküche hergestellt und anschliessend mit Appenzell Mineral abgerundet. Zutritt verboten, denn genau wird natürlich nicht verraten, was alles für den guten Geschmack sorgt. Immerhin so viel, dass neben Yuzu auch Minze, Brennnessel, Frauenmantel, Holunder, Goldmelisse, Spitzwegerich, Hagebutte und Melisse vertreten sind.
Damaris Küng, stellvertretende Leitung Verkauf, Marketing und Logistik bei der Goba AG
Auf die Idee, die hinter der Entwicklung von Yolo steckt, angesprochen, lächelt Damaris Küng, die bei der Goba die stellvertretende Leitung von Verkauf, Marketing und Logistik innehat, und sagt: «Die stammt von einem unserer Mitarbeiter.» Er kam
Links und unten: Die bei 104 Grad unter Wasserkühlung aufgeblasenen PET-Flaschen werden nach Abfüllung, Füllhöhenkontrolle und Deckelaufsatz mit Etiketten versehen. Unten links: Carlo Albano mit den Yolo-Etiketten beim Einrichten der Maschine für die Produktion von Flauder Yolo.

Das aktuelle Goba-Getränkesortiment in den Ostschweizer Migros-Supermärkten


Der feine Zitronengeschmack der Yuzu ergänzt das beliebte Flauder-Aroma im Flauder Yolo auf erfrischende Weise.
auf die Idee, Flauder Original mit einer Zitrusfrucht zu verfeinern, und hatte es bereits mit einem Orangenschnitz probiert. Das gab den Anstoss für das Rendezvous von Appenzeller Flauder mit einer exotischen Komponente. Die passende wurde mit der aus dem asiatischen Raum stammenden Yuzu gefunden. «Der Geschmack der Yuzu harmoniert perfekt mit den FlauderNoten aus Schweizer Kräuterextrakten und überzeugt mit einem unverwechselbaren Geschmackserlebnis aus zarter Süsse, leichter Bitternote und dezenter Säure», so Küng. Ein Genuss, den man sich unbeschwert gönnen darf: Ein Deziliter schlägt mit acht Kilokalorien zu Buche. Aktuell bezieht das stark regional verankerte Unternehmen den Direktsaft der Frucht von einem Partner aus Basel. Parallel läuft der Versuch, die einzige winterharte Zitrusfrucht in Appenzell anzusiedeln, vielversprechend: Einige Bäumchen wurden im Appenzellerland gepflanzt und gedeihen prächtig, nun ist Geduld gefragt: Frühestens nach zehn Jahren kann das erste Mal geerntet werden.
Zaubertrank aus Gontenbad Apropos Appenzell und die Welt: Auch das Akronym Yolo steht ja auf den ersten Blick für einen der englischen Sprache entlehnten Sinnspruch «You only live once», also: Man lebt nur einmal. Aber eben nur auf den ersten Blick. Im Appenzellerland wird daraus «Yuchze ond loschtig ommetanze».
Ob die Alpenkräutermischung, die die Basis sämtlicher FlauderGetränke bildet und aus insgesamt acht Kräutern, Blüten und Früchten besteht, die nötige Energie dafür liefern soll, wollen wir zum Schluss von Damaris Küng wissen. Sie lächelt vielsagend und verabschiedet uns mit einem rundum guten Gefühl aus der poetischen Welt der Goba. «Wir sind überzeugt, dass die Brise Appenzell, die in all unseren Produkten mitschwingt, schon im Verborgenen ihre kleinen kreativen Wunder vollbringt.» MM
30.5.2022 | 67 Migros Ostschweiz
Neue Eigentümerschaft, gleicher Geist
Seit diesem Jahr hält die F.G. Pfister Stiftung 90 Prozent der Aktien der Goba AG. Gabriela Manser, die das Familienunternehmen in dritter Generation auch weiterhin gemeinsam mit Co-CEO Kurt Widmer führt, sichert mit diesem Schritt frühzeitig den Fortbestand des Unternehmens.
Da die drei Faktoren Wertschätzung, Wertschöpfung und Werthaltung in beiden Unternehmen grossgeschrieben werden, ist dies eine stimmige Partnerschaft. «Wir bleiben weiter auf unserem Weg: sorgsam, innovativ, menschlich und dort verwurzelt, wo unsere Quelle fliesst, unser Herz schlägt», sagt Damaris Küng.
Die Goba AG beschäftigt aktuell 73 Mitarbeitende an ihren drei Standorten im Appenzellerland. Neben dem Hauptsitz mit der Abfüllerei in Gontenbad sind dies das Logistikzentrum und die Produktion der Manufaktur in Bühler sowie die Erlebniswelt «Flauderei» in Appenzell. Doch nicht nur dort kann man den Geist des Unternehmens erleben: Interessierte können auf Anmeldung jeden Donnerstagvormittag um 10 Uhr an einer öffentlichen Führung in Gontenbad am Hauptsitz oder einer individuellen Führung in Gontenbad oder Bühler teilnehmen.