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Sie wundern sich über das Titelfoto des neuen Bodensee Magazins? Das dürfen Sie. Schließlich sind wir ein Reisemagazin – und unsere bisherigen Cover zeigten vor allem das, was Fernweh weckt: Sonnenuntergänge über dem See, blühende Uferpromenaden, Segel im Abendlicht. Und doch bleibt dieses Titelbild ganz bei uns. Denn was wäre der Bodensee ohne seine Natur? Ohne jene geschützten Räume, die ihn erst zu dem machen, was ihn für so viele Menschen zum Sehnsuchtsort werden lässt?
Die Deltas und Flussmündungen am Bodensee stehen sinnbildlich für diesen besonderen Spagat zwischen Naturschutz und Feriendestination. Und sie sind ein Bild ständiger Veränderung: Nichts bleibt, wie es war. Alles ist in Bewegung. Ein Sinnbild, das auch zu unserer Zeit passt. Veränderung begegnet uns täglich – im Alltag, in der Gesellschaft und ganz besonders in der Medienwelt. Was also bedeutet Journalismus im Tourismus? Für uns heißt das: Reiseträume zu wecken, ohne Fakten zu verzerren. Orte verantwortungsvoll darzustellen. Aus der Region heraus zu berichten – mit Medienmacherinnen und Medienmachern, die authentische Inhalte schaffen. Hintergründig, zeitlos, fundiert. Dafür stehen wir als Bodensee Magazin. Ein gedrucktes Heft schafft ungeteilte Aufmerksamkeit. Sorgfältig kuratierte Inhalte geben Orientierung und schaffen Vertrauen. Hochwertige Bilder entfalten auf Papier eine besondere Kraft – und das Lesen ohne Ablenkung schenkt kleine Auszeiten vom Tempo des Alltags.
Vielleicht ist unser Titelbild also gar kein Bruch mit der Tradition – sondern ihre konsequente Weiterentwicklung. Denn wer die Schönheit des Bodensee erleben möchte, sollte auch wissen, was sie bewahrt. Und selbstverständlich finden Sie bei uns weiterhin all das, was einen gelungenen Urlaub ausmacht: Geschichten zu Kultur und Gesundheit, inspirierende Ausflugstipps und aktuelle Entwicklungen in der Region. Wir berichten über den renovierten Cavazzen, das neue Asisi Panorama Konstanz sowie die Wiedereröffnung der Marienschlucht. Wir besuchen Museen, begleiten Jubiläen und Festivitäten und erzählen von den Menschen, die diese Region prägen.
Entdecken Sie mit uns die vielen Facetten dieser besonderen Landschaft – mit Neugier, Respekt und Vorfreude –und genießen Sie beim Stöbern, Lesen und Staunen in dieser 42. Ausgabe des Bodensee Magazins inspirierende Einblicke und neue Perspektiven.
Ihr Team vom Bodensee Magazin













Acht Jahrzehnte Kultur auf der


Neues entdecken, Erinnerungen schaffen!





Ohne Umsteigen in die Berge


Mehr Service für unterwegs





Die Bodenseeregion gilt als eine der historischen Wiegen der europäischen Gartenbaukultur – und wer heute rund um den See unterwegs ist, spürt diesen besonderen Ursprung auf Schritt und Tritt. In ihrem lebendigen Blattwerk, das im Sommer Schatten spendet und im Herbst in warmen Farben leuchtet, zeigt sich bis heute die ganze Pracht dieser grünen Zeitzeugen. Jahrhundertelang waren Bäume der Mittelpunkt der Dorfgemeinschaften: Treffpunkte, Orientierungspunkte, stille Zeugen des Alltags. Sie erzählen Geschichten – von Menschen, Zeiten und Landschaften, die sich verändert haben. Das Team von Labhard Medien hat sich auf den Weg gemacht, um einige dieser grünen Schätze aufzuspüren. Jeder dieser Orte lädt dazu ein, innezuhalten, zu staunen und ein Stück Bodenseegeschichte zu erleben.
Die alte Linde von Heiligenberg gilt als grüner Mittelpunkt des Ortes – ein Baum, der seit Generationen Geschichten trägt und jedes Jahr beim stimmungsvollen Lindenfest zeigt, wie lebendig Tradition am Bodensee geblieben ist.

BURKARTLINDE SIPPLINGEN | Die Burkartlinde thront an einem der schönsten Aussichtspunkte des Bodensee – hoch über dem Überlinger See, wo die Steilufer dramatisch abfallen und der Blick scheinbar endlos wird. Majestätisch, tief verwurzelt und voller Geschichten steht sie dort, oft „Burkartlinde von Sipplingen“ genannt, obwohl sie tatsächlich knapp hinter der Gemeindegrenze auf Überlinger Boden wächst.
ln spektakulärer Hanglage auf dem Gelände des traditionsreichen Haldenhof thront die Linde direkt an der steil zum See abfallenden Kante. Und wirkt dabei wie eine natürliche Aussichtsloge – schattenspendend, standhaft und dramatisch schön zugleich. Die Burkartlinde ist beeindruckende 450 Jahre alt – ein lebendiges Denkmal, das Generationen überdauert hat. Ihr Stamm, mit einem Umfang von 8,25 Metern (Stand 2025), erscheint wie ein Kunstwerk der Natur: bizarr gedreht, kraftvoll gewachsen, mit einer freigelegten Wurzel an der Hangseite, die ihr ein fast skulpturales Erscheinungsbild verleiht. Man spürt förmlich die Zeit, die sich in ihrem Holz eingeschrieben hat. Als klassischer Dorflindenbaum waren Sommerlinden einst Mittelpunkt des Lebens – Gerichtsstätte, Festplatz und Treffpunkt zugleich. Sie gelten zudem als Baum der Minnesänger und Volkslieder. Ihren Namen verdankt die Burkartlinde dem Minnesänger Burkhart von Hohenfels, einem Zeitgenossen von Walther von der Vogelweide. Man kann sich gut vorstellen, wie einst Lieder von Liebe und Sehnsucht unter ihrem Blätterdach erklangen. 2024 wurde die Burkartlinde zum Nationalerbe-Baum ernannt – eine seltene Auszeichnung für besonders alte und bedeutende Bäume, vergeben von der Deutsche Dendrologische Gesellschaft. Nur 37 dieser Naturjuwelen gibt es in ganz Deutschland, drei davon in BadenWürttemberg. Damit ist die Linde nicht nur Naturdenkmal, sondern auch Kulturbote – ein lebendiges Symbol für Geschichte und Identität. Ob zu Fuß über idyllische Wege oder ganz bequem per Auto hinauf zum Haldenhof: Die Burkartlinde ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.




MAMMUTBAUM GÜTLE | Wer ins Gütle bei Dornbirn kommt, wird von einem wahren Giganten empfangen: dem mächtigen Mammutbaum, der wie ein stiller Wächter den Eingang zur Rappenlochschlucht behütet. Mit fast 60 Metern Höhe ragt er weit über die Dächer der umliegenden Gebäude hinaus und trägt damit den stolzen Titel des höchsten Mammutbaums Österreichs. Gepflanzt um 1899, in einer Zeit, als die Faszination für exotische Bäume Europa ergriff, steht er heute, über 120 Jahre später, immer noch kraftvoll und lebendig da, sein Stamm majestätisch über acht Meter im Umfang. Der Mammutbaum ist nicht nur ein Naturdenkmal, sondern auch ein beliebter Treffpunkt für Wanderer. Viele Touren durch die wildromantische Rappenloch- und Alplochschlucht beginnen hier – im Schatten des Riesen, bevor es hinein geht in eine Welt aus tosenden Wasserfällen, schroffen Felswänden und idyllischen Holzstegen. Besucher bleiben gern stehen, bewundern den Baum und staunen über seine exotische Herkunft: Mammutbäume stammen ursprünglich aus der Sierra Nevada in Kalifornien, und im 19. Jahrhundert galten sie in Europa als Symbol von Weltläufigkeit, Bildung und botanischem Wissen. Heute steht der Dornbirner Mammutbaum einfach da – gelassen, majestätisch und von einer Ausstrahlung, die man so schnell nicht vergisst. Schon beim ersten Blick wird klar: Wer hier seine Wanderung beginnt, darf sich auf große Naturmomente und unvergessliche Ausblicke freuen.

LINDENALLEE LINDENHOFPARK | Wer den Lindenhofpark betritt, spürt sofort seinen besonderen Zauber – und mittendrin führt die Lindenallee wie eine grüne Bühne durch das Herz dieser historischen Anlage. Sie wurde in den 1840er Jahren angelegt, als der berühmte Gartenkünstler Maximilian Friedrich Weyhe den Park gestaltete. Damals verwandelte er ein Mosaik aus rund 40 Reb- und Obstgärten in einen prachtvollen Landschaftspark, der bis heute als Initialbau des Lindauer Villengürtels gilt.
Die Lindenallee ist dabei das große, feierliche Statement des Parks: eine repräsentative Hauptachse, die Villa, Wiesen und Bodenseeufer miteinander verbindet. Formal, klar und streng in ihrer Linienführung – und doch eingebettet in die weichen Schwünge des englischen Landschaftsgartens, der sich rundherum öffnet. Genau dieser „gemischte Stil“ macht den Lindenhofpark so besonders: Hier trifft geometrische Eleganz auf romantische Weite. Die Allee war nicht nur ein schöner Weg – sie war im 19. Jahrhundert ein dramatisch inszenierter Empfangsraum im Freien. Wer damals die Villa Lindenhof besuchte, wurde nicht einfach irgendwo empfangen: Man schritt durch die Allee wie durch ein grünes Vestibül, das den Blick auf die Villa oder den See lenkte. Das war kein Zufall, sondern ein typisches Stilmittel der Gartenkunst: Die Allee sollte Erwartung aufbauen, den Besucher „einstimmen“ und die Villa wie ein Bühnenbild erscheinen lassen.

Im Sommer spannt die Allee ein lichtdurchflutetes Blätterdach über den Weg, das Spaziergänger angenehm beschattet und dem Park eine fast aristokratische Ruhe verleiht. Wer hier entlanggeht, spürt ein wenig von der historischen Grandezza. Kein Wunder, dass die Allee zu den beliebtesten Wegen im Park gehört – und zu den fotogensten. Besonders am Abend, wenn die Sonne flach durch die Lindenkronen fällt, wirkt sie fast filmreif. Die alten Bäume stehen exemplarisch für die Lindenkultur des 19. Jahrhunderts. Sie prägen den Charakter des Parks bis heute – und machen die Lindenallee zu einem der schönsten Spazierwege am ganzen Bodensee.
RIESENLEBENSBAUM SCHLOSS SALEM | Wer durch die weitläufige Anlage von Kloster und Schloss Salem geht, begegnet ihm fast unvermittelt: einem Baum, der nicht nur durch seine Höhe beeindruckt, sondern durch seine besondere Gestalt und sein hohes Alter.
Der Riesenlebensbaum (Thuja plicata) wurde um 1850 gepflanzt – in einer Zeit, in der exotische Gehölze als Ausdruck botanischer Neugier und Weltläufigkeit galten. Heute ragt der aus Nordamerika stammende Nadelbaum rund 36 Meter in den Himmel, sein Stamm misst etwa 5,6 Meter im Umfang. Charakteristisch ist seine Wuchsform: Nach einem kurzen Stamm spaltet er sich in zwei gleichwertige Hauptachsen (Zwieselbildung). Ein solcher Doppelstamm entsteht häufig durch eine frühe Verletzung des Haupttriebs und und entwickelt im Lauf der Jahrzehnte eine breite, imposante Kronenstruktur. Aufgrund der seltenen Kombination aus hohem Alter und doppeltstämmiger Krone gilt der Riesenlebensbaum als Naturdenkmal. Mit einem Kronendurchmesser von rund 15 Metern steht er als markanter Solitär im Park –kraftvoll gewachsen, vital und mit jener Würde, die nur alte Bäume ausstrahlen. Auch als Western Red Cedar



bekannt, ist er nicht nur Zierde. Sein Holz gilt als besonders dauerhaft und witterungsbeständig. Auszüge finden in der Naturheilkunde traditionell Anwendung bei der Behandlung von Warzen. Vor der eindrucksvollen Kulisse des ehemaligen Zisterzienserklosters verbindet er botanische Geschichte mit einem der historisch prägendsten Orte der Region – und lädt dazu ein, unter seinem immergrünen Kleid einen Moment innezuhalten.

WEIDE AM MEHRERAUER UFER | Beim Wocherhafen steht eine Weide von unverwechselbarem Charakter: direkt am beliebten Bade- und Spazierplatz wirkt sie, als sei sie ganz natürlich aus dieser halb wilden, halb sanft modellierten Uferlandschaft hervorgewachsen. Ihre Äste streifen manchmal die Wasseroberfläche, und bei höherem Pegel scheinen ihre Wurzeln aus dem See zu steigen. Dieser Baum gehört hierher – er hat Präsenz, Ausstrahlung und eine eigene Persönlichkeit. Die Weide steht in einer dynamischen Flussmündungslandschaft. Jahr für Jahr formt die Bregenzerach das Delta immer wieder neu. Weiden wie diese gedeihen hier bestens: Sie vertragen Überflutungen, während viele andere Pflanzen daran scheitern. Aber auch seltene Arten wie das Bodensee-Vergissmeinnicht und die Bodensee-Strandschmiele finden hier ihren idealen Lebensraum, ebenso Watvögel wie der Große Brachvogel. Wenn die Ufer überflutet sind, zeigt sich die Landschaft von ihrer schönsten Seite. Unter dem Blätterdach der Weide wird die Verbindung aus Natur, Ruhe und stetiger Veränderung eindrucksvoll spürbar – ein Ort, der zum Staunen und Verweilen einlädt.
DER NARRENBAUM | Einmal im Jahr packt die Menschen von Baden und Oberschwaben über Vorarlberg bis in die Nordostschweiz ein uralter Reflex: Man braucht einen Baum. Einen großen. Einen schönen. Einen, der bereit ist, närrisch zu werden.
Denn rund um den See teilt man seit Jahrhunderten ein gemeinsames Kulturerbe: Bräuche, die die Welt für kurze Zeit liebevoll auf den Kopf stellen. Und mittendrin steht er –der Narrenbaum. Eine Fichte oder Tanne, die erst einmal gründlich geschält wird, bis sie aussieht wie ein frisch polierter Zauberstab. Oben bleibt ein grünes Krönchen stehen, damit der Baum nicht völlig nackt dasteht. Dann wird er geschmückt, als hätte der Frühling selbst eine Bastelorgie gefeiert: Bänder, Masken, Zunftzeichen – alles, was flattert, funkelt oder fröhlich aussieht. Dann das Spektakel: Unter Trommeln, Musik und dem kollektiven Anfeuern der Dorfgemeinschaft wird der Baum mit langen Stangen in die Höhe gewuchtet. Keine Maschinen, keine Tricks – nur Muskelkraft, Tradition und ein bisschen Wahnsinn. Wenn er endlich steht, weiß jeder: Jetzt regieren die Narren. Bis Aschermittwoch thront der Baum über dem Ort wie ein närrischer Leuchtturm. Er erinnert daran, dass die Fasnet aus Zeiten stammt, in denen man dem Winter mit Feuer, Lärm und Humor drohte. Ein Baum steht für Lebenskraft, Erneuerung und den Sieg des Frühlings – und vielleicht auch dafür, dass man manchmal einfach gemeinsam etwas Verrücktes tun muss, um das Leben zu feiern.





Im kleinen Ittendorf am Bodensee wird der Narrenbaum jedes Jahr am „Schmotzigen Dunnschtig“ von den Kindern durchs Dorf gezogen, bevor er von den Männern der Narrenzunft Guggenbichler in traditioneller Zimmerleute-Manier aufgerichtet wird.
ERISKIRCHER RIED | Die Silberweiden im Eriskircher Ried gehören zu jenen Landschaftselementen, die man nicht nur sieht, sondern unmittelbar fühlt. Ihr silbrig flirrendes Laub und die weit ausgreifenden Kronen verleihen dem Ried eine Stimmung, die immer wieder als märchenhaft beschrieben wird.

Obwohl ihre Zahl überschaubar ist – vermutlich im unteren dreistelligen Bereich – prägen sie die Landschaft auf eindrucksvolle Weise. Manche stehen solitär wie helle Wegmarken in der Weite, andere sammeln sich zu kleinen Gruppen entlang der feuchten Auen.
Das Ried selbst ist ein Mosaik aus Streuwiesen, Schilfgürteln, dunklen Erlenbrüchen und den lebendigen Schussen-Auen. Genau dort, wo Wasser, Licht und nährstoffreiche Böden zusammentreffen, finden die Silberweiden ideale Bedingungen. Zwischen offenen Wiesen, stillen Altwassern und der flachen Uferzone des Bodensees entsteht eine Landschaft, die Besucher oft unwillkürlich langsamer werden lässt – als würde die Natur selbst den Rhythmus vorgeben. Silberweiden sind lebendige Knotenpunkte des Ökosystems. In ihren Kronen brüten Singvögel, Greifvögel nutzen sie als Ansitz, und zwischen Wurzeln und Totholz finden Amphibien, Kleinsäuger und unzählige Insekten Nahrung und Schutz. Ihr schnelles Wachstum und die Neigung, leicht zu brechen, gehören zu ihrem Wesen: Jeder herabfallende Ast schafft neues Totholz, jede entstandene Lücke neues Licht –und damit neue Lebensräume.
Doch ihre Bedeutung reicht weit über die ökologische Rolle hinaus. Seit Jahrhunderten wussten die Menschen rund um den Bodensee um die Kraft der Weidenrinde. Kräuterfrauen, Bader und Bauern nutzten sie als natürliches Mittel gegen Fieber und Schmerzen – ein Wissen, das bis in die Zeit der Pfahlbauer zurückreicht. So waren die Weiden nicht nur Teil der Landschaft, sondern auch stille Verbündete des Alltags, deren Wirkung man aus Erfahrung schätzte.



Das Netzwerk Bodenseegärten vereint eindrucksvolle Park- und Gartenanlagen rund um den Bodensee und verbindet auf besondere Weise Gartenkunst, Geschichte und Natur. Im Gartenjahr 2026 rücken die Bodenseegärten unter dem Motto „Bäume am Bodensee“ die prächtigen Bäume der Region in den Mittelpunkt und zeigen, wie eng Natur und Kultur miteinander verwoben sind. 16 Partner beteiligen sich an der Aktion, darunter die Insel Mainau, die Insel Reichenau, Stiegeler Park in Konstanz, Gartenstadt Überlingen, Kloster und Schloss Salem, Lindenhofpark in Lindau, Thurn und Taxis Park in Bregenz, Schloss Wartegg und Seeburgpark in Kreuzlingen. Sie laden Besucherinnen und Besucher zu einer abwechslungsreichen Entdeckungsreise durch die Vierländerregion ein und machen die kulturelle, ökologische sowie gestalterische Bedeutung von Bäumen auf vielfältige Weise erlebbar. Zwei thematische Routen – „Weg der Linden“ und „Auf den Spuren der Exoten“ – lenken den Blick sowohl auf heimische Baumarten als auch auf außergewöhnliche Gehölzraritäten. Eine begleitende Faltkarte sowie eine eigene Landingpage unterstützen Besucherinnen und Besucher dabei, die Geschichten der Bäume in den Gärten und Parks am Bodensee auf eigene Faust zu erkunden. Mehr Informationen unter www.bodenseegaerten-baeume.com


EIBE VON TOSTERS | In der Talsenke von Tosters, dort wo das Licht leiser fällt und die Zeit ein anderes Tempo hat, steht eine Eibe, so alt, dass niemand ihr wahres Alter kennt.
Man nennt sie die Tausendjährige – nicht aus Genauigkeit, sondern aus Ehrfurcht. Ihr dunkles Nadelkleid und der knorrige Stamm wirken wie aus einer Welt, die längst vergangen ist und doch weiteratmet. Neben ihr erhebt sich die alte Kirche St. Cornelius und Cyprian, ein Gotteshaus auf einem Boden, der schon verehrt wurde, als das Christentum noch fern war. Archäologische Spuren und die stille Kraft des Ortes erzählen von Ritualen, die hier seit Jahrhunderten, vielleicht Jahrtausenden vollzogen wurden. Die Eibe steht mitten in dieser Geschichte – als Hüterin eines Kultplatzes, der Menschen immer wieder anzieht, ohne dass sie genau sagen können, warum. Eiben galten seit jeher als Bäume der Ewigkeit, als Sinnbilder von Tod und Wiedergeburt. Vielleicht deshalb wirkt sie wie eine Schwelle: ein Baum, der die Zeiten überdauert hat, der vorchristliche Opfer und christliche Gebete gleichermaßen gehört hat. Wer unter ihren Zweigen steht, spürt etwas von dieser stillen Wucht. Manche kommen, um Kraft zu schöpfen, andere, um innezuhalten. Und viele gehen mit dem Gefühl, einem Wesen begegnet zu sein, das mehr weiß, als es zeigt. So bilden Kirche und Eibe gemeinsam einen Ort, an dem die Welt für einen Moment durchlässig wird – ein Raum zwischen Alltag und Ewigkeit, zwischen dem, was war, und dem, was bleibt.

Einblick in das Kunstforum
Hundertwasser auf der Lindauer
Insel. Vom 28. März 2026 bis 10. Januar 2027 ist hier die Ausstellung „Hundertwasser –Die Kunst der Vielfalt zu sehen“. © Christian Flemming

Die Kulturregion Bodensee breitet sich aus wie ein schimmerndes Mosaik, in dem jedes Steinchen eine eigene Farbe, einen eigenen Klang trägt. Klöster und Kirchen erzählen von Jahrhunderten, in denen Menschen suchten, hofften, bauten. Museen wie das vor Farben sprühende Hundertwasser-Museum in Lindau öffnen Räume, in denen Geschichte und Gegenwart einander berühren, wo Kunst im Dialog mit der Landschaft steht und Festivals die Nächte zum Leuchten bringen. Zwischen Schlössern, die den Atem der Zeit bewahren, und neuen Häusern der Kunst, die mutig in die Zukunft weisen, entfaltet sich ein Geflecht aus Erinnerungen und Möglichkeiten.
BURG MEERSBURG | Hoch über dem glitzernden Bodensee erhebt sich eine der eindrucksvollsten historischen Anlagen der Region – ein Ort, an dem sich Vergangenheit und Gegenwart auf einzigartige Weise begegnen. Wer durch die alten Mauern schreitet, taucht nicht nur in über tausend Jahre Geschichte ein, sondern erlebt zugleich ein lebendiges Kulturdenkmal –mit weitem Seeblick, original erhaltenen Räumen und authentischer Atmosphäre. Heute zählt die Burg zu den beliebtesten Ausflugszielen am Bodensee: Ein Ort zum Staunen, Entdecken und Verweilen – für Geschichtsinteressierte ebenso wie für Genießer, Familien und Kulturreisende.

Die Geschichte einer Burg
Sagen ranken sich seit jeher um Burgen und Schlösser –auch um die Entstehung der Meersburg. Im Mittelalter verliefen wichtige Handels- und Heeresrouten von Ulm bis Konstanz und weiter über die Alpen bis nach Italien. Der Platz, hoch auf dem Molassefelsen an der engsten Stelle des Sees, muss schon zu jener Zeit von großer strategischer Bedeutung gewesen sein. Und so will es die Erzählung, dass der Merowinger König Dagobert I. im Jahr 628 hier bereits einen Schutzbau für Reisende errichtet haben soll. Über die Entwicklung und erste Belege im frühen Mittelalter gibt es
verschiedene Theorien. Eine Urkunde Kaiser Ottos III. aus dem Jahr 988 wurde beispielsweise in Meersburg oder Merseburg unterzeichnet. 1071 wurde erstmals schriftlich ein Luitpold von Meersburg erwähnt, der einer der getreusten Ratgeber von Heinrich IV. war und beim Sturz vom Pferd zu Tode kam. Adelige Lehnsherren aus dem Geschlecht der Welfen und derer von Rohrdorf werden in dieser Zeit als Burgherren angenommen, und mit deren Aussterben ging die Meersburg im beginnenden 13. Jahrhundert schließlich in den Besitz der Konstanzer Bischöfe über.
Fürstbischöfe





Schon gewusst?
Nachdem die Burg für die Repräsentationszwecke der Fürstbischöfe nicht mehr ausreichend schien, wurde ein „Neues Schloss“ beauftragt. Die Burg wird deshalb auch „Altes Schloss Meersburg“ genannt.
1|Bischofsresidenz |Die Wappen der 44 Fürstbischöfe im Hohenstaufengang der Burg
2|Bischof Hugo von Hohenlandenberg gab der Meersburg zu großen Teilen ihr heutiges Aussehen.
Vom Jahr 1211 bis zur Säkularisation 1803 war die Burg in bischöflicher Hand. Ganze 44 Fürstbischöfe des Bistums Konstanz lebten und wirkten fast 600 Jahre lang auf der Meersburg bis schließlich durch den Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 die geistlichen Fürstentümer aufgehoben und weltlichen Herren zugeführt wurden.
In der Reihe der fürstbischöflichen Burgherren kommt vor allem Hugo von Hohenlandenberg eine große Bedeutung zu. Er sollte der erste sein, der 1526 den Bischofssitz der Konstanzer Fürstbischöfe dauerhaft nach Meersburg verlegte. Konstanz hatte den Status der freien Reichsstadt und sich bereits um 1519 der Reformation angeschlossen. Die Machtstellung der Fürstbischöfe wurde immer weiter eingeschränkt, so dass ein geeigneterer Ort als Bischofssitz von Nöten war. Die Wahl fiel auf Meersburg. Hohenlandenberg verwaltete die Burg mit viel Umsicht. Der größte Teil ihres heutigen Aussehens geht auf seine umfassenden, baulichen Maßnahmen zurück. Und auch ihr Fortbestand ist ihm zu verdanken. Als im Bauernkrieg um 1525 der „Seehaufen“ Meersburg belagerte und die Burg einzunehmen drohte, lud er das Bauernheer in die Burg ein und übergab ihnen Wein, Brandschatzgeld und Munition. Die Burg blieb dank seines Verhandlungsgeschicks in dieser prekären Situation verschont.
Nachfolger von Hohenlandenberg legten häufig mehr Wert darauf ihre anderen Paläste auszustatten und zu erweitern. So bewahrte die Meersburg weitgehend ihren mittelalterlichen Charakter. Was heute ein Schatz ist, war den Fürstbischöfen im angehenden 18. Jh. ein Ärgernis. Das Zeitalter des Barock war geprägt von fürstlicher Repräsentation. Für die Entfaltung einer standesgemäßen Hofhaltung erwies sich der Bau als unzureichend. Und so war es Fürstbischof Johann Franz Schenk von Stauffenberg der 1710 das „Neue Schloss“ als zukünftige Residenz in Auftrag gab. Um 1750 wurde dieses schließlich bezogen und das „Alte Schloss“ diente fortan hauptsächlich der Verwaltung.


Das Magazin zur Burg
Noch mehr zur bewegten Geschichte der Burg, ihrer Erbauung, ihren berühmten Bewohnerinnen und Bewohnern und zu spannenden Burgerlebnissen heute gibt es im Burg Meersburg Magazin. Mit eindrucksvollen Bildern, spannenden Hintergrundgeschichten und exklusiven Einblicken lädt es dazu ein, die besondere Atmosphäre der Burg neu zu entdecken. Direkt im Shop bei der Burg oder online unter www.labhard-shop.de

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4|Visionär |Dr. Karl Ritter Mayer von Mayersfels öffnete die Burg 1878 erstmals als Museum

Der Preis der Burg Laßberg machte der badischen Domänenverwaltung 1837 ein Kaufangebot über 10.000 Gulden für die Meersburg. Der Staat lehnte ab, da er bei einer Versteigerung einen höheren Preis erwartete. Am Ende war Laßberg der einzige Bieter und erwarb die Burg zu ‚seinem‘ Preis.

Die Meersburg in Privatbesitz
Joseph Freiherr von Laßberg begründete die bis heute andauernde Linie der Privateigentümer der Meersburg. 1838 erwarb er sie vom badischen Staat, dem der Unterhalt der Anlage zu große Kosten verursachte. Die Burg war zum Abbruch freigegeben. Allein Laßberg ist es zu verdanken, dass sie durch seinen Ankauf diesem Schicksal entgehen konnte. Aus der ehemaligen Veste wurde eine Begegnungsstätte für Gelehrte und Dichter wie Ludwig Uhland, die Gebrüder Grimm, Justus Kerner und andere. Laßberg – selbst ein Forstmann und Germanist – widmete sich auf der Burg dem Studium der mittelalterlichen Literatur und deutschen Geschichte. Seine Frau Jenny war die Schwester der großen westfälischen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. Diese war seit dem Jahr 1841 regelmäßiger und langjähriger Gast auf der Burg. Sie verfasste viele ihrer schönsten Schriften mit Blick auf den Bodensee.

Joseph von Laßberg hatte die Burg nach seinem Tod 1855 seinen Zwillingstöchtern Hildegard und Hildegunde hinterlassen. Die Erhaltung stellte sich jedoch als zu aufwendig heraus und so veräußerten die Schwestern die Burg im Jahr 1877 an den Gelehrten Dr. Karl Ritter Mayer von Mayerfels. Der neue Burgherr war einer der bekanntesten Heraldiker seiner Zeit und außerdem ein passionierter Altertumssammler. 40 Eisenbahnwaggons mit Waffen, Harnischen, Wappen u.v.m. umfasste seine Sammlung, die er bei seinem Einzug auf die Burg mitbrachte. Seine besondere Hingabe galt dem Erhalt der Burg und der Öffnung der Tore für die Öffentlichkeit. Er war bereits früher Besitzer mittelalterlicher Burgen gewesen und renovierte mit viel Liebe und großer Fachkenntnis das Gewölbe des Rittersaals. Und schon ein Jahr nach dem Erwerb machte er die Burg der Öffentlichkeit zugänglich. Sie ist damit eines der ältesten Museen Baden-Württembergs. Leider konnte Mayerfels sich seines Besitzes nur kurz erfreuen. Im Jahr 1883 erlitt er einen Herzschlag und hinterließ die Burg seiner Tochter Ida von Miller. Sie hatte eine schwere Entscheidung zu treffen. Um die Burg zu erhalten und auch ihre Geschwister auszubezahlen mussten große Teile der Sammlung ihres Vaters veräußert werden.
Zu Beginn des 20. Jh. wurde die Burg Meersburg zur Zuflucht für verwundete Soldaten, als sie im Ersten Weltkrieg als Lazarett diente. Ida von Miller und ihre Tochter Maria halfen mit großem Einsatz. Und nach dem Krieg brachte die Weltwirtschaftskrise schwere Zeiten für die Burg. Um den Erhalt zu sichern, mussten Maria und Ida Grundbesitz wie die Burgweganlage verkaufen. In den 1920er- und 1930er-Jahren erwachte der Tourismus am Bodensee, und Maria kämpfte leidenschaftlich dafür, die Burg für Besucher zugänglicher zu machen. Entgegen dem Widerstand ihrer Mutter und mit der Unterstützung ihres Onkels Oskar von Miller, der zugleich Gründer des Deutschen Museums in München war, setzte sie ihre Vision durch. Ebenso wie ihre Liebe zum viel jüngeren Stadtarchitekten Hubert Naeßl, der für sie und die Burg zur unverzichtbaren Stütze wurde. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Burg zur Heimat für Flüchtlinge aus zerbombten Städten. Handwerksbetriebe wie eine Schreinerei, Buchdrukkerei und Malerwerkstatt waren zeitweise hier untergebracht und gaben jungen Flüchtlingen neue Perspektiven. Einige von ihnen leben noch heute in der Stadt und erinnern sich an jene prägenden Jahre.

Bis Mitte der 1950er-Jahre waren noch Betriebe und Flüchtlingsfamilien in der Burg. Danach kehrte sie zu ihrem ursprünglichen Zweck zurück: als Museum und Heimat für Maria und Hubert. Diesem Zweck dient sie auch heute. Sie war in ihrer Geschichte bedroht und umkämpft, hatte verschiedenste Bewohner und doch hat sie die Zeiten nahezu unbeschadet überdauert. Viele ihrer Bewohner vereinte die Liebe zur Burg und der Wunsch nach ihrem Erhalt. Und dafür steht auch die heutige Burgfamilie.
Die Schwester von Hubert Naeßl, Ottilie Naeßl, widmete sich seit 1966 mit viel Herzblut dem Erbe ihres Bruders. Sie blieb kinderlos und fand in ihrem Adoptivsohn, Vinzenz Doms, den Richtigen für die Sicherung des Fortbestands der Burg. Bereits 1977 – im Alter von 21 Jahren – nahm er sich mit großem Geschick und Interesse allen Belangen des Burgbetriebs an. Und dieser Geist lebt auch nach seinem viel zu frühen Tod mit seiner Familie fort. Julia Naeßl-Doms und ihre Kinder Laura und Maurits Naeßl-Doms leiten heute als Generationenteam dieses ganz außergewöhnliche Familienunternehmen.

6|Der Burggarten mit herrlicher Seesicht ist Laßberg zu verdanken: Er ließ den baufälligen Verbindungstrakt zwischen Waffenhalle und Ostbau abbrechen, seine Frau „Jenny“ legte hier den Garten an.

Heiraten und Feiern auf der Meersburg Von feierlichen Festen mit bis zu 150 Gästen bis hin zu intimen, romantischen Trauungen bietet die Meersburg einen einzigartigen Rahmen voller Atmosphäre und Geschichte. Mit Feingefühl und Erfahrung schafft das engagierte Team unvergessliche Momente für den schönsten Tag im Leben.

Belebte Burg Meersburg: Geschäftige Umtriebigkeit erfüllt die Räume, Gänge und Hallen an ausgewählten Wochenenden von April bis Oktober. Die „Belebte Burg“ erwacht zu buntem, mittelalterlichem Leben. In der Gesindeküche wird nach historischen Rezepten gekocht, im Palas tanzen Burgfräulein, und das rhythmische Hämmern des Schmieds klingt durch die alten Mauern. Söldner präsentieren ihre Rüstungen und Waffen, während Sarwürker und Goldschmiede ihr kunstvolles Handwerk vorführen. Die Burg entführt an diesen Tagen auf eine lebendige Zeitreise mitten hinein in die Welt von Rittern, Burgfräulein und Fürstbischöfen. Alle Informationen und Termine zur „Belebten Burg“ unter www.burg-meersburg.de/burg-erlebnisse.


Tipp: „Fürstlich genießen“ auf der Burg Meersburg!
Der perfekte Ort für Genuss und Entspannung: Im eleganten Barocksaal, auf der sonnigen Aussichtsterrasse oder im charmanten Garten am Marienbrunnen entfaltet sich eine einzigartige Atmosphäre. Eine Auswahl an köstlichen Kuchen, Torten und herzhaften Vespergerichten sorgt für kulinarische Verwöhnmomente. Mit Blick auf den See und fernab des Trubels lässt sich ein Aperitif in aller Ruhe genießen, während die historische Kulisse ihre besondere Wirkung entfaltet. Für Gruppen steht das Renaissance-Zimmer als exklusive Umgebung für Brunch oder Feiern zur Verfügung. Ein Besuch im Burg-Café ist auch ohne Museumsticket möglich.
info Burg Meersburg Schloßplatz 10 D-88709 Meersburg
Tel. +49 7532 80 000 info@burg-meersburg.de
Öffnungszeiten Burg: (Selbstständiger Rundgang) Ganzjährig täglich durchgehend geöffnet von 10-18.30 Uhr; Nov. bis Mitte März: 10-18 Uhr
Ein mobiler Guide (dt/engl.), der über QR-Codes mit dem eigenen Smartphone aufgerufen werden kann, begleitet den Rundgang und gibt spannende Zusatzinformationen.
Burgführungen: Auf Anfrage sind Burgführungen auf Deutsch und Englisch sowie Führungen zu Annette von DrosteHülshoff gerne möglich.
Hunde willkommen. Die Burg Meersburg kann auch zusammen mit dem vierbeinigen Freund erkundet werden.
Alle Informationen zu Preisen, Ermäßigungen, Veranstaltungen und Führungen unter www.burg-meersburg.de
BURG HOHENZOLLERN | Ob bei strahlendem Sonnenschein oder Regenwetter – die Burg
Hohenzollern ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Sie begeistert mit majestätischen Ausblicken ebenso wie mit spannenden Einblicken hinter dicken Mauern.

Schon vor rund 1000 Jahren bewiesen die Grafen von Zollern Weitblick, als sie ihre Burg auf dem markanten Zollerberg errichteten. Die steilen Hänge machten Angreifern das Leben schwer, während die erhöhte Lage eine fantastische Rundumsicht bot – strategisch wie landschaftlich ein Volltreffer.
Aus der einst kleinen Festung entwickelte sich das Stammhaus der Familie Hohenzollern, aus der nicht nur schwäbische Grafen und Fürsten sowie Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg hervorgingen, sondern auch die preußischen Könige und die deutschen Kaiser. Die heutige Burg ist bereits die dritte Anlage auf dem Berg und wurde nach Zerstörung und Verfall ihrer Vorgängerinnen aus dem 11. und 15. Jahrhundert von 1850 bis 1867 wieder errichtet. Heute ist vom einstigen Säbelrasseln nichts mehr zu hören. Stattdessen erobern täglich friedliche Besucher aus aller

Welt die Burg und genießen den weiten Blick über die Zollernalb –bei klarer Sicht sogar bis zum 100 Kilometer entfernten Feldberg.
TIPP:
Wer die Burg richtig genießen möchte, sollte zwei bis drei Stunden einplanen – an Veranstaltungstagen gerne mehr.
Tickets gibt es online unter www.burg-hohenzollern.com.
Auch im Inneren hat die Burg einiges zu bieten: Prunkvolle Räume wie der Grafensaal oder der Blaue Salon sowie die Schatzkammer mit der preußischen Königskrone und der legendären Tabaksdose Friedrichs des Großen. Erkunden lässt sich alles ganz entspannt und ohne Zeitdruck, unterstützt von der kostenlosen Burg-App und hilfsbereitem Personal. Für das leibliche Wohl sorgt das Burg-Restaurant mit regionalen Spezialitäten sowie vegetarischen und veganen Gerichten. Bei schönem Wetter lockt außerdem einer der schönsten Biergärten der Region. Kuchen, Torten und das hauseigene „Preußens Pilsener“ inklusive.
Burg Hohenzollern Information D-72379 Burg Hohenzollern Tel. +49 7471 2428 www.burg-hohenzollern.com info






SAMMLUNG HANS BÄUMLER | Mit seltenen Unikaten und bedeutenden Meisterwerken zählt die Sammlung Hans Bäumler zu den besonderen Kultureinrichtungen Vorarlbergs und der Bodenseeregion. Das Museum geht auf die jahrzehntelange Sammelleidenschaft des Unternehmers Hans Bäumler zurück und verbindet Kunst, Natur und zeitgenössische Skulpturen unter einem Dach.
Die Sammlung Kunst spannt einen Bogen über rund 130 Jahre europäischer Kunstgeschichte. Gezeigt werden über 100 Gemälde aus der Münchner Schule, dem französischen Impressionismus und Postimpressionismus sowie dem deutschen Impressionismus und Expressionismus. Werke von Carl Spitzweg und Ferdinand Georg Waldmüller eröffnen die Sammlung und führen weiter zu Gemälden u.a. von Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Max Liebermann und Paul Gauguin. Den zeitlichen Abschluss bildet ein Stillleben von Pablo Picasso. Die Auswahl vermittelt einen eindrucksvollen Überblick über zentrale Entwicklungen der Malerei vom 19. bis ins 20. Jahrhundert.
Einen gleichwertigen Schwerpunkt bildet die Sammlung Natur. Auf über 600 Quadratmetern werden Tierpräparate und besondere Naturfundstücke präsentiert. Besonders prägend ist die umfangreiche Vogelsammlung, ergänzt durch zahlreiche Säugetiere, eine große Schmetterlingssammlung sowie ausgewählte Mineralien aus verschiedenen Regionen der Welt. Besucherinnen und Besucher können hier die Vielfalt der Natur unmittelbar erleben.
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Sammlung Hans Bäumler Markus-Sittikus-Straße 20 A-6845 Hohenems | Österreich Tel. +43 5576 7446611 orga@sammlung-hans-baeumler.at www.sammlung-hans-baeumler.at
Öffnungszeiten
Freitag - Sonntag


Kunst der Gegenwart und unter freiem Himmel
Im Kunst/Raum werden regelmäßig wechselnde Ausstellungen gezeigt. Vom 26.9. bis 6.1.2027 ist die Ausstellung „Grüne Kuh und Ziegenbock. Tierbilder 1900-1925 Neue Farben - neue Formen - neue Wesen“ zu sehen. Auch der Außenbereich und die Dachterrasse sind in den Museumsrundgang eingebunden – dort setzen die Skulptur von Miriam Prantl sowie die rund 20 Meter hohe Großplastik LOOP des Künstlerduos Bildstein|Glatz weithin sichtbare Akzente.
Die Kombination aus Kunst, Natur und zeitgenössischen Arbeiten macht jeden Rundgang besonders und bietet spannende Einblicke für Kunst- und Naturinteressierte ebenso wie für Familien.
Nicht verpassen!
Immer freitags um 16 Uhr findet eine zweistündige Führung durch die beiden Sammlungsbereiche statt. Eine Anmeldung über die Website wird empfohlen.

SWISS SCIENCE CENTER TECHNORAMA | Wer das Technorama in Winterthur betritt, merkt es sofort: Das ist kein klassisches Museum, sondern alles lädt zum ausdrücklichen Be-greifen im wahrsten Sinne des Wortes ein. Auf 7.500 m² Ausstellungsfläche kann man an 500 Experimentierstationen Naturphänomene ausprobieren. Zwischen April und November kommt noch der 15.000 m² große Park „Technorama Draussen“ mit weiteren 30 XXL-Exponaten dazu.

Wissenschaft zum Anfassen
Das Technorama steht für eine einfache, aber konsequente Idee: Verstehen beginnt mit Erleben. Wer selbst experimentiert, begreift Zusammenhänge nachhaltiger. Genau diese Verbindung von Emotion und Erkenntnis macht den Besuch so besonders –für Kinder ebenso wie für Erwachsene. Man begegnet Naturphänomenen in Kunstform oder wie man sie aus dem Alltag kennt –und entdeckt deren überraschende Hintergründe. Warum hält eine Brücke? Wie fühlt sich ein Magnetfeld an?
Es geht nicht um schnelle Effekte oder Simulationen, sondern um nachhaltige Aha-Erlebnisse durch analoges Ausprobieren. Hier entstehen Fragen, die über den Moment weiterwirken.

Der Park „Technorama Draussen“
In der warmen Jahreszeit erweitert sich das Erlebnis unter freiem Himmel. Der weitläufige Park macht das Science Center zur idealen Schönwetterdestination für die gesamte DACH-Region. Zwischen Wasserlandschaften und Klanginstallationen wird gelauscht, gespritzt und beobachtet. Besucherinnen und Besucher spüren, wie es sich im Inneren einer Wolke anfühlt, und erleben alle 20 Minuten, wenn fünf Tonnen Wasser zehn Meter in die Tiefe stürzen. Großzügige Picknickareale laden zum Verweilen ein.
Ein besonderer Höhepunkt dieses Jahr ist die neue Live-Show „Un·fassbare Elektrizität – eine hochspannende Reise“. Sie macht Elektrizität mit Teslaspulen und Faradayschem Käfig sichtbar und erfahrbar. Gleichzeitig gewährt sie einen Blick hinter die Kulissen: Fünf Jahre lang wurde entwickelt, verworfen und neu gedacht. Dieses Tüfteln ist Kern der Technorama-Kultur. Denn hier gilt: Fertig ist es nie. Innovation entsteht in Schleifen, und Scheitern ist ein Entwicklungsschritt. Das Technorama verlässt man mit neuen Fragen und der Lust, weiterzuforschen.
info
Swiss Science Center Technorama
Technoramastrasse 1
CH-8404 Winterthur +41 52 244 08 44
info@technorama.ch

Skulpturengarten des Forum Würth Rorschach
Einblick in die Ausstellung „Sport und Freizeit in Werken der Sammlung Würth“


FORUM WÜRTH RORSCHACH | Im Forum Würth Rorschach tauchen Besuchende auf rund 800 m² Ausstellungsfläche in die Welt moderner und zeitgenössischer Kunst ein. Die wechselnden Ausstellungen stammen aus der international ausgerichteten Sammlung Würth, die über 20.000 Werke umfasst und kostenfrei zugänglich sind. Ergänzend dazu bieten die Foyer-Präsentationen spannende Einblicke in die Vielfalt der Sammlung Würth.
Die aktuelle Hauptausstellung „Sport und Freizeit in Werken der Sammlung Würth“ im Forum Würth Rorschach beschäftigt sich mit den klassischen sportlichen Aktivitäten und Freizeitbeschäftigungen, die man rund um das Würth Haus Rorschach am Bodenseeufer erleben kann, wie Schwimmen, Segeln oder Radfahren. Darüber hinaus folgt sie den Künstlerinnen und Künstlern an solch ausgefallene Freizeitstätten wie Manege, Stierkampfarena oder Pferderennbahn und widmet sich dem Mysterium des Spiels als schöpferischer Erfahrung – vom kindlichen Vergnügen bis zum Gesellschaftsspiel. Schließlich bietet uns dieser Zeitvertreib nicht nur Bewegung und willkommene Abwechslung im Alltag, sondern auch

Freiräume für neue Impulse sowie Inspirationen und spielt somit eine wichtige Rolle im kreativen Prozess.
Im Foyer zeigt das Forum Würth Rorschach bis zum 26. April 2026 anlässlich seines 85. Geburtstags die Ausstellung „Hanspeter Münch –Licht.Raum.Farbe.“ Ab dem 7. Mai kann die neue Foyer-Ausstellung von Lun Tuchnowski (1946–2018), einem deutschen Bildhauer und Zeichner, besucht werden. Sein künstlerischer Stil zeichnet sich durch die Verbindung von geometrischen und organischen Formen aus. Er arbeitete mit Materialien wie Aluminium, Stahl, Holz und Beton und schuf Skulpturen, die eine fragile Balance zwischen Ruhe, Kraft und Dynamik zum Ausdruck bringen.

Der Skulpturengarten am Seeufer dient als erweiterter Ausstellungsraum und lädt dazu ein, Kunst unter freiem Himmel zu genießen –ideal für Spaziergängerinnen und Spaziergänger. Werke renommierter Künstlerinnen und Künstler, darunter die charmanten MosaikSkulpturen wie der „Bär“ oder „Large Bull Totem“ von Niki de Saint Phalle, erwecken den Skulpturengarten zum Leben.
Der Kunstshop lädt Gäste ein, einzigartige und exklusive Produkte zu entdecken. Hier findet man eine sorgfältige Auswahl an Kunstbüchern, Postkarten, kreativen Accessoires und Geschenkartikeln, die von den aktuellen Ausstellungen inspiriert sind. Der Kunstshop bietet somit die Möglichkeit, Kunst und Design in den Alltag zu integrieren und schöne Erinnerungen an den Museumsbesuch mit nach Hause zu nehmen.
info
Forum Würth Rorschach
Churerstrasse 10, CH-9400 Rorschach Tel. +41 71 225 10 70 rorschach@forum-wuerth.ch www.wuerth-haus-rorschach.ch
Öffnungszeiten: April–Sept.: täglich 10–18 Uhr Okt.–März: Di–So 11–17 Uhr Eintritt frei




















Jetzt live mobil hören:











Zwischen Seeufer und Alpenrand entfaltet sich eine kulinarische Welt, die vom milden Atem des Klimas, von fruchtbaren Böden und von Traditionen getragen wird, die tief in die Jahrhunderte reichen. Äpfel, Birnen und Beeren wachsen hier in einer solchen Fülle, dass sie ganze Uferstreifen in ein duftendes Versprechen verwandeln; Weinreben schmiegen sich an sonnige Hänge wie Zeilen eines Gedichts, das die Natur selbst geschrieben hat. Aus dem See kommen Felchen, Kretzer und Hechte – frisch, klar, unverstellt wie das Wasser, dem sie entstammen. Und in den bergigen Gegenden sorgen weidende Tiere für Käse aus kleinen Sennereien, der den Geschmack dieser Landschaft in sich trägt: erdig, ehrlich, warm.

| Es gibt Orte, an denen man sich augenblicklich wohlfühlt. Wo das Essen schmeckt, die Menschen herzlich sind und die Umgebung der Seele guttut. Einer dieser besonderen Orte ist das Weingut Aufricht.
Wer die Straße verlässt und den schmalen Weg hinunter zum Weingut nimmt, merkt, wie der Alltag leiser wird. Die Rebzeilen schieben sich wie grüne Vorhänge zwischen Straße und See, filtern Geräusche, bremsen Gedanken. Unten öffnet sich der Blick: weit, blau, ruhig. Der Bodensee liegt da, als hätte er Zeit. Das Weingut liegt an der badischen Seite des Sees, dort, wo die Geologie den Winzern nichts schenkt, ihnen aber alles gibt, wenn man sie versteht. Im Weingut wird Gastgeberschaft gelebt. Sie zeigt sich im Ankommen, im Begrüßen, im gemeinsamen Sitzen. Genuss ist hier kein Ereignis, sondern Teil des Alltags, und genau darin liegt seine Kraft.


In der Vinothek setzt sich dieses Gefühl fort. Gespräche entstehen mit einer spielerischen Leichtigkeit, geprägt von der Leidenschaft für das Handwerk. Die Beratung geschieht auf Augenhöhe und mit ansteckender Begeisterung. Die Familie kennt ihre Weine, aber vor allem kennt sie ihre Gäste. Man spürt den Stolz auf die Produkte und die Freude, sie zu teilen. Es ist dieses spezifische „Aufricht-Gefühl“: Eine Mischung aus familiär verwurzelter Herzlichkeit und dem Anspruch, Weine von Weltklasse zu machen. Wer eine Flasche mitnimmt, bekommt mehr als nur Inhalt: ein Stück Landschaft, ein Moment Erinnerung, ein leises Versprechen auf Wiederkehr. Doch Wein will Gesellschaft. Er sucht das Gespräch, das Essen, den Tisch.

Genau hier beginnt die Geschichte von Fräulein Seegucker, der gastronomischen Seele des Weinguts. Direkt am Bodenseeradweg gelegen, inmitten der Weinberge, öffnet sich ein Ort, der einfach gut tut. Eine ehemalige Garage, heute mit Lärchenholz verkleidet und mit großen Glastüren ausgestattet, fügt sich wie selbstverständlich in die Landschaft. Keine Reservierungen, kein Chichi, keine großen Worte. Stattdessen eine Einladung an alle Sinne, den Moment so zu nehmen, wie er ist. Zwischen den Rebzeilen hört man den Wind in den Blättern, das Rauschen der Wellen, Vogelstimmen, manchmal ein Klavier. Dieses steht nicht zur Dekoration da, wer den Mut hat, darf in die Tasten greifen. Es sind diese kleinen, ungeplanten Interaktionen, die den Charme ausmachen. Lachen mischt sich darunter. Auf Gartenstühlen sitzen Radfahrer, Wanderer, Nachbarn, Zufallsbesucher. Der Blick wandert über den See bis zu den Schweizer Alpen. Wer hier Platz nimmt, bleibt meist länger als geplant. Das kulinarische Angebot folgt dem Prinzip der ehrlichen Einfachheit. Wenige Gerichte, sorgfältig ausgewählt und regional verwurzelt. Wenn Holunderblüten den Teller zieren, wurden sie am selben Morgen von der Seniorchefin Hildegard gepflückt. Das Gemüse hat keine langen Reisen hinter sich, sondern Wurzeln in der Nachbarschaft. Ein Wurstsalat kommt so auf den Tisch, wie er sein soll: frisch, mit viel Grün, ohne Verkleidung. Die Saiblingstulle verbindet kräftiges Roggenbrot mit geräuchertem Fisch aus der Region, begleitet von kleinen, feinen Akzenten. Dazu beispielsweise ein Glas „Seegucker“ oder „Seehas“ – Weine, die nicht dominieren, sondern begleiten. Es ist eine Art zu genießen, die nicht beeindrucken will, sondern trägt.
Während Fräulein Seegucker für die verlässliche Einkehr steht, zeigt sich das Weingut bei Veranstaltungen von seiner dynamischen Seite. Dann öffnet sich der Hof für neue kulinarische Handschriften: Befreundete Gastronomen aus der Region und darüber hinaus übernehmen temporär die Regie. Mal sind es Pop-up-Konzepte, mal ein speziell buchbarer Mittagstisch im Rahmen von Events, bei dem oft der

EVENTS
AUF DEM WEINGUT Erstklassige Weine, eine einzigartige Location mit Seeblick inmitten der Weinberge. Alle Infos zu Veranstaltungen auf dem Weingut finden Sie unter www.aufricht.de/events

gastronomische Nachwuchs sein Können zeigt. Diese Wechselspiele bringen Vielfalt auf den Teller: unkompliziert, handwerklich fundiert und immer im Dialog mit den Weinen. Der Kalender atmet mit den Jahreszeiten. Wenn im Frühling der Markt die Saison eröffnet, vibriert der Hof vor Aufbruchsstimmung. Im Sommer locken Open-Air-Konzerte zwischen die Reben mit Musik, die den Raum füllt. Und wenn im Winter der Adventsmarkt den Hof in warmes Licht taucht und Nebel über dem Wasser liegt, zeigt sich der See von seiner mystischen Seite. All das fügt sich ein, ohne den Ort zu überformen. Essen und Wein sind das verbindende Element, Musik und Kunst der Rahmen. Was bleibt, ist ein Gefühl von Zugehörigkeit. Nicht exklusiv, sondern offen. Ob beim stillen Glas Wein in der Nachmittagssonne, bei einem herzhaften Gericht oder beim gemeinsamen Feiern an langen Tafeln: Aufricht ist kein Ausflugsziel, das man abhakt, sondern ein Ort, an den man zurückkehrt. Weil man hier nicht nur dem See begegnet, sondern auch sich selbst, in bester Gesellschaft.
SCHLOSS MONTFORT IN LANGENARGEN |
Direkt am Wasser zeigt sich der See stets von seiner schönsten Seite: eine Zeit für eine Auszeit im Schloss
Montfort, in der Natur, Kulinarik und besondere Erlebnisse auf harmonische Weise zusammenfinden.
Das Schloss Montfort in Langenargen liegt direkt am Ufer des Sees und bietet einen unvergleichlichen Blick über das glitzernde Wasser bis zu den Alpen. Die Architektur verbindet historische Substanz mit modernen Elementen, wobei jedes Detail die Bedeutung und Geschichte des Gebäudes widerspiegelt. Mit eleganten Fassaden, hohen Fenstern und einer weitläufigen Seeterrasse strahlt das Schloss eine zeitlose Eleganz aus, die sofort begeistert.
Treffpunkt für Genuss, Begegnung und besondere Abende
Unter seinem Dach vereint das Schloss Restaurant, Café, stilvolle Bar und den Club Arguna Royal zu einem lebendigen Treffpunkt. Die großzügige Terrasse direkt am Wasser bietet die Möglichkeit, die Umgebung aus nächster Nähe zu erleben. Hier lässt sich die Seelage in vollen Zügen genießen, während der Blick über den Bodensee schweift und man das historische Ambiente aus sich wirken lässt. Die Terrasse erweitert den Aufenthaltsbereich des Restaurants und wird zum Ort, an dem Architektur, Natur und Kulinarik unmittelbar aufeinandertreffen.


Regionale Küche mit moderner Handschrift
Im Schloss-Restaurant liegt der Fokus auf frischen Produkten aus der Region, modern und zugleich bodenständig interpretiert. Saisonale Gerichte, klare Aromen und internationale Einflüsse spiegeln die Philosophie wider: regional verwurzelt, offen für Neues und stets auf Qualität bedacht. Die Zubereitung betont natürliche Aromen und saisonale Frische, jedes Gericht wird sorgfältig komponiert, um Bodenständigkeit und zeitgemäße Kochkunst zu verbinden. Ergänzt wird das Angebot durch die Konditorkunst im Café, die klassische Techniken mit modernem Ambiente kombiniert und Einheimische wie Besucher:innen zum Verweilen einlädt.
Die Kombination aus Baukunst, direkter Seelage, großzügiger Terrasse und hochwertiger, bodenständiger Küche macht Schloss Montfort zu einem besonderen Ziel. Architektur, Natur und Kulinarik verschmelzen zu einem Erlebnis, das die Einzigartigkeit der Bodenseeregion zeitgemäß präsentiert. Ob ausgehntes Lunch, entspannter Kaffee oder besonderes Dinner-Erlebnis – Schloss Montfort zeigt, wie Geschichte, Moderne und Küche harmonieren.

info
Schloss Montfort
Untere Seestraße 3 D-88085 Langenargen Tel. +49 7543 3029272 kontakt@schloss-montfort.de www.schloss-montfort.de



SENFT DESTILLERIE | Die Leichtigkeit eines Bodensee-Sommers, verbunden mit der Präzision handwerklicher Brennkunst: Diese wunderbare Vereinigung von Düften, Geschmack und Können spiegelt sich in der köstlichen Versuchung aus dem Hause Senft wider – dem Bodensee Spritz.
Dieser fruchtig-herbe Aperitif entsteht aus sorgfältig ausgewählten Orangen, aromatischen Kräutern von der Insel Reichenau und feinem Wermut. Ein authentischer Geschmack, der die frische Süße der Orangen mit der dezenten Würze regionaler Kräuter und der typischen Herbe des Wermuts harmonisch verbindet. Mit einem Alkoholgehalt von 18 % Vol. ist er der ideale Begleiter für sonnige Nachmittage und gesellige Abende –klassisch serviert mit Secco, Eiswürfeln und einer Orangenscheibe entfaltet er seine volle aromatische Vielfalt.
Seit 1987 steht die Senft Destillerie als Familienbetrieb für feine Handwerkskunst, die Tradition, Regionalität und Kreativität vereint. Herbert Senft, ehemals Kellermeister beim

markgräflichen Weingut in Salem, begann mit exzellenten Obstbränden und -likören aus den Früchten des eigenen Gartens. Gemeinsam mit seiner Tochter Silke entstehen kontinuierlich neue Genusskreationen, die die regionale Verbundenheit und die Leidenschaft für hochwer tige Destillate widerspiegeln. Die Produktpalette reicht dabei von klassischen Obstbränden über moderne Gin- und RumSpezialitäten bis hin zu Single Malt Whisky. Wer die Destillerie in Salem-Rickenbach besucht, erlebt alle Facetten des Handwerks: Der Duft der Früchte, der Anblick der Brennkessel und die Verkostung der Destillate machen die Herstellung unmittelbar erfahrbar. Besucher lernen die Rohstoffe kennen, erfahren, wie Edelbrände, Liköre, Gin, Whisky und Rum entstehen, und erhalten Einblicke in den Destil-


lationsprozess sowie in die Bedeutung von „mit Fruchtauszug“. Besonders anschaulich wird dies bei einer Führung durch Brennblase und Fasslager, die die Präzision und Sorgfalt des Handwerks eindrucksvoll sichtbar machen.
Auf dem Überlinger Bauernmarkt ist die Senft Destillerie seit Jahren eine feste Größe. Hier lässt sich die Vielfalt der Produkte nicht nur sehen, sondern auch schmecken: Kleine Kostproben laden dazu ein, die Unterschiede zwischen Obstbränden, Likören und modernen Spirituosen zu entdecken. Dank Direktverkauf können die Favoriten sofort mitgenommen werden – sei es als Geschenk oder für den eigenen Genuss. Ein Besuch auf dem Markt wird so zu einem Erlebnis, das die Leidenschaft und Verbundenheit der Familie Senft zu ihrer Region und ihrer Kunst des Brennens spürbar macht.
info
Edelbrände Senft
Dorfbachstraße 10
D-88682 Salem-Rickenbach
Tel. +49 7553 8831 www.senft-destillerie.de












RAPUNZEL NATURKOST LEGAU | Seit seiner Gründung 1974 steht Nachhaltigkeit im Zentrum der Philosophie von Rapunzel Naturkost in Legau im Allgäu. Und auch 50 Jahre später setzt Rapunzel auf höchste biologische Standards und legt besonderen Wert auf fairen Handel. In der Rapunzel Welt bekommt all das ein Gesicht. Ein Ausflugstipp, um Bio mit allen Sinnen zu erleben.
Um uns für etwas begeistern zu können, müssen wir es verstehen. Um die Menschen für das Thema Bio zu begeistern, bietet das Besucherzentrum des Naturkostherstellers Rapunzel viel zum Verstehen und Erleben. Im Mitmachmuseum können Besucherinnen und Besucher tief ins Thema eintauchen: Mit interaktiven Stationen zu den Themen BioAnbau, Fairer Handel oder vollwertige Ernährung, können Gäste der Rapunzel Welt das Thema wortwörtlich begreifen. Auch über die Herstellung der Produkte, sowie die Geschichte des Bio-Pioniers kann man hier einiges erfahren. So kann man die Tasse Kaffee anschließend im Bistro ganz anders wahrnehmen: Wer hat den Kaffee für mich angebaut, warum sorgt mein Kaffeevergnügen für eine blühende Biodi-
versität in den Anbaugebieten, wie sieht eigentlich eine Kaffeepflanze aus und wer röstet den Bio-fairen Kaffee schonend in der Rapunzel Welt? Hier kann man Bio vom Feld bis auf den Teller, bzw. in die Tasse erleben.
Neben Kaffee und Kuchen bietet das Bistro in der Rapunzel Welt auch Frühstück und Mittagstisch an. Es gibt Pizza, Pasta und mehr - und Brot aus der eigenen Backstube. Außerdem gibt es einen Kaffeeladen, und auch das Mitmachmuseum hat mit dem Öl-Museum Zuwachs bekommen: im Öl-Museum gibt es viel Wissenswertes über Speiseöle. Wo kommen sie her, wie viel Rohstoff braucht es und warum ist Palmöl nicht immer böse?
Auch das vielseitige Eventprogramm macht Bio mit allen Sinnen erlebbar. Es gibt Führungen mit Verkostung durch die Rapunzel Welt, Kochkurse und verschiedene Workshops mit Musik oder Yoga. Bei Kaffeeworkshops begleitet man den Kaffee vom Strauch im Tropenhaus über die Schaurösterei bis in die Tasse. Bei Weinproben oder Bier-Tastings werden Interessierte zu Experten und Nachtschwärmer kommen bei der Müsli-Disko im Rapunzel Club auf Ihre Kosten.
info
Rapunzel Welt
Rapunzelstraße 2, D-87764 Legau www.rapunzelwelt.de


Der Bodensee bietet eine unglaubliche Vielfalt an Gastronomie und Hotellerie – wir haben die Top-Adressen der Region! Von kulinarischen Köstlichkeiten der Confiseure, Winzer, Bierbrauer und Brenner feiner Destillate bis zu ausgezeichneten Gasthäusern und Ferienhöfen.
Willkommen bei Steffelins!
OBST- UND URLAUBSHOF STEFFELIN |
Im Hofladen des familiengeführten Hofes gibt es eine feine Auswahl an hausgemachten Leckereien: Kaffee & Kuchen, Deftiges wie Wurstsalat, Dinnele und üppig belegte Brötchen sowie Obst aus eigenem Anbau und regionale Produkte. Ob im gemütlichen, geschmackvoll eingerichteten Frühstücksbereich des Hofladens oder draußen auf einem der idyllischen Sitzplätze – hier können Gäste den Start in den Tag mit hausgebackenen Brötchen und Bauernbrot genießen. Eine große, mit etlichen Preisen ausgezeichnete Auswahl an Edelbränden, Likören und Dry Gin „Chrimo®“ lädt zur Degustation ein. Urlaubsgäste können sich über zehn moderne, für Familienfreundlichkeit ausgezeichnete Ferienwohnungen freuen, darunter das stylische „Kräuter Chalet“. Angeboten werden zudem Gesundheitsangebote für Körper, Geist und Seele wie Energiearbeit mit Unterstützung der Engel und der Bioresonanz. Auch die Lage des Hofes spricht für sich: Eingebettet in die wunderschöne Landschaft der BodenseeApfelregion, ist er eine ideale Ausgangslage für viele Ausflüge, zum Beispiel mit einer Fahrt mit dem liebevoll restaurierten „Bully“. Je nach Wunsch mit Secco & Edelbrandprobe in grüner Idylle. Übernachtungsgäste mit Bully oder Wohnmobil möglich.
Familie Steffelin und ihr Team freuen sich auf Sie!





Obst- und Urlaubshof Steffelin Gartenweg 1 D-88677 Markdorf-Ittendorf Tel. +49 7544 73400 www.steffelin.de
Öffnungszeiten Hofladen: Täglich 8-18 Uhr Kaffee & Kuchen, Frühstückskarte, Degustationen, Urlaub machen, Obstkisten fahren, uvm. Öffnungszeiten Besenwirtschaft: donnerstags; immer aktuell auf www.steffelin.de



VILLINO | Oberhalb von Lindau, in seinen grünen, von Obstplantagen verzierten Hängen über dem Bodensee, liegt ein exquisites, im mediterranen Landhausstil erbautes Hotel, eingebettet in einem herrlichen Park.
Die mit viel Liebe zum Detail ausgestatteten Zimmer und Suiten begeistern durch ihren Komfort und den unaufgeregten Luxus. Das von der Inhaber- und Gastgeberfamilie Fischer mit Herzblut geleitete Haus ist schon über 30 Jahre eine der Topadressen in Deutschland. Die mehrfach ausgezeichnete Cucina dei Sensi von Küchenchef Toni Neumann besticht mit italienischen, asiatischen und regionalen Inspirationen, Kreativität und Leichtigkeit - der Weinkeller des VILLINO mit seinen von Sommelier Rainer Hörmann sorgfältig kuratierten 850 Positionen.
Kochkurse und Weinrunden, das VILLINO-SPA, der Fitnessraum Body&Mind und hochwertige Beauty-Behandlungen ergänzen das alle Sinne berührende Angebot dieses ganz besonderen Domizils.



Unser Weintipp
MEERSBURGER WINZERVEREIN
Winzerstolz, nomen est omen! Wir sind stolz auf unseren Premiumwein. Ein Weißburgun der der gehobenen Klasse widerspiegelt hier große Harmonie im Glase. Das Lesegut ist aus über 20 Jahre alten Rebanlagen. Diese profitieren in schönster Meersburger Höhen lage von den klimatischen Bedingungen des milden Seeklimas. Kräftiges Bukett vereint sich hier mit den Aromen vom Eichenfass. Unsere Winzer können stolz auf ihren Wein sein.
Meersburger Winzerverein
Kronenstraße 19
D-88709 Meersburg
Tel. +49 7532 4316-0 info@meersburger.de www.meersburger.de
0,75 l Flasche, Euro 21,50
Unser Weintipp
WINZERVEREIN HAGNAU | Sonnenhell im Glas, so klar und strahlend wie die Sonne am Bodensee. In der Nase frische Kräuter, reifer Apfel und eine feine, exotische Fruchtnoten. Am Gaumen filigran, lebendig mit eleganter Balance und typischer Müller-Thurgau Stilistik.
Die Müller-Thurgau Edition bringt die besondere Leichtigkeit des Bodensees ins Glas. Gewachsen in sorgfältig ausgewählten Rebparzellen, spiegelt dieser Wein die Ruhe, Klarheit und Eleganz unserer Seelandschaft wider. Ein Begleiter zu zart gewürzten Fischgerichten oder einfach zu einem stillen Moment mit Blick aufs Wasser. Ein Glas, das Erinnerungen weckt – an warme Abende, sanfte Wellen und den Genuss unserer Hagnauer Weine.
Winzerverein Hagnau Strandbadstr. 7 D-88709 Hagnau am Bodensee www.hagnauer.de
0,75 l Flasche, Euro 7,90





88709 Meersburg-Riedetsweiler www.weingut-geiger.de
Spitzenweingut vielfach prämiert und ausgezeichnet
Edelbrennerei
Einer der besten deutschen Edelbrenner
Ferienhof
sterneklassifizierte Ferienwohnungen mit Bodensee- & Bergsicht
Besenwirtschaft
urige Tenne mit heimischen Produkten geöffnet vom 26.03.-09.05


Weit mehr als eine schöne Kulisse – der See ist ein Ort, an dem Erholung, innere Balance und Wohlbefinden miteinander verschmelzen. Zwischen Wasser und Bergen entfaltet sich eine Atmosphäre, die Körper und Geist gleichermaßen zur Ruhe kommen lässt. Erstklassige Thermen schenken sanfte Entspannung, gleichzeitig lädt die Natur zu vitaler Lebendigkeit ein: Radfahren entlang des funkelnden Ufers, Wandern mit weitem Alpenblick – hier wird Bewegung zum Genuss und Atmen zum Ankommen. Die Bodenseeregion verbindet Wohlfühlen, Naturkraft und die Suche nach innerem Gleichgewicht zu einem Erlebnis, das lange nachklingt.



1280 KRONE | Historische Mauern, modernes Design und eine außergewöhnliche Ruhe fernab des Trubels: Die 1280 Krone verbindet jahrhundertealte Geschichte mit stilvoller Gastlichkeit, feiner Kulinarik und der landschaftlichen Vielfalt der Bodenseeregion.
Am Tor zum westlichen Bodensee und zum Hegau gelegen, präsentiert sich die 1280 Krone als außergewöhnliches Boutiquehotel, das bewusst abseits des touristischen Trubels Ruhe, Qualität und Authentizität vereint – und dennoch die Schönheit und Vielfalt der Bodenseeregion direkt vor der Tür eröffnet. Eingebettet in das stille Donaubergland ist das historische Ensemble ein Rückzugsort für Genießer, Entdecker und Golfliebhaber gleichermaßen.

In jahrhundertealten Mauern, deren Geschichte bis ins Jahr 1280 zurückreicht, verbindet die 1280 Krone sensibel bewahrte Architektur mit zeitgemäßem Design. Fachwerk, Naturstein und freigelegte Details wie gotische Malereien oder das legendäre „blaue Zimmer“ schaffen ein Ambiente von großer Erzählkraft. Moderne Materialien, feine Lichtführung und individuell gestaltete Zimmer und Suiten ergänzen die historische Substanz zu einem Design-Refugium, das in dieser Form in der Region einzigartig ist. Hier entfaltet sich eine stille, entschleunigende Atmosphäre, die Geborgenheit und Beständigkeit vermittelt.
Genießen mit allen Sinnen
Kulinarisch zählt die 1280 Krone zu den herausragenden Adressen der Region. Hochwertige, regionale Produkte prägen das Frühstück ebenso wie die abendliche Küche. Zwei Restaurants stehen für genussvolle Vielfalt: Das FineDining-Restaurant „Zum Hecht“ interpretiert die „italo-badische“ Küche kreativ und auf

Gastgeber aus Leidenschaft: Stefanie Baintner und Robert Müller.
höchstem Niveau, während das Restaurant „Agatha“ moderne Gerichte mit historischem Bezug verbindet. Eine eindrucksvolle Bar im Gewölbekeller und eine exzellente Weinauswahl runden das Angebot ab.
Dank der ruhigen Lage und der Nähe zu renommierten Golfplätzen wie Langenstein, Steißlingen und Owingen ist die 1280 Krone ein idealer Ausgangspunkt für Golfer. Gleichzeitig laden Bodensee, Hegau, Donautal und Schwarzwald zu Natur- und Kulturerlebnissen ein. So wird die 1280 Krone zu einem Ort, an dem man fernab der Masse ankommt – und die Vorzüge einer der schönsten Regionen Süddeutschlands in besonderer Tiefe erlebt.
Hotel 1280 Krone Hauptstraße 33 78187 Geisingen Tel. +49 7704 4079500 www.1280krone.com info

CARALEON | In einzigartiger Lage auf der malerischen Halbinsel von Wasserburg, direkt am Ufer des Bodensees, empfängt das CARALEON Hotel & Restaurant seine Gäste mit einer harmonischen Verbindung aus Ruhe, Design und Naturerlebnis. Umgeben vom Wasser und mit freiem Blick bis zu den Alpen entsteht ein Gefühl von Weite und Leichtigkeit, das den Alltag sofort in den Hintergrund treten lässt.
Die modern gestalteten Zimmer und Suiten vereinen stilvolles Design mit höchstem Komfort. Klare Linien, hochwertige Materialien und warme, behagliche Farben schaffen eine Atmosphäre, in der Ruhe und Erholung selbstverständlich sind. Liebevolle Details und großzügige Betten machen jeden Aufenthalt zu einem echten Rückzugsort. Die meisten Zimmer und Suiten bieten eine traumhafte Seesicht, besonders das Seehaus liegt direkt am Wasser – näher am Bodensee kann man nur noch auf dem Wasser selbst sein.
Der Wellnessbereich verbindet aktive Erholung mit wohltuender Entspannung. Im lichtdurchfluteten Indoor-Pool mit Gegenstromanlage und Massage-Düsen ziehen Sportliche ihre Bahnen, während die Sauna angenehme Wärme und Regeneration schenkt. Ein moderner Fitnessbereich mit neuesten Technogym-Geräten ergänzt das Angebot und bietet Raum für bewusste Bewegung – ideal für alle, die auch im Urlaub Vitalität und Balance suchen.


Im Außenbereich wird die Natur selbst zum Wellnessfaktor. Die hoteleigene Liegewiese mit direktem Seezugang lädt zum Sonnenbaden, Lesen oder Innehalten ein. Ein besonderes Highlight ist die stilvolle Sunset Lounge: Mit einem Glas in der Hand den Sonnenuntergang über dem Bodensee zu erleben, zählt zu den unvergesslichsten Momenten eines Aufenthalts.
Kulinarisch setzt das Haus Akzente: Regionale Zutaten verbinden sich mit peruanischen Einflüssen zu einer modernen, aromatischen Küche, die Leichtigkeit und Raffinesse vereint –perfekt, um einen entspannten Urlaubstag genussvoll ausklingen zu lassen.
So entsteht im CARALEON ein ganzheitliches Erholungserlebnis aus Bewegung, Entspannung, Natur und Genuss –direkt am See und fern vom Alltag.
info
CARALEON Hotel & Restaurant
Halbinselstraße 70
D-88142 Wasserburg (Bodensee)
Tel. +49 8382 9800 hotel@caraleon.de www.caraleon.de




Der Bodensee zeigt sich im Sommer von einer besonders lieblichen Seite: Das Wasser schimmert weich im Licht, lädt zum Baden ein und trägt Menschen beim Paddeln oder im Boot so sanft, als würde er sie in seine weite Ruhe einhüllen. Überall liegt ein Gefühl von Leichtigkeit in der Luft. Gleichzeitig ist der See ein Ort voller gemeinsamer Erlebnisse für Familien. Wege entlang des Wassers führen Orten, die Neugier wecken und zum Staunen einladen. Ob ein Tag am Strand, ein Ausflug in die Natur oder ein Besuch bei Tieren und Geschichten – der Bodensee verbindet all diese kleinen Freuden zu einem liebevollen Miteinander, das lange nachklingt.



Die offizielle Erlebniskarte der Vierländerregion für Einheimische und Gäste und flexibel -



URLAUB 2026
BODENSEE | OBERSCHWAB ALLGÄU
Campingplätze
Wohnmobilplätze Bäder

PLUS Ausflugstipps rund um den See Urlaub mit Hund | Offseason-Camping














Die deutsche Bodenseeseite ist ein sanftes Zusammenspiel aus Weite, Ruhe und lebendiger Kulturlandschaft. Zwischen Hügeln, Weinbergen und Obstgärten öffnet sich immer wieder der Blick auf das glitzernde Wasser und bis hin zu den fernen Alpen. Der See zeigt sich großzügig und fast maritim, mit weitem Horizont und einer leichten, beinahe mediterranen Stimmung. In dieser harmonischen Mischung aus Natur, Tradition und Genuss entstehen Wege zum Radeln und Spazieren, Orte zum Schmecken und Verweilen und eine Atmosphäre, die jeden Aufenthalt sanft und vielseitig zugleich macht.

RADOLFZELL | Ursprung und Tradition, Natur und Kultur, Einkaufen, Schlemmen, Feiern und Erleben – das ist Radolfzell. Sanft eingebettet in die Schönheit und Fülle der Natur liegt am nordwestlichen Ufer des Untersees die charismatische Kleinstadt Radolfzell. Von Einheimischen als Ort mit hoher Lebensqualität geschätzt, ist sie zugleich eine beliebte Destination für Urlauber und Tagesgäste. Radolfzell ist die einzige Stadt am Bodensee, die als „Kleinstadtperle“ ausgezeichnet wurde –ein Alleinstellungsmerkmal, auf das sie stolz sein darf.
Radolfzell gilt als heimliche „Umwelthauptstadt Deutschlands“. Natur ist hier erlebbar, spürbar und prägt Freizeit, Gastronomie, Forschung und Umwelt gleichermaßen. Im Stadtzentrum lädt der öffentliche Stadtgarten, oft als „schönster Wartesaal Deutschlands“ bezeichnet, zum Verweilen ein. Wie ein grünes Band umrahmt der Stadtgraben einen Teil der mittelalterlichen Befestigungsmauer und beeindruckt mit üppiger Pflanzenfülle.
Zehn reizvolle Naturschutzgebiete gehören zum Stadtgebiet, darunter Mindelsee, Radolfzeller Aachried, Bodanrück und die nahe Altstadt gelegene Mettnau mit ihrem weitläufigen Park. Auf der Halbinsel befinden sich auch die vier Kliniken der METTNAU. Weiter westlich des Bodenseeufers sorgt die behutsam ins Naturschutzgebiet integrierte Premium-Saunaoase bora für Ruhe und Wohlbefinden.

Altstadt & Einkaufen
Kopfsteinpflaster, Einkehrmöglichkeiten und Einkaufserlebnisse prägen die historische Altstadt. Viele Läden sind inhabergeführt, was sich in persönlicher Beratung und ausgezeichnetem Service zeigt. Mittwochs und samstags pulsiert das Leben rund um das gotische Münster, wenn Händler ihre Produkte auf dem Wochenmarkt anbieten. Vom Marktplatz aus lohnt ein Gang vorbei am markanten „Jahr100bau“ zum Outlet-Center seemaxx auf dem ehemaligen Fabrikgelände des Wäscheherstellers Schiesser.
Schlemmen & Genießen
Von A wie arabische Küche bis Z wie Zanderfilet auf Reichenauer Gemüsebouquet bietet Radolfzell eine kulinarische Vielfalt. Hier treffen Tradition und Bodenständigkeit auf aktuelle Ernährungsformen und Trends. Kreative Gerichte vom heimischen Rind und Wild, Fisch aus nachhaltigem Fang, clever kombiniert mit regionalem Obst und Gemüse, laden zum Genießen ein.



Kultur pur
Radolfzell bietet von Januar bis Dezember ein abwechslungsreiches Kulturprogramm. Im Stadtmuseum in der ehemaligen Stadtapotheke aus 1689 und in der Villa Bosch finden Ausstellungen statt. Über 2000 aktive Musiker lassen die Stadt erklingen. Mit Konzerten, Wettbewerben wie der Internationalen Sommerakademie, Auftritten namhafter Bands, Show-Ensembles und Comedians im Milchwerk sowie Open-Air-Konzerten am See gilt Radolfzell als lebendige Musikstadt.
Per Schiff und Bahn, Feiern und Feste in Radolfzell
Am Bodensee gehört die Schifffahrt einfach dazu: Von der Radolfzeller Hafenmole starten idyllische Rundfahrten, die Solarfähre Helio gleitet geräuschlos über das Wasser, und für Aktivurlauber stehen Ruder-, Tret- und Motorboote sowie SUPs bereit.
Lebendige Feste und gelebtes Brauchtum
Radolfzell feiert das ganze Jahr über mit farbenfrohen Fasnachtsumzügen und dem festlichen Fasnachtsball, dem dreitägigen Hausherrenfest mit Musik, Tanz und dem geschichtsträchtigen Mooser Wasserprozession. Im September verwandelt das Altstadtfest die Innenstadt in eine lebendige Bühne aus Straßenkunst, Kunsthandwerk, Musik und regionaler Gastronomie. In der Adventszeit sorgt der Christkindlemarkt für vorweihnachtliche Magie.

Gemeinsam, lebendig, zukunftsgerichtet
2026 feiert Radolfzell ein außergewöhnliches Jubiläum: 1200 Jahre Geschichte, geprägt von Wandel, Widerstandskraft und Gemeinschaft. Unter dem Motto „Geschtern. Heit. Morge.“ würdigt die Stadt ihre Vergangenheit, feiert das Heute und richtet den Blick auf die Zukunft.
Das Jubiläumsjahr bietet ein vielfältiges Programm: Neben etablierten Festen und Kulturformaten erwarten die Besucher außergewöhnliche Highlights, die Radolfzell als lebendige und kreative Stadt erlebbar machen. Ausstellungen, historische Stadtführungen und Inszenierungen bringen die Geschichte zum Leben, während Musik, Theater, Feste und Vereine die Vielfalt und Lebensfreude der Gegenwart zeigen.
Ein besonderes Merkmal des Jubiläums ist das Engagement der Stadtgesellschaft. Bürgerprojekte, Mitmachaktionen und Workshops geben den Bewohnerinnen und Bewohnern Raum, die Zukunft Radolfzells aktiv mitzugestalten. Ob kulturell, sozial oder künstlerisch – diese Initiativen zeigen, wie stark die Verbindung zwischen den Menschen und ihrer Stadt ist und machen das Jubiläum zu einem lebendigen Gemeinschaftserlebnis. 2026 ist Radolfzell ein Ort, der Geschichte erlebbar macht, kulturelle Vielfalt feiert und den Blick nach vorn richtet. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wird das Stadtjubiläum zu einem Jahr voller Begegnungen, Inspiration und Zukunftsvisionen – für die nächsten 1200 Jahre.
Tourismus- und Stadtmarketing Radolfzell GmbH
Kirchgasse 30
Tourist-Information Radolfzell Seestraße 30 D-78315 Radolfzell am Bodensee Tel. +49 7732 81-500 info@radolfzell-tourismus.de www.radolfzell-tourismus.de
















































































€
Oberschwaben
HEIMATGESCHICHTE
Geheimnisvolle Kelten & Rebellische Bauern
GENUSSMOMENTE
Traumhafte Natur & Regionale Köstlichkeiten
LIEBLINGSORTE
Stadterlebnisse & Barockjuwelen




Natur, Kultur und Lebensfreude




Ihre Gastgeberrund um den Bodensee










































Die Schweizer Bodenseeseite wirkt wie ein stilles Versprechen aus Klarheit, Eleganz und sanfter Weite. Das Ufer öffnet sich in ruhigen Linien, das Wasser schimmert in feinen Farbtönen, und die Landschaft dahinter steigt in weichen Terrassen an, als würde sie den See behutsam einrahmen. Orte entlang des Ufers tragen eine leise, unaufdringliche Schönheit: gepflegte Wege, kleine Häfen, stille Buchten und eine Atmosphäre, die zugleich gelassen und fein wirkt. Alles scheint in einem natürlichen Gleichgewicht zu stehen – die Nähe der Alpen, die Ruhe des Wassers, die Leichtigkeit des Lichts.













MAGAZIN 2026




TITELSTORY | Wer das Titelfoto dieses Jahres betrachtet, ahnt kaum, welch poetische Mischung aus Zufall, Naturkraft und technischer Finesse darin steckt. Hoch oben, in sicherer Entfernung und mit dem gebotenen Respekt vor geschützten Räumen, kreiste Achim Mende mit einem Flugzeug über der Mündung der Seefelder Aach – und drückte genau im richtigen Moment auf den Auslöser. Entstanden ist ein Bild, das nicht nur die Einmündung des kleinen, aber kräftigen Flusses in den Bodensee zeigt, sondern zugleich das Herz eines der ökologisch wertvollsten Deltas am gesamten Überlinger See.
Achim Mende feiert in diesem Jahr ein ganz besonders Jubiläum: 20 Jahre Bodenseefotografie. Dabei hat er so einiges vor: aussergewöhnliche Film- und Fotoaktionen, Vorträge und Ausstellungen –stay tuned!
Kaum ein Ort rund um den Bodensee erzählt die Geschichte von Wandel und Wildheit so eindrucksvoll wie dieses rund 55 Hektar große Naturschutzgebiet: Flachwasserzonen, ausgedehnte Schilfflächen, Riedwiesen, Hochstaudenfluren und eine Silberweidenaue schmiegen sich aneinander wie Kapitel eines lebendigen Naturromans. Und das alles dank der Aach, deren Wasser reich ist an Sedimenten – winzigen Baumeistern, die, stetig herangetragen aus dem Einzugsgebiet, das Ufer immer wieder neu formen. So entsteht jene abwechslungsreiche Landschaft, die für bedrohte Vogelarten, Amphibien, Reptilien, Fische und Insekten zu einem unverzichtbaren Lebensraum geworden ist. Selbst seltene Pflanzen finden hier ihr stilles Refugium. Es ist ein Ort, der zeigt, wie Fluss und See gemeinsam eine Natur erschaffen, die nie stillsteht und gerade deshalb so faszinierend bleibt.
Dass Achim Mende genau diesen Ort in Szene setzt, überrascht kaum, wenn man seine Geschichte kennt. 2003 zog es den gebürtigen Günzburger an den Bodensee. Dort, zwischen Alpenpanorama und glitzernden Wasserflächen, fand Mende nicht nur seinen Sehnsuchtsort, sondern auch ein fotografisches Eldorado. Obwohl er weltweit unterwegs war – von der Sahara bis Australien, von den Seychellen bis in die Südsee – blieb der Bodensee jener magische Ort, an dem er immer wieder neue Perspektiven entdeckt.



Schon 2006 startete er seine „Expedition Bodensee“, lange bevor Drohnen die Lüfte eroberten. Mit einem selbst entwickelten Kameraballon begann er, das Zusammenspiel von Jahreszeiten, Licht und Landschaft aus immer neuen Winkeln einzufangen. Heute arbeitet er mit allem, was moderne Technik ermöglicht – von Drohnen, Ultraleichtflugzeugen, Zeppelinen und Stratosphärenballons bis hin zu einem 30 Meter Teleskopmast sowie neuestem Foto , Film und 360 Grad Kameraequipment. So entstehen Bilder von 40 Metern unter Wasser bis hoch hinauf in 40.000 Meter Höhe – gewissermaßen ein fotografischer Spagat zwischen Tiefsee und Stratosphäre.
Fotografisches Neuland zu betreten ist die zentrale Antriebskraft seines Schaffens und befeuert seine Kreativität. Es geht Mende nie nur um das perfekte Foto, es geht um dem Moment, in dem eine Landschaft mehr zeigt als ihre Oberfläche. Und so erzählt auch das diesjährige Titelfoto weit mehr als nur von einem Delta. Es erzählt von Respekt vor der Natur, von Leidenschaft für die Perspektive – und von einem Fotografen, der das Staunen nie verlernt hat.
Mehr zu Achim Mende unter www.ausserirdisch-schoen.de




WINTERZEIT AM SEE |Im Winter zeigt der Bodensee seine stille Schönheit. Manchmal scheint es, als würde der Horizont die letzten warmen Farben des Jahres festhalten wollen, während feiner Frost die Uferlinien zeichnet und die Wintersonne über dem Wasser glitzert, sodass selbst ein kalter Tag wie ein Geschenk wirkt.
Der See strahlt eine Ruhe aus, die sich wie ein warmer Gedanke im Inneren ausbreitet, und jeder Atemzug in der klaren Luft fühlt sich an wie ein kleiner Neuanfang. Auch wenn sich nur selten zarte Eisschichten an den Buchten bilden, erinnert der See daran, dass wahre Schönheit keine Jahreszeit braucht. Er wird zum Spiegel für alles, was man loslassen darf, und seine Stille trägt weiter als im Sommer – fast so, als würde er selbst zuhören. Das zarte, ehrliche Licht über dem Wasser und das leise Knistern von Frost im Schilf laden dazu ein, langsamer zu werden und die Welt wieder bewusster zu sehen.

Als hätte der Bodensee all seine Geschichten sorgsam im Nebel verwahrt – von oben betrachtet wirkt das winterliche Nebelmeer wie ein ruhiger, endloser Ozean, der die Landschaft in eine weiche, beinahe unwirkliche Stille hüllt. Höhere Hügel und Berge ragen daraus hervor wie ferne Inseln im Weiß – ein Anblick, der etwas Märchenhaftes trägt. Über dem Nebel jedoch strahlt die Sonne überraschend klar und warm. Ihr Licht liegt golden über der weißen Weite, als würde es über einer anderen Welt scheinen. Der See selbst bleibt unsichtbar – und doch spürbar. Man ahnt ihn unter der Nebeldecke, als würde er dort unten weiteratmen. Und wer hier oben steht, fühlt für einen Moment nichts als Weite und Freiheit.
Wenn unten am See der seltene Winterzauber einzieht und eine feine Schneedecke die Hügel überzieht, beginnt für viele das klassische Vergnügen: Schlittenfahren – vom kleinen Hang im Dorf bis zur weiten Winterwiese, auf der Jung und Alt lachend ihre Spuren ziehen. Für Familien sind es oft die schönsten Momente des Jahres: gemeinsam rodeln, die kalte Luft im Gesicht spüren und sich danach mit heißem Kakao wieder aufwärmen. Rund um den See gibt es sie noch, die geheimen Hügel, die nur die Einheimischen kennen, versteckte Rodelplätze abseits der großen Pisten. In den umliegenden Höhenlagen und im Vorarlberger Alpenraum, findet man fast immer genügend Schnee für echte Winterfreude. Hier lässt sich das Rodeln wunderbar mit einer kleinen Wanderung verbinden: hinauf zu Fuß, hinunter auf dem Schlitten – ein aktives Erlebnis, das Herz und Beine gleichermaßen wärmt.


Loipen, Schneeschuhe und Alpenblick
Nur wenige Minuten und ein paar Höhenmeter über dem Bodensee genügen, um in sonnige, weite Loipen einzutauchen –mit atemberaubenden Blicken auf die Alpen und den See. Perfekte Winterbedingungen für Langlauf und Schneeschuhwandern warten hier auf Genießer wie Aktivsportler. Charmante Orte im nahen Allgäu und im Bregenzerwald bieten kurze, bestens präparierte Rundloipen, ideal für entspannte Wintertage. Wer es sportlich mag, findet in den höheren Regionen anspruchsvolle Strecken mit alpinem Flair. Die Loipen führen durch verschneite Wälder, über glitzernde Lichtungen und weite Winterwiesen – ein Erlebnis, das aktive Bewegung und Naturgenuss in einzigartiger Winterlandschaft verbindet.
„Rund um den See gibt es sie noch, die versteckten Rodelplätze abseits der großen Pisten ...“


In der Vorweihnachtszeit zeigt sich der See von einer ganz besonderen Seite – ideal für Camper, die Ruhe, Natur und adventliche Stimmung verbinden möchten. Viele Stellplätze haben ganzjährig geöffnet und bieten ein einzigartiges Ambiente für Wohnmobilreisende: Eingekuschelt in Decken und warme Kleidung wird Wintercamping zu einem kleinen Abenteuer, bei dem die klare Seeluft und die stillen Ufer Momente voller Erholung schenken. Lichterglanz, festliche Dekorationen und der Duft von Glühwein, Dünnele und gebrannten Mandeln begleiten Spaziergänge vom Stellplatz zu den Weihnachtsmärkten in Lindau, Konstanz, Bregenz oder Stein am Rhein. Adventskonzerte, Lichterinstallationen und stimmungsvolle Marktstände machen den Aufenthalt unvergesslich.




Wenn die Kälte den Bodensee fest im Griff hat, beginnt er zu sprechen. Dann knackt und dröhnt es unter der Eisdecke, ein tiefes, geheimnisvolles „Singen“, das durch die Weite trägt – fast, als würde der See selbst atmen. Seine Größe schenkt ihm eine Stimme, und wer lauscht, steht mitten in einem kleinen Wintermärchen. Wenn Untersee oder Gnadensee – wie einst in strengen Wintern – vollständig erstarren, öffnet sich ein stiller, gläserner Weg: lautlos gleitet man von Deutschland hinüber in die Schweiz, Schritt für Schritt über schimmerndes Blau. Früher war das Eis mehr als nur Zauber. Es war „Winterkürzeste“, Handelsweg und Hoffnung; Schlitten und Schlittschuhe trugen Waren über die gefrorenen Flächen. Heute gehört das Eis den Schlittschuhläufern und Spaziergängern, die das Knirschen unter ihren Sohlen feiern. Im Eriskircher Ried oder am Alter Rhein bei Fußach entstehen bei strenger Kälte spiegelglatte Flächen – ein stiller Geheimtipp für Einheimische. Und auch entlang des Wollmatinger Rieds am Gnadensee zeigte der Winter im Januar 2026 sein leuchtendes Gesicht: klar, kühl und ein kleines bisschen magisch.


Der Bodensee macht das Unterwegssein selbst zu einem kleinen Erlebnis: Auf dem Wasser gleiten Schiffe und Fähren ruhig dahin, laden zum Genießen, Entspannen oder einfach zum Atmen der frischen Brise ein. An Land verbindet die Bahn die Orte rund um den See mühelos miteinander und öffnet Wege, die sich leicht und selbstverständlich anfühlen. Hoch über allem schwebt das Luftschiff, das den See aus einer fast zeitlosen Perspektive zeigt und jede Fahrt zu einem besonderen Moment macht. Und wer schnell und bequem an den Bodensee möchte – selbst nur für ein paar Tage –, steigt ins Flugzeug und genießt im Handumdrehen eine Auszeit am See.











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