Impuls
10/2015 9/2015 | Nr. | Nr. 138138
Die Wirtschaftsregion Hochfranken wird gefördert durch:
Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. HOCHFRANKEN
NEWS
RAUMEDIC AG eröffnet neues Werk Gut zehn Jahre ist es erst her, seit dem die RAUMEDIC AG, der Entwicklungspartner und Systemlieferant für die medizintechnische und pharmazeutische Industrie, das RAUMEDIC – neues Gebäude mit dem Namen TERBIUM am Standort Helmbrechts
Werk in Helmbrechts bezogen hat. Nun hatte der Kunststoffspezialist wieder allen Grund zum Feiern. Am Stammsitz wurde mit zahlreichen Gästen ein neues Gebäude eingeweiht. Die Erweiterung des Werks war notwendig geworden, um Platz für Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement, Labor, Produktion und Logistik zu schaffen. 2.250 Quadratmeter Reinraumfläche, zertifiziert nach ISO 14644 Klasse 7, bieten dem Polymerspezialisten Raum, um mit seinen Kunden weiter wachsen zu können. Mit dem Technologiezentrum mit Schwerpunkt Präzisionsspritzguss und vollautomatisierter Montage kann RAUMEDIC neue kundenspezifische Projekte umsetzen. Mittels hochautomatisierter und somit wirtschaftlicher Prozesse werden High-Tech-Systemteile hergestellt, welche die Grundlage für einen auf Langfristigkeit ausgelegten Entwicklungs- und Produktionsstandort der RAUMEDIC in Deutschland bilden.
Jobst Wagner, Präsident der REHAU-Gruppe, ist überzeugt, dass die Basis für die Erfolgsgeschichte von RAUMEDIC die enorme Kundenorientierung des Unternehmens ist. Hier durchtrennt er gemeinsam mit Martin Schenkel, Director Operations, und CEO Martin Bayer statt eines Bandes einen RAUMEDICSchlauch als symbolischen Akt der Eröffnung (von links).
Das Unternehmen investierte dafür 26 Millionen Euro. „Eine Investition in die Zukunft,“ so Vorstand Martin Bayer. Die Investition ist ein Bekenntnis zum Standort in Oberfranken. „Dies ist nur möglich, Dank der kompetenten und loyalen Mitarbeiter, sie sind das Herz von RAUMEDIC.“ Mit dem neuen Gebäude schafft RAUMEDIC weitere 190 Arbeitsplätze in den nächsten Jahren.
Unsere neuen Mitglieder im Oktober: • Burgfreunde Lichtenberg e.V., Lichtenberg • Vita Finanzservice GmbH + Co. KG, Hof • Rechtsanwaltskanzlei Gollwitzer & Kollegen, Hof
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Schultaschen für 2.200 Schüler in Hochfranken
„Hier könnt Ihr alles werden, was Ihr wollt!“ „Definitiv hier, definitiv wir“ lautet das
anwesend, von seinem Werdegang: „Ich habe, genau
Motto der diesjährigen Schultaschen, die die Wirt-
wie Ihr, Mittlere Reife gemacht, danach über die FOS
schaftsregion Hochfranken an fast 2.200 Schüler der
mein Abitur und bin dann zum Wirtschaftsinformatik-
Abschlussklassen aller weiterführenden hochfränki-
studium an die Hochschule Hof. Während dem Studi-
schen Schulen verteilt.
um hat es sich ergeben, dass ich erst für Freunde und Bekannte, später auch für Unternehmen Webseiten
Anlässlich der offiziellen Schultaschenübergabe an
programmiert habe. Nach dem Abschluss stand ich
der Markgraf-Friedrich-Schule Staatliche Realschu-
vor der Wahl: Das, was sich bisher so nebenbei ent-
le Rehau, appellierte Dr. Hans-Peter Friedrich, Vor-
wickelt hatte einstampfen und eine Festanstellung
standsvorsitzender der Wirtschaftsregion Hochfran-
suchen, oder den Sprung in die Selbständigkeit
ken, an die Schüler der zehnten Jahrgangsstufe, sich
wagen. Entschieden habe ich mich für Zweites. Mitt-
die Arbeitsmöglichkeiten und die Unternehmen in der
lerweile arbeiten neben mir noch sieben Mitarbeiter in
Region Hochfranken genau anzusehen. „Ihr habt
der Agentur und zu meinen Kunden zählen Unterneh-
Glück hier geboren zu sein, denn in Hochfranken
men wie Lamilux, die Frankenpost, Höllensprudel und
könnt Ihr alles werden, was Ihr wollt“, so Dr. Hans-
auch die Hochschule Hof.“
Peter
Friedrich,
„Unternehmer,
Führungskraft,
Selbständiger oder Meister. Die Region Hochfranken
Design und Motto der diesjährigen Taschen haben
bietet alle Möglichkeiten dazu.“ Neben der guten
Michelle Müller und Lara Landbrecht, zwei Textil-
geografischen Lage der Region in der Mitte zwi-
designstudentinnen der Hochschule Hof, Campus
schen Berlin und München, Frankfurt und Prag sind
Münchberg entworfen. Der Inhalt besteht aus dem
es insbesondere die Vielfältigkeit der Betriebe und die
Magazin KARRIEREZIEL, Schreibblock, Kugelschreiber
große Unternehmensdichte, die die Region interessant
und Eckspannmappe. Ein besonderer Hingucker sind
machen. Viele hochfränkische Unternehmen gehören
die Taschen selbst: Die knall orangen Baumwoll-Ruck-
mittlerweile zu den Besten ihrer Branche. Um dieses
säcke mit dem Aufdruck „Definitv hier, definitv wir“
Potenzial zu stärken brauchen die Unternehmen gut
geben ein selbstbewusstes Statement für die Region
ausgebildete Fach- und Führungskräfte, aber auch
ab. Kräftig unterstützt wurde das Projekt von den
Gründer. Als Beispiel berichtete Michael Bitzinger,
Wirtschaftsjunioren Hof, die die 2.200 Schultaschen
Geschäftsführer der gleichnamigen Internet-Agentur
in der Geschäftsstelle der Wirtschaftsregion zusam-
in Hof und als Vertreter der Wirtschaftsjunioren Hof
menpackten.
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Von links: Elke Purucker, Leiterin des Schultaschen-Projekts bei der Wirtschaftsregion Hochfranken, die Wirtschaftsjunioren Michael Bitzinger, bitzinger GmbH, und Jörg Wurzbacher, LANSCO GmbH, Dr. Hans Peter Friedrich, Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsregion Hochfranken, Realschuldirektor Rüdiger Lang und Realschulkonrektor Matthias Ritter mit den Schülern der Abschlussklasse bei der offiziellen Übergabe der Schultaschen in Rehau.
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Stahl- und Drahtwerk Röslau GmbH Einweihung der neuen Produktionshalle Das Röslauer Metallverarbeitungsunter-
Investition gelegt. Willi-Josef Ferfers beschloss ge-
nehmen hat kürzlich die neue Produktionshalle am
meinsam mit Walter Bach von der SCHERDEL Gruppe
Stammsitz in Röslau eingeweiht. 110 Meter lang, 26
eine engere Zusammenarbeit der beiden hochfränki-
Meter breit, insgesamt 2.860 Quadratmeter Produkti-
schen Metallverarbeiter mit dem Ziel, in den Markt
onsfläche – das sind die Eckdaten der über zehn Mil-
der High-End-Produkte, beispielsweise geschälte Fe-
lionen Euro hohen Investition. Die neue Halle ermög-
derstahldrähte, einzusteigen. 2005 stimmte der Bei-
licht es der Stahl- und Drahtwerk Röslau GmbH nicht
rats- und Gesellschafterkreis für den Aufbau einer
nur die vorhandenen 130 Arbeitsplätze zu erhalten,
neuen Produktionslinie im High-End-Bereich. „Wir
zusätzlich konnten bereits zehn neue geschaffen wer-
produzieren nun rund 1.300 Tonnen an geschälten
den. „Die Sicherung der Arbeitsplätze am Standort
Federstahldrähten im Jahr für unsere Kunden“, so
Röslau war uns das unternehmerische Risiko wert“,
Willi-Josef Ferfers. „Kürzlich konnten wir Daimler als
bekennt Geschäftsführer Willi-Josef Ferfers im Rah-
Kunden gewinnen und liefern nun Drähte für Daimler-
men der Einweihungsfeier. „Ich bin mir sicher, dass
Testmotoren.“
uns der Erfolg dies bestätigen wird.“ Durch die Erweiterung wird die Kapazität von aktuell 7.500 Tonnen langfristig auf 11.000 Tonnen Draht im Jahr erweitert.
Die Stahl- und Drahtwerk Röslau GmbH wurde 1882 gegründet und ist in den Geschäftsfeldern Federstahldraht und Musiksaitenstahldraht tätig.
Bereits im Jahr 2003 wurden die Grundsteine für diese
Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G)
Fristablauf für Energieaudits am 05. Dezember 2015 Wie jedes Jahr wurde am 15. Oktober die EEG-Umlage für das Jahr 2016 veröffentlicht. Im Jahr 2000 startete die EEG-Umlage mit bescheidenen 0,19 ct/kWh und erreicht jetzt mit 6,354 ct/kWh den bisherigen Höchststand seit der Einführung. Das bedeutet vor allem für das nicht produzierende Gewerbe einen weiteren Anstieg der Stromkosten, denn diese Unternehmen unterliegen nicht der Härtefallregelung nach EEG 2014, §§ 63 ff. Endkunden (Definition nach EDL-G: Elektrische Energie wird für den eigenen Endverbrauch gekauft) müssen nach dem im April 2015 in Kraft getretenen Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) Energieaudits nach DIN EN 16247-1 durchführen, die alle vier Jahre zu wieder-
holen sind und jeweils von qualifizierten Experten abgenommen werden müssen. Ausgenommen von dieser Regel sind KMUs. Für Nicht-KMUs wurde als letzter Termin des Audits der 5. Dezember 2015 festgelegt. Eine Befreiung ist nur bei Nachweis der Zertifizierung durch DIN EN ISO 50001 oder EMAS möglich. Soll ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 eingeführt werden, muss nachgewiesen werden, dass mit der Einführung begonnen wurde. Diese muss dann spätestens zum 31.12.2016 abgeschlossen sein. Im Gegensatz zum produzierenden Gewerbe haben Nicht-KMUs durch die Audits keinerlei finanzielle Entlastung, bei Nichteinhaltung drohen jedoch Bußgelder bis zu einer Höhe von 50.000 Euro. Die Einhaltung des EDL-G wird stichprobenartig durch das BAFA kontrolliert. Als Spezialist auf diesem Gebiet informiert und berät das Ingenieurbüro Löhner zu diesem komplexen Thema in Seminaren, anwenderbezogenen In-House-Schulungen und Veranstaltungen zum Thema „Energie- und Stromsteuerentlastung“. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten: www.ingenieurbuero-loehner-hof.de
Karlheinz Löhner
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Von links: Architekt Hans-Heinrich Möller, Izabella Graczyk, Leiterin Kreisentwicklung Landratsamt Hof, Landrat Dr. Oliver Bär, Martin J. Hörmann, Gesellschafter der Hörmann-Gruppe, CSU-Bundestagsabgeordnete Silke Launert, Alukon-Geschäftsführer Klaus Braun, Gesellschafter der Hörmann-Gruppe Thomas J. Hörmann, und Bürgermeister Matthias Döhla beim Spatenstich für das neue Gebäude
Bekenntnis zum Standort Konradsreuth
Alukon KG erweitert Firmenstandort um 50 Prozent mehr Fläche Die Alukon KG, Anbieter von Rollläden, Toren, Sonnen- und Insektenschutz, erweitert ihre Produktionsfläche am Standort Konradsreuth um mehr als 12.000 Quadratmeter. Am 20. Oktober 2015 setzte Klaus Braun, Geschäftsführer der Alukon KG, gemeinsam mit den persönlich haftenden Gesellschaftern der Hörmann Gruppe, Thomas J. Hörmann und Martin J. Hörmann, den symbolischen ersten Spatenstich. „Durch die heute beginnenden Baumaßnahmen wird sich Alukon am Standort Konradsreuth um mehr als 50 Prozent erweitern“, so Martin J. Hörmann. Auf insgesamt 12.400 Quadratmetern Fläche entstehen eine erweiterte und neu strukturierte Produktionsfläche sowie ein neues Hochregallager. So können Abläufe in Zukunft effizienter gestaltet und Lieferzeiten optimiert werden. „Durch den Erweiterungsbau wollen wir dem Wachstum der vergangenen Jahre nachkommen und uns gezielt für die Zukunft ausrichten“, so Martin J. Hörmann weiter. „Um unserem Anspruch - eine schnelle und zuverlässige Auslieferung unserer Produkte in allen Fertigungsstufen - auch zukünftig gerecht werden zu können, wurden Bau- und Investitionsmaßnahmen notwendig. Wir freuen uns, dass wir die Familie Hörmann von unserem Vorhaben überzeugen konnten und sie bereit sind, die benötigten Investitionen zu tätigen“, so Alukon Geschäftsführer Klaus Braun. Bei der Planung der Baumaßnahmen wurde gezielt darauf geachtet, den Erweiterungsbau in Richtung Ortsrand und fernab der angrenzenden Wohngebiete zu integrieren. So wird sich der voraussichtlich im Jahr 2017/2018 fertige Anbau problemlos in den Standort einfügen. Neben wirtschaftlichen Vorteilen sieht Geschäftsführer Klaus Braun in der Erweiterung auch ein klares Bekenntnis zum Standort Konradsreuth: „Mit drei Mitarbeitern im Jahr 1974 gestartet, beschäftigt Alukon heute rund 400 Mitarbeiter. Wir bleiben der Gemeinde Konradsreuth treu und möchten auch perspektivisch zur wirtschaftlichen Stärkung der Region beitragen“, zeigt Braun den Weg für die Zukunft auf. Im Zuge der Baumaßnahmen werden alle Arbeitsplätze nach den neuesten Gesichtspunkten ergonomischen Arbeitens eingerichtet. 4
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Forschung und Handwerk für die energetische Gebäudesanierung Heinrich Schimmel zum Netzwerksprecher berufen Heinrich Schimmel, Geschäftsführer des Ingenieurbüros Energieeinsparung Oberfranken sowie des Handwerksunternehmens Bad & Heizung Schimmel aus Hof, wurde unlängst zum Netzwerksprecher der Arbeitsgruppe „Aus- und Weiterbildung Universität-Hochschule-Handwerk“ berufen. Die Arbeitsgruppe macht sich eine engere Verzahnung zwischen Hochschulausbildung und Handwerk bei dem größten Aufgabenfeld der Energiewende, der energetischen Gebäudemodernisierung, zur Aufgabe. Vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) im Juli 2015 gegründet, arbeiten derzeit rund 50 aktive Personen aus Wissenschaft, Hochschule, Universität und Handwerk in diesem Netzwerk zusammen. Die Aufgabe
Heinrich Schimmels ist es, gemeinsam mit seiner wissenschaftlichen Partnerin Professorin Katja Biek von der Beuth Hochschule für Technik in Berlin, das systematische Zusammenwirken der Projektbeteiligten bei Energieeffizienzprojekten zu optimieren. Dies erfolgt vor allem über die Erstellung von Business Prozess Management Systemen (BPMS). Sie ermöglichen allen Projektbeteiligten die bessere Sichtbarkeit von Ablaufschritten bei der Projektoptimierung. Neben dem gesteigerten Verständnis für Teilaufgaben wird dadurch vor allem eine Zeitersparnis und eine höhere Kosteneffizienz bei der Projektrealisierung erzielt.
Der Hofer Unternehmer Heinrich Schimmel wurde kürzlich zum Netzwerksprecher der Arbeitsgruppe „Aus- und Weiterbildung UniversitätHochschule-Handwerk“ berufen.
Näheres dazu unter www.eccuro.com und https://www. forschungsnetzwerk-energie.de/gebaeude-und-quartiere
Schon gesehen? Du. Wir. Hochfranken.
Unser neuer Film über die Region.
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„Großer Preis des Mittelstandes 2015“
LAMILUX erhält renommierte Auszeichnung Die LAMILUX Heinrich Strunz Gruppe, Rehau, hat den „Großen Preis des Mittelstandes 2015“ der Oskar-Patzelt-Stiftung erhalten. Die im September in Würzburg überreichte Auszeichnung zählt zu den begehrtesten Wirtschaftspreisen in Deutschland. Geehrt wurden 13 Unternehmen aus den Wettbewerbsregionen Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen, darunter auch LAMILUX. 23 weitere Firmen wurden als Finalisten ausgezeichnet. Nach Angaben der Oskar-Patzelt-Stiftung haben sich in diesem Jahr bundesweit mehr als 5.000 kleine und mittlere Unternehmen um den Preis beworben. „Er ist eine Anerkennung für die großartigen Leistungen des Mittelstands und gelebte unternehmerische Eigenverantwortung“, so der Stiftungsvorstand Dr. Helfried Schmidt. Der Mittelstand schaffe existenzielle Sicherheit und Lebenswerke. Der „Große Preis des Mittelstandes“ würdigt neben der Innovationskraft und erfolgreichen Wachstumsstrategien insbesondere auch die Werteorientierung in den Unternehmen und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung. Beim Preisträger LAMILUX betont die Oskar-Patzelt-Stiftung in einer Presseinformation vor allem die nachhaltige Stärkung der Region. Dies werde unter anderem durch die hohe Zahl an Auszubildenden mit einer überdurchschnittlichen Quote von rund zwölf Prozent und das nachhaltige Ausbildungskonzept „Education for Excellence“ deutlich. Weitere Kriterien für die Auszeichnung seien das Qualitäts-und Umweltmanagement, das kulturelle und soziale Engagement sowie die Unterstützung von Mitarbeitern und Führungskräften bei der Übernahme ehrenamtlicher Tätigkeiten.
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Joachim Hessemer, Prokurist und Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung der LAMILUX Heinrich Strunz Gruppe, nahm den „Großen Preis des Mittelstands 2015“ der Oskar-Patzelt-Stiftung entgegen. Die Auszeichnung gilt bundesweit als einer der begehrtesten Wirtschaftspreise.
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N-TV zeichnet Leu Energie aus
Bestnote für die Erdgas-Versorgung Besten Service, hohes Einsparungspotenti-
telständisches Unternehmen richtig stolz, wenn man
al und niedrigste Grundgebühr - das alles zeichnet Leu
sogar eine E.ON Energie auf Platz 27 oder eine RWE
Energie aus, wenn es um die Erdgasbelieferung geht.
auf Platz 24 hinter sich lässt“ erläutert Geschäftsfüh-
Dies bestätigt nun auch offiziell ein unabhängiger Test
rer Sebastian Leu.
unterschiedlicher Erdgasversorger in ganz Deutschland, den das Deutsche Institut für Service-Qualität im Auftrag des Nachrichtensenders N-TV in diesem Jahr durchgeführt hat.
Das Deutsche Institut für Service-Qualität testete regionale und überregionale Erdgasanbieter. Die Servicequalität wurde anhand von insgesamt über 1.106 Servicekontakten ermittelt. Durchgeführt wurden dabei
Die wichtigste Erkenntnis des Tests: Wer bei seinem
verdeckte Telefon- und E-Mail-Tests, Prüfungen der
Grundversorger bleibt, wirft Geld aus dem Fenster.
Internetauftritte durch geschulte Testnutzer und de-
Denn deren Tarife lagen in der Studie fast durchgängig
taillierte Inhaltsanalysen der Websites. Im Fokus stan-
über dem Branchendurchschnitt. Durch einen Anbie-
den hier unter anderem der Informationswert und die
terwechsel lassen sich oft mehrere hundert Euro pro
Bedienungsfreundlichkeit. Im Rahmen der Studie wur-
Jahr sparen. Im Schnitt sind dies gut ein Drittel der
den außerdem die jeweiligen Erdgas-Konditionen und
Gesamtkosten. Doch trotz der immensen Preisunter-
die dazugehörigen Vertragsbedingungen analysiert
schiede sollte der Verbraucher vor einem Anbieter-
und bewertet.
wechsel aber die Vertragsbedingungen prüfen. Dies spiegelt sich dann konkret im Service wieder, welcher eine wichtige Rolle bei der Wahl des Erdgasversorgers spielt. Leu Energie errang im Teilbereich Service das Qualitätsurteil „sehr gut“. Die Bestnote erhielten lediglich zwei weitere Erdgasanbieter. Beim Gesamtergebnis im
„Auf die Auszeichnung von n-tv mit der Bestnote bei der Servicequalität sind wir richtig stolz“, kommentiert Geschäftsführer Sebastian Leu das Ergebnis des bundesweiten Rankings.
Weitere Informationen zur Studie sind online abrufbar unter www.disq.de. Die Leu Energie GmbH & Co. KG liefert Erdgas bundesweit sowohl an Privathaushalte als auch an Gewerbekunden. Ein Preisvergleich lohnt sich - online unter www.leu-erdgas.de.
bundesweiten Ranking landete Leu Energie auf dem 7. Platz. „Darauf sind wir natürlich als regionales, mit7
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Neues von der Hochschule
Semesterstart
Professor Dr. Jürgen Lehmann auf der fakultätsübergreifenden Einführungsveranstaltung im Audimax des Instituts für Informationssysteme (iisys) (Foto: Hochschule Hof)
Knapp über 3700 Studierende immatrikuliert Steigende Studentenzahlen an der Hoch-
Die mehr als 1000 Studienanfängerinnen und -an-
schule Hof: Zum Start des Wintersemesters 2015/2016
fänger wurden in einer fakultätsübergreifenden Ein-
am heutigen Donnerstag sind knapp über 3700 Stu-
führungsveranstaltung im Audimax des Instituts für
dierende an den beiden Standorten der Hochschule
Informationssysteme (iisys) offiziell an der Hochschule
Hof immatrikuliert. Damit sind die Studentenzahlen
willkommen geheißen. „Wir wünschen den Studie-
an der Hochschule im Vergleich zum Vorjahr nochmals
renden, ob Studienanfänger oder bereits in einem
leicht angestiegen. Die Bachelorprogramme „Betriebs-
höheren Semester an unserer Hochschule immatriku-
wirtschaft“, „Internationales Management“ und „Wirt-
liert, einen erfolgreichen Semesterstart und alles Gute
schaftsrecht“ erfreuen sich, wie in den vergangenen
beim Studium“, sagte Präsident Professor Dr. Jürgen
Jahren, bei den Studienanfängern großer Beliebtheit
Lehmann.
Mehr als 1000 Studienanfängerinnen und –anfänger hat die Hochschule Hof begrüßt (Foto: Hochschule Hof)
und verzeichnen die meisten Neueinschreibungen.
Neue Professur „Wirtschaft mit Schwerpunkt Asien/Indien“ Der Geschäftsführer des Bayerisch-In-
und Bildungswissenschaften an der Carl von Ossietzky
dischen Zentrums für Wirtschaft und Hochschulen
Universität Oldenburg. Seit 2012 ist sie beim BayIND
(BayIND), Dr. Daniel Werner, folgt einem Ruf an die
beschäftigt und baute dort die Programme im Bereich
Hochschule Hof und übernimmt mit Start des Win-
der Hochschulkooperationen auf.
tersemesters die Professur „Wirtschaft mit Schwerpunkt Asien/Indien“. Mit der neuen Professur stärkt die Hochschule ihren im Leitbild und Profil verankerten Indienschwerpunkt weiter. Dr. Daniel Werner studierte an der Hochschule Hof Betriebswirtschaft und promovierte bis 2007 in Volkswirtschaft an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg am Lehrstuhl für internationale Wirtschaftsbeziehungen. Von 2008 bis 2015 leitete er das BayIND als Geschäftsführer. Nachfolgerin von Dr. Daniel Werner und damit neue Geschäftsführerin des BayIND ist Wiebke Dörfler. Wiebke Dörfler beendete 2011 ihren Master in Erziehungs8
oben: Wiebke Dörfler, Geschäftsführerin des BayIND links: Dr. Daniel Werner, Professor für „Wirtschaft mit Schwerpunkt Asien/Indien“
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Porzellanikon - Staatliches Museum für Porzellan
Handgefertigte Baumanhänger für das Europaparlament in Strassburg links: Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen der Luitpold-Grundschule Selb bei der ersten Ausstechaktion im Porzellanikon rechts: Die Baumhänger aus Porzellan werden per Hand gefertigt
Eine rund fünf Meter große Tanne aus
Öfen des Werkes Rosenthal am Rothbühl wurde der
dem Fichtelgebirge wird während der diesjährigen
Schmuck Ende Oktober gebrannt und die Schulklasse
Weihnachtszeit das Europaparlament in Straßburg
konnte die Entleerung des Ofens hautnah miterleben.
schmücken. Die Baumanhänger aus Porzellan fertigen Selber Schülerinnen und Schülern per Hand.
Schon seit einigen Jahren wird in Kombination von beeindruckender Tanne und weißem Gold ein ge-
Anfang Oktober beteiligten sich 23 Mädchen und
schmückter Weihnachtsbaum an bedeutenden Orten
Jungen der 4. Klassen der Luitpold-Grundschule Selb
aufgestellt, so beispielsweise 2011 im Bundestag in
an der ersten Ausstechaktion im Porzellanikon. Unter-
Berlin, 2013 im Landtag in München und im Jahr 2014
stützt werden die kleinen Helfer vom Porzellanikon -
für den Bundespräsidenten Joachim Gauck in Berlin.
Staatliches Museum für Porzellan, wo die insgesamt
Dass in diesem Jahr ein mit Porzellan geschmückter
600 Christbaumanhänger ausgestochen werden.
Weihnachtsbaum im Europaparlament aufgestellt
Das Material und die für die Weihnachtsbaumakti-
werden kann, ist dem Engagement von Udo Benker-
on benötigten Fertigungsutensilien wurden von der
Wienands aus Regnitzlosau zu verdanken.
Rosenthal GmbH zur Verfügung gestellt. In den
9. Hofer Wirtschaftsforum
Hofer Wirtschaftspreis 2015 für Stefan Weiß von „medika“ medika wurde im Jahr 1967 von Josef Weiß gegründet und hat sich in den letzten Jahren, unter der Führung von Stefan Weiß, zu einem der führenden Handelsund Dienstleistungsunternehmen für Medizintechnik in Süddeutschland entwickelt. Neben der Qualität seiv.l. Wirtschaftsförderer KlausJochen Weidner, Preisträger Stefan Weiß (Geschäftsführer Firma Medika), Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner
„Nur, wenn ein Preisträger durch seine
ner medizintechnischen Produkte hat es medika ver-
Leistung geradezu ins Auge sticht, verleihen wir diese
standen seine Leistung mit einem Maximum an Dienst-
Auszeichnung – dann aber mit voller Überzeugung“,
leistung und Service zu verbinden. medika übernimmt
in seiner Laudatio auf den neuen Wirtschaftspreisträ-
auch eine Vielzahl an organisatorischen Aufgaben,
ger Stefan Weiß machte Oberbürgermeister Dr. Harald
unter anderem das Management von Ausschreibun-
Fichtner zunächst deutlich, dass der Preis nicht regel-
gen oder auch die komplette Bedarfsplanung einer
mäßig vergeben werde. „Die Entwicklungskurve des
Klinik. Das Sortiment umfasst über 900.000 Artikel
Unternehmens medika ist faszinierend, doch wohl-
von mehr als 1.000 nationalen und internationalen
überlegt. Behutsames Wachstum mit dem Kunden im
Anbietern. Über 150 Mitarbeiter sind in der Zentrale
Mittelpunkt. Dahinter steht eine Unternehmerpersön-
in Hof und den Niederlassungen in Heßdorf, im Raum
lichkeit – eine Unternehmerfamilie – fest verwurzelt
Nürnberg/Erlangen, in Kirchheim im Osten von Mün-
mit dem Wirtschaftsstandort Hof.“
chen und in Landsberg am Lech tätig. 9
SELBER HOCHSCHULTAG HOCHFRANKEN
NEWS
Entdecke deine Möglichkeiten – Bleib in der Region!
Berufs- und Studienorientierung für Schüler & Studenten
17.11.2015 | 9-15 Uhr | Rosenthal-Theater Berufsorientierung
Ausbildungsberufe | Studiengänge
Firmenvorstellung
Regionale Technologieführer präsentieren sich als potentielle Arbeitgeber
Vortrag „Leistung macht Spaß“ Spannende Zukunft in der mittelständischen Industrie Referent: Herr Stefan Greiffenberger, Alleinvorstand der Greiffenberger AG
Firmentouren
Attraktive Arbeitsplätze vor Ort erleben und Top-Kontakte knüpfen Themen: Maschinenbau | Naturwissenschaften Werkstofftechnik | Wirtschaftsingenieurwesen
Anmeldung und Infos: www.hochschultag-selb.de facebook.com/selber.hochschultag 10
HOCHFRANKEN
NEWS
Der Selber Hochschultag 2015 Attraktive Arbeitgeber der Region stellen sich vor Am 17. November öffnen sich bereits zum
die folgenden Themen konzentrieren: Maschinenbau,
8. Mal die Türen des Rosenthal-Theaters und der
Naturwissenschaften, Werkstofftechnik und Wirt-
Selber und Rehauer Firmen zum diesjährigen Selber
schaftsingenieurwesen. So können Schüler und Stu-
Hochschultag, der durch die die Rausch & Pausch
denten bei zwei Firmen Einblicke in eines der vier The-
GmbH im Rahmen des Selber Firmennetzwerkes
men bekommen. Eine weitere Neuerung hierbei ist,
organisiert wird.
dass sich die teilnehmenden Schüler und Studenten
Der Selber Hochschultag richtet sich gezielt an Schüler der kommenden Oberstufe und Studenten, die sich
für die Touren selbst über ein Onlineformular anmelden können.
für technische und naturwissenschaftliche Berufe in-
Am Vorabend der Veranstaltung, am 16. November,
teressieren und sich über Karrierechancen bei den re-
trifft man sich wieder zum Kaminabend im Schloss in
gionalen Firmen informieren möchten. Auch in diesem
Erkersreuth bei Selb. Ausgewählte Schüler der regio-
Jahr haben bereits sieben High-Tech-Unternehmen
nalen Gymnasien haben die Möglichkeit, zusammen
aus Selb und Rehau ihre Teilnahme am Selber Hoch-
mit Stefan Greiffenberger, ihren Lehrkräften und Ver-
schultag zugesagt: LAMILUX, Linseis, Netzsch, RAPA,
tretern der teilnehmenden Firmen in das Thema „Stu-
REHAU, Textilveredlung Drechsel und Vishay. Die
dium und Beruf in der Region“ einzusteigen. Dieser
Unternehmen, die sich am Selber Hochschultag be-
Abend bietet die Chance, im direkten Kontakt mit
teiligen, sind zukunftsträchtig, haben einen stetigen
Hochschulen und Firmen das Thema zu erörtern und
Bedarf an hochqualifizierten Mitarbeitern und bieten
Kontakte zu knüpfen.
interessante Aufgabengebiete.
Mit dem Selber Hochschultag wird eine Veranstaltung
Um den diesjährigen Hochschultag noch interessanter
in Selb fortgeführt, die in dieser Form einmalig ist. Die
zu gestalten, werden einige Punkte im Ablauf opti-
Schüler und Studenten erhalten durch Firmenführun-
miert. Hierfür wird das Programm im Rosenthal-Thea-
gen und Vorträge unserer weltweit agierenden regio-
ter gekürzt, um den Fokus auf die Firmenbesichtigun-
nalen Unternehmen Einblick in technische und natur-
gen zu legen. Im Theater selbst wird die Eröffnung,
wissenschaftliche Studiengänge und Berufe.
die durch Oberbürgermeister Uli Pötzsch erfolgt und die Firmenvorstellung etwas anders als bisher erfolgen: Ein Imagefilm wird die teilnehmenden Schüler und Studenten auf den Tag einstimmen und Stefan
Weitere Informationen zum 8. Selber Hochschultag gibt es auf http://www.hochschultag-selb.de und auf Facebook www.facebook.com/selber.hochschultag.
Greiffenberger, Alleinvorstand der Greiffenberger AG
Die Anmeldung zu den Firmentouren ist unter
mit Stammsitz in Marktredwitz, wird über die span-
http://www.hochschultag-selb.de/anmelden/ zwischen
nende Zukunft in der mittelständischen Industrie refe-
dem 8. Oktober und dem 8. November 2015 möglich.
rieren. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, den Fir-
Die Teilnehmerzahlen auf den Touren ist begrenzt,
menvertretern an den Messeständen gezielte Fragen
eine Anmeldung deshalb zwingend notwendig.
zu stellen. Auch die Firmentouren werden in diesem Jahr neu gestaltet. Es werden Touren organisiert, die sich auf 11
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Unterstützung für Fachkräfte! Regional.Kompakt.Mittelständisch Eine Veranstaltung der
mit Zertifikat der
Mitglieder der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. erhalten 10% Rabatt Impression der 3. Auflage
6 Etappen auf dem Weg zur Führungskompetenz das individuelle Kompakt-Seminar für Praktiker aus allen Branchen!
Sie sind Fachkraft mit Potential für mehr? Young Professional oder Führungskraft von morgen? Unternehmer? Personalverantwortlicher? Entscheider? … und möchten sich auf hohem Niveau im Bereich Führungskompetenz weiterbilden? Wir gehen in die 4. Auflage — branchenunabhängig und erfolgserprobt Am 11. Dezember 2015 startet unser Erfolgs-Seminar „Sechs Etappen auf dem Weg zur Führungskompetenz“. Gemeinsam mit unserer ManagementTrainerin, Frau Vera Dorschner, lernen die Teilnehmer verschiedene Instrumente und Techniken kennen, erarbeiten Strategien und legen so die Grundlage für künftige Führungskompetenz.
Führungsaufgabe
Etappe 6 Führung und Persönlichkeit Etappe 5 Erfolgreiche Verhandlungsführung Etappe 4 Innovations– und Projektmanagement Etappe 3 Souverän auftreten und präsentieren Etappe 2 Arbeitstechniken und Zeitmanagement Etappe 1 Gesprächsführung und Konfliktbewältigung
Die Etappen finden in angenehmer Atmosphäre jeweils Freitagabend und Samstag in den Räumen der IHK, Hof, statt. Detaillierte Informationen finden Sie unter www.logistik-oberfranken.de/aktuelles. Gerne beraten wir Sie auch persönlich. Bitte sprechen Sie uns an. Stimmen ehemaliger Teilnehmer:
„Die Übernahme von ersten Führungsaufgaben stellt eine große Veränderung im täglichen Berufsleben dar. Mit der Unterstützung der Logiskagentur Oberfranken ist es mir gelungen in anspruchsvollen Situaonen gekonnt und souverän zu agieren und immer neue Herausforderungen zu bestehen und daran zu wachsen. Unter der Leitung von erfahrenen Trainern werden in Gruppenarbeiten und Rollenspielen herausfordernde Situaonen des Führungsalltags simuliert und reflekert, diese haben mir persönlich in allen Fällen zu sehr guten Lösungsansätzen verholfen.“
„Als junge Führungskra im Personalbereich habe ich 2014/15 zusammen mit dem Produkonsleiter unseres Unternehmens an den sechs Etappen zur Führungskompetenz teilgenommen. In einer kleinen Gruppe haben wir von einem intensiven und interakven Seminar profiert. Die Inhalte sind praxisnah und somit im eigenen Verantwortungsbereich mit der nögen Disziplin gut umsetzbar. Mit der Dozenn Vera Dorschner haben wir sehr gerne zusammengearbeitet.“ Krisn Jeschke, Personalleitung, Purus Plascs GmbH, Arzberg
Andreas Kretzer, medi Bayreuth / MSMD Logisk GmbH Logistik Agentur Oberfranken e.V. * Fon: 09281/84007-26 * info@logistikagentur-oberfranken.de * www.logistik-oberfranken.de
HOCHFRANKEN
NEWS
29. Januar 2016: 3. Kooperationstag bei dr. mohr
Marketing im digitalen Wandel Wie die erfolgreiche Unternehmenspositionierung gelingt „Das Internet und die Digitalisierung
seinem Vortrag „Kooperation digital: Wie überleben
machen es notwendig, vorhandene Geschäftsmodelle
mit Amazon, Ebay, Google & Co.?“ Tipps zu digitalen
zu überdenken, denn nichts wird so bleiben wie es
Märkten und Emil Hofmann, Verlagskaufmann und
ist! Deshalb haben wir unseren dritten Kooperations-
Berater im Bereich Marketing, Vertrieb und Verkauf
tag unter das Motto ‚Das wichtigste Know-how für
für mehr als 600 Gründer und Handwerker, referiert
Ihre erfolgreiche Positionierung‘ gestellt“, so Thomas
über „Kooperation mit Zielgruppe 50+: Verschläft die
Mohr, Geschäftsführer der dr. mohr GmbH + Co. in
Wirtschaft einen Milliarden-Markt?“. Zwischen den
Naila. „Unsere Vision ist es, dass wir auch den kleinen
Vorträgen werden Firmenrundgänge und Workshops
mittelständischen Unternehmen den Einsatz der ef-
zu den Themen „Image – Machen Sie aus Ihrem Un-
fektivsten Marketingwerkzeuge bieten können. Damit
ternehmen eine Marke“, „Web – Die klare Nummer 1
können Sie regional bei Ihrer Wunschzielgruppe auch
im Web werden“ und „Marketing – Nicht nur ein In-
mit einem kleinen Budget genauso professionell auf-
strument, sondern ein ganzes Orchester“ angeboten.
treten wie die großen Markenunternehmen.“ Tatsächlich bietet der digitale Wandel für jede Branche ungeahnte Chancen, um sich neu zu präsentieren und dem gnadenlosen Wettbewerb zu entfliehen. Umdenken und neu orientieren, die eigene Position finden – das
Ab 18.00 Uhr können die Teilnehmer des Kooperationstages im Rahmen der Eröffnung der neuen Büroräume den Abend bei Lounge Musik und Flying Buffet gemeinsam ausklingen lassen.
Veranstaltungsprogramm bietet mit verschiedenen
Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung
Vorträgen und innovativen Seminaren neue Impulse
jedoch erforderlich, da die Teilnehmerzahl auf 100 be-
rund um das Thema Marketing.
grenzt ist. Auch pro Unternehmen können maximal
Der 3. Kooperationstag beginnt um 12.00 Uhr mit
zwei Personen teilnehmen.
Networking bei Kaffee und Kuchen, im Anschluss er-
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie
öffnet Thomas Mohr die Veranstaltung mit dem The-
hier: www.drmohr.de/kooptag
ma „Warum alles anders wird“. Anmeldung: www.drmohr.de/anmeldung Interessanten und innovativen Input bieten zwei hochkarätige Redner: Sales-Trainer Jürgen Hoffmann gibt in
13
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HOCHFRANKEN
NEWS
Robin Fröhlich (1. v. l.), Bereichsleiter IP-Video, nahm die goldene Kamera für den „Newcomer of the Year 2015“ auf dem Partnertag der Axis in München für ProComp entgegen.
ProComp ist Axis Newcomer of the Year Seit 2015 ist die ProComp Professional
the Year 2015“ ausgezeichnet. „Das IT-System- und
Computer GmbH Vertriebspartner der Axis Commu-
Softwarehaus aus Marktredwitz ist innerhalb kürzes-
nications GmbH aus München, dem Weltmarktführer
ter Zeit zum Solution Gold Partner aufgestiegen. Ge-
auf dem Gebiet von Videosicherheitslösungen und
meinsam realisierten Axis und ProComp schon mehre-
Zutrittskontrollen. Das Engagement von ProComp
re, verschiedene Projekte. Zudem wurden dieses Jahr
auf Projektebene, in der Weiterbildung und Zerti-
zwei Mitarbeiter zertifiziert. Procomp zeichnet sich
fizierung der Mitarbeiter und einem gemeinsamen
generell durch ein äußerst zielgerichtetes Arbeiten so-
Messeauftritt auf der it-sa hat Axis nun gewürdigt
wie außergewöhnliches Engagement aus“, heisst es in
und das Marktredwitzer Unternehmen auf den Part-
der Presseerklärung der Axis Communications GmbH.
nertagen in München mit dem Award „Newcomer of
15
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An die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Bahnhofstraße 55 95028 Hof
BEITRITTSERKLÄRUNG Ja, ich möchte die Tätigkeit der Wirtschaftsregion Hochfranken durch meine Mitgliedschaft im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. unterstützen. Mein Mitgliedsbeitrag beläuft sich entsprechend der geltenden Beitragsordnung auf (bitte ankreuzen): Privatpersonen
50,- €
Kommunen/ Vereine
100,- €
Verbände / Kammern
750,- €
Unternehmen bis 5 Mitarbeiter
100,- €
Unternehmen 6 bis 25 Mitarbeiter
150,- €
Unternehmen 26 bis 100 Mitarbeiter
500,- €
Unternehmen 101 bis 250 Mitarbeiter
750,- €
Unternehmen 251 bis 500 Mitarbeiter
1.000,- €
Unternehmen 501 bis 1.000 Mitarbeiter
2.000,- €
Unternehmen > 1.000 Mitarbeiter
3.500,- €
Freiwillig erhöhter Beitrag
Der Mitgliedsbeitrag wird zum 1.1. des Jahres fällig. Die Rechnungsstellung erfolgt durch die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.
Firma: Name: Straße, Nr.: PLZ, Ort: Email:
Ort, Datum: Unterschrift:
Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Bahnhofstraße 55 95028 Hof Vorstandsvorsitzender: Dr. Hans-Peter Friedrich
Bankverbindung: Sparkasse Hochfranken Bankleitzahl: 780 500 00 Kontonummer: 220 072 672
Tel. 09281 / 7798-610 info@hochfranken.org www.hochfranken.org
HOCHFRANKEN
NEWS
Veranstaltungen des Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.
Hochfränkische Werkstätten
links: In der Metallverarbeitung der Werkstätten werden auch Präzisionsteile für Windkraftanlagen gefräst. rechts: Franz Müller, Leiter der Werkstatt für behinderte Menschen der Hochfränkischen Werkstätten, erläutert die Arbeitsvorgänge in einer der Arbeitsgruppen
Vom Basteln und Werken zum Systemlieferant Was genau geschieht eigentlich in den Hochfränkischen Werkstätten der Lebenshilfe e.V.? Wer arbeitet hier, was wird hergestellt und wo landen diese Produkte letztendlich? Im September ermöglichte die Wirtschaftsregion Hochfranken im Rahmen einer Besichtigung den Blick hinter die Kulissen und die Teilnehmer stellten fest: Die Hochfränkischen Werkstätten sind bei weitem keine einfache Bastelwerkstatt, sondern können mit ihren Leistungen auch Partner in der industriellen Zusammenarbeit, ob heimische Industriebetriebe oder internationale Größen wie Airbus, von sich überzeugen. „Wer bei uns landet, hat schon einen langen Leidensweg durch den ersten Arbeitsmarkt hinter sich“, so Siegfried Wonsack, Geschäftsführer des Vereins Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V., dem Rechtsträger der Hochfränkischen Werkstätten. In den Hochfränkischen Werkstätten finden Menschen Arbeit, für die eine Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht möglich ist. Dies können Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung sein, aber auch Personen mit psychischer Erkrankung. „Die meisten unserer Mitarbeiter sind auch nicht auf den ersten Arbeitsmarkt vermittelbar“, erklärt Siegfried Wonsack den Besuchern. „Hierbei geht es nicht nur um die Arbeitsleistung, sondern auch um soziale Strukturen und die geschützte Atmosphäre in den Werkstätten, die für die Menschen sehr wichtig ist.“ Mit 12 behinderten Menschen hatte 1972 alles seinen Anfang genommen. Mittlerweile geben die Hochfränkischen Werkstätten über 500 Menschen Arbeit. Die Einrichtung und auch die Wohnheime seien „voll bis oben hin“. Doch die Werkstätten sind nicht nur ein großer Arbeitgeber, sondern mit einem Jahresumsatz von 1,65 Millionen Euro auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region. Ziel und Auftrag der Hochfränkischen Werkstätten ist es die Waage zu halten zwischen der fachgerechten Betreuung von Mitarbeitern mit Behinderung und der Rolle als vollwertiger Partner und Dienstleister der regionalen Wirtschaft. Mit der DIN ISO EN 9001 Zertifizierung und einem dazugehörigen Qualitätsmanagement stehen die Werkstätten einem „normalen“ Dienstleister in nichts nach. Nach einer Studie der Katholischen Universität Eichstätt ist auch der Social Return on Invest (SROI) für die Gesellschaft entsprechend positiv. Das heißt konkret, dass für beispielhafte 100 Euro, die von den Trägern in die Werkstätten fließen, 108 Euro erwirtschaftet werden. Somit bringen die Werkstätten die Ihnen entgegen gebrachte finanzielle Unterstützung durch Wertschöpfung in die Volkswirtschaft zurück. 17
HOCHFRANKEN
NEWS
Gipfeltour zum Silberberg Besichtigung des AbfallServiceZentrums Silberberg und der ehemaligen Deponie Zusammen mit der Wirtschaftsregion
viele Meter Müll sich unter seinen Füßen befinden. Bei
Hochfranken hatte der AZV Hof zur Gipfeltour am
gutem Wetter bot sich ein herrlicher Ausblick über
Silberberg eingeladen. Die 20 Teilnehmer erfuhren
Hof, das Fichtelgebirge und den Frankenwald. Bergab
wie aus einer ehemaligen Hausmülldeponie ein mo-
informierten Stationen über die Stilllegung und Nach-
dernes AbfallServiceZentrum entstanden ist. Der Weg
sorge sowie die heutige Nutzung als AbfallService-
führte über die Gasstation mit der Verstromungsanla-
Zentrum, an dem eine Vielzahl an unterschiedlichen
ge, über die Sickerwasserreinigungsanlage und über
Abfällen und Wertstoffen angenommen und umge-
eine Station mit Informationen zur Abdichtung bis
schlagen werden.
zum Gipfel mit 562 Meter Meereshöhe. Dort zog ein Teilnehmer ein Maßband heraus, um zu erfahren wie
Mehr Infos unter www.azv-hof.de.
Virales Marketing - Kann man Viralität planen? Wie lässt sich die planlose Verbreitung
einer Nachricht wichtig sind. Umfragen in den USA zum
einer Meldung in den Social Media Kanälen planen?
Thema, welche persönlichen Beziehungen für neue Jobs
Und was hat John Snow und die Cholera Epidemie in
gut wären, brachten zu Tage, dass es nicht immer die
London im 19. Jahrhundert mit Viralität zu tun? Diese
„strong ties“ (enge Beziehungen/Kontakte), sondern
Fragen beantwortete Andreas Wagener, Professor für
oft die „weak ties“ (schwache Beziehungen/Kontakte)
E-Commerce und Digitale Medien an der Hochschule
sind, die Verbindungen zu neuen, potenziellen Arbeit-
Hof, den Teilnehmern einer Veranstaltung der Wirt-
gebern böten. Aber wie findet man diese „Influencer“,
schaftsregion Hochfranken e.V. im Stadtkeller in Hof.
Personen, die Zugang zu einem neuen Netzwerk ver-
John Snow gilt als Gründer der modernen Epidemiologie. Bei einem großen Cholera Ausbruch in London im Jahr 1845 verfolgte er die Wege der Cholera bis zu ihrem Ausgangspunkt, einem Brunnen im Stadtgebiet, zurück, indem er die einzelnen Verbindungen anhand einer Karte und Punkten markierte. Somit entdeckte er als erster die Viralität durch das Zusammenspiel von Knotenpunkten und Netzwerken. Seine Ergebnisse
schaffen? Um dies auf die Verbreitung von Posts zu übertragen und Verbindungen zu analysieren empfiehlt Andreas Wagener eine Social Monitoring Software zu nutzen, die die wichtigen Influencer herausfinden kann. Die eigene Relevanz und die Relevanz des dargestellten Inhalts sind allerdings ebenso von Bedeutung um zu mehr Likes und damit auch zu einer höheren Relevanz in den Social Media Kanälen zu führen.
sorgten für Änderungen im Londoner Abwassersystem
„Cats content“ (also Bilder oder Videos mit Katzen)
und wirkten sich dadurch fundamental auf die öffentli-
oder lustige Bilder/Statements zu posten, empfahl
che Gesundheit aus.
Andreas Wagener am Schluss der Veranstaltung, so-
Die Viralität von Nachrichten in sozialen Netzwerken folgt dem gleichen Prinzip, so Andreas Wagener. Neben vielen Hauptknotenpunkten sind es aber auch die vielen kleinen Knotenpunkten, die für die Verbreitung 18
weit dies zur Authentizität des Verfassers passt. Diese Posts werden meist von vielen Menschen angesehen und erhöhen dadurch wieder die persönliche Relevanz für die Social Media Kanäle.
links: „Höhepunkt“ der Führung mitte: Die Besucher machen sich ein Bild von der Funktionsweise der Sickerwasserbehandlungsanlage. rechts: verschiedene Stationen erklären die ehemalige Deponie Silberberg
HOCHFRANKEN
NEWS
Veranstaltungsreihe „Von Mitgliedern für Mitglieder“
Branding im Mittelstandgeht das wirklich? Marken machen Unterschiede, schaffen Mehrwert, differenzieren, schaffen Nachfrage und Vertrauen, sichern Zukunft, kommunizieren mit uns. Der durchschnittliche Markenkontakt pro Tag liegt bei 20.000 Marken! Aber eine eigene Marke zu entwickeln, wie geht das? In der Veranstaltung „Branding im Mittelstand – Geht das wirklich?“ der Wirtschaftsregion Hochfranken beantworteten Markus Schröder, Geschäftsführer der SCHROEDER Werbeagentur, und Bernd Kout, Geschäftsführer der Gebrüder Munzert, diese Fragen. Oft ist die persönliche Wahrnehmung des eigenen Produktes oder der eigenen Dienstleistung weit entfernt von
Markus Schröder, Geschäftsführer der SCHROEDER Werbeagentur, und Bernd Kout, Geschäftsführer der Gebrüder Munzert, erklären am Praxisbeispiel „PIVOT by Gebrüder Munzert“ den Aufbau einer Marke
der Betrachtung von außen. Es gilt daher objektiv an die Entwicklung einer Marke heran zu gehen, so Markus Schroeder. „Liebe Marke, wer bist du in drei Worten? Was denken andere über dich? Gibt es ein Bild von Dir?“, sind drei Fragen, die am Anfang jeder Markenentwicklung stehen sollten. Es folgen Markenanalyse, Markenstrategie und Markenkommunikation als wichtige Schritte hin zu einer werthaltigen und authentischen Marke. Wichtig war es Markus Schroeder an diesem Abend auch festzuhalten, dass Marke nicht gleich Werbung ist. Selbst gute und witzige Kampagnen müssen nicht für einen guten Abverkauf sorgen. Dagegen kann eine gut aufgebaute Marke durchaus auch ohne große Werbekampagnen auskommen und „für sich selbst sprechen“. Marken machen Inhalte, Werbung setzt um, so präzisierte er seine Aussage. Um eine Marke zu entwickeln und nach vorne zu bringen, gelte es außerdem authentisch zu sein. Insbesondere im Mittelstand, der oft inhabergeführt ist, sei eine Verknüpfung der Marke mit Personen, seien es der/die Inhaber/in, der/die Entwickler oder ein Team, sehr wichtig, so Markus Schroeder. Seine Agentur entwickelte für für das Unternehmen Gebrüder Munzert eine neue Premiummarke. Bernd Kout berichtete über die Vorgehensweise und die Erfahrungen dabei. Als traditionelles Textilunternehmen suchte man einen Weg sich von der internationalen Konkurrenz abzuheben. Innerhalb von fünf Monaten galt es eine Marke für ein modulares Stoffsortiment zu entwickeln, die die hohe Qualität der Stoffe kommunizieren soll. „In Sachen Marke mussten wir erst laufen lernen“, so Bernd Kout. Marketing und Werbung sei nicht sein Lieblingsthema gewesen, aber im Laufe der Markenentwicklung habe er eine Sensibiltät entwickelt und sowohl die Identifizierung mit der Marke im eigenen Betrieb als auch gegenüber den Kunden sei hervorragend gelungen. Die sehr guten Reaktionen der Kunden, Presseberichte in Fachzeitschriften und nicht zuletzt die positiven Verkaufszahlen haben Bernd Kout in der Entscheidung eine eigene Premium-Marke aufzubauen, bestätigt. Und in seiner persönlichen Identifizierung steht er als Verkäufer 100% emotional hinter seiner neuen Marke - auch als „das Gesicht“ hinter „PIVOT by Gebrüder Munzert“. 19
HOCHFRANKEN
NEWS
HFO-Telecom an innovaphone PBX zertifiziert Die SIP-Trunk Lösungen des Hofer Telekommunikationsanbieters HFO Telecom AG harmonieren perfekt mit der IP-Telefonie und Unified Communications Lösung innovaphone PBX des Sindelfinger Herstellers innovaphone AG. innovaphone hat die Lösungen des SIP-Providers an der innovaphone PBX zertifiziert und das spezielle technische Profil der HFOAnschlüsse in die Liste der Provider aufgenommen, die an der innovaphone PBX hinterlegt sind. Damit wird der Anmeldeprozess wesentlich einfacher und komfortabler. Dagmar Geer, Vorstandsvorsitzende der innovaphone AG, äußert sich erfreut über die Zusammenarbeit mit dem HFO-Konzern: „Mit der HFO konnten wir einen IP-Telefonie Provider gewinnen, der sich in der Branche aufgrund seiner Zuverlässigkeit und seiner qualitativ hochwertigen Lösungen einen Namen gemacht hat. Mit innovaphone und HFO sind Geschäftskunden für die All IP-Umstellung bestens gerüstet.“ Achim Hager, Vorstandsvorsitzender der HFO Telecom AG ergänzt: „Und das bei garantierter hoher Service-Qualität, denn wir beraten unsere Kunden persönlich, ohne Call Center. Wir bieten kompetente Beratung und individuelle Betreuung aus einer Hand an.“ Die Zertifizierung ist auch vor dem Hintergrund der All IP-Umstellung im Jahr 2018 zu sehen, im Rahmen derer die Deutsche Telekom alle ISDN-Anschlüsse auf IP umgestellt haben will. Mit der HFO Telecom hat innovaphone einen weiteren Provider gefunden, der im Markt für seine innovativen und hochprofessionellen Next Generation Network Lösungen bekannt ist. Aufgrund ihrer hohen technischen Expertise ist es der HFO Telecom gelungen, durch die selektive Trennung von Echtzeit- und Internetdaten die Stabilität eines ISDN-Anschlusses mit der Echtheit, Flexibilität und Sicherheit sowie den offenen Schnittstellen der IP-Telefonie zu kombinieren. An dieser Stelle kommt die IP-Telefonie und UC-Lösung innovaphone PBX ins Spiel, die die perfekte Ergänzung zu den zukunftssicheren SIP-Anschlüssen der HFO Telecom darstellt. Indem innovaphone zukünftig die Profile ausgewählter zertifizierter SIP-Provider an der innovaphone PBX hinterlegt, kann der Nutzer den entsprechenden Provider in der Konfigurationsoberfläche auswählen und erhält automatisch alle notwendigen Anmeldeinformationen. Dadurch wird die Registrierung bei einem Provider wesentlich einfacher und bequemer. Darüber hinaus unterstützen die Lösungen der HFO den Faxstandard T.38 an der innovaphone PBX, der sich als stabilster Standard für Faxverbindungen über IP-Strecken erwiesen hat.
Erfolgreiche Messepremiere für DELSANA Ein voller Erfolg war die erste Teilnahme des Schwarzenbacher LED-Leuchtenherstellers DELSANA bei der KOMMUNALE – Fachmesse und Kongress für Kommunalbedarf in Nürnberg. Mit rund 300 Ausstellern und mehr als 5.000 Besuchern ist die KOMMUNALE die größte kommunale Messe im süddeutschen Raum. DELSANA nutzte die Messe mit seinem Standpartner Lehner Werkmetall zur Präsentation des in diesem Jahr deutlich erweiterten Leuchtensortiments. Zum 1. Oktober 2015 wurde die Förderung der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik durch das Bundesumweltministerium neu aufgelegt, was zu zahlreichen konkreten Anfragen am Messestand von 20
DELSANA führte. Unter Berücksichtigung der 25 prozentigen Förderung rechnet sich die Umrüstung für die Kommunen schon binnen weniger Jahre und entlastet so den kommunalen Haushalt dauerhaft. Das streng modular aufgebaute Konzept der DELSANA-Leuchten überzeugt zudem unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten, da beispielsweise einzelne Lichteinheiten oder das Vorschaltgerät getauscht werden können, während bei anderen Herstellern im Fall eines Defektes oft der komplette Leuchtenkopf gewechselt werden muss.
HOCHFRANKEN
NEWS
Duales Studium in Bayern Ehrung der fünf besten Absolvent/innen Bereits zum vierten Mal zeichneten die Initiative hochschule dual, die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und die bayerischen Metallarbeitgeberverbände bayme vbm die fünf besten dualen Absolvent/innen der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit dem Preis Dualissimo aus. Neben sehr guten Noten im Hochschulstudium und außergewöhnlichem Einsatz in der betrieblichen Praxis honoriert die Jury aus Wissenschafts- und Wirtschaftsvertreter/innen auch soziales Engagement und internationale Erfahrungen der dualen Studenten. Eine der Preisträgerinnen ist Lena Puchta aus Hof. Von 2010 bis 2014 studierte sie an der Hochschule Hof Internationales Management mit dem Schwerpunkt Internationales Controlling und Finanzmanagement und Auslandsaufenthalten in den USA, in Frankreich und in Indien. Parallel absolvierte Lena Puchta eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei der ontec Automation GmbH in Naila.
Lena Puchta, 6. von rechts, mit den anderen Preisträger/ innen des Dualissimo und den jeweiligen Unternehmenspartnern und Staatssekretär Georg Eisenreich, links im Bild, vbwHauptgeschäftsführer Bertram Brossardt, rechts, und Prof. Dr. Robert F. Schmidt, Leiter der Initiative hochschule dual, 2. von rechts. (Foto: hochschule dual)
Staatssekretär Georg Eisenreich hob die Leistungen des dualen Studiums in Bayern hervor: „Unser duales System ermöglicht jungen Menschen den Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Es ist weltweit ein Exportschlager. Ich gratuliere den drei Preisträgerinnen und zwei Preisträgern zu den herausragenden Leistungen, die sie im dualen Studium gezeigt haben.“ Für Preisträgerin Lena Puchta bedeutet die Auszeichnung als Top-Absolventin aber nicht nur eine Anerkennung ihrer Leistungen. Sie sieht in der Verleihung des Preises Dualissimo auch die Möglichkeit, das duale Studium bekannter zu machen, das ihrer Meinung nach „eine langfristige Bindung von dringend benötigten Fachkräften in Bayern“ ermöglicht. hochschule dual wurde 2006 als Initiative von Hochschule Bayern e. V. gegründet, um alle dualen Studienangebote an den staatlichen bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften unter einem Dach zu bündeln. An den beteiligten Hochschulen gibt es rund 160 Studiengänge, die eine Verknüpfung von Hochschulstudium und Berufsausbildung (Verbundstudium) oder eine Verknüpfung von Hochschulstudium und betrieblicher Praxis (Studium mit vertiefter Praxis) bieten. Seit der Gründung der Initiative ist die Zahl der Studierenden von 650 auf knapp 6.300 angewachsen. Gefördert durch die vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V. wird im Zuge des Projekts hochschule dual international / Study & Work International die Internationalisierung im (dualen) Studium vorangetrieben. Weitere Informationen unter www.hochschule-dual.de.
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HOCHFRANKEN
NEWS
Neues von der REHAU AG:
Azubis holen Doppelgold Mehr als 500 Jungen und Mädchen leg-
von 1,2 entspricht – nicht. Sie konzentrieren sich
ten 2015 in Bayern erfolgreich die Prüfungen zum
auf das, was vor ihnen liegt: die Bachelorarbeit und
Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuk-
den anschließenden Job. Wie genau der zukünftige
technik ab. Die Besten mit 96 von 100 möglichen
Arbeitsplatz aussehen wird, wissen die angehenden
Punkten – Angelina Hertel und Maximilian Grasser –
Akademiker zwar noch nicht, aber bei REHAU wollen
arbeiten bei REHAU.
beide bleiben. Angelina findet den Automobilbereich
Die prämierten Verfahrensmechaniker absolvieren ein duales Studium bei der REHAU AG, die Prüfung zum
spannend, Maximilian interessiert sich eher für die Möbelsparte des Unternehmens.
Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuk-
REHAU ist ein weltweit führender Systemhersteller
technik schlossen sie im März 2015 mit 96 von 100
in den Bereichen Bau, Automotive und Industrie. Für
möglichen Punkten ab, momentan schreiben Angelina
kreative, umweltfreundliche und kundenorientierte
Hertel und Maximilian Grasser emsig ihre Abschluss-
Komplettlösungen sorgen über 19.000 motivierte und
thesis um im März 2016 ihr Bachelorstudium erfolg-
hochqualifizierte Mitarbeiter rund um den Globus.
reich abzuschließen. Gefragt nach dem Erfolgsge-
Das Familienunternehmen bietet eine Bandbreite von
heimnis, verraten die Dualstudenten: „Wir lernen viel,
19 verschiedenen Ausbildungsberufen. Deutschland-
helfen uns gegenseitig und haben einen Arbeitgeber,
weit starten aktuell rund 650 Azubis mit REHAU ins
der uns immer unterstützt.“ Eine große Sache machen
Berufsleben.
beide aus ihren 96 Punkten – was einem Notenschnitt Angelina Hertel und Maximilian Grasser sind Bayerns beste Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik 2015.
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HOCHFRANKEN
NEWS
German Design Awards
Drei Preise für Rosenthal und Thomas Die Marken Rosenthal und Thomas sind beim German Design Award 2016 mit zwei beziehungsweise einer Auszeichnung für ihre herausragende gestalterische Qualität bedacht worden. In der Kategorie Home Textiles and Home Accessories zählen die Tischleuchte Nigh-
tingale und die Interior Kollektion aus farbigem Porzellan von Sebastian Herkner mit den Serien Meta, Mitis und Domo zu den Gewinner-Produkten von Rosenthal. Die praktischen wie stylischen Küchenaccessoires und –helfer der Serie Kitchen by Thomas schafften ebenfalls den Sprung unter die besten 15 Designerzeugnisse in der Kategorie Tabletop. Damit heimst die Thomas Kollektion nach dem red dot Design Award bereits den zweiten großen Designpreis in diesem Jahr ein. Der 2012 initiierte German Design Award zählt international zu den renommiertesten Designwettbewerben und wird vom Rat für Formgebung ausgelobt. Die Preisverleihung findet am 12. Februar 2016 auf der Ambiente in Frankfurt statt.
links: Interior Kollektion aus farbigem Porzellan, Serie „Domo“ von Sebastian Herkner rechts: Küchenaccessoires und –helfer der Serie Kitchen by Thomas
REHAU bringt frischen Wind in die Expo Weltausstellung in Mailand lockt Millionen Besucher Mit dem Oktober Endet auch die internationale Weltausstellung Expo 2015 im italienischen Mailand. Unter dem Motto „Feeding the Planet, Energy for Life“ haben mehr als 140 Nationen und internationale Organisationen insgesamt 184 Tage lang ihre Visionen zu globalen Herausforderungen und zukunftsorientiere Lösungen den rund 20 Millionen Besuchern vorgestellt. breathe.austria ist nicht nur das Motto des klimaneutralen österreichischen Pavillons, sondern durchaus wörtlich zu verstehen. (Foto: © EXPO AUSTRIA)
Ein Publikumsmagnet der diesjährigen Expo: Der österreichische Pavillon. Fast jeder 10. Expo-Besucher spaziert durch die erfrischend grüne Oase und stößt dabei auch auf Produkte aus dem Hause REHAU. Erst kürzlich wurde der Pavillon für sein nachhaltiges Architekturkonzept ausgezeichnet. Österreich verzichtet als einziges Land auf eine konventionelle Klimaanlage. Eine dicht wuchernde Pflanzenpracht und raffinierte Nebeleffekte garantieren einen einzigartigen Frischekick und eine unvergleichliche Luftqualität inmitten des EXPO-Trubels. Bis zu zwölf Meter hohe Bäume schaffen ein einmaliges Naturerlebnis und eine angenehme Abkühlung. Die Pflanzen arbeiten gemeinsam wie ein Luftkraftwerk: Sie produzieren jede Stunde Sauerstoff für 1.800 Menschen und binden zugleich Kohlendioxid. Rund 3.000 Meter REHAU Hochdruckschläuche aus Polyethylen versorgen im Pavillon die Hochdrucknebelsysteme mit Kaltwasser. Im VIP-Bereich kam auf der 100 Quadratmeter großen Terrasse RELAZZO style in einer natürlich anmutenden Holzoptik zum Einsatz, das erst kürzlich mit dem Red Dot Award „Product Design 2015“ ausgezeichnet wurde. 23
HOCHFRANKEN
NEWS
Quo vadis Hochfranken? Quo vadis Familienunternehmen? Autor: Rainer Lohfeld Unsere Heimatregion ist von Familien-
Warum ist das so? – Weil man sich in unserem Land
unternehmen geprägt. Das bedeutet, dass die In-
finanziell wesentlich besser stellt, wenn man keine
haber ihr Unternehmen nicht einfach als Investment
Familie gründet. Und wir sind monetär geprägt. Des-
betrachten. Sondern als Wert, der von Generation zu
halb zählt bei uns auch der „Beruf“ der Mutter nicht,
Generation sorgsam gehegt und weitergegeben wird.
obwohl dieser der absolut wertvollste für eine Gesell-
Es bedeutet, dass die Mitarbeiter nicht einfach nur An-
schaft ist.
gestellte sind. Sondern eine Gemeinschaft, eine Familie in erweitertem Sinn, die in Krisenzeiten wie in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs zusammenhält. Mit anderen Worten: Unsere Wirtschaft verfügt über
Doch was sind die Ursachen und Einflussfaktoren für diese Entwicklung? – Das hat mit der Veränderung unserer Gesellschaft insgesamt zu tun.
eine feste Wertebasis. Sie beruht auf einem Verständ-
Individuum: Wie steht jeder einzelne von uns zur Fa-
nis von Familie, das für die Zukunft von ausschlagge-
milie? Jeder stammt doch zumindest aus einer, ist also
bender Bedeutung sein wird.
auch geprägt durch diese – positiv oder negativ? Sind
Fest steht: Diese hochfränkischen Unternehmen sind mehr und mehr vom demografischen Wandel
wir alle zu „selbstverwirklichend“ geworden? Oder klingt das einfach nur besser als „selbstsüchtig“?
betroffen. Und das heißt, Familienfreundlichkeit wird
Sexualität und Partnerschaft: Unsere Gesellschaft ver-
in Zukunft nicht weniger wichtig. Sie wird zu einer
abschiedet sich konsequent von den traditionellen
zentralen Voraussetzung dafür, um im Wettbewerb
christlich-bürgerlichen Werten. Die sogenannte „wil-
bestehen zu können. Denn wir brauchen Familien:
de Ehe“, uneheliche Kinder, Scheidung, homosexuelle
Weniger Familien heißt weniger Menschen, heißt weniger Mitarbeiter und Kunden! Doch in unserem Land lebt nur noch eine kleine Minderheit in Haushalten mit Kindern, die Zahl der Familien (Eltern-Kind-Gemeinschaften mit ledigen Kindern jeden Alters im Haushalt) ist rückläufig. Ihr Anteil
Partnerschaften oder das faktische „Recht“ auf Abtreibung waren vor 40-50 Jahren völlig unakzeptabel oder sogar strafbar, heute gilt das als „normal“. War früher also alles besser? Oder ist jetzt alles besser? Was ist ein „Wert“ und wer legt diesen fest? Gibt es überhaupt allgemeingültige Werte?
an allen Lebensformen ist in den letzten 15 Jahren
Darüber kann man trefflich streiten und die Entwick-
um 6 Prozentpunkte auf 29% gesunken. In absolu-
lung können wir gut oder auch schlecht finden, doch
ten Zahlen heißt das: es gibt heute 1,4 Millionen
es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Sexu-
Familien weniger als noch vor 15 Jahren, in über 70%
alität, Ehe und Fortpflanzung – wenn dieser Zusam-
der Haushalte in Deutschland leben keine Kinder
menhang gelöst wird, hat das Folgen für die Gesell-
(Stat. Bundesamt).
schaft.
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HOCHFRANKEN
NEWS
Politik: Was tut unsere Politik wirklich für Familien? Ist es fair, dass in Deutschland die durchschnittliche Arbeitnehmer-Familie mit zwei Kindern trotz harter Arbeit nicht in der Lage ist, ihre Kinder mindestens oberhalb des existenziellen Lebensstandards großzuziehen? Ist es fair, dass diese Kinder später die Renten der Menschen mitverdienen sollen, die selbst keine Kinder haben und dadurch oft doppelte und höhere Renten erhalten als die Eltern, die wegen der Kinder auf Erwerbsarbeit verzichteten?
Aber ich habe einen klaren Standpunkt: Was wir brauchen ist eine Reformation der persönlichen Einstellung eines jeden von uns. Wir brauchen eine Reformation der Herzen in Europa, in Deutschland, auch in Hochfranken! Reformation klingt nach Luther, nach Bibel, nach Glaube – meiner Erfahrung nach sind viele alteingesessene Familienunternehmen christlich geprägt. Wenn es also einen Schöpfer gibt, wenn dieser Teil der Welt nicht grundlos „christliches Abendland“ heißt, wenn sich unser Grundgesetz in der Präambel auf Gott bezieht,
Wieso werden bei uns Eltern, die ihre Kinder selbst
die Entwicklung der EU und auch die soziale Markt-
erziehen wollen, pauschal verurteilt („Heimchen am
wirtschaft zumindest ursprünglich auf christlichen
Herd“, „Herdprämie“)?
Werten beruht – dann sollten wir fragen: Was sagt
Wieso sind Krippen unsere Lösung? Wegen der an-
Gott über unseren Umgang mit Familien?!
geblichen „frühkindlichen Bildung“ oder damit die
Wir alle haben versagt und aufrichtige Buße ist not-
Eltern schnellstmöglich wieder der Wirtschaft zur Ver-
wendig. Bekennen wir, dass wir unsere Familien ver-
fügung stehen?
nachlässigt haben, bis zur Zerstörung. Als Staat, als
Wieso machen wir uns unbewusst Friedrich Engels so-
Gesellschaft, als Unternehmer, als Individuum.
zialistisches Gedankengut zu eigen, der bereits 1884
Und dann müssen wir umkehren. Und weil dieses
die Abschaffung der Familie forderte – durch genau
Land „wirtschaftshörig“ ist, können wir diesen Um-
solche Maßnahmen, wie wir sie heute umsetzen?
stand nutzen. Besonders die KMU, die kleinen und
Wirtschaft: Wieso zahlt diese keine Löhne, die es einem Alleinverdiener ermöglichen, eine Mittelschichtfamilie zu ernähren? Wegen der Globalisierung? Gibt es hier keine Lösungen oder wollen wir keine besseren? Stehen die Bedürfnisse der Wirtschaft über denen der Menschen? Wer sollte wem dienen? Medien: Manipulieren diese uns? Aus welchem Grund sieht man so gut wie nie „intakte Familien“ im Fernsehen? Wieso schadet das Betreuungsgeld der Chancengleichheit? Wie viele der „Medientreibenden“
mittelständischen Unternehmen, müssen ihre Stimme erheben. Wir sind viele, mehr und mehr betroffen, gleichzeitig in der Heimatregion verwurzelt und haben dort Einfluss. Wenn unser Herz dafür schlägt, werden wir Ideen entwickeln – Probleme zu lösen ist unser Tagesgeschäft. Eine solche Entwicklung kann anfangs sogar ein Alleinstellungsmerkmal unserer Region sein – wirklich familienfreundlich, nicht nur Label auf einem Briefbogen.
haben selbst eine Familie zu ernähren und wissen,
Meine Empfehlung: „Glauben“ Sie nicht einfach die-
wovon sie sprechen?
sen Worten, sondern sehen Sie ganz genau hin – mit
Genderismus: Geht es hier wirklich um Gleichberechtigung oder um Gleichmacherei? Wer kennt die Ideologie, die dahinter steckt, wenn er überhaupt schon etwas davon gehört hat? Wie ist es möglich, dass in einem demokratischen Staat diese Theorie in unser
Ihrem Herzen! Denn man sieht nur mit dem Herzen gut (Antoine de Saint-Exupéry). Und dann tun Sie, was Ihr Herz Ihnen sagt – vielleicht bekommt dann die Bezeichnung „Familienunternehmen“ eine ganz neue Bedeutung!
Bildungs- und Rechtssystem einsickert, von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt/unerkannt? Unterschiedlichste Antworten gibt es auf diese Fragen. Mir geht es nicht darum, jemanden zu verurteilen, wir alle haben „lautere Motive“ und ich bin kein Richter. 25
HOCHFRANKEN
NEWS
27. KarriereForum – Die Firmenkontaktmesse der Universität Bayreuth
Networking leicht gemacht! Am 18. November 2015 ist es wieder so-
sie sich am wohlsten fühlen. Gerade in Oberfranken
weit! Die Universität Bayreuth öffnet ihre Türen für
gibt es eine ganze Reihe ‚Hidden Champions‘, zum
Studierende und Unternehmen unterschiedlichster
Teil Weltmarktführer, die aber nicht unbedingt in
Branchen. Das Thema Recruiting wird nicht nur in
aller Munde sind. Je weiter die Spezialisierung der
Oberfranken heiß diskutiert. Hochqualifizierte Fach-
Produkte, desto weniger sind diese Unternehmen
kräfte sind in den meisten Regionen Mangelware.
Endverbrauchern bekannt. Gerade hier können sich
Wie gut, dass es Universitäten gibt, die sich aktiv für
angehende Fachkräfte oft bestens verwirklichen und
einen Schulterschluss zwischen Studierenden und Un-
weiterentwickeln. Andererseits erhalten Unternehmen
ternehmen einsetzen. In den beiden Gebäuden der
Kontakt mit jungen Absolventen, die voller Tatendrang
Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
und Motivation sind. Begeisterungsfähigkeit und Lei-
sowie im FAN-Gebäude (Ingenieurwissenschaften)
denschaft stehen hier noch hoch im Kurs und können
werden ab ca. 9:30 Uhr bis in den Nachmittag hinein
genutzt werden. Wenn Fachkräfte gleich von der Uni
Ansprechpartner von über 60 erfolgreichen und be-
weg angeworben werden, spart man sich teure Aus-
kannten Unternehmen anzutreffen sein.
schreibung und Bewerbungsverfahren – eine win-win-
Bereits zum 27. Mal veranstalten die Stabstelle Kar-
Situation für beide Seiten.
riereService & Unternehmenskontakte der Universi-
Das KarriereForum bietet Studierenden und Unterneh-
tät Bayreuth und die Studierendeninitiative MARKET
men die Möglichkeit sich in entspannter Atmosphäre
TEAM – Verein zur Förderung der Berufsausbildung
kennen zu lernen.
e. V. zusammen mit dem BF/M und der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof das KarriereForum, welches mittlerweile eine der renommiertesten Firmenkontaktmessen in Oberfranken ist. Was ist besser? Familienunternehmen? Großkonzern? Oder vielleicht ein kleiner Handwerksbetrieb? Studierende sollten sich frühzeitig nicht nur mit den einzel-
Neben der Firmenkontaktmesse selbst finden zudem verschiedene Vorträge und Workshops statt. Des Weiteren laden vierzehn Unternehmen interessierte Studierende zu Einzelgesprächen ein. Weitere Informationen gibt es unter: www.karriereforum-bayreuth.de
nen Fachrichtungen auseinandersetzen, sondern auch mit der Frage, in welcher Unternehmenskonstellation
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