Kana 2023
welcome to 16. August Welcome to Vancouver! Ich bin pünktlich um 7 Uhr gelandet und um 8.30 Uhr schon bei meiner Schwester auf der Matte gestanden. Dort habe ich mir ein «kleines» Nickerchen gegönnt – wobei «klein» natürlich relativ ist. Um 11 Uhr bin ich anschliessend mit dem Bus zum Stanley Park gefahren. Anfangs dachte ich, ich könnte eine gemütliche Runde um den Park spazieren, aber nach einer halben Stunde wurde mir klar, dass der Park riesig ist. Also ab aufs Fahrrad und eine Stunde lang den Stanley Park erkundet. Zu Fuss? Wäre ich wahrscheinlich jetzt noch dort.
o vancouver! Gegen 16 Uhr bin ich dann nach North Vancouver gedüst, um meine Schwester von der Arbeit abzuholen. Schöner Moment, nach so langer Zeit wieder mit ihr zu quatschen! Abends haben wir uns dann ins Open-AirKino im Stanley Park gewagt. «Dirty Dancing» stand auf dem Programm – ich liebe den Film. Die Abendstimmung war echt schön, und wir haben sogar eine Robbe gesehen – am nächsten Tag haben wir erfahren, dass in der Nähe ein Orca seine Bahnen zog. Make sense!
17. August Heute habe ich mich auf den Weg nach Granville Island gemacht. Um dorthin zu gelangen, bin ich am Creek entlang spaziert, um die wunderschöne Aussicht zu geniessen. Es war wirklich beeindruckend, aber auch ziemlich heiss. Granville Island hat mir total gut gefallen. Es gab süsse kleine Geschäfte und köstliche Donuts – wobei mir fast einer von einer Möwe geklaut wurde. Und hier hatte ich erneut das Vergnügen, eine Robbe zu sehen. Die sind einfach sooo niedlich! Da ich ehrlich gesagt keine Lust hatte, noch mehr zu laufen, habe ich mir wieder ein Fahrrad geschnappt und bin in Richtung Kitsilano Beach geradelt. Nachdem ich eine Weile den Beachvolleyballspielern zugeschaut hatte, ging es zurück zum Apartment meiner Schwester. Später erfuhr ich, dass es weiter unten noch einen Strand mit Kaninchen gab. Das hätte ich mir nicht entgehen lassen sollen. Nach einem schnellen Mittagessen machte ich mich auf den Weg nach Gastown. Dort gibt es jede Menge charmante Läden, die ich durchstöberte. Allerdings musste ich darauf achten, nicht zu weit zu gehen, um nicht in die Gegend der Obdachlosen zu geraten. Als ich Fotos davon sah, war ich wirklich schockiert. Kurz vor 16.30 Uhr fuhr ich wieder nach North Vancouver. Dort warteten unsere Eltern auf Nina und mich, denn heute geht es mit der Fähre nach Vancouver Island. Der Familienurlaub kann beginnen!
Vancouver island,
Gestern Abend sind wir sehr spät in Nanaimo angekommen, weshalb wir bisher noch nicht viel von dem Dorf gesehen haben. Deshalb sind wir am Morgen am Pier entlang spaziert und haben uns umgeschaut. Es ist ein hübsches Dorf, aber nichts Aussergewöhnliches. Jetzt beginnt unser Abenteuer richtig. Wir haben uns auf den langen Weg nach Campbell River gemacht. Auf dem Weg dorthin haben wir an verschiedenen
wunderschönen Orten angehalten und die beeindruckende Aussicht genossen. Fast die gesamte Strecke konnten wir in der Nähe der Küste entlangfahren. In Campbell River angekommen, haben wir uns zu den Elk Falls begeben. Die Wasserfälle waren einfach unglaublich, es gab sogar mehrere Regenbogen. Bei der kurzen Wanderung konnten wir die herrliche Natur in vollen Zügen geniessen.
18. August
exploring the nature. Auf nach Ucluelet! Wir sind entlang malerischer Seen nach Ucluelet gefahren. Kurz vor dem Dorf gab es eine Baustelle mit einer Ampel. Wortwörtlich haben wir eine Stunde gewartet, um durchgelassen zu werden. Wir haben uns nur ein bisschen aufgeregt. Schliesslich haben wir uns auf den Wild Pacific Trail begeben, eine schöne Wanderung entlang der Küste. Die Schilder am Anfang der Wanderwege sind teilweise etwas entmutigend. Da steht gross geschrieben, dass es Bären und Pumas gibt. Gegen Bären kann man sich immerhin mit Bärenspray verteidigen – aber bei einem Puma ist man gewesen. Es war also wirklich aufregend!
19. August
New day - gleiche blöde Baustelle! Unser Ziel heute war Tofino, und leider mussten wir erneut durch die Baustelle, wo man normalerweise ewig warten muss. Glücklicherweise hatten wir dieses Mal das Glück, nur etwa 10 Minuten warten zu müssen. Bevor wir nach Tofino aufgebrochen sind, haben wir einen Stopp am Long Beach eingelegt. Der Name sagt bereits alles – ein endlos langer Strand. Vom Long Beach aus haben wir noch den Nuuchah-nulth-Trail erkundet. Ein wunderschöner Pfad, der zu verschiedenen Stränden führt. Ich kann mich wirklich nicht daran gewöhnen, dass man zu jederzeit mit einem Bär oder Puma rechnen muss. Unangenehm! Den Hin- sowie Rückweg haben wir jedoch ohne Raubtier-Sichtung überstanden.
20. st u g Au
Tofino ist ein charmantes kleines Dorf, das mir sehr gut gefallen hat. Natürlich durfte ein Sweatshirt mit der Aufschrift «Tofino» nicht fehlen.
21. August
Heute setzen wir unsere Reise nach Victoria fort. Auf dem Weg dorthin machten wir einen kurzen Halt in Ladysmith. Das charmante Städtchen hatte wirklich seinen eigenen Reiz. Anfangs erlebten wir einen kleinen Schreckmoment, als wir glaubten, ein Hakenk-
reuz an einem Gebäude zu sehen. Doch wie sich herausstellte, war das Zeichen spiegelverkehrt. Mit einem vollen Magen setzten wir dann unsere Fahrt in Richtung Victoria fort.
Victoria.
Unser Apartment lag mitten in Victoria, gleich neben Chinatown. Den restlichen Tag nutzten wir, um die Stadt zu erkunden. Von allen Orten auf Vancouver Island hat mir Victoria eindeutig am besten gefallen. Ich bin aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen.
21. August
Für 3 Stunden haben wir uns mit einem Zodiac Boot auf das Meer begeben, um Wale zu beobachten. Meinen Steissbein-Schmerzen hat der Ausflug nicht gerade geholfen. Wir sind regelrecht über die Wellen gehopst. Schon nach kurzer Zeit haben wir einen Buckelwal gesehen. Ich war so begeistert, hatte zuvor noch nie einen Wal gesehen. Später konnten wir noch einen anderen Buckelwal aus der Ferne beobachten. Leider kein Anblick von Orcas, aber dafür haben wir zahlreiche Seelöwen und Robben entdeckt. So niedlicheTiere!
Den restlichen Nachmittag haben wir am Fisherman’s Warf verbracht. Es handelt sich dabei um einen Kai mit etlichen Hausbooten und Restaurants. Von dort sind wir anschliessend mit einem stylischen Taxiboot in die Nähe unseres Apartments gefahren. Dort packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg zur Fähre. Wir hatten noch genügend Zeit vor der Abfahrt der Fähre, also machten wir auf dem Weg einen Zwischenstopp an einem schönen See. Die ganze Familie Hofmann legte hier noch ein kleines Nickerchen ein. An der Fähre hiess es dann Abschied nehmen. Während die Eltern weiter zu den Salt Spring Islands fuhren, kehrten Nina und ich nach Vancouver zurück.
22. August
whale watching.
23. August Tschüss Vancouver, tschüss Nina! Mein Flug nach Toronto geht um 9 Uhr morgens. Schon am Flughafen machte ich mir Sorgen, dass meine Koffer möglicherweise nicht in der Schweiz ankommen könnten. Mit nur etwa 2 Stunden Layover in Toronto und einer 30-minütigen Verspätung wurde die Situation knifflig. Das Boarding für den Flug nach Zürich begann jedoch später, sodass ich ausreichend Zeit hatte. Für
diesen Flug habe ich mir etwas Besonderes gegönnt: einen Sitzplatz mit viel Beinfreiheit – grossartig! Nach der Ankunft in Zürich wurden meine Befürchtungen bestätigt – mein Koffer war nicht dabei. Hurra! Ich musste ein Formular ausfüllen und machte mich dann ohne meinen Koffer auf den Heimweg.
b
e.
Travel Jounral by lauralena.