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Ausgabe Aare, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent. bez.A 44631

Nr. 16 | 15. aPril 2013 www.migrosmagazin.ch

Revolutionärer Denker Professor Ernst Fehr hat bewiesen, dass Gerechtigkeitssinn in der Wirtschaft mehr Einfluss hat, als man annahm. Dafür erhielt er den Gottlieb-DuttweilerPreis. I 40

lärm und alkohol I 12

Wenn Teenager das Nachtleben übertreiben streItgespräch I 26

Sterbehilfe: Gnade oder Frevel?

Bild: Keystone/APA/Rene Prohaska

asperger-syndrom I 83

Menschen mit Asperger ticken anders

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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diese woChe 4 |

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inhAlt

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MiGros-woChe

editoriAl

7 | Aktuelles

Hans Schneeberger, Chefredaktor

GenerAtion M

Den Franken in der Hand? Manchmal sind es kleine Experimente, welche die Wissenschaft revolutionieren. Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie stehen an der Bushaltestelle, neben Ihnen steht Herr Steiner von nebenan. Nun kommt ein dritter Mann dazu, nennen wir ihn den «Wohltäter». Er drückt Herrn Steiner 100 Franken in die Hand und sagt ihm, er müsse sie mit Ihnen teilen. Und nur wenn auch Sie zufrieden seien, dürften Herr Steiner und Sie das Geld behalten, ansonsten würde es an den Wohltäter zurückgehen.

NR. 16, 15. APRIL 2013 | MiGros-MAGAzin |

8 | Umsetzung der Versprechen Ein Grossteil der Versprechen ist auf Kurs.

MensChen

102 | MEINE WELT Kristina Bazan schreibt im Internet über Mode. Jeden Monat hat ihr Blog 1,5 Millionen Leser.

12 | Reportage Lärm, Gewalt, Alkohol – wie bekommen Städte die negativen Seiten des Nachtlebens in den Griff? 21 | Auf ein Wort 22 | Serie: Ueli Steck Ernährung und Ausrüstung entscheiden über den Erfolg am Berg mit. 26 | Interview Soll der Mensch wirklich selbst bestimmen, wann er stirbt? Die Präsidentin von

Jahrzehntelang ging die klassische Ökonomie davon aus, dass Menschen stets rational und im Eigeninteresse handeln. Nach dieser Theorie würde also Herr Steiner 99 Franken behalten, Ihnen 1 Franken geben. Er hätte seinen Profit maximiert, Sie hätten immerhin einen Franken mehr. Nun die entscheidende Frage: Würden Sie auf diesen Deal eingehen — oder würden Sie auf Ihren Vorteil (des einen Frankens) verzichten, nur um den kleinlichen Herrn Steiner zu bestrafen? Und wie würden Sie reagieren, wenn er Ihnen 20 Franken anbieten würde? Ihr Schaden wäre deutlich grösser. Würden Sie trotzdem ablehnen? Wo wäre Ihre Grenze?

Dem sympathischen Österreicher wurde am letzten Dienstag der Gottlieb-Duttweiler-Preis 2013 verliehen. Das Migros-Magazin gratuliert herzlich (Seite 40)!

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

22 | MENSCHEN Eiseskälte im Himalaya: Ab 8000 Metern zieht Extrembergsteiger Ueli Steck seinen Daunen-Overall an. Der Perfektionist überlässt bei der Entwicklung seiner Ausrüstung nichts dem Zufall.

Bilder: Daniel. Winkler, Stéphanie Meylan, Zvg

So oder so: Das Experiment, angestossen von dem in Zürich lehrenden Professor Ernst Fehr, hat das ökonomische Denken revolutioniert. Es hat gezeigt, dass moralischethische Haltungen wirtschaftliche Entscheidungen durchaus beeinflussen. Dass Menschen auf Werte, auf Belohnung verzichten, um gerechtere Zustände herzustellen — oder, in der negativen Ausprägung, um sich zu rächen. Diese Erkenntnisse, vor nicht langer Zeit noch belächelt, haben sich in der wissenschaftlichen Ökonomie festgesetzt und Fehr zu einem der angesehensten Ökonomen und Vordenker gemacht. Und zu einem Anwärter auf den Nobelpreis.

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DIESE WOCHE

migros-magazin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

inHalT | 5

Diese Woche auf www.migrosmagazin.ch

Exit, ein Palliativmediziner und ein Ethiker diskutieren über Sterbehilfe. 33 | Kolumne: Der Hausmann.

MaMMa mammaMia! mia

aKTUell

34 | Bilanz 2012 Die Migros hat sich in einem schwierigen Umfeld gut behauptet. 36 | Tag der Milch 38 | Delegiertenversammlung des MGB 40 | Dutti-Preis 2013 Der Ökonom Ernst Fehr wird mit dem diesjährigen Gottlieb-Duttweiler-Preis ausgezeichnet.

Kennen Sie das «Dschungelbuch»? Dort gibt es eine Szene, in der die Schlange Kaa den kleinen Mogli hypnotisiert. Die Töchter von Bettina Leinenbach gucken genauso, wenn sie vor dem Fernseher sitzen. Bettina Leinenbach, Mutter einer zwei- und einer vierjährigen Tochter, schreibt wöchentlich über Familienalltag und -anliegen.

sCHaUfensTer

44 | Babywäsche aus Bio-Baumwolle 47 | Pain Création mit viel Nüssen 48 | Genuss mit sozialer Wirkung Schoggi, Kaffee und Lassi von Max Havelaar. 59 | Küchenkräuter selber ziehen 61 | Gewinnen mit den Twisties 63 | Pflege für Hände, Haut und Haare 65 | Frühlingsputz mit Potz 66 | Allerlei Neuheiten

Die sCHlUmmermUTTer Wegen WG-Kater Frodo sitzt eine Untermieterin lange draussen. Die Schlummermutter mahnt sie, sich wärmer anzuziehen, und merkt im gleichen Moment: Ratschläge tun vor allem dem gut, der sie gibt. Die Baslerin Sylvia Frey Werlen berichtet jede Woche darüber, was sie zu Hause mit jungen Untermietern erlebt.

iHre region

69 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

leben

75 | Mix 80 | Familie Die Pro Senectute bietet Hand, wenn Senioren Hilfe bei der Regelung ihrer Finanzen brauchen. 83 | In Form Leben mit dem Asperger-Syndrom. 87 | Multimedia Top: die neuen Android-Smartphones. 89 | Auto Kia Optima – der schicke Hybrid überzeugt auf Anhieb.

THe sCreensaVers

12 | MENSCHEN In Baden AG gibt es für Jugendliche viele Treffpunkte. Nadia Bachmann geht jedes Wochenende ins «Merkker». In Aarau hingegen hängen die Teenager am Bahnhof herum.

meine WelT

102 | Kristina Bazan

rUbriKen

10 | Forum: Leserbriefe 91 | Bitte melde dich 92 | Glücksgriff 94 | Rätsel & Impressum 100 | Cumulus

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

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Wenn eine Serienfigur stirbt, berührt einen das häufig kaum. Aber manchmal wird man richtig traurig, fast wie im realen Leben. Christine Kunovits ergründet bei Figuren aus «Lindenstrasse» und «Desperate Housewives», woran es liegt. Ein Team von Redaktoren kritisiert, lobt und analysiert regelmässig das Neuste aus der Kino- und TV-Serien-Welt. Weil das Leben zu kurz ist für schlechte Filme und Serien!


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MIGROS-WOCHE

MiGros-MAGAzin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

AktUelles | 7

Mit Papi alleine in die Ferien

Es gibt immer mehr Alleinerziehende. Hotelplan hat spezielle Arrangements für sie entwickelt.

FrisCh in der MiGros

Pikanter Grieche Wenn ein Käse Lust auf wärmende Sonnenstrahlen und Strandferien macht, dann ist das griechischer Feta. Der Schafs- und Ziegenmilchkäse verwandelt nicht nur Salate in mediterrane Köstlichkeiten. Man kann mit ihm auch Hacktätschli füllen oder ihn mit Auberginen umwickeln. Im Hochsommer erfrischt er im Duo mit der Wassermelone. Jetzt gibt es den pikanten Griechen in Ihrer Migros auch in Bioqualität.

Bilder: André Baranowski/StockFood, Getty Images

M-ONLINE

Neuer Kaugummigeschmack gesucht! Alle Nutzer von Migipedia, der OnlinePlattform für Migros-Kunden, sind gefordert: Welches Aroma muss ein Kaugummi haben, damit der Atem vor dem ersten Rendez-vous die nötige charmante Frische hat? Welcher exotische Geschmack vertreibt den Montagsblues und bringt einen in Partylaune? Solche und andere Ideen sind gefragt, um die zukünftige Geschmacksrichtung des neuen Skai-Kaugummis zu bestimmen. Die Vorschläge kann man bis zum 5. Mai online eingeben.

Neu bei Hotelplan: Ferienangebote für Alleinreisende mit Kindern.

A

lleinerziehende und getrennt Lebende mit Nachwuchs gehören heute ebenso zur Norm wie die klassische Familie mit Mutter, Vater und Kindern. Dieser gesellschaftlichen Realität trägt der Migros-Reiseveranstalter Hotelplan Rechnung. Ab sofort bietet er Familienferien auch nur für eine erwachsene Person mit Kind an. Auf der Website finden alleinerziehende Eltern unter der Themenwelt «Alleinerziehende mit Kindern» Angebote für Ferien

mit einem bis zwei Kindern bis zwölf Jahren, bei denen die attraktiven Kinderreduktionen bereits eingerechnet sind. Warum nicht in Tunesien am Strand zusammen Sandburgen bauen oder die faszinierende Altstadt von Hammamet besuchen? Übernachtet wird in gediegener Atmosphäre: im 4-Sterne-Hotel Paradis Palace. Weitere Angebote gibts auf der Website von Hotelplan. www.hotelplan.ch

reGion AAre

Catering nach Mass

Ob Kundenevent, Hochzeit, Seminar oder Tag der offenen Tür, das Angebot des Catering Services Migros ist so variantenreich wie die Anlässe selbst. Neben Apéros, Stehlunch- und DinnerBuffets oder gepflegtem Tellerservice werden auch individuelle Wünsche kulinarisch realisiert. Im Sommer macht der Catering Services das Grillfest zum unvergesslichen Highlight – mit würzigen Grillspezialitäten und Beilagen für Gesellschaften ab 20 Personen. Mehr Informationen gibt es unter www.csm-aare.ch oder 0800 007 700


GENERATION M 8 |

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CONTROLLING

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NR. 16, 15. APRIL 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Transparenz garantiert

Bereits zum zweiten Mal veröffentlicht die Migros den Stand der Umsetzung ihrer Generation-M-Versprechen. Offenheit ist dabei oberstes Gebot.

M

it Generation M bündelt die Migros alle ihre Anstrengungen in den Bereichen Gesundheit, Konsum, Mitarbeitende, Umwelt und Gesellschaft. Mit konkreten Versprechen an Kinder und Jugendliche — die Generation von morgen — setzt sich die Detailhändlerin verbindliche Ziele. Das Nachhaltigkeitsprogramm hat es in sich: 2012 wurden insgesamt 43 Versprechen lanciert, 2013 kamen sechs neue hinzu. Nun legt die Detailhändlerin Rechenschaft ab: Welche Versprechen wurden erfüllt, welche nicht, bei welchen hapert

Mehr Informationen finden Sie unter: www.generation-m.ch

Zwei Versprechen

«Wir bauen unsere Rolle als nachhaltigste Detailhändlerin aus.» «Soziales und ökologisches Handeln gehört zur Migros. Immer wieder lancieren wir neue Projekte in den Migros-Chef Bereichen Gesundheit, Herbert Bolliger Umwelt, Konsum, Gesellschaft und Mitarbeitende. Mit Generation M können wir unsere Rolle als nachhaltigste Detailhändlerin ausbauen. Wir setzen uns sehr ehrgeizige Ziele mit unseren Versprechen an die Generation von morgen. In den meisten Bereichen sind wir auf Kurs. Wenn wir mal ein Ziel nicht oder später als erwartet erreichen, informieren wir transparent über die Gründe und die nächsten Schritte.»

es bei der Umsetzung und welche sind auf Kurs? Der aktuelle Stand jedes einzelnen Versprechens ist seit Anfang April auf der Website von Generation M für alle ersichtlich. Diverse Symbole, ähnlich einer Verkehrsampel, machen auf einen Blick klar, wie es um die Einhaltung der Versprechen steht. Fazit: Sieben Versprechen hat die Migros mit einer Frist bis Ende 2012 formuliert. Davon hat sie fünf Ziele erreicht und zwei verfehlt. «Die Migros setzt sich mit Generation M äusserst ambitionierte Ziele», sagt Cornelia Diethelm,

Mit verbindlichen Versprechen und konkreten Projekten engagiert sich die Migros für die Generation von morgen. Sie verpflichtet sich langfristig, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Konsum zu fördern, gegenüber Gesellschaft und Mitarbeitenden sozial und vorbildlich zu handeln und sich für einen gesunden Lebensstil einzusetzen.

Sieben Versprechen hat die Migros mit einer Frist bis Ende Dastionierte Migros-Magazin nimmt je eines davon unter die Lupe. und verbindliche Ziele», sagt on AG überprüft dabei, ob die Zielerreinicht auf kurs

ziel verfehlt ansparente Kommunikation: Mal jährlich informiert die s auf der Website von Getion M, wie es mit der Umtzung der Versprechen voreht. Die nächste Aktualisieerfolgt erfolgt im Herbst

Cornelia Diethelm, Nachhaltigkeitsverantwortliche bei der Migros. «Damit nehmen wir auch in Kauf, einzelne Versprechen trotz aller Anstrengungen nicht vollständig zu erreichen.»

chung in einem ordentlichen Prozess gemessen, nachvollziehbar dokumentiert und vollständig belegt wurde. «Es ist für ein Unternehmen einzigartig, das Thema Nachhaltigkeit zwei Mal pro Jahr zusätzlich einer internen alle beteiligten werden in die ZielRevision erfüllt zu unterziehen, so wie dies mit Verantwortung genommen Generation M erfolgt», hält Diethelm Für die einzelnen Versprechen sind die fest. Aber der Aufwand habe sich geverschiedenen Fachverantwortlichen lohnt: «Mit der halbjährlichen Überinnerhalb des Migros-Genossenschafts- prüfung des Standes der Versprechen Bundes verantwortlich. Sie dokumen- schaffen wir eine hohe Glaubwürdigtieren die Fortschritte und berichten keit.» schriftlich über den Stand der VerspreTexte: Christoph Petermann chen. Die transparente Kommunikation dieser Ergebnisse ist vorgeschrieben und Sämtliche Versprechen inklusive Statusmeldung wird kontrolliert. «Alle Beteiligten wer- gibt’s unter www.generation-m.ch

Wir versprechen Roman, dieses Jahr den individuellen CO2-Fussabdruck von 850 Produkten zu veröffentlichen.

wei Versprechen auf dem Prüfstand

onkret wurden per 2012 sieben sprechen schlossen, fünf den erfüllt, zwei . Das migrosazin nimmt je davon unter upe.

ziel erfüllt

J J

edes Produkt, ob Pastasauce oder Teil der Emissionen Haarspray, verursachtte CO 2, eines lung», sagt Mirjam Sa der Treibhausgase — diese erwärtigkeitsexpertin bei der ohne tierischen men das Klima. Die Art und Weise, wieInhalt Beispiel Käse schnitt und was wir konsumieren, hat ab. also einen DieUmwelt. Migros lässt s erheblichen Einfluss auf die durch die unabhängig Der sogenannte CO2-Fussabdruck ist «Myclimate» berechnen. nichts anderes als die Klimabilanz klartionen eines veröffentlicht händlerin auf ihrer K Produkts. Dazu gehört dessen ganzer Migipedia unter dem Suchf edes Produkt, ob Pastasauce oder Haarspray, verursacht CO2, eines der Treibhausgase – diese erwär-

Welches war die grös rung bei der Umsetzung chens? «Schlichtweg


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 16, 15. April 2013 |

CONTROLLING | 9

Nachhaltigkeitsverantwortliche bei der Migros. «Wer sich hohe Ziele setzt, geht auch das Risiko ein, dass diese einmal nicht erreicht werden.» Insgesamt jedoch lässt sich ein positives Fazit ziehen: Von den insgesamt 36 längerfristigen Versprechen sind 32 auf Kurs, nur drei nicht; bei einem weiteren werden die Zahlen erst 2013 erhoben. Wie bei allen Versprechen sind die Gründe auf der Website ersichtlich. Be-

reits im Herbst 2012 dokumentierte die Migros den damaligen Stand der Umsetzung. «Es ist für ein Unternehmen einzigartig, das Thema Nachhaltigkeit zwei Mal pro Jahr einem internen Controlling zuhanden der obersten Unternehmensleitung zu unterziehen», hält Diethelm fest. Zusätzlich werden die Ergebnisse von einer unabhängigen Revisionsstelle unter die Lupe genommen. Die Revisoren überprüfen dabei, ob die Zielerrei-

chung in einem ordentlichen Prozess gemessen, nachvollziehbar dokumentiert und vollständig belegt wurde. Der Aufwand lohnt sich, ist Diethelm überzeugt: «Mit der halbjährlichen Überprüfung des Standes der Versprechen schaffen wir eine hohe Glaubwürdigkeit.» Texte: Christoph Petermann Sämtliche Versprechen inklusive Statusmeldung gibts unter www.generation-m.ch

Hier stehen wir mit unseren Versprechen per Ende 2012 Transparente Kommunikation: Zwei Mal jährlich legt die Migros Rechenschaft über die erzielten Fortschritte ab.

32 Versprechen Auf Kurs

M

3 Versprechen Nicht auf Kurs

den Bereichen Gesundheit, Kon sum, Mitarbeitende, Umwelt und Gesellschaft. Mit konkreten Versprechen an Kinder und Jugendliche – die Generation von morgen – setzt sich die Detailhändlerin verbindliche Ziele. Das Nachhaltigkeitsprogramm hat es in sich: 2012 wurden insgesamt 43 Versprechen lanciert, 2013 kamen sechs neue hinzu. Schöne Versprechen kann jeder geben – wie steht es jedoch um deren Einhaltung? Bereits im Herbst 2012 dokumen-

5 Versprechen Ziel erfüllt

kreten projekten engagiert sich die Migros für die Generation von morgen. Sie ver­ pflichtet sich langfristig, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Konsum zu fördern, gegenüber Gesellschaft und Mit­ arbeitenden sozial und vorbildlich zu han­ deln und sich für einen gesunden lebensstil einzusetzen.

auf dem Prüfstand

2012 abgegeben. Davon hat sie fünf Ziele erreicht, zwei verfehlt.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.generation-m.ch

Wir versprechen Nuyen, bis ir handeln gegenüber die Gesamtumweltbelas2013 Gesellschaft und verfehlt tung der Verpackungenzielder arbeitenden sozial und vorbildlich.» 250 meistverkauften Produkte Migros setzt sich seit ihrer% zu reduzieren. um 10

Gründung dafür ein, die Umwelt chützen und den Ressourcen In Zusammenarbeit mit chonenden Konsum zu fördern. Migros-Chef enüber der Gesellschaft und arbeitenden handeln wir sozial Herbert Bolliger vorbildlich. Wir führen dieses fort und gehen sogar noch einen Schritt er. Zwei Mal pro Jahr kontrollieren wir, wo wir der Umsetzung unserer Versprechen stehen leiten allenfalls Korrekturmassnahmen ein. Genau wie bei unseren Finanzzahlen lassen wir Revisionsstelle den Prozess prüfen. Diese unabhängigen Profis schauen auch, ob alles

Lebenszyklus, von der Herstellung über den Konsum bis zur Entsorgung. Beispiel Pastasauce: «Bei ihr fällt der grösste Teil der Emissionen auf die Herstellung», sagt Mirjam Sacchelli, Nachhaltigkeitsexpertin bei der Migros. Saucen ohne tierische Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Käse schnitten generell besser ab. Die Migros lässt solche Klimawerte

D

as Ziel war ambitioniert – und wurde verfehlt. Woran lags? «Viele Verpackungen der 250 Top-Produkte waren bereits umwelt

durch die unabhängige Organisation Myclimate berechnen. Die Klimadeklarationen veröffentlicht die Detailhändlerin auf ihrer Kundenplattform Migipedia unter dem Suchfeld «Klima». Wer also klimabewusst einkaufen will und bei der Fülle an Produkten in den Regalen überfordert ist, findet nun auf Migipedia eine echte Hilfe.

2 Versprechen Ziel verfehlt

Für ein weiteres Versprechen kann noch keine Aussage gemacht werden, da die Erhebung der Zahlen erstmals 2013 stattfindet.

che Versprechen wurden erfüllt, welche nicht, bei welchen hapert es bei der Umsetzung und welche sind auf Kurs? Der aktuelle Stand jedes einzelnen Versprechens ist seit Anfang April auf der Homepage von Generation M für jedermann ersichtlich. Diverse Symbole, Ziel verfehlt ähnlich einer Verkehrsampel, machen auf einen Blick klar, wie es um die Einhaltung der Versprechen steht. as Ziel war ambitioniert, der Mit der erneuten Überprüfung und

D

Fortschritt beeindruckend. Die Migros konnte in den letzten zwei Jahren die Gesamtumweltbelastung der 250 meistverkauften Verpackungen um satte 7 Prozent reduzieren. Die Zielvorgabe von 10 Prozent wurde aber nicht erreicht. Woran lags? «Viele Verpackungen der 250 Topprodukte waren bereits umweltfreundlich und hatten ihr Optimierungspotenzial ausgeschöpft», sagt Hanna Krayer, Projektleiterin beim MGB, «was grundsätzlich erfreulich ist.» Zudem hätten sich weitere Optimierungen negativ auf die Verpackungsqualität ausgewirkt. 2012 habe man daher begonnen, die Verpackung von weiteren, weniger insgesamt die Gesamtumweltbelastung umsatzstarken Produkten zu optimieren. der 250 meistverkauften Verpackungen Fazit: um satte sieben Prozent reduzieren. Ins-Insgesamt wurden 1360 Tonnen gesamt wurden 1360 Tonnen Verpa Verpackungsmaterial eingespart, rund 1300 Tonnen Recyclingmaterial eingesetzt und 3780 Tonnen Papier- und Kartonverpackungen auf FSC-zertifiziertes Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft umgestellt. In den nächsten Jahren will die Migros die Verpackungsmenge weiter verringern und die Papier- und Kartonverpackungen der Migros-Industrieunternehmen auf Recyclingbasis oder FSC-zertifiziertes Material umstellen.


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leserbriefe

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Nr. 16, 15. April 2013 | migros-magazin |

MM 14: «Samtpfoten fürs Gemüt», Artikel über Tiere in Altersinstitutionen.

«Es ist toll, dass sich die Tiere ausleben dürfen» n Ein sehr schöner Bericht mit ebenso schönen Fotos, wobei ich mich den Worten «Tiere geben dem Leben Inhalt und bereichern den Alltag», voll anschliesse. Besonders freut mich die Fürsorge von Frau Brand bezüglich der Büsis, indem sie dermassen tierfreundlich mit dem Vorbereiten fürs neue Zuhause im Alterszentrum vorgegangen ist, dass die Katzen jederzeit durchs Katzentürchen ins Freie gelangen können. Es ist toll, dass die Tiere nicht bloss zum Zweck und Wohl des Menschen da sein müssen, sondern dass sie sich auch ausleben dürfen. Annemarie Özdemir, 3075 Rüfenacht

MM 15: «Die Region ist Heimat, die Nation ist Fiktion», Interview mit Schriftsteller Robert Menasse.

Europäisches Nationalgefühl wird nie entstehen

Diana Brand, Leiterin des Alterszentrums Frauensteinmatt in Zug.

n Robert Menasse unterläuft der gar nicht so selten auftretende Fehler, Nationalgefühl und Nationalismus unter dem Begriff «Nation» zusammenzufassen. Nationalgefühl ist ein positiv besetzter Begriff, dem Wort Patriotismus verwandt; es leuchtet ein, dass man sich den Menschen im gleichen Nationalstaat nahe fühlt. Nationalismus ist eine überhebliche Haltung allen andern gegenüber, die zu Aggression, Expansion und Krieg

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FORUM

MiGros-MAGAzin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

www.MiGrosMAGAzin.Ch | 11 führen kann. Nie wird ein europäisches Nationalgefühl entstehen; aber auch ein regionales Thurgau-St.Gallen-Appenzell-Glarus-Graubünden-Gefühl ist illusorisch. Peter Faesi 9011 St.Gallen

MM 14: «Sinnvoller Lärm», Artikel über die Lautstärke von spielenden Kindern.

Wegen Lärms: Fussball spielen verboten!

n Wir Erwachsenen waren doch auch einmal Kinder, und es gab nichts Schöneres als die Emotionen durch Gebrüll und Gekreische preiszugeben. Unseren Kindern wurde verboten, vor der Schulstunde auf dem Pausenplatz Fussball zu spielen. Wegen des Lärms! Nun bleiben sie länger zu Hause und sitzen vor dem Computer an einem virtuellen Spiel. Ist das die Zukunft, die wir für unsere Kinder wünschen? Marianne Stoldt 3818 Grindelwald

Jungschwingerreportage im Migros-Magazin: Die Bilder erhielten einen Swiss Press Photo Award.

Migros-Magazin-Fotograf gewinnt Fotopreis Glanzvoller Moment für Severin Nowacki: Bei der Verleihung der Swiss Press Photo Awards erreichte der Fotograf in der Kategorie «Fotos Sport» den zweiten Platz. Prämiert wurden seine Bilder für eine Reportage über den Jung-

schwinger Fabio Casarico, die am 7. Mai 2012 im Migros-Magazin erschienen war. Seine ausgezeichneten Bilder zeigen wir jetzt online. www.migrosmagazin.ch

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MensChen 12 |

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Bahnhof Aarau: Wenn über 16-jährige Jugendliche aus dem Einzugsgebiet der Stadt in den Ausgang wollen, bleibt ihnen oft nur der Bahnhof als Treffpunkt.

reportAGe

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Nr. 16, 15. April 2013 | MiGros-MAGAzin |

Denn sie wissen nicht, wohin

Lärm, Abfall, Alkohol – das städtische Nachtleben hat unschöne Seiten. Speziell Jugendliche fallen dabei oft negativ auf. Ein Blick in die Städte Aarau und Baden zeigt: Aktive Jugendarbeit und Räumlichkeiten, in denen sich die Teenager treffen können, entschärfen die Situation.


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 16, 15. April 2013 |

reportage | 13

A

us dem Nichts tauchen Gruppen von Jugendlichen auf — laut, übermütig. Gesprächsfetzen prallen an den gekachelten Wänden ab, hallen durch die Unterführung. Jeder Ruf, jedes Gelächter klingt bedrohlicher, als es ist. Samstagabend im Aarauer Bahnhof: Züge bringen junge Erwachsene ins Nachtleben, einige bleiben am Bahnhof hängen — bis 22 Uhr. So lange hat der Coop geöffnet, so lange gibt es billigen Alkohol. Danach ist der Bahnhof wie leergefegt, und erste Betrunkene machen sich auf den Heimweg. Solche Szenen wird auch das nächtliche Alkoholverkaufsverbot nicht verhindern, ist sich Meryl Gashi (20) sicher: «Ein gesellschaftliches Problem wie dieses wird dadurch nicht gelöst.» Als Partyorganisatorin und ehemalige

Jugendarbeiterpraktikantin kennt sie die Szene in Aarau. «Wenn Jugendliche etwas wollen, tun sie es auch. Diejenigen, die sich volllaufen lassen wollen, decken sich dann einfach früher mit Alkohol ein. Nicht der Handel ist für die Jugend verantwortlich, sondern die Eltern.»

in aarau fehlt ein angebot für die 16–18-Jährigen Warum sich diese Schattenseiten des Nachtlebens am Bahnhof abspielen, erklärt Schülerin Jeannine Steimer (16) aus Aarau so: «Es fehlen Angebote für uns 16–18-Jährige.» Sie sitzt neben der Sitzverbotstafel und wünscht sich eine Bar mit Billardtisch. Bei Granit Bytyci (20) aus Aarau klingt es gleich: «Es bräuchte mehr Kafis zum Hängen. Irgendwie gehen alle in den Coop, kaufen

dort Alkohol und hängen dann draussen ab. Es bräuchte mehr günstige Orte für uns.» Diese Magnetwirkung des Bahnhofs bestätigt auch Meryl Gashi: «Es bräuchte einen zentralen, günstigen Hängerort für 16–18-Jährige, nicht unbedingt Clubs. Deshalb sind viele am Bahnhof.» Gleich um die Ecke entsteht so ein Treffpunkt für 12–16-Jährige: das «dAp». Von aussen sieht das Gebäude an der Abzweigung Richtung Buchs ziemlich heruntergekommen aus, drinnen strahlen frisch gemalte Wände in Weiss, knalligem Grün und romantischem Rot. Mit Hilfe der beiden Jugendarbeiter renovieren Jugendliche freiwillig mit: Daglar (14) malt Wände und Decken, Jasin (16) hilft Böden verlegen. Bis Ende 2012 teilte sich das «dAp» die

Jugendtreff Cocos in Ehren­ dingen bei Baden: Die dezentrale Jugendarbeit der Stadt Baden bezieht im Unter­ schied zu Aarau auch die Vororts­ gemeinden mit ein.


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 16, 15. April 2013 |

Räume mit dem teilautonomen Treff Wenk — einem Jugendkulturangebot für über 18-Jährige. Aus Spargründen kündigte die Stadt Aarau dem «Wenk» per Ende Jahr. Seither steht die Liegenschaft ausschliesslich dem «dAp» zur Verfügung. Die Mittel für die Neugestaltung sind jedoch beschränkt: «Do it yourself» ist angesagt. Ob sich der Einsatz langfristig lohnt, ist unklar: Im Prinzip könnte jederzeit ein Abrissgesuch kommen.

der Jugendlichen nach Freiräumen und Treffpunkten nicht vollständig auffangen. Eine professionalisierte Zusammenarbeit mit den Aussengemeinden wäre sinnvoll, schliesslich hat Aarau ein grosses Einzugsgebiet. Doch dieser Zusammenschluss auf politischer Ebene ist

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momentan schwierig. Lediglich auf der Basisebene gibts ein informelles Netzwerk: Die Jugendarbeiter der Region tauschen sich regelmässig aus und planen gemeinsame Projekte. Der Mikrokosmos «dAp» zumindest funktioniert. «Hier kommt dann eine

Jugendarbeit: Aarau und Baden im Direktvergleich

trotz hoher polizeipräsenz ist der bahnhof noch immer attraktiv Ein fixer Bestandteil des Aarauer Jugendangebots ist der Flösserplatz, das Jugendkulturhaus an der Aare für junge Erwachsene: Hier können sie selber Partys organisieren. Der «Flösser» ist eine Plattform für junge Veranstalter und junge Künstler. Bei Budgetabsprache und Planung coacht das Flösser-Team, Bar und Securitas stellen auch sie. Die jungen Veranstalter können so mit minimalem finanziellen Risiko erste Erfahrungen sammeln. Aber eben: Es ist kein Ü-16-Treff zum Abhängen, sondern ein Club — insofern keine echte Alternative zum Bahnhof. Der ist trotz hoher Polizeipräsenz noch immer attraktiv. Die regelmässigen Patrouillen, die neu geschaffenen Stellen für die Jugendpolizei und die mobile Jugendarbeit haben die Lage in den letzten zwei Jahren zwar merklich verbessert. Doch die Jugendarbeit kann mit ihren 150 Stellenprozenten das Bedürfnis

Grösse Einzugsgebiet Jugendarbeit (ohne Praktikant und Zivi) Jugendkoordination

Aarau

Baden

Ca. 20 000 Einwohner Ca. 50 000 personen 150 Stellenprozente

Ca. 20 000 Einwohner Ca. 130 000 personen 640 Stellenprozente (nur Stadt Baden, ohne Kinderangebote)

80 Stellenprozente

Jugendkulturhaus (ohne Praktikant und Zivi) Angebote

200 Stellenprozente dAp (Oberstufentreff) Flösserpark (Ü-16-Club)

Kommerzielle Angebote

Mittagstreff (Mittel- und Oberstufenschüler) 5 Jugendtreffs (U-16) Comtainer (mobil) Jobbörse (Oberstufe) Merkker (Ü-16-Treff und -Club) Glasnost, Kiste, lWB, Nordportal

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NR. 16, 15. APRIL 2013 | migros-magazin |

Schischa hin», sagt Daglar und zeigt in die Ecke des roten Kuschelraums. Schliesslich dürfen die Jugendlichen beim Umbau mitbestimmen. «Als Erstes wollten sie eine Stripstange und einen Raucherraum», erinnert sich Jugendarbeiter Christoph Rohrer. Die Anfrage war rasch erledigt, und auch die Schischa bleibt chancenlos. Christoph zu Daglar: «Chasch grad vergässe.» Den letzten Entscheid fällen die Jugendarbeiter — das respektieren die Teenies, schliesslich sind sie gern hier. Jasin will sogar noch den Boden wischen, als die Jugendarbeiter gehen müssen. «Zum Abschliessen machen wir es so: Ich geb dir meinen Schlüssel», sagt Jugendarbeiterin Ramona Härri (30), «und du gibst ihn mir am Montag wieder.» Vertrauen gegen Vertrauen.

das «cocos» in ehrendingen funktioniert reibungslos Auf den Sofas sitzen Mädchen, die Köpfe zusammengesteckt; die Jungen versammeln sich um den Töggelikasten und den Billardtisch, in der dunklen Disco nebenan tanzen die Jüngeren. Ein ganz normaler Jugendtreff — nur ohne Jugendarbeiter. Der «Cocos» in Ehrendingen bei Baden ist freitags selbstverwaltet: 4 der 8 Oberstufenschüler des OKs kaufen ein, betreiben die Bar — Alkohol steht nirgends rum —, schliessen um 23 Uhr, putzen und räumen auf. Dieser reibungslose Ablauf funktioniert dank Jugendarbeit. Bastian Moser (32), einer der verantwortlichen Jugendarbeiter, erklärt: «Vertrauensvorschuss schafft Verantwortlichkeiten. Bei Problemen darf man nicht abklemmen, es kann nicht gleich beim ersten Mal alles klappen. Manchmal muss man 100 Chancen parat haben.» Vertrauen und Geduld — die zwei wichtigsten Attribute bei der Arbeit mit Jugendlichen. Und ab und zu Stichkontrollen. Die Party heute haben Jan-Erik (16) und Jonas (16) mitorganisiert. Gleich zu Beginn stellt Jonas klar: «Das ist keine

Christoph Rohrer (28), Jugend­ arbeiter in Aarau

Daglar Turhan (14) ist Schüler aus Aarau und kommt sehr gerne ins «dAp». Er hat regelmässig bei der Renovation des Raums mitgeholfen.

Party heute, das ist nur Jugendtreff.» Gefühlte 100 Dezibel, volles Haus, fröhliche Stimmung — keine Party? «Nein, bei Party ist viel mehr los hier», so JanErik. «Wie bei der Beachparty letzten Frühling. Da kamen sogar allein aus Baden 50 bis 60 Leute her!» Die Nähe zu Baden veranlasste die Gemeinde Ehrendingen letzten Sommer dazu, die Jugendarbeit zu professionalisieren. «Früher hingen alle beim Kirchenzentrum ab», erzählt Bastian Moser, bis sich im Sommer 2011 Anwohner beklagten: Lärm, Abfall, Alkohol — das Übliche. Auch hier wollten die Jugendlichen einen Ort, an dem sie ungestört sein können. Und dafür kämpften sie: Als die Gemeinde über einen Kredit für den «Cocos» abstimmte, tauchten etwa

Jonas Strüber (16) besucht die Bezirksschule in Ba­ den: «Wir wollen Party machen, also organisieren wir was.» Im Cocos haben sie die Möglichkeit dazu.

15 Jugendliche an der Versammlung auf. «Wir wollten ein Zeichen setzen gegen das Absturzimage der Jugendlichen», sagt Jonas. Es klappte: Seit Sommer 2012 haben sie einen Raum für sich, den sie selbst renovierten und nun teilweise selbst verwalten. Auch wenn Baden und Aarau punkto Standort kaum vergleichbar sind — Badens Jugendarbeit ist einiges weiter. Wegen des Zentrumscharakters der Stadt ist sie auf drei Aussengemeinden ausgedehnt: Ehrendingen, Ennetbaden und Birmenstorf bezahlen der Stadt Baden dafür, dass sie die Jugendarbeit in ihren Gemeinden führt. Dies wirkt möglichen Problemen vielschichtig entgegen. Erstens haben die Jugendlichen in den Gemeinden ein ansprechendes Angebot,

Zeitgemäss: Aufsuchende Jugendarbeit Die «aufsuchende» oder «mobile» Jugendarbeit entspricht einem zeitgemässen Modell: Es reicht heute nicht mehr, den Jungen einen Raum mit Töggelikasten zur Verfügung zu stellen. Die aufsuchende Jugendarbeit ist mobil und geht an die Orte, wo sich die Jugendlichen aufhalten. Dabei haben Jugendarbeiter klar keine repressive Funktion, sondern wollen den Kontakt respektive eine

Beziehung zu den Teenagern herstellen: «Ich bin Gast bei den Jugendlichen. Wenn ich nicht erwünscht bin, gehe ich wieder», erklärt Christoph Rohrer, Jugendarbeiter aus Aarau, das Prinzip. So bekommen die Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter ein Gespür dafür, was im öffentlichen Raum abgeht und welche Bedürfnisse vonseiten der Jugendlichen vorhanden sind.


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rePortage

Meryl Gashi (20) ist selbst Partyorganisatorin und kennt die Szene: «Es braucht einen zentralen Hängerort für junge Erwachsene.»

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Granit Bytyci (20) lebt in Aarau, und ihm fehlen preisgünstige Alternativen zum Treffpunkt am Bahnhof.

sodass es sie nicht nach Baden zieht. Zweitens arbeiten die Jugendarbeiter der Stadt Baden in mehreren Funktionen: Bastian Moser zum Beispiel ist einer der beiden Jugendarbeiter von Ehrendingen, arbeitet beim Mittagstreff in Baden mit und unterstützt im Sommer die mobile Jugendarbeit. Somit kennt er eine Vielzahl der Jugendlichen in der ganzen Region. Durch die Arbeitsfeldervermischung sind die Jugendarbeitenden zudem gut untereinander vernetzt, und es gibt, nebst den offiziellen Treffen, genug inoffizielle Gelegenheiten für Austausch — ein weiteres Plus.

stimmt das angebot, engagieren sich die Jugendlichen gern Ausserdem beginnt Badens Jugendangebot schon bei den Kindern und bietet von da an nahtlos für alle Altersstufen etwas. Sofern der Stadtrat der Weiterführung von Mittelstufenangeboten zustimmt, ist dieses Konzept ab 2014 auch fest verankert. Nach den Mittel- und Oberstufentreffs kommt das «Merkker» für junge Erwachsene. «Gerade Teenager wissen noch nicht, wo sie hingehören», erklärt Adi Erni (22), ehemaliger Kulturgruppenmitarbeiter des «Merkker», «deshalb ist es wichtig, dass unser Angebot breit gefächert ist.» Von Hip-Hop über Indie zu Trance und Mi-

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Jeannine Steimer (16), Schülerin aus Aarau, ist oft mit ihrem Hund Cora am Bahnhof anzutreffen. Sie wünscht sich eine Bar mit Billardtisch.

nimal finden sich alle Musikrichtungen auf dem Monatsprogramm. Doch das «Merkker» ist nicht nur Club, sondern auch Treffpunkt: Sofas, Töggelikasten und gemütliche Ecken laden zum Austausch und gemütlichen Verweilen ein — genau das, was in Aarau fehlt. Auch hier können die Jugendlichen in Kulturgruppen selber Partys organisieren. «Somit ist das ‹Merkker› nebst einem Ausgangsort auch eine Lernstätte für angehende Veranstalter», sagt Adi Erni. Wie der «Cocos», nur fehlen dort noch Mädchen im OK. «Wir haben uns auch schon gefragt, wieso. Vielleicht, weil wirs so gut machen», meint Jan-Erik. «Wir wollen halt Party machen, also organisieren wir was!», ergänzt Jonas. Die zwei vertreten auch die Jugend in der Jugendkoordination — einer Schnittstelle zwischen Politik und Heranwachsenden. Es zeigt sich: Die negativen Seiten des Nachtlebens können auch ohne Repression angegangen werden, denn es gibt durchaus Jugendliche, die Verantwortung übernehmen. In Angebote, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind, investieren sie gerne Energie — jene Energie, die sie sonst vielleicht aufbringen, um Verbote zu umgehen. Texte: Laila Schläfli Bilder: Daniel Winkler

«Ein guter Der Schweizerische Städteverband hat Anfang Jahr einen Bericht zum Thema «Städtisches Nachtleben» herausgegeben. Darin stellt der Verband mögliche Lösungsansätze für die unerwünschten Nebenwirkungen des Nachtlebens, wie Lärm, Littering, Alkoholmissbrauch, und Gewalt, vor. Marcel Guignard, Präsident des Städteverbandes, nimmt dazu Stellung.

Marcel Guignard, wie wurden die Lösungsansätze für die Probleme mit dem Nachtleben entwickelt?

Eine Arbeitsgruppe mit Vertretungen von Exekutiven und Verantwortlichen aus dem Sozial-, Jugend- und Sicherheitsbereich sehr unterschiedlicher


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MensChen

MiGros-MAGAzin | Nr. 16, 15. April 2013 |

Jan-Erik Gimmi (16) geht in die Bezirksschule in Baden. Er organisiert Partys im «Cocos» mit und legt dort auch als DJ auf.

Adi Erni (22) findet es wichtig, dass es das «Merkker» gibt: «Es ist ein Treffpunkt, wo Jugendliche gemeinsam erwachsen werden.»

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Nadia Bachmann (19) ist jedes Wochenende im «Merkker» anzutreffen. Wenn sie nicht hinter der Bar steht, trifft sie ihre Freunde dort.

Mix von Prävention und Repression» Städte sammelte vorhandene Massnah­ men und die Erfahrungen damit. Die Sammlung ist gedacht als Werkzeug­ kasten möglicher Massnahmen, der aber nicht als abschliessend zu ver­ stehen ist. Warum fehlen in Ihrem Ideen-Pool längerfristige Lösungen, wie persönlichkeitsstärkende Massnahmen oder eine Erziehung zum sinnvollen Umgang mit Alkohol?

Langfristige Massnahmen sind ausser­ ordentlich wichtig. Der Städteverband kämpft in verschiedenen Bereichen für solche langfristige Massnahmen — zum Beispiel bei der Frühförderung oder der Auseinandersetzung mit Jugend und Gewalt. Solche Ansätze beziehen sich aber natürlich nicht speziell auf das Nachtleben. Beim Bericht ging es ganz spezifisch um die unerwünschten Ne­ benwirkungen des Nachtlebens. Die Erziehung sollte eigentlich primär zu Hause beginnen. Jugendexperten sind sich einig: Repression und Verbote gegen Alkohol nützen nichts. Einzig ein gelernter, vernünftiger Umgang da-

mit. Trotzdem unterstützt der Schweizerische Städteverband die Totalrevision des Alkoholgesetzes, das ein Alkoholverkaufsverbot von 22 bis 6 Uhr an Tankstellen und Bahnhöfen vorsieht.

Marcel Guignard ist Präsident des Schweizerischen Städteverbandes.

Ich bin der Meinung, nur ein guter Mix verschiedener Massnahmen von Prä­ vention bis Repression nützt etwas. Er­ gänzend zum Alkoholverkaufsverbot in der Nacht sind zum Beispiel Jugendar­ beit, nicht kommerzielle Angebote und kulturelle Anziehungspunkte wichtig.

Wäre es nicht viel sinnvoller, gesetzlich dafür zu kämpfen, dass Alkohol einerseits teurer wird und zweitens die Werbung dafür eingeschränkt wird?

Auch das wären willkommene Möglich­ keiten und sind kein Widerspruch zum Alkoholverkaufsverbot. Höhere Preise für Alcopops haben aber auch dazu geführt, dass Alkohol selber gemischt wird — der Preis ist damit auch kein Wundermittel. Auch hier gilt: Es braucht verschiedene Massnahmen.

Der Schweizerische Städteverbund sagt, er wolle keine Empfehlungen abgeben, weil

funktionierende Massnahmen sehr von der Kultur der einzelnen Städte abhängig sind. Trotzdem unterstützen sie ein nationales nächtliches Alkoholverkaufsverbot?

Dabei geht es um eine Gesetzesrevision, die gesamtschweizerisch wirkt. Diese könnte eine gewisse Hebelwirkung haben. Kleinere Massnahmen müssen individuell auf die betreffenden Städte massgeschneidert sein. Bei der ganzen Diskussion dürfen wir nicht vergessen, dass der Grossteil der Nachtschwärme­ rinnen und Nachtschwärmer friedliche und aufgestellte Leute sind. Nur wegen eines kleinen Teils sind Einschränkun­ gen nötig.

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lesen sie online Schlaflos in Aarau Marcel Guignard ist auch Stadtpräsident von Aarau. Er erläutert online, was in seiner Stadt für die Jugendlichen getan wird.


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MiGros-MAGAzin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

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AUF ein wort | 21

the voiCe kids

«Ich bin laut und bewege mich gern» Sie kam, sang – und qualifizierte sich für die nächste Runde: Chelsea aus Kaiseraugst ist mit acht Jahren die jüngste Kandidatin der neuen Castingshow «The Voice Kids» auf Sat.1. Jetzt will sich die Aargauerin mit karibischen Wurzeln möglichst weit nach vorn singen. Chelsea, wie haben dich deine Gschpänli am Montag nach deinem Fernsehauftritt in der Schule empfangen?

Also, sie sind alle sehr aufgeregt gewesen. Und alle haben gesagt: «Jööööh, ich han di im Fernseh gseh!» Und sie haben sich mega gefreut für mich. Hast du bereits Autogramme gegeben?

(Kichert) Also, ein paar schon.

Wie bist du zum Singen gekommen?

Ich habe schon als ganz kleines Kind immer gesungen, irgendwelche Lieder halt. Und da habe ich halt gedacht, Singen wird jetzt ein Teil meines Lebens.

Ein bisschen schon. Ich war aber auch sehr zufrieden, dass ich auf so einer grossen Bühne singen darf. Und als ich all die Leute gesehen habe, habe ich gedacht: Wow, das ist jetzt ein Traum!

Du singst ja sonst im Kirchenchor …

Nicht im Chor, sondern als Solosängerin, das stand falsch in der Zeitung. Ich singe jeden Sonntag ein neues Lied in unserer Kirche in Basel, der Adonai Worship Center International Church.

Du bist in Berlin mit «Girl on Fire» von Alicia Keys aufgetreten. Warum hast du diesen Song ausgewählt?

Nein, ich singe selber in meinem Zimmer, und die Lieder lerne ich auch ganz allein für mich in meinem Zimmer.

Alicia Keys ist mein ganz grosses Vorbild und «Girl on Fire» ja ihr neustes Lied. Und ich habe einfach gedacht, bei dem Lied kann ich richtig Power geben.

Wer hat dich bei «The Voice Kids» angemeldet?

(Kichert) Ja, schon.

Nimmst du Gesangsunterricht?

Bilder: Richard Hübner/SAT.1, 20 Minuten, Reto Schneider/Zürichsee-Zeitung

Warst du bei deinem Auftritt sehr aufgeregt?

Wir haben ein E-Mail bekommen von Laurie Glory, einer berühmten Sängerin aus Amerika und Freundin meiner Mama. Die hat geschrieben, dass ich unbedingt bei «The Voice Kids» mitmachen soll, weil ich so gut singe. Und da haben mich meine Eltern halt registriert.

MAnn der woChe

Du bist also auch ein «Girl on Fire»? Du hast dir als Coach für die Battles die Eurovisions-Contest-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut ausgewählt. Warum Lena?

Lena ist einfach sehr selbstbewusst und sehr lustig, und sie kann mir gute Tipps geben. Und ich finde sie sehr hübsch.

Kleines Mädchen mit grosser Stimme: Jeder der drei Coaches wollte Chelsea in seinem Team haben. Sie entschied sich für Lena MeyerLandrut.

Du bist ein Barbie-Fan. Hast du deshalb ein Kleid mit rosa Schleife getragen?

Das Kleid habe ich von meiner Oma bekommen. Sie wohnt in New York und schickt mir immer so schöne Kleider. Du gehst in die 3. Klasse. Welche sind deine Lieblingsfächer?

Mathe, Deutsch, Englisch … In Englisch habe ich immer einen Sechser, ich rede zu Hause ja Englisch. Aber eigentlich habe ich überall sehr gute Noten, ausser im textilen Werken, das finde ich nicht so toll. Eigentlich finde ich es sogar überhaupt nicht toll, weil da muss man immer nähen und still sitzen, und ich bin doch laut und bewege mich gern. Du spielst ja auch Tennis. Was willst du denn nun werden, ein Musik- oder ein Tennisstar?

Ich will die erste singende Tennisspielerin werden, an einem Tag ein Konzert geben, am nächsten ein Turnier gewinnen. Ende April gehts für dich bei «The Voice Kids» in die nächste Runde. Wie bereitest du dich auf die Battles vor?

Ich werde auf jeden Fall üben und hoffen, dass ich immer weiterkomme. Jetzt bin ich aber erst einmal froh, dass ich weiter bin. Interview: Almut Berger

FrAU der woChe

Applaus, Applaus

Berühmte Taufpatin

Beim Halt eines Intercitys im Bahnhof Winterthur eskaliert ein Streit zwischem dem Kondukteur und einem Passagier. Der Fahrgast schlägt dem Beamten einen Koffer ins Gesicht. Der Mann fällt bewusstlos zwischen Zug und Perron. Im Zug sitzt auch Student Sebastian Spiegelburg (20) aus Mörschwil SG. Er reagiert sofort, zieht den Verletzten in Sicherheit, hechtet dann dem Angreifer nach und hält ihn fest, bis die Bahnpolizei eintrifft. Die Passagiere applaudieren. Wir auch.

Küsnacht hat ein neues Rettungsschiff, und dieses ein prominentes Gotti: Mit Tina Turner (73) liess bei der Taufe die wohl bekannteste Einwohnerin der Zürichsee-Gemeinde die obligate Champagnerflasche am Schiffsrumpf zerschellen. Dass die Rocklady, die sich sonst an öffentlichen Anlässen sehr rar macht, den Küsnachtern die Ehre gab, erklärt sich wohl damit, dass ihr diese kürzlich das Bürgerrecht erteilt haben. Der Täufling heisst übrigens – Tina!


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UELI STECK

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NR. 16, 15. APRIL 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

SERIE: UELI STECKS HIMALAYA-EXPEDITION Extrembergsteiger Ueli Steck ist zu seiner 16. Himalaya-Expedition abgereist. Das Migros-Magazin beleuchtet die Facetten des Abenteuers. Diese Woche die Ausrüstung und die Ernährung.

Rösti auf 8000 Metern

Der Berner Extrembergsteiger Ueli Steck befindet sich zur Akklimatisierung in der nepalesischen Khumbu-Region auf 3500 Meter über Meer. Für seine bevorstehende Himalaya-Expedition sind Ernährung und vor allem die Ausrüstung entscheidend.

U

eli Steck bringt es auf den Punkt: «In der Vorbereitung für meine Expedition ist jedes Detail wichtig. Du kannst super trainieren, aber wenn die Ausrüstung nicht stimmt, bist du verloren.» Wie kaum ein anderer Höhenbergsteiger ist Steck detailversessen und ein typisch schweizerischer Perfektionist. Zusammen mit seinem Hauptsponsor und Ausrüster Mountain Hardwear achtete er in einer monatelangen Entwicklungsphase darauf, dass seine Materialien «leicht, unkompliziert, lan-

ge haltbar sind und ganz einfach passen». Detailversessen heisst, dass der Ausrüster auf Anregung von Steck hier auf einen Reissverschluss beim Schlafsack verzichtete und dort auf eine Rucksackschnalle. Letztlich ist Ueli Stecks Ausrüstung inklusive Bekleidung, Rucksack, Schlafsack und Zelt 5676 Gramm leicht, während andere Bergsteiger mit über 12 Kilogramm zusätzlichem Gewicht den Gipfel hochklettern. Spezialanfertigungen wie sein ultraleichter Aluminiumpickel sollen dafür sorgen,

Mit dem Selbstauslöser fotografiert: Ueli Steck bei Sonnenuntergang auf dem Mönch.

Ueli Stecks Ausrüstung für den Mount Everest:

ALUMINIUM-PICKEL

«Dieser Aluminium-Pickel ist eine Spezialanfertigung mit einem dünneren Schaft. Ich muss wissen, wie ich mit ihm umgehe, sonst zerbricht er.»

KARBON-STÖCKE

«Die Stöcke aus Karbon sind zusammenlegbar und haben einen Spitz, der gut greift, wie bei einem Langlaufstock.»

KLEINBILDKAMERA

«Besonders schöne Momente fange ich im Bild ein. Wichtig ist, dass ich die Kamera in der Innentasche meiner Jacke trage, sonst wird sie zu kalt und die Elektronik gibt den Geist auf. Die Bilder benötige ich fürmeine Vorträge.»

PRIMALOFT-JACKE

«Meine Primaloft-Jacke ist aus synthetischen Fasern gefertigt. Sie trocknet schnell, ist ultraleicht und gibt trotzdem warm. Eigentlich haben Daunen eine bessere Wärmeleistung. Nur isolieren nasse Daunen nicht mehr.»

HANDSCHUHE

«Über den Handschuhen, die ähnlich wie für Jogger sind, trage ich Spezialhandschuhe aus Daunen.»


Bilder: Marco Zanoni, Daniel Winkler, zvg

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MensChen

MiGros-MAGAzin | Nr. 16, 15. April 2013 |

GetränkeFlAsChe

«In extremer Höhe mag ich ein Pulver mit Mango-Geschmack sowie Coca-Cola am liebsten. Zum Akklimatisieren muss ich bis zu sechs Liter pro Tag trinken. Im Basislager schmelze ich dazu Schnee.»

sChUhe

«Meine Schuhe bestehen aus einem Innen- und einem Aussenschuh. Dieser hat ein Profil aus porösem Gummi mit optimalen Isolationswerten. Zusätzlich montiere ich Stahlsteigeisen, die im Gegensatz zu Aluminium gut greifen.»

overAll

«Ab 8000 Meter ziehe ich diesen Overall aus Daunen über. Er ist rund halb so schwer wie ähnliche Produkte. Meine Ausrüstung inklusive Zelt, Rucksack und Schlafsack wiegt nur 5676 Gramm.»

Uhr

«Diese Uhr misst meinen Puls, hat ein GPS und einen Wecker, damit ich nicht verschlafe … (lacht). In der Akklimatisierungsphase wie jetzt trainiere ich nur im Grundlagenbereich mit einem Maximalpuls von 150.»

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Ueli steCk | 23

GesiChtssChUtz

«Der Gesichtsschutz besteht aus einem Schal aus Powerstretch, der sich nicht so schnell mit Schweiss vollsaugt. Zusätzlich trage ich eine Mütze sowie die Kapuze meinesOveralls.»


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MiGros-MAGAzin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

dass die Besteigung des Mount Everests von Erfolg gekrönt wird. Ein wichtiger Mosaikstein in der optimalen Vorbereitung ist auch die Ernährung. «Essen ist Teil des Trainings», sagt Steck. Fragt man nach, kommt die menschliche Seite des geradlinigen und scheinbar kompromisslosen Athleten zum Vorschein. Ein Glas Wein habe noch nie geschadet, und er schwärmt von einer guten Flasche Chianti sowie vom Gemüse, das er im Steamer in seinem neuen Haus in Ringgenberg BE kocht. «Darin wird es genial — und ein Fisch obendrauf schmeckt wunderbar.» Der Ausnahmebergsteiger kauft Produkte aus der Region und kocht gerne. Die Ernährung auf einer HimalayaExpedition ist nur am Anfang ähnlich wie am Brienzersee. Der Berner Oberländer achtet darauf, sich im Basislager abwechslungsreich zu ernähren. «Ich esse auf 6500 Meter über Meer fast wie zu Hause — am liebsten Pasta mit verschiedenen Saucen oder einen zweijährigen Bergkäse von der Wengeneralp, Brot und Suppe.» Wenn es vom Basislager Richtung Gipfel geht, nimmt er möglichst leichte Esswaren mit. Und trotzdem sagt Ueli Steck: «Auf 8000 Metern bereite ich Fertig-Rösti und Stocki auf dem Gaskocher zu.» Zum Frühstück gibts mit Milchpulver angereichertes Müesli. Den Flüssigkeitshaushalt gleicht er bei der Gipfelbesteigung mit einem Elektrolytdrink aus sowie mit zwei Halbliterflaschen Coca-Cola. Das beruhige den Magen und führe ihm durch Zucker und Koffein Energie zu. Was Ueli Steck in dieser eisigen Kälte missfällt, ist die Notdurft zu verrichten. Für das kleine Geschäft hat er ein Hausmittel: «Backpulver aufgelöst in Flüssigkeit sorgt dafür, dass man weniger schnell urinieren muss.» Im Dezember 2012 liess sich Ueli Steck beim Nestlé-Forschungszentrum in Lausanne auf Herz, Nieren, Puls und Laktatwerte prüfen. Ambitionierte Ausdauerläufer führen das auf einem Laufband durch, Ueli Steck ebenso. Nur hatten die Testleiter sein Laufband mit einer Steigung von 22 Prozent eingestellt und mit einer Gesichtsmaske die maximale Sauerstoffaufnahme gemessen. Christian Belz (38), Schweizer Rekordhalter über 10 000 Meter und heute Verkaufsleiter Schweiz bei der NestléMarke PowerBar in Vevey VD, verrät: «Bereits im Dezember waren seine Werte so gut wie im April 2012, als Ueli kurz vor seiner letztjährigen Abreise zum Mount Everest stand.»

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Aus Schnee wird Wasser, aus Wasser ein Sportlergetränk: Ueli Steck mischt sich seinen Powerdrink.

sChnelle enerGie

Für seine Extremleistungen am Berg greift Ueli Steck zu Nahrungsergänzungen, die für eine schnelle Energiezufuhr sorgen. Kaffee, Vanille, Erdnuss-Caramel, CappuccinoCaramel oder Schokolade gehören zu den liebsten Aromen des Bergsteigers. www.migrosmagazin.ch

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Ueli der Materialentwickler Wärmejacken, Schlafsäcke, Zelte und Rucksäcke: Ueli Steck weiss aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung genau, welche Anforderungen er ans Material hat. Unser Film beleuchtet die Zusammenarbeit mit seinem Ausrüster – ein Austausch, von dem beide Seiten profitieren. Fertigrösti und Stocki reichen aber auch Steck nicht aus. Oder wie Christian Belz es ausdrückt: «Ueli bringt eine Höchstleistung, die am Rande des Menschenmöglichen ist. Entsprechend müssen seine Energiezufuhr und die Einnahme von Ernährung schnell gehen. Er kann am Mount Everest kein Poulet grillieren.» Im Himalaya schluckt Steck als Ernährungszusatz flüssige Gels, die viel

Kohlenhydrate beinhalten, isotonische Getränke, er isst Energieriegel und Gummibonbons mit einem Energiegel als Kern. Wichtig ist nach der Leistung die Erholung. Der Extrembergsteiger reichert ein Pulver mit Schokoladengeschmack an, das über eine erhöhte Protein- und Kohlenhydratkonzentration verfügt, welche die Erholung fördert. Ueli erwähne immer wieder, bei einer Besteigung sei der wichtigste Muskel das Gehirn. Belz, der in der Vorbereitungsphase ab und zu mit Steck trainiert hat, sagt: «Wenn er sich über die eintönige Ernährung aufregt, ist das schlecht, denn das Mentale ist entscheidend.» Nicht nur bei den Pastasaucen sucht der Extrembergsteiger Abwechslung, sondern auch bei den Gels und Riegeln. Am liebsten mag er Aromen wie Kaffee, Cappuccino-Caramel, Vanille, Guetsli, ErdnussCaramel oder Schokolade. Nichts blieb dem Zufall überlassen. Ueli Steck kontaktierte auch den Sport-Ernährungsspezialisten David Bailey, Ex-Betreuer von britischen Olympiateilnehmern und Forscher bei Nestlé. «Ueli gehört zu den ersten Europäern, die bei ihrer Leistung ein im Markt noch nicht erhältliches Püree aus natürlichen Früchten essen werden, das ähnlich wie Babynahrung schmeckt und dank zwei verschiedener Arten von Kohlenhydraten konstanter Energie zuführt», sagt Bailey. Ueli Stecks Projekt sei «eine sehr interessante Geschichte» und der Berner Naturbursche «a smart guy». Text: Reto E. Wild


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interview

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Nr. 16, 15. April 2013 | MiGros-MAGAzin |

Die Befürworterin: Exit-Präsidentin Saskia Frei (56), Anwältin aus Basel. Hat jemand von Ihnen schon mal einen nahen Angehörigen beim Sterben begleitet? Und war Sterbehilfe dabei ein Thema?

Saskia Frei: Mein Vater starb vor 22 Jahren an Krebs. Vom Zeitpunkt der Diagnose bis zum Tod verging nur ein Dreivierteljahr. Er war erst 62, stand noch im Berufsleben, es war nicht einfach für uns. Letzten Oktober starb meine Mutter, nach acht Jahren mit Alzheimer. Ich habe sie durch diese Krankheit begleitet. Sterbehilfe war vor 22 Jahren noch kein Thema, und meiner Mutter fehlte die Urteilsfähigkeit, um von Exit begleitet zu werden. Für mich aber war es eine Bestätigung, dass es richtig ist, bei Exit dabei zu sein, es ist einfach ein beruhigendes Gefühl. Das ist übrigens auch ein Hauptmotiv für die Mitgliedschaft. Rouven Porz: Ich musste mich bisher noch nie so direkt persönlich damit auseinandersetzen. Daniel Büche: Mein Schwiegervater starb vor zwei Jahren, aber ganz plötzlich an einem Herztod in einer Theateraufführung, von daher war eine Sterbebegleitung nicht möglich. Wir haben übrigens viele Patienten in der Klinik, die bei Exit sind und die genau das sagen: Die Mitgliedschaft ist für sie beruhigend — eine Versicherung.

Bild: Keystone

Wie häufig sterben denn Ihre Patienten mit Hilfe von Exit?

Büche: Nicht oft. In den elf Jahren, in denen ich in der Palliative Care arbeite, waren es vier Patienten, von denen ich es weiss, und vielleicht noch zwei, drei, bei denen ich es annehme. Zum Vergleich: Pro Jahr sterben bei uns etwa 200 Menschen. Es befassen sich viel mehr mit Exit, als das Angebot der Suizidbeihilfe tatsächlich beanspruchen. Frei: Für mich ist das ein gutes Zeichen. Exit gibt es ja nun seit über 30 Jahren, und wir haben die Palliativmedizin von

«Die Mitgliedschaft bei Exit ist für viele Patienten beruhigend – eine Versicherung.» Daniel Büche, Palliativmediziner

Anfang an unterstützt. Exit nimmt den Leuten ein bisschen die Angst vor dem Sterbeverlauf, das hören wir oft. Wir erleben auch immer wieder Menschen, die das Rezept für den tödlichen Cocktail schon bekommen haben und damit eigentlich sterben könnten, es aber nicht benutzen. Nur schon dadurch, dass sie wissen, sie könnten, wenn sie wollten, können sie anders loslassen. Porz: Ich finde die Trennung zwischen Palliativmedizin und Sterbehilfe manchmal etwas künstlich: Beides kann die Angst vor dem Sterben lindern.

Der Ethiker: Rouven Porz (40), Vorstandsvorsitzender der Schweizerischen Gesellschaft für Biomedizinische Ethik; der Deutsche lebt seit zehn Jahren in Bern.


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MiGros-MAGAzin | Nr. 16, 15. April 2013 |

Entscheid über Leben und Tod

Sterbehilfe wird immer häufiger genutzt. Aber kann man als Mensch über so etwas Grosses wie den Tod entscheiden? Haben wir überhaupt das Recht, den Zeitpunkt selber zu bestimmen? Ein Streitgespräch zwischen der Exit-Präsidentin, einem Palliativmediziner und einem Ethiker.

Dennoch stehen Sie, Herr Büche, der Sterbehilfe skeptisch gegenüber. Weshalb? Das klingt doch nach einer vernünftigen Sache.

Büche: Wir bewegen uns hier aber auf einem Gebiet, wo man nicht nur über Vernunft reden kann. Ist der Tod etwas Vernünftiges? Meine Skepsis beruht auf mehreren Elementen, allen voran die Frage nach der Urteilsfähigkeit des Sterbewilligen. Kann ich als Mensch über so etwas Grosses wie den Tod wirklich entscheiden, kann ich alle Konsquenzen abschätzen? Ich sage: Nein, das geht nicht. Jeder hat seine Vorstellung, was nach dem Tod kommt, aber niemand weiss es. Und man kann nicht auf den Entscheid zurückkommen, sich das Leben zu nehmen. Ausserdem: Kann der Patient wirklich autonom entscheiden? Er befindet sich in einem Netz von Abhängigkeiten, Freunden, Angehörigen. Sieht er alle Konsequenzen seines Entscheids? Die Frage ist auch, wie viel die Gesell-

schaft mittragen muss — und wie viel man der Ärzteschaft zumuten kann. Frau Frei?

Frei: In der heutigen Zeit, wo wir uns keine religiösen Vorschriften mehr machen lassen müssen, bleibt am Schluss nur der Entscheid des urteilsfähigen Menschen übrig. Wir fällen dauernd Entscheide von enormer Tragweite, im Beruf, beim Partner etc. — einige von denen lassen sich nur schwer rückgängig machen. Das Bundesgericht hat meiner Meinung nach kluge Vorgaben für die Sterbehilfe gemacht: Es hat nicht gesagt, wie schwer die Krankheit sein muss, nur, dass der Mensch urteilsfähig sein muss. Ob er das ist, gilt es im Einzelfall immer genau zu überprüfen. Der Entscheid muss ausserdem autonom, wohlerwogen und dauerhaft sein. Das heisst, man muss sich sehr intensiv damit auseinandersetzen. In unseren Statuten haben wir die Schwere

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Der Kritiker: Daniel Büche (51), Leitender Arzt des Palliativzentrums am Kantonsspital St. Gallen, aus Speicher AR. In einem Palliativ­ zentrum werden Menschen im letz­ ten Krankheits­ stadium medizi­ nisch und psycho­ logisch betreut.

der Krankheit allerdings schon definiert: Entweder ist jemand todkrank, oder er leidet an unerträglichen Schmerzen oder einer unzumutbaren Behinderung. Die letzten beiden sind zugegebenermassen subjektive Kriterien. Herr Porz, haben Sie Vorbehalte gegenüber der Sterbehilfe, wie Exit sie betreibt?

Porz: Ich hoffe, Sie haben hier keinen Ethiker eingeladen, weil Sie sich in diesem sensiblen Bereich eine abschliessende Antwort erhoffen. Mich interessieren die Werte, die hinter den Vorbehalten stehen. Bei Herrn Büche schimmert die Idee einer Heiligkeit des Lebens durch, zudem ein starkes Berufsethos als Mediziner, der ja generell für das Leben handeln soll. Büche: Beides korrekt. Und damit wir uns richtig verstehen: Der Mensch hat ein Recht darauf, Suizid zu begehen, damit habe ich keine Probleme. Aber wenn das plötzlich zu einem Einforderungsrecht wird, ist das eine Bürde, die ich mir als Mediziner nicht auferlegen lasse. Frei: Das kann ich völlig verstehen. Ich kenne einige Ärzte, die bereit sind, Patienten die Urteilsfähigkeit zu bescheinigen, aber sie stellen kein Rezept aus. Büche: Ich will Kolleginnen und Kollegen nicht verurteilen, die das anders handhaben, aber mein Kummer, dass Suizidbeihilfe einforderbar wird, ist gross.

Die demografische Entwicklung dürfte dafür sorgen, dass das Thema aktuell bleibt. Es gibt immer mehr Alte und Kranke.

Frei: Die Schweizer Bevölkerung hat sich in den letzten Jahrzehnten verdoppelt, unsere Mitgliederzahlen wachsen ra-


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«Der seelsorgerische Aspekt bei Exit ist eigentlich viel wichtiger als die Sterbehilfe.» Saskia Frei, Exit-Präsidentin

sant, wir sind jetzt bei etwa 66 000 Personen. Entgegen der medialen Aufmerksamkeit ist die Sterbebegleitung aber eigentlich ein Nebenpunkt unserer Arbeit. Die Leute kommen hauptsächlich wegen der Patientenverfügung und den Beratungen zu uns. Wir führen pro Jahr etwa 2000 Gespräche mit Menschen in schwierigen Situationen. Da betreiben wir Lebenshilfe und manchmal auch Suizidprävention. Porz: Sie ersetzen quasi die Kirche. Früher gingen die Menschen dorthin, um über Probleme zu reden oder über ihre Angst vor dem Sterben, jetzt kommen sie zu Ihnen. Frei: So ist es. Ärzte haben oft keine Zeit mehr für solche Gespräche. Dieser seelsorgerische Aspekt ist eigentlich viel wichtiger als die Sterbehilfe. Interessanterweise kommt der Widerstand gegen die Sterbehilfe ja stark aus kirchlichen und religiösen Kreisen.

Frei: Wenn man ein sehr religiöser Mensch ist, findet man vielleicht, man wolle sein Sterben erdulden, denn danach wirds ja besser. Aber für Nichtreligiöse ist klar: Das Leben ist keine Strafaufgabe Gottes, die man bis zum Schluss aushalten muss. Meine Erfahrung ist, dass jene, die den Schritt wirklich machen, sehr gut informiert sind und eine grosse Abgeklärtheit ausstrahlen. Büche: Ich hoffe eigentlich, dass sich dieses Kirchenbild überlebt hat. Die Wissenschaft hat sich mittlerweile sehr ernsthaft mit Nahtoderlebnissen auseinander gesetzt. Da gibt es Phänomene, die sind nicht einfach zufällig. Menschen beschreiben immer wieder auch Glücksgefühle, Erlebnisse, welche die Kirche vielleicht als Paradies oder Ähn-

liches bezeichnet. Als Palliativmediziner, der schon viele Menschen beim Sterben begleitet hat, stelle ich noch ein anderes Phänomen fest: Häufig kommt vor dem Tod eine Phase, in der die Schmerzen und das Leiden nachlassen, in der die Patienten grosse Glücksgefühle haben, sich selbst und ihrem Umfeld gegenüber. Eine solche Erfahrung hat wahrscheinlich einen Sinn, dies möchte ich den Sterbenden nicht vorenthalten. Zum Beispiel?

Büche: Eine anekdotische Geschichte aus meiner Familie: Meine Ur-Urgrossmutter sagte ganz am Schluss: Jetzt will ich noch ein Bier, und zwar bis oben voll. Man brachte ihr eins, sie fasste hin und sagte, das ist nicht bis oben voll. Man goss nach, sie trank und starb. Vergleichbare Geschichten gibt es immer wieder. Und ich will Menschen nicht bei einer Abkürzung unterstützen, wenn ich weiss, da gibt es Phänomene, die sie erleben könnten und die vielleicht sehr zentral zum Menschsein dazu gehören. Aber machen Ärzte nicht eigentlich dasselbe, wenn sie zu einem bestimmten Zeitpunkt die lebenserhaltenden Massnahmen reduzieren?

Büche: Ich glaube, da wird die Medizin masslos überschätzt. Ziel der Palliativmedizin ist, die Symptome zu lindern, ob damit das Leben des Patienten verlängert wird oder nicht, spielt eine untergeordnete Rolle. Arzneimittel können Patienten auch umbringen, dies geschieht unbeabsichtigt, ist aber eine bekannte Tatsache. Klar gibt es Situationen, in denen wir jemanden mit viel Aufwand am Leben erhalten. Und wenn von ihm dann Signale kommen, dass er genug hat, können wir die Massnahmen reduzieren und tun dies auch. Frei: Aber ich nehme an, wenn eine Patientenverfügung da ist, hilft Ihnen das schon, oder? Man sollte allerdings regelmässig schauen, ob man wirklich immer noch will, was da steht. Je älter wir werden, desto toleranter werden wir auch, was das eigene Leiden betrifft. Büche: Absolut, Patientenverfügungen helfen uns. Und ich sage immer, mit der Steuererklärung sollte man auch die Patientenverfügung nochmals ansehen. Porz: Das klingt jetzt allerdings sehr schweizerisch! (Gelächter)

Saskia Frei, Rouven Porz und Daniel Büche (von links) diskutieren über Leiden und Sterben, die Ver­ antwortung der Ärzte und Wert­ vorstellungen in der Schweiz.

Jährlich sterben etwa 60 000 Menschen in der Schweiz, 2012 hat Exit 350 in den Tod be-

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gleitet, also gerade mal 0,6 Prozent. Das klingt nach wenig, aber vor fünf Jahren waren es erst halb so viel. Ein kleiner Boom also.

Frei: Das relativiert sich ein bisschen, weil die Zahl der Einwohner stark zugenommen hat. Es ist aber schon so, dass rund 75 Prozent der Bevölkerung der Sterbehilfe positiv gegenüber stehen. Porz: Kann man als Ausländer die Dienste von Exit in Anspruch nehmen? Frei: Nur wenn man einen Wohnsitz in der Schweiz hat. Das liegt daran, dass es für uns sehr aufwändig ist, die Abläufe und Standards im Sterbehilfeprozess sicherzustellen. Wir wären personell und finanziell überfordert, diese auch im Ausland zu garantieren. Es gibt ja auch andere Organisationen, die sich um diese Leute kümmern.

«Die Selbstbestimmung ist in der Schweiz ein wichtiger Wert. Auch am Lebensende.» Rouven Porz, Ethiker

Aber nochmals zurück zur Frage: Gibt es einen Boom?

Frei: Wenn, dann deshalb, weil hier so viele Menschen hinter dem Konzept stehen. In Deutschland wäre das übrigens eigentlich genauso, aber sie haben dort nicht die gleichen direktdemokratischen Strukturen, um es durchzusetzen. Porz: Ich glaube auch, dass es damit zu tun hat, dass Sterbehilfe in der Schweiz derart akzeptiert ist. Die Idee der individuellen Entscheidungsfindung ist hier sehr wichtig. Das gilt auch für das Lebensende. Bemerkenswert finde ich, dass man hier offensichtlich glaubt, man könne den Tod regeln und mit einer Exit-Mitgliedschaft die Angst vor dem Sterben im Zaum halten. Das ist doch sehr erstaunlich. Im Grunde ist es ein bisschen wie mit den Versicherungen. Frei: Absolut, es ist wie eine Hausratsversicherung: Jeder hat eine und hofft, dass er sie nie brauchen wird. In Europa geht fast nur die Schweiz so liberal mit dem Thema um. Haben wir hier andere Wertvorstellungen?

Porz: Es gibt Werte, die überall gleich wichtig sind, zum Beispiel will jeder das Beste für seine Kinder. Aber es gibt Länder, wo gewisse Werte wichtiger sind als andere. Mir scheint, dass die Selbstbestimmung in der Schweiz ein sehr wichtiger Wert ist, wichtiger als anderswo.

Gegner befürchten, dass eine Institutionalisierung der Sterbehilfe dazu führt, dass Alte, Kranke und Behinderte unter Druck geraten könnten, der Gesellschaft ihre weitere Anwesenheit gefälligst zu ersparen.

Frei: Ich finde das ein hilfloses Argument. Wie damals als die Fristenlösung debattiert wurde. Da hiess es, es würde zu einem Boom von Abtreibungen kommen, wenn man den Schwangerschaftsabbruch legalisieren würde. Das Gegenteil war der Fall. Es ist ein Angstargument, und ich kenne nicht einen einzigen solchen Fall. Wir erleben viel mehr, dass die Angehörigen versuchen, jemanden davon abzubringen, mit unserer Hilfe zu sterben. Was erleben Sie diesbezüglich, Herr Büche?

Büche: Ich muss gestehen, dass ich diese Angst schon ein bisschen habe. Viele Menschen am Lebensende denken, da habe ich das ganze Leben lang gespart, und all das soll nun fürs Pflegeheim draufgehen? Wäre es nicht besser, jetzt zu gehen? Solche Gespräche führen wir, es gibt Leute, die finden, nein, das bin ich nicht mehr wert. Ob und wie oft sie sich wirklich fürs Sterben entscheiden, darüber habe ich keine Daten. Aber es ist eine gesellschaftliche Frage: Was sind uns ältere Menschen wert? In anderen Kulturen wäre völlig klar, dass ältere Menschen geschützt werden müssen, die haben die Weisheit und das Wissen, die haben den Stamm gross gemacht. Haben Sie je erlebt, dass Angehörige Druck ausgeübt hätten?

Büche: Nein, das nicht. Es ist der Patient selbst, der sich unter Druck setzt. Aber es ist bekannt, dass es einen gewissen Nachahmungseffekt gibt, wenn sich jemand Prominentes mit Exit das Leben nimmt und das publik wird. Warum ist Sterben ein solches Tabu?

Porz: Es hat in unserer Gesellschaft einfach keinen positiven Wert. Frei: Es ist quasi die letzte Niederlage, die man erlebt. Und es betrifft uns alle. Aber gerade für die vielen religiösen Menschen ist es doch nur der Übergang in eine bessere Welt. Den könnte man doch entspannt angehen.

Frei: Die Vorstellung, ich sterbe und sitze dann glücklich auf einer Wolke im Paradies, haben, glaube ich, nur noch ganz wenige Menschen. Viele haben nur sehr diffuse Vorstellungen, wenn überhaupt. Ich persönlich weiss ja auch nicht, ob und wie es weitergeht, aber nur schon die Vorstellung, dass sich dann auf der

anderen Seite alle wieder treffen, ist eine Katastrophe … (allgemeine Heiterkeit) Porz: Sterben bedeutet Kontrollverlust. Und davor haben die meisten einfach Angst. Deshalb macht uns auch die Demenz so nervös. Wir leben in einer Gesellschaft, in der es sehr wichtig ist, das Leben selbst in die Hand zu nehmen und alles im Griff zu haben. Sterbehilfe ist ein Ausdruck davon, diese Kontrolle bis ganz zum Schluss behalten zu wollen.

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Saskia Frei: «Exit ist wie eine Haus­ ratsversicherung: Jeder hat eine und hofft, dass er sie nie brauchen wird.»

Rouven Porz: «Mit der Sterbe­ hilfe will man die Kontrolle über das Leben bis ganz zum Schluss behalten.»

Sie, Herr Büche, sind ja mit Sterben berufsbedingt dauernd konfrontiert. Für Sie ist es kein Tabu, oder?

Büche: Ich bin in der Tat regelmässig mit dem Tod konfrontiert, und dabei kommt man an die Grenzen der Machbarkeit der Medizin. Darin liegt auch die Faszination dieses Berufs. Und natürlich setze ich mich dabei auch mit meiner eigenen Endlichkeit auseinander und habe meine Vorstellungen, aber die verändern sich immer noch ein bisschen. Wie schon gesagt: Sterben ist die letzte Niederlage der Autonomie. Damit will man sich möglichst nicht auseinandersetzen. Das ist wie beim Raucher, der jeden Tag auf dem Zigarettenpäckchen lesen könnte, wie gefährlich das ist, was er macht. Er ignorierts und raucht weiter. Zudem bin ich überzeugt: Würden wir uns alle fünf Minuten mit dem eigenen Tod auseinandersetzen, könnten wir gar nicht leben. Frei: Eine gewisse Verdrängung gehört zum Leben. Interview: Ralf Kaminski, Almut Berger Bilder: Ueli Christoffel

www.migrosmagazin.ch

lesen sie online Trauma nach Sterbehilfe? Eine Studie belegt: Jede vierte person, die einem assistierten Suizid beiwohnte, litt später unter psychischen problemen. Was sagen Frei, porz und Büche dazu?

Daniel Büche: «Häufig kommt vor dem Tod eine Phase, in der die Schmerzen und das Leiden nachlassen, in der die Patienten grosse Glücks­ gefühle haben.»


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MiGros-MAGAzin | Nr. 16, 15. April 2013 |

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der hAUsMAnn

Halb so wild Bänz Friedli über Haushaltund andere Hilfen.

’Tami, schon wieder die Finger am Reisbeutel verbrannt, nachdem ich das Ding mit einer Gabel aus dem kochenden Wasser geklaubt habe und es mir von der Gabel gerutscht ist! Aufreissen geht auch nicht. Zunächst. Dann aber reisst, ratsch!, der ganze Beutel entzwei, das Kochwasser schwappt auf Chromstahl und Kleider, der Reis landet statt in der Schüssel am Boden. Hier ist die Lösung das Problem: Aus Versehen hab ich Reis erwischt, der in Beuteln portioniert ist. «Kein Festkleben mehr am Pfannenrand!», verspricht der Packungstext. Es würden garantiert keine Körner im Winkel zwischen Pfannenboden und -wand hocken bleiben, sondern alles gleichmässig durchgegart. Aber, Himmel, das Problem hatte ich doch gar nie! Angeblich handelt es sich bereits um einen «verbesserten Kochbeutel», der sich dank «kalter Ecke» problemlos anfassen und «leicht aufreissen» lasse. Wetten, dass derjenige, der diesen Werbetext verfasst hat, selber noch nie Reis gekocht hat? Und überhaupt: Habe ich je darum gebeten, man möge Reis entwickeln, dessen Zubereitung nur zehn Minuten dauert? In dieser Zeit ist mein Pouletcurry längst nicht fertig! Ach, es ist wie mit so vielen Neuerungen, auf denen «convenient» steht und die verheissen, sie würden einem das Leben erleichtern: Sie sind nur ärgerlich. Und ich lasse mir ungern Probleme einreden, die ich nicht

reden. Ein Kind ist kein Accessoire, kein Projekt, kein Zeitvertreib. Ein Kind ist ein Kind. Punkt. Es treibt einen manchmal die Wände hoch, dann schickt man es halt kurz zum Verlüften nach draussen. Oder noch besser gehe ich selber raus, um tief Luft zu holen. Danach vertragen wir uns wieder. Wenn die eigenen Kinder nerven, versetzt man sich ohnehin am besten für Sekunden ins Kind in einem selber zurück. Dann nerven sie nicht mehr.

«Ich lasse mir ungern Probleme einreden.» habe. Schon gar nicht, was die Erziehung betrifft. Allenthalben wird problematisiert und psychologisiert; man könnte meinen, Kinder zu haben sei ein einziges Fiasko. Schon im Geburtsvorbereitungskurs werden Mutter- und Vaterschaft als furchtbar schwierig dargestellt, später warnt eine ganze Ratgeberund Kursindustrie vor Gefahren, die in der bösen Gegenwart scheints lauern: Internet! TV-Sucht! Computergames! Energy-Drinks! Zucker! Gewalt! Porno! Alkohol! Konsum! Immerzu wird das Bild einer verzogenen, missratenen Jugend gezeichnet, und immerzu soll ich mich als überforderter «Elternteil» beraten, aus- und weiterbilden und mein Kind schon mal präventiv «abklären» lassen. Wie bin ich jetzt von Reisbeuteln auf die Kindererziehung gekommen? Egal. Ich lasse mir ungern Probleme ein-

Wann hat Ihr Kind Sie das letzte Mal halb stigelisinnig gemacht? Und wann hat es Sie zum letzten Mal zu Tränen gerührt? Wenn Sie beide Fragen mit «gestern» beantworten können, ist gut. Dann brauchen Sie keinen Kurs. So. Und jetzt lege ich das Flugblatt des nächsten Infoabends, der mich bei der ach so schwierigen Erziehung unterstützen will, zum Altpapier. Herrgott noch mal, das Leben mit Kindern ist kein Problem — es ist wunderbar. An einer Taufe, an der wir unlängst waren, sagte die Pfarrerin etwas sehr Schönes. Sie wünschte den Eltern «Liebe, Freude und Gelassenheit». Mehr brauchts nämlich nicht, nur das: Liebe, Freude, Gelassenheit. Wenn ich die jetzt noch im Umgang mit Reisbeuteln entwickeln könnte, die Gelassenheit, dann wäre alles gut. Bänz Friedli live: 17. und 19. April Zürich, «Gessnerallee» (ausverkauft).

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neues aus der migros

Zufrieden mit dem guten Resultat: Migros-Chef Herbert Bolliger (2. von rechts) mit Mitgliedern der MGB-Generaldirektion an der Bilanzmedienkonferenz vom 9. April.

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Nr. 16, 15. April 2013 | migros-magazin |

2012 war ein M besser

Der Migros geht es gut: Umsatz und Gewinn der Detailhändlerin sind letztes Jahr gestiegen. Davon profitieren Kunden und Mitarbeiter gleichermassen.

E

in sichtlich zufriedener Herbert Bolliger trat letzte Woche an der jährlichen Bilanzmedienkonferenz vor die versammelte Journalistenschar. Der Migros-Chef hat allen Grund zur Freude. Der Umsatz der Migros-Gruppe stieg im vergangenen Jahr leicht an auf knapp 25 Milliarden Franken (+0,6% im Vergleich zum Vorjahr). «Wir haben ein erfreuliches Resultat erwirtschaftet, trotz massiver Preisabschläge, anhalten-

dem Einkaufstourismus und einem rückläufigen Umsatz im Reisegeschäft», sagt Herbert Bolliger.

der gewinn wird ins unternehmen investiert Besonders aufhorchen lässt der Gewinn der Migros, der um rund 10 Prozent auf 724 Millionen Franken angewachsen ist, was 2,9 Prozent des Umsatzes entspricht. Da die Migros als Genossenschaft im Gegensatz zu einer Aktiengesellschaft keine Ge-

2012 in Zahlen

Die Migros hat mit 87 461 mitarbeitenden einen Gewinn von 724 millionen Franken erzielt. Gruppenumsatz Detailumsatz Migros Umsatz Genossenschaften Betriebsgewinn (Ebit) reingewinn * Angaben in Millionen Franken; ** Veränderungen gegenüber 2011

2012* 24 999 21 334 14 524 985,6 724,2

Veränderung** +0,6% +1,3% –0,9% +0,7% +9,8%


akTueLL

neues aus der migros | 35

Migros-Geschäftsbericht 2012

Haarausfall … Kraftlose Haare … Brüchige Nägel …

Die Migros publiziert ihren Geschäftsbericht seit einigen Jahren nur noch online – auch der Umwelt zuliebe. Zu finden ist er unter: www.migros.ch/m12 In der aktuellen Ausgabe des Geschäftsberichts geben ausserdem 35 kurze Videos einen Einblick in den Migros-Alltag, etwa in die Produktion von Schoggi-Osterhasen beim Migros-Industriebetrieb Chocolat Frey.

Bild: Walter Bieri/Keystone

Preise von über 2000 artikeln gesenkt Der Umsatz der regionalen Migros-Genossenschaften ist weiterhin leicht rückläufig. Gründe dafür sind der anhaltende Einkaufstourismus und die Preisabschläge, welche die Migros auch dieses Jahr vorgenommen hat. «Wir haben letztes Jahr die Preise von über 2000 Artikeln gesenkt und dafür 204 Millio-

nen eingesetzt», sagt Herbert Bolliger. «Damit haben wir die Preise seit 2009 gesamthaft um über 9 Prozent gesenkt, das entspricht einem Betrag von mehr als 1,5 Milliarden Franken.» Dies sei deutlich mehr als der übrige Schweizer Detailhandel, welcher die Preise im gleichen Zeitraum um knapp 4 Prozent gesenkt hat. Trotz Preissenkungen blieb die Qualität der MigrosProdukte gleich hoch. Mehr noch: Immer mehr dieser Produkte tragen ein Label, wurden also besonders sozialverträglich oder ökologisch hergestellt. Der Umsatz dieser Labelprodukte stieg um 14,3 Prozent. Mit einem Umsatzsprung von 40 Millionen Franken sticht besonders das Bio-Label hervor.

… können durch Biotinmangel auftreten.

hilft, diesen Mangelzustand zu beheben. Die Entstehung gesunder Haare und Nägel

Spezialisierte Hautzellen (Epidermiszellen) in der Haarund vermehren sich durch Zellteilung und schieben sich Nagelmatrix so langsam nach oben . Dabei reifen sie und bilden das faserige Eiweiss Keratin, den Hauptbestandteil der Haare und Nägel. Keratin verleiht Haaren und Nägeln ihre Festigkeit.

So wirkt Biotin

und NagelmatrixBiotin wirkt auf die Vermehrung der Haarzellen , unterstützt die Bildung von Keratin und verbessert die Keratinstruktur.

Positiver ausblick auf das kommende Jahr Mit dem Ausbau des BioSortiments ist die Migros daran, eines der Versprechen von Generation M zu erfüllen. Das Nachhaltigkeitsprogramm wurde vor einem Jahr lanciert und umfasst mittlerweile 43 Versprechen an die Generation von morgen. Zwei Mal jährlich legt die Migros Rechenschaft über die erzielten Fortschritte ab. Dabei vermeldet sie nicht nur ihre Erfolge, sondern legt auch verfehlte Ziele offen (siehe Hintergrundbericht, Seite 8). Für das kommende Jahr rechnet Herbert Bolliger mit einem Umsatzwachstum von 4 bis 5 Prozent. Besonders die Übernahme der deutschen Supermarktkette Tegut durch die Migros Zürich wird sich positiv bemerkbar machen. Text: Andreas Dürrenberger

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winnanteile an Aktionäre ausschütten muss, fliesst ihr Gewinn ins Eigenkapital. Was macht die Migros mit diesem Geld? «Daraus finanzieren wir unsere Investitionen in Läden, Produkte und Unternehmen», erklärt MigrosFinanzchef Jörg Zulauf. Über 7 Milliarden Franken an Investitionen hat die Migros in den letzten fünf Jahren getätigt, damit ist sie eine wichtige Stütze der Schweizer Wirtschaft. Das Geld kann sie dank des hohen Eigenkapitals selbst aufbringen und muss sich kaum Mittel von Dritten wie etwa Banken leihen. «Das macht uns unabhängiger und gibt uns Stabilität und Sicherheit», sagt Zulauf. «Von einer finanziell gesunden Migros profitieren unsere Mitarbeiter und Kunden.» Der Detailhandelsumsatz der Migros ist um 1,3 Prozent gestiegen. Darin enthalten sind nebst den Umsätzen der regionalen Genossenschaften auch jene von Tochterunternehmen wie Globus, Interio und Ex Libris. Besonders zur Umsatzsteigerung beigetragen haben Denner (+1,7%), die Migrol (+6,5%), die Office-World-Gruppe (+2,6%) sowie die Gries-Deco-Gruppe (+25,4%).

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Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.


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neues aus der migros

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Nr. 16, 15. April 2013 | migros-magazin |

Abenteuer unter Wasser: Schüler der Scuola Media im Tessiner Ort Riva San Vitale haben dieses Plakat gezeichnet.

Schüler als Milch-Models: Eine Collage aus dem Schulhaus Quadra der Bündner Gemeinde Cazis.

Milch macht kreativ

Am 20. April ist der Tag der Milch: Rund 1000 Kinder und Jugendliche haben im Rahmen eines Wettbewerbs Werbeplakate für das Schweizer Nationalgetränk gestaltet. Über die Werke kann jetzt online abgestimmt werden.

D

ie Schweizer zählen traditionell zu den grössten Milchtrinkern Europas, und sie bleiben ihrem Nationalgetränk weiterhin treu. So konsumierte 2011 jeder Bewohner unseres Landes durchschnittlich rund 70 Kilo Milch und etwa 9 Kilo Milchgetränke wie Shakes. Hinzu kamen rund 18 Kilo Joghurt, 5 Kilo Butter, 6 Kilo Rahm sowie 21 Kilo Käse und Schmelzkäse. Im EU-Vergleich belegten wir damit einen der Spitzenplätze.

online abstimmen und ein iPad mini gewinnen Kein Wunder also, dass unserem Nationalgetränk ein eigener Tag gewidmet ist. Dieses Jahr fällt der Tag der Milch auf den Samstag, 20. April. Hinter dem Anlass steht Swissmilk, der Verband der Schweizer Milchproduzenten. Rund 1000 Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Schweiz haben im Vorfeld Plakate gestaltet. Die Arbeiten lassen sich nun

Milch statt Spinat: Auf dem Plakat einer neunten Klasse aus Sion wirbt Popeye für das Schweizer Nationalgetränk.

auf der Website von Swissmilk begutachten. Eine Mittelschulklasse aus dem Tessiner Ort Riva San Vitale liess sich beispielsweise zum Bild einer Kuh mit Sauerstoffflasche und Flossen inspirieren. Die Kuh taucht auf den Meeresgrund und findet dort eine Schatztruhe, die Milchflaschen enthält. Real- und Sekundarschüler aus der Bündner Gemeinde Cazis posierten gleich selber als Models für ihr Werbeplakat mit dem Motto: «Milch macht stark.» Beim Betrachten der Arbeiten könnte man auch sagen: «Milch macht kreativ.» Noch bis am 17. April kann auf der Site von Swissmilk über die Plakate abgestimmt werden. Jeder, der am Voting teilnimmt, hat die Chance, bei einer Verlosung einen von zehn iPad mini zu gewinnen. Für alle 1000 Schülerinnen und Schüler gibts am Tag der Milch in Lausanne Ouchy auf dem Place de la Navigation ein rauschendes Fest. Die Bieler Erfolgsband Pegasus, Gewinnerin

eines Swiss Music Awards, wird extra ein Konzert geben. Die drei Schulklassen mit den meisten Online-Stimmen erhalten bei diesem Anlass insgesamt 9000 Franken.

Jungbauern schenken am 20. april gratis milch aus An verschiedenen Orten gibts am 20.April Milchstände, so auch bei Migros-Filialen — etwa vor der Filiale im Dorfzentrum von Köniz BE oder beim Einkaufszentrum Länderpark in Stans NW. An den Ständen schenken Jungbauern gratis Milch und Milchshakes aus. Kinder können ihre Getränke selber mixen und den Shaker-Becher danach mitnehmen. Überall haben Familien zudem die Möglichkeit, an einer grossen Verlosung von Velos im Gesamtwert von 5000 Franken teilzunehmen. Text: Michael West Stimmen Sie ab über die Plakate unter: www.swissmilk.ch/tagdermilch


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neues aus der migros

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Nr. 16, 15. April 2013 | migros-magazin |

Bewährt seit 70 Jahren An ihrer ordentlichen Delegiertenversammlung haben die Delegierten des Migros-Genossenschafts-Bunds (MGB) den Jahresbericht der Verwaltung, die Jahresrechnung und die Verwendung des Gewinns einstimmig genehmigt.

Die Delegierten des MGB beim aktuellen Stimmgang (grosses Bild) und anlässlich der ersten Delegiertenversammlung 1943 am Hauptsitz in Zürich.

A

m Samstag, 26. Juni 1943, präsentierte Gottlieb Duttweiler an der ersten Delegiertenversammlung des MGB die Jahresrechnung und den Geschäftsbericht des abgelaufenen Jahres. Die 50 Teilnehmer wurden eingangs über die Funktion und Arbeitsweise der Versammlung orientiert und nahmen anschliessend beide Traktanden einstimmig ab. Damals schon verglich der Präsident der Versammlung, Adolf Würz, das höchste Gremium der Migros mit der Bundesversammlung. Daran hat sich auch nach 70 Jahren nichts geändert, wie die aktuelle Präsidentin,

Ursula Nold, bei der Eröffnung der mittlerweile 173. Delegiertenversammlung am 6. April bemerkte. Allerdings: «Wir erstarren nicht in Ehrfurcht vor dem Gründer, sondern führen sein Erbe weiter, indem wir zur konstruktiven Weiterentwicklung der Migros beitragen», sagte Nold.

innovativ und bestens gerüstet für die zukunft Konkret lauschten die 111 Delegierten zuerst aufmerksam den Worten von MGB-Präsident Andrea Broggini und Migros-Chef Herbert Bolliger, die das vergangene Geschäftsjahr Revue passieren


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AktUell

MiGros-MAGAzin | Nr. 16, 15. April 2013 |

liessen. Migros-Finanzchef Jörg Zulauf erläuterte anschliessend die Finanzkennzahlen (siehe auch Beitrag ab Seite 34) und leitete über zur Abstimmung: Sowohl der Jahresbericht als auch die Jahresrechnung und die vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns wurden von den Delegierten einstimmig gutgeheissen. Das ebenfalls traktandierte Thema der Corporate Governance (Grundsätze der Unternehmensführung) soll an der kommenden Delegiertenversammlung im Herbst ausführlicher behandelt werden. Ansatzweise spielten die

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neUes AUs der MiGros

MGB-Präsident Andrea Broggini blickt zurück auf das vergangene, erfolgreiche Migros- Geschäftsjahr 2012.

Für Franco Taisch (links) und Alexander Jungmeister von der Uni Luzern sind Genossenschaften innovationsfreudig.

Ursula Nold, Präsidentin der Delegiertenversammlung, verweist auf die Sondermarke der Post zum 125. Geburtstag von Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler.

Grundsätze einer modernen Unternehmensführung in den Referaten der beiden zur Versammlung geladenen professoralen Gäste, Franco Taisch und Alexander Jungmeister von der Universität Luzern,

dann doch eine Rolle: Die beiden Referenten waren sich einig, dass Genossenschaften nicht mehr wie einst eher aus einer Notsituation entstehen, sondern im Gegenteil und zunehmend zu einem Begriff

unternehmerischer Innovation werden.Genossenschaftlich organisierte Unternehmen wie die Migros sind auch deswegen bestens für die Zukunft gerüstet. Text: Daniel Sidler Bilder: Severin Nowacki

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AktUell 40 |

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neUes AUs der MiGros

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Nr. 16, 15. April 2013 | MiGros-MAGAzin |

Martin Luther der Ökonomie Ernst Fehr erhält den GottliebDuttweiler-Preis 2013. Der Professor hat das Menschenbild in der Wirtschaftslehre reformiert und bewiesen, dass wir oft stärker nach Gerechtigkeit als nach Gewinn streben.

Bilder: David Biedert/NZZ events, Keystone, GDi (2)

D

ie Sendung «Eco» des Schweizer Fernsehens nannte ihn «den Mann, der die Ökonomie aus den Angeln hebt». Der 56-jährige Ernst Fehr arbeitet an der Uni Zürich als Professor für Mikroökonomik und experimentelle Wirtschaftsforschung und ist zudem Direktor des Instituts für Volkswirtschaftslehre. Der aus Vorarlberg stammende Forscher hat viele Auszeichnungen erhalten und wird immer wieder als Kandidat für den Nobelpreis gehandelt. Denn Fehr hat die Wirtschaftslehre wie kein anderer Wissenschafter umgekrempelt. Die Ökonomen gingen lange davon aus, dass Menschen primär von Gewinnstreben geleitet werden, dass sie sich in der Regel rational verhalten und systematisch ihren Eigennutz maximieren. Dieses traditionelle Bild des homo oeconomicus hat Fehr widerlegt, indem er viele Experimente durchführte und Brücken zwischen Ökonomie, Psychologie, Neurowissenschaft und Biologie schlug. Fehr hat bewiesen, dass Menschen von vielen verschiedenen Motiven angetrieben werden und dass ihnen Gerechtigkeit nicht selten wichtiger ist als Gewinn. Am 9. April hat Ernst Fehr im Gottlieb-Duttweiler-Institut in Rüschlikon für seine Verdienste den mit 100 000 Franken dotierten Gottlieb-DuttweilerPreis erhalten. Das Migros-Magazin sprach mit ihm über die Auszeichnung und über Transparenz und Gerechtigkeit in der Wirtschaft. Ernst Fehr, Sie haben schon viele Auszeichnungen bekommen. Was bedeutet Ihnen der Gottlieb-Duttweiler-Preis?

Ich freue mich besonders darüber, weil mit diesem Preis nicht wissenschaftliche Verdienste, sondern Beiträge zur Gesellschaft gewürdigt werden. Sehr ge-

Gefeierter Wissenschafter: Ernst Fehr wird immer wieder als Kandidat für den Nobelpreis gehandelt.

ehrt fühle ich mich, wenn ich die Liste der früheren Preisträger betrachte. Zu ihnen gehört zum Beispiel Václav Havel, eine historische Persönlichkeit. Wie beurteilen Sie als Ökonom den MigrosGründer Gottlieb Duttweiler, nach dem die Auszeichnung benannt ist?

Ich bewundere nicht nur seine wirtschaftlichen, sondern vor allem auch seine gesellschaftlichen Verdienste: In einer Zeit extremer Ideologien hat Duttweiler für einen Mittelweg zwi-

schen Sozialismus und Kapitalismus plädiert. Die Geschichte hat ihm hier insoweit recht gegeben, als inzwischen der Sozialismus gescheitert ist, aber auch klar geworden ist, dass eine Marktwirtschaft sozialer Korrekturen bedarf. Ihr eigenes Verdienst besteht unter anderem darin, dass Sie das Menschenbild der Ökonomie stark reformiert haben. Wie würden Sie Ihre Erkenntnisse einem Laien erklären?

Meine Mitarbeiter und ich haben mit Experimenten nachgewiesen, wie hete-


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AktUell

MiGros-MAGAzin | Nr. 16, 15. April 2013 |

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neUes AUs der MiGros | 41

rogen die Motive sind, die das Verhalten der Menschen bestimmen. Wir haben auch gezeigt, wie stark dieses Verhalten von institutionellen Rahmenbedingun­ gen beeinflusst wird. Klar ist, dass Men­ schen nicht nur durch das Streben nach Eigennutz definiert werden.

schern in verschiedenen Kulturkreisen wiederholt. Sogar in vielen einfachen Stammesgesellschaften hat man den Versuch durchgeführt. Immer wieder zeigte sich das Gleiche: Der Wunsch nach Gerechtigkeit veranlasste viele Drittparteien, die Egoisten zu bestrafen.

müsste stattdessen mit wohldosierten Massnahmen für mehr Leistungstrans­ parenz in der Wirtschaft sorgen. Es geht darum, jene Selbstregulierungskräfte zu stärken, die Bonuszahlungen nur dann befürworten, wenn ihnen eine klar nachweisbare Leistung zugrunde liegt.

Welches Ihrer vielen Experimente war besonders aufschlussreich?

In Ihrem Experiment geht es um die Bestrafung von unfairen Gewinnern. Das erinnert an die heftige Debatte über Managerlöhne. Wie konnte es dazu kommen, dass sich die eher konservativen Schweizer gegen die Entlöhnung der Wirtschaftselite auflehnen?

Wie könnten solche Massnahmen denn konkret aussehen?

Zum Beispiel folgender Versuch: Zwi­ schen zwei Testpersonen wird ein Geld­ betrag ausgelost. Der Gewinner wird gefragt, ob er das Geld freiwillig mit der anderen Person teilen will. Manche Ge­ winner entscheiden sich dafür, den gan­ zen Betrag zu behalten … … das würde dem Modell des homo oeconomicus entsprechen, der immer seinen Eigennutz maximiert.

Der Versuch ist damit noch nicht zu Ende. Denn nun kommt eine dritte Test­ person ins Spiel. Sie erhält ebenfalls einen Geldbetrag und wird vor folgende Wahl gestellt: Sie kann entweder alles Geld behalten oder aber einen Teil dafür verwenden, den egoistischen Gewinner zu bestrafen. Die dritte Testperson kann dafür bezahlen, dass dem Gewinner alles Geld oder mindestens ein Teil davon wieder weggenommen wird. Erstaunlich viele Teilnehmer des Experiments ent­ scheiden sich für diese Strafmassnahme. Die Testpersonen opfern also lieber Geld, als eine Ungerechtigkeit hinzunehmen.

Richtig. Was ich besonders interessant finde: Unser Versuch wurde von For­

Ich denke, dass die Schweizer traditio­ nell nichts gegen die ungleiche Vertei­ lung von Reichtum haben. Es stört sie jedoch, wenn Löhne und Leistung scheinbar nichts mehr miteinander zu tun haben. Um ein plakatives Beispiel zu wählen: Kaum jemand empört sich über das Einkommen von Roger Federer, denn jeder kann seine sportlichen Spitzen­ leistungen am Fernsehen verfolgen. Der Riesenbetrag, den Daniel Vasella erhal­ ten sollte, erschien aber vielen Schwei­ zern als unverständlich und unfair.

Daniel Vasella ist ja nur ein Beispiel. Es gibt in der Bevölkerung eine weit verbreitete Ablehnung der hohen Gehälter vieler CEOs. Was müsste getan werden, um diesen Konflikt zu lösen?

Es ist nicht meine Aufgabe als Wissen­ schafter, politische Lösungen vorzu­ schlagen. Ich glaube aber, dass der Staat nun nicht massiv ins Lohngefüge ein­ greifen sollte, das würde die wirtschaft­ liche Entwicklung behindern. Man

Zum Beispiel so: Der Verwaltungsrat eines Konzerns muss bekanntgeben, wie viel der CEO in den nächsten fünf Jahren durchschnittlich pro Jahr verdienen soll. Dieser Ziellohn wird an öffentlich über­ prüfbare Leistungsziele geknüpft. Das würde Leistungstransparenz herstellen. Für die Öffentlichkeit wäre dann klar, dass der Lohn auf Leistung und nicht auf Willkür beruht.

«Menschen werden nicht nur durch das Streben nach Eigennutz definiert.»

Noch eine Frage zum Image der Wirtschaftswissenschaft: Viele Laien kritisieren, dass die Ökonomen die weltweite Finanzkrise nicht vorhergesagt haben. Wie rechtfertigen Sie Ihre Zunft?

Es ist eine völlig überzogene Erwartung, dass Ökonomen exakte Prognosen zur nächsten Wirtschaftskrise geben sollen. Wir können lediglich das wirtschaft­ liche System analysieren und auf Schwachstellen und Fehlfunktionen hinweisen. Wir sind wie Ingenieure, die zum Beispiel davor warnen, dass ein be­ stimmtes Flugzeug mangelhaft konstru­ ierte Flügel hat. Deshalb können wir aber nicht das genaue Datum des nächs­ ten Flugzeugabsturzes vorhersagen. Interview: Michael West

Die Gottlieb-Duttweiler-Preisträger seit 1993 Das politisch unabhängige Gottlieb-Duttweiler-Institut verleiht den Gottlieb-Duttweiler-Preis in unregelmässigen Abständen an Persönlichkeiten, die sich über ihr Fachgebiet hinaus mit hervorragenden Leistungen für die Allgemeinheit verdient gemacht haben. Dies sind die Preisträger der letzten 20 Jahre:

1993: Esther Aufa Ocloo Unternehmerin und Ernährungswissenschafterin aus Ghana. Sie setzte sich für die idee von Mikrokrediten ein und förderte die rolle von Frauen in der afrikanischen Wirtschaft.

1998: Roger Schawinski Schweizer privatradio- und -fernsehpionier. (links im Bild: Jules Kyburz, Vertreter der Gottlieb-und-Adele-DuttweilerStiftung.)

2004: Joschka Fischer von 1998 bis 2005 deutscher Aussenminister. (links im Bild: Gisèle Girgis, damals Mitglied der Generaldirektion des Migros-GenossenschaftsBundes.)

2008: Kofi A. Annan von 1997 bis 2006 UnoGeneralsekretär. (links im Bild: Gisèle Girgis.)

2011: Jimmy Wales Begründer der OnlineEnzyklopädie Wikipedia.


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sCHaUfensTer 44 |

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bio-baUmWolle

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NR. 16, 15. APRIL 2013 | migros-magazin |

Bio-Baumwolle ist gesünder für Mensch und Natur, denn auf den Einsatz von Gentechnologie und Insektiziden wird verzichtet.

Zart zur Babyhaut, gut zur Mutter Natur

Weil Babyhaut sehr sensibel ist, muss sie vor Schadstoffen geschützt werden. Die Migros stellt darum ihr Babywäsche-Basissortiment auf Bio um.

Bilder: Getty Images

B

aumwolle ist die wichtigste natürliche Faser. Beim herkömmlichen Anbau kommen chemisch-synthetische Dünger und Spritzmittel zum Einsatz: Auf nur 2,5 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche weltweit werden 16 Prozent aller Insektizide eingesetzt. Das gefährdet sowohl die Gesundheit der Menschen in den Anbaugebieten als auch die Umwelt. Auf Bio-Baumwolle-Feldern dagegen werden Schädlinge mit natürlichen Pflanzenextrakten bekämpft. So bleiben nicht nur Arbeiterinnen und Arbeiter gesund, auch die Vögel und Marienkäfer

Garantiert aus biologischem Anbau, für ein harmonisches Lebensgefühl im Einklang mit unserer Natur. Der Eco-Standard stellt sicher, dass Biobaumwolle in der Produktion nie mit Schadstoffen in Berührung kommt.

überleben, tragen so als natürliche Feinde dazu bei, Schädlinge ohne Gift zu dezimieren. Die Natur bleibt intakt, die Böden langfristig fruchtbar. Gerade bei Babykleidung sollten die Materialien möglichst natürlich sein. Schadstoffe sind absolut tabu, denn

zarte Babyhaut ist sehr empfindlich. Die Migros stellt darum das BabywäscheBasissortiment — also Produkte mit direktem Hautkontakt — auf Bio-Baumwolle um. Das Bio-Cotton-Label garantiert Kunden Produkte aus kontrolliert biologisch angebauter Baumwolle, die bis aufs Baumwollfeld rückverfolgbar ist. Und alles zu erschwinglichen Preisen. Text: Heidi Bacchilega

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Migros Bio leistet dazu einen wertvollen Beitrag.


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migros-magazin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

schauFensTeR

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MiGros-MAGAzin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

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pAin CrÉAtion | 47

Eine nussige Sache

Die schönsten Abende sind oft die, die von ganz einfachem Essen begleitet werden. Da steht für einmal das Brot im Mittelpunkt.

Die beiden neuen Pain-CréationBrote weisen einen hohen Nussgehalt von 30 Prozent auf, sodass sogar der rezente Käse eine Nebenrolle einnimmt.

Bild: Ruth Küng

K

äseliebhaber wissen: Nüsse und Kerne passen sehr gut zur Käseplatte. Auch die Migros-Bäcker schätzen Brot mit einem hohen Anteil an Nüssen und Kernen als besonderen Genuss. Dadurch sind diese Brote eher kompakt und schwer und eignen sich ideal zum Verzehr zu Käse oder Salat. Bei den beiden neuen Broten der Premiumlinie Pain Création ist der Name Programm: Das Reichhaltige und Das Nussige offenbaren schon beim Anschneiden viele Baum- und Haselnüsse, ganze Kürbiskerne, Sesam und Mandeln.

Die Brote werden mit viel Handarbeit hergestellt, und so sieht jedes ein wenig anders aus. Gemein ist ihnen eine kompakte Krume und der charakteristische Geschmack. Die Migros-Bäcker backen das Brot ganz traditionell mit einem Vorteig. Diese handwerkliche Methode bringt nicht nur den speziellen Geschmack, sie sorgt auch dafür, dass die Brote noch zwei Tage nach dem Kauf frisch sind. Der Frischetest d��rfte allerdings schwerfallen: Die Brote schmecken so fein, dass nach dem Essen nur noch Krümel auf dem Brotbrett sind — übrig bleibt nur der Käse. Text: Claudia Schmidt

Pain Création Das Nussige, 320 g, Fr. 3.90

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FAirtrAde

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Nr. 16, 15. April 2013 | MiGros-MAGAzin |

Genuss mit sozialer Wirkung

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ei es ein exotisches Lassi, ein Schoggistängeli oder eine Tasse Kaffee — solche Genussmomente gönnt man sich immer wieder gerne. Umso mehr, wenn man weiss, dass es den Menschen ganz am Anfang der Produktionskette, in den ärmsten Gegenden der Welt, ebenfalls gut geht. Dafür bürgt das Fairtrade-Label, das von der MaxHavelaar-Stifung (Schweiz) vergeben wird. Alle drei Produkte tragen zudem zusätzlich das Bio-Label. Wer sich also beim Einkauf für Produkte mit dem Fairtrade-MaxHavelaar-Label entscheidet, kann selber aktiv etwas für die Bekämpfung der Armut in Lateinamerika, Afrika und Asien tun. Fairtrade ermöglicht den Pro-

Geniessen & gewinnen Machen Sie mit beim Fairtrade Friday, der neuen Kampagne von Max Havelaar, und laden Sie ein Foto von ihrem Genussmoment mit Migros-Fairtrade-produkten hoch. Jede Woche können Sie einen von vielen Sofortpreisen gewinnen. Diese Woche: 100 Bio-Fairtrade-Napolitaines assortiert. www.fairtradefriday.ch

duzenten einen gerechten Zugang zum Weltmarkt und damit eine Existenzgrundlage. Die Migros war schon von Anfang an Partnerin der 1992 gegründeten Max-Havelaar-Stiftung (Schweiz). Besonders wichtig am ganzen Konzept ist die Fairtrade-Prämie, die den Produzenten in den einzelnen Kooperativen direkt zugutekommt. Sie entscheiden demokratisch, in welche Projekte das Geld fliesst. Grösstenteils sind es Investitionen in die Verbesserung der Produktion und Verarbeitung, aber auch Projekte im Bereich Gesundheitsförderung und Bildung. Dies wirkt sich nicht selten über die Produzentenorganisation hinaus positiv auf die ganze Region aus, wie jüngst eine Studie der Universität des Saarlandes gezeigt hat. 2011 gaben die Schweizer 328,3 Millionen Franken für Fairtrade-Produkte aus. Allein die Migros erzielte hier einen Jahresumsatz von 84 Millionen. 70 MillionenflossendirektzudenProduzenten, davon 5,8 Millionen als Fairtrade-Prämie. Die Migros baut ihr Fairtrade-Sortiment ständig weiter aus. Text: Dora Horvath Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Fairtrade und Bio leisten dazu einen wertvollen Beitrag.

Bilder: Veronika Studer; Max-Havelaar-Stiftung (Schweiz); Beat Neuenschwander, Oro Verde

Schoggi, Lassi, Kaffee – wer Fairtrade-Produkte kauft, tut nicht nur sich etwas Gutes, sondern auch den Produzenten in den Herkunftsländern in Afrika, Lateinamerika und Asien.

Schoggi Der Kakao für die Bio-Fairtrade-Branchli stammt unter anderem aus der Kooperative Acopagro in peru. Mit der Fairtrade-prämie haben die Bauern zentrale Fermentierungs- und Trocknungsanlagen und eine neue lagerhalle finanziert. Zudem bezahlen sie damit professionelle Techniker zur Weiterbildung und Qualitätskontrolle.


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Alle Philadelphia Frischkäse, z.B. Nature, 200 g 2.30 statt 2.90 20% Le Gruyère mittelreif, Bio, per 100 g 1.70 statt 2.15 20% Tomme im 3er-Pack, 3 x 100 g 4.30 statt 5.40 20%

Kopfsalat grün, Schweiz, pro Stück 2.20

Käse in Bedienung: Alpenkräuter, Bio, per 100 g 2.20 statt 2.80

Tomaten Aromatico, Schweiz/Niederlande, Schale à 250 g 2.20 statt 2.95 25%

Käse in Bedienung: Bündner Bergkäse, Bio, per 100 g 2.– statt 2.55

Spargeln weiss, Spanien/Peru, Bund à 1 kg 8.50 statt 9.80 Spargeln weiss Extra, Frankreich, per kg 12.– statt 15.– 20% Peperoni gemischt, Bio, Spanien, abgepackt, per kg 6.90 Basilikum im Topf, Bio, Schweiz, pro Topf 2.90 statt 3.90 25% Melone Galia, Guatemala/Honduras, pro Stück 2.50 statt 3.60 30% Mango, Peru/Brasilien, pro Stück 2.20

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Chämischinken, Bio, Schweiz, per 100 g 3.60 statt 4.55 20% M-Classic Wienerli im 5er-Pack, Schweiz, 5 x 4 Stück, 1 kg 7.90 statt 13.50 40%

Raccard Tradition Maxi Block, per 100 g 1.70 statt 2.15 20%

Alle tiefgekühlten Bio Gemüse, z.B. Rahmspinat, Bio, 500 g 2.85 statt 3.60 20% Pangasiusfilets, Bio, im Duo-Pack, tiefgekühlt, 2 x 300 g 10.05 statt 14.40 30% Mary Jane’s Swiss Chilbi 450 ml*, Mega Star Strawberry 6 Stück*, aha! Vanille oder Kakao 1000 ml* und Fruit Stixxs 12 Stück, z.B. Fruit Stixxs, 12 x 40 ml 20x 3.50 NEU ** Alle M-Classic Glace-Dosen, 2000 ml, z.B. Vanille 4.10 statt 5.90 30% Pizza Margherita, aha!, tiefgekühlt, 285 g 6.20 NEU **

Mozzarella Alfredo Stange, 300 g 2.35 statt 2.95 20%

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BLUMEN & PFLANZEN Tulpen, Bund à 10 Stück 5.90 statt 7.50 Rosenstrauss Safari, Fairtrade, pro Strauss 13.40 statt 16.80 Margeriten-Busch, im 18-cm-Topf, pro Pflanze 7.90 statt 9.80 Phalaenopsis, 2 Rispen, pro Pflanze 14.70 statt 24.50 40%

Alle Jarimba, 7up und 7up H20H! im 6er-Pack, z.B. 7up Regular, 6 x 1,5 Liter 5.85 statt 11.70 50% Gatorade Green Lemon oder Pink Grapefruit, 75 cl 3.20 NEU *,**

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Pangasiusknusperli, hergestellt in der Schweiz mit Pangasius aus Vietnam, Zucht, 900 g 14.70 statt 19.80 25%

BROT UND MILCHPRODUKTE Valflora Halbrahm UHT im DuoPack, 2 x 500 ml 2.85 statt 4.80 40% Alle Fairtrade Molkerei-Produkte, z.B. Mokka Joghurt, Bio, 180 g –.60 statt –.75 20% Coupe Chantilly inkl. Léger im 4er-Pack –.45 günstiger, z.B. Léger Coupe Caramel, 4 x 125 g 2.15 statt 2.60

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NEAR-/NON-FOOD Selina Katzennahrung im 8erund 12er-Pack, Beutel und Schalen z.B. Selina Geflügel, 12 x 100 g 6.70 statt 8.40 20% Max Rinderohren, 135 g 5.70 NEU *,**

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Optigal Poulet ganz, Schweiz, 2 Stück, per kg 6.60 statt 9.50 30%

Optigal Poulet-Minifilet, Schweiz, per 100 g 3.05 statt 3.65

Rosenkuchen, Sélection, 500 g 5.50 statt 6.90 20%

Alle Fairtrade Trockenreis, 1 kg, z.B. Basmatireis 3.– statt 3.75 20%

Alle Garofalo Teigwaren, beim Kauf ab 2 Packungen, jede 1.– günstiger, z.B. Penne Rigate, 500 g 1.50 statt 2.50 *

Schweins-Cordon-bleu, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.85 statt 2.65 30%

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Geranien, «Aus der Region.», pro Pflanze 1.90 statt 3.80 50%

Alle Bio, Fairtrade Tafelschokoladen 100 g, z.B. Crémant 1.50 statt 1.80 15%

Kalbsbraten Schulter, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 3.05 statt 3.85 20%

Anna’s Best Asia im Duo-Pack, z.B. Frühlingsrollen mit Poulet, 2 x 240 g 8.60 statt 10.80 20%

Impatiens Neu-Guinea, pro Pflanze 3.10 statt 3.90

Möckli, Bio, Schweiz, per 100 g 6.– statt 7.50 20%

Hobelfleisch, TerraSuisse, hauchdünn geschnitten, Schweiz, per 100 g 6.30 statt 7.90 20%

Anna’s Best Flammkuchen im Duo-Pack, z.B. Original Elsässer Flammkuchen, 2 x 350 g 8.30 statt 10.40 20%

Gesamtes I am Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Tagescreme für normale Haut, 50 ml 4.85 statt 6.10 20%

Rapelli San Pietro Rohschinken, Schweiz, per 100 g 5.– statt 7.25 30%

Saftschinken geschnitten, im Duo-Pack, Schweiz, 2 x 131 g 6.40 statt 8.– 20%

Fiori, Bio, im 3er-Pack, oder Cappelletti, Bio, im Duo-Pack, z.B. Fiori Ricotta Spinat, 3 x 200 g 9.80 statt 14.70 33%

Alle M-Classic Reis im 1-kg-Beutel, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Carolina Reis 1.60 statt 2.20

Alle Bio, Fairtrade Pralinés, z.B. Rochers au lait, 94 g 6.70 statt 7.90 15% *

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Special Edition Crème Tropical, Mango/Passionsfrucht, 20x 140 g 2.80 NEU *,** Alle Pizzen Casa Giuliana, tiefgekühlt, z.B. Mini Pizze Proscuitto, 9 Stück, 270 g 4.95 NEU **

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Alle Erdbeerpatisserie-Artikel, z.B. Erdbeertorte, 2 Stück, 282 g 4.40 statt 5.50 20% Alle M-Classic, Anna’s Best, American Favorites und Bio Sandwiches und Canapés (ohne tagesfrische Holzofenbrot-Sandwiches), z.B. M-Classic US-Sandwich Schinken/ Käse, 162 g 3.10 statt 3.90 20%

Milette Windeln, Mini bis Large und Pants (ohne Swimpants), gilt für 3 Produkte mit identischem Preis, z.B. Maxi 4+, 3 x 46 Stück 31.90 statt 47.85 3 für 2 ** T-Shirt mit Top, 2-teilig, 100% Bio-Baumwolle, Gr. 134–164 19.– NEU *,**

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Calgon Profitpack, z.B. Tabs, 54 Stück 16.90 statt 20.40 Vanish Produkte im Profit-Pack oder im Duo-Pack, z.B. Oxi Action Pulver Pink im Profit-Pack, 1,5 kg 15.90 statt 23.85 Alle Handy Abwaschmittel im 3er-Pack, z.B. Handy Classic, 3 x 750 ml 4.30 statt 5.40 20% Twist Haushaltpapier in Mehrfachpackungen, z.B. Classic, FSC, 16 Rollen 7.55 statt 12.60 40% Alle Optimum Mottenprodukte, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.80 günstiger, z.B. Mottenschutz, 2 Stück 3.80 statt 4.60 ** Wasserfilterkartuschen Brita Maxtra, M-Classic sowie Cucina & Tavola in Mehrfachpackungen, z.B. Cucina & Tavola Kartuschen Duomax, 3 x 3 Kartuschen 33.– statt 49.50 3 für 2 ** Papeteria Kopierpapier im 3er-Pack, A4, weiss, 80 g/m2, FSC 11.85 statt 23.70 50% Puma Freizeitsocken im 6er-Pack, Unisex, schwarz und weiss, Gr. 35–38/39–42/43–46 17.20 statt 25.80 33% **

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MiGros-MAGAzin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

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Zum Schutz der Bauern und der Umwelt Kaffee ohne schlechtes Gewissen geniessen? Achten Sie auf nachhaltige Labels wie Fairtrade oder Migros Bio. Fairtrade Max Havelaar fördert den gerechten Handel in Entwicklungs- und Schwellenländern mit demokratischen Strukturen, direkteren Handelsbeziehungen, umweltschonendem Anbau und sozialen Arbeitsbedingungen. Die Bauern werden so zu selbstbewussten Partnern auf dem Weltmarkt.

Lassi

Kaffee

Die Guaven für das Fairtrade-Lassi stammen aus der Kooperative Appta in Costa Rica. Mit der Fairtrade-Prämie wurden die sanitären Verhältnisse verbessert und Trinkwassertanks gekauft. Zudem hat man ein Gästehaus für Besucher gebaut. Der Verkauf von Handarbeiten bringt zusätzliche Einkünfte.

Die Arabicabohnen für den Bio-Fairtrade-Kaffee stammen aus Mexiko, Peru und Bolivien. Der Pflücker auf dem Bild profitiert von den Kleinstkrediten, die mit den Fairtrade-Prämien finanziert werden. Mit diesen Darlehen können sie Kleinunternehmen gründen und ihre Familien mit zusätzlichen Einkommen unterstützen.

Bio steht für eine naturnahe, nachhaltige Landwirtschaft. Die Produzenten verzichten auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln und künstlichen Düngern. Die Tiere haben regelmässig Auslauf ins Freie und bekommen Biofutter, das möglichst auf dem eigenen Hof produziert wird. Alle Migros-Bio-Produkte sind unabhängig kontrolliert.


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Ihr Reiseprogramm

Reisedaten 2013

Ihr Reiseprogramm

Reisedaten 2013

1. Tag: Schweiz–Passau. Anreise mit modernem Komfort-Reisebus nach Passau. Einschiffung auf die «MS River Navigator». 2. Tag: Regensburg–Kelheim. Auf einem Rundgang haben Sie am Morgen die Möglichkeit, das historische Regensburg mit der ältesten Steinbrücke Europas zu besichtigen (CHF 25.–). Anschliessend Ausflug zum spektakulären Donaudurchbruch (*). 3. Tag: Kelheim–Nürnberg. Stadtrundfahrt in Nürnberg (*). Die geschichtsträchtige Altstadt ist von einer 5 km langen, fast vollständig erhaltenen Stadtmauer mit 80 Wehrtürmen umgeben. 4. Tag: Bamberg. Rundgang (*). Sie besichtigen den Dom mit dem weltberühmten Bamberger Reiter und sehen die ehemalige Insel «Klein-Venedig». 5. Tag: Würzburg. Die alte Bischofs- und Universitätsstadt liegt inmitten von Weinbergen. Stadtbesichtigung (*). 6. Tag: Miltenberg. Rundgang mit Weinprobe (*). Miltenberg bietet eine wunderschöne Altstadt mit verwinkelten Gassen. 7. Tag: Frankfurt. Auf einer Stadtrundfahrt werden Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der geschäftigen Mainmetropole gezeigt (*). 8. Tag: Strassburg–Schweiz. Ausschiffung. In der elsässischen Hauptstadt Strassburg unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf der Ill (inbegriffen). Rückreise mit modernem KomfortReisebus in die Schweiz zu den Einstiegsorten.

Passau–Strassburg (Route 2) 22.06.–29.06. 06.07.–13.07. Strassburg–Passau (Route 1) 29.06.–06.07. Preise pro Person

1. Tag: Schweiz–Passau. Anreise nach Passau mit modernem Komfort-Reisebus und Einschiffung. Um 17.30 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Wien. Entdecken Sie Wien auf einer Stadtrundfahrt (*). 3. Tag: Budapest. Entdecken Sie das charmante Wien auf einer Stadtrundfahrt (*). 4. Tag: Vukovar. Ab Vukovar haben Sie die Möglichkeit zu einem Ausflug nach Osijek (*). 5. Tag: Belgrad. Besichtigen Sie die in den vergangenen Jahrzehnten stark modernisierte Stadt mit der grössten orthodoxen Kirche des Balkans auf einer Rundfahrt (*). 6. Tag: Passage Eisernes Tor. 7. Tag: Rousse. Entdecken Sie die viertgrösste Stadt Bulgariens mit dem grössten Donauhafen des Landes auf einer Stadtrundfahrt (*). 8. Tag: Donaudelta–Bukarest. Am Morgen passiert die «River Navigator» den Stromkilometer Null der Donau. Nachmittags Bootsfahrt im Donaudelta bis Meile 35 (*). Anschliessend Transfer nach Bukarest mit folkoristischem Abschlussabend. Hotelübernachtung in Bukarest. 9. Tag: Bukarest–Zürich. Die Stadtrundfahrt (inbegriffen) durch das «Paris des Ostens» führt vorbei an der Patriarchie, dem Parlamentsgebäude und dem Freiheitsdenkmal.Transfer zum Flughafen und nachmittags Rückflug in die Schweiz.

Passau–Donaudelta 11.05.–19.05. 01.06.–09.06. Preise pro Person

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Katalog- AktionsPreis Preis 2-Bett-Kab. Odyssey hinten 1650.– 1050.– 2-Bett-Kab. Odyssey Deck 1750.– 1150.– Doppel-Kab. Explorer vorne 1910.– 1310.– 2-Bett-Kab. Explorer Deck 2010.– 1410.– Doppel-Kab. mit frz. Balkon Navigator Deck 2250.– 1650.– Kein Zuschlag für Alleinreisende Kabinen Explorer- / Odyssey Deck! Zuschläge Ausflugspaket mit 6 Ausflügen Königsklasse-Luxusbus

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Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord, Gebühren, Hafentaxen Bootsfahrt auf der Ill in Strassburg Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen

Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen und Getränke Ausflüge und Trinkgelder Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe Abfahrtsorte Route 1 Route 2 ■

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Anreise nach Passau mit Komfort-Reisebus Rückreise inkl. Taxen mit Swiss BukarestZürich Übernachtung in Erstklasshotel in Bukarest und Transfers Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord, Gebühren, Hafentaxen Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen ■

Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen und Getränke Trinkgelder, Ausflüge Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage Sitzplatzreservation Car 1.–3. Reihe Reiseformalitäten, Wissenswertes ■

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MiGros-MAGAzin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

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do it + GArden | 59

Das ABC der Kräuterkunde

Was wäre eine Sauce Bolognaise ohne Rosmarin, ein Tomaten-Mozzarella-Salat ohne Basilikum? Wer seine Kräuter frisch ab Topf pflücken will, findet im Do it + Garden alles, was es dazu braucht.

S

ie verströmen einen aromatischen Duft und verfeinern in der Küche jedes Gericht: Frische Kräuter sind ein wahrer Genuss für die Sinne. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sie anzupflanzen. Wer beim Gärtnern folgende Tipps berücksichtigt, darf schon bald mit einer reichhaltigen Ernte rechnen. Generell gilt: Kräuter sind Sonnenanbeter. Wer eine halbtags von der Sonne beschienene Gartenecke oder Terrasse hat, erfüllt bereits die wichtigste Voraussetzung für den Anbau. Spezielle Erdmischungen für Kräuter versorgen diese mit Nährstoffen, was das Gedeihen fördert. Mittelmeerkräuter wie Thymian oder Rosmarin mögen es karg: beim Pflanzen die Erde mit Sand mischen. Wie die Menschen kennen auch Kräuter Sympathien und Antipathien. Rosmarin fördert Basilikum. Je näher sich die zwei sind, umso besser. Bei Thymian und Majoran ist es umgekehrt: Sind sie Nachbarn, zieht der Majoran meist den Kürzeren. Ist Lavendel in der Nähe von Rosen oder Tomaten, schützt er diese vor Läusen. Auch Töpfe sollten richtig gewählt sein: Bei Kunststoffgefässen muss wegen geringerer Verdunstung weniger gegossen werden. Empfindliche Gewächse wie Estragon oder Basilikum stehen auf Tontöpfe. Im Do it + Garden gibts von Samen und Setzlingen über Dünger und Erde bis hin zu Gefässen alles, was es für den Kräutergarten braucht. Text: Anna Bürgin

Bild: Daniel Aeschlimann

n Bio Garden Gemüse- und Kräuterdünger, 500 ml, Fr. 4.95 n Bio Garden Schneckenkörner, 650 g, Fr. 8.50 in allen Do it + Garden erhältlich

Oregano, Salbei und Co. gehören historisch gesehen zu den ältesten Gartenpflanzen. Ob auf dem Balkon oder im freien Gelände: Auch heute noch erfreuen Kräuter Hobbygärnter und -köche gleichermassen.


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migros-magazin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

Hast du den Dreh raus?

Die Finger sind aufgewärmt, die Twisties laufen rund. Jetzt geht es darum, die besten Tricks zu zeigen. Den kreativsten Twisty-Bändigern winken 9999 Franken.

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Wie kreativ bist du?

Bilder: Nik Hunger

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b dieser Woche nimmt das Sammeln professionelle Formen an: Die Twistybox ist jetzt erhältlich und sorgt damit für Ordnung im Surrli-Wirrwarr. Während die Box selber Platz für alle 48 Twisties bietet, kann der Deckel auch als Spielfeld benutzt werden. So können die Surrlis weiter auf den Wettkampf getrimmt werden. Wer schafft es, einen Kreisel dazu zu bewegen, vom linken Spielfeld über die Mitte bis hin zum rechten zu surren? Schon mal nicht schlecht. Wer aber ein wahrer Champ werden will, braucht noch etwas mehr Kampfgeist. Jetzt geht es darum, die besten Tricks zu filmen oder zu fotografieren und anschliessend auf die Website twistymania.ch zu laden. Ende Mai entscheidet eine Jury, wer den Wettkampf gewinnt. Ob dein Twisty dabei auf dem Geländer vom Eiffelturm tanzt oder durch eine selbst gebastelte Surrlibahn hüpft, ist ganz egal — der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. An den Roadshows, die diese Woche in der ganzen Schweiz beginnen, stehen coole Bahnen zum Üben. Hilf den Twisties auf die Sprünge! Text: Anna Bürgin

das gibt es zu gewinnen

In den zwei Kategorien Foto und Film winken folgende Preise als Guthaben auf ein Migros-Bank-Sparbüchlein: Goldpokal: Fr. 9999.– Silberpokal: Fr. 6666.– Bronzepokal: Fr. 3333.–

das gibt es an den roadshows zu entdecken

n coole Twisty-Bahnen zum Üben n Bastelecke n Fotowand inklusive Andenken zum Nach-Hause-Nehmen n eine Twisty-Tauschbörse

Wann kommt die roadshow in welche migros-Filiale?

Roadshow-Termine unter www.twistymania.ch

Damit du den Überblick über die bunten Galaxiebewohner behältst, gibt es jetzt in allen Migros-Filialen die Twistybox für Fr. 9.80 zu kaufen. Der Boxdeckel dient auch als Spielfeld.

Herkömmliches Kuchen-mit-Puderzucker-Bestäuben war gestern. Heute nimmt man den passenden Twisty dazu. Diese Idee hat am Wettkampf sicher gute Chancen auf einen Gewinn.

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tWistYmania | 61


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MS Johannes Brahmsdddd Elegantes 4-Sterne-Schiff unter deutscher Flagge bietet Platz für bis zu 80 Personen. Alle 40 Aussenkabinen mit Panoramafenstern, DU/WC, Föhn, Telefon, TV, Kühlschrank, Safe und Klimaanlage. Bordausstattung: Restaurant, Panoramasalon mit Bar, Shop grosses Sonnendeck. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

Tag | Destination | Programm/Ausflug 1 Schweiz – Danzig Im ICE bis Berlin. Busfahrt bis Danzig oder Flug. Einschiffung. 2 Danzig – Tolkemit Schifffahrt zum Frischen Haff. Busausflug* Frauenburg mit Besichtigung des Doms inkl. Orgelkonzert und Kopernikus-Museum. 3 Tolkemit – Fahrt über Frisches Haff und Pregel. Stadtrundfahrt* mit BernsteinKönigsberg museum, Dom, Grabmal Kants. Abendkonzert.* 4 Königsberg Busausflug* Ostseebad Rauschen / Kurische Nehrung mit Vogelwarte. 5 Königsberg – Kreuzfahrt über Frisches Haff nach Elbing. Nachmittags BusausElbing flug* nach Marienburg. Stadtrundgang* durch Elbing. 6 Elbing – Danzig Ausflug* Oberländischer Kanal (in Revision). Schifffahrt n. Danzig. 7 Danzig Stadtrundfahrt/-gang* mit Kathedrale von Oliwa und Orgelkonzert. Freier Nachmittag in der schönen Hansestadt. 8 Danzig – Schweiz Ausschiffung. Rückreise per Bus/Bahn oder Flug. * Ausflug im Ausflugspaket (Fr. 325.–) enthalten | Auftragspauschale Fr. 35.– | Gültiger Reisepass erforderlich | Details und Zuschläge siehe www.thurgautravel.ch oder Katalog Abreisedaten 2013 Rabatt 400 18.05. 15.06. 06.07. 10.08. 25.05. 22.06. 20.07. 17.08. 01.06. 29.06. 03.08. 24.08. Preise p.P. in Fr. (vor Rabatt)

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Tag | Destination | Programm/Ausflug 1 Basel – Kehl Individuelle Anreise nach Basel. Einschiffung ab 15.00 Uhr. Um 16.00 Uhr «Leinen los». 2 Baden-Baden – Ab Kehl Busausflug* über die berühmte Schwarzwaldhochstrasse Karlsruhe nach Baden-Baden, Stadtrundgang durch den Kurort. Rückkehr zum Schiff in Karlsruhe, Weiterfahrt in Richtung Köln. 3 Köln Schifffahrt entlang dem «Romantischen Rhein». Stadtrundgang/-fahrt* durch die Domstadt Köln. 4 Dordrecht – Ausflug* zu den Windmühlen von Kinderdijk (UNESCO-WeltkulturerRotterdam be). Stadt- und Hafenrundfahrt* in Rotterdam. 5 Amsterdam Am Vormittag Grachtenfahrt* durch die holländische Metropole. Nachmittags Zeit zur freien Verfügung. Weiterfahrt am Abend. 6 Düsseldorf Schifffahrt bis Düsseldorf. Stadtrundfahrt.* 7 Rüdesheim Fahrt entlang dem «Romantischen Rhein» mit berühmter Loreley. Mit dem Winzerexpress zu Siegfried’s Mechanischem Musikkabinett.* 8 Strasbourg Ab Gambsheim (vor Strasbourg) Ausflug* nach Strasbourg mit informativer Bootsrundfahrt. Abends lädt der Kapitän zum Abschiedsdinner. 9 Basel Nach dem Frühstück Ausschiffung und individuelle Heimreise. * Ausflug im Ausflugspaket (Fr. 255.–) enthalten | Auftragspauschale Fr. 35.– | Details und Zuschläge unter www.thurgautravel.ch oder Katalog Abreisedaten 2013 Rabatt 200 06.09.* 16.10.* 03.08. 24.06. 14.09.* 05.11.* 11.08. 02.07. 22.09.* 13.11.* 19.08. 10.07. 21.08.* 30.09.* 21.11.* 18.07. 29.08.* 08.10.* 26.07. * mit MS Antonio Bellucci leicht geändertes Programm/Preise/Rabatt Preise p.P. in Fr. (vor Rabatt)

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migros-magazin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

sCHaUfensTer

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PriX De beaUTÉ | 63

Ein starkes Pflegetrio

Die Migros führt günstige Kosmetikund Stylingprodukte, die auch die kritische Fachwelt überzeugen.

Bild: Getty Images

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s gibt sie immer wieder: budgetfreundlichen Kosmetikprodukte, die auch ohne grosses Marketing, aufwendiges Design und luxuriöse Inszenierungen begeistern. Einfach, weil sie qualitativ sehr hochwertig sind. Gleich drei Neuheiten aus der Migros wurden im Januar für den renommierten Prix de Beauté nominiert, zusammen mit angesehenen Beautymarken. Die Handcreme von pH Balance macht trockene Hände schnell wieder geschmeidig. Vor allem dank dem Harnstoff Urea, der in der Haut Feuchtigkeit bindet. Die Nachtpflege Zoé Effect PhytoCellTec basiert auf dem zum Patent angemeldeten Traubenstammzellen-Wirkstoff Vitis Vinifera. Das Hightechprodukt gegen Hautalterung stimuliert die Collagenbildung und erhöht die Hautfeuchtigkeit. Empfohlen wird sie für Frauen ab 30. Auch unter den Stylingprodukten ist eines besonders positiv aufgefallen: Der «I am styling dynam!c unbreakable Gel» gibt Haaren 24 Stunden festen Halt. Text: Dora Horvath

Drei Migros-Produkte waren nominiert Zum 16. Mal verlieh im Januar die führende Frauenzeitschrift der Deutschschweiz, «Annabelle», den Prix de Beauté. Die «Anna» ist so etwas wie der Beauty-Oscar für Produktneuheiten in 17 Kategorien. Getestet werden nicht nur Luxusmarken, sondern auch preisgünstige, populäre Produkte. Bewertet werden die 600 Artikel von einer Jury aus Dermatologen, Schönheitschirurgen, Kosmetikfachleuten, Coiffeuren, «Annabelle»Redaktorinnen und -Leserinnen. Nominiert waren auch die drei abgebildeten Migros-Produkte.

Drei MigrosProdukte wurden nominiert für den Prix de Beauté.

n pH Balance Handcreme mit 5% Urea, 100 ml, Fr. 5.80 n Zoé Effect PhytoCellTec Vitis Vinifera Advanced Night Care, 50 ml, Fr. 23.30 n I am styling dynam!c unbreakable Gel, 150 ml, Fr. 4.90


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MiGros-MAGAzin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

sChAUFenster

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potz | 65

Glänzende Leistung

Ein Putzplan für den Takt, Musik für die Stimmung, streifenfreier Glanz und frischer Duft – mit den Allesreinigern von Potz fällt der Frühlingsputz leicht.

D

ie einen putzen, weil es notwendig ist, die anderen, weil sie Freude daran haben. Für beide gilt: Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Erstellen Sie darum einen Putzplan und schreiben auf, was Sie in einem bestimmten Zeitraum erreichen wollen. Räumen Sie alles aus dem Weg, was stören könnte: Stühle, Kabel, Lampen oder Duschmatten. Damit Ihre Putzinitiative erfolgreich sein kann, gehört richtiges «Werkzeug» dazu. Legen Sie sich Lappen, Schwämme und Reinigungsmittel zurecht. So haben Sie immer alles sofort zur Hand. Die beliebten, biologisch gut abbaubaren PotzAllesreiniger mit Schnelltrocknungsformel sorgen für lang anhaltende Sauberkeit ohne mühsames Nachwischen auf allen abwaschbaren Flächen. Zudem verbreiten sie einen frischen Duft in der Wohnung. Während der Boden- und Allzweckreiniger Potz Xpert hartnäckigen und eingetrockneten Schmutz mühelos entfernt, säubert der Potz-Allzweckreiniger die Küche schnell und gründlich. Und die Power-Protect-Formel verzögert die Wiederanschmutzung. Abwischen, Aufnehmen oder Sprühen — für jede Anwendungsart steht das Passende bereit. Legen Sie Ihre Lieblings-CD ein und stellen Sie ein feines Getränk für die Pause kalt. Und schon macht das Putzen gleich doppelt Spass. Text: Heidi Bacchilega Bilder: Jorma Müller; Styling: Carla Camiolo

Die Allzweckreiniger von Potz eignen sich für alle abwaschbaren Flächen wie Böden, Wände, Türen, Küche und Bad.

Potz Allzweckreiniger n 1 for all, 1 l, Fr. 3.90 n 1 for all zum Sprühen, 500 ml, Fr. 3.90 n Xpert Boden- & Allesreiniger, 1 l, Fr. 4.40 n 1 for all Allzwecktücher (64 St.), Fr. 4.50 Aktion bis 22.4.: alle Potz im Duopack Fr. 1.50 günstiger


SCHAUFENSTER 66 |

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FOOD

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GUT & GÜNSTIG

Blätterteig-Pesto-Teilchen

für circa Fr. 7.85

Apéro für 6 Personen ■ Einen ausgewallten Blätterteig à 270 g auf ein Backblech legen. Fr. 1.50 ■ Mit 90 g Pesto genovese bestreichen. 60 g geriebenen Sbrinz auf dem Teig verteilen. Mit Pfeffer würzen. Circa Fr. 3.10 ■ 125 g Ricotta zerkrümeln und mit 65 g Kapern auf dem Pesto verteilen. In Häppchen von circa 4 x 6 cm schneiden. Bei 200 °C circa 15 Minuten backen, bis der Blätterteig aufgegangen und goldbraun ist. Circa Fr. 3.25 TIPP Sie können statt Pesto genovese auch Pesto rosso verwenden. Verfeinern lassen sich die Häppchen mit ein paar Sardellen oder Oliven.

NR. 16, 15. APRIL 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Schnell zubereitet: Blätterteig wird mit Pesto bestrichen. Kapern bringen süss-saure Würze.

Frühlingsbote

Fruchtig schlank

Mit dieser speziellen Konfitüre trumpft man beim nächsten Brunch tüchtig auf: Denn die aussergewöhnliche Mischung aus Erdbeere und weisser Schokolade sorgt für ein interessantes Aroma und lässt Frühlingsgefühle aufkommen. Frühlingskonfitüre Erdbeere/weisse Schokolade*, 345 g, Fr. 2.70

Fruchtwähen sind ein beliebtes Mittagessen. Die Aprikosenwähe von Léger ist dank fettreduzierter Rohstoffe besonders gut für die Linie. Steht doch die Badesaison vor der Tür, und da will man ja eine gute Figur machen. Léger Aprikosenwähe*, 215 g, Fr. 3.40

* nur in grösseren Filialen

Knusprig hell Hello Kids Nun gibts für kleine und grosse Hello-Kitty-Fans die Lieblingsfigürchen im Kühlregal. Die Kätzchen aus Maasdamer Käse sind dank ihres milden Geschmacks bei Kindern sehr beliebt. Hello Kitty Käse, 6 Portionen à 15 g, Fr. 2.80 in grösseren Filialen im Kühlregal

Die feinen Quadrati sind ideal für überraschenden Besuch, den Gluscht zwischendurch oder für unterwegs. Die Kleinbrote sind ungekühlt haltbar und ein Must-have im Vorratsschrank. TerraSuisse Quadrati, Frischback ungekühlt, 5 Stück, 300 g, Fr. 3.20


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sChAUFenster

MiGros-MAGAzin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

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nonFood | 67

rAppenspAlte

Schwerelose Haarpracht Endlich gibt es ein ÖlElixier, das man täglich verwenden kann. Vor dem Waschen aufgetragen, wird strapaziertes Haar intensiv gepflegt und regeneriert. Wenn man das Elixier nach dem Waschen ins handtuchtrockene Haar einmassiert, sorgt die Gliss-Kur für Schutz, Geschmeidigkeit und natürlichen Glanz. Die Haare bleiben leicht und luftig. Gliss-Kur, tägliches Öl-Elixier, 75 ml, Fr. 9.80

Seven alias Jan Dettwyler (34) ist Schweizer Sänger und Songwriter in den Sparten R&B und Soul. Ende 2012 erschien sein Album «The Art is King». Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Mobile Mundpflege

Frischer Duft Zitronengras ist für seine erfrischende, Olivenöl für seine pflegende Wirkung bekannt. Die Bodylotion von Kneipp hat beide natürlichen Inhaltsstoffe, ist frei von Farbstoffen und Konservierungsmitteln. Sie ist ausserdem Natruezertifiziert und entfaltet sich am besten, wenn sie langsam in die Haut einmassiert und so vollständig aufgenommen wird. Kneipp Bodylotion Zitronengras & Olive, 200 ml, Fr. 14.50

Süsse Träume Kuscheln und Träumen sind angesagt. Die neue DamenNachtwäsche von Ellen Amber aus weicher Biobaumwolle ist bequem geschnitten, hat eine gute Passform und kann sich mit dem modernen Paisleymuster auch sehen lassen. Damen-Pyjama*, graublau, Fr. 29.80

Wer oft auswärts isst, hat nicht immer die Möglichkeit, nach den Mahlzeiten die Zähne zu putzen. Hier hilft Power Fresh 2 in 1 Mundspray. So kann man auch unterwegs optimal den zahnschmelzzerstörenden Säuren vorbeugen und mit frischem Atem in die nächste Sitzung gehen. Die Wirkung ist klinisch getestet. Candida Power Fresh 2 in 1 Mundspray*, 15 ml, Fr. 3.50 * nur in grösseren Filialen erhältlich

Mit zwölf bekam ich 50 Franken für den Auftritt als Michael-Jackson-Imitator an einer Hochzeitsparty. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Ich habe eine grosse Kiste mit Fotos, Briefen, all meinen Originaltexten usw. Seit ich Vater bin, sind mir ausserdem die Fotos und Filmchen von meinem Sohn sehr wichtig. Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Ein Grossteil meiner Arbeit findet auf der Bühne statt. Daher ist Kleidung ein wichtiger Teil meines Berufs. Ich gebe gerne Geld dafür aus und teile dieses Hobby auch mit meiner Frau. Wir fliegen oft nach London, um in unserer Lieblingsstadt Kleidung zu entdecken. Was ausser Geld befindet sich in Ihrem Portemonnaie?

Das Übliche wie Kreditkarten, Führerschein, Quittungen, Visitenkärtchen, Fitnessabonnement und solches Zeug. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Vergleichen Sie die Preise! Und der grösste Spartipp heisst: verzichten.

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Sportvereine,Musikvereine und Theatergruppen sollten viel direkter mit der Schule verbunden sein. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Blöde Frage … Liebe natürlich.

Interview: Jeannine Villiger


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ihre region

migros-magazin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

migros aare | 69

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Tastaturschreiben: Schluss mit Vertippen. Und kein Herumstochern mehr mit den Zeigefingern. In wenigen Lektionen lernen Sie, wie Ihre Finger geschmeidig über die Tasten huschen. Wir bringen Ihnen mit effektiven Unterrichtslektionen und einem Online-Tool zum unbeschränkten Üben das 10-Finger-System bei. www.klubschule.ch, Tel. 0844 844 900

aare

In der Ruhe des Hamam liegt die Kraft

Hamam, ein orientalisches Baderitual mit Wärme, Dampf, Peeling und Wasser.

Bereichsleiterin Brigitte herzog vom hamam Baden, verrät, warum viele gäste von weit her anreisen.

M

oderne Räume mit orientalischen Akzenten, einladende Farben, liebevolle Details und eine hochwertige Einrichtung – alles in gedämpftes Licht getaucht. Die preisgekrönte Architektur des Hamam Baden ist einer von vielen Gründen, warum Bereichsleiterin Brigitte Herzog ihren Arbeitsort schätzt. Es ist warm, die Luftfeuchtigkeit hoch und beruhigendes Plätschern rundet die Atmosphäre ab. Und für die Hamam-Gäste ist es die perfekte Umgebung, um abzuschalten und sich zu erholen.

neues erlebnis für sauna-Fans: Das orientalische Baderitual Hamam ist ein orientalisches Baderitual, das durch verschiedene Räume führt. Wärme, Dampf, Peeling, Wasser – der Ablauf des Rundgangs wird vor dem Besuch erklärt, damit die Gäste ihren Wellness-Aufenthalt optimal gestalten können. «Wer gerne in die Sauna geht, ist vom Hamam begeistert», erklärt Brigitte Herzog. Sie liefert gleich einen weiteren Pluspunkt für alle, die sich selbst und andere lieber verhüllt sehen: «Wer möchte, kann das Pestemal-

Handtuch fürs Peeling ablegen. Ansonsten ist das Hamam kein Nacktbereich.» Brigitte Herzog liebt ihre Arbeit, weil sie den Gästen eine entspannte Auszeit bescheren kann und viele glückliche Gesichter verabschiedet. «Unsere Stammgäste kommen nicht nur aus der Umgebung, sondern auch aus Zürich, Basel

und Bern. Ausserdem sind wir mit Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln bestens erreichbar», verrät die Bereichsleiterin. Ihr persönlicher Geheimtipp ist die Rhassoul-Behandlung – eine Wohltat für die Haut. Text: sb

Mehr Infos: www.fitnesspark.ch/baden-hamam.


IHRE REGION 70 |

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MIGROS AARE

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NR. 16, 15. APRIL 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

InterMezzo Dann und wann gerät die orange Welt Ihres Gesellschaftskolumnisten arg ins Wanken, wie kürzlich in einer Skigondel im Eifischtal. Ein Ehepaar sitzt vis-à-vis, schätzungsweise 60, er Deutschschweizer, sie Schriftdeutsch sprechend. Sie greift nach einem Papiertaschentuch, gekauft in der Migros: «Also, ich finde, die Kanten des Taschentuches sind viel zu scharf, da könnte sich jemand bös schneiden, da müsste man bei der Migros reklamieren, unbedingt!» Er ist überhaupt nicht gleicher Meinung, zeigt seiner Frau, dass man sich damit nicht schneiden kann, worauf ein mittlerer Ehekrach losgeht…

Studen in Aktion

Die übergrossen und grünen Sonnenschirme des LeShop in Studen sind unübersehbar.

An der jüngsten Sitzung des Genossenschaftsrats der Migros Aare wurde über das neue Geschäftsmodell des Drive in Studen bei Biel berichtet.

H

auptthema an der letzten Genossenschaftsratssitzung unter Leitung von Präsident Adrian Bhend war ein Vortrag von Christian Wanner, CEO LeShop, zum Geschäftsgang des Drive in Studen bei Biel, einem für die Schweiz vollkommen neuen Geschäftsmodell. In der gleichen Sitzung gab Migros Aare-Geschäftsleiter Beat Zahnd Informationen zum aktuellen Geschäftsgang, Thomas Schmidlin – Leiter Finanzen – präsentierte dem Rat die Jahresrechnung 2012. Zudem wurden in der Kommission für soziale Anliegen Ersatzwahlen durchgeführt (KosA, siehe Box).

Bestellen und abholen bei LeShop geht ganz einfach Über LeShop als erfolgreicher InternetAnbieter braucht man keine grossen Worte zu verlieren. Wohl aber über das

Neue Mitglieder in der KosA n Urs Ammann, Bad Zurzach (erste Amtsperiode)

n Beatrice Ernst, Mülligen (erste Amtsperiode)

n Anita Meier, Untersiggenthal (erste Amtsperiode) Präsidium (neu)

n Regula Stöckli-Papritz, Lüterkofen (zweite Amtsperiode)

neueste Geschäftsmodell in Studen, das Kundinnen und Kunden erlaubt, ihre Waren per Internet zu bestellen und gleichentags auf dem Weg nach Hause fixfertig verpackt mit dem Auto abzuholen. Nimmt man die Ausfahrt Studen, so fährt man in wenigen Augenblicken bei LeShop-Drive vor. «Drive ist ein Weekend- und Feierabendgeschäft», sagte Christian Wanner vor den Rätinnen und Räten. Mehr als die Hälfte der Autofahrenden halten zwischen 16 und 21 Uhr, an Freitagen oder Samstage und generieren die Hälfte des Wochenumsatzes.

Kunden kommen hauptsächlich aus dem Einzugsgebiet Studen Das GeoMarketing-Modell zeigt: DriveKundinnen und Kunden kommen aus dem Einzugsgebiet von Studen, mit einer durchschnittlichen Fahrzeit von neun Minuten. Fast die Hälfte des Umsatzes steuern Frischprodukte bei, bereits 75 Prozent der Kundschaft sind MehrfachKunden, die diese bequeme Art des Einkaufs schätzen. Deren Warenkorbwert steigt denn auch kontinuierlich an, liegt deutlich über 120 Franken und umfasst im Schnitt 30 Produkte. Besonders erfreulich: Das von gewissen Kreisen angesagte Verkehrschaos ist ausgeblieben, «trotz der Tatsache, dass Studen Drive bereits mehr als zehnmal mehr Umsatz als ein Drive-In der Konkurrenz in Zürich macht», wie Christian Wanner mit Augenzwinkern bemerkte. Text: Bo

Der Abhol-Service bei LeShop Drive in Studen ist gratis und schnell: ten ist der Einkauf im Wagen verstaut.


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ihre region

Migros-Magazin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

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Migros aare | 71

Der Lauf für Frauen

Rund 15 000 Sportlerinnen laufen beim 27. Frauenlauf mit. Mit der Migros gratis starten Die Migros verlost 50 Gratis­ startplätze im Gesamtwert von Fr. 3125.–Schreiben Sie Ihren Vor- und Nachnamen mit Adresse auf eine Postkarte und senden Sie diese bis spätestens 19. April an folgende Adresse: Migros Aare, K+K, Gratisstart Frauenlauf, Industriestrasse 20, 3321 Schönbühl. Online-Teilnahme unter www.migrosaare.ch/verlosung. Sollten Sie einen Startplatz gewinnen, werden Sie bis Ende April ein entsprechendes Schreiben erhalten. Viel Glück!

zwischen Lyss und Bern

sponsoring by Frauenlauf Bern, 9. Juni 2013

Rund 15 000 Läufe­ rinnen nehmen am Schweizer Frauenlauf die Stadt Bern unter die Füsse.

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uf die Plätze, fertig, los! Am Sonntag, 9. Juni, fällt der Startschuss für den 27. Frauenlauf in Bern. Gegen 15 000 Sportlerinnen nehmen die wunderschöne Strecke durch die Stadt Bern unter die Füsse. Gestartet wird in folgenden Kategorien: Girls Sprint 500m, Girls Meile 1.6km, 5km Running, 10km Running, 5km (Nordic) Walking und 15km (Nordic) Walking.

Bilder: Ryffel Running, LeShop

auch die Migros ist wieder mit dabei

Nach maximal fünf Minu­

In der Kategorie «I’M fit» offeriert die Migros den ersten 30 angemeldeten Jugendgruppen je 20 Freistarts. Alle, die die Ziellinie passieren, können ihren Zieleinlauf mit dem Migros-Finisherclip nochmals erleben. Am Stand von adidas-Ryffel Running by SportXX können Läuferinnen am Fussanalysegerät mehr über ihren Fuss erfahren und kompetente Laufprofis analysieren die Bilder und beraten die Kun-

dinnen. Im Rahmen von Generation M verspricht die Migros, als Hauptsponsorin bis 2015 jedes Jahr Laufveranstaltungen für über 200 000 Sportler zu ermöglichen. Mehr gibt es auf generation-m.ch. Auch fürs leibliche Wohl ist dank diversen Essständen der Catering Services Migros gesorgt. Auf dem Waisenhausund Bärenplatz laden zudem diverse Aktivitäten zum Verweilen ein.

Kostenlose zumba-Party für alle auf dem Bundesplatz Am 2. Mai von 18.30 bis 20 Uhr findet auf dem Bundesplatz das Warm up für den Frauenlauf statt: eine kostenlose ZumbaParty. Es gibt keine Altersbeschränkung, auch muss man sich nicht anmelden. Spezialangebot 3 für 2: Melden sich drei Frauen für den Frauenlauf während des Zumba-Abends an, bezahlen sie nur zweimal das Startgeld. Jede Warm-upTeilnehmerin erhält eine kostenlose Zumba-Lektion in einem der Fitnesscenter der Migros Aare und es gibt tolle Preise zu gewinnen. Text: jm Alle Infos finden Sie auf www.frauenlauf.ch – Anmeldeschluss ist der 13. Mai (postalisch) und 29. Mai (online). Werden Sie Fan auf Facebook vom Schweizer Frauenlauf Bern und profitieren Sie von weiteren tollen Angeboten.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS AARE, 3321 Schönbühl, Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

MIX | 75

Reproduktion statt Adoption

IT’S A WILD WORLD

Vorsicht vor Taxifahrern und Kofferträgern!

In der Schweiz werden immer weniger Kinder adoptiert, speziell solche aus dem Ausland. Viele Paare setzen lieber auf die Reproduktionsmedizin.

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

D

In verschiedenen Kantonen haben die Frühlingsferien angefangen. Zeit also, sich ein paar goldene Reiseregeln in Erinnerung zu rufen.

Die Kosten für eine Adoption sind hoch

■ Vorsicht vor Taxifahrern in der ganzen

Bilder: Getty Images

ie Zahlen des Bundesamts für Statistik sind deutlich: Gerade noch 509 Kinder wurden 2011 in der Schweiz adoptiert. Das sind dreimal weniger als 1980, damals waren es noch rund 1600 Kinder. «Besonders die Zahl der Auslandadoptionen ist zurückgegangen», sagt Margot Karpf (62), Sozialarbeiterin bei der Schweizerischen Fachstelle für Adoption. Ein Grund sei das Haager Adoptionsübereinkommen von 1993, laut dem Kinder erst ins Ausland zur Adoption freigegeben werden dürfen, wenn im eigenen Land keine geeignete Lösung gefunden wird.

In Ländern wie der Schweiz oder Deutschland gibt es daher mehr adoptionswillige Paare als Kinder. Auch Naturkatastrophen oder Kriegssituationen im Ausland verringern die Zahl der Kinder, die zur Adoption stehen. Und in einigen Ländern werden nur ältere und/oder behinderte Kinder zur Adoption ins Ausland freigegeben. Dies wiederum ist ein Grund für Paare, es sich noch einmal zu überlegen. Viel Durchhaltewillen braucht es aber so oder so, bis Eltern ein Kind aus dem Ausland zu sich nach Hause holen dürfen. «Oft müssen sie dafür Wochen, teils Monate im jeweiligen Land verbringen, bis sie alle Behördengänge durchgemacht haben», weiss Margot Karpf. Das und die Flugtickets verschlingen eine Menge Geld: Eine Auslandadoption kostest schnell einmal zwischen 30 000 und 40 000 Franken. Manche Paare, die bereit sind, so viel Geld für den Kinderwunsch aufzuwenden, versuchen es lieber mit Reproduktionsmedizin. Diese verspricht heute wesentlich mehr Erfolg als noch vor einem Jahrzehnt. Reagenzglas, Eizellen- oder Spermaspende oder eine Leihmutter, nötigenfalls aus dem Aus-

land, verhelfen Paaren oft doch zum eigenenKind.DochtrotzReproduktionsmedizin und steigender Hürden im Ausland: «Es wird auch in Zukunft Adoptionen geben», sagt Margot Karpf. Text: Claudia Weiss www.migrosmagazin.ch

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Neue Hoffnung: Die moderne Medizin verhilft mehr Paaren zum eigenen Kind.

Welt: Nie ins Fahrzeug steigen, ohne den Preis ausgehandelt zu haben, oder sicherstellen, dass der Taxameter eingeschaltet ist. Sonst kostet die zehnminütige Fahrt zum Flughafen plötzlich 40 Euro (so geschehen in Nizza). Den Preis im Voraus vereinbaren gilt ebenso für Aktivitäten wie Elefanten- oder Kamelritte. Touristen, die in islamischen Ländern von Ladenbesitzern zum Tee eingeladen werden, müssen damit rechnen, dass sie zum Kauf von Souvenirs gedrängt werden. Deshalb: lieber freundlich auf die Teeeinladung verzichten. Unbekannte, die am Flughafen beim Koffertragen helfen, erwarten Geld. ■ Wie Restaurants, Bars und Hotels finden? Twisper heisst die neue ReiseApp: Auf der Basis der persönlichen Lieblingsadressen macht die kostenlose App Vorschläge für Städte wie Berlin, New York, Tel Aviv, Rom oder Wien. ■ Gut zu wissen: Der neuste «Beobachter»-Ratgeber heisst «Clever unterwegs» und kostet bei Ex Libris 30.40 Franken. Das Buch zeigt, wie man von der Schweiz aus die besten Angebote findet, was man vor der Abreise klären sollte und was unterwegs wichtig ist. Besonders interessant sind Tipps für preiswerte Unterkünfte sowie 111 Reise-Apps.


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leben

migros-magazin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

5 fragen

Achtlos weggeworfener Abfall kostet die Schweiz jährlich rund 200 Millionen Franken. Politiker fordern griffige Massnahmen. Umweltwissenschafter Ralph Hansmann erklärt, warum Junge mehr littern und was dagegen wirkt.

dass ältere Leute tendenziell vernünftiger mit Abfallentsorgung umgehen.

Ralph Hansmann, wieso lassen Menschen ihren Abfall einfach liegen?

Die Bereitschaft, den Abfall ein paar Meter mitzutragen oder in die Tasche zu stecken, ist sehr klein. Dahinter stecken Bequemlichkeit und Gedankenlosigkeit. Manche Leute haben die arrogante Haltung, der Abfall werde sowieso weggeräumt. Dass dadurch hohe Kosten entstehen, dafür fehlt das Bewusstsein. Vor allem wenn man in der Gruppe unterwegs ist, steht die soziale Interaktion oder Essen und Trinken im Vordergrund, nicht die Abfallentsorgung. Ein Gespräch zu unterbrechen, um den Müll zu entsorgen, braucht Mut.

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Der Schwarze Peter wird vor allem den Jugendlichen zugeschoben. Ist Littering ein Jugendphänomen?

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Abfallberge fallen besonders nach Grossanlässen wie der Street Parade auf.Wo wird denn vermehrt Abfall liegen gelassen?

Ralph Hansmann (43) ist Privatdozent im Departement Umweltwissenschaften an der ETH Zürich und forscht zum Thema Littering.

Es gibt tatsächlich Studien, die das belegen. Das liegt aber vor allem daran, dass Jugendliche im öffentlichen Raum viel präsenter sind. Erwachsene produzieren ihren Abfall mehr im privaten Raum. Meine persönliche Einschätzung ist,

Vor allem in Durchgangszonen wie Bahnhöfen wird gelittert. Auch Aufenthaltsorte wie Parks sind stark betroffen. Am meisten ins Gewicht fallen Gratiszeitungen, Flugblätter, Getränke und Take-away-Verpackungen. Der Alkoholkonsum spielt klar eine Rolle: Alkohol enthemmt und lässt soziale Normen weniger wichtig erscheinen.

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Wird heutzutage mehr gelittert als früher?

Ja, denn heute wird viel mehr in der Öffentlichkeit konsumiert. Früher gab es auch keine Gratiszeitungen. Die Leute essen mehr Take-away, die Zeit ist schnelllebiger geworden. Die Gesellschaft tendiert zum Multitasking: Man ist mehr abgelenkt und hat seine Gedanken nicht mehr bei der Abfallentsorgung. Die allgemeine Norm ist aber im-

mein garTen

Bild: Fotolia

Gemüse aus Nachbars Garten

Gartenexpertin Haia Müller dealt mit den Nachbarn.

Zuerst war es nur eine vage Idee: Meine Nachbarn, begnadete Gemüsegärtner, jedoch mit beschränktem Platz, und ich, mit grosser Wiese und Lust auf Frisches aus dem Garten, wollten zusammenspannen. Realisiert haben wir die Idee in langsamen Schritten. Erst entfernten wir fünf Meter des trennenden Zauns zwischen uns und pflanzten eine Rosenhecke. Später entfernten wir auch noch den Rest des Hags und legten territoriumsübergreifend einen gemeinsamen Blumengarten an. Nach durchwegs gu-

ten Erfahrungen wagen wir die nächste Güterzusammenlegung. Der Deal ist klar: Meine Nachbarn übernehmen den Hauptharst der Arbeit, ich stelle den Boden zur Verfügung und darf als Zins dafür Gemüse ernten. Die Beete haben wir nicht schnurgerade angelegt, sondern in geschweiften, freien Formen. Und jetzt warten wir nur darauf, dass endlich der Frühling nicht mehr länger zögert und wir anpflanzen können. Das heisst: Meine Nachbarn werden pflanzen und ich ihnen dabei ganz entspannt zusehen.

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Littering ist ein Dauerthema: Politiker fordern ein nationales Littering-Verbot. In vielen Gemeinden werden bereits Bussen ausgesprochen (www.blick. ch vom 21. März).

«Entsorgen braucht Mut» 1

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mer noch: «Littering gehört sich nicht» und die grosse Mehrheit hält sich daran. Was das Wegwerfen von Zigarettenstummeln angeht, ist das Bewusstsein stärker geworden. Die LitteringDiskussion hat das schlechte Gewissen bei den Rauchern erhöht.

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Welche Massnahmen helfen gegen Abfallsünder? Bringen Bussen etwas?

Es ist wichtig, mehr Recyclingmöglichkeiten anzubieten, denn die Leute wollen tatsächlich recyclen. Auch grossflächige Kampagnen bringen etwas, oder der Abfallunterricht an Schulen. All dies sensibilisiert für das Problem. Ich bin kein Freund von Bussgeldern, aber natürlich kann die Androhung einer Busse zumindest das Unrechtsbewusstsein verstärken. Hier stellt sich die Frage, wie gerecht die Bussen wirklich verteilt werden können. Wichtig ist auch, oft sauberzumachen. Denn wo es bereits verschmutzt ist, da littern die Leute mehr. Sie fühlen sich dann weniger schuldig. Interview: Silja Kornacher


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leben

migros-magazin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

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Lotti ist bald wieder die Alte

Bei der Malaienbärin Lotti ist ein Eckzahn abgebrochen. Mit einer Operation verhindert Zoo-Doktor Christian Wenker einen Abszess.

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Zolli-Tierarzt Christian Wenker (45) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Bilder: Zoo Basel

Eigentlich heisst die aus dem Zoo Frankfurt stammende Malaienbärin Lotynka. Im Zolli nennen sie aber alle nur Lotti. Bei einer Routinekontrolle entdeckten wir bei Lotti einen abgebrochenen Eckzahn im Unterkiefer. Die Zahnhöhle wurde dadurch eröffnet, es entstand eine chronische Infektion, die sich zu einem schmerzhaften Zahnwurzelabszess zu entwickeln drohte. Malaienbären leben in den tropischen Tieflandregenwäldern Südostasiens. Sie sind ausgezeichnete Kletterer, die mit ihren Krallen Früchte schälen und Nüsse knacken. Dazu stehen bei den AllesfressernBlätter,Knospen,Insekten,Vogeleier, Honig und kleine Wirbeltiere auf dem Speiseplan. Mit ihren 27 Jahren ist Lotti bereits im hohen Bärenalter, bei der zur Zahnbehandlung notwendigen Vollnarkose ist bei der Seniorin also Vorsicht geboten. Tierzahnarzt Stefan Grundmann führt die Operation durch. Anhand eines Röntgenbilds entscheiden wir, dass der Zahn erhalten werden kann, also nicht gezogen werden muss. Sofort macht sich Stefan Grundmann ans Werk: Im offenen Maul des schlafenden Bären hat er endlich mal so richtig Platz zum Arbeiten. Mit Bohrern und Feilen säubert er die Zahnhöhle und bereitet sie für die

Lotti im Röntgenzimmer: Ein Kunststoffröhrchen hält das Maul der Malaienbärin während der radiologischen Untersuchung offen.

Füllung vor. Lottis Eckzahn wird zwar nicht mehr so eindrücklich wie früher, erhält aber eine moderne und ästhetisch ansprechende Füllung, natürlich ohne Amalgam.WirZootierärzteführengleichzeitig einen Gesundheitscheck durch und nehmen eine Blutprobe. Bei der letzten Blutentnahme waren die Leberwerte von Lotti leicht erhöht. Deshalb führt die Tierradiologin Renate Vögtli

TriCK 77 Das Migros-Magazin präsentiert jede Woche eine Auswahl der besten Hörertipps von Radio SRF.

Wenn der Reissverschluss hakt Zuerst ist zu überprüfen, ob ein mechanisches Problem vorliegt. Ist die Mechanik in Ordnung, kann die Lauffähigkeit mithilfe günstiger Rechaudkerzen verbessert werden. Billige Kerzen sind aus Paraffin, einem sehr guten Gleitmittel. Den Wachsteil der Kerze ein paar Mal über den geschlossenen Reissverschluss ziehen. Danach den Reisverschluss öffnen und

schliessen, sodass sich das Paraffin gut verteilt. Dieser Trick funktioniert am besten bei Reissverschlüssen aus Metall. SRF-Hörer empfehlen auch andere Gleitmittel: Seife, Vaseline, Silikon- und Ölsprays oder der Abrieb eines Bleistifts. Vorsicht bei der Anwendung aller Tricks: Fleckengefahr!

Trick 77 im Radio: jeden Freitag um 11.20 Uhr auf SRF Musikwelle und am Samstag um 11.10 Uhr auf Radio SRF 1. Trick-77-Taschenbücher Teil 1 & 2 erhältlich bei: www.exlibris.ch, www.srfshop.ch

gleichzeitig eine Ultraschalluntersuchung durch. Alte Bären neigen zu Tumoren im Bereich der Leber und der Gallengänge. Doch Renate Vögtli kann bald Entwarnung geben: Bei Lotti ist alles okay. Die Malaienbärin erholt sich schnell von dem Eingriff, und Tierpfleger Marc Brandenberger meldet: Lotti ist wieder die Alte!

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lters- und Pflegeheim Herrenbergli in Zürich. Das Zuhause von Annemarie Stalder. Die zierliche 89-Jährige sitzt in ihrem Stuhl am Fenster und schaut hinaus auf die Baustelle. Es ist 14.30 Uhr, und Annemarie Stalder wartet auf den Besuch ihrer Treuhandkraft. Sie nutzt das Angebot der Pro Senectute Kanton Zürich seit rund neun Jahren. Annemarie Stalder geht es gesundheitlich gut, nur die Augen machen nicht mehr so richtig mit. Lesen und Schreiben, selbst das Unterschreiben von Dokumenten, wollen nicht mehr problemlos klappen. «Früher hat mein Mann die Geldangelegenheiten geregelt», erzählt sie. Sie selbst könne sich nicht mehr um diese Dinge kümmern. Umso glücklicher ist sie, dass sie Helen Koller (75) hat. Seit viereinhalb Jahren kennen sich die beiden nun schon. Es klopft an der Tür Helen Koller betritt das Zimmer, begrüsst Annemarie Stalder und setzt sich an den kleinen Tisch. «So, wie geht es Ihnen?» Nach einem kurzen Schwatz machen sie sich an die Arbeit. Helen Koller liest ihrer Kundin einen Brief der Krankenkasse vor, erklärt ihr, was sich verändert hat und informiert sie über offene Rechnungen, die zu begleichen sind. «Wir machen das immer so: Ich informiere Annemarie Stalder und nehme anschliessend die Rechnungen mit nach

Hause.» Die Zahlungen erledigt Helen Koller mit dem Computer. «Das ist ja so einfach, auch die Steuererklärung ist im Handumdrehen ausgefüllt.» Früher sammelte Annemarie Stalder ihre Post selber, aber heute übernimmt diese Aufgabe das Altersheim. Helen Koller holt dann die Post bei ihren Besuchen ab. «Das ist für alle Beteiligten die beste und einfachste Lösung», sagt sie. Helen Koller hat sichtlich Spass an der Tätigkeit. «Ich arbeite gerne mit Zahlen und kann dabei anderen Menschen helfen.» Früher kümmerte sie sich um die Buchhaltung einer Kinderkrippe und um jene ihres Mannes, der ein Geschäft betrieb.

geld ist Vertrauenssache – vor allem bei Älteren Pro Senectute sucht laufend Freiwillige, die ältere Menschen beim Ausfüllen von Formularen, Aufsetzen von Briefen, bei der Erledigung der monatlichen Zahlungen und beim Ausfüllen der Steuererklärung unterstützen. Die Freiwilligen besuchen ihre Kunden circa ein bis zwei Mal pro Monat. «Spezialkenntnisse sind nicht unbedingt notwendig, aber Vertrautheit mit Administration», sagt Ursina Iselin, Teamleiterin Treuhanddienst von Pro Senectute Kanton Zürich und fügt hinzu: «Eine gewisse Affinität zu Zahlen ist Voraussetzung.» Wichtig sind

auch Geduld und Kontaktfreudigkeit sowie Organisationstalent. Vor sechs Jahren hatte Helen Koller ein Inserat gesehen, mit dem Pro Senectute Kanton Zürich nach Freiwilligen suchte. «Ich finde die Arbeit wunderbar und Annemarie Stalder bedankt sich jedes Mal ganz herzlich für meine Hilfe», erzählt die Freiwillige. Sie spüre, dass sie geschätzt werde. «Die Tätigkeit gibt mir Befriedigung.» Die pensionierten Freiwilligen werden sorgfältig auf ihre Aufgaben vorbereitet und laufend begleitet. Zudem finden regelmässige Treffen statt, bei denen sie sich mit anderen Freiwilligen austauschen können. Auch das Thema Tod wird bei diesen Treffen besprochen. Helen Koller ist sich bewusst, dass Fingerspitzengefühl gefragt ist. «Darf ich in der Schublade nachschauen, ob noch weitere Rechnungen darin sind?», vergewissert sie sich. Annemarie Stalder nickt. Geldangelegenheiten, vor allem mit älteren Menschen, sind Vertrauenssache. Ältere Menschen, sagt Helen Koller, können leicht betrogen und ihre hilfsbedürftige Lage schamlos ausgenützt werden. «Ich vertraue Frau Koller zu 100 Prozent», sagt Annemarie Stalder und lächelt ihre Unterstützerin an. «Sie macht das sehr gut, da stimmt immer alles bis auf den letzten Rappen genau», sagt sie weiter und


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leben

Migros-Magazin | Nr. 16, 15. April 2013 |

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faMilie | 81

Einmal im Monat besucht Helen Koller (rechts) Annemarie Stalder im Altersheim: Dann werden die eingegangene Post und die Rechnungen erledigt.

lächelt wieder. «Ich finde es wunderbar, dass sich eine neut­ rale Person um meine Finanzen kümmert.»

ein professionelles Treuhandbüro kontrolliert «Ich arbeite sehr gewissenhaft, würde mir ein Fehler unter­ laufen, könnte ich nicht mehr schlafen», ergänzt Helen Koller. Die Freiwilligen müssen jedes Jahr ein Budget und einen

Jahresabschluss erstellen. Beides wird durch eine professionelle Treuhandfirma überprüft. «Sollte einmal etwas nicht stimmen, muss ich Rechenschaft ablegen», so Helen Koller. Damit ist gewährleistet, dass die Hilfe in diesem äusserst sensiblen Gebiet der persönlichen Fi­ nanzen professionell erledigt wird. Text: Sandra Kohler Bild: Christine Bärlocher

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online: VorsichT, beTrug – Mehr infos Enkeltrick, Internet- und Bankomat-Betrug: Welchen Gefahren Senioren in Geldangelegenheiten ausgesetzt sind. Ausserdem: weiterführende links und Hilfsdienste von pro infirmis für Behinderte.

Kosten je nach finanziellen Möglichkeiten Die Tarife für die Treuhanddienste der pro Senectute sind kantonal unterschiedlich, in jedem Fall aber günstiger als private Treuhandbüros. So ist jährlich mit Kosten in einer Bandbreite zwischen 1000 und 3000 Franken zu rechnen. Die Pauschale ist auch abhängig von der Höhe des

Vermögens. pro Monat fallen zudem Spesenvergütungen an, beispielsweise für das Erstellen von Fotokopien, porti oder Fahrspesen der Freiwilligen. Für personen, welche die Kosten für den Treuhanddienst nicht selber übernehmen können, ist pro Senectute für die Finanzierung besorgt.

Den Treuhanddienst gibt es in vielen Kantonen pro Senectute ist die grösste Fach- und Dienstleistungsorganisation für ältere Menschen. Sie ist in jedem Kanton mit einer Geschäftsstelle und einer oder mehreren Beratungsstellen präsent. n Treuhanddienste gibt es in folgenden Kantonen: Aargau, beide Appenzell, beide Basel, Bern, Glarus, Graubünden, luzern, Nidwalden, Thurgau, Schaffhausen, Schwyz, St. Gallen,

Zug und Zürich. Alle links zu den Treuhanddiensten in den Kantonen unter: www.migrosmagazin.ch n Kontaktaufnahme: Ein Adressverzeichnis mit sämtlichen Beratungsstellen der pro Senectute findet man unter www.pro-senectute.ch «über uns» und dann «Adressen» anklicken. Telefonische Auskunft gibt pro Senectute Schweiz, Telefon: 044 283 89 89


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Migros-Magazin | Nr. 16, 15. April 2013 |

Leben

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in ForM | 83

«Mein Gehirn merkt sich nur, was mich fasziniert» Yves Walker hat das Asperger-Syndrom. Soziale Kontakte zu knüpfen und sich in andere Menschen zu versetzen, fällt ihm schwer. Doch Asperger haben nicht nur Schwächen. Ihr logisches Denken ist hochgradig ausgebildet. Eine Gabe, die man fördern sollte.

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ves Walker (13) möchte Problemlöser werden. Nicht weniger und nicht mehr. Auf seiner Berufswunschliste standen auch schon Archäologe, Bauer, Chemiker oder Erfinder. «Sicher möchte ich einmal nicht in einem Büro arbeiten oder Politiker sein», führt er weiter aus. Anpacken würde er das AKW-Problem: «Sonnenund Windenergie sind viel wirtschaftlicher», sagt er bestimmt. Auf den ersten Blick scheint es eigenartig, dass Yves sich als Problemlöser sieht, begleiteten doch viele eigene Probleme sein bisheriges Leben. Mutter Marianne Walker hatte schon früh gemerkt, dass ihr Sohn anders ist. «Mit zwei konnte er perfekt sprechen, aber spielen wollte er mit niemandem. Mit vier verkündete er, er gehe weder in den Kindergarten noch in die Schule», erzählt sie. Zu Hause hatte er Wutanfälle, schrie viel. Später, als er gegen seinen Willen Hausaufgaben machen sollte, flogen Bleistifte, Füller, Gummis und Stühle durch die Küche. «Ich hasse die Schule», sagt er auch heute. «Lieber bin ich zu Hause und erfinde etwas.» Yves’ Zimmer ist denn auch Tüftlerwerkstatt und Museum in einem. Er sammelt Kameras, Versteinerungen und Autos, baut Dampfmaschinen zusammen, bastelt nachmittagelang. Zweimal wurde Yves schulpsychologisch abgeklärt und als normal befunden, auch bei der Intelligenz. Er war beim Psychiater, beim Kinesiologen und in der Hypnose. Niemand konnte Marianne Walker sagen, was mit ihrem Sohn los ist. Als sie schliesslich Tony Attwoods Buch «Das Asperger-Syndrom» las, meinte sie, Yves Biografie zu lesen. Über die Asperger-Hilfe Nordwestschweiz fand sie den Kinder- und Jugendpsychiater Thomas Girsberger, der die Diagnose im April 2012 bestätigte.

Marianne Walker merkte früh, dass ihr Sohn anders ist, doch es vergingen viele Jahre bis zur Diagnose «Asperger». Yves geht nicht gerne in die Schule, lieber tüftelt er zuhause an seinen Dampfmaschinen.


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Migros-Magazin | Nr. 16, 15. April 2013 |

Das Asperger-Syndrom (AS) gehört zu den autistischen Störungen. Nach engen wissenschaftlichen Kriterien sind 0,7 Prozent der Bevölkerung oder etwa 50 000 Menschen von Autismus betroffen. Alle autistischen Störungen treten beim männlichen Teil der Bevölkerung deutlich häufiger auf. Menschen mit Asperger-Syndrom sind wegen ihres hochgradig logischrationalen Denkens besonders oft in Berufen anzutreffen, in denen schnelles, fehlerfreies, detailorientiertes Arbeiten im Vordergrund steht, wie etwa in der Informatik oder der Buchhaltung. Yves erhält mittlerweile pro Woche vier Förderlektionen bei einer Heilpädagogin und ist in Mathematik wegen ungenügender Leistungen von der Notengebung befreit. Darüber ist er froh: «Noten motivieren mich nicht», sagt er. «Mein Gehirn ist darauf ausgelegt, sich nur zu merken, was mich fasziniert.» In eine Privatschule will er nicht. «Ich möchte meine Kollegen nicht verlieren, denn es fällt mir schwer, Freunde zu finden. Ich bin sehr scheu Fremden gegenüber.» Für Kinder wie Yves ist eine Schule, in der individualisiertes Lernen möglich ist, hilfreich. «Ihnen kommt entgegen, wenn sie mehrere Wochen an einem möglichst selbst gewählten Projekt arbeiten kön-

nen», erklärt Thomas Girsberger, der sich seit Jahren dafür einsetzt, das Verständnis für die Besonderheiten der Asperger-Betroffenen zu fördern. Sinnvoller als mathematische Formeln sei beispielsweise zu üben, wie das eigene Verhalten auf andere wirke. «Die wichtigste Massnahme ist jedoch die Beratung der nächsten Bezugspersonen», so der Liestaler Psychiater. «Das verständnisvolle Umfeld ist die halbe Miete.» Auch Medikamente sind manchmal nötig. Denn Depressionen und Angststörungen kommen bei AspergerBetroffenen gehäuft vor. Im angelsächsischen Raum wird derzeit das «Wunderhormon» Oxytocin bei Personen mit Autismus und Asperger klinisch www.migrosmagazin.ch

Lesen sie onLine Wie eine berufstätige «Aspi» den Job erlebt Was schätzt Cassidy Schaffhauser von Asperger informatik an ihrer Arbeit, was nicht? Und wie können Arbeitgeber den Betroffenen den Einstieg in den Beruf und den Arbeitsalltag erleichtern?

erprobt. Möglich also, dass es in ein paar Jahren ein Medikament gibt, das die widerspenstigen «Aspis», wie sie sich selbst auch nennen, zu umgänglicheren Menschen macht. In Internetforen reagieren Betroffene allerdings mit Skepsis: «Gesellschaftsfähig zu sein, heisst, seine Individualität aufzugeben, um der Herde zu folgen», ist zu lesen. Ob das erstrebenswert ist, kann nur individuell beantwortet werden.

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in ForM | 85

Yves fotografiert gern und sammelt alte und neuere Kameras. Familienhund Speedy ist ein beliebtes Fotosujet.

Text: Veronica Bonilla Gurzeler Bilder: Annette Boutellier

Das sagt Der experte

«Das Syndrom ist keine Krankheit, sondern eine Besonderheit im Denken» Kinder- und Jugendpsychiater Thomas Girsberger über Anzeichen, die auf das Asperger-Syndrom hinweisen, das Klischee der Hochbegabung und die Wichtigkeit eines verständnisvollen Umfelds.

Psychiater Thomas Girsberger ist im Vorstand der Asperger-Hilfe Nordwestschweiz.

Betrachten Sie das Asperger-Syndrom (AS) als Krankheit?

Nein, es ist eine Besonderheit in Wahrnehmung und im Denken.

Welche sind die typischen Merkmale dieser Besonderheit?

Menschen mit AS haben ein ausgeprägt logisch-rationales Denken. Weil sie stärker auf Details als auf das Gesamtbild fokussieren, ist ihr Denken oft unflexibel. Ein weiteres Merkmal ist der Mangel an Einfühlungsvermögen. Menschen mit Asperger haben Mühe, sich in andere zu versetzen. Wie erfolgt die Diagnose, gibt es einen Test?

Für Eltern und Lehrpersonen gibt es ausführliche Fragebogen zum Verhalten des Kindes oder des Jugendlichen im Alltag. Fachleute nehmen im Gespräch mit Betroffenen Eigenheiten wahr wie eine monotone, roboterartige Sprachmelodie oder auffällig wenig Blickkontakt. Es gibt allerdings kein einziges äusserliches Merkmal, das auf alle Menschen mit AS zutrifft.

für ihr Alter grossen Wortschatz und dem Gebrauch von komplexen grammatikalischen Wendungen.

Sind Asperger-Menschen häufig hochbegabt?

Am 24./25. Mai 2013 kommt der weltweit führende Asperger-Spezialist Tony Attwood für eine öffentliche Fachtagung nach Zürich. Infos und Anmeldung unter www. autismus.ch Mehr Informationen: www.autismus.ch, www.aspergerhilfe.ch

Das ist ein Klischee. Sie haben ein normales Intelligenzspektrum, sind allerdings überdurchschnittlich häufig sprachbegabt. Dies zeigt sich in einem

Ist AS angeboren oder erworben?

Es ist unbestritten, dass Asperger genetisch weitergegeben wird. Reagiert allerdings das Umfeld nicht verständnisvoll, verstärken sich die problematischen Verhaltensweisen.


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Migros-Magazin | Nr. 16, 15. April 2013 |

oder LG setzen bei ihren Smartphones und Tablets unter anderem auf dieses System. Doch Android ist nicht gleich Android: Je nach Hersteller sehen Oberfläche und Menüs unterschiedlich aus. Dies kann Android-Neulinge verwirren. Doch erlaubt das offene System gerätespezifische Eigenheiten.

individuelle stärken für die neuesten topsmartphones

Flexibel: Zum Beispiel eine Nachrichtenzentrale mit Mix aus Nachrichten und Social-Media-News auf dem HTC One.

Android auf Erfolgskurs

Handys mit Google-Betriebssystem werden immer beliebter. Kein Wunder, auch die neusten Android-Smartphones dieses Frühlings sind hochkarätig.

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ndroid hat sich in den letzten MonatenundJahrenzumMarktführer unter den Smartphone-Betriebssystemen hochgekämpft. Bekannte Hersteller wie Samsung, HTC, Sony

Die neusten Topsmartphones, die mit Android arbeiten, bieten individuelle Neuerungen an. So kommt beispielsweise das HTC One mit der neuartigen Nachrichtenzentrale BlinkFeed, in der Nachrichten und Social-Media-News zusammengefasst werden. Beim Sony Xperia Z gibt es gelungene Energiesparoptionen, mit denen die Akku-Lebensdauer verlängert werden kann, und das Samsung Galaxy S4 hat eine Übersetzungsanwendung, die neun Sprachen simultan übersetzt, falls eine Internetverbindung besteht. Die Offenheit gegenüber neuen Apps hat allerdings leider auch zur Folge, dass virtuelle Schädlinge besser auf ein Gerät eingeschleust werden können. Die Gefahr von bösartigen Handyviren ist jedoch minim, wenn man sich an den Google Play Store hält. Vorsicht ist aber unbedingt geboten bei unbekannten Quellen. Wer immer wieder andere Quellen für Apps nutzt, sollte eine Antivirensoftware laden, die Schädlinge frühzeitig erkennt. Texte: Felix Raymann

app der Woche

Huusini, Bitzgi oder Gröibtschi? Je nach Dialekt benennen Schweizer den Apfelüberrest ganz unterschiedlich. Die Dialäkt Äpp gibt Auskunft über die Herkunft des eigenen Dialekts. Dazu muss man für den Apfelüberrest einen von 39 verschiedenen Begriffen auswählen. Auch für weitere 15 Wörter wie «Abend», «Donnerstag» oder «fragen» wählt man seine eigene Version aus. Danach gibt die App mehr oder weniger genau an, aus welcher region oder sogar aus welcher Gemeinde man stammt. Entwickelt wurde die App von Dialektforschern der Universität Zürich.

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MultiMedia | 87

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«‹Flemming› ist voll romantisch» Claudia Wüthrich (40), Administration/ CharcuterieVerkäuferin, Migros, Stäfa ZH

n Welches Radio ist Ihr Favorit? Radio Zürisee. Ich höre den Sender schon seit meiner Teenagerzeit. n Welches Musikstück holt Sie aus der Krise? Viele Lieder von Leonard Cohen, seine tiefe Stimme und seine ruhige Art geben mir Kraft. n Der Song meines Lebens ist … …«Nothing Compares 2U» von Sinéad O’Connor, mit meinem Liebsten oft gehört. n Meine Lieblings-Fernsehserie heisst … …«Flemming» — ein sehr interessanter Polizeipsychologe und voll romantisch. n In meiner Freizeit liebe ich es … …originelle Motive zu fotografieren. n Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe … …rufe ich zum Beispiel eine Freundin an und sage ihr, dass ich sie gern habe. n Meine Lieblings-Website ist … …ricardo.ch, hier schau ich zuerst, wenn ich was brauche, und ich habe auch schon einiges lohnend verkauft. n Meine Lieblings-App ist … …Fotos, das Original mit der Sonnenblume. So habe ich alles, was mir lieb und wichtig ist, stets dabei. n Wo holen Sie sich Ihre News? Auf dem E-Paper der ZürichseeZeitung und am Familientisch. n Mein Lieblingsbuch heisst … …Mac Book Pro von Apple.

Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle

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Gesund, nachhaltig oder lustvoll essen? Bundesrat Alain Berset, Vorsteher des Eidg. Departementes des Innern

5. Konsumententagung, Dienstag, 30. April 2013, ab 13.30 Uhr Lake Side, Bellerivestrasse 170, 8008 Zürich

Nationalrätin Ruth Humbel, Gesundheitsexpertin

Kaum ein Thema bewegt die Konsumentinnen und Konsumenten so stark wie die «richtige» Ernährung. Wie viel darf das Essen kosten? Soll Ernährung politisch und ökologisch korrekt sein oder kommt erst das Fressen und dann die Moral? Dürfen wir ohne schlechtes Gewissen noch lustvoll zugreifen? Und wie sicher sind Importprodukte? Tagungsleitung: Prof. Dr. Andreas Kellerhals, Direktor des Europa-Instituts der Universität Zürich Fabrice Zumbrunnen, Mitglied der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes

Rolf Hiltl, Gastronom/Restaurateur

Information/Anmeldung Migros-Genossenschafts-Bund, Direktion Wirtschaftspolitik Limmatstrasse 152, 8031 Zürich Tel. 044 277 30 87, Fax 044 277 20 09 MIGROS-Wirtschaftspolitik@mgb.ch

Christian Seiler, Buchautor und Kolumnist beim «Magazin», Wien

Prof. Dr. Michael Siegrist, a.o. Professor für Consumer Behavior an der ETH Zürich


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Leben

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Optima(l) für die Umwelt

Mit dem Kia Optima fährt der erste Hybrid aus Südkorea zu uns – und verblüfft auf Anhieb mit schickem Design, stimmiger Technik und einem günstigen Preis. gibt es enorm viel Platz. Wechsel zwischen Antriebsmodi erfolgen unmerklich und stimmiger als bei manch deutschem Edelhybrid — Kompliment! Gemeinsam leisten Zweiliter-R4-Benziner und Elektromotor 190 PS. Solange man «normal», also auch mal kräftiger, Gas gibt, zieht der Kia schon bei tiefen Drehzahlen dank E-Motor-Hilfe gefühlt noch souveräner, als 9,4 Sekunden auf 100 km/h erwarten liessen. Er «segelt» flüsterleise, pariert jede Lage und macht sogar Spass. Nur Vollgas («Kickdown») mag er nicht, dann ruckt der 6-StufenAutomat unwillig, und der Benziner jammert gequält. Aber ohnehin erziehen schön sanfte Federung und annähernd gefühlsfreie Lenkung zu gleitender Gangart.

Fahrstil sorgt für enorme unterschiede beim Verbrauch

Der neue Kia Optima: aussen schick, innen mit smartem Cockpit, dessen Display bei sparsamer Fahrweise Blüten wachsen lässt.

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en Kia Optima gibt es in anderen Ländern auch als Benziner oder Diesel. Bei uns nur als Hybrid: Mittelklasselimousinen nichtdeutscher Marken haben es in der Schweiz schwer, sodass er kein Absatzhit werden wird. Deshalb macht die Beschränkung auf die Hybridvariante leider Sinn. Leider deshalb, weil der neue 4,85-Meter-Kia das Strassenbild bereichert. Viele Blicke folgen dem Neuling: Sieht gut aus — aber was ist das? Dieser Niemand aus Korea hat auch innen das Zeug zum Jemand: Farblich trist, aber

adrett gestylt und super verarbeitet. Im Display wachsen bei Sparfahrt Blüten! Der Kofferraum wirkt wegen des Akkus knapp, packt aber 381 Liter, und hinten

Sparsamer Schwede Mit dem D6 Plug-in-Hybrid bietet Volvo eine Hightechvariante des V60. Auf der Testfahrt schlägt sich der Schwede prima: Die ersten knapp 50 Kilometer fährt man elektrisch mit zuvor geladenem Strom. Kosten: unter eineinhalb Franken pro Ladung. Danach spannen 215 Diesel- und 68 Elektro-PS nach ge-

wohnter Hybridart stimmig zusammen: Das Gefühl entspricht einem Powerdiesel, und weil der E-Motor die Hinterräder antreibt, hat er sogar 4x4. Volvo nennt 1,8 l/100 km (= 48 g/km CO2, Energie A) laut Norm. Im Test sind es 4,4 l + 9,4 kWh/100 km. Schade nur: Der D6 kostet stolze 71 500 Franken.

Ein toller Reisewagen, aber kein Kurvenfeger also — was den Durst beeinflusst. Kia gibt den Verbrauch mit 5,4 l/100 km (ergibt 125 g/km CO2, Energieeffizienz B) an. Im Test sind es je nach Fahrstil unter fünf bis über neun Liter — und im Testschnitt 6,8 l/100 km. Das kann ein Diesel auch? Stimmt, aber dieser Vorwurf gilt für alle Hybriden. Am Ende überzeugt der Kia rundum — auch beim Preis: Mit Vollausstattung bis hin zur Navigation und mit sieben Jahren (!) Garantie kostet der Optima sehr faire 47 950 Franken. Texte: Timothy Pfannkuchen


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MiGros-MAGAzin | NR. 16, 15. APRIL 2013 |

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n Ich suche Hansueli Baumann. Wir hatten eine rege Brieffreundschaft zusammen. Er wohnte von ungefähr 1975 bis 1982 in Neuhausen am Rheinfall. Ich würde mich freuen, wieder einmal etwas von ihm zu hören. Esther Egger-Abplanalp Mail: esther@esther-keramik.ch

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1970 in Bützberg n Für ein Klassentreffen im Jahr 2014 suche ich noch meine Schulfreundinnen Heidi Christen und Doris Aegerter (ledige Namen). Wir besuchten in den Jahren 1961 bis 1970 die Schule Bützberg-Thunstetten. Da 2014 die meis-

ten 60 Jahre alt werden, ist dies nach all den Jahren der richtige Zeitpunkt für ein Klassentreffen. Meldet euch doch, bitte! Andreas Amport Mail: walde54@hotmail.com

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Nr. 16, 15. April 2013 | MiGros-MAGAzin |

Kulturelle Glanzlichter in Wien, Prag und Dresden

Leserinnen und Leser des Migros-Magazins erhalten eine Reduktion von 100 Franken auf eine Musikreise von Twerenbold nach Wien, Prag und Dresden.

Schon am zweiten Abend steht der Besuch eines der besten Opernhäuser der Welt auf dem Programm: Szene aus «Anna Bolena» von Gaetano Donizetti in der

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nter dem Motto «Wo viel geboten wird, erlebt man auch viel» organisiert der Reiseveranstalter Twerenbold für die Leserinnen und Leser des Migros-Magazins eine Musikreise nach Wien, Prag und Dresden mit zahlreichen kulturellen und musikalischen Höhepunkten. Neben den vielen organisierten Musikanlässen und Stadtführungen bleibt den Reiseteilnehmern aber auch genügend individueller Spielraum für eigene Unternehmungen.

Das Reiseprogramm 1. Tag, Schweiz–Wien Die Teilnehmenden fahren via Salzburg nach Wien. In den gebuchten Hotels

werden anschliessend die Zimmer bezogen. Abgeschlossen wird der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen. 2. Tag, Wien Eine Stadtrundfahrt am Morgen ermöglicht einen ersten Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Wiens. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Frühes Abendessen im Hotel. Zum Auftakt gibt es einen ersten musikalischen Höhepunkt in einem der besten Opernhäuser der Welt, der Staatsoper Wien: Um 19 Uhr wird «Anna Bolena», eine Oper von Gaetano Donizetti, gezeigt. In der Rolle der Anna Bolena zu sehen: Krassimira Stoyanova. Als Giovanna Seymour tritt Sonia Ganassi auf.

3. Tag, Wien Im Rahmen einer Führung entdecken die Teilnehmenden Schloss Schönbrunn, Österreichs meistbesuchte Sehenswürdigkeit. Schloss und Gartenanlage bieten einen faszinierenden Einblick in das Leben der Kaiserfamilie. Der Rest des Tags steht zur freien Verfügung. 4. Tag, Wien An diesem Tag wird die Wiener Altstadt zu Fuss erkundet. Diese wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Später besuchen die Teilnehmenden ein stimmungsvolles Konzert im Konzerthaus Wien: 17 Uhr, Sonderkonzert des Wiener Opernball Orchesters unter dem Titel «Wiener Romantik». Dirigiert


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LEsERAKtion

MiGros-MAGAzin | Nr. 16, 15. April 2013 |

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Was? Wann? Wo?

Prachtvoll ausgeleuchtet: Die Dresdner Semperoper.

Twerenbold offeriert leserinnen und lesern des Migros-Magazins eine reduktion von 100 Franken auf seine Musikreise. Preise pro Person ¢ 9 Tage im Komfortklasse-Bus, Unterkunft in guten Mittelklasshotels: Fr. 1695.– ¢ 9 Tage im Königsklasse-luxusbus, Unterkunft in Erstklasshotels: Fr. 2095.– Reisedatum 2. bis 10. November 2013, Samstag–Sonntag

Wuchtiges Wahrzeichen von Prag: Die Karlsbrücke.

Staatsoper Wien.

wird das Konzert von Uwe Theimer, gespielt werden Werke von Schubert, Johann Strauss und Söhne, Kalman, Fucík und Lehár. 5. Tag, Wien–Prag Nach dem Frühstück fahren die Teilnehmenden nach Brünn. Die stimmungsvolle Altstadt lädt zum Flanieren ein, vorbei an renovierten Häusern im Barock- bis Jugendstil, kirchlichen Denkmälern und gemütlichen Cafés. Anschliessend Weiterfahrt nach Prag. Bezug der gebuchten Hotelzimmer und gemeinsames Abendessen. 6. Tag, Prag Die tschechische Hauptstadt bietet ein imposantes Stadtbild. Unter kundiger

Führung entdecken die Reiseteilnehmerinnen und -teilnehmer die Karlsbrücke, die Prager Burgstadt (Hradschin) und die Altstadt mit den fröhlichen Märkten. Und am Abend steht dann ein begeisterndes Konzert im Rudolfinum Prag auf dem Programm: 19.30 Uhr, Sonderkonzert der Tschechischen Philharmonie; Solistin: Olga Scheps am Klavier. Gespielt werden die Ouvertüre zur Oper «Ruslan und Ljudmila» von Glinka, das Klavierkonzert Nr. 2 von Rachmaninow und Tschaikowskys Symphonie Nr. 6 «Pathétique». 7. Tag, Prag–Dresden Fahrt nach Dresden. Bezug der Zimmer in den gebuchten Hotels, anschliessend gemeinsames Abendessen. Am Abend um 19 Uhr erfolgt der grossartige musikalische Abschluss in der Semperoper Dresden: «Rigoletto», eine Oper von Giuseppe Verdi; Inszenierung: Nikolaus Lehnhoff, Dirigent: Pier Giorgio Morandi. 8. Tag, Dresden Das Stadtbild Dresdens ist geprägt von historischen Baudenkmälern. Auf einer geführten Stadtbesichtigung lernen die Teilnehmenden die bewegte Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Residenzstadt kennen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. 9. Tag, Dresden–Schweiz Rückfahrt via Nürnberg und Bregenz zurück zu den Einsteigeorten. Programmänderungen vorbehalten.

Inbegriffene Leistungen ¢ Fahrt mit Königsklasse-luxusbus oder Komfortklasse-Bus ¢ Unterkunft in der entsprechenden Hotelkategorie, alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC ¢ Mahlzeiten: 8 x Frühstücksbuffet, 4 x Abendessen ¢ Musikprogramm: «Anna Bolena», Staatsoper Wien, Kat. 4; Wiener Opernball Orchester, Konzerthaus Wien, Kat. 4; Tschechische philharmonie, rudolfinum prag, Kat. 4; «rigoletto», Semperoper Dresden, Kat. 4 ¢ Geführte Stadtbesichtigungen Wien, prag und Dresden, geführte Besichtigung Schloss Schönbrunn Wien Nicht inbegriffen ¢ Einzelzimmerzuschläge: in Komfortklasse Fr. 230.–, in Königsklasse Fr. 330.– ¢ Kartenzuschläge (pauschal für 4 Vorstellungen): Kategorie 3 Fr. 125.–, Kategorie 2 Fr. 250.–, Kategorie 1 Fr. 375.– ¢ Annullierungskosten- und AssistanceVersicherung Fr. 79.– Auftragspauschale Auftragspauschale von Fr. 20.– pro person entfällt bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte Burgdorf, Basel, Aarau, Baden-rütihof, Winterthur, Zürich-Flughafen, Wil Die Hotels Die reiseteilnehmerinnen und -teilnehmer logieren in ausgewählten Hotels. Buchung: Twerenbold Reisen AG, Im Steiacher 1, 5406 Baden, Telefon 056 484 84 84, Internet www.twerenbold.ch


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Hugo hat immer so viel zu tun, dass er gar nicht zum Aufräumen seines Zimmers kommt. Was da alles herumliegt: Kleider, Ferienfotos, Sportsachen und Werkzeuge, die er für seine Erfindungen Erfi ndungen braucht. Hilfst du ihm ein wenig beim Aufräumen? Kreise jeweils die drei Gegenstände ein, die zusammengehören.

Hugo verbringt oft halbe Nächte damit, im Bett heimlich zu lesen. Nina konnte ihn bisher nicht dabei ertappen, da jedes Mal das Licht aus war, wenn sie in Hugos Zimmer kam. Doch dann hatte sie eines Abends eine Idee. Sie betrat das dunkle Zimmer und überführte Hugo. Wie hat sie das gemacht? Lösung: Sie fasste die Glühbirne der Leselampe an. Da sie heiss war, wusste Nina, dass Hugo heimlich gelesen hatte.

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 16, 15. April 2013 |

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UnterhaltUng | 99

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 4 9 3 1

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil

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Auflösung Nr. 15: 954 5 6 3 1 4 7 9 2 8 Gewinner Nr. 14: 2 1 4 8 9 6 3 5 7 Marta Mathis, 7 8 9 2 3 5 1 6 4 9 5 8 7 1 3 6 4 2 Luzern LU; 3 2 6 9 5 4 7 8 1 Fridolin Steiner, 4 7 1 6 2 8 5 3 9 8 9 2 3 6 1 4 7 5 Oberägeri ZG; 1 3 5 4 7 2 8 9 6 Heinz Walthard, 6 4 7 5 8 9 2 1 3 Pfäffikon ZH; Anne-Rose Minder, Teilnahmeschluss: Sonntag, 21.4.2013, 24 Uhr Wiedlisbach BE; Raymond Siebenthal, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Vufflens-la-Ville VD Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch

Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: lorenz Bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (leitung), rea Tschumi

Beglaubigte Auflage: 1 556 546 Exemplare (WEMF 2012) leser: 2 384 000 (WEMF, MACH Basic 2012-2)

Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS)

Adresse Redaktion und Verlag: limmatstrasse 152, postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12

Produktion: Andrej Abplanalp (AA, leitung), philipp Jordan (pj, Chef vom Dienst), Gerda portner (Gp, produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Ressort Reportagen: Sabine lüthi (sbl, leitung), Almut Berger (AlB), ruth Brüderlin (brü), Silja Kornacher (sj, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. leben), reto E. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph petermann (cp), Anna Meister (ApM), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Eveline Schmid (ES, leitung), Frank Dittersdorf (FD), Heidi Bacchilega (HB), Dora Horvath (DH), Sonja leissing (Sl), Fatima Nezirevic, Nicole

Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.)

New Media: Sarah Ettlinger (leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, pascal Ochsenbein

Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (leitung), imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma

Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier paky (leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van pernis

Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas Brügger (leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Hans reusser, Angela Scasascia, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole Thalmann (leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Schmidt (leitung), Marianne Hermann Media-Services: patrick rohner (leitung), Tabea Burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern, Tamedia AG, Zürich, ringier print Adligenswil AG


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Kaum ist der Frühling erwacht, wird in Amsterdam das geliebte «Fiets» (Fahrrad auf Holländisch) rausgeholt. Machen Sie es wie die Einheimischen, radeln Sie bei Frühlingssonne durch die bunte Amstelstadt. So flach die Metropole auch sein mag, Höhepunkte hat sie viele zu bieten. Buchen Sie jetzt eine Städtereise bei travel.ch und geniessen Sie den Frühling in einer von insgesamt 92 Städten.

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Cumulus-Karte kann nur ein Gutschein eingelöst werden. Kein Vorteil auf Flug-, Mietwagen- und LastMinute-Buchungen. Es gilt ein Mindestbuchungsbetrag von Fr. 500.–. Weitere Informationen: www.travel.ch/cumulus


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BLÜTENPARK SELEGER MOOR

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In Rifferswil, nur wenige Kilometer von Zürich entfernt, befindet sich ein wahres Blütenparadies. Das Seleger Moor ist mit 120000 Quadratmetern der grösste und schönste Rhododendren- und Azaleenpark der Schweiz. Von Mai bis Juni kommen die Besucher hier auf einem drei Kilometer langen Spazierweg in den Genuss von Millionen von Blüten. Aber nicht nur die leuchtenden Farben der Azaleen und Rhododendren machen den Zauber

dieses Parks aus, auch das Quaken der Frösche und das Zwitschern der verschiedenen Vögel begeistern Jung und Alt gleichermassen.

Weitere Informationen: www.selegermoor.ch

Aktionstage: 5. Mai 2013 und 22. Mai 2013 von 8 bis 19 Uhr Profitieren: Weisen Sie Ihre CumulusKarte an der Kasse vor und geniessen Sie das Blütenparadies an den beiden Aktionstagen kostenlos.

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


MEINE WELT 102 |

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KRISTINA BAZAN

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NR. 16, 15. APRIL 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

«Die Schweiz hat kulturell viel zu bieten»

Kristina Bazan schreibt über Mode – und das äusserst erfolgreich. Rund 1,5 Millionen Menschen besuchen ihren Blog pro Monat. Wenn sie nicht gerade in Mailand, Los Angeles oder Paris eine Fashionweek besucht, weilt sie daheim im Waadtland, wo sie bei ihren Eltern wohnt.

Mein Blog

«Nach nur zwei Monaten hatte mein Blog unglaublich viele Leser, er hat sich wie ein Virus im Internet ausgebreitet. Ich wähle genau aus, mit welchen Marken ich zusammenarbeite, weil ich meiner Linie und meinem Geschmack treu bleiben will. Schliesslich bin ich es, die auf den Fotos die besprochenen Produkte auch präsentiert. Über Mode zu bloggen, ist natürlich auch ein Geschäft, aber ich will weiterhin unabhängig bleiben.»

Mein Glückssymbol

«Seit ungefähr sieben Jahren ist das Kleeblatt mein Glückssymbol. Ich habe mehrere Kleeblätter. Dieses hier ist mein liebstes, mein Freund hat es mir geschenkt. Ich trage es immer bei mir.»

Warum leben Sie in Begnins? Ich wohne noch bei den Eltern. Seit ich sieben Jahre alt bin, leben wir in der Schweiz. Davor waren wir im US-amerikanischen Bundesstaat Kentucky. Ich fühle mich hier sehr wohl, auch wenn im Dorf nicht viel los ist. Wo würdest du gerne leben? Vielleicht werde ich eines Tages in einer echten Grossstadt wie New York oder Paris wohnen. Beruf und Lebenslauf: Maturitätsabschluss am Gymnasium du Nyon. 2011 nahm ich an den MissSchweiz-Wahlen teil und gewann den Miss-Photogénique-Preis. Seit Anfang 2011 betreibe ich zusammen

Name: Kristina Bazan (19) Sternzeichen: Skorpion Wohnort: Begnins VD

mit meinem Freund, dem Fotografen James Vyn, den Modeblog kayture.com. Mein Ziel: Immer weiterzugehen und an meine Träume zu glauben. Mit meinem Blog


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meine Welt

Migros-Magazin | Nr. 16, 15. April 2013 |

kristina bazan | 103

Mein Fluchtort

«ich bin in letzter Zeit viel unterwegs, fliege von einer Fashionweek zur anderen. Wenn ich mal Zeit habe, bin ich gerne daheim. Meistens häng ich in mei­ nem lieblingspyjama rum. ich bin sehr glücklich, dass ich mir so einen bei Vic­ toria’s Secret in New York ergattern konnte.»

Mein Lieblingsrestaurant

«Wenn ich in Mailand bin, gehe ich gerne im ‹Armani Nobu› essen, denn ich bin ein grosser Fan von japanischer Küche.»

Meine Lieblingslektüre

«Alle sieben Harry­potter­Bücher habe ich in vier Monaten gelesen. Und ich gebe es zu: Als ich mit dem siebten fertig war, habe ich ein paar Tränen vergossen. ich beneide alle, welche die lektüre noch vor sich haben.»

Meine sammlung

«ich liebe Düfte. Mei­ ne parfümsammlung sieht übrigens immer so gut aufgeräumt aus, ich bin eine per­ fektionistin und habe gerne Ordnung.»

Meine Leidenschaft

läuft es momentan sehr gut. Ich will damit weitermachen, solange mich die Erfolgswelle trägt. Mein Lieblingsspruch: «Just know, that something good is gonna happen.» Wisse, dass etwas Gutes geschehen wird. Dieser Satz ist aus einem Lied, und ich habe ihn mir vor zwei Jahren auf den Spiegel in meinem Zimmer geschrieben. Was ich mag: Mode und Unterhaltung. Reisen, FotoShootings, Malen, Cantucci, Avocado und Serien wie «How I met your mother» oder «The Big Bang Theory». Was ich nicht mag: Menschen, die sich zu ernst nehmen,

denen der Erfolg zu Kopf gestiegen ist. Was ich an mir mag: Meine Kreativität. Was ich an mir nicht mag: Ich bin oft gestresst, vor allem wenn ich reise und irgendwo ein wichtiger Event stattfindet. Dann fange ich zum Leidwesen meiner Mitmenschen an rumzuschreien. Ich muss lernen, mich zu entspannen. Meine Lieblingsmusik: Ich mag Bands wie Muse, The Temper Trap. In letzter Zeit höre ich sehr viel Lana del Rey. Text: Nathalie Bursac´ Bilder: Stéphanie Meylan

www.kayture.com

«Mode war schon immer meine grosse leidenschaft. leider konnte ich sie mit niemandem teilen. Also entschied ich mich, im internet über Mode zu schrei­ ben. leider werden in der Schweiz Blogger nicht so anerkannt wie beispielsweise in den USA. ich hoffe, dass sich dies bald ändern wird. Denn die Schweiz hat kulturell echt viel zu bieten. Blogs sind die beste plattform, um Kunst und Kultur bekannt zu machen.»


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Extra-Spielfl채chen zum Kreiseln, Platz f체r jedes Twisty und weitere Spielideen: Ab dem 16. April ist die Twistybox erh채ltlich. Die Twistybox ist in jeder Migros-Filiale erh채ltlich, solange Vorrat. In dieser Box sind keine Kreisel enthalten.

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