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06/2020 | Nr. 184
Impuls Der Newsletter der Wirtschaftsregion Hochfranken. HOCHFRANKEN
NEWS
Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.
Das neue KARRIEREZIEL ist da!! Das
jährlich
erscheinende
Karrieremagazin
der
Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. geht in seine 9. Ausgabe. Das KARRIEREZIEL zeigt, wie facettenreich das Leben und Arbeiten in Hochfranken ist. Neben Beiträgen zu Wirtschaftsthemen erhalten die Leserinnen und Leser darin auch zahlreiche Informationen zum vielfältigen Freizeit-, Kultur- und Bildungsangebot der Region. Ein kleiner Einblick in den Inhalt: Die Bilderserie „Was werden?!“ zum Beispiel stellt spannende Ausbildungsmöglichkeiten in Hochfranken vor. In „Platz für Unternehmergeist“ kommen mutige Firmengründer zu Wort und in „Keramik ist unsere DNA“ lernen Sie das weltweit vernetzte Unternehmen KYOCERA Fineceramics Precision GmbH aus Selb kennen. Auch das Kultur- und Freizeitleben kommt nicht zu kurz: Das KARRIEREZIEL portraitiert „Bad Steben – zwischen Höllental und Wellnesshimmel“ und macht den Hofer Symphonikern mit „Schall und Rausch“ eine Liebeserklärung in vier Sätzen. Diese und viele andere Themen gibt es im neuen KARRIEREZIEL zu entdecken! Exemplare des kostenlosen Magazins liegen überall in der Region aus, können aber auch direkt bei der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. bestellt werden. Zudem ist das KARRIEREZIEL digital abrufbar. Bestellen Sie das KARRIEREZIEL 2020 kostenlos per E-Mail an boesel@hochfranken.org oder bei der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. auf Facebook und Instagram. Zur Online-Ausgabe: https://issuu.com/kuratorium_hochfranken/docs/karriereziel2020_kl8-klein
IHR ENGAGEMENT ZÄHLT! Werden Sie Mitglied im Verein Wirtschaftsregion Hochfranken e.V.
HOCHFRANKEN
NEWS Rekordergebnis bei BD|SENSORS in Thierstein
Höchste Erfolgsprämie an Mitarbeiter prämie, die mehr als einem vollen Monatsgehalt entspricht. Firmengründer und CEO Rainer Denndörfer: „Wir befinden uns weiterhin im Normal- und nicht im Corona-Modus. Trotz rückläufiger Auftragseingänge und ebenso bevorstehender rückläufiger Umsätze, hat sich die Geschäftsleitung entschieden, die Mitarbeiter für ihren Einsatz und ihre Leistungsbereitschaft zu belohnen und die Prämie zum zugesagten Termin in voller Höhe auszubezahlen.“
Das hochfränkische Hightech-Unter-
Es wird bei BD|SENSORS weder mit Kurzarbeit noch Stellenabbau
nehmen BD|SENSORS sticht während der Corona-Krise mit einer
geplant. Im Gegenteil: „BD|SENSORS nutzt die gewonnene Zeit, um
positiven Meldung heraus: Da 2019 das erfolgreichste Jahr der
sich strukturiert und intensiv auf den der Corona-Krise folgenden
Firmengeschichte war, erhalten die Mitarbeiterinnen und Mit-
Aufschwung vorzubereiten“, so Rainer Denndörfer.
arbeiter nun die höchste Erfolgsprämie seit deren Einführung. Im Jahr 2011 fiel die Entscheidung, die Belegschaft am Un-
BD|SENSORS wurde im Jahr 1995 als Start-up von
ternehmenserfolg zu beteiligen. Seitdem erfolgt jährlich die
drei Personen gegründet und hat sich innerhalb weniger
Ausschüttung eines Teils des Gewinnes als Erfolgsprämie an
Jahre zu einem der bedeutendsten Anbieter von
die Mitarbeiter. Diese freiwillig geleistete Prämie wird trotz
elektronischen Druckmessgeräten auf dem Weltmarkt
der aktuell wirtschaftlich schwierigen, teilweise sogar ange-
entwickelt. Der Stammsitz befindet sich in Thierstein,
spannten Situation auch 2020 ausgezahlt. Was die Mitarbei-
Oberfranken. An vier Standorten in Deutschland,
ter besonders freuen darf: Das Wirtschaftsjahr 2019 war er-
Tschechien, Russland und China sind heute rund
neut das erfolgreichste in der 25-jährigen Firmengeschichte
300 Mitarbeiter beschäftigt.
von BD|SENSORS. Somit erhalten sie die bisher höchste Erfolgs-
Klares Bekenntnis zu Nachhaltigkeit
REHAU unterzeichnet UN Global Compact Seit vielen Jahren setzt REHAU auf verantwortungsbewusstes Handeln und baut seine Nachhaltigkeitsstrategie sukzessive weiter aus. Nun unterzeichnete REHAU CEO William Christensen den UN Global Compact. Als Mitglied der welt-
Aufbauend auf den zehn Prinzipien des UN Global Compact werden die Unterzeichner aufgerufen, die allgemeinen Ziele der Vereinten Nationen, insbesondere die 17 Sustainable Development Goals (SDGs), zu fördern.
weit größten und wichtigsten Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung bekennt sich das Unternehmen klar zu Nachhaltigkeit.
Der UN Global Compact ist die weltweit größte und wichtigste Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. Er ist
Die Herausforderungen für Wirtschaftsunternehmen im glo-
eine Art Gütesiegel im Bereich Nachhaltigkeit. Die Vision ist eine
balen Kontext steigen. REHAU will seine Nachhaltigkeits-
nachhaltige Weltwirtschaft auf der Grundlage von zehn uni-
aktivitäten deshalb zukünftig stärker nach außen tragen
versellen Prinzipien aus den Bereichen Menschenrecht, Arbeits-
und setzt mit der Unterzeichnung des UN Global Compact ein
normen, Umwelt & Klima sowie Korruptionsprävention. REHAU
klares Zeichen. „REHAU hat sich als Familienunternehmen
fokussiert sich auf die Themen Kreislaufwirtschaft, Klima-
schon seit Jahren einer nachhaltigen Unternehmenspolitik ver-
schutz, nachhaltiges Wachstum und Diversität.
schrieben. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen liegt uns ebenso am Herzen wie Diversität und langfristiges,
Zum Nachhaltigkeitsbericht von REHAU:
nachhaltiges Wachstum“, unterstreicht William Christensen.
www.rehau.de/nachhaltigkeit
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HOCHFRANKEN
NEWS Umzug am Standort Hof
„Wachstumspotential und kurze Arbeitswege sind wichtig“ Jetzt ist es soweit – das Team der FME Fracht-
FME, wir wachsen gemeinsam und erhalten die Möglichkeit uns
management Europa GmbH bezieht nach
mit einzubringen. So macht die Arbeit doppelt Spaß“, berichtet
über einjähriger Bauzeit seine neuen modernen Büroräume.
Angela Neumeister, Vertrieb.
Es geht von der Schneebergstraße 8 in die Erlhofer Straße 76
Auch während der Corona Beschränkungen der vergangenen
in Hof. Zur Standortentscheidung erklärt Dispositionsleiter
Wochen hat sich FME nicht ausbremsen lassen, sondern fokus-
Rene Wurzbacher: „Vorrangig waren uns Wachstumspotential
sierte sich erfolgreich auf die veränderte Nachfrage am Transport-
und die kurzen Arbeitswege unserer Mitarbeiter wichtig.
markt. Die FME Frachtmanagement Europa GmbH fährt weiterhin
Diese sind mit dem Standort in Moschendorf gegeben. Und
auf Erfolgskurs. Aktuelle Stellenausschreibungen der FME unter
zudem hat sich dieser als logistisch günstig erwiesen. Wir
https://jobs.karriereziel.de/
bedanken uns auch bei unserem Vermieter Herr Weiß, der mit viel Herzblut die neuen Büroräume nach unseren Bedürfnissen und Vorstellungen renoviert hat.“ Mehr Platz wurde dringend benötigt: Allein von 2019 auf 2020 ist das Team der Niederlassung Hof um weitere sechs Mitarbeiter, davon drei Auszubildende, gewachsen. Für das neue Bürogebäude sind dieses Jahr jeweils zwei weitere Azubis, Disponenten und Vertriebsmitarbeiter geplant. Mit circa 600 Quadratmetern auf zwei Etagen ist nun ausreichend Platz vorhanden. Auch hier bleibt FME seiner Start-up Mentalität treu: Die Mitarbeiter durften bei der Gestaltung mitwirken. „Das ist das Tolle bei
Die FME wechselt den Standort in Hof, um sich zu vergrößern. Die Mitarbeiter durften bei der Gestaltung mitwirken.
Hochschule Hof
Ausgezeichnete Ergebnisse beim CHE-Ranking 2020 Beim CHE-Hochschulranking, das jährlich von
Verzahnung zur beruflichen Praxis. Letztere wird auch im
ZEIT Studienführer und ZEIT Campus Online
Studiengang Wirtschaftsrecht als hervorragend empfunden. Im
veröffentlicht wird, sind Studiengänge an
Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen zeigen sich Studierende be-
mehr als 300 Akademien, Hochschulen und Universitäten in ganz
sonders zufrieden damit, dass sie zu Beginn des Studiums sehr gut
Deutschland von Studierenden bewertet worden.
unterstützt werden und dass knapp 90 Prozent den Abschluss in der Regelstudienzeit erreichen.
Die Hochschule Hof punktet insbesondere damit, die Studierenden beim Auslandsstudium zu unterstützen und bekommt dafür
Beim CHE Hochschulranking wurden etwa 120.000 Studierende
aus den Studiengängen BWL und Wirtschaftsinformatik die
deutschlandweit zu ihren Studienbedingungen befragt. Der ZEIT
Bewertung „sehr gut“. Zudem schätzen Studierende der Wirt-
Studienführer veröffentlicht einen Auszug aus dem Ranking, um
schaftsinformatik die IT-Infrastruktur am Campus, die hervor-
die Suche nach dem passenden Studienort und Studienfach zu
ragende Ausstattung der Hochschulbibliothek sowie die enge
erleichtern: https://ranking.zeit.de/che/de/
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HOCHFRANKEN
NEWS Auto Müller macht Gründer-Nachwuchs mobil
MakerSpace und Kreativraum an Hochschule im Aufbau Ein neuer Baustein des regionalen Gründungsökosystems entsteht gerade an der Hochschule Hof: Im Rahmen der Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „StartUpLab@FH“ wird eine Anlaufstelle für Tüftler und Kreative in Form einer Prototypenwerkstatt „MakerSpace“ und eines Kreativraumes „ThinkBox“ geschaffen. Um dem Team mehr Flexibilität zu ermöglichen, sponsert die Auto Müller GmbH & Co.KG einen Kleinbus im Wert von rund 50.000 Euro,
V.l.n.r.: Prof. Dr. Anke Müller (Projektleiterin Bereich MakerSpace / DesignThinking), Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann (Präsident Hochschule Hof), Alexander Müller (Geschäftsführer Auto Müller GmbH & Co. KG), Hermann Hohenberger (Geschäftsführer Einstein1 Digitales Gründerzentrum), Jörg Raithel (Projektkoordinator), Prof. Dr. Michael Seidel (Projektleiter Bereich Gründungen, Transferberatung, DesignThinking), René Göhring (Projektmitarbeiter MakerSpace) (Bildquelle: Hochschule Hof)
dabei übernimmt sie fünfzig Prozent der Leasingsumme. Bis zu neun Personen oder auch Maschinen für den MakerSpace haben darin Platz. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, den Nachwuchs in der Region zu fördern und dafür in neue Wirtschaftsformen zu investieren. Neben unserem Engagement für kulturelle Vielfalt, ist dies eine sehr gute Ergänzung um auch für die wirt-
die Projektkoordination, René Göhring ist Projektmitarbeiter
schaftliche Zukunft unserer Region einen Beitrag zu leisten“, so
im Bereich MakerSpace. Die Hochschule verfolgt mithilfe dieses
Alexander Müller, Geschäftsführer Auto Müller GmbH & Co. KG.
Förderprogramms – in enger Kooperation mit dem Einstein1 – das Ziel, Potentiale zur Schaffung eines lokalen Gründungsökosys-
Durch das Projekt „StartUpLab@FH“ am Campus Hof erhalten zu-
tems weiter zu unterstützen.
nächst Studierende und Hochschulangehörige einen Freiraum, um Ideen zu entwickeln, zu testen und sich auszuprobieren. Aktuell
Informationen zur BMBF-Fördermaßnahme „StartUpLab@FH“:
begrüßt das Team zwei neue Mitarbeiter: Jörg Raithel übernimmt
https://www.hof-university.de/wirtschaft/startuplab.html
Veranstaltungstipp
Netzwerktreffen: Erfolg durch Design reichen will und das mit neuzeitlichem und funktionalem Design auch umsetzt. Mund-Nasen-Bedeckungen wird es kostenlos vor Ort geben. Die aktuellen Hygienevorschriften sowie die Hinweise des Veranstalters Coburger Designforum Oberfranken e.V. sind zu beachten. Die Veranstaltung wird auf ca. 20 Teilnehmer beschränkt: http://www.designovation.eu/indexphp/177.html Der Coburger Designforum Oberfranken e.V. lädt nach einer
Wann: 16. Juli 2020, 16:00 Uhr
Corona-bedingten Zwangspause wieder zu einem Netzwerk-
Wo: HEUNEC - GmbH & Co.KG,
treffen „Erfolg durch Design“ ein:
Am Moos 11, 96465 Neustadt bei Coburg
Am 16. Juli 2020 um 16:00 Uhr können die TeilnehmerInnen beim
Kosten pro Teilnehmer: 25,00 EUR netto;
Unternehmen HEUNEC Plüschspielwarenfabrik GmbH & Co. KG in Neustadt Helden aus Film, TV und Büchern kennen lernen.
Mitglieder Coburger Designforum kostenfrei
Das Familienunternehmen der vierten Generation gibt Einblick,
Anmeldung bis 09. Juli 2020 bei Ute Pridöhl,
was es als Gründungsmitglied der „Fair Toys Organisation“ er-
pridoehl@c-d-o.de, Tel. 09561 35495-47
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HOCHFRANKEN
NEWS Stadt Hof
588. Hofer Schlappentag in Zeiten der Corona-Pandemie Der Hofer Nationalfeiertag konnte in diesem Jahr nicht in gewohnter Form mit Schießen, Umzug und Fest stattfinden. So entschieden sich die Verantwortlichen aus Schützen, Brauerei, Handwerk, Stadtmarketing und Stadt Hof dazu, in einem Pressegespräch auf die besondere Tradition dieses Tages hinzuweisen. Der Moderator, Historiker Adrian Roßner, gab dabei einen Einblick in die Geschichte des Schlappentages. Auch Vertreter der Schützen und der Handwerkerschaft verwiesen auf die historischen Hintergründe des beliebten Festes. Oberbürgermeisterin Eva Döhla zeigte sich stolz darauf, dass der
V.l.n.r.: Kurt Unverdorben (Prokurist Brauerei Scherdel), Lars Neumann (Schützenmeister), Günther Spindler (leitender Braumeister Brauerei Scherdel), Christian Herpich (Kreishandwerksmeister), Günter Hornfeck (Oberschützenmeister), Oberbürgermeisterin Eva Döhla (Stadt Hof), Peter Nürmberger (Fachbereichsleiter Kultur Stadt Hof) und Adrian Roßner (Historiker)
Schlappentag als Handwerker- und Schützenfest im Dezember 2019 in die bayerische Landesliste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde.
Zum Abschluss des Pressegesprächs konnte Adrian Roßner mit einer kleinen Sensation aufwarten: Nach langer Recherche und mit der Unterstützung des Staatsarchivs Bamberg ist es gelungen, eine historische Abschrift eben jenes Freibriefs aufzufinden, die 1430 den Hofern Steuerfreiheit auf zehn Jahre versprach, um die Schäden des Hussitensturms beseitigen zu können. Dieser Umstand gilt als Ursprung des Schlappentages. Weitere Informationen zum Hofer Schlappentag unter https://www.hof.de/hof/hof_deu/leben/schlappentag.html
Schlappentag für alle
Auch 2020 gibt es das Scherdel Schlappenbier Die Absage des Hofer Schlappentages be-
der Rohstoffe, über den Brauprozess bis zur perfekten Ausrei-
deutet nicht, dass die Hochfranken bis zum
fung“, sagt Günther Spindler, oberster Braumeister der Braue-
nächsten Jahr auf den Genuss des legendär-
rei Scherdel. „Es ist uns jedes Jahr eine besondere Ehre das legen-
en Schlappenbieres
däre Schlappenbier brauen
warten müssen. Da-
zu dürfen. Umso mehr freuen
für hat die Scherdel
wir uns, dass alle Liebhaber
Brauerei vorgesorgt:
das Schlappenbier in diesem
Das traditionell als Spezialsud einge-
besonderen Jahr dennoch
braute Schlappenbier kann man auch
genießen
dieses Jahr in Flaschen abgefüllt kaufen
Kurt Unverdorben, Prokurist
oder in der Gastronomie genießen.
der Scherdel Brauerei hinzu.
„Auch wenn die Veranstaltung zum Schlappentag nicht stattfindet, so haben wir dennoch Grund zum Feiern: Der Schlappentag
wurde
im
Dezember
Auf das Schlappenbier Jahrgang 2020 stoßen im Sudhaus der Brauerei Scherdel von links an: Historiker Adrian Roßner, Braumeister Sascha Greßmann, Oberschützenmeister Günter Hornfeck, leitender Braumeister Günther Spindler, Kreishandwerksmeister Christian Herpich und Oberbürgermeisterin Eva Döhla.
2019 in das bayerische Landesver-
Mit
einer
können“,
fügt
Stammwürze
von 16,5 Prozent und einem Alkoholgehalt von 6,5 Prozent wird das süffige Schlappenbier zu einem
zeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Um das
Genusserlebnis. Die ausgezeichnete Qualität bestätigt auch die
gebührend zu feiern, haben wir dem Schlappenbier in diesem Jahr
DLG, die das Scherdel Schlappenbier in diesem Jahr zum siebten
ganz besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt. Von der Auswahl
Mal in Folge mit einer Goldmedaille ausgezeichnet hat.
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HOCHFRANKEN
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HOCHFRANKEN
NEWS
AKTUELL: CORONAVIRUS COVID 19 Ernst Faber GmbH denkt in der Krise „out of the box“
Neues Produkt: Erfolg mit gebrandeten Masken für B2B-Kunden Das
Familienunternehmen
Hohe Qualität und kunden-
Ernst
eigenes Branding
Faber GmbH steht seit über 70 Jahren für hochwertige Damenmode Made in Germany, die unter der Marke FABER WOMAN ver-
Neben Masken aus zertifi-
kauft wird. Mit innovativen Stricktechniken und hochwertigen
zierten Materialien stellt Faber vor allem Community-Masken aus
Materialien gilt Faber als Spezialist für Strickwaren.
Baumwolle mit einem Innenvlies her, welches den Tragekomfort
In den letzten Wochen sah die Welt bei Faber jedoch anders aus.
enorm verbessert. Neben klassischen Farben sind auch Masken
Schließungen im Handel und damit einhergehende Umsatzrückgänge
in bunten Drucken im Sortiment. Der verwendete Digitaldruck,
aufgrund des Corona-Virus prägten den Alltag. Doch getreu dem Mot-
der besonders pflegeleicht ist, ermöglicht zudem eine große Viel-
to „Think out of the Box“ erfand sich das Unternehmen zum Teil neu.
falt. Innerhalb kürzester Zeit lassen sich zahlreiche Designs verwirklichen. Besonders die Personalisierung der Masken, etwa mit
Vorteile durch Standort Hochfranken
Firmenlogos, begeistert Kunden aus verschiedensten Branchen.
Als eine der ersten Firmen in der Bekleidungsbranche in Deutsch-
Neben Unternehmen aus dem Finanzsektor oder dem Handwerk
land hat die Ernst Faber GmbH Teile ihrer Produktion kurzfristig
wurden auch große deutsche Einzelhandelsketten zu Neukunden
von Mode auf Mund- und Nasenmasken umgestellt. Der Standort
von Faber. Auch international liefert das Unternehmen Mund- und
Töpen in Oberfranken, mit der dazugehörigen Eigenproduktion ha-
Nasen-Masken aus, zum Beispiel nach England und Belgien.
ben sich in dieser besonderen Situation als großer Vorteil erwiesen.
Mode bringt frischen Wind
Die Nähe zu Produktion und Lieferanten bringen Faber eine hohe Flexibilität, die es in der Krise ermöglichen, schnell Entscheidungen
Die Firmenleitung zieht ein Zwischenfazit und blickt optimis-
zu treffen und schnell zu handeln. In Zusammenarbeit mit lokalen
tisch in die Zukunft: „Die letzten Wochen haben gezeigt, dass
Druckereien und Zulieferern konnte Faber sich besonders im Design
der Standort Hochfranken großes Potential mit sich bringt. Das
und der Liefergeschwindigkeit vom Wettbewerb abheben.
Thema nachhaltige Produktion Made in Germany ist für FABER WOMAN ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie und soll auch in Zukunft verstärkt fortgeführt werden.“ Von der Wiedereröffnung des Handels nach dem Lockdown erwarten die Unternehmer einen Aufschwung für die Modebranche: „Mode lädt dazu ein, den Alltag durch schöne Dinge zu bereichern und frischen Wind in das Leben und den Kleiderschrank zu bringen. Somit wird das Thema Mode auch in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen.“ Die Ernst Faber GmbH produziert die Mund- und Nasenmasken vorrangig für B2B-Kunden in größeren Stückzahlen. Mehr zum Unternehmen unter https://www.faberwoman.com/
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HOCHFRANKEN
NEWS
AKTUELL: CORONAVIRUS COVID 19 REHAU Face Shields
Gesichtsvisiere „Made in Germany“ für die Stadt Rehau Immer mehr Berufsgruppen benötigen eine effektive und alltagstaugliche Schutzausrüstung, das Gesichtsvisier ist hierbei ein wichtiger Baustein. Überall dort, wo sich Menschen begegnen und die Abstandsregeln nicht immer gewährleistet werden können, ist es neben dem Mund-Nasenschutz eine wirksame Ergänzung. Was als Idee für das eigene Personal in den REHAU-Werken begann, hat innerhalb reife
kürzester
erlangt.
Das
Zeit
Industrie-
Unternehmen
Jürgen Werner (links) überreichte die „REHAU Face Shields“ an Bürgermeister Michael Abraham. Foto: Uwe von Dorn (REHAU AG + Co)
reagiert mit dem „REHAU Face Shield“ auf die Nachfrage nach Schutzausrüstung und kann in seinen
Hundert
dieser
„REHAU
Face
Shields“
wurden
nun
von
Werken Rehau und Feuchtwangen Stückzahlen von bis zu 50.000
Jürgen Werner, Leiter der REHAU Divisionen Furniture and
pro Woche produzieren und konfektionieren.
Industrial Solutions, an die Stadt übergeben. Bürgermeister Michael Abraham zeigte sich beeindruckt, wie sich hoch-
Da das Face Shield meist über viele Stunden getragen wird, waren
fränkische Unternehmen in dieser schwierigen Zeifür die
Komfort und Gewicht entscheidende Faktoren in der Entwicklung.
Allgemeinheit engagieren. Die Stadt Rehau wird die Face Shields
Das Ergebnis ist ein 155 Gramm leichter Gesichtsschutz mit einem
an die Lehrkräfte der Rehauer Schulen verteilen.
stufenlos verstellbaren Klappvisier und einem auf die Kopfform
Weitere Informationen unter www.rehau.de/faceshield
anpassbaren Klettverschluss. Zielgruppen sind beispielsweise medizinische Fachkräfte oder Mitarbeitende von Rettungsdiensten. Auch beim persönlichen Kontakt in Schulen, Geschäften oder der Gastronomie ist es ein wertvoller Helfer.
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HOCHFRANKEN
NEWS
AKTUELL: CORONAVIRUS COVID 19 REHAU noTouch: Neuer Helfer für mehr Hygiene
Das Multitalent für den berührungslosen Alltag
Bezahlen ohne berühren.
Hygiene spielt beim Schutz vor Krankheiten
zu schützen: Durch einfaches Ziehen, Drücken oder Hebeln mit der
eine bedeutende Rolle. Viren und Bakterien verbreiten sich vor
2,5 Zentimeter breiten Kontaktfläche, durch gezieltes Antippen mit
allem über Hände und den Kontakt von gemeinsam genutzten
der Stiftspitze lassen sich Türen kontaktlos öffnen und schließen,
Alltagsgegenständen. Ein praktisches Tool zum kontaktlosen Be-
Wasserhähne bewegen und Tasten sicher bedienen. Auch im Büro
dienen von hygienisch kritischen Ober-flächen und Gegenständen
kann man ohne direkte Berührung beispielsweise Drucker oder
wie Türgriffen, Aufzugknöpfen, Schubladen, Lichtschaltern, Wasser-
Kaffeeautomaten benutzen.
hähnen oder Seifenspendern hat Polymerspezialist REHAU nun auf
Mit den Maßen 11 x 4,5 x 0,6 Zentimeter passt der „REHAU no-
den Markt gebracht.
Touch“ in jede Hosen- oder Handtasche, kann aber auch an einem
Der sogenannte „REHAU noTouch“ wurde aus einem Ideen-Wettbe-
Schlüsselbund befestigt werden und ist somit immer griffbereit.
werb heraus geboren, zu dem das Unternehmen seine Mitarbeiter
Der universelle Haken Made in Germany wird zunächst in den
aufgerufen hatte. Das Ergebnis ist ein wertvoller Helfer, um den
Farben Türkis und Schwarz über den Onlineversandhändler
„neuen“ Alltag in der Corona-Zeit zu meistern und um sich und andere
Amazon (www.rehau.de/amazon-store) angeboten.
Agentur für Arbeit Hof-Bayreuth
Berufsberatung per Telefon und E-Mail Für Schülerinnen und Schüler, die in den nächsten Wochen ihren Schulabschluss erwerben, geht es jetzt in die entscheidende Phase, sei es in Sachen Ausbildungsstelle oder Studienplatz. „Auch in der aktuellen Situation unterstützen wir die jungen Menschen dabei, ihre beruflichen Pläne zu verwirklichen“, versichert Thomas Hager, Teamleiter der Berufsberatung der Arbeitsagentur Bayreuth-Hof. Die Berufsberatung ist weiterhin gut erreichbar. „Am besten nimmt man über die E-Mail-Adresse Hof.berufsberatung@arbeitsagentur.de Kontakt auf und gibt dabei eine Telefonnummer für Rückrufe an, ein Berufsberater oder eine Berufsberaterin meldet sich dann umgehend. Wir klären die Fragen entweder sofort oder vereinbaren einen Termin für eine ausführliche telefonische Beratung“, erklärt Hager. Gründe für ein Gespräch gibt es zurzeit viele: So sind weiterhin noch viele attraktive Ausbildungsstellen für den September 2020 zu besetzen, auch erste Angebote für den Beginn im Herbst 2021 wurden bereits gemeldet. Für die zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten, die sich für ein Studium bewerben wollen, haben sich zahlreiche Bewerbungsfristen verschoben. Wenn sich geplante Auslandsaufenthalte nicht realisieren lassen, muss plötzlich anders geplant werden. „Aber auch für die SchülerInnen, die im nächsten Jahr ihren Abschluss machen, lohnt es sich, die Zeit zu nutzen und jetzt schon aktiv zu werden“, so Thomas Hager und fügt hinzu: „Selbst wenn wir zurzeit nicht persönlich an den Schulen sein können, bieten Kontakte per Mail, am Telefon und Absprachen für die Nutzung des Internets doch die Chance, die Berufswahl zu unterstützen und weiter zu begleiten“.
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HOCHFRANKEN
NEWS
AKTUELL: CORONAVIRUS COVID 19 Tipps für Kurzarbeit und Ausbildung:
Unterstützung für Investition in die Zukunft Die Unternehmen der Region stornieren
kreten Beruf entschie-
zwar kaum Ausbildungsstellen, dennoch haben aktuell deutlich
den haben, auf eine Aus-
weniger Ausbildungsinteressenten eine verbindliche Zusage er-
bildung vorbereiten.
halten als in den Vorjahren. „Auszubildende von heute sind die Fachkräfte, die nach Corona weiterhin dringend benötigt werden“, so Thomas Hager, Teamleiter der Berufsberatung. Er gibt folgende Tipps zum Thema Kurzarbeit und Ausbildung:
Gibt es Unterstützungsbedarf während der Ausbildung oder einer EQ, können ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) eine Lösung sein. Dabei werden junge Menschen indivi-
Einstellung von Auszubildenden während Kurzarbeit:
duell unterstützt, zum Beispiel mit zusätzlicher Fachtheorie,
Trotz aller Unsicherheiten rückt der Ausbildungsbeginn 2020 näher und die Jugendlichen warten auf eine Entscheidung.
Sprachunterricht oder sozialpädagogischer Betreuung, um den erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung zu sichern.
Auch während Kurzarbeit ist die Einstellung von Auszubilden-
Finanzielle Unterstützung für Ausbildungsbetriebe bietet auch
den für das neue Ausbildungsjahr möglich, sofern diese regulär
„Fit for Work“: Das Bayerische Staatsministerium für Familie,
beschäftigt werden.
Arbeit und Soziales fördert diejenigen Ausbildungsbetriebe, die auch schul- oder leistungsschwächeren Jugendlichen einen
Übernahme von Auszubildenden während Kurzarbeit: Wenn Auszubildende nach abgeschlossener Ausbildung in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden, können sie, wenn nötig, direkt in den Bezug von Kurzarbeitergeld gehen. Dies ermöglicht es, frisch ausgebildeten Fachkräfte zu halten und das Unternehmen fit zu machen für die Zeit nach Corona. Hilfen für Jugendliche und junge Menschen mit Unterstützungsbedarf: Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es die Möglichkeit, im Vorfeld einer Ausbildung eine betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ) durchzuführen. Eine Einstiegsqualifizierung ist ein sozialversicherungspflichtiges Praktikum. Sie soll leistungsschwächere Jugendliche und junge Erwachsene, die sich bereits für einen kon-
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Ausbildungsplatz anbieten. Weitere Hilfen verspricht das „Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“, das am 24. Juni vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Unterstützung gibt es hier zum Beispiel durch Ausbildungs- und Übernahmeprämien, sowie eine Förderung der Ausbildungsvergütungen, wenn Ausbildungsaktivitäten trotz erheblichem Arbeitsausfall fortgesetzt werden. Qualifizierung und Weiterbildung während Kurzarbeit: Unternehmen können die Corona-Krise nutzen, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu qualifizieren. Mit dem „Arbeit-vonmorgen-Gesetz“ wurden die Fördermöglichkeiten des Qualifizierungschancengesetzes nochmals verbessert und können auch von Personal in Kurzarbeit genutzt werden. Der lokale Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur berät gerne zu allen Fördermöglichkeiten und Voraussetzungen: Telefon 0800 4 5555-20.
HOCHFRANKEN
NEWS
AKTUELL: CORONAVIRUS COVID 19 Klinikum Fichtelgebirge Haus Selb
Für Daseinsvorsorge unverzichtbar Wann kehrt das Selber Krankenhaus wieder
Die SARS-CoV-2-Pandemie habe gezeigt, dass die kleineren
zum „Normalbetrieb“ zurück? Welche Entwick-
Krankenhäuser vor Ort für die Daseinsfürsorge der Bevölkerung
lungsmöglichkeiten ergeben sich aus der Coro-
unverzichtbar seien. „Ich hoffe, dass bei den verantwortlichen
na-Pandemie für das Krankenhaus? Fragen wie
Gesundheitsministern von Bund und Ländern jetzt ein Prozess
diese wurden in einer öffentlichen Sitzung mit dem Selber Oberbürgermeister
Ulrich
des Umdenkens einsetzt“, zeigte sich Pötzsch zuversichtlich.
Pötzsch
Im Haus Selb sei mit dem Chefarzt
und dem Geschäftsführer des
Jan-Felix Buchmann eine gut auf-
Klinikums Fichtelgebirge gGmbH,
gestellte Unfallchirurgie vorhan-
Martin Schmid, besprochen, um
den, erklärte Pötzsch. Zudem habe
die aktuelle Situation sowie die
die
Zukunftsperspektiven für das
Durchgangsarzt-Versorgung
vor Ort für die Selber Industrie
Haus Selb zu erläutern.
große Bedeutung und sei pande-
In Folge der vorübergehenden
mie-bedingt nur vorübergehend
Schwerpunktnutzung
nach Marktredwitz ausgelagert
Covid-19-Patienten
für sind
die
worden.
viele
Menschen in der Region hin-
In das moderne Wirbelsäulenzen-
sichtlich der Zukunft des Hauses
trum im Selber Haus wurde in den
verunsichert. Oberbürgermeister
letzten Jahren rund 1,2 Millionen
Pötzsch, der dem Aufsichtsrat
Euro investiert. Nun sollen in Selb
des Klinikums angehört, sieht
sowohl die Pulmologie, als auch
jedoch als Folge der Pandemie gute Entwicklungsmöglichkeiten
Ulrich Pötzsch, Oberbürgermeister der Stadt Selb, gab einen Ausblick zur Weiterentwicklung des Klinikums Fichtelgebirge am Standort Selb.
für den Standort Selb. „Im aktualisierten Bayerischen Krankenhausplan 01/2020 wird das Krankenhaus Selb unverändert mit der Versorgungsstufe II geführt. Die bayerische Krankenhausplanung legt Wert darauf, dass eine differenzierte Schwerpunktversorgung in Oberzentren wie Selb/Asch zur Verfügung gestellt wird“, stellte Ulrich Pötzsch klar.
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die Chirurgie ausgebaut und weiter spezialisiert werden.
HOCHFRANKEN
NEWS Landkreis Hof
Altes Handwerk: Historisches Strohdach für das Weberhaus-Museum Das historische Weberhaus in Neudorf erhält ein neues Dach, das wie zur alten Zeit mit Roggenstroh gedeckt wird. Mit dem WeberhausMuseum wurde ein typisches Kleinbauern- und Handwerkshaus des östlichen Frankenwaldes erhalten. Es zeigt die frühere typische Dreiteilung eines Wohnhauses in Wohnstube, Haus-
nehmen in der Region, das dieses alte Handwerk noch ausführt.
platz und Schwarze Küche. Das Markenzeichen des Gebäudes, dessen
Der für das Strohdach benötigte Langstrohroggen wurde 2018
Grundmauern aus dem späten 17. Jahrhundert stammen, ist das
eigens angebaut, in den vergangenen Wintermonaten aufgedro-
Strohdach, das zuletzt
schen und schließlich in Schaben gebunden. Nun wird das Weber-
2007 erneuert wurde.
haus mit 2.250 neuen Schaben und 640 Holzschindeln neu gedeckt.
Hochfranken
kann
Rund 52.000 Euro soll die Sa-
sich glücklich schät-
nierungsmaßnahme des Muse-
zen, mit der Schab-
ums kosten. Gefördert wird die
macherei
Seedorf
Maßnahme mit Zuschüssen von
aus Nentzschau bei
rund 24.000 Euro durch das
Regnitzlosau
einen
Landesamt für Denkmalpflege,
echten Meister sei-
die Oberfrankenstiftung und die
ner Zunft zu beheimaten: Die Firma Seedorf ist das einzige Unter-
Bayerische Landesstiftung.
Bilder: Landkreis Hof
Landkreis Wunsiedel
Bundesweites Aushängeschild: Wasserstoffnutzung in der Mobilität Im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge
sogenannter HyPerformer anerkannt werden, was im Idealfall In-
soll die deutschlandweit größte Produktion
vestitionen von bis zu 100 Millionen Euro ermöglicht.
von „grünem Wasserstoff“ auf der Basis der Elektrolyse entstehen. Geplant ist, diesen aus regenerativen Quellen gewonnenen Wasserstoff in der Mobilität oder in den regionalen Unternehmen zu nutzen. Dieses Ziel verfolgen die Akteure SWW Wunsiedel, Siemens AG, Rießner-Gase und das Landratsamt. Auf dem Weg zur Wasserstoffregion ist das Fichtelgebirge jetzt einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Im Landratsamt ist der Förderbescheid aus dem Programm HyExpert des Bundesverkehrsministeriums eingetroffen. HyExpert ist ein Teilgebiet der HyLand Förderung des Ministeriums, welches die Mobilität auf der Basis von Wasserstoff voranbringen möchte.
„Ich sehe das als Riesenchance für die Zukunft unseres Landkreises. Die Produktion und Nutzung von Wasserstoff macht uns unabhängig von globalen Märkten. Wie wichtig das sein kann, hat uns die Corona-Krise aktuell aufgezeigt. Der Weg zur Wasserstoffregion bringt den Bürgern und Bürgerinnen im Landkreis Sicherheit im Bezug auf die Energieversorgung“, so Landrat Peter Berek bei der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses. „Mit der SWW Wunsiedel haben wir auf diesem Weg genau den richtigen Partner an unserer Seite.“ Ein überzeugendes Konzept soll die Energiewende und den Klimaschutz voranbringen, aber vor allem in der jeweiligen Region Investitionen auslösen, die
Der Förderbescheid hilft nun, den nächsten Schritt zu gehen: Bis
durch die Förderung aus dem HyPerformer Fördertopf angescho-
Ende nächsten Jahres ist ein konkretes Konzept zu erarbeiten,
ben werden können. Denkbar sind hier der Bau von Anlagen zur
wie die Wasserstoffproduktion und –nutzung im Landkreis in der
Produktion und Speicherung, aber auch Tankstellen oder die Um-
Praxis aussehen wird. Kann die Region mit diesem Konzept im
rüstung ganzer Fahrzeugflotten in Betrieben, auf der Straße oder
Bundesverkehrsministerium erneut überzeugen, kann die Region als
der Schiene.
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HOCHFRANKEN
NEWS Innovation für Gründächer aus dem Frankenwald
Fit für die Zukunft: Durchdachtes Wassermanagement Die Browatech GmbH & Co. KG aus Geroldsgrün hat sich zum Ziel gesetzt, einzigartige Produkte mit Alleinstellungsmerkmal auf den Markt zu bringen und damit die Auswirkungen des Klimawandels zu bekämpfen. Das junge Unternehmen wurde 2016 von Mario Browa gegründet und versteht sich als echter Problemlöser im Bereich technische Textilien und zukunftsorientiertes, umweltbewusstes Bauen. Derzeit steht Browatech mit zwei Patenten erfolgreich auf dem Weltmarkt: mit einem Heiztextil, das bereits in Akustik, Caravan, Flugzeugbau und Haushalt eingesetzt wird, sowie mit einem in Detentionsdächern eingebauten Drainagetextil. Der rapide Klimawandel erfordert ein durchdachtes Wassermanagement. Deshalb hat sich Browatech mit zehn weltweit führenden Grünbedachungsunternehmen zusammengetan, um die Leistung und Funktionalität von Gründächern zu verbessern. „Herkömmliche
Gründächer
fangen
Regenwasser
auf
und
Geroldsgrün goes New York: Das Purple-Roof-Detensionsdach ist international im Einsatz. Hier wird es auf einem Wohnhaus in New York verbaut.
reduzieren somit die abfließende Menge“, erklärt Gründer Mario Browa. „Dies funktioniert allerdings nur, wenn das Dach
Ein herkömmliches Gründach könne das Regenvolumen, das auf
weitestgehend trocken ist. Sobald das Gründach nass ist, kann es
der Straße ankommt, durch Evapotranspiration um 50 Prozent
keinerlei Regenwasser mehr aufnehmen. Was hinzukommt, fließt
reduzieren. Das heißt, diese Menge fließt nicht ab, sondern wird
eins zu eins ab.“
zurückgehalten und verdunstet. „Ein traditionelles Gründach ist keine nachhaltige Wassermanagement-Lösung, da die anderen 50 Prozent etwa bei Starkregen oder anhaltendem Regen buchstäblich durchfallen“, so Browa. Es schützt also nicht vor Hochwasser und kostspieligen Schäden. Doch Mario Browa hat eine Lösung: „Das Detentions-Gründach Purple-roof ist anders!“ Das innovative System bietet die Vorteile eines traditionellen Gründachs, wie hervorragende Retentionswirkung, Reduktion von Hitzeinseln, verbesserte Luftqualität, mehr Biodiversität, längere Dachmembranlebensdauer, und ist zusätzlich ein effektives Starkregen-Management-Tool, das sogar auf geneigten Dächern funktioniert. Die Detention, also der zeitlich verzögerte Abfluss des überschüssigen Wassers, erfolgt kontrolliert durch ein Drainagegewebe, das von Browatech ent-
Das von Browatech entwickelte Drainagetextil ist Bestandteil des innovativen Purple-roof-Systems für Gründächer.
wickelt wurde. Dieses verhindert durch seine Kapillarwirkung z.B. auch Wasserpfützen auf dem Dach. Teure Zisternen werden überflüssig, denn das gesamte Regenwasser wird auf dem Dach gemanagt. Dabei entspricht das Purple-Roof-Detensionsdach den strengsten Abflussbestimmungen von Städten wie Amsterdam und New York City. Es ist einfach zu montieren und kostengünstig.
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NEWS
WIKdigital 2020 in Leipzig
Karriereziel erstmals auf digitaler Recruiting-Messe Am 11. Juni fand die WIKdigital aufgrund der Kontaktbeschränkungen erstmals online statt. Ursprünglich sollte die Wirtschaft- und Industriekontakt-Messe an der Universität in Leipzig abgehalten werden – durch die Verlagerung in den digitalen Raum konnten dann Studierende verschiedener Universitäten und Hochschulen teilnehmen. An der Karrieremesse nahmen 23 Unternehmen teil. Linda Wunderlich vom Verein Wirtschaftsregion Hochfranken stellte mit dem Projekt Karriereziel die beruflichen Chancen in der Region vor und hielt für interessierte Studierende einen Vortrag über die regionale Wirtschaft. Neben dem Vortragsprogramm fanden auch Einzelgespräche per Videochats statt und die Messeteilnehmer konnten den Fachkräfteatlas, das Jobportal sowie ein Imagevideo der Wirtschaftsregion Hochfranken ansehen.
Die Leipziger Karrieremesse WIK fand diesmal online statt. Die Wirtschaftsregion Hochfranken war mit dabei.
Das Jobportal für Hochfranken Seit April ist das neue Jobportal der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. online und kann bereits einige Erfolge verzeichnen. Aktuell sind auf dem Portal 52 Stellen eingetragen und 56 Unternehmen aus verschiedensten Branchen registriert. Vorteile für Mitglieder der Wirtschaftsregion Hochfranken e.V. Stellenanzeigen von Vereinsmitgliedern, die auf jobs.karriereziel.de eingestellt werden, werden automatisch und kostenlos auf dem Jobportal der Frankenpost veröffentlicht unter https://stellen.inoberfranken.de extra radio bietet Vereinsmitgliedern unter dem Schlagwort „Job-Offensive Hochfranken“ Sonderkonditionen für Radiostellenanzeige Zum Jobportal: https://jobs.karriereziel.de/
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NEWS DIGITAL REGIONS: Umfrageergebnisse
Digitalisierung in oberfränkischen Unternehmen Wie stehen oberfränkische Unternehmen zu Digitalisierung und wie werden entsprechende Förderprogramme und -angebote genutzt? Auf diese Frage hat das Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof (iisys) Antworten gesucht. Über einen Zeitraum von drei Monaten haben insgesamt 32 Unternehmen in Oberfranken aus verschiedensten Wirtschaftssektoren an der Erhebung teilgenommen. Die Ergebnisse sollen dazu dienen, den Ist-Stand der Unternehmen abzufragen und basierend darauf die Strategie für die
Umfrageergebnisse in Zahlen.
Digitalisierungsförderung in Oberfranken anzupassen. Digitalisierung in Unternehmen – Status Quo
Nutzen der Ergebnisse
Die Umfrage zeigte, dass 94% der Befragten mit dem Industrie-4.0-
Die Erhebung dieser Daten ist Teil des Interreg Europe Projektes
Konzept vertraut sind. Gleichzeitig gibt ein Großteil (71%) an, ak-
DIGITAL REGIONS, an dem sich das iisys beteiligt. Gemeinsam mit
tuell keine Digitalisierungsstrategie zu besitzen oder zu verfolgen.
Stakeholdern der Region (Wirtschaft, Politik und Verbände) wird
Hauptmotivationen zur Anwendung des Industrie-4.0-Konzepts
ein Aktionsplan zur Digitalisierung in Oberfranken, welcher auch
sind vor allem: Marktanforderung und Wettbewerbsdruck (70%)
die Umfrageergebnisse mit einbezieht, erarbeitet. Die Umsetzung
und Chancen auf Differenzierung im Markt (60%). Allerdings be-
der darin enthaltenen Maßnahmen soll Unternehmen dabei helfen,
nennen die Teilnehmer auch Herausforderungen, die eine Digita-
den Prozess der Digitalisierung leichter zu starten.
lisierungsstrategie-Entwicklung und -Umsetzung verlangsamen oder verhindern. Genannt werden: Fehlendes qualifiziertes Personal und Unkenntnis (61%), Inkompatibilität mit der Unternehmensstruktur (57%), Zeitmangel (52%) und die Annahme, kein digitales Geschäftsmodell zu haben (43%). Förderinstrumente zur Digitalisierung für Oberfranken In einem zweiten Schritt wurden die Teilnehmer nach ihrem Kenntnisstand zu Förderinstrumenten zur Digitalisierung für Oberfranken befragt. Nur etwa ein Drittel (36%) kannten lokale, regionale oder nationale Einrichtungen/Institutionen, die ihnen bei der Umsetzung von Digitalisierungsprozessen Unterstützung anbieten könnten. Dementsprechend fiel auch die Antwort auf die Nutzung von Förderungen aus: Fast 80% der Unternehmen greifen nicht auf die bereitgestellten Leistungen zu. Die Gründe dafür sind vielfältig: Unkenntnis, finanzielle Aspekte und Zeitmangel spielen eine Rolle. Zum Anderen wird der Mehrwert nicht immer erkannt und die Problembenennung als herausfordernder Prozess betrachtet. Unter denen, die Leistungen bereits genutzt haben, waren Angebote wie
Teilnehmerfeld der Umfrage.
Workshops, Machbarkeitsstudien, Beratung, Good Practices und Vernetzungsmöglichkeiten beliebt. Auf die Frage, ob neue Förderangebote zur Digitalisierung benötigt werden würden, antworteten 88% der Befragten, dass dies nicht notwendig sei.
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NEWS Gastbeitrag: Vera Dorschner
Die Veränderungskurve Keine berufliche Veränderung habe ich jemals so intensiv emoti-
dieser Gedanke ziemliche
onal erlebt wie die Corona-Krise. Das Wissen über die psychologi-
Bauchschmerzen.
schen Dynamiken von Wandel und die Tatsache, dass diese jeden
ich machte mich auf und
Menschen betreffen, helfen mir dabei, die Dinge klarer zu sehen
nahm an zahlreichen We-
und weiterzumachen. In meinen Trainings verdeutliche ich seit je-
binaren teil. Mein Energie-
her die emotionalen Prozesse anhand des 7-Phasen-Modells nach
niveau ging dabei jedoch
Richard K. Streich und möchte es auch Ihnen heute am eigenen
tief in den Keller, denn
Beispiel vorstellen:
eigentlich wollte ich mich
Aber
Vera Dorschner ist Managementtrainerin, Coach und HR-Beraterin aus Hof.
nicht verändern. 4. Trauer: Das Tal der Tränen: Noch mehr Trainings - jetzt schon für Mai und Juni - wurden abgesagt, die Situation wurde langsam existenzbedrohend. Ich musste handeln, auch wenn es mir nicht gefiel. 5. Neugierde: Bestätigt durch die positiven Erlebnisse in meinen Online-Coachings beschloss ich, auch ein Halbtages-Training auf online umzustricken. Ich hatte riesigen Respekt davor, vor allem vor der Technik. Glücklicherweise gibt es Menschen, mit denen ich das Setting vorab testen konnte. Das gab mir Sicherheit. Auch kann1. Überraschung: Ich erinnere mich noch genau an den 04.03.2020. Corona war zwar schon Thema, aber die Tragweite noch in keinster Weise abzusehen. Umso überraschter war ich, als ein Kunde plötzlich alle gebuchten Trainings der nächsten zwei Wochen stornierte. Gleichzeitig keimte ein Gefühl der Unsicherheit und Angst in mir auf, was wohl noch alles auf uns zukommen würde.
te ich die Teilnehmer bereits gut und konnte bei Pannen auf Verständnis hoffen. Und trotzdem rutsche ich immer wieder ins „Tal der Tränen“ und trauerte den Zeiten nach, in denen ich nur meinen Moderationskoffer packen und meinen Teilnehmern gegenüberstehen konnte. 6. Zuversicht: Dieses erste Live-Online-Training zeigte mir und
2. Wut: Dieses bestätigte sich dann auch recht schnell in den sukzessiven politischen Maßnahmen und Beschränkungen. Auf einmal wurden alle Trainings bis nach Ostern entweder komplett gestrichen oder in das zweite Halbjahr verschoben. Als mir die
den Teilnehmern, dass nicht nur Sachinhalte online geschult werden können, sondern bei richtiger Aufbereitung auch Sozial- und Führungskompetenz. In Abstimmung mit den Kunden bot ich immer mehr derartige Sessions an und gewann an Sicherheit.
finanzielle Tragweite klar wurde, jedoch gleichzeitig in meinem
7. Selbstvertrauen und Freude: Nach mittlerweile zwei
Umkreis kein einziger Corona-Fall zu finden war, fand ich alles nur
Monaten Erfahrung in der virtuellen Trainingswelt habe ich
noch unverhältnismäßig und musste ich mich erst mal am Boxsack
einen Zuwachs an digitalen Kompetenzen erlebt, wie ich ihn in so
abreagieren. Die überschüssige Energie aufgrund der erzwunge-
kurzer Zeit nie erwartet hätte! Ich darf seit kurzem zwar wieder
nen Untätigkeit kanalisierte ich dann in Kreativität um: Das war
Präsenztrainings abhalten, eines weiß ich allerdings: Dümmer
der Startschuss für meinen Change-Blog.
bin ich in den letzten Monaten ganz sicher nicht geworden.
3. Frust: Die weitere weltweite Entwicklung bestätigte die Richtigkeit der Maßnahmen, der Kopf sagte mir, dass wir jetzt alle durch die Zeit des Social Distancing durchmüssen. Wie lange es dauern würde, bis ich wieder beim Kunden trainieren darf, konnte mir niemand sagen. Daher war klar, dass ich alternative Einkommensmöglichkeiten wie Live-Online-Trainings in Betracht ziehen musste. Mir als bekennendem Digital Immigrant bereitete
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Im vorerst letzten Teil ihrer Serie zieht Vera Dorschner ein persönliches Fazit der vergangenen, herausfordernden Wochen. Weiterlesen im Change-Blog: https://www.dorschner-consulting.com/change-blog/
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