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Sporthund-Magazin Ausgabe 1

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MAGAZIN #1

editorial

DEZ 2019/JAN 2020

Nicht immer ist das andere Ende der Leine schuld Interview mit Dr. Stefanie Riemer

Vegetarisch & Vegan: Ja – ABER! Ernährung alternativ

Mit himmlischer Hilfe

Ortungssysteme für Hunde

Geballte Lebensfreude auf zwei Rädern Hundesport mit Handicap

∙ ∙ ∙ Hundesport-Themen ∙ kynolog. Fachbeiträge ∙ Interviews ∙ Produktvorstellungen ∙ ∙ ∙

NEU

mit Gewinnspiel & Rabattcoupons


1979

1979 Gründung der ,,Sportartikel König GmbH“; elterliches Waffengeschäft Mitarbeiter: zwei

2000

2000 Verlagerung Schwerpunkt Sportund Jagdwaffen auf Hundeartikel für Jäger∙ Florian König wird neuer Geschäftsführer

2002

2002 Umfirmierung

2005

2005 Einführung in die Leroi Jagd eines modernen & Sport GmbH ∙ EDV-Systems ∙ Markenanmeldung 1. Onlineshop startet SPORTHUND ∙ Start im Web ∙ Beginn der der Kooperation mit permanenten Präsenz Knut Fuchs ∙ Frank auf Hundesport-Events Grzegorzek startet den zusätzlichen Schwerpunkt Hundesport

2006

2006 Frank Grzegorzek wird Geschäftsführer

2007

2007 Start der Kooperation mit dem Verein für Deutsche Schäferhunde und Aufbau des SV-Shops

2011 bis 2013

2011 Start des

Webshops Ferntrainer24.de ∙ 2012 Start der Kooperation mit Team Canin/Sniffledog ∙ 2013 Start der Kooperation mit Marco Dreyer

SPORTHUNDGESCHICHTE 2

2018

2018 Trennung von Frank Grzegorzek

2019

2019 Olaf König wird neuer Geschäftsführer ∙ der neue Sporthund-Shop geht online ∙ Re-Design Sporthund ∙ Mitarbeiter: zehn


EDITORIAL

„Print ist out?“ – Denkste! Schon seit Jahren prognostizieren „Experten“ den Tod von Zeitschriften, Magazinen & Co. Und trotz­ dem: Print lebt! Immer noch. Aber warum ist das so? Weil Magazine dem Leser eine qualitative Auszeit geben, in der er sich zurücklehnen und sein Ver­ gnügen am Lesen genießen kann. Und gerade das fehlt doch beim Onlinekonsum. In gedruckten Medien findet man Dinge, die man nicht gesucht hat. Und das überrascht einen und macht neugierig.

editorial

„Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten .“ Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Autoren dieser Ausgabe MIKE SCHEFFNER arbeitet als Hundetrainer, Drehbuchautor und freier Journalist. Der zertifizierte Hundetrainer und Verhaltensberater (IHK) ist spezialisiert auf die Resozialisierung von ängstlichen und aggressiven Hunden. Seine Hunde bildet er im IPO Bereich aus. Nach Hovawart und Deutschem Schäferhund führt er aktuell einen Malinois. INKA STONJEK lebt in Schweden und arbeitet von dort als freie Fachjournalistin, PR-Beraterin und Konzeptionerin. Inhaltlich geht es bei der Ernährungswissenschaftlerin meist um das große Themenspektrum Essen und Trinken. Mit ihrem 7-jährigen Australian Shepherd ist sie im schwedischen Brukshundklubben u.a. im Agility aktiv.

Und weil das so ist, startet SPORTHUND mit dieser #1 das neue Projekt „Kunden‑ magazin“, das mit einer Mischung aus kynologischen Themen, News aus dem Hundesport und der Vorstellung von Produkten aus unserem Sortiment dem Kunden einen Mehrwert bieten soll. Hauptthemen dieser Ausgabe sind Fragen zu Entwicklung von Persönlichkeit und alternativer Ernährung. Bei unseren Hunden natürlich. Können die wirklich auch Vegetarier oder sogar Veganer sein? Wer Antworten sucht, findet diese. Wer aufmerksam liest, sicher auch die Lösung für unser Gewinnspiel.

FLORIAN KÖNIG ist der Mitbegründer der Leroi GmbH. Unter den Marken SPORTHUND und WAIDWERK vertreibt er Hundezubehör für Gebrauchshunde. Das Thema Ortung ist seit fünf Jahren sein Themenschwerpunkt auf Messen und Seminaren.

Fakten zur Firma, deren Geschichte und die Gesichter hinter SPORTHUND – all das findet ihr in diesem Heft. Und wem schon mal ein Hund entlaufen ist, wir haben Lösungen ... Und jetzt: Füße hoch und Auszeit nehmen! Unser Titelbild „Teamwork“ zeigt in der Hundesportart Dogfrisbee den Niederländer Dennis Damen mit Border Collie Liszy Chefredakteurin SPORTHUNDMAGAZIN

Foto: Constanze Rähse

sporthund.de ∙[Heft 1/2019]

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[WER HÄTTE DAS GEDACHT?]

Rassevielfalt 2019:

100 Punkte für Peter Maffay

8x Deutscher Schäferhund 6x Malinois 3x Airedale Terrier 3x Riesenschnauzer 2x Dobermann 2x Engl. Cocker Spaniel 2x Hovawart 2x Rottweiler 1x Weißer Schweizer Schäferhund 1x Holl. Schäferhund

Wenn wir den Begriff „Spürhund“ hören, denken wir meist

total: 30

TEXT: CONSTANZE RÄHSE

Foto: Corinna Konieczny Foto: fotolia.de

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Rhythmuswechsel & tolle ergebnisse 4

rst Mitte Februar diesen Jahres fand eine VDH Deutsche Meisterschaft der Fährten­ hunde statt, wie immer ein paar Wochen vor der FCI Weltmeisterschaft. Da die Bedingun­ gen im tiefsten Winter aber normalerweise alles andere als ideal sind, wurde der Termin von 2020 einfach in den Herbst vorverlegt. Die Deutsche Fährtenhundelite trat also 2019 zum zweiten Mal an, um die Besten zu ermitteln und die Fahrkarten ins finnische Lahti zu vergeben. FCI IGP-FH WM findet dort, auch etwas später als gewohnt, vom 19. bis 23. Mai 2020 statt.


sagte Martin Rodzoch in einem Interview im Herbst 2017 gegenüber einer Hundesportzeitschrift. Schon ein halbes Jahr später stand er mit Peter Maffay vom Schloßberg am ersten Fährtenabgang genau dieser Meister­ schaft. Und da der Plettenberger zwei „Eisen im Feuer hat“, gelang ihm das ein Jahr später nochmal. Aber diesmal mit Captain Morgan, Rufname: Amigo. Klingt bis hierhin erstmal nicht weiter so außergewöhnlich? Kann sein, aber die Erfolgsgeschichte fängt ja auch erst an! Am letzten Wochenende fand nämlich sogar schon seine dritte VDH FH DM statt. Und diesmal war er sogar als Doppelstarter dabei. Als einziger! Und nun hat der sympathische Fährtenfreak gar keinen Schäferhund. Seine zwei Englischen Cocker Spaniel sind also eher die Exoten inmitten der FH-Familie, zu der in Deutschland einige große Namen gehören. Das Teilnehmerfeld in Stemwede-Westrup war hochkarätig. Captain Morgan und Peter Maffay konkurrierten u.a. mit der amtie­ renden Deutschen FH Meisterin und FCI FH Vizeweltmeisterin Independent Spirit‘s Isidora (MAL) von Roland Schirling, mit dem FCI FH Weltmeister 2018 Chuck vom Reinholdsberg (SSH) von Grit Oberländer und der FCI FH Vizeweltmeisterin 2017 Tara von den Wannaer Höhen (DSH) von Thomas Thies.

Dass sich die Hundesportszene in den letzten zehn Jahren verändert hat, sieht man auch an der erfreulichen Tendenz zu mehr Rasseviel­ falt im Fährtenhundbereich. Noch 2009 waren hauptsächlich die gängigen Gebrauchshunderassen vertreten. Inzwischen sieht man auch Weimaraner, Deutsche Doggen, Border Collie, Entlebucher und eben Cocker Spaniel auf den Feldern. Und so hatte der Ausrichter in diesem Jahr einen guten Riecher, als er das Plakat zur Deutschen Meisterschaft entwarf und als Motiv den Vierten der DVG FH Bundes­ siegerprüfung 2019 Amigo wählte. Der HVS Stemwede-Westrup war für dieses Event bestens gerüstet, hatte schon 2018 die Bundessiegerprüfung des DVG mit ebenfalls 30 Startern ausgerichtet. Als Gelände stand brauner, sandiger Acker mit aufgehender Saat und gegrubberter Maisacker mit Zwischen­ frucht zur Verfügung. Es war etwas windig und nicht gerade warm, also insgesamt recht gute Bedingungen. Nur sechs Hunde konnten bei den Leistungsrichtern Jens Richter (dhv) und Heiner Pellenwessel (ADRK) nicht die erforderliche Mindestpunktzahl erreichen. Grit Oberländer setzte sich mit Chuck am Ende durch und gewann mit 100/98 Punkten zum zweiten Mal nach 2018 die Deutsche FH Meisterschaft des VDH. Punktgleich, aber mit der „schlechteren“ Einzelfährte (99/99 Punkte) wurde Günter Hytra mit Athos von den Mecklenburger Rüpeln (MAL) Deutscher FH Vizemeister und sicherte sich damit einen Startplatz zur

FCI FH WM. Beide hatten auch schon sehr erfolgreich an der FCI IGP WM teilgenommen. Seine vierte FCI FH WM wird auch Thomas Thies bestreiten. Seine Tara erreichte mit 98/98 Punkten als Dritte ebenfalls das Podest. Martin Rodzoch konnte sich mit seinen beiden „Sportgeräten“, wie er sie liebevoll nennt, sensationell in den Top-10 platzieren und schlug damit sogar den amtierenden FH-VizeWeltmeister. Peter Maffay teilte sich Platz 6 mit Grit Großers Droll le Gladiateur (HSH). Beide erreichten mit 98/93 Punkte. Punktgleich mit 94/97 Punkten landete Roland Schirlings Isidora auf Platz 7. Dass Fährtenhundesport im Besonderen auch für „Rentner“ geeignet ist, beweist Naomi vom Further Moor. Der mit fast zwölf Jahren älteste Hund (MAL) wurde von Denise Plaschil geführt und erreichte mit 95/97 Punkten Platz 5. Captain Morgan erreichte mit 90/97 Punkten den zehnten Platz und komplettierte damit den Stolz seines Herrchens, dessen kurze Enttäuschung über die knapp verpasste WMQualifikation nur von kurzer Dauer war, wie er auf Facebook schrieb. Denn, wer 2017 noch von der DM träumt und zwei Jahre später mit zwei Hunden vorn mitläuft, braucht sicher nicht enttäuscht zu sein! SPORTHUND gratuliert zu den tollen Leis­ tungen und wünscht für die Weltmeisterschaft maximale Erfolge. ■

sporthund.de ∙[Heft 1/2019]

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hundesport

„Einmal auf der VDH FH DM zu starten – das wäre schon was!“,


Nicht immer ist das andere Ende der Leine schuld! Frau Dr. Riemer ist ein Hunde­ mensch mit Leib und Seele. Das verrät nicht nur ihre Vita, sondern auch die Begeisterung in ihrer Stimme, wenn sie über eines ihrer Lieblingsthemen spricht. So ließ sie sich bereitwillig zur Persön­ lichkeitsentwicklung von Hunden ausquetschen.

Foto: AdobeStock

Wie entwickelt sich die Persönlichkeit eines Hundes?

Dr. Stefanie Riemer über die Einflüsse auf die Persönlichkeitsentwicklung INTERVIEW: MIKE SCHEFFNER

∙ Bachelor-Studium an der Anglia Ruskin University, England ∙ Diplom in Biologie und Dissertation an der Universität Wien Thema: „Verhaltensentwicklung und Problemlösevermögen bei Haushunden“ ∙ Studien University Lincoln (ENG) * Impulsivität bei Hunden * Stressvorgänge bei Hunden Studie Universität Bern ∙ Studie Universität Bern (CH) * Wie reagieren Hunde auf Belohnungen verschiedener Qualität oder Quantität ∙ Seit 2016: Oberassistentin Abteilung Tierschutz der Universität Bern und Gründungmitglied der „HundeUniBern“

Dr. Riemer: Die Persönlichkeit entwickelt sich aus einem Zusam­ menspiel von Genetik, Umwelt und Epigenetik. Das fängt schon mit vorgeburtlichen Einflüssen an, wie Stress und Ernährungszustand der Mutter. Dann haben natürlich die ersten Lebenswochen und insbesondere die Sozialisierungs­ phase einen großen Einfluss. Der Welpe gewöhnt sich in dem Alter besonders leicht an verschiedene Reize und kann auf diese Weise stressresistenter werden.


Eine weitere wichtige Phase für die Entwicklung der Persön­ lichkeit ist die Adoleszenz (Phase des Heranwachsens). Sie beginnt mit der späten Kindheit und endet mit dem Erwachsen­ sein. Über die Adoleszenz-Phase bei Hunden gibt es bisher nur wenig Literatur, aber nach allem, was wir durch Studien bei anderen Tierarten wissen, kann man davon ausgehen, dass in dieser Zeit wichtige Weichen für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit gestellt werden. Und dann ist die Entwicklung der Persönlichkeit abgeschlossen? Oder verändert sie sich immer weiter? Dr. Riemer: Ab einem Alter von sechs Monaten ist die Persön­ lichkeit relativ stabil. Aber man darf sich nicht darauf ausruhen, dass man seinen Welpen gut sozialisiert hat. Man muss das natürlich auch nach der Soziali­

sierungsphase weiter betreiben. Es wird durchaus viel von der Umwelt beeinflusst. Man merkt das ja auch daran, wie sehr man zum Beispiel einen ängstlichen Hund durch Training verändern kann. Das wäre nicht möglich, wenn die Persönlichkeit ausschließlich auf Genetik basieren würde. Dr. Riemer: Genau! Zum einen denke ich, kann man viel verän­ dern, aber ich finde die Aussage, es ist immer das andere Ende der Leine schuld, nicht gut. Es gibt schon auch Prädisposi­ tionen und gewisse Limits, die entweder genetisch gegeben sind oder vielleicht hatte der Hund irgendein Trauma, das im Zusammenspiel mit seinen Genen nicht mehr aufzulösen ist. Ich denke nicht, dass man jeden Hund zum perfekten Familien­ hund machen kann. Und man sollte auch nicht die Schuld immer den Besitzern zuschieben. Welchen Einfluss hat die Genetik auf die Entwicklung der Persönlichkeit?

Dr. Riemer: Studien haben erge­ ben, dass innerhalb der Rassen relativ wenig von der Varianz in der Persönlichkeit durch die Gene erklärt wird. Meistens sind es nicht mehr als 15%. Wenn ich jetzt Hunde miteinander ver­ paaren möchte, weil sie eine wünschenswerte Persönlichkeit haben, dann kann es sein, dass gar nicht die Gene, sondern eine sehr gute Aufzucht für die tollen Verhaltenseigenschaften verantwortlich waren. Die Gene haben natürlich einen wichtigen Einfluss, aber die Umweltbedin­ gungen eben auch. Es ist nicht so leicht, gezielt auf Verhalten zu selektieren. Das ist ja eines der Probleme von Zuchttauglichkeitsprüfungen. Was ist erlerntes Verhalten und was ist genetisch bedingt? Dr. Riemer: Das kann man im Prinzip nicht auseinander­ halten. In der Wissenschaft gibt es den sogenannten Heritabilitätsquotienten. Er gibt an, wieviel Prozent von der Varia­ tion in einer Persönlichkeits-

eigenschaft durch Variationen in den Genen bedingt sind. Es ist ziemlich komplex. Man kann das nur auf die Population anwenden. Man kann nicht sagen, bei einem bestimmten Hund sind 40% Gene und 60% Umwelt. Das ist immer relativ zur Gesamtpopulation und das hängt zum einen davon ab, wieviel Variationen gibt es in den Genen und wieviel Varia­ tionen gibt es in der Umwelt. Wenn ich jetzt Labormäuse hätte, die alle genetisch iden­ tisch sind und trotzdem gibt es Verhaltensunterschiede, dann müssen diese zu 100% umwelt­ bedingt sein. Genauso ist es mit den Hunderassen. Innerhalb der Rasse gibt es relativ wenig genetische Varia­ tion und demnach ergibt sich ein relativ hoher Anteil durch die Variation in den Umwelt­ bedingungen. Wenn man sich aber Persönlichkeitsunter­ schiede zwischen verschiedenen Rassen anschaut, dann sind die Heritabilitätsquotienten viel höher. Dann kriegt man bis zu 70% Heritabilität raus. sporthund.de ∙[Heft 1/2019]

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kynologie

Aber es ist auch eine sensible Phase. Negative Erlebnisse können in dieser Zeit langfristige Auswirkungen haben.


Dr. Riemer: Ja, genau. Wenn die Mutter sehr gestresst ist, dann produziert sie viele Stresshormone, die auch an den Nachwuchs weitergegeben werden. Das verändert dann die Gehirnentwicklung der Föten, was eigentlich adaptiv ist, weil wenn die Mutter sozusagen in einer sehr gefährlichen Umwelt lebt und entsprechend oft gestresst ist, muss sich der Nachwuchs auch auf eine gefährliche Umwelt vorbereiten. Dementsprechend reagieren diese Welpen stärker auf alle möglichen Stressoren. Denn wenn man in einer gefährlichen Umwelt lebt, sollte man lieber übervorsichtig sein als zu draufgängerisch.

Auch die Fürsorglichkeit der Mut­ ter hat einen Einfluss. Es scheint so zu sein, dass eine höhere Fürsorge bis zu einem gewissen Grad dienlich ist. Anscheinend wirkt sich das positiv auf die spätere Stresstoleranz aus. Es gab allerdings auch eine spannende Studie, die aufge­ zeigt hat, dass es gut ist, wenn der Welpe ab einem gewissen Alter kleine Hindernisse über­ winden muss. In dieser Studie ging es um Blindenführhunde. Es wurde unter anderem ausgewertet, ob die Mutter im Liegen oder im Stehen säugt. Im Liegen haben die Welpen die Futter­ bar quasi vor sich, im Stehen hingegen müssen sie sich ein bisschen anstrengen, um ihr Ziel zu erreichen. In der Studie hat sich gezeigt, dass Welpen, die im Stehen gesäugt wurden, später besser abgeschnitten haben. Eine Hypothese dazu ist, dass sie schon im jungen Alter lernen mussten, eben diese Schwierigkeiten zu überwinden, was sich positiv ausgewirkt hat.

Foto: Constanze Rähse

Welchen Einfluss hat die Mutterhündin? Sie haben ja bereits angedeutet, es gibt sogar vorgeburtliche Einflüsse. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es im Mutterleib bessere und schlechtere Plätze gibt. Der eine Fötus also mehr Hormone, Nährstoffe etc. bekommt als der andere…

Welchen Einfluss haben Züchter und Hundebesitzer auf die Persönlichkeit des Hundes?

Der erste Prägungspartner eines Lebe­wesens ist die Mutter. Ihre Fürsorge hat Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung.

Dr. Riemer: Der Züchter kann in den ersten Lebenswochen sehr viel machen. Gerade auch weil es in der Sozialisierungsphase, die ja schon mit drei bis vier Wochen beginnt, total leicht ist, die Hunde an alles Mögliche zu gewöhnen. Da reicht es manch­ mal schon, wenn sie einige

Dinge einmal für wenige Minuten kennenlernen. Früher hat man ja gemeint, es sei eine kritische Phase und was man da verpasst hat, kann man nie wieder aufholen. Heute sieht man das etwas lockerer, aber es erfordert später sehr viel mehr Arbeit.


Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass der Züchter dem einzelnen Welpen nicht soviel Aufmerksamkeit und Beschäf­ tigung bieten kann, wie es der neue Besitzer in der Regel tut. Wahrscheinlich haben die Welpen davon profitiert, auch weil sie in eine neue Umgebung gekommen sind und neue Soziali­ sationserfahrungen gemacht haben. Was man auch beachten muss ist, dass sich unterschiedliche Rassen unterschiedlich schnell entwickeln. Manche entwickeln auch Angstreaktionen sehr viel früher als andere. Und die haben dann auch weniger Zeit, sich an alle möglichen Reize zu gewöhnen und sind dann im Erwachsenen­ alter auch tendenziell vorsich­ tiger oder ängstlicher.

??? Welche Rolle spielen eine gute Sozialisation und Habituation? Dr. Riemer: Beides ist selbstver­ ständlich wichtig und nötig. In den ersten Lebenswochen habi­ tuieren die Hunde sehr leicht. Aber ich würde mich dennoch nicht nur auf die Habituation verlassen, wenn ich jetzt einen Welpen hätte. Ich würde zusätz­ lich die Reize positiv verknüpfen, also quasi gleich eine Gegen­ konditionierung mit nutzen. Man kann also die Gegenkonditionierung als Prophylaxe einsetzen? Dr. Riemer: Ja, davon bin ich überzeugt. Ich habe eine Studie dazu, die ich hoffentlich dem­ nächst einreichen kann. Da geht es um Angst vor Feuerwerk. Es hat sich herausgestellt, dass es ein Vorteil war, wenn die Be­ sitzer mit ihren Welpen bereits laute Geräusche trainiert haben. Und da war die Gegenkonditio­ nierung am erfolgreichsten.

FACHBEGRIFFE kurz erklärt:

 Sozialisation ... ... ist ein lebenslanger Prozess, in dem Verhaltensmuster als Anpassung an die Umwelt erworben werden und sich Persönlichkeit entwickelt.  Habituation ... ... bezeichnet in der Lern- und Gedächt­ nisforschung die Gewöhnung an einen Reiz und damit die Abnahme der Reaktionsbereitschaft.  Konditionierung ... ... ist eine Form des Lernens von Assoziationen „Reiz-Reiz“ und „ReizReaktion“ durch wiederholte Kopplung von Reizen. D.h. ein Reiz löst eine Reaktion aus, die ursprünglich von einem anderen Reiz ausgelöst wurde.

Indem man den Welpen nicht nur dem Reiz aussetzt, sondern diesen direkt mit Futter positiv verknüpft, kann man spätere Ängste sehr gut verhindern. Geht das auch mit GeräuscheCDs? Oder braucht man tatsächliche Gewitter oder Feuerwerke, damit die Gegenkonditionierung funktioniert?

Dr. Riemer: Das ist eine sehr gute Frage. Da gibt es zwei Studien, wo das mit sehr jungen Wel­ pen gemacht wurde. Generell scheinen Geräusche-CDs, wenn ein Hund schon eine Gewitter­ angst hat, nur bedingt hilfreich zu sein. Ich würde, immer wenn irgendetwas runterfällt oder irgendetwas knallt, etwas Posi­ tives folgen lassen. Wenn beim Züchter schon die Geräusche vorgespielt werden, dann ist das sicherlich sinnvoll. Reine CDs können bei Gewitter jedoch nicht alles abbilden, was den Reiz ausmacht. Generell ist es so, wenn ein Hund lernt, dass Über­ raschungen etwas Positives sind, dann wird er, wenn er mit einem Reiz konfrontiert wird, den er nicht kennt, auch eher positiv reagieren, als wenn er neutrale oder negative Erfahrungen mit neuen Dingen gemacht hat. Wie stark bestimmt die Rasse eines Hundes seine Persönlichkeit? Dr. Riemer: Es gibt natürlich Un­ terschiede in der Persönlichkeit bei verschiedenen Rassen. Im sporthund.de ∙[Heft 1/2019]

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kynologie

Es gab auch eine Studie, da hat man geschaut, in welchem Alter die Welpen vom Züchter abge­ geben wurden und wie sich das auf Verhaltensprobleme ausge­ wirkt hat. Interessanterweise war das optimale Abgabealter acht Wochen.


Durchschnitt wird ein gewisser Rassevertreter andere Werte haben bei gewissen Eigen­ schaften als andere. Aber man muss natürlich bedenken, dass es auch innerhalb der Rasse eine extrem große Bandbreite gibt. Es kommt immer auf das Individuum an. Der „Beute nachjagen“ steht gar nicht in Beziehung mit Jagdverhalten, sondern Spielmotivation.

Sind einzelne Persönlichkeitsmerkmale vererbbar? Wenn ja, welche? Sie hatten schon gesagt, es sind nur 15%, die überhaupt ins Spiel kommen. Dr. Riemer: Ja, maximal (inner­ halb einer Rasse), teilweise sind es sogar nur 9 %. Prinzipiell haben alle Persönlichkeits­ merkmale eine genetische Komponente. Es scheint so zu sein, dass manche stärker

beeinflusst wurden durch Variationen in den Genen, aber ob das jetzt wirklich aufgrund dieser Merkmale ist oder ob das vielleicht auch daran liegt, dass wir manche Persönlich­ keitseigenschaften besser und verläss­licher messen können als andere, kann man nicht genau sagen. Wenn ich an den Hundesport denke, dann möchte man gerne einen Hund haben, der eine hohe Arbeitsbereitschaft mitbringt. Wie ist das damit? Dr. Riemer: Es gibt eine Studie, die hat gezeigt, dass Jagdver­ halten oder etwas nachzujagen – es muss nicht unbedingt in Be­ zug auf Wild sein – im Vergleich zu vielen anderen Eigenschaften eine ziemlich hohe Heritabilität zu haben scheint.

Foto: AdobeStock

Das hätte ja dann auch Einfluss auf den Bereich der Beutespiele, die viel im Sport als Belohnung eingesetzt werden. Dr. Riemer: Ja. Absolut. 10

Das heißt, das ist eine Eigenschaft, die man sich im Rahmen einer ZTP (Zuchttauglichkeitsprüfungen) anschauen sollte? Um dann zu sagen, dieser Hund hat eine hohe Motivation im Jagdverhalten, also macht es Sinn, den in die Zucht zu nehmen. Dr. Riemer: Ich denke schon. Wenn man darauf selektieren will, ist das einer der aussagekräftigen Tests. Das ist ja auch eines der Ergeb­ nisse der Studie von Svartberg. Der hatte seine fünf PersonalityTraits, eine davon war „chasing“. Da ging es nicht um das Beute­ spiel, sondern da wurde etwas schnell weggezogen. Und da hat sich im Fragebogen herausge­ stellt, dass „chasing“ gar nicht mit Jagdverhalten korreliert, sondern mit Spielmotivation. Geben ZTPs der Gebrauchshundezuchtvereine wie z.B. die DMC Körung Aufschluss über die Persönlichkeit? Dr. Riemer: Ich habe mir ein Video angeschaut. Ich bin natürlich keine Expertin für diese Tests,


Aber auch ganz allgemein für das Wohlbefinden des Hundes, sollte jeder Hund, egal welcherer Rasse auf eine gute Stresstoleranz selektiert werden. Beispielsweise der Rassezuchtverein für HovawartHunde hat sich an dem schwedischen Test orientiert. Dr. Riemer: Das finde ich sinnvoll. Der Test, den Svartberg genutzt hat, ist ja wissenschaftlich fun­ diert. Finde ich gut, wenn darauf zurückgegriffen wird und nicht jeder Zuchtverein sein eigenes Süppchen kocht. Allerdings…

Wenn man nur einen Test macht, darf man es eigentlich gar nicht Persönlichkeitstest nennen. Man hat zwar verschiedene Situa­ tionen getestet, aber man weiß nicht, ob das zeitlich stabil ist. Aussagekräftig wird es erst dann, wenn ich denselben Hund min­ destens noch einmal teste und er dann auch ungefähr dasselbe Verhalten zeigt. Außerdem sollten mindestens zwei sachkundige Personen den Test auswerten und zu demselben Ergebnis kommen. Was Svartberg auch noch gemacht hat, das ist auch gut, er hat den Teilnehmern anschließend Fragebögen zuge­ schickt. Die Besitzer machten da­ rin Angaben zu ihren Eindrücken aus dem täglichen Leben mit ih­ rem Hund. Die Ergebnisse waren korreliert. Wobei die Korrelation war – wenn ich mich richtig erin­ nere – nicht sehr hoch. Man kann gewisse Dinge ableiten, aber es ist nicht so leicht. Inwiefern ist die Persönlichkeit eines Hundes wichtig für eine erfolgreiche Sportkarriere? Wie sieht es zum Beispiel mit Impulskontrolle aus?

Fehlende Impulskontrolle sieht man oft im Agility, wenn die Hunde auf der Abgangs-Kontaktzone der Wippe „nicht abwarten“ können, bis diese den Boden berührt. Foto: Constanze Rähse

Dr. Riemer: Da hatte ich eine Stu­ die, wo es um Impulsivität bei Hunden ging. Das scheint eine sehr stabile Persönlichkeits­ eigenschaft zu sein. Ich finde den Ansatz, Impulskontrolle zu testen, sinnvoll. Ohne ausrei­ chende Impulskontrolle ist es auf jeden Fall schwierig, mit einem Hund effektiv zu arbeiten. Was jetzt die Turniersituation betrifft, ist, wie gesagt, eine gute Stresstoleranz das Beste.

Es gibt eine Studie von Svart­ berg dazu, da hat sich gezeigt, dass forsche Hunde, also die der Kategorie wagemutig, besser bei Turnieren abgeschnitten haben. Spielmotivation ist bei vielen Sportarten nützlich, aber außer bei Schutzhund und Mondioring nicht zwingend. Obedience oder Dogdance geht natürlich auch nur mit Futter als Belohnung. Aber natürlich ist eine gute Spielmotivation schon von Vorteil, schon alleine weil Ab­ wechslung in der Belohnung zu einer höheren Motivation führen kann. Andererseits ist es auch die Aufgabe jedes Hundefüh­ rers, auf den Charakter seines Hundes einzugehen. Da ist Fin­ gerspitzengefühl gefragt. Dann kann sowohl der Draufgänger als auch der sensible Hund zum Erfolg geführt werden. Vielen Dank für das interessante Gespräch! ■ sporthund.de ∙[Heft 1/2019]

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kynologie

aber prinzipiell finde ich es gut, wenn auf Verhalten selektiert wird, was in der Hundezucht viel mehr der Fall sein sollte. Dieser Test misst definitiv die Stresstoleranz des Hundes. Das, finde ich, ist eine der wichtigsten Eigenschaften überhaupt, auf die man selektieren sollte. Nicht nur bei Gebrauchshunderassen. Da ist es eine der wichtigsten Eigenschaften, wenn der Hund in Wettkämpfen bestehen soll.


Mit himmlischer Hilfe Kurz nicht aufgepasst und schon ist es passiert. Der Hund ist weg. Statt warten, suchen und hoffen gibt es Lösungen: Ortungssysteme für Hunde

TEXT: FLORIAN KÖNIG

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Foto: Hersteller

as ist bestimmt fast jedem Hundebesitzer schon mal passiert. Jetzt heißt es warten, suchen und hoffen, dass nichts passiert. Egal ob Jagd-Gebrauchshund, Sporthund oder Couch-Bewohner, immer mehr Hundeeltern statten ihre vierbeinigen Familienmitglieder mit High-tech aus. Mit Hilfe von Satellit, Funk und Handynetz lässt sich die Position des Hundes im Notfall jederzeit orten – ein beruhigendes Gefühl.

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Das NAVSTAR-System aus den USA hat übrigens zwei Wettbewerber. Einige Geräte auf dem Markt nutzen zur Positionsermittlung zusätz­ lich das russische GLONASS-System. Noch im Aufbau befindet sich GALILEO, das von der Europäischen Union betrieben wird und für die Zukunft einige Vorteile bringen soll. Aktuell spielt das EU-System allerdings noch keine wirkliche Rolle. Unsere Auto-Navis verlassen sich genauso wie Hunde-Ortungssysteme in der Regel auf das ameri­ kanische GPS-System.

GPS

tracking

Mindestens drei unterschiedliche Satellitensignale ermöglichen einem GPS-Gerät die genaue Position zu berechnen.

* Der Weg der Information Dank „himmlischer Hilfe“ kennt der GPS-Empfänger am Hundehals nun seine eigene Position. Bleibt nur die Frage, wie diese Informa­ tion vom Hund zu Herrchen oder Frauchen kommt. Hier gibt es auf dem Markt zwei Wege: Die Nutzung des Mobilfunknet­ zes oder die direkte Funk-Kommunikation zwischen Hundehalsband und Handgerät.

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produkte

* Der Blick zum Himmel Die Hundeortung fängt heute in den meisten Fällen mit einem Blick zum Himmel an. Über unseren Köpfen kreisen in einer Höhe von rund 20.000 km die US-amerikanischen NAVSTARSatelliten, die uns das GPS-Signal zur Verfügung stellen. Jeder Satellit ist mit einer Präzisionsuhr ausgestattet. Er sen­ det ständig seine Kennung – sozusagen seinen Namen – und die genaue Uhrzeit zur Erde. Je weiter ein Satellit von der ak­ tuellen Position des Empfängers entfernt ist, desto länger braucht das Funksignal, um zum Empfänger zu kommen. Der GPS-Empfänger benötigt mindestens drei unterschiedliche Signale, um aus den empfangenen Daten und den sich nur minimal unterscheidenden Uhrzeiten eine Position zu errechnen. Je mehr Satelliten dem GPS-Empfänger zur Verfügung stehen, desto genauer wird das Signal. Es lässt sich leicht vorstellen, wie kompliziert die Errechnung einer Position aus diesen Signalen ist. Diese komplexe Berechnung benötigt relativ viel Energie. Daher sind für GPS-Geräte leistungsstarke Akkus ein Muss. Das setzt der Miniaturisierung von Ortungsgeräten eine gewisse Grenze.


Mobilfunkgeräte, wie das „tractive GPS“, sind klein und liefern Informationen rund um den Globus ... aber nur wenn sie ein stabiles Netz haben.

Pro und Contra beider Systeme liegen auf der Hand. Bei der Nutzung des Mobilfunknetzes braucht sich der Hundeführer keine Gedanken mehr zum Thema Reichweite zu machen. Es gibt praktisch keine Grenze. Ob sich der Hund einen, hundert oder tausende Kilometer entfernt befindet, spielt keine Rolle. T-Mobile und Co. transportieren die Informationen bei Bedarf auch einmal rund um den Globus. Die Grenzen liegen hier an einer anderen Stelle: An der Netzabdeckung in wenig bewohnten Gebieten. Im Stadtwald sollte eine stabile HandyVersorgung kein Problem sein. In ländlichen Gebieten kann das schon ganz anders aussehen. In Deutschland sind wir noch weit von einer Netzabdeckung von 100% in der Fläche entfernt. Liegt der Hund im schlimmsten Fall verletzt in einem Funkloch, gibt es keinen Plan B. Die Position kann nicht übermittelt werden. 14

Anders sieht es bei Geräten aus, die ihre Position direkt per Funk versenden. Diese Geräte werden aufgrund ihres höheren Anschaf­ fungspreises meist von Jägern oder bei der Rettungshundearbeit eingesetzt. Ein Handgerät empfängt die Information vom Halsband direkt. Es ist kein Handynetz erforderlich. Der Vorteil ist offensichtlich: Selbst im unbewohntesten Gebiet „in der Pampa“ kann die Information emp­ fangen werden. Allerdings hat diese Autarkie auch ihre Nachteile. Die Reichweite ist immer begrenzt. Je nach Hersteller wird mit technisch möglichen Reichweiten von zwölf Kilometern und mehr geworben. In der Praxis sieht das ganz anders aus. In schwierigem Gelände kann schon nach zwei bis drei Kilometern Schluss sein. Außerdem kostet der direkte Funk zwar keine Handygebühren, dafür aber gehörig Energie. Die Sendehalsbänder der Funk-Systeme sind auch nichts für kleine Hunderassen. * Was für wen? Für den Alltagsgebrauch sind die handybasierten Systeme sicher die erste Wahl. Sie sind günstig in der Anschaffung, klein und einfach zu nutzen. Funk-Ortungsgeräte findet man wie erwähnt eher bei Profis wie Jägern, die sich auch in unwegsamen Gelände bewe­ gen. Diese Anwender kombinieren teils beide Techniken miteinander. Was spricht dagegen, an das Funk-Ortungshalsband ein günstiges und kleines Gerät auf Handybasis anzuclipsen? Einfache Geräte, wie z.B. das Tractive GPS, wiegen weniger als 30 g und sind für unter 50 Euro zu haben. Die mobilfunkbasierten Geräte helfen dabei, das grobe Gebiet des verloren gegangenen Hundes einzugrenzen. Dort angekommen spielt dann die Funk-Technik von Geräten, wie Garmin Astro oder Dogtra Pathfinder ihre Stärken aus.


Geräte auf Funk-Basis, wie hier das Garmin Alpha 100, sind in der Anschaffung teurer. Und auch wenn der Empfänger am Halsband des Hundes größer ist, diese Geräte sind auch „in der Pampa“ stets verlässlich.

Die neuen Geräte der Garmin Atemos-Serie nutzen eine anmelde­ freie Frequenz, die fast überall in Europa verwendet werden darf. Dafür sind diese Geräte allerdings in der Anschaffung spürbar teurer. Für das Alpha werden zwei unterschiedliche Halsbänder angeboten. Das T5 mini ist mit seinen 198 g auch für kleine Terrier noch tragbar, hat aber eine geringere Sendeleistung als das größere T5. Außerdem kann sich der Garmin-Fan zwischen dem Handgerät Alpha 50 und Alpha 100 entscheiden. Das kleinere Modell wird klas­ sisch mit Menütasten bedient, das Alpha 100 erinnert mit seinem Touchscreen von der Bedienung an ein Smartphone. Die Wahl des Handgerätes ist letztendlich eine reine Geschmackssache. Allerdings hat das Alpha 100 – genauso wie das Atemos 100 – einige spannende Zusatzfunktionen. So kann mit diesem Handteil am Halsband eine Vibration oder ein Ton ausgelöst werden. Das geht mit dem kleinen Bruder nicht. Außerdem können sich zwei Besitzer von Alpha 100-Geräten auch gegenseitig im Revier orten.

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produkte

* Geräte auf Funk-Basis Der Platzhirsch in deutschen Jagdrevieren und im Rettungshunde­ wesen ist das System von Garmin. Aktuell gibt es zwei Produktserien, die sich lediglich in der verwendeten Funkfrequenz unter­ scheiden. Die Alpha-Geräte funken auf einer anmeldepflichtigen Frequenz. Nach Anmeldung bei der Bundesnetzagentur ist eine jährliche Gebühr fällig. In manchen Nachbarländern ist die Verwen­ dung der Alpha-Geräte sogar aufgrund der verwendeten Frequenz gänzlich verboten.


tooth-Verbindung zwischen Empfangsteil und Smartphone sorgt hier für eine ganz neue Bewegungsfreiheit. Das verwendete Smart­ phone sollte allerdings nicht zu alt sein. Zuverlässig funktioniert die Software des Pathfinder nur bei aktuelleren Geräten. Erfreulich: Dogtra ergänzt per App-Update die Funktion des Pathfinder immer wieder mit interessanten Zusatzfunktionen, wie einem virtuellen Zaun, der den Hundeführer warnt, sobald der Hund sich zu weit von ihm entfernt. Die Alternative sind Handy-Systeme, die von Anschaffung und Betrieb her bezahlbar sind und trotz ihrer (Funkloch-) Schwächen für das gute Gefühl sorgen, im Fall des Falles zu wissen, wo die Samtpfote auf der Walz gerade steckt.

Relativ neu auf dem Markt ist das Dogtra Path­ finder. Dieses Gerät auf Funk-Basis ist mit 500 Euro ein ernstzunehmender Konkurrent zum Garmin. Der deutlich günstigere Preis wird durch einen cleveren Kniff realisiert. Als Bedienteil und Bildschirm dient das eigene Smartphone. Eine Mobilfunkversorgung ist nicht erforderlich. Karten können bei Bedarf vorab auf dem Handy gespeichert werden. In Sachen Verarbeitung und Reichweite spielt das Pathfinder in einer Liga mit dem Platzhirsch Garmin. Die Bedienung über das Smartphone ist etwas gewöhnungsbe­ dürftig, geht aber dann schnell von der Hand. Die Trennung von Empfangsantenne und Display (also Handy) hat in der Praxis einen enormen Vorteil. Bei schwierigem Gelände oder schlechtem Emp­ fang lässt sich die Empfangsantenne z.B. auf einem Stab befestigen und damit für einen besseren Empfang nach oben halten. Die Blue16

Die relativ teuren und eher klobigen FunkGeräte von Garmin und Dogtra adressieren sich eher an professionelle Anwender. Für den Freizeitbereich schrecken nicht nur die Halsbandgröße, sondern auch der Preis ab.

* Gerät auf Mobilfunkbasis Am einfachsten gelingt der Start mit Geräten, bei denen eine fest verbaute Simkarte Verbindung zu einem Server aufnimmt und die Position dort ablegt. Über eine kostenlose Handy-App oder vom heimischen PC aus lässt sich diese Position dann abrufen und auf einer Karte darstellen. Auf dem Markt gibt es auch Hundeortungs­ geräte, die mit einer eigenen Mobilfunkkarte ausgestattet werden können. Häufig ist die Inbetriebnahme dieser Geräte aber recht kompliziert und unkomfortabel.


Das Tractive GPS ist aufgrund seiner Größe auf das Energiesparen getrimmt. Im Ruhemodus wird nur in festen Abständen ein Lebens­ zeichen ins Mobilfunknetz geschickt. Nur wenn wirklich erforder­ lich kann, über die Handy-App eine Liveortung gestartet werden, die dann aber sehr energieintensiv ist.

Zum GPS Tracker „tractive“ gibt es einen Praxistest von der erfolgreichen Rettungshundeführerin Nicole Beutler. Lest dazu auf Seite 34.

Alle vorgestellten Geräte gibt es bei unserem Partnershop www.waidwerk.de

Profisysteme, wie Garmin können für Hundemeuten bis zu 20 Hunde eingesetzt werden. Auch im Rettungshundewesen sind Anlagen mit zehn oder mehr Halsbändern keine Seltenheit.

* Braucht man das? Bei immer mehr Jägern gilt inzwischen die Regel „schnallen nicht mehr ohne GPS“. Bei selbstständig stöbernden Vierbeinern einen Draht zum Himmel zu haben, ist ein unschätzbarer Vorteil. Profis wie Rettungshundeführer schätzen nicht nur das Plus an Sicherheit, sondern auch die Möglichkeiten, die Arbeit mit ihrem Hund live oder auch nachträglich auswerten und so verbessern zu können. Ob der Privathundebesitzer und Hundesportler ein „Handy ans Halsband“ packen muss, ist sicher Geschmackssache. Aber ge­ rade die kleinen Mobilfunksysteme belasten weder Hundehals noch Herrchens Geldbeutel übermäßig. Sie sorgen aber immer für das gute Gefühl, im Fall des Falles eine Chance zu haben, den ausgebüchsten Vierbeiner schnell wieder einsammeln zu können. sporthund.de ∙[Heft 1/2019]

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produkte

Das Tractive GPS aus Österreich dürfte zu den meistverkauften Geräten mit GSM-Verbindung gehören. Das etwa streichholz­ schachtelgroße Gerät wiegt unter 30 g und wird über einen Clip am Halsband befestigt. Praktisch: Beim neuen Modell lässt sich der Akku auswechseln. Ein optionaler zweiter Akku sorgt für unterbrechungsfreie Nutzung des Gerätes. Neben dem Kaufpreis von rund 50 Euro fällt eine Servicegebühr an, deren Höhe sich nach der Vertragslaufzeit richtet. Soll das Abo monatlich kündbar sein, schlägt es mit 4,90 Euro zu Buche, das Jahresabo gibt es schon für 49 Euro. Die Handy-Software ist kostenlos. In den Gebühren ist übrigens nicht nur der Betrieb des Servers enthalten, an den die Geräte ihre Position funken. Die fest eingebaute Simkarte bucht sich in alle verfügbaren Handynetze ein. Es gibt keine Volumenbeschränkung zu beachten. Die Geräte können unbegrenzt benutzt werden – und das sogar in über 130 Ländern weltweit ohne Mehrkosten.


M

al sind es gesundheitliche Grün­ de, mal ethische, mal steckt etwas anderes dahinter: Immer mehr Menschen verzichten gänzlich auf tierische Lebensmittel oder schränken sie ein. Konsequenterweise soll das Haustier dann mitziehen. Doch lassen sich diese strikten Ernährungsphilosophien auch auf Hunde übertragen? SPORTHUND ist der Frage mal auf den Grund gegangen.

Früher oder später kommt die Gretchenfrage: artgerechte Ernährung – was ist das eigentlich?

VEGETARISCH & VEGAN

Foto: AdobeStock

Ja – ABER!

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Einen Anhaltspunkt geben die anatomischen und physiologischen Merkmale des Hundes. Dolchartige Fangzähne und messerschar­ fe Reiß- sowie Schneidezähne erleichtern es ihm, Haut, Sehnen, zähe Muskeln sowie Knochen zu zermalmen. Die zerkleinerte Mahlzeit wird geschluckt; durch das saure Milieu des Magens von pH 1 bis 2 haben Mikro­ organismen nur begrenzte Überlebenschancen. TEXT: INKA STONJEK

Auch ihr vergleichsweise kurzer Magen-DarmTrakt ist auf Fleischverzehr ausgelegt. Ein län­ gerer Darm verschafft Pflanzenfressern Zeit, die harten Pflanzenfasern abzubauen und de­ ren Nährstoffe aufzunehmen. Fleisch hingegen wird schneller verdaut, wofür ein kurzer Darm – bei Hunden variiert er zwischen zwei und sieben Metern – vollkommen ausreicht. Dem Körperbau nach sind Hunde also karnivor.


VEGETARIER HABEN HÖHERE ANSPRÜCHE Warum trotzdem Tierhalter ihre Hunde fleischfrei ernähren möchten, hat Svenja Schwark von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg untersucht. Ihre Bachelorarbeit ergab, dass Vegetarier das Futter ihrer Hunde nach anderen Kriterien auswählen als Omnivoren. Ihnen ist Futter aus biologischer Landwirtschaft und regio­ naler und nachhaltiger Erzeugung wichtiger. Vegetarier haben auch öfter ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihr Tier mit Fleisch füt­ tern; wahrscheinlich, weil sie Tieren höhere emotionale Fähigkeiten zusprechen als omnivore Tierhalter. Insgesamt sind Vegetarier einer fleischlosen Fütterung gegenüber offener eingestellt als Omnivoren. Dies führt Schwark darauf zurück, dass immer mehr Studien eine ausbalancier­ te vegetarische Hundefütterung befürworten.

Zu diesem Ergebnis kommt auch Pia-Gloria Semp von der Universität Wien. Sie hat im Rahmen ihrer Diplomarbeit „Vegan Nutrition of Dogs and Cats“ 20 Hunde untersucht, die über einen Zeitraum von immerhin min­ destens sechs Monaten ausschließlich vegan gefüttert wurden. Weder bei der klinischen Untersuchung noch bei der Blutanalyse konnte sie im Vergleich zu fleischhaltig ge­ fütterten Hunden Veränderungen feststellen, die mit dem Futter in Verbindung gebracht werden konnten. Auch Semp kommt zu dem Schluss, dass es möglich ist, Hunde vegan zu ernähren. Dies jedoch ohne gezielte Supple­ mentierung zu tun, davon rät sie ab.

SUPPLEMENTE SIND UNVERZICHTBAR Das unterstreicht auch Dr. med. vet. Ingrid Vervuert. Sie ist Fachtierärztin für Tierernäh­ rung und Diätetik und am Institut für Tier­ ernährung, Ernährungsschäden und Diätetik der Universität Leipzig tätig. „Entscheidend ist nicht, was in den Napf kommt, sondern was drin ist – also ob das Futter alle lebens­ wichtigen Nährstoffe, Vitamine und Mine­ ralstoffe enthält. Prinzipiell lässt sich der Bedarf eines Hundes ebenso mit vegetari­ schem, als auch mit veganem Futter decken.

???

FACHBEGRIFFE kurz erklärt:

 Omnivoren ... sind Allesfresser.

lateinische Herleitung: omnis=alles und vorare=fressen

 Karnivoren / Carnivoren ... sind Fleischfresser.

lateinische Herleitung: carnis=Fleisch und vorare=fressen

 Herbivoren ... sind Pflanzenfresser.

lateinische Herleitung: herba=Kraut und vorare=fressen

Es spricht nichts dagegen, an einer Karotte zu knabbern. Streng vegan sollten Welpen allerdings nicht ernährt werden, da ihr Protein- und Nährstoffbedarf zu hoch ist. sporthund.de ∙[Heft 1/2019]

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ernährung

In freier Wildbahn ernähren sich wildlebende Hunde jedoch vor allem von dem, was Men­ schen übrig lassen: Müll, Nutztier-Karkas­ sen, Erntereste und menschliche Fäkalien. Damit haben sie sich über Jahrtausende eine eigene ökologische Nische erschlossen und werden zunehmend eher den „Karni-Omni­ voren“ zugeordnet.


Der Deutsche Tierschutzbund e.V, die Dach­ organisation der Tierschutzvereine und Tier­ heime in Deutschland, befürchtet nämlich, dass Tierhalter zu oft immer wieder auf die gleichen Zutaten zurückgreifen. Auf diese Weise fördern sie Einseitigkeit und begünsti­ gen einen Mangel.

Wer für das Projekt „vegetarisch/vegan“ auf kommerzielle Alleinfutter zurückgreift, macht es sich leichter. „Solche Produkte müssen alle essentiellen Nährstoffe enthal­ ten, um den Energie- und Nährstoffbedarf ei­ nes Hundes abdecken zu können“, erklärt In­ grid Vervuert. Von „home made diets“ ohne fachkundige Anleitung ist sie kein Fan.

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Nichtsdestotrotz gibt Ingrid Vervuert einer vegetarischen Ernährung ebenso grünes Licht wie einer veganen. Aber: „Eine fleischreiche Fütterung deckt den Bedarf an Protein und essentiellen Aminosäuren in der Regel sicher ab“, erklärt die Ernäh­ rungsexpertin. Das gelte ebenso für eine Kombination aus Milch, Milchpro­ dukten und Eiern.

„Es erfordert große ernährungswissenschaftliche Kenntnis, das Futter selbst zusammenzustellen.“ Und die Fachtierärztin Vervuert ergänzt: „Das gilt übrigens nicht nur für vegetarisches oder veganes Futter, sondern genauso für das Barfen. Die Rationen sollten nur von fachlich qualifizierten Ernährungsberatern zusammengestellt werden.“

ENTSCHEIDEND IST NICHT, WAS IN DEN NAPF KOMMT, SONDERN WAS DRIN IST

Foto: AdobeStock

Entscheidend ist, dass die Rationen sach­ kundig zusammengestellt werden“, so die Expertin. Hier kommen synthetische Nah­ rungsergänzungsmittel ins Spiel, denn auch Tiere sind vor Mangelerscheinungen nicht gefeit. „Wachstumsstörungen, Abmagerung, schlechtes Haut- und Haarkleid“, zählt sie mögliche Symptome auf. Doch die Bandbrei­ te sei sehr groß. Auch Durchfall oder Blähun­ gen könnten auftreten.

Erlaubt ist vieles. Hauptsache es schmeckt. Wenn man ein paar Regeln beachtet, ist die gesunde Fütterung gar nicht so schwer.

Je weiter aber der Anteil an tierischen Er­ zeugnissen im Futter reduziert wird, umso unsicherer ist das. Bei einer vegetarischen Fütterung sei deshalb auf eine tierartspezi­ fische bedarfsangepasste Zufuhr an Protein und essentiellen Aminosäuren zu achten.


erklärt Vervuert. Bei diesen Rassen muss der eigentlich körpereigene Stoff supple­ mentiert werden, denn ein Mangel lässt ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen stark ansteigen. Auch rohfaserreiches Futter er­ höht den Taurin-Bedarf.

„Bei veganen Rationen müssen die Proteinquellen zusätzlich aufeinander abgestimmt werden,

VORSICHT BEI FETTSÄUREN, VITAMIN D UND COBALAMIN

beispielsweise aus Soja, Erbsen und Bier­ hefe. Oft müssen auch synthetische Amino­ säuren ergänzt werden.“ Außerdem kann die Verdaulichkeit von Proteinen aufgrund schwerverdaulicher Kohlenhydrate geringer sein als bei tierischen Produkten. Ein Sonderfall ist das Taurin, das im Stoff­ wechsel als Abbauprodukt der Aminosäure Cystein entsteht. Es gilt chemisch nicht als Aminosäure, da ihm die typische Carboxyl­ gruppe fehlt. Aus diesem Grund ist Taurin auch nicht an der Eiweißsynthese im Körper beteiligt, sondern liegt in freier, ungebun­ dener Form vor. Die meisten Hunderassen können es selbst bilden, jedoch vermutlich nicht alle. „Bei Neufundländern oder Golden Retrievern wird oftmals Taurinmangel festgestellt“,

Hunde können viele Fettsäuren selbst bil­ den, scheitern aber an mehrfach ungesät­ tigten Fettsäuren mit cis-Konfiguration und bestimmten Positionen der Doppel­ bindungen. Essenziell sind daher die zu den Omega-3-Fettsäuren zählende Alpha-Lino­ lensäure (18:3 n-3) sowie die Omega-6-Fett­ säure Linolsäure (18:2 n-6). Sie müssen mit dem Futter zugeführt werden. Leinöl ist mit bis zu 60 Prozent die beste Nahrungsquelle für Alpha-Linolensäure. Auch Walnuss-, Raps-, Leindotter- oder Hanföl sind neben Leinsamen wertvolle Lie­ feranten. Linolsäure findet sich vor allem in Distel-, Sonnenblumen-, Maiskeim- und Sojaöl sowie in tierischen Fetten. Adulte Hunde können Alpha-Linolensäure zu Do­ cosahexaensäure (DHA) und Eicosapen­ taensäure (EPA) synthetisieren. Auch sind

Dr. med. vet. INGRID VERVUERT Sie ist Fachtierärztin für Tierernährung und Diätetik und am Institut für Tierernährung, Ernährungsschäden und Diätetik der Universität Leipzig tätig

Hunde in der Lage, aus Linolsäure Arachi­ donsäure zu bilden. Das unterscheidet sie zum Beispiel von der Katze. Anders als der Mensch aber können Hunde kein Vitamin D in ihrer Haut bilden. „Deshalb sind sie darauf angewiesen, dass das Futter den Bedarf komplett deckt.“ Reichhaltige Quellen sind vor allem tierische Produkte, wobei auch einige Pflanzen wie zum Beispiel Gräser, Algen und Flechten Vitamin D3 ent­ halten können. Als weitere Quelle für Vitamin D2 gelten Pilze und Hefen. Auch beim zu den B-Vitaminen zählenden Cobalamin kann es zu Engpässen kommen. Es ist natürlicherweise überwiegend in tieri­ schen Produkten wie Fleisch und Leber, aber auch Eiern oder Milch enthalten. „Es soll­ te daher bei einer vegetarischen und einer

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ernährung

Sogenannte essentielle Aminosäuren kön­ nen vom Organismus nicht selbst gebildet und müssen über das Futter aufgenommen werden. Beim Hund zählen Lysin, Methio­ nin, Arginin, Histidin, Leucin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin dazu.


Foto: AdobeStock

veganen Fütterung ergänzt werden“, emp­ fiehlt Ingrid Vervuert. Die übrigen B-Vitamine Thiamin, Riboflavin, Niacin, Pantothensäure, Pyridoxin, Biotin und Folsäure kommen alle in Pflanzen vor und sind bei einer abwechs­ lungsreichen Kost unproblematisch. AUF SUPPLEMENTE SETZEN Auch bei der Versorgung mit Mineralstoffen kann es bei vegetarischer und veganer Ernäh­ rung zu Engpässen kommen. Dies sieht Ingrid Vervuert jedoch unkritisch: „Der Handel bie­ tet eine große Auswahl an mineralischen Ein­ zelfuttermitteln und Nahrungsergänzungs­ mitteln an, die ergänzt werden können.“ Zuletzt müssen sich Tierhalter über soge­ nannte anti-nutritive Faktoren in Pflanzen Gedanken machen. Darunter verstehen Er­ nährungsexperten natürliche Inhaltsstoffe, die eine maximale Verwertung der mit der Nahrung aufgenommenen Nährstoffe ein­ schränken. Ein bekannter Vertreter ist Sola­ nin, das in grünen Kartoffeln zu finden ist. In geringen Dosen sind ist es für Mensch und Tier ungefährlich. Sein stark bitterer Geschmack schützt den Menschen üblicherweise vor zu hohen Dosen, die zu Vergiftungserscheinungen führen können. Rohe Sojabohnen enthalten Trypsininhibitoren, die das Verdauungsenzym Trypsin hemmen und den Proteinabbau im Dünndarm einschränken. 22

„Entscheidend ist nicht, was in den Napf kommt, sondern was drin ist – also ob das Futter alle lebenswichtigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe enthält.“ FÜR WELCHE HUNDE ES NICHTS IST Trotzdem gibt es Lebensstadien eines Hun­ des, in denen Ingrid Vervuert von einer rein veganen Fütterung abrät. „Das sind solche mit einem hohen Protein- und Nährstoffbe­ darf, wie er bei tragenden oder laktierenden Hündinnen sowie bei Welpen auftritt. Bei ihnen übersteigt der Bedarf die Eigensyn­ these enorm. Dann ist die Zufuhr an Pro­ tein, essentiellen Aminosäuren oder auch DHA zu schwer zu steuern.“

Pflanzliche Lebensmittel, die für Hunde ungeeignet sind: ∙ Avocados ∙ Schokolade & Kakao ∙ Trauben & Rosinen ∙ Zwiebeln ∙ Steinobst ∙ Hopfen ∙ Rohe Bohnen ∙ Nachtschattengewächse wie Tomaten, rohe Auberginen und rohe Kartoffeln ∙ Nüsse ∙ Alfalfa-Sprossen Eine lacto-ovo-vegetarische Fütterung sei jedoch bei ausgewogener Rationszusam­ menstellung möglich. Eine vegetarische oder vegane Fütterung ist möglich, erfordert aber ein intensives Ernährungswissen. Wer sich trotzdem dafür entscheidet, sollte sein Tier regelmäßig von einem Tierarzt durchchecken lassen. Nur so können neben Nährstoffdefiziten auch zu hohe Dosen rechtzeitig bemerkt und korrigiert werden. Denn darum geht es doch: dass der geliebte Vierbeiner gesund bleibt. ■


ie auf Wolken schwebt mein Mali Athos neben mir her. Cool und völlig gechilled. Die Maul­ winkel weit nach hinten gezogen, grinst er mich breit an. So als woll­ te er sagen: Alter, das ist ja voll ab­ gefahren! Lass mal mehr von dem Zeug rüberwachsen! Ich werfe ihm einen von den Space-Keksen zu und schiebe mir auch einen in die Futterluke. Die Sonne knallt uns ins Gesicht. Die imaginären ReggaeKlänge von Peter Tosh im Kopf, spazieren wir am Strand entlang. „Legalize it – yeah!“

Foto: AdobeStock

Da reißt mich der Wecker wieder einmal viel zu früh aus meiner Traumwelt. Athos springt aufgeregt vor dem Bett rum und will rausge­ lassen werden, dann schleppt er seinen Napf an, denn Hunger hat er auch. Normaler Wahnsinn!

S PA C E C A K E S F Ü R H U N D E Cannabis das neue (alte) Wundermittel? TEXT: MIKE SCHEFFNER

Wahnsinn ist auch der Boom, den es in letzter Zeit um Cannabis­ produkte gibt. Dabei wurde ihre vielseitige Wirkung durch die Kri­ minalisierung von Haschisch und Marihuana nur vergessen. Schon Hildegard von Bingen kannte den medizinischen Nutzen und bis

Anfang des 20. Jahrhunderts galt Cannabis in vielen Teilen der Welt als eine Art Universalmedizin. Dass Cannabis nicht nur eine berau­ schende, sondern auch eine hei­ lende Wirkung hat, wird erst seit einiger Zeit wiederentdeckt. In der Cannabispflanze sind mehr als 80 sogenannte Phytocannabi­ noide enthalten. Die bekanntesten sind THC und Cannabidiol (CBD). THC ist der Stoff, der die Kiffer glücklich macht. Er sorgt für das High. CBD hingegen wirkt nicht psychoaktiv. Es löst keinen Rausch aus und macht auch nicht abhän­ gig. Cannabidiol ist eine legale Substanz. Deshalb sind CBD Öle, Kekse, Cremes etc. in Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen anderen europäischen Ländern frei verkäuflich. Mittlerweile ist erwiesen, dass Cannabis schmerzlindernd, ent­ zündungshemmend, angstlösend, krampflösend und muskelentspan­ nend wirkt. Mensch und Hund kön­ nen deshalb bei vielen Krankheiten von der Heilpflanze profitieren. Bei Hunden wird häufig ein po­ sitiver Effekt bei Angststörungen beschrieben. CBD unterstützt ängstliche, unsichere und nervöse Tiere dabei, gelassener zu werden. Ein

gutes Training kann es, meiner Ansicht nach, allerdings nicht er­ setzen. Gute Erfahrungen haben auch viele Hundehalter bei der Behandlung entzündungsbeding­ ter Schmerzen mit CBD-Produkten. Oft können nach Rücksprache mit dem Tierarzt konventionelle Schmerzmittel reduziert oder so­ gar abgesetzt werden. Vorteil: Bei Cannabis sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt. Aller­ dings ist noch zu wenig erforscht, wie genau das CBD auf die Hunde wirkt. Aus diesem Grund gibt es bis­ her keine zugelassenen Arzneimit­ tel für Tiere. Die CBD Produkte, die zur Behandlung eingesetzt werden, sind Nahrungsergänzungsmittel. Ist Cannabis nun das wiederent­ deckte Wundermittel? Sicher nicht! Aber ein sehr sinnvolles natürli­ ches Heilmittel, das bereits vielen menschlichen und tierischen Patien­ ten hilft. Es bleibt zu hoffen, dass sich Forschung und Wissenschaft des Themas annehmen und neue Erkenntnisse zur medizinischen Nutzung liefern. Bis dahin halten wir uns an das alte Motto: „Probie­ ren geht über Studieren“. Ich habe auf jeden Fall schon mal die alte Peter Tosh CD rausgesucht und eine Ladung Kekse bestellt. ■

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ernährung

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Echter Teamarbeit steht kein Handicap im Weg. 24

TEXT: INKA STONJEK

Es kommt nicht darauf an, was man hat, sondern was man daraus macht. Auch mit Handicap kann man im Hundesport aktiv sein – egal, ob im Team der Mensch oder sein Hund beeinträchtig ist. Eine ordentliche Portion Mut, Ehrgeiz, Disziplin und Phantasie gehören allerdings dazu. Das ist nicht anders als bei Gesunden. Dann steht einem gemeinsamen Hobby nichts im Wege.

Richard Kleiweg (NL) Querschnittslähmung DogFrisbee mit Collin


Richard Kleiweg ist ein Hundesportler, der in Erinnerung bleibt. Wie er zusammen mit seinem Hund agiert, berührt. Der Niederländer macht Hun­ defrisbee und ist nach einem Motorradunfall von der Hüfte abseits gelähmt. Elf Jahre ist das jetzt her. Für ihn der Beginn eines neuen Lebens. „Ich habe mir schon immer einen Hund gewünscht. Doch vor meinem Unfall war ich bei der Army und viel unterwegs. Das ließ sich einfach nicht kombinieren“, erzählt er. Doch dann erfüllte er sich seinen Wunsch: Lucky kam ins Haus. Der erste von mittlerweile drei Border Collies und heute schon fast neun Jahre und wegen körper­ licher Probleme im Ruhestand. Wettkämpfe trägt Kleiweg mit Collin aus, dem Hund seiner Lebensgefährtin. Aber mit dem kleinen Skip steht bereits die nächste Generation in den Startlöchern.

„Mein nächster Champion“, nennt er den Einjährigen liebevoll. Auf der Spielfläche verschmilzt der sympathische Hollän­ der mit seinen Hunden zu einer Einheit. Er spielt in der sogenannten „open class“, der höchsten Klasse, in der Punkte für die Europa- und Weltmeis­ terschaften gesammelt werden können. Im vergangenen Jahr hat er mit Collin bei den UFO Majors im niederländischen Boelenslaan Platz 4 erreicht und sich mit insgesamt 95 Punkten aus zwei solcher Major-Läufe für die UFOWeltmeisterschaft qualifiziert. Teilgenommen hat er nicht. Gesundheitliche Probleme kamen dazwischen. „Eine WM im eigenen Land und sogar dafür qualifiziert – ich war sehr traurig darüber“, erinnert er sich. Doch heute ist das längst vergessen. Nicht mit allzu großen Erwartungen an die Sache ran gehen, sondern Spaß haben, ist seine Maxime.

Fotos: Rick Letteboer

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hundesport

Teamtanz auf zwei Rädern


Er kommt ohne fremde Hilfe klar. Trotzdem muss er seine Freestyle-Kür nach anderen Kriterien planen als gesunde Sportler.

Geballte Lebensfreude auf zwei Rädern

Richard trainiert seine Hunde größtenteils selbst. Die Eigeninitiative ist den nie­ derländischen Entfernungen geschuldet.

Der schwarze Labrador mit dem italienischen Namen „Der Schwarze“ stammt aus Südita­ lien. „Es ist dort üblich, Hunde auf dem Moped mitzunehmen. Dabei kam es zum Unfall.“ Der kleine Hund war schwer ver­ letzt und wurde auf der Straße zurückgelassen. Glück im Un­ glück: Helfer eines Schweizer Tierschutzvereins nahmen sich seiner an und haben über Face­

Foto: Rick Letteboer

„Manchmal trainiere ich mit meinem Verein, aber weil die Clubmitglieder weit auseinander leben, passiert das nicht so oft.“

„Ich bin nicht so mobil und schnell, deshalb plane ich meine Würfe immer zwei, drei Schritte im Voraus.“ Auf 120 Sekunden ist eine Kür bei UFO-Meisterschaf­ ten begrenzt, in der sieben Scheiben gespielt werden dürfen. Doch bringt Collin eine davon nicht zurück, hat Richard ein Problem. Er kombiniert daher beispiels­ weise kurze und weite Würfe geschickt miteinander, sodass ihm immer genügend Scheiben zur Verfügung stehen. 26

Foto: Alexandra Dusin

Er hat mit zwei gesunden Händen alles, was er für diesen Hundesport

braucht. Es gibt im Frisbee auch keine eigene Para-Klasse. Und selbst wenn: „Mir geht es gut. Ich würde niemals wechseln.“

book eine Pflegestelle gesucht. „Meine Mutter ist Physiothera­ peutin für Hunde und war opti­ mistisch, ihm helfen zu können. Und so ist er einige Wochen später bei uns in der Nähe von Heidelberg gelandet.“

Kostbare Zeit, in der Nerone nur rudimentär behandelt wurde, war vergangen. Doch die beiden Frauen merkten sofort, welche Energie und Lebenswille in dem Kleinen steckte. Unter der fachkundigen Hand der Physiotherapeutin erholte er sich zusehends, die Hinterläufe blieben jedoch gelähmt. Ein Rollwagen musste her. „Nerone hat sich sofort damit angefreundet und ist gelau­ fen, bis ihm vor Erschöpfung die Vorderläufe zitterten. Ich denke, für ihn war es ein Vorteil, dass er den Unfall als junger Hund hatte und sich kaum noch daran erinnern konnte, wie es ist, auf vier Pfoten zu laufen.“ Bis man für die Gassirunde startklar ist, dau­ ert es zwar etwas länger, aber ansonsten nähme Nero­ ne ganz normal am Hundeleben teil. Drei Jahre ist das jetzt her, Ne­ rone ist mittlerweile fast vier. Von Gegenwind und einer


Fotos: Alexandra Dusin

fehlenden Begleithundeprü­ fung lässt sich das Duo nicht unterkriegen. Laura trainiert mit ihm vorerst privat auf einem privaten Hundeplatz. Dort integriert sie Elemente aus verschiedenen Sportarten und hat sie jeweils so angepasst, dass sie auch für Nerone machbar sind.

Kreativität ist alles: Aus dem Agility etwa hat sie sich Wippen und Schräg­ wände abgeschaut und ihm breitere gebaut, damit er sie mit seinem Rollwagen über­ winden kann. „Er springt sogar über Hinder­ nisse, wenn ich ihm seinen Rollwagen hinterher hebe“, schmunzelt Laura.

Er läuft bei Fuß und macht Dis­ tanzarbeit. Und er apportiert. „Daran hat er so viel Freude, dass er sich sogar manchmal in der Kurve überschlägt.“ Die geballte Lebensfreude.

Ein Handicap muss kein Hindernis sein, das beweist Richard Kleiweg ebenso beeindruckend wie Laura Knobloch, das Frauchen von Nerone. Es kommt auf das Handicap an, welche Sportarten das Mensch-Hund-Team machen kann und welche nicht. „Es ist schwierig, mit einem blinden Hund Agility zu machen. Aber für jeden Hund findet sich eine Beschäftigung, die ihm Freude bereitet“, sagt mir Manuela Schmidt, die mit ihrem tauben Hund ebenfalls an DogFrisbee-Turnieren teil­ nimmt. Sie muss es also wissen und berichtet uns darüber in der nächsten Ausgabe.■ sporthund.de ∙[Heft 1/2019]

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hundesport

Laura Knoblauch (DE) Rally Obedience mit Rollihund Nerone


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Ihre Federzeichnungen im Stil einer Radierung sind von einem Esser-typischen Wiedererkennungswert: die Augen. Die gebürtige Köthenerin schafft es, jeder Rasse den entsprechenden „Blick“ zu verschaffen, der diese prägt. Ein Deutscher Schäferhund ist wachsam, ein Gol­ den Retriever sanftmütig und ein Mops schaut pfiffig. Über 70 Rassen hat sie porträtiert und so findet jeder auch seinen Hund. Für ihre Zeichnungen gibt es die verschiedensten Verwendungsmöglichkeiten. SPORTHUND bietet vier verschiedene Produkte exklusiv an.

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produkte

it feinem Strich und einem Auge für Details setzt die Künstlerin ihre Motive in Szene. Und das absolut meisterlich. Unter Hundefreunden ist sie seit Jahrzehnten bekannt.

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produkte

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Sporthund gehört als Marke zur Familie der Leroi GmbH. Der Firmenname ist so einfach wie genial. „Le Roi“ stammt aus dem Französischen und bedeutet „der König“. Gründer und Inhaber sind Florian und Olaf König. Das Ehepaar (verheiratet seit 2006) teilt sich die strategischen Aufgaben. Olaf (54) hat den Blick auf die Finan­ zen und die Verwaltung. Florian (45) ist der kreative Kopf und sorgt mit seinen

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In Kooperation mit Weltmeistern wie Knut Fuchs (IGP) und Marco Dreyer (FH) wurde u.a. Ausbil­ dungszubehör entwickelt, das ganz nah an der Szene ist.

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Heute verlassen täglich zwischen 120 und 150 Pakete unser mo­ dernes Lager in mitten der Wein­ berge im Hohenlohekreis. Unser neuer Onlineshop macht das Einkaufen rund um die Uhr jetzt noch einfacher und bequemer.

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Ideen für neue Impulse im Hun­ desport. Auch ihr Border Terrier Aura gehört zur Familie König. Heute in Rente, war sie früher aktiv im Agilitysport unterwegs.

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Hinter dem einprägsamen schwarz-blauen Logo steht ein junges, engagiertes Team im baden-württembergischen Bretzfeld-Geddelsbach.


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„Mit Leidenschaft“ Agility, Sniffledog, Dummy, Ge­ brauchshundesport, Mondioring und Fährte ... auch die Mitar­ beiter sind meist eng mit dem Hundesport verbandelt.

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CHARLY

Bürohund

Zwei Züchter sind bei uns an Bord und eine zertifizierte Hunde­ trainerin. Geballtes Wissen also, wenn es um die Nähe zur Szene geht und sehr gute Voraus­ setzungen für die Entwicklung neuer Ideen. Eigentlich gibt es bei uns fünf Abteilungen: Einkauf, Verkauf, Lager, Marketing und Buchhal­ tung/Controlling. Aber getreu dem Motto „DU GEWINNST NIE ALLEIN“, hilft man sich gegenseitig. Auch abteilungsübergreifend. Und jederzeit!

MANNY

Bürohund

KNIFFEL

Bei uns herrscht eine familiäre Atmosphäre mit DUTZ-Manier und mit viel Spaß an gemein­ schaftlichen Teambildungsmaßnahmen. Dieses Arbeits­ klima bewerten alle als positiv und so sind einige schon ziem­ lich lange dabei, haben sogar ihre Ausbildung schon bei den Königen gemacht.

Bürohund

Luftbildaufnahme des Leroi-Firmensitzes (Oktober 2019)

Im Hundesport braucht es Teamgeist. Bei uns gibt es den. Beste Voraussetzungen also.

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D PRAXISTEST:

Unsere Kunden als Produkttester:

ie Frage, ob die Nutzung eines GPSTrackers in der Ret­ tungshundeausbil­ dung wirklich von Nutzen ist, beantwortete mir mein Hund. Während des Suchtrainings im Wald war Greta vier Minuten außer Sicht- und Hörweite unter­ wegs und die Ungewissheit darüber, wo sie sich auf­ hielt und was sie trieb, brachten mich später zu Recherchen im Internet und zur Entscheidung für den GPS Tracker „tractive“. Zusätzlich zum Kaufpreis von ca. 49 EUR ist ein Abo für die App nötig. Die Kosten für diese liegen je nach gewähltem Tarif zwischen 3,75 - 4,99 EUR monatlich. Die mehrsprachige Bedie­ nungsanleitung ist gut verständlich, die Möglich­ keiten des Gerätes für dessen Einsatz muss man aller­ dings auf der Homepage des Anbieters nachlesen. Das Gerät kann sowohl über

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die normale Steckdose, als auch über ein USB-Kabel aufgeladen werden. Die Befestigung des Trackers am Halsband ist dank Clips im Lieferumfang sehr gut. Es liegen zwei verschie­ dene Varianten für Hals­ bänder bis bzw. ab drei Zentimeter bei. Nach dem Laden und Einschalten des Trackers dauert es nur einige Au­ genblicke, bis das Gerät durch kurzes Drücken des Einschaltknopfes den aktu­ ellen Status „kein Netzwerk * kein GPS“ oder „Netzwerk vorhanden * GPS vorhan­ den“ anzeigt. So weiß der Nutzer genau, ob der Emp­ fang für eine Liveaufzeich­ nung ausreicht. Durch diese kann man nicht nur die tat­ sächliche Länge der Strecke, die der Hund zurücklegt, nachhalten, sondern im Anschluss nochmals den gelaufenen Weg ansehen und auswerten. Während der Liveschaltung setzt das Gerät je nach Signalstärke

alle zwei bis vier Sekunden einen Signalpunkt; bei feh­ lendem Empfang alle zwei bis 60 Minuten. Die gelaufenen Wege wer­ den allerdings im BasicAbo nur für 24 Stunden gespeichert. In der Premiumversion ist dies dauerhaft der Fall. Mit einem Screens­ hot kann dem Verlust einer Aufzeichnung aber ganz einfach vorgebeugt werden. Einstellbar sind zusätzlich: ∙ ∙ ∙ ∙ ∙

die eigene Position die Genauigkeit ein Kompass Heatmap-Anzeige virtuelle Zäune

Speziell für die Ausbildung im Rettungshundebereich finde ich insbesondere die Heatmap-Funktion emp­ fehlenswert. Hierbei ändert sich je nach Länge der Ver­ weildauer des Hundes an einem Standort die Farbe des Streckenverlaufes von der grünen Grundfarbe nach zunächst gelb und dann rot je nach Geschwin­


Tier selbst zu lokali­sieren. Der Ton ist dauerhaft und sehr hoch, zur Ortung des Gerätes daher wirklich gut geeignet. Dem Hund sollte man diesen hohen Ton allerdings nicht zumuten.

Die Einstellung „virtueller Zaun“ ist aktiviert eben­ falls sehr nützlich, denn das Handy sendet ein Signal, sobald der Hund einen eingestellten Radius verlassen hat bzw. wenn er diesen wieder betritt. Es können bis zu fünf Zäune eingerichtet und mit un­ terschiedlichen Begriffen, z.B. „Wald“ oder „Garten“ benannt werden.

Nur im Premium-Abo steht eine weltweite Abdeckung zur Verfügung. Ein weiteres Highlight dieses Abomodels ist das „Augmented Rea­ lity“, bei der man während der Liveschaltung die Kamera des Handys aktivieren und die Um­ gebung mit 360° beo­ bachten kann. Gleich­ zeitig wird die eigene Distanz zu seinem Tier angezeigt, was sehr vorteilhaft ist, wenn ein Hund irgendwo fest­ hängt oder gar verletzt ist.

Sollte das „tractive“ doch einmal verloren gehen, kann man sowohl ein kleines Licht als auch ein Tonsignal am Empfänger mittels der Handy-App einschalten und das Gerät orten. Das Licht ist aller­ dings nur klein und für Hunde mit längerem Fell eher nicht geeignet, um das

Bereits nach dem ersten Ein­ satz im Training war mir klar, dass sich die Anschaffung bezahlt gemacht hat. Aus Sicht eines Rettungshun­ deführers ist das „tractive“

in der Ausbildung geeig­ net, die Bewegungsmuster des Hundes sowohl in der Flächen- als auch in der Trümmersuche aufzuzeich­ nen und für die weitere Arbeit auszuwerten.

unsere Testerin: Nicole Beutler - seit 2004 Rettungshundesport - mehrfache Deutsche Meisterin - Teilnehmer auf Einzel- und Teamweltmeisterschaften - Hundetrainer nach §11 - Referentin auf RH-Seminaren

persönliches Fazit:

Immer zu wissen, wo der Hund ist, gibt jede Menge Sicherheit!

Und sollte es den Vierbeiner doch einmal überkommen, dem aufspringenden Hasen oder dem flüchtenden Reh nachzusetzen, weiß man dank der Live-

schaltung immer, wo sich der Hund gerade aufhält. Eine mitunter lange Suche in die völlig falsche Richtung entfällt somit.

GPS-Ortung in Echtzeit Heatmap-Funktion virtueller Zaun (Geofence) Augmented Reality wasserdicht USB-Schnittstelle geringes Gewicht lange Akkuleistung

produkte

digkeit des Hundes. Damit kann man als RH-Hunde­ führer genau erkennen, ob der Hund gerade irgendwo verharrt und durch die Rot­ färbung den genauen Ort der Anzeige erkennen.

Lichtortung am Hund

Tonortung am Hund

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AGILITY

IGP

OBEDIENCE

DOGFRISBEE

THS

ZUGHUNDE

7.12.2019 VDH Deutsche Meisterschaft Hemsbach (DE)

24.-26.4.2020 DVG BSP Eschweiler-Dürwiß (DE)

9.-10.5.2020 1./2. Qualifikation FCI WM n.n. (DE)

2.-3.5.2020 disc dog challenge Germany 1 Rommerskirchen (DE)

27.-28.6.2020 BLV Meisterschaft n.n. (DE)

21.-22.3.2020 DVG BSP/BSPJ Quakenbrück (DE)

14.-15.3.2020 1./2. QL FCI WM/EO small/medium Mending (DE)

25.-26.4.2020 7-Länderwettkampf Hungen (DE)

11.-17.5.2020 FMBB Weltmeisterschaft Aubigny Sur Nere (FRA)

24.-26.7.2020 DVG BSP/BSPJ n.n. (DE)

4.-5.4.2020 VulcaniCross Schotten (DE)

11.-17.5.2020 FMBB Weltmeisterschaft Aubigny Sur Nere (FRA)

18.-19.7.2020 VDH Deutsche Meisterschaft Gemünden (DE)

23.-24.5.2020 disc dog challenge Germany 2 ? (DE) UFO Swiss Major #1 Goldach, St. Gallen (SUI)

3.-5.7.2020 swhv Verbandsmeisterschaft Gersbach (DE)

11.-17.5.2020 FMBB Weltmeisterschaft Aubigny Sur Nere (FRA)

Mai 2020 WDSF Weltmeisterschaft Trutnov (CZE)

24.-27.9.2020 FCI Weltmeisterschaft Madrid (ESP)

30.6.-2.7.2020 VDH Deutsche Meisterschaft n.n. (DE)

3.-4.10.2020 dhv Deutsche Meisterschaft Linkenheim-Hochstetten (DE)

9.-13.9.2020 FCI Weltmeisterschaft Apeldoorn (NED)

10.-13.6.2021 FCI Weltmeisterschaft Münsingen (DE)

21.-22.3.2020 3./4. QL FCI WM/EO large Mending (DE) 4.-5.4.2020 3./4. QL FCI WM/EO small/medium n.n. (DE) 18.-19.4.2020 3./4. Qualilauf FCI WM/EO large n.n. (DE) 11.-17.5.2020 FMBB Weltmeisterschaft Aubigny Sur Nere (FRA)

7.-11.10.2020 WUSV Weltmeisterschaft Györ (HUN)

15.-16.5.2020 5./6. Qualilauf FCI WM/EO Dortmund (DE)

26.-27.11.2020 dhv Deutsche Meisterschaft Kempten (DE)

17.5.2020 Finalläufe FCI WM/EO Dortmund (DE)

FÄHRTE

9.-12.7.2020 JEO Europameisterschaft Vantaa (FIN)

19.-23.5.2020 FCI Weltmeisterschaft Lahti (FIN)

30.7.-1.8.2020 EO Europameisterschaft Oakham, Leicester (GBR)

6.-8.11.2020 dhv Deutsche Meisterschaft n.n. (DE)

10.-13.9.2020 FCI Weltmeisterschaft Tallin (EST)

21.-22.11.2020 VDH Deutsche Meisterschaft n.n. (DE)

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RO 2.-3.5.2020 DVG BSP / dhv DM Ering (DE)

FLYBALL 22.-24.5.2020 FCI Flyball Open World Cup Lommel (BEL)

6.-7.6.2020 UFO Major Bremen (DE) 13.-14.6.2020 NFM Cup - UFO Major Vierhouten, Gelderland (NED) 20.-21.6.2020 disc dog challenge Germany 3 Eime (DE) 4.-5.7.2020 Fly em high Cup - UFO Major Boelenslaan, Friesland (NED) 11.-12.7.2020 disc dog challenge Germany 4 UFO Major Kerpen (DE) 18.-19.7.2020 UFO Swiss Major #2 ? (SUI) 26.-27.9.2020 disc dog challenge Germany 5 + Finale Verden/Aller (DE)

05.-6.9.2020 dhv Deutsche Meisterschaft n.n. (DE) 10.-11.10.2020 VDH Deutsche Meisterschaft n.n. (DE)

RH

SCHLITTEN 1.-2.2.2020 VDSV DM Sprint Frauenwald (DE) 6.-9.2.2020 WSA Weltmeisterschaft Zuberec (POL)

20.-23.8.2020 FCI Team Weltmeisterschaft Craiova (RUM)

15.-16.2.2020 VDSV DM Mitteldistanz Haidmühle

24.-27.9.2020 IRO Weltmeisterschaft Craiova (RUM)

20.-23.2.2020 IFSS EM On-Snow Falun (SWE)

MONDIORING 11.-17.5.2020 FMBB Weltmeisterschaft Aubigny Sur Nere (FRA)

DOGDANCE 12.-14.6.2020 VDH Deutsche Meisterschaft Dortmund (DE)

TOPHUNDESPORTTERMINE


MITMACHEN & GEWINNEN

SPORTHUNDGEWINNSPIEL  Von welcher Marke ist das Hundegeschirr „Freemotion Harness“?

 Welches pflanzliche Lebensmittel ist für Hunde ungeeignet?

 Wer ist im Leben eines Hundes der erste Prägungspartner?

K Niggeloh I Non-Stop E Wolters

I saurer Apfel V rohe Kartoffel H rote Möhre

W der Züchter A die Mutter R der Vater

 Wie heißt das neueste Funkortungsgerät von Dogtra?

 Wo findet 2020 die FCI WM im Obedience statt?

 Was beeinflußt die Entwicklung von Persönlichkeit?

 Wieviel wiegt der Empfänger GPS tractive?

 Wie heißt der Hund des SPORTHUND-Geschäftsführers?

Z Pathfinder H Atemos V tractive

K Münsingen D Tallin N Madrid

C Gene P Umwelt S Gene und Umwelt

E <30 g L >30 g H =30 g

E Manny X Dunja D Aura

 Was sind Carnivoren?

 Wieviele unterschiedliche Satellitensignale benötigt ein GPS-Gerät zur Ermittlung der genauen Position mindestens?

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Was ist Habituation?

N Konditionierung G Persönlichkeitsentwicklung T Reizgewöhnung Teilnahmebedingungen: Sende das Lösungsswort, deinen Namen und deine vollständige Postanschrift per E-Mail an gewinnen@sporthund.de Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Unter allen Einsendungen verlosen wir drei Shop-Gutscheine im Wert von je 25 EUR. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Es besteht auch kein Anspruch auf Auszahlung oder Ausgabe eines Ersatzg­ ewinns. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die vom Teilnehmer angegebenen Daten wer­ den nach Maßgabe der DSGVO behandelt. Die Datenschutzerklärung findest du unter www.sporthund.de/datenschutzerklaerung

T Allesfresser E Fleischfresser B Pflanzenfresser

Lösungswort

Sende dein Lösungswort an: gewinnen@sporthund.de und sichere dir die Chance auf einen Shop-Gutschein im Wert von 25 EUR.

A vier T drei P zwei Einsendeschluss:

10. Januar 2020

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11 sporthund.de ∙[Heft 1/2019]

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IMPRESSUM Herausgeber: Leroi GmbH Geschäftsführer: Olaf König Am Schneckenhof 9 D-74626 Bretzfeld-Geddelsbach Email: magazin@sporthund.de Tel +49 (0) 79 45 / 9 41 01 01 Fax +49 (0) 79 45 / 91 15 25

So geht

s auch.

Wenn du me Plan geht rkst, der nicht auf, dann find e einen anderen Weg!

DEIN HUND AUF UNSEREM NÄCHSTEN HEFT??

Scan mich!

Erscheinungsweise: 6x jährlich

Foto: Jess bell

photogr aphy

Gesamtkonzept: Constanze Rähse, Neuhaus an der Pegnitz ZUM SAMMELN

AKTION: LESERFOTO

Lektorat: Dipl.-Germanistin (Univ.) Cordula Scheffner, Viersen Druck: print24.de Auflage: 5.000 Stück Fotoquellen: Rick Letteboer, Alexandra Dusin, MF-Bildarbeit, Markus Platzbecker, Kerstin Overroedder, Corinna Konieczny, Jessbellphotography, Constanze Rähse, Hersteller, AdobeStock, fotolia Hinweise:

Kein Teil dieses Magazins darf ohne Genehmigung des Herausgebers vervielfältigt oder verbreitet werden. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Eine Haftung für Ratschläge unserer Experten kann nicht übernommen werden. Der Herausgeber behält sich das Recht vor, ver­ öffentlichte Artikel, Beiträge und Fotos auch in seinen anderen Publikationen (In- und Ausland, im Web und elektronisch) ohne weitere Vergütung und Nachfrage zu veröffentlichen. Die Nutzungsrechte an eingesandten Leserfotos gehen mit Einsendung automatisch auf die Leroi GmbH über.

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sporthun

d.de

Teilnahmebedingungen:

Schicke DEIN Foto passend zum MOTTO: „Welchen Sport macht DEIN Hund?“

!

Bis 30.12.2019 per eMail senden an: cover@sporthund.de

✓ Die Fotos sollen eine Auflösung von min­ destens 300 dpi, eine Größe von 2.600 px an der langen Seite haben und im Land­ scape-Format (Querformat) aufgenommen sein. ✓ Fotos, die Logos oder Schriftzüge enthalten, werden nicht akzeptiert. Bei Veröffent­ lichung wird der Name des Fotografen immer angegeben. ✓ Eingesendete Fotos müssen aus der Hand des Einsenders stammen oder eine schrift­ liche Erklärung des Fotografen muss bei­ liegen, in der sich dieser mit der uneinge­ schränkten Nutzung durch die Leroi GmbH im Print-, Marketing- und Onlinebereich einverstanden erklärt.

✓ Eingesendete Fotos dürfen durch die Leroi GmbH uneingeschränkt im Print-, Marke­ ting- und Onlinebereich genutzt werden, ohne nochmalige Nachfrage. ✓ Es besteht keine Honorarverpflichtung sei­ tens der Leroi GmbH für eingesendete Fotos. ✓ Auf den Fotos sollen die Hunde im Vor­ dergrund stehen. Fotos mit Personen, die nicht dem Einsender entsprechen, werden nicht angenommen. ✓ Jeder Leser darf bis zu drei Fotos einsenden. Die besten zehn Fotos werden auf unserer Facebookseite zur Abstimmung einge­ stellt. Das Siegerfoto wird auf dem Cover des nächsten Heftes abgedruckt.


VORSCHAU #2

AdobeStock

Unsere nächste Ausgabe erscheint Anfang Februar 2020

SCHNIPP, SCHNAPP... Overröder

Rally Obedience

SCHILDERWALD Kommunikation und Teamwork – darum geht es hier! Der neue Breitensport boomt wie keine andere Hundesportart ...

{ INTERVIEW }

außerdem: ∙ Hundesport mit taubem Hund ∙ Produktvorstellungen und ∙ aktuelle Hundesportevents

A/B TYPEN Psychologische Unterscheidung der Reaktionstypen in Konfliktsituationen. Welcher Typ eignet sich für welchen Sport. Inklusive Interview mit Pierre Wahlström

MF-Bildarbeit

Foto: AdobeStock

Kastration: wann macht sie Sinn, wann nicht? Sophie Strodtbeck klärt auf.

Kynologie

Schlitten- und Zughundesport

FÜHRUNGSQUALITÄT Jeder Hund hat Stärken und Schwächen. Nur ein Musher, der diese seiner Hunde kennt und richtig managt, kann erfolgreich sein. Kurzfristige Änderungen vorbehalten. Wir bitten um Verständnis.

sporthund.de ∙[Heft 1/2019]

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vorschau

Vorschau Heft 2


So gehts auch. Wenn du merkst, der Plan geht nicht auf, dann finde einen anderen Weg!

Foto: Jessbellphotography

ZUM SAMMELN sporthund.de


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