Impuls
9/2015 9/2015 | Nr.| 137 Nr. 138
Die Wirtschaftsregion Hochfranken wird gefördert durch:
Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. HOCHFRANKEN
NEWS
ontec automation GmbH unter BAYERNS BEST 50 Die ontec automation GmbH aus Naila wurde vom Bayerischen Wirtschaftsministerium mit der Auszeichnung BAYERNS BEST 50 als eines der 50 wachstumsstärksten inhabergeführten mittelständischen Unternehmen in Bayern ausgezeichnet. „Die Auszeichnung BAYERNS BEST 50 ist für uns eine große Ehre und der Lohn für die Anstrengungen der letzten Jahre. Dies ist jedoch nicht der Verdienst einiger weniger, sondern der gesamten Belegschaft. Denn ohne das Engagement eines jeden Einzelnen, wäre unser beispielloses Wachstum nicht möglich gewesen“ so Geschäftsführer Wilhelm Puchta. Bereits zum 14. Mal würdigt die Auszeichnung BAYERNS BEST 50 herausragende Beispiele erfolgreichen Unternehmenswachstums und zollt damit denjenigen mittelständischen Unternehmen Anerkennung, die in den letzten fünf Jahren die Zahl ihrer Mitarbeiter und ihren Umsatz überdurchschnittlich steigern konnten.
ontec konnte den Umsatz in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich erhöhen und insgesamt um über 80 Prozent auf rund 13 Millionen Euro steigern, die die Mitarbeiterzahl wuchs in diesem Zeitraum um 55 Prozent auf rund 100. Allein im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere die fortschreitende Internationalisierung, beispielsweise das Erschließen neuer Märkte in Asien, hat zum Erfolg beigetragen. Darüber hinaus konnte das Unternehmen durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung Innovationen vor allem im stark wachsenden Bereich der technischen Textilien zur Marktreife bringen.
Bayerns Staatsministerin für Wirtschaft und Medi en, Energie und Techno logie und stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner (rechts im Bild) und Professor Dr. Tho mas Edenhofer, Baker Tilly Roelfs AG Wirtschafts prüfungsgesellschaft (links im Bild) überreichten Lena Puchta und Geschäftsführer Wilhelm Puchta die Urkun de und einen bayerischen Porzellan-Löwen. Bildquel le: Studio SX HEUSER
Als Systemanbieter entwickelt und baut die ontec automation GmbH mit Hauptsitz in Naila ganzheitliche Automatisierungssysteme und Sondermaschinen für industrielle Fertigungen. Ein separates Geschäftsfeld befasst sich mit Sonderanwendungen im wachsenden Bereich technischer Textilien.
Unsere neuen Mitglieder im August & September: • MÜTZERIA.DE, Hof • Zahnärztliches Abrechnungs- und Praxis management – Christina Bauerfeind, Köditz
• Thomas Schott – Consulting Unternehmensberatung, Hof • Hochfränkische Werkstätten Hof, Hof
• Dr. Mohr GmbH + Co., Naila
• Hotel Burghof, Hof
• DWS Druck- und Werbezentrum Selb, Selb
• Ingenieurbüro Löhner, Hof
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Leu Energie GmbH & Co. KG
Bester Mobil-Schmierstoffpartner in Zentral-Europa Gold für herausragende Leistungen: Ex-
sind stetig bemüht unsere Kunden zu begeistern. Un-
xonMobil ehrt die Hofer Leu Energie GmbH & Co. KG.
sere Mitarbeiter suchen immer wieder nach neuen
Bereits zum vierten Mal wurde Leu Energie GmbH & Co. KG von ExxonMobil ausgezeichnet. Nach drei „Bronze-Gewinnen“ erhält das Unternehmen zum ersten Mal nun den Gold-Award. Diese Ehrung erhalten nur die besten Partner für ihre hervorragenden Ergebnisse. Kriterien für die Vergabe des Awards sind insbesondere Wachstum, gezielte Kundenorientie-
Herausforderungen und entwickeln für jeden Kunden eine ausgereifte Komplettlösung. Diesen Erfolg verdanken wir unseren engagierten Mitarbeitern und sehen ihn auch als weiteren Ansporn. Nachhaltiges Handeln und langfristiger Erfolg, getreu unserem Motto Wir sorgen für Wärme und Bewegung, sichern uns so die Zukunft.“
rung und sichere und reibungslose Arbeitsabläufe.
Leu Energie GmbH & Co. KG wurde 1949 gegründet
Leu erhält diese Auszeichnung mit nur fünf weiteren
und vertreibt neben Heizöl, Erdgas und Holzpellets
Mobil-Schmierstoff-Partnern in Europa, Afrika und
auch Kraft- und Schmierstoffe. Heute gehören zur
dem Mittleren Osten. Dies spiegelt das Vertrauen wie-
LEU-Gruppe fünf weitere Unternehmen mit insgesamt
der, dass viele Kunden der Region dem Unternehmen
ca. 100 Mitarbeitern an den Stadtorten Hof, Regen-
Leu schenken.
burg, Bamberg, Nürnberg und Wien.
Mit Stolz nahm Geschäftsführer Sebastian Leu kürzlich die begehrte Trophäe in Spanien entgegen und freute sich über die hervorragende Platzierung: „Wir
Sebastian Leu bei der feierlichen Übergabe. Das Unternehmen trägt jetzt den Titel „Bester MobilSchmierstoffhändler in ZentralEuropa“.
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Noch näher am Kunden – Sandler AG nimmt Produktion in den USA auf Mit der Eröffnung eines Produktionsstandortes in den USA schafft der deutsche Vliesstoffhersteller Sandler AG einen direkten Einstieg in den nordamerikanischen Markt.
der Dr. Christian Heinrich Sandler. „Das Werk in Perry ist der erste Auslandsstandort von Sandler.“ „In der rund 14.000 Einwohner-Stadt Perry finden wir ideale Bedingungen für unsere Expansion in den
Nach mehreren Jahrzehnten erfolgreicher Geschäfts-
amerikanischen Markt“, erläutert Tobias Baumgärtel,
beziehungen zu den nordamerikanischen Märkten,
zukünftiger Geschäftsführer der Sandler Nonwoven
in denen Sandler seine Kunden vom Firmensitz in
Corporation. „Wir sind hier in direkter Nähe zu unse-
Schwarzenbach an der Saale aus belieferte, geht das
ren amerikanischen Kunden, können damit schneller
Unternehmen den nächsten Schritt und eröffnet 2016
reagieren und unseren Service vor Ort weiter ausbau-
ein Vliesstoffwerk in Perry, Houston County, Geor-
en. An unserem neuen Standort finden wir qualifizier-
gia. Sandler plant die Weiterentwicklung des ersten
tes und motiviertes Personal und unser Grundstück
Auslandsstandorts zu einem Kompetenzzentrum der
schafft die Grundlage, um auf langfristig weiter ex-
Vliesstoffherstellung. “Ein neues Vliesstoffwerk in den
pandieren zu können. Ich freue mich bereits darauf,
USA aufzubauen ist für uns eine wichtige strategische
gemeinsam mit dem neuen Team in Perry ein neues
Entscheidung und einer der bedeutsamsten Schritte in
Kapitel in unserer Firmengeschichte aufzuschlagen.“
V.l.n.r.: Projektleiter Philipp Ebbinghaus, Tobias Baumgär tel, zukünftiger Geschäfts führer der Sandler Nonwoven Corporation, Sandra Deal, Nathan Deal, Gouverneur des US-Bundesstaates Georgia, Bärbl Sandler, Vorstands vorsitzender Dr. Christian Heinrich Sandler und Com missioner Chris Carr beim Vertragsabschluss für das neue Vliesstoffwerk in Perry, Georgia, der im Münch ner Hotel Bayerischer Hof ge feiert wurde.
unserer Firmengeschichte”, sagt Vorstandsvorsitzen-
BD|SENSORS sorgt für strahlende Gesichter im Kindergarten Spatzennest Gelungene Überraschung für die 35 Mädchen und Jungen des Kindergartens Spatzennest in Thierstein: Die Einrichtung freut sich über eine Geldspende der Firma BD|SENSORS, die für die Spielplatzerweiterung im Garten verwendet wird. Im Juli feierte der Hersteller elektronischer Druckmessgeräte in Thierstein sein 20-jähriges Bestehen, unter anderem mit einem Tag der offenen Tür. Die Besucher wurden mit leckeren Snacks und selbstgebackenen Kuchen bewirtet. Den daraus erzielten Erlös spendet BD|SENSORS nun zu Gunsten des Thiersteiner Kindergartens Spatzennest. Silke Wandel, Assistentin der BD|SENSORS-Geschäftsleitung, überbrachte in dieser Woche einen symbolischen Riesenscheck und sorgte für strahlende Gesichter bei den Kindern und Betreuerinnen. Kindergartenleiterin Sabine Dumont, Pfarrerin Ellen Meinel und Bürger-
meister Thomas Schobert zeigten sich begeistert über die Summe von 400 Euro und teilten mit großer Freude mit, dass die Spende für die Gestaltung des Gartenspielplatzes genutzt wird. Dieser wird zukünftig um naturnahe Spielmöglichkeiten, unter anderem einen Matschplatz, erweitert.
Ellen Meinel, Silke Wandel, Sabine Dumont und Thomas Schobert mit Kindern des „Spatzennests“ bei der Spen denübergabe (von links nach rechts)
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Siebenquell® GesundZeitResort
Weißenstadt feiert Bergfest Vor einem Jahr wurde in Weißenstadt, unweit des Weißenstädter Sees, mit dem Bau des Siebenquell® GesundZeitResorts begonnen, im Herbst 2016 soll das vier-Sterne Resort eröffnet werden. Aus diesem Anlass wurde Ende September zum Bergfest auf die Baustelle geladen. Neben den Gästen aus Politik und Wirtschaft nutzten auch viele Weißenstädter die Chance, einen Blick auf die momentan größte Baustelle des Landkreises Wunsiedel im Fichtelgebirge zu werfen. Festrednerin Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, sprach von einem unglaublichen Projekt, das hier im Fichtelgebirge realisiert wird. „Das Siebenquell® GesundZeitResort wird ein echter Leuchtturm. Die 14,7 Millionen Euro, die der Freistaat Bayern hier investiert, sind eine erstklassige Investition!“ Auf fast 100.000 Quadratmetern entsteht für mehr als 60 Millionen Euro ein einzigartiges Gesundheits- und Thermenresort, das dem Gast ein Angebot im Präventions- und Gesundheitstourismus bieten wird, welches in dieser Form wohl einmalig ist. „Wir definieren damit den Gesundheitstourismus weit über die Region hinaus völlig neu“, sagt Stefan Gesell, Initiator des Siebenquell® GesundZeitResorts. „Unseren Gästen versprechen wir aber vor allem eines, sie werden hier wertvolle Lebenszeit verbringen und die Zeit haben, sich ihrer Gesundheit zu widmen. Daher auch der Name GesundZeit.“
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Gesucht: „Top-Azubi Fichtelgebirge“ „Die Fachkräftegewinnung wird künftig
bemerkenswerter Einsatz im Ausbildungsbetrieb. Die
für das Wohl und Wehe von Unternehmen ent-
Beurteilung der Auszubildenden durch den Ausbil-
scheidend sein“, betonte der Vorstandsvorsitzende
dungsbetrieb erfolgt mittels eines Bewertungsbogens,
der Bürgerstiftung „junges Fichtelgebirge“ Johannes
der bis zum 30. November 2015 an die Bürgerstiftung
Herzog bei der Vorstellung des Projekts „Top-Azubi
„junges Fichtelgebirge“ einzureichen ist. Die Auswer-
Fichtelgebirge 2015“.
tung der Bewertungsbögen erfolgt durch eine un-
Der Bürgerstiftung „junges Fichtelgebirge“ ist es ein Anliegen, den Ausbildungsbetrieben für die qualifizierte Nachwuchsförderung zu danken und damit den jeweiligen Ausbildungsbetrieb und dessen Engagement für die Nachwuchsförderung zu würdigen. Gleichzeitig
abhängige Jury, die vom Vorstand der Bürgerstiftung „junges Fichtegebirge“ eingesetzt wird. Die Auszeichnung „TOP-Azubi Fichtelgebirge“ ist seitens der Bürgerstiftung „junges Fichtelgebirge“ mit einem Preisgeld von insgesamt 1.000 EUR dotiert.
sollen weitere Betriebe motiviert werden, in den berufli-
Das Projekt der Bürgerstiftung „junges Fichtelgebirge“
chen Nachwuchs zu investieren. Aus diesem Grund hat
wird von der IHK für Oberfranken, der Wirtschaftsregi-
die Stiftung den Wettbewerb „Top-Azubi Fichtelgebir-
on Hochfranken e.V., der AGI Hochfranken, dem För-
ge“ ins Leben gerufen.
derverein Lebens- und Wirtschaftsraum Fichtelgebirge
Betriebe aus dem Fichtelgebirge können ihren Auszubildenden oder ihre Auszubildende für die Auszeichnung vorschlagen. Ausgezeichnet werden Auszubildende, die eine besondere Leistung erbracht haben, z.B. besonders gute schulische Leistungen, kreative Verbesserungsvorschläge, ehrenamtliches Engagement oder
e.V., der Bildungsregion Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge und von den Unternehmen HECK Wall Systems GmbH aus Marktredwitz, Kaufhaus Frey Marktredwitz, medienagentur JAHREISS GmbH aus Hohenberg und der VR-Bank Fichtelgebirge eG unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter www.junges-fichtelgebirge.de/cms/projekte_aktuelles/top-azubi-fichtelgebirge
Sicherheit für den Mittelstand ProComp stellt Lösungen für Netzwerkund Gebäudesicherheit auf der it-sa vor. Die ProComp Professional Computer GmbH mit Hauptsitz in Marktredwitz ist spezialisierter Partner für professionelle IT-Systeme und wird im Jahr des 25-jährigen Firmenjubiläums erstmalig auf der it-sa in Nürnberg vertreten sein. Die it-sa, die einzige IT-Security Messe im deutschsprachigen Raum, findet vom 6. bis 8. Oktober im Nürnberger Messezentrum statt. Namhafte und marktführende Aussteller informieren rund um Cloud, Forensik, Intrusion Protection oder Datensicherheit und zeigen Produkte und Lösungen für CIOs, CISOs und weitere Verantwortliche für Unternehmenssicherheit. Das System- und Softwarehaus ProComp bietet umfassende Beratungsleistungen, Projekt- sowie IT-Risikomanagement und liefert neben den klassischen IT-Infrastrukturlösungen, Sicherheitslösungen rund um das Gebäude sowie integrierte Schutzkonzepte über das gesamte
wickelt ProComp die passenden Lösungen. Im Schwerpunkt präsentieren die Marktredwitzer IT-Sicherheitsspezialisten
Next-Generation
Firewall
Lösungen aus dem Hause Cisco. Die Cisco ASA mit FirePOWER Services kombinieren die bewährten Sicherheitsvorteile der Firewall ASA 5500-X mit dem branchenführenden FirePOWER IPS (Next-Generation Intrusion Prevention System) und erweitertem Malware-Schutz von Sourcefire in einem einzigen Gerät. Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen können so auf moderne Bedrohungen und Malware reagieren. Darüber hinaus demonstriert ProComp die Kompetenz bei Gebäude- und Areal-Überwachung per Video mit den Kamerasystemen von AXIS.
Angriffskontinuum hinweg. Auch für die neusten Si-
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.
cherheitsanforderungen im „Internet der Dinge“ ent-
procomp.de/veranstaltungen/procomp-auf-der-it-sa
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DELSANA erreicht Jury-Stufe beim Mittelstandspreis Der „Große Preis des Mittelstandes“ gilt als die
ter Straßen- und Außenbeleuchtung konsequent wei-
deutschlandweit begehrteste Wirtschaftsauszeich-
terzugehen“, so Geschäftsführer Bernd Lippert.
nung für mittelständische Unternehmen. Die DELSANA GmbH & Co. KG aus Schwarzenbach an der Saale ist eines von bundesweit 815 Unternehmen, das aus über 5.000 Bewerbungen von Fachjuroren für die Ju-
In einer Feierstunde wurde dem Team von DELSANA von Roland Knitt als Vertreter der Stiftung eine Urkunde überreicht, die diesen Erfolg sichtbar macht.
ry-Stufe ausgewählt wurde. „Wir freuen uns, dass wir
Kriterien für die Bewertung durch die Jury sind unter
zum wiederholten Mal beim renommierten „Großen
anderem die Gesamtentwicklung des Unternehmens,
Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung
die Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbil-
die Jury-Stufe erreicht haben. Auf diese Auszeichnung
dungsplätzen aber auch die Themen Modernisierung
sind wir stolz und sehen sie als Verpflichtung, unseren
und Innovation sowie Service und Kundennähe.
Stiftungsvertreter Roland Knitt (1. v.l.) mit Geschäftsführer Bernd Lippert (2. v.l.) und einem Teil des DELSANA-Teams
Weg als kundenorientierter Hersteller energieeffizien-
Sana Klinikum Hof
21 ausländische Ärzte beginnen Deutschkurs Seit Anfang September können sich ausländische Ärztinnen und Ärzte am Sana Klinikum Hof in der deutschen Sprache weiterbilden. Gleich 21 haben das neue Angebot angenommen.
des Sana Klinikums Hof, das Projekt. „Dieses Weiterbildungsangebot ist in jeder Hinsicht ein Gewinn: Die
„Wir bieten diesen speziell auf den Bedarf von Ärzten
ausländischen Ärzte verbessern schneller ihre Deutsch-
und Ärztinnen zugeschnittenen Kurs im Verbund mit
sprachkompetenz und sind damit erfolgreicher in ihrer
der Volkshochschule Hof an. Die Teilnehmer werden
Kommunikation im beruflichen und privaten Umfeld
sowohl für die Erfordernisse des Alltags als auch in
und in der täglichen Patientenversorgung erleben die
allen fach- und berufssprachlichen Fertigkeiten trai-
Patienten einen kompetenten Arzt, mit dem sie sich in
niert“, erklärt Dr. med. Holger Otto, Geschäftsführer
der deutschen Sprache verständigen können.“
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Teilnehmer des Deutschkurses zusammen mit der Personalleitung, Leitung der Fort- und Weiterbildung, Leitung der VHS und den Lehrkräften
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Scherdel Zoigl: Scherdel Braumeister Günther Spindler (links) und Geschäftsführer Michael Krasser (rechts) bei der Vorstellung des neuen Scherdel Zoigl.
Scherdel Zoigl
Brauerei Scherdel erweitert Spezialitäten-Sortiment Scherdel Zoigl heißt die neue naturbelassene Vollbier-Spezialität der Hofer Scherdel Brauerei. Ab dem 1. Oktober 2015 wird das neue milde und naturtrübe Bier an Handel und Gastronomie geliefert. „Mit dem Scherdel Zoigl kommen wir dem Wunsch unserer Bier-Liebhaber nach handwerklich gebrauten, naturtrüben milden Bieren nach“, sagt Scherdel Geschäftsführer Michael Krasser. „Für uns als mittelständische Brauerei mit dem Schwerpunkt des Absatzgebietes im östlichen Oberfranken und der nördlichen Oberpfalz bietet es sich daher an, nun auch ein Zoigl zu brauen.“ Scherdel Zoigl ist bernsteinfarben und hat etwas weniger Kohlensäure, sein Alkoholgehalt liegt bei 5,2 Volumenprozent Alkohol. Die neue Bierspezialität gibt es in einem eigens für das Scherdel Zoigl aufgelegten Kasten: Er ist dunkelblau mit historischem Scherdel Aufdruck und, da er für neun Flaschen ausgelegt ist, sehr handlich. Auch die Flaschen selbst heben sich durch das nostalgische Erscheinungsbild der Etiketten deutlich von den anderen Scherdel Spezialitäten ab.
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Bioabfallvergärungsanlage Hochfranken
Know-How und Technik von NETZSCH für die Region Ende Juli wurde die Bioabfallvergärungsan-
der zusammen mit Blättern, Laub und heruntergefal-
lage Hochfranken eingeweiht. Die NETZSCH-Gruppe
lenem Obst in die braune Tonne geworfen wird, ver-
mit Hauptsitz in Selb liefert Know-How und Pumpen-
langt den Fördersystemen Höchstleistungen ab.
Technik für den reibungslosen Betrieb.
Um Verstopfungen und Ablagerungen und damit
Bioabfälle aus der braunen Tonne, Speisereste aus
Beschädigungen und Ausfälle der Anlage zu vermei-
der Gastronomie und Obst- und Gemüseabfälle aus
den, ist ganz besondere Technik notwendig, die die
Lebensmittelgeschäften werden in der neuen Bioab-
Selber NETZSCH-Gruppe liefert. Erwin Weber, Leiter
fallvergärungsanlage vor den Toren Rehaus gesam-
Produktlinie TORNADO Drehkolbenpumpen: „Die Bio-
melt und höchst effizient in Strom und hochwertigen
abfallvergärungsanlage Hochfranken hat Vorbildcha-
Wirtschaftsdünger umgewandelt. Insgesamt sollen
rakter. Aus Abfall wird höchst effektiv Strom und Gas
dort jährlich bis zu 30.000 Tonnen kommunaler und
gewonnen. Und mit unserer Technik tragen wir zum
gewerblicher Bioabfall zu Biogas verarbeitet werden.
reibungslosen Betrieb der Anlage bei. Wir freuen uns,
Die Obst- und Gemüsereste, Molkereiprodukte, Fette und Getreideabfälle werden hier sortiert, zerkleinert,
dass NETZSCH hier Know-How und Technik für die Region liefern kann.“
gepresst und hygienisiert, bevor daraus Biogas entstehen kann. Für die Fördersysteme der Anlage bedeuten die wechselnden Mischungen an Stoffen eine hohe Belastung: Einige Materialien sind faserig und verstopfungsgefährlich, andere noch besonders heiß wenn sie weitertransportiert werden. Auch der Sand,
Eine NETZSCH-Exzenterschneckenpumpe mit einer TORNADO-Drehkolbenpumpe
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Erwin Weber, Leiter Produktlinie TORNADO Drehkolbenpumpen: „Wir freuen uns, dass NETZSCH hier Know-How und Technik für die Region liefern kann.“
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„Runder Tisch“ – Arbeitsmöglichkeiten für Flüchtlinge in Hochfranken
Schnellstmögliche Integration von Flüchtlingen in Hochfranken Wer etwas kann und etwas werden will bekommt eine Chance in Hochfranken – diese Botschaft soll die Flüchtlinge erreichen, die zu uns kommen und die wir schnellstmöglich in Arbeit bringen müssen. Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Dr. Hans-Peter Friedrich wurde mit der Agentur für Arbeit BayreuthHof, der IHK, der HWK, den bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbänden bayme vbm, der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. sowie den Vertretern der Stadt Hof und der Landkreise Hof und Wunsiedel der Runde Tisch „Arbeitsmöglichkeiten für Flüchtlinge in Hochfranken“ gegründet. In Zusammenarbeit mit der VHS des Landkreises Hof wurde nun ein Fragebogen erarbeitet, der es ermöglichen soll, das Wissen und Können der in Hochfranken ansässigen Flüchtlinge so schnell und konkret wie möglich zu erfassen, um somit den Weg in ein Praktikums-, Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis zu beschleunigen. Ziel ist es, die Flüchtlinge in Hochfranken durch die Aufnahme einer Arbeit oder Ausbildung schneller zu integrieren. Mit dem Fragebogen werden in erster Linie bereits vorhandene Qualifikationen, Berufserfahrungen sowie zuletzt verrichtete Tätigkeiten abgefragt, um eine gezielte Vermittlung zu den hier ansässigen Unternehmen voranzutreiben. Die Fragebögen werden vor allem an die Personen und Stellen ausgegeben, welche intensiven Kontakt zu den Flüchtlingen haben. Dies sind insbesondere die ehrenamtlichen Helfer in den Unterstützerkreisen, die VHS, das bfz sowie weitere Bildungsträger. Da gerade die Deutschkenntnisse ein wichtiges Kriterium für den Zugang zum Arbeitsmarkt darstellen, sollen die Fragebögen auch und gerade in Deutschkursen für Flüchtlinge ausgegeben werden. Die Teilnehmer des Runden Tisches haben sich zum Ziel gesetzt, diejenigen Flüchtlinge, die gewillt sind in Hochfranken zu bleiben, so schnell wie möglich in den regionalen Arbeitsmarkt zu integrieren.
Dr. Hans-Peter Friedrich © Henning Schacht
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Ausbildung bei der Stadt Hof
Praktikum in der Partnerstadt Ob Büro oder Handwerk – die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadt Hof sind vielfältig. Erstmals wurde während der Ausbildung nun die Möglichkeit geboten, im Rahmen eines Praktikums auch den Arbeitsalltag und die Strukturen der Verwaltung einer Partnerstadt, genauer Villeneuve-la-Garenne in Frankreich, kennenzulernen. Katharina Joost, Anwärterin im gehobenen Dienst bei der Stadt Hof, durfte für eine Woche bei den Kollegen der französischen Partnerstadt arbeiten. Jeden Tag durchlief sie eine oder mehrere Abteilungen des Rathauses, erhielt einen Einblick in die Organisationsstruktur und in die Eingliederung in ein anderes Rechtssystem. Wertvolle Erfahrungen für das spätere Berufsleben, die auch dank der intensiven und freundschaftlichen Partnerschaft zwischen Hof und Villeneuve-la-Garenne einzigartig sind. Für Katharina Joost ergab sich zusätzlich die Möglichkeit, Grundlagen für die Diplomarbeit zum Thema „Kommunalverwaltung in Frankreich und Bayern - ein Vergleich zwischen den Partnerstädten Villeneuve und Hof“ zu erarbeiten. Dieses System des Austausches während der Ausbildung soll auch künftig fortgeführt werden. „Wenn die Auszubildenden die entsprechenden Voraussetzungen mitbringen, ist ein solch zeitlich begrenzter Wechsel in eine der Partnerstädte eine wertvolle Bereicherung während der Ausbildungszeit und eine Chance, die man nicht überall geboten bekommt“, so Herbert Pachsteffl, Ausbildungsleiter bei der Stadt Hof. „Dies soll künftig nicht nur Azubis der Verwaltung möglich sein, sondern kann im entsprechenden Fall auch für Auszubildende in handwerklichen Berufen eine Option sein.“
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Katharina Joost vor dem Rathaus in Villeneuve
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Gebrüder Munzert feiert 90-jähriges Bestehen Im Kreise von 150 Mitarbeitern, ehemaligen Mitarbeitern und geladenen Gästen feierte die Jacquardweberei Gebrüder Munzert GmbH & Co. KG Ende Juli ihr 90-jähriges Bestehen mit einem Fest auf dem Betriebsgelände der Weberei in Naila-Marlesreuth. Der Nailaer Bürgermeister Frank Stumpf würdigte in seiner Ansprache die Verdienste des Unternehmens für die Region. Er hob vor allem das Engagement für die Menschen hier hervor, das weit über das reine Gewinnstreben hinausgeht. „Sie stellen Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung, Sie veranstalten Informationstage, Sie sind auf Messen im In- und Ausland zu sehen und vertreten den Frankenwald und seine Textilbranche wie kaum ein anderer Betrieb in der ganzen Welt.“ Die Betriebsratsvorsitzende Andrea Irzik bedankte sich bei der Geschäftsleitung im Namen aller Mitarbeiter. Nachdem die Geschäftsleitung gebeten hatte, auf Geschenke zu verzichten, ging stattdessen eine Spende der Mitarbeiter an den Bauernhof der Lebenshilfe in Martinsreuth, auf dem Menschen mit Behinderung arbeiten. Die beiden Geschäftsführer Bernd Kout und Klaus Munzert ließen in Ihren Festreden wichtige Ereignisse seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 Revue passieren und bedankten sich bei allen, die den Erfolg der Firma durch ihre Einsatzbereitschaft, ihre Kreativität und ihre Verbundenheit ermöglicht haben. Bernd Kout beendete seine Rede mit einem optimistischen Blick in die Zukunft: „Wenn wir weiterhin mit Fleiß, Bescheidenheit, Innovationsbereitschaft und Enthusiasmus so zusammenarbeiten wie in der Vergangenheit, dann sehe ich positiv in die Zukunft.“ Die Gebrüder Munzert GmbH & Co. KG wurde 1925 von den Brüdern Georg und Heinrich Munzert im Nailaer Ortsteil Marlesreuth als Baumwolldamastweberei gegründet. Heute produziert das Unternehmen Möbel- und Dekorationsstoffe, schwerentflammbare Stoffe und Outdoor-Stoffe. Gut die Hälfte der produzierten Waren geht in den Export.
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Der Nailaer Bürgermeister Frank Stumpf gratuliert den beiden Geschäftsführern Klaus Munzert und Bernd Kout (v.r.n.l.)
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An die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Bahnhofstraße 55 95028 Hof
BEITRITTSERKLÄRUNG Ja, ich möchte die Tätigkeit der Wirtschaftsregion Hochfranken durch meine Mitgliedschaft im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. unterstützen. Mein Mitgliedsbeitrag beläuft sich entsprechend der geltenden Beitragsordnung auf (bitte ankreuzen): Privatpersonen
50,- €
Kommunen/ Vereine
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750,- €
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100,- €
Unternehmen 6 bis 25 Mitarbeiter
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Unternehmen 26 bis 100 Mitarbeiter
500,- €
Unternehmen 101 bis 250 Mitarbeiter
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Unternehmen 251 bis 500 Mitarbeiter
1.000,- €
Unternehmen 501 bis 1.000 Mitarbeiter
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Unternehmen > 1.000 Mitarbeiter
3.500,- €
Freiwillig erhöhter Beitrag
Der Mitgliedsbeitrag wird zum 1.1. des Jahres fällig. Die Rechnungsstellung erfolgt durch die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.
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Ort, Datum: Unterschrift:
Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Bahnhofstraße 55 95028 Hof Vorstandsvorsitzender: Dr. Hans-Peter Friedrich
Bankverbindung: Sparkasse Hochfranken Bankleitzahl: 780 500 00 Kontonummer: 220 072 672
Tel. 09281 / 7798-610 info@hochfranken.org www.hochfranken.org
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30. Hofer Vliesstofftage In wenigen Wochen trifft sich in Hof wieder die
Die zweitägige Fachtagung wird vom Verband der Bay-
Vliesstoff-Familie: Am 4. und 5. November finden in der
erischen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V., der
Freiheitshalle die 30. Hofer Vliesstofftage statt.
Fakultät Ingenieurwissenschaften der Hochschule Hof,
Die Hofer Vliesstofftage sind eine der größten Fachtagungen in Europa und fördern den Austausch zwischen Wirtschaft und Industrie. Teilnehmer schätzen die guten Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit Experten und zur Netzwerkpflege sowie die Fachvorträge, die neue Impulse geben und Trends aufzeigen. Das Symposium stellt hierzu
dem Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Textil und Bekleidung Münchberg-Naila sowie dem Beruflichen Fortbildungszentrum der Bayerischen Wirtschaft (bfz) Hof veranstaltet. Unterstützt wird die Veranstaltung zudem durch das Sächsische Textilforschungsinstitut e. V. (STFI) Chemnitz.
mit 21 Fachvorträgen aus den Bereichen Industrie und be-
Informationen zu den bereits angemeldeten Teilneh-
triebliche Praxis sowie Forschung und Entwicklung innova-
mern und Ausstellern, die Themen der Fachvorträ-
tive Entwicklungen der Vliesstoffbranche vor. Im Foyer der
ge und Informationen zu den Referenten sowie An-
Freiheitshalle findet die Fachausstellung statt, auf der sich
meldebedingungen und Formulare finden Sie unter
Unternehmen und Institutionen präsentieren.
www.hofer-vliesstofftage.de.
IHK für Oberfranken Bayreuth
902 neue Auszubildende in Hochfranken Anfang September sind 604 junge Menschen
tant geblieben – trotz der seit Jahren rückläufigen Zahl der
im Raum Hof und 298 im Raum Marktredwitz/Selb in das
Schulabsolventen. „Die Unternehmen im Raum Wunsiedel
neue Ausbildungsjahr gestartet.
haben längst erkannt, dass ihre Wettbewerbsfähigkeit da-
„Im Raum Hof sind das etwas weniger als vor einem Jahr“, erklärt Dr. Heinrich Strunz, IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des IHK-Gremiums Hof. „Durch den demografischen Wandel verlassen weniger Jugendliche die Schulen, das macht weniger potenzielle Azubis für die Unternehmen. Viele würden gerne mehr ausbilden, haben aber nicht alle Ausbildungsstellen besetzen können.“ Was für die Unternehmen eine Herausforderung bedeutet, ist gleichzeitig
von abhängt, ob sie heute die Fachkräfte von morgen ausbilden“, sagt Dr. Laura Krainz-Leupoldt, IHK-Vizepräsidentin und Vorsitzende des IHK-Gremiums Marktredwitz/Selb. „Im Angesicht der demografischen Entwicklung müssen die Betriebe alle Potenziale ausschöpfen und etwa Abiturienten und Studienabbrechern eine berufliche Ausbildung als erfolgsversprechende Alternative zu einer akademischen Laufbahn vermitteln.“
eine Chance für die Jugendlichen, die noch keine Lehrstel-
Am Beliebtesten waren in diesem Jahr die Ausbildungen als
le gefunden haben: „Der Ausbildungsmarkt stellt sich aus
Industriekaufleute im Raum Hof mit 90 Azubis und als In-
Sicht der Bewerber sehr erfreulich dar, es gibt noch viele
dustriemechaniker im Raum Marktredwitz/Selb mit 50 Azu-
freie Stellen. Ich kann nur allen Jugendlichen, die jetzt noch
bis. Auch auf das Erfolgsmodell duale Ausbildung setzen
keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, raten: Setzt euch
immer mehr Jugendliche. „Häufig werden die Klassiker ge-
einmal mit diesen Stellen auseinander. Oft stellen sie sich als
wählt, weil diese am bekanntesten sind. Für den Einzelnen
sehr interessant heraus, auch wenn sie auf den ersten Blick
ist das aber nicht immer die beste Wahl”, so IHK-Hauptge-
nicht den Traumberuf darstellen.“
schäftsführerin Christi Degen. „Die Mitgliedsunternehmen
In der Region Marktredwitz/Selb ist die Zahl der neuen Azubis im Vergleich zum vergangenen Jahr nahezu kons-
der IHK für Oberfranken Bayreuth bilden in mehr als 170 unterschiedlichen Berufen aus – vom Maskenbildner bis zum Lacklaboranten. Da dürfte für jeden etwas dabei sein.”
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News aus der SCHERDEL Gruppe
SCHERDEL unter 125 Jahre „BAYERNS BEST 50“ SCHERDEL Bereits zum vierten Mal kann sich die
Seit 125 Jahren sorgt das oberfränkische
SCHERDEL GmbH mit Hauptsitz in Marktredwitz zu
Familienunternehmen SCHERDEL für bewegenden Er-
„BAYERNS BEST 50“ zählen. Der Unternehmerpreis
folg – am letzten Wochenende im September wurde
wird jährlich vom Bayerischen Staatsministerium für
das nun gefeiert!
Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie an besonders wachstumsstarke mittelständische Unternehmen mit bis zu 5.000 Mitarbeitern verliehen. Für die hohe Anzahl an Auszubildenden erhielt das Familienunternehmen zusätzlich den „Sonderpreis für ausbildungsintensive Betriebe“. Deutschlandweit befinden sich aktuell rund 285 junge Menschen in einer Ausbildung bei der SCHERDELGruppe.
Nach der Eröffnung mit einem Jubiläumskonzert der Hofer Symphoniker am Freitag in Wunsiedel, begrüßte Marcus Bach, Sprecher der SCHERDEL-Geschäftsleitung, am Samstag rund 1500 Mitarbeiter, Lieferanten und Gäste aus aller Welt zu dem großen Jubiläumsfestakt in Marktredwitz. Er blickte auf die Anfänge des Unternehmens durch seinen Urgroßvater Sigmund Scherdel zurück und stellte heraus, dass die Firma seit
Die SCHERDELGruppe ist ein wachstumsstarkes, un-
1961 untrennbar mit dem Namen Walter Bach verbun-
abhängiges Familienunternehmen mit weltweit ins-
den sein wird, der das Unternehmen zum heutigen
gesamt 29 Standorten, rund 4550 Mitarbeitern und
Weltmarktführer in der Branche der Automobilzuliefe-
seinem Hauptsitz in Marktredwitz. Das Unternehmen
ranten gemacht hat. Auch Wirtschafts-Staatssekretär
bietet ein umfassendes Portfolio beginnend mit der
Franz-Josef Pschierer lobte die eindrucksvolle Erfolgs-
Metallumformung, Montage- und Fügetechnik über
geschichte des Unternehmens, das sich vom kleinen
Maschinen- und Werkzeugbau bis hin zur Oberflä-
Familienunternehmen zu einem Global Player entwi-
chentechnik. Im Geschäftsjahr 2014 erwirtschaftete
ckelt hat.
die Unternehmensgruppe einen Umsatz von 601 Millionen Euro.
Mit Ausstellungen, Unterhaltungsprogram, großem Buffet, Showabend und einer Party feierten die Gäste dieses besondere Ereignis bis in die Nacht hinein.
Juror Professor Dr. Thomas Edenhofer, SCHERDEL-Geschäftsführer Christian Schiener, Teresa Ernst, stellvertretende Vorsitzende der SCHERDEL-Jugendund Auszubildendenvertretung mit Wirtschaftsministerin Ilse Aigner bei der Preisverleihung
Die nationalen und internationalen SCHERDEL-Werksleiter zeigten Flagge - das Marktredwitzer Familienunternehmen hat mittlerweile Standorte in elf Ländern. 14
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Michael Schöffel, Leiter des paydirekt-Projekts bei der VR Bank Hof eG
Banken entwickeln eigenes Online-Bezahlverfahren Genossenschaftsbanken,
Sparkassen
und die Groß- und Privatbanken entwickeln derzeit ein eigenes Online-Bezahlverfahren. „paydirekt“ heißt es und bringt das direkte, sichere und einfache Bezahlen mit dem Girokonto in den Internethandel. Zurzeit laufen die internen Tests, ab November sollen die Bankkunden beim Einkauf im Internet das neue Verfahren anklicken können. paydirekt verspricht eine einfache, bequeme und sichere Abwicklung. Da der Service direkt mit dem Girokonto verknüpft wird gelten hier die Kontovorteile:
3. Frage: Wer hat Zugriff auf meine Daten? Michael Schöffel: paydirekt verkauft nicht die Warenkorb-Daten der Kunden. Gleichzeitig bleiben die Kontodaten der Kunden bei ihrer Bank, sie werden nicht an den Händler weitergegeben. Und das Bezahlsystem nimmt keine außereuropäischen Umwege im Zahlungsverkehr. Die Server und die Datenströme laufen ausschließlich in Deutschland. 4. Frage: Welche Voraussetzungen brauche ich für paydirekt?
Sicherheit, Datenschutz und Anonymität der Konto-
Michael Schöffel: Alle Kunden, die ein Bankkonto ha-
daten. Der Prozess verläuft für den Kunden vertrau-
ben, können sich für paydirekt registrieren. Vorausset-
enswürdiger und transparenter als über bestehende
zung ist die Teilnahme am Online-Banking, denn das
Bezahlsysteme im Internet. So bleiben beispielsweise
Konto muss onlinefähig sein.
die Kontodaten bei der Bank und gelangen nicht zum Händler und auch die Warenkorb-Daten der Kunden
5. Frage: Wo kann ich mich für paydirekt anmel-
werden nicht weiterverkauft. Außerdem laufen die
den?
Server und Datenströme ausschließlich in Deutschland. Acht Fragen zu paydirekt an den zuständigen Projektleiter bei der VR Bank Hof eG, Michael Schöffel. 1. Frage: Online-Bezahlen ist mir zu unsicher. Warum soll ich jetzt paydirekt nutzen?
Michael Schöffel: Die Registrierung erfolgt einmalig im Online-Banking bei der kontoführenden Bank. 6. Frage: Wie funktioniert paydirekt beim Einkaufen? Michael Schöffel: Nach der Produktauswahl muss der
Michael Schöffel: paydirekt gibt ein gutes und sicheres
Kunde nur seinen Benutzernamen oder seine E-Mail
Gefühl beim Online-Bezahlen, weil es das eigene Giro-
und ein Kennwort eingeben. Damit wird der Kauf be-
konto im Hintergrund nutzt – von der Bank in bewähr-
stätigt. Das Geld geht direkt vom Girokonto ab.
ter Form abgesichert. So sind Sicherheit, Datenschutz und Transparenz der Bezahlvorgänge garantiert durch deutsche Normen und Regularien. 2. Frage: Welche Garantien bietet paydirekt beim Online-Bezahlen?
7. Frage: Bei welchen Internet-Shops kann ich bezahlen? Michael Schöffel: Nach dem Start im November werden zuerst große Internet-Händler paydirekt als Bezahlfunktion anbieten. Wir gehen davon aus, dass
Michael Schöffel: Käuferschutz und Händlergarantie
schon sehr schnell weitere, auch kleinere Händlergrup-
sind die Basis für paydirekt. Weil die Zahlungen per
pen die Bezahlfunktion übernehmen werden.
Einzug laufen, kann die Bank den eingezahlten Betrag später noch zurückholen, jedoch nur falls die Ware
8. Frage: Was kostet die Nutzung von paydirekt?
nicht geliefert wird. Aber auch der Händler hat die Ge-
Michael Schöffel: Für die Kunden der beteiligten Ban-
wissheit, dass beim Kunden genug Geld auf dem Kon-
ken ist die Nutzung kostenfrei.
to ist, sonst wird die Zahlung gar nicht erst ausgelöst. 15
HOCHFRANKEN
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Investitionen in die Zukunft
REHAU erweitert Standorte in Deutschland und USA In den vergangenen Wochen konnte die REHAU Gruppe gleich zwei Standorterweiterungen feierlich eröffnen. Neben dem Logistik-Center am mittelfränkischen Standort Feuchtwangen investierte das Unternehmen in ein neues Automobil-Technikum am Standort Cullman, Alabama/USA. Der Neubau des Logistik-Centers am größten Werkstandort der REHAU Gruppe in Feuchtwangen war notwendig geworden, weil die Platzkapazitäten im bestehenden Werk nicht mehr ausreichten. „REHAU konfektioniert komplexe Stoßfängersysteme für namhafte Automobilhersteller. Diese Stoßfänger bestehen neben der wagenfarbig lackierten Kunststoffverkleidung mittlerweile aus bis zu 60 weiteren Einzelbauteilen, viele davon sind Elektronikbauteile wie Parksensoren oder Kamerasysteme. In der Summe gibt es mehrere 10.000 unterschiedliche Stoßfängervarianten für ein und dasselbe Fahrzeugmodell. Auch diese Einbauteile müssen just in time an unsere Konfektionsstrecke auf dem Werksgelände gelangen. Der logistische Aufwand und der Platzbedarf sind enorm“, begründet Ludwig Gilg, Leiter Werkslogistik, die unternehmerische Entscheidung. Gemeinsam mit einem langjährigen Kooperationspartner, Spezialist für Logistikimmobilien, konnte REHAU das Logistik-Center planmäßig in nur sechs Monaten baulich realisieren. Knapp 6000 Kilometer entfernt schloss der Polymerspezialist in den vergangenen Tagen einen weiteren Meilenstein der mehrstufigen Erweiterung seines Standorts Cullman, USA, ab. Auf einer Fläche von über 1.000 Quadratmetern entstand dort das erste in Nordamerika ansässige Automobil-Technikum der REHAU Gruppe. Dafür investierte das Unternehmen rund drei Millionen US-Dollar in unmittelbarer Nähe seiner Produktionsstätte, in der Systembauteile für die Automobilindustrie gefertigt werden. Im neuen Technikum ermöglichen es hochmoderne Arbeitsräume fortan, Kompetenzen in den Bereichen Fertigung, Technik und Entwicklung an einem Standort zu bündeln. „Damit sind wir in der Lage, die parallele Entwicklung von Produkten und Prozessen voranzutreiben. Automobilhersteller im Südosten der USA können somit ohne weite Wege auf unser gebündeltes Know-how zurückgreifen und die Entwicklungsergebnisse bewerten und freigeben“, erklärt Holm Riepenhausen, Mitglied der Automotive Geschäftsleitung bei REHAU. An beiden REHAU Standorten erhöhen zahlreiche Fertigungs- wie Logistikoptimierungen die Effizienz langfristig. Die Erweiterungen tragen zudem dazu bei, Arbeitsplätze in der Automobilindustrie vor Ort zu erhalten, beziehungsweise auszubauen.
Das neue REHAU AutomobilTechnikum in Cullman, USA (Foto: REHAU)
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HOCHFRANKEN
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„Gründerwettbewerb Hochfranken“ – Die Entscheidung ist gefallen! And the winner is…..TexLock! Herzlichen Glückwunsch zum Sieg beim 1. Gründerwettbewerb Hochfranken an Roxana Miksch, Robert Meyer und Suse Brand von TexLock. Ihr Konzept für ein „textiles Schloss“ hat die Jury überzeugt. Sicherheit und Leichtigkeit schließen sich nach der bekannten Produktlogik im Bereich der Diebstahlsicherung mobiler Gegenstände aus. Anders ausgedrückt, nur was aus schwerem Metall ist, gilt als sicher. Man denke beispielsweise an Metallketten und Stahlseile bei Fahrradschlössern. Diese Logik soll mit dem Produkt von Roxana Miksch, Robert Meyer und Suse Brand grundlegend aufgebrochen werden. Die drei Stipendiaten der Hochschule Hof haben mit TexLock eine neuartige Form der Diebstahlsicherung entwickelt. Das „Textilschloss“ soll dabei harten Angriffen ebenso standhalten wie herkömmliche Sicherungen aus Metall, bietet aber entscheidende Vorteile bei Gewicht, Handhabung und Optik. Grundlage von Texlock ist ein spezieller Aufbau aus leichten, leistungsstarken Materialien. Mithilfe eines digitalen Schließmechanismus soll ein Schlüssel überflüssig werden. Die Marktanalyse wurde bereits erfolgreich durchgeführt. Ein Prototyp liegt vor. Geplant sind die Gründung einer GmbH und der Markteintritt zunächst im Fahrradbereich. Um das Produkt zur Marktreife zu führen, suchen die Gründer geeignete Investoren und Kooperationspartner. In einem der nächsten Impuls Newsletter stellen wir das Gründerteam in einem ausführlichen Interview näher vor. Wir möchten uns bei allen Teilnehmern des Wettbewerbs ganz herzlich bedanken und wünschen viel Erfolg auf dem Weg zum eigenen Unternehmen.
Mehr interessante Gründungsgeschichten im StartUp-Guide! Lesen Sie auch online unter: http://issuu.com/schroeder-oe/docs/startup_guide_2015/1
www.facebook.com/MagazinStartUp 17
Der Sieger gemeinsam mit der Jury (v.l.n.r.): Christian Weibrecht (Weibrecht & Kollegen Corporate Finance), Roxana Miksch (TexLock), Jens Kaltenbach (Tailwind Strategie- und Beteiligungsgesell schaft), Markus Schröder (SCHRO EDER Werbeagentur GmbH), Suse Brand (TexLock), Jörg Raithel (Wirtschaftsregion Hochfranken), Robert Meyer (TexLock) und Prof. Dr. Michael Seidel (Hochschule Hof)
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