Jahresbericht 2017
JAHRES
2017
Zahlen und Daten zur Land- und Forstwirtschaft in Niederรถsterreich
BERICHT
Foto: LK NÖ/Haiden
Foto: Martina Siebenhandl
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ist
Hermann Schultes Präsident
Franz Raab Kammerdirektor
95 Jahre selbst organisierte Interessenvertretung Bäuerinnen und Bauern, Funktionärinnen und Funktionäre, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Sie alle haben im vergangenenen Jahr mit viel Einsatzbereitschaft unsere Land- und Forstwirtschaft in Niederösterreich mitgestaltet. Wir haben geerntet, was wir gesät haben und das nicht nur auf unseren Bauernhöfen. Auch in der Kammer konnten wir beobachten, wie Beratungsgespräche Früchte trugen, Projekte Formen annahmen und Initiativen wie zum Beispiel „Unser Essen: Gut zu wissen, wo´s herkommt“ Wurzeln schlugen. Das Jahr 2017 hat uns wieder einmal vor Augen geführt, dass das alles keine Selbstverständlichkeit ist. Denn eine selbst organisierte Interessenvertretung ist und bleibt etwas Besonderes. Am 22. Februar vor 95 Jahren hat die Niederösterreichische Landesregierung mit ihrem Auftrag zu Gründung der Landwirtschaftskammer Niederösterreich diese Selbstorganisation für Bäuerinnen und Bauern erst ermöglicht. Auf diesen mutigen Schritt konnten wir 2017 zurückblicken. Machen Sie sich auf den folgenden Seiten einfach selbst ein Bild von den vielfältigen Leistungen Ihrer Interessenvertretung und entscheiden Sie ganz individuell wovon Sie gestern, heute und in Zukunft profitieren können.
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Wir schaffen das.
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Inhaltsverzeichnis
Die Struktur, die Ausschüsse und Arbeitsgruppen der LK........................................... 5 Die Vollversammlung der LK 2015 bis 2020 ................................................................ 6 Die Bilder des Jahres................................................................................................... 8 Initiativen der LK im Überblick................................................................................... 20 Niederösterreichs Land- und Forstwirtschaft in Zahlen............................................. 24 Bildung und Weiterbildung in Zahlen......................................................................... 30 Bildungswerkstatt Mold............................................................................................. 32 INVEKOS................................................................................................................... 33 Organisation.............................................................................................................. 34 Presse und Öffentlichkeitsarbeit................................................................................ 35 Pflanzenproduktion.................................................................................................... 36 Tierhaltung................................................................................................................. 39 Forstwirtschaft........................................................................................................... 42 Betriebswirtschaft, Technik und Energie.................................................................... 44 Bildung, Bäuerinnen und Jugend............................................................................... 46 Recht, Steuer und Soziales........................................................................................ 48 Futtermittellabor........................................................................................................ 50 lk projekt.................................................................................................................... 51 Bezirksbauernkammern: Die Servicestellen in NÖ.................................................... 52 Ehrentafel...................................................................................................................74 Auszeichnungen.........................................................................................................76
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PEFC zertifiziert Dieses Produkt stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen.
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Impressum Herausgeber: Landwirtschaftskammer Niederösterreich Wiener Straße 64, 3100 St. Pölten Für den Inhalt verantwortlich: Kammerdirektor DI Franz Raab Redaktion: Mag. Eva Lechner Layout: Sonja Hießberger, Anneliese Lechner Illustration: Eva Kail PEFC/06-39-03 Fotos Titelseite: LK NÖ/Eva Kail; plprod - stock.adobe.com; Fotos ab S. 54: BBKn PEFC zertifiziert Druck: Janetschek, 3860 Heidenreichstein Dieses Produkt im April 2018 Erschienen stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen.
Auch wenn im Text nicht explizit ausgeschrieben, beziehen sich alle personenbezogenen Formulierungen auf weibliche und männliche Personen. www.pefc.at Alle Angaben erfolgten mit größter Sorgfalt, Gewähr und Haftung müssen wir leider ausschließen.
Die
Struktur der Landwirtschaftskammer
Präsidium Tel. 05 0259 29010, praesidium@lk-noe.at Präsident Abg.z.NR ÖkR Ing. Hermann Schultes Vizepräsidenten ÖkR Theresia Meier, Otto Auer Präsidialsekretär Dir. DI Ernst Großhagauer
Betriebswirtschaft Förderung Technik und Energie Bauberatung
Kammerdirektion DW 29020, kadion@lk-noe.at Kammerdirektor DI Franz Raab Kammerdirektor-Stellvertreter Dr. Martin Jilch Direktionssekretär DI Manfred Steinkellner Presse & Öffentlichkeitsarbeit, DW 29300 Anneliese Lechner INVEKOS, DW 29400, DI Andreas Schlager Bildungswerkstatt Mold, DW 29500, DI Angela Schmid
Bildung, Bäuerinnen, Jugend DW 26000, bildung@lk-noe.at Dir. DI Elfriede Schaffer, MSc Beratung, LFI Konsumenteninformation, Lebensqualität Bauernhof Landjugend Lehrlings- und Fachausbildungsstelle Bäuerinnen, Direktvermarktung
Organisation DW 21000, organisation@lk-noe.at Dir. Dr. Martin Karner, CEFA, MAS Finanzen, Controlling Personal Organisation und Verwaltung EDV Pflanzenproduktion DW 22000, pflanzenproduktion@lk-noe.at Dir. DI Andreas Schlager (vorübergehend betraut) Ackerbau und Grünland Weinbau Obstbau Garten- und Gemüsebau Pflanzenschutz Tierhaltung DW 23000, tierhaltung@lk-noe.at Dir. Dr. Andreas Moser Tierzucht Haltung und Fütterung Milchwirtschaft Qualitätssicherung Futtermittellabor (Außenstelle) Forstwirtschaft DW 24000, forst@lk-noe.at Dir. DI Werner Löffler Waldbewirtschaftung Forstberatung Betriebswirtschaft, Technik DW 25000, betriebswirtschaft@lk-noe.at Dir. DI Wolfgang Weichselbraun
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Recht, Steuer, Soziales DW 27000, recht@lk-noe.at Kammerdirektor-Stellvertreter Dr. Martin Jilch Recht Steuer Sozial- und Arbeitsrecht
Die Ausschüsse der LK Die Beratung und Diskussion aktueller Angelegenheiten geschieht in Ausschüssen, deren Mitglieder von der Vollversammlung gewählt wurden. Hauptausschuss Kontrollausschuss Ausschuss für Pflanzenbau, Gemüse- und Gartenbau Ausschuss für Wein- und Obstbau Ausschuss für Vieh- und Milchwirtschaft Ausschuss für Forstangelegenheiten Ausschuss für Betriebswirtschaft, Technik und Energie Ausschuss für Bildung, Bäuerinnen und Jugend Ausschuss für Recht, Steuer, Soziales, Umwelt und Naturschutz Verwaltungsausschuss des Pensionsfonds Die Arbeitsgruppen der LK Zur Vertiefung verschiedenster Themen wurden in der LK Arbeitsgruppen eingerichtet. Sie stehen den Ausschüssen beratend zur Seite. Arbeitsgruppe Bio Landbau Arbeitsgruppe Milch Arbeitsgruppe Rindfleischproduktion Arbeitsgruppe Schweine Arbeitsgruppe Kleinwaldbewirtschaftung 5
Vollversammlung der Landwirtschaftskammer der Funktionsperiode 2015 bis 2020 Vizepräsident LKR Otto Auer, NÖ Bauernbund 2465 Höflein, Dorfstraße 89 praesidium@lk-noe.at, Telefon: 05 0259 29012
LKR ÖkR Rudolf Friewald, NÖ Bauernbund 3441 Pixendorf, Am Weichselgarten 18 r.friewald@aon.at, Telefon: 02275/5241
LKR Josef Laier, Raiffeisenorganisation 3962 Heinrichs, Oberlembach 23, laier@gmx.at, Telefon: 02856/8219
LKR Richard Schober, NÖ Bauernbund 2191 Gaweinstal, Wienerstraße 11 mail@weingut-schober.at
LKR ÖkR Franz Backknecht, NÖ Bauernbund 3495 Rohrendorf, Unterer Mitterweg 10 office@rebschule.at, Telefon: 02732/84494
LKR Alois Fröschl, Freiheitliche Bauernschaft 3292 Gaming, Altenreith 14 alois.froeschl@aon.at, Telefon: 07485/98397
LKR Dr. Andreas Leidwein, NÖ Bauernbund 2263 Dürnkrut, Hauptstraße 5 andreas@leidwein.at, Telefon: 02538/800 54
LKR Renate Schrenk, Raiffeisenorganisation 3931 Schweiggers, Gr. Reichenbach 11 renate.schrenk@gmx.at
LKR Liane Bauer, NÖ Bauernbund (ab 10.10.2016) 2013 Göllersdorf, Viendorf 108 kartoffel.bauer@aon.at, Telefon: 02954/229411
LKR Martin Frühwirth, NÖ Bauernbund 3925 Arbesbach, Etlas 11 martin.fruehwirth@direkt.at, Telefon: 02813/635
Vizepräsidentin ÖkR Theresia Meier, NÖ Bauernbund, 3240 Mank, Loipersdorf 2 praesidium@lk-noe.at, Telefon: 05 0259 29018
Präsident ÖkR Ing. Hermann Schultes, NÖ Bauernbund 2295 Zwerndorf, Dorfstraße 27 praesidium@lk-noe.at, Telefon: 05 0259 29011
LKR Roman Bayer, NÖ Bauernbund 2162 Falkenstein, Wieden 72 weinbau.bayer@aon.at, Telefon: 02554/8214
LKR Paul Glaßner, NÖ Bauernbund 3623 Kottes, Teichmanns 1 paul.glassner@aon.at, Telefon: 02872/7442
LKR Manfred Mitmasser, Freiheitliche Bauernschaft 3671 Marbach/Donau, Auratsbergerstraße 14 manfred.mitmasser@aon.at, Tel. 07413/7607
LKR Andreas Boigenfürst, NÖ Bauernbund 3713 Burgschleinitz-Kühnring, Amelsdorf 6 andreas.boigenfuerst@gmx.at, Tel. 02984/8201
LKR ÖkR Rudolf Graf, NÖ Bauernbund 4431 Haidershofen, Würzberg 35 rudolf.graf@kt-net.at, Telefon: 07434/42814
LKR DI Felix Montecuccoli, Raiffeisenorganisation 3385 Prinzersdorf, Mitterau 10 office@montecuccoli.at, Telefon: 02749/2290
LKR ÖkR Anna Brandstetter, NÖ Bauernbund 2871 Zöbern, Kampichl 11 anna.brandstetter@gmx.at, Tel. 02642/8465
LKR Dipl.-HLFL-Ing. Heinrich Hartl, NÖ Bauernbund 2522 Oberwaltersdorf, Trumauer Straße 24 office@weingut-hartl.at, Telefon: 02253/6289
LKR Irene Neumann-Hartberger, NÖ Bauernbund 2723 Hohe Wand, Stollhof 2 frankenhof2@gmx.at
LKR Karl Braunsteiner, NÖ Bauernbund 3203 Rabenstein an der Pielach, Warth 4 diebraunis@aon.at, Telefon: 02722/7268
LKR DI Daniel Heindl, NÖ Bauernbund 3193 St. Aegyd am Neuwalde, Mitterbach 2 daniel-heindl@gmx.at, Telefon: 02768/88055
Josef Plank, NÖ Bauernbund 3281 Oberndorf an der Melk, Strauchen 6 plank_josef@aon.at, Telefon: 07483/7779
LKR Ing. Johannes Denner, NÖ Bauernbund 2153 Stronsdorf, Stronsdorf 29 hannes.denner@aon.at, Telefon: 02526/6652
LKR Rudolf Höbinger, Freiheitliche Bauernschaft 3843 Dobersberg, Schuppertholz 5 rhoebinger@aon.at, Telefon: 02843/2261
Ing. Christian Pleßl, NÖ Bauernbund 3753 Hötzelsdorf, Harth 19 christian_plessl@gmx.at, Telefon: 02913/436
LKR Tanja Dworzak, NÖ Bauernbund (bis 9.10.2016) 2051 Zellerndorf, Deinzendorf 115 info@weinstimmig.at, Telefon: 02945/2246
LKR Herbert Höllmüller, Freiheitliche Bauernschaft 3262 Wang, Griesperwarth 6 herbert-1@gmx.at, Telefon: 07488/713 51
LKR Ing. Julius Schauerhuber, NÖ Bauernbund 3463 Stetteldorf am Wagram, Herrengasse 12 j.schauerhuber@gmx.at, Telefon: 02278/3164
LKR Andreas Ehrenbrandtner, NÖ Bauernbund 3352 St. Peter/Au, Urltal 22 andreas0711@gmx.net, Telefon: 07477/42761
LKR Karl Huber, Freiheitliche Bauernschaft 3313 Wallsee, Straß 11 huber.karl07@gmx.net, Telefon: 07478/220
LKR Peter Schmiedlechner, Freiheitliche Bauernschaft, 2813 Lichtenegg, Pürahofen 12 schmiedlechner@gmx.at, Telefon: 02278/3164
LKR Franz Fischer, NÖ Bauernbund 3820 Raabs/Thaya, Zemmendorf 1 ffischer@aon.at, Telefon: 02846/7790
LKR ÖkR Johann Krendl, Raiffeisenorganisation 3072 Kasten/Böheimkirchen, Dörfl 5, johann.krendl@noem.at, Telefon: 02744/7645
LKR Abg.z.NR Johannes Schmuckenschlager, NÖ Bauernbund, 3400 Klosterneuburg, Agnesstr. 46 johannes.schmuckenschlager@parlament.gv.at Telefon: 02243/37335
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LKR LB-Stv. Ingrid Stacher, NÖ Bauernbund 2115 Ernstbrunn, Thomasl 38 sam.stacher@aon.at, Telefon: 02576/3614 LKR Ing. Robert Strohmaier, NÖ Bauernbund 3386 Hafnerbach, Korning 1 robert.strohmaier@gmx.at, Telefon: 02749/8101 LKR Mario Wührer, NÖ Bauernbund 3340 Waidhofen/Ybbs, Windhagerstraße 9 mario.wuehrer@noevers.at, Tel. 07442/54262 LKR Ing. Reinhard Zöchmann, NÖ Bauernbund 3714 Sitzendorf an der Schmida, Roseldorf 29 reinhard@zoechmann.at, Telefon: 02959/3444
Fotos: Erich Marschik, Alexander Haiden
LKR Karl Sommer, NÖ Bauernbund Hof 1, 3643 Maria Laach am Jauerling ks@sommer-at.com, Telefon: 02712/454
Das
Bauernparlament
Die Vollversammlung ist das niederösterreichische Bauernparlament. Ihre Abgeordneten sind die 40 Landeskammerräte, welche die Kammerzugehörigen vertreten.
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Abschluss für 128 neue Meisterinnen und Meister
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Kammerauszeichnung
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Engaburtstages wurde das Anlässlich seines 70. Ge haft tsc wir rst Fo d die Land- un gement Erwin Prölls für ielt erh ste ne rdi Ve ne sei lt. Für vor den Vorhang geho te“ ket Pla die „Josef Reitherder Landeshauptmann irtdw Lan r de Auszeichnung und somit die höchste erreicht. schaftskammer NÖ üb
Tagung „Bäuerinnen und Bauern als Botschafter“
und 15 irtschaft, 22 im Weinbau 91 Meister in der Landw luss sch Ab konnten sich über ihren in der Forstwirtschaft ren wa chs rei ter ister Niederös freuen. Die besten Me auinb We , sch wit lko Pa r Andreas Landwirtschaftsmeiste eis tsm ter er und Forstwirtschaf meister Thomas Schust Thomas Zöchling.
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nen und Bauern bei konnten sich Bäuerin l Ma en eit zw zum Bereits ftskammer Niederöster g in der Landwirtscha un Tag hllen Fac n zie be spe Ne . er ein informieren mit den Konsumenten reich über den Dialog ür genutzt werden, um daf ng ellu sst h eine Au vorträgen konnte auc b zu sammeln. Ideen für seinen Betrie
Foto: Peter Köppl
Foto: LK NÖ/Eva Lechner
te mit am Bauernhof“ starte Die Initiative „Schule Manuela rd ins Jahr 2017. Mit einem Mitgliederreko Betrieb . 100 hen wurde der Buchner aus Neunkirc itere we n nte kon fe des Jahres aufgenommen. Im Lau geter bie An ofrnh ue am Ba 24 Betriebe als Schule wonnen werden.
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Fotos: LK NÖ/Franz Glei
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Bichler Foto: LK NÖ/Alexandra
Schule am Bauernhof floriert
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Fotos: LK NÖ/Franz Glei
Agnes Schierhuber
verabschiedet
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hlauer Kozel Foto: LK NÖ/Paula Pöc
95 Jahre
Landwirtschaftskammer NÖ
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Zwei Paten für zwei
Jungmoste
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/Eva Lechner
25 Jahre Schulmilchbauern
Seit einem Vierteljahrhundert sorgen engagierte Milchbauern dafür, dass Kinder in Kindergärten und Schulen täglich frische Milchprodukte genießen können. Rund 100 Schulmilchbauern beliefern heutzutage an 180 Schultagen rund 75.000 Kinder. 10
Neuer Geschäftsführer bei NÖ Genetik
„NÖ Genetik hat einen neuen Geschäftsführer“, so hieß es im März 2017. Karl Zottl übernahm diese Funktion und folgte damit Gernot Ruth nach. Zudem blieb Zottl auch dem LKV Niederösterreich weiterhin als Geschäftsführer treu.
für partnerschaftliche Interessenvertretung
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Eine Charta für partnerschaftliche Interessenvertretung wurde beim Bäuerinnentag in Alpbach unterzeichnet. In Zukunft soll sich der Frauenanteil in agrarischen Gremien deutlich erhöhen. Ziel sind mindestens 30 Prozent Frauen. Initiiert wurde die Charta von der ARGE Bäuerinnen Österreich. Auch in der Landwirtschaftskammer Niederösterreich arbeitet man daran, die festgeschriebenen Ziele zu erreichen.
Foto: LK NÖ/Franz Gleiß
Foto: NÖ Genetik/Martin Graf
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Eine Fachjury begab sich heuer nicht nur auf die Suche nach der Gemüsepflanze des Jahres. Auch die Gartenpflanze des Jahres wurde gesucht und gefunden. Die freche Fritzi ist eine Ananaskirsche und zählt als Paradeiser zwar klar zum Gemüse überzeugte 2017 aber mit ihrem süßen Geschmack und ließ die Grenzen zwischen Obst und Gemüse verschwimmen. Ein Muss für alle Gartenliebhaber war 2017 der Holunder, der zur Gartenpflanze des Jahres gewählt wurde.
Charta
Foto: Herta Zimmermann
des Jahres gekürt
Foto: L K
Fotos: LK NÖ
Foto: Graines Voltz
Pflanze
Lebensmittel sind kostbar
Originalverpackte Lebensmittel im Wert von etwa 250 Millionen Euro landen jährlich im niederösterreichischen Müll. Die Landwirtschaftskammer machte kurz vor Ostern mit dem Land NÖ, den Bäuerinnen und Saubermacher auf dieses Problem aufmerksam.
20 Jahre bäuerliche
Direktvermarkter
Im April beging der NÖ Landesverband für bäuerliche Direktvermarkter sein 20-jähriges Bestehen. Alleine in NÖ hat sich ein Viertel der Betriebe aktiv der Direktvermarktung verschrieben und zeigt, wie wertvoll dieses Standbein für Bäuerinnen und Bauern ist. 11
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Foto: LK NÖ/Eva Lechner
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Produkthoheiten gekürt
Der Most bekam mit der neuen Mostprinzessin Elisabeth Zöchling aus Michelbach tatkräftige Unterstützung. Und für den Karpfen und seine Produzenten darf seit Mai Luna Nosko das neue Sprachrohr sein.
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Foto: LK Ö/Schreiner
Vizegrillmeisterinnen Biogasbauern verzweifelt Bei der Grillstaatsmeisterschaft holten sich die „Most4tel Grillerladies“ mit ihrer Teamchefin Seminarbäuerin Christa Eppensteiner aus Marbach den zweiten Platz und zeigten, wie köstlich niederösterreichische Produkte vom Grill schmecken.
Vielen Biogasanlagen-Betreibern drohte das Aus. Alles wartete auf die ersehnte Ökostromnovelle. Doch der Beschluss wurde auf Eis gelegt. 500 Betroffene und politische Vertreter machten deshalb auf die kritische Situation vor dem Bundeskanzleramt aufmerksam.
Foto: LK NÖ/Erich Marschik
Deutschland Foto: LK NÖ/Eva Lechner
Gleich fünf neue Produkthoheiten nahmen 2017 im Mai ihr Zepter in die Hand. Für den Wein startete Weinkönigin Julia Herzog aus Bad Vöslau gemeinsam mit den Vizeweinköniginnen Melanie Moser aus Klein Engersdorf und Teresa Dietl aus Gumpoldkirchen damit, die Werbetrommel zu rühren.
Foto: Ed.Reininger
Neue
Fotos: LK NÖ/Franz Gleiß
Schwere
Trockenheit
Im Vergleich zum Jahr 2016 wurden für das Erntejahr 2017 im Juli Erntemengen von minus 30 Prozent prognostiziert. Besonders im Wein- und Waldviertel waren die Auswirkungen der geringen Regenmengen besonders spürbar. Eine stark betroffene Region war der Bezirk Horn.
Beste
Weine prämiert
Die Landesweinprämierung glänzte nicht nur mit ausgezeichneten Weinen, sondern auch mit einer Rekordbeteiligung. So viele Weine wie noch nie wurden eingereicht. Weingut des Jahres wurde Schwertführer 47er. Details zu den Landessiegern 2017 unter www.noewein.at.
trifft Österreich
Vertreter der deutschen und österreichischen Landwirtschaft trafen sich in Krems. Ziel dieses Treffens im Juni war es, die Linie der Landwirtschaftskammern vor den Verhandlungen zur neuen Gemeinsamen EU-Agrarpolitik abzustimmen. Zudem konnten sich die deutschen Gäste bei Betriebsbesichtigungen von den Besonderheiten der österreichischen Agrarstruktur überzeugen. Die Teilnehmer kamen aus ganz Österreich und aus den deutschen Bundesländern Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hamburg, Niedersachsen, Saarland, Schleswig-Holstein sowie Bremen.
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Neuer Obmann bei ARGE der Tierzuchtverbände
Die Arbeitsgemeinschaft der Niederösterreichischen Tierzuchtverbände hat Landwirtschaftskammer NÖ-Vizepräsident Otto Auer zum neuen Obmann gewählt. Er folgte damit Anton Wagner nach. Als neue Mitglieder wurden das Qualitätslabor Gmünd, das TGD-Labor in Herzogenburg und das Futtermittellabor in Wieselburg aufgenommen.
Christbaummesse
lockte 600 Besucher an
Bereits zum 12. Mal fand der mittlerweile traditionelle Christbaumfachtag statt. 2017 ging er in Kollnitz bei Münichreith im Bezirk Melk über die Bühne. Auf der begleitenden Fachmesse präsentierten insgesamt 36 Aussteller ihr Equipment und ihre Maschinen für eine moderne Christbaumproduktion.
Branchentreff
Rasche
bei Gartenbaumesse
Bei der Gartenbaumesse am 31. August in Tulln, lud die LK NÖ mit der AMA-Marketing zum Branchentreff. Garten-, Obst- und Gemüsebau sowie Baumschulen nutzten das Netzwerktreffen und nahmen das Hallenmotto „Zu Gast im Schlossgarten“ unter die Lupe.
Foto: LK NÖ/Paula Pöchlauer-Kozel
Foto: LK NÖ/Katharina Bamberger
Foto: Matthias Ledwinka
Im Juli erfolgte der Spatenstich für ein Pilotprojekt, welches der Landwirtschaftskammer NÖ sehr am Herzen liegt – der Breitbandausbau. Das Land NÖ hat in einer Breitbandstrategie vier Modellregionen definiert, wo der Glasfasernetz-Ausbau erfolgen soll. Den Start machte die Pilotegion Waldviertler Stadtland. Es folgen Zukunftsraum Thayaland, Ybbstal-Eisenstraße und Triestingtal.
Bei der Wieselburger Messe hat der NÖ Waldverband Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zur Wald- und Holzbotschafterin gekürt. Damit unterstützt sie auch die neue Holzklopfenkampagne und zeigte dies auch gleich mit dem neuen Shirt.
Foto: LK NÖ/Katharina Bamberger
begeht 50. Geburtstag Botschafterin für den Wald
Im Juli wurde Kammerdirektor Franz Raab 50 Jahre alt. Im Jahr 1995 wechselte Raab von der Landwirtschaftskammer Österreich in die LK NÖ und versah seinen Dienst in der Abteilung Pflanzenproduktion, deren Leitung er 1997 übernahm. Seit 2008 steht er der Landwirtschaftskammer NÖ als Direktor vor.
Spatenstich für Glasfaser-Pilotprojekt
Fotos: LK NÖ/Eva Lechner
Foto: NLK/Pfeiffer
Foto: LK NÖ/Franz Gleiß
Kammerdirektor
Hilfe gegen Borkenkäfer
Der Borkenkäfer setzte Niederösterreichs Waldbauern massiv zu. Das Land NÖ schnürte deshalb ein entsprechendes Forstpaket. Die Basis dafür bildete ein Expertengespräch in der Landwirtschaftskammer NÖ. Mit dabei: Kammerexperten sowie Partner aus der Säge-, Papier- und Plattenindustrie. Das Ergebnis war ein umfassendes Maßnahmenpaket.
68. Niederösterreichischer
Almwandertag
Alle Jahre wieder heißt es am 15. August „Rauf auf die Alm“. Der Grund: Der Niederösterreichische Almwandertag. 2017 führte er auf das Hochkar in der Gemeinde Göstling an der Ybbs. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen einmal mehr die Leistungen der Almbauern. Dank ihrer Arbeit sind unsere Almen das Erholungsgebiet Nummer 1.
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LK-Mitarbeiter liefen beim für den guten Zweck
57 Mitarbeiter aus der Zentrale der Landwirtschaftskammer NÖ und aus den Bezirksbauernkammern haben 2017 für den guten Zweck ihre Laufschuhe ausgepackt. Insgesamt nahmen 2.064 Teilnehmer in 688 Teams aus über 120 Unternehmen daran Teil. Es wurden 20.640 Euro an Spendengeldern erlaufen.
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Projektmarathon der LJ
An zwei Wochenenden im September war für 53 Landjugendgruppen Vollgas angesagt. Der Grund: Der Projektmarathon, bei dem innerhalb von 42,195 Stunden ein gemeinnütziges Projekt in der jeweiligen Gemeinde umgesetzt werden sollte. Der Sieger wird im März 2018 am Tag der Landjugend in Wieselburg bekannt gegeben.
Foto: NLK/Reinberger
NÖ
Vision Run
Foto: NLK/Burchhart
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Filmpremiere
Mostland NÖ
„Film ab für facettenreiches Mostland NÖ“ hieß es am Dienstag, 5. September, im Cinema Paradiso in St. Pölten. Der Grund: Die Filmpremiere von „Eingeschenkt: Mostland Österreich: Niederösterreich“. Dabei standen die Mostregionen Mostviertel und Bucklige Welt gemeinsam mit den Mostproduzenten im Rampenlicht.
Feldtag
für Stärkekartoffel
Über 2.000 Stärkekartoffelbauern und landwirtschaftlich interessierte Besucher folgten am Sonntag, 22.Oktober, der gemeinsamen Einladung von AGRANA, der Vereinigung der Österreichischen Stärkekartoffel Produzenten (VÖSK) sowie der Landwirtschaftskammer NÖ auf das Kartoffel-Schaufeld in Kaltenbach bei Vitis.
Agrar-FH in
Wieselburg
Im Oktober stand es fest: NÖ bekommt als erstes Bundesland einen FH-Studiengang. 25 Studierende können im Herbst 2018 am Standort Wieselburg mit ihrem Bachelor-Studium beginnen. Im Vollausbau werden es 75 Studierende sein. Kompetenzen für moderne landwirtschaftliche Produktion stehen im Mittelpunkt.
Landwirtschaft zum
Anfassen
Foto: LK NÖ/Erich Marschik
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Foto: Halfpoint / Fotolia
Foto: LK NÖ/Franz Gleiß
bei den Bäuerinnen NÖ
In der NMS Europaschule Wr. Neustadt präsentierten die Bäuerinnen Niederösterreich Schülerinnen und Schülern das neue Unterrichtsprogramm „Wie kommt das Gras in den Burger“. Doch damit nicht genug: Rund um den Welternährungstag am 16. Oktober kamen auch jüngere Semester auf ihre Kosten. Denn die Bäuerinnen besuchten im Zuge der Schultütenaktion fast 500 Volksschulklassen, gestalteten eine Schulstunde und übergaben den Lehrerinnen sowie Lehrern Infos über Unterrichtsangebote aus der Land- und Forstwirtschaft.
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Wie wird im Supermarkt gekennzeichnet? Weiß man woher die Rohstoffe kommen? Bei einem Lebensmittelcheck nahm die Landwirtschaftskammer Produkte genau unter die Lupe. Das Ergebnis: Konsumenten, die bei Teigwaren auf österreichische Qualität setzen wollen, haben es derzeit schwer. 18
Butter geschüttelt
In nur drei Jahren erlebte bereits mehr als eine halbe Million Kinder, wie aus Schlagobers Butter wird. Dieser einfachen, aber pädagogisch wertvollen Methode ist es zu verdanken, dass das Butterimage eine Aufwertung erfahren hat. Besonders bei Veranstaltungen ist das Butterschütteln ein nachgefragtes Kinderprogramm.
Foto: NÖ Christbaumbauern/Nagl
Foto: LK NÖ/Eva Lechner
Foto: NLK/Filzwieser
Foto: Jürgen Mück
500.000 Kinder haben bereits
Alle Jahre wieder geht bei den Christbaumbauern im Dezember die Post ab. Denn nicht nur die Bäume wollen fachgerecht präsentiert werden. So informierten sie über die Vorteile der Herkunftsschleife und über ihren Arbeitsalltag, gaben Tipps, damit der Baum lange hält und feierten sogar ein Jubiläum. Denn zum 20. Mal sorgten sie mit einem Christbaum aus NÖ für Weihnachtsstimmung im EU-Parlament in Brüssel.
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Erster Lebensmittelcheck der LK NÖ
für das Weihnachtsfest
Foto: LK
Landauf, landab bedankten sich Winzer auch heuer wieder im November mit Weintaufen für ihre Ernte. So fand die diesjährige Landesweintaufe mit Weinpaten Reinhold Mitterlehner im Stift Göttweig statt. Der ehemalige Vizekanzler wählte den Namen „Respekt“ für seinen Täuglingswein. Bei der Weinsegnung der Landwirtschaftskammer NÖ durfte Landesrat Ludwig Schleritzko den Namen vergeben und nannte seinen Wein „Nepumuk“. Doch auch private Weintaufen zeigten, wie Stolz die Winzer auf den neuen Jahrgang sind.
Christbäume
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im ganzen Land
Foto:LK NÖ/Franz Gleiß
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Marsch
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Foto: Sophie
Foto:LK NÖ/Eva Lechner
Weintaufen
NÖ Gemüsebauern
helfen Armutsbetroffenen
Lebensmittel, die nicht verkauft werden können, landen meist im Müll. Um dieser Lebensmittelverschwendung entgegenzutreten, untertützten NÖ Gemüsebauern das Caritas Lebensmittelprojekt Lebensmittel und Orientierung. Mit Gemüse, das für den Handel nicht mehr gebraucht wurde, halfen sie Menschen in NÖ und Wien.
Neue
Führung im NÖ Jagdverband
Die neue Generalsekretärin des NÖ Jagdverbandes heißt Sylvia Scherhaufer. Die erfahrene Juristin aus den Bereichen Jagd- und Umweltrecht war bis Ende Dezember als Rechtsexpertin in der Landwirtschaftskammer NÖ tätig. Sie folgte Peter Lebersorger nach, der im 55. Lebensjahr nach schwerer Krankheit verstorben ist. 19
Foto: LK NÖ/Eva Lechner
Fünf große Schwerpunkte kombiniert mit kleineren Initiativen und Qualitätsprogrammen decken wir unsere vielfältigen Zielgruppen ab.
Foto: LK NÖ/Franz Gleiß
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Unser Essen: Gut zu wissen, wo‘s herkommt
Schultütenaktion
Anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober besuchen die NÖ Bäuerinnen Volksschulen. 2017 fand diese Aktion zum 3. Mal statt. Rund 500 Klassen und 10.000 Kinder wurden besucht. Dabei wurde einmal mehr über Herkunft und Qualität von Lebensmitteln aufgeklärt und Interesse für bewusstes Essen sowie saisonales Genießen geweckt. 20
Foto: LK NÖ/Bieder
Mit dieser Initiative startete die Landwirtschaftskammer Niederösterreich bereits 2016 eine Offensive für mehr Transparenz auf Speisekarten. Besonders in Großküchen soll den Konsumenten gezeigt werden, woher Fleisch und Eier tatsächlich kommen. Mit einem Pilotprojekt wurden 2017 praktische Erfahrungen gesammelt. Die Landhausküche, alle Landeskliniken und Pflegeheime, die Landwirtschaftlichen Fachschulen sowie die drei höheren Bundeslehranstalten Sitzenberg, Wieselburg und Klosterneuburg stellten sich als Pilotküchen zur Verfügung. Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt im Überblick: Bestbieterprinzip in der öffentlichen Beschaffung verankern Direktlieferungen auf- und ausbauen Lückenlose Nachvollziehbarkeit schaffen Ausschreibungen anpassen Ausweitung der gesetzlichen Herkunftskennzeichnung auf verarbeitete Fleisch- und Eiprodukte Gesetzliche Herkunftskennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung Foto: LK NÖ/Franz Gleiß
Initiativen
im Überblick
Mein
Erlebnis
Hof mein Weg
Gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Österreich und dem Ländlichen Fortbildungsinstitut (LFI) wurde eine bundesweite Innovationsoffensive ins Leben gerufen. Ziel ist es, neue innovative Ideen in der Land- und Forstwirtschaft zu fördern und bei der Umsetzung zu unterstützen. Im Zuge dieser Offensive steht auch die Website www.meinHof-meinWeg. at zur Verfügung, um innovativ wirtschaftende Betriebe vor den Vorhang zu holen.
Lebensmittelcheck
Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich führte 2017 erstmalig einen Lebensmittelcheck in Supermärkten durch. Er soll Schwachstellen bei der Herkunftskennzeichnung aufzeigen. Ziel ist es, dass heimische Produkte auch erkannt werden können. Beim ersten Check wurde die Produktgruppe Eier-Teigwaren ins Visier genommen. Das Ergebnis: Konsumenten die bei Teigwaren auf Österreich setzen wollen, haben es mit der derzeitigen Deklaration schwer. Besonders bei den Eigenmarken der Handelsketten sind die Rohstoffe kaum nach der Herkunft deklariert und bleiben damit austauschbar. Die Landwirtschaftskammer NÖ wird in regelmäßigen Abständen weitere Produktgruppen auf die transparente Kennzeichnung von Qualität und Herkunft unter die Lupe nehmen. Kennzeichnungsmängel können an die Landwirtschaftskammer Niederösterreich gemeldet werden lebensmittelcheck@lk-noe.at.
Ausblick
Bauernhof
Seit ihrer Gründung bündelt die Initiative alle zertifizierten landwirtschaftlichen Exkursions- und Unterrichtsangebote für Kinder in NÖ. Dazu gehören: Schule am Bauernhof, Landwirtschaft in der Schule und die Agrar- und Waldwerkstatt. 2017 haben über 30.000 Kinder bei 167 Seminarbäuerinnen und Schule am Bauernhof-Betrieben teilgenommen.
UrGut!
Kochseminare
Die „UrGut!“ Kochseminare sind eine Initiative der Landwirtschaftskammer NÖ. Sie wurden ins Leben gerufen, da immer mehr Menschen die Lust am Selbermachen für sich entdecken. In den Kursen geben Seminarbäuerinnen einen Einblick in die Welt regionaler Lebensmittel und deren Zubereitung. Sie verstehen sich als Botschafterinnen der Landwirtschaft.
2018 wird "Gut zu wissen" auf eine neue Ebene gehoben. Es ist nicht mehr nur eine Initiative, sondern ein zertifiziertes Gütesiegel für Großküchen. In Kooperation mit der AMA-Marketing wurde ein entsprechendes Kontrollsystem entwickelt. Drei Kontrollfirmen überprüfen, ob die Auslobung der Herkunft auf den Speiseplänen mit den Rechnungen in diesem Zeitraum zusammenpassen. 21
Motto: Wir schaffen
4. bis 11. Juni
2017 Die Kampagne „Unsere Landwirtschafft´s“ und die „Woche der Landwirtschaft“ wurden 2017 zu einem großen Schwerpunkt zusammengelegt.
22
Ausblick
2018
Bei 22 Veranstaltungen in ganz Niederösterreich wurde dem diesjährigen Motto der Woche der Landwirtschaft „Wir schaffen Land.Erlebnis eine Bühne geboten.
Woche der Landwirtschaft von 17. bis
Vom Radwandertag über Höfewanderungen bis hin zu Diskussionsveranstaltungen und Führungen auf Urlaub am Bauernhof-Betrieben war alles mit dabei. In jeder Bezirksbauernkammer fand ein Event statt. Der Kreativität bei der Veranstaltungsart waren keine Grenzen gesetzt.
Kampagne „Unsere Landwirtschafft´s“
24. Juni 2018 unter dem Motto „Unser Essen: Gut zu wissen, wo´s herkommt.
September 2018
r In jede
Zwei Kampagnen wurden eins:
Woche der Landwirtschaft und Unsere Landwirtschafft's
Land.Erlebnis
Fotos: LK NÖ/Franz Gleiß
sBezirk nbauer r kammet en ein Ev
Was war 2017 neu? Über acht Jahre ist es her, dass die Landwirtschaftskammer Niederösterreich gemeinsam mit niederösterreichischen Leitbetrieben zum ersten Mal die Werbetrommel für die Leistungen der Land- und Forstwirtschaft und ihrer Partner rührte. Was damals klein begonnen hat, zieht mittlerweile große Kreise. Das besondere Highlight für 2017? Unter dem Motto „Wir schaffen Land.Erlebnis – Der Sommer kann kommen“ wurden zwischen 4. und 11. Juni die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern vor den Vorhang geholt. Neben Presseevents warteten Bezirksbauernkammern mit Veranstaltungen für die Bevölkerung auf.
22
große Veranstaltungen vom Presseevent bis hin zu Publikumsveranstaltungen
23
Niederösterreichs
527
Land- und Forstwirtschaft in Zahlen
319 493 204
1-10 %
237
173
10-15 % 72
15-20 %
71
Wirtschaftsfaktor Land- und Forstwirtschaft 2017 in Niederösterreich Die Land- und Forstwirtschaft trägt in Niederösterreich überdurchschnittlich zum Erfolg der Gesamtwirtschaft bei. Das untermauern auch die Zahlen. Denn österreichweit trug dieser Wirtschaftsbereich 2016 mit 3,892 Mrd. Euro rund 1,2 Prozent zu Gesamtwirtschaftsleistung bei. In Niederösterreich lag die Wertschöpfung aus dem Agrar-, Forst- und Fischereiwesen bei 1,297 Mrd. Euro, was einem Anteil von 2,6 Prozent entspricht. Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung des primären Bereichs ist in NÖ also rund doppelt so groß wie im österreichischen Durchschnitt. In peripheren Gebieten, wie dem westlichen Alpenvorland, im Wald- und Weinviertel steigt dieser Anteil auf über fünf Prozent an. Rund sechs Prozent der 804.400 Erwerbstätigen in Niederösterreich sind dem Bereich Land- und Forstwirtschaft zuzurechnen.
Produktionswert Land- und Forstwirtschaft NÖ 2016: 2.348,7 Mio. Euro Quelle: Statistik Austria, Regionale Landwirtschaftliche Gesamtrechnung
Sonstiges (tierisch) 0,8%
Landw. Dienstleistungen & nicht trennbare nichtlandw. Nebentätigkeiten 11,0%
244
222
265
Niederösterreich ist führend 503 39 149 bei BIO- und Bergbauernbetrieben 114 448 285 5.002 biologisch wirtschaftende Betriebe gibt es in Niederöster234 reich. Das sind mit Abstand die 251 meisten im Bundesländervergleich und entspricht betriebsbezogen einem Bioanteil von 18,3 Prozent, flächenbezogen ergibt sich ein Bioanteil von 18,2 Prozent. Laut Agrarstrukturerhebung 2016 bewirtschaftet ein NÖ Biobetrieb knapp 32 Hektar und ein konventioneller 27 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche.
20-25 % 25-30 % über 35% Anzahl der Biobetriebe im Bezirk
Geförderte Biobetriebe 2016 in NÖ
255
Quelle: Grüner Bericht
Bei der Zahl der Bergbauernbetriebe liegt NÖ nach OÖ auf Platz 2. Knapp 20 Prozent oder 11.514 aller Bergbauernbetriebe lagen 2016 in NÖ, davon entfallen 43 Prozent auf die Erschwernispunkte-Gruppe 1, 46 Prozent auf die EP-Gruppe 2 und 11 Prozent auf die EP-Gruppe 3. Mit unter einem Prozent ist der Anteil der EP-Gruppe 4 nur sehr gering. Entwicklung der Betriebsstruktur: Betriebe wachsen weiter In den letzten zehn Jahren hat sich die land- und forstwirtschaftliche Fläche eines Betriebs in Niederösterreich um rund sieben Hektar vergrößert und lag 2016 im Durchschnitt bei 43,1 Hektar. Auffällig ist, dass die Acker- und Grünlandflächen in Niederösterreich pro Betrieb stetig zunehmen und mittlerweile im Schnitt bei 28,1 Hektar liegen. In den übrigen Bundesländern hingegen verändert sich die Flächenausstattung kaum.
Forstwirtschaft 341,9 Mio. Euro 15,0%
Getreide 19,4%
Geflügel 2,7% Eier 3,1% 11,0%
Schweine 8,2%
Tierische Erzeugnisse 32,5%
Pflanzliche Erzeugnisse 56,5%
Wein 14,1%
Rinder u Kälber 8,6%
Erzeugnisse Gemüseund Gartenbau 8,6%
Milch 9,1% Sonstiges (pflanzlich) 3,0%
Handelsgewächse 8,1%
Obst 3,3%
24 Landwirtschaftlicher Produktionswert in NÖ (zu Herstellungspreisen) 2016 absolut: 2.348,7 Mio. EUR Quelle: Statistik Austria, Regionale Landwirtschaftliche Gesamtrechnung
Landwirtschaft 2.006,8 Mio. Euro � 85,0 %
Anzahl der Betriebe nach Größe in Niederösterreich heute und damals In den letzten Jahren ist eine Zunahme der Zahl der Betriebe mit einer Kulturfläche von mehr als 50 Hektar zu beobachten. Besonders stark zurückgegangen sind die Betriebe mit weniger als 30 Hektar Flächenausstattung. 2016 gab es 82 Betriebe ohne Fläche.
7.065 unter 5 ha
5.227 5 ha bis unter 10 ha
5.866 10 ha bis unter 20 ha
11.766 20 ha bis unter 50 ha
6.013 50 ha bis unter 100 ha
1.549 100 ha bis unter 200 ha
487 200 ha und mehr
25
Quelle: Statistik Austria
Was wächst auf Niederösterreichs Äckern?
Ackerbau: Durum und Sojabohne nahmen zu 2016 betrug die Ackerfläche 678.176 Hektar und hat in der letzten Dekade damit um 13.000 Hektar abgenommen. Zu 32 Prozent wurde auf der Fläche Brotgetreide abgebaut. Gegenüber dem Schnitt der letzten fünf Jahre wurde 2017 der Roggenanbau deutlich eingeschränkt und jener von Durum stark ausgedehnt. 28 Prozent wurde für den Anbau von Futtergetreide genützt, wobei besonders die Sommergerstenfläche verkleinert wurde, während Mais leicht zulegen konnte. Auf rund 13 Prozent der andere Kulturen und Brache Grünfutter- und Fläche wurde Feldfutter erzeugt. 5,6% Eiweißpflanzen Die Ölsaaten standen auf elf 10,5% Prozent der Äcker, Kartoffel und Feldgemüse 1,4% Rüben auf knapp acht Prozent. Kürbis 1,9% Weizen Zum 5-jahresschnitt wurde der Sojabohnen 1,9% 26,8% Anbau von Sojabohne stark Sonnenblumen 2,2% ausgeweitet, aber auch KartofRaps 3,8% fel legten zu. Weniger Fläche entfiel auf Zuckerrüben. BraKartoffel 2,5% chen, Feldgemüse, Heil-, DuftMais Zuckerrüben und Gewürzpflanzen machen 5,3% (Körner- u. Silomais) sieben Prozent aus. anderes Getreide 14,3% Durch die schwachen Erträge 8,0% lag 2017 die Gesamternte bei Roggen Gerste den meisten Kulturen unter dem 4,2% 11,7% mehrjährigen Durchschnitt.
Weichweizen 1) Durumweizen 2) Roggen Wintergerste Sommergerste Hafer Körnermais 3) Silo- und Grünmais Früh- und Speisekartoffel Stärke- u. Speiseindustriekartoffel Zuckerrüben Körnererbsen Raps und Rübsen Sonnenblumen Sojabohnen Ölkürbis 1)
26
Anbaufläche in ha Abweichung zum 5 5 Jahres-Schnitt 2017 Jahres-Schnitt in % 173.007 159.714 -7,7 % 11.958 17.475 46,1 % 31.911 22.727 -28,8 % 29.219 31.609 8,2 % 50.948 43.367 -14,9 % 12.288 12.617 2,7 % 67.122 72.492 8,0 % 31.033 28.048 -9,6 % 9.455 9.938 5,1 % 7.739 8.809 13,8 % 37.170 33.358 -10,3 % 5.748 4.878 -15,1 % 28.455 22.912 -19,5 % 16.418 17.786 8,3 % 10.872 16.469 51,5 % 10.406 10.528 1,2 %
5 Jahres-Schnitt 935.289 58.420 145.027 173.026 230.064 47.830 620.455 1.386.118 261.692 282.090 2.680.592 10.146 90.867 42.442 28.921 6.491
Winterweichweizen und Sommerweichweizen, 2) Winterhartweizen und Sommerhartweizen, 3) ink. Corn-Cob-Mix, Quelle Statistik Austria, LK NÖ
Produktion in t Abweichung zum 5 2017 Jahres-Schnitt in % 709.130 -24,2 % 70.252 20,3 % 92.786 -36,0 % 180.485 4,3 % 171.733 -25,4 % 32.299 -32,5 % 610.987 -1,5 % 1.158.041 -16,5 % 230.913 -11,8 % 295.099 4,6 % 2.227.558 -16,9 % 10.097 -0,5 % 57.279 -37,0 % 41.796 -1,5 % 46.114 59,4 % 5.327 -17,9 %
Das Wetter 2017 war heiß und trocken Besonders der Nord-Osten Niederösterreichs war 2017 von langen, heißen und trockenen Wetterphasen geprägt.
Waldviertel Weinviertel Industrieviertel Mostviertel NÖ Mitte
Temperatur (°C) 2017 Mittel (1991-2017) 8,5 7,8 11,3 10,1 8,7 8,4 7,8 7,2 9,7
9,4
Sommertage (über 25 °C) 2017 Mittel (1991-2017) 55,0 29,3 82 51,3 59 36,4 61 32,5 70
Niederschlag (mm) 2017
47,9
Eistage (unter °0) 2017 Mittel (1991-2017) 36 50,2 23 33,4 17 27,4 28 43 25
30,7
Tage Niederschlag über 3mm
Mittel (1991-2017)
Waldviertel 483 666 Weinviertel 516 611 Industrieviertel 865 907 Mostviertel 1.787 1.679 NÖ Mitte 786 877 Quelle: Amt der NÖ Landesregierung, Eistag: Tageshöchsttemperatur unter 0 °C
2017
Mittel (1991-2017)
45 51 71 127 63
58,3 52,5 67,2 122 69,4
Struktur der Betriebsführung 2017 38.054 land- und forstwirtschaftliche Betriebe wurden 2016 im Rahmen der Agrarstrukturerhebung gezählt. Seit Jahrzehnten verändert sich diese Zahl konstant um zwei Prozent pro Jahr. Diese Betriebe werden in unterschiedlichen Rechtsformen geführt. Dabei überwiegen die Familienbetriebe mit 92 Prozent. Sie bewirtschaften 76,6 Prozent der NÖ Kulturfläche. Sukzessive angestiegen ist den letzten Jahren die Zahl der Betriebe, die als Personengemeinschaften betrieben werden. Ihr Anteil beträgt mittlerweile fast vier Prozent. Die restlichen Betriebe entfallen auf juristische Personen (zB Agrargemeinschaften, Betriebe der öffentlichen Hand).
27 Prozent der geförderten Betriebe werden von Frauen geführt ...
... 17 Prozent als Ehegemeinschaften
27
Tierhaltung in NÖ: Tief bei Schweineschlachtungen 2017 Mit flächenmäßig wachsenden Betrieben verändert sich auch die Struktur in der Viehhaltung. In der Schweinehaltung haben sich die Bestände besonders stark vergrößert. 160,0
145,6
140,0
Tiere je Betrieb
Viehbestände seit 1995
120,0 100,0 80,0 60,0 40,0 20,0
49,0
43,9
41,0 23,7
20,1
0,0
Rinder 1995
1999
4,6
Milchkühe 2003
17,0
16,4
9,4
Forstwirtschaft speziell 2017 Die Arbeit in Niederösterreichs Wäldern war 2017, besonders im Waldviertel, geprägt vom trockenen Sommer mit starkem Borkenkäferbefall. Die niederösterreichische Waldfläche wächst langsam aber stetig. Seit 1992 hat die Waldfläche nach Angaben der Waldinventur um 12.000 Hektar zugenommen und liegt nun bei 767.000 Hektar. Der Großteil davon wird wirtschaftlich genutzt, nur fünf Prozent stehen außer Ertrag. Insgesamt beträgt der Holzvorrat in NÖ 220,5 Mio. Vorratsfestmeter, das sind 20 Prozent des österreichischen Gesamtvorrates. 50 Prozent der Waldfläche in NÖ entfällt auf Kleinwald und elf Prozent sind im Eigentum der Österreichischen Bundesforste AG. Fast drei Viertel der NÖ Waldbesitzer besitzen weniger als zehn Hektar Wald und rund ein Prozent mehr als 200 Hektar.
2005
Schweine 2007
Schafe 2010
2013
Ziegen 2016
657,9 Mio. kg Milch gingen 2017 von den NÖ Bäuerinnen und Bauern zur Verarbeitung an die Molkereien. Damit wurde die Milchmenge in NÖ um 5,4 Prozent zum Vorjahr erhöht und setzte so den Trend zur steigenden Milchproduktion fort. Absolut legte dabei die Milchmenge im politischen Bezirk Amstetten am stärksten zu, den relativ größten Zuwachs gab es im Bezirk Zwettl. Bei konstanter Durchschnittsleistung erhöhte sich die Zahl der NÖ Kontrollkühe um rund 800 auf 87.388. Die Schlachtzahlen in NÖ entwickeln sich unterschiedlich. Mit knapp 150.000 lag die Zahl Rinderschlachtungen 2017 auf sehr hohem Niveau. Dazu tragen besonders die in den letzten Jahren gestiegenen Schlachtzahlen bei weiblichen Tieren bei. Dagegen werden in NÖ immer weniger Schweine geschlachtet. Mit 1.026.000 Tieren waren es 2017 so wenig wie noch nie. Nach einem Höhepunkt vor vier Jahren mit 63.000 Schlachtungen haben sich auch die Schafschlachtungen wieder reduziert und lagen im Vorjahr bei 48.600 Tieren.
Nach einem ebenfalls starken Borkenkäferjahr 2015 ist der Holzeinschlag in NÖ 2016 um neun Prozent auf 3,82 Mio. Festmeter Holz zurückgegangen. Diese Menge liegt aber im Bereich des langjährigen Durchschnitts. Vom rückläufigen Einschlag sind fast alle Nutzungsarten betroffen. Lediglich die Einschlagsmenge von Nadel-Industrieholzes stieg um 10 Prozent an. 66 Prozent des Einschlages dienen der stofflichen und 34 Prozent der energetischen Nutzung. Geringer Schadholzanfall und hohe Lagerbestände ließen 2016 auch den Einschlag an Waldhackgut nach einem Rekord 2015 wieder sinken. Im Bereich der Waldnutzung für Energiezwecke ist NÖ mit 1,30 Mio. Festmeter Spitzenreiter unter den Bundesländern.
Holzeinschlag in Niederösterreich
NÖ versorgte 10,3 Millionen Menschen Im Jahr 2016 erzeugten die NÖ Bäuerinnen und Bauern Nahrungsmittel mit einem Gehalt von 7.700 Mrd. Kilokalorien. Bei einem mittleren Pro-Kopf-Tagesverbrauch von rund 2.040 kcal hätte die NÖ Agrarproduktion im Jahr 2016 für die Ernährung von 10,3 Mio. Menschen gereicht.
28
Schwerpunkte der Tierhaltung in NÖ
4.500.000 4.000.000 3.500.000 3.000.000 2.500.000 2.000.000 1.500.000 1.000.000 500.000 0
10 Jahres Ø Laubnutzholz Brennholz
2015 Nadelblochholz Waldhackgut
2016 Nadelindustrieholz 29
Bildung und Weiterbildung in Zahlen Beratung, LFI Im Herbst 2017 startete die 5-stündige Pflanzenschutz-Sachkunde Weiterbildung mit bis Jahresende 4.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die verpflichtenden Weiterbildungen im Rahmen von ÖPUL bildeten ebenfalls einen Schwerpunkt, bei rund 93 Veranstaltungen wurden etwa 3.100 TeilnehmerInnen gezählt. Die Hauptaufgaben im LFI waren die Gesamtplanung, Koordinierung, Fördereinreichung und die Betreuung der Zertifikatslehrgänge. Insgesamt wurden bei 12 Lehrgängen in Produktions-, Vermarktungs- und Dienstleistungsbereichen 201 Absolventinnen und Absolventen verzeichnet. Die Online-Kurse wurden weiter ausgebaut. E-Learningkurse finden sich beispielsweise in den Bereichen Tiergesundheit, Biodiversität, Grünlandbewirtschaftung, Bodenwissen sowie Lebensmittelhygiene und Allergeninformation. Im Jahr 2017 haben 1.661 Personen einen Onlinekurs beim LFI NÖ absolviert. Bei den Arbeitskreisen zur Betriebszweigauswertung und Unternehmensführung nahmen 2017 in 8 verschiedenen Produktionssparten 869 Bäuerinnen und Bauern in 63 Arbeitskreisen teil. Bildungsstatistik 2017 (inkl. der Landwirtschaftskammer, der Bezirksbauernkammern und des LFI) LK, BBK, LFI, LFA, Meister, Landjugend, Die Bäuerinnen Konsumentenbildung Vorträge bei anderen Organisationen Exkursionen Beratungskontakte Summe Kursteilnehmer und Beratungskontakte:
3.621 Veranstaltungen mit 106.782 TeilnehmerInnen 1.653 Veranstaltungen mit 72.493 TeilnehmerInnen 80 Vorträge mit 3.755 TeilnehmerInnen 329 Exkursionen mit 14.473 TeilnehmerInnen 114.679 Beratungskontakte 312.182
Arbeitskreisarbeit erfreute sich großer Beliebtheit Die Arbeitskreisarbeit konnte auch 2017 erfolgreich fortgesetzt werden und lieferte viele wichtige Erkenntnisse für die Landwirtschaft in Niederösterreich. Aufgrund der wachsenden Nachfrage an Kalbinnenfleisch und auch aufgrund der wachsenden Anzahl an Kalbinnenmastbetrieben wurden eigene Arbeitskreise zur Betriebszweigauswertung Kalbinnenmast gegründet. Für das Jahr 2017 werden die ersten Ergebnisse ausgewertet. Der Arbeitskreis Unternehmensführung weist 2017 eine Mitgliederzahl von 118 Betrieben auf. Die Standorte sind unverändert Waidhofen an der Ybbs, Amstetten, Inning, Vitis (Waldviertel), Wiener Neustadt, Hollabrunn, Korneuburg und Gänserndorf. In wiederum ca. 50 Arbeitskreissitzungen wurden fachliche, steuerliche und betriebswirtschaftliche Themen behandelt. Im Fokus standen betriebswirtschaftliche Aufzeichnungen. Diese wurden einerseits in der Auswertungsveranstaltung interpretiert und diskutiert und andererseits wurden bei der Veranstaltung „Kostenmanagement“ die Kostenpositionen der landwirtschaftlichen Betriebe genau unter die Lupe genommen. Im Jahr 2017 nahmen 54 Betriebe am Arbeitskreis Biogas teil. Schwerpunkt lag bei der Betreuung der regionalen Arbeitskreise, denen der überwiegende Teil der Biogasanlagenbetreiber in NÖ angehören. Im Arbeitskreis werden die Biogasanlagen in einer österreichweiten Datenbank erfasst um produktionstechnische sowie wirtschaftliche Vergleiche untereinander durchzuführen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Erfahrungsaustausch innerhalb der Betreibergruppe, die Aus- und Weiterbildung der Betreiber, die gemeinsame Bearbeitung von technischen, biologischen, bautechnischen Fragen und anderer Themenbereiche sowie die Besichtigung von Exkursionsbetrieben.
Neue Bildungsangebote auch für Konsumenten 2017 wurden auch zahlreiche Bildungsveranstaltungen für Konsumentinnen und Konsumenten angeboten. Sie wurden gut angenommen und sollen künftig einen wichtigen Schwerpunkt in der Bildungsarbeit einnehmen. Bildungsangebote für Konsumentinnen und Konsumenten 2017 Angebote Einsätze/Veranstaltungen Landwirtschaft in der Schule* 243 Rund ums Schwein (für Kinder)* 43 Feinschmeckertraining (für Kinder)* 57 Milchlehrpfad* 83 Kinderkochkurs (für Kinder)* 6 Vom Gras zum Burger* 9 Schule am Bauernhof 1.010 AMA Lebensmittelberatung* 133 UrGut! Kochseminare für KonsumentInnen* 69 Summe 1.653 * Umsetzung erfolgt durch Seminarbäuerinnen
30
Anzahl der Arbeitskreise
Mitglieder der Arbeitskreise
Betriebszweigauswertung Mutterkuhhaltung
2
21
Betriebszweigauswertung Rindermast
8
101
Betriebszweigauswertung Kalbinnenmast
2
11
Betriebszweigauswertung Ferkelproduktion und Schweinemast
13
149
Betriebszweigauswertung Milchproduktion
15
247
Betriebszweigauswertung Lämmerproduktion
1
11
Arbeitskreise TeilnehmerInnen 3.917 747 988 1.442 100 136 20.198 44.040 925 72.493
Betriebszweigauswertung Schafmilchproduktion
1
14
Betriebszweigauswertung Marktfruchtbau
10
143
Betriebszweigauswertung Biogas
3
54
Arbeitskreis Unternehmensführung
8
118
Erfolgsrezept Buchführung Im Bildungsjahr 2017/18 nahmen Landwirte von 29 Betrieben am Seminar „Erfolgsrezept Buchführung“ teil. Diese werden über ein ganzes Jahr bis zum ersten Jahresabschluss begleitet. Für einen erfolgreichen Abschluss des Seminares ist ein „roter Leitfaden“ in den Seminaren notwendig, so wie die Bereitstellung einer unterstützenden Person während des Jahres für die Landwirte, wenn sie diese benötigen. In der Vortragstätigkeit und Bildungsarbeit blieben 2017 die Themen „Absicherungsmöglichkeiten durch Warenterminbörsen“, „Aktuelle Entwicklung auf den Produktmärkten“ und „Grundlagen der Agrarpolitik“ gefragt. Zusätzliche Schwerpunkte waren die Informationstätigkeit zu Warenströmen bei agrarischer Produkte und EU-Handelsabkommen sowie die Mitarbeit bei der Entwicklung der Beratungsunterlage „Risikomanagement“.
31
Foto: L K
ld
Foto: FRAU
KOEPPL
Bildungswerkstatt Mold
nz UW/Weinfra
Fotos: BMLF
Das Seminarhaus für Stadt und Land
Umfangreiche Beratungsleistungen
Im Jahr 2017 haben rund 10.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit insgesamt knapp 18.000 Teilnehmertagen die Bildungswerkstatt Mold im Zuge von Veranstaltungen und Seminaren besucht. Besonders hervorzuheben ist nach wie vor die Vielzahl an Kursen zum Thema Pflanzenschutz.
Die NÖ Landes-Landwirtschaftskammer ist vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft beauftragt, Antragstellern, die nicht selbst in der Lage sind, die Online-Beantragung durchzuführen, in räumlich zumutbarer Entfernung eine individuell abgestimmte, technische Hilfestellung anzubieten. Die Landwirtschaftskammer NÖ ist Dienstleister für Antragsteller. Um diese umfangreichen Aufgaben erfolgreich bewältigen zu können und um den Antragstellern bestmögliche Informationen bezüglich Antragstellung zu gewährleisten, wurden umfassende Beratungsleistungen auf Bezirks- und Landesebene erbracht.
Veranstaltungen
32
Lechne r
Unterschiedlichste Veranstaltungen aus dem landwirtschaftlichen und nichtlandwirtschaftlichen Bereich konnten erfolgreich durchgeführt werden und tragen zu einem guten Image der Bildungswerkstatt Mold bei.
Spritzenprüfstand: Ein Service von viele Mit den Prüfständen der Bildungswerkstatt Mold wurden im Jahr 2017 378 Gebläsespritzgeräte und 313 Feldspritzen nach gesetzlichen Vorgaben gemäß NÖ Pflanzenschutzgeräteüberprü-fungsverordnung überprüft.
Übernachtungen 2017 2017 wurden knapp 7.000 Gästenächtigungen in der Bildungswerkstatt Mold gezählt. Vor allem die regionale Künde und die Freundlichkeit des Personals wurden von den Gästen gelobt.
Werkstätte Die Landmaschinenwerkstätte in der Bildungswerkstatt Mold wird als Gewerbebetrieb geführt. 2017 konnten 580 Traktore und Landmaschinen wieder in Stand gesetzt werden.
Umweltzeichen Die Bildungswerkstatt Mold konnte nach Vorarbeiten und Betriebsanpassungen 2017 das Österreichische Umweltzeichen in den Kategorien „Beherbung und Hotellerie“ erlangen.
Werkvertrag Schweinedatenbank, Schafe und Ziegen Gemäß gültiger Tierkennzeichnungs- und Registrierungsverordnung sind ebenso wie Rinder auch Schweine, Schafe und Ziegen zu kennzeichnen und zu registrieren. Diesbezüglich bestehen mit der Bundesanstalt Statistik Ö (ST.AT) Werkverträge, welche die Entgegennahme der Erhebungsformulare beinhalten. 2017 gingen 7.917 Meldungen ein.
Umfangreicher Service bei Invekos 2017 wurden Digitalisierungen für rund 21.700 Antragsteller im Einvernehmen vorgenommen.Alle diese Arbeiten konnten nur mit Hilfe zusätzlicher externer Hilfskräfte auf Basis befristeter Dienstverträge mit 127 Personen bewältigt werden, Das bedeutet, es war keine Anhebung der Dienstpostenanzahl in der Landwirtschaftskammer notwendig. Antragszahlen 2017 Mehrfachantrag Flächen Herbstantrag Bewirtschafterwechsel insgesamt Übertragung von Zahlungsansprüchen
26.904 12.747 1.840 41.491 4.744
Werkvertrag Rinderkennzeichnung Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich war auch im Jahr 2017 mit der Entgegennahme und Erfassung von Rinderkennzeichnungsdaten beauftragt. Jedes Rind ist mit Ohrmarken gekennzeichnet und über eine individuelle Lebensnummer registriert.
INVEKOS
Fotos: BW Mo
NÖ/Eva
Die Geburten, Zu- und Abgänge werden entweder direkt über eAMA (Internetportal der AMA) vom Rinderhalter oder im Wege der Bezirksbauernkammern gemeldet und EDV-mäßig erfasst.
Meldezahlen Rinder Geburts- und Bewegungsmeldungen (Zuund Abgänge)
541.358 33
Presse und Öffentlichkeitsarbeit noe.lko.at www.unserelandwirtschaffts.at www.lk-konsument.at hauer /Ernst Reisc
Foto: LK
Foto: LK NÖ
Grafikdesign
NÖ/Eva Le
chner
Kammerzeitung „Die Landwirtschaft“
Finanzen und Controlling
Organisation der LK NÖ
Neben der Budgetverwaltung und einem laufenden Cash-Management, einhergehend mit einer ständigen Marktbeobachtung für Veranlagungsmöglichkeiten, gehörten die Erstellung der Voranschläge und der Rechnungsabschlüsse für die Landeskammer und die Bezirksbauernkammern auch 2017 zu den wesentlichen Aufgaben des Referates. Das Beteiligungsmanagement inklusive der Erstellung von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen ist ebenfalls hier angesiedelt. Die entgeltliche Serviceleistung der lk-projekt „Kredit-Check: Objektiv optimieren“ wurde vom Referat betreut.
Plakate Folder Broschüren Messeauftritte Einladungen,...
Neue Projekte bestimmten das Jahr 2017 Grundlagen für den Einstieg in die Digitalisierung geschaffen Datenschutzgrundverordnung ab 2018: Nach einer EU-weiten Ausschreibung für
alle LKn inklusive LKÖ übernahm die LK NÖ federführend die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten für die Umsetzung. Start des Projekts zur Harmonisierung der EDV-Landschaft innerhalb der LKn
Organisatorische Unterstützung inklusive
Facebook-Auftritte: Unsere Landwirtschafft´s mit 13.000 Fans Landwirtschaftskammer NÖ und OÖ mit 1.175 Fans
Neben der umfassenden organisatorischen Unterstützung der Bezirksbauernkammern und Außenstellen müssen am Standort St. Pölten zB Haustechnik, Sicherheits-und Gesundheitsdokumentation oder Veranstaltungsmanagement als wesentliche Teile eines reibungslosen Dienstbetriebs gewährleistet sein. In der hauseigenen Druckerei mit dem neuen DSF-Webbestelltool und der Postabfertigung konnten umfangreiche Aufträge bewältigt werden.
Pressearbeit Medienkooperationen Beiträge in Print- und Onlinemedien, sowie Radio und TV
Führungskräfte, Referenten/-innen, Berater/-innen
249
Sachbearbeiter/-innen
38
Netzwerk
36
Bürodienst (Sekretariat)
151
Labor, Verwaltung, Chauffeure, Küche, Reinigung
30
Lehrling
1
Summe
505
Personalstand am 1.1.2018 In der Gesamtsumme von 505 Personen sind 35 karenzierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 180 Teilzeitbeschäftigte enthalten. Darüber hinaus wurden 127 Personen (überwiegend Teilzeitkräfte) im Rahmen befristeter Dienstverhältnisse als Aushilfen für die Unterstützung der Landwirte/-innen bei der Abgabe der MFA beschäftigt.
EDV bringt Service auf den Punkt Benutzerschulung, Benutzermanagement, Systemadministration, Programmwartung und Programmentwicklung eigener Applikationen – das alles gehört zu den vielfältigen Tätigkeiten. 2017 wurden rund 1.500 Computer und Notebooks sowie 180 Server betreut. Die LK NÖ stellt ihre EDV-Infrastruktur auch den LKn Burgenland, Wien, Österreich sowie den zugehörigen Verbänden und Vereinen zur Verfügung und bietet umfassendes Service im Hard- und Softwarebereich.
Foto: LK NÖ/Reischauer
Personalstand am 1. Jänner 2018
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Veranstaltungen, Prämierungen, Messen,...
Image- und Mitmach-Kampagne „Unsere Landwirtschafft´s - Mit mir!“ Werbemittelgenerator Woche der Landwirtschaft zum Thema „Wir schaffen Land.Erlebenis“ Neue Schulungsangebote zum Thema Öffentlichkeitsarbeit Initiative „Unser Essen: Gut zu wissen, wo`s herkommt“
Werbung für unsere Bauern Herkunftskennzeichnung realistische Bilder vermitteln Leistungen sichtbar machen
35
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Bezirk Horn
Pflanzenproduktion
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Foto: LK NÖ /Mars chik
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Der Vegetationsverlauf 2017
Fachberatung: Die Schwerpunkte 2017
Der Winter 2017 war von einem sehr kalten Jänner geprägt. Das Monatsmittel lag -3,6 °C unter dem langjährigen Mittel und war einer der kältesten der letzten 30 Jahre. Trotzdem kam das Wintergetreide gut über den Winter. Frostschäden wurden nur vereinzelt gemeldet. Nach einem späten Kälteeinbruch Mitte April wurde im Mai ein neuer Hitzerekord erreicht. Verschärft wurden die „30 Grad Tage“ durch Trockenheit. Mit einem Kaltlufteinbruch in der zweiten Julihälfte kamen die ersehnten Niederschläge nach Österreich. Für Getreide kamen diese zu spät; Herbstkulturen wie Mais und Zuckerrüben konnten sie noch nutzen. Die Getreideernte 2017 fiel mengenmäßig unterdurchschnittlich aus, wies aber eine sehr hohe Qualität auf. Vor allem die Proteinwerte sind sehr hoch. Auch die Körnermaisernte lag mengenmäßig deutlich unter dem Vorjahr. Mykotoxinprobleme traten nicht auf.
Der Informationsservice „Pflanzenbau aktuell“ (rund 2.000 Abonnenten) und das
Marktverlauf Aufgrund der mengenmäßig schwachen Getreideernte notierte die Wiener Börse um etwa 30 €/t höher als im Jahr davor. Aufgrund der guten europäischen Ernten gaben die Notierungen im Herbst jedoch stetig nach. Lediglich Mahlweizen – in Österreich nur knapp verfügbar – konnte das Preisniveau behaupten. Die Körnermaispreise lagen um rund 20 €/t über denen des Vorjahres. Durch die niedrigeren Maiserträge in NÖ war auch das Nassmaisangebot kleiner als 2016. Die von den Verarbeitern gebotenen Vertragspreise für Nassmais von rund 110 €/t excl. (bei 30% Feuchte) waren umgerechnet deutlich attraktiver als die zur Ernte erzielbaren Trockenmaispreise.
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Branchen
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Garten- und Gemüsebau Internationale Gartenbaumesse Tulln mit den Schwerpunkten Regionalität und Saisonalität. Fachtage zu Zwiebel, Knoblauch, Unterglasgemüse, Applikationstechnik und Verarbeitungsgemüse Aktivitäten im Projekt Sickerwassermonitoring Marchfeld, zur Sicherung der Grundwasserqualität Zum 7. Mal wurde die Aktion „Schule in der Gärtnerei“ mit über 1.000 Kindern durchgeführt werden. Die Eigenmarkenstrategie der Gärtner wurde weiter perfektioniert und der Absatz gesteigert. Die Aktion „Blühendes NÖ“ war ein Erfolg. Die Kooperationen mit der Landarbeiterkammer und Natur im Garten werden fortgesetzt. Aktuelle Infos zu Problemstellungen im Gemüsebau wurden zeitnah über „lk-Gemüsenews“ für ca. 200 Gemüsebauern aufbereitet. Die ersten Teilnehmer schlossen bei der bundeseinheitlichen Meisteraubildung erfolgreich ab. Ein weiterer Kurs startete. 2017 konnten viele Lösungen umgesetzt werden, die zum Ziel haben, Indikationslücken im Gemüse- und Gartenbau zu schließen. Die Baumschulen rückten den Holunder als Gartenpflanze des Jahres 2017 in den Vordergrund.
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in
Stockerau
LK-Preismonitoring wurden fortgeführt und sorgten für Markttransparenz Mykotoxinmonitoring und abgeleitete Beratungsaussagen Das Projekt „Arbeitskreise Ackerbau“ brachte Ergebnisse aus der Praxis für die Praxis Feldbauratgeber jeweils für den Frühjahrs- und Herbstanbau Streifenversuche für verschiedene Kulturen angelegt und veröffentlicht Bildungsschwerpunkt zur Erfüllung der ÖPUL Weiterbildungsverpflichtungen Weiterbildung zur Verlängerung des Pflanzenschutz-Sachkundeausweises Zahlreiche Fachartikel in diversen Agrarmedien Versuchs- und Beratungsschwerpunkt Bodenschutz Abwicklung von Bezirks-Bodenuntersuchungsaktionen inkl. Düngungsseminaren Aktionsprogramm Nitrat,…
Amtlicher Pflanzenschutzdienst: Die Schwerpunkte 2017 im Überblick Phytosanitäre Kontrollen von pflanzlichen Erzeugnissen bei Ausfuhr in Drittländer so
wie Beantwortung rechtlicher Fragen und Beratungen Betriebsregistrierung und -kontrolle für den Binnenhandel sowie Im- und Export Monitoring und Maßnahmen für Quarantänekrankheiten und –schädlinge Fachliche Gutachten und Beratung für Bezirksverwaltungsbehörde Stellungnahmen zu Entwürfen im Rahmen des Pflanzengesundheitsrechtes
Pflanzenschutz Sachkundekurse gemeinsam mit der Bildungswerkstatt Mold, dem Maschinenring und „Natur im Garten“. Organisation von Weiterbildungsveranstaltungen gemeinsam mit den Fachreferaten der Landwirtschaftskammer, den Be-
zirksbauernkammern, der Bildungswerkstatt Mold und Drittveranstaltern sowie Mitarbeit am bundesländerübergreifenden E-Learning-Projekt für den Pflanzenschutz-Sachkundeausweis. Felderhebungen und Organisation des Internet-Warndienstes für den Ackerbau. Mitarbeit am bundesländerübergreifenden Warndienstprojekt im Rahmen der Ländlichen Entwicklung (www.warndienst.lko.at). Klärung rechtlicher Fragen und Beratung im Pflanzenschutz. Initiativen und Stellungnahmen zu Entwürfen von Gesetzen und Verordnungen im Pflanzenschutz. Versuchs- und Beratungsschwerpunkt Bodenschutz.
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Fotos: LK NÖ/Ev a Lechner
Foto: LK NÖ/Gl
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Pflanzenproduktion
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Foto: LK NÖ/Fr
Biolandbau
Positive Stimmung auf den Märkten
Auch im Jahr 2017 setzte sich in NÖ, speziell in den Ackerbaugebieten des Weinviertels und Industrieviertels, der Trend zum Einstieg in den Biolandbau fort. Mit Mehrfachantrag 2017 bewirtschafteten in Niederösterreich 5.306 Betriebe in Summe 123.200 ha Ackerfläche und 47.700 ha Grünlandfläche biologisch. Um konventionellen Betrieben einen optimalen Einstieg in den Biolandbau zu ermöglichen wurden folgende Bildungs- und Beratungsmöglichkeiten angeboten: Einzelbetriebliche Umstellungsberatungen Fachseminare Mehrtägige Einführungsseminare in den Biolandbau
Das Jahr 2017 war geprägt von einem guten Milch- und Schweinemarkt. Der Schweinemarkt schwächelte allerdings in der zweiten Jahreshälfte schon wieder, wobei die Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest in Tschechien große Sorgen bereiteten.
Im Rahmen des vom Land NÖ geförderten Bildungsprojektes BioNet wurden Praxisversuche bei Biogetreide, Biomais und Biokörnerleguminosen angelegt. Die Ergebnisse fanden Niederschlag in zwei Beratungsbroschüren zum Frühjahrs- und Herbstanbau und wurden in der Bildungs- und Beratungsarbeit verwendet. Der Biogetreidemarkt war 2017 nach wie vor geprägt von einem Mangel an guten Speiseweizenqualitäten und einer erhöhten Nachfrage nach Mahlroggen. Trotz des starken Zuwachses an Ackerfläche bilanzierte der Biofuttergetreidemarkt mit einem Nachfrageüberhang.
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Obstbau Projektbetreuung: Wachauer Marille, Weinviertler Marille, Bio-Obstbau (Topaz, UTA), Mostobstbau und Vermarktung Organisation von Bewertungen, Auszeichnungen, Präsentationen in Wieselburg, Messe Tulln Destillata-Gala in Tirol Aktivitäten zur Absicherung der Produktion (Frost, Hagel, Wasserverfügbarkeit), Erarbeitung von Versicherungsszenarien mit der Hagelversicherung Aktivitäten zur Herkunftssicherheit Vermittlung von Alternativen und Neuerungen im Obstbau wie Aronia, Walnuss, Kiwi, etc.
Weinbau Knapp 5.000 Winzer erhielten direkte Empfehlungen und Informationen über Weingartenpflege, Pflanzenschutz, Beratungsveranstaltungen etc. durch den Rebschutzdienst. Die NÖ-Weinprämierung wurde mit der Rekordbeteiligung von ca. 4.800 Weinen, eingereicht von über 800 Betrieben, durchgeführt. Die Sieger wurden im Rahmen der Weingala im Haus der Musik in Grafenwörth geehrt und in Wien präsentiert. In Kooperation mit Fachmagazinen wurden des Weiteren der Grüne Veltliner Grand Prix, der Zweigelt-Cup und eine Präsentation der NÖ Sortenvielfalt im Casino in Baden durchgeführt.
Foto: FRAUKO
EPPL
Foto: LK NÖ/Gl
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Rinder- und Schweinebesamung Nach einem schwierigen Jahr 2016 haben sich 2017 die Besamungszahlen stabilisiert. Die Rasse Fleckvieh weist zurzeit eine deutlich steigende Tendenz auf, bedingt durch die gestiegenen Milchpreise in Kombination mit der überdurchschnittlichen Exportnachfrage. Weiters wird intensivst in den Zuchtfortschritt investiert, so wurde 2017 eine Rekordzahl von 55 jungen Stieren von GENOSTAR zugekauft. Die NÖ Schweinebesamungs- und Genetiktransfer GmbH zeigt im abgelaufenen Jahr erfreuliche Verkaufszahlen. Trotz gesunkener Besamungszahlen in NÖ konnte der Marktanteil deutlich gesteigert werden. Neben Investitionen in die Biosicherheit und Gesundheit, nutzt die Besamungsstation neue Technologien bei der Zuchtwertschätzung. Eber mit bester genetischer Leistungsveranlagung bilden die Grundlage für die Versorgung mit Ebersperma von höchster Qualität.
Rinderzucht in NÖ 2017 Durch die Rücknahme der Blauzungensperrgebiete im Frühjahr 2017 konnte sich die Rinderzucht sehr positiv entwickeln. Durch den damit wieder für alle Züchter freien Marktzugang war ein dynamisches Vermarktungsgeschehen mit hoher Wertschöpfung in den bäuerlichen Betrieben möglich. Neben dem Hauptabnehmerland Türkei wurden auch Märkte, wie Russland und Aserbaidschan mit Zuchtrindern beliefert. Die Zusammenarbeit zwischen LKV und NÖ Genetik konnte ausgebaut werden und die Kontrollassistenten unterstützen die Bauern bei der Selektion von Zuchtrindern für die Vermarktung. Hervorzuheben ist zudem die Steigerung der Kontrollkuhzahl auf über 86.000 Milchkühe bei stabiler Milchleistung.
Tierhaltung
Gold für Wilhe
Foto: FRAUKOEPPL
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In NÖ beschäftigen sich derzeit 433 Betriebe mit 5.061 Herdebuchkühen von 25 verschiedenen Rassen mit der Fleischrinderzucht. 39
Im Sommer 2017 wurde das Forschungsprojekt „ProSAU“ abgeschlossen. Dabei wurden verschiedene Abferkelsysteme mit Bewegungsmöglichkeit für Zuchtsauen entwickelt und untersucht. Die 1. Tierhaltungsverordnung gibt vor, dass spätestens 2033 alle Zuchtsauen in solchen Systemen gehalten werden müssen. Die Ergebnisse des Projekts sollen als Entscheidungsgrundlage für die weitere Entwicklung dieser Tierhaltungsverordnung dienen.
Das Bekanntwerden der Fipronilproblematik Anfang August, ausgehend von den Beneluxländern, hat zu einer saisonunüblichen Nachfrage nach Eiern geführt. Ein Produktionsausfall von etwa 10 Mio. Legehennen hat Preissteigerungen bis zum dreifachen Wert gegenüber den Vergleichszeiträumen der Vorjahre ausgelöst. Es wird mit Auswirkungen bis in die zweite Hälfte des Jahres 2018 gerechnet.
Unverzichtbarer
Service : STN und ÖFK
Die STN – Servicestelle für Tierproduktion in Niederösterreich Ges.m.b.H. – hat im Jahr 2017 ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Seit 1992 besteht der unabhängige Klassifizierungsdienst als gemeinsames Unternehmen der NÖ Landwirtschaftskammer, der NÖ Fleischerinnung und des NÖ Vieh- und Fleischgroßhandels. Mit 50 Klassifizierungsorganen wurden 2017 30 Schlachtbetriebe in NÖ und im Burgenland betreut. Rund 990.000 Schweine und 141.000 Rinder sowie 3.800 Lämmer wurden dabei klassifiziert und verwogen. Zusätzlich zu den klassischen Aufgaben, wie Herkunftskontrolle, Verwiegung, Klassifizierung und Prüfung einer großen Anzahl von Qualitäts- und Markenprogrammen wurde auch in drei Schlachtbetrieben die Zerlegekontrolle für die Auslobung des AMA-Gütesiegels Frischfleisch durchgeführt. Die ÖFK Homepage www.oefk.at ist mittlerweile eine unverzichtbare Informationsplattform für Bauern geworden. Die Leistungsfähigkeit der zentralen Datenbank und die Sicherheit der Daten haben und hatten von Beginn an oberste Priorität. Die ÖFK hat daher 2017 die Server der zentralen Datenbank erneuert.
Pferdewirtschaft 2017 Der Verband nö. Pferdezüchter betreut 896 Mitglieder mit 1.642 eingetragenen Zuchtstuten (603 Haflinger, 664 Warmblut, 344 Noriker, 14 Araber, 18 Spezialrassen). 2017 wurden eine regionale Pferdeschau, zwei zentrale Stutbucheintragungen und drei Fohlen-Championate organisiert.
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Top Nachfrage bei Fütterungsberatung Abweichende Nährstoffgehalte der Graskonserven steigerten die Nachfrage beim Beratungsprodukt Rationsberechnung für Rinder und bei der Haltungs- und Fütterungsberatung für Milchvieh. Durch Rationsberechnungen und Fütterungsempfehlungen konnten viele Fehler ausgemerzt werden.
Infoprojekt
Foto: lukasbeno /Fotolia
Fotos: LK NÖ
Nachfrage
Gesteigerte bei Eiern wegen Fipronilskandal
Zu Jahresbeginn lagen das Tierschutzgesetz und die erste Tierhaltungsverordnung zur Begutachtung vor. Bereits im Vorfeld wurde das Thema physische Eingriffe bei Nutztieren intensiv diskutiert. Ein Verbot für Kastration und Co stand im Raum. Schlussendlich konnte ein Kompromiss erzielt werden. Bei schmerzhaften Eingriffen ist eine Schmerzbehandlung, bei manchen zusätzlich eine Schmerzausschaltung erforderlich. Im Juni wurden die ersten Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Tschechien bei Wildschweinen, rund 80 km von der österreichischen Grenze entfernt, gemeldet. Aufgrund der dadurch angeordneten Vorbeugemaßnahmen im nördlichen NÖ prägten intensive Vortrags- und Informationstätigkeiten die Sommermonate. Das Projekt „Biosicherheit – wie schütze ich meinen Betrieb vor Krankheiten“ wurde erfolgreich abgeschlossen und über 11.000 Broschüren für Rinderhalter sowie über 5.000 Broschüren für Schweinehalter wurden verteilt.
Foto: Eder, Archiv Aqua
Österreichweit wurde im Jahr 2017 die Zuchtwertschätzung für Schafe und Ziegen eingeführt. Der Nö. Landeszuchtverband für Schafe und Ziegen hat daher 2017 seine Zuchtbetriebe bei Schulungen und Einzelgesprächen über die einzelnen Zuchtwerte, wie FITWert, Fleischwert und Milchwert informiert. Die Trächtigkeitsdiagnostik für Schafe und Ziegen wird seit dem letzten Quartal angeboten. Insgesamt wurden 22 Weiterbildungsveranstaltungen und zwei Fachexkursionen durchgeführt.
Tiergesundheit und Tierschutz
Aquakultur
Das 4. Jahr in Folge wurde das Projekt Aquakultur umgesetzt. Schwerpunkt 2017 war die Teichwirtschaft und deren Leitprodukt Karpfen. Organisiert wurde neben dem Waldviertler Abfischfest auch eine Werbekampagne. Ein Kinderbuch und ein Kochbuch sorgten für Imagesteigerung. Nach wie vor führen Fischotter zu hohen wirtschaftlichen Verlusten. Seit März 2017 liegt ein Bescheid zur Entnahme von 40 Fischottern vor.
Geflügel ist im
Kommen
Das erste Quartal 2017 war im Geflügelbereich von der Stallpflicht aufgrund der Geflügelpest geprägt. Erfreulich war, dass Gespräche mit Handelshäusern zu einem verstärkten Interesse an heimischem Putenfleisch führten. Zu bedenken war, dass Liefervereinbarungen eine höhere Inlandsproduktion erfordern. Im Masthühnerbereich steigt allerdings der pro Kopf Verbrauch stärker als die heimische Produktion.
Almwirtschaft und Bioberatung Beide Bereiche erfreuten sich 2017 großer Beliebtheit. Die Almwirtschaft setzte am 15. August mit 3.000 Besuchern beim NÖ Almwandertag ein klares Zeichen. Doch auch der Bio-Bereich ließ 2017 Zahlen sprechen und so wurde das Bio-Bildungsangebot von Bäuerinnen und Bauern sehr gut nachgefragt.
Milchbereich 2017: Ein
Überblick
5.134 NÖ Milchlieferanten lieferten 2017 rund 630.000 Tonnen gentechnikfreie Qualitätsmilch (99,4 % I. Güteklasse). 15 % davon waren Biomilch. Der Milchpreis entwickelte sich aufgrund der starken Nachfrage nach Butter von 31 Cent netto im Jänner auf 40 Cent im Dezember 2017 pro kg Milch mit 4,2 % Fett und 3,3 % Eiweiß. Stand September 2017 wurden in NÖ 104.036 (+291) Milchkühe gehalten. Die Milchhoheiten Elisabeth I. und Daniela I. waren bei vielen Einsätzen rund ums „weiße Gold“ unterwegs. Die Schulmilchprodukte wurden zuckerreduziert und das EU-Schulmilchprogramm in NÖ und Wien von 25 Milchbauern betreut.
Imkerei 2017 Seit 1. Jänner 2017 sind Meldungen an das VIS über die betreuten Bienenvölker und die Bienenstandorte zu tätigen. Dadurch wird der Umgang mit anzeigepflichtigen Bienenkrankheiten erleichtert. Speziell hat sich auch die Online-Plattform „Varroawetter“ mit zugeschnittenen Behandlungsempfehlungen als hilfreich erwiesen.
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Forstwirtschaft
ARGE NÖ Christbaumbauern Am EU-Markt war 2017 eine Überproduktion an Nordmannnstannen vorhanden.Nur bei Sortimenten über 2 Meter guter Qualität konnte der Bedarf wie immer nicht gedeckt werden. Die Ausweitung der österreichischen Christbaumflächen in den letzten 10 Jahren entspannt jedoch die Lage für heimische Konsumenten. In Österreich werden bereits fast alle Großmärkte mit heimischer Ware beliefert. Ein Überangebot von Christbäumen bis 2 Meter Größe zu wahren Dumpingpreisen war 2017 vor allem in Norddeutschland und Dänemark zu beobachten.
Fotos: LK
Schadereignisse bestimmten die Waldbewirtschaftung Wirtschaftlich war das Jahr 2017 im ersten Halbjahr durch eine gute Nachfrage nach frischem Nadelsägerundholz geprägt. Der Preise für dieses Sortiment war gut und durchwegs stabil. Ab August war der Holzmarkt von den anfallenden Schadholzmengen, vor allem aus dem Waldviertel, unter Druck. Neben einer drastischen preislichen Absenkung des Schadholzes, wurden auch die Frischholzpreise um mehr als 10 Prozent reduziert. Industrieholzsortimente wie Schleif- oder Faserholz, sowie Energieholzsortimente waren gut nachgefragt kamen aber ebenfalls unter Druck. Laubholz, hier vor allem dunkle Baumarten wie Eiche oder Nuss waren auch 2017 gut nachgefragt. Aus Sicht des Forstschutzes war es ein „schlechtes“ Jahr. Durch ausbleibende Niederschläge und längere Hitzeperioden erhöhten sich die Schäden durch den Borkenkäfer enorm und nahmen teilweise katastrophale Ausmaße an. Sturmschäden im Herbst führten zu einer weiteren Belastung für viele Waldbesitzer. Das Eschentriebsterben geht unvermindert weiter. Waldbau, Forstschutz und Förderung Schwerpunkt von verschiedenen Veranstaltungen waren die Themen Borkenkäfer und Klimawandel, Baumartenwahl. Für die verpflichtende Weiterbildung für Pflanzenschutzsachkundige werden im Winter 2017/18 insgesamt 15 Kurse mit dem „Thema Pflanzenschutz auf Grünland und im Wald“ angeboten. Über die forstliche Förderung im Programm Ländliche Entwicklung 2014 – 2020 teilte uns die NÖ Landesforstdirektion folgende Zahlen mit. Bis 1.9.2017 wurden 54 Auswahlverfahren durchgeführt.
11 standardisierte Beratungsprodukte Sie alle wurden 2017 von den Waldbesitzern gut nachgefragt. So konnten 2017 im Bereich Wegebau 24 Grundberatungen durchgeführt werden. Bei 7 Wegebauprojekten wurde zusätzlich die Projektierung und Bauaufsicht übernommen. Im Bereich Waldnutzung wurden 28 Waldwirtschaftspläne mit einer Gesamtfläche von 1.816 Hektar erstellt.
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Waldbewertung Im Jahr 2017 wurden von den Forstsekretären rund 340 Grundberatungen zur Wertermittlung im Forstbereich durchgeführt. Der überwiegende Anteil betraf Verkehrswertschätzungen von Forstflächen. Von der Forstabteilung und den Forstsekretären wurden zusätzlich rund 25 forstfachliche Stellungnahmen betreffend Wertermittlung verfasst. Bei diesen Stellungnahmen wurden Entschädigungen für Grundinanspruchnahmen, Schadensbewertungen und Verkehrswertschätzungen von forstlichen Liegenschaften abgehandelt.
NÖ/Eva Le
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Dabei wurden 1.454 Anträge bewilligt mit einer Förderzusage von 8.462.369 Euro. Mehr als die Hälfte der Förderungen fällt auf Waldbaumaßnahmen, ein Drittel auf Wegebaumaßnahmen. Bisher wurden erst ein Drittel der zur Verfügung stehenden Mittel der Periode 14-20 ausgenützt. Nähere Informationen unter www.noe.gv.at unter Landund Forstwirtschaft. Hauptfeststellung 2014 – Bescheidphase – Bearbeitung der Beschwerdefälle Im Jahr 2017 wurde der überwiegende Teil der Beschwerdefälle, die bei der Hauptfeststellung 2014 bei der Bewertung des forstwirtschaftlichen Vermögens auftraten von den zuständigen Sachbearbeitern der Finanzämter abgehandelt. Bei Bedarf wurden die Grundeigentümer bei Vorortkontrollen von den Forstberatern unterstützt, um eine korrekte Bewertung des forstwirtschaftlichen Vermögens zu gewährleisten.
Waldverband NÖ Der NÖ Waldverband, mit seiner Tochterfirma der NÖ Waldverband GmbH entwickelt sich stetig weiter. Vor allem im Bereich Sägerundholzvermarktung und der Biomasseproduktion stiegen die Umsätze weiter an. Auch die Forstpflanzenvermittlung wird von den Waldbesitzern immer stärker nachgefragt. Gute Ergebnisse brachte die Laubholzsubmission im Jänner 2017. Der teuerste Stamm, eine Walnuss ging für € 3.356,- an den Bestbieter. Besonders erfreulich war, dass 161 Waldbesitzer an der Submission teilnahmen.
Jagd – Schulung der Jagdausschussobmänner Aufgrund der bevorstehenden Möglichkeit zur Verlängerung der bestehenden Pachtverhältnisse bzw. der Neuverpachtung im Wege des freien Übereinkommens bei den Genossenschaftsjagdgebieten, wurden die Jagdausschussobmänner und deren Stellvertreter zu Schulungen eingeladen. Es wurden 19 Schulungsveranstaltungen angeboten, bei denen die Teilnehmer neben den rechtlichen Inhalten zur Verpachtung auch eine forstliche Fachinformation zum Themenbereich Wald-Wild erhielten. An den Schulungen nahmen insgesamt rund 1.900 Personen teil.
Forstkurse 2017 und Teilnehmerzahlen Forstliche Berufsaus- und Weiterbildung 30 Vorbereitungskurse wurden 2017 für Forstfacharbeiter und Forstwirtschaftsmeister abgehalten. Insgesamt nahmen 516 Interessenten an den Kursen teil. Bei den anschließenden 10 Prüfungen schlossen 201 Kandidaten den Forstfacharbeiter positiv ab und 12 Teilnehmer dürfen sich Meister der Forstwirtschaft nennen. 26 Lehrlinge entschieden sich 2017 für ein Lehrverhältnis (Zweitlehre) im Ausbildungszweig Forstwirtschaft.
11 zweitägige Arbeitstechnikschulungen für
132 Landwirte 3 eintägige Freischneiderkurse für 28 Teilnehmer 2 eintägige Formschnitt- und Wertastungskurse für 52 Landwirte 4 eintägige Waldbewirtschaftungs-Schnupperkurse für 89 Teilnehmer 1 eintägige Veranstaltung „Waldpädagogik im Gespräch“ mit 82 Teilnehmern
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Schon heute an die Zukunft denken Die Modernisierung landwirtschaftlicher Betriebe stellt einen Schwerpunkt der Beratungsund Förderungsmaßnahmen dar. Die Abteilung Betriebswirtschaft, Technik unterstützt die Betriebsführer dabei einerseits durch Beratungs- und Bildungsangebote, andererseits wird auch die Funktion der Bewilligungsstelle bei der Investitionsförderung und der Existenzgründungsbeihilfe wahrgenommen. Bei den Beratungen zu Betriebsentwicklungsschritten, Investitionsvorhaben sowie im Energie- und Technikbereich werden stets Fragen zur Wirtschaftlichkeit und zum Arbeitsbedarf mitbeleuchtet. Landwirtschaft trifft Digitalisierung Die Digitalisierung in der Landwirtschaft ist bereits angekommen und wird den Agrarsektor massiv verändern. Seit September 2017 wurde deshalb in der LK NÖ eine Arbeitsgruppe zu diesem Thema installiert. In dieser werden Maßnahmen erarbeitet um Fachkompetenzen zum Thema Landwirtschaft 4.0 in den verschiedenen Produktionssparten aufzubauen. Auch im Beratungs- und Bildungsbereich soll das Thema fest verankert werden. Schon 2017 wurden Kurse über Drohneneinsatz und Farmmanagementsysteme abgehalten. Schwerpunkte im Überblick Die Umsetzung der Hauptfeststellung der land- und forstwirtschaftlichen Einheitswerte wurde über die Abteilung Betriebswirtschaft, Technik koordiniert. Mit verschiedenen Beratungsangeboten wurde dabei unterstützt, die neu ausgestellten Einheitswertbescheide dahingehend zu beurteilen, ob die unterstellten Bedingungen zutreffen.
Mit Beratung Weiterentwicklung sichern Eine zentrale Aufgabe nehmen einzelbetriebliche Beratungen mit Analyse der derzeitigen wirtschaftlichen Situation und Auswirkung von Änderungsschritten ein. Insgesamt wurden im Jahr 2017 50 umfassende Beratungen zu betrieblichen Entwicklungsmöglichkeiten vorgenommen. 121 Betriebe beleuchten in insgesamt 8 Arbeitskreisen zur Unternehmensführung ihren Betrieb auf Basis von Aufzeichnungen. Der Vergleich und laufende Austausch mit Berufskollegen ermöglicht Effizienzsteigerungen.
Bauberatung 2017 Es wurden im Jahr 2017 rund 270 Einzelberatungen am Hof durchgeführt. 70 Betriebe haben sich für ein kostenpflichtiges Beratungsprodukt (Vorentwurf oder Entwurf) entschieden. Die Bandbreite der Beratungsanfragen geht von einfachen Umbauten zur Anpassung an die Tierschutzbestimmungen bis zum Gesamtkonzept für Hofneuanlagen im Grünland. Ein starker Trend ist bei Neubauten mit Technisierung von regelmäßigen Arbeitsabläufen zu erkennen (automatische Fütterungsund Melksysteme).
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Foto: René va
Foto: Wavebreak Media / Fotolia
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Betriebswirtschaft, Technik und Energie 44
Foto: LK NÖ/G
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Koordination der Beratungsangebote für die einzelbetriebliche Investitionsförde
rung und die Existenzgründungsbeihilfe. Stellungnahmen und Beratungen zu folgenden Themenbereichen: Unterstützungsmaßnahmen der Sozialversicherungsanstalt der Bauern, Erbhoffeststellungen, Landpachtfragen sowie Grund- und Pachtpreise. Mitwirken bei zahlreichen Grundabtretungen für die Errichtung bzw. Erweiterung von Straßen- und Bahnbauvorhaben sowie weiterer Infrastrukturprojekte. Teilnahme an Behördenverhandlungen und die Abfassung gutachterlicher Stellungnahmen zur Taxation von Bewirtschaftungsauflagen und -einschränkungen, sowie zur Ermittlung angemessener Einlösepreise. Die Erhebung von Erzeugerpreisen bei Fachhandel und Landwirten und die regelmäßige Veröffentlichung als „Marktbericht der NÖ Landes-Landwirtschaftskammer“. Der Grüne Bericht über die wirtschaftliche und soziale Lage in NÖ wurde 2017 in Zusammenarbeit mit der NÖ Landesregierung in neuer Form erstellt.
Treibstoffe einmal anders Für den Einsatz von Pflanzenöl gibt es serienreife Motoren, allerdings ist die Nachfrage durch den niedrigen Dieselpreis und den hohen Ölsaatenpreis sehr gering. Die Verwendung von Biogas als Treibstoff direkt oder als Biomethan sowie die Biogaseinspeisung in das Erdgasnetz befinden sich im Erprobungsstadium.
Projektunterstützung „abgestufte Wiesennutzung Modellregion Puchberg am Schneeberg“ Von der Abteilung Betriebswirtschaft wurde das Projekt betriebswirtschaftlich betreut und die Auswirkung einer abgestuften Wiesennutzung auf die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft bei sieben Betrieben in Form von Betriebsplanungen kalkuliert und dargestellt. Bei diesem Projekt, das vom ÖKL geleitet wurde, ging es um die Auswirkung einer auf den Viehbesatz und in Folge Wirtschaftsdüngeranfall ausgerichteten Wiesenbewirtschaftung mit einer besseren Düngerversorgung von hofnäheren und ertragreicheren Wiesen und einer Zurücknahme der Düngung bei extensiveren Flächen.
Energie und Technik Das Interesse an erneuerbaren Energieträgern ist hoch, wenngleich durch niedrige Fossilenergiepreise weniger Projekte umgesetzt wurden. Vorträge und Beratungen über Biomasseheizungen, Biomassenahwärmeanlagen und Energieeffizienzmaßnahmen in der Landwirtschaft wurden abgehalten. Ein weiterer Dauerbrenner waren Beratungsangebote im Bereich Stallklima. Bei Fragen zu Genehmigungsverfahren von Stallungen wurden die Landwirte mit Berechnungen zur Immissionsprognose unterstützt. Erstmals wurden auch Tierhaltungsbetriebe über Effizienzmaßnahmen bei Stalllüftung und –heizung sowie Beleuchtung informiert.
Förderungen und Beihilfen 2017 Es wurden 1.782 Anträge für „Investitionen in die landwirtschaftliche Erzeugung“ und 427 Anträge für die „Existenzgründungsbeihilfe für Junglandwirte“ entgegengenommen. 1.185 Investitionsförderungsanträge mit anrechenbaren Kosten von 99,43 Mio. Euro wurden genehmigt und 955 Auszahlungen in Höhe von 18,87 Mio. Euro freigegeben. Im Bereich der Existenzgründungsbeihilfe wurden 645 Anträge mit einer durchschnittlichen Zuschusssumme von 12.207 Euro genehmigt. 45
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Foto: LK NÖ
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Bildung, Bäuerinnen und Jugend
Charta für partnerschaftliche Interessenvertretung Um die Chancengleichheit von heimischen Bäuerinnen und Bauern zu erreichen und eine starke bäuerliche Interessenvertretung für die Zukunft zu erhalten, haben die Präsidentin der NÖ Bäuerinnen Irene Neumann-Hartberger und LK-Präsident Hermann Schultes gemeinsam die „Charta für eine partnerschaftliche Interessenvertretung“ unterzeichnet. Ziel ist es, in allen Gremien einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent zu erreichen. Alle Verbände sind eingeladen, sich der Charta anzuschließen. Tonangebend bei der Ausgestaltung der Charta waren die Bäuerinnen. Sie widmeten sich damit aktiv der politischen Mitgestaltung von Frauen. Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Leben am Land – da gestalten wir mit!“ setzte man zusätzlich ein Zeichen und diskutierte gleich zu Beginn das Thema „Kindererziehung und -betreuung“. Doch auch die Jugendarbeit kam bei den Bäuerinnen nicht zu kurz. So besuchte man im Zuge der Schultütenaktion rund 10.000 Schüler in 500 Volksschulklassen und informierte über Herkunft sowie Qualität heimischer Lebensmittel. Insgesamt setzten sie im Jahr 2017 2.146 Veranstaltungen mit 65.391 Teilnehmern um. Konsumenteninformation, Lebensqualität Bauernhof Der Dialog zwischen KonsumentInnen und Bäuerinnen und Bauern war und ist ein Schwerpunkt. 120 TeilnehmerInnen konnten bei der Tagung „Bäuerinnen und Bauern als Botschafter“ innovative Beispiele für einen gelungenen Dialog kennenlernen. Die UrGut! Kochseminare sind bereits Fixpunkt im Bildungsprogramm. Die Bekanntheit der Marke „Erlebnis Bauernhof“ wurde gesteigert und um das Angebot „Kybeleum“ der LFS Warth erweitert. 17 neue Schule am Bauernhof-TeilnehmerInnen wurden ausgebildet.
Starke Bildungs- und Beratungspartner ARGE Meister (5.300 Mitglieder) ARGE Seminarbäuerinnen und Kursleiterin
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nen (177 Mitglieder) Die Bäuerinnen NÖ (40.000 Mitglieder) Landesverband der bäuerlichen Direktvermarkter (760 Mitglieder) Verein Landjugend (19.000 Mitglieder) Verein Ländliches Fortbildungsinstitut (LFI)
Actionreiches Jahr bei der Landjugend Rund 700 Aktivitäten mit mehr als 19.000 TeilnehmerInnen wurden von der Landjugend Niederösterreich veranstaltet und betreut. Zwei neugegründete Ortsgruppen sowie zwei zusätzliche Volkstanzgruppen zeigen die Attraktivität der Organisation deutlich auf. Im Schwerpunkt Bildung haben die Mitglieder rund 17.000 Weiterbildungsstunden absolviert.
Im Rahmen der Initiative Lebensqualität Bauernhof konnten 2017 insgesamt 50 Vorträge und Seminare mit 3.369 TeilnehmerInnen zu verschiedenen Themen der Persönlichkeitsbildung, vor allem zum Zusammenleben durchgeführt werden. Zusätzlich zum Beratungsangebot Krisenprävention und -beratung wurde ein speziell auf Bäuerinnen und Bauern abgestimmtes Angebot zur Supervision entwickelt, das in herausfordernden beruflichen Situationen unterstützt. Landjugend NÖ: Ein Jahr im Funkenflug Mit 46.668 freiwillig geleisteten, gemeinnützigen Arbeitsstunden ist der Projektmarathon ein wesentlicher Bestandteil der österreichweiten Initiative Tat.Ort Jugend. Stolz blickt die LJ auf 53 teilnehmende Gruppen und 1.106 Helfer zurück. Gesellschaftliche Verantwortung wird in den Veranstaltungen „Landjugend für Weitblick“, „Landjugend in Talk“ und in der Seminarreihe „Landjugend am Punkt“ gefördert. Über 310 Jugendliche aus ganz Österreich absolvierten im Jahr 2017 über die Landjugend ein landwirtschaftliches Praktikum im Ausland. Auch die bewährte Sommersprachwoche „English in Action“ fand wieder statt. Ein Highlight war die Austragung des „Autumn Seminar“. der Rural Youth Europe mit 24 TeilnehmerInnen aus 11 Ländern. Sie arbeiteten acht Tage am Thema „Be a piece of peace“. Das Motto „Unsere Schule für Tansania“ begleitete die LJ das ganze Jahr. Gemeinsam mit den Ortsgruppen und Bezirken wurden 50.000 Euro an die Hilfsorganisation Africa Amini Alama übergeben. Damit ermöglichte die LJ die Errichtung einer Secondary School für den Stamm der Massai. Die Spendenaktion läuft noch bis November 2018, wo im Zuge der Landesexkursion die neu errichtete Schule besucht wird.
Lehrlings- und Fachausbildungsstelle Die land- und forstwirtschaftliche Berufsliste umfasst 15 Berufe, die Abschlüsse in den Ausbildungsstufen Facharbeiter und Meister ermöglichen. 2017 wurden insgesamt 1.455 Facharbeiterbriefe verliehen. Tendenz steigend. 578 Absolventinnen und Absolventen bekamen den Facharbeiter zuerkannt. In den regional geführten Meisterkursen konnten 136 Personen über ihren Meistergrad freuen.
Direktvermarkter setzen auf Weiterbildung Der Bildungs- und Beratungsbedarf war bei den Direktvermarktungsbetrieben aufgrund der vielen rechtlichen Rahmenbedingungen nach wie vor sehr hoch. Im Rahmen der beiden Qualitätsprogramme „Gutes vom Bauernhof“ (173 Betriebe in NÖ) und „Top-Heuriger“ (131 Betriebe) werden besonders qualitätsbewusste Direktvermarkter und Buschenschänker ausgezeichnet. 47
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Recht, Steuer und Soziales
Fotos: LK NÖ
Juristen setzen sich für den Erhalt von Grundflächen aktiver Landwirte ein 2017 erfolgte der Startschuss für das Projekt „Ernährungssicherheit“ gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Österreich. Um die Versorgung der österreichischen Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln aus regionaler Erzeugung sicherzustellen, ist es erforderlich, dass die Grundflächen aktiven Landwirten für die Produktion zur Verfügung stehen. Dazu wurden Verbesserungsvorschläge zum Grundverkehrs- und Landpachtrecht erarbeitet. Juristen der Landwirtschaftskammer sind auch als fachkundige Laienrichter in den Grundverkehrssenaten des NÖ Landesverwaltungsgerichtes tätig, um ihr Wissen in die Rechtsprechung einfließen zu lassen. Im Bereich der Gesetzes- und Verordnungsbegutachtung sind im Jahr 2017 234 Begutachtungen zu verzeichnen. Das Begutachtungsrecht zählt zu den wichtigsten Instrumenten der Interessenvertretung, da es der LK NÖ die Möglichkeit gibt, schon im Entwurfsstadium auf die Gestaltung von Rechtsvorschriften Einfluss zu nehmen. Dies ermöglicht sowohl die für die Landwirtschaft nachteiligen Regelungen abzuwehren als auch eine Verbesserung geltender Bestimmungen zu erreichen. Verbesserungen für Pensionspferdehalter erzielt Mit der Gewerbeordnungsnovelle 2017 sind deutliche Verbesserungen für den Großteil der Pensionspferdehalter gelungen. Das Einstellen von höchstens 25 Einstellpferden kann jetzt zur luf Urproduktion zugeordnet werden, wenn maximal zwei Einstellpferde pro ha landwirtschaftlich genutzter Fläche gehalten werden und überwiegend eigene landwirtschaftliche Erzeugnisse (zB Futter, Einstreu) verwendet werden. Für diese Betriebe ist die schwierige Frage der wirtschaftlichen Unterordnung nicht mehr zu prüfen.
Rechtsgebiete im Überblick Grundverkehr, Forst- und Jagdrecht, Pachtrecht und Grundeigentum, Umwelt- und Naturschutz, Familienrecht, Gewährleistungsrecht, Erb- und Anerbenrecht, Hofübergabe, Gewerberecht, Baurecht und Raumordnung, Wasserrecht, Nachbarrecht, Vertragsrecht, Wegerecht, Grenzstreitigkeiten, Buschenschank, Urlaub am Bauernhof und bei Betriebsneugründungen. 48
Beratungsleistung 2017 Zur Rechtsberatung werden Rechtssprechtage in den Bezirksbauernkammern beziehungsweise Einzelberatungen direkt in der Rechtsabteilung in St. Pölten abgehalten. Im Jahr 2017 gab es rund 3200 Anfragen bzw. Vorsprachen im Rechtsreferat. Zur Interessenwahrung waren auch Interventionen bei Firmen und Behörden sowie das Verfassen von Beschwerden und sonstigen Eingaben nötig.
Beratungsleistung im Rahmen der Einheitswertaktualisierung Mit der (verfassungsrechtlich notwendig gewordenen) Aktualisierung der Einheitswerte ist eine Absicherung der Einheitswerte als Bemessungsgrundlage für diverse Abgaben in der Land- und Forstwirtschaft gelungen. Die historische Bedeutung der neuen amtlichen Bewertung des gesamten land- und forstwirtschaftlichen Grundbesitzes auf Basis von Ertragswerten ist vielen Land- und Forstwirten nicht bewusst. Vom Steuerreferat wurden zahlreiche Infoveranstaltungen zu den steuerlichen Änderungen abgehalten und einschlägige Beratungen durchgeführt. Aufgrund der neuen Einheitsbewertung häuften sich auch die Fragen zur sogenannten Beitragsgrundlagenoption bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (Termin 30. April des Folgejahres) mit den damit verbundenen - auch steuerlichen - Auswirkungen. Durch die EDV-bedingten Verzögerungen bei der Einheitsbewertung (insbesondere bei den Pächterbescheiden) fordert die Kammer ein Verschieben des sozialversicherungsrechtlichen Inkrafttretens auf den 1. April 2018. Vermittlungsarbeit bei arbeitsrechtlichen Streitfällen Wichtige Vertretungsaufgaben werden im Bereich des Arbeitsrechtes im Zusammenhang mit den im Bäuerlichen Kollektivvertrag vorgesehenen Schlichtungsverfahren erbracht. Die arbeitsrechtlichen Experten des Referates vermitteln somit bei arbeitsrechtlichen Streitfällen unter Einbindung der NÖ Landarbeiterkammer. Ziel ist die Abwehr ungerechtfertigter Dienstnehmerforderungen, die Herstellung von Einigungen und die Vermeidung kostspieliger Verfahren vor den Arbeitsgerichten. 2017 wurden etwa 20 Verfahren erfolgreich durchgeführt und den Kammerzugehörigen dadurch Zahlungen von über 100.000 Euro erspart.
Sozial- und Arbeitsrecht Im Jahr 2017 wurden insgesamt ca. 200 Klagen eingebracht und 235 Tagsatzungen zur mündlichen Verhandlung durchgeführt. Mehr als die Hälfte der beendeten Verfahren konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Gegenstand der sozialgerichtlichen Verfahren sind vor allem Pensions-, Unfall- und Pflegegeldleistungen, darüber hinaus aber auch Ansprüche auf Ausgleichszulage und Kostenersatz aus der gesetzlichen Krankenversicherung.
Beitragsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten Ein Schwerpunkt 2017 lag auf den beitragsrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Vor dem Hintergrund der Hauptfeststellung der Einheitswerte wurden in Kooperation mit dem Steuerreferat 113 entgeltliche Beratungen zur Beitragsgrundlagenoption durchgeführt. Weitere bedeutende Themenfelder waren: Fragen zur Erwerbskombination oder Anstellung von Fremdarbeitskräften. 49
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Analyseprogramm erweitert Das Analysenprogramm wurde um die Kotuntersuchung erweitert. Man versucht damit, zusätzliche Informationen über die Abbaubarkeit bzw. Verwertung im Tier zu erhalten. Derzeit wird mit einer Schweizer Universität eine wissenschaftliche Studie speziell zur Stärkeverdauung durchgeführt.
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Es wurde eine ÖAG-Broschüre mit umfassenden Informationen zum Nutzen von Futteranalysen, zur Probenziehung, zur Analysen- und zur Befundinterpretation aufgelegt. Die Befundinterpretation für Grundfuttermittel wurde verbessert, indem der Befundausdruck übersichtlicher gestaltet wurde und noch mehr Parameter anhand von Empfehlungswerten und schriftlicher Beschreibung interpretiert werden.
Futteranalysen Es wurde im Jahr 2017 ein neuer Rekord an Futteranalysen aufgestellt. Mit 10.941 Proben wurde die Anzahl des Vorjahres um 883 Proben (=8,8 %) übertroffen. Den überwiegenden Teil der Proben stellten Grundfutterproben von Rinderbetrieben dar.
Bundesländerverteilung Der überwiegende Teil der Proben wird aus Niederösterreich angeliefert. Sowohl Landwirte, als auch Firmen nutzen die Serviceleistungen des Labors. Doch auch aus den anderen Bundesländern und sogar aus dem Ausland werden Proben angeliefert.
Monatsauslastung Eine große Herausforderung ist die sehr saisonal abhängige Probeneinsendung. In den Monaten September bis November werden die Kapazitäten des Futtermittellabors voll ausgeschöpft. Die geringste Auslastung kann im April verzeichnet werden.
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Breites Beratungs- und Dienstleistungsangebot Neben den zahlreichen Projekten und Prozessen, die im Jahr 2017 durch die Kompetenz der Mitarbeiter der lk-projekt GmbH begleitet wurden, wurden auch die Beratungs- und Dienstleistungsangebote von den Kunden sehr gut angenommen. So konnte 2017 mit zahlreichen Kredit-Check-Beratungen, der Erstellung von betrieblichen Waldwirtschaftsplänen bzw. der Revision von bestehenden Waldwirtschaftsplänen, der angebotenen Waldbetreuung sowie der Erstellung von Einreichplänen für landwirtschaftliche Stall- und Betriebsgebäude zur nachhaltigen Weiterentwicklung von Betrieben beigetragen werden. Schon jetzt wird an der Weiterentwicklung des Beratungs- und Dienstleistungsangebotes gearbeitet. Bereits 2018 soll ein neues „Aufzeichnungsservice“ auf den Markt kommen.
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Betriebsentwicklung, Auslandsprojekte Weiterhin aktiv ist lk-projekt im Bereich der Betriebsentwicklung und der Koordinierung von Auslandsprojekten (Kosovo, Republik Moldau).
LK-Innovationsberatung Mit der LK-Innovationsberatung wurde 2017 ein neues Angebot geschaffen. Es beinhaltet: ■ Betriebsdatenbank www.meinhof-meinweg.at ■ Impulsreferate zum Thema Innovationen ■ Seminare unter dem Motto „Denk neu – innovative Ideen für meinen Hof“ zur Ideenfindung für den eigenen Betrieb ■ Neues Beratungsprodukt, als Hilfestellung für Betriebe beim Entscheidungsfindungsprozess und bei der Strukturierung der weiteren Vorgehensweise.
Green Care Niederösterreich Das Jahr 2017 war geprägt von regen Projektentwicklungen in ganz Niederösterreich. Neun (von bundesweit insgesamt 23) Betrieben haben die strenge Green Care Zertifizierung schon erlangt, weitere Betriebe bereiten sich bereits darauf vor. Auch im zukunftsweisenden Masterplan Landwirtschaft ist Green Care als einer von 20 Schwerpunkten fest verankert. Green Care hat als ernsthafte Alternative im Bereich der Diversifizierung seinen festen Platz in der österreichischen Agrarlandschaft gefunden!
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Mit dem Jahreswechsel wurde der digitale Befundversand gestartet. Es werden nun auf Wunsch die Befunde zusätzlich per Mail versandt, womit die Kunden das Untersuchungsergebnis rascher erhalten.
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iD e Servicestellen reich in Niederöster Bezirksbauernkammer Amstetten Kaspar-Brunner-Straße 18, 3300 Amstetten Tel. 05 0259 40100 office@amstetten.lk-noe.at KO Josef Aigner KS Mag. (FH) Bernhard Ratzinger
Bezirksbauernkammer Hollabrunn Sonnleitenweg 2a, 2020 Hollabrunn Tel. 05 0259 40600 office@hollabrunn.lk-noe.at KO Friedrich Schechtner KS DI Gerald Patschka
Bezirksbauernkammer Melk Abt-Karl-Straße 19, 3390 Melk Tel. 05 0259 41100 office@melk.lk-noe.at KO Johannes Zuser KS Dr. Martin Auer
Bezirksbauernkammer Tullnerfeld Frauentorgasse 76, 3430 Tulln Tel. 05 0259 41700 office@tullnerfeld.lk-noe.at KO ÖkR Hermann Dam KS DI Josef Meyer
Bezirksbauernkammer Baden / Mödling Pfaffstättner Straße 3, 2500 Baden Tel. 05 0259 40200 office@baden.lk-noe.at KO Johann Krammel (Baden) KO Ing. Johann Tröber (Mödling) KS Ing. Johann Sperber
Bezirksbauernkammer Horn Mold 72, 3580 Horn Tel. 05 0259 40700 office@horn.lk-noe.at KO Herbert Hofer KS Ing. Leopold Weiß
Bezirksbauernkammer Mistelbach Karl Katschthaler Straße 1, 2130 Mistelbach Tel. 05 0259 41200 office@mistelbach.lk-noe.at KO Hermann Stich KS DI Josef Huber
Bezirksbauernkammer Waidhofen a.d. Thaya Raiffeisenpromenade 2/1/2 3830 Waidhofen/Thaya Tel. 05 0259 41800 office@waidhofen-thaya.lk-noe.at KO Ing. Nikolaus Noé-Nordberg KS Ing. Herbert Gutkas
Bezirksbauernkammer Korneuburg Leobendorferstraße 74, 2100 Korneuburg Tel. 05 0259 40800 office@korneuburg.lk-noe.at KO Dipl.-HLFL-Ing. Manfred Weinhappel KS Ing. Werner Keider
Bezirksbauernkammer Neunkirchen Triesterstraße 14, 2620 Neunkirchen Tel. 05 0259 41400 office@neunkirchen.lk-noe.at KO Thomas Handler KS DI Martin Weihs
Bezirksbauernkammer Krems Sigleithenstraße 50, 3500 Krems Tel. 05 0259 40900 office@krems.lk-noe.at KO ÖkR Ida Steininger KS DI Franz H. Rehrl
Bezirksbauernkammer Scheibbs Kapuzinerplatz 4, 3270 Scheibbs Tel. 05 0259 41500 office@scheibbs.lk-noe.at KO Anton Krenn KS DI Johann Hell
Bezirksbauernkammer Lilienfeld Babenbergerstr. 30, 3180 Lilienfeld Tel. 05 0259 41000 office@lilienfeld.lk-noe.at KO Reinhold Mader KS Ing. Walter Grasberger
Bezirksbauernkammer St. Pölten Linzerstraße 76, 3100 St. Pölten Tel. 05 0259 41600 office@poe.lk-noe.at KO Anton Hieger KS Dr. Wolfgang Neuhauser
Bezirksbauernkammer Bruck/L.-Schwechat Raiffeisengürtel 27, 2460 Bruck/Leitha Tel. 05 0259 40300 office@bruck.lk-noe.at KO Gerhard Mörk KS DI Bernhard Scharf Bezirksbauernkammer Gänserndorf Hauptstraße 8, 2230 Gänserndorf Tel. 05 0259 40400 office@gaenserndorf.lk-noe.at KO Manfred Zörnpfenning KS DI Birgit Hauer-Bindreiter Bezirksbauernkammer Gmünd Bahnhofstraße 12, 3950 Gmünd Tel. 05 0259 40500 office@gmuend.lk-noe.at KO Markus Wandl KS Ing. Mag. (FH) Martin Spitaler BEd
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Bezirksbauernkammer Waidhofen a.d. Ybbs Kapuzinergasse 9, 3340 Waidhofen/Ybbs Tel. 05 0259 41900 office@waidhofen-ybbs.lk-noe.at KO ÖkR Klaus Hirner KS Ing. Gottfried Losbichler Bezirksbauernkammer Wiener Neustadt Wienerstraße 95a, 2700 Wr. Neustadt Tel. 05 0259 42000 office@wiener-neustadt.lk-noe.at KO Josef Fuchs KS DI Martin Weihs Bezirksbauernkammer Zwettl Pater Werner Deibl Straße 8, 3910 Zwettl Tel. 05 0259 42100 office@zwettl.lk-noe.at KO Dietmar Hipp KS DI Bernhard Löscher
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40 Jahre „Die Bäuerinnen“ im Bezirk Waidhofen/Ybbs Mit einem gelungenen Festakt feierten die Bäuerinnen des Bezirks Waidhofen/Ybbs Ende September ihr 40 jähriges Bestandsjubiläum. Bezirksbäuerin Leopoldine Hirtenlehner hielt Rückschau auf die vergangenen 40 Jahre. Als besondere Meilensteine der Arbeitsgemeinschaft können die soziale Absicherung (Bäuerinnenpension), ein gewaltiges Pensum an Weiterbildungsveranstaltungen und eine wesentliche Verbesserung des Images der Bäuerinnen, ihrer Arbeit und der Landwirtschaft insgesamt genannt werden. Ein besonderer Dank gebührte auch den damaligen Gründerinnen der Arbeitsgemeinschaft im Bezirk Maria Übellacker und Direktorin Gerlinde Lauböck. Geschäftsführerwechsel im Rinderzuchtverein Bei der diesjährigen Generalversammlung des Vereins zur Förderung der Rinderzucht und Viehhaltung im Bezirk Waidhofen/Ybbs im Februar kam es zu einem Wechsel in der Geschäftsführung. Kammersekretär Gottfried Losbichler übergab die Geschäftsführung an den neuen Berater für Tierhaltung Johannes Mayer, der seit Beginn der Kammer-Organisationsreform im Juli 2016 auch für die Tierhaltungsberatung im Bezirk Waidhofen/Ybbs zuständig ist. Losbichler übte die Geschäftsführertätigkeit 30 Jahre lang aus. In seinem Rückblick hob er die enorme Leistungssteigerung der Rinderzüchter hervor. Gab es 1987 nur 2 Betriebe im Bezirk mit einer Stalldurchschnittsleistung von mehr als 6.000 kg Milch, sind es heute 174 (ca. 80 %). Auch die Steigerung der höchsten Stalldurchschnittsleistung von damals 6.277 kg auf heute 10.996 kg um ca. 75 % kann sich sehen lassen. Hofübernehmerempfang Am 1. Februar lud die Bezirksbauernkammer Waidhofen/Ybbs die jungen Hofübernehmer der letzten 3 Jahre zu einem Empfang. Kammerdirektor Franz Raab und Kammersekretär Gottfried Losbichler informierten ca. 50 Hofübernehmer über die Aufgaben der Kammer als bäuerliche Berufsvertretung in der Selbstverwaltung. Kammerobmann Klaus Hirner und Landeskammerrat Mario Wührer standen zu politischen Themen Rede und Antwort.
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Pflanzenproduktion 4.0 – Precision-farming: In Amstetten stand man Rede und Antwort Die Bezirksbauernkammer Amstetten veranstaltete am 2. Juni 2017 gemeinsam mit den Maschinenringen Mostviertel West und Amstetten, der Landwirtschaftskammer NÖ, dem LFI NÖ und der Fachschule Gießhübl einen Fachtag zum Thema „Pflanzenproduktion 4.0 – Precision farming“. Am Vormittag standen Vorträge am Programm. Die Referenten führten in die Grundlagen von GPS (Global-Positioning-System) und Parallelfahrsysteme ein und stellten Hackgeräte mit Kamerasteuerung und Sensorsysteme zur teilflächenspezifischen Bestandesführung vor. Patrick Noz von der Weinland Agrar GmbH teilte seine Erfahrungen über GPS und Section Control und teilflächenabhängiger Saatstärke. Am Nachmittag wurden die, in den Fachvorträgen angesprochenen Geräte und Technologien im praktischen Einsatz am Feld vorgeführt. Zu sehen waren eine GPS gesteuerte Feldspritze und ein GPS gesteuerter Düngerstreuer in einem zuvor mit RTK-Section-Control gesäten Maisbestand. Weiters wurden der Isaria Sensor zur teilflächenspezifischen Bestandesführung, der Topsoil Mapper zur Bodenkartierung und eine Drohne sowie der Hydro N – Tester vorgestellt, mit denen die Düngegaben für eine bedarfsgerechte Düngung berechnet werden können. Bezirksbauernkammern boten Unterstützung bei der Silageprobenziehung In den Kammerbezirken Amstetten und Waidhofen an der Ybbs nehmen 50 Landwirte am bestehenden Bildungsangebot von vier Milchvieh-Arbeitskreisen teil. Die thematischen Schwerpunkte werden jährlich von den Mitgliedern selbst festgelegt. Neben der Betriebszweigsauswertung und dem Kennzahlenvergleich, Betriebsbesichtigungen und Fachvorträgen ist das Thema „Fütterung“ ein Kernthemenbereich. Als Serviceleistung wurden bei 40 Arbeitskreisbetrieben im Sommer Silageproben von Tierhaltungsberater Johannes Mayer gezogen. Durch Temperaturmessung am Silo konnten erste Rückschlüsse auf Mängel im Gärverlauf festgestellt werden. Nach Analyse der Proben im Futtermittellabor Rosenau wurden die Ergebnisse bei Arbeitskreisveranstaltungen verglichen. Um gute Silagequalitäten zu erreichen, ist in den Gunstlagen des Bezirkes eine entzugsabhängige Düngung und eine standortangepasste Nachsaat unbedingt erforderlich. Für eine ausgewogene Fütterung wurden aufbauend auf die Untersuchungsergebnisse, Rationsberechnungen durchgeführt und die betriebsindividuelle Kraftfutterergänzung errechnet.
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Woche der Landwirtschaft an allen drei Standorten zelebriert In der Woche der Landwirtschaft von 4. bis 11. Juni wurden Termine für die regionale Presse organisiert. Dabei wurde im Bezirk Baden das Projekt „Urlaub am Bauernhof“ in den Mittelpunkt gestellt. Am Bauernhof der Familie Schwertführer Plaimer in Sooß erhielten Pressevertreter genauere Einblicke und durften ein paar erholsame Stunden in der Weinpension Andrea verbringen. Im Bezirk Mödling drehte sich alles rund um die Initiative „Schule am Bauernhof“. Familie Schabbauer in Laab im Walde bot mit ihrem Hof dafür die perfekte Kulisse. Tag der regionalen Vielfalt in der Bezirksbauernkammer Bruck/L.-Schwechat Auch in der Bezirksbauernkammer Bruck/L.-Schwechat ging es in der Woche der Landwirtschaft hoch her. So pilgerten mehr als 300 Gäste am Sonntag, 11. Juni zum „Tag der regionalen Vielfalt“ in den Naturpark Wüste nach Mannersdorf. Dabei präsentierte die Landjugend Mannersdorf mit Unterstützung der Bezirksbauernkammer sowie Römerland Carnuntum die vielfältigen Leistungen der bäuerlichen Betriebe im Bezirk.
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Wer lieber die vielfältigen Leistungen der Landwirtschaft verkostet, wurde beim Regionalitätenmarkt fündig. Unter anderem konnte man verschiedene Spezialitäten vom heimischen Wild verkosten und auch gleich für zu hause mitnehmen. Umrahmt wurde der Tag musikalisch von der Stadtkapelle Mannersdorf. Mehr Service für junge Hofübernehmer Der Kontakt mit jungen, engagierten Betriebsführerinnen und Betriebsführern stand 2017 bei den Bezirksbauernkammern ganz oben auf der Agenda. Erfahrungsaustausch, Hilfestellungen und der kleine aber feine Wissensvorsprung sollten dabei im Mittelpunkt stehen. Auf unterschiedliche Art und Weise versuchte man die Hofübernehmer zu erreichen und entsprechend zu servicieren. In den Bezirksbauernkammern Baden und Mödling wurde dies mit einem eigenen Empfang für Jungübernehmerinnen und Jungübernehmern gelöst. Zur Einstimmung der Veranstaltung, die am 27. Jänner 2017 im Gebäude der Bezirksbauernkammern Baden/Mödling stattfand, referierten Rechtsexperten der Landwirtschaftskammer Niederösterreich zu Fragen des Erbrechtes, der Lebensgemeinschaft mit und ohne Trauschein und vieles andere mehr.
Die Besucher konnten hautnah miterleben, wie viele Arbeitsschritte notwendig sind um aus einem Baum ofenfertiges Brennholz zu erzeugen. Dabei wurde neben modernster Technik auch auf die Sicherheit großer Wert gelegt. Besonders die Demonstration verschiedener Schnitttechniken am Spannungssimulator zeigte eindrücklich, welche Kräfte bei der Durchtrennung eines verspannten Baumstammes auftreten können. Da im Wald auch die Jagd eine große Rolle spielt, konnte bei Waldführungen ein Einblick in den Lebensraum unserer Wildtiere gewonnen werden.
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41 „bfu“ Absolventen trafen sich nach über 10 Jahren zum Erfahrungsaustausch „bfu“ steht für „Bäuerliches Familienunternehmen“ und ist ein acht tägiges Seminar für Betriebserfolg und Lebensqualität. In den Jahren 2000 bis 2006 absolvierten 119 Bauern und Bäuerinnen in den Bezirken Gmünd und Zwettl die jeweils 4 Module, welche in erster Linie der Persönlichkeitsbildung dienen. Um die Absolventen untereinander wieder zu vernetzten, organisierte Sandra Preisinger, Beraterin der Bezirksbauernkammer Gmünd, in Nondorf ein „bfu – Absolvententreffen“, welches niederösterreichweit einzigartig angeboten wurde. Zu Beginn gab es einen Rückblick auf die neun durchgeführten Seminarreihen. Damit es bei der Führung eines bäuerlichen Unternehmens nicht „Stillstand ist Rückschritt“ heißt, ist eine ständige Weiterentwicklung im betrieblichen wie auch im persönlichen Bereich notwendig. Dazu wurden zwei Bildungs- und Beratungsangebote ausführlich dargestellt. Ersteres „Denk neu – ab auf den Ideenacker“, dies ist eine Innovationsoffensive, welche von der Landwirtschaftskammer Österreich und des Ländlichen Fortbildungsinstitutes initiiert wurde. Im Internet unter www.meinHof-meinWeg.at stellen sich dabei innovative Betriebe vor. Als Zweites wurde die auf 9 Modulen aufgebaute Seminarreihe „bus – Bäuerliches Unternehmerseminar“ vorgestellt. „Ganz nach dem Motto ‚Wer nicht will, findet Gründe – wer will, findet Wege‘ hat jeder seine Zukunft selbst in der Hand“, resümiert Organisatorin Preisinger und hofft, dass die Kammer noch viele land- und forstwirtschaftliche Unternehmen bei einer positiven Betriebsentwicklung unterstützen darf. „Wachsen oder weichen! Oder?“ – eine Lehrfahrt in den bayerischen Wald Flucht nach vorne ist die Devise. Koste es was es wolle, die Zinsen sind ja so niedrig! Oder sind andere Wege wie Nebenerwerb oder Diversifizierung Möglichkeiten, um einen Betrieb für die Zukunft fit zu machen? Mit dieser, von Betriebswirtschaftsberater Franz Pascher organisierten Exkursion hat die Bezirksbauernkammer keine klassischen Wachstumsbetriebe gezeigt sondern Betriebe, die auf mehreren Beinen stehen und dennoch ausreichendes Familieneinkommen erwirtschaften. 27 Teilnehmer nahmen an der Lehrfahrt nach Niederbayern in den Landkreis Freyung-Grafenau teil. Der Landkreis ist in seiner Topografie und Bonität mit dem Waldviertel vergleichbar. Die besuchten Betriebe hatten die Schwerpunkte Heilkräuter, Fleischdirektvermarktung und Urlaub am Bauernhof.
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Gmünd und Zwettl
Green Care: Beliebtheit steigt bei jungen Bäuerinnen und Bauern im Bezirk Die Bezirksbauernkammer Zwettl organisierte gemeinsam mit der Leader-Region Kamptal am Mittwoch, den 14. November 2017 einen Informationsabend zum aktuellen Thema „Green Care“. Josef Hainfellner, Green Care Verantwortlicher in NÖ, informierte über die verschiedenen Tätigkeitsbereiche, Beratungs- und Fördermöglichkeiten. Der Informationsabend, an dem rund 15 Interessierte teilnahmen, gab einen ersten Einblick in ein junges Arbeitsfeld für Bäuerinnen und Bauern. Green Care bietet den Bauern und Bäuerinnen die Möglichkeit Dienstleistungen im sozialen Bereich auf ihrem Betrieb anzubieten. Dadurch kann ein zweites betriebliches Standbein zum land- und forstwirtschaftlichen Betrieb aufgebaut werden. Das große Interesse von überwiegend jungen Bäuerinnen und Bauern zeigte, dass unsere Betriebe offen und bereit für neue Arbeitsbereiche in der Landwirtschaft sind. Umfahrung Zwett: Ersatzgrundbereitstellung Am 30. Juli 2017 wurde die „Umfahrung Zwettl“ eröffnet. Auf einer Länge von 10,7 km liegt die Trasse der B38 Böhmerwaldstraße zum Teil auf ehemaligem Gebiet des Österreichischen Bundesheeres, zum Teil jedoch auch auf Grundflächen privater Grundbesitzer. Anlässlich der dadurch notwendigen Grundeinlösungen erhoben mehrere Grundeigentümer die Forderung nach Tauschgrundstücken. Durch die Lage der neuen Trasse der Umfahrung Zwettl ergab sich im Bereich des Dürnhofes eine Fläche im Eigentum des Österreichischen Bundesheeres, die durch die Umfahrung vom restlichen Truppenübungsplatz abgetrennt wurde und für den Übungsbetrieb daher nicht geeignet ist. Diese Fläche im Ausmaß von ca. 50 ha wurde durch das Land NÖ vom Österreichischen Bundesheer angekauft und der Boden- und Grunderwerbsgenossenschaft zur Aufteilung an Landwirte zur Verfügung gestellt. Gerald Hohenauer, Geschäftsführer der Boden- und Grunderwerbsgenossenschaft, ist es gelungen, dass alle Grundbesitzer, die durch den Bau der Umfahrung Zwettl mehr als 0,50 ha Eigentum verloren haben und Ersatzgründe forderten, zumindest die Fläche, die sie verloren haben nun auch wieder erwerben konnten.
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Gänserndorf und Mistelbach
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Woche der Landwirtschaft: Presseevent im Bezirk Gänserndorf zeigte bäuerliche Leistungen auf Wie bereits im vergangenen Jahr veranstaltete die Bezirksbauernkammer Gänserndorf im Rahmen der „Woche der Landwirtschaft“ auch heuer ein Pressegespräch. Unter dem Motto „Wir schaffen Land.Erlebnis“ wurden am Weinbau- und Urlaub am Winzerhof-Betrieb der Familie Lachinger in Prottes die Leistungen der Landwirte für die Allgemeinheit hervorgehoben. Doch nicht nur bei Familie Lachinger lassen sich die unzähligen Zusatzleistungen, welche Bäuerinnen und Bauern der Gesellschaft bieten, erleben. Viele Betriebe im Bezirk sorgen für Erlebnisgarantie. So gibt es drei Schule am Bauernhof-Betriebe, sechs Top-Heurige, elf Gutes vom Bauernhof-Betriebe und zehn Urlaub am Bauernhof-Betriebe alleine im Bezirk Gänserndorf. Auch die Initiative „Unser Essen: Gut zu wissen, wo´s herkommt“, mit welcher die Landwirtschaftskammer die Auszeichnung der Herkunft von Fleisch und Eiern in der Gemeinschaftsverpflegung forcieren möchte, wurde bei der Veranstaltung vorgestellt. Bezirksbauernkammern Gänserndorf und Mistelbach arbeiten an GAP 2020+ Schon im März 2017 rief die EU Bäuerinnen und Bauern dazu auf, ihre Ideen zur Gemeinsamen Agrarpolitik im Rahmen einer Onlineumfrage kundzutun. Aus diesem Grund veranstaltete die Bezirksbauernkammer Gänserndorf gemeinsam mit der Bezirksbauernkammer Mistelbach einen Workshop zum Thema GAP 2020+. Eingeladen waren interessierte Bäuerinnen und Bauern. Im Zuge dieser Veranstaltung wurden die Voraussetzungen und möglichen Entwicklungen für eine Gemeinsame Agrarpolitik nach 2020 vorgestellt und im Anschluss in Workshop-Gruppen Vorschläge für eine sinnvolle Entwicklung erarbeitet. Die erarbeiteten Ideen konnten selbstständig auf der Online-Plattform der EU bekanntgegeben werden.
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Bezirksbauernkammer Mistelbach ganz im Zeichen guter Weine Am Pfingstsamstag besuchten mehr als 800 Weinliebhaber die Weinstadt Poysdorf. Grund dieses Besuchs war die 44. Poysdorfer Weinparade – jeweils jährlich ein Tag, wo es in Poysdorf die besten Weine des Weinviertels zu verkosten gibt. Auch zahlreiche Ehrengäste besuchten die Poysdorfer Weinparade. Allen voran beehrten uns mit ihrem Besuch der Landesrat Karl Wilfing und der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich Otto Auer. 19 Weine wurden mit der Auszeichnung „Bacchus-Pokal“ und 5 Betriebe mit dem Titel „Champion der Weinparade“ geehrt.
Die Championbetriebe 2017 Weingut Fleckl aus
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aus Zadovice Die Pokalweine 2017: Weinbau & Heuriger Andre, Großinzersdorf, Chardonnay Reserve 2015 Josef Dufek, Svatoborice-Mistrin, Müller Thurgau Spätlese 2016 Weingut Eichberger, Eibesbrunn, Weinviertel DAC Kirchthal 2016 Weingut Epp, Waidendorf, Weinviertel DAC 2016 Weingut Fleckl, Waidendorf, Riesling DAC 2016 Weingut Hirtl, Poysdorf Weinviertel DAC Kirchberg 2016 Weingut Hofmeister, Bad Pirawarth, Welschriesling 2016 Weingut Karpf, Gaiselberg, Welschriesling 2016 Weinbau Leopold & Christine Küssler, Stillfried, Welschriesling Sonnenberg 2016 Weinbau Neumayer, Niedersulz, Gelber Muskateller 2016 Weingut Neustifter, Poysdorf, Grüner Veltliner Exklusiv 2016 Reva Rakvice, Rakvice, Welschriesling Eiswein 2012 Weingut Robert Schodl, Poysdorf, Weinviertel DAC Loisl 2016 Weingut Stadler, Prinzendorf, Weißburgunder 2016 Weingut Steineder, Maustrenk, Grüner Veltliner Classic 2016 Weingut Steineder, Maustrenk, Welschriesling Steinberg 2016 Weinbau Lorenz Strobl, Poysdorf, Zweigelt 2015 Chateau Valtice, Aurelius Beerenauslese 2015 Weingut Franz Weilinger-Lowatscheck, Jedenspeigen, Chardonnay Fortissimo 2016
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Bezirksbauernkammer Hollabrunn on Tour: Agrarpolitik und Innovation im Mittelpunkt Seitens der Bezirksbauernkammer wurde für die Kammerräte und Fachexperten sowie deren Partner am 28. Juni eine Exkursion organisiert. Diese führte am Vormittag nach Wien ins Parlament. Nach einer Führung durch das Haus wurde die Gruppe von Kammerpräsident Hermann Schultes empfangen und dabei einige agrarische Themen diskutiert. Am Nachmittag ging es weiter in den Energiepark nach Bruck/Leitha wo die Firma Ecoduna besucht wurde. Dieses innovative Unternehmen beschäftigt sich mit der Produktion von Microalgen, die vor allem in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie sowie im Bereich der Pharmazie und Medizin Verwendung finden. Neben dem interessanten Fachprogramm kam auch der gemütliche Teil nicht zu kurz. Woche der Landwirtschaft eroberte die Retzer Weinwoche Bei der „Woche der Landwirtschaft 2017“ lud die Bezirksbauernkammer Hollabrunn am 22. Juni 2017 im Zuge der Retzer Weinwoche zu einem Pressegespräch ein. Dabei wurde auf die vielfältigen Leistungen, Initiativen und Angebote der Bäuerinnen und Bauern, wie zum Beispiel Urlaub am Bauernhof, Schule am Bauernhof, Buschenschank-, Direktvermarktungs-, Exkursionsbetriebe und Winzerfeste, die neben der Arbeit auf dem Feld, im Weingarten, im Stall oder im Wald zu bewältigen sind, eingegangen. Landwirtschaft ist weit mehr als die Produktion von Lebensmitteln. Vor allem in Verbindung mit dem Wein stellt sie in unserer Region einen bedeutenden Tourismusfaktor dar. So gibt es im Bezirk 36 Anbieter von Urlaub am Bauern- bzw. Winzerhof. Drei zertifizierte Betriebe öffnen ihre Tore auch gerne für Schulklassen, um den Kindern einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren und zahlreiche Heurigenbetriebe (darunter 14 Top-Heurigen) bieten kulinarische Genüsse. Mit diesen vielfältigen Angeboten, mit regionalen Produkten und ihrer täglichen Arbeit schaffen unsere Bäuerinnen und Bauern ein echtes „Land.Erlebnis“. Erster Jungübernehmer-Empfang lud zum Informationsaustausch ein Am 30. Mai 2017 lud die Bezirksbauernkammer Korneuburg erstmalig zum Empfang für Jungübernehmerinnen und Jungübernehmer. Obmann Manfred Weinhappel stellte die Aufgaben und Funktionäre der Bezirksbauernkammer vor. Kammersekretär Werner Keider präsentierte das Mitarbeiterteam und berichtete einige Zahlen über den Bezirk.
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Über die Rechtsauswirkungen des Zusammenlebens am Hof ohne und mit Trauschein informierte Alfred Kalkus von der Rechtsabteilung. Die Teilnehmer nutzten den anschließenden gemütlichen Teil zum Informationsaustausch mit den Funktionären der Bezirksbauernkammer und dem Fachreferenten zu vertiefenden Gesprächen. Funktionärs-Workshops in der Bezirksbauernkammer Korneuburg sorgten für Hintergrundinfos Neben den Ausschuss-Sitzungen und den Vollversammlungen organisierte die Bezirksbauernkammer Korneuburg auch Funktionärs-Workshops. Im Juni informierte Johann Baumgartner, Leiter des Gebietsbauamtes Korneuburg, über die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen zum Bauen im Grünland. Danach besuchten die Funktionäre den RWA-Standort in Korneuburg und erhielten umfangreiche Informationen über das Logistikzentrum Pflanzenschutz (LLT) und die Saatgutstation (von der Übernahme bis zur Analyse im RWA-eigenen Saatgutlabor). Beim Workshop im Dezember holten sich die Funktionäre Informationen zum Thema Dürre und Stand der Bewässerung in NÖ. Klaus Haslinger von der ZAMG erläuterte die Zusammenhänge in der Klima-Entwicklung mit der Niederschlagsverteilung und Dürre in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Wolfgang Neudorfer, Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal, gab einen Überblick über den aktuellen Stand in NÖ und mögliche Entwicklungspotentiale. Wein4tler Bodentag war voller Erfolg Der Wein4tler Bodentag am 7. Dezember in Großmugl war ein großer Erfolg. Über 150 interessierte Landwirte erhielten Infos zum Thema Begrünungen und Erosionsschutz aus erster Hand. Organisiert wurde die Veranstaltung von Landimpulse gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer NÖ und dem LFI NÖ. Vorgestellt wurde die Initiative Bodenschutzprojekt im Weinviertel. Innovative Landwirte aus den Bezirken Korneuburg und Hollabrunn zeigten wie mit Direktsaat und entsprechenden Techniken auch in Hackfrüchten Erosionsschutz betrieben werden kann. Am Vormittag teilten Praktiker und Referenten ihr Fachwissen mit den Anwesenden. Danach wurden Begrünungsflächen in Steinabrunn bei Großmugl besichtigt und gemeinsam diskutiert.
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Bezirksbauernkammer Horn: Ehemaliger Kammersekretär gewürdigt Kammersekretär a. D. Dipl. Ing. Franz Amon hat in Würdigung seiner langjährigen und hervorragenden Leistungen zum Wohle der Land- und Forstwirtschaft das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundeslandes Niederösterreich verliehen bekommen. Pressefahrt gab Aufschluss über Borkenkäfersituation im Bezirk Am 6. September wurde gemeinsam mit Landwirtschaftskammerpräsident Hermann Schultes, BBK-Obmann Herbert Hofer, Waldverband-Obmann Franz Fischer in der Großgemeinde Drosendorf – Zissersdorf eine Besichtigung der Wälder um Drosendorf durchgeführt. Grund dafür war der starke Borkenkäferbefall in den Wäldern dieser Region. Begleitsaat im Raps 2016/2017: Versuchsreihe wird weitergeführt In der Versuchsreihe wurden drei Varianten angelegt. Eine Nullvariante (ohne Begleitsaat) und zwei Varianten mit Begleitsaat. Überlegungen für diese Begleitsaat: Steigerung des Rapsertrages Freisetzung von zusätzlichem Stickstoff im Frühjahr Verminderung Stickstoffauswaschung im Herbst Unterdrückung von Beikraut Verminderung Insektenbefall (Erdfloh,…) tiefere Durchwurzelung des Rapses im Herbst Steigerung Humusgehalt, Verbesserung Bodenstruktur Förderung des Bodenlebens Die Ernte der Vorfrucht (Winterweizen) erfolgte am 25. Juli 2016. Das Stroh wurde von der Fläche abgeführt. Es wurden 2 Grubberstriche, unmittelbar nach der Ernte und zeitnahe zum Anbau, durchgeführt. Vor dem ersten Grubberstrich wurden 8 m³ Rindergülle ausgebracht. Die Aussaat der Begleitsaat und der Rapsanbau erfolgten am 22. August. Als Begleitsaat wurden 25 kg/ha Saatwicke/Rotwicke/Alexandrinerklee-Gemenge bzw. 15 kg/ha Rotwicke/Alexandrinerklee-Gemenge, unmittelbar vor
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dem Rapsanbau mit der Sämaschine eingesät. Eine N-min-Untersuchung (0 – 90 m) im Frühjahr 2017 ergab kaum Unterschiede bei den einzelnen Varianten. Am 17. Juli 2017 wurden die einzelnen Varianten geerntet. Die geernteten Flächen wurden mittels GPS nachgemessen. Bei der Vergleichsvariante wurden 3.010 kg/ha geerntet. Bei den Begleitsaatvariante der Ertrag, trotz der sehr trockenen Bedingungen im Jahr 2017 um ~8 % höher. Der Versuch wird 2017/2018 weitergeführt. „Landwirtschaft erradeln“ mit der Bezirksbauernkammer Waidhofen/Thaya Was die Land- und Forstwirtschaft nun tatsächlich alles zu bieten hat, wie es im Bezirk aussieht, welche Erlebnisse es rund um den Bauernhof zu erleben gibt - all das und noch vieles mehr gab es für zahlreiche Besucher bei der Auftaktveranstaltung der Bezirksbauernkammer Waidhofen/Thaya zur Woche der Landwirtschaft am 5. Juni 2017 um 11 Uhr in Oberndorf-Raabs zu erfahren. Was steht hinter dem Begriff „Landwirtschaft erradeln“? Entlang des Radweges „Thayarunde“ wurden an 10 Stellen Informationstafeln mit folgenden Slogans aufgestellt: Sauerstoffquelle Waldwirtschaft Landschaft einkaufen Wunderkuh - Wiese zum Trinken Raps - Heimische Ölquelle Die Slogans sollten auf das vielfältige Tun in der bäuerlichen Familienlandwirtschaft aufmerksam machen und aufzeigen, dass die Leistungen der Land- und Forstwirtschaft für die Bevölkerung unverzichtbar sind. Weiters befand sich auf den Tafeln ein QR-Code. Jeder, der vorbeiradelte, konnte mit seinem Handy diesen Code einlesen und erfuhr unter dem Motto „GUT ZU WISSEN!“ wertvolle Herkunftsinformationen über unser Essen. Nikolaus Noé-Nordberg, Obmann der Bezirksbauernkammer Waidhofen/Thaya und Kammersekretär Herbert Gutkas standen den zahlreichen Besuchern zusätzlich Rede und Antwort.
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Modeschau der Bäuerinnen mit Beteiligung der Bezirksbauernkammer Krems Beim Tag der Bäuerinnen des Gebietes Gföhl (12. Jänner 2017 im GH Haslinger) überraschte der Vorstand seine Mitglieder mit einer Trachtenmodeschau. In Zusammenarbeit mit einem Herzogenburger Trachtenmodengeschäft wurden Dirndln und Trachtenmode für SIE und IHN präsentiert. Männliche Unterstützung erhielten die Damen von Landtagsabgeordnetem Josef Edlinger, Tierzuchtberater Josef Stangl sowie Kontrollassistent Hannes Winkler. Bezirksbauernkammer Krems empfing Jungübernehmerinnen und Jungübernehmer Frau Kammerobmann Ida Steininger konnte 36 Personen zum Jungübernehmerempfang begrüßen, welche nicht nur über etwaige Förderungen sondern von Wolfgang Dobritzhofer mit dem Fachthema „Sozialversicherungsbeiträge gestalten und optimieren“ informiert wurden. Auch der Beitrag „Gut übergeben – gut zusammenleben“ von Josef Stangl fand bei den Anwesenden großes Interesse. Im Anschluss an die Veranstaltung wurden alle JungübernehmerInnen zu einem Imbiss eingeladen. AMA-Erntegespräch Das AMA-Erntegespräch 2017 der Waldviertler Bezirksbauernkammern Gmünd, Horn, Krems, Waidhofen/Th. und Zwettl (organisiert heuer von der Bezirksbauernkammer Krems) fand am 31. August in Krems statt. Begrüßt werden konnten von der „Hausherrin“ Frau Kammerobmann Ida Steininger zahlreiche Vertreter und Experten der AMA, der regionalen Landesproduktenhändler und Lagerhäuser sowie der Bauernkammer. Im Rahmen dieser Standortbestimmung wurde die Ertrags- und Qualitätssituation des Erntejahres 2017 von den vorab genannten regionalen Vertretern besprochen.
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Wintertagung 2017: Bezirksbauernkammer Tullnerfeld freute sich über 200 Besucher Die Wintertagung als gemeinsame Veranstaltung des Absolventenverbandes der landwirtschaftlichen Fachschule, des Raiffeisenlagerhauses Tulln – Neulengbach und der Bezirksbauernkammer Tullnerfeld war wieder mit 200 Personen hervorragend besucht. Die Themen: „Maiszünslerbekämpfung mit Drohnen und der Agrarische Ausblick 2025“. Sie fanden großes Interesse bei den Besuchern. Abgerundet wurde die Veranstaltung von einem Agrarnachmittag mit Vorträgen „rund um den Pflanzenschutz“. Bezirksbauernkammer Tullnerfeld stellte Initiative „Unser Essen: Gut zu wissen, wo`s herkommt“ bei einem Fachtag in den Mittelpunkt Am 11. Juni 2017 veranstaltete die Bezirksbauernkammer Tullnerfeld zum Thema „Gut zu wissen – wo`s herkommt“ einen schönen Fachtag im Rahmen des Hollerfestes der LFS Tulln. Rund 150 Personen besuchten den Festgottesdienst, daran anschließend einen Mittagstisch und am Nachmittag eine Pressekonferenz zu diesem Thema. Viele Landwirte und Bewohner des Bezirkes nutzten die Möglichkeit, sich an den kulinarischen Köstlichkeiten lukullisch zu erfreuen. Exkursionsführer für den Kammerbezirk Tullnerfeld präsentiert Auf Initiative der Bäuerinnen im Bezirk Tullnerfeld wurde ein umfangreicher Exkursionsführer mit 56 Seiten rund um die Kultur, die Gastlichkeit und die vielfältigen Angebote der Landwirtschaft des Bezirkes erstellt. Zahlreiche Besucher ließen sich die Präsentation dieser Ausflugshilfe nicht entgehen.
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Holunderblütenkirtag in Rohrbach am 11. Juni im Zuge der „Woche der Landwirtschaft“ Die Bezirksbauernkammer Lilienfeld nahm mit einem Informationsstand am 1. Holunderblütenkirtag in Rohrbach teil. Angeboten wurden Gratisproben von heimisch produzierten Lebensmitteln. Besonderes Interesse erweckte die Information über den richtigen Umgang des Wanderers mit Weidevieh. Bezirksbauernkammer Lilienfeld lud zum Empfang für Jungübernehmer Die Jausenstation Grillenberg der Familie Hollaus in Traisen war am Abend des 28. März 2017 der Veranstaltungsort des erstmalig durchgeführten Empfanges für Jungübernehmer land- und forstwirtschaftlicher Betriebe. Die Bezirksbauernkammer Lilienfeld, vertreten durch Kammerobmann Reinhold Mader und Kammersekretär Walter Grasberger, nutzte die Gelegenheit, um sich und den Bergbauernbezirk Lilienfeld bei den frisch gebackenen Bauern und Bäuerinnen vorzustellen. Dabei wurde auch der neue Mitarbeiter Martin Ebenberger präsentiert, der sich seit Anfang des Jahres als betriebswirtschaftlicher Berater um die Anliegen der Bauernschaft insbesondere im Bereich der Investitionsförderung und der Existenzgründungsbeihilfe kümmert. Bezirksbäuerin Veronika Heinz vermittelte einen Einblick in die Arbeit des Vereins „Die Bäuerinnen“ und gab auch ein paar persönliche Tipps, wie eine Hofübergabe funktionieren kann. Für den fachlichen Input sorgte Alfred Kalkus von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich. Passend zum Empfang für Jungübernehmer referierte der Rechtsexperte über das „Zusammenleben auf dem Hof mit und ohne Trauschein“. Anschließend unterhielten sich die Anwesenden angeregt über aktuelle Fragestellungen und konnten sich bei einem gemütlichen Ausklang besser kennen lernen. Extensive Grünlandbewirtschaftung im Kammerbezirk St. Pölten Im Bereich der Rinderhaltung gab es eine Veranstaltungsreihe für Betriebe, welche mit wenig Arbeitszeit Tierhaltung im Grünland betreiben wollen. Im Seminar „Alternativen
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im Grünland“ informierten sich 30 Teilnehmer über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Tierhaltung im Grünland, angefangen von Rindern über Schafe und Ziegen bis hin zu Geflügel. Abgerundet wurde die ganztägige Veranstaltung durch eine Betriebsbesichtigung beim jungen Quereinsteiger Steigenberger Christian (Wilhelmsburg), der mit viel Hingabe und Motivation einen Mutterkuhbetrieb am Anwesen seiner Großmutter aufgebaut hat. Als Fortsetzung haben 27 interessierte Landwirte das Seminar „Kalbinnen- und Ochsenmast“ besucht. Fachreferenten der Landwirtschaftskammer haben sowohl produktionstechnische Themen wie Fütterung, Haltung und Management als auch betriebswirtschaftliche und arbeitswirtschaftliche Überlegungen dargestellt. Auch die unterschiedlichen Vermarktungsprogramme für Qualitätsrindfleisch wurden präsentiert. Bezirksbauernkammer St. Pölten informierte Pferdeeinstellbetriebe Unter dem Titel „Rechtliche Neuerungen für Pferdeeinstellbetriebe“ organisierte die Bezirksbauernkammer St. Pölten eine überaus gut besuchte Informationsveranstaltung für Pferdehalter. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Niederösterreich nahmen an dieser Veranstaltung mit dem Schwerpunkt „Gewerbeordnungsnovelle 2017 für Pferdeeinstellbetriebe“ teil. Diese Novelle führt zu einer Verbesserung der Rahmenbedingungen für viele landwirtschaftliche Betriebe mit Einstellpferdehaltung. Das Einstellen von maximal 25 Pferden je Betrieb gilt nun als Urproduktion, wenn höchstens zwei Einstellpferde je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche gehalten werden und diese Flächen sich in der Region befinden. Welche Form der Pferdehaltung nun zur Landwirtschaft gehören und wo die gewerbliche Haltung beginnt, erklärten Rechtsexperten der LKNÖ. Weitere Referenten der LKNÖ, der Wirtschaftskammer sowie der LBG informierten über die Auswirkungen der Gewerbeordnungsnovelle 2017 im Bereich des Sozial-, Arbeits- und Steuerrechtes. Darüber hinaus wurden Fördermöglichkeiten für Einstellbetriebe vorgestellt.
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Workshop zur GAP 2020 Am 22. Juni organisierten die Bezirksbauernkammern Melk und Scheibbs im Francisco Josephinum in Wieselburg einen Workshop zur GAP 2020. In seinem Einleitungsstatement skizzierte Kammerdirektor Franz Raab die Rahmenbedingungen zur neuen GAP-Periode. Anschließend konnten die Funktionäre beider Bezirke in drei Workshopgruppen zu den Themen „Direktzahlung“, „ÖPUL“ , „Investitionsförderung/Existenzgründungsbeihilfe und Ausgleichszulage“ ihre Vorstellungen und Gedanken einbringen und eine Prioritätenreihung zu den einzelnen Vorschlägen vornehmen. Gemeinsamer Kammer- und Lagerhaustag Urbanisierung, der Anstieg der Weltbevölkerung und der Klimawandel waren Themen beim gemeinsam von den Bezirksbauernkammern Melk und Scheibbs, sowie dem Lagerhaus Mostviertel Mitte organisierten Kammer- und Lagerhaustag in Petzenkirchen. Vor rund 100 Landwirten aus der Region sprach der Generalsekretär der Landwirtschaftskammer Österreich Josef Plank über Herausforderungen, Chancen und Trends für die Land- und Forstwirtschaft bis 2025. Auch die Digitalisierung findet zunehmend Anwendung in vielen Bereichen der Landwirtschaft. Der Abteilungsleiter der Raiffeisen Ware Austria, Direktor Alexander Pilarsky, betonte in seinem Referat, dass der Lagerhausverband auf diese neuen Herausforderungen mit innovativen und lösungsorientierten Ansätzen reagiert. Gebietsrinderschau am Hochkar Im Rahmen des NÖ Almwandertages am 15. August am Hochkar organisierte Tierhaltungsberater Andreas Punz mit den Funktionären des Rinderzuchtvereins Ötscherland eine Gebietsrinderschau. Bei Kaiserwetter und beeindruckender Kulisse präsentierten die Rinderzüchter mehr als 30 hervorragende Kühe, die vom Tiroler Preisrichter Markus Schwaighofer fachkundig besprochen und bewertet wurden. Die züchterischen Leistungen fanden eine hohe mediale Aufmerksamkeit und wurden mit einem tollen Besuch belohnt. Jungübernehmerempfang „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen ist, sie zu gestalten“, hieß es beim Jungübernehmerempfang, der sowohl in der Bezirksbauernkammer Melk als auch in Scheibbs stattfand. Neben Fachvorträgen zu den Themen „Zusammenleben auf dem Hof mit und ohne Trauschein“ bzw. „Vorsorgemöglichkeiten in der Landwirtschaft 70
Sozialversicherungsbeiträge gestalten und optimieren“, konnten sich Junglandwirtinnen und Junglandwirte auch über die Bildungs- und Beratungsangebote informieren und einen Überblick über die Tätigkeit der Bezirksbauernkammer gewinnen. Steigerung der Bodenfruchtbarkeit durch optimierten Zwischenfruchtanbau Über 200 Landwirte und Schüler informierten sich im Rahmen des Seminars „Steigerung der Bodenfruchtbarkeit durch optimierten Zwischenfruchtanbau“, dass von Pflanzenbauberater Johannes Fitzthum in Kooperation mit der Fairen Biogetreide Vermarktung im Francisco Josephinum in Wieselburg organisiert wurde. Christoph Felgentreu aus Lippstadt in Deutschland veranschaulichte die Wirkung verschiedener Begrünungspflanzen, die Bestandteil einer nachhaltigen Fruchtfolge sein sollen. Wie mit einem vielfältigen Zwischenfruchtanbau die Bodenstabilität erhöht, die Erosion vermindert und Biodiversität geschaffen wird, wurde am Biobetrieb von Hubert Seiringer in Krügling eindrucksvoll demonstriert.
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Waldverband Salzburg zu Gast im Bezirk Melk Die zweitägige Forstlehrfahrt des Waldverbandes Salzburg führte heuer 200 interessierte Forstwirte in das südliche Waldviertel. Exkursionsziel waren zwei Forstwirtschaftsmeisterbetriebe - Herbert Wimmer aus Fünfling (Obmann der WWG Yspertal sowie Staatspreisträger für vorbildliche Forstwirtschaft) und Markus Haselberger aus Wimbergeramt (Obmann der WWG Dorfstetten). Unter der Führung von Forstberater Andreas Zuser wurde beim Betrieb Wimmer die Durchforstung der Fichte in unterschiedlichen Altersklassen erläutert und beim Betrieb Haselberger auf die plenterartige Bewirtschaftung der Bestände näher eingegangen. Ausführlich diskutiert wurde die Erhöhung des Zuwaches und die Steigerung der Stabilität bei rechtzeitigen Pflegeeingriffen. Woche der Landwirtschaft „Wir schaffen Land.Erlebnis – der Sommer kann kommen“ war das Thema der diesjährigen „Woche der Landwirtschaft“. Die Bezirksbauernkammern Melk und Scheibbs luden zu einem Pressefrühstück auf die beiden 4-Blumen „Urlaub am Bauernhof-Betriebe“ der Familie Kerndler in Sarling und der Familie Blamauer in Göstling. „Urlaub am Bauernhof-Betriebe“ und Direktvermarkter sind authentische Botschafter für die vielfältigen Leistungen der Bäuerinnen und Bauern und leben Regionalität. 71
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7. Kammertag der BBK Wr. Neustadt Zum siebenten Mal lud die Bezirksbauernkammer Wr. Neustadt zum Kammertag. Der Veranstaltungsort 2017 war diesmal Lanzenkirchen. Im Mittelpunkt stand das Thema: „Bauernland in Bauernhand“. Einerseits stellte sich die NÖ Agrarbezirksbehörde (ABB) und ihre Tätigkeiten vor andererseits beschrieb Gerald Hohenauer von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich als Geschäftsführer die Leistungen der Boden- und Grunderwerbsgenossenschaft (BoGru) sowie in Grundzügen das NÖ Grundverkehrsgesetz. Von Seiten der NÖ ABB durften folgende Referenten begrüßt werden, Amtsvorstand Otto Kaurzim, der Leiter der Technischen Gruppe Edgar Blumauer und vom Standort Baden Stefan Schick. Zum Abschluss wurde von Günter Tuppinger in einem sehr unterhaltsamen Vortrag erläutert, wie wichtig es ist „Positiv zu denken“, denn worauf wir unsere Gedanken lenken, dorthin geht auch unsere Energie. Beide Kammerbezirke luden zur Woche der Landwirtschaft Unter dem Motto „Wir schaffen Land.Erlebnis – Der Sommer kann kommen“ wurden im Rahmen der „Woche der Landwirtschaft“ die vielfältigen Leistungen der Bäuerinnen und Bauern vor den Vorhang geholt. So konnten am 7. Juni 2017 rund 40 Pädagoginnen und Pädagogen des Bezirkes Wr. Neustadt in der Fachschule Warth begrüßt werden. Dort präsentierten die Bezirksbauernkammer und die Agrar- und Waldwerkstatt - Kybeleum, welche Angebote es für das Lernen in und mit der Landwirtschaft gibt. Es wurden die Initiativen Erlebnis Bauernhof und die Angebote der Agrar- und Waldwerkstatt vorgestellt.
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Ziel ist es, dass jedes Kind einmal in seinem Leben die Möglichkeit hat, einen Bauernhof zu besuchen. Denn: Erlebtes ist Erlerntes, das bleibt!!! Am Bio-Betrieb der Familie Erika und Josef Kronaus in St. Corona am Wechsel zeigte die Bezirksbauernkammer Neunkirchen, was die Landwirtschaft für die Gesellschaft alles schafft. Der „Kronaushof“ ist sowohl ein Urlaub am Bauernhof-, als auch Schule am Bauernhof-Betrieb. Weiters verfügt er auch über eine Gastgewerbe-Konzession und versorgt bei der Sommerrodelbahn die Urlauber mit Köstlichkeiten aus dem eigenen Betrieb. Damit vereint der bäuerliche Familienbetrieb viele unterschiedliche Leistungen der Bäuerinnen und Bauern auf einen Blick. Insgesamt 12 Schule am Bauernhof-Betriebe, 2 Top-Heurige, 6 Gutes vom Bauernhof-Betriebe sorgen im Bezirk Neunkirchen für ein breites Spektrum an möglichen Aktivitäten. Doch auch für Urlauber ist einiges dabei. So bieten in Summe 12 Urlaub am Bauernhof-Betriebe eine Erholungsoase für große und kleine Gäste. Leistungsschau der Forsttechnik beim Waldtag in Trattenbach Um den vielfältigen Ansprüchen der Waldarbeit gerecht zu werden, veranstaltete die WWG Trattenbach ihren 4. Waldtag wieder ganz im Zeichen der Forsttechnik. Von der Pferderückung über Harvester- und Seilkraneinsätze bis hin zur professionellen Helikopter-Holzernte zeigten 54 Aussteller ihre Maschinen im praktischen Einsatz. Mehr als 1400 Interessierte, darunter viele Familien mit Kindern genauso wie Waldbesitzer, konnten sich davon ein Bild machen und unterstrichen die Bedeutung der Waldwirtschaft als wichtigen Wirtschafts- und Erholungsfaktor in unserem Bezirk.
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Ehre, wem Ehre gebührt Über Antrag der NÖ Landes-Landwirtschaftskammer wurden folgende Titel verliehen bzw. die folgenden Ehrenzeichen vergeben:
Ökonomieräte Hieger Johann, Forschungspraktiker für Saatgut-, Düngungs- und Pflanzenschutzversuche Hirner Klaus, Kammerobmann der Bezirksbauernkammer Waidhofen/Ybbs Huber Johann, Obmann des Raiffeisen Lagerhauses Weitersfeld - Zissersdorf Montecuccoli DI Felix, Landeskammerrat der Landwirtschaftskammer NÖ, Präsident der Land & Forst Betriebe Österreich Naderer Josef, Obmann des Raika Großweikersdorf – Wiesendorf - Ruppersthal Oberhofer Johann, Obmann des Raiffeisen Lagerhauses Wiener Becken Schrenk Renate, Landeskammerrätin der Landwirtschaftskammer NÖ Schulz Ing. Manfred, Abgeordneter des NÖ Landtages Stacher Ingrid, Landeskammerrätin der Landwirtschaftskammer NÖ, Landesbäuerin-Stellvertreterin, Steininger Ida, Kammerobmann der Bezirksbauernkammer Krems
Karpf DI Franz, Oberlandwirtschaftsrat i.R., Kammersekretär der Bezirksbauern-
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Große Goldene Kammermedaille
rats-Vorsitzender des Raiffeisen-Revisionsverband Blauensteiner Leopold, Vizepräsident des Weinbauverbandes Niederösterreich Buchegger Leopold, Obmann des Landeskontrollverbandes NÖ, Obmann der NÖ Genetik Rinderzuchtverband Diwald Johann, Berater für Biowein in der Weinbauschule Krems Edlinger Josef, Abgeordneter des NÖ Landtages, Obmann der Bezirksbauernkammer Krems a.D. Hack Angelika, Bezirksbäuerin des Bezirkes Tullnerfeld Hohenauer DI Gerald, Kammeramtsekretär a.D. Kaltenböck Erich, Obmann der NÖ Saatbaugenossenschaft Köck Ing. Eduard, Bundesrat, Obmann des NÖ Landeszuchtverbandes für Schafe und Ziegen Mechtler Ing. Adolf, Obmann des Raiffeisenlagerhauses Weinviertel Mitte eGen. Resch Hermann, Obmann der Fernwärmegenossenschaft Stetteldorf Schwameis Ing. Franz, Aufsichtsratsvorsitzender der Erzeugergemeinschaft Gut Streitdorf
Dipl.-Ing. Gerald Hohenauer, Kammeramtssekretär a.D. der Landwirtschaftskam-
Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich Amon DI Franz, Oberlandwirtschaftsrat i.R., Kammersekretär der Bezirksbauernkammer Horn a.D. Brandstetter Anna, Ökonomierätin, Landeskammerrätin der Landwirtschaftskammer NÖ, Bezirksbäuerin des Bezirkes Neunkirchen a.D. Breyer Ing. Wolfgang, Kammerrat der Bezirksbauernkammer Baden Dam Hermann, Ökonomierat, Obmann der Bezirksbauernkammer Tullnerfeld, Obmann der Raiffeisenbank Region Wagram Gasseleder Berta, Oberinspektorin i.R., Assistentin im Präsidium der Landwirtschaftskammer NÖ a.D.
mer Niederösterreich Goldene Kammermedaille ÖkR Hermann Dam, Obmann der BBK Tullnerfeld StR Dir. Ing. Karl Deimel, Direktor i.R. der Landwirtschaftlichen Berufsschule Edelhof Dir. Ing. Franz Fidler, Direktor der Landwirtschaftlichen Fachschule Pyhra W HR Dr. Friedrich Krenn, Leiter a.D. der Abteilung Landwirtschaftliche Bildung im
Amt der NÖ Landesregierung Dipl.-Päd. Ing. Marianne Sommer, Direktorin i.R. der Landwirtschaftlichen Fachschule Sooß Mag. Josef Tatschl, Revisionsleiter und Direktor-Stellvertreter a.D. des Raiffeisen Revisionsverbandes NÖ-Wien
Außerdem wurden folgende Kammerauszeichnungen verliehen: Präsident Reither-Plakette
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Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich Bancalari DI Dominik, Obmann der Raiffeisenbank Traisental-Gölsental, Aufsichts-
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Auszeichnungen 2017 Verdiente Almleute – Medaille in Gold August Berger, Annarotte, Annaberg Johann Hintersteiner, Lonitzberg, Wang Leopold Käfer, Königsbergau, St. Georgen am Reith Franz Leichtfried, Hochreith, Göstling an der Ybbs Johann Lindner, Strohmarkt, Göstling an der Ybbs Peter Pöchhacker, Gaming Leopold Riegler, Mitterberg, Randegg Franz Schagerl, Oberamt, Gresten Josef Sommerauer, Deutschbach, Rabenstein an der Pielach Walter Wailzer, Ybbssteinbach, Göstling an der Ybbs Verdiente Almleute – Haltermedaille Christine und Adolf Dallhammer, Dornleiten, Hollenstein/Ybbs 3. NÖ Genetik Fleischrindertag, Bergland: Wintereder-Zehetner, BOA Farm, Wildendürnbach: Champion und Reservechampion Angus weiblich Martin Teufl, Oberndorf/Melk: Champion Blonde d’Aquitaine weiblich und Champion Betriebslos Blonde d’Aquitaine Veronika und Hermann Teufel, Krahof: Champion Blonde d’Aquitaine männlich, Reservechampion Blonde d’Aquitaine weiblich und Reservechampion Betriebslos Blonde d’Aquitaine Helga und Heinrich Kornfell, Lichtenegg: Reservechampion Blonde d’Aquitaine männlich Regina Nachförg, Türnitz: Champion Charolais weiblich und Betriebslos Charolais 76
Anita Ölzant, Litschau: Reserve-
champion Charolais weiblich Leopoldine und Josef Schausberger, Gresten-Land: Champion Charolais männlich Maria Kaltenbrunner, Purgstall: Reservechampion Murbodner Bundesfleckviehschau Maishofen Jungkühe Gruppe 3, 3. Platz: PFLAUME vom Betrieb Karl Thallauer, St. Margarethen/S., NOEGEN Gruppe 5, 3. Platz: BLITZI vom Betrieb Barbara und Reinhard Haider, Artstetten-Pröbing, NOEGEN Kühe mit 2 Abkalbungen Gruppe 6, 2. Platz: FUERSTA vom Betrieb Gertraud und Franz Falkensteiner, Hofstetten-Grünau, NOEGEN Gruppe 7, 1. Platz: ISETTA vom Betrieb Waltraud und Josef Scharner, Scheibbs, NOEGEN Kühe mit 3 Abkalbungen Gruppe 10, 1. Platz: LOLLY vom Betrieb Margit und Andreas Neulinger, Ernsthofen, NOEGEN Gruppe 10, 2. Platz: HERMI vom Betrieb Rudolf Gruber, St. Pölten, NOEGEN Gruppe 12, 2. Platz: SOMBRE vom Betrieb Regina und Michael Heindl, Hofstetten-Grünau, NOEGEN Kühe mit 5 Abkalbungen Gruppe 15, 1. Platz: SOJURA vom Betrieb Ferdinand Ströcker, Altenmarkt, NOEGEN Kuhlinien 3. Platz: Kuhlinie ISTA vom Betrieb Waltraud und Josef Scharner, Scheibbs, NOEGEN
Braunvieh Junior Champion:
100.000 kg-Kühe Gruppe 18, 3. Platz: ISTA vom Betrieb Waltraud und Josef Scharner, Scheibbs, NOEGEN Bundesreservesieger der älteren Kühe SOJURA vom Betrieb Ferdinand Ströcker, Altenmarkt, NOEGEN Rinderschau des Rinderzuchtvereines Ötscherland im Rahmen des 68. NÖ Almwandertages, Hochkar: Champion jung: HILDA vom Betrieb Görlitzer, Gresten-Land Reservechampion: BELLI vom Betrieb Füsselberger, Gresten Champion Kühe (2-4 Abkalbungen): NIKI vom Betrieb Fallmann, Reinsberg Champion alt: HIMBERE vom Betrieb Plank, Gresten-Land Reservechampion: HELMI vom Betrieb Helmel, Lunz/See Ehrenkuh (115.000 kg Milch Lebensleistung, 10 Abkalbungen): LALLI vom Betrieb Prosini, Göstling/Ybbs Holstein- und Braunviehspektakel, Bergland: Holstein Junior Champion: W4 ILLINOIS vom Betrieb Ruthner Viktoria und Thomas, Irnfritz-Messern Holstein Medium Champion: STS ZAUBER vom Betrieb Strohmayer/Rapoldi, Ardagger Holstein Senior Champion: MADAM vom Betrieb Strohmayer/Rapoldi, Ardagger Holstein Euter Champion: STS ZAUBER vom Betrieb Strohmayer/Rapoldi, Ardagger Holstein Grand Champion: STS ZAUBER vom Betrieb Strohmayer/Rapoldi, Ardagger
SINDI vom Betrieb Anton Neuhauser, Kirnberg Braunvieh Senior Champion: LAETITIA vom Betrieb Anita und Gerhard Tatzberger, Allhartsberg Braunvieh Euter Champion: SALI vom Betrieb Hedwig Fahrgruber-Biernbaum, Texingtal Braunvieh Grand Champion: LAETITIA vom Betrieb Anita und Gerhard Tatzberger, Allharsberg Junior Vorführ Champion: Leonhard Losbichler, Ertl, mit CELLY Senior Vorführ Champion: Johannes Ratzberger, St. Peter/Au mit FAIAL Typchampion Holstein: ESTA, Daniela Beiglböck, Zöbern Typchampion Braunvieh: NAIKA, Markus Bärnthaler, Zöbern
Sieger ARGE Haflinger Fohlenchampionat Archimedes v. Amethist Züchter und Besitzer: Elisabeth und Stefanie Hoppel, Türnitz Siegerin ARGE Haflinger Championat 4- jährige Reitpferde Ayleen StPrSt. v. Steinkogel Züchter und Besitzer: Claudia und Leopold Möser, St. Georgen/Leys Schulmilch-Award 2017 Kategorie Schulmilchlieferant: Leopold Größbacher, Frankenfels Kategorie Schulwesen: Dipl.-Päd. Christiane Berghöfer, Lutherschule, 1180 Wien Kategorie Organisation und Institution: Obmann Ing. Franz Schaupmann, NÖ Landesverband der Elternvereine Kasermandl in Gold
Austrian Dairy Show Traboch Gruppen- und Gruppeneutersieg 4-jährige Kühe: STS Juwelenbaby vom Betrieb Strohmayer, Ardagger Auszeichnungen der Pferdezüchter Haflinger – Landessiegerin Stutenkörung Domino v. Winterabend, Züchter und Besitzer: Richard Hinteregger, Joachimsberg Warmblut – Landessiegerin Stutenkörung Geyers Walk the Line v. Canaster Züchter und Besitzer: Gestüt Geyer, Heiligenkreuz Noriker – Landessiegerin Stutenkörung Paula v. Lamborgini Vulkan Züchter und Besitzer: Johann Baldauf, Lichtenwörth Sieger Bundesfohlenchampionat dressurbetonte Hengstfohlen Dancin Devil RK v. Delorean Züchter und Besitzer: Roman Kienast, Stronsdorf Siegerin ARGE Haflinger Fohlenchampionat Frequency v. Amerigo Züchter und Besitzer: Paul und Romana Hecher, Gloggnitz
Rita und Johann Frühwald, Reins-
berg, Lueg Burgkogl Bio Schofkas
Käsekaiser 2017 Kategorie Innovationen: Die Käsemacher, „Sunnypepp“ Antipasti-Sorte mit Frischkäse Nominierung: Die Käsemacher, Selchkäse Nachhaltigkeitspreis der EU - European Congress of Young Farmers Johannes Bertl, Projekt Wilhelmsburger Hoflieferanten Speckkaiser LFS Mistelbach, Rene Boyer,
Mistelbach, Salami Stix Mostviertler Bildungshof, Am-
stetten, Leberaufstrich mit Chiliflocken Landwirtschaftliche Fachschule Hohenlehen, Hollenstein, Schinken geräuchert Ing. Andreas Wilhelm, Leiben, Jausenspeck
Antonia und Josef König, St.
Georgen/Leys, Bio-Schafmischkäse Erlauftaler Art LFS Pyhra, Pyhra, Kyrnberger Frischkäse Margret und Anton Österreicher, Eisgarn, Schafmilchjoghurt Wilhelmsburger Hoflieferanten, Pömmern, Ziegen-Marille-Chiliroulade
Ölkaiser Altmann Spezialöle, Retz,
Traubenkernöl weiss
Christine Hellmer, Auersthal,
Weinviertler Kürbiskernöl Franz und Eleonora Engelbrecht,
Sittendorf, kaltgepresstes Rapsöl „a Ö Iss Dialekt“ (Gilli Mühle
Speiseöl GmbH), Eggenburg, Bio-Sonnenblumenöl
Goldenes Stanitzel Ing. Günter Hansinger, Kilb,
Haselnusseis Familie Lechner-Schaupp, Furth/ Triesting, Joghurt-Dirndl-Eis 25 Jahre Projektleiter Schulmilch Östereich Dipl.-Päd. Ing. Josef Weber, Milchreferat, LK NÖ Tourismuspreis NÖ 2017 Doris Ploner - Die Käsemacher in Heidenreichstein
Fischkaiser Kategorie „Geräuchert“ Salmo-Qualitätsfisch aus dem Mostviertel, geräuchertes Forellenfilet, Pöchlarn Kategorie „Sonstige/Fischzubereitungen“ Peter’s Land, Karpfenbratwurst Peter Paffrath, Amaliendorf Goldene Honigwabe Goldene Honigwabe - Akazienhonig Akazienhonig, Matthias Sparrer, Ladendorf 77
Goldene Honigwabe - Cremehonig Bio Cremehonig Frühling a.d. Waldviertel, Harald Kaupa, Tröbings Goldene Honigwabe - Met mit Frucht-/ Gewürzkomponenten Himbeermet, Leopold und Christian Hörhan, Purgstall Goldenes Stamperl Georg Wiesinger, Spannberg, Quittenbrand DI Stefan Besser, Margarethen/ Moos, Apfelbrand holzfassgelagert - Distiller‘s Choice Weingut Wiederstein, Göttlesbrunn, Carnuntum Trester Traminer Josef Auer, Elsbeerhof, Ober-Waltersdorf, Elsbeere Josef Müllner, Unterwölbling, Marillenbrand Ungarische Beste Familie Andreas Harm, Obergrafendorf, Dirndlbrand Destillerie Weidenauer, Kottes, Apfelmostbrand Goldene Birne Walter Widmann, Altlengbach, Apfel-Karottensaft Weinkultur Preiß, Theyern, Gelber Muskateller unvergoren Familie Heigl, Wang, Bio Birnencider Familie Adelsberger, Randegg, Grüne Pichlbirne Hechal‘s Bio-Spezialitäten Fam. Frühwald, Reinsberg, Bohnapfelmost Zur Steinernen Birne-Fam. Oberaigner-Binder, St. Peter/Au, Speckbirne-Stieglbirne G´schäft am Hof, Fam. Schwameis, Pöchlarn, Apfelsaft Cox Orange Konrad Deufl Imkerei, Mauer, Fruchtaufstrich Asperl Alfred König, Mitterarnsdorf, Birnennektar Obstbau Bucher, Sitzendorf, Apfelsaft mit Johannisbeere 78
Blühendes NÖ 2017 Gruppe Kleinstgemeinden: 1. Platz: Föllim 2. Platz: Annatsberg 3. Platz: Nesselstauden-Geyersberg 4. Platz: Guntrams Gruppe I: 1. Platz: Gaubitsch 2. Platz: St.Georgen/Leys 3. Platz: Prigglitz 4. Platz: Langau Gruppe II: 1. Platz: Pöggstall 2. Platz: Kirchberg/Wechsel 3. Platz: Auersthal 4. Platz: Gaming Gruppe III: 1. Platz: Ybbs/Donau 2. Platz: Klosterneuburg 3. Platz: Schwechat Ehrenpreis des Landeshauptmannes: Reichenau/Rax Ehrenpreis des Präsidenten der NÖ Landwirtschaftskammer: Aspang Markt Ehrenpreis Gartengestalter: Wiener Neudorf Ehrenpreis Friedhof: Schwechat Sonderpreis Natur im Garten: Winklarn, Gänserndorf Anerkennungspreis Natur im Garten: Kirchberg/Wechsel, Böheimkirchen, Bad Erlach Landessieger 2017 Zweigelt Reserve 2015: HBLA und BA Wein- und Obstbau Klosterneuburg, Klosterneuburg Weißburgunder Carmen 2016: A.I.Amon Amon Alfred, Kleinhadersdorf Ortolan Cuvée Prestige Reserve 2015: Dürnberg Fine Wine GmbH, Falkenstein Welschriesling 2016: Winzerhof Fiegl-Ruby Werner, Engabrunn
Chardonnay Ried Eichbühel 2016: Weinhof FINK Ernst und Christoph, Krustetten Ried Schloßberg 2016: Weingut Norbert Greil, Unterstockstall Grüner Veltliner Ried Rustenberg 2016: Weingut Julius Klein, Pernersdorf Zweigelt Selektion 2016: Winzerhof Johanna und Franz Landauer-Gisperg, Tattendorf Weinviertel DAC 2016: Weingut Markus Lutzer, Haugsdorf Schenkenbichl Alte Reben 2015: Weingut Rudolf Rabl, Langenlois Vinum Optimum 2016: Weingut Rudolf Rabl, Langenlois TOP Sigrid 2015: Die Schwertführerinnen, Kerstin & Sigrid Schwertführer, Sooß Eiswein 2016:Weingut Schwertführer 47er Martin Schwertführer, Sooß Riesling Sekt 2015: Weingut Karl Steininger, Langenlois St. Laurent Reserve 2015: Weingut Stift Klosterneuburg GmbH, Klosterneuburg TRIBUN 2015: Weingut Franz Taferner, Göttlesbrunn Rose vom Zweigelt 2016: Bio-Weingut Oliver Völkl, Lengenfeld Top Heurigen Sieger 2017 Sieger Carnuntum: Weingut Robert Nadler, Arbesthal Sieger Kamptal: Heuriger zum Baumbart, Bernd Baumgartner, Zöbing Sieger Kremstal: Weingut & Heuriger Müller, Stefan und Leopold Müller, Krustetten Sieger Thermenregion: Leo Aumann, Claudia und Leo Aumann, Tribuswinkel Sieger Traisental: Heuriger im Weingarten – Winzerhaus Hans Schöller, Traismauer Sieger Wagram: Weingut & Heuriger Ecker-Eckhof, Bernhard Ecker, Kirchberg am Wagram Sieger Weinviertel: Urban Weinbau & Heuriger Schüttkastenstüberl, Andreas Urban, Wullersdorf
Salonsieger 2017 Weingut Julius Klein, Pernersdorf Weinviertel DAC 2016 Grüner Veltliner Ried Wiege (Kat. Grüner Veltlinger) Weinbau Familie Angerer, Lengenfeld Kamptal, DAC Reserve 2015 Grüner Veltliner »Optimum« (Kat. Grüner Veltliner) Weingut Seidl, Unterretzbach Niederösterreich, 2016 Riesling Klassik Ried Halblehen (Kat. Riesling) Weingut Taubenschuss, Poysdorf Niederösterreich, 2016 Weißburgunder (Kat. Burgundersorten) Weingut Hofbauer-Schmidt, Hohenwarth Niederösterreich, 2016 Sauvignon Blanc (Kat. Sauvignon Blanc) Weingut Schwertführer 47er, Sooß Thermenregion, 2016 Zweigelt »Alte Reben« (Kat. Zweigelt) Weingut Andreas Ott, Hagenbrunn Niederösterreich, 2015 Cuvée Reserve (Kat. Cuvées und andere Sorten) Weingut Heinzl-Gettinger, Deinzendorf Niederösterreich, 2016 Muskateller Klassik (Kat. fruchtsüße Weine) Weingut Stift Klosterneuburg, Klosterneuburg Niederösterreich, TBA 2015 Weißburgunder (Kat. Edelsüße Weine) Bundesentscheid FORST Johannes Kahrer (LJ Hainfeld): BRONZE Christina Vogler (LJ Purk): BRONZE Johannes Kahrer (LJ Hainfeld), Martin Klinger (LJ Hainfeld), Andreas Mitterböck (LJ St. Veit/Gölsen): SILBER – Mannschaft Herren Christina Vogler (LJ Purk), Anita Schwaiger (LJ Texing/Kirnberg): BRONZE – Mannschaft Frauen
Bundesentscheid GENUSSOLYMPIADE Anna Lechner (LJ Petzenkirchen-Bergland) und Christina Lepolt (LJ Melk): GOLD Karina Trauner und Daniela Allram, LJ St. Marein: BRONZE Bundesentscheid PFLÜGEN Leopold Aichberger (LJ Haag):
GOLD in der Kategorie „Drehpflug“ Barbara Schildendorfer (LJ Kapelln): BRONZE in der Kategorie „Beetpflug“ Christian Haider (LJ St. Valentin) und Barbara Schildendorfer (LJ Kapelln): BRONZE in der Kategorie „Beetpflug Mannschaft“ Leopold Aichberger (LJ Haag) und Sebastian Witzlinger (LJ Ernsthofen): SILBER in der Kategorie „Drehpflug Mannschaft“ Bundesentscheid REDEN Karina Trauner (LJ St. Marein):
BRONZE in der Kategorie „vorbereitete Rede über 18“ Elisa Wagner (LJ Allhartsberg) und Matthias Steinbichler (LJ St. Georgen/Klaus): GOLD in der Kategorie „Neues Sprachrohr“ Beste Lehrlinge Landwirtschaft Daniel Ploczek, Vösendorf Ländl. Betriebs- und Haushaltsmanagement Katharina Schuller, St.Leonhard am Wald Weinbau und Kellerwirtschaft Nadine Dötzl, Hollabrunn Biomasseproduktion und land- und forstwirtschaftliche Bioenergiegewinnung Michael Pemmer, Pöggstall Nicole Schalli, Zwettl Sascha Weißenböck, Schrems Obstbau und Obstverwertung Petra Sedelmaier, Krems-Thallern
Pferdewirtschaft Bettina Ahrer, Purgstall Paula Behrens, Seyring Ewald Franz Streicher, Hohenwarth Beste Lehrlinge im Gartenbau Regina Fölk, Bad Großpertholz Thomas Förstel, Gars am Kamp Jasmin Grabner, Gloggnitz Tristan Sokol, Berndorf Judith Scheidl, Wieselburg Fischereiwirtschaft Christoph Kugler, Kirchberg am Walde Forstwirtschaft Johann Berger, Traisen Stefan Bruckner, Hürm Johannes Wimmer, St. Oswald Andreas Plank, Krumbach Fabian Kraus, Gaming Raphael Sinhuber, Rastenfeld Stefan Krahofer, Neustadtl Bernhard Pfeisinger, Franzen Markus Kloiber, Thaya Georg Tazreiter, Neustadtl Beste Meister Landwirtschaft Johannes Pieber, Oberndorf/Melk Weinbau und Kellerwirtschaft Ewald Schober-Schütt, Gaweinstal Forstwirtschaft Florian Kastner, Zweiersdorf Bienenwirtschaft Peter Jelinek, Gumpoldskirchen Bienenwirtschaft Christian Winkler, Goldegg, Pongau
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