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ki n o u n d f i l m i m h e r z e n w i e n s

licht spiele nr. 84 eur 0.5

september 2013

DIE 727 TAGE OHNE KARAMO

Anja Salomonowitz‘ Doku Ăźber binationale paare

programmtipps von apollo, artis, actors, urania und village cinemas wien mitte kino


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licht spiele SEPTEMBER 2013

URANIA Das Mädchen Wadjda

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Let‘s Cee Film Festival

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An ihrer Stelle

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EIN CAFÉ MIT ANJA SALOMONOWITZ

ACTOR’S studio Portugal mon amour

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The Bling Ring

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VILLAGE CINEMAS WIEN MITTE Die 727 Tage ohne Karamo

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Der Geschmack von Apfelkernen

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© Filmladen

APOLLO - DAS KINO IMAX-Vorschau: „White House Down“ und „Riddick“

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ARTIS international English Cinema in Vienna

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Kinoinformation Kinoprogramm & Erreichbarkeiten

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Lichtspiele-Chefredakteur

Matthias Greuling

lichtspiele@kabelplus.at

AUF UNSEREM COVER

„Die 727 Tage ohne Karamo“ (Filmladen) Impressum Lichtspiele erscheint elf Mal jährlich wienweit bei Werbeagentur Matthias Greuling, Anningerstrasse 2/1, 2340 Mödling, Österreich. Telefon: +43 664 462 54 44 Fax: +43 2236 23 240 E-mail: lichtspiele@kabelplus.at. Internet http://programmkino.cineplexx.at. VERTRIEB in folgenden Wiener Kinos: Actor’s Studio, Artis International, Urania Kino, Apollo Kino, Village Cinemas Wien Mitte, sowie in 160 Wiener Szenelokalen, traditionsreichen Cafés und Pubs. Herausgeber & Chefredakteur: Matthias Greuling. Grafik & Produktion: Werbeagentur Matthias Greuling. Fotos: Filmverleiher. Printed in Austria. Die Beiträge geben in jedem Fall die Meinung der AutorInnen und nicht unbedingt jene der Redaktion wieder. Grundsätzliche Richtung der Zeitschrift: Lichtspiele informiert über aktuelle Kinofilme und DVD-Releases Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion und Quellenangabe. © 2013 by Werbeagentur Matthias Greuling

Die Wiener Regisseurin über ihre Doku „Die 727 Tage ohne Karamo“ (Seite 10) Wie sind Sie auf das Thema gekommen, eine Doku über heiratswillige Paare zu drehen, bei denen nur ein Partner aus Österreich stammt? Anja Salomonowitz: Eigentlich aus Empörung über die Geschichten, die ich kenne und recherchiert habe. Ich bin empört über den Umgang des Fremdenrechts mit den Menschen. Aus Wut über die Ungerechtigkeit. In meiner Doku „Das wirst du nie verstehen“ ging es um die Erinnerungen oder Lügen über die Nazi-Zeit, in „Kurz davor ist es passiert“ um Frauenhandel, und jetzt, in „Die 727 Tage ohne Karamo“, um internationale Paare und das Fremdenrecht. Es interessiert mich, Themen zu nehmen, die schon oft verhandelt wurden – aber noch nicht genügend - und einen neuen, anderen Blick darauf zu werfen. Ich wollte einen Film machen, der nicht jammernd ist, sondern der sehr knallig aussieht – auch fröhlich und sonnig, dafür steht die Farbe Gelb im Film. Es ist auch eine Farbe, die den Mut der Menschen widerspiegelt, den ich oft erlebt habe.


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„DAS MÄDCHEN WADJDA“ ist eine bemerkenswerte deutsch-saudiarabische koproduktion Der Schulweg der zehnjährigen Wadjda aus dem saudiarabischen Riad führt sie an einem Spielzeuggeschäft vorbei, das ein grünes Fahrrad anbietet. Dabei schlägt ihr Herz stets höher, denn dieses Rad zu besitzen würde bedeuten, sich endlich gegen den Nachbarsjungen Abdullah durchsetzen zu können und ihm, schnell wie der Wind, davon zu flitzen. Obwohl es Mädchen untersagt ist Fahrrad zu fahren, heckt Wadjda einen Plan aus, wie sie auf dem Schulhof Geld für das Rad verdienen kann. Als Wadjdas Machenschaften auffliegen, droht ein Schulverweis und die Hoffnung auf das Geld ist dahin. Dem Mädchen bleibt nur eine Chance: Sie muss den hoch dotierten Koran-Rezitationswettbewerb der Schule gewinnen. Mit viel Eifer und Erfindungsgeist macht

sie sich daran, fromm zu werden. Und so hat sie auch keine Augen für die Probleme der Mutter, die mit allen Mitteln zu verhindern versucht, dass ihr Mann sich eine zweite Frau nimmt. Ebenso wie ihre mutige Tochter erkennt aber auch Wadjdas Mutter, dass sie letztlich auf sich alleine gestellt ist und einen steinigen Weg beschreiten muss, um für sich und ihre Tochter eine selbstbestimmte, bessere Zukunft zu erkämpfen. DAS MÄDCHEN WADJDA. KINOSTART 30.08., SA/D 2012, REGIE Haifaa Al Mansour MIT Reem Abdullah, Waad Mohammed, Sultan Al Assaf

URANIA KINO Uraniastr. 1, 1010 Wien Tel.: 715 82 06

© Filmladen

URANIA – AB 30.08.

wie man fromm wird


© zVg

Eröffnungsfilm „Eastalgia“ mit Karl Markovics

EIN BLICK NACH OSTEN

DAS LET‘S CEE FILM FESTIVAL zeigt in URANIA UND ACTORS interessante Filme aus süd- und osteuropa Legendäre Arthouse-Werke und neue Festival-Hits, ideenreiche Kurzfilme und preisgekrönte Dokumentationen, bewegende Dramen und berührende Love-Stories spannende Thriller und schräge Komödien – Filmliebhaber kommen beim zweiten LET’S CEE Film Festival vom 13. Bis zum 21. September in Wien voll auf ihre Rechnung. Insgesamt werden im Urania Kino und im Actor’s Studio Wien über 60 hervorragende CEE-Produktionen. Aber auch abseits der Leinwand bietet das Festival für Cineasten und Kinofreunde ein tolles Angebot, das von hochkarätigen und dennoch sehr preiswerten Master Classes bis hin zu interessanten Filmtalks und einer coolen Partyline reicht.

Auf dem Programm stehen eine Auswahl der besten aktuellen Spielund Dokumentarfilme sowie vielversprechende Kurzfilme, die im Rahmen von Wettbewerben präsentiert werden. Dazu kommen diverse Filmreihen, die schwerpunktmäßig von legendären Kinoklassikern über einschlägige Retrospektiven und Hommagen bis hin zu ausgezeichneten Kinderfilmen reichen. Fast alle Produktionen werden in Originalversion mit englischen oder deutschen Untertiteln und viele als ÖsterreichPremieren gezeigt. LET‘S CEE FILM FESTIVAL Von 13.-21. September in den Kinos Urania und Actors. Infos: www.letsceefilmfestival.com


© Polyfilm

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URANIA – AB 20.09.


vom persönlichen glück „AN IHRER STELLE“ von RAMA Burshtein zeigt eine sonst kaum dargestellte welt

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ie 18jährige Shira aus einer orthodoxen chassidischen Gemeinde in Tel Aviv bereitet sich auf ihre Heirat vor – mit einem von der Familie vorgeschlagenen, vielversprechenden jungen Mann. Doch die heile Familienwelt zerbricht, als am Purimfest ihre Schwester bei der Geburt des Kindes stirbt. Zurück bleiben der Ehemann Yochay mit dem Neugeborenen und die trauernde Familie. Shira wird mit dem Vorschlag konfrontiert, ihren verwitweten Schwager zu heiraten und dessen Kind eine Mutter zu sein. Die junge Frau steht vor der schweren Entscheidung ihrem Herzen oder den Wünschen ihrer Familie zu folgen. „An ihrer Stelle“ gibt einen bemerkenswerten Einblick in die uns größtenteils unbekannte Welt einer orthodoxen

chassidischen Gemeinschaft. Der Film zeigt uns die Traditionen und religiösen Regeln dieser Welt auf – ohne zu erklären oder zu werten. Eine in sich geschlossene Welt, in der die Mitglieder die Balance zwischen dem Wohl der Gemeinschaft und ihrem persönlichen Glück suchen. Beim Filmfestival Venedig 2012 wurde Hadas Yaron mit dem Coppa Volpa als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. AN IHRER STELLE. KINOSTART 20.09., IL 2012, REGIE Rama Burshtein MIT Hadas Yaron, Yiftach Klein, Irit Sheleg, Chaim Sharir

URANIA KINO Uraniastr. 1, 1010 Wien Tel.: 715 82 06


„PORTUGAL MON AMOUR“ folgt portugiesen durch ihren alltag in der Fremde: In paris

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ine spritzige, sympathische und warmherzige Culture-Clash-Komödie über eine portugiesische Familie auf der Suche nach dem großen Glück Maria Ribeiro arbeitet als Concierge in einem herrschaftlichen Haus im schönen 16. Arrondissement in Paris, in dessen Erdgeschoss sich auch die kleine Wohnung ihrer Familie befindet. Ihr Ehemann José ist ein tadelloser Vorarbeiter in einer Baufirma, bei seinem Chef ebenso geschätzt wie bei den Kollegen. Die Ribeiros lieben es mit den anderen Exil-Portugiesen des Viertels ausgiebige Feste zu feiern und sie sind bei Nachbarn wie Freunden immer zur Stelle, sobald sie gebraucht werden. Kurzum, Maria und José sind vollkommen integriert und haben es sich

gut mit ihren nun schon fast erwachsenen Kindern eingerichtet. Wäre da nicht ein kleiner Rest Sehnsucht nach der alten Heimat. Eines Tages flattert ihnen ein Brief ins Haus: Josés Bruder vererbt ihnen sein Anwesen mit dem dazugehörigen Weingut. Jetzt müssen die Ribeiros die Nachricht ihrer Rückkehr nach Portugal nur noch ihren Freunden und Arbeitskollegen beibringen... PORTUGAL MON AMOUR. KINOSTART 30.08., F 2013, REGIE Ruben Alves MIT Joaquim de Almeida, Rita Blanco, Jean-Pierre Martins

Actor‘S STUDIO Tuchlauben 13, 1010 Wien Tel.: 533 52 32

© Polyfilm

ACTORS – HIGHLIGHTS IM SEPTEMBER

CULTURE-CLASH


© Tobis

alles, was glitzert

„THE BLING RING“ zeigt eine jugendliche Einbrecherbande beim zeit-totschlagen

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ier Teenage-Girls und ein Bursch brechen in die Villen reicher Hollywood-Stars ein und baden dort unter den Augen von Überwachungskameras stundenlang im Luxus ihrer Idole, ehe sie mit den schönsten Klunkern, Designer-Schuhen und –Taschen sowie den gefundenen Drogen und Dollarscheinen wieder abhauen. Alles tatsächlich passiert, im schönen Los Angeles: Die Geschichte zu Sofia Coppolas neuem Film „The Bling Ring“ hat Schlagzeilen gemacht, die Coppola zu diesem Film inspirierten. Es gibt hier etliche Stars (und zugleich Freunde der Regisseurin), die Kurzauftritte absolvieren, etwa Kirsten Dunst und Paris Hilton. Emma Watson hingegen ist nicht einer der bestohlenen Stars, sondern selbst Teil der Einbrecher-Gang.

Natürlich wird die Bande erwischt und muss sich vor Gericht verantworten – gerade hier übt sich Coppola in viel Zynismus über die Glitzerwelt, in der sie selbst groß geworden ist: Die Star-Einbrecher werden schließlich selbst zu Stars, mit Auftritten in RealityShows und eigenen Websites. Coppola gelingt vor allem in der zweiten Hälfte des Films eine interessante Betrachtung der Oberflächlichkeit des HollywoodSystems. THE BLING RING. KINOSTART 20.09., USA 2013, REGIE Sofia Coppola MIT Emma Watson, Katie Chang, Taissa Farmiga

Actor‘S STUDIO Tuchlauben 13, 1010 Wien Tel.: 533 52 32


© Sony Pictures

ACTOR‘S STUDIO – AB 06.09.

LIEBE OHNE GEWISSHEIT „DIE 727 TAGE OHNE KARAMO“ heisst Anja salomonowitz‘ doku über binationale paare

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s war ein nebliger Tag im November“ flüstert eine Frauenstimme aus dem Off. Mit diesen Worten beginnt die Doku „Die 727 Tage ohne Karamo“ von Anja Salomonowitz. So könnte auch ein Märchen beginnen. Schließlich geht es im Film um die Liebe, und die ersten Bilder zeigen eine Blondine, die in einen innigen Kuss mit einem dunkelhäutigen Mann versunken ist. Doch der Titel deutet es schon an: Dieser Film wird keine Romanze. So romantisch die Gefühle der Liebenden füreinander auch sein mögen. Spontane Zweisamkeit bleibt ihnen

verwehrt. Der Staat mischt sich ein. Die Doku begleitet Paare, die in Österreich leben wollen, obwohl nur einer der Partner aus Österreich stammt. Die anderen kommen aus China oder der Mongolei, aus Afrika oder Lateinamerika. Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie einen Vorschriften-Slalom durchlaufen müssen, der von der Republik Österreich ausgeflaggt wurde. Die Niederlage (sprich: Die Ausweisung) ist für viele im Starterfeld vorprogrammiert. Und vom Staat vielleicht sogar erwünscht. Dann folgen, für Karamos Gefährtin, die einsamen 727 Tage ohne Ka-


ramo. „Ich persönlich bin an diesem Fremdenrecht gescheitert“, sagt eine Frau im letzten Satz des Films. Die Liebenden, die hier den Kampf mit der widerwilligen Bürokratie ausfechten, haben eines gemeinsam: Sie wollen heiraten. Gewiss könnte ihre Beziehung auch ohne Trauschein florieren, aber das würde das Aufenthaltsrecht des/der Zugereisten gefährden. „Mit einem Drittstaatsangehörigen“, lernt man im Film, „kommt man ums Heiraten nicht herum.“ EHEFÄHIG?  „Die 727 Tage“ führen vor, wie viele Fallen im Papierkrieg lauern. Im Dokumentenzirkus ist das Ehefähigkeitszeugnis (welch schönes Wort!) vorzuzeigen, gemeinsam mit vielen anderen gestempelten Schriften. Liegt endlich alles vor, wollen die Behörden auch noch Beglaubigungen sehen - ausgestellt im Herkunftsland. Die Wiener Regisseurin Anja Sa-

lomonowitz bewies schon mit der Menschenhandel-Doku „Irgendwann ist es passiert“ oder dem Spielfilm „Spanien“ , dass sie zu den Top-Talenten der österreichischen Szene gehört. Das setzt sich in „Die 727 Tage“ fort: Sie zeigt nicht nur bewegende Geschichten, sondern auch eine beachtliche handwerkliche Pratz‘n. Ihr Stil, die realen Storys in ein inszeniertes (und sehr ästhetisches) Ambiente zu stellen, erinnert manchmal an die Dokus von Ulrich Seidl. Und die Offenheit, mit der ihre Protagonisten aus ihrem Leben erzählen, weckt Assoziationen zu den TV-„Alltagsgeschichten“ von Elizabeth T. Spira. Wo immer möglich, zeigt „Die 727 Tage“ auch Humor. Etwa dann, wenn eine der Frauen von einer großen Beziehungskrise erzählt. Endlich hatten sie und ihr zugereister Geliebter alle Papiere beschafft und alle Formalitäten erledigt. Endlich hatte man geheiratet. Doch dann trat meine große Leere ein. Der Grund: Das Problem, alle juristischen Hürden zur Hochzeit zu überwinden, hatte das Leben des Paars so stark und so lange geprägt, dass die beiden danach erst mal gar nichts miteinander anzufangen wussten. Auch so können Märchen enden.  G. Baumann DIE 727 TAGE OHNE KARAMO. KINOSTART 06.09., Ö 2012, REGIE Anja Salomonowitz. Dokumentarfilm

VILLAGE CINEMAS WIEN MITTE Landstraßer Hauptstraße 2a, 1030 Wien Tel.: 242 40-418


Blühende Apfelbäume

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„Der geschmack von apfelkernen“ mit hannah Herzsprung, Meret Becker und Marie Bäumer Verfilmung des Erfolgsromans von Katharina Hagena: Als ihre Großmutter Bertha stirbt, erbt die 28-jährige Iris (Hannah Herzsprung) das Haus der Familie in Bootshaven. Doch Iris ist sich nicht sicher, ob sie das Erbe annehmen soll: zu viele schmerzliche Erinnerungen wohnen in dem alten, dunklen Kasten. Sie bleibt – zunächst - eine Woche, streift von Zimmer zu Zimmer, auf der Suche nach den eigenen Erinnerungen und dem Vergessen. Sie durchwandert den verwunschenen, inzwischen verwilderten Garten, in dem rote Johannisbeeren über Nacht weiß geworden sind und in dem ein Apfelbaum in einem Jahr zweimal geblüht hat. Sie schwimmt in einem dunklen See und küsst, ganz unerwartet, Max (Florian Stetter), den Bruder ihrer Jugendfreun-

din Mira. Eines Abends kommt auch der alte Herr Lexow (Matthias Habich) zu Besuch, der Bertha näher stand, als Iris je ahnte. Werden nur Menschen vergesslich, die etwas zu vergessen haben? Bertha jedenfalls erkannte am Ende nicht einmal mehr ihre drei Töchter wieder: Die bildschöne Inga (Marie Bäumer), die als Fotografin arbeitet und niemals geheiratet hat; Iris’ Mutter Christa, die als einzige die Welt im Norden für die im Süden eingetauscht hat, und Harriet (Meret Becker), die den frühen Tod ihrer Tochter Rosmarie nie verwunden hat.

VILLAGE CINEMAS WIEN MITTE Landstraßer Hauptstraße 2a, 1030 Wien Tel.: 242 40-418

© Constantin

VILLAGE CINEMAS WIEN MITTE - AB 27.09.

DER GESCHMACK VON APFELKERNEN. KINOSTART 27.09., D 2013, REGIE Viviane Naefe MIT Hannah Herzsprung, Meret Becker


Kommende hits im Wiener apollo-kino sind „WHITE HOUSE DOWN“ und „RIDDICK“ beide in fantastischer imax-qualität

© Sony; Constantin

APOLLo - DAS KINO - HIGHLIGHTS IM SEPTEMBER

die nächsten Imaxhighlights

WHITE HOUSE DOWN Neuer Special-Effects-Kracher von Roland Emmerich: Dem Washingtoner Polizisten John Cale (Channing Tatum) wurde gerade sein Traumjob verwehrt, für den Secret Service als Personenschützer von Präsident James Sawyer (Jamie Foxx) zu arbeiten. Weil er seiner kleinen Tochter die schlechte Nachricht schonend beibringen will, nimmt er sie mit zu einer Besichtigungstour durch das Weiße Haus. Doch plötzlich wird der gesamte Gebäudekomplex von einer schwer bewaffneten paramilitärischen Gruppe gestürmt und besetzt. Während die Regierung ins Chaos stürzt und allen die Zeit davonläuft, liegt es an Cale, den Präsidenten, seine Tochter und das Land zu retten. AB 05.09.

RIDDICK Riddick muss sich gegen aggressive Aliens zur Wehr setzen, die ihn unerbittlich attackieren. Um der aussichtslosen Lage zu entkommen, sendet Riddick ein Notsignal - mit gemischtem Erfolg: zwei Schiffe landen auf dem Planeten und eröffnen die Jagd auf ihn. Das eine transportiert eine ganz neue Art von brutalen Kopfgeldjägern. Das andere wird von einem Mann aus Riddicks Vergangenheit angeführt, dessen Mission eine sehr persönliche ist. Doch Riddick, der stärker und gefährlicher geworden ist, als er jemals war, hat seine Feinde genau da, wo er sie sich wünscht. Und wird vom Gejagten zum gnadenlosen Jäger... AB 19.09.

APOLLO - DAS KINO Gumpendorferstraße 63, 1060 Wien Tel.: 587 96 51


ARTIS INTERNATIONAL - ENGLISH CINEMA IN VIENNA

english cinema in vienna

PARANOIA SEP 20

© Fotos: Constantin (2); Fox

USA 2013. Directed by Rob Luketic. Starring Liam Hemsworth, Gary Oldman, Harrison Ford An entry-level employee at a powerful corporation finds himself occupying a corner office, but at a dangerous price: he must spy on his boss‘s old mentor to secure for him a multi-billion dollar advantage.

THE INTERNSHIP SEP 26

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USA 2013. Directed by Shawn Levy. Starring Vince Vaughn, Owen Wilson, Rose Byrne Billy (Vince Vaughn) and Nick (Owen Wilson) are salesmen whose careers have been torpedoed by the digital world. Trying to prove they are not obsolete, they defy the odds by talking their way into a coveted internship at Google, along with a battalion of brilliant college students. But, gaining entrance to this utopia is only half the battle. Now they must compete with a group of the nation‘s most elite, tech-savvy geniuses to prove that necessity really is the mother of re-invention.

R.E.D. 2 SEP 12 USA 2013. Directed by Dean Parisot. Starring Bruce Willis, Helen Mirren Retired C.I.A. agent Frank Moses reunites his unlikely team of elite operatives for a global quest to track down a missing portable nuclear device. ARTIS INTERNATIONAL Schultergasse 5, 1010 Wien Tel.: 535 65 70


Das aktuelle Kinoprogramm mit den genauen Beginnzeiten entnehmen Sie bitte cineplexx.at und den Tageszeitungen. Alle Angaben ohne Gewähr. DAS MÄDCHEN WADJDA (Seite 4)

URANIA

AB 30.08.

ACTORS

AB 13.09.

AN IHRER STELLE (Seite 6)

URANIA

AB 20.09.

PORTUGAL MON AMOUR (Seite 8)

ACTORS

AB 30.08.

THE BLING RING (Seite 9)

ACTORS

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DIE 727 TAGE OHNE KARAMO (Seite 10)

VILLAGE

AB 06.09.

DER GESCHMACK VON APFELKERNEN (Seite 12)

VILLAGE

AB 27.09.

WHITE HOUSE DOWN (Seite 13)

APOLLO

AB 06.09.

RIDDICK (Seite 13)

APOLLO

AB 19.09.

Next Issue (erscheint anfang OKTOBER 2013)

© Fox

ALLE FILME AUF EINEN BLICK

kinoprogramm

„Spieltrieb“ (Kinostart: 11.10.2013)

Erreichbarkeiten ACTOR’S studio Tuchlauben 13, 1010 Wien, Tel.: 533 52 32 Öffentlich: Linie U1 und U3 bis Stephansplatz H Bus 1A, 2A und 3A APOLLO - DAS KINO Gumpendorferstraße 63, 1060 Wien, Tel.: 587 96 51 Öffentlich: U3 Neubaugasse / U4 Pilgramgasse, Bus 13A, 14A 57A Gumpendorferstr. ARTIS international Schultergasse 5, 1010 Wien, Tel.: 535 65 70 Öffentlich: Linie U1 oder U3 Stephansplatz H Bus 1A, 2A oder 3A Hoher Markt URANIA kino Uraniastraße 1, 1010 Wien, Tel.: 715 82 06 Öffentlich: Linie U1 und U4 Schwedenplatz H Straßenbahn 1, 2, N Julius-Raab-Platz VILLAGE CINEMAS WIEN MITTE Landstraßer Hauptstr. 2a, 1030 Wien, Tel.: 24240-418 Öffentlich: U4/U3 Landstr., Straßenbahn O, S1, S2, S3, S5 - S9, S15, Wien Mitte, Bus 74A.



Lichtspiele September 2013