NOVEMBER 2012 | Nr. 109
Im Portrait: winFORS
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NEWSLETTER Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. HOCHFRANKEN
NEWS
Dem geplanten Güterverkehrszentrum (GVZ) am Hofer Hauptbahnhof steht nun nichts mehr im Wege. Der Freistaat fördert das Vorhaben mit insgesamt sechs Millionen Euro. Die Stadt Hof ihrerseits wird einen Anteil von etwa einer Million Euro schultern. In der nächsten Ausbaustufe - dafür übergab
Startschuss für Güterverkehrszentrum
Wirtschaftsminister Zeil nun einen Förderbescheid in Höhe von 600.000,00 Euro - werden mehrere, zum Teil baufällige alte Gebäude auf dem Gelände abgerissen. Minister Zeil betonte: „Von der Investition für das GVZ profitiert ganz Oberfranken. „Hier gebe es viele exportstarke, mittelständische Betriebe. Hof werde damit seine Stellung als größter bayerischer Logistikstandort nach München, Nürnberg und Regensburg sichern.“ Die Firma Pöhland, zukünftiger Betreiber des GVZ, will insgesamt rund zehn Millionen Euro in den Aufbau investieren. Das Unternehmen plane unter anderem zwei Portalkräne zu installieren und zwei neue Gleisanschlüsse zu verlegen.
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Ein europaweit einmaliges Institut
Foto: Florian Miedl
In Selb entsteht das Europäische Zentrum für Dispersionstechnologien. In dem neuen Kompetenzzentrum werden unter der Leitung von Dr. Felipe Wolff-Fabris
ris. Der Freistaat Bayern unterstützt das Projekt mit 5,2 Millionen Euro.
zehn Wissenschaftler und Techniker arbeiten. Das Team wird neue Werkstoffe und Mischungen (Dis-
Bildtext: Beim Spatenstich für das Kompe-
persionen) auf den Gebieten Lacke und Beschich-
tenzzentrum in Selb v.l.n.r.: Landrat Dr. Karl Döhler,
tungen, Keramik und Porzellan, Lebensmittel und
der
Getränke, Kunststoffbauteile und Kosmetika erfor-
Michael Merkel, Dr. Felipe Wolff-Fabris, Prof. Martin
schen und dabei eng mit Hochschulen und Tech-
Bastian, Staatssekretärin Katja Hessel, Landtagsabge-
Gattendorfer
Nanotechnologie-Unternehmer
nologietransfer-Zentren zusammenarbeiten. „Wir
ordneter Martin Schöffel, Dr. Peter Grambow, Ober-
wollen ein vernetztes Expertenteam zum Thema
bürgermeister Wolfgang Kreil, Regierungspräsident
Dispergieren aufbauen, das international seinesglei-
Wilhelm Wenning und „Ideengeber und Anschieber“
chen sucht“, sagt der künftige EZD-Chef Wolff-Fab-
Hermann Bröker.
kiddy ist „Marke des Jahrhunderts“ kiddy ist eine der stärksten Mar-
Auszeichnung im Rahmen der großen Markengala im
ken Deutschlands. Dies dokumentiert die
Berliner Hotel Adlon vom Herausgeber der „Marken
Entscheidung, das Hofer Unternehmen
des Jahrhunderts“, Dr. Florian Langenscheidt,
in das bekannte Kompendium „Marken
gegen. Mit der Preisübergabe gehört kiddy zum ex-
ent-
des Jahrhunderts – Leuchttürme auf dem
klusiven Kreis von etwa 250 deutschen Marken, die
Markenmeer“ aufzunehmen und ihm den „Marken-
jeweils als Repräsentanten mit Alleinstellungsmerkmal
preis der Deutschen Standards“ zu verleihen. Bettina
für ihre Produktgattung stehen.
Würstl, Geschäftsführerin der kiddy GmbH, nahm die 2
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Smart Grid Solar in Hof und Arzberg vor dem Start
Insgesamt 8,7 Millionen Euro investieren
Jahres-Projekt soll laut Projektleiter Prof. Dr. Christoph
der Freistaat Bayern, mehrere Industrieunternehmen
J. Brabec „ein realistisches Modell für die künftige Ge-
und die Europäische Union in das Zukunftsprojekt.
staltung von Ortsnetzen und Niederspannungsknoten
Der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil hat im
entwickelt werden“. Stichwort dafür sei das „intelli-
Oktober den Bewilligungsbescheid für den ersten Ab-
gente Stromnetz“, das „Smart Grid“. In Hof werden
schnitt des Projektes „Smart Grid Solar Hof/Arzberg“
die Speicherung des regenerativ erzeugten Stroms
in Höhe von sieben Millionen Euro überreicht. Damit
und die Stabilisierung des Stromnetzes untersucht
kommt laut Zeil den Städten Hof und Arzberg eine
und getestet. In Arzberg soll die Integration des Pho-
Vorreiterrolle bei der Energiewende zu. Mit dem Fünf-
tovoltaik-Stroms in das Netz demonstriert werden.
3. Wirtschaftstag Hof: „Bilanz mit Spannung – Ein Jahr nach der Energiewende“. Die Hochschule Hof, die Initiative Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. und die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth laden am 14.12.2012 um 14.30 Uhr zum 3. Wirtschaftstag Hof in das Audimax der Hochschule Hof ein.
erneuerbarer Energien bis hin zur Vorreiterfunktion Deutschlands in der Welt reichen. Auch in Oberfranken herrscht Unsicherheit, vor allem bei energieintensiven Unternehmen. Wie lässt sich die Energieeffizienz weiter verbessern, um Stromkosten zu sparen? Neben erhöhten Stromkosten bedeutet der geplante Anstieg der EEG-Umlage eine weitere zusätzliche Kostenbelastung. Muss das erneuerbare Energien Gesetz refor-
Die im Mai 2012 veröffentlichte Umfrage
miert werden, um die Unternehmen zu entlasten?
des Handelsblatts von rund 750 deutschen Unternehmern stieß auf gemischte Reaktionen bei den Betrie-
Auf dem 3. Wirtschaftstag Hof sollen diese
ben: Einerseits befürchten sie negative Auswirkungen
und weitere Fragestellungen sowie Lösungsansätze
der Strompreiserhöhung auf die Wettbewerbsfähig-
mit Experten aus Wirtschaft und Politik, und vor al-
keit, auf der anderen Seite wurden auch mehrheit-
lem mit oberfränkischen Unternehmern aus der Praxis
lich die Chancen der Energiewende erkannt, die von
diskutiert werden. Weitere Informationen und Anmel-
neuen Arbeitsplätzen durch den verstärkten Einsatz
dung unter www.bayreuth.ihk.de
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7. Pressegespräch
Hochfrankenbilanz Hochfranken ist spitze – das stimmt!
Zu diesem Resümee kamen die Diskutanten des 7. Pressegesprächs, das der Verein Wirtschaftsregion Hochfranken, die IHK für Oberfranken, die Unternehmerinitiative Hochfranken sowie die AGI Hochfranken plus kürzlich bei der Sandler AG veranstalteten.
Hochfranken ist einer der interessantesten, vielseitigsten und erfolgreichsten Industriestandorte in Bayern. Eine solche Aussage steht im Widerspruch zu den überholten Einschätzungen der Region. „Bayerisch Sibirien“, „Zonenrandgebiet“, „hohe Arbeitslosigkeit“ – das sind die gängigsten Vorurteile, mit denen die Region zu kämpfen hat.
Zweithöchste Industriedichte in Deutschland Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs hatte
rich Sandler, eine Lanze für die Region. Noch immer
die Region mit enormen Strukturveränderungen zu
habe Hochfranken die zweithöchste Industriedichte
kämpfen: Arbeitsplätze brachen weg. Viele Menschen
in Deutschland. „Wir sind hier gut aufgestellt, wir
sahen keine Perspektive mehr in ihrer Heimat und wanderten ab. Dabei habe sich die Situation in den letzten Jahren grundlegend verändert und die Unternehmen neu positioniert, mit der Folge, dass die
Die Podiumsteilnehmer v.l.n.r.: Matthias Will (Ressort Wirtschaft der Frankenpost), Friedrich Gräßel (REHAU AG + Co), Johannes Reuther (Spedition Güttler), Dr. Christian Heinrich Sandler (Sandler AG), Moderatorin Anke Rieß-Fähnrich (Radio Euroherz), Moderator Achim Hager (HFO Telecom), Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann (Hochschule Hof), Dr. Karl Döhler (Landkreis Wunsiedel), Sabine Reeh (Bayerischer Rundfunk)
müssen den Vergleich mit anderen
„Wir sind hier gut aufgestellt.“ Friedrich Gräßel
Region heute eine ungewöhnlich
Regionen nicht scheuen“, bestätigt Friedrich Gräßel, der Vorsitzende der regionalen Geschäftsleitung der Rehau AG. „Aber wir sind in Zukunft auch auf akademischen Nachwuchs angewiesen. Die ho-
große Zahl von Unternehmen aufweist, die in ihren
len wir nur, wenn wir die Stärken unserer Region
Sparten zu den bedeutendsten und innovativsten auf
deutlich machen. Und das geht nur gemeinsam“, so
den Weltmärkten gehören. „Unsere Unternehmen
Gräßel weiter. Ein sinnvoller Weg, um mit Studenten
sind solide finanziert. Trotz großer Herausforderungen
frühzeitig in Kontakt zu treten, sei das duale Studium.
hat es die Region in 20 Jahren geschafft, die Wirt- „Wir haben guten Zuspruch bei jungen Leuten“, bestäschaft nach vorne zu bringen“, bricht beispielsweise
tigt der Geschäftsführer der Hofer Spedition Güttler,
der Gastgeber der Veranstaltung, Dr. Christian Hein-
Johannes Reuther.
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„Der Vergleich mit München ist nicht immer zielführend.“ Jörg Raithel
In Zahlen äu-
die Arbeitslosenquote in der Region seit den Krisen-
ßert sich die Entwick-
jahren 2003 – 2005 von nahezu 12% auf unter 5%
lung der letzten Jahre
mehr als halbiert. Damit liege Hochfranken nur noch
sehr deutlich, wie Jörg
knapp unter dem bayerischen und deutlich unter dem
Raithel, der Geschäfts-
Bundesdurchschnitt. „Der Vergleich mit dem Primus
führer der Wirtschafts-
ist nicht immer zielführend. Neben München sehen
region Hochfranken, in
viele Regionen wie Verlierer aus. Wir können stolz auf
seinem Vortrag deutlich macht. Demnach habe sich
diese Entwicklung sein“, appelliert er an die Zuhörer.
Junge Menschen ansprechen „Vier Markenauftritte sind absurd.“ Prof. Michael Seidel
Vorurteile gegen-
schluss die Region zu verlassen. Jetzt könne sich dage-
über der Region würden
gen schon die Hälfte vorstellen zu bleiben. Dennoch
immer dann laut, wenn es darum ginge, junge Menschen von außerhalb für die Region zu begeistern. Das funktioniere aber eben nur,
wenn man sie erreiche, zielgruppengerecht und mit modernen Medien, fordert der Präsident der Hoch-
„Die Unternehmen müssen den Studenten etwas bieten.“ Prof. Jürgen Lehmann
schule Hof, Prof. Jürgen Lehmann. „Wegen der guten Luft und der Natur kommt keiner der jungen Men-
mahnte Seidel: „Vier Markenauftritte für eine über-
schen nach Hof“, betonte er. „Für sie zählen die Qua-
schaubare Region wie Hochfranken sind absurd. Wir
lität des Studiums und die beruflichen Chancen, die
müssen endlich Kräfte bündeln und eine durchgängi-
sich danach bieten. Wer aber in Hof seinen Master
ge Markenstrategie konzipieren.“
erwirbt, fragt auch nach dem Verdienst und da passt die Kasse nicht immer.“
Neben der Wirtschaft sei auch die Politik gefordert. Die dringend überfällige Elektrifizierung der
Fotos: Florian Miedl
Dass es beim Image der Region bereits Bes-
Bahnstrecke und eine schnelle Internetverbindung,
serung gibt, beweist eine Studie der Hochschule Hof
auch im ländlichen Raum, sei eine sinnvolle Investition
unter Leitung von Prof. Michael Seidel. Demnach
in die Zukunft, da waren sich die Firmenchefs einig.
hätten noch vor vier Jahren rund Dreiviertel der Stu-
Der Wunsiedel Landrat Dr. Karl Döhler wünscht sich
denten die Meinung geäußert, nach dem Studienab-
zudem mehr Verständnis von der Staatsregierung. Der demografische Wandel sei ein ernstzunehmendes Problem in unserer Region. Ihm fehle das Verständnis aus München: „Auch wir sind in Bayern“, betont er. Die Veranstaltung wurde unterstützt von:
Weitere Stimmen und den Pressespiegel zur Veranstaltung gibt es unter www.hochfranken.org
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LAMILUX für schulisches Engagement ausgezeichnet Die Rehauer LAMILUX-
Bei der Preisübergabe in Frankfurt betonte
Gruppe errang beim Bundes-
Laudator Dr. Michael Pfitzner, Mitglied des Landesvor-
wettbewerb „Mein Engagement
stands der Arbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft in
macht Schule“ des Netzwerkes
Bayern, die Jury habe „Unternehmen herausgefiltert,
Schule-Wirtschaft den zweiten
die aus den vorbildlichen Unternehmen noch herausra-
Platz in der Kategorie „Mittelgro-
gen.“ Pfitzner würdigte LAMILUX als mittelständisches
ße Unternehmen“. Mehr als 100 Firmen aus dem ge-
Familienunternehmen, das sich weit über den Unter-
samten Bundesgebiet hatten sich beteiligt.
nehmensbereich hinaus für die Region engagiert.“
Degner investiert in Neubau an der Hohensaas Die Hofer Firma Degner Agrartechnik ist
turen an den Maschinen
auf Wachstumskurs. „Wir sind mit der Kommunal-
durchführen zu können“, erklärt Meixner. Nach dem
technik derzeit stärkster Händler in Oberfranken. Fast
Umzug, der für Juni 2013 geplant ist, soll auch das
jede oberfränkische Kommune kauft Maschinen bei
Personal aufgestockt werden. „Wir suchen Mitarbei-
uns ein“, sagt Betriebsleiter Christian Meixner.
ter im Service, in der Werkstatt und im Verkauf.“
Rund 1,5 Millionen sollen nun in einen Neu-
Der Umsatz der Firma liegt bei über sieben
bau an der Hohensaas in Hof gesteckt werden. „Wir
Millionen Euro. In Hof beschäftigt Degner derzeit 22
brauchen eine größere Werkstatthalle, um Repara-
Mitarbeiter.
Wirtschaftsjunioren holen
Großveranstaltung nach Hof Die Wirtschaftsjunioren der Saalestadt haben den Zuschlag für die Landeskonferenz ihrer
Mehr Informationen finden Sie unter: www.wj-hof.de und www.lako2014.de
Vereinigung erhalten. Vom 26. bis 29. Juni 2014 erwarten sie mehr als 500 Unternehmer aus Bayern. „Das ist eine erstklassige Gelegenheit, unsere Region jungen Unternehmern aus ganz Bayern zu präsentieren“, sagt Alexander Neubert, Geschäftsführer der Hofer novere GmbH und Konferenzdirektor. Das Motto der Landeskonferenz 2014, bei der unter anderem Workshops, Betriebsbesichtigungen und Vorträge angeboten werden lautet: „Zukunft neu denken“. Das Führungsteam der Hofer Wirtschaftsjunioren v.l.n.r.: Jörg Wurzbacher, Dr. Mitja Ganz, Simone Lindovsky, Alexander Neubert, Michael Bitzinger und Markus Vogler 6
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Schaefer verlässt Netzsch Dr. Otto Max Schaefer zieht sich zum
ßem Erfolg geleitet. Er hatte damit entscheidenden
Jahresende aus seiner operativen Verantwortung als
Anteil an der positiven Geschäftsentwicklung des
Sprecher der Geschäftsführung der Erich Netzsch
mittelständischen und weltweit tätigen Technolo-
GmbH & Co. Holding KG zurück. Der Rückzug Scha-
gieunternehmens. Die Netzsch-Gruppe befinde sich
efers erfolge auf eigenem Wunsch heißt es in einer
heute in bester Verfassung, sei strategisch hervorra-
Mitteilung. Dr. Schaefer hat das Unternehmen seit
gend positioniert und habe mit knapp 400 Millionen
2004 als Mitglied der Geschäftsführung der Netzsch-
Euro Umsatz das beste Geschäftsjahr ihrer Geschich-
Gruppe und seit 2010 als dessen Sprecher mit gro-
te verzeichnet.
Greiffenberger AG erzielt 5 % Umsatzplus –
Unternehmensbereich Antriebstechnik legt besonders in China deutlich zu Die Greiffenberger AG hat nach neun Mo-
Gruppe
naten im laufenden Geschäftsjahr einen Gesamtum-
auf. In re-
satz von 122,4 Mio. EUR erzielt. Damit konnte der kon-
gionaler
zernweite Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum
H insi cht
um 5 % gesteigert werden. Die Antriebstechnik, also
erwiesen
der Teilkonzern ABM mit Sitz in Marktredwitz, wies mit
sich insbesondere die Geschäfte in den USA und Chi-
einem Umsatzplus von 9 % die größte Dynamik der
na als Wachstumstreiber.
Hochfränkische Kliniken ausgezeichnet Sana Klinikum Hof: FOCUS zählt Dr. Hansjörg Keller erneut zu den Top-Medizinern im Land In seiner aktuellen Ausgabe veröffent-
logie und Urologische Onkologie wurde mit seinen
licht das Magazin FOCUS-Gesundheit eine Ärzteliste
Spezialgebieten der nierenerhaltenden Tumorentfer-
2012 mit Top-Medizinern aus ganz Deutschland, da-
nung, Blasenkrebs-OP und nervenerhaltenden Ent-
runter auch Dr. Hansjörg Keller vom Sana Klinikum
fernung der Prostata seit 2007 kontinuierlich in die
Hof. Der Chefarzt der Klinik für Urologie, Kinderuro-
Ärzteliste aufgenommen.
Großes Lob für eine kleine Klinik: Eine aktuelle Auswer tung bescheinigt den Kliniken Hochfranken eine Spitzenstellung In einer bundesweiten Auswertung von
„Gesund leben“ stützen sich dabei auf die Qualitäts-
Operations- und Patientendaten haben die Kliniken
messungen der AOK. Im Untersuchungszeitraum von
Hochfranken mit ihren Häusern in Münchberg und
2007 bis 2009 führten die Ärzte der Kliniken Hoch-
Naila auf dem Gebiet des Ersatzes von Kniegelenken
franken 722 Kniegelenksersatz-Operationen an Mit-
einen Spitzenplatz belegt. Verglichen wurden dabei
gliedern der AOK durch. Gemessen an den Fallzah-
jene 20 Kliniken, die bundesweit die meisten Ope-
len lagen sie damit auf dem neunten Platz innerhalb
rationen durchführen. Die Autoren des Magazins
Deutschlands.
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Vishay:
Gut aufgestellt für volatilen Markt Der
Anstieg gefolgt zu werden“, so Dr. Gerald Paul, Präsi-
amerikanische
dent und CEO, auf der electronica 2012 in München.
Elektronik-Kon- „Wir sind gut aufgestellt, bieten ausgereifte wie inzern, mit seiner
novative Produkte und können schnell und flexibel
Europa-Zentrale
reagieren.“ Große Chancen für Wachstum böten für
in Selb, agiert laut eigener Aussage in einem be-
Vishay, so Dr. Paul, die Märkte Mobilität, Nachhaltig-
wegten Umfeld. „Seit der jüngsten weltweiten Krise
keit und Vernetzung. Vishay zählt zu den weltgrößten
nehmen wirtschaftliche Ausschläge in Häufigkeit und
Herstellern von diskreten Halbleiterbauelementen und
Ausmaß zu und stellen die Industrie immer wieder vor
passiven elektronischen Bauteilen. Weltweit arbeiten
Herausforderungen. Dennoch glauben wir an ein un-
für das Unternehmen 22.000 Beschäftigte, davon
gebrochenes Wachstum für die Elektronik. Jedes ab-
2.000 in Deutschland und rund 700 in Selb.
rupte Absinken des Bedarfs scheint von einem steilen
Neue Ausbildungsrichtung an der Fachoberschule in Hof
Ab dem Schuljahr 2013/14 plant die Fach-
Daneben sind Informa-
oberschule (FOS) in Hof die Einführung der Ausbil-
tionsstände
dungsrichtung Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelt-
Unternehmen und Be-
technologie. Zu diesem Zweck findet am 7. Dezember
hörden geplant, um die
einzelner
von 14.30 – 17.30 Uhr eine Informationsveranstaltung
interessierte Öffentlich-
statt, die sich insbesondere an interessierte Schüler
keit über Berufslaufbah-
und deren Eltern richtet. Auf dem Programm stehen
nen und Anforderungsprofile in diesem Berufsbereich
Kurzvorträge der Universität Bayreuth sowie von Refe-
zu informieren. Die Veranstaltung ist öffentlich und
renten einschlägiger Unternehmen und Institutionen.
kostenfrei.
➲ Schonender Holzeinschlag & Rundholzvermarktung ➲ Waldwertgutachten ➲ Waldpflegeverträge ➲ Problembaumfällung ➲ Brennholzverkauf ➲ Aufforstung & Zaunbau Kontakt: D ipl. Ing. Michael Seuß Biengarten 26 95213 Münchberg Tel: 09251/4270148 forst-seuss@web.de
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Hochschule Hof berät Existenzgründer Gute Nachrichten für Studenten, die mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen: Mit Start des Wintersemesters konnte erneut eine professionelle Existenzgründungsberatung an der Hochschule Hof eingerichtet werden. Das Angebot ist kostenlos und offen für Studierende, Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Hof. Auskünfte erteilt Prof. Michael Seidel unter 09281/409-4250.
Zuschlag für Hochschulprojekt
Im Kontext von Service Design werden Dienstleistun-
Die Hochschule Hof, Abteilung Münch-
gen als gestaltbare Produkte begriffen. Service Design
berg, hat den Förderzuschlag für Mittel aus dem Eu-
umfasst eine strukturierte Anwendung diverser Me-
ropäischen Sozialfonds (2007 - 2013) für das Projekt
thoden.
Service Design Thinking KMU erhalten. Während der Projektlaufzeit wird gemeinsam Mit dessen Hilfe soll kleinen und mittleren
mit Kooperationspartnern aus der Wirtschaft die Lern-
Unternehmen der Studiengang Mediendesign näher
umgebung www.thinking.designismakingsense.de
gebracht und Erkenntnisse aus Lehre und Forschung
entwickelt. Im Mai 2013 soll das Lehrangebot dann
vermittelt werden. Es gehe darum, Service Design als
allen interessierten Unternehmen in der Region zu-
wirtschaftliche Perspektive für die Region zu nutzen.
gänglich gemacht werden.
hochschule dual – Verbundstudium: Kooperation der Hochschulen Hof und Coburg
Erst diese Konzentration ermögliche es, die schulische
Eine bislang bayernweit einzigartige Ko-
pelbelastung deutlich reduziert und zusätzliche Zeiten
operation sind die Hochschulen Hof und Coburg einge-
für die praktische Ausbildung im Ausbildungsbetrieb
gangen: Unter dem Motto „Zwei Hochschulen – eine
geschaffen werden. Die Hochschule Hof ist mit 25 Stu-
Berufsausbildung und das Studium synergetisch aufeinander abzustimmen. So könne die entstehende Dop-
Berufsschule“ haben sich die beiden Hochschulen und
dierenden an der Kooperation beteiligt. Sie sind ab dem
die Berufsschule Kronach darauf verständigt, künftig
Wintersemester 2012/2013 in den Studiengängen Ma-
gemeinsam Berufsschulklassen für Industriemechaniker
schinenbau, Umwelt- und Wirtschaftsingenieurwesen
und Mechatroniker zu organisieren. Diesen speziellen
sowie Werkstofftechnik immatrikuliert. Zu den beteilig-
Klassen, die nur aus Verbundstudierenden bestehen,
ten Firmen zählen unter anderem die Rehau AG + Co,
komme im dualen Studium eine zentrale Bedeutung zu:
Sandler AG und Scherdel GmbH aus Marktredwitz. 9
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NEWS
12 spanische Fachkräfte unterstützen den Arbeitsmarkt in Wunsiedel Die Stadt Wunsiedel hat mir Ihrem Vorstoß, Fachkräfte aus Spanien zu akquirieren, bereits im Sommer für bayernweites Aufsehen gesorgt. Nach nun einigen Monaten Projektlaufzeit ziehen die Verantwortlichen um Bürgermeister Karl-Willi Beck eine erste positive Bilanz. Bisher fanden 12 Spanier in Wunsiedel einen neuen Arbeitsplatz. Erfolgreiche Kooperation der Stadt Wunsiedel, den spanischen Behörden und Why Consult Die Stadt Wunsiedel kooperiert dabei mit
Abhilfe für den Fachkräftemangel in Hochfranken? Begonia Merayo, Inhaberin von Why Consult, ist für die interkulturelle Personalvermittlung und
dem Landkreis Padron in Galizien, der stark von der
Beratung zuständig. Sie selbst ist Spanierin und war
Wirtschaftskrise betroffen ist sowie dem Münchener
viele Jahre in Führungspositionen deutscher Top-Un-
Beratungsunternehmen Why Consult. Gemeinsam mit
ternehmen tätig und sieht in der Akquise gut ausge-
den interessierten Unternehmen hat Why Consult den
bildeter Spanier eine Chance, dem Fachkräftemangel
Suchprozess bis zur Unterschriftsreife des Arbeitsvertra-
in der Region entgegenzuwirken. Ihr Ziel ist es, dieses
ges verantwortet. Dabei begleitet Why Consult die Un-
europäische Arbeitsmarkt-Experiment zum Erfolg zu
ternehmen und die spanischen Fachkräfte während der
bringen und weiteren Spaniern die Arbeitsaufnah-
sechsmonatigen Probezeit. Die erfolgreiche Integration
me in Wunsiedel und Umgebung zu ermöglichen. In
im neuen kulturellen und beruflichen Umfeld hat dabei
ihrem Portfolio finden sich Ingenieure verschiedener
allerhöchste Priorität. Auch dafür hat die Stadt Wunsie-
Fachrichtungen, Elektroinstallateure und Elektroniker,
del ein spezielles Programm ins Leben gerufen: Deutsch-
Autolackierer und -spengler, Schweißer, Facharbeiter
kurse, möblierte Wohnungen oder die Betreuung vor
für Logistik oder Produktion, LKW-Fahrer oder Mitar-
Ort über bilinguale Stadt-Paten sind ein Bestandteil.
beiter für die Gastronomie.
Kontakt: Why Consult, Frau Begonia Merayo Tel. 0172/2152530, bmerayo@why-consult.com, www.why-consult.com 10
v.l.n.r.: winFORS-Kommunikationsvorstand Ralf Schiffers, der Leiter der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof Sebastian Peine, der Stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm, winFORS-Vorstandsvorsitzender Hans Sahrhage, winFORS-Ehrenvorsitzender Robert Silberhorn, winFORS-Finanzvorstand Wolfgang Böhm, Direktor Udo Braunersreuther von der Spielbank Bad Steben und Landrat Bernd Hering.
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10 Jahre winFORS:
Wissen und Erfahrung gebündelt in der Region Im November hat das winFORS Kompe-
„Wir fördern nicht nur den Kontakt und Ko-
tenznetz sein 10-jähriges Bestehen gefeiert. In dem
operationen zwischen unseren Mitgliedern, sondern
Netzwerk bündeln erfahrene Praktiker und Experten
wir haben von Anfang an auch als Verein Gemein-
verschiedener Fachgebiete ihre Kompetenzen: Unter-
schaftsaktionen initiiert“ so der Vorstandsvorsitzen-
nehmer, Freiberufler, Führungskräfte aus Wirtschaft
de Hans Sahrhage, der mit Kommunikationsvorstand
und Verwaltung, Hochschullehrer, Studenten – kurz:
Ralf Schiffers und Finanzvorstand Wolfgang Böhm
alle, die ein verstärktes Interesse an Wirtschaft und
die Geschicke des Vereins lenkt. Dabei fand winFORS
Gesellschaft zeigen. winFORS schafft ein leistungs-
Partner für erfolgreiche gemeinsame Projekte, wie die
fähiges Netzwerk durch Bündelung der Kräfte seiner
Hochschule Hof, die IHK für Oberfranken Bayreuth,
Mitglieder, Nutzung von Synergien und Mobilisierung
die AWV Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche
von Potenzialen in der Region.
Verwaltung in Eschborn, die AGI Hochfranken plus in Marktredwitz, den Verein 50plus in Oberfranken, die
Die monatlichen winFORS-Meetings bieten
Logistik Agentur Oberfranken oder die Wirtschafts-
Vorträge über verschiedenste Themen sowie Besuche
region Hochfranken. Ein monatlicher Newsletter mit
bei bedeutenden Unternehmen in der Region; sie ver-
aktuellen Informationen aus der Region und der Wirt-
mitteln Perspektiven über das eigene Fachgebiet
schaft wird an rund 500 Persönlichkeiten überwie-
hinaus, die als Impulse für das eigene Handeln dienen.
gend in Hochfranken per Mail versandt. winFORS hat
winFORS-Betriebserkundungen gingen schon zu vie-
derzeit 30 Mitglieder; die meisten von ihnen kommen
len bedeutenden hochfränkischen Unternehmen, wie
aus Hochfranken, aber andere auch aus Kulmbach,
Fraas in Wüstenselbitz, das Brückenrestaurant Franken-
Thüringen, Sachsen und sogar aus der Schweiz. Ne-
wald über der A9, Sandler in Schwarzenbach an der
ben Beratern sind Logistiker, ITler, Textiler und weite-
Saale oder dennree in Töpen. Eine Exkursion führte zu
re aus Industrie, Dienstleistung und Handel darunter.
BMW nach München. Einmal im Jahr gibt es eine Wan-
winFORS steht allen Interessent(inn)en offen, die bereit
derung in der Region. Wichtig ist auch das Networking
sind, seine Vision, Mission und Leitbild engagiert mit-
zwischen Mitgliedern und Gästen – auf dieser Grundla-
zutragen und zur Wettbewerbsstärke der Wirtschaft
ge ist schon so manche Kooperation entstanden.
sowie zu den Aktivitäten von winFORS beizutragen.
INFOS unter: www.winfors.de oder www.facebook.com/winfors 11
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Sie möchten Ihre Pressemitteilung, Ihre Anzeige oder ein Porträt Ihres Unternehmens im Newsletter veröffentlichen? Kontaktieren Sie uns einfach! Telefon: 09281/705 950 Email: info@hochfranken.org
Neues Leben für die „Alte Feuerwache“ Das Münchberger KommunikationsunUnsere neuen Mitglieder im NOVEMBER:
ternehmen Call.in hat jüngst seine neue Bleibe, die frisch renovierte „Alte Feuerwache“ am Kirchplatz,
Ferienwohnung Werner Schödel
bezogen. Durch die damit Golf-Prosim e.V.
verbundene
Zusammenle-
gung seiner beiden Filialen kann Ulrich Bloß, der Inha-
Fernweh-Diner AG & Co. KG
Günter Ordnung Landmaschinen
ber der Agentur, nun alles unter einem Dach anbieten. „Wir sind stark gewachsen und dieser Schritt war nötig,
Forstliche Dienstleistung Michael Seuß
auch um interne Abläufe zu optimieren“, so Bloß. Güttler Logistik GmbH
Was mit einer kleinen, auf Heilberufe spezialisierten „Agentur für Kommunikation“ begann, Frankenwälder Brauhaus GmbH
Stadt Helmbrechts
hat sich mittlerweile zu einem Unternehmen mit 15 Mitarbeitern entwickelt. „Wir haben Kunden in ganz Deutschland“, freut sich Bloß. Die Dienstleistungs-
Die schönsten
Geschenke der Region
palette seiner Agentur hat sich in den letzten Jahren deutlich erweitert: „Wir übernehmen beispielsweise die Terminabsprachen für Arztpraxen oder die Kundenbetreuung für verschiedene Unternehmen. Wir verfassen, drucken und versenden beispielsweise auch
Sie suchen nach besonderen Weih-
Mailings oder Einladungen für unsere Kunden.“
nachtsgeschenken für Familie, Freunde oder Geschäftspartner? Die Wirtschaftsregion Hoch-
Wichtig für Ulrich Bloß sei dabei die „Kom-
franken hat rechtzeitig vor dem Fest drei außer-
petenz in Augenhöhe“. Seine Mitarbeiter müssten das
gewöhnliche Produkte entwickelt. Der erste Hoch-
gleiche Fachwissen haben, wie das Personal seiner
franken Fotokalender für das Jahr 2013 zeigt die
Auftraggeber. Der Gesprächsteilnehmer am anderen
verschiedenen Facetten Hochfrankens. Entstanden
Ende der Telefonleitung darf nicht merken, dass sei-
ist er in einem Fotografenwettbewerb. Mehr als
ne Anfrage nicht in einer Praxis, sondern von einem
90 Motive wurden eingesandt. Die zwölf besten,
„Contact-Center“ aus beantwortet werde. Deshalb
darunter beispielsweise eine Nachtaufnahme der
werden die Call.in-Mitarbeiter direkt vor Ort geschult.
Spielbank Bad Steben, der Apokalyptische Reiter
Nur dort könnten sie optimal in den neuen Aufgaben-
bei Schwarzenbach a. d. Saale oder die Saa-
bereich hineinwachsen.
leschleife bei Lamitz sind nun im Kalender abgedruckt. Die limitierte Auflage des Kalenders im Format 67 x 48 cm ist ab sofort im Onlineshop der Wirtschaftsregion Hochfranken unter www.hochfranken.org erhältlich.
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Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Das Regionalmarketing für Hochfranken. Getragen von der Stadt Hof, den Landkreisen Hof und Wunsiedel i.F., der Sparkasse Hochfranken, dem Kreisverband Hof der Volks- und Raiffeisenbanken sowie den Vereinsmitgliedern. In Kooperation mit der Hochschule Hof und der Unternehmerinitiative Hochfranken.
Kontakt: Vorsitzender: Malte Buschbeck Geschäftsführung: Jörg Raithel Geschäftsstelle: Ossecker Straße 174, 95030 Hof Tel. 09281/705950, Fax 09281/705955 e-mail: info@hochfranken.org, www.hochfranken.org
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