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Jesus.ch-Print Nr. 55 Uri

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I

Margrit und Bruno Bissig

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UR Kollektive Hilfe

Meck Walther

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Margrit und Bruno Bissig leiten die Aktion «Weihnachtspäckli» im Kanton Uri. Im Interview reden sie über die Hintergründe und erzählen offen von ihrer Ehe. Seiten 3 –5

Krasses Leid

Als eines der letzten Verdingkinder erlebte Markus Walther (46) in Heimen und auf einem Hof himmelschreiendes Unrecht. Seiten 8 –9

Dorothée Widmer Demi Lovato

Kraftvolle Worte

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«Up!» Sie wurde als junges Mädchen gemobbt, war mager- und drogensüchtig: Demi Lovato (28). Die US-Sängerin über Selbstliebe und Sicherheit im Leben. Seite 15

«Up!» Hinauf! Nach oben! Aufwärts! «Downs» gibts genug im Leben. Wir heben unseren Blick – und Ihren hoffentlich mit!


2 Editorial

Thomas Mauerhofer

Pfarrer der «Chilä im griänä Hüüs» (FEG Altdorf)

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Toter Hase und lebendige Hoffnung Vor einigen Wochen hat ein Marder einen unserer drei Zwerghasen getötet. Skrupellos. Das war kein schöner Anblick. Bei unserem jüngsten Sohn sind viele Tränen geflossen. «Wie kann ein Tier nur so gemein sein?» Diese Frage musste ich mir einige Tage lang anhören. In solchen Momenten hilft ein «Kopf hoch!» nicht wirklich weiter. Da braucht es einfach etwas Zeit... und einige Taschentücher. Aktuell geht es uns doch allen so: Ein saloppes «Kopf hoch!» motiviert in diesen Krisenzeiten nicht wirklich. Auch wer im positiven Denken ein Meister ist, stösst gerade an seine Grenzen. Zu gross sind die Herausforderungen, die da auf uns zukommen, die Ungewissheit, mit der wir leben müssen.

«Habt keine Angst!» Auch vor 2000 Jahren hatten viele Menschen schlechte Zukunftsaussichten, darunter eine Gruppe Hirten in Palästina. Männer, die sich durchs Leben kämpften. Ohne Ansehen und Geld. Mit wenig Hoffnung, was die Zukunft angeht. Mitten in der Nacht begegnete ihnen ein Engel. Seine Botschaft war: «Habt keine Angst, es gibt echte Hoffnung für euch. Es kommt einer, der alles verändert, der Frieden und Rettung bringt.» (siehe Lukas-Evangelium, Kapitel 2). Zusammengefasst: «Kopf hoch, Rettung naht!» Vieles hat sich seither verändert. Doch noch heute feiern wir wegen Jesus Weihnachten – in diesem Jahr wohl etwas anders als in den letzten Jahren, aber das kann

auch eine Chance sein. Vielleicht haben Sie 2020 mehr Zeit, um über diesen Jesus und sein Leben nachzudenken. Seine Botschaft ist nicht: «Kopf hoch! Streng dich ein wenig an und reiss dich zusammen, dann kommt es schon gut!» Die Botschaft von Jesus lautet: «Hab keine Angst. Vertrau mir. Hör auf, selbst zu kämpfen! Schau nicht auf all die Probleme, schau auf mich!»

Wieder mal das Gespräch suchen? Vielleicht ist es Zeit, wieder einmal auf Jesus zu schauen, mit ihm das Gespräch zu suchen. Gott verspricht, wer ihn von ganzem Herzen sucht, dem wird er antworten. Ich erlebe das, gerade in dieser Zeit. Und ich wünsche es auch Ihnen von Herzen. Frohe Weihnachten!

Impressum Herausgeber: Livenet Parkterrasse 10 Bern print@jesus.ch www.jesus.ch/print Tel: 0848 77 77 00 Auflage: 14'500

Redaktion: Daniel Gerber (dg.) Manuela Herzog (mhe.) Florian Wüthrich (fw.) Layout: Andrina Mosimann (am.) Rebekka Guedes (rg.)

Spendenkonto: zugunsten der Verteilung von Jesus.ch-Print: PC 60-136885-1 Online: www.jesus.ch www.livenet.ch facebook.com/www.jesus.ch www.instagram.com/jesus.ch


Region 3

«Jesus hat unsere Ehe gerettet.»

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Interview

Bruno und Margrit Bissig

Vor ungefähr vier Jahren lag die Ehe von Bruno und Margrit Bissig aus Schattdorf in Scherben. Mit der Entdeckung des christlichen Glaubens keimte in ihrer Beziehung neue Hoffnung auf. Heute sind sie überzeugt, dass Jesus ihre Ehe gerettet und ihrem Leben eine neue Perspektive gegeben hat. Als Leiter der Aktion «Weihnachtspäckli» im Kanton Uri verschenken sie nun selbst Hoffnung. Ein Gespräch über Weihnachtsfreude, Veränderung und was Jesus Christus den beiden persönlich bedeutet. Bruno und Margrit, es geht in grossen Schritten Richtung Weihnachten. Als Leiter der Aktion «Weihnachtspäckli» im Kanton Uri habt ihr bestimmt alle Hände voll zu tun. Wie sehen eure Tage in der Vorweihnachtszeit aus? Bruno: Wir machen das ja nicht allein und dürfen auch immer wieder tolle Momente und Geschichten erleben. Viel Unterstützung erhalten wir von «Licht im Osten». Von ihnen bekommen wir sämtliches Werbematerial, die Schachteln, die Kleber und die Dankesschreiben. Das macht das Ganze schon ein bisschen entspannter. Die vier bis fünf Wochen vor dem Abgabetermin sind intensiv. Wir dürfen die Läden für den Strasseneinsatz anfragen und verteilen Flyer und Plakate. Zudem gilt es, die Präsentation für die drei Kirchen und Gemeinden zu terminieren und auszuarbeiten sowie den Einsatzplan für den Strasseneinsatz. Die Präsentation

in den Gemeinden findet jeweils an einem Sonntagmorgen während des Gottesdienstes statt, was ich sehr begrüsse.

Margrit: Oft kommen auch Leute direkt auf uns zu und erkundigen sich über den Ablauf der Aktion. Sie möchten etwa wissen, wohin die Päckli transportiert werden, wer sie verteilt und wer sie erhält. Solche Situationen geben uns immer wieder die Möglichkeit, mit Leuten über diese wunderbare Aktion zu sprechen, das ist sehr schön.

«Wir dürfen immer wieder tolle Momente und Geschichten erleben.» Wie läuft dieser Prozess mit den Päckli, die ihr bei euch im Kanton Uri sammelt, nun genau ab?

Bruno: Der Schwerpunkt der Aktion ist sicher der Strasseneinsatz. An einem Samstagvormittag dürfen wir uns direkt vor ein paar Läden positionieren und die Passanten bitten, uns bei der Aktion «Weihnachtspäckli» zu unterstützen. Dabei bekommen wir immer viele Produkte und Geld. Mit den Spenden können wir selbst viele Päckli schnüren. Nach dem Strasseneinsatz ist die Aktion für mich dann schon fast abgeschlossen.

Margrit: Für mich fängt es jetzt erst recht an (lacht). Am Montag nach dem Einsatz gehe ich mit Bruno die fehlenden Produkte für die Päckli einkaufen. Und dann geht das Einpacken los. Aber auch da erhalte ich immer sehr grosse Unterstützung von vielen Frauen aus unseren Kirchen und Gemeinden. Auch Kinder wollten dieses Jahr mithelfen, was mich sehr gefreut hat. Die Begeisterung der Kinder zu sehen, war sehr berührend.

«Auch Kinder wollten dieses Jahr mithelfen.» Was motiviert euch, so viel Freizeit in die Aktion «Weihnachtspäckli» zu investieren? Margrit: Der Gedanke daran, dass so ein Weihnachtsgeschenk viel Freude und Hoffnung bei den Empfängerinnen oder dem Empfänger bewirken kann. Aber auch die Freude der Menschen, die bereit sind, ein solches Päckli zu schenken.

Bruno: Für mich zählen die Begegnungen mit den Menschen – sei es hier im Kanton Uri oder bei den hilfsbedürftigen Leuten, welche die Geschenke am Ende erhalten. Wie Mägi freue auch ich mich, wenn Kinder bei der Aktion mitmachen. Erst vor ein paar Tagen erfuhren wir von einer jungen


4 Region Frau, dass ihre drei Kinder im Alter zwischen zwei und sieben Jahren jedes ein eigenes Päckli packen wollten. Dabei war es ihnen sehr wichtig, dafür ihre Sparbüchsen plündern zu dürfen. Ich bedaure sehr, dass ich dieses Jahr wegen Corona nicht in die Länder in Osteuropa reisen darf, um die Päckchen zu überreichen.

Nach diesem Jahr, das von der CovidPandemie geprägt war, dürfte sich auch das Weihnachtsfest anders anfühlen. Mit welchem Gefühl blickt ihr auf Weihnachten? Bruno: Das habe ich mir so noch nicht überlegt. Grundsätzlich versuche ich, Corona nicht allzu viel Bedeutung zu schenken. Aber wer weiss, vielleicht machen sich die Menschen gerade wegen diesen schwierigen Umständen während der Weihnachtszeit mehr Gedanken über den Sinn des Lebens und über den wahren Grund von Weihnachten. Vielleicht erkennen viele Menschen genau jetzt, wie viel Liebe und Hoffnung Jesus

in solch schwierige Zeiten bringen kann.

«Jesus ist die Brücke zwischen Gott und uns Menschen. Ich weiss, dass er mich liebt und mich nie im Stich lässt.» Weihnachten ist das Fest, an dem Gott sein «Distancing» beendet hat, indem er seinen Sohn Jesus Christus auf die Welt sandte und uns Menschen nahe kam. Was bedeutet das für euch persönlich? Margrit: Jesus ist für uns Menschen auf die Welt gekommen, damit wir eine persönliche Beziehung mit ihm haben können. Er ist die Brücke zwischen Gott und uns Menschen. Ich weiss, dass er mich liebt und mich nie im Stich lässt. Bei seiner Geburt hat er sich uns gezeigt. Das hilft mir sehr zu glauben, dass er ein realer Gott ist.

«Ich bedaure sehr, dass ich dieses Jahr wegen Corona nicht in die Länder in Osteuropa reisen darf.»

Bruno: Gott hat seinen Sohn zu uns Menschen auf die Welt gesandt, weil er uns liebt. Weil er sich nach einer Beziehung mit uns Menschen sehnt. Jesus möchte einfach bei uns sein. Es ist für mich auch nicht immer einfach zu verstehen, dass ich einen Gott habe, der mich so sehr liebt. Aber Jesus tut es. Durch Jesus erkennen wir, wer Gott wirklich ist. Durch Jesus sehen wir Gottes unendliche Liebe und Gnade. Wie sehr er uns liebt, das zeigt er uns dadurch, dass er für uns am Kreuz gestorben ist. Daran erinnern wir uns jeweils an Ostern.

von Jesus oder Gott gehört hätte. Manchmal haben Mägi und ich auch gemeinsam gebetet, z. B. in kleinen Kapellen oder wenn wir unsere Kinder ins Bett brachten. Aber so bewusst habe ich nie zu Gott gebetet.

Spielte dieser Jesus in eurem Leben schon immer eine zentrale Rolle?

Ich war auch nicht überzeugt, dass es Gott gibt. Es war eher so eine Art Hoffnung. Oder vielleicht war es auch Angst. «Was ist, wenn es ihn doch gibt?…» waren meine Gedanken. Ich hätte damals nie gedacht, dass man Jesus kennenlernen und mit ihm eine Beziehung führen kann. Wie es Mägi schon sagte, ich musste erst begreifen, dass Jesus mich liebt, so wie ich bin und er aus Liebe am

Margrit: Nicht wirklich. Erst als ich vor vier Jahren zum Glauben kam, wurde mir klar, was Jesus für mich resp. für uns am Kreuz getan hat. Jetzt weiss ich, dass Jesus gekommen ist, um mich zu retten. Bruno: Für mich spielte Jesus auch lange keine Rolle. Es ist zwar nicht so, dass ich früher nie etwas

«Wie sehr uns Jesus liebt, das zeigt er uns dadurch, dass er am Kreuz gestorben ist.»


Region 5 Kreuz für meine Schuld gestorben ist. Ich musste einfach erst seine Liebe zu uns Menschen erkennen.

Wie erlebt ihr das Miteinander der Christen in der Region, gerade auch in der Kirche, die ihr besucht?

Inwiefern veränderte dieser Jesus Christus euer Leben?

in der «Chilä im Griänä Hüüs» an einem Gottesdienst teilnahmen, gehen wir regelmässig dort zur Kirche. Dadurch haben wir viele Freunde gefunden – teilweise haben sich auch tiefe Freundschaften entwickelt. Für mich ist es wichtig, dass ich in meinem Leben Glaubensgeschwister habe. Und die habe ich da gefunden.

Margrit: Jesus hat in unserem Leben und in unserer Familie sehr viel verändert. Unsere Tochter Jennifer hat er von dunklen Mächten befreit und unsere Ehe gerettet. Früher war ich ein Mensch mit sehr geringem Selbstvertrauen. Ich dachte, viele Menschen machen und können alles besser als ich. Doch Jesus hat mir gezeigt, wer ich bin. Er hat mir gezeigt, was für ein wunderbarer Mensch ich bin – auch mit meinen Schwächen. Er hat mir eine neue Identität geschenkt. Jesus ermutigt mich, an ihn und an mich zu glauben, was mir auch bei vielen Entscheidungen hilft. Natürlich läuft nicht immer alles perfekt, aber er ist immer bei uns und hilft uns, mit der Situation umzugehen.

«Heute kann ich meine Frau wieder lieben, was ich zuvor nicht mehr schaffte. Schon klar, wir haben noch immer unsere Differenzen. Aber dank Jesus haben wir die Kraft der Vergebung entdeckt.» Bruno: In der Beziehung mit Mägi war ich lange Zeit der Meinung, dass Mägi sich verändern müsste. Ich war überzeugt, dass sie nicht mehr zu mir passte. Aber Jesus war da anderer Meinung. Er zeigte mir, dass er mich verändern wollte und nicht Mägi. Durch die dann folgenden Veränderungen an und in mir wurde unsere Ehe gerettet. Heute kann ich meine Frau wieder lieben, was ich zuvor nicht mehr schaffte. Schon klar, wir haben noch immer unsere Differenzen. Aber dank Jesus haben wir die Kraft der Vergebung entdeckt! Auch suche ich meine Bestätigung nicht mehr im Sport, Beruf oder wo auch immer. Jesus hat mir gezeigt, dass er mich liebt, so wie ich bin. Ich muss nicht perfekt sein, um geliebt zu werden.

Margrit: Seit wir zum ersten Mal

Bruno: Dem schliesse ich mich gerne an. Auch die Beziehungen zu den anderen Kirchen ist mir sehr wichtig. Ich denke, dass wir ein sehr gutes Verhältnis untereinander haben. Und das spüre ich auch. Ich denke, es ist sehr wichtig für den Kanton Uri, dass wir uns auch unter all den verschiedenen Gemeinden lieben, schätzen und respektieren.

«Mein Wunsch ist, dass mehr Urner die Aktion 'Weihnachtspäckli' und unsere Hilfsgüter-Sammelstelle für 'Licht im Osten' kennenlernen dürfen. Und dann träumen wir noch von einem grösseren Raum für unsere Sammelstelle...»

Diese Zeitung handelt davon, wie man den Blick nach oben richten kann, auch wenn die Umstände gerade schwierig sind. Wie macht ihr das? Bruno: «Seid allezeit fröhlich…» Ich weiss, dass dieser Satz aus der Bibel für Menschen in gewissen Situationen nicht passend klingt. Das geht mir manchmal auch so. Aber mein Glaube hat mich gelehrt, Jesus zu vertrauen. Und genau dieses Vertrauen hilft mir, in solchen Situationen positiv zu denken. Mir wurde einmal gesagt, dass Gott mich nicht vor allen Löwengruben bewahrt. Aber er hilft mir, immer aus der Löwengrube herauszukommen. Margrit: Mir sind die Beziehung zu Gott sowie das Gebet sehr wichtig. Dort finde ich Halt. Aber auch Gespräche mit Freunden stärken mich immer wieder.

«Jesus ist nur ein Gebet weit entfernt. Und diese Nähe finde ich sehr schön.» Bruno: Sehr schön gesagt. Gespräche und Gebete mit Freunden sind eine sehr wertvolle Sache. Eine Freundin von uns sagt

immer: «Jesus ist nur ein Gebet weit entfernt». Und diese Nähe finde ich sehr schön.»

Jennifer ihre geplante Reise antreten kann und Tiziano einen Raum für sich und seine Freunde finden wird.

Was wünscht ihr euch für das kommende Jahr 2021?

Margrit: Mein Wunsch ist, dass mehr Urner die Aktion «Weihnachtspäckli» und unsere Hilfsgüter-Sammelstelle für «Licht im Osten» kennenlernen dürfen. Und dann träumen wir noch von einem grösseren Raum für unsere Sammelstelle... Es wäre wunderbar, wenn jemand, der hier Abhilfe schaffen kann, diesen Beitrag liest und sich bei uns meldet. (fw.)

Bruno: Für mich sind es die Begegnungen, die mich glücklich machen. Meine Wünsche haben daher alle mit Menschen zu tun: Ich wünsche mir für 2021 schöne Zeiten und Gespräche mit meiner Familie, also mit Mägi, Jennifer und Tiziano. Weiter hoffe ich, dass ich gute Momente mit meinen Freunden erleben darf. Dann wünsche ich mir noch, dass


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«Ich schaue hinauf zu den Bergen – woher kann ich Hilfe erwarten? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat!» Die Bibel, Psalm 121, Verse 1–3

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Täglich neue Berichte von Menschen, die Gott erlebt haben:

8 Thema: «Up»

www.jesus.ch/erlebt

Ein

d n i k g n i d Ver findet

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seinen Vater Kinderheim, Verdingung, Drogen: Das Leben von Markus Walther war knallhart. Gott sei Dank hat der 46-jährige Familienvater heute ein geheiltes, weiches Herz – besonders für benachteiligte Menschen.

Ganz simpel «Meck» möchte Markus Walther aus Schwerzenbach ZH genannt werden. 1974 kommt er als jüngstes von drei Kindern in Luzern zur Welt. Drei Jahre später verliert Mecks Mutter ihren kurzen Kampf gegen den Krebs. Sein alkoholkranker Vater sieht sich mit der Situation überfordert, bringt alle Kinder ins Heim nach Malters LU. Meck erzählt von eiskalten Duschen und forciertem Essen bis zum Erbrechen. Einer der Heimbewohner habe sich besonders intensiv um ihn gekümmert, ihm nachts Besuche abgestattet, vorgegeben, die Pyjamahose kontrollieren zu müssen.

Gürtel und Gott 1981 wird das Heim geschlossen. Getrennt von den Geschwistern schickt der Vater den Siebenjährigen als «Verdingbueb» auf einen Hof im Luzerner Hinterland. Die Arbeit ist hart, Widerstand bedeutet Schläge mit Gürtel und Peitsche. Aus Angst nässt der Junge nachts ein. «Die Bäuerin band mir ein achteckiges Holzstück auf den Rücken, damit ich wach wurde, bevor ich ‚musste‘», erzählt Meck. «Alles war streng katholisch, sie zwangen mich zum Ministrantendienst. Dass man so brutal mit mir umgehen und zugleich Gott anbeten konnte, das brachte ich nicht auf die Reihe. An diesen Gott konnte und wollte ich nicht glauben.»

Birnen und Schädelbrüche Dass Meck heute noch lebt, ist ein


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Thema: «Up» 9

«Ich hatte nicht an Gott geglaubt, aber er die ganze Zeit über an mich!»

«Als ich 15 war, wollte mein Vater mich gar nicht mehr sehen.» Liebe, LSD und Luxus Der Teenager findet Unterschlupf bei einem Erzieherehepaar, erfährt zum ersten Mal, was es heisst, geliebt zu werden und Familie zu leben: «Ich verdanke den beiden sehr, sehr viel!» Trotz Geborgenheit konsumiert Meck Cannabis, dröhnt sich an Technopartys und bald auch mit harten Drogen voll.

Sieben Jahre ist er in dieser Szene unterwegs, schliesst dennoch die Schule und 1994 seine Lehre als Sportartikelverkäufer ab. Kontinuierlich arbeitet er sich im Detailhandel nach oben, bis in Kaderpositionen. Derweil erlebt er privat eine Berg- und Talfahrt. Mit 26 lernt er seine erste Frau kennen, heiratet 2002. «Mein Lebensmotto lautete ‚du bist, was du hast‘. Ich definierte mich über meine Karriere, sie war mein Schutzpanzer.» Geld, Erfolg und Ehre – dafür rackert er sich ab, frönt dem Luxus. Doch das Leben kommt zu kurz, auch seine Ehe und die damals 5-jährige Tochter. «Ich war dominant und meine Partnerin kreiste nur um sich selbst», bilanziert Meck.

Kollaps und Glückseligkeit 2014 heiratet er ein zweites Mal. Seine Frau Evelyn schenkt ihm drei Kinder. Aber noch immer lebt Meck für seine Arbeit – und an seiner Familie vorbei. Bis zur Erschöpfungsdepression, als er sich selbst in eine Klinik einweist. Am Tag zuvor hatte ihm der Hauswart zum zweiten Mal ein christliches Buch geschenkt. Es geschieht am 29. September 2018. Meck sitzt auf einer Bank vor der Klinik – beide Bücher des Hauswarts intus und tief in Gedanken versunken. «Plötzlich machte alles Sinn», sagt Meck und erzählt: «Ich las gerade von einem Obdachlosen, der berichtete, wie über ihm «der Himmel aufgegangen war» – als mir auf einmal dasselbe wi-

derfuhr… Eine gewaltige Welle von Glückseligkeit kam über mich. Diese Liebe war so stark, ich musste fast eine Stunde lang weinen. Zugleich war ich traurig und schäm-

«Eine gewaltige Welle von Glückseligkeit kam über mich. Diese Liebe war so stark, dass ich weinen musste.» te mich für den Mist in meinem Leben. Mir wurde klar, dass ich mich bei ganz vielen Menschen entschuldigen musste. Auch begriff ich, dass Gott mich seit Beginn bewahrt und in den schlimmen Zeiten nicht im Stich gelassen hatte. Stets stellte er mir Menschen zur Seite, die es gut mit mir meinten. Ich hatte nicht an Gott geglaubt, aber er die ganze Zeit über an mich!»

Verwandelt und weicher Wieder zu Hause ist Meck wie ausgewechselt, wundert sich, dass ihn

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die Nachbarn auf einmal grüssen und die Kinder im Quartier nicht mehr davonlaufen. Evelyn freut sich sehr über die Wandlung ihres Mannes; die aufgestellte Latina pflegt schon lange eine Freundschaft mit Jesus. Meck besucht die Abendbibelschule einer Freikirche, lässt sich taufen. Auch mit seinem leiblichen Vater ist er heute versöhnt und pflegt wieder Kontakt. Mecks hartes Wesen ist einer neuen Sensibilität gewichen – speziell für benachteiligte Menschen. Wo sie kann, engagiert sich die Familie. Sie backen und verkaufen zusammen Kuchen für gute Zwecke, helfen Ausländern bei Behördengängen und unterstützen mittellose Menschen und Landsleute von Evelyn in der Dominikanischen Republik finanziell. Auch wenn Meck noch impulsive Momente kennt: Bei Walthers weht ein neuer Wind. (mhe.) zVg.

grosses Wunder: «Wir fuhren mit den Nachbarn Birnenlesen. Unterwegs rutschte ich vom Traktor und das Hinterrad rollte über meinen Kopf. Dieser war 15-fach gebrochen, die Not-OP dauerte fast 20 Stunden. Nach 30 Tagen verliess ich das Krankenzimmer, kerngesund und bis heute ohne Folgeschäden.» Drei Jahre bleibt er auf dem Hof, erzählt seinem Vater mehrfach von den Misshandlungen. Als ihm dieser Glauben schenkt und Meck nachhause holt, ist der Junge zehn. Für eine Weile scheint die Welt in Ordnung. Zwei Jahre später stehen Vater und Sohn erneut vor den Pforten eines Heims. « ‚Nur für eine kurze Zeit‘, hiess es damals, doch es sollte für immer sein. Als ich 15 war, wollte mein Vater mich gar nicht mehr sehen», sagt Meck.


10 Glauben entdecken

Himmelwärts Das Wunder einer Geburt, ein bestandenes Examen, die Erfüllung eines grossen Traums: Es gibt unzählige Gründe, sich im Leben zu freuen. Freude lässt sich nicht (r)unterdrücken. Sie will raus, schiesst in die Höhe wie Helium in einem Luftballon. Und wenn die Luft draussen ist, wenn wir platt und matt sind? Es gibt einen, der uns Hoffnung schenken und uns neu füllen möchte – nicht bloss mit Luft, sondern mit Liebe, die uns niemand sonst geben kann. Wussten Sie, dass jede Aufwärtsbewegung glücklich macht? Deshalb hüpfen wir vor Freude, reissen die Arme hoch, wenn ein Tor geschossen wurde, winken fröhlich und heben die Mundwinkel, wenn wir lächeln. Deshalb kommentieren wir mit «Daumen hoch», was uns gefällt – digital wie analog. Trotzdem: Wir alle kennen Zeiten, in denen uns nicht nach «up» zumute ist. Dann sind wir buchstäblich «down» – enttäuscht, traurig, mutlos. Das manifestiert sich auch körperlich; wir können es kaum verbergen. Kein Wunder, lassen wir dann oft den Kopf hängen. Ärzte einer Klinik in den USA haben sich für depressive Patienten etwas einfallen lassen. Am Anfang ihres Aufenthaltes müs-

sen diese eine Halskrause tragen – unmöglich, so den Kopf hängen zu lassen!

«Ist da jemand, der mein Herz versteht und der mit mir bis ans Ende geht? Ist da jemand, der noch an mich glaubt?» «Ist da jemand?» Ob Corona oder andere Krisen – viele Menschen blicken in schweren Momenten und Zeiten zum Himmel auf, meist als kurze Geste. Was suchen sie dort? «Ist da jemand?» – fragt auch Adel Tawil im gleichnamigen Song und rich-

tet seinen Blick nach oben. «Ist da jemand, der mein Herz versteht und der mit mir bis ans Ende geht? Ist da jemand, der noch an mich glaubt? Ist da jemand, der mir den Schatten von der Seele nimmt und mich sicher nachhause bringt?»

«Ja, da ist jemand!» Es ist Gott, unser Schöpfer, der sich für uns interessiert, der uns liebt und sich nach uns sehnt. Doch da gibt es ein Problem, fast so alt wie die Menschheit. Die ersten Beiden unserer Spezies waren eng mit Gott verbunden und hatten alles, was das Herz begehrt. Aber sie wollten ihr eigener Boss sein und kappten die Freundschaft und Verbindung mit ihrem Schöpfer. Seither leben al-

le Menschen getrennt von Gott. Ohne ihn und seine Liebe bleiben sie Gefangene ihres Egoismus. Sie haben oft nur sich selbst im Blick, versuchen das Glück einzufangen, schaffen sich Freuden, die zerplatzen wie Seifenblasen. Nichts gibt dauerhaft Boden, nichts lässt sich festhalten, nichts hat Bestand. Dieses «Nichts», diese innere Leere kann unerträglich werden. Kopf hoch! Ein scheuer Blick zum Himmel… Ist da jemand? Wer ist dieser Gott eigentlich?

Lesen Sie auf der nächsten Seite, was Gott unternommen hat, um die Menschen aus ihrer Selbstsucht zu befreien.


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Jesus persönlich Glauben kennenlernen entdecken 11

Gott im Himmel hat Sie und mich erdacht und erschaffen. In seinem Wort, der Bibel, lesen wir im Psalm 139, Verse 14 –16, von diesem Wunder: «Du hast mich mit meinem Innersten geschaffen, im Leib meiner Mutter hast du mich gebildet. Herr, ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast! Grossartig ist alles, was du geschaffen hast – das erkenne ich! Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet im Leib meiner Mutter, da war ich dir dennoch nicht verborgen. Als ich gerade erst entstand, hast du mich schon gesehen.»

Immer im Blick Gott sieht uns – und er blickt voller Liebe auf seine Geschöpfe her-

ab. Es entgeht ihm nicht, wenn wir in Schwierigkeiten stecken, wenn uns Angst lähmt und wir nicht mehr weiterwissen. Wir dürfen vertrauensvoll und zuversichtlich zu ihm aufblicken. Er möchte uns auf die Beine helfen und streckt uns durch seinen Sohn Jesus Christus seine grosse, starke Vaterhand entgegen.

Bezahlt – und besiegt! Weil wir Menschen Gott den Rücken zugekehrt haben, sind wir sterblich geworden und nach unserem Tod ewig von Gott getrennt. Das hält Gott im Herz nicht aus. In der Person von Jesus wurde er ein Mensch wie wir. Jesus übernahm die Rechnung für uns und zahlte mit seinem Leben, brutal an ein Kreuz genagelt. Es gä-

be kein Osterfest, hätte der Vater seinen Sohn nicht zurück ins Leben geholt. Was für ein Sieg über den Tod! Wer sich vor Gott schuldig bekennt, an die Liebes-Tat von

«Gott sieht uns – und er blickt voller Liebe auf seine Geschöpfe herab. Es entgeht ihm nicht, wenn wir in Schwierigkeiten stecken und nicht mehr weiterwissen. Wir dürfen vertrauensvoll und zuversichtlich zu ihm aufblicken.»

Jesus glaubt und sie für sich in Anspruch nimmt, der darf sich freuen. Er wird vom Vater im Himmel «sicher nachhause gebracht werden», so wie es sich auch Adel Tawil wünscht – nachhause ins himmlische Daheim. Bis wir dort ankommen, lässt Gott uns keine Sekunde allein. Er begleitet uns durch alle Ups and Downs im Leben. Er hilft uns, immer mehr zu dem Menschen zu werden, den er sich von Anfang an erdacht hat. So können wir Freiheit und Erfüllung für unser Leben finden. Möchten Sie diesen grandiosen Reiseführer und Vater kennenlernen? Sie sind nur ein Gebet von ihm entfernt. Auf der folgenden Seite finden Sie Worte, die Ihnen dabei helfen können.


12 Glauben entdecken

Gottes Geschenk Was für ein Angebot – und erst noch eines, das keine Gegenleistung verlangt! Die Hoffnung, der Friede und das ewige Leben, die Jesus bereithält, sind ein Geschenk. Sie dürfen es dankbar annehmen. Mit einem simplen, aufrichtigen Gebet können Sie dies jetzt tun.

Lieber Gott «Ich möchte nicht länger um mich selbst kreisen. Es tut mir leid, dass ich dich aus meinem Leben ausgeklammert habe. Danke, für die Freundschaft und Vergebung, die du mir durch Jesus anbietest. Ich nehme sie an und fasse deine Hand. Danke für deine Liebe, dass ich dir vertrauen kann und du mich nie allein lassen wirst. AMEN!»

Wie geht es jetzt weiter? Gratulation! Sie sind jetzt Gottes Kind. Die Freundschaft mit Gott braucht Pflege, um zu gedeihen. Wie Sie in Ihre neue Identität als Gottes Kind hineinfinden können, erfahren Sie auf der folgenden Seite sowie unter www.jesus.ch/entdecken


Glauben entdecken 13

wachsen

Mit Gott reden

Die Bibel erforschen Gott möchte Ihnen mitteilen, was er auf dem Herzen hat. Ganz besonders können Sie seine Stimme beim Lesen der Bibel vernehmen. Dadurch werden Sie immer besser verstehen, wie Gott ist und über Ihr Leben denkt. Beginnen Sie am besten mit einem der Evangelien im Neuen Testament, z. B. dem Lukas-Evangelium. Danach können Sie den Römerbrief lesen, in dem Sinn und Ziel unseres Lebens sehr anschaulich beschrieben werden. Der Heilige Geist selbst wird Sie beim Lesen von Gottes Wort leiten. Sie werden sehen, dass Sie mit der Zeit immer mehr verstehen. Wir schenken Ihnen gerne eine Bibel und Bibellesehilfe. Sie können auch mit einem Glaubenskurs starten. www.jesus.ch/bibel Unsplash

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Gott freut sich, wenn Sie jeden Tag mit ihm reden. Denn als Ihr Freund und Vater interessiert er sich für jedes Detail Ihres Lebens. Sprechen Sie mit ihm über Ihre Familie, Ihre Arbeit, Ihre Freuden, Ihre Sorgen und Ihre Wünsche. Danken Sie ihm für seine Güte und bitten Sie um Vergebung, wenn Sie versagt haben. Gott hat immer ein offenes Ohr für Sie, vergibt Ihnen und steht Ihnen in allem zur Seite. Wenn Sie beten, muss das nicht zu einer bestimmten Zeit oder an einem festen Ort geschehen, aber beides kann Ihnen helfen, vor Gott zur Ruhe zu kommen und seine Stimme zu hören. Im Gebet will Gott Sie beschenken – darum beten Sie regelmässig. www.jesus.ch/gebet

Gleichgesinnte suchen

«Untertauchen»

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Das Wort «taufen» (griechisch «baptizi») bedeutet «ganz ein- oder untertauchen». Auch Jesus liess sich taufen, wie in der Bibel beschrieben wird. Im Moment seiner Taufe kam der Heilige Geist wie eine Taube auf ihn herab. Dieses Bild steht für die Verbindung zwischen Gott und Mensch. Wer sich taufen lässt, bekennt, dass er an den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus glaubt und der christlichen Familie angehören will. Dazu erhält er Kraft durch den Heiligen Geist, der Gewissheit, Trost und Hoffnung gibt. Wenn Sie dazu ja sagen können, dann lassen Sie sich taufen. Ihr Pastor beantwortet Ihnen gerne weitere Fragen. www.jesus.ch/taufe (mhe.) Unsplash

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Gott wünscht sich, dass wir nicht als Einzelkämpfer durch unser Leben gehen, sondern anderen Christen begegnen, liebevolle Beziehungen zueinander aufbauen, voneinander lernen, gemeinsam auf Gottes Wort hören, einander begleiten und auch gemeinsam die Botschaft von der Liebe Gottes zu den Menschen tragen. Freunde Gottes brauchen einander. Darum: Schliessen Sie sich einer lebendigen christlichen Kirche oder Freikirche an und erleben Sie, wie gut die Gemeinschaft mit anderen auch Ihrem Glauben tut. Unter folgendem Link entdecken Sie bestimmt eine Gemeinde in Ihrer Nähe:

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Im Glauben


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14 Thema: «Up»

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Baioni Fotografie

Angela Zbären Lehrerin

«

Jesus ist für mich Heimat. Egal wo ich bin, er ist da. Weil er die Liebe selbst ist und in mir lebt, kann ich in dieser Welt ein Zeugnis seiner grosszügigen und verschwenderischen Liebe sein. In einer Welt, die sich rasch verändert, gibt mir der Glaube Stabilität: Jesus ist derselbe – gestern, heute und in Ewigkeit. (Die Bibel, Hebräerbrief, Kapitel 13, Vers 8).

Menschen

erleben Jesus

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Uschi Glas

«

Jesus ist sehr wichtig für mich, weil er die Idee von der Nächstenliebe verkündete. Wenn wir im Christentum so leben würden, wie er es gemeint hat, dann ginge es allen Menschen besser.

»

Sven Hoppe

Deutsche Schauspielerin

Peter Andreas Thiel Andreas Müller, FAZ

US-Investor und Milliardär

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Der Zusammenbruch der Transzendenz, dass wir keinen religiösen Bezugsrahmen mehr haben, ist sehr schädlich. Das erste der zehn Gebote lautet, man soll nur zu Gott aufschauen und daneben keine anderen Götter haben. Das zehnte Gebot besagt: Du sollst nicht zu deinem Nachbarn hinüberschauen und begehren, was er hat, seine Frau und seine Besitztümer. Zusammengefasst: Schaue nach oben, schaue nicht zur Seite.

»

Guilène Gerber Lebenscoach und Informatik-Ingenieurin Corona ist nicht nur eine Grippe-Pandemie, sondern vielmehr eine Pandemie der Angst und genährt von belastenden, verunsichernden (Fake) News. Gottes Wort ist real und die tragende Wahrheit – über dieses Leben hinaus. Ich habe mich entschieden, die Hoffnung zu bewahren, denn ich weiss, an wen ich glaube: Jesus Christus, der mich liebt und die ganze Welt in seinen Händen hält.

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Magazin 15

«Ehre und Ruhm brauche ich nicht»

pd

1913 eröffnete Heinrich Deichmann seinen ersten Schuhmacherladen im Arbeiterbezirk Essen-Borbeck. Zwei Generationen und über hundert Jahre später hat sich das Unternehmen zum Marktführer in Europa entwickelt. Seit 1973 gehört auch die Schweizer Schuhkette Dosenbach dazu. Deichmann ist heute in 30 Ländern mit 4'205 Filialen und rund 43'000 Mitarbeitenden vertreten.

Helfen

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Heinrich Otto Deichmann führt das Unternehmen seit 1999 in der

Geliebt Sängerin Demi Lovato (28) stammt aus einer Baptistenfamilie und kennt dunkle Zeiten in ihrem Leben. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen mit Gott.

dritten Generation: «Mein Vater hat mir unser Leitbild ‚Das Unternehmen muss den Menschen dienen‘ sehr glaubwürdig vorgelebt.» 1977 gründete Dr. Heinz-Horst Deichmann das christliche Hilfswerk «wortundtat». Dabei steht «Wort» auch für die Bibel, die den Notleidenden – jährlich über 250'000 Menschen in fünf Ländern – Hoffnung über den Tag hinaus schenken soll.

Teilen Seit jeher legt der Betrieb Wert auf Wachstum aus eigener Kraft. Börsengang und Bankkredite sind kein Thema. «Geld ist für mich als Christ etwas, das mir anvertraut wurde, es gehört nicht mir allein und steht nicht mir allein zu», erklärt der dreiMobbing, Mager- und Drogensucht prägten das junge Leben von Demi Lovato. Dennoch ist sie eine erfolgreiche Schauspielerin und Sängerin. Stets ging sie offen mit ihren Problemen um und ist damit vielen Fans ein Vorbild. Halt für ihr Leben findet Lovato im christlichen Glauben. «Das Gott-grosse Loch in meinem Herzen wurde gefüllt», schrieb sie nach ihrer Taufe 2019. Auch erlebe sie immer mehr, wie Gott sie verändere: «Dinge, die mich früher wochen- oder gar monatelang niedergeschlagen haben, vergehen wie tropische Stürme, weil meine Beziehung zu Gott mir unendliche Sicherheit gibt.» Er habe sie durch schwierige Zeiten hindurchbegleitet und ihr auch geholfen, sich selbst wieder zu lieben. Dazu sagt die junge Frau: «Du kannst jemand anderen nicht vollends lieben, wenn du nicht zuerst dich selbst liebst.» Darin ist Lovato wieder neu herausgefordert, muss sie doch noch das Liebes-Aus mit Schauspieler Max Ehrich verdauen, der ihr im Sommer 2020 erst noch einen Verlobungsring an den Finger gesteckt hatte. Quelle: Christian Post, Premier

fache Vater seine Verantwortung. «Anderen Menschen zu helfen und sie an meinem Wohlstand teilhaben zu lassen, ist eine unheimlich bereichernde Erfahrung. Wenn mir dies nicht gelänge, wäre der Wohlstand eine Belastung für mich.»

Zufriedenheit Heinrich Otto Deichmann sagt, er müsse weder sich noch anderen beweisen, dass er noch schneller noch viel grösser werden könne.

Stark In allem Rummel um seine Person und seine Zukunft hält Profifussballer David Alaba (28) an einem fest: «Meine Kraft liegt in Jesus».

Auf die Frage, wie er sich als Privatmann und Unternehmer vor Momenten der Gier schütze, antwortet er: «Genug zu essen habe ich, ein Dach über dem Kopf auch. Dann könnte das Motiv bloss Ehre und Ruhm sein. Das brauche ich nicht.»

Ewigkeitswerte

«Das Geld wurde mir anvertraut, es gehört nicht mir allein.»

pd.

Andreas Oertzen

Das Unternehmen Deichmann aus Essen DE ist seit der Gründung 1913 eine Erfolgsgeschichte. Doch dieser ist bisher keinem Chef in den Kopf gestiegen. Heinrich Otto Deichmann (57), Vorsitzender des Verwaltungsrates der Deichmann SE, führt das Schuh-Imperium in der dritten Generation. Er gibt Einblick in die Werte, die den Betrieb und ihn persönlich prägen und leiten.

Auch hier komme wieder sein Glaube ins Spiel: «Solche Erfolge haben keinen Bestand mehr, wenn ich mich mal zu meinen Ahnen legen werde. Dann werde ich nicht gefragt werden, ob ich der Grösste gewesen bin. Sondern ich werde gefragt, was ich in Gottes Reich mit meiner Zeit, meinem Vermögen und meinen Gaben getan habe.» (mhe.) Quelle: Pro Wer seine Kraft nicht aus sich selbst schöpft, der kann anderen eher mal die verletzliche Seite zeigen. So geschehen am 23. August 2020 nach dem ChampionsLeague-Finalspiel FC Bayern – Paris Saint-Germain in Lissabon, das die Bayern wie schon 2013 als Triple-Triumph feierten. Freudetaumelnd fielen sich die Spieler nach dem Schlusspfiff um den Hals; nur einer steuerte zielstrebig auf den geknickten, tränenüberströmten PSG-Spieler Neymar zu. Minutenlang umarmte und tröstete David Alaba den Brasilianer – seine Geste ging um die Welt. Auch verkündete Alaba der ganzen Fussballwelt auf seinem T-Shirt: «Meine Kraft liegt in Jesus». Ob persönlich oder über Social-Media, immer wieder spricht der Österreicher seinen Fans Mut zu, der tief in seinem Glauben und Gottvertrauen wurzelt: 2017 sagte Alaba in Anlehnung an das Bibelzitat im Matthäus-Evangelium, Kapitel 7, Vers 7 auf YouTube: «Es gibt einen, der für euch da sein wird, wenn ihr ihn ruft. Und wenn ihr an seine Tür klopft, dann wird die Tür auch geöffnet werden.» Quellen: Sport1, idea


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Herzlich willkommen zu unseren Gottesdiensten! Brennpunkt – Ev. Freikirche Uri

Kontakt Umfahrungsstrasse 32 6467 Schattdorf Pastor Andreas Reifler www.brennpunkt-uri.ch info@brennpunkt-uri.ch Tel. 041 870 15 65

«Beschenkt, um andere zu beschenken!» – Wir sind als evangelische Freikirche eine Gemeinschaft, die sich wünscht, dass Menschen in unserem Umfeld ebenso mit Liebe, Leben und Freiheit beschenkt werden, wie wir es durch den Glauben an Jesus Christus erleben. Wie bei einem Brennpunkt, konzentriert sich Gottes Liebe durch Wärme und (Aus)Strahlung in Beziehungen. Durch inspirierende Sonntagsgottesdienste mit paralleler Kleinkinderhüeti und Kinderprogramm sowie diversen Angeboten unter der Woche für verschiedene Altersgruppen, kannst du dich beschenken lassen und andere beschenken. Du bist herzlich willkommen!

Gottesdienst: Sonntag, um 9.30 Uhr Mit Kinderprogramm Sprache: Deutsch

Chilä im griänä Hüüs

Kontakt Gotthardstrasse 4 6460 Altdorf Pfarrer Thomas Mauerhofer www.chilä.grüneshaus.ch t.mauerhofer@gmail.com Tel. 041 871 13 47

«Lääbä mit Hoffnig» – das ist unser Anliegen seit 10 Jahren. Wir wünschen uns, dass viele Menschen erfahren dürfen, dass Jesus wirklich Hoffnung und Freude bringt. Für ihn gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wir sind eine lebendige Kirche. Am Sonntag treffen wir uns zum Gottesdienst, parallel gibt es Kindergottesdienst und Kinderhüeti. Immer wieder gibt es bei uns Talk-Gottesdienste mit spannenden Gäste. Unter der Woche treffen sich viele von uns in verschiedenen kleinen Gruppen, um zusammen den Glauben zu leben. Regelmässig führen wir Kurse wie Alphalive oder MyLife durch. Du bist herzlich willkommen, einmal bei uns vorbei zu schauen...

ICF Startup Altdorf ICF ist eine Kirche am Puls der Zeit. Kreativ, innovativ und begeistert vom Leben mit Gott. Wir lieben unsere Region und die Menschen darin. Wir träumen von einer relevanten Kirche, die positive Veränderungen schafft. In dieser Kirche können wir Jesus Christus persönlich begegnen und kennenlernen, Beziehungen mit Menschen pflegen und unsere Begabungen einsetzen und fördern. Die beste Nachricht, nämlich dass Gott uns Menschen liebt und eine persönliche Beziehung mit uns möchte, wollen wir auf zeitgemässe Art vermitteln.

Gottesdienst: Sonntag, um 10.00 Uhr Mit Kinderprogramm Sprache: Deutsch

Gottesdienst: Sonntag, um 9.30 Uhr Mit Kinderprogramm Sprache: Deutsch

Kontakt Hoch3 Giessenstrasse 46 6460 Altdorf Pastor Alan Cereghett www.icf.church/altdorf


Gemeinden/Adressen 19

Evangelische Allianz Uri Evangelische Evangelische Allianz Uri Allianz Uri Die Evangelische Allianz Uri zeichnet sich aus durch unterschiedliche Gottesdienst: Pr채gungen, verschiedene Style, andere Schwerpunkte und einem gemeinsamen Ziel: Als Evangelische Allianz-Uri haben wir das Ziel, die Liebe unseres gemeinsamen Gottes den Menschen in Uri n채her zu bringen. Gottes Liebe schafft Einheit in der Unterschiedlichkeit. Willst du diese Einheit erleben, besuche einen Allianzanlass. Du bist herzlich willkommen!

Verschiedene Anl채sse, siehe Website Kontakt Evangelische Allianz Uri Andreas Reifler info@evangelische-allianz-uri.ch www.evangelische-allianz-uri.ch 041 870 15 65

Ev.-Reformierte Landeskirche Uri Bahnhofstrasse 29, 6460 Altdorf Gottesdienst: Sonntag, 10 Uhr Bahnhofstrasse 30, 6490 Andermatt Gottesdienst: Sonntag, 19 Uhr (einmal im Monat) Gotthardstrasse 136, 6472 Erstfeld Gottesdienst: Sonntag, 10 Uhr Kontakt Sekretariat: 041 870 86 80 info@ref-uri.ch www.kirchgemeinde-uri.ch

Sie wollen mehr von Gott erfahren? Dann empfehlen wir Ihnen den Besuch eines Gottesdienstes in einer Kirche oder Gemeinde. In Zeiten der Corona-Pandemie bieten einige Kirchen ihre Gottesdienste und Beratungsangebote auch online an. Anmerkung: Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollst채ndigkeit.


Euch ist heute der Retter geboren. Es ist Christus, der Herr. Agentur C ÂŽ

Die Bibel


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