Steps
Excellence
Inside
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Choreografische Miniaturen des Ballett Coburg
CHOREOGRAFIE & TANZ*
Guilherme Correia Carola, Lucas Corrêa Santos, Mireia Martinez Pineda, Yuriya Nakahata, Alice Hunter, Takashi Yamamoto, Chih-Lin Chan
*Die Choreograf:innen und Tänzer:innen der jeweiligen Arbeiten entnehmen Sie bitte den folgenden Seiten.
MUSIK
Die von den Choreograf:innen sorgfältig ausgewählte Musik spannt einen weiten Bogen von Bach über Satie und irische Volksmusik bis hin zu Jefferson Airplane und verbindet so klassische, folkloristische und moderne Klangwelten.

PROBENLEITUNG

Miki Acker
LICHT Klaus Bröck
INSPIZIENZ Eva Lehner
DRAMATURGIE André Sievers
ABENDSPIELLEITUNG Miki Acker / Mark McClain
TECHNISCHE LEITUNG
Daniel Kaiser
BÜHNENMEISTER Norman Heyn, Mathias Stöcklein
TONMEISTER Michael Och
CHEFMASKENBILDNERIN Alicia Müller
LEITUNG REQUISITE Manfred Dehler
LEITUNG KOSTÜMABTEILUNG Gerhard Gollnhofer
LEITENDE GEWANDMEISTERINNEN Margareta Gulich, Katrin Müller
KOSTÜMASSISTENZ Andreas Brehm
PROJEKTKOORDINATION AUSSTATTUNG Susanne Wilczek
WERKSTATTLEITUNG Andreas Truckenbrodt
URAUFFÜHRUNG
29. Mai 2026, Reithalle AUFFÜHRUNGSDAUER ca. 60 Minuten, keine Pause
„How to Become Irish in 432 Easy Steps or Less“
Choreografie: Alice Hunter
Tänzer:innen: Guilherme Correia Carola, Lucas Corrêa Santos, Mireia Martinez Pineda, Yuriya Nakahata, Alice Hunter
Ich kann Ihnen kein größeres Kompliment machen, als Ihnen zu sagen, dass Sie sehr irisch sind. Als Insel, von der viele Menschen auswandern, aber auch so viele Menschen einwandern, ist Irischsein seit jeher mehr ein Geisteszustand als etwas Greifbares. Wenn ich daran denke, irisch zu sein, denke ich an Leichtlebigkeit, Authentizität und eine Widerstandskraft, die aus innerer Stärke entsteht. Deshalb wollte ich ein Stück schaffen, das hoffentlich die wichtigsten Aspekte des irischen Geistes einfängt. Wenn ich richtig gezählt habe und niemand etwas vergisst, dann sollten es genau 432 Schritte sein.

„When I read“
Choreografie & Tanz: Takashi Yamamoto, Chih-Lin Chan
Es war einmal eine alte Frau, die einen riesigen Pfirsich fand, der einen Fluss hinuntertrieb. Sie nahm ihn mit nach Hause, und als sie und ihr Mann ihn öffneten, sprang ein kleiner Junge heraus. Sie nannten ihn Momotaro und zogen ihn voller Liebe groß … zzz …

„Nice to meet you“
Choreografie: Chih-Lin Chan
Tänzerin: Yuriya Nakahata
Warum musst du dir Sorgen machen? Alles könnte sich ändern, alles könnte passieren … Akzeptiere Veränderungen und finde Frieden, wo auch immer du bist.

„TRAUMa“
Choreografie: Yuriya Nakahata
Tänzer:innen: Chih-Lin Chan, Alice Hunter, Yuriya Nakahata, Mireia Martinez Pineda
Wir erleben die Welt durch die Spuren unserer Vergangenheit – wie durch eine unsichtbare Brille. Was einst Schutz oder Überlebensstrategie war, prägt bis heute unsere Wahrnehmung und unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Gleichzeitig ist alles vergänglich: Selbst das, was uns selbstverständlich und sich täglich zu wiederholen scheint, wird eines Tages enden – ohne dass wir wissen, wann. Doch ist es möglich, alte Muster loszulassen und jedem Moment wirklich neu zu begegnen, ohne Erwartungen, ohne Erinnerungen, ohne alte Bilder, ohne die Brille der Vergangenheit?

„wish“
Choreografie & Tanz: Lucas Corrêa Santos
Meine ganze Reise als Tänzer – vom Träumen ins Leben, vom Leben ins Überleben und schließlich zurück zum Träumen. Immer auch eine stille Verwandlung, ein Übergang ...
„Die blaue Stunde“
Choreografie & Tanz: Mireia Martinez Pineda
Die blaue Stunde. Jene schwebende Zwischenzeit, in der die Sonne längst unter den Horizont gesunken ist und doch ihr fernes Leuchten das tiefe, kühle Blau der Nacht nicht mehr zu brechen vermag. Ein Atemzug zwischen Abend und Morgen, zwischen Vergehen und Werden. Stille liegt in der Luft, beinahe greifbar, ein leiser Sturm, im Innern, eine Bewegung der Gedanken, die keine Ruhe kennt.


„I can only be killed by conventional weapons“
Choreografie: Guilherme Correia Carola
Tänzer:innen: Guilherme Correia Carola, Lucas Corrêa Santos, Takashi Yamamoto, Mireia Martinez Pineda, Yuriya Nakahata, Alice Hunter
Wenn das Leben beginnt, die Persönlichkeit zu formen, sind wir alle verletzlich gegenüber einer Welt, die liebevoll, aber auch grausam sein kann – und die manchmal Spuren hinterlässt, die sich in uns widerspiegeln und tausend verschiedene Eindrücke unterschiedlicher Versionen unserer selbst erzeugen.


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Coburg - Lichtenfels
„Viele Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und fragen: Warum? Ich träume von Dingen, die es nie gegeben hat, und frage: Warum nicht?“
George Bernard Shaw: Zurück zu Methusalem (1921)
Impressum
Landestheater Coburg, Schlossplatz 6, 96450 Coburg
Theaterleitung: Bernd Vorjans (Kaufmännischer Direktor)
Theaterkasse +49 · (0)9561 · 89 89 89 | Pforte +49 · (0)9561 · 89 89 00 | Fax +49 · (0)9561 · 89 89 88
Redaktion: André Sievers | Änderungen und Druckfehler vorbehalten.
Gestaltung und Satz: Autostrada Studios | Fotos: Sylvain Guillot
Email: info@landestheater.coburg.de | www.landestheater-coburg.de
Textnachweise: Die Texte sind Originalbeiträge der jeweiligen Choreograf:innen für dieses Programmheft. | George Bernard Shaw: Zurück zu Methusalem. Ein metabiologischer Pentateuch, Berlin: S. Fischer 1926.
Danksagungen: Wir danken dem Freistaat Bayern und der Stadt Coburg für die großzügige Unterstützung unseres Hauses. Ebenso danken wir dem Bezirk Oberfranken.