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Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

NR. 20 | 13. MAI 2013 www.migrosmagazin.ch

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Bild: Getty Images

cht schön hlen ma Wohlfüoks Rundum-Beauty der Saison übers n Tipps Wir verrate Von den Trendlo Life-Balance-Test. Programm bis zum Bart, Figur und Entspannung. und Tricks für Haar,

BEAUTY EXTRA

Wohlfühlen macht schön HIMALAYA-DRAMA I 28

Er ist mehrfacher Grillweltmeister und hat die Lust an einem schönen Stück Fleisch nie verloren. Für das Migros-Magazin zaubert Ueli Bernold den perfekten Kotelettbraten. I 78

Die grosse Leere des Ueli Steck CYBERMOBBING I 92

Bild: Bruno Bolinger

Tipps vom Champion

Wie man im Netz richtig reagiert Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 575 55 44, Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


RUBRIkENTITEL 2 |

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ALLES FÜRS

UNTERRUBIkENTITEL

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Nr. 20, 13. Mai 2013 | MIGROs-MAGAzIN |

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MIGROs-MAGAzIN | Nr. 20, 13. Mai 2013 |

RUBRIkENTITEL

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UNTERRUBIkENTITEL | 3

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Ein M sommerlicher.


Diese Woche 4 |

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inhalt

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NR. 20, 13. MAI 2013 | migros-magazin |

eDitorial Hans Schneeberger, Chefredaktor

Kurzsichtig und subjektiv Die Diskussionen um das Verhältnis zwischen Deutschland und der Schweiz sind geprägt von einer sehr kurzfristigen und sehr persönlich-subjektiven Sicht. Die einen, älteren Mitbürger, zitieren seit ewig die Wacht am Rhein, als Schweizer Infanteristen sich der braunen Gefahr entgegenstellten. Und haben das Gefühl, wir müssten immer noch Gewehr bei Fuss stehen. Die anderen ärgern sich über laute Gespräche in überfüllten Trams oder ein zu nassforsches «Ich krieg dann noch ein Herrgöttchen!» an der Bar. Und merken nicht, dass ein Grossteil der Deutschen gar nicht diesem Klischee entspricht. Da tut es gut, wieder einmal eine Analyse zu lesen, die von einer längeren Optik geprägt und sachlich fundiert ist. Was Volker Reinhardt, deutscher Professor für Schweizer Geschichte, vor einigen Monaten in der NZZ am Sonntag zum schweizerisch-deutschen Verhältnis geschrieben hat («Weshalb wir uns nicht verstehen», NZZaS vom 2.12.2012), gehört mithin zum Besten zum Thema in letzter Zeit. Für das Migros-Magazin war seine profunde Analyse Anlass für ein Interview. Eines mit Tiefgang — und viel Charme (Seite 30). 14 | MENSCHEN Empfindet das US-Justizsystem als ungerecht: Seit neun Jahren schreibt Beatrice Gloggner aus Kriens Briefe an Oscar Gates, der in einem kalifornischen Gefängnis wegen Raubmords in der Todeszelle sitzt.

migros-Woche 6 | Aktuelles

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

generation m

8 | Treibstoff sparen dank Fahrkursen Die Migros bringt ihren Lastwagenfahrern in Kursen einen ökologischen Fahrstil bei.

menschen

14 | Porträt Sie schreiben Briefe an Häftlinge in amerikanischen Todeszellen: Was bringt diese Menschen dazu, mit Mördern zu korrespondieren?

21 | Auf ein Wort 22 | Interview Marco Schällibaum erzählt, wie er als Fussballtrainer in Kanada das Staunen lernte. 28 | Serie: Ueli Steck Der Extrembergsteiger kann immer noch nicht fassen, dass sein Projekt am Himalaya gescheitert ist. 30 | Interview Historiker Volker Reinhardt über die geschichtlichen Gründe für den Zwist zwischen Deutschen und Schweizern. 36 | Kolumne: Der Hausmann.

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Bilder: Andreas Eggenberger, Christinne Muschi, Baxter

Die Expedition ist gescheitert. Und nun? Unser Redaktor Reto Wild, der sich nun seit Wochen mit Bergsteiger Ueli Steck beschäftigt hat, hat sich mit ihm zu einem vorläufig letzten Gespräch getroffen (Seite 28). Und war erschüttert, wie schlecht es ihm ging. Die massiven Angriffe haben den sensiblen Berner sichtlich mitgenommen. Er fühlt sich unverstanden, ausgebrannt und leer. Wie es weitergeht? Steck weiss nur eines: «Ohne Ziel gehe ich zugrunde.»


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diese woche

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 13. MAI 2013 |

INHALT | 5

SCHAUFENSTER

40 | edles Drei-Gang-menü vom Grill Lammnierstück, Doradensalat und grillierte Ananasscheiben mit Glace. 44 | IP-suisse-Kälber: neue Richtlinien Bis Ende 2014 haben alle IP-Suisse-Kälber permanenten Auslauf ins Freie. 48 | Das 100-Kalorien-Risoletto 51 | Knuspriger Wanderproviant 53 | neue Glaces versüssen die eiszeit 55 | Glutenfreie Brote 67 | Kleine Kuchen für den kleinen Gluscht 69 | süsses für Gross und Klein 71 | Das grosse Treffen der Twisty-Fans 72 | Die Windelneuheit Active Fit 75 | spielwaren für draussen 77 | Vier must-haves für den sommer

SAISONKÜCHE

78 | Tipps vom Grillweltmeister Ueli Bernold zeigt uns Grillamateuren den Meister! Das beweist er mit einem Kotelettbraten mit Chilibaguette.

IHRE REGION

85 | neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

91 | mix 92 | Familie Psychoterror via Internet: Ein Cybermobbing-Experte bietet Hilfe an. 98 | Zoodoktor 100 | In Form Es herrscht wieder Zeckenalarm. Wie und warum man sich schützen sollte. 103 | multimedia Wie Internet im Auto Schule macht. 105 | Auto Nissan Leaf: Erschwingliches Elektroauto.

MEINE WELT

118 | Brigitta Luisa merki In Flamenco-Kreisen kennt man ihren Namen bis nach Spanien. Privat weiss man wenig über die Aargauerin.

RUBRIKEN 22 | menschen neues Glück in Kanada: nachdem Fussballtrainer marco schällibaum 2011 beim Fc Lugano entlassen wurde, fand er 20 monate lang keinen Job mehr. nun ist er cheftrainer bei den montreal Impact, die in der nordamerikanischen Liga spielen.

11 | 106 | 109 | 110 | 116 |

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Forum: Leserbriefe Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel & Impressum cumulus

100 | In FoRm Zeckenbisse können einem den Waldspaziergang gründlich vermiesen. eine Ansteckung mit Lyme-Borreliose hat gar langfristig gesundheitliche Probleme zur Folge. Tipps, worauf naturfreunde achten sollten.


migros-Woche 6 |

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aktuelles

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Nr. 20, 13. Mai 2013 | migros-magazin |

Mit gutem Gewissen abheben

Umweltschutz auch in den Ferien: Hotelplan hat im letzten Jahr den KlimaticketUmsatz um rund 40 Prozent gesteigert.

D

ie Schweizer machen sich Gedanken über die Umwelt — nicht nur im Alltag, sondern auch bei der Planung der Ferien. Dies zeigt ein Vergleich der Zahlen von Hotelplan Suisse: 2012 steigerte der Reiseanbieter den Klima-ticket-Umsatz gegenüber dem Vorjahr um rund 40 Prozent.

Zelte aufbauen und kostenlos ans Festival Gratis auf den Gurten, ans Paléo oder Heitere, an die Open Airs in St. Gallen, Frauenfeld oder Gampel? Unter dem Motto «Wir sind jung und brauchen das Geld» können sich M-Budget-Fans aus allen Landesteilen als Helfer bei den sechs traditionsreichsten Open-AirFestivals der Schweiz bewerben und dadurch bei der Verlosung einen von 260 Helferpässen gewinnen. Für jedes Festival werden an die 50 Helferinnen und Helfer gesucht, die den Festivalbesuchern für praktische Dienstleistungen zu notabene M-Budget-Tiefstpreisen zur Verfügung stehen. Mit ihrem fünfstündigen Einsatz sorgen sie dafür, dass die Besucher das Open Air uneingeschränkt geniessen können. So schleppen sie für 1.90 Franken das Gepäck oder stellen für nur 3.90 Franken ein Zelt auf. Wer sich für einen Helferjob interessiert, kann sich auf www.m-budget-live.ch bewerben und mit einem überzeugenden Profil auf Stimmenfang gehen. Über die Vergabe der begehrten Jobs als Helferin oder Helfer entscheidet allein die OnlineCommunity. Die Plattform M-budget-live.ch wird in den nächsten Monaten laufend mit neusten Informationen, Fotos und Videos gefüttert. Zudem werden dort über 120 Tickets für die Open Airs verlost. Text: Christoph Petermann

Das Fliegen ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Die dabei entstehenden Treibhausgase tragen jedoch zur Klimaerwärmung bei. Mit dem Kauf eines Klimatickets lassen sich die gesamten Auswirkungen kompensieren. Hotelplan arbeitet bei der Kompensation von CO2-Emissionen durch Flugreisen

mit der Stiftung Myclimate zusammen. Der Aufpreis des Klimatickets kommt einem Klimaschutzprojekt in Brasilien zugute, das erneuerbare Energien und Energieeffizienz fördert. «Es freut uns, dass unsere Reiseexperten in den Filialen beim Verkaufen von Klimatickets so erfolgreich sind»,


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mIGRoS-WoCHe

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 13. MAI 2013 |

AKTUELLES | 7

NEWS

sagt Thomas Stirnimann, CEO Hotelplan Suisse. Die Myclimate-Umsatzsteigerung von 38 Prozent im Jahr 2012 unterstreicht diese Aussage. Unter dem Strich kompensierten HotelplanKunden letztes Jahr 6579 Tonnen CO2 — dies sind 1815 Tonnen mehr als im Vorjahr.

Neue Joghurt-Glace

Der Aufpreis beim Kauf eines Klimatickets fliesst in ein Klimaschutzprojekt in Brasilien.

Packen mit an: Die freiwilligen Helfer mit den M-Budget-T-Shirts.

Das Migros-Industrieunternehmen Midor bringt mit Frozen Yo eine neuartige Joghurt-Glace in die Migros-Filialen. Das vor allem in den USA populäre «Frozen Yogurt» besteht hauptsächlich aus Joghurt und Milch und weist einen sehr tiefen Fettgehalt auf. Frozen Yo Nature ist bestens dazu geeignet, frische Früchte beizumischen. Zudem gibt es eine Variante mit Fruchtgeschmack: Frozen Yo Strawberry mit Erdbeerstückchen.

Werkbeiträge Digitale Kultur

Bilder: StockFood, Getty Images

FRISCH IN DER MIGROS

Aufgemotztes Grünfutter Jetzt ist Hochsaison für Blattsalate. Mit ihnen ist es ein bisschen so wie mit der Mode: Den grossen Auftritt erhalten sie durch die Accessoires, in diesem Fall etwa Gurken, Rüebli, Radieschen, Sprossen und Kräuter wie Koriander, Pfefferminz oder Maggikraut. Und je dezenter das Dressing – Olivenöl, ein Kräuteressig oder Zitronensaft reichen –, desto authentischer ist das Gaumenerlebnis.

Zum siebten Mal schreibt das MigrosKulturprozent Werkbeiträge für Produktionen in der digitalen Kultur aus. Seit Bestehen des Wettbewerbs zeichnete die Jury insgesamt 22 Projekte mit einer Gesamtsumme von 300 000 Franken aus. Darunter zum Beispiel die Medienkünstler Christoph Wachter und Mathias Jud, die mit der Webapplikation Picidae die chinesische Internetzensur umgingen. Die Fördersumme für die diesjährigen Werkbeiträge beträgt insgesamt 50 000 Franken. Gesuche sind bis zum 31. August 2013 einzureichen. www.migros-kulturprozent.ch/finanzierungsbeitraege


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ökologische transporte

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NR. 20, 13. MAI 2013 | migros-magazin |

Koloss auf Sparkurs

Die LKW-Fahrer der Migros erlernen in Kursen einen umweltfreundlichen Fahrstil. Was das bringt, zeigt das Beispiel von Evrim Jonuzi: Er konnte den Verbrauch seines mächtigen Lasters um einen Zehntel senken.

E

vrim Jonuzis Tour beginnt jeweils, wenn die meisten Schweizer noch im Tiefschlaf liegen. Um 4 Uhr morgens klettert der Fahrer in die Kabine seines Mercedes Actros, um frisches Obst, Gemüse und Fleisch an die Filialen der Genossenschaft Migros Zürich (GMZ) auszuliefern. Der Lastwagen ist ein kantiger Koloss mit 360 PS — mehr als mancher Sportwagen unter der Motorhaube hat. Im gekühlten Anhänger können bis zu 19 Tonnen Fracht transportiert werden. Jonuzi sitzt auf seinem Fahrersitz so hoch oben, dass er selbst dicken Offroadern aufs Dach blicken kann.

Vorausschauendes Fahren spart viel Diesel Die imposante Erscheinung des Sattelschleppers nutzt der 38-Jährige aber nicht, um sich durch den Strassenverkehr zu drängeln — ganz im Gegenteil. Wie alle LKW-Fahrer der Migros hat er einen sogenannten Eco-Drive-Kurs besucht, in dem ein defensiver und ökologischer Fahrstil vermittelt wird. Seit dieser Veranstaltung konnte Jonuzi den Dieselverbrauch seines Mercedes in der Regel auf rund 27 Liter pro 100 Kilometer senken. Das entspricht einem Rückgang um einen Zehntel und ist ein ausgezeichneter Wert. «Schon 30 Liter gelten bei einem Fahrzeug dieser Grösse als sehr akzeptabel», betont Christian Wachter, Leiter Disposition der GMZ. «Der Trick ist, möglichst vorausschauend zu fahren», erklärt Jonuzi. Sieht der Fahrer zum Beispiel, dass eine Ampel auf Rot springen wird, leitet er

Die Migros sucht stets nach Logistiklösungen, die effizient und ökologisch zugleich sind.

frühzeitig eine sanfte Bremsung ein. Generell geht es darum, abrupte Bremsmanöver und heftige Beschleunigungen zu vermeiden. Ebenso wichtig wie der zurückhaltende Fahrstil ist eine clevere Routenwahl. «Wenn ich Steigungen vermeide, kann ich ebenfalls Treibstoff sparen», sagt Jonuzi. Gut ausgebildete und motivierte LKW-Fahrer sind unverzichtbar, wenn man Lastwagentransporte möglichst ökologisch abwickeln will. Wichtig ist aber auch eine moderne und umweltfreundliche Fahrzeugflotte. Die zehn Migros-Genossenschaften besitzen zusammen rund 500 LKWs. Diese Fahrzeuge erfüllen in der Regel mindestens die zweitbeste Abgasnorm, Euro 5. Oftmals sind die Migros-Camions zudem mit speziellen Verschalungen ausgerüstet, die den Luftwiderstand verringern und so ebenfalls den Dieselverbrauch senken. Auch Jonuzis Mercedes hat einen nachgerüsteten Dachaufbau, der die Aerodynamik verbessert.

ganz ohne lastwagentransporte wird es nie gehen Doch wozu all dieser Aufwand rund um Lastwagen, wo die Migros doch als Champion der Bahntransporte bekannt ist? Die Detailhändlerin unternimmt alles, um Warenströme auf die Schiene zu lenken, und ist darum Jahr für Jahr wichtigste Kundin von SBB Cargo (siehe Box unten). «Wir suchen stets nach der sinnvollen Logistiklösung, die zugleich wirtschaftlich, effizient und möglichst

ökologisch ist», erläutert Peter Geiger, nationaler Leiter Logistik und Transporte beim Migros-Genossenschafts-Bund. «Doch auf Lastwagenfahrten werden wir nie verzichten können. Auf der sogenannten letzten Meile müssen wir die Waren mit Lastwagen transportieren.» Anders gesagt: Man kann nicht jede Migros-Filiale mit einem eigenen Bahnanschluss ausstatten.

eine preisgekrönte software sorgt für gute auslastung der lkWs Umso wichtiger ist es, die Lastwagentransporte ständig ökologisch zu optimieren. Aus diesem Grund führt der Migros-Genossenschafts-Bund auch schrittweise eine neuartige Software ein, die bei der Planung von LKW-Transporten hilft und dafür sorgt, dass die Fahrzeuge möglichst gut ausgelastet sind. Für diese Software, welche die Direktion Logistik Transport der Migros zusammen mit einer externen Firma entwickelt hat, erhielt sie letztes Jahr den Swiss Logistics Award — den Oscar der Schweizer Logistikbranche. Ausserdem sollen die Eco-DriveKurse künftig noch mehr Teilnehmer haben: Externe Transportunternehmen, die regelmässig Aufträge für die Migros erfüllen, bekommen nämlich ein attraktives Angebot: Sie können ihre Fahrer gratis an den Kursen teilnehmen lassen. So werden immer mehr Lastwagen so sparsam unterwegs sein wie Jonuzis Mercedes-Camion. Text: Michael West Bilder: Gerry Nitsch

Migros weiterhin Nummer eins bei Bahntransporten

Die Migros wickelt Gütertransporte wenn immer möglich auf der Schiene ab. Schon seit Jahrzehnten bem��ht sich die Detailhändlerin um eine gute Vernetzung mit den SBB. Wenn immer die Migros zum Beispiel einen neuen Industriebetrieb aufbaute oder übernahm, investierte sie von Anfang an in Anschlussgleise. Im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms Generation M hat die Migros versprochen, umsatzmässig beim Schienengüterverkehr die Nummer eins des Schweizer Detailhandels zu bleiben. 2012 war sie mit einer Fracht von über einer Million Tonnen erneut die wichtigste Kundin von SBB Cargo.

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Dazu zählen auch möglichst umweltfreundliche Transporte auf Schiene und Strasse. www.generation-m.ch


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Migros-Magazin | Nr. 20, 13. Mai 2013 |

GeneRATIon m

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Evrim Jonuzi und sein Mercedes Actros: Ein Verbrauch von 30 Liter Diesel auf 100 Kilometer gilt bei einem Fahrzeug dieser Grรถsse als sehr akzeptabel; der Chauffeur unterbietet diesen Wert, wie ein Blick auf den Bordcomputer zeigt.


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forum

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 20, 13. Mai 2013 |

LESERBRIEFE | 11

mm 24: «Alles muss weg», Dossier über menschen, die sich ihre Tätowierungen entfernen lassen.

«Ich bin 50 und habe zahlreiche Tattoos» ! Ich finde es unglaublich, wie heutzutage alles immer mehr in Richtung Unverbindlichkeit geht und nichts mehr Bestand hat. Dem medizinischen Fortschritt «sei gedankt». Es ist nun mal der Charakter einer Tätowierung, für die Ewigkeit Bestand zu haben. Das ist ihr Sinn! Natürlich sollte von Anfang an sehr gründlich über ein potenzielles Motiv nachgedacht werden und dabei der Gedanke «Kann ich auch in 30 Jahren noch damit leben …?» miteinbezogen werden. Ich selbst habe fünf Tätowierungen, die aber alle symbolisch für einen Lebensabschnitt stehen, mit denen ich positive Erinnerungen verbinde. Die Folgen der Möglichkeit, eine Tätowierung wieder weglasern zu lassen, sind offensichtlich: Die Tätowierung verkommt je länger, je mehr zu einem modischen Accessoire, da heute auch sie «unverbindlich» ist und man sie nach Bedarf einfach wieder ausradieren kann. Der eigentliche Sinn des «Tätowierrituals» geht immer mehr verloren, wie vieles in der heutigen Zeit. Christian Zünd 9450 Altstätten

! Mir ist aufgefallen, dass die porträtierten Leute alle die gleichen Fehler gemacht haben, als sie sich die jetzt unerwünschten Bilder (die übrigens zum Teil sehr schön sind!) stechen liessen: spontan, besoffen, in sein, damals in einer Szene verkehrend, zu extreme Sujets in einem sehr jungen Alter, generell kurzfristiges Denken … Dies sind alles sehr schlechte Gründe, sich tätowieren zu lassen. Ich bin fast 50 und habe zahlreiche Tattoos. Keines davon wurde aus einem der oben genannten Gründe gemacht. Ein Wort noch zu den Tätowierern: Ein guter Künstler nimmt sich Zeit, um seine Kunden korrekt zu beraten, und kann eine Arbeit auch mal ablehnen. Wenn zum Beispiel der Partner nicht einverstanden ist. Gabriela Lips, 5243 Mülligen

Bild: Fotolia

Korrigendum

im Beitrag «auf Dürrenmatts Spuren» im Migros-Magazin Nr. 18 vom 29. april stand auf Seite 89, der Nidau-Büren-Kanal fliesse bei der Stadt Biel in den Bielersee. Das ist natürlich falsch: Der Nidau-Büren-Kanal fliesst in die andere richtung, nämlich aus dem Bielersee heraus. Für diesen Fehler entschuldigen wir uns.

Nicht alle Tätowierungen bleiben für die Ewigkeit. Immer mehr Menschen lassen sie weg­ lasern.

! Jeder, der sich für ein Tattoo entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass ein solches dauerhaft ist. Zu Recht muss man volljährig sein, wenn man sich eine Tätowierung stechen lassen will. Dies nützt jedoch, wie es scheint, nichts, da die Entscheidung für ein Tattoo zu unüberlegt getroffen wird. Bei beiden meiner Tätowierungen habe ich mir genau überlegt, wo und was ich mir stechen lassen will, damit ich es im Alter nicht bereue. Patrick Aeberli und seinem Geschäftspartner wünsche ich viel Erfolg für das Geschäft. Ich bin überzeugt, dass sie eine Marktlücke gefunden haben. Martina Grütter-Born 3661 Uetendorf

mm 19: «Als Erstes möchte ich nun meine frau sehen», Serie über ueli Stecks Himalaya-Expedition.

«Was bringt das der Allgemeinheit?»

! Ich nehme die extremen Leistungen von Steck zur Kenntnis und bewundere sie. Komme aber nicht drum herum, mir Gedanken darüber zu machen, ob es gerechtfertigt ist, nur um sein Ego zu befriedigen, der Schnellste zu sein, der die Eigernordwand hochrennt? Der Grösste ist der, der am meisten 8000er gemeistert hat, erst noch ohne Sauerstoff, und

die extremsten sich bietenden Routen ausgewählt hat? Was bringt das der Allgemeinheit? Ueli Wittwer, 3439 Ranflüh

mm 18: «Üppig blühen die Neuröschen», Artikel über Ticks von Schweizer Prominenten.

«Viele stören durch ihre Anwesenheit!»

! Bravo Herr Schlatter! Sie sprechen mir, wie auch vielen anderen aus dem Herzen. Auch ohne Mampfen — Telefonitis — oder Nachrichten checken und und und … stören sehr viele schon nur durch ihre Anwesenheit! Dies sind Signale, die der Mensch aussendet — und das Gegenüber merkt dies sofort. Nur die Verursacher tun so, als ob gar nichts wäre … Christian Rauber, 5102 Rupperswil

Schreiben Sie uns

Wir freuen uns über Briefe und E-Mails zu artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die redaktion gekürzt werden. Per Post an redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per E-Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch Und vergessen Sie bitte nicht, ihre adresse und ihre Telefonnummer anzugeben.


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Optigal Pouletschnitzel Schweiz, per 100 g

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Zubereitung: Knoblauch und Petersilie hacken, Pilze in Würfelchen schneiden. Petersilie, Knoblauch und Pilze mit der Hälfte des Öls mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Pouletschnitzel 2 Mal quer einschneiden. Mit Pilz-Knoblauch-Masse füllen. In einer Grillschale 10–15 Minuten beidseitig grillieren. In Alufolie einpacken und ca. 10 Minuten ruhen lassen. Inzwischen Frühlingszwiebel, Gurke und Tomaten in Würfelchen schneiden. Mit restlichem Öl mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Pouletschnitzel auspacken und mit Salsa servieren. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + 10–15 Minuten grillieren + ca. 10 Minuten ruhen lassen Pro Person ca. 30 g Eiweiss, 29 g Fett, 4 g Kohlenhydrate, 1650 kJ/400 kcal


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migros-magazin | NR. 20, 13. MAI 2013 |

online

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Von Erdöpfeln und Gangsterfilmen nicht verpassen: die aktuellen Kolumnen auf www.migrosmagazin.ch

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Als der Sohnemann begreift, dass Pommes frites aus Kartoffeln sind, gibts grünes Licht für die Aussaat — und damit beginnen die Probleme. Almut Berger, Journalistin, Familienfrau und Hobbygärtnerin, sucht zusammen mit Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, nach Antworten auf die grossen Gartenfragen. migrosmagazin.ch/garten

mamma mia

Wenn Kinder zappeln, hampeln oder sonstwie stören, tippt heute jeder Laie auf ADHS. Unsere Kolumnistin fragt sich, ob das Zappelphilippsyndrom nicht auch eine Modeerscheinung ist. Bettina Leinenbach, Mutter zweier Töchter (2 und 4), schreibt wöchentlich über den Alltag in der Familie.

migrosmagazin.ch/mammamia

the screensavers

Die schlummermutter

Am Karpfenweg haben die Bewohner ganz unterschiedliche Tagesrhythmen. Auch die schwarzen Raben des dreijährigen Enkels erinnern die Schlummermutter an andere Sitten … Die Baslerin Sylvia Frey Werlen berichtet jede Woche darüber, was sie zu Hause mit jungen Untermietern erlebt.

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migrosmagazin.ch/schlummermutter

Michael West liebt RetroGangsterfilme. Nur schade, dass deren Regisseure und Drehbuchautoren allzu oft ausgetretenen Pfaden folgen. Dass es auch anders geht, zeigt das Drama «Lawless», das jetzt auf DVD erschienen ist. Ein Team von Redaktoren kritisiert, lobt und analysiert regelmässig das Neuste aus der Kino- und TV-Serien-Welt. Weil das Leben zu kurz für schlechte Filme und Serien ist! migrosmagazin.ch/screensavers

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porträt

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Briefe in die Todeszelle

Was bewegt Menschen in der Schweiz dazu, mit Todeskandidaten in den USA Kontakt zu suchen? Mitgefühl? Die tiefe Überzeugung, dass die Justiz einen Menschen nie töten lassen darf? Das Migros-Magazin über drei ungewöhnliche Brieffreundschaften.

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ie Vereinigten Staaten von Amerika sind das einzige westliche Land, das noch immer Hinrichtungen durchführt. 2012 waren es 43, immerhin deutlich weniger als im Rekordjahr 1999, als 98 Personen auf dem elektrischen Stuhl oder durch die Giftspritze starben. Davor sitzen die zum Tode Verurteilten meist Jahre oder Jahrzehnte in der Todeszelle und warten, teils weil juristische Einsprachen ihren langwierigen Weg durch das kafkaeske, komplexe USJustizsystem nehmen, teils einfach so. Besonders häufig trifft es Schwarze. Regelmässig werden mithilfe von DNA-Tests Justizirrtümer aufgeklärt — Menschen, denen man aufgrund fehlerhafter Verfahren oder voreingenommener Juroren und Richter das halbe Leben gestohlen hat, kommen plötzlich wieder frei. Eines dieser Justizopfer ist Damien Echols (38) aus West Memphis, Arkansas. Er wurde 1994 für schuldig befunden, im Rahmen eines satanischen Rituals mit zwei Freunden drei achtjährige Buben ermordet zu haben. Er wurde zum Tode verurteilt, seine angeblichen Mittäter lebenslänglich ins Gefängnis gesteckt. Im August 2011, nach 18 Jahren im Gefängnis, kamen sie frei — dank des jahrelangen Einsatzes von Freunden, Dokumentarfilmern und Prominenten (mehr dazu auf Seite 18). Es sind nicht zuletzt diese Justizirrtümer, aber auch das Entsetzen über das als ungerecht empfundene amerikanische Justizsystem, was Schweizerinnen und Schweizer motiviert, Brieffreundschaften mit Todeskandidaten in amerikanischen Gefängniszellen zu pflegen. Vermittelt werden diese Kontakte von

Lifespark, einer gemeinnützigen Organisation, die 1993 in Basel gegründet wurde. Derzeit hat die Gruppe 350 Mitglieder; seit der Gründung wurden Brieffreundschaften zu 1300 Todeskandidaten vermittelt. Im Moment stehen bei Lifespark über 60 Häftlinge auf der Warteliste. «Sie erfahren über Mundpropaganda von uns», sagt Ines Aubert, die Koordinatorin von Lifespark in der Deutschschweiz. Sie selbst führt sieben Brieffreundschaften und reist bald in die USA, um der Hinrichtung eines nahestehenden Brieffreundes beizuwohnen. Wer sich entscheidet, bei Lifespark mitzumachen, erhält den Häftling zugeteilt, der auf der Warteliste zuoberst steht. Aubert führt immer zuerst mit allen Interessenten ein Gespräch, um ihnen klarzumachen, was sie erwartet. «Ab und zu gehen solche Briefwechsel schief, etwa wenn der Häftling immer nur von Sex spricht oder dauernd Geld fordert.» Dies sei aber die Ausnahme. «Die Mehrheit ist einfach nur dankbar über eine Beziehung zur Aussenwelt.» Texte: Ralf Kaminski Bilder: Andreas Eggenberger

www.lifespark.org

www.migrosmagazin.ch

lesen sie online DNA-Tests retten Leben Dank DNa-Tests wurden in den USa etliche zum Tode Verurteilte freigelassen. Die Zahlen und ein paar prominente Beispiele.

Die Briefeschreiberin: Anouk Oswald (22), Journalismus-Studentin aus Zürich. Der Häftling: Konstantin Fotopoulos (53), seit 23 Jahren wegen vorsätzlichen Mordes in der Todeszelle im Florida State Prison bei Jacksonville.

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«ich will wissen, wie er lebt und warum er das getan hat» Zuerst war Anouk Oswald schockiert, als sie herausfand, wofür ihr künftiger Brieffreund Konstantin Fotopoulos zum Tode verurteilt worden war. Der

verheiratete Einwanderer aus Griechenland hatte 1989 seine Geliebte dazu angestiftet, einen Mitarbeiter umzubringen, der ihn wegen krummer Geschäfte in seiner Bar in

Daytona Beach hätte erpressen können. Sie erschoss den Mitarbeiter dann tatsächlich, er hielt es auf Video fest. Zudem heuerte er einen weiteren jungen Mann an,

seine Frau umzubringen, um an deren Lebensversicherung ranzukommen. Der Mann sollte nachts in das gemeinsame Schlafzimmer eindringen und die Ehefrau erschies-


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sen, was er dann auch tat. Aber kaum hatte er geschossen, griff Fotopoulos seinerseits zur Waffe und erschoss den Auftragskiller. Der Polizei gegenüber behauptete er, er habe in Notwehr gehandelt. Doch seine Frau überlebte, und die Sache flog auf.

nicht aus idealismus, sondern aus neugier Angesichts dieser Historie entschied Anouk Oswald, für den Briefverkehr nicht ihren echten Namen zu verwenden und als Adresse das Büro ihres Vaters anzugeben. «Man weiss ja nie.» Und sie machte Fotopoulos in ihrem ersten Brief klar, dass sie es richtig findet, dass er die Konsequenz für seine Taten tragen müsse und dass er von ihr kein Mitleid erwarten dürfe. Entsprechend nervös war sie, als ihr Vater ihr berichtete, es sei ein Brief für sie angekommen. «Aber er hat gut reagiert und schrieb sehr sympathisch», sagt Oswald. «Er meinte, er könne meine Haltung völlig verstehen und ich könne ihn alles fragen, was ich wolle.» Oswald führt diese Brieffreundschaft, die vor zwei Monaten begonnen hat, nicht aus idealistischen Gründen, sondern weil sie neugierig ist. «Mich fasziniert es, mit einem Menschen in Kontakt zu sein, dessen Welt eine so völlig andere ist als meine. Ich will wissen, wie er lebt, wie sein Alltag aussieht, was er so tut.» Und sie möchte herausfinden, wie ein Mensch eine solch grauenhafte Tat begehen kann. Bevor sie den ersten Brief schrieb, diskutierte sie ihr Vorhaben erst noch mit ihren Eltern und ihrem Freund. «Mein Vater versteht noch immer nicht so recht, warum ich das tue, aber er lässt mich machen.» Auch von ein paar Freundinnen kamen zuerst sehr kritische Töne. «Aber als ich dann den ersten Brief bekam und einigen vorgelesen habe, klang es plötzlich anders. Einige haben sogar

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angeboten, ihm selbst mal zu schreiben, wenn ich keine Zeit habe.» Oswald ist sich bewusst, dass sie sich auf eine möglicherweise jahrelange Aufgabe eingelassen hat. Und falls der Briefkontakt positiv verläuft, könnte sie sich auch vorstellen, ihren Brieffreund im Florida State Prison mal zu besuchen. Dass sich Briefschreiberinnen ab und zu in ihre Häftlinge verlieben, hat sie natürlich auch schon gehört. «Aber das wird sicher nicht passieren.» Fotopoulos sei ja auch «kein 25-jähriger attraktiver Mister Florida», meint sie schmunzelnd. Sie hofft ausserdem, dass der grosse Altersunterschied dazu beiträgt, eine gewisse innere Distanz zu wahren, wenn die Hinrichtung dann angesetzt wird. Hingegen sieht sie darin keinen Hinderungsgrund, mit Fotopoulos auch sehr persönliche Dinge zu teilen. «Ich denke, so was passiert dann ganz automatisch.» Sie wolle sich ja auch auf diese Person einlassen. «Trotzdem will ich auch in zehn Jahren noch sagen können, dass ich die Tat nicht verstehen kann. Was er getan hat, ist furchtbar.»

Damien Echols in der Todes­ zelle.

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«Eine Umarmung würde ihm guttun» «Cornelius hatte nie eine Chance», sagt Peter Eichenberger über seinen Brieffreund. «Seine Familie ist arm, die Mutter war während der Schwangerschaft schwerst alkoholabhängig, er hat einen IQ von 83. Trotz offensichtlicher Mängel wurde er für seine Tat als voll zurechnungsfähig erachtet.» Der Jurist schüttelt den Kopf. «In der Schweiz würde er das Gefängnis nicht für einen Tag von innen sehen. Er käme in eine Therapie.» Noch allerdings mahlen die juristischen Mühlen, denn Cornelius Bakers Fall ist noch nicht durch alle Instanzen durch. Und beide hoffen, dass das Urteil umgewandelt wird. «Aber das hoffen immer alle.» Baker hat 2007 gemeinsam mit seiner damaligen Freundin das Haus einer 58-jährigen Frau in Daytona Beach (Florida) überfallen, die dort mit ihrem Sohn und ihrer Mutter wohnte. Nachdem sie das Haus nach Wertsachen durchsucht hatten, stahlen sie das Auto der Familie und nahmen die 58-Jährige als Geisel mit. Schliesslich erschoss Baker die Frau in einer abgelegenen Gegend. Nur Stunden später wurde das Pärchen verhaftet.

Überzeugter gegner der todesstrafe

Die Story von Damien Echols Damien Echols (38) sass von 1994 bis 2011 unschuldig in einer Todeszelle in arkansas. Sein ärmliches Leben in den Südstaaten und die Zeit im Gefängnis hat er nun in einer autobiografie verarbeitet. Der Dokumentarfilm über seinen Fall, «West of Memphis», erscheint in Grossbritannien am 20. Mai auf DVD und dürfte demnächst auch bei uns erhältlich sein. Mehr auf Seite 18. Damien Echols, «Mein Leben nach der Todeszelle», Goldmann 2013; bei Ex Libris erhältlich für Fr. 22.80.

«An der Tat selbst gibt es nichts zu beschönigen», sagt Eichenberger. Was ihn stört, ist die Unverhältnismässigkeit der Reaktion. Ein zentrales Motiv, weshalb sich Eichenberger bei Lifespark engagiert, ist denn auch die Unbarmherzigkeit des USJustizsystems. «Ich bin ein überzeugter Gegner der Todesstrafe und verachte Menschenrechtsverstösse.» Aber fast noch wichtiger ist ihm die menschliche Seite: «Ich

bin ein Aussenkontakt für jemanden, der von allen verlassen worden ist. Er hat sonst niemanden.» Die Familie hat sich abgewendet, einzig mit seinem Anwalt hat Cornelius Baker regelmässig Kontakt. Durch einen Zeitungsartikel auf Lifespark aufmerksam geworden, tauscht Eichenberger nun seit 13 Monaten Briefe mit Baker aus. «Mich hat natürlich interessiert, unter was für Bedingungen er lebt. Florida ist noch relativ human, habe ich dann realisiert. Wirklich schlimm ist Texas.» Aber auch im Florida State Prison kommt es vor, dass der Haferbrei auf den Boden geschmissen wird, und dann muss man ihn halt von dort essen. Baker steckt in einer Einzelzelle ohne Tageslicht. «Dort sitzt er und starrt die Wand an.» Immerhin einen iPod hat er, sodass er Musik hören kann.

nur muskeln verschaffen im gefängnis respekt Tageslicht sieht Baker nur eine Stunde pro Tag, wenn er im Hof mit anderen zusammenkommt. Dort gibts ein paar Zerstreuungsmöglichkeiten wie Hanteln oder einen Fernseher. «Aber man muss dafür streng hierarchisch anstehen.» Baker versucht dennoch, regelmässig zu trainieren, denn je physisch beeindruckender er ist, desto geringer ist das Risiko, dass sich jemand mit ihm anlegt. «Ich kann mit ihm über Dinge und Schwächen reden, die ich nicht mit jedem besprechen würde. Das finde ich wirklich schön», sagt Eichenberger. Vieles ist aber auch einfach Alltag. «Es ist eine klassische Männerfreundschaft: Wir reden über Sport und Frauen, ziemlich simpel.» Auch sonst ist Zwischenmenschliches ein The-


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Der Briefeschreiber: Peter Eichenberger (37), Jurist aus Männedorf ZH. Der Häftling: Cornelius Baker (25), seit vier Jahren wegen Raubmords in der Todeszelle im Florida State Prison bei Jacksonville.

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ma, denn Eichenberger wird bald Vater, und Baker hat eine Tochter, die er allerdings seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Kaum ein Thema hingegen ist Bakers Tat. «So weit sind wir noch nicht, aber das kommt sicherlich noch.» Es ist sehr klar reguliert, was in den Briefen sein darf und was nicht. Büro- oder Bostitchklammern sind nicht erlaubt, nicht mal Fotos darf man schicken, sondern muss sie zuvor auf Papier kopieren. «Man glaubt offenbar, dass sie sich oder andere damit verletzen könnten.» Zu besonderen Anlässen überweist Eichenberger Geld mittels einer Art Paypal-System, denn Baker muss sich alles kaufen: selbst Briefpapier und Hygieneartikel. Feste Regeln, wann oder wie viel er schickt, gibt es nicht. «Ich will das möglichst natürlich halten, wie zwischen Freunden, nicht wie zwischen Vater und Sohn, wo es Sackgeld gibt.» Dennoch ist es ein heikles Thema, denn er könnte ihm mit mehr Geld mehr Annehmlichkeiten ermöglichen. «Es ist nicht leicht, da eine Balance zu finden.»

«ich sehe den Menschen und nicht den Mörder» So sehr sich Eichenberger der Tat bewusst ist, sie spielt für ihn eine untergeordnete Rolle. «Ich sehe den Menschen, nicht den Mörder.» Wirklich schlimm findet er hingegen, dass die Todeskandidaten unter menschenunwürdigen Bedingungen über Jahrzehnte dahinsiechen müssen. «Die Todesstrafe ist das eine, aber wenn man sie denn schon hat, warum vollzieht man das Urteil dann nicht? Das ist psychische Folter. Ganz zu schweigen von den absurden Kosten, die für den Staat entstehen.» Schon jetzt ist klar, dass Eichenberger seinen Brieffreund besuchen wird. «Unbedingt. Ausser dem Anwalt drückt niemand Cornelius die Hand. Und ich glaube, eine Umarmung würde ihm sehr guttun.»


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«Wir sind für ihn ein Fenster

Die Briefeschreiberin: Beatrice Gloggner (51), Hausfrau und Übersetzerin aus Kriens LU. Der Häftling: Oscar Gates (61), seit 34 Jahren wegen Raubmords in der Todeszelle im St. Quentin Gefängnis bei San Francisco.

Bei Beatrice Gloggner zu Hause stapeln sich ganze Ordner mit Briefen und Papieren von Oscar Gates. In einem sind alle Briefe, die sie in den vergangenen neun Jahren von ihm erhalten hat, in einem anderen alle Angaben zu seinem Fall, fein säuberlich dokumentiert. Denn Gates, der wegen eines Raubmords Ende der 70er-Jahre zum Tode verurteilt wurde, hofft noch immer darauf, sein Urteil revidieren zu können. Der heute 61-Jährige war als junger Mann in einen Fälscherring involviert. Gates wird vorgeworfen, er habe nach einem Streit mit der Fälscherfamilie deren Haus aufgesucht, zwei Familienmitglieder bedroht, sich Schmuck aushändigen lassen und dann auf beide geschossen; einer starb, einer wurde verletzt. Gates hingegen behauptet, er habe den Mann

in Notwehr erschossen, und Schmuck sei gar kein Thema gewesen. Gloggner neigt dazu, ihrem Brieffreund zu glauben, hegt anders als dieser dennoch wenig Hoffnung, dass er der Todesstrafe entkommen wird. «In Kalifornien haben sie ja letzten November gerade mal wieder gegen die Abschaffung der Todesstrafe gestimmt, aber immerhin werden nun alle langjährigen Fälle im Todestrakt nochmals aufgearbeitet.» Somit wird sich also auch Gates’ Fall bald in die eine oder andere Richtung entscheiden. «Mir macht das eher Angst, aber er hofft natürlich.» Der Kontakt ins kalifornische Gefängnis begann kurz nachdem Gloggner vor neun Jahren im katholischen Pfarrblatt einen Bericht über Lifespark entdeckt hatte. «Die Ungerechtigkeit im

«Es gibt keine Gerechtigkeit im amerikanischen Justizsystem»

Damien Echols sass 18 Jahre unschuldig in einer US-Todeszelle, bevor er 2011 nach langem juristischen Kampf freikam. Sich wieder an die Freiheit zu gewöhnen, war gar nicht so leicht. Jetzt kämpft Echols für ein besseres Justizsystem. Damien Echols, Sie sassen fast die Hälfte Ihres Lebens im Gefängnis. Fühlt es sich auch heute noch manchmal merkwürdig an, wieder frei zu sein?

Oh ja, noch immer. Aber es ist heute sehr viel besser als in der Zeit unmittelbar nach der Freilassung. Damals stand ich etwa drei Monate lang unter Schock. Ich habe kürzlich mit einem anderen ehemaligen Todeszelleninsassen gesprochen. Er sagte mir, es habe fünf Jahre gedauert, bis er sich völlig an das Leben draussen gewöhnt hatte.

Was war das Schwierigste für Sie, nachdem Sie endlich frei waren?

Die Angst. Ich habe mich vor so vielem gefürchtet. Ich war ja während Jahren vollkommen isoliert und hatte kaum Kontakt zu anderen Menschen. Da wurde jede Interaktion zu einem seltsamen, überwältigenden Erlebnis. Schwierig war es auch, sich ganz schlicht in der Welt zurechtzufinden, von Punkt A nach B zu kommen. Ich habe für fast 20 Jahre in einer kleinen Box gelebt und musste nie irgendwo hingehen. Wann im Gefängnis haben Sie angefangen zu hoffen, dass Ihr Albtraum enden könnte?

Das mag jetzt seltsam klingen, aber daran habe ich eigentlich immer geglaubt.

Am Anfang war ich wohl einfach jung und naiv und habe gedacht, dass das Gute — wie in den Filmen — schon siegen wird. Allerdings habe ich rasch realisiert, dass das US-Justizsystem völlig korrupt und bis ins Mark verrottet ist und habe mir von dort keine Hilfe erhofft: Selbst wenn diese Leute wissen, dass jemand 100-prozentig unschuldig ist, werden sie ihn immer noch hinrichten, um zu vermeiden, einen Fehler zugeben zu müssen. Aber nachdem 1996 der erste Dokumentarfilm über unseren Fall auf HBO ausgestrahlt worden war, kamen plötzlich Briefe, viele, viele Briefe. Einmal bekam ich


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in eine andere Welt»

schöne Kindheit, aber eine schwäche für geld Anders als viele andere InsasseninamerikanischenGefängnissen kommt Oscar Gates nicht aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Er hatte eine schöne Kindheit in Missouri. «Aber er sagt, er hatte eine Schwäche für Geld», erzählt Gloggner, «und so geriet er auf die schiefe Bahn.» Zudem fühle er sich als Opfer, weil er keinen fairen Prozess bekommen habe. Was Glogg-

ner irritiert, ist sein fehlendes Schuldbewusstsein. «Ich finde es wirklich schlimm, dass er jemanden umgebracht hat. Er aber bezeichnet sich als unschuldig.» Etwa alle drei Wochen schreiben sie sich, und nach all den Jahren kennen sich die beiden natürlich sehr gut. «Er weiss über alles Bescheid, was bei uns in der erweiterten Familie so passiert und nimmt grossen Anteil. Wir sind für ihn ein Fenster in eine andere Welt.» Gloggner wiederum kennt seine Haftbedingungen bis ins letzte Detail. Gates sitzt in Einzelhaft, darf aber einmal pro Tag raus in einen Hof mit Tageslicht, spielt in einem gefängnisinternen Basketball-Team mit und hat sich dank finanzieller Unterstützung von Freunden einige Annehmlichkeiten organisieren können. Sein grosser

188 an einem Tag, und alle diese Menschen unterstützten mich. Später fingen sie an, Websites aufzuschalten, gaben Benefizkonzerte, schrieben Zeitungsartikel. Diese Dinge waren es, die mir Hoffnung machten. Dennoch ist Ihr Fall wohl einer der wenigen, wo das Gute letztlich gesiegt hat, oder?

Leider. Ich kenne einen Fall aus Arkansas, wo dank DNA-Tests klar war, dass der Todeskandidat unschuldig ist, er wurde dennoch hingerichtet. Weil keine Artikel über ihn geschrieben wurden und keine Dokfilme entstanden. Nur wenn die Öffentlichkeit die Details eines Falls erfährt und Druck ausübt, hat ein Unschuldiger eine Chance. Haben Sie den Leuten vergeben, denen Sie Ihre Tortur zu verdanken haben?

Ich würde sagen Ja. Aber nicht, weil ich so zu einem besseren Menschen werde, sondern weil ich das hinter mir lassen will. Diese Leute haben mir mein halbes Leben weggenommen, ich will ihnen nicht freiwillig noch mehr davon geben.

Stolz ist eine Schreibmaschine, auf der auch alle Briefe an Gloggner entstehen. «Oscar ist ein sehr politischer Mensch. Er hat ein Radio, verfolgt die Nachrichten intensiv und kommentiert auch viel.» Besonders interessiert ist er an Umweltthemen. Und: «In den neun Jahren hat er mich nicht einmal um Geld gebeten.» Sie schickt ihm trotzdem ab und zu welches, ist jedoch froh, dass ihr Brieffreund ein gutes Netzwerk anderer Freunde hat, die ihn unterstützen, ihn ab und zu auch besuchen. Das hat sie bisher noch nicht getan. Aber sie wäre bereit, an seiner Hinrichtung teilzunehmen, falls Gates das wünscht. «Mein Mann, der zu Beginn übrigens eher skeptisch über den Briefwechsel und sogar für die Todesstrafe war, käme auch mit», sagt Gloggner. «Das

dann zu verarbeiten, würde allerdings sehr hart.»

Die ganze Familie gloggner engagiert sich Auch so wird der Weg zur Hinrichtung eine sehr schwierige Zeit. «Wenn er sich bis zum Schluss wehrt, würde mich das enorm belasten. Einfacher wäre es, wenn er es schaffte loszulassen und auf Gerechtigkeit im nächsten Leben zu hoffen, wie das viele in seiner Situation tun.» Auch den Rest der Familie hat Gloggner überzeugt: Eine der Töchter schreibt eine Arbeit zum Thema und hat via Oscar Gates andere Häftlinge im Todestrakt schriftlich befragt, eine andere engagiert sich bei Amnesty International. «Und mein Sohn kann sich gut vorstellen, später ebenfalls eine solche Brieffreundschaft anzufangen.»

Damien Echols schreibt heute Bücher und produziert Filme.

«Lord of the Rings»-Regisseur Peter Jackson und seine Partnerin Fran Walsh haben sich offenbar besonders stark für Sie engagiert.

Sie haben sich über Jahre für mich eingesetzt, finanziell und persönlich. Sie sind dabei zu Experten des amerikanischen Rechtssystems geworden. Meine Frau Lorri und sie haben die Recherchen koordiniert, da gingen teils ein Dutzend Mails pro Tag hin und her. Tagsüber haben Peter und Fran an Filmen wie «King Kong» und «The Lovely Bones» gearbeitet, abends knieten sie sich in meinen Fall. Gemeinsam mit meiner Frau haben sie mehr Arbeit geleistet als alle Anwälte zusammen. Und als sich der Richter dann weigerte, die neuen Erkenntnisse auch nur anzuhören, kamen sie auf die Idee, den Dokumentarfilm «West of Memphis» zu machen, um weiteren öffentlichen Druck zu erzeugen. Sie setzen sich für ein besseres Justizsystem in den USA ein. Sehen Sie Fortschritte?

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern werden Richter in den USA nicht ernannt, sondern gewählt, müssen sich

Bilder: ZUMa press/alamy, Gary Miller/FilmMagic/Getty images

US-Justizsystem ist enorm.» Ihre grundsätzliche Opposition gegenüber der Todesstrafe und der Eindruck, dass viele Häftlinge in den USA selbst Opfer waren, bevor sie Täter wurden, hat sie motiviert, sich der Organisation anzuschliessen. «Ich glaube fest daran, dass ein Mensch sich verändern kann, wenn er eine Chance bekommt.»

also verhalten wie ganz gewöhnliche Politiker. Ihre Prioriät ist es, die nächsten Wahlen zu gewinnen. Deshalb gibt es keine Gerechtigkeit im amerikanischen Justizsystem. Daran etwas zu ändern, wird sehr schwierig. Aber das war es auch, mich aus dem Gefängnis zu bringen. Wenn man sich lange und intensiv genug einsetzt, bewegt sich auch etwas. www.wm3.org


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AUSSETZEN VON EXOTISCHEN TIEREN

«So etwas macht mich wütend»

Er habe eine Schlange gefunden, meldete vor zwei Wochen ein Mann in Allschwil. Er wollte jedoch nur seine eigene Boa entsorgen. Auf diese und andere Weise versuchen viele Tierbesitzer ihre Reptilien und Exoten loszuwerden, weiss Tierretterin Heidi Randegger. Heidi Randegger, der Schlangenbesitzer in Allschwil belog die Polizei, um seine Boa Constrictor loszuwerden. Hatten Sie mit so einem Fall auch schon zu tun?

Heidi Randegger (46) ist Geschäftsführerin des Tierrettungsdienstes Zürich, der jährlich rund 3600 Tiere aufnimmt. Randegger wird immer dann gerufen, wenn Spinnen und Schlangen abzuholen sind.

Das ist eine Mischung aus Aussetzen und Abgeben, die wir immer wieder erleben. Diese Menschen können nicht zugeben, dass sie ihr Tier nicht mehr wollen, haben aber auch Skrupel, es auszusetzen. Dann erfinden sie solche Geschichten. Sie wären besser ehrlich, denn ein ausgesetztes Tier muss von Gesetzes wegen zwei Monate im Tierheim bleiben, während ein abgegebenes sofort weiterplatziert werden kann. Müssen Sie oft wegen Schlangen, Spinnen oder Exoten ausrücken?

Schlangen müssen wir etwa alle zwei bis drei Monate irgendwo abholen, hauptsächlich in der warmen Jahreszeit und meist von Gartensitzplätzen und aus Pärken, aber auch aus Häusern. Einmal kam ein Anruf von einem Tramchauffeur. Passagiere hatten auf einem Sitz einen Brotbeutel gefunden, der sich bewegte. Darin befand sich eine Kornnatter. Ebenfalls regelmässig gibt es Bartagamen und Schildkröten zu retten. Und erstaunlich viele Fische. Letzten Sommer holten wir 1300 Goldfische aus

Bilder: Keystone (3)

MANN DER WOCHE

einem Teich, dessen Besitzer eigentlich keine Tiere hielten. Wieso setzen Menschen Tiere kaltherzig aus? Man sollte meinen, die Tierhalter liebten ihre Tiere.

Viele, die ihre Schützlinge nicht mehr wollen, glauben tatsächlich, sie tun ihnen etwas Gutes, wenn sie sie freilassen — zum Beispiel ein Kaninchen am Waldrand oder eine Wasserschildkröte im See. Aber für die Tiere oder ihre Umgebung ist das oft ein Todesurteil. Einige Besitzer von exotischen Tieren wollen sich etwas beweisen, cool sein und imponieren. Wenn das nicht mehr zieht, brauchen sie das Tier nicht mehr. So etwas macht mich wütend. Ist Tierrettung generell eher eine traurige oder eine schöne Aufgabe?

Es gibt schlimme Fälle, wie das nasse, verletzte Büsi im Plastiksack, das uns gebracht wurde und nur noch erlöst werden konnte. Lustig war hingegen der nächtliche Einsatz bei einem Mann, der neben seiner Toilette eine Schlange gefunden hatte. Wir rückten aus, die Polizei ebenfalls, und am Ende standen viele Menschen in einem kleinen Bad um ein harmloses Reptil herum.

Es stimmt also, dass Schlangen durch die Abwasserrohre von einer Etage zur anderen kriechen?

Das kommt sehr selten vor. In England gab es eine Python, die wochenlang durch ein Haus geisterte und ständig in einer anderen Wohnung auftauchte. Haben Sie nie Angst bei Ihrem Job?

Nein, aber Respekt schon. Bei Giftschlangen ziehen wir immer einen Spezialisten hinzu. Da steigt auch mein Adrenalinspiegel, obwohl ich Schlangen und Spinnen liebe. Welches der beiden Tiere versetzt mehr Menschen in Panik?

Das hält sich etwa die Waage. Einmal wurden wir von panikerfüllten Müttern wegen einer Schlange zu einem Kinderspielplatz gerufen. Als wir eintrafen, war der Platz evakuiert, und die Schlange entpuppte sich als Gummitier. Ein falscher Alarm, der uns schmunzeln liess. Genau wie jene über 80-jährige Dame, die in ihrem Garten einen Igel entdeckt hatte. Sie wollte ihn im Auge behalten, doch er rannte davon. Als wir den «schnellen» Igel schliesslich fanden, war es ein grauer Bollenstein. Interview: Yvette Hettinger

FRAU DER WOCHE

Emmentaler Wand

Mutige alt Bundesrätin

Als Eishockeygoalie Martin Gerber (38) für die WM in Schweden nominiert wurde, rümpften einige die Nase. Zu unbeständig. Zu langsam. Zu alt. Doch der Emmentaler hat es allen gezeigt. Sieg gegen Schweden, Sieg gegen Kanada, Sieg gegen die Slowakei. An Gerbers Fanghand scheitert zurzeit die halbe Welt. Irgendwie scheint dem Torhüter die Rolle des Underdogs zu liegen. Als Junior war er zu schlecht für Langnau. Einige Jahre später spielte er in der NHL.

Gewalt, Kriminalität, Abhängigkeit: Drogen verursachen viel Leid. Alt Bundesrätin Ruth Dreifuss (73) möchte Suchtmittel deshalb nicht verbieten, sondern legalisieren. An Süchtige komme man nur heran, wenn diese nicht als Kriminelle im Untergrund konsumierten. Deshalb will sie als Mitglied der Weltkommission für Drogenpolitik für ein Umdenken sorgen. Ein mutiges Engagement, denn in dieser Sache hat Dreifuss so viele Gegner wie Befürworter.


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«Ich habe im Leben einen Nach 20 Monaten Arbeitslosigkeit hat Trainer Marco Schällibaum beim Fussballclub Montreal Impact sein neues Glück gefunden. 6000 Kilometer trennen ihn nun von seiner Familie. Man könne eben nicht alles haben, sagt Schällibaum, der sich zurzeit ganz auf das Abenteuer Kanada konzentriert.

Marco Schällibaum, am 6. April wurden Sie 51. Wie haben Sie Ihren Geburtstag gefeiert?

Ich war für vier Tage in der Schweiz und feierte mit meiner Frau, meiner Tochter und meinem Sohn. Das ergab sich so, weil LA Galaxy uns anfragte, ob wir das Spiel von jenem Wochenende verschieben könnten, da die Mannschaft wenige Tage zuvor noch in der Champions League gespielt hatte. Davor war ich drei Monate lang nicht mehr zu Hause. Am 6.Januar 2013 flogen Sie ganz alleine nach Kanada. Haben Sie sich nie einsam gefühlt?

Ich bin ein sehr eifriger Familienvater — da ist es nie einfach, von Frau und Kind getrennt zu sein. Ich hatte ein mulmiges Gefühl, rund 6000 Kilometer von meiner Familie entfernt zu sein. Gleichzeitig muss ich sagen, dass ich in Montreal bisher jeden Tag genossen habe. Meine Arbeit ist unglaublich interessant. Und das weiss ich zu schätzen, zumal ich kein einfaches Jahr hinter mir habe. Sie waren insgesamt während 20 Monaten arbeitslos und am Ende gar ausgesteuert.

Obwohl ich viel Zeit mit meiner Familie verbringen konnte, fühlte ich mich irgendwann nur noch als halber Mann. Deshalb tut mir diese Herausforderung unglaublich gut: Ich habe im Leben einen neuen Sinn gefunden. Die bisherige Zeit war sehr reich an Erfahrung. Es ist toll, in diesem Umfeld zu arbeiten. Wie schnell wächst der Fussballsport in Nordamerika?

Klar, hat er noch lange nicht den Stellenwert wie etwa Eishockey oder American Football. Aber die Major League Soccer ist sehr gut organisiert, davon können wir uns in der Schweiz eine Scheibe abschneiden. In den Sportteilen der Tages-

zeitungen wird zwar erst etwa ab der vierten oder fünften Seite über den Fussball berichtet. Aber wir haben unsere Fangemeinde und spielen regelmässig vor 20 000 bis 40 000 Zuschauern. Beim Training der Montreal Impact sollen täglich bis zu 50 Journalisten vor Ort sein.

Tatsächlich sind täglich viele Medienschaffende und drei bis vier Fernsehteams im Training. Man spürt einen gewissen Boom. Aber wir sind hier auch nicht in der Schweiz — Amerika ist riesig, und wir erhaschen ein kleines Stück von einem ganz grossen Kuchen. Inwiefern gibt es sportliche Unterschiede zu Europa?

Der Fussball ist hier einiges physischer. Jede Mannschaft betreibt ein offensives Pressing und versucht, den Gegner zu zermürben. Taktisch ist das Spiel zwar noch nicht auf dem Niveau von Klubs wie Bayern oder Barcelona. Aber jede Mannschaft gibt Vollgas, und darauf muss man vorbereitet sein. Ansonsten sind die Tore und Spielfelder genau gleich gross wie in Europa (lacht). Sie haben in der Schweiz insgesamt neun Klubs trainiert. Welche Erfahrung hat Sie am meisten geprägt?

Ich war fast 15 Jahre lang als Trainer tätig, ein Business, das einem sehr viel gibt. Ich hatte vier geniale Jahre bei YB, spielte mit Servette im Uefa Cup, und auch meine Zeit in Bellinzona oder Lugano war toll. Aber nicht jeder Trainer kann Erfolg haben, und jeder erlebt auch Durststrecken. In Genf war es der Konkurs oder in Lugano die Entlassung als Tabellenführer. Im Fussball gibt es die Ups genauso wie die Downs, doch Letztere machen einen stark. Ich erlebte zu-

Irgendwann während seiner langen Arbeitslosigkeit habe er


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neuen Sinn gefunden»

sich «nur noch als halber Mann» gefühlt, sagt Marco Schällibaum. Umso mehr weiss er seinen neuen Job in Montreal zu schätzen.

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«Ich bin keiner, der vor dem Fernseher einschläft. Dafür ist das Leben zu kurz.» letzt in der Schweiz eine sehr schwierige Zeit. Deshalb bin ich nun besonders motiviert und hungrig... … und besonders erfolgreich. Montreal stand nach fünf Spieltagen an der Spitze der Eastern Conference.

Der Start ist uns sicherlich geglückt. Doch von unserem Ziel, den Play-offs, sind wir noch weit entfernt. In der Major League Soccer gibt es wie in der Eishockey-oder Basketballliga ein Drafting-System und einen Salary Cap (Lohnobergrenze, Red.). Deshalb sind alle Teams sehr nahe beisammen und alles ist sehr ausgeglichen. Für Sie sind die Play-offs die Grundlage dafür, eine Vertragsverlängerung zu erhalten.

Das ist in den Medien falsch rübergekommen. Beide Seiten haben sich zunächst für einen einjährigen Vertrag entschieden. Schliesslich wollte auch ich erst einmal sehen, was da auf mich zukommt. Wenn ich Erfolg habe und mich wohlfühle, ist es irgendwann schon denkbar, dass ich einen Vertrag mit längerer Laufdauer unterschreibe.

Sie können sich also vorstellen zu bleiben?

Das kann man nie sagen. Aber das bisher Erlebte ist unglaublich reichhaltig, das Trainingslager in Orlando, die Reisen an die Auswärtsspiele — da mache selbst ich als 51-Jähriger noch grosse Augen. Ich kannte Amerika zwar schon, aber nicht so intensiv. Das ist auch für mich Neuland, und es macht riesig Spass mit diesem Team und in diesem Umfeld. Haben Sie sich mit Ihrer Familie schon über ein längeres Engagement unterhalten?

Noch nicht gross. Die Play-offs sind nun das Ziel, das am weitesten in der Zukunft liegt. Auch die Champions League wäre reizvoll, und sie wäre auch über den Gewinn des kanadischen Cups erreichbar. Da stehen wir momentan im Halbfinal, da es nur drei kanadische MLS-Klubs gibt. Aber ich will im Moment nicht von Titeln reden. Zuerst wollen wir die Playoffs erreichen — es wäre ein Novum in der Geschichte der Montreal Impact. Mit welchem Spieler aus der Raiffeisen Super League würden Sie Ihre Mannschaft gerne verstärken?

Bilder: The Canadian Press, Keystone

Erster Schweizer Trainer in der Major League Soccer Marco Schällibaum (geboren am 6. April 1962) gab sein Debüt als Spieler 1980 in der Nationalliga A bei den Zürcher Grasshoppers. Fünf Jahre blieb er dem Klub treu, dann wechselte er zum FC Basel, später kickte «Schälli» sechs Jahre in Genf bei Servette. Seine Karriere als aktiver Spieler beendete er 1995 beim FC Luzern. 31 Mal stand der Verteidiger für die Schweizer Nationalmannschaft im Einsatz. Nach seiner Spielerkarriere wurde Schällibaum Trainer. Er begann als Assistenztrainer beim FC Basel, 2001 führte er die Berner Young Boys zurück in die höchste Spielliga. Weitere Stationen des Zürchers waren Servette, Concordia Basel, der FC Sion, FC Schaffhausen und die AC Bellinzona. Zuletzt trainierte er den FC Lugano, wo er im Mai 2011 entlassen wird, obwohl der Klub zu jenem Zeitpunkt an der Tabellenspitze der Challenge League steht. Danach kommt lange nichts. Schällibaum findet keinen Trainerjob mehr, muss stempeln gehen. Im Januar 2013 wendet sich das Blatt: «Schälli» wird Cheftrainer des kanadischen Vereins Montreal Impact, der in der nordamerikanischen Profiliga Major League Soccer spielt.

Erfolgreicher Start: Das Team von Marco Schällibaum hat in den ersten zehn Spielen sechs Siege geholt.

Das ist aus dem Stegreif schwierig zu beurteilen. Und es wäre nicht sehr seriös, wenn ich hier einen einzelnen Kandidaten herauspicken würde. Wir werden auf dem Transfermarkt erst im Juli wieder aktiv — bis dahin kann noch viel passieren, und es muss noch viel mehr zusammenpassen. Aber klar gibt es Kandidaten — das ist nur logisch, wenn ja auch der Trainer ein Schweizer ist. Viel wichtiger ist für mich aber, dass die Arbeit mit meinem Team erfolgreich ist. Bleibt bei so viel Fussball eigentlich auch Zeit für andere Sportarten?

Ich geniesse den Fussball immer noch sehr intensiv. Aber ich war auch schon bei einem Eishockeyspiel der Montreal Canadiens, wenn ich einen Tag oder einen Abend frei hatte. Ich will mich auch in anderen Dingen weiterbilden und geniesse meine Freiräume. Ich bin keiner, der vor dem Fernseher einschläft — dafür ist das Leben zu kurz. Sie scheinen in Kanada sehr glücklich zu sein.

Absolut, das bin ich. Es ist ein Abenteuer. Und manchmal überkommt mich auch der Blues, weil mir meine Familie fehlt. Aber dann denke ich an das letzte Jahr zurück, als ich keine Arbeit hatte und sogenannte Freunde mich im Stich liessen. Dann ist mir sofort wieder klar, dass ich mich wirklich glücklich schätzen darf. Text: Dominic Ledergerber Bilder: Christinne Muschi

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Sein erster Klub: Von 1980 bis 1985 spielte der junge Marco Schällibaum für die Zürcher Grasshoppers.

Neben Marcel Koller und Lucien Favre: Migrosmagazin.ch stellt Schweizer Fussballtrainer vor, die weitab der Heimat erfolgreich wirk(t)en. Zum Beispiel in Südkorea.


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UELI STECK

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NR. 20, 13. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

SERIE: UELI STECK IM HIMALAYA Rückblick auf eine schwierige Zeit Der Weltklassebergsteiger Ueli Steck hat sich entschieden, nach Auseinandersetzungen mit Sherpas seine Himalaya-Expedition abzubrechen, und ist nach Hause zurückgekehrt.

Der grosse Kämpfer ganz verletzlich

Extrembergsteiger Ueli Steck ist aus dem Himalaya zurückgekehrt. Enttäuscht, ratlos und traurig. Erstmals erzählt er, was er wirklich vorhatte am Berg der Berge. Und weshalb er ohne Ziele nicht leben kann.

S

Mit dem Gleitschirm in der Luft: «Dort oben habe ich Frieden.»

ein iPhone klingelte permanent und an der Haustür im selbst gezimmerten Chalet oberhalb von Ringgenberg BE ist auch der Teufel los. Da läutet eine «Blick»-Journalistin, die unangemeldet ein Interview mit Ueli Steck will. Danach taucht ein Journalist des «Berner Oberländers» auf, nur wenig später soll der nunmehr bekannteste Bergsteiger der Schweiz dem deutschen Nachrichtenmagazin «Spiegel» und dem Magazin «The New Yorker» Fragen beantworten. Der amerikanische Journalist reiste dafür gleich aus den USA an. BBC und der arabische TV-Sender Al Jazeera führten bereits Gespräche, und am 14. Mai stellt sich Steck im «Club» des Schweizer Fernsehens den Fragen. Kurz: Seit sich Ueli Steck entschieden hatte, auf die Besteigung des Mount Everest zu verzichten und in die Schweiz zurückzureisen, wurde der gebürtige Emmentaler von einer gewaltigen medialen Lawine erfasst. «Ich habe seit meiner Rückkehr vor gut einer Woche kaum drei Stunden am Stück geschlafen. Was passiert ist, geht nicht spurlos an mir vorüber», sagt Ueli Steck. Der Ausdruck in seinem Gesicht verrät es: Vor seiner Abreise zum Himalaya strahlte er Zuversicht und eine positive Anspannung aus. Jetzt, beim Fotografieren, fällt es ihm schwer, wenigstens ansatzweise seinen Mund zu einem Lächeln zu formen. Seine Schultern scheinen Zentner zu tragen. Der so er-

folgsverwöhnte Bergsteiger erlebt die schwärzeste Zeit seines Lebens: «Ich habe das Vertrauen in die Menschen verloren.» Er zückt sein iPad und liest die teils gehässigen Leserkommentare auf Onlineforen. Und ist fassungslos. Der einzige Vorwurf, den sich Ueli Steck heute rückblickend macht: «Wenn ich gewusst hätte, dass die Begegnung mit den Sherpas derart ausarten würde, wären wir auf die Westschulter ausgewichen. Solche Konfrontationen am Berg waren das Letzte, was ich wollte.» Immerhin erhält er Schützenhilfe von Bergsteigerlegende Reinhold Messner. In einem Interview mit der «Schweizer Illustrierten» verurteilt der Südtiroler «die touristischen Gruppenreisen, die man kommerzielle Expeditionen nennt». Und weiter: «Steck und sein Begleiter Moro haben eine Art Vorrecht, weil sie wirklich etwas Eigenständiges, etwas Schwieriges vorhatten und nicht nur auf dem Normalweg auf den Everest steigen wollten. Aber natürlich gehört der Berg niemandem.»

Zwei 8000er in drei Tagen – ohne künstlichen Sauerstoff Ueli Steck betont, seine Expedition hätte eine Bewilligung für die Besteigung des Everest gehabt. Für das Papier musste er 40 000 Franken bezahlen. Und erstmals verrät der 36-jährige Ausnahmeathlet, was er wirklich vorhatte: «Wir wollten nach der Besteigung des Everest via Hornbein-Couloir zum Lhotse

hoch.» Der Plan des Berners sah vor, zwei Achttausender zu bezwingen und sich während drei bis vier Tagen auf mindestens 8000 Meter über Meer aufzuhalten — und das ohne künstlichen Sauerstoff. Wenn er für diese Expedition kritisiert werde, könne er damit leben. «Nicht akzeptieren kann ich jedoch, wenn Leute mich dafür verurteilen, was am Berg geschehen ist.» Der Everest habe sowohl für kommerzielle als auch für individuelle Expeditionen wie Stecks «No 2 Limits» Platz. Der Bergsteiger ist den Tränen nahe, wenn er sagt: «Ich war fit wie ein Turnschuh, ging ohne zusätzliche Akklimatisierung in nur vier Stunden von 6500 auf 7500 Meter hoch, bekam nicht mal Kopfweh.»

Ueli Steck fragt sich: Wer ist wirklich ehrlich zu mir? Auch die äusseren Bedingungen waren ideal: «Das Wetter war super. Wir haben ein Jahr lang unter grossen Entbehrungen trainiert und hätten unser Projekt geschafft.» Doch statt die Früchte seiner Arbeit zu ernten, hängt er nun zu Hause seinen Gedanken nach. Die grösste Frage, die ihn nun beschäftigt: Wer ist wirklich ehrlich zu ihm? In diesen schwersten Stunden geht Ueli Steck regelmässig joggen, teilweise begleitet von seiner sportlichen Frau Nicole (34). «Das ist momentan das Einzige, was mich freut im Leben.» Vor acht Tagen rannte er mit ihr den Interlakner


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 20, 13. Mai 2013 |

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Ungewisser Blick in die Zukunft: Noch weiss Ueli Steck nicht, was er als Nächstes machen will.

Hausberg Harder hoch und flog anschliessend mit dem Gleitschirm zurück. «Dort oben habe ich Frieden.» Erstmals glänzen seine Augen wieder. Seine Faszination und Leidenschaft für die Berge sind geblieben. Und doch müs-

se er sich grundsätzlich überlegen, ob und wie er mit dem Bergsteigen weitermachen soll. Ursprünglich habe er geplant, im Herbst den 8091 Meter hohen Annapurna hochzuklettern. «Ich muss ein Ziel haben, sonst gehe ich zugrun-

de», begründet er. Irgendwann, so hofft er, komme seine Motivation wieder zurück. Vielleicht hilft ihm ein Sprichwort: Die Zeit heilt alle Wunden. Text: Reto E. Wild Bild: Simon Iannelli


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Volker Reinhardt, in seinem neuen Film «Der grosse Kanton» schlägt Viktor Giacobbo vor, Deutschland solle doch einfach der Schweiz als neuer Kanton beitreten, dann könnten all die Nachbarschaftszänkereien zu Flugbewegungen, Daten-CDs und Bankgeheimnis einvernehmlich intern geregelt werden. Was halten Sie von der Idee?

Das ist ein hübscher intelligenter Scherz. Und gar nicht so weit hergeholt, immerhin haben sich solche Beitrittsfragen in der Geschichte immer wieder gestellt. Zum Beispiel waren die Mailänder 1512 durchaus geneigt, der Eidgenossenschaft beizutreten. Die hatten allerdings damals schon 100 000 Einwohner, Zürich gerade mal 5000. Ein zu grosser Brocken für die Schweiz also, genauso wie Deutschland heute. Aber in Süddeutschland gibt es bestimmt Kreise, die anschlussbereit wären. Und Vorarlberg wäre 1919 gerne der Schweiz beigetreten, doch daraus wurde bekanntlich nichts. Die Schweizer nehmen nicht jeden.

In der Tat, können sie ja auch nicht. Schon damals stand ein Beitritt zur Schweiz übrigens für die Freiheit der kleinen Leute, für das Abschütteln von lästigen Zwängen und teuren Abgaben. Statt eines Beitritts von Deutschland zur Schweiz wäre es vielleicht einfacher, die Deutschschweiz schlösse sich Deutschland an, die Romandie Frankreich und das Tessin Italien. Et voilà: La Suisse n’existe pas.

Auch dieses Szenario ist historisch diskutiert worden. 1798 etwa hätte das Tessin der Republik Norditalien beitreten können. Letztlich entschied man sich dagegen, weil man dann zu sehr in einem grossen Ganzen aufgegangen wäre. Das-

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selbe gilt heute: Man fährt zusammen besser denn als kleiner Teil in einem grösseren Ganzen, wo man viel weniger Einfluss hat. Was hätte die Deutschschweiz davon, ein weiteres Bundesland von Deutschland zu werden? Für den Zürcher Flughafen wäre das vielleicht von Vorteil.

Das glaube ich nicht, die Süddeutschen hätten dann tendenziell weniger Hemmungen und müssten auf keine internationalen Beziehungen Rücksicht nehmen. Es ergäben sich bei einem Zusammenschluss auch rasch grosse Unvereinbarkeiten, weil man halt doch sehr verschieden ist. Die Romandie im französischen Präfekten-Zentralstaat — undenkbar! Die Deutschschweiz in einem Deutschland, das grosse Teile seiner Souveränitätsrechte an die EU abgetreten hat — undenkbar. Ihre Analyse in der «NZZ am Sonntag» letzten Dezember, weshalb sich die beiden Völker nicht verstehen, war bestechend: Man lebt bezüglich der Haltung zu Staat, Volk und Sprache historisch bedingt in zwei verschiedenen Welten. Erstaunlich eigentlich, dass man sich so lange so gut verstanden hat, nicht?

Ich finde nicht, dass das Verhältnis schlechter geworden ist. Man redet einfach mehr darüber und trägt die Differenzen in einem anderen Stil aus als früher. Und es war vielleicht immer schon weniger eine Freundschaft als eine Zweckehe, die beiden Seiten Vorteile brachte. Trotz der aktuellen Streitereien und wechselseitigen Vorwürfe ist der Respekt voreinander aber weiterhin hoch. Man achtet sich gegenseitig als Erfolgsmodell.

«Für die deutsche Linke ist die Schweiz ein verdächtiges Paradies.»

Nr. 20, 13. Mai 2013 | migros-magazin |

Hat das Image der Schweiz nicht doch etwas gelitten in den letzten Jahren? Stichwort Schwarzgeld und Rosinenpicken.

Es gab in Deutschland je nach Weltanschauung schon immer ein positives und ein negatives Bild der Schweiz, die parallel nebeneinander existierten. Für die deutsche Linke ist die Schweiz ein verdächtiges Paradies. Sie findet, der Wohlstand des Landes sei unnatürlich und mit unlauteren Mitteln auf Kosten anderer erwirtschaftet worden. Auch das Klischee der verknöcherten, isolationistischen, immer etwas verspäteten Schweiz gibt es schon seit 500 Jahren. Auf wertkonservativer Seite hingegen dominieren positive Bilder: die Schweiz als Land, das nicht alle Moden mitmacht, das sorgfältig auswählt, was in Europa gut ist und was nicht, das wertbeständig und eigenständig ist. Beiden Bildern gemeinsam ist eine Art Basisanerkennung: Deutschland sieht sich seit den 50er-Jahren als das Erfolgsmodell Europas — die Schweiz gehört zu den wenigen Ebenbürtigen. Für die wertkonservative liberale Seite ist sie bis heute ein Vorbild. Das klingt ja doch recht positiv.

Durchaus. Schaut man historisch auf negative Schweizbilder zurück, sollte man sich von kritischen Tönen auch nicht zu sehr irritieren lassen. Im 16. Jahrhundert wurde der Eidgenossenschaft vorgeworfen, ausserhalb der europäischen Werteordnung zu stehen, weil man keinen Adel hatte und keine Fürsten anerkannte, weil kleine Leute mehr sein wollten, als sie waren. Letztlich erwies sich all das als ziemlich zukunftsträchtige Position.

«Weniger eine Freundschaft als eine Zweckehe»

Das Verhältnis zwischen Schweizern und Deutschen ist ein Dauerbrenner – gerade macht es Viktor Giacobbo zum Thema in seinem neuem Film «Der grosse Kanton». Der deutsche Historiker Volker Reinhardt erklärt, weshalb die Deutschen in vielen Belangen anders ticken als wir.


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«Der grosse Kanton» Im Kino hat sich Viktor Giacobbo (61) in den letzten Jahren rar gemacht. Sein neuer Film «Der grosse Kanton» ist anders als «Undercover» (2005) oder «Ernstfall in Havanna» (2002) keine fiktionale Geschichte, sondern ein satirischer Dokumentarfilm. Darin konfrontiert der Satiriker prominente Akteure auf beiden Seiten der Grenze mit der Idee, dass Deutschland der Schweiz doch als neuer Kanton beitreten könnte, um die diversen aktuellen Streitpunkte einvernehmlich zu lösen. Viktor Giacobbo, Das ist umso unterhaltsamer, als es Giacobbo Regisseur und gelungen ist, nicht nur prominente Schweizer Satiriker wie Bundesrätin Doris Leuthard, FDP-Präsident Philipp Müller oder Germanist Peter von Matt vor die Kamera zu locken, sondern auch einige Schwergewichte der deutschen Politik, wie den früheren grünen Aussenminister Joschka Fischer, den Linkspartei-Chefdenker Gregor Gysi und den Co-Chef der Grünen Cem Özdemir. Selbst der abtretende Schweizer US-Botschafter Donald Beyer lässt es sich nicht nehmen, augenzwinkernd-ernsthaft darüber zu spekulieren, wie das dann wohl wäre und ob nicht, wenn man schon dabei ist, die USA der Schweiz auch gleich noch beitreten könnte. «Der grosse Kanton» läuft ab 16. Mai in den Schweizer Kinos

Wie kommt es, dass sich Deutschland und die Schweiz gerade in ihrem Verhältnis zum Staat so unterschiedlich entwickelt haben?

Der deutsche Geschichtsprofessor Volker Reinhardt lebt seit über 20 Jahren in der Schweiz.

Ein Wendepunkt war die Aufklärung im 18. Jahrhundert. Deutsche Intellektuelle haben damals den Staat zu etwas gemacht, was er nie zuvor gewesen ist: zum Löser aller Konflikte, zum ordnenden Element der menschlichen Existenz schlechthin. Sie haben sich vom Staat auch in eigener Sache viel erhofft, sie sahen sich als moralische Elite und wollten zur Führungsschicht gehören. Ihre Idee war eine Art aufgeklärter Absolutismus, in dem ein erleuchteter Fürst den Fortschritt bringt. Dieses Modell hat die Deutschen stärker überzeugt, weil sie solche Herrscher vor Augen zu haben glaubten — im Gegensatz zu den Schweizern. Die Deutschen glauben bis heute leidenschaftlich daran, dass der Staat alle Konflikte in der Gesellschaft und in wirtschaftlichen Lebensbereichen aus der Welt schaffen kann. Die Schweizer hingegen sind staatsskeptischer geblieben und setzen bezüglich gesellschaftlicher Fortschritte eher auf kleinräumige Strukturen und Einzelpersonen. Erstaunlich ist ja, dass diese Staatsgläubigkeit in Deutschland noch immer stark ist, obwohl man mit den Nazis und in der DDR mit den Kommunisten sehr üble Staatserfahrun-

«Der Respekt voreinander ist weiterhin hoch. Man achtet sich gegenseitig als Erfolgsmodell.»


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gen erlebt hat. Warum traut man dem Staat noch immer über den Weg?

Weil man keine besseren Alternativen gefunden hat … … und dem Volk noch weniger traut?

Genau. Die Idee, dass der Mensch zu den richtigen Werten hin erzogen werden muss, ist eine sehr deutsche Tradition. Und nur dem Staat traut man zu, dass er das schafft. Dieser Erziehungsgedanke war lange konservativ dominiert, ist aber nach dem Zweiten Weltkrieg eher nach links gerutscht, Stichwort Steuerhinterziehung: Man muss den Menschen kontrollieren, sonst neigt er dazu, die Gesetze zu übertreten und aus dem Ruder zu laufen. Nehmen Sie den Slogan der Sozialdemokraten im aktuellen Wahlkampf: «Das Wir entscheidet.» Das Wir steht über dem Ich, und um sicherzustellen, dass das so bleibt, muss man das Ich kontrollieren. In der Schweiz hingegen räumt der Staat seinen Bürgern einen viel grösseren Vertrauensvorschuss ein.

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Politisch hat man den Eindruck, das Verhältnis zwischen Deutschland und der Schweiz habe sich ein bisschen abgekühlt nach der Abwahl von Kanzler Kohl und sei so richtig erkaltet unter Kanzlerin Merkel. Sehen Sie das auch so? Und was ist da passiert?

Auf oberster politischer Ebene war das wohl so. Die Frage ist nun, inwiefern das Verhalten von Politikern das tatsächliche Klima widerspiegelt. In erster Linie sind das ja Inszenierungen, und die sind frostiger geworden. Dennoch bin ich skeptisch, ob sich das Verhältnis wirklich verschlechtert hat, dazu sind die gemeinsamen Interessen zu wichtig. Die Suppe wird also nicht so heiss gegessen, wie sie gekocht wird.

«In Deutschland wären die Reaktionen sicher noch viel heftiger, wenn derart viele Fachkräfte ins Land strömen würden.»

Richtig. Man darf auch nicht vergessen, dass die Schweiz eher zufällig zwischen die Fronten des deutschen Wahlkampfs geraten ist. Grund dafür ist die Finanzkrise, die stark mit der Steuerfrage verknüpft ist. Da lässt sich die Schweiz natürlich wunderbar als Feindbild aufbauen. Trotzdem bleibt sie ein Neben-

Nr. 20, 13. Mai 2013 | migros-magazin |

schauplatz — nach den Wahlen wird sich die Lage beruhigen. Was nicht heisst, dass das jetzt gescheiterte Steuerabkommen doch noch durchkommt. Etwas hat sich aber verändert: Seit mit der Personenfreizügigkeit Tausende von Deutschen die Schweiz fluten, fühlt man sich in Teilen des Landes irgendwie umzingelt. Und offenbar kriegen das einige Deutsche auch durchaus zu spüren.

Auch das gab es schon mal, nämlich um die Zeit des Ersten Weltkriegs herum. Schon da gab es viele Deutsche und generell viele Ausländer in der Schweiz. Trotz einiger schroffer Töne reagiert man heute allerdings relativ gelassen darauf. Ich finde es zudem legitim, gewisse Fragen zu stellen — in Deutschland wäre es nicht anders. Die Reaktionen wären dort sicher noch viel heftiger, wenn plötzlich derart viele gut ausgebildete Fachkräfte ins Land strömen würden. Eine solche Abwehrreaktion muss auch gar nicht rechtslastig sein. Die Frage, ob es an Schweizer Universi-

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migros-magazin | Nr. 20, 13. Mai 2013 |

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Auch für die Karikaturisten ist das Verhältnis zwischen Schweizern und Deutschen ein dankbares Thema.

täten deutsche Netzwerke gibt, fand ich zum Beispiel legitim. Die Sorge scheint mir aber unbegründet, weil bei Berufungsverfahren die Nationalität generell nur eine kleine Rolle spielt. Ich kanns nicht beweisen, aber ich habe nicht den Eindruck, dass Deutsche systematisch Deutsche nachholen.

Trotzdem hat die SVP die Deutschen als Feindbild entdeckt. Ein Alarmzeichen?

Die Partei knüpft damit nur an gewachsene Traditionen an. Dieses Feindbild hat es schon immer gegeben. Und das rege benutzte Feindbild des kriminellen Ausländers ist viel stärker und bewirkt auch mehr.

Nun hat der Bundesrat ja entschieden, die Ventilklausel für die ganze EU anzuwenden. Ist das eine kluge Idee oder etwas hilflos?

Generell steuert die Schweiz aus meiner Sicht einen sehr pragmatischen Kurs, das gilt auch in diesem Fall. Wenn die Anwendung der Ventilklausel dazu beiträgt, Ängste zu besänftigen und radika-

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interview

len Kräften den Wind aus den Segeln zu nehmen, dann ist es vermutlich vernünftig, das zu tun. Der Schaden gegenüber der EU wird sich in Grenzen halten?

Klar hat es Irritationen hervorgerufen, aber das wird keine grösseren Folgen haben.Auch andere Länder haben schliesslich schon Begrenzungen erwogen oder sogar eingeführt. Hinter der Fassade der EU spielen viele nationale Egoismen. Die Schweiz muss nun wirklich keine Angst davor haben, ihre nationalen Interessen zu vertreten, die anderen tun es genauso. Ausserdem hat die EU im Moment grössere Probleme. Es braucht also keine radikalen Lösungen, wie Sie etwa Viktor Giacobbo in seinem Film vorschlägt?

Nein, jedes Land geht aus seiner gewachsenen Tradition heraus seinen Weg, und das ist völlig in Ordnung. Wir sollten bösartige Polemiken und plakative Anklagen vermeiden. Aber dass man

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Nr. 20, 13. Mai 2013 | migros-magazin |

eine Konkurrenz der Werte und der politischen Modelle frei und offen austrägt, ist an sich etwas Gutes. Es muss keine dauernde Harmonie herrschen. Harmonie kann auch einschläfern. Sie sind ja selbst ein Deutscher in der Schweiz. Was erleben Sie so?

Meine Frau und ich haben hier in Freiburg noch nie etwas Negatives erlebt, weder privat noch beruflich. An Schweizer Universitäten sind die Hierarchien flacher, die Umgangsformen lockerer, man duzt sich schneller. Wir sprechen beide französisch. Und auch wenn ich meinen Unterricht hier auf Deutsch halte, können in meinen Seminaren Arbeiten auf Französisch oder Italienisch eingereicht werden. Empfinden Sie sich als komplett assimiliert?

Völlig. Es ist immer eine Gratwanderung zwischen Anpassung und einer gewissen Selbstbehauptung. Zentral aber ist, die Regeln zu akzeptieren. Und das tun wir. Denn wenn wir Besuch aus Deutschland

JA

Deutscher historiker an der Uni Fribourg Volker reinhardt (58) ist Professor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Fribourg. Der Deutsche aus Schleswig-Holstein wohnt seit 1992 mit seiner Frau in der romandie und hat zuvor länger in Süddeutschland und italien gelebt. Er ist ein ausgewiesener Experte der italienischen renaissance, beschäftigt sich aber auch intensiv mit deutscher und Schweizer Geschichte.

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menschen

migros-magazin | Nr. 20, 13. Mai 2013 |

bekommen, höre ich immer: «Ihr habt euch ja völlig helvetisiert!» (lacht) Was empfinden Ihre Gäste als so helvetisiert?

Eine etwas kritischere Haltung gegen­ über Deutschland zum Beispiel. Und grössere Sympathien für das Schweizer System. Ich will nicht sagen, dass ich beim Steuerhinterziehungsthema alles richtig finde, was die Schweiz macht. Aber ich mag die Kleinräumigkeit hier, die Art zu diskutieren und zu kommuni­ zieren. Halten Sie persönlich die Schweiz für das bessere System?

Nicht in jeder Hinsicht, aber insgesamt schon. Ich sehe hier mehr Augenmass, mehr skeptische Zurückhaltung gegen­ über dem Zeitgeist. Als Historiker schät­ ze ich das. Mich ärgert der Totalitäts­ anspruch der Gegenwart. Wir neigen dazu, sie viel zu wichtig zu nehmen, dabei wird sie sehr schnell zur Vergan­ genheit. Heute lachen wir, wenn wir die Schlaghosen und die Frisuren der

70er­Jahre sehen; in ähnlicher Weise wird sich auch unsere Gegenwart im Nachhinein relativieren und sich der Konkurrenz mit anderen Zeiten stellen müssen. Eigentlich müssten Sie sich mit Ihrer Einstellung doch einbürgern lassen, oder?

Wenn es nur nicht so umständlich wäre! Ich werde jetzt bald 59 und habe keine grosse Lust, mich da noch irgendwel­ chen historischen Prüfungen zu unter­ ziehen. Wenn es sich mit vernünftigem Aufwand machen lässt, dann gerne. Wobei mir die Nationalität eigentlich nicht so wichtig ist. Gibt es trotz der erfolgreichen Assimilation Dinge und Eigenheiten in der Schweiz, die Sie gewöhnungsbedürftig finden? Das Altpapier immer brav rechtzeitig zusammenbinden?

Der Müllterror in Schwaben ist viel schlimmer! Alleine in Freiburg im Breis­ gau gibt es so viele verschiedenfarbige Tonnen dafür. Nein, das ist kein Prob­ lem. Manchmal fühle ich mich ein biss­

chen ausgeschlossen, wenn ich mit zwei Deutschschweizer Kollegen unterwegs bin und die dann untereinander Schwei­ zerdeutsch sprechen. Ich verstehe es zwar, aber es fühlt sich dennoch seltsam an. Und man könnte Konflikte ruhig et­ was offener austragen. So sympathisch es ist, immer einen Konsens zu suchen und Gräben zuzuschütten, so befruch­ tend kann es sein, wenn Meinungen auch mal etwas härter aufeinanderprallen. Dazu könnte man hier etwas mehr Mut haben. Der Konsens wird dadurch nicht gefährdet.

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«Die Schweiz muss keine Angst davor haben, ihre Interessen zu vertreten, die anderen tun es genauso.»

Interview: Ralf Kaminski Bilder: Ruben Wyttenbach

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kolumne

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Nr. 20, 13. Mai 2013 | migros-magazin |

Der hausmann

Tag der Arbeit Bänz Friedli hat Ferien gemacht. Beinahe.

In einer kühlen Brise, die von der Elbe her weht, flattern draussen rote Fahnen, Tausende marschieren und singen: «Völker, hört die Signale!» Drinnen lauschen wir dem samten gurgelnden Orgelspiel. Ausgerechnet am Tag der Arbeit hats uns in die Bänke der Hauptkirche Sankt Michaelis verschlagen, zur Mittagsandacht. In den Frühjahrsferien in Hamburg wars. Eine Barockkirche, aussen backsteinern und eher unscheinbar, innen hinreissend schön. Sie hat Bränden und Kriegen getrotzt, wurde niedergebombt und wiederaufgebaut. Wenn der Kirchenmusikdirektor kurz nach zwölf Uhr in die Tasten greift — Bach in D-Dur —, stehen Raum und Zeit still, und ich sage Ihnen: Nehmen Sie keine Drogen! Besuchen Sie stattdessen den «Michel». Das fährt genauso ein. So nennen sie ihr Wahrzeichen, droben in der Hansestadt: den «Michel». Fünf Orgeln stehen darin, eine davon ist unsichtbar in einem Dachstock über dem Gewölbe angebracht, ihr Klang dringt wie aus einer anderen Welt durch eine Öffnung in der Decke in den Innenraum, buchstäblich entrückt. Und wenn der Organist dann alle Orgeln aufs Mal erklingen lässt, indem er sie vom sogenannten Generalspieltisch aus bedient, weiss man nicht mehr, wo oben und unten, vorn und hinten ist — und geht ganz auf in der Musik. Ich lehne mich zurück, bestaune den hellen, ganz in Weiss gehaltenen Raum, reich ornamentiert,

«Krampfen ist etwas Schöpferisches.» lasse meinen Blick über Säulen, Emporen, Fensterbögen und gewundene Treppen gleiten, geblendet vom Sonnenlicht, das von allen Seiten in die Kirche dringt. Nun sagt die Pastorin, eine besonnene Frau mit sonorer Stimme, passend zum 1.Mai, der Herrgott sei der erste Büezer gewesen sei. Sie sagt natürlich Malocher, nicht Büezer, und erklärt sogleich, dass der Ausdruck Maloche vom hebräischen Wort für Arbeit und Schöpfung stamme: der Schöpfer, ein Krampfer. Was ja umgekehrt hiesse, dass wir uns das alltägliche Krampfen als etwas Schöpferisches vorstellen dürfen, und das gefällt mir. Dann wäre Nasenböögge von der Unterseite des Lavabos klauben, angefaulte Zwiebeln aussortieren, unglättbare Hosen bügeln (die mit dem

neuen Schnitt und den gerundeten Hosenbeinen!), Kackspuren aus der WC-Schüssel schrubben und beschämt Silberfischchen aus Zimmerecken tilgen — dann wäre all dies gar keine Scheissbüez. Danke, Frau Pastorin! Das muss ich mir merken fürs nächste Mal Wäschesortieren. (Schwägerin Marianne befand übrigens, man solle einfach einen Stapel mit allen Wäschestücken machen, die man niemandem zuordnen könne, den Stapel auf dem Stubentisch platzieren, und die Familie — in ihrem Fall: Ehemann und erwachsener Sohn — könnte sich dann selber bedienen. Nur will dann manches beiden und manches keinem von beiden gehören, Shirts und Socken bleiben tagelang liegen. Das kanns ja auch nicht sein.) Item, in der Kirche Sankt Michaelis setzt der Organist wieder an, spielt eine Fuge in a-Moll von Johannes Brahms, einem Hamburger. Vor mir, hinter und neben mir geben sich die Leute der wundersamen Klangwelt hin, baden gleichsam darin. Ich aber habe noch immer das Wort Maloche im Ohr, und während ich den Blick wieder schweifen lasse über all die Simse und Verzierungen, die kunstvollen Goldränder, die Säulenvorsprünge und Leuchter in luftiger Höhe, plagt mich nur eine Frage: Himmel, wer staubt das alles ab? Bänz Friedli (48) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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NR. 20, 13. MAI 2013 | migros-magazin |

Auf einem Gasgrill lässt sich bequem ein Dreigangmenü zubereiten: Outdoorchef Citygrill 420, Fr. 229.– Erhältlich bei Migros Do it + Garden

Für die Liebste das Beste vom Rost E

gal, ob Gas-, Holzkohleoder nur ein einfacher Rost — von einem Grill scheint eine eigentümliche Magie auszugehen. Da werden selbst beim modernen Stadtmenschen des 21. Jahrhunderts Urinstinkte geweckt. Ein Grill bringt Männeraugen sofort zum Leuchten und verwandelt den Mann in den urigen Jäger und Sammler. Das bestätigt eine kleine Studie, die untersucht hat, was es mit dem Geschlechterverhältnis am Rost auf sich hat: Grillieren

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und der Umgang mit Fleisch, Feuer und Grillzange sind eindeutig Männersache. Freilich, die Zeit der Mammutkeulen ist seit dem Aussterben des urzeitlichen Rüsseltiers zwar vorbei. Heute verführt ein Mann seine Angebetete viel subtiler. Also, liebe Männer, zeigt, was ihr könnt, und zaubert eurer Liebsten ein edles Dreigangmenü vom Grill! Zur Vorspeise serviert er der Dame etwa einen Doradensalat. Und wenn er es fertigbringt, den Fisch fachmännisch zu filetieren,

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hat er bei ihr schon gepunktet. Die Jalapeños bringen etwas Feuer in die Sache, die Zitrone das nötige Quantum Spritzigkeit. Genauso solls in der Liebe sein. Diese Ingredienzen finden im Hauptgang ihre Fortsetzung: Da bringen Pfeffer und Knoblauch die nötige Würze, der Kreuzkümmel den Pfiff und der Honig die Harmonie. Und damit die Liebe Bestand hat, fehlt noch das Dessert, denn jede Liebe braucht ein bisschen Schmelz. Text: Dora Horvath

Pane Passione classico, 420 g, Fr. 3.50

Bilder: Mirjam Graf; Styling: Esther Egli

ein Grill ist vielseitig einsetzbar. man kann so auch ein edles Dreigangmenü zubereiten.

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migros-magazin | NR. 20, 13. MAI 2013 |

grillieren | 41

Lammnierstück mit Tomaten und Knoblauchbaguette Hauptgericht für 4 Personen 1 EL flüssiger Honig 3 EL Olivenöl 500 g Cherrytomaten am Zweig Salz, Pfeffer 1 Baguette Ail à 240 g, tiefgekühlt, aufgetaut 4 Lammnierstücke à ca. 150 g 1 TL Kreuzkümmel Honig und Öl mischen. Tomaten in eine Grillschale legen. Mit Honigöl bestreichen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Baguette in Alufolie einpacken. Tomaten und Baguette bei mittlerer Hitze 15–20 Minuten grillieren. Lamm mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen. Lamm bei mittlerer Hitze circa 7 Minuten grillieren. Lamm in Alufolie einpacken und circa 10 Minuten beiseitestellen. Fleisch auspacken und in Tranchen schneiden. Mit Tomaten und Brot anrichten. Zubereitung ca. 30 Minuten Pro Stück ca. 34 g Eiweiss, 34 g Fett, 36 g Kohlenhydrate, 2450 kJ/590 kcal Rezepte

Sélection Fleur de Sel, 75 g, Fr. 6.60

Aperito Hugo mit Holunderblüte und Minze, 20 cl, Fr. 1.40

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NR. 20, 13. MAI 2013 | migros-magazin |

Der Vorteil eines edlen Menüs vom Grill: Der Gastgeber kann sich die ganze Zeit seinen Gästen widmen und muss nicht ständig in die Küche verschwinden.

Doradensalat mit Avocado Vorspeise für 4 Personen 2 Doraden à ca. 500 g, 1 mittelreife Avocado, 1 Zwiebel, ½ Bund Basilikum, 4 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, 1 EL Jalapeños, 1 Zitrone Dorade bei mittlerer Hitze circa 15 Minuten grillieren. Fisch vom Grill nehmen und abkühlen lassen. Avocado halbieren, Kern und Schale entfernen. Fruchtfleisch in circa 5 mm dicke Scheiben schneiden. Avocado bei mittlerer Hitze 5–8 Minuten grillieren. Fischfleisch von den Gräten streifen und in grobe Stücke teilen. Zwiebel und Basilikum hacken. Zwiebel, Basilikum, Öl und Fischstücke mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fischsalat mit Jalapeños auf Avocadoscheiben anrichten. Zitrone vierteln und dazu servieren. Zubereitung ca. 30 Minuten Pro Stück ca. 22 g Eiweiss, 38 g Fett, 2 g Kohlenhydrate, 1800 kJ/440 kcal

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migros-magazin | NR. 20, 13. MAI 2013 |

Doraden, auch Goldbrassen genannt, lassen sich ganz einfach filetieren. Mit einem Messer schneidet man eine Linie von der Schwanzflosse bis zum Kopf (hierbei Haut nur einritzen, ohne das Fleisch zu verletzen). Dann hebt man die Haut seitlich weg. Jetzt lassen sich die Filetstücke von den Gräten mit Messer und Gabel wegheben. Danach kann man Gräten und Kopf einfach entfernen.

Grillierte Ananasscheiben mit Glace, Lavendel und Pfefferminze Dessert für 4 Personen 2 Dosen Ananasscheiben à 140 g, 1 EL Zitronensaft, 1 EL Lavendelblüten, 4 Kugeln Glace, z.B. Vanille oder Erdbeer, ½ Bund Pfefferminze Ananas in ein Sieb giessen, Saft auffangen. Saft mit Zitronensaft und Lavendel in ein Pfännchen giessen. Auf dem Grill zur Hälfte einkochen lassen. Ananasscheiben circa 10 Minuten grillieren. Mit Glace und Lavendelsirup anrichten. Mit Pfefferminze garnieren. TIPP Lavendel kann auch durch Zitronenthymian oder Pfefferminze ersetzt werden. Zubereitung ca. 20 Minuten Pro Stück ca. 2 g Eiweiss, 5 g Fett, 16 g Kohlenhydrate, 500 kJ/120 kcal

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Grillieren im Web

Grillieren gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen der Schweizer. Auf www.migros.ch/grill findet man zahlreiche Rezeptideen (auch für Vegetarier) sowie viele Tipps und Tricks rund ums Grillieren. Natürlich gibt es auch einen Wettbewerb. Mit etwas Glück kann man attraktive, sommerliche Preise gewinnen.

tipps FÜr griLLFreUnDe

Marinieren Marinieren lassen sich praktisch alle Fleischsorten – egal, ob Rind, Schwein, Kalb oder Poulet. Durch die Würze bekommt das Grillfleisch einen ausgeprägten Geschmack. Mit der Marinade bestimmen Sie, ob das Fleischstück rassig, scharf, mediterran oder eher mild süsslich schmecken soll. Tipp: Bei einem saftigen Kotelett reicht eine Marinade aus Olivenöl mit etwas geriebenem Knoblauch, einem Spritzer Zitrone und frischen Kräutern. So bleibt das Fleisch zart.

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Nun aber raus! Bis Ende 2014 haben alle IP-Suisse-Kälber permanenten Auslauf ins Freie. Die Stallumbauten dafür sind in vollem Gange. Bei Bauer Walter Heiniger haben Jungtiere schon seit zehn Jahren Auslauf ins Freie.

Das tut den Kälbern gut

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alter Heiniger (44) ist einer von 10 000 IP-Suisse-Bauern, die nach strengen Richtlinien auch für das nachhaltige Migros-Label TerraSuisse produzieren. Für die Aufzucht der Kälber gelten neue Vorschriften, die den permanenten Auslauf ins Freie ermöglichen. In diesem Sinn handelt die Migros

TerraSuisse steht für eine naturnahe, tierfreundliche Landwirtschaft. Das Nachhaltigkeitsprogramm stützt sich auf die Richtlinien von IP-Suisse, der Schweizer Vereinigung integriert produzierender Bauern.

gemeinsam mit der IP-Suisse einmal mehr beispielhaft und setzt bezüglich Tierwohl und Auslauf auf strengere Richtlinien, als dies der Schweizerische Tierschutz für die konventionelle Kälbermast verlangt. Für Bauer Walter Heiniger aus Weier im Emmental ist der Auslauf der Kälber aber schon lange eine Selbstverständlichkeit. Er hat bereits vor zehn Jahren seinen Stall entsprechend umgebaut. «Ich hatte den Eindruck, frische Luft und mehr Bewegung tue den Kälbern gut. Und genug Platz hatten wir auch»,

erzählt er. Seine Vermutung hat sich bestätigt: Die Kälber sind tatsächlich robuster und weniger krankheitsanfällig. IP-Suisse-Bauern, deren Ställe noch nicht den neuen Anforderungen entsprechen, nehmen nun auch die Anpassungen vor. Die Neuerungen haben letztlich auch positive Folgen für die Konsumenten. «Fleisch, das von gesunden Tieren stammt, die genug frische Luft und Bewegung hatten, ist einfach chüschtiger», weiss Heiniger. Was den guten Geschmack nebst dem Tierwohl ebenso fördert, ist die adäquate Ernährung der Tiere. Gemäss dem TerraSuisse-Programm erhalten die Kälber 1000 Liter Vollmilch von der Kuh und ebenso Heu und Wasser à discrétion. Das Heu erhöht den Eisengehalt im Fleisch und trägt ebenfalls zur guten Gesundheit der Tiere bei. TerraSuisseKalbfleisch ist wegen des höheren Eisengehalts rosa und nicht weiss. «Die rosa Farbe des Fleischs ist heutzutage ein eindeutiges Qualitätsmerkmal», sagt Heiniger und wendet sich wieder seinen Chäubli zu. Text: Anna-Katharina Ris Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. TerraSuisse leistet dazu einen wertvollen Beitrag.

Bilder: Daniel Kellenberger

Die neuen Richtlinien von IP-Suisse sehen vor, dass bis Ende 2014 sämtliche Kälber permanenten Auslauf haben. Das ist positiv fürs Tierwohl und erfreut auch die Konsumenten.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 13. MAI 2013 |

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2 dl Halbrahm, 1 Zwiebel, 2 EL Olivenöl, 600 g Kalbsgeschnetzeltes, 2 EL scharfer Curry, Salz, Pfeffer, 1 dl fruchtiger Weisswein, 80 g Salatspinat

Rahm halbsteif schlagen. Zwiebel hacken. Öl in einer Bratpfanne erhitzen. Fleisch und Zwiebel dazugeben. Circa 2 Minuten braten. Curry dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Wein ablöschen. Rahm und Spinat dazugeben. Kurz aufkochen, mit Salz abschmecken und servieren. Dazu passen Nudeln oder Wildreis.

Zubereitung: 20 Minuten Pro Person ca. 35 g Eiweiss, 20 g Fett, 5 g Kohlenhydrate, 1500 kJ/360 kcal

«Das Tierwohl schlägt sich im Geschmack nieder.» Walter Heiniger, der für TerraSuisse Kälber aufzieht


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RISOLETTO

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NR. 20, 13. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Täglich ruft das Risoletto

Damit die Lust nach Süssem ohne schlechtes Gewissen gestillt werden kann, gibt es Risoletto jetzt in Riegeln à exakt 100 Kilokalorien.

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an zählt die Stunden, bis man den geliebten Partner wiedersieht, die Tage bis zum Wochenende oder, etwas weniger romantisch, die Kalorien für den täglichen Nahrungsmittelbedarf. Mit den neuen Risoletto-Riegeln ist dies einfach. Jeder dieser Schoggistengel mit Reiscrispies

und Caramelfüllung hat ganz genau 100 Kilokalorien, also 5 Prozent der empfohlenen Tagesmenge, was der «magischen Grenze» beim Snacking entspricht. Christa Rigozzi hat für den kleinen Gluscht gern einen 100-KilokalorienRisoletto-Stengel dabei. Ob beim Durch-


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 13. MAI 2013 |

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RISOLETTO | 49

Mitmachen und gewinnen

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süsse Momente sorgt. Natürlich sollte man auch weiter auf eine gesunde Ernährung, viel Bewegung und ausreichend Flüssigkeit achten. Wer dies macht, kann sich jeden Tag ein Risoletto gönnen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Text: Heidi Bacchilega

Bilder: Max de Vree; Styling: Regula Wilson; Hair Make-up: Ariette Kobler

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 13. MAI 2013 |

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BLÉVITA | 51

Kraftvoll in den Bergen

Wer wandert, muss vorbereitet sein: gute Ausrüstung, ausgewogene Verpflegung und viel Wasser. Die beliebten Blévita in der praktischen Portionenverpackung sind treue Begleiter.

Bild: Swiss-Images

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er wandert, braucht neben einer angemessenen Ausrüstung die richtige Verpflegung. Nach zwei Stunden verlangt der Körper neue Energie, die in Form von Blévita, Dörrfrüchten oder Nüssen zugeführt werden kann. Den praktischen Brot-

ersatz Blévita gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Die einen bevorzugen die süsse Variante, die anderen schwören auf die salzige. Fürs Mittagessen können Sie Blévita mit Hüttenkäse, Trockenfleisch, Gurken, Ei und Blattsalat belegen.

Alle Blévita sind aus Fünfkornmehl (Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Dinkel) oder aus Dinkelmehl und Dinkelflocken hergestellt. Das Traditionsprodukt, das es seit über 40 Jahren gibt und das einen vorzüglichen Ruf geniesst, ist eine gute Ballaststoffquelle. Text: Heidi Bacchilega

Gut verpflegt lässt sich der Blick in die Ferne am besten geniessen.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 13. MAI 2013 |

Sommerliche Hits: Die Newcomer im Glacesortiment der Migros.

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Neu und ganz schön cool

Ice Ice Baby! Die Glacesaison kann kommen. Die Migros jedenfalls ist schon startklar für die Eiszeit.

Bild: Getty Images

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er mit der Glace! Damit auch niemand zu kurz kommt, hat die Migros pünktlich zum Saisonstart die Kühlregale bis zum Rand aufgefüllt mit feiner Rahmund Wasserglace.Bei Schleckmäulern wird auch in dieser Sommersaison keine Langeweile aufkommen — dafür sorgen neben den beliebten Glacedauerbrennern verschiedene coole Glaceneuheiten, die mit unseren Geschmacksknospen flirten möchten. Am besten, man räumt schon mal im heimischen Tiefkühler auf und schafft Platz für die Genüsse des Sommers. Hier einige ausgewählte Glaceneuheiten dieser Saison: Neu sind zum Beispiel die Fruit Stixxs — ein fruchtiges Eis, das nur natürliche

Aromen und pflanzliche Farbstoffe enthält. Die Stängel sind einzeln in kleinen Beutelchen eingeschweisst, können auch ohne Kühlung nach Hause transportiert und wieder eingefroren werden. Rund gehts mit der Swiss Chilbi von Mary Jane’s, die von den Migros-Kunden auf Migipedia.ch mitentwickelt worden ist: feine VanilleRahmglace mit Magenbrotstückli und gebrannten Mandeln. Auch neu ist die Strawberry Rahmglace von MegaStar mit weisser, Utzzertifizierter Schoggi. Wers exquisiter mag, für den gibts neu die Limited Edition Schwarzwälder-Cornets von Crème d’or mit KirschRahmglace, Kirschsauce und Schokoröllchen. Text: Nicole Ochsenbein

! MegaStar Strawberry*, 6 x 120 ml, Fr. 8.90 * nur in grösseren Filialen

! Crème d’or Limited Edition Cornet Schwarzwälder*, 6 x 122 ml, Fr. 9.80

! Fruit Stixxs, 12 x 40 ml, Fr. 3.50

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Ein M sommerlicher.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 20, 13. Mai 2013 |

SCHAUFENSTER

Gut frühstücken mit dem aha!-Effekt

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AHA! | 55

Für einen Zmorgen ohne Beschwerden: Wer nebst Gluten auch auf Laktose verzichten muss, findet unter dem aha!-Label laktosefreie Milch, Butter oder Joghurt.

Bilder: Veronika Studer

Die glutenfreien aha!-Brote schmecken jetzt genauso gut wie herkömmliche Brote. Eine Entwicklerin der Jowa AG hat ein Jahr lang an den neuen Rezepturen getüftelt. Input bekam sie von Zöliakie-Betroffenen.


SCHAUFENSTER 56 |

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AHA!

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A

n Lebensmittelintoleranzen oder Allergien auf Lebensmittel leiden immer mehr Menschen. Die Migros leistet einen aktiven Beitrag, den Betroffenen trotzdem ein Stück Lebensqualität und Genusskultur zurück-

aha! Pane bianco, 300 g, Fr. 4.10

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Das Gütesiegel aha! kennzeichnet Produkte, die auch bei einer Allergie oder Intoleranz besonders verträglich sind.

zugeben. Sie baut ihr Sortiment an Spezialprodukten, gekennzeichnet mit dem aha!-Label, weiter aus, sodass man dafür nicht eigens in ein Spezialgeschäft gehen muss. Zudem investiert die Detailhändlerin in die Entwicklung solcher Produkte bei der Eigenindustrie. Damit bekommen Betroffene eine stetig wachsende Zahl an Lebensmitteln, die für sie verträglich sind und erst noch in der Schweiz produziert wurden. Für

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. aha! leistet dazu einen wertvollen Beitrag.

Glutenfreie Teige sind schwierig herzustellen. Alexandra Burri von der Jowa, der Bäckerei der Migros, besann sich auf traditionelles Know-how.

Als wir vor gut einem Jahr mit der Produktion gestartet sind, haben wir uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, glutenfreie Brote zu entwickeln, die fast genauso schmecken und die gleiche Textur haben wie konventionelle Brote. Unmittelbar nach dem Backen erfüllten die Brote diese Kriterien. Leider wurden sie aber schnell trocken und krümelig. Mit den neuen Rezepturen haben wir diese Mängel behoben. Welches sind die Qualitätsanforderungen?

Die glutenfreien Brote sollen bis zum Haltbarkeitsdatum von 50 Tagen frisch schmecken. Das Brotinnere muss feucht und elastisch, die Kruste knusprig sein. Haben Betroffene während der Entwicklungsphase die Brote getestet und Feedback gegeben?

aha! Laugenbaguette, 220 g, Fr. 4.80

Menschen mit Zöliakie, die also das Klebereiweiss Gluten nicht vertragen, hat die Jowa AG für die Migros Brot- und Backwaren entwickelt. Aufgrund von Feedbacks bei M-Infoline und Migi pedia.ch hat die Jowa die Brotrezepte nochmals unter die Lupe genommen. Es ist eine Kunst, glutenfreie Brote herzustellen, die den Vergleich mit herkömmlichem Brot aufnehmen können (siehe Interview). Das Experiment ist gelungen, die Brote schmecken. Pünktlich zum Zöliakie-Monat Mai sind in der Migros sechs neu rezeptierte aha!-Brote erhältlich. Sie werden ohne Konservierungsmittel hergestellt, sind 50 Tage haltbar und werden für optimalen Genuss aufgebacken. Diese Woche gibts auf alle glutenfreien aha!-Produkte 20-fache Cumulus-Punkte. Text: Dora Horvath

«Wir leisten hier Pionierarbeit» Alexandra Burri, weshalb wurden die glutenfreien aha!-Brote neu rezeptiert?

aha! Baguette, 220 g, Fr. 4.50

NR. 20, 13. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Ja, ich durfte zwei grössere Degustationen durchführen: einmal bei einem Treffen einer Regionalgruppe der IG Zöliakie und einmal im Rahmen eines glutenfreien Brunches auf einem Bauernhof in Wyssachen BE. Die Betroffenen haben mir sehr viel konstruktive

Kritik, aber auch gute Rohmaterial-, Rezept- und Backtipps gegeben. Zudem habe ich Betroffene im Bekanntenkreis, die praktisch alle meine Rezepturversuche testen und mir sehr ehrliches und wertvolles Feedback geben. Was ist bei einem glutenfreien Brot anders als bei einem herkömmlichen?

Der Unterschied ist hauptsächlich technischer Natur. Das Gluten im Weizenmehl sorgt dafür, dass der Teig dehnbar und elastisch ist. Das gibt dem Brot das typische Gerüst und macht es innen weich und aussen knusprig. Bei glutenfreien Backwaren fehlt dieses Gerüst: Der Teig gleicht eher einer Polenta, der innere Zusammenhang fehlt komplett. Dies müssen wir mit anderen Rohstoffen und Backtechniken ausgleichen. Was ist neu beim jetzigen Verfahren?

Wir haben uns bei der Herstellung der Produkte auf das traditionelle BäckerKnow-how zurückbesonnen — wie den Einsatz von Sauerteigen und weichen Teigen. Bei einigen Broten kommen ballaststoffreiche Kartoffelfasern zum Einsatz, die sehr gut Wasser aufnehmen und so für eine längere Frischhaltung sorgen.


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Manella Exotic Edition im 3er-Pack 2.– günst iger z.B. White Orchid & Aloe Vera, 3 x 500 ml

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Gesamtes Cucina & Tavola Küchen- und Tischtex tilSortiment z.B. Topfhandschuh Silikon, grün, 30 cm Gültig bis 27.5.

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Pfingstrosen, Bund à 5 Stück 11.80 statt 13.80

Birnen Abate Fetel, Südafrika/Chile, per kg 2.95

Dipladenia, im 10-cm-Topf, pro Pflanze 5.90 statt 7.90

Heidelbeeren, Bio, Spanien, Schale à 250 g 4.60

Alle Bio Kräuter, im 13-cm-Topf, pro Pflanze 3.90 statt 4.90

Gesamtes M-Classic TeigwarenSortiment, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.30 günstiger, z.B. Hörnli gross, 500 g 1.20 statt 1.50

Spargeln weiss, Ungarn/Spanien/ Frankreich, Bund à 1 kg 6.95

Minirosen, Fairtrade, Bund à 20 Stück 10.90 statt 12.80

Ponti Aceto Balsamico di Modena, 50 cl 3.35 statt 4.50 25%

Eichblattsalat grün und rot, «Aus der Region.», Schweiz, pro Stück 1.60 statt 2.50 33% Karotten, Italien, Beutel à 1 kg 1.60 statt 2.10 Melone Charentais, Spanien, pro Stück 3.10 statt 4.20 Himbeeren, Spanien, Schale à 250 g 4.30 statt 5.50

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Lammnierstück, Neuseeland/ Australien, per 100 g 3.70 statt 5.30 30% Don Pollo Pouletbrust, hauchdünn geschnitten, Brasilien, 187 g 3.90 statt 5.60 30% Alle Citterio Charcuterie-Produkte, in Selbstbedienung, z.B. Salami Milano Maxi, per 100 g 3.90 statt 4.90 20% Optigal Pouletschnitzel, Schweiz, per 100 g 2.70 statt 3.30 Atlantik Rauchlachs, Zucht aus Norwegen, 330 g 9.90 statt 19.80 50% M-Classic Schinkenfleischkäse, Schweiz, per 100 g 1.20 statt 2.05 40% Lachsfilet ohne Haut, Zucht aus Norwegen, per 100 g 2.90 statt 4.20 30% Holzfällersteak, TerraSuisse, per 100 g 1.40 statt 2.– 30% Fleischvögel, Schweiz, per 100 g 1.75 statt 2.50

BROT UND MILCHPRODUKTE Alle Bio Frischbrote –.40 günstiger, z.B. Hofbrot, 320 g 2.50 statt 2.90 Valflora Vollrahm UHT im Duo-Pack, 2 x 500 ml 4.55 statt 6.50 30%

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

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Bramata, TerraSuisse, 500 g 1.40 statt 1.80 20% *

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Alle Joghurts im 6er-Pack, z.B. Birchermüesli/Kokos/Haselnuss, 6 x 180 g 1.95 statt 3.30 40% Le Gruyère rezent, Stück à ca. 450 g, per 100 g 1.25 statt 1.80 30% Appenzeller Classic, per 100 g 1.25 statt 1.60 20% Alle Grill- und Bratkäse, z.B. Panadoro Nature, 2 x 145 g 4.05 statt 5.10 20% Entlebucher Bergrahmkäse, per 100 g 2.05

Gehackte Tomaten im 6er-Pack, 6 x 400 g 4.30 statt 5.40 20%

WEITERE LEBENSMITTEL Frey Branches Bicolor, Noir, Classic oder Eimalzin im 30er-Pack und Frey d’Or Classic oder Noir im 20erPack, z.B. Branches Classic, 30 Stück 10.– Frey Risoletto Classic im Duo-Pack und alle Risoletto Mini im 840-gBeutel, z.B. Risoletto Classic im DuoPack mit aufblasbarem gratis Risoletto, 2 x 420 g 14.40 statt 18.– 20% Frey Risoletto Classic Schokoladeriegel, enthält nur 100 kcal, 154 g 3.50 NEU *,**

20x

Alle Frey und M-Classic Tafelschokoladen 100 g (ohne Suprême und Mehrfachpackungen), beim Kauf ab 2 Tafeln, jede –.30 günstiger, z.B. Tourist Milch 1.50 statt 1.80

Alle M-Classic Salatsaucen ungekühlt, z.B. French Dressing, 700 ml 2.60 NEU *,**

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Gesamtes Heinz Grill-SaucenSortiment, z.B. Curry Mango Sauce, 220 ml 2.60 statt 3.30 20% Gesamtes Subito Sortiment, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger, z.B. BroccoliCrème, 2 Portionen 2.60 statt 3.10 Zweifel Chips im XXL-Beutel, z.B. Paprika Chips, 380 g 5.95 statt 7.60 20% Gesamtes glutenfreies aha! Sortiment, z.B. Pane bianco ungekühlt 4.10 20x PUNKTE

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Gesamtes glutenfreies aha! Sortiment, z.B. Mini-Cake Cacao 4.50 20x PUNKTE

20x

Alle Créa d’Or Biscuits, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Bretzeli, 100 g 1.75 statt 2.35

Alle Grosis Cakes, z.B. Grosis Schoggicake, 420 g 3.90 statt 4.90 20%

Tradition Petit Gâteau aux carottes oder aux amandes, z.B. Petit Gâteau aux amandes, 20x 150 g 3.50 NEU *,**

Alle Erdbeerpatisserie, z.B. Erdbeer-Torte, 2 Stück, 282 g 4.40 statt 5.50 20%

Hirseflocken, Bio, 500 g 4.– NEU *,**

20x

Flammkuchen mit Gemüse, tiefgekühlt, 300 g 4.95 NEU *,**

20x

Happy Hour Schinkengipfel im Duo-Pack, tiefgekühlt, 2 x 12 Stück 8.65 statt 12.40 30% Gesamtes Farmer’s Best TiefkühlSortiment, z.B. Schweizer Bohnen, fein, 750 g 2.85 statt 3.60 20%

Frifrench Vitafrench Salatsauce, aha!, 250 ml 3.20 20x PUNKTE

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Alle Anna’s Best Antipasti, z.B. Grüne Oliven mit Weichkäse, 150 g 3.80 statt 4.75 20% Anna’s Best Kalte Menüs, z.B. Pasta Tricolore, 350 g 7.90 NEU **

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Pesto alla genovese, Bio, 125 ml 3.50 NEU *,**

20x

M-Classic Schweizer Pouletschenkel im 2-kg-Beutel, tiefgekühlt 7.65 statt 15.30 50%

M-Classic Tortelloni im Duo-Pack, z.B. Tortelloni ricotta e spinaci, 2 x 500 g 7.70 statt 11.60 33%

Alle Crème d’or Dosen 1000 ml, z.B. Vanille Bourbon 7.80 statt 9.80 20%

Anna’s Best Menü Chicken Satay oder Köttbullar im Duo-Pack, z.B. Chicken Satay, 2 x 370 g 12.40 statt 15.60 20%

Gesamtes glutenfreies aha! Sortiment, z.B. Kaisersemmeln, tiefgekühlt, 6 x 60 g 5.20 20x PUNKTE

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Red Bull Standard oder Sugarfree im 12er-Pack, 12 x 250 ml 15.90 statt 19.80 M-Classic Fruit Fun Exotic, die perfekte Erfrischung für unterwegs im wiederverschliessbaren 20x Beutel, 330 ml 1.20 NEU *,** M-Classic Orangensaft im 10er-Pack, 10 x 1 Liter 5.75 statt 11.50 50% Gesamtes Bio Getränke-Sortiment ungekühlt, z.B. Ice Tea Alpenkräuter, Bio, 1 Liter 1.– statt 1.30 20%

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Gesamtes Sun Look Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Light & Invisible AE, LSF 30, 150 ml 8.90 statt 10.50 15% ** Sun Look Produkte in Mehrfachpackungen, z.B. Light & Invisible LSF30 im Duo-Pack, 2 x 200 ml 22.40 statt 28.–

Gesamtes Zoé Pflegesortiment, z.B. Effect Night Booster, 30 ml 21.20 statt 26.50 20% ** Schwarzkopf Brillance Colorationen, z.B. Dunkle Kirsche 888 14.80 20x PUNKTE **

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Pantene Pro-V und head & shoulders Produkte im Duo-Pack, z.B. head & shoulders Lemongrass Shampoo, 2 x 300 ml 9.40 statt 11.80 20% Diverse Gillette und Oral-B Produkte, z.B. Gillette empfindliche Haut Rasiergel im Duo-Pack, 2 x 200 ml 6.70 statt 7.90 Gesamtes Kukident Sortiment, z.B. Superhaftcreme Extra Stark, 47 g 6.– statt 7.50 20% ** Diverse Esthetic Paradise Water Produkte, z.B. Body Spray Paradise Water, 150 ml 7.80 20x NEU *,** Always, Alldays, Tampax und o.b. in Mehrfach- oder Sonderpackungen, z.B. Always Binden Ultra Normal Plus im Economy-Pack, 28 Stück 4.65 statt 6.20 Diverse Kneipp Produkte, z.B. Körpermilch Zitronengras Olive, 200 ml 14.50 NEU **

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Sandalen, z.B. Damen Sandalen, Gr. 36–41 39.90 Pampers Feuchttücher Sensitive und Baby-Fresh im 5er-Pack, z.B. Sensitive, 5 x 56 Stück 17.– statt 25.50 Alle Pampers Windeln (ohne Megapack), gilt für 3 Produkte mit identischem Preis, z.B. Baby-Dry 3, 3 x 52 Stück 45.80 statt 68.70 3 für 2 ** Total Waschmittel, z.B. Pulver, 2,475 kg 7.95 statt 15.90 50% Manella Exotic Edition im 3er-Pack 2.– günstiger, z.B. White Orchid & Aloe Vera, 3 x 500 ml 7.30 statt 9.30 Soft Feuchtes Toilettenpapier im 3er-Pack, z.B. Sensitive, 3 x 50 Stück 5.20 statt 7.80 33% Twist Haushaltpapier Deluxe in der Mehrfachpackung, FSC, 12 Rollen 8.80 statt 14.70 40% Tangan Alu-Grillschalen, 16 Stück, 34 x 23 cm 7.80 statt 9.80 20% HP Deskjet 3057A, Drucker/Scanner/ Kopierer 59.– statt 99.– 40% ** Nespresso Kapselmaschine TX100, klein und kompakt, einfache Bedienung, grosser Kapselauffangbehälter, Energieklasse A 79.90 statt 149.– ** Gesamtes Cucina & Tavola Küchenund Tischtextil-Sortiment, z.B. Topfhandschuh Silikon, grün, 30 cm 6.85 statt 9.80 30% ** Gesamtes John Adams NachtwäscheSortiment, z.B. Herren Pyjama, Bio 15.90 statt 39.80 40%

Genossenschaft Migros Basel *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 27.5. Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.


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Pesto alla genovese, Bio 125 ml

4.–

Hir seflocken, Bio 500 g

PUNKTE


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 13. MAI 2013 |

Das sagen Betroffene

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AHA! | 65

aha!-zertifizierte Brote Sämtliche Brote und Backwaren aus der glutenfreien Produktion der Jowa AG sind aha!zertifiziert und eignen sich bei unterschiedlichen Allergien und Intoleranzen. Sie tragen die folgenden Auslobungen:

Glutenfrei

«Mir schmecken die neuen aha!Brote definitiv besser, weil sie viel luftiger sind. Das steigert die Lust am Zmörgelen und verringert den kleinen Neid auf Brotesser.»

«Da ich eine Weizenunverträglichkeit habe, bin ich auf der Suche nach Broten, die ich vertrage. Mit dem neuen Ciabatta rustica habe ich eine geschmacklich gute Alternative, die ich schnell knusprig aufbacken kann.»

«Ich mag das Brot am liebsten getoastet. Sogar meine Schwester Ena, die keine Zöliakie hat, findet es gut. Mein persönlicher Super-Snack: M-Budget-Frischkäse drauf und gekochte Schinkenwürfel.»

Anja Obrecht (29), Zürich

Esther Berli (60), Zürich

Josef Burger (8), Zürich

Ohne Weizen Ohne Nüsse Laktosefrei

Nebst dem aha!-Gütesiegel tragen alle aha!-Brote auch das Zeichen «durchgestrichene Ähre» der IG Zöliakie.

Wie lange haben Sie an der Rezeptur getüftelt?

Genau ein Jahr. Aber eigentlich waren es ja sechs verschiedene Rezepturen. Was war die spezielle Herausforderung?

Die ausgewählten Rohstoffe so zu kombinieren, dass ein Brot entsteht, das aussieht, riecht und schmeckt wie «richtiges» Brot. Und dies bei Raumtemperatur bis zum Ablauf der Haltbarkeit. Was hat Sie persönlich daran gereizt?

Auf diesem Gebiet ist noch echte Pionierarbeit möglich. Man kann nicht einfach ein Fachbuch aufschlagen und eine leicht abgeänderte Variante erfinden. Das meiste Wissen muss von Grund auf erarbeitet werden.

aha! Cubetto, 140 g, Fr. 2.90

Was ist das Spezielle an den aha!-Broten der Migros?

Die knusprige Kruste, der feine Brotduft beim Aufbacken und das feuchte, weiche, luftige Brotinnere. Die Betroffenen können zwischen sechs Sorten wählen. Die Brote sind nicht nur für ZöliakieBetroffene geeignet, sondern auch für Personen, die aus anderen Gründen auf Weizen verzichten, sowie für Laktoseintolerante und Nussallergiker. Alexandra Burri (38), Produktentwicklerin «glutenfrei» bei der Jowa AG in Huttwil BE.

aha! Ciabatta rustica, 140 g, Fr. 3.–


Dubrovnik–Korčula–Split–Zadar

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Tag | Destination | Programm/Ausflug 1 Zürich – Dubrovnik Flug, Transfer. Einschiffung. Begrüssungscocktail. 2 Dubrovnik – Korčula Altstadtrundgang Dubrovnik, «Leinen los». 3 Korčula – Metković Küsten-/Flussfahrt, Busausflug Vid mit Bootsfahrt Neretva-Delta. 4 Metković – Omiš Vormittag Schifffahrt Metkovic´–Omiš. Fahrt mit Ausflugsbooten auf dem Cetina-Fluss mit Degustation, Musik. Ind. Nachtessen. 5 Omiš – Split – Šibenik Stadtrundgang Split. Stadtrundgang im historischen Šibenik. 6 Šibenik – Zadar Krka-Wasserfälle, Skradinski Buk mit Ausflugsschiff. Rundgang durch die Fjordwelt. Fahrt entlang Kornati Inseln. 7 Zadar Altstadtrundgang, mit Ausflugsbooten durch den Zrmanja-Canyon inkl. Mittagessen, Kapitäns-Dinner. 8 Zagreb –Zürich Bustransfer nach Zagreb mit Besuch Plitvicer Seen. Rückflug. Alle Ausflüge im Arrangementpreis inbegriffen | Auftragspauschale Fr. 35.– | Details und Zuschläge siehe www.thurgautravel.ch oder Katalog Preise p.P. in Fr. (vor Rabatt)

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MS Edelweissdddd+ Neuestes Schiff der Scylla-Flotte. 90 Kabinen für 180 Gäste. Alle Kabinen mit DU/WC, Föhn, Minibar, Safe, Flat-Screen-TV, Radio, Klimaanlage. Auf MD-/OD franz. Balkon, auf HD nicht zu öffnende Fenster. Bordausstattung: Restaurant Matterhorn (Gäste OD), Restaurant Jungfrau (Gäste HD/MD), PanoramaLounge/Bar, Lidobar, Boutique, Sonnendeck mit Whirlpool, Lift. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

Tag | Destination | Programm/Ausflug Basel Ind. Anreise. Einschiffung, «Leinen los» um 14.30 Uhr. Mainz – Koblenz Stadtrundgang* Mainz. Fahrt «Romantischer Rhein». Koblenz – Boppard Ab Alken Ausflug* Moseltal mit Cochem inkl. Weinprobe. Boppard – Rüdesheim Schifffahrt «Romantischer Rhein» mit Loreley. Freier Nachmittag in Rüdesheim. 5 Rüdesheim – Frankfurt Stadtrundfahrt* mit Besuch des Main Towers. 6 Speyer – Baden-Baden Stadtrundgang* Speyer. Ausflug* in die Kur- und Kunststadt Baden-Baden. Rückkehr an Bord in Plittersdorf. 7 Kehl – Colmar Rheinfahrt bis Breisach. Ausflug* Colmar mit Stadtrundgang. 8 Breisach – Basel Nach dem Frühstück Ausschiffung. Individuelle Heimreise. * Ausflug im Ausflugspaket (Fr. 140.–) enthalten | Auftragspauschale Fr. 35.– | Details und Zuschläge siehe www.thurgautravel.ch oder Katalog 1 2 3 4

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Abreisedaten 2013 17.12. 08.12. 29.11. 20.12. 11.12. 02.12. 23.12. 14.12. 05.12.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 13. MAI 2013 |

SCHAUFENSTER

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TRADITION | 67

Traditionelles für Geniesser

Die moderne Alternative zu Omas selbst gebackenem Kuchen steht ab sofort im Migros-Regal bereit: Luftige kleine Kuchenstücke der Marke Tradition verführen jeden Kuchenliebhaber.

F

ür morgen hat sich die beste Freundin zum Nachmittagskaffee angemeldet, aber die Zeit zum Backen fehlt? Kein Problem: Die beiden neuen Petit Gâteau aus dem beliebten Sortiment von Tradition lassen vielbeschäftigte Gastgeber durchatmen. Serviert auf einem hübschen Teller, wird jeder gerne zugreifen und bereits beim ersten Bissen in die luftigen Küchlein ahnen, dass da Backtradition drin steckt. Die Petit Gâteau aux Amandes erfreuen die Geschmackssinne mit Mandeln und einer Marmeladeschicht, und die Küchlein aux Carottes erinnern an eine klassische Schweizer Rüeblitorte. Die beiden Leckerbissen sind bereits in mundgerechte Stücke geschnitten und mit einer hauchdünnen Glasur überzogen. Sie sind luftig und feucht zugleich. Der Teig für die Küchlein wird übrigens wie alle Produkte aus der Tradition-Linie ohne Farb- und Konservierungsstoffe und ohne künstliche Aromen hergestellt, die Eier stammen aus Freilandhaltung. Und das schmecken traditionsbewusste Kuchenliebhaber. Text: Anna Bürgin Bild: Veronika Studer

Die kleinen Kuchenstücke schmecken wie selbst gemacht.

! Tradition Petit Gâteau aux Carottes, 150 g, Fr. 3.50 ! Tradition Petit Gâteau aux Amandes, 150 g, Fr. 3.50 Aktion vom 14. bis 27.5.: 20-fach Cumulus-Punkte auf beide Petit-Gâteau-Neuheiten.


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DIE NATUR WEISS, WAS GUT IST.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 13. MAI 2013 |

SCHAUFENSTER

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FOOD | 69

GUT & GÜNSTIG

Aprikosen-Hefekuchen für circa Fr. 4.55

Für eine Kuchenform (Ø 28–30 cm) ■ 1,6 dl Milch mit 30 g Zucker und 50 g Butter lauwarm erhitzen. 20 g frische Hefe darin auflösen. Circa Fr. 1.– ■ 350 g Mehl, 1⁄2 Teelöffel Salz und 1 Ei mit der Hefe-Milch 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt 45 Minuten aufgehen lassen. Circa Fr. 1.30 ■ 75 g weiche Butter mit 40 g Zucker und 1 Teelöffel Zimt verrühren. Circa Fr. –.85 ■ Teig durchkneten und in der runden Form verteilen. Mit dem Daumen viele Vertiefungen eindrücken. Teig mit Zimtbutter bestreichen, Vertiefungen mit 125 g Aprikosenkonfi füllen. Mit 40 g Mandelblättchen bestreuen. Circa Fr. 1.40 ■ Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C circa 25 Minuten backen.

Gutes für den Kuchen: Aprikosenkonfi macht ihn fruchtig, Mandelscheiben verleihen ihm Nussigkeit.

Zart und süss

Begehrte Brötli

Die neue, hochwertige BabyAnanas besticht durch ihre appetitliche Form, ihre zarte Konsistenz und ihren süssen Geschmack. Die kleinen Ringe bereichern jeden Toast und schmücken natürlich auch ein Riz Casimir. Die Bio-zertifizierten Baby-Ananas sind im eigenen Saft eingelegt und enthalten keinen Zuckerzusatz. Bio Baby Ananas*, 425 g/225 g, Fr. 2.60

Mami, chan i so es feins Milchbrötli mit in Chindsgi näh? Diese Frage wird Ihnen Ihr Kind wohl täglich stellen, sobald es in den Genuss dieser Brötli gekommen ist. Das mit Vollmilch zubereitete Gebäck gibts auch mit Schoggistückli, Schoggistückli, und es ist ungekühlt mehrere Tage haltbar. ! Milchbrötli*, 10 Stück, 350 g, Fr. 2.60 ! Milchbrötli mit Schoggistückli*, 8 Stück, 280 g, Fr. 2.90

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Für Schleckmäuler

Überraschend

Keine Frage, was man im Sommer am liebsten isst. Es gibt kaum etwas Schöneres zu schlecken, als eine feine Milchglace mit Vanillearoma, umhüllt von erfrischendem Erdbeer-Wassereis. Egal, ob in der Badi, nach dem Znacht oder im Zoo – Mixi-Maxi-Glace macht nicht nur Kinder froh. Mixi-Maxi *, 12 x 47 ml, Fr. 7.20

Kinder vergessen schon mal, beim Spielen zu trinken. Damit das nicht mehr passiert, gibts die Disney-Surprise-Kindergetränke; für Buben im Cars- und für Mädchen im Princess-Design. Der Gag: Jede Flasche enthält ein Überraschungsei mit einem Spielzeug drin. Beim Getränk gibts keine Unterschiede. Es schmeckt nach Orange-Mandarine, enthält 65% Fruchtsaft und ist ohne Zuckerzusatz, Farbstoffe und Konservierungsmittel. Surprise Cars oder Princess*, je 300 ml, Fr. 1.70


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 13. MAI 2013 |

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TWISTYMANIA | 71

Joker Swirly Mit Swirly ist die Joker-Königsfamilie komplett. Er fungiert als Starthilfe und sorgt so für eine unglaubliche Beschleunigung. Swirly ist am Mittwoch, 15. Mai, bei einem Einkauf ab 60 Franken in allen Migros-Filialen, Fachmärkten und bei Le Shop erhältlich. Und wieder gilt: Es hät, so langs hät!

Aliya (4) lässt sich für einmal als Astronautin ablichten und bekommt postwendend ein Erinnerungsfoto von einer Tour-Promoterin.

Kommt auf Twisty-Tour!

Bei der Twisty-Tour kommen Kreiselfans noch bis 18. Mai voll auf ihre Kosten. Wir waren für euch vor Ort.

N Bilder: Rene Ruis

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och bis zum 18. Mai zieht die grosse Twisty-Tour durch die Migros-Filialen der Schweiz. Möchtest du deine Fingerfertigkeiten vorführen, gegen andere Kreiselfans spielen oder neue Tricks zu den einzelnen Twisties lernen? Dann hast du noch diese Woche Zeit dazu. Im Internet findest du die

Daten der letzten Twisty-Tourstationen, und zwar unter: twistymania.ch " Infos " Tour. Jasmin (4) und Maja (6) machen mit Begeisterung beim grossen Bastelspass mit (kleines Bild). Ihre Lieblings-Twisties sind die Wubbies und die Izzies. «Die laufen so geschwind», sagt Maja. Heute bastelt sie aber einen

lustigen Planeten: Den silbrigen Mini-Himmelskörper mit den Kulleraugen darf sie natürlich mit nach Hause nehmen. Ebenfalls beliebt auf der Tour ist die Tauschbörse. Kinder können doppelte Twisties untereinander tauschen. Bei fehlenden Surrlis helfen auch die Promoter gerne aus. Text: Anna Bürgin


SCHAUFENSTER 72 |

Initiative gegen Tetanus Babys in der Schweiz geniessen die beste medizinische Versorgung der Welt. Doch nicht allen Kindern auf unserem Globus geht es so gut: In entlegenen Regionen vieler Entwicklungsländer ist der bei uns so gut wie ausgerottete Tetanus (Wundstarrkrampf) für Babys immer noch eine akute tödliche Gefahr. Dabei wäre dieser mit einer Impfung leicht zu bannen. Dank Pampers können nun Schweizer Eltern wieder einen Beitrag leisten, Tetanus bei Neugeborenen zu besiegen. Während der Hamsterwochen spendet Pampers für jede gekaufte, mit dem Aktionslogo gekennzeichnete Packung den Gegenwert (7 Rappen) einer lebensrettenden Impfdosis an Unicef. Seit Beginn der Partnerschaft zwischen Pampers und Unicef vor sieben Jahren konnten durch die Aktion «1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis» bereits mehr als 100 Millionen Mütter und ihre Babys vor Tetanus geschützt werden. * Mehr Infos unter www.unicef.ch

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PAMPERS

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NR. 20, 13. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

In trockenen Tüchern

Nie wieder geht die menschliche Entwicklung so rasant voran wie im ersten Lebensjahr. Damit das Baby seine Energien voll ausleben kann, hat Pampers die Active-Fit-Windel entwickelt.

U

nglaublich, welche körperlichen und mentalen Hochleistungen ein Baby erbringt. Das erste Lächeln, das erste Mal Mami sagen, das erste Sitzen und Krabbeln, die Erstbesteigung von Papis Sessel, der erste eigenhändig gegessene Brei, das erste Zähnchen. Babys kleine Welt besteht aus lauter Premieren. Zu all dem muss der neue Erdenbürger noch brüllen können wie ein Löwe und, quasi nebenbei, genauso gross und stark werden. Schon in den ersten drei bis fünf Lebensmonaten heissts, das Geburtsgewicht zu verdoppeln und um 15 Zentimeter zu wachsen. Das Letzte, was der Minichampion jetzt braucht, ist eine Windel, die beim Strampeln verrutscht, die am Bauch zwickt, die Beinchen wund scheuert oder nass und schwer am Popo klebt.

Pampers Active Fit Gr. 3, Midi, 4–9 kg, 52 Stück, Fr. 22.90

Kurz gesagt: Baby braucht eine Windel wie die Active Fit. Die Experten der Abteilung für Forschung und Technik von Pampers haben damit eine optimale Lösung zur Bewältigung der täglichen Herausforderungen eines Babys entwickelt. Bei seinen wildesten Aktivitäten sitzt die Windel wie angegossen — dank der 3-D-Passform. Zudem ist sie die trockenste Pampers, die es je gab: Die DryMax-NässeschutzTechnologie hält Feuchtigkeit bis zu zwölf Stunden von der zarten Babyhaut fern — sogar wenn mehrmals ein Bächlein fliesst. Ausserdem ist die Active Fit jetzt noch flauschiger und bietet so Ihrem Sonnenschein den Komfort, den er in der aufregendsten Phase seines Lebens braucht. Denn Pampers kommt vom Englischen to pamper, auf Deutsch: verwöhnen. Text: Christiane Binder

Pampers Active Fit Gr. 4, Maxi, 7–18 kg, 43 Stück, Fr. 22.90

Pampers Active Fit Gr. 4+, Maxi Plus, 9–20 kg, 42 Stück, Fr. 22.90


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 20, 13. Mai 2013 |

Pampers Active Fit Gr. 5, Junior, 11–25 kg, 41 Stück, Fr. 22.90

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Pampers Active Fit Gr 5+, Junior Plus, 13–27 kg, 39 Stück, Fr. 22.90

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PAMPERS | 73


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Ein M sommerlicher.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 13. MAI 2013 |

SCHAUFENSTER

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SOMMERSPIELWAREN | 75

Diabolo inklusive DVD, Fr. 19.80

Speedminton-Set, 2 Schläger, 2 Bälle, Fr. 59.–

Spiel, Spass und Sonne

Kinder wollen sich bewegen, lachen, unter Freunden sein und einfach den Sommer geniessen. Die Migros führt auch dieses Jahr ein grosses Sortiment an Sommerspielwaren. Damit es mit dem Diabolo klappt, braucht es etwas Training. Spass machts allemal.

Karioka Poi Spiel, Fr. 19.80

Bild: Rene Ruis

S

till sitzen sollen sie in der Schule, zu Hause ruhig sein und im Sport möglichst aktiv. Sport, Musik, Sprachförderung und vieles mehr dirigieren den Tagesablauf eines Kindes. Doch es ist wichtig, dass Kinder Freiräume haben, in denen sie selber bestimmen, was auf dem Programm steht. Kinder sind neugierig, sie wollen die Welt entdecken und sich dabei viel bewegen. Im Sommer lockt die Sonne selbst überzeugte Stubenhocker ins Freie. Die Migros-Sommerspielwaren liefern dazu viele tolle Möglichkeiten: Diabolo ist

ein Jonglierspielzeug für Buben und Mädchen ab sechs Jahren, das höchste Konzentration verlangt. Wer es einmal entdeckt hat, kann nicht mehr aufhören. Zu zweit machts gleich doppelt Spass, da man sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornt. Eine Anleitungs-DVD hilft zudem beim Üben. Ob jonglieren, hüpfen, werfen, fangen oder drehen — welches Spiel man wählt, ist nebensächlich. Hauptsache, die Kinder sind an der frischen Luft und können einen unbeschwerten Sommertag geniessen. Text: Heidi Bacchilega

Squap Fangballspiel, Fr. 29.80 Alle Artikel nur so lange Vorrat und in grösseren Migros-Filialen erhältlich.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 13. MAI 2013 |

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NONFOOD | 77

RAPPENSPALTE

Treffsicher Lionel Messi vom FC Barcelona ist für viele der beste Fussballer der Welt. Neu gibts für alle Messi-begeisterten Jungs einen Ball und eine kleine Kollektion mit dem Schriftzug des argentinischen Stars. ! Adidas Fussball F50 Messi, weiss, Fr. 24.90 ! Adidas Knaben-Shirt Messi, schwarz, Gr. 128–176, Fr 34.90 In ausgewählten SportXX-Filialen und unter www.sportxx.ch

Bei Heuschnupfen Heuschnupfen oder verstopfte Nase durch eine Erkältung? Dagegen hilft der Nasenspray von Actilife mit reinem Meerwasser. Das Medizinprodukt reinigt schonend die Nasenschleimhaut, unterdrückt so den Niesreiz und befreit die Atemwege. Der Spray ist mehrmals täglich anwendbar, auch für Kinder geeignet. Actilife MeerwasserNasenspray*, 20 ml, Fr. 6.90

Dieter Meier (68) ist Konzeptkünstler und Musiker. Der Schweizer lebt in Argentinien und betreibt dort eine Biofarm, wo er Rinder züchtet und Wein anbaut. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Ich habe am Hottingerplatz in Zürich Christbäume ausgeliefert. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Ojo de Agua, meine Farm in Argentinien. Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für Socken.

Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Das war in Palm Beach im Breakers Hotel.

Leichtfüssig Viele Menschen joggen als Ausgleich zum stressigen Job. Der neu entwickelte Laufschuh mit optimaler Drehstabilität und einzigartigem Aufbau im Mittelfuss sitzt perfekt und sorgt für den nötigen Laufspass. New Balance 1080 Men, Fr. 219.– Nur in grösseren SportXX-Filialen erhältlich

Was ausser Geld befindet sich in Ihrem Portemonnaie?

Meine Identitätskarte von Kalifornien und eine Kreditkarte. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Gute Schuhe kaufen und diese gut pflegen. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Die Schriftstellerei.

Was kann man für Geld nicht kaufen?

Leichtgewichtig Wer schleppt schon gern schwere Koffer, wenns in die Ferien geht? Mit diesem neuen, ultraleichten Trolley ist das kein Problem mehr. Die Modelle gibts in drei Grössen. Titan Armoura*, 55 cm (2 Rollen), 67 und 76 cm (je 4 Rollen), ab Fr. 129.– * nur in grösseren Filialen erhältlich

Wahre Liebe.

Wofür würden Sie die letzten 100 Franken ausgeben?

Für ein Taschenradio.

Mit wem würden Sie gerne auf Shoppingtour gehen?

Mit Karl Lagerfeld.

Interview: Jeannine Villiger


SAISONKÜCHE 78 |

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UELI BERNOLD

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NR. 20, 13. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Grillieren mit dem Weltmeister

Seit über 30 Jahren grilliert Ueli Bernold professionell. Zehn Mal wurde er Schweizer Grillmeister, vier Mal holte er mit seinem Team den Weltmeistertitel. Das MigrosMagazin schaute ihm beim Grillieren über die Schulter und bekam viele Tipps.

S

alzen oder nicht salzen — das ist eine der Fragen, die Köche leidenschaftlich diskutieren. Für Ueli Bernold, vielen besser bekannt als Grill-Ueli, ist das keine Frage mehr. «Ich habe natürlich damals in der Schule gelernt, dass das Salz dem Fleisch Saft entzieht. Aber dann habe ich das genau beobachtet», erzählt Bernold. Er entdeckte, dass das Salzen dem Fleisch nur 0,5 Prozent Wasser entzieht. «Das ist vernachlässigbar. Das Salz sorgt nämlich dafür, dass die Aromen viel besser ins Fleisch eindringen.» Deshalb enthält die Marinade, in die er das Schweinskarree schon am Vortag eingelegt hat, natürlich auch Salz. «Aber sie enthält kein Öl, das Fleisch ist schon fett genug», ergänzt der Grillprofi. «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger wickelt das Fleisch aus der Folie. Grill-Ueli rollt den Gaskugelgrill auf die Wiese vor seiner Grillierschule in Buchs ZH. Anders als bei Holzkohlegrills kann der Grillmeister so gleich loslegen. Janine Neininger platziert das Fleischstück in die Mitte des Grillrosts.

«Beim Fleisch geht die Qualität über die Temperatur» Bernold reicht der Köchin das GrillThermometer, das die sogenannte Kerntemperatur misst. Es wird in die Mitte des Fleisches gesteckt und übermittelt die Temperatur über ein Kabel an das Gerät nach draussen. «Qualität geht über die Temperatur. Wer meint, den genauen Garpunkt nur durch Fingerdruck

zu erkennen, liegt meistens falsch», erklärt Bernold. Denn wenn das Fleisch anschliessend ruht, steigt die Kerntemperatur noch einmal um gut fünf Grad an. Der Garprozess geht auch abseits des

Grills weiter. Dann wird der Deckel des Kugelgrills geschlossen — indirektes Grillieren nennt man das. «Warum grilliert man denn nicht direkt», will die Köchin wissen. «Das ist höchstens für

AUFGETISCHT

Ueli Bernold (50), Metzger und mehrfacher Grillierweltmeister Bereits mit 18 gab der gelernte Metzger erste Grillierkurse. Hauptsächlich, um den Fleischverkauf seiner Metzgerei anzukurbeln. Bernolds Neugier, immer wieder

Neues auszuprobieren, machte ihn zum begehrten Grillierexperten. Wer heute in seine Kurse geht, kann lernen, wie man ganze Menüs auf dem Grill zubereitet.

! Was haben Sie auf Vorrat? Fleisch, Käse und Brot. ! Wie oft kochen Sie pro Woche? Mindestens einmal täglich. ! Kochen ist für Sie … … Grillieren im Freien – vom Apéro bis zum Dessert. ! Was würden Sie nie essen? Ich esse alles. Wüsste nicht, was ich nicht essen würde. ! Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit Schwingerkönig Jörg Abderhalden.

Ueli Bernold assistiert das Heben des fertigen


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 20, 13. Mai 2013 |

SAiSoNküChe

UELI BERNOLD | 79

Ein gutes Stück Schweinskotelettbraten, dazu alles für Chilibaguettes.

Für die Chilibaguettes wird Butter mit einem Schwingbesen schaumig gerührt.

Für die Butter werden frischer Thymian, Rosmarin und Chili fein gehackt .

für einmal am Grill und überlässt «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger Kotelettbratens vom Grill. Für so ein grosses Stück braucht es Kraft.

Das Fleisch wird gut eingewickelt und einen Tag lang mariniert.


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Was für den Schutz der Meere getan werden muss Veganer auf dem Vormarsch: Mehr als nur ein Ernährungsstil Passt doch! Finden Sie den Sport, der Ihnen entspricht

In der aktuellen Ausgabe nehmen wir das Verhältnis von Jung und Alt unter die Lupe: Was wissen die Generationen voneinander und wie gestalten sie die Zukunft zusammen? Ausserdem zeigt Vivai, was hinter dem veganen Ernährungsstil steckt, und wir zeigen, dass es für jedes Bedürfnis den passenden Sport gibt.

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Gesundheit


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 13. MAI 2013 |

die Bräunung gut, aber die meisten Leute machen den Fehler, dass sie zu heiss grillieren und das Fleisch verbrennen.» Es hält sich auch hartnäckig das Märchen von den Poren, die sich durch heisses Anbraten schliessen. Darauf angesprochen, gerät der Grillweltmeister in Fahrt: «Das ist Blödsinn. Unsere Haut hat Poren, die es ermöglichen zu atmen. Aber Fleisch hat eine glatte Oberfläche. Das scharfe Anbraten dient nur zur Entwicklung von Röstaromen.» Ein grosses Stück Fleisch werde nur durch indirektes Garen schön zart und saftig. Bei hoher Hitze würde es aussen verbrennen und innen roh sein.

SAISONKÜCHE

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Kotelettbraten mit Chilibaguette ZUTATEN

1,2 kg Schweinskotelettbraten am Stück, beim Metzger vorbestellen 20 g Fleischgewürz 20 g milder Senf 2 EL Sojasauce 20 g Bouillon 1 EL Ahornsirup 150 g Butter, weich 3 Knoblauchzehen ca. 3 Chilischoten 1 Bund gemischte Kräuter, z. B. Thymian und Rosmarin 2 Pain Sarment dunkel, zum Aufbacken, à 150 g

Mit Holzkohle kann man die Temperatur nur schlecht steuern Der grosse Vorteil des Grillierens mit Gas: Wir müssen uns in den nächsten 1¼ Stunden nicht um den Grill kümmern. Das Thermometer im Innern löst einen Alarm aus,sobald die gewünschten 55 Grad erreicht sind. «Bei Holzkohle ginge das nicht, da müssten wir häufiger kontrollieren.» Für Grill-Ueli machen viele Holzkohlefans einen Fehler: «Sie nehmen zu viel Holzkohle. Ist die Hitze dann da, kann man sie nicht mehr zurücknehmen.» Besser ist für ihn, Holzkohle zum Starten zu nehmen und einzelne Grillbriketts nachzulegen. Die Zeit, bis das Fleisch gar ist, nutzt die «Saisonküche»-Köchin für die Zubereitung der Kräuter-Chili-Butter. Circa 15 Minuten, bevor der Kotelettbraten fertig ist, bekommt er noch einen Anstrich. «Er bringt die schöne Farbe, die alle erwarten. Der Ahornsirup und der Senf caramelisieren leicht. Der Geschmack des Anstrichs ist minimal.» Als Fleisch und Baguette auf dem Teller liegen, herrscht gefrässiges Schweigen. Für ein Dessert fehlt die Zeit. Aber was wäre Bernolds Vorschlag? «Ein Dessert vom Grill. Eine ganze Ananas oder Crème brûlée.» Das war klar, denn für Grill-Ueli könnte man den Begriff «Kochen» glatt durch «Grillieren» ersetzen. Immer. Text: Claudia Schmidt Bilder: Bruno Bolinger www.grillueli.ch

UELI BERNOLD | 81

Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 40 Minuten + ca. 80 Minuten garen Pro Person ca. 34 g Eiweiss, 32 g Fett, 56 g Kohlenhydrate, 2750 kJ/660 kcal

ZUBEREITUNG 1. Kotelettbraten mit Fleischgewürz rundum einreiben. Fleisch in Klarsichtfolie einpacken und im Kühlschrank 24 Stunden marinieren. 2. Grill auf 180 °C vorheizen. Fleisch auf dem Grill mit indirekter Hitze (Hitze kommt von der Seite) circa 1¼ Stunden grillieren, bis eine Kerntemperatur von 55 °C erreicht ist. 3. Senf, Sojasauce, Bouillon und Ahornsirup verrühren. Fleisch damit bestreichen. Circa 10 Minuten weitergrillieren, bis eine Kerntemperatur von 60 °C erreicht ist. Fleisch vom

Grill nehmen. Mit Alufolie zudecken und circa 10 Minuten ruhen lassen, bis eine Kerntemperatur von 65 °C erreicht ist. 4. Butter schaumig rühren. Knoblauch dazupressen. Chilis halbieren, entkernen, mit den Kräutern hacken. Beides zur Butter geben und gut mischen. Brot der Länge nach aufschneiden. Mit der Butter bestreichen. Kurz vor dem Servieren Baguettes auf dem Grill 5–10 Minuten backen. Zum Servieren Fleisch tranchieren und Baguettes in Stücke schneiden.

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Ohne Milch

4.80

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Mini-Cake Citron, aha!* glutenfrei, ohne Weizen, laktosefrei, ohne Nüsse, 200 g

4.50

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migros basel

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Nr. 20, 13. Mai 2013 | migros-magazin |

Nachhaltig in die Zukunft

Trotz schwierigem Wirtschaftsjahr 2012 übergab der Geschäftsleiter der Migros Basel, Werner Krättli, seinem Nachfolger Stefano Patrignani per 1. Januar 2013 eine kerngesunde Genossenschaft.

D

as Jahr 2012 war kein einfaches Jahr für die Migros Basel: Einerseits lahmte zum Jahresbeginn die Konsumstimmung wegen der nachwirkenden Eurokrise, andererseits waren die Verkaufsflächen aufgrund einschneidender Bauarbeiten in diversen Filialen stark reduziert. Auch die Minusteuerung und die nach wie vor hohe Grenztourismusquote hinterliessen ihre Spuren. Trotz der heiklen Wirtschaftslage konnte die Genossenschaft ein solides Resultat erwirtschaften, da sie den zum Jahresbeginn fehlenden Umsatz bis zum Jahresende beinahe aufholte. So übergab Werner Krättli, Geschäftsleiter der Migros Basel, seinem Nachfolger Stefano Patrignani am 1. Januar 2013 eine kerngesunde und nachhaltig aufgestellte Firma.

Von der geschäftsleitung in die Verwaltung 16 Jahre lang prägte Werner Krättli die Migros Basel. Weitsicht war sein Credo, kurzfristiger Erfolg selten sein Ding – sowohl finanziell wie auch immateriell stellte er stets die Nachhaltigkeit ins Zentrum. Dass unsere Genossenschaft heute so gut dasteht, darf mitunter als sein Verdienst bezeichnet werden. So einen Mann lässt man nicht einfach ziehen; die Verwaltung der Migros Basel sicherte sich daher sein profundes Wissen und Können aus der Operative. Als Mitglied der Verwaltung verstärkt Werner Krättli heute die strategische Ebene. Stefano Patrignani, der nun an der Spitze in Verantwortung stehende neue Mann der Migros Basel, kann mit einer finanziell gut aufgestellten Basler Genossenschaft, die in den letzten Jahren den Eigenkapitalanteil markant gesteigert hat, die Herausforderungen der Zukunft angehen. Zu diesen gehören 2013 auch weitere Investitionen in die Filialstandorte von rund 50 Millionen Schweizer Franken aus selbst erwirtschafteten Mitteln. Infos und Geschäftsbericht abrufbar auf: www.migrosbasel.ch


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IHrE rEGIon

migros-magazin | NR. 20, 13. MAI 2013 |

migros basel | 85

Genossenschaft Migros Basel Liebe Mitglieder In diesen Tagen erhalten Sie per Post die Stimmkarte für die

regionale Urabstimmung 2013 zugestellt mit der Bitte, zu folgender Frage Stellung zu nehmen: 1. Genehmigen Sie – unter Entlastung der Verwaltung – die Jahresrechnung 2012 und die vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinnes? Erläuterung zur Abstimmungsfrage: 1. Genehmigung Jahresrechnung Die Jahresrechnung mit dem Bericht der Revisionsstelle, der Antrag der Verwaltung auf Verwendung des Bilanzgewinnes sowie ein Auszug aus dem Jahresbericht unserer Genossenschaft sind in dieser Ausgabe publiziert. Diese Dokumente liegen ausserdem zusammen mit dem vollständigen Jahresbericht am Sitz unserer Genossenschaft, Ruchfeldstrasse 15 in Münchenstein, oder in unserer Filiale MMM Claramarkt (Untere Rebgasse 11, Basel) zur Einsichtnahme durch die Mitglieder auf und können auf unserer Website www.migrosbasel.ch abgerufen werden. Die Stimmkarten werden den Stimmberechtigten (gemäss Mitgliedschaftsregister) spätestens zehn Tage vor dem Wahltag (1. Juni 2013) per Post zugestellt. Allfällige Beschwerden über nicht erhaltene oder unrichtige Stimmkarten sind frühestens sechs, spätestens drei Werktage vor dem Urabstimmungstag beim Mitgliederregister unserer Genossenschaft zuhanden des Wahlbüros geltend zu machen. Telefon 058 575 55 44 von Montag bis Freitag oder 058 575 85 22 auch samstags. Wahlbüro: Nach Art. 30 der Statuten hat die Verwaltung ein Wahlbüro ernannt, das die Durchführung überwacht und sich wie folgt zusammensetzt: Präsident: Bruno Gehrig, Binningen Vizepräsident: Peter R. Müller, Arlesheim Mitglieder: Christine Bracher, Riehen Ernst Mutschler, Basel Peter A. Zahn, Basel Korrespondenzadresse: Genossenschaft Migros Basel, Wahlbüro, Postfach, 4002 Basel Die Urabstimmung wird nach den Bestimmungen der Statuten und des Wahlreglements durchgeführt. Diese Dokumente können von den Mitgliedern gegen Vorweisung des Anteil-

scheines/Mitgliederausweises in unseren Verkaufsstellen sowie am Sitz der Genossenschaft, Ruchfeldstrasse 15 in Münchenstein, oder in unserer Filiale MMM Claramarkt (Untere Rebgasse 11, Basel) wie auch unter www. migrosbasel.ch eingesehen werden. Bitte füllen Sie die Stimmkarte so rasch als möglich aus. Wenn Sie die Karte in die Abstimmungsurne in Ihrer nächsten Migros-Filiale legen, helfen Sie mit, Porto einzusparen. Die Urnen sind während der üblichen Verkaufszeiten geöffnet. Sie können die Stimmkarte aber auch in den nächstgelegenen Briefkasten werfen. Das Porto wird von der Migros bezahlt.

Spätester Termin für die Rücksendung (oder Rückgabe) der Stimmkarte:

Samstag, 1. Juni 2013 Mit Ihrer Teilnahme an dieser Urabstimmung machen Sie nicht nur von Ihrem statutarischen Mitbestimmungsrecht Gebrauch. Sie würdigen damit ebenso sehr die Anstrengungen unserer Mitarbeitenden im verflossenen Geschäftsjahr. Herzlichen Dank im Voraus. 13. Mai 2013 Genossenschaft Migros Basel Die Verwaltung


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migros basel

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Erfolgsrechnung 2012 Ertrag: Nettoerlöse Detailhandel Grosshandel Gastronomie Freizeit/Fitness Bildung/Kultur Dienstleistungen Total Nettoerlöse ohne Mehrwertsteuer andere betriebliche Erträge Total betrieblicher Ertrag Aufwand: Betrieblicher Aufwand Waren- und Dienstleistungsaufwand Personalaufwand Mieten anlagenunterhalt Energie- und Verbrauchsmaterial Werbung Verwaltung Übriger Betriebsaufwand Betriebliche abschreibungen Total betrieblicher Aufwand EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) Finanzergebnis ausserordentliches Ergebnis Gewinn vor Steuern Steuern Gewinn

Nr. 20, 13. Mai 2013 | migros-magazin |

Anmerkungen zur Erfolgsrechnung 2012

2011

in 1000 CHF

in 1000 CHF

820’102 24’135 64’285 6’914 7’747 17’660 940’843 10’819 951’662

842’641 24’297 65’402 7’092 8’061 17’954 965’447 11’754 977’201

626’041 180’205 16’616 8’881 17’703 7’064 5’021 18’806 42’132 922’469

650’115 184’635 17’115 9’168 18’313 7’632 4’997 22’731 43’327 958’033

29’193 −1’789 47 27’451 7’827 19’624

19’168 −2’193 194 17’169 2’860 14’309

1)

2)

3) 4)

5) 6)

1) Andere betriebliche Erträge aktivierte Eigenleistungen Erträge aus Verkäufen an Personal Dienstleistungen für andere Konzerngesellschaften Camionnageerträge aus Konzerngesellschaften andere betriebliche Erträge Total 2) Personalaufwand Löhne und Gehälter Sozialversicherungen Personalvorsorgeeinrichtungen Sonstiges Total 3) Übriger Betriebsaufwand Übriger betrieblicher aufwand Gebühren und abgaben Total 4) Betriebliche Abschreibungen Beteiligungen Gebäude Technische anlagen, Maschinen Übrige Sachanlagen anlagen im Bau Total

2012

2011

in 1000 CHF

in 1000 CHF

393 408 3’808 3’517 2’693 10’819

320 421 3’823 3’449 3’741 11’754

139’655 15’861 19’078 5’611 180’205

145’486 14’024 20’704 4’421 184’635

16’238 2’568 18’806

20’103 2’628 22’731

0 10’893 10’917 16’722 3’600 42’132

1’824 10’218 11’437 19’848 0 43’327

aufgrund der Ertragslage wurden Mehrabschreibungen von 5,1 Mio. CHF auf Sachanlagen gegenüber den betriebswirtschaftlich erforderlichen Werten (Vorjahr 6,2 Mio. CHF) vorgenommen.

5) Finanzergebnis Kapitalzinsertrag Beteiligungsertrag Kapitalzinsaufwand Total 6) Ausserordentliches Ergebnis Gewinn aus Veräusserung anlagevermögen Verlust aus Veräusserung anlagevermögen Total

272 102 −2’163 −1’789

540 156 −2’889 −2’193

53 −6 47

201 −7 194

Anhang Grundsätze der rechnungslegung Die rechnungslegung erfolgt nach den Vorschriften des aktienrechts. Informationen zur Bilanz Brandversicherungswerte Mobilien immobilien Bilanzwert hypothekarisch belasteter Liegenschaften Hypothekarische Belastungen Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Personalvorsorgeeinrichtungen

2012

2011

in 1000 CHF

in 1000 CHF

251’373 683’889

256’719 650’497

73’250 50’000

77’729 60’000

3’000

4’000

risikomanagement (art. 663b abs. 12 or) Die Genossenschaft verfügt über ein risikomanagement. Die Verwaltung stellt sicher, dass die risikobeurteilung zeitgerecht und angemessen erfolgt. Sie wird regelmässig durch die Geschäftsleitung über die risikosituation des Unternehmens informiert. anhand einer systematischen risikoanalyse haben die Verwaltung und die Geschäftsleitung die für die Genossenschaft wesentlichen risiken identifiziert und hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und finanzieller auswirkungen bewertet. Mit geeigneten, von der Verwaltung beschlossenen Mass-

Wesentliche Beteiligungen Firma, Sitz Zweck Migros-Genossen- Vermittlung von Waren schafts-Bund, und Dienstleistungen Zürich sowie Kulturgütern

Grundkapital Beteiligungsquote CHF 15 Mio.

10%

Migros Deutschland GmbH, D-Lörrach

Handel mit Food- und Non-Food-artikeln und Erbringung von Dienstleistungen

EUr 10 Mio.

51%

Semiba aG, Münchenstein

Führung Detailhandelsund Gastronomiebetriebe CHF 100’000

100%

nahmen werden diese risiken vermieden, vermindert oder überwälzt. Die selbst zu tragenden risiken werden konsequent überwacht. Die resultate der risikobeurteilung berücksichtigt die Verwaltung angemessen in ihrer jährlichen Überprüfung der Geschäftsstrategie. Die Verwaltung hat die letzte risikobeurteilung am 23. Oktober 2012 vorgenommen und festgestellt, dass die risiken durch Strategien, Prozesse und Systeme grundsätzlich gut abgedeckt sind. Es bestehen keine weiteren nach Or 663b ausweispflichtigen Sachverhalte.


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ihre region

migros-magazin | NR. 20, 13. MAI 2013 |

Bilanz 2012

AkTiVen Umlaufvermögen Flüssige Mittel Kurzfristige Forderungen – gegenüber Unternehmen des Konzerns – aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten – sonstige gegenüber Dritten Warenvorräte Aktive Rechnungsabgrenzung Total Umlaufvermögen

2012

2011

in 1000 CHF

in 1000 CHF

16’015

9’040

1’118

2’258 5’872 37’571 590 72’322

3’358 4’794 39’473 242 65’000

1’031

1’314

8’321 9’352

7’928 9’242

231’379 26’827 8’659 22’677 289’542 298’894 371’216

243’990 36’177 10’735 4’095 294’997 304’239 369’239

15’000

10’000

687

8’513

17’446 24’773 12’996 20’416 91’318

20’057 23’159 12’585 18’993 93’307

Langfristiges Fremdkapital Langfristige Verbindlichkeiten – gegenüber Unternehmen des Konzerns – gegenüber Dritten Langfristige Rückstellungen Total langfristiges Fremdkapital Total Fremdkapital

40’000 35’587 17’202 92’789 184’107

40’000 50’587 17’857 108’444 201’751

eigenkapital Genossenschaftskapital Gesetzliche Reserven Andere Reserven Bilanzgewinn Total eigenkapital Bilanzsumme

1’673 900 164’800 19’736 187’109 371’216

1’676 900 150’500 14’412 167’488 369’239

Sachanlagen Grundstücke und Bauten Techn. Anlagen und Maschinen Übrige Sachanlagen Anlagen im Bau Total Total Anlagevermögen Bilanzsumme PASSiVen Fremdkapital Kurzfristiges Fremdkapital Finanzverbindlichkeiten – gegenüber Banken Dritte Kurzfristige Verbindlichkeiten – gegenüber Unternehmen des Konzerns – aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten – sonstige gegenüber Dritten Personal- und M-Partizipationskonten Passive Rechnungsabgrenzung Total kurzfristiges Fremdkapital

migros Basel | 87

Anmerkungen zur Bilanz

16’991

Anlagevermögen Finanzanlagen Langfristige Forderungen – gegenüber Dritten Beteiligungen – an Unternehmen des Konzerns Total

|

7)

7) Aktive Rechnungsabgrenzung Zinsabgrenzung Sonstiges Total 8) Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Dritten Personal Kapital- und Ertragssteuern Garantie Sonstiges Total 9) Passive Rechnungsabgrenzung Klubschulerträge Zinsabgrenzung Mieten Cumulus Sonstiges Total 10) Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Dritten Bankverbindlichkeiten Hilfsfonds Genossenschaft Migros Basel Sonstiges Total 11) Langfristige Rückstellungen AHV-Ersatzrenten Risiken Expansion M-Deutschland Verpflichtungen aus Mietverträgen Sonstige langfristige Rückstellungen Total

2012

2011

1 589 590

1 241 242

11’670 2’236 500 10’367 24’773

10’614 2’251 500 9’794 23’159

1’862 130 586 8’633 9’205 20’416

1’747 214 592 7’026 9’414 18’993

35’000 400 187 35’587

50’000 400 187 50’587

11’696 4’000 846 660 17’202

12’238 4’000 940 679 17’857

Verwendung des Bilanzgewinns

8) 9)

10) 11)

Gewinnvortrag vom Vorjahr Gewinn des laufenden Jahres Bilanzgewinn zur Verfügung der Urabstimmung Zuweisung an freie Reserven Vortrag auf die neue Rechnung

2012

2011

in 1000 CHF

in 1000 CHF

112 19’624 19’736 19’600 136

103 14’309 14’412 14’300 112

Aufwendungen im Rahmen des Zweckparagraphen Kulturelle Zwecke Bildung Soziales Freizeit und Sport Wirtschaftspolitik Anteilmässige Verwaltungskosten Total 1⁄2% des massgebenden Umsatzes

2012

2011

in 1000 CHF

in 1000 CHF

384 2’594 110 908 170 883 5’049 4’421

649 2’301 84 687 137 900 4’758 4’539


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Reis

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Toskana –

Sommerfrische in der Toskana.

Geschwungene grüne Hügel, lichtdurchflutete Parks und Gärten, azurblaues Meer und lange Strände, sommerliches Treiben in den verwinkelten Gassen der mittelalterlichen Städtchen, ein Gelato auf der Piazza, ein Aperitif in der Strandbar – die Toskana im August lädt zum Entspannen und Geniessen mit allen Sinnen ein. Daten: 1. – 6. / 6. – 11. / 13. – 18. August 2013 / je 6 Tage Im Preis inklusive: Carfahrt im bequemen 4-Sterne-Reisebus Hotel der gehobenen Mittelklasse mit Halbpension Toskanischer Abend mit Musik Führung in Montecatini Terme Ausflug «Toskana am Meer» mit Bootsfahrt Ausflug an die tyrhenische Küste mit Bootsfahrt und Bademöglichkeit

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0 61

Badeferien:

906

1

Riccione –

Badespass pur an der adriatischen Riviera.

Geniessen Sie während einer Woche den 6 km langen Sandstrand und das Leben des Badeortes Riccione. Neben der Erholung am Meer unternehmen Sie zwei interessante Ausflüge nach San Marino und Ravenna. Daten: 8. – 15. Juni / 27. Juli – 3. August 2013 / je 8 Tage Im Preis inklusive: Carfahrt im bequemen 4-Sterne-Reisebus Unterkunft im gehobenen Mittelklasse Hotel «Vittoria» mit Halbpension Strand-Service (1 Sonnenschirm & 2 Liegestühle pro Doppelzimmer) Ausflug nach San Marino, San Leo und Sogliano Ausflug nach Cervia und Ravenna

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ONLINE MAGAZIN

IMMER AKTUELL – WWW.MIGROSMAGAZIN.CH Willkommen auf www.migrosmagazin.ch. Die interaktive und multimediale Plattform bietet Ihnen Woche für Woche spannende Inhalte aus dem Migros-Magazin – und lädt zum offenen Dialog mit der Online-Redaktion ein. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren auf www.migrosmagazin.ch, wo Sie übrigens auch gleich die gedruckte Ausgabe gratis abonnieren können: www.migrosmagazin.ch/abo.

www.migrosmagazin.ch


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LEBEN

migros-magazin | NR. 20, 13. MAI 2013 |

miX | 91

it’s a wilD worlD

Südtirol: Ferien auf dem Bauernhof einmal anders

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Umfeld und Erziehung prägen: Manche Kinder sind prädestiniert für die Opferrolle.

Im Frühling zeigt sich das Südtirol von seiner schönsten Seite. Neuster Trend: Ferien auf dem Bauernhof.

Mobbing ist kein Zufall

Warum wird ein Kind Opfer von Mobbingattacken, das andere nicht? Eine aktuelle Studie zeigt, dass der Erziehungsstil der Eltern und die Umgangskultur in der Schule eine wichtige Rolle dabei spielen.

Bild: Fotolia

G

ehänselt und geplagt wird fast jedes Kind im Laufe seiner Schulkarriere mal. Doch wenn das Auslachen und Piesacken anhält, gilt das als Mobbing. Psychologen der Universität im englischen Warwick haben nun gezeigt, dass der Erziehungsstil der Eltern einen wichtigen Einfluss darauf hat, wie das Kind mit solchen Situationen fertig wird. Besonders gefährdet sind überbehütete Kinder und solche, die in einem besonders strengen Elternhaus aufwachsen. Am besten geschützt gegen Mobbing sind sie, wenn die Eltern ihnen klare Regeln, Unterstützung und Geborgenheit vermitteln. Jürg Forster (60), Leiter Schulpsychologische Dienste der Stadt Zürich, bestätigt: «Auf faire Weise zu streiten und sich zu wehren ist für Kinder nicht einfach. Ein gesundes Selbstvertrauen hilft ihnen dabei. Eltern können viel dazu beitragen, wenn sie einen respektvollen und unterstützenden Erziehungsstil pflegen.» Eher kontraproduktiv seien Ratschläge wie: «Du musst dich halt wehren.» «Sie machen Kinder nur noch

hilfloser, wenn sie sich unterlegen fühlen», sagt Jürg Forster. Auch bei Kindern, die andere plagen, spielt die Erziehung eine Rolle. «Sie haben noch nicht gelernt, wie man auf faire Art streitet», erklärt Forster. Was können Eltern und Schule tun, damit Kinder weder Opfer noch Täter werden? Nebst dem offenen und herzlichen Umgang daheim ist wichtig, dass in der Schule Strukturen vorhanden sind, in denen die Kinder gemeinsam Regeln ausarbeiten und sich darüber austauschen können, zum Beispiel in einem Klassenrat. Es gibt auch Fälle von so extremem Mobbing, wo als einziger Ausweg der Wechsel der Schule bleibt. Dies zeigt der Fall eines im Internet gemobbten 14-jährigen Mädchens auf den folgenden Seiten. Text: Andrea Fischer www.migrosmagazin.ch

online-aBstimmung Gegen Mobbing hilft ein gesundes Selbstvertrauen — doch wie stärkt man es am besten?

■ Rund 2600 Bauernhöfe stehen in der

nördlichsten Provinz Italiens zur Auswahl. Das Gütesiegel heisst Roter Hahn, umfasst 37 bäuerliche Schankbetriebe und 1600 Bauernhöfe mit Ferienwohnungen. Mein Tipp: Der von Reben umgebene Biobauernhof St.Quirinus der Winzerfamilie Sinn oberhalb Kalterns (Bild) — erst 2011 eröffnet. Lärchenholz, Naturlatexmatratzen, Elektrofreischalter sowie der hauseigene Wein sorgen für Tiefschlaf (Appartement ab 90 Euro für zwei Personen/ Nacht). Alternative im Vinschgau: der ebenso ruhig gelegene Hof am Schloss im 250-Seelen-Dorf Lichtenberg (Aprikosenkonfitüre probieren!). ■ Die besten Adressen für Geniesser: Restaurant Castel Ringberg bei Kaltern (15 GaultMillau-Punkte, Viergänger für 55 Euro), Genussmarkt Pur Südtirol in Meran (Freiheitsstrasse 35) mit Südtiroler Spezialitäten, der Schnalshuberhof in Algund für Knödel, Speck, Käse, Braten und lokale Weine. Entspannen in der Therme Meran. ■ Gut zu wissen: Schüttelbrot, Speck und Äpfel: Vom 24. bis 26. Mai stehen am Genussfestival in Bozen Südtiroler Qualitätsprodukte im Mittelpunkt, www.genussfestival.it Venedig–Südtirol–St. Moritz: Eine neue Tour verbindet drei Sprachregionen mit Bahn und Postauto, www.venice-stmoritz.com


leben 92 |

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familie

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Nr. 20, 13. Mai 2013 | migros-magazin |

Freunde gesucht, Feinde gefunden

Im Internet findet fast alles statt, auch Mobbing. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche wie Martina S. Ihre Leidensgeschichte begann ganz harmlos. Aber auch Erwachsene greifen zu «digitalen Waffen», um Konflikte zu lösen.

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asch dir doch die Pickel vom Gesicht!» Mit diesem scheinbar harmlosen Satz begann die Leidensgeschichte von Martina S.*. Die 14-Jährige wohnt in der Nähe von Zürich, wo sie bis letzten Sommer auch die Sekundarschule besucht hat. Martina fühlte sich in ihrer Klasse wohl, war integriert, hatte Freundinnen, schrieb gute Noten. Bis die Sticheleien anfingen, die sich innert kürzester Zeit zu einem Horror für Martina auswuchsen. «Ich hatte starke Akne. Dazu kam ein Streit mit einer Kollegin. Die hat dann meine schlechte Haut benutzt, um mich fertigzumachen.» Was ist konkret passiert? Martina bekam rund um die Uhr von verschiedenen Schülerinnen Mitteilungen per WhatsApp: «Schau dich doch mal im Spiegel an. Du bist hässlich. Wasch dir doch das Gesicht!»

Die Gemeinheiten verletzten Martina so sehr, dass sie sich zurückzog — auch ins Internet. Sie konnte und wollte mit niemandem darüber sprechen und suchte Hilfe bzw. Freunde im Web. Das wurde ihr zum Verhängnis. «Ich war so einsam und sehnte mich nach Geborgenheit, nach Zuwendung.» In dieser Zeit freundete sich Martina im Internet mit vielen Leuten an. Sie wünschte sich Freundschaft und Zuneigung — und vertraute Fremden. Einer dieser virtuellen Kontakte hat das aufs Brutalste ausgenützt. Er war so lange verständnisvoll und nett zu Martina, bis er ihr Vertrauen hatte, dann schlug er zu. Martinas Stimme zittert noch heute, wenn sie erzählt, und sie kämpft mit den Tränen: «Er hat gemerkt, dass ich traurig bin und Hilfe brauche — und dass er mich damit erpressen kann.» Jetzt wird es für Martina ganz schwierig, weiter zu erzählen. Ihre Mutter Karin S.* (45) übernimmt das Wort, denn zu diesem Zeitpunkt kamen auch Martinas Eltern ins Spiel. «Der virtuelle Freund hat meine Tochter genötigt, sich selber mit dem Handy zu filmen, und zwar erotisch.» Eigentlich sogar pornografisch, präzisiert die Mutter von Martina. Aber wie hat es der Täter geschafft, Martina so unter Druck zu setzen? «Er hat gedroht, den Kontakt abzubrechen, wenn ich nicht mitmache. Und das wäre für mich in diesem Moment die Hölle gewesen. Also habe ich mitgemacht. Heute weiss ich, dass das total naiv war. Ich bereue es sehr. Aber es ist

«Heute weiss ich, dass es total naiv war. Aber es ist zu spät.»

Der Täter nötigte martina, sich mit dem Handy selber zu filmen Und schon bald wurde Martina auch via Facebook attackiert. Sie traute sich kaum mehr, ihr Handy einzuschalten. Der Schulbesuch wurde zum Spiessrutenlauf. Hat denn ihr Klassenlehrer Pius K.* (39) nichts bemerkt? «Mir ist schon aufgefallen, dass Martina immer wieder gehänselt wurde wegen ihrer Haut. Das habe ich in der Klasse auch angesprochen. Dann war jeweils Ruhe. Aber was hinter den Kulissen und vor und nach der Schule lief, habe ich wohl unterschätzt.» * Namen von der Redaktion geändert

zu spät.» Die Filme haben sich verbreitet wie ein Lauffeuer. An ihrem Wohnort, in Nachbargemeinden, bei Verwandten, an der Schule. Martina: «Alle wussten davon, das war der totale Horror für mich. Ich konnte nicht mehr in die Schule gehen.» Die Mutter von Martina sagt mit fester Stimme: «Als sie die Schule verweigerte, wussten wir, dass sofort etwas passieren muss.» Sie setzte sich mit dem Klassenlehrer in Verbindung, gemeinsam wurde das weitere Vorgehen besprochen.

Das Team der Krisenintervention kam sofort in die schulklasse Als der Klassenlehrer von den Videofilmen hörte, wurde er sofort aktiv und kontaktierte Joachim Zahn (45) von der Fachstelle Zischtig.ch in Uster ZH. Joachim Zahn und sein Team haben sich auf Medienerziehung und Cybermobbing spezialisiert, sie unterstützen und beraten Betroffene, Eltern und Lehrpersonen. Auf Wunsch des Lehrers und der Schulleitung kamen sie sofort in die Klasse, um mit einer Krisenintervention über Cybermobbing aufzuklären: «Es ging um den Umgang mit Handys, um die rechtlichen Aspekte, um die Folgen für Opfer und Täter.» Gemäss Joachim Zahn muss eine Klasse aus solchen Situationen etwas lernen, damit es nicht weitere Opfer gibt. «Und wir wollen Betroffenheit stiften für das Opfer», sagt er. Wichtig seien dabei auch die sogenannten Bystanders, die Mitläufer. Die müsse man erwischen, um weitere Auswüchse zu verhindern. Das Schlimme am Mobbing sei die Öffentlichkeit, und die sei an der Schule massiv. Zahn: «Man kommt, wird angeglotzt, sie flüstern rundherum.» Der Fachmann hat


Martina S. hielt dem Dr채ngen ihres Internetfreundes nicht stand: Sie 체berliess ihm einen erotischen Film von sich. Der verbreitete sich rasch im Netz.


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leben

Migros-Magazin | Nr. 20, 13. Mai 2013 |

eine Bitte an alle Jugendlichen, die mit Mobbing zu tun haben: «Bitte redet so schnell wie möglich mit einer erwachsenen Person; egal, ob mit Eltern, Lehrern oder Verwandten. Gleichaltrige können euch nicht helfen.» Sechs Monate nach der Krisenintervention war Joachim Zahn wieder in der Klasse. «Den meisten ist der Fall von Martina total eingefahren. Aber einige haben leider keine Lehre daraus gezogen», berichtet er. Neben Zischtig.ch war auch der Jugenddienst der Kantonspolizei sofort zur Stelle, was vor allem der Mutter von Martina sehr geholfen hat. «Er ist zu uns nach Hause gekommen, hat mich und meinen Mann beraten. Und er hat lange und intensiv mit meiner Tochter gesprochen.» Martina erinnert sich, dass der Polizist alle Nummern wollte, die sie auf dem Handy hatte. Und dass er sie aufgeklärt hat über ihre Rechte und Pflichten. «Er hat mir gesagt, dass ich mich auch strafbar mache, wenn ich noch einmal solche Filme von mir drehe und weitergebe.»

radikale Therapie: facebook weg, Handy weg, internet weg Nach dem Besuch der Polizei hat die Familie schnell gehandelt. «Wir waren verzweifelt. Aber uns war klar: Es muss sofort etwas geschehen», sagt Martinas Mutter Karin S. Martina löschte ihr Facebook-Konto, gab das Handy für sechs Monate ihren Eltern ab und hatte in dieser Zeit auch kein Internet. Martina: «Am Anfang war das hart, aber man gewöhnt sich daran. Heute habe ich mein Handy wieder, kann aber auch gut ohne sein. Auf Facebook kann ich gut verzichten.» Der grösste Schritt für Martina: Sie hat die Schule gewechselt und den Schulort. Das hat auch der damalige Lehrer Pius K. unterstützt: «Martina hat diese Chance verdient.» Und wie hat die alte Klasse reagiert? «Sie hat wohl damit gerechnet und es zur Kenntnis genommen». Martina ist an der neuen Schule glücklich und will keinen Kontakt mehr zu ihren ehemaligen Mitschülern. «Nein, ich habe keine Rachegefühle. Ich will einfach meine Ruhe und mit diesen Leuten nichts mehr zu tun haben», sagt sie heute. Ebenfalls keine Rachegefühle gibt es gegenüber dem Täter. Die Familie hat auf eine Anzeige verzichtet. «Wir wol-

«Ich will mit diesen Leuten nichts mehr zu tun haben.»

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Das sagT Der experTe

«Isoliert und hilflos»

Medienpädagoge Joachim Zahn begleitet Jugendliche, die von Cybermobbing betroffen sind: Er trifft dabei oft auf verzweifelte junge Menschen, die sich zurückziehen und unter Konzentrations- und Schlafstörungen leiden. Joachim Zahn, was ist Cybermobbing?

Cybermobbing ist Mobbing im Internet. Es gibt da den «Mob», der Einzelne oder Minderheiten mit SMS, Chat-Nachrichten und Facebook-Einträgen belästigt, verleumdet, ausschliesst und/oder bedroht.

Joachim Zahn (45) ist Medienpädagoge und Projektleiter bei Zischtig.ch. Er begleitet betroffene Schulklassen und Eltern.

Was sind die Folgen für die Opfer?

Diese sind gravierend: Isolation, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen. Warum macht jemand Cybermobbing?

Ein Mobbing-Prozess kann aus Langeweile beginnen. Es kann aber auch sein, dass «einfach» ein Konflikt aus der Schule online weiter ausgetragen wird und dort mit weiteren Beteiligten zum Cybermobbing ausartet. In der Schule ist man auch mit Menschen zusammen, die man nicht mag oder gar hasst. Mobbing wird von Täterinnen und Tätern als eine Möglichkeit erfahren, sich auf Kosten dieser Personen selbst in Szene zu setzen. Untersuchungen zeigen auf, dass Menschen, die selbst Kränkung oder Gewalt erfahren haben, eher zu solchem Verhalten tendieren. Es kann aber auch sein, dass jemand grundsätzlich eine schlechte Selbstwirksamkeit, wenig Aufmerksamkeit und wenig Selbstwert erfährt und auf diesem Hintergrund eher zu Mobbing neigt. Dass es dann Cybermobbing ist, hängt oft mit der Niederschwelligkeit und der vermeintlichen Anonymität digitaler Medien zusammen.

Gibt es beim Cybermobbing Unterschiede im Verhalten von Buben und Mädchen?

Ja, eindeutig! Während bei Mädchen aus einem einfachen «Zickenkrieg» ein Mobbingverlauf entstehen kann, beginnt dies bei den Buben eher mal «nur aus Scherz». Vereinzelt geht es aber auch hier um einen Machterhalt. In meiner Praxis hat sich zudem gezeigt, dass Jungs schneller einsichtig sind als Mädchen. Letztere können manchmal nicht von einem Konflikt ablassen. Gibt es den typischen Täter?

Eben erwähnte Umstände sind bei Tätern oft zu beob-

zischtig.ch

Zischtig.ch ist ein Gemeinnütziger Verein mit Sitz in Uster ZH. Er arbeitet mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Lehrpersonen an einer konstruktiven, kreativen und fairen internetkommunikation – und an Strategien zur Vermeidung von Onlinesucht. www.zischtig.ch

achten. Trotzdem staunt man immer wieder, wer unter den Tätern ist. Meist sind es rasch mehrere. Was die meisten Täterinnen und Täter auszeichnet: Sie sind häufig online. Viele würde man im Volksmund auch eher als hobbylos bezeichnen. Oft ist auch ein eingeschränktes Verhaltensrepertoire bezüglich sozialer Interaktion festzustellen. Und das typische Opfer?

Auch in dieser Gruppe gibt es eine beträchtliche Anzahl von Menschen, die bereits Gewalt erfahren haben. Wenn sie noch eher zurückgezogen leben und dennoch viel online sind, ist das Risiko wesentlich höher. Leider werden auch oft jene Kinder und Jugendliche Opfer, die besonders streng erzogen werden. Kinder mit Facebook-Verbot und Jugendliche ohne Smartphone, die von den Eltern bei Schwierigkeiten auch gleich hart kritisiert werden. Diese sind dem Mobbing besonders hart ausgesetzt, da sie in der Regel niemanden haben, mit dem zusammen sie sich zur Wehr setzen können.


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NR. 20, 13. MAI 2013 | migros-magazin |

So kann man sich vor Cybermobbing schützen

«Ich habe die Polizei informiert, sie fand die Täter recht schnell.»

len die Sache verarbeiten und dann ruhen lassen. Es war für Martina hart genug, und jedes Gespräch wühlt sie wieder auf», sagt die Mutter. Sind die Eltern wütend auf ihre Tochter? «Nein», meint die Mutter, «aber enttäuscht und traurig, dass sie nicht früher mit uns gesprochen hat». Was würde Martina heute anders machen? «Ich wäre nicht mehr so naiv, einem Fremden zu trauen. Und ich würde sofort mit meinen Eltern reden.» Und was rät die Mutter von Martina anderen Eltern? «Redet sooft wie möglich mit euren Kindern. Schaut nicht weg. Bleibt hartnäckig dran, auch wenn sie sich nerven. Erklärt euren Kindern, warum ihr euch Sorgen macht. Das schafft Nähe und Vertrauen — auch für extremste Situationen.»

Und dann den lehrer fertiggemacht Dass sich Gleichaltrige mobben, ist bekannt. Aber wussten Sie, dass auch Schüler ihre Lehrer im Internet plagen? Werner K.* (31), Sekundarlehrer in Zollikon BE: «Ein paar Schüler erstell-

! Mit dem Kind über sein Wohlbefinden in der Schule reden ! Über digitale Kommunikation zusammen mit den Kindern diskutieren ! Dem Kind zeigen, dass es den Eltern vertrauen kann ! Keine Strafen verhängen, wenn das Kind Ärger hat im Internet ! Keine Verbote aussprechen, sie sind kontraproduktiv

Tipps für Kinder und Jugendliche:

! Im Bewusstsein handeln, dass man sich letztlich nur selber schützen kann ! Auch ausserhalb der Onlinewelt Freundschaften pflegen ! Zeit im Internet beschränken ! Konflikte face to face besprechen ! Sich gegen Hänseleien abgrenzen ! Bei Schwierigkeiten Erwachsene einbeziehen

buchtipps

! Alasker, F. D., Quälgeister und ihre Opfer, Mobbing unter Kindern – und wie man damit umgeht, Hans Huber Verlag, Bern, 2004 ! Dambach, K. E., Wenn Schüler im Internet mobben, Präventions- und Internventionsstrategien gegen Cyber Bullying, Ernst Reinhadt Verlag, München, 2011 ! My little Safebook, Broschüre für Eltern und Jugendliche zu Belästigungen im Internet, zu bestellen bei der Schweizerischen Kriminalprävention, www.skppsc.ch (auch für Kontakte zum Jugenddienst der Kantonspolizei)

ten auf einer Social-Community-Plattform ein öffentlich zugängliches Konto unter meinem Namen.» Dazu verwendeten die Jugendlichen Bildmaterial, das sie im Internet auf öffentlichen Websites gefunden hatten. Und sie filmten den Lehrer heimlich mit der Handykamera. Das Fatale: Sie stellten ihren Lehrer als

Tipps für Lehrpersonen:

! Für ein gutes Klassenklima sorgen (dazu gehören z.B. Humor, Anstand und Rituale) ! Sich bewusst sein: Lehrpersonen sind Vorbilder ! Eine Konfliktkultur aufbauen. Regeln und Verbote reichen nicht ! Möglichkeiten bieten, damit sich Opfer und Täter (anonym) melden können (Briefkasten, Mailbox etc.)

rassistisch und homosexuell dar. Ausserdem legten sie ihm übelste Sätze in den Mund, die an dieser Stelle nicht wiederholt werden sollen. Eine Mutter wies den Lehrer auf das Konto hin. Und auch Werner K. hat sofort gehandelt: «Ich habe die Schulleitung und den Jugenddienst der Kantonspolizei informiert. Die Polizei fand die Täter recht schnell.» Auch in diesem Fall hat Zischtig.ch mit der Klasse gearbeitet. Werner K. rät seinen Berufskollegen: «Geht offensiv vor und sprecht sofort mit der Schulleitung und der Kapo. Als Team ist man stark und kann Lösungen finden». Texte: Angela Cadruvi Bilder: René Ruis www.migrosmagazin.ch

lesen sie online Wir klären auf: Was dürfen Jugendliche und Eltern im Cyberspace tun, was ist verboten? Diese rechtlichen Fallstricke müssen Nutzer von Facebook und Co. unbedingt beachten.

Bild: Fotolia

Tipps für Eltern:


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Der Riese geht durchs Nadelöhr

Ein Gorilla hat den gefährlichen Fuchsbandwurm aufgelesen und muss im Computertomografen untersucht werden. Doch wie bringt man einen 130-Kilo-Brocken in die teure Hightechmaschine, ohne dass er sie auseinandernimmt? Nur narkotisiert natürlich und mithilfe eines mehrköpfigen Teams.

Zolli-Tierarzt Christian Wenker (45) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

«

Ein elfjähriger männlicher Gorilla muss zur Untersuchung in die Computertomografie. Ein Röntgeninstitut unterstützt uns freundlicherweise bei diesem Vorhaben. Die Untersuchung ist nötig, da der Gorilla eine Fuchsbandwurminfektion der Leber hat. Vor fünf Jahren diagnostizierten wir die Krankheit, nun überprüfen wir die Ausbreitung und den Verlauf der Behandlung mittels modernster bildgebender Technologie. Der nur 2—3 mm grosse Fuchsbandwurm lebt im Darm von wildlebenden Füchsen. Die mit dem Fuchskot ausgeschiedenen Eier werden von Mäusen aufgenommen. Diese werden von den Füchsen wieder gefressen, und der Ent-

Bilder: Zoo Basel

wicklungszyklus ist abgeschlossen. In seltenen Fällen können sich aber auch Menschen und sogar Affen als Fehlzwischenwirte infizieren, wenn sie mit Bandwurmeiern verunreinigte Nahrung aufnehmen. Eine sorgfältige Küchenhygiene (Waschen von Früchten, Gemüse, Pilzen oder Beeren) verringert das Risiko. Aber nur Hitze, zum Beispiel Kochen, tötet allfällige Eier vollständig ab. Menschen untereinander oder auch Gorillas und Menschen können sich nicht gegenseitig anstecken. Gorillas scheinen erhöht anfällig zu sein. Der Parasit kommt in ihrem natürlichen Lebensraum nicht vor, und ihr Immunsystem konnte sich im Verlauf der Evo-

lution nicht auf eine Abwehr vorbereiten. Wir verzichten deshalb bei den Affen seit einigen Jahren auf Futtermittel wie frisch geschnittenes Gras, Waschen das Futter intensiv und erhitzen es vor der Verfütterung in einem Wärmeschrank. Die Untersuchung des narkotisierten Tiers bestätigt unsere bisherigen Erkenntnisse: Eine operative Entfernung von verändertem Lebergewebe ist nicht möglich. Der Gorilla bekommt weiterhin täglich seinen Bandwurmsirup. Dank guten Trainings der Tierpfleger nimmt er diesen mit einem Schluck Tee aus dem Trinkbecher. Mit dieser Behandlung kann er trotzdem ein beschwerdefreies, normales Gorillaleben führen.

»

5 Fragen

«Sie fangen stets

Jugendliche von der Zigarette abzuhalten ist besonders gehen mit einem speziell auf Teenager zugeschnittenen

tricK 77 Das Migros-Magazin präsentiert jede Woche eine Auswahl der besten Hörertipps von Radio SRF.

Bild: iStockphoto

Mit Haarspray gegen Kugelschreiberflecken Kugelschreibertinte an Textilien lässt sich am besten mit Haarspray lösen. Dafür sprüht man den Flecken mit Haarspray ein und lässt diesen 15 Minuten einwirken. Danach wird das Kleidungsstück normal gewaschen. Unter Umständen muss die Prozedur ein paar Mal wiederholt werden. Der im Haarspray enthaltene Alkohol wirkt als Lösungsmittel für die hartnäckige Kugelschreibertinte. Hörer berichten, dass sich

Kugelschreibertinte auch mit anderen alkoholhaltigen Flüssigkeiten entfernen lässt. Tipp: Bei heiklen Stoffen und Mustern die Verträglichkeit mit Haarspray zuerst an einer unauffälligen Stelle testen. Trick 77 im Radio: jeden Freitag um 11.20 Uhr auf SRF Musikwelle und am Samstag um 11.10 Uhr auf Radio SRF 1. Trick-77-Taschenbücher Teil 1 & 2 erhältlich bei: www.exlibris.ch, www.srfshop.ch

1

Raphael Jäger, was machen Sie bei Aufklärung gegen Tabak anders als in bestehenden Antitabakkampagnen?

Unsere Zielgruppe sind 7. Klässler, und wir sind alles Medizinstudenten. Dank des geringen Altersunterschieds und unseres Fachwissens haben wir eine grössere Glaubwürdigkeit. Wir beziehen die Schüler aktiv in die Diskussion ein und wollen Berater und Begleiter sein. Nebst Gespräch und Information können wir von abschreckenden Beispielen erzählen, die wir in Kursen erlebt haben.

2

Was bedeutet das konkret?

Im ersten Schulbesuch erzählen wir den Jugendlichen von den Erfahrungen mit Rauchen in ihrem eigenen Umfeld. Und wir informieren

Raphael Jäger (22) ist Medizinstudent und Mitgründer von Aufklärung gegen Tabak (AGT) in Bern. Das Konzept von AGT wurde von einem Studenten der Universität Giessen (D) entwickelt.


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Das grosse Gorilla-Manöver: Die Untersuchung im Computertomografen erfordert ein ganzes Team von Ärzten und Hilfskräften. Anzeige

Berner Medizinstudenten wollen Jugendliche vom Rauchen abhalten (20 Minuten vom 2. Mai).

früher an»

schwierig. Berner Medizinstudenten Programm auf Schulklassen zu. über mögliche Folgen des Tabakkonsums. Wir laden Raucher ein, die an einer durch den Tabak verursachten Krankheit leiden, ihre Geschichte zu erzählen und Fragen der Jugendlichen zu beantworten. Bem zweiten Besuch machen wir Sportübungen, lassen durch Röhrchen atmen, um den Effekt einer Lungenkrankheit zu veranschaulichen. Wir zeigen Bestandteile wie Arsen, Blausäure oder Toluol in Zigaretten — Stoffe, die man etwa in Rattengift oder Benzin findet.

3

Kann man Teenager tatsächlich vom Rauchen abhalten? Werden sie mit Aufklärung nicht vielmehr aufs Rauchen gebracht?

Teenager vom Rauchen abzuhalten ist schwierig. Nicht darüber zu sprechen, heisst

aber nicht, dass sie nicht mit dem Thema konfrontiert werden. Ob als Werbung, auf dem Pausenplatz oder im Umfeld der Jugendlichen: Das Thema ist allgegenwärtig. Die Teenager müssen damit umgehen können, sie fangen stets früher mit Rauchen an.

4

Warum braucht es Ihr Engagement? Es gibt etliche Präventionskampagnen, und der Tabakkonsum ist allgemein rückläufig.

Jede Person, die raucht, ist eine zu viel. Gemäss Bundesamt für Gesundheit rauchen etwa 20 Prozent der 14- bis 19-Jährigen. Wir wollen ausreichend Informationen zur Verfügung stellen, damit jeder selber entscheiden kann. Rauchen bedeutet Abhängigkeit, gesundheitliche Beeinträchtigungen und finan-

zielle Belastungen. Eigentlich sollte Rauchen ganz abgeschafft werden.

5

Wie können Eltern ihre Kinder vom Rauchen abhalten?

Sie sollten das Thema möglichst früh ansprechen, über negative Folgen aufklären und selber Vorbild sein. Broschüren gibt es gratis ewa bei www.at-schweiz.ch oder www.suchtschweiz.ch. Verbieten ist hingegen nie gut — weil Verbote reizvoll sind. Die Kinder sollen ihre Entscheidung selbst treffen. Wir hoffen, dass die Schüler mit diesem Wissen über die Folgen von Tabaksucht Nein sagen können, auch wenn es auf dem Pausenplatz cool erscheinen mag eine Zigarette zu rauchen. Interview: Claudia Langenegger

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Nr. 20, 13. Mai 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Julia Joss wurde von einer Zecke gebissen und infizierte sich.

M

it der warmen Saison beginnt auch wieder die Zeit der Zecken. Sie können verschiedene folgenschwere Krankheiten übertragen, allen voran die Lyme-Borreliose. Davon betroffen war auch die siebenjährige Julia aus Winterthur. «Nymphen sind am gefährlichsten!», sagt Norbert Satz. Als Spezialist für Zeckenkrankheiten beschäftigt sich der Zürcher Facharzt für Innere Medizin täglich mit den Folgen der Begegnung von Nymphe und Mensch. Anders als in der römischen und griechischen Mythologie, als Nymphen wohltätige Naturgeister darstellten, bezeichnet der Name Nymphe in der Biologie ein Entwicklungsstadium der Zecke: die Stufe zwischen Larve und erwachsener Zecke mit einer Körpergrösse von knapp einem Millimeter. Tragischerweise geht das grösste Risiko, sich mit einem Zeckenerreger zu infizieren, gerade von diesen kleinen Biestern aus. «Diese Vorstufe ist zehnmal gefährlicher als die ausgewachsene Zecke», betont Norbert Satz. Während der Metamorphose zum nächsten Stadium verliert die Nymphe 90 Prozent ihrer Erreger. Die normal grossen Holzböcke von 2,5 bis 4,5 Millimeter Körperlänge seien deshalb verhältnismässig ungefährlich.

Schon nach einer halben Stunde dringen die Spuren in die Haut Die Gefährlichkeit der Jungzecke besteht nicht nur in ihrer grösseren Erregerkonzentration, sondern auch darin, dass sie auf dem menschlichen Körper wegen ihrer braunen Farbe eher wie ein Pigmentfleck aussieht, denn wie ein Spinnentier. Ein zusätzliches Risiko stellt die Geschwindigkeit der Erregerübertragung dar: Die Bakterien Borrelia burgdorferi nisten sich schon eine halbe bis eine Stunde nach dem Stich in der Haut des Menschen ein. Eine unscheinbare, mit Borrelien infizierte Zeckennymphe wurde im vergangenen Frühsommer der siebenjährigen Julia Joss aus Winterthur zum Verhängnis. Nur mithilfe einer Lupe identifizierte die Mutter an einem Sonntagmorgen im Juni das winzige Spinnentier an Julias Oberschenkelinnenseite und ent-

Zecken – je kleiner, desto gefährlicher

Endlich wird es warm. Und mit den angenehmen Temperaturen kommen auch die gefährlichen Zecken. Aufpassen lohnt sich, denn ihre Stiche können zu chronischen Krankheiten führen.


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Spezialist Norbert Satz warnt vor allem vor Nymphen, der Vorstufe der Zecke.

Kleiner Stich mit fatalen Folgen In der Schweiz überträgt etwa jede dritte Zecke Borrelien, regional gibt es Abweichungen. Von 100 gestochenen Personen, die mit dem Erreger infiziert werden, erkranken vier an einer Borreliose. Bei den übrigen wird das Immunsystem mit dem Erreger fertig. Zehn Prozent der Erkrankten erleiden eine chronische Borreliose und haben monate- oder jahrelang massive gesundheitliche Beschwerden. Eine Impfung wie gegen die ebenfalls durch Zecken übertragenen FSMEViren (Frühsommer-Meningoenzephalitis) gibt es noch nicht. Von April bis Juli sind die Zecken am aktivsten. Sie lauern überall – nicht nur im Wald und schon gar nicht auf den Bäumen. Die meisten Zecken warten im Gras, auf Büschen oder im Unterholz, bis ein «Wirt» vorbeikommt. So unspektakulär ihr Stich ist, den sie mit einem eigenen Betäubungssekret schmerzfrei machen, so dramatisch können dessen Folgen sein.

! In der freien Natur möglichst lange Ärmel und lange Hosen tragen, Socken über die Hosenbeine stülpen. ! Zeckenschutzspray auf Haut und Kleidung anwenden. ! Hohes Gras, die Ränder von Waldwegen, Unterholz meiden. ! Nach dem Aufenthalt im Freien den ganzen Körper gründlich nach Zecken absuchen, vor allem Kniegelenke, Achselhöhlen, Bauchnabel, Intimbereich und Haaransatz. ! Bei einem Zeckenstich die Zecke mit Pinzette oder Zeckenzange fassen und gerade herausziehen, Einstichstelle desinfizieren. ! Stichdatum notieren und auf allfällige Symptome achten. Treten Hautrötungen, grippeartige Beschwerden, Schmerzen oder Gelenkschwellungen auf, unbedingt einen Arzt aufsuchen. ! Informationen im Internet: www.zecken.ch www.zecke.ch www.zeckenliga.ch ! Bücher: Claudia Lietha, «Borreliose – und dennoch habe ich tausend Träume», ein eindrücklicher Erfahrungsbericht, Brunnen Verlag Norbert Satz, «Zecken-Krankheiten», medizinischer Ratgeber für Gesunde und Betroffene, Hospitalis Verlag

Illustration: Fotolia

Zecke gerade herausziehen

fernte es mit der Pinzette. Weil es am Vorabend spät geworden war und die Familie den Samstag weder im Wald noch im Garten verbracht hatte, fiel die sonst übliche Körperkontrolle aus. Ein Fehler, wie sich Wochen später herausstellte. Als Julia etwa zwei Wochen später über Kopfschmerzen und Müdigkeit klagte, brachte die beunruhigte Mutter diese Symptome gleich mit dem Zeckenstich in Verbindung. Die Kinderärztin konnte mit der klinischen Untersuchung eine Hirnhautentzündung ausschliessen, eine andere Infektion aber nicht erkennen. Blutuntersuchungen weniger als vier Wochen nach einem Zeckenstich sind nicht aussagekräftig, weil sich bis dann noch keine Antikörper gebildet haben. «Grundsätzlich gelten Grippesymptome nach einem Zeckenstich als Hinweis auf eine Borreliose-Erkrankung, sodass umgehend eine Behandlung mit Antibiotika angezeigt ist», sagt Facharzt Satz. Im Fall von Julia, die wenige Wochen zuvor eine schwere Staphylokokkeninfektion mit mehrtägigen Antibiotikainfusionen durchgemacht hatte und in deren Umfeld gerade eine Sommergrippe umging, entschieden sich Ärztin und Eltern, mit Antibiotika noch zuzuwarten. Tatsächlich verschwand das Unwohlsein nach einigen Tagen, es schien alles gut. Bis sich ein faustgrosser roter Fleck rund um die Einstichstelle bildete, der weder juckte noch schmerzte. Die schockierende Diagnose: Lyme-Borreliose. «Nur etwa 20 Prozent der an Borreliose erkrankten Kinder und Erwachsenen entwickeln ein Erythema migrans, die sogenannte Wanderröte», erklärt Norbert Satz. Die Rötung heisse so, weil sie sich kreisförmig um die Einstichstelle verbreite.

Während Grippesymptome relativ schwierig einzuordnen sind und viele Patienten deswegen gar keinen Arzt aufsuchen, deutet ein Erythema migrans klar auf eine Infektion mit Borrelien hin. Je schneller danach die Antibiotikabehandlung einsetzt, desto grösser ist die Chance, dass die Bakterien abgetötet werden. Die medikamentöse Therapie soll eine Streuung der Erreger im ganzen Körper möglichst abblocken und die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen verringern. Ein Glück für Julia Joss, dass sich ihre Borrelieninfektion mit der Rötung zeigte. Das anschliessende zweiwöchige Schlucken des antibiotischen Sirups hat sie problemlos vertragen.

Irgendwann ist es zu spät für eine Behandlung Auch nach erfolgter Behandlung ist man vor Nachwehen des Stichs einer infizierten Zecke nie ganz sicher. Gut versteckte Borrelien könnten im menschlichen Organismus überleben und irgendwann wieder für Beschwerden sorgen. Wird erst spät mit der Behandlung begonnen, weil typische Anzeichen fehlten, kann die Erkrankung ins chronische zweite Stadium übergehen mit Gelenkschmerzen, neurologischen Störungen, Kopfschmerzen und anderen diffusen Problemen. Auch das Post-Lyme-Syndrom ist als immunologische Reaktion eine mögliche Form der Chronifizierung und kann nach jeder akuten Borrelioseerkrankung auftreten. Norbert Satz: «Das hat mit den ursprünglichen Beschwerden nichts zu tun, äussert sich aber ähnlich mit neurologischen Störungen und Gelenkbeschwerden. Mit Medikamenten kann man das nur noch symptomatisch behandeln.» Text: Martina Novak Bild: Tina Steinauer


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 13. MAI 2013 |

APP DER WOCHE

Immer mehr Autohersteller statten ihre Fahrzeuge mit Online-Diensten aus.

Bewegung für Bürogummis Häufiges und langes Arbeiten am Computer sorgt für Verspannungen in Rücken, Nacken und Armen. Ein gutes Mittel gegen derartige Beschwerden sind regelmässige kurze Bewegungsübungen. Die App Office Fit zeigt über 60 verschiedene Übungen, die mit Fotos und einem Text beschrieben werden. Der App-Coach erinnert per Timer-Funktion in selbst wählbaren Intervallen daran, wann es wieder Zeit für etwas Bewegung ist. Im Trainingsplan können beispielsweise «Schulterentspannung», «freier Kopf», «Kreislaufstärkung» und andere Ziele eingetragen werden. Gratis, für iOS

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ach dem Handy, dem Fernseher und vielen anderen Geräten wird nun auch das Auto mit dem Internet verbunden. Diverse Autohersteller statten neue Fahrzeuge neuerdings mit einem W-LanHotspot aus, der es den Mitfahrenden ermöglicht, mit ihren Mobilgeräten oder Bordinstrumenten OnlineDienste zu nutzen. Mit einem Tablet beispielsweise, das über keine SIMKarte verfügt, surft man im Auto künftig also wie zu Hause auf dem Sofa via W-Lan. Im besten Fall hat das Auto eine Anbindung ans LTE-Netz, sodass eine relativ schnelle Datenverbindung zur Verfügung steht. Auch die Einrichtungen des Autos nutzen das Internet. Je nach Modell

MULTIMEDIA | 103

GEFÄLLT MIR

«Ich twittere für meine Freunde» Marc Auf der Maur (34), Leiter Fitnessberatung & Personal Trainer, Fitnesspark Eichstätte, Zug

Das vernetzte Auto Nach den Mobiltelefonen werden auch die Autos smart: Internetzugang in Fahrzeugen bringt unterwegs Unterhaltung und Information.

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werden die Internetanwendungen im Navigationsgerät oder in einem separaten Bildschirm zusammengefasst. So können diverse Online-Informationen, Staumeldungen in Echtzeit oder Auskünfte über freie Parkplätze, Hotels, Restaurants aus dem Netz abgerufen werden. Damit der Blick während der Fahrt nicht ständig am Bildschirm klebt, gibt es Lösungen mit Sprachsteuerung und Vorlesefunktion für E-Mails, Navigation und Messages.

Tausende Web-Radiosender, Millionen Songs via Spotify Auch für Musikfans ist der «mobile Hotspot» praktisch. Per Webradio können Tausende von Sendern empfangen werden, zudem lassen sich Streamingdienste nutzen oder die eigene Musiksammlung in der Cloud anzapfen. Volvo beispielsweise bietet via Autoradio den Musikdienst Spotify mit einem Angebot von rund 20 Millionen Songs an. Texte: Felix Raymann

! Welches ist Ihr Lieblingsradiosender? Ibiza Global Radio — chilliger Sound nachmittags zum Entspannen, pumpiger Sound am Abend fürs Training. ! Welches Musikstück holt Sie aus der Krise? «Stronger» von Erick Morillo. Der Refrain: «Stronger than Yesterday», nach diesem Motto beginne ich den Tag. ! Welcher Film rührt Sie zu Tränen? «Happy Gilmore» mit Adam Sandler — Tränen vor Lachen. ! Meine Lieblings-TV-Serie ist … …«Sport aktuell». ! Ihre genialste App? Antidoping.ch, so habe ich alle erlaubten Mittel auf einen Blick für die Sportler, die ich betreue. ! Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht? Mit Angry Birds. ! Twittern Sie? Ja, ich twittere für meine Freunde, so halte ich sie auf dem Laufenden. ! Auf Twitter followe ich … …Fabienne In-Albon. Ich betreue die Profi-Golferin als Personal Trainer. ! Mein Lieblingsbuch ist … …«Drei Streifen gegen Puma», die Geschichte zweier verfeindeter Brüder. ! Wo holen Sie sich Ihre News? Bei Sport.ch und Sport1.de, hier habe ich alle Sportnews auf einen Blick. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle

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leben

Migros-Magazin | NR. 20, 13. MAI 2013 |

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auto | 105

Norwegen macht es vor: Stromtankstellen findet man hier viele (links). Unten: Der Nissan Leaf ist nicht nur flott, er bietet auch viel Platz im Kofferraum.

O’zapft is: E-Auto wird günstiger Verbessert und mit mehr Reichweite, aber über 10 000 Franken günstiger: Elektroautos, wie der erneuerte Nissan Leaf, werden langsam auch in der Schweiz zur echten Alternative.

S

tromer haben es schwer in der Schweiz: Während im Ausland Elektromobilität oft staatlich gefördert wird, kommen E-Mobile in der Schweiz mangels Unterstützung erst langsam auf Touren. Schade, denn die laufend optimierten E-Autos werden zur echten Alternative — wie ab Juni der rundum überarbeitete Nissan Leaf. Neben optischen Retuschen verhelfen ihm rund 100 Neuerungen zu noch mehr Alltagstauglichkeit. So wächst zum Beispiel die Reichweite laut Werksangabe dank neuem Antrieb (80 kW/109 PS) von bisher 175 auf 199 Kilometer. In der Praxis sind es damit also wohl runde 150 Kilometer pro Batterieladung. Verbessert wurde auch die bisher übereifrig nachkorrigierende Reichweitenanzeige, die nun verlässliche Angaben liefert. Da die neue Antriebstechnik zudem weniger Platz braucht, wächst auch der Kofferraum um 40 auf familientaugliche 370 Liter. Auch der Fond bietet nun mehr Knieraum. Nicht

viel ändert sich beim Fahren — und das ist gut so. Mit einem Gang und vollem Zug aus dem Stand stürmt der Leaf flott los, absolviert Zwischenspurts mühelos und summt flüsterleise.

Wer den akku mietet, ist bereits ab knapp 28 000 Franken dabei Treu bleibt er dem feinen Fahrkomfort — trotz strafferer und somit etwas kurvenfreundlicherer Federung. Und treu bleibt er auch dem Kostenvorteil beim Verbrauch: 100 Kilometer kosten je nach Stromtarif ab gut zweieinhalb Franken. Und schneller geladen ist der Kompaktwagen nun auch: mit 32 Ampere in vier statt zuvor acht Stunden. Vor allem aber sinkt der Preis, weil der Leaf neu auch in Europa gebaut wird. Die (leicht abgespeckte) Basis gibt es ab 35 690 Franken statt zuvor 45 990 Franken. Alternativ lässt sich der Akku nun mieten statt kaufen, dann sind es gar nur 27 990 Franken plus 95 Franken im Monat. Text: Timothy Pfannkuchen

E-Mobilität: Norwegen ist Vorbild Kein Wunder, präsentierte Nissan den überarbeiteten Leaf in Norwegen: Das Ölförderland macht vor, wie man E-Autos in kurzer Zeit zum Durchbruch verhilft: In Norwegen sind sie mehrwert- und motorfahrzeugsteuerbefreit, dürfen auf Busspuren am Stau vorbeiziehen, zahlen keine Parkgebühren und laden an Stromtankstellen (alleine 3500 in Oslo!) gratis Strom, der in Norwegen zu 99 Prozent aus Wasserkraft stammt. Der Nissan Leaf lag im ersten Quartal 2013 auf Rang 6 der norwegischen Neuwagenverkäufe (in der Schweiz: Platz 235). In der Schweiz schweigt der Staat zur E-Mobilität, überlässt die Initiative für den Fortschritt den Privaten, also Projekten wie jenen des Verbandes Swiss eMobility oder der Migros-Elektromobilitätstochter M-way.


Bitte melDe Dich 106 |

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NR. 20, 13. MAI 2013 | migros-magazin |

Heli vermisst «ihren» Peter aus Rappi

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! Gesucht wird: Peter aus Rapperswil. Meine Mutter Heli sucht Peter aus Rapperswil, den sie auf einem Ausflug mit der Handelsschule Erlangen (Deutschland) im Juli 1963 kennengelernt hat. Er hat ihr auch nach ihrer Heimkehr Briefe geschrieben. Doch der Kontakt hat sich plötzlich verloren. Als wir neulich alte Bilder ansahen und mir dieses Bild in die Hände fiel, erzählte sie mir die Geschichte dazu von «ihrem Peter» aus Rapperswil. Das Foto zeigt die beiden am Zürichsee. Sie würde gerne wissen, was aus ihm geworden ist, und ihn gerne wiedersehen. Meine Mutter hiess früher Heli Nahr und wohnte damals im deutschen Münchaurach. Wer kennt Peter oder weiss, wo er jetzt ist oder was aus ihm geworden ist? Ich würde mich sehr über Infos über ihn freuen. Nicole Mauser Mail: n.mauser@bluewin.ch

Onlinesuche leicht gemacht Geben Sie Ihre Suchannonce ein unter: www.migrosmagazin.ch/meldedich. Innerhalb weniger Tage wird jeder Eintrag im Internet veröffentlicht. Ein attraktives Bild und die Angabe der E-Mail-Adresse steigern die Erfolgschancen. Und wenn Sie etwas Glück haben, erscheint Ihre Annonce zusätzlich in der gedruckten Ausgabe des Migros-Magazins.

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migros-magazin | Nr. 20, 13. Mai 2013 |

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Wer kennt diese Ostschweizerinnen? ! Gesucht wird: Georges Schneider, Goldschmied, 5400 Baden, 1968/69. Du hattest damals die Goldschmiede zum Kleinen Wilden Mann in Baden. Wir haben uns in Luzern kennengelernt. Es würde mich freuen, etwas von dir zu hören oder von Personen, die Angaben über dich machen können. Ursula Ben Braham-Leemann Mail: ursula.bb@hotmail.com

! Gesucht werden: drei Autostopperinnen aus der Region St.Gallen. Am 17. Januar 2013 sassen diese drei jungen Damen von Bürglen nach Giswil OW in einem weissen Auto und vergassen beim Ausstieg ihre Kamera. Das weibliche Trio war zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg nach Stans NW. Falls Sie eine oder mehrere dieser Damen kennen, sind wir um jeden Hinweis dankbar. Denn wir möchten ihnen die Kamera gerne zurückgeben. Kontakt: Marco Zurgilgen mzurgilgen@hotmail. com

! Gesucht wird: Fridolin Brändli, Buchdrucker, geboren am 11.7.1823, gestorben am 26.9.1881. Ich suche Verwandte/Bekannte von Fridolin Brändli. Mail: margrit.zweifel@bluewin.ch ! Gesucht wird: Elfride Fehlmann, aus Lenzburg. Elfride und ich waren 1968 zusammen in Sierre im Asyl San Joseph. Fehlmann ist der ledige Name. Claudia Fehr-Studhalter Mail: sinabaschi@gmail.com Anzeige

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GLÜCKSGRIFF

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 13. MAI 2013 |

COUNTRY-KREUZFAHRT | 109

Countryfans, ahoi!

Das Migros-Magazin verlost eine Aussenkabine für die erste Country Music Cruise von Hotelplan. Mit an Bord: nationale und internationale Stars der Szene.

L

einen los! Vom 24. bis 30.September findet die erste Schweizer Country Cruise statt: ein Countryfestival auf hoher See. An Bord der «MS Berlin» treten nationale und internationale Grössen der Countrymusik auf, derweil die Reisenden eine abwechslungsreiche Fahrt durchs westliche Mittelmeer geniessen. Zu den Highlights gehören die täglichen Konzerte an Bord, vergnügliche Line-Dance-Kurse und die Nähe zu den Künstlern. Suzanne Klee, eine der grossen Ladys der Schweizer Countryszene, gibt sich die Ehre. Aus Tschechien kommen die Country Sisters, die seit zwei Jahrzehnten durch Europa touren. Dass sie weit mehr draufhaben als einen spektakulären Hüftschwung, haben die Sisters an über 2000 Konzerten bewiesen. Buddy Dee & the Ghostriders sowie die Nashville Rebels werden an Bord die Qualität der eidgenössischen Countryszene unter Beweis stellen und jeden Abend richtig Gas geben. Das Berner Original Jimy Hofer wird mit Witz,

Charme und Gitarre einige Anekdoten aus seinem Leben zum Besten geben, und der Line-Dance-Lehrer Roland Hofele sorgt dafür, dass am Ende der Kreuzfahrt keiner mehr aus der Reihe tanzt. Kurz: ein Programm, das jedem etwas bietet.

Das Traumschiff in neuem Glanz: die «MS Berlin» Bekannt als ehemaliges Traumschiff der gleichnamigen TV-Serie, erstrahlt die «MS Berlin» heute in neuem Glanz: ein elegantes Schiff. Weitläufige Deckflächen laden zum Entspannen ein, der Service ist zuvorkommend. In der Bibliothek gibt es eine grosse Auswahl an Büchern zu entdecken, ein Biergarten bietet frisch gezapftes Bier an. Kühle Drinks können auch am Pool oder an einer der Bars genossen werden. Die freundlich eingerichteten Kabinen der «MS Berlin» verfügen über Dusche/WC, Telefon mit Direktwahl, TV, DVD-Player, Kühlschrank und individuell regulierbare Klimaanlagen.

Auf der Kreuzfahrt dabei: Suzanne Klee (oben), Buddy Dee und die Country Sisters.

Reiseroute (7 Tage) Von Genua (ab 17 Uhr) gehts über Livorno und Neapel bis nach Catania. Weiter geht die Reise nach Malta. Es folgt ein Tag Erholung auf See. Schliesslich fährt man zurück nach Genua (Ankunft um 8 Uhr), von wo es mit dem Bus Richtung Heimat geht. Kabinenpreise ab Fr. 995.– (Innenkabine) bis Fr. 1695.– (Aussenkabine). Weitere Infos zur Country Music Cruise: Hotelplan, Tel. 043 211 72 51, in jeder HotelplanFiliale oder unter: www.countrymu siccruise.ch

Wettbewerbsangaben Das Migros-Magazin und Hotelplan offerieren für die Country Music Cruise eine Aussenkabine für 2 Personen an Bord der «MS Berlin» vom 24.–30. September inkl. An- und Rückreise nach Genua mit dem Bus im Gesamtwert von Fr. 3780.– Beantworten Sie folgende Frage: Wo startet die Country Music Cruise? Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 560 052 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text CRUISE , dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: CRUISE, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Country Music Cruise», Postfach, 8099 Zürich Online: Gratis unter: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Einsendeschluss ist der 19. Mai. Die GewinnerInnen werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die MitarbeiterInnen der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht am angegebenen Reisedatum eingelöst werden können, verfallen ersatzlos.


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Nr. 20, 13. Mai 2013 | Migros-Magazin |


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Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 19.5.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

ZUSÄTZLICH: Eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 19.5.2013, 24 Uhr

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Migros-Magazin | Nr. 20, 13. Mai 2013 |

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FUSSBALL-RÄTSEL

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

Finde die richtigen Namen zu den Bildern. Das Lösungswort ist ein Spiel, das die Lilibiggs erfunden haben.

GOALIEQUOTE

Nina steht gerne im Goal. In den letzten 5 Spielen hat ihr Team 3 Mal gewonnen. Davon einmal 2:0 und einmal 3:2. Eine Partie ging 1:1 aus und in einer fielen fielen gar keine Tore. In allen Spielen zusammen hat Nina 4 Tore erhalten, aber ihr Team hat doppelt so viele geschossen. Wie war der Spielstand beim letzten Match?

Lösung: Das Spiel endete 2:1 für das Team von Nina.

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Lösungswort:

Lösung: HUGOBALL

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 20, 13. Mai 2013 |

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UnterhaltUng | 115

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

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Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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So nehmen Sie teil

Auflösung Nr. 19: 471 4 1 6 7 8 9 2 5 3

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Teilnahmeschluss: Sonntag, 19.5.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Gewinner Nr. 18: Elisabeth Bamert, Tuggen SZ; Gertrud Gambon, Davos-Dorf GR; François Aeby, Marly FR; Marie-José Micello, Féchy VD; Valerie Doguoglu, St.Gallen SG

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iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 556 546 Exemplare (WEMF 2012) Leser: 2 384 000 (WEMF, MaCH Basic 2012-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

sCHenKen

723

werde Pate. sende eine sms mit sCHenKen an 723 und hilf die welt zu verbessern! worldvision.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

ruth Brüderlin, Silja Kornacher (Volontärin), Yvette Hettinger, ralf Kaminski, Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), reto E. Wild

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, anna Meister, Michael West

Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: andrej abplanalp (Leitung), Philipp Jordan (Chef vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Bettina Bucher (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung), almut Berger,

Ressort Shopping & Food: Eveline Schmid (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter) Frank Dittersdorf (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, anna-Katharina ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, anette Wolffram

Dieses Inserat wird unterstützt von

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Layout: Daniel Eggspühler (art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Hans reusser, angela Scasascia, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), reto Meisser, reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

*Fr. 50.– / Monat

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Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea Burri Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund

Druck: Tamedia aG, Zürich


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN. DIE SUMMERSTAGE BASEL BRINGT MUSIK IN DEN PARK

FR 05.07.2013

In Zusammenarbeit mit Migros Basel findet diesen Sommer im Park im Grünen bereits zum dritten Mal die Summerstage statt. Am Freitag heizen die Brüder 77 Bombay Street sowie Baschi und Gäste ein. Am Samstag spielen Xavier Naidoo und Kool Savas zusammen als XAVAS sowie die Rapperin Steff La Cheffe.

77BOMBAY 77 BOMBAY STREET BASCHI AND GUESTS

SA 06.07.2013

XAVAS

XAVIER NAIDOO & KOOL SAVAS

STEFF LA CHEFFE

05. + 06.07.2013 PARK IM GRÜNEN

BASEL MÜNCHENSTEIN

Termin: 5. und 6. Juli 2013, Münchenstein Preis: 5. Juli: Fr. 41.25 statt Fr. 55.– 6. Juli: Fr. 48.75 statt Fr. 65.– Informationen und Buchung: www.migros.ch/cumulus-ticketshop

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ZAUBERHAFTER CIRCUS KNIE

FEURIGE TANZSHOW AUS HAVANNA

Der Schweizer National-Circus verspricht auch dieses Jahr ein Programm voller Emotionen.

«Roots of Salsa» bringt heisse Rhythmen, feurige Choreografien und kubanische Lebensfreude in die Limmatstadt.

Termin: 29. April bis 14. November 2013 Preis: je nach Vorstellung und Kategorie Fr. 28.80 bis Fr. 56.80 statt Fr. 36.– bis Fr. 71.– Informationen und Buchung: www.migros.ch/cumulus-ticketshop

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Termin: 11. / 13. / 16. / 18. / 19. / 20. / 23. Juni 2013, Zürich Preis: Fr. 72.10 statt 96.10 / Fr. 80.20 statt Fr. 106.90 / Fr. 88.30 statt Fr. 117.70 Informationen und Buchung: www.migros.ch/cumulus-ticketshop

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in Zusammenarbeit mit:

Oesch’s die Dritten

Semino Rossi Nik P.

Die Paldauer

SCHLAGERSEE ERMATINGEN

SCHLAGERBERG HOCH-YBRIG

OPENAIR-FESTIVAL ST. PETER AT SUNSET

Zum Nationalfeiertag gibts Schlagerperlen: Hoch über Ermatingen und mit einer atemberaubenden Sicht auf den Untersee findet in Zusammenarbeit mit dem Zelglihof erstmals der Schlagersee statt. Freuen Sie sich auf Stars wie Semino Rossi, Nik P. oder Francine Jordi.

Semino Rossi, die Paldauer oder Oesch’s die Dritten: Der Schlagerberg Hoch-Ybrig bietet wieder SchlagerHighlights bei der Talstation Weglosen.

Freuen Sie sich auf Schweizer Künstler und auf internationale Top Acts am schönsten Freiluftanlass im Mittelland.

Termin: 1. August 2013, Ermatingen Preis: Festivalpass für Fr. 52.– statt Fr. 65.– Informationen und Buchung: www.migros.ch/cumulus-ticketshop

Termin: 21. bis 23. Juni 2013, Hoch-Ybrig Preis: 1-Tagespass am 22. Juni: Fr. 54.40 statt Fr. 68.– 1-Tagespass mit Brunch am 23. Juni: Fr. 46.40 statt Fr. 58.– 2-Tagespass (22./23. Juni) mit Brunch am 23. Juni: Fr. 96.– statt Fr. 120.– Informationen und Buchung: www.migros.ch/cumulus-ticketshop

Termin: Diverse Daten in Kestenholz 4. Juli 2013: Patricia Kaas 5. Juli 2013: Roger Hodgson 6. Juli 2013: Jamie Cullum 7. Juli 2013: Die Amigos Preis: Patricia Kaas und Roger Hodgson: Fr. 94.40 statt Fr. 118.– Jamie Cullum: Fr. 100.– statt Fr. 125.– Die Amigos: Fr. 72.– statt Fr. 90.– Informationen und Buchung: www.migros.ch/cumulus-ticketshop

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Anzahl Tickets zur Verfügung. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Weitere Events zum Vorzugspreis: www.migros.ch/cumulus-ticketshop

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


MEINE WELT 118 |

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BRIGITTA LUISA MERKI

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«Manchmal wäre ich gerne auf einer Insel»

Nach ihrer Pfeife tanzen zurzeit 16 Flamenco-Tänzerinnen und -Tänzer. Choreografin Brigitta Luisa Merki bringt heisse Rhythmen in die Schweiz. Die Aargauerin nimmt das Leben Schritt für Schritt und liebt das Fricktal. Nur das Meer fehlt ihr ab und zu.

Wieso leben Sie in Oberhofen? Das Fricktal ist eine wunderschöne Gegend, ich mag die sanfte Hügellandschaft. Zudem ist es ruhig hier, der perfekte Rückzugsort für mich. Wo würden Sie gerne leben? Manchmal wäre ich gerne auf einer einsamen Insel, umgeben von Palmen und Meer. Beruf und Lebenslauf: Primarschullehrerin, Ausbildung zur Tänzerin und Choreografin in Spanien. 1984 Gründung der eigenen Tanzcompagnie Flamencos en route. Seither 32 Produktionen. Gründerin und künstlerische Leiterin von «tanz&kunst königsfelden». Mein Ziel: Name: Brigitta Immer meine Luisa Merki (59) nächste Produk- Sternzeichen: tion! Am 17. Mai Steinbock ist Premiere von Wohnort: «babel.torre viva» Oberhofen AG in der Klosterkirche Königsfelden. Mein Lebensmotto: Paso por paso — Schritt für Schritt. Was ich mag: Zeit für mich. Mit einem Buch die Welt vergessen. Meine Katze streicheln. Was ich nicht mag: Volle Züge, Andrang allgemein. Deshalb mag ich keine Grossveranstaltungen. Was ich an mir mag: Ich kann konzentriert arbeiten. Wenn es hektisch wird, kann ich mich auf eine Portion Extraenergie verlassen. Was ich an mir nicht mag: Mein persönliches Chaos, das sich während Produktionen um mich auftürmt. Mein Lieblingsessen: Ich mag die einfache Küche. Gemüse und Fisch aus dem Steamer zum Beispiel. Meine Lieblingsmusik: Mein Geschmack reicht von Klassik bis World Music. Ich mag auch Zeitgenössisches, wobei ich hier eine Weile brauche, bis ich den Zugang finde. Mein bester Entscheid: Dass ich meinen Beruf aufgegeben habe und nach Spanien gegangen bin. Meine Eltern fanden das nicht so toll. MEIN ARBEITSORT «In Rieden bei Ennetbaden habe ich in einer alten Fabrik ein Studio gemietet. Es liegt direkt an der Limmat. Am Morgen bin ich meistens als Erste hier und geniesse die Aussicht.»

Text: Barbara Ryter, Bilder: Paolo Dutto

www.tanzundkunstkoenigsfelden.ch

NR. 20, 13. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 20, 13. MAI 2013 |

BRIGITTA LUISA MERKI | 119 MEINE LEKTÜRE

«Ich liebe das Buch ‹Träume› von Meret Oppenheim. Es ist sehr persönlich und intim, weil es kein Roman ist, sondern Gedanken zusammenfasst.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Ich mag Tee. Diesen Beruhigungstee mit wohltuenden Kräutern zum Beispiel.»

MEINE SAMMLUNG

MEINE KÜNSTLERFAMILIE

«Ich bin eine leidenschaftliche Sammlerin! Besonders gerne mag ich Dinge aus der Natur wie Federn, Muscheln, Blätter und Steine. Diese Seesterne habe ich an einem australischen Strand gefunden.»

«Zurzeit bin ich täglich mit meinen 16 Tänzern und Musikern zusammen am Proben. Es sind Menschen aus neun Nationen. Meistens sprechen wir Spanisch, Englisch und Französisch miteinander.»

MEIN LIEBLINGSORT

«Zurzeit die Klosterkirche Königsfelden. Hier treten wir einen Monat lang auf.»


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MGB www.migros.ch W

15 . MAI 2013:

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Y L R I W S S TI ES

I W T E N I E D T M AC H . L L E N H C S H GAL AK TI S C b 端 n d el S w ir ly! ie rg e En s a d 3 01 2 . Mai S ic h e re d ir a m 15

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Migros-Magazin-20-2013-d-BL