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IMPULS - der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. - August/September 2016

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www.hochfranken.org

9/2016 | Nr. 146

Impuls Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken. HOCHFRANKEN

NEWS

Die GEALAN Formteile Geschäftsführer Gerhard Laubmann und Thomas Fickenscher im Werk I in Oberkotzau.

GEALAN Formteile GmbH

Großauftrag von BMW Handschuhkasten, Cockpit und Komponenten der Heckverkleidung des 1er BMWs werden in den nächsten sieben Jahren von der Oberkotzauer GEALAN Formteile Gruppe gefertigt. „Der Großauftrag hat insgesamt ein Volumen von 100 Millionen Euro“, so die Geschäfts-

Just-in-Sequence-Produktion eines Handschuhkastens BMW.

führer Thomas Fickenscher und Gerhard Laubmann. „Das ist der bisher

Kürzlich konnte ebenfalls die ungarische GEALAN Formteiletochter

größte Auftrag in unserer Firmengeschichte und dieser wird unsere

HungaryPlast Kft. erfolgreich einen Vertrag mit einem Direktzulieferer

Strukturen in den kommenden Jahren prägen. So haben wir nun bei-

abschließen und wird in Zukunft Frontend-Module und Luftklappen-

spielsweise seit August auch eine Niederlassung in München, um einen

Steuerungen für Porsche, Mercedes und Audi herstellen.

reibungslosen Austausch mit den BMW-Leuten zu gewährleisten und

Die 1985 gegründete GEALAN Formteile Gruppe entwickelt und fertigt

erwarten einen steigenden Bedarf an neuen Mitarbeitern. Schon jetzt

technische Spritzgussteile und Baugruppen. Das Familienunternehmen

beschäftigen wir mit rund 600 Mitarbeitern gut 50 mehr als 2015.“

besteht aus vier operativen Unternehmen. Es bietet umfassende Inge-

Den Zuschlag für den Großauftrag erhielt das Familienunternehmen

nieurdienstleistungen von der Entwicklung bis zum fertigen Bauteil,

unter anderem aufgrund der hohen Entwicklungskompetenz der CAX-

produziert und veredelt technische Kunststoffteile und –komponenten

solutions, dem Entwicklungsdienstleister aus der GEALAN Formteile

unter Verwendung von innovativen Verfahren. Entwicklungsergebnis-

Unternehmensgruppe. Die zentrale Lage zwischen den BMW-Werken

se und Produkte finden sich weltweit in den meisten Premiumfahrzeu-

Leipzig und Regensburg und die Nähe zum Automobiltechnikum Bay-

gen und in der Heizungs- und Warmwasserbranche, wieder.

ern ATB in Hof ist ein großer Vorteil für die Oberkotzauer.

IHR ENGAGEMENT ZÄHLT!

Unser neues Mitglied im September: Malerwerkstatt Hölzel, Wüstenselbitz

Werden Sie Mitglied Im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.


HOCHFRANKEN

„WE WANT YOU FOR HOCHFRANKEN“

NEWS

Hochfranken-Schultasche 2016 Den Schülern der Region aufzeigen, welche Karrieremöglichkeiten sie hier, in ihrer Heimat haben – das tut die Wirtschaftsregion Hochfranken mit ihrer Schultaschen-Aktion. 3.000 Schüler aller Schularten, die in den kommenden zwei Jahren ihren Abschluss machen werden, haben kurz nach dem Schulstart die Hochfranken-Schultasche erhalten. Das Projekt-Motto 2016: „WE WANT YOU FOR HOCHFRANKEN“. "Die Wirtschaftsregion Hochfranken ist eine der www.h

Boom- und Aufsteigerregionen Deutsch-

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lands. Und Sie leben darin", sagte der Bundestagsabgeordnete und Vorstandsvorsitzende der Wirtschaftsregion, Dr. Hans-Peter Friedrich zur offiziellen Überga-

1un 4 ternehmen

Neben Stift, Block, Eckspannmappe und KARRIEREZIEL gab es in diesem Jahr eine Broschüre, in der sich die Projektpartner vorstellen.

be der Hochfranken-Schultasche an der Realschule Selb. Ebenfalls vor Ort waren Vertreter

... aus der Re gio Außer dem: int n stellen sich ausser eressa gew nte un vor. und vie öhnliche Ausbi d le tolle ldungs Jobang angebo ebote! te

der Unternehmen, die das Projekt in diesem Jahr unterstützt haben und hatten die Möglichkeit,

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ihr Unternehmen und dessen Ausbildungsange-

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bot den Schülern vorzustellen. Zusätzlich werden die etwa 1000 neuen Studenten der Hochschule Hof zum Studienstart

www.hochfranken.org

Anfang Oktober jeweils eine Tasche erhalten.

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Die Partner der Hochfranken-Schultasche 2016: Die offizielle Übergabe der Hochfranken-Schultasche fand an der Realschule Selb statt. Foto: Gerd Pöhlmann

Die insgesamt 4.000 Taschen wurden mit tatkräftiger Unterstützung der Wirtschafsjunioren Hof gepackt.

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HOCHFRANKEN

NEWS

An Maschinen wie dieser isostatischen Flachgeschirrpresse für große und kleine Artikel wie Teller, Schüsseln oder Becher in höchster Qualität werden in Zukunft auch die Kunden des Weißenstädter Maschinenbauspezialisten geschult.

Sama Maschinenbau GmbH

Investition in neues Zentrum für Forschung, Innovation und Training 2,1 Millionen Euro investierte der Maschinenbauer in den letzten

Glaser nutzte, ein herzliches Dankeschön an seine Belegschaft auszu-

Monaten in eine neue Halle am Standort Weißenstadt. Die „Sama

sprechen: „Wir leben davon, dass unsere Leute mit uns an einem Strang

f.i.t.“ – die Abkürzung steht für Forschung, Innovation und Training - ist

ziehen. Nur gemeinsam im Team können wir alle Aufgaben und Heraus-

860 Quadratmeter groß und mit Maschinen zur Herstellung und Verar-

forderungen lösen.“

beitung von Geschirr und Keramik bestückt. „Hier können wir die Mach-

Die Sama Maschinenbau GmbH wurde 1996 gegründet und erwirt-

barkeit eines Produktes erforschen und erproben“, so Sama-Geschäfts-

schaftet mit ihren 119 Mitarbeitern einen Umsatz von 22 Millionen

führer Markus Glaser. „Zusätzlich können wir unseren Kunden mit

Euro im Jahr. Der Spezialist für den Bau von Maschinen zur Herstellung

Trainingsangeboten ermöglichen, tiefer in die Funktion der Maschine

von Produkten aus Porzellan und technischer Keramik ist Teil der itali-

und deren Bedienung einzusteigen.“

enischen Sacmi-Gruppe, die im Anlagenbau weltweit führend ist. Auch

Mitte September wurde die neue Halle „Sama f.i.t.“ eingeweiht und

die Produkte von Sama sind weltweit zu finden: Über 90 Prozent der

gleichzeitig unter dem Motto „For all Nations“ das 20-jährige Firmenju-

Spezialmaschinen, die in Weißenstadt individuell nach Kundenwunsch

biläum der Sama Maschinenbau GmbH gefeiert. Ein Anlass, den Markus

gefertigt werden, gehen ins Ausland.

Zur offiziellen Einweihung der neuen Halle „Sama f.i.t.“ übergab Bauingenieur Uwe Söll (rechts) den symbolischen Schlüssel an Markus Glaser, Geschäftsführer SAMA Maschinenbau GmbH.

In nur sechs Monaten Bauzeit ist die „Sama f.i.t.“ entstanden: 860 Quadratmeter für Forschung, Innovation und Training. 3


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NEWS

Bau des neuen VHS-Gebäudes

Förderbescheid in Höhe von 1,6 Millionen Euro überreicht „Das Vorhaben ist eine nachhaltige Investition mit höchster städte-

fügung gestellt, das sind ca. 6,3 Millionen Euro. Ein zweiter Teilbetrag, in

baulicher und denkmalpflegerischer Bedeutung für die Stadt Hof“, er-

Höhe von 1,6 Millionen Euro, wurde bereits bewilligt.

klärte Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz bei der Übergabe des Förderbescheids über 1,6 Millionen Euro an Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner und Landrat Dr. Oliver Bär Ende Juli in Hof. Sie lobte das außerordentliche Engagement von Ilse Emek, der Geschäftsführerin und Leiterin der Volkshochschule des Landkreises Hof. Sie ist maßgeblich für den Erfolg der VHS verantwortlich und viele Entwicklungen tragen ihre Handschrift. Die Volkshochschule des Landkreises Hof wird die seit langem brachliegenden Gebäude in der Ludwigstraße 5 und 7 in der Innenstadt von Hof durch Umbau und Sanierung bis zum Jahr 2018 mit einer neuen Nutzung wiederbeleben. Das Vorhaben liegt im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet „Maxplatz/Rathaus“. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf ca. 10,8 Millionen Euro, davon werden knapp 7,9 Millionen Euro als zuwendungsfähig anerkannt und von der Stadt Hof, dem Bund und dem Freistaat Bayern bereitgestellt. 80 Prozent der zuLandrat Dr. Oliver Bär, Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Ilse Emek, Geschäftsführerin Volkshochschule Hof-Land und Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner bei der Übergabe des Förderbescheids.

wendungsfähigen Kosten werden aus den Bund/Länder-Städtebauförderungsprogrammen „Soziale Stadt“ und „Stadtumbau West“ zur Ver-

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HOCHFRANKEN

Aus der Reihe „Von Mitgliedern für Mitglieder“ Unsere Veranstaltungen im Oktober

Die Macht der Marke im Mittelstand!

NEWS

Von M itgliede rn fü r Mi tgliede r

Wie entwickle ich mein Unternehmen vom „No-Name“ zur begehrenswerten Marke Aber was macht eine Marke stark, unverwechselbar und damit wertvoll? Marken machen Unterschiede, schaffen Mehrwert, differenzieren, schaffen Nachfrage und Vertrauen, sichern Zukunft, kommunizieren mit uns. Wie kann ich aber Konsumenten oder Geschäftspartner von meiner Marke überzeugen? Wie kann ich mein Angebot differenzieren und meine Marke weiterentwickeln? Wie kommuniziert meine Marke wirkungsvoll nach außen und nach innen? Wie kommuniziere ich Online wie Offline? In der Veranstaltung „Die Macht der Marke im Mittelstand“ beantwortet Markus Schröder, Geschäftsführer der SCHROEDER Werbeagentur GmbH, diese Fragen.

Termin: Donnerstag, 13. Oktober 2016, 18:00 Ort: Auto Müller GmbH & Co. KG, Ernst-Reuter-Straße 65, Hof Kosten: Für Mitglieder kostenfrei, Nicht-Mitglieder zahlen 29 Euro

Mit attraktiver Personalpolitik Fachkräfte finden, entwickeln und binden Demografische Entwicklung einerseits und eine seit Jahren positive wirtschaftliche Entwicklung andererseits lassen die Suche und Bindung von Fachkräften für viele Unternehmen immer schwieriger werden. Hinzu kommen veränderte, meist höhere Anforderungen auf Grund der Globalisierung und Digitalisierung sowie nachwachsende Generationen, die in vielen Fällen andere Erwartungen an ihr Berufsleben haben als vorangegangene Generationen. Wie kann unter diesen Rahmenbedingungen die notwendige Zahl an Fachkräften gefunden, eingestellt und gehalten werden und wie können deren Fähigkeiten und Kenntnisse auch langfristig möglichst optimal eingesetzt und entwickelt werden? Welche Handlungsfelder und Handlungsmöglichkeiten gibt es für eine entsprechend attraktive Personalpolitik? Der Vortrag soll auch mittels Beispielen zur Entwicklung und Weiterentwicklung einer unternehmensspezifischen Personalpolitik anregen. Termin: Donnerstag, 20. Oktober 2016, 18:00

Referent des Abends ist Malte Klindt. Er ist nach langjähriger Tätigkeit als Personalleiter und Mitglied Regionaler Geschäftsleitungen in der

Ort: Herpichs Culinarium, Leopoldstraße 2, Hof

REHAU-Gruppe heute Personalberater, Business Coach und Lehrbeauf-

Kosten: Für Mitglieder kostenfrei, Nicht-Mitglieder zahlen 29 Euro

tragter in Hof. 5


HOCHFRANKEN

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BÜRGERGESELLSCHAFT HOF

RAUM FÜR STILVOLLE VERANSTALTUNGEN Zentraler und schöner als in der Bürgergesellschaft, lassen sich Feste und Events in Hof kaum ausrichten. Bereits 1846 errichtet und 1996 durch Dr. Dr. Hans Vießmann geschmackvoll saniert, versprüht das bestens für unterschiedlichste Events geeignete Gebäude der Bürgergesellschaft heute Stil und Atmosphäre in einem gekonnten Mix aus Moderne und ursprünglichem Jugendstil. Im Inneren faszinieren ein weitläufiges Foyer, das zu Stehempfängen einlädt, ein Seminar- und Schulungsraum sowie der beeindruckende Saal samt Bühne und umlaufender Empore im Jugendstilambiente. Für das perfekte Gelingen jeder Veranstaltung sorgen modere Ausstattungsdetails wie eine großzügige Küche, eine 4 x 3 Meter große Projektionswand und Sound-Equipment für den perfekten Ton. Unser Organisationsteam steht Ihnen auf Wunsch gern bei den Vorbereitungen wie Bestuhlung und Auswahl von Catering- und Dekorationsunternehmen, bis hin zu ganzheitlichen Serviceleistungen, zur Verfügung.

Seminare, Vorträge, Versammlungen ...

Die BG Hof eignet sich auch für Veranstaltungen im „kleinen Kreis“. Sie planen ein Seminar und suchen die passende Räumlichkeit dafür, dann kommen Sie zu uns in die Bürgergesellschaft. Das Haus eignet sich für Gruppen ab 30 Personen. Gekonnt verwandeln wir den stilvollen Saal in einen Seminarraum und bieten Ihnen die Technik sowie das Catering gleich mit dazu an: Preis-Beispiel: Seminar / Vortrag, Versammlung etc. mit 30 Personen • Miete für max. 5 Stunden • Tontechnik, Leinwand, Beamer • Betischung / Bestuhlung • Catering: 1 Tasse Kaffee, 1 alkoholfreies Getränk, 1 Stück Kuchen bzw. 2 belegte Brötchen

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Monika Reiß Tel. 09281 833 14 13 monika.reiss@media-agentur-hof.de

Seminare Vorträge Präsentationen Versammlungen Firmenfeste Hochzeitsfeiern Geburtstagsfeiern TV-Produktionen Konzerte Schulbälle und mehr ...

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Bürgergesellschaft Hof, 95028 Hof, Poststraße 6 6


HOCHFRANKEN

Projekt: Bewerbung der Schienenverbindung Hof-Eger

NEWS

Partnerstädte Hof und Eger erhalten Euregio Egrensis-Förderbescheid Ein freudiger Anlass: Der erste Förderbescheid der Euregio Egrensis

können. In diesem Fonds, der aus dem INTERREG-Programm der EU

Bayern in der neuen Förderperiode bis 2022 geht nach Hof. Harald Ehm,

gespeist wird, stehen jährlich rund 300.000 Euro für grenzüberschrei-

Geschäftsführer der Euregio Egrensis Bayern, übergab dazu das Bewil-

tende EU-Kleinprojekte zur Verfügung.

ligungsschreiben an Hofs Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner. „Wir sind sehr froh, dass sich Hof und Eger eines Themas annehmen, das auch uns sehr am Herzen liegt – dem der Wiederbelebung der Schienenverbindung zwischen Bayern und Böhmen“, so Ehm. Konkret gefördert werden soll durch das Geld ein Projekt, welches die Partnerstädte Hof und Eger gemeinsam verwirklichen werden. „Wir wollen ganz aktiv Werbung machen für die wieder intakte Schienenverbindung von Hof über Asch nach Eger“, so Jürgen Stader von der Stadt Hof. Insbesondere in Broschüren und auf Flyern sollen demnach den Bürgerinnen und Bürgern die Schönheiten der Strecke auf beiden Seiten der Grenze nähergebracht werden. „Wir werden für jeden Halt auf der Route lohnenswerte Tipps für Ausflüge, Radtouren oder zum Einkehren geben, denn: Es lohnt sich, diese Strecke zu befahren und ausgiebig zu nutzen“, so Stader weiter. Insgesamt umfasst das nun geförderte MaßnahmenpaOberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, Jürgen Stader vom Fachbereich Zentrale Steuerung, Personal und Organisation der Stadt Hof und Harald Ehm, Geschäftsführer Euregio Egrensis Bayern.

ket eine Summe von knapp 22.000 Euro, von denen bis zu 85 Prozent durch den Dispositionsfonds der Euregio Egrensis gefördert werden

Mit der Erweiterung der Produktion durch eine weitere Karusselldruckmaschine will die Willy Maisel GmbH Aufträge noch schneller und effizienter bearbeiten.

Willy Maisel GmbH erweitert Produktion Die regelmäßig steigende Auftragslage besonders im Bereich Son-

intern Groß geschrieben werden. Nicht umsonst ist das Unternehmen

deranfertigungen der World of Textiles - Willy Maisel GmbH veranlass-

‘seit 90 Jahren auf der Höhe der Zeit‘. Mit dieser Investition können wir

te den Textilveredelungsspezialisten, eine weitere Druckmaschine in

selbst bei großen Aufträgen kurze Lieferzeiten bei weiterhin höchster

Betrieb zu nehmen. Investiert wurde in eine Karusselldruckmaschine,

Qualität sicherstellen.“

die Synchroprint 5000 von MHM. Die Siebdruck-Maschinen des öster-

Seit 1923 veredelt und produziert die Willy Maisel GmbH Textilien aller

reichischen Herstellers gelten als die effizientesten und besten der

Art: Taschen, T-Shirts, Mützen, Schürzen oder Jacken. Dabei vereint das

Textilbranche. Auf sechs bis achtzehn Stationen des Karussells können

300-Mann-starke Familienunternehmen, mit Sitz im oberfränkischen

1.400 Textilien pro Stunde bedruckt und veredelt werden.

Konradsreuth, verschiedenste Druck- und Veredelungsmöglichkeiten

„Als einer der führenden Anbieter textiler Veredelungen achten wir

unter einem Dach. Mit eigener Designabteilung und Musternäherei wer-

stets darauf, die Produktion immer auf dem neuesten Stand der Technik

den Einzelstücke, genau wie ganze Unternehmens- und Merchandising-

zu halten“, so Geschäftsführer Willy Maisel. „Innovation, Qualität und

Kollektionen, veredelt.

Flexibilität sind Werte unseres Familienunternehmens, die nicht nur 7


HOCHFRANKEN

NEWS

Hochschule Hof

Studierende entwickeln Konzepte für Neubau der Serag-Wiessner GmbH & Co. KG Im Sommersemester 2016 entwickelte eine Gruppe Studierender der Hochschule Hof unter Leitung von Professor Dr.-Ing. Valentin Plenk im Rahmen der Lehrveranstaltung „Fallstudien und Planspiele II“ für die Serag-Wiessner GmbH & Co. KG in Naila Konzepte für einen Neubau des Unternehmens. Die Studierenden nahmen dazu zunächst die bestehenden Produktionsprozesse auf und gliederten diese in einzelne Prozessschritte. Im Anschluss erfasste die Gruppe die Umgebungsanforderungen der Prozessschritte und entwarf auf dieser Basis alternative Produktionslayouts für die Prozessketten. Für den Vergleich der unterschiedlichen Konzepte erarbeitete die Gruppe unter kaufmännischen und logistischen Aspekten Bewertungskriterien. Zum Semesterende präsentierte die Gruppe ihre Ergebnisse dem Unternehmen und stellte dar, wie die Layouts optimal in den Baubestand integriert werden können. Die verAls Auszeichnung für die geleistete Arbeit veranstaltete die Serag-Wiessner GmbH & Co. KG ein Grillfest für die Studierenden und überreichte Professor Dr.Ing. Plenk eine Spende in Höhe von 4.800 Euro.

schiedenen Lösungen werden nun von der Serag-Wiessner GmbH & Co. KG geprüft und im Unternehmen nach und nach umgesetzt.

Herausragende Ingenieurinnen für den Freistaat Bayern Das bayerische Wissenschaftsministerium zeichnet Absolventinnen der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften aus. „Die Ingenieurwissenschaften stellen heute längst keine Männerdo-

mit gezielt charak-

mäne mehr dar. Der Frauenanteil bei den Absolventen der Ingenieur-

teristischen

wissenschaften, einem einst von Männern dominierten Bereich, ist auf

tungsmerkmalen“.

aktuell etwa 25 Prozent gestiegen“, so Professor Dr. Walter Schober,

„Ihr Erfolg macht

Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt und stellvertretender

deutlich, dass jun-

Vorsitzender von Hochschule Bayern. Darunter befinden sich viele Inge-

ge Frauen auch in

nieurinnen mit ganz hervorragenden Bachelor- und Masterabschlüssen

technischen

aber auch Promotionen. Drei ehemalige Studentinnen der bayerischen

chern an Hochschu-

Hochschulen für angewandte Wissenschaften und zwei Universitäts-

len für angewandte

absolventinnen wurden am 23. September durch das bayerische

Wissenschaf ten

Wissenschaftsministerium für ihre besonders guten Studienleistungen

überaus leistungs-

ausgezeichnet. In einer feierlichen Zeremonie überreichte Staatssekre-

stark

tär Bernd Sibler die mit 2000 Euro dotierten Preise für hervorragende

sollte noch mehr

Hochschulabschlüsse oder Promotionen von weiblichen Studierenden

Schülerinnen

der Ingenieurwissenschaften. Diese werden jedes Jahr auf Vorschlag

muntern, ein ent-

der Hochschulen durch das bayerische Staatsministerium für Bildung

sprechendes Studi-

und Kultus, Wissenschaft und Kunst vergeben.

um aufzunehmen“,

Eine der Ausgezeichneten ist Melanie Ulitschka, ehemalige Studentin

betonte Professor

an der Hochschule Hof im Masterstudiengang Verbundwerkstoffe, mit

Dr. Schober.

ihrer Masterarbeit zum Thema “Entwicklung von PTFE-Compounds 8

sind.

Leis-

Fä-

Dies er-

Staatssekretär Sibler überreicht den Preis an Melanie Ulitschka. (Foto: Herde)


HOCHFRANKEN

NEWS REHAU

Gold-Zertifizierung für nachhaltiges Kanalrohrsystem REHAU hat das Thema Nachhaltigkeit fest in seinen Unternehmensgrundsätzen und seinem Handeln verankert. Auch bei Produkten für den Tiefbau-Bereich spielt Umweltfreundlichkeit eine zentrale Rolle. Als erstes Unternehmen überhaupt erzielte REHAU für sein Kanalrohrsystem AWADUKT PP SN 10 sowie für AWADUKT HPP SN 16 eine Cradle-toCradle-Zertifizierung mit Gold Status. Das Kanalrohrsystem AWADUKT PP wird aus hochwertigem Polypropylen in den REHAU Werken Viechtach und Brake gefertigt. Die Inhaltsstoffe erfüllen höchste Qualitätsansprüche und alle Cradle-to-Cradle Kriterien. Bei der Prüfung der „Materialgesundheit“ erzielte das Produkt sogar den Spitzenwert „Cradle-to-Cradle Platin“. Während der Produktion der Kanalrohre entstehen nahezu keine CO2 Emissionen oder andere Stolz auf Gold! Das REHAU Team bekam auf der Weltleitmesse für Umwelttechnologien, IFAT, in München die Cradle to Cradle-Zertifizierung für ein rundum umweltfreundliches Kanalrohrsystem.

Treibhausgase. Außerdem wird die Fertigung der Rohre im bayerischen Werk Viechtach zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben. Das Cradle-to-Cradle®-Konzept wurde in den 1990er Jahren entwickelt und beschreibt die sichere und potenziell unendliche Zirkulation von

sich Cradle-to-Cradle von herkömmlichem Recycling und berücksichtigt

Materialien und Nährstoffen in Kreisläufen. Alle Produkte werden dabei

gleichermaßen gesundheitliche, ökonomische, ökologische und soziale

nach dem Prinzip eines ökologisch rundum gesunden Kreislaufes entwi-

Aspekte.

ckelt: Jeder Inhaltsstoff wird vor seinem Einsatz auf Materialgesundheit

Weitere Informationen zu den nachhaltigen Kanalrohren von REHAU

geprüft und muss am Ende des Produktlebenszyklus wieder als Roh-

finden Sie unter www.rehau.de/awadukt

stoff für neue Produkte zur Verfügung stehen. Damit unterscheidet

Ausbau der Metro in Kolkata REHAU Know-how auf 37 Kilometern Ende Juli erhielt REHAU den Zuschlag für ein Großprojekt im indischen Kolkata. Der international tätige Polymerspezialist unterstützt den Neubau der East-West Metrolinie mit einem Komplettsystem von Stromschienen. Auf insgesamt 37 Kilometern, inklusive Bahnhöfen und Depots, werden die Stromschienensysteme von REHAU verbaut. Das hochfränkische Unternehmen liefert damit seinen Beitrag zu der von der SIEMENS-Gruppe durchgeführten Erweiterung des U-Bahnnetzes. Die ostindische Metropole mit 4,5 Millionen Einwohnern erhält damit ihre zweite Metrolinie.

Täglicher Wahnsinn in Kolkata, Indien. Eine neue Metro-Linie soll das Chaos zumindest etwas entschärfen. Foto: Radiokafka / Shutterstock.com

SIEMENS bezieht von REHAU ein komplettes Stromschienensystem, bestehend aus polymeren Trägern, Abstandshaltern und Abdeckungen, die mit AluminiumStahl-Verbundschienen kombiniert werden. Der Konkurrenzdruck bei der Vergabe des Auftrags war enorm, dennoch setzte sich REHAU als Premiumanbieter durch

Stromschienensysteme von REHAU. Foto: REHAU

und überzeugte durch erstklassige Produktqualität und die hervorragende Service-Performance. 9


HOCHFRANKEN

NEWS

Rosenthal im San Francisco Museum of Modern Art Das Restaurant „In Situ“ im Erdgeschoss des San Francisco Museum

Den passenden, eigens angefertigten „In Situ Plate“ zum Teilen der

of Modern Art vereint seit August 2016 80 passionierte Meisterköche

Gerichte, ein 23 mal 28 Zentimeter großer, weißer Porzellanteller mit

und ihre Rezepte aus aller Welt zu einem Konzept, das von 3-Sterne-Koch Corey Lee umgesetzt wird. Dabei steht die Originalität des Rezepts auch mit Blick auf Zutaten und Zubereitung im Mittelpunkt, immer jedoch angepasst an die Tages- und Jahreszeiten in San Francisco. Keines der Rezepte stammt von Lee selbst. Damit greift er in seinem Restaurant aber genau die Idee auf, die auch ein Museum verfolgt: das Beste eines Genres aus aller Welt kuratiert und pointiert zu versammeln. Auch im Look spielt das Restaurant mit Zeitzonen, Kontinenten und dem Blau- und Grautönen des Ozeans, der die Erdteile miteinander verbindet. Dazu nutzt das Team um Lee die Mercator-Projektion, die etwa bei Seekarten zum Einsatz kommt. Die Längs- und Querachsen

seidenmatter Textur und in eben jenen Linien aufgefaltet, die das Kon-

treffen sich in San Francisco in einer bestimmten Neigung und erzeu-

zept des Restaurants prägen, liefert Rosenthal. Der Teller wurde von

gen einen Winkel, der in allen Materialien wie der Speisekarte, dem

Designerin Andrea Lenardin Madden entworfen, die auch als Creative

Logo und der Webseite zum Einsatz kommt.

Director hinter dem Gesamtkonzept steckt.

10


HOCHFRANKEN

NEWS

9. und 10. November 2016 in der Freiheitshalle Hof

31. Hofer Vliesstofftage Die Hofer Vliesstofftage sind eine der größten Fachtagungen in Euro-

trum der Bayerischen Wirtschaft (bfz) Hof veranstaltet. Unterstützt

pa und fördern den Austausch zwischen Wirtschaft und Industrie. Teil-

wird die Veranstaltung zudem durch das Sächsische Textilforschungs-

nehmer schätzen die guten Möglichkeiten zur Netzwerkpflege mit Ex-

institut e. V. (STFI) Chemnitz. Das Vliesstoffsymposium wird von der

perten, sowie die 22 Fachvorträge, die neue Impulse geben und Trends

Verbandservice GmbH der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindust-

aus den Bereichen Industrie, betriebliche Praxis und Forschung sowie

rie durchgeführt.

innovative Entwicklungen der Vliesstoffbranche aufzeigen.

Informationen zu den bereits angemeldeten Teilnehmern und Aus-

Die zweitägige Fachtagung wird vom Verband der Bayerischen Textil-

stellern, die Themen der Fachvorträge und Informationen zu den Re-

und Bekleidungsindustrie e. V., der Hochschule Hof Fakultät Ingenieur-

ferenten, sowie Anmeldebedingungen und Formulare finden Sie unter

wissenschaften, dem Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Textil und

www.hofer-vliesstofftage.de.

Bekleidung Münchberg-Naila, sowie dem Beruflichen Fortbildungszen11


HOCHFRANKEN

NEWS

MINT-Region Hochfranken

Kinder und Jugendliche in Hochfranken für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern! Technik und Naturwissenschaften sind die Grundpfeiler unserer

junge Leute für Natur-

Wirtschaftskraft und Innovation in Deutschland. Auch in den erfolgrei-

wissenschaften

chen Industrieunternehmen Hochfrankens besteht ein hoher Bedarf an

Technik begeistert und

Fachkräften gerade in diesem Bereich.

Technologie für sie be-

Das Netzwerk „MINT-Region Hochfranken“ will Kinder und Jugendliche

greifbar gemacht wer-

für Mathematik, Informatik Naturwissenschaften und Technik (MINT)

den. Gleichzeitig sollen

begeistern. Träger des Projekts ist die Wirtschaftsregion Hochfranken in

die

Zusammenarbeit mit der MINT-Allianz Bayern, deren Initiatoren die Ini-

nehmen Hochfrankens

tiative junger Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF) sowie die Bayerische

auch Impulsgeber für

Sparkassenstiftung sind.

die Weiterentwicklung

und

Wirtschaftsunter-

der Bildungsinhalte sein,

Auch in Hochfranken entscheiden sich derzeit noch zu wenige Schülerin-

sodass den spezifischen

nen und Schüler für technische Ausbildungsberufe und Studiengänge,

Bedürfnissen der Wirtschaft in Hochfranken Rechnung getragen werden

obwohl gerade hier hervorragende Berufs- und Karrierechancen bestehen.

kann. Wir werden an der Spitze bleiben, wenn es uns gelingt, bei Kindern

In einem ersten Schritt sollen zunächst in einer Datenbank die zahlrei-

und Jugendlichen Interesse für naturwissenschaftliche und technische

chen Bildungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, die bereits heute

Berufe zu wecken. Die Vernetzung von Schule, Forschung und Wirtschaft

in der Wirtschaftsregion Hochfranken existieren, sowie der Bedarf sicht-

steht deswegen als Zukunftsthema ganz oben auf der Aufgabenliste der

bar gemacht und vorhandene Angebote koordiniert werden.

Wirtschaftsregion Hochfranken.

Gemeinsam mit Bildungsträgern und Industrieunternehmen sollen

Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern

Vierte Abschlussfeier im Masterstudiengang Public Management (M.A.) Im gemeinsamen Masterstudiengang Public Management der Hofer Verwaltungshochschule und der Technischen Hochschule Deggendorf wurde zum vierten Mal der akademische Grad „Master of Arts“ (M.A.) vergeben. Nach ihrem Erststudium und praktischer Verwaltungstätigkeit qualifizierten sich sechs Absolventinnen und Absolventen mit dem berufsbegleitenden Aufbaustudium für Managementaufgaben und zur Unterstützung der politischen Steuerung in Kommunen. Zwei Absolventen wurden im Rahmen des Festaktes für ihre hervorragenden Leistungen geehrt. Sven Schmuderer, Landratsamt Cham, erhielt einen „Einstein“ als Auszeichnung, weil er das Studium mit dem besten Notendurchschnitt abschloss. Absolventin Margret Scholl wurde für Ihre hervorragende Masterarbeit (Note 1,0) mit einer Auszeichnung gewür-

Die Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Public Management 2014-2016 mit ihren Studiengangsleitern (von links): Professor Dr. Konrad Schindlbeck (Technische Hochschulel Deggendorf), Katharina Trautmannsberger, Dr. Hildegard Zeilinger (Verwaltungshochschule Hof), Margret Scholl („Beste Masterarbeit“), Dr. Josef Ibler (Verwaltungshochschule Hof), Sven Schmuderer („Bester Notendurchschnitt“), Christoph Paukner, Beate Ullrich, Philipp Unger, und „Bester Dozent“ Klaus Busch. (Foto: THD)

digt. Das Thema ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeit lautete: „Die Analyse von Organisationsuntersuchungen in bayerischen Landkreisverwaltungen zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit und Rechtmäßigkeit“. Weitere Informationen: www.fhvr-aiv.de 12


HOCHFRANKEN

Selber Innenstadt verändert sich

NEWS

Die Selber Innenstadt befindet sich im Umbruch. Bereits in den letzten Jahren gab es größere bauliche Veränderungen durch ein Wohnbauprojekt, dem Neubau eines Jugend- und Kulturzentrums, sowie eines Familienzentrums am Otto-Keitel-Platz. Auch am Martin-Luther-Platz und am Marktplatz ist mit einem Irish Pub und einem Bio-Markt wieder Leben in die Innenstadt eingezogen. Um Potenziale noch besser und systematisch nutzen zu können, wird aktuell ein Masterplan für die Innenstadt von Selb mit den wichtigsten Zielen und Zukunftsprojekten und dem Titel „INNENSTADT SELBer planen“ entwickelt. Die Erstellung erfolgt sehr konsequent durch die intensive Beteiligung der Bürgerschaft. „Vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung freut es die Stadt Selb natürlich sehr, dass sich ein Investor für das ehemalige Kaufhaus STORG gefunden hat, der als Partner die Entwicklung

zwischen der Ludwig- und der Schillerstraße, Verkaufsflächen, überwie-

der Stadt mit nach vorne bringen möchte“, so Oberbürgermeister Ul-

gend für Outletsortimente, entstehen zu lassen.

rich Pötzsch. Der Investor plant in einem Neubau auf dem STORG Areal,

Freistaat Bayern stockt Förderung auf

Theater Hof erhält jährlich 400.000 Euro mehr Der Freistaat Bayern hat in den Doppelhaushalt 2017/18 eine um

Fichtner: „Die höhere Förderung für das Theater Hof ist eine wunderba-

insgesamt 800.000 Euro höhere Förderung für das Theater Hof einge-

re Nachricht passend zum Auftakt der neuen Spielzeit. Damit wird eine

stellt. Dies bedeutet, dass der kommunale Haushalt der Stadt Hof damit

der herausragenden Kultureinrichtungen unserer Region unterstützt

im Jahr mit 400.000 Euro entlastet wird. Oberbürgermeister Dr. Harald

und gleichsam der städtische Haushalt entlastet. Wir wissen dies als Stadt Hof natürlich sehr zu schätzen. Unser Dank gilt der Bayerischen Staatsregierung und allen, die sich für eine solche Lösung stark gemacht haben. Besonders danke ich Landtagsabgeordneten Alexander König, der sich letztlich mit Erfolg immer wieder für eine noch höhere Förderung engagiert hat.“ Die Aufwendungen der Stadt Hof für das Städtebundtheater

belaufen

sich aktuell auf rund vier Millionen Euro im Jahr.

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HOCHFRANKEN

Kooperative Promotion

NEWS

Erster Doktortitel am Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof (iisys) vergeben Hochschulen für Angewandte Wissenschaften besitzen bislang kein eigenes Promotionsrecht. Hochschulabsolventen, die dennoch ihren Doktor machen möchten, können dies in Zusammenarbeit mit einer Universität über so genannte kooperative Promotionen tun. Als erster Doktorand am Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof (iisys) hat Thomas Schedel erfolgreich seine kooperative Promotion „Spatio-Temporal Parsing in Spatial Hypermedia“ mit der Aalborg University abgeschlossen. Als Absolvent des Masterstudiengangs

Erkennung verdeckter Informationsstrukturen zu einer signifikanten

Software Engineering for Industrial Applications der Hochschule Hof ar-

Präzisionssteigerung, der Erkennung reichhaltigerer Informations-

beitete er seit Anfang 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am iisys.

strukturen und somit zu einer höheren Leistungsfähigkeit von Spatial Parsern führt.“

Was sich hinter dem Thema „Spatio-

Thomas Schedel ist der erste Doktorand am Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof (iisys).

Temporal Parsing“ verbirgt, erklärt

Zur Verdeutlichung: Stellen Sie sich zahlreiche Post-its mit unterschiedli-

Thomas Schedel so: „Für den Men-

chen Inhalten vor, die Sie in einem Zimmer an den Wänden, auf dem Bo-

schen wahrnehmbare, räumliche

den, an Schränken oder auf Ihrem Schreibtisch verteilt haben. Möchten

Informationsstrukturen sind formal

Sie diese nun immer wieder neuen Kategorien oder Kriterien zuordnen,

schwer fassbar. Daher stellt uns die

ist dies ziemlich aufwendig. Möchten Sie parallel auch noch die zeitli-

automatische Erkennung solch im-

che Beziehung der Inhalte darstellen, wird es nicht nur aufwändig und

pliziter Strukturen durch eine Ma-

schwierig, sondern eigentlich unmöglich. Genau hier bringt ein Spatial

schine, einen sogenannten „Spatial

Parser die Lösung.

Parser“, vor große Herausforderun-

Das PhD-Programm war auf drei Jahre angelegt und erforderte zahlrei-

gen. Mit unserer Forschung konnten

che Aufenthalte und Präsenzzeiten an der Universität in Aalborg. Die

wir zeigen, dass die Berücksichti-

Ergebnisse der Doktorarbeit fließen in die Arbeitsgruppe „Visual Ana-

gung temporaler Aspekte bei der

lytics“ am iisys ein und werden dort weiterentwickelt.

Sana Klinikum Hof

Palliativstation wird erweitert Anfang September 2016 überreichte Melanie Huml, Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, den offiziellen Bescheid zur Erweiterung der Palliativstation an Geschäftsführer Dr. med. Holger Otto und Andreas Götz, kaufmännischer Leiter des Sana Klinikums Hof. Die Palliativstation wurde mit Wirkung zum 1. Septem-

V.l.n.r.: Andreas Götz, Dr. Holger Otto, Staatsministerin Melanie Huml, Alexander König MdL und Landrat Dr. Oliver Bär bei der offiziellen Übergabe des Bescheids.

ber 2016 um weitere zwei Betten – von sechs auf nun acht – im Bayerischen Krankenhausplan erhöht. Im Rahmen der Übergabe sagte die Ministerin, sei es ihr ein großes Anliegen, allen Menschen in Bayern Zugang zu einer wohnortnahmen Palliativversorgung zu ermöglichen. Die Sana Klinik Hof GmbH hatte 2011 über eine Million Euro an Eigenmitteln zur Errichtung der Palliativstation investiert. 216 Patienten wurden allein im Jahr 2015 auf der Station behandelt. „In der Palliativversorgung geht es nicht um Heilung, sondern um die umfassende, ganzheitliche Versorgung und Begleitung von Menschen mit nicht heilbaren, lebensbedrohlichen Erkrankungen. Sie hat zum Ziel, die bestmögliche Lebensqualität für Patienten und ihre An- und Zugehörigen herzustellen und möglichst lange aufrechtzuerhalten. Die Prävention und das Lindern von Leid stehen dabei im Mittelpunkt.“, betont Dr. med. Silke Pietsch, Sektionsleitung Palliativmedizin und Medikamentöse Tumortherapie. 14


HOCHFRANKEN

NEWS

„Klangmanufaktur“ der Hofer Symphoniker

Förderbescheid in Höhe von 1,1 Millionen übergeben Die Musikschule der Hofer Symphoniker wird künftig in der so genannten „Klangmanufaktur“ in der Kulmbacher Straße 1 ein neues, musikalisches Zuhause finden. Mit Unterstützung der Stadt Hof als Immobilieneigentümer und der Hermann und Bertl Müller-Stiftung als Anschubfinanzierer wird bis Frühjahr 2018 ein adäquates Domizil für Proben der vielen verschiedenen Gruppen und Orchester, für kleine Veranstaltungen oder Workshops entstehen. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf ca. 1,9 Millionen Euro. Davon werden 1,4 Millionen Euro als zuwendungsfähig anerkannt und mit dem Höchstsatz von 80 Prozent aus Mitteln des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogrammes Stadtumbau West sowie der Oberfrankenstiftung gefördert. „Das

V.l.: Oliver Geipel (kaufm. Leiter Hofer Symphoniker), Ingrid Schrader (Intendantin Hofer Symphoniker), Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Alexander König (1. Vorsitzender Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hofer Symphoniker), Michael Schenk (stv. Vorsitzender Hermann und Bertl Müller-Stiftung), Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, Thomas Figge (2. Vorsitzender Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hofer Symphoniker), Ute Mühlbauer (Leitung Stadtplanung) und Dr. Gisela Strunz (Vorsitzende Hermann und Bertl Müller-Stiftung).

Vorhaben ist ein nachhaltiger Beitrag zur Nutzung eijektbeteiligten: „Die ,Klangmanufaktur‘ ist eine Entwicklungschance

nes Leerstandes an einem exponierten Ort. Gleichzeitig verbessert sich

par excellence für die Hofer Symphoniker. Wir werden hier tolle Räume

die räumliche Situation der bundesweit einmaligen Musikschule der Ho-

schaffen, welche die Entwicklung der Hofer Symphoniker und der Mu-

fer Symphoniker für Unterricht, Proben und Veranstaltungen“, erklärte

sikschule äußerst positiv beeinflussen werden. Dies wird man auch an

Heidrun Piwernetz, Regierungspräsidentin Oberfrankens bei der Über-

der musikalischen Qualität spüren.“

gabe des Förderbescheids. Ingrid Schrader, Intendantin der Hofer Symphoniker, dankte allen Pro-

Sandler AG

Studenten sammeln Praxiserfahrung Die theoretischen Inhalte aus dem Studium in der Praxis anwenden – diese Erfahrung sammelten im Sommersemester 2016 fast 40 Studenten der Hochschule Hof bei der Bearbeitung von Fallstudien der Sandler AG. Die Studenten aus den Studiengängen Logistik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen erhielten insgesamt sechs Aufgabenpakete vom Schwarzenbacher

Vorstände der Sandler AG gemeinsam mit Studenten der Hochschule Hof.

Vliesstoffhersteller. Im Zuge der Bearbeitung, angefangen

von der Informationsbeschaffung, der Konzepterstellung, den ersten Lösungsansätzen bis hin zur Vorbereitung auf die Abschlusspräsentation, arbeiteten die Studenten eng mit den Mitarbeitern aus den Abteilungen Beschaffung/Materialwirtschaft und Betriebsplanung zusammen und konnten dabei viel über Prozesse, Strukturen und Abläufe in einem Industrieunternehmen lernen. In einer Abschlusspräsentation präsentierten die einzelnen Arbeitsgruppen ihre Ideen und Vorschläge dem Vorstand der Sandler AG. Dabei mussten sich die Studenten durchaus kritischen Fragen stellen, ernteten aber auch viel Lob für ihre detaillierte und intensive Betrachtung der Fragestellungen. Dr. Christian Heinrich Sandler, Vorstandsvorsitzender der Sandler AG, bestätigte mit den Worten „Die hochfränkischen Mittelständler brauchen Mitarbeiter wie Sie“ und ergänzte, dass die Studenten mit ihrem Engagement auf dem richtigen Weg wären. Auch Dr. Ulrich Hornfeck bedankte sich für den aufschlussreichen Detailbericht. Alles in allem ein gelungener Projektabschluss für die Hochschule, die Studenten und die Sandler AG. 15


HOCHFRANKEN

Neuer Brandmanager bei Rohleder

NEWS

Ab Oktober 2016 wird Marc Oliver Jayme als Brandmanager das Rohleder-Vertriebsteam verstärken. Als ehemaliger Vertriebsleiter der Stoeckel & Gimmler GmbH wird er bei Rohleder zukünftig insbesondere Aufgaben des Vertriebsmanagements im Bereich der Rohleder Markenstoffe übernehmen.

70 Jahren dafür

Marc Oliver Jayme, der neue Brandmanager, wird das Rohleder-Vertriebsteam ab Oktober tatkräftig im Markenausbau unterstützen.

bekannt

Verkaufsargumente. Mit Marc Oliver Jayme als Brandmanager bauen

„Wir von Rohleder sind seit ‚Ver-

„Unser Ziel ist es, die Hausmarken weiter aufzubauen“, Hans Schüssel, Geschäftsführer der Rohleder GmbH.

fechter der Tex-

wir den Bereich Handelsmarketing weiter konsequent aus.“

tilen Kultur‘ und

Die Rohleder GmbH wurde 1946 in Konradsreuth gegründet und ist

‚stoffverliebt‘ zu

eine der führenden Webereien Europas. Rund 170 Mitarbeiter produ-

sein“, erzählt Rohleder-Geschäftsführer Hans Schüssel. „Unser Ziel ist

zieren in Hochfranken hochwertigste Möbel- und Dekorationsstoffe für

es, die Hausmarken weiter aufzubauen. Dazu haben wir in diesem Jahr

die Rohleder Hitex®-Manufaktur-Hausmarken „Q2“, „charmelle“ und

bereits eine dritte Person bei unserer Hitex®-Academy für Schulungen

„INFINITY“.

Die Rohleder GmbH mit Sitz in Konradsreuth ist eine der führenden Webereien Europas.

im Handel eingestellt, denn nur ein gut geschulter Verkäufer hat gute

Kreishandwerkerschaft Hochfranken stellt sich neu auf Bei den turnusgemäßen Neuwahlen der Kreishandwerkerschaft Hochfranken zur diesjährigen Mitgliederversammlung wurde Kreishandwerksmeister Christian Herpich einstimmig für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt, neuer Stellvertreter ist Michael Göbel, Obermeister der Metallinnung Selb. Der Begrüßung der zahlreichen Mitglieder durch V.l.n.r.: Thomas Koller, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Oberfranken, Vorstandsmitglied Markus Reingruber, stellvertretender Kreishandwerksmeister Michael Göbel, Kreishandwerksmeister Christian Herpich und Vorstandsmitglied Christian Schlötzer. Nicht im Bild: Vorstandsmitglied Ronald Kemnitzer.

Kreishandwerksmeister Christian Herpich folgte sein Bericht zu aktuellen Themen und Ereignissen in der Kreishandwerkerschaft. Als wesentliche zu-

künftige Aufgabe betrachtet er, die mit der demografischen Entwicklung verbundenen Folgen zu meistern: „Wir dürfen nichts unversucht lassen, geeigneten Berufsnachwuchs, somit die Fachkräfte von morgen, für unsere Wirtschaftsgruppe Handwerk zu gewinnen und zu sichern.“ Im Detail ging er auf eine Vielzahl durchgeführter Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung ein. Zwei Beispiele sind hier der Handwerkertag an der ChristianWolfrum-Mittelschule und die Präsentation von Handwerksberufen und Unternehmen an der Johann-Georg-August-Wirth Realschule in Hof. Die Kreishandwerkerschaft Hochfranken wird in der Form einer Körperschaft des öffentlichen Rechts geführt, ihr gehören 17 Innungen mit insgesamt 1.300 Mitgliedsbetrieben an. Aufgabe ist es, sowohl die Interessen jedes einzelnen Betriebes, als auch die Interessen des Gesamthandwerks zu vertreten.

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HOCHFRANKEN

Veranstaltung „Souverän mit Stimmkraft und Charisma“

NEWS

Studien zeigen, dass es bei einem Vortrag nur zu 20 bis 30 Prozent auf den fachlichen Inhalt ankommt. Der Rest der Wirkung entfaltet sich durch die Art, wie der Inhalt präsentiert wird. Im stilvollen Ambiente der Münch-Ferber Villa in Hof führte Gottfried Hoffmann, Coach und Sprechtrainer mit Schauspielausbildung, am 26. September in die Feinheiten, aber auch Tücken der Kommunikation ein. Die Palette der Themen reichte von Sprechtechnik bis hin zur Kommunikationstheorie, also der Frage, wie Botschaften gesendet und verstanden werden. „Bei jedem Auftritt ist Ihre Stimme entscheidend dafür, ob und wie dies Gesagte auf den anderen wirkt.“, so Hoffmann. Die Teilnehmer waren mehrfach aufgefordert, das Gesagte gleich praktisch auszuprobieren. Bereits kleine Veränderung der Kopfhaltung, bewusster Blickkontakt zum Publikum und andere Techniken machen müheloses Sprechen über einen längeren Zeitraum möglich und verbessern die eigene Ausstrahlung enorm. Und genau das war es auch, was die mehr als 80 Personen, die auf die Einladung des Gremiums Hof der IHK für Oberfranken Bayreuth und der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. gekommen waren, interessierte: nämlich wie man sich in einer Zeit der Reizüberflutung mit seiner Botschaft Gehör verschaffen kann.

LAMILUX erneut als „Bayerns Best 50“ ausgezeichnet Würdigung für starkes Wachstum Die Rehauer LAMILUX Gruppe gehört erneut zu „Bayerns Best 50“: Nach 2013 und 2011 erhält das Familienunternehmen zum dritten Mal diese Auszeichnung für seine besonderen unternehmerischen Leistungen. Das bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie vergibt den Preis „Bayerns Best 50“ an wachstumsstarke, inhabergeführte Unternehmen, die in den vergangenen fünf Jahren die Zahl ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihren Umsatz überdurchschnittlich steigern konnten. Dieses Kriterium erfüllt LAMILUX in vollem Umfang: Hatte die international ausgerichtete Firma bei ihrem ersten Best-50-Award 2011 (auf Datenbasis von 2010) noch 440 Beschäftigte angestellt und einen Umsatz von 114 Millionen Euro erwirtschaftet, so zählt man nun 810 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und einen Umsatz von 210 Millionen Euro (2015). „Mittelständische Unternehmen sind das Herzstück der bayerischen Wirtschaft und wichtige Garanten unseres Wohlstandes“, so Staats-

Geschäftsführer Dr. Heinrich Strunz nahm die Auszeichnung „Bayerns Best 50“ aus den Händen von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Juror Prof. Dr. Thomas Edenhofer entgegen.

ministerin Ilse Aigner bei der Preisvergabe in der Münchner Residenz. „Mit der Auszeichnung sorgen wir dafür, dass mittelständische Unter-

nehmen entsprechend ihrer herausragenden wirtschaftlichen und sozialen Bedeutung wahrgenommen werden und noch größere Anerkennung in der Öffentlichkeit finden.“ Darüber hinaus hätten die Preisträger von „Bayerns Best 50“ die Zeichen der Zeit erkannt und bemühten sich aktiv um Nachwuchs. Beispiel LAMILUX: Das Unternehmen bildet derzeit knapp 100 Jugendliche aus und nimmt mit einer Ausbildungsquote von 12,5 Prozent bayernweit eine führende Rolle ein. Zudem setzt man in Rehau mit dem Ausbildungskonzept „Education for Excellence“ auf eine nachhaltige Förderung junger Menschen im persönlichen und sozialen Bereich und geht damit über die rein fachliche Ausbildung noch weit hinaus. Dafür hat LAMILUX erst kürzlich den „Deutschen Bildungspreis 2016“ – die bedeutendste Auszeichnung für unternehmerische Initiativen im Aus- und Weiterbildungsbereich in Deutschland – erhalten. 17


HOCHFRANKEN

NEWS

SWW Wunsiedel GmbH

STADTWERKE AWARD 2016 geht nach Wunsiedel Im Rahmen der VKU-Stadtwerkekongresses in Leipzig nahmen der Wunsiedler Bürgermeister Karl-Willi Beck und SWW-Geschäftsführer Marco Krasser den ersten Preis vor rund 400 Stadtwerke-Vertretern entgegen. „Im oberfränkischen Wunsiedel liefern die Stadtwerke Wunsiedel eine Blaupause für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Das ganzheitliche Konzept besticht nicht nur durch seine saubere und klare Strategie, sondern auch durch seine kontinuierliche Umsetzung, die auch Impulse für die Wirtschaft in der Region setzt“, betonte Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke-Kooperation Trianel sowie Initiator und Jury-Mitglied des STADTWERKE AWARD.

Marco Krasser, Geschäftsführer der SWW Wunsiedel GmbH (links), gemeinsam mit Bürgermeister Karl-Willi Beck (rechts) auf der Preisverleihung des STADTWERKE AWARD 2016 in Leipzig.

Mit dem „Wunsiedler Weg Energie 2.0“ setzen die Stadtwerke Wunsiedel eine konsistente Klima- und Energiestrategie bis 2030 um. Ziel ist eine weitgehend unabhängige Energieversorgung für die Region und

Wunsiedler Weg nicht nur unsere Kunden in der Region zu überzeugen,

der Ausbau der Stützfunktion für das übergeordnete Netz. Die Stadt-

sondern mit dem STADTWERKE AWARD auch als Branchen-Vorbild ge-

werke bauen dafür die erneuerbaren Energien vor allem mit Bürgerbe-

kürt zu werden“, stellte Marco Krasser fest. „Der STADTWERKE AWARD

teiligungsmodellen aus und schaffen durch mehrere Biomasse-BHKW

unterstreicht das Engagement der Stadt und unserer Mitarbeiter, die-

hohe Regelleistungskapazitäten, um Schwankungen in Netz auszuglei-

sen neuen Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung zu gehen und

chen und die Wärmeversorgung zu garantieren. Die Stadtwerke verbin-

die Energiewende aktiv zu gestalten.“

den alle Erzeuger, Speicher und Verbraucher über das eigene glasfaser-

Weitere Informationen:

basierte Kommunikationsnetz, um den Energiebedarf untereinander

www.innovation-congress.de/de/Veranstaltungen/Stadtwerke-

abzustimmen. Eine Vielzahl von Energieeffizienzmaßnahmen sowie

Award/Stadtwerke-Award-2016-.html

das Engagement für den Ausbau der Elektro- und Gasmobilität runden

und www.s-w-w.com

den ganzheitlichen Ansatz der Stadtwerke ab. „Wir freuen uns mit dem

Neues Förderprogramm für Stadt- und Ortskerne

Hochfranken wird Modellregion Die Bayerische Staatsregierung baut die Städtebauförderung und Dorferneuerung in einem Modellprojekt für den Zeitraum 2017 bis 2020 aus. Neben den Landkreisen Wunsiedel und Hof wird auch der Landkreis Kronach Teil der Modellregion zur schnelleren Sanierung von Stadt- und Ortskernen. Konkret bedeutet dies eine 90-prozentige Förderung von Baumaßnahmen der Revitalisierung, beispielsweise Modernisierung und Instandhaltung leer stehender Gebäude oder auch Gebäudeabbruch. „Mit dieser Maßnahme sagen wir der Strukturschwäche den Kampf an. Wir wollen Leerstand beseitigen und Innenstädte sowie Ortskerne aufwerten. Wer in den Baubestand investiert und die Attraktivität steigert, hilft zu vermeiden, dass die Menschen ihre Heimat verlassen“, begründet Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Inneren, für Bau und Verkehr das Modellprojekt. Der Beschluss der Staatsregierung ist auch ein Erfolg für die regionalen IHK-Gremien, deren Vertreter Dr. Laura Krainz-Leupoldt und Dr. Heinrich Strunz unter dem Stichwort „Domizil Hochfranken“ seit Jahren eine spezielle Förderung für die Region fordern.

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HOCHFRANKEN

NEWS

medienagentur JAHREISS GmbH

Fotostudio wächst um 250 Quadratmeter Die in Hohenberg an der Eger ansässige medienagentur JAHREISS GmbH investiert mehr als 200.000 Euro und erweitert den Standort um eine ca. 250 Quadratmeter große Halle. Die Erweiterung des Fotostudios um den Neubau ist notwendig, da die Nachfrage nach hochwertigen Produktfotos in allen Branchen stark ansteigt. „E-Commerce gewinnt für viele Unternehmen zunehmend an Bedeutung und natürlich wollen die Unternehmen Ihre Produkte auch online ansprechend und professionell präsentieren. Der Anspruch an die Qualität der Produktfotografien wird daher immer größer“, so Geschäftsführer Manfred Jahreiß. „Um dem auch zukünftig gerecht werden zu können, investieren wir in die neue Halle und schaffen so vier hochspezialisierte Fotostationen für Produktfotografie.“ Die neue Halle wird neben den vier Aufnahmeplätzen, die jeweils unterschiedliche

Beleuchtungs-

Szenarien und modernste Kameratechnik bieten, auch mit einer LKWZufahrt und einer eigenen Kühlzelle ausgestattet sein. Die medienagentur JAHREISS GmbH ist seit 29 Jahren in Hohenberg und hat derzeit 10 Mitarbeiter.

Contacta HochFranken 2016 Am 28. und 29. September fand die 8. Contacta HochFranken an der Hochschule Hof statt. Über 2.000 Schüler von 18 teilnehmenden Gymnasien aus Hochfranken und angrenzenden Regionen besuchten die Messe und informierten sich an den Ständen der 74 Aussteller und in den mehr als 200 Fachvorträgen über verschiedenste Berufsbilder und Studienmöglichkeiten. Eine Neuheit zur diesjährigen Contacta ist „Cont@ct your future“. Dabei handelt es sich um eine Plattform, über die man sich – ganz bequem von zu Hause aus – für Einzelgespräche mit Personalverantwortlichen der Unternehmen anmelden kann. Weitere Informationen: www.contactyourfuture.de

uture t y o u r f ngsgespräch CMitonunr eintem@Klicck zum virtuellen Bewerbu

Die Contacta HochFranken 2017 wird am 27. und 28. September 2017

future.de

tactyour

www.con

stattfinden.

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HOCHFRANKEN

NEWS

Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan

Rosenthal-Sonderausstellung sorgt für starken Anstieg der Besucherzahlen

Blick in den Sonderausstellungsbereich „Limitierte Kunst – Philip Rosenthal jun.“. ©Porzellanikon, Rosenthal-Archiv Selb, Dauerleihgabe Oberfrankenstiftung, Foto: jahreiss. kommunikation foto film, Hohenberg a. d. Eger

Die Verantwortlichen des Porzellanikons ziehen eine positive Zwischenbilanz der Sonderausstellung „Rosenthal – Ein Mythos. Zwei Männer schreiben Geschichte“. „Die Besucherresonanz ist hervorragend. Wir haben in diesem Jahr dank der Sonderausstellung und anderen Aktivitäten über 30 Prozent mehr Besucher im Porzellanikon“, so die Leiterin der Pressestelle, Sabine Reichel-Fröhlich. Noch bis 13. November präsentiert das Porzellanikon in drei Ausstellungen das Schaffen von Philip Rosenthal jun. und seines Vaters, Philipp Rosenthal sen.. Die bislang größte Ausstellung zu Rosenthal dokumentiert die Geschichte der beiden Männer mit alltäglichen und herausragenden Porzellanen sowie noch nie gezeigtem Archivmaterial, darunter Skizzenbücher und Fotos. Weitere Informationen: www.porzellanikon.org

Figur „Tempelweihe“. ©Porzellanikon, Staatliches Museum für Porzellan Hohenberg a. d. Eger / Selb, Foto: FEIGFOTODESIGN, Selb

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HOCHFRANKEN

NEWS

HFO Telecom AG

Aufsichtsrat - Handke folgt auf Schaller Auf eigenen Wunsch ist nach Ablauf der fünfjährigen Wahlperiode Erich Schaller aus dem Aufsichtsrat der bayerischen HFO Telecom AG ausgeschieden. Sein Nachfolger ist Jürgen Handke, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Hof. In der Ende Juli abgehaltenen, ordentlichen Hauptversammlung der HFO Telecom AG hat sich aus Altersgründen das langjährige Aufsichtsratsmitglied Erich Schaller nicht mehr zur turnusgemäß anstehenden Neuwahl zum Aufsichtsrat gestellt. Für ihn trat Jürgen Handke an, der, wie die übrigen bisherigen Aufsichtsratsmitglieder Gerhard Lindner (Sparkasse Hochfranken) und Ulf Kiegeland (Frankenpost), einstimmig geJürgen Handke, Jörg Böckel, Gerhard Lindner, Erich Schaller, Ulf Kiegeland und Achim Hager

wählt wurde. Die HFO Telecom AG wurde 1997 gegründet und

beschäftigt mittlerweile rund 130 Mitarbeiter. Telefon-Komplettanschlüsse, Mobilfunk, Internet und Energie sind die vier Kernbereiche der HFO Telecom. Die Tochtergesellschaft Epsilon Telecom ist Deutschlands größter Mobilfunk-Distributor für Geschäftskunden. Hinter der HFO stehen mit der Sparkasse Hochfranken, der VR Bank Hof eG, der Frankenpost Verlag GmbH, der Contract Consulting GmbH, Finanzvorstand Jörg Böckel und Vorstandschef Achim Hager insgesamt sechs Gesellschafter.

Die neue HFO-Zentrale Mitte des Jahres hat die HFO Telecom AG ihren Firmensitz von Hof ins benachbarte Oberkotzau verlegt. Der 3,5 Millionen Euro teure Neubau bietet 2.500 Quadratmeter Nutzfläche und somit Platz für die 130 Mitarbeiter des Telekommunikationsanbieters.

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WERDEN AUCH SIE MITGLIED

An die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Bahnhofstraße 55 95028 Hof

BEITRITTSERKLÄRUNG Ja, ich möchte die Tätigkeit der Wirtschaftsregion Hochfranken durch meine Mitgliedschaft im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. unterstützen. Mein Mitgliedsbeitrag beläuft sich entsprechend der geltenden Beitragsordnung auf (bitte ankreuzen): Privatpersonen

50,- €

Kommunen/ Vereine

100,- €

Verbände / Kammern

750,- €

Unternehmen bis 5 Mitarbeiter

100,- €

Unternehmen 6 bis 25 Mitarbeiter

150,- €

Unternehmen 26 bis 100 Mitarbeiter

500,- €

Unternehmen 101 bis 250 Mitarbeiter

750,- €

Unternehmen 251 bis 500 Mitarbeiter

1.000,- €

Unternehmen 501 bis 1.000 Mitarbeiter

2.000,- €

Unternehmen > 1.000 Mitarbeiter

3.500,- €

Freiwillig erhöhter Beitrag Der Mitgliedsbeitrag wird zum 1.1. des Jahres fällig. Die Rechnungsstellung erfolgt durch die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.

Firma: Name: Straße, Nr.: PLZ, Ort: Email:

Ort, Datum: Unterschrift:

Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Bahnhofstraße 55 95028 Hof Vorstandsvorsitzender: Dr. Hans-Peter Friedrich

Bankverbindung: Sparkasse Hochfranken IBAN: DE79 7805 0000 0220 0726 72 BIC: BYLADEM1HOF

Tel. 09281 / 7798-610 info@hochfranken.org www.hochfranken.org


Wirtschaftsregion Hochfranken e. V. 
 Das Regionalmarketing für Hochfranken. Bahnhofstraße 55 95028 Hof

IHR ENGAGEMENT ZÄHLT! Werden Sie Mitglied Im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.

Kontakt: Vorsitzender: Dr. Hans-Peter Friedrich Geschäftsführer: Dr. Jochen Rausch Redaktion: Sabrina Kaestner Geschäftsstelle: Bahnhofstraße 55, 95028 Hof Tel.: 09281 – 7798 610 info@hochfranken.org www.hochfranken.org www.facebook.com/Hochfranken
 Mit freundlicher Unterstützung der Frankenpost.

Konzeption & Gestaltung:

Sie möchten Ihre Pressemitteilung, Ihre Anzeige oder ein Porträt Ihres Unternehmens im Newsletter veröffentlichen? Kontaktieren Sie uns einfach per Telefon: 09281 / 7798-610 oder E-Mail: info@hochfranken.org www.hochfranken.org

7/2016 | Nr. 145

Impuls Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken. HOCHFRANKEN

NEWS

SCHROEDER Werbeagentur GmbH Breitengraserstr. 6, 90482 Nürnberg Schloßstr. 2, 95131 Schwarzenbach/Wald Tel. 0911 / 21 65 54-60 , Tel. 09289 / 97 09 700 info@schroeder-oe.de www.schroeder-oe.de www.facebook.com/SchroederWerbeagentur

NETZSCH Gesellschafter, Geschäftsleitung und Mitarbeiter beim Spatenstich Anfang Juli. Am Rednerpult der Oberbürgermeister der Stadt Selb, Ulrich Pötzsch.

So wird die neue NetzschProduktionsstätte einmal aussehen.

Netzsch-Gerätebau investiert zehn Millionen Euro in Selb Spatenstich für neue Netzsch-Produktionsstätte Netzsch Gerätebau ist auf Innovations- und Expansionskurs und

Produktionsleiter Ernst Most: „Der Neubau hier in Selb ist Teil unseres

investiert über zehn Millionen Euro in die Erweiterung des Firmensit-

firmeninternen Optimierungsprogrammes Operational Excellence.

zes am Standort Selb. Bis zum Frühjahr 2017 wird auf dem früheren

Operational Excellence ist unsere Antwort auf Industrie 4.0 und eine

Areal der Rosenthal AG ein mehrstöckiger Neubau für die Produktion

strategische Maßnahme, die uns fit macht für die Zukunft. Wir wol-

von Geräten zur Thermischen Analyse mit einer Fläche von rund 6.500

len all unsere Prozesse noch stärker als bisher auf Kundenbedürfnisse,

Quadratmetern entstehen.

Qualität und Effizienz ausrichten. Wie das für Produktion und Logistik

Damit reagiert das Unternehmen auf neueste Entwicklungen, die ein

aussehen kann, wird unsere Investition am Standort Selb eindrucksvoll

Umdenken in der industriellen Produktion ins Rollen gebracht haben.

demonstrieren.“

„Industrie 4.0“ ist das Stichwort, es gilt Prozesse in Zukunft schlanker

Unter dem gemeinsamen Dach der Netzsch-Holding verfolgen die drei

und effizienter zu gestalten, so dass Unternehmen flexibel auf Nach-

Geschäftsbereiche Analysieren & Prüfen, Mahlen & Dispergieren und

frageschwankungen und individuelle Kundenbedürfnisse reagieren

Pumpen & Systeme eine konsequente Qualitätsphilosophie und haben

können. Und genau das soll auch den Arbeitsfluss im Netzsch-Neubau

mit ihren maßgeschneiderten Anlagen stets die beste Kundenlösung

auszeichnen: Die neue intelligente Infrastruktur macht es möglich,

im Blick. Die Firmengruppe ist auf dem Sektor Maschinen- und Appa-

dass wichtige Prozesse künftig auf einer Ebene abgewickelt werden.

ratebau tätig und hält in ihren Marktsegmenten die Technologie- und

Abteilungen rücken näher zusammen, Wege werden kürzer, der Per-

Marktführerschaft.

sonaleinsatz flexibler und die Kommunikation schneller und besser.

IHR ENGAGEMENT ZÄHLT! Werden Sie Mitglied Im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.

Unser neues Mitglied im Juli: schmuck-nach-mass, Selb

Der Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. wird gefördert von:

Landkreis Wunsiedel i.F.

Landkreis Hof

Stadt Hof

Sparkasse Hochfranken

Kreisverband Hof der Volks-und Raiffeisenbanken


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