LUX E M B U R G S
Via nd en Ostsee Sü d ti r o l
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VIANDEN LU X E M B U R G SÜDMÄHREN O STS E E KNOKKE GRIECHENLAND T R A N S S I LVA N I E N S Ü DT I R O L PERSONALITY O S LO N E W YO R K PERU
V IAN D E N
Zu Besuch in Vianden Als Einwohnerin von Vianden möchte ich Ihnen gern einmal die historische Stadt im Ourtal abseits der berühmten Klassiker wie Schloss, „Nëssmoort“ oder Télésiège vorstellen. Zu einer Zeit, wo die Haupttouristensaison abgeklungen ist und Luxemburgs einziger Sessellift Betriebspause hat.
Text Stéphanie Krischel
Fotos Anne Lommel
Ich liebe die Schleichwege rund um das Schloss und die Tatsache, dass dieses prächtige Gemäuer mich immer im Blick hat. Nehmen Sie doch den Treppenaufstieg in der Grand-Rue gegenüber der Trinitarierkirche neben der Hausnummer 58 in Angriff … Mein Lieblingsplatz beim „Hockelsturm“, dem ehemaligen Wachturm, könnte auch Ihnen gefallen: Fast schon ein Rundum-Ausblick, Ruhe und das Schloss im Rücken.
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Die Bedeutung einer Mauer Darf ich vorstellen? Die Nat’Our Route 5. Eine zirka 12,6 km lange, anspruchsvolle Tour von Vianden über Bauler (DE) und Bivels. Ein Schmuckstück unter den Wanderwegen. Im Sommer, als ich dort das letzte Mal unterwegs war, habe ich fünf Stunden gebraucht, inklusive Pausen.
Egal in welche Richtung ich wandere – Bettel, „Niklosbierg“, Eifel oder Stolzemburg – mein Startpunkt ist immer derselbe: die Familienbäckerei „Au Croissant d’Or“. Mein Rucksack freut sich immer über köstliches Ge(b)päck, was ihm nur kurz zur Last fällt. Wie die „Veianer Schneck“ zum Beispiel. Ich folge einem Teil der „Ourdall Promenade“ hinter dem Friedhof bis zur Staumauer. Wenn man Glück hat, sieht man einen Fischreiher in der Our, mein persönliches Viandener Maskottchen. Auf der Staumauer verweile ich gerne ein paar Minuten, lasse die Konstruktion auf mich wirken. Sie ist Teil des komplexen Pumpspeicherkraftwerks der SEO (Société Électrique de l’Our), das sowohl Energie produziert als auch den Überschuss speichern kann. Zum Besucherstollen der SEO, den
V IAN D E N Viele Wege führen durch Vianden. So auch der luxemburgische Jakobsweg. Rund um Vianden führt der berühmte Pilgerweg über Teile der „Ourdall Promenade“ und der Nat’Our Route 5. Bevorzugt man kleinere Touren direkt vor Ort, so sind der „Autopedestre 1 und 2“ zu empfehlen.
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V IAN D E N
Verrückt. Im Sommer 2021 war der Blick von der 30 Meter hohen Staumauer noch ein anderer. Wasser ohne Ende. Wasser, das einen Teil der Flussmauer nahe der Ourbrücke mit sich riss. Diesen Sommer hatte die Our, wie alle Flüsse, mit extremem Niedrigwasser zu kämpfen.
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V IAN D E N man besichtigen kann, sind es 10 Minuten mit dem Bus ab Vianden. Während des Hochwassers im Juli 2021 musste diese Mauer ungewohnten Wassermassen und angeschwemmtem Dreck trotzen. Ohne sie wäre der Blick auf die Stadt heute definitiv ein anderer. Wandern mit „Herr der Ringe“Gefühl Das „Veiner“ Schloss im Rücken geht es nach etwa 15 Minuten in den Wald hinein, immer der Kennzeichnung mit dem grünen Blatt folgend. Das Blatt steht für „NaturWanderPark delux“, einen der grenzüberschreitenden Wanderwege in der Region Eifel-Luxemburg. Die Tendenz ist zunächst steigend, mein Puls ebenfalls. Aber auf der ganzen Strecke laden Bänke oder große Schiefersteine ein, sich kurz auszuruhen. Im Herbst per pedes durch den Wald zu laufen birgt einen Vorteil: je weniger Laub an den Bäumen, desto besser die Aussicht. Und die lohnt sich oben auf dem steinigen Hügelkamm. Jetzt kommt das „Herr der Ringe“-Gefühl ins Spiel: steinige, kleine Pfade, Schiefertreppen, ein Wald aus kahlen, alt wirkenden Bäumen, viele Flechten und Moose. Es fehlen nur noch die schwarzen Reiter, die durch die Wälder galoppieren.
Der Weg führt weiter hinauf durch den Wald auf die Ebene vor Bauler in der Eifel. Danach geht es fast nur noch bergab, über geschwungene Pfade, immer wieder mit abenteuerlichen Ausblicken. Vorbei geht es an der Ruine der Burg Falkenstein, eine hochmittelalterliche Spornburg, die sich heute in Privatbesitz befindet. Sie kann zwar nicht besichtigt werden, aber auch so hinterlässt sie einen gewissen Eindruck. Den letzten Teil nach der ebenen Strecke durch das abseits gelegene Dörfchen Bivels kann man je nach Lust und Laune selbst bestimmen: vor der Autobrücke zwischen Bivels und Vianden folgt man entweder der Wegmarkierung der Nat’Our Route 5 durch den Wald Richtung Sessellift oder aber man nimmt die flachere Variante über die „Ourdall Promenade“.
Erholung am Wasser Der fast ständige Begleiter bei der Wanderung rund um Vianden ist die Our. Der Fluss entspringt auf 643 Meter Höhe im belgischen Nachbarland und mündet nach rund 96 km bei Wallendorferbrück in die Sauer. Ab dem Dreiländereck bei Ouren (DE-LU-BE) ist die Our fast vollständig deutsch-luxemburgischer Grenzfluss mit gemeinsam
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Griechenland
C OV E R STO RY
C OV E R STO RY
„Greece: You Will Want To Stay Forever’“ Das Motto der aktuellen Kampagne des griechischen Tourismusverbandes könnte nicht treffender sein. Wer schon einmal einen Urlaub in Griechenland, auf dem Festland oder einer der Inseln verbracht hat, kennt dieses Gefühl, nie mehr weg zu wollen. Türkisblaues Meer, weißgetünchte Häuser, mediterrane Küche, Jahrtausende alte Kultur und Bewohner, die gastfreundlicher nicht sein könnten, da lässt es sich gut leben, und das nicht nur im Urlaub! Für uns ein guter Grund, diese Urlaubsland, das für Luxemburger ohne Zweifel zu den beliebtesten Destinationen gehört, einmal genauer zu präsentieren. Viel Spaß beim Entdecken.
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K R E TA
Kreta, die Fitnessinsel
Text Martine Carret
Die zurückgezogen inmitten ihrer verschneiten Berge lebenden Kreter haben in den 1960er Jahren im Rahmen der Sieben-LänderStudie Wissenschaftler aus aller Welt mit ihrer überdurchschnittlich langen Lebenserwartung verblüfft. Aus dieser Zeit stammt auch die Kreta-Diät. REESEN hat sich auf die Suche nach dem besten Rezept gemacht. Die Hauptzutaten? Bewegung und gesunde Ernährung.
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Die Luft ist trocken. Nicht so schwer, warm und feucht, wie man sie zum Beispiel aus asiatischen Regionen kennt. Hier ist sie klar, belebend, sie tut gut. Auf der Insel der Götter ist es das ganze Jahr über mild. Beim Anflug auf die größte und südlichste der griechischen Inseln fällt vor allem eines ins Auge: Die Gegend rund um Iraklio, wo sich der internationale Flughafen befindet, wirkt schroff. An der Küste entlang fallen die riesigen Felsen in das azurblaue Wasser, auf dessen tanzenden Wellen die ewige Sonne glitzert. Bäche suchen sich den Weg bis ins Meer und locken die durstigen Ziegen und Schafe an. Wie viele es wohl sind? Tausende? Schwer zu sagen. Den Einwohnern sind sie jedenfalls zahlenmäßig überlegen.
Die Olivenbäume setzen auf den kalkigen Berghängen frische, grüne Farbtupfer. Das pausenlose Zirpen der Zikaden ist nicht zu überhören. Wenn Sie ein Exemplar aus der Nähe betrachten möchten, schleichen Sie sich an einen Baum heran und suchen Sie nach den Blättern, die im Schatten liegen, da verstecken sich die Gesangskönige am liebsten. Das strahlende Blau des wolkenlosen Himmels macht unternehmungslustig und erinnert an den ein oder anderen guten Vorsatz. Lust auf ein kleines Fitnessprogramm? Regelmäßige Bewegung Gehen und Wandern stehen auf der Aktivitätenliste der Insel Kreta ganz oben. Früher war es gang und gäbe, für Besorgungen in den
K R E TA OBEN Der abgelegene Strand Glyka Nera in der Region Chania ist berühmt für sein kristallklares, blaugrünes Wasser und nur per Wanderung oder Boot erreichbar.
© Perikles Merakos
UNTEN Die Ausgrabungen der antiken Stätte von Aptera enthüllten unter anderem ein kleines Amphitheater.
© Militos
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T R A N S S I LVA N I E N
Die Luxemburger der Karpaten Eines vorweg: Rund um den Karpatenbogen steht nicht an jeder Ecke ein in Nebel gehülltes Gruselschloss und die ländlichen Bewohner des transsilvanischen Hochlandes treten ihre wohlverdiente Nachtruhe keinesfalls nur mit Holzpflock und Knoblauchgirlanden an. Transsilvanien ist anders: aufregend, wild, berührend schön und überraschend vielfältig.
Text Joscha Remus
Transsilvanien gleicht einer Zwiebel. Hat man erst einmal begonnen, die Schale der Klischees zu entfernen, zeigen sich neue, faszinierende Schichten. Es ist kein Land für Express-Reisende. Die Menschen wollen, dass man sich Zeit nimmt und ihnen begegnet. Fast überall suchen sie das Gespräch, denn sie lieben die Begegnung und den Austausch. Die Gastfreundschaft hat hier noch einen sehr hohen Wert und ist auf liebenswerte Weise mit einer Prise Neugier und erfrischendem Humor gewürzt. Nur zwei Flugstunden von Luxemburg entfernt tauche ich ein in eine Welt uralter Riten und Rituale. Eine Welt der weiten Wälder, kristallklarer Seen, der Pferdemärkte, der Burgen, Wehrkirchen
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und mittelalterlichen Städte und einer eigentümlich vertraut klingenden Sprache. Luxemburger können uns verstehen In Hermannstadt, das auf Rumänisch Sibiu genannt wird, empfängt mich im Schullerhaus Ioana, eine ältere Dame mit schicker weißer Bluse mit dem folgenden Satz: „West der, de Sprooch di eng hei red, nenne mir Sächsisch, awa do kumt se nit heer ous Sachsen.“ – „Wissen Sie, die Sprache, die wir hier reden, nennen wir Sächsisch, aber von dort kommt sie nicht her, aus Sachsen.“ Fast jeder aus Luxemburg und der Eifel könnte die siebenbürgische, also transsilvanische Mundart von Ioana zweifelsohne verste-
T R A N S S I LVA N I E N OBEN Blühende Narzissen im transsilvanischen Frühling vor der Gemeinde Holzmengen (rumänisch: Hosman) und den schneebedeckten Fogarascher Bergen.
UNTEN Atemberaubend schön: Blühender Rhododendron und schimmernder Bergsee im Retezat-Gebirge der Karpaten.
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T R A N S S I LVA N I E N
Der historische Name des Schlosses Bran lautet Törzburg. Die imposante Schlossburg kommt der Vorstellung von düsteren transsilvanischen Burgen, in denen es spuken soll, schon sehr nahe.
Von Sinaia aus führt eine Seilbahn auf 2.000 Meter Höhe. Es gibt auch mehrere Skilifte. Benannt wurde der Ort Sinaia von Mönchen nach dem Sinai in Ägypten. In einer nahen, 1695 gegründeten Klosteranlage leben heute noch einige rumänisch-orthodoxe Mönche. Der unvermeidliche Dracula Abschließend zu einem etwas heiklen Thema, das viele Menschen in Transsilvanien nicht mehr hören können. Natürlich sind viele Besucher auf der Suche nach der schauerlich schönen Burg, in dem eben
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jener blutrünstige Graf Dracula gelebt haben soll. Unterhalb der klassisch transsilvanischen Schlossburg Bran hat sich ein regelrechtes Kitsch-Eldorado entwickelt, das alles zum Kauf anbietet, was auch nur im entferntesten Sinne etwas mit Zähnen, Blut, Knoblauch oder Fledermäusen zu tun hat. Zum Beispiel mechanisch aufziehbare Plastik-Vampire zum Selber-Flattern-Lassen. Die Burg Bran hat sich mittlerweile die Pole-Position im Rennen um Rumäniens Dracula-Schlösser gesichert, obwohl das historische Vorbild, ein Fürst namens
Vlad Ţepeş, nachweislich nicht das Geringste mit dieser Burg zu tun hatte. Doch was soll ich sagen: sie ist wunderschön und mysteriös – natürlich sollte man diese finstere Burg gesehen haben. „Ich habe mir wirklich schon überlegt, wie man wohl diese verrückte Blutorangenmarmelade herstellt, nach der die englischen Touristen hier andauernd fragen“, sagt mir die Marktfrau Diana und präsentiert ihren Straßenverkaufsstand direkt an der Burg. Tja, Dracula sells. „Schön, dass es diesen Dracula gibt“, sagt Diana, „wer weiß, wie es geht, der kann gut von ihm leben.“
T R A N S S I LVA N I E N
Breviarium
UKRAINE UNGARN
MOLDAWIEN
TRANSSILVANIEN UKRAINE
Sibiu
Burg Bran Măgura Sinaia
RUMÄNIEN
Bukarest SERBIEN
BULGARIEN
46° N 25° O
www.visittransilvania.ro
Unbedingt Probieren sollte man eine in Transsilvanien auch unter dem deutschen Namen Trompetenkuchen oder Baumstriezel bekannte Leckerei. Der Teig wird in einer langen gewundenen Rolle um einen Spieß gewickelt und dann auf einem Grill gedreht. Es handelt sich um eine Art Baumkuchen – schmeckt aber viel besser. Hermann Kurmes kennt noch Orte wie jenen in Wolkendorf, wo diese Spezialität ganz traditionell nach alter Manier zubereitet wird. (Info: Villa Hermani, Măgura, www.cntours.eu)
Bloß nicht In Transsilvanien verbietet es sich, orthodoxe Klöster in Shorts oder im kurzen Rock oder gar im Bikini oder in der Badehose zu betreten. Heikle Themen, die man in Rumänien besser nicht oder nur sehr behutsam zur Sprache bringen sollte, sind solche, die schnell als beleidigend aufgefasst werden könnten. Transsilvanien ist nicht das Armenhaus Europas und auch die Kriminalitätsrate liegt weitaus niedriger als die in den großen Städten des Westens wie Berlin oder Barcelona. Also bitte die üblichen Klischees zuhause lassen.
Geheimtipp Rumäniens Schäfer schlafen, entgegen der landläufigen Meinung, auf ihrer Wanderung über die Berge und grünen Hügel nicht immer unter dem „weiten Himmelszelt“. Der Besuch einer Stâna genannten Hirtenbehausung hält so manche Überraschung parat. Zur kalten Jahreszeit kann man sogar einem Schäfer in traditionellem Umhang begegnen: einem aus dicker Schafswolle hergestellten, zotteligen Umhang namens Cojoc, der es den Schäfern erlaubt, auch in kühlen Nächten draußen im Freien übernachten zu können.
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YO R K N EW
New York mal anders! Zugegeben, ich könnte mir einen Besuch in New York ohne die einmalige Aussicht von der Spitze des Rockefeller Buildings („Top of the Rock“) auf ganz Manhattan und auf das wunderbare Empire State Building gar nicht vorstellen. Ideal im oberen Teil der emblematischen Fifth Avenue gelegen und in fußläufiger Nähe zum Central Park und zum MoMA-Museum … nichts wie hin!
Text Nikki Bonnal
Furchtlose und schwindelfreie Menschen (zu denen ich leider nicht gehöre) zieht es seit letztem Jahr ebenfalls zur neuen Aussichtsplattform in Midtown, dem „Summit One Vanderbilt“, einer neuen, interaktiven Welt aus Glas, Spiegeln und Licht auf 300 Metern Höhe. Es muss fantastisch sein! Auch ein Besuch des „9/11 Memorials“ mit Museum und Freedom Tower in Lower Manhattan gehört in meinen Augen ganz einfach zum New-York-Trip dazu; er stimmt nachdenklich und macht betroffen. Der Kontrast zu „Little Island“, New Yorks neuem Inselpark auf Stelzen mitten im angesagten Meatpacking District, mit schöner Vegetation und freiem Blick auf die südliche Skyline von Manhattan, könnte nicht größer sein.
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Little Island liegt praktischerweise in direkter Nähe zur wunderbaren „High Line“, einer über zwei Kilometer langen, stillgelegten Hochbahnstraße mit Parkanlage. Ein anschließender Einkaufsbummel im Chelsea Market oder im noblen Greenwich-Viertel ist äußerst empfehlenswert. Manhattan muss man eben zu Fuß entdecken! Doch trotz all dieser wunderbaren Sehenswürdigkeiten, den „Basics“ sozusagen, möchte ich an dieser Stelle eine Lanze für NOLITA brechen, ein cooles Viertel im südlichen Teil von Manhattan, zwischen SoHo und Lower East Side. Die Abkürzung steht übrigens für „North of Little Italy“. Meine Freundinnen (und zum Teil Reisepartnerinnen) behaupten ja
YO R K N EW OBEN Little Island am Pier 55 befindet sich im Hudson River. Ein neuer öffentlicher Park und ein Wahrzeichen der Stadt.
UNTEN Von der Aussichtsplattform des Top of the Rock hat man einen atemberaubenden 360-Grad-Blick über New York City.
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P E R U
OBEN Auf dem San-Pedro-Markt in Cusco verkaufen Kleinbäuerinnen aus der Umgebung ihre Produkte auf dem Bürgersteig rund um die große Markthalle.
UNTEN Eine Dorfbewohnerin auf Reise mit ihren Alpakas auf über 3.700 m Höhe. In den peruanischen Anden werden Alpakas wegen ihrer hochwertigen Wolle gezüchtet.
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P E R U
Im Herzen des Heiligen Tals Die peruanischen Anden mit ihren verschneiten Gipfeln und bunten Feldern versprechen eine Reise, wie man sie nur selten erlebt. Die Stadt Cusco, die Berge und deren urige Dörfer verzaubern mit ihrer jahrhundertealten und doch zeitlosen Anmut. Dieses einst von den Inkas verehrte Land ist auch ein fantastisches Ziel für einen Aktivurlaub, der seinen krönenden Abschluss bei einer Wanderung zum Machu Picchu findet.
und Musiker einen fröhlichen Prozessionszug, begleitet von der jubelnden Zuschauermenge. Es ist der 26. Juli, das Dorf in 3.400 m Höhe huldigt seiner Heiligen, Anna und Joachim. Religiöse und festliche Inbrunst in Cusco Cusco ist feurig, unerwartet, irgendwie magisch. Dass einem nach der Landung in Lima der Atem stockt, ist nicht nur auf den für diese Höhenlagen typischen Sauerstoffmangel zurückzuführen. Es ist auch diese seltene Mischung aus Inka- und Kolonialarchitektur, die uns einen Moment lang Zeit und Raum vergessen lässt. Diese Ziegelbauten, die sich wie ein Teppich unter dem strahlend blauen Himmel auf den
Text & Fotos Philippe Bourget
Wir sind in Cusco, im Andenhochland, auf dem Rückweg vom Machu Picchu. Während unsere Augen noch von dem eindrucksvollen Besuch heute Morgen in der verborgenen Stadt der Inkas leuchten, erwartet uns schon die nächste Überraschung. Der Kleinbus, mit dem wir eine der Avenidas im Viertel Santa-Anna hinunterruckeln, kommt plötzlich zum Stehen. Vor uns wird eine bunt geschmückte Madonnenstatue die Straße hinaufgetragen. Das Lächeln der Träger mit ihren bunten Wollmützen ist qualvoll verzogen, das schwere Holzgestell unter der Madonna drückt schmerzvoll auf die Schultern. Vor und hinter ihnen bilden Geistliche in Soutanen, Amtsträger in eleganten Anzügen, Tänzerinnen in bunten Röcken
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Die Salinen von Maras, eine beeindruckende menschliche Errungenschaft auf über 3.000 m Höhe. Die Salzterrassen werden seit der Vor-Inka-Zeit genutzt.
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P E R U An den Sonnentoren, dem Höhepunkt des letzten Wandertages auf dem Inka-Trail, auf 2.700 m Höhe, enthüllt sich Machu Picchu endlich nach einer 6-stündigen Wanderung.
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