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MICHAEL MITTERMEIER 30

Der deutsche Comedian erklärt den «Sound of Schwiizerdüütsch». Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Nr. 20, 16. Mai 2011

ZWILLINGE 18

Wieder ein ganzer Mensch

Bilder Lea Meienberg, Franz Bischof/laif

Beatrice Kolb war 43, als sie ihre Zwillingsschwester verlor. «Mit Karin ist eine Hälfte meiner selbst gestorben», sagt sie. Heute hat sie die Leidenszeit hinter sich. TERRASUISSE 38

Wie Bauern der Natur Raum verschaffen. QUIZMANIA 71

Mit dem neuen «Trivial Pursuit» lernen, was Nachhaltigkeit ist.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

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4 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

MENSCHEN

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Grüne Auswanderer

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Sie politisierte für die SP, er präsidierte die Grünen: Heute sind Stephanie und Ruedi Baumann Biobauern in Frankreich.

«Dysfunktionale Verhaltensexzesse» nennen es die Mediziner

* Normaltarif

10 18

Als sie ihre Zwillingsschwester verlor, starb auch ein Teil von Beatrice Kolb. Wie sie zurück ins Leben fand.

2 Millionen verspielt M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros. ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

Kampf gegen die Spielsucht Wenn der Zwilling stirbt

und Psychologen. Im Volksmund nennt man es ganz einfach Sucht. Verhaltenssucht ist eine der Geisseln der Moderne. Wir haben uns zur Instant-BefriedigungsGesellschaft entwickelt, die für jede Anstrengung sofort eine angemessene Belohnung verlangt. Und zur InstantKorrektur-Gesellschaft, bei der jedes Fehlverhalten, jeder Mangel, jede Stimmungsschwankung sofort per Tablette, Kokainspur oder Therapiestunde korrigiert wird.

INTERVIEW

Michael Mittermeier

NEUES AUS DER MIGROS

Das historische Migros-Bild

Der Grat zwischen gesellschaftlich akzeptiertem Verhalten und

Das Label für die Natur

Schweizer Casinos. Sie sind per Spielbankengesetz verpflichtet, Spielsüchtige vom Spielen abzuhalten. Und wie unterscheidet man nun den Spieljunkie vom Gelegenheitsgambler? MM-Redaktor Ralf Kaminski hat sich im Casino Baden an die Fersen von Carmen Schlatter gehängt. Sie arbeitet seit elf Jahren im grössten Schweizer Casino und hat grosse Erfahrung im Aufspüren von Suchtgefährdeten.

Bilder Tina Steinauer, Gerry Nitsch, zvg

Doch greifen diese Massnahmen wirklich? Ralf Kaminski hat da

10| Kampf gegen die Spielsucht

Im Grand Casino Baden nimmt sich Carmen Schlatter der Problemspieler an.

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38

Umweltbewusste Bauern produzieren seit 20 Jahren für TerraSuisse.

Wer sich jeden Tag in diesem Spannungsfeld bewegt, sind die

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

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TERRA SUISSE

Sucht ist schmal. Sind die täglichen drei Bier eine Sucht oder normal? Ist jemand, der Tage im Internet verbringt, süchtig oder nur angefressen? Ist jemand, der 20 000 Franken Schulden mit Shoppen angehäuft hat, süchtig, oder hat er «nur» seine Finanzen nicht im Griff?

so seine Zweifel. Denn gleichzeitig hat er auch mit Spielern über ihren harten Weg zurück ins reale Leben gesprochen. Und für den Ex-Bankangestellten Samuel ist klar: «Diese Kontrollen funktionieren nicht, das ist eine Farce.» Er sollte es eigentlich wissen: Samuel, der natürlich nicht so heisst, ist 28 und hat bereits etwa zwei Millionen verspielt (lesen Sie den Artikel auf Seite 10).

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Der Comedian aus Bayern kommt mit «Achtung Baby!» in die Schweiz und spricht über seine neue Rolle als Vater.


DIESE WOCHE

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96| Mi Mit de der ganzen FFamilie il ans OOpen Air Ai

Von wegen nichts für Kinder: An Schweizer Open Airs trifft man immer mehr ganze Familien an — zum Beispiel Familie Haller aus dem zürcherischen Hagenbuch.

Zum Heulen gut

Zwiebeln gehören zu den ältesten Heilpflanzen und geben den Gerichten Pep und Rasse.

38| TerraSuisse

Urs Huber geniesst seinen Most. Der Obstbauer produziert naturnah für das Label TerraSuisse.

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Die Migros-Version des Kultspiels «Trivial Pursuit» macht Sie zum Nachhaltigkeitsexperten.

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Macho sein ist schwer 89 Reisen: Kulturhauptstadt Tallinn 90

Die estnische Hauptstadt entdeckt ihre Liebe zum Meer und verzückt mit Altem ebenso wie mit Modernem.

Familie: Open Air Tiere: Oh Graus — eine Maus!

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Was ist zu tun, wenn die geliebte Katze im Frühling wieder ihre halbtote Beute in die gute Stube bringt?

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Die richtig eingestellte Kopfstütze schützt vor Schleudertrauma.

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RUBRIKEN

IHRE REGION BESSER LEBEN

DAS BESTE

Auto: Wichtige Kopfstütze

Migros-Woche Leseraufruf Auf ein Wort Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann Glücksgriff Cumulus Rätsel/Impressum

6 9 17 23 31 105 106 109

MEINE WELT Zazou Mall

110

Bei «DSDS» sang sie sich auf Rang sechs. Zu Besuch in Zazou Malls Welt.


6 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Migros ist günstiger

Die Migros ist im Schnitt 10,7 Prozent günstiger als Coop. Dies belegen die Resultate eines umfassenden Preisvergleichs, der die tatsächlich getätigten Einkäufe von Kunden untersucht. Im Zeitraum vom 26. April bis zum 2. Mai 2011 wurden über viereinhalb Millionen Kassabons analysiert. Grundlage bildeten über 5000 Artikel, die vom unabhängigen Institut LP Marktforschung mit Artikeln des Hauptkonkurrenten verglichen wurden. Das Resultat belegt einmal mehr, was viele Kunden jeweils an der Kasse empfinden: Die Migros bietet konstant

Die neue Milch

das beste Preis-Leistungs-Verhältnis: Im Juli 2010 ist sie bei der gleichen Erhebung im Schnitt 10,5 Prozent günstiger gewesen.

Die Migros führt im Herbst neu die TerraSuisse-

D

as TerraSuisse-Sortiment wird mit der Lancierung der Wiesenmilch ausgebaut. Produziert wird die neue Milch von Bauern der landwirtschaftlichen Vereinigung IP-Suisse, die für ihre Mehrleistung einen substan-

ziell höheren Milchpreis erzielen. Neben dem bekannten Mehrwert von TerraSuisse wie dem Engagement für die Biodiversität und der tierfreundlichen Haltung ist das grosse Plus der TerraSuisse-Wiesenmilch, dass

Mehr im Kässeli: Wer in der Migros einkauft, spart Geld.

Wer am Ferienort ankommt, fühlt sich sofort zu Hause, wenn er die Landessprache beherrscht und sich nicht radebrechend als Tourist zu erkennen geben muss. Dabei hilft der Podclub der Klubschule Migros: Sprachschülerinnen und -schüler können auf www.podclub.ch Podcasts in fünf Sprachen herunterladen – in Deutsch, in Englisch, in Spanisch, in Französisch, in Italienisch und in Schwyzertütsch. Das Beste daran: Das Angebot ist gratis.

Bilder RDB, Keystone (2), bab.ch/StockFood, Victoria Loesch

Podclub bringt Ihnen Sprachen bei

Herbstsünde und Erdbeermund

Lernen mit Podclub: Die Website hat 43 500 Besucher pro Monat.

Mehr als 4300 Migros-Kunden haben auf Migipedia.ch entschieden: Erdbeermund und Herbstsünde sollen die zwei neuen Konfi-Sorten heissen. Sie stehen ab Anfang September 2011 als Limited Edition in den Migros-Regalen. Von der Idee bis zur Entscheidung – MigrosKunden waren bei allen Entwicklungsschritten mit dabei. Und mehr als 4300 von ihnen

gaben via Migipedia.ch, der Online-Plattform für Konsumenten, ihre Stimme ab. Die 20 besten Rezepte wurden bei einer Degustation zusammen mit Vertretern der Migros-Community im Migros-Unternehmen Bina getestet. Erdbeermund besteht aus Erdbeere mit einem Hauch Vanille, Herbstsünde aus Brom- und Himbeere mit Passionsfrucht und Schokolade.


MIGROSWOCHE

von der Wiese

Wiesenmilch im nationalen Sortiment ein. die Milchkühe primär betriebseigenes Wiesenfutter erhalten. Dabei wird der Anteil an Kraftfutter auf ein Minimum reduziert. Auf den Einsatz von Soja wird nach einer Übergangsfrist von drei Jahren gänzlich verzichtet. Während der

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M-Industrie mit eigener Website Die M-Industrie präsentiert sich neu mit einem eigenständigen Online-Auftritt: Unter www. mindustrie.com findet der Besucher Informationen über die

verschiedenen Industriebetriebe, das umfassende Food- und Near-Food-Sortiment sowie die Dienstleistungen der M-Industrie.

warmen Jahreszeit haben die Kühe zudem Weidegang und im Winter Auslauf. Ab Herbst 2011 wird die Wiesenmilch in Past- und UHTQualität sowie als Rahm unter dem Label TerraSuisse erhältlich sein. Mehr zu TerraSuisse ab Seite 38

FRISCH IN DER MIGROS

Küchenkräuter Eine Kundin degustiert Migros-Konfi.

«Im Frühling werde ich zur Geiss», pflegt die Tessiner Kräuter-Köchin Meret Bissegger zu sagen. Wie die Ziege weiss sie: Die jungen Triebe von Kräutern sind im Frühjahr nicht nur sehr zart, sondern auch besonders fein-aromatisch. Sie müssen für den Kräutergenuss aber keine Alpwiese abgrasen: In der Migros bekommen Sie eine Vielzahl frischer Küchenkräuter wie Dill, Basilikum, Koriander, Rosmarin und Co.


i t s gün

4,5 MILLIONEN EINKÄUFE BEWEISEN, DASS DIE MIGROS GÜNSTIGER IST ALS COOP. Vom 26. April bis 2. Mai haben wir zusammen mit dem unabhängigen Institut LP Marktforschung den grössten Preisvergleich im Schweizer Detailhandel mit über 5000 Artikeln wiederholt: Dabei wurden über 4,5 Millionen effektiv getätigte Einkäufe mit Coop verglichen. Das Ergebnis: In der Migros kauft man 10,7 % günstiger ein. Somit ist belegt, was unsere Kunden schon immer wussten: IN DER MIGROS GIBT’S IMMER MEHR FÜRS GELD.

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LESERAUFRUF

Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

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Harry Potter mit seinen Freunden Ron und Hermine (von rechts).

Gesucht: Fans von Harry Potter

Das Migros-Magazin sucht für einen Artikel zum Start des letzten «Harry Potter»-Films fanatische Potter-Fans, die bereit sind, uns zu erzählen, warum sie Potter so gut finden und wie sie jetzt

mit dem Ende der Serie rund um den Zauberlehrling umgehen. Ganz besonders suchen wir erwachsene Fans bis ins hohe Alter. Bitte melden Sie sich bei ralf.kaminski@migrosmagazin.ch

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10 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011


MENSCHEN SPIELSUCHT

Der schwierige Kampf gegen die Spielsucht

Bald entscheidet der Bundesrat, wo das neue Casino der Stadt Zürich eröffnet wird. Auf dem Spiel steht viel Geld — für die Betreiber, den Staat und auch für die Spielsüchtigen. Im Grand Casino Baden versucht Carmen Schlatter jeden Tag, Problemspieler zu identifizieren.

F

Carmen Schlatter im Automatensaal des Grand Casino Baden. Die Gästebetreuerin behält die Spieler im Auge.

reitagnachmittag, Grand Casino Baden: Im fensterlosen Saal mit den Automaten blinkt und klimpert es, etwa alle zehn Minuten beglückt eine der Maschinen einen Spieler mit ein paar Münzen, die lautstark in das Metallbecken rattern. Wie immer kurz nach dem Zahltag ist der Saal gut besucht. Auffällig viele asiatische Frauen mittleren Alters sitzen an den Geräten, ansonsten ist das Publikum gemischt. Still und äusserlich meist unbewegt füllen die Spieler ihr Geld in die Maschinen, drücken Knöpfe und Tasten, starren auf die Symbole. Neben der Bar, am «Super Cherry 5000», steht ein Mann um die 40 und fällt auf. Er ist sichtlich erregt, drückt energisch auf den Tasten des Automaten herum, stösst leise Verwünschungen aus. Eine Viertelstunde geht das nun schon so. Offenbar verweigert ihm das Gerät den ersehnten Gewinn. Ist sein Verhalten ein Alarmzeichen? Ein Signal für Spielsucht? Carmen Schlatter gibt Entwarnung. Die Gästebetreuerin hat die Aufgabe, Spielerinnen und Spieler im Auge zu behalten, verdächtiges Verhalten zu registrieren und Gespräche zu führen, falls nötig.

«Diese Automaten gehören zu den schnellsten, und die Spieler sind an ihnen immer emotionaler als sonst.» Solange der Spieler nicht anfange, wirklich heftig auf die Tasten zu hauen, gebe es keinen Grund einzugreifen. Ausserdem ist der Mann ihr bekannt. «Er kommt ab und zu, ist aber kein Stammspieler.» Sie behält ihn im Auge, schliesslich jedoch gelingt dem Spieler ein Gewinn: 300 Franken. Er nimmt es ruhig zur Kenntnis, lässt sich das Geld auszahlen und geht. Schlatter wendet ihre Aufmerksamkeit anderen Spielern zu.

Die Spieler stehen unter ständiger Beobachtung

Die stets gut gelaunte 41-jährige Süddeutsche arbeitet seit elf Jahren im Casino Baden, die meiste Zeit davon als Spielaufsicht, zuständig für die Durchführung des Sozialkonzepts. Das Spielbankengesetz verpflichtet die Casinos dazu, der Spielsucht vorzubeugen und Spielsüchtige zu sperren. Sie zu entdecken hängt an Carmen Schlatter und ihrem Team. Fällt ihnen bei einem Spieler etwas Verdächtiges auf, wird das notiert und führt automatisch zu einer acht-

wöchigen Beobachtungsphase und mindestens einem Gespräch. Jeder Spieler muss seinen Ausweis am Eingang zeigen. Sobald einer kommt, der auf der Liste steht, erhält Schlatter eine Meldung und beobachtet den Spielsuchtverdächtigen in Aktion. Die Gespräche laufen unterschiedlich ab. «Erst mal versuche ich es mit Small Talk und locker. Die Gäste sind es gewohnt, dass ich sie ab und zu anspreche.» Schwierigere Fälle nimmt sie beiseite und führt ein ernsteres Gespräch, informiert sie über die Gefahren der Spielsucht und die Möglichkeit einer Spielsperre. Die Reaktionen variieren. «Einige nehmen es gut auf und bedanken sich, andere blocken ab und behaupten, sie hätten kein Problem.» Es ist allerdings nicht ungewöhnlich, dass sich Gäste danach freiwillig sperren, aufgeschreckt von der Beobachtung. Seit der Zulassung der Casinos im Jahr 2002 gab es 30 000 Sperrungen, die für alle Spielbanken der Schweiz gelten. 4000 sind auf Wunsch der Spieler und nach einer Kontrollphase wieder aufgehoben worden. Laut Spielsuchtexperte Jörg Häfeli

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MENSCHEN SPIELSUCHT

sind 80 Prozent der Gesperrten Männer, 50 Prozent haben einen Migrationshintergrund und 35 Prozent sind zwischen 18 und 30 Jahre alt. Die Psychotherapeutin Ines Bodmer, die seit 2005 in Zürich eine Gruppe für Spielsüchtige leitet, beschreibt weitere Risikofaktoren: Impulsivität, andere Abhängigkeiten, hohe Risikobereitschaft. «Zudem ist es tendenziell ein Unterschichtsphänomen.» Allerdings hat sie auch Klienten aus der Finanzbranche. Neu trifft sich Bodmers Gruppe im «Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte, Radix», einer kürzlich eröffneten Fachstelle in Zürich, die vom Kanton mit Geldern der Landeslotterie finanziert wird. Seit 2005 haben rund 80 Personen teilgenommen. Wie viele davon permanent vom Glücksspiel weggekommen sind, weiss Bodmer jedoch nicht.

In der Schweiz gibt es 120 000 Problemspieler

Laut einer Studie aus dem Jahr 2009 gibt es in der Schweiz 120 000 Problemspieler. Das entspricht rund zwei Prozent der erwachsenen Bevölkerung – eine Zahl, die über die Jahre stabil geblieben ist und auch international im Schnitt liegt. «Je schneller ein Spiel, desto tiefer die Konsumschwelle», sagt Experte Jörg Häfeli. «Glücksspiele, die im öffentlichen Raum fast non-stopp konsumiert werden können – Lotterien, Wetten, OnlineGlücksspiele – haben ein erhöhtes Gefährdungspotenzial.» Oft endet die Sucht in Arbeitslosigkeit und Delinquenz. Immerhin: «Die Heilungschancen sind besser als bei stoffgebundenen Süchten», sagt Andreas Canziani, Psychotherapeut und spezialisiert auf Spielsucht. «Allerdings ist der materielle und soziale Schaden meist gross.» Denn an jedem Problemspieler hängen fünf bis zehn Personen, die mitbetroffen sind. Die Süchtigen sind

Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

«Sie oder das Spiel: Meine Freundin stellte mich vor die Wahl» Peter* (43), geschieden, 1 Kind, Zürcher Gastrobranche, Sucht überwunden.

«

Mit 16 habe ich zum ersten Mal gespielt, mit Kollegen an einem Geldspielautomaten in einem Restaurant — und der Kasten hat gezahlt wie blöd. Wir haben so viel gewonnen, dass der Wirt uns rausgeschmissen hat. So hat es angefangen. Ich habe mir meist einen Vorschuss auf den Lohn geholt, Geld geliehen bei den Eltern, ich war damals schon verschuldet. Mit 24 habe ich aufgehört, damals lernte ich meine heutige Ex-Frau kennen, die nichts davon wusste. Der Ausstieg gelang mit Hilfe einer kurzen Psychotherapie, vor allem aber hatte ich es mit meiner Frau schön. Ich brauchte das Spiel nicht mehr. Die Pause dauerte etwa zehn Jahre. Inzwischen hatte ich mich scheiden lassen und war ein paar Jahre im Ausland. Eines Tages lief ich in Locarno ins Spielcasino rein, ungeplant. Ich hatte nicht mal mitbekommen, dass es in der Schweiz inzwischen Casinos gibt. Und was passierte? Ich ging mit ein paar Hundert Franken rein und mit 7000 wieder raus. So fing es erneut an. Ich arbeitete damals im Thurgau und ging immer nach Schaffhausen ins Casino, oft zweimal am Tag, Blackjack und Automaten. In der Zeit hatte ich kein grosses soziales Netz, die Leute dort waren ein Ersatz dafür. Mit der Zeit kannten mich die Angestellten und wussten natürlich auch, dass ich schwerstsüchtig war. Es kann mir keiner erzählen, dass die das nicht wussten. Darauf angesprochen worden bin ich nie. Ich denke nicht, dass die Präventionsmassnahmen der Casinos wirklich greifen. Die Stammkunden dort haben das genauso wenig unter Kontrolle wie ich damals. Ich verschuldete mich wieder,

Spielautomaten wurden Peter* zum Verhängnis (Symbolbild). nahm Kredite auf. Auch von meiner Mutter lieh ich Geld. Ich habe sie knallhart angelogen, ich hätte das Portemonnaie verloren, oder man habe mich am Bankomaten überfallen. Ich glaube, sie realisierte, was los ist, wollte es aber nicht wahrhaben. Irgendwann war mir klar, dass ich da nicht mehr rauskomme, und ich liess mich sperren, als ich mal wieder massiv Geld verloren hatte. Aber schon ein halbes Jahr später ging es wieder los. Ich arbeitete damals in der Nähe von Konstanz und ging dort in einen Spielsalon, meist dreimal am Tag. Das ging so bis vor zwei Jahren. Da kam ich mit meiner jetzigen Freundin zusammen, der ich von all dem zuerst nichts erzählte. Aber irgendwann merkte sie es und stellte mich vor die Wahl — sie oder das Spiel. Sie forderte auch,

dass ich eine Therapie mache. Seither habe ich nie wieder gespielt. Aufgehört zu rauchen habe ich auch gleich noch. Die Therapiegruppe hat mir viel gebracht. Ich traf auf andere, die das Gleiche erlebt hatten und wussten, wovon ich redete. Auch bestand ein hoher selbst auferlegter moralischer Druck, nicht mehr zu spielen, weil ich diese Leute wirklich nicht anlügen wollte. Hinzu kam, dass meine Freundin meine Finanzen extrem kontrollierte und mir nur ein kleines Sackgeld mitgab, das reichen musste. Inzwischen zahle ich die letzten Schulden ab. Und ich kann wieder halbwegs selbst über mein Geld verfügen. Ich sehe jetzt auch, wie anders das Leben sein kann. Und es fühlt sich gut an. * Name der Redaktion bekannt.

»

Bild laif

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14 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Nützen die Kontrollen? Das Casino Baden glaubt daran

Als vor zehn Jahren die Lizenzen für die Casinos vergeben wurden, ging die Stadt Zürich überraschenderweise leer aus. Davon profitieren vor allem die Spielbanken in Baden AG und Pfäffikon SZ. Vor den Sommerferien will nun der Bundesrat zwei weitere Lizenzen vergeben, eine davon für die Stadt Zürich, in der fünf Projekte um den Zuschlag buhlen. Das Grand Casino Baden ist gleich an zweien beteiligt und rechnet sich laut Geschäftsleitungsmitglied Ernesto Sommer auch gute Chancen aus. 2010

hat die Badener Spielbank 105 Millionen Franken eingenommen und ist damit die Nummer eins im Land. Aber rund 41 Prozent der Besucher kommen aus der Region Zürich, entsprechend viel steht auf dem Spiel. «Baden wird sicher Gäste verlieren», sagt Sommer, «deshalb haben wir natürlich grosses Interesse daran, das neue Casino in Zürich selbst zu betreiben.» Für das Sozialkonzept gibt Baden jährlich rund eine halbe Million Franken aus. Man nimmt Ernesto Sommer und Carmen Schlatter ab, dass sie bemüht sind, die Spielsüchtigen auszusieben. Aber Sommer kennt auch die harsche Kritik ehemaliger Süchtiger, dass diese Kontrollen eine reine Farce und eh alle Stammgäste im Casino süchtig seien (siehe rechts). «Natürlich finden wir nicht alle. Aber viele.» Davon ist Sommer überzeugt. «Letztlich ist es in unserem eigenen Interesse, denn die Süchtigen, die sich verschulden und irgendwann sperren lassen, sind keine guten Kunden.» Schlatters Kriterienkatalog ist lang. «Das erste Signal ist meist, wenn der Gast plötzlich immer häufiger kommt.» Generell sind Verhaltensänderungen verdächtig, auch bei der Spieldauer oder den Einsätzen. Auf-

«Kontrollen funktionieren Samuel* (28), ledig, Ex-Banker, Kanton Aargau, seit Januar in Behandlung.

«

Bild Bilderberg

äusserst kreativ darin, ihre Probleme zu verbergen und Freunden und Familie mit Lügengeschichten Geld aus der Tasche zu ziehen, das sie nie mehr zurückzahlen können. Dabei kommen substanzielle Beträge zusammen. 2009 haben die 19 Casinos 936 Millionen Franken eingenommen, die Lotterien 896 Millionen. 50 bis 60 Prozent dieser Erträge fliessen gemeinnützigen Zwecken und dem Staat zu, das meiste der AHV. Kein Wunder, dass seitens der Behörden das Interesse gering ist, das lukrative Geschäft einzuschränken.

An der Fussball-WM 2002 habe ich zum ersten Mal um Geld gespielt, eine Sportwette. Und ich habe auch gleich einen grösseren Gewinn gemacht: 3000 Franken, mit einem kleinen Einsatz. Das war damals viel Geld für mich als Banklehrling. Ich habe dann einen Job im Investmentbereich angefangen. Dort haben viele im Casino gespielt, grosse Summen. Das habe ich mitbekommen, und auch, dass man mit Geld Frauen beeindrucken kann. Ab 2007 bin ich mit Kollegen aus der Bank ins Casino gegangen. In ihrer Welt ging es um Status, tolle Wohnungen und Autos. Das wollte ich auch und habe es mir dann auch angeschafft. Aber dieses Leben konnte ich mir nur mit Schulden leisten. Ich lieh mir Geld von der Familie, nahm Kredite auf. Ab 2008 verlor ich die Kontrolle und begann, in einer anderen Welt zu leben. Ich ging jeden Tag ins Casino, mehrmals. Sicher auch, weil meine Beziehung in die Brüche

gegangen war. Ich war Stammgast im Casino Baden, hatte dort eine sehr hohe Limite, 6000 Franken. Die war problemlos zu kriegen, ohne dass die mich dort wirklich kannten. Angesprochen wegen des Sozialkonzepts hat mich nie jemand. Diese Kontrollen funktionieren meines Erachtens nicht, das ist eine reine Farce. Die verdienen ja schliesslich ihr Geld mit Leuten wie mir, die wollen sie doch nicht vertreiben. Anfang 2009 habe ich einen vermögenden Gast im Casino kennengelernt. Wir hatten eine ähnliche Wellenlänge, und er gab mir 1,5 Millionen, einfach so. Die habe ich innert weniger Monate verspielt. Dann ging es los: Er wollte sein Geld zurück, ging zur Polizei, ich kam in Untersuchungshaft. Jetzt ist der Fall vor Gericht. Meine Familie bekam erst mit, was los war, als ich verhaftet wurde. Es war ein totaler Schock für sie. Ich galt als der Seriöse in der Familie. Stattdessen habe ich ihre Ersparnisse verspielt. Und ich habe auch dann noch weitergemacht. Das Spielen war ja meine einzige Hoffnung, wieder zu Geld zu kommen, um die Schulden zu

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nicht — das ist eine reine Farce»

Mit Blackjack und anderen Tischspielen verlor Samuel* sein Geld — und auch das seiner Familie. zahlen. Mein Anwalt empfahl mir schliesslich, eine Therapie zu machen. Nun geht es langsam aufwärts, und zurzeit spiele ich nicht. Ich habe auch gar kein Geld und lebe sehr bescheiden. Ziel ist

die totale Abstinenz, aber noch bin ich mit einem Bein drin. Das Internet steht weiter offen. Allerdings bin ich gut abgelenkt, denn ich habe ein neues Projekt: Ich will mich als Berater selbstän-

dig machen. Das Vertrauen von Familie und Freunden kommt langsam zurück, die Schuldgefühle aber bleiben. * Name der Redaktion bekannt.

»

| 15

merksamkeit erweckt auch, wer schon vor der Öffnung am Eingang wartet oder immer spielt, bis er kein Geld mehr hat. An jenem Freitagnachmittag kennt Schlatter viele Spieler an den Maschinen, Stammgäste, die meisten. Und viele von ihnen mussten schon durch das Beobachtungsverfahren. Von einigen verlangte das Casino auch die Offenlegung von Finanzinformationen. Wer dazu nicht bereit ist, wird gesperrt. Schlatter macht ein bisschen Small Talk hier und dort, fragt, wies geht. Dann fällt ihr ein junger Mann auf, der ihr nicht vertraut ist. Er sitzt schon seit einiger Zeit an einer der Roulettemaschinen bei der Bar. Zwar zeigt er keine Verdachtssymptome, aber das neue Gesicht allein weckt das Interesse der Gästebetreuerin. «Ihn müssen wir im Auge behalten; sehen, wie oft er kommt», erklärt sie nach kurzer Beobachtung. Und: «Bei den Jungen muss man relativ schnell eingreifen.» Schon bald aber verlässt er den Saal. Schlatter macht sich eine mentale Notiz und dreht ihre nächste Runde. Texte Ralf Kaminski Bild Gerry Nitsch

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Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

FRAU DER WOCHE

Golden Girl Sie hat es geschafft: An der Karate-EM in der Klotener Kolping-Arena gewinnt Diana Schwab (28) in der Gewichtsklasse bis 61 Kilogramm ihre erste Goldmedaille — nach elf Schweizer-Meister-Titeln. Die Bernerin, welche die Sportart seit ihrem fünften Lebensjahr praktiziert und das Wirtepatent im Visier hat, ist den MigrosMagazin-Lesern bekannt: Sie zierte in der Ausgabe vom 26. April 2011 das Titelbild.

MANN DER WOCHE

Bilder Image Source/Keystone, Mischa Imbach, Micha Dolezal/CTK/Keystone Dolezal/CTK/Key

Green Boy Die Uno in New York ehrte vergangene Woche Louis Palmer (36) mit dem Umweltpreis «Champion of the Earth». Der Schweizer sorgte 2008 für Schlagzeilen, als er als erster Mensch die Welt in einem mit Solarkraft betriebenen Auto umrundete.

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KINDERÄRZTE-MANGEL

«Eine Praxis zu führen wird immer unattraktiver» Die meisten der rund 800 praktizierenden Kinderärzte der Schweiz sind chronisch überlastet. Philipp Jenny (44), Kinderarzt und Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie, begründet dies mit dem tiefen Lohniveau, Papierkrieg, dem gesunkenen Sozialprestige und den Teilzeit arbeitenden Kinderärztinnen. Philipp Jenny, Eltern beklagen sich, sie fänden keinen Kinderarzt. Was läuft falsch?

Es sind die gleichen Gründe, weshalb es zu wenig Hausärzte gibt: Eine Praxis zu führen wird immer unattraktiver. So reduzierte sich mein Reineinkommen in den letzten sechs Jahren in Altstätten SG um über 20 Prozent. Ich stamme aus einer Ärztefamilie. Mein Grossvater verdiente in den 1950er-Jahren gleich viel wie ich heute. Der Verdienst allein kann nicht schuld sein.

Das Sozialprestige eines Arztes ist in unserer Gesellschaft generell gesunken. Die Meinung meines Grossvaters zählte im Dorf noch etwas. Und selbst innerhalb der Ärzteschaft ist unser Ansehen nicht mehr so hoch. Ein Student träumt im Zeitalter amerikanischer TV-Serien lieber von einem Job als Chirurg mit höherem Ansehen und Verdienst. Eine weitere Problematik ist die Feminisierung des Kinderarztberufs. Viele Frauen wollen eine Familie gründen und finden als Spezialistin eher einen Teilzeitjob. Wenn sie Teilzeit in der Kinderpraxis arbeiten, führt dies zu

weniger Stellenprozenten.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) argumentiert just mit dieser Feminisierung. Dadurch werde die Zahl der Kinderärzte in Zukunft zunehmen.

Nein, das ist pure Abstimmungspropaganda gegen die von den Haus- und den Kinderärzten lancierte Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin». In der Praxis sind diese Behauptungen nicht sichtbar, eben weil die Frauen meist nicht 100 Prozent arbeiten. Während der Grippesaison arbeite ich beispielsweise von 8 bis 20 Uhr und sehe meine drei Kinder praktisch nie. Die jungen Männer von heute sind nicht mehr bereit, sich diesem Modell auszusetzen, bei dem uns die Krankenkassen als Gegner sehen und wir für jede Therapie eine dreiseitige Begründung abgeben müssen. Der Gegenentwurf des Bundesrates unterstützt die zentrale Stellung der ärztlichen Grundversorgung. Weshalb wird die Initiative nicht zurückgezogen?

Das BAG hat einen Artikel verfasst, der nett tönt, aber das Problem nicht löst. Wie es die Hausarztmedizin tatsächlich fördern will, steht im 40-seitigen Begleittext nicht. Wir Kinder- und Hausärzte wollen eine qualitativ hochstehende Grundversorgung. Ich löse über 90 Prozent der Probleme meiner Patienten. Das ist für das Gesundheitssystem am kostengünstigsten. Kostengünstig wäre es auch, wenn die Eltern nicht wegen jedes «Bobolis» einen Kinderarzt anrufen würden.

Tatsächlich gibt es Eltern, die uns zu häufig kontaktieren. Wie in allen Bevölkerungsteilen fehlt heute der Erfahrungsschatz von Grossfamilien. Dagegen gibt es auch Fälle, bei denen ich froh gewesen wäre, die Eltern hätten früher angerufen. Beispielsweise?

Wenn ein Kind weniger als drei Monate alt ist und 38,5 Grad Fieber hat, handelt es sich aufgrund des Alters um einen Notfall.

«Auch innerhalb der Ärzteschaft ist unser Ansehen nicht mehr so hoch.» Wie lang ist die Wartefrist im Notfall in Ihrer Praxis?

Die Altstätter haben Glück, dass ein Kollege eine weitere Kinderarztpraxis eröffnet hat. Darum können wir fast immer Patienten annehmen. Am 1. November 2011 wird beim Zürcher Hauptbahnhof die schweizweit erste Kinder-Permanence eröffnet. Wie wertvoll ist dieser Schritt?

Der grosse Nachteil bei dieser Notfallstation ist, dass man jedes Mal einen anderen Arzt hat. Gerade in der Pädiatrie ist die Entwicklungskontrolle wichtig. Deshalb ist ein Arzt, der das Kind seit dem Babyalter kennt, besser als diverse Kinderärzte einer Permanence. Interview Reto E. Wild


18 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Und dann war sie nicht mehr da Als Zwilling ist man nur bedingt ein Individuum, sondern Teil einer Einheit. Das musste Beatrice Kolb schmerzlich erfahren, als ihre Zwillingsschwester Karin starb. Heute hat sie die plötzliche «Halbheit» überwunden und fühlt sich endlich als ganzer Mensch.

D

er eigene Vater konnte sie nicht von der Schwester unterscheiden und nannte beide nie beim Namen. Er rief immer nur «Zwilling». Als Beatrice Kolb (50) heranwuchs, fand sie das völlig normal. Schliesslich glich sie ihrer vierzig Minuten älteren Zwillingsschwester Karin aufs Haar und wich kaum jemals von ihrer Seite. Sie war der Zwilling – und Karin war auch der Zwilling. Zwei Seiten einer Medaille, zwei Hälften eines Ganzen. «Das Zwillingssein ist ein Segen und ein Fluch», sagt Beatrice Kolb heute. «Einerseits ist man nie allein. Da ist immer jemand, der einen versteht, ohne dass man überhaupt reden muss. Aber man ist auch kein richtiges Individuum, sondern Teil einer Einheit. Das macht es extrem schwer, sich abzugrenzen und zur eigenen Identität zu finden, aber auch, sich für andere Menschen zu öffnen. Denn jemand steht einem immer schon so viel näher als alle anderen.» So ging es Karin und Beatrice von Kindesbeinen an. Zwar gab es Freundinnen, zwei Brüder, später Lebenspartner. Aber im Grunde genügte sich das eineiige Zwillingspärchen immer selbst. Die Schwestern hatten gemeinsame Talente, gemeinsame Interessen und machten fast alles im Team. Als Karin bei der Prüfung für die Kantonsschule 0.01 Punkte fehlten, weigerte sich Beatrice, alleine zu gehen, sodass schliesslich beide zugelassen wurden. Sie studierten zusammen an der HSG in St. Gal-

len, schlossen mit nahezu identischem Ergebnis ab und schlugen ähnliche Laufbahnen ein. 1995 machte sich Karin als Unternehmensberaterin selbständig – ein Jahr später gründete auch Beatrice ihre eigene Unternehmensberatung. Manchmal arbeiteten die Schwestern getrennt, manchmal zusammen, und ab und zu tauchten beide, ohne dass sie es abgesprochen hätten, im gleichen Outfit beim Kunden auf.

Bei Karins Chemotherapie verlor auch Beatrice Haare

«Es gab keinen Tag, an dem wir nicht mindestens zwei Mal miteinander telefonierten», erzählt Beatrice. «Karin lebte zwar mit ihrem Partner zusammen, und auch ich war liiert, aber, wenn ich ehrlich bin, war mir mein Freund nie so nah wie meine Schwester. Wer einen Zwilling als Partner hat, bekommt eigentlich ein Doppelpack. Mein Freund musste immer auch mit Karin leben und Karins Freund mit mir.» Eins aber unterschied Beatrice in all den Jahren von ihrer Schwester: Als Studentin entwickelte sie eine schwere Magersucht. Ein mehr als zehnjähriges Auf und Ab, an dem sie – auf 34 Kilo abgemagert − fast gestorben wäre. Mit Karins Hilfe und viel Selbstdisziplin schaffte sie den Absprung und erlebte so etwas wie ihre zweite Geburt. Was Karin gefühlt haben muss, als sie ihr Ebenbild dahinschwinden sah, lässt sich nur erahnen.

Jahre später sollte Beatrice den gleichen Horrortrip durchleben: 2003 wird bei Karin Blinddarmkrebs diagnostiziert. Der Anblick ihrer kranken Zwillingsschwester trifft Beatrice wie ein Schlag. «Als ich sie auf der Intensivstation sah mit all den vielen Schläuchen, die aus ihrem Körper kamen, angehängt an furchtbar tickende Maschinen, durchsichtig weiss ihr Gesicht, durchfuhr mich die Erkenntnis wie ein Blitz: Sie, die Hälfte von mir, ist ernsthaft krank! Ich wurde ohnmächtig. Noch tagelang war ich wie traumatisiert, unfähig, zu handeln oder zu denken.» Auch ihr wird vorsorglich der Blinddarm entfernt, schliesslich hat sie dieselben Gene wie Karin und ist entsprechend gefährdet. Karin bekommt Chemotherapie. Und als gäbe es da einen unsichtbaren Blutkreislauf, der die beiden verbindet, gehen der gesunden Beatrice die Haare aus. Nach anderthalb Jahren Leiden stirbt Karin im August 2004. «Das war das Schlimmste, was ich je an Schmerz, Ohnmacht und Angst habe mitmachen müssen», erzählt Beatrice Kolb. «Sie ist gestorben − und mit ihr eine Hälfte meiner selbst.» Ein paar Monate noch halten die Erbschaftsformalitäten sie aufrecht, dann bricht die 44-Jährige total zusammen. «Ich war überhaupt nicht mehr lebensfähig. Mein Körper fühlte sich an wie eine halb leere Hülle. Mir wurde bewusst, dass ich gar nicht wusste, wer ich bin.» Völlig am Ende zieht


MENSCHEN ZWILLINGE

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Selbst der Vater konnte Karin (links, als Dreijährige) und Beatrice nicht auseinanderhalten. Er rief sie beide «Zwilling».

sich Beatrice Kolb zu Freunden auf eine Farm in Neuseeland zurück. Sie ändert ihre Frisur, weil sie es nicht mehr länger erträgt, jeden Tag Karins Gesicht im Spiegel zu sehen. Es dauert Monate, bis sie es schafft, langsam wieder aus dem Abgrund des Schmerzes aufzutauchen. Endlose Spaziergänge am Meer, Arbeiten im Garten und auf der Kiwi-Farm, lange Gespräche mit ihren Freunden und eine Bodytalk-Therapie helfen ihr dabei.

Nach der Trauer endlich ein eigenes Selbstbewusstsein

Am Baggersee in Kriessern SG war Beatrice Kolb schon als Kind: «Karin ist immer bei mir, wenn ich heute hier bade.»

Inzwischen hat Beatrice Kolb erkannt: «Früher war ich kein Ich, sondern ein Wir. Ich wurde erst zum Individuum, als meine Schwester starb.» In diesem Sinn sei sie nun zum dritten Mal geboren. Beatrice Kolb hat zu neuer Lebensfreude und einem eigenen Selbstbewusstsein gefunden. Ihre Erfahrungen hätten sie nicht nur reifen lassen, sagt sie, sondern ihr auch zu mehr Sensibilität, Empathie und Verständnis für andere verholfen. Nun will sie anderen Menschen Mut machen und ihnen zeigen, dass man aus schwierigen beruflichen oder privaten Lebenssituationen gestärkt hervorgehen kann. Dass selbst schwerste Schicksalsschläge eine Chance zum Wachsen darstellen. Dass es sich lohnt, zu sich selbst zu finden. Vor zwei Jahren absolvierte sie eine Coachingausbildung in den USA.


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MENSCHEN ZWILLINGE

Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

«Wenn ich jetzt an Karin denke, höre ich ihre Stimme. » Privat hat sie sich ganz bewusst gewisse Rituale geschaffen, die der Leichtigkeit in ihrem Leben Raum geben. So, wie sie vor Jahren ihre Magersucht überwunden hat, hilft ihr ein persönliches «Frühwarnsystem», statt Trauer Freude und Dankbarkeit zu erleben. So wie an ihrem Geburtstag, den sie mit ihrem Freund in Wien verbracht hat. Zum ersten Mal habe sie diesen Tag wieder ganz unbeschwert geniessen können. «Wenn ich jetzt an Karin denke, höre ich ihre Stimme. Ich habe so viele Bilder von ihr im Kopf, und die sind inzwischen durchwegs schön.» Alles habe einen

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Unzertrennlich: Karin (links) und Beatrice mit 18 als Model.

Sinn, sagt Beatrice Kolb. Dazu gehöre, dass sie als eineiiger Zwilling geboren wurde, dass sie diese faszinierende Einheit erleben durfte – und die grauenhafte «Halbheit» erleben musste, als ihre Schwester starb.

Text Sonja Bonin Bild Lea Meienberg

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Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

BILD DER WOCHE

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RUSSLAND FEIERT KRIEGSENDE

Bilder Alexander Zemlianichenko/Keystone, Schweizer Illustrierte

Der 9. Mai ist für die Russen ein Jubeltag. So auch für den russischen Kriegsveteranen Ewgeny Ermolayew (84), der mit einer jungen Frau in einer Uniform der Roten Armee tanzt. Das ungleiche Paar feiert im Moskauer Gorky-Park Russlands Sieg über Hitler-Deutschland vor 66 Jahren.

FRAGE DER WOCHE

Warum nennt man die Hochzeitsreise Flitterwochen? Ist der Hochzeitsrummel erst mal vorbei, haben Frischvermählte Zeit, ausgiebig zu schmusen. «Filtarazan» sagte man im Althochdeutschen für «liebkosen», und im Mittelhochdeutschen stand «vlittern» für «kichern» und «flüstern». Mit so hübschen Worten verband man die ersten Tage nach der Hochzeit. Weniger romantisch ist das englische Pendant Honeymoon: «Honigmond» steht symbolisch für das Liebesglück, das so süss wie Honig schmeckt, aber auch so vergänglich ist wie der Mond, der jeweils nur einen Tag prall voll am Himmel hängt und danach täglich kleiner wird.

ZITAT DER WOCHE

«Meine Tochter wird sich nicht für meine Falten interessieren. Für sie wird wichtig sein, dass ich für sie da bin.» Dominique C. auf die Frage der «Schweizer Illustrierten», ob nicht einst Kameraden ihre Tochter Katherine wegen des Alters ihrer Mutter hänseln werden. Dominique C. wurde mit 64 Jahren erstmals Mutter — so spät wie keine andere Frau in der Schweiz.


24 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

«Ich zahl dann keine Alimente …» Michael Mittermeier kommt mit «Achtung Baby!» in die Schweiz. Der Komiker aus Bayern über seine Vaterrolle, die Öffnung des Muttermunds beim Lachen und den «Sound of Schwiizerdüütsch». Michael Mittermeier, «Achtung Baby!» handelt von der Ankunft Ihrer Tochter Lilly. Haben Sie das Programm vor oder nach der Geburt geschrieben?

Die Idee dazu gabs lange bevor wir schwanger waren. Im Kopf arbeite ich immer weit voraus. Ich machte viele Notizen, führte Tagebuch, aber effektiv fand der Schreibprozess im Jahr nach der Geburt statt. Zuerst entstand das Buch «Achtung Baby!», anschliessend das Liveprogramm, das mittlerweile aber schon wieder sehr viele neue Nummern enthält. Für das Schreiben nahm ich mir richtig viel Zeit – und hatte dadurch auch richtig viel Zeit für die Familie. Wie kann man arbeiten, wenn daneben ein Säugling schreit?

Das ging super. Ich schreibe nur mit lauter Musik auf den Kopfhörern. Es ist eine Frage der Disziplin. Ich weiss, jetzt hab ich zwei Stunden Zeit, und in diesen zwei Stunden muss ich effektiv sein. Das kann ich. Der Rollenwechsel vom Vater zum Autor klappte reibungslos?

Ich musste im Kopf nicht umschalten. Der Tagesablauf war klar strukturiert: In der Früh aufstehen, Kleine herrichten, dann wird Kaffee getrunken, und ich hock mich hin und schreibe ein paar

Stunden. Dann gings ab an den See. Oder, als wir mal einen Monat in Spanien waren, ans Meer. Dort verbrachten wir den Tag. Als die Kleine im Bett war, hab ich dann abends nochmals zwei, drei Stunden mit Schreiben verbracht. So hatte ich im Grunde genommen einen vollen Schreibtag und einen vollen Familientag. Das war super. Wenn meine Frau die Wahl hätte, würde sie sagen, ich soll Schriftsteller werden. Ist Ihre Familie auf Tournee mit dabei?

Nein, das macht keinen Sinn. Da ist eh schon zu viel Hektik und Stress. Wir würden uns kaum sehen. Darum gehe ich lieber zwischen den Auftritten nach Hause. Das Programm «Achtung Baby!» zeigten Sie unter anderem einem Testpublikum in Sursee. Wie war die Reaktion?

Ich mag solche Previews. Und ich mag die Zeit, wenn ein Programm noch nicht fertig ist. Wenn es eine Lücke hat, muss man improvisieren, das hilft dir. Oder wenn man merkt, ach, die Nummer führt zu nichts, muss man etwas Neues machen. Am Programm wird immer geschliffen, auch am fertigen arbeite ich jeden Tag. Es wird gestrafft, gekürzt, verlängert, umgeschrieben.

Michael Mittermeier über den kurzfristigen Einbau von Lokalkolorit ins Und mit Lokalkolorit versehen?

Das eh. Speziell in der Schweiz. Obwohl es beim aktuellen Programm ehrlicherweise weniger geworden ist. Das Thema Schwangerschaft und Kind ist so universal, das Programm würde mir wegbrechen. Bei «Paranoid» oder «Safari» passte es dagegen hervorragend. Da ging es um Reisen. Darum hab ich extrem viel von der Schweiz erzählt. Am Schluss gab es eine richtige Swiss Edition. Was ist schweizerisch in «Achtung Baby!»?

Am Ende des Tages pupsen alle in die Windeln. Die Schweizer Babys

vielleicht ein bisschen langsamer, wenn sie von Bern sind. Die holen Luft, machen aber noch eine Sekunde Pause, bevor sies rauslassen. Ich will nichts krampfhaft in den Programmablauf hineinpressen, nehme aber viel aus der Aktualität auf. Als damals Gaddafi die Auflösung der Schweiz forderte, machte ich grad eine Lesetour in der Schweiz. Also griff ich das Thema auf. Ich vermute ohnehin, dass die Schweizer seit dem Libyenaufstand zweimal im Tag zum Lachen in den Keller gehen. Der Einzige, der nicht lacht, dürfte alt Bundesrat Merz sein. Es war schon sehr elendig zu sehen, wie einer so


INTERVIEW MICHAEL MITTERMEIER

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Comedian und Sänger

Michael Mittermeier ist einer der bekanntesten deutschen Comedians. Der grosse Durchbruch gelang ihm 1996 mit dem Programm «Zapped». Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet und ist Erfinder des Ausdrucks Arschgeweih. Mittermeier, geboren am 3. April 1966 in Dorfen (Oberbayern), ist seit 1998 mit der Sängerin Somersault verheiratet.

Programm: «Ich will nichts krampfhaft in den Programmablauf hineinpressen, nehme aber viel aus der Aktualität auf.»

vor Gaddafi buckelt. Aber da darf sich der ganze damalige Bundesrat nicht ausnehmen. Es war etwas peinlich, muss man sagen. Es gibt nur wenige Deutsche, von denen wir Schweizer uns so gern auf den Arm nehmen lassen wie von Ihnen.

Weil der Schweizer weiss, a) ich verstehe was davon und b) ich mache es gut. Es geht ja nicht darum, dass ich als Deutscher hingeh und die Schweiz verarsche. Sondern darum, dass man ironisch Dinge aufarbeitet, die man als Deutscher anders sieht. Es entsteht aus einer Liebe. Ich mag die Schweiz sehr.

Kommen Sie auch privat hierher?

Wenn ich Zeit hätte, würde ich. In Arosa am Humor-Festival hänge ich gern eine Woche Ferien an. In Zürich bin ich auch schon mal einfach einen Tag länger geblieben. Aber in die Ferien mit der Familie gehts meistens weiter weg. Haben Schweizer Humor?

Definitiv.

Kennen Sie lustige Schweizer — ausser Ihrem Vorbild Emil?

Ursus und Nadeschkin machen wunderbare Comedy. Die sind lustig, verrückt, innovativ und machen viele Dinge, die ich so noch nicht gesehenhabe.IchkennedieSchweizer Comedy- oder Cabaretszene nicht so genau. Im ganzen deutschsprachigen Gebiet ist die Szene in den letzten Jahren explodiert.

«Man rempelt sich gegenseitig an, aber wenns um was geht, haltet ihr Schweizer eh zamm.»

Lachen Zürcher an anderen Stellen als Münchner oder Hannoveraner?

Ich kann das nicht beurteilen. Aus dem einfachen Grund, weil ich in der Schweiz keinen rein deutschen Witz erzähle, von dem der Zuschauer den Hintergrund gar nicht kennt. Das war der Grund, warum ich anfing, solche Stellen dem Auftrittsort anzupassen. Ist das nicht sehr aufwändig?

Es ist extrem aufwändig, vor allem für die paar wenigen Auftritte im Jahr in Österreich und der Schweiz. Darum gibt es eine Grenze, bis wohin man das


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INTERVIEW MICHAEL MITTERMEIER

Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

«Zürich hat mit praktisch jedem anderen Ort eine Feindschaft.»

zelebrieren kann. Die Swiss Edition von «Safari» war meines Erachtens das Beste, was ich je als Programm im Ausland gemacht habe. Es war aber auch der Peak. Mehr geht nicht. Hatten Sie dafür extra Schweizerdeutsch gelernt?

Ich kann den Dialekt nicht perfekt sprechen. Ich fake ihn. Darin bin ich super. Man muss den Kern einer Sprache erkennen, um sie faken zu können. Der Normaldeutsche schafft das nicht.

Sie gastieren im Juni in Zürich und im November in Basel. Werden Sie die Animositäten thematisieren?

Zürich hat mit praktisch jedem anderen Ort eine Feindschaft. Das ist vergleichbar mit Wien. Wien hasst alle, und alle hassen Wien. Basel ist, so viel ich weiss, eher die Stadt der Betuchten, der PradaSeppl. Aber am Ende des Tages sind eh wieder alle Schweizer. Man rempelt sich gegenseitig an, aber wenns um was geht, haltet ihr Schweizer eh zamm. Kommen Sie auf so grossen Bühnen wie dem Zürcher Hallenstadion überhaupt richtig zur Geltung?

Darum wird das Hallenstadion abgetrennt, damit die Leute optimal sehen und hören. Sie sitzen wie in einem riesigen Amphitheater direkt vor mir. So sieht man mich auch, wenn man etwas weiter weg sitzt. Mit den Rängen im Hallenstadion geht das super. Alle haben einen wahnsinnig geilen Blick auf die Bühne. Das ist mir wichtig, ich lege sehr viel Wert auf das Bühnenbild und gutes Licht. Sie machen zum ersten Mal in Deutschland Werbung.

Michael Mittermeier. Warum ausgerechnet für ein Schweizer Produkt?

Rivella hat gefragt, und ich trinks gern. So einfach ist das. Es ist doch schön, für etwas Werbung zu machen, das man mag, und damit auch noch Geld zu verdienen. Ich machs ja nicht wegen der Kunst. Aber ich trinke tatsächlich Rivella, seit ich das erste Mal in der Schweiz auf Tour war. Es ist eine charmante kleine Marke. Ich glaube, wir haben zusammen ein paar schöne, witzige Spots gemacht. Der Inhalt ist bei allen gleich: Sie nehmen einen Schluck Rivella und können danach nur noch Schweizerdeutsch sprechen.

Es klingt zumindest so. Ich nenn es den «Sound of Schwiizerdüütsch ohne ins Detail zu gehen». Das fanden wir alle schöner. Es wäre wenig reizvoll gewesen, wenn ich einfach Hochdeutsch mit Schweizerakzent gesprochen hätte. Privat mögen Sie es nicht, wenn man Sie auf der Strasse anspricht, geschweige denn heimlich filmt. Richtig?

Nach Autogrammen fragen geht noch. Aber ich sehe es nicht als meinen Beruf an, privat als Fotomodell zur Verfügung zu stehen.

Mittlerweile hat nämlich jeder ein Fotohandy, und das wird dann schon lästig. Ich vermisse die Zeit, als die Menschen sich Dinge anschauten und sich dann an die Bilder in ihrem Kopf erinnerten. Heute haben alle 1000 Fotos, wissen aber nicht mehr, wo sie waren.

Gästebuch auf Mittermeier.de ein Eintrag: «Ja, also ich wollte nur informieren: Vier Stunden, nachdem wir bei dir waren, ist unser Kind geboren.» Lachen weitet offensichtlich den Muttermund, das weiss man.

Gibt es beim nächsten Kind wieder ein Programm dazu?

Schauen wir mal, was noch alles passiert. Das Buch wirkt offenbar auch fruchtbarkeitsfördernd. Ich kenne einige, die haben es gekauft und sagten, vier Wochen später seien sie schwanger gewesen. Es gibt Männer, die hassen mich für das Buch. Ich zahl auf jeden Fall dann keine Alimente …

Nein, es wird kein «Achtung Baby! II» geben. Es wäre das Einfachste, aber es langweilt mich. Kam es schon mal während einer Vorstellung zu einer Spontangeburt?

Nicht ganz, aber immerhin vier Stunden nach einer Vorstellung. Das war nach einer Lesung letztes Jahr in Zürich. Im Publikum sass eine, die war im neunten Monat. Ich witzelte mit ihr ein bisschen von der Bühne runter und am nächsten Tag stand im

Trauen Sie sich unter solchen Umständen noch auf die Bühne?

Interview Ruth Brüderlin Bilder Franz Bischof/laif

Michael Mittermeier zeigt sein aktuelles Programm «Achtung Baby!» fünfmal im Hallenstadion Zürich (27. Juni 2011 bis 1. Juli 2011) sowie einmal in der St. Jakobshalle in Basel (24. November 2011).

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Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

NEUES AUS DER MIGROS

Service für Grill und Rasenmäher

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MIGROS-ZEITREISE

Dann darf es dieses Paar sein?

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E

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W

elcher Schuh darfs denn sein? Ein geschnürtes Modell? Oder doch lieber ein Schlupfschuh? Ein Kunde lässt sich von einer lächelnden Verkäuferin beraten – nicht etwa in einem Fachgeschäft, sondern in einer Migros-Filiale. Das Bild ist Mitte der 1970erJahre entstanden. Die Kleiderumsätze der Migros legten damals kräftig zu. So verkaufte die

Detailhändlerin allein 1975 über eine Million Herrenhemden, und auch Strickwaren und Damenstrumpfhosen der Migros waren heiss begehrt. Die Schweizer Konsumenten waren damals durch den Ölpreisschock verunsichert und wichen gerne vom Fachhandel auf die Migros aus, wo es gute Kleider zu günstigen Preisen gab.

Michael West


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Rösti alla romana Auf diese Frühlingsferienwoche hatte

ich mich besonders gefreut: die Kinder und ich – plusmeinSchwieBänz Friedli kocht gervater, der die fremd. Stadt noch nie gesehen hatte – gemeinsam in Rom! Vor allem deshalb hatte ich mich gefreut, weil ich meine Polierschulter ein paar Tage pausieren lassen wollte – wir wohnten im Hotel, und es würde nichts zu haushalten geben. Nicht mal das eigene Bett machen! Echte Ferien. Denn ich wusste: Im Haus unserer Römer

Freunde, wo wir fast täglich vorbeischauten, würde mir die Nonna – eine winzige, aber resolute Person von 91 Jahren – den Zugang zur Küche versperren. «Vai via!», hatte sie bei unserem letzten Besuch gekrächzt, wenn ich auch nur ein Glas ausspülen wollte, und sich klein, aber mächtig im Türrahmen aufgebaut – mit solch grimmiger Miene, dass ich es nicht wagte, ihr zu widersprechen. In ihren Augen haben Männer in der Küche nichts verloren, da konnte ich ihr noch lange klarzumachen versuchen, dass ich daheim Hausmann sei, «casalingo». Für sie gibts nur die «casalinga», basta. Die Nonna lässt keinen Mann an den Herd. Kurzum, ich hatte Aussicht auf Tage voller Müssiggang. Aber erstens war die Nonna nicht im Hause, sondern weilte in Anzeige

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den Abruzzen. Zweitens lasse ich, als Stangenselleriedips gereicht werden, nebenbei fallen, mit dem anderen «sedano», dem knolligen, würde ich daheim manchmal eine Rösti zubereiten.

Fehlen schliesslich noch die Speckwürfeli, die ich jeweils über meine Blechrösti streue. Doch der Metzger schüttelt ob meiner Umschreibungen nur den Kopf. Mist, mein Italienisch ist zu wenig alltagstauglich.

Schon ist es passiert. Gastgeberin Giulia, die

Der Abend wird anstrengend. Eine Meisterköchin wie Giulia zu bekochen wäre das eine. In einer fremden Küche nach geeigne-

durchaus weiss, was eine Rösti ist, hakt ein: «Eine Rösti mit Sellerie?» Und natürlich sagt sie «Rosti», wie sie mich auch seit 23 Jahren «Banz» nennt … «Das musst du für uns kochen! Am Dienstag, va bene?» – Raus auf den Campo de’ fiori. Zwar mein Lieblingsplatz in der ewigen Stadt, eingekauft habe ich auf dem dortigen Blumen- und Gemüsemarkt freilich noch nie. Jetzt aber muss es sein. Während die Kinder einem Gaukler zuschauen, der aus einer Wassermelone ein Kolosseum schnitzt, besorge ich meine Zutaten. Die «patate» sind kein Problem; dass Lauch «porro» heisst, wusste ich noch … Aber die Frühlingszwiebeln? Ich schlage mich mit «cipolle piccole piccole» durch, und als ich «sedano» verlange, bekomme ich Selleriestangen, mache dann aber mit Händen und Füssen klar, dass ich Knollensellerie benötige. Rasch noch Salat gekauft, ein paar Kräuter und, auf Drängen der Kinder, Zucchettiblüten für das Entree.

«Die Nonna lässt keinen Mann an den Herd.» ten Messern zu suchen, den Thymian nicht zu finden und den Gasofen zu verfluchen, das andere … Nach vielen Schweissausbrüchen sind die Zucchettiblüten gefüllt, ist der Sellerie gerüstet, sind die Kartoffeln geschwellt – ich wähne mich auf der Zielgeraden, es kann ans Raffeln gehen. Aber … suchen Sie mal in einem italienischen Haushalt eine Röstiraffel! Tage später fand ich immerhin heraus, was

Speck auf Italienisch heisst: «Speck».

Bänz Friedli live: 17. 5. Dietikon ZH, Stadtbibliothek. 20. 5. Ferrenberg BE, Restaurant zum Wilden Mann, mit Werner Aeschbacher, www.wilde-maa.ch


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34 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Die grünen Auswanderer Früher Präsident der Grünen, heute Blogger und immer noch Biobauer: Ruedi Baumann ist mit seiner Frau Stephanie vor zehn Jahren auf einen herrschaftlichen Hof nach Südwestfrankreich ausgewandert. Dort verkaufen sie erfolgreich Solarstrom.

E

in Meer von Flachsblüten legt sich sanft über die Hügel der France profonde. Violett-blau leuchten die Felder auf dem Weg ins Dörfchen Traversères. Auf saftigen Wiesen grasen stämmige Kühe. «Gott lebt in Frankreich, denn Frankreich ist schön», sang einst Mireille Mathieu. Das Lied passt perfekt zur lieblichen Landschaft. Die Landstrasse wird immer schmaler. Auf den letzten Metern nach der Dorfkirche säumen prächtige alte Eichen die Route romantique. An ihrem Ende thront ein altes Gehöft auf einer imposanten Aussichtsplattform mit Sicht bis zu den Pyrenäen. Es ist die Lebensabendliegenschaft von Ruedi (63) und Stephanie (59) Baumann, den BiobauerPionieren aus der Schweiz. Vor zehn Jahren ist das Ehepaar mit seinem alten roten 4x4-Nissan nach Südwestfrankreich ausgewandert. Vorher waren beide auf der politischen Bühne der Schweiz im Rampenlicht gestanden: Die Baumanns waren das erste Ehepaar im Nationalrat. Sie vertrat die SP, er politisierte für die Grünen. In einer Kampfwahl wurde er 1997 deren Präsident und blieb es bis 2001. Er machte sich wortgewandt für den EU-Beitritt stark, war ein hartnäckiger Atomkraftgegner und lancierte mehrere Kleinbauerninitiativen. Die Sozialversicherungen und das Gesundheitswesen waren ihr Gebiet. 2003 sagten die Baumanns der Politik Adieu. Sie lebten damals bereits seit zwei

Jahren in Frankreich und fuhren jeweils mit dem Nachtzug nach Bern ins Bundeshaus. Davor hatten sie 25 Jahre lang im bernischen Suberg einen Biobauernhofbetrieb mit Angusrindern geführt. Als sie ihre Zelte in der Schweiz abbrachen, übernahm der jüngste Sohn, Kilian (30), den Hof. In Frankreich, bestätigen beide, seien sie gut aufgenommen worden und hätten sich entsprechend schnell wohlgefühlt. «Wir haben viele Höfe besichtigt», sagt Stephanie Baumann, «aber keiner hat uns wirklich zugesagt. Auf das Anwesen hier sind wir im Internet gestossen. Und als wir zum ersten Mal davor standen, wussten wir sofort: Das ist es.»

Stephanie und ihre Schwäche für Orchideen

Ein herrschaftliches Landhaus, zwei grossräumige Steinscheunen, ein beeindruckender Rundumblick über den 70-Hektar-Betrieb. Ruedi beschreibt auf Französisch: «Un bâtiment de caractère, so um die 200 Jahre alt, genau wissen wir es nicht.» Dass es sich hier gut leben lässt an der Grenze zur dritten Lebenshälfte, das liegt auf der Hand. 600 000 Franken betrug der Kaufpreis. «Dafür», sagt der Agraringenieur, «hätten wir in der Schweiz nicht einmal ein Einfamilienhaus erhalten.» Was die Öko-Pioniere damals nicht wussten: Die neue Heimat ist ein unbekanntes Orchideenparadies. Keiner von beiden war

FRANKREICH FOREVER: Ruedi und Stephanie Baumann leben seit zehn Jahren in der Gascogne und haben ihren Entscheid, der Schweiz den Rücken zu kehren, noch keinen Tag bereut.

bewandert mit den zarten Gewächsen, aber Stephanie faszinierten die Blumen immer ein bisschen mehr. Heute vergeht kaum ein Tag, an dem sie nicht stundenlang mit ihrem Fotoapparat über die Felder wandert. Auf einer französischen Orchideen-Website betreibt sie unter dem Titel «Devant ma porte» einen Blog. Trifft sie auf ihren Exkursionen auf ein beson-

deres Exemplar, steckt sie einen orangen Signalpfeil in den Boden. Der Pfeil ist eine Nachricht für den Ehemann und bedeutet: «Obacht Ruedi, seltene Orchidee, Kurve fahren!» Vor einem Jahr hat sie sogar eine noch unbekannte Orchideenart entdeckt. Sie staunt selbst, wie schnell es ihr den Ärmel reingezogen hat. «Hätte mir jemand vor ein paar


MENSCHEN RUEDI BAUMANN

DER GANZE STOLZ Die Solaranlage der Baumanns kostete 100 000 Franken: Pro Kilowattstunde erhalten die Biobauern 60 Cents.

ANWESEN MIT CHARME Eine der zwei geräumigen Steinscheunen beherbergt Ruedis Landmaschinenpark. In der Garage werden «Notfälle» behandelt.

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36 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Jahren gesagt, dass ich mich intensiv mit Orchideen beschäftigen werde, ich hätte geantwortet: Ich? Aber sicher nicht!» Wenn sich Stephanie den Orchideen widmet, schreibt Ruedi Aperçus für seinen AuswandererBlog. Seine wahre Leidenschaft jedoch beansprucht in der Scheune hinter dem Wohnhaus immer mehr Platz: die Landmaschinen. Der Hackstriegel für die Unkrautbekämpfung, der Frontlader – «sehr wichtig», sagt er – und sein absolutes Lieblingsspielzeug: eine Baggerschaufel, um verstopfte Bäche auszuheben. Die auf Occasionsmärkten zusammengesuchten Gerätschaften – über den Daumen gepeilt ein gutes Dutzend – vermehren sich jedes Jahr um ein schönes Secondhand-Stück. Das wichtigste Pferd im Stall ist aber Ruedis Massey-Ferguson-Traktor, ein imposantes amerikanisches Kraftpaket. Tiere haben die Baumanns keine. «Die Freiheit war uns diesmal wichtiger.»

Das Geld liegt auf dem Dach und nicht auf der Bank

Während die meisten Menschen ihr Geld auf die Bank tragen, haben die Baumanns in Südwestfrankreich das ihrige auf dem Scheunendach liegen. 100 000 Franken kostete die Solaranlage, die den grünen Strom direkt ins Netzwerksystem einspeist. Als die EU vor einiger Zeit den Druck auf das Atomstromland Frankreich verstärkte, erhöhte die Regierung Sarkozy die Abnahmegarantien Anzeige

für Solarenergieanlagen. In der Folge setzte ein regelrechter Boom ein. Innert zweier Jahre verzehnfachte sich der Anteil an Solarstrom. Die Kosten explodierten, und die Regierung krebste 2010 zurück. Die Baumanns hatten Glück und konnten noch vor dem Richtungswechsel einen Vertrag für die Solarstromeinspeisung abschliessen. Sie erhalten heute für eine Kilowattstunde 60 Cents, zurzeit etwas weniger als 80 Rappen. «In zehn Jahren wird die Anlage amortisiert sein», rechnet Ruedi Baumann vor. Er verdient jedes Jahr 12 000 Franken damit. Für später ergibt das einen schönen Batzen an die Rente. Trotzem dem zögert er, auf dem ch zweiten Scheunendach ebenfalls Solarpanels zu installieren. Sinnvoll wääit re es, doch würde es mit den neuen Vergütungs-beiträgen 15 Jahre brauchen, bis die Investitionen gedeckt wären. «In unserem Alter überlegt man sich das zweimal.» Seit die Baumanns Frankreich zur zweiten Heimat gemacht haben, dachten sie noch nie an Rückkehr. Die Schweiz fehlt ihnen nicht. Sie geniessen die Weite, vermissen höchstens ihre beiden Söhne und ihre Belles-filles. Als Biobauern sind sie willkommen, lkommen, als Ausländer ebenfalls. Sie besuchen Dorffeste und Fachtagungen

ÄRGERNIS Vor ein paar Wochen haben sich

die Wildschweine über den Gemüsegarten hergemacht. Ruedi Baumanns Rebberg blieb zum Glück unangetastet.


MENSCHEN RUEDI BAUMANN

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SÜDWESTFRANKREICH Der Biobetrieb umfasst 70 Hektaren, der Boden ist tonreich und trocken. Zurzeit hat Ruedi Baumann auf 20 Hektaren Getreide angepflanzt.

LEIDENSCHAFT Tiere hat Ruedi Baumann keine. Als Arbeitspferd dient ihm ein imposanter Massey-Ferguson-Traktor.

der Produzentenorganisation Agri Bio Union. «Während in der Schweiz der Biolandbau stagniert», sagt Ruedi Baumann mit blauem EU-Cap auf dem Kopf, «hat in Frankreich im letzten Jahr die Zahl der Biobetriebe um 25 Prozent zugenommen.» Im Parlament klopfte er jeweils auf den Tisch und rief: «Wenn die Schweiz nicht zur EU gehören will, ich will!» Mit dieser Drohung hat er ernst gemacht: Seit 2006 sind die Baumanns nicht mehr nur Schweizer, sondern besitzen die französische Staatsbürgerschaft und den EU-Pass. Für die eidge-

nössischen Wahlen wünschen sie sich einen Richtungswechsel: «Wir hoffen, dass die rot-grünen Kräfte gewinnen und die Rechtspopulisten gestoppt werden, sodass endlich wieder vernünftig über die Öffnung des Landes und die Integration der Schweiz in die EU gesprochen werden kann.»

«Wenn die Schweiz der EU beitreten würde …»

Denkt Ruedi Baumann über eine Rückkehr in die Politik nach? «Wenn die Schweiz der EU beitreten würde», lächelt er süffisant, «würde ich mich gerne für das EU-

Parlament aufstellen lassen. Da ein Beitritt aber kaum Realität wird, wird mein Name wohl nie mehr auf einer Kandidatenliste stehen.»

Text Judith Wyder Bilder Oliver Lang

Mehr über die Baumanns: http://auswandererblog.blueblog.ch/

www.migrosmagazin.ch Bauern, Politiker, Prominente: Der Wissenstest zu den Schweizer Auswanderern.

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Obstbauer

Wo Feldlerchen jubilieren und Libellen schwirren

Die TerraSuisse-Produkte der Migros stammen von Schweizer Bauern, die im Einklang mit der Umwelt wirtschaften. Egal, ob sie Most, Fleisch oder Getreide produzieren: Die Natur ist ihnen wichtig. Das Migros-Magazin hat drei dieser Landwirte besucht.

Bauer Huber: Harte Arbeit im weissen Blütenmeer umweltgerecht und tierschonend produzierender Bauern. Die schwerste Arbeit, das Schneiden der Bäume, ist bereits getan. «Pro Baum ist bis zu einer Stunde Handarbeit erforderlich», sagt Urs Huber. Das läppert sich, bei 300 Bäumen. Der Bauer wird seine Bäume nun hegen und pflegen – bis zur Ernte im Spätsommer, bis die reifen Früchte von den Bäumen zu Boden fallen, wo sie schliesslich maschinell aufgesammelt werden. Über den Winter ist «Obstpause», wie es Huber nennt. Most trinkt er allerdings das ganze Jahr, täglich. Das sei einfach «guet und gsund», sagt er.

Naturnahe Landwirtschaft ist für Huber Ehrensache

Urs Huber ist IP-Suisse-Bauer der ersten Stunde. Eine naturnahe Produktion ist für ihn Ehrensache. Genau wie der Beitrag, den

Lohn harter Arbeit: Bauer Urs Huber ist stolz auf seinen Most.

er mit seinem Betrieb an den Erhalt des Artenreichtums in Flora und Fauna leisten kann. Wurde früher etwa bis an den Bach heran gemäht, der über eine Fassung ein Drittel des Dorfbedarfs an

Wasser deckt, lässt Huber heute beidseitig ein paar Meter Gras stehen. Um die Wasserfassung herum spriesst, was der Natur beliebt. Und natürlich sind auch die hochstämmigen Obstbäume Lebensraum von Tieren (siehe Box). Für Wildbienen stellt Huber neuerdings präparierte «Holzrugel» als Obdach bereit. Nachdem der Bauer in die Kronen einiger Bäume gestiegen ist, um sie auf Schädlinge zu kontrollieren, lehnt er zufrieden an einen dicken Stamm. «Es geht den Bäumen besser denn je», meint er strahelnd. «Ich habe den Eindruck, dass die Bäume dank des Verzichts auf giftige Spritzmittel sogar resistenter gegen Schädlinge sind.» Urs Huber lauscht dem Summen der Bienen und sagt dann: «Man arbeitet hier draussen nie allein. Die Natur hilft einem, wenn man sie lässt.»

Stichwort Hochstamm-Apfelbäume

Urs Hubers Hochstamm-Apfelbäume liefern nicht nur schmackhafte Früchte, sondern sind auch wertvolle Lebensorte für Tiere. Der Grünsprecht nistet hier gerne. Der Landwirt hat in seinem Baumgarten aber auch schon den Kuckuck gesehen, der laut der Schweizerischen Vogelwarte Sempach als «potenziell gefährdet» gilt. Nebst Vögeln werden auch Wildbienen von den Obstbäumen angezogen.

Bild Fotofinder

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ie 300 hochstämmigen Apfelbäume sind der Stolz von Bauer Urs Huber. Sie stehen stramm in der gleissenden Frühlingssonne. Ein Teil der 16 Hektaren, die der 51-jährige Bauer in Häggenschwil SG bewirtschaftet, hat sich in ein einziges Blütenmeer verwandelt. Jährlich reifen hier 40 bis 50 Tonnen verschiedener Mostäpfel. Der Apfelsaft, der daraus entsteht, wird später unter dem TerraSuisse-Label in den Verkaufsregalen der Migros stehen. «Im Moment sieht es hier so schön aus, wie es nur aussehen kann», schwärmt Huber, der bis auf ein paar wenige Jahre nach der Ausbildung zum Bauern immer auf dem Hof gelebt hat. So wie sein Vater, sein Grossvater und auch sein Urgrossvater schon. Wie alle Landwirte, die am TerraSuisse-Programm der Migros beteiligt sind, gehört Huber zu IP-Suisse, der Vereinigung


NEUES AUS DER MIGROS TERRASUISSE

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Das ist TerraSuisse Unter dem Label TerraSuisse bietet die Migros ein breites Sortiment von Qualitätsprodukten an aus einer naturnahen und tierfreundlichen Schweizer Landwirtschaft. Dazu gehören Fleisch vom Kalb, Rind und Schwein, Brote, Feinbackwaren, Teigwaren, Mehl, Obstsäfte Kartoffeln und Rapsöl. Die am TerraSuisse-Programm beteiligten Landwirtschaftsbetriebe gehören alle zu IP-Suisse, der Vereinigung der umweltschonend und tiergerecht produzierenden Bäuerinnen und Bauern. Diese Landwirte verzichten zum Beispiel beim Raps- und Getreideanbau auf Wachstumsregulatoren, Insektizide und Fungizide, und sie verwenden nur ein Minimum an Dünger. Nutztiere leben in besonders tierfreundlichen Ställen mit Auslauf. Im Rahmen des TerraSuisseProgramms schaffen die Bauern zudem Lebensräume für seltene Wildtiere und Wildpflanzen. Mehr zu den TerraSuisse-Produkten ab Seite 48. Weitere Infos unter:

www.migros.ch/ terrasuisse www.ipsuisse.ch Kontrolle der Blütenstände: Urs Huber hegt und pflegt in Häggenschwil SG 300 Hochstamm-Obstbäume.


40 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Kälbermäster

Bauer Vetsch: Ein Herz für Kälber

Idylle auf 1000 m Höhe: Christof Vetsch bewirtschaftet in dritter Generation die Stoggweid SG.

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in Tag und ein Hof wie im Bilderbuch. Der St. Galler Bauer Christof Vetsch (30) steht unter dem blauen Himmel im grünen Gras. Er lässt den Blick von seiner Stoggweid, auf 1000 Meter auf dem Gamserberg gelegen, über das ganze Rheintal schweifen. Schon sein Vater blickte hier stolz über das Tal und auch dessen Vater. Jetzt strampelt der kleine Jonas, halbjährig, fröhlich in den Armen von Mutter Marianne (30). Jungbauer Vetsch hat den Hof vor gut vier Jahren von seinem Vater übernommen. «Etwas anderes als das Bauern wäre für mich nie in Frage gekommen», sagt er stolz. Um ihn herum weiden rund 20 Milchkühe. Zudem hält der Landwirt Mastkälber nach den strengen Richtlinien von IPSuisse. Jährlich verarbeitet das Migros-Unternehmen Micarna

Fleisch von rund 100 Kälbern von der Stoggweid. Der Boden, auf dem sich die Kälber in Vetschs Stall bewegen, ist grosszügig mit Stroh ausgelegt, das mehrmals pro Tag ausgewechselt wird. Eine moderne Anlage sorgt für frische Luft im Stall. Die Kälber können sich in der Gruppe bewegen, haben permanent Zugang zu frischer Milch, zu Wasser und zu Heu vom eigenen Hof. «Die Tiere sollen es bei mir gut haben, alles andere könnte ich nicht verantworten», sagt Christof Vetsch.

Überall plätschern ungezähmte Bäche

Die Bemühungen des Ostschweizers, umsichtig mit den Tieren und der Natur umzugehen, beschränken sich nicht auf Massnahmen in der Haltung seiner Mastkälber. «Wir haben uns mit benachbarten Höfen zusammen-

Stichwort Libellen

getan und ein ökologisches Netzwerk aufgezogen», erklärt Vetsch. Seine 23 Hektaren Land sind durchzogen von vielen Bachläufen. Sträucher, Hecken und Steine an den Ufern bieten Kleintieren Lebensraum. Ebenso das Flachmoor, das auf Vetschs Land zu finden ist. Dort herrschen für Insekten paradiesische Bedingungen, unter anderem für verschiedene Libellenarten (siehe Box). Einzelne Landstreifen mäht Bauer Vetsch jeweils erst später, um den Lebensraum der Wiesentiere zu erhalten. Die benachbarten Bauern tun es ihm gleich, und so entsteht ein grösseres Ökosystem. Dass er sich als Bauer für die Natur einsetzt, stand für Christof Vetsch nie in Frage. Erst recht, seit Söhnchen Jonas da ist. «Seit seiner Geburt ist es für mich noch wichtiger geworden, an die Welt von morgen zu denken.»

Das Land von Christof Vetsch ist ein Libellenparadies. Gemäss Bundesamt für Umwelt (Bafu) sind 26 der 72 in der Schweiz beheimateten Libellenarten bedroht. Am meisten gefährdet sind diejenigen Arten, die auf Moore und auf Kiesbänke von Strömen und Flüssen angewiesen sind. Umso wichtiger ist es, dass diese Lebensräume erhalten bleiben.

Das Wohl seiner Tiere ist Christof Vetsch wichtig: Im Stall seiner Mastkälber gibts viel Platz und frisches Stroh.


NEUES AUS DER MIGROS TERRASUISSE

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«Ab Herbst gibt es TerraSuisseWiesenmilch» Hansueli Siber (45), Leiter Direktion Frische beim Migros-GenossenschaftsBund, über den Erfolg des TerraSuisse-Programms. Seit gut zwei Jahren gibts exklusiv in der Migros Produkte mit dem TerraSuisse-Label. Wie kommen diese Lebensmittel bei den Kunden an? Gut. Das zeigen die Umsätze, die wir mit diesen Produkten aus naturnaher und tierfreundlicher Schweizer Landwirtschaft erzielen. Im vergangenen Jahr stammten rund 30 Prozent des Migros-Umsatzes mit Brot und sogar etwa 40 Prozent des Umsatzes mit Fleisch aus dem TerraSuisseProgramm. Es handelt sich also nicht etwa um ein Nischenangebot, sondern um beliebte Produkte. Nachhaltigkeit und Schweizer Herkunft sind für unsere Kunden wichtig.

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Lassen sich die Umsätze mit TerraSuisse-Produkten überhaupt noch weiter steigern? Auf jeden Fall. Wir wollen dies erreichen, indem wir das TerraSuisse-Sortiment weiter ausbauen. Bereits heute umfasst dieses Sortiment 670 verschiedene Artikel, von Rapsöl bis zu Urdinkelteigwaren. Schon in den nächsten Wochen gibts, rechtszeitig zur Grillsaison, neu die Schweizer Nationalwurst Cervelat mit dem TerraSuisse-Label. Was wird in diesem Jahr denn die wichtigste Premiere im TerraSuisse-Sortiment sein? Ab Herbst gibts in der Migros TerraSuisseWiesenmilch. Die Einführung dieses neuen Produkts wird ein Meilenstein sein. Es handelt sich um Milch von Kühen, die vorwiegend mit betriebseigenem Wiesenfutter wie Gras und Heu gefüttert werden. Während des Sommerhalbjahrs haben die Kühe Weidegang. Damit engagiert sich die Migros für die nachhaltige Schweizer Milchwirtschaft, die weitgehend auf importiertes Kraftfutter für die Kühe Interview M.W. verzichtet.


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42 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Getreidebauer

Bauer Overney: Reiter mit Sinn

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uf diese Art Natürlichkeit würde Bauer Laurent Overney (41) dann doch lieber verzichten. Einige Nächte zuvor ist nämlich der Fuchs gekommen und hat den Hühnerstall leer geräumt. Jetzt entsteht ein neuer Zaun, Hühner sind noch nicht wieder da. Andere Wildtiere als der Fuchs sind auf Overneys Hof in Cugy FR sehr willkommen. Niemand stört sich etwa daran, dass in den Hofgebäuden die Schwalben nisten und in sagenhaftem Tempo durch die Räume flitzen, sodass sich Besucher reflexartig ducken. «Sie befreien mich und die Tiere von der Mückenplage, dafür dürfen sie gerne hier wohnen», sagt Bauer Overney. Neben dem Wohnhaus machen Kaninchen und Meerschweinchen die beiden Kinder glücklich, weiter oben am Hang traben einige Pferde, die bei Overneys in Pension sind und vor allem – aber nicht nur – die Bäuerin Valérie (41) erfreuen. Auch ihr Mann schwingt sich regelmässig in den Sattel – um seine Felder zu kontrollieren, an Wochenenden aber auch mal an einem Springreiten.

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Dank unbewirtschafteter Flecken können Feldlerchen nisten.


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für die Schönheiten der Natur

Ross kontrolliert Laurent Overney seine schonend bewirtschafteten Raps- und Weizenfelder bei Cugy FR.

Valérie, die ehemalige DressurSpitzenreiterin, versorgt auch bei ihr eingestellte Pferde und bereitet sie auf Wettkämpfe vor.

Lücken im Getreide als Lebensraum

Doch zur Hauptsache führen die Overneys einen Getreidehof. Auf dem Anwesen mit insgesamt

46 Hektaren Fläche gedeihen Raps, Zuckerrübe, Mais oder speziell auch Weizen, aus dem später TerraSuisse-Brot entsteht. Bei einem Gang über die Felder freut sich der Bauer hier über einen schönen Wiesensalbei, da über ein Bäumchen, das ohne jegliches Zutun aus dem Boden wächst, und dort über ein grösse-

res Stück Land, das er derzeit völlig der Natur überlässt. Und er ist sichtlich stolz auf sein Land, obwohl er sich in diesem Frühling seit Wochen ausgiebigen Regen wünscht. Denn überall fehlt es an Wasser. Daher ist in den sogenannten Buntbrachen, die Overney überall bestehen lässt, um Vögeln, wie etwa der Feld-

Bild F1 Online

Stichwort Feldlerchen

lerche, Brutplätze zu bieten, zurzeit nichts Buntes zu erkennen. Doch der Bauer bleibt Optimist: «Die Natur wird uns schon helfen», sagt Laurent Overney. So wie er ihr aus Überzeugung mit seiner schonenden Bewirtschaftung hilft. Texte Beat Matter Bilder Tina Steinauer

Über dem Land von Laurent Overney erklingt bisweilen der unverwechselbare Gesang der Feldlerche. Diese Vogelart wird von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach als potenziell gefährdet eingestuft. Umso wichtiger ist es, die «Minnesängerin der Lüfte», wie die Feldlerche von Dichtern genannt wurde, ideale Nistplätze bereitzustellen. Auf Getreideflächen wird das mit kleinen Brachen gemacht. Es sind nicht bebaute Flächen, die bei der Aussaat ausgespart werden, damit die Feldlerchen ihre Nester am Boden anlegen können.


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Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

IP-Suisse-Geschäftsführer

«Wir schaffen Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen» Fritz Rothen ist Geschäftsführer der Bauernvereinigung IP-Suisse, welche die Migros seit 20 Jahren mit hochwertigen Produkten beliefert. Der Agronom über das Label TerraSuisse, die Zukunft der nachhaltigen Landwirtschaft und den morgendlichen Gesang der Feldlerche. Jedes Tier und jede Pflanze hat einen festen Platz in einem Ökosystem. Zudem haben diese Lebewesen aber auch einen emotionalen Wert. Es weckt starke Gefühle, wenn Sie am frühen Morgen eine Feldlerche jubilieren hören. An diesem Gesang sollen auch spätere Generationen noch ihre Freude haben können.

Fritz Rothen, die Kunden finden heute in Supermärkten viele Lebensmittel mit Gütesiegeln, die Nachhaltigkeit garantieren. Warum sollen die Konsumenten ausgerechnet TerraSuisseProdukte der Migros kaufen?

Weil diese Lebensmittel gleich mehrere Vorteile bieten: Sie stammen zu 100 Prozent aus der Schweiz. Die Rohstoffe für TerraSuisse-Produkte liefern IP-SuisseFamilienbetriebe, die nachhaltig wirtschaften. Und die betreffenden Bauern verzichten zum Beispiel beim Anbau von Getreide auf Insektizide, Fungizide und auch auf chemische Halmverkürzer. Auch beim Wohl der Nutztiere gehen sie weit über die gesetzlichen Auflagen hinaus. Zudem schaffen die Bauern Lebensräume für seltene Wildtiere und Wildpflanzen.

Das TerraSuisse-Programm ist noch relativ neu. IP-Suisse und die Migros arbeiten aber schon seit 20 Jahren zusammen. Wie beurteilen Sie diese Partnerschaft?

Die IP-Suisse-Bauern liefern 80 Prozent ihrer Produkte an die Migros. Entsprechend wichtig ist für uns diese Partnerschaft. Wir schätzen die Fairness der Detailhändlerin: Hat die Migros einmal eine Zusage gemacht, so steht sie auch dazu. Die Migros hat ihre eigene Industrie, unsere Rohstoffe werden also im Inland verarbeitet, und wir haben Einblick in die Produktionsabläufe. Auch diese Transparenz ist für uns wichtig.

Wie stark fallen diese Massnahmen zur Förderung der natürlichen Vielfalt ins Gewicht?

TerraSuisse-Lebensmittel werden von nicht weniger als 14 000 IPSuisse-Bauernhöfen im ganzen Land produziert. Also wird auch im grossen Stil Lebensraum für bedrohte Tiere und Pflanzen geschaffen. Allein im vergangenen Jahr haben IP-Suisse-Bauern über neun Kilometer Hecken angelegt, 14 800 Hochstamm-Obstbäume gepflanzt und mehr als 30 Hektaren Blumenwiesen angesät, was etwa 75 Fussballfeldern entspricht. So finden seltene Insekten und Vögel an vielen Orten Nahrung und Unterschlupf. Das TerraSuisse-Programm ist eine Wohltat für die Schweizer Natur. Warum ist es so wichtig, dass seltene Tiere, wie zum Beispiel die Feldlerche, der Schweiz erhalten bleiben?

Wie soll die Zusammenarbeit mit der Migros weitergehen?

Von Anfang an dabei: Fritz Rothen hat die Bauernvereinigung IP-Suisse vor 22 Jahren mitbegründet.

22 Jahre IP-Suisse

Der Name IP-Suisse steht für Schweizerische Vereinigung integriert produzierender Bauern und Bäuerinnen. Zu IP-Suisse gehören etwa 20 000 landwirtschaftliche Familienbetriebe. Das entspricht etwa einem Drittel aller landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetriebe in der Schweiz. IP-Suisse wurde vor 22 Jahren gegründet. Der heutige Geschäftsführer Fritz Rothen ist 54 Jahre alt und gehört zu den Gründungsmitgliedern. Der Berner ist gelernter Bauer und Agronom.

Das TerraSuisse-Sortiment ist heute schon vielfältig, doch weitere Produkte sind wünschenswert. Im Herbst gibts in der Migros die neue TerraSuisse-Wiesenmilch. Wir könnten uns zudem vorstellen, dass es in Zukunft auch TerraSuisse-Gemüse und -Tafelobst geben wird. Mit jedem neuen Produkt können wir mehr Bauern für die nachhaltige Landwirtschaft gewinnen – zum Nutzen der Konsumenten und der Natur. Interview Michael West Bild Tina Steinauer

Lesen Sie mehr dazu auf Seite 48.


Auch Kohlenhydrate machen dick Ist Fett wirklich am Übergewicht schuld? Oder sind auch die viel gepriesenen Stärkeprodukte wie Brot, Teigwaren und Reis mitverantwortlich? 37% der SchweizerInnen sind zu dick. Die Gründe kennen wir: falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Dies ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern auch ein Risikofaktor für unsere Gesundheit. Wurden bisher vor allem die Nahrungsfette als Hauptverursacher für das Übergewicht angesehen, geraten nun auch die Kohlenhydrate immer stärker in den Fokus. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die offizielle Empfehlung, möglichst fettarm zu essen und dafür 60% des Kalorienbedarfes aus Kohlenhydraten zu decken, in unserer bewegungsarmen Zeit nicht mehr aktuell ist. Werden nämlich mehr Kohlenhydrate aufgenommen, als der Körper benötigt, werden diese in Fett umgewandelt und als Reserve gespeichert. Wie werden wir diese Reserven wieder los? Grundlage einer nachhaltigen Gewichtskontrolle sind ausreichende Bewegung und eine gesunde, kalorienreduzierte Ernährung. Ergänzend können moderne Präparate eingesetzt werden.

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46 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Besuch bei den TerraSuisse-Bauern Anna-Katharina und Heinz Schwab aus Niederösch BE

Buure aus Liebe zur Natur

In Sachen Kartoffeln und Getreide sind Anna-Katharina und Heinz Schwab Profis, aber auch die Tiere kommen nicht zu kurz.

Zum Wohl zukünftiger Generationen

«Alles muss stimmen und einen Sinn ergeben. Damit auch künftige Generationen profitieren können.» Deshalb wollen Schwabs

ihre Tradition, Überzeugung und Werte weitergeben: Hand in Hand und im harmonischen Rhythmus mit der Natur zu arbeiten, für gute und gesunde Produkte. Sohn Fabian steht schon bereit, in die Fussstapfen seines Vaters zu treten.

Bekenntnis zur Schweizer Landwirtschaft

Doch Familienbetriebe wie die der Schwabs, haben es im Zuge der Globalisierung nicht leicht. Im Ausland wird billiger produziert, als es in derSchweiz möglich ist. «Statt die dortigen Produktionsbedingungen zu hinterfragen, zählt bei uns oft nur der Preis», so Schwab. Wer den kleinen Mehrpreis für Schweizer Qualität des Labels «TerraSuisse» bezahlt, unterstützt die Schweizer Landwirtschaft und tut obendrein Gutes für den Erhalt einer artenreichen und intakten Natur. Texte Jacqueline Vinzelberg

Bilder Daniel Winkler, Styling Esther Egli

I

n der Morgensonne glitzern noch Tautropfen auf dem jungen Getreide. «Lueget mau die Vögu.» Landwirt Heinz Schwab lässt seinen Blick übers Feld schweifen und freut sich. Er buuret aus Liebe, in vierter Generation und nach den strengen Richtlinien der IP-Suisse. Sein Hof gehört zu den rund 14 000 bäuerlichen Betrieben, die für die Migros umweltschonend und tiergerecht die TerraSuisseProdukte produzieren und dabei neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere schaffen. Für Familie Schwab geht es aber um viel mehr, als dass es ihre 150 Schweine und 37 Kühe gut haben, und sie den 20 Hektaren Land Sorge tragen, die sie mit Kartoffeln, Weizen und Futterrüben bewirtschaften.


DAS BESTE AUS DER MIGROS TERRA SUISSE Heinz Schwab weiss: Die Natur braucht Zeit und Fürsorge, um Gutes wachsen zu lassen.

Fakten zu TerraSuisse

➔ Seit 2008 existiert das Label TerraSuisse. Es wurde von der Intergrierten Produk– tion Schweiz (IPS) gemeinsam mit der Vogelwarte Sempach ins Leben gerufen. ➔ Der TerraSuisseJahresbericht 2010 für die Migros beweist, das die Kunden nachhaltig produzierte Produkte bevorzugen. Hier ein paar Erfolgszahlen: ➔ Es wurden auf 20 000 Hektaren Ackerland TerraSuisse-Getreide angebaut. ➔ Auf 280 000 Hektaren TerraSuisseKartoffeln gepflanzt. ➔ 440 000 Schweine, 31 500 Jungbullen und 40 300 Kälber genossen eine artgerechte Aufzucht – dank TerraSuisse.


48 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Besuch bei den TerraSuisse-Bauern Anna-Katharina und Heinz Schwab aus Niederösch BE

TerraSuisse Weissmehl, 1 kg, Fr. 1.80 TerraSuisse-Brot, diverse Sorten

Anna-Katharina Schwab schwört auf das frische Wasser aus dem Brunnen vor ihrem Haus.

Frisches, duftendes TerraSuisse-Brot mit hauchdünn geschnittenem Fleischkäse oder herzhaftem Bauernschinken, dazu ein paar Blätter Petersilie oder Thymian. So einfach können Alltagsgenüsse sein.

TerraSuisse Ruchmehl, 1 kg, Fr. 1.95

TerraSuisse Zopfmehl, 1 kg, Fr. 2.35

TerraS TerraSuisse Fleisc Fleischkäse hauc hauchdünn, per 10 100 g,

Fr. 1.90 1.


DAS BESTE AUS DER MIGROS TERRASUISSE

Kartoffelkultur

Über die Schweizergardisten fanden die ersten Knollen 1590 ihren Weg in die Schweiz, zuerst nach Glarus und später in den botanischen Garten in Basel. Erste Kartoffelrezepte sind hierzulande für 1596 belegt. Heute werden in der Schweiz 45 Kilogramm pro Kopf und Jahr verzehrt, mit steigender Tendenz.

Unter TerraSuisse werden alle Kartoffelsorten umweltfreundlich angebaut und schonend geerntet. Das bedeutet minimale Düngung, kein Einsatz von chemischen Unkrautvertilgern.

Terra Suisse Bauern– schinken, 154 g,

Fr. 5.60* * Nur in grösseren Filialen.

TerraSuisse Butterzopf, 500 g,

Fr. 3.30

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Fr. 2.50

Die Kartoffel ist mit ihrer Vielseitigkeit in der Küche eine wahre Wunderknolle. Fest kochendende Kartoffeln eignen sich für feine Kartoffelsalate, Salzkartoffeln und Gschwellti. Sie sind in der Migros als «grüne Linie» erkennbar. Für Kartoffelstock, Gratin, oder als Beillage in Suppen und Eintöpfen sind die mehlig kochenden Sorten bestens geeignet.Die Migros führt die mehlig kochenden Knollen als «blaue Linie».

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50 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Besuch bei den TerraSuisse-Bauern Anna-Katharina und Heinz Schwab aus Niederösch BE

Bewusst & authenisch

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Hauptgericht für 4 Personen 500 g grüne Spargeln, 80 g griechische Oliven, 1 Zwiebel, 600 g kleine Kartoffeln (in TerraSuisse-Qualität), 4 EL Erdnussöl, Salz, Pfeffer Spargeln im unteren Drittel schälen, Enden frisch anschneiden. Spargeln je nach Dicke halbieren und in ca. 5 cm lange Stücke schneiden. Oliven kalt abspülen, abtropfen lassen, halbieren und entsteinen. Zwiebel in feine Ringe schneiden. Kartoffeln in ca. 2 mm dünne Scheiben schneiden. Öl in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen. Kartoffeln darin bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten braten. Zwiebel, Spargeln und Oliven dazugeben und weitere ca. 10 Minuten braten, bis die Spargeln weich sind, aber noch Biss haben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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WEITERE LEBENSMITTEL M-Classic Tortelloni mit Fleisch oder Käse im Duo-Pack 40% Cornatur im Duo-Pack 30% Alle Bio Teige 20% Alle Anna’s Best Antipasti, z. B. Oliven/Weichkäse, 150 g 3.80 statt 4.75 20% Alle Grosis Cakes 20% Minitörtli im 4er-Pack 25% Alle ErdbeerKonditoreiprodukte 20% Alle Tortillas Sandwiches, z. B. Tortilla Sandwich PouletAvocado, Schweiz, Packung à 165 g 3.75 statt 5.– 25% Alle Holz-Steinofen Pizzas rund, z. B. Pizza Siciliana, Schweiz, Packung à 350 g 4.20 statt 6.– 30% Frey Tafelschokoladen 100 g im 6er-Pack (Milch extra, Noir 72 %, Noxana, Giandor) 50% Frey Branches Classic, 40 Stück, 1080 g 10.80 statt 18.– 40% Frey Suprême SchokoladeKugeln, Box, 600 g 14.– statt 20.40 Apéro Hauspastete, Schweiz, Packung à 500 g 9.90 statt 19.80 50% Gesamtes Party Apérogebäck-Sortiment 20%

Califora au chocolat oder Eimalzin im Duo-Pack 20% Alle Birchermüesli, 700 – 800 g 20% Alle Léger Konfitüren 20% Alle Coca-Cola in Packungen à 8 x 50 cl (6 + 2 gratis) 6.60 statt 8.80 M-Classic Orangensaft im 6er-Pack, 6 x 1 Liter 4.60 statt 6.90 6 für 4 Alle Mojo Getränke, 50 cl und 6 x 50 cl 20x Cumulus-Punkte Original Rösti im 3er-Pack, 3 x 500 g 4.10 statt 6.90 40% Alle Mifloc Kartoffelstock 30% Gesamtes Tiefkühl-Sortiment 20% Malbuner Delikatessoder Schinken-Fleischkäse im 6er-Pack, 6 x 115 g 5.90 statt 9.90 40%

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«Ich hatte ein bisschen zuviel auf den Rippen und wegen meinem erhöhten Blutdruck nahm ich Beta-Blocker und Blutdrucksenker. Hier habe ich in 3 Wochen 7 kg abgenommen und ich kann das neue Gewicht bis heute halten. Mein BD ging so schnell auf normale Werte runter, dass ich den Beta-Blocker sofort weglassen und das andere Medikament halbieren konnte. Die Ärztin beriet mich sehr gut, ich wurde täglich mehrmals kontrolliert. Trotz weniger Medikamente ist der BD auch zu Hause stabil. So etwas trägt zum Wohlbefinden bei und ohne Sorgen um die Gefässe und das Herz ist man ein ganz anderer Mensch.»

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

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TerraSuisse

Natur pur für unser täglich Brot

Die Schweizer Bauern müssen strenge Kriterien erfüllen, damit ihr Getreide das begehrte TerraSuisse-Label für naturnahe Produktion erhält.

D

as Getreide wächst auf Schweizer Feldern, nach der Ernte wird es in der Mühle schonend vermahlen und von den Migros-Bäckerinnen und -Bäckern zu Brot gebacken. Das ist kein Idyll, sondern beschreibt den Weg vom Getreidekorn zum Brot. 3487 Schweizer Bauern bewirtschaften ihr Land für die Migros-Bäckerei umweltgerecht und naturnah nach IP-Suisse-Richtlinien. Das heisst für die Bauern Verzicht auf Fungizide und Insektizide sowie kein Einsatz von Wachstumsreguhstumsregu latoren. Darüber hinaus fördern die Bauern die Biodiversität – die Artenvielfalt – auf ihrem m Land. Das IP-SuisseeGetreide trägt in der Migros das Label TerraerraSuisse. Die Migros-Bäckeäckerei ist auch die grösste Abnehmerin des so produzierten zierten Getreides – das sind beim eim Weizen We zirka 80 000 Tonnen. Und in den Migros-Bäckereien wird diese Getreidemenge zu insgesamt 70 TerraSuisse-Brotsorten weiterverarbeitet. CS

Hier wächst die neue Weizenernte: Ob Butterzopf, Basler Brot oder Krustenkranz — wo Terra Suisse draufsteht, ist Schweizer Getreide aus naturnaher Produktion drin.

BÄCKER-LATEIN

Auch das neue Elisabeth’s Körnerbrot trägt das TerraSuisse-Label, 400 g, Fr. 3.30

Die Brotkrume ist das Innere des Brotes. Je nach Brot ist diese unterschiedlich beschaffen: Einige Brote, etwa Toastbrote oder Butterzöpfe, zeichnen sich durch eine gleichmässige Krume mit kleinen Luftlöchern aus. Bei anderen, etwa einer italienischen Ciabatta, sind unregelmässige Luftlöcher erwünscht. Die Krume gibt auch Aufschluss über die Verarbeitungszeit des Teiges: Je unregelmässiger die Löcher, umso länger wurde der Teig verarbeitet, und desto mehr Zeit hatte der Teig, um Aroma zu entwickeln.


Teilnehmen und gewinnen

In welcher Farbe gibt es keinen Spargel? A grün

Nehmen Sie jetzt am Wettbewerb teil, und gewinnen Sie 2 LeShop-Gutscheine im Wert von je Fr. 100.– oder 3 Migros-Gutscheine im Wert von je Fr. 100.–.

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Senden Sie ein SMS mit dem Keyword DINNER, Ihrem Lösungsbuchstaben und Ihrer vollständigen Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.–/SMS), oder senden Sie eine Postkarte (A-Post) an: Verlag Saisonküche, DINNER, Postfach, 8074 Zürich. Teilnahmeschluss: 17.6.2011

präsentiert von:

Die GewinnerInnen werden ausgelost und schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Mitarbeitende der am Wettbewerb beteiligten Unternehmen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

&

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Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

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Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

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Als Dreikäsehoch durfte ich einer älteren Dame den Garten aufräumen und wieder in Schuss bringen. Dafür bekam ich zehn Franken. Und im Herbst durfte ich ihr beim Laub rechen helfen. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für Zigaretten. Viel zu teuer, machen krank und stinken. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Für mich sind materielle Güter voll ersetzbar. Daher hat für mich alles seinen Preis. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Kolossal schöne Sonnenuntergänge am Rhein.

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Im Cafe del Mar in Basel oder beim Apéro mit Kollegen in einer angesagten Bar. Und wo garantiert nicht?

Im Rotlichtmilieu.

Sind Sie gerne prominent?

Kommt auf die Situation an. Grundsätzlich könnte ich mich aber damit anfreunden, prominent zu sein. Eugen Baumgartner


76 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Die Bäuerin machts

Starke Frauen hat das Land. Wie Christine Bühler, die Präsidentin des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes. Und ohne Frau geht auf dem Land nichts. Zumindest nicht viel. Klischee? Nein, nur Alltag.

L

andfrauen sind Macherinnen, keine Theoretikerinnen. Was sie sich vornehmen, setzen sie um. Pragmatisch und überzeugend. Dafür haben sie jahrelang gekämpft. Mit Nachdruck und im Zusammenschluss. Rund 70 000 Frauen zählt heute der vor 79 Jahren ins Leben gerufene Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV). Ein dynamischer, innovativer Verband ohne Paragrafenreiterinnen. Von der Basis bis hin zur Geschäftsleitung, zum Vorstand – alle ziehen mit ihrer neuen Präsidentin Christine Bühler (52) am gleichen Strick.

Von der Deutschschweiz in den Berner Jura

Im Sauseschritt legt Christine Bühler die Stufen in den ersten Stock zurück. Sie führt «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius in ihre moderne Wohnküche. «Ich schätze eine gut ausgestattete Küche, und ich liebe einfache Gerichte», sagt Christine Bühler. «Auf dem Bauernhof bleibt in der Küche keine Zeit für Firlefanz, was aber nicht heissen will, dass wir nicht frisch und gesund essen. Im Gegenteil.» Genau. Das be-

weist ihr Pouletkuchen-Rezept, das selbst der Tüftelköchin Andrea Pistorius gefällt. Der Kuchen benötigt wenig Zeit, wenig Zutaten, lässt sich bequem vorkochen und gart im Ofen selbständig auf den gewünschten Zeitpunkt hin – Vegetarier lassen einfach das Poulet weg. «Wir betreiben einen Milchwirtschafts- und einen Pouletmastbetrieb. Da gehört das Huhn im Kochtopf dazu», sagt Christine Bühler. Wie gesagt, Bäuerinnen sind pragmatisch. 12 Uhr. Pünktlich sitzen Lehrling

Kochen mit der «Saisonküch «Saisonküche» he» Gelernt ist gelernt: Noch einmal kräftig rühren, dann füllt Christine Bühler den Kuchenteig mit der Poulet-GemüseMischung. Andrea Pistorius staunt über das Tempo der Bäuerin.


Nachgefragt bei

Christine Bühler

SAISONKÜCHE

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e immer ➔ Was haben Si ? auf Vorrat und Käse. Mehl, Eier, Gemüse Sie ➔ Wie oft kochen pro Woche? üher täglich, Unterschiedlich. Fr in der Woche. al heute noch zweim Sie … ➔ Kochen ist für her war es frü , ss … heute Genu zu ist es mit einem Alltag. Und ab und Herausforderung. neuen Rezept eine e nie im Leben ➔ Was würden Si essen? Meeresfrüchte. n Sie gern ➔ Mit wem würde n? mal essen gehe eline WidmerMit Bundesrätin Ev Schlumpf.

GEPFEFFERT: Etwas Pfeffer muss sein und verleiht dem Kuchen die notwendige Würze. Das finden auch Lehrling und Bauer am Küchentisch. GEDÜNSTET: Das Gemüse wird nur kurz angedünstet. GERICHTET: Ein Mise en place ist die halbe Miete. GESCHLÜPFT: Alles Neue macht der Mai. Ein Tag alt, und schon neugierig auf die Fotokamera.


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Fabien Sprunger und Bauer Jean-Pierre Bühler am Mittagstisch – und zack, schon steht die Schüssel mit Teigwaren und Gemüse auf dem Tisch. Gefrässiges Schweigen macht sich breit. Nicht so am Herd, wo Christine Bühler die Zutaten in Butter schwenkt und erzählt: «Die Liebe hat mich vom Mittelland in den Berner Jura ins französisch sprechende Tavannes geführt. Da hiess es zuallererst die Sprache lernen. Ohne sie bleibst du fremd. Ich bin gut angekommen. Die Zeit rast, unsere drei erwachsenen Töchter sind ausgezogen. Keine hat Bäuerin gelernt oder Agronomie studiert. So geht das», schmunzelt die Bäuerin. Christine Bühler putzt, rüstet, hackt, schneidet – der Pouletkuchen landet im Ofen. Beim Rundgang durch den Betrieb zeigt sie Andrea Pistorius ihren Gemüsegarten, der Blick der Köchin schweift über die vielen Gartenkräuter, das Gemüse und bleibt am Hühnerstall haften, in dem sich 11 000 Kücken in 36 Tagen zu Poulets entwickeln.

Bäuerin oder Landfrau — das ist die Frage

Christine Bühler erzählt von ihren Wünschen als Präsidentin und von ihrem langjährigen Engagement für eine ausgeglichene, natürliche und saisongerechte Ernährung in der Schweiz. Sie erzählt von ihren kulinarischen Vorlieben und von ihrer Lieblingsbeiz, der Auberge de la Bise de Cortébert. Eine Frage bleibt: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Bäuerinnen und Landfrauen? «Bäuerinnen sind mit einem Landwirtschaftsbetrieb verbunden, Landfrauen sind Frauen aus dem ländlichen Raum, die aus anderen Berufen stammen. Der SBLV setzt sich in etwa aus 40 Prozent Bäuerinnen und 60 Prozent Landfrauen zusammen, wobei dies je nach Kantonalsektion variiert.» Die Präsidentin ist im Bild, der Pouletkuchen gar. Voilà, die Bäuerin machts. Text Martin Jenni Bilder Marco Aste

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Pouletkuchen Hauptgericht für 4 Personen Für 1 Kuchenblech à 26 cm Zubereitung ca. 20 Minuten + ca. 40 Min. backen. Pro Person ca. 33 g Eiweiss, 36 g Fett 43 g Kohlenhydrate 2650 kJ/ 630 kcal

ZUTATEN

2 rote Zwiebeln, 250 g Kefen, ½ Bund Petersilie, ½ Bund Dill, 400 g Pouletbrust, 1 EL Bratbutter, 0,5 dl Rahm, Kräutersalz, Pfeffer aus der Mühle, 1 achteckig ausgewallter Kuchenteig à 270 g, 3 EL Paniermehl, 50 g Sbrinz

ZUBEREITUNG

1. Backofen auf 180 °C vorheizen. Zwiebeln in Schnitze schneiden, grosse Kefen schräg halbieren. Kräuter hacken. Pouletbrust in ca. 1,5 cm grosse Würfel scheiden. Bratbutter erhitzen, Fleisch rundum scharf anbraten, herausnehmen und beiseitestellen. Zwiebeln und Kefen in der gleichen Pfanne kurz dünsten. Pouletwürfel dazugeben und mit Rahm ablöschen. Kräuter dazugeben, mit Kräutersalz und Pfeffer würzen. 2. Teig samt Backpapier ins Kuchenblech legen, Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Paniermehl auf dem Teig verteilen. Fleisch-GemüseMischung darauf verteilen. Sbrinz fein reiben und darüberstreuen. Teigrand locker über die Füllung schlagen. 3. Auf der untersten Rille während ca. 40 Minuten backen. Pouletkuchen heiss oder kalt servieren.

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80 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

KLEINE KÜCHENKUNDE

Zum Heulen gut

Zwiebeln geben Gerichten Pep, und sie gehören zu den ältesten Heilpflanzen. Food-Redaktorin Sonja Leissing weiss, was die Knolle noch so alles kann.

Z

wiebeln zählen bei den meisten Völkern zu den Grundnahrungsmitteln der traditionellen Küche. Zudem ist sie eine der ältesten Kulturpflanzen und wird zum Würzen verwendet, als Gemüse kalt und heiss genossen und ebenso seit Tausenden von Jahren als Heilpflanze genutzt. Ihr Ursprung wird in Asien vermutet und man nimmt an, dass sie über Ägypten dann schliesslich zu uns nach Europa kam.

Verschiedene Sorten für verschiedene Gerichte

Die zahlreichen Zwiebelsorten unterscheiden sich durch Form, Farbe, Grösse, Geschmack und Lagerfähigkeit. Die bekannteste ist die braune Zwiebel – auch Gemüsezwiebel, Haushaltzwiebel oder Speisezwiebel genannt. Sie hat eine hellbraune Schale, weisses, saftiges Fleisch, und sie ist geschmacklich eher scharf und brennt beim Schneiden meist in den Augen (siehe Box). Sie eignet sich am besten für Eintöpfe, Gulasch, deftige Schmorgerichte, Geschnetzeltes, in Hackbraten oder Saucen. Auch für Gemüsesuppen ist die braune Zwiebel gut geeignet. Wenn man die gewaschene, aber ungeschälte Zwiebel halbiert und der Suppe beigibt, bekommt diese eine schöne, goldene Farbe. Für viele Saucen ist eine gespickte Zwiebel mit einem Lorbeerblatt, und einem Nägeli der ideale Aromageber. Noch ein Tipp: Zwiebeln, die in einem Schmorgericht mitgeköchelt haben, schmecken auf einem Brot zerdrückt herrlich. Je nach Gusto mit wenig Meersalz würzen und geniessen. Frühlingszwiebeln haben grüne Triebe und nur eine kleine

weisse Knolle. Sie schmeckt mild, hat wenig Schärfe und sollte in der Küche roh oder nur schwach gedünstet verwendet werden. Frühlingszwiebeln passen in alle asiatischen Wokgerichte oder fein geschnitten in diverse Sommersalate. Dünstet man Frühlingszwiebeln nur schwach an, so unterstreichen sie den leicht kräftigen Geschmack beispielsweise von grünem Spargel. Frühlingszwiebeln passen auch zu anderem Gemüse, das nur mit einem Hauch Zwiebel gewürzt werden soll.

Von der kleinen und der grossen Zwiebel

Die kleinen Schalotten, auch Edelzwiebeln genannt, haben ein feineres, eher süssliches und würzigeres Aroma als die anderen Zwiebelsorten. Schalotten sind ideal in Vinaigretten, in Salatsaucen oder eingelegt in Essig. Zum scharfen Anbraten eignen sie sich nur bedingt, weil sie bitter und schal werden. Die grösste aller Zwiebeln – die weisse – kommt aus dem Mittelmeerraum und schmeckt köstlich, wenn man sie als Gemüse im Ofen langsam schmort. Der milde Geschmack passt zu allen sommerlichen Gerichten, zu einem gegrillten Steak oder zu Geflügel. Rohe Zwiebeln sind eindeutig am gesündesten. Denn bei starkem Anbraten und längerem Kochen gehen etwa ein bis drei Viertel der gesunden Inhaltsstoffe verloren. Gedünstete oder gekochte Zwiebeln sind aber viel verträglicher für Magen und Darm. Man geniesse also wenn immer möglich ein paar Zwiebelringe auf einem Sandwich oder klein geschnitten im Salat – auch der Gesundheit zuliebe.

Aufbewahrung

Gut zu wissen: Alle Zwiebelsorten soll man dunkel und trocken lagern. So lassen sie sich bis zu drei Monate aufbewahren. Je zuckerreicher Zwiebeln sind, desto besser sind sie haltbar. Ausserdem lassen sich Winterzwiebeln besser lagern als Frühlingszwiebeln. Doch aufgepasst: Zwiebeln, die stark zu treiben beginnen, sollten nicht mehr verwendet werden.

Inhaltsstoffe

Das steckt drin: Alle Zwiebelsorten enthalten viel Allicin, Magnesium, Kalzium, Kalium, B-Vitamine, und sie sind reich an Vitamin C. Der Inhaltsstoff Quercetin in den Zwiebeln ist für Pollenallergiker besonders wertvoll. Denn es soll die Histaminproduktion im Körper drosseln und somit die Beschwerden der Allergie lindern. Zudem wirkt sich das Quercetin positiv auf die Blutfettwerte aus.


SAISONKÜCHE

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ZWIEBELKUNDE

Die kleinen Unterschiede Gross, klein, braun, rot oder süsslich, würzig? Zwiebeln veredeln viele Speisen und tun unserer Gesundheit gut. Schalotten gelten als edelste Sorte. Sie gleicht im Geschmack ihrer braunen Schwester.

Tipps

Altbewährtes: Man schäle und schneide Zwiebeln erst vor dem direkten Verbrauch. Gegen tränende Augen ist es ratsam die Zwiebeln unter kaltem Wasser zu schälen. Den lästigen Zwiebelgeruch an den Händen bekämpft man, indem man die Hände mit Zitronensaft oder mit Kaffeesatz einreibt und danach mit warmem Wasser abspült.

Rote Zwiebeln sind süsslich, aber würzig und eignen sich für Sommer– salate oder Lachstoasts.

Die Frühlingszwiebel schmeckt zwie roh genossen am best besten. Leicht ange angedünstet passt sie in alle Wokg Wokgerichte.

Volksmedizinische Bedeutung: Die ätherischen Öle regen den Kreislauf an, wirken entspannend und kurbeln die Verdauung an. Bei Insektenstichen eine angeschnittene Zwiebel etwa 15 Minuten lang auf die Wunde legen. So heilt die Entzündung schneller ab. Ein Zwiebelwickel auf der Brust nützt bei Bronchitis und Erkältungen. Frisch gepresster Zwiebelsaft mit Kandiszucker vermischt, schluckweise getrunken, vertreibt Halsschmerzen.

Bilder Stockfood/bab.ch, istockphoto (4)

Heilwirkung

Die herkömmliche braune Zwiebel passt praktisch in jeden Eintopf und gibt Suppen eine schöne Farbe.


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IHRE REGION MIGROS NE-FR

Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

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Scharf auf Zwiebeln

Von Mitte Mai bis Mitte Juni erntet der regionale Gemüseproduzent Fredy Moser gut 60 000 Bund Lauchzwiebeln.

Frische Lauchzwiebeln sind eine Gaumenfreude.

«Was für eine Freude, meine Pflanzen wachsen zu sehen», vertraut er uns an. Um die Frische der Zwiebeln zu garantieren, «werden sie frühmorgens geerntet, wenn Luft und Erde noch kühl und feucht sind, dann sofort in die Werkhalle transportiert und nach dem Waschen und Zusammenbinden noch am selben Tag ausgeliefert.» Fredy Moser und seine Mitarbeiter bei der Zwiebelernte am frühen Morgen.

Bilder: Pierre-William Henry

D

er grosse renovierte Hof in Familienbesitz liegt im Zentrum der Gemeinde Kerzers. Hinter dem Gebäude befindet sich ein grosser offener Hangar, wohin die Gemüse vor ihrer Auslieferung an die Migros Neuenburg-Freiburg zum Sortieren, Waschen und Einpacken gebracht werden. In den Kisten scheinen sich die Salate bis zum Himmel zu stapeln. Im Ort und in der Umgebung werden rund 50 Hektaren Land für die Gemüseproduktion genutzt, ein Teil davon in Gewächshäusern. Zu den Spezialitäten des Hauses gehören der Nüsslisalat, der das ganze Jahr über angebaut wird (Jahresproduktion: 60 Tonnen), die Auberginen im Sommer (200 Tonnen/Jahr), der Broccoli, der von Mai bis November geerntet wird, und natürlich die Lauchzwiebeln, auch Bund-

zwiebeln genannt. Auch wenn der Grossvater von Fredy Moser seinerzeit noch Vieh hatte, so baute er doch schon etwas Gemüse an. Nach und nach, insbesondere wegen der Lage des Hofes mitten in Kerzers, ging man aus praktischen Gründen vom Vieh zum Gemüse über.

Bundzwiebeln halten Winterschlaf

Die Produktion von Bundzwiebeln bedarf einer guten Organisation. Die ersten, die im Frühling auf den Teller gelangen, wurden bereits im August des Vorjahres gesät. Sie sind schon drei oder vier cm gross, wenn sie sich unter dem ersten Schnee in Winterschlaf begeben, um dann im März wieder zu erwachen. Robuste Kerle! Deshalb nennt man sie auch Winterzwiebeln. Sie können ab

Mitte April geerntet werden. Die nachfolgenden werden Mitte März gepflanzt – nicht gesät. Die Pflanzen werden ab Ende April geerntet. Die allerletzten werden Ende März gesät, und da es auf den Sommer zugeht, wachsen sie rasch. Geerntet werden sie ab Mitte Mai bis Mitte Juni. Bei Fredy Moser wird noch viel von Hand gearbeitet, ohne Maschinen. So beschäftigt der Gemüsebauer zum Pflücken, Schneiden, Waschen und Zusammenbinden der jährlich 60 000 Zwiebelbunde und vieler anderer Gemüse bis zu 25 Arbeiter. Was diesem regionalen Produzenten an seiner Arbeit gefällt, ist die Ausgewogenheit zwischen der administrativen Leitung seines Betriebes – eine Arbeit, die er sich mit seiner Frau teilt – und der auf dem Feld verbrachten Zeit.

Zwiebeln passen ausgezeichnet zum Apéro

Auch wenn die Bundzwiebeln diejenigen, die sie in der Küche verarbeiten, zu Tränen rühren, so sind sie doch milder als die braunen, und ihre langen Blätter sind auch essbar. Nach dem Kauf ist es ratsam, sie in einer kleinen Plastiktüte in den Kühlschrank zu legen. So bleiben sie feucht und drei bis vier Tage lang frisch. Zum Aperitif oder als Salat sind sie einfach köstlich. Obwohl die Zwiebel nicht gerade für frischen Atem sorgt, sollten wir ihr trotzdem viel Platz in unserer Ernährung einräumen, denn wie ihr Cousin, der Knoblauch, besitzt sie viele gesunde Eigenschaften. Sie ist nicht nur harntreibend, antiseptisch und entzündungshemmend, man sagt ihr auch nach, dass sie vor Magen- und Darmkrebs schütze. Ausserdem ist sie ausgezeichnet bei Herz-Kreislauf-Beschwerden. Amaëlle O’Brien


86 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Saison und Region

Die Frühgemüse haben ihren grossen Auftritt. Auf dem Programm: eine Frühlingssymphonie, präzise wie eine Partitur.

D

er Gemüserayon ist wie ein das ganze Jahr über blühender Garten, der sich aber mit den Jahreszeiten verändert. Um all die Köstlichkeiten zu geniessen, bedarf es nur ein wenig Zeit. Man sollte sie einfach probieren: Man tritt ein, verlangsamt seinen Schritt und schaut sich um. Ist dieses Angebot nicht wunderbar, einfach zum Reinbeissen? Zwangsläufig, denn es handelt sich um Früchte und Gemüse. Die Abteilung ist sehr bunt, ordentlich und strotzt nur so vor Vitalität. Ihre Produkte sind frisch, knackig und sorgfältig präsentiert. Die Früchte- und Gemüseabteilung ist eine Welt für sich – Farben, Gerüche, Sorten, Ursprungsorte. In dieser Vielfalt ist unsere Region stets gut vertreten – und sie stellt ihr Talent unter Beweis. Zur jetzigen Jahreszeit liefert sie hochwertige Frühgemüse, eine echte Frühlingssymphonie. Einer der dafür zuständigen Regisseure und Dirigenten ist Olivier Rentsch. Zurzeit ist er damit beschäftigt, seine «ersten Geigen» und deren Vorzüge – Saisonprodukte, ganz frisch und ganz aus der Nähe – anzupreisen.

Sie soll eine Brücke zwischen Marketing und Verkauf schlagen. Die Marketingabteilung denkt über die Verkaufskonzepte und die verschiedenen Themen nach, die Verkaufsbereiche attraktiv und interessant machen sollen. Zum einen besteht meine Arbeit darin, diese Reflexion bis in die Verkaufsstellen hinein zu betreuen und zum anderen, die Nachbetreuung zu gewährleisten.

Konkret beginnt für mich und die Abteilung Food Promotion die Arbeit für das Frühgemüse mehrere Wochen, bevor dieses in die Geschäfte kommt. Ich sehe die Terminpläne ein und die vom Marketing, zu dem unsere Abteilung gehört, ausgewählten, jahreszeitlich orientierten Themen. Danach geht es darum, das Konzept absegnen zu lassen, Werbeträger wie Plakate, Tafeln und Informationsartikel zu finden, mit den Verkäufern zu sprechen, die diese aufstellen, und die Botschaft zu vermitteln.

Olivier Rentsch, worin besteht Ihre Arbeit als Verkaufspromoter?

Besuchen Sie anschliessend die Verkaufsstellen, um zu prüfen, ob alles wie vorgesehen läuft?

Nehmen wir zum Beispiel die Frühgemüse: Zu welchem Zeitpunkt schalten Sie sich ein, um zu «betreuen» und «nachzubetreuen»?

Präsentation der Gemüse «Aus der Region.» im Marin Centre, mit dem

In jedes der 12 Geschäfte, die ich regelmässig besuchen muss, begebe ich mich ein oder zwei Mal im Monat. Ich berate die Verkäuferinnen und Verkäufer und helfe ihnen. Das realisierte Konzept muss für sie Sinn machen. Wir ermitteln gemeinsam die Umsetzbarkeit. Und ich spreche auch gerne mit den Kundinnen und Kunden. Aber was wissen Sie über die Frühgemüse, die Sie bewerben sollen? Entdecken Sie sie erst dann, wenn sie in die Regale kommen?

Nein, es ist sehr wichtig für mich, die Produkte vorher zu kennen. So bin ich zum Beispiel neulich zu einem Lieferanten gegangen. Es werden auch regelmässig Besuche bei den Produzenten organisiert. Manchmal bringen uns

die Produktmanager, die sich um den Einkauf kümmern, Produkte ins Büro, die wir dann gemeinsam probieren. Und Sie interessieren sich für den ganzen Vertriebsablauf? Sie waren sogar schon um vier Uhr in der Früh an der Laderampe.

Ich habe Praktika gemacht, um das Unternehmen und seine Funktionsweise zu verstehen. Das war eine sehr umfassende Integration. Wir sind die Schnittstelle zwischen verschiedenen Abteilungen, und wir müssen begreifen, wie die Dinge ablaufen. Ja, ich habe in der Logistik gearbeitet, habe Früchte und Gemüse angenommen und um vier Uhr morgens mit dem LKW ausgeliefert. Ich muss den ganzen Weg kennen – und das ist spannend!


IHRE REGION MIGROS NE-FR

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Der Promoter Olivier Rentsch steht Produzenten und Geschäften nahe.

Eigener Geschmack

Kurzbiografie

Ihr bevorzugtes (Früh)-Gemüse? Die Bundkarotten, wahrscheinlich.

Olivier Rentsch, der zwei Sprachen beherrscht, hat zunächst die deutschsprachige Pflichtschule in Murten besucht, bevor er sich für die französischsprachige Handelsschule in Freiburg entschied. Nachdem er schon bei Studentenjobs sein Interesse für den Verkauf und sein Talent als Verkäufer bewiesen hatte, trat er 2003 in die Migros ein. Der Mitarbeiter in drei verschiedenen Geschäften war zuletzt in Flamatt als Filialleiter tätig. 2010 trat er in die Marketingabteilung der Migros in Marin ein, seit 2011 arbeitet er in dem neuen Food-Promotion-Bereich. Olivier Rentsch, 26, der dynamische Verkaufspromoter, ist auch in seiner Freizeit sehr aktiv: «Ich liebe die Natur, bin gerne am See, in den Bergen, im Wald. Ich mache viel Sport, fahre Rad und wandere. Ich brauche Bewegung.»

Bilder: Pierre-William Henry

Gekocht oder roh? Gekocht wegen des Geschmacks. Roh aus «praktischen» Gründen: Sie liefern Energie, sind frisch und knackig, leicht im Rucksack mitzunehmen.

begabten Verkäufer Dias Teixeira Bruno Miguel (rechts). Sie kennen den Ablauf nach oben und Sie bereiten ihn nach unten vor, denn Sie kümmern sich auch um Neueröffnungen?

Als Food-Promoter bin ich verantwortlich für alles, was die Präsentation, aber auch Neueröffnungen in der Region betrifft. Wenn ein neues Geschäft aufmacht, wie das der Fall sein wird bei Portes-Rouges in Neuenburg, erhalte ich einen – leeren – Plan und muss entscheiden, wo die Produkte platziert werden und warum. Manchmal muss man bei Spezialitäten, je nach Ort, eine vielleicht etwas untypische Lösung wählen. In der Stadt oder auf dem Land, in der Deutschschweiz oder in der Romandie, überall ist es anders. Es gibt viele Parameter zu berücksichtigen.

Und am Ende ähnelt dann doch eine Früchte- und Gemüseabteilung der anderen?

Das mag sein, aber sie ist lebendig, dynamisch und verändert sich ständig. Es gibt die Jahreszeiten, die Farben, die Gerüche. Für mich ist es eine der wichtigsten Abteilungen, deshalb befindet sie sich immer ganz nahe dem Eingang. Es ist die Abteilung, die der Kunde als Erstes sieht. Hier kann man die Jahreszeiten fühlen – und die Region mit ihren Produkten. Der Schweizer Konsument braucht das. Ich bin auch ein wenig Kunde, ich sehe mir alles mit seinen Augen an. Finde ich, was ich brauche? Habe ich Lust darauf? Ist die Präsentation der Frühgemüse gelungen? Es ist eine sehr abwechslungsreiche Arbeit.

Interview: Lili Marchand

Gekocht, mit Fleisch oder Fisch? Ich liebe Fisch – aber ich finde sie besser mit Fleisch. Ein (Früh-)Gemüse als Entrée? Radieschen, mit ein wenig Salz und Butter oder als Salat. Eine Dessertfrucht? Ohne zu zögern, Nektarine! Aber als Sportler verzehre ich auch viele Bananen.

Kochtipp: Lauchzwiebeln und Rosinen

3 Esslöffel Rosinen in Wasser einweichen. Zwiebeln eines Bundes mit den klein geschnittenen Blättern in Sonnenblumenöl auf kleiner Flamme während 10 Minuten dünsten. 2 Gläser Wasser, 2 gepresste Knoblauch-zehen, 2 EL Ein Genuss: knackige Lauchzwiebeln. Tomatenmark, etwas geriebene Orangenschale, Thymianblätter, dann die Rosinen hinzufügen. Je nach Geschmack mit ein wenig Salz und Pfeffer abschmecken. 20 Minuten weiterkochen, dabei regelmässig umrühren. Die Zwiebeln und Rosinen mit der Sauce darüber heiss servieren. Zu Ebly und Trockenfrüchten servieren.


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

BABYCLUB

Eine Kartoffel kommt selten allein

MÄNNLICHKEIT

Der Schein trügt

N

Bilder Getty Images (2), mediacolors

Kartoffeln sind für viele Kinder das beliebteste Gemüse. Kartoffeln wecken den Appetit auf andere Gemüse. Das fanden Forscher der amerikanischen Washington University heraus, nachdem sie 57 000 Mahlzeiten von Kindern analysiert hatten. Das Ergebnis: Befindet sich die gesunde Knolle auf dem Kinderteller, gesellt sich gemäss der Studie oft auch eine weitere Gemüsesorte hinzu. Der Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt: Ob gebacken, gekocht, püriert oder geröstet — die Kartoffel steigert laut den Forschern gleichermassen die Lust auf Gemüse.

ach aussen ein strotzendes Selbstbewusstsein, innerlich zerbrechlich: Das sind die zwei Seiten des Machos, wie Psychologen der University of South Florida herausgefunden haben. «Männer wachen sehr besorgt darüber, wie sie von anderen wahrgenommen werden», so die Forscher. Und sie leiden psychisch, wenn sie sich in ihrer Männlichkeit angegriffen fühlen. Das zeigten die Psychologen in ihrer Studie: Die eine Hälfte

der Teilnehmer flocht sich die Haare, die andere setzte sich ein maskulin wirkendes Haarband auf. Danach durften sich die Männer aussuchen, ob sie lieber boxen oder ein Puzzle machen wollten. Die Männer mit den Flechtfrisuren wählten überwiegend den Boxsack. Die Forscher deuten das so: Aggression, hier am Boxsack abgelassen, sei eine Taktik, die Männlichkeit wieder herzustellen. Daniel Schifferle

Selbstzweifel: Machos fühlen sich rasch in ihrer Männlichkeit angegriffen.

Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www. migrosbabyclub.ch

ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE

Rauchstopp macht willensstark Mi Mit dem Rauchen aufzuhören, hat eine doppelt positive Wirkung: Man en entledigt sich einer gesundheitsschädigenden Gewohnheit und trainiert gl gleichzeitig seine Willenskraft. Das zeigt eine Studie irischer Neurologen mi Rauchern, Ex-Rauchern und Nichtrauchern. Bei den Tests stellten mit di Forscher jenen, die mit dem Rauchen aufgehört hatten, eine erhöhte die Ak Aktivität in Hirnbereichen fest, die für die Selbstkontrolle zuständig sind. Si war bei den Ex-Rauchern nicht nur viel höher als bei den Rauchern, Sie so sondern sogar noch höher als bei jenen, die noch nie geraucht hatten. Der Abschied von der Zigarette ist Krafttraining fürs Hirn.

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Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch Ne

Mi dem Rauchen aufzuhören … ➔ … verlangte von mir strengste Disziplin. Mit ➔ … fiel mir leichter als erwartet. ➔ … ist für mich eine Unmöglichkeit.

Frage von letzter Woche

Sind Sie seit je Rechtshänder?

So haben unsere Leserinnen und Leser ge geantwortet.

10 %

Nein, ich wurde in der Schule dazu gezwungen Ich bin Beidhänder

9%

81 % Ja


90 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Die alte Stadt und das Meer

Tallinn ist europäische Kulturhauptstadt 2011. Und plötzlich entdecken auch die Estländer ihre Liebe zum Meer.

W

er Tallinn begreifen will, muss nach Pirita fahren», sagt Oliver Whiler. Vor zwölf Jahren hat der Schweizer Informatiker seinen Wohnsitz von Zürich in die Hauptstadt Estlands verlegt und ist nach wie vor begeistert: «Hier gibt es alles, was das Leben schön macht: eine lebendige Innenstadt, unzählige Restaurants mit einem weltumspannenden Angebot, ein grosses Kulturangebot und einen Mac-Laden.» Um nach Pirita zu gelangen, muss man der Küste entlangfahren: auf der Strasse oder – viel schöner – auf dem grosszügigen Veloweg. Die Landschaft ist weit, das Gelände flach, der Himmel blau. Gemütlich ist es trotzdem nicht: Aus dem Golf von Riga bläst ein starker Wind über das Festland und fordert kräftiges Pedalen. Am Ziel belohnt der Ausblick auf Tallinn die Mühe: Fast 1000 Jahre Kulturgeschichte breiten sich am anderen Ufer aus: Spitze Kirchtürme und sperrige Wehrwarten ragen im Hintergrund aus dem Häusergewühl, links und rechts flankiert von kahlen Kaminen der Industriebauten. Vorne spiegeln sich die filigranen Fassaden des neuen Quartiers am Hafen im Meer. Dieser Anschluss ans Meer hat die Geschichte Tallinns geprägt:

Hier kreuzten sich bereits früh die Schiffe mit den Gütern aus Ost und West. Sie brachten Reichtum, andere Mentalitäten und immer wieder fremde Herrscher. Auf die Dänen, welche die Stadt gegründet hatten, folgten die Schweden, die Deutschen und gleich zweimal die Russen. Seit 1991 ist Estland unabhängig, 2004 ist das kleine Land, das nur wenig grösser ist als die Schweiz und nur etwa 1,4 Millionen Einwohner zählt, der EU beigetreten. 2011 ist Tallinn nun zusammen mit dem finnischen Turku Kulturhauptstadt Europas.

Wie in den Kulissen eines Grimm-Märchens

«Im Kulturjahr», sagt Maret Poldveer von Tallinn Tourismus, «wollen wir das Wasser näher an die Stadt bringen.» Auch wenn das wundern mag, den Anschluss ans Meer hat hier bisher niemand wirklich zelebriert. Das Quartier am Wasser gilt als dunkle Seite – auch weil im Verlauf der Zeit nicht nur Gutes an Land gespült wurde. «Wir leben mit dem Rücken zum Meer», sagt Maret Poldveer, während sie im gemütlichen Café Anneli Viik in der heissen Schokolade rührt. Nun sollen Meer und die im elften Jahrhundert gegründete Stadt doch noch zusammen-

Silhouette von Tallinn mit der berühmten Stadtmauer und ihren markanten

wachsen, aber nicht in einem Tag. Das Kulturjahr diene als Anlass für den Aufbruch am Wasserrand, für die Umsetzung aller geplanten Massnahmen wolle man sich Zeit lassen. «Solche Prozesse müssen langsam reifen.» Das ehemalige Elektrizitätswerk wird in ein Kulturzentrum umgewandelt, Ausstellungen im Meeresmuseum sollen Geschichten über die grosse

See erzählen, und eine Strandpromenade soll Menschen anlocken. Tallinn hat auch abseits des Wassers eine Fülle an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die mittelalterliche Hauptstadt etwa, die sich um den Rathausplatz herum schmiegt, wird seit der Unabhängigkeit stetig aufgefrischt. Wer durch die engen Gassen geht, fühlt sich stellenweise wie in der Kulisse


BESSER LEBEN REISEN

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Nebeneinander von Alt und Modern in faszinierenden Varianten.

Oben: Romantische Katharina Gilde in der Altstadt. Links: Der Schweizer Informatiker Oliver Whiler liebt die Aufbruchstimmung in Tallinn. Hier hat er seine neue Heimat gefunden.

Rundtürmen und der Olafskirche im Hintergrund.

eines Märchens der Brüder Grimm. Die Häuser sind herausgeputzt, angeheuerte Studenten mimen das Mittelalter, Restaurants locken die Gäste mit Speisen aus der Vergangenheit. Wer anschaulichen Geschichtsunterricht mag, wird hier glücklich. In der Mitte des Rathausplatzes, auf den die meisten Gässchen münden, thront das gotische Rathaus, das in seiner

Art als Einziges in ganz Nordeuropa so vollständig erhalten blieb. Rundherum gibt es Luft und Raum, der von einem Häuserring umzingelt wird und dessen Erdgeschoss mehrheitlich mit Restaurants besetzt ist. Sobald die Tage wärmer werden, gibt es hier Tische und Stühle und bunt schillernde Sonnenschirme unter dem freien Himmel. «Im Sommer ist das hier

unser Wohnzimmer», sagt Oliver Whiler. Der Schweizer mag die mediterrane Stimmung, «sie entschädigt uns für die langen dunklen Wintertage.» Der Informatiker hat wenig Lust, in die Schweiz zurückzukehren: «Estland ist ein junges Land. Seit der Unabhängigkeitserklärung herrscht Aufbruchstimmung, die Menschen wollen etwas erreichen, vorwärtskom-

men. Diese Energie steckt an.» Tatsächlich weist in der Altstadt wenig auf die kommunistische Vergangenheit unter der untergegangenen Sowjetunion hin. Die Einheimischen mischen sich unter die Touristen, tragen teure Kleider, gepflegte Frisuren, trinken bunte Aperitifs und lassen es sich gut gehen. «Der Eindruck täuscht», sagt Whiler,


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BESSER LEBEN REISEN

Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Oben: Tallinn hat einen Hafen, bietet aber zum Meer hin wenig Spektakuläres. Unten links: Jürg Würtenberg (mit Gattin Diana und den drei Kindern), gründete die Handelskammer SchweizBaltikum. Unten rechts: Wachen vor dem Regierungsgebäude.

«in Estland zählt vor allem der äussere Schein.» Um diesen gebührend mit auffallenden Autos und prestigeträchtigen Accessoires pflegen zu können, würden viele vor Schulden nicht zurückschrecken. Ein Drink am Nachmittag passe ins Budget, am Abend aber gehörten die Innenstadt und ihre unzähligen Restaurants mit dem multikulturellen Angebot fast ausschliesslich den Touristen und den ausländischen Geschäftsleuten, sagt Whiler. Tatsächlich hört man am Abend in der Innenstadt fast nur fremde Sprachen. Die Gäste aus aller Welt bestaunen in der Pikkstrasse die Fassaden der Gildenhäuser (in den meisten sind heute

Botschaften untergebracht), marschieren die 2,7 Kilometer lange Stadtmauer ab, staunen über die «Dicke Margarethe», den Wachturm am Stadteingang, das «Kiek in de Kök», den Kanonenturm, von dem man in die Küchen der Bürgerhäuser schauen konnte, und enden auf dem Freiheitsplatz, wo 1988 während der singenden Revolution im Baltikum (1987 bis 1992) über 300 000 Esten zum ersten Mal wieder ihre Nationalhymne intonierten. Heute findet hier jeweils am Tag der Unabhängigkeit ein grosses Fest statt. Letztes Jahr sangen 80 Chöre zusammen mit den Sängerinnen und Sängern aus Tallinn. Das Spezielle daran war aber nicht

die Anzahl Stimmen, sondern die Tatsache, dass nur der Chor aus der Hauptstadt physisch anwesend war. Die übrigen 79 Gruppen wurden über den Internet-Telefondienst Skype aus dem ganzen Land direkt zugeschaltet. Ein Ereignis, das ausgezeichnet zum heutigen Estland passt; einem Land, das in seinen Traditionen verwurzelt bleibt und gleichzeitig mit modernen Kommunikationsmitteln auf sich aufmerksam macht.

«Die Sowjets hatten Tallinn alle Farben geraubt»

Die meisten Esten reden nicht gerne über die Zeit, als sich das Leben hinter dem Eisernen Vorhang grau und eintönig an-

fühlte. Jürg Würtenberg, der Gründer der Handelskammer Schweiz-Baltikum, reiste damals schon regelmässig nach Tallinn. Heute lebt er hier mit seiner Frau Diana und den drei Kindern in einem altehrwürdigen Wohnhaus. Beim Tee im blauen Zimmer erinnert er sich: «Das erste Mal, als ich nach Tallinn flog, fiel mir vor allem die Farblosigkeit auf. Die Sowjets hatten der Stadt alle Farben geraubt.» Alles, was aus dem Westen kam, war begehrenswert, «sogar ein bunter Plastiksack aus der Migros». Wer sich damals ein solches exotisches Stück ergattern konnte, stach aus der Menge heraus, galt als modern und weltoffen.


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Die spannende Entdeckungstour durch Europas «Neuen Osten»: in Warschau pulsiert das Leben, die dünn besiedelte masurische Seenplatte reizt mit malerischen Landschaften. In den jungen Republiken Estland, Lettland und Litauen weht ein frischer Wind. Die Hauptstädte Vilnius, Riga undTallinn sind stolz auf ihr UNESCO Weltkulturerbe und erstrahlen in neuem Glanz. 1. Tag: Schweiz – Dresden Fahrt via Nürnberg nach Dresden. 2. Tag: Dresden – Warschau Sie überqueren die polnische Grenzen und erreichen die Hauptstadt Warschau. 3. Tag: Warschau – Masuren Sie bewundern die wieder aufgebaute Altstadt (UNESCO) sowie weitere Sehenswürdigkeiten. Schifffahrt in den Masuren. 4. Tag: Masuren – Vilnius Seen, Wälder und Alleen begleiten Sie durch die herrlichen Masuren. Fahrt nach Vilnius mit seiner einzigartigen Altstadt (UNESCO). 5. Tag: Vilnius – Riga Rundgang in der bezaubernden Altstadt von Vilnius mit seinen prachtvollen Bauwerken verschiedener Epochen. Weiterreise nach Riga. 6. Tag: Riga Die lettische Hauptstadt erinnert an die alten Hansestädte und ist stolz auf die grössten Jugendstilfassaden der Welt. 7. Tag: Riga – Tallinn Sie reisen dem Golf von Riga entlang und erreichen Tallinn, die Kulturhauptstadt Europas 2011. 8. Tag: Tallinn- St. Petersburg Fahrt via Narwa nach St. Petersburg, es erwartet Sie eine der grössten Kunst- und Kulturstädten Europas. 9. Tag: St. Petersburg Bei einer Stadtrundfahrt im „Venedig des Ostens“ erhalten Sie einen Eindruck der Sehenswürdigkeiten: Schlossplatz, Admiralität, Standbild Peters d. Gr. Issaks Kathedrale und Peter-Paul Kathedrale. Fak. Ballett oder Konzert Besuch möglich. 10. Tag: St. Petersburg – Puschkin Fak. Ausfl ug nach Puschkin. Im Katharinenpalast mit dem Bernsteinzimmer residierten die Zaren mit ihren Familien. Der Palast ist ein Meisterwerk des Barocks.

11. Tag: St. Petersburg – Helsinki Sie gelangen in die finnische Hauptstadt Helsinki. Einschiffung am Abend. Rückflugmöglichkeit in die Schweiz. 12. Tag: Kreuzfahrt – Hannover Minikreuzfahrt durch die Ostsee, Ankunft am Abend in Travemünde. 13. Tag: Hannover – Schweiz Rückreise in die Schweiz. Hotel Sie wohnen in meist zentral gelegenen, sorgfältig ausgesuchten, modernen ****Erstklasshotels. Minikreuzfahrt auf topmodernen Schiffen der Finnlines. Reisedaten 2011 So. 05.06. - Fr. 17.06. So. 19.06. - Fr. 01.07. So. 03.07. - Fr. 15.07. So. 10.07. - Fr. 22.07.

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Inbegriffen • Fahrt im 5-Stern-Bus • 9 x HP (Nachtessen, Frühstück) • Fährüberfahrt Helsinki - Travemünde • Lokale, deutschsprachige Reisebegleitung in Polen, im Baltikum, St. Petersburg • Rundgang Warschau, Vilnius, Riga, Tallinn und St. Petersburg • Schifffahrt Masuren Preise pro Person 13 Tage *Spartermin Aufpreis «Weisse Nächte» Fak. Ausflug Puschkin Fak. Ausflug Eremitage Visumsgeb. Russland Rückflug ab Helsinki Fak. CO2 Kompensation Treibstoffzuschlag

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das Leben unter der russischen Herrschaft berichtet (Toompea 8, www.okupatsioon.ee).

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96 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Wenn Bligg das Gutenachtlied singt Immer mehr Familien besuchen Schweizer Open Airs. Denn auch als Eltern wollen die Fans nicht auf ihren lieb gewonnenen Anlass verzichten. Zum Beispiel die Hallers aus Hagenbuch ZH.

F

ür Natascha Haller (40) ist klar: «Ich gehe wenn möglich jedes Jahr ans Open Air im St. Galler Sittertobel.» Nur gerade als ihre zwei Kinder Lea (12) und Andrej (9) noch klein waren, verzichtete sie ein paar Jahre darauf. «Mit Babys finde ich es dann doch etwas zu laut und unvernünftig», sagt sie. Zumindest auf den Schultern sitzen können sollten die Kleinen, meint sie, dann hätten sie auch Spass. Und die Mutter gibt zu bedenken: «Kleinkindern kann man auch keine Hörschutzpfropfen ins Ohr drücken.» Das hört Robert Nyffenegger gerne. Er ist Berater für Haus, Freizeit und Produkte bei der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) und sagt: «Kinder sind vor allem vor Gehörschäden zu schüt-

zen.» Daher sollten Eltern mit gutem Beispiel vorangehen und Kinder darauf sensibilisieren, Gehörschutz zu tragen – auch wenn diese allein hingehen.

Am Freitag ohne und am Samstag mit Kindern

Nicht ganz so konsequent wie seine Frau besucht Marc Haller (40) die Festivals. «Früher war klar, St. Gallen musste sein», sagt er. Heute gehe er vor allem wegen Lea hin. «Aber eigentlich», schmunzelt er, «spielt meine Musik nicht mehr in St. Gallen.» Da fühle er sich manchmal doch schon etwas zu alt dafür. Darum besuchen Hallers seit ein paar Jahren auch das «SummerDays» in Arbon. Da seien einerseits die Bands eher auf ältere Semester zugeschnitten, und an-

derseits «hat es ein ganz anderes Publikum», sagt Mutter Natascha. «Es hat bedeutend weniger Betrunkene, weniger Abfall, und Kinder können auch mal auf dem Boden sitzen, weil es mehr Platz hat.» Das sieht auch Vater Marc so: «Es ist viel friedlicher. Selbst vor den Bühnen herrscht kein Gedränge.» Dennoch möchten sie nicht mit den Kindern am Festival übernachten. «Zum einen», so Natascha Haller sei es «einfach zu laut für die Kinder, um zu schlafen. Und wir wollen ihnen den Anblick der Betrunkenen ersparen.» Darum fahren Hallers jeweils am Freitagabend allein an die Festivals und am Samstag zusammen mit den Kindern. «Und meist sehen wir dieselben Leute wie am Freitag wieder», sagt Nata-

Nicht ohne meine Brille

Status Quo im Regen

Lea Haller (12), Sechstklässlerin. ➔ Insgesamt: fünf Open Airs. ➔ Das erste Mal: mit sechs am Open Air St. Gallen. ➔ Das muss unbedingt mit: Meine Sonnenbrille, sie sieht einfach cool aus. ➔ Bestes Erlebnis: Mein erstes Open Air. Da ging ich mit meiner Cousine hin und hörte die Band Juli . Das war mega schön.➔ Das negativste Erlebnis: Letztes Jahr in Arbon. Da hat es geregnet, und es war alles so schlammig, sodass ich sogar im Schlamm versank. ➔ Diese Klamotten trage ich: Vom Faserpelz und der Regenjacke bis zur Badehose alles in Schichten übereinander ➔ Dieses Essen gehört zu meinem Open Air: Hotdog und Crêpes, alles, was ich sonst nicht so esse.

Marc Haller (40), Verkaufsleiter. ➔ Insgesamt: rund 15 Festivals. ➔ Das erste Mal: «Vor etwa 25 Jahren». ➔ Das muss unbedingt mit: Alte Kleider und Regenschutz ➔ Bestes Erlebnis: Die alten Herren von Status Quo, die letztes Jahr in Arbon bei strömendem Regen mit so viel Enthusiasmus an ihren Gitarren zupften, als würden sie erst seit Kurzem zusammen Musik machen. ➔ Negativstes Erlebnis: 1989 Herbert Grönemeyer, der sich über den Kommerz mokierte, selber aber in einer Luxusresidenz hauste. ➔ Diese Klamotten trage ich: Alles, was dreckig werden darf. ➔ Dieses Essen gehört zu meinem Open Air: Ich gönne mir meist etwas Gegrilltes und dazu natürlich ein Bier.


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Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

scha, «einfach dann mit Kindern.» Das sei Konzept, bestätigt Sabine Bianchi, die Pressesprecherin des Open Airs St.Gallen und des SummerDays-Festivals Arbon. Das Open Air St. Gallen richte sich klar an Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren, «es ist also kein Familienanlass». Das «SummerDays» hingegen sei familientauglich bezüglich Programm, Bands, Infrastruktur und Angeboten wie Familientickets. Sabine Bianchi: «Es hat deshalb bewusst eine auf maximal 12 000 Besucher beschränkte Grösse.» Bianchi ist überzeugt, dass dieses Konzept auch für Künstler spannende Synergien ergibt. Ein familiäres Festival sei sicher ein grosses Bedürfnis, das die Eltern zusammen mit ihren Kindern erleben könnten. Dass dem so ist, bestätigt Marc Haller: «Ich geniesse einfach die Zeit zusammen mit den Kindern am Festival.» Die Musik sei zweitrangig. Nicht so für die Kids: «Ich will nach St.Gallen, um Linkin Park und Hurts zu sehen», sagt Lea. Dabei befingert sie eifrig den Bildschirm eines iPads, während der 9-jährige Andrej einen iPod anschleppt und meint: «Ich will Bligg und Baschi sehen.» Die beiden Schweizer Künstler werden in Arbon zu Gast sein. Wenige Wochen vor dem ersten Festival läuft Hallers Handy jeweils heiss: «Da kommen plötzlich diverse SMS rein, denn es gibt so was wie eine Open-Air-Familie», so Natascha. Das ganze Jahr kein Kontakt, aber kurz vor dem Open

Migros-Festivals 2011 Open Air St. Gallen Open Air Frauenfeld Moon and Stars Locarno Gurtenfestival Bern Paleo Festival Nyon Das Festival Schaffhausen Heitere Open Air Zofingen Open Air Gampel VS Summer Days Festival Arbon

Air heisst es plötzlich: «Same place, same time as last year». Und für Natascha ist klar: «Wir gehen ins Sittertobel und nach Arbon.» Damit sich die Familie schon gehörig darauf freuen kann, hängt in der Küche das «Line-up» der

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Links: Natascha mit Nichte Celine Kundert am Open Air St. Gallen 2006. Rechts: Celine und Lea verdrücken Pommes frites an ihrem ersten Open Air.

30.6.—3.7. 8.—10.7. 8.—17.7. 14.—17.7. 19.—24.7. 3.—6.8. 12.—14.8. 18.—21.8. 26.—28.8.

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beiden Festivals, die Programmvorschau. Text Thomas Vogel Bilder Vera Hartmann

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Mit Bild im Songbuch von Bligg

Vollenweiders Harfe im Regen

Andrej Haller (9), Drittklässler. ➔ Insgesamt: zwei Open Airs. ➔ Das erste Mal: Arbon SummerDays 2009. ➔ Das muss unbedingt mit: Basecap, weil das einfach cool ist. ➔ Das beste Erlebnis: Mein erstes Open Air vor zwei Jahren. Da rappte Bligg, und ich wurde sogar im Bligg-Songbuch abgebildet. Und vor allem: Alle sind auf dem Bild dunkel, nur ich leuchte gelb heraus. ➔ Das negativste Erlebnis: Bisher habe ich noch nichts Negatives erlebt. ➔ Diese Klamotten trage ich: Wie die ganze Familie im Zwiebelschalensystem. ➔ Dieses Essen gehört zu meinem Open Air: Junkfood, Hauptsache süss und ungesund.

Natascha Haller (40), Primarlehrerin. ➔ Insgesamt: Rund 25. ➔ Das erste Mal: St. Gallen, 1986 ➔ Das muss unbedingt mit: Gute Schuhe. ➔ Das beste Erlebnis: 1990, es stürmte und blitzte, und alles wurde überlagert von Andreas Vollenweiders Harfenmusik. Das war eine ganz spezielle Atmosphäre und so vollkommen abgespaced. ➔ Das negativste Erlebnis: Das war nach meiner Babypause. Das Open Air hatte sich verändert — vom Anlass, zu dem alle ihre Waren selber mitbrachten, zum Konsumtempel. Heute gehen die Jungen hin, um zu konsumieren. Wir gingen früher wegen der Musik und des gemeinsamen Erlebnisses.


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Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

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Festhalten, wieder rennen lassen, erneut zupacken: Katzen haben viel Ausdauer.

Oh Graus, eine Maus! K

atzen haben offenbar noch nicht bemerkt, dass der Speiseplan ihrer Besitzer etwas anderes beinhaltet als Mäuse, Frösche und Vögel: Häufig kriegt der Mensch halbtote Beutetiere ins Schlafzimmer gelegt oder muss zuschauen, wie seine Katze Szenen aus dem Trickfilm «Tom und Jerry» nachspielt: fangen, loslassen, durch die Luft schleudern und wieder festkrallen. Eva Waiblinger, Zoologin und Katzenkennerin beim Schweizer Tierschutz, kennt das Problem aus eigener Erfahrung: «Warum genau die Katze mit ihrem Opfer spielt, ist ihr Geheimnis.» Doch gibt es verschiedene Theorien. Waiblinger: «Wildkatzen spielen selten mit der Beute, Hauskatzen jedoch schon, was ein Zeichen dafür sein

Jetzt haben sie wieder Saison, die morbiden Geschenke von den sonst ach so lieben Katzen: Fast nackte Babyvögel oder halbtote Mäuse werden Herrchen und Frauchen freudig vor die Füsse gelegt.

könnte, dass Letztere unter einem Triebstau stehen und sich an der Beute abregen.» Eine andere Erklärung: Die Katze ermüdet die Beute und stellt fest, wie wehrhaft sie noch ist, bis sie die Maus in eine Position bringt, wo sie den Todesbiss sicher anbringen kann.

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Maus unter der Kommode. Eva Waiblinger fängt ein unverletztes Tier jeweils mit einer einseitig geschlossenen Röhre. Doch lässt man es nachher frei, befindet es sich in einem fremden Territorium. «Die Überlebenschancen liegen nur gerade bei rund dreissig Prozent.» Manchmal hilft es, wenn man die Maus in einem Thermokomposter aussetzt. «Mäuse können dort raus und finden auch genügend Nahrung», sagt Eva Waiblinger. Unverletzte flügge Vögel,

Die Katze will uns etwas beibringen Warum bringen die Katzen ihre Beute nach Hause? Grundsätzlich sollte man das als Kompliment seiner Katze anschauen. Und sie möchte uns etwas beibringen. «Die Katze will uns zeigen, wie man mit Beutetieren umgeht, oder sie will uns mit Nahrung versorgen», sagt die Zoologin Eva Waiblinger. Am besten ist es dann, das unwillkommene Geschenk diskret zu entsorgen.

die in eine Starre gefallen sind und die man zum Beispiel im Garten findet, rät die Zoologin, in einer offenen Schachtel an einem sicheren erhöhten Ort stehen zu lassen. «Wenn der Vogel sich erholt hat, kann er wegfliegen.» Haben die Tiere keine Chancen mehr, muss man sie erlösen. Wer das nicht fachmännisch tun kann, sollte mit dem Opfer zum Tierarzt oder es der Katze überlassen, das Werk zu vollenden. Dagmar Steinemann


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Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

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Schützen mit Stützen

Früher war schon der Name falsch: Nackenstützen. Denn im Nacken haben Kopfstützen nichts zu suchen. Wir geben Tipps, die möglicherweise einem Schleudertrauma vorbeugen können.

N

ur wer es erlebt hat, weiss es zu fürchten: Lange als Simulantenkrankheit geächtet, gilt das Schleudertrauma heute als gesicherte Konsequenz von Unfällen – meist von einem Heckaufprall. Es entsteht, wenn der Kopf heftig nach hinten überstreckt wird. Oft verschwinden Symptome wie Schmerz und Schwindel wieder. Doch in zehn Prozent der Fälle werden sie chronisch. Die richtig eingestellte Kopfstütze beugt dagegen vor. Weshalb, erläutert Unfallforscher Anton Brunner, ehemals Leiter Unfallforschung der AxaWinterthur: «Schon bei geringem Tempo wirken bei mangelhafter Einstellung von Sitz und Kopfstütze gewaltige Kräfte. Bei der Heckkollision verschiebt sich der Kopf gegenüber der Brust stärker nach hinten; die Halswirbelsäule verformt sich S-förmig.» Erfunden wurde die dagegen helfende Kopfstütze nach ersten Experimenten in den 1920er-Jahren

Unfallforscher Anton Brunner (links) rät, Scheitel und Oberkante der Kopfstütze aufeinander abzugleichen.

vor rund 60 Jahren. 1969 wurde sie in den USA als obligatorisch erklärt, heute gehört sie zum Standard. Inzwischen gibt es auch Systeme, die aktiv arbeiten: Bei einem Crash kommt die Kopfstütze dem Kopf quasi entgegen und fängt ihn so ab.

Bei älteren Autos hilft eine Kopfstützenergänzung

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und Oberkante der Kopfstütze müssen auf gleicher Höhe liegen», erklärt Brunner und fährt mit der flachen Hand über den Kopf nach hinten. «Wichtig ist zudem, dass der Abstand zwischen Kopf und Stütze möglichst gering ist.» Die meisten Autofahrer haben die Lehne nicht senkrecht, sondern leicht nach hinten geneigt – um etwa 25 Grad. Das ist optimal für die Stütze. Was tun in älteren Autos mit geringem Verstell-

bereich? «Wer in solchen Modellen unterwegs ist, kann eine Kopfstützenergänzung einsetzen», sagt Brunner, «die wird über die Stütze gespannt, die dann höher wird und den Abstand reduziert.» Informationen gibt es auch auf www.kopfstuetzen.ch anlässlich der Präventionskampagne des Schweizerischen Versicherungsverbandes im Auftrag des Fonds für Verkehrssicherheit. Timothy Pfannkuchen

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Auch zu Hause möglich: Der perfekte Latte Macchiato.

Die Mischung machts

Kaffee geniessen wie an der Bar in Italien: Das Migros-Magazin verlost drei Prima-Donna-Kaffeemaschinen von De’Longhi.

C

appuccino, Latte Macchiato oder Caffè Latte – mit einem Knopfdruck ermöglicht die Prima-Donna-ESAM-6600-Kaffeemaschine des italienischen Herstellers De’Longhi feinsten Kaffeegenuss. Dafür verantwortlich ist das patentierte Cappuccino-System des Hightechgeräts. Mit der Memoryfunktion kann das perfekte, individuelle Mischverhältnis von Kaffee und Milch für Cappuccino, Latte Macchiato oder Caffè Latte programmiert und gespeichert werden. Auch Aromaintensität, Wassermenge und Temperatur, sind wählbar. Letztere wird elektronisch kontrolliert. Und die Wundermaschine kann noch mehr:

Fünf Kaffeestärken von extra mild bis sehr kräftig sind voreinstellbar, drei Tassengrössen können programmiert werden, und der Varioregler sorgt für geschäumte oder heisse Milch.

Strom sparen dank Abschaltautomatik

Die Bezeichnung CRF-Technologie des Apparats steht für «Café richtig frisch» und ist ein neuartiges integriertes Kegelmahlwerk, das stets frisch gemahlenen Kaffee liefert. Kaffee braut die Maschine jedoch nicht nur aus gemahlenen Bohnen, auch mit Pulver gehts. Ein vollautomatisches Spülund ein automatisches Entkal-

kungsprogramm sorgen für angenehme Sauberkeit und Hygiene. Auch ans Stromsparen haben die Entwickler gedacht: Der Kaffeevollautomat verfügt über eine individuell programmierbare automatische Abschaltfunktion. Bei einer Maschine, die so viel kann, hat De’Longhi natürlich auch grossen Wert auf ein tolles Design gelegt: Front und Gehäuse bestehen aus Edelstahl und sind anti-fingerprint-beschichtet. Zur Reinigung können die Brühgruppe, der Wassertank mit Wasserstandsanzeige und die Abtropfschale herausgenommen werden.

www.melectronics.ch Artikel-Nr. 7174.036

Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) an und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GLÜCK Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt Per Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Kaffee», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: Sonntag, 22. Mai 2011 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtig. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


106 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

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Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

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20 000 CUMULUS-Punkte für einen Hypothekenabschluss oder den Wechsel Ihrer Hypothek zur Migros Bank


108 |

FREIZEIT

Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 20

Waagrecht 1 katholischer schweizerischer Theologe (Hans) 5 Nebenfluss der Aare 9 Waldhüter 10 Ablehnung (veraltet) 12 schwedisches Königsgeschlecht 13 Mittagsruhe 15 Stadt an der Maas 16 Windrichtung 17 Alphabet 18 französisch Jahre 19 Stadt auf Honshu (Japan) 21 Ort am Ijsselmeer 23 Tierfanggehege 25 französische Sängerin (Patricia) 27 Kurzform von Charlotte 28 Reisebeginn 29 glatter Stock 30 Buch der Juden

1

2

3

4

5

So machen Sie mit

6

Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Beispiel: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 22. Mai 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Senkrecht: 1 Festumzug 2 Balldrehung 3 französisch wir 4 übler Geruch 5 Abkürzung Südsüdwest 6 US-Bundesstaat 7 Ergebnis 8 nordfranzösische Landschaft 11 südafrikanische Strandpflanze 14 durchaus 19 Fremdwortteil: richtig 20 italienischer Staatsmann 21 Anordnung des Zaren 22 äthiopisches Kaffeezentrum 24 Riesenvogel im arabischen Märchen 26 schweizerische Bundesbahnen

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

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Der Preis Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 333 102 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 22. Mai 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Treppenlifte www.hoegglift.ch

HÖGG Liftsysteme AG CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

Lösung Rätsel Nummer 19

Lösungswort: Karawane

Gewinner Rätsel Nummer 18

Treppenlifte + Aufzüge

Meier + Co. AG • 062 858 67 00

1 Migros-Geschenkkarte à Fr. 100.— erhalten Barbara Aisslinger, 5072 Oeschgen; Bruno Hotz, 8617 Mönchaltorf; Daniel Gort, 9542 Münchwilen; Heidi Baur, 8604 Volketswil; Dominik Steinmann, 5734 Reinach.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2)

Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH),

Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), AnetteWolffram(A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Marco Micheluzzi, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Lorenz Bruegger (Leitung, a.i.), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco,

Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund

Druck: Büchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, Zürich


110 | Migros-Magazin 20, 16. Mai 2011

Zazou Mall

Bei «Deutschland sucht den Superstar» schaffte sie es als erste Schweizerin in die Top Ten. Jetzt träumt Zazou Mall davon, internationale Bühnen zu erobern. Und sie plant eine eigene CD. Das Motto der Zürcherin: Die Hoffnung stirbt zuletzt. MEIN VORBILD Name: Zazou Mall (25) Sternzeichen: Wassermann Wohnort: 8005 Zürich Wieso leben Sie hier? Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Zürich bietet so viele Möglichkeiten. Wo würden Sie gerne leben? Am liebsten in einer Grossstadt wie London oder New York. Ich liebe das hektische Treiben. Beruf und Lebenslauf: Verkaufslehre in einer Kinderboutique, Tanz-Theaterusbildung und Handelsschule. Zwischendurch ein halbes Jahr in New York. 2011 Teilnahme bei «Deutschland sucht den Superstar» auf RTL, wo ich den 6. Rang belegte. Mein Ziel: Als erfolgreiche Sängerin auf Welttournee gehen – wie meine Vorbilder Lady Gaga und Alicia Keys. Was ich mag: Taschen und Schuhe. Was ich nicht mag: Eingebildete, hochnäsige Menschen. Was ich an mir mag: Meinen Humor. Was ich an mir nicht mag: Meine Ungeduld. Meine Lieblingsmahlzeit: Ich liebe die italienische Küche, Lasagne und Spaghetti natürlich. Am liebsten aber esse ich Pizza mit Salami. Meine Lieblingsmusik: Pop, Soul und Rock. Mein peinlichster Moment: Mir ist einmal in der Öffentlichkeit die Hose gerissen – und keiner hat es mir gesagt. Obs auch niemand bemerkt hat, weiss ich bis heute nicht.

Text Barbara Ryter Bilder Daniel Winkler

«Musikalisch isch ist Michael Jackson mein grosses Vorbild.»

MEINE FAMILIE «Mit meiner Mutter Samira lebe ich zusammen. Meine Schwester Zena (im Bild mit mir in La Punt GR) und mein Vater Philippe stehen mir auch sehr nahe.»

MEIN EIN TICK ch liebe bunten «Ich Nagellack. Zurzeit gerne in Pink oder in Blau.»

MEINE LEIDENSCHAFT

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Es gibt keinen besseren Eistee als den in der Migros. Er begleitet mich schon seit Jahren.»

«Musik, Singen und Tanzen. Im Moment höre ich die CDs von Alicia Keys und Lady Gaga rauf und runter. Ich bin daran, eigene Lieder aufzunehmen — mit zwei Schweizer Produzenten.»

MEINE SAMMLUNG «Ich bin Schuhfetischistin, am liebsten trage age ich ulässt, High Heels. Wenn es das Portemonnaie zulässt, kaufe ich mir regelmässig neue Exemplare.» re.»


MEINE WELT

MEINE LIEBSTE

MEIN AUFTRITT

«Mit meiner Freundin Erika Weibel, einem Model, gehe ich durch dick und dünn.»

«Bei ‹Deutschland sucht den Superstar› schaffte ich es auf Rang 6. Ich war schon sehr enttäuscht, dass ich nicht eine oder zwei Runden weiterkam. Aber es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung, jeden Samstag vor einem 7-MillionenPublikum aufzutreten. Obwohl es meiner Karriere half, würde ich es trotzdem nicht wieder tun. Die Zeit war sehr anstrengend, und ich musste viel einstecken.»

MEIN ZUHAUSE «Eine 3½-Zimmer-Wohnung im sogenannten Kraftwerkquartier im Zürcher Kreis 5. Mein Rückzugsort.»

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AM MITTWOCH, 18. MAI, IST 2FACH SAMMELTAG. Dann gibt's pro Fr. 20.- Einkauf nicht bloss ein Sachet mit 5 Quizkarten, sondern gleich zwei. Gültig in allen Migros-Filialen, Do it + Garden Migros, melectronics, SportXX inkl. Outdoor, Micasa, in den Migros-Restaurants und bei LeShop.ch. Maximal 20 Sachets pro Einkauf und nur solange Vorrat.

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MGB www.migros.ch W

TRIVIAL PURSUIT © 1981, 2010 Hasbro. All Rights Reserved.

2 STATT 1: DOPPELT SO VIELE QUIZKARTEN SAMMELN.

Migros Magazin 20 2011 d NE  

BeatriceKolbwar43,alssieihre Zwillingsschwesterverlor.«MitKarinisteine Hälftemeinerselbstgestorben»,sagt sie.HeutehatsiedieLeidenszeithinter...