N°12 01/24
LUXEMBURGS MAGA ZIN FÜR REISEN & KULINARIK
DRACHENINSELN
KOMODOS WA N D E L : VOM FISCHERDORF ZUM TOURISTENMAGNET
K U LT U R E L L E E K S TA S E
BALI: BEIM GALUNGANFEST WERDEN TA N Z U N D TRADITIONEN VEREINT
TRENDY SOUTH
INDUSTRIEKULINARIK IM SÜDEN LUXEMBURGS
1 0, 5 0 € E U R O PA : 1 2 € W E LT : 1 5 ,9 0 €
S O UT H T R E N DY
Kreativität spiegelt sich auch im coolen Design wider.
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© Schräinerei
In der Schräinerei können Sie auch köstliche Pitsa (mit „s“!) genießen.
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© Schräinerei
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S O UT H T R E N DY
Industrie-Kulinarik im Süden Luxemburgs Text Nikki Bonnal
Am Anfang haben die Söhne und Töchter ihre Eltern noch mitleidig mitgeschleppt, um ihnen mal zu zeigen, was im 1535° Creative Hub in Differdingen so abläuft, und sie mit gelangweilter Miene darauf hingewiesen, dass man dort auch super essen oder einen Cocktail genießen kann.
Heute ist die Brasserie SCHRÄINEREI, die tatsächlich in der früheren ARBEDSchreinerei untergebracht ist, jedem ein Begriff und fast schon kein Insider-Tipp mehr. Übrigens wird die SCHRÄINEREI vom Profi-Team Concept & Partners geführt, wie unter anderem Hitch, Naga, Barrels oder Parc Le’h. Das Gesamtareal 1535° bietet Jungunternehmern im Kreativbereich erschwingliche Arbeitsräume zur Miete und stellt gemeinschaftliche Infrastrukturen zur Verfügung. Kein Wunder, dass diese Mischung aus kreativem Schaffen und industriellem Background die besten Voraussetzungen für ein In-Restaurant mitsamt Kleinbühne für kulturelle Events bietet. Möchten Sie ein traditionelles luxemburgisches Gericht wie Judd mat Gaardebounen, Feierstengszalot, Kniddele mat Wäinzoossiss oder Ierbsebulli mat Paangecher genießen oder lieber
eine Original Fondue Savoyarde, Pitsa (mit ts!) oder Chicken Bowl? Ma gären! Übrigens ist die SCHRÄINEREI ebenfalls eine exzellente Adresse für einen Sunday Brunch mit der ganzen Familie! Good beer makes good people Gabriels coole Locations in LuxemburgStadt sind längst kein Geheimtipp mehr: Bazaar, Urban, Paname oder Amore sind mittlerweile eine Institution und aus der hauptstädtischen Bar- und Restaurantszene nicht mehr wegzudenken. Auch der Neuzugang KANTIN, ein trendiges Restaurant mit eigener Mikrobrauerei, Bar und Event-Location im früheren Industrieareal „Neischmelz“ in Düdelingen ist auf dem besten Weg hin zur Establishment-Liga! Mit im Boisante-Team sind Ray Hickey, Brewer Joël Back und Alison Adams sowie Radsportchampion Andy Schleck.
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H AU T E - S AVO I E D I E
Französische Alpen: Natur pur in der Haute-Savoie Text & Fotos Philippe Bourget
Im Aravis-Massiv, in der Nähe von Annecy, lassen Manigod und La Clusaz die Herzen von Wintersport-Fans höherschlagen. Während Besucher des Skiorts Manigod in einem familiären Ambiente Ski-Aktivitäten und guter Gastronomie frönen können, wartet La Clusaz am Fuße seiner großen Chalets mit einem winterlichen Festprogramm auf. Welch ein Glück, dass beide Orte miteinander verbunden sind. Auf zu einem authentischen Urlaub in den verschneiten Bergen.
Manigod: familienfreundlich und heimelig. La Clusaz: beliebt und belebt. So gesehen haben diese beiden Skiorte nichts gemeinsam. Und doch liegen beide im Aravis-Massiv, dessen verschneite Gipfel mehr als 2.500 Meter in den Himmel ragen. Knapp 15 Kilometer trennen die beiden benachbarten hochsavoyischen Wintersportorte, die von Annecy aus in gerade einmal 45 Minuten erreicht werden können. Ihre Pisten sind mithilfe von Skiliften und gemeinsamen Skipässen miteinander verbunden. Zudem sind sie Verfechter einer gemeinsamen Identität und pflegen dieselben kulinarischen, kulturellen und sportlichen Traditionen. Im Winter lässt Manigod seine Besucher in die wahrhafte Haute-Savoie
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eintauchen. Vom altehrwürdigen Dorf mit seiner rustikalen Kirche, über an Hängen gelegene Weiler hin zu Holzchalets: Die Gegend lockt mit authentischem Charme. Der Gebirgspass Col de La Croix Fry oberhalb des Dorfs ist der Ausgangspunkt des Skigebiets. Die Skilanglauf-Panoramastrecke führt bis zum BeauregardPlateau und den Pisten von La Clusaz. Bei schönem Wetter lässt sich sogar ein Blick auf den Mont Blanc erhaschen. Manigod, Heimat des Paret-Schlittens! In Manigod ist man nicht nur mit dem Hundeschlitten unterwegs, sondern auch mit dem Paret. Lassen Sie sich eine halbe Stunde lang von schnellen, zutraulichen Huskys über einen verschneiten Rund-
H AU T E - S AVO I E D I E Chalets im Dorf Manigod, im Hintergrund die Aravis-Bergkette.
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Blick auf La Clusaz von der Bergstation der Beauregard-Seilbahn. Im Hintergrund die Aravis-Bergkette mit dem Gipfel Pointe Percée (2.750 m Höhe).
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So schmeckt die Haute-Savoie Die Haute-Savoie, eine Region in den französischen Alpen, ist berühmt für ihre reichhaltige und aromatische Küche. Ein empfehlenswertes Rezept aus dieser Gegend ist die Tartiflette, ein herzhaftes Gericht aus Kartoffeln, Zwiebeln, Speck und dem charakteristischen Reblochon-Käse.
Tartiflette mit Reblochon 4 Personen 15 Minuten 1 Stunde
∙ 2 EL Öl ∙ 1 gereifter Reblochon ∙ 200 g gehackte Zwiebel ∙ 200 g geräucherte Speckwürfel oder -scheiben
∙ 1 kg festkochende Kartoffeln ∙ 1 Knoblauchzehe ∙ Pfeffer, Salz Die Kartoffeln schälen, in Würfel oder Scheiben schneiden, gut waschen und in einem sauberen Küchentuch abtrocknen. 2 Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig werden lassen. 3 Sobald die Zwiebeln geschmolzen sind, die Kartoffeln dazugeben und von allen Seiten anbraten. 1
Den Speck hinzufügen und fertig braten. Überschüssiges Fett mit einem Blatt Küchenpapier aufsaugen. 5 Die Rinde des Reblochon abkratzen und ihn der Breite nach halbieren. 6 Den Backofen auf 200 °C vorheizen und eine Gratinform vorbereiten, indem der Boden und die Ränder mit der geschälten Knoblauchzehe eingerieben werden. 7 In der Auflaufform eine Schicht Kartoffeln mit Speck und Zwiebeln verteilen, darauf die Hälfte des Reblochons legen, dann wieder Kartoffeln. Mit dem restlichen Reblochon abschließen (Kruste zu den Kartoffeln hin). 8 Für etwa 20 Minuten in den Ofen schieben. 4
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KAL AB R I E N
Ein ganz anderer Blick auf Tropea lässt sich bei einem Segeltörn entlang der Costa degli Die, der Küste der Götter, werfen. Dabei geht es auch unterhalb der auf einem mächtigen Felsen thronenden Wallfahrtskirche Santa Maria dell’Isola zu malerischen Buchten mit glasklarem Wasser und kleinen, verträumten Stränden. Lange Zeit war die Gegend rund um Tropea eine Art Kornkammer. Davon zeugen die Reste von nicht weniger als 26 Mühlen, die bei Wanderungen durch herrliche, schattige Waldstücke entdeckt werden können. Straßen mit Rüttelfaktor Jedes Paradies hat aber bekanntlich einen Makel. In Kalabrien ist dies definitiv der Zustand der Straßen, die mitunter eher an eine Marterstrecke oder ein asphaltiertes Arial für Stoßdämpfertests erinnern. Für Rückengeplagte ist dies zweifelsohne eine Tortur. Eine unausweichliche, zumindest dann, wenn das Hinterland von Tropea oder das Ionische Meer auf der anderen Seite des Stiefels – oder besser gesagt: an der Fußsohle – das Ziel sind. Vor den Toren des Örtchens San Floro findet sich eine Besonderheit. Hier haben drei junge Kalabresen das uralte Handwerk der Seidenproduktion für sich neu entdeckt und lassen sich bei der Arbeit bereitwillig über die Schulter schauen. Die Kooperative Nido di Seta hat rund 3.000 Maulbeerbäume gepflanzt, um für die 60.000 Seidenraupen die erforderliche Nahrungsgrundlage zu schaffen. Jede der Larven des Seidenspinners erweist sich in der Tat als eine kleine Raupe Nimmersatt. 28 Tage lang fressen sie sich rund um die Uhr durch die Blätter des Maulbeerbaums, ehe sie damit beginnen, bis zu zwei Kilometer lange Fäden zu spinnen. Aus den als eiförmige Klumpen abgelegten Fäden können dann hochwertige Seidenprodukte gefertigt werden. Wobei die Kooperative Nido di Seta längst zu einem der besten Hersteller des Kontinents avanciert ist, was durch die Tatsache, dass Gucci heute der
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KAL AB R I E N Zahlreiche Wasserfälle ergießen sich im Valli Cupe.
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LINKS Überaus gefräßig sind die Seidenspinnerraupen in San Floro.
In Kalabrien wird allerorten italienisches Flair lebendig.
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Z AM O RA
Wenige Kilometer außerhalb der Stadtmauern züchtet Felix Pastor in sechster Generation Schafe. Auch die nächste Generation macht dem Namen „Pastor“ (Hirte) Ehre; Sohn und zwei Neffen sind bereits in die Käserei eingestiegen. Seit dem Morgen ist seine Nichte im Krankenhaus, um ihr Baby zu bekommen; Pastor hofft nach vielen Knaben in der Familie auf ein Mädchen. Gerade hat er die Schafe aus dem Regen in den Stall gebracht, nun zeigt er Besuchern Melkstation und Reiferaum, in dem die Rohmilch-Käselaibe zwei Monate lang jeden zweiten Tag gewendet werden. Dann dürfen die Gäste den Queso Zamorano probieren. „Schauen Sie ihn sich erst an“, rät er. „Die Farbe zeigt, von welchem Tier die Milch stammt.“ Ziegenkäse etwa sei deutlich heller als Schafskäse; schmecke ein Käse nach Stall, hätten die Tiere zu wenig Zeit auf der Weide verbracht. „Brechen Sie ein Stück Käse ab und schnuppern Sie daran.“ Appetitliche Milch- und Butterdüfte müssen aufsteigen. Dann wird gekostet. „Kauen Sie gut, um die Textur zu spüren.“ Zum Käse gehört der Wein; probieren sollte man beides aber nacheinander, um die Aromen nicht zu vermengen. Dennoch hat Pastor eine Flasche entkorkt und empfiehlt den Besuchern, ihre Studien zu vertiefen. Winzer aus Leidenschaft Die „Weinroute Zamoras“, die den Weg zu Bodegas, aber auch zu Produzenten von Käse und Honig sowie zu Restaurants weist, gibt dazu die nötigen Anregungen. Die Betriebe sind familiengeführt, klein, mitunter Nebenerwerbe. Juan Miguel Fuentes, Winzer in der sechsten Generation im südlich von Zamora gelegenen Cabanas de Sayago, pflegt auf fünf Hektar Land knorrige, hundertfünfzig Jahre alte Rebstöcke. „Wir lesen und säubern die Trauben von Hand und verwenden nur die besten.“ Aus ihnen entsteht der wuchtige Rotwein „150“ seiner Bodega
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Z AM O RA Käser Felix Pastor hat nach einem Regenguss seine Schäfchen ins Trockene gebracht.
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LINKS Probieren gehört dazu: Zu Pastors Käsesorten passen perfekt die Weine der Region.
Wuchtige Tropfen säumen die Weinroute Zamoras. Verkostet wird immer und überall.
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KO M O D O
LINKS Gut ausgebildete Ranger führen die Besucher sicher über die Inseln.
Ein männlicher Waran buhlt um die Aufmerksamkeit des kleineren Weibchens. Leider sind seine Bemühungen umsonst, die Dame höchstens oberflächlich interessiert.
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KO M O D O Frisches Blut erschnuppert der Waran kilometerweit. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 18 Kilometer pro Stunde stürzt die Echse sich anschließend auf ihr Opfer.
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Der Sonnenuntergang über der kleinen Insel Padar gilt als einer der spektakulärsten ganz Indonesiens.
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scheinen zwar träge, doch es kommt immer wieder zu Zwischenfällen. Die Tiere reagieren sensibel auf schnelle Bewegungen und mit ihrem ausgeprägten Geruchssinn können sie frisches Blut auf mehrere Kilometer erschnuppern. Bei einer Attacke erreichen sie Geschwindigkeiten von bis zu achtzehn Stundenkilometern und ein Biss kann ohne Behandlung tödlich enden. Die Warane sondern nämlich ein spezielles, die Blutgerinnung hemmendes Gift ab, sodass ihre Beutetiere teilweise noch Tage nach dem Angriff zugrunde gehen. Auf dem Speiseplan der Echsen stehen unter anderem Hirsche oder Wildschweine, doch in seltenen Fällen fallen auch Wasserbüffel den Raubtieren zum Opfer. Die kannibalistischen Drachen fressen sogar ihre eigenen Jungtiere, sodass diese sich während ihrer ersten Lebensjahre bevorzugt auf hohen Bäumen verstecken, wo sie für ihre älteren Artgenossen nicht zu erreichen sind. Menschen passen eher nicht ins Beuteschema der Warane, doch Unfälle kommen dennoch vor. 2009 wurde ein erfahrener Ranger gebissen, als er sich morgens an seinen Schreibtisch setzte und darunter zu seinem Erschrecken eine der gefährlichen
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JAMAI KA
Spliffs – Ganja-Zigaretten. Wer möchte, kann sich in den relativ gut ausgestatteten Bungalows sogar zu einem Retreat zurückziehen. Auch der Weg Richtung Südwesten hält einige Überraschungen bereit. Wie beispielsweise Middle Quarters, ein Dorf, in dem viele Wege zusammenlaufen. Hier halten wir an, um Pepper Shrimps zu genießen: im benachbarten Fluss gefischte, mit Pfeffer gewürzte Garnelen, die am Straßenrand zubereitet werden. Würzig und ultralokal. Etwas weiter wartet der Badeort Treasure Beach mit authentischem Charme auf. Die Boutique-Hotels, die sich hier niedergelassen haben, sind eingebettet in ein buntes Dekor: Da sind kleine, verträumte Häfen mit farbenfrohen Fischerbooten, fruchtbare Felder, die von geschickten Händen bestellt werden, und die Berge von Santa Cruz, die in der Ferne über den Ort wachen. Der Südwesten: der Gemüsegarten Jamaikas Das Unternehmen Treasure Tours bietet übrigens einige interessante Ausflüge mit dem Motorroller an, um Landwirte zu treffen. Dort begegnen wir einem Bauern, der dabei ist, Wasser aus der Zisterne des Dorfes zu holen. Sein Fahrzeug ist an einer Bar geparkt, die von einer stark geschminkten Jamaikanerin geführt wird und aus der laut DJ-Musik dröhnt. Dort wartet er geduldig darauf, dass der „Tankwart“ aus seinem Mittagsschlaf erwacht. Wir halten außerdem bei Cleve, einem betagten Landwirt, der uns stolz zeigt, wo er Thymian und das karibische Knollengewächs Coco anbaut. Sozusagen alles wächst hier. Der Südwesten ist einer der „Gemüsegärten“ Jamaikas. In Sachen Unterkunft ist besonders das Jakes Hotel zu empfehlen. Dieser typische Ort besticht mit bunten Bungalows in üppiger Natur und seinem Restaurant, Jack Sprat, das dem Reggae und Jimmy Cliff gewidmet ist. Das Hotel gehört dem Sohn des jamaikanischen Regisseurs Perry
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JAMAI KA LINKS Ein Dorf in den Blue Mountains.
Ein Wildbach in den Blue Mountains in Gordon Town.
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Küstenlandschaft im legendären GoldenEye Resort in Oracabessa an der nordöstlichen Küste.
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So schmeckt Jamaika Die jamaikanische Küche ist geprägt von einer Mischung aus afrikanischen, europäischen und asiatischen Einflüssen. Charakteristisch sind die Verwendung von scharfen Gewürzen wie Scotch Bonnet Chili und die Vorliebe für Grill- und Räucheraromen. Ein Grundnahrungsmittel ist das Jerk-Gewürz, das für Fleischgerichte verwendet wird. Typische Zutaten sind auch Kokosnuss, Bohnen, Reis und verschiedene tropische Früchte. Die Küche bietet eine Vielfalt von Aromen, von scharf und würzig bis hin zu süß oder herzhaft.
Jerk Chicken 4 Personen 15 Minuten 40 Minuten
∙ 1 ganzes Hähnchen, ∙ ∙ ∙ ∙ ∙ ∙ ∙
in Stücke geschnitten 4 EL Jerk-Gewürzpaste 2 EL Sojasauce 2 EL Pflanzenöl 1 EL brauner Zucker 1 TL frischer Ingwer, gerieben 2 Knoblauchzehen, zerdrückt Saft einer Limette
In einer Schüssel die JerkGewürzpaste, Sojasauce, Öl, braunen Zucker, Ingwer, Knoblauch und Limettensaft zu einer Marinade verrühren. 2 Die Hähnchenteile in der Marinade wenden, sodass sie vollständig bedeckt sind. Für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank marinieren, idealerweise über Nacht. 3 Grill vorheizen. Hähnchenteile auf den Grill legen und bei mittlerer Hitze ca. 30–40 Minuten grillen, dabei gelegentlich wenden, bis das Hähnchen durchgegart ist. Mit Reis und z. B. gegrillter Ananas, frischer Mango oder gebratenen Kochbananen servieren. 1
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