Immer gut und günstig versichert

Das Engagement in der Region liegt uns am Herzen – ob bei Kulturoder Sport-Events, in Schulen oder Vereinen. Ebenso ist uns wichtig, dass Sie stets gut und günstig abgesichert sind.
Überzeugen Sie sich selbst. Wir beraten Sie gerne.
Geschäftsstelle Coburg
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Unsere Bühne :
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Praxis
Logopädie in Coburg, Rödental
The Addams Family
Buch von Marshall Brickman und Rick Elice Musik und Songtexte von Andrew Lippa Deutsch von Anja Hauptmann
Basierend auf Figuren erfunden von Charles Addams
GOMEZ ADDAMS
Benjamin Hübner
MORTICIA ADDAMS Milena Weber
WEDNESDAY ADDAMS Antonia Theresa Wiedemann
PUGSLEY ADDAMS Adriano Henseler
ONKEL FESTER Tobias Bode
GRANDMA Kora Pavelić
LURCH Bartosz Araszkiewicz
MAL BEINEKE Dirk Mestmacher
ALICE BEINEKE Martina Dähne
LUCAS BEINEKE Jonas Hämmerle
DIE AHNEN DER ADDAMS
Chor des Landestheaters Coburg
ITT Manfred Völk
DAS EISKALTE HÄNDCHEN
Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg
REGIE Matthias Straub
BÜHNENBILD Robert Schrag
KOSTÜME Gerhard Gollnhofer
LICHT Thilo Schneider
CHOREOGRAFIE Jaume Costa
CHOREINSTUDIERUNG Ben Köster
DRAMATURGIE Anne Verena Freybott
REGIEASSISTENZ & ABENDSPIELLEITUNG
Michaela Hoffmann, Andreas Katharina Demke
SOUFFLAGE Sandrina Nitschke
INSPIZIENZ
Amelie Elisabeth Peters, Boris Stark
Victoria Busch, Fynn Häussler
TECHNISCHE LEITUNG Daniel Kaiser BÜHNENMEISTER
Norman Heyn, Mathias Stöcklein
TONMEISTER Michael Och
WERKSTATTLEITUNG Andreas Truckenbrodt
CHEFMASKENBILDNERIN Alicia Müller
LEITUNG DER REQUISITE Manfred Dehler
LEITUNG DER KOSTÜMABTEILUNG
Gerhard Gollnhofer
LEITENDE GEWANDMEISTERINNEN
Margareta Gulich, Katrin Müller
PROJEKTKOORDINATORIN AUSSTATTUNG
Susanne Wilczek
PREMIERE 20. Juni 2026, GLOBE Coburg
AUFFÜHRUNGSDAUER ca. 2 Stunden 30 Minuten, inkl. einer Pause AUFFÜHRUNGSRECHTE Gallissas Theaterverlag, Berlin
Weitere Fotos und Informationen zu den Beteiligten finden Sie über den QR-Code.

Aus rechtlichen Gründen sind Bild- und Tonträgeraufnahmen während der Aufführung nicht gestattet.

Dynamik mit System

Im Jahr 1908 gründete Max Brose in Berlin ein Handelshaus für Automobil- und Flugzeugzubehör und legte damit den Grundstein für unsere Unternehmensgruppe.
Mit mehr als 30.000 Mitarbeitern an 68 Standorten in 24 Ländern gehören wir heute zu den fünf größten Automobilzulieferern in Familieneigentum weltweit.
Auch in Zukunft wollen wir für die globale Automobilindustrie ein leistungsfähiger, verlässlicher Partner sein

Die Handlung
Die Addams treffen sich im tiefsten Dunkel der Nacht auf dem Friedhof, um ihre Vorfahren zu feiern. Natürlich rufen sie die geliebten Ahnen dazu aus ihrer Familiengruft heraus, damit sie einmal im Jahr Ausgang haben. Es ist eine fast normale Familienfeier, ähnlich dem mexikanischen Tag der Toten – allerdings mit echten lebenden Toten, die mit den Lebenden auf den Gräbern tanzen. Wie es zu den Addams passt, die selbst im Graubereich zwischen freundlichen Untoten und horrorartig überzeichneten Normalmenschen leben. Anders als sonst ist allerdings heute der Rückweg in die Gruft versperrt. Der im Geheimen ebenfalls verliebte Onkel Fester hat die Tür abgesperrt, denn er findet, dass man nicht wieder zum morbiden Alltag zurückkehren kann, bevor man nicht über die Liebe geredet hat. Denn Wednesday Addams ist in Lucas Beineke verliebt und möchte den Auserwählten bald heiraten! Und nicht nur das, Wednesday, die normalerweise ein verlässliches Kind der Trauer ist, hat plötzlich den ständigen Drang zu lächeln und anscheinend hat sie sogar gute Laune! Weil ihr Vater Gomez eine Schwäche für seine Tochter hat, trägt Wednesday ihm auf, Morticia davon zu überzeugen, dass eine Dinner Einladung an die Familie Beineke eine gute Idee ist. Aber Gomez soll Morticia lieber nichts von der geplanten Heirat erzählen, denn Wednesday fürchtet die Ablehnung der Mutter und hofft, sie später überzeugen zu können, wenn Speis und Trank sie milde gestimmt haben. Nachdem Gomez sich zunächst dagegen sperrt, ein Geheimnis vor seiner geliebten Gattin zu haben, gibt er klein bei und überredet Morticia schließlich dazu, „ein kleines Dinner“ auszurichten.
Dass das Dinner bei Weitem nicht reibungslos von Statten geht, daran ist nicht nur Wednesdays Bruder Pugsley schuld, der mit seinem Wunsch von ihr gefoltert zu werden und seiner Vorliebe für Explosionen für Unruhe sorgt.
Auf die Probe gestellt wird das junge Glück auch von Wednesdays schrulliger Grandma, dem grunzenden Butler Lurch, Onkel Festers höchst eigenen Liebeseskapaden, dem haarigen Vetter Itt und dem eiskalten Händchen. Außerdem zeigt sich im Laufe des Abends, als wäre der Addams Haushalt nicht herausfordernd genug, dass auch Lucas reimende, verklemmte Mutter Alice und sein steifer Vater Mal ihre ganz eigenen Probleme mitbringen…
Wie die grundverschiedenen Familien zu ihrer gemeinsamen Normalität finden, abseits von Schubladen und Konventionen, erzählt das international erfolgreiche Broadway-Musical mit schrägen und absurden Wendungen. Mit grandioser Musik mit spanischen Einflüssen unter der Leitung von Roland Fister, Choreografien von Jaume Costa, in einer Bühne von Robert Schrag, in Kostümen von Gerhard Gollnhofer und in der Regie von Matthias Straub.




Chas Addams Hang zur dunklen Seite
Charles Samuel („Chas“) Addams (1912–88) war ein US-amerikanischer Cartoonist, dessen morbider Humor und unverwechselbarer Zeichenstil ihn und seine gleichnamigen Figuren weltberühmt machten. Ab 1932 bis zu seinem Tod veröffentlichte er ca. 1000 Cartoons im Magazin The New Yorker, von denen etwa ein Zehntel die Addams Family zeigten. Addams arbeitete fast immer mit Ein-Panel-Cartoons, in denen die Geschichte nur durch ein Bildkästchen erzählt wird, oft ergänzt durch einen kurzen Text darunter.
Schon als Kind hielt Addams sich gerne auf Friedhöfen auf, als Erwachsener sammelte er historische Folterinstrumente und Waffen, um diese möglichst genau in seinen Zeichnungen wiedergeben zu können. Er wurde ein großer Bewunderer von Alfred Hitchcock, der Addams Werk ebenfalls sehr schätzte. Gegenseitige Inspirationen lassen sich in den Zeichnungen und Filmsettings entdecken; interessant ist z. B. ein Vergleich des Hauses der Addams Family mit dem Bates Hotel in Psycho.
Wichtig für die Entwicklung des Addams-Kosmos wurde die Fernsehserie Addams Family, die von 1964–66 zur Hauptsendezeit im US-amerikanischen Fernsehen lief. Addams lies die Verwendung seiner Figuren nur unter der Bedingung zu, dass er als künstlerischer Berater großen Einfluss auf jede Folge erhielt und die Figurenbeschreibungen, die er dem Vertrag mit der Produktionsfirma beilegte, als Grundlage für Besetzung und Dreh gelten sollten. Erst jetzt bekamen alle Figuren Namen, ihre Charaktere und das Beziehungsgeflecht wurden klarer.
Die Fernsehserie demontierte mit Witz und Anarchie die tadellose Familie, die perfekte Hausfrau und die glattgebügelten USA, die die Fernsehproduktionen der 50er/60er-Jahre propagierten. Die liebenswert morbide, unangepasste, ehrliche und in sich sehr funktionale Addams Family bot einen Ausweg an, wie man mit Konventionen brechen konnte – in einer Zeit als der Widerstand wuchs gegen die behauptete Perfektion des Bürgerlichen, die Segregation und den Vietnamkrieg, der Mitte der 60er Jahre in eine entscheidende Phase eintrat. Die zwei Staffeln der TV-Serie setzten den Grundstein dafür, dass der Addams-Kosmos bis heute weiterlebt. So folgten z.B. zwei große Hollywood-Filme von Barry Sonnenfeld in den 90ern, 2009 die Uraufführung des Broadway-Musicals und ab 2023 Tim Burtons Netflix-Serie Wednesday. Chas Addams lebte einerseits auf großem Fuße, pflegte seine Oldtimer, war dreimal verheiratet und hatte Affairen mit Hollywood-Stars, baute aber andererseits das Leben seiner Addams Family als Gegenentwurf zu Glitter, Glamour und Konsum auf. Als er 1988 in seinem geparkten Auto an einem Herzinfarkt verstarb, kommentierte seine Frau Marilyn „Tee“ Addams dies mit den Worten: „Er war schon immer ein Autoliebhaber, daher war das ein schöner Weg zu sterben.“
Die Familie –wie ihr Erfinder sie sah
„Morticia ist das wahre Familienoberhaupt und die treibende Kraft. Sie ist verächtlich und originell, aber stets unerschütterlich loyal gegenüber ihrer Familie. Sollte ein Gast etwas brauchen, empfiehlt sie ihm, einfach danach zu schreien. Die Kinder bittet sie, auf ihr eigenes Vergnügen zu achten und Daddy einen Gutenacht-Tritt zu geben.
Morticias Ehemann Gomez ist ein raffinierter Intrigant, aber auf seine Art auch ein sehr heiterer Mensch. Er bemüht sich sehr, seinen Kindern ein guter Vater und Lehrer zu sein – auch wenn er bisweilen auf Abwege gerät – wir können uns darauf verlassen, dass Morticia ihn auf den richtigen Pfad zurückführt. Wednesday ist empfindsam und still. Sie ist ein ernstes Kind, sittsam gekleidet und wirkt irgendwie verloren. Gomez liebt sie abgöttisch. Geheimniskrämerisch und einfallsreich, poetisch, man hat den Eindruck, sie sei irgendwie zu kurz gekommen, außerdem neigt sie zu Tobsuchtsanfällen. Sie hat sechs Zehen an einem Fuß.
Pugsley ist ein passionierter Störenfried. Auf seine Weise ist er genial, er baut Spielzeug-Guillotinen und lebensgroße Folterbänke, will seine Schwester vergiften und versteht es, sich mithilfe eines gewöhnlichen Chemiebaukastens in Mr. Hyde zu verwandeln. Dennoch lässt er sich ohne Weiteres von Morticia in seine Schranken weisen.
Der baumlange, stumme Lurch ist kein besonders guter Butler, aber ein loyaler. Oft muss er etwas für die Familie erledigen, vergisst aber meist das Wichtigste. Die Kinder sind seine Lieblinge und er schirmt sie gegen jedwede guten Einflüsse von außen ab. Gerne übernimmt er es, die Sternsinger mit siedendem Öl zu übergießen.
Grandma, die alte Hexe, ist Gomez Mutter. Sie hilft ihm bereitwillig beim Geschirrspülen, schummelt beim Solitaire und ist durch und durch unehrlich. Auch sie ist bei den Kindern sehr beliebt und backt ihnen Kekse in Form von Fledermäusen, Totenköpfen und Knochen. Sie ist stets guter Dinge.
Onkel Fester ist unverbesserlich, und wäre seine Familie nicht so gutmütig und die Polizei nicht so ratlos, säße er hinter Schloss und Riegel. Er geht gerne fischen, verwendet dazu aber meist Dynamit oder andere unfairen Methoden. Auf dem Dach hält er Falken für die Jagd.
Das eiskalte Händchen sieht man häufig, wenn es die Familie durch das Geländer der Galerie im Wohnzimmer beobachtet. Wir wissen nicht genau, wer oder was es ist, aber egal was, es ist eine gutmütige Seele.“
Aus den Figurenbeschreibungen, die Chas Addams 1963 dem Vertrag mit Filmways TV Productions beilegte, zitiert nach Addams & Miserocchi: The Addams Family – Das Familienalbum, Verlag Antje Kunstmann, 2023.








Für Fragen oder für Terminvereinbarungen erreichen Sie uns gerne unter der Rufnummer 09561/8147-30. Weitere Info unter: www.hausnotruf-coburg.de


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Brickmann, Elice, Lippa: The Addams Family, 2009
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Landestheater Coburg, Schlossplatz 6, 96450 Coburg, www.landestheater-coburg.de
Intendant Dr. Ulrich Peters / Kaufmännischer Direktor Bernd Vorjans / Redaktion Anne Verena Freybott / Gestaltung und Satz Autostrada Studios / Fotos Sylvain Guillot / Anzeigen contactdesign.de / Druck DCT GmbH, Coburg / Planungsstand: 17.06.2026, Änderungen und Druckfehler vorbehalten.
Textnachweise: Die zitierten Texte wurden redaktionell eingerichtet und gekürzt. | Kürzungen innerhalb der Texte sind nicht gekennzeichnet. | Die Texte Die Handlung und Chas Addams Hang zur dunklen Seite sind Originaltexte für dieses Programmheft. Der Text Chas Addams Hang zur dunklen Seite ist außerdem inspiriert von einem Vortrag von Prof. Jörn Glasenapp (Universität Bamberg) am 18.05.26 in der Alten Kühlhalle, im Rahmen einer Kooperation des Landestheaters und der VHS Coburg.
Wir danken dem Freistaat Bayern und der Stadt Coburg für die großzügige Unterstützung unseres Hauses. Ebenso danken wir dem Bezirk Oberfranken.