2. SPIELTAG: TSV MÜNCHEN VON 1860 - FSV FRANKFURT
SAISON 2013/14
AUSGABE 34
2. Spieltag: TSV München von 1860 - FSV Frankfurt
Saison 2013/14
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VORWORT Servus Löwenfans, zum ersten Spiel in der Arena der mittlerweile zehnten Zweitligasaison 2013/14 haltet ihr gerade die brandneue ZuGaBe in der Hand! Auf den folgenden Seiten findet ihr einen Rückblick zur ersten ordentlichen Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V., einen Beitrag zum Thema Stadionverbotsproblematik, Retrospektiven zu den Relegationsspielen, dem Testspiel gegen St. Gallen und dem ersten Saisonspiel letzte Woche gegen St. Pauli. Zudem befindet sich im Heft eine kleine Nachberichterstattung über das Mondiali Antirazzisti 2013! Also Löwen, lasst uns heute beim Spiel gegen den FSV Frankfurt Gas geben und zeigen, dass wir keinen Bock mehr auf Löwenblues & Co. haben sondern endlich wieder was reißen wollen! Auch zu dieser Saison läuft unser Kurvenprojekt, die „Blaue Meute“ weiter! Also meldet’s euch zahlreich an und unterstützt zukünftige Choreos und Aktionen für unseren TSV! ACHTUNG: Haltet heute zum Einlauf der Mannschaften die ausgelegten Papptafeln in der Nordkurve auf Kommando 5 Minuten hoch, um die CHOREO, die wir für heute vorbereitet haben, gelungen zu vollenden! Auf geht’s Löwen, gemeinsam in bessere Zeiten!
INHALT RÜCKBLICK St. Gallen (A) Gegen alle Stadionverbote Einmal Höhenluft Mondiali Antirazzisti Mitgliederversammlung St. Pauli (A)
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RÜCKBLICK St. Gallen (A) SECHZIG MÜNCHEN INTERNATIONAL
Um in der Sommerpause nicht vollkommen fußballabstinent zu werden, entschieden sich einige Mitglieder unserer Gruppe + Förderkreis, die die Zeit nicht in Italien verbrachten, kurzerhand beim Testspiel im schweizerischen St. Gallen aufzuschlagen. Mit etwas Europapokal-Feeling im Gepäck hatte man in Windeseile die knapp 200 km von Giesing `gen Lindau hinter sich gebracht. Bereits in den frühen Mittagsstunden erreichte man den Bodensee und verbrachte dort einige Stunden bei ausreichend Getränken, Baden und Fußball spielen auf einem Hartplatz. Später ging es ohne wirklich funktionierendes Navi weiter über die Landstraßen und durch sämtliche Käffer, denn der sündteuren und keinesfalls lohnenswerten Autobahn-Maut wollte man unbedingt entgehen. Nach einer kleinen Irrfahrt durch St. Gallen entdeckte man ein weiteres Münchner Kennzeichen und fand so ohne weitere Probleme nahegelegene Parkplätze am Stadion. Kaum im Stadioninneren angekommen, wurde das Spiel
bei einer Mordshitze angepfiffen und ehe man sich umschaute, erblickte man einige in den Händen gehaltene Bengalen im Block. Die Stimmung kurz auf dem Siedepunkt, flachte danach aber testspielüblich vollkommen ab. Die Darbietungen auf dem Platz waren ähnlich mau und größtenteils ausgeglichen. Nach der Führung durch Stephan Hain glichen die Schweizer wenig später zum 1:1 aus, das zugleich auch der Endstand sein sollte. Nach einem kurzen Abstecher um das Stadion ging es zu den Autos und ab in die Heimat. Während der Rückfahrt verletzte sich jedoch leider einer der Autoinsassen unglücklich am Fuß und musste daraufhin viele Tage im Krankenhaus verbringen. Wir möchten dir hier noch einmal gute Genesung wünschen, Lukas!
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Gegen alle Stadionverbote! Die „Arbeitsgemeinschaft Fananwälte“, ein bundesweiter Zusammenschluss von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, die regelmäßig Fußballfans vertreten, sorgten während der Sommerpause mit einer Pressemitteilung für Aufsehen: Darin kritisierten sie die unrechtmäßige Weitergaben von Daten von der Polizei an Fußballvereine, die bei der bisherigen Stadionverbotsvergabe gängige Praxis ist. Bei einigen Landesdatenschutzbeauftragten sind laut der Pressemitteilung bereits mehrfach Beschwerden wegen der üblichen Datenweitergabe der Polizei an private Fußballclubs eingegangen. Sobald ein Ermittlungsverfahren der Polizei gegenüber dem Stadionbesucher eingeleitet wird, übermittelt sie Name, Geburtsdatum und Anschrift, sowie die Information, dass ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde und eine kurze Schilderung des vorgeworfenen Sachverhalts an den zuständigen Fußballverein. Diese Datenweitergabe erfolgt mit dem „Antrag“, gegen die Personen ein Stadionverbot zu verhängen. In der Regel prüft der Verein den Sachverhalt nicht weiter und gibt sich dem Druck der Polizei hin: Es erfolgt ein bundesweites Stadionverbot. Die Polizei gibt Daten
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also in der Regel weiter, bevor die Staatsanwaltschaft überhaupt eingeschaltet wird. Bei Ermittlungsverfahren aber gilt die Strafprozessordnung, nach der nur die Staatsanwaltschaft über eine etwaige Datenweitergabe oder Akteneinsicht entscheidet. Für den Betroffenen ergeben sich rechtlich höchst fragwürdige Nachteile, gegen die er sich bis dato nur über den teuren Zivilrechtsweg wehren kann. Für ihn gilt selbst während eines eröffneten Ermittlungsverfahrens strafrechtlich vor allem eines: Die Unschuldsvermutung. Nach den Stadionverbotsrichtlinien des DFB haben sich die Vereine hierzu sogar verpflichtet. Die Realität hingegen zeigt, dass dieses rechtsstaatliche Prinzip in der Praxis für Fußballfans nicht zum Tragen kommt! Wir sind gespannt wie sich die Problematik entwickelt ... Unschuldsvermutung auch für Fußballfans - kein SV auf Verdacht! Free Matze!!!
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Einmal Höhenluft - dann wieder zurück zum Tagesgeschäft Wirklich spannend begann es am 12. Mai dieses Jahres zu werden: Nachdem man zuvor in Ingolstadt ganz in Seitenstraßenmanier in der letzten Sekunde die Bayerische Meisterschaft einsackte, fand die Auslosung anlässlich der Relegationsspiele statt. Im Rahmen der Partie „RasenBallsport“ Leipzig gegen Zwickau ging‘s an die Urne. Irgendwie schon komisch, wenn man sich überlegt, dass an diesem Tag wohl ein wirklich großer Anteil an Löwen vor dem Bildschirm gehockt haben muss und – dem glorreichen Live-Streaming sei Dank -, zapplig wie ein Kleinkind, auf die Hände der allseits bekannten Losfee gaffte. Normalerweise - so hätte man sich im Vorhinein denken können - wäre es wohl schicksalsmäßig gegen einen vermeintlich schweren Gegner gegangen. Es kam aber anders: Unsere U21 durfte also mit dem wohl sportlich machbarsten Gegner SV Elversberg vorliebnehmen. Das Ende des Liedes möchte ich Euch an dieser Stelle ersparen,
auch wenn es mich bis heute fasziniert, wie optimistisch selbst der letzte Löwengrantler in die beiden Spiele gegangen ist. Zunächst ein wirklich vielversprechender Auswärtsauftritt auf dem Feld, wobei leider kein Dreier für uns raussprang. Klasse auch der Löwenanhang, der mit weit mehr als 1400 Löwen ordentlich einheizte und die Mannschaft nach vorne pushte. Wirklich jeder brannte auf dieses Auftaktspiel in Elversberg, was sich an einer durchweg guten Stimmung bemerkbar machte. Dann, eines arg verregneten Sonntages, im Zuge der diesjährigen Hochwasserkatastrophe der Spielausfall in der Arena. Auch hier Gänsehaut pur. Sobald aus der Ecke ein stimmgewaltiges „Ha, Ho, Höre“ erklang, stieg die GESAMTE Nordkurve mit ein. Rückblickend war unser ausgerufener Standortwechsel in die Blocke 134/135 also ein voller Erfolg, auch wenn dieser nicht zuletzt aus Angst vor einer halbleeren Nordkurve vollzogen wurde. Als weitere Idee stand hinter dem Ortwechsel vom alltäglichen
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Randnotiz
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Unseriöser und unreflektierter Journalismus über unseren Chaosverein ist für den leidgeprüften Löwenfan leider selbstverständlich geworden. Zwar bietet der TSV 1860 mit seinen unzähligen Eskapaden und Skandalen genügend Zündstoff für die Münchner Revolerblätter, dennoch ist es peinlich mit anzusehen wie Abendzeitung, TZ und Konsorten teilweise mit billigstem Journalismus und reißerischen Überschriften ihre Klick- und Verkaufszahlen steigern wollen und gleichzeitig das Chaos beim TSV weiter verstärken. Nicht umsonst widmete Robert Schäfer auf der Mitgliederversammlung dieser Thematik mehre Minuten und rief die Presse zu mehr Besonnenheit und Seriosität auf. Nur einer scheint diese Botschaft nicht verstanden zu haben beziehungsweise will sie anscheinend nicht verstehen: Oliver Griss! Dass sein Nachrichtenportal dieblaue24.de eh noch nie mit ausgewogenem und reflektiertem Journalismus geglänzt hat und eher durch unzählige Werbebanner auffällt, dürfte wohl jedem bekannt sein. Doch was Herr Griss nach der Mitgliederversammlung auf dieblaue24.de veröffentlicht hat, hat dann endgültig den Vogel abgeschossen. Mit einer vollkommen aus dem Kontext gerissenen Meldung über das geplatzte Engagement von Ismaiks Cousin Noor Basha und dessen Aufenthaltsgenehmigung versuchte Herr Griss erneut führende Leute des TSV 1860 München, in diesem Falle Robert Schäfer, schlecht zu machen und weitere Unruhe zu provozieren. Dass Robert Schäfer einen Tag (!!) davor auf der Mitgliederversammlung ausführlich erklärt hat, dass er die geplatzte Einstellung dem KVR melden musste und er sich bei Nichtmeldung strafbar gemacht hätte, interessiert einen Herrn Griss selbstverständlich nicht, da das nur schwer in sein investorfreundliches Konzept gepasst hätte. Dass ein gelernter Apotheker für mehr als 100.000 € Bezahlung pro Jahr ein Praktikum als Scout absolvieren soll, ist dabei eine andere Frage… Jedem Löwenfan sollte klar sein, dass dieblaue24.de nicht für einen ausgewogenen, fairen und reflektierten Journalismus über unseren Turn- und Sportverein steht. Hierfür gibt es deutlich bessere Alternativen, wie zum Beispiel die Süddeutsche Zeitung. Ansonsten kann man den Lesern von dieblaue24.de nur viel Spaß wünschen, wenn das nächste Mal wieder über einem Artikel Werbung für das neue Trikot der Roten prangt!
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Arenaprozedere abzukehren und das Spiel zu etwas Neuem, Spannendem und Einzigartigem zu machen. Auch das glückte, obwohl es mit dem Aufstieg leider nicht klappen sollte. Die Stimmung bei beiden Arena-Aufenthalten, insbesondere natürlich bei Zweitem, zeigt nur zu gut, zu was unser Anhang, sofern es um was geht und sofern er denn will, fähig ist. Selbst in der Halbzeitpause und nach dem Gegentreffer in der 84. Minute stand der Unterrang permanent unter Strom. Gegengerade und Haupttribüne zogen mit, egal ob in Wechselgesängen oder bei der wüsten Beschimpfung des Unparteiischen. Alles zog an einem Strang, nichts blieb still und unversucht. Doch wie die Überschrift schon sagt: Nach langer, langer Zeit ging es mal wieder um etwas. Für den Großteil der Gruppe, ebenso wie
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für einen beachtlichen Teil der Nordkurve, so munkelt man, wäre der Aufstieg der Zweiten Mannschaft, neben der bisher größten Katastrophe 2004, der einzige Erfolg in der eigenen „Fan-Vita“ gewesen, an der er/sie partizipiert hätte. Hätte, wenn und wäre ... so schlägt es nun mal das Löwenschicksal. Wir bleiben Dir trotz-
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dem erhalten. Ist es nicht das, was unseren Verein so einzigartig macht?! Ich möchte diese Erfahrung, dieses Erlebnis, trotz Austragungsort und des schmerzhaften Ausgangs nicht missen! Danke, Löwen für diesen Tag! Ihr alle wart Teil eines unvergesslichen Erlebnisses! Wir sind Sechzig - wir sind München!
Mondiali Antirazzisti 2013 Zum ersten Mal ins Leben gerufen wurden die Mondiali Antirazzisti im Jahre 1997 in der kleinen italienischen Gemeinde Montefiorino. Dabei hatten die Initiatoren einen ebenso klaren wie auch einfachen Gedanken hinter ihrem Schaffen: Ein buntes und lebendig organisiertes Fest, dass unter Beteiligung von Ultras und MirgrantInnen der Region Emilia Romagna, deren unterschiedliche Lebenswelten als unvereinbar galten, stattfinden sollte. Begleitet wurde dieses Fest durch ein nicht wettbewerbsorientiertes Fußballturnier, stilübergreifende Musikkonzerte und den gemeinsamen Alltag beim Zelten. Seit jeher gelten die Mondiali Antirazzisti als multikulturelles Festival
und Symbol im Kampf gegen Diskriminierung und Rassismus. Jährlich strömen immer mehr Besucher aus überwiegend Europa nach Norditalien und lassen sich von diesem besonderen Flair umgeben. So machte sich auch im Jahre 2013, zum nunmehr dritten Mal, ein 7-köpfiger Reisetrupp unserer Gruppe auf, um bereits am Mittwoch die Zelte gemeinsam mit den Löwenfans gegen Rechts und weiteren Personen der Fanszene in Bosco Albergati für 5 Tage aufzuschlagen. Fünf weitere Gruppenmitglieder stießen am Freitag mit dazu, um sich das Festival aus erster Hand anzusehen. So nutzte man bereits die ersten
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Abende, um auch mit anderen Gruppen und Personen aus dem europäischen Raum ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und zu feiern. Die gute Laune zog sich durch die kompletten fünf Tage und wurde auch nicht zu knapp mit pyrotechnischen Stilmitteln unterstrichen. Logischerweise war das, mit geschätzt 8000 Personen besuchte, Festival hauptsächlich zum Wochenende hin von umliegenden Anwohnern besiedelt, wobei aber auch die Anzahl deutscher, österreichischer, schweizer, belgischer, englischer, spanischer, türkischer oder französischer Besucher und Gruppen nicht zu kurz kam. Auch fußballtechnisch waren die Löwen in Italien vertreten und so stellte man zusammen mit den LfgR ein Team, welches sich mehr schlecht als recht präsentieren sollte. Bei vier Niederlagen, einem Sieg und einem Torverhältnis von 3:22 kristallisierten sich die gemeinschaftlichen Mannschaftsfotos noch als professionellste Aktion heraus. So wurde wenigstens der 1:0 Sieg gebührend mit einem Flitzer gefeiert. Bei täglich 35°C und übermäßigem Bier-, Wein, und Borghettikonsum ärgerte man sich nun auch nicht allzu
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sehr über das Vorrunden-Aus, wie auch? Nackte Tatsachen sind nun mal nicht mehr zu ändern. Neben der sportlichen Ertüchtigung, war vieles weitere geboten: Neben der Piazza Antirazzista, einem Platz bzw. Zelt das als Vorstellungsplattform für alle anwesenden Gruppen diente, nutzten wir auch die Gelegenheit an einer Stadtführung im nahe gelegenen Bologna teilzunehmen. Zurück ging es am Sonntag. Nachdem man die Zelte abgebaut und aufgeräumt hatte, lies man dem, aus finanziellen Gründen, bedauerlicherweise stark gefährdeten Turnier noch eine kräftige Spende da. Auch hinsichtlich der Umstände, dass kein Eintritt verlangt wird, gute Acts auftreten und sich allgemein immer defizitäre Abrechnungen darstellen, absolut berechtigt. Anschließend ging es vormittags - der Fahrer fit, die anderen weniger - zurück auf die lange Heimreise. Grazie a tutti per un viaggio meraviglioso!
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Mitgliederversammlung Rückblick auf die Mitgliederversammlung aus der Sicht eines Mitglieds: Ein denkwürdiger Sonntag war er, der vor zwei Wochen. Nach der Abschaffung des Delegiertensystems durch die (ehemaligen) Delegierten selbst, sollte nun nach mehreren Jahrzehnten erstmals wieder eine Mitgliederversammlung bei 1860 stattfinden. Lokalität war das Zenith in Freimann, fast pünktlich um 10:30 Uhr betrat Hep Monatzeder die Bühne und eröffnete die Versammlung. Er blickte in seiner Rede lange und ausführlich auf die letzten Monate zurück, ehe er an die Versammlungsleiterin weitergab. Diese konstatiert: Stand 11:00 Uhr befinden sich 900 anwesende Mitglieder im Raum, 861 davon sind wahlberechtigt. Nach dem üblichen Beginn spricht nun Heinz Schmidt, einer der drei Kandidaten um das Amt des VizePräsidenten im „Team Mayrhofer“ zu den Löwen und berichtet über den e.V. und dessen finanzielle Situation. Otto Steiner erläutert daraufhin das Verfahren der Präsidentensuche. Einige Kandidaten wurden dem Verwaltungsrat vorgeschlagen, ein paar meldeten sich auch selbst. Mit über 90% der
Kandidaten wurde sich unterhalten, ehe sich der Verwaltungsrat gemeinsam für Mayrhofer entschied und stellte ausdrücklich klar, dass dies keine alleinige Entscheidung seinerseits war. Als nächstes tritt Verwaltungsrat Sigi Schneider ans Rednerpult. Er spricht von Verhandlungen mit der Stadt und der Messe in puncto neues Stadion, Äußerungen zu möglichen Gesprächen mit denen von der Seitenstraße umgeht er, weißt aber auf die desaströse Arena-Situation hin. Von Bennigsen erläutert daraufhin seine Idee von einem Netzwerk von finanzkräftigen Unterstützern der Löwen („60 für 60“), in dem sich bisher elf Löwenfans tummeln, ehe Verwaltungsrätin Zurek kurz die Situation um die seit Ewigkeiten geplante Mehrzweckhallte für den e.V. schildert. Einer der Höhepunkte folgt im nächsten Schritt, der KGaABericht von Robert Schäfer ist an der Reihe. Dieser betritt unter lauten „Roooooobeeeeeert“Rufen die Bühne, lässt sich aber nicht verunsichern und legt in Folge dessen eine fulminante Präsentation hin. Chronologisch, fundiert, finanziell verständlich, teils mit neuen Erkenntnissen für die Öffentlichkeit und u.a. in der
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Investoren-Posse mit vollkommen nachvollziehbaren Handlungen seinerseits. Kein Vergleich zu seinen bescheidenen Darbietungen von vor zwei Jahren. Zum Abschluss appelliert er noch an die Anwesenden, die Meinungsmache der Münchner Medien zu erkennen und nicht alles aus der Presse blindlinks für bare Münze zu nehmen. Später gibt Florian Hinterberger einen Einblick in den Kader der diesjährigen Saison. Die Neuzugänge werden einzeln vorgestellt, jeder Position ist doppelt besetzt und anhand der Stürmer erklärt er das System der Zusammensetzung des Kaders. Nach verschiedenen Redebeiträgen aus dem Publikum folgt der Beitrag vor Noor Basha. Er erzählt von der großen Liebe, die der Ismaik-Clan für 1860 empfindet. Überaus pathetisch, doch wenig glaubhaft. Zum Abschluss gibt’s noch die erwarteten Seitenhiebe für Schäfer und Steiner. Nach weiteren Beiträgen (u.a. von Steiner und Schäfer) ist die Aussprache beendet und die Vorstellung der Präsidentschaftskandidaten beginnt. Mayrhofer ist als erster an der Reihe. Er greift Zeilen aus dem Sechz’germarsch auf, spricht von einem eigenen Stadion und der unbezahlbaren Arena, von Geduld, einem Miteinander und Professionalität.
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Kurzum: Er weiß, was der Löwenfan hören will, dennoch spürt man eine gewisse Ernsthaftigkeit in seinen Worten. Erik Altmann daraufhin widmet sich hauptsächlich seinem Themenschwerpunkt, den Finanzen und macht dabei ebenfalls einen guten Eindruck. Peter Helfer referiert über die Anliegen der Fans, zugegebenermaßen etwas schusslig. Abschließend kommt Heinz Schmidt noch einmal auf die Bühne und spricht zum Großteile in gewohnt sympathischer Art über den e.V. und dessen finanzielle Absicherung. Die Aussprache zu den Kandidaten ist im Folgenden relativ unspektakulär, jedoch mit einer Ausnahme. Dieter Schneider fehlte wohl das große Rampenlicht und sprach von einer – aus seiner Sicht – Ungeheuerlichkeit. Robert Schäfer versuche gezielt Noor Basha aus dem Land auszuweisen. Schäfer lässt sich nicht lang bitten, erklärt den Anwesenden, dass es seine Pflicht ist, den Behörden zu melden, dass Basha eben nicht - wie bei dessen Einreise von den Behörden angenommen - bei den Löwen arbeitet. Ansonsten mache er sich strafbar. Zudem sei es seine Pflicht, die Kosten für die KGaA möglichst niedrig zu halten und unnötiges Personal (in diesem Fall Basha) gar nicht erst zu beschäftigen.
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Kurz danach kommt es zur Wahl, 923 stimmberechtigte Mitglieder sind nun anwesend. Über 880 Ja-Stimmen für Mayrhofer, wenige Gegenstimmen für Altmann & Schmidt, auch Helfer wird mit etwas mehr Gegenstimmen für das Amt bestätigt – großer Applaus ertönt und die Kandidaten nehmen die Wahl an. Zum Schluss erfolgt noch die erfreuliche Wahl
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von Ostermeier und Bauer in den Verwaltungsrat und einige weitere kleinere Wahlen. Alles in Allem ein endlich mal wieder harmonischer und erfreulicher Tag bei den Löwen. Geben wir dem neuen Präsidium eine Chance und etwas Geduld, sie werden sich an ihren Taten messen lassen müssen. Auf die Löwen!
St. Pauli (A) Nach der doch recht kurzen Sommerpause hieß es endlich wieder Sechzig München auswärts. Unsere Münchner Löwen traten an zum Duell der „beiden Traditionsclubs“ gegen den FC St. Pauli. Da nun aber die liebe DFL der Meinung war, uns das erste 20:30 Uhr Spiel der Saison 13/14 auf’s Auge drücken zu müssen, stellten sich für einige Mitglieder unserer Gruppe bezüglich Arbeit gewisse Schwierigkeiten. Bei 800 km Anreise war für die meisten nicht mal ein halber Arbeitstag drin, was bedeutete, dass doch ein gewisser Teil nicht im Stande war die Reise an die Waterkant antreten zu können. SCHEIß DFL! Aber es wäre doch gelacht, hätten wir es nicht geschafft, einen rappelvollen Bus zum ersten
Spieltag auf die Beine zu stellen. Freitagfrüh brach nun unser Tross in den Norden der Bundesrepublik auf, wobei anfängliche Müdigkeitserscheinung bei Speis und Trank inklusive Musik aus dem Radio geradezu verblassten. Ohne Schwierigkeiten erreichte man die Großstadt im Norden
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des Landes gegen 17.00 Uhr. Um nun die Zeit bis zum Anpfiff tot zu schlagen, suchte man gemeinsam einen Biergarten im Stadtpark auf, wo man es sich bei sonnigem Wetter (hört hört, in Hamburg schien die Sonne!) gut gehen ließ. Bei gmiatlichen Zusammensitzen dem Verzehr einiger berauschender Getränke verbrachte man die restliche Zeit bis Anpfiff, bis man sich eineinhalb Stunden vor Spielbeginn auf Richtung Millerntor machte. Da unsere Sektion Stadionverbot im Sommer leider um ein Mitglied anwuchs, präsentierte man zum Einlauf der beiden Mannschaften 10 Doppelhalter, welche mit der Aussage „FREE MATZE“ inkl. einer Faustversehen waren. Matze gib‘ nicht auf, gemeinsam packen wir das! Der Gästeblock legte lautstark los und konnte mit diversen Schwenkfahnen und Doppelhaltern mehr als nur überzeugen. Die Heimkurve hatte zum Einlau-
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fen der Mannschaften auch ein Intro vorbereitet, welches mit einem Mix aus Fahnen, Folienbahnen und Blockfahnen ein recht passables Bild ergab. Auf den Platz gingen beide Mannschaften gleich offensiv zu Werke, keiner wollte sich verstecken und zeigen wer hier der Herr im Hause ist. Die ersten 20 Minuten gehörten den Gastgebern aus Hamburg, ehe die Elf von Trainer Schmitt immer mehr die Kontrolle übernahm. Hochkarätige Torchancen waren in einem hart umkämpften Spiel leider eher Mangelware. Doch als manch einer schon gedanklich in der Halbzeitpause angelangt war, bot sich für unsere Münchner Löwen noch eine dicke Chance, als Schindler nach einer Ecke den Ball in die untere linke Torecke schlenzte, was aber ein Abwehrspieler in Braun mittels Glanztat zu verhindern wusste. So gingen beide Mannschaften mit einem 0:0 in die Pause.
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Nach dem Seitenwechsel waren die Löwen die klar bessere Mannschaft. In der 65. Minute waren es Hain und Friend, die nach toller Hereingabe von „Stoppel“ verpassten. Erneut ließen die weiß-blauen eine riesen Chance liegen. Nun mag sich der geneigte Leser schon denken, was kommen muss, wenn Sechzig trotz Feldüberlegenheit nicht im Stande ist, in Führung zu gehen. So kam es wie es kommen musste. Nach einem ungefährlichen Distanzschuss von Thy patzt der sonst so souveräne Schlussmann Kiraly und lässt den Ball unter seinen Armen zum im Grunde unverdienten 1:0 für Pauli in der 80. Minute durchrauschen. Ein Schlag in den Nacken nicht nur für uns, sondern auch für die Mannschaft, die bis zu diesem Zeitpunkt ebenso wie der mitgereiste Löwentross eine gute Leistung abrief. In den verbleibenden 10 Minuten passierte nicht mehr viel und so musste man am Ende wiedermal mit leeren Händen den Weg vom Millerntor zurück nach München antreten. Während dem Spiel zeigte die trendy Kurve der Paulifans, welche obligatorisch auch wieder von ihren roten Freunde aus dem Süden der Bundesrepublik unterstützt wurden, neben den üblichen Weltverbesserungssprüchen
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einige Spruchbänder, welche augenscheinlich an uns adressiert waren. Diese sorgten zwar für Kurzweil unter den Gruppenmitgliedern, aber ohne viel Beachtung bei den Löwenanhängern zu gewinnen.
Leider musste man, bevor man die Rückfahrt in die blaue Landeshauptstadt antreten konnte, noch ein Mitglied aus unseren Reihen im Krankenhaus abholen, da dieser sich beim Besteigen des Gästezauns verletzte. Wie auch schon in der letzten Zugabe soll ein weiteres Mal auf den beschissenen Zustand des Gästesektors im ach so toll modernisierten Millerntorstadion hingewiesen werden. Scheiß St. Pauli! Als man nun endlich vollzählig war, reiste man wie mit der Luftbahn durch die Nacht heim ins blaue München, wo man vormittags mehr oder weniger stabil ankam.
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IMPRESSIONEN Gestern, heute, morgen! Monatliche Impressionen rund um unsere Gruppengeschichte, unseren Verein und unsere Stadt! Monatlich auf giasinga-buam.de
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KURZ UND KNAPP - Heute Choreo! Deswegen ALLE ZUM EINLAUF DER MANNSCHAFT DIE PAPPTAFELN 5 MINUTEN HOCHHALTEN! - nach dem Spiel: Alle hinter die Nordkurve zur Saisoneröffnungparty! - am 06. August: Alle in die Westkurve zum Amaderby! Besetzt die Kneipen zu frühen Nachmittagsstunden und zeigt den Roten, wer in München regiert! - aus 7 angesetzten Spielen, ganze 4 Freitagsspiele?! Fick Dich, DFL! - auf in die 2. Runde! Auf eine weiß-blaue Invasion in Heidenheim!! -Blaue Meute Mitglied werden - Kurvenzusammenhalt stärken! - Spenden für die ZuGaBe sind weiterhin herzlich willkommen! Das Teil druckt sich nicht von allein! - neues Shopsortiment in der Sommerpause angekommen schaut‘s am Löwentreff vorbei!
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AB HEUTE NEUES SHOPSORTIMENT! NEUER SCHAL UND MEHRERE T-SHIRTS SCHAUT NACH DEM SPIEL AN DER ERÖFFNUNGSFEIER VORBEI!
IMPRESSUM ZuGaBe der Giasinga Buam 1860 Auflage: 750 Stück Herausgeber: Szene Giesing e.V. Postfach 950273 in 81518 München Online: www.giasinga-buam.de Für Fragen, Kritik oder Anmerkungen wendet euch an: kontakt@giasinga-buam.de foerderkreis@giasinga-buam.de auswaerts@giasinga-buam.de newsletter@giasinga-buam.de shop@giasinga-buam.de blauemeute@giasinga-buam.de
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