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RABEN
Der Orden der Piaristen nutzt das imposante Gebäude am Pester Brückenkopf der Elisabethbrücke, in dem für eine Zeit die Geisteswissenschaften der Budapester Universität ELTE gearbeitet haben, heute vor allem für sein Gymnasium. Der Orden schließt 2016 einen Vertrag mit der Stiftung Drei Raben (Három Holló), um dort ein vielseitiges Kulturzentrum für die Öffentlichkeit und ein Café mit literarisch künstlerischem Profil zu gründen. Dr. Wilhelm Droste ist der Vorsitzende der Drei Raben Stiftung. Der deutsche Literaturwissenschaftler, Autor und Übersetzer lehrt am Germanistischen Institut der ELTE und hat früher schon Kulturcafés gegründet und betrieben: das Café Dürer an der Universität, das Kaffeehaus Eckermann im Goethe-Institut auf der Andrássy Straße und auch dessen Nachfolger in der Ráday Straße. Die Stiftung gibt auch die literarische Zeitschrift Drei Raben heraus. Sie stellt mit thematischem Schwerpunktungarische Literatur und Kultur im deutschen Sprachraum vor. Das kulturelle Zentrum wird die Stiftung Drei Raben betreiben, hier wird sich der intellektuelle Kreis um die Zeitschrift herum treffen und arbeiten, auch die kulturellen Programme werden von der Stiftung organisiert.
„Offene Tür, lebendiges Haus” Es ist das Ziel der Stiftung Drei Raben, sich mit dem kulturellen Kaffeehaus organisch mit dem gesellschaftlichen Leben der Stadt zu verbinden und die Schüler wie auch die Mitarbeiter des Piaristengymnasiums zu motivieren, sich in die kulturelle und gesellschaftliche Arbeit einzubringen. Im ersten Schritt soll ein literarisches Kaffeehaus eröffnet werden, das einen freundlichen Raum zum Schreiben, Lesen und Debattieren bietet. In einem zweiten Schritt, der das Profil der Stiftung erweitert, soll eine kulturelle Einrichtung geschaffen werden, in der sich Kunst auf hohem Niveau und mit weitem Horizont präsentieren kann, ein Raum für bildende Kunst, Theater, Film und Musik. Geplant ist eine offizielle Aufnahme in das Netz der Literaturhäuser, das im deutschen Sprachraum wichtige Arbeit leistet.
Der 90 qm große Raum in der Szabadsajtó Straße 1 wird zu einem literarischen Kaffeehaus mit Ausstellungsmöglichkeiten gestaltet, eine Etage tiefer entsteht ein Clubraum mit etwa 50 qm, in dem 250 qm großen Kellersaal soll es Filmvorführungen, Theater, Konzerte und Ausstellungen geben.
Das Zentrum will auf hohem Niveau arbeiten, das gilt für die Kulturprogramme, aber auch für die Gastronomie. Daher suchen wir Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Partnern, die jetzt bereits bedeutsame Kulturarbeit leisten, nach dem Vorbild der Literaturhäuser. Wir bemühen uns darum, langfristig stabile und beidseitig fruchtbare Beziehungen zu schaffen. Die Stiftung wird mit ihrem Zentrum in der Innenstadt ein freundliches Fenster zur Welt öffnen, das vielen Kulturinstitutionen, die bereits jetzt in Budapest arbeiten, nützliche Dienste leisten kann. Dazu können wir Räume für Länder bieten, die über keine eigenen Kulturinstitute in Ungarn verfügen.
Es wird ein besonderes Charakteristikum des Ortes sein, der deutschsprachigen Kultur neue Möglichkeiten zu öffnen. Interesse an einer Zusammenarbeit zeigen: -D eutsche Selbstverwaltung in Budapest - Deutsche Theater Budapest - Deutsche Botschaft - Goethe-Institut - Kulturforum Österreich - Schweizer Botschaft - Andrássy Universität - Privatpersonen
Doch die benachbarten Länder sollen im Zeichen Mitteleuropas gleichfalls ihre kulturellen Möglicheiten im Zentrum erhalten, Rumänien, die Slowakei, Polen, Serbien, Slowenien, Kroatien… Weitere potentielle Partner: -
Balassi Institut Literaturmuseum Petőfi Fremdsprachliche Bibliothek Theater
Kontakt Wilhelm Droste Tel.: +36 30 4759395 wdroste96@gmail.com