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09/2020 | Nr. 186
Impuls Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken.
Neue Produktionsanlage für Maskenvlies aus Hochfranken
Bayerns Wirtschaftsminister würdigt Engagement der Sandler AG
HOCHFRANKEN
NEWS
Hochfränkische Textilkompetenz ist gefragt: Die Lieferengpässe zu Beginn der Corona-Pandemie haben die große Bedeutung heimischer Lieferketten für Schutzausrüstung gezeigt. Als Reaktion wurden zahlreiche Investitionen angekündigt. Nun ist beim Vliesstoffhersteller Sandler in Schwarzenbach an der Saale eine der ersten Anlagen in Betrieb gegangen. Neben Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger kamen Gäste aus Politik und Wirtschaft zur feierlichen Einweihung. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Christian Heinrich Sandler betonte, dass es für ihn eine Selbstverständlichkeit sei, seinen Beitrag zur Überwindung der Pandemie zu leisten: „Hauptentscheidungskriterium für die Investition in eine neue Produktionsanlage war unser Ziel, schnellstmöglich die Fertigungskapazität für Maskenvlies zu erhöhen.“
Das Ehepaar Sandler mit Gratulanten (v. l.): Landrat Dr. Oliver Bär, Dr. Christian Heinrich Sandler, Bärbl Sandler, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Bürgermeister Hans-Peter Baumann, Dr. Hans-Peter Friedrich, Vizepräsident des Deutschen Bundestages. (Foto: Sandler AG © Schwarzenbach-Fotografie)
Hubert Aiwanger, MdL, stellvertretender Ministerpräsident und
tiven Produkten dazu bei, die Pandemie zu bekämpfen. Es ist ein
Wirtschaftsminister des Freistaates Bayern, hob in seiner Festrede
Glücksfall für Bayern, dass wir die Sandler AG bei uns haben und
die Bedeutung der Neuinvestition hervor: „Die Sandler AG als hei-
ich freue mich, dass der Standort weiter ausgebaut wird.“
mischer Vlieshersteller für hochwertige Masken trägt mit innova-
Anfang April hatte der Vliesstoffhersteller die Investition in eine neue Fertigungsanlage angekündigt, um die Produktion von VliesFiltermedien für Atemschutzmasken auszubauen. Im Mai gründete die Sandler AG dann gemeinsam mit dem Automatisierungsspezialisten PIA Automation aus Amberg sowie der Zettl Group aus Weng den „Masken-Verbund-Bayern“. Gemeinsam konnten die Unternehmen eine vollständige Wertschöpfungskette für Atemschutzmasken in Bayern aufbauen.
www.sandler.de
Filtermedien für rund 600 Millionen Mund-Nasen-Schutz-Masken pro Jahr können mit der neuen Anlage hergestellt werden.
IHR ENGAGEMENT ZÄHLT!
Unser neues Mitglied im September: Blackriver GmbH, Schwarzenbach an der Saale
Werden Sie Mitglied im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.
HOCHFRANKEN
NEWS Digitale Modernisierung der Region
Landkreis Hof für Modellprojekt „Smart Cities“ ausgewählt Das Modellprojekt „Smart Cities“ geht in die zweite Auflage und Hochfranken ist wieder mit dabei: Nach dem Landkreis Wunsiedel i. F. wurde nun auch der Landkreis Hof vom Bundesinnenministerium und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für das Projekt ausgewählt, das die Handlungsfähigkeit einzelner Regionen durch digitale
in ländlichen Räumen zu stärken“, erklärt Friedrich, Bundestags-
Modernisierung stärken soll.
vizepräsident und Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsregion Hochfranken.
„Es freut mich außerordentlich, dass wir die Entscheidungsträger von unserem Konzept überzeugen konnten und unsere Bewerbung
Das Modellprojekt wurde vom Landkreis Hof mit einem Kostenum-
erfolgreich war. Unser Ziel ist es, mit Hilfe neuer digitaler Ansätze
fang von rund 17 Millionen Euro und einer 90%-Förderung durch
Mehrwerte für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Dies um-
das Bundesinnenministerium sowie durch die KfW beantragt. Es
fasst zentrale Bereiche des Lebens, von der Mobilität über die
umfasst die Themenbereiche nachhaltige Versorgungsstrukturen
medizinische Versorgung bis hin zur Weiterbildung“, so Landrat
im ländlichen Raum, z.B. Warenversorgung, Dienstleistungen,
Dr. Oliver Bär bei der Bekanntgabe des Zuschlags. Der Landrat
Mobilität, Medizin oder Kultur, aber auch nachhaltiges Wasser-
dankte den beteiligten Partnern sowie Dr. Hans-Peter Friedrich für
und Energiemanagement sowie digitale Teilhabe und lebenslanges
ihre Unterstützung. „Der Smart City-Ansatz des Landkreises Hof
Lernen. Die Laufzeit beträgt sieben Jahre, aufgeteilt in eine zwei-
kann einen bedeutenden Beitrag leisten, die Lebensbedingungen
jährige Strategiephase und eine fünfjährige Umsetzungsphase.
Regional, ökologisch, nachhaltig
Fairtrade-Siegel für Landkreis Wunsiedel i.F. Fairer Handel, Ökologie und Nachhaltigkeit spielen eine immer größere Rolle. Der Land-
Freude über das Fairtrade-Siegel: Die Jugendabteilungen der Fußball-Vereine im Landkreis bekommen je einen fair gehandelten Fußball geschenkt.
kreis Wunsiedel i. F. hat deshalb entschlossen, sich als Fairtrade-Town - oder vielmehr als Fair-
teln über Büroartikel bis hin zu Fahrzeugen auf Nachhaltigkeit,
trade Landkreis - zertifizieren zu lassen. Die Bewerbung war er-
Ökologie und Langlebigkeit geachtet wird. Dazu gehört auch der
folgreich und der Landkreis hat sein Fairtrade-Siegel bekommen.
regionale Einkauf. Und es bedeutet, Kaufentscheidungen auch
„Wir sehen uns als Öffentliche Hand da auch in einer Art Vor-
anhand von Kriterien der Nachhaltigkeit und nicht ausschließlich
bildfunktion. Wir übernehmen damit soziale Verantwortung und
anhand des günstigsten Preises zu treffen. Klimaschutzmanager
möchten uns als innovative und weltoffene Region positionieren“,
Jürgen Kromer: „Bedenkt man, dass die öffentliche Hand deutsch-
erklärt Landrat Peter Berek. „Und wir möchten das Thema „nach-
landweit pro Jahr für mehr als 280 Milliarden Euro beschafft, dann
haltig und fair“ sichtbar machen.“
kann man sehen, was für eine Marktmacht hinter diesem Thema
Welche Möglichkeiten, den Fairtrade Gedanken zu fördern, hat ein
steht. Da sind wir als Landkreis natürlich, was die Ausgaben an-
Landkreis oder eine Gemeinde? Ausschlaggebend für die erfolgrei-
geht, ein ganz kleines Licht. Aber: Veränderung beginnt aus unse-
che Bewerbung als Fairtrade-Region war unter anderem, dass man
rer Sicht im Kleinen.“
sich im Landkreis auf eine Strategie der Nachhaltigen Beschaffung https://www.fairtrade-towns.de/kampagne/
verständigt hat. Per Grundsatzbeschluss hat der Kreistag entschieden, dass künftig bei allen Beschaffungen von Lebensmit-
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HOCHFRANKEN
NEWS Jubiläum am Institut für Informationssysteme
Hochschule Hof feiert zehn Jahre iisys Das Institut für Informationssysteme der
Industrie 4.0, Mobilität und
Hochschule Hof (iisys) darf im Jahr 2020
Medizin. Zwei Beispiele: Mit
auf zehn erfolgreiche Jahre Forschung und
aktuellen
regionale Zusammenarbeit zurückblicken.
„Mobilität Digital Hochfran-
Gegründet wurde das iisys 2010 mit vier For-
ken (MobiDig)“ entwickelt
schungsgruppen. Mittlerweile sind acht Professorinnen und Profes-
das iisys Verfahren für da-
soren sowie über 60 Mitarbeitende in insgesamt sieben Forschungs-
tenbasierte
gruppen tätig. Die Zahl der Projekte, an denen das iisys arbeitet,
nosen, mit denen sich Mo-
liegt aktuell bei rund 35. „Somit blicken wir mit Stolz auf zehn Jahre
bilitätsressourcen deutlich
Wachstum zurück,“ erklärte Prof. Dr.-Ing. Valentin Plenk, seit 2017
effizienter einsetzen las-
wissenschaftlicher Leiter des Instituts, anlässlich des Jubiläums.
sen. Das Projekt „moma - modules on migraine activity“ des Klini-
Projekten
wie
BedarfsprogProf. Dr.-Ing. Valentin Plenk ist seit 2017 der wissenschaftliche Leiter des iisys.
kums der LMU München erforscht Migräne bei Kindern.
Das iisys ist die zentrale Forschungseinrichtung der Informatik an
In den vergangenen zehn Jahren hat sich das iisys jedoch nicht nur als
der Hochschule Hof. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen
Forschungsinstitut etabliert, sondern auch als Partner für die Firmen der Region in Sachen Digitalisierung. In Projekten wie „Wirtschaft im Mittelstand 4.0“ (kurz WiMit), „Digitale Transformation des Mittelstands mit künstlicher Intelligenz“ (kurz DAMMIT) oder der Forschungsstelle Kronach geht das iisys aktiv auf Unternehmen zu und unterstützt effizient bei Fragen rund um das Thema Digitalisierung. Mit Blick in die Zukunft äußert sich Prof. Dr.-Ing. Valentin Plenk: „Ich sehe die Aufgaben des iisys bis 2030 darin: Stabilisieren, weiter vernetzten, weiter kooperieren und neue Themen aufgreifen, wenn sie kommen.“
Das Institut für Informationssysteme am Campus der Hochschule Hof.
Mobilitätskonzepte für Hochfranken
Abschluss des Forschungsprojekts „MobiDig“ Wie kann der öffentliche Personennahverkehr in Hochfranken attraktiver, wirtschaftlicher und nachhaltiger gestaltet werden? Dieser Frage hat sich das Forschungsprojekt „Mobilität Digital Hochfranken“, in den vergangenen zweieinhalb Jahren angenommen und zahlreiche Tests Die Projektpartner bei der Abschlussveranstaltung am iisys.
und Analysen in der Region durchgeführt. Nun wurden bei der Abschlussveranstal-
hofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen sowie die
tung am iisys der Hochschule Hof die Ergeb-
TU München. Sie entwickelten neue datenbasierte Lösungen zur
nisse präsentiert.
Bedarfsprognose und zur Optimierung des ÖPNV. Die Vertreter der
Das Projekt ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für
beteiligten Gebietskörperschaften, Landkreis Hof, Landkreis Wun-
Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen der Forschungs-
siedel i. F. sowie Stadt Hof, zeigten sich begeistert von den Möglich-
initiative mFUND. Wissenschaftliche Partner des Projekts sind das
keiten für die Mobilität gerade im ländlichen Raum und wünschten
Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof, das Fraun-
sich einhellig eine Fortführung des innovativen Projekts.
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HOCHFRANKEN
NEWS REHAU: Forschungsprojekt mit Universitäten Erlangen-Nürnberg und Leipzig
Ziemlich smart: Produkt und Service gemeinsam denken Ein neues Produkt entwickeln und gleichzeitig die passende Servicedienstleistung dazu planen - wie kann das in kleinen und mittleren Unternehmen gelingen? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Forschungsteam der Universitäten Erlangen-Nürnberg und Leipzig in Kooperation mit dem E-Commerce-Anbieter Intershop AG und dem Polymerspezialisten REHAU. Eine smarte REHAU Lösung: Das modulare, intelligente Regalsystem „Smart Shelf“ bringt Strom und Daten direkt an die Regalkante. Foto: REHAU
Das erklärte Ziel von REHAU ist es, Lösungen zu liefern, die das tägliche Leben einfacher, effizienter und angenehmer gestalten. Dabei gewinnt der Einsatz intelligenter Technologien und Softwarelö-
Schub“, betont Christian Fabian, REHAU Geschäftsleitungsmitglied
sungen immer mehr an Bedeutung. Um dieses Bestreben weiter zu
und Head of Technology & Performance. Smarte Lösungen aus
verfolgen, hat sich REHAU der vom Bundesministerium für Bildung
dem Hause REHAU sind zum Beispiel das intelligente Regalsystem
und Forschung (BMBF) geförderten Initiative „Harmonisierung der
„Smart Shelf“ für den Einzelhandel oder „Smart Guard“, der prä-
Entwicklung von komplexen Produkt-Smart-Service-Systemen“
ventive Einbruchschutz im Fensterprofil.
www.rehau.com
angeschlossen. Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird durch das BMBF im Programm „Innovationen für die Produktion,
Die REHAU Gruppe ist ein Polymerspezialist mit einem
Dienstleistung und Arbeit von morgen“ gefördert. Projektziel ist,
Jahresumsatz von rund 3,3 Milliarden Euro. Das unabhängige
Entwicklungsprozesse für smarte Lösungen schneller und kosten-
Unternehmen in Familienbesitz beschäftigt circa 20.000
günstiger gestalten.
Mitarbeiter weltweit an über 170 Standorten. Europaweit arbeiten rund 12.000 Mitarbeiter für REHAU, davon 8.000
„Die gewonnenen Ergebnisse können und sollen übergreifend im
in Deutschland. REHAU stellt Lösungen für die Bereiche
Unternehmen eingesetzt werden. Das Projekt dient damit allen
Bau, Automotive und Industrie her.
unserer fünf Divisionen als strategisch wichtiger Digitalisierungs-
Veranstaltung „Erfolg durch Design“ Termin: 01. Oktober 2020, 16.00 bis 19.30 Uhr Ort: W. SCHILLIG objects GmbH & Co. KG, Am Weinberg 20 – 22, 96237 Ebersdorf-Frohnlach Netzwerktreffen des Coburger Designforum Oberfranken e. V. im Showroom von W. Schillig objects. Kostenbeitrag 25,00 Euro netto pro Teilnehmer, für Mitglieder des Coburger Designforums kostenfrei.
Info & Anmeldung: http://www.designovation.eu/indexphp/178.html
Regionalworkshop für Start-Ups und Gründer: „Von der Idee zum Produkt“ Termin: 06. Oktober 2020, 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr (Online-Workshop) Online-Workshop für Gründer durch Bayern Innovativ und seine Partner. Themen: Gewerbliche Schutzrechte, Aufbau von Netzwerken, Wissens- und Technologietransfer, Erschließung neuer Märkte. Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, Timeslots für individuelle Gespräche zu vereinbaren. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Info & Anmeldung: https://www.bayern-innovativ.de/events-und-messen/workshops/veranstaltung/ regionalworkshop-startup
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NEWS
Meet the Experts: Fuhrparkmanagement Termin: 13. Oktober 2020, 9.00 bis 12.00 Uhr Ort: Einstein1 Digitales Gründerzentrum, Albert-Einstein-Straße 1, 95028 Hof Veranstaltung zum Thema digitales Fuhrparkmanagement von ProComp Professional Computer GmbH, Logistik Agentur Oberfranken e.V. und Einstein1 Digitales Gründerzentrum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Teilnahme vor Ort (Einstein1 in Hof) oder parallel im Online Live-Stream möglich
Info & Anmeldung: https://procomp.de/fuhrparkmanagement
Web-Info-Tag „Sicherer Datenaustausch in Zeiten von Homeoffice & Corona“ Termine: 22. Oktober 2020, 16.00 bis 18.00 Uhr Ort: Einstein1 Digitales Gründerzentrum, Albert-Einstein-Straße 1, 95028 Hof Veranstaltung der ProComp Professional Computer GmbH. Die Teilnahme ist kostenfrei. Teilnahme vor Ort (Einstein1 in Hof) oder parallel im Online Live-Stream möglich
Info & Anmeldung: https://procomp.de/datenaustausch
Erweiterung der Berufsschule Rehau eingeweiht
Investition für die Fachkräfte von morgen Nach zwei Jahren Bauzeit wurde in Rehau der Erweiterungsbau der Berufsschule feierlich eingeweiht. Der Neubau mit acht Klassenzimmern, einem Ausweich- und einem EDV-Raum, zwei Bankräumen sowie Räumlichkeiten für die Verwaltung bietet Platz für rund 600 Schüler. Zudem trägt die Schule nun den Namen „Helmut-Wagner-Schule“, benannt nach dem Gründer der REHAU AG und Ehrenbürger der Stadt Rehau, Helmut Wagner. Landrat Dr. Oliver Bär betonte die Bedeutung der Bildungsinfrastruktur für die Fachkräftesicherung in der Region: „Die SchülerinBei der Einweihung (v. l.): Christine Schmölzer-Glier (Fachbereichsleiterin Hochbau am Landratsamt Hof), Alexander Lang (Außenstellenleiter Berufsschule Rehau), Landrat Dr. Oliver Bär, Clarissa Wagner, Dr. Andrea Brönner (Schulleiterin des Beruflichen Schulzentrums Stadt und Land), Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Michael Abraham (Bürgermeister Stadt Rehau), Landtagsabgeordneter Alexander König.
nen und Schüler Hochfrankens sind es, die die Zukunft unserer Region gestalten. Deshalb ist es uns wichtig, dass unsere schulischen Gebäude höchsten Ansprüchen gerecht werden. Ich denke, das ist uns mit der Berufsschule Rehau gelungen.“
Der Standort Rehau ist einer von drei Standorten des Beruflichen Schulzentrums Hof Stadt und Land. Hier hat man sich auf die Ausbildung von Verfahrensmechanikern für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Maschinen- und Anlagenführer sowie Werkzeugmechaniker spezialisiert. Aktuell werden rund 450 Schülerinnen und Schüler ausgebildet. In Verbindung mit der Fachschule für Kunststofftechnik des Landkreises Hof und dem Forschungs- und Innovationszentrum KeKuTex ist in Rehau ein Kompetenzzentrum für die Kunststofftechnik entstanden. Seit jeher ist der Standort Rehau geprägt von Kunststoffen. Helmut Wagner war es, der mit der Gründung des Unternehmens REHAU 1948 den Weg dafür ebnete. Die fachliche Aus- und Weiterbildung seiner Angestellten habe immer eine wichtige Rolle für ihren Vater gespielt, berichtet Tochter Clarissa Wagner, die eigens aus der Schweiz angereist war. So gilt Helmut Wagner als Wegbereiter für den Ausbildungsberuf des Kunststoff-Formgebers, der heute als Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik bezeichnet wird.
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HOCHFRANKEN
NEWS Jubiläum des hauseigenen Azubi-Konzepts
Lamilux: Zehn Jahre Education for Excellence Vor zehn Jahren rief das Familienunternehmen
keiten entwickeln. Sie übernehmen Verantwortung für sich selbst
LAMILUX sein selbstentwickeltes Ausbildungskon-
und andere und haben großen Spaß am Engagement,“ so LAMILUX
zept ins Leben: Education for Excellence, kurz E4E.
Geschäftsführerin Dr. Dorothee Strunz, die das Ausbildungskon-
Ein guter Zeitpunkt, um eine Zwischenbilanz zu ziehen.
zept ins Leben gerufen hat und sich bis heute begeistert zeigt. „Das nutzt ihnen selbst, unserem Unternehmen und auch der
Das Konzept E4E stellt neben der fachlichen Ausbildung junger Leu-
Gesellschaft in hohem Maße. Denn viele Azubis behalten es auch
te durch Unternehmen und Berufsschule besonders ihre Persönlich-
nach E4E bei, sich ehrenamtlich in ihrer Region einzubringen oder
keitsentwicklung in den Vordergrund. In Schulungen, Workshops
im Beruf Eigeninitiative zu zeigen. Was unsere Auszubildenden
und ehrenamtlichem Engagement werden wertvolle Schlüsselquali-
also in diesem Programm lernen, legt einen wichtigen Grundstein
fikationen erworben: Personale Eigenschaften wie Eigenständigkeit,
für ein glückliches und erfolgreiches Berufs- und Privatleben.“
Selbstbewusstsein, Verantwortungsbewusstsein und Empathie, aber auch soziale und unternehmerische Kompetenzen wie Organi-
Dafür wurde Education for Excellence bereits mehrfach ausge-
sationsfähigkeit, unternehmerisches Denken und Zeitmanagement.
zeichnet, unter anderem mit dem Ausbildungs-Ass und dem
Projekt Mathe-Patenschaft: Im Rahmen von E4E helfen die Auszubildenden von Lamilux zum Beispiel Grundschülerinnen und -schülern ehrenamtlich im Fach Mathematik.
Auch Seniorenbetreuung im Mehrgenerationenhaus Rehau zählt zu den ehrenamtlichen Projekten der Lamilux-Azubis.
Eine Stunde pro Woche werden die Auszubildenden im Rahmen
Deutschen Bildungspreis 2016, dem HR Excellence Award 2017,
von E4E für ein soziales Projekt freigestellt. Zusätzlich nehmen sie
dem SchuleWirtschaft Preis 2017 und 2019 sowie mit dem IHK-
an regelmäßigen Workshops teil, etwa zum Thema Selbstvertei-
Bildungspreis 2018.
www.lamilux.de
digung oder Rhetorik, und machen begleitete Unternehmungen, beispielsweise zum Jugendgericht oder zu den Hofer Symphoni-
Die LAMILUX Heinrich Strunz Gruppe ist in Europa einer der füh-
kern. So werden Raum und Impulse für die eigene Persönlichkeits-
renden Hersteller von Tageslichtsystemen. Auch für Lösungen
entwicklung geschaffen. Seit der Einführung haben 224 Azubis
zur Objektentrauchung ist LAMILUX bekannt. Darüber hinaus
das E4E-Projekt durchlaufen, sich in 11.760 Stunden ehrenamtlich
zählt das 1909 gegründete mittelständische Familienunter-
in der Region engagiert und 103 Workshops durchgeführt.
nehmen zu den weltweit größten Produzenten von carbon-
Die Geschäftsleitung sieht in E4E einen Schlüssel zum Erfolg der
und glasfaserverstärkten Kunststoffen. Es beschäftigt rund
jungen Leute, aber auch des Unternehmens: „Es ist beeindruckend
1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hat 2019 einen
zu sehen, wie die jungen Leute sich durch diese Projekte und Schu-
Umsatz von rund 305 Millionen Euro erzielt.
lungen zu starken, selbstständigen und empathischen Persönlich-
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HOCHFRANKEN
NEWS „And the RAPA goes to …“
RAPA-Exzellenzpreis für erfolgreiche Realschülerinnen
Preisträgerin Hanna Kraus
„And the RAPA goes to …“, hieß zum
bildungsfördernde Projekte in enger Zusammenarbeit mit Schulen
Ende des vergangenen Schuljahres wieder
und Hochschulen.
Preisträgerin Isabella Ludwig
Preisträgerin Marie Neuerer
Preisträgerin Mira Denner
an der Staatlichen Realschule Selb. Dort wurde bereits zum achten
Vorstandsvorsitzender Dr. Roman Pausch gratulierte den Preisträ-
Mal der RAPA-Exzellenzpreis an die vier besten Absolventen der
gerinnen zum erfolgreichen Abschluss und wünschte viel Erfolg
Realschule Selb verliehen. Bei der Prämierung der Klassenbesten im
und Freude bei den nun anstehenden Vorhaben.
www.rapa.com
Rahmen der Abschlussfeier dominierte Frauenpower: Hanna Kraus, Das familiengeführte Unternehmen RAPA mit Sitz in Selb
Isabella Ludwig, Marie Neuerer und Mira Denner erhielten die Aus-
besteht seit 100 Jahren und hat über 950 Beschäftigte an
zeichnungen, die mit jeweils 500 Euro dotiert sind.
Standorten in Deutschland und den USA. Die Einsatzbereiche
RAPA ist als langjähriger Förderer der Realschule Selb und eng
der Produkte erstrecken sich über die Automotive- und
mit der Schulfamilie verbunden. Das regional verwurzelte mittel-
Medizintechnik bis hin zu industriellen Anwendungen.
ständische Familienunternehmen sieht sich in einer besonderen gesellschaftlichen Verantwortung und unterstützt unter anderem
Förderung für Weiterbildung zu digitalen Themen
Ausgabe des Bayerischen Bildungsschecks beginnt wieder Mit dem Bayerischen Bildungsscheck
Wer Interesse an ei-
erhalten Beschäftigte einen staatlichen
nem Bildungsscheck
Zuschuss in Höhe von 500 Euro für eine
hat, kann sich an
Weiterbildung zu einem digitalen Thema.
die hochfränkische
Gefördert werden beispielsweise Kurse
Weiterbildungsini-
zu Themen wie Social Media Marketing,
tiatorin Freya Buch-
Industrie 4.0, Datenschutz und agiles Projektmanagement. Der Bil-
berger wenden: Tel.
dungsscheck kann bei verschiedenen Weiterbildungsanbietern bay-
09281 7145-41, E-
ernweit eingesetzt werden und führt dazu, dass die Kursgebühren
Mail f.buchberger@
für die Teilnehmenden unmittelbar um 500 Euro reduziert werden.
vhshoferland.de.
Der erste Bildungsscheck, der nach einer coronabedingten Ausga-
Die Weiterbildungs-
bepause in Hochfranken übergeben wurde, ging an Nele Pralle aus
initiatorin berät dar-
Münchberg. Für ihren Wunschkurs im Bereich Social Media Marke-
über hinaus auch zu
ting zahlt sie durch den Einsatz des Bayerischen Bildungsschecks
anderen finanziellen
nur noch 256 statt 756 Euro. Den passenden Kurs fand sie mit
Fördermöglichkeiten
Hilfe der Weiterbildungsinitiatorin Freya Buchberger, die den Bil-
und individuellen Fragestellungen im Bereich berufliche Weiterbil-
dungsscheck anschließend auch ausstellte und übergab.
dung kostenlos und trägerneutral.
7
Nele Pralle (links) freut sich über den Bayerischen Bildungsscheck, den ihr die hochfränkische Weiterbildungsinitiatorin Freya Buchberger überreichte.
HOCHFRANKEN
NEWS Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof
Werner Freundel ist neuer Vorsitzender des Verwaltungsausschusses Turnusgemäß wechselt der Vorsitz des
Der neue Vorsitzender des Verwaltungsausschusses, Werner
Verwaltungsausschusses
Hofer
Freundel, erklärt: „Durch die Zusammenarbeit im Verwaltungs-
Arbeitsagentur im jährlichen Rhythmus zwischen der Gruppe
ausschuss können wir die regionale und örtliche Entwicklung des
der Arbeitgeber und der Gruppe der Arbeitnehmer. Im Sommer
Ausbildungs- und Arbeitsmarktes berücksichtigen, mitgestalten
hat nun Werner Freundel, Geschäftsführer der Ludwig Voigt-
und der Geschäftsfüh-
länder GmbH in Hof, den Vorsitz übernommen. Stellvertre-
rung der Agentur bera-
tender Vorsitzender ist DGB-Regionsgeschäftsführer Mathias
tend zur Seite stehen.
Eckardt, der den Vorsitz bisher innehatte. Der Verwaltungsaus-
Trotz
schuss wird jeweils auf sechs Jahre gewählt. Ihm gehören Ar-
sind wir auch weiter-
beitnehmervertreter, Arbeitgebervertreter und Vertreter der
hin
öffentlichen Hand an. Als Selbstverwaltungsorgan der Agenturen
dem Arbeitsmarkt ge-
für Arbeit ist er ein wichtiger Akteur der regionalen Arbeitsmarkt-
nügend Fachkräfte zur
politik und hat unmittelbaren, gestaltenden Einfluss auf die Ar-
Verfügung zu stellen,
beit der lokalen Agentur.
Ausbildungsplätze zu
der
Corona-Krise herausgefordert,
besetzen und die im
„Die aktuelle Situation stellt alle Partner auf dem Arbeits- und
Gange befindliche Di-
Ausbildungsmarkt vor große Herausforderungen. Umso wichti-
gitalisierung mit dem
ger ist es, dass wir vor Ort im Gespräch bleiben und alle an einem
Arbeitsmarkt zur De-
Strang ziehen“, so Sebastian Peine, Vorsitzender der Geschäfts-
ckung zu bringen.“
führung der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof.
Werner Freundel ist der neue alternierende Vorsitzende des Verwaltungsausschusses der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof.
Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof
Fachkräfte: Neues Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ Die Corona-Krise erschwert es aktuell
plätze sichern“. Sebastian Peine, Agenturleiter der Agentur für
vielen Ausbildungsbetrieben, weiterhin
Arbeit Bayreuth-Hof erklärt: „Das Programm ermöglicht eine fi-
junge Menschen als Fachkräfte von morgen auszubilden. Unter-
nanzielle Unterstützung für kleinere und mittlere Unternehmen,
stützung bietet hier das neue Bundesprogramm „Ausbildungs-
die in erheblichem Maße von der Covid-19-Pandemie betroffen sind. So können einerseits Ausbildungsangebote der betroffenen Betriebe stabilisiert und andererseits die Perspektiven für junge Menschen auf dem Ausbildungsmarkt gesichert werden. Denn auch in Zukunft werden wir in unserer Region dringend auf Fachkräfte angewiesen sein. Unsere regionalen Arbeitgeber-Services informieren und beraten gerne“. Kontakt zum lokalen Arbeitgeber-Service: Telefon: 0800 45555 20 E-Mail: Bayreuth-Hof.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de
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HOCHFRANKEN
NEWS Gastbeitrag: Cornelia Jeschek
Digitalisierung wann? „Digital Jetzt!“ In der aktuellen Corona-bedingten Situation wird
Doch wie fange ich an
die Bedeutung der stetigen Weiterentwicklung ver-
und was muss ich da-
schiedener Geschäftszweige mehr als deutlich. Die
bei beachten?
Qualifizierung von Beschäftigten im Bereich digitaler Medien wird
Überlegen Sie als Ers-
ebenso zum Erfolgsfaktor wie die generelle digitale Ausrichtung
tes im Unternehmen,
des Unternehmens. Gleich ob Handwerker, Einzelhändler, Produ-
wo und was Sie digi-
zierendes Gewerbe oder Dienstleister – an einer Digitalisierungs-
talisieren können oder
strategie führt kaum ein Weg vorbei. Daher möchte ich Sie auf
müssen. Zusätzlich ist
das neue, interessante Förderprogramm „Digital Jetzt“ des Bun-
es wichtig, die zukünf-
desministeriums für Wirtschaft und Technologie aufmerksam
tigen
machen.
Kompetenzen
Cornelia Jeschek
der Mitarbeitenden zu
Welche Ziele werden mit dem Förderprogramm verfolgt?
definieren und zu eruieren. Ich empfehle, dies extern begleiten zu lassen, da für die Antragsstellung ein Digitalisierungsplan erfor-
Das Programm unterstützt KMU und Handwerk bei der digitalen
derlich ist, um einen positiven Bescheid zu erhalten. Für das Modul
Transformation. Damit sollen mittelständische Unternehmen mo-
2 benötigen Sie einen zertifizierten Dienstleister nach AZAV oder
tiviert werden, in digitale Technologien sowie Qualifizierung und
Din ISO 9001.
Know-How-Ausbau der Beschäftigten zu investieren.
Unter der Überschrift „Digital Jetzt“ - Neue Förderung für die Digitalisierung des Mittelstands wird im nachfolgenden Link die Förderung der Einführung neuer digitaler Technologien und des Erwerbs digitalen Know-hows vertiefend dargestellt: https://www. bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html. Das Antragstool steht seit dem 7. September 2020 KMUUnternehmen bis 499 Mitarbeitenden zur Verfügung.
Ziel ist, die Befähigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhöhen, um die Chancen der Digitalisierung erkennen und neue
Cornelia Jeschek ist Geschäftsführerin der PREALIZE® GmbH in Hof,
Investitionen in die Digitalisierung im Unternehmen tätigen zu
zertifizierte Beraterin der Wirtschaft, Beraterin für TOP-Manage-
können. Gleichzeitig soll damit die Wettbewerbs- und Innovati-
ment und Fach- und Führungskräfte. Tätig als Mitglied im
onsfähigkeit erhöht werden, IT-Sicherheit verbessert und bran-
Bundesarbeitskreis Betriebliches Gesundheitsmanagement &
chenübergreifende Digitalisierungsprozesse angeregt werden.
Digitaler Wandel. Sie berät zum Programm „Digital Jetzt“.
Durch verbesserte oder neue digitale Geschäftsmodelle sollen sich
www.prealize.de
Unternehmen zukunftsfähiger aufstellen.
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NEWS
HOCH FRANKEN Kurz & Knapp
WUNSIEDEL Dreizimmerwohnung statt Sechsämtertropfen: Das ehemalige Produktionsgelände des Kräuterlikörs „Sechsämtertropfen“ wird umfunktioniert. Es soll zu drei Vierteln für Wohnungen genutzt werden. In die übrige Fläche ziehen Unternehmen ein. Der „Sechsämtertropfen“ gehört inzwischen zum Sortiment der Firma Schwarze & Schlichte aus dem Münsterland und wird nicht mehr in Wunsiedel produziert.
STADT HOF
MÜNCHBERG
BAD STEBEN
Die bayerische Staatsregierung investiert zusätzlich 344 Millionen Euro in die bayerischen Krankenhäuser und hat 17 Krankenhausbauvorhaben beschlossen. Darunter ist auch die Klinik in Münchberg. Durch die Aufnahme in das Jahreskrankenhausbauprogramm 2022 ist nun der zweite Bauabschnitt des Münchberger Klinikausbaus gesichert.
Seit August gibt es wieder eine
Die Stadt Hof fördert den Kauf von Lasten-Pedelecs. Sie bezuschusst den Kauf von E-Lastenfahrrädern, die eine zusätzliche Last von mindestens 50 Kilogramm transportieren können, mit 500 Euro. Alle Hoferinnen und Hofer können die Förderung beantragen.
direkte Busverbindung zwischen dem Landkreis Hof und der Stadt Kronach. Der Landkreis Kronach hatte sich im Rahmen des Förderprogramms „Mobilität im ländlichen Raum“ um die Linie beworben und den Zuschlag erhalten. So besteht nun mehrmals täglich eine
Busverbindung
zwischen
den Endhaltestellen Bad Steben Bahnhof und Kronach Busbahnhof.
STADT UND LANDKREIS HOF Der Abfallzweckverband von Stadt und Landkreis Hof feiert sein 40-jähriges Bestehen. Anlass für die Gründung war 1980 der gemeinsame Betrieb der Deponie Silberberg, doch zahlreiche neue Aufgaben kamen hinzu. Heute betreut der AZV Wertstoffhöfe und Kompostieranlagen, das Wertstoffmobil, das Geschirrmobil und ist für viele Fragen der Abfallvermeidung
BAD ALEXANDERSBAD
und Abfallberatung zuständig.
Mit dem „Staatspreis Land- und Dorfentwicklung“ werden herausragende Projekte der Ländlichen Entwicklung gewürdigt. Der mit 8.000 Euro dotierte Preis in der Kategorie „Umfassende Leistungen zur Stärkung des ländlichen Raums“ geht an die Dorferneuerung Bad Alexandersbad. Ausgezeichnet wird die vorbildliche Reaktivierung und Modernisierung des Kurzentrums von Bad Alexandersbad im historischen Umfeld. Damit wurde laut Jury der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft des kleinsten Heilbads Bayerns gelegt.
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NEWS
Motto „Schwimm Dich frei! Starte Deine Karriere in Hochfranken!“
Wirtschaftsregion führt Aktion „Hochfrankenstunde“ erstmals auch per Video durch Mit Beginn des neuen Schuljahres startet auch der Regionalmar-
Im Anschluss an den Vortrag erhält jede Schülerin und jeder Schüler
ketingverein Wirtschaftsregion Hochfranken wieder seine jährliche
kostenlos eine „Hochfrankenschultasche“ mit einem Schreibblock,
Aktion „Hochfrankenstunde“, die an allen weiterführenden Schulen
einem Stift, dem aktuellen Regionalmarketingmagazin „KARRIE-
in Hochfranken angeboten wird. Ziel ist es, den jungen Leuten die
REZIEL“ sowie einer Informationsbroschüre zu Ausbildungsberufen
vielfältigen Möglichkeiten für eine berufliche Zukunft in der Region
in Hochfranken. Mit diesem Material können sich die Jugendlichen
aufzuzeigen. Das Motto lautet dieses Jahr: „Schwimm Dich frei!
eigenständig weiterinformieren, über Berufsbilder, Firmen, Ausbil-
Starte Deine Karriere in Hochfranken!“
dungsstätten und das Gesamtpaket an Freizeit- und Kulturmöglichkeiten, das Hochfranken ihnen bietet. Rund 2.500 Schultaschen werden im Rahmen der Aktion jedes Jahr verteilt. „Wir freuen uns sehr, dass das Interesse der Schulen an den Hochfrankenstunden trotz der schwierigen Pandemie-Situation ungebrochen groß ist“, berichtet Projektmanagerin Lena Bösel. „Besonders das neue Angebot, die Stunde per Video durchzuführen, wird sehr gerne angenommen.“ In den Vorjahren wurden die Schulen immer
Die „Hochfrankenschultasche“ wird im Rahmen der Hochfrankenstunde verteilt. Enthalten sind neben Schreibblock und Stift auch Infomaterialien, die über Karrieremöglichkeiten in Hochfranken informieren.
Der Verein informiert in einem Vortrag diejenigen Klassen, die im kommenden Schuljahr ihren Abschluss machen werden, über Ausbildungsmöglichkeiten sowie Angebote der Hoch- und Fachschulen und Unternehmen in der Region. Außerdem gibt es Tipps zur richtigen Bewerbung, zu anstehenden Messen und Informationstools. Auch spannende Einblicke in die Arbeit der hiesigen Unternehmen
Unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften hält Projektmanagerin Lena Bösel die Hochfrankenstunden an weiterführenden Schulen, wie hier am Luisenburg-Gymnasium in Wunsiedel.
fehlen nicht. „Die hochfränkischen Unternehmen sind hervorragen-
persönlich von Lena Bösel besucht. Aufgrund der aktuellen Lage wird
de Ausbildungsbetriebe, die tolle Möglichkeiten bieten. Das wollen
den Schulen dieses Jahr als Alternative zur Präsenzveranstaltung
wir in der Hochfrankenstunde zeigen“, erklärt Dr. Hans-Peter
auch ein Video angeboten. Die Taschen werden dann separat an die
Friedrich, Vorstandsvorsitzender des Vereins.
Schulen gebracht.
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HOCHFRANKEN
NEWS
Gemeinsam stark für Hochfranken
Aktion unterstützt durch 20 Unternehmen Die beiden Projekte Hochfrankentasche und Hochfrankenstunde werden dieses Jahr von 20 hochfränkischen Unternehmen unterstützt, die Mitglieder des Vereins Wirtschaftsregion Hochfranken sind. Diese Unternehmen werden auch in der Infobroschüre vorgestellt. Mit dabei sind 2020: - Accenture Services GmbH
- Extra Radio
- Hochschule Hof
- Rausch & Pausch GmbH
- ALUKON KG
- GEALAN
- KYOCERA Fineceramics
- Reha-Zentrum Bad Steben
- amm Logistics
Fenster-Systeme GmbH
- Auto Müller GmbH & Co. KG
- Geis Bischoff Logistics GmbH
- BD|SENSORS GmbH
- GELO Holzwerke GmbH
- Birke Elektroanlagen GmbH
- HFO Gruppe
Precision GmbH - LAMILUX Heinrich Strunz Gruppe
- Sandler AG - Spedition Leupold GmbH - SÜDLEDER GmbH & Co. KG
- PEMA-Vollkorn-Spezialitäten KG
Die bedruckte Tasche wurde vom Unternehmen Hofmann Druck Design in Schwarzenbach an der Saale hergestellt. Die Wirtschaftsregion Hochfranken dankt allen Projektpartnern!
99 Highlights in Hochfranken entdecken
Erfolgreicher Abschluss der Schnitzeljagd-Aktion Mit der Sommeraktion der Wirtschaftsregion Hochfranken konnte man im wahrsten Wortsinn „99 Highlights in Hochfranken entdecken“. Von Juli bis September legte Projektmanagerin Lena Bösel je eine Geschenktasche an verschiedenen im Buch „99 Highlights“ beschriebenen Ausflugszielen aus. Auf den Social-Media-Kanälen der Wirtschaftsregion wurden Hinweise zu dem Ort gegeben, der erraten werden musste. Wer die Tasche fand, durfte sie mitsamt den hochwertigen Geschenken im Wert von rund 100 Euro behalten. Wer zudem ein Bild vom Fund auf seinem Social-Media-Account postete, bekam zusätzlich ein Highlights-Buch geschenkt. Fundorte waren unter anderem die Kösseine, der Kornberg, der Hirschsprung im Höllental, der Auenpark in Marktrewitz und zuletzt der Döbraberg. Nun wurde die Aktion erfolgreich abgeschlossen. Alle Taschen wurden schnell entdeckt und die Finder waren begeistert. Das Buch „99 Highlights in Hochfranken“ ist in den regionalen Buchhandlungen erhältlich.
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HOCHFRANKEN
NEWS
Schnell und zielgerichtet großartige Ideen entwickeln
Erster Design Thinking Workshop der Wirtschaftsregion Hochfranken In Kooperation mit dem Projekt Startuplab der Hochschule Hof bietet die Wirtschaftsregion Hochfranken im November erstmals einen zweitägigen Workshop zum Thema Design Thinking an. Mitglieder des Vereins erhalten exklusiv eine attraktive Ermäßigung auf die Teilnahmegebühr.
Termin: Freitag, 27.11.2020, 9.00 Uhr – 17.00 Uhr Samstag, 28.11.2020, 9.00 Uhr – 15.30 Uhr Ort: Einstein1 – Digitales Gründerzentrum,
Was ist Design Thinking? Design Thinking ist eine kundenzentrierte und iterative Innovationsmethode für die Lösung komplexer Fragestellungen und die
Albert-Einstein-Straße 1, 95028 Hof Teilnahmegebühr:
Entwicklung neuer Ideen. Dabei stehen die Wünsche und Bedürfnisse
Für Mitglieder bzw. Mitgliedsunternehmen des Vereins Wirtschafts-
der Nutzer im Fokus. Design Thinker schauen durch die Brille des
region Hochfranken: 349 Euro; regulär für Nicht-Mitglieder 439 Euro
Nutzers auf das Problem und begeben sich in dessen Rolle. Design
(pro TeilnehmerIn, jeweils inkl. Mittagsverpflegung, Getränken und
Thinking ist nicht nur auf die Entwicklung von innovativen Produkten
Teilnahmezertifikat, zzgl. gesetzl. MwSt.).
oder Services begrenzt, sondern kann ganz allgemein zur Analyse von Problemen und zur Ableitung von innovativen Lösungen eingesetzt werden. Zahlreiche internationale Konzerne und Organisationen nutzen Design Thinking als Innovations- und Entwicklungsmethode.
Anmeldung: Anmeldung per E-Mail an das Startuplab der Hochschule Hof startuplab@hof-university.de. Die Veranstaltung ist auf insgesamt 12 Plätze begrenzt.
Was wird vermittelt? Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmern die Design-ThinkingMethode und ihre Prozessschritte anhand eines konkreten Praxisbei-
Weitere Informationen unter https://www.hochfranken.org/termine.html
spiels zu vermitteln, so dass sie damit zukünftig strukturiert nutzerzentrierte Lösungen entwickeln können. Am Ende des Workshops können die Teilnehmer Zielgruppen identifizieren, deren Bedürfnisse besser verstehen, darauf aufbauend kreative Ideen und Lösungen entwickeln sowie erste Prototypen entwickeln und testen. Der Workshop ist für Einsteiger ohne Vorkenntnisse geeignet. Referent: Yiheng Cen ist erfahrener Scrum Master und Projektmanager für Innovationsmanagement in einem großen mittelständischen Unternehmen. Er betreut die Einführung und Anwendung von agilen Methoden seit mehreren Jahren.
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HOCHFRANKEN
NEWS
Gastbeitrag von Christoph Beck: Schreibkultur stärkt Ihren Firmenerfolg
11 Tipps für eine kundenorientierte Korrespondenz – gerade in digitalen Zeiten Im Geschäftsleben korrespondieren wir heute zu einem beträcht-
3. Vermeiden Sie Bürokratendeutsch mit gehäuften Hauptwör-
lichen Anteil per E-Mail. Das verführt zu einem etwas „lässigeren“
tern auf -ung oder -keit: Ersetzen Sie Substantive durch Ver-
Stil der Korrespondenz. Der hat auch schon auf den klassischen
ben, wo immer das möglich ist.
Geschäftsbrief „abgefärbt“. Klingt dann vielleicht hip, ist aber nicht unbedingt kundenorientiert und angemessen. Und führt damit möglicherweise nicht zum gewünschten (positiven) Ergebnis. Spitzenqualität und Superservice eines Unternehmens werden
Bringen Sie durch aktive Aussagen Leben und Anteilnahme in Ih4. ren Text. Passiv- und Konjunktiv-Konstruktionen schaffen Distanz. 5. Formulieren Sie konkret, präzise, knapp und verständlich: Ein Gedanke pro Satz, einfache, kurze Hauptsätze statt gedrech-
abgewertet, wenn die Kommunikation mit Kunden oder Geschäftspartnern nicht ebenfalls erstklassig ist. Dazu gehört neben dem so wichtigen persönlichen Kontakt die Schreibkultur als
selten Bandwurm-Schachtelsätzen. 6. Sprechen Sie den Leser direkt an (in Anrede, Text und Grußformel). Gestalten Sie Ihr Schreiben wie ein persönliches Gespräch
ein – häufig unterschätzter – Erfolgsbaustein. Eine gute, sprich
mit ihm.
sehr bewusst gestaltete, Korrespondenz kann Ihnen deshalb beim
Geben Sie Ihrem Brief, beziehungsweise Ihrer E-Mail, durch 7.
Erreichen Ihrer Firmenziele helfen.
übersichtliche Gliederung und kurze Absätze eine klare, ruhige Struktur. So ist der Inhalt leichter lesbar und schneller erfassbar. 8. Führen Sie den Leser durch logischen Aufbau und nachvollziehbare Argumentation wie am berühmten „roten Faden“ durch Ihren Text. 9. Markieren Sie besonders wichtige Informationen – wohl dosiert – durch Fettdruck oder Unterstreichungen („Hingucker“). 10. Vermeiden Sie längere Textpassagen in Versalien (ausschließlich Großbuchstaben) – das erschwert das Lesen und Verstehen.
Christoph Beck
11. Und vor allem: Versetzen Sie sich beim Schreiben stets in die
Praxistipps für Ihre Korrespondenz 1. Auch wenn Sie per E-Mail korrespondieren: Legen Sie an Ihre Schreiben die gleiche Sorgfalt und die gleichen Maßstäbe an, wie Sie es bei einem Geschäftsbrief gewohnt sind. Also Dudengemäße Rechtschreibung (dazu gehört auch der richtige Einsatz von Groß-/Kleinschreibung), korrekte Ansprache, korrekte Form, …
Lage des Empfängers: Würden Sie diesen Brief, diese E-Mail gerne selbst bekommen beziehungsweise lesen? Christoph Beck ist Texthandwerker, Zeitschriftenmacher, Buchschreiber und Veranstaltungs-Moderierer. Nach mehr als 30 Jahren in der Wirtschaft mit Funktionen als Pressesprecher, Prokurist und Leiter Marketingkommunikation hat er sich mit
2. Erleichtern Sie es dem Empfänger durch Sprache und Gestaltung, Ihren Text rasch zu erfassen und beim ersten Durchlesen zu verstehen.
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seiner „Texterei Beck“ in Marktredwitz selbstständig gemacht. www.texterei-beck.de
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09/2020 | Nr. 186
Impuls Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken.
Neue Produktionsanlage für Maskenvlies aus Hochfranken
Bayerns Wirtschaftsminister würdigt Engagement der Sandler AG
SCHROEDER Werbeagentur GmbH
HOCHFRANKEN
NEWS
Hochfränkische Textilkompetenz ist gefragt: Die Lieferengpässe zu Beginn der Corona-Pandemie haben die große Bedeutung heimischer Lieferketten für Schutzausrüstung gezeigt. Als Reaktion wurden zahlreiche Investitionen angekündigt. Nun ist beim Vliesstoffhersteller Sandler in Schwarzenbach an der Saale eine der ersten Anlagen in Betrieb gegangen. Neben Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger
Breitengraserstr. 6, 90482 Nürnberg Schloßstr. 2, 95131 Schwarzenbach/Wald Tel. 0911 / 21 65 54-60 , Tel. 09289 / 97 09 700 info@schroeder-oe.de www.schroeder-oe.de www.facebook.com/SchroederWerbeagentur
kamen Gäste aus Politik und Wirtschaft zur feierlichen Einweihung. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Christian Heinrich Sandler betonte, dass es für ihn eine Selbstverständlichkeit sei, seinen Beitrag zur Überwindung der Pandemie zu leisten: „Hauptentscheidungskriterium für die Investition in eine neue Produktionsanlage war unser Ziel, schnellstmöglich die Fertigungskapazität für Maskenvlies zu erhöhen.“ Hubert Aiwanger, MdL, stellvertretender Ministerpräsident und
Das Ehepaar Sandler mit Gratulanten (v. l.): Landrat Dr. Oliver Bär, Dr. Christian Heinrich Sandler,Bärbl Sandler, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Bürgermeister Hans-Peter Baumann, Dr. Hans-Peter Friedrich, Vizepräsident des Deutschen Bundestages. (Foto: Sandler AG © Schwarzenbach-Fotografie)
tiven Produkten dazu bei, die Pandemie zu bekämpfen. Es ist ein
Wirtschaftsminister des Freistaates Bayern, hob in seiner Festrede
Glücksfall für Bayern, dass wir die Sandler AG bei uns haben und
die Bedeutung der Neuinvestition hervor: „Die Sandler AG als hei-
ich freue mich, dass der Standort weiter ausgebaut wird.“
mischer Vlieshersteller für hochwertige Masken trägt mit innova-
Anfang April hatte der Vliesstoffhersteller die Investition in eine neue Fertigungsanlage angekündigt, um die Produktion von VliesFiltermedien für Atemschutzmasken auszubauen. Im Mai gründete die Sandler AG dann gemeinsam mit dem Automatisierungsspezialisten PIA Automation aus Amberg sowie der Zettl Group aus Weng den „Masken-Verbund-Bayern“. Gemeinsam konnten die Unternehmen eine vollständige Wertschöpfungskette für Atemschutzmasken in Bayern aufbauen.
www.sandler.de
Filtermedien für rund 600 Millionen Mund-Nasen-Schutz-Masken pro Jahr können mit der neuen Anlage hergestellt werden.
IHR ENGAGEMENT ZÄHLT!
Unser neues Mitglied im September: Blackriver GmbH, Schwarzenbach an der Saale
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Der Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. wird gefördert von:
Landkreis Wunsiedel i.F.
Landkreis Hof
Stadt Hof
Sparkasse Hochfranken