Die Zeitung zum Festival
Internationales Festival für Straßenkunst, Figurentheater, Neuen Zirkus und Community Art in Graz und der Steiermark

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Internationales Festival für Straßenkunst, Figurentheater, Neuen Zirkus und Community Art in Graz und der Steiermark

Aristoteles



Collectif XY FR & Rachid Ouramdane Möbius
Le doux supplice FR Les petites épopées…
Seit fast drei Jahrzehnten arbeiten wir mit unserem Festival La Strada und dem internationalen Netzwerk IN SITU kontinuierlich daran, Räume zu öffnen –für die Kunst, für Begegnungen, für neue Perspektiven und für das Unerwartete.
La Strada versteht den öffentlichen Raum als Ort des Austausches und der aktiven Teilhabe. Hier wird Kunst nicht nur gezeigt, sondern gemeinsam entwickelt und erlebt. Sie überrascht, stellt Fragen, schafft Nähe und lädt dazu ein, die eigene Umgebung mit anderen Augen zu sehen. Dabei sucht das Festival stets das Neue – gemeinsam mit langjährigen Wegbegleiter:innen ebenso wie mit neuen Partnern und Spielorten.
Wir begleiten Künstlerinnen und Künstler auf ihrem Weg von der ersten Idee bis zur Aufführung. Koproduktionen mit heimischen und internationalen Künstler:innen und Residencies sind essenziell und Ausdruck unseres Verständnisses von Kulturarbeit. Kreativität braucht Vertrauen, Zeit und verlässliche Partnerschaften. Besonders im öffentlichen Raum entstehen so Projekte, die weit über den Moment hinauswirken.
Mit der Mitbegründung des europäischen Netzwerks IN SITU und unserer Arbeit in internationalen Projekten verbindet La Strada die Steiermark mit Europa und der Welt. Zugleich bleiben wir fest in der Region verwurzelt – im Dialog mit den Menschen, ihren Geschichten und den Orten, an denen Zukunft gestaltet wird. Kunst wird so zum Impulsgeber für das gemeinsame Gestalten von Kulturereignissen und für ein Miteinander beim Nachdenken über Themen wie Stadt, Natur, Klima und Zusammenleben.
Auch La Strada 2026 erzählt von solchen gemeinsamen Wegen. Zahlreiche Künstler:innen begleiten unser Festival seit vielen Jahren, haben Graz und sein Publikum längst als idealen Ort zur Entwicklung innovativer Projekte lieben gelernt. Der Community Art, also der aktiven Teilnahme, kommt dabei mehr und mehr Bedeutung zu.
Mit vielen Künstler:innen verbindet uns inzwischen eine langjährige Freundschaft, so auch mit dem Komponisten und Klangkünstler Michel Risse, der einen Leitsatz für La Strada definiert hat: „Die schönsten Emotionen sind oft die unerwarteten.“
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In diesem Sinne wünsche ich uns im Namen der Künstlerinnen und Künstler und des gesamten Teams wunderbare gemeinsame Momente bei La Strada 2026!

Werner Johannes Schrempf | Künstlerischer Leiter
XY FR & Rachid Ouramdane Möbius

Wie man prägende Momente des eigenen Lebens am Luftring wieder lebendig werden lässt und das Flugverhalten der Stare auf die Bühne bringt, zeigen internationale Künstler:innen bei La Strada.
Der Neue Zirkus lässt die Grenzen zwischen Akrobatik, Tanz, Theater und Musik verschwimmen. Er erzählt Geschichten mit den Körpern der Artist:innen – auf berührende, eindringliche Art. Das Collectif XY und Frédérique Cournoyer Lessard haben diese Kunstform perfektioniert und wie sich das anfühlt, können die FestivalBesucher:innen heuer bei zwei gefeierten Produktionen in der Oper Graz und im Next Liberty erleben.
Den Auftakt von La Strada 2026 macht zur Festivaleröffnung das Collectif XY im Opernhaus, wo auf der Bühne das menschliche Äquivalent zum Flugverhalten der Stare lebendig wird. „Die Idee zu ‚Möbius‘ entstand bereits kurz nach der Gründung, weil wir
nachmittags oft gemeinsam in den Himmel geschaut und diese riesigen Starenschwärme beobachtet haben“, erzählt Oded Avinathan „Sie bewegen sich scheinbar ohne Anführer und bilden dennoch perfekte Formationen. Wir als Akrobat:innen beschäftigen uns ebenfalls ständig mit der Schwerkraft – warum also nicht dieses Naturphänomen auf die Bühne übertragen?“ Gemeinsam mit dem Choreographen Rachid Ouramdane nahm das Projekt schnell Formen an – was anfangs durchaus skurrile Züge hatte. „Eine unserer ersten Proben fand auf einer großen Wiese statt, auf der zwanzig Akrobat:innen versuchten, gemeinsam zu laufen, ohne dass jemand die Führung übernimmt. Das war unglaublich komisch – und gleichzeitig ungeahnt schwierig. Denn man muss lernen, den Impulsen der Gruppe
zu folgen.“ Heute haben die 19 Künstler:innen des Collectif XY diese Fertigkeiten perfektioniert: mit Aufmerksamkeit füreinander, enormer Konzentration und körperlicher Ausdauer. „Auch wenn wir die Schwerkraft natürlich nicht überwinden können, können wir dem Publikum zumindest die Illusion dieser Freiheit schenken, ihnen diesen Traum vermitteln – und erhalten dafür ihre Emotionen zurück“, beschreibt Avinathan. Wodurch auf einer emotionalen Ebene ein tiefes Gefühl für die Notwendigkeit gemeinschaftlichen Handelns entstehe – als Voraussetzung für das Überleben. /
Frédérique Cournoyer Lessard blickt im bewegenden Solostück SCUSE tief in die eigene Geschichte und Entwicklung. Spezialisiert auf die Zirkusdisziplin Aerial Hoop, den Luftring, trat Frédérique international mit renommierten kanadischen Compagnien wie The 7 Fingers und dem Cirque Éloize auf und machte sich darüber hinaus mit der Produktion von Filmen einen Namen. 2021 entstand das erste Bühnenstück – eine Pionierarbeit des „Documentary-Circus“ in Québec. „Mich hat interessiert, wie sich Geschichten durch Zirkusbewegungen erzählen lassen“, sagt Frédérique. So entstand SCUSE als dokumentarisches Porträt der eigenen Biografie – zugleich aber auch als gesellschaftliche Betrachtung darüber, wie Geschlechterrollen vermittelt werden. Frédérique wechselt zwischen Sprechtheater und körperlichen Erzählungen von Geschichten aus der Kindheit, die auf den ersten Blick alltäglich wirken, aber viel zur Prägung von Menschen beitragen. Etwa eine Situation in der Grundschule, „wo ich lieber mit den Buben Völkerball gespielt habe als bei den Mädchen zu stehen“. Als es dabei zu einer Auseinandersetzung mit einem Buben kommt, schickt die Pausenaufsicht Frédérique mit den Worten „Geh lieber zu den Mädchen spielen, das ist weniger kompliziert“ zurück. „Damals schien der Satz bedeutungslos, rückblickend markiert er den Ausgangspunkt einer lebenslangen Auseinandersetzung
mit Geschlechterbildern.“ Frédérique erzählt diese Geschichte in enger Symbiose mit dem Luftring: „Der Ring zwingt den Körper in bestimmte Positionen, Bewegungen werden eingeschränkt und spiegeln so den Zustand, in dem die Erinnerungen entstanden sind.“ Ein ernstes Thema, dessen künstlerische Aufarbeitung aber auch Platz für Humor bietet. Etwa, wenn Frédérique für die Erinnerungen an das Gefühl, sich auf dem Schulhof nicht frei bewegen zu dürfen, mit dem Kopf nach unten in deren Luftring hängt, und die verrutschte Trainingshose die Beine fixiert. „Dabei muss ich manchmal über mich selbst lachen – und das darf das Publikum natürlich auch!“ /
Collectif XY & Rachid Ouramdane FR Möbius
Oper Graz: 31.7. (Festivaleröffnung)
1.8., 2.8. / 19:30 Uhr Empfohlen ab 8 Jahren
65’ (ohne Pause) / Tickets siehe Seite 15
Frédérique Cournoyer Lessard CA SCUSE
Theater Next Liberty: 4.8. & 5.8. / 19:30 Uhr Empfohlen ab 12 Jahren In englischer Sprache
65’ (ohne Pause) / Tickets siehe Seite 15

Frédérique Cournoyer Lessard CA SCUSE

Georg Bucher
Vorstandsvorsitzender
Steiermärkische Bank und Sparkassen AG
Durch Zusammenhalt und gemeinsames Handeln entstehen jene Impulse, die unsere Region nachhaltig stärken und lebendig halten.
Gerade in herausfordernden Zeiten sind kulturelle Räume unverzichtbar. Sie fördern den Austausch, eröffnen neue Perspektiven und stärken das gesellschaftliche Miteinander.
La Strada steht für eine Haltung, die unsere Haupteigentümerin, die Steiermärkische Verwaltungssparkasse, seit vielen Jahren prägt: Offenheit gegenüber Neuem, kulturelle Vielfalt und das Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung. Mit seinen Produktionen im öffentlichen Raum erreicht das Festival Menschen unmittelbar und schafft Momente, die bewegen, inspirieren und verbinden.
Es macht uns stolz, dass die Steiermärkische Verwaltungssparkasse Initiativen fördert, die Identität stiften, Gemeinschaft stärken und die Steiermark als lebendigen Kulturraum erlebbar machen. Die langjährige Partnerschaft mit La Strada zeigt eindrucksvoll, welchen Beitrag Kultur leisten kann, um Menschen zusammenzubringen und positive Impulse für die Gesellschaft zu setzen.
Wir wünschen allen Künstler:innen, dem Team von La Strada und den Besucher:innen ein inspirierendes Festival mit vielen bereichernden Begegnungen und unvergesslichen Momenten.
Ihr Georg Bucher.
Der belgische Circus Ronaldo erzählt seine Familiengeschichte über 184 Jahre. Eine Zeit, in der Lebenslust, Melancholie und Poesie gefeiert wurden, verloren gingen und letztlich immer wieder gefunden wurden.
Wenn es die Menschen berührt, ist es Neuer Zirkus“: Mit diesen Worten hatte Danny Ronaldo in einem früheren Interview mit La Strada sein Genre auf den Punkt gebracht und auch heuer wird er genau das wieder unter Beweis stellen. Wenn auch etwas anders als in den Vorjahren – und gerade diese Überraschungsmomente machen den zeitgenössischen Zirkus aus. Waren Stücke wie Sono Io eher ruhig, hat die Zirkus-Familie bei Da Capo das Tempo mächtig erhöht, und das ist auch nötig. Denn darin erzählt der belgische Zirkus in gut eineinhalb Stunden die sieben Generationen umfassende Geschichte seiner Familie. Wie immer unter der Zirkuskuppel, dieses Mal aber in einem besonderen Setting: „Die Bühne ist wie ein
Laufsteg angelegt, das Publikum sitzt sich gegenüber“, erklärt Danny Ronaldo. Die Zeit bewegt sich dabei immer nur in eine Richtung – genau wie im wirklichen Leben. „Es gibt kein Zurück, gleichzeitig gibt es aber auch nie wirklich einen Moment, innezuhalten, weil jede neue Szene sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Man hat nie die Möglichkeit, etwas festzuhalten – wie im richtigen Leben. Man glaubt oft, im Zentrum zu stehen, doch das Leben schiebt einen ständig weiter.“
Sepia-, Pastell- und grelle Töne
Die Erzählung beginnt im Jahr 1842 mit einem fünfzehnjährigen Jungen, der mit einem deutschen Zirkus davonläuft und
schließlich nach Gent kommt. Die ersten Jahre verbringt er damit, Ställe auszumisten, ehe er später ein virtuoser Kunstreiter wird. „Pferde gehörten damals zum Zirkus, heute arbeiten wir nicht mehr mit Tieren, haben aber ein imaginäres Pferd in Da Capo dabei, um die frühen Jahre zu würdigen“, erzählt der Zirkusdirektor.
Das Publikum begleitet die Ronaldos von 1842 bis ins Jahr 2026 und lernt dabei jede Menge Mitglieder der Zirkusfamilie kennen.
„Meine Mutter ist 84 Jahre alt und steht immer noch auf der Bühne; gleichzeitig spielen ein elfjähriges Mädchen, junge Erwachsene – und manchmal sogar mein vierjähriger Enkel mit“, berichtet der 56-Jährige.


Die ersten Jahre der Familiengeschichte wirken wie alte Fotografien in Sepiatönen, nach und nach kommen dann Pastellfarben hinzu, später die kräftigen Farben der 1970er und 80er Jahre, die für Ronaldo in ihrer Grellheit und Künstlichkeit zu den hässlichsten Kapiteln der Zirkusgeschichte gehören. „Damals gab es viel Plastik, grelle Vorhänge, laute Musik und eine schrille Ästhetik – aber auch dieser Abschnitt gehört zu Da Capo. Wenn ich heute auf diese Bilder zurückblicke, sehe ich zwar, wie viel Schönheit damals verloren ging, trotzdem habe ich nie aufgehört, den traditionellen Zirkus zu lieben. Zum Glück sind die Poesie und die Melancholie inzwischen wieder zurückgekehrt.“
Sie machen Da Capo zu einem aufregenden, emotionalen und berührenden Erlebnis im Herzen des neuen Stadtquartiers Graz Reininghaus. /
Ronaldo
Da Capo
Zirkuszelt in Graz Reininghaus
1.8., 2.8., 3.8., 5.8., 6.8., 7.8., 8.8. / 20:00 Uhr Empfohlen ab 6 Jahren / 90‘ (keine Pause)
Tickets siehe Seite 15



… wird aus dem Einsatz jedes Einzelnen ein großes und wirksames Ganzes.
… schaffen wir Räume für Begegnung. Gerade in bewegten Zeiten sind es gemeinsame Erlebnisse, die Brücken bauen, Menschen miteinander ins Gespräch bringen und den Blick auf das Verbindende richten. Das macht unsere Region lebendig.
Sylvia Loidolt & Susanne Haubenhofer Erlebnisregion Graz
Andreas Prückler Kleine Zeitung
… erklimmen wir was Höheres, das auch uns mutiger, größer, fröhlicher und glücklicher macht!
Gernot Rath ORF Steiermark
… stärken wir das, was uns verbindet: Mut, Menschlichkeit und Zuversicht.
Markus Spellmeyer Merkur Versicherung
… kann sich eine Gesellschaft positiv entwickeln!
Wolfgang Reichl Parken Plus
… wächst Kultur dorthin, wo sie niemand erwartet hat – und genau da entfaltet sie ihre stärkste Wirkung.
Carina Weyringer MURPARK
entstehen jene Impulse, die unsere Region nachhaltig stärken und lebendig halten.
Georg Bucher Steiermärkische Bank und Sparkassen AG
… entsteht ein lebenswertes Graz – La Strada ist dafür ein inspirierendes Beispiel.
Gert Heigl Holding Graz
… kann eine Kraft entstehen, die uns Mut, Zuversicht und Sicherheit gibt.
Christian Knill Knill Gruppe
… kann La Strada ein wertvoller Mosaikstein sein, um dort wieder anzuknüpfen, was Graz einst war: die innovativste und lebendigste Kulturstadt Österreichs.
Hermann Eisenköck Kulturstiftung Klinger
… entsteht Energie, die Impulse setzt, Gemeinschaft stärkt und Zukunft gestaltet.
Boris Papousek & Josef Landschützer Energie Graz
… können wir Lebensräume schaffen, die verbinden, Sicherheit spenden und Zukunft ermöglichen.
Martina Haas GWS
… verlieren Grenzen ihre Kraft und Neues beginnt zu wachsen. Es entsteht etwas, das mehr als ein gemeinsames Ganzes ist –und Bestand hat.
Birgit Leinich, Alexander Daum & Bettina Thaller Verein Stadtteil Reininghaus
… wird bei La Strada mit Gösser Gutes noch besser, weil gemeinsames Erleben verbindet.
Helmut Posch Brauunion
… erschaffen wir bleibende Werte, die Generationen überdauern.
Walter Roscher Steiner Bau
… der heranrollenden Radikalisierung entgegenstellen.
Johannes Rauchenberger Minoritenzentrum Graz … entstehen Quartiere, die Menschen, Kunst und Kultur verbinden.
Andreas Mairitsch K100
… werden öffentliche Räume zu lebendigen Orten der Begegnung, Kreativität und Vielfalt, an denen Kultur sichtbar, erlebbar und wirksam wird.
Marko Mele Universalmuseum Joanneum
… ist das Hotel Gollner seit Generationen ein Ort herzlicher Gastfreundschaft.
Alexander Gerlach Hotel Gollner
… kann Großes entstehen, das allen Beteiligten einen echten Mehrwert bringt und viel Freude, Vertrauen und Freundschaft bewirkt!
Dieter Johs WEGRAZ
… sind wir stark und haben die Kraft, nicht nur an der Zukunft mitzubauen, sondern sie aktiv zu gestalten.
Markus Münzer Trivalue
… ist auch der tiefste Abgrund überwindbar!
Ulrich Lenz Oper Graz
… stärken wir auch die Schwächsten.
Lejla Puric NH Graz City

Eine performative Landschaft bilden, mit Steinen auf dem Kopf den natürlichen Fluss der Dinge wieder herstellen und persönliche Identitäten mit globalen textilen Pfaden verbinden: All das passiert mit den Bewohner:innen der Stadt.
Community Art entsteht im Austausch mit dem Publikum. Sie liefert kein fertiges Kunstwerk, sondern eine gemeinsame Performance, die so einzigartig ist wie die Menschen und deren Umfeld am Ort ihres Entstehens. In Graz hat die Community Art bereits eine verhältnismäßig lange Tradition –und La Strada hat dabei Pionierarbeit geleistet. So sind die Künstler:innen, die im diesjährigen Festival gastieren, in Graz durchaus bekannt und ihre Arbeiten haben die steirische Hauptstadt schon mehrfach in einem anderen Licht erscheinen lassen.
Zwei Künstler haben sich dafür heuer zusammengetan: Johannes Bellinkx und Benjamin Vandewalle waren beide schon mehrfach bei La Strada zu Gast, ihr neues Projekt werden sie
in seiner ersten Phase im Rahmen von Workshops während La Strada 2026 entwickeln. Beide verbindet die Liebe zur Arbeit im öffentlichen Raum. Und diesen werden sie weidlich nutzen, denn die Gruppe von Menschen, die sie in der Stadt zusammenbringen, braucht Platz. Platz, um liegend, stehend, gehend, verstreut oder in Formation eine performative Landschaft zu bilden, die sich sanft durch die Straßen und über die Plätze bewegt. „Unsere Arbeit hinterfragt gewohnte Wahrnehmungsmuster und untersucht, wie der Körper seine Umgebung aufnimmt. Heuer wollen wir das Publikum in unsere Arbeit einbeziehen – damit es das Werk nicht nur betrachten, sondern es auch von innen heraus erleben kann. Dabei sind wirklich alle willkommen“, betont Vandewalle – es braucht keine kör-
perliche Fitness. Im Mittelpunkt dieser großen Bewegung stehen die Themen Verlangsamen, Verbinden und das Ziel, „weicher“ zu werden. „Denn wir glauben, dass sich die Welt zu schnell bewegt. Wenn wir langsamer werden, können wir mehr sehen, mehr fühlen und einander wirklich wahrnehmen“, so Johannes Bellinkx. „Wir wollen eine Verbindung schaffen, weil wir glauben, dass wir viel zu sehr auf uns selbst fokussiert sind; und wir wollen weicher werden, weil wir im hektischen, polarisierten Alltag voller Meinungen und Stellungnahmen verhärtet sind. Außerdem möchten wir die Stadt auf eine andere Weise erfahrbar machen. Unser Ziel ist es, den Menschen aufmerksam zuzuhören und das Projekt von den Erfahrungen und Beiträgen der vielen Menschen mitgestalten zu lassen.“
Aufgetragen und abgetragen
Das Thema Achtsamkeit steht auch im Mittelpunkt der Arbeit von Nick Steur. „Ich arbeite mit Steinen, Kieseln, Felsen, Findlingen, Erde, Wasser und anderen natürlichen Materialien, um unseren Körper und unseren Geist wieder mit dem natürlichen Fluss der Dinge zu verbinden“, erklärt der niederländische Künstler. Care to carry heißt seine aktuelle Produktion, für die er seine Forschungen zum Thema Gewicht und Balance weitergeführt und einen neuen Ansatz gefunden hat, um Achtsamkeit und Balance zu üben. „Fast jeden Tag muss unser Nervensystem mit dem Chaos des Großstadtdschungels zurechtkommen“, so Steur, der mit seiner sensorischen Erkundung eine Antwort darauf geben will, wie man sich selbst darin bewegt und wir einander durch diese komplexe Welt tragen können.
Schon sehr getragen sind die Gegenstände, mit denen Zwermers arbeiten – um nicht zu sagen abgetragen. Gemeinsam mit Grazer Akteur:innen haben sie die Performance Worn Out? entwickelt – eine körperliche Inszenierung, die persönliche Geschichten, Identitäten und globale textile Wege miteinander verwebt. „Gemeinsam mit zehn lokalen Teilnehmer:innen zwischen 17 und 90 haben wir in Graz Altkleidercontainer geöffnet und sichtbar gemacht, welche enorme Menge an Kleidung sich im Umlauf befindet – und welche Möglichkeiten es gibt, mit dieser Textilflut umzugehen“, verrät Gründungsmitglied Inez Wolters. Zwischen privater Garderobe und öffentlichem Abfall, Bewegung und kollektivem Erzählen entsteht ein Dialog zwischen Intimität und Industrie, Selbstdarstellung, Fast Fashion und Überkonsum. /

Johannes Bellinkx & NL/BE/AT
Benjamin Vandewalle Graz on the Move
Der Workshop findet von 31.7. bis 4.8. im Grazer Stadtraum statt. Lassen Sie sich beim Stadtbummel überraschen oder werden Sie aktiv Teil des Projekts!
Informationen und Anmeldung: www.lastrada.at/teilhaben
Nick Steur
Care to carry
Grazer Innenstadt: 4.8. bis 8.8. Workshop für maximal 15 Teilnehmer:innen pro Tag
Sie möchten am Projekt teilnehmen?
Informationen und Anmeldung: www.lastrada.at/teilhaben
Zwermers
Worn Out?
Traungauergasse 7 (ehemals Leiner):
1.8. & 2.8. / 11:00 & 17:00 Uhr
3.8. / 17:00 Uhr 45'
Eine Koproduktion des Festivals La Strada Graz in Kooperation mit der Caritas Steiermark.
… entwickelte sich seit dem Jahr 2021 als komplexes und vielschichtiges Community-Art-Projekt des Festivals La Strada in der Dachsteinregion, in dem viele künstlerische Fäden miteinander verknüpft werden.
Zur Sommersonnenwende 2021 fand das Projekt seinen Anfang: Das niederländische Künstlerduo Strijbos & Van Rijswijk gestaltete eine Landschaftsoper, deren Ouvertüren sich dem Gletscher von den umliegenden Tälern näherten. Fünf heimische Künstler:innen – Marie-Theres Härtel, Christoph Huber, Katharina Pfennich, Christoph Szalay und Stefanie Weberhofer – beschäftigten sich seither intensiv mit der Weiterentwicklung ihrer Arbeit. Diese umfassende künstlerische Auseinandersetzung in Verbindung mit verschiedenen wissenschaftlichen Zugängen verdeutlicht die Rolle des Dachsteingletschers als Archiv von Natur- und Kulturgeschichte sowie die aktuellen Auswirkungen dessen Schwindens auf Natur und Kultur in der Region.
All das wurde im Rahmen einer Ausstellung zur audiovisuellen Installation Signal vom Dachstein zusammengefasst und in den Jahren 2024 und 2025 im Marmorsaal von Schloss Trautenfels gezeigt. Nun findet das Projekt auch seinen Weg nach Graz und eine aktualisierte Version wird während des Festivals La Strada 2026 in Graz zu sehen sein. Ergänzt wird die Installation durch das Projekt der dänischen Künstlerin Nana Francisca Schottländer, das seit einigen Jahren gemeinsam mit Fotografin Susanne Posegga, Klangkünstlerin Katharina Pfennich und Videokünstler Mikkel Ulriksen am Dachsteingletscher entwickelt wurde. Es lädt das Publikum zu einer intimen Begegnung mit einer Landschaft ein, in der deren Zerbrechlichkeit im Laufe eines einzigen Atemzugs spürbar wird.

Und in der Woche nach La Strada geben
Marie-Theres Härtel und ihre siebenköpfige Band mit der, von La Strada beauftragten, Komposition Dachsteinklang den musikalischen Dialekten der Dachsteinregion noch einmal ihre ganz eigene, traditionelle und doch moderne Stimme. /
Signal vom Dachstein Eine Landschaftsoper
Audiovisuelle Installation
Atelier Jungwirth, Opernring 12 1.8. bis 8.8. / 11:00 bis 17:00 Uhr
Nana Francisca Schottländer AT DK Let the mountain come to you
Multimediale Installation
Atelier Jungwirth, Opernring 12 1.8. bis 8.8. / 17:30 Uhr
Begrenzte Teilnahme: www.lastrada-anmeldung.at
Marie-Theres Härtel & Band AT DE Dachsteinklang
Schloss Goldegg / Salzburg: 13.8. / 20:00 Uhr
Pfarrkirche Edelschrott: 14.8. / 19:30 Uhr
Pfarrsaal Feldkirchen bei Graz: 15.8. / 19:30 Uhr
Schloss Kainberg bei Kumberg: 16.8. / 19:00 Uhr

Nana Francisca Schottländer AT DK Let the mountain come to you

Öffnet Türen zu Kunst und Kultur mit vielen Vorteilen:
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Spezi, Gspusi oder Fix Zam?
Ganz gleich welche Beziehung, eins ist sicher: Hier wird niemand im Stich gelassen. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung im Club La Strada!
Das Festival La Strada bringt seit bald drei Jahrzehnten die Kunst direkt zu den Menschen, erweitert Perspektiven und öffnet neue Blicke auf die Stadt. Die frei zugänglichen Vorstellungen in den Straßen, auf den Plätzen und in Parks sind wesentlich für das Programmkonzept des Festivals und prägen das Stadtbild an neun Tagen im Hochsommer. Zahlreiche Partner:innen machen
Als La Strada-Spezi unterstützen Sie das vielfältige und frei zugängliche Programmangebot im öffentlichen Raum sowie dessen Weiterentwicklung. Außerdem bekommen

dies möglich. Die budgetären Einschränkungen im Bereich der Kulturförderungen setzen aber speziell der freien Szene und damit auch La Strada zu. Wenn Sie einen direkten Beitrag leisten möchten, dass das Festival auch in Zukunft ein vielfältiges Programm für alle bieten kann, so werden Sie Teil des Club La Strada und unterstützen Sie das Festival in aktiver Partnerschaft. Mit besonderen
Specials erhalten Sie als Mitglied einen vertieften Einblick in das Festivalgeschehen.
Der Club La Strada heißt Sie willkommen, ob als Spezi, Gspusi oder auch Fix Zam!
Mehr dazu: www.lastrada.at/club-la-strada
Was habe ich vom Spezi-Sein?
· Club-Card
· La Strada Goodie-Package
· Behind the Scenes-News
· Club-Review nach dem Festival

Gspusis unterstützen La Strada in der Weiterentwicklung besonders innovativer Projekte. Neben den Hintergrundinfos im Club-Newsbereich und der Möglichkeit, bei Meet&Greets mit Künstler:innen hinter die Kulissen des Festivalgeschehens zu blicken, auch herzlich zu den Konzerten

Was bringt mir unser Gspusi?
· Alle Extras von „Spezi"
· Club-Programmpunkte und Meet&Greets mit La StradaKünstler:innen
· Ticketermäßigung -10% für den Cirque Noël Graz
· freier Eintritt zu den Konzerten von „La Strada im Minoritenhof"
Für alle, denen Gspusis zu locker und Spezis zu platonisch sind. Wer Fix Zam is, wird auch zur Eröffnung in der Oper Graz eingeladen und erhält zusätzlich zu den Hintergrundinfos im Club-Newsbereich und den Meet&Greets mit Blick hinter die Kulissen des Festivalgeschehens freien Zugang zu allen vier Konzertabenden im Minoritenhof

Warum wir's offiziell machen sollten?
· Alle Extras von „Spezi" & „Gspusi"
· Einladung zur La Strada Eröffnung in der Oper Graz inkl. Sponsorenempfang
· Ticketermäßigung 2für1 für den Cirque Noël Graz
FR 31. 7.
18:00 Johannes Bellinkx & Benjamin Vandewalle Graz on the Move / Innenstadt in Bewegung w 19:30 Festivaleröffnung: Collectif XY & Rachid Ouramdane
SA 1. 8.
09:30 Johannes Bellinkx & Benjamin Vandewalle Graz on the Move / Innenstadt in Bewegung
10:00 Zitadelle Puppet Company Berlin
Fuchs du hast die Angst gestohlen / Minoritenhof / 50'
11:00 – 17:00 Signal vom Dachstein / audiovisuelle Installation Atelier Jungwirth, Opernring 12 11:00 Zwermers / Worn Out?
Traungauergasse 7 (ehemals Leiner) / 45‘
17:00 Pierres & Fils / We'll not be torn apart / Augarten / 45‘
17:00 Zitadelle Puppet Company Berlin Fuchs du hast die Angst gestohlen / Minoritenhof / 50'
17:00 Zwermers / Worn Out?
Traungauergasse 7 (ehemals Leiner) / 45‘
17:30 Nana F. Schottländer / Let the mountain come to you Atelier Jungwirth, Opernring 12 / 60'
19:00 Le doux supplice / Les petites épopées… / Karmeliterplatz / 75'
19:00 La Bande à Tyrex / Musical Cycling Ballet / Hauptplatz / 90'
19:30 Collectif XY & Rachid Ouramdane
Möbius / Oper Graz / 65‘
20:00 Circus Ronaldo / Da Capo Zelt in Graz Reininghaus / 90‘
20:00 Pierres & Fils / We'll not be torn apart Margarete-Hoffer-Platz (Wildmoser) / 45‘ SO 2. 8.
09:30 Johannes Bellinkx & Benjamin Vandewalle Graz on the Move / Innenstadt in Bewegung
10:00 Zitadelle Puppet Company Berlin Fuchs du hast die Angst gestohlen / Minoritenhof / 50'
11:00 – 17:00 Signal vom Dachstein / audiovisuelle Installation
Atelier Jungwirth, Opernring 12 11:00 Zwermers / Worn Out?
Traungauergasse 7 (ehemals Leiner) / 45‘
11:00 Pierres & Fils / We'll not be torn apart / Volksgarten / 45‘
17:00 Zitadelle Puppet Company Berlin Fuchs du hast die Angst gestohlen / Minoritenhof / 50' 17:00 Zwermers / Worn Out?


Nutzen Sie auch das kompakte
La Strada-Programmheft mit einer Übersicht über das Programm und die Spielorte.
Oper Graz: Collectif XY
Kategorie 1: € 79,- Normalpreis / € 39,50 Ermäßigt
Kategorie 2: € 69,- Normalpreis / € 34,50 Ermäßigt
Kategorie 3: € 59,- Normalpreis / € 29,50 Ermäßigt
Kategorie 4: € 46,- Normalpreis / € 23,- Ermäßigt Ermäßigt für Kinder/Jugendliche unter 18 Jahren sowie Studierende/Lehrlinge
Zirkuszelt in Graz Reininghaus: Circus Ronaldo € 39,- Normalpreis / € 33,- Ermäßigt
Ermäßigt für Schüler:innen, Senior:innen, Studierende mit Ausweis
Theater Next Liberty: Frédérique Cournoyer Lessard
€ 25,- Normalpreis / € 20,- Ermäßigt
Ermäßigt für Schüler:innen, Senior:innen, Studierende mit Ausweis
Botanischer Garten: Deutinger & Gottfarb
€ 9,- Normalpreis / € 6,- Ermäßigt
Ermäßigt für Schüler:innen, Senior:innen, Studierende mit Ausweis
Minoritenhof: Abendkonzerte
€ 15,- Einheitspreis
10% Ermäßigung:
Buchbar bei der Tourismusinformation Region Graz in der Herrengasse 16 für:
– Kund:innen der Steiermärkischen Sparkasse mit DebitCard
Traungauergasse 7 (ehemals Leiner) / 45‘
17:30 Nana F. Schottländer / Let the mountain come to you Atelier Jungwirth, Opernring 12 / 60'
19:00 Le doux supplice / Les petites épopées… / Karmeliterplatz / 75'
19:00 La Bande à Tyrex / Musical Cycling Ballet / Hauptplatz / 90'
19:30 Collectif XY & Rachid Ouramdane
Möbius / Oper Graz / 65‘
20:00 Circus Ronaldo / Da Capo Zelt in Graz Reininghaus / 90‘
20:00 Konzert: Ensemble Splendor / Serenata Barocca Minoritenhof / Einlass ab 19:30 Uhr
GRATKORN
18:00 Pierres & Fils / We'll not be torn apart Gratkorn Park / 45‘
– Mitglieder des Holding Graz Vorteilsklubs „Mein Bonus“ / Informationen: www.holding-graz.at/vorteilsklub
Buchbar bei allen Vorverkaufsstellen sowie online für:
– Ö1 Club/intro-Mitglieder mit Clubkarte (10% auf je 2 Karten)
t Tickets a Anmeldung erforderlich w Workshop - Anmeldung erforderlich

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MO 3. 8.
10:00 Zitadelle Puppet Company Berlin Fuchs du hast die Angst gestohlen / Minoritenhof / 50'
11:00 – 17:00 Signal vom Dachstein / audiovisuelle Installation Atelier Jungwirth, Opernring 12
11:00 Pierres & Fils / We'll not be torn apart / MURPARK / 45‘
17:00 Zitadelle Puppet Company Berlin Fuchs du hast die Angst gestohlen / Minoritenhof / 50'
17:00 Zwermers / Worn Out?
Traungauergasse 7 (ehemals Leiner) / 45‘
17:30 Nana F. Schottländer / Let the mountain come to you Atelier Jungwirth, Opernring 12 / 60'
18:00 Johannes Bellinkx & Benjamin Vandewalle Graz on the Move / Innenstadt in Bewegung
18:00 Pierres & Fils / We'll not be torn apart Hauptplatz Andritz / 45‘
19:00 Le doux supplice / Les petites épopées… Karmeliterplatz / 75'
19:00 La Bande à Tyrex / Musical Cycling Ballet Hauptplatz / 90'
20:00 Circus Ronaldo / Da Capo Zelt in Graz Reininghaus / 90‘
20:00 Konzert: Anton Burger & Klaus Maria Minoritenhof / Einlass ab 19:30 Uhr
DI 4. 8.
11:00 – 17:00 Signal vom Dachstein / audiovisuelle Installation Atelier Jungwirth, Opernring 12
11:00 Pierres & Fils / We'll not be torn apart / MURPARK / 45‘
17:00 Zitadelle Puppet Company Berlin Fuchs du hast die Angst gestohlen / MURPARK / 50'
17:30 Nana F. Schottländer / Let the mountain come to you Atelier Jungwirth, Opernring 12 / 60'
17:30 Nick Steur / Care to carry / Stadtraum in Bewegung w 18:00 Johannes Bellinkx & Benjamin Vandewalle Graz on the Move / Innenstadt in Bewegung
19:30 Frédérique Cournoyer Lessard / SCUSE Theater Next Liberty / 65' / in englischer Sprache
20:00 Konzert: Le Band á Tyrex Minoritenhof / Einlass ab 19:30 Uhr
SEGGAU
11:00 Zitadelle Puppet Company Berlin Fuchs du hast die Angst gestohlen / Schloss Seggau / 50'
teil:haben
La Strada 2026 bietet besonders viele Möglichkeiten, aktiv an künstlerischen Projekten mitzuwirken.
Eine Übersicht über das Angebot, Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier: teil:haben
MI 5. 8.
11:00 – 17:00 Signal vom Dachstein / audiovisuelle Installation / Atelier Jungwirth, Opernring 12
11:00 Anatoli Akerman & Christoph Schiele / Splinters / MURPARK / 60‘
17:30 Nana F. Schottländer / Let the mountain come to you
Atelier Jungwirth, Opernring 12 / 60'
17:30 Nick Steur / Care to carry / Stadtraum in Bewegung
19:30 Frédérique Cournoyer Lessard / SCUSE Theater Next Liberty / 65' / in englischer Sprache
20:00 Circus Ronaldo / Da Capo / Zelt in Graz Reininghaus / 90‘
20:00 Konzert: Nataša Mirković & Matthias Loibner Ajvar & Sterz / Minoritenhof / Einlass ab 19:30 Uhr
KALSDORF
18:00 Anatoli Akerman & Christoph Schiele / Splinters / Forum Seebühne St. Anna-Park / 60‘
DO 6. 8.
10:00 Anatoli Akerman & Christoph Schiele / Splinters / Minoritenhof / 60‘
11:00 – 17:00 Signal vom Dachstein / audiovisuelle Installation / Atelier Jungwirth, Opernring 12
11:00 Le Patin Libre / Wheels & cello / MURPARK / 30‘
11:00 Décor Sonore / Chiche?! / Innenstadt in Bewegung / 45‘
17:00 – 18:30 Deutinger & Gottfarb / A MOMENT’S NOTICE
Botanischer Garten / Timeslots alle 30 Minuten
17:00 Anatoli Akerman & Christoph Schiele / Splinters / Minoritenhof / 60‘
17:00 Décor Sonore / Chiche?! / Innenstadt in Bewegung / 45‘
17:30 Nana F. Schottländer / Let the mountain come to you
Atelier Jungwirth, Opernring 12 / 60'
17:30 Nick Steur / Care to carry / Stadtraum in Bewegung
18:00 Le Patin Libre / Wheels & cello / Bauernmarkt St. Peter / 30‘
19:00 Compagnie du Coin / 95% Mortel / Freiheitsplatz / 60‘
20:00 Circus Ronaldo / Da Capo / Zelt in Graz Reininghaus / 90‘
21:00 – 22:30 Deutinger & Gottfarb / A MOMENT'S NOTICE
Botanischer Garten / Timeslots alle 30 Minuten
Informationen:
+43 316 26 97 89 / info@lastrada.at
Ticketvorverkauf:
Online unter: www.oeticket.com/la-strada
Tourismusinformation Region Graz: Herrengasse 16, 8010 Graz, +43 316 8075
Ticketzentrum: Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz, +43 316 8000 oeticket-Verkaufsstellen in ganz Österreich sowie www.oeticket.com
Kleine Zeitung Ticketing: +43 316 871 871 11
Rollstuhlplätze
Alle Informationen über genehmigte Rollstuhlplätze oder barrierefreie Zugänge finden Sie unter www.lastrada.at.
Vorverkaufsschluss:
Jeweils 2 Stunden vor Veranstaltungsbeginn.
Nacheinlass:
Bitte beachten Sie, dass Zuspätkommenden der Nacheinlass produktionsbedingt nicht immer gewährt werden kann.
Hunger auf Kunst & Kultur:
Die Aktion Hunger auf Kunst & Kultur kommt jenen Menschen zugute, die gerne am kulturellen Leben teilnehmen möchten, es sich aber finanziell nicht leisten können. La Strada stellt Hunger auf Kunst & Kultur Tickets zur Verfügung.
www.lastrada.at





FR 7. 8.
09:00 Nick Steur / Care to carry / Stadtraum in Bewegung
10:00 Anatoli Akerman & Christoph Schiele / Splinters / Minoritenhof / 60‘
11:00 – 17:00 Signal vom Dachstein / audiovisuelle Installation Atelier Jungwirth, Opernring 12
11:00 Le Patin Libre / Wheels & cello / Augartenwiese / 30‘
11:00 Décor Sonore / Chiche?! / Innenstadt in Bewegung / 45‘
17:00 Anatoli Akerman & Christoph Schiele / Splinters / Minoritenhof / 60‘
17:00 Décor Sonore / Chiche?! / Innenstadt in Bewegung / 45‘
17:00 – 18:30 Deutinger & Gottfarb / A MOMENT'S NOTICE Botanischer Garten / Timeslots alle 30 Minuten
17:30 Nana F. Schottländer / Let the mountain come to you Atelier Jungwirth, Opernring 12 / 60'
19:00 Le Patin Libre / Wheels & cello / Augartenwiese / 30‘
19:00 Compagnie du Coin / 95% Mortel / Freiheitsplatz / 60‘
20:00 Circus Ronaldo / Da Capo Zelt in Graz Reininghaus / 90‘
21:00 Collectif Ouinch Ouinch / Happy Hype Hauptplatz / 60' und Party im Anschluss
21:00 – 22:30 Deutinger & Gottfarb / A MOMENT’S NOTICE Botanischer Garten / Timeslots alle 30 Minuten
SA 8. 8.
09:00 Nick Steur / Care to carry / Stadtraum in Bewegung w 10:00 Anatoli Akerman & Christoph Schiele / Splinters / Minoritenhof / 60‘
11:00 – 17:00 Signal vom Dachstein / audiovisuelle Installation Atelier Jungwirth, Opernring 12
11:00 Le Patin Libre / Wheels & cello / Augartenwiese / 30‘
11:00 Décor Sonore / Chiche?! / Innenstadt in Bewegung / 45‘
11:00 Elisabetta Consonni / (UN)REAL ESTATE AGENCY
17:00 Anatoli Akerman & Christoph Schiele / Splinters / Minoritenhof / 60‘
17:00 Décor Sonore / Chiche?! / Innenstadt in Bewegung / 45‘ a
17:00 Elisabetta Consonni / (UN)REAL ESTATE AGENCY
17:00 – 18:30 Deutinger & Gottfarb / A MOMENT’S NOTICE
Botanischer Garten / Timeslots alle 30 Minuten
17:30 Nana F. Schottländer / Let the mountain come to you Atelier Jungwirth, Opernring 12 / 60'
19:00 Le Patin Libre / Wheels & cello / Augartenwiese / 30‘
19:00 Compagnie du Coin / 95% Mortel / Freiheitsplatz / 60‘
20:00 Circus Ronaldo / Da Capo / Zelt in Graz Reininghaus / 90‘ t
21:00 Collectif Ouinch Ouinch / Happy Hype Hauptplatz / 60' und Party im Anschluss
21:00 – 22:30 Deutinger & Gottfarb / A MOMENT’S NOTICE
Botanischer Garten / Timeslots alle 30 Minuten

Grazer Stadtraum: 3. Oktober 2026 | 00:00 bis 24:00 Uhr
Ein Projekt von STUDIO PERCUSSION graz in Zusammenarbeit mit La Strada.
www.grazspieltstevereich.at Tickets ab 01.07.2026
www.ticketzentrum.buehnen-graz.com
Le Band à Tyrex FR

Tagsüber gehört die Bühne im idyllischen Minoritenhof den jüngsten Besucher:innen von La Strada. Am Abend verwandelt sich der Hof in einen stimmungsvollen Konzertsaal unter freiem Himmel.
Zum Einstieg in die viertägige Konzertreihe entführen uns Jakob Rattinger und sein Ensemble Splendor in die Klangwelt des Barock – mit wunderbaren Komponisten wie Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Claudio Monteverdi und vielen mehr. Tags darauf wandert der im Ausseerland beheimatete Geiger Toni Burger in seinem Soloprogramm durch traditionelle und moderne Geigenwelten und trifft im zweiten Teil des Abends auf den hervorragenden jungen Ennstaler/Argentinischen Musiker Klaus Maria, dessen zwei Identitäten deutlich in seiner Musik zum Ausdruck kommen.
Le Band à Tyrex ist eine bunte und virtuose Pop-Brassband aus dem französischen Lille. Mit Gitarre, Trompete, Synthesizer, Akkordeon und Schlagzeug kommt sie mit ihren besten Covers in den Minoritenhof! Ihre Laune ist ansteckend, ihre Musik berauschend.
Zum Finalabend führen die Vokalkünstlerin Nataša Mirković und der Drehleier-Virtuose Matthias Loibner mit Ajvar & Sterz in außergewöhnliche Klangwelten jenseits gängiger Kategorien. /
Minoritenhof:
2.8., 3.8., 4.8., 5.8. / 20:00 Uhr
Einlass und Barbetrieb ab 19:30 Uhr Bei Schlechtwetter im Minoritensaal.
2.8. Serenata Barocca – Ein barocker Sommernachtsabend
Ensemble Splendor unter der Leitung von Jakob Rattinger
3.8. Solo/Duo
Anton Burger & Klaus Maria
4.8. Le Band à Tyrex
Brass Band aus Lille (Frankreich)
5.8. Ajvar & Sterz – für Findine
Nataša Mirković & Matthias Loibner



Auswahl Zwei | ab 12.09.2026 DI–SA 11–17 Uhr | SO 15–18 Uhr © Werner Reiterer: Wer Wind sät..., 2012 | Guillaume Bruère im Dachboden des Minoritenklosters, 2017/20 |Eilfried Huth: AT, Judith 13,9 | otos: David Immanuel
Die Sammlung
KULTUMUSEUM Graz | Mariahilferplatz 3 | www.kultum.at

24.4.2026–12.9.2027
Naturkunde-



Zwischen Klang und Bewegung entstehen neue Räume: für Begegnungen, für gemeinsames Erleben, für einen frischen Blick auf das Vertraute und die Rückgewinnung des Klangraumes.

ie klingt eine Fahrradspeiche, welche Klangqualität hat ein handelsübliches Haustor und wie passt die Tonalität einer modernen Fassade in eine Komposition? Antworten auf diese Fragen gibt Michel Risse, Décor Sonore alltägliche urbane Umgebungen in interaktive Musikinstrumente verwandelt. In Chiche?! – was frei übersetzt so viel wie „Trau Dich!“ heißt – entführt er sein Publikum in eine fiktive Welt, in der es keine Elektrizität mehr gibt. „Heute scheint alles von Elektrizität abhängig zu sein. Jahrelang haben wir neue Techniken entwickelt, um Klänge zu verstärken und neue Instrumente zu bauen. Wir haben uns dann gefragt, was würde es für die Musik bedeuten, wenn es auf der Erde plötzlich keinen Strom den Ursprung der aktuellen Performance. „Die meisten Theaterproduktionen und Konzerte wären dann unmöglich. Also begannen wir, nach anderen Wegen zu suchen, Menschen die Klänge der Straßen
und Häuser hören zu lassen.“ Dafür werden etwa Stethoskope als akustische Verstärker genutzt, „was eine sehr intime, fast einsame Hörerfahrung schafft. Ähnlich wie Kopfhörer, aber ohne Elektrizität“, verrät der französische Klangkünstler.
Heer der Gemeinsamkeiten
Die Compagnie Le doux supplice setzt bei ihren „Kleinen Legenden“ dagegen auf die Verbindung von Akrobatik und asiatischer Kampfkunst. „Diese hilft uns, langsamer zu werden und ein Bewusstsein für die Haltung des Körpers zu entwickeln, und das ist gerade für die Akrobatik äußerst spannend“, gibt Direktor Pierre-Jean Bréaud einen Einblick in seine Arbeit. „Denn Fragen wie ,Wo liegt mein Schwerpunkt?, Wie gehe ich? und Wie trage ich jemanden?' helfen uns, die Beziehung zwischen den Körpern besser zu verstehen.“ Ein Wissen, das die Künstler:innen nutzen,
um gemeinsam mit den Menschen einen Akt des Widerstands gegen das vorgezeichnete Schicksal zu tanzen und zu fühlen. Aus der Bewegung der Gruppe erwächst dabei nach und nach ein „Heer der Gemeinsamkeit“, das den Platz und die Menschen mit Energie, Hoffnung und Kraft erfüllt.
Ode an die Freiheit, die Kunst und das Leben
Von „Contemporary Ice Skating“ haben bislang wahrscheinlich die wenigsten etwas gehört. Das 2005 von Eiskunstläufer Alexandre Hamel in Montreal gegründete Ensemble Le Patin Libre ist darauf spezialisiert. In den Sommermonaten touren die Künstler:innen auf Rollschuhen mit atemberaubend schönen Tanzkreationen durch die ganze Welt. In Wheels & cello werden sie dabei von einem Cellisten live begleitet.
Zum Festival-Finale verwandelt das Collectif Ounich Ouinch den Grazer Hauptplatz in einen pulsierenden Dancefloor unter freiem Himmel und lädt in seiner mitreißenden Performance zu einem inklusiven Fest der Gemeinschaft voller Tanz und Euphorie. Zwischen karnevalesker Ausgelassenheit, Clubkultur und Ritual entsteht ein einzigartiges Erlebnis. Mânaa sorgt für den Soundtrack eines unvergesslichen Sommerabends – zum Mittanzen, Loslassen und Feiern. Happy Hype! /
Le doux supplice
Les petites épopées… Karmeliterplatz: 1.8., 2.8., 3.8. / 19:00 Uhr
Empfohlen ab 8 Jahren / 75‘
Le Patin Libre
Wheels & cello
MURPARK: 6.8. / 11:00 Uhr
Bauernmarkt St. Peter: 6.8. / 18:00 Uhr
Augartenwiese: 7.8. / 11:00 & 19:00 Uhr 8.8. / 11:00 & 19:00 Uhr
Für die ganze Familie / 30‘
Décor Sonore
Chiche?!
Grazer Innenstadt: 6.8., 7.8., 8.8. / 11:00 & 17:00 Uhr (Walk-Act) Sie möchten genauere Infos zum Parcours von Décor Sonore?
Melden Sie sich hier an oder werden Sie Mitglied im Club La Strada: www.lastrada-anmeldung.at
Collectif Ouinch Ouinch
Happy Hype Hauptplatz: 7.8. & 8.8. / 21:00 Uhr 60‘ und Party im Anschluss

Décor Sonore
Chiche?!


Die Straßenmusiker:innen sorgen auch heuer wieder für Verhaltensauffälligkeiten in der Stadt. Je nach Temperament in Form wippender Füße oder lautstarker Gesangsdarbietungen.
Straßenmusik macht Städte lebendig und reißt Menschen wunderbar aus ihrem Alltag. Sie erobert die Straßen und Plätze – und bringt im besten Fall deren Bewohner:innen dazu, an einem Mittwochnachmittag plötzlich im öffentlichen Raum zu singen und zu tanzen.
Bei La Strada funktioniert das bekanntlich besonders gut. Heuer etwa mit der französischen Brass Band Pierres & Fils, deren Mitglieder sich als Troubadoure der Gegenwart verstehen, und mit Humor, Poesie und Leichtigkeit dazu einladen, die Umgebung neu zu entdecken. Bei ihnen verschmelzen Musik und Körperkunst zu einer Einheit in Rosa und Blau, die zum Träumen und Staunen einlädt.
Die Compagnie du Coin widmet sich mit 95% Mortel – „zu 95 Prozent sterblich“ – den Veränderungen des Lebens und den damit
verbundenen Ängsten. Deprimierend wird es trotzdem nicht, denn es geht um die Begeisterung und den Mut, mit dem man Unbekanntem begegnen kann. Musikalisch schöpft die Compagnie dabei aus dem Vollen, verbindet Jazz, haitianische Klänge, Punk und klassische Musik zu einer mitreißenden Performance für die Augen und Ohren.
Und das Fahrrad-Zirkuskollektiv La Bande à Tyrex erschafft mit seinem Musical Cycling Ballet eine unerschöpfliche Vielfalt an Formationen und Balanceakten auf dem Hauptplatz. Die neun Künstler:innen bewegen sich dabei in ständiger Verwandlung: Ein Instrument setzt ein, ein anderes antwortet, die Fahrer:innen steigen ab, greifen zu Posaune, Bass oder Mikrofon – und das Orchester erwacht. Gemeinsam mit dem Publikum feiern sie ein lustvolles, poetisches Spektakel, die Musik und die Gemeinschaft. /

Bande à Tyrex
Sie wollen mit Compagnie du Coin
Anmeldung musizieren?
La Bande à Tyrex
Musical Cycling Ballet
Hauptplatz: 1.8., 2.8., 3.8. / 19:00 Uhr Für die ganze Familie / 90‘
Pierres & Fils
We'll not be torn apartl
Augarten: 1.8. / 17:00 Uhr
Margarete-Hoffer-Platz (Wildmoser): 1.8. / 20:00 Uhr
Volksgarten: 2.8. / 11:00 Uhr
Park Gratkorn: 2.8. / 18:00 Uhr
MURPARK: 3.8. / 11:00 Uhr
Hauptplatz Andritz: 3.8. / 18:00 Uhr
MURPARK: 4.8. / 11:00 Uhr
Für die ganze Familie / 45‘
Compagnie du Coin
95% Mortel
Freiheitsplatz: 6.8., 7.8., 8.8. / 19:00 Uhr
Für die ganze Familie / 60‘
Sie möchten gemeinsam mit der Compagnie du Coin musizieren?
Informationen und Anmeldung: www.lastrada.at/teilhaben

Alex Deutinger & Alexander Gottfarb AT SE
A Moment’s Notice
Im Botanischen Garten können die Teilnehmer:innen von A Moment’s Notice äußerst ungewöhnlichen Wesen begegnen. Ihre Bewegungen wirken seltsam vertraut und haben bei näherer Betrachtung irgendwie Ähnlichkeiten mit uns selbst.
Wer sich während La Strada für A Moment’s Notice in den Botanischen Garten begibt, wird nicht von Künstler:innen in Empfang genommen oder geleitet, sondern begibt sich auf eine ganz persönliche Reise. „Uns ist wichtig, dass das Publikum seine eigene Dramaturgie entwickelt“, erzählen die beiden Tänzer und Choreografen Alexander Gottfarb und Alex Deutinger. „Es gibt keine festgelegte Reihenfolge oder lineare Erzählung. Wir geben lediglich einen zeitlichen Rahmen und eine Bewegungsrichtung vor – wie die Besucher:innen die Performance dann erleben, entscheiden sie selbst.“ Auf ihrer Entdeckungsreise durch den Garten und die Gewächshäuser werden sie seltsamen Gestalten begegnen, die sich gut getarnt in einem feinen Spiel zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden in ihrer botanischen Umgebung bewegen und diese widerspiegeln.
Der Einsatz von Ganzkörperkostümen hat die beiden in ihrer künstlerischen Arbeit schon immer interessiert. Begonnen hat es mit Ritterrüstungen, später war es die Ausrüstung von Bereitschaftspolizisten. „Vor einigen Jahren haben wir bei La Strada einen Turm im öffentlichen Raum errichtet und sind dort als Mitglieder einer fiktiven ‚Abteilung für künstliche Sicherheit‘ patrouilliert“, erzählen sie. Als pflanzenähnliche Wesen werden sie nun zu non-verbalen Kommunikator:innen, die die Welt um sich herum – Bewegungen, Gesten und Energien – spiegeln und dabei bewusst auf Sprache verzichten. Still ist es deshalb während der Performance trotzdem nicht, eine eigens entwickelte Klanglandschaft funktioniert wie ein Lockruf, dem das Publikum folgt. „Wir laden die Menschen dabei ein, sich Zeit zu nehmen, etwa alle 30 Minuten betritt eine neue Gruppe die verschiedenen Gewächshäuser mit ihren unterschiedlichen
Klimazonen, in denen wir uns bewegen“, erklären die Künstler das Konzept. „Und wir fänden es schön, wenn die Besucher:innen sich dabei selbst wieder als biologische Spezies wahrnehmen würden.“ /
Alex Deutinger & AT SE Alexander Gottfarb
A Moment’s Notice
Botanischer Garten: 6.8., 7.8., 8.8.
Timeslots:
17:00 bis 18:30 Uhr (alle 30 Minuten)
21:00 bis 22:30 Uhr (alle 30 Minuten) Für die ganze Familie / 30‘
Tickets siehe Seite 15
Eine Koproduktion des Festivals
La Strada Graz
holding-graz.at/vorteile

Besitzen Sie eine Langzeitkarte (KlimaTicket Steiermark Classic Graz, SozialCard Mobilität oder Berg- und Wassercard Freizeit Graz)?
Dann sind Sie Vorteilskund:in der Holding Graz!
–10 % auf Tickets für La Strada Als Vorteilskund:in genießen Sie 10 % Ermäßigung auf Tickets für die Veranstaltungen von La Strada, die von 31.7. bis 8.8.2026 stattfinden. Tickets erhalten Sie bei Graz Tourismus (Tourismusinformation Region Graz) in der Herrengasse und im Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz.
Ein echter Clown und kleine Puppen mit großem Charakter sorgen bei La Strada dafür, dass sogar die großen Themen des Lebens nicht immer nur ernst behandelt werden müssen. Auch nicht, wenn man schon erwachsen ist.
Ein Fuchs hat keine Angst“, pflegte der Fuchs-Papa zu sagen, und so singt der Junior dann auch aus voller Kehle: „Ein Fuchs, der weint nicht, ein Fuchs, der beißt / sich auf die Zunge, auch wenn das Herz reißt.“ Dumm nur, dass er sich dabei ständig weh tut, aber was soll man machen. Bis er auf den kleinen Angsthasen trifft – und lernt, dass man nur mutig sein kann, wenn man auch Angst hat. Also machen sich die beiden auf die Suche nach der Angst – und finden sie an ganz unerwarteten Orten. „Angst ist für Kinder immer ein Thema: vom Monster unterm Bett bis zur Furcht vor der Dunkelheit“, weiß Anna Wagner-Fregin von der Zitadelle Puppet Company Berlin. „Denn wenn die Welt um einen herum immer größer wird und man sie immer neu wahrnimmt, kann das schon sehr beängstigend sein.“ Allerdings seien viele Bücher zum Thema oft darauf ausgerichtet, die ängst-
lichen Kinder als Angsthasen hinzustellen, „und daraus ist für uns, meinen Partner Daniel Wagner und mich, die Frage entstanden, wie wir das umdrehen können.“ Gemeinsam mit ihren beiden tierischen Protagonisten und dem Onkel des Angsthasens, der beim Unordnungsamt arbeitet und immer mit seinem „Irish Handbag Dog“ unterwegs ist, gelingt ihnen das wunderbar – und sorgt auch heuer wieder dafür, dass das Figurentheater der Berliner für Kinder und Erwachsene gleichermaßen lustvoll und lustig Themen behandelt, die uns in jedem Alter begleiten.
Ein Clown von Welt
Übermütig lachen dürfen auch bei Anatoli Akerman Besucher aller Altersklassen. Wie kaum ein anderer Clown versteht er es, intuitive Komik auf die Bühnen der Welt zu bringen.

Neben seinen regelmäßigen Gastspielen bei La Strada arbeitete er an den Produktionen KA und ZED des Cirque du Soleil in Las Vegas und Tokio mit und war unter der Regie von Tim Burton ein Clown in Disneys Dumbo Jetzt kommt er wieder nach Graz und zeigt mit Christoph Schiele in Splinters seine große Clown-Kunst. Darin wird er zu einem der Bewohner seiner wundersamen Welt, und sorgt mit schnellen Tempowechseln, Tap-Dance und hin und wieder auch fliegenden Schuhen für offene Münder – und das wunderbare Gefühl, für einen kurzen Moment einfach herrlich albern lachen zu dürfen. /
Zitadelle Puppet Company Berlin DE Fuchs du hast die Angst gestohlen
Minoritenhof: 1.8., 2.8., 3.8. 10:00 & 17:00 Uhr
LEIBNITZ Schloss Seggau: 4.8. / 11:00 Uhr
MURPARK: 4.8. / 17:00 Uhr
Empfohlen ab 4 Jahren / 50‘
Anatoli Akerman & AT IL Christoph Schiele Splinters
MURPARK: 5.8. / 11:00 Uhr
KALSDORF Forum Seebühne St.-Anna-Park: 5.8. / 18:00 Uhr
Minoritenhof: 6.8., 7.8., 8.8. 10:00 & 17:00 Uhr
Empfohlen ab 6 Jahren / 60‘




Das von La Strada mitbegründete europäische Netzwerk IN SITU steht nunmehr seit bald 25 Jahren für die Entwicklung innovativer Kunst im öffentlichen Raum. Auch in der aktuellen Förderperiode PLATFORM 2025-2028 unterstützt IN SITU „Emerging Artists“ bei der Entwicklung und Produktion ihrer Projekte.
Und 2026 passiert so einiges gleichzeitig: Aus einem ersten Open Call mit rund 550 Bewerbungen wurden in mehreren „Immersive Labs“ zehn Projekte ausgewählt, die 2026 produziert werden. Mit dabei: das Grazer Kollektiv KRA. Nach Residencies beim Østfold International Theatre in Norwegen und beim Atelier 231 in Frankreich werden Episoden der Mission Arnold Schwarzenegger unter anderem bei den Partnerfestivals Oerol (Niederlande), PIT (Norwegen), Viva Cité (Frankreich) und FiraTàrrega (Spanien) uraufgeführt. Und auch Graz wird erneut zum
Arbeitsort: Mit Marcos Krivocapich und Elisabetta Consonni sind zwei Emerging Artists für eine Residency – ebenfalls in Vorbereitung auf ihre internationalen Premieren – bei La Strada 2026 zu Gast. Parallel dazu bereiten sich weitere aufstrebende Künstler:innen des zweiten Open Calls auf eine Produktionsförderung im Jahr 2027 vor. Darunter gleich drei österreichische Projekte: das Grazer Planetenparty Prinzip, die österreichisch-lettische Choreografin Paula Veidenbauma aus Wien sowie das Kollektiv Eskandari/Shurkhal (Österreich / Ukraine / Iran). www.in-situ.info
Elisabetta Consonni IT (UN)REAL ESTATE AGENCY
Die italienische Choreografin Elisabetta Consonni setzt sich im Rahmen von IN SITU PLATFORM 2025-28 mit der Wohnraumkrise in Europa und Fragen sozialer Gerechtigkeit auseinander. In einer Residency in Graz Reininghaus entwickelt sie ihre Arbeit während La Strada weiter.
Tryout: Begrenzte Teilnahme www.lastrada-anmeldung.at 8.8. / 11:00 & 17:00 Uhr
Der Spielort wird nach Anmeldung bekannt gegeben.
Eine Produktion von IN SITU in Kooperation mit dem Förderverein Stadtteil Graz Reininghaus und dem Stadtteilbüro Reininghaus Gründe.









Hauptsponsorin:
In Zusammenarbeit mit: Gefördert durch:
Veranstalter:
La Strada Graz ist Koorganisator des Europäischen Straßenkunst-Netzwerkes IN SITU:
Projektsponsoren:
Spielort- & Kooperationspartner:

Medienpartner: Festival Hotels: Festival Caterer:


Wir danken für die Partnerschaft:



Mobilitätspartner: Parken in Graz:

La Strada in Graz Reininghaus wird unterstützt von:
Kulturfonds:

Impressum: La Strada ist eine Veranstaltung der ORGANISATION in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Region Graz. Herausgeber: die ORGANISATION / Festival La Strada, Opernring 12 / 1, 8010 Graz Druck: Styria Graz 2026. Änderungen, Satz- und Druckfehler vorbehalten. Die La Strada-Programmzeitung erscheint in Kooperation mit der Kleinen Zeitung. Alle Arten von Bild- und Tonaufnahmen sowie die Benützung von Mobiltelefonen sind während der Aufführungen von La Strada untersagt. Im Falle von Foto-, Fernseh- und Videoaufnahmen durch das Festival oder durch berechtigte Dritte erklärt sich der/die Besucher:in mit eventuell entstehenden Bildaufnahmen seiner/ihrer Person und der damit einhergehenden Verwertung einverstanden. Intendanz: Werner Johannes Schrempf Kommunikation & Finanzen: Diana Brus, Mareike Kalcher Assistenz der Intendanz: Noémie Fonteneau PR & Öffentlichkeitsarbeit: Steffi Obrist Produktionsleitung: Kajetan Enge Projektmanagement & Social Media: Miriam Seebacher, Mariko-Lin Düsterhöft Personal- und Sitemanagement: Ida Pernthaler Grafik: Fabian Terler Ticketing: Nina Bedlivy Technische Leitung: Werner Wallner Produktion: Daniel Schlapschi, Johannes Frauscher, Vinzenz Holzner, Paul Haring, Christopher Wrusst, Sophie Satzer, Tolga Balci, Manuel Schwameder, Daniel Hödl, Heimo Ressler, Timon Oswirt, Elisabeth Thaler Shuttle Team: Gregor Wahl, Thomas Schober, Andreas Schneider, Hannah Hössl Festivaloffice: Anna Troppenauer, Marlene Holzmann, Reingard Glashüttner Catering Team: Aviyah Lauppert, Lorenz Kaponig, Paul Leitner EDV: Bernard Koschat Projektbetreuung: Julija Schener, Ella Vogt, Jana Schäfer, Alena Naima Kiszter, Leandra Kiszter, Bernadette Hiter, Laurenz Henkel, Clara Zausinger, Aysha Knie, Eva Zückert, Felicia Sobotka, Tamara Ernst, Katharina Baumhackl Bildcredits: Seite 1 Christophe Surman, Seite 2 Nick Steur, Samuel Buton, Seite 3 Christophe Raynaud De Lage, Seite 4 Mélissa Waucquier, Seite 5 Maxime Moulin, Seite 6 Benny De Grove, Seite 7 Frauke Verreyde, Seite 8 Zitadelle Puppet Company Berlin, Seite 10 Nick Steur, Seite 11 Zwermers, Seite 12 Herbert Raffalt, Seite 13 Susanne Posegga, Seite 16 Christoph Huber, Seite 18 Jennifer Taylor, Seite 19 Vladimir Svetlovs, Seite 20 Pierre Planchenault, Seite 21 Allison Simonot, Seite 22 Alexis Sarremejane, Seite 23 Deutinger&Gottfarb, Seite 25 Jolanda Hofmann, Seite 27 Maria Schneider


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Seit mehr als 200 Jahren ist es gelebte Praxis, für alle Menschen da zu sein – heute und in Zukunft.
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Kund:innen der Steiermärkischen Sparkasse erhalten gegen Vorlage ihrer Debitkarte eine Karte zum ermäßigten Preis. Die ermäßigten Karten sind bei der Tourismusinformation Region Graz in der Herrengasse 16 erhältlich.
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