Skip to main content

IMPULS - der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken März 2018

Page 1

www.hochfranken.org

03/2018 | Nr. 161

Impuls Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken. HOCHFRANKEN

NEWS

Startschuss für das 20 Millionen Projekt: Im Bagger sitzt Franz Josef Pschierer, Bayerischer Staatssekretär im Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Unten stehen v.l.n.r.: Rehauer Bürgermeister Michael Abraham, MdL Alexander König, Dr. Heinrich Strunz und Dr. Dorothee Strunz, Geschäftsführer der LAMILUX Heinrich Strunz Holding GmbH & Co. KG, Hofer Landrat Dr. Oliver Bär, Architekt Joachim Vogel von Thies Consult und Dr. Corinna Boerner von der Regierung von Oberfranken.

Millioneninvestition am Standort Rehau Mit der Investition von 20 Millionen Euro in eine neue Produktionsanlage für faserverstärkte Kunststoffe am Standort Rehau baut LAMILUX seine weltweite Marktführerschaft im Bereich Composites weiter aus. Die geplante hochmoderne Flachbahnanlage sowie die damit einhergehende Erweiterung der Produktionskapazitäten ist für das Rehauer Familienunternehmen eine Antwort auf die international steigende Nachfrage nach innovativen High-Tech-Verbundwerkstoffen. Der geplante Bau ist eine Eigenkonstruktion des Unternehmens, die neue Maßstäbe in den Bereichen Prozess- und Produktsicherheit setzen soll. Anfang März vollzog Franz Josef Pschierer, Bayerischer Staatssekretär im Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, den offiziellen Spatenstich. Bereits für Herbst 2018 ist die Inbetriebnahme des Gebäudes geplant.

IHR ENGAGEMENT ZÄHLT!

Unsere neuen Mitglieder im März: Rechtsanwälte Buchta | Bagnoli | von Varel, Hof H.C. Starck Ceramics GmbH, Selb LINSEIS Messgeräte GmbH, Selb

Werden Sie Mitglied im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.


HOCHFRANKEN

NEWS

Boom am Selber Arbeitsmarkt hält an Seit einigen Jahren verzeichnet die Stadt Selb eine positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Auch 2017 stieg die Anzahl der Arbeitsplätze auf inzwischen mehr als 7.600 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Mit dieser erneuten Steigerung der Beschäftigungszahlen festigt Selb seine Bedeutung als wichtiger Wirtschaftsstandort: Von knapp 29.000 Beschäftigten des Landkreises Wunsiedel im Fichtelgebirge hat rund jeder Vierte seinen Arbeitsplatz in Selb. „Die Unternehmen haben in den vergangenen Jahren deutlich in den Standort Selb investiert und neue Arbeitsplätze geschaffen. Sie sind für die Stadt damit nicht nur verlässliche Partner, wenn es darum geht, Selb als Wirtschaftsstandort zu betrachten. Sie tragen auch zu einer hohen Lebensqualität bei: kurze und entspannte Wege zur Arbeitsstätte, ein sicherer Arbeitsplatz in der Heimatstadt, Nähe der berufstätigen Eltern zu den Bildungs- und Betreuungseinrichtungen ihrer Kinder – das alles sind Faktoren, die sich positiv auf den Arbeitsalltag und die Lebensqualität auswirken“, so Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch.

Startschuss für Veränderungen ist gefallen Ein Verkehrswegekonzept, der Masterplan Innenstadt, die Bayerisch-Tschechischen Freundschaftswochen 2023, die Outlet-Großinvestition sowie mehrere Wohnbauvorhaben sind vorbereitet und stehen in den nächsten Monaten zur Umsetzung an. „Es tut sich Einiges in Selb, das ist nicht zu übersehen“, kündigte Pötzsch die aktuellen Projekte an, die auch dem Stadtbild in den nächsten Jahren an einigen Stellen ein neues Gesicht verleihen werden. Beispielsweise werden im Bereich Verkehrsgestaltung entscheidende Maßnahmen, wie neue Kreisverkehre und geänderte Verkehrsführungen umgesetzt, um Staus zu vermeiden und möglichst hohe Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. „Wenn man die wirtschaftliche Strukturveränderung unserer Stadt über die letzten Jahre betrachtet, so kann man mit Dankbarkeit und Zuversicht in eine erfolgreiche Zukunft blicken“, so der Oberbürgermeister.

2


HOCHFRANKEN

NEWS

Weitere AutobahnAnschlussstelle für Münchberg ‚Münchberg Süd‘ – so wird die neue Anschlussstelle zwischen ‚MünchbergNord‘ und der aktuellen ‚MünchbergSüd‘ voraussichtlich heißen. Hierfür erteilte der geschäftsführende Bundesverkehrsminister Christian Schmidt die Zustimmung und ermöglicht somit die direkte Anbindung der B 289 an die A 9: „Heute geben wir den Startschuss für ein zentrales Anliegen der

Das Bild zeigt v.l.: Präsident der Autobahndirektion Nordbayern Reinhard Pirner, Ministerialdirektor Dr. Stefan Krause vom Bundesverkehrsministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Rehauer Bürgermeister Michael Abraham, Münchberger Bürgermeister Christian Zuber, MdB Dr. Hans-Peter Friedrich, Staatssekretärin im Verkehrsministerium Dorothee Bär, Hofer Landrat Dr. Oliver Bär, Stefan Pöhlmann, Bürgermeister Helmbrechts, Karl-Philipp Ehrler, Bürgermeister Stammbach, Hans-Peter Baumann, Bürgermeister Schwarzenbach/Saale, Dr. Reinhardt Schmalz, Bürgermeister Sparneck und Heiko Hain, Bürgermeister Weißdorf. © Bildautor Patrick Findeiß

Menschen hier vor Ort – in Münchberg, im Landkreis Hof und in

lität durch weniger Lärm und bessere Luft.“ Der Hofer Landrat

ganz Oberfranken. Die neue Anschlussstelle wird für noch mehr

Dr. Oliver Bär zeigt sich erfreut: „Die Gespräche mit dem Bund und

Mobilität sorgen. Für die Autofahrer und den Wirtschaftsverkehr

der Autobahndirektion haben zum Erfolg geführt!"

bedeutet das ein schnelleres Vorankommen und einen besseren

Knapp fünf Millionen Euro wird der Bund in den Bau der neuen

Verkehrsfluss. Und für die Anwohner bringt die Anschlussstel-

Anschlussstelle investieren, die bis 2025 fertiggestellt sein soll.

le im Zusammenhang mit der Ortsumgehung mehr Lebensqua-

Kräuterdorf Nagel ist ein Genussort Bayerns Anfang März wurden 46 Städte, Gemeinden und Zusammenschlüsse aus ganz Bayern als erste Genussorte in Bayern von Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, ausgezeichnet. Unter den Preisträgern ist auch das Kräuterdorf Nagel im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge, das unter anderem drei thematische Kräutergärten und Wildkräuterwanderungen mit zertifizierten Kräuterführerinnen bietet. „Ihre Orte, Gemeinden und Städte zeichnen sich durch eine gelungene Kombination aus regionalen Spezialitäten, handwerkliHelmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, mit Theo Bauer, erster Bürgermeister Nagel (v.r.). Quelle: Baumgart/StMELF.

cher Herstellung und gelebtem Genuss aus und tragen wesentlich dazu bei, der Öffentlichkeit die kulinarischen Schätze und Traditionen Bayerns näherzubringen“, so der Minister in seiner Festrede. Zum 100-jährigen Bestehen des Freistaats sollen im Rahmen eines Wettbewerbs insgesamt 100 bedeutende Genussorte mit eigenständiger kulinarischer Tradition im Freistaat ausfindig gemacht werden. Ende 2018 ist ein Kulinarischer Reiseführer geplant, in dem die prämierten 100 Genussorte präsentiert werden. Weitere Informationen zum Wettbewerb unter: www.100genussorte.bayern.

3


HOCHFRANKEN

NEWS

REHAU baut neues Werk in Ungarn Der Polymerspezialist investiert 150 Millionen Euro in ein neues Werk in Ungarn. In Ujhartyan sollen Systembauteile für die Automobilindustrie gefertigt werden. Die Fertigstellung des neuen Produktionsstandorts samt Verwaltungsgebäude, großzügigen Fertigungs- und Konfektionsbereichen sowie einer hochmodernen und umweltfreundlichen Lackieranlage ist für Ende April 2019 geplant. Dann werden dort im Spritzgussverfahren Außenanbauteile wie beispielsweise Stoßfänger und Spoiler für namhafte Autobauer gefertigt und lackiert. „Die Entscheidung für den Werksneubau in Ungarn ist Teil der internationalen Wachstumsstrategie von REHAU“, erklärt Markus Grundmann, Vorsitzender der REHAU Geschäftsleitung Automotive.

Die Grafik zeigt ein Modell des neuen REHAU Werkes in Ujhartyan.

Mitarbeiter testen das Büro der Zukunft Die REHAU AG + Co setzt sich mit den Anforderungen moderner Lebens- und Arbeitswelten auseinander. Im Pilotprojekt ‚REHAU Arbeitswelten 2020‘ testen 25 Mitarbeiter in Rehau auf 400 Quadratmetern das Büro der Zukunft: Hochmoderne IT, multifunktionales Mobiliar, Auditorium, Think Tank, Phone Boxes, ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze und eine Farbgebung aus warmen Holz- und frischen Grüntönen. „Die Digitalisierung und auch der demografischen Wandel verändern Dieter Gleisberg, CFO der REHAU Gruppe, im Gespräch mit Mitarbeiterin Petra Bendzinski.

unsere Arbeitsweisen“, so Dieter Gleisberg, CFO der

REHAU Gruppe, über das Projekt. „Arbeitsabläufe erfordern zunehmend Flexibilität, Spontanität, kreatives Miteinander und Individualität.“ Anhand des Feedbacks der Pilotprojekt-Teilnehmer soll die Bürofläche weiter optimiert und weitere Gebäude sowie die Infrastruktur des Polymerspezialisten zukunftsweisend gestaltet werden, um Mitarbeitern ein attraktives Arbeitsumfeld bieten zu können. Ausgezeichnete Innovationen, modernste Fertigungstechnologien und flexible Logistik haben das seit 70 Jahren bestehende unabhängige Familienunternehmen für nahezu alle Wirtschaftsbereiche zum zukunftsorientierten und zuverlässigen Partner mit Know-how gemacht.

Hochmoderne IT und technische Hilfsmittel erleichtern den Mitarbeitern das interdisziplinäre Zusammenarbeiten.

Pilotprojekt bietet Mitarbeitern Kindernotfallbetreuung Im Rahmen eines Pilotprojekts bietet REHAU den rund 2.300 Mitarbeitern am Firmenstammsitz – neben dem regulären Angebot über die Kindertagesstätten vor Ort, flexiblen Arbeitszeitmodellen oder Homeoffice – die Möglichkeit, Kinder bei Bedarf von geschultem Personal der Diakonie Hochfranken betreuen zu lassen. Die anfallenden Kosten für die Dauer einer betrieblich bedingten Notfall-Betreuung übernimmt REHAU, um berufstätigen Eltern auch im Notfall verstärkt unter die Arme greifen zu können. „Wir wollen berufstätige Eltern damit weiter entlasten“, erklärt Dieter Gleisberg, CFO der REHAU Gruppe. „Dieses Pilotprojekt setzt ein deutliches Zeichen für FamilienfreundSebastian Oehme von der Diakonie Hochfranken (links) und Dieter Gleisberg, CFO der REHAU Gruppe, freuen sich über die Kooperation, die es ermöglicht, berufstätigen Eltern auch im Notfall unter die Arme zu greifen. (Foto: REHAU)

lichkeit und partnerschaftliche Zusammenarbeit in unserer Region“, so Sebastian Oehme, Bereichsleiter Altenpflege & Erwachsenenhilfe bei der Diakonie Hochfranken.

4


HOCHFRANKEN

NEWS

800.000 Euro für ‚Die Zukunft: Textilindustrie 4.0‘ Bernd Sibler, Staatssekretär des Bayerischen Staatsministerium für BilDie Hochschule Hof erhielt eine Förderung für ihr EFRE-Projekt ‚Die Zukunft - Textilindustrie 4.0‘. © Steffen Leiprecht

dung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, hat Förderbescheide in Höhe von insgesamt 12,5 Millionen Euro an die Hochschulen in Aschaffenburg, Coburg,

Deggendorf, Hof, Ingolstadt sowie an die Universitäten in Bayreuth, Passau und Würzburg für zukunftsweisende Projekte im Bereich des Wissens- und Technologietransfers überreicht. 800.000 Euro gehen an das EFRE-Projekt ‚Die Zukunft: Textilindustrie 4.0‘ der Hochschule Hof. „Die Universitäten und Hochschulen in Bayern sind starke Innovationsmotoren für die Regionen und leistungsfähige Partner für die Unternehmen vor Ort“, betonte Sibler. „Ihre Innovationskraft ist ein großer Standortvorteil für die Region. Die Unternehmen erhalten Zugang zu Forschungsergebnissen und können dieses Potenzial für sich nutzen. So können gerade kleine und mittlere Unternehmen von Forschung und Entwicklung profitieren.“ Die Hochschule Hof möchte durch das Projekt ‚Die Zukunft: Textilindustrie 4.0‘ insbesondere KMU im Bereich der Textilindustrie in Oberfranken und darüber hinaus noch intensiver unterstützen. Kernziel ist es, Maßnahmen für die industrielle Revolution 4.0 zu erarbeiten und zusammen mit Industriepartnern umzusetzen.

Neuer Partner in Peru Die Hochschule Hof und die National University of Engineering in Lima, Peru haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Die von Dr. Jorge Alva, Präsident der National University of Engineering, und Professor Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, Präsident der Hochschule Hof, unterzeichnete Vereinbarung umfasst den Austausch von Studierenden und Lehrenden an der jeweiligen Partneruniversität sowie gemeinsame kulturelle Aktivitäten und Forschungskooperationen. „Wir freuen uns mit der Universidad Nacional de Ingeniería einen Partner gewonnen zu haben, der einen starken Fokus auf das Gebiet der Ingenieurwissenschaften setzt und freuen uns auf einen regen Austausch“, so Lehmann. Derzeit hat die Hochschule Hof Kooperationen mit über 85 Hochschulen in 39 Ländern.

Vìctor Urrunaga, Geschäftsführer der Alianza Estratégica de la Universidad Peruana, Professor Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, Präsident Hochschule Hof, Student Eduardo Suazo (stehend), Jörg Noldin, Coordinator International Office, Dr. Jorge Alva, Präsident National University of Engineering, und Dr. Walter Estrada, Vice President of Research National University of Engineering (v.l.n.r.).

Bayerisch-Indisches Zentrum für Wirtschaft und Hochschulen

Neue Außenstellenleitung Das Bayerisch-Indische Zentrum für Wirtschaft und Hochschulen (BayIND), das an die Hochschule Hof angegliedert ist, hat eine neue Leiterin der Außenstelle in Indien: Dhanashri Dingal. Dingal wird unter anderem die Aktivitäten des BayIND im Bereich Smart City für Unternehmen, die in Indien aktiv werden möchten, unterstützen. Die Geschäftsführerin des BayIND, Wiebke Dörfler (l.), begrüßte mit Präsident Professor Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann die Gäste aus Indien.

Das BayIND bietet Beratung für indische Studierende für einen Aufenthalt in Bayern und Unterstützung für bayerische Hochschulen bei ihren Aktivitäten in Indien.

5


HOCHFRANKEN

Teil 1 der Serie zum Integrationszentrum der VHS Landkreis Hof

Gastbeitrag der VHS Landkreis Hof – Das Integrationszentrum der VHS Landkreis Hof

NEWS

Qualifizierung und Beratung für Migranten Seit 1980 engagiert sich die VHS Landkreis Hof kontinuierlich sowohl bei der Eingliederung von Arbeitslosen in das Berufsleben als auch in der Integrationsarbeit von Migranten, letzteres vor allem mit Fördermaßnahmen zur sprachlichen, gesellschaftlichen und beruflichen Eingliederung. Infolge des Zuzugs von Flüchtlingen ab 2015 gründete die VHS ein Integrationszentrum, um die notwendigen Qualifizierungs- und Beratungsbedarfe unter einem Dach erfüllen zu können. Diese Serie zeigt die verschiedenen Angebote des VHS-Integrationszentrums. Das Team des VHS-Integrationszentrums, v.l.: Dorothea Böhm (AMIF), Irina Köhler (Integrationsvorbilder), Marianne Vasquez Coello (MiA), Freya Buchberger (Jobbegleiterin), Ingrid Ey (Projektkoordination und Qualifizierungsberatung), Ekaterina Pichugova (KOSIA).

Projekte für eine nahtlose Integration Die VHS Landkreis Hof hat ihr Angebot von Deutsch- und Integrationskursen erheblich ausgebaut und neue Eingliederungsprojekte für Zuwanderer eingerichtet. Nachdem nun die ersten Migranten

in ihrem Fall ein Praktikum in einem Bauunternehmen. Ihre ‚VHS-

ihre Sprachkurse abschließen beziehungsweise bereits abgeschlos-

Jobbegleiterin‘, die Flüchtlinge individuell unterstützt sowie als

sen haben, gewinnen die aufeinander abgestimmten Projekte für

Ansprechpartner für Unternehmen bei der Akquise und Einstellung

eine möglichst nahtlose Integration in den Arbeitsmarkt erheblich

von Migranten fungiert, initiiert ein erstes Praktikum. Samira fühlt

an Bedeutung.

sich umfassend beraten und gut vorbereitet, um als ausländische Fachkraft den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt bewältigen

Ein Beispiel aus der Praxis: Samira aus Syrien besucht einen Inte-

zu können.

grationskurs bei der VHS, kursbegleitend erfolgt ein Profiling ihrer

Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Fachleuten

Berufs- und Bildungsbiografie. Das zeigt, Samira hat einen Studienabschluss als Bauingenieurin, verfügt über einige Jahre berufliche

Das Personal im Integrationszentrum besteht aus Fachleuten wie

Erfahrung und ist ohne Mann mit zwei schulpflichtigen Kindern

Pädagogen, Sozialpädagogen, Lehrern, einer Psychologin und einer

nach Deutschland gekommen.

Islamwissenschaftlerin, die interdisziplinär zusammenarbeiten.

Begleitung auf dem Weg in den Beruf

Viele von ihnen können eigene Integrationserfahrungen einbringen, da sie selbst einen Migrationshintergrund besitzen und er-

Ein Projekt, das insbesondere Migrantinnen bei der beruflichen Ori-

folgreich den Eingliederungsprozess durchlebt haben.

entierung unterstützt, ist ‚MIA – Stark im Beruf‘. MIA hilft ausländischen Frauen durch Kompetenzerfassung, gezielte Informationen,

Nähere Auskünfte bei Ingrid Ey, Qualifizierungsberaterin, Koordi-

Fachvorträge und Beratung, steht ihnen bei der Suche nach Prakti-

natorin Integrationsprojekte unter i.ey@vhs-landkreis-hof.de

ka, Probearbeiten oder Arbeitsverhältnissen zur Seite und berücksichtigt dabei Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Hinweis

Auch Samiras Weg in den Beruf wird über das MIA-Projekt begleitet. Aufeinander abgestimmte Angebote

Die VHS Landkreis Hof wurde mit ihrem Projekt ‚Integrations-

Bei der Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt wird auch

vorbilder‘ für den Deutschen Integrationspreis 2018 nominiert.

die ‚VHS – Qualifizierungsberatung‘, eine Beratungsstelle für Qua-

Um weiter im Rennen zu bleiben, müssen 10.000 Euro im

lifizierungsmöglichkeiten hinsichtlich der Anerkennung ausländi-

Zeitraum vom 09. April 2018 – 09. Mai 2018 für das Projekt gespendet werden. Mehr zum Projekt Integrationsvorbilder –

scher Berufsabschlüsse, mit einbezogen.

Flüchtlinge für Flüchtlinge unter

Samira lässt sich bei der VHS – Qualifizierungsberatung zur An-

https://www.startnext.com/integrationsvorbilder-fluechtl.

erkennung ihres Abschlusses beraten. Die Beraterin empfiehlt ihr zudem eine Brückenmaßnahme für ausländische Bauingenieure –

6


HOCHFRANKEN

NEWS

Tourismus ist bedeutender Wirtschaftsfaktor Oberfrankens Vertreter von Politik, Wirtschaft

und

Gesellschaft

trafen sich Anfang März in Bayreuth, um bei einem Kongress der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. über Chancen und Potenziale der oberfränkischen Tourismuswirtschaft zu diskutieren. „Bayern ist nach wie vor das Tourismusziel Nummer eins in Deutschland und hat auch im Jahr 2017 neue Rekorde aufgestellt: Die Zahl der Übernachtungen wuchs um 3,7 Prozent auf 94,4 Millionen, die Zahl der Gäste erhöhte sich um knapp fünf Prozent auf 37,3 Millionen“, so Dr. Andreas Engel, Vorstandsmitglied der vbw Bezirksgruppe Oberfranken. „Die Branche beschäftigt in Bayern direkt 560.000

Dr. Andreas Engel, Vorstandsmitglied der vbw Bezirksgruppe Oberfranken. Fotorechte: vbw

Menschen. Der Tourismus ist also beschäftigungs- und umsatzstark. Auch Oberfranken ist auf der Erfolgs-

gie. Die Digitalisierung ermöglicht eine gezielte Kundenansprache

spur: Die Zahl an Übernachtungen hat im Jahr 2017 erneut die

und die Optimierung hoteleigener Prozesse. Ein weiterer Erfolgs-

Fünf-Millionen-Grenze überschritten.“

faktor ist eine Verlängerung der Wertschöpfungsketten, also die Ergänzung der Übernachtungsleistung um weitere Dienstleistun-

Ausgangspunkt der Veranstaltung war die vbw Studie ‚Tourismus

gen, wie beispielsweise Kochkurse oder geführte Wanderungen.

und Industrie – gemeinsame Erfolgsfaktoren‘. „Die Studie zeigt,

Wir möchten damit der Branche und der gesamten Tourismus-

dass Beherbergungsbetriebe ihren Erfolg steigern können, wie zum

wirtschaft in Bayern einen Impuls geben“, so Engel.

Beispiel durch nachhaltige Investitionen in die Gästezimmer oder Gemeinschaftsräume oder eine konsequente Innovationsstrate-

HOCHFRANKEN

ANZEIGE

7


HOCHFRANKEN

NEWS

Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof zieht Bilanz Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V., Vorstandsvorsitzende Dr. Dorothee Strunz zog eine positive Bilanz: Neben der Entwicklung und erstmaligen Auslobung eines eigenen, mit 20.000 Euro dotierten Awards unterstützte der Verein viele weitere Projekte im Wert von insgesamt knapp 90.000 Euro. Aktuell gehören der Fördergesellschaft 191 Mitglieder an, hierunter befinden sich neben Privatpersonen auch zahlreiche Unternehmen der Region sowie Städte und Gemeinden. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr Mitgliedsbeiträge in Höhe von rund 55.000 Euro eingenommen, durch die – zusammen mit Spendeneinnahmen – unter-

Präsident der Hochschule Hof Professor Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V. Dr. Dorothee Strunz und Professor Dr. Valentin Plenk, Gewinner des ersten Platzes des Awards ‚Digitaler Aufbruch der Lehre‘ (v.l.n.r.).

schiedliche Projekte und Veranstaltungen gefördert wurden:

• Unterstützung

• Bereitstellung

der studentischen Initiative HofSpannung

Motorsport e.V.

von Stipendien und Betreuung für ausländi-

sche Studierende

• Finanzierung neuer Sonnenschirme für den Außenbereich der

• Anschaffung

Hochschule Hof

multimedialer Hörsaalausstattung für den

Campus Münchberg

• Unterstützung des Digitalen Gründerzentrums

• Finanzierung der Hochschul-Zeitschrift Campuls

Nachdem Markus Leutloff im vergangenen Jahr aus dem Vorstand der Fördergesellschaft ausgeschieden ist, wurde Christian Schiener, Geschäftsführer der SCHERDEL-Gruppe, als Nachfolger gewählt. Die nächsten Wahlen des Gesamtvorstandes finden 2020 statt.

HOCHFRANKEN

ANZEIGE

8


HOCHFRANKEN

NEWS

Das neue Professional Class Team von Motor-Nützel: Elvis Habibovic (Bayreuth), Andreas Hibbeler (Hof), Karsten Moch (Hof), Stefan Schmid (Kulmbach), Alexander Korn (Kulmbach), Günter Sabbarth (Bayreuth) (v. l.).

Motor-Nützel startet Geschäftskundenoffensive Kleine und mittlere Fuhrparks werden bei Motor-Nützel im Bereich der Marke Volkswagen Pkw ab sofort durch ein spezialisiertes Expertenteam betreut, da Geschäftskunden andere Anforderungen an Fahrzeuge und Serviceleistungen haben, als Privatkunden. Damit reagiert das Management auf die zunehmende Nachfrage von gewerblichen Kunden. Der erste Schritt war die Bildung eines Teams aus drei spezialisierten Geschäftskundenverkäufern, die ihre Privatkunden abgegeben haben, um am jeweiligen Standort den kompletten Geschäftskundenstamm zu übernehmen. „Uns war sehr wohl bewusst, dass dies ein heftiger Einschnitt in bestehende KundenVerkäufer-Beziehungen bedeutet, aber nur so können wir eine lückenlose und bedarfsgerechte Betreuung sicherstellen,“ begründet Alexander Pflaum, Geschäftsführer der Motor-Nützel Vertriebs-GmbH, zuständig für Volkswagen Pkw und ŠKODA, die Entscheidung.

HOCHFRANKEN

ANZEIGE

9


HOCHFRANKEN

NEWS

H O C H REHAU FRANKEN

Die REHAU AG + Co ist ‚Digital-Champion‘ im Bereich Gummi- und Kunststoffindustrie. DEUTSCHLAND TEST ermittelte ge-

meinsam mit dem WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) auf Basis von Fragebögen und Web-Auswertung Preisträger aus rund 10.000 deutschen Unternehmen in

Kurz & Knapp

mehr als 70 Branchen und Bereichen. Der Schwerpunkt der Untersuchung wurde auf die Bereitschaft der Unternehmen beim Thema Digitalisierung gerichtet.

HOF MÜNCHBERG

Die Stadt Hof setzt demnächst auf innovative Ver-

kaufsmodelle: Pop-up-Stores sollen dem

Am Ortsein-

Leerstand in der Innenstadt entgegenwir-

gang von Münchberg entsteht ein neu-

ken und jungen Marken eine Präsentati-

es Lungen- und Schlafzentrum. Initiator

onsfläche bieten. „Die Beseitigung des Leer-

des Projekts in Zusammenarbeit mit

stands ist natürlich ein übergeordnetes Ziel.

dem Klinikum HochFranken – Standort

Sollte sich ein Unternehmen entschließen,

Münchberg – ist der Hofer Lungenfach-

die Räume weiter nutzen zu wollen, so ist

arzt Dr. Johannes Rumpf. Die Eröffnung

es das Beste, was passieren kann“, erklärt

ist für 2019 geplant.

Rainer Krauß, Pressesprecher der Stadt Hof.

OBERFRANKEN

Die Zahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftig-

ter ist 2017 im Agenturbezirk Bayreuth-Hof um 4.000 auf 187.900 (+ 2,2 Prozent) angestiegen. Damit wurde die ursprüngliche Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) um 1.800 Personen übertroffen. Für 2018 wird ein weiterer Anstieg von 2.900 Beschäftigten auf 190.800 erwartet (+ 1,5 Prozent). Für Oberfranken insgesamt prognostiziert die Berechnung einen Anstieg um 6.300 auf insgesamt 432.900 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte (+ 1,5 Prozent).

SCHWARZENBACH/SAALE

HOF

Die Hochschule Hof hat im Hochschulranking der beliebtesten Hochschulen 2018 den zweiten Platz in Bayern und Platz 5 in Deutschland belegt. Das Ranking entstand aus den Bewertungen von über 45.000 Studierenden auf dem Bewertungsportal StudyCheck.de.

WUNSIEDEL Das Datenerfassungs- und Scanzentrum in Wunsiedel wächst weiter: Im Zuge einer engeren Zusammenarbeit zwischen Thüringen und Bayern sollen dort künftig auch Steuererklärungen aus Thüringen verarbeitet werden. Aktuell werden in der Wunsiedler Be-

Die Sandler AG ist das 500.

hörde zur Entlastung der Finanzämter

Mitglied im Familienpakt Bayern. Ziel ist es, das Unternehmen familienfreundlicher

in Bayern und Rheinland-Pfalz rund

zu gestalten und die Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf zu verbessern. Der

1,7 Millionen Steuererklärungen im

Familienpakt Bayern ist die gemeinsame Initiative der Bayerischen Staatsregierung,

Jahr von Papierform in elektronische

des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages e.V. (BIHK), der Vereinigung

Daten umgewandelt und an die ein-

der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw) und des Bayerischen Handwerkstages (BHT).

zelnen Finanzämter geschickt.

MÜNCHBERG

HOF

Die

Münch-

berger Maasberg GmbH hat für den ‚Feischee-Coex‘, einen schwer entflammbaren

SCHÖNWALD Die BHS tabletop AG, Weltmarkt-

Das Sana Klinikum Hof wurde von den priva-

ten Krankenversicherungen (PKV)

führer für Profiporzellan, bleibt auf

für seine Behandlungsqualität mit

Wachstumskurs und konnte ihren Um-

einem Gütesiegel ausgezeichnet. Für

satz 2017 währungsbereinigt um 1,5

die Vergabe ist eine weit über dem

Prozent auf 122,8 Millionen Euro stei-

Durchschnitt liegende medizinische

gern. Die Arbeiten am aktuell größten

Qualität die Hauptvoraussetzung;

Investitionsprojekt, dem neuen Glüh-

des Weiteren werden Angaben zu

ofen in Schönwald, sollen Mitte des

Patientensicherheit, Patienten- und

tert den Standort Selb um eine 3.000 Quadrat-

Jahres abgeschlossen sein. Weitere

Arztzufriedenheit im Gesundheits-

meter große Produktionshalle mit Reinraum,

Investitionen in Höhe von rund sechs

datenportal

in der Widerstände gefertigt werden sollen.

Millionen Euro an den Standorten

berücksichtigt.

Noch in diesem Jahr soll der Rohbau stehen.

Weiden und Schönwald sind geplant.

Baumwoll-Vorhang, den ‚AIT Trend Award Innovationspreis‘ gewonnen. Das Unternehmen fertigt Vorhänge für Krankenhäuser, Schulen, Heime und Hotels.

SELB Die Vishay Electronic GmbH erwei-

10

Qualitätskliniken.de


HOCHFRANKEN

NEWS Metropolregion Nürnberg:

Fachvertreter tauschen sich aus Seit 10 Jahren ist die Stadt Hof mit ehrenamtlichen Fachvertretern in den Fachforen der Metropolregion Nürnberg vertreten. Einmal im Jahr findet im Hofer Rathaus ein Austausch über die Sachstände der jeweiligen Gremien statt. Forum Kultur (vertreten durch Ingrid Schrader, Intendantin Hofer Symphoniker, sowie Peter Nürmberger, Kulturamtsleiter Stadt Hof) Im Mittelpunkt der Arbeit des Gremiums steht momentan die Bewerbung Nürnbergs als Europäische Kulturhauptstadt 2025. Unter dem Motto ‚N 2025‘ soll nicht nur Nürnberg im Fokus stehen, sondern die gesamte Region mitsamt der Menschen vor Ort Teil des Projektes werden. Ein weiteres, dauerhaftes Projekt ist ‚Künstler des Monats‘, das sich immer wieder als gute Möglichkeit erweist, auch Hof als Kulturstadt in den Fokus zu stellen. Beispielsweise Klaus-Jochen Weidner, Wirtschaftsförderung Stadt Hof, Peter Nürmberger, Kulturamtsleiter Stadt Hof, Ingrid Schrader, Intendantin Hofer Symphoniker, Rainer Krauß, Pressesprecher Stadt Hof, und Gunter Bosch, Prokurist DACHSER SE, Zweigniederlassung Hof, (v.l.).

wurde im August 2017 Wolfgang Weser, Chorleiter Kammerchor Hof e.V., als ‚Künstler des Monats‘ ausgezeichnet.

Forum Verkehr und Planung (vertreten durch Gunter Bosch, Prokurist DACHSER SE, Hof) Aktuelles Thema im Gremium sind Mobilitäts-Konzepte für die Zukunft, wie E-Mobilität- oder Car-Sharing-Projekte. Weiteres Thema ist die City-Logistik, wie beispielsweise Lasten-Fahrräder oder Mikro-Fahrzeuge. Forum Marketing (vertreten durch Rainer Krauß, Pressesprecher der Stadt Hof) Im Fokus des Gremiums steht weiterhin die große Image-Kampagne ‚Platz für…‘. Darin stellen sich talentierte und engagierte Menschen vor, die in der Metropolregion ihr Lebensmodell verwirklicht haben, wie zum Beispiel Dr. Laura Krainz-Leupoldt, Geschäftsführende Gesellschafterin der PEMA Vollkorn-Spezialitäten Heinrich Leupoldt KG. Die Story zum Nachlesen gibt´s unter: https://www.platzfuer.de/alle-storys/platzfuer/detail/naturtalente/

In der Imagekampagne der Metropolregion erzählen Menschen aus der Metropolregion Nürnberg ihre Geschichte.

11


HOCHFRANKEN

ANZEIGE NEWS

17. & 18. mai ‘18

10 Jahre

Universität Bayreuth

BAYREUTHER ÖKONOMIEKONGRESS Von den Besten lernen – Strategien für die Generation von morgen

Michael Vögele Chief Information Officer adidas AG

Ralf Kleber Country Manager DE Amazon

Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker Chief Executive Officer StreetScooter GmbH

Europas größte WIRTSCHAFTSKONFERENZ universitären Ursprungs für die FÜHRUNGSKRÄFTE von Heute und Morgen. Heinrich Deichmann Vorsitzender des Verwaltungsrates Deichmann

Dr. Stefan Groß-Selbeck Partner & Managing Director BCG Digital Ventures

WEITERE HIGHLIGHTS + Karriereprogramm + Networking BBQ + Exklusives Jobforum + Workshops + Fachvorträge

#BOEK18

2 kongressTage 11 Keynotes 25 referenten 1.400 teilnehmer

www.oekonomiekongress.de HAUPTSPONSOR

Vermögensmanagement AG

12


HOCHFRANKEN

NEWS

Signet „Ein Unternehmen aus Hochfranken“ Auch im März haben sich hochfränkische Unternehmer dazu entschieden, das Standortzeichen in Ihre Unternehmenskommunikation aufzunehmen, um das Image der Region als erfolgreicher Unternehmensstandort zu stärken. Doch es gibt weitere Gründe für Unternehmen das Signet zu nutzen:

Proline Werbeartikel e.K., Stefan Lutz: Wenn man durch unsere Heimat streift, die landschaftliche Schönheit durchwandert, die Gaumenfreuden probiert und auch einen

Stefan Lutz, Geschäftsführer der Proline Werbeartikel e.K. in Gefrees, und Sabrina Kaestner, Geschäftsführerin der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.

Blick auf die hiesigen Big-Player wirft, dann wird einem bewusst, in was für einer starken Region wir hier leben. Wir Proliner nutzen diese herrliche Natur gerne zur Inspiration und engagieren uns durch Sponsoring und Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort. Auf unserer Website erfahren Kunden aus ganz Deutschland unsere Leistungsfähigkeit – unterstrichen wird dies durch Bild-Impressionen aus Hochfranken. Ganz klar, dass wir stolz das Signet ‚Ein Unternehmen aus Hochfranken‘ in der Unternehmenskommunikation nutzen. Aktuell suchen wir übrigens wieder Teamverstärkung zur nachhaltigen Weiterentwicklung – für eine erfolgreiche Zukunft von Proline Werbeartikel und der Region Hochfranken.

Das Signet auf der Website von Proline.

Groeper engineering GmbH, Martin Groeper: Unsere Kunden kommen aus ganz Deutschland, gelegentlich aus Europa. Tätig sind wir für diese jedoch auch nicht selten weltweit, von Mexiko bis China. Hierbei lernen wir unsere Heimat noch mehr schätzen. Deshalb möchten wir unsere Region mit Ihrer wirtschaftlichen Schlagkraft und ihrer Lebensqualität auch nach außen vertreten und repräsentieren. Das Hochfranken-Signet unterstreicht dies auf hervorragende Weise.

13

Sabrina Kaestner, Geschäftsführerin Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. und Martin Groeper, Geschäftsführender Gesellschafter Groeper engineering GmbH.


HOCHFRANKEN

NEWS LfA Förderbank Bayern

260 Millionen Euro für das Handwerk in Bayern Die LfA Förderbank Bayern hat dem bayerischen Handwerk 2017 rund 260 Millionen Euro an Förderkrediten zugesagt, ein Zuwachs von knapp elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Mittel gingen an rund 1.000 kleine und mittlere Betriebe, die so Investitionen von über 400 Millionen Euro finanzieren konnten. „Mit einem bedarfsorientierten Finanzierungsangebot unterstützt die LfA unsere handwerklichen Betriebe bei ihren Investitionen in die Zukunft. Dadurch sind allein im letzten Jahr über 750 neue Arbeitsplätze entstanden, rund 16.700 wurden gesichert“, so Bayerns Wirtschaftsministerin und LfA-Verwaltungsratsvorsitzende Ilse Aigner. Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender der LfA, fügt hinzu: „Unser Förderangebot ist beim bayerischen Handwerk sehr gefragt. Im Fokus standen Investitionen in neue Gebäude und Maschinen sowie das Thema Unternehmensnachfolge.“ Franz Xaver

Präsident des Bayerischen Handwerkstages Franz Xaver Peteranderl, Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, LfA-Vorstandsvorsitzender Dr. Otto Beierl (v. l. n. r.).

Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT),

Die LfA ist seit 1951 die staatliche Spezialbank zur Förderung des

ergänzt: „Trotz guter Handwerkskonjunktur stehen die 203.000

Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich

bayerischen Betriebe auch 2018 vor vielfältigen Herausforderun-

bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese

gen: Die Erweiterung des Betriebs, die Vorfinanzierung von Auf-

ausgereicht. Beratung für Unternehmer in Oberfranken bietet die

trägen und nicht zuletzt die Digitalisierung erfordern immer neue

LfA am Förderstützpunkt in Hof unter 09281/1400230 oder hof@

Investitionen. Da ist es gut, einen verlässlichen Finanzierungs-

lfa.de. Informationen zu den Finanzierungsmöglichkeiten bietet

partner wie die LfA an der Seite zu haben.“

die LfA-Förderberatung: Telefon 0800/ 2124240 (kostenfrei).

HOCHFRANKEN

ANZEIGE

14


HOCHFRANKEN

NEWS

Porzellanikon wirbt für die Region Das Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan präsentierte sich 2018 bereits auf sechs Messen, darunter auch auf der Tourismusbörse in Berlin und der Freizeitmesse in Nürnberg. Gemeinsam mit dem Verein Porzellanstraße e.V. und der Porzellankönigin Anne-Sophie I. informierte das Museum die Besucher über das Porzellanikon und die Porzellanstraße. „Durch die persönliche Ansprache und die lebendigen Aktionen am Messestand generieren wir eine hohe Aufmerksamkeit und starkes Interesse, das Porzellanikon und auch die Region zu besuchen“, so Museumsdirektor Wilhelm Siemen über die Gießvorführungen, die zahlreiche Gäste an den Messestand locken konnten.

Mitarbeiter des Porzellanikons auf der ITB, der führenden Fachmesse der internationalen Tourismus-Wirtschaft: Desireé Neeb, Wilhelm Siemen, Alexandra Oppitz, Sabine Reichel-Fröhlich, die aktuelle Porzellankönigin Anne-Sophie I. und Petra Werner (v.l.n.r.).

Porzellanherstellung hautnah erleben Am 18. März wurden im Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan in Selb die neuen Hands-On-Stationen mit einem Experimentier-Tag eröffnet. Unter dem Motto ‚Hands-On!‘ stehen rund 20 Experimentierstationen bereit, an denen Besucher die Grundlagen der Porzellanherstellung spielerisch erleben können. Sie richten sich an Interessierte jeden Alters, die gerne experimentieren und bei einem Museumsbesuch selbst aktiv werden möchten - technische Vorkenntnisse sind dabei nicht nötig. Das Porzellanikon ist Europas größtes Museum für Porzellan mit 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche am Standort Hohenberg an der Eger und 8.000 in Selb-Plössberg.

Georg Waldemer, Stellvertretender Leiter der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, Wilhelm Siemen, Direktor Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan, Claudia Meißner, Leiterin Bildung und Vermittlung Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan, Christoph Uhlig, Technikvermittler Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan (v.l.n.r.).

15


HOCHFRANKEN

NEWS

Logistik Agentur Oberfranken

Blick hinter die Kulissen von CUBE Gemeinsam mit dem Netzwerk winFORS e.V. hat die Logistik Agentur Oberfranken e.V. für ihre Mitglieder einen Besuch in Waldershof bei CUBE Bikes organisiert. 32 Teilnehmer konnten einen Blick in die Produktion und das Logistikzentrum des Fahrradherstellers in Waldershof werfen. Zusätzlich informierte Robin Fröhlich, Bereichsleiter IP-Video ProComp Professional Computer GmbH, die Teilnehmer über den innovativen Einsatz der digitalen Videoanwendung von ProComp bei CUBE. Abgerundet wurde die Abendveranstaltung durch Informationen über ein Zusammenwirken von Bilddokumentation und Verfolgung einzelner Teilen und Sendungen. CUBE steht als führender Radhersteller in Deutschland für Qualität Robin Fröhlich, Bereichsleiter IP-Video ProComp Professional Computer GmbH, präsentiert den Teilnehmern den innovativen Einsatz einer digitalen Videoanwendung bei Cube.

und Innovation. Inzwischen verkauft der deutsche Marktführer seine Produkte in 63 Ländern weltweit. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, eröffnete Firmengründer Marcus Pürner 2014 das neue Fahrrad- und Logistikzentrum (FLZ) in Waldershof,

Terminhinweis

das Produktion, Montage und Lagerhalle in sich vereint.

Tag der Logistik, am 19. April 2018, um 17.30 Uhr, bei Auto Müller in der Ernst-Reuter-Straße 65 in Hof. Anmeldung bis 10. April per E-Mail an: sberger@logistik-oberfranken.de

16


HOCHFRANKEN

NEWS

Neues Angebot für Mitglieder Ab Mai baut die Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. ihr Angebot für Mitglieder aus: Open B55! Jeden ersten Mittwoch im Monat lädt das Team der Regionalmarketingagentur

Die nächsten Termine:

zum lockeren Netzwerkabend in die Bahnhofstraße 55 in Hof ein, von 18.00 bis 20.00 Uhr

2. Mai 2018

stehen die Türen offen. Los geht´s am 02. Mai.

6. Juni 2018 4. Juli 2018

Betriebsbesichtigung im Bohrkern- und Rohstoffanalytikzentrum

Besuch bei bayerischen Bohrkernen

Zur Bestückung des europaweit führenden Bohrkernarchivs braucht es einen elektrischen Kommissionierer.

Auf 2.000 Quadratmeter Nutzfläche unterliegt das Palettenhochregallager einer klaren Strukturierung.

Bohrkerne aus ganz Bayern können in der Bohrkernauslage begutachtet werden.

Eines der modernsten Bohrkernarchive Europas öffnete Ende März

fünf Tonnen aus ganz Bayern bei durchgehend -18 Grad Celsius ein-

seine Türen für knapp 20 Interessierte, die das Bohrkern- und Roh-

gelagert. Die Proben dienen als Beweissicherung des bayerischen

stoffanalytikzentrum des Landesamts für Umwelt (LfU) auf Einla-

Bodens zu möglichen Industrieunfällen und werden bei Bedarf für

dung der Wirtschaftsregion Hochfranken besichtigen konnten.

spätere Analysen vorgehalten.

„Wer in Bayern etwas mit Geowissenschaften zu tun hat, kommt

Geotechniker Patrick Müller zeigte den Besuchern die Probenbear-

um die Stadt Hof nicht herum“, hob Dr. Richard Fackler, Vizeprä-

beitung eines Natursteins mit einer CNC-Säge und Markus Kügler

sident des LfU die Bedeutung des Bohrkern- und Rohstoffanalyti-

untersuchte im nächsten Schritt den Druckwiderstand des Präpa-

kzentrum in seiner Begrüßungsrede hervor. Sechs Standorte mit

rats mithilfe eines einaxialen Drucktests. Abgerundet wurde die

insgesamt 1.000 Mitarbeitern betreibt das LfU in Bayern, gut ein

Führung von Anja Gebhard durch ein Rohstoffquiz, indem Produkte

drittel der Beschäftigten sitzt in Hochfranken an den Standorten

ihren Ausgangsgesteinen zugeordnet wurden. Kaolin ist nicht nur

Hof (300) und Marktredwitz (30). Übrigens hat die Stadt Hof ge-

für die Porzellanindustrie ein wichtiger Rohstoff, sondern ebenso

messen an ihrer Einwohnerzahl den höchsten Anteil an Geowissen-

für die Papierproduktion. Flussspat dient als Basis für Teflonpfan-

schaftlern in Bayern.

nen oder Gore-tex® und wird zur Produktion von Milchglas ver-

Die anschließende Führung durch die Anlage übernahm Dr. Georg Büttner, Referatsleiter für Wirtschaftsgeologie und Bodenschätze, mit seinem Team. So erfuhren die Teilnehmer, dass die rund 12.000 wertvolle Schau- und Untersuchungsstücke die älteste geowissen-

wendet. Kalkgestein wird gebraucht, um bei der Zuckerraffinerie, die Trübstoffe aus der Melasse zu entfernen. Steinwolle wird aus Basaltgestein hergestellt, der ebenso im Straßen- und Gleisbau eingesetzt wird.

schaftliche Sammlung in Bayern ergeben, dass das Hochregallager

Das Bohrkern- und Rohstoffanalytikzentrum ist formal dem bay-

auf 150.000 Bohrkernmeter ausgelegt ist, wovon bereits 80.000

erischen Umweltministerium unterstellt. Das Referat handelt im

belegt sind. Im bayerisch-arktischen Bodenprobenarchiv (B.A.B.A.)

Auftrag und mit Mitteln des bayerischen Wirtschaftsministeriums

sind fast 8.000 Bodenproben mit einem Gesamtgewicht von circa

seit 1983 für die Rohstofferkundung und -sicherung in Bayern.

17


HOCHFRANKEN

NEWS

Gemeinsam stark – hochfränkische MINT-Regionen arbeiten Hand in Hand Gemeinsam mit einer Stimme für die Sache – und die heißt: Schülerinnen und Schüler der Region für technische Berufe begeistern und die Öffentlichkeit über die Bedeutung der MINT-Berufe aufklären. Das ist das Ziel der MINT-Regionen Hochfranken und Wunsiedel/Hochfranken. Und um das zu erreichen, arbeiten beide Initiativen nun auch offiziell zusammen und werden künftig bei allen Aktivitäten gemeinsam auftreten und diese aus einer Hand organisieren. Auf den Weg gebracht haben die Akteure die neue Struktur beim ersten gemeinsamen Netzwerktreffen beider MINT-Regionen

werden. Die Staatliche Fachoberschule Marktredwitz plant ein

Ende März im Beisein von Vertretern hochfränkischer Unterneh-

Schülerprojekt zum Bau einer Stromtankstelle und die Grundschu-

men, Schulen und Bildungsanbietern.

le Weißenstadt wird demnächst die „Miniphänomenta“ bei sich im

Ziel des Treffens war aber auch, Schulen mit Partnern aus dem Netzwerk zusammen zu bringen, um gemeinsam Ideen für MINTProjekte in die Tat umsetzen zu können. Drei Schulen nutzten die

Haus haben; eine Ausstellung mit Experimentierstationen, die in der Folge nachgebaut und den Schülerinnen und Schülern dauerhaft zur Verfügung stehen soll.

Plattform, um ihre Projekte vorzustellen: Das Otto-Hahn-Gymna-

Die MINT-Regionen selbst haben ebenfalls bereits eigene Projek-

sium Marktredwitz präsentierte die Pläne für ein so genanntes

te entwickelt, die man nun gemeinsam anpacken wird. Sie wol-

MINT-EC-Camp; ein Camp, das Schulen und Unternehmen gemein-

len Programme für Ferien und Freizeit entwickeln, die Kinder und

sam veranstalten und mit dem interessierte Schülerinnen und

Jugendliche aus der Region an das Thema MINT heranführen und

Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet in die Region gelockt

dafür begeistern sollen.

Girls‘ Day am 26. April 2018 in Hochfranken Helmbrechts: Kunststoff Helmbrechts AG; Hof: Auto Müller GmbH & Co.KG; Hochschule Hof; Motor-Nützel Vertriebs GmbH; Nexans Power Accessories Germany GmbH; Polizeiinspektion Hof; Stadt Hof; Hohenberg (Eger): Ernst Feiler GmbH; Konradsreuth: ALUKON KG; Leupoldsgrün: Gemeinde Leupoldsgrün;

Schwarzenbach (Saale): Sandler AG; Selb: NETZSCH Gerätebau

Marktredwitz: ABM Greiffenberger Antriebstechnik GmbH;

GmbH; Rausch & Pausch GmbH

CeramTec GmbH; Münchberg: Hochschule Hof; Naila: ontec automation GmbH; Rehau: REHAU AG + Co; Schönwald: BEXO GmbH;

Weitere Informationen und Anmeldung: www.girls-day.de

18


HOCHFRANKEN

NEWS

AGI Hochfranken zu Gast bei HÜFRA Der Weg vom Draht zum komplizierten Drahtbiegeteil - das interessierte zahlreiche Mitglieder des AGI Hochfranken plus e.V., der zur Betriebsbesichtigung bei der HÜFRA GmbH + Co. in Franken bei Weißenstadt eingeladen hatte. Geschäftsführer Oliver Hüttelmeyer begrüßte die Gäste und stellte die Firmengruppe, bestehend aus RAITHEL + Co. (Weißenstadt), HÜFRA GmbH + Co., Technische Federfabrik KG (Franken) und PWK Präzisionswerkzeugfabrik Kirchenlamitz GmbH & Co. (Kirchenlamitz), vor. Diese beschäftigt derzeit knapp 250 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von 27,2 Millionen Euro. Verarbeitet werden circa 1.500 Tonnen Draht pro Jahr. Im Anschluss an die Vorstellung der Unternehmen wurde durch die Produktion der HÜFRA geführt. Gezeigt wurden die einzelnen Fertigungsschritte einer Feder, beginnend Christian Theilen, Sophos Technology GmbH, Joachim Seidel und Robin Fröhlich, beide ProComp Professional Computer GmbH, Robert Aumiller, Datenschutzbeauftragter ITR GmbH, Thomas Regnet, erster Vorstand AGI Hochfranken plus e.V. und Geschäftsführer der SCHERDEL INNOTEC Forschungs- und Entwicklungs-GmbH, Rolf Brilla, Vorstandsmitglied AGI Hochfranken plus e.V. und Geschäftsführer ProComp Professional Computer GmbH (v.l.n.r.)

im Drahtlager durch die gesamte Produktionslinie.

Neue DSGVO - Datenschutz in der Praxis Ab 25. Mai gilt die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union, um in allen EU-Ländern persönliche Daten besser zu schützen. Mit der neuen DSGVO ändert sich vor allem für Unternehmen einiges. Fachleute aus der IT- und Datenschutzbranche, wie Robert Aumiller, Geschäftsführer der R.AU-COMPUTERTECHNIK GmbH & Co. KG, Christian Theilen, Channel Account Executive Sophos Technology GmbH, sowie Joachim Seidel und Robin Fröhlich von der ProComp Professional Computer GmbH, informierten bei einer Infoveranstaltung der AGI Hochfranken plus e.V. über das Thema Datenschutz. Aumiller klärte die fast 90 Teilnehmer über Änderungen auf, die auf Unternehmen zukommen werden und zeigte Beispiele aus der Praxis. Theilen demonstrierte, wie wichtig Verschlüsselungstechniken für den E-Mail-Verkehr und die damit verbundene Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung sind. Abgerundet wurde der Abend von Seidel und Fröhlich mit den Themen elektronischen Personalakte, Bewerberprozess und datenschutzrechtliche Videoüberwachung. Rolf Brilla, Geschäftsführer der ProComp Professional Computer GmbH: „Es freut uns, in Kooperation mit der AGI Hochfranken, das Thema ‚Datenschutz in der Praxis‘ für unsere Kunden greifbarer und verständlicher gemacht zu haben.“

19


HOCHFRANKEN

NEWS

8. IT-Forum Oberfranken

‚Der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung‘ Das IT-Forum Oberfranken 2018 fand unter dem Themenschwerpunkt ‚Der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung‘ Mitte März an der Universität Bayreuth statt. Nach der Begrüßung durch Professor Dr. Torsten Eymann, Vizepräsident der Universität, und Claus Huttner, Vorstandsvorsitzender IT-Cluster Ober-

ProComp mit Geschäftsführer Rolf Brilla war Premiumsponsor und Aussteller beim 8. IT-Forum Oberfranken.

franken e.V., gab es mehrere Keynotes und Panels zur Digitalisierung sowie eine Podiumsdiskussion der vier Premiumsponsoren. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Begleitmesse, auf der sich IT-Unternehmen sowie universitäre und außeruniversitäre Institutionen mit ihren Produkten und Dienstleistungen präsentierten. Die ProComp Professional Computer GmbH war nicht nur Premiumsponsor und damit Teilnehmer der Podiumsdiskussion, das Marktredwitzer Unternehmen präsentiere sich auch mit einem Stand, an dem sich Kunden und Interessenten über ProComp Managed Services und die Digitalisierungsplattform JobRouter informieren konnten.

CONTAILOR feiert ersten Geburtstag Am 16. März gab es bei ProComp etwas zu feiern: Das vom Unternehmen selbst entwickelte Content Management System CONTAILOR feierte sein einjähriges Bestehen. Das Besondere bei CONTAILOR: Es ist logisch und intuitiv aufgebaut, nimmt wichtige Arbeitsschritte ab und funktioniert ganz ohne Vorkenntnisse. Rolf Brilla, Geschäftsführer ProComp Professional Computer GmbH, ist mit der bisherigen Entwicklung zufrieden: „Vor einem Jahr wurde CONTAILOR bei unserer Release-Party öffentlich vorgestellt. Wir stoßen an auf ein erfolgreiches Jahr. In dieser Zeit wurden einige Webseiten veröffentlicht, ein Intranet realisiert, viele neue Features und Funktionen entwickelt und monatlich ging mindestens eine Das Team von CONTAILOR feierte das erste erfolgreiche Jahr des Content Management Systems.

neue Version online. Wir freuen uns auf die kommenden Projekte.“

20


HOCHFRANKEN

NEWS

Die riesige Tasse mit dem Hashtag #Freiraumfürmacher in der Münchner Innenstadt hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Das Team der Entwicklungsagentur mit Angelina Kuhl (Tasse) in München.

Gelungener Kampagnenauftakt

Die zweite Guerillia-Marketing-Aktion in München: Zwei große Plexiglaswürfel, der kleine jeweils einen Meter hoch, breit und lang symbolisierte den Wohnraum, der in München für eine Person zur Verfügung steht. Im Vergleich dazu der größere Würfel mit einer Kantenlänge von zwei Metern stand für den Wohnraum, der im Fichtelgebirge vorhanden ist.

#FreiraumfürMacher Freiraum für Macher – so heißt die Imagekampagne des Landkreises Wunsiedel im Fichtelgebirge, die in den letzten Wochen nicht nur in Hochfranken für viel Aufsehen gesorgt hat. Bereits bei der Kickoff-Veranstaltung am 3. März in Kirchenlamitz wurde klar: Das Interesse und die Unterstützung in der Region ist groß. Manfred Jahreiss, Geschäftsfüher der Medienagentur Jahreiss, setzt die Kampagne gemeinsam mit seinem Team um: „Ich bin stolz und glücklich, Teil dieses Projektes für die Zukunft meiner Heimat sein zu dürfen. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit vielen guten Argumenten, die für das Fichtelgebirge als Wohn-, Arbeits- und Lebensraum sprechen, in der öffentlichen Wahrnehmung punkten können.“ Auf den Kickoff in Kirchenlamitz folgten Werbetafeln in der Münchner U-Bahn mit Botschaften, die die Gegensätze zwischen Viele waren gekommen, um sich über die neue Imagekampagne für die Region zu informieren.

dem Leben in der Großstadt und im Fichtelgebirge zeigen, und Guerillia-MarketingAktionen in der Münchner Innenstadt. „Wir sind mit dem Start der Kampagne sehr zufrieden. Sowohl in der Innen- als auch in der Außenwirkung. Hier in der Region ist das Feedback überwältigend. Viele Unternehmen und Kommunen haben das Logo der Aktion bereits auf ihren Homepages platziert und führen so die Menschen auf die Landingpage, sie nutzen den Hashtag und unterstützen so aktiv die Kampagne von innen heraus. In München hatten wir ja drei Aktionstage plus die Werbung in den U-Bahnhöfen. Dieses Gesamtpaket hat uns viel Aufmerksamkeit verschafft, wer fast eine halbe Seite in der Süddeutschen Zeitung bekommt, der hat nicht so viel falsch gemacht. Diese Welle wollen wir nun natürlich weiter reiten. Wir planen derzeit die nächsten Aktivitäten über unsere Social-Media-Kanäle und eine zweite Welle der

Auch Hochfranken steht geschlossen hinter der Imagekampagne für das Fichtelgebirge und die Region: Hofer Landrat Dr. Oliver Bär, Dr. Hans-Peter Friedrich, Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V., Dr. Karl Döhler, Landrat Landkreis Wunsiedel i.F., und MdL Martin Schöffel (v.l.).

Kampagne ist für die zweite Jahreshälfte ebenfalls schon in der Mache“, so Thomas Edelmann, Leiter der Entwicklungsagentur Fichtelgebirge. Die Imagekampagne soll das Fichtelgebirge im Großraum München bekannt machen und Fachkräfte, Gründer, junge Familien, ‚Best-Ager‘ und Unternehmer in die Region holen.

21


HOCHFRANKEN

NEWS

Hochfranken-Kalender 2019 Der Hochfranken-Kalender® geht in die nächste Runde! Auch in diesem Jahr wird es ein Mitmach-Kalender und ganz Hochfranken ist gefragt. Wir Hochfranken lieben unseren Dialekt und sind für unsere Sprachvielfalt bekannt. Denn hier hat fast jedes Dorf seine ganz eigenen Begriffe und Bezeichnungen für Alltagsgegenstände, Be-

ting einer unserer glücklichen Gewinner, der ‚sein Wort‘ im Hoch-

rufe und Co. Deshalb möchte die Wirtschaftsregion Hochfranken

frankenkalender 2019 wiederfinden wird.

e.V. gemeinsam mit der Werbeagentur dr.mohr markenbildung aus Naila in diesem Jahr zu einem ganz besonderen Projekt aufrufen:

Natürlich darf auch über Facebook und Instagram fleißig über alle Wörter und ihre unterschiedliche Bedeutung diskutiert werden.

Für den Hochfrankenkalender 2019 suchen wir Ihr liebstes hoch-

Auf den Social Media Accounts der Wirtschaftsregion Hochfranken

fränkisches Wort. Ganz egal, ob es sich dabei um Sternlaschmei-

e.V. und der Werbeagentur dr.mohr markenbildung sowie unter

ßer*, Buzzemoggl* oder des Marmalodnamala* handelt: Schicken

dem Hashtag #sagtmerfeiso finden Sie viele Beiträge und lustige

Sie bis zum 30. Juni 2018 Ihren ganz persönlichen Favoriten inkl.

Videoclips zu unserem geliebten Dialekt.

einer kurzen Erklärung auf www.hochfranken-kalender.de ins

Also: Bagg mers und machn miteinander an schenn Kalenner!*

Rennen und werden Sie mit etwas Glück beim anschließenden Vo-

*Die Verfasserin des Textes stammt aus Naila.

AZV Hof, Böhme GmbH Wertstofferfassung und PURUS PLASTICS GmbH

Unterstützung im Technologieaustausch mit Brasilien Steigende Abfallmengen und eine neue Gesetzgebung erfordern Investitionen in die Abfallwirtschaft Brasiliens. Entsprechend groß ist dort das Interesse, deutsche Abfallwirtschaftskonzepte und deutsche Recyclingtechnologie kennenzulernen. Im Auftrag des bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien,

Andreas Dohle, Dolmetscher und Berater, Alaor Francisco Tissot, Vorstandsmitglied IHK Florianopolis, Stefan Böhme, Böhme GmbH Wertstofferfassung, Jürgen Potzel, PURUS PLASTICS GmbH, Luciano Rossi Pinheiro, Präsident der IHK Florianopolis, Martin Wahl, bfz Hof, Hermann Knoblich, AZV Hof, und Herbert Pachsteffl, AZV Hof (v.l.n.r.).

Energie und Technologie hatte das bfz Hof ein Fachseminar zum Thema Abfallwirtschaft für Fach- und Führungskräfte in Brasilien konzipiert und setzte dabei auf die Expertise und Unterstützung des Abfallzweckverbandes Hof (AZV), der Böhme GmbH Wertstofferfassung und der PURUS PLASTICS GmbH. Vertreter der Unternehmen, Herbert Pachsteffl und Hermann Knoblich, beide AZV, Stefan Böhme, Böhme GmbH Wertstofferfassung, und Jürgen Potzel, PURUS PLASTICS GmbH, brachten ihre Erfahrungen und Kompetenzen vor Ort in Brasilien ein: Sie hielten in Florianopolis, Joinville, Rolante und Criciúma Vorträge, führten Gespräche mit Vertretern von Unternehmen und Kommunen und besichtigten Anlagen. Die Brasilianer informierten die deutschen Vertreter auch über den aktuellen Stand der Abfallwirtschaft in Brasilien und die regionalen Ausprägungen: In Brasilien werden circa 21 Prozent des Hausmülls recycelt, der Rest lagert auf Deponien. Private Müllverwerter sammeln in Brasilien nur die Wertstoffe heraus, die sie verkaufen können. Für organischen Abfall gibt es in Brasilien kaum eine Lösung. Zum Vergleich: In Hof werden circa 82 Prozent des Hausmülls recycelt und nur knapp 18 Prozent in der Müllverbrennungsanlage verbrannt.

22


HOCHFRANKEN

NEWS Internationalen Handwerksmesse

Die Chancen der Digitalisierung im Handwerk Wie das Malerhandwerk von der Digitalisierung profitieren kann, das demonstrierte der hochfränkische Malermeister HansChristian Hölzel, Geschäftsführer der Malerwerkstatt Hölzel in Wüstenselbitz, Anfang März auf der Internationalen Handwerksmesse in München. Laptop, Tablet und Digitaler Buntstift – mehr hat der Hochfranke für seinen Auftritt auf der Messe am Stand des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk (KDM) nicht benö-

Malermeister Hans-Christian Hölzel berichtete am Stand des KDH über seine Erfahrungen mit der Digitalisierung im Malerhandwerk und hielt zusätzlich zwei Vorträge zum Thema ‚Elektronische Geschäftsprozesse im Malerhandwerk‘.

tigt, um den Besuchern zu zeigen, wie er in seinem Betrieb digitale Technologien einsetzt und was diese verändert haben. Hierzu zählen mobile Zeiterfassung, digitales Aufmaß, ein IT-gestütztes Materialwirtschaftssystem, das auch die Geräte des Betriebs erfasst, ein Foto-Aufmaß-System mittels Tablet, Echtzeitdokumentation und -kommunikation sowie das Farberkennungsgerät Digitaler Buntstift. „Für mich geht es bei der Digitalisierung zum einen darum, Zeiteffekte zu generieren und effizienter arbeiten zu können“, erläutert Hölzel seine Beweggründe zur Zusammenarbeit mit dem KDM, „und zum anderen kann ich mit den neuen Möglichkeiten wie dem Digitalen Buntstift eine stärkere Kundenorientierung leben und noch besseren Service bieten.“ Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Weitere Informationen unter www.mittelstand-digital.de.

Der Digitale Bundstift, ein automatisch Farberkennungsgerät, erleichtert die Arbeit im Malerhandwerk.

23


HOCHFRANKEN

NEWS

Ausgezeichnet - NETZSCH gehört zu Deutschlands stärksten Mittelständlern Sie drängen sich nicht in den Vordergrund, sondern bearbeiten konstant ihre Märkte im In- und Ausland: Deutsche Mittelständler gelten als Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft und genießen auch international großes Ansehen. Ein alljährliches Ranking kürt die Wachstums- und Ertragsstars des deutschen Mittelstands. Auch dieses Jahr wurden aus 3.500 Unternehmen die ‚TOP 100 des Mittelstands 2017‘ ermittelt. NETZSCH aus Selb gehört dazu. In der Studie ‚TOP 100 Ranking des Mittelstands 2017‘ stellt das Münchner Beratungsunternehmen Munich Strategy Group zum nunmehr achten Mal die ‚stillen Superstars‘ der deutschen Wirtschaft ins Rampenlicht. Bewertungskriterien für die Platzierung: Umsatzwachstum und Ertragsquote der letzten fünf Jahre mit einer Gewichtung von jeweils 50 Prozent. Mit einer durchschnittlichen Umsatzwachstumsquote von 8,5 Prozent und einer durchschnittlichen Ertragsquote von 12,3 Prozent erreicht die Erich NETZSCH GmbH & Co. Holding KG in diesem Jahr Platz 37 des Rankings und gehört damit zu Deutschlands 100 stärksten Mittelständlern. Dazu Dr. Sebastian Theopold, Geschäftsführer der Munich Strategy Group und Autor der Studie: „NETZSCH beeindruckt besonders durch seine Stärke im Bereich Forschung & Entwicklung. Durch Innovationen schafft es das Unternehmen, neue Marktnischen zu erschließen. Es verfolgt dabei eine klare Wachstumsstrategie.“

ANIMA Agentur für exklusive Events

Richtfest für neues Betriebsgebäude Das Köditzer Unternehmen ANIMA Agentur für exklusive Events, feierte Ende März das Richtfest für das neue Betriebsgebäude in Saalenstein. Für eine Investitionssumme von circa 350 000 Euro entstehen Lager- und Büroräume sowie ein Besprechungs- und Präsentationsraum in der Nähe des Stammsitzes der Eventagentur. Zu den Gästen beim Richtfest zählten neben Vertretern der Handwerksfirmen und Planern auch Kunden und Geschäftspartner und der Köditzer Bürgermeister Matthias Beyer und Dr. Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof. Frank Wunderlich, Inhaber von ANIMA: „Wir richten Veranstaltungen und Promotionaktionen für Unternehmen aus. Dafür

Richtfest in Saalenstein (von links): Landrat Dr. Oliver Bär, Andreas Söllner, Baggerbetrieb, Jörg Ebert, Ebert Bau GmbH, Jürgen Werner, Baggerbetrieb, Frank Wunderlich, Bauherr und Inhaber von ANIMA Agentur für exklusive Events, Volker Ebert, Ebert Bau GmbH und Matthias Beyer, Bürgermeister Gemeinde Köditz. Bildquelle: AW.PR

braucht man jede Menge Equipment. Seit fünf Jahren veranstalten wir die Vitalis Gesundheits- und Wellnessmessen in Hof und Plauen. Auch dafür brauchen wir Messemöbel und Dekoration. Der vorhandene Platz reicht einfach nicht mehr aus.“ Im Neubau sollen nun auf insgesamt 300 Quadratmetern Zelte, Hüpfburgen, Popcorn- und Zuckerwattemaschinen, Ton-, Licht- und Bildtechnik, Messemöbel, Spielgeräte, Kostüme, Dekoration und vieles mehr Platz finden. In einem großen Präsentationsraum können Kunden Ideen für ein Firmenjubiläum oder eine Verkaufsaktion finden. Gerade in Zeiten des Online-Shoppings ist es für Geschäfte und Firmen vor Ort wichtig, sich zu präsentieren und Kunden direkt anzusprechen. „Auch kleine Aktionen tragen zur effektiven Kundenbindung bei“, so Frank Wunderlich. „Wir haben nicht nur die Ideen, sondern auch die nötige Ausstattung und setzen alles vor Ort beim Kunden um.“

24


25


HOCHFRANKEN

NEWS

Wirtschaftsregion Hochfranken e. V. 
 Das Regionalmarketing für Hochfranken. Bahnhofstraße 55 95028 Hof

IHR ENGAGEMENT ZÄHLT! Werden Sie Mitglied im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.

Kontakt: Vorsitzender: Dr. Hans-Peter Friedrich Geschäftsführung: Sabrina Kaestner Redaktion: Lisa Dörsch, Sabrina Kaestner Geschäftsstelle: Bahnhofstraße 55, 95028 Hof Tel.: 09281 – 7798 610 info@hochfranken.org www.hochfranken.org www.facebook.com/Hochfranken
 www.instagram.com/wirtschaftsregionhochfranken/ Mit freundlicher Unterstützung der Frankenpost.

Konzeption & Gestaltung:

Sie möchten Ihre Pressemitteilung, Ihre Anzeige oder ein Porträt Ihres Unternehmens im Newsletter veröffentlichen? Kontaktieren Sie uns einfach per Telefon: 09281 / 7798-610 oder E-Mail: info@hochfranken.org www.hochfranken.org

02/2018 | Nr. 160

Impuls Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken. HOCHFRANKEN

NEWS

SCHROEDER Werbeagentur GmbH Breitengraserstr. 6, 90482 Nürnberg Schloßstr. 2, 95131 Schwarzenbach/Wald Tel. 0911 / 21 65 54-60 , Tel. 09289 / 97 09 700 info@schroeder-oe.de www.schroeder-oe.de www.facebook.com/SchroederWerbeagentur

Der gemeinsame symbolische Spatenstich am 05. Februar mit Dr. Karl Döhler, Landrat Landkreis Wunsiedel i.F., Heidrun Piwernetz, Regierungspräsidentin Oberfranken, Präsident der Hochschule Hof Professor Dr. Jürgen Lehmann, Professor Dr. Michael Seidel, Professor für Regionalmanagement und Entrepreneurship an der Hochschule Hof, Hofer Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, MdL Alexander König, Dr. Oliver Bär, Landrat Landkreis Hof, Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, sowie Hermann Hohenberger, Geschäftsführer Digitales Gründerzentrum Einstein 1 (v.l.).

Digitales Gründerzentrum Einstein 1

Spatenstich für die Ideenschmiede der Zukunft Die Netzwerkarbeit des Teams des Digitalen Gründerzentrums Einstein 1 ist bereits seit Frühjahr 2017 in vollem Gange – seit Anfang Februar ist nun auch das Gebäude offiziell im Bau. Der Spatenstich erfolgte direkt im Anschluss an die Übergabe des Förderbescheides durch Staatssekretär Franz-Josef Pschierer aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium, sowie der Aushändigung der Baugenehmigung durch den Hofer Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner. Die staatliche Fördersumme für den Neubau auf dem Campus der Hochschule beläuft sich auf knapp vier Millionen Euro, die restlichen 800.000 Euro der Bausumme übernehmen die Stadt Hof und die Landkreise Hof und Wunsiedel im Fichtelgebirge. Architekten und Fachplaner arbeiten derzeit die Planungen aus; schon im Frühjahr soll mit dem 900 Quadratmeter großen Bau begonnen werden. Das digitale Gründerzentrum ist eines von 13 geplanten Gründerzentren in Bayern und soll Gründergeist mit Hochschulkompetenz verknüpfen – ein wichtiger Schritt für die Region. Bereits jetzt kann das Team von Einstein 1 unter der Leitung von Hermann Hohenberger erste Erfolge verbuchen: Derzeit werden 45 Gründerinitiativen betreut, zum Beispiel die Entwicklung eines 3D-Laserdruckers für Werkzeuge oder eine Internet-Plattform für E-Learning. Die Beratung für Studierende, Hochschulabsolventen und andere potenzielle Gründer ist in der Regel kostenlos. Weitere News zu Einstein 1 auf Seite 11.

IHR ENGAGEMENT ZÄHLT!

Unsere neuen Mitglieder im Februar: Farbenwerke Wunsiedel GmbH, Wunsiedel Dental Labor Handrich GmbH, Hof

Werden Sie Mitglied im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.

Der Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. wird gefördert von:

Landkreis Wunsiedel i.F.

Landkreis Hof

Stadt Hof

26

Sparkasse Hochfranken


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
IMPULS - der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken März 2018 by Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. - Issuu