Skip to main content

Hochfranken-Newsletter September 2013

Page 1

Impuls 9/2013 | Nr. 117

Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. HOCHFRANKEN

NEWS

Feierte kürzlich seinen 60. Geburtstag und gab dabei Neuinvestitionen in Höhe von 17,5 Millionen Euro bekannt: Dr. Christian Heinrich Sandler

Sandler AG baut Standort Schwarzenbach weiter aus Der Vliesstoffspezialist investiert insge-

wurde die Vliesstoff-Straße 61 mit einer Investitions-

samt 17,5 Millionen in den Bau einer neuen Pro-

summe von 6,5 Millionen Euro in Betrieb genommen.

duktionsstraße und die Modernisierung des Servicezentrums

Die Sandler AG mit Sitz in Schwarzenbach an der Saale beschäftigt 570 Mitarbeiter und erwirtschaftete im

15 Millionen Euro fließen in die Errichtung

vergangenen Jahr einen Umsatz von 247 Millionen

der neuen Vliesstoffstraße im Werk 4. Noch in die-

Euro. Der Vliesstoff-Hersteller verzeichnete 2012 ein

sem Jahr soll die Anlage, mit der vor allem Dämm-

Produktionsvolumen von 90 000 Tonnen. Gemessen

stoff-Platten

hergestellt

am Umsatz ist die Sandler AG laut eigenen Angaben

werden sollen, in Betrieb gehen. Seit Mai erweitert

in ihrer Branche weltweit die Nummer 11 der größten

und modernisiert Sandler außerdem sein technisches

Vliesstoffhersteller.

und

Isolationsmaterialien

Service-Zentrum samt Ausbildungs- und Veranstaltungsräume sowie des Ersatzteil- und Musterlagers. Beide Investitionen sind Teil eines Fünf-Jahres-Planes,

Die Neuinvestitionen wurden im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich

in dessen Verlauf 115 neue Arbeitsplätze am Stamm-

des 60. Geburtstages von Firmenchef Dr. Christian Heinrich Sandler be-

sitz entstanden sind. Bereits 2009 errichtete Sandler

kanntgegeben. Rund 500 Ehrengäste gratulierten bei einem Festakt in

das Werk 4 mit einer modernen Spunlace-Produk-

der Hofer Freiheitshalle. Dr. Sandler wurde dabei auch als Dank für seine

tionsanlage für 40 Millionen Euro und im Vorjahr

Verdienste zum Ehrenbürger der Stadt Schwarzenbach a.d. Saale ernannt. 1


HOCHFRANKEN

NEWS

Lamilux

schafft Sprung ins Finale Die internationale Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young kürt jährlich die besten mittelständischen Unternehmer Deutschlands mit dem Titel „Entrepreneur des Jahres“. In diesem Jahr schaffte es die Geschäftsleitung des Rehauer Familienunternehmens Lamilux, Dr. Dorothee und Dr. Heinrich Strunz, mit 57 weiteren Unternehmern in das Finale des Wettbewerbs. Peter Englisch von Ernst & Young über die Finalisten: „Diese Unternehmer investieren überdurchschnittlich in Innovationen. So sind sie in der Lage, Neuentwicklungen rasch auf den Markt zu bringen und der wachsenden Konsolidierung in vielen

Geschäftsleitung Lamillux

Branchen zu begegnen.“ Außerdem meint er, spiele die Ausbildung und die gezielte, eigene Förderung von Nachwuchskräften in diesen Unternehmen eine entscheidende Rolle. Die Lamilux Gruppe blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2012 zurück, so konnte der Umsatz um 10,5 Prozent auf 158 Millionen Euro gesteigert werden und die Mitarbeiterzahl stieg von 460 auf knapp 600, darunter aktuell 74 Auszubildende.

Helmbrechtser HelLaTec investiert in Münchberg

Neuer Eigentümer: Cinven kauft CeramTec-Gruppe

Das Helmbrechtser Familienunternehmen

Die CeramTec Gruppe hat einen neuen Ei-

HelLaTec vergrößert sich und investiert in ein zweites

gentümer. Die Firma mit Sitz in Plochingen bei Stutt-

Werk. Die neue Produktionsanlage entsteht im be-

gart hat auch einen Standort in Marktredwitz mit

nachbarten Münchberg auf dem Gelände der ehema-

über 640 Mitarbeitern. Jetzt gehört sie zu der euro-

ligen Firma Hammer.

päischen Beteiligungsgesellschaft Cinven.

Dort freut man sich über die Investoren aus der Nachbarstadt:

Laut einer Mitteilung des Konzerns hat Cinven den

„Ich finde es toll, dass ein Unter-

Keramikhersteller für rund 1,5 Milliarden Euro erwor-

nehmen aus der Region diesem

ben. Mit dem Kauf werde die Option auf einen Bör-

Gelände wieder Zukunftspers-

sengang ermöglicht, heißt es. Außerdem sollen die

pektiven geben wird“, so Tho-

Expansionen in Amerika und Asien weiter vorange-

mas Fein, der Bürgermeister von

trieben werden. Die Beteiligungsgesellschaft Cinven

Münchberg. Schon im Herbst soll mit der Produktion

investiert in erfolgreiche Unternehmen, um deren

begonnen werden, die Helmbrechtser Laminier Tech-

Entwicklung und Wachstum zu fördern.

nik GmbH verbindet Gewebe und andere Materialien zu hochwertigen Produkten, die in der Automobil-, Bau-, Bekleidungs- und Heimtextilbranche weiterverarbeitet werden. 2


HOCHFRANKEN

NEWS

Ernst Feiler GmbH ist Weltspitze

Das Traditionsunternehmen in Hohenberg an der Eger fertigt jährlich ca. eine Millionen hochwertige Handtücher und ist damit Weltmarktführer. Buntgewebter Chenille und feinster Frottier mit Chenillebordüren sind das Fachgebiet des Familienunternehmens. Daraus entstehen exklusive Badetextilien, flauschig weiche Babyartikel, sowie modische Taschen und Accessoires. 70 Prozent der Produktion gehen in den Export, Hauptabnehmer sind die Japaner. Dort genießt Feiler schon seit Jahrzehnten ein exklusives Marken-Image. Vor allem die Gesichtstücher, auch „Seifentücher“ genannt, finden reißenden Absatz. In Europa ist die Ernst Feiler GmbH der einzige Hersteller in dem Nischen-Segment der Seifentücher, als Chenille-Weberei sind sie eine der letzten weltweit. Doch um die Zukunft sorgen sich die Geschwister Dagmar und Dieter Schwedt, die gemeinsam die Geschäfte der Firma leiten, nicht. „Die Auftragsbücher sind voll“, sagt der

Die Gesichts- bzw. Seifentücher von Feiler sind

Chef. Und neue Märkte hat die Doppelspitze auch immer im Blick.

vor allem bei japanischen Frauen beliebt:

Aktuell baut das Unternehmen erste Geschäftsbeziehungen nach

hier ein Exemplar aus der Kollektion PEACOCK.

China auf und beliefert dortige Geschäfte. Die Produkte der Ernst Feiler GmbH bestechen durch ihre hervorragende Qualität, Klasse statt Masse lautet die Devise. Außerdem setzt das Unternehmen auf „Made in Germany“, denn produziert wird nur im hochfränkischen Hohenberg.

Neue Eigner bei der Autowelt König Investorenprozess der insolventen Firmengruppe ist abgeschlossen Der Investorenprozess im Insolvenzver-

malige Eigentümer, die Familie Bieber, die Geschäfte

fahren der Autowelt König konnte erfolgreich ab-

und aus dem Fiat-Haus in Marktredwitz wird unter Lei-

geschlossen werden. Für drei Niederlassungen wur-

tung der Luisenburg Lifestyle GmbH von Julia König

de kein Investor gefunden, alle anderen Standorte in

eine Opel-Niederlassung. In der Oberpfalz gehört der

Oberfranken und der Oberpfalz blicken positiv in die

Standort Tirschenreuth jetzt zu Enslein & Schönberger,

Zukunft. So werden die Audi-Niederlassung und das

RSZ Automobile investiert in den Standort Weiden.

Volkswagenzentrum in Hof und der Standort Himmelkron zukünftig von Motor Nützel aus Bayreuth geführt.

Rund die Hälfte der 620 AWK-Beschäftigten wird von den neuen Arbeitgebern übernommen. Auch über

Auch für die anderen hochfränkischen Standorte gibt

zwei Drittel derer, die entlassen werden mussten, ha-

es gute Lösungen. So wird der Münchberger Stand-

ben nach Informationen der Frankenpost schon einen

ort von der Auto Forum Bayreuther Straße GmbH &

neuen Arbeitsplatz gefunden.

Co.KG übernommen, in Arzberg leitet wieder der ehe3


P o t e n t ia l e e r k e n n e n Professionell nutzen.

checkme24 unterstützt Unternehmer und Führungskräfte bei der systematischen Auswahl geeigneter externer und interner Bewerber sowie bei der anforderungsgerechten Besetzung von Managementpositionen.

TESTEN SIE chEckME 24

UNvErBINdlIch & koSTENloS Ihre persönlIche, kostenfreIe Auswertung erhAlten sIe Auf

www.chEckME24.dE/hochFrANkEN-gUTSchEIN

„30.000 Führungskräfte sind begeistert von der Aussagefähigkeit und Treffsicherheit dieses Systems.“

www.checkme24.de Das kostenlose Angebot ist gültig bis zum 31.10.2013

4


HOCHFRANKEN

NEWS

Sell GmbH – vom Heizungsinstallateur zum Rundumversorger 124 Jahre und vier Generationen nach der Gründung ist aus der kleinen Flaschnerei von Johann Sell ein starker Mittelständler mit 400 Mitarbeitern, 10 Standorten im In- und Ausland und einer Betriebsleistung von 43 Mio. € im Jahr 2012 geworden. In den 70er Jahren stieg die Sell GmbH

So wächst das Unternehmen stetig. Mittlerweile gibt

aus Helmbrechts in den Anlagen- und Rohrleitungs-

es acht Niederlassungen und Büros in Deutschland,

bau ein und veränderte damit die geschäftliche Aus-

außerdem jeweils eine Niederlassung in Tschechien

richtung grundlegend. Bis dahin war die Firma fast

und der Schweiz. Ihren Hauptsitz hat die Sell GmbH

ausschließlich im privaten Bereich tätig, heute machen

in Helmbrechts und hier wird gerade kräftig investiert.

Installationsarbeiten im sogenannten Kleinkundenbereich gerade noch 10 Prozent des Auftragsvolumens

Im Gewerbegebiet Zeppelinstraße wird ein Produk-

aus. Längst hat sich das Familienunternehmen zum

tions- und Logistikgebäude gebaut, bestehend aus

Spezialisten für Großprojekte entwickelt. Mit den drei

einer Lager- und zwei Vorfertigungshallen. Hierher

Geschäftssparten Industrie – Anlagenbau und Dienst-

sollen aufgrund steigender qualitativer und sicher-

leistungen, Krankenhäuser – Anlagen und Medien in

heitstechnischer Anforderungen Arbeiten von den

Kliniken und Gewerbe – Technische Gebäudeausrüs-

Baustellen verlagert werden. Auch wirtschaftliche As-

tung sind die Helmbrechtser deutschlandweit und

pekte sprechen dafür, da die Rahmenbedingungen für

auch im nahen und fernen Ausland tätig.

die Montagen von Stahl- und Rohrkomponenten im neuen Gebäude annähernd perfekt sind. Überhaupt

Die Liste der Referenzen ist lang und gespickt

hat das Familienunternehmen seine Zukunft fest im

mit den Namen bekannter Unternehmen: Industrie-

Blick und nutzt dabei auch die vergleichsweise hohe

dienstleistungen für BMW, Technische Gebäudeaus-

Konkurrenzdichte in Oberfranken um neue Aus- und

rüstung für Siemens, Kesselhaus und Dampfanlage

Fortbildungsmöglichkeiten zu schaffen. So wurde ge-

für die Oettinger Brauerei. Auch in Hochfranken wird

meinsam der duale Studiengang Technischer System-

das Know-How von Sell geschätzt: Raumlufttechnik

planer, die Weiterbildung Fachbauleiter TGA und ein

für REHAU, Energiekonzept für die Wilhelm Zuleeg

Projekt für spanische Azubis ins Leben gerufen.

GmbH, Stahlbau für RAPA. Und viele Kunden setzen

Mehr Infos zur Sell GmbH und aktuelle Stellenanzei-

immer wieder auf das Können der Sell GmbH.

gen finden Sie auf www.sell-haustechnik.de.

Im Gewerbegebiet Zeppelinstraße in Helmbrechts baut die Sell GmbH derzeit ein neues Produktions- und Logistikgebäude, bestehend aus einer Lager- und zwei Vorfertigungshallen.

5


HOCHFRANKEN

NEWS

RAUMEDIC – weiter auf Wachstumskurs Die RAUMEDIC AG, ein Unternehmen der REHAU Gruppe mit Sitz in Helmbrechts, wird weiterhin kräftig in seinen Standort in Feuchtwangen investieren. Der Systemlieferant für die medizintechnische und pharmazeutische Industrie plant bis 2016 drei Millionen Euro in Maschinen und Anlagen zu investieren. In den letzten Jahren wurden bereits 5,5 Millionen Euro für die Modernisierung der Compoundieranlagen, der Maschinen- und der Reinraumtechnik aufgewendet. Der Polymerspezialist produziert in seinem Werk in Feuchtwangen vorwiegend Schläuche für Infusionsund Dialyseanwendungen im Reinraum sowie Kunststoffgranulate für medizintechnische Anwendungen. RAUMEDIC beschäftigt rund 530 Mitarbeiter und erzielte 2012 einen Umsatz in Höhe von 78,8 Millionen RAUMEDIC Reinraumproduktion: In Reinräumen nach ISO 14644, ISO-Klasse 7 entstehen in Feuchtwangen Schläuche für medizintechnische Produkte für die ganze Welt.

Euro.

Unsere neuen Mitglieder im September:

Kliniken Hochfranken, Münchberg und Naila

Autohaus Dornig GmbH & Co.KG





Autohaus Dornig GmbH & Co. KG

www.dornig.de

Kunststoff Helmbrechts AG

Kohlensäurewerk Hölle Dr. Fritz Wiede GmbH & Co.KG

Luitpold Apotheke medikamente-per-klick.de Bad Steben

dennree GmbH, Töpen

TÜV Rheinland Consulting GmbH Patentzentrum Hof

6


HOCHFRANKEN

NEWS

Die Logistik-Branche zählt zu den wichtigsten Standbeinen der Hofer Wirtschaft.

Hof unter den TOP 50 Das Institut der deutschen Wirtschaft

Einen wesentlichen Anteil an der internationalen Spit-

(IW) hat ein Ranking der wirtschaftlich stärksten

zenstellung trägt die exportorientierte Industrie. Wo

Städte der Bundesrepublik erstellt. Gleich vier ober-

sie stark vertreten ist, ist auch die Bruttowertschöp-

fränkische Städte haben es auf gute Plätze geschafft:

fung hoch.

Coburg erreicht als stärkste Stadt Rang elf, Bamberg

Coburg ist das beste Beispiel für eine dynamische

Platz 21, Bayreuth Platz 28 und Hof Platz 50. Überra-

Entwicklung in der M+E Industrie, aber auch für eine

schend beim Betrachten der Rangliste ist, dass Coburg

innovative Versicherungswirtschaft. Durch das gute

noch vor München (Platz 14) und Hof vor Berlin (Platz

Bildungsangebot mit den Universitäten in Bamberg

74) und Dresden (Platz 76) liegt.

und Bayreuth und den Hochschulen in Coburg und

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.

Hof ist dort die Verfügbarkeit akademischer Fachkräf-

V. wertet das gute Abschneiden beim Pro-Kopf-Brut-

te gegeben.

toinlandsprodukt (BIP) als Beweis für die hohe Stand-

Die Weltkulturerbe-Stadt Bamberg hat zudem eine

ortqualität Oberfrankens. Thomas Kaeser, Vorstands-

starke Tourismuswirtschaft. Bayreuth ist Impulsgeber

vorsitzender der vbw Bezirksgruppe Oberfranken:

für neue wissenschaftliche Technologien, in der Re-

„Die oberfränkischen Unternehmen sorgen mit ihren

gion Bayreuth-Kulmbach steht der größte Solarpark

international gefragten Produkten und Dienstleistun-

in Bayern. Und Hof profitiert von einer starken Textil-

gen für Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung.

und Logistik-Wirtschaft.“

ANZEIGE

Ja ist denn schon Weihnachten? Erlebnis • Faszination unvergessene Momente ganz cool und total heiß

Zuerst der Mensch.

Natürlich nicht. Aber bereits jetzt sollten Sie daran denken, Ihre Firmenweihnachtsfeier oder eine Weihnachtsfeier für Ihre besten Kunden zu planen. Fehlt Ihnen die Idee oder wollen Sie einmal einer anderen Art von Weihnachtsfeier einladen, hätten wir für Sie den passenden Vorschlag. Detaillierte Infos finden Sie im Internet unter www.firmenfire.de

Oder fordern Sie den ausführlichen, originell gestalteten und gefalteten Flyer bei uns an. Töpfergrubenweg 2 ∙ 95030 Hof ∙ Telefon 09281/16098-0 ∙ Fax 09281/16098-29 ∙ www.r-wiemarketing.de ∙ info@r-wiemarketing.de 7


HOCHFRANKEN HOCHFRANKEN

NEWS NEWS

Ausgestattet mit Porzellan aus Schönwald: Das Hilton Garden Inn am Frankfurter Flughafen

BHS

mit deutlichem Umsatzplus Die BHS tabletop AG, Weltmarktführer

europäischen Absatzmärkten nach wie vor mit den

für Profi-Porzellan, hat ihren Umsatz im ersten Ge-

Auswirkungen der Staatsschuldenkrise konfrontiert.“

schäftshalbjahr 2013 um 10,1 Prozent auf 44,9 Millionen Euro gesteigert. Zu dem deutlichen Plus trugen

Diese Märkte hätten sich auch im ersten Halbjahr

laut Unternehmensangaben diverse Marktinitiativen

noch rückläufig entwickelt. „Aber die zentraleuropäi-

sowie eine hohe Erfolgsquote bei Projektausschrei-

schen und die nordamerikanischen Länder haben sich

bungen bei. Vorstandsvorsitzender Christian Stro-

positiv von diesen Entwicklungen abgehoben, sodass

otmann sagte laut der Mitteilung, dass „auch wenn

wir uns in der Summe sehr gut behauptet haben“, er-

wir mit dem Ergebnis des ersten Halbjahres zufrieden

klärte Strootmann.

sein können, sind wir in den für uns wichtigen süd-

Dronco AG ist gerettet Der Wunsiedler Schleifmittelhersteller,

Geschäftsführer Jakob Jürgens hat CMP Hermann

der Ende Februar Insolvenz anmelden musste, schlägt

Bröcker an die Seite gestellt. Beide arbeiten nun zu-

ein neues Kapitel seiner Firmengeschichte auf. Mit

sammen am Umbau des Unternehmens. So wurde die

dem Berliner Investor CMP (Capital Management-Part-

Abteilung „Fächerscheiben“ aufgelöst und manuelle

ners) startete das Unternehmen Anfang September als

Pressen werden gegen Vollautomaten ausgetauscht.

Dronco GmbH mit frischem Geld und fest geplanten Investitionen.

Von der Stammbelegschaft wird niemand entlassen und in den nächsten zwei Jahren sollen mindestens

CMP schätzt die Zukunftschancen des Wunsiedler

fünf Millionen Euro investiert werden. Ab 2015 soll die

Schleifmittelherstellers positiv ein und unterstützt

Dronco GmbH wieder deutlich schwarze Zahlen sch-

das Unternehmen deshalb mit finanziellen Mitteln

reiben.

und Management-Beratung. Auch den zusätzlichen 8


9


HOCHFRANKEN

NEWS

Unternehmen buhlen um Nachwuchs

Die Contacta Hochfranken, die größte Kontaktmesse seiner Art in Nordbayern, hat sich inzwischen fest etabliert und verzeichnete in diesem Jahr einen neuen Ausstellerrekord. Mehr als 70 heimische Unternehmen und Organisationen buhlten dort um die Gunst der rund 2.000 Gymnasiasten und Fachoberschüler aus Hochfranken. Mit dabei ist auch die Wirtschaftsregion Hochfranken, die für Ihre Mitgliedsunternehmen und die Region wirbt. In diesem Jahr verteilte die Regionalmarketingagentur unter anderem Infotaschen mit Firmeninfos.

Ist regelmäßig bei regionalen Messen vertreten: die Regionalmarketingagentur Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.

Viessmann kauft finnische Norpe Die Viessmann-Gruppe übernimmt die fin-

Viessmann ist einer der international führenden Her-

nische Norpe-Gruppe und will damit ihre Kompetenz

steller von Heiztechnik-Systemen. Das Unternehmen

in Sachen Kältetechnik steigern. Norpe sei Marktfüh-

mit Hauptsitz im hessischen Allendorf beschäftigt

rer in Skandinavien und den baltischen Staaten. Das

rund 10 600 Mitarbeiter, der Umsatz beträgt 1,89

Unternehmen aus der Nähe von Helsinki erwirtschaf-

Milliarden Euro. In Hof liegt die Mitarbeiterzahl bei

tete im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als

mehr als 400.

130 Millionen Euro und beschäftigt 450 Mitarbeiter. Laut einem Artikel der Frankenpost habe die Übernahme keine Auswirkung auf den Kältetechnik-Standort der Viessmann-Gruppe in Hof. Der stellvertretende Leiter der Viessmann-Öffentlichkeitsarbeit erklärte, die Finnen seien zum Anbieter aus Hof eine Ergänzung, aber keine Konkurrenz.

10


HOCHFRANKEN

NEWS

Freuen sich über die Auszeichnung mit dem Red Dot: die Mitarbeiter von REHAU

REHAU erhält Auszeichnungen für Produktdesign und faire Arbeitsbedingungen Mehr als 4.600 Bewerbungen aus 54 Ländern erreichten die Jury des Red Dot Award in der Kategorie „Product Design 2013“. Drei Preise gingen an REHAU.

Der Designwettbewerb für Produkte be-

weile haben sich schon mehr als 1500 Firmen ange-

steht bereits seit 1955. Seine Auszeichnung, der „Red

schlossen. REHAU ist seit 2006 dabei und verspricht

Dot“, ist ein weltweit anerkanntes Qualitätssiegel.

somit keine Vollzeitstellen durch Praktikanten zu ersetz-

Mehr als 4.600 Einreichungen erhielt die renommierte

ten, eine adäquate Vergütung zu zahlen, Praktikanten

Jury in diesem Jahr in der Kategorie „Product Design“.

auf Feedback-Möglichkeiten aufmerksam zu machen

In einem mehrtägigen Evaluierungsprozess wurde jede

und nicht mit der vagen Aussicht auf eine Vollzeitstelle

Produktschöpfung ausgiebig von Experten getestet,

zu locken.

diskutiert und bewertet. Ob die Regeln auch eingehalten werden prüft die REHAU überzeugte die renommierte Jury in der Kate-

Initiative durch Befragung ehemaliger Praktikanten

gorie „Produkt Design“ mit dem Raumregler „Nea“,

und hierbei konnte der Polymerspezialist überzeugen.

einem Glaslaminat „RAUVISIO crystal“ und dazu pas-

Auch Johannes Kraus, ehemaliger Praktikant und heu-

sender Laser-Kante „RAUKANTEX visions Duo-Design“.

te Werkscontroller in den Produktionsstätten in Marlesreuth und Poix in Frankreich stellt REHAU ein gutes

Fair-Company-Siegel für REHAU

Zeugnis aus: „Studenten können verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen, international Erfahrungen

Faire Arbeitsbedingungen für Praktikanten zu schaffen

sammeln und erhalten eine faire Vergütung.“ Die Firma

ist das Ziel der Initiative Fair Company. Sie wurde 2004

vergibt jährlich rund 120 Praktikumsplätze an seinen

von 37 Unternehmen ins Leben gerufen und mittler-

Standorten im In- und Ausland.

11


HOCHFRANKEN

NEWS

Ab 14. September gibt es die leckeren Lebkuchen aus Weißenstadt auch in Hof.

PEMA eröffnet Shop in Hof Ab Mitte September präsentiert die LEUPOLDT® Lebkuchen-Manufaktur KG ihre Lebkuchen im neuen Ladengeschäft in der Hofer Ludwigstraße. Neben Traditionellem bieten die Weißenstädter Lebküchner dort auch ihr Premium Sortiment an, welches edle Lebkuchen mit Rosa Pfeffer, Pistazien oder getränkt mit Likören, wie Lazzaroni Amaretto, Schladerer Kirsch, Cointreau oder Ramazotti, umfasst. Tauchen Sie ein in die Produktwelt von LEUPOLDT® und lassen sich von deren Geschenkideen inspirieren.

ANZEIGE

12


HOCHFRANKEN

NEWS

Exklusive Filz-Accessoires von Maxx Promotion

In der Produktpalette des Werbemittelherstellers Maxx Promotion finden sich zwischen A wie Aufkleber bis Z wie Zettelboxen unzählige Artikel und Möglichkeiten. Die Hofer produzieren hochwertige und pfiffige Werbeartikel und können diese mit Logos, Fotos oder anderen Motiven je nach Wunsch individuell gestalten. Besonders beliebt sind die edlen Artikel aus Naturwollfilz. Sie werden nicht nur in ganz Europa, sondern auch in Japan und den USA nachgefragt. Aus 100% Merinoschafwolle entstehen schicke Taschen, Schlüsselanhänger, Etuis für Smartphones und allerlei andere Nützlichkeiten. Gefertigt werden die Stücke vom ersten bis letzten Herstellungsschritt komplett im Unternehmen in Hof. Die Saalestadt ist auch der erste Ort, in dem die Schutzhüllen und Handytaschen in einem Ladengeschäft erworben werden können. Der HT-Shop im Hofer Marktkauf bietet die begehrten Produkte in einer großen Farbauswahl an.

Rosenthal übernimmt Marke „Arzberg“

Impulse gegen den demographischen Wandel

Der Fortbestand der Marke Arzberg Por-

Die Veranstaltungen des Projekts „Zukunfts-

zellan ist gesichert. Die Rosenthal Sambonet hat an-

coach für Stadt und Landkreis Hof“ drehen sich um die

gekündigt, die Marke zu übernehmen und unter dem

Problematik des demographischen Wandels. Die Projektmitar-

Namen Arzberg auch künftig Porzellan zu produzieren

beiter der VHS Landkreis Hof bieten in Abstimmung mit den

und zu vertreiben.

Wirtschaftsförderern von Stadt und Landkreis Hof Schulungen, Workshops und Informationsveranstaltungen zum Thema an.

Ob sich damit ein neuer Weg für die 120 bereits gekündigten Mitarbeiter von Arzberg auftut ist aber

So gibt es Weiterbildungsangebote für Führungskräfte in den

fraglich. Die Produktion am alten Standort läuft nur

Bereichen Unternehmensethik und Demographie-Management

bis Ende Oktober weiter, danach wird sie bei Ro-

und für Ausbilder ein Seminar „Jugendliche in der heutigen Zeit

senthal eingegliedert.

besser verstehen und begleiten“. Die Firma Ontec in Naila, weltweit agierender Elektro- und Spezialmaschinenbauer, können Eltern, Schüler und weitere Interessierte besichtigen. Des Weiteren gibt es einen Existenzgründerworkshop und für kleinere und mittlere Unternehmen und eine Informationsveranstaltung „Bewährte und innovative Fördermöglichkeiten für Auszubildende.“ Weitere Infos gibt es unter www.vhs-landkreis-hof.de. 13


HOCHFRANKEN

NEWS

Die Sparkasse Hochfranken unterstützt das Regionalmarketing in Hochfranken seit der ersten Stunde

Die Sparkasse Hochfranken ist seit Anbeginn des

als die Regionalbezeichnung Nord-Ost Oberfran-

Regionalmanagements in Hochfranken wichtigs-

ken.

ter regionaler Sponsor und hält dem Verein Wirt-

WRH: Warum fördert die Sparkasse den Verein Wirt-

schaftsregion Hochfranken seit über 15 Jahren

schaftsregion Hochfranken?

die Treue. Mit der Fusion der Kreis- und Stadtsparkasse Hof und der Sparkasse Fichtelgebirge zur Sparkasse Hochfranken im Jahr 2009 setzte sie außerdem ein wichtiges Zeichen für die Idee einer gemeinsamen Region Hochfranken. Wir haben Bernd Würstl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, interviewt. Wirtschaftsregion Hochfranken: Herr Würstl, Sie arbeiten nun seit gut vier Jahren unter dem Dach der Sparkasse Hochfranken. Wie hat sich die neue Struktur etabliert? Bernd Würstl: Die neue Struktur war ein wichtiger Schritt, um im wachsenden Wettbewerb noch schlagkräftiger zu werden. Die Fusion der beiden Altsparkassen Hof und Fichtelgebirge ist insgesamt sehr gut verlaufen. Als Sparkasse Hochfranken haben wir die Möglichkeit, unsere Heimat, die Menschen und die zahlreichen Unternehmen, die teils absolute Spitzenreiter auf ihrem Gebiet sind, noch besser zu unterstützen.

Würstl: Die Förderung der Wirtschaft in unserer Heimat ist uns ein besonderes Anliegen. Der Verein Wirtschaftsregion Hochfranken trägt dazu bei, Unternehmen in unserer Region zu vernetzen und bekannter zu machen, um so deren wirtschaftlichen Erfolg zu steigern. An diesem Ziel wollen wir als Sparkasse gerne mitarbeiten. WRH: Dieser Aufgabe widmen sich mittlerweile sehr viele Initiativen. Hier den Überblick zu behalten, ist oftmals schwierig. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung? Würstl: Das sich viele verschiedene Initiativen gebildet haben, mit dem Ziel die Wirtschaft, den Tourismus oder die Region als Ganzes zu fördern zeigt doch, dass es viele Menschen gibt, denen Hochfranken am Herzen liegt. Dabei leistet jede Gemeinschaft und Initiative einen wichtigen Beitrag für Hochfranken. Es muss uns jedoch gelingen, unsere Aktivitäten stärker zu bündeln um uns als eine Region zu repräsentieren und als eine Region zu wirken. Wenn uns das gelingt, können

WRH: Sie hatten sich für den Begriff Hochfranken und

wir alle gemeinsam dazu beitragen, Hochfranken

nicht etwa für Nord-Ost Oberfranken entschieden, wa-

noch lebens- und liebenswerter zu machen und

rum?

dies auch offen zu zeigen.

Würstl: Die Bezeichnung unsere Sparkasse sollte

WRH: Warum ist die Idee einer gemeinsamen Region

nicht nur eine bloße Beschreibung der geographi-

Hochfranken wichtig für die Zukunft unseres Standor-

schen Begebenheiten sein, sondern auch einen

tes?

emotionalen Aspekt beinhalten, nämlich ein klares Bekenntnis zur Region. Der Name Hochfranken ist mittlerweile etabliert und positiver besetzt

Würstl: Gerade für die Außendarstellung ist eine gemeinsame Region, auch als Marke, wichtig.

14


HOCHFRANKEN

NEWS

Interview mit Bernd Würstl Bernd Würstl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hochfranken

Unter diesem Dach können Gemeinden, Städte

überdurchschnittlich betrifft, wird uns vor große

und die Landkreise, ebenso wie die vielen Unter-

Herausforderungen stellen. Hochfranken muss

nehmen unserer Region gut agieren. Die Region

sich als Region etablieren, die dafür bekannt ist,

Hochfranken erreicht dabei eine Größenordnung,

dass sich dort Beruf und Familie vereinbaren las-

die sich mit entsprechenden Ressourcen aktiv in

sen, dass die Balance zwischen Arbeit und Freizeit

vielen Bereichen des gesellschaftlichen und wirt-

stimmt und dass es sich hier einfach gut leben

schaftlichen Lebens engagieren kann.

lässt. Dabei ist ein vielfältiges Freizeit-, Sport- und

WRH: Welche Erfolge können Sie bis heute erkennen

Kulturangebot ebenso wichtig wie attraktive

und wo sehen Sie den dringlichsten Handlungsbedarf?

Arbeitsplätze und eine leistungsgerechte Bezah-

Würstl: Eine erfolgreiche Region ist immer auf

lung.

Fachkräfte angewiesen. Diese in die Region zu lo-

WRH: Wo sehen Sie Hochfranken in 10 Jahren?

cken oder nach dem Studium hier zu halten, ist ein

Würstl: Das wird unter anderem davon abhän-

wichtiger Beitrag für Hochfranken. Hochfranken

gen, inwieweit es uns gelingt, unsere Kräfte zu

muss sich als moderner, attraktiver und lebens-

bündeln. Wir leben in einer herausfordernden

werter Standort präsentieren. Das Standortma-

und chancenreichen Region. Durch gemeinsame

gazin karriereziel hochfranken, aber auch ver-

Anstrengungen von Politik und Wirtschaft kön-

schiedene Kampagnen und Imagefilme haben in

nen wir es schaffen, dass Hochfranken in 10 Jah-

der Vergangenheit bereits dazu beigetragen, das

ren und darüber hinaus eine florierende Region

Image der Region zu verbessern. Ein großer Erfolg

sein wird.

ist zudem die Etablierung des Namens „Hochfran-

Ich sehe Hochfranken in 10 Jahren als eine attrak-

ken“. Dieser Name wird auch in Zukunft für eine

tive Wirtschafts- und Freizeitregion – und ganz

schlagkräftige und erfolgreiche Region stehen.

Deutschland weiß das.

Der Demographische Wandel, der Hochfranken

15


a us f ü l

len …

ied l g t i M s ie ken S Am b e h c u a ion Hochfran n e d r sreg We schaft ich au ten gle

ein W im Ver

en u n d sdruck

HOCHFRANKEN

INTERN

ir t

An die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Ossecker Straße 174 95030 Hof

BEITRITTSERKLÄRUNG Ja, ich möchte die Tätigkeit der Wirtschaftsregion Hochfranken durch meine Mitgliedschaft im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. unterstützen. Mein Mitgliedsbeitrag beläuft sich entsprechend der geltenden Beitragsordnung auf (bitte ankreuzen): Privatpersonen

50,- €

Kommunen und Vereine

100,- €

Verbände

500,- €

Unternehmen bis 25 Mitarbeiter

100,- €

Unternehmen 26 bis 100 Mitarbeiter

250,- €

Unternehmen 101 bis 250 Mitarbeiter

350,- €

Unternehmen 251 bis 500 Mitarbeiter

500,- €

Unternehmen 501 bis 1.000 Mitarbeiter

1.000,- €

Unternehmen > 1.000 Mitarbeiter

2.000,- €

Freiwillig erhöhter Beitrag

Der Mitgliedsbeitrag wird zum 1.1. des Jahres fällig. Die Rechnungsstellung erfolgt durch die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.

Firma:

Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Ossecker Straße 174 95030 Hof Bankverbindung: Sparkasse Hochfranken Bankleitzahl: 780 500 00 Kontonummer: 220 072 672

Name: Anschrift: Email:

Ort, Datum: Unterschrift:

Vorstandsvorsitzender: Bernd Hering

Tel. 09281/705950 Fax.09281/705955 info@hochfranken.org www.hochfranken.org

Vorteile für Mitglieder · Mitsprache bei der inhaltlichen und strategischen Ausrichtung des Vereins · Veröffentlichung der Logos und Kontaktdaten im Mitgliederbereich auf www.hochfranken.org · kostenloser Premium-Eintrag im Firmenportal Hochfranken für alle Mitglieder aus Hochfranken · Rabatt auf Diensleistungsangebote der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. · regelmäßige Information über Veranstaltungen wie Betriebsbesichtigungen und Exkursionen (vereinseigene Veranstaltungen sind größtenteils kostenfrei) · regelmäßige Mitgliederworkshops Den Mitgliedsantrag können Sie einfach als Pdf unter www.hochfranken.org/Mitgliedschaft.htm herunterladen!

16


HOCHFRANKEN

NEWS

Schutzrechte helfen gegen Billigplagiate

Patentzentrum Hof leistet wichtige Beratung Wer ein neues Produkt auf den Markt bringt, muss mit Nachahmern rechnen. Daher ist es wichtig, eigene Ideen durch ein Schutzrecht gegen Plagiate abzusichern, um die nicht die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden. Wer bisher keine Erfahrungen mit Schutzrechten hat, kann sich an das Patentzentrum Hof wenden. Die Förderinitiative SIGNO des Bundeswirtschaftsministerium steht als Dachmarke für den „Schutz von Ideen für die gewerbliche Nutzung“ und fördert KMUs, freie Erfinder und Hochschulen bei der rechtlichen Sicherung und wirtschaftlichen Verwertung ihrer Ideen. Eine wesentliche Rolle kommt dem neu aufgestellten SIGNO-Partner-Netzwerk zu. In einem bundesweiten Wettbewerb haben sich 20 Partner durchgesetzt und führen jetzt als lokale Ansprechpartner zum Themenkomplex „Patentschutz und effiziente Nutzung von geistigem Eigentum“ die erfolgreiche Arbeit der Förderinitiative SIGNO vor Ort fort. Dazu gehört auch das Patentzentrum Hof als Netzwerkpartner für Hochfranken. Gerade kleine Unternehmen brauchen beim Schutz

Marke wird häufig zum Fallstrick für KMUs. Eine Mar-

einer Erfindung kompetente Beratung und auch fi-

ke ist das Erkennungszeichen eines Unternehmens

nanzielle

be-

bzw. Produktes und kann zur Profilierung des Images

gleiten die Antragsteller passgenau während des

eingesetzt werden. Marken werden vom Verbrau-

gesamten Patentierungsprozesses: Von der Patent-

cher als Gütekriterium angesehen und Waren, die

recherche über die Kosten-Nutzen-Analyse, der ei-

mit einer eingeführten Marke versehenen sind, wird

gentlichen nationalen oder internationalen Paten-

besonderes Vertrauen entgegengebracht. Die Mög-

tanmeldung bis hin zur Verwertungsunterstützung.

lichkeit, einen Produktnamen oder eine Dienstleistung

Unterstützung. Die

SIGNO-Partner

als Marke registrieren zu lassen, ist dabei ein wirksaWelchen Nutzen bringt ein solches Schutzrecht für

mes Mittel, um „Trittbrettfahrern entgegenzutreten.

den Anmelder? Ein gewerbliches Schutzrecht verleiht seinem Inhaber

Im Patentzentrum in Hof, dem einzigen außerhalb ei-

das ausschließliche Recht, den geschützten Gegen-

nes Ballungsgebietes, erhalten Sie neben der Beratung

stand zu nutzen. Wer ohne Erlaubnis des Inhabers den

zur SIGNO KMU Patentaktion fachkundige Unterstüt-

Gegenstand gewerblich nutzt, setzt sich dem Risiko von

zung bei Fragen zu gewerblichen Schutzrechten aller

Unterlassungs- sowie Schadensersatzansprüchen aus.

Art - angefangen von der Recherche im Vorfeld einer Schutzrechtsanmeldung über Auskünfte zu Anmelde-

Auch nichttechnische Schutzrechte, beispielsweise

verfahren bis hin zur kostenfreien Beratung durch Pa-

das der Marke, sollten beachtet werden. Gerade die

tentanwälte aus der Region. 17


Sie möchten Ihre Pressemitteilung, Ihre Anzeige oder ein Porträt Ihres Unternehmens im Newsletter veröffentlichen?

HOCHFRANKEN

NEWS

Kontaktieren Sie uns einfach! Telefon: 09281/705 950 Email: info@hochfranken.org

ANZEIGE

natriumarm calciumhaltig

Auszug aus Analyse 2013 vom Institut für Wasserchemie TU München: Kationen: Natrium Kalium Magnesium Calcium Anionen: Chlorid Sulfat HydrogenCarbonat

13,11 mg/l 1,48 mg/l 33,80 mg/l 217,4 mg/l 2,33 mg/l 4,44 mg/l 862,6 mg/l

Wird durch laufende Untersuchungen bestätigt

Naturbrunnen aus dem Frankenwald

Natürliches Mineralwasser mit Kohlensäure versetzt, enteisent. Abgefüllt am Quellort Hölle. Brunnenverwaltung HöllenSprudel | 95119 Naila-Hölle | www.hoellensprudel.de

Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Das Regionalmarketing für Hochfranken. Getragen von der Stadt Hof, den Landkreisen Hof und Wunsiedel i.F., der Sparkasse Hochfranken, dem Kreisverband Hof der Volks- und Raiffeisenbanken sowie den Vereinsmitgliedern. In Kooperation mit der Hochschule Hof und der Unternehmerinitiative Hochfranken.

Kontakt: Vorsitzender: Bernd Hering Geschäftsführung: Jörg Raithel Geschäftsstelle: Ossecker Straße 174, 95030 Hof Tel. 09281/705950, Fax 09281/705955 e-mail: info@hochfranken.org, www.hochfranken.org

6.000 Empfänger per Mail, Besucher der Online-Mediathek: ca. 250 Leser / Monat

Konzeption & Gestaltung: SCHROEDER Werbeagentur GmbH Schloßstr. 2, 95131 Schwarzenbach/Wald Breitengraserstr. 6, 90482 Nürnberg Tel. 09289 / 97 09 700, Tel. 0911 / 21 65 54-60 info@schroeder-oe.de, www.schroeder-oe.de

Mit freundlicher Unterstützung der Frankenpost.

18


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook