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celluloid Ausgabe 2a/2013 - 19. Jänner 2013

gegründet 2000

filmmagazin

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Beilag

Daniel Day-Lewis & Steven spielberg

© Photographer Nino Munoz, Courtesy of Twentieth Century Fox

ARTIG. NICHT BRAV.

dieoscarfavoriten Mit ausgewählten beiträgen aus dem filmmagazin celluloid

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filmmagazin - BEILAGE ZUR WIENER ZEITUNG Ausgabe 2a/2013 - 14. jahrgang Jänner/FEBRUAR 2013

E

OB R EP

LES

EDITORIAL

Foto: Alexander Tuma

Liebe Leser,

Haneke und Heiduschka (r.) mit dem Golden Globe für „Das weiße Band“, 2010

Michael Haneke & Veit Heiduschka

Oscar-Träume „Ich konnte es gar nicht fassen“, sagt Veit Heiduschka. Insgesamt fünf Oscarnominierungen heimste der von ihm und seiner Wiener Firma „Wega-Film“ koproduzierte „Amour“ von Michael Haneke ein: Bester fremdsprachiger Film, bestes Original-Drehbuch, beste Regie, beste Hauptdarstellerin (Emmanuelle Riva) und Bester Film. In letztgenannter Kategorie könnte Heiduschka selbst zum Oscar-Preisträger werden, gemeinsam mit den Koproduzenten Margaret Ménégoz aus Frankreich und Stefan Arndt aus Deutschland. Die Sensation war perfekt: Dass Hanekes Film über das Sterben zumindest in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert werden würde, stand nach all den Ehrungen der letzten Monate beinahe schon zweifelsfrei fest. Nicht aber, dass „Amour“ vier weitere Nominierungen erhalten würde, die normalerweise der US-Filmware vorbehalten sind. Da „Amour“ von seinem US-Verleih Sony Pictures Classics aber rechtzeitig vor dem Jahreswechsel in einigen wenigen US-Kinos angelaufen war, qualifizierte sich der Film theoretisch auch für alle anderen Kategorien. Die eigentliche Sensation besteht darin, dass er dann tatsächlich so oft nominiert wurde, obwohl es kein englischsprachiger, sondern ein französischsprachiger Film ist, der in den USA noch dazu im Original mit englischen Untertiteln

zu sehen ist - normalerweise (Kassen-)Gift in den USA. Zuletzt gelang dieses Kunststück jedenfalls Ingmar Bergman im Jahr 1974 (er ging schließlich aber leer aus). Jedoch dürfte nach der Goldenen Palme, nach den europäischen Filmpreisen, den zahllosen Kritiker-Auszeichnungen und dem Golden Globe in diesem Jahr kein Weg an „Amour“ vorbeiführen; Insider rechnen fix mit der Auszeichnung als „Best Foreign Language Film“, vor allem, weil der im Vorfeld als stärkster Konkurrent gewertete „Ziemlich beste Freunde“ aus Frankreich gar nicht erst nominiert wurde. Des weiteren traut man Haneke auch einen Drehbuch-Oscar zu - das wäre eine schöne Wertschätzung der Academy, die damit ihre US-Schwergewichte Spielberg und Ang Lee in der Kategorie Beste Regie nicht gefährden würde. Auch Emmanuelle Riva, die am 24. Februar, dem Tag der Verleihung, ihren 86. Geburtstag feiert, gibt man gute Chancen - sie ist schon jetzt die älteste jemals für einen Hauptrollen-Oscar nominierte Schauspielerin. Der Oscar als „Bester Film“ wird, der gestrengen Hollywood-Dramaturgie folgend, vermutlich ein Traum bleiben: In dieser Kategorie gilt „Lincoln“ von Spielberg als haushoher Favorit, auch und vor allem wegen seines US-relevanten Themas. Die Oscar-Nacht findet am 24. Februar in Los Angeles statt.

Für die Freunde des österreichischen Films gibt es derzeit genug Gründe zum Feiern: Allein die fünf Nominierungen für Hanekes „Amour“ sind ein bislang nie dagewesener Anlass, mit Champagner anzustoßen. Aber auf wen wird eigentlich getrunken? Die allerorts verbreitete Jubel-Phrase „Wir sind Oscar“ stimmt nämlich so nicht. Ja, Österreich ist insofern nominiert, als „Amour“ in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ für Österreich antritt, obwohl der Film mehrheitlich aus französischen und deutschen Geldern finanziert wurde. Weil aber die hauptsächliche Kreativleistung (Buch, Regie, Schnitt) in Österreich passierte, geht das vollkommen in Ordnung. Jedoch sei darauf hingewiesen, dass es keineswegs ein Verdienst Österreichs ist, sondern allein eines von Michael Haneke, seinem Team und seines Produzenten Veit Heiduschka, der seit 1987 sämtliche Kinofilme Hanekes ermöglichte. So verlockend die Vereinnahmung dieses Künstlers auch scheint, so falsch ist sie: Wenn Michael Haneke am 24. Februar tatsächlich einen Oscar bekommt, dann für seine sehr individuelle Karriere und nicht dafür, dass er sie zufällig in Österreich begann. In diesem Sinne viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen Matthias greuling

Chefredakteur & Herausgeber celluloid@gmx.at und die Wiener Zeitung

celluloid Filmmagazin Beilage zur Wiener Zeitung Nummer 2a/2013, Jänner/Februar 2013 Beilage zur „Wiener Zeitung“ am 19. Jänner 2013. Medieninhaber und Herausgeber: Werbeagentur Matthias Greuling. Printed in Austria. Die Beiträge in dieser Beilage wurden uns mit freundlicher Genehmigung vom Verein zur Förderung des österreichischen und des europäischen Films zur Verfügung gestellt. Die Interviews wurden von Mitgliedern der celluloid-Redaktion geführt. Die Beiträge geben in jedem Fall die Meinung der AutorInnen und nicht unbedingt jene der Redaktion wieder. Fotos: Filmverleiher. Richtung der Zeitschrift: celluloid versteht sich als publizistische Plattform für den österreichischen und den europäischen Film und bringt Berichte über aktuelle Filme. Anschrift: Anningerstrasse 2/1, A-2340 Mödling, Tel: +43/664/462 54 44, Fax: +43/2236/23 240, e-mail: celluloid@gmx.at, Internet: http://www.celluloid-filmmagazin.com Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion und Quellenangabe. © 2013 by Werbeagentur Matthias Greuling

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cover Mit 12 oscarnominierungen ist Steven

Spielbergs „Lincoln“ über die letzten Monate des USPräsidenten der Top-Favorit bei den Academy Awards Filmstart: 25.01.13

Steven Spielberg & Daniel Day-Lewis

Machtspiele

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eine endgültige Abschaffung der Sklaverei gesetzmäßig verankern wird. Lincoln muss sich all seines Verhandlungsgeschicks und seiner moralischen Stärke besinnen – und wird dafür zur Legende werden. Die Auswirkungen seiner Taten setzen ihn einer starken Belastungsprobe aus, gleichermaßen auf persönlicher wie nationaler Ebene. Aber genau das ist Lincoln immer zuvorderst am Herzen gelegen: Gerechtigkeit für alle – für sein Land und die, die er liebt. Er scheut sich nicht, die Nation zur Einheit zu zwingen, er muss dazu jedoch die Opposition in seiner Regierung von seinen Vorstellungen überzeugen. Nur so kann er sein Ziel erreichen. „Ich wollte immer schon eine Geschichte über Lincoln erzählen. Er ist eine der fesselndsten Figuren der Geschichte und Foto: Fox

n den letzten vier Monaten seiner Präsidentschaft– und seines Lebens – manifestierte sich die ganze Größe Abraham Lincolns (grandios: Daniel Day-Lewis). Er schlug seine letzte große Schlacht und bewies Leidenschaft und Humanität, als er alles daran setzte, die Nation zu einen – allen Unwahrscheinlichkeiten, allem persönlichen und öffentlichen Druck zum Trotz. Steven Spielbergs „Lincoln“ gewährt einen tiefen Einblick in die schwierigsten und gefährlichsten Stunden eines amerikanischen Staatsmannes: Das eindringliche menschliche Drama spielt zum Ende des verheerenden Bürgerkrieges. An Lincoln liegt es nicht nur, die Kampfhandlungen zu beenden, es muss ihm auch gelingen, den 13. Verfassungszusatz durchzusetzen, der

© Photographer Nino Munoz, Courtesy of Twentieth Century Fox

In „Lincoln“ spielt Daniel Day-Lewis den großen Staatsm

Steven Spielberg, 66, und sein Star Daniel Day-Lewis, 55, sind beide für einen Oscar nominiert

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meines Lebens”, sagt Steven Spielberg. „Ich erinnere mich, wie ich als Vier- oder Fünfjähriger erstmals das Lincoln Memorial sah. Diese riesige Figur in dem übergroßen Stuhl hat mich richtiggehend erschreckt. Aber dann, als ich mich Schritt für Schritt näher heranwagte, schlug mich sein Antlitz in den Bann. Ich konnte es nie mehr vergessen und seitdem habe ich über diesen Mann auf dem Stuhl nachgedacht.” VIELSCHICHTIG  Je mehr Spielberg im Lauf seines Lebens über Lincoln lernte, umso mehr wurde seine Neugierde beflügelt. „Lincoln führte unser Land durch die dunkelsten Stunden seiner Geschichte, er sicherte die amerikanische Demokratie und schaffte die Sklaverei ab. Aber ich wollte auch einen Film drehen, der die Vielschichtigkeit Lincolns widerspiegelt. Er war Staats-


Fotos: Fox; Te-Fan Wang, Courtesy of Twentieth Century Fox

ann Abraham Lincoln, der zu allem entschlossen ist, um die Union wieder zu einen. An seiner Seite: Seine Frau Mary Todd Lincoln, gespielt von Sally Field.

mann, militärischer Führer, Vater und Gatte – und ein Mann, der stets tief in sich hineinblickte. Ich wollte eine ‚wahre‘ Geschichte über Lincoln erzählen, mir Zynismus und Heldenverehrung ersparen. Ich wollte ihn in seiner ganzen Bandbreite zeigen, Schwächen und verletzliche Stellen inklusive.” Es dauerte zehn Jahre, bis Spielberg und Drehbuchautor Tony Kushner, die zuvor bei „München“ (2005) zusammengearbeitet hatten, den geeigneten Zugang zum Stoff gefunden hatten. Und als sie wussten, wie sie ihre Geschichte erzählen wollten, stellten sie überrascht fest, dass sie dazu nur ein paar wenige, entscheidende Monate im Leben Lincolns beleuchten mussten. Diese würden genügen, den Mann in seiner ganzen Komplexität zu zeigen – das politische Genie, den gepeinigten Familienmann und den brillanter Verteidiger der Vereinigten

Staaten von Amerika. Spielberg: „Wir beschlossen, uns auf die letzten vier Monate im Leben Lincolns zu beschränken, denn was er da leistete, war wahrlich monumental. Dabei wollten wir ihn aber als Mensch, als er selbst, nicht als Monument zeigen. Wir hatten das Gefühl, dass wir ihm am besten Genüge leisten würden, wenn wir ihn mitten in seinem kompliziertesten Kampf zeigen würden: Den Stunden und Tagen, in denen er versucht, den 13. Verfassungszusatz im Repräsentantenhaus durchzubringen, der das Ende der Sklaverei brachte.“ WORTE STATT BILDER  „Lincoln“ ist von seiner Machart ein untypischer SpielbergFilm: „Normalerweise erzähle ich meine Filme in Bildern, nicht in Worten. In diesem Fall treten die Bilder aber in die zweite Reihe

zurück. Abraham Lincoln war ein Mann der Worte, ein Mann, der sich seiner Präsenz wohl bewusst war”, sagt Spielberg. „Bei ‚Lincoln’ interessierte mich nicht so sehr die Bildsprache, sondern dieser ganz persönliche Moment der Geschichte.” Indem sie ihren Filmstoff auf die letzten Tage in Lincolns Leben reduzierten, sich auf mitreißende Debatten, politische Manipulationen, Familienzwists sowie die privaten Ängste und Hoffnungen des Präsidenten konzentrierten, gelang es Spielberg und Kushner, die packende Geschichte eines der größten Kämpfe in der Geschichte der Demokratie auf den Punkt zu bringen. „Zudem ist der Film wirklich sehr spannend”, merkt Spielberg an, „und man kann ihn durchaus stellenweise als Politthriller lesen.” Zumindest, wenn man sich für US-Geschichte interessiert. celluloid 2a/2013

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interview

Quentin Tarantinos

spaghetti-sauce QUENTIN TARANTINO über seinen Sklaven-Western „Django Unchained“ celluloid: Mister Tarantino, war es für Sie eigentlich unvermeidlich, eines Tages einmal einen Spaghetti-Western zu drehen? QUENTIN TARANTINO: Ja, sicher! Ich wollte immer schon mal einen Western drehen, und ich wusste, sobald ich das tue, wird eine große Portion Spaghetti-Sauce drüber gegossen! Es macht unglaublichen Spaß, einen Western zu drehen, und viele Elemente davon finden sich ja in manchen meiner Filme: „Kill Bill Vol. 2“ hatte schon diesen Spaghettiwestern-Touch, auch „Inglourious Basterds“. Speziell die Eröffnungssequenz. Mein Script Supervisor hatte mir am ersten Drehtag, als wir diese Szene drehten, ganz begeistert zugerufen: „Quentin, das wird dein erster Western!“ Sie werden von Kollegen gerne als immer gut gelaunter Workaholic bezeichnet. Was ist da dran? Ich glaube, der Grund, warum die Leute mich so sehen ist, dass ich auch wirklich die Arbeit mache. Es wäre ja einfach, meine Scripts jemand anders zur Überarbeitung zu geben, aber so etwas würde ich niemals tun. Ich schreibe alles von Beginn an selbst. Es kann schon sein, dass ich einen großen Erfolg mit „Basterds“ hatte, und das ist auch schön, aber danach, wenn ich wieder da sitze, vor diesen weißen Blättern Papier und ich den nächsten Film schreiben soll – dann bin ich wieder ganz am Anfang. Es geht immer nur um die Arbeit. Wenn ich ein Script geschrieben habe, dann gefällt es mir. Am Set will ich das vom Team, was ich mir vorgestellt habe. Das ist harte Arbeit, aber so begreife

ich den Job. Ich muss es selbst tun, nicht ein anderer. War es Ihnen ein Anliegen, für „Django Unchained“ das recht selten behandelte Thema Sklaverei aufzugreifen? Ja, Sklaverei ist ein Thema, das mich schon lange bewegt und zu dem ich unbedingt einen Film machen wollte. Ich würde mir auch wünschen, dass sich mehr Filmemacher damit befassten. Ich las viel zu dem Thema, aber als es Zeit war, das Drehbuch zu „Django Unchained“ zu schreiben, habe ich alle Geschichtsbücher weggelegt. Ich wollte nicht von der tatsächlichen Historie geleitet sein beim Schreiben. Und ich wollte mir selbst die notwendigen, richtigen Fragen stellen, sie nicht von der Geschichte diktieren lassen. Ich hoffe sehr, dass Filme über Sklaverei nicht nur die damaligen schlimmen Umstände schildern, sondern wirklich reiche Geschichten erzählen, mit Heldentum und Feigheit, Betrug und Liebe, Hass. Man hört die Leute immer klagen, dass es keine neuen Geschichten mehr gibt. Ich sage: Es gibt eine ungeheure Menge an Storys, gerade zu diesem Thema! Auch aus unterschiedlichen Perspektiven. Aber Amerika ist bislang zu ängstlich, sich diesem Thema zu stellen. Rache ist ein zentrales Thema von „Django Unchained“. Welche Rolle spielt Rache in Ihrer Filmografie? Natürlich spielt Rache eine Rolle in dem Film, sogar eine tragende. Ich meine, wer will es nicht gerne sehen, dass ein Sklave Rache nimmt an seinen ehemaligen Peinigern, sei-

nen Herren? Das ist für das Publikum doch sehr befriedigend. Aber es ist keine einzige Rachenummer, sondern eigentlich ein „Rettet-die-Prinzessin-aus-dem-Schloss“-Film. Er will seine Frau retten, die sich am schlimmstmöglichen Ort aufhält: Bei Leonardo DiCaprios Figur, auf der schlimmsten Plantage, die man sich als Sklave vorstellen kann. Es ist dort wie in Auschwitz. Django geht also in diese Hölle, um sie herauszuholen. Der ganze Rache-Aspekt ist ja ein Grundbestandteil der Genre-Erzählung, also nicht nur des Genrefilms, sondern auch überall in Büchern, Comics, Shakespeare-Dramen. Wenn man einer Figur dabei zusieht, wie sie ihre Unterdrücker überwindet, ist das einfach einer der emotionalsten Eindrücke, die man als Kinobesucher haben kann. Das ist kathartisch. Auch in Western gibt es diesen Rache-Aspekt. Und natürlich die Jagd nach Gold. Aber das gibt es in „Django Unchained“ nicht. (lacht) Noch ein Wort zu Christoph Waltz, mit dem Sie zum zweiten Mal arbeiten… Der Tag, an dem ich Christoph Waltz kennenlernte, war ein sehr, sehr glücklicher Tag in meinem Leben. Es gibt nur ein Wort, wie man unsere Zusammenarbeit beschreiben könnte: Exquisit! Waltz sagt nicht nur meine Dialoge auf, er SINGT meine Dialoge geradezu! Kein anderer Schauspieler hat diese Stimme, diesen Tonfall, diese Betonungsgabe. Das ist es! Den Part für ihn zu schreiben, war phantastisch. Ich wusste nicht, wer Django war, als ich das Buch schrieb. Aber ich wusste, wer Dr. Schultz war. Was für eine Freude!  Oliver Kandler 

Fotos: Sony Pictures

Filmstart: 18.01.13

Gemeinsam auf Rachefeldzug: Christoph Waltz und Jamie Foxx in „Django Unchained“

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Quentin Tarantino am Set


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ZERO DARK THIRTY von Kathryn Bigelow - ab 01.02. im Kino

jetzt als Langfilm in Stop-Motion-Technik. Oscarnominiert!

Die Top der

Tim Burton, zurück zu den Wurzeln: Schon 1984 drehte er den Kurzfilm „Frankenweenie“,

Redaktion im Jänner/Februar

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Philip Seymour Hoffman bekehrt als Sek-

MASTER 5 THE Ab 22.02. im Kino

tenguru Joaquin Phoenix.

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CÄSAR MUSS STERBEN Ab 01.02. im Kino

von den Brüdern Taviani.

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LES MISERABLES Ab 22.02. im Kino

Theater im Knast: Berlinale-Sieger 2012 Jackman & Anne Hathaway.

Gelungene Musical-Verfilmung mit Hugh

FRANKENWEENIE von Tim Burton - ab 24.01. im Kino

Nr. 1/2013 ist ab sofort im gut sortierten Zeitschriftenhandel erhältlich! celluloid 2a/2013

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Fotos: Disney; Polyfilm; Constantin; Universal (2)

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Die CIA-Analystin Maya (Jessica Chastain) fliegt nach Pakistan, um bei der Suche nach Osama Bin Laden zu helfen. Kathryn Bigelow mit ihrem umstrittenen 9/11-Film, für den Jessica Chastain beste Oscar-Chancen hat.

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celluloid Beilage zur Wiener Zeitung 2a/2013  

Steven Spielberg und Daniel Day-Lewis als Oscar-Favoriten: celluloid bringt alles zu LINCOLN und den Oscars. Auch mit Hanekes und Waltz' Cha...