Tanja Jessing og Annette Smidt Jørgensen
8 Textbuch
DU BIST DRAN 8. KLASSE BESTÅR AF:
kl.
TANJA JESSING & ANNETTE SMIDT JØRGENSEN
kl.
Du bist dran
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TEXTBUCH SCHÜLERGUIDE/WEB LEHRERGUIDE/WEB WEBSITE PÅ DUBISTDRAN.ALINEA.DK
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8 Du bist dran Textbuch
kl.
Tysk · 8. klasse · Elevbog
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TA N J A J E S S I N G O G A N N E T T E S M I D T J Ø R G E N S E N
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Du bist dran NY UDGAVE
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Textbuch
ALINEA
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Inhalt
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Alles was zählt A Es fängt gleich an
S. 8
B Der Anfang vom Ende?
S. 10
C schülerVZ
S. 12
Mein Körper A Der Spiegel erzählt
S. 14
B Tobias ist krank
S. 16
C Ich habe
S. 18
Auf der Spur A Die Spieluhr
S. 20
B Der Augenzeuge
S. 22
C Äpfel für Papa
S. 24
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Blick auf Deutschland A Meine Ferien in Lübeck
S. 28
B Die Skaterclique
S. 30
C Drei Städte im östlichen Deutschland S. 32
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Jung – ja und? A Wenn man zu spät nach Hause ...
S. 36
B Die Konfirmation
S. 38
C Willst du heiraten?
S. 40
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Wir sind dran A Ein Spitzentag
S. 42
B Die Clique
S. 44
C Peinlich!
S. 46
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Multikulti
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A Aus Ismails Tagebuch
S. 48
B Wir wohnen hier
S. 50
C Multikulti in Haidhausen
S. 52
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Bilder erzählen
Müll und blauer Dunst A Was machst du mit deinem Müll?
S. 56
B Rauchen
S. 60
C Der Verkäufer und der Elch
S. 64
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A Gemeinsam allein
S. 66
B Mein Zimmer
S. 68
C Manga: Gothic Sports
S. 70
Das finde ich cool Mein Pferd Schila
S. 72
Sport und blaue Augen
S. 74
Freundschaft
S. 76
Mein Computer ist mein bester Freund S. 78 Musik ist für alle
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S. 80
Die Schweiz auf eigene Faust Værkstedsarbejde
S. 84
Minigrammatik
S. 86
Ordliste
S. 101
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Alles was zählt
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A
Die deutschen Jugendlichen sehen durchschnittlich 28 Stunden fern pro Woche. Was bei der Jugend besonders beliebt ist, kannst du hier lesen. Wir haben einige Jugendliche gefragt, wie ihre Fernsehgewohnheiten sind …
Luca
Es fängt gleich an!
Sarah
Wie lange siehst du am Tag fern? Ich gucke nie fern. Ich sehe mir alles im Internet an. Filme kann ich immer herunterladen, und auf YouTube kann man auch immer viele tolle Sachen finden.
Wie lange siehst du am Tag fern? Ich gucke sehr oft fern. Mindestens 3 Stunden am Tag. Es sind meistens Shows wie „Germany’s next Topmodel“, aber ich gucke mir auch immer die Nachrichten an.
Was ist deine Lieblingssendung? Meine Lieblingssendung ist die „Simpsons“. Die gucke ich mir aber auch im Internet an.
Was ist deine Lieblingssendung? Meine Lieblingssendung ist „DSDS – Deutschland sucht den Superstar“.
Daniel Wie lange siehst du am Tag fern? Na ja, so ungefähr 2 Stunden. Aber dabei gucke ich auch immer die Nachrichten an. Was ist deine Lieblingssendung? Meine Lieblingssendung ist „Schlag den Raab“. Ich finde den Raab so cool – er wird fast nie geschlagen!
Elena Wie lange siehst du am Tag fern? Hm, ich gucke nicht so oft fern, vielleicht nur 30 bis 40 Minuten pro Tag, aber dafür spiele ich sehr viele Online-Computerspiele. Was ist deine Lieblingssendung? Ich habe keine Lieblingssendung – ich gucke mir das an, was gerade läuft.
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Alles was zählt
Der Anfang vom Ende? Sie ist nicht besonders groß. Sie ist dunkelhaarig, braunäugig und sportlich. Und sie lächelt. Sie sitzt mir gegenüber. In der U-Bahn.
„Du magst mich gar nicht mehr!“, sagt sie theatralisch schniefend, kichert etwas. Doch man merkt, dass sie unsicher ist.
Sie ist mir schon zuvor aufgefallen. Denn ihr Handy hat einen bescheuerten Klingelton, der gar nicht zu ihrem hübschen Aussehen passt. Beim Warten auf die Bahn hat jemand sie angerufen. Sie freute sich darüber. Stand von der Sitzbank auf und ist den Bahnsteig auf und ab gegangen.
Und er? Er diskutiert weiter. Und sie versucht, ihn zu überreden. Dass er zu ihr kommt. Oder sie zu ihm. „Also, ist das der Anfang vom Ende?“, sagt sie spaßeshalber. Doch man merkt, es ist kein Spaß für sie.
Nun, da wir uns gegenübersitzen, höre ich sie reden. Sie redet darüber, ihn einladen zu wollen. Ihn wieder zu sehen. Mit ihm Spaß zu haben. Sagt: „Das wird sicher lustig!“ Aber er, er will sich herausreden. Hat keine Zeit. Das Training. Die Schule. Die Familie. Und so weiter.
Sie will ihn sehen. Denn sie hat ihn zu lange nicht gesehen. Sie will ihm helfen bei dem Schulkram. Will bei ihm sein. Irgendwie. „Wir können uns auch nach deinem Training treffen, direkt am Stadion. Ich komme …“ Und er? Er überlegt … Und ich steige aus.
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Alles was zählt
SCHÜLERVERZEICHNIS
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Gruppen • Ich singe immer Lieder mit, auch wenn ich die Texte nicht kann. • Natürlich würde ich mein Fahrrad heiraten, wenn ich könnte. • Ich brauche Urlaub ... sofort! Information Account Name:
Carolin K.
Allgemeines
Carolin eine Nachricht schicken Mit Carolin plaudern Carolin gruscheln
Schule: Status: Geschlecht: Geburtstag:
Regionale Schule Erich Weinert Schülerin weiblich 01.10.
Schule Fotoalben
Ich bin: Lieblingsfach: Hassfach: Job:
Carolin hat 3 Alben
Zimtzicke Kunst Biologie Babysitten und Mutti um ein paar Taler anbetteln ;-)
Persönliches
Start Meine Seite Meine Freunde
Gemeinsame freunde Du hast 1 gemeinsamen Freund mit Carolin
Meine Fotos Meine Gruppen Meine Apps und Spiele
Auf der Suche nach: Beziehungsstatus: Politische Richtung: Hobbys: Lieblingsmusik: Lieblingsbücher: Was ich mag: Was ich nicht mag:
Ayhan D.
Über sich selbst:
netten Leuten, Freunden, was sich eben ergibt verknallt unpolitisch meine Freunde, Kino, Party, Shoppen, Essen, Lesen Katy Perry, Gossip Harry Potter, Herr der Ringe Sonne, Schokolade, Schule, das Meer, meine Mama, die Jessy, meine Katze, Äpfel, Lippenstift komische Leute, Regen, früh aufstehen, Hausaufgaben, Spinat, Flip-Flops, Lügen, Wandern, Kopfweh Mich muss man erlebt haben :D :D :D
Mein Account Meine Privatsphäre
Pinnwand
Freunde (gleiche schule) Carolin hat 46 Freunde an der eigenen Schule: Regionale Schule Erich Weinert.
Ismir S.
Dustin J.
Jasmin B.
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Ismir S. (Regionale Schule Erich Weinert) schrieb am 6.8. um 21:42 Uhr Hey du, Hab’ gerade dein Buch fertig gelesen – total super! Bring’s dir morgen in die Schule mit. gn8 *knudl* Dustin J. (Gesamtschule Süd) schrieb am 6.8. um 13:08 Uhr
Jenny V.
Nach der Schule etwas vor? Jasmin B. (Regionale Schule Erich Weinert) schrieb am 5.8. um 17:10 Uhr Eyyyy, Mathe war ja heute mal echt heftig! Mir brummt voll der Kopf! *g* Was machst’n heute noch Schönes? Wollen wir ins Kino oder so? hdl Jenny V. (Regionale Schule Erich Weinert) schrieb am 2.7. um 13:45 Uhr
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Hey du, sag mal, weißt du, wann die Party bei Karla steigt? Ich finde die Einladung nicht mehr *seufz*. BB ☺
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2 Mein Kรถrper
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Mein Körper
Der Spiegel erzählt
Hallo! Ich bin der Spiegel an der Wand in Familie Neumanns Badezimmer. Niemand kennt die Familie so gut wie ich, weil ich sie jeden Morgen in Ruhe betrachten kann. Besonders die Tochter, Beate, und der Sohn, Rolf, verbringen viel Zeit vor dem Spiegel.
Beate Die Mutter Zuerst steht die Mutter auf. Sie will als Erste die Zeitung lesen. Sie hat ein hübsches Gesicht, blaue Augen und blonde, lockige Haare. Morgens ist sie immer müde und blass. Aber das kalte Wasser weckt sie auf. Noch etwas Schminke und Parfüm und Frau Neumann ist hellwach. Hm, ich mag ihr Parfüm!
Wenn sie fertig ist, kommt die 13-jährige Beate. Sie stellt sich jeden Morgen auf die Waage und stöhnt. Nach dem Duschen betrachtet sie sich im Spiegel. Sie ist selten zufrieden. Sie findet, dass ihre Hüften, ihr Po und ihr Bauch viel zu dick sind. So ein Unsinn! Das Mädchen hat eine normale Figur! Das Schlimmste für sie sind die vielen Pickel im Gesicht, besonders auf der Stirn und auf der Nase. Gar nichts hilft. Dann schmiert sie sich das Gesicht, die Arme, die Beine und den Hals mit Mutters Hautcreme ein.
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A
Rolf Der Vater Wenn sie endlich fertig ist, steht Vater schon ungeduldig vor der Tür. „Diese Frauen werden nie fertig!“, murmelt er. Dann ist er an der Reihe. Das Waschen, Rasieren und Kämmen dauert nicht lange, und er geht schnell in die Küche. Pfui! Sein Rasierwasser riecht furchtbar!
Zuletzt kommt Rolf. Er ist 15 Jahre alt und betrachtet jeden Morgen seine Oberlippe und sein Kinn. Er hofft, dass die Barthaare bald wachsen. Ich kann aber nichts sehen! Dann bewundert er noch seine breiten Schultern und die Armmuskeln. Der Junge ist zufrieden. Wenn er lange duscht, ruft die Mutter: „Mach schnell! Du kommst sonst zu spät!“ Es ist jeden Morgen das Gleiche! Aber danach habe ich den ganzen Tag meine Ruhe.
Ein Zungenbrecher
Ein Rätsel
Bürsten mit weißen Borsten bürsten besser als Bürsten mit schwarzen Borsten.
Ich hab‘ einen Hals, ich hab‘ einen Bauch – keinen Kopf, kein Bein, o Graus! Und kann ich drum selber nicht laufen auch, so läuft es doch aus mir heraus. Lösung: eine Flasche 15
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Mein Körper
Tobias ist krank
Es ist ein Oktobermorgen. Tobias Schützler liegt im Bett. Sein Wecker zeigt genau sieben Uhr. Draußen regnet es in Strömen und es ist windig. „Hundewetter“, denkt er. „In einer Stunde muss ich in der Schule sein.“ Er hebt den Kopf vom Kissen. Er ist schwer wie Blei.
„Ich bin krank. Heute muss ich im Bett bleiben“, denkt er. In der Küche deckt sein Vater Johann den Tisch. Die Mutter ist im Badezimmer. Tobias Vati, Vati, kannst du nicht mal kommen?
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B
Die Schlafzimmertür geht auf, und Vati steckt seinen Kopf hinein. Vati
Guten Morgen, was ist denn los?
Tobias Ich bin krank. Vati Bist du krank? Was fehlt dir denn? Tobias I ch glaube, ich habe die Grippe. Ich bin erkältet, und ich habe Kopfschmerzen. Wahrscheinlich auch Fieber. Vati Lass mich deine Stirn anfassen! Hm … Sie ist ein bisschen heiß. Wir müssen Fieber messen.
Als Vati, Mutti und die Schwester das Haus verlassen, nimmt Tobias sein Federbett und seine Kissen und geht ins Wohnzimmer. Er schaltet den Fernseher ein und legt sich auf das Sofa. Auf den Tisch stellt er eine Tasse Tee. „Ah, eigentlich ist es gemütlich, ein bisschen krank zu sein“, denkt er und trinkt einen Schluck Tee. „Ein ganzer Tag allein zu Hause ist herrlich.“ Er liegt den ganzen Tag auf dem Sofa, sieht fern, liest Comics und trinkt Tee. Um fünf Uhr hört er Vati, Mutti und die Schwester Petra im Flur. Er schaltet den Fernseher aus und zieht das Federbett unter das Kinn hinauf. Petra Hallo, Tobias! Wie geht’s dir?
Tobias Das brauchen wir nicht. Was ich brauche, ist ein Tag zu Hause, bring mir bitte eine Aspirintablette und ein Glas Wasser, bevor du zur Arbeit gehst!
Tobias Nicht so gut, ich habe solchen Durst. Bring mir bitte etwas zu trinken!
Vati holt das Wasser und die Tablette.
Vati Weißt du Tobias, heute Abend spielt Werder Bremen gegen den HSV hier in Bremen im Weser-Stadion.
Vati Hier, du Armer! Brauchst du sonst noch etwas? Tobias Ja, hol mir bitte die Bravo und noch ein Kissen! Er putzt sich die Nase, hustet und nimmt die Tablette ein. Vati holt die Bravo und das Kissen. Er sieht seinen Sohn mitfühlend an. Vati Tschüs bis heute Abend, Tobias! Und gute Besserung. Tobias Tschüs!
Tobias (überrascht) Heute Abend? Vati Ja, Onkel Peter hat heute Morgen angerufen, aber ich wollte dich nicht stören. Er hat drei Karten für das Fußballspiel, und er hat uns zum Spiel eingeladen. Schade, dass du krank bist. Tobias Ich krank? Eh … Hm. Na ja. Nach einem Tag im Bett fühle ich mich eigentlich schon viel besser. Heute Abend bin ich bestimmt wieder fit. Ruf Onkel Peter bitte sofort an.
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C
Mein Körper
Ich habe von Martin Auer
Ich hab’ einen Kopf und ich hab’ einen Bauch. Ich hab’ ’nen Popo, ein Pipi hab’ ich auch. Ich hab’ zwei Füße. Ich habe zwei Hände – damit ist’s noch lange nicht zu Ende. Ich habe zwei Arme. Ich habe zwei Beine. Ich habe zwei Ohren (und nicht kleine). Ich habe zwei Augen. Ich hab’ einen Mund. Ich hab’ ein Haar und Zähne und Zunge und ich habe zwei Wangen. Ich hab’ eine Nase. Ich hab’ einen Darm. Und ich hab’ eine Blase. Ich habe ein Hirn. Und ich habe ein Herz. Ich hab’ manchmal Spaß. Und ich hab’ manchmal Schmerz. Ich habe Gefühle. Ich hab’ einen Geist. Ich hab’ auch Gedanken (zumindest zumeist). Ich hab’ hunderttausend Nervenkanäle. Ich hab’ einen Körper. Ich hab’ eine Seele. Ich hab’ eine Menge, sicherlich! Aber, wo bin Ich?
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3 Auf der Spur Kap_03_9788723038852.indd 19
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3 Die Spieluhr Auf der Spur
Martin hat zu Weihnachten eine tolle Armbanduhr bekommen. Sie war nicht nur als Stoppuhr und als Kalender zu benutzen, sondern auch als Wecker. Sie weckte einen mit keinem hässlichen Schnarren oder Rasseln wie andere Wecker, sondern mit einer Melodie. „Üb immer Treu und Redlichkeit“ und drei andere Melodien konnte man sich aussuchen!
Auch sein Freund Rainer hat eine neue Uhr zu Weihnachten bekommen. Aber schon am zweiten Schultag war sie verschwunden. Es passierte im Turnunterricht. „Ich hab’ sie hier auf die Fensterbank gelegt, wo alle Uhren liegen“, sagte Rainer. „Und jetzt ist sie weg!“ „Es muss einer aus der Klasse gewesen sein!“, sagte Olaf. „Oder einer aus der Fünften. Die waren nämlich vorhin da und haben die Bälle geholt“, sagte Roland. Aber was nützte der Verdacht? Die Uhr war weg.
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A B
„Es ist schon die dritte Uhr, die im Turnunterricht weggekommen ist“, berichtete Martin seinem Onkel, Isidor Kugelblitz, als der ihn am darauf folgenden Wochenende besuchte. „Ich mag meine Uhr schon gar nicht mehr mit in die Schule nehmen. Denn beim Turnen müssen wir sie immer ausziehen, damit nichts passiert. Unser Lehrer besteht darauf. Und dann passiert’s!“ „Einen Augenblick“, sagte Kugelblitz nachdenklich. „Ich habe eine Idee, wie du deine Uhr ganz unbesorgt im Turnunterricht ablegen kannst. Und du kannst sie sogar dazu verwenden, den Dieb zu fangen, falls er sich an ihr vergreift.“
In der übernächsten Turnstunde war es so weit: Martins Uhr fehlte am Ende der Stunde. Martin ging zum Turnlehrer und sagte seelenruhig: „Wenn Sie fünf Minuten lang niemanden aus der Turnhalle lassen, weiß ich, wer meine Uhr hat!“ Martin hatte recht! Fünf Minuten später zog Roland mit knallrotem Kopf die Uhr aus seiner Trainingshose!
von Ursel Scheffler
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3 Der Augenzeuge Auf der Spur
In Borken in Deutschland ist vor drei Tagen ein Banküberfall gewesen. 1.991.550 Euro und 10 Cent und die goldene Uhr des Bankdirektors wurden geraubt. Jede Spur fehlt. Es gibt aber zwei Augenzeugenberichte.
Augenzeuge 1 Es ist kurz vor drei. Ich höre die Nachrichten im Radio. Ich stehe am Fenster und sehe auf die Straße. Plötzlich kommt ein blaues Auto mit einem Hamburger Kennzeichen. Das Auto stoppt direkt unter meinem Fenster. Ich wohne gegenüber der Deutschen Bank und kann alles genau sehen. Es gibt keine Menschen auf der Straße. Vier Personen befinden sich im Auto. Nach einigen Sekunden steigen drei von ihnen aus und gehen über die Straße. Der Fahrer bleibt im Auto sitzen und das Auto bleibt mit laufendem Motor stehen.
Zwei Männer haben Maschinenpistolen im Arm und braune Jacken an. Der dritte hat einen schwarzen Mantel an. Es ist ein kühler Herbsttag. Alle drei sind maskiert. Jetzt verstehe ich die Situation, und ich gehe zum Telefon um die Polizei anzurufen. Es dauert eine Weile, weil die Linie besetzt ist. Als ich zum Fenster zurückkomme sehe ich, dass die Räuber rauskommen. Ich bemerke, dass der eine Räuber Sportschuhe trägt. Die zwei sind gleich groß und der dritte ist kleiner. Sie steigen ins Auto ein und fahren schnell weg.
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