Ta S t y S E L E C T I O N
DIE MACHT DES DESIGNS
4€ G R AT I S M I T K AC H E N N °4 2
I N H A LT
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TRENDS D E S I G N & A R C H I T EK T U R 2 0 2 5
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A EG W I E I N T EL L I G EN T E G ER ÄT E D EN A L LTAG ER L E I C H T ER N
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NEWS D I E N E U E S T EN I D EEN D ER GA S T R O N O M EN
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R E S TAU R A N T- D E S I G N B E S T- O F AU S K AC H EN
IMPRESSUM 20
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R E N OVAT I O N N E U ER LO O K F Ü R L É A L I N S T ER
STYLE E I N M AG A Z I N D E R S E R I E „Ta S t y s e l e c t i o n “
SELEKTION
V E R L AG LU X E TA S T E & S T Y L E S . À R . L .
S EC H S S P I T Z EN KÖ C H E Z E I G EN I H R G E S C H I R R 24
INTERVIEW A M A N D I N E M A R OT E AU X
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INTERVIEW
GESELLSCHAFTER B I B I W I N T E R S D O R F ( 5 0 %) M AU R I Z I O M A F F E I ( 5 0 %) E I N G E T R AG E N E R F I R M E N S I T Z 4A RUE DE CONSDORF L- 6 2 3 0 B EC H
D O M I N I K A WO J T KOW S K A- B A N A S Z EK
B E T R I E B S S TA N D O R T 11 UM LENSTERBIERG L- 6 1 2 5 J U N G L I N S T E R
PORTRAIT
RCS B191218
R O B V I N TAG E
NIEDERL ASSUNGSGENEHMIGUNG 1 0 0 5 1 8 1 3/ 1
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FAVO R I T E N D E S I G N - O B J EK T E , D I E M A N K EN N EN S O L LT E
C H E F R E DA K T I O N BIBI WINTERSDORF
MIELE
L E K T O R AT MY R I A M W E L S C H B I L L I G
1 2 5 JA H R E Q UA L I TÄT U N D I N N OVAT I O N 44
KUNST „ FA L L EN T R EE S “ I N O S A K A
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KUNST C H A R LOT T E PAY E T: AU S P L A S T I K W ER D E K U N S T
ÜBERSETZUNG A N N EG R E T T R I P O D I A R T- D I R E K T O R MARC DOSTERT GRAFIK E N I A H A EC K KO N TA K T I N F O @TA S T Y. LU ANZEIGEN S A L E S @TA S T Y. LU
F Ü R W E I T E R E I N F O R M AT I O N E N B E S U C H E N S I E W W W.TA S T Y. L U I S S N 3 0 8 2- 9 3 6 4 H I N T E R L EG T I N D E R N AT I O N A L B I B L I OT H E K LU X E M B U R G ( B N L ) DRUCK J O H N E N - P R I N T LU X E M B O U R G 20.02. 2025 © 2 0 2 5 LU X E TA S T E & S T Y L E S . À R . L . A L L E R EC H T E VO R B E H A LT E N . U R H E B E R R EC H T S L I Z E N Z E N E R H Ä LT L I C H B E I LU X O R R ( LU X E M B O U R G O R G A N I S AT I O N FOR REPRODUC TION RIGHTS) W W W. L U X O R R . L U
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TRENDS
KURVENL INIEN In diesem Jahr sind rechte Winkel passé; der Trend geht zu geschwungenen Formen. Sofas, Couchtische, Stühle, Türen – alles wird kurvige Formen annehmen und so Komfort und Bewegung in den Raum bringen.
DIE T EC HNIK DE S „CO LO U R DR ENC HING“ Dieser neue Trend besteht darin, eine einzige Farbe für den gesamten Innenraum zu wählen: Wände, Decken und sogar Möbel wie Sofas und Teppiche werden in der gleichen Farbe gehalten. Eine mutige Wahl, die eine ultra-bequeme, immersive Erfahrung schafft, fast wie eine riesige Umarmung, sobald man den Raum betritt.
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TRENDS
B EQUEME MATERIAL IEN Samt kennt jeder – ein zeitloses Material, das einem Innenraum einen eleganten und angenehmen Touch verleiht. In diesem Jahr wird Samt jedoch in einer „TechVariante” erhältlich sein, die ihn ebenso komfortabel, aber widerstandsfähiger gegen Flecken macht. Ein Muss!
EIN INT E LLIG ENT ER WASSER HAHN, DER K AF F EE M AC HT Der Hype um „smarte“ Technologien setzt sich fort und entwickelt sich weiter in unseren Innenräumen, immer mit einem Augenmerk auf Nachhaltigkeit. Die neueste „smarte“ Innovation, entwickelt von Gessi, wird bald in unsere Küchen einziehen: Ein intelligenter Wasserhahn, der die Wassertemperatur anpasst, es mit Kohlensäure versetzt oder es sogar in Kaffee verwandeln kann.
© GESSI
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U M P LAT EAU K ACHEN N °36 HERB S T 202 3
Das Restaurant von Stéphanie Jauquet hat 2023 sein Erscheinungsbild verändert. Besonders hervorzuheben sind die „So Seventies“-Discokugeln – Kunstwerke des niederländischen Kollektivs Rotganzen aus ihrer Kollektion „Quelle Fête!“. Diese Discokugeln wirken etwas verformt oder scheinen zu schmelzen, ähnlich wie Dalís zerfließende Uhren.
CO M E À L A MAISON K ACHEN N °37 WINTER 202 3
Bei 3.000 m 2 Einrichtung, meisterhaft kuratiert vom ehemaligen Dekorateur und heutigen Inhaber der Come-àla-Maison-Gruppe, Séverin Laface, fällt die Auswahl schwer. Unser Augenmerk fiel auf die riesigen HolzFenster, die einen der Räume dieses gewaltigen Restaurants abtrennen. Sie stammen aus einem ehemaligen Eisenbahndepot in Arlon, das vor über 25 Jahren geschlossen wurde und dessen Elemente der Hausherr bei einer Versteigerung ergatterte. Ein Stück Kulturerbe, das hier ein neues Leben gefunden hat – so schön kann nachhaltige Dekoration sein!
G U ILLO U CAM PAG NE K ACHEN N °38 FRÜHJAHR 2024
Rund um die familiären Möbel ist die Dekoration von Guillou Campagne schick und klassisch. Der exzentrische Akzent: kleine, eigens für das Restaurant angefertigte Rahmen mit „besonderen Vögeln“ – Kreationen von Pierre-Yves Dayot, einem befreundeten bretonischen Künstler von Katell Guillou.
R E S TA U R A N T- D E S I G N
NAGA K ACHEN N °39 SOMMER 2024
Ein Hauch von Orient, Asien und Mittelmeer: Auch wenn das Naga in Mondercange bald ein neues Design erhält, beeindruckten uns besonders die eindringlichen Riesenporträts des deutschen Fotografen Mario Gerth, die sich über den Tischen in den Séparées befinden.
LA VIL L A D E CA M ILLE ET JUL IEN K ACHEN N °40 HERB S T 2024
Dieses Sterne-Restaurant besticht durch seine erlesene Einrichtung. Gegenüber dem Eingang verschwindet die große Stahlbar fast völlig unter hausgemachten Arrangements. Um einen imposanten Ast herum, den Camille Tardif während des Lockdowns bei einem Spaziergang Wald gefunden hat, drängen sich große Vasen mit getrockneten Blumen und Gräsern. Ein Beweis dafür, dass auch die Natur auch Prunkstücke fürs Innendesign liefern kann.
OPÉRA K ACHEN N °41 WINTER 2024
Die schlichte Einrichtung des im Oktober 2024 eröffneten Opéra setzt einen spielerischen Akzent durch die gelungene Zusammenarbeit mit einem Künstler: Frank Jons. An den Wänden des Restaurants stellt der Maler, der sich durch seinen ausdrucksstarken Einsatz von Farbe in der luxemburgischen Kunstszene einen Namen gemacht hat, mehrere seiner modernen Werke aus.
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INTERVIEW
LIVE TOUCH DESIGN
R ÄUM E ZUM LEBEN U N D LER NEN Mit Stil und feinem Gespür kreiert Dominika Wojtkowska-Banaszek Räume, die mehr sind als bloße Funktionsorte. In ihrer polnischen Heimat hinterließ sie bereits deutliche Spuren – vom Chemietechnik-Gebäude der Universität Posen bis zur Zusammenarbeit mit David Lynch am Film Center in Łódź. Seit ihrem Umzug nach Luxemburg gestaltet ihr Büro Livetouch Design vor allem private, aber auch öffentliche Räume. Dominikas Überzeugung: Ein gut durchdachtes Raumdesign kann durch sensorische Erlebnisse die Stimmung heben und unser Wohlbefinden steigern.
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INTERVIEW
TEXT CHAREL HEINEN
D
ominika ist die Art von Innenarchitektin, die man an seiner Seite wissen möchte, wenn man nach mehr sucht als nur einem ästhetisch ansprechenden Raum. Für sie ist gutes Design eine ganzheitliche Erfahrung: „Gutes Design sollte immer alle fünf Sinne ansprechen“, erklärt sie ihren Ansatz. „Die Menschen nehmen ihre Umwelt nicht nur durch ihre Sinne wahr, sondern lernen auch durch sie. Dies muss man erforschen, denn nur so lernt man, was einem wirklich gefällt.“ Welche Texturen mag man? Welche Gerüche? Welche Farben? Welches Licht? All das können uns unsere Sinne verraten, wenn wir uns mit ihnen auseinandersetzen, und mit den Antworten kann man sich sein Zuhause so aufbauen, dass man sich wirklich wohl fühlt. Deshalb ist für Dominika die enge Zusammenarbeit mit den Kunden das A und O. „Es ist stets ein gemeinsames Lernen und Entdecken, das nur funktioniert, wenn ich genau auf die Bedürfnisse des Kunden eingehe.“ Dabei war der Umzug nach Luxemburg schon eine größere Umstellung – wir sind immerhin ein sehr multikulturelles Land und die Geschmäcker der Leute können aufgrund dessen sehr stark variieren, was Dominika selbst als große Bereicherung wahrnimmt: „Jeder Kunde bringt aus seiner Kultur etwas Einzigartiges mit, und das finde ich faszinierend. Ich bin immer offen für neue Informationen darüber, wie sie leben, welche Vorlieben sie haben und welche Traditionen sie pflegen.“
„ JEDER KUNDE BRINGT AU S S E I N E R K U LT U R E T WA S EI N Z I GA R T I G E S M I T, U N D DA S F I N D E I C H FA S Z I N I E R E N D .“ DOMINIK A WOJTKOWSK A-BANASZEK
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KUNST
„ FA L L E N T R E E S “ I N O S A K A
DIE ST ILLE SPR ACHE DER BÄUM E Auf der kommenden Weltausstellung in Osaka wird im Luxemburger Pavillon vom 6. bis zum 20. Mai ein ebenso beeindruckendes wie ambitioniertes Kunstprojekt präsentiert: „Fallen Trees“. Die Vision des luxemburgischen Holzbildhauers Pitt Brandenburger verbindet traditionelles Handwerk mit kulturellem und ökologischem Bewusstsein. Im Zentrum der Ausstellung stehen zwei Skulpturen – dem Holunderstrauch und dem Apfelbaum gewidmet –, entstanden in Zusammenarbeit mit Künstlern und Handwerkern aus verschiedenen Disziplinen.
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KUNST
TEXT CHAREL HEINEN
M
it dem Projekt „Fallen Trees“ verbindet der Initiator Pitt Brandenburger seine zwei großen Leidenschaften: die Begeisterung für das traditionelle Handwerk und die Natur – genauer gesagt die Bäume: „Bäume sind nicht nur essenziell für unsere Ökosysteme, sondern auch ein zentrales Element unseres kulturellen Erbes“, erklärt Brandenburger. „Mit jeder Skulptur möchte ich eine Geschichte erzählen und das Bewusstsein für den Wert und die Schönheit der Natur stärken.“ Das Projekt „Fallen Trees“ stellt eine nicht festgelegte Serie von Skulpturen dar, die Brandenburger in Kooperation mit verschiedenen Künstlern und Handwerkern kreiert und die aus gefallenen Bäumen gefertigt werden, ohne dass dafür lebende Bäume zu Schaden kommen. Das Projekt betont die Verantwortung gegenüber der Natur und nutzt die natürlichen Ressourcen, um auf die ökologischen und kulturellen Werte unserer heimischen Bäume aufmerksam zu machen.
KUNST WERKE ZU M E N T D EC K E N Die Skulpturen selbst haben anthropomorphe Formen und beinhalten versteckte Elemente – fast wie ein Puzzle. Bei genauerem Hinsehen entpuppen sich blütenartige Gebilde als fein gearbeitete Bürsten, während sich an anderer Stelle ein Musikinstrument unter einer Abdeckung verbirgt. Dieses spielerische Entdecken ist ein zentrales Element des Konzepts, denn in erster Linie geht es Brandenburger darum, Wissen zu vermitteln.
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